Führungskraft als Coach – ein MacCoach Tipp!


ich habe eben einen sehr guten Beitrag auf YouTube gefunden, den ich gerne weiterempfehle:

Coaching kann das – MacCoach


Gönnen Sie sich eine unerwartete Überraschung!

Coaching ist Erfrischung für Ihre Aufmerksamkeit.

Genießen Sie unerwartete Gedankengänge!

Lehnen Sie sich zurück und staunen Sie – über sich selbst!

So haben Sie es noch nie gesehen.

Die Welt mit neuen Augen sehen.

Neustart für Ihre Neuronen.

Veränderung als Offenbarung!

Vertiefen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf scheinbar Nebensächliches.

Finden Sie völlig andere Lösungsansätze.

Erkennen Sie den blinden Fleck Ihrer Aufmerksamkeit!

Tauchen Sie ein in das Feld Ihrer unentdeckten Möglichkeiten.

Innehalten und alte Denkgewohnheiten zurückhalten.

Öffnung des Denkens.
Öffnung des Fühlens.
Öffnung des Willens.

Neue Wahrnehmung erfahren. Aus der Zukunft her führen.

Coaching kann das!

Technologie, Geisteswissenschaften und Religion – ZUKUNFT auf MacCoach


Jugend ist keine Garantie für die Zukunft – Alter allein, aber auch nicht – 

(MacCoach)

 

Was wir wissen, ist ein Tropfen.
Was wir nicht wissen, ein Ozean.
(Sir Isaac Newton (1643 – 1727), englischer Mathematiker, Physiker, Astronom, Theologe)

zu Anders Indset – Quantenwirtschaft

Ich habe eben das Buch des Autors verschlungen. Es ist ein Steinbruch neuer Ideen, Hinweisen auf Werke von Philosophen der Vergangenheit treffen auf Fragen der sich rasant nähernden Zukunft. Bei Amazon wird das Buch wie folgt beschrieben:

„Die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz, die ersten Quantencomputer und die Automatisierung von immer weiteren Lebens- und Arbeitsbereichen wird massive Auswirkungen auf unsere Zukunft und unser Wirtschaftsmodell haben. Algorithmen werden zu Autoritäten und diese werden unvermeidlich im Wettbewerb gegeneinander antreten. Aber Technologie allein kann und wird nicht die Antwort auf alle unsere Herausforderungen sein. Noch sind wir Menschen die Treiber und Bindeglieder, die unsere Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft und Realität steuern können.

Anders Indset entwickelt drei Szenarien für die nächsten 10 bis 20 Jahre in denen unsere Zukunft unumkehrbar entschieden wird.“ (AMAZON Klappentext Anders Indes – Quantenwirtschaft vom 26.06.2019)

Die besagten drei Szenarien sind:

Öko-Crash – Entmachtung durch KI – Humanes Paradies

Es wird deutlich, dass wir in Zukunft auf keinen Fall so weitermachen können, wie bisher. Wir als Menschheit stehen vor einem der größten Umbrüche der Geschichte oder sind schon mitten drin. Die aufziehenden Gefahren sind das aktuelle Wirtschaftssystem, das auf materiellen Wachstum setzt. Es ist klar, dass allein Deutschland Ressourcen im Umfang von 3 Erden verschlingt. So kann es keinesfalls weitergehen. Aber was kommt in Zukunft auf uns zu? Wie wird eine lebenswerte Zukunft aussehen? Zusammenbruch des Kapitalismus, eine neue Gesellschaftsordnung? Revolution?
Die Zukunft kann sehr gut werden, wenn es uns gelingt, Gestalter zu bleiben und nicht den Maschinen zu überlassen, wie Zukunft gestaltet wird. Um es ganz klar zu sagen, wird auch die ewige links-rechts-Diskussion ein Ende haben müssen. Es geht überhaupt nicht um die Überwindung des Kapitalismus, um den Kommunismus oder was auch immer, an dessen Stelle zu setzen. Das ist Denken von vor 200 Jahren. Es wird darum gehen, Humanismus, Bildung, Geschichte, Kunst, Kultur und Religionen miteinander zu verschränken, wie es in der Quantenmechanik der Fall ist. Alles hat mit allem zu tun. Nichts schließt sich aus. Es gibt kein Schwarz und kein Weiß, sondern immer eine Unbekannte, die es herauszufinden gilt. Und die Zukunft ist völlig offen. Das ist die positive Nachricht. Die negative Nachricht lautet: Wir stecken gerade in einem destruktiven Prozess einer scheinbaren Rückbesinnung auf die Vergangenheit. Nationalistische und rechte Bewegungen haben ebenso keine Zukunft, wie die alten Linken und Sozialdemokraten. Selbst die Grünen haben nicht viel zu bieten, ausser ihrer Angst vor dem Klimawandel und einer ausgeprägten Skepsis vor Technologie. Auch sie werden uns nicht auf die Veränderungen vorbereiten, vor denen wir stehen.

Auf jeden Fall müssen wir sofort aufhören Wirtschaft so zerstörerisch zu betreiben, wie wir es heute tun. Und wir müssen schnellstens erkennen, dass wir eine einzige Menschheit sind, die zusammenarbeiten muss.

Allein das ist eine scheinbar unlösbare Aufgabe.

Die Revolution muss dieses Mal von unten kommen und sie darf nicht zerstören, sondern muss von Grund auf Zukunft neu denken und aufbauen.
Es wird eine sanfte Revolution sein, die alles verändern wird.
Die uns zur Verfügung stehenden Technologien sind die größte Chance, die wir haben. Angst ist keine Option!

Dazu brauchen wir eine enge Verbindung und eine Verschränkung von Geisteswissenschaften, Hochtechnologie und Religion. Wir müssen völlig neue Möglichkeiten in Technologie und Kommunikation beherrschen lernen. Dazu werden Philosophie, Psychologie, Kunst, Geschichte und Spiritualität immer wichtiger. Wir müssen an die bestmögliche Zukunft glauben lernen. Sie ist möglich! Wir sind aufgefordert, diese Zukunft gemeinsam zu gestalten. Alte Schubladen wie Rechts und Links, Kommunismus, Sozialismus, Kapitalismus, Ökogesellschaft genügen nicht mehr. Das alles ist zu kurzsichtig und zu einseitig. Marktwirtschaft ist eine gute Grundlage für die Gesellschaft der Zukunft, wenn wir das materielle Wachstum, an immer knapper werdenden Ressourcen, durch eine unendliche Ressource ersetzen. Energie ist unendlich verfügbar, wenn wir erneuerbare Energien nutzen. Sonnenenergie, Wasserstoffwirtschaft, Reisen, arbeiten und lernen in virtuellen Welten, sind nur einige Stichworte.

Bildung muss neu gedacht werden. Die Schule von Heute ist die Schule der Vergangenheit. Ausbildung und lebenslanges Lernen ist die Zukunft. Lebenslanges Lernen bedeutet das lebenslange Sammeln von Bildungspunkten, vor allem im Arbeitsprozess.

Grundeinkommen für alle, ist Pflicht um den Wirtschaftskreislauf in Gang zu halten.
Recycling und nachhaltige Kreislaufsysteme sind die Grundlage für eine moderne Gesellschaft. Besitz wird keine Rolle mehr spielen, sondern durch Sharing-Economy abgelöst werden. Zugang zu Internet, Medien, Bildung, Kultur, Verkehr ist wichtiger als Besitz. Unsere Sicherheit ist die Sicherheit, dass niemand auf sich alleine gestellt sein wird und jeder die Möglichkeit hat sich unendlich weiter zu entwickeln.

Dieses Buch von Anders Indset ist ein Steinbruch voller neuer Ideen. Es ist offen, welche Elemente wir aus diesem Steinbruch herausnehmen um daraus die Wunderwerke der Zukunft herauszuarbeiten. 

Neustart – MacCoach


Wer hat Angst vor Neustart?

Wir leben in einer Welt voller Illusionen. Im Privaten. In der Wirtschaft. In der Politik. Es ist ein grundlegender Irrtum, anzunehmen, dass alles so weitergehen wird, wie wir es kannten. Das ist keine Drohung. Es ist eine einfache Tatsache. Es geht niemals so weiter, wie wir es uns wünschen. Überraschung: Das Leben ist bunt und immer neu. Es wäre unglaublich langweilig, wenn wir eine langweilige Endlosschleife erleben müssten, in der es für alle Fragen eine Antwort gibt.

Ich bin ein Freund von Fragen, die in die Zukunft führen. Ich bin kein Skeptiker, sondern ein Optimist. Ich glaube an die Kraft von neuen Ideen und neuen Horizonten.
Alles muss auf den Prüfstand gestellt werden. Für alle aufgedeckten Probleme gibt es Lösungsansätze. Die Menschen wollen kein „Weiter so!“ – „Uns geht es gut!“ oder „….das Land in dem wir gut und gerne leben!“ Menschen fragen nach Perspektiven und nach Wegen, die in die Zukunft und nicht in eine Sackgasse führen.

Wenn Menschen sich aufmachen, ihre alte Heimat verlassen, um woanders neu zu beginnen, dann birgt das eine unglaubliche Kraft in sich. Es ist eine Kraft, die wir in unserer scheinbaren Wohlstandswelt oft vergessen haben.

Es ist tatsächlich eine Scheinwelt, die wir erleben. Von „Wohlstand für alle!“, kann längst keine Rede mehr sein. Es ist ein einziger Selbstbetrug, wenn man es positiv betrachtet. Es ist eine politische Sackgasse, in die wir durch eine falsche Politik getrieben wurden, wenn man es beim Namen nennt. Wohlstand bedeutet nicht, dass wir unser relativ hohes Einkommen ausgeben, um uns eine Wohnung zu mieten, ein Auto zu besitzen und in den Urlaub zu fliegen. Wohlstand bedeutet Eigentum und im idealen Fall passives Einkommen. Wohlstand bedeutet Teilhabe an Bildung und Abschlüsse, die so wertvoll sind, dass wir auch in Zukunft davon profitieren können. Wohlstand bedeutet eine ausgezeichnete Infrastruktur und natürlich eine Lebensqualität, gepaart mit Sicherheit.

Was wir brauchen ist die Perspektive auch für einen beruflichen Spurwechsel, wenn wir erkennen, dass unser eingeschlagener Weg in die falsche Richtung weist.
Professionelle Begleitung, Mentoring, Coaching für alle ist so eine mögliche Perspektive.
Ich habe in meinem Leben schon einmal eine ähnliche Situation erlebt. Ich war ein junger Mann, als ich in den 1980er Jahre realisierte, dass ich in einem grauen Betonblock zwischen Mauern lebte, ein unglaublich verrücktes Land, dass die Vorstellung hatte, aus einem Gefängnis eine international anerkannte Oase zu machen. Das war natürlich eine Illusion, völlig verrückt und absolut abgefahren. Es handelte sich um die Vorstellung von alten Männern, die in den 1930er Jahren sozialisiert wurden und dort steckengeblieben sind.
Es ist eigenartig: Aber ich habe heute wieder so ein Gefühl, dass wir gegen eine Wand fahren und uns vormachen, dass wir im besten Land der Welt leben. Es ist vielleicht kein Wunder, dass wir heute ein ganz ähnliches Massenphänomen wie damals erleben. Jeder spürt, dass etwas völlig schiefläuft und kaum jemand kann es wirklich beim Namen nennen. Das hängt auch damit zusammen, dass die Lösungen für diese Probleme nicht die angenehmsten Ergebnisse versprechen. Aber genau darauf warten die Menschen. Sie sind hungrig nach Aufgaben, die gelöst werden wollen. Es ist ihnen wichtig, Teil der Lösung zu werden und daran mitarbeiten zu dürfen, nicht Teil des Problems.

Es hat viel von Winston Churchill, der seine Landsleute aufrief zu kämpfen und sich gegen die Tyrannei zu stellen, die damals aus Deutschland drohte. Er sprach von „Blut, Schweiß und Tränen“, keine angenehme Geschichte. Es war mutig, das auszusprechen. Hätte sich England damals ergeben, hätte vielleicht eine Minderheit den Tod gefunden. Die meisten hätten sich angepasst und vermutlich oberflächlich betrachtet, ganz gut leben können. Aber wo würde die Welt heute stehen?
Vermutlich wäre Berlin, wie Hiroshima und Nagasaki ein Opfer der Atombombe der Amerikaner geworden. Churchill hat uns im Grunde vor uns selbst gerettet. Und heute stehen wir wieder vor völlig überraschenden und unvorstellbaren Veränderungen.

Wir kennen die Geschichte und wir nehmen an, dass es sich um einen linearen Ablauf handelt, der nicht anders ablaufen kann. Das hängt damit zusammen, dass wir es gewohnt sind, die Geschichte auf eine Zeitlinie zu projizieren und dann annehmen, dass es keine andere Möglichkeit, keine Alternative gibt.
Es gibt viele andere Möglichkeiten und vielleicht werden wir in der Zukunft lernen, nicht nur Klimamodelle und das aktuelle Wetter zu simulieren, sondern auch gesellschaftliche Modelle abzubilden, die uns Antworten auf Fragen geben können, die wir uns heute noch nicht einmal zu stellen wagen.

Es geht um die Fragen, dann erst um Antworten.

Sind wir in der Lage, ohne Vorurteile zuzuhören? Ertragen wir unangenehme Fragen, ohne in eine Angststarre zu fallen? Oder sind wir wie Kaninchen vor einer Schlage, paralysiert und unfähig uns in irgendeine Richtung zu bewegen?
Vielleicht sollten wir uns ganz genau anhören, was die Brexit-Befürworter zu sagen haben. Wir sind so sehr in der Idee verfangen, dass es sich um eine negative Anti-Europa-Bewegung handelt. Aber welches Europa ist denn gemeint? Es sind Fragen, noch längst keine Antworten. Wir brauchen diese Fragen. Vorurteilslos und neutral.
Niemand in der Schweiz würde auf die Idee kommen, der EU beizutreten. Und doch ist die Schweiz ein europäisches Land, in dem viele Dinge ganz anders gehandhabt werden als im Rest der EU.

Wem ist eigentlich noch nicht aufgefallen, dass in Griechenland offensichtlich sehr viele wohlhabende Menschen wohnen, die sich eigene Yachten, Häuser und Eigentum leisten können? Warum habe ich als Deutscher, das eigenartige Gefühl, dass es den Menschen dort besser geht, als man es auf Grund der aktuellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der sogenannten Schuldenkrise erwarten würde? Warum konzentrieren wir uns so sehr auch den Sozialstaat, als Lösung für alles? Was ist, wenn dem Sozialstaat das Geld ausgeht, weil die Wirtschaft in eine Schieflage gerät? Das hatten wir schon mal. Das war Sozialismus. Gute Idee, vielleicht. Aber wir brauchen heute bessere Ideen, als das Verteilen von Geldern. Schaffen wir eine Kultur, in der es wichtiger ist, Angeln zu verteilen, als tote Fische. Fangen wir an, bei der Bildung unserer Kinder und Jugendlichen und dem richtigen lebenslangen Lernen aller Leistungsträger. Nutzen wir die Potentiale der Menschen, die arbeiten können. Lassen wir es nicht zu, dass jemand in der Hartz IV Falle steckenbleibt. Das ist kein Wohlstand. Das ist blanke Armut. Und es ist eine absolute Gemeinheit für die Bürger, die dieses Sanktionssystem auch noch bezahlen müssen. So etwas sollten wir uns nicht leisten. Ich will, dass jeder aufgefangen wird, der Hilfe braucht. Ich will aber nicht institutionalisierte Armut mit meinen Steuern unterstützen. Lieber ein Bürgergeld mit dem jeder etwas sinnvolles anfangen kann.

Bildung neu denken – Raus aus dem Kastendenken – MacCoach


Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer, Philosoph)

Bildung neu denken

Ich habe gerade einen Podcast im Tagesspiegel gehört, der sich mit dem Thema Quereinsteiger als Lehrer beschäftigte. Die Kernthese:  Unvorstellbar, wie viele unausgebildete Quereinsteiger in Berlin als Lehrer arbeiten. Manche haben nicht einmal Abitur!

 

Fünf Minuten Berlin

Wenn Lehrer ohne Abitur Berliner Schüler unterrichten

Die Zahl der nicht voll ausgebildeten Lehrer in Berlin steigt. Noch sind Hunderte Stellen nicht besetzt. Ein Podcast über den Lehrermangel. LAURA HOFMANN SYLVIA VOGT

 

Die zentralen Punkte bei der Auswahl von Quereinsteigern für den Lehrerberuf sind nicht Eignung, Interesse und Fähigkeiten. Die zentralen Punkte sind Abitur und ein abgeschlossenes Hochschulstudium.  Das sind die Einstiegskriterien. Sonst nichts.
Eine jahrzehntelange Tätigkeit in der Wirtschaft ist in den Augen der Auswahlkommissionen nichts wert. Selbst wenn ein Selfmadeunternehmer nach 20 Jahren den Mut hat, Kindern Mathematik und Informationstechnologie nahebringen zu wollen, hat derjenige keine Chance, wenn er damals sein Studium abgebrochen hat. Vom klassischen Diplomingenieur (FH), der seine Ausbildung in der DDR abgeschlossen hatten, will ich hier garnicht reden. Viele hatten damals nicht die Möglichkeit, ein Abitur auf der EOS (Erweitere Oberschule Klasse 11 und 12, das Gymnasium der DDR) zu machen, weil sie nicht bei der NVA oder der Stasi arbeiten wollten.

Man konnte damals aber die allgemeine Hochschulreife erwerben und dann ein Studium an einer Ingenieurschule aufnehmen. Im Einigungsvertrag wurde die Gleichstellung der Studiengänge gesetzlich verankert. Wer sich heute mit einem gleichgestellten Abschluss bewirbt, hat keine Chance. Was für ein Unfug! Was für ein Betrug! Ich bin mir sicher, dass es jede Menge gut ausgebildeter Fachleute gibt, die durchaus in der Lage sind, in einer Grundschule Mathematik, Sachkunde, Geografie usw. zu unterrichten. Das Problem sind die Einstellungskriterien. Wenn ein vor Jahrzehnten abgeschlossenes Universitätsstudium das einzige Kriterium ist, dann ist das ein guter Grund um das gesamte System infrage zu stellen.

 

Warum ist es nicht möglich, die Befähigung von interessierten Personen professionell  zu testen und diese Leute gleichzeitig auszubilden? Weiterbildung als individuelle Chance. Das müsste doch zu machen sein. Aber so etwas gibt unser System nicht hin. In Deutschland geht es vor allem um die Sortierung nach Ungelernten, Menschen mit einer Ausbildung, Leute mit Abitur und ohne Abitur, Absolventen einer Hochschule, Fachhochschule, Universität. Wer den falschen Beruf erlernt hat, hat kaum eine Chance da jemals wieder herauszukommen. Oder er fällt nach vier Jahren in den Status eines Ungelernten. Es ist völlig egal, was dieser Mensch kann und wie fähig oder unfähig er oder sie ist. Es gibt schlichtweg keine Möglichkeit für Laien am offiziellen System vorbeizukommen.
Die besten Erfinder aus der Vergangenheit hatten keinerlei universitäre Ausbildung. Sie haben dennoch ihren Weg gemacht. Heute ist so etwas nicht mehr möglich. Man wird in eine Schublade gesteckt und dann kommt man da nicht mehr raus. Das ist eine Tatsache. Natürlich kann man jederzeit Weiterbildungungen durchführen und möglicherweise kann man auch ein Regelstudium ausnehmen und den ganz normalen Weg gehen: Heute zuerst Bachelor und dann Master. Das muss man sich aber leisten können. Was macht das für einen Sinn, wenn erwachsene Menschen Ü50 ein jahrelanges Studium absolvieren um einen anderen Weg einzuschlagen? Es liegt auf der Hand, dass das nur in den seltensten Fällen möglich ist.
Und was soll das alles? Was bringt das für die Gesellschaft? Die Antwort liegt auf der Hand: Es bringt nichts, für Niemand.   
Natürlich kann man auch sagen: Selber Schuld! Hättest du doch etwas vernünftiges studiert und dich mehr angestrengt!
Aber das kann nicht die Lösung sein. Die Lösung ist lebenslanges Lernen und die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen, Menschen permanent zu testen und weiterzubilden. Man könnte zum Beispiel ein System einrichten um Credit Points zu erwerben und abzurechnen.
Arbeitnehmer, Fachkräfte, Spezialisten, Manager und Unternehmer brauchen so ein System, um sich fachlich und menschlich weiterzubilden. Das vorhandene System ist eine Einbahnstraße und eine Sackgasse. Lebenslanges Lernen ist ein Buzzword. Es muss mit Leben gefüllt werden. Wer sich viele Jahre in einem Unternehmen hochgearbeitet hat und seinen Job verliert, weil die Firma pleite ging, muss ganz von vorne anfangen. Alle erworbenen Qualifikationen sind nach ein paar Jahren nichts mehr wert, ganz egal wie gut oder wie schlecht man den Job gemacht hat.
Es kann nicht sein, dass wir mit diesem Zustand zufrieden sein können. Es ist eine unglaubliche Verschwendung von Möglichkeiten und eine Verzerrung von Fähigkeiten.   

Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert – MacCoach


Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert

Sie sind Unternehmer. Sie haben ein Produkt entwickelt, mit dem Sie bereits seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt sind. Die Vertriebskonzepte sind gut eingespielt und müssen nicht der aktuellen Situation angepasst werden, oder Sie müssen sich völlig neu positionieren.

Glauben Sie das wirklich? Oder stellen Sie auch kritische Fragen um die gefährlichen Bruchstellen in Ihrem Konzept und der Umsetzung zu lokalisieren?


Was ist der Markt auf dem Sie auftreten und wer sind Ihre Mitbewerber? Was haben Sie in 10 und in 20 Jahren vor? Was machen Sie persönlich in 5 Jahren?

 

Verkaufen Sie das Unternehmen an einen interessierten Unternehmer oder ist das Produkt und das Unternehmen so interessant, dass sich ein Hedgefond für Sie interessiert?

 

Wie interessant wäre es für Sie, den Wert des Unternehmens innerhalb kürzester Zeit um das 5 bis 10-fache zu steigern? Wie stark ist Ihr Produkt und Ihre Marke? Ist das eingesetzte Personal in der Lage, diese Fragen zu stellen und zu beantworten?  

 

Besitzen Sie belastbare Zahlen, oder beruhen Ihre Annahmen auf Vorstellungen, die auf Wunschvorstellungen von Leuten beruhen, denen Sie vertrauen?
Kennen Sie die Fakten? Sind Sie sicher? Haben Sie eine unabhängige Marktübersicht erstellen lassen?

Wenn Sie wissen, dass Sie ein Produkt am Markt haben, dass es in fünf oder zehn Jahren nicht mehr geben wird, weil es sich auf einer Abwärtskurve befindet, dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Holen Sie soviel wie möglich heraus und investieren Sie weder Zeit noch Geld in das Unternehmen. Ein paar Jahre wird es schon noch gut gehen.

 

Marketing

Was ist die zentrale Aufgabe des Marketings in Ihrem Unternehmen? Wie macht man die Marke und das Produkt erfolgreich? Wer ist der Verantwortliche für das Marketing? Was sind seine Projekte? Was sind seine Zahlen? Wie groß ist die tatsächliche Marktdurchdringung? Wie bekannt ist die Marke und das Produkt? Kann es sein, dass das Produkt weitgehend unbekannt ist? Das wäre eine positive Information, weil es erhebliches Potenzial für eine Umsatzexplosion bietet. Wenn Sie der Ansicht sind, dass der “Umsatz ganz ordentlich ist”, Sie aber keine konkreten Zahlen kennen, dann wird es Zeit, das zu ändern.

 

Haben Sie eine Story, die Sie potentiellen Kunden erzählen können? Storytelling ist heute eine wichtige Grundlage für Marketing.

Erzählen Sie immer noch, dass Sie das beste Produkt haben und jeder sich glücklich schätzen kann, der sich für Ihr Produkt entscheidet? Denken Sie nochmal nach. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
Harley Davidson versucht nicht den Kunden zu erzählen, dass Sie das beste Motorrad der Welt kaufen können. Harley Davidson erzählt eine Geschichte von Freiheit und Abenteuer. Der Held von Harley Davidson ist der Biker, nicht das Motorrad. Easy Rider.

WIe würde Ihre Story aussehen, die Sie erzählen? Sind die Nutzer Ihrer Software die Helden, die mit Ihrem Produkt Erfolg haben und – wenn sie einmal verstanden haben, wie es funktioniert – sehr viel schneller und flexibler zu Ziel kommen? Nur wenn Sie so eine Geschichte erzählen können, wird ein Film vor dem geistigen Auge potentieller und tatsächlicher Nutzer ablaufen, der sie dazu bringt, Ihr Produkt zu nutzen.

 

Vertriebsorganisation – Zusammenspiel Marketing, Produktmanagement, Produktentwicklung, Verkauf

 

Jeder Vertriebsmitarbeiter muss das Produkt und die Visionen des Unternehmens kennen. Haben Sie eine Vision? Oder fischen Sie im Trüben?
Die Organisation sollte den Vertrieb direkt unterstützen und nicht stören. Mitarbeiter brauchen Entscheidungsfreiheit um selbständig Abschlüsse zu tätigen und Kundenbeziehungen neu aufzubauen.

 

Folgende Fragen müssen beantwortet werden:

 

Was ist die Zielgruppe des Unternehmens?
Wer soll das Produkt kaufen und einsetzen?
Was sind die Alleinstellungsmerkmale des Produktes?
Wer sind die direkten Mitbewerber? Wo sind die Mitbewerber besser? Wo sind sie schlechter aufgestellt?
An welchen Stellen kann/muss das Produkt verbessert oder dem Markt angepasst werden?  

Was wünschen sich mehr Interessenten und Kunden? (Regelmäßiges Matching bei Vertriebsgesprächen!)

Was ist die erzählbare Story zum Produkt? (Storytelling –  Der professionelle Anwender dieses Produktes ist der Held! “Du bist der Star, wenn Du dieses Produkt benutzt!”)

 

Eine neue Webseite könnte den Durchbruch bringen. Aber Hand auf’s Herz: Was hat sich seit dem letzten Relaunch der Website inhaltlich und marketingtechnisch verändert? Darf ich ehrlich sein? Alter Wein in neuen Schläuchen bringt gar nichts.

Wie ist der Vertrieb aufgebaut? Werden regelmäßige Vertriebsmeetings durchgeführt um alle Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen? Sind alle Prozesse so publiziert, dass neue Mitarbeiter sich daran halten können? (Oder werden Fehler vom Chef als Druckmittel genutzt? “Was? Das wissen Sie immer noch nicht? Hat man Ihnen das immer noch nicht erläutert? Wissen Sie immer noch nicht, wie das geht?”)

Wie aktuell ist das CRM-System? Ist es überall erreichbar? Gibt es eine Übersicht über die Vertriebsaktivitäten aller Mitarbeiter? Wie werden Mitarbeiter besser auf das Unternehmen eingestellt?

 

Wie werden Mitarbeiter bewertet? Was wird getan, um Mitarbeiter besser auf den Vertriebsprozess des Unternehmens einzustellen?

 

Was sind die Aufgaben des Vertriebschefs?
Ist er ausschließlich für die Verkaufszahlen verantwortlich, oder für das Gesamtpaket? Wie ist die Qualität des Neuakquise? Ist das überhaupt messbar? Wie wird die Einarbeitung neuer Mitarbeiter organisiert? Was macht der Vertriebschef dabei? Wie ist sein Tagesablauf? Was sind seine konkreten Aufgaben? Was sind seine Projekte? Worauf konzentriert sich der Vertriebschef? Ist er in der Lage, auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren?  

 

Es gibt eine Reihe von Fragen, die ich Unternehmern stelle, bevor ich einen Coachingauftrag annehme.  Es sind aber auch Fragen, die ich mir und meinen Gesprächspartnern stelle, wenn es um Unternehmen geht, in denen ich gerade zu tun habe. Viele Unternehmer haben sich diese Fragen noch nie gestellt. Das mussten Sie vermutlich auch noch nicht tun. Das Geschäft läuft und läuft und läuft, wie ein guter alter VW Käfer; und gute Leute sind schwer zu bekommen.
Das stimmt. Aber wie wäre es, wenn man tatsächlich das Unternehmen ein wenig besser machen könnte?
Ist es nicht Zeit, den VW Golf zu bringen und damit allen anderen davon zufahren?

Wie halten Sie es mit KI. Richtig: Künstliche Intelligenz. Stellen Sie sich ein Produkt vor, das einzigartig mit den Möglichkeiten von KI umgehen kann. Stellen Sie sich eine Software vor, die tatsächlich lernfähig ist und “weiß”, was Sie wollen. Ist Ihr Produkt wirklich so einfach, dass jeder es benutzen und professionelle Ergebnisse erzielen kann?

  

Fragen zu stellen gehört zu meinen Kernkompetenzen. Oft sind die Antworten auf diese Fragen verstörend und ernüchternd. Es gibt keinen Plan, keine Vision. Es gibt viele Unternehmen in denen Manager unterwegs sind, die nur eines im Sinn haben: Sich selbst und ihren eroberten Posten. Vielmehr ist es oft nicht, was man beobachten muss. Es geht nur um Machterhalt und dazu ist jedes Mittel recht. Wenn Sie ein Unternehmen mit einer derartigen Unternehmenskultur leiten, dann wünsche ich viel Glück. Langfristig ist das eine Sackgasse.

 

Ihre Manager sollten zumindest ansatzweise strategisch denken können. Wenn die sich permanent in das Tagesgeschäft einmischen, dann deutet das auf schwerwiegende Defizite hin.

 

Mitarbeiterführung

 

Eine Frage stellt sich jeder Unternehmer, der mit Herzblut dabei ist:  “Habe ich die besten Mitarbeiter, die ich bekommen kann?” Wie beantworten Sie diese Frage?

Wie ist in Ihrem Unternehmen die Führung von Mitarbeitern organisiert? Gibt es ungewöhnliche Ereignisse? Verlassen Mitarbeiter plötzlich und scheinbar ohne Not das Unternehmen? Haben Sie den Verdacht, dass sich die Fälle häufen? Was ist da eigentlich los? Wen fragen Sie, um Antworten zu erhalten?

Wie würden Sie reagieren, wenn sich herausstellen sollte, dass die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen bedroht, unterdrückt und mundtot gemacht werden? Führung mit der Keule.
Was, wenn sich herausstellen würde, dass Mitarbeiter methodisch verunsichert werden und zum Beispiel die Gewährung von Urlaub immer wieder als Führungsinstrument missbraucht wird. Ja, das ist kriminell. Aber was wäre, wenn so etwas in Ihrem Unternehmen stattfinden würde? Ich bin mir sicher, dass Sie alles tun würden um so etwas auf der Stelle zu beenden.
Schauen Sie ganz genau hin und lassen sich nicht von einzelnen Mitarbeitern und ausgesprochenen Selbstdarstellern blenden.
Was sind eingeschüchterten Mitarbeiter wert? Sie wissen genau, dass Sie selbständig arbeitende Mitarbeiter brauchen, die auch in der Lage sind, kritische Fragen zu stellen.
Interessieren Sie sich für den Spirit in Ihrem Unternehmen? Sind Sie wirklich noch im Bilde, was da los ist?

 

Wie sie sehen, habe ich viel mehr Fragen in den Raum gestellt, als Antworten gegeben. Das ist Coaching und Beratung. Die Antworten sind bereits vorhanden. Sie müssen Sie nur aufheben und erkennen, was sie bedeuten.


Wenn Sie eine Idee und eine Vision haben, dann formulieren Sie diese Dinge sorgfältig. Ein Coaching kann der Beginn für neue Ziele und neue Horizonte sein. Ein Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die Sie sich vielleicht so noch nie gestellt hatten.

Wenn Sie ein Unternehmer sind, dann sollten Sie sich einen guten Gesprächspartner suchen, der die richtigen Fragen stellt. Angestellte Mitarbeiter sind oft nicht die erste Wahl, wenn es um neue Lösungswege. Diese Leute handeln hauptsächlich nach Adam Smith: im eigenen Interesse. Aber das wissen Sie vermutlich längst.


Ein unabhängiger Coach hat durchaus auch ein finanzielles Interesse, aber es handelt sich hier um professionelle Unterstützung und Kommunikation auf einem hohen Niveau.
Er hilft Ihnen die Fragen auf die Agenda zu bringen, die auf jeden Fall beantwortet werden müssen, um die Firma und die Produkte voranzubringen.  Coaching, wie ich es verstehe ist alles andere, als Besserwisserei und einfache Lösungen. Es ist ein Prozess, der professionell entwickelt werden muss. Es ist eine Chance für Sie und Ihr Unternehmen. Nicht jeder ist in der Lage diese Chance zu erkennen, geschweige denn produktiv zu nutzen.

 

 

Klimawandel ist real – Wir müssen jetzt handeln – MacCoach


 

„Anyone who questions man-made climate change is not necessarily a right-winger. Whoever does that is simply stupid! (J.P.Chandler)

“Wer den menschengemachten Klimawandel in Frage stellt, ist nicht zwingend ein Rechter. Wer das tut, ist einfach nur blöd!” (J.P.Chandler)

Ich bin schon lange kein Linker mehr. Dazu bin ich zu alt. Romantische Ideen sind zunehmend der Realität gewichen. Das heisst aber nicht, dass ich meinen Optimismus verloren habe und nicht mehr offen bin, für gute Ideen. Die Friday for Future – Bewegung finde ich einfach herrlich: frisch, naiv und offen. Es ist kein Wunder, dass Naturwissenschaftler sich der Bewegung anschließen. Scientists for Future sind eine logische Konsequenz. Man muss schon ziemlich trump sein, wenn man angesichts der enormen CO2-Produktion von Industrie und Verkehr einen menschengemachten Klimawandel in Frage stellt.
Es liegt aber auch auf der Hand, dass wir nicht auf der Stelle aus dem Verstromen von Kohle aussteigen können. Das hätten wir besser vorbereiten können. Wie die Franzosen zum Beispiel. Kernenergie ist viel sicherer, als viele glauben und das Dilemma der Grünen ist, dass sie Kernenergie als Teufelszeug betrachten.
Das grundlegende Problem der Menschheit ist der Glaube an unbegrenztes Wachstum. Für einige Mitmenschen ist Gier unbegrenzt. Aber genau das ist das Thema. Was ist Wohlstand eigentlich? Was wünschen wir uns?
Viele Menschen auf der Welt wünschen sich ein Leben, wie es für uns selbstverständlich ist. Wir haben eine gut gehende Wirtschaft und Arbeitsplätze, Wohnungen, Einfamilienhäuser und moderne Automobile vor der Tür. Wir fliegen in alle Welt und wir haben eine demokratische Regierung, die wir bei der nächsten Wahl bestrafen und abwählen können. Es geht uns gut. Und doch haben wir Angst, das alles wieder zu verlieren. Viele von uns arbeiten von früh bis spät und sind doch arm und kommen niemals auf einen grünen Zweig.

Die Frage ist: Was ist Wohlstand und wie organisieren wir ein gutes Zusammenleben aller Bürger? Ist es gut, ein ganzes Volk zu Egoisten zu erziehen? Wie funktioniert eine optimale Gesellschaft? Wie schafft man es, dass jeder sich mitgenommen, gebraucht und geachtet fühlt?
Die Rede ist natürlich von sozialen Themen. Wie wollen wir leben? Wie wollen wir zusammenleben? Was sind lebenswerte Städte und wie funktioniert eine gesunde Gesellschaft?
Ich denke, dass der sparsame Umgang mit Energie, die Einsparung von Wärmeverlusten und die Senkung von klimaschädlichen Gasen wie Methan und CO2 eine sinnvolle Sache sind. Die Verdopplung der Strompreise seit 2000 ist jedenfalls die falsche Richtung. Das ist unsozial, liebe Regierung!

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns in einem Raumschiff auf dem Weg zu anderen Sternen befinden und es gibt dort ein Gleichgewicht von CO2 Ausstoß und Sauerstoffproduktion. Es gibt Gewächshäuser und sehr viele Pflanzen, die die Luft reinigen.
Stellen wir uns weiter vor, dass es nun einen Menschen geben würde, der ein stinkendes Lagerfeuer entzündet, weil er das toll findet. Niemand wäre auf die Idee gekommen so etwas zu verbieten, weil es sich von alleine verbietet, so etwas zu tun. Aber da sitzt er nun alleine am Lagerfeuer und freut sich über seine ganz persönliche romantische Stimmung. Er kümmert sich nicht um die Alarmsignale, die nach der Feuerwehr und dem Kapitän des Raumschiffes rufen. Inzwischen hat der Rauch das ganze Schiff erfasst. Es wird lange dauern, den Gestank zu beseitigen. Das Feuer wird gelöscht, der Lagerfeuer-Fan wird durch den Kapitän verhaftet und zu einer Strafe verurteilt. Logische Konsequenz. So etwas tut man nicht.

Die Erde ist ein sehr großes Raumschiff mit einer empfindlichen Biosphäre. Es gibt kein zweites derartiges Raumschiff, keine Arche für uns.
Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir es mit einem komplexen System zu tun haben, dass man sorgfältig schützen und bewahren muss. Wer Lagerfeuer entfacht und sich nicht um die anderen kümmert, der ist ein Krimineller. Das ist keine politische Idee, mit der wir es hier zu tun haben. Es ist eine Frage von Einsicht und von der Macht, diese logischen Konsequenzen umsetzen zu können.   


Klimapolitik als leere Blase ist nicht das, was uns interessieren sollte. Es geht um eine fossilfreie Energieversorgung mit Wasserstoff, um intelligente Verkehrssysteme und um Nachhaltigkeit. Es geht um den Wert von Bildung, lebenslangem Lernen und psychische und physische Gesundheit. Es geht nicht um irgendeine vage Idee, sondern um fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse.

Am Ende ist es belanglos, ob es sich bei der Erderwärmung um ein natürliches Phänomen handelt, was man hochwahrscheinlich ausschließen kann, oder ob der massenhafte CO2 Ausstoß der Industrie vorrangig dafür verantwortlich ist. Es kommt darauf an, schnell zu handeln. Jetzt. Sofort. Die Mittel und die Technologie haben wir bereits. Nun kommt es auf den Willen aller Beteiligten an. Klimaschutz ist kein modernes Märchen und er soll auch nicht als Feigenblatt für Politiker dienen, die sonst keine Ideen mehr haben. Klimaschutz ist ein Baustein für eine bessere Gesellschaft. Wenn wir es schaffen, Afrika mit dezentraler regenerierbarer Energie zu versorgen und in Südamerika dafür zu sorgen, dass der Regenwald erhalten bleibt, dann ist das der richtige Weg.

Managerdarsteller – MacCoach


Manager als Schauspieler

Es gibt Manager, die für eine Sache brennen. Und es gibt Manager, die Manager darstellen, die für eine Sache brennen. Narzissten und Choleriker brennen meistens tatsächlich und ehrlich für eine Sache und sie verhalten sich genau so, wie es von ihnen erwartet wird. Sie sind ungeduldig und laut, ungerecht und unberechenbar. Sie können richtig ausflippen, wenn es nicht so läuft wie sie es sich vorstellen.
Sie können es einfach nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich ernsthaft ihre Arbeit machen und denen Fehler passieren. Choleriker flippen aus und toben herum.
Aber sie kriegen sich auch wieder ein und vergessen ihre Wut. Sie erden sich und sind dann in der Lage kühl und gelassen die Situation zu analysieren und Dinge zu lösen. Steve Jobs war so ein Manager, der für seine Sache gebrannt hat.

Es gibt aber auch Manager, die längst nicht mehr für eine Sache brennen. Sie sind verbrannt. Und sie wissen das auch. Das sind die Schauspieler.
Die Schauspieler unter den Managern adaptieren das Verhalten ihrer cholerischen Vorbilder und sorgen dafür, dass man ihnen nicht auf die Schliche kommt. Diese Menschen haben sehr viel Angst.
Sie haben Angst abzustürzen und sie tun wirklich alles um andere verantwortlich zu machen.
Solche Manager wollen alles wissen und alles entscheiden. Sie regen sich über jeden Fehler und jede Kleinigkeit auf und sie bauen Drohkulissen auf. Diese Leute haben Angst vor Entscheidungen. Sie wollen alles entscheiden und sie entscheiden nichts. Sie fordern ihre Mitarbeiter auf, Dinge auszuarbeiten obwohl genau diese Mitarbeiter überhaupt keine Zeit haben eine zusätzliche Aufgabe anzunehmen, geschweige denn zu erfüllen. Wenn sie den Fehler machen eine neue Aufgabe anzunehmen, obwohl sie es nicht einmal schaffen, das Tagesgeschäft zu erledigen, dann kann der Managerdarsteller sicher sein, dass keine Gefahr droht. Das Problem wird nicht gelöst und er ist nicht Schuld daran. Die anderen sind Schuld. So einfach kann das Leben sein. Das ist alles was er will.  
Es ist eine Abwärtsspirale. Es geht nicht mehr voran.
Ich wende mich hier nicht an die zahlreichen Opfer dieser Managerdarsteller, sondern direkt an die Zielgruppe.

Du weisst genau, wen ich meine, wenn du bis hierher aufmerksam gelesen hast. Es kann aber auch sein, dass du gar nicht so weit gekommen bist. Du bist wütend und du hast jedes Recht dazu. Du bist angegriffen und du fühlst dich auf den Fuss getreten. Ich habe es doch tatsächlich mal wieder geschafft, einen Nerv zu treffen. Es ist kein Fettnapf. Ich weiß genau wo ich hintreten muss um einen Schalter umzulegen. Oft verzichte ich ganz bewusst darauf um mehr Informationen zu sammeln. Ich beobachte und bleibe umso ruhiger. Es ist interessant das Muster zu erkennen und zu beobachten, wie dein Spiel abläuft. Dein Spiel ist langweilig eintönig geworden. Du hast schon lange keine neuen, originellen Einfälle mehr. Es hat sich verbraucht. Es macht keinen Spaß so etwas zu sehen. Das Spiel ist beinahe zu Ende. Und du weisst das auch, wenn du ganz ehrlich bist. Du hast genug damit zu tun, allen anderen vorzuspielen, wie anstrengend dein Job ist und was du alles zu tun hast. Du bist immer auf dem Sprung und du machst – nichts. Du weißt das und ich werde dich nicht verraten. Es bleibt unter uns, wie alles was hier gesagt wird.
Merkst Du, dass Du keines Deiner Probleme jemals lösen wirst? Du steckst fest und kommst nicht weiter. Weder hier in diesem Unternehmen, noch in einem anderen. Die Wahrheit ist, dass du dich längst derartig eingeschränkt hast, dass deine Werkzeugkiste auf einen einzigen alten Hammer geschrumpft ist. Du kannst nicht mehr bohren und schrauben und sägen. Du kannst nicht mehr zeichnen und planen. Du kannst nur den dummen alten Hammer schwingen und draufhauen. Etwas anderes kannst du nicht mehr. Du hast es verlernt. Es ist wirklich traurig.  
Du hast es selbst verbockt. Und du hast vor allem eine unglaubliche Angst vor allem, was du nicht kontrollieren kannst. Es sind dich richtig guten Mitarbeiter, die du nicht kontrollieren kannst. Die brauchen Freiheit um richtig gut zu funktionieren. Einen Kontrollfreak brauchen die nicht.  Du hast Angst vor den Dingen die du nicht beeinflussen kannst. Es sind deine Vorgesetzten und Chefs, die dich nur benutzen und jederzeit fallen lassen können.
Der Erfolg bleibt aus und immer mehr Mitarbeiter lassen sich nicht mehr einschüchtern von deinem alten Hammer. Sie wissen längst, dass du nicht zuschlagen kannst, weil du es nicht darfst und sie gehen einfach weg. Du hast kein Recht für das, was du tust und alle wissen das. Du kannst toben und schreien und alte Geschichten erzählen. Aber es nützt nichts. Die Situation ist dir längst entglitten.
Die Situation ist verfahren, so scheint es. Aber es gibt immer einen Weg.
Du hast jetzt die Wahl eine Entscheidung zu treffen. Du weisst genau was für eine Entscheidung das ist.
Ich kann und werde dir nicht dabei helfen. Es gibt zuviele solcher verlorenen Typen wie dich. Du hast selbst dafür gesorgt, dass es so weit gekommen ist. Es ist ein langer Weg von da wo du jetzt bist, auf eine Ebene, die ich als normal betrachten würde. Du musst den Weg nach oben finden. Du glaubst nur, dass du oben bist. Du bist in Wahrheit ganz unten, egal wieviel Geld man dir gibt oder du dir nimmst.
Du bist noch nicht soweit, zu einem Coach zu gehen und ein anständiges Ziel in Angriff zu nehmen. Du steckst in einer pathologischen Situation fest. Es ist genau wie bei einem Abhängigen, einem Alkoholiker oder einem Drogenjunkie. Du brauchst den Kick. Du kannst nicht ohne ihn leben. Erst wenn du ganz unten angekommen bist, dann gibt es eine Chance umzukehren. Es ist noch lange nicht soweit.
Ich bin nicht interessiert, mir dieses Elend noch länger anzusehen. Ich werde dieses Coaching einfach ablehnen. ENDE  

Es gibt viel  zu viele Manager, die wenig oder keine Qualifikation für den Job haben. Die meisten dieser Leute glauben nur an Druck und Kontrolle. Sie glauben sich im Besitz von absoluter Wahrheit. Auf lange Sicht werden sie nicht erfolgreich sein.
Moderne Unternehmen funktionieren völlig anders. Aber das hat sich immer noch nicht herumgesprochen.

Digitale Revolution – der Tsunami kommt – MacCoach


Digitale Revolution – ein Tsunami rollt auf uns zu. Wir sind nicht vorbereitet auf das was kommen wird. Wir ahnen es und können es uns nicht ansatzweise vorstellen. Es ist entscheidend, wie wir zu denken gewohnt sind und wie hilflos uns das macht um einer Gefahr zu begegnen, die schleichend und unaufhaltsam machtvoller wird. Es wird in Zukunft entscheidend sein, wer die Fäden zieht und wer die Macht über diese Technologie hat. Die digitalen Konzerne aus dem Silicon Valley, Redmond und Texas sind nur eine Seite eines Vielflächenkörpers. Die Möglichkeiten der NSA sind atemberaubend. China, Russland und andere Player agieren völlig im Schatten. Niemand kann heute behaupten zu wissen, wohin die Reise geht. Es ist eine multidimensionale Gleichung mit unendlich vielen Unbekannten. Es ist beängstigend wie ahnungslos wir angesichts dieser technischen Entwicklungen reagieren. Wie wird die Welt aussehen, wenn Technologie und archaische Macht sich entfaltet haben? Was können wir tun, ausser staunend am Rand stehen und beobachten, was passiert? Ungerechtigkeit ist real in der Welt in der wir leben. Wenn Recht Gesetz sein soll, braucht der Gesetzgeber Macht über die Technologie. Und diese Macht hat im Augenblick niemand. In den USA nicht und in anderen Regionen auf dem Planeten schon gar nicht. Niemand weiß wie der Tsunami aussehen wird. Es kann eine weltumfassende Diktatur sein oder ein digitaler CyberWar oder schlimmer noch ein digitaler Bürgerkrieg in dem jeder gegen jeden kämpft. Moral und Ethik spielen bereits heute nur die Rolle eines Feigenblattes. Eine moralische Instanz ist nicht sichtbar. Ein Kampf von verachteten Gutmenschen gegen rücksichtslose Pragmatiker ist längst im Gange.
Kunst und Kultur, Wissenschaft, freier Zugang zu Wissen waren noch nie so wichtig wie heute. Eine wirklich freie Presse, in der überprüfbare Fakten thematisiert werden und nicht nur bunte Säue durch das globale Dorf getrieben werden, ist eine wichtige Grundlage. Meinungen sind so eine Sache, wenn es um Wahrheit geht.
Digitale Revolution ermöglicht eine großartige Zukunft für alle Menschen. Aber Revolutionen neigen in der Regel dazu ihre eigenen Kinder und Propheten zu töten. Die Menschheit kann auch das Opfer dieser unaufhaltsamen Revolution werden. Digitale Sklaverei ist heute an der Tagesordnung. Milliarden Menschen hängen an den sozialen Netzwerken und Meinungsmaschinen der digitalen Sklavenhalter. Staaten und Regierungen haben kaum Einfluss auf diese digitale Sklavenhaltergesellschaft, wenn man einmal von China absieht. Dort versucht der Staat seine Bürger flächendeckend zu kontrollieren und Daten zu erfassen mit denen er die Entwicklung steuern kann. Was ist uns lieber? Ein ohnmächtiger und ahnungsloser Staat, eine NSA-gesteuerte Demokratie in der sich einzelne Konzerne des Wissens der Bürger versichern können ohne dafür zu bezahlen oder ein fürsorglicher Überstaat, der in der Lage ist Entwicklungen zum Wohl seiner Bürger zu steuern? Vielleicht ist Freiheit, wie wir sie zu kennen glauben, nur eine Illusion. Was kann der Einzelne tun? Was können wir tun?
Zunächst ist es wichtig sich nicht von der Angst einschüchtern zu lassen. Es macht keinen Sinn, wenn wir wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und vergessen zu leben.
Wir müssen leben und unser Umfeld so gestalten, wie wir es für richtig erachten.    

Arschloch Coach – MacCoach


Arschloch-Coach

Wussten Sie schon, dass Sie ein Arschloch sind? Das kann jedem mal passieren. Das ist nicht schlimm. Willkommen im Club! Ich selbst habe gerade über fünf Ecken erfahren, dass ich ein Arschloch bin; Und zwar ein Blender und Selbstdarsteller. Puh! Ich musste mich schütteln. Ich: ein Blender und Selbstdarsteller! Wow! Das ist ein harter Tobak für mich. Und auch wieder nicht: Denn sehen wir es einmal so: Wer mich so sieht und so bezeichnet, der hat eindeutig ein Problem mit mir. Ich blende also offenbar erfolgreich. Was auch immer das heissen mag. Es bedeutet: ich stelle mich erfolgreich selbst dar. Im Grunde steckt ein unglaubliches Kompliment hinter diesem böse gemeinten Angriff! Und es steckt natürlich eine gestörte Beziehung dahinter. Jemand, mit dem ich einmal sehr eng zusammengearbeitet habe, ist enttäuscht von mir und dass muss natürlich zum Ausdruck gebracht werden. Warum bin ich ein Blender? Weil es Menschen gibt, die etwas von mir halten. Ich bin ihnen nicht egal und sie reden gut von mir. Das ist doch gut so. Und weil es Menschen gibt, die das nicht verstehen können. Und dann gibt es Menschen, die das partout nicht verstehen wollen. Nach dem Motto: Was hat der, was ich nicht habe?
Die junge Frau, die mich in ihrer Enttäuschung einen Blender nennt, tut das, weil ich mich nicht mehr in ihr kleines Weltbild einpassen lasse. Eine andere Frau wird mich als einen interessanten Mann beschreiben, der sehr viel Potential hat. Ich bin irgendwann einmal aus meinem kleinen Leben in ein anderes Leben katapultiert worden. Ich hatte damals viel zu viel Angst, etwas anderes zu versuchen. Ich war damals alles andere als jemand, den man einen Blender und Selbstdarsteller nennen würde. Vielleicht hat man mich damals einen bescheidenen Verlierer genannt. Sympathisch, aber dumm genug um keinen Neid zu erwecken. Unwichtig und vielleicht ein wenig zu bemitleiden.
Also ehrlich: Das würde mich heute stören. Dann lieber ein Mensch, den man als Arschloch bezeichnet und von dem man dann beeindruckt ist, wenn man ihn tatsächlich kennenlernt.
Für mich ist ein Blender jemand, der mehr zu sein scheint, als er ist. Also jemand, der ständig auf den Putz haut und sich permanent in den Mittelpunkt stellen muss

Das ist die negative Definition. Aber er kann auch ein heller Scheinwerfer sein. Jemand, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, wie es schon in der Bibel heißt. Hey Leute: Ich bin nicht Trump! Ist das klar?
Ich bin ein Coach, also jemand der auch mit Leuten sprechen kann, die von anderen als Arschlöcher wahrgenommen werden. Ich mag das. Die meisten von uns haben schwache Seiten, die durch Coaching verbessert werden können. Vielmehr, die sie durch Coaching selbst verbessern können.
Es stimmt tatsächlich: Es gibt nicht-kommunikative und gefühls-verarmte Menschen, die viel Geld, Macht und Einfluss haben. Wenn sie gelassen und ruhig sind und dazu noch ein vornehmes Understatement pflegen, gelten sie als sympathisch. Wenn sie laut und schrill Menschen beleidigen und herum toben wie wilde Stiere, dann kann ich sie auch nicht leiden. Das sind Menschen, die einfach keine Klasse und keinen Stil haben. Gelassenheit und Zurückhaltung gehören für mich zu einem erstklassigen Manager dazu. Es ist mir auch völlig egal, wenn einige der Ansicht sind, dass sie für ihre Sache brennen und laut werden müssen um die Leute wachzurütteln; Oder was auch immer sie da erzählen. Elefanten im Porzellanladen haben im Geschäft nichts zu suchen; auch wenn Don.T. gerade eine ganz andere Botschaft verbreitet.  

Einige Manager werden von ihren Vorgesetzten zum Coaching geschickt. Dahinter steckt immer der Wunsch diese Manager zu besseren Managern zu machen. Das ist meinen Coachees oft überhaupt nicht bewusst. Einige fühlen sich geehrt, weil sie endlich einen Coach bekommen. Andere sind verwirrt, weil sie offensichtlich nicht gut genug für den Job sind. Ein erfahrener und medizinisch guter Assistenzarzt wurde von seiner Oberärztin zum Coaching geschickt. Der Mann war fachlich so gut, dass er ohne Probleme hätte arbeite können, wenn er nicht so ein arroganter und unangenehmer Mann gewesen wäre. Ihm fehlten grundsätzliche Fähigkeiten der Menschenführung, weil er völlig falsch gepolt war.
Wir kennen das: Sie sind gut und ihre Umwelt kann ihnen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Eltern von hochbegabten Kindern können ein Lied davon singen. Diese begabten Menschen sind unruhig, unzufrieden, haben wenig Empathie. Sie können ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße bringen und sie sind nicht bereit die Straßenverkehrsregeln einzuhalten. Sie sind Raser, Linksfahrer und sie fahren gerne bei Rot. Und sie denken sich nichts dabei. Leute, die Regeln befolgen sind ihnen suspekt.

Diese Menschen haben immer ein Problem mit anderen Menschen. Sie sind nicht einmal in der Lage, sich selbst effektiv zu führen. Aber sie glauben selbstverständlich an ihre ausserordentlichen Fähigkeiten. Das Konfliktpotential gleicht einer schweren Bombe. So etwas kann kein Unternehmen lange durchhalten.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich optiere hier nicht für einen weichen Führungsstil. Im Gegenteil. Ich spreche hier ganz bewusst die selbstbewussten Macher an, die tatsächlich effektiv führen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie regelmäßig begleitet und unterstützt werden sollten. Wer glaubt, alles im Griff zu haben und alles alleine zu schaffen, wird irgendwann stolpern und stürzen. Gutes Management braucht Coaching. Kein Spitzenteam auf der Welt kann es sich leisten ohne einen Coach zu agieren. Und es hängt nicht von eingebildeten Fähigkeiten ab, sondern von nachweisbaren realen Eigenschaften.

Es genügt keinesfalls, einfach nur zu glauben, gut zu sein. Management heisst es jeden Tag zu beweisen. Feedback ist die Grundlage. Von abhängigen Mitarbeitern dürfen Sie niemals ehrliches Feedback erwarten. Das ist ein typischer Fehler, den unerfahrene Manager oft machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass sich dieser Fehler verfestigt und zu einer grundlegenden Überzeugung wird, die sich nicht mehr verändern lässt. Ich nenne das, das gefährliche Speichelleckersyndrom. Und der Hammer ist: wir alle kennen das und verachten es zutiefst.

Aber viele sind nicht in der Lage sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Ein Test: Wie gehen Sie mit einem ironischen Mitarbeiter um? Wie fühlen Sie sich, wenn ein Untergebener es wagt Ihnen zu widersprechen? Ganz ehrlich! Sie können den Kerl nicht leiden. Stimmt’s? Glauben Sie mir: es wird Zeit für eine psychologische Beratung, ein Führungskräftetraining, ein Coaching.

Womit wir wieder beim Thema sind.

Coaching als Geschäftsmodell – MacCoach


Verkaufen hat auch mit Coaching zu tun. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein Coach seine Dienstleistung verkaufen muss, wenn er davon leben will. Es gibt ein Heer von unterbeschäftigten Coaches in Berlin. Coach werden ist so eine gute Idee! Ein Beruf mit Zukunft! – habe ich vor Jahren geschrieben. Ich stehe immer noch dazu. Aber zur Wahrheit gehört: Die meisten können noch lange nicht vom Coaching leben. Aber es werden fleißig immer wieder neue Coaches in Sachen NLP und Coaching ausgebildet, weil alle gerne glauben wollen, dass es sich um einen lukratives neues Berufsbild handelt, das nur noch durch die breite Masse entdeckt werde muss. Und wenn es sich eines Tages durchsetzt, dann will man als Erster mit dabei sein. Es bilden sich bunte NLP-Glaubensgemeinschaften und es weht ein sektenartiger Wind über den Coachingjüngern, die sich oft aneinander festhalten in der Hoffnung, dass sie das Wunder erleben werden. Das Wunder, dass überall händeringend Coaches gesucht werden und sie tatsächlich die Preise festlegen könnten. Dieses Wunder wird nicht geschehen. Für einige wird der Traum wahr werden, für alle anderen nicht. So ist das Leben.
Seit einiger Zeit verfolgt mich eine Online-Werbung von zwei jungen Frauen, die angehenden Coaches zeigen wollen, wie man sich ein erfolgreiches Coaching-Geschäft aufbaut. Wieder ein Geschäftsmodell das funktionieren kann. Aber jeder, der diesen Damen folgt wird irgendwann feststellen, dass der Wunsch nach dem Erfolg als Coach der Vater des Gedankens ist. So richtig klassisches Coaching und die regelmäßige Arbeit als Life Coach ist noch lange nicht da, wo ich es mir wünschen würde. Selbst die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Coachingverbände führt nicht zwingend zum Erfolg. Die meisten Coaches haben noch einen richtigen Brotjob als Dozent an einer Hochschule oder als Mitarbeiter in einem Callcenter oder Briefträger oder was auch immer. Viele Coaches arbeiten für einen Bildungsträger, der wiederum von der Agentur für Arbeit indirekt gesponsert wird. Ein harter Job. Was in Deutschland fehlt, liegt auf der Hand. Es fehlt das Bewusstsein, dass man für Coaching Geld bezahlen muss. Wenn man zum Therapeuten geht und ein echtes psychisches Problem bekämpfen muss, ist das Gesundheitssystem und damit die Krankenkassen zuständig. Auf die Idee, dass man Dienstleistungen wie Coaching bezahlen sollte, kommen die Wenigsten. Sie kaufen sich lieber Bücher über Selbstcoaching oder gehen zum Frisör. Da kann man auch schön über seine Probleme reden. Wer will schon 100 Euro für eine Dienstleistung wie Coaching ausgeben? Das ist in Deutschland nicht üblich. Das kann und will sich kaum jemand leisten. Armes Deutschland!
Unternehmen haben in den allermeisten Fällen keine Veranlassung Coaching bei sich zu etablieren, der Mittelstand schon gar nicht. Es wird noch eine ganze Weile brauchen um zu erkennen, dass Coaching tatsächlich Geld wert ist. Seelen-Wellness und die Quelle von sinnvoller Zukunft für jeden Einzelnen. Es wird noch eine Weile brauchen. Aber es wird kommen. Eines Tages. Ich glaube immer noch daran.

Die Macht der Gene – Finde heraus, wer Du wirklich sein kannst – MacCoach


Schreibe deine eigene Erfolgsgeschichte

Erfolg. Wie sieht Erfolg für Dich aus? Ist es – Deine Frauen; Deine Männer; Deine Häuser; Deine Wagen; Deine Yachten?; Deine Flugzeuge; Deine Firmen?; Dein Geld?  Oder ist es eine lange, erfolgreiche Karriere eines Sohnes, der vom Vater die Firma geerbt hatte und bis zum Rückzug aus dem aktiven Geschäftsleben immer ganz oben stand? Oder ist des die Karriere eines Mannes, der mit einem Hedgefonds in immer neue Unternehmen geschickt wurde um als Vorstand oder Geschäftsführer “die Braut” für den Verkauf “schön zu machen”?
Oder bist du eine erfolgreiche Frau, die es allen gezeigt hat und nun an der Spitze eines großen Unternehmens steht?
Oder bist du ein erfolgreicher Gründer, der sich längst aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat und nun einen Statthalter regieren lässt um die sprudelnde Geldquelle nicht versiegen zu lassen? Vielleicht bist du ja auch endlich Geschäftsführer geworden. Ein Job von dem du dein Leben lang geträumt hast; und von dem du eigentlich keine Ahnung hast. Du konntest dir nicht vorstellen, dass selbst jetzt jemand über dir stehen könnte der dir täglich Druck macht. Und du stellst dir in deiner Angst vor, was wäre, wenn du diesen Job eines Tages verlieren würdest. Wer bist du dann? Du weißt es genau, ich muss es dir nicht erst buchstabieren. Oder?
Vielleicht bist du ja auch ganz zufällig Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Die selben Voraussetzungen. Du hast keine Ahnung, aber der Burger in der Air Force One ist überraschend gut. Nein, klar: Das sind keine Erfolgsgeschichten. Aber soweit kann es kommen, wenn man sich nicht vorher Gedanken macht, wohin die Reise wirklich gehen soll. Es gibt Jobs, die man besser nicht annehmen sollte. Und es gibt Dinge für die man sich mehr engagieren sollte.

Es ist bereits tief in Dir vorhanden

So. Jetzt kommen wir einmal zu den richtigen Erfolgsgeschichten. Bereit? Dann los. Ich hole etwas aus und beziehe mich auf eine Studie, die ich vor kurzem in einem Zeitungsartikel erklärt bekam. Es geht darum, dass unsere Gene uns mehr beeinflussen als irgendetwas anderes. Es ist klar dass wir hart an Dingen arbeiten können, die wir erreichen wollen. Aber es ist unmöglich gegen unsere eigene Natur zu trainieren. Das wird nichts. Klingt das gut für dich? Nein? Dann denken wir noch einmal darüber nach. Stell dir vor, Du hast die Gene eines begnadeten Musikers in dir. Das perfekte Gehör und eine fantastische musikalische Vorstellungskraft. Und nun stell dir vor, du möchtest gerne Ingenieur oder Arzt oder Rechtsanwalt werden, weil das tolle Berufe sind. Es gibt nur eine Möglichkeit. Du darfst Arzt, Rechtsanwalt oder Ingenieur werden, aber du solltest ein Instrument und Noten erlernen. Mal sehen welches Genie sich durchsetzt. Der Mozart in Dir, oder der Andere?
Ich bin der Meinung, dass es immer darauf ankommt zuerst herauszufinden, wer man ist. Es ist wichtig herauszufinden was in uns steckt. Damit sollten wir uns zuerst beschäftigen. Es kommt darauf an den Kern zu finden aus dem sich alles entwickeln kann. Menschen sind nur erfolgreich, wenn sie genau das tun, wozu sie geboren sind. Filme drehen, Schauspieler sein, Bücher schreiben, Musik machen, Menschen helfen, Menschen unterhalten, Computerprogramme schreiben oder Bilder malen. Du kannst Bauer oder Förster sein. Es gibt Menschen die sind glücklich als Buchhalter. Zahlen beglücken sie. Je meh, desto besser. Andere fahren gerne U-Bahn oder S-Bahn. Wieder andere träumen davon Pilot zu werden oder Reisebegleiter. Es gibt Menschen, denen Politik liegt; obwohl ich persönlich der Ansicht bin, dass diese Leute nicht wirklich wissen, worauf sie sich da einlassen. Aber wer weiß es denn? Es liegt ganz tie in uns vergraben, was wir am besten sein können. Sportler, Entertainer, Müßiggänger mit genialen Ideen oder einfach jemand der gerne forscht. Ein Forscher, ein Lehrer, ein Leader (Mit dass man im Deutschen das Wort Führer benützen müsste, und Führer ist ja nun sowas von besetzt….ein Leiter vielleicht, aber das klingt schon wieder nach der Ära Honecker…..) Also ein Leader, dem die Menschen ohne schlechtes Gewissen folgen können. Und immer die Drei Säulen der Führung denken: Wie führe ich mich selber? Wie lasse ich mich führen? Und dann erst: Wie führe ich Andere?
Und dann noch ein wichtiger Gedanke: Wie fühlst du dich, wenn dir die Anderen nicht mehr folgen wollen und du ganz alleine dastehst? Das muss sich in etwas so anfühlen wie ein Musiker, der mal sehr berühmt war und dessen Musik keiner mehr hören will. Oder wie ein Schriftsteller, der eine Schreibblockade hat. Oder einfach ein Geschäftsführer, dem seine unbeschränkte Macht zu Kopf gestiegen ist und der wegen Unfähigkeit gefeuert wurde. Unfähig Menschen zu führen ohne permanent auszuflippen oder vor lauter Druck von oben zu weinen. Woran erkennt man das, wenn man es sich schon nicht eingestehen kann? An Sätzen wie: “Ich habe so viel zu tun, Sie haben ja keine Ahnung.”, “Das hätte ich aber ganz anders gemacht; so wie früher als ich noch Ihren Job gemacht habe.”, “Ich werd’ verrückt! Verstehen Sie immer noch nicht wie das hier läuft?”
Wenn ich solche Sätze höre, weiß ich genau, mit wem ich es zu tun habe. Es tun mir Leid. Aber mit Erfolg hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Das macht mich traurig.
Warum ist das so, dass viele Menschen sich für eine Sache oder einen Job verbiegen, bis sie nachts nicht mehr schlafen können, weil sie von Albträumen geschüttelt werden? Die Antwort ist völlig klar. Diese Menschen haben sich falsche Vorbilder gesucht und versucht jemand zu werden, der nun wirklich nicht in ihnen steckt.

Der kleine Dicke Mann

Man kann als kleiner dicker Mann kein Superstar werden; es sei denn man macht den kleinen dicken Mann in sich so populär, dass die Menschen den kleinen dicken Mann toll finden. Dirk Bach soll so ein toller kleiner dicker Mann gewesen sein. Ein George Clooney wäre er nie geworden. Aber der kleine dicke Mann lag ihm wohl sehr gut.
Zyniker werden klappt auch ganz gut, wenn man sonst nichts drauf hat. Dann kann man alles und jeden mit einem zynischen Kommentar zum Teufel schicken. Aber das ist mir persönlich auch zu negativ.
Wer bist du, mein Freund?; meine Freundin? Was steckt tief in dir?
Du musst es herausfinden. Coaching hilft – Du hast es bereits geahnt – immer! Mit einem guten Coach an Deiner Seite wirst Du nicht all die Irrwege selber gehen müssen; Suche Dir einen Coach, der Dich zur Quelle Deines Erfolges führen kann. Es geht nicht um falsche Vorstellungen und Wünsche; Es geht um überraschende Einsichten und die Erkenntnis wer Du wirklich bist. Alles steckt bereits in uns. Vielleicht können wir eines Tages ein Gen-Screening machen und der Computer spuckt die Antwort aus, wer du bist.

Vielleicht lautet die Antwort schlicht: Du bist ein Arschloch!
Nimm es mit Fassung und mach was draus. Sei ein richtig gutes Arschloch! Gib Dir Mühe und sei dir dessen immer bewusst! Ich persönlich glaube allerdings nicht daran, dass so etwas in unseren Genen steckt. Ein Arschloch wird man nur, wenn man sich nicht selbst reflektiert hat und nicht mehr weiß, wo man steht und wie man aus der Nummer wieder herauskommt.

Mut zur Wahrheit – MacCoach


Mut zur Wahrheit – MacCoach

Die meisten Menschen, dich ich kenne, ich schließe mich ausdrücklich mit ein, haben tief in ihrem Herzen und ihrer Seele Angst vor der ungeschminkten Wahrheit. Das ist ein Abwehrmechanismus; es ist keine Krankheit. Er kann Schutz bieten; er wirkt aber wie eine enge Eingrenzung. Wie soll ich diesen Mechanismus nennen, ohne ihm einen negativen Beigeschmack oder Beiklang zuzuschreiben? Komfortzone trifft es am besten. Es ist durchaus komfortabel sich einmal für eine Sache entschieden zu haben; und anschließend tapfer dabei zu bleiben, selbst wenn man längst spürt, dass da etwas falsch gelaufen ist. Wir neigen dazu uns Geschichten auszudenken, die unsere Situation in einem besseren, angenehmeren Licht darstellen. Angst? Ich doch nicht! Ich bin klug, stark und angstfrei! Sie etwa nicht? Wir neigen dazu uns die Welt schön zu malen, bis es nicht mehr geht. Oder wir neigen dazu die Welt schwarz zu malen um unsere eigene Unfähigkeit eines Perspektivwechsels zu verbergen. Wir verbergen es vor uns selbst – wohlgemerkt. Andere Menschen interessieren sich nicht so sehr für unsere, oft hanebüchenen Ausreden.

Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich, worauf ich hinaus will. Klar: Es geht hier um Coaching und die Möglichkeit den Weg zu einem Coach zu finden.
Mut zur Wahrheit bedeutet zunächst einmal einen Perspektivwechsel, ein Refraiming. Wer will ich sein? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie betrachten mich die Menschen in meiner Umgebung? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was sind meine Ziele? Kann ich meine Ziele erreichen, wenn ich in meiner Komfortzone bleibe und mich selbst belüge?
Es geht ans Eingemachte. Soll und Haben. Möglichkeiten und Grenzen.
Hast Du den Mut, mit einem anderen Menschen professionell über alles zu sprechen? Hast Du die Kraft Dich der Wahrheit zu stellen? Bist Du bereit über Deine Grenzen hinaus zu gehen?
Dann wird es Zeit, dass Du Dir einen Coach suchst, mit dem Du sprechen kannst. Über alles.
Bist Du soweit?
Dann musst Du nur noch den nächsten Schritt gehen. Es ist leichter, als Du glaubst und es ist schwerer als Du Dir vorstellen kannst.
Coaching ist kein Wellnessprogramm. Es ist hartes Aufräumen und konsequente Verfolgung eines Zieles. Im Mittelpunkt stehst Du.
Du hast mehr zu bieten, als Dich hinter angenehmen süßen Lügen zu verstecken.

Hast Du verstanden? Dann steh auf und geh!

 

Industriephilosophie – MacCoach


Industriephilosoph in Zeiten der Digitalisierung

Ein Industriephilosoph ist ein ähnlicher Anachronismus wie der Begriff Arbeiterklasse. Industrie im klassischen Sinne kann man längst nicht mehr von Entwicklungen wie Digitalisierung, Forschung, Lehre trennen. Die klassische Industrie gibt es so nicht mehr. Alles durchdringt und überschneidet sich. Medizin, IT, Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität, Militär, Spionage, Verwaltung. Alles. Ein Arbeiter ist heute entweder ein hochspezialisierter Techniker mit multiplen Fähigkeiten oder ein Mensch mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Das passt nicht zusammen.

Philosophen denken über die Gesellschaft, den Sinn des Daseins, über Realität und Wahrnehmung nach. Industrie funktionierte noch nie nach einem demokratischen Prinzip. Selbst wenn man von flachen Strukturen spricht, steht am Ende immer ein Entscheider an dem man nicht vorbei-entscheiden darf. Banken sind nicht demokratisch und Verwaltungen sind es auch nicht. Die Vorstellung, dass sich Manager wie Politiker die Gefolgschaft ihrer Untergebenen irgendwie demokratisch verdienen müssten ist so romantisch wie falsch. Ich rede hier nicht von der Tatsache, dass ein Leader Eigenschaften aufweisen sollte, die es seinen Mitarbeitern erleichtern ihm oder ihr zu folgen. Das wirkt sich zweifellos positiv auf die Zusammenarbeit aus. Demokratisch ist das aber nicht. Industrie funktioniert im Grunde genau wie eine mittelalterliche Gesellschaft. Es gibt einen König, den Chef, der wiederum dem Kaiser und dem Papst untersteht. Das sind dann Besitzer und Shareholder. Es gibt Ritter und Verwalter. Es gibt Handwerker und abhängige Bauern, die ihre Abgaben machen müssen. Es gibt den Lehnsherren und seine Vasallen, die ihm treu ergeben sind. Klassische Industrie und große Teile der Gesellschaft funktionieren noch immer genau so. Die Politik in den westlichen Ländern funktioniert nach dem demokratischen Prinzip der Gewaltenteilung, nach dem Vorbild der amerikanischen Verfassung. In allen Gesellschaften steckt römisches Recht. Die Macht hat immer noch der Stärkere; und sei es der mit dem meisten Geld. Damit kann Realität erschaffen werden, nach dem Prinzip des Seins, das Bewusstsein schafft.
Die Macht hat der, dem die Mehrheit folgt. Digitalisierung und der unaufhaltsame Daten-Tsunami sind wieder eine völlig andere Dimension der Entwicklung. Niemand weiß heute wo die Entwicklung hinführen wird. Klar ist nur, dass es immer komplexer und unübersichtlicher wird. In China scheint so etwas wie Kommunismus zu funktionieren, während in Russland immer noch die Gene der Sowjetunion in den Köpfen der Menschen steckt, inklusive der kommunistischen Vorstellungen, wie Kapitalismus funktioniert. Populisten in vielen Ländern erobern die Herzen der Menschen, deren Köpfe wissen, dass auch sie keine Lösungen bringen werden.
Industrie ist nur eine Seite eines mehrflächigen Körpers. Industrie ist die Klammer die fast überall gleich funktioniert. Selbst in China erleben wir einen industriellen Boom, weil dort Planwirtschaft genauso funktioniert, wie sich es Walter Ulbricht für die DDR gewünscht hätte. Überholen ohne einzuholen auf chinesisch, sozusagen.
Was die Demokratie in den entwickelten demokratischen Staaten betrifft, so ist sie ein zartes Pflänzchen, das sorgfältig gepflegt und gehegt werden muss. Die meisten Menschen würden auf Demokratie verzichten, wenn es ihnen besser gehen würde; und sie keine Angst vor der Zukunft haben müssten. Zugehörigkeit und Identität spielen eine große Rolle im Leben eines Menschen.
Die Digitalisierung ist wie ein Tsunami, der nicht aufgehalten werden kann. Die Zukunft wird ganz anders aussehen, als wir uns das auch nur vorstellen können. Erste Beschreibungen und der Begriff des Digitalen Feudalismus sind bereits aufgetaucht.
Die Zukunft sieht immer ganz anders aus, als es sich die Zeitgenossen aus ihrer Perspektive heraus vorstellen können. Die Menschen konnten sich 1945 nicht ansatzweise vorstellen, das dieses kaputte Deutschland jemals wieder aufgebaut werden würde. Sie konnten nicht ahnen, dass es in Westdeutschland ein unglaubliches Wirtschaftswunder geben würde. Die Menschen der 1980er Jahre konnten sich nicht vorstellen, dass die Mauer einmal fallen würde. An eine Wiedervereinigung glaubte niemand. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus glaubte man an das Ende der Geschichte. Aber Geschichte ist auch immer Industriegeschichte. Faustkeil, Rad, gebrannte Ziegel, Bronzewerkzeuge, Eisen, Stahl, Beton, Dampfmaschine, Kommunikationstechnologie, Telefon und Netzwerke spielen eine entscheidende Rolle. Und dann gibt es natürlich das Militär, dass alle diese technologischen Möglichkeiten für sich beansprucht und perfektioniert um pure Macht zu konzentrieren. Und dann gibt es diesen alarmierenden Satz, der durch die Medien ging: Putin weiß, was Google weiß……
Wir leben immer noch in einem römischen Zeitalter. Es hat sich nicht viel geändert; außer den technologischen Möglichkeiten. Daher ist Industriephilosophie eine interessante Betrachtungsweise.     

Kommunikation -Sender-Empfänger: normal verstimmt – MacCoach


Kommunikation – Sender-Empfänger normal verstimmt – MacCoach

Ein Sender sendet auf einer festgelegten Frequenz. Empfänger können Nachrichten vom Sender empfangen, wenn sie optimal auf die Sendefrequenz abgestimmt sind. Wenn der Empfänger leicht verstimmt ist, dann empfängt er nicht mehr die ganze Bandbreite der Nachricht. Der Sender kann unentwegt riesige Mengen korrekter Informationen ausstoßen. Ohne geeignete Empfänger verpuffen die wertvollen Informationen im Nirgendwo. Es kann zu unvollständigen Informationen kommen. Der Sender kann nichts dafür, wenn der Empfänger unvollständige Nachrichten aufnimmt und aus den Fragmenten völlig falsche Schlüsse zieht. Es sei denn, der Sender ist ein Chef. Dann hat er die Verantwortung für die Abstimmung  seiner Empfänger. Das nennt man Kommunikation.
Gut ausgebildete und erfahrene Coaches wissen genau worauf es ankommt. Gute Verkäufer trainieren exakt dieselben Fähigkeiten wie sie im Coaching notwendig sind. Ein guter Verkäufer hat die Fähigkeit sich auf seine Kunden einzustellen und genau auf der richtigen Frequenz zu senden und auch zu empfangen. Die Abstimmung ist wichtig und dass weiß er auch. Ein guter Verkäufer ist ein sehr guter Chef, wenn er seine Mitarbeiter genauso akzeptiert, wie er es mit Kunden tun würde. Sobald der Chef der Ansicht ist, dass seine Mitarbeiter einfach funktionieren müssen und dafür verantwortlich sein, seine Botschaften richtig zu verstehen, kann es schnell zu Verwerfungen kommen. Ein guter Chef muss also in der Lage sein sich, wie ein Verkäufer auf seine Kunden, auf seine Mitarbeiter einzustellen und sorgfältig abzustimmen.
Es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die immer alles falsch verstehen. Es ist aber noch nicht klar, wo die Ursachen dafür zu suchen sind. Kann der Mitarbeiter nicht? Oder will sie oder er nicht? Ein guter Leader findet das heraus. Allerdings muss dafür ein stabiler Kommunikationskanal her. Wenn es nicht schriftlich geht, dann funktioniert es möglicherweise über ein persönliches Gespräch. Haben Sie sich auch schon gewundert, wie unterschiedlich schriftliche und audiovisuelle Kommunikation funktioniert? Bei der schriftlichen Form geht vieles verloren, was möglicherweise wichtig ist. Wer will schon geschliffene schriftliche Meisterwerke seiner Kollegen lesen, die ja auch immer viel zu lang geraten sind? Wer kann das richtig interpretieren?
Früher schrieb man sich Briefe, wenn man räumlich voneinander getrennt war. Stellen wir uns ein Liebespaar vor, das sich Liebesbriefe schreibt. Das setzt eine völlig andere Beziehung voraus, als es in einer geschäftlichen Kommunikation notwendig ist. Wenn der Liebende der Geliebten einen Brief schreibt, dann ist es von grundlegender Bedeutung wie sich die beiden aufeinander eingestimmt haben. Der Kommunikationskanal muss perfekt abgestimmt sein, sonst funktioniert das nicht. Die Liebesbriefe von Goethe, Schiller, Chopin, Rilke sprechen eine ganz eigene Sprache. Sie sind sogar für uns heute verständlich und klar. Sie sind Musik in unseren Ohren. Wir können sie verstehen; aber vor allem wenn wir selbst dieses Gefühl des Verliebtsein in uns tragen. Ansonsten stimmt der Zugangskanal nicht. Dann sind diese Briefe nur verworrener Unfug partiell geistesgestörter Menschen.
Womit wir zur Selbstabstimmung von Mitarbeitern kommen. Auch sie sind in der Lage sich auf einen mehr oder weniger perfekt abgestimmten Chef einzustimmen und seine Signale einigermaßen richtig zu interpretieren. Wenn man falsch verstehen will, dann wird man falsch verstehen. Wenn man einen rasenden wütenden Chef nicht verstehen kann, dann hat man sich möglicherweise den falschen Job ausgesucht. Es ist deutlich und klar: Kommunikation ist immer eine mehrdimensionale Angelegenheit. Das kann man lernen und trainieren. Das kann man perfektionieren. Vielleicht kann man es sich selbst beibringen. Besser ist es, einen Coach einzusetzen um dieses komplexe Werkzeug zu erlernen und zu beherrschen.

Coaching-Format -TraumMensch – MacCoach


 

Coaching-Format – Wer bist Du wirklich?

Du darfst träumen. Erzähl mir nicht von Dir. Erzähle mir deine Träume. Du darfst kreativ sein. Mach dich frei von allem, was du nicht sein magst. Bist du bereit? Du gestaltest dein bestes Wunsch-Ich und ich höre aufmerksam zu. Es gibt eine Checkliste. Du darfst alle Fragen fantasievoll beantworten, ohne Angst vor angeblicher Wahrheit. Im Anschluss haben wir eine hervorragende Vorlage für ein Coaching, dass genau zu dir passt.

Und nun geht es los:

Wann bist Du geboren?
Wo bist Du geboren?

Wer sind Deine Eltern?
Welche Berufe haben Deine Eltern ausgeübt?

Wo habt ihr gewohnt?
Wie verlief Deine Kindheit?
Wo hast Du die Urlaube Deiner Kindheit verbracht?
Erzähle von Deinen Freunden.

Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?

Was hast Du in der Schule erlebt?

Wer hat Dir das Schwimmen und Fahrradfahren beigebracht?
Erzähle von Deinen Großeltern. Wer waren sie? Wie waren sie?
Was hast Du von ihnen gelernt?


Vergesse zwischendurch niemals, dass Du Dir alles ausdenken kannst. Du hast die freie Wahl, wer Du sein willst.

Wenn Du in einem großen Haus mit Garten aufgewachsen sein willst, dann erzähle es so, als sei es genau so gewesen. Du bist der Architekt Deines Lebens. Alles, was Dich belastet, wird verblassen. Alles was Du Dir wünschst geht so in Erfüllung. Du bist genau der Mensch, den Du beschreibst. Völlig unabhängig von dem, was Du glaubst zu sein.

 

Project Management Software bis BER – MacCoach


Es wird immer deutlicher, dass mit der verfügbaren Software die Aufgaben der Zukunft nicht gestaltet werden können. Es kann ein ERP-System sein, dass noch nicht eingeführt wurde und das durch eine Vielzahl von kleinen Insellösungen und redundanten Datenbeständen ersetzt wird. Sehr beliebt sind unendlich komplexe Excel-Tabellen, die gerne mal komplett zusammenbrechen, wenn man sie am dringendsten benötigt. Die Logik und Intelligenz eines Unternehmens in einer Handvoll Excel-Tabellen. Klingt gefährlich und ist es auch. Excel-Tabellen sind dann ok, wenn sie ihre Daten aus einem zentralen System beziehen. Alles andere ist verantwortungslos. Schauen Sie sich in Ihrem Unternehmen um und sammeln Sie mal die Excel Tabellen, die Ihre Mitarbeiter tagtäglich produzieren. Sie können das herausfinden, indem Sie einen Wettbewerb ins Leben rufen: Wer hat die intelligenteste Lösung in einer Excel Tabelle? Sie werden sich wundern, was für ein Berg von Daten und Logik da versammelt sind. Und wenn Sie morgen ein neues ERP-System einführen, dann bleiben die wundervollen Kunstwerke trotzdem am Leben und untertunneln den Erfolg des Unternehmens. Es ist soweit: ein neues System muss her. Sie schauen sich um und schnappen sich einen Mitarbeiter, der nicht NEIN! Sagen kann und der so etwas schon in den Griff bekommen wird. Es ist naheliegend die IT-Abteilung damit zu beauftragen. Die haben doch mit Computern und Software zu tun und wissen sicher am besten, was das Unternehmen benötigt.
„Müller! Suchen Sie mal ein neues System für uns aus. Das alte scheint nicht mehr zu funktionieren und die neuen sind doch sicher besser geworden. Machen Sie mir einen Vorschlag!“ Herr Müller ist IT-Leiter und er hat eigentlich überhaupt keine Zeit für so ein Mammutprojekt. Er braucht ein Projekt und eine Projektgruppe die sich aus Verantwortlichen des Unternehmens zusammensetzt und der Chef ist der oberste Kopf im Projekt. Er ist der Eigentümer des Projekts. Der Projekteigentümer ist über die gesamte Lebensdauer des Projektes hinweg für den Business Case verantwortlich. Erste Frage: Was ist der Business Case? – „Nun werden Sie mal nicht albern, Müller! Machen Sie einfach! Keine solche Fragen mehr! Verstanden?“
Wie geht man mit Führungskräften um, die keine Ahnung von der Wichtigkeit ihrer Entscheidungen haben? Soviel steht fest: Dieses Projekt wird scheitern. Früher oder später fährt es gegen die Wand. Ein Projekt ist immer so gut, wie der Project-Owner. Wenn nicht von Anfang an klar ist, dass man das Projekt braucht und die damit verbundenen Kosten und Ressourcenaufwand, Personal und Technik, dann ist es fahrlässig überhaupt anzufangen. Es ist wichtig den richtigen Projektleiter zu beauftragen und ihm zu überlassen, ob der Business Case erfüllt ist oder nicht. Und es ist wichtige festzulegen, wann ein Projekt gescheitert ist. Natürlich will niemand ein Projekt scheitern sehen. Wir sind ja alle unglaublich positiv denkende Menschen und ein „Nein“ wird nicht akzeptiert. Aber das ist einäugig und gefährlich. Ein Projekt ist gescheitert, wenn die Kosten explodieren und ein bestimmtes Level überschreiten. Ein Projekt ist gescheitert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das Projekt BER ist schon lange als gescheitert zu betrachten. Es ist mir völlig unverständlich, warum immer noch keine Alternative geschaffen würde. Dieser Flughafen wird niemals fertig werden. Es werden Behelfshallen entstehen und weitere Ersatzterminals in Betrieb gehen. Aber BER in der heutigen Form gehört beendet. Ich bleibe dabei: Es gibt eine Alternative. Sperenberg ist die beste Option, die Berlin hat. Das könnte ein Luftkreuz werden, wie es das wachsende Berlin benötigt. Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte.

Orientierung – MacCoach


Orientierung – MacCoach

Gestatten Sie mir eine Frage: Woran orientieren Sie sich? Wer ist Ihr Vorbild? Wer ist der Mensch, der Ihrem Ideal entspricht? Wer würden Sie gerne sein?
Ja, klar. Ich weiß, was Sie jetzt denken; und Sie haben natürlich Recht! Sie sind der Chef und wo Sie sind ist vorn. Ja, klar. Verstehe.
Das wäre dann das Ende dieses Coachings. Lassen Sie sich etwas Zeit und überlegen nochmal warum es vielleicht doch sinnvoll ist ein Coaching anzustreben.
Wahrscheinlich kennen Sie einen Menschen, der absolut perfekt ist und keine Fehler macht? Wer ist das? Wer macht keine Fehler? Wer hat immer Recht? – Richtig! Es gibt diesen Menschen nicht. Außer Ihnen vielleicht; aber lassen wir diese alberne Annahme einmal beiseite. Sie wissen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter kommen. Wenn Sie sich nicht an einen bekannten Menschen orientieren können, dann suchen Sie sich einen beispielhaften Leader aus der Weltgeschichte oder aus der aktuellen Politik. Kleingeister wollen so werden wie ein Popsternchen; das ist nicht Ihre Tasse Tee. Sie haben Größeres vor, also orientieren Sie sich an den Größen. Meinetwegen am Größten: Muhammad Ali, zum Beispiel. Oder meinetwegen an Einstein, Bach, Beethoven, Luther, Mark Aurel, Hannibal, Cäsar…..Sie wissen schon. Oder an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow.  Oder Marie Curie, Mutter Theresa, Hannelore Elsner, Königin Elisabeth, Katharina die Große, Katharina von Bora, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Cleopatra, Margaret Thatcher, Theresa May, Prinzessin Diana, Silvia von Schweden……Fühlen Sie sich immer noch größer als alle diese Personen?
Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Wir brechen das Coaching auf der Stelle ab und Sie suchen einen guten Arzt auf. Das war es dann. Bye, Bye – Auf Wiedersehen – Ciao – Tschüß und Arrivederci!


Für alle anderen mache ich gerne weiter.
Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich immer an anderen Menschen. Wir haben die Wahl. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.  Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulptur-Methode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

 Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef?
Wenden wir die DREI SÄULEN auf unseren “INKOMPETENTEN CHEF” an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder: Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Der wird sich schon was dabei gedacht haben den Chef einzustellen. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält dieses Vorbild  sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass auch das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt. Der Mann oder die Frau ist besser als Sie denken. Meinen Sie nicht auch?

 

Your’re right all the time? – MacCoach


You learn nothing from life, if you think, you’re right all the time, /JP Chandler/

Du kannst nichts vom Leben lernen, wenn Du glaubst, immer im Recht zu sein.
Sei offen für Verbesserungen und lerne aus Fehlern.
Jeder macht Fehler.
Du aber denkst vorher sorgfältig nach und versuchst sie zu vermeiden.
Ein Fehler, den man nicht macht, weil man ihn vermieden hat,
ist doppelt so wertvoll wie ein Fehler, den man unbedacht macht.
Aber wenn Du einen Fehler gemacht hast,
dann denke kühl über dessen Ursachen nach und mach ihn nicht ein zweites Mal.
Bleibe aber immer stolz und selbstbewusst.
Bleibe immer freundlich und charmant, egal wie schwer es fällt.
Das einzige, was Du verlieren kannst, ist Dein Selbst und Dein Gesicht.
Lächele oft. Auch wenn es schwer fällt.
Das Leben findet immer einen Weg.
Es ist wie das Wasser. Man kann es nicht aufhalten.
Beobachte alles, was Dir begegnet und nimm Dir nicht alles zu Herzen.
Du kannst Freunde verlieren und Deinen Wohnort wechseln.
Der Einzige, der immer bei Dir ist bist Du.
Und Gott, wenn Du es willst.
Sei kritisch, Dir selbst gegenüber und sei dankbar für alles was kommt.
Verliere nie Dein Gesicht und handle niemals kopflos.
Das verrät Deine Angst und es tut Dir nicht gut.
Behandle einen jeden Menschen, wie Du behandelt werden möchtest.
Wenn Du glaubst, Du wüsstest, was jemand denkt, dann denke noch einmal nach. Woher weißt Du das? Ist es wirklich so, wie Du glaubst? Bist Du Dir sicher?
/JP Chandler/

Usus, fructus, abusus – Thema der Woche – MacCoach


Digitale Teilhabe – Das unentdeckte Land – Eine Rechtslücke – Ahnungslose Politiker

Ich fahre durch Berlin und Google fragt mich, wie es mir da und dort gefallen hat. Ich brauche eine neue digitale Identität. Aber was nützt es? Spätestens, wenn ich als reale Person Geld abhebe, eine Restaurantrechnung zahle, oder mein Chip für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel registriert wird, stimmen die Profile wieder überein. Ich tanke und bezahle mit der Karte. Wieder ein Datensatz. Oder ich hebe nur einmal im Monat Bargeld ab. Ich mache mich verdächtig. Die Behörden dürfen meine Daten nicht auswerten. Google, Facebook, die NSA und vermutlich auch der russische Geheimdienst schon. Sie machen es einfach. Weil sie es können. Der Mossad und der chinesische Geheimdienst sowieso.

Es sind nicht nur Klicks, es ist unser ganzes Leben. Historiker in hundert Jahren werden in der Lage sein, ein ganzes Leben minutengenau zu analysieren.

Unternehmen wie Google bieten ihren Kunden scheinbar kostenlos einen eMail-Zugang und die Möglichkeit Daten zu verwalten und abzulegen. Es gibt Google-Maps und Calendar, Drive und Docs. Wer ein Smartphone besitzt, braucht einen Google-Account um überhaupt damit arbeiten zu können. Oder man hat ein iPhone. Das ist dasselbe auf Apple-Art.

Es wird alles gesammelt, was denkbar ist. Bewegungsprofile offenbaren sogar den Gang zum Bankautomaten oder den Besuch des Fitness-Studios. Wie lange verweilt der Nutzer in einem Supermarkt? Aldi, REWE oder Edeka? Nach welchen Begriffen suchen wir? Wie lange halten wir uns in einer Klinik auf? Sind wir Arzt oder Patient? Google und Apple wissen das. Die NSA und die anderen Geheimdienste sowieso.

Daten verraten alles. Wenn es eine Grippeepidemie gibt, kann genau verfolgt werden wo sie begann und wie sie sich ausbreitet. Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance im Kampf gegen Krankheiten und anderen Verwerfungen. Big Data sieht sofort,wo der Nutzer wohnt und wo er arbeitet. Oder eben nicht arbeitet. Wir sind da einfach hineingezogen worden, ohne eine Ahnung wohin das führen wird. Und wir können uns kaum noch verweigern.

Es kommt einzig und allein darauf an, wie rechtlich damit umgegangen wird. Stichwort Vorratsdatenspeicherung. Der Staat, wie wir ihn kennen, darf das eigentlich nicht. Wenn Terror droht, werden Ausnahmen gemacht. Der mündige Bürger hebelt seine Rechte freiwillig aus um sich sicher zu fühlen. Sicherheit bringt das noch lange nicht.

Die Politik beschäftigt sich nur am Rande mit diesen essentiellen Fragen. Sie beschäftigt sich mit dem Tagesgeschäft und vor allem mit sich selbst. Die Ahnungslosigkeit nimmt fast kriminelle Züge an. Die Entschuldigung liegt auf der Hand. Es ist alles so kompliziert und schwer zu handhaben.

Das Feigenblatt wird immer größer.

Eine moderne Gesellschaft kann auf die Dauer nicht auf Grundlage von kostenlosen Angeboten funktionieren. Alles hat einen Preis. Die Daten der Bürger sind ein hohes Gut. Wir kennen den Wert nur noch nicht. Ein Beispiel: Ich publiziere im Internet und bekomme für jeden Klick einen Cent. Das würde inzwischen ausreichen um davon gut leben zu können. Jedes Foto das ich nutze wird automatisch dem Rechteinhaber gutgeschrieben. Jeder Datensatz,den ich erzeuge, bewirkt einen hundertstel Cent. Jedes publizistische Angebot wird direkt nach Nutzungsgrad honoriert. Wenn es einen Mechanismus geben wird um so etwas zu realisieren, dann funktioniert der digitale Markt. Die digitale Gesellschaft hat sich dann neu aufgestellt. Aber soweit ist es noch lange nicht. Es fehlt das Bewusstsein und der politische Wille. Es wird nicht einfach so vom Himmel fallen. Wir müssen das auf die politische Agenda setzen. Politiker müssen das Thema verstehen und umsetzen.  Es wird nicht ohne Verwerfungen und Rückschritte einfach passieren. Was passieren wird, ist höchstwahrscheinlich etwas ganz anderes. Weitermachen wie immer. Unscharfe Vorstellungen. Immer mehr Druck, der irgendwann revolutionäre Auswege finden wird.
Was würde passieren, wenn die Nutzung von Google in Europa verboten werden würde? Ich selbst nutze Google jeden Tag, nicht nur als Suchmaschine. Ich weiss ziemlich genau was das für mich bedeuten würde. Es gibt keine handhabbare Alternative in Deutschland. Noch nicht. Wenn von Digitalisierung geredet wird, dann muss auch darüber nachgedacht werden, wie ein Aufholprozess finanziert werden kann. Machen wir uns nichts vor. Das Silicon Valley ist technisch viel weiter, als die meisten von uns ahnen. Es wird nicht reichen es einfach nur zu adaptieren. Wir brauchen hier und jetzt neue Ideen und neue Ansätze. Wir brauchen eine Unterstützung für Unternehmen, die die Aufholjagd aufnehmen und das geht nur mit sehr viel Geld und klaren Regeln. Die Technologie ist da.

Die Regeln müssen aufgestellt, diskutiert und durchgesetzt werden. Unbürokratisch und visionär. Das Ziel ist eine Digitalisierung der Gesellschaft, die für und mit den Menschen arbeitet. Es geht um Rechte und es geht um die Zukunft der Menschheit. Usus, fructus, abusus im 21.Jahrhundert, also die Theorie der Verfügungsrechte spielt eine zentrale Rolle dabei. Das neu zu definieren und umzusetzen, verlangt nach einer machtvollen Politik, die von Europa ausgehen muss. Natürlich müssen die Amerikaner mit dabei sein, und die Russen, die Chinesen, die Afrikaner. Es ist eine globale Aufgabe. Die Diskussion ist eröffnet.

Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance. Allein in der Medizin ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Es gibt komplexe Zusammenhänge, die auf dem ersten Blick überhaupt keinen Sinn ergeben. Wir denken in Kategorien des 19. Jahrhunderts. Um 1870 war der Beruf eines Ingenieurs klar definiert. Ein guter Ingenieur konnte alles wissen, was es auf dem Gebiet zu wissen gab. Ich selbst habe noch in der Schule gelernt, dass man alles erklären kann mit Ursache und Wirkung. Viele Menschen sind so sozialisiert. Sie glauben an die vollkommene Erklärung aller Dinge. Und damit liegen sie völlig falsch. Komplexe Systeme neigen immer zum Chaos. Lineares Denken ist falsch und gefährlich.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Welt ist reicher geworden mit dem Zugriff auf das gesamte Wissen der Menschheit. Auch die massenhaften Datenströme sind im Grunde eine Chance für die Zukunft. Es ist aber gefährlich alles wild wuchern zu lassen. Neue Regeln, neue Gesetze müssen her.

Einzig die 10 Gebote sind gültiger ethischer Standard. Aber schon bei der Frage, wie lange wir todkranke Menschen am Sterben hindern dürfen, scheiden sich die Geister. Darf der Mensch Menschen clonen? Dürfen wir tatsächlich jeden Embryo im Mutterleib auf Perfektion checken um ihn bei Nichtgefallen umgehend dem Schöpfer zurückzugeben? Wie viele Nanoroboter dürfen in unseren Körpern arbeiten?

Die Zukunft wird digital in einem Ausmaß, das sich kaum jemand auch nur vorstellen kann. Wir stecken mitten drin.

Der moderne Mensch braucht dringend eine völlig neue Bildung. Mathematik und Musik sind extrem wichtig. Mathematik, weil das die einzige exakte Wissenschaft ist. Musik, weil eine Welt ohne Musik kalt und leer wäre. Mozart, Bach, die Beatles, Jazz und Abba. Das sind Werte für die Ewigkeit. Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die ein Musikinstrument beherrschen, ihr Gehirn besser im Griff haben. Tanz, Musik, Sport, Bildung, Ethik, Philosophie werden bleiben. Egal wie digital unser Leben wird.

Wo fangen wir an? Mit Aufklärung und Verbreitung der Möglichkeiten, Chancen und der Gefahren. Wissen und Aufklärung ist wichtig. Bildung sowieso.  

 

Coaching. Professionelles Gespräch – MacCoach


Coaching. Kommunikation mit einem professionellen Gesprächspartner

Keine Angst! Niemand muss auf die Couch! Die positive Nachricht bei einem Coaching ist die, dass der Coach bei seinem Klienten nicht zwanghaft nach einem Krankheitsbild suchen muss. Im Gegenteil. Der Coach sucht nach den Stärken eines Siegers und formt sie. Es ist genau wie mit einem Sportler, der Spitzenleistungen erzielen will. Ein Coach arbeitet mit dem gesunden Sportler. Wenn sich der Sportler verletzt hat, dann kommt der Sportarzt und Therapeut ins Spiel. Der Coach ist dann nur noch begleitend im Hintergrund tätig.

Ich bin Coach und glauben Sie mir. Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Vorurteile es gibt, was die Arbeit mit einem Coach betrifft. Ein kurzes Gespräch genügt mir oft um zu erkennen, dass mein Gegenüber eigentlich „nicht coachbar“ ist. Warum sollte ein erfolgreicher Geschäftsmann viel Geld dafür ausgeben um sich mit einem Menschen zu unterhalten, der im Grunde keine Ahnung von seinem Kerngeschäft hat. Ein Beispiel. Ich treffe den Chef einer Bank. Er fragt mich, was ich als Coach für ihn tun kann. Er hat im Grunde keine Zeit für ein Coaching. Er kann sich nicht vorstellen, warum er Zeit und Geld dafür investieren sollte. Schulterzucken.

„Sehen Sie es wie eine Lockerungsübung mit einem Personal Trainer, der mit Ihnen eine Runde durch den Park läuft. Wir nehmen uns die Zeit und sehen was passiert.“

„Also gut, ich probiere es mal aus. Vielleicht bringt es ja was. Mal sehen! Hauptsache es schadet nicht! Wo fangen wir an, wieviel Zeit werden wir benötigen?“

Aufwärmrunde. Ich lerne meinen Mandanten, meinen Coachee kennen und wir schließen einen Vertrag miteinander. Das ist der erste Schritt. Vertrauensbildende Maßnahmen. Coaching ist in erster Linie das Gespräch mit einer Person des Vertrauens. Der Coach wird alles von seinem Mandanten erfahren. Coaching ist wie ein gemeinsames Aufräumen und Neusortieren. Alles kommt auf den Tisch, auch unangenehme Dinge. Es geht auch darum, unangenehme Dinge anzusprechen um ihnen den Schrecken zu nehmen. Oft sind es genau diese versteckten Ängste, die es zu bekämpfen gilt. Aber dazu später.

„Grundlage für ein Coaching ist Vertrauen. Ich garantiere Ihnen, dass alles was wir besprechen unter uns bleibt. Ich unterliege als Coach der Schweigepflicht. Wenn Sie mir im Laufe des Coachings mitteilen, dass Sie Ihre Frau betrügen, dann werde ich das in keiner Weise werten oder in irgend einer Weise auswerten. Das bleibt unter uns und wird meine Sicht auf Sie nicht beeinflussen. Im Gegenteil werde ich vielleicht der einzige Mensch sein, mit dem Sie darüber sprechen können. Alleine diese Möglichkeit zeigt schon, was mit einem professionellen Coach möglich wird. Ich werde Ihnen keine Ratschläge geben. Aber wir sprechen darüber. Es wird Ihnen eine Hilfe sein, offen über alles zu reden und zu reflektieren. Ich werte nicht und gebe keine Ratschläge. Das ist Coaching pur.“

Ich habe keine Ahnung von der Arbeit eines Bankers. Aber genau das ist eine gute Grundlage für Coaching. Der Banker beherrscht seinen Job. Davon gehe ich aus. Wenn sich herausstellen sollte, dass er seinen Job nicht beherrscht, dann würd ich ihm einen persönlichen Trainer und eine Weiterbildung empfehlen. Mit Coaching hat das nichts zu tun. Es könnte höchstens passieren, dass der Banker im Laufe des Coachings seine wahre Berufung erkennt und herausfindet, was er in Zukunft lieber machen möchte. Vielleicht sucht er für sich ein Ausstiegszenario. Vielleicht ist er auch nur an einem toten Punkt angelangt und sucht eine neue Herausforderung für sich und seine Mannschaft. Egal was auch immer sich ergeben wird. Ein professioneller Coach ist der beste Gesprächspartner, den man sich nur vorstellen kann. Natürlich muss es ein möglichst guter Coach mit guten Referenzen sein.

Ich bin ein Coach, der seine Referenzen nicht offenlegt. Ich hoffe, dass Sie das zu schätzen wissen. Auch Sie werden niemals als Referenz erwähnt werden, wenn Sie es nicht wollen. Wie kann ich Sie davon überzeugen, mit mir zusammenzuarbeiten? Ich werde es Ihnen sagen. Buchen Sie mich und stellen Sie selbst fest ob Sie mit mir arbeiten möchten oder nicht. Ich bin mir sicher, dass Sie mit mir zusammenarbeiten wollen. Ich habe meine Erfahrungen, was das betrifft.

Warum Coaching? Welches Ziel verfolgt ein Coaching? Das erste Ziel ist noch gar nicht formuliert. Ich halte es aus, zunächst nur eine Art Smalltalk zu führen. Es ist ein erster Überflug über die Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Meinetwegen legen Sie mir zuerst Ihre Visitenkarte auf den Tisch und einen Lebenslauf auf Hochglanzpapier. Was ich wissen will und wissen muss ist viel mehr. Ich will wissen wer Sie wirklich sind. Es wird Ihnen gut tun sich so zu zeigen wie Sie wirklich sind. Ich erwarte das und ich kann damit umgehen. Ich bin vielleicht ihr einziger wirklicher Vertrauter, den Sie seit langem haben. Das ist meine Aufgabe! Ich bin Ihr Coach, wenn Sie es zulassen.

Was ist das Ziel von Coaching? Ich habe da eine Daumenregel. Nehmen Sie sich eine Zeitspanne von 10 Jahren. Nehmen Sie eine beliebige Zeitspanne in der Vergangenheit. Sie haben sich in diesen Jahren verändert. Sie haben ein Ziel verfolgt und es erreicht. Vielleicht haben Sie das. Vielleicht haben Sie Ihre Zielstellung auch angepasst und umformuliert. Was auch immer Sie in diesen Zehn Jahren getan haben. Sie haben eine Entwicklung durchlaufen.

Coaching macht folgendes: Da ist zuerst eine viel exaktere Zielformulierung und die Erkenntnis ob Sie tatsächlich dieses Ziel erreichen wollen. Vielleicht stecken ja ganz andere Wünsche und Zielvorstellungen in Ihnen? Wie können Sie herausfinden, ob Sie das für Sie richtige Ziel verfolgen und wie es sich anfühlt es zu erreichen? Sie können es selbst ausprobieren. In zehn Jahren werden Sie es -vielleicht- wissen.

Oder Sie arbeiten mit mir zusammen und schaffen das sehr viel schneller, als wenn Sie es alleine ausprobieren. Ein Coach hilft Ihnen mit Sicherheit Ihr Ziel zu formulieren und es schnell zu erreichen. Ein Coach begleitet Sie dabei, wenn Sie es zulassen. Allerdings wird der Coach Ihnen keine Arbeit abnehmen. Er begleitet nur. Das Ziel müssen Sie selbst erreichen.

Warum sollten Sie mich als Coach engagieren? Um schneller zum Ziel zu kommen und um Ihr persönliches Ziel zu formulieren. Ich möchte Ihnen ganz bewusst keine Grenzen setzen, was den Coachingprozess betrifft. Wir werden es im Laufe unserer Zusammenarbeit erkennen, was zu tun ist. Es ist immer der erste Schritt, den wir gemeinsam gehen müssen. Alles Andere kommt später.

Interessante Zeiten – MacCoach


Aktuelle Lage in Deutschland und Europa

Vor ein paar Tagen wurde ich ganz ernsthaft nach meinem politischen Standpunkt gefragt. Ich lese viel und bilde mir meine Meinung. Politik und politischer Standpunkt. Ich schreibe meine Gedanken auf und dadurch klären sich einige Dinge.

“Ralf? Mal was anderes. Gestattest du mir eine Frage der politischen Natur?Wie stehst du eigentlich zu den politischen Ereignissen im Land und Europa?
Die Antwort ist ja freiwillig;-)”

Eine interessante Frage. Das Wort “interessant”, passt nicht gut in den Kontext. Oder doch. eine gute Frage. Ich muss ein wenig nachdenken um zu versuchen, diese Frage zu beantworten. Es ist eine kleine Herausforderung für mich. Aber ich liebe Herausforderungen. Ich werde die Frage natürlich beantworten. Gerne doch!

Mögest du in interessanten Zeiten leben, auch bezeichnet als Chinesischer Fluch, ist ein Sprichwort, dessen Herkunft nicht eindeutig belegt ist, aber oft der chinesischen Sprache zugesprochen wird. Die erste schriftliche Aufzeichnung hierzu wurde 1936 von dem ehemaligen britischen Botschafter in China, Hughe Knatchbull-Hugessen, in seinen Memoiren verfasst.  Weite Bekanntheit erlangte die Redewendung, als Robert F. Kennedy in seiner Day of Affirmation speech sagte:

„There is a Chinese curse which says, ‘May he live in interesting times.’ Like it or not, we live in interesting times …“
„Es gibt einen chinesischen Fluch, der da lautet: ‚Möge er in interessanten Zeiten leben!‘ Ob wir es wollen oder nicht – wir leben in interessanten Zeiten …“

Oh ja! Wir leben in interessanten, aufgeregten Zeiten. Niemand ahnt, wohin die Reise geht. Und es stellt sich mir tatsächlich die Frage nach meinem eigenen politischen Standpunkt. Ernsthaft. Ich dachte immer, dass ich eher links-liberal denken würde. Aber was im Augenblick passiert, lässt mich wach werden. Ich bin natürlich immer noch ein links-liberaler, keine Angst, ich habe nicht vor, von meinen Grundüberzeugungen abzurücken. Aber da wir eine pluralistische Gesellschaft haben, muss es auch möglich sein, sich ein kritisches Bild zu machen. Und manche Dinge gefallen mir nun wirklich nicht mehr so gut. Ich kann es mir allerdings verkneifen, schrill kreischend meinen Unmut und meine Ängste loszuwerden. Es gibt Dinge, die man nicht mehr loswird, wenn man sie einmal rausgelassen und ausgesprochen hat.
Natürlich habe ich eine Meinung zum Thema Deutschland und Europa. Die Situation ist sehr ernst und ich hoffe, dass Populisten nicht noch mehr Zulauf erhalten. Populisten von rechts, um genau zu sein. Im linken Lager sehe ich im Augenblick nun wirklich nur Verwirrung und Richtungsstreit und schon gar keine Populisten. Was würde eigentlich passieren, wenn die LINKEN die Politik in Deutschland bestimmen würden? Ein Blick nach Berlin öffnet die Augen. Die LINKEN sind in der bundesdeutschen Politik angekommen. Sie sind, wenn man genau hinschaut weitgehend richtig gut ausgebildet und agieren professionell. Ein linker Ministerpräsident wie Bodo Ramelow ist mir wesentlich sympathischer als so manch einer von der CDU oder der SPD.

Aber bin ich deshalb ein Linker? Ich weiß es nicht. Vermutlich sollte es eine Checkliste geben in der man seine Meinungen im Multiple-Choice-Verfahren auswählt und so herausfindet wo man steht. Wenn ich Populismus schreibe, dann schreibe ich natürlich von Populisten der Liga LePen, AfD, Lega Nord und den Brexit-Brandstiftern. Das ist stellenweise so blöd, dass es kaum zu fassen ist. Oder richtig clever. Ich weiß es manchmal nicht. Die öffentliche Meinung in den Medien hat sich in letzter Zeit immer mehr von den Meinungen der Menschen entfernt. Das ist fast so wie damals in diesem kleinen deutschen DDR-Land. Was in den Zeitungen stand, interessiert niemand ernsthaft und jeder wusste, dass es der blanke Unfug ist, was man da lesen konnte. Man sah Westfernsehen und lebte in einem Land, dessen politische Spitze auf einen Mann reduziert war. Heute haben wir Merkel und sie gibt sich – alternativlos. Dabei steht die Alternative bereits im Bundestag. Es ist eine gewählte Partei, die nicht jeder mögen muss. Aber sie ist eine Realität. Egal wie man dazu steht. Links und rechts. Hin oder her. Populismus oder was man auch immer dazu zu sagen hat. Man muss sich damit auseinandersetzen und ich fühle mich wie jemand, der gerade von einer schlimmen Krankheit befallen wird.
Ich habe den Eindruck, dass Vernunft zurückgedrängt wird und dumpfe Meinungen irgendwoher gekrochen kommen. Trübe, dunkle Brühe. Eine Idee kommt manchmal leise und manchmal laut. Sie schleicht sich an oder sie zwingt uns zum Zuhören. Und dann ist sie da und bleibt und entwickelt sich. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft und suchen nach Halt und Sicherheit. Politik wirkt wie ein undurchsichtiger Dschungel.
Es ist ja auch kein Wunder. Wer versteht schon die Untiefen der aktuellen Politik, das Geflecht von Gesetzen und Abhängigkeiten, die vielen Dinge, die nicht offen gesagt werden? Das verunsichert und führt zu einem Gefühl der Ohnmacht für viele. Und dann kommen plötzlich Leute, die alles in Frage stellen und die dem Volk auf’s Maul geschaut haben. Das kommt bei den Leuten an, ohne konkrete Lösungen zu bieten. Allerdings sollten gerade die Politiker der etablierten Parteien sehr nahe an den Bürgern sein und genau hinhören, was die zu sagen haben. Es darf keine Tabus geben. Niemand kann einen Druckkessel permanent unter Verschluss halten. Irgendwann muss ein Sicherheitsventil den Überdruck ablassen oder es kommt zu einer verheerenden Explosion. Aber man kann auch Druck mit fein abgestimmten Geräten messen und registrieren. Genau da liegt das Problem. Demokratie braucht feine Sensoren und Stellschrauben, die sorgfältig für Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen.
Populismus ist nur ein unzuverlässiges Notventil. Es pfeift immer, auch wenn überhaupt kein Grund zur Sorge besteht. Populismus grummelt ständig vor sich hin. Aber wenn Populismus lautstark Druck ablässt, dann ist es Zeit genauer hinzusehen und entsprechend zu reagieren. Die etablierten Parteien reagieren auf überspitzte Töne der Populisten. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Protestpartei wie diese AfD wirklich effektiv regieren kann. Sie ist keine wirkliche Alternative. Die Protagonisten dieser Partei sind eine bunt gemischte Truppe. Sie bewegen sich auffällig zwischen arglos, irgendwie alternativ und ahnungslos bis gefährlich rechts. Echter Protest und Brandstiftung sind schwer auseinanderzuhalten. Und dann sind da auch die, die gerne mitkassieren wollen und die nun plötzlich die Chance sehen in die Landesparlamente und den Bundestag einzuziehen für Diäten und Aufwandspauschale. Für viele von ihnen wird das der beste Job ihres Lebens sein. Daran kann man sich schnell gewöhnen.  

Deutschland hat eine starke Achillesferse. Es ist die Exportwirtschaft, die das Land stark gemacht hat. Es ist aber auch die extreme Abhängigkeit von den Exporten, die gefährlich wird. Im Falle einer Veränderung des Status Quo, wie er von Trump angestrebt wird, kann es schnell zu einer schweren Bedrängnis kommen. Es ist vermutlich schon zu spät um der Entwicklung zuvorzukommen. Die einzige Chance ist tatsächlich ein starkes und moralisch führendes Deutschland in enger Zusammenarbeit mit Frankreich und Großbritannien. Europa muss schnell und zielstrebig neu gedacht werden. Eine Rettung einzelner Länder wie Griechenland durch repressive Maßnahmen wird nicht ohne Weiteres möglich sein. Italien kann nicht gerettet werden.
Die deutsche Politik hat es sich in den vergangenen Jahren zu leicht gemacht. Wir brauchen eine neue Agenda für ganz Europa und auch für Russland und Nordafrika. Was passiert, wenn sich die USA weiter so durchsetzen, wie es momentan der Fall ist?
Deutschland, Kanada, England, Frankreich und Japan, die Beneluxländer und Skandinavien müssen sehr eng zusammenarbeiten. Osteuropa sollte sich keine eigenmächtigen Wege mehr leisten. Europa muss als Einheit auftreten.

Die EU-Staaten haben auf dem G7 Gipfel klare Aussagen gemacht. Das ist richtig und eindeutig. Die Merkel-Regierung muss  die Vorschläge von Macron aufnehmen und Europa stark machen. Eine gemeinsame Finanzpolitik muss eine europäische sein. Deutschland darf nicht nur an sich denken. Das war in der Vergangenheit der Fall und das darf in der Zukunft nicht so bleiben. Europa kann nur als Einheit funktionieren. Europa muss Leuchtturm sein für eine starke liberale Demokratie. Die Demokratie, die wir haben, muß erhalten und ausgebaut werden. Dazu gehört auch eine klare militärische Kraft, die es heute nicht gibt. Auf die USA können und dürfen wir uns in Zukunft nicht mehr verlassen.
Wie stehe ich zur AfD? Diese Partei wirkt destruktiv und betreibt eine nationalistische und populistische Politik unterster Schublade. Sie wird kein einziges Problem lösen. Aber sie wirft auch Fragen auf, die dringend beantwortet werden müssen.

Merkel hat unverzeihliche Fehler gemacht und sie muss schnell Antworten auf alle aktuellen Themen finden. Aber sie hat auch vieles richtig gemacht. Sie geht mit der Präzision einer Wissenschaftlerin, die Schach spielt, vor. Manchmal wirkt das wenig empathisch und kalt. Aber wahrscheinlich braucht Deutschland kühle Köpfe an der Spitze. Nicht umsonst lieben wir den coolen Helmut Schmidt, der mit hanseatischem Understatement die Dinge auf den Punkt gebracht hat.  
Die Lage ähnelt noch nicht der in den frühen dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals hatte die Weltwirtschaftskrise die erste deutsche Demokratie in kürzester Zeit an den Abgrund geführt. Ohne diese wirtschaftliche Krise wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Vor dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse befand sich die junge Republik sogar im Aufschwung. Die Goldenen Zwanziger Jahre lebten von der Aufbruchstimmung nach dem Weltkrieg und der Katerstimmung danach.  
Wenn jetzt ein Mann oder neuerdings auch eine Frau auftreten würde, die gezielt die Demokratie beseitigen wollte, würde sie mit ziemlicher Sicherheit eine Plattform finden. Das darf aber nicht passieren. Dem muss ganz klar etwas entgegengesetzt werden. Aber was?
It’s the economy – stupid! Ganz klar. Es geht um die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft. Niedriglohnsektoren, die am Ende eines Arbeitslebens nicht einmal eine ausreichende Rente ermöglichen, gehören in den Fokus der Politik. Auf der anderen Seite steht die Digitalisierung und das Freisetzen von menschlicher Arbeit durch Künstliche Intelligenz und Intelligente Maschinen. Was passiert mit den Menschen, den Bürgern, wenn Maschinen deren Jobs übernehmen? Wozu ist die Politik da? Was ist das Ziel? Wo ist die Vision? All diese Fragen stehen heute nicht einmal auf einer Agenda.

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, sagte Helmut Schmidt. Aber ganz ohne eine Idee, wohin die Reise geht, funktioniert Politik nicht. Die Menschen wollen Sicherheit und Chancen. Bildung gehört zu den Top-Themen. Abgehängte, schlecht gebildete Menschen wählen aus dem Bauch heraus. Diese Menschen vertrauen den Eliten nicht. Sie spüren Angst und Unsicherheit. Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Eine explosive Gemengelage.
Eine der zentralen Fragen in der EU ist das Recht auf Einwanderung. Ich nenne das Bürgerrecht. Es muss ganz klar definiert werden. Wer ist Bürger und hat Rechte und wer ist es nicht? Die einzige Frage, die sich dann stellt, ist die, wie man Bürger werden kann.
Zu den Pflichten von EU-Bürgern gehören eine Reihe von Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Demokratie festigen, den sozialen Zusammenhang erkennen und unterstützen gehört ebenso dazu wie kritische Begleitung von Politik und Protest. Diese Demokratie muss aktiv beschützt und ausgebaut werden.
Ach ja: Afrika gehört auf die Agenda. Das ist unser Nachbarkontinent, der dringend Hilfe braucht. Die Flüchtlingsströme haben ihre Ursachen. Europa kann helfen. Das wird Geld kosten, aber es ist eine der wichtigsten Investitionen, die Europa zu tätigen hat.   

Über Trump muss ich nicht viel sagen. Er ist nach wie vor ein gefährlicher Clown, ein wahrer Horror-Clown, der Politik betreibt wie eine Fernsehshow. Der Kim-Trump-Gipfel war nur Show. Selbst die Konservativen der GOP sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten.
Ich glaube übrigens nicht, dass wir den vielen Flüchtlingen aus Krisengebieten mit einer Art von Integration helfen können, die bisher in Deutschland noch nie funktioniert hat. Darauf sind die armen Menschen überhaupt nicht vorbereitet. Viele von ihnen sind schwer traumatisiert und auch in dieser Hinsicht tickende Zeitbomben, denen wir alleine aus Kapazitätsgründen überhaupt nicht helfen können. Es gibt einfach nicht genügend persönliche Sozialbegleiter, Therapeuten und Coaches für diese Menschen. Das ist ein riesiges Problem. Wir schaffen das!? Selbstverständlich nicht. Wir hätten es schaffen können, wenn man die richtigen Maßnahmen ergriffen hätte, als die Flüchtlingskrise auf uns zurollte. Damals, als die Menschen kamen. Warum eigentlich hätte man sie nicht einfach erstmal in großzügig angelegte Siedlungen, ehemalige Kasernen oder andere Einrichtungen führen können um sich dort sehr zentral und gezielt für Bildung, Betreuung und Versorgung zu kümmern? Anschließend hätte man genügend Zeit gehabt über eine wie auch immer geartete Form von Integration nachzudenken.  
Aber inzwischen wird immer deutlicher, dass die vielen Menschen nicht auf die Integration in Europa vorbereitet waren und die Europäer wurden kalt erwischt von den einsamen Entscheidungen ihrer Politiker.

Also wie ist nochmal die Lage in Deutschland und Europa? Es ist unübersichtlich und es fehlen die Standpunkte und Visionen. Ich bin einigermaßen verwirrt von so vielem Wirrwarr. Ein altes deutsches Wort, aber vermutlich kein gutes. Viele Ängste und Unsicherheiten sind nur in unserem Kopf. Es kommt heute auch darauf an, wie man Ideen und Gedanken filtert, die wir an uns heranlassen. Dazu gehören ethische und moralische Standpunkte, Kunst und Kultur und eine gute Ausbildung. Machen wir uns nicht gemein mit Leuten, die selber wie ein Wackelpudding agieren und die keinen festen Standpunkt haben. Gehen wir auf die Menschen zu und hören wir, was sie zu sagen haben. Es gibt bereits viel zu viele, die sich nicht mehr trauen irgendetwas zu sagen?
Was meinst du eigentlich, aufmerksamer Leser? Wie gehst du mit deiner Angst um? Was tust du um dir einen klaren Blick und einen klaren Standpunkt zu erarbeiten?

Wir befinden im Europa, Deutschland, Berlin im Juni des Jahres 2018. Die Fußball-WM in Russland hat gerade begonnen. Ich lese und schreibe und spreche mit interessanten Menschen. Schon wieder dieses “interessant”. Klar, dass es dir nicht gefallen wird. Aber interessante Zeiten sind genau die Zeiten, in denen man aufmerksam sein muss.

Ich bin ein aufgeklärter Realist. Links oder Rechts sind nicht die Schubladen, für die ich mich interessiere. Ich stehe zu den Wurzeln meiner Erziehung und ja, auch meines christlichen Glaubens. Und das ist wieder ein anderes Thema, dass ich bestimmt nocheinmal aufgreifen werde.

Germany’s Next Wirtschaftskatastrophe – MacCoach


Wirtschaftskatastrophe kommt – Na und?

Wir sind mitten drin. Experten malen es schwarz an die Wand: Eine Wirtschaftskatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes kommt auf uns zu! Uh! Mich gruselt es! Das klingt ja furchtbar! Und es wird immer realer, seit Donald Trump, der Twitterkönig seine AMERICA FIRST Strategie verkündet hat. Langsam hat er begonnen, die liberale Weltwirtschaft zu meucheln und inzwischen nimmt es immer mehr an Fahrt auf. Die Deutschen sind nur noch auf dem Papier seine Freunde. Im Grunde hasst er den Erfolg deutscher Unternehmen.
Es wird Ernst. Da werden Mauern errichtet, die man viel später wieder mühsam einreißen muss. Die USA sind unser wichtigster Exportmarkt. Bisher waren wir Freunde. Wenn das wegbricht oder nur einbricht, können wir uns warm anziehen. Denn dann wird es ein bitterkalter Handelskrieg, der die Welt, wie wir sie kennen, verändern wird. Es wird ungemütlich.
Aber dann erinnere ich mich. Ich habe viele Jahre in der REAL EXISTIERENDEN WIRTSCHAFTSKATASTROPHE gelebt und ich habe es überlebt. Man kann auch unter extremen Bedingungen gut in einem Mikrokosmos leben. Wir waren Kosmonauten. Und als wir 1990 aus der Umlaufbahn wieder in die echte Welt eintraten, verglühten einige von uns.  
Schlimmer als das kann es gar nicht werden. Aber es hatte auch seine Vorteile. Die Produkte, die wir damals erwerben konnten wurden meist direkt vor Ort produziert und wahrscheinlich war das einigermaßen energieeffizient und in weiten Teilen auch Öko. Benzin war knapp und es lohnte sich nicht, zum Beispiel Milch quer durch das Land zu transportieren. Also wurde das gegessen, was im direkten Umfeld produziert wurde. Vielleicht hatten wir ja damals ganz ungewollt auch noch eine Art ÖKO-DIKTATUR. Obwohl es auch krasse Umweltprobleme gab. Halle-Bitterfeld. Der Raubbau an der Braunkohle. Ich erinnere mich an total graue Landschaften in Rüdersdorf.
Aber Öko war die lokale Landwirtschaft, wenn man einmal von der extremen Überdüngung absieht. Also doch keine Öko-Diktatur. Einfach nur eine Diktatur. Vieles habe ich damals nicht einmal geahnt. Das haben wir also auch nicht gewusst. Was heute so alles zutage tritt. Unglaublich!
Die Wirtschaftskatastophe kommt und die Wirtschaft wird sich anpassen. Wenn Deutschland nicht mehr Exportweltmeister sein darf, dann muss die Wirtschaft halt umgestellt werden. Auch das werden wir überleben. Und wenn es um Europa geht, dann liegt es auf der Hand, was zu tun ist. Ziel muss es sein, die höchsten Standards in Lebensqualität, Gesundheit und Bildung zu erfüllen. Kann Wirtschaft nicht ein anderes Ziel erfüllen als Gewinnmaximierung für Shareholder? Aber Moment mal: Wer sind die Shareholder? Im Idealfall sind das die Bürger eines Staates. Wir sind diejenigen, die ein legitimes Interesse haben an “Peace And Prosperity!”, wie Spock es sagen würde. Darum sollte es in Zukunft gehen. Und maximal mögliche Freiheit für alle. Da wir das nicht aufeinmal in der ganzen Welt durchsetzen können, müssen wir halt klein anfangen. In den Familien, in den Kommunen und Städten, in den Kietzen und den Bundesländern, in Deutschland und der EU. Und dann: schaun wir mal!

 

Verkaufen – reden und schweigen – MacCoach


Reden-Schweigen – Silber und Gold

“Wer immer als erster redet, hört nicht gut zu.”, schrieb eine Bloggerin und mir fiel sofort der Sinnspruch: “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.” ein.

Allerdings: Nur Schweigen ist auch nicht gut.

Aber zuerst zuhören, aktiv zuhören, darüber nachdenken und dann erst reden, ist eine Goldene Regel.

Für einen Coach ist das eine grundlegende Fähigkeit. Aktiv zuhören, schweigen, nachfragen, fragen. Das muss ein Coach drauf haben, um es mal salopp zu sagen.

Im Vertrieb spielt das eine ganz grundlegende Rolle. Man verkauft nur das, was der Kunde haben will. Man redet ihm kein Produkt schön, dass er überhaupt nicht haben will. Also: Aktives Zuhören spielt auch im Vertrieb eine große Rolle. Zuhören und aufmerksam auf den Kunden eingehen. Das ist das A und das O des Vertriebs. Die große Präsentation des Produkts wird erst dann wirksam, wenn der Kunde alles gesagt hat und Sie ihm Zeit geschenkt haben. Wenn Sie zugehört haben, wird er Sie nicht einfach abwürgen und nach Hause schicken. Dann ist die Zeit einen Termin zu vereinbaren, das Produkt vorzustellen und persönlich Eindruck zu machen.
Der Kunde weiß genau wie die Rollenverteilung ist. Sie wollen etwas an ihn verkaufen. Sie sind der Verkäufer und er ist der Kunde. Schenken Sie ihm etwas Aufmerksamkeit. Nehmen Sie Kontakt auf. Stellen Sie eine Beziehung her. Und wenn Sie etwas sagen, dann muss es sitzen. Kommen Sie genau auf den Punkt.

Besonders bei technischen Produkten ist es wichtig zuerst zuzuhören. Wir sind zuerst die Problemlöser, nicht die Verkäufer. Es ist ja durchaus möglich, dass das Unternehmen bereits genau die Produkte besitzt, die wir ihm verkaufen wollen. Was machen wir dann?
Genau: Wir hören uns die Probleme an, die sie mit den vorhandenen Produkten und Lösungen haben und wir hören aktiv zu und machen uns Notizen. Nebenbei erfahren wir auch, wer noch alles involviert ist und ob gegebenenfalls irgendwann ein Produktwechsel ansteht. Wer ist der Entscheider? Wem fallen sie Probleme auf den Fuß? Wo kann man helfen?

Ich bin mir sicher, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem man meine Hilfe in Anspruch nimmt und nochmal nachfragt. Dann können wir auf den Punkt vor dem richtigen Publikum präsentieren und überraschen und überzeugen. Wir sind dann genau die, die das Unternehmen verstehen und helfen Lösungen zu finden.
Warum sollte unser Produkt nicht auch parallel zu den vorhandenen eingesetzt werden? Wenn wir Software verkaufen, dann könnte der parallele und kostengünstige Einsatz über einen gewissen Zeitraum durchaus eine angenehme Alternative sein.

Welches System ist schneller und flexibler? Machen Sie einen Wettbewerb daraus! Machen Sie die Leute neugierig. Machen Sie auf sich aufmerksam!

Natürlich haben wir das beste Produkt, dass es gibt. Und wenn wir aufmerksam zugehört haben, dann kennen wir auch die Schwachstellen der Mitbewerber. Warum sollte man nicht einfach die Stärken und Schwächen miteinander kombinieren und das Beste aus allen Welten herausholen? Sie sehen: Es wird spannend. Wir dürfen alles: Außer langweilig!

Die Farbe der Seele – MacCoach


„Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.“ /Marc Aurel/

 

Es geht nicht nur um Gegenstände.

Stell Dir vor – Die Frau, die Du liebst; oder einmal geliebt hast.

Ein Haus in den Bergen oder am Meer.

Atme tief durch und rieche die reine Luft und schmecke den Geschmack des frischen Morgens.

Welche Farben bevorzugst Du?

Was ist dein liebstes Urlaubsziel?

Welchen Sport möchtest Du gerne betreiben?

Wer willst Du sein? Wer sind Deine Vorbilder? Was ist deine liebste Arbeit?
Stell Dir Deine Lieblingsmusik vor.

Welche Bilder liebst Du?

Gehst Du gerne in ein Museum?

Schmecke einen einzigartigen Wein, einen besonderen Whisky. Dein Lieblingsessen.

Wer ist dein bevorzugter Mentor?

Lass alles an Dir vorüberziehen und schau, wer du bist.

Du wirst der werden, der du sein willst.

Willst Du diese Frau, dieser Mann sein?

Wenn ja, dann lass das alles auf dich einwirken und alles wird auf dich einwirken und deine Seele färben.

Wenn dir nicht gefällt, was du siehst, hörst, schmeckst und riechst,

dann fliehe vor dem Unangenehmen und Hässlichen.

Es ist ganz einfach.

Du kannst es jeden Tag tun. Am Morgen, wenn du aufwachst und am Abend, wenn du schlafen gehst.
Räume dich und dein Leben auf.

Werde der, der du sein willst. /MacCoach/

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Mut zum Coaching? – MacCoach


Bist Du stark genug für Coaching?

Die Frage habe ich mir selber oft gestellt. Ich habe vor Jahren eine Coachingausbildung absolviert, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit Coaching den besten Beruf gefunden habe, den ich mir vorstellen kann. Ich, als Coach. Das passt. Aber machen wir einmal einen Perspektivwechsel in Richtung Coachee. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Coach muss in der Lage sein sich in die Situation seines Gegenüber zu versetzen. Und spätestens wenn ich mir vorstelle mich selbst coachen zu lassen, habe ich meine Zweifel und stelle mir die Frage ob das in meiner Situation überhaupt einen Sinn macht. Willkommen im Club! So wie mir geht es vielen anderen. Das ist übrigens genauso, wenn es um Chefs geht oder um Nachfolge. Mein Selbstverständnis macht mich zu einem Menschen, dem man gerne folgen mag, dessen Ideen brillant sind und der von vielen anderen Menschen gemocht wird. Aber was passiert, wenn das gerade nicht der Fall ist.
Ja, ich weiß. Ich habe meine Mechanismen und Verhaltensweisen, wenn ich Ablehnung erfahre. Das sind genau dieselben “Lösungen”, die jeder Mensch beherrscht. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Flucht, sich in sich selbst zurückziehen und natürlich Aggressivität. Womit wir wieder bei möglichen Ursachen für cholerisches Verhalten wären. Es ist auch denkbar, dass man beginnt, seine potentiellen Gegenspieler zu bekämpfen, indem man sie unfair kritisiert oder sich Taktiken zurecht legt um sie zu schlagen. Unter Umständen mit unlauteren Mitteln.

Mit Coaching hat das nur indirekt zu tun. Das ist nur das Vorspiel. Wir müssen lernen ehrlich zu uns selbst zu sein und wir brauchen einen Gesprächspartner, der sich in uns hineinversetzen und mit uns ein paar Schritte gehen kann. Ein Coach macht das genau so. Aber wo finden wir den richtigen Coach, der zu uns passt?
Es gibt ihn, diesen Menschen, der uns gut coachen kann. Wir müssen es nur zulassen. Wir müssen stark sein, für Coaching und wir müssen offen sein für einen guten Coach, der behutsam und manchmal auch offensiv mit uns umgeht. Er darf das, wenn wir ihm die Erlaubnis erteilen.
Ich zum Beispiel habe ein Ziel: Ich möchte ein ausgezeichneter Coach sein, der über seine Tätigkeit schreibt und anderen Coaches hilft, erfolgreich zu sein. Ich möchte tatsächlich meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich möchte mir meine Kunden wirklich aussuchen können.
Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe. Aber ich muss noch besser werden. Das hat nicht nur mit Marketing zu tun. Die meisten Coaches und Berater sind permanent in der Akquise. Sie sonnen sich in ihrer Großartigkeit und beherrschen die Kunst des Selbstmarketing wie kaum ein anderer. Aber sind sie wirklich die guten Coaches, die es braucht? Ich habe meine berechtigten Zweifel. Auch das gehört dazu.

Die Frage ist immer, ob wir bereit und mutig genug sind um uns selbst einem ausführlichen Coaching zu stellen.

Soviel zu meiner Bauchnabelschau: Und nun geht es los: Ich suche Geschichten von Coaches, die bereit sind von ihren Erfolgen und Misserfolgen authentisch zu berichten. Habt nur Mut! Ich beiße nicht. Ich bin Jäger und Sammler. Ich möchte gerne Geschichten des Erfolgs, aber auch des Zweifels und der langen Wege hier lesen und möglicherweise hier auf MacCoach veröffentlichen. 

Raus aus der Blase – Coaching – MacCoach


Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner eigenen Blase.
Es kommt darauf an sie zu verlassen um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel.
Fragen stellen.
Keine einfachen Antworten suchen.
Darauf kommt es an

MacCoach –

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen. Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.

Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach


Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach

“Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.” /Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr./

Coaching ist interaktives Erlernen von Fähigkeiten, die bereits in dir stecken; oder die noch unterentwickelt in dir schlummern. Es geht um die Förderung der Selbstreflektion. Wenn du deine Umwelt und deine Fähigkeiten und Ressourcen wahrnehmen lernst, wirst du in der Lage sein, dich weiterzuentwickeln. Viele Menschen fühlen sich “großartig” und meinen, alles zu haben und zu wissen, was sie brauchen um weiter zu gehen. Aber das ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Besonders Führungskräfte neigen dazu einen blinden Fleck zu entwickeln, der sie immun gegen eine gute Selbstreflektion macht.
Coaching kann diesen blinden Fleck sichtbar machen, da der Coach einen Blick von aussen auf dich richtet. Er umkreist dein Selbst und gibt dir achtsames Feedback. Das, und nur das bringt dich in die komfortable Lage, einen großen Schritt nach vorne zu machen und über deinen Horizont hinauszugehen. Es ist oft nur ein kleiner Schritt für den Augenblick, aber ein Quantensprung für deine Zukunft.

Mentor finden – Einstellung prüfen – MacCoach


Mentor werden ist nicht schwer, Mentor sein dagegen sehr……/abgewandeltes Sprichwort/

Das Original lautet so:

Vater werden ist nicht schwer.
Vater sein,
dagegen sehr.

Mentor sein ist so etwas wie Vater sein. Es hat etwas mit vertraut machen und Vertrauen zu tun. Ich erinnere mich an Antoine de Saint Exupery und seinen kleinen Prinzen im Gespräch mit dem Fuchs. “Man ist zeitlebens für den verantwortlich, den man sich vertraut gemacht hat.” Ein Mentor tut genau das.

Aber heute will ich mal über den Gegenpart sprechen. Es geht um den sogenannten Mentee.
Achtung! Die Analogie muss ich bringen: Coach <-> Coachee, Mentor <-> Mentee. Gut!

Also, die Frage ist, wie man überhaupt Mentee wird. Wir muss ein Mensch sein, der einen Mentor sucht? Was würden Sie denken?

Wie müsste ein Mensch auftreten, wie müsste er sich verhalten und wie müsste er auf Sie wirken, wenn sie ihn unterstützen und nach vorne bringen wollen würden. Was müsste so ein Mensch mitbringen um es Wert zu sein unterstützt zu werden?

Aus der Sicht eines Mentors oder auch eines Lehrers, der seine Schüler weiterbringen will, wird es deutlich.

Ein guter Mentee muss aufgeschlossen und freundlich sein. Er muss lernfähig sein und sollte offen für positive Kritik sein. Sie oder er sollte das Feedbackgespräch beherrschen.

Ich wechsele jetzt mal in das freundlichere Du. Wie kannst du einen Mentor für dich begeistern? Stell dir vor, du hast ein Vorstellungsgespräch bei einem geeigneten Mentor.

Eine Regel im Feedback, lautet: Wenn du kritisiert wirst, dann rechtfertige dich nicht. Sage einfach: “Danke! (für das Feedback)” und damit ist bereits alles gesagt. Stell dir vor, du gibst einem Schüler einen wichtigen Tipp und der erklärt die vorlaut, warum du im Unrecht bist. Ist das eine hilfreiche Atmosphäre? Ich glaube nicht!

Schüler und Studenten. Lernende und Studierende, neigen oft dazu Dozenten und Professoren mit ihren eigenen Vorstellungen zu vergleichen.
“Der alte, kleine, leise Mann da vorne, will mir etwas beibringen? Ich aber kann sogar schon Google fragen!” Merkst du was? Wir neigen dazu, anderen Personen unsere eigene Welt überzustülpen und gleichzeitig werten wir unser Gegenüber ab. Wie kann man von einem Menschen etwas lernen, der aus unserer Sicht keine Ahnung zu haben scheint?  Schlimmer noch: Wie können wir zu so jemand Vertrauen aufbauen und ihn dazu bringen uns voran zu helfen? Also liebe Freund der Sonne: Augen auf bei der Suche nach einem geeigneten Mentor. Es könnte der unterbewertete Lehrer sein, der vor dir steht. Der könnte dich weiter bringen. Das gilt für die meisten unserer Lehrer.
Die sind nicht dumm! Im Gegenteil! Augen auf bei der Auswahl eines Mentors. Und vor allem: Überlege dir, ob du überhaupt attraktiv genug bist um ein guter Mentee zu sein. Attraktiv im Sinne von: Lernfähig, aufmerksam, offen, tolerant, fleißig, freundlich etc.

Denn genau so solltest du sein, wenn du einen Mentor suchst. Sonst funktioniert das nie!