The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

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Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb


Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb

AMAZON und eBay haben den Vertrieb revolutioniert. Kaum ein Anbieter kommt an eCommerce vorbei. Das Internet hat hierarchisch geprägte Vertriebskanäle durch Wertschöpfung und Kundenorientierung abgelöst. Es geht nicht nur um neue Produkte und neue Märkte, sondern um eine völlig neue Wirksamkeit und Produktivität der Absatzwirtschaft.

Hinter diesen Entwicklungen steht konsequente Prozessorientierung, die durch das Internet ermöglicht und erzwungen wurde. Es führt kein Weg daran vorbei. Durch den Vertriebskanal Internet hat sich die Prozessorientierung von Unternehmen stark verbessert. Das Auffinden von Produkten erfolgt heute ausschließlich über Suchmaschinen. Jedes Produkt ist nur einen Klick entfernt. Produkte, die nicht mit einer Suchmaschine gefunden werden, gibt es faktisch nicht. Wer heute eine Hochglanzbroschüre auf den Tisch bekommt, sucht automatisch nach der Internetadresse. Der Vertriebskanal Internet funktioniert nur durch absolute Prozessorientierung. Verhandlungen werden heute einfach durch Online-Auktionen abgelöst. Landingpages sind heute eine wichtige Möglichkeit der Kundengewinnung.

Erfolgreiche Unternehmen setzen bei der Entwicklung und Optimierung von Geschäftsprozessen konsequent auf Six-Sigma.

Diese Unternehmen nutzen relevante Prozessvorteile, die sich durch diese Methode ergeben.

 

Genau das ist ein guter Grund sich mit Six-Sigma zu beschäftigen.

 

Neustart


Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit und keine Kraft mehr für irgendwelche neumodischen Ideen bleibt. Der Laden scheint zu laufen und die Zahlen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ganz ehrlich (wir sind ja unter uns): Es macht irgendwie keinen Spaß mehr. Dieses Unternehmen ist reif für den Verkauf. Wenn es nur jemand für einen angemessenen Preis haben wollte.
Und spätestens hier wird es Zeit über einen Neuanfang nachzudenken. Erinnern Sie sich noch, als alles neu und interessant war? Damals, als sich jeden Tag erfreuliche Überraschungen, zufriedene Kunden und unglaubliche neue Möglichkeiten auftaten?

Heute haben wir es mit komplizierten Mitarbeitern zu tun, die allzu oft “keine Ahnung” haben und mit anspruchsvollen Kunden und diesen furchtbaren Nachahmern, die alles viel schneller und viel billiger liefern können. Der Traum des Anfangs ist einem lähmenden Alptraum gewichen. Es ist wie bei unserem beliebten Studienobjekt Donald T.: Er hat auch keine rechte Lust auf den Job mehr. Lieber geht er zum Golfen.
Das geht mir auch manchmal so. Warum sollte ich mich mit diesem Unternehmen herumschlagen und ständig an irgendwelche Grenzen stoßen, wenn ich doch etwas ganz anderes machen kann? Das Leben ist zu kurz um sich mit mittelmäßigen Plänen und Aufgaben zu beschäftigen!

Jeder Unternehmer, der den Namen wirklich verdient hat, wird spätestens hier hellwach werden. Yes! Neustart! Dieses schöne deutsche Wort gehört auch in den angloamerikanischen Sprachraum! Und es gehört zu jedem, der etwas auf sich hält.

Gehen wir davon aus, dass das Unternehmen läuft und wir es einfach laufen lassen können. Managen können ja die Manager. Zeit für neue Ideen!

Zeit für ein ausgiebiges Coaching! Finden Sie nicht auch! Brainstorming. Frische Luft. Lust auf was Neues! Aber was? Sie ahnen es bereits: Es steckt schon tief in Ihnen. Sie haben da so bestimmte Ideen. Aber das ist ja alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, ob…..? Genau das ist ja meine Rede. Es wird Zeit mehr und intensiver darüber nachzudenken. Ohne die alltäglichen Probleme und Aufgaben. Neustart ist ein schönes Wort! Und es ist gut, wenn man der Erste ist, der auf diese Idee gekommen ist und sie rechtzeitig realisiert.

Lust auf NEUSTART? Dann fragen Sie doch einfach den Coach Ihres Vertrauens. Kennwort: NEUSTART!

Agiles Coaching: Strategisch planen – Ressourcen checken – Möglichkeiten entdecken


Strategisch planen – Ressourcen checken – Möglichkeiten erkennen

Viele Unternehmen haben ein Produktportfolio entwickelt, das hauptsächlich auf Erfahrungen und Möglichkeiten aufbaut, die historisch gewachsen sind.

Ein klassisches Maschinenbauunternehmen entwickelt keine Elektronik. Mit Softwareentwicklung oder gar Spieleentwicklung haben diese Unternehmen nichts zu tun. IT ist Sache von IT-Spezialisten. Es ist offensichtlich: Es handelt sich hier um Vorurteile und versteckte Glaubenssätze, die in Frage gestellt werden müssen. 

Der Unterschied von Führung und Management spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Führung bedeutet, den größeren Kontext zu erkennen und zu entwickeln. Es geht darum das Feld und den Raum für das Erreichen von Zielen vorzubereiten. Die Aufgabe der Führung ist es, eine klare Richtung vorzugeben und die Durchführung der eindeutigen Anweisungen zu kontrollieren. Richtungsvorgabe und Kontrolle. Angesichts der immer komplexeren, dynamischen Arbeitsfelder stößt Richtungsvorgabe und Kontrolle als Führungsinstrument immer schneller an ihre Grenze. Die Instabilität der Arbeitsumfelder ist ein großes Problem. Besonders, weil die wichtigsten Ziele, neue Hindernisse und Chancen weitgehend unbekannt sind und ständig neue Risiken und Chancen auftauchen. Eine statisch gewachsene Organisation läuft zunehmend Gefahr in eine Sackgasse zu laufen.

Die einzige Antwort auf die gestiegene Komplexität von Führungsverantwortung sind Dezentralisierung und Delegierung der Verantwortung und völlig neue Lernprozesse, die sich nicht aus der Vergangenheit erklären lassen, sondern auf die zukünftigen Ziele ausrichten müssen. MitarbeiterInnen müssen zwingend in diesen Prozess der Führung integriert werden. Genau das ist der Kernpunkt von agilen Strukturen.

Zuerst müssen Führungskräfte lernen, wie das zu realisieren ist. Ein weiterer Schritt ist es die ganze Organisation, zumindest die mittleren Führungskräfte, in den Zielsetzungs- und Richtungs -prozess mit einzubeziehen.

Um Höchstleistungen zu vollbringen müssen Unternehmen Bedingungen schaffen, die es ermöglichen die Kraft ihrer MitarbeiterInnen freizusetzen. Es geht nicht nur um Führung oder Management. Es geht um Inspiration.

Apple, mit seinem charismatischen Chef Steve Jobs, ist ein typisches Beispiel für die Kraft der Inspiration. Ohne sie geht gar nichts. Das ist in diesem Fall ganz deutlich zu erkennen.

Und spätestens an dieser Stelle kommen wir zu einem Thema, mit dem ich mich seit einiger Zeit vorwiegend auseinandersetze. Es geht um Coaching von Führungskräften. Ein Coach ist ein neutraler Kommunikationsprofi, der mit allen Beteiligten in einem Unternehmen oder einer Organisation reden kann, ohne zunächst Konflikte zu thematisieren. Die Konflikte, die ein Coach erkennt, sind ohne Zweifel wichtig um ein Unternehmen stark zu beeinflussen. Aus meiner Erfahrung heraus ist es legitim über die Wünsche und Zielvorstellungen von einzelnen Beteiligten zu sprechen. Das ist übrigens auch ein Kernpunkt der BIG FIVE OF LIFE.

Ein guter Coach erkennt das Potential von Unternehmen und deren Mitarbeiter. Er oder sie ist in der Lage zu erkennen wo die Reise hingehen kann und wo die Risiken und Sackgassen zu finden sind. Er erkennt versteckte Vorurteile und Bremsen in einem Unternehmen. Und das kann zum Beispiel auch direkt in der Führungsebene zu finden sein.  Um eine Unternehmen für die Zukunft aufzustellen ist der agile Ansatz extrem wichtig.
Das verstehe ich unter Strategisch planen – Ressourcen checken und Möglichkeiten entdecken.

Fangen Sie heute noch an und reden Sie mit geeigneten Coaches über Ihr Unternehmen. Sie werden sich wundern, was alles geht!

Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!


Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!

Eingefahrene Strukturen sind die DNA von Unternehmen. Eingefahren bedeutet nicht grundsätzlich: schlecht und unflexibel. Es lohnt sich, einen zweiten und dritten Blick zu wagen. Jedes Unternehmen ist historisch gewachsen. In den 1980er Jahren galt IT besonders in deutschen Unternehmen als ein schwarzes Loch für Investitionen.  Im Mittelstand nutzte man vermutlich eine teure IBM AS/400 oder eine MicroVAX von DIGITAL. Der Siegeszug der Personalcomputer führte zuerst in die Finanzabteilungen (Multiplan und Excel) und mit ersten CAD-System in die Entwicklungsabteilungen.  

Today only a few proprietary minicomputer architectures survive. The IBM System/38 operating system, which introduced many advanced concepts, lives on with IBM’s AS/400. Realising the importance of the myriad lines of ‚legacy code‘ (programs) written, ‚AS‘ stands for ‚Application System‘. Great efforts were made by IBM to enable programs originally written for the System/34 and System/36 to be moved to the AS/400. The AS/400 was replaced by the iSeries, which was subsequently replaced by the System i. In 2008, the System i was replaced by the IBM Power Systems. By contrast, competing proprietary computing architectures from the early 1980s, such as DEC’s VAX, Wang VS and Hewlett Packard’s HP3000 have long been discontinued without a compatible upgrade path. OpenVMS runs HP Alpha and Intel IA64 (Itanium) CPU architectures. https://en.wikipedia.org/wiki/Minicomputer#Mid-1980s.2C_1990s:_The_minis_give_way_to_the_micros

In den 1990ern eroberten vernetzte PC-System die mittelständischen Unternehmen. Novell, VAX Pathworks und seit dem Erscheinen von Microsoft Windows NT waren die ersten beeindruckenden Ergebnisse einer immer leistungsfähiger werdenden IT Infrastruktur. SUN Microsystems warb mit dem Slogan: Das Netz ist der Computer!

Damals war das ein revolutionärer Gedanke. Ich erinnere mich noch ganz genau an die eigenartigen Vorstellungen von Vorständen, was den Einsatz von PC’s betraf. In ihrer Welt gab es nur die teuren IBM Computer und sie hatten verinnerlicht, dass man mit denen nicht so viel erreichen kann. IT war vor allem teuer und unflexibel. Währenddessen gab es in jedem Vorzimmer eine Sekretärin mit einer Schreibmaschine und in den Finanzabteilungen konnte man sehr viele SachbearbeiterInnen bestaunen, die Akten aus Papier (so was gibt es heute noch!) pflegten.
Personalcomputer waren eine Rarität und wurden nur für besondere Mitarbeiter als Auszeichnung verteilt. Die selbe Mentalität führte in den späten 1990er Jahren dazu, dass eMail-Accounts sehr sorgfältig verwaltet wurden, da ein Lotus-Notes Client 150 DM kostete. Und das wollte man sich nicht für jeden Mitarbeiter leisten.
Ich habe eine Menge derartiger skurriler Geschichten erlebt. Aber glauben Sie mir. Es ist immer dieselbe Geschichte, nur in anderer Verpackung. Versuchen Sie mal über DIE CLOUD! zu reden. Oder über hochsichere und hochflexible Data-Center, mit denen man via Internet VPN verbunden ist. Alle paar Jahre sollte man sich die technologische Entwicklung ansehen und schauen, wo Geld und Zeit zu sparen ist. Aber genau das ist das Problem.

Was passiert, wenn ein Entscheider vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Softwareprogramm hat entwickeln lassen? Richtig: Das Programm ist inzwischen eine Kröte mit vielen häßlichen Ausbeulungen und Anpassungen und es ist: UNVERZICHTBAR! Niemand kann genau sagen, was das Programm alles kann und es ist langsam und fehleranfällig. Aber es hat viel Geld gekostet und wird erst dann verschwinden, wenn dermaleinst der Entscheider das Unternehmen verlassen hat. Vermutlich, wenn er in den Ruhestand gegangen ist. Und dann steht das Problem immer noch: Man kann das System nicht einfach ablösen, weil niemand genau weiß, was alles damit gemacht werden kann. Das ist unflexibel und alt und überhaupt nicht agil. Es ist das Gegenteil davon.

Was ich machen würde? Ganz einfach! Ich würde mir das Geschäftsmodell des Unternehmens ansehen und mir erst einmal einen Überblick über die verwendeten Systeme verschaffen. Dann würde ich das Geschäftsmodell auf ein gängiges System adaptieren und die Exoten ganz genau analysieren. Um es ganz klar zu sagen: Wenn ich heute ein ausgefeiltes ERP System einsetze, dann geht es immer um Produkte, Dienstleistungen, Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, HR. Selbst Bildungsträger haben Produkte, die man relativ leicht in ein gängiges ERP implementieren kann. Glauben Sie es oder nicht. Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden und Sie haben Recht: “Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!”

Natürlich!

becoming agile


Agile Unternehmen

Fokussiert, schnell, flexibel – Nur was sich bewegt, kann sich verändern und auf Chancen und Risiken reagieren.

Buchtipp: https://www.amazon.de/AGILE-UNTERNEHMEN-FOKUSSIERT-FLEXIBEL-verbessern/dp/3869803304/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1493185669&sr=8-1&keywords=agile+unternehmen+nur+was+sich+bewegt+kann+sich+verbessern

Es gibt da eine Handvoll Buzzwords, mit denen Unternehmen aktuell zu tun bekommen.

Scrum, Kanban, Agile Project Management, Lean, Coaching, Change gehören dazu.

Agile wird hauptsächlich für die IT-Softwareentwicklung angewendet. Agile ist heute das universelle Zauberwort für fast alles. Aber was ist das wirklich? Wie funktioniert agile und wie funktioniert es nicht?

Ein Unternehmen, das seit 20 Jahren am Markt ist, hat sich entwickelt. Es ist gewachsen und er haben sich Strukturen herausgebildet, die funktionieren. Die Shareholder sind mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich haben ja alle einen guten Job gemacht. Ganz ehrlich: Es gehört zu den großen Mythen von Unternehmen, dass es genau so ist. Jeder der daran kratzen wollte, würde sich keinen Gefallen tun. Das Unternehmen ist fokussiert, schnell und flexibel. Oder etwa nicht? Wer soll denn das, bitteschön, beurteilen? Nennen wir es Betriebsblindheit. Nennen wir es eine Komfortzone. Warum sollte man sich aus einer Komfortzone herausbewegen, wenn man zufrieden ist?

Natürlich kann man stolz und zufrieden sein auf ein Unternehmen, dass es seit 20 Jahren geschafft hat sich am Markt zu behaupten. Warum sollte man auf einmal etwas verändern? Never change a winning team!

Change Management, Lean Management, Scrum, Kanban, Agile sind doch nur Begriffe für Unternehmen, die erst einmal so weit kommen müssen. Oder? (mit Schweizer Akzent 😉

Wozu braucht man einen Coach, der Fragen stellt und sich die Abläufe und Personen genauer anschaut? Warum sollte man Dinge infrage stellen, die zwar manchmal nervig und unangenehm, aber notwendig sind? Warum sollte man Kapital in die Hand nehmen, um etwas zu verändern, das doch ganz gut funktioniert? Woher soll denn der Coach wissen, wie etwas verbessert werden kann, was heute (noch) niemand in Frage stellt?

Die Antwort ist einfach. Das hat etwas mit Betriebsblindheit zu tun und mit Beratungsresistenz. Vor allem in mittelständischen Unternehmen ist Unternehmensberatung ein Fremdwort, wenn nicht sogar ein Schimpfwort. “Agil sind wir schon! – Sonst hätten wir uns kaum über einen so langen Zeitraum am Markt behaupten können!”

 

Meine Herren: Sie haben vollkommen Recht! Und Sie wissen ganz genau, dass mögliche Lösungsansätze nur mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern durchgeführt werden können. Aber dennoch lohnt es sich, Coaching in Anspruch zu nehmen. Ein Coach hilft Ihnen dabei sich einen Überblick zu verschaffen. Oft kommen ganz überraschende Ideen und Lösungen dabei heraus, wenn sich ein unbeteiligter Dritter ein Bild machen kann. Alles, was im Coaching zur Sprache kommt, wird vertraulich behandelt.

 

Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens.