Life Coach für mutige Selbstentdecker – MacCoach


Ralf Zöbisch – MacCoach

Ich habe in meinem Leben viel Zeit mit nutzloser Arbeit verbracht. Ich habe es mit Menschen zu tun gehabt, die nur kleine Ziele verfolgten und ich habe mich immer über Leute aufgeregt, die nichts Besseres zu tun hatten, als sich besser darzustellen, als sie sind. Das waren oft Menschen, die kaum Ziele und keine Ideen hatten. Menschen, die nicht wussten, was sie alles erreichen können, wenn sie nur ihr eigenes Potenzial erkennen würden.
Ich habe mich immer sehr zurückgehalten, wenn es darum ging, Anderen bedingungslos zu folgen oder Partei zu ergreifen. Es gibt sehr viel mehr als blindes Vertrauen in eine einzige Sache und es gibt immer mehrere Seiten eines komplexen Zusammenhangs.
Ich erkenne das Potenzial von Menschen, mit denen ich es zu tun habe und in der Regel erkennen sie auch mein Potenzial, wenn wir uns begegnen. Ich bin neugierig auf Menschen, die ein großes Selbstbewusstsein zu haben scheinen und ich bin enttäuscht, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten. Ich mag keine Führungskräfte, die sich hinter Mauern verstecken und sich nicht trauen, ihre Mitarbeiter voranzubringen um schlagkräftige Teams zu bilden. Ich erkenne das und das kann einerseits beängstigend sein. Auf der anderen Seite ist es eine Chance für die Menschen, die mehr in ihrem Leben erreichen wollen.
Mein Name ist Ralf Zöbisch. Ich bin Life Coach seit 2010 und ich lebe, was ich denke, rede und schreibe. Wenn Sie keine Angst vor sich selbst und ihren Möglichkeiten haben, dann sollten wir uns unterhalten.

Digitalisierung – alles fliesst, immer – MacCoach


Digitalisierung – Der Wandel wird zum täglichen Begleiter

Digitalisierung bedeutet vor allem: Unendliche Veränderung. Alles verändert sich, ständig und ohne Ende. Pantha Rhei! – Alles fließt – immer und für immer.

Wir sind als Menschen nicht darauf vorbereitet, in einem ständigen Wandel zu leben und zu arbeiten. Das Leben unserer Vorfahren war immer ein Leben lang und es bedeutete in der Regel, dass sie ihr Leben in einer einzigen Rolle verbrachten. Als Bauer, Priester, Lehrer, Soldat oder Lehnsherr und König. Heute müssen wir die Rollen wechseln wie unsere Kleidung und unser Projektgruppen. Lebenslanges Lernen bedeutet vor allem lebenslanger Rollenwechsel. Wir sind wie Schauspieler, die ständig neue Serien bespielen müssen. Der eine ist eher der Held und Charmeur. Die andere ist eine graue Maus, die Zahlen liebt. Die nächste, eine glamouröse Frau, eine Künstlerin.
Wir spielen die Rollen, die zu uns passen, aber wir spielen wechselnde Rollen. Einmal Teamleiter und dann wieder Quereinsteiger in eine neue Serie.
Genau das ist das Kernthema der Digitalisierung. Wer die grundlegenden Eigenschaften des Wandels begreift, wird zu einem Menschen, der verstanden hat, dass es keinen Stillstand und kein Zurück mehr geben kann.
Ich lebe seit über 30 Jahren den digitalen Wandel, der für mich schon in den 1980er Jahren mit der Nutzung und Programmierung von Mini-Computern wie MicroVAX von DIGITAL Equipment und den ersten IBM-PC’s begonnen hat. Damals waren viele meiner Kollegen und Kunden sich sicher, dass sie diese Entwicklung in aller Ruhe ignorieren und aussitzen können. Als ich 1999 meine ehemaligen Mitschüler anlässlich eines Klassentreffens traf, waren über 90 Prozent von Computern völlig unberührt. Es ist zu vermuten, dass der überwiegende Teil davon immer noch glaubt, dass Computer nicht viel mit ihrem Leben zu tun haben. Aber der Wandel geht weiter. Und ich finde das immer noch: Atemberaubend! Wunderbar! Spannend! Aufregend! Sinnvoll! etc.

Digitalisierung hat bereits das letzte Kinderzimmer erreicht, während die Großeltern immer noch nicht einmal staunen können, was damit bereits heute möglich wird.
Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung ist Akzeptanz und Erkennen der Möglichkeiten. Angst hat hier nichts zu suchen. Wir brauchen eine gewisse Grundgelassenheit; und die Überzeugung, dass alles sich gut entwickeln wird. Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir uns weiterentwickeln. Rückschläge sind Bestandteil dieser Trial and Error Entwicklung. Wir entwickeln uns wie die digitale Welt. Ein Programm entsteht immer durch Programmierung und Testlauf. Trial and Error. Wenn der Testlauf gegen die Wand fährt, versuchen wir etwas anderes. Wenn es gut läuft, entwickeln wir in diese Richtung weiter.
Digitalisierung und Social Media münden in Soziale Bewertungssysteme wie das Sozialkreditsystem, das momentan in China getestet wird. Ob es sich dabei um ein grundlegend schlechtes und negatives Modell handelt, ist noch längst nicht klar. Wir sind daran gewöhnt, so etwas für schlecht und als Werkzeug der Unterdrückung zu betrachten. Aber es gibt auch Aspekte, die so ein Modell als mögliche Alternative für die Durchsetzung der staatlichen Gewalt erkennen lassen. Und das muss nicht die schlechteste Alternative sein, wenn wir begreifen, dass sich die Menschheit immer weiterentwickelt. KI kann und muss dabei ethischen Prinzipien folgen, mit denen wir einverstanden sein können.

Hugh Grant for Prime Minister!


Hugh Grant
@HackedOffHugh
You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects.
auf deutsch:

„Du wirst die Zukunft meiner Kinder nicht versauen. Du wirst die Freiheiten nicht zerstören, die mein Großvater in zwei Weltkriegen verteidigt hat.
Verpiss dich, du überschätztes Gummi-Badespielzeug. Großbritannien ist angewidert von dir und deiner kleinen Gang masturbierender Oberschüler“

Yes! Klare Worte. Das Vereinigte Königreich ist noch nicht verloren!

Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller – MacCoach


Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller

Oft treffe ich auf Menschen, die tief frustriert über ihren Job sind. Sie erzählen mir, wie mies sich Chefs aufführen und wie unerträglich das für sie ist. Eine interessante Übung beim Coaching ist folgende. Ich bitte den Coachee einen Abschiedsbrief an ihren unerträglichen Chef zu schreiben. Den Brief an den verlassenen Chef. In der Regel sehen diese Briefe in ihrer ersten Version folgendermaßen aus:

„Du lässt mich fragen, ob ich wieder für dich arbeiten möchte. Ich sage NEIN! Darüber muss ich nicht eine Minute nachdenken.

Also echt! Hast du immer noch nicht verstanden, dass es für einen klar denkenden Menschen, der über Alternativen verfügt, unmöglich ist unter einem Versager wie Dir zu arbeiten?
Ja, ganz offensichtlich: Du hast es nicht drauf, so etwas einzuschätzen. Was deinen Umgang mit Mitarbeitern betrifft, so gebe ich dir ein klares UNGENÜGEND.
Du hast es ja nicht einmal nötig, deine Mitarbeiter in den einzelnen Niederlassungen regelmäßig zu besuchen, um dir ein eigenes Bild zu machen. Du hast einfach nicht begriffen, wie wichtig das ist, oder schlimmer noch: Es ist dir klar, dass du keine nachvollziehbaren Argumente zu bieten hast.
Es ist ja auch viel bequemer in HH zu bleiben und ab und zu mal einen Sturm im Wasserglas zu veranstalten. Vor 10:00 bist du nie im Büro und nach 14:00 Uhr belästigst du deine Leute mit „von unterwegs gesendeten“ eMails. Lass mich raten: „aus dem Fitnessstudio gesendet.“ Du bist so ein Schaumschläger. Ich wäre mal gespannt auf deinen Tagesablauf. Ich wette er ist noch armseliger, als ich es mir gerade vorstelle.

Es ist aus und vorbei und ich habe mich ganz konsequent von dir und deiner TITANIC getrennt. Das war eine kühle Entscheidung, die ich ganz bewusst getroffen habe. Die Konsequenzen habe ich in Kauf genommen und ja: Es hat mich Geld gekostet. Aber das war es mir wert. Denn es ist nichts im Vergleich mit der Freiheit, die ich mir damit erarbeitet habe.
Ich arbeite nicht für Sklavenhalter. Du gefällst dir in der Pose des Überfliegers und vergleichst dich doch tatsächlich mit einem Steve Jobs. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das war die Krönung! Weißt du das? Du bist kein Steve Jobs. Du bist nur ein kleiner Vertriebschef, der nicht in der Lage ist, 7 Vertriebsmitarbeiter ordentlich zu führen. Mehr bist du nicht. Ganz abgesehen davon, dass du dich ständig in deren Job einmischst und nicht in der Lage bist, beispielhaft voranzugehen.

Ich erwarte nichts von dir, weil du wirklich nichts zu bieten hast.

Du armer Irrer! Natürlich bin ich ein guter Mann. Ich war wirklich hoch motiviert und sehr fleißig. Aber natürlich bist du nicht in der Lage, so etwas zu erkennen. Viele Mitarbeiter vor mir waren auch viel besser, als du je zugeben würdest. Du hast es nur nicht erkannt, weil du unfähig bist und weil du eine wahnsinnige Angst hast, zu versagen. Das ist der Punkt.

Dabei versagst du jeden Tag. Du bist der unfähigste Manager, der mir je über den Weg gelaufen ist. Bis ich dich kennenlernte, hatte ich schon einige unfähige Managerdarsteller erlebt. Die meisten während meiner Beratertätigkeit. Aber du bist wirklich der König in der Liga der ahnungslosen Manager.

Du bist nicht ansatzweise in der Lage, Mitarbeiter zu führen und zu entwickeln, oder ihre Potentiale zu erkennen.

Schlimmer noch: Du hast Angst vor guten Leuten, die eigene Ideen einbringen könnten und dich nicht gut aussehen lassen. Ein guter Manager umgibt sich mit einem extrem guten Team und führt sie zum gemeinsamen Erfolg. Du bist immer nur damit beschäftigt, dich und dein Handeln in ein goldenes Licht zu tauchen. Es ist lächerlich und peinlich, wenn du dich versuchst darzustellen.

Es ist die Aufgabe eines guten Chefs, ein schlagfähiges Team zu bilden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Du hast schon mal davon gehört, aber nie auf dich bezogen, weil du immer der Meinung bist, dass du ein ganz Großer bist. Bist du aber nicht. Das sind Managementgrundlagen, und davon hast du keine Ahnung. Glaube mir: ich kann es einschätzen. Aber egal. Du hast eben eine andere Wahrnehmung.
Alles was du brauchst, sind Ja-Sager und Leute, die alles, was du sagst und tust, toll und richtig finden. Wer mit dir zusammenarbeiten will, muss sich schon ganz schön verbiegen. Für jeden Mist soll man sich bedanken und entschuldigen, wenn etwas in deinen Augen falsch gelaufen ist.
Auf Dauer wirst du nur von Mitarbeitern umgeben sein, die dir nach dem Munde reden, oder einfach den Mund halten und sich ihren Teil denken. Das ist das Letzte, was einen guten Manager und Leader ausmacht. Aber das bist du nicht, warst du nie und wirst du auch nicht mehr werden. Dafür fehlt dir jedes Potential und vor allem eine gute Kinderstube. Du kannst es einfach nicht. Dabei hattest du sicher große Pläne, als du diesen Job bekamst. Aber davon ist nicht mehr viel übrig.

Alles, was dich erwartet, ist ein schwarzes Loch. Denn nach diesem Job wirst du dich völlig neu ausrichten müssen. Der große Chef, den du gerade spielst und der du immer sein wolltest, bist du nicht und wirst du auch nie werden. No Way! Keine Chance. Aber das wirst du selbst merken. Ein wenig Demut wird dich irgendwann einmal auf den richtigen Weg führen. Merke dir das Zauberwort: Selbstkritik und Demut. Aber wem sage ich das?

Du hast dich nicht im Griff und du bist ständig dabei, dich und deine Handlungen in ein besseres Licht zu rücken. Du bist in deinen Augen, der geniale Führer, der als Einziger alles richtig macht. Die anderen sind die Versager, denen es nicht zusteht mit dir auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das ist deine Meinung. Mit wem, frage ich dich, kannst du überhaupt zusammenarbeiten, wenn nicht auf Augenhöhe? Was bildest du dir eigentlich ein? Wer bist du denn?
Du hältst deine Mitarbeiter permanent von der Arbeit ab, indem du ständig Erklärungen und Stellungnahmen einforderst, für die unsinnigsten Vorgänge, die du selber nicht mehr überblickst. Du mischst dich ständig in die Urlaubsplanung ein und drohst mit Urlaubssperre, wenn der Umsatz nicht stimmt. Das erzeugt ein Unsicherheitsgefühl und das ist nicht gut für das Unternehmen. Warum tust du das? Ganz klar, weil es das einzige Druckmittel ist, dass du noch zur Verfügung hast. Es ist übrigens kriminell und gefährlich, was du da tust. Dein Chef macht dir Druck und du reagierst, um ihm zu zeigen, wie gut du bist und wie schlecht deine Mitarbeiter. Bessere bekommst du sowieso nicht. Nicht für dein lächerliches Grundgehalt, dass du auszugeben in der Lage bist. Nicht für die Art und Weise, wie du Management und Unternehmenskommunikation betreibst. Neue Mitarbeiter müssen sich ihren Kundenstamm selbst erarbeiten. Durch Kaltakquise. Das dauert halt ein wenig länger. Aber ich will dir nichts erzählen, was du nicht verstehen kannst. Du hast immer mit einem vorhandenen Kundenstamm gearbeitet und von Kaltakquise hast du offensichtlich auch keine Ahnung. Du hast keine Ahnung von Marketing und Unternehmensführung und ich erinnere mich mit einem kalten Schaudern, an deine Art und Weise, mit Mitarbeitern zu kommunizieren. Deine armseligen Anweisungen und Mitteilungen sprechen für sich. Urlaub der Mitarbeiter ist übrigens unantastbar. Damit zu spielen ist dumm und gefährlich.

Du hast so viele gute Leute weg gemobbt, dass es nicht zu fassen ist. Wer erlaubt dir eigentlich so zu agieren?

Du musst einen Chef haben, der sehr blind ist. Oder du belügst ihn ständig über Tatsachen, die eigentlich nicht zu übersehen sind. Lange wird er sich das nicht mehr ansehen. So blind kann er nicht sein. Er wird längst wissen, was er an dir hat und das wird er sich nicht mehr lange bieten lassen.
Du, mein lieber Freund, bist nicht in der Lage einen sehr guten und engagierten Mitarbeiter zu erkennen, selbst wenn man ihn dir direkt vor die Nase setzt. Du bist so ein Versager. Du tust mir leid, Mann!“

Das kann man natürlich nicht so stehen lassen. Ich lasse mir diese Briefe vor der nächsten Sitzung per eMail zusenden und habe eine tolle Grundlage für das weitere Coaching.

Dann bitte ich den Coachee, einen zweiten Brief zu schreiben. Ich möchte gerne, dass sich der belastete Mitarbeiter über die positiven Eigenschaften des ehemaligen Chefs auslässt. So etwas, wie dieser Brief hier kann unmöglich veröffentlicht werden. Das siehst du doch auch so. Oder?

How to Judge Others — Leadership Freak


You can’t do difficult things fast. If you want to go fast, do something easy. The need for speed requires repetition, simplicity, and ease. Fast for you – slow for others: Arrogance looks for it’s own reflection in others. Experience makes challenging tasks quick and easy. Experience walks into a situation and knows the answer. […]

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Orgelkonzert in St. Joseph Berlin – Wedding – Zeichnung von Susanne Haun — Susanne Haun


In der Müllerstraße liegt umschlossen von Miethäusern die römisch-katholische Pfarrkirche St. Joseph. Die Kirche ist aus dem Weddinger Stadtbild nicht wegzudenken und trotzdem nehme ich persönlich sie weniger war als die alte Schinkelkirche auf dem Leopoldplatz. Als wir letzten Samstag vorbeikamen, war die Kirche offen und ein Schild wies darauf hin, dass um […]

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Der Wert von Coaching – MacCoach


Der Wert von Coaching

Ich habe mal wieder ein Onlineseminar über mich ergehen lassen. Es ging um Coaching und ich wollte wissen, wie der gute Mann sein Business unter die Leute bringt. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Ich wurde nicht überrascht. Es gibt keinen Zaubertrank für den SuperCoach. Am Ende wollte dieser Coach ein Paket mit Coaching-DVDs verkaufen, die sich anfühlen, wie “ein echtes Coaching!” und: SENSATION! nicht 4.000 und nicht 3.000 EURO kosten würden, sondern nur HEUTE! für sensationelle 999,- EURO weggehen würden. Das Onlineseminar dauerte insgesamt 90 Minuten. 40 Minuten davon gingen für das Verkaufen weg. “Guter Mann! Was soll das?”, denke ich. Und es wird mir immer klarer, dass man von Coaching allein nicht leben kann. Es gehört immer auch ein Weiterbildungskonzept dazu. Man muss Coachingausbildungen anbieten und verkaufen. Aber wo bleibt die Qualität? Das kann doch jeder machen. Und es macht auch jeder. Ich habe jedenfalls keine Lust Geld auszugeben um angeblich Geld zu sparen. Das wird mir von einem anderen, sehr geschätzten Kollegen angeboten. Ich nehme meine Kenntnisse aus dem Coaching und meinen gesunden Menschenverstand und erarbeite mir eine eigene Strategie. Es ist harte Arbeit, den Tatsachen in die Augen zu sehen und Chancen und Risiken, meinetwegen auch Träume und Ziele zu formulieren. Das beginnt bei einem exakten Plan von finanziellen Transaktionen, laufenden Kosten und schnödem Konsumverhalten. Es ist unglaublich, wie dumm wir uns manchmal verhalten. Ich rede in erster Linie von mir selbst. Aber ich beobachte es auch an anderen. Warum eigentlich fühlen sich gut verdienende Menschen arm und geben Geld für sinnlose Dinge aus, die sie überhaupt nicht brauchen, statt sich sparsam zu verhalten und ihr Geld klug zu vermehren?
Warum sehe ich so viele vollgepackte Einkaufswagen im Supermarkt? Die Hälfte landet im Müll. Das ist offensichtlich. Oder auf den Hüften der Konsumenten. Was soll ich damit anfangen, wenn übergewichtige Menschen Kästen mit Cola und Unmengen Chips und Alkohol einkaufen?
Warum gibt man sein Geld nicht in erster Linie für Coaching aus? Das verbrennt Kalorien und regt das Denken an. Es ist ganz sicher eine der besten Investitionen, die man momentan machen kann.

Wer kann unsere Probleme besser lösen als wir selbst? Die Antwort ist einfach. Du kommst darauf, wenn du ein wenig nachdenkst. 

Genau: Du bist das. 

Aber wer kann dir dabei helfen, dieses Denken zu lernen?
Richtig: Ich bin das. Ein Coach.
Aber du musst nicht zu mir kommen um dich coachen zu lassen. Geh und such Dir Deinen Coach! Ich habe schon eine Menge guter Coachs kennenlernen dürfen, die einen sehr guten Job machen!

Coaching bringt es! Du musst es nur glauben! Du musst es probieren! Was kostet eine Stunde beim Frisör? Sagen wir einen EURO pro Minute. Nimm Dir etwas Zeit und Geld in die Hand. Suche Dir einen Coach, der dich für 1 EURO pro Minute in der Woche 90 Minuten lang coacht, und du wirst weiterkommen. Rechne mal nach. Das ist gar nicht so schlimm. Aber es ist eine der besten Investitionen, die du jemals gemacht hast. Ohne Schnickschnack, ohne leere Versprechen. Einfach nur ein gutes Gespräch mit einem Coach. 

The World has a Germany Problem – MacCoach


 

Am 19.08.2019 erschien in der New York Times ein interessanter Artikel von Paul Krugman. Unter der Überschrift: “The World Has a Gemany Problem”, schrieb Krugman über die unverständliche Sparwut der Deutschen. Paul Krugman ist Nobelpreisträger, ausgewiesener Gegner von Trump und ein langjähriger Kolumnist der New York Times. Er schreibt, dass es gefährlich ist, in Zeiten wie diesen zu sparen. Minuszinsen und die Herausforderungen bei der Erhaltung und dem Ausbau von Infrastruktur und Wohnungsbau schreien regelrecht nach Investitionen. Der Vergleich zu einem Unternehmen drängt sich auf. Wie wirkt ein Unternehmer auf uns, der wie ein Wilder spart und nicht mehr investiert? Richtig! Das klingt total verrückt. Schon in der Griechenland-Krise war klar, dass Deutschlands sturer Sparkurs vollkommen falsch ist. Deutschland und Europa haben einige Themen, in denen sparen überhaupt kein Thema ist. Bildung, Infrastruktur, neue Technologien, Militärtechnik, digitale Infrastruktur. Warum werden keine europäischen Unternehmen gefördert, um 5D zu installieren? Warum wird kein europäisches Computersystem weiterentwickelt und standardisiert? Warum lassen wir zu, dass chinesische Unternehmen unsere digitale Infrastruktur dominieren? Warum produzieren wir nicht selbst mehr Computerchips? Warum arbeiten wir nicht enger mit Japan und Korea zusammen? Wie kann es sein, dass Hochtechnologieunternehmen wie der Roboterhersteller KUKA an chinesische Investoren verkauft wird? Warum lässt die Regierung das zu? Das ist mir völlig unverständlich. 
Das wichtigste Problem Deutschlands ist seine ziellose Fahrt in eine ungewisse Zukunft. Das ist das Problem. Angela Merkel erklärt nicht viel und macht irgendwas. Sie wird immer unsichtbarer. Ab und an zeigt sie sich beim Empfang von Staatsgästen wie Boris Johnson. Aber wohin unsere Reise geht, ist unklar. Das ist gefährlich. Wir wollen wissen, welche Häfen wir anlaufen und über welche Routen die Reise führt.  

Wo bleiben die Visionen und Erklärungen? Warum bleibt verborgen, wohin wir gerade unterwegs sind? Die EZB kann kaum noch an irgendeiner Schraube drehen. Was wir brauchen ist eine grundlegende politische Wende. Wir brauchen klare Ziele und neue Ideen um Deutschland die Schlafmütze vom Kopf zu reißen und neue Technologien voranzutreiben. Wir haben doch jede Menge Ansätze. Schauen wir uns die Googles und Microsofts an. Was machen die? Und wie machen sie es? Sind wir zu bequem, um das zu analysieren und zu erkennen, was zu tun ist? Eine europäische Initiative zur Erneuerung der Infrastruktur und dem Ausbau der Digitalindustrie und eine Wasserstoffinitiative plus Desertec X-irgendwas würde uns weiterbringen.

Coaching und Training – MacCoach


Coaching und Training

Coaching setzt viel tiefer an, als reines Training. Coaching ist ein Angebot für Menschen, die mehrdimensional auf Probleme und Aufgabenstellungen reagieren wollen. Das wird in Zukunft immer wichtiger werden. Auf der einen Seite steht fachliche Qualifikation und ständige Weiterbildung. Auf der anderen Seite stehen Werte, Persönlichkeit und Überzeugungen, die für den umfassenden erfolgreichen Entwicklungsweg stehen. Ethische Kompetenz und grundlegende Fähigkeiten, auf Veränderungen in der Gesellschaft und der Technologie zu reagieren, werden immer wichtiger. Was ist, wenn erlernte und antrainierte Fähigkeiten in Zukunft durch unterstützende Systeme in Form von Robotern und KI in den Hintergrund treten werden? Genau das wird passieren.  

Viele Ursachen für den Verlust von Arbeit und den Problemen beim Finden geeigneter Jobs liegen tiefer. Hier setzt echtes Coaching an. Der Mensch im 360 Grad – Panorama. Wie ist sein soziales Umfeld und seine psychische Konstitution? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung und welche Ziele werden in Zukunft ein sinnvolles Leben ausmachen?
Es liegt auf der Hand, dass es nicht zielführend ist, einen Akademiker in ein für ihn fremdes Berufsfeld zu orientieren. Der erfahrene “Aussendienstmitarbeiter mit Herz und Seele”, der nach langer Tätigkeit seine Arbeit verliert, ist in den meisten Fällen nicht darauf vorbereitet, sich neu zu orientieren. Oft haben wir es mit Menschen zu tun, die genau zu wissen glauben, dass der Beruf den sie jahrelang ausgeübt haben, keine richtige Perspektive mehr bietet. Sie wollen weg davon. Nach einem Coaching kann es durchaus sein, dass dieser Beruf genau der richtige ist und sie wieder Kraft und Ressourcen benötigen um diesen Beruf wieder aufzunehmen. Es geht darum, neue Möglichkeiten zu erkennen und nutzen zu lernen. Oberflächliches Jobcoaching hilft diesen Menschen nicht weiter. Sie wissen oft selbst, was zu tun ist. Sie wissen nur nicht, warum sie das tun sollten. Und genau darum geht es. Motivation und Zielsicherheit sind wesentliche Aspekte, die beim Coaching eine Rolle spielen müssen. 

In unübersichtlichen Zeiten sehnt sich der Mensch nach Halt. So mancher sucht sie in Ideologien oder in Filterblasen, wo alle einer Meinung sind – oder er orientiert sich an besonderen Menschen. /BRANDEINS ONLINE 2016/

Ein Coach ist immer ein besonderer Mensch. Das ist wie ein guter Lehrer, ein Motivator und Vorbild. Ein Coach lehrt nicht nur wie man etwas macht, er ist nicht nur Trainer. Ein Coach öffnet Horizonte, ändert Sichtweisen und zeigt neue Aspekte. Ein Coach verursacht Sehnsucht nach Veränderung. Ein Coach sucht immer nach neuen Möglichkeiten, um sich selbst zu verbessern. Das ist die Grundlage um sich selbst und anderen zu helfen, weiter zu gehen. 

Ich schreibe diese Sätze als vertiefendes Mantra. Auch eine Möglichkeit Glaubenssätze zu vertiefen. Und ich treffe jeden Tag Menschen, die genauso denken und handeln. Das sind die Coachs, die bereit und in der Lage sind, Dinge und Ansichten zu ändern, die Menschen daran hindern ihren Weg zu gehen und das zu tun, was zu ihnen passt. 

Coaching – Reiseplanung – MacCoach


Coaching – Reiseplanung – MacCoach

Coaching hat das Ziel, Differenzen auszugleichen. Es geht zuerst darum, ein Ziel zu erreichen. Der erste Schritt ist die Definition des Ziels.

 Wenn der Coachee sich über das Ziel im klaren ist,  – dabei hilft der Coach – dann geht es darum ein Projekt zu entwickeln um dieses Ziel zu erreichen. Der erfahrene Coach weiß genau, wie man so etwas macht.

Es geht um das Selbstbild des Klienten und die Wirklichkeit. Insofern ist Coaching sehr nahe an der Psychotherapie, wie jeder Therapeut schnell erkennen wird. In der Therapie geht es ebenfalls darum diesen Unterschied auszugleichen.

Ich bin der Coach. Du bist der Coachee und ich stelle Dir nur zwei Fragen, die Du bitte beantwortest:

(1) Wer willst Du sein?

Bitte schreibe einen kleinen Aufsatz. Beschreibe Dich, wie Du dich siehst. Wo siehst Du Dich? Verrate mir, wer du wirklich bist, was deine Berufung ist, was du am besten kannst. Ich will nicht wissen, welche Ausbildung du hast und aus welchen Verhältnissen du kommst. Ich will erfahren,  wer du wirklich bist und wo du dich siehst.

(2) Wo stehst du heute? Was hast du bereits erreicht? Woran bist du gescheitert? Was kannst du besser machen? Wer kann dich dabei unterstützen?  Wer oder was hindert dich?

Los geht’s! Du fängst ganz oben an. Schreibe bitte auf, was Dein Ziel ist. Auch wenn Du heute glaubst,  dass du es nicht erreichen kannst.

Dann schreibe bitte alles auf, was Dir zu Punkt (2)  einfällt.

Fertig?

O.K! Wir haben eine Reise geplant.

Wir wollen gemeinsam von (2) nach (1) reisen. Vielleicht erreichen wir das gesteckte Ziel. Vielleicht kommen wir auch ganz woanders an. Der Weg ist oft das Ziel. Vielleicht erkennst du, dass es ganz andere Ziele gibt, die es zu erreichen lohnt. Vielleicht kommen wir viel schneller an, als Du Dir vorstellen kannst.

Es geht darum, das Niveau deines Ziels (1) zu erreichen. Wir haben es geschafft, wenn (2) und (1) dasselbe Niveau haben. Dann wirst du glücklich und zufrieden sein. Dann wirst du wissen: Ich bin am Ziel!

Trump’s Weltwirtschaftskriege


Trump zündelt an der Weltwirtschaft herum

Der großartige Donald Trump führt sich einerseits auf wie ein unreifer 12Jähriger und dreht andererseits am ganz großen Rad. Er scheint verstanden zu haben, wie die Börse funktioniert. Er treibt die Wirtschaft in den Wahnsinn um sie zum passenden Zeitpunkt wieder zu retten. Der Brandstifter als Feuerwehrmann, oder umgekehrt. Die Logik dahinter ist simpel. Trump hat keine Moral. Sein Weltbild ist zynisch und die Menschen, die er anführen soll sind ihm egal. Er ist nicht einmal böse. Er ist nur ein einfach gestrickter Mann mit dem Instinkt zur Macht. Er lügt nicht einmal, weil er alles genauso macht wie er sagt. Er faßt Frauen an die Pussy und er nimmt sich, was er haben will, ganz egal ob er es sich leisten kann, oder nicht. Warum gibt es eigentlich keine Gesetze gegen so einen Gesetzlosen? Trump ist ein Outlaw. Er steht über dem Gesetz. Er verhält sich, wie man es von einem machtbetrunkenen römischen Kaiser erwartet. Ich denke da so an die Kaiser-Nero-Klasse. Es ist ein Glück, dass Donald Trump nicht auch noch ein Dichter und Künstler ist. Das wäre dann überhaupt nicht mehr auszuhalten.
Der Handelskrieg mit China ist in vollem Gange und anschließend will er sich Europa vornehmen. Die Europäer sind zunächst ganz froh darüber, dass das Gerangel mit China anhält. Niemand möchte sich ausmalen, was dann kommt, wenn er die Zölle auf Autos festlegt oder auf eine mögliche Digitalsteuer der Europäer reagiert. Daten sind das Öl des 21.Jahrhunderts. Bisher ist dieses Öl umsonst zu haben, wenn man das Monopol auf Suchmaschinen, Social Media und Clouddienste hat. Die europäische Cloud ist in weiter Ferne, weil niemand es sich leisten kann auf die Dienste von AMAZON, Microsoft und Google zu verzichten. Google ist gerade mal 22 Jahre alt. Es hat die Welt stärker verändert, als man es sich vorstellen konnte. AMAZON ist der Hidden-Champion für Laien. Profis setzen auf die AWS (Amazon Web Services) des Giganten. Selbst die Bundeswehr nutzt die Cloud-Angebote von AMAZON AWS. VW baut gerade seine komplette Logistikkette auf AMAZON-Basis auf. Der Vorteil ist einleuchtend: Zugriff auf das Internet der Dinge von überall auf dem Planeten zu jeder Zeit und vor allem – ausfallsicher. To big to fail.
Es gibt keinen anderen Anbieter, der so etwas leisten kann. Wenn die Chinesen derartige Cloudsysteme zur Verfügung stellen würden, würde es Embargos geben. Warum bieten die Europäer so etwas nicht an? Weil sie es (noch) nicht können. Es wird wirklich langsam Zeit, das wir aufwachen. Zeit für eine EURO-CLOUD. Nennen wir sie einfach: Macron!

Die vier Versprechen — KREATIV COACHING | BERLIN


Ein Weg zur Freiheit und Würde Durch Zufall bin ich beim Stöbern auf einer Seite für NLP (wieder) auf „Die vier Verspechen“ von Don Miguel Ruize gestoßen. Schemenhaft konnte ich mich noch daran erinner, im Zusammenhang mit Castañeda, davon schon gelesen zu haben. Diesmal war ich soweit und wollte mehr wissen. So habe ich mir […]

über Die vier Versprechen — KREATIV COACHING | BERLIN

Aus meinem Skizzenbuch – Fragmente der Botanischen Nacht – Susanne Haun — Susanne Haun


Die Botanisch Nacht in Berlin fand dieses Jahr durch ein stürmisches Gewitter ein unerwartetes Ende. Ich mochte besonders eine „Erdbeerfrau“ auf Stelzen, und ein kleines Kammerkonzert, das ich festhielt. Die Blumen und Bäume waren interessant farbig beleuchtet. Es war jedoch so voll, dass ich nicht nochmal zu dieser Veranstaltung gehen möchte. Ich mag die […]

über Aus meinem Skizzenbuch – Fragmente der Botanischen Nacht – Susanne Haun — Susanne Haun

Konzerthaus Berlin – Samstag 03.08.2019


BUNDESJUGENDORCHESTER 

bis 11.11.2019 auf ARTE CONCERT


ALEXANDER SHELLEY Dirigent
MSAKI Gesang

William Walton „Johannesburg Festival Ouverture“ (1958)
Hendrik Hofmeyr „Three African Songs“ (UA)
George Gershwin „Porgy and Bess“ – A Symphonic Picture, zusammengestellt und bearbeitet von Robert Russell Bennett (1943)
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

https://www.freitag.de/autoren/andre-sokolowski/young-euro-classic-2019-4

Konzertkritik in DER FREITAG

YOUNG EURO CLASSIC 2019 (4)

Konzertkritik Verspätete Uraufführung der „Three African Songs for Miriam Makeba“ des südafrikanischen Komponisten Hendrik Hofmeyr
Andre Sokolowski CommunityBei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Das Bundesjugendorchester spielte gestern Abend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, es ist schon 50 Jahre alt und tritt beim Festival YOUNG EURO CLASSIC regelmäßig auf – sein Grußwortredner tat ganz nebenbei erwähnen, dass allein aus seinem Kader 20 (zwanzig!) Berliner Philharmoniker entsprossen; so gesehen kann der Rolls Royce aller deutschen Klangkörper womöglich als „natürlichster“ Verbündeter des BJO bezeichnet sein, weswegen es auch im Scharoun-Bau immer wieder zu Konzerten weilt (zuletzt im Januar, als es unter der Stabführung Kirill Petrenkos seine Jubiläums-Spielzeit festlich einleitete)…

Hendrik Hofmeyr (61) ist ein südafrikanischer Komponist, er wurde in Cape Town geboren:

„Nach ersten Studien an der Universität seiner Heimatstadt ging er aus Protest gegen die Apartheidsregierung für zehn Jahre nach Italien, wo er sein Diplom in Komposition, Klavier und Dirigieren machte. 1987 gewann er den Südafrikanischen Opernwettbewerb mit der Oper The Fall of the House of Usher nach Poe; 1988 war er beim Filmfestival im italienischen Trento mit der Musik zu einem Kurzfilm von Wim Wenders erfolgreich. 1992 kehrte Hofmeyr nach Südafrika zurück; heute arbeitet er als Professor an der Universität von Kapstadt. Sein Schaffen umfasst über 50 Auftragswerke…“ (Quelle: YEC)

Seine vom MIAGI Youth Orchestra vor Jahren bereits in Auftrag gegebenen Three African Songswaren eigentlich für und vor allem mit Miriam Makeba (1932-2008), der legendären Stimme von Südafrika, bestimmt gewesen, sollten also schon vor Längerem zur Aufführung gelangen; ihr plötzlicher Tod hatte dieses Projekt in dem Zusammenhang verhindert. Nun wurde es quasi „nachgeholt“.

Die Sängerin Msaki übernahm den Solopart – drei Lieder in traditioneller südafrikanischer Manier, „kombiniert“ oder „ergänzt“ mit mehr oder weniger tonal klingenden und ziemlich raffiniert zusammengestellten Backrounds von Orchesterseite. Erhellend wäre freilich gewesen, wenn der Veranstalter die deutschen Übersetzungen der Texte mitgeliefert hätte – ohne diese war die Rezeption des schönen Werkes improvisatorischer Natur; also man wollte oder konnte halt nur ahnen, welche Stimmungen zu welchem Thema hätten passen können.

KULTURA-EXTRA@KULTURAextra

Konzertkritik zum Auftritt des beim diesjährigen Festival YOUNG EURO CLASSIC (im Konzerthaus Berlin) | https://www.kultura-extra.de/musik/veranstaltung/%20YEC2019_BJO.php  (Foto: Kai Bienert) || @YEClassic @konzerthaus @ShelleyConduct

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Außerdem erklangen die hier wohl noch nie offerierte Johannesburg Festival Overture des Engländers William Walton (1902-1983), ein von Robert Russell Bennett arrangiertes Medley aus Gershwins Porgy and Bess sowie die 2. Sinfonie von Brahms.

Der Brite Alexander Shelley dirigierte militärisch, forsch, ja und das BJO schien seinen sichtlich hochpräzisen Fingerzeigen willig und sehr gern zu folgen.

[Erstveröffentlicht auf KULTURA-EXTRA am 04.08.2019.]

YOUNG EURO CLASSIC (Konzerthaus Berlin, 03.08.2019)
William Walton: Johannesburg Festival Overture (1958)
Hendrik Hofmeyr: Three African Songs (UA)
George Gershwin: Symphonic Pictures aus der Oper Porgy and Bess (arr. Robert Russell Bennett)
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Msaki, Gesang
Bundesjugendorchester
Dirigent: Alexander Shelley

14:24 04.08.2019
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Andre Sokolowski

Andre Sokolowski ist Herausgeber und verantwortlicher Redakteur von KULTURA-EXTRA, das online-magazin

Klimawandel: läuft – MacCoach


Umwelt – Klimakatastrophe – Es ist längst zu spät

Jonathan Franzen, ein sehr geschätzter Schriftsteller aus den USA, spricht aus, was wir alle bereits wissen: Es ist zu spät, die Klimakatastrophe aufzuhalten. Das hätten wir vor 30 Jahren erledigen müssen. Aber wir sind ja nicht mal in der Lage heute, angesichts der realen gravierenden Erderwärmung, irgendetwas richtig anzupacken. Die FridayForFuture-Kids haben es gut. Sie haben eine Illusion, dass wir alle es schaffen können, wenn wir nur beherzt anpacken würden. 

Was wird passieren? Es wird erheblich wärmer werden und extreme Wetterlagen, Orkane, Hurricans, Tornados werden zunehmen. Überschwemmungen werden uns immer wieder heimsuchen. Es wird Orte treffen, die noch nie eine ernsthafte Überschwemmung, geschweige denn ein verheerendes Hochwasser, erlebt haben. Die Dürre wird uns belasten. Das Grundwasser wird zu einem seltenen Gut werden. Wie werden wir leben, wenn das Trinkwasser knapp wird? Mir fällt nur ein: Wüstenplanet. Wie fasziniert war ich im Death Valley von der wunderschönen Landschaft. Wüste hat auch seine schönen und faszinierenden Seiten. Wenn man genügend Wasser dabei hat, ist das alles kein Problem. Das Einzige, was mich im Death Valley gewundert hat, waren die dünnwandigen Häuser und die Fenster, die nur aus einer Scheibe bestanden. Die konnte man schieben, um sie zu öffnen und währenddessen, lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Ich hatte damals nicht eine einzige Solaranlage oder ein Windrad dort gesehen. Der Strom kam wahrscheinlich aus einem Atomkraftwerk oder vom Hoover-Damm.
Also Wüstenplanet auf modern. Häuser, die alle einen kühlen Keller und eine gute Dämmung haben. Vertikalrotoren für Windenergie und natürlich auf jedem Dach und auf allen freien Flächen, Wänden und Zäunen Solarkollektoren, die nicht unbedingt so aussehen müssen, wie sie heute aussehen. Wir werden Strom produzieren und speichern und wir könnten Wasserstoff selbst produzieren. Vielleicht brauchen wir das für unsere eBikes, eRoller und eCars. Wer weiß? Aber vermutlich wäre es eine tolle Sache, wenn wir das mit dem Strom und dem Wasserstoff hinbekommen würden. Bis 2050 sollte das zu schaffen sein. Und ja: Wir haben keine andere Wahl. Es wird auf jeden Fall nicht mehr so weitergehen, wie wir es bis jetzt als normal empfunden haben. Natürlich haben wir das Internet und alle positiven Wirkungen, die damit verbunden sind. Bildung und Ausbildung für alle ist erreichbar. Lebenslanges Lernen wird Standard. Vielleicht bauen wir in der Zukunft anders, modularer, legohafter. Bauhaus 2020. Was die Weltwirtschaft betrifft, so befinden wir uns mitten in einem eigenartigen Wirtschaftskrieg, der durch Donald Trump offiziell geworden ist. Per Twitter macht man so etwas heute. Der letzte Versuch, den Durchmarsch des chinesischen Superkommunismus zu stoppen. Von Kommunismus in der Form, wie es sich der alte Marx vielleicht vorgestellt hatte, ist ohnehin nicht mehr viel übrig geblieben. Vermutlich sind wir hier in Deutschland dichter dran am Kommunismus, als wir es uns jemals vorgestellt hatten. Sozialismus. Nationalsozialismus. 1984. Alles ist denkbar, solange wir die Dinge nicht beim Namen nennen. Ein konservativer Denker ist noch lange kein Rechter. Ein LINKER mit einem Molotow-Cocktail in der Hand ist mindestens genauso gefährlich und inakzeptabel, wie ein Rassist oder Faschist. Gewalt, um einer Sache willen, ist einfach nur falsch.
Aber Gedanken sind und bleiben frei. Wie müssen uns die Freiheit bewahren, frei zu denken und zu sprechen. Mit Gedankenverboten kommen wir auch nicht weiter. Kommunismus ist übrigens eine Gesellschaft in der jeder nach seinen Bedürfnissen leben und nach seinen Fähigkeiten arbeiten, forschen und wirken kann. Wenn das ohne eine krasse Diktatur funktioniert, dann ist es kein Schreckgespenst. 
Also Wüstenplanet. Schön wird das nicht. Schauen wir nach Kalifornien oder nach Spanien. Trockene Landschaften und Probleme bei der Wasserversorgung. Wir haben Glück, dass wir technologisch schon so weit sind, wie wir es sind. Aber wie wird die Zukunft sein, wenn wir durch Automatisierung, Roboter und KI (künstliche Intelligenz) unsere heutigen Jobs verlieren? Es ist kein Untergangsszenario, wenn ich daran denke, dass Roboter und die Arbeit abnehmen und KI die Buchhaltung übernimmt. Wir haben genug zu tun, um die Gesellschaft weiter zu bringen. Was wir nicht gebrauchen können ist eine Bevölkerungsschicht, die den ganzen Tag verblödet und keinen Sinn mehr im Leben sieht, als irgendwann mal reich zu werden, oder so etwas. Unser Reichtum werden die klugen Menschen um uns herum sein, mit denen wir interagieren werden. Ich meine gesunde, kluge Menschen, die gelernt haben wie “glücklich sein” funktioniert. Nicht immer die ewige Jammerei über das Wetter und die Katastrophen, die uns unsere Altvorderen eingebrockt haben. Glücklicherweise können wir mit dem Wissen von heute, und erst recht dem Wissen von morgen und übermorgen, dafür sorgen, dass wir auch diesen Klimawandel irgendwie in den Griff bekommen. Es brennt im Raumschiff Erde und wir müssen lernen, das Feuer zu löschen. Einen anderen Planeten haben wird nicht. Also müssen wir die “Sahara” in Deutschland, bewohnbar machen. Genügend Sand und Sonne sind ja schon da.
Was Franzen ausspricht, ist wahr. Wir wissen es längst. Es ist eine einzige Katastrophe, und wir sind nicht in der Lage, den Tatsachen in die Augen zu schauen und endlich etwas zu tun. Was macht uns nur so blind und antriebslos? Glaubt irgendwer immer noch, dass es ihn nicht treffen wird? Wir schieben jedes Problem ängstlich vor uns her und warten tapfer auf die nächste Katastrophe.
     

KI für alle – MacCoach


Brandhorst und Schätzing haben das Thema längst für sich erkannt: Künstliche Intelligenz und das Erwachen einer Computerintelligenz, die in der Lage ist, ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln. Ich persönlich neige eher dazu, dass es Menschen sein werden, die hinter gigantischen Netzwerken stehen. Es sind Menschen, die versuchen werden das Computeruniversum zu beherrschen und das wird ganz undemokratisch und eigenartig werden, wenn ich mich nicht irre. Und wenn das passiert, dann „gnade uns Gott!“ Wobei wir bei einer ganz anderen Dimension wären. Ethik, Moral,  Humanismus, Glauben und Gott, wie immer er auch in den unterschiedlichen Religionen genannt wird, spielen eine unglaubliche Rolle in unserem Leben. Selbst wenn wir keinen klassischen Glauben mehr haben und nicht jeden Sonntag im die Kirche gehen können, spielt Gott eine Rolle. Das wird immer so sein. Denn er war, ist und wird immer sein.

Computer sind inzwischen allgegenwärtig. In jedem Auto stecken viele kleine Computer und seit in jedem Kühlschrank und jeder Kaffeemaschine Computer und intelligente Netzwerktechnologie steckt, ist das Thema Computer längst kein exotisches Thema mehr. Und genau das ist der Punkt für mich. Ich war faziniert, als Computer noch etwas sehr seltenes waren. Seit einigen Jahren ist das nicht mehr so und ich habe die Freude an dem Thema verlosen.

Ich verstehe nicht, warum wir uns so sehr nach dem Abenteuer und fernen Welten sehnen. Das wahre Abenteuer liegt direkt vor unserer Haustür. Migration, Wohnungsmangel, Drogen und die überforderte Polizei und während alles vor sich hinwuselt, zerbröckeln die Fundamente unserer Art zu leben.

Ich werde VR, KI und die totale Vernetzung unseres Planeten benutzen, um Szenarien zu entwerfen, die uns weiterbringen werden. Ich bin da ganz bei Bill Gates, dem Philanthropen, der an das Gute und eine positive Entwicklung glaubt. Informationsfreiheit ist ein hohes Gut. Allerdings gibt es das Problem, dass jeder sich seine eigene Welt zusammenbasteln kann.

Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner Blase. Es kommt darauf an sie zu verlassen, um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel. Fragen stellen. Keine einfachen Antworten suchen. Darauf kommt es an – MacCoach-

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen.  Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.

Jeder braucht einen Coach – Jeder? – MacCoach


Everyone needs a Coach (Bill Gates)

Das größte Problem beim Coaching ist nicht das Geld, das Du bezahlen musst, sondern die Zeit, die du investieren solltest, um Deinen persönlichen Punkt zu erreichen, an dem Dir alles möglich wird. Das gilt nicht nur für denjenigen, der einen Coach beansprucht, sondern auch für den Coach. Stell Dir vor, Du suchst einen Coach und das Angebot ist unübersehbar groß. Wen würdest du buchen? Wer soll dein Coach sein?
Sie oder er sollten erfolgreich sein und sie sollten ihr Handwerk beherrschen. Klar. Aber wie findest du es wirklich heraus, wer am besten zu dir passt?

Meine Empfehlung: Verschaffe Dir ein gutes Basiswissen zum Thema Coach und Coaching. Am besten beginnst du mit einem Wochenendseminar bei dem du nicht nur theoretische Kenntnisse erwirbst, sondern praktisch erfährst, wie Coaching funktioniert. Ich habe mit dieser Methode tatsächlich gute Erfahrungen gemacht. Am Anfang war es wichtig, einen oder mehrere Coachs kennenzulernen und ihnen bei der Arbeit zuzusehen. Du kannst natürlich auch einen gut bekannten Coach suchen und für dein Unternehmen Coachings vereinbaren. Parallel dazu nimmst du dir den Coach beiseite und befragst ihn, wie er dich coachen würde und ob er überhaupt bereit dazu ist. Grundsätzlich bin ich jedem Klienten gegenüber aufgeschlossen. Es kommt aber sehr schnell heraus, was für ein Menschentyp du bist. Ich teile in zwei Gruppen ein: Coachbar und Nicht coachbar.  Warum? Ganz einfach, weil es Menschen gibt, die so von sich überzeugt sind, dass sie es nicht schaffen, sich von ihren Vorurteilen zu lösen um den einen, wichtigen Schritt zu gehen. Dieser Schritt bedeutet einen Perspektivwechsel zu wagen und davor haben viele Menschen Angst. Wenn du einen richtigen Coach suchst, dann brauchst du sehr viel Mut und den unbedingten Willen, weiter zu gehen.

Coaching bedeutet nicht, jemanden zu beraten oder darin zu trainieren, wie er das tut, was er macht. Coaching bedeutet, eine breitere Perspektive zu finden, die zu besseren Entscheidungen und schnellerer Umsetzung führt. Coaching bedeutet externes Feedback, das du sonst nicht bekommen würdest.  Ein Coach kann dich an den Punkt führen, wo du bisher blind warst und der wichtig ist um einen Schritt weiter zu gehen. Stell dir vor, du läuft im Kreis und findest die Richtung nicht, in die du jetzt gehen musst. Es ist kein Kreis, sondern ein Kreuzweg, den du nicht erkennen kannst, weil du einen neuen Pfad finden musst, den noch niemand bisher gegangen ist. Coaching bedeutet nicht nachfolgen und genau das tun was andere bereits vor dir geschafft haben. Du bist einzigartig und nur du bist in der Lage, diesen Weg zu gehen. Verstehst du? Spürst du, was ich damit sagen will?
Als Coach kann ich dir diesen Weg nicht zeigen, wenn ich mich nicht in einem Coachingprozess mit dir befinde. Wenn du fragst: Wo ist der Weg? Was ist mein Ziel? Dann stelle ich dir ganz andere Fragen. Das hängt ganz allein von deiner Persönlichkeit ab.
Ich coache nicht jeden. Es gibt tatsächlich Menschen, denen ich das Etikett „UNCOACHBAR“ anhefte. Ich kenne da so einige Leute, die ich zum jetzigen Zeitpunkt, in dieser Situation nicht coachen würde.
Arrogante, von sich überzeugte, unbelehrbare und nicht neugierige Cheftypen, die sich nicht vorstellen, sondern nur darstellen und immer im besten Licht dastehen wollen, gehören nicht zu meiner Zielgruppe. Es sei denn, du bist jetzt wütend und aufgerüttelt und willst wissen: Warum nicht? Das wäre ein guter Ansatz. Ich würde es in diesem Fall versuchen mit dir zu arbeiten. Thema: Wo stehst du? Wo willst du hin? Hast du wirklich alles erreicht, was du erreichen kannst? Gibt es etwas, was du noch lernen kannst? Was könnte das sein?

Coaching oder Therapie? — Der NLP Coach


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Coaching und Therapie? Wann ist Coaching und wann eher Psychotherapie angezeigt? Was sollten Klienten wissen, die in der einen oder anderen Form begleitet werden möchten? Und welche praxisorientierten Kriterien gibt es, um Therapie- von Coachingbedarf zu unterscheiden? Natürlich lernen Coachs gleich zu Beginn ihrer Ausbildung, Coaching von Therapie zu […]

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Miserable Leaders Spread Misery — Leadership Freak


Miserable leaders spread misery everywhere they go. Enjoy leading or get out of leadership. Stop spreading misery. Decide to enjoy leadership. You won’t enjoy every aspect of leadership but choose happiness every chance you get. If patients and operating staff can dance before surgery, you can smile once in a while. Reject the imagined connection […]

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Die dunkle Seite der Macht – MacCoach


Die dunkle Triade toxischer Chefs

Cholerischer Narzissmus / Psychopathie / Machiavellismus

Ein schlechter Chef kann Teams auseinandertreiben und Unternehmen ruinieren. Viele Manager glauben fest an die dunkle Seite der Macht. Sie setzen auf Druck und sie sind der Meinung, dass Mitarbeiter von Hause aus faul sind, dass man ihnen nicht vertrauen darf, sondern alles kontrollieren und hinterfragen muss. Natürlich sind Mitarbeiter anderer Meinung, weil sie ja den Druck des Chefs vermeiden wollen. Egal wo die Ursachen für ein derartiges Verhalten liegt, es ist ohne jeden Zweifel falsch. 

Bei meiner letzten Fallstudie bin ich auf eine Reihe von Merkmalen und Eigenschaften gestoßen, die ich hier analysieren werde.  

Die meisten Chefs bevorzugen einen demokratischen Führungsstil, was nicht bedeutet, dass sie das Geschäft einfach laufen lassen und keine Entscheidungen treffen. Im Gegenteil. Ein guter Chef gibt die Richtung vor und zeigt den Weg auf, der gegangen werden muss. Die Realität zeigt aber, dass Chefs auch ein toxisches Verhalten an den Tag legen und Mitarbeiter manipulieren, bedrängen und anschreien. Solche Chefs schmücken sich gerne mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter. Eine Studie des Gallup-Instituts in den USA zeigt, dass jeder Zweite schon mal wegen eines schlechten Chefs gekündigt hat. Diese Führungskräfte tun alles, um diesen Mitarbeitern nachzuweisen, dass sie fehlerhaft gearbeitet haben und eine Trennung unvermeidbar war.
Destruktive Führungskultur ist weiter verbreitet, als man annehmen sollte. Die Frage ist, was schlechte Führung charakterisiert. Es sind eine Reihe von Eigenschaften, die immer wieder offensichtlich werden. Mitarbeiter werden angelogen, manipuliert, durch fehlende Informationen im Dunkeln gelassen. Der Kontakt des Chefs zu seinen Untergebenen ist gekennzeichnet durch mangelnde Wertschätzung, Abwertung und übermäßige Kontrolle. Solche Chefs schießen sich auf Fehler von Mitarbeitern ein, verallgemeinern und sind nicht willens und in der Lage, die Gesamtsituation objektiv einzuschätzen. Häufig wird gedroht und zu negativen Sanktionen gegriffen. Es wird offensichtlich, dass der Chef unfair und ungerecht agiert, beleidigt und erniedrigt. Manche toxische Chefs spielen ihre Überlegenheit bei jeder Situation aus, die sich ihnen bietet.
Auch wenn es für toxische Führung keine Entschuldigung gibt, werden solche allgemeinen Beschreibungen einem konkreten Einzelfall natürlich nicht gerecht. Sicher gibt es Ursachen und Gründe für eine toxische Führung in der Person der Führungskraft, wie zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale oder Motive, die bei so einem Verhalten eine Rolle spielen. Aber auch der Kontext und die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle. Die können zum Beispiel durch Überforderung gekennzeichnet sein, vielleicht auch eine destruktive Unternehmenskultur, die in der Firma vorgelebt wird. Beide Faktoren können auch zusammenspielen. Das bedeutet, dass eine Person dann in einem kritischen Kontext eher ihre dunkle Seite zeigt.

Eine oft gestellte Frage ist die, wie Mitarbeiter mit solchen Führungskräften umgehen, wie sich sich verhalten sollen. Das kommt ganz darauf an. Psychische Labilität kann zum Beispiel im Rahmen einer eher narzisstischen Persönlichkeit auftreten. Bei diesem Typus gibt es ein hohes Kränkungspotenzial. Solche Vorgesetzte vertragen keine Kritik. Bei einem Narzissten sollte man versuchen, möglichst wenig zu provozieren oder Kränkungspotenzial zu bieten. Das Dilemma ist dann aber, dass dann ein hohes Risiko gegeben ist, dass man Dinge beschönigt oder schmeichelt. Dann wird nur noch nach dem Mund geredet und echte Fehler werden nicht mehr angesprochen. Man kann als Mitarbeiter versuchen, deutlich Wertschätzung zu vermitteln, damit die sachliche Kritik nicht als persönliche verstanden wird. Leider passen sich viele Mitarbeiter an ihre schlechten Chefs an und beugen sich ihnen derart, dass sich die Chefs auch noch bestätigt fühlen und sich auf Mitarbeiter konzentrieren, die mehr Rückrad beweisen.
Auffällig sind die emotional unbeherrschten und leicht aufbrausenden Menschen, die gerne als Choleriker bezeichnet werden. 

Bei der toxischen Führung gibt es zudem die sogenannte dunkle Triade, bei der häufig drei Persönlichkeitsmerkmale in Erscheinung treten. Das eine ist der Narzissmus von Führungskräften. Leicht narzisstische Persönlichkeiten scheinen einen Hang zu Führungsaufgaben zu haben. Narzisstische Personen sind sehr auf Bestätigung und Anerkennung von außen angewiesen. Diese Menschen legen sich – um die eigene Unsicherheit zu kompensieren – ein Gewand der Grandiosität, der besonderen Bedeutung an. Das befeuert eine Dynamik, in der sie selber immer im Mittelpunkt stehen müssen, aber immer getrieben aus der Sorge, dass es nicht reicht und dass sie bedeutungslos werden könnten. Das ist ein ständiger Anreiz, um den narzisstischen Hunger zu stillen, und führt zu einem deutlichen Konkurrenzverhalten. Gleichzeitig umgeben sie sich mit Ja-Sagern, da sie Kritik kaum ertragen können. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine klinische Diagnose oder Persönlichkeitsstörung, sondern um Verhaltensweisen, die noch nicht als krankhaft gelten. Sie erinnern an ein Krankheitsbild und deshalb verwendet man diese Begriffe.

Der zweite Aspekt ist die Psychopathie. Das Verhalten des Psychopathen ist durch mangelndes Schuldbewusstsein und Gefühlskälte gekennzeichnet. Diesen Vorgesetzten fehlt es an Empathie, also einer Vorstellung davon, welche Konsequenzen das eigene Agieren auf der anderen Seite auslösen könnte. Gleichzeitig gibt es einen starken Wunsch nach Macht und danach, andere zu kontrollieren. Es gilt das Motto „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“. Gleichzeitig werden die Konsequenzen dieser Gewalt kaum reflektiert, es gibt einfach sehr wenig Mitgefühl. Diese Menschen würden eher mit den Schultern zucken, wenn man sie damit konfrontiert und wären überzeugt, dass ihre Opfer selbst schuld sind.

Das dritte Merkmal wird als wird als Machiavellismus bezeichnet. Dabei lässt sich eine ganz klare Machtorientierung erkennen. Hier heiligt der Zweck der Machterhaltung auch unethische Verhaltensweisen. Es werden falsche Versprechungen gemacht, Gerüchte in die Welt gesetzt, Personen instrumentalisiert und gegeneinander ausgespielt und in den Hinterzimmern die Fäden der Macht gesponnen.

Bei toxischer Führung macht die Dosis das Gift. Natürlich brauchen Führungskräfte, um erfolgreich zu sein, eine gewisse Macht- oder Leistungsmotivation. Natürlich muss eine Führungskraft durchsetzungsfähig sein und Entscheidungen treffen, aber wenn das vor dem Hintergrund egoistischer Motive und Interessen überzogen wird, dann schlägt es in der Wirkung auf die Mitarbeiter und das Unternehmen ins Negative um.

Guten Führungskräften wird eine hohe emotionale Stabilität nachgesagt. Sie können sich gut anpassen, wirken bei neuen Herausforderungen nicht so überfordert wie andere. Sind gute Chefs resilienter?

Emotionale Stabilität gehört zu den Merkmalen, die mit erfolgreicher Führung einhergehen. Emotionale Stabilität bedeutet, dass bei einer Führungskraft nicht Unsicherheiten und Ängste im Untergrund brodeln oder der Zugang zu eigenen und fremden Emotionen abgeschnitten ist. Diese Menschen sind relativ selbstbewusst, können ihre Emotionen regulieren und sind mit sich im Reinen. Das heißt, dass man auch damit umgehen kann, dass es auch mal negative Gefühle geben kann, und sich diesen stellt. Diese Menschen verlieren auch in schwierigen Situationen nicht die Nerven, wo andere vielleicht nervös werden. Deswegen werden sie auch als widerstandsfähiger, eben als resilienter bezeichnet.

 

CO2 Hysterie – die Fakten


Klimaziele, wie sie im Pariser Abkommen festgeschrieben wurden, dienen dem gemeinsamen Erreichen von CO2 Reduktion national, EU-weit und international.

Hier eine Stellungnahme der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften  – Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen CO2 Reduktion 

Deutschland hat, im Vergleich mit den Ländern, mit dem größten Anteil am CO2 Ausstoß weltweit, einen Anteil von 2,23 Prozent. China, 28 Prozent. Die USA 16 Prozent. Indien, 6 Prozent und Russland über 4 Prozent. Wenn der CO2 Ausstoß in Deutschland signifikant gesenkt würde, wäre es noch lange kein sinnvoller Beitrag um etwa die Welt zu retten. Selbst ein sofortiger Komplettausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung wäre für das Klima vollkommen unbedeutend. Selbst wenn wir von heute auf morgen nicht mehr heizen, keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr fahren und nur noch regenerativen Strom nutzen würden, wäre das kein wesentlicher Beitrag zur Verhinderung des CO2 Effekts auf der Welt. Das Einzige, was wir uns antun würden, wäre der beschleunigte wirtschaftliche Niedergang unseres Landes. Ein wirtschaftlicher Riese würde zu einem unbedeutenden Zwerg werden. Es macht also keinen Sinn und niemand in unserem Land kann ein Interesse daran haben. Die Frage ist also, wer ein Interesse daran hat, dass wir uns mit diesem Thema derart kontrovers beschäftigen. Es gibt ganz andere Themen, die uns bewegen sollten. Was soll diese Hysterie? Was steckt dahinter? 

CO2 Anteile 2016

Mit dem Kopf durch die Wand – MacCoach


Politik – mit dem Kopf durch die Wand

Revolutionäre wollen immer mit dem Kopf durch die Wand. Sekt oder Selters. Alles oder Nichts. Revolutionäre sind nicht zwingend auf der linken Seite der politischen Skala angesiedelt. Es gibt auch Revolutionäre von Rechts. Was ihnen gemeinsam ist, ist die Zerstörung vorhandener Systeme und dem Neuaufbau von neuen Systemen. Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, funktioniert das in den seltensten Fällen. Am Ende wird die Revolution abgeblasen, man leckt seine Wunden und stellt dann regelmäßig fest, dass nichts gewonnen wurde. Nach dem Sturm folgt eine Konzentration auf Tradition und eine sicher funktionierende Gesellschaft. Manchmal liegen zwischen einer Revolution und dem Wiederaufbau wenige Monate oder Jahre. Manchmal dauert es etwas länger, aber selten mehr als 40 Jahre. 
Aktuell spukt der Brexit in den Köpfen von vielen Briten herum. Wieder einmal setzen verantwortungslose Männer alles auf’s Spiel. Boris Johnson will Prime-Minister werden und er will den harten Brexit. Kaum jemand im Königreich, der auf sich hält, traut sich etwas gegen den Brexit zu sagen. Das ist aktuell nicht mehrheitsfähig, so scheint es. “Alle eure Sorgen werfet auf die EU!”, so scheint es die populäre Mehrheit zu empfinden. Wenn das alle machen würden.
In Deutschland sind auch nicht alle so unendlich glücklich mit der aktuellen EU. Aber das ist eher ein guter Grund um sich mit dem aktuellen Stand zu beschäftigen und Möglichkeiten der Verbesserung zu suchen. Das ist notwendig, denn die meisten Europäer kennen den Aufbau und die Möglichkeiten der EU-Institutionen nicht gut genug, um sich eine ehrliche Meinung zu bilden. Also muss Licht in das Dunkel. Zahlen und Fakten müssen her. Wohin steuert die EU? Wo will sie hin? Wie mächtig ist sie und was würde es bringen, wenn wir die Vereinigten Staaten von Europa hätten? Gleiche Bedingungen, Rechte und Pflichten für alle. Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Man kann von der Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin halten, was man will. Aber es ist davon auszugehen, dass sie erst noch zeigen muss, wofür sie steht und ob sie überhaupt in der Lage ist die EU, also uns alle, gegenüber starken Egos wie Putin und Trump zu vertreten. Von Erdogan will ich gar nicht reden. Er hat jetzt einen schönen Flughafen und entfernt sich immer weiter vom Westen. Aber das ist ein anderes Thema.
Es ist alles so verflixt komplex und kompliziert. Warum kann es nicht einfach sein? Warum muss es so unübersichtlich und kompliziert sein? Klar: Wenn Eins plus Eins Zwei ergibt, dann ist das Leben schön einfach. Aber es gibt auch Sinus und Cosinus und es gibt Exponentialfunktionen. Ein Leben wie wir es uns aktuell in Europa und den USA leisten ist für den Planeten auf lange Sicht nicht mehr tragbar. Es tut uns weh, aber wir müssen umdenken. Nur wird uns kein Politiker wirklich die Wahrheit sagen. Das wäre ihr oder sein Ende. In dieser Hinsicht hat sich Angela Merkel bisher erstaunlich offen gezeigt. Sie regiert mit scheinbar ruhiger Hand, versucht nicht allzuviel zu erklären und trifft doch erstaunliche Aussagen und Entscheidungen. Man kann ihr einiges vorwerfen. Aber vermutlich werden wir uns nach Politikern wie sie, noch einmal sehnen.
Vieles ist komplex und mit dem einfachen menschlichen Denken nicht zu begreifen. Wenn jetzt jemand kommt und “Merkel muss weg!”, ruft, dann frage ich mich, wer denn an die Stelle treten sollte. Eine Revolution können wir nun wahrhaftig nicht gebrauchen. Es geht darum unseren Wohlstand zu sichern und die Schwerpunkte zu verschieben. Es geht um Lebensqualität, um Sicherheit, saubere Luft, sauberes Wasser, gute medizinische Versorgung und vor allem um Bildung. Die Voraussetzungen sind besser als sie es jemals waren. Wenn dann noch ein Ruck durch die Gesellschaft geht und wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, dann ist das eine kleine Revolution, eine folgerichtige Entwicklung. Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche. Der Brexit oder der Dexit ist es nicht. Wer mit dem Kopf durch die Wand will, riskiert einen blutigen Schädel, zerstörte Zukunft und Schlimmeres.

Quentin Tarantino says Simon Pegg “doesn’t know anything about what’s going on” with Star Trek — Consequence of Sound


Like Trekkies in a lunch room, Quentin Tarantino and Simon Pegg are feuding over Star Trek. In case you missed it, Tarantino is interested in getting involved in the franchise, adamant on making a hard-R sequel, and that appears to be at odds with Star Trek actor and writer Pegg. In fact, when asked about…

über Quentin Tarantino says Simon Pegg “doesn’t know anything about what’s going on” with Star Trek — Consequence of Sound

Andrew Yang – Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen — Gesellschaft heute


In den Interviews, die der amerikanische Präsidentschaftskandidat gibt, stellt er die Freiheitsdividende, wie er das Bedingungslose Grundeinkommen nennt, als unproblematische Lösung dar, die der ganzen amerikanischen Gesellschaft zum Vorteil gereicht. Das Bedingungslose Grundeinkommen, soll allen Erwachsenen ab 18 Jahren zukommen und 1000 Dollar im Monat betragen. Es würde einen Großteil der heutigen Zahlungen an Bedürftige […]

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SINGING TO THE MOON — Pandaemonium


Every newspaper and media outlet over the past week seems to have put out a soundtrack to accompany this week’s anniversary of the Apollo 11 moon mission. But most of the songs they have chosen (Fly Me to the Moon, Moondance, Marquee Moon, Walking on the Moon, etc) have little relation to the moon landings […]

über SINGING TO THE MOON — Pandaemonium

vor 50 Jahren – Juli 1969: Mondlandung von Apollo 11 und Die Digedags in Amerika


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Buzz Aldrin – der zweite Mann auf dem Mond

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Juli 1969 – Start der Amerika-Reihe – Die Digedags in Amerika!

Digedags in New Orleans

Chef werden? – MacCoach


Die Chef-Falle

Jeder Fachmann, der in eine Chefrolle gerät, muss ab sofort darauf achten, dass er seinen Spezialistenstatus nicht verliert. Generalisten und Quereinsteiger haben es heute schwer, am Ball zu bleiben. Lebenslanges Lernen ist nur ein anderer Begriff für „Vertiefen und Erneuern von Spezialwissen“. Selbst wenn Du irgendwann einmal feststellen solltest, dass Du den Job wechseln, und „etwas ganz anderes“ machen willst, wirst Du feststellen, dass es in diesem Fall gut ist, sich zuerst Spezialistenwissen anzueignen.
Wenn Du zum Beispiel aus einem technischen Beruf kommst, dann bleibst du entweder in diesem Metier hängen oder Du musst völlig neu anfangen und zum Beispiel Medizin studieren. Wenn Du mit dem Gedanken spielst als Therapeut zu arbeiten, dann macht das Medizinstudium absolut Sinn. Du kannst natürlich starten, indem Du Dich als Krankenpfleger ausbilden lässt um dann mit einiger praktischer Erfahrung, ein Medizinstudium zu absolvieren. Aber Achtung! Du musst es wirklich wollen und Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass Du es schaffen kannst. Es ist unglaublich hart, den Beruf zu wechseln.
Wenn Du glauben solltest, ein besserer Chef zu sein, als Chefs, unter denen du bislang gearbeitet hast, dann musst du beginnen, Teams zu leiten und selbst Chef zu werden, koste es was es wolle. Entweder du stellst fest, dass Chef sein nicht die Erfüllung aller Träume ist (Fachkräftemangel, Mindestlohn für Mitarbeiter, Personalengpässe, Verantwortung, Sandwichposition, etc.), oder du musst das wirklich durchziehen, aber dann mit aller Konsequenz. Ich kenne Chefs, die sich allein auf Grundlage ihrer „Erfahrungen“ in Sachen BWL, jahrelang erfolgreich von einem Chefposten zum nächsten durchgehangelt haben. Ob das für sie eine Erfüllung war, kann ich nur bezweifeln. Den meisten Chefs dieser Sorte merkt man an, dass sie eigentlich etwas ganz anderes machen wollten und nun in einer „Chef-Schleife“ gelandet sind. Das macht ja auch keinen Spaß, wenn man in ein Haifischbecken mit Spezialisten gesteckt wird und von Anfang an um Kompetenz und Durchsetzungskraft kämpfen muss. Da hilft nur eines: Hole den Baseballschläger raus und verdresche die Bande einmal gründlich. Sie werden dann zwar sagen, dass Du ein Arschloch bist, aber sie werden dich respektieren. Wenn du mit einem Mitarbeiter sprichst, dann sei unberechenbar und unnahbar. Das erspart dir eine Menge Ärger. Denn wenn man dich unterschätzt, dann musst du anschließend noch brutaler vorgehen, um ein Massaker zu verhindern. Blut wird in jedem Fall fließen. Ist dir das klar? Echt? Und du willst immer noch – Chef werden?
Du armer Irrer! Ich sehe schon: Du brauchst einen guten Coach!

EU am Scheideweg – MacCoach


Heute ist der Tag, an dem sich entscheidet, ob Ursula von der Leyen EU Kommissionspräsidentin wird. Die Genossen von der SPD machen Stimmung gegen sie. Egal wie man zu diesem Mandat steht, es wäre eine Chance deutsche Interessen in der EU Gehör zu verschaffen. Allein die Tatsache, wie sich die Sozialdemokraten positionieren und verhalten, zeigt immer deutlicher, dass sie sich, ohne Not, in eine Abseitsposition begeben haben. Selbst EVP-Fraktionschef Manfred Weber hat bei den Sozialdemokraten eindringlich für die Kandidatur von Ursula von der Leyen für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin geworben. «Wir brauchen nicht Opposition, wir brauchen jetzt Gestaltungswillen», sagte Weber im ZDF-«Morgenmagazin» mit Blick auf die Sozialdemokraten. Er rief die Kritiker von der Leyens auf, ihr am Vormittag zuzuhören. Der Mann hat recht. Hören wir ihr zu. Wählen können nur die EU-Parlamentarier.

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am Abend wurde vdL dann mit einer knappen Mehrheit als EU-Kommissionspräsidentin gewählt. „Es ist gelungen, eine pro-europäische Mehrheit zu formieren!“ Das ist die gute Nachricht des Tages. Ursula von der Leyen muss nun zeigen, was sie kann. Wir wünschen ihr alles Gute! Es lebe Europa!

Vernunft ist die einzige Option – MacCoach


Boris Johnson kennt seinen eigenen Brexit-Plan nicht richtig, ergab ein Interview mit dem blonden Mann, der demnächst in die Downing Street einziehen will. Das ist der Stoff, aus dem Erfolg heute gemacht ist. Nichts wissen, eine große Klappe haben und alles versprechen, egal wie realistisch das ist. Wir kann es sein, dass wir diese Leute damit durchkommen lassen? 
Brexit-Johnson ist nicht keine Ausnahme. Es scheint so, als ob es einen speziellen Zeitgeist gibt, der momentan durch die Geschichte schwebt. Das Trump-Zeitalter nimmt seinen Lauf. China kommt durch die Strafzölle in echte Bedrängnis und es scheint so, als wenn es gar nicht so schlecht ist, eine Pause zu machen, um die Weltwirtschaft neu zu justieren. 

Derzeit brauchen wir eine Pause. Innehalten. Europa muss sich endlich neu erfinden. Macron scheint dabei die besten Visionen zu verfolgen. Die Deutschen benehmen sich momentan unglaublich blöd. Es geht uns gut, glauben viele. Es könnte uns besser gehen, sagen wenige. Niemand hat einen Plan, so scheint es. Boris Johnson ist überall. Heute ist das Zeitalter der Schreihälse, der Brüllaffen. Die Mehrheit schüttelt den Kopf und wendet sich angewidert ab. Aber genau das ist der Plan. Wenn man den lautesten Choleriker einfach machen lässt, dann hat der, mal wieder gewonnen. Vernunft ist nicht laut, aber vielleicht sollte sie lernen laut und unüberhörbar zu werden. Es geht ein unheimlicher Schauer über unseren Rücken, wenn wir den Lauten bei ihrem Tun zusehen und zuhören. “Was für eine unverschämte und gefährliche Dummheit!”, denken wir. Und: “Der wird doch damit nicht durchkommen!” Wir schweigen und lassen sie gewähren. Dann kommt die nächste Ungeheuerlichkeit und wir halten den Atem an. “Der wird doch nicht….?” Doch, er oder sie wird genau das sagen und tun, was gesagt wurde. Schlimmer noch: Wir gewöhnen uns langsam daran, dass die stillen, fleißigen Spezialisten nicht mehr ernst genommen werden und die Dummen die Macht übernehmen. Wir gleiten langsam auf einer schiefer werdenden Ebene aus und werden es am Ende nicht mehr schaffen, die Rutschpartie zu stoppen. Wir werden auf die Nase fallen und uns alle Knochen brechen. Aber auch das wird dann längst zum Konsens gehören. Es musste halt so kommen, wie es gekommen ist. Wir konnten nichts dagegen tun.
Aber wo steht es eigentlich geschrieben, dass sich Vernunft kein Gehör verschaffen darf? 

Schattencoach – EINS


Eins

Ich beginne die Geschichte ganz von vorne. Ursprünglich hatte ich das anders geplant. Ich wollte sie etwas verschachteln und überraschende Wendungen einbauen. Nun, überraschende Wendungen gibt es genug und wenn ich zu viel an der Geschichte herumgeschraubt hätte, dann wäre die Spannung nicht aufgekommen oder schnell versiegt. Also beginne ich ganz klar mit der ersten Begegnung mit einem Unternehmer, der auf mich aufmerksam geworden war und der mich kennenlernen wollte. Ich schreibe einen Blog und es liegt in der Natur der Sache, dass sich täglich eine Anzahl von Leuten auf meinem Blog umsehen. Es sei ihnen auch angeraten. Ich habe bald über 2000 Artikel online gestellt. Ich schreibe gerne und täglich und ich werte neue Entdeckungen, die ich für wertvoll halte, gerne in Form einiger Paraphrasierungen aus. So bleibt es nicht aus, dass Leute meinen Blog lesen und denken: Den Mann sollte ich kennenlernen. Der könnte zu mir passen. Ich meine das ganz ernsthaft in professioneller, unternehmensberatender und coachender Hinsicht. Ich habe mich mit IT beschäftigt, als Computer noch Mangelware waren und den Hauch von etwas Besonderem hatten. Das haben sie für mich immer noch. Aber seit jedes Kind einen Computer bei sich trägt, der die ersten Minicomputer um den Faktor 100.000 übertrifft, kann man nicht mehr vom Hauch des Exotischen sprechen. Besser noch: Wir haben heute den direkten Zugriff auf die allergrößten Datenbanken und das Beste ist: Ich habe Zugriff auf alles, was mir wichtig ist. Wenn ich Lust habe, lese ich einen Klassiker oder höre mir einen interessanten Vortrag am MIT oder der Humboldt-Universität an.  Bei der Humboldt Universität bin ich mir nicht so sicher, wenn ich ehrlich sein soll. Ich muss mal recherchieren. 

Seit etwa 15 Jahren bin ich als Unternehmensberater und Coach tätig. Das bedeutet, dass ich für Unternehmer arbeite, die sich selbst, ihr Geschäftsmodell und ihre Mitarbeiter auf ein neues Niveau heben sollen. Wir leben in einer Zeit, in der die ehemaligen Riesen wanken und niemand genau wissen kann, wie die Zukunft aussieht. Die Deutsche Bank muss die Notbremse ziehen, ohne zu wissen, wo sie eines Tages landen wird. Daimler hat gerade eine Gewinnwarnung herausgegeben. Die CO2 Steuer kommt. Europa könnte eine Großmacht sein, wenn wir nicht so kleinlich denken würden. Gerade verhindern die verwirrten SPD-Genossen, dass eine Frau aus Deutschland EU-(Kommissions)Präsidentin wird. Es ist ja nicht so, dass es sich um die bestmögliche Kandidatin handeln würde. Aber immerhin: eine Deutsche, eine Frau mit dem putzigen Spitznamen: Flinten Uschi! Diese Frau ist mehr Mama als Mutti Merkel. Ich könnte mich in diesem Thema verlieren. Aber das ist nicht die Geschichte, die ich erzählen will.
Also, worum geht es? Es geht um einen Coach, der schon mehrfach als Schattencoach in Unternehmen und Organisationen gearbeitet hat und der nun von einem Unternehmer beauftragt wird, sich als ganz normaler Mitarbeiter in ein Unternehmen einzuschmuggeln. Das ist eine neue Qualität. Das hatte ich in dieser Form noch nie getan. Aber es hat etwas Aufregendes an sich. Ich komme mir vor, wie ein Detektiv.
Jeder Unternehmensberater und Coach, jeder Therapeut ist ein Detektiv. Die Leute erzählen immer ihre eigenen Geschichten. Da stecken viele Ideen und Vorstellungen dahinter und nur sehr wenig faktenbasierte Wahrheit. Es ist gar nicht so einfach, dieses Storytelling. Ich habe mir ein ganz eigenes Storytelling aufgebaut. Man kann die Geschichte auch anders erzählen. Es ist die Geschichte von Aufbruch und  Scheitern. –  Wieder Aufstehen und Straucheln. Es ist die Geschichte von Mut, Hoffnung und Verzweiflung. Es ist die Geschichte überraschender Wendungen und Begegnungen. Es ist Verlust und Gewinn. Es ist das Leben in seinem Fluss. Niemand kann wissen, ob ein Projekt das gewünschte Ergebnis hat, wenn der erste, grobe Plan entsteht.