Digitalisierung – alles fliesst, immer – MacCoach


Digitalisierung – Der Wandel wird zum täglichen Begleiter

Digitalisierung bedeutet vor allem: Unendliche Veränderung. Alles verändert sich, ständig und ohne Ende. Pantha Rhei! – Alles fließt – immer und für immer.

Wir sind als Menschen nicht darauf vorbereitet, in einem ständigen Wandel zu leben und zu arbeiten. Das Leben unserer Vorfahren war immer ein Leben lang und es bedeutete in der Regel, dass sie ihr Leben in einer einzigen Rolle verbrachten. Als Bauer, Priester, Lehrer, Soldat oder Lehnsherr und König. Heute müssen wir die Rollen wechseln wie unsere Kleidung und unser Projektgruppen. Lebenslanges Lernen bedeutet vor allem lebenslanger Rollenwechsel. Wir sind wie Schauspieler, die ständig neue Serien bespielen müssen. Der eine ist eher der Held und Charmeur. Die andere ist eine graue Maus, die Zahlen liebt. Die nächste, eine glamouröse Frau, eine Künstlerin.
Wir spielen die Rollen, die zu uns passen, aber wir spielen wechselnde Rollen. Einmal Teamleiter und dann wieder Quereinsteiger in eine neue Serie.
Genau das ist das Kernthema der Digitalisierung. Wer die grundlegenden Eigenschaften des Wandels begreift, wird zu einem Menschen, der verstanden hat, dass es keinen Stillstand und kein Zurück mehr geben kann.
Ich lebe seit über 30 Jahren den digitalen Wandel, der für mich schon in den 1980er Jahren mit der Nutzung und Programmierung von Mini-Computern wie MicroVAX von DIGITAL Equipment und den ersten IBM-PC’s begonnen hat. Damals waren viele meiner Kollegen und Kunden sich sicher, dass sie diese Entwicklung in aller Ruhe ignorieren und aussitzen können. Als ich 1999 meine ehemaligen Mitschüler anlässlich eines Klassentreffens traf, waren über 90 Prozent von Computern völlig unberührt. Es ist zu vermuten, dass der überwiegende Teil davon immer noch glaubt, dass Computer nicht viel mit ihrem Leben zu tun haben. Aber der Wandel geht weiter. Und ich finde das immer noch: Atemberaubend! Wunderbar! Spannend! Aufregend! Sinnvoll! etc.

Digitalisierung hat bereits das letzte Kinderzimmer erreicht, während die Großeltern immer noch nicht einmal staunen können, was damit bereits heute möglich wird.
Der erste Schritt in Richtung Digitalisierung ist Akzeptanz und Erkennen der Möglichkeiten. Angst hat hier nichts zu suchen. Wir brauchen eine gewisse Grundgelassenheit; und die Überzeugung, dass alles sich gut entwickeln wird. Es liegt in der menschlichen Natur, dass wir uns weiterentwickeln. Rückschläge sind Bestandteil dieser Trial and Error Entwicklung. Wir entwickeln uns wie die digitale Welt. Ein Programm entsteht immer durch Programmierung und Testlauf. Trial and Error. Wenn der Testlauf gegen die Wand fährt, versuchen wir etwas anderes. Wenn es gut läuft, entwickeln wir in diese Richtung weiter.
Digitalisierung und Social Media münden in Soziale Bewertungssysteme wie das Sozialkreditsystem, das momentan in China getestet wird. Ob es sich dabei um ein grundlegend schlechtes und negatives Modell handelt, ist noch längst nicht klar. Wir sind daran gewöhnt, so etwas für schlecht und als Werkzeug der Unterdrückung zu betrachten. Aber es gibt auch Aspekte, die so ein Modell als mögliche Alternative für die Durchsetzung der staatlichen Gewalt erkennen lassen. Und das muss nicht die schlechteste Alternative sein, wenn wir begreifen, dass sich die Menschheit immer weiterentwickelt. KI kann und muss dabei ethischen Prinzipien folgen, mit denen wir einverstanden sein können.

Klimawandel: läuft – MacCoach


Umwelt – Klimakatastrophe – Es ist längst zu spät

Jonathan Franzen, ein sehr geschätzter Schriftsteller aus den USA, spricht aus, was wir alle bereits wissen: Es ist zu spät, die Klimakatastrophe aufzuhalten. Das hätten wir vor 30 Jahren erledigen müssen. Aber wir sind ja nicht mal in der Lage heute, angesichts der realen gravierenden Erderwärmung, irgendetwas richtig anzupacken. Die FridayForFuture-Kids haben es gut. Sie haben eine Illusion, dass wir alle es schaffen können, wenn wir nur beherzt anpacken würden. 

Was wird passieren? Es wird erheblich wärmer werden und extreme Wetterlagen, Orkane, Hurricans, Tornados werden zunehmen. Überschwemmungen werden uns immer wieder heimsuchen. Es wird Orte treffen, die noch nie eine ernsthafte Überschwemmung, geschweige denn ein verheerendes Hochwasser, erlebt haben. Die Dürre wird uns belasten. Das Grundwasser wird zu einem seltenen Gut werden. Wie werden wir leben, wenn das Trinkwasser knapp wird? Mir fällt nur ein: Wüstenplanet. Wie fasziniert war ich im Death Valley von der wunderschönen Landschaft. Wüste hat auch seine schönen und faszinierenden Seiten. Wenn man genügend Wasser dabei hat, ist das alles kein Problem. Das Einzige, was mich im Death Valley gewundert hat, waren die dünnwandigen Häuser und die Fenster, die nur aus einer Scheibe bestanden. Die konnte man schieben, um sie zu öffnen und währenddessen, lief die Klimaanlage auf Hochtouren. Ich hatte damals nicht eine einzige Solaranlage oder ein Windrad dort gesehen. Der Strom kam wahrscheinlich aus einem Atomkraftwerk oder vom Hoover-Damm.
Also Wüstenplanet auf modern. Häuser, die alle einen kühlen Keller und eine gute Dämmung haben. Vertikalrotoren für Windenergie und natürlich auf jedem Dach und auf allen freien Flächen, Wänden und Zäunen Solarkollektoren, die nicht unbedingt so aussehen müssen, wie sie heute aussehen. Wir werden Strom produzieren und speichern und wir könnten Wasserstoff selbst produzieren. Vielleicht brauchen wir das für unsere eBikes, eRoller und eCars. Wer weiß? Aber vermutlich wäre es eine tolle Sache, wenn wir das mit dem Strom und dem Wasserstoff hinbekommen würden. Bis 2050 sollte das zu schaffen sein. Und ja: Wir haben keine andere Wahl. Es wird auf jeden Fall nicht mehr so weitergehen, wie wir es bis jetzt als normal empfunden haben. Natürlich haben wir das Internet und alle positiven Wirkungen, die damit verbunden sind. Bildung und Ausbildung für alle ist erreichbar. Lebenslanges Lernen wird Standard. Vielleicht bauen wir in der Zukunft anders, modularer, legohafter. Bauhaus 2020. Was die Weltwirtschaft betrifft, so befinden wir uns mitten in einem eigenartigen Wirtschaftskrieg, der durch Donald Trump offiziell geworden ist. Per Twitter macht man so etwas heute. Der letzte Versuch, den Durchmarsch des chinesischen Superkommunismus zu stoppen. Von Kommunismus in der Form, wie es sich der alte Marx vielleicht vorgestellt hatte, ist ohnehin nicht mehr viel übrig geblieben. Vermutlich sind wir hier in Deutschland dichter dran am Kommunismus, als wir es uns jemals vorgestellt hatten. Sozialismus. Nationalsozialismus. 1984. Alles ist denkbar, solange wir die Dinge nicht beim Namen nennen. Ein konservativer Denker ist noch lange kein Rechter. Ein LINKER mit einem Molotow-Cocktail in der Hand ist mindestens genauso gefährlich und inakzeptabel, wie ein Rassist oder Faschist. Gewalt, um einer Sache willen, ist einfach nur falsch.
Aber Gedanken sind und bleiben frei. Wie müssen uns die Freiheit bewahren, frei zu denken und zu sprechen. Mit Gedankenverboten kommen wir auch nicht weiter. Kommunismus ist übrigens eine Gesellschaft in der jeder nach seinen Bedürfnissen leben und nach seinen Fähigkeiten arbeiten, forschen und wirken kann. Wenn das ohne eine krasse Diktatur funktioniert, dann ist es kein Schreckgespenst. 
Also Wüstenplanet. Schön wird das nicht. Schauen wir nach Kalifornien oder nach Spanien. Trockene Landschaften und Probleme bei der Wasserversorgung. Wir haben Glück, dass wir technologisch schon so weit sind, wie wir es sind. Aber wie wird die Zukunft sein, wenn wir durch Automatisierung, Roboter und KI (künstliche Intelligenz) unsere heutigen Jobs verlieren? Es ist kein Untergangsszenario, wenn ich daran denke, dass Roboter und die Arbeit abnehmen und KI die Buchhaltung übernimmt. Wir haben genug zu tun, um die Gesellschaft weiter zu bringen. Was wir nicht gebrauchen können ist eine Bevölkerungsschicht, die den ganzen Tag verblödet und keinen Sinn mehr im Leben sieht, als irgendwann mal reich zu werden, oder so etwas. Unser Reichtum werden die klugen Menschen um uns herum sein, mit denen wir interagieren werden. Ich meine gesunde, kluge Menschen, die gelernt haben wie “glücklich sein” funktioniert. Nicht immer die ewige Jammerei über das Wetter und die Katastrophen, die uns unsere Altvorderen eingebrockt haben. Glücklicherweise können wir mit dem Wissen von heute, und erst recht dem Wissen von morgen und übermorgen, dafür sorgen, dass wir auch diesen Klimawandel irgendwie in den Griff bekommen. Es brennt im Raumschiff Erde und wir müssen lernen, das Feuer zu löschen. Einen anderen Planeten haben wird nicht. Also müssen wir die “Sahara” in Deutschland, bewohnbar machen. Genügend Sand und Sonne sind ja schon da.
Was Franzen ausspricht, ist wahr. Wir wissen es längst. Es ist eine einzige Katastrophe, und wir sind nicht in der Lage, den Tatsachen in die Augen zu schauen und endlich etwas zu tun. Was macht uns nur so blind und antriebslos? Glaubt irgendwer immer noch, dass es ihn nicht treffen wird? Wir schieben jedes Problem ängstlich vor uns her und warten tapfer auf die nächste Katastrophe.
     

Die dunkle Seite der Macht – MacCoach


Die dunkle Triade toxischer Chefs

Cholerischer Narzissmus / Psychopathie / Machiavellismus

Ein schlechter Chef kann Teams auseinandertreiben und Unternehmen ruinieren. Viele Manager glauben fest an die dunkle Seite der Macht. Sie setzen auf Druck und sie sind der Meinung, dass Mitarbeiter von Hause aus faul sind, dass man ihnen nicht vertrauen darf, sondern alles kontrollieren und hinterfragen muss. Natürlich sind Mitarbeiter anderer Meinung, weil sie ja den Druck des Chefs vermeiden wollen. Egal wo die Ursachen für ein derartiges Verhalten liegt, es ist ohne jeden Zweifel falsch. 

Bei meiner letzten Fallstudie bin ich auf eine Reihe von Merkmalen und Eigenschaften gestoßen, die ich hier analysieren werde.  

Die meisten Chefs bevorzugen einen demokratischen Führungsstil, was nicht bedeutet, dass sie das Geschäft einfach laufen lassen und keine Entscheidungen treffen. Im Gegenteil. Ein guter Chef gibt die Richtung vor und zeigt den Weg auf, der gegangen werden muss. Die Realität zeigt aber, dass Chefs auch ein toxisches Verhalten an den Tag legen und Mitarbeiter manipulieren, bedrängen und anschreien. Solche Chefs schmücken sich gerne mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter. Eine Studie des Gallup-Instituts in den USA zeigt, dass jeder Zweite schon mal wegen eines schlechten Chefs gekündigt hat. Diese Führungskräfte tun alles, um diesen Mitarbeitern nachzuweisen, dass sie fehlerhaft gearbeitet haben und eine Trennung unvermeidbar war.
Destruktive Führungskultur ist weiter verbreitet, als man annehmen sollte. Die Frage ist, was schlechte Führung charakterisiert. Es sind eine Reihe von Eigenschaften, die immer wieder offensichtlich werden. Mitarbeiter werden angelogen, manipuliert, durch fehlende Informationen im Dunkeln gelassen. Der Kontakt des Chefs zu seinen Untergebenen ist gekennzeichnet durch mangelnde Wertschätzung, Abwertung und übermäßige Kontrolle. Solche Chefs schießen sich auf Fehler von Mitarbeitern ein, verallgemeinern und sind nicht willens und in der Lage, die Gesamtsituation objektiv einzuschätzen. Häufig wird gedroht und zu negativen Sanktionen gegriffen. Es wird offensichtlich, dass der Chef unfair und ungerecht agiert, beleidigt und erniedrigt. Manche toxische Chefs spielen ihre Überlegenheit bei jeder Situation aus, die sich ihnen bietet.
Auch wenn es für toxische Führung keine Entschuldigung gibt, werden solche allgemeinen Beschreibungen einem konkreten Einzelfall natürlich nicht gerecht. Sicher gibt es Ursachen und Gründe für eine toxische Führung in der Person der Führungskraft, wie zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale oder Motive, die bei so einem Verhalten eine Rolle spielen. Aber auch der Kontext und die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle. Die können zum Beispiel durch Überforderung gekennzeichnet sein, vielleicht auch eine destruktive Unternehmenskultur, die in der Firma vorgelebt wird. Beide Faktoren können auch zusammenspielen. Das bedeutet, dass eine Person dann in einem kritischen Kontext eher ihre dunkle Seite zeigt.

Eine oft gestellte Frage ist die, wie Mitarbeiter mit solchen Führungskräften umgehen, wie sich sich verhalten sollen. Das kommt ganz darauf an. Psychische Labilität kann zum Beispiel im Rahmen einer eher narzisstischen Persönlichkeit auftreten. Bei diesem Typus gibt es ein hohes Kränkungspotenzial. Solche Vorgesetzte vertragen keine Kritik. Bei einem Narzissten sollte man versuchen, möglichst wenig zu provozieren oder Kränkungspotenzial zu bieten. Das Dilemma ist dann aber, dass dann ein hohes Risiko gegeben ist, dass man Dinge beschönigt oder schmeichelt. Dann wird nur noch nach dem Mund geredet und echte Fehler werden nicht mehr angesprochen. Man kann als Mitarbeiter versuchen, deutlich Wertschätzung zu vermitteln, damit die sachliche Kritik nicht als persönliche verstanden wird. Leider passen sich viele Mitarbeiter an ihre schlechten Chefs an und beugen sich ihnen derart, dass sich die Chefs auch noch bestätigt fühlen und sich auf Mitarbeiter konzentrieren, die mehr Rückrad beweisen.
Auffällig sind die emotional unbeherrschten und leicht aufbrausenden Menschen, die gerne als Choleriker bezeichnet werden. 

Bei der toxischen Führung gibt es zudem die sogenannte dunkle Triade, bei der häufig drei Persönlichkeitsmerkmale in Erscheinung treten. Das eine ist der Narzissmus von Führungskräften. Leicht narzisstische Persönlichkeiten scheinen einen Hang zu Führungsaufgaben zu haben. Narzisstische Personen sind sehr auf Bestätigung und Anerkennung von außen angewiesen. Diese Menschen legen sich – um die eigene Unsicherheit zu kompensieren – ein Gewand der Grandiosität, der besonderen Bedeutung an. Das befeuert eine Dynamik, in der sie selber immer im Mittelpunkt stehen müssen, aber immer getrieben aus der Sorge, dass es nicht reicht und dass sie bedeutungslos werden könnten. Das ist ein ständiger Anreiz, um den narzisstischen Hunger zu stillen, und führt zu einem deutlichen Konkurrenzverhalten. Gleichzeitig umgeben sie sich mit Ja-Sagern, da sie Kritik kaum ertragen können. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine klinische Diagnose oder Persönlichkeitsstörung, sondern um Verhaltensweisen, die noch nicht als krankhaft gelten. Sie erinnern an ein Krankheitsbild und deshalb verwendet man diese Begriffe.

Der zweite Aspekt ist die Psychopathie. Das Verhalten des Psychopathen ist durch mangelndes Schuldbewusstsein und Gefühlskälte gekennzeichnet. Diesen Vorgesetzten fehlt es an Empathie, also einer Vorstellung davon, welche Konsequenzen das eigene Agieren auf der anderen Seite auslösen könnte. Gleichzeitig gibt es einen starken Wunsch nach Macht und danach, andere zu kontrollieren. Es gilt das Motto „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“. Gleichzeitig werden die Konsequenzen dieser Gewalt kaum reflektiert, es gibt einfach sehr wenig Mitgefühl. Diese Menschen würden eher mit den Schultern zucken, wenn man sie damit konfrontiert und wären überzeugt, dass ihre Opfer selbst schuld sind.

Das dritte Merkmal wird als wird als Machiavellismus bezeichnet. Dabei lässt sich eine ganz klare Machtorientierung erkennen. Hier heiligt der Zweck der Machterhaltung auch unethische Verhaltensweisen. Es werden falsche Versprechungen gemacht, Gerüchte in die Welt gesetzt, Personen instrumentalisiert und gegeneinander ausgespielt und in den Hinterzimmern die Fäden der Macht gesponnen.

Bei toxischer Führung macht die Dosis das Gift. Natürlich brauchen Führungskräfte, um erfolgreich zu sein, eine gewisse Macht- oder Leistungsmotivation. Natürlich muss eine Führungskraft durchsetzungsfähig sein und Entscheidungen treffen, aber wenn das vor dem Hintergrund egoistischer Motive und Interessen überzogen wird, dann schlägt es in der Wirkung auf die Mitarbeiter und das Unternehmen ins Negative um.

Guten Führungskräften wird eine hohe emotionale Stabilität nachgesagt. Sie können sich gut anpassen, wirken bei neuen Herausforderungen nicht so überfordert wie andere. Sind gute Chefs resilienter?

Emotionale Stabilität gehört zu den Merkmalen, die mit erfolgreicher Führung einhergehen. Emotionale Stabilität bedeutet, dass bei einer Führungskraft nicht Unsicherheiten und Ängste im Untergrund brodeln oder der Zugang zu eigenen und fremden Emotionen abgeschnitten ist. Diese Menschen sind relativ selbstbewusst, können ihre Emotionen regulieren und sind mit sich im Reinen. Das heißt, dass man auch damit umgehen kann, dass es auch mal negative Gefühle geben kann, und sich diesen stellt. Diese Menschen verlieren auch in schwierigen Situationen nicht die Nerven, wo andere vielleicht nervös werden. Deswegen werden sie auch als widerstandsfähiger, eben als resilienter bezeichnet.

 

Vernunft ist die einzige Option – MacCoach


Boris Johnson kennt seinen eigenen Brexit-Plan nicht richtig, ergab ein Interview mit dem blonden Mann, der demnächst in die Downing Street einziehen will. Das ist der Stoff, aus dem Erfolg heute gemacht ist. Nichts wissen, eine große Klappe haben und alles versprechen, egal wie realistisch das ist. Wir kann es sein, dass wir diese Leute damit durchkommen lassen? 
Brexit-Johnson ist nicht keine Ausnahme. Es scheint so, als ob es einen speziellen Zeitgeist gibt, der momentan durch die Geschichte schwebt. Das Trump-Zeitalter nimmt seinen Lauf. China kommt durch die Strafzölle in echte Bedrängnis und es scheint so, als wenn es gar nicht so schlecht ist, eine Pause zu machen, um die Weltwirtschaft neu zu justieren. 

Derzeit brauchen wir eine Pause. Innehalten. Europa muss sich endlich neu erfinden. Macron scheint dabei die besten Visionen zu verfolgen. Die Deutschen benehmen sich momentan unglaublich blöd. Es geht uns gut, glauben viele. Es könnte uns besser gehen, sagen wenige. Niemand hat einen Plan, so scheint es. Boris Johnson ist überall. Heute ist das Zeitalter der Schreihälse, der Brüllaffen. Die Mehrheit schüttelt den Kopf und wendet sich angewidert ab. Aber genau das ist der Plan. Wenn man den lautesten Choleriker einfach machen lässt, dann hat der, mal wieder gewonnen. Vernunft ist nicht laut, aber vielleicht sollte sie lernen laut und unüberhörbar zu werden. Es geht ein unheimlicher Schauer über unseren Rücken, wenn wir den Lauten bei ihrem Tun zusehen und zuhören. “Was für eine unverschämte und gefährliche Dummheit!”, denken wir. Und: “Der wird doch damit nicht durchkommen!” Wir schweigen und lassen sie gewähren. Dann kommt die nächste Ungeheuerlichkeit und wir halten den Atem an. “Der wird doch nicht….?” Doch, er oder sie wird genau das sagen und tun, was gesagt wurde. Schlimmer noch: Wir gewöhnen uns langsam daran, dass die stillen, fleißigen Spezialisten nicht mehr ernst genommen werden und die Dummen die Macht übernehmen. Wir gleiten langsam auf einer schiefer werdenden Ebene aus und werden es am Ende nicht mehr schaffen, die Rutschpartie zu stoppen. Wir werden auf die Nase fallen und uns alle Knochen brechen. Aber auch das wird dann längst zum Konsens gehören. Es musste halt so kommen, wie es gekommen ist. Wir konnten nichts dagegen tun.
Aber wo steht es eigentlich geschrieben, dass sich Vernunft kein Gehör verschaffen darf? 

Energie aus Frust generieren – MacCoach


Energie aus Frust generieren – MacCoach

“Frustration ist pure Energie! – Machen wir was draus!” /MacCoach/

Manager sind oft UNGEDULDIG. Sie wissen genau, was sie wollen und können es nicht sofort bekommen. Da baut sich Frust auf. Es ist wie Heißhunger, der nicht sofort befriedigt werden kann. Jetzt ein Stück Zucker oder eine Cola! Aber nicht einmal das ist greifbar. Da kann man schnell zum, Choleriker werden. Die aufgebaute Energie braucht einen Kanal. Kluge und gut ausgebildete Manager wissen wie man das macht. Die weniger gut vorbereiteten sollten sich auf jeden Fall professionelle Unterstützung organisieren. Das ist der erste Schritt für die Umwandlung von Frust in positive Energie.

Erwachsene Menschen  verlieren plötzlich die Kontrolle über sich und beginnen sich wie unerzogene Kinder aufzuführen. Manager dürfen das, glauben sie. Manager haben geradezu die Pflicht sich so aufzuführen! Das ist ein unumstößliches Gesetz. Ein Teufelskreis. Manager, die nachgeben sind: Logisch! Weicheier!

Ich behaupte mal, dass genau diese Sicht auf die Dinge eine Ursache von Unzufriedenheit und lähmendem Aktionismus ist. Wir wollen, dass die Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Einverstanden?

Unbeteiligte Beobachter fragen sich ratlos: Warum macht der Chef das? Antwort: Weil ER es kann!

Ein Vertriebsmanager der neu in das Unternehmen gekommen war, stellte eine Art Minigolf in sein Arbeitszimmer auf. Der Controller, ein typischer Schwabe (“Denken Sie an die Koschten!”), schüttelte verständnislos den Kopf. Was bildete der NEUE sich eigentlich ein? Warum macht der das? Ganz klar: Weil er es konnte! Er begründete es nicht einmal. Jeder konnte sich seine eigene Interpretation zurechtlegen. Es war pures Machtverhalten. Wenn das jemand im mittleren Management versucht hätte, dann war es klar, was mit dem Mann passieren würde. Seine Tage wären gezählt.

You can’t always get what you want! – gilt nur für Menschen, die es nicht besser wissen. ODER?

Sie haben in der Wirtschaftszeitung einen Artikel gelesen. Eine Lösung für alte Probleme scheint greifbar. Leider haben Sie keine geeigneten Mitarbeiter für die professionelle Umsetzung. Ihr IT-Chef erklärt Ihnen, was alles nicht geht, wie lange es dauern würde und wie hoch die Mehrkosten wären. Dabei haben Sie gerade gelesen, dass es eine ganz andere Lösung gibt, die die Hälfte der Kosten sparen würde.

Ein Berater wird bestellt. Er braucht einige Zeit um die Problemlage zu sondieren und Informationen zu sammeln. Der Mann braucht Zeit um eine brauchbare Analyse zu erstellen. Schnelle Lösungen sind sehr oft der falsche Ansatz. Gute Lösungen brauchen Zeit. Ungeduldige Manager glauben keine Zeit zu haben: Durchstarten ist schließlich das Gegenteil von Geduld! Die besten Projekte sind die gut durchdachten und perfekt geplanten Projekte.

Manchmal muss man auch einfach abwarten können, um den richtigen Zeitpunkt zu finden. Es ist wie beim Fußball. Zwei starke Teams treffen aufeinander. Es gibt kaum Schwachpunkte. Starke Verteidigung und starke Sturmspitzen. Wer den ersten Fehler macht, hat verloren. Jetzt die Geduld zu verlieren, wäre ein fataler Fehler.

Frust ist Energie, die auch krankmachen kann.

Es geht aber auch anders. Wie wäre es, wenn es Ihnen gelingt Ihre überflüssige Energie sinnvoll einzusetzen? Wie wäre es, wenn Sie in den Phasen des Energieüberschusses Dinge tun würden, die Ihnen langfristig nützlich sein werden?

Sprechen Sie einfach mit dem Coach Ihres Vertrauens. Jeder Mensch ist anders. Es gibt keine universellen Lösungen. Aber es gibt Coaching.

Hier ein Denkansatz:

The more people you serve, the greater you become. (LF Leadership Freak)

Gute Manager wissen, dass es drei Grundlagen für gute Führung gibt.

Sich selbst führen können – sich von anderen führen lassen (das können auch gute Mitarbeiter sein) – und dann erst Führung übernehmen.
Ich gehe immer wieder darauf ein. Der erste Schritt ist sich selbst zu führen. Dazu gehört sich in jeder Situation völlig im Griff zu haben.
Infantile Ausbrüche gehören definitiv nicht zum Repertoire eines leistungsfähigen Managers. Niemand folgt einem unreifen Kind gerne. Unberechenbarkeit und Trumpeskes Auftreten ist nicht nachhaltig. Das werden wir weiter beobachten. Am Ende verlieren alle, wenn ein Chef so auftritt.

Digitale Revolution – der Tsunami kommt – MacCoach


Digitale Revolution – ein Tsunami rollt auf uns zu. Wir sind nicht vorbereitet auf das was kommen wird. Wir ahnen es und können es uns nicht ansatzweise vorstellen. Es ist entscheidend, wie wir zu denken gewohnt sind und wie hilflos uns das macht um einer Gefahr zu begegnen, die schleichend und unaufhaltsam machtvoller wird. Es wird in Zukunft entscheidend sein, wer die Fäden zieht und wer die Macht über diese Technologie hat. Die digitalen Konzerne aus dem Silicon Valley, Redmond und Texas sind nur eine Seite eines Vielflächenkörpers. Die Möglichkeiten der NSA sind atemberaubend. China, Russland und andere Player agieren völlig im Schatten. Niemand kann heute behaupten zu wissen, wohin die Reise geht. Es ist eine multidimensionale Gleichung mit unendlich vielen Unbekannten. Es ist beängstigend wie ahnungslos wir angesichts dieser technischen Entwicklungen reagieren. Wie wird die Welt aussehen, wenn Technologie und archaische Macht sich entfaltet haben? Was können wir tun, ausser staunend am Rand stehen und beobachten, was passiert? Ungerechtigkeit ist real in der Welt in der wir leben. Wenn Recht Gesetz sein soll, braucht der Gesetzgeber Macht über die Technologie. Und diese Macht hat im Augenblick niemand. In den USA nicht und in anderen Regionen auf dem Planeten schon gar nicht. Niemand weiß wie der Tsunami aussehen wird. Es kann eine weltumfassende Diktatur sein oder ein digitaler CyberWar oder schlimmer noch ein digitaler Bürgerkrieg in dem jeder gegen jeden kämpft. Moral und Ethik spielen bereits heute nur die Rolle eines Feigenblattes. Eine moralische Instanz ist nicht sichtbar. Ein Kampf von verachteten Gutmenschen gegen rücksichtslose Pragmatiker ist längst im Gange.
Kunst und Kultur, Wissenschaft, freier Zugang zu Wissen waren noch nie so wichtig wie heute. Eine wirklich freie Presse, in der überprüfbare Fakten thematisiert werden und nicht nur bunte Säue durch das globale Dorf getrieben werden, ist eine wichtige Grundlage. Meinungen sind so eine Sache, wenn es um Wahrheit geht.
Digitale Revolution ermöglicht eine großartige Zukunft für alle Menschen. Aber Revolutionen neigen in der Regel dazu ihre eigenen Kinder und Propheten zu töten. Die Menschheit kann auch das Opfer dieser unaufhaltsamen Revolution werden. Digitale Sklaverei ist heute an der Tagesordnung. Milliarden Menschen hängen an den sozialen Netzwerken und Meinungsmaschinen der digitalen Sklavenhalter. Staaten und Regierungen haben kaum Einfluss auf diese digitale Sklavenhaltergesellschaft, wenn man einmal von China absieht. Dort versucht der Staat seine Bürger flächendeckend zu kontrollieren und Daten zu erfassen mit denen er die Entwicklung steuern kann. Was ist uns lieber? Ein ohnmächtiger und ahnungsloser Staat, eine NSA-gesteuerte Demokratie in der sich einzelne Konzerne des Wissens der Bürger versichern können ohne dafür zu bezahlen oder ein fürsorglicher Überstaat, der in der Lage ist Entwicklungen zum Wohl seiner Bürger zu steuern? Vielleicht ist Freiheit, wie wir sie zu kennen glauben, nur eine Illusion. Was kann der Einzelne tun? Was können wir tun?
Zunächst ist es wichtig sich nicht von der Angst einschüchtern zu lassen. Es macht keinen Sinn, wenn wir wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und vergessen zu leben.
Wir müssen leben und unser Umfeld so gestalten, wie wir es für richtig erachten.    

Erfolge und Misserfolge – MacCoach


Es ist falsch, wenn man sagt, der Erfolg verderbe den Menschen.
Die meisten Menschen werden durch den Misserfolg verdorben.
— Karl Popper

Schau Dir Deine Erfolge genau an und analysiere Deine Misserfolge.
Dann können Misserfolge dich voran bringen.
Denn Misserfolge können versteckte Erfolge sein, wenn du aus ihnen lernst. /J.P. Chandler

Aber es ist richtig, dass Erfolg den Menschen nicht verdirbt, sondern andauernder und sich wiederholender Misserfolg, wenn er nicht richtig verarbeitet wird. Coaching ist genau das Beratungsformat, mit dem jeder dagegen steuern kann. Es ist ein Geheimnis von Coaching Misserfolg umzudeuten und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Es kann zum Beispiel dazu führen einen anderen Weg zu gehen, als der, der zum Misserfolg führte. Coaching kann aber auch dazu führen, noch konsequenter zum erwünschten Ziel zu gehen und noch härter daran zu arbeiten das Ziel zu erreichen.

Arschloch Coach – MacCoach


Arschloch-Coach

Wussten Sie schon, dass Sie ein Arschloch sind? Das kann jedem mal passieren. Das ist nicht schlimm. Willkommen im Club! Ich selbst habe gerade über fünf Ecken erfahren, dass ich ein Arschloch bin; Und zwar ein Blender und Selbstdarsteller. Puh! Ich musste mich schütteln. Ich: ein Blender und Selbstdarsteller! Wow! Das ist ein harter Tobak für mich. Und auch wieder nicht: Denn sehen wir es einmal so: Wer mich so sieht und so bezeichnet, der hat eindeutig ein Problem mit mir. Ich blende also offenbar erfolgreich. Was auch immer das heissen mag. Es bedeutet: ich stelle mich erfolgreich selbst dar. Im Grunde steckt ein unglaubliches Kompliment hinter diesem böse gemeinten Angriff! Und es steckt natürlich eine gestörte Beziehung dahinter. Jemand, mit dem ich einmal sehr eng zusammengearbeitet habe, ist enttäuscht von mir und dass muss natürlich zum Ausdruck gebracht werden. Warum bin ich ein Blender? Weil es Menschen gibt, die etwas von mir halten. Ich bin ihnen nicht egal und sie reden gut von mir. Das ist doch gut so. Und weil es Menschen gibt, die das nicht verstehen können. Und dann gibt es Menschen, die das partout nicht verstehen wollen. Nach dem Motto: Was hat der, was ich nicht habe?
Die junge Frau, die mich in ihrer Enttäuschung einen Blender nennt, tut das, weil ich mich nicht mehr in ihr kleines Weltbild einpassen lasse. Eine andere Frau wird mich als einen interessanten Mann beschreiben, der sehr viel Potential hat. Ich bin irgendwann einmal aus meinem kleinen Leben in ein anderes Leben katapultiert worden. Ich hatte damals viel zu viel Angst, etwas anderes zu versuchen. Ich war damals alles andere als jemand, den man einen Blender und Selbstdarsteller nennen würde. Vielleicht hat man mich damals einen bescheidenen Verlierer genannt. Sympathisch, aber dumm genug um keinen Neid zu erwecken. Unwichtig und vielleicht ein wenig zu bemitleiden.
Also ehrlich: Das würde mich heute stören. Dann lieber ein Mensch, den man als Arschloch bezeichnet und von dem man dann beeindruckt ist, wenn man ihn tatsächlich kennenlernt.
Für mich ist ein Blender jemand, der mehr zu sein scheint, als er ist. Also jemand, der ständig auf den Putz haut und sich permanent in den Mittelpunkt stellen muss

Das ist die negative Definition. Aber er kann auch ein heller Scheinwerfer sein. Jemand, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, wie es schon in der Bibel heißt. Hey Leute: Ich bin nicht Trump! Ist das klar?
Ich bin ein Coach, also jemand der auch mit Leuten sprechen kann, die von anderen als Arschlöcher wahrgenommen werden. Ich mag das. Die meisten von uns haben schwache Seiten, die durch Coaching verbessert werden können. Vielmehr, die sie durch Coaching selbst verbessern können.
Es stimmt tatsächlich: Es gibt nicht-kommunikative und gefühls-verarmte Menschen, die viel Geld, Macht und Einfluss haben. Wenn sie gelassen und ruhig sind und dazu noch ein vornehmes Understatement pflegen, gelten sie als sympathisch. Wenn sie laut und schrill Menschen beleidigen und herum toben wie wilde Stiere, dann kann ich sie auch nicht leiden. Das sind Menschen, die einfach keine Klasse und keinen Stil haben. Gelassenheit und Zurückhaltung gehören für mich zu einem erstklassigen Manager dazu. Es ist mir auch völlig egal, wenn einige der Ansicht sind, dass sie für ihre Sache brennen und laut werden müssen um die Leute wachzurütteln; Oder was auch immer sie da erzählen. Elefanten im Porzellanladen haben im Geschäft nichts zu suchen; auch wenn Don.T. gerade eine ganz andere Botschaft verbreitet.  

Einige Manager werden von ihren Vorgesetzten zum Coaching geschickt. Dahinter steckt immer der Wunsch diese Manager zu besseren Managern zu machen. Das ist meinen Coachees oft überhaupt nicht bewusst. Einige fühlen sich geehrt, weil sie endlich einen Coach bekommen. Andere sind verwirrt, weil sie offensichtlich nicht gut genug für den Job sind. Ein erfahrener und medizinisch guter Assistenzarzt wurde von seiner Oberärztin zum Coaching geschickt. Der Mann war fachlich so gut, dass er ohne Probleme hätte arbeite können, wenn er nicht so ein arroganter und unangenehmer Mann gewesen wäre. Ihm fehlten grundsätzliche Fähigkeiten der Menschenführung, weil er völlig falsch gepolt war.
Wir kennen das: Sie sind gut und ihre Umwelt kann ihnen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Eltern von hochbegabten Kindern können ein Lied davon singen. Diese begabten Menschen sind unruhig, unzufrieden, haben wenig Empathie. Sie können ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße bringen und sie sind nicht bereit die Straßenverkehrsregeln einzuhalten. Sie sind Raser, Linksfahrer und sie fahren gerne bei Rot. Und sie denken sich nichts dabei. Leute, die Regeln befolgen sind ihnen suspekt.

Diese Menschen haben immer ein Problem mit anderen Menschen. Sie sind nicht einmal in der Lage, sich selbst effektiv zu führen. Aber sie glauben selbstverständlich an ihre ausserordentlichen Fähigkeiten. Das Konfliktpotential gleicht einer schweren Bombe. So etwas kann kein Unternehmen lange durchhalten.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich optiere hier nicht für einen weichen Führungsstil. Im Gegenteil. Ich spreche hier ganz bewusst die selbstbewussten Macher an, die tatsächlich effektiv führen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie regelmäßig begleitet und unterstützt werden sollten. Wer glaubt, alles im Griff zu haben und alles alleine zu schaffen, wird irgendwann stolpern und stürzen. Gutes Management braucht Coaching. Kein Spitzenteam auf der Welt kann es sich leisten ohne einen Coach zu agieren. Und es hängt nicht von eingebildeten Fähigkeiten ab, sondern von nachweisbaren realen Eigenschaften.

Es genügt keinesfalls, einfach nur zu glauben, gut zu sein. Management heisst es jeden Tag zu beweisen. Feedback ist die Grundlage. Von abhängigen Mitarbeitern dürfen Sie niemals ehrliches Feedback erwarten. Das ist ein typischer Fehler, den unerfahrene Manager oft machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass sich dieser Fehler verfestigt und zu einer grundlegenden Überzeugung wird, die sich nicht mehr verändern lässt. Ich nenne das, das gefährliche Speichelleckersyndrom. Und der Hammer ist: wir alle kennen das und verachten es zutiefst.

Aber viele sind nicht in der Lage sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Ein Test: Wie gehen Sie mit einem ironischen Mitarbeiter um? Wie fühlen Sie sich, wenn ein Untergebener es wagt Ihnen zu widersprechen? Ganz ehrlich! Sie können den Kerl nicht leiden. Stimmt’s? Glauben Sie mir: es wird Zeit für eine psychologische Beratung, ein Führungskräftetraining, ein Coaching.

Womit wir wieder beim Thema sind.

Coaching als Geschäftsmodell – MacCoach


Verkaufen hat auch mit Coaching zu tun. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein Coach seine Dienstleistung verkaufen muss, wenn er davon leben will. Es gibt ein Heer von unterbeschäftigten Coaches in Berlin. Coach werden ist so eine gute Idee! Ein Beruf mit Zukunft! – habe ich vor Jahren geschrieben. Ich stehe immer noch dazu. Aber zur Wahrheit gehört: Die meisten können noch lange nicht vom Coaching leben. Aber es werden fleißig immer wieder neue Coaches in Sachen NLP und Coaching ausgebildet, weil alle gerne glauben wollen, dass es sich um einen lukratives neues Berufsbild handelt, das nur noch durch die breite Masse entdeckt werde muss. Und wenn es sich eines Tages durchsetzt, dann will man als Erster mit dabei sein. Es bilden sich bunte NLP-Glaubensgemeinschaften und es weht ein sektenartiger Wind über den Coachingjüngern, die sich oft aneinander festhalten in der Hoffnung, dass sie das Wunder erleben werden. Das Wunder, dass überall händeringend Coaches gesucht werden und sie tatsächlich die Preise festlegen könnten. Dieses Wunder wird nicht geschehen. Für einige wird der Traum wahr werden, für alle anderen nicht. So ist das Leben.
Seit einiger Zeit verfolgt mich eine Online-Werbung von zwei jungen Frauen, die angehenden Coaches zeigen wollen, wie man sich ein erfolgreiches Coaching-Geschäft aufbaut. Wieder ein Geschäftsmodell das funktionieren kann. Aber jeder, der diesen Damen folgt wird irgendwann feststellen, dass der Wunsch nach dem Erfolg als Coach der Vater des Gedankens ist. So richtig klassisches Coaching und die regelmäßige Arbeit als Life Coach ist noch lange nicht da, wo ich es mir wünschen würde. Selbst die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Coachingverbände führt nicht zwingend zum Erfolg. Die meisten Coaches haben noch einen richtigen Brotjob als Dozent an einer Hochschule oder als Mitarbeiter in einem Callcenter oder Briefträger oder was auch immer. Viele Coaches arbeiten für einen Bildungsträger, der wiederum von der Agentur für Arbeit indirekt gesponsert wird. Ein harter Job. Was in Deutschland fehlt, liegt auf der Hand. Es fehlt das Bewusstsein, dass man für Coaching Geld bezahlen muss. Wenn man zum Therapeuten geht und ein echtes psychisches Problem bekämpfen muss, ist das Gesundheitssystem und damit die Krankenkassen zuständig. Auf die Idee, dass man Dienstleistungen wie Coaching bezahlen sollte, kommen die Wenigsten. Sie kaufen sich lieber Bücher über Selbstcoaching oder gehen zum Frisör. Da kann man auch schön über seine Probleme reden. Wer will schon 100 Euro für eine Dienstleistung wie Coaching ausgeben? Das ist in Deutschland nicht üblich. Das kann und will sich kaum jemand leisten. Armes Deutschland!
Unternehmen haben in den allermeisten Fällen keine Veranlassung Coaching bei sich zu etablieren, der Mittelstand schon gar nicht. Es wird noch eine ganze Weile brauchen um zu erkennen, dass Coaching tatsächlich Geld wert ist. Seelen-Wellness und die Quelle von sinnvoller Zukunft für jeden Einzelnen. Es wird noch eine Weile brauchen. Aber es wird kommen. Eines Tages. Ich glaube immer noch daran.

Mut zur Wahrheit – MacCoach


Mut zur Wahrheit – MacCoach

Die meisten Menschen, dich ich kenne, ich schließe mich ausdrücklich mit ein, haben tief in ihrem Herzen und ihrer Seele Angst vor der ungeschminkten Wahrheit. Das ist ein Abwehrmechanismus; es ist keine Krankheit. Er kann Schutz bieten; er wirkt aber wie eine enge Eingrenzung. Wie soll ich diesen Mechanismus nennen, ohne ihm einen negativen Beigeschmack oder Beiklang zuzuschreiben? Komfortzone trifft es am besten. Es ist durchaus komfortabel sich einmal für eine Sache entschieden zu haben; und anschließend tapfer dabei zu bleiben, selbst wenn man längst spürt, dass da etwas falsch gelaufen ist. Wir neigen dazu uns Geschichten auszudenken, die unsere Situation in einem besseren, angenehmeren Licht darstellen. Angst? Ich doch nicht! Ich bin klug, stark und angstfrei! Sie etwa nicht? Wir neigen dazu uns die Welt schön zu malen, bis es nicht mehr geht. Oder wir neigen dazu die Welt schwarz zu malen um unsere eigene Unfähigkeit eines Perspektivwechsels zu verbergen. Wir verbergen es vor uns selbst – wohlgemerkt. Andere Menschen interessieren sich nicht so sehr für unsere, oft hanebüchenen Ausreden.

Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich, worauf ich hinaus will. Klar: Es geht hier um Coaching und die Möglichkeit den Weg zu einem Coach zu finden.
Mut zur Wahrheit bedeutet zunächst einmal einen Perspektivwechsel, ein Refraiming. Wer will ich sein? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie betrachten mich die Menschen in meiner Umgebung? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was sind meine Ziele? Kann ich meine Ziele erreichen, wenn ich in meiner Komfortzone bleibe und mich selbst belüge?
Es geht ans Eingemachte. Soll und Haben. Möglichkeiten und Grenzen.
Hast Du den Mut, mit einem anderen Menschen professionell über alles zu sprechen? Hast Du die Kraft Dich der Wahrheit zu stellen? Bist Du bereit über Deine Grenzen hinaus zu gehen?
Dann wird es Zeit, dass Du Dir einen Coach suchst, mit dem Du sprechen kannst. Über alles.
Bist Du soweit?
Dann musst Du nur noch den nächsten Schritt gehen. Es ist leichter, als Du glaubst und es ist schwerer als Du Dir vorstellen kannst.
Coaching ist kein Wellnessprogramm. Es ist hartes Aufräumen und konsequente Verfolgung eines Zieles. Im Mittelpunkt stehst Du.
Du hast mehr zu bieten, als Dich hinter angenehmen süßen Lügen zu verstecken.

Hast Du verstanden? Dann steh auf und geh!

 

Das Handeln der Anderen – MacCoach


Man muss erst so manches gelernt haben, ehe man über die Handlungsweise eines Anderen richtig urteilen kann. Mark Aurel

Wir erleben es jeden Tag auf’s Neue. Mitarbeiter leiden unter dem Chef. Sie verstehen nicht, warum er so unbeherrscht und ungeduldig reagiert. Sie können es nicht nachvollziehen, warum er so mit Mitarbeitern umgeht. Wenn sie in seiner Lage wären, würden sie anders denken.

Auch hier hilft ein Coaching-Modell: Refraiming. Man muss den Rahmen und die Perspektive eines anderen einnehmen und modifizieren um zu verstehen. Refraiming und Perspektivwechsel funktioniert nur, wenn man das Wissen und die Erfahrung besitzt, über das ein Leiter verfügt. Ungeduld ist oft ein Zeichen von Ohnmachtsgefühlen gegenüber Mitarbeitern, die “ihr Ding machen” und sich ansonsten nicht mehr führen lassen. Der Chef braucht Dich! Aber er hat das Gefühl Dich verloren zu haben. Und genau das ist es, was aus einem Menschen, der ursprünglich genau so wie Du einen sehr guten Job machen will, ein scheinbar unberechenbares Monster macht. Zumindest scheint es so. Die Chefin hat gelernt, dass Mitarbeiter sich geschickt hinter Routinearbeiten verstecken und eingeschnappt sind, wenn sie ungeduldig reagiert. Für die Mitarbeiter ist klar: Der Chef ist ungerecht, aufbrausend und gemein.

Sie können die Handlungsweise eines Kaisers nicht verstehen, weil sie nicht wissen und nicht gelernt haben, was er gelernt hat. Mark Aurel kannte diese Situation. Er wusste genau, dass er seinen Untergebenen nicht alles erklären musste, ja es nicht einmal durfte. Er musste Entscheidungen treffen, die nicht immer nur populär waren. Er durfte keine Angriffsfläche bilden. Sonst wäre er angreifbar und schwach geworden.
Versetze dich in die Rolle des Chefs. Du wirst bald feststellen, was dir fehlt. Erst dann bist du in der Position zu verstehen, ja zu wissen und zu spüren, wie es ist Verantwortung zu tragen.

Umgekehrt ist es für Menschen in Führungspositionen wichtig, die Position der Mitarbeiter, gleichrangiger Kollegen, Kunden und Lieferanten einzunehmen. Das ist der erste Schritt in Richtung Chef als Coach. Das Modell coachender Chef ist ein noch junges, zukunftsweisendes Gebiet. Coaching bedeutet auch hier immer Zielorientierung. Im Geschäftsleben ist Coaching nicht ergebnisoffen. Ziele werden auch nicht diskutiert. Das ist der Rahmen. Aber der Weg zum Ziel ist durch Coaching besser gangbar. Hindernisse werden schneller sichtbar und falsche Vorstellungen auf beiden Seiten werden transparent. Vorausgesetzt, die beteiligten Personen sind bereit für diesen Schritt. Eine gute Coachingausbildung ist dabei unverzichtbar.

 

Orientierung – MacCoach


Orientierung – MacCoach

Gestatten Sie mir eine Frage: Woran orientieren Sie sich? Wer ist Ihr Vorbild? Wer ist der Mensch, der Ihrem Ideal entspricht? Wer würden Sie gerne sein?
Ja, klar. Ich weiß, was Sie jetzt denken; und Sie haben natürlich Recht! Sie sind der Chef und wo Sie sind ist vorn. Ja, klar. Verstehe.
Das wäre dann das Ende dieses Coachings. Lassen Sie sich etwas Zeit und überlegen nochmal warum es vielleicht doch sinnvoll ist ein Coaching anzustreben.
Wahrscheinlich kennen Sie einen Menschen, der absolut perfekt ist und keine Fehler macht? Wer ist das? Wer macht keine Fehler? Wer hat immer Recht? – Richtig! Es gibt diesen Menschen nicht. Außer Ihnen vielleicht; aber lassen wir diese alberne Annahme einmal beiseite. Sie wissen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter kommen. Wenn Sie sich nicht an einen bekannten Menschen orientieren können, dann suchen Sie sich einen beispielhaften Leader aus der Weltgeschichte oder aus der aktuellen Politik. Kleingeister wollen so werden wie ein Popsternchen; das ist nicht Ihre Tasse Tee. Sie haben Größeres vor, also orientieren Sie sich an den Größen. Meinetwegen am Größten: Muhammad Ali, zum Beispiel. Oder meinetwegen an Einstein, Bach, Beethoven, Luther, Mark Aurel, Hannibal, Cäsar…..Sie wissen schon. Oder an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow.  Oder Marie Curie, Mutter Theresa, Hannelore Elsner, Königin Elisabeth, Katharina die Große, Katharina von Bora, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Cleopatra, Margaret Thatcher, Theresa May, Prinzessin Diana, Silvia von Schweden……Fühlen Sie sich immer noch größer als alle diese Personen?
Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Wir brechen das Coaching auf der Stelle ab und Sie suchen einen guten Arzt auf. Das war es dann. Bye, Bye – Auf Wiedersehen – Ciao – Tschüß und Arrivederci!


Für alle anderen mache ich gerne weiter.
Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich immer an anderen Menschen. Wir haben die Wahl. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.  Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulptur-Methode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

 Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef?
Wenden wir die DREI SÄULEN auf unseren “INKOMPETENTEN CHEF” an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder: Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Der wird sich schon was dabei gedacht haben den Chef einzustellen. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält dieses Vorbild  sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass auch das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt. Der Mann oder die Frau ist besser als Sie denken. Meinen Sie nicht auch?

 

Dein SELBST im Griff – MacCoach


Wenn Du Dich nicht selbst besiegst,
wirst Du von Deinem Selbst besiegt. /Napoleon Hill/

Your’re right all the time? – MacCoach


You learn nothing from life, if you think, you’re right all the time, /JP Chandler/

Du kannst nichts vom Leben lernen, wenn Du glaubst, immer im Recht zu sein.
Sei offen für Verbesserungen und lerne aus Fehlern.
Jeder macht Fehler.
Du aber denkst vorher sorgfältig nach und versuchst sie zu vermeiden.
Ein Fehler, den man nicht macht, weil man ihn vermieden hat,
ist doppelt so wertvoll wie ein Fehler, den man unbedacht macht.
Aber wenn Du einen Fehler gemacht hast,
dann denke kühl über dessen Ursachen nach und mach ihn nicht ein zweites Mal.
Bleibe aber immer stolz und selbstbewusst.
Bleibe immer freundlich und charmant, egal wie schwer es fällt.
Das einzige, was Du verlieren kannst, ist Dein Selbst und Dein Gesicht.
Lächele oft. Auch wenn es schwer fällt.
Das Leben findet immer einen Weg.
Es ist wie das Wasser. Man kann es nicht aufhalten.
Beobachte alles, was Dir begegnet und nimm Dir nicht alles zu Herzen.
Du kannst Freunde verlieren und Deinen Wohnort wechseln.
Der Einzige, der immer bei Dir ist bist Du.
Und Gott, wenn Du es willst.
Sei kritisch, Dir selbst gegenüber und sei dankbar für alles was kommt.
Verliere nie Dein Gesicht und handle niemals kopflos.
Das verrät Deine Angst und es tut Dir nicht gut.
Behandle einen jeden Menschen, wie Du behandelt werden möchtest.
Wenn Du glaubst, Du wüsstest, was jemand denkt, dann denke noch einmal nach. Woher weißt Du das? Ist es wirklich so, wie Du glaubst? Bist Du Dir sicher?
/JP Chandler/

Die Farbe der Seele – MacCoach


„Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.“ /Marc Aurel/

 

Es geht nicht nur um Gegenstände.

Stell Dir vor – Die Frau, die Du liebst; oder einmal geliebt hast.

Ein Haus in den Bergen oder am Meer.

Atme tief durch und rieche die reine Luft und schmecke den Geschmack des frischen Morgens.

Welche Farben bevorzugst Du?

Was ist dein liebstes Urlaubsziel?

Welchen Sport möchtest Du gerne betreiben?

Wer willst Du sein? Wer sind Deine Vorbilder? Was ist deine liebste Arbeit?
Stell Dir Deine Lieblingsmusik vor.

Welche Bilder liebst Du?

Gehst Du gerne in ein Museum?

Schmecke einen einzigartigen Wein, einen besonderen Whisky. Dein Lieblingsessen.

Wer ist dein bevorzugter Mentor?

Lass alles an Dir vorüberziehen und schau, wer du bist.

Du wirst der werden, der du sein willst.

Willst Du diese Frau, dieser Mann sein?

Wenn ja, dann lass das alles auf dich einwirken und alles wird auf dich einwirken und deine Seele färben.

Wenn dir nicht gefällt, was du siehst, hörst, schmeckst und riechst,

dann fliehe vor dem Unangenehmen und Hässlichen.

Es ist ganz einfach.

Du kannst es jeden Tag tun. Am Morgen, wenn du aufwachst und am Abend, wenn du schlafen gehst.
Räume dich und dein Leben auf.

Werde der, der du sein willst. /MacCoach/

Erwachsen werden ist wie sterben – MacCoach


Erwachsen werden ist wie sterben

„Sich treu bleiben? Das ist ein Kampf“ Niemand will erwachsen werden, sagt die Philosophin Susan Neiman. Erwachsene sind gestresst, haben Geldsorgen, sterben bald. Warum es sich trotzdem lohnt.

Was soll’s? Leben bedeutet sterben. Am Anfang wachsen wir wie verrückt und lernen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und dann beginnt der Prozess des langsamen und immer schnelleren Verfalls. Am Ende geht es wieder mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und dann ist Schluss.

“Das Leben ist hart, ungerecht und tödlich.”,

sage ich immer mit einem Lächeln. Und es scheint fast, als ob ich keine Angst vor dem Tod hätte. Doch, ich habe Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor Armut und Bedeutungslosigkeit. Angst vor dem Tod. Natürlich.

Also. Klatschen wir in die Hände und überlegen mal, was zu tun ist um mit der Angst umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Was bedeutet es, wenn man nicht der strahlende Held ist, sondern nur der zweite Mann hinter dem Helden? Was ist, wenn man nicht Steve Jobs ist, sondern Jonathan Ive? Was ist, wenn man kein Held ist, sondern einfach nur ein integrer Mann ist, der am Ende seines Lebens immer noch als ein angenehmer und aufrichtiger Begleiter durchgehen kann?

“Auf der anderen Seite gibt es zu viele kleine und ebenso erfolgreiche Arschlöcher, die ihr Leben lang gegen die eigene Bedeutungslosigkeit angerannt sind und über Leichen gegangen sind.”, sagte mal ein kluger Mann zu mir. “Und es hat ihnen nichts genützt. Im Gegenteil: Sie sind keine kleinen Arschlöcher geblieben, sondern Riesenarschlöcher geworden.”

Als ich das hörte, beschloß ich kein Arschloch zu werden. Weder ein kleines noch ein großes…..

Wir brauchen wenig Technologie um das wichtigste Werkzeug zu benutzen, das wir haben. Es ist das Gehirn und unser logisches Denken. Ich habe mich immer gefragt, warum unser Gehirn manchmal so verrückte Dinge mit uns anstellt. Es blockiert uns. Es macht uns ängstlich. Es verstellt uns den Blick für offensichtliche Dinge. Es spielt Katz und Maus mit uns. Dabei muss man nur einen offenen Geist behalten und sich immer darüber im klaren bleiben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.   

Ich bin Coach. Es gehört zu meinen Aufgaben mit Erwachsenen zu reden. Und ich habe bemerkt, dass es einen Wunsch gibt, der mit dem Lebensalter immer stärker wird. Es ist der Wunsch, rechtzeitig abgebogen zu sein und kein großes Arschloch zu werden. Oft ist es viel zu spät. Aber es gibt eine gute Botschaft. Unser Gehirn macht uns gerne etwas vor. Und es ist niemals zu spät, sein Leben zu ändern.

Das steht schon in der Bibel, dass es möglich ist:

Sogar aus einem finsteren Arschloch kann ein guter und attraktiver Mensch werden. Aus einem Saulus ein Paulus. Und: Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde.

Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen um einen grundlegenden Wandel zu schaffen.

Wie das geht? Ganz einfach und doch so schwer. Es müssen Glaubenssätze zerstört werden. Hier ist so einer. “Der Mann ist viel zu gut für diese Welt. Er ist naiv und wahrscheinlich ist er dumm.Er hat keinen Biß!” Kennen wir doch alle, dieses Denken. Es wird uns immer wieder gezeigt, dass die Guten die Dummen sind.
Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. “Gut ist nicht dumm!”
Ich habe Bill Gates vor Augen. Der Mann war als junger, erfolgreicher Softwaremilliardär wahrhaftig kein Musterknabe in Sachen “Gut sein”. Er war eher das Gegenteil davon. Er betrieb ein skrupelloses Geschäft und er nutzte rücksichtslos seine Chancen. Er verkrachte sich mit Menschen, die er eigentlich bewunderte. Sein Kampf gegen Steve Jobs spricht Bände. Aber auch Jobs war alles andere als ein Heiliger. Es ist schade, dass wir ihn so früh verloren haben. Bill Gates ist heute das, was manche einen Gutmenschen nennen. Er ist der Gegenentwurf eines Donald Trump, der offenbar immer noch nach einer Bedeutung sucht. Hoffentlich wird ihm erst nach seiner Amtszeit klar, dass er einfach nur Donald Trump ist, kein Mann von Bedeutung. Im Gegenteil.
Gates nutzt seine Milliarden um Bildung und Gesundheit voranzubringen. Die Welt kann besser werden, ist seine Botschaft. Und die Welt wird immer besser. Auch wenn uns die täglichen Nachrichten etwas anderes berichten. So viel News war nie. Und es ist wie eine verrückte Schleife, wenn wir immer nur an die ständig zusammenbrechenden Twin Towers denken müssen. Wir haben es einfach zu oft gesehen und es wird ständig wiederholt.   

Es gibt Menschen, die sich als glücklich bezeichnen würden. Egal was passiert, sie sehen die Welt positiv und für sie scheint die Sonne immer. Was sie ja auch tut: Über den Wolken und auf der Tagseite der Erde. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist kein Unglück wenn man nicht ein Napoleon oder Nero, oder Schlimmeres geworden ist.

 

Alles BIO?


Alles BIO – Oder: Warum BIO Erde BIO Erde ist.

Seit ich nur noch BIO Eier zum dreifachen Preis einkaufen soll, weil es BIO ist, mache ich mir so meine Gedanken. Oft habe ich den Verdacht, dass da eine Art König Midas Label draufklebt, dass alles zu GOLD macht, was es berührt. Der Unterschied zwischen BIO Eiern im Supermarkt und normalen Landeiern direkt von der Erzeuger-Oma im Oderbruch ist wahrscheinlich eher, dass die BIO Eier industriell hergestellt wurden und aus irgendeinem Grund mit dem BIO Label zertifiziert wurden. Der rein stoffliche, biologische Unterschied wird marginal sein. Ich nehme an, dass die Oma ihre Hühner nicht mit Antibiotika füttert; obwohl man ja bekanntermaßen den geheimnisvollen alten Frauen im Oderbruch alles zutrauen muss. (Skeptischer und hämischer Smiley!) Immerhin ist das tief im Osten und kurz vor Polen. Aber das ist Berlin ja auch.
Dieses BIO-Ding geht mir langsam wirklich auf die Nerven. Neuerdings gibt es BIO-Erde im Baumarkt und bei Pflanzenkölle. Und wissen Sie, was der Unterschied zwischen normaler, gesunder Pflanzenerde und BIO-Erde ist? Nein, es geht nicht darum, dass die Pflanzenerde irgendwie unbiologisch ist oder falschen Dünger enthält. Ganz im Gegenteil: BIO Erde muss ohne Torf hergestellt werden, weil Torf nur noch in begrenzten Umfang verfügbar ist und das angeblich umweltbelastend ist, Tort abzubauen. Die Torfbauern werden sich freuen über die frohe BIO-Botschaft. BIO-Erde ist, ganz im Gegenteil zu gesünder, problematisch. WEIL: Ersatzstoffe für Torf und Tonerden gefunden werden müssen. Das ist nicht besser für die Tomaten die man damit beglücken will, sondern eher schlechter. Aber BIO ist BIO ist BIO. “Da beißt die Maus kein Faden ab!” Und Benziner sind besser als Diesel; obwohl der CO2 Ausstoß viel höher ist als beim Skandaldiesel.
Ich werde mich jedenfalls mit Händen und Füßen gegen BIO Erde wehren. 40 l normal kostet 2 EURO. 40 l BIO Erde ohne den guten Torf und Ton 10 EURO. Und der Mutterboden in unserem Garten ist auch sehr gut. Der ist schon bezahlt und kostet nicht zusätzlich! Das sehe ich nicht ein. Tut mir Leid! 

Nochmal für alle: BIO Erde macht keine besseren, gesünderen oder gar biologisch wertvollere Tomaten. Das ist ein FAKT! und zwar kein alternativer Fakt.

Widersprüche und Gegenreden sind ausdrücklich erwünscht. Wird bestimmt lustig!

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.

Der starke Mann – Populär vs. Populist – MacCoach


Viele Menschen wollen starke Politiker

Ein starker Mann also. Das hatten wir doch. Und es ist gründlich in die Hose gegangen.
Ja doch!: Politiker sollten kompetent sein und populär.
Sie sollten aber auch kompetent und verlässlich sein. Verantwortungsbewusst und natürlich populär, nicht populistisch.
Sie müssen der Wahrheit verpflichtet sein und authentisch und sie sollten wissen, dass sie nur dem Land dienen dürfen und niemals sich selbst. Aber das wird schnell vergessen. Macht korrumpiert und Absolute Macht korrumpiert absolut.
Das, was in einer Demokratie selbstverständlich ist, oder sein sollte, scheint immer mehr in Gefahr zu sein, weil die Menschen den Eindruck haben, dass da jemand abhebt.
Ich bekomme regelrecht Bauchschmerzen, wenn ich das alles weiterdenke.
Ich kann in der Ich-Form schreiben, wenn ich über einen Politikstil schreibe, den wir uns wünschen sollten.
Ekelhaft primitiver Populismus ist möglicherweise eine clevere Taktik, wenn man bestimmte Ziele erreichen will. Aber was für Ziele sollen das sein, die unter einer derartigen schlechten Stimmung erreicht werden sollen? Wo soll das hinführen? Was soll erreicht werden?
Und dann kommen Fragen wie:
Brauchen wir eigentlich einen starken Mann? Oder eine starke Frau?


Wenn ein Deutscher so etwas fragt, dann denken alle gleich an Adolf Hitler. Es klingeln sämtliche Alarmglocken und natürlich ist es ein absolutes Tabu-Thema. Nein, so etwas wie Hitler wollen wir nicht. Wir wissen ja, wohin das geführt hat. Aber es ist auch klar, dass wir in einer anderen Zeit leben. Hitler wird nicht aus der Gruft steigen, wo immer man ihn auch vergraben hat. Aber ein deutscher Trump könnte wie aus dem Nichts erscheinen und mit einer Mischung aus Dummheit und anzüglicher Frechheit die dumpfen Gefühle ansprechen, die ganz tief in unserem Unterbewusstsein stecken. “Wenn du deinen Nachbarn nicht magst, dann vertreibe ihn.”, könnte so ein dumpfes Gefühl sein. Natürlich muss man mit seinen Nachbarn gut auskommen. “Aber was ist, wenn das Arschloch jeden Tag Grillfeste in seinem Garten veranstaltet und permanent fremde Leute einlädt? Dann wird man sich doch wohl zusammentun können, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen.” Merkt ihr was? Da kommt was hoch, was tief in uns steckt. Es ist Angst und es ist sich ungerecht behandelt fühlen, zu kurz zu kommen. Es ist eine Mischung aus Ohnmacht und Zerstörungslust. Da werden Baseballschläger geschwungen und Totschläger aus der Tasche geholt. Am Ende ist es egal, wie sehr man selbst verlieren kann. Hauptsache der dämliche Nachbar ist weg. Einfach nur weg!
Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, aber ich lasse es lieber.

Was ich sagen will ist einfach nur das: Ja, wir brauchen populäre Politiker, die einen klaren Standpunkt und vor allem Ahnung haben, was sie da tun. Wenn ein Irrer daherkommt und jedem alles verspricht, dann gehört der nicht an die Macht. Es muss eine Politik sein, die realistisch und greifbar ist. Manchmal müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Das ist ein starkes Votum gegen direkte Demokratie bei der permanent das Volk befragt wird. Der BREXIT war so ein Unfug, der deutlich macht, wie einfach es für Demagogen ist, eine bescheuerte Entscheidung herbeizuführen, deren Reichweite zum Zeitpunkt der Entscheidung niemand überblicken konnte. Die wissen heute noch nicht, was ihnen blüht und machen trotzdem weiter. Unbeirrt in die Katastrophe. So blöd kann so was laufen und entsprechend heftig in die Hose gehen. Am Ende steht ganz sicher eine Abstimmung über die schlechten Verträge und dann werden sie hoffentlich in der EU bleiben. Einfach weil es vernünftig ist.Aber Politik und Vernunft scheinen einander auszuschließen.

Ich bin zu alt um in die Politik einzugreifen: “Gott sei es gedankt!” Aber ich kann darüber reden und ich kann darüber schreiben. Laut denken und mit anderen denken.  
Wenn man alles zusammennimmt, dann geht es uns bestens. Deutschland ist ein Sehnsuchtsland für viele. Wer hier ankommt, reibt sich die Augen und wundert sich. Die Infrastruktur ist – immer noch – bemerkenswert gut. Ja, es könnte besser sein. Die Arbeitslosenquote ist niedrig. Hier wird mir persönlich zu sehr getrickst. Da sollten wir wirklich aufhören uns in die Tasche lügen zu lassen. Jeder Mensch braucht eine Arbeit und meinetwegen soll sie auch in eine Art Öffentlichen Dienst münden. Es gibt so viele Tätigkeiten, die man nicht privatwirtschaftlicher Konkurrenz aussetzen sollte.

Wo sind die klugen, populären Politiker?
Angela Merkel ist eine kluge Frau. Sie ist Wissenschaftlerin. Sie weiß genau, dass sie nicht jedem Dödel verständlich machen kann, was sie da gerade tut. Aber sie sollte genau das versuchen.
Stichpunkte sind Energiewende, Bankenrettung, Flüchtlingskrise, Einwanderungsgesetz, Sozialsystem.

Die Energiewende ist zu schnell und abrupt verlaufen. Die Atomkraftwerke werden noch in 100 Jahren da sein und müssen abgebaut werden. Es wäre kein Problem gewesen, die jüngeren Kraftwerke noch eine Zeitlang laufen zu lassen. Augenauswischerei. Kohlekraftwerke werden gebraucht, heißt es. Das ist Unfug. Wir können heute moderne Gaskraftwerke betreiben und gleichzeitig mit dem überflüssigen Strom aus Solaranlagen und Windkraftanlagen Wasserstoff produzieren, der dann wieder zu sauberem Erdgas aufbereitet werden kann. Erdgasautos gibt es schon und Wasserstofftankstellen werden in Zukunft gebraucht um saubere Automobile anzutreiben. Stichwort: Brennstoffzellen. Wir brauchen die Wasserstoffwirtschaft und es gibt keinen Grund das nicht jetzt schon voranzutreiben. Wenn wir schon Elektroenergie im Überfluss haben, dann sollten wir Wasserstoff damit produzieren, egal wie gering der Wirkungsgrad heute noch ist.  
Flüchtlinge sind, das wissen wir längst, keine geeigneten Arbeitskräfte für ein Nummer-Eins HighTech-Land. Es gibt keinen Grund alle Geflüchteten zu verteilen und zu integrieren. Das ist ein gefährlicher und naiver Versuch. Es ist uns nicht einmal gelungen, die türkische Gemeinde vollständig zu integrieren. Es ist eine Illusion, das zu versuchen. Es wird niemals vollständig gelingen. Also müssen wir uns damit arrangieren, dass es andere soziale Welten neben der uns wohl bekannten gibt. Wenn jetzt irgendwelche Neupolitiker daherkommen und sich in häßlicher Art und Weise über andere Menschen auslassen und dann noch Beifall dafür bekommen, dann wird deutlich, was wir brauchen und was nicht. Diese Schreihälse brauchen wir nicht und jeder, der dazu Beifall klatscht, gehört in psychologische Behandlung. Soviel Psychologen und Therapeuten gibt es gar nicht um diesen armen Menschen zu helfen. Sie auch noch in ihren wirren Ansichten zu bestätigen ist ein Verbrechen.

Es gibt so viele soziale Netze, die alle unterschiedlich ausgestattet sind und doch funktionieren. Es gibt sogar Menschen, die kein Englisch sprechen, oder auch nur verstehen können. Tatsache!

Was mir persönlich fehlt, an heutige Politik, das sind greifbare Zukunftsvisionen. Wie soll die Welt in zwanzig oder dreißig Jahren aussehen? Wo werden wir als Deutschland und Europa stehen? Natürlich brauchen wir nicht nur die moralische Überlegenheit, sondern auch die Fähigkeit uns zu wehren. Und es wäre fantastisch, wenn Europa in der Lage wäre massive Hilfe in jeglicher Form nach Afrika zu bringen. Keine subventionierten Gemüse oder Milch und Butter, sondern nachhaltige Konzepte, Bildung und Entwicklung. Möglicherweise auch militärische Intervention, wenn mal wieder ein irrer Diktator sein Volk ausplündert, vergewaltigt und ermordet.
Orientieren wir uns einfach an Gene Roddenberrys STARTREK: Peace and prosperity!

Technologie und gesellschaftlicher Fortschritt.

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Coaching für Politiker – MacCoach


Coaching für Politiker

“Was würdest Du als Coach den aktuellen Politikern raten? Wie sollen Sie handeln? Bleiben; und warten, bis sich alle gegen sie wenden und wegjagen? Oder gehen?”

Als Coach würde ich niemals Ratschläge geben. Ich würde mich vertraulich mit den Beteiligten unterhalten und ihnen Fragen stellen.

Angela: Wo möchtest du in fünf oder zehn Jahren stehen? Was möchtest du kurzfristig erreichen? Wann ist der Zeitpunkt zu gehen und als ehrbare, unbestechliche, kluge Kanzlerin in die Geschichte einzugehen?

Martin: Du wurdest mit 100% zum SPD-Vorsitzenden gewählt und hast die Partei als Kanzlerkandidat zur Wahl geführt, die zu einem Desaster für dich und deine Genossen geworden ist. Nun hast du erfolgreich in deinem Sinne verhandelt und hast der neuen GroKo ganz eindeutig sozialdemokratische Züge gegeben. Warum musst du diesen Erfolg in Frage stellen, indem du Aussenminister werden willst? Warum kann Sigmar Gabriel nicht bleiben? Er hat den Job doch gut gemacht. Erkläre das bitte deinem anderen Ich!
Martin: Was willst du erreichen? Was sind deine Ziele? Wie sollen dich die Bundesbürger und die Europäer in zehn oder zwanzig Jahren sehen? Was würde eigentlich passieren und was würdest du beruflich tun, wenn du einfach mal eine Pause machen würdest?

Angela: Du hast gesehen, wie dein Mentor Helmut Kohl zu lange an seinem Stuhl geklebt hat. Du weißt, dass er hätte früher gehen müssen um glücklich aus dem Amt geschieden zu sein. Was denkst du darüber? Wie würdest du das beschreiben? Wie vergleichst du deine Situation mit der von Helmut Kohl?

 Klar: die würden mich gleich wieder als Coach entpflichten. Aber man wird ja wohl noch Fragen stellen können……

Und wenn ich als Bürger doch mal Ratschläge geben darf, dann würde ich sagen: Geht bitte, solange es noch nicht zu spät ist und schädigt die Demokratie in Deutschland und Europa nicht noch mehr. Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass ihr so an den Posten klebt!

Frau Bundeskanzlerin: Das hätte ich nicht von Ihnen gedacht. Ich hätte Ihnen wirklich mehr Größe zugetraut.  Es muss doch noch CDU-Politiker geben, die Sie ersetzen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann haben Sie einen nachhaltig schlechten Job gemacht. Schade!

Gut beraten: Martin Schulz:

„Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass – sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin. Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurück stehen müssen.“ (dpa)

Chapeau! Martin

Ressourcenorientiertes Coaching


Ressourcenorientiertes Coaching

Beim Coaching kommt es nicht nur auf den Coach, sondern vor allem auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen an. Ein Klient ohne Ressourcen ist nicht coachbar. Michelangelo sah sich die Marmorblöcke aus denen er seine Figuren formen wollte, vorher sehr intensiv an. Er studierte die Struktur des Marmors ausführlich und irgendwann erkannte er intuitiv, was aus diesen Blöcken werde konnte. Michelangelo wusste, dass nicht in jedem Stein ein David verborgen war. Er erspürte, was in einem unbehauenen Marmorblock steckte. Dieser Erkenntnisprozess ist dem Clearing beim Coaching sehr ähnlich. 
Manch ein Coaching-Klient hat ganz eigene Vorstellungen, von seiner Zukunft und was einmal aus ihm werden kann. Ein kritischer Blick ist oft nicht erwünscht. 

Ein guter Coach schaut sich die zur Verfügung stehenden Ressourcen ganz genau an. Dazu gehören Lebensalter, Erfahrung, Ausbildung, Persönlichkeit und Motivation. Manch ein Coachee hat überzogene Vorstellungen von seiner eigenen strahlenden Zukunft oder, ganz im Gegenteil, überhaupt keine Idee, wie die Zukunft aussehen wird. Es gibt eine Reihe blinder Punkte der Aufmerksamkeit. Ein Coach findet sehr schnell heraus, welche Ressourcen zur Verfügung stehen.
Ein wichtiger Punkt ist es, Ressourcen und Zielvorstellungen in Übereinstimmung zu bringen. Oft ist es auch wichtig, sogenannte Traumberufe mit der Wirklichkeit zu vergleichen und herauszufinden, ob tatsächlich genügend Energie und Ressourcen zum Erreichen der formulierten Ziele zur Verfügung steht. Unerreichbare Ziele und falsche oder nicht vorhandene Voraussetzungen sind Garanten für Frust und Stress.

Ich hatte schon oft Personen im Coaching, die sich auf eine ganz bestimmte berufliche Zukunft eingestellt hatten. Ich sollte ihnen nun dabei helfen, die selbst gesteckten, überzogenen, Ziele zu erreichen. Im Laufe des Coachingprozesses stellten sich mir immer mehr Fragen, deren Antworten darauf hindeuteten, dass die formulierten Ziele unter den offensichtlichen Umständen – Ressourcenmangel – nicht erreichbar waren. Informatikstudenten, die bei Studienbeginn noch keine Ahnung von Programmiersprachen haben, sind ein typisches Beispiel. Ich gehe immer davon aus, dass ein Studium aus Fachleuten Meister ihres Faches macht. Wer keine Fachkompetenz hat, sollte vorher herausfinden, welche Ressourcen zur Verfügung stehen. Mittelmaß und ein übergroßes Ego sind allzu oft eine unendliche Quelle von Frust und Depression.

Manch ein guter Selbstdarsteller entpuppt sich im Coaching als ganz anderer Mensch. Man wäre so gerne ein durchsetzungsstarker Macher und hat ganz andere, noch unsichtbare Qualitäten, die es herauszuarbeiten gilt.

Aber wie sage ich es “meinem Kind?”
Es ist offensichtlich, dass für ein erfolgreiches Coaching zuerst eine tragfähige Beziehung aufgebaut werden muss. Ich persönlich kenne die Verletzlichkeit von Menschen, deren Vorstellungen zu weit von der Wirklichkeit entfernt sind.
Ich kenne meine eigenen Grenzen und auch meine Ressourcen, die mir als Coach zur Verfügung stehen. Ich habe gelernt, in bestimmten Situationen, noch bescheidener und demütiger zu sein, als ich es mir noch vor Jahren erlaubt hätte. Ein Coach muss seine eigenen Ressourcen und auch seine Grenzen besonders gut kennen um effektiv zu sein.
Wenn ich bestimmte Prozesse nicht führen kann, finde ich Kollegen, die das Coaching fortführen können.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/David_(Michelangelo)

 

Gelassenheit als Ressource – MacCoach


Emotion comes from motion. The more you move, the more you feel. And by the way: The less you move, the less you feel.

Wenn Du Dich nicht bewegst, dann bist Du tot. Also beweg deinen Hintern und mach was!

Aber nur Bewegung bringt auch nicht weiter. Es braucht eine gewisse Balance zwischen Bewegung und Entspannung, Arbeit und Ruhephasen. Recreation ist ein wichtiger Punkt in modernen Unternehmen, die nachhaltigen Erfolg generieren wollen. Ein ausgesprochen wichtiger Punkt im Leben ist Gelassenheit.

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.

Gelassenheit – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheit

Es geht um Balance. Gelassenheit und gleichzeitig Emotionen zulassen bedeutet Leben

Es ist ein Geben und Nehmen. Gelassenheit ausstrahlen, bedeutet Gelassenheit schenken. Psychische Strahlungsenergie schenkt angenehme Wärme, so wie die Sonne Wärme und Licht verbreitet. Unruhe und Panik sind das genaue Gegenteil davon. Bewegung und Emotionen sind keine natürlichen Gegner von Gelassenheit und Entspannung. Entspannung ist nur möglich, wenn Spannung vorhanden ist. Entspannung nach dem Sport gehört zu den Schwingungen des Lebens. Nur Entspannen führt zu einer Übermüdung und zu depressiven Gedanken und Gefühlen. In diesem Fall hilft wieder Bewegung. Schlechte Emotionen müssen dringend durch Motion – Bewegung – ausgeglichen werden. Jeder, der läuft kennt die heilende Kraft von Bewegung.

Neuere Forschungen in der Kardiologie haben ergeben, dass regelmäßiges Kardiotraining – 30 Minuten Laufen oder Crosstrainer täglich – den Herzmuskel stärken und die Wahrscheinlichkeit von Herztod auf einen sehr niedrigen Wert senken können. Bewegung ist absolut notwendig. Die Psyche weiß das und belohnt regelmäßiges Training mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Das führt wieder zu einer Stärkung des Immunsystems.

Gelassenheit ist eine Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Menschen. Ein getriebener Mensch, der ständig auf der Jagd nach Anerkennung und Liebe ist, kennt keine tiefe Gelassenheit.

Beginnen wir den Tag mit dem Bewusstsein, dass wir gelassen in die Zukunft blicken können. Egal wo wir stehen, egal was wir gerade tun und denken. Streben wir nach innerer Ruhe, Balance und Gelassenheit.

Wer oder was hindert Sie daran, gelassen zu sein? Fragen Sie einfach den oder die Coach Ihrer Wahl.

Moderne Zeiten: Das Coach Prekariat


Der mittellose Coach

Es ist ein Widerspruch in sich. Aber es gibt sie, die Selbständigen, die kaum von ihrer Arbeit leben können und es trotzdem jeden Tag neu versuchen. Es sind die stillen Helden, die kaum an die Öffentlichkeit treten und doch so wichtig für die Wirtschaft sind. Wer sie fragt, wie es ihnen geht und was sie tun, wird kaum eine ehrliche Antwort bekommen.

„Man sieht nur die im Licht,
die im Dunkeln sieht man nicht.“ /Berthold Brecht/

Arztgespräch in einer REHA-Klinik. Der Mann hatte einen Herzinfarkt. Er ist 66 Jahre alt und er will unbedingt weiter arbeiten. Der Arzt ist erstaunt. Es ist zwar sehr gut, dass der Mann sich fit fühlt und weiter am Berufsleben teilnehmen will, aber viele Patienten glauben immer noch, dass sie in der Rente am besten aufgehoben sind. Die Deutsche Rentenversicherung und die Agentur für Arbeit unterstützen ältere Arbeitnehmer, die nach dem Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten, über das neue “Flexirentengesetz”. Es soll dabei helfen, den Übergang vom Erwerbsleben in die Rente selbstbestimmter zu gestalten. Der Hintergrund ist unter anderem der, dass Arbeit und die damit verbundene soziale Bindung wichtig für die psychische Gesundheit sind.
Der Mann erzählt, dass er in den vergangenen Jahren als freiberuflicher Coach gearbeitet hat. Der Arzt ist hellwach. Das Thema interessiert ihn brennend. Seine Freundin ist in einer ganz ähnlichen Situation. Sie hat zwar noch einen versicherungspflichtigen Job, redet sich aber ein, dass sie mit entsprechenden weiteren Zertifikaten, Prüfungen und der Mitgliedschaft beim größten Coachingverband der Welt doch eine gute Chance hat als Coach zu arbeiten und gutes Geld zu verdienen. Es gibt ja berühmte Coachs, die Bücher verkaufen, große Hallen füllen und mehr als 1000 EURO pro Sitzung verlangen können. Außerdem gibt es Coachings, die durch die Agentur für Arbeit oder die Deutsche Rentenversicherung bezahlt werden können. Coaching ist, so scheint es, der Beruf der Zukunft.
Der Mann ist ein Realist. Er ist gut, aber nun muss er auch weiter arbeiten, weil er annimmt, dass seine Rentenansprüche nur sehr bescheiden sind. Er wird niemals davon leben können. Es klingt sehr ernüchternd, was er zu erzählen hat. Er muss weiterarbeiten, obwohl er ein guter Coach ist:

“Ich bin ein richtig guter Coach. Glauben Sie mir. Ich habe jede Menge Geld investiert; für Ausbildung und um auf dem Laufenden zu bleiben. Man kennt mich und man schätzt mich. Aber ich kann trotzdem nicht davon leben. Wenn Sie zwei oder drei Aufträge im Monat generieren können und insgesamt 2000 EURO damit verdienen, dann sind Sie gut im Geschäft….”

Vielmehr muss der interessierte Arzt nicht hören. Das klingt nicht gut und das macht ihm das Herz schwer.

Der Mann ist in einem Alter, in dem man in die Rente gehen sollte. Aber er kann nicht, weil er lange selbständig war und praktisch nichts beiseite legen konnte. Es geht ihm wie vielen prekär beschäftigten Selbständigen. Er würde vermutlich nur etwa 300 EURO Rente erhalten. Davon kann er nicht leben. Das würde ihn augenblicklich in die Grundsicherung zwingen. Er hat sein ganzes Leben gearbeitet und um Aufträge gekämpft. Am Ende steht er vor einem Scherbenhaufen. Er hat Existenzängste. Das ist überhaupt nicht gut für seine Gesundheit. Der Mann sagt ganz deutlich wie er die Situation sieht:  

“Coaching ist vielleicht ein tolles Hobby. Aber vergessen Sie es! Das ist eine Illusion. Weiter ist es nichts. Ein Job an der Kasse bei einem Supermarkt ist sicherer als das. Sorry! Aber so ist es!”

Der Arzt ist nachdenklich geworden. Die Situation ist wirklich sehr ernüchternd. Er wird das seiner Freundin erzählen. Sie wird nicht begeistert sein, wenn sie das hört.  Der mittellose Coach hatte, wie viele andere ambitionierte und fähige Selbständige, irgendwann einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Er hatte geglaubt, dass virtuelle Teams und Arbeit die man sich freiwillig aussuchen kann, Freiheit und Glück bedeuten würden. Er hatte nicht mit dem Sozialsystem in Deutschland gerechnet, das nicht auf diese moderne Form der Arbeit vorbereitet ist. Der Selbständige Alleinunternehmer hat keinerlei Sicherheit und er wird von allen Seiten so ausgebeutet, wie es die Gesellschaft erlaubt. Er hat kaum Urlaub, weil das verlorene Tage für ihn sind. Und selbst, wenn keine Aufträge hereinkommen, lebt er unter einem permanenten Druck. Das ist weder gesund noch befreiend. Es ist eine Revolution in die falsche Richtung. Die Revolution frisst ihre Kinder. Auf der einen Seite stehen Arbeitnehmer, die bei den großen DAX-Unternehmen angestellt sind. Sie werden von starken Gewerkschaften vertreten, die dafür sorgen, dass Gehälter und Löhne steigen und die Jobs auf einem hohen Niveau sicher sind. Dann folgen die Arbeitnehmer in mittelständischen Unternehmen. Sie arbeiten ebenfalls sehr hart, arbeiten aber mit größeren Risiken. Das Prinzip Hoffnung ist dort weit verbreitet.
Dann gibt es Mediziner, Rechtsanwälte, Beamte, Banker, Steuerberater und Angestellte im öffentlichen Dienst.
An der untersten Stufe der Nahrungskette stehen viel kleine Selbständige und Unternehmer, die ein hohes Risiko eingehen und von der Hoffnung leben eines Tages den Break Even zu erreichen. Viele sind erfolgreich. Viele müssen nach vielen Jahren des Kampfes aufgeben. 

Coach ist ein unglaublich befriedigender Beruf mit Zukunft. Flexible Arbeitszeiten und die permanente Erreichbarkeit über Internet und Smartphone sind bereits heute ein wichtiger Teil unsere Arbeitslebens.

Selbständige sollten als das anerkannt werden, was sie sind. Mutige Unternehmer, die bereits heute austesten, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte, die aber selten in der Gewinnzone arbeiten. Wir brauchen sie, und deshalb sollte es einen Mechanismus geben, der diese Menschen aktiv unterstützt bei Grundsicherung, Krankenversorgung, Altersvorsorge und Bildungsphasen. Das wäre ein mutiger Schritt in Richtung Zukunft.
Diese Unternehmer müssen ohnehin beim Finanzamt Rede und Antwort über ihr Tun, ihr Einkommen und ihre Zukunftspläne stehen. Wir können diese Probleme lösen und so Möglichkeiten und Ressourcen eröffnen, die uns tatsächlich voranbringen können.


In welchem Parteiprogramm steht denn so etwas? Ich weiß es nicht.

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure


Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure

Das ist etwas sehr amerikanisches: Erfolgreich scheitern. Es ist cool und es hat etwas mit einem unbeugsamen Optimismus zu tun.

Erzähle mir, wo und wie Du gescheitert bist und ich sage Dir wer Du bist!

Van Gogh war erfolgreich gescheitert. Er war richtig gut. Seine Kunstwerke begeistern und fesseln uns noch heute. Erfolgreich war er erst nach seinem Tod.

Die Attentäter des 20.Juli 1944 waren gescheitert. Sie gingen erhobenen Hauptes in den Tod: “Für das heilige Deutschland!” Es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Entschlossenheit und ihr Mut entsprechend gewürdigt werden konnten.

Kolumbus war auf seinem Weg nach Indien auf Amerika gestoßen, ohne es zu wissen.

Apollo 13 war ein kompletter Misserfolg. Die Astronauten erreichten auf Grund eines dummen Materialfehlers nie ihr eigentliches Ziel. Im Projektmanagement der NASA zeigte sich jedoch, dass auch in diesem Scheitern ein Sieg lag. Die ganze Welt fieberte um das Leben der Astronauten. Apollo 13 Projektmanagementsimulationen sind heute ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung von Projektmanagern.

Scheitern gehört zu unserem Leben dazu. Ich kann ein Lied davon singen. Wer es nicht versucht hat, wird nicht scheitern. Aber wie langweilig und leer wäre so ein Leben. Die Amerikaner haben es in ihren Genen. Als Vorbild einer freien Gesellschaft sind die USA nach wie vor ein lebendiges Beispiel und ein Sehnsuchtsort für viele Menschen auf der ganzen Welt. Ich glaube trotz aller Verwerfungen und aller Rückschläge immer noch an den Spirit der dort zu finden ist.

Am Ende unseres Lebens kommt es nicht darauf an, wie oft wir gescheitert sind, sondern darauf, wie oft wir etwas versucht haben und wie oft wir wieder aufgestanden sind.  Wir sind Menschen, keine Maschinen.

Steve Jobs ist nach den erfolgreichen Anfängen bei Apple zunächst gescheitert. Er musste das Unternehmen verlassen, dass er selbst gegründet hatte. Nach einem internen Machtkampf mit John Sculley musste Jobs 1985 das Unternehmen verlassen. Er gründete NeXT, stieg bei Pixar ein und kehrte 1996 wieder zu Apple zurück um sein Unternehmen zunächst zu retten und dann so erfolgreich zu machen, wie es vorher kaum vorstellbar war.

Das Scheitern von Steve Jobs war so smart und sexy wie sein Erfolg.   

Wobei wir wieder beim Coaching sind. Ich erzähle Menschen vom Scheitern, gebe ihnen Beispiele und öffne mich indem ich von meinen gescheiterten Plänen und geplatzten Träumen erzähle. Das öffnet den Gegenüber und spiegelt sein eigenes Scheitern auf eine smarte Art und Weise. Scheitern bekommt einen anderen Wert. Es ist nicht der bittere Geschmack des Versagens, der das Scheitern begleitet. Im Gegenteil werden die Menschen in die Lage versetzt, einen anderen Blick auf ihr Leben und ihre Aktivitäten zu wagen. Wir können nicht in jeder Position perfekt sein. Scheitern kann auch bedeuten, dass wir einfach die Tür schließen und eine andere Tür suchen sollten. Als SekretärIn bin ich völlig ungeeignet. Ich könnte es nicht ertragen, unter einem unfähigen und überheblichen Chef zu arbeiten. Arroganz und Dummheit geben sich allzuoft die Klinke in die Hand. Fragen Sie mal einen dummen Menschen nach seinem Scheitern oder nach seinen Fehlern. Die Antworten können wir uns komplett sparen. Sie sind derartig uninteressant, wie die Menschen von denen sie kommen.

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern ist eine smarte Art und Weise das Leben so zu nehmen wie es ist. Wenn jeder Mensch mit allen seinen spinnerten Ideen durchkommen würde und nur Erfolge hätte dann wäre das eine traurige Welt. The Donald ist schon oft in seinem Geschäftsleben  gescheitert. Er scheitert jeden Tag als Präsident. Und wenn er einmal etwas tut, wofür er sogar gelobt wird, hat er vergessen, welches Land er da gerade bombardiert hat. Schade, dass er nicht smart scheitert, sondern sich alles schön lügt. Das ist überhaupt nicht smart. So sad!

Im Coaching gehört der Umgang mit dem Scheitern einfach dazu. Wie geht der Coachee mit seinem eigenen Versagen um? Wie reagiert sie oder er auf dieses NO GO Thema für erfolgreiche Menschen, oder solche, die sich dafür halten? Das ist genau die Frage, die beim Coaching beantwortet wird. Wenn ich meinen Klienten die Frage nach ihrem eigenen Versagen stelle, dann mache ich das ganz bewusst. Es sagt mir mehr über sie, als 1000 andere Fragen. Es ist ja auch eine beliebte Frage bei einem Einstellungsgespräch: Wo sind Sie bisher gescheitert? Jeder weiß, dass man nun eine gut ausgefeilte Story aus dem Ärmel zaubern muss, die nach Scheitern riecht und eigentlich ganz das Gegenteil bedeuten soll. Aber das ist hier nicht gemeint. So einen Stuß möchte ich beim Coaching nicht hören. Ich lehne mich dann entspannt zurück, scheue meinem Coachee in die Augen und frage nochmal. Woran sind Sie bisher gescheitert? Diese Fragen kann man nicht in der ersten Sitzung stellen. Diese Frage setzt eine belastbare Beziehung voraus.  

Es ist eine außerordentliche Kunst, erfolgreich zu scheitern. Und es ist so beruhigend, dass ich nicht der einzige Mensch auf dem Planeten bin, der schon mal gescheitert ist. Wir können das jeden Tag üben. Worauf es ankommt sind SMARTe Ziele und ein Herz am rechten Fleck. Ein mutiges Herz, meine ich natürlich.   

 

Terror – ohne Medien – funktioniert nicht


Terror funktioniert nicht, wenn die Medien nicht berichten

“You look at what’s happening,” he told his supporters. “We’ve got to keep our country safe. You look at what’s happening in Germany, you look at what’s happening last night in Sweden. Sweden, who would believe this?” /TRUMPO Wochen früher/

Nun ist es wieder passiert. Und alle schauen ausgerechnet nach Schweden. Weil da was passiert ist. Und weil immer etwas passiert. Und zwar in unseren Köpfen und in unseren sozialen Netzwerken analog und digital.

Stell dir vor, da ist ein Terrorist und niemand interessiert sich für den Idioten. Er sprengt sich spektakulär in die Luft und die Leute zucken nur mit den Schultern: Armer Idiot. Stupid! So sinnlos!

Terror funktioniert nur, wenn die Menschen permanent Angst davor haben. Aber nicht mit uns. Wir haben keine Angst vorm Fliegen und auch nicht davor ins Auto zu steigen und mit einem Schwarm Unbekannter auf der Autobahn sehr lange, sehr schnell zu fahren. Da passiert eine Menge an Unfällen. Die Todesopfer sind viel höher als bei allen dieser tragischen Unfälle dummer Idioten, die auf sich aufmerksam machen wollen, weil sie es nicht besser wissen.

Wenn wir erst einmal anfangen uns von Angst unser Leben einschränken zu lassen, dann tun wir nur den Job, den Diktatoren und Terrorregime schon immer für das Volk vorgesehen hatten. Ängstliche Kaninchen, im Angesicht der Schlange. Wir sollten uns nicht darum kümmern. Die Wahrscheinlichkeit ein Opfer zu werden ist ziemlich gering. Es sei denn man lässt sich von Angst regieren. Und das ist das Geschäft der T-Paten. Und wenn ich heute wieder den Fernseher einschalte, dann werde ich Endlosschleifen sehen von irgendeinem Anschlag in Europa oder den USA. Nordafrika und Asien sind bereits heute nur Randnotizen, die uns kaum interessieren. Terror ist einfach nur dumm. Eine Verschwendung von Ressourcen. Das sollte jedem klar sein. Warum eigentlich flippen die Amis bei Terror aus während sie den ganz normalen AMOK-Wahnsinn an ihren Schulen schulterzuckend dulden? Oabama hat wenigstens darüber geweint.  

Angst ist kein guter Berater


Mögen Deine Entscheidungen
Deine Hoffnungen widerspiegeln,
nicht Deine Ängste.
/Nelson Mandela/

Nelson Mandela sagte einmal, dass wir wir unsere Taten nicht an unseren Ängsten, sondern an unseren Hoffnungen orientieren sollen. Das leuchtet ein. Jemand, der ängstlich ist, versteckt sich und versucht unsichtbar zu bleiben und unauffällig zu leben. Dann, so glaubt der Ängstliche, wird ihm schon nichts passieren.  
Wir leben bereits in einer Zeit in der es wieder sehr gefährlich scheint, Dinge beim Namen zu nennen. Wer weiß, welcher politisch getriebene Datensammler uns auf eine schwarze Liste setzen und verfolgen wird? Es ist alles möglich. Datenbanken sammeln Daten und jeder, der auf Datenbanken zugreifen kann, ist in der Lage zum Beispiel, alle Namen auf “Christ” oder “Jude” oder “Links” oder “Rechts”, zu filtern. Es ist möglich und es ist machbar. Es ist real.
Bist du “intellektuell” oder “harmlos”, ein Einzelgänger oder ein geselliger Mensch? Sagst du wirklich, was du denkst? Wie alt bist du? Wo wohnst du? Wer sind deine Freunde auf Facebook oder Google+? Wie viele richtige Freunde hast du?

Die Gefahren der heutigen Welt werden deutlich, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Für die meisten Zeitgenossen ist das undurchsichtig und beängstigend. Zurecht. Tekkies erkennen auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, dass die Probleme beängstigend komplex geworden sind.

“Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.” /Nelson Mandela/

Es gibt viele Menschen, die sich instinktiv vor der Freiheit fürchten. Sie sind auf Angst konditioniert. Es ist vorhersehbar wie sie reagieren, wenn etwas ihre antrainierten Ängste auslöst. Psychologie pur.  

Die Konditionierung betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Haben wir einmal JA! gesagt und fühlen wir uns von nun an verpflichtet? Stimmt es, dass wir einmal NEIN! sagen und dann wieder ganz von vorn anfangen müssen oder ganz aus dem Rennen sind? Ist das so? Hast du Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit? Was würdest du eigentlich tun, wenn du eines Tages nicht mehr VERPFLICHTET wärst?

Glaube mir bitte! Ich weiß genau, was das bedeutet. Und ich habe mir dir Freiheit genommen, mich zurückgezogen und mir einen Perspektivwechsel gegönnt. Das ging, weil es noch nicht zu spät war. Es funktionierte, weil ich durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. Es war eine Chance, kein Unglück.
Ich frage mich, wie Menschen, die eine höhere Karrierestufe erreicht haben, auch nur einen kleinen Persepektivwechsel wagen könnten. Es ist gefährlich, weil der Fall zu tief sein könnte. Wer aus großer Höhe fällt, braucht ein Sprungtuch und sehr viel Mut. Er (meistens ist es in diesen Fällen ein Er) braucht verständnisvolle Begleitung, wenige Beratung. Ein guter Coach ist in solchen Fällen ein guter Begleiter. Angst ist genau das Gegenteil davon.

Ein Film von Rainer-Maria Fassbinder heißt: ANGST ESSEN SEELE AUF. Muss ich noch mehr dazu sagen? Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein, sich von Angst steuern zu lassen.

Eine Angst, die existenziell wirkt, ist die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Hast du Angst vor Bedeutungslosigkeit? Worin besteht deine Bedeutung? Wer oder was definiert deine Bedeutung? Ist das wirklich so? Bist du dir sicher?

Angst ist niemals ein guter Begleiter. Meinst du nicht auch? Wie wirst du deine Ängste los? Was wird dir möglich, wenn du dich in eine angstfreie Zone begibst? Hast du Angst, auch nur darüber nachzudenken? Hast du Angst, deine Ängste zu reflektieren? Warum ist das so? Was wird dir möglich, wenn du deine Angst besiegen kannst? Denk darüber nach und stell es dir vor. Ein Leben ohne Zwang und ohne Angst. Es ist möglich!

 

Mit Coaching wäre das nicht passiert


Es gibt keine einfachen Antworten. Wenn Sie in einem Unternehmen Karriere machen wollen, dann sollten Sie wissen, wie die interne Kommunikation funktioniert. Und Sie sollten auch darauf vorbereitet sein, wann es Zeit ist zu gehen. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt und die innere Balance. Die Seele ist immer das erste Opfer, wenn irgendetwas schief läuft. Und es läuft in den meisten Fällen etwas schief.

Sie schütteln den Kopf und wollen nicht verstehen, was ich hier sagen will? Nehmen Sie sich die Zeit und lesen einfach weiter.
Eine Frage: Was nützt es einem CEO, wenn er alle seine Ziele erreicht und keine innere Ruhe mehr findet? Was nützt es, wenn die Sonne jeden Tag scheint und Depressionen und Angst Ihren Alltag verdunkeln?

Das passiert öfter als Sie denken. Und stellen Sie sich mal vor, dass der Erfolg sich nicht einstellen will und Sie Gegenwind und kleinen Intrigen von Kollegen ausgesetzt sind. Das ist wohl die wahrscheinlichste Variante. Einfach geht nicht, im wahren Leben. Also wird es immer ein wenig komplizierter und anstrengender. Es wird undurchsichtiger. Am Anfang kommen wir sehr gut damit klar. Logisch: Jeder Mensch in unserer Umgebung hat, gelinde gesagt, Baustellen. Wir wissen das. Wir erkennen das. Aber was passiert, wenn wir einfach nicht weiter kommen? Ist es Zeit sich einen neuen Job zu suchen? Oder gibt es Hoffnungen und Chancen, die Sie unbedingt ergreifen wollen?
Ich persönlich habe genau das schon oft in meinem Leben erlebt. Ein Job in dem ich tun und lassen konnte, was ich wollte. Alles lief perfekt und ich hatte großen Einfluß auf das gesamte Unternehmen. Es war einfach einzigartig. Warum sollte ich jemals einen anderen Job anstreben? Unvorstellbar. Und doch war eines Tages Schluß. Und dann musste ich plötzlich wieder ganz von vorne beginnen. Ich musste springen und ich musste schwimmen. Vor dem einen hatte ich Angst und ich wusste nicht ob ich noch schwimmen konnte. Dabei hätte ich es wissen können. Es gab Phasen in denen ich mich unterfordert fühlte. Diese Phasen hätten einen Coach gebraucht. Heute weiß ich es. Jeder kann es wissen. Aber es ist bequemer es zu ignorieren und einfach weiter zu machen.
Es gibt immer diese Phasen an denen man an einen Kreuzweg kommt und sich entscheiden muss in die richtige Richtung abzubiegen. Wenn man auf der Autobahn auf der Überholspur unterwegs ist, achtet man selten auf Hinweise zum Richtungswechsel. Man fährt einfach immer geradeaus und kommt dann irgendwo an. Tunnelblick. Es wird schon werden.

Mit Coaching wäre das nicht passiert……

 

Donald Trump – Was wird passieren?


Donald Trump – Was wird schon passieren?

Wir stehen ohne jeden Zweifel am Anfang einer neuen Epoche. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump hat eine Revolution ausgerufen. Er will die Macht an das Volk zurückgeben. Klingt gut, stimmt aber so nicht. Donald und eine Revolution. Das ist ungefähr so als würde Dagobert seinen Goldschatz unters Volk verteilen. Donald und das Volk. Es wird eine logische Aussage, wenn er es so erklärt: Das Volk bin ich. Jetzt können wir den Satz substituieren.  Die Macht wird ihm gegeben. Und das macht dann wirklich Sinn in seiner Welt.  Donald versteht nämlich sehr viel von seiner eigenen, eigenartigen Welt. Seine Sicht auf die Dinge ist – einzigartig. Er ist einzigartig. Und wenn Revolution,  dann wird er in einer Reihe mit Lenin und Fidel Castro stehen. Wobei augenfällig Unterschiede zu erkennen sind.

Aber was hat ihn an die Macht gebracht? Was wollen die Leute von ihm? Was erwartet uns und was müssen wir befürchten? Lassen wir die Angst mal weg und hoffen wir, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Die USA stehen an einem Scheideweg. Wer in den letzten Jahren mal drüben war, kennt das Problem. Oder die Probleme. Die Infrastruktur ist eine einzige Katastrophe. Das Bildungssystem ist für die Masse der Bevölkerung nicht mehr geeignet. Ganze Stadtviertel großer Städte sehen aus wie die Dritte Welt. Selbst in Washington gibt es Stadtviertel in die ich meine Tochter nicht schicken würde. Es gibt richtige bittere Armut und es gibt ordinären Reichtum. Es gibt sehr viel Angst im Mittelstand, alles zu verlieren. Obdachlosigkeit ist ein großes Thema in den USA. Die Automatisierung tut ihren Teil. Wenn in Fabriken in denen noch vor 20 Jahren tausende Arbeiter einen Job hatten Roboter und Automaten den Job machen und nur noch ein paar hundert hochqualifizierte Fachleute Arbeit finden, dann wird deutlich wo die Probleme liegen. Von all dem hat Donald Trump nicht viel Ahnung, wenn er das Thema überhaupt kennt. Er ist ein alter Mann, ein Kind der 70er Jahre.

Allein die mittellose und ungebildete Schicht derer, die eigentlich Mittelstand sein sollten, lichtet sich seit vielen Jahren gewaltig. Make Amerika Great Again – bedeutet die Rückkehr des Amerikanischen Traumes. Donald Trump ist ein ausgeschlafener Populist. Er hat dem Volk ein wenig auf das Maul geschaut und er muss sich nicht verstellen. Er redet genau so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Besser kann er es nicht.

Er wird wird versuchen die Probleme des Landes so zu lösen wie es seinem Weltbild entspricht. Protektionismus. Deals. America first! Die Army aufrüsten, aber zu besseren Kosten – Das funktioniert am besten durch Mengenrabatte und das hat noch immer funktioniert, wenn innenpolitisch etwas schief läuft. Er wird Arbeitsplätze schaffen in der Rüstungsindustrie. Er wird die WallStreet sanft streicheln und er wird den Briten viel versprechen. Donald wird alles tun um ein großartiger Führer seines Landes zu werden. Er hat Hochachtung vor großartigen Führern. Da kommt kein Zweifel auf. Was er unter guter Führung versteht, ist offensichtlich. Angreifen, beleidigen, provozieren, herausfordern, einfach machen. Er ist ein Macher, dem nichts schnell genug gehen wird. Er könnte eine Menge lernen in den kommenden 4-8 Jahren. Ja, leider ist es so. Selbst wenn er in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit nichts auf die Reihe bringt, wird er versuchen es so zu verkaufen, dass man ihn nicht gelassen hat. Die alten Eliten halt. Egal ob GOP oder Demokraten. Alles dasselbe für ihn. Aber Donald ist nicht Obama, der wirklich einen sehr guten Job gemacht hat obwohl er keine Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus hatte.

Es wäre gut, wenn die Demokraten wieder mehr wirklichen Einfluss gewinnen würden. Es wäre interessant zu beobachten, wie der größte Jobbeschaffer aller Zeiten damit umgehen würde.

Donald wird das tun, was er zu verstehen glaubt. Seine Berater – Familie und Schwiegersohn – werden ihn versuchen sanft zu leiten. Es wird nicht immer gelingen.

Ein Tweet geht immer noch, egal wie ernst die Situation ist. Hoffen wir nur, dass er nicht auf einen falschen Knopf drückt und “April!April! twittert, weil er den Ernst der Lage nicht verstanden hat.

Er hat keine Ahnung, wie er die gewachsenen Probleme des Landes lösen kann. Wenn die Amerikaner das erstmal herausgefunden haben, dann öffnen sich völlig andere Optionen. Aber das wissen die rechten Eliten längst. Ihr ärgster Feind heißt Bernie Sanders und die jungen Leute die ihn unterstützen. Was auch immer passieren wird, die Welt ist nicht sicherer oder unsicherer geworden. Sie hat begonnen sich zu bewegen und sie befindet sich längst in einer Krise. Es ist eine Krise der Möglichkeiten und der überkommenen Realitäten. Die Welt wird sich weiterdrehen. Es ist völlig egal, was man von Donald Trump hält. Er rüttelt und vieles wird anderes werden. Manchmal ist das sogar eine Chance für Veränderung. Yes We Can! Changing The World!

Am schlimmsten finde ich, dass es Nachahmer geben wird. Führungskräfte, die sich in ihrem Narzissmus und in ihrer ungeduldigen, cholerischen Natur bestätigt finden. Der große Vorturner zeigt wie es geht. Egal wie wir das finden. Das ist wirklich sehr traurig…..

Narzissten im Coaching


Narzissten – eine Klärungsversuch

Narzissmus ist im ICD-10 und auch im DSM als Persönlichkeitsstörung katalogisiert. In ihrer geringen Ausprägung, als leichter Stil kann Narzissmus eine Ressource sein. Als schwere Störung ist er eine Belastung, sowohl für den Narzissten als auch für seine gesamte Umgebung.

Das leistungsorientierte und manipulativer Verhalten von Narzissten wird teuer erkauft. Psychosomatische Störungen, Burn-Out-Episoden, chronische Unzufriedenheit, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu schweren Erkrankungen und ein hohes Suizid-Risiko sind gute Gründe sich mit dem Thema zu beschäftigen. Insbesondere, wenn man selbst erkannt hat, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Narzissmus neigt. In seiner leichten Form ist es eine Ressource.

Auch das ist ein gutes Thema für ein Coaching. Was kann ich mit meinem leichten Narzissmus anfangen? Wo sind die Grenzen? Wann wird es gefährlich? Schwere Störungen sind dann natürlich ein Thema für den Psychiater. Aber so weit sind wir in den allermeisten Fällen noch nicht.

Es gibt übrigens eine wichtige Unterscheidung zwischen Erfolgreichen und Erfolglosen (Narzissten).

Die sogenannten Erfolgreichen Narzissten besitzen eine starke Leistungsorientierung. Sie sind beruflich erfolgreich, durchsetzungsfähig, autonom, gut organisiert, haben ein großes Durchhaltevermögen und hohes Anspruchsdenken. Sie definieren die Spielregeln. Es handelt sich meist um ausgesprochene Egozentriker, die aber durchaus offen für Selbstkritik sind.

Zu den gesicherten Merkmalen für Narzissmus gehören ein hohes Maß an Agression, Extraversion, Ausdauer, hohe Autonomie aber auch in der Kindheit erworbene Bindungsprobleme und ein starkes kompetives Verhalten (Konkurrenzverhalten).

Erfolglose Narzissten haben eine Reihe von Eigenschaften, die auch Erfolgreiche Narzissten haben. Sie aber neigen zum Angeben, haben oft ein übertrieben positives Selbst-Schema und ein starkes aber erfolgloses Regel-Setzer-Verhalten, was sie regelmäßig “auf die Palme bringt”. Der größte Unterschied zu den Erfolgreichen ist das fehlende realistische Leistungsverhalten.

Erfolglose Narzissten sind häufig Schulabrecher. Sie leiden unter Arbeitslosigkeit, wohnen immer noch bei der Mutter und besitzen ein hohes Risiko für Spielsucht und Alkoholabhängigkeit. Sie besitzen eine sehr geringe Selbst-Effizienz-Erwartung und eine geringe Anstrengungsbereitschaft. Sie leiden unter starkem Selbstzweifel, was sie unter starken Druck bringt, dem sie auszuweichen versuchen.

Eine Definition für die Persönlichkeitsstörung anhand ICD-10 oder auch DSM gibt erste Anhaltspunkte für das Identifizieren von Narzissten.

Rainer Sachse hat folgende Kriterien für erfolgreiche Narzissten aufgelistet:

  • Hohes Anerkennungsmotiv,
  • Hohes Autonomie-Motiv,
  • Negatives Selbstschema,
    Narzissten weisen immer ein negatives Selbstschema neben dem immer vorhandenen positiven Selbstschema auf, das immer aus der Biografie stammt. “Ich bin als Person nicht O.K” – “nicht liebenswert” – “nicht kompetent” – “Ich bin ein Versager”. Dieses Schema ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Durch Kritik wird das Schema aktiviert und ein Spiel-der-Erwachsenen angestoßen. Genau das macht einen Narzissten so empfindlich gegenüber Kritik.
  • Positives Selbstschema,
    Parallel dazu haben Narzissten aber auch ein Positives Selbstschema. Es dient als kompensatorisches Element um das vorhandene Negative Schema zu bekämpfen. Super-Kompetenz, außerordentlicher Erfolg und außergewöhnliche Fähigkeiten gehören zum Repertoire von Narzissten, egal ob es sich um reale oder angemaßte Kompetenzen handelt.

Narzissten schwanken zwischen den beiden Extremen. Das negative Selbstschema wird permanent durch das überzogene positive Schema überlagert.

  • Negatives Beziehungsschema,
  • Starke kompensatorische Norm-Schemata,
  • Ausgeprägtes Regel-Setzer-Verhalten,
  • Unrealistisches positives Selbstschema,
    Erfolglose Narzissten unterscheiden sich von den Erfolgreichen durch ein ausgeprägtes negatives Selbst-Schema und ein hochgradig unrealistisches positives Selbst-Schema. Sie verfügen über eine sehr geringe Ausprägung des Autonomie-Motivs  und sind sehr leicht fremdbestimmbar.
  • Kein reales Leistungsverhalten,
    Außerdem zeigen Narzissten kein ausgeprägtes reales Leistungsverhalten. Sie sind kaum in der Lage oder können kaum oder nur schwer reale Kompetenzen erwerben. Der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist bei ihnen extrem gering ausgeprägt. Sie können keinerlei reale Erfolge erzielen und erleben ein schmerzhaftes Scheitern auf der ganzen Linie, wenn sie sich der Realität stellen müssen.

Erfolglose Narzissten sind ähnlich dominante Regel-Setzer, wie die erfolgreichen Vetter, wobei ihre Kommunikationspartner ihnen dieses Verhalten aber nicht durchgehen lassen.

Narzissten neigen dazu ihre Coaches oder Therapeuten auf Kompetenz und Wissen zu testen. Sie versuchen natürlich die Regeln des Gespräches zu bestimmen und dem Coach aufzuzwingen. Ein derartiges Verhalten kann nur dann erfolgreich abgewehrt werden, wenn der Coach das rechtzeitig erkennt und dem Klienten Grenzen aufzeigt. In vielen Fällen muss das Coaching von Seiten des Coaches genau an diesem Punkt abgebrochen werden.

Das Coaching mit Narzissten ist eine besondere Herausforderung, egal ob es sich um erfolgreiche oder erfolglose Narzissten handelt.

Das Coaching mit den sogenannten Erfolgreichen wird ein Thema, wenn sie beginnen an ihrem Verhalten zu leiden. Psychosomatische Störungen, Burn-Out-Episoden, chronische Unzufriedenheit, Belastung des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu schweren Erkrankungen und ein hohes Suizid-Risiko sind gute Gründe für Narzissten sich mit der Thematik aktiv auseinanderzusetzen. Ein Coaching kann ein erster Schritt sein. Das Ziel des Coachings ist es, sich mit einer professionellen, neutralen Person über das Thema auszutauschen. Ein Coaching kann als Einstieg in einer Behandlung durch einen Psychotherapeuten betrachtet werden. Es ist niemals ein gangbarer Weg um das narzisstische Verhalten vollständig zu behandeln oder gar zu heilen. Das überlassen wir gerne den Profis auf diesem Gebiet.

Unternehmen sind nicht demokratisch


Man kann es drehen und wenden. Eins ist FAKT: In Unternehmen gibt es keine Demokratie

In den meisten Unternehmen gilt die Entscheidung des Geschäftsführers, Inhabers oder des CEO. Das war eines der ersten Erkenntnisse, die ich in den frühen 1990ern lernen musste. Insofern war nach der Wende alles beim Alten geblieben. Nur die Vorzeichen hatten sich geändert. Das System der Marktwirtschaft war eindeutig leistungsfähiger als das der Planwirtschaft. Wobei mir von Anfang an klar war, dass Planwirtschaft nicht automatisch eine Katastrophe sein musste. Wir sehen heute in China, dass es keinen zwingenden Grund gibt, die Planwirtschaft als alleinigen Grund für den wirtschaftlichen Niedergang in der Sowjetunion und den osteuropäischen Staaten zu sehen. Das Problem der Planwirtschaft und der politischen Nomenklatura war ein völlig anderes. Bei einer besseren Auswahl der Verantwortlichen durch Qualifikation, Bildung und Assessments wäre es vermutlich anders gelaufen. Natürlich spielen auch Beziehungen eine große Rolle. Das ist immer so. So wie es in der Geschichte gute und schlechte Herrscher und Könige gab, gibt es in der Wirtschaft gute oder schlechte Leiter oder Führungskräfte. Ich bin davon überzeugt, dass Demokratie in der Gesellschaft ein Garant für einen möglichen Wechsel bei den nächsten Wahlen ist.

Ab und zu muss ich darüber schreiben. Ich war 27, als alles anders wurde und ich habe noch bewusst erlebt, wie es vor der Wende war. Allerdings hatte ich das Privileg schon damals mit modernster IT umgehen zu können. Außerdem hatte ich kluge und leistungsfähige Kollegen, die gesellschaftlich sehr kritisch und fachlich sehr gut aufgestellt waren. Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt, als die Mauer fiel. Und ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukam. Ich wusste nicht einmal, was der Begriff Mehrwertsteuer bedeutet und warum man die Mehrwertsteuer abziehen kann. Es gab viel zu lernen und ich war einfach froh einen guten Job zu finden und nicht arbeitslos zu werden. Der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens kam aus dem Westen und eine der ersten Lektionen die ich aufmerksam lernte, war die, dass es in Unternehmen keine Demokratie gibt. Es muss eine Führungsentscheidung geben und alle Versuche von untergeordneten Mitarbeitern dem Chef das Leben schwer zu machen oder ihn gar in Frage zu stellen, kam bei den übergeordneten Chefs im Konzern überhaupt nicht gut an.

Das ist alles kein Problem, wenn der Chef, die Chefin, tatsächlich immer und überall die richtigen Entscheidungen treffen können. Aber sie sind Menschen und machen Fehler. Sie sind mächtige Menschen, die mächtig große Fehler machen können. Das ist dann wirklich ein Problem. Wenn man gewohnt ist, aus dem Bauch heraus zu entscheiden, spielen Tatsachen nicht mehr die wichtigste Rolle. Also muss man irgendwie versuchen aus den vorliegenden Zahlen etwas zu machen.

ERP-Systeme geben einen relativ guten Überblick darüber, wo das Unternehmen gerade steht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie die Entwicklung war und ein vorsichtiger Forecast zeigt sogar den Auftragsbestand und den Cash-Flow, den Wert des Unternehmens. Die allerwichtigste Ressource, die Menschen in einem Unternehmen, ist allerdings immer noch ein sehr unbekanntes Wesen. Psychologen und HR-Manager können ein Lied davon singen.

Also muss man aus dem Bauch heraus entscheiden und am Ende ist es oft der Chef eines Unternehmens, der die letzte Unterschrift leistet. Wenn bei einer Personalentscheidung irgendwelche Zweifel vorhanden sind, dann zieht sich die Sache hin und kann am Ende sogar noch platzen.

Ich wünsche mir gute und verantwortungvolle Führungspersönlichkeiten, die eine gute Kinderstube und eine gute Ausbildung genossen haben. Ausserdem wünsche ich mir die Weisheit dieser Personen sich professionell coachen zu lassen. Die Begleitung durch einen erfahrenen Coach ist aus meiner Sicht immer das beste Zeichen von Autorität und Führungsverantwortung. Der Coach beeinflusst keine Entscheidungen, aber er macht den Auswahlprozess transparent und professionell. Ein Coach ist immer die richtige Wahl. Ich kenne Unternehmen, die haben die besten Coaches des Landes unter Vertrag. Ob sich die Führungspersönlichkeiten regelmäßig coachen lassen?