IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

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Read Player One – Spielberg meets Virtual Reality – genau mein Thema! – MacCoach


 

Google Cloud Frühstück am 15. Februar — Rhein-Main Startups


Das wäre doch mal was für Berlin!

Einmal im Monat findet in Wiesbaden ein Google Cloud Frühstück statt. Ein Frühstück im Office von //SEIBERT/MEDIA mit Vorträgen und Austausch rund um Themen der Google Cloud (G Suite, Google Cloud Plattform & alle zugehörigen Technologien). Die Teilnahme ist kostenfrei möglich, um Anmeldung wird gebeten. Ablauf für den Termin am 15. Februar 09.00 – 09.30…

über Google Cloud Frühstück am 15. Februar — Rhein-Main Startups

BERlin 2018 – keine digitale Vereinheitlichung der Verwaltung


2018: Vorerst keine digitale Vereinheitlichung der Verwaltung

Ab 1. Januar 2018 sollte die IT-Ausstattung landesweit vereinheitlicht werden, aber das ITDZ und die Senatspolitik sind damit völlig überfordert.

ULRICH ZAWATKA-GERLACH

Im Tagesspiegel erschien am 28.12.2017 ein Beitrag, der zu Denken gibt. Ähnlich wie beim BER Desaster wird deutlich, dass es nicht ganz einfach ist, neue Wege zu gehen und die Möglichkeiten moderner IT tatsächlich umzusetzen. Am BER wird es im übrigen auch ein Riesenthema werden, wenn er einmal tatsächlich gestartet werden sollte. Die installierte IT wird dann nämlich bereits wieder hoffnungslos veraltet sein. Wetten?!

Ohne Einzelheiten zu kennen, bin ich mir ziemlich sicher.
Vielleicht ist ja hinter den Kulissen längst eine Task-Force gebildet, die über die Modernisierung von IT aktiv nachdenkt, Projektpläne entwirft und eines Tages eine lautlose Lösung umsetzt.

Was ist in derartigen Fällen zu tun? Ein Blick in die Zukunft zeigt deutlich, wohin die Reise gehen muss. IT wird mit Sicherheit in der Cloud verschwinden. ALPHABET – Google – zeigt wie es geht. Wer sich aktiv mit den Google-Tools beschäftigt, hat längst bemerkt, dass es keine umständlichen Software-Updates, Datensicherung unter Regie der Nutzer (auch IT Verantwortliche sind hier nur User) oder komplexe IT Infrastrukturen geben muss. Die Zukunft der IT ist vor allem: Sicher, schnell und hardwareunabhängig.
Eine komplexe IT Infrastruktur kann und muss in einem leistungsfähigen Rechenzentrum aufgebaut werden. Software und die sogenannten IT Basisdienste müssen zwingend komplett zentral laufen. Eine Softwareverteilung ist nicht einmal mehr notwendig, wenn die Dienste an einer Stelle abgerufen werden. Es ist durchaus denkbar, die Hardware zu standardisieren, schon allein um die Marge beim Einkauf klein zu halten. Aber es ist nicht absolut notwendig. Falsch wäre es, wenn man heute schon die Endgeräte standardisieren würde, ohne zu wissen, wie das Gesamtkonzept aussehen wird.

Viel wichtiger sind die Dienste, die zur Verfügung stehen sollen und müssen. Was braucht eine schnelle und effektive Verwaltung? Das hat jetzt weniger mit einem IT-Problem zu tun, sondern mit einer Sondierung und Wichtung der wichtigsten Dienstleistungen, die die Verwaltung zur Verfügung stellen muss.

Ein Projekt muss her. Eine Übersicht über das, was erreicht werden soll. Die Umsetzung ist eine ganz andere Geschichte. Aber ein Schritt nach dem anderen. Wenn man es richtig betrachtet steckt in der Nachricht sogar eine Chance. Es gibt eine große Chance einen wirklichen Neustart zu wagen. Wie das Ergebnis am Ende aussehen wird, kann niemand wissen. Aber wie wäre es mit einem elastischen und flexiblen IT-System, das tatsächlich auch in 10 Jahren noch so agil ist, dass kleine Verbesserungen keine unlösbaren und unbezahlbaren Aufgaben mehr sind, sondern nur noch positiv auffallen? 

Was würde ein IT-Coach an dieser Stelle vorschlagen? Also ich würde mir die Verantwortlichen in allen Bereichen anschauen, mit ihnen reden und mir einen Überblick über die wirklichen Interessen der einzelnen Player machen. Und dann würde ich anfangen, Informationen über das angestrebte Zielsystem zu sammeln. Das sollte bezahlbar sein. Aber sicher gibt es bereits genügend geeignete Leute, die genau das tun.

 

The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

Wir vertrauen auf „Google made in Germany“


Wir vertrauen auf „Google made in Germany“

Der Suchmaschinen-Konzern baut seine Präsenz in Deutschland aus. Die Zahl von 1000 Mitarbeitern ist erreicht. Das neue Entwicklungszentrum in München liefert Datenschutzprogramme für die ganze Welt. Google-Deutschland-Chef Philipp Justus erhält den diesjährigen Signs-Award für Innovation und nimmt im European-Interview Stellung.

 

Ich finde Google Translate großartig, weil ich viel mit anderen Sprachen zu tun habe und häufig den genauen Tonschlag verstehen möchte. Darüber hinaus können Sie seit kurzer Zeit über die Kamera in Echtzeit Schilder oder dergleichen übersetzen lassen. Das macht vieles einfacher.

Stimmt es, dass Sie dabei hochentwickelte künstliche Intelligenz einsetzen?

Ja, das ist richtig. Google Translate übersetzt mit intelligent verflochtenen neuronalen Netzwerken von jeder der inzwischen 103 unterstützten Sprachen in jede andere – sogar wenn es für ein Sprachpaar nicht mit Beispielsätzen lernen konnte. Übersetzungen in seltene Sprachen profitieren davon. Etwa 150 Milliarden Wörter werden bereits täglich damit übersetzt. Unserer „Google Neural Machine Translation (GNMT) lernt laufend von Millionen Beispielen und wird immer besser.

Derart komplexe Programmierleistungen kommen selten aus Deutschland. Warum spielt Deutschland in der Digitalindustrie eigentlich nur eine so untergeordnete Rolle, obwohl wir in anderen Industriesparten Weltmarktführerschaften behaupten?

Das würde ich so nicht ausdrücken. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe von digitalen Unternehmen, auf die wir sehr stolz sein können. Diese Unternehmen sind auch im internationalen Vergleich erfolgreich und in ihren Bereichen sogar oft führend. Dazu zähle ich beispielsweise Unternehmen wie, Zalando, trivago, Xing oder DeliveryHero. Und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.

Wie sieht es mit Unternehmen aus, die bereits vor dem Internet-Zeitalter existierten?

In der Tat gibt es einige traditionelle Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung noch nicht genügend ergreifen. Ich beobachte bei diesen Firmen eine gewisse abwartende Haltung; manchmal sogar die Einstellung, dass Digitalisierung ein Thema für rein digitale Unternehmen ist.

Das ist natürlich ein großer Irrtum…

Richtig, heute muss sich jedes Unternehmen vom Blumengeschäft an der Ecke über den mittelständischen Maschinenbauer bis zum Versandhändler als digitales Unternehmen verstehen. Sich der Digitalisierung zu verweigern ist nicht nur unklug, sondern inzwischen unmöglich.

Ist die Behäbigkeit mancher Unternehmen ein hausgemachtes Problem oder würden Sie auch die Politik in die Pflicht nehmen, bessere Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Transformation zu schaffen?

Um Deutschland digitaler zu machen, müssen wir alle etwas tun. Dazu brauchen wir sicher die richtigen Rahmenbedingungen. Wir brauchen Mut und Risikobereitschaft. Wir brauchen mehr Risiko- und Beteiligungskapital. Und wir brauchen Vorbilder.

Vorbilder? Klingt ein bisschen nach American Dream. Zieht das auch bei den Deutschen?

Auf jeden Fall – Vorbilder haben in der deutschen Industriegeschichte immer dazu geführt, dass weitere Firmen gefolgt sind und versucht haben, ähnliche Dinge zu erreichen – Nachahmer im positiven Sinne. Beispiele dafür finden wir in der Automobilindustrie, im Maschinenbau – und eben auch in der digitalen Industrie. Unsere Startups in Deutschland sind auch ein gutes Beispiel dafür.

Wie fühlt sich „Google Deutschland“ eigentlich an – als reines US-Unternehmen oder spürt man den Einfluss deutscher Mentalität oder Wertvorstellungen?

Google Deutschland fühlt sich wie Google an. Wir sind längst kein rein amerikanisches Unternehmen mehr. Es hat sich über die letzten Jahre eine ganz eigene internationale Kultur entwickelt. Auch in Deutschland, wo über 1000 Googler arbeiten, haben wir eine sehr diverse Mitarbeiterstruktur. Wir haben einen bunten Mix an Mitarbeitern – und der reflektiert sich auch in unserer Kultur.

Welche der Google Moonshots, also besonders gewagter und zukunftsträchtiger Projekte, werden denn in Deutschland (mit-)entwickelt?

In München haben wir ein Entwicklungszentrum mit inzwischen über 500 Mitarbeitern. Dort entwickeln wir sehr innovative Produkte, die in der ganzen Welt genutzt werden. Insbesondere im Bereich Datenschutz und Cyber Security sind wir mit Google Deutschland herausragend. Wichtige Datenschutz-Produkte wurden in den letzten Jahren maßgeblich in Deutschland entwickelt. Google made in Germany sozusagen.

Wie entwickeln Sie die Google-Standorte in Deutschland weiter, welche Rolle spielt München?

Wir wachsen weiter und fühlen uns an allen unseren deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München wohl. In Berlin eröffnen wir demnächst einen Google-Campus für Gründer und Start-ups. In Hamburg ist unsere Zentrale und unser Vertrieb. München war und ist unser Entwicklungszentrum in Deutschland.

Die Schaffung der Holding-Struktur Alphabet ist – so beschreiben es Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg in “How Google Works” – aus der Idee heraus entstanden, den großen Konzern wieder agiler und Startup-ähnlicher zu machen. Wie ist ihr Zwischenfazit zu diesem Vorhaben nach zwei Jahren Alphabet?

In der Tat haben wir durch die Schaffung von Alphabet wieder mehr autonome Einheiten, die unternehmerisch handeln können und sich deswegen schneller im Markt bewegen können. Das fordert wiederum die Innovationskraft. Insgesamt zeigen die letzten Jahre, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.

Das Gespräch führte Wolf Weimer

Philipp Justus führt Google Germany seit 2013. Er war davor in unterschiedlichen Führungspositionen der deutschen Digitalindustrie tätig, so zehn Jahre lang in Spitzenämtern für Ebay, wo er unter anderem das Europageschäft verantwortete und später das Global Markets Team des Bezahlsystems Paypal leitete. Bis Anfang 2013 war Justus drei Jahre lang Vorstandschef von Zanox, einem Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer und der Schweizer Publigroupe.

Unter Justus hat Google Deutschland eine sehr erfolgreiche Bilanz mit lebhaftem Wachstum verbucht. Die Marktdurchdringung, Umsätze und Gewinne sind sprunghaft gestiegen. Der fünffache Familienvater Justus lebt in Berlin und pflegt einen diskreten öffentlichen Auftritt mit seltenen Interviews. Umso konsequenter treibt er die Geschäfte und zielstrebige Innovationen in seinem Unternehmen voran. In der Digitalbranche genießt er hohen Respekt. Im Juni wurde er in München mit dem „Signs Award 2017“ für Innovation ausgezeichnet.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Nicholas Carr: „Wir industrialisieren unseren Intellekt“

Gespräch von Wolf-Christian Weimer und Philipp Justus mit Philipp Justus 05.09.2017

 

http://www.theeuropean.de/philipp-justus/12720-interview-mit-philipp-justus

 

Google entwickelt eigene Chips für das Cloud-Geschäft


Google would like you to know about its teraflops. The search giant, fighting an uphill battle against Microsoft and Amazon for market share in the cloud business, announced a new generation of its custom AI chips today, the second version of its Tensor Processing Units. Google is betting that the cloud is its next big…

über Google is making its own chips because its cloud business is too important — Quartz

EuroGoogle – Eine Vision


EuroNet Made in Europe – Eine Vision

„Alles, was man als Bürger braucht!“ „All you need, as a citizen!“

Freiheit, Sicherheit und Privatsphäre

Ich habe einen Traum! Ich träume von einem Neustart europäischer Informationstechnologie und einer deutlichen Abgrenzung gegenüber den amerikanischen Internetunternehmen. Google, Microsoft, Facebook, Apple, Yahoo und Co haben ein Problem. Es ist der Zugriff der Behörden auf ihre Serverlandschaften. Es wird immer deutlicher, wie besorgt diese Unternehmen sind. Ihr Geschäftsmodell ist in Gefahr. Die Cloud, wie wir sie kennen, wird nicht funktionieren, solange es keine Möglichkeiten gibt, die Daten aller Nutzer neutral zu verarbeiten. Überwachung und insbesondere flächendeckende Überwachung hat ihre Grenzen. In Deutschland wissen wir das besser als andere. Die flächendeckende Überwachung der Stasi hatte das System nicht vor dem Zusammenbruch bewahrt. Informationsüberlauf nützt niemand etwas. Wer alle Daten sammelt und sie am Ende nicht mehr richtig in Verbindung bringen kann, ist ebenso blind wie ein intelligenter Beobachter und Denker, der seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Markus Wolf, der Chef der Auslandsspionage der Staatssicherheit hatte es sogar in einem seiner Bücher beschrieben, dass die Informationen die für ihn wichtig waren oft in den Zeitungen stehen. Ein aufmerksamer und freier Journalismus ist ein wichtiger Aspekt der Freiheit wie wir sie kennen und brauchen. Massenhafte, flächendeckende Kontrolle ist nichts weiter als ein falscher Generalverdacht, der alle Bürger trifft. Menschen möchten frei sein. Sie möchten mehr Wohlstand und sie wollen in Ruhe leben. Wenn eine kleine Gruppe von Menschen andere Pläne hat, so ist auch das die Realität. Aber es ist nur ein Bruchteil der Gesellschaft. Der Aufwand einer allumfassenden Überwachung steht in keinem Verhältnis mit dem Schaden, der dadurch angerichtet wird.
Europa kann etwas dagegen tun. Nur Europa kann das, denn hier werden demokratische Grundwerte noch hoch geschätzt. Ich hoffe das jedenfalls. Vielleicht bin ich ja auch naiv. Aber ich habe eine begründete Hoffnung, dass Freiheit mehr ist, als materieller Wohlstand. Europa kennt die dunkle Seite der Macht. Das Beste aber ist, dass wir es in der Hand haben, offen auf alle unsere Partner zuzugehen und zu sagen: „Freunde! Wir verstehen euch! Aber wir versuchen etwas Anderes! Wir wollen einen offenen und freien Wettbewerb!“

Ein starkes europäisches Datenschutzgesetz würde mit Sicherheit Unternehmer aus den Softwarezentren der ganzen Welt nach Europa locken. Die Klagen der Internetunternehmen zeigen ganz deutlich, dass es ihnen nicht gefällt, was da gerade passiert. Sie fühlen sich geknebelt und bevormundet. In Europa, so scheint es, ist die Situation eine völlig andere. Wenn wir das nutzen, dann wird sich auch die Politik in anderen Ländern sehr schnell wieder verändern.

Stellen wir uns einfach mal vor, was passieren würde, wenn zum Beispiel Google und Facebook ihre Technologie unter europäisches Recht stellen würden. EuroGoogle und EuroBook würden als europäische Unternehmen auf der Grundlage ihrer amerikanischen Schwestern mit einem harten Datenschutz konkurrieren. Das wäre eine Möglichkeit. Ich bin mir sicher, dass diese Unternehmen Milliarden zur Verfügung stellen würden, wenn es sich für sie lohnen würde. es ist nur eine Frage der rechtlichen Grundlagen. Die andere Möglichkeit ist die Nutzung von freier Software wie Linux, Firefox und OpenOffice. So etwas gibt es bereits. Ich arbeite eng mit Unternehmen zusammen, die so etwas erfolgreich tun. Die Mischung aus harten und fairen Datenschutzgesetz in Zusammenhang mit der Förderung von Neuansiedlungen im IT Bereich, kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber dazu brauchen wir hier ein völlig anderes Verständnis für Gründer und erfolgreiche Unternehmer. Was passiert, wenn ein junger Mensch hier plötzlich Milliarden verdienen würde? Wie sicher wäre sein Vermögen? In Europa – da sind sich die Amerikaner sicher – könnte er mit enormen Steuern belastet werden um den Armen zu helfen. Aber was soll’s? Mal ganz ehrlich! Bill Gates macht es vor. Wer viel hat, kann auch viel geben. Warum eigentlich nicht? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Eben lese ich einen interessanten Artikel in CICERO: EuroGoogle ist Schwachsinn! Stimmt! Es ist naiv und nicht sehr realistisch. Aber egal!

der Überall-Time-Square kommt


DVD release of the 1961 cartoon.

DVD release of the 1961 cartoon. (Photo credit: Wikipedia)

 

IFA 2013 – Smartwatches sollen das nächste große Ding werden? Das glaube ich nicht. Ganz ehrlich: Die Handgelenkcomputer stehen möglicherweise einem Dick Tracy gut, aber niemand braucht ein Smartphone am Handgelenk. Ganz ehrlich: Die Dinger sehen doch aus wie digitale Handschellen. Dieser Trend wird sich ganz schnell im Sande verlaufen. Der Steinbruch der digitalen Welt hat schon ganz andere Rohrkrepierer gesehen. Was gibt es noch Neues? Riesige Bildschirme, die natürlich immer preiswerter angeboten werden können. Wir werden in Zukunft viel mehr große Werbebildschirme am POS (Point of Sale) und in Schaufenstern sehen, die auf aktuelle Angebote aufmerksam machen. Das ist eine Entwicklung, die wenige auf dem Zettel zu stehen haben, aber sie wird kommen. Ein Tipp: www.digitalsignage.com Das ist für die Werbebranche interessant. Digitale Inhalte in der Cloud und die Kopplung mit Werbebildschirmen überall, wo eine Internetverbindung zur Verfügung steht. Moderne SMART-TV bieten bereits heute die Möglichkeiten einer Kopplung an. Wir werden in den nächsten Jahren eine Boom digitaler Werbung in Einkaufcentern, Autohäusern, Restaurants und Hotels erleben. Der Time Square ist überall. Ob uns das dann gefällt oder nicht: Es wird so kommen.

 

Times Square

Times Square (Photo credit: Wikipedia)

 

Ist ZIMBRA das bessere Google Mail?


Ist ZIMBRA ist das bessere Google Mail? Google Apps sind eine großartige Möglichkeit für Unternehmen und Organisationen jeder Größe um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten. Viele Unternehmen in Europa und insbesondere in Deutschland setzen heute immer noch auf Inhouse Serverlösungen auf Grundlage der Microsoft-Server-Systeme. In den USA steigen immer mehr große Organisationen auf Google Apps um. Es wäre eine tolle Alternative für europäische Unternehmen mit Büros in aller Welt, wenn da nicht dieser NSA und PRISM Skandal wäre. Die Cloud Anbieter in den USA befürchten Milliardenverluste gegenüber den Prognosen vor PRISM. ZIMBRA bietet die Vorteile aus drei Welten. Open Source, die Dynamik eines Unternehmens wie TELLIGENT und die Möglichkeit die Daten in Europa zu speichen. Grund genug, sich mit ZIMBRA zu befassen.

Image representing Telligent Systems as depict...

Image via CrunchBase

2007 hatte Yahoo das OpenSource Unternehmen ZIMBRA gekauft. Yahoo baute danach seine eigene Cloud-Lösung für eMail und Kalender auf ZIMBRA auf. 2010 kaufte VMWare das Unternehmen ZIMBRA und 2013 wurde das Geschäft an Telligent Systems weiterverkauft. ZIMBRA entwickelte sich zu einem ernsten Konkurrenten für Google Mail. Für Anwender in Europa ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Betreiber von ZIMBRA-Cloud Lösungen haben die frei Wahl. ZIMBRA kann auf eigenen Servern betrieben werden oder in Rechenzentren in Deutschland, oder teilweise in eigenen Rechenzentren und teilweise in der Cloud. ZIMBRA Installationen funktionieren in kleinen Arbeitsgruppen von 2-50 Nutzern genau so gut, wie in großen Organisationen mit 100.000 Nutzern. Das ist ein weiterer Grund, sich näher mit ZIMBRA zu beschäftigen. Die Gene von VMWare sind auch nicht von schlechten Eltern. Virtualisierung und Multi-Tenant sind hier die Stichworte.
Die Frage, ob ZIMBRA das bessere Google Mail ist, kann nicht so einfach beantwortet werden. Es hängt ganz stark davon ab, was man damit machen will und worauf man Wert legt. Wenn es um Datensicherheit nach hohen europäischen Normen geht, dann ist ZIMBRA unbedingt die erste Wahl. Ein wichtiger Aspekt ist die Zukunft der Lösung und unter welchem Dach die Weiterentwicklung erfolgt. Telligent wirbt mit dem Slogan: ZIMBRA&TELLIGENT – THE FUTURE OF COLLABORATION – built for the post-PC era. Das muss man nicht übersetzen. Da steckt alles drin. Ich denke, dass ZIMBRA das bessere Google Mail ist. Wer sich heute mit eMail, Kalendern, Projektmanagement und Dokumentenmanagement beschäftigen muss, sollte sich unbedingt mit ZIMBRA befassen. Es ist das bessere Google Mail und es ist eine absolute Alternative zu Microsoft Exchange Server. Wir haben die Wahl!

A screenshot of the Zimbra webmail interface

A screenshot of the Zimbra webmail interface (Photo credit: Wikipedia)

externe IT Berater für KMU


 

Ein Blick auf die IT von mittelständischen Unternehmen offenbart sehr oft eine eigenartige Doppelabhängigkeit dieser Unternehmen. Es ist fast immer eine Konstellation aus der Abhängigkeit zu einem einzigen Lieferanten und einer zu kurz gehaltenen IT Abteilung. Die IT Abteilung, wenn es denn überhaupt eine gibt, ist gut beraten, sich einen Vertragspartner für die Betreuung der IT zu suchen. Damit steigt natürlich auch die Abhängigkeit zu einem Lieferanten. Es ist ein Widerspruch in sich. Diversität bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil kann man oft beobachten, dass Komponenten für Netzwerke und Server immer vom günstigsten Lieferanten eingekauft werden. Es entstehen Konstrukte, die mehr schlecht als recht funktionieren. Die Verantwortung für ein reibungsloses Funktionieren kann kein klar denkender Unternehmer wirklich übernehmen. Die Aufgabe des internen IT Managers ist es, dem betreuenden Unternehmen klarzumachen, dass es sich im Wettbewerb mit anderen Anbietern befindet. Offenheit in der Kommunikation ist die Grundlage für die Geschäftsbeziehung. Wie kann man aber Vergleichsangebote von anderen Unternehmen einholen ohne je dort etwas zu kaufen? Auf die Dauer macht das wohl auch niemand mit. Es sei denn, man kommuniziert offen und professionell mit allen Beteiligten. Das funktioniert aber nur, wenn jemand im Unternehmen in der Lage ist, die Ausgaben im IT Bereich zu bewerten und zu kommentieren. IT Controlling kann nur von von professionellen IT Managern gemacht werden. Finanzbuchhalter sind in den meisten Fällen nicht dazu in der Lage, auch wenn es sehr oft den Fibu-Leuten überlassen wird, diese Aufgaben zu übernehmen. Mittelständische Unternehmen neigen sehr oft dazu ihr IT Management Mitarbeitern aus dem Einkauf, dem Produktionsmanagement oder gar dem Vertrieb zu übergeben. Die betroffenen Mitarbeiter fühlen sich geschmeichelt und nehmen die Vertrauensstellung oft zu gerne an. Sie ahnen oft nicht einmal, worauf sie sich da einlassen. IT Management ist kein Fulltime-Job in einem kleinen Unternehmen, wenn man es rein zeitlich betrachtet. Die Ausbildung und permanente Weiterbildung sind es sehr wohl. Nebenbei kann man so etwas nicht betreiben. Das Dilemma kann gelöst werden, wenn man das IT Management einem externen Unternehmen übergibt. Die Abhängigkeit zu externen Unternehmen scheint zunächst einmal erheblich zu steigen. Aber es ist ein sinnvoller Weg um klar mit dem Problem umzugehen. Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit einem externen IT Manager ist ein sehr klares Rollenverständnis und eine offene Kommunikation. Wenn diese Grundlagen geklärt sind, dann ergibt sich ein äußerst sinnvolles und tragfähiges Modell. Der externe IT Manager ist die rechte Hand der Geschäftsführung und agiert genau so wie ein Vollzeitprofi in größeren Unternehmen. Er verantwortet Sicherheit und stellt das Budget auf. Er kümmert sich um die Optimierung von Geschäftsprozessen und arbeitet als Projektmanager in Veränderungsprojekten. Dieser Manager kennt die Ziele des Unternehmens und arbeitet zukunftsorientiert. Sein Interesse ist ganz klar auf die Erfüllung seiner Aufgabe gerichtet. Das er ein angemessenes Honorar erhält, ist klar. Ein guter externer IT Manager bringt viel mehr für das Unternehmen als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Die ersten Effekte bei der Neuberufung von externen IT Beauftragten sind immer ähnlich. Aus undurchsichtigen IT Strukturen werden übersichtliche Strukturen und klare Aufgaben für die Zukunft. Gefahrenpotentiale werden sichtbar und können ab sofort deutlich angesprochen werden. Veränderungspotentiale durch Virtualisierung und Cloud Computing sind kein Tabuthema mehr. Ein externer IT Manager baut die IT Landkarte von Unternehmen neu auf und allein das ist ein guter Grund für die Beauftragung eines derartigen Dienstleisters.

 

Microsoft war gestern……


Wer wissen will, wie er sich aus der Abhängigkeit befreien, seine Daten sicherer machen und gleichzeitig viel Geld speichern kann, sollte hier weiterlesen: http://www.vnc.de/index.php?id=310&L=0

Sichere eMails, Kalender und Daten – gibt es überhaupt eine Lösung?


Transics TX-CONNECT

Transics TX-CONNECT (Photo credit: MBWA_PR)

Was nun? Die Bundesregierung warnt vor der Nutzung von Windows 8, weil sicher ist, dass das System über eine Backdoor, einem direkten Zugang für die NSA verfügt. Die Lösung ist allerdings auch nicht die dumpfe Weiternutzung von WindowsXP. Das nächste kostenpflichtige Update von Microsofts eMail-Server Exchange kommt auch und von Sicherheit ist weit und breit nichts zu sehen. Viele mittelständische Unternehmen haben ein Problem. Sollen sie so weitermachen wie bisher? Ein kleines, mittelständisches Unternehmen mit 20 aktiven Arbeitsplätzen kann sich nicht einmal einen Administrator leisten, der diese Sicherheitslücken schließen kann. Und guter Rat ist meistens sehr teuer. Ein Certified Specialist kostet mindestens 1000 Euro am Tag und das ist noch ein sehr schaumgebremster Preis.
Natürlich gibt es eine Lösung. Vor einem halben Jahr hätte ich Ihnen noch die Google Apps Lösung angeboten. Den ExchangeServer hätten wir abgeschaltet nachdem alle Postfächer, Kalender und Dateien migriert wären. Die Lösung funktioniert technisch ganz wunderbar. Sie hat allerdings den Haken, dass alle Daten auf Servern in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert werden. Inzwischen nutze ich Google nur noch um zu sehen, was die sich für tolle Sachen ausgedacht haben. Ich bin immer noch begeistert, aber sicher ist das alles nicht. Ich habe mich natürlich nach Lösungen umgeschaut, die mich überzeugen und die ich meinen Kunden mit ruhigem Gewissen anbieten kann.
Die Lösung soll eine moderne Cloud Lösung sein. Die Nutzer sollen über PC, Notebook, Tablets und Smartphones auf eMail, Kalender, Projektdaten, Dateien zugreifen können. Die sichere Anbindung von verschiedenen Unternehmen und Aussendienstmitarbeitern muss gewährleistet sein. Die Daten werden sicher und nachvollziehbar in Deutschland oder einem Land mit noch höherem Sicherheitsstandard gespeichert werden. Die Datenübertragung muss hochverschlüsselt und sicher erfolgen. Die verwendete Software muss OpenSource Software sein, weil wir Hintertüren für Regierungsstellen und Geheimdienste zu 100 Prozent ausschliessen wollen.
Ich habe lange gesucht und nun bin ich in der Lage die perfekte Lösung zu präsentieren. Die perfekte Lösung finden Sie unter www.vnc.de Die Referenzliste von VNC ist beeindruckend. Ich empfehle VNC und ich arbeite ab sofort als VNC Vertriebspartner für Berlin&Brandenburg und den Norddeutschen Raum. Unternehmen ab 20 Nutzer sind meine Zielgruppe.
Ihre Daten sind heute selten sicher. Selbst wenn Sie ein eigenes Rechenzentrum betreiben. Wenn Sie viel Geld sparen wollen, ihre Daten sicher speichern und auch in Zukunft immer ein von selbst wachsendes System benutzen wollen, dann sollten wir uns unterhalten. Ihre Daten werden nicht nur nach hohen EU-Standards sicher gespeichert, sondern in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in der Schweiz. Die Schweiz verfügt über die besseren Datenschutzgesetze. Banken, die mit solventen Kunden in aller Welt sicher kommunizieren müssen, nutzen derartige Lösungen. Sie können das auch!

Klassiker – Nie waren sie so wertvoll wie heute


journalismus

journalismus (Photo credit: dream4akeem)

PRISM – wir werden uns daran gewöhnen – mit Sicherheit! 😉
Es ist nicht zu fassen! Unsere gesamte Kommunikation im Internet kann aufgefangen und gespeichert werden. Eigentlich ist das überhaupt nichts Neues. Genau das haben Geheimdienste immer schon gemacht: Informationen gesammelt. Was uns heute schockiert ist das schiere Ausmaß. Die Dimensionen sprengen alle Grenzen. Die technischen Möglichkeiten über die wir heute verfügen, übersteigen selbst die Vorstellungskraft von erfahrenen Informatikern. Und es geht immer weiter. Die Komplexität übersteigt jeden Erfahrungshorizont. Es dient unserer Sicherheit, heißt es. Dieser Aspekt ist nicht von der Hand zu weisen. Wer über alle Informationen verfügt, hat die Macht, heißt es. Wissen ist Macht. Das haben wir doch schon in der Grundschule immer wieder zu hören bekommen. Informationen sind zunächst einmal unstrukturiertes Wissen. Informationen werden gesammelt, sortiert und ausgewertet. Und dann landen diese Informationen in digitalen Archiven, die nur darauf warten ausgewertet zu werden. Die Datensammelwut der Stasi war nur der Anfang. Die Archive der Staatssicherheit der DDR umfassen nur noch einen kleinen Bruchteil der heute zur Verfügung stehenden Informationsmengen. Es kommt auch darauf an, wer Daten und Informationen sammelt und wer über die Mittel und die rechtlichen Grundlagen verfügt, das zu tun. Wir leben in einer Demokratie und das sollte Grund genug sein um sich in Sicherheit zu wiegen, hört man immer wieder. Das zu bewerten übersteigt die Möglichkeiten des Einzelnen. Vermutlich sollten alle die sich mit derartigen Informationsbeschaffungsmaschinen beschäftigen regelmäßig auf ihre ethische und moralische Eignung testen lassen. Die Freiheit der Demokratie ist auch immer die Freiheit der Presse und des Journalismus. Die Redaktion des britischen Guardian hat gerade sehr deutlich zu spüren bekommen, dass genau diese Freiheit bedroht ist. Journalisten werden sehr oft als unangenehme Gegner wahrgenommen, die nur stören. Genau das ist ihre Aufgabe. Der freie Journalismus ist mehrfach bedroht. Immer mehr Zeitungsredaktionen geraten unter wirtschaftlichen Druck. Ausgerechnet das Internet macht es ihnen immer schwerer, Geld zu verdienen. Die Bürger trauen den offiziellen Verlautbarungen von Regierungen oft mehr, als der freien Presse. Wir haben uns längst daran gewöhnt. Die Welt verändert sich mit einer rasenden Geschwindigkeit. Wir können nicht einfach aussteigen. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Ethik und Moral sind immer noch die einzige Grundlagen, auf die wir uns verlassen müssen. Die Dichter der Aufklärung haben ihre Wahrheit und ihren Glanz nie verloren. Nie waren Shakespeare, Goethe, Schiller und Heine so wertvoll wie heute. Das Gute und Schöne ist zeitlos. Besonders in Zeiten wie diesen.

Alter Wein in neuen Schläuchen


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English: Diagram showing overview of cloud computing including Google, Salesforce, Amazon, Microsoft, Yahoo, Zoho, Longjump and WorkXpress (Photo credit: Wikipedia)

Der CCC hat es ausgesprochen, was längst alle wissen. Deutsche Rechenzentren arbeiten mit Technologien, die bereits in den 1990er Jahren zur Verfügung standen. Hier soll Uralttechnologie als etwas ganz neues verkauft werden. Die großen IT-Konzerne sind alle Amerikaner und sie sind technologisch viel weiter, als man denken mag. Anwender, die bereits mit Google Apps gearbeitet haben, wissen wovon die Rede ist. Die Plattform ist genial, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht. Das Entscheidende ist die Technologie, die dahintersteht. Multi-Tenant ist das Stichwort. Es ist bei Google Apps vollkommen egal, ob ein Unternehmen 5 oder 50.000 Clients hat. Das macht ihnen so schnell niemand nach.  Selbst Unternehmen wie Microsoft haben Schwierigkeiten, Google als Plattformanbieter zu folgen. Wer einmal intensiv mit Google Mail, Docs und Calendar gearbeitet hat, wird erkennen, wie Unternehmen und Privatkunden in Zukunft arbeiten werden. Das Problem der Datensicherheit und des Datenschutzes ist eine Seite der Medaille. Dieses Problem kann aber derzeit durch die deutschen Unternehmen nur ansatzweise gelöst werden. Die Politik könnte weiterhelfen. Aber auch das ist nur ein unzureichender Ansatz. Unternehmen sind nicht mehr auf Nationalstaaten beschränkt. In dem Moment, wo es ein Tochterunternehmen in den USA, Kanada oder Großbritannien gibt, gibt es auch direkte Internetverbindungen. Und noch etwas: Das Internet ist so angelegt, dass sich die Nachrichten in Form von Datenpaketen immer den schnellsten Weg suchen. Theoretisch nehmen alle Informationen gerne den Umweg über die USA um schnell beim Empfänger anzukommen. Das zu regulieren dürfte die Fähigkeiten der deutschen Politik bei weitem überschreiten. Selbst Europa kann sich nicht abschotten. Warum auch? Das geplante Freihandelsabkommen zwischen Nordamerika und Europa ist der richtige Schritt. Alle gegenteiligen Meinungen werden sich im Sande verlaufen. Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir werden in Zukunft die Debatten der US-Senats und der Europäischen Union sehr aufmerksam verfolgen müssen. Was die Bundesregierung tun kann liegt auch immer im Interesse Europas und der transatlantischen Partner. Die gute Zusammenarbeit des BND mit der NSA und anderen Geheimdiensten sollte uns eher beruhigen. Wir sollten daran interessiert sein auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Wenn man das mal von den deutschen Internetprovidern sagen könnte.  Wer heute die Vorteile digitaler Spitzentechnologie geniessen will, schaut sich ganz genau an, was Google&Co. zu bieten hat. Moderne Maschinenstürmerei oder Totalverweigerung bringt überhaupt nichts.

Das Ende der Cloud


Lavabit, ein eMail-Anbieter für verschlüsselte eMails gibt auf und gibt eine erstaunliche Empfehlung ab. Ein Blick auf die Webseite des Unternehmens zeigt eine ernüchternde Sicht auf die Angelegenheit.
This experience has taught me one very important lesson: without congressional action or a strong judicial precedent, I would _strongly_ recommend against anyone trusting their private data to a company with physical ties to the United States.“
Ich bin zutiefst verunsichert. Ladar Levinson, der Chef des Unternehmens rät dringend davon ab, persönliche Daten einem Unternehmen mit physischen Verbindungen in die USA anzuvertrauen. Das ist deutlich und sehr beeindruckend. Es ist ein Schock für die Freiheit. Es ist das Ende der Cloud, wie wir sie gerne hätten. Wunschdenken hilft hier nicht weiter.

Unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lavabit-E-Mail-Anbieter-von-Edward-Snowden-schliesst-und-protestiert-1932723.html lesen Sie bitte die ganze Geschichte.

Beamen ist möglich


Oculus, ein neues Startup-Unternehmen entwickelt preisgünstige VR-Brillen. John Carmack hat den Posten des Chief Technology Officer bei dem Entwickler von 3D-Brillen übernommen.
„VR wird in den nächsten Jahren voll einschlagen. Jeder der heute schon damit arbeitet, ist ein Pionier.“ (John Carmack)
VR Brillen und Helme sind die Datenschnittstelle der Zukunft. Am Anfang war der vernetzte PC, dann kamen Smartphone und Tablet. In Zukunft werden wir quasi in die virtuelle Realität eintauchen und uns direkt in der virtuellen Datenwelt bewegen. Wir werden von einer digitalen Welt in die andere springen und das ist wenn man es genau betrachtet, wie beamen. Es begann in den 1990er Jahren mit der 3D-Virtualisierung der Frauenkirche in Dresden. Ein IBM-Projekt ermöglichte es, die Kirche lange vor dem Wiederaufbau optisch zu erleben.
3D-Spiele und Ego-Shooter wie Doom sind bereits sehr ausgereift. Simulationstechnologie beim Militär ist Stand der Technik. Architekten und Konstrukteure arbeiten längst selbstverständlich mit 3D-Modellen. Die Brillen ermöglichen es dem Menschen direkt in diese künstlichen, nur aus Daten bestehenden Welten einzudringen und sich dort so zu bewegen, wie wir es gewohnt sind. Virtuelle Achterbahnfahrten durch imposante Landschaften in aller Welt sind problemlos möglich. Und von einer Simulation zur nächsten zu springen, ist nur einen Knopfdruck oder eine Geste notwendig. Wenn die eine virtuellen Welt also in San Francisco angesiedelt ist und die nächste in New York oder Berlin, dann wird beamen möglich. „Beam me up! Scotty!“   

English: John Carmack at the Game Developers C...

English: John Carmack at the Game Developers Conference, 2010 Deutsch: John Carmack auf der Game Developers Conference, 2010 Français : John Carmack à la Game Developers Conference, 2010 (Photo credit: Wikipedia)

Google!


die Virtuelle Realität holt uns alle ein


Welt am Draht

Welt am Draht (Photo credit: Wikipedia)

Es ist unglaublich. Ich bin wirklich verärgert. Gerade arbeite ich an einem Roman über die Möglichkeiten von Cybertechnologie und Virtueller Realität und da kommt dieser Edward Snowden und stielt mir die Show. Nun kann ich wieder ganz von vorne anfangen. Oder auch nicht. Vielleicht ist es ja gerade gut, wenn vieler Menschen ihre Aufmerksamkeit auf diese geheimnisvolle und undurchsichtige Technologie lenken. Und es ist ja nichts wirklich Neues, was ich beschreibe. Die MATRIX hat uns bereits 1999 die Augen geöffnet und WELT AM DRAHT von Rainer Werner Fassbinder habe ich schon als kleiner Junge im Fernsehen bestaunen können. (Welt am Draht ist ein zweiteiliger Fernsehfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1973. Vorlage ist der 1964 erschieneneScience-Fiction-Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye.) Und dann natürlich das Otherland-Epos von Tad Williams. Eigentlich ist ja schon alles über Virtuelle Realität gesagt. Interessant ist nur die Tatsache, dass wir bereits heute im Jahr 2013 soweit sind, dass wir diese Technologie aktiv nutzen können. Und was technisch geht, wird auch getan. War Cyberwar vor wenigen Jahren noch pure Science Fiction, ist dieser Krieg längst Wirklichkeit. Nur kaum einer hat es bemerkt. Die meisten Politiker sind damit beschäftigt sich einzureden, dass sie den ganzen Technikkram nicht brauchen um das zu tun, was sie zu beherrschen glauben. Junge Hinterbänkler betreiben Blogs und twittern aufgeregt sinnloses Zeug und verstehen nicht einmal im Ansatz, wie das alles wirklich funktioniert. Und nun sind alle sauer und ohnmächtig, weil sie wieder mal nichts gewusst haben von dem was da “hinter ihrem Rücken” so alles getrieben wird. Nur Angela Merkel hat in ihrer unfassbaren Weitsicht wieder einmal vollkommen recht. Das Internet ist eine noch junge Technologie, wir müssen es erst lernen, wie wir damit umzugehen haben. Wer darüber lacht, hat keine Ahnung! Glauben Sie mir! Wie verhält man sich in einer Welt, in der eine geheimnisvolle Macht Dinge tut, die wir uns nicht einmal vorstellen können? Ehemalige Bürger der DDR haben plötzlich wieder so ein Gefühl, das sie von früher kennen. Sie fühlen sich richtig Zuhause und es ist fast heimelig, wenn sie begreifen, dass da Dinge passieren, die sie nicht beeinflussen können. Der totale Überwachungsstaat kommt und es ist ein wahres Wunder, dass die Amerikaner bei diesen Dingen nicht voll auf den Markt setzen, wie sie es angeblich immer tun. Nein. Die Amerikaner sind ja nicht blöd. Sie pumpen sehr viele Milliarden in den öffentlichen Dienst und retten so die gesamte Menschheit vor dem Chaos! Gott sei Dank! Sie haben es endlich verstanden, dass der Staat was tun muss! Und nun tun sie es gründlich! Ich stelle mir vor, dass wir in Deutschland auch so eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ältere Informatiker auflegen würden. Arbeitslose Banker und überflüssige Steuerberater, Rechtsanwälte etc. können sich umschulen lassen. Und der marktgetriebene Kapitalismus ähnelt immer mehr der alten DDR, die alles für die Sicherheit ihrer Bürger tat. Jedenfalls haben die das damals immer behauptet. Willkommen in der Zukunft!
Was das mit Coaching zu tun hat? Perspektivwechsel…..mehr nicht!

Deutsch: Stern von Rainer Werner Fassbinder au...

Deutsch: Stern von Rainer Werner Fassbinder auf dem Boulevard der Stars in BerlinCategory: (Photo credit: Wikipedia)

Google „Hosted in Germany“


Map of Germany with EU flag

Map of Germany with EU flag (Photo credit: Wikipedia)

 

Made in Germany hat einen guten Klang. Die Ursprünge für dieses Gütesiegel wurden im England des 19ten Jahrhunderts gelegt. Das aufstrebende Deutsche Kaiserreich war gerade dabei ein wirtschaftliches Schwergewicht in Europa zu werden. Ein Siegel musste her. Großbritannien zwang Deutschland dazu seine eigenen Produkte eindeutig als „Made in Germany“ zu brandmarken. Das Brand: Made in Germany – etablierte sich schnell als Synonym für Qualität. Es war Gründerzeit. Deutsche Unternehmen bauten, ähnlich wie heute die Chinesen, schamlos britische Technologie nach. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Geräte waren oft viel besser als die Originale. Deutsche Wertarbeit war nicht nur besser, sondern auch preiswerter zu haben. Das sprach sich herum.

 

2013 Wir leben in einer unsicheren Zeit und suchen verzweifelt nach neuen Märkten und neuen Produkten. Wir glauben an Silicon Valley und Redmond und vergessen, dass wir hier in Deutschland die besten Voraussetzungen haben um erfolgreich Software zu entwickeln und zu vermarkten. Prism und die rechtliche Unsicherheit von Daten in den USA haben uns eine Steilvorlage geliefert. Wenn wir die Standortvorteile richtig nutzen und ausserdem noch clever mit OpenSource-Software umgehen, werden wir einen Boom in Deutschland erleben. Ein bloggender Kollege wurde auf meinen PRISM-Artikel aufmerksam. Hier Auszüge aus einer eMail:

 

Sie werden lachen. Ich selbst nutze Google Apps sehr intensiv. Das ist die Technologie der Zukunft, die tatsächlich wunderbar funktioniert. Das rechtliche Problem ist die andere Seite der Medaille. Aber denken wir mal darüber nach, wie was funktionieren kann. Fakt ist, dass es unabhängige Software – OpenSource – gibt. Fakt ist auch, dass die Google Serverfarmen auf UBUNTU aufbauen. Ausserdem ist Google Lichtjahre von allen vergleichbaren Anbietern entfernt. Ich meine Google Apps, als Plattform für eMail, Kalender, Shared Documents und Videokommunikation. Google ist in dieser Richtung wegweisend und kaum jemand kommt daran vorbei. Microsoft versucht es gerade wieder mit seinem Office365. In Deutschland gibt es große Anbieter von Kollaborationsplattformen UNITED INTERNET ist so ein Schwergewicht. GMX, Web.DE, 1&1 und weitere erfolgreiche Unternehmen sind bereits sehr stark am Markt vertreten. Keines dieser Unternehmen kann sich mit Google messen. Das wird wohl auch in Zukunft so sein. Das könnte sich ändern, wenn Deutschland und die EU durch den Gesetzgeber zu einem sicheren Hafen für Daten werden würde. Und genau hierauf sollte sich eine Petition an den Bundestag und an das EU-Parlament konzentrieren. Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass es eine Art EU-Google gibt. Google Rechenzentren auf dem Boden der EU unter dem Rechtssystem der EU. Dann könnten wir auch in Zukunft von dieser einmaligen Technologie profitieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich dabei um ein sehr interessantes Modell handelt. Selbst wenn Freunde oder Feinde sich dieser Daten bemächtigen sollten, hätten sie keinerlei Rechtsanspruch auf die Daten. Das ist so wie eine Zeugenaussage aus dritter Hand: nicht rechtswirksam. Fragen wir einfach mal die Juristen.
Ein weiterer Aspekt ist die Datensicherheit für Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern. Wenn wir hier höchste Datenschutzstandards zur Verfügung stellen, dann sollten auch fremde Unternehmen diese Standards in Anspruch nehmen wollen. Und genau das meinte ich. Es wäre ein riesiger Erfolg, wenn Europa und insbesondere Deutschland auf sehr hohen Datenschutzstandards bestehen würde. Dann wäre sogar ein Google „Hosted in Germany“ oder der „Safety in EU“ möglich…..

 

Schweizer Messer des Minimalisten


Schweizer Taschenmesser für Minimalisten 🙂 Klasse!

PRISM, eine Chance für IT Made in Germany


EU-Datenschutz – Nackter Protest vor dem Innen...

EU-Datenschutz – Nackter Protest vor dem Innenministerium – Übergabe unseres offenen Briefs an das Innenministerium (Photo credit: digitalcourage)

Die Prism-Affäre ist eine einmalige Chance für deutsche IT Unternehmen

 

Deutsche IT-Unternehmen haben es in der Hand, die Lehren aus der aktuellen Diskussion zu ziehen und ihre Wettbewerbsvorteile zu nutzen. Viele IT-Unternehmen diskutieren bereits seit Jahren die Gefahren, die in der Benutzung von Cloud-Technologien liegen. Insbesondere der unterentwickelte Datenschutz wird immer wieder angeprangert. Was wir heute wissen ist haarsträubend.
Die großen Anbieter aus den USA haben ein Problem. Datenschutz und die Sicherheit der Daten ihrer Kunden sind die Grundlage ihres Geschäfts. Wenn sie nicht ganz schnell nachweisen, dass die Daten ihrer Kunden bei ihnen sicher aufgehoben sind, werden sie Kunden verlieren.
Es ist unbestritten, dass Unternehmen wie Microsoft, Oracle, IBM, Apple und Google die Grundlagen für die moderne Informationstechnologie gelegt haben. Ihre Angebote funktionieren perfekt und insbesondere neue internetbasierende Plattformen wie Facebook und Google Apps sind Maßstab für das, was wir heute als Cloud-Technologie kennen. Es ist ganz unbestreitbar, dass es kein Zurück mehr geben wird. Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Aber es muss nicht immer nur Silicon Valley und Redmont sein. Die Technologiezentren der Zukunft könnten zum Beispiel im zukünftigen Paradies der sicher IT entstehen.
Wir haben alle Grundlagen um die Entwicklung entscheidend voranzutreiben.
Wenn wir zum Beispiel den StartUp-Boom in Berlin anfeuern und mit staatlicher Unterstützung und privatem Kapital junge Hightechunternehmen unterstützen und voranbringen, dann könnte das sehr positive Auswirkungen haben.
Es besteht heute die einmalige Chance hier, vor Ort sichere IT zu entwickeln und zu betreiben. Die Grundlagen sind schon vorhanden.
Ein wichtiger Baustein ist Open Source Software. Google und andere namhafte Anbieter von leistungsfähigen Cloudlösungen arbeiten sehr erfolgreich auf der Grundlage von Linux. Linux ist längst erwachsen geworden und aus den Kinderschuhen herausgetreten. Ubuntu kann heute von jedem Startup als Grundlage für eine leistungsfähige Cloud-Plattform genutzt werden. Das alles ist ohne Investitionen in Softwarelizenzen möglich. Alles was gebraucht wird, ist ein tragfähiges Geschäftsmodell und Kunden, die bereit sind für alternative Lösungen Geld auszugeben.
Selbst der Ruf nach fehlenden IT-Spezialisten kann gelöst werden. Wenn wir die richtigen Weichen stellen, wird es ein neues Gründerzeitalter in Deutschland und der EU geben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass in nächster Zeit immer mehr US-Unternehmen nach einem verbesserten Datenschutz rufen werden. Es ist die wichtigste Grundlage ihres Geschäftsmodells.
Natürlich sind in der EU gehostete Systeme nicht vor Hackern sicher, aber die Nutzung von unrechtmäßig erworbenen Daten ist eine rechtliche Sache. Ein stringenter Datenschutz in der EU muss dazu führen, dass unrechtmäßig erworbene Informationen nicht gegen den Besitzer der Daten eingesetzt werden dürfen. Das Gütesiegel Made in Germany oder ein Hosted in Germany kann dazu führen, dass Unternehmen aus der ganzen Welt ihre Unternehmenssoftware auf deutschen Serverfarmen ansiedeln. Wenn sie sicher sind, dass sie hier sicher arbeiten können, dann werden sie entsprechende Angebote gerne nutzen.
Fachkräfte aus aller Welt könnten hierher strömen um an dieser einmaligen Entwicklung teilzuhaben. Wir haben eine historische Chance. Nutzen wird sie!

 

Digitale Maschinenstürmer


An icon from icon theme Crystal Clear.

An icon from icon theme Crystal Clear. (Photo credit: Wikipedia)

Das Vermeiden digitaler Spuren ist nichts anderes als moderne Maschinenstürmerei. Im 19ten Jahrhundert stürmten die Menschen Maschinenhallen mit modernen dampfgetriebenen Webmaschinen und zerstörten sie, im Glauben den Fortschritt aufhalten zu können. Wir wissen längst, das derartige Aktionen sinnlos waren. Die Webmaschinen von heute sind das Internet und riesige Rechenzentren die von großen Konzernen wie Google, IBM, Apple und Microsoft betrieben werden. Niemand kann den Fortschritt aufhalten. aber wir können ihn gestalten. Wir können versuchen die Nutzung moderner IT zu vermeiden, aber am Ende kommen wir nicht darum herum, Suchmaschinen und IT-Platformen im Internet (der Cloud) zu nutzen. Wir sind längst in der digitalen Welt angekommen. Das beginnt mit dem Eintrag in ein Telefonverzeichnis, einer eMail Adresse oder einem ganz normalen Bankkonto. Wir sind bereits gläserne Menschen. Worauf es jetzt ankommt, ist genau das worauf es immer angekommen ist. Jeder muss sich im Klaren darüber sein, das alles, was er von sich gibt, möglicherweise gegen ihn verwendet werden kann. Jedes Stellungnahme, jedes Statement, alles was wir im Internet veröffentlichen ist speicherbar und bereit ausgewertet zu werden. Dabei ist es egal, ob wir unsere Kommunikation verschlüsseln oder nicht.

Es gilt immer noch: „Die Gedanken sind frei……“. Allerdings können unsere Gedanken durch unser unser Handeln und unsere Äußerungen schneller erraten werden, als es noch vor 25 Jahren der Fall war. Moderne digitale Algorithmen sind durchaus in der Lage so etwas wir eine digitale Landkarte unserer Persönlichkeit zu erstellen. Kaum etwas, was noch vor kurzem als Science Fiction abgetan wurde ist unmöglich. Was können wir also tun? Kopf in den Sand und Augen zu und durch? Sind wir hilflos und ohnmächtig?
Ich denke, dass Ethik und Moral gerade heute einen höheren Stellenwert erlangen. Humanismus und humanistische Bildung war nie wertvoller, wie heute. In Zukunft wird reine Technologie immer weiter in den Hintergrund treten. Sie wird allgegenwärtig sein und sie wird unsichtbar. Der aktuelle Trend hin zum mobilen Internet zeigt ganz deutlich, wie Rechenleistung in vernetzte Rechenzentren abwandert und die Geräte vor Ort immer kleiner werden. Wir stecken mitten in der Einführung eines neuen Quantensprunges im Internet. Die Einführung von IPV6 wird uns das INTERNET DER DINGE bringen. Das bedeutet, das in Zukunft jedes Ding eine Adresse im Internet haben wird. Jeder Tisch, jeder Stuhl, Kühlschränke, Fahrzeuge, Handtaschen, einfach alles. In naher Zukunft kann sich niemand mehr digital verstecken. Wir hinterlassen Datenspuren und alles, was wir kommunizieren kann gespeichert und ausgewertet werden. Die Frage ist nur von wem und mit welchem Ziel. Es ist alles eine Frage des Standpunktes. Es ist immer noch ein Unterschied, von wem man beobachtet wird. In dieser Hinsicht hat unsere Regierung durchaus recht. Die Technologie ist da und Cyberkriminalität auch. Die Zusammenarbeit der NSA mit den großen amerikanischen Technologieunternehmen hat auch eine positive Seite. Wer weiß, wo die Schwachstellen digitaler Kommunikation sind und wer Unregelmäßigkeiten im Internet beobachtet, der weiß genau warum er das tut. Sehen wir es einmal anders. Wenn wir es nicht tun, dann tun es andere. Unter wir, verstehen wir jetzt einfach mal uns als westliche Welt. Unsere Gesellschaft ist nicht perfekt, aber nach allen Erfahrungen immer noch das beste System, das wir jemals hatten. Ich bin nicht der Meinung, dass wir uns keine Sorgen über einen möglichen Überwachungsstaat machen müssen. Im Gegenteil. Wir müssen aufmerksam und achtsam miteinander und mit unseren Daten umgehen. Alles was wir sagen und tun, sollte einen Sinn haben. Wir haben einen Standpunkt, Ziele und ethisch-moralische Grundsätze. Alles was wir tun, muss durch diesen Filter laufen. In dieser Hinsicht hat sich nichts geändert.

Allerdings sollten wir darauf achten, dass nicht jeder Hanswurst sich ein umfassendes Bild von uns machen kann. Wer auf Facebook jedem alles freigibt und erlaubt, ist selber Schuld. Aber das ist ein anderes Thema.

Rede vor IT-Spezialisten – Begrenzende Glaubenssätze


Rede – Storytelling – Begrenzende Glaubenssätze zerstören

Webmontag 47 - Ignite

Webmontag 47 – Ignite (Photo credit: wmfra)

Guten Abend, meine Damen und Herren! Ein ganzer Saal voller gut gekleideter Männer. Schade! Ich sehe kaum Frauen. Würden die Damen bitte kurz aufstehen, dass wir sie alle sehen können? Danke! Wunderbar! Nur schöne und vor allem kluge Frauen hier! Warum eigentlich gibt es nicht mehr von Ihnen in diesem erlesenen Publikum? Danke, meine Damen! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, dass Sie mitgemacht haben!

Ich denke immer noch darüber nach, warum hier so viele Männer und so wenig Frauen anwesend sind. Das wäre doch viel angenehmer, wenn es eine bessere Mischung geben würde. Aber wir sind hier bei einer IT-Veranstaltung und es scheint so zu sein, dass Frauen sich eher für andere Dinge interessieren.

Merken Sie was? Ich reite eine altes Pferd namens Cliché. Vorurteile und anerzogene, begrenzende Glaubenssätze sind ein äußerst interessantes Thema. Eines der besten Beispiele für mich ist der Managementcoach und Menschenentwickler Boris Grundl. Ich hoffe, dass er nichts dagegen hat, wenn ich ihn als Vorbild nehme und erwähne. Nehmen Sie es als Werbung und Aufforderung seine Impulsvorträge zu besuchen und seine Bücher zu kaufen. Der Mann ist wirklich eine Offenbarung! Und natürlich ist er viel besser als ich! Ich verneige mich vor seiner Leistung und seiner Art die Dinge anzusprechen!

Boris Grundl hatte sich kurz bevor er sein Sportstudium abgeschlossen hatte, bei einem Sprung von einer Klippe eine Querschnittslähmung zugezogen. Niemand hätte gedacht, dass er jemals irgendeine Form von Karriere machen würde. Heute ist er der vielleicht bekannteste Redner und Coach für Führungskräfte. Seine Leadership-Akademie ist wegweisend in der Branche. Es ist beeindruckend! Vergessen Sie, das Offensichtliche! Setzen Sie sich Ihre Ziele höher, als sie erreichbar scheinen! – Dieser Satz ist übrigens von Konrad Adenauer. Naja….. 😉

Was sind Ihre begrenzenden Glaubenssätze? Sie sind IT-Spezialisten. Ich nehme an, dass Sie sich sehr wohl fühlen, wenn Sie programmieren, Netzwerke entwerfen, neue Systeme aufsetzen und alles sicher zum Laufen bringen können. Alles Dinge, die für den Rest der Welt „Böhmische Dörfer“ sind. Sie wissen sehr viel mehr, als wir Normalsterbliche uns vorstellen können. Respekt! Aber machen Sie sich auch mal Gedanken darüber, was Sie noch alles erreichen können? Ich kenne diesen Glaubenssatz sehr genau. „Einmal IT, immer IT!“ ist so ein begrenzender Satz. Ich habe es selbst erlebt. Nach 25 Jahren als IT-Manager habe ich versucht dem Fluch zu entfliehen und bin immer wieder an unsichtbare Wände gelaufen. Ich wollte aus diesem Hamsterrad raus und begann, mich immer mehr um die Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen mit Hilfe der mir zur Verfügung stehenden Technologie zu befassen. Ich erkannte, dass die beste IT nichts nützt, wenn das Management nicht damit umzugehen weiß.

Sie schmunzeln und nicken wissen! Sehr gut! Unter uns: Kennen Sie einen einzigen Spitzenmanager in Ihrem Unternehmen der nur 30 Prozent von dem versteht, was alles möglich ist und wie man das am besten umsetzt?

Also ich glaube das nicht. Denn wenn es so wäre, wenn diese allmächtigen Manager eine Ahnung davon hätten, was man tun kann und was sie bisher nicht getan haben, dann würde mein Beratungsunternehmen sich nicht mehr vor Aufträgen retten können und ich würde meine Headhunter aussenden um Sie einzustellen! Aber Spaß beiseite. Sie wissen es längst. Sie sind mehr als nur der IT-Fuzzy in ihrem Unternehmen. Sie sind die Führungskräfte von morgen! Ihre Fähigkeiten, das Spezialwissen zu ERP-Systemen, EDV-Netzen, ClientServern, Virtuellen Clustersystemen, Datensicherheit und die Funktionalität von komplexen Virtuellen Systemen im Zusammenhang mit Führungsstärke ist genau das, was gebraucht wird.

Sie sind heute bestimmt nicht hier um ein neues Gadget oder eine paar Tipps zum Programmieren von Apps zu erhalten. Sie sind heute hier um einen Blick in Ihre Zukunft zu werfen.

Sie wissen, was möglich werden wird und welche Gefahren damit verbunden sind. Sie kennen aber auch die Chancen. Wer sagt denn, dass sie immer nur in der zweiten Ebene vor sich hinwerkeln werden?

Wer von Ihnen ist Geschäftsführer in einem IT fremden mittelständischen Unternehmen?

OK. Das sind nicht so viele.
Wer von Ihnen ist direkt der Geschäftsführung unterstellt?

Auch nicht so viele.

Aber nun kommt es: Wer von Ihnen ist der Finanzabteilung direkt unterstellt?

Das habe ich mir gedacht! Der überwiegende Teil.

Ganz klar. Und jetzt lassen Sie mich raten, was Ihr Chef immer wieder gebetmühlenartig wiederholt: „Müller! Denken Sie an die Kosten!“

/allgemeine Heiterkeit/ Zustimmung/ heftiges Nicken/

Ich kenne das! Mein persönlicher Hit war der Spruch eines Controllers mit eindeutig schwäbischen Wurzeln: „Zöbisch! Denken Sie an die KOSCHTEN!“

Was der Mann nicht einmal ahnte: Ich dachte schon damals an nichts anderes. Das war mein Verständnis eines IT Managers. Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen genau so denken. Und genau so viele werden sich über die Ignoranz der Finanzleute, Ihnen gegenüber, ärgern.

Ich verrate Ihnen ein offenes Geheimnis. Die Finanzler stehen im direkter Konkurrenz zu Ihnen. Sie tun alles, um Sie dort festzunageln wo Sie nach deren Meinung hingehören: In die IT-Fuzzy-Ecke.

Raus da! Sie haben es in der Hand!

„Einmal IT, immer IT!“ ist ein tolles Beispiel für begrenzende Glaubenssätze. Er stimmt und er stimmt nicht. Es ist eine Frage des Blickwinkels. Gehen Sie mal davon aus, dass es ohne IT nicht mehr gehen wird. Und dann gehen Sie davon aus, dass immer mehr dieser IT-Prozesse automatisiert und ausgelagert werden können. Wo finden Sie sich dann wieder?

Die Antwort ist ganz einfach: Im Zentrum des Unternehmens. Sie sind immer noch eine kleine Gruppe von Leuten die etwas von ihrem Geschäft verstehen.

Wenn Sie nun noch Management- und Führungskompetenz dazulernen, dann ist das ganz sicher eine richtige Entscheidung! Willkommen in der Zukunft!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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und nun der BlaBlaMeter-Check

Ihr Text: 6155 Zeichen, 940 Wörter
Bullshit-Index :0.23
Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.

Google`s Panda und Penguin – Freund oder Feind?


SEO und Suchmaschinenoptimierer haben ein Problem. Immer wenn Google seine Kriterien für das Suchmaschinenranking ändert, stehen die „optimierten“ Webeseiten auf dem Prüfstand. Gehen wir einfach mal davon aus, dass Google Webseitenbetreiber belohnt, die tatsächlich interessante Inhalte liefern. Sinnloses Marketing BlaBlaBla interessiert niemand.

1001 Erfolgs-Geheimnisse

Google Panda & Penguin

Die meisten Blogs würden ohne Google mehr als die Hälfte ihrer Besucher verlieren. Bei einigen Seiten ist dies sogar deutlich höher. Deshalb fürchten auch viele Blogger, dass Google den eigenen Blog durch periodische Updates (welche sich Panda und Penguin nennen) herabstufen könnte.

Doch muss man sich wirklich davor fürchten? Wann ist man anfällig dafür und was kann man tun, damit man die Wahrscheinlichkeit reduziert, von Google herabgestuft zu werden?

Schließlich ist ja auch der umgekehrte Fall denkbar: Man wird von Google weiter nach vorn gereiht in den Suchergebnissen.

Im Folgenden möchte ich euch meine eigenen Eindrücke zu diesem Thema schildern:

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Tipp: Rechnungssoftware aus der CLOUD!


Ein Tipp für meine Kollegen Freiberufler. Wer seine Angebote, Lieferscheine und Rechnungen immer noch umständlich mit Word und Excel zusammenbastelt, kann das gerne weiter tun. Für alle anderen gibt es Programme für Windows und Apple.
Halt! Hier ist die bessere Alternative: LexOffice, die sichere Lösung aus der Cloud! Ich habe lange auf eine solche Lösung gewartet. Hier ist sie!
Mehr will dazu nicht sagen……Meine Empfehlung des Monats!

SO MUSS SOFTWARE! 🙂

Sichere eMails ganz einfach


Sichere eMail WebDENochmal zum Thema Datensicherheit und Datenschutz. In der Presse lesen wir immer wieder Artikel, wie man seine eMails verschlüsseln kann um sie vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen. Das geht ganz gut, wenn man mit einem Tool wie Pretty Good Privacy, kurz PGP, arbeitet. Das Problem: Meine Kontakte müssen das selbe Tool installieren. Die Praxis zeigt, dass das nicht ganz so einfach ist.
Im Radio1 kam gerade ein interessanter Beitrag. Andreas Vetter sprach über das Thema eMail Verschlüsselung und gab zu noch nie eine verschlüsselte eMail versendet zu haben. Das wäre zwar ganz einfach, aber nicht machbar, weil dann alle anderen Nutzer dasselbe Programm installieren müssten. Jeder, der sich schon mal mit dem Thema beschäftigt hat, weiß wovon die Rede ist. Aber es gibt einen gangbaren Ausweg aus dem Dilemma. Eine für alle machbare Lösung ist die Nutzung eines gemeinsamen Internetproviders. Wenn ich mit Tante Emma, die in Toronto/Canada wohnt, sicher kommunizieren will, dann ist es sinnvoll den gleichen Internetprovider zu nutzen, zum Beispiel Web.DE. Die Verbindung von PC zum Provider erfolgt über https:// also eine sichere Verbindung. Wenn Tante Emma und ich unsere Digitale Unterschrift ausgetauscht haben, können wir ab sofort ganz einfach jede eMail verschlüsselt senden und empfangen. Einfacher geht es nicht! Web.DE bietet diese sichere Variante schon seit über zehn Jahren an.
Das ist Cloud „Made in Germany“ since 1999 😉  Yes! We can!

Wenn wir das Ganze ein wenig weiterdenken, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es eine Deutsche Businessplattform geben könnte, die genau das für Geschäftskunden anbietet. Das Ganze unter den hohen deutschen Datenschutzgesetzen kann ein neues MADE in GERMANY werden. German Cloud Computing für alle!
Für die Marketingspezialisten unter uns: Das ist ein Geschäftsmodell nicht nur für deutsche Unternehmen, sondern für alle Unternehmen weltweit, die mit deutschen Unternehmen zusammenarbeiten.  Die beste Voraussetzung dafür ist ein ausgesprochen strenges deutsches Datenschutzgesetz mit den entsprechenden Gremien um so etwas in der Praxis durchzusetzen.

Die Diskussion ist eröffnet! Wer macht mit?

Wertegemeinschaft


Der US-Geheimdienst NSA späht nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der SPIEGEL offenbar gezielt die Europäische Union aus. Dies gehe aus geheimen Dokumenten hervor, die der Informant Edward Snowden mitgenommen habe und die der Spiegel teilweise einsehen konnte, wie das Magazin berichtete. 

Freunde

Die Bundeskanzlerin verhält sich professionell zurückhaltend, wenn sie auf das Thema angesprochen wird. Das ist verständlich, denn nichts ist gefährlicher als ein Nachbarschaftsstreit unter guten Freunden. Es ist doch ganz natürlich, dass unsere Freunde in den Vereinigten Staaten und um Vereinigten Königreich neugierig sind, was in Europa so los ist. Wir verstehen es ja manchmal selber nicht. Ausserdem sind die Jungs von der NSA und dem CI5 wahrscheinlich viel besser als die vom langweiligen BND. Wir Deutschen sind ja so naiv. Jedenfalls hat man den Eindruck. Vielleicht ist es auch nur hanseatisches Understatement. Mehr sein – als zeigen, ist die Devise. Vielleicht ist das so. Vielleicht leisten die ausländischen Dienste ja auch nur Schützenhilfe. Das europäische Datenschutzrecht ist möglicherweise so aufgebläht und nicht anwendbar, dass die Geheimdienste befreundeter Staaten stillschweigend unser Einverständnis für einen allumfassenden digitalen Schutzschirm haben. Wir haben es erduldet und nun bleiben wir auch ganz gelassen. Wissen wir doch, dass wir bei der Auswertung der Informationen mit einbezogen werden könnten. Das wollen sich unsere Beamten natürlich nicht verscherzen. Warum also sollten wir unseren Freunden auf die Füße treten? Spaß beiseite. Wenn der Nachbar oder der Freund anfängt in unsere Kochtöpfe zu schauen, wenn er mit einer Wanze oder einer Kamera dabei ist, wenn wir gerade intime Dinge erleben oder wenn sie jedes gesprochene und geschriebene Wort auswerten um es irgendwie zu bewerten und auszuwerten, dann hört der Spaß auf. Ich schließe mein Haus regelmäßig ab und ich erwarte, dass geklingelt wird, bevor jemand mein Haus betritt. Das ist das Mindeste, was ich an Achtung und Respekt erwarte. Und wenn ich Informationen mit meinen Nachbarn austauschen will um die Sicherheit in der Straße zu erhöhen, so ist es meine souveräne Entscheidung,  welche Daten ich zur Auswertung weitergebe.
Das Problem muss dringend geklärt werden. Die Entwicklung der IT und des Internet ist tatsächlich immer noch NEULAND, wie Kanzlerin Merkel es ausdrückte. Die meisten ahnen noch nicht einmal, was mit Hilfe des Internet möglich ist. Drohnen werden bereits heute weltweit über das Internet ferngesteuert. Die Dinger haben nicht immer nur Kameras an Bord. Das Internet wird zum Transportmedium für eine andere, einer erweiterte und einer virtuelle Realität. Der Unterschied von einem Ballerspiel auf einer Spielkonsole zur Wirklichkeit verschwimmt.
Eine virtuelle Welt entsteht. Wir sind mitten drin. Wir sind Zeuge einer Reihe von DIGITALEN REVOLUTIONEN die eine neue REALITÄT ermöglichen. Das INTERNET der DINGE ist der nächste Schritt. Jedes technische Gerät, jedes Fahrzeug, jeder Fernseher, jeder Kühlschrank, jeder WLAN-Router wird eine eigene IP-V-6 Adresse haben und von jedem Punkt der Erde aus erreichbar werden. Der Spion der aus dem Kühlschrank kommt, ist nicht mehr nur Science Fiction. Wir werden es erleben. Was heute mehr zählt als alles andere sind die ethischen Werte der guten alten Zeit. Wir brauchen mehr humanistische Ausbildung und den kulturellen Austausch um einander besser zu verstehen. Wir müssen wissen, wie unsere Nachbarn und Freunde ticken und wir sollten das unbedingt über einen angemessenen und achtsamen Umgang miteinander tun. Wenn wir dem Nachbarn nicht vertrauen, wird es gefährlich. Wir brauchen mehr als gegenseitige Überwachung. Wir brauchen Verständnis und Werte. Wir brauchen gegenseitige Achtung und Gemeinsamkeiten.

Cloud Computing? Lieber nicht!


English: Cloud Computing Image

English: Cloud Computing Image (Photo credit: Wikipedia)

Cloud Computing? Lieber nicht! Oder vielleicht doch?
Jeder macht genau das, was er kann. Jedes Unternehmen bewegt sich in seinem ganz eigenen Universum. Der Blick über den Tellerrand ist oft nicht möglich. Der Teller ist manchmal so groß, dass ein derartiger Blick undenkbar geworden ist. Gerade in der IT ist es üblich, große Träume zu träumen und am Ende doch wieder das zu realisieren, was machbar ist. Jedes Projekt, das die Vorstellungskraft der Beteiligten sprengt, wird unkalkulierbar und neigt zum Scheitern. Jedes Unternehmen macht das, was es gelernt hat und was es bereits realisiert hat. Microsoft ist heute – 2013 – immer noch der Industriestandard. In den 1980er Jahren war IBM das Maß aller Dinge. Einige werden sich noch daran erinnern.
Wer heute über eine Collaboration-Lösung nachdenkt, denkt Microsoft Exchange Server. Man kann es drehen und wenden, wie man will. Jeder, der eine andere Idee hat, sitzt auf einem Pulverfass. Aber gibt es wirklich keine Alternativen? Ich stelle mir diese Frage seit über einem Jahrzehnt und beobachte doch immer wieder, dass am Ende Exchange Server eingesetzt wird. Inzwischen wird zusätzlich Sharepoint genutzt. Womit wir eine Lösung haben, die im Grunde auf Internettechnologie setzt. Eine App auf einem Smartphone, einem Tablet und neuerdings auf einem PC, ist ja nicht mehr als ein kleines Programm, das über das Internet auf Serverressourcen zugreift. Cloud Computing verspricht einen rasanten Kostenverfall und es ist völlig klar, warum die Kosten rapide verfallen werden. Das Stichwort ist die Automatisierung von Rechenzentren. Überall, wo nach dem Manufakturprinzip gearbeitet wird, kann man diesem Kostendruck nicht standhalten. Also blickt man nicht über den Tellerrand und macht genau das, was man sehr gut kann. Das hängt auch mit Marketing und Verkauf zusammen. Das Preismodell für IT ist einfach nicht durchsichtig genug. Im Grunde kann man es ganz einfach berechnen. Man nehme eine geeignete Serverhardware, die Betriebssystemsoftware und die nötigen Programme für den Betrieb. Für ein Unternehmen mit 50 PC-Arbeitsplätzen kommt man sehr schnell auf Investitionskosten von 30.000 EURO – nur für einen Collaboration Server, für eMail, Kalender und Dokumentenablage. Nach drei Jahren wird in der Regel die Hardware erneuert und die Softwarekosten durch Updates dürfen auch nicht vergessen werden. Rechnen wir also mit 10.000 EURO pro Jahr. Dazu kommen noch Aufwendungen für IT Personal oder ein externes Unternehmen. Ein guter IT-Spezialist kann mit mindestens 6.000 EURO pro Monat kalkuliert werden. Rechnen Sie mit 3000 EURO. Im Jahr kostet die Wartung und der Betrieb also 36.000 EURO. Macht 46.000 EURO. Bleiben wir auf dem Teppich und rechnen wir mit 50.000 EURO pro Jahr für unsere 50 Nutzer. Denken Sie nicht über die Kosten für Smartphones und den mobilen Betrieb dieser Systeme nach. Wir rechnen also mit 1000 EURO pro Nutzer und Jahr. Das ist eine Hausnummer. Die realen Kosten sind noch wesentlich höher. Sie können es auch billiger haben, wenn Sie keine Datensicherung oder Wartung betreiben und ihre eigenen Mitarbeiter dazu bringen, sich mit IT zu beschäftigen. Es gibt immer junge und hoffnungsvolle Talente in der Vertriebsabteilung, die schon immer von einer Karriere als IT Manager geträumt haben. Ein Tipp: Ich würde mich lieber nicht auf diese Leute verlassen. Am Ende gewinnen Sie einen schlecht ausgebildeten IT Mitarbeiter und verlieren einen guten Vertriebsmitarbeiter. Sie werden lachen, aber genau das beobachte ich seit Jahren in ganz realen Unternehmen.  Oft genug wird man auf diese Leute verwiesen, wenn es um Grundsatzentscheidungen für Unternehmen geht. Es ist keine Ausnahme, es ist eher die Regel. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn Sie diese einfache IT Lösung mit einer einfachen Cloud Lösung ablösen, können Sie eine Menge Geld sparen. Das funktioniert wunderbar und ist ganz leicht zu warten. Die neuesten Funktionen sind immer Up-To-Date und Viren sind auch kein Problem. Die Lösung verlangt allerdings ein wenig Mut, denn sie läuft auf US-Servern. Wir alle meinen ja inzwischen zu wissen, dass alles, was wir bei Google, Apple, Facebook und Co. Speichern direkt bei einem Nachrichtendienst landen. Also fällt diese unmöglich Lösung leider unter den Tisch. Erinnern wir uns an die Hausnummer mit den 1000,- EURO pro Nutzer für den Betrieb einer einfachen Collaboration-Lösung. Die Alternative ist die Nutzung von Google Apps für 40,- EURO pro Nutzer pro Jahr. Für unsere 50 Nutzer sind das immerhin 2000,- EURO pro Jahr. Aber das verbietet sich ja fast automatisch. Jeder weiß doch, dass man seine Daten nicht aus dem Haus geben darf. Cloud Lösungen sind zwar wesentlich billiger und auch besser und wahrscheinlich auch sicherer. Aber wer soll das glauben? IT Spezialisten warnen vor den Risiken und Nebenwirkungen der Cloud. Können Sie garantieren, dass Ihre Daten tatsächlich so viel sicherer sind, wenn sie auf einem eigenen Server gespeichert werden? Lesen Sie das Kleingedruckte! Da steht nichts dergleichen drin.

Das Ende der Cloud – Flucht aus dem Internet


Racks of telecommunications equipment in part ...

Racks of telecommunications equipment in part of a data center. (Photo credit: Wikipedia)

Das umstrittene US-Spähprogramm Prism? Ist harmlos im Vergleich dazu, in welchem Umfang ein britischer Geheimdienst unter dem Codenamen Tempora weltweit das Internet ausspioniert – und damit auch deutsche Nutzer. Doch selbst Datenschutzaktivisten halten das Vorgehen für legal. (SPIEGEL Online)

Um zu begreifen, wie die Spähprogramme der Geheimdienste funktionieren, muss man wissen, wie das Internet technisch funktioniert. Jede Datei, die über das Internet transportiert wird, wird vom Sender in kleine Datenpakete zerlegt, über das Internet verteilt und vom Empfänger wieder zusammengesetzt. Wenn der Empfänger die Nachricht komplett erhalten hat, werden die Datenpakete, die noch unterwegs sind, ungültig und lösen sich auf.Da die Datenpakete unterschiedliche Routen nehmen können, ist es möglich sie an unterschiedlichen Schnittpunkten abzufangen. Prinzipiell finden die Datenpakete immer den kürzesten und schnellsten Weg. Wer Zugriff auf die großen Internetknoten hat, kann den weltweiten Datenstrom abgreifen und auf eigenen Systemen speichern und auswerten. Allein die gigantische Menge der aufgefangenen Daten macht es unmöglich, sie alle zu speichern und auszuwerten. Aber die Auswertungssysteme werden immer leistungsfähiger. Gesetze, die vor wenigen Jahren erlassen wurden, greifen längst nicht mehr. Sobald ein Datenschutzgesetz die Parlamente verlassen hat, ist die Technologie schon wieder ein paar Schritte voraus. Es ist wie beim Hasen und dem Igel. Die Gesetze werden erlassen und sind bei Inkrafttreten bereits wieder unwirksam. Nur IT Spezialisten wissen, was da wirklich passiert. Die Komplexität der aktuellen Entwicklung auf diesem Gebiet und das explosive Wachstum der technologischen Möglichkeiten ist unglaublich. Wir erleben eine technologische Revolution mit ungeahnten Möglichkeiten und Auswirkungen. Die Diskussion über die Rechtmäßigkeit von Sicherheitsprogrammen der Regierungen oder gar die Verfolgung von privaten Unternehmen, die Forschung betreiben, ist eine unsachliche Diskussion. Diese Diskussion kann nur von wirklichen Spezialisten geführt werden. Nichtfachleute ähneln Blinden, die über Farben philosophieren. Sie haben keine Ahnung, worüber sie eigentlich sprechen. Eines ist klar. Wenn wir es nicht tun, dann werden es andere tun. Die Möglichkeiten sind vorhanden und sie werden genutzt. Wenn das alles in einem James Bond Film ein Thema wäre, dann gäbe es mit Sicherheit einen Dr.No, der irgendwo in einer Wüste sitzt, eine gigantische Serverfarm betreibt und Informationen aus dem Internet herausfiltert. Wissen ist Macht. Niemals war dieser Satz so wahr wie heute.

Bundeskanzlerin Merkel hatte im Zusammenhang mit einem klärenden Gespräch mit Obama erklärt, dass wir alle Neuland betreten. Sie hatte damit einen Twittersturm ausgelöst. Viele der Leute, die sich darüber lautstark amüsieren, dass Merkel das Internet als Neuland betrachtet, haben wenig oder keine Ahnung von den technologischen Möglichkeiten. Sie wissen schlichtweg nicht wie das Internet wirklich funktioniert. Ein kleiner Junge, der einen Lichtschalter betätigen kann, muss nicht wissen, dass es den Beruf eines Elektrikers gibt. Licht an und Licht aus. Fertig! Datenschutz und Datensicherheit verlangen nach einer neuen Form von Experten. Wir brauchen Leute die Ahnung von den technischen Hintergründen haben und zusätzlich wissen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen müssen. Naivität nach dem Muster: „Mich wird schon keiner ausspionieren, ich bin ja so unwichtig…“, macht die Angelegenheit nur noch verwirrender. Viele IT Traditionalisten rufen schon wieder das Ende der Cloud aus. „Siehe! Das Ende des Internet ist nahe herbeigekommen! Schaltet es aus!“ Das ist natürlich kompletter Unfug. Das Gegenteil ist der Fall. Dieser Skandal wird die Cloud sichtbar machen und zeigen, wie wir sie richtig nutzen. Es führt kein Weg daran vorbei. Mal ehrlich: Warum sollten wir uns ein eigenes Rechenzentrum anschaffen, es klimatisieren, mit Firewalls schützen und uns bis ins Detail um den Schutz unserer Daten kümmern, wenn das Ding genau so funktioniert, wie ein externes Rechenzentrum in der Cloud? Der Unterschied liegt nur in den Kosten. Mehr Sicherheit bekommen wir nur, wenn wir sehr viel mehr Geld ausgeben, als wir heute bereit sind. Die Formel ist ganz einfach zu begreifen

Die IT Kosten verhalten sich wie 1 PDC (Personal DataCenter) zu 20 CDC (Cloud Data Center). Der Faktor 20 wird sich in den kommenden Jahren noch signifikant steigern. Wer heute noch ein eigenes DataCenter plant, muss wirklich gute Gründe haben. Die meisten KMU brauchen so etwas nicht mehr. Sie haben die Wahl zwischen einem professionell administrierten IT DataCenter in der Cloud oder einem viel teureren eigenen DataCenter mit allem was dazu gehört: Eigenen Servern, Backupsystemen, Unterbrechungsfreier Stromversorgung, Klimatisierung, Serverspiegelung und Virtualisierung, sehr guten und sehr teuren IT Mitarbeitern und und und……Und ob die Daten in einem Rechenzentrum das wie alle anderen ebenfalls mit dem Internet verbunden ist, sicherer sind als in einem externen DataCenter, darf bezweifelt werden. An den Kosten können Sie das bereits ganz gut erkennen.