Der Volkstribun


Der Volkstribun

Das Volk hat seinen Tribun gewählt. Der Siegerkranz gehört ihm. Man kann es nicht leugnen. Er ist ein primitiver Mann, grobschlächtig und dumm. Aber er schämt sich nicht zu kämpfen und zu siegen. Die Mittel sind ihm egal. Im Grunde ist ihm auch das Volk egal. Er verachtet es, weil sie Verlierer sind. Er braucht es, weil sie ihn wählen und ihm folgen. Er hat verstanden, dass die Welt sich nach einem Tribun sehnt, der diese einfache, primitive Sprache spricht und sie zutiefst versteht. In seiner Welt sind Maßlosigkeit, Gier, unangebrachter Stolz, Geld und primitive Inbesitznahme völlig normal. Vom Tellerwäscher zum Millionär bedeutet, dass man einfach nur Glück haben muss um erfolgreich zu sein. Bildung spielt in dieser Welt keine Rolle. Im Gegenteil. Bildung ist etwas für intellektuelle Spinner, für das verhasste Establishment.
Keine Lüge ist zu groß für ihn um bei entsprechender Wiederholung nicht als wahr gelten zu können. 

Intellektuelle gruseln sich vor ihm. Er aber sonnt sich in ihrer Verachtung. Das Volk will so sein wie er. Erfolgreich, mächtig, begleitet von schönen Frauen. Er ist grob und primitiv. Er ist ein Narzisst und ein Choleriker. Er ist oft lächerlich in seiner Ahnungslosigkeit. Aber das ist ihm egal. Er ist das Vorbild vieler chancenloser Bürger voller Stolz und voller verletzter Würde, ohne nennenswerte Bildung. Sie lesen keine Bücher, TV-Shows sind ihre treuen Begleiter. SIe haben einen TV-Star als ihren Helden erwählt und sie treiben ihn an noch unverschämter und lauter zu twittern. Das ist ihr Mann! Sie bewundern ihn und möchten so sein wie er. Wenn er keinen Erfolg hat, dann sind die anderen schuldig. Sie haben ihn gehindert Großes zu tun. Sie lügen und reden kompliziert um das Volk zu verwirren. Er nicht. Er spricht wie ein Mann aus dem armen Mittelwesten. Aber er ist reich. So reich wie sie gerne sein wollen. Er ist ihr Mann. Und er wird sie genau dorthin führen, wohin sie ohne Zweifel wollen. Er ist ihr Held. Niemand nimmt ihn ernst. Niemand wird ihn aufhalten.

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Gratulation! Gedanken zum Tag der Deutschen (Einheit?)


Es gibt Leute, denen kannst Du wirklich alles hinten und vorne reinstecken und die sind immer noch unzufrieden.“ /anonymous wise man/

Zugegeben, man kann es drehen und wenden wie man will. Es ist leider wahr. Es ist eine Tatsache. Man muss auf die Menschen hören, bevor man ihnen etwas schenkt. Freiheit zum Beispiel wird gerne um Zusammenhang mit Wohlstand genommen. Immer wieder gerne! Aber wenn Freiheit mit Ungewissheit und Ängsten daherkommt, dann nimmt man doch lieber den bescheidenen Wohlstand und ist dankbar, wenn irgendjemand den Laden schaukelt. Zur Not kann man ja immer noch meckern und einfach nur „dagegen“ sein. Dagegen – gegen was auch immer. Für etwas zu sein ist wesentlich anstrengender. Dann muss man einen Standpunkt haben und wissen worum es geht. Man sollte argumentieren können und für seine Sache einstehen. Dagegen sein – ist immer einfacher. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, warum man dagegen ist, dann wird man einsilbig und unwirsch und ballt zornig die Faust!
Die Menschen im Osten der Republik haben es entweder geschafft, oder eben nicht. Das geht den Brüdern und Schwestern im Westen ganz genau so.
Es ist ein lächerliches Drama, wenn Menschen, die sich nicht an die Hand und mitgenommen fühlen, nach einem Vierteljahrhundert keine andere Idee mehr haben, als einfach nur gegen etwas zu sein und ihren dumpfen Protest lautstark mit Hassparolen herausbrüllen. Wenn sich der Protest und das Dagegensein im Wahllokal manifestieren kann, dann ist das schon wieder sehr gut und sehr demokratisch. Das muss man auch mal akzeptieren.
Was sind das für Leute, die immer nur dagegen sind? Was treibt sie an? Was stellen sie sich vor? Wie stellen sie sich die Zukunft vor, die sie mitgestalten, ohne zu wissen wohin die Reise wirklich geht? Wem folgen sie da überhaupt?
Dumpfer Nationalismus und das Spielen mit dem Feuer führt nicht zum Ziel. Aber diese Leute haben kein Ziel. Das ist das Problem. Sie haben nur irgendwelche Vorstellungen, die sie bedient sehen wollen. Sie fühlen sich nicht mitgenommen. Sie fühlen sich irgendwie beleidigt. Sie sind dagegen. Gegen was auch immer.
Viele waren auch schon vor der Wende (1989/1990) immer nur gegen was. Gegen die Mauer waren sie nicht unbedingt. Das hätten die meisten von ihnen sich damals nicht getraut. Verdacht auf Republikflucht – Stasiuntersuchungshaft und dann ab nach Bautzen. Das war der Weg der in den Westen führte. Das wusste irgendwie jeder. Die meisten wollten das nicht durchdekliniert haben und schon gar nichts davon hören. Wenn man nicht direkt in Konfrontation kam, dann ging es einem doch ganz gut. Irgendwie hat sie die Mauer ja auch vor Konkurrenz geschützt. Aber irgendwie dagegen sein, konnte man schon. Das war nicht besonders teuer. Das kostete im Grunde nichts. Für etwas sein, war und ist unendlich teurer und schwer zu definieren.

Ich bin dafür, dass niemand in dieser Republik oder Europa diskriminiert wird. Kein Ostdeutscher und kein Ausländer, kein Flüchtling und kein Bayer oder Sachse oder wer auch immer.
Ich wünsche mir ein Land in dem man ohne Angst vor nächtlichen Übergriffen krimineller oder tumber Art auf die Straße gehen kann. Ich wünsche mir Menschen, denen man vertrauen kann und die Vertrauen verdienen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es viel mehr psychologische Beratung, also Coaching geben sollte. Es ist eigenartig, aber in Deutschland zahlt kaum jemand freiwillig für einen Arztbesuch und für psychologische Beratung schon gar nicht. Die Deutschen sind Materialisten. Was man nicht nach Hause schleppen oder aufbauen kann, ist nichts wert, so scheint es. Die berühmten geistigen Werte, Bildung und das Erlangen von Wissen und akademischen Graden, scheinen nicht mehr so wichtig zu sein. Da sind andere viel klüger als wir.
Aber was nützt alles materielle Haben, wenn man damit nichts anfangen kann, weil man es intellektuell nicht durchdringen kann?
Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Es ist ein Glückstag der Geschichte. Und was machen wir aus all dem Glück? Wir fühlen uns nicht verstanden, wie kleine Kinder, denen man im Sandkasten ein Spielzeug weggenommen hat. Also Leute! Werdet endlich erwachsen und denkt darüber nach was ihr wirklich wollt und wie wir es erreichen können. Es gibt soviel zu tun! Packen wir es an und machen wir was daraus. Angst, Wut und dumpfer Hass, eingeschnappt sein, sind keine guten Berater.

Es geht voran! Zukunft wählen geht anders.


Sonntag, 17.09.2017

In einer Woche wählt Deutschland. Angela Merkel wird wohl weiterregieren. Und Martin Schulz wird auch in Zukunft bei jeder Gelegenheit den Satz sagen: “Ich werde Kanzler der Bundesrepublik Deutschland!”, oder so ähnlich. Ich habe nicht einmal genau hingehört. Und ich wollte als Kind Feuerwehrmann und Astronaut werden.
In Deutschland werden keine Personen gewählt, sondern Parteien. Wie wird also eine Regierung aussehen? Die Große Koalition ist keinesfalls abgewählt, auch wenn sie Stimmen an die rechte Protestpartei AfD abgeben wird. Im Gegenteil. Eine andere Variante ist Schwarz-Gelb-Grün. Aber mal ehrlich: Was soll das? Als die Grünen das letzte Mal in der Regierung waren, wurden die Hartz-Gesetze verabschiedet und die Agenda 2010 der SPD Genossen, umgesetzt. Es ist auffällig, dass ausgerechnet die Politik der Sozialdemokraten dazu geführt hat, dass es heute so viele befristete Arbeitsverträge, Leiharbeiter, Armut trotz Arbeit und weitere Auswüchse gibt, die vorher nur aus den USA bekannt waren. Die hässliche Fratze eines Systems, das es eigentlich besser kann.Machen wir uns nichts vor. Der Kapitalismus an sich ist die einzige Wirtschaftsform, die heute funktioniert. Es kommt nur darauf an, wie Politik die unberechenbare Powerstation in Schach hält. Es wird auch in Zukunft darauf ankommen, die richtige Gesetze und Algorithmen zu schreiben und durchzusetzen.

Natürlich hatte Karl Marx recht. Es ist soweit. Maschinen, Computer und Roboter können uns von jeder Arbeit befreien, die zu anstrengend und zu schwer und zu langweilig für uns ist. Kein Buchhalter muss mehr den ganzen Tag Zahlenkolonnen tippen und berechnen. Computersysteme können das viel besser. Manche Bilanzen sind nur aufwändig, weil das zugrundeliegende ERP-System (noch) nicht die Berichte liefert, die der Vorstand sehen will. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das im Handumdrehen erledigt werden kann. Frag Siri oder Alexa oder wen auch immer!

Was für eine wunderbare Zukunft, wenn wir nur die Menschen mitnehmen und nicht als Maschinensklaven enden, die im Elend versinken, während wenige einen obszönen Reichtum anhäufen können. Genau das wird passieren. Hoffen wir auf eine kluge Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.  

Worüber reden wir? Über Politik, soziale Gerechtigkeit, Verteilung, Demografischer Faktor, Flucht aus Afrika, einen Marshall-Plan für Afrika, Parteien, die EU, den EURO und  natürlich: Wohlstand für alle.  

Martin Schulz ist so ein Europäischer Politiker, der etwas bewegen könnte. Wir aber wählen lieber die Sicherheit. Selbst die AfDler wissen ganz genau, dass sie nur einen Oppositionslautsprecher wählen. Klingt schräg und manchmal sehr häßlich; ist aber am Ende nur ein Ventil für die Menschen, die oft keine Ahnung haben; aber unbegreifbare Ängste und dumpfe Wut in sich spüren.
Und da sind auch noch die FDP, die Grünen und DIE LINKE. Kann man eine Partei auf einen einzigen sympathischen 38jährigen aufbauen? Ich denke nicht. Die Grünen verlieren permanent Stimmen, weil niemand mehr so genau weiß wozu man die wirklich braucht. Wenn man sich die Wahlprogramme anschaut, dann sind die LINKEN eine sehr interessante Partei. Die Spitzenkandidaten sind kompetent und haben Format. Der gute alte Gregor Gysi ist ein brillanter Denker und Redner. Die Bücher von Sarah Wagenknecht lesen sich wirklich gut. Es ist schwer verständlich, warum die SPD nicht mit der SED – äh! sorry! – den LINKEN kann. Sie sollten eigentlich ganz gut zusammenpassen, fast 30 Jahre nach dem Ende des furchtbar ineffektiven real existierenden Sozialismus.  
Es ist ein Problem, dass kaum jemand in Deutschland das Wort Sozial gut und sexy findet. Mit dem Thema kann man keine Wahlen gewinnen. Mit Sozialismus schon gar nicht. Und vor der Zukunft haben sowieso nur alle Angst. Jedenfalls die meisten.
Die letzten Experimente in eine lichte Zukunft sind allesamt gescheitert. Also: Keine Experimente! Oder?
Da fallen mir nur folgende Liedzeilen ein, von ich weiß nicht wem: Alles klar, alles klar! Alles bleibt, wie es war!   
Nichts bleibt wie es war. Das ist nur eine schöne Illusion für Menschen, die sich vor der Zukunft fürchten. Politik sollte in der Lage sein,  Zukunft zu gestalten. Das hat allerdings überhaupt nichts mit WEITER SO! zu tun.

Ferienzeit


Ferienzeit

Es ist jedes Jahr dasselbe Drama. Sommerferien. Die Zeit vor den Ferien. Die Ferien selbst. Die Zeit danach. Das zieht sich über bleierne Monate hin. Es entsteht der Eindruck, dass in der Zeit vom Mai bis September alles stillsteht. Im Mai und Juni müssen die Schreibtische leer gemacht werden. Jeder bereitet sich auf den langersehnten Urlaub vor. So scheint es. Und dann kommt die schöne Ferienzeit mit Vertretern und Abwesenheiten der Entscheidungsträger. Ab September können dann wieder belastbare Termine gemacht werden. Deutschland steht still, so scheint es. Ganz Deutschland? Nein, natürlich nicht. Das wäre ja eine Katastrophe! Es gibt sie, die fleißigen Mitarbeiter, die es dennoch versuchen, ihre Arbeit zu machen. Es ist schwierig, aber nicht aussichtslos.

Ab September wird alles wieder besser. Und dann beginnt auch schon der Run zum Jahresende. Bis dahin müssen neue Rekorde gebrochen werden. Was wäre das schön, wenn es diese unselige Ferienzeit nicht geben würde……

Die Therapie ist ein guter Anfang


Seelenheiler

“Die Therapie ist ein Anfang, ein guter Anfang. Aber leider heilt sie nicht die Seele.” /* Father Phil Intinola, The Sopranos, Episode 5 – Reise in die Vergangenheit/

Camela Soprano suchte ihr Seelenheil in der Kirche, während ihr Mann, der Mafia-Boss, sich bei einer Psychiaterin angemeldet hatte. Nachdem sie ihm erklärt hatte, wie sie die ärztliche Schweigepflicht auslegte (ich darf aber nicht von einem Kapitalverbrechen wie einem Mord etwas erfahren), öffnete sich Tony Soprano und erzählte ihr alles, was er auf dem Kerbholz hatte. Und das war eine Menge. Allerdings durfte keiner der ehrenwerten Gesellschaft erfahren, dass er in Behandlung war. Die hätten sofort gedacht, er hätte einen Knall. Was ihn für immer erledigt hätte. Die Serie ist eine der ersten hochwertigen TV-Serien, die um die Jahrtausendwende gedreht wurden. DIE SOPRANOS ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

WIKIPEDIA sagt: Die Sopranos ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die vom Leben einer italo-amerikanischen Mafiafamilie in New Jersey handelt. Die Serie, die in den Jahren 1999 bis 2007 auf HBO zu sehen war, wurde unter anderem mit 21 Emmys und fünf Golden Globes ausgezeichnet. Die Writers Guild of America wählte Die Sopranos auf Platz 1 der 101 Best Written TV Series.[1]Auf der Website Metacritic, die Kritiken von verschiedenen Redaktionen zusammenfasst, hält die letzte Staffel einen Metascore von 96 Prozent.[2]
/WIKIPEDIA 15.05.2017/

Interessant ist der enge Zusammenhang zwischen Beziehung, Seelsorge und Therapie. Ich füge Coaching hinzu, weil es in diese Linie gehört. Wobei ich hier nicht behaupten möchte, dass Coaching für Verbrecher und andere Übeltäter das geeignete Format ist. Ich stelle mir nur vor, wie der imaginäre Coach den Mafia-Boss folgende Frage stellt: “Wenn Sie 10 Jahre in die Zukunft sehen. Wo sehen Sie sich dann? Was wollen Sie dann erreicht haben? Was werden Ihre Kinder sagen, wer Sie dann sind?”

Die Antwort könnte mit einem gebrochen italienischen Akzent lauten: “Entweder ich sehe mich sechs Fuß unter der Erde; oder ich bin der anerkannte Pate der Familie. Man wird mir Respekt zollen und es wird allen gut gehen! Ich werde mir nicht mehr die Hände schmutzig machen und meine Kinder werden Ärzte, Anwälte und Politiker sein. Sie werden von ihrem Papa nur gutes zu sagen haben. Sie sind mir dann schließlich Respekt und Dank schuldig!”

Warum sind wir nur alle so angetan von diesen finsteren Typen? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil das Leben, auch unseres manchmal genau so ist. Wir sind bemüht gute Dinge zu tun und sauber zu bleiben und dann kommt diese oder jene Chance, die wir glauben ergreifen zu müssen. Und was sollen die Menschen zu Dir sagen, mein aufmerksamer Leser? Ich hoffe, Du lächelst jetzt und denkst Dir Deinen Teil. Und spätestens an dieser Stelle setzt ein Wiener Walzer ein und es erklingt das schöne Lied: Wir sind doch alle kleine Sünderlein……

Ist immer noch besser, als ein vertrockneter Korinthenkacker, der keinerlei Spaß versteht und sich am Ende seines Lebens immer noch fragt, was das denn alles sollte…..

/* Father Phil- katholischer Priester, Seelsorger von  Camela Soprano, Carmela Soprano, played by Edie Falco, is a fictional character on the HBO … her marriage vows during some sexually charged moments with her priest, Father Phil Intintola (in „College“), and painter-decorator Vic Musto./

 

Coach im Supermarkt


Neulich im Supermarkt. Ich betrete den Supermarkt und schiebe einen Einkaufswagen vor mir her. Ich will nur eine Kleinigkeit einkaufen. Eine Banane und einen Joghurt für zwischendurch. Ich bin auf dem Weg zum nächsten Termin und trage einen Anzug. Ich trage gerne Anzüge. Und dann passiert es, ich greife in ein Kühlregal nach einem Joghurt. In diesem Augenblick fällt ein anderer Joghurt herunter. Warum auch immer. Ich trete einen Schritt zurück, weil ich nicht dem Reflex erliegen will zuzugreifen und meine Kleidung zu ruinieren. Der Joghurt fällt auf den Boden, er zerschellt und die helle Brühe läuft heraus.

Und nun kommt es zu einer beispielhaften Kommunikation, die ich blitzschnell analysiere. Ein Mann baut sich vor mir auf und fragt mich, ob ich das jetzt da liegen lassen würde. Ehrlich gesagt, hatte ich kurz darüber nachgedacht, was ich als nächstes tun würde. Einen Mitarbeiter suchen oder an der Kasse Bescheid sagen. Aber der Mann war schneller. Der Held hatte die Situation an sich gerissen.
Ich entgegne, dass ich das jetzt nicht wegwischen werde. Er zeigte mir sofort, dass er “besser” ist als ich. Er hob den Becher auf und legte ihn in das Regal. Warum auch immer er das tat. Aber so kleckerte der Rest des Bechers in das Regal hinein. Regale sind nicht so leicht zu wischen wie ein Steinboden. Ich weiß dass, denn ich wische öfter Zuhause den Boden auf. Ich erkläre ihm, dass ich selbstverständlich dafür sorgen werde, dass jemand kommt und das wegwischt. Ein Mitarbeiter, der mit dem Rücken zu uns stand, drehte sich um und ging weg. Vermutlich um Wischzeug zu holen.

Frage: Was hat der Mann da gerade gemacht? Wie kommt er darauf mir vorzuschlagen, dass ich etwas tun soll, was nicht meine Aufgabe ist?

Lösung: Es ist eine ganz klare Beziehungsbotschaft: “Du arroganter Affe im Anzug! Räum gefälligst die Sauerei hier weg! Oder bist Du Dir zu fein dazu? Schau mal wie man so etwas macht! Ich zeige es Dir.” Eltern ICH trifft auf Erwachsenen ICH. Keine Chance für Eltern ICH.

Fazit: “Nö! Nicht mit mir. Ich habe auch gar keine Lust mich mit Dir zu streiten – Mein FREUND!….” Es liegt auf der Hand, was der gute Mann da vorgestellt hatte. Sich. Ich habe keine weiteren Fragen mehr. Danke!

Das ist genau der Typ Mann, der an der Ampel hupt, wenn er hinter Dir steht und Du bei Gelb-Grün noch keinen Kavalierstart hingelegt hast. Der Typ, der von links in einen Kreisverkehr hinein rast um schneller drin zu sein als Du. Der Knallkopf, der Dich bei 160 auf der Autobahn rechts überholt, weil er der Meinung ist, dass Du Dich doch gefälligst zwischen zwei Lastwagen zwängen und bremsen sollst, wenn er kommt. (Er schafft das in der Regel auch nicht. Aber er versucht es und ist dann furchtbar sauer auf DICH!) Da fällt mir nur Frank Zander ein: HIER KOMMT KURT!

 

 

Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen


Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen*

Das Ding wird eingemottet.”, konnte man heute in der WELT lesen. Gemeint ist der Hauptstadtflughafen BER. Es scheint so, als ob der Flughafen 2018 nicht fertig wird und ein neuer Termin ist nicht in Sicht.

Ein Alternativvorschlag: Berlin stoppt tatsächlich alle Baumaßnahmen und macht dem Elend ein vorzeitiges Ende und Brandenburg öffnet die Möglichkeit um den alten MilitärFlughafen Sperenberg auszubauen und dort von einer privaten Investorengruppe einen neuen Flughafen bauen zu lassen. Wie lange braucht man um so etwas durchzuziehen? Das sollte sehr schnell gehen, wenn alle mitmachen. Möglicherweise muss die Regierung ein Basta! und ein Machtwort sprechen um so etwas auf den Weg zu bringen. Wie wäre es, wenn der BER wirklich kurzfristig gestoppt und die beteiligten Unternehmen auf Schadenersatz verklagt werden? Das dauert lange, aber bis zum Abschluss der Untersuchungen kann eine Investorengruppe aus dem Silicon Valley längst einen neuen Flughafen mit Ausbaupotential und alle notwendigen Infrastrukturbauten fertig geplant und gebaut haben. Wir wäre es mit einem modernen Drehkreuz mit angeschlossenen Zentralen für Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Oracle? Als Sahnestück könnten dort auch noch Unternehmen wie Huawei und Hyundai neue Europazentralen aufbauen und der Transrapid würde auch noch zum Einsatz kommen um die 50 Millionen Passagiere, mit denen man wohl rechnen kann schnell ans Ziel zu bringen. Einchecken am Hauptbahnhof und direkt zum Gate. Das wäre einmal eine Maßnahme die dem Standort Deutschland angemessen ist. Alles andere ist doch nur kleinkarierter Schwachsinn. Vielleicht ist es auch ausgemachter Unfug, was ich hier vorschlage. Aber ist das tatsächlich so? Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie die Hauptstadtregion in 10 oder 20 Jahren aussehen soll. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie sich diese Schlagzeile liest und was sie in uns auslöst: Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen! Da ist genügend Platz um so etwas zügig umzusetzen. Die Milliarden, die bisher in eine Bauruine geflossen sind, wären von Anfang an besser dort aufgehoben gewesen. Vielleicht sollten man den Supermann Martin Schulz ins Boot holen. Das wäre doch ein gutes Wahlkampfthema für ihn. Berlin hat es nicht verdient mit einer Kopfgeburt wie dem BER weiter bestraft zu werden. SPERENBERG – hört sich gut an!

* ACHTUNG! Das ist keine Nachricht, sondern nur ein alternativer Fakt 😉
P.S. Ich habe den Text mal durch den Bullshitalanysator geschickt:
Erstaunlich:
Ihr Text: 2413 Zeichen, 359 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.
P.S. Artikel im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/hauptstadtflughafen-ber-ein-neuanfang-im-nirgendwo/20317778.html

 

Internetmarketing, ein Feldversuch ;-)


Viele meiner Kollegen haben eine Webseite erstellt und sind ziemlich fit in Sachen Internetmarketing. Respekt! Ohne Internetauftritt geht heute nichts mehr. Google ist und bleibt die größte Suchmaschine und wir suchen genau hier nach allem, was wir wissen wollen. Wir suchen nach Dienstleistungen, Martin Schulz, Marc Terenzi, Marco Polo, Roger Federer, Züricher Geschneltzeltes oder geschnetzeltes nach Züricher Art und die Australien Open. Wenn jemand Choleriker und Coach eingibt(versuch mal „Choleriker Coach“), dann landet sie oder er auf dieser Webseite. Ich liebe das Internet! Allerdings findet man natürlich auch Informationen zu Donald Trump und Marine Le Pen, die wir in Deutschland eher unter Marie Le Pen suchen. Wir finden die Beatles und die Rolling Stones, das Rolling Stone Magazine. Wir finden alles über die AfD, aber ob es sich um eine wirkliche Alternative für Deutschland handelt, darf bezweifelt werden. Ich mag weder alternative Fakten, noch Fake News. Es kommt immer auf die Protagonisten von politischen Bewegungen  an. Einen Björn Höcke oder auch liebevoll Bernd genannt, ist sicher kein Ruhmesblatt für die Kunst der Rhetorik; jedenfalls nicht für mich. Frauke Petri überzeugt mich auch nicht. Muss sie auch nicht. Ist besser so.

Aber es sind Reizwörter, die wirklich oft gegoogelt werden. Wobei wir wieder bei Internetmarketing wären. Ich bin mal gespannt, wie die oben genannten Reizwörter auf die Zugriffszahlen dieser Seite wirken. Es handelt sich um die meist gesuchten Wörter auf Google. Gut: Dschungelcamp und Karda Loth fehlte noch. Ich schau mal und berichte später darüber.  

Bis bald! 

im Plattenladen


im Plattenladen /http://record-shops.org/shops/berlin/friedrichshain/music-heaven/

 

Es gibt sie wieder, die herrlichen Läden in denen man nach Herzenslust in alten LP’s herumwühlen kann. Das ist für mich wie eine Reise in eine unbekannte Welt. Ab und zu stoße ich auf eine bemerkenswerte Platte, die ich schon besitze und dann wieder auf einen kleinen Schatz, den ich schon immer mal hören wollte. Gestern war ich abends in Friedrichshain unterwegs. Ich musste etwas Zeit vertrödeln und lief die Simon-Dach-Straße herunter in Richtung Ostkreuz, glaube ich. Überall junge und hippe Lokale. Sehr junge Menschen kreuzten meinen Weg, oder saßen in den kleinen Kneipen und Restaurants. Ich kam mir vor, wie ein Reisender in einer fremden Stadt. Das wäre wohl eher etwas für meine Tochter. Ich spüre den Unterschied, die Kluft, die mein Leben von dem allen hier trennt. Ich bin verständnisvoll und aufmerksam. Aber das hier ist was anderes.  Dann kam ich an dem Plattenladen vorbei. Ich schaute kurz durch die Fensterscheiben. Es war kurz vor 19:00 Uhr. Ein junger Mann mit spanischem Akzent sprach mich an und lud mich ein, den Laden zu betreten. Ich war natürlich sofort bereit und schaute mich um. Wie gesagt; Eine Reise in einer andere Welt. Ganz unbekannt war mir diese Welt nicht. Es war die Welt der Musik auf Vinyl. Schallplatten hatten mein halbes Leben begleitet. Ich hatte sie besessen und ich hatte Freunde, die tolle Platten von Udo Lindenberg, David Bowie und Led Zeppelin besaßen. Ich kopierte die Platten auf Band und legte in der Schule in der DISCO auf. Schwupp! War ich wieder in meiner Jugend und erinnerte mich an alles. Ich erinnerte mich an Lu und den Club am Tierpark, an die Rockkneipe in Schöneiche und nächtliches Nacktbaden am Müggelsee, Tage und Nächte in Lichtenberg. Ich erinnerte mich an die S-Bahn-Fahrten in Richtung Pankow. Man konnte die Mauer in all ihrer Häßlichkeit sehen. Wir lebten im Osten und hörten natürlich Westradio. All die Schätze, die ich damals nicht kaufen konnte, kann ich nun hier finden. Auch einige AMIGA Schätze und sogar ungarische LPs mit OMEGA, PIRAMIS, LOCOMOTIV GT entecke ich. Ich blättere mich durch die Musikstile und fühle mich einfach wunderbar. Für einen Augenblick, der die Ewigkeit bedeuten kann, spüre ich, dass ich richtig bin. Ich fühle mich frei und bin sehr zufrieden mit allem; ich lebe im Hier und Jetzt. Ich kaufe eine Compilation mit MOTOWN-Music auf der auch Papa was a Rolling Stone von den Temtations drauf ist. Da kann ich nichts falsch machen! Am späteren Abend dreht sich die schwarze Scheibe auf dem besten Schallplattenspieler den ich jemals besessen habe und das Knistern der Zwischenrillen verbreitet Lagerfeuerromantik. Es geht mir richtig gut und nun weiß ich wieder, wie ich mich ganz gezielt in diesen Zustand versetzen kann.

Womit wir wieder beim Coaching sind:

Was machen Sie, wenn es Ihnen sehr gut gehen soll?

Gute Frage: Woran erkennt man einen Choleriker?


Gute Frage: Woran erkennt man einen Choleriker?

Immer wieder verlaufen sich Leute auf meinen BLOG, die Fragen wie diese stellen. Woran erkennt man eigentlich einen Choleriker? Eine Antwort könnte lauten: Wirst Du schon merken, wenn Du einem begegnest. Aber im Ernst. Worum geht es? Cholerische Menschen nerven und wenn man einem begegnet, dann ist es doch offensichtlich, dass womit man es zu tun hat. Irgendwann in meiner beruflichen Entwicklung hatte ich diese Spezies auf dem Schirm und ich ärgerte mich über sie.

Choleriker sind: laut,
unbeherrscht,
rücksichtslos,
ungerecht,
unberechenbar,
unerzogen,
kindisch,
unterentwickelt,
niveaulos,
unangenehm,
platt,
raumgreifend,
selbstverliebt,
einseitig intelligent,
armselig……

Habe ich etwas vergessen? Sicher. Eine Menge. Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, dass es sich bei Cholerikern meist um Zeitgenossen handelt, die an irgendeinem Punkt der Entwicklung steckengeblieben sind. Sie haben das Verhalten von 12jährigen, wobei manch ein 12jähriger weiter entwickelt ist als diese Typen.
Ich mag sie nicht. Da bin ich ganz offen. Choleriker sind aggressiv, sie greifen sofort an, wenn sie die Führung ergreifen wollen. Es ist ihr einziger Reflex, den sie beherrschen. Sie werden persönlich, und das oft ohne den geringsten Grund. Dabei sind sie nicht dumm. Im Gegenteil. Was für eine Verschwendung von Ressourcen, wenn sie in einem Choleriker stecken.

Vor einiger Zeit habe ich einen Mann aus meiner alten Firma wiedergesehen. Ich würde ihn als Choleriker bezeichnen, ohne das weiter zu vertiefen. Was war das erste, was er mir an den Kopf warf? Ich glaube ich hatte es hier schon einmal erwähnt. Ich wiederhole es, weil es mich tatsächlich aufregt. Es regt ich auf, weil ich mich irgendwie “aus Prinzip” angegriffen fühle und eigentlich darüber stehen sollte. Irgendwas macht das mit mir. Ich werde darüber hinwegkommen. Der gute Mann bezeichnete mich ohne jeden Anlauf verächtlich als “Industriephilosoph”. Und wenn ich so richtig darüber nachdenke, dann hat er durchaus recht. Es ist das Beziehungsohr, das mich genau spüren lässt, wie es gemeint ist. Abfällig. Aber so sind sie halt, diese Choleriker. Wie ein Elefant im Porzellanladen. Aber worüber rege ich mich eigentlich auf? So sind sie eben, sie können nicht anders. 😉

EU! Aber bitte ein Update!


Diese EU ist ein Desaster – Wir brauchen eine EU 2.0

Die Europäische Union ist ein lockerer Staatenverbund, der sich nie einigen kann. Der Brexit ist möglicherweise eine sehr gute Idee der unzufriedenen Briten. Sie haben verstanden, dass es so nicht weitergehen kann. Es gibt jede Menge Ideen, was Europa sein sollte. Praktisch sieht die EU ganz anders aus. Es sind die wirtschaftlichen Unterschiede, die ein Zusammenwachsen behindern. Beispiel Griechenland: Welches Industrieprodukt kommt aus Griechenland? Mit fällt da nur Feta und Olivenöl ein. Die wundervollen griechischen Inseln und die Gastfreundschaft. In Griechenland ein Haus zu bauen, geht eigentlich überhaupt nicht. Eigentlich. Man baut zuerst und reicht dann einen Bauantrag ein. Der wird vermutlich nicht abgelehnt. Sicherheit gibt es aber nicht. Eigentlich. Eine Hand wäscht die andere. Wer in den frühen 2000ern in Griechenland im Urlaub war, staunte über den unglaublichen Reichtum, der in den Häfen des Inselstaates zu besichtigen war. Ganz offensichtlich gab es hier viel mehr Reiche und Superreiche als in Deutschland. Der Euro hatte es möglich gemacht. Harte Währung wurde in ein Land gepumpt, dessen Währung zu Recht windelweich war. Griechenland hätte niemals dem Euroraum beitreten dürfen. Bei anderen südeuropäischen Ländern ist das ganz ähnlich. Wie kommt es, dass ausgerechnet in Deutschland der Wohlstand so ungleich verteilt ist? Warum gibt es hier so viele schlecht bezahlte Jobs? Der Euro hat Europa mehr geteilt als irgendein Rechtspopulist es jemals könnte. Die Trennlinie geht mitten durch die Gesellschaft. Das ist der Punkt an dem wir ansetzen müssen.
Was Europa heute braucht, ist Arbeit und Ausbildung für die Jugend und für die alternde Bevölkerung sollte es Arbeit weit über das Rentenalter hinaus geben. Arbeit ist soziale Teilhabe. Fair bezahlte Arbeit sollte ein europäisches Menschenrecht sein.

Die Briten haben mit Sicherheit verstanden, das da etwas schief läuft. Der Austritt aus der EU ist möglicherweise konsequent und folgerichtig. Was spricht eigentlich dagegen, Großbritannien eng an die EU zu binden und sie im Binnenmarkt zu integrieren? Es ist einzig und alleine die Angst, dass andere europäische Staaten den Austritt ebenfalls vollziehen würden, wenn es so schmerzlos funktioniert. Das muss keine Katastrophe sein. Vielleicht brauchen wir Europäer einen neuen Anlauf. Vielleicht ist der BREXIT eine Chance für Europa. Vielleicht sollten wir den Briten danken, dass sie aus dieser EU austreten wollen. Wir sollten eine neue EU beschreiben und anstreben und es ihnen ermöglichen möglichst schmerzlos wieder einzusteigen, wenn es für sie attraktiv wird. Die Anziehungskraft der EU ist die einzige Chance für ein starkes und vorbildliches Europa. Wenn einzelne Länder austreten, dann muss das keine Katastrophe sein. Es geht immer weiter. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe optimistisch nach vorne zu schauen, neuen Mut zu schöpfen und wieder aufzustehen.  Was spricht dagegen die EU neu zu denken? Das ist der Wunsch des Volkes und das ist kein Populismus.
Warum weigern sich unsere Politiker mit der britischen Regierung über einen sanften Brexit zu sprechen? Warum treiben wir die Freunde von der Insel in die Arme der politischen Hardliner? Warum verstehen wir immer noch nicht, dass wir Europäer sind, die gemeinsam eine bessere EU denken müssen?

Deutschland erwirtschaftet regelmäßig einen unglaublich hohen Exportüberschuss. Das ist auf die Dauer weder gesund für Deutschland, noch für Europa, noch für die Welt. Allein das ist ein wichtiger Ansatzpunkt um die Probleme Europas zu lösen. Mehr Import – auch aus der EU – und ein deutlich höheres Gehaltsniveau innerhalb Deutschlands, sollten denkbar sein. Eine spezielle und sehr gute Beziehung mit Großbritannien ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wo ist das Problem? Brexit ist passiert und es wäre sicher keine Katastrophe für die EU, wenn Orban austreten gehen würde. Wichtig ist eine neue EU, die so attraktiv für alle wird, dass niemand auf die Idee kommt sie verlassen zu wollen.

Nur die politische, wirtschaftliche und militärische Einheit eines Leuchtturm-Europa kann gemeinsam Probleme lösen und den Wohlstand der Bürger auch in Zukunft garantieren. Eine dunkle Alternative dazu gibt es, aber die will mit Sicherheit niemand, der noch einigermaßen bei Verstand ist. Es wird unbequem. Aber nur wenn sich etwas bewegt, kann sich etwas entwickeln. Das ist die positive Sicht auf die Dinge. Es bewegt sich was. Soviel ist sicher.

Die britische PM hat es mit Sicherheit bemerkt, wie wichtig die EU im Angesicht der Wirklichkeit ist. Nie war sie so wertvoll wie heute.

RZ, 28.01.2017

Donald Trump – Was wird passieren?


Donald Trump – Was wird schon passieren?

Wir stehen ohne jeden Zweifel am Anfang einer neuen Epoche. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump hat eine Revolution ausgerufen. Er will die Macht an das Volk zurückgeben. Klingt gut, stimmt aber so nicht. Donald und eine Revolution. Das ist ungefähr so als würde Dagobert seinen Goldschatz unters Volk verteilen. Donald und das Volk. Es wird eine logische Aussage, wenn er es so erklärt: Das Volk bin ich. Jetzt können wir den Satz substituieren.  Die Macht wird ihm gegeben. Und das macht dann wirklich Sinn in seiner Welt.  Donald versteht nämlich sehr viel von seiner eigenen, eigenartigen Welt. Seine Sicht auf die Dinge ist – einzigartig. Er ist einzigartig. Und wenn Revolution,  dann wird er in einer Reihe mit Lenin und Fidel Castro stehen. Wobei augenfällig Unterschiede zu erkennen sind.

Aber was hat ihn an die Macht gebracht? Was wollen die Leute von ihm? Was erwartet uns und was müssen wir befürchten? Lassen wir die Angst mal weg und hoffen wir, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Die USA stehen an einem Scheideweg. Wer in den letzten Jahren mal drüben war, kennt das Problem. Oder die Probleme. Die Infrastruktur ist eine einzige Katastrophe. Das Bildungssystem ist für die Masse der Bevölkerung nicht mehr geeignet. Ganze Stadtviertel großer Städte sehen aus wie die Dritte Welt. Selbst in Washington gibt es Stadtviertel in die ich meine Tochter nicht schicken würde. Es gibt richtige bittere Armut und es gibt ordinären Reichtum. Es gibt sehr viel Angst im Mittelstand, alles zu verlieren. Obdachlosigkeit ist ein großes Thema in den USA. Die Automatisierung tut ihren Teil. Wenn in Fabriken in denen noch vor 20 Jahren tausende Arbeiter einen Job hatten Roboter und Automaten den Job machen und nur noch ein paar hundert hochqualifizierte Fachleute Arbeit finden, dann wird deutlich wo die Probleme liegen. Von all dem hat Donald Trump nicht viel Ahnung, wenn er das Thema überhaupt kennt. Er ist ein alter Mann, ein Kind der 70er Jahre.

Allein die mittellose und ungebildete Schicht derer, die eigentlich Mittelstand sein sollten, lichtet sich seit vielen Jahren gewaltig. Make Amerika Great Again – bedeutet die Rückkehr des Amerikanischen Traumes. Donald Trump ist ein ausgeschlafener Populist. Er hat dem Volk ein wenig auf das Maul geschaut und er muss sich nicht verstellen. Er redet genau so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Besser kann er es nicht.

Er wird wird versuchen die Probleme des Landes so zu lösen wie es seinem Weltbild entspricht. Protektionismus. Deals. America first! Die Army aufrüsten, aber zu besseren Kosten – Das funktioniert am besten durch Mengenrabatte und das hat noch immer funktioniert, wenn innenpolitisch etwas schief läuft. Er wird Arbeitsplätze schaffen in der Rüstungsindustrie. Er wird die WallStreet sanft streicheln und er wird den Briten viel versprechen. Donald wird alles tun um ein großartiger Führer seines Landes zu werden. Er hat Hochachtung vor großartigen Führern. Da kommt kein Zweifel auf. Was er unter guter Führung versteht, ist offensichtlich. Angreifen, beleidigen, provozieren, herausfordern, einfach machen. Er ist ein Macher, dem nichts schnell genug gehen wird. Er könnte eine Menge lernen in den kommenden 4-8 Jahren. Ja, leider ist es so. Selbst wenn er in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit nichts auf die Reihe bringt, wird er versuchen es so zu verkaufen, dass man ihn nicht gelassen hat. Die alten Eliten halt. Egal ob GOP oder Demokraten. Alles dasselbe für ihn. Aber Donald ist nicht Obama, der wirklich einen sehr guten Job gemacht hat obwohl er keine Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus hatte.

Es wäre gut, wenn die Demokraten wieder mehr wirklichen Einfluss gewinnen würden. Es wäre interessant zu beobachten, wie der größte Jobbeschaffer aller Zeiten damit umgehen würde.

Donald wird das tun, was er zu verstehen glaubt. Seine Berater – Familie und Schwiegersohn – werden ihn versuchen sanft zu leiten. Es wird nicht immer gelingen.

Ein Tweet geht immer noch, egal wie ernst die Situation ist. Hoffen wir nur, dass er nicht auf einen falschen Knopf drückt und “April!April! twittert, weil er den Ernst der Lage nicht verstanden hat.

Er hat keine Ahnung, wie er die gewachsenen Probleme des Landes lösen kann. Wenn die Amerikaner das erstmal herausgefunden haben, dann öffnen sich völlig andere Optionen. Aber das wissen die rechten Eliten längst. Ihr ärgster Feind heißt Bernie Sanders und die jungen Leute die ihn unterstützen. Was auch immer passieren wird, die Welt ist nicht sicherer oder unsicherer geworden. Sie hat begonnen sich zu bewegen und sie befindet sich längst in einer Krise. Es ist eine Krise der Möglichkeiten und der überkommenen Realitäten. Die Welt wird sich weiterdrehen. Es ist völlig egal, was man von Donald Trump hält. Er rüttelt und vieles wird anderes werden. Manchmal ist das sogar eine Chance für Veränderung. Yes We Can! Changing The World!

Am schlimmsten finde ich, dass es Nachahmer geben wird. Führungskräfte, die sich in ihrem Narzissmus und in ihrer ungeduldigen, cholerischen Natur bestätigt finden. Der große Vorturner zeigt wie es geht. Egal wie wir das finden. Das ist wirklich sehr traurig…..

We’re going to have insurance for everybody – Trump said

Seife verkaufen Kaltakquise

16.01.2017 – Trump verspricht HealthCare for everybody – Eine Krankenversicherung für Jedermann –

Der gewählte Präsident der USA gab der Washington Post am späten Samstagabend (14.01.2017) ein Interview, das besondere Beachtung verdient. Er will Obamacare, die historisch bedeutende Einführung einer Krankenkasse für alle Amerikaner, abschaffen und durch ein völlig neues System ersetzen. Er erklärt, dass er direkt mit Pharmakonzernen und Versicherern verhandeln möchte um die Kosten für das Krankenkassensystem erheblich zu senken. Die Republikanische Partei hatte bislang jede weitere Einmischung des Staates in diese Dinge kategorisch abgelehnt. Präsident Obama hätte keine Chance gehabt das Thema auch nur auf die Agenda zu heben. Und nun kommt Donald Trump und mischt sich direkt ein.

“We’re going to have insurance for everybody,” Trump said. “There was a philosophy in some circles that if you can’t pay for it, you don’t get it. That’s not going to happen with us.” People covered under the law “can expect to have great health care. It will be in a much simplified form. Much less expensive and much better.”

Trump verspricht tatsächlich eine bezahlbare Krankenversicherung für Jedermann. Das ist eine Abkehr von der Philosophie, dass nur jeder der das bezahlen kann es auch erhalten kann. Das ist, so Trump, mit ihm nicht zu machen. Jeder Bürger soll eine großartige Krankversicherung bekommen und zwar in einer sehr einfachen Art und Weise. Sehr viel preiswerter und viel besser.

Spannend! Wenn es Donald Trump gelingt, diesen einen Punkt in die Wirklichkeit zu bringen, hat er weit mehr erreicht, als Obama mit dem Versuch seine Obamacare gegen den Willen der Republikaner einzuführen.

Vermutlich hat Donald da irgendwas falsch verstanden und sich nur versprochen. “Belgien ist eine schöne Stadt” für ihn und er kann sich sogar daran erinnern mit einem wichtigen “Politiker aus dem Europaparlament” telefoniert zu haben. Aber an den Namen kann er sich nicht erinnern. Ist ja auch nicht wichtig. Namen sind Schall und Rauch. Irgendwas mit Europa halt. Aber immerhin weiß er wer Merkel ist. Das ist doch schon mal was……

Der große Sachverständige wird es schon schaffen, die kommenden vier Jahre im Gespräch zu bleiben. Und dann wird er halt nochmal gewählt, weil “die Anderen ja niemals die Wahrheit sagen” – “Alles Fake-News!”

Was das alles mit Coaching zu tun hat? Ich weiß es auch nicht mehr. Eins ist klar: Wenn so ein Stil erfolgreich ist, dann ist etwas gründlich schiefgegangen. Es ist zum Weinen: Sad! Very sad!

Rush Hour Berlin


Unglaublich: Gestern habe ich geschlagene 2 Stunden gebraucht. Mit dem Auto von der Arbeit nach Hause. Ich wohne und arbeite in Berlin und ich wäre doch besser mit der S-Bahn gefahren. Sie fährt ja wohl wieder normal, wenn man das so sagen kann. Früher war die S-Bahn gefühlt zuverlässiger und pünktlicher. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich wohne seit einem Jahr direkt in Berlin. Ick bin ein Berliner! Na toll! Vorher war ich eine Randbullette und insofern wahrscheinlich berlinerischer als viel Neuberliner um mich herum. Der typische Berliner spricht keinen Berliner Dialekt mehr. Die Eingeborenen werden prozentual immer weniger. Fremdstämmige Menschen siedeln sich heute vermehrt in Berlin an. Schwaben und Sachsen, Angelsachsen und Russen, Osteuropäer, Italiener, Spanier, Franzosen, Amerikaner (aus dem Norden und dem Süden) die Liste ließe sich endlos weiterspinnen. Und ich, die alte Randbulette musste nun auch noch nach Berlin ziehen! Meine Nachbarkinder sprechen besser Russisch als Deutsch und wenn ich mit der S-Bahn unterwegs bin höre ich spanische, englische, italienische, russische, polnische, türkische, arabische und mir vollkommen unbekannte Sprachfetzen. Im Auto bin ich alleine. Ich stehe im Stau und werde auf der rechten Spur vorzugsweise von rasenden Taxis überholt. Achtung! Spurwechsel ist lebensgefährlich in Berlin!

Ganz ehrlich? Als ich noch in meiner gemütlichen Vorstadt wohnte, in meinem Haus im Grünen, nahe am landschaftlichen Paradies, erschien mir die Fahrt nach Berlin immer zu lang. Ich brauchte ungefähr 10 Minuten bis zum Bahnhof und dann fährt alle 30 Minuten ein Regionalexpress direkt ins Berliner Zentrum. 40 Minuten bis Bahnhof Friedrichstraße. Da kann man nicht meckern. Heute brauche ich ungefähr dieselbe Zeit, wenn ich mit der S-Bahn fahre. Vom Auto mal ganz abgesehen. 10 Kilometer pro Stunde. Das schaffe ich zu Fuß aber schneller! Ein leichter Dauerlauf und ich wäre auch da. Das Fahrrad währe eine wahnwitzige Alternative. Aber so viel Spaß macht das nun auch nicht in der Rushhour.

Vielleicht ist es ja auch nicht jeden Tag so verrückt wie gestern.Gestern hatten die Brandenburger ihren Reformationstag und frei. Vermutlich sind die alle zum Einkaufen in die Stadt geströmt und standen nun mit mir gemeinsam im Stau. Das ist ja das Problem. Sie kommen nicht mit dem Streckenplan der Berliner Verkehrbetriebe klar und sie denken, dass sie mal eben gemütlich in die City fahren können. Stau gibt es ja nicht, in der Brandenburger Pampa. Ausser in den Schulferien, wenn dort Straßen repariert und ganze Regionen vom Verkehr ausgeschlossen werden. Oh! Da fallen mir Geschichten ein. Aber das ist wieder ein anderes Thema….

In zwei Stunden schaffe ich es ganz bequem bis in die äußersten Zipfel des Landes zu fahren. Aber eben nicht via Berlin. Das geht nicht. Aber das war ja schon vorher klar. Und ich werde auch dieses Stauerlebnis wieder verdrängen und mich sehr bald wieder in den Stau einreihen um durch unser wunderbares Berlin zu schleichen. Was für ein Streß! Ich liebe diese Stadt!

Schwachsinn


SCHWACHSINN

Neulich erreichte mich ein Kommentar zu einem meiner BlogBeiträge. Meine erste Reaktion auf Feedback ist einfach: Danke für den Kommentar!
Dann habe ich mich tatsächlich mit diesem Kommentar beschäftigt. Der oder die KommentatorIn beschränkte sich darauf mir eine Watsche zu verabreichen, also mir eine zu knallen. Interessant, wie ich finde. Unerwachsene Kommunikation. Ich denke, dass man darüber nachdenken können sollte, wenn man etwas falsches geschrieben hat oder ein Zusammenhang nicht deutlich wurde.

Ich frage mich auch, wie der Beziehungszusammenhang zwischen einem anonymen Kommentator und einem offenen Blogger ist. Ich kenne den Kritiker nicht. Er oder sie kennt mich nicht. Was soll also der kindliche Drang etwas als Schwachsinn abzuqualifizieren? Wenn es Schachsinn ist, dann würde mich auch ganz genau interessieren, warum das so ist. Ich schreibe ja nicht einfach so, sondern weil ich permanent lerne und das Gelernte versuche in Worte zu kleiden um es mir vor Augen zu halten. Wenn andere das gerne lesen, dann ist es O.K. für mich. Wenn andere das kritisieren, auch. Wenn andere das hassen und es als Schwachsinn bezeichnen, dann würde ich gerne ganz genau wissen, wer dahinter steckt und was ich mit der Info anfangen soll. Ich bin für einen erwachsenen Dialog. Alles andere ist: Schwachsinn….

Studierende und Studenten


Das macht Sinn. Studenten studieren und daher kann man von studierenden Studenten sprechen. Das gegenderte Wort Studierende für Studenten bewirkt eine gewisse Übelkeit in mir, eine sehr gewisse sogar. Ich weiß, dass es nicht politisch korrekt von mir ist. Aber mal ganz ehrlich: Sollte ich mir schon wieder eine Schere im Kopf ansetzen und meine unfrisierten Gedanken stutzen?
Das erinnert mich an ein Erlebnis im Studium – anderes Land, andere Zeit, lang ist es her – als mir das Wort „Zeitgeist“ fast das Genick gebrochen hatte. Uups! Dieses Wort gab es in diesem Märchenland ja überhaupt nicht. Na sowas! Ich war froh, als ich frei von derartigen Scheren im Kopf, lesen, schreiben und sprechen konnte.
Und nun das mit dem Genderismus. Ich kann es kaum glauben, was da gerade passiert. Fühlen sich Frauen tatsächlich vernachlässigt, wenn ein Wort im Deutschen einen männlichen oder weiblichen Stamm hat? Sächlich geht ja auch. Das Auto. Das sollte mich als Mann aufregen. Auto ist doch was männliches! Warum heisst das nicht: Der Auto!???? Ich müsste mich aufregen! Tue ich aber nicht. Das Auto soll das Auto bleiben. Und der Wagen bleibt der Wagen. Oder soll man den Wagen abschaffen, weil sich weibliche Wagene beleidigt fühlen?

„Ich bin Ingenieur“, kann auch eine Frau sagen. Ingenieur ist vermutlich darum männlich, weil die Männer es so eingerichtet haben. Klar, Ingenieure waren Männer. Damals. Es gab keine Verschwörungskonferenz in der sich Männer darauf geeinigt haben, Frauen runterzumachen. Zu unserer Geschichte gehört das schon. Zugegeben. Und Sprache hat sich in einer Zeit entwickelt als Frauen noch nicht selbstverständlich studieren konnten. Heute ist alles anders. Frauen sind Geschäftsführer und Politiker, Ärzte und Direktoren. Alles männliche Wörter, wie Bundeskanzler. Angela Merkel ist Bundeskanzlerin. Bundeskanzler würde mir genügen. Und es wissen doch alle, dass sie eine Frau ist. Machen wir uns das Leben doch nicht zu schwer. Adenauer war keine BundeskanzlerIn. Und die Helmuts auch nicht. Also bitte!

Neulich habe ich einen Artikel über diese neue Sammelbewegung für Unzufriedene namens AfD gelesen und es wurde deutlich, dass die AfD das Thema für sich in Anspruch nimmt. Die sind aber auch gegen alles. Das ist sicher kein Zufall. Aber ich fühle mich nicht angesprochen.
Gendersprech sollte kein Thema für Parteien sein. Also, die Nummer: “Wähle AfD! und dann hört der Spuk mit der Vergenderung der Sprache endlich auf.”,  zieht bei mir nicht. Das sollten wir doch anders hinbekommen. Ähnliche Angriffe auf Political Correctness gibt es ja auch in den USA. Donald Trump feiert Erfolge, weil er jedem nach dem Mund redet, der ihn wählen will und er braucht die Underdogs der Gesellschaft. Der Mann ist ein Thema für sich. Unglaublich, dass er so weit gekommen ist. Es bleibt zu hoffen, das Populisten wie er keine nachhaltige Chance erhalten. Obama macht doch am Ende seiner Amtszeit eine ganz gute Figur. Die Amerikaner werden längst wissen, was sie an ihm haben.
Das Thema Genderisierung und Verwissenschaftlichung von Literatur wird uns noch lange beschäftigen.
Ich bin ein Freund der freien Rede, kein Freund von Verunglimpfung und Beleidungen unter der Gürtellinie. Es darf ruhig etwas anspruchsvoller sein. Aber bitte nicht so abgehoben, wie es durch Genderisierung automatisch passiert.

Ich wäre gespannt was Mark Twain darüber sagen würde. Über die deutsche Sprache hatte er ja seine ganz spezielle Meinung. Sein beissender Witz würde mit Sicherheit auch PC und Genderlanguage treffen.
Und spätestens jetzt wird es Zeit mir endlich mal wieder diesen herrlichen Tom Sawyer vorzunehmen. Ich liebe dieses Buch! Immer noch!

 

PC Blues – Drama Dreieck – Verfolger-Opfer-Retter


Sie hat sich einen neuen PC gekauft, weil der alte nicht mehr schnell genug war. Er hat sie dabei beraten. Er hat heruflich mit Computern zu tun. Sie sieht ihn als Spezialisten, der sich mit Computern auskennen muss. Er ist ERP-Spezialist.  PC interessieren ihn im Grunde nicht. Er hält das für pure Zeitverschwendung, sich mit der Einrichtung und Installation von PC-Programmen zu beschäftigen. Sie ist genervt von diesen PC, weil sie es für pure Zweitverschwendung hält, sich damit zu beschäftigen. Sie ist Fachärztin und eine ausgezeichnete Spezialistin auf ihrem Gebiet. Leider braucht sie einen funktionierenden PC für ihre Arbeit. Auch er hasst Windows PCs. Für ihn ist es ebenfalls pure Zeitverschwendung, sich mit der Konfiguration von PC zu beschäftigen. Er erklärt ihr, dass er ihr nicht wirklich helfen kann. Ein PC Spezialist sei er nicht. 

Sie erklärt ihm, dass sie enttäuscht sei. Er sei doch schließlich der IT Spezialist und wenn er nicht einmal so ein lächerliches Gerät wie einen PC beherrschen würde, dann würde sie nicht verstehen, was für eine Art Spezialist er sei. Die Stimmung heizt sich auf. Er fühlt sich falsch verstanden und geht in die Defensive. Natürlich weiß er, besser als andere, wie das alles funktioniert, aber ein PC und insbesondere ein neuer Windows PC ist eine ganz spezielle Sache. Natürlich hat er keine Zeit sich mit unwichtigen Details herumzuschlagen. Er kennt das Spiel bereits seit Jahren und kann die Argumentation nachvollziehen, will sich aber nicht in Zugzwang bringen lassen. Er kennt den Satz von unwissenden Leuten, der mit „Das verstehe ich nicht…….!“ beginnt. Natürlich verstehen die das nicht! Aber das darf man natürlich nicht laut sagen. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Er lebt bereits sein ganzes Leben mit dem Versprechen der Industrie, dass beim nächsten Update alles viel besser werden wird. Er kennt das Geschäft viel zu gut um noch daran zu glauben. Alles wird anders werden. Das stimmt! Aber besser? Was haben sich die Microsoft Leute dabei gedacht, als sie Windows 7 durch das unsägliche Windows 8 ablösen?  Warum konnten die nicht einfach die Bedienungsoberfläche von Windows XP oder Windows 7 so lassen? Die meisten Nutzer wollen das genau so haben. Features kann man so verstecken,  dass man sie findet, wenn man sie braucht. Aber worüber regt er sich denn auf? Im Grunde regt es ihn seit Jahren auf, dass jedermann glaubt ein Spezialist in Sachen IT zu sein, nur weil er einen PC bedienen kann oder zumindest glaubt, es zu können. Aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich braucht er inzwischen einen Psychologen. Immer wenn der Satz „Das verstehe ich nicht…….“ auftaucht, fühlt er sich in Erklärungsnot. Er weiß längst genau, wie das ausgeht. Er wird nicht wirklich verstanden, wenn er versucht zu erklären,  warum ein IT Spezialist nicht viel mit PC und Grafikkarten und Spielen am Hut hat. Es gibt da eine Menge Laien, die das anders sehen. Gegen die hat er keine Chance. Er muss sich einfach eine andere Strategie ausdenken. Aber was kann er tun? Einmal PC Spezialist – Immer PC Spezialist.  Der nächste Konflikt ist vorprogrammiert.  Der Coach in ihm kennt einen möglichen Ausweg. „…….ich war mal PC Spezialist,  bis ich keine Lust mehr hatte mich mit diesem Schrott zu beschäftigen………“ Darüber kann er wirklich reden. Er ist sozusagen ein Spezialist in Sachen PC Blues. Ein Heizung&Sanitäter Spezialist hat es einfacher. Der kann sich auf Heizungen spezialisieren. Für das WC sind andere zuständig……….

 

Coach und Choleriker


Das scheint ein untrennbares siamesisches Paar zu sein. Wenn ich 2013 Revue passieren lasse, dann ist die Suche nach dem Worten “Choleriker”, “kann man Choleriker heilen” oder “Coach für Choleriker” auf meiner Bloghitliste ganz oben. Über “Choleriker” kommen die meisten Besucher auf meinen Blog und das veranlasst mich, mein Portfolio als Coach ein wenig anzupassen. Wie wäre es mit: “Sie sind Choleriker? Ihnen kann geholfen werden!” Tatsache ist, dass jeder Choleriker anders tickt. Psychologen wissen, dass jeder Mensch anders ist. Was ist normal und was ist komplex? Ist komplex nicht normal? Haben ruhige und ausgeglichene Menschen sich besser im Griff als extrovertierte Menschen, die ihr Herz auf der Zunge tragen? Extrovertiert ist übrigens vorlkstümlich für extravertiert. LaberLaber 😉 Ich weiß! Aber Sie wissen ja, wie ein guter Blog funktioniert!? Das Ding wird permanent auf Veränderungen gescannt. Kleine Suchmaschinenrobots checken Webseiten nach Veränderungen und indizieren ihre Suchdatenbanken. Jeder, der schon einmal etwas mit Datenbanken zu tun hatte weiß was da passiert. Es schadet übringens nicht, eine Programmiersprache zu beherrschen. Aber ich komme vom Thema ab. Das Thema ist das offensichtlich große Interesse an Cholerikern. Ich bin mir sicher, dass es sogar Leute gibt, die insgeheim bewundern wie Choleriker aus sich herausgehen können. Was heisst – herausgehen – Choleriker springen förmlich aus dem Anzug, wenn sie einen ihrer Anfälle haben. Manche tun das möglicherweise ganz bewusst. Niemand – und das wissen die Cleveren – sollte sich einem Choleriker entgegenstellen. Übrigens haben sich diese extrovertierten Lümmel immer im Griff, wenn eine höhere Führungspersönlichkeit in der Nähe ist. Leader wie der Noch-Microsoft-Boss Steve Balmer zelebrieren so etwas wie den cholerischen Macher. Das kann man auf Leadership-Seminaren lernen. Fragen Sie den Coach Ihrer Wahl. So was können wir auch auf die Beine stellen, wenn es sein muss. Die Veranstaltung läuft allerdings Gefahr, dem betroffenen Personenkreis einen Spiegel vor Augen zu halten und das könnte dann wieder zu einer Spontanheilung führen. Achtung! Ich verspreche hier keine Heilung! Das darf ich nicht! Ein Coach ist ein psychologischer Berater. Er agiert wie ein Psychologe aber er darf nicht heilen! Auf gar keinen Fall! Das ist auch gar nicht meine Intention. Sagen wir mal so: Cholerikern kann geholfen werden! Leider sind es sehr oft die Opfer von extravertierten und unberechenbaren Persönlichkeiten, die sich ein Coaching für den Chef oder den Ehepartner wünschen. Ich kann mir genau vorstellen, was passiert, wenn Sie einen Coaching-Gutschein verschenken. Das ist genau so, wie wenn man eine brennende Lunte an ein Puverfass hält. Das geht auf der Stelle in die Luft! Vergessen Sie es! So was muss man anders verpacken. “Es gibt da so einen Coach, der sich mit Vorliebe mit Klienten unterhält, die sich sehr extrovertiert verhalten. Das musst du mal erlebt haben! Nicht schlecht so ein Coaching!” Zur Not stehe ich auch als Sparringpartner für Choleriker zur Verfügung, solange wir nicht in den Boxring müssen. Aber auch das kann ich einrichten. Ich kenne da ein paar gute Trainer, die auch boxen können…….Wie dem auch sei. Fragen Sie einfach nach. Es gibt für alles eine Lösung. Vielleicht haben Sie ja gerade das Schweizer Taschenmesser gefunden!? Ich bin gespannt! Das könnte interessant werden…..

Coach als Detektiv


Front cover of the dust jacket for the first e...

Front cover of the dust jacket for the first edition of Too Many Clients (1960), a Nero Wolfe novel by Rex Stout (Photo credit: Wikipedia)

Ein Coach kann in verschiedene Rollen schlüpfen. Beliebt sind Rollen wie “Der Coach als Clown”, “Der Coach als Bergführer” oder “Der Coach als Sparringpartner”. Es gibt Kollegen, die gerne den Psychologen oder den väterlichen Freund geben. Jeder Coach spielt eine eigene Rolle. Es stimmt! Coaching ist eine Bühne.
Sowohl der Coach als auch der Coachee sind die Darsteller. Viele Klienten möchten gerne auf Augenhöhe kommunizieren. Das ist besonders wichtig, wenn es sich um hochrangige Unternehmenslenker, Politiker oder hohe Beamte handelt. Es ist nicht ganz einfach den richtigen Coach zu finden. Oft scheint es auf der Hand zu liegen, sich einfach einen Coach zu suchen, der schon mal eine ähnliche Position innehatte. Ich persönlich halte überhaupt nichts von der Theorie, dass nur erfolgreiche Unternehmer erfolgreiche Unternehmer coachen können. Das Gegenteil ist oft der Fall. Wenn sich zwei erfolgreiche Unternehmer treffen, dann passiert alles andere als Coaching. Man klopft sich gegenseitig auf die Schulter und bewegt sich im Kreis. Aber nichts ist unmöglich! Es kann auch wirklich gute Unternehmer geben, die ein guter Coach sind.
Meine Lieblingsrolle ist die des “Coach als Detektiv”. Am Beginn eines Coaching beobachte ich sehr oft, dass Klienten niemals die Wahrheit sagen. “Ich brauche eigentlich kein Coaching, bin gut drauf und habe eigentlich nur das Ziel noch besser zu werden!” Das ist der Beginn einer spannenden Detektivgeschichte. Detektiv Coach wird die Wahrheit herausfinden! Es geht immer um die Probleme hinter den plakativ vorgeschobenen Problemen. Das Herausfinden von Metaproblemen ist eine der spannensten Themen in der angewandten Psychologie. Ein Detektiv oder Ermittler ist immer auch ein Psychologe. Verhöre haben sehr oft eine starke psychologische Seite. “Das Schweigen der Lämmer” oder NCIS lassen grüßen!
Die Idee vom Coach als Detektiv gefällt mir immer besser, je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige. Ich lese plötzlich wieder Krimis von Dashiell Hammet und Rex Stout und sehe mir die Filme der Schwarzen Serie an. Philipp Marlowe und Jake Gittes haben plötzlich eine ganz reale Note für mich! Die Helden meiner Kindheit und Jugend bekommen ihren Glanz wieder und vermutlich werde ich mich demnächst als Obi Wan Kenobi sehen, der ja als Jedi auch so eine Art Coach war. “Möge die Macht mit uns sein!”

EuroGoogle – Eine Vision


EuroNet Made in Europe – Eine Vision

„Alles, was man als Bürger braucht!“ „All you need, as a citizen!“

Freiheit, Sicherheit und Privatsphäre

Ich habe einen Traum! Ich träume von einem Neustart europäischer Informationstechnologie und einer deutlichen Abgrenzung gegenüber den amerikanischen Internetunternehmen. Google, Microsoft, Facebook, Apple, Yahoo und Co haben ein Problem. Es ist der Zugriff der Behörden auf ihre Serverlandschaften. Es wird immer deutlicher, wie besorgt diese Unternehmen sind. Ihr Geschäftsmodell ist in Gefahr. Die Cloud, wie wir sie kennen, wird nicht funktionieren, solange es keine Möglichkeiten gibt, die Daten aller Nutzer neutral zu verarbeiten. Überwachung und insbesondere flächendeckende Überwachung hat ihre Grenzen. In Deutschland wissen wir das besser als andere. Die flächendeckende Überwachung der Stasi hatte das System nicht vor dem Zusammenbruch bewahrt. Informationsüberlauf nützt niemand etwas. Wer alle Daten sammelt und sie am Ende nicht mehr richtig in Verbindung bringen kann, ist ebenso blind wie ein intelligenter Beobachter und Denker, der seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Markus Wolf, der Chef der Auslandsspionage der Staatssicherheit hatte es sogar in einem seiner Bücher beschrieben, dass die Informationen die für ihn wichtig waren oft in den Zeitungen stehen. Ein aufmerksamer und freier Journalismus ist ein wichtiger Aspekt der Freiheit wie wir sie kennen und brauchen. Massenhafte, flächendeckende Kontrolle ist nichts weiter als ein falscher Generalverdacht, der alle Bürger trifft. Menschen möchten frei sein. Sie möchten mehr Wohlstand und sie wollen in Ruhe leben. Wenn eine kleine Gruppe von Menschen andere Pläne hat, so ist auch das die Realität. Aber es ist nur ein Bruchteil der Gesellschaft. Der Aufwand einer allumfassenden Überwachung steht in keinem Verhältnis mit dem Schaden, der dadurch angerichtet wird.
Europa kann etwas dagegen tun. Nur Europa kann das, denn hier werden demokratische Grundwerte noch hoch geschätzt. Ich hoffe das jedenfalls. Vielleicht bin ich ja auch naiv. Aber ich habe eine begründete Hoffnung, dass Freiheit mehr ist, als materieller Wohlstand. Europa kennt die dunkle Seite der Macht. Das Beste aber ist, dass wir es in der Hand haben, offen auf alle unsere Partner zuzugehen und zu sagen: „Freunde! Wir verstehen euch! Aber wir versuchen etwas Anderes! Wir wollen einen offenen und freien Wettbewerb!“

Ein starkes europäisches Datenschutzgesetz würde mit Sicherheit Unternehmer aus den Softwarezentren der ganzen Welt nach Europa locken. Die Klagen der Internetunternehmen zeigen ganz deutlich, dass es ihnen nicht gefällt, was da gerade passiert. Sie fühlen sich geknebelt und bevormundet. In Europa, so scheint es, ist die Situation eine völlig andere. Wenn wir das nutzen, dann wird sich auch die Politik in anderen Ländern sehr schnell wieder verändern.

Stellen wir uns einfach mal vor, was passieren würde, wenn zum Beispiel Google und Facebook ihre Technologie unter europäisches Recht stellen würden. EuroGoogle und EuroBook würden als europäische Unternehmen auf der Grundlage ihrer amerikanischen Schwestern mit einem harten Datenschutz konkurrieren. Das wäre eine Möglichkeit. Ich bin mir sicher, dass diese Unternehmen Milliarden zur Verfügung stellen würden, wenn es sich für sie lohnen würde. es ist nur eine Frage der rechtlichen Grundlagen. Die andere Möglichkeit ist die Nutzung von freier Software wie Linux, Firefox und OpenOffice. So etwas gibt es bereits. Ich arbeite eng mit Unternehmen zusammen, die so etwas erfolgreich tun. Die Mischung aus harten und fairen Datenschutzgesetz in Zusammenhang mit der Förderung von Neuansiedlungen im IT Bereich, kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber dazu brauchen wir hier ein völlig anderes Verständnis für Gründer und erfolgreiche Unternehmer. Was passiert, wenn ein junger Mensch hier plötzlich Milliarden verdienen würde? Wie sicher wäre sein Vermögen? In Europa – da sind sich die Amerikaner sicher – könnte er mit enormen Steuern belastet werden um den Armen zu helfen. Aber was soll’s? Mal ganz ehrlich! Bill Gates macht es vor. Wer viel hat, kann auch viel geben. Warum eigentlich nicht? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Eben lese ich einen interessanten Artikel in CICERO: EuroGoogle ist Schwachsinn! Stimmt! Es ist naiv und nicht sehr realistisch. Aber egal!

Beitrag zur BlogParade 2013 ;-)


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This is icon for social networking website. This is part of Open Icon Library’s webpage icon package. (Photo credit: Wikipedia)

Blogparade 1001 Erfolgsgeheimnisse

Ich nehme an der aktuellen Blogparade auf http://1001erfolgsgeheimnisse.com teil. Und hier ist mein Beitrag:

„Was ist das Ziel meines BLOGS und warum soll mein BLOG erfolgreich sein? Wie will ich das erreichen?“

Ich blogge, weil ich erkannt habe, dass ein weitreichender BLOG besser wahrgenommen wird, als eine statische Webseite auf der das übliche Marketing-BlaBlaBla erscheint.

Ich blogge, weil ich gerne schreibe. Schreiben gehört zu meinem Leben dazu wie Essen und Trinken. Das beginnt mit einem regelmäßig geführten Tagebuch und der schriftlichen Auseinandersetzung mit meinem INNEREN TEAM. Schulz von Thun lässt grüßen. Ich arbeite sehr intensiv mit Coaching-Methoden. Das ist auch das Thema des BLOG MacCoach.WordPress.Com

Ich blogge, weil ich mich gerne mit anderen Menschen austausche. Die Themen sind vielfältig und der BLOG bewahrt mich davor, mich ständig im Kreis zu drehen und immer nur im eigenen Saft zu kochen.

Ich blogge, weil ein Blog die direkte und schnelle Möglichkeit zum Veröffentlichen von Texten aller Art ist.
Ich blogge, weil ich unmittelbar und direkt Feedback bekomme.

Ich blogge, also bin ich.

Aber eigentlich ist es ja völlig verrückt, zu schreiben und zu bloggen. Die Leute könnten ja denken, dass man alles genau so meint, wie man es schreibt. Manche Dinge sind pure Ironie. Und manchmal schreibe ich auch puren Unfug. Einfach so! Darf man das? Na klar! Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern?

Und eines müsst Ihr euch merken: Statische Webseiten haben keine Chance gegen aktive Blogger. Große Unternehmen wissen das und leisten sich einen Blogger. Auch das ist etwas, was ich anbieten kann. Ich blogge gerne auch für Unternehmen, die erkannt haben, dass sich das lohnt. Es gibt bereits ein paar interessante Firmen, die sich das leisten. Gebt mir ein Thema und ich schreibe darüber. Mit einem guten Blog haben Unternehmen bessere Chancen im Internet wahrgenommen zu werden. Für die meisten Webseiten reicht es ja nicht einmal für ein ansprechendes Design, von den grausam langweiligen Texten einmal ganz abgesehen. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten!

Zur Frage, was ich mit meinem Blog erreichen will…..Ich will das tun, was ich am besten kann. Andere Perspektiven entwickeln, neue Möglichkeiten eröffnen und interessante Leute kennenlernen. Am besten Unternehmer, die wissen dass sie nicht alles alleine machen können. Das ist ein Thema für sich. Ich denke, dass zu viele Unternehmer und Manager nicht erkannt haben, was ihre Aufgabe ist. Es geht doch darum Menschen und Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner zu begeistern und mitzunehmen. Das ist schwieriger als man denkt und es ist leichter als viele glauben. Ein Widerspruch!? Yes!

Für weitergehende, zweckdienliche Informationen, fragen Sie einfach Ihren Coach oder Berater! Und den finden Sie vielleicht über einen gut besuchten BLOG im INTERNET……

Webseitenmarketing


Flag of UNICEF

Flag of UNICEF (Photo credit: Wikipedia)

NEUER BULLSHIT-Test
Was halten Sie von diesem Text? Schreiben Sie einfach einen Kommentar! Für wertvolle Hinweise bin ich jederzeit offen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben bereits miteinander telefoniert. Ich wende mich nochmals persönlich an Sie, weil mir Ihre Webseiten aufgefallen sind. Wir sind ein Unternehmen, das sich auf die Optimierung von geschäftlichen Webseiten spezialisiert hat. Wir optimieren Ihre Internetseiten so, dass Ihre Kunden garantiert auf Sie aufmerksam werden. Wir sorgen mit einer intelligenten Gestaltung dafür, dass Ihre Kunden sich angesprochen fühlen und Ihre Produkte und Dienstleistungen denen Ihrer Mitbewerber vorziehen werden. Wenn Sie im Augenblick nicht erkennen, dass ein perfekter Internetauftritt wichtig für Sie ist, denken Sie bitte daran, das es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Der erste Eindruck ist entscheidend. Wir kennen heute keine Branche mehr bei der nicht zuerst die Webseite eines Unternehmens aufgesucht wird, bevor es zu einem persönlichen Kontakt kommt. Wir bieten Ihnen nicht nur eine einfache Neugestaltung Ihrer Webseiten an. Die ODERMEDIA GmbH arbeitet vollkommen anders als vergleichbare Unternehmen. Unsere Marketingspezialisten erarbeiten zuerst ein spezielles Konzept für Ihr Unternehmen. Dann gestalten unsere Designer ein individuelles Design. Sie werden überrascht sein, denn das entstehende Design wird wahrscheinlich ganz anders aussehen, als Sie es sich vorstellen. Aber genau das ist das Geheimnis guter Webseiten. Wenn Sie mit dem Designvorschlag einverstanden sind, setzen unsere Programmierer das Konzept unverzüglich um und stellen Ihnen ein professionelles Redaktionssystem zur Verfügung. Sie arbeiten dann mit der selben Software wie Volkswagen und UNICEF. Änderungen und Erweiterungen Ihrer Webseite können Ihre Mitarbeiter in Zukunft sehr leicht selbst vornehmen. Das ist so einfach wie eine eMail zu schreiben. Natürlich stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich zur Verfügung. Die Kosten für eine speziell angepasste Webseite und der komplette Prozess bis zum Relaunch werden Sie positiv überraschen. Rechnen Sie mit Kosten zwischen 900,- und 1900,- EURO. Das bedeutet sehr viel Leistung für sehr wenig Geld. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot!

Ihr Text: 2173 Zeichen, 304 Wörter

Bullshit-Index :0.29

Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.

 

Offene Worte über Coaching


Es gibt viele Ansichten über Coaching. Wer ist ein Coach und was tut er? Zuerst einmal eine wichtige Feststellung. Ein Coach ist ein ganz besonderer Mensch, der gut ist in allem was er tut. Ein Coach ist ein Coach. Ich bin mir sicher, dass Sie das sofort erkennen werden, wenn Sie einem begegnen. Wenn Sie den Eindruck haben es mit einem Schwätzer zu tun zu haben, dann haben Sie es mit Sicherheit nicht mit einem Coach zu tun, der mit Ihnen arbeiten kann.
Es ist eine kindliche Vorstellung, man müsse nur ein paar tausend Euro in die Hand nehmen, eine Coachingausbildung absolvieren und könne dann in diesem wunderbaren neuen Beruf sehr viel Geld verdienen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt heute nur sehr wenige Menschen, die als Coach ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Weiterbildungsakademien sind natürlich ganz anderer Ansicht, denn sie verdienen gutes Geld mit der Ausbildung von Menschen, die gerne als Coach arbeiten wollen. Aber fragen Sie sich selbst, ob Sie auch nur 60 Euro pro Stunde für ein Coaching ausgeben würden oder ob Ihr Unternehmen bereit wäre 200,- Euro für einen professionellen Coach auszugeben. Das sind Hausnummern, die nur ein wenig Farbe in die Diskussion bringen sollen. 60 Euro pro Stunde wäre das absolute Miniumum für einen Coach. Aber fragen Sie sich, was Sie dafür erwarten würden? Was könnten Sie mit 60 Euro alles anfangen? Sie könnten sich einen Restaurantbesuch leisten oder ein Konzert besuchen. Für 60 Euro können Sie mehrfach ins Kino gehen oder was immer Sie sich gerade vorstellen. Stellen Sie sich die Situation vor, wenn Sie zu Ihrem Chef gehen und ihn bitten für Sie ein Coaching abzusegnen. „Das kostet nur 200,- EURO pro Stunde und ich brauche nur ungefähr 10-12 Stunden!“ Ich sehe den Chef rot anlaufen. Oder aber er wirft Sie auf der Stelle raus. „Coaching?! Was soll das bringen? Was kommt dabei heraus?“ Wenn Sie jetzt immer noch über den Wert einer Coachingausbildung nachdenken, versuchen Sie nur eine Handvoll potentieller Kunden zu finden, die Geld für ein professionelles Coachig ausgeben würden. Viel Glück dabei!
Ich habe jetzt viel über Geld geredet, aber denken Sie einfach mal darüber nach, was Sie Ihren Klienten versprechen würden, wenn Sie als professioneller Coach arbeiten würden.
STOP! Denkfehler! Sie dürfen Ihren Klienten überhaupt nichts versprechen. Im Gegenteil! Coaching heilt keine Krankheiten und verhindert keine Schmerzen. Coaching ist zunächst ein Selbstfindungsprozess für den Klienten. Zugegeben, mit einem professionellen Coach geht dieser Prozess sehr viel schneller, als wenn man es selbst manchen würde. Aber nur, wenn man bereit dazu ist den Coach voll und ganz zu akzeptieren. Der Coach muss zu einem passen. Ein Coach muss immer auf einem höheren Level sein, als seine Klienten. Niemand akzeptiert einen Berater oder Begleiter, der einem nicht das Wasser reichen kann. Jeder vernünftige Mensch sucht sich Menschen, die in der Lage sind ihn weiterzubringen. Ein Coach kann auch ein Mentor sein, wenn er die Potentiale seines Klienten hoch genug einschätzt. Aber das ist dann kein Coaching mehr.
Also, was soll und was bringt Coaching? Warum sollte man überhaupt mit einem Coach zusammenarbeiten? Das ist die entscheidende Frage, die sich auch jeder professionell arbeitende Coach stellen muss. „Was wollen meine Kunden, meine Klienten von mir? Was versprechen Sie sich von einer Zusammenarbeit mit mir? Glauben Sie überhaupt daran, dass Coaching Sie voranbringt?“
Um diese Fragen zu beantworten, muss der Coachee, der Klient, bereits eine Menge über psychologische Beratung und speziell über Coaching wissen.
Womit wir beim Coachingprozess wären. Der Anfang von allem ist Vertrauen. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Potentiale. Selbstvertrauen und Vertrauen in den Coach. Die Persönlichkeit des Coaches ist grundlegend für einen erfolgreichen Prozess.

Das Bessere ist der Feind des Guten


Das Bessere ist der Feind des Guten – Voltaire

Irgendwas war schief gelaufen in seinem Leben. Er kam sich vor wie der Mann der aus dem 30ten Stockwerk eines Hauses gesprungen war. Als er am 10ten Stock angekommen war, fragte ihn jemand besorgt: „Wie geht es dir?“ „Bis jetzt ging alles gut! Danke!“ Der Aufschlag stand kurz bevor. Alles kam ihm wie Zeitlupe vor. Eine Rettung war unwahrscheinlich. Sein ganzes Leben kam ihm vor wie das Leben eines Fremden. Er hatte so vieles getan und irgendwie schien alles nicht ganz richtig gewesen zu sein. Wenn er gleich aufschlug, war es sowieso vorbei. Was hatte er eigentlich geschafft? Wer oder was hatte ihn daran gehindert das Leben zu führen von dem er schon immer geträumt hatte? Er war ein typischer Überflieger. So richtig schwer fiel ihm nichts. Alles was er anfing gelang ihm. Er hatte viele Talente. Aber das Einzige, was er immer werden wollte war Schriftsteller. Es war ihm klar, dass er kein Schriftsteller werden würde. Niemand ermutigte ihn dazu. Er war kein Hemingway. Also machte er das, was naheliegend war. Er lernte einen ordentlichen Beruf und er studierte. Er fand problemlos einen tollen Job und er machte eine Karriere als Manager in einem kleinen Unternehmen. Er heiratete und wurde zweimal Vater, wie es sich gehörte. Sie bauten ein Haus und reisten um die Welt und eigentlich hätte er glücklich sein sollen. Aber irgendetwas stimmte nicht. Er merkte wie ihm die Zeit davon lief. Er fühlte sich immer mehr wie der Typ, der am Ende feststellen musste, dass er gescheitert war. Er musste grinsen, als dieses Wort durch seinen Kopf schoss. „gescheit – gescheiter – gescheitert!“, sprach er laut vor sich hin und die Worte wurden vor seinem inneren Auge sichtbar. Er hatte so viele Worte in seinen Computer getippt, dass er es förmlich sehen konnte, wie Wortpaare vor seinen Augen entstanden und sinnvolle Sätze bildeten. Wörter schwebten vor seinem inneren Auge und fügten sich tanzend zusammen. Er war längst ein Schriftsteller. Allerdings war man erst ein richtiger Schriftsteller, wenn man Geld damit verdiente. Es war der falsche Ort und die falsche Zeit. Irgendwie war er immer zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Seine Zeit war nie gekommen. Er war immer kurz davor es greifen zu können und dann stand er wieder vor dem Nichts. Irgendwie hatte er es nie geschafft, das richtige Leben zu leben. Er hätte Arzt werden sollen oder Journalist. Er war Ingenieur und Programmierer gewesen, ein IT-Manager im falschen Unternehmen. Das unerträgliche Mittelmaß hatte ihn fast erdrückt. Karriere hatten andere gemacht. Andere, die weit weniger drauf hatten als er. Aber auf derartige Karrieren konnte er locker verzichten. Was war das schon? Er hatte es nie geschafft sich aus diesem lähmenden, zähen Mittelmaß zu befreien. Er war nicht irgendwer. Mark Messerschmitt – Omen es Nomen. Er hatte einen berühmten Namen und jeder glaubte, dass er zum Ingenieur geboren war. Er selbst hatte es lange geglaubt. Er hatte die klassische Karriere eines Technikers gemacht. Er war gut in allem gewesen was er anpackte. Er hatte ein gutes Händchen für technologische Entwicklungen und er erkannte immer sehr schnell, worauf es ankam. Und doch er hatte nicht das erreicht, was er hätte erreichen können. „Das Bessere ist der Feind des Guten!“, hatte sein alter Chef oft zitiert. Von wem stammte der Satz? Google gab bestimmt die richtige Antwort. Er fand es auf Anhieb: „Das Bessere ist der Feind des Guten“ (Voltaire) HEUREKA! Er hatte eine Idee! Er würde Menschen helfen, den richtigen Weg zu finden und konsequent zu verfolgen. Die Grundlagen hierfür hatte er längst gelegt. Er hatte sich eine Ausbildung als Life Coach geleistet und fühlte, dass in diesem Beruf alles drinsteckte, was wichtig war. Er war sich sicher, dass er seine Berufung gefunden hatte. Andere waren wesentlich unbegabter als er. Und er hatte einen entscheidenden Vorteil. Er hatte Lebenserfahrung und wusste, wie es sich anfühlte auf dem falschen Gleis zu fahren. Er hatte noch einen Vorteil. Er war Realist. Er würde niemals ohne einen Fallschirm von einem Hochhaus springen. Gerade noch rechtzeitig zog er die Reißleine und landete sicher auf dem Platz vor dem Hochhaus. Er packte in aller Ruhe seinen Schirm ein und verschwand dann in der Tiefgarage. Dieses Erlebnis würde er in einem Managerseminar schildern. Das war eine wirklich starke Story! „Das Beste, meine Herren, ist der Feind des Guten!“ Er würde ihnen den Wert von richtigen Zielen deutlich machen und einige seiner Studenten würden rechtzeitig einen anderen Weg wählen. Das war seine Berufung! Mark Messerschmitt war längst auf dem richtigen Weg. Im Grunde hatte er alles richtig gemacht.

Das Ende der Cloud


Blauer Himmel: Das Ende der Cloud ist da!

Clouds Roll In (Pano)

Clouds Roll In (Pano) (Photo credit: realworldracingphotog)

Alle reden über Cloud-Computing, wir nicht mehr. Ein warmer Regen hat sich über das Land ergossen und alle Wolken aufgelöst. Es ist Frühling und die Sonne scheint aus einem wolkenlosen, blauen Himmel. Ich versuche das Wort das mit „C“ beginnt nicht mehr so oft in den Mund zu nehmen. Ich meine nicht „Computer“! Reden wir über Zusammenarbeit, weltweit verfügbare Netzwerke und nahtlose Geschäftsprozesse. Sprechen wir über Sicherheit unserer Daten und rapide sinkende Kosten in der IT. Kaum ein Unternehmer will etwas für IT bezahlen. Es ist völlig unsexy und kostet ein Vermögen. IT ist ein Faß ohne Boden.
Was haben wir nicht schon für moderne EDV-Systeme, PC, Notebooks und TK-Anlagen ausgegeben! Allerdings haben wir auch jede Menge Mitarbeiter mit EDV freigesetzt. Nun ist es soweit. Die IT-Revolution frisst ihre Kinder. Den IT-Manager wird es in Zukunft in KMUs nicht mehr geben. Die BWLer sind auf dem Vormarsch. Es geht tatsächlich immer mehr um reibungslose Geschäftsprozesse und die möglichst exakte Beschreibung dieser Prozesse in Form von Diagrammen und UML. Es wird in Zukunft immer mehr um Service Level Agreements gehen um den Schutz von Daten. Es geht um Versicherungen und um Haftungsbedingungen. Serviceanbieter in der IT sind Paketanbieter. Wir kaufen in Zukunft keine Autos mehr, sondern eine Mobilitätsgarantie, gekoppelt mit einem Rundumsorglos-Sicherheitspaket. Wir fahren mit dem Auto oder einem Shuttle zum Flughafen oder Bahnhof und werden am Ziel unserer Reise wieder von einem Verkehrssystem erwartet, das uns zu unserem Ziel bringt. Man kann es nennen wie man will. Das ist die Zukunft. Das hat überhaupt nichts mit Wolken zu tun, sondern mit Netzwerken und dem sicheren Zugriff von überallher. Access ist das neue Zauberwort. Es geht nicht um den Besitz von Hardware – Autos oder Rechenzentren. Es geht zunehmend um den Zugriff und die Auswertung von Informationen. Vergessen Sie Buzzwords wie Cloud. Es geht ganz einfach um signifikante Verbesserungen von IT-Dienstleistungen, Kostensenkung und Sicherheit. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als eine Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Das Ende der Cloud als MarketingBuzzword ist nicht mehr und nicht weniger als eine weitere Revolution im Rechenzentrum. Egal wo das Rechenzentrum steht und wie groß es ist, es befindet sich immer direkt im Internet. Alles Andere macht keinen Sinn. Und wenn das DataCenter schon als Knoten im Internet funktioniert, dann ist es keine aufregende Entscheidung mehr es vollständig einem professionellen Anbieter zu überlassen, die notwendigen Prozesse zu sichern und zu automatisieren. Das spart sehr viel Geld und Zeit. Die internen IT Mitarbeiter können sich ab sofort auf die wichtigen Aktivitäten konzentrieren, der Optimierung von Geschäftsprozessen.

7 Gründe für eine schlecht gemachte Webseite


Jedes Unternehmen braucht einen professionell gemachten Internetauftritt. Alle, die meinen so etwas nicht zu benötigen, brauchen gar nicht weiterlesen. Sie werden nichts Neues erfahren, denn sie wissen bereits alles.
Webseiten sind eine reine Geschmacksfrage, denken viele und sagen das auch. Wie sieht eine schlecht gemachte Webseite eigentlich aus? Woran erkenne ich sie? Zugegeben, es gibt auch Internetauftritte, die mich erst auf den zweiten Blick überzeugt haben. Das sind nicht die schlechtesten! Aber wenn der zweite Blick eine Enttäuschung ist, bringt auch eine Startseite im hässlichen Grunge-Look nicht viel. Ich mag zurückhaltende, schlichte Eleganz. Seiten die blitzen und blinken und meine Augen mit wundersamen Farbkombinationen überfallen, sind nicht unbedingt meine Favoriten. Wie gesagt, Geschmacksache. Bevor ich mit einem Unternehmen in Kontakt trete, sehe ich mir die Webseite an.

Zeige mir deine Webseite und ich sage Dir, wer Du bist!

Unternehmen, die keine eigene Webseite betreiben, sind irgendwie verdächtig. Eine Firma ohne eigene Webseite? Das geht doch eigentlich gar nicht. Irgendetwas haben die doch zu verbergen. Oder? Jedes neue Unternehmen hat einen Businessplan, ein Logo, ein Corporate Design und einen aussagefähigen Internetauftritt. Der muss aber auch gut gemacht sein. Schlimmer als keine Webseite sind nur Unternehmen mit einem ungepflegten Auftritt ohne jedes Design. Geschmacklos und ohne Stil, unaufgeräumt, wenig Vertrauen erweckend. Wer kauft schon ein Auto von einem ungepflegten Verkäufer,  mit einem ungebügeltem Hemd und einer geschmacklosen Krawatte, der zudem noch aus dem Mund riecht? Ich nicht! Autoverkäufer sollten gut und stilsicher gekleidet sein, genau wie Banker und Berater. Unternehmen sollten sich einen Internetauftritt leisten, der klar zeigt, was das Unternehmen ist und wohin es will. Wir wollen wissen, wer dahinter steckt und wie das Angebot für die entsprechenden Zielgruppen aussieht. Es gibt eigentlich keinen Grund eine schlecht gemachte Internetseite zu betreiben, außer, man hat gute Gründe dafür. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einfach so, ohne sich etwas dabei zu denken, eine Businesswebseite ins Netz stellt. Irgendwer wird sich schon etwas dabei gedacht haben…….

Grund Nr.1 – Kein Geld

Ich brauche so einen Schnickschnack sowieso nicht, weil meine Firma so schlecht läuft, dass ich mir nicht einmal einen vernünftigen Internetauftritt leisten kann. Tipp: Beim Provider abmelden und bis zu 100! EURO im Jahr sparen.

Grund Nr.2 – Kundenabschreckung

Ich habe volle Auftragsbücher und ich lege keinen Wert auf noch mehr neue Kunden und Interessenten. Die werden ihr blaues Wunder erleben, wenn sie mal auf meiner Webseite vorbeischauen! Tipp: Zeigen Sie Ihren Kunden den Stinkefinger! Trauen Sie sich! Ein Foto auf der Startseite genügt! Und vergessen Sie nicht diabolisch zu grinsen! Jack Nicholson hat uns das vorgemacht, wie das geht. Das spricht sich herum!

Grund Nr.3 – Selbst ist der Mann

Ich mache das selber und lasse mich nicht beraten. Ein naher Verwandter gestaltet die Seiten und das kostet mich keinen Cent! Schließlich sind wir ein Volk von Heimwerkern! Bob der Baumeister macht es uns vor: „Can we fix it? YES! WE CAN!“ Tipp: erklären Sie das Ihren Kunden. Am besten Sie hinterlassen einen Vermerk im Impressum: “Ich habe zwar keine Ahnung von Design, aber ich mache alles selbst!” Es gibt immer was zu tun! Weitermachen!

Grund Nr.4 – Ignoranz

Sie haben Recht! Ignorieren Sie den Vertriebskanal der Zukunft. “Mit einer Webseite hat schließlich noch niemand Geld verdient!” Tipp: Glauben Sie weiter daran und wundern sich nicht, wenn man Sie nicht ernst nimmt.

Grund Nr.5 – Meine Kunden haben kein Internet

Vollkommen richtig! Die Kunden, die bei Ihnen kaufen, haben kein Internet. Das ist kein Thema. Die haben auch schon vor 30 Jahren bei Ihnen gekauft. Und da Sie Ihr Geschäft sowieso nicht mehr steigern wollen, brauchen Sie sich auch keine Gedanken um neue Zielgruppen zu machen. Tipp: Bedanken Sie sich bei Ihren treuen Kunden, die ohne dieses furchtbare Internet auskommen. Verteilen Sie einen Flyer mit einem Bildschirmfoto ihrer Webseite! Dann wird sofort klar: Internet? Wie furchtbar! Sieht ja schlimm aus!

Grund Nr.6 – Anders sein

Das sind die Punks unter den Webseiten. NO FUTURE! All mein Respekt gilt dem Mut zum Besonderen! Das hat nicht jeder und jeder der diese Seiten besucht, wird sich an sie erinnern. Das hat doch was! es kommt ganz auf die Zielgruppe an. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein ganz besonderes Publikum angesprochen werden soll. Wer weiß? Vielleicht ist gerade das ein Erfolgsrezept. Tipp: Nichts anfassen! Alles soll so bleiben wie es ist.

Grund Nr.7 – Ahnungslosigkeit

Das ist ein rührender Grund. Vielleicht soll das Mitleid der Kunden angesprochen werden. Wer so eine Webseite betreibt, der braucht Hilfe! Tipp: Ein Spendenaufruf könnte Ihnen bares Geld in die Kasse spülen.

Was auch immer der Grund für eine schlecht gemachte Webseite ist. es ist alles reine Geschmackssache. Es gibt ja auch hässliche Autos und auf jeden Topf passt ein Deckel.

Jeder hat genau die Webseite, die zu ihm passt.

Es passiert jeden Tag: “Guten Tag! Ich rufe Sie an, weil mir Ihre Webseite aufgefallen ist!” – kurze Pause, Schweigen “Ich könnte mir vorstellen, dass wir Ihnen dabei helfen können Ihre Webseiten zu optimieren!” – “Das glaube ich nicht!” Aufgelegt. Es gibt zu viele Ungläubige in diesem säkularisierten Land……

English: Jack Nicholson signing autographs at ...

English: Jack Nicholson signing autographs at a ceremony for Dennis Hopper to receive a star on the Hollywood Walk of Fame. (Photo credit: Wikipedia)

Augen auf beim Berufswechsel


Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-...

Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-Möseln, Besprechung mit MTS-Vertreter (Photo credit: Wikipedia)

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selb...

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selbsttest mit vijusto (Photo credit: michael_reuter)

Vielleicht tragen Sie sich schon lange mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln. Sie sind nicht alleine. Laut einer Umfrage auf die ich hier nicht näher eingehen will, weil ich die Quelle nicht nennen mag, plant ungefähr ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland den Job zu wechseln. Viele planen den Umstieg in eine andere Branche oder einen kompletten Neuanfang. Wenn Sie gerne Unternehmensberater, Coach, Versicherungsverkäufer, Immobilienmakler, Gebrauchtwagenverkäufer oder Strukturverkäufer für Kochtöpfe, Sportgeräte oder Nahrungsergänzungsmittel werden wollen, sollten Sie sich noch einmal genau informieren, ob das wirklich so lukrativ ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie sind möglicherweise ein sehr guter Handwerker und Techniker oder ein hervorragender Verwaltungsangestellter. Ob Sie ein guter Verkäufer sind, können Sie leicht herausfinden. Suchen Sie sich ein Produkt, dass Sie verkaufen möchten und dann kann es auch schon losgehen. Wenn Sie Beratungsleistungen anbieten möchten, genügt ein Ingenieursdiplom um ein Honorar zu berechnen. Der einzige Hinderungsgrund ist wahrscheinlich Ihr momentaner Arbeitgeber, der es überhaupt nicht gerne sieht, wenn seine Angestellten einem Zweitjob nachgehen. Reden Sie mit ihm. Wenn das nicht geht, dann müssen Sie vermutlich sowieso um Ihren Job bangen. Auch dann ist es nicht die schlechteste Idee über einen Wechsel nachzudenken. Natürlich müssen Sie mit dem Finanzamt sprechen und Ihre Gewinne versteuern. Aber so schnell geht das alles nicht. Glauben Sie mir! Versuchen Sie sich einfach in der Nahrungsergänzungsmittel-Branche. Glaubt man den einschlägigen Prognosen, so wird jeder vernünftige Mensch in den kommenden Jahren mehrere hundert Euro pro Monat für Nahrungsmittelergänzungen ausgeben. Überlegen Sie sich mal, was das für ein gigantischer Markt ist! Am besten Sie schauen sich mal ganz unverbindlich im Netz um und lassen sich ein wenig von den Protagonisten dieser TopIndustrie beraten. Sie werden sich wundern, was sich da für Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Sie müssen nichts tun, außer loslegen und ein paar Leute finden, die das genau so gut finden wie Sie. Und die suchen sich weitere Kunden, die dann wieder welche finden, die bereit sind die wertvollen Produkte zu kaufen und zu verkaufen….Ruckzuck, können Sie sich zurücklehnen und brauchen nichts mehr zu tun! Wunderbar! Das Ganze läuft dann unter der Überschrift: Passives Grundeinkommen. Klingt gut! Und ist es auch, wenn es denn einmal funktioniert.

Der absolute Hammer ist eine Plastikkarte die bald jeder auf der Welt haben wird, wenn man dem Anbieter Glauben schenkt. Stichwort: „CashBack! Kaufen Sie sich reich!“ Stellen Sie sich vor, dass Sie für jeden Einkauf den Sie tätigen automatisch Rabatte auf das Konto Ihrer Wahl überwiesen bekommen! Ist das nicht wundervoll? Und das Beste ist, dass Sie allen Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten ebenfalls so eine Wunderkarte schenken können. Wenn die dann etwas kaufen, dann bekommen auch Sie wieder eine gewisse Summe auf Ihr Konto überwiesen. Es ist ein wundervolles Schneeballsystem ohne jede Nebenwirkung! Am Ende sind natürlich alle glücklich und zufrieden. Es ist ein wundervolles Märchen! Sie wollen wissen, wo der Haken ist? Es gibt keinen! Nun, vielleicht gibt es ein gewisses Risiko bei den unternehmerisch denkenden Menschen, die von der Gier gepackt werden. Wer nämlich so richtig mitverdienen will, der kann das ohne Weiteres tun. Er kann nämlich Unternehmer werden und investieren. Klingt doch gut – oder? Ich habe vor etwa zwei Jahren das unglaubliche Angebot erhalten “einzusteigen”. je früher, desto besser! Leider verließ mich meine Investitionsfreude sehr schnell, als mir klar wurde, dass ich vielleicht mein Geld verlieren könnte, wenn ich da mitmachen würde. Ein guter Freund riet mir davon ab da mitzumachen. “Danke Freund!” Ich beobachte sie Angelegenheit weiter und stelle fest, dass es diese Karte offenbar immer noch nicht gibt. oder ich habe etwas verpasst, denn als Interessent hätte ich bei jeder seriösen Firma gleich eine eigene Einkaufskarte, CashBack natürlich! bekommen und die Karten für meine vielen Freunde und Bekannten….Meine Begeisterung legt sich regelmäßig immer dann, wenn versprochen wird, dass es “wirklich jeder machen kann!” Ich bitte Sie! Wenn jeder es machen könnte, dann macht es doch keinen Spaß! Oder? Wenn es wirklich jeder könnte, dann würde es auch jeder machen.

Aber auch hier gilt der alte Börsenspruch, dass man anders handeln soll als die Masse. “Wenn alle kaufen, dann verkaufe!”, sagte einmal ein bekannter Börsenguru. Allerdings ist Börse ein guter Tipp für Leute, die eigentlich keine Ahnung von irgendetwas haben. Sie können nach Herzenslust aus dem Bauch heraus agieren und zocken, was das Zeug hält. Am Ende könnten sie richtig viel Geld machen. Börse funktioniert nicht nach logischen Gesetzen. Wirtschaft allerdings auch nicht immer. Wie dem auch sei! “Dem Mutigen gehört die Welt!” und “Sie dürfen nicht zu klug sein, um so etwas machen zu können!” Denn wer sich zu viele Gedanken darüber macht, was alles schief gehen kann, hat den Kopf nicht frei für wirklich mutige Entscheidungen und entsprechendes Einkommen. Es winken unglaublich unverschämte Gewinne. Nur Feiglinge greifen da nicht zu.

Überlegen Sie es sich! Die Welt liegt zu unseren Füßen! Das Geld liegt auf der Straße und wir alle müssen es nur aufheben! Ist das nicht wundervoll? Wie sagte doch dieser General zu Robert Redford: Major Julian Cook, der mit seinen Männern die Brücke von Arnheim erobern sollte?

“Sie müssen mutig sein, um es zu tun! Sie müssen tapfer sein, um es zu tun! Sie müssen hart sein, um es zu tun! Und sie müssen dumm genug sein, um es zu tun!”

„Hinter jedem großen Vermögen steckt ein Verbrechen“


Hinter jedem großen Vermögen……..Übrigens landete Al Capone wegen Steuerhinterziehung in Alcatraz. Ein Blick in seine Biografie lohnt sich – nicht zuletzt wegen den bestechenden Parallelen zu aktuellen Ereignissen und Personen…. http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Capone

Das Zitat stammt übrigens nicht von Lucky Luciano. Der hat vielleicht Balzac gelesen und ist verbrecherisch mit der Quellenangabe umgegangen… 😉

„Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen.“ Honoré de Balzac (1799 – 1850), französischer Philosoph und Romanautor

BlaBlaMeter Hit der Woche! Bullshit vom Feinsten!


(Zitat: IBM-Webseite http://www-01.ibm.com/software/de/info/rte/csm/smbr/sm-post.html)

„Viele Unternehmen haben damit zu kämpfen, exponentiell wachsende Datenmengen unter Kontrolle zu halten. Die meisten Unternehmen verfügen einfach nicht über die nötigen Ressourcen für das Management dieser Daten. Und schnelle Lösungen wie der Zukauf von mehr Speicherkapazität sind nicht mehr zielführend. Wenn nun noch berücksichtigt wird, dass mehr Daten auch längere Sicherungs- und Wiederherstellungszeiten bedeuten, ist eine Lösung nicht einfach zu finden. Doch zum Glück gibt es IBM.
Hier kann eine IBM Lösung für Speichermanagement, Sicherung und Wiederherstellung wie Tivoli Storage Manager (TSM) von Vorteil sein. Diese Produktfamilie bietet Unternehmen folgende Möglichkeiten:
Effizientes Management und Verlangsamung des Speicherwachstums durch Datendeduplizierung, Komprimierung, Speicherplatzmanagement und Archivierung
Besseres Management von bestehendem Speicher durch die Ermittlung nicht mehr benötigter Daten
Verbesserung der IT-Service-Levels durch erweiterte Anwendungsverfügbarkeit
Einheitlicheres Konzept für das Datenmanagement, um den Datenverlust zu verringern sowie die Kapital- und Betriebskosten zu senken
Viele IBM Kunden profitieren bereits von der Implementierung einer TSM-Lösung. So konnte beispielsweise die chinesische CITC Bank die Systemantwortzeit von einer Minute auf 40 Sekunden reduzieren und die Transaktionen um 80 Prozent steigern. Sehen Sie selbst, was IBM Software für Ihr Business tun kann.
Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Projekte mit den Null-Prozent-Finanzierungsoptionen von IBM zu finanzieren.“

Bullshit-Index :0.94
Es stinkt gewaltig nach heißer Luft! Auch wenn Sie PR-Profi, Politiker, Unternehmensberater oder Universitätsprofessor sind – beim Eindruck schinden sollten Sie Ihre Aussage nicht vergessen
.

http://www.blablameter.de

Es ist gar nicht so einfach den Bullshit-Index zu senken. Hier ein Vorschlag:

Viele Unternehmen kämpfen mit dem Problem ständig wachsender Datenmengen. In der Vergangenheit wurde einfach immer mehr Speicherkapazität dazugekauft. Dadurch wurde das Problem nur aufgeschoben. Es immer schwieriger, die Datenflut in den Griff zu bekommen. IBM hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und bietet geeignete Lösungen an.

Bullshit-Index :0.31

Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heißer Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen.
Fazit: Bei PR-Texten ist es fast unmöglich den Bullshit-Index unter 0.3 zu senken. Das ist vermutlich auch gar nicht notwendig. Werte unter 0.4 sind völlig in Ordnung.

BERater


English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmun...

English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee and Hartmut Mehdorn officially open the Munich-Nuremberg high-speed track at Munich’s main railway station, just before they depart on the ICE 3 train in the background. Deutsch: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee und Hartmut Mehdorn eröffnen am Münchner Hauptbahnhof die Schnellfahrstrecke München—Nürnberg, bevor sie mit einem ICE-3-Sonderzug (im Hintergrund) die Strecke befahren. (Photo credit: Wikipedia)

Ein Coaching-BLOG. Ich weiß nicht was das jetzt nun direkt mit Coaching zu tun hat, aber irgendwie sind wir doch alle ein wenig Coach. Oder? Ich bin schon froh, wenn ich mal über 10 Besucher und 20 Impressionen komme. (Aktuell sind es schon 80-100 ;-)) Meistens sind es die Überschriften, die zum Lesen überreden. Ich habe einen ganz eigenen Stil entwickelt und versuche fast jeden Tag etwas zu veröffentlichen. Thema Coaching.

„Ich coache Hartmut Mehdorn!“ Das wäre ein Reißer! Aber vermutlich würde ich Probleme mit Hartmut bekommen. Der Mann ist sein eigener Coach. Im Grunde macht er ja alles wie geplant. Nach einem Jahr Stillstand holt der den Architekten Gerkan wieder ins Boot, statt sich mit ihm herumzustreiten und nun kann es endlich wieder weiter gehen. Ich habe das nie verstanden, warum man damals das komplette Team feuerte ohne einen Plan-B in der Tasche zu haben. Dieses Jahr Stillstand geht auf das Konto der Politik. Da können sich die Drei einen großen Kringel drum machen. The Tree Kings, sozusagen: Platzek, Wowereit und Ramsauer. Mann oh Mann! Natürlich coache ich weder Mehdorn, noch einen dieser Politiker. Die wären gut beraten, wenn sie sich einen Coach suchen würden. Aber Politiker sind vermutlich nicht coachbar. Dann müssten sie ja tatsächlich selbst nachdenken und ihr Tun und Denken reflektieren. Ein Coach kann nur aktiv zuhören und das aus den Leuten rausholen, was schon irgendwie da ist. Und spätestens jetzt kommt die Frage hoch: Ist da was? BEAM Me Up Scotty! (there is no intelligent life on earth….) Scherz beiseite!


Aber dieser Mehdorn! Hut ab! Der stellt das gar nicht so schlecht an. Hätte ich gar nicht gedacht! Ich nehme mal an, dass Tegel tatsächlich offen bleiben kann. Das ist nicht in Stein gemeisselt. Berlin kann sich durchaus zwei Airports leisten, auch wenn die Planfeststellungsverfahren oder wie das heisst auf den einen Superflughafen basieren. Von Superflughafen sind wir noch weit entfernt. Und wenn die Flugzahlen weiter so steigen, dann ist BER sowieso zu klein, wenn er an den Start geht. Und dann ist da ja noch der alte Flugplatz Sperenberg. “Wenn Sie am Berliner Hauptbahnhof in den Trans….Shuttlezug einsteigen und dort einchecken, dann mit 400 km/h zum Flugplatz fahren, dann sind sie in 16 Minuten am Drehkreuz BER-II!” Edmund Stoiber hat das damals gut erkannt! Ein Klassiker der Redekunst! So machen wir das! 🙂 Alternativ kann auch am BER in Schönefeld eingecheckt werden und dann geht es mit einer Rohrpostbahn auf Stelzen direkt zur Startbahn……irgendwo in der Brandenburger Pampa. Und ringsherum kreisen die Flaeming-Skater ihre Runden. Wahnsinn!

Von Mehdorn lernen heißt siegen lernen! Das kann ich schon mal ohne Angst vor einer Falschaussage so sagen. Darf ich eine Prognose wagen? Der BER geht im Herbst 2014 in Betrieb und das haben wir dann wirklich Mehdorn zu verdanken. Ich darf gar nicht dran denken, wenn der dann wirklich in den Ruhestand tritt und ein Buch veröffentlicht: HARTMUT MEHDORN: DIE WAHRHEIT! Das wird ein Bestseller! Ein Managementhandbuch von Format, ein Klassiker für alle unbeliebten Chefs! Unterschrift: „Unbeliebt aber erfolgreich!“

Was was mit Coaching zu tun hat? Na nichts! Ausser: Leute wie Mehdorn brauchen keinen Coach. Der Erfolgreiche ist sich selbst genug. Und egal was er tut oder wieviele Milliarden Steuergelder es dauert: Am Ende ist er immer der strahlende Sieger. Coaching braucht kein Mensch! Oder?

Bullshit-Index :0.11
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.