Klimawandel: läuft – MacCoach


Umwelt – Klimakatastrophe – Es ist längst zu spät

Jonathan Franzen, ein sehr geschätzter Schriftsteller aus den USA, spricht aus, was wir alle bereits wissen: Es ist zu spät, die Klimakatastrophe aufzuhalten. Das hätten wir vor 30 Jahren erledigen müssen. Aber wir sind ja nicht mal in der Lage heute, angesichts der realen gravierenden Erderwärmung, irgendetwas richtig anzupacken. Die FridayForFuture-Kids haben es gut. Sie haben eine Illusion, dass wir alle es schaffen können, wenn wir nur beherzt anpacken würden. 

Was wird passieren? Es wird erheblich wärmer werden und extreme Wetterlagen, Orkane, Hurricans, Tornados werden zunehmen. Überschwemmungen werden uns immer wieder heimsuchen. Es wird Orte treffen, die noch nie eine ernsthafte Überschwemmung, geschweige denn ein verheerendes Hochwasser, erlebt haben. Die Dürre wird uns belasten. Das Grundwasser wird zu einem seltenen Gut werden. Wie werden wir leben, wenn das Trinkwasser knapp wird? Mir fällt nur ein: Wüstenplanet. Wie fasziniert war ich im Death Valley von der wunderschönen Landschaft. Wüste hat auch seine schönen und faszinierenden Seiten. Wenn man genügend Wasser dabei hat, ist das alles kein Problem. Das Einzige, was mich im Death Valley gewundert hat, waren die dünnwandigen Häuser und die Fenster, die nur aus einer Scheibe bestanden. Die konnte man schieben, um sie zu öffnen und währenddessen, lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Ich hatte damals nicht eine einzige Solaranlage oder ein Windrad dort gesehen. Der Strom kam wahrscheinlich aus einem Atomkraftwerk oder vom Hoover-Damm.
Also Wüstenplanet auf modern. Häuser, die alle einen kühlen Keller und eine gute Dämmung haben. Vertikalrotoren für Windenergie und natürlich auf jedem Dach und auf allen freien Flächen, Wänden und Zäunen Solarkollektoren, die nicht unbedingt so aussehen müssen, wie sie heute aussehen. Wir werden Strom produzieren und speichern und wir könnten Wasserstoff selbst produzieren. Vielleicht brauchen wir das für unsere eBikes, eRoller und eCars. Wer weiß? Aber vermutlich wäre es eine tolle Sache, wenn wir das mit dem Strom und dem Wasserstoff hinbekommen würden. Bis 2050 sollte das zu schaffen sein. Und ja: Wir haben keine andere Wahl. Es wird auf jeden Fall nicht mehr so weitergehen, wie wir es bis jetzt als normal empfunden haben. Natürlich haben wir das Internet und alle positiven Wirkungen, die damit verbunden sind. Bildung und Ausbildung für alle ist erreichbar. Lebenslanges Lernen wird Standard. Vielleicht bauen wir in der Zukunft anders, modularer, legohafter. Bauhaus 2020. Was die Weltwirtschaft betrifft, so befinden wir uns mitten in einem eigenartigen Wirtschaftskrieg, der durch Donald Trump offiziell geworden ist. Per Twitter macht man so etwas heute. Der letzte Versuch, den Durchmarsch des chinesischen Superkommunismus zu stoppen. Von Kommunismus in der Form, wie es sich der alte Marx vielleicht vorgestellt hatte, ist ohnehin nicht mehr viel übrig geblieben. Vermutlich sind wir hier in Deutschland dichter dran am Kommunismus, als wir es uns jemals vorgestellt hatten. Sozialismus. Nationalsozialismus. 1984. Alles ist denkbar, solange wir die Dinge nicht beim Namen nennen. Ein konservativer Denker ist noch lange kein Rechter. Ein LINKER mit einem Molotow-Cocktail in der Hand ist mindestens genauso gefährlich und inakzeptabel, wie ein Rassist oder Faschist. Gewalt, um einer Sache willen, ist einfach nur falsch.
Aber Gedanken sind und bleiben frei. Wie müssen uns die Freiheit bewahren, frei zu denken und zu sprechen. Mit Gedankenverboten kommen wir auch nicht weiter. Kommunismus ist übrigens eine Gesellschaft in der jeder nach seinen Bedürfnissen leben und nach seinen Fähigkeiten arbeiten, forschen und wirken kann. Wenn das ohne eine krasse Diktatur funktioniert, dann ist es kein Schreckgespenst. 
Also Wüstenplanet. Schön wird das nicht. Schauen wir nach Kalifornien oder nach Spanien. Trockene Landschaften und Probleme bei der Wasserversorgung. Wir haben Glück, dass wir technologisch schon so weit sind, wie wir es sind. Aber wie wird die Zukunft sein, wenn wir durch Automatisierung, Roboter und KI (künstliche Intelligenz) unsere heutigen Jobs verlieren? Es ist kein Untergangsszenario, wenn ich daran denke, dass Roboter und die Arbeit abnehmen und KI die Buchhaltung übernimmt. Wir haben genug zu tun, um die Gesellschaft weiter zu bringen. Was wir nicht gebrauchen können ist eine Bevölkerungsschicht, die den ganzen Tag verblödet und keinen Sinn mehr im Leben sieht, als irgendwann mal reich zu werden, oder so etwas. Unser Reichtum werden die klugen Menschen um uns herum sein, mit denen wir interagieren werden. Ich meine gesunde, kluge Menschen, die gelernt haben wie “glücklich sein” funktioniert. Nicht immer die ewige Jammerei über das Wetter und die Katastrophen, die uns unsere Altvorderen eingebrockt haben. Glücklicherweise können wir mit dem Wissen von heute, und erst recht dem Wissen von morgen und übermorgen, dafür sorgen, dass wir auch diesen Klimawandel irgendwie in den Griff bekommen. Es brennt im Raumschiff Erde und wir müssen lernen, das Feuer zu löschen. Einen anderen Planeten haben wird nicht. Also müssen wir die “Sahara” in Deutschland, bewohnbar machen. Genügend Sand und Sonne sind ja schon da.
Was Franzen ausspricht, ist wahr. Wir wissen es längst. Es ist eine einzige Katastrophe, und wir sind nicht in der Lage, den Tatsachen in die Augen zu schauen und endlich etwas zu tun. Was macht uns nur so blind und antriebslos? Glaubt irgendwer immer noch, dass es ihn nicht treffen wird? Wir schieben jedes Problem ängstlich vor uns her und warten tapfer auf die nächste Katastrophe.
     

Die dunkle Seite der Macht – MacCoach


Die dunkle Triade toxischer Chefs

Cholerischer Narzissmus / Psychopathie / Machiavellismus

Ein schlechter Chef kann Teams auseinandertreiben und Unternehmen ruinieren. Viele Manager glauben fest an die dunkle Seite der Macht. Sie setzen auf Druck und sie sind der Meinung, dass Mitarbeiter von Hause aus faul sind, dass man ihnen nicht vertrauen darf, sondern alles kontrollieren und hinterfragen muss. Natürlich sind Mitarbeiter anderer Meinung, weil sie ja den Druck des Chefs vermeiden wollen. Egal wo die Ursachen für ein derartiges Verhalten liegt, es ist ohne jeden Zweifel falsch. 

Bei meiner letzten Fallstudie bin ich auf eine Reihe von Merkmalen und Eigenschaften gestoßen, die ich hier analysieren werde.  

Die meisten Chefs bevorzugen einen demokratischen Führungsstil, was nicht bedeutet, dass sie das Geschäft einfach laufen lassen und keine Entscheidungen treffen. Im Gegenteil. Ein guter Chef gibt die Richtung vor und zeigt den Weg auf, der gegangen werden muss. Die Realität zeigt aber, dass Chefs auch ein toxisches Verhalten an den Tag legen und Mitarbeiter manipulieren, bedrängen und anschreien. Solche Chefs schmücken sich gerne mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter. Eine Studie des Gallup-Instituts in den USA zeigt, dass jeder Zweite schon mal wegen eines schlechten Chefs gekündigt hat. Diese Führungskräfte tun alles, um diesen Mitarbeitern nachzuweisen, dass sie fehlerhaft gearbeitet haben und eine Trennung unvermeidbar war.
Destruktive Führungskultur ist weiter verbreitet, als man annehmen sollte. Die Frage ist, was schlechte Führung charakterisiert. Es sind eine Reihe von Eigenschaften, die immer wieder offensichtlich werden. Mitarbeiter werden angelogen, manipuliert, durch fehlende Informationen im Dunkeln gelassen. Der Kontakt des Chefs zu seinen Untergebenen ist gekennzeichnet durch mangelnde Wertschätzung, Abwertung und übermäßige Kontrolle. Solche Chefs schießen sich auf Fehler von Mitarbeitern ein, verallgemeinern und sind nicht willens und in der Lage, die Gesamtsituation objektiv einzuschätzen. Häufig wird gedroht und zu negativen Sanktionen gegriffen. Es wird offensichtlich, dass der Chef unfair und ungerecht agiert, beleidigt und erniedrigt. Manche toxische Chefs spielen ihre Überlegenheit bei jeder Situation aus, die sich ihnen bietet.
Auch wenn es für toxische Führung keine Entschuldigung gibt, werden solche allgemeinen Beschreibungen einem konkreten Einzelfall natürlich nicht gerecht. Sicher gibt es Ursachen und Gründe für eine toxische Führung in der Person der Führungskraft, wie zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale oder Motive, die bei so einem Verhalten eine Rolle spielen. Aber auch der Kontext und die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle. Die können zum Beispiel durch Überforderung gekennzeichnet sein, vielleicht auch eine destruktive Unternehmenskultur, die in der Firma vorgelebt wird. Beide Faktoren können auch zusammenspielen. Das bedeutet, dass eine Person dann in einem kritischen Kontext eher ihre dunkle Seite zeigt.

Eine oft gestellte Frage ist die, wie Mitarbeiter mit solchen Führungskräften umgehen, wie sich sich verhalten sollen. Das kommt ganz darauf an. Psychische Labilität kann zum Beispiel im Rahmen einer eher narzisstischen Persönlichkeit auftreten. Bei diesem Typus gibt es ein hohes Kränkungspotenzial. Solche Vorgesetzte vertragen keine Kritik. Bei einem Narzissten sollte man versuchen, möglichst wenig zu provozieren oder Kränkungspotenzial zu bieten. Das Dilemma ist dann aber, dass dann ein hohes Risiko gegeben ist, dass man Dinge beschönigt oder schmeichelt. Dann wird nur noch nach dem Mund geredet und echte Fehler werden nicht mehr angesprochen. Man kann als Mitarbeiter versuchen, deutlich Wertschätzung zu vermitteln, damit die sachliche Kritik nicht als persönliche verstanden wird. Leider passen sich viele Mitarbeiter an ihre schlechten Chefs an und beugen sich ihnen derart, dass sich die Chefs auch noch bestätigt fühlen und sich auf Mitarbeiter konzentrieren, die mehr Rückrad beweisen.
Auffällig sind die emotional unbeherrschten und leicht aufbrausenden Menschen, die gerne als Choleriker bezeichnet werden. 

Bei der toxischen Führung gibt es zudem die sogenannte dunkle Triade, bei der häufig drei Persönlichkeitsmerkmale in Erscheinung treten. Das eine ist der Narzissmus von Führungskräften. Leicht narzisstische Persönlichkeiten scheinen einen Hang zu Führungsaufgaben zu haben. Narzisstische Personen sind sehr auf Bestätigung und Anerkennung von außen angewiesen. Diese Menschen legen sich – um die eigene Unsicherheit zu kompensieren – ein Gewand der Grandiosität, der besonderen Bedeutung an. Das befeuert eine Dynamik, in der sie selber immer im Mittelpunkt stehen müssen, aber immer getrieben aus der Sorge, dass es nicht reicht und dass sie bedeutungslos werden könnten. Das ist ein ständiger Anreiz, um den narzisstischen Hunger zu stillen, und führt zu einem deutlichen Konkurrenzverhalten. Gleichzeitig umgeben sie sich mit Ja-Sagern, da sie Kritik kaum ertragen können. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine klinische Diagnose oder Persönlichkeitsstörung, sondern um Verhaltensweisen, die noch nicht als krankhaft gelten. Sie erinnern an ein Krankheitsbild und deshalb verwendet man diese Begriffe.

Der zweite Aspekt ist die Psychopathie. Das Verhalten des Psychopathen ist durch mangelndes Schuldbewusstsein und Gefühlskälte gekennzeichnet. Diesen Vorgesetzten fehlt es an Empathie, also einer Vorstellung davon, welche Konsequenzen das eigene Agieren auf der anderen Seite auslösen könnte. Gleichzeitig gibt es einen starken Wunsch nach Macht und danach, andere zu kontrollieren. Es gilt das Motto „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“. Gleichzeitig werden die Konsequenzen dieser Gewalt kaum reflektiert, es gibt einfach sehr wenig Mitgefühl. Diese Menschen würden eher mit den Schultern zucken, wenn man sie damit konfrontiert und wären überzeugt, dass ihre Opfer selbst schuld sind.

Das dritte Merkmal wird als wird als Machiavellismus bezeichnet. Dabei lässt sich eine ganz klare Machtorientierung erkennen. Hier heiligt der Zweck der Machterhaltung auch unethische Verhaltensweisen. Es werden falsche Versprechungen gemacht, Gerüchte in die Welt gesetzt, Personen instrumentalisiert und gegeneinander ausgespielt und in den Hinterzimmern die Fäden der Macht gesponnen.

Bei toxischer Führung macht die Dosis das Gift. Natürlich brauchen Führungskräfte, um erfolgreich zu sein, eine gewisse Macht- oder Leistungsmotivation. Natürlich muss eine Führungskraft durchsetzungsfähig sein und Entscheidungen treffen, aber wenn das vor dem Hintergrund egoistischer Motive und Interessen überzogen wird, dann schlägt es in der Wirkung auf die Mitarbeiter und das Unternehmen ins Negative um.

Guten Führungskräften wird eine hohe emotionale Stabilität nachgesagt. Sie können sich gut anpassen, wirken bei neuen Herausforderungen nicht so überfordert wie andere. Sind gute Chefs resilienter?

Emotionale Stabilität gehört zu den Merkmalen, die mit erfolgreicher Führung einhergehen. Emotionale Stabilität bedeutet, dass bei einer Führungskraft nicht Unsicherheiten und Ängste im Untergrund brodeln oder der Zugang zu eigenen und fremden Emotionen abgeschnitten ist. Diese Menschen sind relativ selbstbewusst, können ihre Emotionen regulieren und sind mit sich im Reinen. Das heißt, dass man auch damit umgehen kann, dass es auch mal negative Gefühle geben kann, und sich diesen stellt. Diese Menschen verlieren auch in schwierigen Situationen nicht die Nerven, wo andere vielleicht nervös werden. Deswegen werden sie auch als widerstandsfähiger, eben als resilienter bezeichnet.

 

CO2 Hysterie – die Fakten


Klimaziele, wie sie im Pariser Abkommen festgeschrieben wurden, dienen dem gemeinsamen Erreichen von CO2 Reduktion national, EU-weit und international.

Hier eine Stellungnahme der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften  – Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen CO2 Reduktion 

Deutschland hat, im Vergleich mit den Ländern, mit dem größten Anteil am CO2 Ausstoß weltweit, einen Anteil von 2,23 Prozent. China, 28 Prozent. Die USA 16 Prozent. Indien, 6 Prozent und Russland über 4 Prozent. Wenn der CO2 Ausstoß in Deutschland signifikant gesenkt würde, wäre es noch lange kein sinnvoller Beitrag um etwa die Welt zu retten. Selbst ein sofortiger Komplettausstieg Deutschlands aus der Kohleverstromung wäre für das Klima vollkommen unbedeutend. Selbst wenn wir von heute auf morgen nicht mehr heizen, keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr fahren und nur noch regenerativen Strom nutzen würden, wäre das kein wesentlicher Beitrag zur Verhinderung des CO2 Effekts auf der Welt. Das Einzige, was wir uns antun würden, wäre der beschleunigte wirtschaftliche Niedergang unseres Landes. Ein wirtschaftlicher Riese würde zu einem unbedeutenden Zwerg werden. Es macht also keinen Sinn und niemand in unserem Land kann ein Interesse daran haben. Die Frage ist also, wer ein Interesse daran hat, dass wir uns mit diesem Thema derart kontrovers beschäftigen. Es gibt ganz andere Themen, die uns bewegen sollten. Was soll diese Hysterie? Was steckt dahinter? 

CO2 Anteile 2016

Vernunft ist die einzige Option – MacCoach


Boris Johnson kennt seinen eigenen Brexit-Plan nicht richtig, ergab ein Interview mit dem blonden Mann, der demnächst in die Downing Street einziehen will. Das ist der Stoff, aus dem Erfolg heute gemacht ist. Nichts wissen, eine große Klappe haben und alles versprechen, egal wie realistisch das ist. Wir kann es sein, dass wir diese Leute damit durchkommen lassen? 
Brexit-Johnson ist nicht keine Ausnahme. Es scheint so, als ob es einen speziellen Zeitgeist gibt, der momentan durch die Geschichte schwebt. Das Trump-Zeitalter nimmt seinen Lauf. China kommt durch die Strafzölle in echte Bedrängnis und es scheint so, als wenn es gar nicht so schlecht ist, eine Pause zu machen, um die Weltwirtschaft neu zu justieren. 

Derzeit brauchen wir eine Pause. Innehalten. Europa muss sich endlich neu erfinden. Macron scheint dabei die besten Visionen zu verfolgen. Die Deutschen benehmen sich momentan unglaublich blöd. Es geht uns gut, glauben viele. Es könnte uns besser gehen, sagen wenige. Niemand hat einen Plan, so scheint es. Boris Johnson ist überall. Heute ist das Zeitalter der Schreihälse, der Brüllaffen. Die Mehrheit schüttelt den Kopf und wendet sich angewidert ab. Aber genau das ist der Plan. Wenn man den lautesten Choleriker einfach machen lässt, dann hat der, mal wieder gewonnen. Vernunft ist nicht laut, aber vielleicht sollte sie lernen laut und unüberhörbar zu werden. Es geht ein unheimlicher Schauer über unseren Rücken, wenn wir den Lauten bei ihrem Tun zusehen und zuhören. “Was für eine unverschämte und gefährliche Dummheit!”, denken wir. Und: “Der wird doch damit nicht durchkommen!” Wir schweigen und lassen sie gewähren. Dann kommt die nächste Ungeheuerlichkeit und wir halten den Atem an. “Der wird doch nicht….?” Doch, er oder sie wird genau das sagen und tun, was gesagt wurde. Schlimmer noch: Wir gewöhnen uns langsam daran, dass die stillen, fleißigen Spezialisten nicht mehr ernst genommen werden und die Dummen die Macht übernehmen. Wir gleiten langsam auf einer schiefer werdenden Ebene aus und werden es am Ende nicht mehr schaffen, die Rutschpartie zu stoppen. Wir werden auf die Nase fallen und uns alle Knochen brechen. Aber auch das wird dann längst zum Konsens gehören. Es musste halt so kommen, wie es gekommen ist. Wir konnten nichts dagegen tun.
Aber wo steht es eigentlich geschrieben, dass sich Vernunft kein Gehör verschaffen darf? 

Trump, ein besserer Präsident, als wir glauben wollten? – MacCoach


Trump, ein besserer Präsident, als wir glauben wollten? Unwahrscheinlich, aber vielleicht, ja……

Die Kampfflugzeuge waren bereits in der Luft, als Präsident Trump, nur zehn Minuten vor dem Militärschlag, die Aktion stoppte. Der 21.Juni 2019 wird in die Geschichte eingehen. Er ist ein Meilenstein für Donald Trump, dessen militärische Berater, allesamt Falken, ihn zum Handeln zwingen wollten. Trump hat ernsthaft mit sich gekämpft und hat eine kluge Entscheidung getroffen. Es ist eine Entscheidung, die man ihm aus europäischer Sicht nicht zugetraut hätte. Aber es ist eine konsequente Entscheidung gegen die weitere Verschwendung von Ressourcen im Mittleren Osten. Natürlich ist Trump kein Freund der Mullahs. Auch er würde sich über einen Regimewechsel freuen. Aber dieser Krieg ist, ebenso wie die vergangenen Kriege im Irak, in Syrien und Afghanistan nicht zu gewinnen. Vielleicht ist es an der Zeit, mit den Iranern zu verhandeln und die USA als vernünftigen Partner zu präsentieren. Natürlich bleibt Trump unberechenbar. Das gehört ebenso zu seinem Portfolio wie der Slogan “America first!”. Er hat erkannt, dass die USA keine Vorteile haben werden, wenn sie sich einen weiteren, sinnlosen Krieg leisten würden. Das ist gut so. Und es macht deutlich, dass dieser Mann in den, für ihn bisher zu großen, Anzug eines Präsidenten der USA hineinwächst. Er hat bewiesen, dass Politik niemals alternativlos ist. Hut ab! The President of the United States!

Aber ehrlich gesagt, traue ich dem Mann immer noch nicht über den Weg.

Wutanfälle führen nur in seltenen Fällen zum Herzinfarkt oder Schlaganfall – MacCoach


Wutanfälle führen nur in seltenen Fällen zum Herzinfarkt oder Schlaganfall – MacCoach

In den ersten zwei Stunden nach einem cholerischen Wutausbruch steigt das Herzinfarkt­risiko bis zu Faktor 4, das Schlaganfallrisiko erhöhte sich um mehr als den Faktor 3. Ventrikuläre Herzrhythmusstörungen und Aneurysmablutungen steigen einer Studie im European Heart Journal (2014; doi: 10.1093/eurheartj/ehu033) zufolge an.

Ein jäher Wutausbruch geht mit einer Aktivierung des sympathischen Nervensystems einher. Herzfrequenz und Blutdruck steigen schnell an, der Gefäßwiderstand nimmt zu. Das kann zusammen mit Veränderungen der Fließeigenschaften des Blutes genau der Trigger sein um das System zum Umfallen zu bringen. Disku­tiert werden ein Anstieg von Viskosität und Thrombozytenaggregation und ein Abfall des fibrinolytischen Potenzials. In atherosklerotisch vorgeschädigten Koronarien oder Hirngefäßen kann das der Anstoß zu einem thrombotischen Ereignis sein.

 

Wutausbrüche sind schon lange im Verdacht, ein bekannter Trigger für Herzinfarkt und Schlaganfall zu sein. Eine Reihe von Studien hat den Zusammenhang untersucht.

 

Elizabeth Mostofsky von der Harvard School of Public Health in Boston, hat die Ergebnisse zusammengefasst.

Danach steigt in den ersten beiden Stunden nach einem Wutausbruch das Risiko auf einen Herzinfarkt oder andere akute koronare Syndrome um den Faktor 4,74 (95-Pro­zent-Konfidenzintervall 2,5-8,99). Das Risiko auf einen ischämischen Schlaganfall war tendenziell um den Faktor 3,62 (0,82-16,08) erhöht. Für eine Blutung aus einem intrakraniellen Aneurysma ermittelt Mostofsky ein um den Faktor 6,30 (1,59-24,90) erhöhtes Risiko. Zu einer ventrikulären Arrythmie kam es 3,20-fach (1,80-5,69) häufiger.

Da die Wutphase relativ kurz ist und das Risiko sich nach dem Abkühlen des Tempe­raments wieder normalisiert, ist das absolute Risiko, nach einem Wutanfall an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, gering.
Mostofsky errechnet, dass ein monatlicher Wut­anfall nur zu einem zusätzlichen kardiovaskulären Ereignis auf 10.000 Personenjahre führt, wenn das Zehnjahresausgangsrisiko 10 Prozent beträgt. Bei einem Zehnjahres­ausgangsrisiko von 20 Prozent wären es vier zusätzliche Ereignisse pro 10.000 Personenjahre.

Ausgesprochene Choleriker mit fünf Wutausbrüchen am Tag sind schon eher gefährdet. Für ein Zehnjahresausgangsrisiko von 10 Prozent errechnet Mostofsky 158 zusätzliche kardiovaskuläre Ereignisse auf 10.000 Personenjahre, und bei einem Zehnjahres­ausgangsrisiko von 20 Prozent könnten es 657 zusätzliche Ereignisse auf 10.000 Perso­nenjahre sein. Das bedeutet, dass etwa jeder 15. Choleriker Gefahr läuft, durch einen seiner 1.825 jährlichen Wutausbrüche in eine lebensgefährliche Situation zu geraten.

Studienleiter Murray Mittleman rät Menschen, die zu Wutausbrüchen neigen, sich kardio­logisch untersuchen zu lassen. Medikamente könnten die Folgen der Wutanfälle mindern. Infrage kämen beispielsweise Beta-Blocker, die die Wirkungen des Stress­hormons Adrenalin auf Herz und Kreislauf blockieren. Antidepressiva könnten die Impulskontrolle verbessern und verhindern, dass Choleriker schon bei den geringsten Anlässen aus der Haut fahren.

 

Hier finden Sie einen Link zu den Studien

http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2014/03/03/eurheartj.ehu033.full.pdf+html

 

Neustart – MacCoach


Wer hat Angst vor Neustart?

Wir leben in einer Welt voller Illusionen. Im Privaten. In der Wirtschaft. In der Politik. Es ist ein grundlegender Irrtum, anzunehmen, dass alles so weitergehen wird, wie wir es kannten. Das ist keine Drohung. Es ist eine einfache Tatsache. Es geht niemals so weiter, wie wir es uns wünschen. Überraschung: Das Leben ist bunt und immer neu. Es wäre unglaublich langweilig, wenn wir eine langweilige Endlosschleife erleben müssten, in der es für alle Fragen eine Antwort gibt.

Ich bin ein Freund von Fragen, die in die Zukunft führen. Ich bin kein Skeptiker, sondern ein Optimist. Ich glaube an die Kraft von neuen Ideen und neuen Horizonten.
Alles muss auf den Prüfstand gestellt werden. Für alle aufgedeckten Probleme gibt es Lösungsansätze. Die Menschen wollen kein „Weiter so!“ – „Uns geht es gut!“ oder „….das Land in dem wir gut und gerne leben!“ Menschen fragen nach Perspektiven und nach Wegen, die in die Zukunft und nicht in eine Sackgasse führen.

Wenn Menschen sich aufmachen, ihre alte Heimat verlassen, um woanders neu zu beginnen, dann birgt das eine unglaubliche Kraft in sich. Es ist eine Kraft, die wir in unserer scheinbaren Wohlstandswelt oft vergessen haben.

Es ist tatsächlich eine Scheinwelt, die wir erleben. Von „Wohlstand für alle!“, kann längst keine Rede mehr sein. Es ist ein einziger Selbstbetrug, wenn man es positiv betrachtet. Es ist eine politische Sackgasse, in die wir durch eine falsche Politik getrieben wurden, wenn man es beim Namen nennt. Wohlstand bedeutet nicht, dass wir unser relativ hohes Einkommen ausgeben, um uns eine Wohnung zu mieten, ein Auto zu besitzen und in den Urlaub zu fliegen. Wohlstand bedeutet Eigentum und im idealen Fall passives Einkommen. Wohlstand bedeutet Teilhabe an Bildung und Abschlüsse, die so wertvoll sind, dass wir auch in Zukunft davon profitieren können. Wohlstand bedeutet eine ausgezeichnete Infrastruktur und natürlich eine Lebensqualität, gepaart mit Sicherheit.

Was wir brauchen ist die Perspektive auch für einen beruflichen Spurwechsel, wenn wir erkennen, dass unser eingeschlagener Weg in die falsche Richtung weist.
Professionelle Begleitung, Mentoring, Coaching für alle ist so eine mögliche Perspektive.
Ich habe in meinem Leben schon einmal eine ähnliche Situation erlebt. Ich war ein junger Mann, als ich in den 1980er Jahre realisierte, dass ich in einem grauen Betonblock zwischen Mauern lebte, ein unglaublich verrücktes Land, dass die Vorstellung hatte, aus einem Gefängnis eine international anerkannte Oase zu machen. Das war natürlich eine Illusion, völlig verrückt und absolut abgefahren. Es handelte sich um die Vorstellung von alten Männern, die in den 1930er Jahren sozialisiert wurden und dort steckengeblieben sind.
Es ist eigenartig: Aber ich habe heute wieder so ein Gefühl, dass wir gegen eine Wand fahren und uns vormachen, dass wir im besten Land der Welt leben. Es ist vielleicht kein Wunder, dass wir heute ein ganz ähnliches Massenphänomen wie damals erleben. Jeder spürt, dass etwas völlig schiefläuft und kaum jemand kann es wirklich beim Namen nennen. Das hängt auch damit zusammen, dass die Lösungen für diese Probleme nicht die angenehmsten Ergebnisse versprechen. Aber genau darauf warten die Menschen. Sie sind hungrig nach Aufgaben, die gelöst werden wollen. Es ist ihnen wichtig, Teil der Lösung zu werden und daran mitarbeiten zu dürfen, nicht Teil des Problems.

Es hat viel von Winston Churchill, der seine Landsleute aufrief zu kämpfen und sich gegen die Tyrannei zu stellen, die damals aus Deutschland drohte. Er sprach von „Blut, Schweiß und Tränen“, keine angenehme Geschichte. Es war mutig, das auszusprechen. Hätte sich England damals ergeben, hätte vielleicht eine Minderheit den Tod gefunden. Die meisten hätten sich angepasst und vermutlich oberflächlich betrachtet, ganz gut leben können. Aber wo würde die Welt heute stehen?
Vermutlich wäre Berlin, wie Hiroshima und Nagasaki ein Opfer der Atombombe der Amerikaner geworden. Churchill hat uns im Grunde vor uns selbst gerettet. Und heute stehen wir wieder vor völlig überraschenden und unvorstellbaren Veränderungen.

Wir kennen die Geschichte und wir nehmen an, dass es sich um einen linearen Ablauf handelt, der nicht anders ablaufen kann. Das hängt damit zusammen, dass wir es gewohnt sind, die Geschichte auf eine Zeitlinie zu projizieren und dann annehmen, dass es keine andere Möglichkeit, keine Alternative gibt.
Es gibt viele andere Möglichkeiten und vielleicht werden wir in der Zukunft lernen, nicht nur Klimamodelle und das aktuelle Wetter zu simulieren, sondern auch gesellschaftliche Modelle abzubilden, die uns Antworten auf Fragen geben können, die wir uns heute noch nicht einmal zu stellen wagen.

Es geht um die Fragen, dann erst um Antworten.

Sind wir in der Lage, ohne Vorurteile zuzuhören? Ertragen wir unangenehme Fragen, ohne in eine Angststarre zu fallen? Oder sind wir wie Kaninchen vor einer Schlage, paralysiert und unfähig uns in irgendeine Richtung zu bewegen?
Vielleicht sollten wir uns ganz genau anhören, was die Brexit-Befürworter zu sagen haben. Wir sind so sehr in der Idee verfangen, dass es sich um eine negative Anti-Europa-Bewegung handelt. Aber welches Europa ist denn gemeint? Es sind Fragen, noch längst keine Antworten. Wir brauchen diese Fragen. Vorurteilslos und neutral.
Niemand in der Schweiz würde auf die Idee kommen, der EU beizutreten. Und doch ist die Schweiz ein europäisches Land, in dem viele Dinge ganz anders gehandhabt werden als im Rest der EU.

Wem ist eigentlich noch nicht aufgefallen, dass in Griechenland offensichtlich sehr viele wohlhabende Menschen wohnen, die sich eigene Yachten, Häuser und Eigentum leisten können? Warum habe ich als Deutscher, das eigenartige Gefühl, dass es den Menschen dort besser geht, als man es auf Grund der aktuellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der sogenannten Schuldenkrise erwarten würde? Warum konzentrieren wir uns so sehr auch den Sozialstaat, als Lösung für alles? Was ist, wenn dem Sozialstaat das Geld ausgeht, weil die Wirtschaft in eine Schieflage gerät? Das hatten wir schon mal. Das war Sozialismus. Gute Idee, vielleicht. Aber wir brauchen heute bessere Ideen, als das Verteilen von Geldern. Schaffen wir eine Kultur, in der es wichtiger ist, Angeln zu verteilen, als tote Fische. Fangen wir an, bei der Bildung unserer Kinder und Jugendlichen und dem richtigen lebenslangen Lernen aller Leistungsträger. Nutzen wir die Potentiale der Menschen, die arbeiten können. Lassen wir es nicht zu, dass jemand in der Hartz IV Falle steckenbleibt. Das ist kein Wohlstand. Das ist blanke Armut. Und es ist eine absolute Gemeinheit für die Bürger, die dieses Sanktionssystem auch noch bezahlen müssen. So etwas sollten wir uns nicht leisten. Ich will, dass jeder aufgefangen wird, der Hilfe braucht. Ich will aber nicht institutionalisierte Armut mit meinen Steuern unterstützen. Lieber ein Bürgergeld mit dem jeder etwas sinnvolles anfangen kann.

Klimawandel ist real – Wir müssen jetzt handeln – MacCoach


 

„Anyone who questions man-made climate change is not necessarily a right-winger. Whoever does that is simply stupid! (J.P.Chandler)

“Wer den menschengemachten Klimawandel in Frage stellt, ist nicht zwingend ein Rechter. Wer das tut, ist einfach nur blöd!” (J.P.Chandler)

Ich bin schon lange kein Linker mehr. Dazu bin ich zu alt. Romantische Ideen sind zunehmend der Realität gewichen. Das heisst aber nicht, dass ich meinen Optimismus verloren habe und nicht mehr offen bin, für gute Ideen. Die Friday for Future – Bewegung finde ich einfach herrlich: frisch, naiv und offen. Es ist kein Wunder, dass Naturwissenschaftler sich der Bewegung anschließen. Scientists for Future sind eine logische Konsequenz. Man muss schon ziemlich trump sein, wenn man angesichts der enormen CO2-Produktion von Industrie und Verkehr einen menschengemachten Klimawandel in Frage stellt.
Es liegt aber auch auf der Hand, dass wir nicht auf der Stelle aus dem Verstromen von Kohle aussteigen können. Das hätten wir besser vorbereiten können. Wie die Franzosen zum Beispiel. Kernenergie ist viel sicherer, als viele glauben und das Dilemma der Grünen ist, dass sie Kernenergie als Teufelszeug betrachten.
Das grundlegende Problem der Menschheit ist der Glaube an unbegrenztes Wachstum. Für einige Mitmenschen ist Gier unbegrenzt. Aber genau das ist das Thema. Was ist Wohlstand eigentlich? Was wünschen wir uns?
Viele Menschen auf der Welt wünschen sich ein Leben, wie es für uns selbstverständlich ist. Wir haben eine gut gehende Wirtschaft und Arbeitsplätze, Wohnungen, Einfamilienhäuser und moderne Automobile vor der Tür. Wir fliegen in alle Welt und wir haben eine demokratische Regierung, die wir bei der nächsten Wahl bestrafen und abwählen können. Es geht uns gut. Und doch haben wir Angst, das alles wieder zu verlieren. Viele von uns arbeiten von früh bis spät und sind doch arm und kommen niemals auf einen grünen Zweig.

Die Frage ist: Was ist Wohlstand und wie organisieren wir ein gutes Zusammenleben aller Bürger? Ist es gut, ein ganzes Volk zu Egoisten zu erziehen? Wie funktioniert eine optimale Gesellschaft? Wie schafft man es, dass jeder sich mitgenommen, gebraucht und geachtet fühlt?
Die Rede ist natürlich von sozialen Themen. Wie wollen wir leben? Wie wollen wir zusammenleben? Was sind lebenswerte Städte und wie funktioniert eine gesunde Gesellschaft?
Ich denke, dass der sparsame Umgang mit Energie, die Einsparung von Wärmeverlusten und die Senkung von klimaschädlichen Gasen wie Methan und CO2 eine sinnvolle Sache sind. Die Verdopplung der Strompreise seit 2000 ist jedenfalls die falsche Richtung. Das ist unsozial, liebe Regierung!

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns in einem Raumschiff auf dem Weg zu anderen Sternen befinden und es gibt dort ein Gleichgewicht von CO2 Ausstoß und Sauerstoffproduktion. Es gibt Gewächshäuser und sehr viele Pflanzen, die die Luft reinigen.
Stellen wir uns weiter vor, dass es nun einen Menschen geben würde, der ein stinkendes Lagerfeuer entzündet, weil er das toll findet. Niemand wäre auf die Idee gekommen so etwas zu verbieten, weil es sich von alleine verbietet, so etwas zu tun. Aber da sitzt er nun alleine am Lagerfeuer und freut sich über seine ganz persönliche romantische Stimmung. Er kümmert sich nicht um die Alarmsignale, die nach der Feuerwehr und dem Kapitän des Raumschiffes rufen. Inzwischen hat der Rauch das ganze Schiff erfasst. Es wird lange dauern, den Gestank zu beseitigen. Das Feuer wird gelöscht, der Lagerfeuer-Fan wird durch den Kapitän verhaftet und zu einer Strafe verurteilt. Logische Konsequenz. So etwas tut man nicht.

Die Erde ist ein sehr großes Raumschiff mit einer empfindlichen Biosphäre. Es gibt kein zweites derartiges Raumschiff, keine Arche für uns.
Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir es mit einem komplexen System zu tun haben, dass man sorgfältig schützen und bewahren muss. Wer Lagerfeuer entfacht und sich nicht um die anderen kümmert, der ist ein Krimineller. Das ist keine politische Idee, mit der wir es hier zu tun haben. Es ist eine Frage von Einsicht und von der Macht, diese logischen Konsequenzen umsetzen zu können.   


Klimapolitik als leere Blase ist nicht das, was uns interessieren sollte. Es geht um eine fossilfreie Energieversorgung mit Wasserstoff, um intelligente Verkehrssysteme und um Nachhaltigkeit. Es geht um den Wert von Bildung, lebenslangem Lernen und psychische und physische Gesundheit. Es geht nicht um irgendeine vage Idee, sondern um fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse.

Am Ende ist es belanglos, ob es sich bei der Erderwärmung um ein natürliches Phänomen handelt, was man hochwahrscheinlich ausschließen kann, oder ob der massenhafte CO2 Ausstoß der Industrie vorrangig dafür verantwortlich ist. Es kommt darauf an, schnell zu handeln. Jetzt. Sofort. Die Mittel und die Technologie haben wir bereits. Nun kommt es auf den Willen aller Beteiligten an. Klimaschutz ist kein modernes Märchen und er soll auch nicht als Feigenblatt für Politiker dienen, die sonst keine Ideen mehr haben. Klimaschutz ist ein Baustein für eine bessere Gesellschaft. Wenn wir es schaffen, Afrika mit dezentraler regenerierbarer Energie zu versorgen und in Südamerika dafür zu sorgen, dass der Regenwald erhalten bleibt, dann ist das der richtige Weg.

Terror durch tyrannische Chefs – MacCoach


Terror durch tyrannische Chefs

Jeder kennt sie und kaum jemand will offen darüber reden. Es ist offensichtlich, dass man gegen einen notorischen Lügner, Wortverdreher und selbstverliebten Narzissten nicht viel ausrichten kann. Es gibt diese Sorte Chefs, auch wenn man es heute nicht mehr für möglich hält. Sie sind wahre Meister ihres Faches und sie finden sich selbst einfach großartig!
Oft sind diese Chefs einmal mit großen Plänen gestartet. Sie waren offen und positiv und sind an ihre Grenzen gestoßen. Anspruch und Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen. Tyrannische Chefs sind oft überforderte und bedauernswerte Zeitgenossen, die einfach nicht können, was sie können sollten, schlimmer noch: was sie zu können glauben.  
Wie kann sich ein solcher Chef seine Machtposition erhalten und sichern? Es liegt auf der Hand, dass diese Leute die einzige Möglichkeit darin sehen, sich als hervorragende Leader und Spezialisten ihres Faches darzustellen. Sie sind bereit und in der Lage alles dafür zu tun, dass keinerlei Zweifel an ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten aufkommen. Dazu sind ihnen alle Mittel recht. Bereits verhaltene Kritik wird brutal  unterdrückt. Das erzeugt Angst und ein Klima des Mißtrauens. Das macht krank.

Terror ist die Machterhaltung von Versagern. (MacCoach)

Was ich als »Terror durch den Vorgesetzten« bezeichne, ist das tyrannische Gebaren einiger schwieriger Chefs, die auf ihre Arbeitnehmer einen entsetzlichen Druck ausüben oder ihnen Gewalt antun, indem sie sie beschimpfen, beleidigen, ihnen jeglichen Respekt verweigern. Sie steigern sich in eine Haltung die besagt, dass es einem Mitarbeiter nicht zusteht, Kritik zu üben, selbst wenn sie achtsam und respektvoll vorgetragen wird. .
Ähnliches hat sich in einem mittelständischen Unternehmen zugetragen, wo der amtierende Geschäftsführer nicht nur die Belegschaft, sondern auch Lieferanten und Kunden gröblich beleidigte. Er vertraute niemand und hielt selbst treue Kunden und Mitarbeiter für miese Betrüger und Lügner. Jeder wusste davon, aber da die Firma in finanziellen Schwierigkeiten steckte, rechneten alle damit, daß er bald abtreten müsste. Doch nichts dergleichen geschah: Aus Gleichgültigkeit ließ man ihn auf seinem Posten. Die Arbeitnehmer konnten sich kein Gehör verschaffen. Aus Angst blieben viele stumm und ließen den Mann gewähren. Eine Reihe guter Mitarbeiter verließ über mehrere Jahre das Unternehmen. Die Situation wurde schließlich unhaltbar. Es war nicht mehr zu übersehen, dass es sich um ein gravierendes Führungsproblem handelte.
Während die Prozesse seelischer Gewalt im Verborgenen vor sich gehen, ist die Gewaltbereitschaft dieser unangenehmen Tyrannen für jedermann erkennbar, auch für die Personalvertretung, sofern es eine gibt. Alle Arbeitnehmer werden gleichermaßen schlecht behandelt, auch wenn einige schlau oder raffiniert genug sind, sich der Aggression zu entziehen. Ob diese Vorgesetzten sich ihres Verhaltens bewusst sind oder nicht, hat wenig Relevanz: Ihre Grobheit ist empörend und völlig inakzeptabel. Nur eine kollektive Maßnahme und gnadenlose Offenlegung kann sie beenden. Für den einzelnen Mitarbeiter kann es aber auch notwendig werden, das betreffende Unternehmen schnell und entschlossen zu verlassen, um keinen seelischen Schaden zu erleiden. Es kann aber auch sinnvoll sein, sich aktiv gegen die Sklaventreiberallüren eines tyrannischen Chefs zu wehren. Dennoch läßt sich manchmal kaum zwischen seelischer Gewalt und der Tyrannei eines Vorgesetzten unterscheiden, da auch Letzterer sich gelegentlich perverser Mittel bedient, beispielsweise wenn er Leute gegeneinander aufhetzt.

Tyrannische Chefs brauchen kein Verständnis ihrer unterdrückten Mitarbeiter. Viel zu oft spielen Sie mit einem angeblichen Druck von oben, um ihr inakzeptables Verhalten zu legitimieren. Entspricht es wirklich den Tatsachen, dass so Terror gegenüber den Mitarbeitern von dessen Vorgesetzten gedeckt und erwartet wird? Das ist unwahrscheinlich, aber durchaus möglich.  

 

Managerdarsteller – MacCoach


Manager als Schauspieler

Es gibt Manager, die für eine Sache brennen. Und es gibt Manager, die Manager darstellen, die für eine Sache brennen. Narzissten und Choleriker brennen meistens tatsächlich und ehrlich für eine Sache und sie verhalten sich genau so, wie es von ihnen erwartet wird. Sie sind ungeduldig und laut, ungerecht und unberechenbar. Sie können richtig ausflippen, wenn es nicht so läuft wie sie es sich vorstellen.
Sie können es einfach nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich ernsthaft ihre Arbeit machen und denen Fehler passieren. Choleriker flippen aus und toben herum.
Aber sie kriegen sich auch wieder ein und vergessen ihre Wut. Sie erden sich und sind dann in der Lage kühl und gelassen die Situation zu analysieren und Dinge zu lösen. Steve Jobs war so ein Manager, der für seine Sache gebrannt hat.

Es gibt aber auch Manager, die längst nicht mehr für eine Sache brennen. Sie sind verbrannt. Und sie wissen das auch. Das sind die Schauspieler.
Die Schauspieler unter den Managern adaptieren das Verhalten ihrer cholerischen Vorbilder und sorgen dafür, dass man ihnen nicht auf die Schliche kommt. Diese Menschen haben sehr viel Angst.
Sie haben Angst abzustürzen und sie tun wirklich alles um andere verantwortlich zu machen.
Solche Manager wollen alles wissen und alles entscheiden. Sie regen sich über jeden Fehler und jede Kleinigkeit auf und sie bauen Drohkulissen auf. Diese Leute haben Angst vor Entscheidungen. Sie wollen alles entscheiden und sie entscheiden nichts. Sie fordern ihre Mitarbeiter auf, Dinge auszuarbeiten obwohl genau diese Mitarbeiter überhaupt keine Zeit haben eine zusätzliche Aufgabe anzunehmen, geschweige denn zu erfüllen. Wenn sie den Fehler machen eine neue Aufgabe anzunehmen, obwohl sie es nicht einmal schaffen, das Tagesgeschäft zu erledigen, dann kann der Managerdarsteller sicher sein, dass keine Gefahr droht. Das Problem wird nicht gelöst und er ist nicht Schuld daran. Die anderen sind Schuld. So einfach kann das Leben sein. Das ist alles was er will.  
Es ist eine Abwärtsspirale. Es geht nicht mehr voran.
Ich wende mich hier nicht an die zahlreichen Opfer dieser Managerdarsteller, sondern direkt an die Zielgruppe.

Du weisst genau, wen ich meine, wenn du bis hierher aufmerksam gelesen hast. Es kann aber auch sein, dass du gar nicht so weit gekommen bist. Du bist wütend und du hast jedes Recht dazu. Du bist angegriffen und du fühlst dich auf den Fuss getreten. Ich habe es doch tatsächlich mal wieder geschafft, einen Nerv zu treffen. Es ist kein Fettnapf. Ich weiß genau wo ich hintreten muss um einen Schalter umzulegen. Oft verzichte ich ganz bewusst darauf um mehr Informationen zu sammeln. Ich beobachte und bleibe umso ruhiger. Es ist interessant das Muster zu erkennen und zu beobachten, wie dein Spiel abläuft. Dein Spiel ist langweilig eintönig geworden. Du hast schon lange keine neuen, originellen Einfälle mehr. Es hat sich verbraucht. Es macht keinen Spaß so etwas zu sehen. Das Spiel ist beinahe zu Ende. Und du weisst das auch, wenn du ganz ehrlich bist. Du hast genug damit zu tun, allen anderen vorzuspielen, wie anstrengend dein Job ist und was du alles zu tun hast. Du bist immer auf dem Sprung und du machst – nichts. Du weißt das und ich werde dich nicht verraten. Es bleibt unter uns, wie alles was hier gesagt wird.
Merkst Du, dass Du keines Deiner Probleme jemals lösen wirst? Du steckst fest und kommst nicht weiter. Weder hier in diesem Unternehmen, noch in einem anderen. Die Wahrheit ist, dass du dich längst derartig eingeschränkt hast, dass deine Werkzeugkiste auf einen einzigen alten Hammer geschrumpft ist. Du kannst nicht mehr bohren und schrauben und sägen. Du kannst nicht mehr zeichnen und planen. Du kannst nur den dummen alten Hammer schwingen und draufhauen. Etwas anderes kannst du nicht mehr. Du hast es verlernt. Es ist wirklich traurig.  
Du hast es selbst verbockt. Und du hast vor allem eine unglaubliche Angst vor allem, was du nicht kontrollieren kannst. Es sind dich richtig guten Mitarbeiter, die du nicht kontrollieren kannst. Die brauchen Freiheit um richtig gut zu funktionieren. Einen Kontrollfreak brauchen die nicht.  Du hast Angst vor den Dingen die du nicht beeinflussen kannst. Es sind deine Vorgesetzten und Chefs, die dich nur benutzen und jederzeit fallen lassen können.
Der Erfolg bleibt aus und immer mehr Mitarbeiter lassen sich nicht mehr einschüchtern von deinem alten Hammer. Sie wissen längst, dass du nicht zuschlagen kannst, weil du es nicht darfst und sie gehen einfach weg. Du hast kein Recht für das, was du tust und alle wissen das. Du kannst toben und schreien und alte Geschichten erzählen. Aber es nützt nichts. Die Situation ist dir längst entglitten.
Die Situation ist verfahren, so scheint es. Aber es gibt immer einen Weg.
Du hast jetzt die Wahl eine Entscheidung zu treffen. Du weisst genau was für eine Entscheidung das ist.
Ich kann und werde dir nicht dabei helfen. Es gibt zuviele solcher verlorenen Typen wie dich. Du hast selbst dafür gesorgt, dass es so weit gekommen ist. Es ist ein langer Weg von da wo du jetzt bist, auf eine Ebene, die ich als normal betrachten würde. Du musst den Weg nach oben finden. Du glaubst nur, dass du oben bist. Du bist in Wahrheit ganz unten, egal wieviel Geld man dir gibt oder du dir nimmst.
Du bist noch nicht soweit, zu einem Coach zu gehen und ein anständiges Ziel in Angriff zu nehmen. Du steckst in einer pathologischen Situation fest. Es ist genau wie bei einem Abhängigen, einem Alkoholiker oder einem Drogenjunkie. Du brauchst den Kick. Du kannst nicht ohne ihn leben. Erst wenn du ganz unten angekommen bist, dann gibt es eine Chance umzukehren. Es ist noch lange nicht soweit.
Ich bin nicht interessiert, mir dieses Elend noch länger anzusehen. Ich werde dieses Coaching einfach ablehnen. ENDE  

Es gibt viel  zu viele Manager, die wenig oder keine Qualifikation für den Job haben. Die meisten dieser Leute glauben nur an Druck und Kontrolle. Sie glauben sich im Besitz von absoluter Wahrheit. Auf lange Sicht werden sie nicht erfolgreich sein.
Moderne Unternehmen funktionieren völlig anders. Aber das hat sich immer noch nicht herumgesprochen.

Energie aus Frust generieren – MacCoach


Energie aus Frust generieren – MacCoach

“Frustration ist pure Energie! – Machen wir was draus!” /MacCoach/

Manager sind oft UNGEDULDIG. Sie wissen genau, was sie wollen und können es nicht sofort bekommen. Da baut sich Frust auf. Es ist wie Heißhunger, der nicht sofort befriedigt werden kann. Jetzt ein Stück Zucker oder eine Cola! Aber nicht einmal das ist greifbar. Da kann man schnell zum, Choleriker werden. Die aufgebaute Energie braucht einen Kanal. Kluge und gut ausgebildete Manager wissen wie man das macht. Die weniger gut vorbereiteten sollten sich auf jeden Fall professionelle Unterstützung organisieren. Das ist der erste Schritt für die Umwandlung von Frust in positive Energie.

Erwachsene Menschen  verlieren plötzlich die Kontrolle über sich und beginnen sich wie unerzogene Kinder aufzuführen. Manager dürfen das, glauben sie. Manager haben geradezu die Pflicht sich so aufzuführen! Das ist ein unumstößliches Gesetz. Ein Teufelskreis. Manager, die nachgeben sind: Logisch! Weicheier!

Ich behaupte mal, dass genau diese Sicht auf die Dinge eine Ursache von Unzufriedenheit und lähmendem Aktionismus ist. Wir wollen, dass die Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Einverstanden?

Unbeteiligte Beobachter fragen sich ratlos: Warum macht der Chef das? Antwort: Weil ER es kann!

Ein Vertriebsmanager der neu in das Unternehmen gekommen war, stellte eine Art Minigolf in sein Arbeitszimmer auf. Der Controller, ein typischer Schwabe (“Denken Sie an die Koschten!”), schüttelte verständnislos den Kopf. Was bildete der NEUE sich eigentlich ein? Warum macht der das? Ganz klar: Weil er es konnte! Er begründete es nicht einmal. Jeder konnte sich seine eigene Interpretation zurechtlegen. Es war pures Machtverhalten. Wenn das jemand im mittleren Management versucht hätte, dann war es klar, was mit dem Mann passieren würde. Seine Tage wären gezählt.

You can’t always get what you want! – gilt nur für Menschen, die es nicht besser wissen. ODER?

Sie haben in der Wirtschaftszeitung einen Artikel gelesen. Eine Lösung für alte Probleme scheint greifbar. Leider haben Sie keine geeigneten Mitarbeiter für die professionelle Umsetzung. Ihr IT-Chef erklärt Ihnen, was alles nicht geht, wie lange es dauern würde und wie hoch die Mehrkosten wären. Dabei haben Sie gerade gelesen, dass es eine ganz andere Lösung gibt, die die Hälfte der Kosten sparen würde.

Ein Berater wird bestellt. Er braucht einige Zeit um die Problemlage zu sondieren und Informationen zu sammeln. Der Mann braucht Zeit um eine brauchbare Analyse zu erstellen. Schnelle Lösungen sind sehr oft der falsche Ansatz. Gute Lösungen brauchen Zeit. Ungeduldige Manager glauben keine Zeit zu haben: Durchstarten ist schließlich das Gegenteil von Geduld! Die besten Projekte sind die gut durchdachten und perfekt geplanten Projekte.

Manchmal muss man auch einfach abwarten können, um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Es ist wie beim Fußball. Zwei starke Teams treffen aufeinander. Es gibt kaum Schwachpunkte. Starke Verteidigung und starke Sturmspitzen. Wer den ersten Fehler macht, hat verloren. Jetzt die Geduld zu verlieren, wäre ein fataler Fehler.

Frust ist Energie, die auch krankmachen kann.

Es geht aber auch anders. Wie wäre es, wenn es Ihnen gelingt Ihre überflüssige Energie sinnvoll einzusetzen? Wie wäre es, wenn Sie in den Phasen des Energieüberschusses Dinge tun würden, die Ihnen langfristig nützlich sein werden?

Sprechen Sie einfach mit dem Coach Ihres Vertrauens. Jeder Mensch ist anders. Es gibt keine universellen Lösungen. Aber es gibt Coaching.

Hier ein Denkansatz:

The more people you serve, the greater you become. (LF Leadership Freak)

Gute Manager wissen, dass es drei Grundlagen für gute Führung gibt.

Sich selbst führen können – sich von anderen führen lassen (das können auch gute Mitarbeiter sein) – und dann erst Führung übernehmen.
Ich gehe immer wieder darauf ein. Der erste Schritt ist sich selbst zu führen. Dazu gehört sich in jeder Situation völlig im Griff zu haben.
Infantile Ausbrüche gehören definitiv nicht zum Repertoire eines leistungsfähigen Managers. Niemand folgt einem unreifen Kind gerne. Unberechenbarkeit und Trumpeskes Auftreten ist nicht nachhaltig. Das werden wir weiter beobachten. Am Ende verlieren alle, wenn ein Chef so auftritt.

Arschloch Coach – MacCoach


Arschloch-Coach

Wussten Sie schon, dass Sie ein Arschloch sind? Das kann jedem mal passieren. Das ist nicht schlimm. Willkommen im Club! Ich selbst habe gerade über fünf Ecken erfahren, dass ich ein Arschloch bin; Und zwar ein Blender und Selbstdarsteller. Puh! Ich musste mich schütteln. Ich: ein Blender und Selbstdarsteller! Wow! Das ist ein harter Tobak für mich. Und auch wieder nicht: Denn sehen wir es einmal so: Wer mich so sieht und so bezeichnet, der hat eindeutig ein Problem mit mir. Ich blende also offenbar erfolgreich. Was auch immer das heissen mag. Es bedeutet: ich stelle mich erfolgreich selbst dar. Im Grunde steckt ein unglaubliches Kompliment hinter diesem böse gemeinten Angriff! Und es steckt natürlich eine gestörte Beziehung dahinter. Jemand, mit dem ich einmal sehr eng zusammengearbeitet habe, ist enttäuscht von mir und dass muss natürlich zum Ausdruck gebracht werden. Warum bin ich ein Blender? Weil es Menschen gibt, die etwas von mir halten. Ich bin ihnen nicht egal und sie reden gut von mir. Das ist doch gut so. Und weil es Menschen gibt, die das nicht verstehen können. Und dann gibt es Menschen, die das partout nicht verstehen wollen. Nach dem Motto: Was hat der, was ich nicht habe?
Die junge Frau, die mich in ihrer Enttäuschung einen Blender nennt, tut das, weil ich mich nicht mehr in ihr kleines Weltbild einpassen lasse. Eine andere Frau wird mich als einen interessanten Mann beschreiben, der sehr viel Potential hat. Ich bin irgendwann einmal aus meinem kleinen Leben in ein anderes Leben katapultiert worden. Ich hatte damals viel zu viel Angst, etwas anderes zu versuchen. Ich war damals alles andere als jemand, den man einen Blender und Selbstdarsteller nennen würde. Vielleicht hat man mich damals einen bescheidenen Verlierer genannt. Sympathisch, aber dumm genug um keinen Neid zu erwecken. Unwichtig und vielleicht ein wenig zu bemitleiden.
Also ehrlich: Das würde mich heute stören. Dann lieber ein Mensch, den man als Arschloch bezeichnet und von dem man dann beeindruckt ist, wenn man ihn tatsächlich kennenlernt.
Für mich ist ein Blender jemand, der mehr zu sein scheint, als er ist. Also jemand, der ständig auf den Putz haut und sich permanent in den Mittelpunkt stellen muss

Das ist die negative Definition. Aber er kann auch ein heller Scheinwerfer sein. Jemand, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, wie es schon in der Bibel heißt. Hey Leute: Ich bin nicht Trump! Ist das klar?
Ich bin ein Coach, also jemand der auch mit Leuten sprechen kann, die von anderen als Arschlöcher wahrgenommen werden. Ich mag das. Die meisten von uns haben schwache Seiten, die durch Coaching verbessert werden können. Vielmehr, die sie durch Coaching selbst verbessern können.
Es stimmt tatsächlich: Es gibt nicht-kommunikative und gefühls-verarmte Menschen, die viel Geld, Macht und Einfluss haben. Wenn sie gelassen und ruhig sind und dazu noch ein vornehmes Understatement pflegen, gelten sie als sympathisch. Wenn sie laut und schrill Menschen beleidigen und herum toben wie wilde Stiere, dann kann ich sie auch nicht leiden. Das sind Menschen, die einfach keine Klasse und keinen Stil haben. Gelassenheit und Zurückhaltung gehören für mich zu einem erstklassigen Manager dazu. Es ist mir auch völlig egal, wenn einige der Ansicht sind, dass sie für ihre Sache brennen und laut werden müssen um die Leute wachzurütteln; Oder was auch immer sie da erzählen. Elefanten im Porzellanladen haben im Geschäft nichts zu suchen; auch wenn Don.T. gerade eine ganz andere Botschaft verbreitet.  

Einige Manager werden von ihren Vorgesetzten zum Coaching geschickt. Dahinter steckt immer der Wunsch diese Manager zu besseren Managern zu machen. Das ist meinen Coachees oft überhaupt nicht bewusst. Einige fühlen sich geehrt, weil sie endlich einen Coach bekommen. Andere sind verwirrt, weil sie offensichtlich nicht gut genug für den Job sind. Ein erfahrener und medizinisch guter Assistenzarzt wurde von seiner Oberärztin zum Coaching geschickt. Der Mann war fachlich so gut, dass er ohne Probleme hätte arbeite können, wenn er nicht so ein arroganter und unangenehmer Mann gewesen wäre. Ihm fehlten grundsätzliche Fähigkeiten der Menschenführung, weil er völlig falsch gepolt war.
Wir kennen das: Sie sind gut und ihre Umwelt kann ihnen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Eltern von hochbegabten Kindern können ein Lied davon singen. Diese begabten Menschen sind unruhig, unzufrieden, haben wenig Empathie. Sie können ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße bringen und sie sind nicht bereit die Straßenverkehrsregeln einzuhalten. Sie sind Raser, Linksfahrer und sie fahren gerne bei Rot. Und sie denken sich nichts dabei. Leute, die Regeln befolgen sind ihnen suspekt.

Diese Menschen haben immer ein Problem mit anderen Menschen. Sie sind nicht einmal in der Lage, sich selbst effektiv zu führen. Aber sie glauben selbstverständlich an ihre ausserordentlichen Fähigkeiten. Das Konfliktpotential gleicht einer schweren Bombe. So etwas kann kein Unternehmen lange durchhalten.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich optiere hier nicht für einen weichen Führungsstil. Im Gegenteil. Ich spreche hier ganz bewusst die selbstbewussten Macher an, die tatsächlich effektiv führen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie regelmäßig begleitet und unterstützt werden sollten. Wer glaubt, alles im Griff zu haben und alles alleine zu schaffen, wird irgendwann stolpern und stürzen. Gutes Management braucht Coaching. Kein Spitzenteam auf der Welt kann es sich leisten ohne einen Coach zu agieren. Und es hängt nicht von eingebildeten Fähigkeiten ab, sondern von nachweisbaren realen Eigenschaften.

Es genügt keinesfalls, einfach nur zu glauben, gut zu sein. Management heisst es jeden Tag zu beweisen. Feedback ist die Grundlage. Von abhängigen Mitarbeitern dürfen Sie niemals ehrliches Feedback erwarten. Das ist ein typischer Fehler, den unerfahrene Manager oft machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass sich dieser Fehler verfestigt und zu einer grundlegenden Überzeugung wird, die sich nicht mehr verändern lässt. Ich nenne das, das gefährliche Speichelleckersyndrom. Und der Hammer ist: wir alle kennen das und verachten es zutiefst.

Aber viele sind nicht in der Lage sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Ein Test: Wie gehen Sie mit einem ironischen Mitarbeiter um? Wie fühlen Sie sich, wenn ein Untergebener es wagt Ihnen zu widersprechen? Ganz ehrlich! Sie können den Kerl nicht leiden. Stimmt’s? Glauben Sie mir: es wird Zeit für eine psychologische Beratung, ein Führungskräftetraining, ein Coaching.

Womit wir wieder beim Thema sind.

Die Macht der Gene – Finde heraus, wer Du wirklich sein kannst – MacCoach


Schreibe deine eigene Erfolgsgeschichte

Erfolg. Wie sieht Erfolg für Dich aus? Ist es – Deine Frauen; Deine Männer; Deine Häuser; Deine Wagen; Deine Yachten?; Deine Flugzeuge; Deine Firmen?; Dein Geld?  Oder ist es eine lange, erfolgreiche Karriere eines Sohnes, der vom Vater die Firma geerbt hatte und bis zum Rückzug aus dem aktiven Geschäftsleben immer ganz oben stand? Oder ist des die Karriere eines Mannes, der mit einem Hedgefonds in immer neue Unternehmen geschickt wurde um als Vorstand oder Geschäftsführer “die Braut” für den Verkauf “schön zu machen”?
Oder bist du eine erfolgreiche Frau, die es allen gezeigt hat und nun an der Spitze eines großen Unternehmens steht?
Oder bist du ein erfolgreicher Gründer, der sich längst aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat und nun einen Statthalter regieren lässt um die sprudelnde Geldquelle nicht versiegen zu lassen? Vielleicht bist du ja auch endlich Geschäftsführer geworden. Ein Job von dem du dein Leben lang geträumt hast; und von dem du eigentlich keine Ahnung hast. Du konntest dir nicht vorstellen, dass selbst jetzt jemand über dir stehen könnte der dir täglich Druck macht. Und du stellst dir in deiner Angst vor, was wäre, wenn du diesen Job eines Tages verlieren würdest. Wer bist du dann? Du weißt es genau, ich muss es dir nicht erst buchstabieren. Oder?
Vielleicht bist du ja auch ganz zufällig Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Die selben Voraussetzungen. Du hast keine Ahnung, aber der Burger in der Air Force One ist überraschend gut. Nein, klar: Das sind keine Erfolgsgeschichten. Aber soweit kann es kommen, wenn man sich nicht vorher Gedanken macht, wohin die Reise wirklich gehen soll. Es gibt Jobs, die man besser nicht annehmen sollte. Und es gibt Dinge für die man sich mehr engagieren sollte.

Es ist bereits tief in Dir vorhanden

So. Jetzt kommen wir einmal zu den richtigen Erfolgsgeschichten. Bereit? Dann los. Ich hole etwas aus und beziehe mich auf eine Studie, die ich vor kurzem in einem Zeitungsartikel erklärt bekam. Es geht darum, dass unsere Gene uns mehr beeinflussen als irgendetwas anderes. Es ist klar dass wir hart an Dingen arbeiten können, die wir erreichen wollen. Aber es ist unmöglich gegen unsere eigene Natur zu trainieren. Das wird nichts. Klingt das gut für dich? Nein? Dann denken wir noch einmal darüber nach. Stell dir vor, Du hast die Gene eines begnadeten Musikers in dir. Das perfekte Gehör und eine fantastische musikalische Vorstellungskraft. Und nun stell dir vor, du möchtest gerne Ingenieur oder Arzt oder Rechtsanwalt werden, weil das tolle Berufe sind. Es gibt nur eine Möglichkeit. Du darfst Arzt, Rechtsanwalt oder Ingenieur werden, aber du solltest ein Instrument und Noten erlernen. Mal sehen welches Genie sich durchsetzt. Der Mozart in Dir, oder der Andere?
Ich bin der Meinung, dass es immer darauf ankommt zuerst herauszufinden, wer man ist. Es ist wichtig herauszufinden was in uns steckt. Damit sollten wir uns zuerst beschäftigen. Es kommt darauf an den Kern zu finden aus dem sich alles entwickeln kann. Menschen sind nur erfolgreich, wenn sie genau das tun, wozu sie geboren sind. Filme drehen, Schauspieler sein, Bücher schreiben, Musik machen, Menschen helfen, Menschen unterhalten, Computerprogramme schreiben oder Bilder malen. Du kannst Bauer oder Förster sein. Es gibt Menschen die sind glücklich als Buchhalter. Zahlen beglücken sie. Je meh, desto besser. Andere fahren gerne U-Bahn oder S-Bahn. Wieder andere träumen davon Pilot zu werden oder Reisebegleiter. Es gibt Menschen, denen Politik liegt; obwohl ich persönlich der Ansicht bin, dass diese Leute nicht wirklich wissen, worauf sie sich da einlassen. Aber wer weiß es denn? Es liegt ganz tie in uns vergraben, was wir am besten sein können. Sportler, Entertainer, Müßiggänger mit genialen Ideen oder einfach jemand der gerne forscht. Ein Forscher, ein Lehrer, ein Leader (Mit dass man im Deutschen das Wort Führer benützen müsste, und Führer ist ja nun sowas von besetzt….ein Leiter vielleicht, aber das klingt schon wieder nach der Ära Honecker…..) Also ein Leader, dem die Menschen ohne schlechtes Gewissen folgen können. Und immer die Drei Säulen der Führung denken: Wie führe ich mich selber? Wie lasse ich mich führen? Und dann erst: Wie führe ich Andere?
Und dann noch ein wichtiger Gedanke: Wie fühlst du dich, wenn dir die Anderen nicht mehr folgen wollen und du ganz alleine dastehst? Das muss sich in etwas so anfühlen wie ein Musiker, der mal sehr berühmt war und dessen Musik keiner mehr hören will. Oder wie ein Schriftsteller, der eine Schreibblockade hat. Oder einfach ein Geschäftsführer, dem seine unbeschränkte Macht zu Kopf gestiegen ist und der wegen Unfähigkeit gefeuert wurde. Unfähig Menschen zu führen ohne permanent auszuflippen oder vor lauter Druck von oben zu weinen. Woran erkennt man das, wenn man es sich schon nicht eingestehen kann? An Sätzen wie: “Ich habe so viel zu tun, Sie haben ja keine Ahnung.”, “Das hätte ich aber ganz anders gemacht; so wie früher als ich noch Ihren Job gemacht habe.”, “Ich werd’ verrückt! Verstehen Sie immer noch nicht wie das hier läuft?”
Wenn ich solche Sätze höre, weiß ich genau, mit wem ich es zu tun habe. Es tun mir Leid. Aber mit Erfolg hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Das macht mich traurig.
Warum ist das so, dass viele Menschen sich für eine Sache oder einen Job verbiegen, bis sie nachts nicht mehr schlafen können, weil sie von Albträumen geschüttelt werden? Die Antwort ist völlig klar. Diese Menschen haben sich falsche Vorbilder gesucht und versucht jemand zu werden, der nun wirklich nicht in ihnen steckt.

Der kleine Dicke Mann

Man kann als kleiner dicker Mann kein Superstar werden; es sei denn man macht den kleinen dicken Mann in sich so populär, dass die Menschen den kleinen dicken Mann toll finden. Dirk Bach soll so ein toller kleiner dicker Mann gewesen sein. Ein George Clooney wäre er nie geworden. Aber der kleine dicke Mann lag ihm wohl sehr gut.
Zyniker werden klappt auch ganz gut, wenn man sonst nichts drauf hat. Dann kann man alles und jeden mit einem zynischen Kommentar zum Teufel schicken. Aber das ist mir persönlich auch zu negativ.
Wer bist du, mein Freund?; meine Freundin? Was steckt tief in dir?
Du musst es herausfinden. Coaching hilft – Du hast es bereits geahnt – immer! Mit einem guten Coach an Deiner Seite wirst Du nicht all die Irrwege selber gehen müssen; Suche Dir einen Coach, der Dich zur Quelle Deines Erfolges führen kann. Es geht nicht um falsche Vorstellungen und Wünsche; Es geht um überraschende Einsichten und die Erkenntnis wer Du wirklich bist. Alles steckt bereits in uns. Vielleicht können wir eines Tages ein Gen-Screening machen und der Computer spuckt die Antwort aus, wer du bist.

Vielleicht lautet die Antwort schlicht: Du bist ein Arschloch!
Nimm es mit Fassung und mach was draus. Sei ein richtig gutes Arschloch! Gib Dir Mühe und sei dir dessen immer bewusst! Ich persönlich glaube allerdings nicht daran, dass so etwas in unseren Genen steckt. Ein Arschloch wird man nur, wenn man sich nicht selbst reflektiert hat und nicht mehr weiß, wo man steht und wie man aus der Nummer wieder herauskommt.

Kommunikation -Sender-Empfänger: normal verstimmt – MacCoach


Kommunikation – Sender-Empfänger normal verstimmt – MacCoach

Ein Sender sendet auf einer festgelegten Frequenz. Empfänger können Nachrichten vom Sender empfangen, wenn sie optimal auf die Sendefrequenz abgestimmt sind. Wenn der Empfänger leicht verstimmt ist, dann empfängt er nicht mehr die ganze Bandbreite der Nachricht. Der Sender kann unentwegt riesige Mengen korrekter Informationen ausstoßen. Ohne geeignete Empfänger verpuffen die wertvollen Informationen im Nirgendwo. Es kann zu unvollständigen Informationen kommen. Der Sender kann nichts dafür, wenn der Empfänger unvollständige Nachrichten aufnimmt und aus den Fragmenten völlig falsche Schlüsse zieht. Es sei denn, der Sender ist ein Chef. Dann hat er die Verantwortung für die Abstimmung  seiner Empfänger. Das nennt man Kommunikation.
Gut ausgebildete und erfahrene Coaches wissen genau worauf es ankommt. Gute Verkäufer trainieren exakt dieselben Fähigkeiten wie sie im Coaching notwendig sind. Ein guter Verkäufer hat die Fähigkeit sich auf seine Kunden einzustellen und genau auf der richtigen Frequenz zu senden und auch zu empfangen. Die Abstimmung ist wichtig und dass weiß er auch. Ein guter Verkäufer ist ein sehr guter Chef, wenn er seine Mitarbeiter genauso akzeptiert, wie er es mit Kunden tun würde. Sobald der Chef der Ansicht ist, dass seine Mitarbeiter einfach funktionieren müssen und dafür verantwortlich sein, seine Botschaften richtig zu verstehen, kann es schnell zu Verwerfungen kommen. Ein guter Chef muss also in der Lage sein sich, wie ein Verkäufer auf seine Kunden, auf seine Mitarbeiter einzustellen und sorgfältig abzustimmen.
Es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die immer alles falsch verstehen. Es ist aber noch nicht klar, wo die Ursachen dafür zu suchen sind. Kann der Mitarbeiter nicht? Oder will sie oder er nicht? Ein guter Leader findet das heraus. Allerdings muss dafür ein stabiler Kommunikationskanal her. Wenn es nicht schriftlich geht, dann funktioniert es möglicherweise über ein persönliches Gespräch. Haben Sie sich auch schon gewundert, wie unterschiedlich schriftliche und audiovisuelle Kommunikation funktioniert? Bei der schriftlichen Form geht vieles verloren, was möglicherweise wichtig ist. Wer will schon geschliffene schriftliche Meisterwerke seiner Kollegen lesen, die ja auch immer viel zu lang geraten sind? Wer kann das richtig interpretieren?
Früher schrieb man sich Briefe, wenn man räumlich voneinander getrennt war. Stellen wir uns ein Liebespaar vor, das sich Liebesbriefe schreibt. Das setzt eine völlig andere Beziehung voraus, als es in einer geschäftlichen Kommunikation notwendig ist. Wenn der Liebende der Geliebten einen Brief schreibt, dann ist es von grundlegender Bedeutung wie sich die beiden aufeinander eingestimmt haben. Der Kommunikationskanal muss perfekt abgestimmt sein, sonst funktioniert das nicht. Die Liebesbriefe von Goethe, Schiller, Chopin, Rilke sprechen eine ganz eigene Sprache. Sie sind sogar für uns heute verständlich und klar. Sie sind Musik in unseren Ohren. Wir können sie verstehen; aber vor allem wenn wir selbst dieses Gefühl des Verliebtsein in uns tragen. Ansonsten stimmt der Zugangskanal nicht. Dann sind diese Briefe nur verworrener Unfug partiell geistesgestörter Menschen.
Womit wir zur Selbstabstimmung von Mitarbeitern kommen. Auch sie sind in der Lage sich auf einen mehr oder weniger perfekt abgestimmten Chef einzustimmen und seine Signale einigermaßen richtig zu interpretieren. Wenn man falsch verstehen will, dann wird man falsch verstehen. Wenn man einen rasenden wütenden Chef nicht verstehen kann, dann hat man sich möglicherweise den falschen Job ausgesucht. Es ist deutlich und klar: Kommunikation ist immer eine mehrdimensionale Angelegenheit. Das kann man lernen und trainieren. Das kann man perfektionieren. Vielleicht kann man es sich selbst beibringen. Besser ist es, einen Coach einzusetzen um dieses komplexe Werkzeug zu erlernen und zu beherrschen.

Die Art des Denkens – MacCoach


Von der Art des Denkens hängt alles ab.
Vom Denken geht alles aus,
wird alles gelenkt und geschaffen.
Wer schlecht denkt, redet oder handelt,
dem folgt das Leid,
wie das Rad den Hufen des Zugtieres. /
Zen-Weisheit/

Denken, reden, handeln. Drei Säulen des Sein. Davon hängt alles ab. Mit dem Denken beginnt alles. Stell dir vor, du denkst schlecht über jemand, den du überhaupt nicht kennst. Du weisst nichts von dieser fremden Frau, diesem unbekannte Mann. Aber du denkst, aus welchen Gründen auch immer, schlecht über diesen Menschen. Vielleicht ist es ein unbewusstes Vorurteil, vielleicht kannst du ihn nur nicht riechen. Pheromone sind hier das Zauberwort. Sie steuern dein Unterbewusstsein stärker, als du es dir vorstellen kannst. Vielleicht spricht der Mensch deine eigene Muttersprache „as a second language“. Vielleicht sieht er anders aus, als die Menschen, die du zu kennen glaubst. Vielleicht hat dieser Mensch einen anderen Glauben als du. Du glaubst vielleicht an nichts; und dieser Mensch glaubt doch tatsächlich an einen Gott. An welchen ist erstmal egal. Vielleicht ist es ein Zeuge Jehovas, der die da über den Weg gelaufen ist, oder ein bekennender Sozialist oder gar Kommunist. Vielleicht ist der Mensch aus Ostdeutschland oder aus Bayern oder gar Sachsen. Vielleicht ist er sehr konservativ. Er ist anders und das macht etwas mit dir. Du kannst es nur beeinflussen, wenn du es dir bewusst machst. Erst dann kannst du entscheiden, wie du denkst und wie du redest und dann erst kommt das Handeln. Wenn du dir darüber im Klaren bist, dann hast du deine Persönlichkeit auf einem Fundament entwickelt, auf das du bauen kannst. Das ist deine Grundlage für alles, was dann kommt. Mit dem Denken fängt alles an; davon hängt alles ab. Eine gute Kinderstube war hier immer von Vorteil.

Dein SELBST im Griff – MacCoach


Wenn Du Dich nicht selbst besiegst,
wirst Du von Deinem Selbst besiegt. /Napoleon Hill/

Your’re right all the time? – MacCoach


You learn nothing from life, if you think, you’re right all the time, /JP Chandler/

Du kannst nichts vom Leben lernen, wenn Du glaubst, immer im Recht zu sein.
Sei offen für Verbesserungen und lerne aus Fehlern.
Jeder macht Fehler.
Du aber denkst vorher sorgfältig nach und versuchst sie zu vermeiden.
Ein Fehler, den man nicht macht, weil man ihn vermieden hat,
ist doppelt so wertvoll wie ein Fehler, den man unbedacht macht.
Aber wenn Du einen Fehler gemacht hast,
dann denke kühl über dessen Ursachen nach und mach ihn nicht ein zweites Mal.
Bleibe aber immer stolz und selbstbewusst.
Bleibe immer freundlich und charmant, egal wie schwer es fällt.
Das einzige, was Du verlieren kannst, ist Dein Selbst und Dein Gesicht.
Lächele oft. Auch wenn es schwer fällt.
Das Leben findet immer einen Weg.
Es ist wie das Wasser. Man kann es nicht aufhalten.
Beobachte alles, was Dir begegnet und nimm Dir nicht alles zu Herzen.
Du kannst Freunde verlieren und Deinen Wohnort wechseln.
Der Einzige, der immer bei Dir ist bist Du.
Und Gott, wenn Du es willst.
Sei kritisch, Dir selbst gegenüber und sei dankbar für alles was kommt.
Verliere nie Dein Gesicht und handle niemals kopflos.
Das verrät Deine Angst und es tut Dir nicht gut.
Behandle einen jeden Menschen, wie Du behandelt werden möchtest.
Wenn Du glaubst, Du wüsstest, was jemand denkt, dann denke noch einmal nach. Woher weißt Du das? Ist es wirklich so, wie Du glaubst? Bist Du Dir sicher?
/JP Chandler/

Usus, fructus, abusus – Thema der Woche – MacCoach


Digitale Teilhabe – Das unentdeckte Land – Eine Rechtslücke – Ahnungslose Politiker

Ich fahre durch Berlin und Google fragt mich, wie es mir da und dort gefallen hat. Ich brauche eine neue digitale Identität. Aber was nützt es? Spätestens, wenn ich als reale Person Geld abhebe, eine Restaurantrechnung zahle, oder mein Chip für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel registriert wird, stimmen die Profile wieder überein. Ich tanke und bezahle mit der Karte. Wieder ein Datensatz. Oder ich hebe nur einmal im Monat Bargeld ab. Ich mache mich verdächtig. Die Behörden dürfen meine Daten nicht auswerten. Google, Facebook, die NSA und vermutlich auch der russische Geheimdienst schon. Sie machen es einfach. Weil sie es können. Der Mossad und der chinesische Geheimdienst sowieso.

Es sind nicht nur Klicks, es ist unser ganzes Leben. Historiker in hundert Jahren werden in der Lage sein, ein ganzes Leben minutengenau zu analysieren.

Unternehmen wie Google bieten ihren Kunden scheinbar kostenlos einen eMail-Zugang und die Möglichkeit Daten zu verwalten und abzulegen. Es gibt Google-Maps und Calendar, Drive und Docs. Wer ein Smartphone besitzt, braucht einen Google-Account um überhaupt damit arbeiten zu können. Oder man hat ein iPhone. Das ist dasselbe auf Apple-Art.

Es wird alles gesammelt, was denkbar ist. Bewegungsprofile offenbaren sogar den Gang zum Bankautomaten oder den Besuch des Fitness-Studios. Wie lange verweilt der Nutzer in einem Supermarkt? Aldi, REWE oder Edeka? Nach welchen Begriffen suchen wir? Wie lange halten wir uns in einer Klinik auf? Sind wir Arzt oder Patient? Google und Apple wissen das. Die NSA und die anderen Geheimdienste sowieso.

Daten verraten alles. Wenn es eine Grippeepidemie gibt, kann genau verfolgt werden wo sie begann und wie sie sich ausbreitet. Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance im Kampf gegen Krankheiten und anderen Verwerfungen. Big Data sieht sofort,wo der Nutzer wohnt und wo er arbeitet. Oder eben nicht arbeitet. Wir sind da einfach hineingezogen worden, ohne eine Ahnung wohin das führen wird. Und wir können uns kaum noch verweigern.

Es kommt einzig und allein darauf an, wie rechtlich damit umgegangen wird. Stichwort Vorratsdatenspeicherung. Der Staat, wie wir ihn kennen, darf das eigentlich nicht. Wenn Terror droht, werden Ausnahmen gemacht. Der mündige Bürger hebelt seine Rechte freiwillig aus um sich sicher zu fühlen. Sicherheit bringt das noch lange nicht.

Die Politik beschäftigt sich nur am Rande mit diesen essentiellen Fragen. Sie beschäftigt sich mit dem Tagesgeschäft und vor allem mit sich selbst. Die Ahnungslosigkeit nimmt fast kriminelle Züge an. Die Entschuldigung liegt auf der Hand. Es ist alles so kompliziert und schwer zu handhaben.

Das Feigenblatt wird immer größer.

Eine moderne Gesellschaft kann auf die Dauer nicht auf Grundlage von kostenlosen Angeboten funktionieren. Alles hat einen Preis. Die Daten der Bürger sind ein hohes Gut. Wir kennen den Wert nur noch nicht. Ein Beispiel: Ich publiziere im Internet und bekomme für jeden Klick einen Cent. Das würde inzwischen ausreichen um davon gut leben zu können. Jedes Foto das ich nutze wird automatisch dem Rechteinhaber gutgeschrieben. Jeder Datensatz,den ich erzeuge, bewirkt einen hundertstel Cent. Jedes publizistische Angebot wird direkt nach Nutzungsgrad honoriert. Wenn es einen Mechanismus geben wird um so etwas zu realisieren, dann funktioniert der digitale Markt. Die digitale Gesellschaft hat sich dann neu aufgestellt. Aber soweit ist es noch lange nicht. Es fehlt das Bewusstsein und der politische Wille. Es wird nicht einfach so vom Himmel fallen. Wir müssen das auf die politische Agenda setzen. Politiker müssen das Thema verstehen und umsetzen.  Es wird nicht ohne Verwerfungen und Rückschritte einfach passieren. Was passieren wird, ist höchstwahrscheinlich etwas ganz anderes. Weitermachen wie immer. Unscharfe Vorstellungen. Immer mehr Druck, der irgendwann revolutionäre Auswege finden wird.
Was würde passieren, wenn die Nutzung von Google in Europa verboten werden würde? Ich selbst nutze Google jeden Tag, nicht nur als Suchmaschine. Ich weiss ziemlich genau was das für mich bedeuten würde. Es gibt keine handhabbare Alternative in Deutschland. Noch nicht. Wenn von Digitalisierung geredet wird, dann muss auch darüber nachgedacht werden, wie ein Aufholprozess finanziert werden kann. Machen wir uns nichts vor. Das Silicon Valley ist technisch viel weiter, als die meisten von uns ahnen. Es wird nicht reichen es einfach nur zu adaptieren. Wir brauchen hier und jetzt neue Ideen und neue Ansätze. Wir brauchen eine Unterstützung für Unternehmen, die die Aufholjagd aufnehmen und das geht nur mit sehr viel Geld und klaren Regeln. Die Technologie ist da.

Die Regeln müssen aufgestellt, diskutiert und durchgesetzt werden. Unbürokratisch und visionär. Das Ziel ist eine Digitalisierung der Gesellschaft, die für und mit den Menschen arbeitet. Es geht um Rechte und es geht um die Zukunft der Menschheit. Usus, fructus, abusus im 21.Jahrhundert, also die Theorie der Verfügungsrechte spielt eine zentrale Rolle dabei. Das neu zu definieren und umzusetzen, verlangt nach einer machtvollen Politik, die von Europa ausgehen muss. Natürlich müssen die Amerikaner mit dabei sein, und die Russen, die Chinesen, die Afrikaner. Es ist eine globale Aufgabe. Die Diskussion ist eröffnet.

Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance. Allein in der Medizin ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Es gibt komplexe Zusammenhänge, die auf dem ersten Blick überhaupt keinen Sinn ergeben. Wir denken in Kategorien des 19. Jahrhunderts. Um 1870 war der Beruf eines Ingenieurs klar definiert. Ein guter Ingenieur konnte alles wissen, was es auf dem Gebiet zu wissen gab. Ich selbst habe noch in der Schule gelernt, dass man alles erklären kann mit Ursache und Wirkung. Viele Menschen sind so sozialisiert. Sie glauben an die vollkommene Erklärung aller Dinge. Und damit liegen sie völlig falsch. Komplexe Systeme neigen immer zum Chaos. Lineares Denken ist falsch und gefährlich.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Welt ist reicher geworden mit dem Zugriff auf das gesamte Wissen der Menschheit. Auch die massenhaften Datenströme sind im Grunde eine Chance für die Zukunft. Es ist aber gefährlich alles wild wuchern zu lassen. Neue Regeln, neue Gesetze müssen her.

Einzig die 10 Gebote sind gültiger ethischer Standard. Aber schon bei der Frage, wie lange wir todkranke Menschen am Sterben hindern dürfen, scheiden sich die Geister. Darf der Mensch Menschen clonen? Dürfen wir tatsächlich jeden Embryo im Mutterleib auf Perfektion checken um ihn bei Nichtgefallen umgehend dem Schöpfer zurückzugeben? Wie viele Nanoroboter dürfen in unseren Körpern arbeiten?

Die Zukunft wird digital in einem Ausmaß, das sich kaum jemand auch nur vorstellen kann. Wir stecken mitten drin.

Der moderne Mensch braucht dringend eine völlig neue Bildung. Mathematik und Musik sind extrem wichtig. Mathematik, weil das die einzige exakte Wissenschaft ist. Musik, weil eine Welt ohne Musik kalt und leer wäre. Mozart, Bach, die Beatles, Jazz und Abba. Das sind Werte für die Ewigkeit. Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die ein Musikinstrument beherrschen, ihr Gehirn besser im Griff haben. Tanz, Musik, Sport, Bildung, Ethik, Philosophie werden bleiben. Egal wie digital unser Leben wird.

Wo fangen wir an? Mit Aufklärung und Verbreitung der Möglichkeiten, Chancen und der Gefahren. Wissen und Aufklärung ist wichtig. Bildung sowieso.  

 

Warum Mitarbeiter hart arbeiten – MacCoach


Warum Mitarbeiter hart arbeiten (und tote Pferde noch eine Weile weitergaloppieren)

Mitarbeiter sind faul und blöd, glauben viele Manager immer noch. Man muss Druck ausüben um Arbeit aus ihnen herauszupressen. Management bedeutet vor allem unberechenbar sein und permanent unter Strom zu stehen. Die Mitarbeiter fürchten sich vor dem nächsten cholerischen Ausbruch und arbeiten nur deshalb fleißig. Anders funktioniert das nicht. Der freundliche Manager ist ein Weichei. So einer hat keinen Biß. Kleine und größere Gemeinheiten fördern die Arbeitsbereitschaft. Ich könnte ewig so weitermachen. Sie werden sich entweder bestätigt sehen oder sich angewidert abwenden. Bleiben Sie ein unberechenbarer Kontrollfreak, aber bleiben Sie fair. Sie brauchen genauso wie ihre Mitarbeiter vor allem eines: einen kühlen Kopf und intrinsische Motivation. Ihre Mitarbeiter sind genau so gut wie Sie. Ob sie es glauben oder nicht. Glauben sie es. Vertiefen Sie diesen Gedanken.

Denken sie immer an die drei Säulen de Führung:

  • Erste Säule – Wie führe ich mich selbst
  • Zweite Säule – Wie lasse ich mich führen
  • Dritte Säule – Wie führe ich

In dieser Reihenfolge. Viele Führungskräfte haben das nicht auf dem Schirm. Sie sind sich sicher, dass sie es genau richtig machen. Das sind die Manager, die ich als beratungsresistent bezeichnen würde. Diese Leute werden niemals ein Coaching anstreben; es sei denn, der Coach vermittelt ihnen eine Form von Anerkennung und Status, den sie zu ihrem Vorteil verwenden können. „Wasch mich ein bisschen, aber mach mich nicht nass…“
Coaching ist niemals nur eine reine Wohlfühlveranstaltung. Coaching ist viel mehr als das. Coaching kann auch wehtun. Nach der Klärungsphase wird ein guter Coach versuchen, ihre liebgewonnenen Glaubenssätze zu benennen und zu zerstören. Das tut er natürlich nur, nachdem Sie Ihr Einverständnis gegeben haben.
Er wird sie durch den Wolf drehen. Eine Führungskraft muss das aushalten, sich dem Prozess stellen. Wer zurückweicht und sich nicht aus der Komfortzone bewegt, hat verloren. Er oder sie ist kein Gewinner, sondern ein Verlierer. Eine Weiterentwicklung ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Das ist ein Grund ein Coaching zu vermeiden. Mutige und kraftvolle Leader suchen genau diese Herausforderung. Soweit, so gut. Ich werde das an dieser Stelle nicht vertiefen. Wenn Sie jetzt anderer Meinung sind, freue ich mich auf ein Streitgespräch. Ich werde ihnen auf die Füße treten und herausfinden, wo bei ihnen der Schuh drückt. Sind sie bereit dazu?

Warum also arbeiten Mitarbeiter hart? Weil sie gut geführt werden, oder eben schlecht. Das geht auch, ist aber nicht so nachhaltig und führt am Ende immer in eine Krise. Man kann Sklaven mit der Peitsche vor sich hertreiben; man kann Soldaten massenweise in den Tod schicken. Aber wir sind weder im alten Rom noch im Krieg. Außerdem sind die Ressourcen knapp. Es gibt nicht mehr so viele gut ausgebildete Sklaven auf dem Markt. Und Soldaten in den Tod schicken ist auch nicht mehr so einfach.

Es ist nur ein Geschäft, dem wir nachgehen. Es ist anspruchsvoll und anstrengend. Aber es ist hoffentlich kein tödlicher Stress.
Das hat viel mit Persönlichkeit zu tun. Offene Kommunikation ist wichtig. Das muss man lernen und trainieren. Man muss zuerst hart an sich selbst arbeiten.

The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

The World has become a much better place – GatesNotes


 

Für alle klar denkenden Aufgeklärten, für die Fakten mehr zählen, als wild gewordene Emotionen: Die Welt in der wir heute leben ist besser, als wir denken. Und sie wird morgen noch besser sein, als viele es sich vorstellen können. Die Welt beginnt in uns und wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie sehen, leben, gestalten und weiterentwickeln. (JP Chandler)

und hier die ganze Story: Gates Notes – Dr.Max Roser

 

Interessante Zeiten – MacCoach


Aktuelle Lage in Deutschland und Europa

Vor ein paar Tagen wurde ich ganz ernsthaft nach meinem politischen Standpunkt gefragt. Ich lese viel und bilde mir meine Meinung. Politik und politischer Standpunkt. Ich schreibe meine Gedanken auf und dadurch klären sich einige Dinge.

“Ralf? Mal was anderes. Gestattest du mir eine Frage der politischen Natur?Wie stehst du eigentlich zu den politischen Ereignissen im Land und Europa?
Die Antwort ist ja freiwillig;-)”

Eine interessante Frage. Das Wort “interessant”, passt nicht gut in den Kontext. Oder doch. eine gute Frage. Ich muss ein wenig nachdenken um zu versuchen, diese Frage zu beantworten. Es ist eine kleine Herausforderung für mich. Aber ich liebe Herausforderungen. Ich werde die Frage natürlich beantworten. Gerne doch!

Mögest du in interessanten Zeiten leben, auch bezeichnet als Chinesischer Fluch, ist ein Sprichwort, dessen Herkunft nicht eindeutig belegt ist, aber oft der chinesischen Sprache zugesprochen wird. Die erste schriftliche Aufzeichnung hierzu wurde 1936 von dem ehemaligen britischen Botschafter in China, Hughe Knatchbull-Hugessen, in seinen Memoiren verfasst.  Weite Bekanntheit erlangte die Redewendung, als Robert F. Kennedy in seiner Day of Affirmation speech sagte:

„There is a Chinese curse which says, ‘May he live in interesting times.’ Like it or not, we live in interesting times …“
„Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ‚Möge er in interessanten Zeiten leben!‘ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten …“

Oh ja! Wir leben in interessanten, aufgeregten Zeiten. Niemand ahnt, wohin die Reise geht. Und es stellt sich mir tatsächlich die Frage nach meinem eigenen politischen Standpunkt. Ernsthaft. Ich dachte immer, dass ich eher links-liberal denken würde. Aber was im Augenblick passiert, lässt mich wach werden. Ich bin natürlich immer noch ein links-liberaler, keine Angst, ich habe nicht vor, von meinen Grundüberzeugungen abzurücken. Aber da wir eine pluralistische Gesellschaft haben, muss es auch möglich sein, sich ein kritisches Bild zu machen. Und manche Dinge gefallen mir nun wirklich nicht mehr so gut. Ich kann es mir allerdings verkneifen, schrill kreischend meinen Unmut und meine Ängste loszuwerden. Es gibt Dinge, die man nicht mehr loswird, wenn man sie einmal rausgelassen und ausgesprochen hat.
Natürlich habe ich eine Meinung zum Thema Deutschland und Europa. Die Situation ist sehr ernst und ich hoffe, dass Populisten nicht noch mehr Zulauf erhalten. Populisten von rechts, um genau zu sein. Im linken Lager sehe ich im Augenblick nun wirklich nur Verwirrung und Richtungsstreit und schon gar keine Populisten. Was würde eigentlich passieren, wenn die LINKEN die Politik in Deutschland bestimmen würden? Ein Blick nach Berlin öffnet die Augen. Die LINKEN sind in der bundesdeutschen Politik angekommen. Sie sind, wenn man genau hinschaut weitgehend richtig gut ausgebildet und agieren professionell. Ein linker Ministerpräsident wie Bodo Ramelow ist mir wesentlich sympathischer als so manch einer von der CDU oder der SPD.

Aber bin ich deshalb ein Linker? Ich weiß es nicht. Vermutlich sollte es eine Checkliste geben in der man seine Meinungen im Multiple-Choice-Verfahren auswählt und so herausfindet wo man steht. Wenn ich Populismus schreibe, dann schreibe ich natürlich von Populisten der Liga LePen, AfD, Lega Nord und den Brexit-Brandstiftern. Das ist stellenweise so blöd, dass es kaum zu fassen ist. Oder richtig clever. Ich weiß es manchmal nicht. Die öffentliche Meinung in den Medien hat sich in letzter Zeit immer mehr von den Meinungen der Menschen entfernt. Das ist fast so wie damals in diesem kleinen deutschen DDR-Land. Was in den Zeitungen stand, interessiert niemand ernsthaft und jeder wusste, dass es der blanke Unfug ist, was man da lesen konnte. Man sah Westfernsehen und lebte in einem Land, dessen politische Spitze auf einen Mann reduziert war. Heute haben wir Merkel und sie gibt sich – alternativlos. Dabei steht die Alternative bereits im Bundestag. Es ist eine gewählte Partei, die nicht jeder mögen muss. Aber sie ist eine Realität. Egal wie man dazu steht. Links und rechts. Hin oder her. Populismus oder was man auch immer dazu zu sagen hat. Man muss sich damit auseinandersetzen und ich fühle mich wie jemand, der gerade von einer schlimmen Krankheit befallen wird.
Ich habe den Eindruck, dass Vernunft zurückgedrängt wird und dumpfe Meinungen irgendwoher gekrochen kommen. Trübe, dunkle Brühe. Eine Idee kommt manchmal leise und manchmal laut. Sie schleicht sich an oder sie zwingt uns zum Zuhören. Und dann ist sie da und bleibt und entwickelt sich. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft und suchen nach Halt und Sicherheit. Politik wirkt wie ein undurchsichtiger Dschungel.
Es ist ja auch kein Wunder. Wer versteht schon die Untiefen der aktuellen Politik, das Geflecht von Gesetzen und Abhängigkeiten, die vielen Dinge, die nicht offen gesagt werden? Das verunsichert und führt zu einem Gefühl der Ohnmacht für viele. Und dann kommen plötzlich Leute, die alles in Frage stellen und die dem Volk auf’s Maul geschaut haben. Das kommt bei den Leuten an, ohne konkrete Lösungen zu bieten. Allerdings sollten gerade die Politiker der etablierten Parteien sehr nahe an den Bürgern sein und genau hinhören, was die zu sagen haben. Es darf keine Tabus geben. Niemand kann einen Druckkessel permanent unter Verschluss halten. Irgendwann muss ein Sicherheitsventil den Überdruck ablassen oder es kommt zu einer verheerenden Explosion. Aber man kann auch Druck mit fein abgestimmten Geräten messen und registrieren. Genau da liegt das Problem. Demokratie braucht feine Sensoren und Stellschrauben, die sorgfältig für Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen.
Populismus ist nur ein unzuverlässiges Notventil. Es pfeift immer, auch wenn überhaupt kein Grund zur Sorge besteht. Populismus grummelt ständig vor sich hin. Aber wenn Populismus lautstark Druck ablässt, dann ist es Zeit genauer hinzusehen und entsprechend zu reagieren. Die etablierten Parteien reagieren auf überspitzte Töne der Populisten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Protestpartei wie diese AfD wirklich effektiv regieren kann. Sie ist keine wirkliche Alternative. Die Protagonisten dieser Partei sind eine bunt gemischte Truppe. Sie bewegen sich auffällig zwischen arglos, irgendwie alternativ und ahnungslos bis gefährlich rechts. Echter Protest und Brandstiftung sind schwer auseinanderzuhalten. Und dann sind da auch die, die gerne mitkassieren wollen und die nun plötzlich die Chance sehen in die Landesparlamente und den Bundestag einzuziehen für Diäten und Aufwandspauschale. Für viele von ihnen wird das der beste Job ihres Lebens sein. Daran kann man sich schnell gewöhnen.  

Deutschland hat eine starke Achillesferse. Es ist die Exportwirtschaft, die das Land stark gemacht hat. Es ist aber auch die extreme Abhängigkeit von den Exporten, die gefährlich wird. Im Falle einer Veränderung des Status Quo, wie er von Trump angestrebt wird, kann es schnell zu einer schweren Bedrängnis kommen. Es ist vermutlich schon zu spät um der Entwicklung zuvorzukommen. Die einzige Chance ist tatsächlich ein starkes und moralisch führendes Deutschland in enger Zusammenarbeit mit Frankreich und Großbritannien. Europa muss schnell und zielstrebig neu gedacht werden. Eine Rettung einzelner Länder wie Griechenland durch repressive Maßnahmen wird nicht ohne Weiteres möglich sein. Italien kann nicht gerettet werden.
Die deutsche Politik hat es sich in den vergangenen Jahren zu leicht gemacht. Wir brauchen eine neue Agenda für ganz Europa und auch für Russland und Nordafrika. Was passiert, wenn sich die USA weiter so durchsetzen, wie es momentan der Fall ist?
Deutschland, Kanada, England, Frankreich und Japan, die Beneluxländer und Skandinavien müssen sehr eng zusammenarbeiten. Osteuropa sollte sich keine eigenmächtigen Wege mehr leisten. Europa muss als Einheit auftreten.

Die EU-Staaten haben auf dem G7 Gipfel klare Aussagen gemacht. Das ist richtig und eindeutig. Die Merkel-Regierung muss  die Vorschläge von Macron aufnehmen und Europa stark machen. Eine gemeinsame Finanzpolitik muss eine europäische sein. Deutschland darf nicht nur an sich denken. Das war in der Vergangenheit der Fall und das darf in der Zukunft nicht so bleiben. Europa kann nur als Einheit funktionieren. Europa muss Leuchtturm sein für eine starke liberale Demokratie. Die Demokratie, die wir haben, muß erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehört auch eine klare militärische Kraft, die es heute nicht gibt. Auf die USA können und dürfen wir uns in Zukunft nicht mehr verlassen.
Wie stehe ich zur AfD? Diese Partei wirkt destruktiv und betreibt eine nationalistische und populistische Politik unterster Schublade. Sie wird kein einziges Problem lösen. Aber sie wirft auch Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen.

Merkel hat unverzeihliche Fehler gemacht und sie muss schnell Antworten auf alle aktuellen Themen finden. Aber sie hat auch vieles richtig gemacht. Sie geht mit der Präzision einer Wissenschaftlerin, die Schach spielt, vor. Manchmal wirkt das wenig empathisch und kalt. Aber wahrscheinlich braucht Deutschland kühle Köpfe an der Spitze. Nicht umsonst lieben wir den coolen Helmut Schmidt, der mit hanseatischem Understatement die Dinge auf den Punkt gebracht hat.  
Die Lage ähnelt noch nicht der in den frühen dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals hatte die Weltwirtschaftskrise die erste deutsche Demokratie in kürzester Zeit an den Abgrund geführt. Ohne diese wirtschaftliche Krise wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Vor dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse befand sich die junge Republik sogar im Aufschwung. Die Goldenen Zwanziger Jahre lebten von der Aufbruchstimmung nach dem Weltkrieg und der Katerstimmung danach.  
Wenn jetzt ein Mann oder neuerdings auch eine Frau auftreten würde, die gezielt die Demokratie beseitigen wollte, würde sie mit ziemlicher Sicherheit eine Plattform finden. Das darf aber nicht passieren. Dem muss ganz klar etwas entgegengesetzt werden. Aber was?
It’s the economy – stupid! Ganz klar. Es geht um die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft. Niedriglohnsektoren, die am Ende eines Arbeitslebens nicht einmal eine ausreichende Rente ermöglichen, gehören in den Fokus der Politik. Auf der anderen Seite steht die Digitalisierung und das Freisetzen von menschlicher Arbeit durch Künstliche Intelligenz und Intelligente Maschinen. Was passiert mit den Menschen, den Bürgern, wenn Maschinen deren Jobs übernehmen? Wozu ist die Politik da? Was ist das Ziel? Wo ist die Vision? All diese Fragen stehen heute nicht einmal auf einer Agenda.

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, sagte Helmut Schmidt. Aber ganz ohne eine Idee, wohin die Reise geht, funktioniert Politik nicht. Die Menschen wollen Sicherheit und Chancen. Bildung gehört zu den Top-Themen. Abgehängte, schlecht gebildete Menschen wählen aus dem Bauch heraus. Diese Menschen vertrauen den Eliten nicht. Sie spüren Angst und Unsicherheit. Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Eine explosive Gemengelage.
Eine der zentralen Fragen in der EU ist das Recht auf Einwanderung. Ich nenne das Bürgerrecht. Es muss ganz klar definiert werden. Wer ist Bürger und hat Rechte und wer ist es nicht? Die einzige Frage, die sich dann stellt, ist die, wie man Bürger werden kann.
Zu den Pflichten von EU-Bürgern gehören eine Reihe von Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Demokratie festigen, den sozialen Zusammenhang erkennen und unterstützen gehört ebenso dazu wie kritische Begleitung von Politik und Protest. Diese Demokratie muss aktiv beschützt und ausgebaut werden.
Ach ja: Afrika gehört auf die Agenda. Das ist unser Nachbarkontinent, der dringend Hilfe braucht. Die Flüchtlingsströme haben ihre Ursachen. Europa kann helfen. Das wird Geld kosten, aber es ist eine der wichtigsten Investitionen, die Europa zu tätigen hat.   

Über Trump muss ich nicht viel sagen. Er ist nach wie vor ein gefährlicher Clown, ein wahrer Horror-Clown, der Politik betreibt wie eine Fernsehshow. Der Kim-Trump-Gipfel war nur Show. Selbst die Konservativen der GOP sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir den vielen Flüchtlingen aus Krisengebieten mit einer Art von Integration helfen können, die bisher in Deutschland noch nie funktioniert hat. Darauf sind die armen Menschen überhaupt nicht vorbereitet. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert und auch in dieser Hinsicht tickende Zeitbomben, denen wir alleine aus Kapazitätsgründen überhaupt nicht helfen können. Es gibt einfach nicht genügend persönliche Sozialbegleiter, Therapeuten und Coaches für diese Menschen. Das ist ein riesiges Problem. Wir schaffen das!? Selbstverständlich nicht. Wir hätten es schaffen können, wenn man die richtigen Maßnahmen ergriffen hätte, als die Flüchtlingskrise auf uns zurollte. Damals, als die Menschen kamen. Warum eigentlich hätte man sie nicht einfach erstmal in großzügig angelegte Siedlungen, ehemalige Kasernen oder andere Einrichtungen führen können um sich dort sehr zentral und gezielt für Bildung, Betreuung und Versorgung zu kümmern? Anschließend hätte man genügend Zeit gehabt über eine wie auch immer geartete Form von Integration nachzudenken.  
Aber inzwischen wird immer deutlicher, dass die vielen Menschen nicht auf die Integration in Europa vorbereitet waren und die Europäer wurden kalt erwischt von den einsamen Entscheidungen ihrer Politiker.

Also wie ist nochmal die Lage in Deutschland und Europa? Es ist unübersichtlich und es fehlen die Standpunkte und Visionen. Ich bin einigermaßen verwirrt von so vielem Wirrwarr. Ein altes deutsches Wort, aber vermutlich kein gutes. Viele Ängste und Unsicherheiten sind nur in unserem Kopf. Es kommt heute auch darauf an, wie man Ideen und Gedanken filtert, die wir an uns heranlassen. Dazu gehören ethische und moralische Standpunkte, Kunst und Kultur und eine gute Ausbildung. Machen wir uns nicht gemein mit Leuten, die selber wie ein Wackelpudding agieren und die keinen festen Standpunkt haben. Gehen wir auf die Menschen zu und hören wir, was sie zu sagen haben. Es gibt bereits viel zu viele, die sich nicht mehr trauen irgendetwas zu sagen?
Was meinst du eigentlich, aufmerksamer Leser? Wie gehst du mit deiner Angst um? Was tust du um dir einen klaren Blick und einen klaren Standpunkt zu erarbeiten?

Wir befinden im Europa, Deutschland, Berlin im Juni des Jahres 2018. Die Fußball-WM in Russland hat gerade begonnen. Ich lese und schreibe und spreche mit interessanten Menschen. Schon wieder dieses “interessant”. Klar, dass es dir nicht gefallen wird. Aber interessante Zeiten sind genau die Zeiten, in denen man aufmerksam sein muss.

Ich bin ein aufgeklärter Realist. Links oder Rechts sind nicht die Schubladen, für die ich mich interessiere. Ich stehe zu den Wurzeln meiner Erziehung und ja, auch meines christlichen Glaubens. Und das ist wieder ein anderes Thema, dass ich bestimmt nocheinmal aufgreifen werde.

Germany’s Next Wirtschaftskatastrophe – MacCoach


Wirtschaftskatastrophe kommt – Na und?

Wir sind mitten drin. Experten malen es schwarz an die Wand: Eine Wirtschaftskatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes kommt auf uns zu! Uh! Mich gruselt es! Das klingt ja furchtbar! Und es wird immer realer, seit Donald Trump, der Twitterkönig seine AMERICA FIRST Strategie verkündet hat. Langsam hat er begonnen, die liberale Weltwirtschaft zu meucheln und inzwischen nimmt es immer mehr an Fahrt auf. Die Deutschen sind nur noch auf dem Papier seine Freunde. Im Grunde hasst er den Erfolg deutscher Unternehmen.
Es wird Ernst. Da werden Mauern errichtet, die man viel später wieder mühsam einreißen muss. Die USA sind unser wichtigster Exportmarkt. Bisher waren wir Freunde. Wenn das wegbricht oder nur einbricht, können wir uns warm anziehen. Denn dann wird es ein bitterkalter Handelskrieg, der die Welt, wie wir sie kennen, verändern wird. Es wird ungemütlich.
Aber dann erinnere ich mich. Ich habe viele Jahre in der REAL EXISTIERENDEN WIRTSCHAFTSKATASTROPHE gelebt und ich habe es überlebt. Man kann auch unter extremen Bedingungen gut in einem Mikrokosmos leben. Wir waren Kosmonauten. Und als wir 1990 aus der Umlaufbahn wieder in die echte Welt eintraten, verglühten einige von uns.  
Schlimmer als das kann es gar nicht werden. Aber es hatte auch seine Vorteile. Die Produkte, die wir damals erwerben konnten wurden meist direkt vor Ort produziert und wahrscheinlich war das einigermaßen energieeffizient und in weiten Teilen auch Öko. Benzin war knapp und es lohnte sich nicht, zum Beispiel Milch quer durch das Land zu transportieren. Also wurde das gegessen, was im direkten Umfeld produziert wurde. Vielleicht hatten wir ja damals ganz ungewollt auch noch eine Art ÖKO-DIKTATUR. Obwohl es auch krasse Umweltprobleme gab. Halle-Bitterfeld. Der Raubbau an der Braunkohle. Ich erinnere mich an total graue Landschaften in Rüdersdorf.
Aber Öko war die lokale Landwirtschaft, wenn man einmal von der extremen Überdüngung absieht. Also doch keine Öko-Diktatur. Einfach nur eine Diktatur. Vieles habe ich damals nicht einmal geahnt. Das haben wir also auch nicht gewusst. Was heute so alles zutage tritt. Unglaublich!
Die Wirtschaftskatastophe kommt und die Wirtschaft wird sich anpassen. Wenn Deutschland nicht mehr Exportweltmeister sein darf, dann muss die Wirtschaft halt umgestellt werden. Auch das werden wir überleben. Und wenn es um Europa geht, dann liegt es auf der Hand, was zu tun ist. Ziel muss es sein, die höchsten Standards in Lebensqualität, Gesundheit und Bildung zu erfüllen. Kann Wirtschaft nicht ein anderes Ziel erfüllen als Gewinnmaximierung für Shareholder? Aber Moment mal: Wer sind die Shareholder? Im Idealfall sind das die Bürger eines Staates. Wir sind diejenigen, die ein legitimes Interesse haben an “Peace And Prosperity!”, wie Spock es sagen würde. Darum sollte es in Zukunft gehen. Und maximal mögliche Freiheit für alle. Da wir das nicht aufeinmal in der ganzen Welt durchsetzen können, müssen wir halt klein anfangen. In den Familien, in den Kommunen und Städten, in den Kietzen und den Bundesländern, in Deutschland und der EU. Und dann: schaun wir mal!

 

Power Of Love – Dont’t forget these words!


Yes! Love is the way, we have to go for. My advise as a coach: think everyday about love, the people around you and think and believe in God! That’s all!

Hass – Die Rache der Feiglinge – MacCoach


Hass ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert ist. /George Bernard Shaw/

Womit schon alles über Hass und Intoleranz gesagt ist. Hass ist die Rache des Feiglings. Punkt. Und wer will schon ein Feigling sein. Also: Weg mit dem Hass und her mit Großherzigkeit und aufgeklärtem Denken. Hass ist die Folge von Ohnmacht und Hilflosigkeit.

René Descartes zählte in seinem 1649 erschienenen Aufsatz über die „Leidenschaften der Seele“ den Hass zu den „sechs ursprünglichen Leidenschaften“. Er wird, wie die anderen Leidenschaften auch, von der Seele nicht etwa hervorgebracht, sondern tatsächlich „erlitten“, von außen aufgedrängt. Hass ist zwar schädlich, sagt Descartes, doch hilft er uns, Dinge, die von Übel sind, zu meiden. Damit ist Hass der Widerpart der Liebe. Wo er abstößt, zieht sie an.

Ich hasse meine eigene Unzulänglichkeit, meine Unfähigkeit entspannt zu genießen und immer gelassen zu sein. Ich hasse oft, wenn ich mich nicht so freuen kann, wie ich eigentlich sollte. Liebe beinhaltet auch immer die Möglichkeit abgelehnt oder irgendwann verlassen zu werden. Aber deswegen Liebe in Hass verwandeln? Nein. Niemals. Ich denke nicht, dass man den Menschen hassen kann, den man einmal wirklich geliebt hat. Aber vielleicht gehören Hass und Liebe doch irgendwie zusammen. Londoner Forscher haben herausgefunden, dass zwei Gehirnareale, die bei romantischem Liebesempfinden aktiv sind, auch von Hassgefühlen befeuert werden. Die Wissenschaftler glauben, damit zu erklären, „warum Liebe und Hass im wirklichen Leben so eng beieinander liegen“. Als der gefürchtete Stasi-Chef Erich Mielke der Volkskammer gegen Ende der DDR versicherte, „ich liebe doch alle“, meinte er also womöglich: „Ich hasse doch alle.“ Die Liebe der Stasi ist von Hass nicht zu unterscheiden. Es wird deutlich, dass die propagierte Liebe zu den Menschen durch Intoleranz und Ohnmacht, schnell zu Sarkasmus und Hass führen kann. Es gibt Menschen, die hassen so inbrünstig und genießen dieses Gefühl, weil sie der Liebe nicht trauen.

Wer aufrichtig hasst und darüber reden möchte, sollte sich einen Gesprächspartner suchen, der die Zusammenhänge versteht. Ein Coach sollte dazu in der Lage sein.  

Ein Leben ohne Hass ist ein erstrebenswertes Leben. Wer hasst, schränkt sich selbst ein.

 

Erwachsen werden ist wie sterben – MacCoach


Erwachsen werden ist wie sterben

„Sich treu bleiben? Das ist ein Kampf“ Niemand will erwachsen werden, sagt die Philosophin Susan Neiman. Erwachsene sind gestresst, haben Geldsorgen, sterben bald. Warum es sich trotzdem lohnt.

Was soll’s? Leben bedeutet sterben. Am Anfang wachsen wir wie verrückt und lernen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und dann beginnt der Prozess des langsamen und immer schnelleren Verfalls. Am Ende geht es wieder mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und dann ist Schluss.

“Das Leben ist hart, ungerecht und tödlich.”,

sage ich immer mit einem Lächeln. Und es scheint fast, als ob ich keine Angst vor dem Tod hätte. Doch, ich habe Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor Armut und Bedeutungslosigkeit. Angst vor dem Tod. Natürlich.

Also. Klatschen wir in die Hände und überlegen mal, was zu tun ist um mit der Angst umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Was bedeutet es, wenn man nicht der strahlende Held ist, sondern nur der zweite Mann hinter dem Helden? Was ist, wenn man nicht Steve Jobs ist, sondern Jonathan Ive? Was ist, wenn man kein Held ist, sondern einfach nur ein integrer Mann ist, der am Ende seines Lebens immer noch als ein angenehmer und aufrichtiger Begleiter durchgehen kann?

“Auf der anderen Seite gibt es zu viele kleine und ebenso erfolgreiche Arschlöcher, die ihr Leben lang gegen die eigene Bedeutungslosigkeit angerannt sind und über Leichen gegangen sind.”, sagte mal ein kluger Mann zu mir. “Und es hat ihnen nichts genützt. Im Gegenteil: Sie sind keine kleinen Arschlöcher geblieben, sondern Riesenarschlöcher geworden.”

Als ich das hörte, beschloß ich kein Arschloch zu werden. Weder ein kleines noch ein großes…..

Wir brauchen wenig Technologie um das wichtigste Werkzeug zu benutzen, das wir haben. Es ist das Gehirn und unser logisches Denken. Ich habe mich immer gefragt, warum unser Gehirn manchmal so verrückte Dinge mit uns anstellt. Es blockiert uns. Es macht uns ängstlich. Es verstellt uns den Blick für offensichtliche Dinge. Es spielt Katz und Maus mit uns. Dabei muss man nur einen offenen Geist behalten und sich immer darüber im klaren bleiben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.   

Ich bin Coach. Es gehört zu meinen Aufgaben mit Erwachsenen zu reden. Und ich habe bemerkt, dass es einen Wunsch gibt, der mit dem Lebensalter immer stärker wird. Es ist der Wunsch, rechtzeitig abgebogen zu sein und kein großes Arschloch zu werden. Oft ist es viel zu spät. Aber es gibt eine gute Botschaft. Unser Gehirn macht uns gerne etwas vor. Und es ist niemals zu spät, sein Leben zu ändern.

Das steht schon in der Bibel, dass es möglich ist:

Sogar aus einem finsteren Arschloch kann ein guter und attraktiver Mensch werden. Aus einem Saulus ein Paulus. Und: Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde.

Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen um einen grundlegenden Wandel zu schaffen.

Wie das geht? Ganz einfach und doch so schwer. Es müssen Glaubenssätze zerstört werden. Hier ist so einer. “Der Mann ist viel zu gut für diese Welt. Er ist naiv und wahrscheinlich ist er dumm.Er hat keinen Biß!” Kennen wir doch alle, dieses Denken. Es wird uns immer wieder gezeigt, dass die Guten die Dummen sind.
Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. “Gut ist nicht dumm!”
Ich habe Bill Gates vor Augen. Der Mann war als junger, erfolgreicher Softwaremilliardär wahrhaftig kein Musterknabe in Sachen “Gut sein”. Er war eher das Gegenteil davon. Er betrieb ein skrupelloses Geschäft und er nutzte rücksichtslos seine Chancen. Er verkrachte sich mit Menschen, die er eigentlich bewunderte. Sein Kampf gegen Steve Jobs spricht Bände. Aber auch Jobs war alles andere als ein Heiliger. Es ist schade, dass wir ihn so früh verloren haben. Bill Gates ist heute das, was manche einen Gutmenschen nennen. Er ist der Gegenentwurf eines Donald Trump, der offenbar immer noch nach einer Bedeutung sucht. Hoffentlich wird ihm erst nach seiner Amtszeit klar, dass er einfach nur Donald Trump ist, kein Mann von Bedeutung. Im Gegenteil.
Gates nutzt seine Milliarden um Bildung und Gesundheit voranzubringen. Die Welt kann besser werden, ist seine Botschaft. Und die Welt wird immer besser. Auch wenn uns die täglichen Nachrichten etwas anderes berichten. So viel News war nie. Und es ist wie eine verrückte Schleife, wenn wir immer nur an die ständig zusammenbrechenden Twin Towers denken müssen. Wir haben es einfach zu oft gesehen und es wird ständig wiederholt.   

Es gibt Menschen, die sich als glücklich bezeichnen würden. Egal was passiert, sie sehen die Welt positiv und für sie scheint die Sonne immer. Was sie ja auch tut: Über den Wolken und auf der Tagseite der Erde. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist kein Unglück wenn man nicht ein Napoleon oder Nero, oder Schlimmeres geworden ist.

 

The Art of Leadership – Say NO! –


Tony Blair said, “The art of leadership is saying no, not saying yes.” Warren Buffett’s success is attributed to saying no to a thousand deals in order to say yes to a few profitable opportunities. Buffett is credited with saying, “All I have to do is say yes four or five times in my life […]

über How to Say No Like a Leader — Leadership Freak

Alles BIO?


Alles BIO – Oder: Warum BIO Erde BIO Erde ist.

Seit ich nur noch BIO Eier zum dreifachen Preis einkaufen soll, weil es BIO ist, mache ich mir so meine Gedanken. Oft habe ich den Verdacht, dass da eine Art König Midas Label draufklebt, dass alles zu GOLD macht, was es berührt. Der Unterschied zwischen BIO Eiern im Supermarkt und normalen Landeiern direkt von der Erzeuger-Oma im Oderbruch ist wahrscheinlich eher, dass die BIO Eier industriell hergestellt wurden und aus irgendeinem Grund mit dem BIO Label zertifiziert wurden. Der rein stoffliche, biologische Unterschied wird marginal sein. Ich nehme an, dass die Oma ihre Hühner nicht mit Antibiotika füttert; obwohl man ja bekanntermaßen den geheimnisvollen alten Frauen im Oderbruch alles zutrauen muss. (Skeptischer und hämischer Smiley!) Immerhin ist das tief im Osten und kurz vor Polen. Aber das ist Berlin ja auch.
Dieses BIO-Ding geht mir langsam wirklich auf die Nerven. Neuerdings gibt es BIO-Erde im Baumarkt und bei Pflanzenkölle. Und wissen Sie, was der Unterschied zwischen normaler, gesunder Pflanzenerde und BIO-Erde ist? Nein, es geht nicht darum, dass die Pflanzenerde irgendwie unbiologisch ist oder falschen Dünger enthält. Ganz im Gegenteil: BIO Erde muss ohne Torf hergestellt werden, weil Torf nur noch in begrenzten Umfang verfügbar ist und das angeblich umweltbelastend ist, Tort abzubauen. Die Torfbauern werden sich freuen über die frohe BIO-Botschaft. BIO-Erde ist, ganz im Gegenteil zu gesünder, problematisch. WEIL: Ersatzstoffe für Torf und Tonerden gefunden werden müssen. Das ist nicht besser für die Tomaten die man damit beglücken will, sondern eher schlechter. Aber BIO ist BIO ist BIO. “Da beißt die Maus kein Faden ab!” Und Benziner sind besser als Diesel; obwohl der CO2 Ausstoß viel höher ist als beim Skandaldiesel.
Ich werde mich jedenfalls mit Händen und Füßen gegen BIO Erde wehren. 40 l normal kostet 2 EURO. 40 l BIO Erde ohne den guten Torf und Ton 10 EURO. Und der Mutterboden in unserem Garten ist auch sehr gut. Der ist schon bezahlt und kostet nicht zusätzlich! Das sehe ich nicht ein. Tut mir Leid! 

Nochmal für alle: BIO Erde macht keine besseren, gesünderen oder gar biologisch wertvollere Tomaten. Das ist ein FAKT! und zwar kein alternativer Fakt.

Widersprüche und Gegenreden sind ausdrücklich erwünscht. Wird bestimmt lustig!

Mut zum Coaching? – MacCoach


Bist Du stark genug für Coaching?

Die Frage habe ich mir selber oft gestellt. Ich habe vor Jahren eine Coachingausbildung absolviert, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit Coaching den besten Beruf gefunden habe, den ich mir vorstellen kann. Ich, als Coach. Das passt. Aber machen wir einmal einen Perspektivwechsel in Richtung Coachee. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Coach muss in der Lage sein sich in die Situation seines Gegenüber zu versetzen. Und spätestens wenn ich mir vorstelle mich selbst coachen zu lassen, habe ich meine Zweifel und stelle mir die Frage ob das in meiner Situation überhaupt einen Sinn macht. Willkommen im Club! So wie mir geht es vielen anderen. Das ist übrigens genauso, wenn es um Chefs geht oder um Nachfolge. Mein Selbstverständnis macht mich zu einem Menschen, dem man gerne folgen mag, dessen Ideen brillant sind und der von vielen anderen Menschen gemocht wird. Aber was passiert, wenn das gerade nicht der Fall ist.
Ja, ich weiß. Ich habe meine Mechanismen und Verhaltensweisen, wenn ich Ablehnung erfahre. Das sind genau dieselben “Lösungen”, die jeder Mensch beherrscht. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Flucht, sich in sich selbst zurückziehen und natürlich Aggressivität. Womit wir wieder bei möglichen Ursachen für cholerisches Verhalten wären. Es ist auch denkbar, dass man beginnt, seine potentiellen Gegenspieler zu bekämpfen, indem man sie unfair kritisiert oder sich Taktiken zurecht legt um sie zu schlagen. Unter Umständen mit unlauteren Mitteln.

Mit Coaching hat das nur indirekt zu tun. Das ist nur das Vorspiel. Wir müssen lernen ehrlich zu uns selbst zu sein und wir brauchen einen Gesprächspartner, der sich in uns hineinversetzen und mit uns ein paar Schritte gehen kann. Ein Coach macht das genau so. Aber wo finden wir den richtigen Coach, der zu uns passt?
Es gibt ihn, diesen Menschen, der uns gut coachen kann. Wir müssen es nur zulassen. Wir müssen stark sein, für Coaching und wir müssen offen sein für einen guten Coach, der behutsam und manchmal auch offensiv mit uns umgeht. Er darf das, wenn wir ihm die Erlaubnis erteilen.
Ich zum Beispiel habe ein Ziel: Ich möchte ein ausgezeichneter Coach sein, der über seine Tätigkeit schreibt und anderen Coaches hilft, erfolgreich zu sein. Ich möchte tatsächlich meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich möchte mir meine Kunden wirklich aussuchen können.
Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe. Aber ich muss noch besser werden. Das hat nicht nur mit Marketing zu tun. Die meisten Coaches und Berater sind permanent in der Akquise. Sie sonnen sich in ihrer Großartigkeit und beherrschen die Kunst des Selbstmarketing wie kaum ein anderer. Aber sind sie wirklich die guten Coaches, die es braucht? Ich habe meine berechtigten Zweifel. Auch das gehört dazu.

Die Frage ist immer, ob wir bereit und mutig genug sind um uns selbst einem ausführlichen Coaching zu stellen.

Soviel zu meiner Bauchnabelschau: Und nun geht es los: Ich suche Geschichten von Coaches, die bereit sind von ihren Erfolgen und Misserfolgen authentisch zu berichten. Habt nur Mut! Ich beiße nicht. Ich bin Jäger und Sammler. Ich möchte gerne Geschichten des Erfolgs, aber auch des Zweifels und der langen Wege hier lesen und möglicherweise hier auf MacCoach veröffentlichen. 

Raus aus der Blase – Coaching – MacCoach


Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner eigenen Blase.
Es kommt darauf an sie zu verlassen um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel.
Fragen stellen.
Keine einfachen Antworten suchen.
Darauf kommt es an

MacCoach –

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen. Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.