Die Farbe der Seele – MacCoach


„Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.“ /Marc Aurel/

 

Es geht nicht nur um Gegenstände.

Stell Dir vor – Die Frau, die Du liebst; oder einmal geliebt hast.

Ein Haus in den Bergen oder am Meer.

Atme tief durch und rieche die reine Luft und schmecke den Geschmack des frischen Morgens.

Welche Farben bevorzugst Du?

Was ist dein liebstes Urlaubsziel?

Welchen Sport möchtest Du gerne betreiben?

Wer willst Du sein? Wer sind Deine Vorbilder? Was ist deine liebste Arbeit?
Stell Dir Deine Lieblingsmusik vor.

Welche Bilder liebst Du?

Gehst Du gerne in ein Museum?

Schmecke einen einzigartigen Wein, einen besonderen Whisky. Dein Lieblingsessen.

Wer ist dein bevorzugter Mentor?

Lass alles an Dir vorüberziehen und schau, wer du bist.

Du wirst der werden, der du sein willst.

Willst Du diese Frau, dieser Mann sein?

Wenn ja, dann lass das alles auf dich einwirken und alles wird auf dich einwirken und deine Seele färben.

Wenn dir nicht gefällt, was du siehst, hörst, schmeckst und riechst,

dann fliehe vor dem Unangenehmen und Hässlichen.

Es ist ganz einfach.

Du kannst es jeden Tag tun. Am Morgen, wenn du aufwachst und am Abend, wenn du schlafen gehst.
Räume dich und dein Leben auf.

Werde der, der du sein willst. /MacCoach/

Advertisements

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Mut zum Coaching? – MacCoach


Bist Du stark genug für Coaching?

Die Frage habe ich mir selber oft gestellt. Ich habe vor Jahren eine Coachingausbildung absolviert, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit Coaching den besten Beruf gefunden habe, den ich mir vorstellen kann. Ich, als Coach. Das passt. Aber machen wir einmal einen Perspektivwechsel in Richtung Coachee. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Coach muss in der Lage sein sich in die Situation seines Gegenüber zu versetzen. Und spätestens wenn ich mir vorstelle mich selbst coachen zu lassen, habe ich meine Zweifel und stelle mir die Frage ob das in meiner Situation überhaupt einen Sinn macht. Willkommen im Club! So wie mir geht es vielen anderen. Das ist übrigens genauso, wenn es um Chefs geht oder um Nachfolge. Mein Selbstverständnis macht mich zu einem Menschen, dem man gerne folgen mag, dessen Ideen brillant sind und der von vielen anderen Menschen gemocht wird. Aber was passiert, wenn das gerade nicht der Fall ist.
Ja, ich weiß. Ich habe meine Mechanismen und Verhaltensweisen, wenn ich Ablehnung erfahre. Das sind genau dieselben “Lösungen”, die jeder Mensch beherrscht. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Flucht, sich in sich selbst zurückziehen und natürlich Aggressivität. Womit wir wieder bei möglichen Ursachen für cholerisches Verhalten wären. Es ist auch denkbar, dass man beginnt, seine potentiellen Gegenspieler zu bekämpfen, indem man sie unfair kritisiert oder sich Taktiken zurecht legt um sie zu schlagen. Unter Umständen mit unlauteren Mitteln.

Mit Coaching hat das nur indirekt zu tun. Das ist nur das Vorspiel. Wir müssen lernen ehrlich zu uns selbst zu sein und wir brauchen einen Gesprächspartner, der sich in uns hineinversetzen und mit uns ein paar Schritte gehen kann. Ein Coach macht das genau so. Aber wo finden wir den richtigen Coach, der zu uns passt?
Es gibt ihn, diesen Menschen, der uns gut coachen kann. Wir müssen es nur zulassen. Wir müssen stark sein, für Coaching und wir müssen offen sein für einen guten Coach, der behutsam und manchmal auch offensiv mit uns umgeht. Er darf das, wenn wir ihm die Erlaubnis erteilen.
Ich zum Beispiel habe ein Ziel: Ich möchte ein ausgezeichneter Coach sein, der über seine Tätigkeit schreibt und anderen Coaches hilft, erfolgreich zu sein. Ich möchte tatsächlich meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich möchte mir meine Kunden wirklich aussuchen können.
Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe. Aber ich muss noch besser werden. Das hat nicht nur mit Marketing zu tun. Die meisten Coaches und Berater sind permanent in der Akquise. Sie sonnen sich in ihrer Großartigkeit und beherrschen die Kunst des Selbstmarketing wie kaum ein anderer. Aber sind sie wirklich die guten Coaches, die es braucht? Ich habe meine berechtigten Zweifel. Auch das gehört dazu.

Die Frage ist immer, ob wir bereit und mutig genug sind um uns selbst einem ausführlichen Coaching zu stellen.

Soviel zu meiner Bauchnabelschau: Und nun geht es los: Ich suche Geschichten von Coaches, die bereit sind von ihren Erfolgen und Misserfolgen authentisch zu berichten. Habt nur Mut! Ich beiße nicht. Ich bin Jäger und Sammler. Ich möchte gerne Geschichten des Erfolgs, aber auch des Zweifels und der langen Wege hier lesen und möglicherweise hier auf MacCoach veröffentlichen. 

Raus aus der Blase – Coaching – MacCoach


Wir leben in einer Blase. Jeder lebt in seiner eigenen Blase.
Es kommt darauf an sie zu verlassen um sich einen neuen Standpunkt ausserhalb der Blase zu suchen. Permanenter Perspektivwechsel.
Fragen stellen.
Keine einfachen Antworten suchen.
Darauf kommt es an

MacCoach –

Was ist richtig und was ist falsch? Diese Frage kann man stellen. Aber erwarten wir besser keine einfachen Antworten. Einfache Lösungen sind oft das größte Problem. Oft ergeben sich Chancen, die man nie erwartet hatte, wenn man bereit ist. Es kommt darauf an sich bereit zu machen für eine Reise, die wir das Leben nennen. Es ist unser Leben und es führt uns durch Wüsten und über Flüsse und Berge. Es wäre unverantwortlich, wenn wir einfach so, völlig unvorbereitet loslaufen würden in der Hoffnung, dass es schon irgendwie gut gehen wird. Die wichtigste Aufgabe ist unsere Bereitschaft, unser Fleiß und ein offener Geist. Nur dann werden wir die Herausforderungen, die zweifellos auf uns warten, bewältigen.
Wie bereiten wir uns vor? Ganz einfach: Lernen. Lernen zu lernen. Ehrliche Selbstreflektion. Feedback einholen. Keine einfachen Wege gehen. Selbstkritisch an sich arbeiten und aufstehen, wenn man gefallen ist. Im Grund ist es ganz einfach. Aber genau darin besteht die Herausforderung.

Das hat viel mit dem zu tun, was ich unter Coaching verstehe.

Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach


Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach

“Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.” /Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr./

Coaching ist interaktives Erlernen von Fähigkeiten, die bereits in dir stecken; oder die noch unterentwickelt in dir schlummern. Es geht um die Förderung der Selbstreflektion. Wenn du deine Umwelt und deine Fähigkeiten und Ressourcen wahrnehmen lernst, wirst du in der Lage sein, dich weiterzuentwickeln. Viele Menschen fühlen sich “großartig” und meinen, alles zu haben und zu wissen, was sie brauchen um weiter zu gehen. Aber das ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Besonders Führungskräfte neigen dazu einen blinden Fleck zu entwickeln, der sie immun gegen eine gute Selbstreflektion macht.
Coaching kann diesen blinden Fleck sichtbar machen, da der Coach einen Blick von aussen auf dich richtet. Er umkreist dein Selbst und gibt dir achtsames Feedback. Das, und nur das bringt dich in die komfortable Lage, einen großen Schritt nach vorne zu machen und über deinen Horizont hinauszugehen. Es ist oft nur ein kleiner Schritt für den Augenblick, aber ein Quantensprung für deine Zukunft.

Mentor finden – Einstellung prüfen – MacCoach


Mentor werden ist nicht schwer, Mentor sein dagegen sehr……/abgewandeltes Sprichwort/

Das Original lautet so:

Vater werden ist nicht schwer.
Vater sein,
dagegen sehr.

Mentor sein ist so etwas wie Vater sein. Es hat etwas mit vertraut machen und Vertrauen zu tun. Ich erinnere mich an Antoine de Saint Exupery und seinen kleinen Prinzen im Gespräch mit dem Fuchs. “Man ist zeitlebens für den verantwortlich, den man sich vertraut gemacht hat.” Ein Mentor tut genau das.

Aber heute will ich mal über den Gegenpart sprechen. Es geht um den sogenannten Mentee.
Achtung! Die Analogie muss ich bringen: Coach <-> Coachee, Mentor <-> Mentee. Gut!

Also, die Frage ist, wie man überhaupt Mentee wird. Wir muss ein Mensch sein, der einen Mentor sucht? Was würden Sie denken?

Wie müsste ein Mensch auftreten, wie müsste er sich verhalten und wie müsste er auf Sie wirken, wenn sie ihn unterstützen und nach vorne bringen wollen würden. Was müsste so ein Mensch mitbringen um es Wert zu sein unterstützt zu werden?

Aus der Sicht eines Mentors oder auch eines Lehrers, der seine Schüler weiterbringen will, wird es deutlich.

Ein guter Mentee muss aufgeschlossen und freundlich sein. Er muss lernfähig sein und sollte offen für positive Kritik sein. Sie oder er sollte das Feedbackgespräch beherrschen.

Ich wechsele jetzt mal in das freundlichere Du. Wie kannst du einen Mentor für dich begeistern? Stell dir vor, du hast ein Vorstellungsgespräch bei einem geeigneten Mentor.

Eine Regel im Feedback, lautet: Wenn du kritisiert wirst, dann rechtfertige dich nicht. Sage einfach: “Danke! (für das Feedback)” und damit ist bereits alles gesagt. Stell dir vor, du gibst einem Schüler einen wichtigen Tipp und der erklärt die vorlaut, warum du im Unrecht bist. Ist das eine hilfreiche Atmosphäre? Ich glaube nicht!

Schüler und Studenten. Lernende und Studierende, neigen oft dazu Dozenten und Professoren mit ihren eigenen Vorstellungen zu vergleichen.
“Der alte, kleine, leise Mann da vorne, will mir etwas beibringen? Ich aber kann sogar schon Google fragen!” Merkst du was? Wir neigen dazu, anderen Personen unsere eigene Welt überzustülpen und gleichzeitig werten wir unser Gegenüber ab. Wie kann man von einem Menschen etwas lernen, der aus unserer Sicht keine Ahnung zu haben scheint?  Schlimmer noch: Wie können wir zu so jemand Vertrauen aufbauen und ihn dazu bringen uns voran zu helfen? Also liebe Freund der Sonne: Augen auf bei der Suche nach einem geeigneten Mentor. Es könnte der unterbewertete Lehrer sein, der vor dir steht. Der könnte dich weiter bringen. Das gilt für die meisten unserer Lehrer.
Die sind nicht dumm! Im Gegenteil! Augen auf bei der Auswahl eines Mentors. Und vor allem: Überlege dir, ob du überhaupt attraktiv genug bist um ein guter Mentee zu sein. Attraktiv im Sinne von: Lernfähig, aufmerksam, offen, tolerant, fleißig, freundlich etc.

Denn genau so solltest du sein, wenn du einen Mentor suchst. Sonst funktioniert das nie!

 

Verkaufen – Tipps – MacCoach


Verkaufen ist deine Natur

Und das ist nicht schlecht. Im Gegenteil! Es ist nämlich so, dass jeder Mensch ein Verkaufstalent entwickeln muss um weiter zu kommen. Stell Dir vor: Du bist gut! Du bist sehr gut! Aber Du kannst es nicht optimal präsentieren. Genau das passiert, wenn Du Probleme mit Deinem Verkaufstalent hast. Jeder ist ein Verkäufer. Ein schlechter Verkäufer sein bedeutet nichts; ein guter Verkäufer bedeutet alles!  

Talent allein genügt nicht. Es ist permanenter Fleiß, sich immer auf den Punkt perfekt vorzubereiten.

Positive Einstellung. Ein “Nein!” ist normal im Verkauf. Es wäre eigenartig, wenn es anders wäre. Es kommt darauf an, dieses NEIN! zu akzeptieren und dem Kunden zu signalisieren, dass man ihm nicht unbedingt etwas verkaufen muss, ihm aber gerne mehr Informationen zur Verfügung stellen möchte.

Wer fragt, der führt. Frage Deinen Kunden, was er sucht und was er bereits über das Produkt weiß. Fragen ihn, wie er sich fühlt, wenn er ein richtig gutes Produkt gefunden hat.

Kleidung, Wahrnehmung, Cover – Kleiden dich so, wie es der Kunde von Ihnen erwartet. Ein Autoverkäufer egal welcher Marke sollte wie ein Mercedes-Benz Verkäufer oder ein Audi-Vertreter gekleidet sein. Perfekt und teuer. Schlechte geputzte, ausgelatschte Schuhe passen nicht zum Image. Ein blasser, dicklicher Mann kann keine Nahrungsergänzungsprodukte an den Mann oder die Frau bringen. Der braungebrannte Surfer-Typ ist da eher geeignet.

Wiederholung auf allen Kanälen. Visuell – auditiv und natürlich olfaktorisch. Habst Du schon einmal in einem Neuwagen gesessen, in dem es billig nach Plastik roch? Ich ja. Aber ich hätte möglicherweise damit leben können. Aber meine Frau wollte das Auto spontan nicht mehr haben: “Es stinkt!” Das war’s.

Du bist nicht nur Verkäufer. Du bist ab sofort ein Entertainer, Schauspieler, Kundenflüsterer, Psychologe und Coach. Du bist also nicht Irgendwer und schon gar kein Niemand. Übe einfach am Spiegel die Rolle in die du blitzschnell schlüpfen musst. Schnipp: Du hast die Rolle, die der Kunde dir gibt. Erkenne was der Kunde will und übernehme die Rolle die zu ihm passt. Spiele die Rolle, die er von dir erwartet. Wenn der Kunde einen Idioten erwartet, dann gebe einfach kurz den Idioten und mache dann einen geistreichen Witz. Das könnte das Eis brechen.

Denke immer daran, den Kunden zu einem Folgetermin einzuladen und ihm mitzuteilen, dass er JEDERZEIT herzlich willkommen ist. Was ist das Problem? Kein Problem für dich! Du kümmerst dich. Es könnte sein, dass der Kunde sich gerne an dich erinnert und gerne wiederkommt.

Ziele vor Augen haben! Mach dir täglich klar, wo Du hinwillst, wer du sein willst und wo du gerade stehst.

Auszeit. Zurück auf Null, wenn nichts mehr zu gehen scheint. Ausatmen, einatmen. Pause. Dann, und nur dann, kannst du wieder Fahrt aufnehmen. Verbeiße dich nicht! Verkrampfe  nicht, wenn etwas nicht gelingt. Verkaufen bedeutet Gelassenheit ausstrahlen.

Denke bitte  immer an die drei Basiskompetenzen, die du in jeder Lebenslage brauchst:

Bitte! Danke! Lächeln!
Mehr braucht es nicht.

Und natürlich muss das Produkt gut sein.
Wenn Du Dein Produkt bist; dann ist das Produkt das Beste, was Du zu bieten hast. Du bist gut! Mach was drauss!

 

Bill Gates – Optimistische Voraussage über das Ende der Ära Trump – MacCoach


Lesen Sie hier, was Bill Gates über die Zukunft nach der Ära Trump zu sagen hat.

Bill Gates und Warren Buffet sind in erster Linie für eine Sache bekannt: Ihr Geld. Bill Gates ist der reichste Mann der Welt und Warren Buffett ist der drittreichste. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Da dürfte es niemanden verwundern, dass beide der Zukunft mit Optimismus entgegensehen. Zynische Naturen wären vielleicht geneigt, das nicht zuletzt ihrem unermesslichen Reichtum zuzuschreiben — wer so viel Geld hat, muss sich schließlich um sich selbst zumindest keine Sorgen machen.

Aber eben in diesem Punkt unterscheiden sich die Beiden von dem Klischee, dass viele von den Superreichen haben. Sie sorgen sich nämlich nicht nur um sich selbst, sondern verfolgen auch die politischen und sozialen Entwicklungen ihres Landes sehr genau.

Bill Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bill-gates-macht-eine-erstaunliche-vorhersage-zur-ära-trump/ar-AAviSXN?ocid=spartandhp

 

Code Your Life – MacCoach


Hallo Kids!

ich hatte einigen von euch ja versprochen zu zeigen, wie einfach Programmieren ist und dass jeder von euch das lernen kann. Ihr wisst ja, dass wir in einer Welt leben, in der ohne Computer und Roboter fast überhaupt nichts mehr funktioniert. Und das ist erst der Anfang. In wenigen Jahren werden wir nicht mehr wissen, wie ein Leben ohne selbstfahrende Autos und Flugtaxis und Home-Robots und vielen anderen neuartigen Dingen, die wir heute noch gar nicht kennen, funktionieren wird. Das hier war ein Schachtelsatz. Zugegeben: Das kann man auch leichter schreiben.
Also. Worum geht es? Es geht darum, dass wir eine grundlegende Fähigkeit erlernen müssen, auf die diese ganze neue Technologie aufbaut. Es geht um das Programmieren. LOGO! Und so heißt auch eine Programmiersprache, die ich vor vielen Jahren auf einem Commodore AMIGA kennengelernt habe. Es geht um das Programmieren einer Schildkröte, die über eine Leinwand gesteuert wird. Übrigens könnte ihr so auch Roboter steuern, die Zuhause über den Fußboden flitzen…….

Programmieren mit Logo

Die Programmiersprache Logo hat eine lange Tradition. Sie wurde bereits Ende der Sechziger Jahre von Seymour Papert am MIT entwickelt, um Programmieren in Bildungskontexten effektiv einzusetzen. Insbesondere die Turtle-Grafiken eignen sich wunderbar für ein schrittweises Erkunden von Programmierprinzipien. Hier „übersetzt“ eine virtuelle Schildkröte die eingegebenen Codezeilen in Bewegung und zeichnet dabei ihren Weg nach.

Die Programmiersprache Logo ist Grundlage vieler Coding-Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch weil man nicht nur grafisch am Bildschirm arbeiten kann sondern auch Zeichenroboter, wie zum Beispiel den Mirobot programmieren kann.

Ich bin der Meinung, dass bereits kleine Kinder eine Programmiersprache lernen sollten um sich in der Welt in der sie heute leben und morgen leben werden, zurechtzufinden. Eigenartigerweise finde ich keinen Informatikunterricht im Lehrplan der Grundschulen. IT ist also etwas für Spezialisten? Ich denke nicht. InformationsTechnologie ist etwas, das jeder zumindest verstehen sollte. In Zukunft werden wir immer mehr mit dieser Technologie zu tun haben. Es wird nichts geben, was nicht mit Computern zu tun hat. Und die Zukunft hat längst begonnen.

Also schaut euch mal auf dieser Website um:
Code Your Live

 

Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach


Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach

Du musst dich jeden Tag entscheiden, dein ganzes Leben lang. Dafür brauchst du einen Kompass, oder Wegweiser. Sagen wir du brauchst ein Navigationssystem. Mit einem Navigationssystem ist es ganz einfach von A nach B, also zum Ziel zu kommen.
Aber was ist das Ziel? Wohin willst du reisen? Wo willst du einmal ankommen? Und wo willst du überhaupt nicht hin?

“Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.”
Das Zitat stammt von George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller * 26.07.1856, † 02.11.1950

Es ist also kein Wunder, wenn wir ausgestattet mit den schönsten Vorsätzen ausgerechnet da landen, wo wir niemals hin wollten. Es geht um unseren inneren Kompass. Und es geht darum, dass wir uns sehr oft etwas schön ausmalen und aus den unterschiedlichsten Gründen in eine Falle oder eine Sackgasse geraten. Es geht um Entscheidungen, die wir jeden Tag zu treffen haben. Ganz einfache Dinge spielen eine große Rolle in unserem Leben. Entscheide ich mich abzuwaschen oder den Geschirrspüler einzuräumen, Staub zu saugen, die Wäsche ordentlich in den Schrank zu sortieren, meine Hausaufgaben zu machen und mich ganz allgemein mehr um meine Familie zu kümmern? Oder entscheide ich mich, nichts zu tun und ganz langsam in einer einzigen Unordnung zu versinken? Helfe ich dem alten Mütterchen über die Straße? Bin ich freundlich zu jedermann und habe ich auch immer ein Lächeln parat, wenn ich Menschen begegne? Halte ich der Mutter mit dem Kinderwagen die Tür auf? Man kann es tun, man kann es aber auch lassen. Die Entscheidung triffst du allein.   

Viele Menschen vermeiden es ganz bewusst, klare Entscheidungen zu treffen. Sie gehen den Weg des geringeren Widerstandes und erreichen ihre Ziele nur durch Zufall. Sie mogeln sich sozusagen durch ihr Leben und manchmal haben sie sogar Glück dabei. Allerdings wissen sie oft nicht, wie sie an dieses oder jenes Ziel gekommen sind und allzuoft wollten sie überhaupt nicht dort hin wo sie gelandet sind. Das macht unzufrieden, ängstlich und mürrisch.
Verstehst du? Das gibt dir ein Gefühl von Ausgeliefertsein. Du bist unterwegs, wirst immer abhängiger von Menschen, die rein zufällig Entscheidungen für dich treffen. Ist das nicht unangenehm?
Allzuoft werden Ziele von außen geprägt. Der Sohn einer einflussreichen Familie von Rechtsanwälten wird mit großer Wahrscheinlichkeit Rechtsanwalt werden. Ein Kind von Ärzten oder Musikern wird vermutlich auch Arzt oder Musiker werden. Der Einfluss der Familie und des sozialen Umfeldes spielt eine große Rolle für die weitere Entwicklung eines jeden Menschen. Es ist purer Zufall, welchen Beruf unsere Eltern haben und ob wir überhaupt auf die Unterstützung einer schönen Familie zurückgreifen können, oder auch wollen.
Menschen die sich gegen diese vorgezeichneten Karrieren auflehnen und etwas völlig anderes anstreben, gelten als Abenteurer. Das ganze Leben ist ein Abenteuer. Die einen lesen begierig von abenteuerlichen Biografien und verschlingen Kriminalromane oder aufregende Erlebnisse von Menschen in Extremsituationen. Sie suchen das Abenteuer in Form von Extremsport, Bunjee Jumping oder Reisen in exotische Länder. Alles, was nicht Alltag ist, wird zum Abenteuer. Allerdings haben sie fast immer eine Rückfahrkarte und einen EU-Reisepass im Gepäck. Es ist oft nur ein abgesichertes Abenteuer mit Netz und doppelten Boden. Der sichere Airbag ist immer dabei.

Gleichzeitig fürchten sich die meisten Menschen vor existenziellen Entscheidungen und vermeiden alles, was ihre scheinbare Sicherheit in Gefahr bringen könnte. Man bleibt in der Regel gerne bei dem, was man zu kennen glaubt und von dem man geprägt wurde.

Die Fantastischen Vier bringen es auf den Punkt:

…..Du wirst geboren – Religion – Sohn vom Sohn vom Sohn vom Sohn…….

Es ist schwer, sich von einer einmal vorgeschriebenen Rolle zu trennen und die Ziele zu erreichen, die wirklich zu einem passen. Gerade die Berufswahl ist oft geprägt von den Möglichkeiten, die sich gerade ergeben. Ein ausgezeichnetes Abitur öffnet den Weg zum Medizinstudium. Wer mit einem EinserAbitur die Schule verlässt, hat die freie Wahl.

Wie viele, potentiell gute Ärzte, in Deutschland keine Chance auf ein Studium haben, steht auf einem anderen Blatt. Angesichts des akuten Ärztemangels stellen sich Fragen an die Bildungspolitik. Aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich wäre es besser, angehende Studenten einem intelligenten Assessment zu unterziehen um herauszufinden, wo ihre wahren Stärken liegen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es jede Menge Jugendliche, die als “Spätstarter” gelten und nicht rechtzeitig erkennen konnten, wo ihre wahren Stärken und Potentiale liegen. Null-Bock-Mentalität, soziale und finanzielle Probleme und andere negative Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass auch in dieser Gruppe nur die Möglichkeiten genutzt werden können, die gerade vorhanden sind. Ein potentiell guter Arzt aus dieser Gruppe, hat kaum eine Chance diesen Beruf zu ergreifen. Sie suchen und finden Berufswege, die gerade mal zur Verfügung stehen und machen Karrieren, die allzuoft nicht zu ihnen passen. Das Resultat sind unzufriedene Menschen, die ihr wahres Potential nicht wirklich ausschöpfen können. Bewusste Zielorientierung und das Erkennen von Talenten und Möglichkeiten könnte neue Lösungen schaffen.

Auch hier kann Coaching helfen. Die wichtigste Frage, die sich jeder Mensch immer wieder stellen muss, bewegt sich auf einer hohen logischen Ebene. (Die logischen Ebenen – Robert Dilts)

Es geht oft nicht um die unteren Ebenen, wie aktuelle Möglichkeiten oder Fähigkeiten. Die Fragen, die sich jeder Mensch regelmäßig stellen muss sind auf der höchsten logischen Ebene angesiedelt. Es sind die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Es geht um das Weltbild, das unser Handeln bestimmt. Die wichtigsten Fragen, die sich Menschen regelmäßig stellen müssen, sind Fragen wie

“Wer bin ich?” “Wer will ich sein?” “Wohin gehöre ich?”

Kinder suchen sich Vorbilder. Sie wollen Feuerwehrmann, Polizist, Lokführer oder Soldat werden. Kinder orientieren sich instinktiv an Menschen die ihrer Vorstellung von Einfluss und Zugehörigkeit entsprechen. Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen ihre Vorbilder auswählen und das zu erklären versuchen. Aber darum geht es hier nicht. Im Coaching ist es wichtig, den Klienten zunächst gedanklich an das Ziel zu führen.  

“Wie ist es, Arzt oder Pilot zu sein? Wie fühlt sich das an? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Was habe ich dann zu tun? Wie wird mein Leben sein, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Ist es wirklich das, was zu mir passt? ”

In der Realität ist es natürlich ganz anders. Ich begegne oft Menschen, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden. Hier erscheint es oft zu spät, noch einen grundlegenden Richtungswechsel zu wagen.  Aber es ist nie zu spät. Insbesondere Manager aus hohen Führungspositionen brauchen ein stimmiges Ausstiegszenario. Sie wissen oft, dass sie den Höhepunkt ihrer Karriere längst überschritten haben. Von nun an geht es nur noch abwärts. Die meisten Manager versuchen nur noch, die einmal erreichte Position, den Status Quo zu erhalten. Sie beobachten den Prozess tatenlos und wissen im Grunde ganz genau, was passieren wird. Das ist eine unangenehme Situation, die niemand sich wünscht.

Ein gezieltes Coaching ist immer eine gute Wahl, und auf jeden Fall die bessere Entscheidung. Es geht immer noch um die Frage: “Wer will ich sein? Wo will ich eigentlich hin” Niemand will Teil des Problems sein. Es ist oft besser, sich eine neue und passende Herausforderung zu suchen.

 

Leadership Merkel – MacCoach


Leadership Merkel – MacCoach

Bildergebnis

Angela Merkel – Quelle: WIKIPEDIA

Der 14.März 2018 ist vorbei. Angela Merkel ist zum vierten Mal Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird nicht von allen geliebt. Kalter Wind schlägt ihr entgegen. Aus den eigenen Reihen und aus der Opposition werden Kritiker laut, die später einmal für sich reklamieren werden, dass sie das Ende ihrer Karriere eingeläutet hätten. Allen voran Christian Lindner, der lieber nicht als schlecht regieren will. Schaun wir mal ob das hier wirklich so schlecht wird.

Es ist zunächst einmal interessant, wie Merkel führt. Das interessiert mich als Coach. Also nochmal ganz deutlich: Es ist jetzt nicht wichtig, ob man für oder gegen sie ist oder dass man sie nicht mehr als Kanzlerin sehen will. Aber offensichtlich macht sie einiges absolut richtig.

  • Es ist kein schlechte Zeichen, wenn Du Kritiker hast.
  • Es sind nicht alle deine Freunde.
  • Je lauter und schriller sie schreien um so ruhiger kannst du deine Linie fahren.
  • Bleibe entspannt und konzentriert. Die nächste Krise kommt bestimmt.
  • Wer zu viele Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.
  • Wer lange durchhält und einen Job macht, kann nicht schlecht sein.
  • Umarme deine Kritiker.
  • Erkenne deine Feinde. Benenne sie. Respektiere sie.
  • Handle immer souverän und kompetent.

Das alles macht Angela Merkel. Und das macht sie zu einer bemerkenswerten Führungspersönlichkeit. Konflikte trägt sie leise, aber konsequent aus. Wer mit ihr kämpft, bekommt auf die Nase und in die Magengrube. Hart aber fair. Entweder man überlebt das und zieht sich verletzt zurück in die zweite Reihe oder man bleibt ganz auf der Strecke. Du kannst dich jetzt darüber aufregen. Aber mal ehrlich: Sie kann es einfach besser als alle anderen und es wäre doch wirklich ein deutliches Zeichen der Schwäche, wenn sie bei jeder Kritik zusammenbrechen und weinen würde. Sie ist eine erfahrene Kämpferin und längst kein Mädchen mehr. Merkel ist und bleibt eine beispielhafte Führungspersönlichkeit. So macht Frau das. So und nicht anders.

Der Merkelsche Führungsstil ist unaufgeregt aber zielführend. Wenn man ihre scheinbar abrupten ZIelwechsel ansieht, dann kommt hier eine sehr pragmatisch denkende, kühle Wissenschaftlerin durch. Fukushima war für sie die rote Linie für den Atomausstieg. Die Finanzkrise kam plötzlich und unerwartet, wenn man mal von den Vorhersagen von Paul Krugman und anderen klugen Leuten absieht. Und Trump konnte sie auch nicht vorhersehen. Der Mann hat einen ganz anderen Stil. Er agiert aus dem Bauch heraus. Etwas anderes kann er nicht. Und so einen Politikstil können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Das ist traurig für die Welt. Aber Merkel kann auch daran nichts ändern. Sie kann nur klug reagieren. Und das kann sie ganz gut, wie man sieht.

Angela Merkel ist also zum vierten Mal Bundeskanzlerin geworden. Adenauer und Kohl waren auch nicht nur beliebt. Auch sie mussten mit harten Kritikern umgehen, was ihre historische Größe nicht in Frage stellt.

 

Was Coaching nicht ist – MacCoach


Was Coaching nicht ist

Es gibt viele Vorstellungen, was Coaching ist. In den meisten Fällen ist es das ausgerechnet nicht. Coaching ist keine Beratung, denn das ist Beratung. Coaching ist keine Seelsorge, keine Handlungsanweisung, keine Gebrauchsanleitung, kein Karrierebooster, keine Therapie, kein Training. Und Coaching ist natürlich all das – und noch viel mehr.
Verwirrend! Was also ist Coaching?
Coaching ist: (Aber das ist gar nicht das Thema!)
Kümmern wir uns zuerst einmal darum was Coaching alles nicht ist.

Ein Coach gibt keine Ratschläge oder Handlungsanweisungen. Ein Coach belässt den Klienten in seiner Welt und versucht die Welt des Klienten zu begreifen um Prozesse in Gang zu setzen, die den Klienten in die Lage versetzen, seine Ansichten zu verändern und sich weiter zu entwickeln.

Wer also einen Coach aufsucht, um zum Beispiel schnell einen neuen Lebenslauf für die Jobsuche zu erstellen oder eine Handlungsanweisung für beruflichen Erfolg zu erhalten, ist im Grunde falsch. Ich weiß, dass es jede Menge Coaches gibt, die genau so etwas anbieten. Aber das greift zu kurz. Coaching geht tiefer und ist viel mehr als das.

 

Der Coach eines Fußball- oder Basketballteams wird von vielen als Trainer gesehen. Im Sport ist das Synonym Coach = Trainer besonders tief verankert. Reines Ablauftraining ist es nicht was ein Coach wirklich macht. Es hat sehr viel mit psychologischer Beratung zu tun und es zeigt sich sehr deutlich, dass ein reiner Psychologe hier völlig fehl am Platze wäre. Der Coach eines Sportteams muss eine Ahnung von dem Sport und der Welt der Spieler, Trainer, Zuschauer haben. Eine fundierte Ahnung. Das ist vielleicht besser. Ein Coach muss sich auf jeden Fall in die Gedankenwelt und die Wirklichkeit der zu coachenden Gruppe hineinversetzen können. Und hier sind wir wieder beim Coaching von Managern und Unternehmern. Ein Geschäftsführer braucht in der Regel keine Beratung rund um sein Kerngeschäft. Wenn er etwas wissen möchte, was er noch nicht weiß, holt er sich Berater. Berater sind hier keine Coaches. Ein Coach ist sehr viel mehr als das.

Also: Coaching ist definitiv keine Expertenberatung. Im Gegenteil. Der Coach darf und muss Fragen stellen können, die implizieren, dass der Coach keine Ahnung von der Welt des Klienten hat. Er muss sie kennenlernen und deshalb genau diese Fragen stellen. Coaching ist nicht: alles bereits zu wissen und mit dem Kopf zu nicken, sich auf die Schulter zu klopfen und mit einem freundlichen Lächeln auseinander zu gehen. Coaching kann sein: “Herr Lehmann-Mohnstein: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag lang? Wie ist der typische Tagesablauf bei Ihnen?” Solche Fragen sind ein Ausschlusskriterium für einen Berater. Ein Coach darf das. Ein Coaching ist genau das.

Der Coach ist in der Lage, in die Welt des Coachee hineinzutreten und ihn in die Lage zu versetzen, seine eigenen Ressourcen zu erkennen und zu aktivieren.

Glaube an Dich! – Dann erreichst Du jedes Ziel! – MacCoach


Glaube an Dich!

Wenn Du nicht an Dich glaubst,
wer sollte es sonst tun?
Meinst Du,
Du kannst mit diesem
Mangel an Selbstgefühl
Erfolg haben?

Glaube an Dich!
Glaube wirklich an Dich!
Dann kannst Du jedes Ziel erreichen.
Sonst wird das nichts.

/Ralf Zöbisch/MacCoach/

 

Einmal durch den Google Translator geschickt und dann kommt das hier heraus:

Believe in yourself.
If you do not believe in yourself, who else should do it?
Do you think you can succeed with this lack of self-esteem?
Believe in you! Really believe in you!
Then you can reach every goal.
Otherwise it will not work.

/Ralf Zöbisch/MacCoach/

Das sieht doch ganz gut aus – oder? Aber ich bin natürlich offen für Verbesserungsvorschläge. Muttersprachler voran!

Once sent through the google translator and then this comes out. Looks pretty good. Or?
But I’m open to suggestions from native speakers. The forum is open!

Digitales Punktesystem für Menschen in China – Albtraum oder Chance? – MacCoach


Soziales Punktesystem in China – Alptraum oder Chance?

In China wird derzeit der ein digitales Punktesystem für Menschen eingeführt. Es ist so etwas wie ein Rankingsystem, das den sozialen Wert der Individuen kennzeichnet. Sozial wertvolle Menschen bekommen ein Triple A, Straftäter, Schulverweigerer und Kriminelle werden sozusagen auf Ramschniveau herabgestuft. Das hat gravierende Wirkung auf alle Bereiche des Lebens bis hin zur Rente. Eine Vision wird Wirklichkeit im Reich der Mitte. Aber lesen Sie selbst:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/China-schafft-digitales-Punktesystem-fuer-den-besseren-Menschen-3983746.html?seite=all

Vor 20 Jahren hatte kaum jemand ausserhalb der DDR ein Profil. Profiler beschäftigten sich damals nur mit Kriminellen. Die Stasi machte aus jedem Bürger eine Einheit mit einem Profil. Kaum vorstellbar, wenn die weitergemacht hätten. Heute hat jeder von uns, der ein Smartphone besitzt ein nahezu lückenloses Profil. Das System weiß genau, ob sich der User öfter in der Universität oder in einem Kino aufhält. Es registriert wo wir wie lange einkaufen und wie lange wir uns an Orten aufhalten, die niemand etwas angehen. Das System weiß genau wer wir sind und wo wir wann waren. Es zeichnet jede unsere Aktivitäten auf und wenn wir zum Beispiel Facebook mit unserem Musikgeschmack und unseren Lieblingsaktivitäten füttern, weiß es auch das. Und das ist erst der Anfang.

Es gibt viele Möglichkeiten um Kriminelle und sozial Auffällige zu identifizieren, wenn man derartige Daten besitzt und sie auswerten darf. In China darf man das. In einem demokratischen Rechtsstaat darf man das nicht. Aus gutem Grund. Denn die Auswertung von BigData auf die soziale Kompetenz von Bürgern hin, löscht Freiheit, wie wir sie kennen, komplett aus.

Allerdings sind die Daten auch in den westlichen Demokratien längst verfügbar und stehen zur Verfügung. Die großen Internetkonzerne haben eine Machtfülle angehäuft, die das Potential von Orwells BIG BROTHER bei weitem übersteigt. BIG BROTHER 4.0 is arriving.

Stellen wir uns vor, dass jeder Bürger in einem sozialen Rankingsystem eingestuft wird, wie es zur Zeit in China eingeführt wird.
Das hätte auch Vorteile, die diskutiert werden können. Gewiss, die liberale Freiheit wäre ausgelöscht. Aber vielen Menschen wäre das egal, wenn man ihnen die Vorteile derartiger Systeme vor Augen führt.
Die Guten werden belohnt und die Schlechten werden bestraft. Die Guten haben Zugang zu besseren sozialen Systemen – medizinische Versorgung, Bildung, Wohnung, Rente etc. Die Schlechten werden herabgestuft und werden ihr Leben lang bestraft für soziale Inkompatibilität.
Eine Jugendsünde belastet das gesamte weitere Leben, es sei denn man punktet mit Dienst in der Armee, beim Geheimdienst oder bei gefährlichen Arbeiten, wie die Arbeit in einem Atomkraftwerk oder einer Kohlemine. Triple-A-Bürger brauchen keine Sorge zu haben, was ihre Zukunft betrifft. Sie bekommen einen erstklassigen Pflegeplatz im hohen Alter und der Staat garantiert ihnen ein schönes Leben und ein angenehmes Ende.

Die  Bösen landen in der Gosse.  
Im Westen wird so etwas mit Geld erledigt.

Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Chance oder Albtraum? Die Diskussion ist eröffnet.

 

 

Coaching – Führung übernehmen – MacCoach


Coaching – Führung übernehmen

Wenn ein Klient einen Coach aufsucht, dann tut er das nicht um einen antriebslosen und ideenarmen Gesprächspartner mit Geld zu versorgen oder sich die Zeit zu vertreiben. Wichtig ist immer, was am Ende dabei herauskommt.

Ich behaupte mal, dass ein Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss, um effektiv zu arbeiten. Coaching bedeutet eindeutig, dass der Coach die Führung übernimmt.

“Wer fragt, führt.” lautet eine Managementregel, die jeder kennt. Ein Coach fragt und er führt. Wenn er das nicht schafft, dann wird das Coaching eine kurze Angelegenheit ohne Wiederholung sein.  

Warum der Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss? Habe ich die leise Frage richtig gehört? Du hast sie gestellt. Sei ehrlich. Ich will dir eine Antwort geben.

Je besser der Coach Führung über einen Prozess übernehmen kann, um so besser ist er als Coach. Das ist meine feste Überzeugung.
Ich selbst merke das jeden Tag. Und wenn ich meine lange berufliche Karriere, wenn man es so nennen mag, Revue passieren lasse, dann wird mir persönlich deutlich und klar, dass ich mich immer mehr verbessert habe. Aber den entscheidenden Sprung habe ich gemacht, nachdem ich meine Coaching-Ausbildung abgeschlossen hatte. Für mich ist längst klar, dass eine Coaching-Ausbildung ein sehr gutes und nachhaltiges Führungsseminar ist. Auch hier gilt: Je besser der Lehrer – MasterCoach – um so besser die Schüler – Coaches. Und wie immer, wenn ich über Führung spreche, möchte ich an die DREI SÄULEN DER FÜHRUNG erinnern.

 

Wie führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen? Wie führe ich andere?

 

Genau in der Reihenfolge bitte!

 

Und dann kannst Du zielgerichtet in den Tag starten. Schau, wie du dich selbst führst und im Griff hast. Und dann lasse dich führen und beobachte aufmerksam wie die anderen das machen. Gut oder schlecht. Egal. Sie machen etwas.

 

Und irgendwann wirst du in der Lage sein, andere gut zu führen. Dann wirst du ganz selbstverständlich Führung übernehmen und es wird sich ganz normal anfühlen.

Industrie 4.0: Die technologische Revolution frisst die Jobs langsam — Neue Debatte


In der Theorie kann schon heute jeder vierte sozialabgabenpflichtig Beschäftigte durch Computer und computergesteuerte Maschinen ersetzt werden. Der Erwerb sozialer und fachübergreifender Kompetenzen gewinnt neben der Weiterbildung an Bedeutung. Eine IAB-Studie erlaubt einen kleinen Ausblick in die Zukunft.

über Industrie 4.0: Die technologische Revolution frisst die Jobs langsam — Neue Debatte

Krisen bewältigen – MacCoach


Was denken Sie über Krisen? Wenn wir ganz ehrlich sind, dann wollen wir das nicht haben. Krisen sind Zeiten der Ungewissheit und des Umbruches. Niemand weiß wohin die Reise geht und insgeheim sehnen wir uns doch alle nach den guten alten Zeiten. Aber wann hatten wir je gute alte Zeiten? Es kommt immer darauf an, aus welchem Blickwinkel wir es betrachten. Verlierer vergangener Krisen sehnen sich natürlich nach dem Status Quo, als es ihnen noch gut ging.  Das Leben als junger, aufstrebender Bankmanager hatte doch so viel mehr zu bieten, als das eines mehr oder weniger erfolgreichen freiberuflichen Beraters.

In jeder Krise kommt es zu unvorhersehbaren Bewegungen und Verwerfungen, die dazu führen, dass Menschen aus der Bahn geworfen werden, während andere plötzlich die Chance ihres Lebens erkennen und ergreifen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion führte dazu, dass ganz normale Leute plötzlich die Chance hatten, sehr viel Geld zu verdienen. Andere hielten sich an scheinbarer Sicherheit fest und verloren alles. Unabhängig davon, wie man zu einer derart ungerechten Verteilung von Reichtum steht. Eines ist klar. Krisen und Veränderungen bieten immer auch Chancen. Es ist gut, wenn man diese Chancen erkennt und ergreift.

Krisen sind nicht schlecht! Mit jeder Krise kommen neue Chancen.

Das ist genau wie im richtigen Leben. Es gab in den 1930er Jahren einen Schlager von Marlene Dietrich:

“Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht? Wenn an der nächsten Ecke schon ein Andrer steht?”

Das klang frivol und verwerflich und es hatte eine philosophische Dimension. Es gilt nicht nur für Liebe und Partnerschaft, es passt genau so auf unsere wirtschaftliche Existenz. Veränderungen sind gut! Sie helfen uns dabei uns weiter zu entwickeln. Auch und ganz besonders für berufliche Karrieren gilt: Veränderungen kommen und gehen und wir müssen uns ihnen nur stellen um zu den Gewinnern zu zählen.

Denken Sie einfach mal darüber nach, was für ein Leben Sie geführt haben wollen, wenn sie in 30 oder 40 Jahren zurückblicken. Wo befinden Sie sich dann? Wir soll Ihr Leben dann aussehen? Wo sehen Sie Ihre Zukunft? Wie haben Sie es geschafft dorthin zu kommen?
Wollen Sie ein verlässlicher und ruhiger Beamter gewesen sein, der clever und weit blickend auf seine Pension hinarbeitete? Oder wollen Sie lieber ein Leben voller Abenteuer und Herausforderungen haben auf das sie voller stolz zurückblicken können? Sind Sie zufrieden, wenn Sie ein Haus auf dem Land besitzen und viele Kinder und Enkel um sich herum? Wie dem auch sei. Freiheit und Abenteuer gehören genau zu unserem Leben wie finanzielle Sicherheit. Gut wenn man Beides haben kann. Eine so genannte sichere Arbeit bietet oft nur eine relative finanzielle Absicherung. Was die meisten vergessen und verpassen ist die Möglichkeit nach Chancen zu suchen und sie zu ergreifen. Die Zeit ist unsere wichtigste Ressource. Wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Zeit zur Verfügung.

Psalm 90 Vers 10: Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn’s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.

80 Jahre = 700.800 Stunden,

viel mehr hat kaum einer von uns zur Verfügung. Es ist völlig egal, wieviel Geld wir besitzen, wenn wir gehen. Es kommt darauf an, was wir getan haben und wie wir unsere wertvolle Zeit genutzt haben.

Welche Geschichten können wir erzählen und was haben wir gesehen und erlebt? Das kann uns niemand nehmen, außer Krankheit und Tod. Und die kommen irgendwann mit Sicherheit auf uns zu. Also: Wer wollen Sie sein? Ein Kämpfer und Abenteuer oder ein gelangweilter pensionierter Beamter ohne besondere Erlebnisse? Oder ein engagierter Beamter, der sich den Blick auf ein verantwortungsvolles Leben bewahrt hat? Alles ist möglich! Vergessen wir das nie!

 

BREXIT als Chance für Europa


Der BREXIT als Chance

Ja. Die Briten haben abgestimmt und den Austritt aus der EU mit einem knappen Votum beschlossen. Das war ein Sieg der Populisten, die dem Volk Wahrheiten vorgegaukelt haben, die ganz offensichtlich falsch waren. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Das gilt für die Zustände in der EU und die – vermutlich nicht realisierbaren – Effekte nach dem Austritt. Der BREXIT ist eine unglaubliche Chance für alle Beteiligten. Für die Eurokraten in Brüssel war es ein Warnschuss. Die EU kann nicht so bleiben, wie sie ist. Wir müssen sie weiterentwickeln, zum allseitigen Vorteil. Es ist völlig klar, dass die EU auf keinen Fall ein größeres Deutschland oder Frankreich sein kann und sein darf. Auch Deutschland ist auf vielen Gebieten reformbedürftig.
Die Briten haben viele Jahre lang eine ganz spezielle Politik betrieben und fast alle Probleme, die offenkundig sind, auf die EU Bürokraten, auf Deutschland, Frankreich, Italien und den Rest der EU geschoben. Die Ausgaben standen im Vordergrund. Die Vorteile eines großen Binnenmarktes und der Normierung wichtiger Teile der Wirtschaft waren vielen ein Dorn im Auge. Stichwort: Linksverkehr und das nichtmetrische System in angloamerikanischen Ländern.
Die Briten hatten das dumpfe Gefühl, etwas gegen diese Vereinheitlichungen – Gleichmacherei – tun zu müssen. Nun haben sie sich entschieden und den BREXIT in Gang gesetzt. Es wird immer deutlicher, dass der BREXIT in eine Sackgasse führen wird. Je weiter die Verhandlungen kommen, um so deutlicher wird es werden.
Vielleicht ist es ein heilsamer Prozess an dessen Ende ein STOP! stehen wird. Warum sollte eine Regierung eine Volkswirtschaft sehenden Auges gegen die Wand fahren, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt?
Eine Möglichkeit steht immer offen. Ein Exit vom BREXIT. Und spätestens dann können wir alle zusammen die nächsten großen Themen anpacken. Brexit ist vielleicht eine Art Katalysator für ein besseres Europa. Und zwar mit den Briten. Ein starker europäischer Kern muss aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland bestehen. Es gibt keine bessere Variante.
Wenn dieser BREXIT einen Sinn haben soll, dann genau das.   

Coaching – Katalysator im Projektmanagement


Ich habe sehr lange als IT Manager in einer mittelständischen Unternehmensgruppe gearbeitet. Heute bin ich vor allem Coach. Ich bin fest davon überzeigt, dass es sich um einen Beruf mit einer großen Perspektive handelt. Der erste Schritt ist immer, potentielle Auftraggeber davon zu überzeugen, warum sie für sich und ihre Mitarbeiter einen Coach engagieren sollten. Wenn sie die Vorteile erkannt haben, geht alles von ganz alleine. Für die meisten ist Coaching pure Zeitverschwendung. Zu teuer ist es denen ohnehin. Wer aber einmal begriffen hat, dass Coaching Probleme lösen kann, die ansonsten immer unter der Oberfläche bleiben und heimlich still und leise sehr viel Geld kosten, wird immer wieder einen oder mehrere Coaches in das Unternehmen holen.

Es gibt immer eine Diskrepanz zwischen offizieller Firmenpolitik und der rauen Wirklichkeit. Mir kann niemand weismachen, dass er sich vor allem für sein Unternehmen aufopfert und überhaupt keine eigenen Ziele verfolgt. Das macht mich skeptisch und neugierig. Ich bin hellwach, wenn ich so etwas höre. Natürlich hat jeder seine eigenen Interessen. Und das ist auch gut so. Adam Smith läßt grüßen. Es ist sinnvoll Coaches in Projektteams zu entsenden, mit der Aufgabe das Klima zu verbessern und sich einen eigenen unabhängigen Überblick zu verschaffen. Ein Beispiel kann ein Großprojekt sein, das trotz der immer wieder aktualisierten Zeitpläne auf der Stelle zu treten droht. Coaches gehen in solche Teams und sie nehmen sich und den Mitarbeitern die Zeit um zu reflektieren, was da los ist. Wer überhaupt keine Meinung hat, hat vermutlich etwas zu verbergen. Wer viel zu erzählen hat, hat mit Sicherheit etwas zu verbergen. Wovor haben die Leute Angst? Was müsste passieren, dass alles besser läuft? Was würden die Mitarbeiter tun, wenn sie die Gelegenheit hätten? Was müsste geändert werden? Hat das Projekt eine reale Chance? Wo sind mögliche strukturelle Fehler?

Ich sehe viele Einsatzmöglichkeiten und reale Schnittstellen an denen ein Coach eingesetzt werden kann. Ich sehe sie vor allem im IT Bereich. Denn da komme ich her. Heute ist IT der Dreh- und Angelpunkt von allem. Es geht um alles durchdringende InformationsProzesse und InformationsTechnologie. Es gibt heute bereits keine einzige Branche, die ohne IT auskommt. Hier treffen sich die Akteure von nachhaltigem Erfolg und sicherem Scheitern. Ein Coach ist aus meiner Sicht der beste Partner um Projekte kritisch zu begleiten und rechtzeitig auf Fehlentwicklungen hinzuweisen.

BERlin 2018 – keine digitale Vereinheitlichung der Verwaltung


2018: Vorerst keine digitale Vereinheitlichung der Verwaltung

Ab 1. Januar 2018 sollte die IT-Ausstattung landesweit vereinheitlicht werden, aber das ITDZ und die Senatspolitik sind damit völlig überfordert.

ULRICH ZAWATKA-GERLACH

Im Tagesspiegel erschien am 28.12.2017 ein Beitrag, der zu Denken gibt. Ähnlich wie beim BER Desaster wird deutlich, dass es nicht ganz einfach ist, neue Wege zu gehen und die Möglichkeiten moderner IT tatsächlich umzusetzen. Am BER wird es im übrigen auch ein Riesenthema werden, wenn er einmal tatsächlich gestartet werden sollte. Die installierte IT wird dann nämlich bereits wieder hoffnungslos veraltet sein. Wetten?!

Ohne Einzelheiten zu kennen, bin ich mir ziemlich sicher.
Vielleicht ist ja hinter den Kulissen längst eine Task-Force gebildet, die über die Modernisierung von IT aktiv nachdenkt, Projektpläne entwirft und eines Tages eine lautlose Lösung umsetzt.

Was ist in derartigen Fällen zu tun? Ein Blick in die Zukunft zeigt deutlich, wohin die Reise gehen muss. IT wird mit Sicherheit in der Cloud verschwinden. ALPHABET – Google – zeigt wie es geht. Wer sich aktiv mit den Google-Tools beschäftigt, hat längst bemerkt, dass es keine umständlichen Software-Updates, Datensicherung unter Regie der Nutzer (auch IT Verantwortliche sind hier nur User) oder komplexe IT Infrastrukturen geben muss. Die Zukunft der IT ist vor allem: Sicher, schnell und hardwareunabhängig.
Eine komplexe IT Infrastruktur kann und muss in einem leistungsfähigen Rechenzentrum aufgebaut werden. Software und die sogenannten IT Basisdienste müssen zwingend komplett zentral laufen. Eine Softwareverteilung ist nicht einmal mehr notwendig, wenn die Dienste an einer Stelle abgerufen werden. Es ist durchaus denkbar, die Hardware zu standardisieren, schon allein um die Marge beim Einkauf klein zu halten. Aber es ist nicht absolut notwendig. Falsch wäre es, wenn man heute schon die Endgeräte standardisieren würde, ohne zu wissen, wie das Gesamtkonzept aussehen wird.

Viel wichtiger sind die Dienste, die zur Verfügung stehen sollen und müssen. Was braucht eine schnelle und effektive Verwaltung? Das hat jetzt weniger mit einem IT-Problem zu tun, sondern mit einer Sondierung und Wichtung der wichtigsten Dienstleistungen, die die Verwaltung zur Verfügung stellen muss.

Ein Projekt muss her. Eine Übersicht über das, was erreicht werden soll. Die Umsetzung ist eine ganz andere Geschichte. Aber ein Schritt nach dem anderen. Wenn man es richtig betrachtet steckt in der Nachricht sogar eine Chance. Es gibt eine große Chance einen wirklichen Neustart zu wagen. Wie das Ergebnis am Ende aussehen wird, kann niemand wissen. Aber wie wäre es mit einem elastischen und flexiblen IT-System, das tatsächlich auch in 10 Jahren noch so agil ist, dass kleine Verbesserungen keine unlösbaren und unbezahlbaren Aufgaben mehr sind, sondern nur noch positiv auffallen? 

Was würde ein IT-Coach an dieser Stelle vorschlagen? Also ich würde mir die Verantwortlichen in allen Bereichen anschauen, mit ihnen reden und mir einen Überblick über die wirklichen Interessen der einzelnen Player machen. Und dann würde ich anfangen, Informationen über das angestrebte Zielsystem zu sammeln. Das sollte bezahlbar sein. Aber sicher gibt es bereits genügend geeignete Leute, die genau das tun.

 

Coaching – KOSTENLOS!


Coaching KOSTENLOS!

Geht das? Kostenloses Coaching? Ich denke nicht. Ein kostenloses Erstgespräch ist natürlich selbstverständlich. Aber das dient nur dem Kennenlernen. Es ist gut, wenn der Klient bereits vorher eine Ahnung hat, was Coaching ist und wie es wirkt.

Es hat sich eine eigenartige Mentalität durchgesetzt. In Deutschland ist man krankenversichert. Also wird kein ExtraGeld in die Hand genommen um Leistungen zu bezahlen, die etwas mit psychologischer Beratung oder so etwas zu tun haben. Deutsche gehen zur Krankenkasse und lassen sich sogar das Fitnessstudio oder eine Physiotherapie bezahlen.

In anderen Ländern ist das anders. In New York ist es ganz normal, Geld für einen Therapeuten oder Coach auszugeben. Berlin ist nicht New York. Berlin ist arm, vielleicht aber auch sexy. Auf jeden Fall ein hartes Pflaster für Therapeuten und Coaches.
Spätestens wenn jemand wirklich richtig krank geworden ist, wird sehr viel Geld in die Hand genommen um für Gesundheit zu zahlen. Aber dann ist es meist schon zu spät.
Seelische Gesundheit ist bald eine absolute Mangelware. Fast jeder in unserer narzisstischen Gesellschaft trägt schwere Belastungen aus seiner Kindheit mit sich herum. Oft wird das erst thematisiert, wenn es längst pathologisch und damit unerträglich geworden ist. Das ist viel zu spät. Gesundheit hat sehr viel mehr mit Hygiene und Vorbeugung zu tun, als viele es für möglich halten.
Coaching ist, so wie ich es verstehe, genau das: eine vorbeugende, zielführende psychologische Beratung, die nahe an Seelsorge und Seelenpflege angesiedelt ist.

“Wer einen guten Coach hat, hat es gut.”

Wer keine Ahnung hat, was Coaching ist und was es erreichen kann, wird nicht auf die Idee kommen einen Coach aufzusuchen. Wer weiß, was man mit Coaching erreichen kann, nämlich viel mehr als ohne Coaching, wird irgendwann einmal bedauern, nicht schon früher einen guten Coach gekannt zu haben.

Ich habe schon oft über Coaching geschrieben und über das, was damit erreicht werden kann und wie das funktioniert. Das hat auch etwas mit Marktaufstellung zu tun. Es ist schon sehr wichtig, für Coaching zu werben. Was macht ein Coach in Deutschland? Wo siedelt er sich an? Wer ist bereit und in der Lage für Coaching zu zahlen? Der Witz ist, dass selbst gute Psychotherapeuten eine lange Warteliste haben und nicht wieder aufgesucht werden, wenn die Krankenkasse die Kosten nicht mehr übernimmt. Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem Land kaum jemand für Prävention bezahlen will. Auch die Kassen zahlen nur, wenn eine Krankheit vorhanden ist. Eine therapeutische Sitzung wird nur bezahlt, wenn der Arzt eine Krankheit ins Feld führt. Das ist wirklich krank. Es ist systemimmanent und es ist falsch. Die Krankenversicherung muss grundlegend neu gedacht werden. Aber dahin ist noch ein weiter Weg. Wir haben noch nicht einmal begonnen, darüber nachzudenken.  

Ich ahne, dass Coaching in diesem Land noch lange keine reale Chance hat. Kein Zweifel: Ich halte Coaching für unverzichtbar. Aber wer soll das bezahlen in einem Land in der es eine Selbstbedienungsmentalität gibt, die kaum zu beschreiben ist?

Coaching ist zielorientiert.

Das bedeutet, dass man Ziele schneller erreichen kann, wenn man von einem guten Coach begleitet wird. Das kann ein JobCoaching sein, das teilweise sogar von der ungeliebten Arbeitsagentur bezahlt wird. Es kann aber auch ein ganz privates Coaching sein. Eine Frage: Was würdest du dafür ausgeben, wenn du eine wichtige Entscheidung für die lebenslange Karriere oder den nächsten Karriereschritt planen willst? Und zwar so, dass es wirklich passt. Coaching ist genau das: Zieldefinition und Meilensteine setzen. Willst du tatsächlich in diese Richtung weiter gehen oder lohnt es sich nicht? Vieles steckt bereits in dir. Du ahnst bereits, dass du die Antworten kennst. Aber mit wem kannst du das alles besprechen? Wer hört dir zu? Und vor allem: Wer ist in der Lage auch wieder zu vergessen, wenn du Unfug erzählst oder einfach falsche Vorstellungen hast? Ein Coach macht genau das. Wenn man alles zusammen rechnet, dann ist es sehr viel preiswerter Erfahrungen mit einem Coach zu sammeln als über Jahre in die falsche Richtung zu marschieren um am Ende die Rechnung präsentiert zu bekommen. Was ist dir psychische Gesundheit – Vorbeugen ist besser als heilen – wert?

Kostenlos ist nichts. Das ist doch wohl klar.

Frage einfach einen Coach deiner Wahl. Es lohnt sich!

In die Ecke getrieben – Coaching hilft da raus


In die Ecke getrieben

Wir alle kennen die Situationen in denen wir uns in eine Ecke getrieben fühlen und dann reagieren wir mitunter völlig überraschend und ganz anders als es sinnvoll und gut ist. Urinstinkte werden aktiviert. Fight – Flight – Freeze.

Kämpfen – Fliehen – Erstarren. Das sind die drei Verhaltensformen die bleiben. Es ist eine gefährliche Situation. Alles was wir jetzt sagen kann und wird gegen uns verwendet werden. Es spricht nicht für uns wenn wir rot werden, dampfen und unsere Stimme erheben und anschließend aus dem Raum stürzen, nicht ohne die Tür zugeschlagen zu haben.

Wer es gut mit uns meint, erkennt die Zeichen und treibt uns nicht weiter in so eine Ecke. Wer uns übel mitspielen und uns vielleicht sogar loswerden möchte, spielt genau diese Karte. Es treibt uns in eine Ecke und lässt uns  scheinbar keinen anderen Ausweg als …… (kann jeder für sich eintragen).

Coaching kann helfen die Mechanismen zu erkennen, die uns in die Ecke treiben und zu lernen, wie wir die Situation in den Griff bekommen können, ehe es “knallt”. Denn der KNALL ist immer die schlechteste aller Möglichkeiten.

Denken wir positiv, dann erkennen wir, dass wir den TRIGGER benennen und beschreiben können, der uns in den Status Fight – Flight – Freeze bringt. Und das ist sehr gut. Wenn wir erkennen, dass wir etwas tun können, ehe es zu spät ist, dann können wir es auch erlernen und trainieren. Das macht was mit und und aus uns. Das bringt uns weiter.

Coaching ist schließlich vor allem Persönlichkeitsentwicklung. Zu einer starken Persönlichkeit gehört es, klug auszuweichen und Zeit zu gewinnen um intelligent zu reagieren. Wer spürt, dass die Spannung und der Druck steigen, muss in der Lage sein Strategien zu entwickeln, die einen sicheren Ausweg ermöglichen. Oft genügt es einen vertrauten Coach zu kontaktieren um mit ihm das Problem zu besprechen. So etwas kann man mit einem Rahmenvertrag realisieren. Rufbereitschaft eines Coach für einen monatlichen Betrag. Das schafft Sicherheit.

#think positiv – Coaching – Selbstcoaching


 

#think positiv

 

bedeutet nicht, sich die Welt schön zu malen und inaktiv zu werden. #think positiv bedeutet: Aktiv und zielführend weiter zu arbeiten, zu lernen und zu studieren und erreichbare ZIELE verfolgen.

Zieldefinition – Meilensteine definieren – Meilensteine in Einzelschritte zerlegen – Einen Schritt nach dem anderen machen.

Wichtig ist es sprachlich exakt zu formulieren, wohin die Reise gehen soll. Selbstcoaching ist Reflektion der Situation und auch das Einlegen von Pausen auf dem Weg. Nach einer Anzahl von Schritten darf eine Pause eingelegt werden um Kraft zu schöpfen. Recreation ist das Zauberwort. Das bedeutet nicht schlaffes Couching, sondern kraftbetontes Coaching.

Es hilft, wenn man starke Partner hat, auf die man sich verlassen kann. Religion hilft mehr als man oft in der Lage ist zu glauben; im wahrsten Sinne des Wortes. Wer Gott als starken Partner (allmächtigen Vater) an seiner Seite hat, kann sich darauf verlassen, dass alles was passiert zum Guten führen wird. Das ist eine unglaubliche Ressource und kein Kindermärchen. Wer es glauben kann, wird tatsächlich Kraft finden.

#think positiv bedeutet – positive Aspekte auch im Scheitern und Aufstehen zu erkennen. Rechtzeitig stürzen und aufrappeln bedeutet möglicherweise auch, dass wir nicht genau in DIESE SACKGASSE laufen, sondern uns MOCHMALS ÜBERLEGEN WOHIN wir gehen sollen und WIE DER WEG aussehen soll. Es ist nicht der EINFACHE WEG, der uns nachhaltig zum Ziel führt, sondern der RICHTIGE WEG.

Ich persönlich neige dazu, lieber den SPATZ in der HAND als die TAUBE auf dem DACH zu nehmen. Den Spatz habe ich bereits, die Taube ist nicht so leicht erreichbar. Übersetzt bedeutet das: Ich war zu schnell zufrieden mit dem ERREICHTEN und habe gedacht, dass es reicht was ich habe. Der Dipl-Ing. (FH) ist leider nichts wert, wenn man eine Universitätsausbildung braucht um weiterzukommen. Spatz in der Hand ist leider davongeflogen, die Taube ist auch längst weg. Was soll ich sagen? Es ist immer der scheinbar einfachere Weg, der uns nicht weiterbringt.

Der positive Aspekt und #think positiv ist für mich, dass dieser oder jener Abschluss nichts an meiner Persönlichkeit ändert. Ich bin ein positiver, hoch motivierter Mann, der erkennt, dass er hätte mehr machen müssen. Und genau das kann und werde ich meinen Coachees glaubhaft vermitteln.

Es gibt Ü50er, die in Deutschland immer noch als Assistenzarzt jobben. Sie haben sich zufrieden gegeben mit dem, was sie hatten und sie haben sich eingerichtet auf einem relativ hohen Niveau. Was ist zu tun, um den nächsten Schritt zu machen? Warum war es nicht möglich? Warum bleibt der nächste Schritt aus?

Eine Ärztin (48) arbeitet seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen. Sie ist gut. Aber es fehlt ihr noch eine zusätzliche Ausbildung um anschließend weiter gehen zu können und nicht auf der Stelle zu treten. Wenn sie den nächsten Schritt nicht geht, wird sie immer wieder von besser qualifizierten Kollegen verdrängt werden.
Kann sie es schaffen? Will sie es? Oder kann sie mit der vorhandenen Stufe leben? Sie ist fachlich gut, es fehlt ihr nur das Zertifikat. Ein Coaching kann hier viel erreichen. Ziel formulieren – so bleiben oder weitergehen – und dann Schritt für Schritt abarbeiten.

Coaching – meinetwegen Selbstcoaching – es lohnt sich!

Schulz wird Bundeskanzler – GroKo 3.0 rettet Deutschland!


„Ich möchte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!“ Martin Schulz 2017

Ja dann macht das doch so: Schulz wird Kanzler. Merkel wird Außenministerin. Basta! Sache erledigt. Und: die GroKo 3.0 rettet Deutschland! So hat jeder gewonnen. Die CDU hat dann genau so wie die SPD vier Jahre Zeit um sich neu aufzustellen.
Mal nachrechnen, ob das auch ohne die CSU gehen würde…..

Coaching für Assistenzärzte – MacCoach


Coach für Assistenzärzte

Ich habe jeden Tag Gespräche über den Coachingbedarf von Assistenzärzten. “Du bist doch Coach. Was hältst du davon, Assistenzärzte zu coachen? Ich bin davon überzeugt, dass die das brauchen!”, höre ich und ja, ich bin Coach, aber kein Arzt. Wie soll ich die jungen Ärzte davon überzeugen, einen Coachingprozess mit mir zu durchlaufen? Was macht mich zu einem geeigneten Coach für diese Berufsgruppe? Wer bezahlt das? Wie kann das funktionieren?

Wenn es um Kompetenz geht, dann ist mir schon klar, dass ich das machen kann. Ein Coach, da bin ich mir sicher, kann Führungskräfte, Akademiker und sogar Ärzte coachen, ohne selbst ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet sein zu müssen. Hinzu kommt, dass ich inzwischen über jede Menge Informationen über das Verhalten und den Gesprächsbedarf von Ärzten auf jeder Ebene verfüge. Ich kann Fragen stellen, die so blöd sind, dass es nicht zu fassen ist. Ich bin nur ein ahnungsloser Coach, kein Spezialist. Und genau das ist meine Stärke. Ich kann Fragen stellen und ich kann mir auch Antworten von Spezialisten holen, die wiederum Klienten im Coaching sind. Der Professor hat andere Coachingthemen als die junge Assistenzärztin, die gerade ihr Studium abgeschlossen hat. Der Professor verrät mir sehr viel über seinen Blick auf die jungen Leute und was er von ihnen erwartet.
Assistenzärzte in Deutschland haben es nicht leicht. Der Leistungsdruck in den Kliniken ist so hoch, dass kaum jemand sich die Zeit nehmen kann, sich als Mentor um sie zu kümmern. Ein Coach kann ein Mentor sein, wenn er gut vernetzt ist.
Ich sehe durchaus einen Sinn in Unternehmen und Organisationen auf allen Ebenen zu coachen um genau diesen Bedarf zu ermitteln und die Kommunikation untereinander so zu optimieren, dass jeder vorankommen kann. Ich sehe den Bedarf und auch Lösungen. Der entscheidende Punkt ist der, dass Organisationen und Unternehmen erkennen müssen, wo der Mehrwert liegt, wenn man Coaches einsetzt. Denn es ist völlig klar: Coaching kostet Zeit und Geld. Es muss den Entscheidern und Kostenträgern klar werden, was Coaching bringt. In Zeiten des Fachkräftemangels ist Coaching eine sinnvolle und sehr effektive Form von Investition in die Zukunft. Ich bin mir sicher, dass es funktioniert. Ich habe es oft erlebt.

Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

Happy Unification! Coaching für Ostdeutsche


Coaching für Ostdeutsche

wäre wohl notwendig gewesen, nachdem die Mauer 1989 endlich gefallen war. Ich denke oft, dass es wirklich besser gewesen wäre das Trauma von zwei Diktaturen therapeutisch zu begleiten und zu bekämpfen. Die Ostdeutschen waren in der Mehrheit einfach nicht vorbereitet auf eine freiheitliche Grundordnung, in der der Staat nicht mehr die vordergründig fürsorgliche Rolle spielte, sondern den Bürgern die Wahl läßt.

In der DDR war fast alles verboten was nicht ausdrücklich erlaubt war. Und wenn es nicht verboten war, dann konnte der repressive Staat schnell neue Gesetze erfinden. Im Osten musste man sich fürchten nach Freiheit und Individualität zu streben. Das konnte schnell in eine persönliche Katastrophe münden. Allein der Wunsch nach Freiheit – insbesondere nach einem unbeschwerten Bummel über den KuDamm oder den Time Square – war in der DDR verboten. Es wird deutlich, dass viele DDR-Bürger sich einfach angepasst und daran gewöhnt hatten. Aus heutiger Sicht ist das schwer nachvollziehbar. Man redete sich ein, dass es gute Gründe gäbe und dass die Devisen nicht reichen würden um alle in den Westen reisen zu lassen und dergleichen schräger Deutungen mehr.
Es wird deutlich, dass Freiheit auch Angst bedeutete und die Möglichkeit abzustürzen.
Aber mal ehrlich: Erinnern wir uns wirklich daran wie es damals war? Das war doch absolut schräg, was man uns zumutete. Ein paar Spitzenkader leisteten sich ein Leben, wie es heute für fast jeden von uns selbstverständlich ist. Der Rest – DerDummeRest (DDR) – schuftete in völlig kaputten Fabriken und Krankenhäusern und in den Läden gab es oft nicht viel zu kaufen. Das war nicht normal. Und es war absolut gut, dass dieses System auseinanderbrach. Es war ein Glück für alle, dass die Bundesrepublik bereit war das marode Land aufzubauen und die Wiedervereinigung tatsächlich durchzuziehen. Das war nicht selbstverständlich, was oft vergessen wird.
Die persönliche Betroffenheit der DDR-Bevölkerung ist durchaus zu verstehen, wenn man die 40 Jahre DDR unter sowjetischer Besatzung nicht vergisst. Viele waren Opfer der Propaganda, die viele Jahre auf der Hoffnung beruhte, im besseren Deutschland zu leben und die Chance eines völligen Neuanfangs ergreifen zu können. Das war grundlegend falsch wie sich später herausstellte. Dieses Land hatte keine Chance. Auch wenn es schmerzhaft ist: Die DDR ist nur eine Fußnote der Geschichte. Für viele war es tatsächlich eine großartige Chance. Viele, die in der DDR aufgewachsen sind hatten die Chance der Gleichberechtigung genutzt und studiert und Leitungspositionen eingenommen, die sie sonst nie erreicht hätten.
Das der ganze Laden durch Missmanagement und der Abhängigkeit von der Sowjetunion – das war ein besetztes Land – seit Anfang der 1980er Jahre pleite war und nur durch einen Milliardenkredit von Franz Josef Strauß vor dem Zusammenbruch gerettet werden konnte, wird oft vergessen. Das sah man anders, damals in der DDR. Es wäre zu schmerzhaft gewesen sich einzugestehen, dass man zu den Verlierern gehörte. 

Womit wir bei der therapeutischen Ebene wären.
Ich denke, dass es absolut notwendig ist, mit den Menschen professionell zu reden und über Chancen und Möglichkeiten zu sprechen. Es ist wichtig die Lebensleistung der Menschen anzuerkennen.

Mein Onkel war damals beim Deutschen Fernsehfunk in der Entwicklung tätig. Er war verantwortlich für die Übertragung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau. Ich wusste das damals nicht, als ich im Palast der Republik den Olympiasieg von Waldemar Cierpinski in einer Live-Übertragung gesehen habe. Er war wenige Jahre später verzweifelt, weil er erkannte, dass alles was er erreicht hatte keinen Sinn ergab. Der Westen hatte uns technologisch längst abgehängt und die ostdeutsche Kameratechnik wurde Mitte der 1980er durch japanische Geräte komplett ersetzt. Ungefähr zu der Zeit, als man in Ostberlin plötzlich MAZDA bestellen konnte. Über den Trabi lachten ohnehin längst alle.
Er erlebte das, was viele erst nach dem Fall der Mauer erlebten schon früher und zog die Konsequenzen. Er wählte die Freiheit und haute in den Westen ab. Damals konnten wir das nicht so richtig verstehen. Es ging der Familie immer gut. Sie hatten alles, was man sich vorstellen konnte. Es ging ihnen besser, als vielen im Westen. Sie wussten das, denn wir konnten ja im Westfernsehen begutachten, dass es auch dort nicht allen gut ging.

Wir brauchen Gespräche über Lebensleistungen und Chancen. Egal ob im Osten oder im Westen. Womit wir wieder beim Coaching wären.
Her mit den interessanten Leuten, die Gesprächsbedarf haben! Es ist nur eine Frage zu klären: Wer bezahlt das? Und da sind sie wieder: unsere alten Probleme. Geld. Geld. Geld.

Happy Unity!