Atommüll sinnvoll nutzen – MacCoach


Fusionsreaktor verbrennt Atommüll

Atomkraft und Kernfusion sind gut für das Erreichen der aktuellen Klimaziele. Die sogenannte Energiewende weg von der Atomkraft in Deutschland war ein Fehler. Wenn Atomkraftwerke weiterbetrieben und weiterentwickelt würden, kann das enorme Mengen an CO2 einsparen. Die Sicherheit von Atomkraftwerken steht natürlich an erster Stelle.
Auch können stillgelegte Atomkraftwerke als vorläufige Endlager genutzt werden. Deutschland darf nicht zu einem Entwicklungsland in Sachen Kernenergie werden. Wir haben das Potential erstklassige Technologie mit erstklassigen Spezialisten zu entwickeln und zu nutzen. Das Ziel muss es sein, verstrahlte Kernelemente, die entsorgt werden müssen in Fusionsreaktoren zu verbrennen. Eine derartige Technologie ist realisierbar und muss ein wichtiges Ziel der Forschung bleiben. Heute wird das bereits mit den sogenannten Schnellen Brütern realisiert.

 

Der Microsoft Gründer Bill Gates hat jüngst laut einem Zeitungsbericht in der Washington Post wichtige Abgeordnete des US-Kongress besucht, um für die Atomkraft zu werben. Der Microsoft-Mitgründer ist schon länger davon überzeugt, dass die Nuklearenergie wichtig sei, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Nun wolle er selbst eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung neuer Atomreaktoren investieren und obendrein eine weitere Milliarde von Investoren einsammeln (Washington Post).

Gates hatte 2006 das Unternehmen TerraPower gegründet, das neue Reaktortypen erforscht. Dabei geht es vor allem um den so genannten Laufwellenreaktor. In seinem Jahresrück- und -ausblick zum Ende 2018 schrieb Gates, er wolle sich 2019 mehr um das Thema Atomkraft kümmern, und zwar unabhängig von der Stiftung, die er zusammen mit seiner Frau Melinda führt. Atomkraft sei die einzige CO2-freie Energiequelle, die rund um die Uhr liefern könne.

Elektroenergie muss zu einem der saubersten und hoch verfügbaren Energieträgern werden. Überflüssige Elektroenergie könnte zum Beispiel zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden. Wasserstoff ist ein Energieträger, mit dem überflüssige Elektroenergie gespeichert werden kann. Der nächste Schritt hin zu einer fossilienfreien Wasserstoffgesellschaft muss getan werden. Wasserstoff kann zusätzlich in das bestehende Gasnetzwerk eingespeist werden und dadurch von Gaslieferungen unabhängig machen. Erdgas ist der nächste Schritt, eine saubere Wasserstoffwirtschaft das Ziel.

Wer heute in Deutschland und Europa Politik machen will, sollte diese Ziele auf der Agenda haben. Was wir heute brauchen ist eine unabhängige, sachliche Expertise.

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