Revolution auf der Strasse – Israels Elektro-Busse werden in Zukunft über die Straße aufgeladen


Revolution auf der Strasse

Israels Elektro-Busse sollen über Strasse geladen werden

In Tel Aviv baut das israelische Unternehmen «ElectRoad» eine Spur für elektrisch angetriebene Busse. Die Akkus dieser öffentlichen Verkehrsmittel werden durch die Strassen geladen und kommen daher ohne Aufladestationen aus.

Das Konzept ist einfach auch auf Autobahnen und allen anderen Straßen umzusetzen. Batterien werden dann nur noch für kurze Wege benötigt, auf denen die Straße noch keine Aufladefunktion erfüllt. Das wäre doch mal ein Projekt für Berlin. /RZ/

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Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!


Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!

Im Gespräch mit der FAZ hat Tim Cook einige interessante Äußerungen über unser Land gemacht. Er spricht über Deutschland, Hochtechnologie, Steuern und das nächste große Ding.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/tim-cook-im-interview-hoffentlich-seid-ihr-deutschen-richtig-stolz-auf-euch-15245252.html

Das Interview ist äußerst interessant, ihr könnt es auf der FAZ Webseite nachlesen. Folgt dem Original-Link oben.

Deutschland – Einig HigTech-Land

Tim Cook: “Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst……
Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen wird mit sehr viel deutschem HighTech ausgestattet. Die Fenster sind Made In Germany.

Diese Fenster konnten auch nur aus Deutschland kommen, von nirgendwo anders.Viele der Möbel im Apple Park oder die Einrichtungsgegenstände in unseren Läden kommen aus Deutschland. Ich habe die Fabriken besucht, in denen diese Produkte hergestellt werden. Und es gibt noch viel mehr Dinge in Deutschland, die nur von dort kommen können. Hoffentlich sind Sie darauf richtig stolz.”

Ich habe schon öfter über die Möglichkeiten geschrieben, die wir in Europa und ganz besonders in Deutschland herausgearbeitet haben. Deutschland bezieht seine Kraft aus der wirtschaftlichen Kraft Westdeutschlands und den Erfahrungen von Millionen Ostdeutschen, die sogar den Sozialismus fast zu einem Erfolg gemacht hätten. Am Ende waren natürlich die Probleme offensichtlich und der Drang nach Freiheit und dem verlockenden Westen führte zur friedlichen Revolution. Darauf können wir wirklich stolz sein. Ein Lob für uns Ostdeutsche. Wir haben die Zukunft vorweggenommen und ab 1990 mit einem Schlag eine wirtschaftliche Transformation durchlebt, die in anderen Ländern niemals so gut funktioniert hätte wie in Deutschland. Wir sind inzwischen Pioniere der Veränderung. Das sind einzigartige Erfahrungen. Gemeinsam sind wir wirklich großartig. Da bin ich mir ganz sicher!

The Next Big Thing

Tim Cook: “Neue Kategorien kommen nicht jeden Tag. Und wir nehmen uns Zeit. Wir sind geduldig. Augmented Reality ist übrigens eine große Sache. Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen. Augmented Reality ist so groß wie die Multitouch-Bedienung, die mit dem ersten iPhone eingeführt wurde. Und Multitouch hat alles verändert. Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein.”

Das nächste große Ding, wie wir es oft bezeichnen, ist ganz sicher die Virtualisierung. Virtuelle Realität oder auch Augmented Reality – Erweiterte Realität. Apple war schon immer gut Dinge, die es bereits gab noch besser zu machen und auf den Punkt zu bringen.

Wenn wir heute mit Freunden touristisch in Berlin unterwegs sind, dann wird automatisch der Wunsch nach einem Besuch bei Checkpoint Charly auftauchen. Wir können das MAUER PANORAMA von Asisi besuchen oder die Bernauer Straße. Für mich ist ein Besuch an der Bösebrücke – am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sehr wichtig. Die Brücke markiert heute nur noch die Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Hier ging am 09.November 1989 die Mauer zum ersten Mal auf. Ich war schon oft mit Menschen hier, die mir sehr viel bedeuten und denen ich meine Geschichte erzählen mag.  

Mithilfe von Smartphones, mit Augmented Reality werden wir in Zukunft derartige historische Orte besuchen und uns in eine wählbare Vergangenheitsperspektive begeben können. Schon heute zücken wir unsere Smartphones und googlen und mappen wir was das Zeug hält. Augmented Reality wird noch einmal alles verändern.

 

The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

Wir vertrauen auf „Google made in Germany“


Wir vertrauen auf „Google made in Germany“

Der Suchmaschinen-Konzern baut seine Präsenz in Deutschland aus. Die Zahl von 1000 Mitarbeitern ist erreicht. Das neue Entwicklungszentrum in München liefert Datenschutzprogramme für die ganze Welt. Google-Deutschland-Chef Philipp Justus erhält den diesjährigen Signs-Award für Innovation und nimmt im European-Interview Stellung.

 

Ich finde Google Translate großartig, weil ich viel mit anderen Sprachen zu tun habe und häufig den genauen Tonschlag verstehen möchte. Darüber hinaus können Sie seit kurzer Zeit über die Kamera in Echtzeit Schilder oder dergleichen übersetzen lassen. Das macht vieles einfacher.

Stimmt es, dass Sie dabei hochentwickelte künstliche Intelligenz einsetzen?

Ja, das ist richtig. Google Translate übersetzt mit intelligent verflochtenen neuronalen Netzwerken von jeder der inzwischen 103 unterstützten Sprachen in jede andere – sogar wenn es für ein Sprachpaar nicht mit Beispielsätzen lernen konnte. Übersetzungen in seltene Sprachen profitieren davon. Etwa 150 Milliarden Wörter werden bereits täglich damit übersetzt. Unserer „Google Neural Machine Translation (GNMT) lernt laufend von Millionen Beispielen und wird immer besser.

Derart komplexe Programmierleistungen kommen selten aus Deutschland. Warum spielt Deutschland in der Digitalindustrie eigentlich nur eine so untergeordnete Rolle, obwohl wir in anderen Industriesparten Weltmarktführerschaften behaupten?

Das würde ich so nicht ausdrücken. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe von digitalen Unternehmen, auf die wir sehr stolz sein können. Diese Unternehmen sind auch im internationalen Vergleich erfolgreich und in ihren Bereichen sogar oft führend. Dazu zähle ich beispielsweise Unternehmen wie, Zalando, trivago, Xing oder DeliveryHero. Und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.

Wie sieht es mit Unternehmen aus, die bereits vor dem Internet-Zeitalter existierten?

In der Tat gibt es einige traditionelle Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung noch nicht genügend ergreifen. Ich beobachte bei diesen Firmen eine gewisse abwartende Haltung; manchmal sogar die Einstellung, dass Digitalisierung ein Thema für rein digitale Unternehmen ist.

Das ist natürlich ein großer Irrtum…

Richtig, heute muss sich jedes Unternehmen vom Blumengeschäft an der Ecke über den mittelständischen Maschinenbauer bis zum Versandhändler als digitales Unternehmen verstehen. Sich der Digitalisierung zu verweigern ist nicht nur unklug, sondern inzwischen unmöglich.

Ist die Behäbigkeit mancher Unternehmen ein hausgemachtes Problem oder würden Sie auch die Politik in die Pflicht nehmen, bessere Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Transformation zu schaffen?

Um Deutschland digitaler zu machen, müssen wir alle etwas tun. Dazu brauchen wir sicher die richtigen Rahmenbedingungen. Wir brauchen Mut und Risikobereitschaft. Wir brauchen mehr Risiko- und Beteiligungskapital. Und wir brauchen Vorbilder.

Vorbilder? Klingt ein bisschen nach American Dream. Zieht das auch bei den Deutschen?

Auf jeden Fall – Vorbilder haben in der deutschen Industriegeschichte immer dazu geführt, dass weitere Firmen gefolgt sind und versucht haben, ähnliche Dinge zu erreichen – Nachahmer im positiven Sinne. Beispiele dafür finden wir in der Automobilindustrie, im Maschinenbau – und eben auch in der digitalen Industrie. Unsere Startups in Deutschland sind auch ein gutes Beispiel dafür.

Wie fühlt sich „Google Deutschland“ eigentlich an – als reines US-Unternehmen oder spürt man den Einfluss deutscher Mentalität oder Wertvorstellungen?

Google Deutschland fühlt sich wie Google an. Wir sind längst kein rein amerikanisches Unternehmen mehr. Es hat sich über die letzten Jahre eine ganz eigene internationale Kultur entwickelt. Auch in Deutschland, wo über 1000 Googler arbeiten, haben wir eine sehr diverse Mitarbeiterstruktur. Wir haben einen bunten Mix an Mitarbeitern – und der reflektiert sich auch in unserer Kultur.

Welche der Google Moonshots, also besonders gewagter und zukunftsträchtiger Projekte, werden denn in Deutschland (mit-)entwickelt?

In München haben wir ein Entwicklungszentrum mit inzwischen über 500 Mitarbeitern. Dort entwickeln wir sehr innovative Produkte, die in der ganzen Welt genutzt werden. Insbesondere im Bereich Datenschutz und Cyber Security sind wir mit Google Deutschland herausragend. Wichtige Datenschutz-Produkte wurden in den letzten Jahren maßgeblich in Deutschland entwickelt. Google made in Germany sozusagen.

Wie entwickeln Sie die Google-Standorte in Deutschland weiter, welche Rolle spielt München?

Wir wachsen weiter und fühlen uns an allen unseren deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München wohl. In Berlin eröffnen wir demnächst einen Google-Campus für Gründer und Start-ups. In Hamburg ist unsere Zentrale und unser Vertrieb. München war und ist unser Entwicklungszentrum in Deutschland.

Die Schaffung der Holding-Struktur Alphabet ist – so beschreiben es Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg in “How Google Works” – aus der Idee heraus entstanden, den großen Konzern wieder agiler und Startup-ähnlicher zu machen. Wie ist ihr Zwischenfazit zu diesem Vorhaben nach zwei Jahren Alphabet?

In der Tat haben wir durch die Schaffung von Alphabet wieder mehr autonome Einheiten, die unternehmerisch handeln können und sich deswegen schneller im Markt bewegen können. Das fordert wiederum die Innovationskraft. Insgesamt zeigen die letzten Jahre, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.

Das Gespräch führte Wolf Weimer

Philipp Justus führt Google Germany seit 2013. Er war davor in unterschiedlichen Führungspositionen der deutschen Digitalindustrie tätig, so zehn Jahre lang in Spitzenämtern für Ebay, wo er unter anderem das Europageschäft verantwortete und später das Global Markets Team des Bezahlsystems Paypal leitete. Bis Anfang 2013 war Justus drei Jahre lang Vorstandschef von Zanox, einem Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer und der Schweizer Publigroupe.

Unter Justus hat Google Deutschland eine sehr erfolgreiche Bilanz mit lebhaftem Wachstum verbucht. Die Marktdurchdringung, Umsätze und Gewinne sind sprunghaft gestiegen. Der fünffache Familienvater Justus lebt in Berlin und pflegt einen diskreten öffentlichen Auftritt mit seltenen Interviews. Umso konsequenter treibt er die Geschäfte und zielstrebige Innovationen in seinem Unternehmen voran. In der Digitalbranche genießt er hohen Respekt. Im Juni wurde er in München mit dem „Signs Award 2017“ für Innovation ausgezeichnet.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Nicholas Carr: „Wir industrialisieren unseren Intellekt“

Gespräch von Wolf-Christian Weimer und Philipp Justus mit Philipp Justus 05.09.2017

 

http://www.theeuropean.de/philipp-justus/12720-interview-mit-philipp-justus

 

Coaching für Mitarbeiter


Coaching für Mitarbeiter

Unternehmer müssen sich heute Herausforderungen stellen, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Ich rede ganz bewusst nicht von Problemen, denn es handelt sich nicht um unlösbare Aufgaben, sondern um Themen, die man in den Griff bekommen kann. Vorausgesetzt, man findet die richtigen Ansatzpunkte um den Hebel anzusetzen.

Ich arbeite seit einigen Jahren mit Coaches zusammen, die im Bereich Karrierecoaching und Integrationscoaching viel Erfahrung gewonnen haben. Wir haben insbesondere mit der Agentur für Arbeit und regionalen Jobcentern zusammengearbeitet. Unsere Coaches haben fast durchweg einen akademischen Hintergrund.

Bei Supervisionen tauschen wir uns über anonymisierte Fälle aus. So bleiben wir auf dem neuesten Stand und finden immer die richtigen Werkzeuge um für unsere Klienten sehr effektiv zu arbeiten.

Ich selbst habe schon in Unternehmen gecoacht. Ein Auftrag führte mich vor einiger Zeit in die IT-Abteilung einer Bundestagsfraktion.

Ich bin davon überzeugt, dass begleitendes Coaching in Unternehmen eine enorme Ressource darstellt.
Sie werden lachen, aber immer mehr ernst zu nehmende Unternehmen beschäftigen heute sogenannte Feelgood-Manager. Wir arbeiten mit einem ausgewählten Coach-Pool für Unternehmen, die unabhängige, freiberuflich tätige Coaches bevorzugen. Das hat eine Reihe von Vorteilen, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Sie wissen genau, welche Vorteile das sind.

Aber warum sollten Sie einen oder mehrere Coaches in Ihrem Unternehmen einsetzen? Was bringt das? Und: Funktioniert das tatsächlich?

Finden Sie es heraus! Ich bin gerne bereit Sie zu besuchen und über ganz konkrete Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu sprechen. Das beginnt bei der Mitarbeiterzufriedenheit und endet nicht zuletzt bei der Senkung von Ausfallzeiten.

 

Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb


Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb

AMAZON und eBay haben den Vertrieb revolutioniert. Kaum ein Anbieter kommt an eCommerce vorbei. Das Internet hat hierarchisch geprägte Vertriebskanäle durch Wertschöpfung und Kundenorientierung abgelöst. Es geht nicht nur um neue Produkte und neue Märkte, sondern um eine völlig neue Wirksamkeit und Produktivität der Absatzwirtschaft.

Hinter diesen Entwicklungen steht konsequente Prozessorientierung, die durch das Internet ermöglicht und erzwungen wurde. Es führt kein Weg daran vorbei. Durch den Vertriebskanal Internet hat sich die Prozessorientierung von Unternehmen stark verbessert. Das Auffinden von Produkten erfolgt heute ausschließlich über Suchmaschinen. Jedes Produkt ist nur einen Klick entfernt. Produkte, die nicht mit einer Suchmaschine gefunden werden, gibt es faktisch nicht. Wer heute eine Hochglanzbroschüre auf den Tisch bekommt, sucht automatisch nach der Internetadresse. Der Vertriebskanal Internet funktioniert nur durch absolute Prozessorientierung. Verhandlungen werden heute einfach durch Online-Auktionen abgelöst. Landingpages sind heute eine wichtige Möglichkeit der Kundengewinnung.

Erfolgreiche Unternehmen setzen bei der Entwicklung und Optimierung von Geschäftsprozessen konsequent auf Six-Sigma.

Diese Unternehmen nutzen relevante Prozessvorteile, die sich durch diese Methode ergeben.

 

Genau das ist ein guter Grund sich mit Six-Sigma zu beschäftigen.

 

Roboter (sollten) werden in der Zukunft die Steuern bezahlen


Roboter (sollten) werden in der Zukunft die Steuern bezahlen

Bill Gates hat es genau so gesagt. Roboter und Maschinen werden in Zukunft die Steuern bezahlen und so für ein besseres Leben und eine bessere Infrastruktur der Menschen sorgen. Roboter sind die Arbeitsbienen  von Morgen.

Es liegt auf der Hand, was für eine Welt wir wollen. Es soll eine lebenswerte Welt sein in der die Existenz, Bildung und optimale Entwicklung aller Menschen garantiert und gewährleistet ist. Die Pioniere im Silicon Valley leben es uns vor: Sie befreien ihre Gedanken von einschränkenden Grenzen und Mauern. Leben, ohne dafür arbeiten zu müssen? Warum soll das nicht möglich sein? Arbeiten, obwohl man über eine mehr als ausreichende Existenzsicherung verfügt? Unbedingt! Wir haben die Möglichkeiten und wir haben den Willen, völlig neue Wege zu gehen. Voraussetzung sind eine gute Kindheit und eine hervorragende Bildung.
Psychologen, Sozialarbeiter und Coaches wissen, dass die Grundlagen eines guten und erfüllten Lebens in der Kindheit gelegt werden. Darum sind Kinder unsere Zukunft. Die Betreuung und der Schutz von Kindern ist extrem wichtig. Das bedeutet: Arbeit. Arbeit, die bezahlt werden muss.
Niemand darf alleine gelassen werden; Niemand darf bevormundet werden; Niemand darf gezwungen werden. Aber wie funktioniert eine optimale Bildung und Ausbildung, ohne einen gewissen Leistungsdruck? Pädagogen, Lehrer, Dozenten und Professoren werden gebraucht um diese Herausforderung anzunehmen. Es sind Visionäre gefragt; Werbefachleute in Sachen Bildung und Erziehung. Es werden Philosophen und Geisteswissenschaftler gebraucht, die sich immer neue Ziele und Aufgaben suchen und annehmen.

Stellen wir uns einfach eine Zukunft vor, in der die Probleme von heute gelöst sind und die uns neue Aufgaben stellen wird. Diese Zukunft kann gestaltet werden, wenn man sie entwirft, denkt, entwickelt und erträumt. Der Mensch ist kein hilfloser Spielball. Er ist ein Gestalter. Es gilt das uralte Wort: Es werde (alles)! Es ist möglich.

Roboter und Maschinen müssen für die Menschen arbeiten und nicht umgekehrt. Das ist eines der wichtigsten Gesetze der Menschheit.

 

Neustart aus der Aussichtslosigkeit


Männlich, abgebrochene Berufsausbildung.

Spielsucht,
ungesunde Lebensweise,
Tage ohne Schlaf und
starkes Übergewicht,
mühevoll überwunden.
Neustart mit 26.

So, oder so ähnlich, sehen Lebensläufe aus, die auf dem ersten Blick kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erkennen lassen. Welcher Arbeitgeber ist bereit, sich auf das Abenteuer einzulassen, und dem jungen Mann eine Chance zu geben? Die Prognose erscheint düster, die Lage aussichtslos. Und wer weiß schon, welche Hindernisse noch im Spiel sind?  

Aber es gibt Wege aus dem Dilemma. Die beste Möglichkeit ist es, schnell und gezielt zu arbeiten. Unterstützung, ja Mentoring ist notwendig. Vertrauen aufbauen; Ziele setzen; Ressourcen erkennen und ausbauen; Motivation. Coaching eben.
Was ist zu tun?

Zuerst einmal braucht es ein realistisches Ziel und eine Feststellung der vorhandenen Ressourcen. Wie stark ist die Motivation und das Durchhaltevermögen des jungen Mannes? Welche begrenzenden Glaubenssätze stehen ihm im Weg? Was passiert, wenn er wieder scheitert?
Was heißt eigentlich: Wieder? Der junge Mann hat seine Spielsucht und sein enormes Übergewicht erfolgreich bekämpft. Das ist ein deutliches Zeichen von Willen und Kraft. Nun gilt es die nächsten Hürden zu überwinden. Eine erneute Berufsausbildung ist möglich und wird voraussichtlich sogar durch das zuständige Jobcenter überstützt. Voraussetzung ist, dass der Mann es tatsächlich will und den Durchhaltewillen hat um die kommenden 3 Jahre mit aller Kraft zu lernen und zu arbeiten. Eine Begleitung durch einen kompetenten und einfühlsamen Coach ist aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig. Es ist die Kostenfrage, die zuerst geklärt werden muss. Auch ein Coach muss von seiner Arbeit leben können. Wenn wir davon ausgehen, wie die Zukunft des jungen Mannes ohne eine derartige Unterstützung aussehen würde, treten derartige Fragen in den Hintergrund.

Ein anderer Fall, eine ähnliche Situation. Eine knapp dreißigjährige Frau hatte nach einem abgebrochenen Studium eine Weiterbildung absolviert. Der zuständige Landrat lehnte die Bewerbung der jungen Frau auf eine Stelle, die genau auf die Weiterbildung passen würde, ab. Er sei der Ansicht, dass die Qualifikation, die sie durch die Weiterbildung erarbeitet hatte, nicht für die Stelle passen würde. Es wäre ja nur eine minderwertige Weiterbildung, die er nicht anerkennen würde. Moment mal: Die junge Frau hat eine geförderte Weiterbildung absolviert, deren Ziele genau auf diese Stelle abgestimmt waren. Das kann doch nicht wahr sein! Die Frau ist verzweifelt und sie ist wütend. Mit Recht! Sie hat ihre Kraft und ihre Zeit investiert um am Ende zu realisieren, dass sie keinen Schritt weitergekommen ist. Wie geht es weiter? Ihre Motivation und ihre Kraft ist an einem kritischen Punkt angekommen. Wem soll sie noch glauben? Was wird die Zukunft bringen? Die Zeit rennt ihr davon. Von einem Jobcoaching hält sie überhaupt nichts. Was soll das bringen? Sie hat ihre Bewerbungsunterlagen im Griff und auch sonst ist sie doch durchaus in der Lage, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Alles was sie stört ist die Abhängigkeit vom Jobcenter. Sie hat den Eindruck, dass man ihr dort nicht helfen kann. Die eigene Ohnmacht lähmt sie. Wenn jetzt jemand kommt und ihr erklärt, dass sie Hilfe braucht, würde sie unvermittelt ausflippen. Wer bildet sich denn ein ihr helfen zu können?`Was sollte psychologische Beratung helfen?`Sie ist doch nicht verrückt! Sie ist immer noch eine intelligente Frau, die sich selber helfen sollte. Die Angebote für JobCoaching sind doch nur Geldverschwendung für den Steuerzahler und nichts für sie.

Es wird eine Zeit lang dauern, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Coaching helfen kann, wo und wie es wirkt. Es kommt auf die Qualifikation der Coaches an. Davon hängt sehr viel ab. Wenn der Coach es schafft, den Coachee zu knacken, also zu öffnen und in den Bereitschaftsmodus zu bringen, dann ist der Erfolg unvermeidbar.

Die oben beschriebenen Fälle sind lösbar. Der erste Schritt ist der schwerste: Vertrauen aufbauen und eigene Blockaden lockern. Das ist immer der erste Schritt.
Es sind nicht immer nur die Blockaden der Menschen, die sich in derart prekären Situationen (im mehrfachen Sinne) befinden. Viel zu oft sind es ganz reale Hindernisse, die von der Gesellschaft ausgebaut werden. Hier kann ein begleitender Coach als Begleiter und Anwalt des Neustarts aktiv werden.

Der Erfolg durch Coaching ist dann kaum noch aufzuhalten. Ich bin mir ganz sicher!

 

Kybernetik – Konstruktivismus – Coaching


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.”
/Heinz von Foerster/

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen einander längst nicht mehr aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat kaum Chancen, eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln; weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, weg räumen imaginärer Steine, die uns blockieren.
Die Grenzen des Coachings liegen in den Grenzen des Coachs und des Coachees.
Coaches müssen selbst eine hohe Ebene der „Entwicklungsstufen des Selbst“ erreicht haben, um den Coachee dabei zu unterstützen, eine neue Ebene zu erkunden.

Titelbild: von Piet Mondrian

 

Vorteilsübersetzung JobCoaching


Vorteilsübersetzung JobCoaching

Vorteilsübersetzung ist ein Wort, dessen Ursprung vermutlich in der Agentur für Arbeit zu finden ist. Es wird im Führungskompass, dem Handbuch für Führungskräfte der Agentur, beschrieben.

Ein Blick in das Dokument ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen; zeigt es doch, wie professionell die oft kritisierte Behörde arbeitet. Eine Karriere bei der Agentur für Arbeit ist für junge Menschen durchaus empfehlenswert. Die meisten machen einen großen Bogen um die Agentur, wenn es um die Berufswahl geht. Warum auch immer.

https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mduy/~edisp/l6019022dstbai419862.pdf

Vorteilsübersetzung dient der zielgruppenorientierten Einwandbehandlung, wenn ich das richtig verstehe. Wenn man es einmal gehört hat, dann vergisst man es so schnell nicht wieder.

Oft stellen sich Arbeitssuchende die Frage, was JobCoaching für sie bringt. Die Frage ist berechtigt. Eine mögliche Antwort -Vorteilsübersetzung- ist die, dass sich mit einem JobCoaching Prozesse und Entscheidungen in Richtung Umorientierung und Neuorientierung sehr viel intensiver und schneller ablaufen, als wenn man sich nicht von einem Coach begleiten lässt. Eine hohe Qualität des gewählten Coach ist ebenso eine wichtige Voraussetzung, wie das Vertrauen, dass man in ihn setzt. Ein Erstgespräch mit dem Coach kann erste Anhaltspunkte liefern. Stimmt die Chemie? Weiß der Coach, was er da macht? Welche Erfahrungen hat er bereits im Umgang mit den Vermittlern der Agentur?  

In den meisten Fällen ist JobCoaching tatsächlich empfehlenswert. Coaching beschleunigt den Zielfindungsprozess und führt zu einem detaillierten Fahrplan: Zurück in den Job!
Und zwar nicht in irgendeinen Job, etwa bei einer Zeitarbeitsfirma, sondern in den Beruf, der tatsächlich zum Bewerber passt. Der Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die zum Kern Ihres Selbst führen. Was können Sie wirklich gut? Wovon sollten Sie lieber die Finger lassen? Was beinhaltet das Jobprofil wirklich? Ist das etwas für Sie? Ein JobCoach hilft Ihnen dabei eine Strategie zu erarbeiten, die zum Job führt. Wenn Sie zum Beispiel eine ganz spezielle Weiterbildung brauchen um eine nachhaltige Beschäftigung zu finden, dann wird sich der Mitarbeiter der Agentur gerne auf die Empfehlung des Coaches stützen. Es ist eine Steilvorlage, die dann einfach umgesetzt werden kann. Im Idealfall arbeiten JobCoach und Vermittler eng zusammen. Wenn Sie also einen Coach gefunden haben, dann fragen Sie Ihren Vermittler nach seiner Telefondurchwahl und seiner eMail Adresse. Das hilft beim Coaching wirklich weiter. Vorteilsübersetzung für den Mitarbeiter der Agentur: Sie können rechtzeitig Einfluss auf das Ziel und den Entscheidungsprozess nehmen.

 

 

 

Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen


Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen

Was passiert eigentlich beim Business Coaching? Wie genau passiert es und was kann damit erreicht werden?
Es lohnt sich, Coaching in Unternehmen zu etablieren. Und da ich nicht ständig und gleichzeitig überall sein kann, sollten Sie sich einen Coach in der Nähe suchen, der so ähnlich denkt und arbeitet, wie ich es hier beschreibe.

Es könnte eine Blaupause sein, um Ihr Unternehmen ganz nach vorne zu bringen. Sie glauben es nicht? Probieren geht über studieren. Es handelt sich nur um eine kleine Investition für Sie.

Im Coaching redet der Coachee idealerweise 80 Prozent der Zeit, während der Coach in den 20 verbleibenden 20 Prozent die Beziehung aufbaut und Fragen stellt. Ich gebe es zu; Ich bin ein neugieriger Mann, der sich sehr für Technik und die Möglichkeiten, die moderne Technologie zu bieten hat, interessiert; Nichts ist spannender als das. Selbst in traditionellen Gewerben funktioniert kaum etwas ohne ERP-Systeme, digitales Marketing, CRM, automatische Abrechnungsverfahren und CLOUD-Technologien.  
Wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, die ganz fest glauben, dass sie “das alles nicht brauchen”, wird es ebenfalls interessant. Dann sammle ich die Probleme und Möglichkeiten und präsentiere im Anschluss einen Lösungsansatz, den ich gerne begleite. Es gibt Lösungen, die sich viele Unternehmer nicht einmal vorstellen können.
Elon Musk ist ein Unternehmer, der höchst komplexe Lösungen gefunden hat, die in Zukunft überraschend effektiv realisiert werden. Batteriebetriebene Fahrzeuge – vor 10 Jahren war das noch völlig undenkbar. Man wusste ja, was Batterien leisten konnten, oder eben nicht leisten konnten. Eine Rakete, die unbeschädigt auf einer Plattform landen kann? Science Fiction, ganz real.. Tunnel, die einen Großteil des Verkehrs aufnehmen können? Alles das wird möglich, wenn man so denkt wie Elon Musk. Und so zu denken, ist erlernbar.  
Coaching ist anlassbezogenes Lernen. Der Anlass: Permanente Optimierung und Verbesserung von Strukturen und das Finden neuer Ideen und Möglichkeiten, die ein Unternehmen einzigartig machen. Man kann es auch Change Management nennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich stelle Fragen, die dazu dienen, Freiräume zu schaffen, die im Tagesgeschäft verloren gegangen sind. Sehr oft liegt die Lösung für ein scheinbar unlösbares Programm darin, einfach die kommende Technologie abzuwarten und nicht Zeit und Geld in vorhandene, ineffektive Technik zu versenken. Eine zielgerichtete Planung verkürzt komplexe Projekte. Wenn Sie zum Beispiel planen, Ihre IT auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig Ihre Flexibilität nicht auf’s Spiel setzen wollen, lohnt es sich die Abläufe zu visualisieren, kritisch zu betrachten und zu optimieren. Sie erhalten einen Überblick über Ihr Unternehmen, ohne dass bereits ein ganz spezielles System geplant ist. Eine Ist-Aufnahme der Prozesse, und nicht zu unterschätzen: der relevanten Dokumente ist die einzige Voraussetzung um die wachsende Komplexität in den Griff zu bekommen. Was nützt ein ausgeklügeltes System, wenn die Sonderfälle, die außerhalb des Systems gelöst werden müssen, überhand nehmen? Die Flut von Excel Tabellen in den meisten Unternehmen ist längst unüberschaubar und kaum mehr zu handhaben. Sie sind ein eindeutiges Indiz für die Ressourcen, die in den Mitarbeitern stecken; aber auch für die wachsende Unübersichtlichkeit und steigende Fehleranfälligkeit.

Sie werden staunen, was Ihre eigenen Mitarbeiter alles wissen und welche Ressourcen in Ihrem Unternehmen stecken. Sie wissen es oft nur noch nicht, weil sie keine Zeit haben mit den  Mitarbeitern zu reden und weil sie oft in eigenen Vorurteilen und begrenzenden Glaubenssätzen feststecken. Das Offenlegen unausgesprochener, nicht schriftlich fixierter Regeln, ist ein Möglichkeit, die durch Coaching herausgearbeitet werden kann.
Mitarbeiter, die in einer Unternehmensstruktur fest verankert sind, arbeiten immer in ihrem eigenen Interesse. Auch wenn sie vorgeben, die vorgegebenen Leitlinien zu verfolgen. Sie stabilisieren das System und halten an Gewohnheiten fest. “Das haben wir immer schon so gemacht!” Engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource in jedem Unternehmen.
Ein kritischer Blick eines externen Coach ist unbezahlbar; und auch gerade deswegen wert, ihr oder ihm ein Mandat zu geben.     

Made in Germany


Made in Germany

Es war ein Brandmal, als es eingeführt wurde. Made in Germany war eine Warnung vor deutschen Plagiaten britischer Qualitätsprodukte im 19ten Jahrhundert. England war damals die führende Industrie- und Handelsmacht. Das britische Empire war auf dem Höhepunkt der Macht. Alle wichtigen Erfindungen kamen aus den Fabriken der damaligen Industriellen Revolution in England. Zentrum waren die Fabriken in Manchester; Daher der Name ManchesterKapitalismus. Ab 1850 setzte in Deutschland ein ausserordentlicher Industrialisierungsschub ein. Deutsche Fabrikanten arbeiteten eng mit englischen Unternehmen zusammen. Sie begannen oft mit Vertrieb und Wartung von englischen Industrieprodukten. Am Ende stellten sie die besseren Produkte her und entwickelten sie weiter. Um 1900 war Deutschland bereits auf dem Weg zu der Industriemacht, die sie heute ist. Unterbrochen wurde diese Entwicklung von zwei Weltkriegen und einer verheerenden Weltwitschaftskrise.
Am Beispiel des Industriepioniers Julius Pintsch in Berlin kann das sehr gut verfolgt werden. Julius Pintsch war ein kleiner Handwerker in Berlin, der englische Gasregler und Gasmesser in Berlin reparierte. Als er das Funktionsprinzip der Geräte genau kannte, begann er die Apparate nachzubauen. Die Pintsch AG wurde ab 1870 zum führenden Hersteller von Gasaparaten in Deutschland. Er beleuchtete die Bahn mit Gaslampen und baute Leuchttürme und Leuchtbojen für die ganze Welt. 1872 baute er seine Zentrale in Fürstenwalde, unweit von Berlin, auf. Die deutschen Produkte waren am Ende qualitativ hochwertiger und wesentlich preiswerter als ihre englischen Vorbilder. Eine ähnliche Entwicklung, wie sie heute in China und Indien zu beobachten ist.

Heute ist Deutschland immer noch ein Leuchtturm der Industrie. Deutsche Produkte sind qualitativ hochwertig und werden immer noch gern in aller Welt gekauft. Die Antipathie von Donald Trump spricht eine deutliche Sprache. Das ist schwer zu begreifen, weil doch gerade die US-amerikanische High-Tech-Industrie im Bereich der Zukunftstechnologien führend in der Welt ist. Niemand in Deutschland würde auf die Idee kommen, breitbeinig dagegen zu polemisieren. Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil ist das einzige Mittel um gemeinsam zu wachsen.  

Aber auch auf ganz anderen Gebieten ist Made in Germany längst ein Qualitätsmerkmal geworden. Das moderne Deutschland exportiert heute Ideen im sozialen Bereich, die Auswirkungen auf Europa und die Welt haben. Angesichts der Automatisierung und dem Einsatz von Robotern und KI (künstliche Intelligenz), der Industrie 4.0, sind ganz andere Probleme zu lösen. Alles ist machbar, wenn es gelingt, gut zusammenzuarbeiten. Mit wutschnaubendem, dummen Populismus ist das alles nicht zu schaffen. Kluge, verantwortungsvolle Politik ist heute mehr gefragt, denn je. Aber das ist ein anderes Thema.  

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Wege zum Coaching


Wege zum Coaching

Der deutsche Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss veröffentlichte 1991 Jahre ein Buch mit dem bezeichnenden Namen: “Coaching für Manager – Problembewältigung unter vier Augen”. 1986 veröffentlichte er einen Beitrag im “Manager Magazin”: “Partner in dünner Luft”. Looss erläuterte in einem Interview die Geschichte seiner “Erfindung”. Er war seit den frühen 1980er Jahren als Management-Trainer unterwegs…. Es kam häufiger vor, dass nach dem Abendessen Teilnehmer auf ihn zu kamen, die ihn noch einmal unter vier Augen sprechen wollten. Das zeigte ihm, so Looss, eine enorme Bedürftigkeit, mal mit jemand über ungewohnte Themen – oft an der Schamgrenze und um Ausdruck ringend – zu reden. Themen wie unaussprechliche Dinge wie steigender Stress, Leistungsverschärfung, Uni-Absolventen, die gegen alte Hasen aufgestellt wurden und die weit verbreitete Kommunikationslosigkeit im Unternehmen. Das waren Themen, für die Looss damals noch keinen Ort fand um sie weiterzubearbeiten. (Looss und Webers 2008, S.7)

Eberhard Hauser, ein weiterer deutsche Coaching-Pionier wurde direkt nach dem Studium beim nordamerikanischen Computerhersteller Digital Equipment in Augsburg HR-Spezialist. Dort versuchte er ein Format zu implementieren, “um Managern zu helfen, über sich selbst zu reflektieren – ähnlich wie Therapie, aber mit einem anderen Fokus” (Hauser und Webers, 2012, S.11)

Genau das ist die Idee, die mich seit Mitte der 1990er Jahre immer mehr beschäftigt hat. Ich war damals IT Spezialist in einem mittelständischen Unternehmen und ich war offen für neue Ideen. Meine Beobachtung war, dass Manager oft einfach zu überheblich waren um sich selbst zu reflektieren und wenn, dann versteckten sie es gerne unter einer undurchdringlichen, harten Schale. Das tat den Tätern, wie ich sie damals oft empfand, selbst nicht gut. Aber sie wollten keine Weicheier sein und viele der Manager die ich damals kennenlernen musste, waren geprägt durch die Kaderpolitik der kommunistischen Einheitspartei der ehemaligen DDR. Ich spürte, dass sie ein Klima von Geheimniskrämerei und inneren Zirkeln – Seilschaften – sowie eine eigenartige konspirative Atmosphäre förderten, die auf keinen Fall zielführend sein konnte. Sie hatten diese Führungsform so verinnerlicht, dass keine anderen Methoden für sie in Frage kamen. Schließlich hatten sie es weit damit gebracht und sogar die Wende überstanden, weil sie von ihren westdeutschen Managementkollegen als die einzig kompetenten Ansprechpartner wahrgenommen wurden. Sie waren geeignet für den Job, weil sie ihn machten ohne zu fragen und weil sie gelernt hatten, wie man Karriere machte. Zur Not gingen sie auch über Leichen. Von Coaching waren wir damals noch Lichtjahre entfernt. Ich selbst hatte noch einige lange Jahre als IT-Chef vor mir, die mir deutlich machten, dass Management nicht nur das kalte Abarbeiten von Projektaufgaben ist, sondern vor allem die Arbeit mit Menschen. Kommunikation und Zieldefinition. Projektmanagement im weitesten Sinne.

Der ehemalige britische Rennfahrer Sir John Whitmore lernte am Esalen-Institute in Kalifornien den Tennislehrere Tim Gallway und dessen “Inner Game” kennen. Withmore ware fasziniert. Als er nach England zurückkehrte gründete er eine Tennis- und eine Ski-Schule. “Und dann geschah es, dass Geschäftsleute in meine Schulen kamen, mich fragten, ob ich nicht auch in deren Unternehmen tätig werden könnte” (Whitmore und Webers 2009, S. 13)

Coaching als Variante der Positiven Psychologie war im Gespräch. Ich selbst hatte mein Erweckungserlebnis in Sachen Coaching nach einer Begegnung mit einem Coach bei den Toast Masters in Berlin. Ich fragte ihn nach dem Abend, was ich tun müsse um dahin zu kommen, wo er meiner Meinung nach schon wäre. Er lud mich ein, eine Coaching-Ausbildung zu absolvieren; was ich dann auch tat.   

 

Mentoren und Verhinderer


Ich habe schon mit vielen Leuten zusammengearbeitet, die so ihre ganz speziellen Vorstellungen hatten. Ich habe gelernt, dass es nicht gut ist, hinter jedem Stöckchen hinterher zu springen, es zu schnappen um es dann stolz zu Herrchen zurückzubringen. Es gibt Menschen, die mögen das. Sie haben so ihre Vorstellungen. Aber was sagt es über einen Manager, der solche Mitarbeiter für sich und sein Unternehmen, seine Organisation, seine Klinik oder seine Schule bevorzugt?
Die Antwort ist klar. Ich muss hier nicht näher darauf eingehen. Worum es geht ist die Persönlichkeit von Menschen, die Fähigkeiten und Talente haben, die man fördern kann. Oder eben nicht fördern kann, weil sie einem dann schnell über den Kopf wachsen könnten. Und davor haben diese Menschen Angst.

Kleine Menschen mögen keine größeren Menschen neben sich, also setzen sie die Rasemäher-Methode ein oder sie geben Befehle wie: “Deckung! Hinlegen! Robben! Schnauze halten! Weitermachen!”

Ein Feldwebel schleift seine Rekruten und zwingt sie zuerst in den Schlamm. Das machen die immer so und wehe es kommt jemand, der keine Lust auf diesen Unfug hat. Der wird angeschrien, angeschwärzt, bestraft und gemobbt, dass es eine wahre Freude ist. Natürlich ist es keine Freude. Außer für den Feldwebeltypen, vielleicht. Aber auch das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.

Im Coaching treffe ich oft Klienten, die mir so etwas berichten und es kommt mir sogar bekannt vor. Dann erzählen sie mir, dass sie alles getan hätten um den Anweisungen bestmöglich zu entsprechen. Schließlich würden sie selbstkritisch an ihre Arbeit gehen und offen für Kritik sein. Aber Selbstkritik kann auch wie die berühmte Schere im Kopf wirken. Sie bringt oft nicht voran. Im Gegenteil: Am Ende wundern sie sich, warum sie es nicht weiter gebracht haben. Ja warum eigentlich? Die Antwort liegt ebenfalls auf der Hand. Nun beginnt die Analyse und die Zielplanung.

Glaube mir bitte: Das musst du nicht haben. Wenn du es magst und es so OK für dich ist, dann ist das Coaching auch gleich wieder vorbei. Dann kann ich dir wirklich nicht helfen. Ich weiß nicht, warum du dir dann einen Coach gesucht hast. Wenn du spürst, dass mehr in dir steckt, dann bist du herzlich willkommen. Wir werden herausfinden, was zu dir passt; was deine Ziele sind und wie du sie erreichen kannst.
Coaching ist zuerst Persönlichkeitsentwicklung. Wie gesagt: Ich selbst habe das auch schon erlebt und ich erlebe es ab und zu immer wieder mal, wenn ich auf Leute treffe, die so ihre Vorstellungen haben. Manch einer bekommt es mit der Angst zu tun, wenn er auf Menschen trifft, die Rückrad und Persönlichkeit haben. Dann wird vorsichtshalber hinter dem Rücken des Neuen gesprochen und seine Fähigkeit in Frage gestellt. Man regt sich erst leise und dann immer lauter über Fehler auf und am Ende ist man froh, dass du nicht verlängert wirst oder gar gefeuert. Aber diese Menschen weigern sich regelrecht dir zu helfen dich in dem neuen Umfeld zu orientieren. Sie helfen nicht, weil sie Angst haben, dass du besser werden kannst als sie. Und das ertragen kleine Menschen nicht. Sie haben schließlich schwer und lange darum gekämpft um so weit zu kommen.

Und jetzt kommst ausgerechnet du! Was erlaubst du dir? Keine Ahnung aber alles wissen wollen! Wo gibt es denn so was?

Es gibt aber auch Menschen, Kollegen, Vorgesetzte, die unterstützen dich und versuchen dir zu helfen, um dich voranzubringen. Denn das ist die Kernidee von Teamarbeit. Gemeinsam arbeiten und besser werden.
Das sind Mentoren. Es ist ab sofort deine Aufgabe nach diesen Menschen zu suchen und sie zu bitten, dir genau zu zeigen, wie der Laden läuft. Du erkennst einen Mentoren, wenn du nach Menschen suchst die sich so verhalten wie – du wirst es nicht glauben! – ein Coach. Ein Coach hat Ziele, die in der Leistungssteigerung seiner Klienten liegen. Er wird dich prüfen und versuchen mit dir gemeinsam herauszufinden, was du für das Unternehmen tun kannst. Frei nach dem Motto:

Frage nicht das Unternehmen, was es alles für dich tun kann, sondern frage dich, was du für das Unternehmen tun kannst.

Ein guter Coach führt dich genau an diesen Punkt. Du wirst ihn erkennen, wenn du ihm begegnest. Den Mentor und natürlich den Coach! Viel Erfolg bei der Suche!     

7 Gründe für Unternehmen, auf Coaching zu verzichten


7 Gründe, warum Unternehmen auf Coaching verzichten

Es gibt viele gute Gründe für Coaching. Dieser BLOG ist voll davon. Es gibt aber auch gute Gründe, auf Coaching zu verzichten. Warum? Ist besser so. Ein Coaching könnte ein Unternehmen komplett durcheinanderbringen. Das ist nicht gut, wenn man Angst vor Veränderung hat. Und es ist ganz und gar nicht gut, wenn man fürchtet, dass herauskommt, dass Anspruch und Wirklichkeit in einem Unternehmen so krass auseinanderklaffen, dass es kaum eine Chance gibt, den Abgrund jemals zu schließen oder auch nur zu überbrücken.

Die meisten Unternehmen haben einen Anspruch, der weit über das nackte Überleben hinausreicht. Sie verkörpern eine MARKE, die möglichst glänzend und anziehend auf Kunden, Shareholder und Mitarbeiter wirken soll. Unter der Oberfläche sieht es oft ganz anders aus. Kritik wird nicht oder nur unter vorgehaltener Hand geübt. Ein Coach erkennt derartige Diskrepanzen sehr schnell. Es liegt auf der Hand, was Fakt ist. Und es macht zuerst überhaupt keinen Sinn, diese Dinge sofort und unreflektiert auf den Tisch zu knallen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn man als Coach wirklich etwas voranbringen möchte. Die Probleme kennt das Unternehmen längst. Coaching ist ein Format um einen optimistischen Spirit ins Unternehmen zu bringen. Es führt am Ende dazu, die Firma erfolgreicher und besser zu machen. Das geht nicht nur über bessere Roboter und Computer, schönere Gebäude und Hochglanzbroschüren, sondern hauptsächlich über zufriedene Mitarbeiter, die gerne für den Kunden arbeiten, weil sie wissen, was es für sie und das Unternehmen bewirken kann. Mitarbeiter, die ohnehin keinen Sinn in der Unternehmenspolitik sehen oder sogar offensichtliche Fehler sehen und sich damit arrangiert haben, bringen ein Unternehmen nicht voran.

Grund #1 – Coaching bringt nur noch Unruhe

Der erste Grund, warum ein Unternehmen keinen Coach einsetzt ist dieser: Es gibt große Probleme in der Unternehmenskultur, die jeder kennt. Ein Coach bringt nur noch mehr Unruhe in das Unternehmen.

Grund #2 – Keine Zeit für Coaching

Wir müssen Geld verdienen und wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Wenn überhaupt, dann ist Coaching was für unsere Führungskräfte. Aber die haben auch keine Zeit dafür. Sie sind so damit beschäftigt das Tagesgeschäft zu erledigen, dass wirklich keine Zeit für Coaching bleibt.

Grund #3 – Kein Budget für Coaching

Was soll das bringen? Coaching kostet doch nur Geld. Wir werden jetzt auf keinen Fall zusätzliche Gelder für Coaching, Supervision oder so etwas einplanen. In Zeiten knapper Kassen werden wir nicht noch mehr Geld ausgeben.  

Grund #4 – Das machen wir selbst

Wir haben eine eigene HR-Abteilung und jeder Leiter ist selbst Coach seiner Mitarbeiter.

Grund #5 – Das bringt nichts

Was soll das bringen? Es ist doch nur eine zusätzliche, sinnlose Belastung für unsere Mitarbeiter.

Grund #6 – Das ist egal

Es ist dem Unternehmen grundsätzlich wirklich egal, was die Mitarbeiter denken und fühlen. Wenn sie unzufrieden sind, dann sollen sie doch selbst zum Therapeuten gehen. Da draußen warten jede Menge Interessenten.

Grund #7 – Das haben wir noch nie gebraucht

Warum sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, Coaching für sich zu nutzen? Das kostet nur viel Geld und bringt Unruhe. “Das haben wir doch schon immer so gemacht. Warum sollten wir jetzt unsere bewährten Abläufe in Frage stellen?”

Es gibt mehr als SIEBEN GRÜNDE, auf Coaching zu verzichten. Es gibt viel mehr Gründe ein Coaching zu wagen.

Coaching: Selbstsicherheit und Kompetenz


Selbstsicherheit und Kompetenz

Kürzlich habe ich hier einen Buchtipp rebloggt. Das Buch werde ich mir kaufen. Der Titel hat mich inspiriert. Es ist so eine Sache die richtige Balance zwischen Selbstsicherheit und Kompetenz zu finden. Ich habe jeden Tag Kontakt zu Menschen, die einerseits selbstsicher auftreten und auf der anderen Seite ihre eigenen Kompetenzen ausbauen müssen. Ohne ein gehöriges Maß an Selbstkritik geht das nicht. Selbstsicherheit ist wichtig. Die Kunst sich nicht zu überschätzen, und gezielt und gelassen weiter zu gehen und zu lernen, ist ein wichtiges Thema beim Coaching. Ich kann keine Menschen coachen, die vor Selbstsicherheit nur so triefen und die nicht erkennen, was noch zu tun ist.
Die Sache hat noch einen Haken, oder eine Reihe von Haken. Wer selbstsicher auftritt, wirkt sehr schnell unnahbar und arrogant. Wer sich zurücknimmt und bereit ist, Hilfe und Kritik anzunehmen, begibt sich in Gefahr, als Weichei wahrgenommen zu werden. Besonders die schwächeren Kollegen neigen oft dazu diese Menschen mit ihrer eigenen, eingeschränkten Sicht zu betrachten und das auch weiter zu kommunizieren.
Es gibt Karrieren, die auf Arroganz und Seilschaften aufgebaut sind. “Leichen pflastern ihren Weg”, wie man so sagt. Da ist etwas dran. Es gibt Führungskräfte, die perfekt darin sind, andere für sich einzuspannen und dann die positiven Ergebnisse als ihren Erfolg zu verkaufen. Das ist, leider, das übliche Spiel. Und denen ist, das kannst Du mir glauben, jedes Mittel recht. Wenn jetzt ein kompetenter und selbstsicherer Mitarbeiter ins Spiel kommt, dann kann man etwas erleben. Es ist immer wieder das selbe Spiel. Der Neue kann es kaum gewinnen, wenn er es nicht kennt. Oft ist es besser, die Arena schnell wieder zu verlassen und den Spieler allein zu lassen. Er wird sein nächstes Opfer finden. Gut wenn Du es nicht bist, lieber Leser und Coachee. Gut, wenn Du dieses Spiel schnell erkennen kannst und damit umzugehen lernst.
Es ist leider so, dass in dieser Gesellschaft oft die oberflächlichen Schurken gewinnen. Sie stützen sich auf schwache Partner. Mit starken Mitarbeitern können sie nicht umgehen. Gut für das Unternehmen ist es nicht. Es ist aber auch sinnlos für den kompetenten und wissbegierigen neuen Kollegen, dagegen anzugehen. Dieses Spiel kannst du nur verlieren. Das Ergebnis steht von vornherein fest. Es ist wichtig zu erkennen, wer das Spiel, wann und wie spielt und dann ist es wichtig cool zu bleiben und es sich nicht zu Herzen zu nehmen. Verzweiflung, Depression und Burnout droht!
Es ist nicht leicht, aber es funktioniert, wenn man den richtigen Sparringpartner gefunden hat.

Mein Tipp: SucheDir einen guten Coach und rede mit ihr oder ihm. Das hilft echt weiter. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn man nicht mit einem Profi redet, kann es sehr schnell dazu führen, dass man sich selbst tatsächlich kleiner macht, als man ist. Du hast richtig gehört. Niemand macht dich klein. Viele versuchen es. Es gehört zur Standardstrategie. Aber du allein lässt dich darauf ein oder eben nicht. Darum: Coaching! Probiere es einfach aus!  

Coaching – Kybernetik – Konstruktivismus


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.” /Heinz von Foerster/

 

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen sich schon lange nicht mehr einander aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat keine Chance eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln, weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, das Wegräumen von imaginären Steinen, die uns blockieren. Die Grenzen des Coachings liegen natürlich in den Grenzen des Coachs. Coaches müssen selbst eine hohe Ebene erreicht haben um den Coachee dabei zu unterstützen eine neue Ebene zu erkunden.

Coaching – Bereitschaft


Coaching – Bereitschaft

„Wenn der Schüler bereit ist, wird der Lehrer erscheinen“
Chinesisches Sprichwort

Am Beginn eines Coachings steht die Auftragsklärung. Coach und Coachee lernen sich kennen. Vorstellungsrunde. Wenn der Coachee bereit ist, dann kann das Coaching beginnen. Dann, und nur dann ist ein produktives Coaching möglich.

Unternehmen sucht Coach


Unternehmen suchen einen Coach

Worauf achten Unternehmen, wenn sie einen Coach suchen? Natürlich muss der Coach – geeignet sein. Klar. Nehmen wir einmal an, dass ein Coach für den Vertriebschef gesucht wird. Es liegt auf der Hand, dass der Coach eine Ahnung vom Vertriebsgeschäft haben sollte. Idealerweise genau in der Branche und es wäre schön, wenn er sehr viele einschlägige Erfahrungen mitbringen würde.
Wir deklinieren jetzt einfach mal alle Führungspositionen im Unternehmen durch und stellen dann ganz trocken fest, dass so ein Coach vermutlich gleich den Job des zu Coachenden übernehmen könnte. Und das sind – Sie werden es leicht erkennen – ganz schlechte Voraussetzungen für ein offenes, achtsames und wertfreies Coaching.

Erstens: So einen Coach werden Unternehmen nicht finden. Irgendetwas passt immer nicht zusammen. Und Zweitens: Es ist besser so. Denn Coaching funktioniert anders.

Ich möchte mir nicht vorstellen was passiert, wenn ein Vertriebschef auf einen ehemaligen Vertriebschef oder ein Personalchef auf einen ehemaligen Personalchef stößt. Mit Coaching hat das wenig zu tun. Es könnte in eine Art Training ausarten, aber darum geht es beim Coaching nicht.

Aber was ist Coaching dann genau? Was bringt es und wie funktioniert es?
Ich habe mich hier schon ziemlich ausführlich über diese Themen ausgelassen. Alle veröffentlichten Artikel sind vorhanden und werden es auch bleiben.

Um es auf den Punkt zu bringen: Coaching pumpt kein Wissen und keine Fähigkeiten in den Klienten hinein. Das ist Training und Schulung. Wo nichts ist, kann auch der beste Coach nichts hineinpressen. Coaching baut immer auf vorhandene Potentiale auf. 
Ein Coach aktiviert die vorhandenen Ressourcen in einem Coachee. Der Klient ist bereits sehr gut in seinem Feld. Das Coaching schafft Freiräume, die dazu dienen dass der Klient sich selbst verbessert. Ein Coaching ist eine Aktivierungsmaßnahme, ein starker Katalysator. Nach dem Coaching geht der Klient erfrischt und ganz bewusst seinen Weg weiter. Ziele sind klarer geworden und Hürden wurden umgangen oder abgerissen. Begrenzende Glaubenssätze und Ängste sind thematisiert und verkleinert oder zerstört worden. Das fachliche Wissen des Klienten wurde durch das Coaching aktiviert und geklärt. Der Coach kann ganz einfach ein erfahrener Manager, ein guter Psychologe oder ein Personaler sein. Die Hauptsache ist, dass er oder sie eine gute Coachingausbildung (1-2 Jahre am Wochenende, ca. 60-100 Präsenzstunden) vorweisen kann. Berufliche Praxis als Coach und Referenzen machen durchaus Sinn. Die meisten Coaches kommen per Empfehlung.
Ausserdem ist das Risiko an einen wirklich schlechten Coach zu kommen, relativ gering. Wenn sie oder er den Job nicht kann, dann ist spätestens bei der nächsten Sitzung Feierabend. Das ist ganz einfach.

Also, wenn Sie sich einen Coach für Mitarbeiter suchen, dann probieren Sie einfach aus, wer zum Mitarbeiter und zum Unternehmen passt. Wenn es wirklich nicht funktioniert, dann muss der Nächste ran. Sie werden gute Coaches kennenlernen, die Sie bedenkenlos weiter einsetzen können. Und Sie werden ein Gefühl dafür bekommen, was ein guter Coach mitbringt und wie man ihn findet.

Laden Sie einen geeignet erscheinenden Coach zur Auftragsklärung ein. Sie werden sofort erkennen, ob sie ihn einsetzen können. Der Coach wird Ihnen genau erklären, wie das Coaching abläuft und was es erreicht kann.

Coach für Choleriker


Coach für Choleriker

Ich stelle mich der Aufgabe. Ich weiß, dass echte Choleriker und Narzissten nicht coachbar sind. Aber egal! Ich bin ein neugieriger Mensch, der davon ausgeht, dass man sich hohe Ziele setzen muss um erfolgreich zu sein. Ich greife sozusagen nach den Sternen. Richtig von sich eingenommene Narzissten und Choleriker werden sich nicht angesprochen fühlen.

Es sei denn, sie erkennen, welche Potentiale wirklich in ihnen stecken und was sie noch alles erreichen können, wenn sie die damit verbundenen Einschränkungen überwinden und wirklich cool sein würden.
Möglicherweise sind Sie jetzt neugierig geworden. Dann bin ich es auch: Auf Sie. 

Aber ich bin Realist: Es wird sich niemand melden…..

Perspektivwechsel – Ü50


Perspektivwechsel Ü50

Sie haben eine tolle Karriere gemacht. Sie haben eine Menge erreicht. Viel besser wird es nicht. Es ist völlig egal. Befreien Sie sich von dem Druck, der auf Ihnen lastet und entdecken die neuen Möglichkeiten! Wenn Sie bis jetzt ihre Ziele noch nicht erreichen konnten, es gibt 1000 Gründe dafür, werden Sie vermutlich auch in Zukunft keine großen Sprünge mehr machen. Es sei denn, Sie sind ein erfolgreicher Unternehmer, der ein weiteres Startup erfolgreich an den Markt bringen will, und auch kann. Wenn Sie Angestellter sind, dann denken Sie langsam darüber nach, was Sie mit ihrer Abfindung und der vielen freien Zeit, die auf Sie wartet,  anfangen möchten. Keine Angst! Es gibt auch ein Leben nach dieser Firma. Sehen Sie es positiv und denken Sie nach! Sehen Sie sich als Star, der nun seine Erfahrungen besitzt, die ihm niemand mehr nehmen kann. Es sei denn, Sie setzen nochmal alles auf eine Karte, spielen, und verlieren. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponential. Sie werden höchstwahrscheinlich zu keinem fairen Rennen mehr zugelassen. Aber das muss keine Belastung sein.  Geben Sie den jüngeren, kommenden Stars eine Chance. Unterstützen Sie sie und entdecken Ihre Qualitäten als Mentor. Sie sind nun ein “elder statesman” oder eine “elder stateswoman”. Wenn Sie ehrlich sind, ist die Leidenschaft zu gewinnen ohnehin nicht mehr so stark bei Ihnen vorhanden wie vor 20 Jahren oder so. Ist es nicht so? Sie haben sich weiterentwickelt. Ihr Blick auf den Horizont ist weiter geworden. Es gibt so viele Dinge zu entdecken, von denen sie früher keine Ahnung hatten.  

Nehmen Sie sich Zeit und bereiten sich auf Ihr besseres Leben vor. Machen Sie elegant Platz für die vielen anderen Leute, die nur ein Ziel haben: Sie wollen so sein wie Sie! Sie wollen Ihren Platz einnehmen. Warum eigentlich nicht? Lassen Sie los und starten zu neuen Zielen, die zu Ihnen passen.sehen Sie es doch einfach so: Es erfordert ein großes  Maß an naiver Unwissenheit,  um Ihren Job haben zu wollen. Sie haben für so etwas viel zu viel Erfahrung. Und Sie sind alles andere als naiv. Die Branche ist im Umbruch. Jede Branche ist heute im Umbruch. Wenn Sie sich eingestanden haben, dass es Zeit ist zu gehen, wenn Sie wissen, dass Sie dieses Spiel keinen Sinne mehr für sie macht, sie es nicht mehr gewinnen können, dann haben Sie einen größeren Preis gefunden: sich selbst.  Sie haben es überhaupt nicht mehr nötig, nochmal in den Ring zu steigen und sich verprügeln zu lassen. Wozu denn auch? Irgendwann ist es gut. Jetzt!

Ü50 Das hat eine Menge mit der Pubertät des Alters zu tun. Wie wollen Sie den Rest Ihres Lebens verbringen? Was wollen Sie eigentlich in 10 oder 20 Jahren machen? Es ist egal, ob Sie eine Frau sind,  oder ein Mann. Sie haben noch etwa ein Drittel Ihres Lebens vor sich! Machen wir etwas daraus! Sind Sie bereit dazu? Dann wird es Zeit für ein weitergehendes  Coaching.

UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis


UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis

Ich stelle Ihnen heute einen Coach vor, der für mehrere Unternehmen arbeitet.

Frank Hammerschmidt* ist Mitarbeitercoach.  Er ist der Mann, der sich Zeit für Ihre Mitarbeiter nimmt. Dafür bezahlen Sie ihn. Er hat ein Ohr für die Menschen und er ist dazu verpflichtet, vertrauliche Gespräche vertraulich zu halten. Hammerschmidt steht den Mitarbeitern und den Führungskräften bis hin zu den Besitzern von Unternehmen zur Verfügung. Man kann mit ihm Termine vereinbaren. Einmal in der Woche ist der Coach vor Ort im Unternehmen ansprechbar. Er arbeitet für mehrere mittelständische Unternehmen. Damit sichern sich die Unternehmen für die Hammerschmidt arbeitet, einen überschaubarer Kostenrahmen.

Die Unternehmen, die Hammerschmidt gewinnen konnte, sind sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für einen unabhängigen Gesprächspartner.
Ein Berliner Dienstleister ist eines der Unternehmen für die Hammerschmidt tätig ist.
Die interne HR-Abteilung hat sich auf administrative und juristische Themen konzentriert. Der Aufgabenbereich ist komplex genug geworden. Für regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern gibt es kaum noch Zeit. Die Kosten, um einen einzigen Mitarbeiter für diese Aufgaben einzustellen, sind einfach zu hoch. Es ist schwer, einen kompetenten Coach zu finden und angemessen zu bezahlen. Das Teilzeitmodell von Hammerschmidt kam dem Unternehmen entgegen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Hammerschmidt sehr gezielt und professionell arbeiten kann und nicht nur auf die internen Probleme eines einzigen Unternehmens fokussiert ist. Das schützt ihn vor der berühmten Betriebsblindheit. Die Vielfalt der betreuten Unternehmen ermöglicht ihm Erfahrungen, die er in einem einzigen Unternehmen nie machen könnte. Hammerschmidt hat gelernt, dass die angesprochenen Themen in den unterschiedlichen Branchen oft sehr ähnlich sind.
Der Anfang ist immer am schwersten. Es kommt zuerst immer darauf an sich den Mitarbeitern vorzustellen und zu vermitteln, welche Ziele die Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter und die Personalabteilung, aber auch die Leiter einzelner Betriebsbereiche mit dem Einsatz des Coaches erreichen wollen. Es geht um Mitarbeiterzufriedenheit und Optimierung von Prozessen. Der Coach fragt nach, wenn Dinge nicht rund laufen und geht den angestauten Problemen auf den Grund. Hammerschmidt weiß, welche Fragen er stellen muss. Zuerst tasten sich die befragten Mitarbeiter vorsichtig voran. Wenn sie aber merken, dass sie es mit einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner zu tun haben, der auch ihre Interessen versteht und der Schweigepflicht unterliegt, tauen sie sehr schnell auf. Tatsächlich ist Hammerschmidt als Coach sehr darauf bedacht, sich nicht in arbeitsrechtliche Themen einzumischen. Er kennt das schon. Irgendwann kommt ein Entscheider auf ihn zu und fragt direkt, wer in der Abteilung das Problem sein; welchen Mitarbeiter man denn nun rauswerfen müsse. Auf diese Frage wird Hammerschmidt niemals eine Antwort geben, denn dann würde sein gesamtes Geschäftsmodell auseinanderbrechen. Das würde sich herumsprechen. Er hat diesen Punkt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert. Hammerschmidt ist nicht der Mann, der vor ein Arbeitsgericht gezerrt werden will.  

Der Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber liegt auf einer anderen Ebene. Hammerschmidt ist der Profi, der sozusagen das Ohr am Puls des Unternehmens hat. Er hört das Gras wachsen und er vernimmt ein Grummeln schon, wenn es ganz langsam beginnt. Er weiß genau, dass moderne Unternehmen einem schnellen Wandel unterworfen sind und welche Kosten durch Unzufriedenheit und innere Kündigung anfallen. An der Oberfläche sieht alles sehr ordentlich aus, aber im Inneren von Strukturen beginnt es bereits zu faulen.

Ein Beispiel: Hammerschmidt hatte vor einigen Jahren den Auftrag, die IT Abteilung in einem Unternehmen zu coachen. Die Personalleiterin schickte ihn einfach in die Abteilung um selbst und ohne Vorurteile herauszufinden, wo die versteckten Probleme liegen würden. Sie wusste natürlich schon eine Menge über die mangelnde Leistungsbereitschaft einzelner Mitarbeiter und den klagenden Leiter der Abteilung. Die Situation war bereits ziemlich verfahren, dass man sich einen Coach leisten wollte um das Thema ein für alle Mal zu erledigen.
Hammerschmidt erledigte die Aufgabe zur vollen Zufriedenheit. Zuerst sprach der mit dem Chef der IT und dessen Projekte. Dann ließ er sich die Abläufe und Aufgabenverteilung erklären. Dann erst sprach er mit jedem einzelnen Mitarbeiter. In mehreren Meetings schaffte er ein vertrauensvolles Klima und dann tauten die Mitarbeiter auf und sprachen auch über Dinge, die ihnen nicht gefielen und von denen sie glaubten, dass sie anders laufen müssten.  Es stellten sich mehrere Punkte heraus. Auf der einen Seite waren die Projekte des Chefs sehr ambitioniert und sehr speziell, wenn nicht überambitioniert. Hammerschmidt wies vorsichtig darauf hin, das Konzept nochmals auf den Prüfstand zu stellen. So hatte der IT Leiter es sich in den Kopf gesetzt, eine komplette virtuelle Serverumgebung zu brtreiben, was für sich genommen eine lobenswerte Initiative war. Die Probleme traten aber auf, als sich herausstellte, dass er damit gefährliche Flaschenhälse produziert hatte, die sich sehr negativ auf die Performance des gesamten Unternehmens auswirkte. Die Nutzer waren absolut unzufrieden mit der IT-Abteilung. Eine klassische Lösung, wie sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern favorisiert wurde, war für ihn zu einfach. Er löste die innere Verweigerung der erfahrenen Kollegen, indem er frische IT Systeminformatiker einstellte und ihnen die Administration übertrug. Die Abteilung war kurz vor dem Auseinanderbrechen. Die älteren Mitarbeiter hatten seit Jahren keine aktuellen Schulungen mehr machen können und infolgedessen keine gültigen Zertifikate vorzuweisen. Das machte ihnen große Angst und sie begannen sich mit Mitteln zu wehren, die nicht ignoriert werden konnten. Hammerschmidt hatte in einen Bienenhaufen gestochen. Es gelang ihm aber die Situation zu versachlichen. Er vertrat die Auffassung, dass gut ausgebildete Mitarbeiter jederzeit in der Lage sein müssen, sich auch in anderen Unternehmen zu bewerben. IT Fachleute sind sogenannter Goldstaub. Wenn sie allerdings keine aktuellen Zertifikate und Fähigkeiten vorweisen können, haben sie es schwer einen neuen Job zu finden. Es ist die Aufgabe von Unternehmen ihre Leistungsträger entsprechend auf dem Laufenden zu halten. In diesen Unternehmen gibt es keinen aufgestauten Frust, sondern nur professionelle Zusammenarbeit. Sobald man es einzelnen Personen gestattet, an der falschen Stelle zu sparen, gibt es automatisch Probleme, wie in diesem Unternehmen. Am Ende wurde auch das Projekt angepasst und gerade gezogen. Hammerschmidt hatte wieder einmal als Feuerwehrmann gewirkt und er hatte eine Menge neuer Aspekte gelernt. Das Unternehmen hatte eine Reihe von kaum lösbar gehaltenen Problemen durch den Einsatz eines Mitarbeitercoach gelöst. Hammerschmidt erzählt diese Geschichte gerne um potentiellen Interessenten klarzumachen, worum es geht und wie es gehen kann.

 

(* der Name ist frei erfunden und dient nur der Verständlichkeit)  

Neustart


Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit und keine Kraft mehr für irgendwelche neumodischen Ideen bleibt. Der Laden scheint zu laufen und die Zahlen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ganz ehrlich (wir sind ja unter uns): Es macht irgendwie keinen Spaß mehr. Dieses Unternehmen ist reif für den Verkauf. Wenn es nur jemand für einen angemessenen Preis haben wollte.
Und spätestens hier wird es Zeit über einen Neuanfang nachzudenken. Erinnern Sie sich noch, als alles neu und interessant war? Damals, als sich jeden Tag erfreuliche Überraschungen, zufriedene Kunden und unglaubliche neue Möglichkeiten auftaten?

Heute haben wir es mit komplizierten Mitarbeitern zu tun, die allzu oft “keine Ahnung” haben und mit anspruchsvollen Kunden und diesen furchtbaren Nachahmern, die alles viel schneller und viel billiger liefern können. Der Traum des Anfangs ist einem lähmenden Alptraum gewichen. Es ist wie bei unserem beliebten Studienobjekt Donald T.: Er hat auch keine rechte Lust auf den Job mehr. Lieber geht er zum Golfen.
Das geht mir auch manchmal so. Warum sollte ich mich mit diesem Unternehmen herumschlagen und ständig an irgendwelche Grenzen stoßen, wenn ich doch etwas ganz anderes machen kann? Das Leben ist zu kurz um sich mit mittelmäßigen Plänen und Aufgaben zu beschäftigen!

Jeder Unternehmer, der den Namen wirklich verdient hat, wird spätestens hier hellwach werden. Yes! Neustart! Dieses schöne deutsche Wort gehört auch in den angloamerikanischen Sprachraum! Und es gehört zu jedem, der etwas auf sich hält.

Gehen wir davon aus, dass das Unternehmen läuft und wir es einfach laufen lassen können. Managen können ja die Manager. Zeit für neue Ideen!

Zeit für ein ausgiebiges Coaching! Finden Sie nicht auch! Brainstorming. Frische Luft. Lust auf was Neues! Aber was? Sie ahnen es bereits: Es steckt schon tief in Ihnen. Sie haben da so bestimmte Ideen. Aber das ist ja alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, ob…..? Genau das ist ja meine Rede. Es wird Zeit mehr und intensiver darüber nachzudenken. Ohne die alltäglichen Probleme und Aufgaben. Neustart ist ein schönes Wort! Und es ist gut, wenn man der Erste ist, der auf diese Idee gekommen ist und sie rechtzeitig realisiert.

Lust auf NEUSTART? Dann fragen Sie doch einfach den Coach Ihres Vertrauens. Kennwort: NEUSTART!

Agiles Coaching: Strategisch planen – Ressourcen checken – Möglichkeiten entdecken


Strategisch planen – Ressourcen checken – Möglichkeiten erkennen

Viele Unternehmen haben ein Produktportfolio entwickelt, das hauptsächlich auf Erfahrungen und Möglichkeiten aufbaut, die historisch gewachsen sind.

Ein klassisches Maschinenbauunternehmen entwickelt keine Elektronik. Mit Softwareentwicklung oder gar Spieleentwicklung haben diese Unternehmen nichts zu tun. IT ist Sache von IT-Spezialisten. Es ist offensichtlich: Es handelt sich hier um Vorurteile und versteckte Glaubenssätze, die in Frage gestellt werden müssen. 

Der Unterschied von Führung und Management spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Führung bedeutet, den größeren Kontext zu erkennen und zu entwickeln. Es geht darum das Feld und den Raum für das Erreichen von Zielen vorzubereiten. Die Aufgabe der Führung ist es, eine klare Richtung vorzugeben und die Durchführung der eindeutigen Anweisungen zu kontrollieren. Richtungsvorgabe und Kontrolle. Angesichts der immer komplexeren, dynamischen Arbeitsfelder stößt Richtungsvorgabe und Kontrolle als Führungsinstrument immer schneller an ihre Grenze. Die Instabilität der Arbeitsumfelder ist ein großes Problem. Besonders, weil die wichtigsten Ziele, neue Hindernisse und Chancen weitgehend unbekannt sind und ständig neue Risiken und Chancen auftauchen. Eine statisch gewachsene Organisation läuft zunehmend Gefahr in eine Sackgasse zu laufen.

Die einzige Antwort auf die gestiegene Komplexität von Führungsverantwortung sind Dezentralisierung und Delegierung der Verantwortung und völlig neue Lernprozesse, die sich nicht aus der Vergangenheit erklären lassen, sondern auf die zukünftigen Ziele ausrichten müssen. MitarbeiterInnen müssen zwingend in diesen Prozess der Führung integriert werden. Genau das ist der Kernpunkt von agilen Strukturen.

Zuerst müssen Führungskräfte lernen, wie das zu realisieren ist. Ein weiterer Schritt ist es die ganze Organisation, zumindest die mittleren Führungskräfte, in den Zielsetzungs- und Richtungs -prozess mit einzubeziehen.

Um Höchstleistungen zu vollbringen müssen Unternehmen Bedingungen schaffen, die es ermöglichen die Kraft ihrer MitarbeiterInnen freizusetzen. Es geht nicht nur um Führung oder Management. Es geht um Inspiration.

Apple, mit seinem charismatischen Chef Steve Jobs, ist ein typisches Beispiel für die Kraft der Inspiration. Ohne sie geht gar nichts. Das ist in diesem Fall ganz deutlich zu erkennen.

Und spätestens an dieser Stelle kommen wir zu einem Thema, mit dem ich mich seit einiger Zeit vorwiegend auseinandersetze. Es geht um Coaching von Führungskräften. Ein Coach ist ein neutraler Kommunikationsprofi, der mit allen Beteiligten in einem Unternehmen oder einer Organisation reden kann, ohne zunächst Konflikte zu thematisieren. Die Konflikte, die ein Coach erkennt, sind ohne Zweifel wichtig um ein Unternehmen stark zu beeinflussen. Aus meiner Erfahrung heraus ist es legitim über die Wünsche und Zielvorstellungen von einzelnen Beteiligten zu sprechen. Das ist übrigens auch ein Kernpunkt der BIG FIVE OF LIFE.

Ein guter Coach erkennt das Potential von Unternehmen und deren Mitarbeiter. Er oder sie ist in der Lage zu erkennen wo die Reise hingehen kann und wo die Risiken und Sackgassen zu finden sind. Er erkennt versteckte Vorurteile und Bremsen in einem Unternehmen. Und das kann zum Beispiel auch direkt in der Führungsebene zu finden sein.  Um eine Unternehmen für die Zukunft aufzustellen ist der agile Ansatz extrem wichtig.
Das verstehe ich unter Strategisch planen – Ressourcen checken und Möglichkeiten entdecken.

Fangen Sie heute noch an und reden Sie mit geeigneten Coaches über Ihr Unternehmen. Sie werden sich wundern, was alles geht!

becoming agile


Agile Unternehmen

Fokussiert, schnell, flexibel – Nur was sich bewegt, kann sich verändern und auf Chancen und Risiken reagieren.

Buchtipp: https://www.amazon.de/AGILE-UNTERNEHMEN-FOKUSSIERT-FLEXIBEL-verbessern/dp/3869803304/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1493185669&sr=8-1&keywords=agile+unternehmen+nur+was+sich+bewegt+kann+sich+verbessern

Es gibt da eine Handvoll Buzzwords, mit denen Unternehmen aktuell zu tun bekommen.

Scrum, Kanban, Agile Project Management, Lean, Coaching, Change gehören dazu.

Agile wird hauptsächlich für die IT-Softwareentwicklung angewendet. Agile ist heute das universelle Zauberwort für fast alles. Aber was ist das wirklich? Wie funktioniert agile und wie funktioniert es nicht?

Ein Unternehmen, das seit 20 Jahren am Markt ist, hat sich entwickelt. Es ist gewachsen und er haben sich Strukturen herausgebildet, die funktionieren. Die Shareholder sind mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Arbeit. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich haben ja alle einen guten Job gemacht. Ganz ehrlich: Es gehört zu den großen Mythen von Unternehmen, dass es genau so ist. Jeder der daran kratzen wollte, würde sich keinen Gefallen tun. Das Unternehmen ist fokussiert, schnell und flexibel. Oder etwa nicht? Wer soll denn das, bitteschön, beurteilen? Nennen wir es Betriebsblindheit. Nennen wir es eine Komfortzone. Warum sollte man sich aus einer Komfortzone herausbewegen, wenn man zufrieden ist?

Natürlich kann man stolz und zufrieden sein auf ein Unternehmen, dass es seit 20 Jahren geschafft hat sich am Markt zu behaupten. Warum sollte man auf einmal etwas verändern? Never change a winning team!

Change Management, Lean Management, Scrum, Kanban, Agile sind doch nur Begriffe für Unternehmen, die erst einmal so weit kommen müssen. Oder? (mit Schweizer Akzent 😉

Wozu braucht man einen Coach, der Fragen stellt und sich die Abläufe und Personen genauer anschaut? Warum sollte man Dinge infrage stellen, die zwar manchmal nervig und unangenehm, aber notwendig sind? Warum sollte man Kapital in die Hand nehmen, um etwas zu verändern, das doch ganz gut funktioniert? Woher soll denn der Coach wissen, wie etwas verbessert werden kann, was heute (noch) niemand in Frage stellt?

Die Antwort ist einfach. Das hat etwas mit Betriebsblindheit zu tun und mit Beratungsresistenz. Vor allem in mittelständischen Unternehmen ist Unternehmensberatung ein Fremdwort, wenn nicht sogar ein Schimpfwort. “Agil sind wir schon! – Sonst hätten wir uns kaum über einen so langen Zeitraum am Markt behaupten können!”

 

Meine Herren: Sie haben vollkommen Recht! Und Sie wissen ganz genau, dass mögliche Lösungsansätze nur mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern durchgeführt werden können. Aber dennoch lohnt es sich, Coaching in Anspruch zu nehmen. Ein Coach hilft Ihnen dabei sich einen Überblick zu verschaffen. Oft kommen ganz überraschende Ideen und Lösungen dabei heraus, wenn sich ein unbeteiligter Dritter ein Bild machen kann. Alles, was im Coaching zur Sprache kommt, wird vertraulich behandelt.

 

Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens.

 

Bill Gates – verändert die Welt


Der Name Bill Gates steht synonym für MICROSOFT. Er ist der wohl reichste Mann der Welt und dieser Name wird uns wie der eines Rockefeller für lange Zeit erhalten bleiben. In 100 Jahren weiß niemand mehr, dass Bill Gates mit MS-DOS, Windows und MS-Office sein Vermögen gemacht hat. Aber das, was er jetzt tut, wird bleiben. Bill Gates führt einen BLOG, den ich sehr gerne lese. Er wirbt für seine Hilfsprojekte überall auf der Welt und was er zu sagen hat, ist aller Ehren wert. Dieser Bill Gates von heute gefällt mir immer mehr. Das ist nicht mehr der Mann, der die Gelddruckmaschine MICROSOFT erfunden hat und der gefühlt immer hinter APPLE und Steve Jobs auf dem zweiten Platz stand. Das ist nicht mehr der gemeine Fiesling, der APPLE die grafische Oberfläche und die Mausbedienung gestohlen hatte. Bill Gates wird immer mehr zu einem Mann, dem man seine Aufmerksamkeit schenken muss, wenn man wissen will, wie es auf dieser Welt weitergehen kann. Kürzlich schrieb er einen Artikel, der auch im TIME-MAGAZINE erschienen ist. Im Original kann man das alles auf GATESNOTES.COM nachlesen: (https://www.gatesnotes.com/Development/How-Foreign-Aid-Helps-Americans)

Er schreibt dort, dass Entwicklungshilfe ein heißes Eisen ist. Aber heute wird es noch heißer, weil die Regierung der Vereinigten Staaten, einer der einflussreichsten Geber der Welt, drastische Kürzungen für Gesundheits- und Entwicklungsprogramme auf der ganzen Welt erwägt. Donald Trumps “AMERICA FIRST!” treibt erste Blüten.

Bill Gates schreibt dazu: “Ich verstehe, warum einige Amerikaner ihre Steuer-Dollar in Übersee sehen und sich fragen, warum wir sie nicht zu Hause lassen. Hier ist meine Antwort: Diese Projekte sind wichtig für die Sicherheit der Amerikaner selbst. Und durch die Förderung von Gesundheit, Sicherheit und wirtschaftlicher Chance stabilisieren sie anfällige Teile der Welt.”
Das ist eine sehr interessante Sicht auf die Dinge.
Das ist eine Lektion, die ich selbst gelernt habe. Als ich mich vor mehr als 15 Jahren in Gesundheit und Entwicklung engagierte, war die Hauptmotivation, das Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu retten und zu verbessern. Das stimmt heute noch, aber im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass es wichtig ist, zu erklären, wie amerikanische Entwicklungshilfe auch den Amerikanern selbst zugute kommt.
Zum einen hilft es, Epidemien zu verhindern. Der jüngste Ebola-Ausbruch in Westafrika tötete mehr als 11.000 Menschen, aber die Todesopfer wäre viel schlimmer gewesen, wenn die Krankheit im benachbarten Nigeria, einem internationalen Reise-Hub, der 180 Millionen Menschen beherbergt, weit verbreitet war. Was enthielt es? Unter anderem eine Gruppe von Gesundheitsangestellten, die dort für eine Anti-Polio-Kampagne stationiert waren. Sie wurden schnell dem Ebola-Kampf zugewiesen, und ihre Bemühungen halfen, die Krankheit zu stoppen und sie davon abzuhalten, den Atlantik in die Vereinigten Staaten zu überqueren.”
Er bezieht sich direkt auf die US-Administration unter Barack Obama, der viel nachhaltiger und intelligenter regiert hat, als vielen vor dem Regierungswechsel klar war.
Der größte öffentliche Geber der Anti-Polio-Arbeit war die US-Regierung, und das aus gutem Grund. Es schützt die Amerikaner und hilft der Welt, sich für die nächste Epidemie vorzubereiten, die Größenordnungen tödlicher sein könnte als Ebola. Um aufkommende Krankheiten zu stoppen, brauchen wir die Infrastruktur, die durch konsequente Finanzierung von gut geführten Gesundheitsprogrammen aufgebaut wird.
Selbst der unbeliebte Präsident George W. Bush wird positiv erwähnt: “Ein weiteres Beispiel ist die globale HIV / AIDS-Anstrengung Amerikas, bekannt als PEPFAR, die unter Präsident George W. Bush begann und mit einigen der ärmsten Länder der Welt zusammenarbeitet. PEPFAR ist ein unbestreitbarer Erfolg. Es gibt 11 Millionen Menschen mit HIV, die heute lebt wegen der Medikamente, die es bietet. Viel mehr bekam niemals das Virus an erster Stelle wegen der von PEPFAR unterstützten Präventionsbemühungen.”
Das sei nicht einfach eine humanitäre Aufgabe. Es ist viel mehr. Für diese Länder bedeutet es mehr Lehrer, Unternehmer, Polizeibeamte und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die zu starken, stabilen Gesellschaften beitragen. Laut einer überparteilichen Studie sank die politische Instabilität und die gewalttätige Tätigkeit in den afrikanischen Ländern mit PEPFAR-Programmen zwischen 2004 und 2015 um 40 Prozent. Wo kein PEPFAR-Programm lag, lag der Rückgang bei nur 3 Prozent.
“Bessere Gesundheit bringt Nationen auf den Weg zur Selbstversorgung. Wie? Wenn die Gesundheit verbessert wird, entscheiden die Menschen, weniger Kinder zu haben, denn sie sind zuversichtlich, dass die Kinder, die sie haben, im Erwachsenenalter überleben werden. Wenn die Familiengröße sinkt, wird es für die Länder einfacher, sich zu füttern, zu erziehen und ihnen Gelegenheit zu geben – und das ist eine der besten Möglichkeiten, um jede anfällige Region zu stabilisieren.”, schreibt Gates.
“Eine stabilere Welt ist für jeden gut. Aber es gibt andere Möglichkeiten, die Hilfe profitiert Amerikaner im Besonderen. Es stärkt die Märkte für U.S. Waren: von unseren Top 15 Handelspartnern, 11 sind ehemalige Hilfsempfänger. Es ist auch sichtbarer Beweis für die weltweite Führung Amerikas. Die populäre Unterstützung für die USA ist in Afrika hoch, wo die Hilfe einen so dramatischen Einfluss hat. Wenn du einer Mutter hilft, das Leben ihres Kindes zu retten, vergisst sie niemals. Zurückziehen würde jetzt nicht nur Leben kosten, es würde ein Führungsvakuum schaffen, das andere gerne füllen würden.”
Syrien sei ein tragisches Beispiel dafür, was passieren kann, wenn die wichtigsten Zutaten der Stabilität nicht zusammenkommen. Anfang 2007 erlebte das Land die schlimmste Dürre in seiner Geschichte und fuhr mehr als eine Million Menschen aus ländlichen Gebieten in die Städte, schürte politische Spannungen und legte die Grundlage für den schrecklichen Bürgerkrieg, der heute andauert. Natürlich gab es viele Ursachen für diesen Krieg, und nicht jedes Land, das eine schwere Dürre hat, bricht derartig zusammen wie Syrien. Aber die Welt wird kein sicherer Ort sein, wenn die USA und ihre Verbündeten aufhören, anderen Ländern zu helfen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen.
Nichts davon geht dem Militär verloren. Im Gegenteil: Mehr als 120 pensionierte Generäle und Admirale haben vor kurzem einen Brief an den Kongress geschrieben, der argumentiert, dass US-Programme „extrem wichtig sind, um Konflikte zu vermeiden und die Notwendigkeit zu reduzieren, Männer und Frauen in Uniform in den Krieg zu schicken.“ Verteidigungsminister James Mattis, er war Kommandeur der US-Streitkräfte in Afghanistan, Pakistan und anderen Hotspots, sagte folgendes: „Wenn Sie das Staatsministerium nicht vollständig finanzieren“, das viele der Schlüsselprogramme Amerikas führt – dann muss ich mehr Munition kaufen.“ Es wird deutlich, dass die Haltung der Bundesregierung und des Bundesaussenministers hier Eins zu Eins übereinstimmt. Entwicklungshilfe führt zu mehr Sicherheit, wachsendem Wohlstand und weniger Kriegen.
Es ist erstaunlich. Nicht ein Linker Demokrat hat das geschrieben, sondern Bill Gates, der Softwaremilliardär. Das macht Mut für eine bessere Welt. Der BLOG des Bill Gates ist viel interessanter, als so manch ein politisches Magazin hierzulande.

 

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure


Die Kunst, erfolgreich zu scheitern – The art of successful failure

Das ist etwas sehr amerikanisches: Erfolgreich scheitern. Es ist cool und es hat etwas mit einem unbeugsamen Optimismus zu tun.

Erzähle mir, wo und wie Du gescheitert bist und ich sage Dir wer Du bist!

Van Gogh war erfolgreich gescheitert. Er war richtig gut. Seine Kunstwerke begeistern und fesseln uns noch heute. Erfolgreich war er erst nach seinem Tod.

Die Attentäter des 20.Juli 1944 waren gescheitert. Sie gingen erhobenen Hauptes in den Tod: “Für das heilige Deutschland!” Es dauerte Jahrzehnte, bis ihre Entschlossenheit und ihr Mut entsprechend gewürdigt werden konnten.

Kolumbus war auf seinem Weg nach Indien auf Amerika gestoßen, ohne es zu wissen.

Apollo 13 war ein kompletter Misserfolg. Die Astronauten erreichten auf Grund eines dummen Materialfehlers nie ihr eigentliches Ziel. Im Projektmanagement der NASA zeigte sich jedoch, dass auch in diesem Scheitern ein Sieg lag. Die ganze Welt fieberte um das Leben der Astronauten. Apollo 13 Projektmanagementsimulationen sind heute ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung von Projektmanagern.

Scheitern gehört zu unserem Leben dazu. Ich kann ein Lied davon singen. Wer es nicht versucht hat, wird nicht scheitern. Aber wie langweilig und leer wäre so ein Leben. Die Amerikaner haben es in ihren Genen. Als Vorbild einer freien Gesellschaft sind die USA nach wie vor ein lebendiges Beispiel und ein Sehnsuchtsort für viele Menschen auf der ganzen Welt. Ich glaube trotz aller Verwerfungen und aller Rückschläge immer noch an den Spirit der dort zu finden ist.

Am Ende unseres Lebens kommt es nicht darauf an, wie oft wir gescheitert sind, sondern darauf, wie oft wir etwas versucht haben und wie oft wir wieder aufgestanden sind.  Wir sind Menschen, keine Maschinen.

Steve Jobs ist nach den erfolgreichen Anfängen bei Apple zunächst gescheitert. Er musste das Unternehmen verlassen, dass er selbst gegründet hatte. Nach einem internen Machtkampf mit John Sculley musste Jobs 1985 das Unternehmen verlassen. Er gründete NeXT, stieg bei Pixar ein und kehrte 1996 wieder zu Apple zurück um sein Unternehmen zunächst zu retten und dann so erfolgreich zu machen, wie es vorher kaum vorstellbar war.

Das Scheitern von Steve Jobs war so smart und sexy wie sein Erfolg.   

Wobei wir wieder beim Coaching sind. Ich erzähle Menschen vom Scheitern, gebe ihnen Beispiele und öffne mich indem ich von meinen gescheiterten Plänen und geplatzten Träumen erzähle. Das öffnet den Gegenüber und spiegelt sein eigenes Scheitern auf eine smarte Art und Weise. Scheitern bekommt einen anderen Wert. Es ist nicht der bittere Geschmack des Versagens, der das Scheitern begleitet. Im Gegenteil werden die Menschen in die Lage versetzt, einen anderen Blick auf ihr Leben und ihre Aktivitäten zu wagen. Wir können nicht in jeder Position perfekt sein. Scheitern kann auch bedeuten, dass wir einfach die Tür schließen und eine andere Tür suchen sollten. Als SekretärIn bin ich völlig ungeeignet. Ich könnte es nicht ertragen, unter einem unfähigen und überheblichen Chef zu arbeiten. Arroganz und Dummheit geben sich allzuoft die Klinke in die Hand. Fragen Sie mal einen dummen Menschen nach seinem Scheitern oder nach seinen Fehlern. Die Antworten können wir uns komplett sparen. Sie sind derartig uninteressant, wie die Menschen von denen sie kommen.

Die Kunst, erfolgreich zu scheitern ist eine smarte Art und Weise das Leben so zu nehmen wie es ist. Wenn jeder Mensch mit allen seinen spinnerten Ideen durchkommen würde und nur Erfolge hätte dann wäre das eine traurige Welt. The Donald ist schon oft in seinem Geschäftsleben  gescheitert. Er scheitert jeden Tag als Präsident. Und wenn er einmal etwas tut, wofür er sogar gelobt wird, hat er vergessen, welches Land er da gerade bombardiert hat. Schade, dass er nicht smart scheitert, sondern sich alles schön lügt. Das ist überhaupt nicht smart. So sad!

Im Coaching gehört der Umgang mit dem Scheitern einfach dazu. Wie geht der Coachee mit seinem eigenen Versagen um? Wie reagiert sie oder er auf dieses NO GO Thema für erfolgreiche Menschen, oder solche, die sich dafür halten? Das ist genau die Frage, die beim Coaching beantwortet wird. Wenn ich meinen Klienten die Frage nach ihrem eigenen Versagen stelle, dann mache ich das ganz bewusst. Es sagt mir mehr über sie, als 1000 andere Fragen. Es ist ja auch eine beliebte Frage bei einem Einstellungsgespräch: Wo sind Sie bisher gescheitert? Jeder weiß, dass man nun eine gut ausgefeilte Story aus dem Ärmel zaubern muss, die nach Scheitern riecht und eigentlich ganz das Gegenteil bedeuten soll. Aber das ist hier nicht gemeint. So einen Stuß möchte ich beim Coaching nicht hören. Ich lehne mich dann entspannt zurück, scheue meinem Coachee in die Augen und frage nochmal. Woran sind Sie bisher gescheitert? Diese Fragen kann man nicht in der ersten Sitzung stellen. Diese Frage setzt eine belastbare Beziehung voraus.  

Es ist eine außerordentliche Kunst, erfolgreich zu scheitern. Und es ist so beruhigend, dass ich nicht der einzige Mensch auf dem Planeten bin, der schon mal gescheitert ist. Wir können das jeden Tag üben. Worauf es ankommt sind SMARTe Ziele und ein Herz am rechten Fleck. Ein mutiges Herz, meine ich natürlich.   

 

IAS Integrationsassessment – Inspirierend Anregend Sinnvoll


Sie fragen sich sicher, was IAS bedeutet. Ganz unromantisch steht IAS für Integrations-Assessment. Das versteht kein Mensch.

Ich erkläre IAS gerne mit Interessant-Anders-Schnell. Oder auch mit INSPIRIEREND-ANREGEND-SINNVOLL

Auf den ersten Blick handelt es sich um eine ganz normale AVGS-Maßnahme eines Bildungsträgers. Nach meinen Erfahrungen und Erlebnissen handelt es sich um eine ganz bemerkenswerte Maßnahme, die es tatsächlich schafft Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen lange arbeitslos geblieben sind, wieder zu aktivieren und auf ein selbstbestimmtes Leben neugierig zu machen. Das ist genau das, was auch die Vermittler der Agentur für Arbeit und der Jobcenter wollen. Letztendlich geht es darum die Menschen wieder in Arbeit zu bringen; und zwar in eine Arbeit, die zu ihnen passt und die sie gerne machen.

Das IAS beinhaltet eine ABC-ANALYSE mit ausgebildeten ABC-Coachs, Gruppencoaching-Elemente in denen mit den Teilnehmern über Kommunikationspsychologie, Selbstbild, Fremdbild, das Verhalten in Unternehmen und das Verständnis für innerbetriebliche Kommunikation gearbeitet wird. Gesundheitliche Aspekte können mit einem Arzt besprochen werden. Es ist auch möglich, einen Psychologen mit an Bord zu holen. Weiterhin werden Aspekte wie Motivation und Lebensführung bearbeitet. Die Teilnehmer an einem IAS erfahren in einer Woche Anregungen und Impulse, die sie möglicherweise so noch nie erhalten haben. Das IAS ist sehr kompakt und kommt schnell auf den Punkt. Das eingespielte Team von Coaches und einem Sozialmediziner aktiviert die Menschen auf eine einzigartige Art und Weise.
Das IAS ist eine Feststellungsmaßnahme mit Motivationscharakter. Am Ende gibt es ein Gespräch zwischen Kunden, Vermittler und Coach. Der Kunde hat nach 5 Tagen einen belastbaren  Integrationsfahrplan in der Hand, den er dem Vermittler vorstellen kann. 

Ich bin mir sicher, dass das IAS eine große Zukunft hat.

IAS kann auch bedeuten: Interesse erwecken – Aufbrechen – Starten

Mitarbeitercoaching



Mitarbeitercoaching – Was ist, was soll, wie funktioniert es?

Was kann man sich konkret darunter vorstellen? Was bringt es? Wie funktioniert es praktisch? Das sind Fragen, die uns bei der Entwicklung eines greifbaren Modells begleitet haben.

Am Anfang stand die Überzeugung, dass Mitarbeitermotivation, Feel-Good-Management und eine optimale Arbeitsatmosphäre sich positiv auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und letztendlich auch auf die Qualität und Quantität der Arbeit auswirken müssen. Es gibt keinen Zweifel; Kundenzufriedenheit beginnt immer mit Mitarbeiterzufriedenheit.

Aber was sind die wesentlichen Bausteine für die zielgerichtete Arbeit in mittelständischen Unternehmen? Es genügt ganz sicher nicht, wenn man einfach ein paar Coaches engagiert und sie dann im Unternehmen Mitarbeiter coachen lässt. Was soll das bringen? Was sind die Vorteile für die Mitarbeiter? Bleiben die gewonnenen Informationen wirklich beim Coach, oder werden sie brühwarm mit Namen und Adressen an den Auftraggeber weitergeleitet?
Was bringt das Coaching dem Mitarbeiter? Was bringt es für das Team? Was bringt es dem Unternehmen?

Coaching beginnt aus unserer Sicht immer mit einer Feststellungsrunde. Man kennt die Birkmann-Methode zu Persönlichkeitsfeststellung oder die ABC-Methode im Jobcoaching. Das Coaching-Dashboard der Jobnet.AG ist eine konsequente Weiterentwicklung der ABC-Methode. Es werden Fragen durch den Klienten beantwortet, die dann zu einem grundlegenden Portfolio für das individuelle Coaching genutzt werden können. Eher introvertierte Denker werden anders auf Veränderungsprozesse reagieren als extrovertierte, explosive Macher. Entscheidend ist ein intelligenter Abgleich und die zielführende Zusammensetzung der Menschen, die miteinander arbeiten.

Zugegeben: Das ist leicht gesagt und schwer zu realisieren.

Ein zentrales Thema bei Mitarbeitercoaching ist das der Bedeutung. Robert Kegan schreibt in seinen ENTWICKLUNGSSTUFEN DES SELBST: “Keine Bedeutung haben heißt,wie wir es definieren, völlig einsam sein. Auch wenn wir wohlgenährt, warm und körperlich gesund sind, können wir dennoch körperlich zugrunde gehen, wenn wir nichts ‘bedeuten’. Ich habe das Thema ‘Bedeutung’ oft im Zusammenhang mit ‘innerer Kündigung’, ‘Dienst nach Vorschrift’ und Burnout-Episoden beobachten müssen. Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, jedem Mitarbeiter möglichst die Bedeutung zuzuschreiben, die für ihn wichtig ist um sich optimal zu entwickeln und in ein Team hineinzupassen. Eine gute und fleißige Verkäuferin sollte niemals auf ihre Kerntätigkeit reduziert werden und sich austauschbar fühlen. Es geht auch darum, dass sie es ist, die den Kunden ein Gefühl von Sicherheit gibt. Sie repräsentiert das Unternehmen in der ersten Reihe. Das ist ein Grund, warum Verkäufer besonders geschult werden müssen. Das ist allerdings kein Kernthema für Coaching. Coaching macht etwas anderes. Ein guter Coach ‘bringt die Dinge auf den Punkt’. Er fragt nach allen Aspekten, die das Leben eines Klienten ausmachen und er fragt natürlich auch nach der Bedeutung. Wenn hier keine befriedigende Antwort gefunden werden kann, wird das ein wichtiges Coachingthema. Ich selbst habe mir diese Frage im Laufe meines Berufslebens immer gestellt und ich habe, nachdem ich sie beantworten konnte, immer eine neue Richtung eingeschlagen. Hätte ich meine eigene Bedeutung auf das reduziert, was andere in mir gesehen haben oder was andere von mir erwarteten, wäre ich vollkommen andere Wege gegangen. Es hätte die enorme Gefahr der gefühlten Bedeutungslosigkeit gedroht; mit allen begleitenden Wirkungen bis hin zu Depression und schweren Magengeschwüren. Ich selbst habe gelernt, wie man nicht nur ausweicht, sondern aktiv an der Lösung der eigenen Bedeutung arbeiten kann. Als Coach spüre ich regelrecht, dass ich an einer großen Aufgabe mitarbeiten darf. Es geht um nichts anderes als Coaching groß zu machen und so de Coach zu einem aktiven Gestalter zu machen. Das ist Bedeutung genug für mich und immer wenn ich an einer Stelle tätig war, wo das möglich war, konnte ich richtig gute Ergebnisse erzielen.

Also: Die Frage nach der Bedeutung ist essenziell im Coaching. Aber nicht nur das.
Coaching ist achtsames Feedback, die Möglichkeit das Handeln von Klienten unter anderen Gesichtspunkten sichtbar zu machen und Veränderungen zu bewirken, die nicht nur für das Unternehmen wichtig sind, sondern auch für jeden Einzelnen. Das Gesamtpaket ermöglicht positive Veränderungsschritte. Auch das Akzeptieren von Anweisungen einer Führungspersönlichkeit in einer Hierarchie gehört dazu. Wenn wir uns alle nur als absolute Individualisten verstehen, dann ist die Zusammenarbeit innerhalb von Teams und Institutionen kaum möglich. Das andere Extrem, die innere Kündigung, ist eine logische Folge.

Wie funktioniert also ein sinnvolles Mitarbeitercoaching?

Sie suchen sich einen Coach, mit dem Sie über das Thema reden können. Der Coach unterbreitet Ihnen ein Angebot. Und dann kann es auch schon losgehen. Der oder die Coaches können zum Beispiel mit Mitarbeitergesprächen in der Führungsriege beginnen. Die Schweigepflichtserklärung der Coaches ist eine wichtige Grundlage.

Am Ende kann es Empfehlungen geben, wie Teams besser zusammengesetzt werden könnten oder welcher Mitarbeiter Potentiale entwickelt, die eine zielgerichtete Förderung nach sich ziehen können. Alles läuft unter dem Aspekt: Erweiterung der Kompetenzen von Mitarbeitern und Teams.

Was spricht eigentlich dagegen, mit einem Coach über das Thema Mitarbeitercoaching zu reden?  

Coachbar? Zielgruppen für Coaching


Coachbar?

Eine interessante Frage, die sich jeder Coach immer wieder stellt, ist die Frage nach der Zielgruppe, die er ansprechen möchte. Für wen soll das Coaching einen Mehrwert bringen? Wer will sich überhaupt coachen lassen? Hat Coaching eine Perspektive? Ist der Beruf Coach mehr, als reines Wunschdenken? Ist es realistisch und sinnvoll als Zielgruppe zum Beispiel Anwälte, Ärzte, Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen zu definieren, wenn der Coach bisher hauptsächlich als Pädagoge oder Psychologe unterwegs war? Was bringt einen Chefarzt dazu, sich einem Coach anzuvertrauen, der selbst keinen medizinischen Hintergrund nachweisen kann? Warum sollte sich ein Steuerberater von einem Coach mit Schwerpunkt IT ins Vernehmen setzen? Macht das Sinn? Oder heißt es auch hier: Schuster bleib bei deinen Leisten?

Ich denke, dass ein guter Coach vor allem ein guter Gesprächspartner sein muss, der den Coachingprozess versteht und der in der Lage ist, Klienten aus unterschiedlichen Zielgruppen zu coachen.

Es geht hier nicht darum Netzwerke zu erweitern oder mit einem Spezialisten über ganz spezielle Problemstellungen zu reden. Es geht auch nicht um Projektmanagement oder Unternehmensentwicklung. Coaching ist eine 360° Sicht auf den ganzen Menschen, also eine ganzheitliche Angelegenheit.

Coaching und Therapie haben sehr viel mehr gemeinsam, als man zu wissen glaubt. Wenn ein Manager genügend Leidensdruck aufgebaut hat, wird der Gang zum Therapeuten für ihn ein logischer Schritt sein. Er hat Schmerzen und er geht zum Spezialisten. Wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, auch wenn der Zahnarzt keinerlei Ahnung von der Tätigkeit eines Politikers, Forschers, Soldaten oder Managers hat. Logisch; Der Zahnarzt wird dafür sorgen, dass die Ursachen für die Schmerzen beseitigt werden. Er packt die Angelegenheit sozusagen an der Wurzel. Wer zum Therapeuten geht will keinen neuen Businessplan oder ein Konzept zur besseren Personalführung oder eine Expertise zu einem gescheiterten Projekt.

Coaching ist – niederschwellige – Therapie. Nicht jeder psychische Druck oder Schmerz hat seine Ursache in einer krankhafte Veränderung der Persönlichkeit oder einer psychische Krankheit. Coaching ist sehr nahe an der Therapie und der oder die Coach ist erwiesenermaßen gut in der Gesprächsführung. Ein Coach stellt Fragen, führt Perspektivwechsel, ist offen für neue Lebensansichten und Probleme. Ein Coach ist jemand, mit dem man reden kann, wenn man keinen anderen Gesprächspartner findet. Die Ursachen dafür, dass kein anderer Gesprächspartner in Frage kommt sind so vielfältig wie die möglichen Klienten eines Coachings.

Der Coach ist ein Resonanzboden, ein Sparringpartner, ein Drehbuchautor, ein Regisseur. Ich wiederhole mich.

Ich behaupte, dass ein Coach im Grunde nichts vom professionellen Leben eines Klienten wissen muss. Der Klient ist der Chef in seinem Leben. Er weiß am besten, wie der Hase läuft oder wie man Menschen dazu bringt, ihm zu folgen. Es ist durchaus möglich, dass der Manager etwas über Führung dazulernen möchte. Auch hier wäre ein neutraler Coach mit anderem Lebens- und Erfahrungshorizont ein sehr guter Ansprechpartner.
Ein Coach muss, wie ein Therapeut sehr viel über die menschliche Seele, Entwicklungsstufen und Ängste wissen. Coaching, Seelsorge, Therapie haben sehr viel miteinander zu tun. Daher plädiere ich für Coaching als Profession mit therapeutischen Ansätzen und Wissen. Das macht den Beruf eines Coach zu einem der spannendsten Feldern, die es gibt. Ich bin mir sicher, dass Coaching eine große Zukunft haben wird.