Save the Date: Berlinale > 7. – 17. Februar — InSideBerlin.


Die Berlinale ist ein einzigartiger Ort der künstlerischen Auseinandersetzung und der Unterhaltung. Sie ist eines der größten Publikumsfilmfestivals der Welt, das jedes Jahr Zehntausende Besucher*innen aus aller Welt anlockt. Für die Filmbranche und die Presse sind die elf Tage im Februar zugleich eines der wichtigsten Ereignisse im Jahreskalender und ein unverzichtbarer Handelsplatz. Die Internationalen Filmfestspiele […]

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Mammonjäger – MacCoach


Mammonjäger – MacCoach

Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, wenn er etwa zur lebensbestimmenden Maxime wird. Heute wird mit dem Begriff abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet („schnöder Mammon“). Im weiteren Sinn bedeutet Mammon: „das, worauf man vertraut“. /WIKIPEDIA/

Wenn man heute Menschen fragt, was sie sich wünschen, dann ist es – besonders bei Leuten, die noch niemals mit einem Coach gesprochen haben – Reichtum: Geld, Wohlstand und Sicherheit. Dabei ist es egal, wie man es erreicht hat. Hauptsache man hat es und dann kann man ja schließlich weitersehen. Die Jagd nach dem Mammon gleicht der Jagd nach etwas, was ein Mensch niemals erreichen kann. Die Jagd danach überdeckt alles; die wichtigen Dinge des Lebens verlieren ihre Anziehungskraft und erscheinen sonderbar unwichtig.
Ich benutze diesen Begriff auch gerne synonym für Macht und Einfluss. Macht, Reichtum, Ruhm. Das alles hat nichts mit dem Leben der allermeisten Menschen zu tun. Und doch scheint jeder danach zu streben. Wer es nicht tut, gilt als Antriebsschwach.
STOP!
Jeder Mensch ist unabhängig von Einfluss, Ausbildung und Reichtum eine Persönlichkeit. Es ist ein ein wichtiges Ziel, diese Erkenntnis zu verinnerlichen und zu leben. Das gelingt vielen Menschen nicht. Sie streben nach Geld und Macht. Sie sind Jäger des Mammon. Sie sind Getriebene auf der Jagd nach etwas, das sie nie erreichen werden. Das ist eine schwere Last, die kaum zu ertragen ist. Hier liegt die Ursache für Angst, Verzweiflung und Unsicherheit.

In der Bindungstheorie wird beschrieben, wie Kinder auf ihre erste Bezugsperson, die Mutter reagieren und wie wichtig eine sichere Bindung für das gesamte Leben ist.  

Die sichere Bindung wird wie folgt beschrieben: Das Kind benutzt in der „Fremden Situation“ die Mutter als sichere Basis für die Exploration. Bei Trennung zeigt das Kind seine emotionale Belastung. Bei Wiedersehen begrüßt es die Mutter aktiv durch Laute, den Gesichtsausdruck und Bewegungen. Es sucht Körperkontakt, wenn es belastet ist, kann aber leicht beruhigt werden und exploriert schnell wieder.  
Kinder, deren Bezugspersonen trotz ihrer Anwesenheit für das Kind abwesend erscheinen, also nicht auf die Signale des Kindes reagieren, weil sie sich auf andere “wichtige Dinge” konzentrieren, erleben keine sichere Bindung.  
Viele Eltern projizieren auf ihre Kinder eigene Ziele und Wünsche. Das ist ein grundlegender Fehler, den man kennen muss, um ihn zu vermeiden.
Es ist wichtig für Kinder, wenn ihre Eltern sie um ihrer selbst lieben; also einfach weil sie da sind und nicht für das was sie gerne in ihnen sehen wollen, wofür sie sich erst qualifizieren müssen.
Kinder, die einfach und bedingungslos von ihren Eltern angenommen und geliebt werden, haben es leichter im Leben.
Sie ruhen in sich selbst und wissen um ihren Wert. Sie müssen sich und anderen nichts beweisen. Darin liegt eine unglaubliche Kraft. Das öffnet den Geist und schenkt Kraft für die Dinge, die wirklich wichtig sind.
Menschen, die so selbstsicher und gelassen durch das Leben gehen, haben fast automatisch Erfolg. Sie kämpfen nicht verbissen gegen Hindernisse, die sie nicht überwinden können. Es findet sich schon ein Weg. Wir kennen unsere Stärken und unsere Bestimmung nicht. Das, was ganz tief in uns steckt, wird für immer vergraben und wie ein ungehobener Schatz in der Dunkelheit vor sich hindämmern und niemals ausgegraben werden, wenn wir nicht bereit sind ihn zu suchen.

Gelassenheit und Weisheit ist eine Stärke. Ich spreche hier nicht für Faulheit und Angst. Das hat nichts mit Gelassenheit zu tun, wenn man einfach nur ängstlich in einer Ecke hockt und zu träge wird auch nur einen Schritt weiter zu gehen. Das ist die unsägliche Negativerfahrung, die viele Hartz IV Abonnenten und ihre Kinder so tief verinnerlichen mussten. Der fürsorgliche, alimentierende Staat richtet einen unglaublichen Schaden an unter der Fahne von Gleichheit und Soziale Sicherheit. Das Gegenteil ist der Fall.
Aber es ist eine Tatsache, dass es für viele besser ist Hartz IV zu beziehen und einfach nichts zu tun. Besser wäre es, wenn diese Menschen für einen bestimmten Zeitpunkt in die Lage versetzt werden würden, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Ein vernünftiger Mindestlohn ist wirtschaftlich und sozial wahrscheinlich die beste Variante.  
Zurück zum Begriff Mammonjäger. Mammon ist etwas, was alle wollen und niemand jemals erreichen wird. Denn wenn ein Ziel erreicht ist, dann fragen sich die Gipfelstürmer oft, ob das denn nun schon alles gewesen sein soll. Sie suchen das nächste Ziel und das nächste und dann wieder das nächste. Das oder den Mammon fangen sie nie. Aber sie werden immer einsamer während sie auf der Jagd sind. Am Ende erkennen viele von Ihnen, dass sie ein falsches Leben gelebt haben. Das, was als Schatz in ihnen geschlummert hatte, ist verkümmert und versteinert, verhungert und vergessen.