Gelassenheit als Ressource – MacCoach


Emotion comes from motion. The more you move, the more you feel. And by the way: The less you move, the less you feel.

Wenn Du Dich nicht bewegst, dann bist Du tot. Also beweg deinen Hintern und mach was!

Aber nur Bewegung bringt auch nicht weiter. Es braucht eine gewisse Balance zwischen Bewegung und Entspannung, Arbeit und Ruhephasen. Recreation ist ein wichtiger Punkt in modernen Unternehmen, die nachhaltigen Erfolg generieren wollen. Ein ausgesprochen wichtiger Punkt im Leben ist Gelassenheit.

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.

Gelassenheit – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheit

Es geht um Balance. Gelassenheit und gleichzeitig Emotionen zulassen bedeutet Leben

Es ist ein Geben und Nehmen. Gelassenheit ausstrahlen, bedeutet Gelassenheit schenken. Psychische Strahlungsenergie schenkt angenehme Wärme, so wie die Sonne Wärme und Licht verbreitet. Unruhe und Panik sind das genaue Gegenteil davon. Bewegung und Emotionen sind keine natürlichen Gegner von Gelassenheit und Entspannung. Entspannung ist nur möglich, wenn Spannung vorhanden ist. Entspannung nach dem Sport gehört zu den Schwingungen des Lebens. Nur Entspannen führt zu einer Übermüdung und zu depressiven Gedanken und Gefühlen. In diesem Fall hilft wieder Bewegung. Schlechte Emotionen müssen dringend durch Motion – Bewegung – ausgeglichen werden. Jeder, der läuft kennt die heilende Kraft von Bewegung.

Neuere Forschungen in der Kardiologie haben ergeben, dass regelmäßiges Kardiotraining – 30 Minuten Laufen oder Crosstrainer täglich – den Herzmuskel stärken und die Wahrscheinlichkeit von Herztod auf einen sehr niedrigen Wert senken können. Bewegung ist absolut notwendig. Die Psyche weiß das und belohnt regelmäßiges Training mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Das führt wieder zu einer Stärkung des Immunsystems.

Gelassenheit ist eine Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Menschen. Ein getriebener Mensch, der ständig auf der Jagd nach Anerkennung und Liebe ist, kennt keine tiefe Gelassenheit.

Beginnen wir den Tag mit dem Bewusstsein, dass wir gelassen in die Zukunft blicken können. Egal wo wir stehen, egal was wir gerade tun und denken. Streben wir nach innerer Ruhe, Balance und Gelassenheit.

Wer oder was hindert Sie daran, gelassen zu sein? Fragen Sie einfach den oder die Coach Ihrer Wahl.

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Moderne Zeiten: Das Coach Prekariat


Der mittellose Coach

Es ist ein Widerspruch in sich. Aber es gibt sie, die Selbständigen, die kaum von ihrer Arbeit leben können und es trotzdem jeden Tag neu versuchen. Es sind die stillen Helden, die kaum an die Öffentlichkeit treten und doch so wichtig für die Wirtschaft sind. Wer sie fragt, wie es ihnen geht und was sie tun, wird kaum eine ehrliche Antwort bekommen.

„Man sieht nur die im Licht,
die im Dunkeln sieht man nicht.“ /Berthold Brecht/

Arztgespräch in einer REHA-Klinik. Der Mann hatte einen Herzinfarkt. Er ist 66 Jahre alt und er will unbedingt weiter arbeiten. Der Arzt ist erstaunt. Es ist zwar sehr gut, dass der Mann sich fit fühlt und weiter am Berufsleben teilnehmen will, aber viele Patienten glauben immer noch, dass sie in der Rente am besten aufgehoben sind. Die Deutsche Rentenversicherung und die Agentur für Arbeit unterstützen ältere Arbeitnehmer, die nach dem Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten, über das neue “Flexirentengesetz”. Es soll dabei helfen, den Übergang vom Erwerbsleben in die Rente selbstbestimmter zu gestalten. Der Hintergrund ist unter anderem der, dass Arbeit und die damit verbundene soziale Bindung wichtig für die psychische Gesundheit sind.
Der Mann erzählt, dass er in den vergangenen Jahren als freiberuflicher Coach gearbeitet hat. Der Arzt ist hellwach. Das Thema interessiert ihn brennend. Seine Freundin ist in einer ganz ähnlichen Situation. Sie hat zwar noch einen versicherungspflichtigen Job, redet sich aber ein, dass sie mit entsprechenden weiteren Zertifikaten, Prüfungen und der Mitgliedschaft beim größten Coachingverband der Welt doch eine gute Chance hat als Coach zu arbeiten und gutes Geld zu verdienen. Es gibt ja berühmte Coachs, die Bücher verkaufen, große Hallen füllen und mehr als 1000 EURO pro Sitzung verlangen können. Außerdem gibt es Coachings, die durch die Agentur für Arbeit oder die Deutsche Rentenversicherung bezahlt werden können. Coaching ist, so scheint es, der Beruf der Zukunft.
Der Mann ist ein Realist. Er ist gut, aber nun muss er auch weiter arbeiten, weil er annimmt, dass seine Rentenansprüche nur sehr bescheiden sind. Er wird niemals davon leben können. Es klingt sehr ernüchternd, was er zu erzählen hat. Er muss weiterarbeiten, obwohl er ein guter Coach ist:

“Ich bin ein richtig guter Coach. Glauben Sie mir. Ich habe jede Menge Geld investiert; für Ausbildung und um auf dem Laufenden zu bleiben. Man kennt mich und man schätzt mich. Aber ich kann trotzdem nicht davon leben. Wenn Sie zwei oder drei Aufträge im Monat generieren können und insgesamt 2000 EURO damit verdienen, dann sind Sie gut im Geschäft….”

Vielmehr muss der interessierte Arzt nicht hören. Das klingt nicht gut und das macht ihm das Herz schwer.

Der Mann ist in einem Alter, in dem man in die Rente gehen sollte. Aber er kann nicht, weil er lange selbständig war und praktisch nichts beiseite legen konnte. Es geht ihm wie vielen prekär beschäftigten Selbständigen. Er würde vermutlich nur etwa 300 EURO Rente erhalten. Davon kann er nicht leben. Das würde ihn augenblicklich in die Grundsicherung zwingen. Er hat sein ganzes Leben gearbeitet und um Aufträge gekämpft. Am Ende steht er vor einem Scherbenhaufen. Er hat Existenzängste. Das ist überhaupt nicht gut für seine Gesundheit. Der Mann sagt ganz deutlich wie er die Situation sieht:  

“Coaching ist vielleicht ein tolles Hobby. Aber vergessen Sie es! Das ist eine Illusion. Weiter ist es nichts. Ein Job an der Kasse bei einem Supermarkt ist sicherer als das. Sorry! Aber so ist es!”

Der Arzt ist nachdenklich geworden. Die Situation ist wirklich sehr ernüchternd. Er wird das seiner Freundin erzählen. Sie wird nicht begeistert sein, wenn sie das hört.  Der mittellose Coach hatte, wie viele andere ambitionierte und fähige Selbständige, irgendwann einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Er hatte geglaubt, dass virtuelle Teams und Arbeit die man sich freiwillig aussuchen kann, Freiheit und Glück bedeuten würden. Er hatte nicht mit dem Sozialsystem in Deutschland gerechnet, das nicht auf diese moderne Form der Arbeit vorbereitet ist. Der Selbständige Alleinunternehmer hat keinerlei Sicherheit und er wird von allen Seiten so ausgebeutet, wie es die Gesellschaft erlaubt. Er hat kaum Urlaub, weil das verlorene Tage für ihn sind. Und selbst, wenn keine Aufträge hereinkommen, lebt er unter einem permanenten Druck. Das ist weder gesund noch befreiend. Es ist eine Revolution in die falsche Richtung. Die Revolution frisst ihre Kinder. Auf der einen Seite stehen Arbeitnehmer, die bei den großen DAX-Unternehmen angestellt sind. Sie werden von starken Gewerkschaften vertreten, die dafür sorgen, dass Gehälter und Löhne steigen und die Jobs auf einem hohen Niveau sicher sind. Dann folgen die Arbeitnehmer in mittelständischen Unternehmen. Sie arbeiten ebenfalls sehr hart, arbeiten aber mit größeren Risiken. Das Prinzip Hoffnung ist dort weit verbreitet.
Dann gibt es Mediziner, Rechtsanwälte, Beamte, Banker, Steuerberater und Angestellte im öffentlichen Dienst.
An der untersten Stufe der Nahrungskette stehen viel kleine Selbständige und Unternehmer, die ein hohes Risiko eingehen und von der Hoffnung leben eines Tages den Break Even zu erreichen. Viele sind erfolgreich. Viele müssen nach vielen Jahren des Kampfes aufgeben. 

Coach ist ein unglaublich befriedigender Beruf mit Zukunft. Flexible Arbeitszeiten und die permanente Erreichbarkeit über Internet und Smartphone sind bereits heute ein wichtiger Teil unsere Arbeitslebens.

Selbständige sollten als das anerkannt werden, was sie sind. Mutige Unternehmer, die bereits heute austesten, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte, die aber selten in der Gewinnzone arbeiten. Wir brauchen sie, und deshalb sollte es einen Mechanismus geben, der diese Menschen aktiv unterstützt bei Grundsicherung, Krankenversorgung, Altersvorsorge und Bildungsphasen. Das wäre ein mutiger Schritt in Richtung Zukunft.
Diese Unternehmer müssen ohnehin beim Finanzamt Rede und Antwort über ihr Tun, ihr Einkommen und ihre Zukunftspläne stehen. Wir können diese Probleme lösen und so Möglichkeiten und Ressourcen eröffnen, die uns tatsächlich voranbringen können.


In welchem Parteiprogramm steht denn so etwas? Ich weiß es nicht.

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure


Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure

Das ist etwas sehr amerikanisches: Erfolgreich scheitern. Es ist cool und es hat etwas mit einem unbeugsamen Optimismus zu tun.

Erzähle mir, wo und wie Du gescheitert bist und ich sage Dir wer Du bist!

Van Gogh war erfolgreich gescheitert. Er war richtig gut. Seine Kunstwerke begeistern und fesseln uns noch heute. Erfolgreich war er erst nach seinem Tod.

Die Attentäter des 20.Juli 1944 waren gescheitert. Sie gingen erhobenen Hauptes in den Tod: “Für das heilige Deutschland!” Es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Entschlossenheit und ihr Mut entsprechend gewürdigt werden konnten.

Kolumbus war auf seinem Weg nach Indien auf Amerika gestoßen, ohne es zu wissen.

Apollo 13 war ein kompletter Misserfolg. Die Astronauten erreichten auf Grund eines dummen Materialfehlers nie ihr eigentliches Ziel. Im Projektmanagement der NASA zeigte sich jedoch, dass auch in diesem Scheitern ein Sieg lag. Die ganze Welt fieberte um das Leben der Astronauten. Apollo 13 Projektmanagementsimulationen sind heute ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung von Projektmanagern.

Scheitern gehört zu unserem Leben dazu. Ich kann ein Lied davon singen. Wer es nicht versucht hat, wird nicht scheitern. Aber wie langweilig und leer wäre so ein Leben. Die Amerikaner haben es in ihren Genen. Als Vorbild einer freien Gesellschaft sind die USA nach wie vor ein lebendiges Beispiel und ein Sehnsuchtsort für viele Menschen auf der ganzen Welt. Ich glaube trotz aller Verwerfungen und aller Rückschläge immer noch an den Spirit der dort zu finden ist.

Am Ende unseres Lebens kommt es nicht darauf an, wie oft wir gescheitert sind, sondern darauf, wie oft wir etwas versucht haben und wie oft wir wieder aufgestanden sind.  Wir sind Menschen, keine Maschinen.

Steve Jobs ist nach den erfolgreichen Anfängen bei Apple zunächst gescheitert. Er musste das Unternehmen verlassen, dass er selbst gegründet hatte. Nach einem internen Machtkampf mit John Sculley musste Jobs 1985 das Unternehmen verlassen. Er gründete NeXT, stieg bei Pixar ein und kehrte 1996 wieder zu Apple zurück um sein Unternehmen zunächst zu retten und dann so erfolgreich zu machen, wie es vorher kaum vorstellbar war.

Das Scheitern von Steve Jobs war so smart und sexy wie sein Erfolg.   

Wobei wir wieder beim Coaching sind. Ich erzähle Menschen vom Scheitern, gebe ihnen Beispiele und öffne mich indem ich von meinen gescheiterten Plänen und geplatzten Träumen erzähle. Das öffnet den Gegenüber und spiegelt sein eigenes Scheitern auf eine smarte Art und Weise. Scheitern bekommt einen anderen Wert. Es ist nicht der bittere Geschmack des Versagens, der das Scheitern begleitet. Im Gegenteil werden die Menschen in die Lage versetzt, einen anderen Blick auf ihr Leben und ihre Aktivitäten zu wagen. Wir können nicht in jeder Position perfekt sein. Scheitern kann auch bedeuten, dass wir einfach die Tür schließen und eine andere Tür suchen sollten. Als SekretärIn bin ich völlig ungeeignet. Ich könnte es nicht ertragen, unter einem unfähigen und überheblichen Chef zu arbeiten. Arroganz und Dummheit geben sich allzuoft die Klinke in die Hand. Fragen Sie mal einen dummen Menschen nach seinem Scheitern oder nach seinen Fehlern. Die Antworten können wir uns komplett sparen. Sie sind derartig uninteressant, wie die Menschen von denen sie kommen.

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern ist eine smarte Art und Weise das Leben so zu nehmen wie es ist. Wenn jeder Mensch mit allen seinen spinnerten Ideen durchkommen würde und nur Erfolge hätte dann wäre das eine traurige Welt. The Donald ist schon oft in seinem Geschäftsleben  gescheitert. Er scheitert jeden Tag als Präsident. Und wenn er einmal etwas tut, wofür er sogar gelobt wird, hat er vergessen, welches Land er da gerade bombardiert hat. Schade, dass er nicht smart scheitert, sondern sich alles schön lügt. Das ist überhaupt nicht smart. So sad!

Im Coaching gehört der Umgang mit dem Scheitern einfach dazu. Wie geht der Coachee mit seinem eigenen Versagen um? Wie reagiert sie oder er auf dieses NO GO Thema für erfolgreiche Menschen, oder solche, die sich dafür halten? Das ist genau die Frage, die beim Coaching beantwortet wird. Wenn ich meinen Klienten die Frage nach ihrem eigenen Versagen stelle, dann mache ich das ganz bewusst. Es sagt mir mehr über sie, als 1000 andere Fragen. Es ist ja auch eine beliebte Frage bei einem Einstellungsgespräch: Wo sind Sie bisher gescheitert? Jeder weiß, dass man nun eine gut ausgefeilte Story aus dem Ärmel zaubern muss, die nach Scheitern riecht und eigentlich ganz das Gegenteil bedeuten soll. Aber das ist hier nicht gemeint. So einen Stuß möchte ich beim Coaching nicht hören. Ich lehne mich dann entspannt zurück, scheue meinem Coachee in die Augen und frage nochmal. Woran sind Sie bisher gescheitert? Diese Fragen kann man nicht in der ersten Sitzung stellen. Diese Frage setzt eine belastbare Beziehung voraus.  

Es ist eine außerordentliche Kunst, erfolgreich zu scheitern. Und es ist so beruhigend, dass ich nicht der einzige Mensch auf dem Planeten bin, der schon mal gescheitert ist. Wir können das jeden Tag üben. Worauf es ankommt sind SMARTe Ziele und ein Herz am rechten Fleck. Ein mutiges Herz, meine ich natürlich.   

 

Terror – ohne Medien – funktioniert nicht


Terror funktioniert nicht, wenn die Medien nicht berichten

“You look at what’s happening,” he told his supporters. “We’ve got to keep our country safe. You look at what’s happening in Germany, you look at what’s happening last night in Sweden. Sweden, who would believe this?” /TRUMPO Wochen früher/

Nun ist es wieder passiert. Und alle schauen ausgerechnet nach Schweden. Weil da was passiert ist. Und weil immer etwas passiert. Und zwar in unseren Köpfen und in unseren sozialen Netzwerken analog und digital.

Stell dir vor, da ist ein Terrorist und niemand interessiert sich für den Idioten. Er sprengt sich spektakulär in die Luft und die Leute zucken nur mit den Schultern: Armer Idiot. Stupid! So sinnlos!

Terror funktioniert nur, wenn die Menschen permanent Angst davor haben. Aber nicht mit uns. Wir haben keine Angst vorm Fliegen und auch nicht davor ins Auto zu steigen und mit einem Schwarm Unbekannter auf der Autobahn sehr lange, sehr schnell zu fahren. Da passiert eine Menge an Unfällen. Die Todesopfer sind viel höher als bei allen dieser tragischen Unfälle dummer Idioten, die auf sich aufmerksam machen wollen, weil sie es nicht besser wissen.

Wenn wir erst einmal anfangen uns von Angst unser Leben einschränken zu lassen, dann tun wir nur den Job, den Diktatoren und Terrorregime schon immer für das Volk vorgesehen hatten. Ängstliche Kaninchen, im Angesicht der Schlange. Wir sollten uns nicht darum kümmern. Die Wahrscheinlichkeit ein Opfer zu werden ist ziemlich gering. Es sei denn man lässt sich von Angst regieren. Und das ist das Geschäft der T-Paten. Und wenn ich heute wieder den Fernseher einschalte, dann werde ich Endlosschleifen sehen von irgendeinem Anschlag in Europa oder den USA. Nordafrika und Asien sind bereits heute nur Randnotizen, die uns kaum interessieren. Terror ist einfach nur dumm. Eine Verschwendung von Ressourcen. Das sollte jedem klar sein. Warum eigentlich flippen die Amis bei Terror aus während sie den ganz normalen AMOK-Wahnsinn an ihren Schulen schulterzuckend dulden? Oabama hat wenigstens darüber geweint.  

Angst ist kein guter Berater


Mögen Deine Entscheidungen
Deine Hoffnungen widerspiegeln,
nicht Deine Ängste.
/Nelson Mandela/

Nelson Mandela sagte einmal, dass wir wir unsere Taten nicht an unseren Ängsten, sondern an unseren Hoffnungen orientieren sollen. Das leuchtet ein. Jemand, der ängstlich ist, versteckt sich und versucht unsichtbar zu bleiben und unauffällig zu leben. Dann, so glaubt der Ängstliche, wird ihm schon nichts passieren.  
Wir leben bereits in einer Zeit in der es wieder sehr gefährlich scheint, Dinge beim Namen zu nennen. Wer weiß, welcher politisch getriebene Datensammler uns auf eine schwarze Liste setzen und verfolgen wird? Es ist alles möglich. Datenbanken sammeln Daten und jeder, der auf Datenbanken zugreifen kann, ist in der Lage zum Beispiel, alle Namen auf “Christ” oder “Jude” oder “Links” oder “Rechts”, zu filtern. Es ist möglich und es ist machbar. Es ist real.
Bist du “intellektuell” oder “harmlos”, ein Einzelgänger oder ein geselliger Mensch? Sagst du wirklich, was du denkst? Wie alt bist du? Wo wohnst du? Wer sind deine Freunde auf Facebook oder Google+? Wie viele richtige Freunde hast du?

Die Gefahren der heutigen Welt werden deutlich, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Für die meisten Zeitgenossen ist das undurchsichtig und beängstigend. Zurecht. Tekkies erkennen auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, dass die Probleme beängstigend komplex geworden sind.

“Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.” /Nelson Mandela/

Es gibt viele Menschen, die sich instinktiv vor der Freiheit fürchten. Sie sind auf Angst konditioniert. Es ist vorhersehbar wie sie reagieren, wenn etwas ihre antrainierten Ängste auslöst. Psychologie pur.  

Die Konditionierung betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Haben wir einmal JA! gesagt und fühlen wir uns von nun an verpflichtet? Stimmt es, dass wir einmal NEIN! sagen und dann wieder ganz von vorn anfangen müssen oder ganz aus dem Rennen sind? Ist das so? Hast du Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit? Was würdest du eigentlich tun, wenn du eines Tages nicht mehr VERPFLICHTET wärst?

Glaube mir bitte! Ich weiß genau, was das bedeutet. Und ich habe mir dir Freiheit genommen, mich zurückgezogen und mir einen Perspektivwechsel gegönnt. Das ging, weil es noch nicht zu spät war. Es funktionierte, weil ich durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. Es war eine Chance, kein Unglück.
Ich frage mich, wie Menschen, die eine höhere Karrierestufe erreicht haben, auch nur einen kleinen Persepektivwechsel wagen könnten. Es ist gefährlich, weil der Fall zu tief sein könnte. Wer aus großer Höhe fällt, braucht ein Sprungtuch und sehr viel Mut. Er (meistens ist es in diesen Fällen ein Er) braucht verständnisvolle Begleitung, wenige Beratung. Ein guter Coach ist in solchen Fällen ein guter Begleiter. Angst ist genau das Gegenteil davon.

Ein Film von Rainer-Maria Fassbinder heißt: ANGST ESSEN SEELE AUF. Muss ich noch mehr dazu sagen? Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein, sich von Angst steuern zu lassen.

Eine Angst, die existenziell wirkt, ist die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Hast du Angst vor Bedeutungslosigkeit? Worin besteht deine Bedeutung? Wer oder was definiert deine Bedeutung? Ist das wirklich so? Bist du dir sicher?

Angst ist niemals ein guter Begleiter. Meinst du nicht auch? Wie wirst du deine Ängste los? Was wird dir möglich, wenn du dich in eine angstfreie Zone begibst? Hast du Angst, auch nur darüber nachzudenken? Hast du Angst, deine Ängste zu reflektieren? Warum ist das so? Was wird dir möglich, wenn du deine Angst besiegen kannst? Denk darüber nach und stell es dir vor. Ein Leben ohne Zwang und ohne Angst. Es ist möglich!

 

Mit Coaching wäre das nicht passiert


Es gibt keine einfachen Antworten. Wenn Sie in einem Unternehmen Karriere machen wollen, dann sollten Sie wissen, wie die interne Kommunikation funktioniert. Und Sie sollten auch darauf vorbereitet sein, wann es Zeit ist zu gehen. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt und die innere Balance. Die Seele ist immer das erste Opfer, wenn irgendetwas schief läuft. Und es läuft in den meisten Fällen etwas schief.

Sie schütteln den Kopf und wollen nicht verstehen, was ich hier sagen will? Nehmen Sie sich die Zeit und lesen einfach weiter.
Eine Frage: Was nützt es einem CEO, wenn er alle seine Ziele erreicht und keine innere Ruhe mehr findet? Was nützt es, wenn die Sonne jeden Tag scheint und Depressionen und Angst Ihren Alltag verdunkeln?

Das passiert öfter als Sie denken. Und stellen Sie sich mal vor, dass der Erfolg sich nicht einstellen will und Sie Gegenwind und kleinen Intrigen von Kollegen ausgesetzt sind. Das ist wohl die wahrscheinlichste Variante. Einfach geht nicht, im wahren Leben. Also wird es immer ein wenig komplizierter und anstrengender. Es wird undurchsichtiger. Am Anfang kommen wir sehr gut damit klar. Logisch: Jeder Mensch in unserer Umgebung hat, gelinde gesagt, Baustellen. Wir wissen das. Wir erkennen das. Aber was passiert, wenn wir einfach nicht weiter kommen? Ist es Zeit sich einen neuen Job zu suchen? Oder gibt es Hoffnungen und Chancen, die Sie unbedingt ergreifen wollen?
Ich persönlich habe genau das schon oft in meinem Leben erlebt. Ein Job in dem ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Alles lief perfekt und ich hatte großen Einfluß auf das gesamte Unternehmen. Es war einfach einzigartig. Warum sollte ich jemals einen anderen Job anstreben? Unvorstellbar. Und doch war eines Tages Schluß. Und dann musste ich plötzlich wieder ganz von vorne beginnen. Ich musste springen und ich musste schwimmen. Vor dem einen hatte ich Angst und ich wusste nicht ob ich noch schwimmen konnte. Dabei hätte ich es wissen können. Es gab Phasen in denen ich mich unterfordert fühlte. Diese Phasen hätten einen Coach gebraucht. Heute weiß ich es. Jeder kann es wissen. Aber es ist bequemer es zu ignorieren und einfach weiter zu machen.
Es gibt immer diese Phasen an denen man an einen Kreuzweg kommt und sich entscheiden muss in die richtige Richtung abzubiegen. Wenn man auf der Autobahn auf der Überholspur unterwegs ist, achtet man selten auf Hinweise zum Richtungswechsel. Man fährt einfach immer geradeaus und kommt dann irgendwo an. Tunnelblick. Es wird schon werden.

Mit Coaching wäre das nicht passiert……

 

Donald Trump – Was wird passieren?


Donald Trump – Was wird schon passieren?

Wir stehen ohne jeden Zweifel am Anfang einer neuen Epoche. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump hat eine Revolution ausgerufen. Er will die Macht an das Volk zurückgeben. Klingt gut, stimmt aber so nicht. Donald und eine Revolution. Das ist ungefähr so als würde Dagobert seinen Goldschatz unters Volk verteilen. Donald und das Volk. Es wird eine logische Aussage, wenn er es so erklärt: Das Volk bin ich. Jetzt können wir den Satz substituieren.  Die Macht wird ihm gegeben. Und das macht dann wirklich Sinn in seiner Welt.  Donald versteht nämlich sehr viel von seiner eigenen, eigenartigen Welt. Seine Sicht auf die Dinge ist – einzigartig. Er ist einzigartig. Und wenn Revolution,  dann wird er in einer Reihe mit Lenin und Fidel Castro stehen. Wobei augenfällig Unterschiede zu erkennen sind.

Aber was hat ihn an die Macht gebracht? Was wollen die Leute von ihm? Was erwartet uns und was müssen wir befürchten? Lassen wir die Angst mal weg und hoffen wir, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Die USA stehen an einem Scheideweg. Wer in den letzten Jahren mal drüben war, kennt das Problem. Oder die Probleme. Die Infrastruktur ist eine einzige Katastrophe. Das Bildungssystem ist für die Masse der Bevölkerung nicht mehr geeignet. Ganze Stadtviertel großer Städte sehen aus wie die Dritte Welt. Selbst in Washington gibt es Stadtviertel in die ich meine Tochter nicht schicken würde. Es gibt richtige bittere Armut und es gibt ordinären Reichtum. Es gibt sehr viel Angst im Mittelstand, alles zu verlieren. Obdachlosigkeit ist ein großes Thema in den USA. Die Automatisierung tut ihren Teil. Wenn in Fabriken in denen noch vor 20 Jahren tausende Arbeiter einen Job hatten Roboter und Automaten den Job machen und nur noch ein paar hundert hochqualifizierte Fachleute Arbeit finden, dann wird deutlich wo die Probleme liegen. Von all dem hat Donald Trump nicht viel Ahnung, wenn er das Thema überhaupt kennt. Er ist ein alter Mann, ein Kind der 70er Jahre.

Allein die mittellose und ungebildete Schicht derer, die eigentlich Mittelstand sein sollten, lichtet sich seit vielen Jahren gewaltig. Make Amerika Great Again – bedeutet die Rückkehr des Amerikanischen Traumes. Donald Trump ist ein ausgeschlafener Populist. Er hat dem Volk ein wenig auf das Maul geschaut und er muss sich nicht verstellen. Er redet genau so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Besser kann er es nicht.

Er wird wird versuchen die Probleme des Landes so zu lösen wie es seinem Weltbild entspricht. Protektionismus. Deals. America first! Die Army aufrüsten, aber zu besseren Kosten – Das funktioniert am besten durch Mengenrabatte und das hat noch immer funktioniert, wenn innenpolitisch etwas schief läuft. Er wird Arbeitsplätze schaffen in der Rüstungsindustrie. Er wird die WallStreet sanft streicheln und er wird den Briten viel versprechen. Donald wird alles tun um ein großartiger Führer seines Landes zu werden. Er hat Hochachtung vor großartigen Führern. Da kommt kein Zweifel auf. Was er unter guter Führung versteht, ist offensichtlich. Angreifen, beleidigen, provozieren, herausfordern, einfach machen. Er ist ein Macher, dem nichts schnell genug gehen wird. Er könnte eine Menge lernen in den kommenden 4-8 Jahren. Ja, leider ist es so. Selbst wenn er in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit nichts auf die Reihe bringt, wird er versuchen es so zu verkaufen, dass man ihn nicht gelassen hat. Die alten Eliten halt. Egal ob GOP oder Demokraten. Alles dasselbe für ihn. Aber Donald ist nicht Obama, der wirklich einen sehr guten Job gemacht hat obwohl er keine Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus hatte.

Es wäre gut, wenn die Demokraten wieder mehr wirklichen Einfluss gewinnen würden. Es wäre interessant zu beobachten, wie der größte Jobbeschaffer aller Zeiten damit umgehen würde.

Donald wird das tun, was er zu verstehen glaubt. Seine Berater – Familie und Schwiegersohn – werden ihn versuchen sanft zu leiten. Es wird nicht immer gelingen.

Ein Tweet geht immer noch, egal wie ernst die Situation ist. Hoffen wir nur, dass er nicht auf einen falschen Knopf drückt und “April!April! twittert, weil er den Ernst der Lage nicht verstanden hat.

Er hat keine Ahnung, wie er die gewachsenen Probleme des Landes lösen kann. Wenn die Amerikaner das erstmal herausgefunden haben, dann öffnen sich völlig andere Optionen. Aber das wissen die rechten Eliten längst. Ihr ärgster Feind heißt Bernie Sanders und die jungen Leute die ihn unterstützen. Was auch immer passieren wird, die Welt ist nicht sicherer oder unsicherer geworden. Sie hat begonnen sich zu bewegen und sie befindet sich längst in einer Krise. Es ist eine Krise der Möglichkeiten und der überkommenen Realitäten. Die Welt wird sich weiterdrehen. Es ist völlig egal, was man von Donald Trump hält. Er rüttelt und vieles wird anderes werden. Manchmal ist das sogar eine Chance für Veränderung. Yes We Can! Changing The World!

Am schlimmsten finde ich, dass es Nachahmer geben wird. Führungskräfte, die sich in ihrem Narzissmus und in ihrer ungeduldigen, cholerischen Natur bestätigt finden. Der große Vorturner zeigt wie es geht. Egal wie wir das finden. Das ist wirklich sehr traurig…..

Narzissten im Coaching


Narzissten – eine Klärungsversuch

Narzissmus ist im ICD-10 und auch im DSM als Persönlichkeitsstörung katalogisiert. In ihrer geringen Ausprägung, als leichter Stil kann Narzissmus eine Ressource sein. Als schwere Störung ist er eine Belastung, sowohl für den Narzissten als auch für seine gesamte Umgebung.

Das leistungsorientierte und manipulativer Verhalten von Narzissten wird teuer erkauft. Psychosomatische Störungen, Burn-Out-Episoden, chronische Unzufriedenheit, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu schweren Erkrankungen und ein hohes Suizid-Risiko sind gute Gründe sich mit dem Thema zu beschäftigen. Insbesondere, wenn man selbst erkannt hat, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Narzissmus neigt. In seiner leichten Form ist es eine Ressource.

Auch das ist ein gutes Thema für ein Coaching. Was kann ich mit meinem leichten Narzissmus anfangen? Wo sind die Grenzen? Wann wird es gefährlich? Schwere Störungen sind dann natürlich ein Thema für den Psychiater. Aber so weit sind wir in den allermeisten Fällen noch nicht.

Es gibt übrigens eine wichtige Unterscheidung zwischen Erfolgreichen und Erfolglosen (Narzissten).

Die sogenannten Erfolgreichen Narzissten besitzen eine starke Leistungsorientierung. Sie sind beruflich erfolgreich, durchsetzungsfähig, autonom, gut organisiert, haben ein großes Durchhaltevermögen und hohes Anspruchsdenken. Sie definieren die Spielregeln. Es handelt sich meist um ausgesprochene Egozentriker, die aber durchaus offen für Selbstkritik sind.

Zu den gesicherten Merkmalen für Narzissmus gehören ein hohes Maß an Agression, Extraversion, Ausdauer, hohe Autonomie aber auch in der Kindheit erworbene Bindungsprobleme und ein starkes kompetives Verhalten (Konkurrenzverhalten).

Erfolglose Narzissten haben eine Reihe von Eigenschaften, die auch Erfolgreiche Narzissten haben. Sie aber neigen zum Angeben, haben oft ein übertrieben positives Selbst-Schema und ein starkes aber erfolgloses Regel-Setzer-Verhalten, was sie regelmäßig “auf die Palme bringt”. Der größte Unterschied zu den Erfolgreichen ist das fehlende realistische Leistungsverhalten.

Erfolglose Narzissten sind häufig Schulabrecher. Sie leiden unter Arbeitslosigkeit, wohnen immer noch bei der Mutter und besitzen ein hohes Risiko für Spielsucht und Alkoholabhängigkeit. Sie besitzen eine sehr geringe Selbst-Effizienz-Erwartung und eine geringe Anstrengungsbereitschaft. Sie leiden unter starkem Selbstzweifel, was sie unter starken Druck bringt, dem sie auszuweichen versuchen.

Eine Definition für die Persönlichkeitsstörung anhand ICD-10 oder auch DSM gibt erste Anhaltspunkte für das Identifizieren von Narzissten.

Rainer Sachse hat folgende Kriterien für erfolgreiche Narzissten aufgelistet:

  • Hohes Anerkennungsmotiv,
  • Hohes Autonomie-Motiv,
  • Negatives Selbstschema,
    Narzissten weisen immer ein negatives Selbstschema neben dem immer vorhandenen positiven Selbstschema auf, das immer aus der Biografie stammt. “Ich bin als Person nicht O.K” – “nicht liebenswert” – “nicht kompetent” – “Ich bin ein Versager”. Dieses Schema ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Durch Kritik wird das Schema aktiviert und ein Spiel-der-Erwachsenen angestoßen. Genau das macht einen Narzissten so empfindlich gegenüber Kritik.
  • Positives Selbstschema,
    Parallel dazu haben Narzissten aber auch ein Positives Selbstschema. Es dient als kompensatorisches Element um das vorhandene Negative Schema zu bekämpfen. Super-Kompetenz, außerordentlicher Erfolg und außergewöhnliche Fähigkeiten gehören zum Repertoire von Narzissten, egal ob es sich um reale oder angemaßte Kompetenzen handelt.

Narzissten schwanken zwischen den beiden Extremen. Das negative Selbstschema wird permanent durch das überzogene positive Schema überlagert.

  • Negatives Beziehungsschema,
  • Starke kompensatorische Norm-Schemata,
  • Ausgeprägtes Regel-Setzer-Verhalten,
  • Unrealistisches positives Selbstschema,
    Erfolglose Narzissten unterscheiden sich von den Erfolgreichen durch ein ausgeprägtes negatives Selbst-Schema und ein hochgradig unrealistisches positives Selbst-Schema. Sie verfügen über eine sehr geringe Ausprägung des Autonomie-Motivs  und sind sehr leicht fremdbestimmbar.
  • Kein reales Leistungsverhalten,
    Außerdem zeigen Narzissten kein ausgeprägtes reales Leistungsverhalten. Sie sind kaum in der Lage oder können kaum oder nur schwer reale Kompetenzen erwerben. Der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist bei ihnen extrem gering ausgeprägt. Sie können keinerlei reale Erfolge erzielen und erleben ein schmerzhaftes Scheitern auf der ganzen Linie, wenn sie sich der Realität stellen müssen.

Erfolglose Narzissten sind ähnlich dominante Regel-Setzer, wie die erfolgreichen Vetter, wobei ihre Kommunikationspartner ihnen dieses Verhalten aber nicht durchgehen lassen.

Narzissten neigen dazu ihre Coaches oder Therapeuten auf Kompetenz und Wissen zu testen. Sie versuchen natürlich die Regeln des Gespräches zu bestimmen und dem Coach aufzuzwingen. Ein derartiges Verhalten kann nur dann erfolgreich abgewehrt werden, wenn der Coach das rechtzeitig erkennt und dem Klienten Grenzen aufzeigt. In vielen Fällen muss das Coaching von Seiten des Coaches genau an diesem Punkt abgebrochen werden.

Das Coaching mit Narzissten ist eine besondere Herausforderung, egal ob es sich um erfolgreiche oder erfolglose Narzissten handelt.

Das Coaching mit den sogenannten Erfolgreichen wird ein Thema, wenn sie beginnen an ihrem Verhalten zu leiden. Psychosomatische Störungen, Burn-Out-Episoden, chronische Unzufriedenheit, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu schweren Erkrankungen und ein hohes Suizid-Risiko sind gute Gründe für Narzissten sich mit der Thematik aktiv auseinanderzusetzen. Ein Coaching kann ein erster Schritt sein. Das Ziel des Coachings ist es, sich mit einer professionellen, neutralen Person über das Thema auszutauschen. Ein Coaching kann als Einstieg in einer Behandlung durch einen Psychotherapeuten betrachtet werden. Es ist niemals ein gangbarer Weg um das narzisstische Verhalten vollständig zu behandeln oder gar zu heilen. Das überlassen wir gerne den Profis auf diesem Gebiet.

Unternehmen sind nicht demokratisch


Man kann es drehen und wenden. Eins ist FAKT: In Unternehmen gibt es keine Demokratie

In den meisten Unternehmen gilt die Entscheidung des Geschäftsführers, Inhabers oder des CEO. Das war eines der ersten Erkenntnisse, die ich in den frühen 1990ern lernen musste. Insofern war nach der Wende alles beim Alten geblieben. Nur die Vorzeichen hatten sich geändert. Das System der Marktwirtschaft war eindeutig leistungsfähiger als das der Planwirtschaft. Wobei mir von Anfang an klar war, dass Planwirtschaft nicht automatisch eine Katastrophe sein musste. Wir sehen heute in China, dass es keinen zwingenden Grund gibt, die Planwirtschaft als alleinigen Grund für den wirtschaftlichen Niedergang in der Sowjetunion und den osteuropäischen Staaten zu sehen. Das Problem der Planwirtschaft und der politischen Nomenklatura war ein völlig anderes. Bei einer besseren Auswahl der Verantwortlichen durch Qualifikation, Bildung und Assessments wäre es vermutlich anders gelaufen. Natürlich spielen auch Beziehungen eine große Rolle. Das ist immer so. So wie es in der Geschichte gute und schlechte Herrscher und Könige gab, gibt es in der Wirtschaft gute oder schlechte Leiter oder Führungskräfte. Ich bin davon überzeugt, dass Demokratie in der Gesellschaft ein Garant für einen möglichen Wechsel bei den nächsten Wahlen ist.

Ab und zu muss ich darüber schreiben. Ich war 27, als alles anders wurde und ich habe noch bewusst erlebt, wie es vor der Wende war. Allerdings hatte ich das Privileg schon damals mit modernster IT umgehen zu können. Außerdem hatte ich kluge und leistungsfähige Kollegen, die gesellschaftlich sehr kritisch und fachlich sehr gut aufgestellt waren. Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt, als die Mauer fiel. Und ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukam. Ich wusste nicht einmal, was der Begriff Mehrwertsteuer bedeutet und warum man die Mehrwertsteuer abziehen kann. Es gab viel zu lernen und ich war einfach froh einen guten Job zu finden und nicht arbeitslos zu werden. Der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens kam aus dem Westen und eine der ersten Lektionen die ich aufmerksam lernte, war die, dass es in Unternehmen keine Demokratie gibt. Es muss eine Führungsentscheidung geben und alle Versuche von untergeordneten Mitarbeitern dem Chef das Leben schwer zu machen oder ihn gar in Frage zu stellen, kam bei den übergeordneten Chefs im Konzern überhaupt nicht gut an.

Das ist alles kein Problem, wenn der Chef, die Chefin, tatsächlich immer und überall die richtigen Entscheidungen treffen können. Aber sie sind Menschen und machen Fehler. Sie sind mächtige Menschen, die mächtig große Fehler machen können. Das ist dann wirklich ein Problem. Wenn man gewohnt ist, aus dem Bauch heraus zu entscheiden, spielen Tatsachen nicht mehr die wichtigste Rolle. Also muss man irgendwie versuchen aus den vorliegenden Zahlen etwas zu machen.

ERP-Systeme geben einen relativ guten Überblick darüber, wo das Unternehmen gerade steht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie die Entwicklung war und ein vorsichtiger Forecast zeigt sogar den Auftragsbestand und den Cash-Flow, den Wert des Unternehmens. Die allerwichtigste Ressource, die Menschen in einem Unternehmen, ist allerdings immer noch ein sehr unbekanntes Wesen. Psychologen und HR-Manager können ein Lied davon singen.

Also muss man aus dem Bauch heraus entscheiden und am Ende ist es oft der Chef eines Unternehmens, der die letzte Unterschrift leistet. Wenn bei einer Personalentscheidung irgendwelche Zweifel vorhanden sind, dann zieht sich die Sache hin und kann am Ende sogar noch platzen.

Ich wünsche mir gute und verantwortungvolle Führungspersönlichkeiten, die eine gute Kinderstube und eine gute Ausbildung genossen haben. Ausserdem wünsche ich mir die Weisheit dieser Personen sich professionell coachen zu lassen. Die Begleitung durch einen erfahrenen Coach ist aus meiner Sicht immer das beste Zeichen von Autorität und Führungsverantwortung. Der Coach beeinflusst keine Entscheidungen, aber er macht den Auswahlprozess transparent und professionell. Ein Coach ist immer die richtige Wahl. Ich kenne Unternehmen, die haben die besten Coaches des Landes unter Vertrag. Ob sich die Führungspersönlichkeiten regelmäßig coachen lassen?

 

 

Finde deine Begabung


Was ist deine Begabung? – Finde es heraus!

“Du kennst deine Begabungen. Jeder Mensch kennt seine Begabungen.” Nein, das stimmt nicht. Es gibt viele Menschen, die ihre Begabungen nicht kennen und ausgerechnet immer das machen wollen, was sie nicht so gut können. Viele lassen sich durch Zufälle treiben. Eine Freundin oder ein Freund macht eine bestimmte Ausbildung. Also bewerben wir uns auch. Kommt dir das auch bekannt vor?

Wenn wir nicht wissen wo wir hin wollen, werden wir irgendein Ziel erreichen. Aber wir werden nicht wissen wo wir am Ende sein werden.

Vielleicht haben wir uns von unserem wirklichen Ziel so weit entfernt, dass es noch schwieriger wird es eines Tages zu erreichen. Oft bauen wir uns künstliche Mauern auf, weil wir nicht wissen, was wir am besten können. Oft sind wir auch einfach nicht in unserem Element. Die Geschichte mit dem Pinguin habe ich schon oft erzählt. Du kannst sie auf diesem Blog finden, wenn du suchst.
Um deine Begabung zu finden, kannst du gerne ein paar Schritte zurück gehen. Als Kind hatte ich nur einen einzigen Traum. Ich wollte Schriftsteller werden. Ich sah mich einsam in einer Fischerhütte am Strand der Ostsee Abenteuerromane schreiben und ich sah mich durch die Welt reisen um Eindrücke für meine Geschichten zu sammeln. Dieser Traum wurde damals durch Mauern unterdrückt, die ich nicht so leicht überwinden konnte. Eine Mauer hinderte mich am reisen und die andere Mauer hinderte Menschen daran, frei zu schreiben und zu träumen. Mir war schon klar, dass ich nicht schreiben konnte, was ich wollte. Also entschloss ich mich für das Naheliegende und erlernte einen tollen technischen Beruf. Ich studierte. Ich arbeitete als Programmierer und insofern schrieb ich tatsächlich sehr viel. Programme und Dokumentationen. Später las ich sehr intensiv Managementliteratur. Der Grund war einfach. Ich wollte wissen, was bei manchen Chefs schief lief. Ich lernte mit Cholerikern und unbewussten Ängsten der Chefs umzugehen und ich begann wieder zu schreiben. Es war ein langer Weg bis hierher. Und ich gehe diesen Weg immer noch. Wenn ich damals Bekannte gehabt hätte, wie Journalisten, Schriftsteller oder Psychologen, dann hätte ich vermutlich einen anderen Weg genommen. Wenn ich damals einen Coach gehabt hätte, dann hätte ich nach den Menschen gesucht, die mich genau in diese Richtung weitergebracht hätten.

Verstehst du das Konzept? Ich denke tatsächlich, dass wir unsere Begabungen finden sollten um sie zu fördern. Es gibt Begabungen, für die es scheinbar keine Berufsbezeichnung gibt.
Bist du tatsächlich Koch oder Restaurantfachkraft? Willst du das für den Rest deines Lebens machen? Oder hat nur ein “lieber” Verwandter zu dir gesagt: “Kind! Ich gebe Dir einen Rat: Lern was Vernünftiges! Eine Ausbildung ist so wichtig im Leben!” Also suchen sich die Jugendlichen eine Ausbildung und kämpfen sich durch ungeliebte Stoffe um dann am Ende festzustellen, dass sie sich soeben in eine einzige berufliche Richtung katapultiert haben. Nicht selten was das genau die falsche Entscheidung.

Währenddessen bleiben unsere wahren Talente verschüttet und sind zunehmend nur als wage Ahnung in uns geblieben. Wir haben sie nie wirklich entdeckt. Wir haben sie nicht gefördert. Sie konnten nicht wachsen und sich entfalten. Selbst wenn wir eine ausserordentliche musikalische Begabung hatten. Wenn sie nicht gefördert worden ist und wir kein Instrument erlernt haben, dann wird diese Begabung für immer verschüttet bleiben. Wir werden vielleicht schöne Musik von schlechter Musik unterscheiden können. Aber vermutlich werden wir keinen Zugang zur Schönheit klassischer Musik finden. Es ist ein Drama: Wir werden vermutlich niemals die Musik von Bach richtig erleben können. Das ist wirklich traurig. Und alles nur, weil wir unsere Begabung nicht gesucht und nicht entdeckt haben.

Wir lernen oft das, was die Menschen unserer Umgebung tun. Wenn das Kind eines Rechtsanwalts eine künstlerische Ader hat und ein sehr guter Maler werden könnte, kann es durchaus passieren, dass sich eine jahrelange Quälerei auf der Universität durch Rechtswissenschaften folgt und eine aussichtsreiche Karriere als Rechtsanwalt oder Richter in weite Ferne rückt. Ein Künstler wird demontiert und am Ende bleibt ein unglücklicher Jurist zurück, der eigentlich keine Lust auf den Job hat.

Von der Begabung bleibt in diesen Fällen oft nichts zurück. Denn das Kind mit der Begabung hatte keinerlei positive Reaktionen erhalten und damit wurde die Begabung nicht erkannt und nicht entwickelt. Es bleibt nicht viel von einem verschütteten Talent, außer einer unbestimmten Sehnsucht nach etwas Anderem.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Deine Talente sind nicht verschwunden. Sie befinden sich immer noch in dir. Sie sind im Schlafmodus. Du musst die nur frei lassen, damit sie sich entfalten können. Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf Spuren deiner Talente. Sie sind erkennbar. Du musst nur suchen.

Als Erstes musst du dir mehr Freiraum schaffen um deine Gedanken und Gefühle zu befreien. Du darfst auch einmal Nein! sagen und du musst nicht jede “Verpflichtung”, die die freundliche Menschen aufdrücken, erfüllen. Einmal JA! gesagt? Glaube mir: Das bedeutet NICHTS! Du darfst ab heute NEIN! sagen, wenn du es nicht willst. Du brauchst jetzt Freiräume um deine schlummernden Talente zu finden.

Schau dir alles an, was dir Freude macht. Was fasziniert dich? Lass dir Zeit und Raum und entdecke es. Du magst Autos und Flugzeuge? Du geniesst die freie Zeit an einem Wochenende im Grünen und atmest tief ein? Du fühlst dich glücklich, wenn du mit dem Auto unterwegs bist? Andere Menschen sehen vielleicht nicht das, was du siehst. Ganz bestimmt sehen sie die Welt mit anderen Augen als du. Sie hören anders und sie riechen und spüren anders als du. Öffne dich für das, was dir gut tut. Finde heraus, was du wirklich gut kannst und was du gerne machst.


Mach dir eine großes Geschenk: Begib dich auf eine Abenteuerreise und entdecke, was dir wirklich Freude bereitet. Tu den ersten Schritt dieser Reise. Jetzt!  

Der schmale Grat


Der Grat zwischen einem gesunden Selbstbewusstsein und unerträglicher Arroganz ist schmal.

Ich mag die Arroganz von Siegern. Menschen, die wissen, was sie können, wissen auch wie hart es war, sich das zu erarbeiten, was sie erreicht haben. Es ist der berechtigte Stolz von Siegern, die ganz genau wissen, dass sie neben Talent und Fleiß auch sehr viel Glück gehabt haben.

Manch ein Erbe eines großen Vermögens oder eines Familienunternehmens in der zweiten oder dritten Generation weiß genau das nicht. Arroganz kann auch der Versuch sein Unsicherheit und Angst zu verbergen.
Es gibt Menschen, die eine schnelle Karriere machen, weil sie jung sind und weil sich die Wirtschaft bei der Suche von jungen und gut ausgebildeten Frauen und Männern gegenseitig überbietet.  Es kann sehr leicht passieren, dass ein Absolvent einer Universität mit knapp 30 bei einem großen DAX Unternehmen eingestellt wird und so viel Geld verdient, dass es für den deutschen Durchschnittsverdiener kaum zu fassen ist. Was für ein Glück! Das gibt es tatsächlich. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese Leute sich spätestens ab 45 ernste Gedanken über ihre Zukunft machen müssen. Wenn rundum reihenweise Mitarbeiter entlassen werden und die Einschläge sich nähern, dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Dann stellen sich Fragen wie: “Bin ich wirklich so gut? Wie lange kann ich mich noch halten? Was passiert, wenn ich der Nächste bin, der entlassen wird?” Diese Gedanken sind Realität. Jeder, der in diesem System steckt, kennt sie. Es ist unangenehm sich diesen Gedanken zu stellen. Ein professioneller Gesprächspartner ist oft das einzige Ventil. Mit wem sollte man überhaupt reden? Partner und Kollegen fallen in diesem sensiblen Teil meistens aus. Es sind Tabuthemen, denen sich die Wenigsten gerne stellen. Ein falsches Wort gegenüber unseren nächsten Vertrauten kann verheerend wirken. Man behält es für sich und die Last wird immer schwerer. Der Druck nimmt zu.

Vor einiger Zeit hatte ich mit einem durchaus erfolgreichen Manager zu tun, der früher einmal eine dieser atemberaubenden Dot-Com-Karrieren hingelegt hatte. Der Mann ist mir in Erinnerung geblieben, weil er aus meinen meisten Kontakten und Klienten doch herausragte. Natürlich war ich zuerst beeindruckt. Dann erfuhr ich einige Dinge über die Kehrseite der Karriere aus erster Hand. Der Mann verdiente vor über 10 Jahren noch eine 6stellige Euro-Summe.  Im Zuge einer Rationalisierungsrunde und der Übernahme durch ein anderes Unternehmen wurde er freigesetzt. Eine gute Abfindung hielt ihn eine Zeitlang über Wasser. Er genoss sein Leben und übernahm ab und zu Aufträge von bekannten Unternehmen. Vor 6 Jahren musste er sich arbeitslos melden und vor vier Jahren bekam er zum ersten Mal Hartz IV. Niemand ahnt, dass es ihm immer schlechter schlecht ging. Er selbst ignorierte die Realität sehr erfolgreich. Abgesehen davon, dass ihn seine Frau verlassen hatte und er sich seit ein paar Jahren kein neues Auto mehr kaufen konnte, sah man ihm nichts an. An seinen Ansprüchen hatte sich bisher nichts geändert. Er sucht tatsächlich immer noch nach einem Job mit einem 6stelligen Jahreseinkommen. Seine Ansprüche sind hoch. Der Mann ist tatsächlich das, was ich einen arroganten Traumtänzer nennen würde.  Diese Art von Arroganz ist dumm und ich mag so etwas nicht mitansehen müssen. Was hat der Mann getan um seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und auch mit so einer Situation klarzukommen? Die Antwort ist klar. Nichts hat er getan. Er hat keine Persönlichkeit. Ein Mensch ist unabhängig von seinem Einkommen unendlich viel wert. Wer sich nur nach seinem Einkommen, seinem Vermögen messen will, wird am Ende immer verlieren.

Ein Obdachloser, der beschlossen hat aus dem System auszusteigen, kann mehr Persönlichkeit besitzen, als ein Karrieremensch, der seine Grenzen nicht kennt.



“Spätestens, wenn Deine Karriere den Bach heruntergeht, dann zeigt sich, wer du wirklich bist……”

Pure Arroganz hilft dann auch nicht weiter. Im Gegenteil! Jetzt ist die Zeit gekommen um sich einem intensiven Veränderungsprozess zu stellen. Coaching ist genau das. Coaching ist Persönlichkeitsentwicklung pur. Jeder gute Coach ist diesen Weg gegangen. Es gibt keine Ausnahme.

Nur wer den Mut hat mehr über sich zu erfahren und seine psychischen Grenzen zu überschreiten, kann mit Coaching neue Ziele erreichen.

 

Selbstmanagement – ChangeManagement


“Think more about changing yourself and less about changing others…” Leadership Freak

Ich habe den Artikel vor einigen Wochen weitergepostet und einige positive Reaktionen bekommen. Die Webseite begleitet mich seit einiger Zeit und ich bin immer wieder beeindruckt, wie Dan Rockwell Dinge aus dem Management auf den Punkt bringt.

Das Nachdenken über die Veränderung meiner eigenen Persönlichkeit und nicht das Verbessern Anderer ist ein Ansatz, den ich auch schon aus den “3 Säulen der Führung” kenne. Boris Grundl hat diesen Ansatz formuliert.

  1. Wir führe ich mich selber?
  2. Wie lasse ich mich führen?
  3. Wie führe ich andere?

Und nun der blinde Fleck unserer eigenen Arroganz, der uns daran hindert besser zu werden. Ein interessanter Ansatz, der mich wiederum zum Nachdenken bringt. Genau darum geht es beim Coaching. Veränderungsprozesse anzustoßen, die dann ein Eigenleben entwickeln. “Breaking the wall, that arrogance built.” Arroganz hindert uns daran, uns selbst zu verändern. Wir glauben fest daran, dass wir auf dem richtigen Weg sind und vermeiden die Arbeit und den Schmerz, der bei Selbstreflektion und einer Veränderung und Verbesserung unserer Persönlichkeitsstruktur unweigerlich auftreten wird. Coaching ist Persönlichkeitsentwicklung. Die Fähigkeit zur Selbstreflektion ist grundlegend für einen nachhaltigen Veränderungsprozess.  
Ich habe grundlegend nichts gegen Stolz und eine gewisse Arroganz. Aber ich habe oft beobachtet, dass es Grenzen gibt, die uns daran hindern uns zu verändern und zu verbessern. Es gibt Teufelskreise, die man selbst nur schwer durchbrechen kann. Man kocht im eigenen Saft. Man bewegt sich in einem Kreisverkehr und findet die Ausfahrt nicht.  

Mit und an anderen Menschen zu arbeiten ist ein Vergnügen. Besonders, weil sie sie doch so viel Hilfe brauchen. Wenn man sich auf andere konzentriert, verliert man den Blick auf sich selbst. Das eigene Ich wird zum blinden Fleck.

Einfluss auf andere setzt gute Verbindungen voraus. Aber es entsteht eine Mauer zwischen Ihnen und den geführten Teams, wenn Sie zu arrogant und ignorant werden. Sie Gefahr besteht. Prüfen Sie sich selbst, bevor Sie Fehler bei anderen suchen.

Eine gute Verbindung mit anderen hängt immer von Ihnen ab. Leiter, die die Verbindung verloren haben, konzentrieren sich immer auf die Anderen. Sie können nicht mehr erkennen, was mit ihnen selbst los ist. Die wichtigste Frage, die sich erfolgreiche Leiter immer stellen sollten ist, was sie selbst an sich verändern müssen. Nur eine gute Selbstreflektion stärkt den natürlichen Einfluss auf das Team. Arroganz baut Mauern.

Denken Sie mehr darüber nach, wie sich sich selbst verändern, als darüber, andere zu verändern.

Sie sollten sich ernsthaft Gedanken machen, wenn Sie sich
1.) permanent damit beschäftigen, wie sich andere verändern müssen.
2.) Niemand ist gut genug für den Job, den er macht.
3.) Sie sind der einzige Mensch, der genau weiß wie es geht und was getan werden muss.

4.) Ihr erster Gedanke ist immer der, wie andere sich verändern müssen um besser zu funktionieren.

Eine gute Führungskraft denkt anders. Wenn Sie immer nur über die mangelnden Potentiale Anderer nachdenken, dann wird es Zeit etwas zu ändern.

 

Wohlstand für alle! – Jahreswechsel 2015/2016


Reiche Menschen wollen nicht, dass andere Menschen viel ärmer sind, stand eben in einer bekannten Wochenzeitschrift. Das stimmt! Armut ist widerlich und unangenehm, ganz besonders für Menschen denen es richtig gut geht.

Armut fühlt sich nicht gut an, auch für wohlhabende Menschen nicht. Das ist eine gute Ausgangssituation für einen weiteren Schritt in der gesellschaftlichen Entwicklung. Bill Gates und Co. haben begriffen, dass es für ihre Kinder überhaupt nicht gut ist, so unglaublich reich zu sein. Es ist gut, sorgenlos aufzuwachsen und sicher. Es ist gut, wenn genügend Ressourcen vorhanden sind um sich frei entwickeln zu können. Probleme gibt es in der Regel oft nur bei Menschen, die völlig unvorbereitet über zuviel Geld verfügen. So etwas nennt man neureich und das sieht dann sehr oft wie folgt aus: Dicker Mann mit Goldkettchen, viel jüngerer Frau im SLK. Understatement sieht anders aus. Wirklicher Reichtum kommt tatsächlich von innen. Bildung, Charakter, Humanität und eine hohe Entwicklungsstufe des Selbst weisen auf echten Wohlstand hin.
Wenn wir ab jetzt allen Menschen die selben Chancen einräumen und dafür sorgen, dass jeder sich optimal entwickeln kann, dann ist das ein gewaltiger Schritt für die Menschheit.
Versuchen wir einmal ein kleines Gedankenspiel. Wie sollte die Welt aussehen, die allen Menschen Wohlstand, Bildung und Freiheit bieten kann? Würde in einer solchen Welt jeder einen PS-starken Sportwagen fahren, jederzeit mit einem Überschall-Jet überallhin fliegen können? Würde jeder Mensch jederzeit zu den entlegendsten Stellen der Welt unterwegs sein können? Natürlich nicht. Wenn alle Menschen gleich sind, dann müssen Ressourcen -auch wenn sie im Überfluss vorhanden sind- intelligent verteilt werden. So eine Form von Reichtum für Jeden ist einfach unmöglich. Aber nicht nur das, so ein Reichtum ist unanständig und obszön. Niemand braucht das. Aber was ist denkbar und möglich? Wo wollen wir hin? Wobei wir mal wieder bei StarTrek wären: Peace And Prosperity!
Welche Autorität, welches Vorbild wählen wir, wenn Geld keine Rolle mehr spielt? Wer ist der Captain? Wer ist der Erste Offizier? Wer der Wissenschaftsoffizier, Doktor und Counselor? Genau darum geht es in einer modernen Gesellschaft: Das herauszufinden, was zu uns passt und uns weiterbringt.
Es kann nicht jeder der Pilot sein. Es muss auch Passagiere geben, die den Mann oder die Frau im Cockpit einfach machen lassen. Vorausgesetzt er oder sie ist tatsächlich geeignet für den Job und fliegt den Jet nicht gegen eine Wand. Nicht jeder kann KanzlerIn sein. Nicht jeder kann Helmut Schmidt sein. Und so viele geeignete KonkurrenInnen hat sogar eine Angela Merkel nicht. Wir sollten Mut haben und Zuversicht auf unsere Fähigkeiten.
Baut man auf die Fähigkeiten anderer Menschen setzt das Wissen und Vertrauen voraus.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Wenn wir in einen neuen Zeitraum wechseln, der Jahreswechsel ist für uns immer ein besonderer Zeitpunkt um kurz innezuhalten und über uns nachzudenken, dann können wir auch darüber nachdenken, was wir erreicht haben und was wir noch erreichen wollen. Eine interessante Sache, wenn man sich mit Psychologie und Coaching beschäftigt. Auch für Redenschreiber, Prediger und Politiker ist das eine wunderbare Gelegenheit um die Zukunft neu zu denken.

In Italien trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche und die erste Mahlzeit ist ein Linsengericht.
Das bringt Glück und die Linsen symbolisieren Wohlstand und Geld.

Wie würden wir leben, wenn wir uns darum keine Sorgen mehr machen müssten? Die Überlegung, was man tun würde, wenn  sich plötzlich ein Lottogewinn einstellt, hat jeder schon angestellt.

Stell Dir vor, Du bist reich. Geld spielt keine Roller mehr. Was würdest Du tun? Wer würdest Du dann sein?

Kranke und sterbende Menschen haben andere Prioritäten. Notleidende Menschen auch. Sie wünschen sich nur die Sicherheit und den Wohlstand, den in Deutschland fast alle Menschen haben. Es ist Freiheit und ein Dach über dem Kopf und das Recht auf Bildung und eine gute Arbeit.

Ich wünsche Dir einen guten Übergang und ein gesundes, glückliches Jahr 2016! Viel Liebe und wenig Sorgen! Alles, was Du Dir wünschst soll in Erfüllung gehen. Ich bin mir sicher, dass Du genau weißt, was Dich glücklich macht!

—-> die Linsensuppe steht auf dem Herd und die roten Unterhosen werden noch mehr Glück bringen! Und wenn man dann noch alle  Sorgen auf einen Zettel schreibt und mit einer Rakete in die Luft schießt, dann sind die auch noch weg….. In diesem Sinne!

Ein Glückliches Neues Jahr 2016

ENTWICKLUNGSSTUFEN DES SELBST findest Du hier:
https://maccoach.wordpress.com/2013/08/01/coaching-entwicklungsstufen-des-selbst/

 

 

 

Freiheit


Ich spreche in letzter Zeit sehr häufig mit Menschen, die Angst davor haben ihren Job zu verlieren oder die,nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes, Angst haben sich der neuen Realität zu stellen. In beiden Fällen spielt der Begriff Freiheit eine Rolle. Angst vor Verlust schränkt Freiheit ein. Eine gut bezahlte Stelle ist eine gefährliche Falle. Es ist unglaublich, was Menschen mit sich machen lassenoder sich selbst antun, nur um einen Job zu erhalten. Die Angst vor dem Verlust hat tiefere Ursachen, als meine Klienten es sich selbst gegenüber zugeben würden. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für Angst, Depressionen und Burnout. Meist ist es eine lange Leidensgeschichte, die sich in einem Coaching vor uns ausbreitet. Letztendlich geht es immer um eingeschränkte Entscheidungsfreiheit. Der Blick verengt sich und fokussiert sich immer mehr auf ein einziges Ziel. Den Erhalt des gut bezahlten Arbeitsplatzes. Ich hatte mehrfach mit angestellten Geschäftsführern zu tun, die nicht einmal ein Semester BWL studiert hatten. Es sind Vertriebsleiter, Marketingspezialisten, Abteilungsleiter und EDV-Chefs die eigenartig vereint in einem einzigen Punkt sind. Es ist die Angst neu anzufangen und einen anderen Weg zu gehen. Sie haben ihre Freiheit verloren. Das ist der Punkt.

Wie kann man sich seine Freiheit erhalten? Es ist ganz einfach. Es gibt einen guten Weg um sich seine eigene Freiheit und die Freiheit seiner Mitarbeiter zu sichern. Es geht um Kompetenzen. Ich habe schon vor Jahren mit Mitarbeitern gesprochen, die nicht bereit waren Change Prozesse aktiv mitzutragen. Die unausgesprochene Frage schwebt immer im Raum:

¨Was habe ich davon?¨ ¨Was hat das Unternehmen davon?¨ – Meine Antwort ist immer wieder die selbe:


¨Jeder Mitarbeiter, der bereit ist sich weiterzubilden, auf den neuesten Stand zu halten und letztendlich etwas mehr für das Unternehmen zu tun, ist ein Mitarbeiter der auch von anderen Unternehmen gerne angestellt werden wird. Jedes Unternehmen muss ein Interesse an solchen Mitarbeiter haben und sollte sie entsprechend fördern.“


Ein weiterer Vorteil, für derart gut aufgestellten Mitarbeiter, ist eine Resistenz gegen jede Form von Mobbing. Ein kühl kalkulierter Wechsel des Arbeitgebers ist jederzeit möglich, wenn man sich seine berufliche Freiheit erhalten kann.  

Coach als Katalysator


Katalysator (von der Katalysegriechisch: κατάλυσις katálysis „Auflösung“ mit lateinischer Endung) bezeichnet in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeitdurch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Er beschleunigt die Hin- und Rückreaktiongleichermaßen und ändert somit die Kinetik chemischer Reaktionen, nicht deren Thermodynamik.

(WIKIPEDIA, 23.08.2014)


Eine wichtige Funktion von Coaching ist mit Katalysatorprozessen in der Chemie vergleichbar. Coaching beschleunigt Prozesse, die im normalen Leben eines Menschen sehr viel Zeit brauchen. Zeit ist der entscheidende Faktor in einer immer schneller werdenden Welt. Die richtigen Ziele frühzeitig zu erkennen und die geeigneten Schritte aufzuzeigen und zu erreichen, ist wichtiger den je. Die meisten Menschen neigen dazu, Entscheidungen vor sich herzuschieben und viel zu oft bestimmen unreale Vorstellungen und Wünsche unser Leben. Besonders bei der Berufswahl ist es wichtig zu wissen, welche Entwicklungsmöglichkeiten im Zielberuf stecken. Ein exotisches Studium ohne eine realistische Chance die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten jemals umsetzen zu können, kann eine Sackgasse sein. Gefragte Berufe werden oft auf Grund eines Überangebotes auf den Arbeitsmarkt nur mittelmäßig bezahlt und stellen sich ebenfalls als Sackgasse heraus. Ein wichtiges Thema ist natürlich, dass der Beruf zu einem passen muss. Eine ungeliebte Arbeit führt mittelfristig zu Frustration und am Ende auch in eine Sackgasse. Ein Coach kann dabei helfen, Klarheit über Ziele und den Weg zum Ziel zu schaffen. Er kann darüber hinaus ein Begleiter auf dem einmal eingeschlagenen Weg sein.

Motivation von Mitarbeitern im Mittelstand


Mitarbeitermotivation
Manager in mittelständischen Unternehmen haben vor allem eine Aufgabe zu erfüllen. Es geht nicht in erster Linie darum, herumzulaufen und die Mitarbeiter irgendwie zu motivieren. Neue Grünpflanzen für’s Büro oder eine neue Kaffeemaschine machen keinen Mitarbeiter glücklich, der möglicherweise Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat. Die wichtigste Aufgabe von Managern im Mittelstand ist – ganz einfach – einen guten Job zu machen. Das heißt, für gute Produkte zu sorgen, die Qualität für den Kunden zu verbessern, grobe Fehlentscheidungen zu vermeiden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Kompetenzen im HR-Bereich bei der Einstellung und Beurteilung von Fachkräften sind selbstverständlich Kernkompetenzen des Chefs. Viel mehr erwarten Mitarbeiter nicht von ihren Führungskräften. Was würde es nützen, wenn der Chef regelmäßig ein Mitarbeitercoaching veranstalten würde, während das Unternehmen direkt in die Insolvenz läuft? Das Vorbild des Chefs ist immer noch die beste Mitarbeitermotivation. Die Persönlichkeit und die professionellen Fähigkeiten von Führungskräften vielleicht der wichtigste Punkt. Zeitmanagement, Kommunikation, Auftreten und Zielorientierung gehören ganz klar zu den Kernkompetenzen. Genau das kann trainiert werden.

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht ge...

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht gemacht (Photo credit: Tanja FÖHR)

Der erste Schritt zu mehr Leadership – ich nutze den englischen Begriff lieber, weil mir Führer und Führung ein wenig zu martialisch klingt – ist die selbstkritische Beurteilung der jeweiligen Kompetenzen.
Nur so kommt man weiter, wenn man wirklich gut werden will. Wir kennen die Schritte zur Meisterschaft. Es ist ein Vierkampf, den jeder Mensch beim Lernen neuer Fähigkeiten auf sich nimmt.
Ich rede von 1) Unbewusster Inkompetenz, 2) Bewusster Inkompetenz, 3) Bewusste Kompetenz und 4) Unbewusste Kompetenz.
Viele Manager im Mittelstand scheitern bereits an Punkt 1). Die Wahrnehmung ihrer unsichtbaren Inkompetenz ist einer der wichtigsten Ansätze für ein Coaching. Damit beginnen die meisten Managementseminare. Dort entstehen die meisten Aha!-Effekte. Und dann erst beginnt die eigentliche Arbeit. Nennen wir es Coaching.

#183 Die Kunst des Hinschmeißens


English: Einen Jux will er sich machen von Joh...

English: Einen Jux will er sich machen von Johann Nepomuk Nestroy Deutsch: Einen Jux will er sich machen von Johann Nepomik Nestroy (Photo credit: Wikipedia)

Wer noch nie daran gedacht hat, wie es ist, wenn man einfach nur alles hinschmeißen und den Chef endlich mal auf Augenhöhe ein fieses Arschloch nennen könnte, der hat noch nicht gelebt!

Natürlich macht man das dann doch nicht, weil man ja in der Regel über eine gute Kinderstube verfügt und weiß, was sich gehört. Aber so richtig hinschmeißen will gelernt sein. Da muss jede Pointe sitzen und jeder Blick und vor allem braucht man das richtige Publikum. Ich habe öfter mit Menschen zu tun, die einfach nur die Nase voll haben und ihren Job an den Nagel hängen wollen. Das ist ein einzigartiges Thema, das meine volle Aufmerksam verdient. Ich nehme dieses Thema ernst und beginne sehr schnell mit dem Klienten zu planen, wie das mit dem hinschmeißen am besten funktionieren könnte. Also: Projekt HINSCHMEISSEN! Bühne frei!

Zuerst betrachten wir mal die Akteure unseres kleinen aber feinen Bühnenstückes. Da ist der Chef und vielleicht noch dessen Chef. Was weiß eigentlich der Big-Boss von den Unzulänglichkeiten des kleinen Chefs? Hat der eine Ahnung, wie ängstlich der sich an seinem Stuhl festhält und dass der eigentlich keine eigenen Ideen hat? Hand auf’s Herz: Der große Boss weiß so etwas. Es ist eben nicht so leicht, gutes Personal zu finden und Manager müssen in ein Unternehmen passen. Die dürfen auf keinen Fall überqualifiziert sein. Das könnte sich schwer rächen.

Ich habe da einen kleinen Merksatz aufgestellt. Je besser der große Boss ist, um so bessere Leute kann er um sich herum dulden. Ein schwacher Chef kann sich keine starken Mitarbeiter leisten. Und ja: Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf. Wenn Sie also in Ihrem Unternehmen nur noch von Ja-Sagern und Nick-Figuren umgeben sind, dann wird es wirklich Zeit für einen möglichst eleganten Abgang!

Aber bitte mit Stil! Wir müssen immer daran denken, dass es keinen Zweck hat einen tollen Abgang hinzulegen um dann die Pointe zu verderben. Außerdem sollten wir auch ganz genau wissen, was wir nach dem Abgang machen wollen. Ein Lottogewinn in Millionenhöhe wäre ein sanftes Ruhekissen. Aber das wird in der Mehrzahl der Fälle wohl eher keine Option sein. Denken Sie also unbedingt auch immer an den Tag danach, wenn sich der Rauch verzogen hat. Dann sollte klar sein, wer der Gewinner ist. Egal, ob sie es tatsächlich durchziehen oder nicht, es lohnt sich darüber nachzudenken, wie wunderbar es sich anfühlt, es zu tun und alles hinter sich zu lassen!

Stellen Sie sich einfach vor, dass sie gerade einen schweren Güterwagen voller Kram hinter sich herziehen. Es hat sich so vieles angesammelt und das ist unglaublich belastend. Während sie den Wagen ziehen, denken Sie vielleicht darüber nach, was sie alles in dem Wagen verstaut haben. So viele wertvolle Dinge haben sie gesammelt: Bücher die sie immer schon mal lesen wollten und die sie niemals mehr in die Hand nehmen werden. Lehrgangsunterlagen und überflüssiges Wissen, das bereits ein halbes Jahr später keine wesentliche Rolle mehr spielen wird. Die Meinungen ihrer Kollegen, die alle nur stumpf ihren Job machen und ansonsten in Ruhe gelassen werden wollen.

Denken Sie daran: über 70 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland haben bereits innerlich gekündigt und machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Es sind nicht diejenigen, die laut darüber nachdenken und es aussprechen, sondern eher die, die scheinbar keine Meinung haben und klug genug sind um sich nichts anmerken zu lassen. Was sollte man denn auch anderes machen, als das alles tapfer zu ertragen und sich auf die Rente zu freuen? So vergehen die Jahre und am Ende ärgert man sich über all das, was man sich nicht getraut hatte. Glauben Sie nicht, dass Hinschmeißen das Größte ist, wenn man es richtig macht? Stellen Sie sich vor, sie würden diesen ominösen Güterwagen voller Kram einfach stehen lassen und sich davon machen. Soll doch jemand anders das alles wegräumen! Der blöde Chef wird sich ärgern! Plötzlich können Sie die ganze Energie für sinnvolle Dinge nutzen. Sport treiben, Bücher lesen, sich nach einem neuen Job umsehen, der viel mehr Spaß macht. Glauben Sie nicht, dass es da etwas gibt, was Sie viel lieber tun würden als das hier?

Vermutlich nehmen Sie an, dass Sie weniger Geld verdienen würden. Sie müssten ja ganz von vorne anfangen. Und wer stellt schon einen Menschen wie Sie gerne ein? Man muss sich eben auf das konzentrieren, was man gut kann. Oder? Schauen Sie sich um und suchen Sie Freude in den Gesichtern Ihrer Kollegen. Weit und breit nur gequältes Lächeln? Raus da! Aber ganz schnell! So etwas kann niemand gebrauchen! Sie können dort nichts
tun! Es ist wir mit dem cholerischen Chef. Wir können ihn nicht ändern und wir können ihn auch nicht feuern. Entweder wir kommen damit klar oder wir gehen daran kaputt.

Allein der Gedanke daran, etwas anderes zu tun, kann sehr hilfreich sein. Planen Sie jeden Tag Ihren Ausstieg, wenn Ihnen der Job den sie machen, nicht mehr gefällt! Aber lassen Sie sich Zeit bei der Umsetzung ihrer Pläne! Überlegen Sie sich, was sie lieber machen wollen und suchen Sie sich Verbündete. Wie fühlt sich das an, diesen Güterwagen einfach stehen zu lassen? Geniessen Sie dieses Gefühl und dann geht der Ausstieg und der Neubeginn von ganz alleine gut! Denken Sie um! Das ist noch nicht das Ende! Es ist der Beginn vom Rest Ihres Lebens!

IT Coaching Projekte


FireMon Security Manager 6.0: Screenshot Angri...

FireMon Security Manager 6.0: Screenshot Angriffspfade (Photo credit: WeissenbachPR)

IT Coaching Projekte

KMU haben oft ein Problem mit der Organisation ihrer Geschäftsprozesse. Das ist eine weit verbreitete Beobachtung, die wir bei unseren Unternehmercoachings immer wieder machen. Aus diesem Wissen heraus haben wir eine Strategie entwickelt, die dem Management in kleinen Unternehmen hilft, Potentiale zu entdecken und für sich zu nutzen.
Bei der Nutzung von IT in diesen Unternehmen stecken sehr viele unerkannte Möglichkeiten. Wir machen kleine und mittlere Unternehmen in kurzer Zeit fit für den Wandel und setzen auf Kosteneinsparungen von weit über 40%.
IT Coaching hilft auch eine unabhängige Einschätzung der vorhandenen IT Sicherheit zu erhalten. Wir erkennen sehr schnell, wo die Sicherheitslücken sind und was zu tun ist um sie zu schließen.

Was bringt es nun für Vorteile, einen externen IT Coach einzusetzen? Wir wissen, dass Sie in Ihrem Unternehmen sehr gute Leute haben. Das steht außer Frage. Allerdings verfolgen interne Berater und Manager gemäß ihrer Rolle im Unternehmen ganz bestimmte Ziele. Es liegt auf der Hand, dass sich eine gewisse Betriebsblindheit ausbreitet. Externe Berater nehmen keine Rücksicht auf ungeschriebene Gesetze im Unternehmen und sprechen sie ganz unverkrampft an. Dabei bleibt es aber immer bei Wertschätzung und Akzeptanz. Wir stellen Fragen, die sich die Mitarbeiter vielleicht nicht mehr stellen, weil sie die Antwort schon oft gehört haben. Es gibt viele Gründe frische Ideen von außen zu holen.

Paket #1

  • 1 Tag Übersicht
  • 3 Tage Personalcoaching IT Abläufe
  • 1 Tag Bericht an GF, Kostenübersicht, Schwachstellenanalyse, Potentialanalyse, Empfehlungen, Erarbeitung einer abgestimmten Zieldefinition.
  • Weitere Details klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Armin Müller Stahl


Armin Müller-Stahl auf der Buchmesse 2007 am S...

Armin Müller-Stahl auf der Buchmesse 2007 am Stand von Brockhaus (Photo credit: Wikipedia)

Armin Müller Stahl – Ich mag diesen Mann sehr. Vielleicht, weil er den Detjen in “Das unsichtbare Visier” gespielt hat und wie er ihn dargestellt hatte und ganz sicher, weil er rechtzeitig ausgestiegen war, als es Zeit war. Ich mag ihn, weil er nicht nur Schauspieler, sondern auch Musiker, Maler und Schriftsteller ist. Er ist ein begnadeter Künstler und eines der seltenen Vorbilder. Ich bin sehr sparsam mit diesem Wort. Ich kenne kaum jemand in meinem Leben, der mein Vorbild sein darf. Müller Stahl ist das, was ich mir unter einem aufgeklärten Bildungsbürger vorstelle. Er hat einen ganz natürlichen Adel. Sparsam in Worten und Gesten und doch tiefgründig und nachhaltig. Ich mag seine Rollen in “The 13th Floor”, lese seine Erinnerungen an seine Zeit in der DDR. Er schreibt aus der Perspektive von L.A. Das bringt in mir Saiten zum Schwingen. Ich kann mir gut vorstellen auch dort zu leben und zu schreiben. L.A. ist eine absolute Traumstadt. Los Angeles ist Kalifornien. Ein Katzensprung nach San Diego, Las Vegas, Santa Barbara, Monterey, San Francisco.
Armin Müller Stahl hat immer wieder neu angefangen und er war wählerisch mit seinen Rollen.

Unglaublich, dass er in einem Alter mit dem SED-Staat brach und einen Neuanfang wagte, in dem andere sich längst auf die Rente vorbereiteten. Unglaublich auch sein Neuanfang in Hollywood. Er konnte nicht einmal richtig Englisch sprechen und doch wagte er diesen Sprung! Bemerkenswert und vorbildlich. Der Mann weiß eben, was er kann!, denke ich mir und ich denke auch die Gedanken, die mir in einem Coaching weiterhelfen. Was bedeutet das für mich? Wie kann man diese Lebensgeschichte erzählen und welche Bilder und Klänge und Gefühle steigen in den Menschen auf, die diesen Mann kennenlernen. Sei es im Film oder einer Dokumentation oder einem seiner Bücher oder Bilder?
Armin Müller Stahl ist einer der wenigen Prominenten, die ich gerne persönlich kennenlernen würde. Ich hätte gerne einen Mann wie ihm zum väterlichen Freund und ich wünsche ihm ein langes, langes Leben.
In seinen Büchern stecken sehr viele intelligente und anregende Gedanken. Ein Blick auf irgendeine Seite und schon springen sie mich an, diese Anregungen. Ich mag den Gedanken Bücher als Steinbruch zu nutzen, zu benutzen. Sie verleiten zum Perspektivwechsel und das ist eine der Standardübungen für einen Coach.

Einige Kostproben?

### Vielleicht war es Feigheit. Oder Klugheit. Vielleicht auch – List……Mal war man feige,mal war man klug, mal war man listig. (Armin Müller-Stahl zum Umgang mit der Stasi, Auf dem Weg nach Hause)

### “Du lieber Himmel!”, antwortete der Philosoph. “Lieber schreibe ich zehn Werke, als dass es mir gelänge nach meinen Grundsätzen zu leben. Das Leben, über das ich berichte ist ein anderes, als ich lebe.”

### Als überzeugter Europäer bin ich auch ein überzeugter Asiate, Australier, Afrikaner und last but not least Amerikaner….

### Die Unfreundlichkeit, die auf dieser Behörde herrschte, war wie im kleinen vergangenen Deutschland. Den Massen wird Gehorsam beigebracht. Amerika und die alte deutsche DDR. Zwei ungleiche Geschwister, aber wenigstens auf dieser Behörde sehr ähnlich.

### Alle missglückten Revolutionen entschuldigen ihr Versagen mit der Unvollkommenheit des Menschen …

Was das alles mit Coaching zu tun hat? Nun, ganz einfach! Lesen, Gedanken laufen lassen, reflektieren, paraphrasieren, denken und träumen. Coaching ist einfach alles! Philosophie und Psychologie, Ethik, Grundwerte. Alles! Und genau das macht Coaching so interessant…..

Fachkräftemangel 2013


Fachkräftemangel, selbst gemacht

Die IT-Wirtschaft in den USA hätte auch ohne weitere ausländische Fachkräfte genug qualifiziertes Personal am Arbeitsmarkt zur Verfügung – so kann man die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die das Economic Policy Institute (EPI) veröffentlicht hat. Die Autoren widersprechen damit den Fürsprechern einer Einwanderungsreform, die Fachkräften mehr Visa für eine Anstellung ermöglichen soll. 

Web de Cologne 7 zum Thema "Fachkräfteman...

Der so genannte Fachkräftemangel ist auch in Deutschland ein Thema. Die Grundannahme von Unternehmen kann wie folgt beschrieben werden. „Es gibt bessere Fachkräfte am Arbeitsmarkt, leider können wir uns diese besseren Fachkräfte nicht leisten, weil der Mangel die Zahlung von hohen Gehältern erfordert.“ Daraus folgt, dass die im Unternehmen vorhandenen Fachkräfte nicht genügend gefördert werden und sie das, nicht ganz unbegründete, Gefühl haben, austauschbar zu sein. Das Dilemma wird deutlich, wenn man angestellte Fachkräfte über ihre Situation und ihre Zukunftsaussichten befragt. Viele dieser Spezialisten beklagen mangelnde Weiterbildung und dementsprechend geringe Aufstiegschancen. Ein Blick in die Bilanz von mittelständischen Unternehmen genügt um zu erkennen, wo genau die Probleme liegen. Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sind ein wichtiger Indikator. Dringend notwendige Kostensenkungen setzen sehr oft genau an dieser Stelle an. Unternehmen, die an dieser Stelle die Säge ansetzen, verzichten auf ihre Zukunft. Die Vorstellung, mit einer Neueinstellung von billigen und sehr gut ausgebildeten Fachkräften Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist verführerisch. Wir benutzen ganz bewusst das Wort „billig“, denn darauf läuft es in vielen Unternehmen tatsächlich hinaus. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man damit tatsächlich Einsparungen erzielen kann. Der gesunde Menschenverstand zeigt, dass es sich hierbei um einen völlig falschen Ansatz handelt. Das Problem betrifft auch vorhandene Potentiale auf dem Arbeitsmarkt. Erfahrene, gut ausgebildete Fachleute werden vielfach aussortiert und haben dann oft nur sehr mangelhafte Möglichkeiten wieder einzusteigen. Die Ursache ist klar. Wo sollen diese erfahrenen Fachkräfte die notwendigen aktuellen Technologien kennenlernen und ihre Fähigkeiten weiter ausbilden? Es gibt viele Möglichkeiten. Eine äußerst interessante Variante ist die Einbindung von auszubildenden Spezialisten in das Unternehmen. Wie wäre es mit einem Trainee-Programm für BestAger? Die Politik ist gefragt, derartige Aktivitäten zu unterstützen. Aber das ist ein anderes Thema über das wir gerne diskutieren.
Wir beraten Sie gerne! Wenn Sie den Fachkräftemangel aktiv bekämpfen wollen, dann fangen wir am besten sofort bei Ihren eigenen Mitarbeitern an. Zusätzlich begleiten wir Ihre Aktivitäten mit einer umfangreichen Pressearbeit und unterstützen Ihre Marketing- und HR-Abteilung. Optimieren Sie die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter und verlassen Sie sich nicht auf Zufälle! 

 

Verkaufen geht im Moment gar nicht – Oder?


Week of the Sun - Woche der Sonne

Week of the Sun – Woche der Sonne (Photo credit: gynti_46)

Wenn Sie in diesen Tagen als Verkäufer unterwegs sind, dann brauchen Sie starke Nerven. Egal, mit wem wir ins Gespräch kommen. Jeder schimpft und meckert über die Finanzkrise, die jetzt ihren Höhepunkt zu erreichen scheint. Jeder hält sein Geld fest und spart, “wie Schäubele”. Ich muss lachen! Das könnte doch glatt zu einem geflügelten Wort werden. SPAREN WIE MERKEL UND SCHÄUBELE. Das bedeutet vor allem, dass die braven deutschen Steuerzahler und Kleinunternehmer langsam auf dem Zahnfleisch gehen, die Hartz IV Empfänger nie wieder aus der Alimentierung durch den Staat herausfinden und die wackeren Steuerhinterzieher im südlichen Europa immer reicher werden. Das muss man sich mal vorstellen: Wenn die wohlhabenden Griechen tatsächlich erst ihr ganzes Vermögen ausgeben müssten um dann irgendwann einmal Hartz IV zu bekommen. Aber vermutlich würden die ihr Vermögen behalten und doch Geld vom Staat bekommen.
Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei der Wirtschaftskrise. Niemand scheint mehr Geld ausgeben zu wollen. Das trifft besonders den Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen, deren erklärte Aufgabe es ist, den Mittelstand voranzubringen. Der Mittelstand hat zur Zeit Anderes im Sinn als vorangebracht, beraten oder gecoacht zu werden. Im Moment geht es um Schadensbegrenzung und manch einer wird schon längst in Richtung Insolvenzverschleppung unterwegs sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer konnte denn auch ahnen, dass im Moment niemand mehr hochwertige Möbel, Computer und Autos kaufen will? Urlaubsreisen müssen sein, um der Tristesse “bon jour!” zu sagen und ab und zu hilft auch ein wenig Kultur für die kleine Flucht aus der grauen deutschen Wirklichkeit.
Hoffentlich wird es nun richtig Frühling und hoffentlich scheint die Sonne in den nächsten Wochen. Vielleicht hellt das die trübe Stimmung auf.
Das Sparen muss endlich aufhören. Das macht die ganze Wirtschaft kaputt! Haben Sie andere Erfahrungen? Echt? Also ich bin ja nun wirklich nicht als Jammerer bekannt. Aber das würde mich mal interessieren! Schreiben Sie mir einen Kommentar und strafen Sie mich als Miesepeter ab! Das würde mich wirklich sehr aufbauen und auch meine Klienten, die ich dann gerne aus dem Jammertal herausführen werde! “Sieh her! Ein positives Beispiel! Es ist viel besser als Ihr alle immer denkt!”

Augen auf beim Berufswechsel


Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-...

Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-Möseln, Besprechung mit MTS-Vertreter (Photo credit: Wikipedia)

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selb...

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selbsttest mit vijusto (Photo credit: michael_reuter)

Vielleicht tragen Sie sich schon lange mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln. Sie sind nicht alleine. Laut einer Umfrage auf die ich hier nicht näher eingehen will, weil ich die Quelle nicht nennen mag, plant ungefähr ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland den Job zu wechseln. Viele planen den Umstieg in eine andere Branche oder einen kompletten Neuanfang. Wenn Sie gerne Unternehmensberater, Coach, Versicherungsverkäufer, Immobilienmakler, Gebrauchtwagenverkäufer oder Strukturverkäufer für Kochtöpfe, Sportgeräte oder Nahrungsergänzungsmittel werden wollen, sollten Sie sich noch einmal genau informieren, ob das wirklich so lukrativ ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie sind möglicherweise ein sehr guter Handwerker und Techniker oder ein hervorragender Verwaltungsangestellter. Ob Sie ein guter Verkäufer sind, können Sie leicht herausfinden. Suchen Sie sich ein Produkt, dass Sie verkaufen möchten und dann kann es auch schon losgehen. Wenn Sie Beratungsleistungen anbieten möchten, genügt ein Ingenieursdiplom um ein Honorar zu berechnen. Der einzige Hinderungsgrund ist wahrscheinlich Ihr momentaner Arbeitgeber, der es überhaupt nicht gerne sieht, wenn seine Angestellten einem Zweitjob nachgehen. Reden Sie mit ihm. Wenn das nicht geht, dann müssen Sie vermutlich sowieso um Ihren Job bangen. Auch dann ist es nicht die schlechteste Idee über einen Wechsel nachzudenken. Natürlich müssen Sie mit dem Finanzamt sprechen und Ihre Gewinne versteuern. Aber so schnell geht das alles nicht. Glauben Sie mir! Versuchen Sie sich einfach in der Nahrungsergänzungsmittel-Branche. Glaubt man den einschlägigen Prognosen, so wird jeder vernünftige Mensch in den kommenden Jahren mehrere hundert Euro pro Monat für Nahrungsmittelergänzungen ausgeben. Überlegen Sie sich mal, was das für ein gigantischer Markt ist! Am besten Sie schauen sich mal ganz unverbindlich im Netz um und lassen sich ein wenig von den Protagonisten dieser TopIndustrie beraten. Sie werden sich wundern, was sich da für Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Sie müssen nichts tun, außer loslegen und ein paar Leute finden, die das genau so gut finden wie Sie. Und die suchen sich weitere Kunden, die dann wieder welche finden, die bereit sind die wertvollen Produkte zu kaufen und zu verkaufen….Ruckzuck, können Sie sich zurücklehnen und brauchen nichts mehr zu tun! Wunderbar! Das Ganze läuft dann unter der Überschrift: Passives Grundeinkommen. Klingt gut! Und ist es auch, wenn es denn einmal funktioniert.

Der absolute Hammer ist eine Plastikkarte die bald jeder auf der Welt haben wird, wenn man dem Anbieter Glauben schenkt. Stichwort: „CashBack! Kaufen Sie sich reich!“ Stellen Sie sich vor, dass Sie für jeden Einkauf den Sie tätigen automatisch Rabatte auf das Konto Ihrer Wahl überwiesen bekommen! Ist das nicht wundervoll? Und das Beste ist, dass Sie allen Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten ebenfalls so eine Wunderkarte schenken können. Wenn die dann etwas kaufen, dann bekommen auch Sie wieder eine gewisse Summe auf Ihr Konto überwiesen. Es ist ein wundervolles Schneeballsystem ohne jede Nebenwirkung! Am Ende sind natürlich alle glücklich und zufrieden. Es ist ein wundervolles Märchen! Sie wollen wissen, wo der Haken ist? Es gibt keinen! Nun, vielleicht gibt es ein gewisses Risiko bei den unternehmerisch denkenden Menschen, die von der Gier gepackt werden. Wer nämlich so richtig mitverdienen will, der kann das ohne Weiteres tun. Er kann nämlich Unternehmer werden und investieren. Klingt doch gut – oder? Ich habe vor etwa zwei Jahren das unglaubliche Angebot erhalten “einzusteigen”. je früher, desto besser! Leider verließ mich meine Investitionsfreude sehr schnell, als mir klar wurde, dass ich vielleicht mein Geld verlieren könnte, wenn ich da mitmachen würde. Ein guter Freund riet mir davon ab da mitzumachen. “Danke Freund!” Ich beobachte sie Angelegenheit weiter und stelle fest, dass es diese Karte offenbar immer noch nicht gibt. oder ich habe etwas verpasst, denn als Interessent hätte ich bei jeder seriösen Firma gleich eine eigene Einkaufskarte, CashBack natürlich! bekommen und die Karten für meine vielen Freunde und Bekannten….Meine Begeisterung legt sich regelmäßig immer dann, wenn versprochen wird, dass es “wirklich jeder machen kann!” Ich bitte Sie! Wenn jeder es machen könnte, dann macht es doch keinen Spaß! Oder? Wenn es wirklich jeder könnte, dann würde es auch jeder machen.

Aber auch hier gilt der alte Börsenspruch, dass man anders handeln soll als die Masse. “Wenn alle kaufen, dann verkaufe!”, sagte einmal ein bekannter Börsenguru. Allerdings ist Börse ein guter Tipp für Leute, die eigentlich keine Ahnung von irgendetwas haben. Sie können nach Herzenslust aus dem Bauch heraus agieren und zocken, was das Zeug hält. Am Ende könnten sie richtig viel Geld machen. Börse funktioniert nicht nach logischen Gesetzen. Wirtschaft allerdings auch nicht immer. Wie dem auch sei! “Dem Mutigen gehört die Welt!” und “Sie dürfen nicht zu klug sein, um so etwas machen zu können!” Denn wer sich zu viele Gedanken darüber macht, was alles schief gehen kann, hat den Kopf nicht frei für wirklich mutige Entscheidungen und entsprechendes Einkommen. Es winken unglaublich unverschämte Gewinne. Nur Feiglinge greifen da nicht zu.

Überlegen Sie es sich! Die Welt liegt zu unseren Füßen! Das Geld liegt auf der Straße und wir alle müssen es nur aufheben! Ist das nicht wundervoll? Wie sagte doch dieser General zu Robert Redford: Major Julian Cook, der mit seinen Männern die Brücke von Arnheim erobern sollte?

“Sie müssen mutig sein, um es zu tun! Sie müssen tapfer sein, um es zu tun! Sie müssen hart sein, um es zu tun! Und sie müssen dumm genug sein, um es zu tun!”

Coachingverbände


Italiano: Author, life coach, and motivational...

Italiano: Author, life coach, and motivational speaker Tony Robbins. (Photo credit: Wikipedia)

“Die ICF definiert Coaching als „partnerschaftlichen und anregenden Prozess, der Menschen und Organisationen kreativ dabei unterstützt, ihr persönliches und professionelles Potential zu steigern.“ Wir sehen Klienten als Experten ihres eigenes Lebens und sind der Überzeugung, dass sie über genügend Ressourcen verfügen, ihre Ziele eigenverantwortlich zu erreichen.” (ICF Webseite http://www.coachfederation.de/)

Coaching ist eine nicht geschützte Berufsbezeichnung. Im Prinzip kann sich jeder als Coach bezeichnen, der meint das Zeug dazu zu haben. Es gibt den Personal Coach, den Fitness Coach, den Business Coach, den Life Coach. Die Reihe lässt sich problemlos fortführen. Ein professioneller Coach investiert sehr viel Zeit und Geld für seinen Beruf. Die Mitgliedschaft in einem Coachingverein oder Coachingverband ist ein Kennzeichen für Professionalität. Allerdings gibt es sehr viele solcher Vereinigungen. Wir beobachten eine Entwicklung, in der die konkurrierenden Verbände um die Vorherrschaft auf dem Markt kämpfen. Die Coachingverbände stehen auch in Konkurrenz zu den sehr gut ausgebildeten Psychologen und Psychotherapeuten. Warum gibt es so viele psychologische Quereinsteiger, die sich als Coach begreifen und mehr oder weniger erfolgreich ihre Dienste anbieten? Was macht einen guten Coach aus? Skeptiker werden weder einen geeigneten Psychologen für sich finden, noch einen Coach suchen. Aufgeschlossene Zeitgenossen werden Bücher zum Thema lesen und sich ein eigenes Bild machen. Schließlich sind sie ja “Experten ihres eigenen Lebens”, wie es beim Coaching immer so schön heißt. Was also kann professionelles Coaching überhaupt leisten? Die Frage steht immer im Raum, wenn es um Coaching geht. Ein Coach muss sich immer als vertrauenswürdiger Fachmann und professioneller Gesprächspartner positionieren. Jeder Kontakt zu einem Klienten ist wichtig für die weitere Entwicklung eines Coaches. Wenn es sich herumspricht, dass man ein ernst zu nehmender Partner ist, der in der Lage ist ein Coaching zu einem positiven Abschluss zu bringen, dann ist es der nächste Schritt für die Arbeit mit weiteren Klienten. Viele Klienten sind in Wahrheit unechte Klienten. Sie wissen nicht viel von Coaching und sie möchten den hart arbeitenden Coach auf die Probe stellen. “Na dann mach mal so ein Coaching mit mir! Ich bin ja gespannt, ob du das hinbekommst!” Vielleicht wollen sie den Coach auf die Probe stellen, ihn in Versuchung führen, Sie zu retten. Sie sind das unschuldige Opfer, das nach Hilfe ruft. Natürlich kennen Sie das Opfer-Retter-Verfolger-Spiel. Sie kennen es nicht? Dann wird es Zeit sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens. Ich komme vom Thema ab. Es geht um den Sinn und die Aufgaben von Coachingverbänden. Sie sind wichtig, weil sie eine Abgrenzung vornehmen und Maßstäbe setzen. Ein Blick auf die Webseiten des ICF International Coach Federation kann nicht schaden. Jeder, der sich mit dem Thema Coaching beschäftigt, sollte wissen was Coaching ist und was nicht. Die Orientierung an den Werten des ICF ist eine gute Grundlage.

Wer einen guten Coach sucht, sollte einen anderen Coach fragen, was der von ihm hält. Ein guter Coach hat keine Angst vor dem Urteil seiner Kollegen.

Verallgemeinerungen


Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921

Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921 (Photo credit: Wikipedia)

“Früher war alles besser!”

ist ein typischer Satz, den wir alle schon mal auf den Lippen hatten. Wir alle? Natürlich nicht! Einerseits gibt es kein Wir – jeder Mensch ist anders. Andererseits war nicht alles besser. Es ist auch egal darüber zu philosophieren. Es ist nur eine populäre Aussage, die so nicht stimmt. Wir neigen zu Verallgemeinerungen um Zusammenhänge zu verstehen. Und wir neigen zu einem gewissen Hordentrieb. Wenn alle um uns herum glücklich verheiratet sind, dann sind wir es eben auch. Wenn sich die für langjährige Ehen bekannte Paare plötzlich trennen, dann beobachten wir oft einen Dominoeffekt. Scheinbar wie aus dem Nichts stellt sich heraus, dass “alle unglücklich sind” und kaum hat man so richtig darüber nachdenken können, trennen sich “alle”! Verdutzt schauen wir uns das an und wenn wir Pech haben, stehen wir ganz plötzlich vor den selben Problemen, wie all die “glücklichen” Pärchen. Verallgemeinerungen, wohin man auch schaut. Statistiken dienen oft dazu, bereits feststehende Aussagen zu fundamentieren. “Das reiche Deutschland!” “Die reichen Russen!” “Die armen Spanier, Italiener, Griechen……” Es zeigt sich, dass keine dieser Aussagen richtig ist. Es gibt reiche Deutsche, reiche Russen und arme Spanier und Italiener. Aber es gibt auch die andere Seite der Medaille. Wir sind ein Opfer von Verallgemeinerungen.  Oft sind es unsere eigenen Vorurteile, die uns das Leben schwer machen.

Im Coaching spielen derartige scheinbar festgefügte Verallgemeinerungen eine wichtige Rolle. Es sind so genannte Glaubenssätze, die es uns schwer machen können, Ziele zu erreichen. Viele Menschen neigen dazu sich Betonschuhe anzulegen. Glaubenssätze sind solche Betonschuhe. wenn man sie erst einmal zertrümmert hat, belasten und begrenzen sie uns nicht mehr. Plötzlich wird alles federleicht. Wir schweben auf Wolke 7 und nichts scheint uns mehr unmöglich. Ein gutes Coaching ist in der Lage so etwas zu leisten. Jeder Coach ist bestrebt, die begrenzenden Glaubenssätze seiner Klienten aufzuweichen und zu zertrümmern.

“Ich habe zwar eine gute Ausbildung, aber das ist lange her und wahrscheinlich hätte ich etwas Anderes studieren sollen…..” Der Coachee hatte einen festgefügten Glaubenssatz ausgesprochen. Das war der Kernpunkt, der jede Entwicklung einschränken konnte. Der Mann war auf dem falschen Gleis. Er lief in die falsche Richtung. Der Mann hatte kein Ziel, dass er wirklich erreichen wollte. Der Zug fuhr in die falsche Richtung. “Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wünschen Sie sich etwas völlig anderes zu machen. Ihre Ausbildung steht ihren Zielen im Weg. Kann man das so beschreiben?” Der Coachee nickte heftig mit dem Kopf und begann sich zu öffnen. Er war der Ansicht, dass seine fundierte technische Ausbildung im Gegensatz zu seinen künstlerischen und literarischen Ambitionen stand. Er glaubte ganz fest daran, dass er sich in einer Sackgasse befand aus der es kein Entrinnen gab. Diese Vorstellung hatte ihn vollkommen im Griff. Er verallgemeinerte und wiederholte gebetsmühlenartig seine festgefügten Glaubenssätze. Ein Coach stellt Fragen, die derartige Glaubenssätze in Frage stellen können. “Gibt es Ausnahmen?” “Kann es nicht durchaus sein, dass eine technische Ausbildung Vorteile für Ihre zukünftigen Ambitionen hat?” “Wissen Sie, dass Einstein ein sehr guter Musiker war?” Einstein kann für so gut wie alles herhalten. Der Mann war angeblich ein schlechter Schüler und er hatte nach seinem Umzug (Flucht) in die USA keine bemerkenswerten Erfolge mehr aufzuweisen. Einstein war ein Popstar seiner Zeit und er lebte ganz gut damit. Er hatte die Spitze seines Ruhmes zeitig erreicht und beschäftigte sich für den Rest seines Lebens mit noch höheren Zielen, die er selbst niemals erreichen konnte. Vermutlich wusste Einstein das. Vermutlich ist auch das eine unzulässige Verallgemeinerung. Grund genug sich mehr mit Einstein auseinanderzusetzen. Verallgemeinerungen begrenzen uns.

Es ist schwerer ein Vorurteil zu zertrümmen, als ein Atom! (Albert Einstein)

BERater


English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmun...

English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee and Hartmut Mehdorn officially open the Munich-Nuremberg high-speed track at Munich’s main railway station, just before they depart on the ICE 3 train in the background. Deutsch: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee und Hartmut Mehdorn eröffnen am Münchner Hauptbahnhof die Schnellfahrstrecke München—Nürnberg, bevor sie mit einem ICE-3-Sonderzug (im Hintergrund) die Strecke befahren. (Photo credit: Wikipedia)

Ein Coaching-BLOG. Ich weiß nicht was das jetzt nun direkt mit Coaching zu tun hat, aber irgendwie sind wir doch alle ein wenig Coach. Oder? Ich bin schon froh, wenn ich mal über 10 Besucher und 20 Impressionen komme. (Aktuell sind es schon 80-100 ;-)) Meistens sind es die Überschriften, die zum Lesen überreden. Ich habe einen ganz eigenen Stil entwickelt und versuche fast jeden Tag etwas zu veröffentlichen. Thema Coaching.

„Ich coache Hartmut Mehdorn!“ Das wäre ein Reißer! Aber vermutlich würde ich Probleme mit Hartmut bekommen. Der Mann ist sein eigener Coach. Im Grunde macht er ja alles wie geplant. Nach einem Jahr Stillstand holt der den Architekten Gerkan wieder ins Boot, statt sich mit ihm herumzustreiten und nun kann es endlich wieder weiter gehen. Ich habe das nie verstanden, warum man damals das komplette Team feuerte ohne einen Plan-B in der Tasche zu haben. Dieses Jahr Stillstand geht auf das Konto der Politik. Da können sich die Drei einen großen Kringel drum machen. The Tree Kings, sozusagen: Platzek, Wowereit und Ramsauer. Mann oh Mann! Natürlich coache ich weder Mehdorn, noch einen dieser Politiker. Die wären gut beraten, wenn sie sich einen Coach suchen würden. Aber Politiker sind vermutlich nicht coachbar. Dann müssten sie ja tatsächlich selbst nachdenken und ihr Tun und Denken reflektieren. Ein Coach kann nur aktiv zuhören und das aus den Leuten rausholen, was schon irgendwie da ist. Und spätestens jetzt kommt die Frage hoch: Ist da was? BEAM Me Up Scotty! (there is no intelligent life on earth….) Scherz beiseite!


Aber dieser Mehdorn! Hut ab! Der stellt das gar nicht so schlecht an. Hätte ich gar nicht gedacht! Ich nehme mal an, dass Tegel tatsächlich offen bleiben kann. Das ist nicht in Stein gemeisselt. Berlin kann sich durchaus zwei Airports leisten, auch wenn die Planfeststellungsverfahren oder wie das heisst auf den einen Superflughafen basieren. Von Superflughafen sind wir noch weit entfernt. Und wenn die Flugzahlen weiter so steigen, dann ist BER sowieso zu klein, wenn er an den Start geht. Und dann ist da ja noch der alte Flugplatz Sperenberg. “Wenn Sie am Berliner Hauptbahnhof in den Trans….Shuttlezug einsteigen und dort einchecken, dann mit 400 km/h zum Flugplatz fahren, dann sind sie in 16 Minuten am Drehkreuz BER-II!” Edmund Stoiber hat das damals gut erkannt! Ein Klassiker der Redekunst! So machen wir das! 🙂 Alternativ kann auch am BER in Schönefeld eingecheckt werden und dann geht es mit einer Rohrpostbahn auf Stelzen direkt zur Startbahn……irgendwo in der Brandenburger Pampa. Und ringsherum kreisen die Flaeming-Skater ihre Runden. Wahnsinn!

Von Mehdorn lernen heißt siegen lernen! Das kann ich schon mal ohne Angst vor einer Falschaussage so sagen. Darf ich eine Prognose wagen? Der BER geht im Herbst 2014 in Betrieb und das haben wir dann wirklich Mehdorn zu verdanken. Ich darf gar nicht dran denken, wenn der dann wirklich in den Ruhestand tritt und ein Buch veröffentlicht: HARTMUT MEHDORN: DIE WAHRHEIT! Das wird ein Bestseller! Ein Managementhandbuch von Format, ein Klassiker für alle unbeliebten Chefs! Unterschrift: „Unbeliebt aber erfolgreich!“

Was was mit Coaching zu tun hat? Na nichts! Ausser: Leute wie Mehdorn brauchen keinen Coach. Der Erfolgreiche ist sich selbst genug. Und egal was er tut oder wieviele Milliarden Steuergelder es dauert: Am Ende ist er immer der strahlende Sieger. Coaching braucht kein Mensch! Oder?

Bullshit-Index :0.11
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Metaprobleme


Ich bin seit einiger Zeit unterwegs auf der Suche nach richtig schlechten Webseiten. Glauben Sie mir, ich habe einen Blick dafür, was gut und was nicht so gut ist. Die meisten schlechten Webseiten sind selbstgemacht oder von einem Freund der Familie gestaltet, der selbstverständlich kostenlos tätig war. Eine Frage: Lassen Sie sich vom Sohn ihres Freundes oder der Freundin die Haare schneiden, selbst wenn der keinerlei Ahnung davon hat? So was macht man doch nicht! Im Internet ist es ganz normal, grauenhafte unprofessionelle Seiten online zu stellen und sie dann einfach zu vergessen. Bei privaten Seiten mag das ja noch hinkommen, aber bei geschäftlichen Internetauftritten hört der Spaß für Sie auf! Was denken Sie, wie man Ihr Geschäft findet und wo Ihre Zielgruppe Sie sucht? Gelbe Seiten? Branchenverzeichnisse? Ich suche mit Suchmaschinen wie Google. Ich gebe meine Suchbegriffe ein und finde die Dienstleistung oder das Unternehmen das ich bereits kenne. Ich gebe “Brennholz” oder “Kaminholz” ein wenn ich welches brauche oder “Porsche mieten”, wenn ich Porsche fahren will. “Malerarbeiten”, wenn ich einen Maler brauche und “Putzdienst” wenn ich jemand suche der mir die Wohnung oder das Büro putzt.

Haben Sie ein Heizungs- und Sanitärunternehmen? Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Wollen Sie neue Kunden erreichen, die ganz automatisch bei Ihnen landen, wenn Sie “Heizung” eingeben? Oder sind Sie auch ein Unternehmer, der zufrieden mit seinen Umsätzen ist, seinen Mitbewerbern jeden Auftrag gönnt und der nicht mehr wachsen will? Das kann ich mir nicht vorstellen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre den Umsatz erheblich zu steigern, einen Geschäftsführer einstellen zu können und sich aus dem operativen Geschäft zu verabschieden? Was würden Sie dann eigentlich gerne machen? Golf spielen? Mal richtig Urlaub machen? Einfach ans Meer fahren und mal die Seele baumeln lassen? Sie werden sich wundern. Genau das ist möglich! Eine richtig gute Internetseite kann der Beginn eines Neustarts sein. Es geht nicht nur um “mehr scheinen als sein”, oder so etwas. Hanseatisches Understatement ist eine der angenehmsten Eigenschaften Hamburger Unternehmer. Ich mag die zurückhaltende und selbstbewusste Art norddeutscher Unternehmer. Sie wissen, was zu tun ist und sie machen kein Aufheben darüber. Aber bei einer Internetseite und bei einer Firmenrepräsentanz ist Vorsicht und Fingerspitzengefühl geboten. Sie sind ein erfolgreicher Unternehmensberater? Zeigen Sie es! Beweisen Sie es! Das beginnt mit einer eindrucksvollen Darstellung. Eine stotternde Sekretärin oder ein total verdrecktes Treppenhaus in einem schmuddeligen Hinterhof voller Schrott ist kein gutes Aushängeschild für ein erfolgreiches Unternehmen. Das hat nicht das Geringste mit Bescheidenheit und Understatement zu tun. Ich suche meine Geschäftspartner immer zuerst im Internet auf, ehe ich zum Telefonhörer greife. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

“Eine neue Webseite? Nein Danke! Ich bin zufrieden mit meiner Internetseite! Es ist ja auch nicht so wichtig. Und die meisten Kunden kommen sowieso vorbei!” “Ich brauche das nicht! Es ist noch kein einziger Kunde über das Internet zu mir gekommen! Man kennt mich auch so!”

Ich fasse das mal zusammen: Eine Webseite im Internet bringt nichts und die eigene Webseite ist nicht so wichtig, man könnte sie auch abschalten. Ist das wirklich so?
Ich meine: Nein!
Als Coach höre ich die Zwischentöne und bemerke Metaprobleme. Hinter jeder schlechten Internetseite steckt auch immer mindestens ein Problem. Häufig ist es eine ganze Kette von verknüpften Problemen. Unternehmen mit einem schlechten Auftritt scheren sich nicht mehr um ihr Image. Sie haben sich bereits aufgegeben und das Geschäft läuft irgendwie weiter. Sie glauben nicht mehr an den eigenen Erfolg und haben den festen Glaubenssatz verinnerlicht, dass sie nicht mehr wachsen können. “Die Konkurrenz ist zu stark!” „Die Wirtschaftskrise!“ „Die Kunden kaufen alles im Internet….“
Moment mal! Wirklich? Dann kennen Sie ja Ihre Mitbewerber. Sie müssen nur im Internet nachsehen, wer das ist und wie das geht!
Hinter jeder schlechten Internetseite steckt auch immer ein Problem. Manchmal ist es die bessere Internetseite der Konkurrenz.

I have a dream! Vom Mitarbeiter zum Unternehmer


Ob Sie es glauben oder nicht. Sie sind längst ein Unternehmer. Sie haben es gelernt Ihre Arbeitskraft zu entwickeln, zu vermarkten und zu verkaufen. Sie tun es, so lange Sie denken können. Nehmen Sie Ihre Zukunft in die Hand! Wie das geht? Eine Möglichkeit besteht darin, dass Sie das was Sie tun, umzubewerten. Wechseln Sie die Perspektive!

“Was ist Ihr momentaner Job und warum sind Sie gut bei dem was Sie tun? Warum ist es für einen Arbeitgeber interessant, Sie zu beschäftigen? Was sind Ihre einzigartigen Fähigkeiten?”

Seien Sie kreativ! Denken Sie nicht so sehr an die Berufsbezeichnung oder Ihre Stellenbeschreibung.

“Was macht Sie einzigartig? Was können Sie besser als Ihre Kollegen? Welche Fähigkeiten wollen Sie verbessern? Was wollen Sie auf gar keinen Fall mehr tun?”

Nehmen wir einmal an, dass Sie immer schon etwas völlig anderes tun wollten.

Eine Sekretärin erzählte mir einmal, dass sie viel lieber Kindern Bücher vorlesen würde, als diesen Job zu machen. “Aber damit kann man ja kein Geld verdienen.”, meinte Sie resignierend.  “Ist das tatsächlich so? Lesen Sie Kindern auch gerne vor, wenn Sie kein Geld damit verdienen? Was geht Ihnen durch den Kopf wenn Sie Kindern vorlesen?” Sie dachte kurz darüber nach und dann ging ein Leuchten ging über ihr Gesicht. “Ich mache das sehr gerne! Es ist einzigartig zu spüren, was in den Kindern vor sich geht, wenn ich ihnen vorlese!”
“Stellen Sie sich einen Moment lang vor, dass Sie vom Vorlesen leben könnten.”
Die Frau dachte eine Weile darüber nach und konzentrierte sich auf ihren Traum. Stille. In ihr bewegte sich etwas. Es war an ihrem Minenspiel zu erkennen. Ich nahm ihre Emotionen wahr und erkannte, was sich in ihr abspielte. Sie fühlte sich gut und vergaß scheinbar Zeit und Raum.

Ich erklärte ihr, wie ein Coaching funktioniert und begleitete sie auf den Weg zu ihrem Traumberuf.

Sie blieb zunächst Sekretärin und arbeitete in ihrer Freizeit daran, Kindern vorzulesen. Sie nahm kleine Videos auf und veröffentlichte sie auf Youtube. Dadurch wurde sie bekannt. Immer mehr Eltern und Lehrer wurden auf sie aufmerksam. Kinder klickten sie an und ließen sich Geschichten von ihr vorlesen. Das gab ihrem Leben einen Sinn. Sie tat einfach nur das, was sie am besten konnte.

Das hemmende Thema Geld trat in den Hintergrund.

Heute ist sie eine gefragte Sprecherin und Vorleserin. Die von ihr einfühlsam eingespielten Hörbücher sind ein wahrer Ohrenschmaus. Auch wenn sie es nicht geschafft hätte diesen Traum zu verwirklichen. Coaching hätte ihr auf jeden Fall geholfen.

Mitarbeiter können auch Unternehmer sein. Sie sind es längst. Das fängt mit der Suche nach einem guten und geeigneten Job an und setzt sich jeden Tag fort. Jeder Mitarbeiter ist ein Marketingspezialist in eigener Sache. Die einen machen es besser als andere, die nicht wissen, wie sie sich am besten vermarkten. Es gibt ruhige Mitarbeiter, die fleißig ihre Arbeit machen und nie auffallen. Andere sind Spezialisten in Sachen Selbstmarketing. Sie stürzen ab und an laut aus ihrem Büro und “retten” das Unternehmen. Sie tun es und sie reden darüber. Das kann eigenartige Züge annehmen, aber es ist nicht zu übersehen. Ein Mitarbeiter, der so auf sich aufmerksam macht, muss etwas auf dem Kasten haben. Sonst würde er sich nicht trauen ständig ins Rampenlicht zu treten und sich darzustellen. Er läuft allerdings Gefahr, als Blender und Schaumschläger geoutet zu werden und zu scheitern.

Viele Unternehmen wünschen sich Mitarbeiter, die unternehmerisch denken. Unternehmerisch denken, bedeutet vor allem einen Perspektivwechsel. Ein Tipp: Versuchen Sie sich und ihren Job aus Sicht des Unternehmens zu sehen. Was macht Sie wichtig für das Unternehmen und warum sind Sie unverzichtbar? Wenn Sie jetzt nicht weiterdenken wollen, dann sollten Sie sich einen Ruck geben. Die Antworten auf diese Fragen müssen Sie sich nur selbst geben. Niemand merkt das. Aber es ist wichtig für Ihre Zukunft. Was können Sie besonders gut und was können Sie noch verbessern? Was hemmt Sie und was wollen Sie verändern?
Merken Sie etwas? Sie sind nicht auf eine einzige Rolle festgelegt. Sie sind dabei einen Veränderungsprozess anzustoßen. Jetzt müssen Sie nur noch Ziele festlegen und das Projekt Zukunft in die Hand nehmen. Sie wissen schon: Zeitrahmen, Meilensteine, Arbeitspakete, ProjektControlling……

Das ist SelbstCoaching. Suchen Sie sich einen Sparringpartner, einen Chef oder Kollegen, der Ihnen dabei hilft. Und denken Sie immer daran: Sie sind längst ihr eigener Chef. Das Unternehmen braucht Sie nicht, wenn Sie nicht davon überzeugt sind, dass das Unternehmen Sie brauchen kann…….

Bullshit! But I like IT!


Ein Blog ist ein wichtiges Marketinginstrument. Nichts ist uninteressanter als die statische Webseite von gestern. Ein Blog kann aber auch einen falschen Eindruck erwecken. Dieser Coaching-Blog soll provozieren. Wenn der Eindruck eines Jammer-Blogs entsteht, dann wird es Zeit etwas dagegen zu tun. Das hier ist alles andere als ein Jammer-Blog. Aber es ist eben nur ein Blog, ungeschliffen, roh, mit Fehlern und Widersprüchen.
Für wen ist MacCoach gedacht? Wer soll das lesen? Ganz klar. Der Focus von MacCoach ist eindeutig auf KMU gerichtet. Das ist aus meiner Sicht die interessanteste Zielgruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich wende mich ganz bewusst an deutschsprachige Unternehmer, weil ich davon ausgehe, dass Sprache im Coaching eine besondere Rolle spielt.
Kleine und mittelständische Unternehmer haben einen enormen Nachholbedarf, wenn es um die Entwicklung von Mitarbeitern geht. Ich greife mir diese Meinung nicht einfach aus der Luft. Gespräche mit Kollegen aus dem Beraterbereich und Mitarbeitern aus den mittleren und oberen Führungsebenen von KMU ergeben immer wieder, dass es Bedarf für Mitarbeiterentwicklung und Coaching gibt. Der Bedarf ist da, aber die Ressourcen nicht. Meine Erfahrungen sind die eines IT-Leiters eines mittelständischen Unternehmens. Ich habe Führungskräfte kennengelernt, die es eigentlich nur in den Dilbert Comics geben sollte. Leute, die plötzlich und ohne jede Vorbereitung in einer Führungsposition waren. Deren Chefs wiederum machten es sich auch ganz einfach: „Du hast das Zeug dazu! Mach mal!“ Unbewusste Inkompetenz auf allen möglichen Ebenen. Strombergs gibt es überall. Ich hoffe, dass Sie sich jetzt nicht angesprochen fühlen, aber ich glaube nicht dass Sie zu dieser Sorte Chef gehören, sonst hätten Sie es nicht bis hierher geschafft diesen Artikel hier zu lesen. 

Man kann niemand etwas beibringen, wenn der das nicht will oder nicht kann. Coaching ist anlass-bezogenes Lernen. Coaching ist auf die freiwillige Zusammenarbeit und die Erlaubnis des Klienten aufgebaut. Das gilt auch für diesen Blog. Wer nicht will, der hat schon. Fertig. Niemand muss sich diesen Blog hier antun, der es nicht will.  

Ich habe mir angewöhnt, den Text durch einen Bullshit-indikator laufen zu lassen. http://www.blablameter.de Der ultimative Bullshit Test!

Ihr Text: 2108 Zeichen, 316 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Danke! BlaBlaMeter!
Und Vielen Dank an einen freundlichen, scharfzüngigen Kollegen, der mir gestern den Spiegel vorgehalten hat. Ich möchte ja einiges mit diesem Blog erreichen. Aber einen Jammerblog will ich nicht schreiben und auch nicht lesen. Im Gegenteil! Ich bitte um kritische Anmerkungen!

Hier noch ein wichtiger Link zum Thema Bullshit: http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit