Coaching-Format -TraumMensch – MacCoach


 

Coaching-Format – Wer bist Du wirklich?

Du darfst träumen. Erzähl mir nicht von Dir. Erzähle mir deine Träume. Du darfst kreativ sein. Mach dich frei von allem, was du nicht sein magst. Bist du bereit? Du gestaltest dein bestes Wunsch-Ich und ich höre aufmerksam zu. Es gibt eine Checkliste. Du darfst alle Fragen fantasievoll beantworten, ohne Angst vor angeblicher Wahrheit. Im Anschluss haben wir eine hervorragende Vorlage für ein Coaching, dass genau zu dir passt.

Und nun geht es los:

Wann bist Du geboren?
Wo bist Du geboren?

Wer sind Deine Eltern?
Welche Berufe haben Deine Eltern ausgeübt?

Wo habt ihr gewohnt?
Wie verlief Deine Kindheit?
Wo hast Du die Urlaube Deiner Kindheit verbracht?
Erzähle von Deinen Freunden.

Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?

Was hast Du in der Schule erlebt?

Wer hat Dir das Schwimmen und Fahrradfahren beigebracht?
Erzähle von Deinen Großeltern. Wer waren sie? Wie waren sie?
Was hast Du von ihnen gelernt?


Vergesse zwischendurch niemals, dass Du Dir alles ausdenken kannst. Du hast die freie Wahl, wer Du sein willst.

Wenn Du in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen sein willst, dann erzähle es so, als sei es genau so gewesen. Du bist der Architekt Deines Lebens. Alles, was Dich belastet, wird verblassen. Alles was Du Dir wünschst geht so in Erfüllung. Du bist genau der Mensch, den Du beschreibst. Völlig unabhängig von dem, was Du glaubst zu sein.

 

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Your’re right all the time? – MacCoach


You learn nothing from life, if you think, you’re right all the time, /JP Chandler/

Du kannst nichts vom Leben lernen, wenn Du glaubst, immer im Recht zu sein.
Sei offen für Verbesserungen und lerne aus Fehlern.
Jeder macht Fehler.
Du aber denkst vorher sorgfältig nach und versuchst sie zu vermeiden.
Ein Fehler, den man nicht macht, weil man ihn vermieden hat,
ist doppelt so wertvoll wie ein Fehler, den man unbedacht macht.
Aber wenn Du einen Fehler gemacht hast,
dann denke kühl über dessen Ursachen nach und mach ihn nicht ein zweites Mal.
Bleibe aber immer stolz und selbstbewusst.
Bleibe immer freundlich und charmant, egal wie schwer es fällt.
Das einzige, was Du verlieren kannst, ist Dein Selbst und Dein Gesicht.
Lächele oft. Auch wenn es schwer fällt.
Das Leben findet immer einen Weg.
Es ist wie das Wasser. Man kann es nicht aufhalten.
Beobachte alles, was Dir begegnet und nimm Dir nicht alles zu Herzen.
Du kannst Freunde verlieren und Deinen Wohnort wechseln.
Der Einzige, der immer bei Dir ist bist Du.
Und Gott, wenn Du es willst.
Sei kritisch, Dir selbst gegenüber und sei dankbar für alles was kommt.
Verliere nie Dein Gesicht und handle niemals kopflos.
Das verrät Deine Angst und es tut Dir nicht gut.
Behandle einen jeden Menschen, wie Du behandelt werden möchtest.
Wenn Du glaubst, Du wüsstest, was jemand denkt, dann denke noch einmal nach. Woher weißt Du das? Ist es wirklich so, wie Du glaubst? Bist Du Dir sicher?
/JP Chandler/

Neue Perspektiven – MacCoach


Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen. /Mark Aurel/

Schenke Dir die Freiheit, gehe ein paar Schritte, betrachte die Umgebung aus der Du kommst und sehe die Welt mit anderen Augen. Lasse Dich von einem Coach führen und spüre die Veränderung.

The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

The World has become a much better place – GatesNotes


 

Für alle klar denkenden Aufgeklärten, für die Fakten mehr zählen, als wild gewordene Emotionen: Die Welt in der wir heute leben ist besser, als wir denken. Und sie wird morgen noch besser sein, als viele es sich vorstellen können. Die Welt beginnt in uns und wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie sehen, leben, gestalten und weiterentwickeln. (JP Chandler)

und hier die ganze Story: Gates Notes – Dr.Max Roser

 

Die vier Spiegelgesetze – MacCoach


Die vier Spiegelgesetze

  1. Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt, in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich in mir selbst. Somit spiegelt der andere das was in dir ist und du kannst überlegen was das mit dir zu tun hat. Du kannst also den anderen als Spiegel betrachten, der dir zeigt was du machen kannst.
  2. Trifft es mich, wenn der andere an mir etwas kritisiert, bekämpft und verändern will, bin ich noch nicht frei davon. Wenn jemand etwas an dir kritisiert und dich das furchtbar stört, betrifft es dich tatsächlich. Du kannst dann sagen: „Aha, er hat mich gespiegelt. Da ist also tatsächlich Etwas in mir, was ich überwinden muss.“
  3. Wenn der andere an mir kritisiert, mir vorwirft, bekämpft, anders haben will und mich das nicht berührt, dann ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert. Wenn also jemand anders etwas an dir kritisiert und dich betrifft es nicht, ist nichts in dir was zu verändern wäre.
  4. Alles was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, das bin ich selbst, das habe ich selbst in mir und liebe es im anderen.

Zum nachschlagen und nachdenken. Die berühmten vier Spiegelgesetze der Psychologie. Oder einfacher ausgedrückt:

Alles, was ich denk‘ und tu‘, trau ich auch dem ander’n zu!

 

Interessante Zeiten – MacCoach


Aktuelle Lage in Deutschland und Europa

Vor ein paar Tagen wurde ich ganz ernsthaft nach meinem politischen Standpunkt gefragt. Ich lese viel und bilde mir meine Meinung. Politik und politischer Standpunkt. Ich schreibe meine Gedanken auf und dadurch klären sich einige Dinge.

“Ralf? Mal was anderes. Gestattest du mir eine Frage der politischen Natur?Wie stehst du eigentlich zu den politischen Ereignissen im Land und Europa?
Die Antwort ist ja freiwillig;-)”

Eine interessante Frage. Das Wort “interessant”, passt nicht gut in den Kontext. Oder doch. eine gute Frage. Ich muss ein wenig nachdenken um zu versuchen, diese Frage zu beantworten. Es ist eine kleine Herausforderung für mich. Aber ich liebe Herausforderungen. Ich werde die Frage natürlich beantworten. Gerne doch!

Mögest du in interessanten Zeiten leben, auch bezeichnet als Chinesischer Fluch, ist ein Sprichwort, dessen Herkunft nicht eindeutig belegt ist, aber oft der chinesischen Sprache zugesprochen wird. Die erste schriftliche Aufzeichnung hierzu wurde 1936 von dem ehemaligen britischen Botschafter in China, Hughe Knatchbull-Hugessen, in seinen Memoiren verfasst.  Weite Bekanntheit erlangte die Redewendung, als Robert F. Kennedy in seiner Day of Affirmation speech sagte:

„There is a Chinese curse which says, ‘May he live in interesting times.’ Like it or not, we live in interesting times …“
„Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ‚Möge er in interessanten Zeiten leben!‘ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten …“

Oh ja! Wir leben in interessanten, aufgeregten Zeiten. Niemand ahnt, wohin die Reise geht. Und es stellt sich mir tatsächlich die Frage nach meinem eigenen politischen Standpunkt. Ernsthaft. Ich dachte immer, dass ich eher links-liberal denken würde. Aber was im Augenblick passiert, lässt mich wach werden. Ich bin natürlich immer noch ein links-liberaler, keine Angst, ich habe nicht vor, von meinen Grundüberzeugungen abzurücken. Aber da wir eine pluralistische Gesellschaft haben, muss es auch möglich sein, sich ein kritisches Bild zu machen. Und manche Dinge gefallen mir nun wirklich nicht mehr so gut. Ich kann es mir allerdings verkneifen, schrill kreischend meinen Unmut und meine Ängste loszuwerden. Es gibt Dinge, die man nicht mehr loswird, wenn man sie einmal rausgelassen und ausgesprochen hat.
Natürlich habe ich eine Meinung zum Thema Deutschland und Europa. Die Situation ist sehr ernst und ich hoffe, dass Populisten nicht noch mehr Zulauf erhalten. Populisten von rechts, um genau zu sein. Im linken Lager sehe ich im Augenblick nun wirklich nur Verwirrung und Richtungsstreit und schon gar keine Populisten. Was würde eigentlich passieren, wenn die LINKEN die Politik in Deutschland bestimmen würden? Ein Blick nach Berlin öffnet die Augen. Die LINKEN sind in der bundesdeutschen Politik angekommen. Sie sind, wenn man genau hinschaut weitgehend richtig gut ausgebildet und agieren professionell. Ein linker Ministerpräsident wie Bodo Ramelow ist mir wesentlich sympathischer als so manch einer von der CDU oder der SPD.

Aber bin ich deshalb ein Linker? Ich weiß es nicht. Vermutlich sollte es eine Checkliste geben in der man seine Meinungen im Multiple-Choice-Verfahren auswählt und so herausfindet wo man steht. Wenn ich Populismus schreibe, dann schreibe ich natürlich von Populisten der Liga LePen, AfD, Lega Nord und den Brexit-Brandstiftern. Das ist stellenweise so blöd, dass es kaum zu fassen ist. Oder richtig clever. Ich weiß es manchmal nicht. Die öffentliche Meinung in den Medien hat sich in letzter Zeit immer mehr von den Meinungen der Menschen entfernt. Das ist fast so wie damals in diesem kleinen deutschen DDR-Land. Was in den Zeitungen stand, interessiert niemand ernsthaft und jeder wusste, dass es der blanke Unfug ist, was man da lesen konnte. Man sah Westfernsehen und lebte in einem Land, dessen politische Spitze auf einen Mann reduziert war. Heute haben wir Merkel und sie gibt sich – alternativlos. Dabei steht die Alternative bereits im Bundestag. Es ist eine gewählte Partei, die nicht jeder mögen muss. Aber sie ist eine Realität. Egal wie man dazu steht. Links und rechts. Hin oder her. Populismus oder was man auch immer dazu zu sagen hat. Man muss sich damit auseinandersetzen und ich fühle mich wie jemand, der gerade von einer schlimmen Krankheit befallen wird.
Ich habe den Eindruck, dass Vernunft zurückgedrängt wird und dumpfe Meinungen irgendwoher gekrochen kommen. Trübe, dunkle Brühe. Eine Idee kommt manchmal leise und manchmal laut. Sie schleicht sich an oder sie zwingt uns zum Zuhören. Und dann ist sie da und bleibt und entwickelt sich. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft und suchen nach Halt und Sicherheit. Politik wirkt wie ein undurchsichtiger Dschungel.
Es ist ja auch kein Wunder. Wer versteht schon die Untiefen der aktuellen Politik, das Geflecht von Gesetzen und Abhängigkeiten, die vielen Dinge, die nicht offen gesagt werden? Das verunsichert und führt zu einem Gefühl der Ohnmacht für viele. Und dann kommen plötzlich Leute, die alles in Frage stellen und die dem Volk auf’s Maul geschaut haben. Das kommt bei den Leuten an, ohne konkrete Lösungen zu bieten. Allerdings sollten gerade die Politiker der etablierten Parteien sehr nahe an den Bürgern sein und genau hinhören, was die zu sagen haben. Es darf keine Tabus geben. Niemand kann einen Druckkessel permanent unter Verschluss halten. Irgendwann muss ein Sicherheitsventil den Überdruck ablassen oder es kommt zu einer verheerenden Explosion. Aber man kann auch Druck mit fein abgestimmten Geräten messen und registrieren. Genau da liegt das Problem. Demokratie braucht feine Sensoren und Stellschrauben, die sorgfältig für Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen.
Populismus ist nur ein unzuverlässiges Notventil. Es pfeift immer, auch wenn überhaupt kein Grund zur Sorge besteht. Populismus grummelt ständig vor sich hin. Aber wenn Populismus lautstark Druck ablässt, dann ist es Zeit genauer hinzusehen und entsprechend zu reagieren. Die etablierten Parteien reagieren auf überspitzte Töne der Populisten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Protestpartei wie diese AfD wirklich effektiv regieren kann. Sie ist keine wirkliche Alternative. Die Protagonisten dieser Partei sind eine bunt gemischte Truppe. Sie bewegen sich auffällig zwischen arglos, irgendwie alternativ und ahnungslos bis gefährlich rechts. Echter Protest und Brandstiftung sind schwer auseinanderzuhalten. Und dann sind da auch die, die gerne mitkassieren wollen und die nun plötzlich die Chance sehen in die Landesparlamente und den Bundestag einzuziehen für Diäten und Aufwandspauschale. Für viele von ihnen wird das der beste Job ihres Lebens sein. Daran kann man sich schnell gewöhnen.  

Deutschland hat eine starke Achillesferse. Es ist die Exportwirtschaft, die das Land stark gemacht hat. Es ist aber auch die extreme Abhängigkeit von den Exporten, die gefährlich wird. Im Falle einer Veränderung des Status Quo, wie er von Trump angestrebt wird, kann es schnell zu einer schweren Bedrängnis kommen. Es ist vermutlich schon zu spät um der Entwicklung zuvorzukommen. Die einzige Chance ist tatsächlich ein starkes und moralisch führendes Deutschland in enger Zusammenarbeit mit Frankreich und Großbritannien. Europa muss schnell und zielstrebig neu gedacht werden. Eine Rettung einzelner Länder wie Griechenland durch repressive Maßnahmen wird nicht ohne Weiteres möglich sein. Italien kann nicht gerettet werden.
Die deutsche Politik hat es sich in den vergangenen Jahren zu leicht gemacht. Wir brauchen eine neue Agenda für ganz Europa und auch für Russland und Nordafrika. Was passiert, wenn sich die USA weiter so durchsetzen, wie es momentan der Fall ist?
Deutschland, Kanada, England, Frankreich und Japan, die Beneluxländer und Skandinavien müssen sehr eng zusammenarbeiten. Osteuropa sollte sich keine eigenmächtigen Wege mehr leisten. Europa muss als Einheit auftreten.

Die EU-Staaten haben auf dem G7 Gipfel klare Aussagen gemacht. Das ist richtig und eindeutig. Die Merkel-Regierung muss  die Vorschläge von Macron aufnehmen und Europa stark machen. Eine gemeinsame Finanzpolitik muss eine europäische sein. Deutschland darf nicht nur an sich denken. Das war in der Vergangenheit der Fall und das darf in der Zukunft nicht so bleiben. Europa kann nur als Einheit funktionieren. Europa muss Leuchtturm sein für eine starke liberale Demokratie. Die Demokratie, die wir haben, muß erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehört auch eine klare militärische Kraft, die es heute nicht gibt. Auf die USA können und dürfen wir uns in Zukunft nicht mehr verlassen.
Wie stehe ich zur AfD? Diese Partei wirkt destruktiv und betreibt eine nationalistische und populistische Politik unterster Schublade. Sie wird kein einziges Problem lösen. Aber sie wirft auch Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen.

Merkel hat unverzeihliche Fehler gemacht und sie muss schnell Antworten auf alle aktuellen Themen finden. Aber sie hat auch vieles richtig gemacht. Sie geht mit der Präzision einer Wissenschaftlerin, die Schach spielt, vor. Manchmal wirkt das wenig empathisch und kalt. Aber wahrscheinlich braucht Deutschland kühle Köpfe an der Spitze. Nicht umsonst lieben wir den coolen Helmut Schmidt, der mit hanseatischem Understatement die Dinge auf den Punkt gebracht hat.  
Die Lage ähnelt noch nicht der in den frühen dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals hatte die Weltwirtschaftskrise die erste deutsche Demokratie in kürzester Zeit an den Abgrund geführt. Ohne diese wirtschaftliche Krise wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Vor dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse befand sich die junge Republik sogar im Aufschwung. Die Goldenen Zwanziger Jahre lebten von der Aufbruchstimmung nach dem Weltkrieg und der Katerstimmung danach.  
Wenn jetzt ein Mann oder neuerdings auch eine Frau auftreten würde, die gezielt die Demokratie beseitigen wollte, würde sie mit ziemlicher Sicherheit eine Plattform finden. Das darf aber nicht passieren. Dem muss ganz klar etwas entgegengesetzt werden. Aber was?
It’s the economy – stupid! Ganz klar. Es geht um die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft. Niedriglohnsektoren, die am Ende eines Arbeitslebens nicht einmal eine ausreichende Rente ermöglichen, gehören in den Fokus der Politik. Auf der anderen Seite steht die Digitalisierung und das Freisetzen von menschlicher Arbeit durch Künstliche Intelligenz und Intelligente Maschinen. Was passiert mit den Menschen, den Bürgern, wenn Maschinen deren Jobs übernehmen? Wozu ist die Politik da? Was ist das Ziel? Wo ist die Vision? All diese Fragen stehen heute nicht einmal auf einer Agenda.

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, sagte Helmut Schmidt. Aber ganz ohne eine Idee, wohin die Reise geht, funktioniert Politik nicht. Die Menschen wollen Sicherheit und Chancen. Bildung gehört zu den Top-Themen. Abgehängte, schlecht gebildete Menschen wählen aus dem Bauch heraus. Diese Menschen vertrauen den Eliten nicht. Sie spüren Angst und Unsicherheit. Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Eine explosive Gemengelage.
Eine der zentralen Fragen in der EU ist das Recht auf Einwanderung. Ich nenne das Bürgerrecht. Es muss ganz klar definiert werden. Wer ist Bürger und hat Rechte und wer ist es nicht? Die einzige Frage, die sich dann stellt, ist die, wie man Bürger werden kann.
Zu den Pflichten von EU-Bürgern gehören eine Reihe von Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Demokratie festigen, den sozialen Zusammenhang erkennen und unterstützen gehört ebenso dazu wie kritische Begleitung von Politik und Protest. Diese Demokratie muss aktiv beschützt und ausgebaut werden.
Ach ja: Afrika gehört auf die Agenda. Das ist unser Nachbarkontinent, der dringend Hilfe braucht. Die Flüchtlingsströme haben ihre Ursachen. Europa kann helfen. Das wird Geld kosten, aber es ist eine der wichtigsten Investitionen, die Europa zu tätigen hat.   

Über Trump muss ich nicht viel sagen. Er ist nach wie vor ein gefährlicher Clown, ein wahrer Horror-Clown, der Politik betreibt wie eine Fernsehshow. Der Kim-Trump-Gipfel war nur Show. Selbst die Konservativen der GOP sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir den vielen Flüchtlingen aus Krisengebieten mit einer Art von Integration helfen können, die bisher in Deutschland noch nie funktioniert hat. Darauf sind die armen Menschen überhaupt nicht vorbereitet. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert und auch in dieser Hinsicht tickende Zeitbomben, denen wir alleine aus Kapazitätsgründen überhaupt nicht helfen können. Es gibt einfach nicht genügend persönliche Sozialbegleiter, Therapeuten und Coaches für diese Menschen. Das ist ein riesiges Problem. Wir schaffen das!? Selbstverständlich nicht. Wir hätten es schaffen können, wenn man die richtigen Maßnahmen ergriffen hätte, als die Flüchtlingskrise auf uns zurollte. Damals, als die Menschen kamen. Warum eigentlich hätte man sie nicht einfach erstmal in großzügig angelegte Siedlungen, ehemalige Kasernen oder andere Einrichtungen führen können um sich dort sehr zentral und gezielt für Bildung, Betreuung und Versorgung zu kümmern? Anschließend hätte man genügend Zeit gehabt über eine wie auch immer geartete Form von Integration nachzudenken.  
Aber inzwischen wird immer deutlicher, dass die vielen Menschen nicht auf die Integration in Europa vorbereitet waren und die Europäer wurden kalt erwischt von den einsamen Entscheidungen ihrer Politiker.

Also wie ist nochmal die Lage in Deutschland und Europa? Es ist unübersichtlich und es fehlen die Standpunkte und Visionen. Ich bin einigermaßen verwirrt von so vielem Wirrwarr. Ein altes deutsches Wort, aber vermutlich kein gutes. Viele Ängste und Unsicherheiten sind nur in unserem Kopf. Es kommt heute auch darauf an, wie man Ideen und Gedanken filtert, die wir an uns heranlassen. Dazu gehören ethische und moralische Standpunkte, Kunst und Kultur und eine gute Ausbildung. Machen wir uns nicht gemein mit Leuten, die selber wie ein Wackelpudding agieren und die keinen festen Standpunkt haben. Gehen wir auf die Menschen zu und hören wir, was sie zu sagen haben. Es gibt bereits viel zu viele, die sich nicht mehr trauen irgendetwas zu sagen?
Was meinst du eigentlich, aufmerksamer Leser? Wie gehst du mit deiner Angst um? Was tust du um dir einen klaren Blick und einen klaren Standpunkt zu erarbeiten?

Wir befinden im Europa, Deutschland, Berlin im Juni des Jahres 2018. Die Fußball-WM in Russland hat gerade begonnen. Ich lese und schreibe und spreche mit interessanten Menschen. Schon wieder dieses “interessant”. Klar, dass es dir nicht gefallen wird. Aber interessante Zeiten sind genau die Zeiten, in denen man aufmerksam sein muss.

Ich bin ein aufgeklärter Realist. Links oder Rechts sind nicht die Schubladen, für die ich mich interessiere. Ich stehe zu den Wurzeln meiner Erziehung und ja, auch meines christlichen Glaubens. Und das ist wieder ein anderes Thema, dass ich bestimmt nocheinmal aufgreifen werde.

Power Of Love – Dont’t forget these words!


Yes! Love is the way, we have to go for. My advise as a coach: think everyday about love, the people around you and think and believe in God! That’s all!

Hass – Die Rache der Feiglinge – MacCoach


Hass ist die Rache des Feiglings dafür, daß er eingeschüchtert ist. /George Bernard Shaw/

Womit schon alles über Hass und Intoleranz gesagt ist. Hass ist die Rache des Feiglings. Punkt. Und wer will schon ein Feigling sein. Also: Weg mit dem Hass und her mit Großherzigkeit und aufgeklärtem Denken. Hass ist die Folge von Ohnmacht und Hilflosigkeit.

René Descartes zählte in seinem 1649 erschienenen Aufsatz über die „Leidenschaften der Seele“ den Hass zu den „sechs ursprünglichen Leidenschaften“. Er wird, wie die anderen Leidenschaften auch, von der Seele nicht etwa hervorgebracht, sondern tatsächlich „erlitten“, von außen aufgedrängt. Hass ist zwar schädlich, sagt Descartes, doch hilft er uns, Dinge, die von Übel sind, zu meiden. Damit ist Hass der Widerpart der Liebe. Wo er abstößt, zieht sie an.

Ich hasse meine eigene Unzulänglichkeit, meine Unfähigkeit entspannt zu genießen und immer gelassen zu sein. Ich hasse oft, wenn ich mich nicht so freuen kann, wie ich eigentlich sollte. Liebe beinhaltet auch immer die Möglichkeit abgelehnt oder irgendwann verlassen zu werden. Aber deswegen Liebe in Hass verwandeln? Nein. Niemals. Ich denke nicht, dass man den Menschen hassen kann, den man einmal wirklich geliebt hat. Aber vielleicht gehören Hass und Liebe doch irgendwie zusammen. Londoner Forscher haben herausgefunden, dass zwei Gehirnareale, die bei romantischem Liebesempfinden aktiv sind, auch von Hassgefühlen befeuert werden. Die Wissenschaftler glauben, damit zu erklären, „warum Liebe und Hass im wirklichen Leben so eng beieinander liegen“. Als der gefürchtete Stasi-Chef Erich Mielke der Volkskammer gegen Ende der DDR versicherte, „ich liebe doch alle“, meinte er also womöglich: „Ich hasse doch alle.“ Die Liebe der Stasi ist von Hass nicht zu unterscheiden. Es wird deutlich, dass die propagierte Liebe zu den Menschen durch Intoleranz und Ohnmacht, schnell zu Sarkasmus und Hass führen kann. Es gibt Menschen, die hassen so inbrünstig und genießen dieses Gefühl, weil sie der Liebe nicht trauen.

Wer aufrichtig hasst und darüber reden möchte, sollte sich einen Gesprächspartner suchen, der die Zusammenhänge versteht. Ein Coach sollte dazu in der Lage sein.  

Ein Leben ohne Hass ist ein erstrebenswertes Leben. Wer hasst, schränkt sich selbst ein.

 

Erwachsen werden ist wie sterben – MacCoach


Erwachsen werden ist wie sterben

„Sich treu bleiben? Das ist ein Kampf“ Niemand will erwachsen werden, sagt die Philosophin Susan Neiman. Erwachsene sind gestresst, haben Geldsorgen, sterben bald. Warum es sich trotzdem lohnt.

Was soll’s? Leben bedeutet sterben. Am Anfang wachsen wir wie verrückt und lernen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und dann beginnt der Prozess des langsamen und immer schnelleren Verfalls. Am Ende geht es wieder mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und dann ist Schluss.

“Das Leben ist hart, ungerecht und tödlich.”,

sage ich immer mit einem Lächeln. Und es scheint fast, als ob ich keine Angst vor dem Tod hätte. Doch, ich habe Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor Armut und Bedeutungslosigkeit. Angst vor dem Tod. Natürlich.

Also. Klatschen wir in die Hände und überlegen mal, was zu tun ist um mit der Angst umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Was bedeutet es, wenn man nicht der strahlende Held ist, sondern nur der zweite Mann hinter dem Helden? Was ist, wenn man nicht Steve Jobs ist, sondern Jonathan Ive? Was ist, wenn man kein Held ist, sondern einfach nur ein integrer Mann ist, der am Ende seines Lebens immer noch als ein angenehmer und aufrichtiger Begleiter durchgehen kann?

“Auf der anderen Seite gibt es zu viele kleine und ebenso erfolgreiche Arschlöcher, die ihr Leben lang gegen die eigene Bedeutungslosigkeit angerannt sind und über Leichen gegangen sind.”, sagte mal ein kluger Mann zu mir. “Und es hat ihnen nichts genützt. Im Gegenteil: Sie sind keine kleinen Arschlöcher geblieben, sondern Riesenarschlöcher geworden.”

Als ich das hörte, beschloß ich kein Arschloch zu werden. Weder ein kleines noch ein großes…..

Wir brauchen wenig Technologie um das wichtigste Werkzeug zu benutzen, das wir haben. Es ist das Gehirn und unser logisches Denken. Ich habe mich immer gefragt, warum unser Gehirn manchmal so verrückte Dinge mit uns anstellt. Es blockiert uns. Es macht uns ängstlich. Es verstellt uns den Blick für offensichtliche Dinge. Es spielt Katz und Maus mit uns. Dabei muss man nur einen offenen Geist behalten und sich immer darüber im klaren bleiben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.   

Ich bin Coach. Es gehört zu meinen Aufgaben mit Erwachsenen zu reden. Und ich habe bemerkt, dass es einen Wunsch gibt, der mit dem Lebensalter immer stärker wird. Es ist der Wunsch, rechtzeitig abgebogen zu sein und kein großes Arschloch zu werden. Oft ist es viel zu spät. Aber es gibt eine gute Botschaft. Unser Gehirn macht uns gerne etwas vor. Und es ist niemals zu spät, sein Leben zu ändern.

Das steht schon in der Bibel, dass es möglich ist:

Sogar aus einem finsteren Arschloch kann ein guter und attraktiver Mensch werden. Aus einem Saulus ein Paulus. Und: Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde.

Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen um einen grundlegenden Wandel zu schaffen.

Wie das geht? Ganz einfach und doch so schwer. Es müssen Glaubenssätze zerstört werden. Hier ist so einer. “Der Mann ist viel zu gut für diese Welt. Er ist naiv und wahrscheinlich ist er dumm.Er hat keinen Biß!” Kennen wir doch alle, dieses Denken. Es wird uns immer wieder gezeigt, dass die Guten die Dummen sind.
Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. “Gut ist nicht dumm!”
Ich habe Bill Gates vor Augen. Der Mann war als junger, erfolgreicher Softwaremilliardär wahrhaftig kein Musterknabe in Sachen “Gut sein”. Er war eher das Gegenteil davon. Er betrieb ein skrupelloses Geschäft und er nutzte rücksichtslos seine Chancen. Er verkrachte sich mit Menschen, die er eigentlich bewunderte. Sein Kampf gegen Steve Jobs spricht Bände. Aber auch Jobs war alles andere als ein Heiliger. Es ist schade, dass wir ihn so früh verloren haben. Bill Gates ist heute das, was manche einen Gutmenschen nennen. Er ist der Gegenentwurf eines Donald Trump, der offenbar immer noch nach einer Bedeutung sucht. Hoffentlich wird ihm erst nach seiner Amtszeit klar, dass er einfach nur Donald Trump ist, kein Mann von Bedeutung. Im Gegenteil.
Gates nutzt seine Milliarden um Bildung und Gesundheit voranzubringen. Die Welt kann besser werden, ist seine Botschaft. Und die Welt wird immer besser. Auch wenn uns die täglichen Nachrichten etwas anderes berichten. So viel News war nie. Und es ist wie eine verrückte Schleife, wenn wir immer nur an die ständig zusammenbrechenden Twin Towers denken müssen. Wir haben es einfach zu oft gesehen und es wird ständig wiederholt.   

Es gibt Menschen, die sich als glücklich bezeichnen würden. Egal was passiert, sie sehen die Welt positiv und für sie scheint die Sonne immer. Was sie ja auch tut: Über den Wolken und auf der Tagseite der Erde. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist kein Unglück wenn man nicht ein Napoleon oder Nero, oder Schlimmeres geworden ist.

 

Mut zum Coaching? – MacCoach


Bist Du stark genug für Coaching?

Die Frage habe ich mir selber oft gestellt. Ich habe vor Jahren eine Coachingausbildung absolviert, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit Coaching den besten Beruf gefunden habe, den ich mir vorstellen kann. Ich, als Coach. Das passt. Aber machen wir einmal einen Perspektivwechsel in Richtung Coachee. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Coach muss in der Lage sein sich in die Situation seines Gegenüber zu versetzen. Und spätestens wenn ich mir vorstelle mich selbst coachen zu lassen, habe ich meine Zweifel und stelle mir die Frage ob das in meiner Situation überhaupt einen Sinn macht. Willkommen im Club! So wie mir geht es vielen anderen. Das ist übrigens genauso, wenn es um Chefs geht oder um Nachfolge. Mein Selbstverständnis macht mich zu einem Menschen, dem man gerne folgen mag, dessen Ideen brillant sind und der von vielen anderen Menschen gemocht wird. Aber was passiert, wenn das gerade nicht der Fall ist.
Ja, ich weiß. Ich habe meine Mechanismen und Verhaltensweisen, wenn ich Ablehnung erfahre. Das sind genau dieselben “Lösungen”, die jeder Mensch beherrscht. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Flucht, sich in sich selbst zurückziehen und natürlich Aggressivität. Womit wir wieder bei möglichen Ursachen für cholerisches Verhalten wären. Es ist auch denkbar, dass man beginnt, seine potentiellen Gegenspieler zu bekämpfen, indem man sie unfair kritisiert oder sich Taktiken zurecht legt um sie zu schlagen. Unter Umständen mit unlauteren Mitteln.

Mit Coaching hat das nur indirekt zu tun. Das ist nur das Vorspiel. Wir müssen lernen ehrlich zu uns selbst zu sein und wir brauchen einen Gesprächspartner, der sich in uns hineinversetzen und mit uns ein paar Schritte gehen kann. Ein Coach macht das genau so. Aber wo finden wir den richtigen Coach, der zu uns passt?
Es gibt ihn, diesen Menschen, der uns gut coachen kann. Wir müssen es nur zulassen. Wir müssen stark sein, für Coaching und wir müssen offen sein für einen guten Coach, der behutsam und manchmal auch offensiv mit uns umgeht. Er darf das, wenn wir ihm die Erlaubnis erteilen.
Ich zum Beispiel habe ein Ziel: Ich möchte ein ausgezeichneter Coach sein, der über seine Tätigkeit schreibt und anderen Coaches hilft, erfolgreich zu sein. Ich möchte tatsächlich meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich möchte mir meine Kunden wirklich aussuchen können.
Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe. Aber ich muss noch besser werden. Das hat nicht nur mit Marketing zu tun. Die meisten Coaches und Berater sind permanent in der Akquise. Sie sonnen sich in ihrer Großartigkeit und beherrschen die Kunst des Selbstmarketing wie kaum ein anderer. Aber sind sie wirklich die guten Coaches, die es braucht? Ich habe meine berechtigten Zweifel. Auch das gehört dazu.

Die Frage ist immer, ob wir bereit und mutig genug sind um uns selbst einem ausführlichen Coaching zu stellen.

Soviel zu meiner Bauchnabelschau: Und nun geht es los: Ich suche Geschichten von Coaches, die bereit sind von ihren Erfolgen und Misserfolgen authentisch zu berichten. Habt nur Mut! Ich beiße nicht. Ich bin Jäger und Sammler. Ich möchte gerne Geschichten des Erfolgs, aber auch des Zweifels und der langen Wege hier lesen und möglicherweise hier auf MacCoach veröffentlichen. 

Raus aus der Blase – Coaching – MacCoach


Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner eigenen Blase.
Es kommt darauf an sie zu verlassen um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel.
Fragen stellen.
Keine einfachen Antworten suchen.
Darauf kommt es an

MacCoach –

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen. Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.

Mentor finden – Einstellung prüfen – MacCoach


Mentor werden ist nicht schwer, Mentor sein dagegen sehr……/abgewandeltes Sprichwort/

Das Original lautet so:

Vater werden ist nicht schwer.
Vater sein,
dagegen sehr.

Mentor sein ist so etwas wie Vater sein. Es hat etwas mit vertraut machen und Vertrauen zu tun. Ich erinnere mich an Antoine de Saint Exupery und seinen kleinen Prinzen im Gespräch mit dem Fuchs. “Man ist zeitlebens für den verantwortlich, den man sich vertraut gemacht hat.” Ein Mentor tut genau das.

Aber heute will ich mal über den Gegenpart sprechen. Es geht um den sogenannten Mentee.
Achtung! Die Analogie muss ich bringen: Coach <-> Coachee, Mentor <-> Mentee. Gut!

Also, die Frage ist, wie man überhaupt Mentee wird. Wir muss ein Mensch sein, der einen Mentor sucht? Was würden Sie denken?

Wie müsste ein Mensch auftreten, wie müsste er sich verhalten und wie müsste er auf Sie wirken, wenn sie ihn unterstützen und nach vorne bringen wollen würden. Was müsste so ein Mensch mitbringen um es Wert zu sein unterstützt zu werden?

Aus der Sicht eines Mentors oder auch eines Lehrers, der seine Schüler weiterbringen will, wird es deutlich.

Ein guter Mentee muss aufgeschlossen und freundlich sein. Er muss lernfähig sein und sollte offen für positive Kritik sein. Sie oder er sollte das Feedbackgespräch beherrschen.

Ich wechsele jetzt mal in das freundlichere Du. Wie kannst du einen Mentor für dich begeistern? Stell dir vor, du hast ein Vorstellungsgespräch bei einem geeigneten Mentor.

Eine Regel im Feedback, lautet: Wenn du kritisiert wirst, dann rechtfertige dich nicht. Sage einfach: “Danke! (für das Feedback)” und damit ist bereits alles gesagt. Stell dir vor, du gibst einem Schüler einen wichtigen Tipp und der erklärt die vorlaut, warum du im Unrecht bist. Ist das eine hilfreiche Atmosphäre? Ich glaube nicht!

Schüler und Studenten. Lernende und Studierende, neigen oft dazu Dozenten und Professoren mit ihren eigenen Vorstellungen zu vergleichen.
“Der alte, kleine, leise Mann da vorne, will mir etwas beibringen? Ich aber kann sogar schon Google fragen!” Merkst du was? Wir neigen dazu, anderen Personen unsere eigene Welt überzustülpen und gleichzeitig werten wir unser Gegenüber ab. Wie kann man von einem Menschen etwas lernen, der aus unserer Sicht keine Ahnung zu haben scheint?  Schlimmer noch: Wie können wir zu so jemand Vertrauen aufbauen und ihn dazu bringen uns voran zu helfen? Also liebe Freund der Sonne: Augen auf bei der Suche nach einem geeigneten Mentor. Es könnte der unterbewertete Lehrer sein, der vor dir steht. Der könnte dich weiter bringen. Das gilt für die meisten unserer Lehrer.
Die sind nicht dumm! Im Gegenteil! Augen auf bei der Auswahl eines Mentors. Und vor allem: Überlege dir, ob du überhaupt attraktiv genug bist um ein guter Mentee zu sein. Attraktiv im Sinne von: Lernfähig, aufmerksam, offen, tolerant, fleißig, freundlich etc.

Denn genau so solltest du sein, wenn du einen Mentor suchst. Sonst funktioniert das nie!

 

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.

Muße – MacCoach


Lasst uns unsterblich sein!

Wir Mitteleuropäer haben von Kindheit an gelernt, was es heißt ein schönes Leben zu leben. Wir haben gelernt, dass Müßiggang aller Laster Anfang ist und dass wir immer fleißig arbeiten müssen. Ohne Fleiß kein Preis!

Einen Tag ungestört in Muße zu verleben, heißt
einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.
/* chinesische Weisheit */

Einen Tag unsterblich sein,

einen Tag ungestört,

in Muße zu verleben.

Ohne Sorgen,

ohne Not.

Doch was bedeutet Muße?

Muße ist jene Zeit, in der man frei seinen Interessen nachgehen kann.

Keine Pläne, keine Termine, keine Unterbrechung.

Einfach tun, was man vor Langeweile so tut.

Lesen, Sonne genießen, spazieren, träumen, denken, schreiben.

Langeweile ist Luxus.

Ich weiß du siehst das anders.

Umdenken!

Die Abwesenheit von Arbeit und Streß bedeutet für uns allzu oft Angst und Unruhe.

Was ist das denn? Hast du denn nicht zu tun? Wozu bist du gut? Verschwende deine Zeit nicht!
Mach was, was dich weiter bringt!

Wohin? Was für eine Frage? Was bist du denn für einer? Hast du nichts zu tun? Oder was ist mit dir los?

Das macht die Menschen krank.

Ich kenne dieses Gefühl genau.

Es macht uns verdächtig, wenn wir Zeit verschwenden.

Allein das Wort Verschwendung. Undenkbar!

Die Suche nach der Mitte?

Esoterischer Unfug!

Wo führt das hin? Wo kommst du an?
Hast du eine Idee, was richtig und was falsch ist?

Sabbatical. Auszeit. Ruhe.

Pause.

Neustart.

Spiritualität. Zeremonie. Konzentration auf Rituale und Liturgie.

All das kann Muße bedeuten.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Zielfindung.

Wer bin ich und wo gehe ich hin?

Du wirst geboren, wirst erwachsen, lebst, arbeitest, alterst, lebst und stirbst.

War das alles? Was kommt da noch?

Was ist der Sinn? 

Muße kann auch bedeuten, dass man in seiner Arbeit ganz aufgeht, sich auf das Hier und Jetzt konzentriert, egal was man tut.

Ich nenne Muße „Flow“ und schon schließt sich der Kreis.

 

 

Hier ein aufschlußreicher Beitrag zum Thema:

 

 

MacCoach – was ist das denn? – MacCoach


MAC COACH

Als ich vor ein paar Jahren mit dem WordPress-BLOG begann, wählte ich den Namen MacCoach. Coach ist klar. Es geht hier um Coaching. Aber was bedeutet eigentlich das Mac?

Ich mag die Beatles. Paul Mc Cartney liegt auf der Hand. McDonalds fällt mir ein. Aber das ist ja eher kein Qualitätsmerkmal.

Die Zugriffzahlen zu MacCoach steigen und ich muss etwas aus der Marke machen, zu der sich das langsam zu entwickeln scheint.
MAC, MAC…..was bedeutet MAC?

Maximaler AufmerksamkeitsCoach. Vielleicht. Nein. Das ist blöd.
Choleriker ist ein Thema. Etwas mit Arschloch-Coach. Auf gar keinen Fall!

 

  1. Augenhöhe. Angenehm. Allgemein. Ahnungslos. Argumente. Ambiente. Agil. Aufmerksamkeit ….. Ich habe keine Idee

Akzeptanz! HEUREKA! Darum geht es beim Coaching! Ich akzeptiere meine Klienten und das sollte jeder Coach und Therapeut als Erstes tun. Maximale Akzeptanz Coaching. MAC!
In Englisch: Maximum Acceptance Coaching – or Multiple Acceptance Coaching

“multiple acceptance coach” bedeutet: Mehrfacher Akzeptanztrainer. Oder Vielseitig. Vielseitigkeit ist mein zweiter Vorname. Ich bin neugierig auf neue Herausforderungen und stehe gerne für aussergwöhnliche Dinge zur Verfügung. 

Akzeptanz. Akzeptiere Dich wie Du bist! Ich akzeptiere Dich! Das ist der Ausgangspunkt für jedes Coaching. Darum geht es. Und nun weiß ICH auch ENDLICH, warum ich -unterbewusst!- den Namen MacCoach gewählt habe. Es geht um Schnell und Gründlich, also grundlegend. Es geht darum nach einem kurzen Coaching MAXimale Veränderungen zu initiieren. MaxCoach geht vielleicht auch. Aber Mac ist OK. Immer wenn ich den Namen meiner Webseite nenne, dann denken die Leute: Ganz schön ambitioniert. Mac, wie der Apple Mac. MacCoach. Aha! Und die merken sich das in der Regel sofort.

Maximale Aufmerksamkeit – geht auch. Das ist ein wichtiger Punkt. Jeder Klient verdient die maximale Aufmerksamkeit.

Akzeptanz. Das ist der Startpunkt. Das ist herauszuarbeiten und dann mit einem stabilen Fundament zu festigen. Wer bist Du? Wohin willst Du? Auf welchem Grund stehst Du? Wie stabil ist Dein Fundament?

Und so kann ich mit MacCoach weitermachen. Multiple/Maximale Akzeptanz ist die gute Grundlage eines Coachings. Darauf baut sich alles andere auf.

 

Was Coaching nicht ist – MacCoach


Was Coaching nicht ist

Es gibt viele Vorstellungen, was Coaching ist. In den meisten Fällen ist es das ausgerechnet nicht. Coaching ist keine Beratung, denn das ist Beratung. Coaching ist keine Seelsorge, keine Handlungsanweisung, keine Gebrauchsanleitung, kein Karrierebooster, keine Therapie, kein Training. Und Coaching ist natürlich all das – und noch viel mehr.
Verwirrend! Was also ist Coaching?
Coaching ist: (Aber das ist gar nicht das Thema!)
Kümmern wir uns zuerst einmal darum was Coaching alles nicht ist.

Ein Coach gibt keine Ratschläge oder Handlungsanweisungen. Ein Coach belässt den Klienten in seiner Welt und versucht die Welt des Klienten zu begreifen um Prozesse in Gang zu setzen, die den Klienten in die Lage versetzen, seine Ansichten zu verändern und sich weiter zu entwickeln.

Wer also einen Coach aufsucht, um zum Beispiel schnell einen neuen Lebenslauf für die Jobsuche zu erstellen oder eine Handlungsanweisung für beruflichen Erfolg zu erhalten, ist im Grunde falsch. Ich weiß, dass es jede Menge Coaches gibt, die genau so etwas anbieten. Aber das greift zu kurz. Coaching geht tiefer und ist viel mehr als das.

 

Der Coach eines Fußball- oder Basketballteams wird von vielen als Trainer gesehen. Im Sport ist das Synonym Coach = Trainer besonders tief verankert. Reines Ablauftraining ist es nicht was ein Coach wirklich macht. Es hat sehr viel mit psychologischer Beratung zu tun und es zeigt sich sehr deutlich, dass ein reiner Psychologe hier völlig fehl am Platze wäre. Der Coach eines Sportteams muss eine Ahnung von dem Sport und der Welt der Spieler, Trainer, Zuschauer haben. Eine fundierte Ahnung. Das ist vielleicht besser. Ein Coach muss sich auf jeden Fall in die Gedankenwelt und die Wirklichkeit der zu coachenden Gruppe hineinversetzen können. Und hier sind wir wieder beim Coaching von Managern und Unternehmern. Ein Geschäftsführer braucht in der Regel keine Beratung rund um sein Kerngeschäft. Wenn er etwas wissen möchte, was er noch nicht weiß, holt er sich Berater. Berater sind hier keine Coaches. Ein Coach ist sehr viel mehr als das.

Also: Coaching ist definitiv keine Expertenberatung. Im Gegenteil. Der Coach darf und muss Fragen stellen können, die implizieren, dass der Coach keine Ahnung von der Welt des Klienten hat. Er muss sie kennenlernen und deshalb genau diese Fragen stellen. Coaching ist nicht: alles bereits zu wissen und mit dem Kopf zu nicken, sich auf die Schulter zu klopfen und mit einem freundlichen Lächeln auseinander zu gehen. Coaching kann sein: “Herr Lehmann-Mohnstein: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag lang? Wie ist der typische Tagesablauf bei Ihnen?” Solche Fragen sind ein Ausschlusskriterium für einen Berater. Ein Coach darf das. Ein Coaching ist genau das.

Der Coach ist in der Lage, in die Welt des Coachee hineinzutreten und ihn in die Lage zu versetzen, seine eigenen Ressourcen zu erkennen und zu aktivieren.

Digitales Punktesystem für Menschen in China – Albtraum oder Chance? – MacCoach


Soziales Punktesystem in China – Alptraum oder Chance?

In China wird derzeit der ein digitales Punktesystem für Menschen eingeführt. Es ist so etwas wie ein Rankingsystem, das den sozialen Wert der Individuen kennzeichnet. Sozial wertvolle Menschen bekommen ein Triple A, Straftäter, Schulverweigerer und Kriminelle werden sozusagen auf Ramschniveau herabgestuft. Das hat gravierende Wirkung auf alle Bereiche des Lebens bis hin zur Rente. Eine Vision wird Wirklichkeit im Reich der Mitte. Aber lesen Sie selbst:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/China-schafft-digitales-Punktesystem-fuer-den-besseren-Menschen-3983746.html?seite=all

Vor 20 Jahren hatte kaum jemand ausserhalb der DDR ein Profil. Profiler beschäftigten sich damals nur mit Kriminellen. Die Stasi machte aus jedem Bürger eine Einheit mit einem Profil. Kaum vorstellbar, wenn die weitergemacht hätten. Heute hat jeder von uns, der ein Smartphone besitzt ein nahezu lückenloses Profil. Das System weiß genau, ob sich der User öfter in der Universität oder in einem Kino aufhält. Es registriert wo wir wie lange einkaufen und wie lange wir uns an Orten aufhalten, die niemand etwas angehen. Das System weiß genau wer wir sind und wo wir wann waren. Es zeichnet jede unsere Aktivitäten auf und wenn wir zum Beispiel Facebook mit unserem Musikgeschmack und unseren Lieblingsaktivitäten füttern, weiß es auch das. Und das ist erst der Anfang.

Es gibt viele Möglichkeiten um Kriminelle und sozial Auffällige zu identifizieren, wenn man derartige Daten besitzt und sie auswerten darf. In China darf man das. In einem demokratischen Rechtsstaat darf man das nicht. Aus gutem Grund. Denn die Auswertung von BigData auf die soziale Kompetenz von Bürgern hin, löscht Freiheit, wie wir sie kennen, komplett aus.

Allerdings sind die Daten auch in den westlichen Demokratien längst verfügbar und stehen zur Verfügung. Die großen Internetkonzerne haben eine Machtfülle angehäuft, die das Potential von Orwells BIG BROTHER bei weitem übersteigt. BIG BROTHER 4.0 is arriving.

Stellen wir uns vor, dass jeder Bürger in einem sozialen Rankingsystem eingestuft wird, wie es zur Zeit in China eingeführt wird.
Das hätte auch Vorteile, die diskutiert werden können. Gewiss, die liberale Freiheit wäre ausgelöscht. Aber vielen Menschen wäre das egal, wenn man ihnen die Vorteile derartiger Systeme vor Augen führt.
Die Guten werden belohnt und die Schlechten werden bestraft. Die Guten haben Zugang zu besseren sozialen Systemen – medizinische Versorgung, Bildung, Wohnung, Rente etc. Die Schlechten werden herabgestuft und werden ihr Leben lang bestraft für soziale Inkompatibilität.
Eine Jugendsünde belastet das gesamte weitere Leben, es sei denn man punktet mit Dienst in der Armee, beim Geheimdienst oder bei gefährlichen Arbeiten, wie die Arbeit in einem Atomkraftwerk oder einer Kohlemine. Triple-A-Bürger brauchen keine Sorge zu haben, was ihre Zukunft betrifft. Sie bekommen einen erstklassigen Pflegeplatz im hohen Alter und der Staat garantiert ihnen ein schönes Leben und ein angenehmes Ende.

Die  Bösen landen in der Gosse.  
Im Westen wird so etwas mit Geld erledigt.

Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Chance oder Albtraum? Die Diskussion ist eröffnet.

 

 

Der starke Mann – Populär vs. Populist – MacCoach


Viele Menschen wollen starke Politiker

Ein starker Mann also. Das hatten wir doch. Und es ist gründlich in die Hose gegangen.
Ja doch!: Politiker sollten kompetent sein und populär.
Sie sollten aber auch kompetent und verlässlich sein. Verantwortungsbewusst und natürlich populär, nicht populistisch.
Sie müssen der Wahrheit verpflichtet sein und authentisch und sie sollten wissen, dass sie nur dem Land dienen dürfen und niemals sich selbst. Aber das wird schnell vergessen. Macht korrumpiert und Absolute Macht korrumpiert absolut.
Das, was in einer Demokratie selbstverständlich ist, oder sein sollte, scheint immer mehr in Gefahr zu sein, weil die Menschen den Eindruck haben, dass da jemand abhebt.
Ich bekomme regelrecht Bauchschmerzen, wenn ich das alles weiterdenke.
Ich kann in der Ich-Form schreiben, wenn ich über einen Politikstil schreibe, den wir uns wünschen sollten.
Ekelhaft primitiver Populismus ist möglicherweise eine clevere Taktik, wenn man bestimmte Ziele erreichen will. Aber was für Ziele sollen das sein, die unter einer derartigen schlechten Stimmung erreicht werden sollen? Wo soll das hinführen? Was soll erreicht werden?
Und dann kommen Fragen wie:
Brauchen wir eigentlich einen starken Mann? Oder eine starke Frau?


Wenn ein Deutscher so etwas fragt, dann denken alle gleich an Adolf Hitler. Es klingeln sämtliche Alarmglocken und natürlich ist es ein absolutes Tabu-Thema. Nein, so etwas wie Hitler wollen wir nicht. Wir wissen ja, wohin das geführt hat. Aber es ist auch klar, dass wir in einer anderen Zeit leben. Hitler wird nicht aus der Gruft steigen, wo immer man ihn auch vergraben hat. Aber ein deutscher Trump könnte wie aus dem Nichts erscheinen und mit einer Mischung aus Dummheit und anzüglicher Frechheit die dumpfen Gefühle ansprechen, die ganz tief in unserem Unterbewusstsein stecken. “Wenn du deinen Nachbarn nicht magst, dann vertreibe ihn.”, könnte so ein dumpfes Gefühl sein. Natürlich muss man mit seinen Nachbarn gut auskommen. “Aber was ist, wenn das Arschloch jeden Tag Grillfeste in seinem Garten veranstaltet und permanent fremde Leute einlädt? Dann wird man sich doch wohl zusammentun können, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen.” Merkt ihr was? Da kommt was hoch, was tief in uns steckt. Es ist Angst und es ist sich ungerecht behandelt fühlen, zu kurz zu kommen. Es ist eine Mischung aus Ohnmacht und Zerstörungslust. Da werden Baseballschläger geschwungen und Totschläger aus der Tasche geholt. Am Ende ist es egal, wie sehr man selbst verlieren kann. Hauptsache der dämliche Nachbar ist weg. Einfach nur weg!
Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, aber ich lasse es lieber.

Was ich sagen will ist einfach nur das: Ja, wir brauchen populäre Politiker, die einen klaren Standpunkt und vor allem Ahnung haben, was sie da tun. Wenn ein Irrer daherkommt und jedem alles verspricht, dann gehört der nicht an die Macht. Es muss eine Politik sein, die realistisch und greifbar ist. Manchmal müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Das ist ein starkes Votum gegen direkte Demokratie bei der permanent das Volk befragt wird. Der BREXIT war so ein Unfug, der deutlich macht, wie einfach es für Demagogen ist, eine bescheuerte Entscheidung herbeizuführen, deren Reichweite zum Zeitpunkt der Entscheidung niemand überblicken konnte. Die wissen heute noch nicht, was ihnen blüht und machen trotzdem weiter. Unbeirrt in die Katastrophe. So blöd kann so was laufen und entsprechend heftig in die Hose gehen. Am Ende steht ganz sicher eine Abstimmung über die schlechten Verträge und dann werden sie hoffentlich in der EU bleiben. Einfach weil es vernünftig ist.Aber Politik und Vernunft scheinen einander auszuschließen.

Ich bin zu alt um in die Politik einzugreifen: “Gott sei es gedankt!” Aber ich kann darüber reden und ich kann darüber schreiben. Laut denken und mit anderen denken.  
Wenn man alles zusammennimmt, dann geht es uns bestens. Deutschland ist ein Sehnsuchtsland für viele. Wer hier ankommt, reibt sich die Augen und wundert sich. Die Infrastruktur ist – immer noch – bemerkenswert gut. Ja, es könnte besser sein. Die Arbeitslosenquote ist niedrig. Hier wird mir persönlich zu sehr getrickst. Da sollten wir wirklich aufhören uns in die Tasche lügen zu lassen. Jeder Mensch braucht eine Arbeit und meinetwegen soll sie auch in eine Art Öffentlichen Dienst münden. Es gibt so viele Tätigkeiten, die man nicht privatwirtschaftlicher Konkurrenz aussetzen sollte.

Wo sind die klugen, populären Politiker?
Angela Merkel ist eine kluge Frau. Sie ist Wissenschaftlerin. Sie weiß genau, dass sie nicht jedem Dödel verständlich machen kann, was sie da gerade tut. Aber sie sollte genau das versuchen.
Stichpunkte sind Energiewende, Bankenrettung, Flüchtlingskrise, Einwanderungsgesetz, Sozialsystem.

Die Energiewende ist zu schnell und abrupt verlaufen. Die Atomkraftwerke werden noch in 100 Jahren da sein und müssen abgebaut werden. Es wäre kein Problem gewesen, die jüngeren Kraftwerke noch eine Zeitlang laufen zu lassen. Augenauswischerei. Kohlekraftwerke werden gebraucht, heißt es. Das ist Unfug. Wir können heute moderne Gaskraftwerke betreiben und gleichzeitig mit dem überflüssigen Strom aus Solaranlagen und Windkraftanlagen Wasserstoff produzieren, der dann wieder zu sauberem Erdgas aufbereitet werden kann. Erdgasautos gibt es schon und Wasserstofftankstellen werden in Zukunft gebraucht um saubere Automobile anzutreiben. Stichwort: Brennstoffzellen. Wir brauchen die Wasserstoffwirtschaft und es gibt keinen Grund das nicht jetzt schon voranzutreiben. Wenn wir schon Elektroenergie im Überfluss haben, dann sollten wir Wasserstoff damit produzieren, egal wie gering der Wirkungsgrad heute noch ist.  
Flüchtlinge sind, das wissen wir längst, keine geeigneten Arbeitskräfte für ein Nummer-Eins HighTech-Land. Es gibt keinen Grund alle Geflüchteten zu verteilen und zu integrieren. Das ist ein gefährlicher und naiver Versuch. Es ist uns nicht einmal gelungen, die türkische Gemeinde vollständig zu integrieren. Es ist eine Illusion, das zu versuchen. Es wird niemals vollständig gelingen. Also müssen wir uns damit arrangieren, dass es andere soziale Welten neben der uns wohl bekannten gibt. Wenn jetzt irgendwelche Neupolitiker daherkommen und sich in häßlicher Art und Weise über andere Menschen auslassen und dann noch Beifall dafür bekommen, dann wird deutlich, was wir brauchen und was nicht. Diese Schreihälse brauchen wir nicht und jeder, der dazu Beifall klatscht, gehört in psychologische Behandlung. Soviel Psychologen und Therapeuten gibt es gar nicht um diesen armen Menschen zu helfen. Sie auch noch in ihren wirren Ansichten zu bestätigen ist ein Verbrechen.

Es gibt so viele soziale Netze, die alle unterschiedlich ausgestattet sind und doch funktionieren. Es gibt sogar Menschen, die kein Englisch sprechen, oder auch nur verstehen können. Tatsache!

Was mir persönlich fehlt, an heutige Politik, das sind greifbare Zukunftsvisionen. Wie soll die Welt in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen? Wo werden wir als Deutschland und Europa stehen? Natürlich brauchen wir nicht nur die moralische Überlegenheit, sondern auch die Fähigkeit uns zu wehren. Und es wäre fantastisch, wenn Europa in der Lage wäre massive Hilfe in jeglicher Form nach Afrika zu bringen. Keine subventionierten Gemüse oder Milch und Butter, sondern nachhaltige Konzepte, Bildung und Entwicklung. Möglicherweise auch militärische Intervention, wenn mal wieder ein irrer Diktator sein Volk ausplündert, vergewaltigt und ermordet.
Orientieren wir uns einfach an Gene Roddenberrys STARTREK: Peace and prosperity!

Technologie und gesellschaftlicher Fortschritt.

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Coaktives Coaching


Coaktives Coaching

Coaching hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in den USA rasant entwickelt. Es wird immer deutlicher, dass nicht nur die Ausbildung von Coaches entscheidend für den Erfolg ist, sondern vor allem die besondere Beziehung, die das Coaching hervorruft. Der Blickwinkel des Klienten ist der entscheidende Punkt. Das gilt übrigens bei jeder Arzt-Patienten-Beziehung und bei Lehrer-Schüler-Beziehungen. Die Sichtweise und Haltung des Klienten ist der zentrale Mittelpunkt einer Coaching-Beziehung. Der Coach muss sehr daran interessiert sein, den Blickwinkel des Klienten einzunehmen und ihn quasi als Schattenmanager eng zu begleiten. Gelingt das nicht, ist Coaching nicht wirksam. Die Coaching Pionierin Laura Whitworth nennt das Co-active Coaching. Sie hat ein Buch darüber geschrieben: Co-aktives Coaching.

Der Schwerpunkt im Coaching verlagert sich immer mehr von „ein guter Coach zu sein“ hin zu „eine wirkungsvolle Beziehung entwickeln, mit dem Blick auf den Klienten. Wie wirksam die Fragen des Coach sing, hängt nicht von der Frage ab, sondern davon, wie diese Frage auf den Klienten wirkt, was diese Frage mit ihm macht.

Die Frage muss genau so formuliert sein, dass der Klient sie in seinem Verständnis einordnen und zutiefst verstehen kann.
Coaching wird definiert als eine Beziehung von Möglichkeiten aus der Sicht des Klienten. „Stellen Sie sich eine Beziehung vor, in der sich die gesamte Aufmerksamkeit auf Sie richtet, darauf, was Sie in Ihrem Leben wollen und was Ihnen hilft, das zu erreichen. Stellen Sie sich eine Beziehung zu einem Menschen vor, der sich für Ihre Ziele noch stärker engagiert als Sie selbst. Stellen Sie sich eine Beziehung mit jemand vor, der Ihnen zu hundert Prozent die Wahrheit sagt. Diese Coachingbeziehung ist geprägt von Vertrauen, Vertraulichkeit und Sicherheit.“

Die Eckpfeiler für coaktives Coaching können wie folgt bezeichnet werden:

  1. Der Klient ist von Natur aus kreativ, ressourcenreich und heil.
  2. Coaktives Coaching geht auf das ganze Leben des Klienten ein. (Aufstellung, soziales Atom etc.)
  3. Das Programm kommt vom Klienten
  4. Die Coachingbeziehung ist eine bewusst gestaltete Interessengemeinschaft

Zum coaktiven Coaching gehören nach Whitworth fünf Kontexte:

Zuhören, Intuition, Neugier, Handeln/Lernen, Selbstorganisation.

Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

Die Gott-Matrix


Die GOTT-MATRIX

Wenn Gott eine Matrix betreiben würde, Projektname: Weltall-Erde-Mensch, dann würde alles einen Sinn ergeben. Jedenfalls auch für Menschen, die bislang an nichts glauben konnten, wollten oder was auch immer.
Philosophen wissen um die Macht der Gedanken, seitdem sie über den Ursprung von allem nachdenken; also immer schon. Und Religion lehrt, dass da noch viel mehr sein muss, als sich unser Schulwissen vorstellen kann.

Stellen wir doch einfach mal ein Gedankenexperiment an:

Wenn Gott eine MATRIX namens UNIVERSUM geschaffen hat, und die Menschen die Hauptrolle darin  spielen, dann wird unser kleiner Planet plötzlich wieder in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns gerückt. Und es wird klar, dass einfach alles möglich und denkbar wird. Ein interessantes Gedankenexperiment. Mehr ist es ja nicht. Es ist völlig egal, wie das Projekt Weltall-Erde-Mensch letztendlich betrieben wird. Im Mittelpunkt steht der freie Mensch, der sich zwischen Gut und Böse entscheiden muss; und nach der LIEBE und VERGEBUNG des Schöpfers strebt.

Spätestens seit Daniel F. Galouye den Roman Simulacron-3 veröffentlichte, der in einer genialen Fernsehserie von Rainer Werner Fassbinder als “Welt am Draht” umgesetzt wurde, ist es denkbar geworden Computer als Träger einer gigantischen Simulation eines allmächtigen Schöpfers zu betrachten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Simulacron-3

Der Roman wurde zweimal verfilmt, zuerst 1973 von Rainer Werner Fassbinder als zweiteiliger Fernsehfilm unter dem Titel Welt am Draht, der dem tiefen Pessimismus und Fatalismus der Romanvorlage Widerstand entgegensetzt.[1] 1999 produzierte Roland Emmerich unter der Regie von Josef Rusnak eine zweite Fassung unter dem Titel The 13th Floor – Bist du was du denkst?. Obwohl er keine Verfilmung im engeren Sinne ist, übernimmt auch der Film Matrix (1999) Elemente der Grundidee von Galouyes Roman. /WIKIPEDIA 19.10.2017/

In The 13th Floor spielt übrigens Armin Müller-Stahl eine herausragende Rolle.

Die MATRIX also. Mich haben mich diese Werke immer schon sehr angesprochen und Gott als Ingenieur kann ich mir auch vorstellen. Ich stelle nichts in Frage und ich löse auch kein einziges Mysterium auf. Im Gegenteil: Meine Ehrfurcht vor dem Schöpfergott wird nur noch größer.  

So beginnt jedes Projekt: Mit einer Idee, einer Skizze, einem Projektplan und schließlich einem Wort: Es werde! Projektstart, nennt man das heute.

Tipp: Lest bitte den folgenden Text aufmerksam und mit dem Bewusstsein, dass alles denkbar ist, wenn man davon ausgeht, dass Gott ein genialer Ingenieur und Projektmanager ist. Davon bin ich überzeugt. Aber lest den Text:

Die Schöpfung: Sechstagewerk

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Johannes 1.1-3) (Apostelgeschichte 17.24) (Hebräer 11.3) (Offenbarung 4.11) 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

  3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. (Psalm 33.9) (2. Korinther 4.6) 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

  6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. (Psalm 19.2) 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

  9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. (Hiob 38.8-11) (2. Petrus 3.5) 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

  14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre (Psalm 74.16) 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. (Psalm 136.7-9) 17Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

  20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

  24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. 25 Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

 

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.


/DIE BIBEL – Luther – Ausgabe 2017/

Dieses Projekt Gottes, die Wirklichkeit in der wir leben, übersteigt alles, was wir uns vorstellen können. Es ist anzunehmen, dass es für GOTT einen Sinn ergibt, Wesen zu schaffen, die seine Liebe begreifen und ihm vertrauen sollen um sich selbst einen Sinn zu geben.
Und es wird deutlich und klar, was Gott machen könnte, wenn er eine gigantische Festplatte betreiben würde, mit der er alles und jedes aufzeichnen und auch wieder löschen kann. Sünde und Gnade: Vergebung. Das macht doch Sinn, oder?

Offenbarung 2,2: Ich weiß Deine Werke…..

 

 

Gratulation! Gedanken zum Tag der Deutschen (Einheit?)


Es gibt Leute, denen kannst Du wirklich alles hinten und vorne reinstecken und die sind immer noch unzufrieden.“ /anonymous wise man/

Zugegeben, man kann es drehen und wenden wie man will. Es ist leider wahr. Es ist eine Tatsache. Man muss auf die Menschen hören, bevor man ihnen etwas schenkt. Freiheit zum Beispiel wird gerne um Zusammenhang mit Wohlstand genommen. Immer wieder gerne! Aber wenn Freiheit mit Ungewissheit und Ängsten daherkommt, dann nimmt man doch lieber den bescheidenen Wohlstand und ist dankbar, wenn irgendjemand den Laden schaukelt. Zur Not kann man ja immer noch meckern und einfach nur „dagegen“ sein. Dagegen – gegen was auch immer. Für etwas zu sein ist wesentlich anstrengender. Dann muss man einen Standpunkt haben und wissen worum es geht. Man sollte argumentieren können und für seine Sache einstehen. Dagegen sein – ist immer einfacher. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, warum man dagegen ist, dann wird man einsilbig und unwirsch und ballt zornig die Faust!
Die Menschen im Osten der Republik haben es entweder geschafft, oder eben nicht. Das geht den Brüdern und Schwestern im Westen ganz genau so.
Es ist ein lächerliches Drama, wenn Menschen, die sich nicht an die Hand und mitgenommen fühlen, nach einem Vierteljahrhundert keine andere Idee mehr haben, als einfach nur gegen etwas zu sein und ihren dumpfen Protest lautstark mit Hassparolen herausbrüllen. Wenn sich der Protest und das Dagegensein im Wahllokal manifestieren kann, dann ist das schon wieder sehr gut und sehr demokratisch. Das muss man auch mal akzeptieren.
Was sind das für Leute, die immer nur dagegen sind? Was treibt sie an? Was stellen sie sich vor? Wie stellen sie sich die Zukunft vor, die sie mitgestalten, ohne zu wissen wohin die Reise wirklich geht? Wem folgen sie da überhaupt?
Dumpfer Nationalismus und das Spielen mit dem Feuer führt nicht zum Ziel. Aber diese Leute haben kein Ziel. Das ist das Problem. Sie haben nur irgendwelche Vorstellungen, die sie bedient sehen wollen. Sie fühlen sich nicht mitgenommen. Sie fühlen sich irgendwie beleidigt. Sie sind dagegen. Gegen was auch immer.
Viele waren auch schon vor der Wende (1989/1990) immer nur gegen was. Gegen die Mauer waren sie nicht unbedingt. Das hätten die meisten von ihnen sich damals nicht getraut. Verdacht auf Republikflucht – Stasiuntersuchungshaft und dann ab nach Bautzen. Das war der Weg der in den Westen führte. Das wusste irgendwie jeder. Die meisten wollten das nicht durchdekliniert haben und schon gar nichts davon hören. Wenn man nicht direkt in Konfrontation kam, dann ging es einem doch ganz gut. Irgendwie hat sie die Mauer ja auch vor Konkurrenz geschützt. Aber irgendwie dagegen sein, konnte man schon. Das war nicht besonders teuer. Das kostete im Grunde nichts. Für etwas sein, war und ist unendlich teurer und schwer zu definieren.

Ich bin dafür, dass niemand in dieser Republik oder Europa diskriminiert wird. Kein Ostdeutscher und kein Ausländer, kein Flüchtling und kein Bayer oder Sachse oder wer auch immer.
Ich wünsche mir ein Land in dem man ohne Angst vor nächtlichen Übergriffen krimineller oder tumber Art auf die Straße gehen kann. Ich wünsche mir Menschen, denen man vertrauen kann und die Vertrauen verdienen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es viel mehr psychologische Beratung, also Coaching geben sollte. Es ist eigenartig, aber in Deutschland zahlt kaum jemand freiwillig für einen Arztbesuch und für psychologische Beratung schon gar nicht. Die Deutschen sind Materialisten. Was man nicht nach Hause schleppen oder aufbauen kann, ist nichts wert, so scheint es. Die berühmten geistigen Werte, Bildung und das Erlangen von Wissen und akademischen Graden, scheinen nicht mehr so wichtig zu sein. Da sind andere viel klüger als wir.
Aber was nützt alles materielle Haben, wenn man damit nichts anfangen kann, weil man es intellektuell nicht durchdringen kann?
Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Es ist ein Glückstag der Geschichte. Und was machen wir aus all dem Glück? Wir fühlen uns nicht verstanden, wie kleine Kinder, denen man im Sandkasten ein Spielzeug weggenommen hat. Also Leute! Werdet endlich erwachsen und denkt darüber nach was ihr wirklich wollt und wie wir es erreichen können. Es gibt soviel zu tun! Packen wir es an und machen wir was daraus. Angst, Wut und dumpfer Hass, eingeschnappt sein, sind keine guten Berater.

Prahlt ein Narzisst mit seinen Opfern?


“Prahlt Narzisst mit Opfern?” ist eine Frage, die einen oder mehrere Leser auf meinen BLOG führte. Gute Frage, zu der mir Einiges einfällt.

Der erste Gedanke war: Logisch tut er das! Das ist sein Treibstoff. Natürlich lebt er seinen Narzissmus voll aus, nach dem Motto: “Du wirst schon sehen, wie ich dich fertig mache. genau so wie….” – und dann folgt eine endlose Reihe seiner Opfer, die er wie ein Triumphator vor seinen potentiellen Opfern ausbreitet.

Es gehört zum Selbstverständnis eines Narzissten, das ER Recht hat und die ANDEREN blöd, faul, dumm, unfähig, schwach und so weiter, sind. Natürlich prahlt ein Narzisst mit seinen Opfern. Ohne sie und ihre potentiellen Opfer hat er kein Publikum. Das ist fad und langweilig für ihn. Ein Narzisst kann ohne Zuschauer nicht gut leben. Er braucht das. Es ist ein eindeutiges Kennzeichen eines ausgeprägten Narzissten, seine Opfer öffentlich vorzuführen.

Eine Grundregel für professionelle Kommunikation ist die, Kritik nur sachlich begründet und in einer angemessenen und wertschätzenden Form zu formulieren. So etwas lernt man in jedem Kommunikationsseminar. Coaches beherrschen das in der Regel sehr gut.

Wer das nicht kann, ist definitiv kein Profi. So ein Mensch gehört auf die Schulbank und nicht auf den Chefsessel. Diese Leute haben sich selbst disqualifiziert.
Die Praxis zeigt aber, dass es in der Regel keine Rote Karte gibt, wenn sich eine Führungskraft nicht an diese einfache Regel hält. Das lässt einen tiefen Einblick in die Unternehmensstruktur und die ungeschriebenen Verhaltensregeln zu.

Wie geht ein Coach damit um? Er oder sie vermerken sich das und bereiten ein angemessenes Feedback vor. Das ist Pflicht für jeden professionellen Coach. Wenn ein derartiges Feedback nicht möglich ist, dann ist das Coaching definitiv vorbei, egal wie schmerzhaft es sich zunächst für den Coach auswirkt.  

Wie ich Industriephilosoph wurde


Wie ich Industriephilosoph wurde

Ich komme mir fast vor wie Alfons Zitterbacke. Ich versuche mit einer kindlichen Naivität etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht glauben kann.

Das ist so eine Geschichte, wie etwas wurde, von dem ich nicht einmal wusste, dass es so etwas gibt.

Am Anfang war ich ein Lernender, ein Auszubildender, ein Lehrling. Dann begann ich zu arbeiten und entdeckte, dass es immer eine sehr große Diskrepanz zwischen den theoretischen Möglichkeiten und den realen Bedingungen gibt. Immer. Es ist nicht immer sinnvoll die allerneueste Technologie zu nutzen, wenn man damit keinen Gewinn machen kann. Was nützt ein moderner Industriepark mit den allerneuesten Maschinen, wenn es niemand gibt, der sie bedienen kann? Oder wie sinnvoll sind High-Tech-Unternehmen, die keine Abnehmer für ihre Produkte finden?

Ich studierte Industrielle Elektronik, ein Studiengang den es in den 80er Jahren gab. Damals glaubten wir alle an Begriffe wie wissenschaftlich-technische Revolution. Und es passierte tatsächlich; allerdings ganz woanders, in Redmond, Texas und im Silicon Valley. Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT– und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York.
Eine Mauer und ein Ozean trennten mich damals meinen technologischen Sehnsuchtsorten. Aber ich hatte das Privileg mit den modernsten Computern zu arbeiten, die es damals gab. Auf meinem Schreibtisch stand ein IBM XT und ich hatte Zugriff auf einen DIGITAL VAX Clone. Ich hätte gerne einen COMMODORE AMIGA, ATARI oder Apple gehabt. Aber diese Schätzchen waren für mich unerreichbar. Für mich war es vollkommen klar, dass Computer unser Leben grundlegend verändern würden.
Dann kam die Wende von 1989 und der Mauerfall. Wunderbar! Jetzt gab es überhaupt keine Grenzen mehr. Die technologische Entwicklung nahm eine rasante Fahrt auf. Vernetzung von PC. Verteilte Datenbanken. Das Internet.

 
In Deutschland wurde vor einiger Zeit der Begriff “Industrie 4.0” geprägt. Genau gesagt war es 2011 auf der Hannover Messe. Hinter dem Begriff steckt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung, die die Computerisierung der Industrie unterstützen soll.

 

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie. (WIKIPEDIA 13.07.2017)


Aber was ist ein Industriephilosoph? Ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Arbeitswelt, über den arbeitenden Menschen und dessen Verhältnis zu seinem Arbeitsplatz, seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen zu finden. In der Industrie und insbesondere im Mittelstand gelten andere Regeln, als allgemein in der Gesellschaft anerkannt.

 

  • 1 Der Chef hat immer Recht.
  • 2 Für Ausnahmen jeglicher Art tritt immer §1 in Kraft

 

Führungskräfte in Deutschland sind eine Spezies für sich. Wenn es um das Selbstbild von Führungskompetenz geht, dann klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit oft sehr auseinander. Das ist ein Thema für jemand, der spöttisch als Industriephilosoph bezeichnet wird. Das ist ein guter Grund, eine Coachingausbildung zu absolvieren und besser zu verstehen, wie Industrieunternehmen ticken. Wenn dann noch Kompetenzen in Sachen Informationstechnologie und Arbeitsorganisation dazu kommen, dann wird das Bild abgerundet. Ich habe bisher 30 Jahre in Industrieunternehmen gearbeitet und ich habe die Transformation eines früheren Volkseigenen Betriebes in ein leistungsfähiges, marktwirschaftlich organisiertes Unternehmen hautnahe miterlebt und mitgestalten dürfen.
Es liegt auf der Hand, dass ich es mir immer erlaubt habe, grundlegende Fragen zu stellen und den Sinn vieler Aktivitäten zu hinterfragen. Vielleicht macht diese gesunde Naivität mich zu einem Philosophen in Sachen Industrie. Ich habe mir diesen “Titel” nicht ausgesucht. Er wurde mir sozusagen verliehen und ich muss einfach nur sagen: Das passt! Gute beobachtet! Ja!

So wurde ich nicht nur zum Coach, sondern ganz nebenbei zum Industriephilosophen.

 

Kybernetik – Konstruktivismus – Coaching


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.”
/Heinz von Foerster/

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen einander längst nicht mehr aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat kaum Chancen, eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln; weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, weg räumen imaginärer Steine, die uns blockieren.
Die Grenzen des Coachings liegen in den Grenzen des Coachs und des Coachees.
Coaches müssen selbst eine hohe Ebene der „Entwicklungsstufen des Selbst“ erreicht haben, um den Coachee dabei zu unterstützen, eine neue Ebene zu erkunden.

Titelbild: von Piet Mondrian

 

Vorteilsübersetzung JobCoaching


Vorteilsübersetzung JobCoaching

Vorteilsübersetzung ist ein Wort, dessen Ursprung vermutlich in der Agentur für Arbeit zu finden ist. Es wird im Führungskompass, dem Handbuch für Führungskräfte der Agentur, beschrieben.

Ein Blick in das Dokument ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen; zeigt es doch, wie professionell die oft kritisierte Behörde arbeitet. Eine Karriere bei der Agentur für Arbeit ist für junge Menschen durchaus empfehlenswert. Die meisten machen einen großen Bogen um die Agentur, wenn es um die Berufswahl geht. Warum auch immer.

https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mduy/~edisp/l6019022dstbai419862.pdf

Vorteilsübersetzung dient der zielgruppenorientierten Einwandbehandlung, wenn ich das richtig verstehe. Wenn man es einmal gehört hat, dann vergisst man es so schnell nicht wieder.

Oft stellen sich Arbeitssuchende die Frage, was JobCoaching für sie bringt. Die Frage ist berechtigt. Eine mögliche Antwort -Vorteilsübersetzung- ist die, dass sich mit einem JobCoaching Prozesse und Entscheidungen in Richtung Umorientierung und Neuorientierung sehr viel intensiver und schneller ablaufen, als wenn man sich nicht von einem Coach begleiten lässt. Eine hohe Qualität des gewählten Coach ist ebenso eine wichtige Voraussetzung, wie das Vertrauen, dass man in ihn setzt. Ein Erstgespräch mit dem Coach kann erste Anhaltspunkte liefern. Stimmt die Chemie? Weiß der Coach, was er da macht? Welche Erfahrungen hat er bereits im Umgang mit den Vermittlern der Agentur?  

In den meisten Fällen ist JobCoaching tatsächlich empfehlenswert. Coaching beschleunigt den Zielfindungsprozess und führt zu einem detaillierten Fahrplan: Zurück in den Job!
Und zwar nicht in irgendeinen Job, etwa bei einer Zeitarbeitsfirma, sondern in den Beruf, der tatsächlich zum Bewerber passt. Der Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die zum Kern Ihres Selbst führen. Was können Sie wirklich gut? Wovon sollten Sie lieber die Finger lassen? Was beinhaltet das Jobprofil wirklich? Ist das etwas für Sie? Ein JobCoach hilft Ihnen dabei eine Strategie zu erarbeiten, die zum Job führt. Wenn Sie zum Beispiel eine ganz spezielle Weiterbildung brauchen um eine nachhaltige Beschäftigung zu finden, dann wird sich der Mitarbeiter der Agentur gerne auf die Empfehlung des Coaches stützen. Es ist eine Steilvorlage, die dann einfach umgesetzt werden kann. Im Idealfall arbeiten JobCoach und Vermittler eng zusammen. Wenn Sie also einen Coach gefunden haben, dann fragen Sie Ihren Vermittler nach seiner Telefondurchwahl und seiner eMail Adresse. Das hilft beim Coaching wirklich weiter. Vorteilsübersetzung für den Mitarbeiter der Agentur: Sie können rechtzeitig Einfluss auf das Ziel und den Entscheidungsprozess nehmen.

 

 

 

Wege zum Coaching


Wege zum Coaching

Der deutsche Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss veröffentlichte 1991 Jahre ein Buch mit dem bezeichnenden Namen: “Coaching für Manager – Problembewältigung unter vier Augen”. 1986 veröffentlichte er einen Beitrag im “Manager Magazin”: “Partner in dünner Luft”. Looss erläuterte in einem Interview die Geschichte seiner “Erfindung”. Er war seit den frühen 1980er Jahren als Management-Trainer unterwegs…. Es kam häufiger vor, dass nach dem Abendessen Teilnehmer auf ihn zu kamen, die ihn noch einmal unter vier Augen sprechen wollten. Das zeigte ihm, so Looss, eine enorme Bedürftigkeit, mal mit jemand über ungewohnte Themen – oft an der Schamgrenze und um Ausdruck ringend – zu reden. Themen wie unaussprechliche Dinge wie steigender Stress, Leistungsverschärfung, Uni-Absolventen, die gegen alte Hasen aufgestellt wurden und die weit verbreitete Kommunikationslosigkeit im Unternehmen. Das waren Themen, für die Looss damals noch keinen Ort fand um sie weiterzubearbeiten. (Looss und Webers 2008, S.7)

Eberhard Hauser, ein weiterer deutsche Coaching-Pionier wurde direkt nach dem Studium beim nordamerikanischen Computerhersteller Digital Equipment in Augsburg HR-Spezialist. Dort versuchte er ein Format zu implementieren, “um Managern zu helfen, über sich selbst zu reflektieren – ähnlich wie Therapie, aber mit einem anderen Fokus” (Hauser und Webers, 2012, S.11)

Genau das ist die Idee, die mich seit Mitte der 1990er Jahre immer mehr beschäftigt hat. Ich war damals IT Spezialist in einem mittelständischen Unternehmen und ich war offen für neue Ideen. Meine Beobachtung war, dass Manager oft einfach zu überheblich waren um sich selbst zu reflektieren und wenn, dann versteckten sie es gerne unter einer undurchdringlichen, harten Schale. Das tat den Tätern, wie ich sie damals oft empfand, selbst nicht gut. Aber sie wollten keine Weicheier sein und viele der Manager die ich damals kennenlernen musste, waren geprägt durch die Kaderpolitik der kommunistischen Einheitspartei der ehemaligen DDR. Ich spürte, dass sie ein Klima von Geheimniskrämerei und inneren Zirkeln – Seilschaften – sowie eine eigenartige konspirative Atmosphäre förderten, die auf keinen Fall zielführend sein konnte. Sie hatten diese Führungsform so verinnerlicht, dass keine anderen Methoden für sie in Frage kamen. Schließlich hatten sie es weit damit gebracht und sogar die Wende überstanden, weil sie von ihren westdeutschen Managementkollegen als die einzig kompetenten Ansprechpartner wahrgenommen wurden. Sie waren geeignet für den Job, weil sie ihn machten ohne zu fragen und weil sie gelernt hatten, wie man Karriere machte. Zur Not gingen sie auch über Leichen. Von Coaching waren wir damals noch Lichtjahre entfernt. Ich selbst hatte noch einige lange Jahre als IT-Chef vor mir, die mir deutlich machten, dass Management nicht nur das kalte Abarbeiten von Projektaufgaben ist, sondern vor allem die Arbeit mit Menschen. Kommunikation und Zieldefinition. Projektmanagement im weitesten Sinne.

Der ehemalige britische Rennfahrer Sir John Whitmore lernte am Esalen-Institute in Kalifornien den Tennislehrere Tim Gallway und dessen “Inner Game” kennen. Withmore ware fasziniert. Als er nach England zurückkehrte gründete er eine Tennis- und eine Ski-Schule. “Und dann geschah es, dass Geschäftsleute in meine Schulen kamen, mich fragten, ob ich nicht auch in deren Unternehmen tätig werden könnte” (Whitmore und Webers 2009, S. 13)

Coaching als Variante der Positiven Psychologie war im Gespräch. Ich selbst hatte mein Erweckungserlebnis in Sachen Coaching nach einer Begegnung mit einem Coach bei den Toast Masters in Berlin. Ich fragte ihn nach dem Abend, was ich tun müsse um dahin zu kommen, wo er meiner Meinung nach schon wäre. Er lud mich ein, eine Coaching-Ausbildung zu absolvieren; was ich dann auch tat.   

 

Mentoren und Verhinderer


Ich habe schon mit vielen Leuten zusammengearbeitet, die so ihre ganz speziellen Vorstellungen hatten. Ich habe gelernt, dass es nicht gut ist, hinter jedem Stöckchen hinterher zu springen, es zu schnappen um es dann stolz zu Herrchen zurückzubringen. Es gibt Menschen, die mögen das. Sie haben so ihre Vorstellungen. Aber was sagt es über einen Manager, der solche Mitarbeiter für sich und sein Unternehmen, seine Organisation, seine Klinik oder seine Schule bevorzugt?
Die Antwort ist klar. Ich muss hier nicht näher darauf eingehen. Worum es geht ist die Persönlichkeit von Menschen, die Fähigkeiten und Talente haben, die man fördern kann. Oder eben nicht fördern kann, weil sie einem dann schnell über den Kopf wachsen könnten. Und davor haben diese Menschen Angst.

Kleine Menschen mögen keine größeren Menschen neben sich, also setzen sie die Rasemäher-Methode ein oder sie geben Befehle wie: “Deckung! Hinlegen! Robben! Schnauze halten! Weitermachen!”

Ein Feldwebel schleift seine Rekruten und zwingt sie zuerst in den Schlamm. Das machen die immer so und wehe es kommt jemand, der keine Lust auf diesen Unfug hat. Der wird angeschrien, angeschwärzt, bestraft und gemobbt, dass es eine wahre Freude ist. Natürlich ist es keine Freude. Außer für den Feldwebeltypen, vielleicht. Aber auch das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.

Im Coaching treffe ich oft Klienten, die mir so etwas berichten und es kommt mir sogar bekannt vor. Dann erzählen sie mir, dass sie alles getan hätten um den Anweisungen bestmöglich zu entsprechen. Schließlich würden sie selbstkritisch an ihre Arbeit gehen und offen für Kritik sein. Aber Selbstkritik kann auch wie die berühmte Schere im Kopf wirken. Sie bringt oft nicht voran. Im Gegenteil: Am Ende wundern sie sich, warum sie es nicht weiter gebracht haben. Ja warum eigentlich? Die Antwort liegt ebenfalls auf der Hand. Nun beginnt die Analyse und die Zielplanung.

Glaube mir bitte: Das musst du nicht haben. Wenn du es magst und es so OK für dich ist, dann ist das Coaching auch gleich wieder vorbei. Dann kann ich dir wirklich nicht helfen. Ich weiß nicht, warum du dir dann einen Coach gesucht hast. Wenn du spürst, dass mehr in dir steckt, dann bist du herzlich willkommen. Wir werden herausfinden, was zu dir passt; was deine Ziele sind und wie du sie erreichen kannst.
Coaching ist zuerst Persönlichkeitsentwicklung. Wie gesagt: Ich selbst habe das auch schon erlebt und ich erlebe es ab und zu immer wieder mal, wenn ich auf Leute treffe, die so ihre Vorstellungen haben. Manch einer bekommt es mit der Angst zu tun, wenn er auf Menschen trifft, die Rückrad und Persönlichkeit haben. Dann wird vorsichtshalber hinter dem Rücken des Neuen gesprochen und seine Fähigkeit in Frage gestellt. Man regt sich erst leise und dann immer lauter über Fehler auf und am Ende ist man froh, dass du nicht verlängert wirst oder gar gefeuert. Aber diese Menschen weigern sich regelrecht dir zu helfen dich in dem neuen Umfeld zu orientieren. Sie helfen nicht, weil sie Angst haben, dass du besser werden kannst als sie. Und das ertragen kleine Menschen nicht. Sie haben schließlich schwer und lange darum gekämpft um so weit zu kommen.

Und jetzt kommst ausgerechnet du! Was erlaubst du dir? Keine Ahnung aber alles wissen wollen! Wo gibt es denn so was?

Es gibt aber auch Menschen, Kollegen, Vorgesetzte, die unterstützen dich und versuchen dir zu helfen, um dich voranzubringen. Denn das ist die Kernidee von Teamarbeit. Gemeinsam arbeiten und besser werden.
Das sind Mentoren. Es ist ab sofort deine Aufgabe nach diesen Menschen zu suchen und sie zu bitten, dir genau zu zeigen, wie der Laden läuft. Du erkennst einen Mentoren, wenn du nach Menschen suchst die sich so verhalten wie – du wirst es nicht glauben! – ein Coach. Ein Coach hat Ziele, die in der Leistungssteigerung seiner Klienten liegen. Er wird dich prüfen und versuchen mit dir gemeinsam herauszufinden, was du für das Unternehmen tun kannst. Frei nach dem Motto:

Frage nicht das Unternehmen, was es alles für dich tun kann, sondern frage dich, was du für das Unternehmen tun kannst.

Ein guter Coach führt dich genau an diesen Punkt. Du wirst ihn erkennen, wenn du ihm begegnest. Den Mentor und natürlich den Coach! Viel Erfolg bei der Suche!     

Choleriker leiden an sich selbst


Choleriker leiden an sich

Da auf diesem BLOG sehr oft von Cholerikern und ihren Opfern die Rede ist, bleibt es nicht aus, dass sich hier selbsternannte, selbst erkannte Choleriker, melden und ihre Probleme vorstellen. Was soll ich sagen? Soll ich wirklich alle anderen Menschen zur Flucht vor diesen Menschen auffordern? Eher nicht. Sie brauchen Hilfe. Das scheint schon mal klar. Ein Anfang ist gemacht, wenn sie Hilfe suchen und sich nicht ständig hinter – durchaus verständlichen – Ausreden verstecken.

Menschen können sich ändern; Es ist eine harte Arbeit, aber es geht.

Hier der Bericht eines 25jährigen, der unter seinen Aggressionsproblemen als Choleriker leidet:  

Ich Bin ebenfalls Starker Choleriker
Hallo Ich 25 Jahre Jung,
habe seit früherster Kindheit schwere Aggressionsprobleme die Im Alter immer Stärker und Gewaltiger wurden,Meine Kindheit war eigentlich ganz schön wäre Da nicht Papa gewesen Der mich in jeder Freien Minute wenn keiner Da war geschlagen hat,Ich kann mich an diese Zeit erinnern Als wäre es erst Gestern gewesen,Wir sassen am Tisch es gab Linsen die gehörten Früher nicht zu meinen Lieblings Essen wiederwillg hab Ich es aber gegessen,das hat Papa mit bekommen an diesem Tag gings Los! Er klatschte mein Kopf in den Teller und Ich fing an zu weinen,das war wohl der größte Fehler wenn Ich das tat wurde er richtig Zornig und sehr Aggressiv und schlug dann immer fester,Ich kann mich noch daran Erinnern als Mama zur Kur war,Mein Vater und Ich waren geschlagene 3 Wochen allein die Erste Woche war alles echt Super kein stress Unternehmungen wurden gemacht Flugschau Rothenburgen das war toll,Die 2. Woche fiel anders Aus Ich war im Kindergarten und habe nach einem Schluck Tee gerüplzt,das haben die Kinder Mein Papa gesagt und er schlug mir vor allen Anwesenden Leuten Ob Kinder oder Erzieher in Meinen Magen er schlug mich öfter in den Magen was eventl der Auslöser Für eine Krankheit namens Achalasie gewesen sein könnte,wie dem auch Sei,Zuhause Spitzte die Lage sich Richtig zu ganz ehrlich dachte manchmal das war mein Letzter Atemzug,Er schlug nicht mehr Er prügelte mich mit allem was er in die Finger bekam Gürtel, Teppischausklopfer,Latschen etc. Als Wir in der 3. Woche zu Mama fuhren um Sie zu holen hatte ich mich verschluckt Früh bei essen und dabei gerülpzt,Ich dachte jetzt bin Ich Tot,nee es kam nichts dachte Ich,Beim Zähne Putzen sollte es wohl Richtig Krachen,ich habe mein Mund mit meinem Glas ausgespült,plötzlich ging die Türe auf und Ich dachte n ur OHOH,das wurde mir dann auch bestätigt,Ein Harter schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen so sagt man Heute,Ich allerdings verlor dabei ein Zahn zum Glück Milchzahn,Ich fing an zu weinen und er schlug auf mich ein,Mama durfte Ich natürlich nicht die Wahrheit sagen,Ihr musste Ich erzählen alles war toll und der zahn viel von selbst Raus mit einem gestellten lächeln! Wie dem Auch Das war der auslöser meine Aggressivität,und Leider konnte Ich sie noch nicht bewältigen damals war Ich kind Heute bin Ich erwachsen und ser Aggressiv nicht immer aber wenn Ich Explodiere schnell Landgewinnen,Nun zu meinem Problem Meine Freundin und Ich wohnen seit 2 jahren in einer gemeinsammen Wohnung, sind seit 3/5 Jahren ein eigentlich sehr Glückliches Paar wenn das diese Aggression nicht wäre,Ich raste bei jeder Kleinigkeit aus,Und das ist mir jetzt teuer zu stehen gekommen,Erstens Sie hatte solche Angst nach meiner letzten Attacke das Sie die Polizei gerufen hat Ich habe sie nie angefasst wird auch niemals passieren ich zerstöre meist wert gegenstände,Da Ich in dieser Aggressions phase nicht weis was ich tue nehm ich was mir in Die Hände kommt,kennt man von mein Papa,naja das war dann fasst das Aus unser Beziehung,Ich habe jetzt ein Ultimatum gestellt bekommen entweder Ich suche mir eine Neue Wohnung und Ärztliche Hilfe oder es ist für immer Aus,vorher war mir dieses Problem nie so bekannt wie Jetzt in diesem Augenblick Ich gefährde meine Zukunft mit der Frau meines Lebens,Sie ist sehr oft sehr stark gewesen aber jetzt hat Sie mich vor die wahl gestellt und das war denk Ich das beste um diese Erkenntnis endlich einzusehen das Ich Krank bin (Choleriker) gleich morgen suche Ich ein Arzt auf und werde Ihm das alles schildern und Ich hoffe man kann mir Helfen,vllt. kann es Ja schon einer von Euch.

Es ist eigentlich alles vorhanden. Ein gewalttätiger Vater, eine Mutter die wahrscheinlich immer weg sah und ein junger Mann, der nie etwas anderes als häusliche Gewalt erlebt hatte. Es bleibt die Frage, ob und wie dem Mann geholfen werden kann. So, wie es jetzt aussieht kann es auf keinem Fall bleiben. Ohne aktive Hilfe eines sehr guten Begleiters hat er keine Chance. Aber wer bezahlt so etwas? Die Gesellschaft sollte bereit dazu sein.