The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

Advertisements

Die vier Spiegelgesetze – MacCoach


Die vier Spiegelgesetze

  1. Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt, in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich in mir selbst. Somit spiegelt der andere das was in dir ist und du kannst überlegen was das mit dir zu tun hat. Du kannst also den anderen als Spiegel betrachten, der dir zeigt was du machen kannst.
  2. Trifft es mich, wenn der andere an mir etwas kritisiert, bekämpft und verändern will, bin ich noch nicht frei davon. Wenn jemand etwas an dir kritisiert und dich das furchtbar stört, betrifft es dich tatsächlich. Du kannst dann sagen: „Aha, er hat mich gespiegelt. Da ist also tatsächlich Etwas in mir, was ich überwinden muss.“
  3. Wenn der andere an mir kritisiert, mir vorwirft, bekämpft, anders haben will und mich das nicht berührt, dann ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert. Wenn also jemand anders etwas an dir kritisiert und dich betrifft es nicht, ist nichts in dir was zu verändern wäre.
  4. Alles was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, das bin ich selbst, das habe ich selbst in mir und liebe es im anderen.

Zum nachschlagen und nachdenken. Die berühmten vier Spiegelgesetze der Psychologie. Oder einfacher ausgedrückt:

Alles, was ich denk‘ und tu‘, trau ich auch dem ander’n zu!

 

Interessante Zeiten – MacCoach


Aktuelle Lage in Deutschland und Europa

Vor ein paar Tagen wurde ich ganz ernsthaft nach meinem politischen Standpunkt gefragt. Ich lese viel und bilde mir meine Meinung. Politik und politischer Standpunkt. Ich schreibe meine Gedanken auf und dadurch klären sich einige Dinge.

“Ralf? Mal was anderes. Gestattest du mir eine Frage der politischen Natur?Wie stehst du eigentlich zu den politischen Ereignissen im Land und Europa?
Die Antwort ist ja freiwillig;-)”

Eine interessante Frage. Das Wort “interessant”, passt nicht gut in den Kontext. Oder doch. eine gute Frage. Ich muss ein wenig nachdenken um zu versuchen, diese Frage zu beantworten. Es ist eine kleine Herausforderung für mich. Aber ich liebe Herausforderungen. Ich werde die Frage natürlich beantworten. Gerne doch!

Mögest du in interessanten Zeiten leben, auch bezeichnet als Chinesischer Fluch, ist ein Sprichwort, dessen Herkunft nicht eindeutig belegt ist, aber oft der chinesischen Sprache zugesprochen wird. Die erste schriftliche Aufzeichnung hierzu wurde 1936 von dem ehemaligen britischen Botschafter in China, Hughe Knatchbull-Hugessen, in seinen Memoiren verfasst.  Weite Bekanntheit erlangte die Redewendung, als Robert F. Kennedy in seiner Day of Affirmation speech sagte:

„There is a Chinese curse which says, ‘May he live in interesting times.’ Like it or not, we live in interesting times …“
„Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ‚Möge er in interessanten Zeiten leben!‘ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten …“

Oh ja! Wir leben in interessanten, aufgeregten Zeiten. Niemand ahnt, wohin die Reise geht. Und es stellt sich mir tatsächlich die Frage nach meinem eigenen politischen Standpunkt. Ernsthaft. Ich dachte immer, dass ich eher links-liberal denken würde. Aber was im Augenblick passiert, lässt mich wach werden. Ich bin natürlich immer noch ein links-liberaler, keine Angst, ich habe nicht vor, von meinen Grundüberzeugungen abzurücken. Aber da wir eine pluralistische Gesellschaft haben, muss es auch möglich sein, sich ein kritisches Bild zu machen. Und manche Dinge gefallen mir nun wirklich nicht mehr so gut. Ich kann es mir allerdings verkneifen, schrill kreischend meinen Unmut und meine Ängste loszuwerden. Es gibt Dinge, die man nicht mehr loswird, wenn man sie einmal rausgelassen und ausgesprochen hat.
Natürlich habe ich eine Meinung zum Thema Deutschland und Europa. Die Situation ist sehr ernst und ich hoffe, dass Populisten nicht noch mehr Zulauf erhalten. Populisten von rechts, um genau zu sein. Im linken Lager sehe ich im Augenblick nun wirklich nur Verwirrung und Richtungsstreit und schon gar keine Populisten. Was würde eigentlich passieren, wenn die LINKEN die Politik in Deutschland bestimmen würden? Ein Blick nach Berlin öffnet die Augen. Die LINKEN sind in der bundesdeutschen Politik angekommen. Sie sind, wenn man genau hinschaut weitgehend richtig gut ausgebildet und agieren professionell. Ein linker Ministerpräsident wie Bodo Ramelow ist mir wesentlich sympathischer als so manch einer von der CDU oder der SPD.

Aber bin ich deshalb ein Linker? Ich weiß es nicht. Vermutlich sollte es eine Checkliste geben in der man seine Meinungen im Multiple-Choice-Verfahren auswählt und so herausfindet wo man steht. Wenn ich Populismus schreibe, dann schreibe ich natürlich von Populisten der Liga LePen, AfD, Lega Nord und den Brexit-Brandstiftern. Das ist stellenweise so blöd, dass es kaum zu fassen ist. Oder richtig clever. Ich weiß es manchmal nicht. Die öffentliche Meinung in den Medien hat sich in letzter Zeit immer mehr von den Meinungen der Menschen entfernt. Das ist fast so wie damals in diesem kleinen deutschen DDR-Land. Was in den Zeitungen stand, interessiert niemand ernsthaft und jeder wusste, dass es der blanke Unfug ist, was man da lesen konnte. Man sah Westfernsehen und lebte in einem Land, dessen politische Spitze auf einen Mann reduziert war. Heute haben wir Merkel und sie gibt sich – alternativlos. Dabei steht die Alternative bereits im Bundestag. Es ist eine gewählte Partei, die nicht jeder mögen muss. Aber sie ist eine Realität. Egal wie man dazu steht. Links und rechts. Hin oder her. Populismus oder was man auch immer dazu zu sagen hat. Man muss sich damit auseinandersetzen und ich fühle mich wie jemand, der gerade von einer schlimmen Krankheit befallen wird.
Ich habe den Eindruck, dass Vernunft zurückgedrängt wird und dumpfe Meinungen irgendwoher gekrochen kommen. Trübe, dunkle Brühe. Eine Idee kommt manchmal leise und manchmal laut. Sie schleicht sich an oder sie zwingt uns zum Zuhören. Und dann ist sie da und bleibt und entwickelt sich. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft und suchen nach Halt und Sicherheit. Politik wirkt wie ein undurchsichtiger Dschungel.
Es ist ja auch kein Wunder. Wer versteht schon die Untiefen der aktuellen Politik, das Geflecht von Gesetzen und Abhängigkeiten, die vielen Dinge, die nicht offen gesagt werden? Das verunsichert und führt zu einem Gefühl der Ohnmacht für viele. Und dann kommen plötzlich Leute, die alles in Frage stellen und die dem Volk auf’s Maul geschaut haben. Das kommt bei den Leuten an, ohne konkrete Lösungen zu bieten. Allerdings sollten gerade die Politiker der etablierten Parteien sehr nahe an den Bürgern sein und genau hinhören, was die zu sagen haben. Es darf keine Tabus geben. Niemand kann einen Druckkessel permanent unter Verschluss halten. Irgendwann muss ein Sicherheitsventil den Überdruck ablassen oder es kommt zu einer verheerenden Explosion. Aber man kann auch Druck mit fein abgestimmten Geräten messen und registrieren. Genau da liegt das Problem. Demokratie braucht feine Sensoren und Stellschrauben, die sorgfältig für Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen.
Populismus ist nur ein unzuverlässiges Notventil. Es pfeift immer, auch wenn überhaupt kein Grund zur Sorge besteht. Populismus grummelt ständig vor sich hin. Aber wenn Populismus lautstark Druck ablässt, dann ist es Zeit genauer hinzusehen und entsprechend zu reagieren. Die etablierten Parteien reagieren auf überspitzte Töne der Populisten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Protestpartei wie diese AfD wirklich effektiv regieren kann. Sie ist keine wirkliche Alternative. Die Protagonisten dieser Partei sind eine bunt gemischte Truppe. Sie bewegen sich auffällig zwischen arglos, irgendwie alternativ und ahnungslos bis gefährlich rechts. Echter Protest und Brandstiftung sind schwer auseinanderzuhalten. Und dann sind da auch die, die gerne mitkassieren wollen und die nun plötzlich die Chance sehen in die Landesparlamente und den Bundestag einzuziehen für Diäten und Aufwandspauschale. Für viele von ihnen wird das der beste Job ihres Lebens sein. Daran kann man sich schnell gewöhnen.  

Deutschland hat eine starke Achillesferse. Es ist die Exportwirtschaft, die das Land stark gemacht hat. Es ist aber auch die extreme Abhängigkeit von den Exporten, die gefährlich wird. Im Falle einer Veränderung des Status Quo, wie er von Trump angestrebt wird, kann es schnell zu einer schweren Bedrängnis kommen. Es ist vermutlich schon zu spät um der Entwicklung zuvorzukommen. Die einzige Chance ist tatsächlich ein starkes und moralisch führendes Deutschland in enger Zusammenarbeit mit Frankreich und Großbritannien. Europa muss schnell und zielstrebig neu gedacht werden. Eine Rettung einzelner Länder wie Griechenland durch repressive Maßnahmen wird nicht ohne Weiteres möglich sein. Italien kann nicht gerettet werden.
Die deutsche Politik hat es sich in den vergangenen Jahren zu leicht gemacht. Wir brauchen eine neue Agenda für ganz Europa und auch für Russland und Nordafrika. Was passiert, wenn sich die USA weiter so durchsetzen, wie es momentan der Fall ist?
Deutschland, Kanada, England, Frankreich und Japan, die Beneluxländer und Skandinavien müssen sehr eng zusammenarbeiten. Osteuropa sollte sich keine eigenmächtigen Wege mehr leisten. Europa muss als Einheit auftreten.

Die EU-Staaten haben auf dem G7 Gipfel klare Aussagen gemacht. Das ist richtig und eindeutig. Die Merkel-Regierung muss  die Vorschläge von Macron aufnehmen und Europa stark machen. Eine gemeinsame Finanzpolitik muss eine europäische sein. Deutschland darf nicht nur an sich denken. Das war in der Vergangenheit der Fall und das darf in der Zukunft nicht so bleiben. Europa kann nur als Einheit funktionieren. Europa muss Leuchtturm sein für eine starke liberale Demokratie. Die Demokratie, die wir haben, muß erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehört auch eine klare militärische Kraft, die es heute nicht gibt. Auf die USA können und dürfen wir uns in Zukunft nicht mehr verlassen.
Wie stehe ich zur AfD? Diese Partei wirkt destruktiv und betreibt eine nationalistische und populistische Politik unterster Schublade. Sie wird kein einziges Problem lösen. Aber sie wirft auch Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen.

Merkel hat unverzeihliche Fehler gemacht und sie muss schnell Antworten auf alle aktuellen Themen finden. Aber sie hat auch vieles richtig gemacht. Sie geht mit der Präzision einer Wissenschaftlerin, die Schach spielt, vor. Manchmal wirkt das wenig empathisch und kalt. Aber wahrscheinlich braucht Deutschland kühle Köpfe an der Spitze. Nicht umsonst lieben wir den coolen Helmut Schmidt, der mit hanseatischem Understatement die Dinge auf den Punkt gebracht hat.  
Die Lage ähnelt noch nicht der in den frühen dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals hatte die Weltwirtschaftskrise die erste deutsche Demokratie in kürzester Zeit an den Abgrund geführt. Ohne diese wirtschaftliche Krise wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Vor dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse befand sich die junge Republik sogar im Aufschwung. Die Goldenen Zwanziger Jahre lebten von der Aufbruchstimmung nach dem Weltkrieg und der Katerstimmung danach.  
Wenn jetzt ein Mann oder neuerdings auch eine Frau auftreten würde, die gezielt die Demokratie beseitigen wollte, würde sie mit ziemlicher Sicherheit eine Plattform finden. Das darf aber nicht passieren. Dem muss ganz klar etwas entgegengesetzt werden. Aber was?
It’s the economy – stupid! Ganz klar. Es geht um die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft. Niedriglohnsektoren, die am Ende eines Arbeitslebens nicht einmal eine ausreichende Rente ermöglichen, gehören in den Fokus der Politik. Auf der anderen Seite steht die Digitalisierung und das Freisetzen von menschlicher Arbeit durch Künstliche Intelligenz und Intelligente Maschinen. Was passiert mit den Menschen, den Bürgern, wenn Maschinen deren Jobs übernehmen? Wozu ist die Politik da? Was ist das Ziel? Wo ist die Vision? All diese Fragen stehen heute nicht einmal auf einer Agenda.

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, sagte Helmut Schmidt. Aber ganz ohne eine Idee, wohin die Reise geht, funktioniert Politik nicht. Die Menschen wollen Sicherheit und Chancen. Bildung gehört zu den Top-Themen. Abgehängte, schlecht gebildete Menschen wählen aus dem Bauch heraus. Diese Menschen vertrauen den Eliten nicht. Sie spüren Angst und Unsicherheit. Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Eine explosive Gemengelage.
Eine der zentralen Fragen in der EU ist das Recht auf Einwanderung. Ich nenne das Bürgerrecht. Es muss ganz klar definiert werden. Wer ist Bürger und hat Rechte und wer ist es nicht? Die einzige Frage, die sich dann stellt, ist die, wie man Bürger werden kann.
Zu den Pflichten von EU-Bürgern gehören eine Reihe von Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Demokratie festigen, den sozialen Zusammenhang erkennen und unterstützen gehört ebenso dazu wie kritische Begleitung von Politik und Protest. Diese Demokratie muss aktiv beschützt und ausgebaut werden.
Ach ja: Afrika gehört auf die Agenda. Das ist unser Nachbarkontinent, der dringend Hilfe braucht. Die Flüchtlingsströme haben ihre Ursachen. Europa kann helfen. Das wird Geld kosten, aber es ist eine der wichtigsten Investitionen, die Europa zu tätigen hat.   

Über Trump muss ich nicht viel sagen. Er ist nach wie vor ein gefährlicher Clown, ein wahrer Horror-Clown, der Politik betreibt wie eine Fernsehshow. Der Kim-Trump-Gipfel war nur Show. Selbst die Konservativen der GOP sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir den vielen Flüchtlingen aus Krisengebieten mit einer Art von Integration helfen können, die bisher in Deutschland noch nie funktioniert hat. Darauf sind die armen Menschen überhaupt nicht vorbereitet. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert und auch in dieser Hinsicht tickende Zeitbomben, denen wir alleine aus Kapazitätsgründen überhaupt nicht helfen können. Es gibt einfach nicht genügend persönliche Sozialbegleiter, Therapeuten und Coaches für diese Menschen. Das ist ein riesiges Problem. Wir schaffen das!? Selbstverständlich nicht. Wir hätten es schaffen können, wenn man die richtigen Maßnahmen ergriffen hätte, als die Flüchtlingskrise auf uns zurollte. Damals, als die Menschen kamen. Warum eigentlich hätte man sie nicht einfach erstmal in großzügig angelegte Siedlungen, ehemalige Kasernen oder andere Einrichtungen führen können um sich dort sehr zentral und gezielt für Bildung, Betreuung und Versorgung zu kümmern? Anschließend hätte man genügend Zeit gehabt über eine wie auch immer geartete Form von Integration nachzudenken.  
Aber inzwischen wird immer deutlicher, dass die vielen Menschen nicht auf die Integration in Europa vorbereitet waren und die Europäer wurden kalt erwischt von den einsamen Entscheidungen ihrer Politiker.

Also wie ist nochmal die Lage in Deutschland und Europa? Es ist unübersichtlich und es fehlen die Standpunkte und Visionen. Ich bin einigermaßen verwirrt von so vielem Wirrwarr. Ein altes deutsches Wort, aber vermutlich kein gutes. Viele Ängste und Unsicherheiten sind nur in unserem Kopf. Es kommt heute auch darauf an, wie man Ideen und Gedanken filtert, die wir an uns heranlassen. Dazu gehören ethische und moralische Standpunkte, Kunst und Kultur und eine gute Ausbildung. Machen wir uns nicht gemein mit Leuten, die selber wie ein Wackelpudding agieren und die keinen festen Standpunkt haben. Gehen wir auf die Menschen zu und hören wir, was sie zu sagen haben. Es gibt bereits viel zu viele, die sich nicht mehr trauen irgendetwas zu sagen?
Was meinst du eigentlich, aufmerksamer Leser? Wie gehst du mit deiner Angst um? Was tust du um dir einen klaren Blick und einen klaren Standpunkt zu erarbeiten?

Wir befinden im Europa, Deutschland, Berlin im Juni des Jahres 2018. Die Fußball-WM in Russland hat gerade begonnen. Ich lese und schreibe und spreche mit interessanten Menschen. Schon wieder dieses “interessant”. Klar, dass es dir nicht gefallen wird. Aber interessante Zeiten sind genau die Zeiten, in denen man aufmerksam sein muss.

Ich bin ein aufgeklärter Realist. Links oder Rechts sind nicht die Schubladen, für die ich mich interessiere. Ich stehe zu den Wurzeln meiner Erziehung und ja, auch meines christlichen Glaubens. Und das ist wieder ein anderes Thema, dass ich bestimmt nocheinmal aufgreifen werde.

Germany’s Next Wirtschaftskatastrophe – MacCoach


Wirtschaftskatastrophe kommt – Na und?

Wir sind mitten drin. Experten malen es schwarz an die Wand: Eine Wirtschaftskatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes kommt auf uns zu! Uh! Mich gruselt es! Das klingt ja furchtbar! Und es wird immer realer, seit Donald Trump, der Twitterkönig seine AMERICA FIRST Strategie verkündet hat. Langsam hat er begonnen, die liberale Weltwirtschaft zu meucheln und inzwischen nimmt es immer mehr an Fahrt auf. Die Deutschen sind nur noch auf dem Papier seine Freunde. Im Grunde hasst er den Erfolg deutscher Unternehmen.
Es wird Ernst. Da werden Mauern errichtet, die man viel später wieder mühsam einreißen muss. Die USA sind unser wichtigster Exportmarkt. Bisher waren wir Freunde. Wenn das wegbricht oder nur einbricht, können wir uns warm anziehen. Denn dann wird es ein bitterkalter Handelskrieg, der die Welt, wie wir sie kennen, verändern wird. Es wird ungemütlich.
Aber dann erinnere ich mich. Ich habe viele Jahre in der REAL EXISTIERENDEN WIRTSCHAFTSKATASTROPHE gelebt und ich habe es überlebt. Man kann auch unter extremen Bedingungen gut in einem Mikrokosmos leben. Wir waren Kosmonauten. Und als wir 1990 aus der Umlaufbahn wieder in die echte Welt eintraten, verglühten einige von uns.  
Schlimmer als das kann es gar nicht werden. Aber es hatte auch seine Vorteile. Die Produkte, die wir damals erwerben konnten wurden meist direkt vor Ort produziert und wahrscheinlich war das einigermaßen energieeffizient und in weiten Teilen auch Öko. Benzin war knapp und es lohnte sich nicht, zum Beispiel Milch quer durch das Land zu transportieren. Also wurde das gegessen, was im direkten Umfeld produziert wurde. Vielleicht hatten wir ja damals ganz ungewollt auch noch eine Art ÖKO-DIKTATUR. Obwohl es auch krasse Umweltprobleme gab. Halle-Bitterfeld. Der Raubbau an der Braunkohle. Ich erinnere mich an total graue Landschaften in Rüdersdorf.
Aber Öko war die lokale Landwirtschaft, wenn man einmal von der extremen Überdüngung absieht. Also doch keine Öko-Diktatur. Einfach nur eine Diktatur. Vieles habe ich damals nicht einmal geahnt. Das haben wir also auch nicht gewusst. Was heute so alles zutage tritt. Unglaublich!
Die Wirtschaftskatastophe kommt und die Wirtschaft wird sich anpassen. Wenn Deutschland nicht mehr Exportweltmeister sein darf, dann muss die Wirtschaft halt umgestellt werden. Auch das werden wir überleben. Und wenn es um Europa geht, dann liegt es auf der Hand, was zu tun ist. Ziel muss es sein, die höchsten Standards in Lebensqualität, Gesundheit und Bildung zu erfüllen. Kann Wirtschaft nicht ein anderes Ziel erfüllen als Gewinnmaximierung für Shareholder? Aber Moment mal: Wer sind die Shareholder? Im Idealfall sind das die Bürger eines Staates. Wir sind diejenigen, die ein legitimes Interesse haben an “Peace And Prosperity!”, wie Spock es sagen würde. Darum sollte es in Zukunft gehen. Und maximal mögliche Freiheit für alle. Da wir das nicht aufeinmal in der ganzen Welt durchsetzen können, müssen wir halt klein anfangen. In den Familien, in den Kommunen und Städten, in den Kietzen und den Bundesländern, in Deutschland und der EU. Und dann: schaun wir mal!

 

Mentor finden – Einstellung prüfen – MacCoach


Mentor werden ist nicht schwer, Mentor sein dagegen sehr……/abgewandeltes Sprichwort/

Das Original lautet so:

Vater werden ist nicht schwer.
Vater sein,
dagegen sehr.

Mentor sein ist so etwas wie Vater sein. Es hat etwas mit vertraut machen und Vertrauen zu tun. Ich erinnere mich an Antoine de Saint Exupery und seinen kleinen Prinzen im Gespräch mit dem Fuchs. “Man ist zeitlebens für den verantwortlich, den man sich vertraut gemacht hat.” Ein Mentor tut genau das.

Aber heute will ich mal über den Gegenpart sprechen. Es geht um den sogenannten Mentee.
Achtung! Die Analogie muss ich bringen: Coach <-> Coachee, Mentor <-> Mentee. Gut!

Also, die Frage ist, wie man überhaupt Mentee wird. Wir muss ein Mensch sein, der einen Mentor sucht? Was würden Sie denken?

Wie müsste ein Mensch auftreten, wie müsste er sich verhalten und wie müsste er auf Sie wirken, wenn sie ihn unterstützen und nach vorne bringen wollen würden. Was müsste so ein Mensch mitbringen um es Wert zu sein unterstützt zu werden?

Aus der Sicht eines Mentors oder auch eines Lehrers, der seine Schüler weiterbringen will, wird es deutlich.

Ein guter Mentee muss aufgeschlossen und freundlich sein. Er muss lernfähig sein und sollte offen für positive Kritik sein. Sie oder er sollte das Feedbackgespräch beherrschen.

Ich wechsele jetzt mal in das freundlichere Du. Wie kannst du einen Mentor für dich begeistern? Stell dir vor, du hast ein Vorstellungsgespräch bei einem geeigneten Mentor.

Eine Regel im Feedback, lautet: Wenn du kritisiert wirst, dann rechtfertige dich nicht. Sage einfach: “Danke! (für das Feedback)” und damit ist bereits alles gesagt. Stell dir vor, du gibst einem Schüler einen wichtigen Tipp und der erklärt die vorlaut, warum du im Unrecht bist. Ist das eine hilfreiche Atmosphäre? Ich glaube nicht!

Schüler und Studenten. Lernende und Studierende, neigen oft dazu Dozenten und Professoren mit ihren eigenen Vorstellungen zu vergleichen.
“Der alte, kleine, leise Mann da vorne, will mir etwas beibringen? Ich aber kann sogar schon Google fragen!” Merkst du was? Wir neigen dazu, anderen Personen unsere eigene Welt überzustülpen und gleichzeitig werten wir unser Gegenüber ab. Wie kann man von einem Menschen etwas lernen, der aus unserer Sicht keine Ahnung zu haben scheint?  Schlimmer noch: Wie können wir zu so jemand Vertrauen aufbauen und ihn dazu bringen uns voran zu helfen? Also liebe Freund der Sonne: Augen auf bei der Suche nach einem geeigneten Mentor. Es könnte der unterbewertete Lehrer sein, der vor dir steht. Der könnte dich weiter bringen. Das gilt für die meisten unserer Lehrer.
Die sind nicht dumm! Im Gegenteil! Augen auf bei der Auswahl eines Mentors. Und vor allem: Überlege dir, ob du überhaupt attraktiv genug bist um ein guter Mentee zu sein. Attraktiv im Sinne von: Lernfähig, aufmerksam, offen, tolerant, fleißig, freundlich etc.

Denn genau so solltest du sein, wenn du einen Mentor suchst. Sonst funktioniert das nie!

 

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.

Code Your Life – MacCoach


Hallo Kids!

ich hatte einigen von euch ja versprochen zu zeigen, wie einfach Programmieren ist und dass jeder von euch das lernen kann. Ihr wisst ja, dass wir in einer Welt leben, in der ohne Computer und Roboter fast überhaupt nichts mehr funktioniert. Und das ist erst der Anfang. In wenigen Jahren werden wir nicht mehr wissen, wie ein Leben ohne selbstfahrende Autos und Flugtaxis und Home-Robots und vielen anderen neuartigen Dingen, die wir heute noch gar nicht kennen, funktionieren wird. Das hier war ein Schachtelsatz. Zugegeben: Das kann man auch leichter schreiben.
Also. Worum geht es? Es geht darum, dass wir eine grundlegende Fähigkeit erlernen müssen, auf die diese ganze neue Technologie aufbaut. Es geht um das Programmieren. LOGO! Und so heißt auch eine Programmiersprache, die ich vor vielen Jahren auf einem Commodore AMIGA kennengelernt habe. Es geht um das Programmieren einer Schildkröte, die über eine Leinwand gesteuert wird. Übrigens könnte ihr so auch Roboter steuern, die Zuhause über den Fußboden flitzen…….

Programmieren mit Logo

Die Programmiersprache Logo hat eine lange Tradition. Sie wurde bereits Ende der Sechziger Jahre von Seymour Papert am MIT entwickelt, um Programmieren in Bildungskontexten effektiv einzusetzen. Insbesondere die Turtle-Grafiken eignen sich wunderbar für ein schrittweises Erkunden von Programmierprinzipien. Hier „übersetzt“ eine virtuelle Schildkröte die eingegebenen Codezeilen in Bewegung und zeichnet dabei ihren Weg nach.

Die Programmiersprache Logo ist Grundlage vieler Coding-Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch weil man nicht nur grafisch am Bildschirm arbeiten kann sondern auch Zeichenroboter, wie zum Beispiel den Mirobot programmieren kann.

Ich bin der Meinung, dass bereits kleine Kinder eine Programmiersprache lernen sollten um sich in der Welt in der sie heute leben und morgen leben werden, zurechtzufinden. Eigenartigerweise finde ich keinen Informatikunterricht im Lehrplan der Grundschulen. IT ist also etwas für Spezialisten? Ich denke nicht. InformationsTechnologie ist etwas, das jeder zumindest verstehen sollte. In Zukunft werden wir immer mehr mit dieser Technologie zu tun haben. Es wird nichts geben, was nicht mit Computern zu tun hat. Und die Zukunft hat längst begonnen.

Also schaut euch mal auf dieser Website um:
Code Your Live

 

Coach4Kids – MacCoach


Coach4Kids

Hey Kids! Hier bin ich wieder! MacCoach, der Coach, der Erwachsene und Kinder coacht.

Um ganz ehrlich zu sein. Am liebsten coache ich junge Leute, die noch ganz am Anfang stehen. Ich habe längst gelernt, dass ihr noch nicht ganz genau wisst wohin euch eure berufliche Tätigkeit einmal führen wird.
Soll ich euch was sagen, wie das laufen wird? In den meisten Fällen orientieren wir uns an den eigenen Eltern oder an engen Verwandten. Wenn der Papa Arzt ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Sohn oder die Tochter auch Arzt oder Ärztin werden. Das ist vollkommen unabhängig von den Talenten und Neigungen, die tatsächlich in euch stecken. Aber mit dem sollt ihr euch denn unterhalten? Ein Lehrer wird mit Sicherheit den Lehrerberuf in den schönsten Farben malen und den höchsten Tönen loben. Wenn der Papa Ingenieur ist, dass wird es euch bestimmt stark beeinflussen und ihr werdet gerne selbst Ingenieur. Wenn die Mama Frisörin ist, dass könnt ihr euch vorstellen, wie es ist in einem Frisörsalon zu arbeiten. Das ist auch nicht die schlechteste Entscheidung. Aber mit wem sollt ihr euch unterhalten, wenn ihr ganz andere Pläne habt?
Was ist, wenn du eines Tages eine tolle Sängerin oder ein Supermodel wirst? Davon hat doch wirklich keiner eine Ahnung. Weder Lehrer, noch Eltern, noch irgendjemand den du kennst. Aber du kannst es schaffen! Meinst du nicht auch? Du hast das Zeug dazu! Oder vielleicht ist es doch komplizierter? Du weißt es nicht. Aber schön wäre es schon.
Meinst Du nicht auch? Du brauchst jemand, mit dem du dich frei und offen über das alles unterhalten kannst. Mit jemand, der nicht gleich alles in Frage stellt. Wer könnte so etwas tun? Meine Antwort: Es sollte ein erfahrener Erwachsener sein und es sollte ein Kommunikationsprofi sein. Ein Coach ist genau das. Ein Coach ist jemand, mit dem du deine Ziele besprechen und planen kannst, was als Nächstes passieren muß um deinen Weg weiter zu gehen. Das gilt für Kinder und das gilt auch für Erwachsene. Wenn die Eltern nerven und keine Ideen haben, dann solltest du einen Coach haben, der genau das nicht tut.
Soll ich dir was verraten? Selbst Erwachsene und Eltern wissen oft noch nicht genau, was ein Coach tut und was er leisten kann. Ich kann es ihnen erklären. Ich kann es dir erklären, deinen Lehrern, Erziehern, allen Interessierten.  

Stell dir einfach vor: Du kannst mit einem Erwachsenen über alles reden und der Zeit für dich hat und ganz viel Verständnis.
Das kann natürlich nur in einem geschützten Raum mit Einverständnis der Eltern geschehen. Vielleicht bei euch Zuhause. Die Eltern wollen natürlich auch wissen was du mit dem Coach besprochen hast, aber ich verspreche dir: Sie werden nicht alles erfahren. Der Coach gibt nur allgemeine Hinweise, was der Gesprächsinhalt war.  Es kann aber auch sein, dass der Coach feststellt, dass du dich in eine Sache verrannt hast, die völlig unrealistisch ist.

Beispiel: Du willst ein Profimusiker sein, bist aber überhaupt nicht musikalisch. Wie kommst du auf solche Ideen? Ganz einfach: Du weißt nicht, was du können musst und du hast keine Ahnung wen du fragen sollst. Du kennst den Weg zu deinem Traumjob noch nicht.
Es kann auch sein, dass es diesen Job überhaupt nicht gibt. Du lebst in einer unrealistischen Traumwelt von der Erwachsene ja sowieso keine Ahnung haben. Deine Freundin oder dein Freund in der Schule haben vielleicht den selben Traum. Ihr redet jeden Tag darüber und lebt zunehmend in einer sogenannten Blase. Es gibt kein anderes Thema mehr, das für euch interessant klingt. Ihr seid die Einzigen, die etwas davon verstehen. Logisch, dass Schule, Sport, Freunde und Verwandte in den Hintergrund treten.

Wisst ihr was? Ihr braucht jemand, mit dem ihr auch mal ein bisschen über den Tellerrand blicken könnt. Erwachsene nennen das “spinnen”. Aber auch das muss ab und zu mal sein.

Der Coach4Kids ist ein Projekt, in dem Kinder in einem geschützten Raum mit Kommunikationsprofis reden können um ihre Träume und Ziele wertfrei zu kommunizieren. Wisst ihr was kommunizieren bedeutet? Einfach darüber quatschen. Und das ohne jede Wertung oder einen Zeigefinger, der euch immer eure Grenzen zeigt. (Die vielleicht überhaupt nicht vorhanden sind)

 

Information für Eltern: Das Coach4Kids Projekt befindet sich gerade in der Planungsphase. Ziel ist es, Kindern und jungen Erwachsenen einen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, der Verständnis und Zeit hat um vorurteilsfrei mit ihnen über ihre berufliche Zukunft zu reden. Lehrer können das natürlich auch, aber die haben oft ganz andere Aufgaben und keine Zeit für so etwas. Erzieher können auch sehr einfühlsame Ansprechpartner sein. Ein Coach ist ein Kommunikationsprofi, der meistens mit Erwachsenen arbeitet. Er kann beides tun: Für die Eltern und für die Kinder tätig werden. Momentan wird der Coach direkt bezahlt. Es gibt nach unserer Kenntnis noch keine öffentlichen Programme für diese Art von Coaching.

 

Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach


Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach

Du musst dich jeden Tag entscheiden, dein ganzes Leben lang. Dafür brauchst du einen Kompass, oder Wegweiser. Sagen wir du brauchst ein Navigationssystem. Mit einem Navigationssystem ist es ganz einfach von A nach B, also zum Ziel zu kommen.
Aber was ist das Ziel? Wohin willst du reisen? Wo willst du einmal ankommen? Und wo willst du überhaupt nicht hin?

“Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.”
Das Zitat stammt von George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller * 26.07.1856, † 02.11.1950

Es ist also kein Wunder, wenn wir ausgestattet mit den schönsten Vorsätzen ausgerechnet da landen, wo wir niemals hin wollten. Es geht um unseren inneren Kompass. Und es geht darum, dass wir uns sehr oft etwas schön ausmalen und aus den unterschiedlichsten Gründen in eine Falle oder eine Sackgasse geraten. Es geht um Entscheidungen, die wir jeden Tag zu treffen haben. Ganz einfache Dinge spielen eine große Rolle in unserem Leben. Entscheide ich mich abzuwaschen oder den Geschirrspüler einzuräumen, Staub zu saugen, die Wäsche ordentlich in den Schrank zu sortieren, meine Hausaufgaben zu machen und mich ganz allgemein mehr um meine Familie zu kümmern? Oder entscheide ich mich, nichts zu tun und ganz langsam in einer einzigen Unordnung zu versinken? Helfe ich dem alten Mütterchen über die Straße? Bin ich freundlich zu jedermann und habe ich auch immer ein Lächeln parat, wenn ich Menschen begegne? Halte ich der Mutter mit dem Kinderwagen die Tür auf? Man kann es tun, man kann es aber auch lassen. Die Entscheidung triffst du allein.   

Viele Menschen vermeiden es ganz bewusst, klare Entscheidungen zu treffen. Sie gehen den Weg des geringeren Widerstandes und erreichen ihre Ziele nur durch Zufall. Sie mogeln sich sozusagen durch ihr Leben und manchmal haben sie sogar Glück dabei. Allerdings wissen sie oft nicht, wie sie an dieses oder jenes Ziel gekommen sind und allzuoft wollten sie überhaupt nicht dort hin wo sie gelandet sind. Das macht unzufrieden, ängstlich und mürrisch.
Verstehst du? Das gibt dir ein Gefühl von Ausgeliefertsein. Du bist unterwegs, wirst immer abhängiger von Menschen, die rein zufällig Entscheidungen für dich treffen. Ist das nicht unangenehm?
Allzuoft werden Ziele von außen geprägt. Der Sohn einer einflussreichen Familie von Rechtsanwälten wird mit großer Wahrscheinlichkeit Rechtsanwalt werden. Ein Kind von Ärzten oder Musikern wird vermutlich auch Arzt oder Musiker werden. Der Einfluss der Familie und des sozialen Umfeldes spielt eine große Rolle für die weitere Entwicklung eines jeden Menschen. Es ist purer Zufall, welchen Beruf unsere Eltern haben und ob wir überhaupt auf die Unterstützung einer schönen Familie zurückgreifen können, oder auch wollen.
Menschen die sich gegen diese vorgezeichneten Karrieren auflehnen und etwas völlig anderes anstreben, gelten als Abenteurer. Das ganze Leben ist ein Abenteuer. Die einen lesen begierig von abenteuerlichen Biografien und verschlingen Kriminalromane oder aufregende Erlebnisse von Menschen in Extremsituationen. Sie suchen das Abenteuer in Form von Extremsport, Bunjee Jumping oder Reisen in exotische Länder. Alles, was nicht Alltag ist, wird zum Abenteuer. Allerdings haben sie fast immer eine Rückfahrkarte und einen EU-Reisepass im Gepäck. Es ist oft nur ein abgesichertes Abenteuer mit Netz und doppelten Boden. Der sichere Airbag ist immer dabei.

Gleichzeitig fürchten sich die meisten Menschen vor existenziellen Entscheidungen und vermeiden alles, was ihre scheinbare Sicherheit in Gefahr bringen könnte. Man bleibt in der Regel gerne bei dem, was man zu kennen glaubt und von dem man geprägt wurde.

Die Fantastischen Vier bringen es auf den Punkt:

…..Du wirst geboren – Religion – Sohn vom Sohn vom Sohn vom Sohn…….

Es ist schwer, sich von einer einmal vorgeschriebenen Rolle zu trennen und die Ziele zu erreichen, die wirklich zu einem passen. Gerade die Berufswahl ist oft geprägt von den Möglichkeiten, die sich gerade ergeben. Ein ausgezeichnetes Abitur öffnet den Weg zum Medizinstudium. Wer mit einem EinserAbitur die Schule verlässt, hat die freie Wahl.

Wie viele, potentiell gute Ärzte, in Deutschland keine Chance auf ein Studium haben, steht auf einem anderen Blatt. Angesichts des akuten Ärztemangels stellen sich Fragen an die Bildungspolitik. Aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich wäre es besser, angehende Studenten einem intelligenten Assessment zu unterziehen um herauszufinden, wo ihre wahren Stärken liegen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es jede Menge Jugendliche, die als “Spätstarter” gelten und nicht rechtzeitig erkennen konnten, wo ihre wahren Stärken und Potentiale liegen. Null-Bock-Mentalität, soziale und finanzielle Probleme und andere negative Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass auch in dieser Gruppe nur die Möglichkeiten genutzt werden können, die gerade vorhanden sind. Ein potentiell guter Arzt aus dieser Gruppe, hat kaum eine Chance diesen Beruf zu ergreifen. Sie suchen und finden Berufswege, die gerade mal zur Verfügung stehen und machen Karrieren, die allzuoft nicht zu ihnen passen. Das Resultat sind unzufriedene Menschen, die ihr wahres Potential nicht wirklich ausschöpfen können. Bewusste Zielorientierung und das Erkennen von Talenten und Möglichkeiten könnte neue Lösungen schaffen.

Auch hier kann Coaching helfen. Die wichtigste Frage, die sich jeder Mensch immer wieder stellen muss, bewegt sich auf einer hohen logischen Ebene. (Die logischen Ebenen – Robert Dilts)

Es geht oft nicht um die unteren Ebenen, wie aktuelle Möglichkeiten oder Fähigkeiten. Die Fragen, die sich jeder Mensch regelmäßig stellen muss sind auf der höchsten logischen Ebene angesiedelt. Es sind die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Es geht um das Weltbild, das unser Handeln bestimmt. Die wichtigsten Fragen, die sich Menschen regelmäßig stellen müssen, sind Fragen wie

“Wer bin ich?” “Wer will ich sein?” “Wohin gehöre ich?”

Kinder suchen sich Vorbilder. Sie wollen Feuerwehrmann, Polizist, Lokführer oder Soldat werden. Kinder orientieren sich instinktiv an Menschen die ihrer Vorstellung von Einfluss und Zugehörigkeit entsprechen. Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen ihre Vorbilder auswählen und das zu erklären versuchen. Aber darum geht es hier nicht. Im Coaching ist es wichtig, den Klienten zunächst gedanklich an das Ziel zu führen.  

“Wie ist es, Arzt oder Pilot zu sein? Wie fühlt sich das an? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Was habe ich dann zu tun? Wie wird mein Leben sein, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Ist es wirklich das, was zu mir passt? ”

In der Realität ist es natürlich ganz anders. Ich begegne oft Menschen, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden. Hier erscheint es oft zu spät, noch einen grundlegenden Richtungswechsel zu wagen.  Aber es ist nie zu spät. Insbesondere Manager aus hohen Führungspositionen brauchen ein stimmiges Ausstiegszenario. Sie wissen oft, dass sie den Höhepunkt ihrer Karriere längst überschritten haben. Von nun an geht es nur noch abwärts. Die meisten Manager versuchen nur noch, die einmal erreichte Position, den Status Quo zu erhalten. Sie beobachten den Prozess tatenlos und wissen im Grunde ganz genau, was passieren wird. Das ist eine unangenehme Situation, die niemand sich wünscht.

Ein gezieltes Coaching ist immer eine gute Wahl, und auf jeden Fall die bessere Entscheidung. Es geht immer noch um die Frage: “Wer will ich sein? Wo will ich eigentlich hin” Niemand will Teil des Problems sein. Es ist oft besser, sich eine neue und passende Herausforderung zu suchen.

 

Veränderungen – Change – MacCoach


Veränderungen beginnen ganz klein, wachsen langsam und werden dann – vielleicht – GROß. Alles beginnt mit einer kleinen Idee. Es ist wie ein Samenkorn, das in die Erde gelegt wird um zuerst zu keimen und dann immer größer zu werden. In dieser Idee steckt bereits das Endprodukt. Eine Blume, eine Hecke, ein Strauch oder ein großer Baum. Ideen brauchen Zeit um sich zu entfalten, zu wachsen.

Alles muss klein beginnen.Lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnen.Und endlich ist es groß.(Gerhard Schöne)

Change-Management beginnt mit einer Idee. Diese Idee muss formuliert werden. Darin besteht eigentlich das ganze Geheimnis. Wenn alle Beteiligten die Idee verstanden haben, geht es in die Phase 2. Jede Interessengruppe muss erkennen, dass es von Vorteil ist, diese Idee umzusetzen. Wenn es nicht gelingt, alle Mitarbeiter mitzunehmen, abzuholen wo sie sind und wie sie sind, wird ein Projekt scheitern oder es werden erhebliche Probleme auftreten. Probleme machen ein Projekt teurer, als geplant oder sie lassen ein Projekt scheitern.

Je klarer ein Projekt formuliert ist, um so schneller, effektiver und nachhaltiger kann es realisiert werden.

Woran denken Sie jetzt gerade? Was ist Ihr Projekt?
Sie haben recht! Ein Projekt kann einfach alles sein: Politische Veränderung, eine technische oder soziale Revolution, eine neue berufliche Perspektive, ein Kunstprojekt, die Trennung von alten Vorstellungen, ein Neuanfang.

Manchmal braucht man sehr viel Zeit um überhaupt zu erkennen, was der Kern einer Idee ist und wohin die Reise gehen kann. Manchmal lohnt es sich nicht, eine Idee sofort umzusetzen. Man steckt sie in eine Schublade und lässt sie dort reifen, bis sie so groß geworden ist, dass es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Begleitung von beruflichen Veränderungen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich um eines der wichtigsten Themen für jeden einzelnen handelt. Die Fragen, die sich eigentlich jeder stellt, liegen auf der Hand.

  • Hat mein Beruf Zukunft?
  • Was muss ich lernen um besser zu werden?
  • Wie gehe ich mit dem steigenden Druck um?
  • Bin ich der Richtige/die Richtige für diesen Job?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Habe ich die Chance auf einen Neuanfang?
  • Bin ich schon zu alt für einen Veränderungsprozess?
  • Was werde ich in 10 oder 20 Jahren tun?
  • Wie werde ich dann auf heute zurückblicken?


Es gibt noch mehr Fragen, die wir uns stellen sollten.  Wichtig ist, dass wir einfach beginnen Veränderungen zu denken, wachsen zu lassen und dann zu entscheiden, ob es sich für uns lohnt, die kleine Pflanze tatsächlich groß werden zu lassen. Veränderungsprozesse sind erfolgreich, wenn die Idee stimmt und wir uns mit dem Ergebnis anfreunden können. Das ist das ganze Geheimnis.

Coach als Lehrer – Fehlanzeige – Lehrerkompetenzen in Zeiten des Lehrermangels


Lehrerkompetenzen in Zeiten des Lehrermangels

Ich weiß nicht genau, nach welchen exakten Kriterien Quereinsteiger für den Lehrberuf ausgewählt werden. Ich habe es ausprobiert und ich denke, dass diese Auswahlkriterien angesichts des krassen Mangels an geeigneten Personen völlig überzogen sind.
Ein Quereinsteiger berichtete, dass er aus guten Gründen im Studium einen großen Bogen um Mathematik gemacht hatte. Er stieg als Musiklehrer und Deutschlehrer ein, weil er entsprechende Qualifikationen aus dem Studium nachweisen konnte. Der Mann musste über 40 werden um zu erkennen, dass er mit seinem Studium nicht viel anfangen konnte. Nun hatte er sich entschieden, den Quereinstieg an einer Grundschule zu wagen. Das bedeutet, dass er neben dem ersten und zweiten Staatsexamen und den entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten auch noch Mathematik studieren muss. Der Mann hat Albträume wegen Mathematik. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Mathematik für Grundschullehrer, sondern um die ganze Palette der Höheren Mathematik mit allem PiPaPo: ANALYSIS, Differential- und Integralrechnung, Matrizen und mehr. Das ganze Programm. Ähnlich geht es einer Quereinsteigerin aus der Ukraine, die einen Master in Germanistik nachweisen kann. Es ist schon klar, worauf das hinausläuft. Der Senat von Berlin möchte eben eine hohe Qualität für Quereinsteiger garantieren und ein Hochschulstudium Mathematik ist da sicher ein geeignetes Kriterium.
Wenn man vor 30 Jahren studiert hat, und genügend Mathepunkte anerkannt werden, dann darf man natürlich als Quereinsteiger an einer Grundschule arbeiten.
Für einfache Dipl.-Ing. (FH) gilt das nicht. Ich habe es ausprobiert. Ich hatte ein sehr spezielles Studium Richtung Industrielle Elektronik/Mikroelektronik und wurde negativ beschieden. An einer Grundschule darf ich nicht arbeiten. Schade. Aber damit muss ich wohl leben, auch wenn ich es gerne gemacht hätte.

Die Frage ist, was heute wirklich zählt. Engagement und Bereitschaft, Können und Erfahrung? Wohl kaum. Ich könnte wetten, dass der Senat nicht genügend Quereinsteiger finden wird, die erstens bereit und in der Lage sind den Job richtig gut zu machen und vor allem genügend Motivation mitbringen um sich dem täglichen Streß mit quicklebendigen Kindern zu stellen. Dazu kommt noch, dass selbst in Schulen, die keine Brennpunktschulen sind, schwierige Kinder in den Klassen sitzen. Wenn sie nicht gerade durch die Gegend laufen und sich mit anderen Kindern prügeln oder einfach nur laut sind und die anderen vom Lernen abhalten. Ich denke, dass ganz andere Fähigkeiten und Kenntnisse als ANALYSIS gefragt sind, wenn man einen guten Mathematikunterricht an der Grundschule halten will. Ganz abgesehen davon, dass es selbst in der fünften und sechsten Klasse noch krasse Mängel bei den Kenntnissen und Fähigkeiten der Kinder gibt. Nicht bei allen, aber bei vielen. Und die Situation wird nicht besser werden in den kommenden Jahren. Ganz abgesehen davon, dass Kinder heute bereits in der vierten Klasse damit beginnen sollten eine Programmiersprache zu lernen. Das wird in Zukunft eine große Rolle spielen. Lehrer müssen heute Entertainer sein um die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Kinder zu berücksichtigen. Sie müssen als Coachs und Mentoren agieren und den Unterricht interessant gestalten. Sie müssen in der Lage sein, moderne Lernmittel zu nutzen und zu entwickeln.

Ich habe viele vorbildliche, LehreInnen jeden Alters kennengelernt und durfte auch ab und an mal hospitieren. Hut ab! vor den Leistungen der KollegInnen. Auffällig ist die unzureichende Disziplin der zu unterrichtenden Kinder. Es ist eine große Aufgabe, die Kinder immer wieder zu interessieren und Defizite behutsam aufzuarbeiten. Der Lehrerberuf ist ein sehr dankbarer, aber auch anstrengender Beruf.

Es geht nicht darum, ungeeignete Personen als Lehrer einzusetzen. Aber die Kriterien für einen Quereinstieg sollten dringend überdacht werden. Wir leben in einer Ausnahmesituation, die es zu überbrücken gilt. Es müssen dringend neue Möglichkeiten für einen Quereinstieg geschaffen werden. Dann kann der Lehrermangel auch in Berlin gelöst werden.

Schluss mit Pauken und Noten! – Teil 1: Der gegenwärtige Zustand des Bildungssystems — Neue Debatte


Die Globalisierung erhöht auch in der Bildung den Konkurrenzdruck. Nicht nur Schulen, Universitäten und weitere Bildungseinrichtungen konkurrieren gegeneinander. Schüler, Lehrer, Pädagogen – alle stehen im Wettbewerb. Es herrscht der eindimensionale Vergleich: Wer ist besser, wer ist schlechter? Muss das sein? Gerhard Kugler wirft einen kritischen Blick auf das bestehende Bildungssystem und stellt in seiner Beitragsserie „Schluss mit Pauken und Noten!“ die Grundzüge eines alternativen Bildungssystems vor.

über Schluss mit Pauken und Noten! – Teil 1: Der gegenwärtige Zustand des Bildungssystems — Neue Debatte

#think positiv – Coaching – Selbstcoaching


 

#think positiv

 

bedeutet nicht, sich die Welt schön zu malen und inaktiv zu werden. #think positiv bedeutet: Aktiv und zielführend weiter zu arbeiten, zu lernen und zu studieren und erreichbare ZIELE verfolgen.

Zieldefinition – Meilensteine definieren – Meilensteine in Einzelschritte zerlegen – Einen Schritt nach dem anderen machen.

Wichtig ist es sprachlich exakt zu formulieren, wohin die Reise gehen soll. Selbstcoaching ist Reflektion der Situation und auch das Einlegen von Pausen auf dem Weg. Nach einer Anzahl von Schritten darf eine Pause eingelegt werden um Kraft zu schöpfen. Recreation ist das Zauberwort. Das bedeutet nicht schlaffes Couching, sondern kraftbetontes Coaching.

Es hilft, wenn man starke Partner hat, auf die man sich verlassen kann. Religion hilft mehr als man oft in der Lage ist zu glauben; im wahrsten Sinne des Wortes. Wer Gott als starken Partner (allmächtigen Vater) an seiner Seite hat, kann sich darauf verlassen, dass alles was passiert zum Guten führen wird. Das ist eine unglaubliche Ressource und kein Kindermärchen. Wer es glauben kann, wird tatsächlich Kraft finden.

#think positiv bedeutet – positive Aspekte auch im Scheitern und Aufstehen zu erkennen. Rechtzeitig stürzen und aufrappeln bedeutet möglicherweise auch, dass wir nicht genau in DIESE SACKGASSE laufen, sondern uns MOCHMALS ÜBERLEGEN WOHIN wir gehen sollen und WIE DER WEG aussehen soll. Es ist nicht der EINFACHE WEG, der uns nachhaltig zum Ziel führt, sondern der RICHTIGE WEG.

Ich persönlich neige dazu, lieber den SPATZ in der HAND als die TAUBE auf dem DACH zu nehmen. Den Spatz habe ich bereits, die Taube ist nicht so leicht erreichbar. Übersetzt bedeutet das: Ich war zu schnell zufrieden mit dem ERREICHTEN und habe gedacht, dass es reicht was ich habe. Der Dipl-Ing. (FH) ist leider nichts wert, wenn man eine Universitätsausbildung braucht um weiterzukommen. Spatz in der Hand ist leider davongeflogen, die Taube ist auch längst weg. Was soll ich sagen? Es ist immer der scheinbar einfachere Weg, der uns nicht weiterbringt.

Der positive Aspekt und #think positiv ist für mich, dass dieser oder jener Abschluss nichts an meiner Persönlichkeit ändert. Ich bin ein positiver, hoch motivierter Mann, der erkennt, dass er hätte mehr machen müssen. Und genau das kann und werde ich meinen Coachees glaubhaft vermitteln.

Es gibt Ü50er, die in Deutschland immer noch als Assistenzarzt jobben. Sie haben sich zufrieden gegeben mit dem, was sie hatten und sie haben sich eingerichtet auf einem relativ hohen Niveau. Was ist zu tun, um den nächsten Schritt zu machen? Warum war es nicht möglich? Warum bleibt der nächste Schritt aus?

Eine Ärztin (48) arbeitet seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen. Sie ist gut. Aber es fehlt ihr noch eine zusätzliche Ausbildung um anschließend weiter gehen zu können und nicht auf der Stelle zu treten. Wenn sie den nächsten Schritt nicht geht, wird sie immer wieder von besser qualifizierten Kollegen verdrängt werden.
Kann sie es schaffen? Will sie es? Oder kann sie mit der vorhandenen Stufe leben? Sie ist fachlich gut, es fehlt ihr nur das Zertifikat. Ein Coaching kann hier viel erreichen. Ziel formulieren – so bleiben oder weitergehen – und dann Schritt für Schritt abarbeiten.

Coaching – meinetwegen Selbstcoaching – es lohnt sich!

Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

Happy Unification! Coaching für Ostdeutsche


Coaching für Ostdeutsche

wäre wohl notwendig gewesen, nachdem die Mauer 1989 endlich gefallen war. Ich denke oft, dass es wirklich besser gewesen wäre das Trauma von zwei Diktaturen therapeutisch zu begleiten und zu bekämpfen. Die Ostdeutschen waren in der Mehrheit einfach nicht vorbereitet auf eine freiheitliche Grundordnung, in der der Staat nicht mehr die vordergründig fürsorgliche Rolle spielte, sondern den Bürgern die Wahl läßt.

In der DDR war fast alles verboten was nicht ausdrücklich erlaubt war. Und wenn es nicht verboten war, dann konnte der repressive Staat schnell neue Gesetze erfinden. Im Osten musste man sich fürchten nach Freiheit und Individualität zu streben. Das konnte schnell in eine persönliche Katastrophe münden. Allein der Wunsch nach Freiheit – insbesondere nach einem unbeschwerten Bummel über den KuDamm oder den Time Square – war in der DDR verboten. Es wird deutlich, dass viele DDR-Bürger sich einfach angepasst und daran gewöhnt hatten. Aus heutiger Sicht ist das schwer nachvollziehbar. Man redete sich ein, dass es gute Gründe gäbe und dass die Devisen nicht reichen würden um alle in den Westen reisen zu lassen und dergleichen schräger Deutungen mehr.
Es wird deutlich, dass Freiheit auch Angst bedeutete und die Möglichkeit abzustürzen.
Aber mal ehrlich: Erinnern wir uns wirklich daran wie es damals war? Das war doch absolut schräg, was man uns zumutete. Ein paar Spitzenkader leisteten sich ein Leben, wie es heute für fast jeden von uns selbstverständlich ist. Der Rest – DerDummeRest (DDR) – schuftete in völlig kaputten Fabriken und Krankenhäusern und in den Läden gab es oft nicht viel zu kaufen. Das war nicht normal. Und es war absolut gut, dass dieses System auseinanderbrach. Es war ein Glück für alle, dass die Bundesrepublik bereit war das marode Land aufzubauen und die Wiedervereinigung tatsächlich durchzuziehen. Das war nicht selbstverständlich, was oft vergessen wird.
Die persönliche Betroffenheit der DDR-Bevölkerung ist durchaus zu verstehen, wenn man die 40 Jahre DDR unter sowjetischer Besatzung nicht vergisst. Viele waren Opfer der Propaganda, die viele Jahre auf der Hoffnung beruhte, im besseren Deutschland zu leben und die Chance eines völligen Neuanfangs ergreifen zu können. Das war grundlegend falsch wie sich später herausstellte. Dieses Land hatte keine Chance. Auch wenn es schmerzhaft ist: Die DDR ist nur eine Fußnote der Geschichte. Für viele war es tatsächlich eine großartige Chance. Viele, die in der DDR aufgewachsen sind hatten die Chance der Gleichberechtigung genutzt und studiert und Leitungspositionen eingenommen, die sie sonst nie erreicht hätten.
Das der ganze Laden durch Missmanagement und der Abhängigkeit von der Sowjetunion – das war ein besetztes Land – seit Anfang der 1980er Jahre pleite war und nur durch einen Milliardenkredit von Franz Josef Strauß vor dem Zusammenbruch gerettet werden konnte, wird oft vergessen. Das sah man anders, damals in der DDR. Es wäre zu schmerzhaft gewesen sich einzugestehen, dass man zu den Verlierern gehörte. 

Womit wir bei der therapeutischen Ebene wären.
Ich denke, dass es absolut notwendig ist, mit den Menschen professionell zu reden und über Chancen und Möglichkeiten zu sprechen. Es ist wichtig die Lebensleistung der Menschen anzuerkennen.

Mein Onkel war damals beim Deutschen Fernsehfunk in der Entwicklung tätig. Er war verantwortlich für die Übertragung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau. Ich wusste das damals nicht, als ich im Palast der Republik den Olympiasieg von Waldemar Cierpinski in einer Live-Übertragung gesehen habe. Er war wenige Jahre später verzweifelt, weil er erkannte, dass alles was er erreicht hatte keinen Sinn ergab. Der Westen hatte uns technologisch längst abgehängt und die ostdeutsche Kameratechnik wurde Mitte der 1980er durch japanische Geräte komplett ersetzt. Ungefähr zu der Zeit, als man in Ostberlin plötzlich MAZDA bestellen konnte. Über den Trabi lachten ohnehin längst alle.
Er erlebte das, was viele erst nach dem Fall der Mauer erlebten schon früher und zog die Konsequenzen. Er wählte die Freiheit und haute in den Westen ab. Damals konnten wir das nicht so richtig verstehen. Es ging der Familie immer gut. Sie hatten alles, was man sich vorstellen konnte. Es ging ihnen besser, als vielen im Westen. Sie wussten das, denn wir konnten ja im Westfernsehen begutachten, dass es auch dort nicht allen gut ging.

Wir brauchen Gespräche über Lebensleistungen und Chancen. Egal ob im Osten oder im Westen. Womit wir wieder beim Coaching wären.
Her mit den interessanten Leuten, die Gesprächsbedarf haben! Es ist nur eine Frage zu klären: Wer bezahlt das? Und da sind sie wieder: unsere alten Probleme. Geld. Geld. Geld.

Happy Unity!

Wir brauchen mehr Lehrer, Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler


Stephen Hawking hat es auf den Punkt gebracht. Wir brauchen ein neues “Raumfahrt-Zeitalter”, um mehr junge Menschen für die Wissenschaft zu gewinnen. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Neubeginn. Wir brauchen mehr Lehrer, mehr Ärzte, mehr Ingenieure und Wissenschaftler.  Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag.

“Ich fürchte, dass die künstliche Intelligenz den Menschen insgesamt ersetzen könnte. Wenn Menschen Computerviren entwerfen, wird jemand eine künstliche Intelligenz entwerfen, die sich selbst verbessert und vermehrt. Das wird eine neue Lebensform sein, die den Menschen überragt.” /Stephen Hawking/

Ähnliche Befürchtungen hat auch der Tesla, SpaceX, Hyperloop etc. -Erfinder Elon Musk. Die Menschheit bewegt sich mit erschreckender Geschwindigkeit in Richtung Couch-Potatoe-Gesellschaft. Dabei gibt es so viel zu tun. Wir können es uns einfach nicht leisten Potenziale ungenutzt zu lassen. Wir brauchen jeden einzelnen bei der Lösung der wichtigen Fragen der Zukunft. Wir brauchen jeden.
Die Automatisierung von einfachen Arbeitsgängen, die Künstliche Intelligenz, der Einsatz von Robotern und immer ausgeklügelteren Computersystemen wird Arbeitskräfte ersetzen. Aber arbeitslos muss niemand werden, wenn wir es richtig anstellen. Intelligenter eben, als momentan. Wir müssen uns Gedanken machen wie zum Beispiel mehr Ärzte ausgebildet werden, die nach Studienabschluss in einen Wettbewerb um die Besten eintreten können. Wir brauchen sehr viele Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter mit Coachingfähigkeiten. Wir brauchen Mentoren, die ihre Schüler und Auszubildenden voranzubringen in der Lage sind.

Die Voraussetzungen in Europa sind hervorragend, wenn man sie bündelt und gezielt einsetzt.

Warum studieren junge Leute nicht und verharren stattdessen im ungeliebten Hartz IV System? Das ist ein Skandal, der dringend angesprochen und gelöst werden muss.
Warum kann man nicht mehr junge Leute fördern, ihnen Geld geben um ihr Studium schneller und besser zu absolvieren und gleichzeitig mehr Studienplätze in MINT Fächern und auf dem Gebiet der Humanmedizin einrichten?
Was ist das Problem? Geld? Wohl kaum!
Was ist uns die Zukunft wert? Und können wir es uns leisten wertvolle Ressourcen brachliegen zu lassen?

Denken wir mal darüber nach! Das wäre mal eine alternative Wahrheit über die es sich wirklich nachzudenken lohnt.

Weiterführende Gedanken hierzu sind herzlich willkommen……

 

Bildung wichtiger als Grundeinkommen – Ein Update


Parallel mit der schnellen Unterstützung von Geflüchteten sollen Langzeitarbeitslose in Deutschland besonders gefördert werden. Die Agentur für Arbeit arbeitet sehr eng mit dem BAMF zusammen, was kein Wunder ist. Es ist kein Zufall, warum der Chef der Agentur für Arbeit auf als Leiter des BAMF berufen wurde. Eine enge Zusammenarbeit des Bundesamtes für Migration und der Agentur für Arbeit ist sinnvoll und politisch gewollt. Langzeitarbeitslosigkeit im Schatten von Hartz IV ist ein großes Thema. Besonders in den ostdeutschen Flächenländern, als auch in strukturschwachen Regionen Westdeutschlands hat sich Langzeitarbeitslosigkeit breit gemacht. Der deutsche Sozialstaat zahlt Unsummen für die Menschen, die kaum eine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben. Ungelernte und Schulabrecher ohne Perspektive auf wirtschaftlichen Aufstieg sind ein akutes Problem. Die Arbeitslosigkeit ist zwar auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Allerdings sind es besonders Jobs in Niedriglohnsektoren, die Menschen in Arbeit halten. Viele müssen zusätzlich zum Jobcenter gehen um aufzustocken. Das heisst, sie brauchen Geld vom Steuerzahler um sich eine Wohnung leisten zu können.
Es gibt auch eine Schattenseite eines starken Sozialstaates. Die Menschen werden gezwungen von der Alimente des Staates zu leben. Das entmündigt und erniedrigt Menschen. Freiheit ist ein hohes Gut. Es ist aber nur ein Wort, wenn man am wirtschaftlichen Rand leben muss. Die Alimentierung einer großen Gruppe der Gesellschaft ist auf lange Sicht kontraproduktiv. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist ein sehr interessanter Ansatz, Menschen aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Allerdings ist das Konzept noch nicht zuende gedacht.

Sabine Bendiek, die Chefin von Microsoft Deutschland, hat kürzlich in einem Interview auf SPIEGEL ONLINE die Meinung vertreten, dass Bildung wichtiger ist, als ein Bürgergeld. Das ist richtig. Gut gebildete und ausgebildete Menschen werden immer in der Lage sein einen guten Job zu bekommen und auszufüllen. Es ist nicht ganz richtig, wenn der Eindruck besteht, dass gut ausgebildete und erfahrene Spezialisten keine Chancen haben nach einer Arbeitslosigkeit wieder in den Job einzusteigen.

Ein guter @Arzt ist ein guter @Arzt, ist ein guter @Arzt.

Dasselbe gilt für @IT-Spezialist, @Programmierer, @Maschinenbauingenieur, @Mechatroniker, @Kaufmann, @Steuerberater, @Assistent, @Sachbearbeiter……

Die Liste läßt sich endlos weiterführen

Wenn ein guter @Arzt Probleme hat einen neuen Job zu finden, dann hat das nichts mit dem Arbeitsmarkt zu tun. Ein klassisches CoachingThema.

Die Angst vor sozialem Absturz breitet sich vor allem im Mittelstand aus. Der Mindestlohn spielt keine Rolle für Menschen, die über Ausbildung, Wissen und Erfahrungen verfügen. Ein @Arzt wird niemals für den Mindestlohn arbeiten, egal was er tut. Ein @Machinenbauingenieur ist da auch keine Ausnahme, egal on er Mitte 30 oder Ende 50 ist. Aber fragen wir heute einen Mitte50Jährigen Ingenieur, dann werden wir interessante Gespräche führen. Ich habe oft mit genau diesen Menschen zu tun.
Die Agentur für Arbeit fördert Akademiker, die ihren Job verloren haben, ganz besonders gut. Sobald diese Gruppe nach spätestens einem halben Jahr keine neue Arbeit gefunden hat, setzt eine sehr intensive Förderung ein. Insbesondere ein individuelles Coaching ist das Mittel der Wahl um gezielt zu unterstützen. Niemand kann nur auf Grundlage des Lebenslaufes eine Prognose für die Chancen eines Wiedereinstieges abgeben. Es gehören viele weitere Faktoren dazu. Der Arbeitsmarkt, die Persönlichkeit des Klienten, die körperliche, geistige, seelische Verfassung, die Famile, Glaubenssätze und die Bereitschaft nochmal von vorne anzufangen, spielen eine große Rolle.

Manager, die lange in Führungspositionen tätig waren, wollen natürlich wieder genau dort einsteigen. Wenn das nicht nahtlos möglich ist, dann wird ein radikales Umdenken nötig. Neue Strategien und Ziele müssen durchgespielt und blitzschnell an die Wirklichkeit angepasst werden. Und genau da setzt Coaching an. Es ist gut, dass die Agentur für Arbeit das erkannt hat.

02.11.2017 Leider werden die individuellen Coachings die durch die Agentur bezahlt werden, momentan zurückgefahren zugunsten von sogenannten Einkaufsmaßnahmen. Das bedeutet: Zuweisung und geringere Qualität. Schade eigentlich.

Ich habe da so ein paar Ideen, was die zukünftigen Kompetenzen und Aufgaben der Agentur für Arbeit betrifft. Stichwort: Bildungsberatung und Begleitung, sowie das qualitative Führen digitaler Akten, die bei Bedarf „gezogen“ werden können um den jeweiligen Bildungsabschluß auf Knopfdruck nachzuweisen.