Sorgen machen? MacCoach


„Mach dir keine Sorgen, dass die Welt heute untergeht. Es passiert erst morgen – in Australien. “ – Charles Schulz

Was bedeutet das?

Zu viele Menschen sorgen sich um zu viele Dinge. Die Welt geht heute nicht unter. Nicht hier und natürlich auch nicht in Australien. Aber da zuerst, bevor sie bei uns untergeht.

Aus aktuellem Anlass – die verheerenden Buschbrände in Australien ergeben sich natürlich ganz neue Aspekte. Wir sehen in Australien bereits heute sehr drastisch die Auswirkungen des Klimawandels. Aber darum geht es hier nicht. 

Wir neigen dazu, uns über die Dinge Sorgen zu machen, über die wir am wenigsten Kontrolle haben. Wenn die Welt irgendwann bald enden würde, glaubst du wirklich, dass du einen Unterschied machen kannst? Denkst du, du könntest verhindern, dass es passiert? Vielleicht in einem Film, aber im wirklichen Leben, wahrscheinlich nicht. Es wird passieren und wenn es passiert, dann solltest du ein gelassener Beobachter sein. Genieße deinen LogenPlatz in der ersten Reihe. 

Warum ist das nicht wichtig, sich Sorgen zu machen?

Worüber machen Sie sich Sorgen? Wenn Sie etwas dagegen tun können, dann haben Sie was zu tun, eine echte Aufgabe also. Wenn nicht, was macht Ihnen Sorgen? Ich weiß nichts von dir, aber es macht mich verrückt. Sorgen bereiten mir Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, nervöse Ticks und irritieren meinen ganzen Körper, Geist und Geist. Das fühlt sich nicht gut an. Es macht überhaupt keinen Sinn, weiterzumachen. Sag Stopp! Und mache Dir keine Sorgen über Dinge, die nur in deinem Kopf vorhanden sind. Wer sich Sorgen macht, macht sich wortwörtlich seine eigenen SORGEN. Die Sorgen sind nicht da. Man macht sie sich, wie einen Kaffee oder einen Instant Drink. 

Ich versuche, das Gegenteil von Sorge zu tun, was für mich ist, mich zu entspannen und ruhig zu sein. Ich weiß, es ist nicht immer einfach. Aber ich arbeite seit vielen Jahren daran und ich denke, dass ich ohne ein Magengeschwür aus diesem Leben rauskomme. Und wenn schon. Das bringt mich nicht um. Vor Jahren hatte ich einen Freund, der ein schönes Leben hätte haben können. Er hatte alles erreicht. Er hatte Architektur studiert und er hatte ein eigenes Bauunternehmen. Johannes war ein erfolgreicher Unternehmer, er hatte eine schöne Frau und zwei wunderbare Kinder. Er hatte gerade ein Haus gebaut, um seinem Glück die Krone zu geben. Ein Architektenhaus, selbst entworfen und projektiert. Alles war wunderbar. Und dann kam der Tag, an dem ihn seine Frau ihn plötzlich verlassen wollte. Sie hatte sich in einen verheirateten Mann verliebt und schien dort gefunden zu haben, was ihr an ihrem eigenen Mann so fehlte.
Sie hatte sich übrigens Sorgen über die Zukunft gemacht und dann war sie mit einem anderen Mann ins Bett gegangen. Der Andere dachte nicht daran, seine Familie zu verlassen. Sie hatte sich verliebt und sie wollte ein neues Leben. Und das bekam sie auch, aber ganz anders als sie es sich vorgestellt hatte. Der Alltag für Johannes wurde immer schwieriger. Er konnte nicht damit umgehen, dass seine Frau ihn nicht mehr liebte. Es machte etwas in ihm kaputt. Er hatte immer öfter starke Kopfschmerzen. Es ist völlig ungeklärt, wo die Ursache für seine Erkrankung lag. Aber er bekam einen bösartigen Gehirntumor. Er wurde unheilbar krank.
Seine Ehefrau pflegte ihn und sie erneuerten ihre Liebe. Aber das konnte ihn nicht mehr retten. Er starb nach Jahren der Krankheit in ihren Armen. Sie hatte sich Sorgen gemacht und was hatte sie bekommen? Viel mehr Sorgen, als man sich überhaupt vorstellen kann. Später hat Marianne oft ganz alleine am Fenster gesessen und sich ihren Johannes und das “sorgenvolle” Leben mit ihm vor seiner Erkrankung zurückgewünscht. So viel zu “Sorgen machen”. Johannes war der korrekteste und liebenswerteste Mensch, der mir je begegnet ist. Er hatte seine Akten und seine Buchhaltung perfekt im Griff und ist für mich immer noch ein Vorbild. Ich hätte ihm ein erfolgreiches, wohlhabendes Leben gewünscht. Er hätte mich überleben sollen, denn er war viel jünger als ich.

Wie fühlst du dich, wenn du dir Sorgen um etwas machst, das du nicht ändern kannst? Oder schlimmer noch, wie fühlen Sie sich, wenn Sie sich Sorgen um etwas machen, das Sie verändern können, aber nicht damit beschäftigt sind, es zu ändern? Wenn etwas passiert, dann passiert es und es ist gut, wenn wir ohne Verletzungen daraus hervorgehen können.

Wie kann ich das in meinem Leben anwenden?

Ich benutze den Glauben an eine höhere Macht als eine Krücke in Zeiten der Sorge, aber auch in ganz normalen Zeiten. Ich glaube fest daran, dass uns nichts gegeben wird, was wir nicht bewältigen können. Wenn wir einen starken Glauben haben, werden wir viel mehr schaffen, als wir uns vorstellen können. 

Manche mögen fragen: „Was ist mit Krebs oder einer anderen tödlichen Krankheit?“ Meine Antwort wäre, sie daran zu erinnern, dass alles, was geboren wird, irgendwann sterben wird. Die einzige Variable ist wann, wo und wie. Indem ich eine fatale Situation „behandle“, würde ich höllisch kämpfen, um so lange wie möglich am Leben zu bleiben, aber versuche, ein Beispiel für meinen Tod zu geben. Sorgen machen wird diese Situation nicht besser machen, oder?

Worum sorgst Du Dich? Dein Gewicht? Dein Atem?

Wie werden Sie ein Interview oder einen Test machen? Mein Rat ist, zu tun, was Sie können, um vorzubereiten, und dann machen Sie es einfach. Finden Sie ein Programm, um Ihren Lebensstil zu ändern, nicht eine Diät, die Sie schließlich aufgeben werden. Putzen Sie Ihre Zähne, gurgeln Sie und halten Sie sich von Knoblauch fern. Studieren und vorbereiten und dann entspannen.

Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und notieren Sie alle Dinge, über die Sie sich gerade Sorgen machen. Sortieren Sie sie und suchen Sie nach einem Muster. Wie viele haben Sie in Ihrer Kontrolle zu beeinflussen? Der Rest sollte außerhalb Ihrer Einflussmöglichkeiten liegen, oder?

Für all die Dinge, die du nicht beeinflussen kannst oder nicht beeinflussen kannst, hör auf, dich um sie zu kümmern. Es könnte eine gute Idee sein, einige Notfallpläne zu erstellen, damit Sie für jedes der möglichen Ergebnisse so gut wie möglich vorbereitet sind, aber machen Sie sich keine Sorgen.

Für alle Gegenstände, die du kontrollieren kannst oder beeinflussen kannst, hol dir einen Plan, zumindest ein paar Gedanken, und werde beschäftigt. Finde andere, die durchgemacht haben, was immer dich beunruhigt, und finde einige Ideen, wie du mit der Situation umgehen und dich beschäftigen kannst. Recherchieren Sie im Internet oder in der Bibliothek und erfahren Sie mehr über die Situation und wie Experten Ihnen empfehlen, damit umzugehen und sich zu beschäftigen. Finden Sie eine Hilfegruppe oder einen Profi, der sich um Ihre Situation kümmert, Hilfe bekommt und dann beschäftigt wird. Hast du einen Thread in diesem Abschnitt bemerkt? Wenn es in deiner Kontrolle oder Macht ist zu beeinflussen, mach dir keine Sorgen, werde beschäftigt!

Es gibt ein anderes Zitat, das sich mit Sorgen befasst: „Mach dir keine Sorgen wegen der kleinen Dinge.“ Es hat eine logische Folge: „Es sind alles kleine Dinge.“ 

Worüber machst du dir Sorgen?

Beginne einfach damit, die kleinen Dinge auszublenden, wenn es um das Sorge machen geht. Dann werden die größeren Ereignisse auch nicht mehr so bedrohlich sein.

Snoopy und Woodstock sitzen am Strand und schauen in die Sonne. Woodstock sagt: “Ach ja! Eines Tages wird die Welt untergehen!” Snoopy schaut seinen Partner an und sagt: “Ja! Eines Tages wird sie untergehen! Aber an allen anderen Tagen nicht!”

Prima Klima auf MacCoach


Klimawandel

Alle reden über den Klimawandel. Ich natürlich auch. Es muss schnell etwas getan werden, aber nicht irgendetwas vorbildliches, worauf die ganze Welt schauen wird, sondern eher nahe liegende Dinge, die wir ganz praktisch gebrauchen können. Wir brauchen dringend: Sauberes Wasser. Eine sichere Energieversorgung. Nahrungsversorgung. Erneuerbare Energien auf dezentraler Basis. Sichere Kommunikation. Bildung. Transport und Verkehr. Gesundheit. Forschung und Entwicklung. Vernetzung von Forschung, Entwicklung, Kommunikation, Industrie, Import, Export. Nicht zu vergessen, weil extrem wichtig: Kunst und Kultur, Journalismus und eine vernünftige demokratische, menschliche Art und Weise, wie wir miteinander umgehen. Was wir vor allem brauchen ist eine wehrhafte Hochkultur, die sich auf das Wesentliche und Machbare konzentriert und nicht auf irreale Vorstellungen, denen wir gerne verfallen. Was wir brauchen wäre Merkel minus plötzliche Energiewenden und Klimaaktivismus. Immer dann, wenn Merkel Fehler machte, dann aus einem Impuls des actus (getrieben werdens) heraus. Auch die spontane Idee von 2015 plötzlich die Grenzen zu öffnen, hat ihre Ursache in einem Druck der Medien, die Bilder der armen Menschen sendeten. Die Regierung musste reagieren und wollte alles richtig machen, obwohl sie wusste, dass das unmöglich ist. Das war aber nicht der Fehler der Flüchtlingskrise. Der Hauptfehler war es, dass die Regierung alle Augen zudrückte und nicht auf Spezialisten hörte und das auch dem Volk mitteilte. Es geht um die Gefahren und um die anfallenden Kosten und Risiken. Wenn Merkel von Anfang an auf die Probleme hingewiesen hätte und rechtzeitig Alternativen aufgezeigt hätte, die im Parlament zu diskutieren wären, würde die Entwicklung anders verlaufen sein. Das Problem ist, dass man unpopuläre Entscheidungen nicht immer gut erklären kann. Ein Dilemma.

Aber man kann über das Klima reden, ohne gleich den Anspruch auf Weltrettung zu erheben. Die Deutschen waren immer erfolgreicher, wenn sie ein Problem nach dem anderen lösten. Wenn wir tüfteln und detailliert Lösungen finden und realisieren, sind wir besser. Das mit der Welt haben wir einfach nicht im Griff. Also machen wir uns an die Arbeit und sichern zuerst unsere Wasserversorgung und sichere – dezentrale- Stromnetze. Wenn wir keine Autos mehr in alle Welt verkaufen können, dann vielleicht den X%7&Bums-Apparat? Das Ding, das jeder haben will. Wie wäre es, wenn wir ein modulares persönliches Kraftwerk entwickeln würden mit dem man aus Windkraft und Sonnenenergie seinen eigenen Strom erzeugen, speichern und in das Energienetz der Umgebung einspeisen könnte? Das Ding könnte überflüssige Energie dazu benutzen um Wasserstoff herzustellen und zu speichern. Aus Wasserstoff könnte man wieder saubere Energie zum Heizen und zur Stromerzeugung nutzen. Mit Wasserstoff kann man sein Auto tanken und somit eine saubere Mobilität ermöglichen. Die deutsche Windkraft-Wasserstoff-Strom-Maschine- Nennen wir das Ganze: WiWaStromMaschine.

Wenn wir so eine Maschine herstellen und möglichst kostengünstig in alle Welt exportieren würden, dann würden wir die Welt verändern. Das wäre ein Projekt, mit dem man wirklich punkten könnte. Aus der WiWaStromMaschine könnte man ein Ding machen, dass private Haushalte oder Kommunen gemeinsam nutzen und miteinander vernetzen können. Das wäre das nächste große Ding, was die Welt braucht. Das und nichts Anderes!
Unsere Autos können gerne elektrisch fahren und an jeder Straßenlaterne ihre Batterien laden. Die Straßenlaternen werden von dezentralen WiWaStromMaschinen bedient, die durch das Abgeben von Strom an fremde Nutzer sogar noch Geld verdienen können. Alles das ist möglich und glaubt mir: Wenn wir das in Deutschland hinbekommen, dann sind wir auf lange Sicht Exportweltmeister. Nur, dass wir vielleicht weniger Autos und Werkzeugmaschinen, sondern WiWaStromMaschinen in alle Welt exportieren. Saubere Energie für die ganze Welt. Vielleicht bekommen wir das hin.
      

30.12.2019 – Manfred Stolpe ist tot


 

Manfred Stolpe ist tot. Der DDR-Kirchenmann. Kirche im Sozialismus. Stasi-Kontakte. Das war damals unvermeidbar. Stolpe war kein Stasi-Mann. Er stand auf der anderen Seite. Er kümmerte sich um die Menschen, die das Land verlassen wollten oder sich innerhalb der Kirche engagierten und mit dem atheistischen Staat in Konflikt gerieten. Nach der Wende trat er in die SPD ein und wurde der Ministerpräsident des neuen Bundeslandes Brandenburg. Später wurde er der Landesvater. Chipfabrik in Frankfurt/Oder, Euro-Speedway, Cargolifter. Aus Aufbruch und Hoffnung wurde vielfach Enttäuschung und Rückkehr zur Realität. Alles in allem blühen die Landschaften rund um Berlin. Brandenburg ist ein zauberhaftes Land mit Nationalparks und wilder Natur geworden. Der Speckgürtel rund um Berlin wird immer größer und wohlhabender. Das alles hat über 30 Jahre gedauert. Viel zu lange für viele, die 1990 auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft standen. Manfred Stolpe hat diesen Menschen Mut und Kraft geschenkt. Er hat die wunden Seelen therapiert und wurde nicht müde, diesen Menschen zu sagen, dass ihr Lebenswerk nicht umsonst war. Er war ein Brückenbauer auch für die ehemaligen Führungskräfte der DDR, die sich einen neuen Platz im nun wirklich NEUEN DEUTSCHLAND suchen mussten. Stolpe musste sich oft wegen seiner Nähe zur DDR-Regierung erklären und er wurde immer wieder verdächtigt für die Stasi gearbeitet zu haben. Manfred Stolpe wird als Vorbild in Erinnerung bleiben. Er war ein Anpacker und ein Optimist, der mit Augenmaß Brücken baute und Ausgleich schuf.

BLICK AUF UNSERE GRETABRUTSTÄTTE


über BLICK AUF UNSERE GRETABRUTSTÄTTE

……achte bitte auf die letzte Strophe des vieldiskutierten Liedes: „Uns’re Oma ist doch keine Umweltsau!“
Worüber reden wir eigentlich? Warum die Aufregung?

 

Intelligent suchen auf MacCoach


Diese Webseite enthält ungefähr 2000 Beiträge – Tendenz steigend. Über die Suchfunktion findest Du überraschende Artikel.

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Probiere doch einfach mal eine Liste von Wörtern aus. Coach – Angeber – Choleriker – Unternehmer – Erfolg – Geld verdienen – Bibel – Astronaut – Mondlandung – Beatles – McCartney – Liebe – Verlassen – Geld verdienen – Traumfrau – Engel – verzweifeln – Glück – Pech……..

Stasi 2.0 mit KI


Stasi 2.0

Erich Mielke hätte seine wahre Freude daran gehabt. China spioniert Milliarden Menschen aus und sammelt mehr Daten, als es die Stasi in ihren besten Zeiten überhaupt geschafft hätte. Faktor 1:1 Million oder mehr. Mit einer derartigen Datenflut wäre eine sinnvolle Auswertung vor nur 30 Jahren unmöglich gewesen. Heute gibt es dafür Künstliche Intelligenz. KI wertet blitzschnell die Bewegungsprofile von Millionen Menschen aus und zeigt den Beobachtern Auffälligkeiten. Wenn man über ein genormtes Profil verfügt, darf man sogar Millionär oder Milliardär werden. Verstößt man jedoch gegen die momentan geltenden Regeln der Partei, oder wird man ansonsten negativ auffällig, dann verfügt das System die Macht dem Betreffenden alles zu nehmen. Reisefreiheit, Wohlstand, Bewegungsfreiheit und Zugang zu den Medien. Nur die Gedanken sind immer noch frei. Aber Menschen verraten sich selbst durch ihr Verhalten. Allein das Wissen, dass AMAZON über unseren Medienkonsum verfügt, reicht aus um uns eineindeutig politisch zu identifizieren. Was heute noch richtig und unauffällig erscheint, kann morgen schon als gefährlich verdächtig gelten. 

Eine dunkle Macht greift nach der Weltherrschaft. Alles, was die meisten Menschen sich wünschen ist ein gewisser Wohlstand und die Illusion von Sicherheit. Staatssicherheit. Was kann so schlecht daran sein, wenn es dem Staat gelingt, gefährliche Individuen zu identifizieren und möglicherweise vor sich selbst zu schützen? Es ist alles nur eine Frage der Intelligenz der Künstlichen Intelligenz. Und die entwickelt sich gerade rasant weiter. Vielleicht ist die Freiheit, die wir zu kennen und zu lieben glauben nur eine vage Vorstellung. Vielleicht ist die eine Lüge? Vielleicht ist die totale Überwachung aller die Vorstufe zum Paradies auf Erden. Wie sagte doch der Polizistenmörder und zynische Machtmensch Erich Mielke 1989? “Ich liebe doch – alle Menschen!” Der Mann hat das ernst gemeint. Aber es gibt Menschen und es gibt Menschen. Der Feind gehört nicht dazu. Aber wer ist der Feind? In Zukunft wird das durch Algorithmen entschieden. Es ist nicht ganz einfach, aber es ist einfach zu bedienen. Wer heute noch systemtreu ist, kann morgen schon der Feind sein, der eliminiert werden muss. Worum geht es eigentlich? Es geht um Macht. Josef Stalin, der sich gerne “das Väterchen Stalin” nennen hörte, redete öffentlich vom Sowjetparadies und schuf eine dystopische Hölle. Heute liegt die Fehlerrate dank KI sehr viel geringer. Hölle 2.0 ist perfekter als jede Hölle zuvor. In jeder Beziehung. 

Unternehmensberatung – Change Management


Unternehmensberater Change Management – Management-Coaching

Es stehen Veränderungen an. Change Management bedeutet genau das, was man darunter versteht. Das Management soll einen Veränderungsprozess durchlaufen. Was das bedeutet ist dem betroffenen Personenkreis mit Sicherheit nicht klar. Aus unterschiedlichen Gründen. Alle gehen freundlich miteinander um und es scheint keinerlei Probleme zu geben. Eisbergmodell. Die Probleme liegen tief unter der Oberfläche. Ein Veränderungscoach muss ein Künstler sein, um die den Prozess ins Laufen zu bringen. Veränderungen finden nur statt, wenn etwas aufgegeben und etwas zerstört wird. Dann kann Neues entstehen. Veränderungsprozesse sind also ein durchaus schmerzhafter Prozess. Ein Coach ist gleichzeitig ein Therapeut für verletzte Manager.
Der wichtigste Aspekt von Veränderungen ist ein zu erreichendes Ziel, eine Analyse des Ist-Zustandes und ein Projekt mit Meilensteinen zum Ziel. Change Management bedeutet nicht: Wir haben und alle so lieb und wir haben bisher alle alles richtig gemacht. So funktioniert das nicht. Veränderung ist eine Herausforderung und “das haben wir schon immer so gemacht” und “das haben wir gut gemacht!” ist der Würgegriff für Veränderungen. Im inneren Kreis muss Offenheit herrschen. Hier müssen Dinge zur Sprache gebracht werden können, die unangenehm und brutal klingen. Aber es muss sein.
Ein Change-Manager oder ein Change Management Coach ist das Bindeglied und der Katalysator für Veränderungsprozesse. 

Brexit


Siehe da! Die Briten sind sich einig geworden. Chapeau!
Was wäre denn, wenn ein Austritt aus der EU tatsächlich zu mehr Freiheit und neuen Möglichkeiten führen würde?

J.P. Chandler – MacCoach

Coach Blues


Coach Blues – Das ist der Soundtrack für engagierte Coachs aller Kategorien: Hört einander zu! (Miles Davis oder John Coltrane spielen leise im Hintergrund)

Eine Patientin ging auf ihre Ärztin in einer Klinik zu, bei der sie am Vortag einen Termin hatte.:“Ich habe beobachtet, dass Sie im Gespräch ihre Arme verschränkt hatte. Sagen Sie mal: Lehnen Sie mich ab?“ Die Ärztin erinnerte sich an die Patientin. Wie kam die Frau auf eine derartige Idee? Natürlich lehnte sie keinen Patienten ab. Professionalität war eine wichtige Säule ihrer Arbeit. Es stellte sich heraus, dass die Frau aus einer Halbbildung heraus die Körpersprache der Ärztin interpretiert und falsch gelegen hatte. Die Ärztin war verspannt und hatte die Arme verschränkt. Ganz klar eine geschlossene, ablehnende Haltung. “Lehnen Sie mich ab? Sie haben die Arme verschränkt!”, fragte sie die Ärztin erneut. Wie kam sie auf diese Idee? Was stand dahinter?  

Wir ahnen es bereits. Die interpretierende Frau war Sozialarbeiterin und hatte kürzlich eine Coaching Ausbildung absolviert. Das Kapitel Körpersprache war ein wesentlicher Bestandteil.
Die Ärztin hatte zusätzlich zu ihrer ausgezeichneten medizinischen Ausbildung, einen Master in Psychologie. Da prallten Welten aufeinander. Das zentrale Thema ist immer, wie professionell ein Coach sein kann, der nicht “auf Coach studiert hat”, um es einmal ganz salopp auszudrücken. Die Frage, woher die vielen Geschäftsführer ihr Wissen und ihre Professionalität herhaben, ist eine ganz andere. Denn GF kann man auch nicht direkt studieren. Natürlich sollte man eine kaufmännische Ausbildung, einen Betriebswirt oder etwas Ähnliches vorweisen können.  

Das zentrale Thema war in diesem Fall wieder einmal: Coaching als Halbbildung vs. professionelle Gesprächsführung. Ich weiß genau, was Sie jetzt denken: Und Sie haben recht! – Natürlich sind gut ausgebildete Coachs professionelle Gesprächspartner. Das ist schließlich ein zentrales Ziel von Coachingausbildungen. Selbstbild, Fremdbild, Perspektivwechsel, Refraiming, erkennen und aufbrechen von begrenzenden Glaubenssätzen. Alles das und vor allem ein Beziehungsaufbau und professionelle Gesprächsführung mit aktivem Zuhören als zentrale Fähigkeit. So etwas lernt man an keiner herkömmlichen Hochschule oder Universität, soweit ich weiß. Ich lasse mich natürlich gern eines Besseren belehren und verweise auf Leuchttürme wie Otto Scharmer am MIT. Vor ein paar Wochen habe ich in der WELT einen Artikel über den “BESTBEZAHLTEN COACH IN LONDON” gelesen. Es handelt sich um einen Polen, der ganz offensichtlich den Nerv von vielen Managern zu treffen scheint. Aber ganz ehrlich: Ich glaube so etwas erst, wenn ich es selbst erlebt habe. Aus erster Hand kann ich nicht bestätigen, dass man einfach so als Coach antritt um anschließend eine Menge Manager glücklich zu machen und damit auch noch Geld zu verdienen. Ja, es stimmt: Es ist ein Traum für jeden angehenden Coach, aber es bleibt in den allermeisten Fällen nur ein Traum. Wenn ich mir überlege wie viele schlecht bezahlte Psychologen mit einem Master unterwegs sind, dann werden meine Coachingfantasien regelmäßig gedämpft.
Bleibt immer noch die Idee, dass ich als Coach ein einzigartiger Tippgeber für meine Auftraggeber werden kann, indem ich aufmerksam zuhöre was sie zu sagen haben, wo ihnen der Schuh drückt und durch meine natürliche Inkompetenz als Nichtfachmann Fragen stelle, auf die sonst keiner kommen würde. Ich kann auch völlig idiotische Fragen stellen, ohne das mir das jemand übel nehmen kann. Aber ich kann mit diesen Fragen zu Nachdenken anregen und finde so vielleicht genau den blinden Punkt, auf den nur noch niemand gekommen ist. Ich nenne das mal: professionelles Dummstellen. Tolle Idee! Ich denke, das kann ich gut! – In diesem Sinne! Euer MacCoach!

Die Schlauheit der Choleriker


Die Schlauheit der Choleriker

Viele unserer Mitmenschen werden schnell ungeduldig mit ihren Kollegen und stellen oft ganz offen die Frage: „Wie kann man nur so blöd sein!“ Oft scheint diese Frage zu Recht gestellt sein. Es scheint so, dass besonders schlaue Menschen eine niedrige Reizschwelle haben, wenn es um die Begriffsstutzigkeit ihrer Kollegen geht. Die angebliche „Beschränktheit“ Anderer macht besonders schlaue Menschen schnell wütend, könnte man vermuten. Aber ist es tatsächlich so, dass stark reizbare Personen überdurchschnittlich intelligent sind? Das Gegenteil ist meist der Fall: Ein Lehrer, der über die mangelnde Intelligenz seiner Schüler klagt, ist in den meisten Fällen kein sehr guter Lehrer. Aber genau das ist seine Aufgabe. Natürlich ist es nicht die Aufgabe von Arbeitskollegen, begriffsschwache Leute anzuleiten. Oder? Wir ahnen es bereits. Natürlich ist es ein zentraler Schwerpunkt für die Qualität von Führungskräften, wie gut es ihnen gelingt, die Prozesse und Abläufe, eben das worauf es ankommt, gut zu erklären und ständig zu hinterfragen, ob eingespielte Abläufe und Teams nicht noch besser werden können. Das Einarbeiten neuer Kollegen ist eine Nagelprobe für jeden Chef. Eine fähige Führungskraft hinterfragt die eigene Fähigkeit in Sachen Kommunikation und Struktur und stellt niemals die Frage, warum die Mitarbeiter „so blöd sind!“ Unter gar keinen Umständen sollte ein Chef die Beherrschung verlieren.

Eine Studie (Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann) kommt zu dem Fazit: Menschen, die ihre Beherrschung schnell verlieren, überschätzen nur häufig ihre Intelligenz. Die Ergebnisse legen zudem nahe, dass starke Reizbarkeit oft mit narzisstischen Charakterzügen einer Person einhergeht.

Wie reizbar wir sind, kann mit akuten Faktoren wie Stress oder Angst zu tun haben. Doch wie sicherlich jeder aus persönlicher Erfahrung weiß, gibt es beim Menschen diesbezüglich grundsätzliche Charaktermerkmale: Manche gehen mit Konfliktthemen oder den Fehlern ihrer Mitmenschen gelassen um – sie geraten eher selten in Rage. Andere bringen hingegen schon Kleinigkeiten „auf die Palme“. Sie neigen vergleichsweise stark zu Zorn und Wutausbrüchen – man bezeichnet sie umgangssprachlich als Choleriker.

Aus früheren Studien gab es bereits Hinweise darauf, dass derartige Reizbarkeit mit anderen Charaktereigenschaften eines Menschen verknüpft ist. Diesem Thema haben nun die Psychologen Gilles Gignac von der University of Western Australia in Perth und Marcin Zajenkowski von der Universität Warschau eine Studie gewidmet. Im Fokus stand dabei der mögliche Zusammenhang von charakterbedingter Neigung zu Wut und kognitiven Fähigkeiten.

Besonders schlau sind derartig erregbare Typen nicht.

An der Studie nahmen 528 Studenten der Universität Warschau teil. Die Probanden absolvierten zunächst standardisierte psychologische Tests, die Rückschlüsse auf die charakterbedingte Neigung zu Wut, die mentale Stabilität und den Narzissmus zuließen. Darüber hinaus sollten die Studienteilnehmer ihre Intelligenz auf einer 25-Punkte-Skala selbst bewerten. Anschließend erfassten die Forscher das tatsächliche Intelligenzniveau der Probanden durch einen objektiven Intelligenztest.

Wie Gignac und Zajenkowski berichten, zeichnete sich in den Ergebnissen ab: „Wut kann in manchen Fällen die Konsequenz von verminderter emotionaler Stabilität, also beispielsweise von Ängsten, sein. In manchen Fällen ist es aber nicht Angst, die Frustration, Boshaftigkeit oder Wutausbrüche schürt. Hier scheint der Grund Narzissmus zu sein“, sagt Professor Gignac. Zu Wut neigende Menschen halten sich demnach vergleichsweise oft für besonders intelligent. Der Vergleich mit den Ergebnissen der Intelligenztests offenbarte allerdings: Es handelt sich häufig um eine falsche Selbstwahrnehmung – die Choleriker sind nicht so schlau, wie sie denken. Konkret zeichnete sich ab, dass Menschen, deren Testergebnisse auf narzisstische Charakterzüge schließen lassen, ihre Intelligenz besonders hoch einschätzen – und überschätzen.

„Die wichtigste Charakterauffälligkeit von Narzissten ist eine übertrieben positive Selbstwahrnehmung,“ erklärt Gignac. „Es ist also nicht allzu überraschend, dass wir eine Verbindung zwischen den Narzissten und der Überschätzung der eigenen Intelligenz sehen. Das Interessante aber ist, dass die charakterbedingte Wut in diesem Zusammenhang eine Rolle zu spielen scheint“, so der Psychologe. Es könnte demnach sein, dass sich bei Narzissten mit der Zeit eine Neigung zu Wut entwickelt, weil ihnen bewusst wird, dass es einen Unterschied zwischen der eigenen Wahrnehmung ihrer eingebildeten Großartigkeit und ihren tatsächlichen Leistungen und Errungenschaften gibt, sagen die Forscher.

Bisher bliebt dieser Erklärungsansatz allerdings Spekulation. inwieweit ihre Vermutung tatsächlich zutrifft, wollen die Forscher nun aber durch weitere Untersuchungen beleuchten.

Quelle: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann, Intelligence, doi: 10.1016/j.intell.2018.07.003

 

 

 

 

 

 

 

 

Coaching – Anlass – Mentoren finden


Was kann ein Mensch machen, um Ziele zu erreichen, die bedroht sind? Die Antwort ist klar und deutlich: Der Mensch – männlich oder weiblich (die Neverending genderStory – blablablablabla!) muss ich Verbündete suchen, die ihm helfen. Jeder Mensch, der Ziele erreichen will braucht eine Fähigkeit, die ihm am Anfang nie klar ist. Er braucht Partner und Mentoren. Ein Coach kann so etwas sein, klug beobachten und beim Finden und Auswählen sehr behilflich sein.
Kluge Kinder in der Schule sind in der Regel rebellisch. Das steht ihnen oft im Weg, wenn sie den Blick verlieren, wer ihnen behilflich sein kann und wer bereit dazu ist. Die meisten Lehrer sind solche Helfer. Wir müssen ihnen nur helfen, dass wir ihre Hilfe abrufen möchten.
Ich erinnere mich an ein Gespräch vor vielen Jahren. Da war die Red von blöden Lehrern, die keine Ahnung hätten. Später gab es da alte, eingerostete Professoren, die nicht mehr auf dem neuesten Stand waren. Man flüsterte und schimpfte, man meckerte und ließ es die Lehrer wissen, dass man nichts von ihnen hielt.
Ich stellte eine einzige Frage: “Glaubst du, dass eine Lehrerin, oder eine Professorin Erfolgserlebnisse braucht?” 

Alle weiteren Fragen und Antworten ergeben sich daraus: Und wie sehen diese Erfolgserlebnisse aus? Natürlich wird schnell klar, dass es gut ist, wenn man auf seine Lehrer zugehen und sie loben kann. Jeder Schüler hat den Schlüssel für das Herz seiner Lehrer und wer das Schloss findet, kann es aufschließen. Auch Lehrer sind Menschen, die sich weiterentwickeln möchten und die von der Zustimmung anderer Menschen leben. Es sind nicht nur Lehrer. Es sind auch Kollegen und Chefs, die genau das brauchen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass diese Chefs in irgendeiner Form coachbar sind. Wenn nicht; und das ist allzu oft der Fall, dann gilt die berühmte Ausnahmeregel: “Narzissten und Choleriker”. Das ist eine andere Geschichte, die ich hier oft genug thematisiert habe. 

Aber zurück zu der Frage: Was kann man tun, wenn Ziele bedroht sind? Die Antwort ist: Suche Menschen, die dir helfen können und die es auch wollen. Du musst sie identifizieren und du musst mit ihnen ins Gespräch kommen. Das ist alles. Aber du musst wissen, wie und warum man so etwas macht. Und du musst lernen, die richtigen Mentoren zu finden.

Das kann ein Coachinganlass sein. Denk mal darüber nach.

Life Coach für mutige Selbstentdecker – MacCoach


Ralf Zöbisch – MacCoach

Ich habe in meinem Leben viel Zeit mit nutzloser Arbeit verbracht. Ich habe es mit Menschen zu tun gehabt, die nur kleine Ziele verfolgten und ich habe mich immer über Leute aufgeregt, die nichts Besseres zu tun hatten, als sich besser darzustellen, als sie sind. Das waren oft Menschen, die kaum Ziele und keine Ideen hatten. Menschen, die nicht wussten, was sie alles erreichen können, wenn sie nur ihr eigenes Potenzial erkennen würden.
Ich habe mich immer sehr zurückgehalten, wenn es darum ging, Anderen bedingungslos zu folgen oder Partei zu ergreifen. Es gibt sehr viel mehr als blindes Vertrauen in eine einzige Sache und es gibt immer mehrere Seiten eines komplexen Zusammenhangs.
Ich erkenne das Potenzial von Menschen, mit denen ich es zu tun habe und in der Regel erkennen sie auch mein Potenzial, wenn wir uns begegnen. Ich bin neugierig auf Menschen, die ein großes Selbstbewusstsein zu haben scheinen und ich bin enttäuscht, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten. Ich mag keine Führungskräfte, die sich hinter Mauern verstecken und sich nicht trauen, ihre Mitarbeiter voranzubringen um schlagkräftige Teams zu bilden. Ich erkenne das und das kann einerseits beängstigend sein. Auf der anderen Seite ist es eine Chance für die Menschen, die mehr in ihrem Leben erreichen wollen.
Mein Name ist Ralf Zöbisch. Ich bin Life Coach seit 2010 und ich lebe, was ich denke, rede und schreibe. Wenn Sie keine Angst vor sich selbst und ihren Möglichkeiten haben, dann sollten wir uns unterhalten.

Digitalisierung – alles fliesst, immer – MacCoach


Digitalisierung – Der Wandel wird zum täglichen Begleiter

Digitalisierung bedeutet vor allem: Unendliche Veränderung. Alles verändert sich, ständig und ohne Ende. Pantha Rhei! – Alles fließt – immer und für immer.

Wir sind als Menschen nicht darauf vorbereitet, in einem ständigen Wandel zu leben und zu arbeiten. Das Leben unserer Vorfahren war immer ein Leben lang und es bedeutete in der Regel, dass sie ihr Leben in einer einzigen Rolle verbrachten. Als Bauer, Priester, Lehrer, Soldat oder Lehnsherr und König. Heute müssen wir die Rollen wechseln wie unsere Kleidung und unser Projektgruppen. Lebenslanges Lernen bedeutet vor allem lebenslanger Rollenwechsel. Wir sind wie Schauspieler, die ständig neue Serien bespielen müssen. Der eine ist eher der Held und Charmeur. Die andere ist eine graue Maus, die Zahlen liebt. Die nächste, eine glamouröse Frau, eine Künstlerin.
Wir spielen die Rollen, die zu uns passen, aber wir spielen wechselnde Rollen. Einmal Teamleiter und dann wieder Quereinsteiger in eine neue Serie.
Genau das ist das Kernthema der Digitalisierung. Wer die grundlegenden Eigenschaften des Wandels begreift, wird zu einem Menschen, der verstanden hat, dass es keinen Stillstand und kein Zurück mehr geben kann.
Ich lebe seit über 30 Jahren den digitalen Wandel, der für mich schon in den 1980er Jahren mit der Nutzung und Programmierung von Mini-Computern wie MicroVAX von DIGITAL Equipment und den ersten IBM-PC’s begonnen hat. Damals waren viele meiner Kollegen und Kunden sich sicher, dass sie diese Entwicklung in aller Ruhe ignorieren und aussitzen können. Als ich 1999 meine ehemaligen Mitschüler anlässlich eines Klassentreffens traf, waren über 90 Prozent von Computern völlig unberührt. Es ist zu vermuten, dass der überwiegende Teil davon immer noch glaubt, dass Computer nicht viel mit ihrem Leben zu tun haben. Aber der Wandel geht weiter. Und ich finde das immer noch: Atemberaubend! Wunderbar! Spannend! Aufregend! Sinnvoll! etc.

Digitalisierung hat bereits das letzte Kinderzimmer erreicht, während die Großeltern immer noch nicht einmal staunen können, was damit bereits heute möglich wird.
Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung ist Akzeptanz und Erkennen der Möglichkeiten. Angst hat hier nichts zu suchen. Wir brauchen eine gewisse Grundgelassenheit; und die Überzeugung, dass alles sich gut entwickeln wird. Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir uns weiterentwickeln. Rückschläge sind Bestandteil dieser Trial and Error Entwicklung. Wir entwickeln uns wie die digitale Welt. Ein Programm entsteht immer durch Programmierung und Testlauf. Trial and Error. Wenn der Testlauf gegen die Wand fährt, versuchen wir etwas anderes. Wenn es gut läuft, entwickeln wir in diese Richtung weiter.
Digitalisierung und Social Media münden in Soziale Bewertungssysteme wie das Sozialkreditsystem, das momentan in China getestet wird. Ob es sich dabei um ein grundlegend schlechtes und negatives Modell handelt, ist noch längst nicht klar. Wir sind daran gewöhnt, so etwas für schlecht und als Werkzeug der Unterdrückung zu betrachten. Aber es gibt auch Aspekte, die so ein Modell als mögliche Alternative für die Durchsetzung der staatlichen Gewalt erkennen lassen. Und das muss nicht die schlechteste Alternative sein, wenn wir begreifen, dass sich die Menschheit immer weiterentwickelt. KI kann und muss dabei ethischen Prinzipien folgen, mit denen wir einverstanden sein können.

Hugh Grant for Prime Minister!


Hugh Grant
@HackedOffHugh
You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects.
auf deutsch:

„Du wirst die Zukunft meiner Kinder nicht versauen. Du wirst die Freiheiten nicht zerstören, die mein Großvater in zwei Weltkriegen verteidigt hat.
Verpiss dich, du überschätztes Gummi-Badespielzeug. Großbritannien ist angewidert von dir und deiner kleinen Gang masturbierender Oberschüler“

Yes! Klare Worte. Das Vereinigte Königreich ist noch nicht verloren!

Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller – MacCoach


Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller

Oft treffe ich auf Menschen, die tief frustriert über ihren Job sind. Sie erzählen mir, wie mies sich Chefs aufführen und wie unerträglich das für sie ist. Eine interessante Übung beim Coaching ist folgende. Ich bitte den Coachee einen Abschiedsbrief an ihren unerträglichen Chef zu schreiben. Den Brief an den verlassenen Chef. In der Regel sehen diese Briefe in ihrer ersten Version folgendermaßen aus:

„Du lässt mich fragen, ob ich wieder für dich arbeiten möchte. Ich sage NEIN! Darüber muss ich nicht eine Minute nachdenken.

Also echt! Hast du immer noch nicht verstanden, dass es für einen klar denkenden Menschen, der über Alternativen verfügt, unmöglich ist unter einem Versager wie Dir zu arbeiten?
Ja, ganz offensichtlich: Du hast es nicht drauf, so etwas einzuschätzen. Was deinen Umgang mit Mitarbeitern betrifft, so gebe ich dir ein klares UNGENÜGEND.
Du hast es ja nicht einmal nötig, deine Mitarbeiter in den einzelnen Niederlassungen regelmäßig zu besuchen, um dir ein eigenes Bild zu machen. Du hast einfach nicht begriffen, wie wichtig das ist, oder schlimmer noch: Es ist dir klar, dass du keine nachvollziehbaren Argumente zu bieten hast.
Es ist ja auch viel bequemer in HH zu bleiben und ab und zu mal einen Sturm im Wasserglas zu veranstalten. Vor 10:00 bist du nie im Büro und nach 14:00 Uhr belästigst du deine Leute mit „von unterwegs gesendeten“ eMails. Lass mich raten: „aus dem Fitnessstudio gesendet.“ Du bist so ein Schaumschläger. Ich wäre mal gespannt auf deinen Tagesablauf. Ich wette er ist noch armseliger, als ich es mir gerade vorstelle.

Es ist aus und vorbei und ich habe mich ganz konsequent von dir und deiner TITANIC getrennt. Das war eine kühle Entscheidung, die ich ganz bewusst getroffen habe. Die Konsequenzen habe ich in Kauf genommen und ja: Es hat mich Geld gekostet. Aber das war es mir wert. Denn es ist nichts im Vergleich mit der Freiheit, die ich mir damit erarbeitet habe.
Ich arbeite nicht für Sklavenhalter. Du gefällst dir in der Pose des Überfliegers und vergleichst dich doch tatsächlich mit einem Steve Jobs. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das war die Krönung! Weißt du das? Du bist kein Steve Jobs. Du bist nur ein kleiner Vertriebschef, der nicht in der Lage ist, 7 Vertriebsmitarbeiter ordentlich zu führen. Mehr bist du nicht. Ganz abgesehen davon, dass du dich ständig in deren Job einmischst und nicht in der Lage bist, beispielhaft voranzugehen.

Ich erwarte nichts von dir, weil du wirklich nichts zu bieten hast.

Du armer Irrer! Natürlich bin ich ein guter Mann. Ich war wirklich hoch motiviert und sehr fleißig. Aber natürlich bist du nicht in der Lage, so etwas zu erkennen. Viele Mitarbeiter vor mir waren auch viel besser, als du je zugeben würdest. Du hast es nur nicht erkannt, weil du unfähig bist und weil du eine wahnsinnige Angst hast, zu versagen. Das ist der Punkt.

Dabei versagst du jeden Tag. Du bist der unfähigste Manager, der mir je über den Weg gelaufen ist. Bis ich dich kennenlernte, hatte ich schon einige unfähige Managerdarsteller erlebt. Die meisten während meiner Beratertätigkeit. Aber du bist wirklich der König in der Liga der ahnungslosen Manager.

Du bist nicht ansatzweise in der Lage, Mitarbeiter zu führen und zu entwickeln, oder ihre Potentiale zu erkennen.

Schlimmer noch: Du hast Angst vor guten Leuten, die eigene Ideen einbringen könnten und dich nicht gut aussehen lassen. Ein guter Manager umgibt sich mit einem extrem guten Team und führt sie zum gemeinsamen Erfolg. Du bist immer nur damit beschäftigt, dich und dein Handeln in ein goldenes Licht zu tauchen. Es ist lächerlich und peinlich, wenn du dich versuchst darzustellen.

Es ist die Aufgabe eines guten Chefs, ein schlagfähiges Team zu bilden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Du hast schon mal davon gehört, aber nie auf dich bezogen, weil du immer der Meinung bist, dass du ein ganz Großer bist. Bist du aber nicht. Das sind Managementgrundlagen, und davon hast du keine Ahnung. Glaube mir: ich kann es einschätzen. Aber egal. Du hast eben eine andere Wahrnehmung.
Alles was du brauchst, sind Ja-Sager und Leute, die alles, was du sagst und tust, toll und richtig finden. Wer mit dir zusammenarbeiten will, muss sich schon ganz schön verbiegen. Für jeden Mist soll man sich bedanken und entschuldigen, wenn etwas in deinen Augen falsch gelaufen ist.
Auf Dauer wirst du nur von Mitarbeitern umgeben sein, die dir nach dem Munde reden, oder einfach den Mund halten und sich ihren Teil denken. Das ist das Letzte, was einen guten Manager und Leader ausmacht. Aber das bist du nicht, warst du nie und wirst du auch nicht mehr werden. Dafür fehlt dir jedes Potential und vor allem eine gute Kinderstube. Du kannst es einfach nicht. Dabei hattest du sicher große Pläne, als du diesen Job bekamst. Aber davon ist nicht mehr viel übrig.

Alles, was dich erwartet, ist ein schwarzes Loch. Denn nach diesem Job wirst du dich völlig neu ausrichten müssen. Der große Chef, den du gerade spielst und der du immer sein wolltest, bist du nicht und wirst du auch nie werden. No Way! Keine Chance. Aber das wirst du selbst merken. Ein wenig Demut wird dich irgendwann einmal auf den richtigen Weg führen. Merke dir das Zauberwort: Selbstkritik und Demut. Aber wem sage ich das?

Du hast dich nicht im Griff und du bist ständig dabei, dich und deine Handlungen in ein besseres Licht zu rücken. Du bist in deinen Augen, der geniale Führer, der als Einziger alles richtig macht. Die anderen sind die Versager, denen es nicht zusteht mit dir auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das ist deine Meinung. Mit wem, frage ich dich, kannst du überhaupt zusammenarbeiten, wenn nicht auf Augenhöhe? Was bildest du dir eigentlich ein? Wer bist du denn?
Du hältst deine Mitarbeiter permanent von der Arbeit ab, indem du ständig Erklärungen und Stellungnahmen einforderst, für die unsinnigsten Vorgänge, die du selber nicht mehr überblickst. Du mischst dich ständig in die Urlaubsplanung ein und drohst mit Urlaubssperre, wenn der Umsatz nicht stimmt. Das erzeugt ein Unsicherheitsgefühl und das ist nicht gut für das Unternehmen. Warum tust du das? Ganz klar, weil es das einzige Druckmittel ist, dass du noch zur Verfügung hast. Es ist übrigens kriminell und gefährlich, was du da tust. Dein Chef macht dir Druck und du reagierst, um ihm zu zeigen, wie gut du bist und wie schlecht deine Mitarbeiter. Bessere bekommst du sowieso nicht. Nicht für dein lächerliches Grundgehalt, dass du auszugeben in der Lage bist. Nicht für die Art und Weise, wie du Management und Unternehmenskommunikation betreibst. Neue Mitarbeiter müssen sich ihren Kundenstamm selbst erarbeiten. Durch Kaltakquise. Das dauert halt ein wenig länger. Aber ich will dir nichts erzählen, was du nicht verstehen kannst. Du hast immer mit einem vorhandenen Kundenstamm gearbeitet und von Kaltakquise hast du offensichtlich auch keine Ahnung. Du hast keine Ahnung von Marketing und Unternehmensführung und ich erinnere mich mit einem kalten Schaudern, an deine Art und Weise, mit Mitarbeitern zu kommunizieren. Deine armseligen Anweisungen und Mitteilungen sprechen für sich. Urlaub der Mitarbeiter ist übrigens unantastbar. Damit zu spielen ist dumm und gefährlich.

Du hast so viele gute Leute weg gemobbt, dass es nicht zu fassen ist. Wer erlaubt dir eigentlich so zu agieren?

Du musst einen Chef haben, der sehr blind ist. Oder du belügst ihn ständig über Tatsachen, die eigentlich nicht zu übersehen sind. Lange wird er sich das nicht mehr ansehen. So blind kann er nicht sein. Er wird längst wissen, was er an dir hat und das wird er sich nicht mehr lange bieten lassen.
Du, mein lieber Freund, bist nicht in der Lage einen sehr guten und engagierten Mitarbeiter zu erkennen, selbst wenn man ihn dir direkt vor die Nase setzt. Du bist so ein Versager. Du tust mir leid, Mann!“

Das kann man natürlich nicht so stehen lassen. Ich lasse mir diese Briefe vor der nächsten Sitzung per eMail zusenden und habe eine tolle Grundlage für das weitere Coaching.

Dann bitte ich den Coachee, einen zweiten Brief zu schreiben. Ich möchte gerne, dass sich der belastete Mitarbeiter über die positiven Eigenschaften des ehemaligen Chefs auslässt. So etwas, wie dieser Brief hier kann unmöglich veröffentlicht werden. Das siehst du doch auch so. Oder?

How to Judge Others — Leadership Freak


You can’t do difficult things fast. If you want to go fast, do something easy. The need for speed requires repetition, simplicity, and ease. Fast for you – slow for others: Arrogance looks for it’s own reflection in others. Experience makes challenging tasks quick and easy. Experience walks into a situation and knows the answer. […]

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Orgelkonzert in St. Joseph Berlin – Wedding – Zeichnung von Susanne Haun — Susanne Haun


In der Müllerstraße liegt umschlossen von Miethäusern die römisch-katholische Pfarrkirche St. Joseph. Die Kirche ist aus dem Weddinger Stadtbild nicht wegzudenken und trotzdem nehme ich persönlich sie weniger war als die alte Schinkelkirche auf dem Leopoldplatz. Als wir letzten Samstag vorbeikamen, war die Kirche offen und ein Schild wies darauf hin, dass um […]

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Der Wert von Coaching – MacCoach


Der Wert von Coaching

Ich habe mal wieder ein Onlineseminar über mich ergehen lassen. Es ging um Coaching und ich wollte wissen, wie der gute Mann sein Business unter die Leute bringt. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Ich wurde nicht überrascht. Es gibt keinen Zaubertrank für den SuperCoach. Am Ende wollte dieser Coach ein Paket mit Coaching-DVDs verkaufen, die sich anfühlen, wie “ein echtes Coaching!” und: SENSATION! nicht 4.000 und nicht 3.000 EURO kosten würden, sondern nur HEUTE! für sensationelle 999,- EURO weggehen würden. Das Onlineseminar dauerte insgesamt 90 Minuten. 40 Minuten davon gingen für das Verkaufen weg. “Guter Mann! Was soll das?”, denke ich. Und es wird mir immer klarer, dass man von Coaching allein nicht leben kann. Es gehört immer auch ein Weiterbildungskonzept dazu. Man muss Coachingausbildungen anbieten und verkaufen. Aber wo bleibt die Qualität? Das kann doch jeder machen. Und es macht auch jeder. Ich habe jedenfalls keine Lust Geld auszugeben um angeblich Geld zu sparen. Das wird mir von einem anderen, sehr geschätzten Kollegen angeboten. Ich nehme meine Kenntnisse aus dem Coaching und meinen gesunden Menschenverstand und erarbeite mir eine eigene Strategie. Es ist harte Arbeit, den Tatsachen in die Augen zu sehen und Chancen und Risiken, meinetwegen auch Träume und Ziele zu formulieren. Das beginnt bei einem exakten Plan von finanziellen Transaktionen, laufenden Kosten und schnödem Konsumverhalten. Es ist unglaublich, wie dumm wir uns manchmal verhalten. Ich rede in erster Linie von mir selbst. Aber ich beobachte es auch an anderen. Warum eigentlich fühlen sich gut verdienende Menschen arm und geben Geld für sinnlose Dinge aus, die sie überhaupt nicht brauchen, statt sich sparsam zu verhalten und ihr Geld klug zu vermehren?
Warum sehe ich so viele vollgepackte Einkaufswagen im Supermarkt? Die Hälfte landet im Müll. Das ist offensichtlich. Oder auf den Hüften der Konsumenten. Was soll ich damit anfangen, wenn übergewichtige Menschen Kästen mit Cola und Unmengen Chips und Alkohol einkaufen?
Warum gibt man sein Geld nicht in erster Linie für Coaching aus? Das verbrennt Kalorien und regt das Denken an. Es ist ganz sicher eine der besten Investitionen, die man momentan machen kann.

Wer kann unsere Probleme besser lösen als wir selbst? Die Antwort ist einfach. Du kommst darauf, wenn du ein wenig nachdenkst. 

Genau: Du bist das. 

Aber wer kann dir dabei helfen, dieses Denken zu lernen?
Richtig: Ich bin das. Ein Coach.
Aber du musst nicht zu mir kommen um dich coachen zu lassen. Geh und such Dir Deinen Coach! Ich habe schon eine Menge guter Coachs kennenlernen dürfen, die einen sehr guten Job machen!

Coaching bringt es! Du musst es nur glauben! Du musst es probieren! Was kostet eine Stunde beim Frisör? Sagen wir einen EURO pro Minute. Nimm Dir etwas Zeit und Geld in die Hand. Suche Dir einen Coach, der dich für 1 EURO pro Minute in der Woche 90 Minuten lang coacht, und du wirst weiterkommen. Rechne mal nach. Das ist gar nicht so schlimm. Aber es ist eine der besten Investitionen, die du jemals gemacht hast. Ohne Schnickschnack, ohne leere Versprechen. Einfach nur ein gutes Gespräch mit einem Coach. 

The World has a Germany Problem – MacCoach


 

Am 19.08.2019 erschien in der New York Times ein interessanter Artikel von Paul Krugman. Unter der Überschrift: “The World Has a Gemany Problem”, schrieb Krugman über die unverständliche Sparwut der Deutschen. Paul Krugman ist Nobelpreisträger, ausgewiesener Gegner von Trump und ein langjähriger Kolumnist der New York Times. Er schreibt, dass es gefährlich ist, in Zeiten wie diesen zu sparen. Minuszinsen und die Herausforderungen bei der Erhaltung und dem Ausbau von Infrastruktur und Wohnungsbau schreien regelrecht nach Investitionen. Der Vergleich zu einem Unternehmen drängt sich auf. Wie wirkt ein Unternehmer auf uns, der wie ein Wilder spart und nicht mehr investiert? Richtig! Das klingt total verrückt. Schon in der Griechenland-Krise war klar, dass Deutschlands sturer Sparkurs vollkommen falsch ist. Deutschland und Europa haben einige Themen, in denen sparen überhaupt kein Thema ist. Bildung, Infrastruktur, neue Technologien, Militärtechnik, digitale Infrastruktur. Warum werden keine europäischen Unternehmen gefördert, um 5D zu installieren? Warum wird kein europäisches Computersystem weiterentwickelt und standardisiert? Warum lassen wir zu, dass chinesische Unternehmen unsere digitale Infrastruktur dominieren? Warum produzieren wir nicht selbst mehr Computerchips? Warum arbeiten wir nicht enger mit Japan und Korea zusammen? Wie kann es sein, dass Hochtechnologieunternehmen wie der Roboterhersteller KUKA an chinesische Investoren verkauft wird? Warum lässt die Regierung das zu? Das ist mir völlig unverständlich. 
Das wichtigste Problem Deutschlands ist seine ziellose Fahrt in eine ungewisse Zukunft. Das ist das Problem. Angela Merkel erklärt nicht viel und macht irgendwas. Sie wird immer unsichtbarer. Ab und an zeigt sie sich beim Empfang von Staatsgästen wie Boris Johnson. Aber wohin unsere Reise geht, ist unklar. Das ist gefährlich. Wir wollen wissen, welche Häfen wir anlaufen und über welche Routen die Reise führt.  

Wo bleiben die Visionen und Erklärungen? Warum bleibt verborgen, wohin wir gerade unterwegs sind? Die EZB kann kaum noch an irgendeiner Schraube drehen. Was wir brauchen ist eine grundlegende politische Wende. Wir brauchen klare Ziele und neue Ideen um Deutschland die Schlafmütze vom Kopf zu reißen und neue Technologien voranzutreiben. Wir haben doch jede Menge Ansätze. Schauen wir uns die Googles und Microsofts an. Was machen die? Und wie machen sie es? Sind wir zu bequem, um das zu analysieren und zu erkennen, was zu tun ist? Eine europäische Initiative zur Erneuerung der Infrastruktur und dem Ausbau der Digitalindustrie und eine Wasserstoffinitiative plus Desertec X-irgendwas würde uns weiterbringen.

Coaching und Training – MacCoach


Coaching und Training

Coaching setzt viel tiefer an, als reines Training. Coaching ist ein Angebot für Menschen, die mehrdimensional auf Probleme und Aufgabenstellungen reagieren wollen. Das wird in Zukunft immer wichtiger werden. Auf der einen Seite steht fachliche Qualifikation und ständige Weiterbildung. Auf der anderen Seite stehen Werte, Persönlichkeit und Überzeugungen, die für den umfassenden erfolgreichen Entwicklungsweg stehen. Ethische Kompetenz und grundlegende Fähigkeiten, auf Veränderungen in der Gesellschaft und der Technologie zu reagieren, werden immer wichtiger. Was ist, wenn erlernte und antrainierte Fähigkeiten in Zukunft durch unterstützende Systeme in Form von Robotern und KI in den Hintergrund treten werden? Genau das wird passieren.  

Viele Ursachen für den Verlust von Arbeit und den Problemen beim Finden geeigneter Jobs liegen tiefer. Hier setzt echtes Coaching an. Der Mensch im 360 Grad – Panorama. Wie ist sein soziales Umfeld und seine psychische Konstitution? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung und welche Ziele werden in Zukunft ein sinnvolles Leben ausmachen?
Es liegt auf der Hand, dass es nicht zielführend ist, einen Akademiker in ein für ihn fremdes Berufsfeld zu orientieren. Der erfahrene “Aussendienstmitarbeiter mit Herz und Seele”, der nach langer Tätigkeit seine Arbeit verliert, ist in den meisten Fällen nicht darauf vorbereitet, sich neu zu orientieren. Oft haben wir es mit Menschen zu tun, die genau zu wissen glauben, dass der Beruf den sie jahrelang ausgeübt haben, keine richtige Perspektive mehr bietet. Sie wollen weg davon. Nach einem Coaching kann es durchaus sein, dass dieser Beruf genau der richtige ist und sie wieder Kraft und Ressourcen benötigen um diesen Beruf wieder aufzunehmen. Es geht darum, neue Möglichkeiten zu erkennen und nutzen zu lernen. Oberflächliches Jobcoaching hilft diesen Menschen nicht weiter. Sie wissen oft selbst, was zu tun ist. Sie wissen nur nicht, warum sie das tun sollten. Und genau darum geht es. Motivation und Zielsicherheit sind wesentliche Aspekte, die beim Coaching eine Rolle spielen müssen. 

In unübersichtlichen Zeiten sehnt sich der Mensch nach Halt. So mancher sucht sie in Ideologien oder in Filterblasen, wo alle einer Meinung sind – oder er orientiert sich an besonderen Menschen. /BRANDEINS ONLINE 2016/

Ein Coach ist immer ein besonderer Mensch. Das ist wie ein guter Lehrer, ein Motivator und Vorbild. Ein Coach lehrt nicht nur wie man etwas macht, er ist nicht nur Trainer. Ein Coach öffnet Horizonte, ändert Sichtweisen und zeigt neue Aspekte. Ein Coach verursacht Sehnsucht nach Veränderung. Ein Coach sucht immer nach neuen Möglichkeiten, um sich selbst zu verbessern. Das ist die Grundlage um sich selbst und anderen zu helfen, weiter zu gehen. 

Ich schreibe diese Sätze als vertiefendes Mantra. Auch eine Möglichkeit Glaubenssätze zu vertiefen. Und ich treffe jeden Tag Menschen, die genauso denken und handeln. Das sind die Coachs, die bereit und in der Lage sind, Dinge und Ansichten zu ändern, die Menschen daran hindern ihren Weg zu gehen und das zu tun, was zu ihnen passt. 

Coaching – Reiseplanung – MacCoach


Coaching – Reiseplanung – MacCoach

Coaching hat das Ziel, Differenzen auszugleichen. Es geht zuerst darum, ein Ziel zu erreichen. Der erste Schritt ist die Definition des Ziels.

 Wenn der Coachee sich über das Ziel im klaren ist,  – dabei hilft der Coach – dann geht es darum ein Projekt zu entwickeln um dieses Ziel zu erreichen. Der erfahrene Coach weiß genau, wie man so etwas macht.

Es geht um das Selbstbild des Klienten und die Wirklichkeit. Insofern ist Coaching sehr nahe an der Psychotherapie, wie jeder Therapeut schnell erkennen wird. In der Therapie geht es ebenfalls darum diesen Unterschied auszugleichen.

Ich bin der Coach. Du bist der Coachee und ich stelle Dir nur zwei Fragen, die Du bitte beantwortest:

(1) Wer willst Du sein?

Bitte schreibe einen kleinen Aufsatz. Beschreibe Dich, wie Du dich siehst. Wo siehst Du Dich? Verrate mir, wer du wirklich bist, was deine Berufung ist, was du am besten kannst. Ich will nicht wissen, welche Ausbildung du hast und aus welchen Verhältnissen du kommst. Ich will erfahren,  wer du wirklich bist und wo du dich siehst.

(2) Wo stehst du heute? Was hast du bereits erreicht? Woran bist du gescheitert? Was kannst du besser machen? Wer kann dich dabei unterstützen?  Wer oder was hindert dich?

Los geht’s! Du fängst ganz oben an. Schreibe bitte auf, was Dein Ziel ist. Auch wenn Du heute glaubst,  dass du es nicht erreichen kannst.

Dann schreibe bitte alles auf, was Dir zu Punkt (2)  einfällt.

Fertig?

O.K! Wir haben eine Reise geplant.

Wir wollen gemeinsam von (2) nach (1) reisen. Vielleicht erreichen wir das gesteckte Ziel. Vielleicht kommen wir auch ganz woanders an. Der Weg ist oft das Ziel. Vielleicht erkennst du, dass es ganz andere Ziele gibt, die es zu erreichen lohnt. Vielleicht kommen wir viel schneller an, als Du Dir vorstellen kannst.

Es geht darum, das Niveau deines Ziels (1) zu erreichen. Wir haben es geschafft, wenn (2) und (1) dasselbe Niveau haben. Dann wirst du glücklich und zufrieden sein. Dann wirst du wissen: Ich bin am Ziel!

Trump’s Weltwirtschaftskriege


Trump zündelt an der Weltwirtschaft herum

Der großartige Donald Trump führt sich einerseits auf wie ein unreifer 12Jähriger und dreht andererseits am ganz großen Rad. Er scheint verstanden zu haben, wie die Börse funktioniert. Er treibt die Wirtschaft in den Wahnsinn um sie zum passenden Zeitpunkt wieder zu retten. Der Brandstifter als Feuerwehrmann, oder umgekehrt. Die Logik dahinter ist simpel. Trump hat keine Moral. Sein Weltbild ist zynisch und die Menschen, die er anführen soll sind ihm egal. Er ist nicht einmal böse. Er ist nur ein einfach gestrickter Mann mit dem Instinkt zur Macht. Er lügt nicht einmal, weil er alles genauso macht wie er sagt. Er faßt Frauen an die Pussy und er nimmt sich, was er haben will, ganz egal ob er es sich leisten kann, oder nicht. Warum gibt es eigentlich keine Gesetze gegen so einen Gesetzlosen? Trump ist ein Outlaw. Er steht über dem Gesetz. Er verhält sich, wie man es von einem machtbetrunkenen römischen Kaiser erwartet. Ich denke da so an die Kaiser-Nero-Klasse. Es ist ein Glück, dass Donald Trump nicht auch noch ein Dichter und Künstler ist. Das wäre dann überhaupt nicht mehr auszuhalten.
Der Handelskrieg mit China ist in vollem Gange und anschließend will er sich Europa vornehmen. Die Europäer sind zunächst ganz froh darüber, dass das Gerangel mit China anhält. Niemand möchte sich ausmalen, was dann kommt, wenn er die Zölle auf Autos festlegt oder auf eine mögliche Digitalsteuer der Europäer reagiert. Daten sind das Öl des 21.Jahrhunderts. Bisher ist dieses Öl umsonst zu haben, wenn man das Monopol auf Suchmaschinen, Social Media und Clouddienste hat. Die europäische Cloud ist in weiter Ferne, weil niemand es sich leisten kann auf die Dienste von AMAZON, Microsoft und Google zu verzichten. Google ist gerade mal 22 Jahre alt. Es hat die Welt stärker verändert, als man es sich vorstellen konnte. AMAZON ist der Hidden-Champion für Laien. Profis setzen auf die AWS (Amazon Web Services) des Giganten. Selbst die Bundeswehr nutzt die Cloud-Angebote von AMAZON AWS. VW baut gerade seine komplette Logistikkette auf AMAZON-Basis auf. Der Vorteil ist einleuchtend: Zugriff auf das Internet der Dinge von überall auf dem Planeten zu jeder Zeit und vor allem – ausfallsicher. To big to fail.
Es gibt keinen anderen Anbieter, der so etwas leisten kann. Wenn die Chinesen derartige Cloudsysteme zur Verfügung stellen würden, würde es Embargos geben. Warum bieten die Europäer so etwas nicht an? Weil sie es (noch) nicht können. Es wird wirklich langsam Zeit, das wir aufwachen. Zeit für eine EURO-CLOUD. Nennen wir sie einfach: Macron!

Die vier Versprechen — KREATIV COACHING | BERLIN


Ein Weg zur Freiheit und Würde Durch Zufall bin ich beim Stöbern auf einer Seite für NLP (wieder) auf „Die vier Verspechen“ von Don Miguel Ruize gestoßen. Schemenhaft konnte ich mich noch daran erinner, im Zusammenhang mit Castañeda, davon schon gelesen zu haben. Diesmal war ich soweit und wollte mehr wissen. So habe ich mir […]

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Aus meinem Skizzenbuch – Fragmente der Botanischen Nacht – Susanne Haun — Susanne Haun


Die Botanisch Nacht in Berlin fand dieses Jahr durch ein stürmisches Gewitter ein unerwartetes Ende. Ich mochte besonders eine „Erdbeerfrau“ auf Stelzen, und ein kleines Kammerkonzert, das ich festhielt. Die Blumen und Bäume waren interessant farbig beleuchtet. Es war jedoch so voll, dass ich nicht nochmal zu dieser Veranstaltung gehen möchte. Ich mag die […]

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Konzerthaus Berlin – Samstag 03.08.2019


BUNDESJUGENDORCHESTER 

bis 11.11.2019 auf ARTE CONCERT


ALEXANDER SHELLEY Dirigent
MSAKI Gesang

William Walton „Johannesburg Festival Ouverture“ (1958)
Hendrik Hofmeyr „Three African Songs“ (UA)
George Gershwin „Porgy and Bess“ – A Symphonic Picture, zusammengestellt und bearbeitet von Robert Russell Bennett (1943)
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/young-euro-classic-2019-4

Konzertkritik in DER FREITAG

YOUNG EURO CLASSIC 2019 (4)

Konzertkritik Verspätete Uraufführung der „Three African Songs for Miriam Makeba“ des südafrikanischen Komponisten Hendrik Hofmeyr
Andre Sokolowski CommunityBei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Das Bundesjugendorchester spielte gestern Abend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, es ist schon 50 Jahre alt und tritt beim Festival YOUNG EURO CLASSIC regelmäßig auf – sein Grußwortredner tat ganz nebenbei erwähnen, dass allein aus seinem Kader 20 (zwanzig!) Berliner Philharmoniker entsprossen; so gesehen kann der Rolls Royce aller deutschen Klangkörper womöglich als „natürlichster“ Verbündeter des BJO bezeichnet sein, weswegen es auch im Scharoun-Bau immer wieder zu Konzerten weilt (zuletzt im Januar, als es unter der Stabführung Kirill Petrenkos seine Jubiläums-Spielzeit festlich einleitete)…

Hendrik Hofmeyr (61) ist ein südafrikanischer Komponist, er wurde in Cape Town geboren:

„Nach ersten Studien an der Universität seiner Heimatstadt ging er aus Protest gegen die Apartheidsregierung für zehn Jahre nach Italien, wo er sein Diplom in Komposition, Klavier und Dirigieren machte. 1987 gewann er den Südafrikanischen Opernwettbewerb mit der Oper The Fall of the House of Usher nach Poe; 1988 war er beim Filmfestival im italienischen Trento mit der Musik zu einem Kurzfilm von Wim Wenders erfolgreich. 1992 kehrte Hofmeyr nach Südafrika zurück; heute arbeitet er als Professor an der Universität von Kapstadt. Sein Schaffen umfasst über 50 Auftragswerke…“ (Quelle: YEC)

Seine vom MIAGI Youth Orchestra vor Jahren bereits in Auftrag gegebenen Three African Songswaren eigentlich für und vor allem mit Miriam Makeba (1932-2008), der legendären Stimme von Südafrika, bestimmt gewesen, sollten also schon vor Längerem zur Aufführung gelangen; ihr plötzlicher Tod hatte dieses Projekt in dem Zusammenhang verhindert. Nun wurde es quasi „nachgeholt“.

Die Sängerin Msaki übernahm den Solopart – drei Lieder in traditioneller südafrikanischer Manier, „kombiniert“ oder „ergänzt“ mit mehr oder weniger tonal klingenden und ziemlich raffiniert zusammengestellten Backrounds von Orchesterseite. Erhellend wäre freilich gewesen, wenn der Veranstalter die deutschen Übersetzungen der Texte mitgeliefert hätte – ohne diese war die Rezeption des schönen Werkes improvisatorischer Natur; also man wollte oder konnte halt nur ahnen, welche Stimmungen zu welchem Thema hätten passen können.

KULTURA-EXTRA@KULTURAextra

Konzertkritik zum Auftritt des beim diesjährigen Festival YOUNG EURO CLASSIC (im Konzerthaus Berlin) | https://www.kultura-extra.de/musik/veranstaltung/%20YEC2019_BJO.php  (Foto: Kai Bienert) || @YEClassic @konzerthaus @ShelleyConduct

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Außerdem erklangen die hier wohl noch nie offerierte Johannesburg Festival Overture des Engländers William Walton (1902-1983), ein von Robert Russell Bennett arrangiertes Medley aus Gershwins Porgy and Bess sowie die 2. Sinfonie von Brahms.

Der Brite Alexander Shelley dirigierte militärisch, forsch, ja und das BJO schien seinen sichtlich hochpräzisen Fingerzeigen willig und sehr gern zu folgen.

[Erstveröffentlicht auf KULTURA-EXTRA am 04.08.2019.]

YOUNG EURO CLASSIC (Konzerthaus Berlin, 03.08.2019)
William Walton: Johannesburg Festival Overture (1958)
Hendrik Hofmeyr: Three African Songs (UA)
George Gershwin: Symphonic Pictures aus der Oper Porgy and Bess (arr. Robert Russell Bennett)
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Msaki, Gesang
Bundesjugendorchester
Dirigent: Alexander Shelley

14:24 04.08.2019
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Andre Sokolowski

Andre Sokolowski ist Herausgeber und verantwortlicher Redakteur von KULTURA-EXTRA, das online-magazin

Klimawandel: läuft – MacCoach


Umwelt – Klimakatastrophe – Es ist längst zu spät

Jonathan Franzen, ein sehr geschätzter Schriftsteller aus den USA, spricht aus, was wir alle bereits wissen: Es ist zu spät, die Klimakatastrophe aufzuhalten. Das hätten wir vor 30 Jahren erledigen müssen. Aber wir sind ja nicht mal in der Lage heute, angesichts der realen gravierenden Erderwärmung, irgendetwas richtig anzupacken. Die FridayForFuture-Kids haben es gut. Sie haben eine Illusion, dass wir alle es schaffen können, wenn wir nur beherzt anpacken würden. 

Was wird passieren? Es wird erheblich wärmer werden und extreme Wetterlagen, Orkane, Hurricans, Tornados werden zunehmen. Überschwemmungen werden uns immer wieder heimsuchen. Es wird Orte treffen, die noch nie eine ernsthafte Überschwemmung, geschweige denn ein verheerendes Hochwasser, erlebt haben. Die Dürre wird uns belasten. Das Grundwasser wird zu einem seltenen Gut werden. Wie werden wir leben, wenn das Trinkwasser knapp wird? Mir fällt nur ein: Wüstenplanet. Wie fasziniert war ich im Death Valley von der wunderschönen Landschaft. Wüste hat auch seine schönen und faszinierenden Seiten. Wenn man genügend Wasser dabei hat, ist das alles kein Problem. Das Einzige, was mich im Death Valley gewundert hat, waren die dünnwandigen Häuser und die Fenster, die nur aus einer Scheibe bestanden. Die konnte man schieben, um sie zu öffnen und währenddessen, lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Ich hatte damals nicht eine einzige Solaranlage oder ein Windrad dort gesehen. Der Strom kam wahrscheinlich aus einem Atomkraftwerk oder vom Hoover-Damm.
Also Wüstenplanet auf modern. Häuser, die alle einen kühlen Keller und eine gute Dämmung haben. Vertikalrotoren für Windenergie und natürlich auf jedem Dach und auf allen freien Flächen, Wänden und Zäunen Solarkollektoren, die nicht unbedingt so aussehen müssen, wie sie heute aussehen. Wir werden Strom produzieren und speichern und wir könnten Wasserstoff selbst produzieren. Vielleicht brauchen wir das für unsere eBikes, eRoller und eCars. Wer weiß? Aber vermutlich wäre es eine tolle Sache, wenn wir das mit dem Strom und dem Wasserstoff hinbekommen würden. Bis 2050 sollte das zu schaffen sein. Und ja: Wir haben keine andere Wahl. Es wird auf jeden Fall nicht mehr so weitergehen, wie wir es bis jetzt als normal empfunden haben. Natürlich haben wir das Internet und alle positiven Wirkungen, die damit verbunden sind. Bildung und Ausbildung für alle ist erreichbar. Lebenslanges Lernen wird Standard. Vielleicht bauen wir in der Zukunft anders, modularer, legohafter. Bauhaus 2020. Was die Weltwirtschaft betrifft, so befinden wir uns mitten in einem eigenartigen Wirtschaftskrieg, der durch Donald Trump offiziell geworden ist. Per Twitter macht man so etwas heute. Der letzte Versuch, den Durchmarsch des chinesischen Superkommunismus zu stoppen. Von Kommunismus in der Form, wie es sich der alte Marx vielleicht vorgestellt hatte, ist ohnehin nicht mehr viel übrig geblieben. Vermutlich sind wir hier in Deutschland dichter dran am Kommunismus, als wir es uns jemals vorgestellt hatten. Sozialismus. Nationalsozialismus. 1984. Alles ist denkbar, solange wir die Dinge nicht beim Namen nennen. Ein konservativer Denker ist noch lange kein Rechter. Ein LINKER mit einem Molotow-Cocktail in der Hand ist mindestens genauso gefährlich und inakzeptabel, wie ein Rassist oder Faschist. Gewalt, um einer Sache willen, ist einfach nur falsch.
Aber Gedanken sind und bleiben frei. Wie müssen uns die Freiheit bewahren, frei zu denken und zu sprechen. Mit Gedankenverboten kommen wir auch nicht weiter. Kommunismus ist übrigens eine Gesellschaft in der jeder nach seinen Bedürfnissen leben und nach seinen Fähigkeiten arbeiten, forschen und wirken kann. Wenn das ohne eine krasse Diktatur funktioniert, dann ist es kein Schreckgespenst. 
Also Wüstenplanet. Schön wird das nicht. Schauen wir nach Kalifornien oder nach Spanien. Trockene Landschaften und Probleme bei der Wasserversorgung. Wir haben Glück, dass wir technologisch schon so weit sind, wie wir es sind. Aber wie wird die Zukunft sein, wenn wir durch Automatisierung, Roboter und KI (künstliche Intelligenz) unsere heutigen Jobs verlieren? Es ist kein Untergangsszenario, wenn ich daran denke, dass Roboter und die Arbeit abnehmen und KI die Buchhaltung übernimmt. Wir haben genug zu tun, um die Gesellschaft weiter zu bringen. Was wir nicht gebrauchen können ist eine Bevölkerungsschicht, die den ganzen Tag verblödet und keinen Sinn mehr im Leben sieht, als irgendwann mal reich zu werden, oder so etwas. Unser Reichtum werden die klugen Menschen um uns herum sein, mit denen wir interagieren werden. Ich meine gesunde, kluge Menschen, die gelernt haben wie “glücklich sein” funktioniert. Nicht immer die ewige Jammerei über das Wetter und die Katastrophen, die uns unsere Altvorderen eingebrockt haben. Glücklicherweise können wir mit dem Wissen von heute, und erst recht dem Wissen von morgen und übermorgen, dafür sorgen, dass wir auch diesen Klimawandel irgendwie in den Griff bekommen. Es brennt im Raumschiff Erde und wir müssen lernen, das Feuer zu löschen. Einen anderen Planeten haben wird nicht. Also müssen wir die “Sahara” in Deutschland, bewohnbar machen. Genügend Sand und Sonne sind ja schon da.
Was Franzen ausspricht, ist wahr. Wir wissen es längst. Es ist eine einzige Katastrophe, und wir sind nicht in der Lage, den Tatsachen in die Augen zu schauen und endlich etwas zu tun. Was macht uns nur so blind und antriebslos? Glaubt irgendwer immer noch, dass es ihn nicht treffen wird? Wir schieben jedes Problem ängstlich vor uns her und warten tapfer auf die nächste Katastrophe.
     

KI für alle – MacCoach


Brandhorst und Schätzing haben das Thema längst für sich erkannt: Künstliche Intelligenz und das Erwachen einer Computerintelligenz, die in der Lage ist, ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Ich persönlich neige eher dazu, dass es Menschen sein werden, die hinter gigantischen Netzwerken stehen. Es sind Menschen, die versuchen werden das Computeruniversum zu beherrschen und das wird ganz undemokratisch und eigenartig werden, wenn ich mich nicht irre. Und wenn das passiert, dann „gnade uns Gott!“ Wobei wir bei einer ganz anderen Dimension wären. Ethik, Moral,  Humanismus, Glauben und Gott, wie immer er auch in den unterschiedlichen Religionen genannt wird, spielen eine unglaubliche Rolle in unserem Leben. Selbst wenn wir keinen klassischen Glauben mehr haben und nicht jeden Sonntag im die Kirche gehen können, spielt Gott eine Rolle. Das wird immer so sein. Denn er war, ist und wird immer sein.

Computer sind inzwischen allgegenwärtig. In jedem Auto stecken viele kleine Computer und seit in jedem Kühlschrank und jeder Kaffeemaschine Computer und intelligente Netzwerktechnologie steckt, ist das Thema Computer längst kein exotisches Thema mehr. Und genau das ist der Punkt für mich. Ich war faziniert, als Computer noch etwas sehr seltenes waren. Seit einigen Jahren ist das nicht mehr so und ich habe die Freude an dem Thema verlosen.

Ich verstehe nicht, warum wir uns so sehr nach dem Abenteuer und fernen Welten sehnen. Das wahre Abenteuer liegt direkt vor unserer Haustür. Migration, Wohnungsmangel, Drogen und die überforderte Polizei und während alles vor sich hinwuselt, zerbröckeln die Fundamente unserer Art zu leben.

Ich werde VR, KI und die totale Vernetzung unseres Planeten benutzen, um Szenarien zu entwerfen, die uns weiterbringen werden. Ich bin da ganz bei Bill Gates, dem Philanthropen, der an das Gute und eine positive Entwicklung glaubt. Informationsfreiheit ist ein hohes Gut. Allerdings gibt es das Problem, dass jeder sich seine eigene Welt zusammenbasteln kann.

Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner Blase. Es kommt darauf an sie zu verlassen, um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel. Fragen stellen. Keine einfachen Antworten suchen. Darauf kommt es an – MacCoach-

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen.  Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.

Jeder braucht einen Coach – Jeder? – MacCoach


Everyone needs a Coach (Bill Gates)

Das größte Problem beim Coaching ist nicht das Geld, das Du bezahlen musst, sondern die Zeit, die du investieren solltest, um Deinen persönlichen Punkt zu erreichen, an dem Dir alles möglich wird. Das gilt nicht nur für denjenigen, der einen Coach beansprucht, sondern auch für den Coach. Stell Dir vor, Du suchst einen Coach und das Angebot ist unübersehbar groß. Wen würdest du buchen? Wer soll dein Coach sein?
Sie oder er sollten erfolgreich sein und sie sollten ihr Handwerk beherrschen. Klar. Aber wie findest du es wirklich heraus, wer am besten zu dir passt?

Meine Empfehlung: Verschaffe Dir ein gutes Basiswissen zum Thema Coach und Coaching. Am besten beginnst du mit einem Wochenendseminar bei dem du nicht nur theoretische Kenntnisse erwirbst, sondern praktisch erfährst, wie Coaching funktioniert. Ich habe mit dieser Methode tatsächlich gute Erfahrungen gemacht. Am Anfang war es wichtig, einen oder mehrere Coachs kennenzulernen und ihnen bei der Arbeit zuzusehen. Du kannst natürlich auch einen gut bekannten Coach suchen und für dein Unternehmen Coachings vereinbaren. Parallel dazu nimmst du dir den Coach beiseite und befragst ihn, wie er dich coachen würde und ob er überhaupt bereit dazu ist. Grundsätzlich bin ich jedem Klienten gegenüber aufgeschlossen. Es kommt aber sehr schnell heraus, was für ein Menschentyp du bist. Ich teile in zwei Gruppen ein: Coachbar und Nicht coachbar.  Warum? Ganz einfach, weil es Menschen gibt, die so von sich überzeugt sind, dass sie es nicht schaffen, sich von ihren Vorurteilen zu lösen um den einen, wichtigen Schritt zu gehen. Dieser Schritt bedeutet einen Perspektivwechsel zu wagen und davor haben viele Menschen Angst. Wenn du einen richtigen Coach suchst, dann brauchst du sehr viel Mut und den unbedingten Willen, weiter zu gehen.

Coaching bedeutet nicht, jemanden zu beraten oder darin zu trainieren, wie er das tut, was er macht. Coaching bedeutet, eine breitere Perspektive zu finden, die zu besseren Entscheidungen und schnellerer Umsetzung führt. Coaching bedeutet externes Feedback, das du sonst nicht bekommen würdest.  Ein Coach kann dich an den Punkt führen, wo du bisher blind warst und der wichtig ist um einen Schritt weiter zu gehen. Stell dir vor, du läuft im Kreis und findest die Richtung nicht, in die du jetzt gehen musst. Es ist kein Kreis, sondern ein Kreuzweg, den du nicht erkennen kannst, weil du einen neuen Pfad finden musst, den noch niemand bisher gegangen ist. Coaching bedeutet nicht nachfolgen und genau das tun was andere bereits vor dir geschafft haben. Du bist einzigartig und nur du bist in der Lage, diesen Weg zu gehen. Verstehst du? Spürst du, was ich damit sagen will?
Als Coach kann ich dir diesen Weg nicht zeigen, wenn ich mich nicht in einem Coachingprozess mit dir befinde. Wenn du fragst: Wo ist der Weg? Was ist mein Ziel? Dann stelle ich dir ganz andere Fragen. Das hängt ganz allein von deiner Persönlichkeit ab.
Ich coache nicht jeden. Es gibt tatsächlich Menschen, denen ich das Etikett „UNCOACHBAR“ anhefte. Ich kenne da so einige Leute, die ich zum jetzigen Zeitpunkt, in dieser Situation nicht coachen würde.
Arrogante, von sich überzeugte, unbelehrbare und nicht neugierige Cheftypen, die sich nicht vorstellen, sondern nur darstellen und immer im besten Licht dastehen wollen, gehören nicht zu meiner Zielgruppe. Es sei denn, du bist jetzt wütend und aufgerüttelt und willst wissen: Warum nicht? Das wäre ein guter Ansatz. Ich würde es in diesem Fall versuchen mit dir zu arbeiten. Thema: Wo stehst du? Wo willst du hin? Hast du wirklich alles erreicht, was du erreichen kannst? Gibt es etwas, was du noch lernen kannst? Was könnte das sein?

Coaching oder Therapie? — Der NLP Coach


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Coaching und Therapie? Wann ist Coaching und wann eher Psychotherapie angezeigt? Was sollten Klienten wissen, die in der einen oder anderen Form begleitet werden möchten? Und welche praxisorientierten Kriterien gibt es, um Therapie- von Coachingbedarf zu unterscheiden? Natürlich lernen Coachs gleich zu Beginn ihrer Ausbildung, Coaching von Therapie zu […]

über Coaching oder Therapie? — Der NLP Coach

Miserable Leaders Spread Misery — Leadership Freak


Miserable leaders spread misery everywhere they go. Enjoy leading or get out of leadership. Stop spreading misery. Decide to enjoy leadership. You won’t enjoy every aspect of leadership but choose happiness every chance you get. If patients and operating staff can dance before surgery, you can smile once in a while. Reject the imagined connection […]

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