Wir brauchen mehr Lehrer, Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler


Stephen Hawking hat es auf den Punkt gebracht. Wir brauchen ein neues “Raumfahrt-Zeitalter”, um mehr junge Menschen für die Wissenschaft zu gewinnen. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Neubeginn. Wir brauchen mehr Lehrer, mehr Ärzte, mehr Ingenieure und Wissenschaftler.  Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag.

“Ich fürchte, dass die künstliche Intelligenz den Menschen insgesamt ersetzen könnte. Wenn Menschen Computerviren entwerfen, wird jemand eine künstliche Intelligenz entwerfen, die sich selbst verbessert und vermehrt. Das wird eine neue Lebensform sein, die den Menschen überragt.” /Stephen Hawking/

Ähnliche Befürchtungen hat auch der Tesla, SpaceX, Hyperloop etc. -Erfinder Elon Musk. Die Menschheit bewegt sich mit erschreckender Geschwindigkeit in Richtung Couch-Potatoe-Gesellschaft. Dabei gibt es so viel zu tun. Wir können es uns einfach nicht leisten Potenziale ungenutzt zu lassen. Wir brauchen jeden einzelnen bei der Lösung der wichtigen Fragen der Zukunft. Wir brauchen jeden.
Die Automatisierung von einfachen Arbeitsgängen, die Künstliche Intelligenz, der Einsatz von Robotern und immer ausgeklügelteren Computersystemen wird Arbeitskräfte ersetzen. Aber arbeitslos muss niemand werden, wenn wir es richtig anstellen. Intelligenter eben, als momentan. Wir müssen uns Gedanken machen wie zum Beispiel mehr Ärzte ausgebildet werden, die nach Studienabschluss in einen Wettbewerb um die Besten eintreten können. Wir brauchen sehr viele Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter mit Coachingfähigkeiten. Wir brauchen Mentoren, die ihre Schüler und Auszubildenden voranzubringen in der Lage sind.

Die Voraussetzungen in Europa sind hervorragend, wenn man sie bündelt und gezielt einsetzt.

Warum studieren junge Leute nicht und verharren stattdessen im ungeliebten Hartz IV System? Das ist ein Skandal, der dringend angesprochen und gelöst werden muss.
Warum kann man nicht mehr junge Leute fördern, ihnen Geld geben um ihr Studium schneller und besser zu absolvieren und gleichzeitig mehr Studienplätze in MINT Fächern und auf dem Gebiet der Humanmedizin einrichten?
Was ist das Problem? Geld? Wohl kaum!
Was ist uns die Zukunft wert? Und können wir es uns leisten wertvolle Ressourcen brachliegen zu lassen?

Denken wir mal darüber nach! Das wäre mal eine alternative Wahrheit über die es sich wirklich nachzudenken lohnt.

Weiterführende Gedanken hierzu sind herzlich willkommen……

 

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Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!


Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!

Im Gespräch mit der FAZ hat Tim Cook einige interessante Äußerungen über unser Land gemacht. Er spricht über Deutschland, Hochtechnologie, Steuern und das nächste große Ding.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/tim-cook-im-interview-hoffentlich-seid-ihr-deutschen-richtig-stolz-auf-euch-15245252.html

Das Interview ist äußerst interessant, ihr könnt es auf der FAZ Webseite nachlesen. Folgt dem Original-Link oben.

Deutschland – Einig HigTech-Land

Tim Cook: “Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst……
Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen wird mit sehr viel deutschem HighTech ausgestattet. Die Fenster sind Made In Germany.

Diese Fenster konnten auch nur aus Deutschland kommen, von nirgendwo anders.Viele der Möbel im Apple Park oder die Einrichtungsgegenstände in unseren Läden kommen aus Deutschland. Ich habe die Fabriken besucht, in denen diese Produkte hergestellt werden. Und es gibt noch viel mehr Dinge in Deutschland, die nur von dort kommen können. Hoffentlich sind Sie darauf richtig stolz.”

Ich habe schon öfter über die Möglichkeiten geschrieben, die wir in Europa und ganz besonders in Deutschland herausgearbeitet haben. Deutschland bezieht seine Kraft aus der wirtschaftlichen Kraft Westdeutschlands und den Erfahrungen von Millionen Ostdeutschen, die sogar den Sozialismus fast zu einem Erfolg gemacht hätten. Am Ende waren natürlich die Probleme offensichtlich und der Drang nach Freiheit und dem verlockenden Westen führte zur friedlichen Revolution. Darauf können wir wirklich stolz sein. Ein Lob für uns Ostdeutsche. Wir haben die Zukunft vorweggenommen und ab 1990 mit einem Schlag eine wirtschaftliche Transformation durchlebt, die in anderen Ländern niemals so gut funktioniert hätte wie in Deutschland. Wir sind inzwischen Pioniere der Veränderung. Das sind einzigartige Erfahrungen. Gemeinsam sind wir wirklich großartig. Da bin ich mir ganz sicher!

The Next Big Thing

Tim Cook: “Neue Kategorien kommen nicht jeden Tag. Und wir nehmen uns Zeit. Wir sind geduldig. Augmented Reality ist übrigens eine große Sache. Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen. Augmented Reality ist so groß wie die Multitouch-Bedienung, die mit dem ersten iPhone eingeführt wurde. Und Multitouch hat alles verändert. Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein.”

Das nächste große Ding, wie wir es oft bezeichnen, ist ganz sicher die Virtualisierung. Virtuelle Realität oder auch Augmented Reality – Erweiterte Realität. Apple war schon immer gut Dinge, die es bereits gab noch besser zu machen und auf den Punkt zu bringen.

Wenn wir heute mit Freunden touristisch in Berlin unterwegs sind, dann wird automatisch der Wunsch nach einem Besuch bei Checkpoint Charly auftauchen. Wir können das MAUER PANORAMA von Asisi besuchen oder die Bernauer Straße. Für mich ist ein Besuch an der Bösebrücke – am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sehr wichtig. Die Brücke markiert heute nur noch die Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Hier ging am 09.November 1989 die Mauer zum ersten Mal auf. Ich war schon oft mit Menschen hier, die mir sehr viel bedeuten und denen ich meine Geschichte erzählen mag.  

Mithilfe von Smartphones, mit Augmented Reality werden wir in Zukunft derartige historische Orte besuchen und uns in eine wählbare Vergangenheitsperspektive begeben können. Schon heute zücken wir unsere Smartphones und googlen und mappen wir was das Zeug hält. Augmented Reality wird noch einmal alles verändern.

 

Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung


Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung: Das scheint nicht zusammen zu passen. Nehmen wir an, dass es einmal ein bedingungsloses Bürgergeld geben wird. Was passiert dann mit den vielen Menschen, die sich in Gefahr befinden, sozial in die Dunkelheit abzugleiten? Sie bekommen regelmäßig Geld überwiesen und niemand hat eine Ahnung, wie schlecht es ihnen wirklich geht. Soziales Abseits ist die große Gefahr des Jahrhunderts. Prekäre Situation schon von Kindheit an, parallele Gesellschaften unterschiedlicher Couleur, bedenkenloser TV-Konsum, das dumpfe Gefühl von “Denen da oben” und der Eindruck, keine Chance zu haben wird zu einem immer größeren Problem anwachsen. Die Frage, wie das demokratische Verständnis und das Wahlverhalten dieser oft vergessenen Gruppe aussieht, liegt förmlich auf der Hand. Wo bleiben soziale, ethische, humanitäre Grundstandards, wenn es eine wachsende Gruppe in der Bevölkerung gibt, die von derartigen Dingen überhaupt nichts mehr verstehen? Sie fühlen sich unwohl und haben ganz eigene Träume und sie haben Angst vor allem möglichen. Das ist die explosive Rezeptur für einen sozialen Aufstand, der nur eines im Sinn hat: Die Zerstörung des Establishments, das kaum jemand mehr verstehen und begreifen kann. Alles muss besser sein, als die triste Gegenwart. Jeder dahergelaufene Demagoge kann diesen Leuten alles versprechen, was sie gerade hören wollen. Demokratie spielt keine Rolle mehr, weil sie sich von Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit nichts positives versprechen. Der Erfahrungshorizont verengt sich bei mangelhafter Bildung zu einem schmalen Schlitz. Welche Werte werden in Zukunft überhaupt eine Rolle spielen? Die Werte der Aufklärung, Goethe und Schiller, Shakespeare, Menschlichkeit und das ausserordentliche Glück in einem vereinten Europa zu leben, spielen scheinbar überhaupt keine Rolle mehr.

Wer bestimmt eigentlich, was Recht und Gesetz ist? Wer kann wissen, was gut für die Zukunft ist? Die Bürgerbefragung in Großbritannien und der anschliessende BREXIT wirft Fragen auf. Das VOLK hat gesprochen. Die Eliten sind sprachlos und zunehmend hilflos.

Was passiert eigentlich, wenn es eines Tages nur noch gut versorgte Couch-Potatoes, Fast Food Junkies und Reality-TV Zombies gibt? Roboter und weniger intelligente Maschinen, das allgegenwärtige Netz erledigen die notwendigen Arbeiten und der Rest hat nur noch zu konsumieren. Ist das eine zukünftige Realität, die wir uns wünschen? Das Leben als TV-Unterhaltungsshow. Wer bestimmt dann, was richtig und falsch ist? Freiheit, die ich mir wünsche, ist das nicht.

Jeder Mensch, egal wie seine Lebensumstände sind, wünscht sich einen Sinn im Leben. ich bin mir sicher und das ist eine positive Grundlage für alle weiteren Diskussionen. Diese Debatten müssen geführt werden.

Grundversorgung für eine hoch entwickelte Bürgergesellschaft bedeutet auch, dass jeder eine Aufgabe übernimmt, die der Gesellschaft etwas zurückgibt. “Einer trage des Anderen Last!”, steht schon in der Bibel. Ein grundlegender Konsens kann bereits heute von jedermann unterschrieben werden.

“Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.” [Tob. 4,16; Luther 1984] Die Goldene Regel, die für alle Religionen gültig ist.
Umgekehrt gilt dasselbe.

Freiheit bedeutet aber auch, dass jeder Freie die ihm angebotene Hilfe ablehnen kann. Alles andere bedeutet Gewalt. Niemand kann und darf andere Menschen zu ihrem Glück zwingen.

Mauern bauen und die Menschen innerhalb der Mauern zu ihrem Glück zu zwingen, funktioniert nicht. Wir Berliner kennen das Thema und haben es 28 Jahre lang erlebt, wohin das führt und was das mit Menschen macht. Freiheit geht anders.

Es muss also Regeln geben, Gesetze an die wir uns alle halten und an denen wir uns orientieren können.

Es wird auch Pflichten geben, die selbstverständlich sind. Hilfe geben und Hilfe annehmen gehört zum Grundkonsens.

Der Satz: “Ich brauche keine Hilfe! Ich kann doch machen was ich will!” ist mir inzwischen sehr oft untergekommen. Ich höre jeden Tag derartige Geschichten. Es sind Menschen, die sehr gerne eine REHA-Klinik besuchen um sich über den straffen Tagesablauf zu beschweren und sich vor Dingen zu drücken, die ihnen unangenehm sind. Feste Termine scheinen die pure Folter für manch einen zu sein. Angebote, die auf Coaching und Betreuung zielen, werden sehr kritisch gesehen. Überreden allein genügt oft nicht. Freiwilligkeit ist die Grundlage von Coaching.

Wenn eine psychosoziale Betreuung notwendig wird, verhindert oft die mangelnde Einsicht des Betroffenen, dass ihm geholfen werden kann. Hilfsangebote müssen verzuckert werden und es schwebt immer die Gefahr im Raum, dass die Hilfe abgebrochen werden muss, wenn der oder die Betroffene “keine Lust mehr auf den Zirkus” haben. Sozialarbeiter können ein Lied davon singen. Die Freiheit des Einzelnen ist ein hohes Gut in der Gesellschaft; und das ist auch gut so. Es ist also immer wichtig einen angemessenen Zugang zu den Betroffenen zu haben und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Abhängigkeit von Hilfe muss unbedingt vermieden oder zumindest schnell wieder zurückgefahren werden.

Mit zunehmender Automatisierung wird es immer wichtiger für die Bürger einen angemessenen Lebensstandard zu garantieren. Auch hier ist der Staat gefragt. Das kann und darf nicht privaten Spendern überlassen werden. Wenn wir uns vorstellen, dass in 20 Jahren kaum noch ungelernte Arbeiter in den Fabriken benötigt werden und auch hochqualifizierte Aufgaben wie Bildung, Betreuung und Verkehr immer mehr durch Maschinen geleistet werden, dann muss es dringend zu einer anderen Bewertung von Erwerbsarbeit und deren Bedeutung für den Einzelnen kommen. Der Hinweis von Bill Gates, dass Roboter Steuern zahlen sollten, wird immer mehr in den Fokus rücken. Die zentrale Frage nach dem Warum des menschlichen Lebens, der sozialen Strukturen und der Ethik des Ganzen wird immer wieder neu gestellt werden müssen.

Natürlich haben wir als Menschen keine Lust auf Gleichmacherei – auf welchem Niveau auch immer. Allerdings ist heute schon klar, dass Nahrung, Energie und Wohlstand besser verteilt werden muss. Es steht auch fest, dass es vollkommen sinnlos ist jedem alles zu geben, unabhängig von seiner Fähigkeit damit umzugehen. Bereits Johann Wolfgang von Goethe sagt: “Was du ererbt von deinen Vätern: Erwirb es um es zu besitzen!” In diesem Sinne muss jeder Bürger in einer Gesellschaft das erwerben, was ihm zur Verfügung gestellt wird. Dazu gehört auch ein Bewusstsein zu entwickeln, was uns allen damit möglich wird. Auch hier wird deutlich, dass demokratische Prozesse auf einem hohen Niveau der Offenheit und Ahnungslosigkeit stattfinden müssen. Solange es eine kritische Masse von Menschen gibt, die weder die Bildung, noch die intellektuelle Fähigkeit haben mit Fortschritt angstfrei aber kritisch umzugehen, bleibt die Situation gefährlich. Auch eine Flucht in Virtuelle Welten wird in den kommenden Jahren für jedermann möglich werden. Die Frage ist tatsächlich, was wir wollen und welche Gesellschaft wir anstreben.

Die aktuelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten scheint genau den entgegengesetzten Weg einzuschlagen: Rückzug des aus europäischer Sicht unterentwickelten Staates inklusive Krankenversorgung und sozialer Betreuung. Abschied von sozialen Netzwerken – aus unserer Sicht die Grundlage der menschlichen Gesellschaft – und befeuern dumpfer Ängste und Vorurteile. Bleibt abzuwarten, ob die Visionäre aus den Fortschrittsbranchen auf diese Fragen neue Antworten finden werden.

EU! Aber bitte ein Update!


Diese EU ist ein Desaster – Wir brauchen eine EU 2.0

Die Europäische Union ist ein lockerer Staatenverbund, der sich nie einigen kann. Der Brexit ist möglicherweise eine sehr gute Idee der unzufriedenen Briten. Sie haben verstanden, dass es so nicht weitergehen kann. Es gibt jede Menge Ideen, was Europa sein sollte. Praktisch sieht die EU ganz anders aus. Es sind die wirtschaftlichen Unterschiede, die ein Zusammenwachsen behindern. Beispiel Griechenland: Welches Industrieprodukt kommt aus Griechenland? Mit fällt da nur Feta und Olivenöl ein. Die wundervollen griechischen Inseln und die Gastfreundschaft. In Griechenland ein Haus zu bauen, geht eigentlich überhaupt nicht. Eigentlich. Man baut zuerst und reicht dann einen Bauantrag ein. Der wird vermutlich nicht abgelehnt. Sicherheit gibt es aber nicht. Eigentlich. Eine Hand wäscht die andere. Wer in den frühen 2000ern in Griechenland im Urlaub war, staunte über den unglaublichen Reichtum, der in den Häfen des Inselstaates zu besichtigen war. Ganz offensichtlich gab es hier viel mehr Reiche und Superreiche als in Deutschland. Der Euro hatte es möglich gemacht. Harte Währung wurde in ein Land gepumpt, dessen Währung zu Recht windelweich war. Griechenland hätte niemals dem Euroraum beitreten dürfen. Bei anderen südeuropäischen Ländern ist das ganz ähnlich. Wie kommt es, dass ausgerechnet in Deutschland der Wohlstand so ungleich verteilt ist? Warum gibt es hier so viele schlecht bezahlte Jobs? Der Euro hat Europa mehr geteilt als irgendein Rechtspopulist es jemals könnte. Die Trennlinie geht mitten durch die Gesellschaft. Das ist der Punkt an dem wir ansetzen müssen.
Was Europa heute braucht, ist Arbeit und Ausbildung für die Jugend und für die alternde Bevölkerung sollte es Arbeit weit über das Rentenalter hinaus geben. Arbeit ist soziale Teilhabe. Fair bezahlte Arbeit sollte ein europäisches Menschenrecht sein.

Die Briten haben mit Sicherheit verstanden, das da etwas schief läuft. Der Austritt aus der EU ist möglicherweise konsequent und folgerichtig. Was spricht eigentlich dagegen, Großbritannien eng an die EU zu binden und sie im Binnenmarkt zu integrieren? Es ist einzig und alleine die Angst, dass andere europäische Staaten den Austritt ebenfalls vollziehen würden, wenn es so schmerzlos funktioniert. Das muss keine Katastrophe sein. Vielleicht brauchen wir Europäer einen neuen Anlauf. Vielleicht ist der BREXIT eine Chance für Europa. Vielleicht sollten wir den Briten danken, dass sie aus dieser EU austreten wollen. Wir sollten eine neue EU beschreiben und anstreben und es ihnen ermöglichen möglichst schmerzlos wieder einzusteigen, wenn es für sie attraktiv wird. Die Anziehungskraft der EU ist die einzige Chance für ein starkes und vorbildliches Europa. Wenn einzelne Länder austreten, dann muss das keine Katastrophe sein. Es geht immer weiter. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe optimistisch nach vorne zu schauen, neuen Mut zu schöpfen und wieder aufzustehen.  Was spricht dagegen die EU neu zu denken? Das ist der Wunsch des Volkes und das ist kein Populismus.
Warum weigern sich unsere Politiker mit der britischen Regierung über einen sanften Brexit zu sprechen? Warum treiben wir die Freunde von der Insel in die Arme der politischen Hardliner? Warum verstehen wir immer noch nicht, dass wir Europäer sind, die gemeinsam eine bessere EU denken müssen?

Deutschland erwirtschaftet regelmäßig einen unglaublich hohen Exportüberschuss. Das ist auf die Dauer weder gesund für Deutschland, noch für Europa, noch für die Welt. Allein das ist ein wichtiger Ansatzpunkt um die Probleme Europas zu lösen. Mehr Import – auch aus der EU – und ein deutlich höheres Gehaltsniveau innerhalb Deutschlands, sollten denkbar sein. Eine spezielle und sehr gute Beziehung mit Großbritannien ist ein weiterer wichtiger Punkt. Wo ist das Problem? Brexit ist passiert und es wäre sicher keine Katastrophe für die EU, wenn Orban austreten gehen würde. Wichtig ist eine neue EU, die so attraktiv für alle wird, dass niemand auf die Idee kommt sie verlassen zu wollen.

Nur die politische, wirtschaftliche und militärische Einheit eines Leuchtturm-Europa kann gemeinsam Probleme lösen und den Wohlstand der Bürger auch in Zukunft garantieren. Eine dunkle Alternative dazu gibt es, aber die will mit Sicherheit niemand, der noch einigermaßen bei Verstand ist. Es wird unbequem. Aber nur wenn sich etwas bewegt, kann sich etwas entwickeln. Das ist die positive Sicht auf die Dinge. Es bewegt sich was. Soviel ist sicher.

Die britische PM hat es mit Sicherheit bemerkt, wie wichtig die EU im Angesicht der Wirklichkeit ist. Nie war sie so wertvoll wie heute.

RZ, 28.01.2017

We’re going to have insurance for everybody – Trump said

Seife verkaufen Kaltakquise

16.01.2017 – Trump verspricht HealthCare for everybody – Eine Krankenversicherung für Jedermann –

Der gewählte Präsident der USA gab der Washington Post am späten Samstagabend (14.01.2017) ein Interview, das besondere Beachtung verdient. Er will Obamacare, die historisch bedeutende Einführung einer Krankenkasse für alle Amerikaner, abschaffen und durch ein völlig neues System ersetzen. Er erklärt, dass er direkt mit Pharmakonzernen und Versicherern verhandeln möchte um die Kosten für das Krankenkassensystem erheblich zu senken. Die Republikanische Partei hatte bislang jede weitere Einmischung des Staates in diese Dinge kategorisch abgelehnt. Präsident Obama hätte keine Chance gehabt das Thema auch nur auf die Agenda zu heben. Und nun kommt Donald Trump und mischt sich direkt ein.

“We’re going to have insurance for everybody,” Trump said. “There was a philosophy in some circles that if you can’t pay for it, you don’t get it. That’s not going to happen with us.” People covered under the law “can expect to have great health care. It will be in a much simplified form. Much less expensive and much better.”

Trump verspricht tatsächlich eine bezahlbare Krankenversicherung für Jedermann. Das ist eine Abkehr von der Philosophie, dass nur jeder der das bezahlen kann es auch erhalten kann. Das ist, so Trump, mit ihm nicht zu machen. Jeder Bürger soll eine großartige Krankversicherung bekommen und zwar in einer sehr einfachen Art und Weise. Sehr viel preiswerter und viel besser.

Spannend! Wenn es Donald Trump gelingt, diesen einen Punkt in die Wirklichkeit zu bringen, hat er weit mehr erreicht, als Obama mit dem Versuch seine Obamacare gegen den Willen der Republikaner einzuführen.

Vermutlich hat Donald da irgendwas falsch verstanden und sich nur versprochen. “Belgien ist eine schöne Stadt” für ihn und er kann sich sogar daran erinnern mit einem wichtigen “Politiker aus dem Europaparlament” telefoniert zu haben. Aber an den Namen kann er sich nicht erinnern. Ist ja auch nicht wichtig. Namen sind Schall und Rauch. Irgendwas mit Europa halt. Aber immerhin weiß er wer Merkel ist. Das ist doch schon mal was……

Der große Sachverständige wird es schon schaffen, die kommenden vier Jahre im Gespräch zu bleiben. Und dann wird er halt nochmal gewählt, weil “die Anderen ja niemals die Wahrheit sagen” – “Alles Fake-News!”

Was das alles mit Coaching zu tun hat? Ich weiß es auch nicht mehr. Eins ist klar: Wenn so ein Stil erfolgreich ist, dann ist etwas gründlich schiefgegangen. Es ist zum Weinen: Sad! Very sad!

EuroGoogle – Eine Vision


EuroNet Made in Europe – Eine Vision

„Alles, was man als Bürger braucht!“ „All you need, as a citizen!“

Freiheit, Sicherheit und Privatsphäre

Ich habe einen Traum! Ich träume von einem Neustart europäischer Informationstechnologie und einer deutlichen Abgrenzung gegenüber den amerikanischen Internetunternehmen. Google, Microsoft, Facebook, Apple, Yahoo und Co haben ein Problem. Es ist der Zugriff der Behörden auf ihre Serverlandschaften. Es wird immer deutlicher, wie besorgt diese Unternehmen sind. Ihr Geschäftsmodell ist in Gefahr. Die Cloud, wie wir sie kennen, wird nicht funktionieren, solange es keine Möglichkeiten gibt, die Daten aller Nutzer neutral zu verarbeiten. Überwachung und insbesondere flächendeckende Überwachung hat ihre Grenzen. In Deutschland wissen wir das besser als andere. Die flächendeckende Überwachung der Stasi hatte das System nicht vor dem Zusammenbruch bewahrt. Informationsüberlauf nützt niemand etwas. Wer alle Daten sammelt und sie am Ende nicht mehr richtig in Verbindung bringen kann, ist ebenso blind wie ein intelligenter Beobachter und Denker, der seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Markus Wolf, der Chef der Auslandsspionage der Staatssicherheit hatte es sogar in einem seiner Bücher beschrieben, dass die Informationen die für ihn wichtig waren oft in den Zeitungen stehen. Ein aufmerksamer und freier Journalismus ist ein wichtiger Aspekt der Freiheit wie wir sie kennen und brauchen. Massenhafte, flächendeckende Kontrolle ist nichts weiter als ein falscher Generalverdacht, der alle Bürger trifft. Menschen möchten frei sein. Sie möchten mehr Wohlstand und sie wollen in Ruhe leben. Wenn eine kleine Gruppe von Menschen andere Pläne hat, so ist auch das die Realität. Aber es ist nur ein Bruchteil der Gesellschaft. Der Aufwand einer allumfassenden Überwachung steht in keinem Verhältnis mit dem Schaden, der dadurch angerichtet wird.
Europa kann etwas dagegen tun. Nur Europa kann das, denn hier werden demokratische Grundwerte noch hoch geschätzt. Ich hoffe das jedenfalls. Vielleicht bin ich ja auch naiv. Aber ich habe eine begründete Hoffnung, dass Freiheit mehr ist, als materieller Wohlstand. Europa kennt die dunkle Seite der Macht. Das Beste aber ist, dass wir es in der Hand haben, offen auf alle unsere Partner zuzugehen und zu sagen: „Freunde! Wir verstehen euch! Aber wir versuchen etwas Anderes! Wir wollen einen offenen und freien Wettbewerb!“

Ein starkes europäisches Datenschutzgesetz würde mit Sicherheit Unternehmer aus den Softwarezentren der ganzen Welt nach Europa locken. Die Klagen der Internetunternehmen zeigen ganz deutlich, dass es ihnen nicht gefällt, was da gerade passiert. Sie fühlen sich geknebelt und bevormundet. In Europa, so scheint es, ist die Situation eine völlig andere. Wenn wir das nutzen, dann wird sich auch die Politik in anderen Ländern sehr schnell wieder verändern.

Stellen wir uns einfach mal vor, was passieren würde, wenn zum Beispiel Google und Facebook ihre Technologie unter europäisches Recht stellen würden. EuroGoogle und EuroBook würden als europäische Unternehmen auf der Grundlage ihrer amerikanischen Schwestern mit einem harten Datenschutz konkurrieren. Das wäre eine Möglichkeit. Ich bin mir sicher, dass diese Unternehmen Milliarden zur Verfügung stellen würden, wenn es sich für sie lohnen würde. es ist nur eine Frage der rechtlichen Grundlagen. Die andere Möglichkeit ist die Nutzung von freier Software wie Linux, Firefox und OpenOffice. So etwas gibt es bereits. Ich arbeite eng mit Unternehmen zusammen, die so etwas erfolgreich tun. Die Mischung aus harten und fairen Datenschutzgesetz in Zusammenhang mit der Förderung von Neuansiedlungen im IT Bereich, kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber dazu brauchen wir hier ein völlig anderes Verständnis für Gründer und erfolgreiche Unternehmer. Was passiert, wenn ein junger Mensch hier plötzlich Milliarden verdienen würde? Wie sicher wäre sein Vermögen? In Europa – da sind sich die Amerikaner sicher – könnte er mit enormen Steuern belastet werden um den Armen zu helfen. Aber was soll’s? Mal ganz ehrlich! Bill Gates macht es vor. Wer viel hat, kann auch viel geben. Warum eigentlich nicht? Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Eben lese ich einen interessanten Artikel in CICERO: EuroGoogle ist Schwachsinn! Stimmt! Es ist naiv und nicht sehr realistisch. Aber egal!

Google „Hosted in Germany“


Map of Germany with EU flag

Map of Germany with EU flag (Photo credit: Wikipedia)

 

Made in Germany hat einen guten Klang. Die Ursprünge für dieses Gütesiegel wurden im England des 19ten Jahrhunderts gelegt. Das aufstrebende Deutsche Kaiserreich war gerade dabei ein wirtschaftliches Schwergewicht in Europa zu werden. Ein Siegel musste her. Großbritannien zwang Deutschland dazu seine eigenen Produkte eindeutig als „Made in Germany“ zu brandmarken. Das Brand: Made in Germany – etablierte sich schnell als Synonym für Qualität. Es war Gründerzeit. Deutsche Unternehmen bauten, ähnlich wie heute die Chinesen, schamlos britische Technologie nach. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Geräte waren oft viel besser als die Originale. Deutsche Wertarbeit war nicht nur besser, sondern auch preiswerter zu haben. Das sprach sich herum.

 

2013 Wir leben in einer unsicheren Zeit und suchen verzweifelt nach neuen Märkten und neuen Produkten. Wir glauben an Silicon Valley und Redmond und vergessen, dass wir hier in Deutschland die besten Voraussetzungen haben um erfolgreich Software zu entwickeln und zu vermarkten. Prism und die rechtliche Unsicherheit von Daten in den USA haben uns eine Steilvorlage geliefert. Wenn wir die Standortvorteile richtig nutzen und ausserdem noch clever mit OpenSource-Software umgehen, werden wir einen Boom in Deutschland erleben. Ein bloggender Kollege wurde auf meinen PRISM-Artikel aufmerksam. Hier Auszüge aus einer eMail:

 

Sie werden lachen. Ich selbst nutze Google Apps sehr intensiv. Das ist die Technologie der Zukunft, die tatsächlich wunderbar funktioniert. Das rechtliche Problem ist die andere Seite der Medaille. Aber denken wir mal darüber nach, wie was funktionieren kann. Fakt ist, dass es unabhängige Software – OpenSource – gibt. Fakt ist auch, dass die Google Serverfarmen auf UBUNTU aufbauen. Ausserdem ist Google Lichtjahre von allen vergleichbaren Anbietern entfernt. Ich meine Google Apps, als Plattform für eMail, Kalender, Shared Documents und Videokommunikation. Google ist in dieser Richtung wegweisend und kaum jemand kommt daran vorbei. Microsoft versucht es gerade wieder mit seinem Office365. In Deutschland gibt es große Anbieter von Kollaborationsplattformen UNITED INTERNET ist so ein Schwergewicht. GMX, Web.DE, 1&1 und weitere erfolgreiche Unternehmen sind bereits sehr stark am Markt vertreten. Keines dieser Unternehmen kann sich mit Google messen. Das wird wohl auch in Zukunft so sein. Das könnte sich ändern, wenn Deutschland und die EU durch den Gesetzgeber zu einem sicheren Hafen für Daten werden würde. Und genau hierauf sollte sich eine Petition an den Bundestag und an das EU-Parlament konzentrieren. Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass es eine Art EU-Google gibt. Google Rechenzentren auf dem Boden der EU unter dem Rechtssystem der EU. Dann könnten wir auch in Zukunft von dieser einmaligen Technologie profitieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich dabei um ein sehr interessantes Modell handelt. Selbst wenn Freunde oder Feinde sich dieser Daten bemächtigen sollten, hätten sie keinerlei Rechtsanspruch auf die Daten. Das ist so wie eine Zeugenaussage aus dritter Hand: nicht rechtswirksam. Fragen wir einfach mal die Juristen.
Ein weiterer Aspekt ist die Datensicherheit für Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern. Wenn wir hier höchste Datenschutzstandards zur Verfügung stellen, dann sollten auch fremde Unternehmen diese Standards in Anspruch nehmen wollen. Und genau das meinte ich. Es wäre ein riesiger Erfolg, wenn Europa und insbesondere Deutschland auf sehr hohen Datenschutzstandards bestehen würde. Dann wäre sogar ein Google „Hosted in Germany“ oder der „Safety in EU“ möglich…..

 

Unfrisierte Gedanken


English: Stanisław Jerzy Lec, Polish writer

English: Stanisław Jerzy Lec, Polish writer (Photo credit: Wikipedia)

Sonntag, 30.Juni 2013 –  unfrisierte Gedanken
Unruhen in Ägypten und der Türkei. Obama jagt einen jungen Mann, der enthüllt hat, was viele von uns längst ahnten. Demokratische Staaten spionieren ihre Freunde aus. Na so was! Und nun kommen auch noch zynische Banker aus Irland hinzu, die so dumm waren das auszusprechen, was viele Banker glauben. Dumm ist das alles! Was ist das nur für eine böse Welt?
Die Welt ist in Wahrheit nicht böser, als sie es noch vor einem, vor zehn oder vor fünfzig Jahren war. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Fangen wir bei den Kommentaren zu den Unruhen in der Türkei an. Die Unruhen zeigen deutlich, dass die Türkei reif ist für Demokratie. Erinnerungen an den Herbst 1989 kommen hoch. Auch damals war Osteuropa reif für demokratische Entwicklungen. Die Tatsache, dass in der DDR nicht geschossen wurde, ist längst nicht angemessen gewertet worden. Fakt ist, dass selbst die Machtelite in der zweiten Reihe keine Gewalt wollte und bereit war für demokratische Entwicklungen. Wenn es die einfache Lösung, den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland nicht gegeben hätte, dann hätte es einen langen aber nachhaltigen Weg in die Demokratie gegeben.

Tondokumente bringen ans Licht, mit welcher Gier, Verachtung und Ignoranz irische Banker zur Zeit der Finanzkrise agierten. Politiker sind empört – nach Angela Merkel äußert auch Wolfgang Schäuble Verachtung.
Wer weiß, wie viele zynische Bemerkungen Politiker und Wirtschaftslenker von sich geben, wenn sie sich einmal unbeobachtet fühlen oder einfach nur gestreßt sind?
Manchmal ist es durchaus befreiend, aus seinem Herzen keine Mördergrube zu machen und Luft abzulassen. Psychologen raten sogar dazu das innere Team zu einem Meeting einzuberufen und kontrovers diskutieren zu lassen. Was, wenn man widerstrebende Rollen und Gedanken aufschreibt und speichert? Was passiert mit einem Auszug unserer Gedanken, wenn sie in falsche Hände geraten? Psychologen raten dazu Tagebuch zu schreiben und Erlebnisse und Ereignisse zu reflektieren. Dabei kann und soll jeder frei nach dem Motto: “Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?”, alles aufschreiben, was er gerade denkt und fühlt.
Mir geht es gut, wenn ich schreibe. Dann und nur dann befinde ich mich im Flow. Meine Gedanken finden ihren Weg in den Computer und es ist meine ganz persönliche Entscheidung, ob ich sie frei lasse und veröffentliche. Veröffentlichen geht heute ganz einfach. Man braucht nicht mal mehr einen Verlag.
Kennen Sie den polnischen Schriftsteller Stanisław Jerzy Lec? (* 6. März 1909 als de Tusch-Letz in Lemberg; † 7. Mai 1966 in Warschau) war ein polnischer Lyriker und Aphoristiker. Lec ist mir besonders bekannt durch seine “Unfrisierten Gedanken”. Unfrisierte Gedanken sind das Fundament der Demokratie, wie ich sie verstehe. Erstaunlich, dass diese unfrisierten Gedanken eines Stanislaw Lech in der Zeit des Stalinismus in Polen erscheinen konnten. Aber nichts ist nur schwarz oder weiß. es gibt immer Grautöne und manchmal schiebt die Sonne auch graue Wolken auseinander und blendet uns mit ihren Strahlen. Das ist zu jeder Zeit so gewesen. Auch heute ist nicht alles hoffnungslos und verloren.
Die Enthüllungen eines Edward Snowden und dessen Verfolgung durch die amerikanischen Behörden gehört zur Demokratie dazu. Diktaturen würden nicht lange fackeln und die unangenehme Angelegenheit anders erledigen.

Vor kurzem war ich Zeuge einer handfesten Auseinandersetzung über den Blog einer guten Freundin. Marie setzt sich kritisch mit ihrer eigenen Rolle im DDR Sport auseinander. Eine  privilegierte Spitzensportlerin, die ihre Vergangenheit aufarbeitet. Auch hier lese ich unfrisierte Gedanken. Die Antwort auf einen Artikel überraschte mich sehr. Eine anonym auftretende Posamunde schrieb folgende Zeilen:
“Was ist das denn: “…Gewitter mit Platzreben…” Hagelte es geplatze Weintrauben? Wie kann man nur so engstirnig sein? Nicht alles in der DDR war Verdammnis, Lüge oder Einschränkung. Die Schulbildung – tausendmal besser als heute. Kindergärten – gab es wenigstens für alle, so dass Mütter weiterarbeiten konnten. Ausländer – gab es, waren aber angepasst und integriert, ansonsten bekamen sie schneller ein Rückflugticket, als ihnen lieb war. Sie berachten die ehemalige DDR viel zu einseitig und aus Ihrer SIcht. Ich bin auch in der DDR groß geworden, mir hat weder Kinderkrippe noch Kindergarten noch Fahnenappell geschadet, lernte ich doch Begriffe wie Respekt, Rücksicht und Anstand. SIe sind nicht nur in Zimmer 16 eine Fehlbesetzung – Sie sind eine komplette Fehlbesetzung im Leben.”

Ich dachte, ich lese nicht richtig und las mir den zugrundeliegenden Artikel noch einmal durch. Ich fand nichts, was eine derartige Reaktion provozieren würde. Frau Posamunde hatte sich nicht nur im Ton vergriffen, sondern sämtliche Grenzen des guten Geschmacks überschritten. Das wird ihr persönlich nicht einmal klar sein. Ich finde es dennoch interessant, hatte ich doch fast vergessen, dass derartige Meinungen immer noch an der Tagesordnung sind.
Die DDR wäre nicht so schlimm gewesen, heute wäre es auch nicht besser und ein wenig mehr Respekt und Anstand stünde Jedem gut. Ausländer hätten damals schneller ein Rückflugticket bekommen. Ich schäume! Das ist doch nicht zu fassen! Und dann noch die Bemerkung mit der Fehlbesetzung im Leben. Das kann doch nicht wahr sein! So etwas kann ich nicht dulden. Da muss ich etwas sagen! Ich muss es sehr laut und eindeutig sagen und möglicherweise schreien. Ich SCHREIbE es! Diese Bemerkung ist vollkommen unakzeptabel und unreif. In so einem Land bin ich aufgewachsen? Solche Nachbarn hatte ich? Unglaublich! Die Krönung an Frau Posamunde war dann dieses Pseudoraushaltegequatsche. Das hörte sich fast an wie Opposition. Sie war niemals in der Partei oder in der FDJ gewesen und hätte doch studieren können. Ich kenne eine Reihe von SED Leuten, die kritischer mit der Geschichte umgegangen sind als diese besagte Posamunde. Mehr will ich dazu nicht schreiben. Das ist es nicht wert.

Sichere EMails – ganz einfach!


English: Hybrid Cloud Solution based on group ...

English: Hybrid Cloud Solution based on group size (cropped Egnyte banner) (Photo credit: Wikipedia)

EMails sind nicht sicher, jedenfalls nicht so, wie wir sie nutzen. Sichere EMails sind im Grunde ganz einfach zu realisieren. Leider sind verschlüsselte EMails für die meisten Nutzer zu kompliziert zu handhaben, besonders wenn die Mails zu verschiedenen Providern gesendet werden. Die einfachste Variante ist das deutsche WEB.DE. WEB.DE bietet eine sehr einfache Möglichkeit für das Versenden und Empfangen von verschlüsselten EMails an.
Nutzer A@web.de und Nutzer B@web.de wollen ab sofort verschlüsselte EMails miteinander austauschen. A@web.de schreibt B@web.de eine unverschlüsselte EMail und teilt B@web.de mit, dass er in Zukunft nur verschlüsselte EMails mit B@web.de austauschen will. Dazu hängt er eine sogenannte Digitale Unterschrift an seine Mail an. Das ist ganz einfach unter dem Punkt Optionen möglich. Unter dem gleichen Punkt kann ab sofort die Verschlüsselung gewählt werden. Alle Nachrichten zwischen A@web.de und B@web.de können von nun an mit einer Verschlüsselung versendet werden. Das ist die einfachste Möglichkeit verschlüsselte EMails auszutauschen. Andere Möglichkeiten sind wesentlich komplizierter und spätestens wenn der Empfänger keine verschlüsselten EMails empfangen und senden kann, werden die EMails wieder völlig ungeschützt über das Internet verteilt.
Im Grunde könnte heute schon jede EMail in Deutschland eine verschlüsselte EMail sein, wenn es geeignete Regeln geben würde.
Die Zukunft der EMail wird aber vermutlich anders aussehen. Eine mögliche Variante ist das Speichern von Nachrichten auf einem sicheren Cloud-System. Nutzer A hat ein Konto auf einem sicheren Cloud-System und meldet sich dort an. Er legt seine Dateien auf dem System ab und teilt Nutzer B mit, dass Daten für ihn auf diesem System bereitstehen. Nutzer B legt sich ebenfalls ein Konto auf dem sicheren Cloud-System an. Dazu kann er zum Beispiel seinen neuen elektronischen Personalausweis nutzen. Sobald er sich auf dem sicheren Cloud-System angemeldet hat, erhält er die Mitteilung, dass Nutzer A ihm Nachrichten hinterlegt hat. Er kann sich diese bereitstehenden Nachrichten unverzüglich ansehen, ohne dass ihm jemand über die Schulter schaut. Der Nachrichtenstrom  zum sicheren Cloud-Server ist hochverschlüsselt und damit schwerer durch Dritte auszuwerten. Allerdings können diese Daten immer noch von Unbefugten zwischengespeichert und später ausgewertet werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Sicherer Datenverkehr ist im Grunde ganz einfach realisierbar. Vereinfacht müssen wir uns nur eine Art Social Media System wie Facebook vorstellen. Wobei dieser Vergleich nun wirklich hinkt. Aber stellen wir uns einfach mal ein sicheres GeschäftsBuch vor in dem wir so ähnlich kommunizieren wie in Facebook. Alles ganz ähnlich aber auf hohem deutschen Datenschutzniveau. Mit einem deutschen Cloud-Angebot für Businesskunden wäre so etwas möglich. Zusätzlich könnten elektronische Angebote, Lieferscheine und Rechnungen problemlos versendet werden. Ausländische Kunden könnten sich in das deutsche System einwählen und von nun an sichere Geschäftsinformationen austauschen. Das ganze Projekt kann teilweise staatlich und privatwirtschaftlich finanziert und beaufsichtigt werden.  Der Vorteil für alle Beteiligten liegt auf der Hand. Nicht zuletzt würde der deutsche Datenschutz greifen, der uns bei allen anderen Kommunikationsformen fehlt. Es ist ganz einfach, wenn man es nur will. Alles was wir brauchen ist der Wille und etwas Kapital. Was hindert uns eigentlich daran?

P.S. DE-Mail ist ganz nahe dran. Eine Businessplattform mit Kommunikation, Dokumentenmanagement, Kalender, Projektmanagement, Angebot, Lieferscheine, Rechnungen, Bestellungen geht ein wenig weiter. Das Ganze sollte für Einsteiger bis 10 Nutzer kostenlos bereitgestellt werden.
Warum macht das eigentlich noch Niemand?

Aktuelle Informationen zum Thema (09.08.2013) http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mail-Made-in-Germany-SSL-Verschluesselung-fuer-fast-alle-1932962.html

Das Ende der Cloud – Flucht aus dem Internet


Racks of telecommunications equipment in part ...

Racks of telecommunications equipment in part of a data center. (Photo credit: Wikipedia)

Das umstrittene US-Spähprogramm Prism? Ist harmlos im Vergleich dazu, in welchem Umfang ein britischer Geheimdienst unter dem Codenamen Tempora weltweit das Internet ausspioniert – und damit auch deutsche Nutzer. Doch selbst Datenschutzaktivisten halten das Vorgehen für legal. (SPIEGEL Online)

Um zu begreifen, wie die Spähprogramme der Geheimdienste funktionieren, muss man wissen, wie das Internet technisch funktioniert. Jede Datei, die über das Internet transportiert wird, wird vom Sender in kleine Datenpakete zerlegt, über das Internet verteilt und vom Empfänger wieder zusammengesetzt. Wenn der Empfänger die Nachricht komplett erhalten hat, werden die Datenpakete, die noch unterwegs sind, ungültig und lösen sich auf.Da die Datenpakete unterschiedliche Routen nehmen können, ist es möglich sie an unterschiedlichen Schnittpunkten abzufangen. Prinzipiell finden die Datenpakete immer den kürzesten und schnellsten Weg. Wer Zugriff auf die großen Internetknoten hat, kann den weltweiten Datenstrom abgreifen und auf eigenen Systemen speichern und auswerten. Allein die gigantische Menge der aufgefangenen Daten macht es unmöglich, sie alle zu speichern und auszuwerten. Aber die Auswertungssysteme werden immer leistungsfähiger. Gesetze, die vor wenigen Jahren erlassen wurden, greifen längst nicht mehr. Sobald ein Datenschutzgesetz die Parlamente verlassen hat, ist die Technologie schon wieder ein paar Schritte voraus. Es ist wie beim Hasen und dem Igel. Die Gesetze werden erlassen und sind bei Inkrafttreten bereits wieder unwirksam. Nur IT Spezialisten wissen, was da wirklich passiert. Die Komplexität der aktuellen Entwicklung auf diesem Gebiet und das explosive Wachstum der technologischen Möglichkeiten ist unglaublich. Wir erleben eine technologische Revolution mit ungeahnten Möglichkeiten und Auswirkungen. Die Diskussion über die Rechtmäßigkeit von Sicherheitsprogrammen der Regierungen oder gar die Verfolgung von privaten Unternehmen, die Forschung betreiben, ist eine unsachliche Diskussion. Diese Diskussion kann nur von wirklichen Spezialisten geführt werden. Nichtfachleute ähneln Blinden, die über Farben philosophieren. Sie haben keine Ahnung, worüber sie eigentlich sprechen. Eines ist klar. Wenn wir es nicht tun, dann werden es andere tun. Die Möglichkeiten sind vorhanden und sie werden genutzt. Wenn das alles in einem James Bond Film ein Thema wäre, dann gäbe es mit Sicherheit einen Dr.No, der irgendwo in einer Wüste sitzt, eine gigantische Serverfarm betreibt und Informationen aus dem Internet herausfiltert. Wissen ist Macht. Niemals war dieser Satz so wahr wie heute.

Bundeskanzlerin Merkel hatte im Zusammenhang mit einem klärenden Gespräch mit Obama erklärt, dass wir alle Neuland betreten. Sie hatte damit einen Twittersturm ausgelöst. Viele der Leute, die sich darüber lautstark amüsieren, dass Merkel das Internet als Neuland betrachtet, haben wenig oder keine Ahnung von den technologischen Möglichkeiten. Sie wissen schlichtweg nicht wie das Internet wirklich funktioniert. Ein kleiner Junge, der einen Lichtschalter betätigen kann, muss nicht wissen, dass es den Beruf eines Elektrikers gibt. Licht an und Licht aus. Fertig! Datenschutz und Datensicherheit verlangen nach einer neuen Form von Experten. Wir brauchen Leute die Ahnung von den technischen Hintergründen haben und zusätzlich wissen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen müssen. Naivität nach dem Muster: „Mich wird schon keiner ausspionieren, ich bin ja so unwichtig…“, macht die Angelegenheit nur noch verwirrender. Viele IT Traditionalisten rufen schon wieder das Ende der Cloud aus. „Siehe! Das Ende des Internet ist nahe herbeigekommen! Schaltet es aus!“ Das ist natürlich kompletter Unfug. Das Gegenteil ist der Fall. Dieser Skandal wird die Cloud sichtbar machen und zeigen, wie wir sie richtig nutzen. Es führt kein Weg daran vorbei. Mal ehrlich: Warum sollten wir uns ein eigenes Rechenzentrum anschaffen, es klimatisieren, mit Firewalls schützen und uns bis ins Detail um den Schutz unserer Daten kümmern, wenn das Ding genau so funktioniert, wie ein externes Rechenzentrum in der Cloud? Der Unterschied liegt nur in den Kosten. Mehr Sicherheit bekommen wir nur, wenn wir sehr viel mehr Geld ausgeben, als wir heute bereit sind. Die Formel ist ganz einfach zu begreifen

Die IT Kosten verhalten sich wie 1 PDC (Personal DataCenter) zu 20 CDC (Cloud Data Center). Der Faktor 20 wird sich in den kommenden Jahren noch signifikant steigern. Wer heute noch ein eigenes DataCenter plant, muss wirklich gute Gründe haben. Die meisten KMU brauchen so etwas nicht mehr. Sie haben die Wahl zwischen einem professionell administrierten IT DataCenter in der Cloud oder einem viel teureren eigenen DataCenter mit allem was dazu gehört: Eigenen Servern, Backupsystemen, Unterbrechungsfreier Stromversorgung, Klimatisierung, Serverspiegelung und Virtualisierung, sehr guten und sehr teuren IT Mitarbeitern und und und……Und ob die Daten in einem Rechenzentrum das wie alle anderen ebenfalls mit dem Internet verbunden ist, sicherer sind als in einem externen DataCenter, darf bezweifelt werden. An den Kosten können Sie das bereits ganz gut erkennen.

#190 Meine Daten sind sicher? Wo?


Meine Daten gehören mir!

Meine Daten gehören mir! (Photo credit: Europa Silke)

Ich bin ein großer Fan von Google Apps. Google Apps ist ein Blick in die Zukunft. So werden wir in Zukunft leben und arbeiten. Alle unsere Daten werden in der Cloud sein. Sie werden uns überall zur Verfügung stehen, wann immer und wo wir sie brauchen. Der Zugriff auf unsere Daten, Kalender, Notizen, Präsentationen, Bilder, Musik, Videos ist bereits heute möglich. Egal wo wir uns befinden. Wir brauchen nur einen Internetzugang. Es gibt nur einen gewaltigen Haken bei der Sache. Das Thema Datensicherheit und der Schutz unserer persönlichen Daten wird immer wichtiger. Es tritt folgendes Problem auf: Wir speichern unsere Daten da, wo wir als Europäer keinerlei rechtlichen Schutz erfahren. Und genau das ist das Thema. Ich bin ein Fan von Google und den Möglichkeiten der Cloud. Wenn ich aber daran denke, dass meine Daten von Nachrichtendiensten ausgewertet und analysiert werden, dann wird mir übel. George Orwell hat in „1984“ sehr eindrucksvoll beschrieben wie so etwas aussehen kann. Heute sind die technischen Möglichkeiten um ein Vielfaches besser als er sich das damals vorstellen konnte. Niemand weiß wie Daten ausgewertet werden und was damit gemacht wird. Die Stasi war ein Pfadfinderverein dagegen. Was kann ich also tun, wenn ich mich im WWW bewege? Ganz einfach: ich schreibe auf das Impressum meiner Facebookseite, dass alles, was ich im Internet hinterlasse nur ein Fake ist. Nach dem Motto: Alles was ich im Internet veröffentliche ist nur zur Verwirrung meiner Beobachter gedacht und kann nicht gegen mich verwendet werden! Falsch verbunden! Der Typ, der hier über sich schreibt ist überhaupt nicht vorhanden. Alle meine eMails sind frei erfunden und Ähnlichkeiten meiner Facebook-Friends mit wirklich lebenden oder bereits verstorbenen Personen wären rein zufällig. Das Leben ist ein einziges Drama und Shakespeare ist unser Vorbild. Wer würde denn glauben, dass der Dichter den Inhalt seiner Werke selbst erlebt hatte? Niemand würde das annehmen, zumal es heute ein großes Rätsel ist, ob Shakespeare, der Dichter, wirklich gelebt hatte. Wie geht es also weiter mit Apple, Facebook, Google, Microsoft und Co.? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es auch nicht viel bringt seine Daten in EUROPA zu speichern. Die Nachrichtendienste, die Daten auswerten kennen keine Grenzen. Es ist im Grunde vollkommen egal wo sich unsere Daten befinden. Selbst ein NAS Zuhause im Büro ist keine unüberwindbare Hürde für Hacker. Wer wissen will, wie die Zukunft der IT aussieht, probiert Google Apps aus. Wer seine Daten sicher aufbewahren will, speichert sie ganz für sich privat auf kleinen DVDs und bewahrt sie Zuhause auf. Aber Vorsicht! Was ist, wenn Ihr Büro abbrennt oder ein Hochwasser kommt? Was passiert, wenn ein Tornado genau Ihre Wohnung trifft? Was ist mit Erdbeben und anderen Katastrophen? Sind Ihre Daten tatsächlich sicher? Finden Sie Ihre Bildersammlung von vor 10 Jahren wieder? Warum kann ich keine Disketten mehr lesen? Was passiert wenn DVD-Laufwerke kein Standard mehr sind? Wo bleiben alle meine Musikdateien, wenn ich meinen DRM-Schlüssel verliere? Was passiert, wenn Amazon mein Konto sperrt? Es ist ein Wahnsinn!
Ich nehme mir ein Buch zur Hand und weiß: Dieses Buch habe ich bereits gelesen und es gehört mir, weil ich es gelesen habe. Und mir fällt ein Goethe-Zitat ein: „Was Du ererbt von Deinen Vätern – erwirb es, um es zu besitzen!“
Nichts was uns scheinbar so sicher gehört ist tatsächlich sicher, nicht einmal unsere Daten. Es ist immer eine Frage des Standpunktes.

Kekse! oder Wie man ein Projekt entwickelt


Berliner Mauer am Brandenburger Tor Juni 1976

Berliner Mauer am Brandenburger Tor Juni 1976 (Photo credit: Wikipedia)

Gute Projekte kann man bereits an ihrem Exposé erkennen. Klar formulierte Ziele, eindeutige Rahmenbedingungen, Festlegung von Verantwortlichkeiten und eine klar umrissene Vision des Projektgegenstandes sind die wichtigsten Zutaten für ein gutes Projekt. Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann nützt auch das beste Projektteam und ein professionelles Projektmanagement nichts. Niemand kann einen Kuchen ohne die wichtigsten Zutaten backen. Wenn der Backofen nicht die notwendige Hitze erreicht oder es schlicht an Mehl mangelt, funktioniert das nicht. Soll der Kuchen in einer runden oder einer eckigen Form gebacken werden? Wie soll er schmecken? Welchen Charakter soll er haben? Für wen ist er bestimmt und wann soll er fertig sein? Was passiert, wenn er misslingt? (Dann gibt es Kekse!) Das ist dann Plan B.
Eine der grundlegenden Eigenschaften von Projekten ist die Möglichkeit zu scheitern. Zu jedem seriösen Projektplan gehören Ausstiegskriterien und ein Plan B. Projekte, die angeblich alternativlos sind, haben einen erheblichen Makel, der oft gerne übersehen wird. Dabei ist es bei jeder Form von Beratung und Coaching wichtig, ein Ausstiegskriterium zu haben. Ein Coach, der diesen Punkt bei der Prüfung vergisst, ist durchgefallen. Jede beteiligte Partei bei einem Coaching braucht eine Möglichkeit aussteigen zu können. Ein Projektmanagement, das Alternativen ausblendet ist inkompetent und kann eigentlich einpacken. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Alternativlosigkeit, wohin man auch sieht. Angeblich alternativlose Projekte sind allgegenwärtig: Das EURO-Projekt, die Elbphilharmonie, der BER (Berlin-Brandenburg Flughafen) sind nur einige Beispiele. Aufmerksame Leser können gerne typische Beispiele für derart dürftige Projekte unter Bemerkungen hinterlassen. Wer weiß? Vielleicht sehe ich das ja auch alles völlig falsch und dieser Beitrag schreit nach Berichtigung? Alles ist möglich. Politik ist übrigen nicht nur dann gut, wenn es keine Alternativen gibt. Demokratie ist gelebte Alternative. Und das ist auch gut so! Politiker sind dann gut, wenn sie klare Aussagen und Visionen haben und die Menschen mitnehmen können. Weichgespülte Beliebigkeit neigt zu Langeweile und angeblicher Alternativlosigkeit. Die Berliner Mauer wäre nie gefallen, wenn es nicht die Sehnsucht nach einer Alternative gegeben hätte. Der Status Quo war damals in Beton gegossen und vollkommen alternativlos. Politiker wie Gorbatschow, Kohl und Reagan bereiteten den Weg zu einer Alternative, die niemand mehr auf dem Plan zu haben schien. Aber das ist ein anderes Thema.
Eine Aufgabe für jedes Projektteam sollte zwingend eine Beschreibung unterschiedlicher Ausstiegsszenarien sein. Was passiert, wenn das und das passiert? Was ist das Kriterium für einen erfolgreichen Projektabschluss und was sind die Alternativen? Im Fall BER gibt es eine Reihe von Alternativen. Der Weiterbetrieb von Tegel und die zusätzliche Nutzung von Sperenberg sind solche Alternativen. Es ist egal, wie unsinnig das erscheint, aber es sind machbare Alternativen, die in eine Projektbeschreibung hinein müssen. Eine Alternative wird nicht deshalb unmöglich, weil sich fleißige und kompetente Verwaltungsrechtler anders geeinigt haben. Planfeststellungsverfahren sind niemals für die Ewigkeit gemacht.
Es wird deutlich, was das Wichtigste an einem guten Projekt ist: Eine Lösung, die die beschriebenen Ziele und Eigenschaften des fertigen Objektes am besten umsetzt. Es geht immer um gute Ideen und die Beschreibung und Bewertung aller Alternativen.

Wenn das Mehl alle ist und der Kuchen nicht pünktlich fertig wird, gibt es Kekse!

English: Ronald Reagan speaking in front of th...

English: Ronald Reagan speaking in front of the Brandenburg Gate and the Berlin Wall on June 12, 1987. 日本語: ベルリンの壁の前での演説(1987年) (Photo credit: Wikipedia)

Verkaufen geht im Moment gar nicht – Oder?


Week of the Sun - Woche der Sonne

Week of the Sun – Woche der Sonne (Photo credit: gynti_46)

Wenn Sie in diesen Tagen als Verkäufer unterwegs sind, dann brauchen Sie starke Nerven. Egal, mit wem wir ins Gespräch kommen. Jeder schimpft und meckert über die Finanzkrise, die jetzt ihren Höhepunkt zu erreichen scheint. Jeder hält sein Geld fest und spart, “wie Schäubele”. Ich muss lachen! Das könnte doch glatt zu einem geflügelten Wort werden. SPAREN WIE MERKEL UND SCHÄUBELE. Das bedeutet vor allem, dass die braven deutschen Steuerzahler und Kleinunternehmer langsam auf dem Zahnfleisch gehen, die Hartz IV Empfänger nie wieder aus der Alimentierung durch den Staat herausfinden und die wackeren Steuerhinterzieher im südlichen Europa immer reicher werden. Das muss man sich mal vorstellen: Wenn die wohlhabenden Griechen tatsächlich erst ihr ganzes Vermögen ausgeben müssten um dann irgendwann einmal Hartz IV zu bekommen. Aber vermutlich würden die ihr Vermögen behalten und doch Geld vom Staat bekommen.
Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei der Wirtschaftskrise. Niemand scheint mehr Geld ausgeben zu wollen. Das trifft besonders den Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen, deren erklärte Aufgabe es ist, den Mittelstand voranzubringen. Der Mittelstand hat zur Zeit Anderes im Sinn als vorangebracht, beraten oder gecoacht zu werden. Im Moment geht es um Schadensbegrenzung und manch einer wird schon längst in Richtung Insolvenzverschleppung unterwegs sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer konnte denn auch ahnen, dass im Moment niemand mehr hochwertige Möbel, Computer und Autos kaufen will? Urlaubsreisen müssen sein, um der Tristesse “bon jour!” zu sagen und ab und zu hilft auch ein wenig Kultur für die kleine Flucht aus der grauen deutschen Wirklichkeit.
Hoffentlich wird es nun richtig Frühling und hoffentlich scheint die Sonne in den nächsten Wochen. Vielleicht hellt das die trübe Stimmung auf.
Das Sparen muss endlich aufhören. Das macht die ganze Wirtschaft kaputt! Haben Sie andere Erfahrungen? Echt? Also ich bin ja nun wirklich nicht als Jammerer bekannt. Aber das würde mich mal interessieren! Schreiben Sie mir einen Kommentar und strafen Sie mich als Miesepeter ab! Das würde mich wirklich sehr aufbauen und auch meine Klienten, die ich dann gerne aus dem Jammertal herausführen werde! “Sieh her! Ein positives Beispiel! Es ist viel besser als Ihr alle immer denkt!”

Der EURO und der Coach


12. April 2013

Die Anti-Euro-Partei ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND ist nicht ganz so abwegig, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es ist gut Alternativen zu denken und auch zu formulieren. So wie es im Moment läuft, geht es nicht. Die Verwerfungen im EURO-Raum sind viel zu groß und die Zeche zahlen längst wir. Was nützt ein starker EURO, wenn die Wirtschaft gegen die Wand läuft? Überall wohin man schaut, wachsen die Probleme. Das ist auch eine Form von Wachstum. Ich habe mich in den vergangenen Wochen mit sehr vielen Unternehmern unterhalten, die unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden. Die Geschäfte gehen schlecht. Mitarbeiter müssen entlassen werden. Die Reserven schwinden. Die Unsicherheit ist zuerst bei den Unternehmen zu spüren. Die sinkenden Verkäufe bei PKW sind ein ganz deutliches Zeichen für die Situation. Unternehmen schränken sich ein und sparen an allen Stellen. Sie müssen Mitarbeiter entlassen. Was das bedeutet, bekommen wir alle zu spüren. Die Alternative fehlt und das ist alles andere als alternativlos. Klaus Olaf Henkel sagte gerade im Morgenmagazin: Es ist wie ein Fall aus dem 20. Stockwerk. Wenn man am 10. Stockwerk angekommen ist, dann ist noch alles scheinbar in Ordnung, aber der Aufprall wird heftig werden. Die Wahrheit über den EURO ist: Viele der Länder, die heute Probleme mit dem EURO haben, haben von der Einführung außerordentlich profitiert. Sie haben sich überschuldet und Blasen gebildet. Für viele clevere Unternehmer und Privatpersonen war der EURO ein Segen. Ich habe mich schon immer gewundert, wie gut es den Menschen in Europa geht. Große Jachthäfen am Mittelmeer, Villen in Italien. Unübersehbarer Wohlstand. Der Eindruck täuscht nicht, wie aktuelle Zahlen aus Europa belegen. Deutschland, so heißt es, ist Gewinner des EURO. Wir sind immer noch einer der größten Exporteure von Waren in alle Welt. Wir? Viele spüren dieses Wir nicht mehr. Wenn man genau hinschaut, dann muss man erkennen, dass wir bereits heute die Zeche zahlen. Es geht uns nicht mehr so gut, wie es sein könnte. Die Spaltung der Gesellschaft ist unübersehbar. Was nützt ein starker Euro, wenn die Binnenwirtschaft abgewürgt wird und niemand mehr optimistisch in die Zukunft schaut? Die Kürzungen und Einschränkungen in mittelständischen Unternehmen werden zunehmen. Das ist kein optimistischer Blick in die Zukunft. Was das mit Coaching zu tun hat? Eine Menge. Es hat vor allem mit Perspektivwechsel und Blick in die Zukunft zu tun. Es wird sehr schwer in eine positive Zukunft zu schauen, wenn man seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann. Was nützt eine tolle Währung, wenn jeder in Erwartung schlechter Zeiten den letzten Cent spart? Der Euro muss rollen, sonst geht hier Einiges schief. Die Säge klemmt. Das ist der Eindruck, der sich in diesen Tagen aufdrängt. Das höre ich jeden Tag. „Wir würden ja gerne und wir wissen auch, das wir was tun müssen! Aber wir können nicht! Tut uns leid!“ Das würgt meinen Optimismus erheblich ab. Wir brauchen Alternativen zur Alternativlosigkeit. Dann können wir auch wieder positiv in die Zukunft sehen. Und dann können wir auch wieder anpacken und etwas tun. So einfach ist das.

…….das war eine Sicht aus der Vergangenheit. Inzwischen hat sich die AfD von ihrem positiv kritischen intellektuellen Kern getrennt und meint mit plumpen Populismus am rechten Rand fischen zu müssen. Das ist eine Entwicklung, die nicht weiter kommentiert werden muss. Es hat sich erledigt……/07.03.2017/

 

CeBit2013


nach dem Cloud-Hype 2012 nun also ein neuer Begriff: Shareconomy – Share und Economy – SharEconomy – Teilen und Wirtschaft

Was hat das zu bedeuten? Es ist ganz einfach eine Weiterentwicklung des ungeliebten Cloud-Begriffes. Schon in der Cloud werden mächtige Ressourcen flexibel geteilt und gleichzeitig allen zur Verfügung gestellt. Leistungsfähige IT Infrastruktur für jeden, wenn man so will. Am deutlichsten wird das, wenn wir uns Startupunternehmen ansehen, die aus dem Stand sofort loslegen können ohne sich vorher Gedanken über eigene Serverfarmen oder teure Büroräume machen zu müssen.

„So was hängen wir uns lieber nicht an die Backe!“

Shareconomy bedeutet genau das und es ist nachhaltig. Car-Sharing ist ein typisches Beispiel für die neue Denkweise. Alles was wir brauchen ist ACCESS. Nicht die Datenbank, sondern der Zugang zu den benötigten Ressourcen. Wenn wir das Auto nicht mehr brauchen, stellen wir es einfach ab und fahren mit der U-Bahn weiter. Und beim nächsten Mal nehmen wir einen SUV oder VAN oder vielleicht einen MINI. Ganz egal. Shareconomy baut auf den gleichen Grundlagen auf. Neue Denksansätze sind dringend gefragt. Mit altem Denken kommen wir in Zukunft nicht mehr weiter.

Sprechen wir darüber!

Wann ist ein Coach, ein Coach?


Ein Coach ist kein Yuppi, der anderen die Welt erklären will und glaubt, bereits alles zu wissen, fertig zu sein. Coaching ist kein Kinderspiel für Anfänger oder Leute die sich für einen guten Coach halten. Man ist es oder man ist es nicht. Es ist wie ein guter Riserva. Zu einem guten Coach gehören Risse und Brüche, der Umgang mit Erfolg und – ja – auch Mißerfolg. Coaching ist psychologische Beratung. Psychologen und Therapeuten können sehr gute Coaches werden, vorausgesetzt, sie nehmen sich zurück und konzentrieren sich auf das Coaching. Der Unterschied von Psychologie und Psychotherapie  auf der einen Seite und Beratung auf der anderen Seite der Skala ist klar. Ein Coach arbeit genau dazwischen. Coaching bedeutet: keine Therapie von Krankheit, keine Beratung, keine Ratschläge, Erfahrung, Zuhören, Fragen. Fachliche Erfahrung und Lebenserfahrung sind die wichtigsten Bausteine für einen guten Coach. Die besten Coaches sind gute Geschichtenerzähler, Storyteller. Sie hören aufmerksam zu und erzählen die Geschichte, die sie gerade gehört haben. Ein anderer Blickwinkel, ein anderer Rahmen. Alles wird sich ändern, mit einem guten Coach. Talent und Berufung gehören zu einem guten Coach genau so selbstverständlich dazu wie bei einem Schriftsteller, Sänger oder Schauspieler. In den USA hat Coaching einen völlig anderen Stellenwert als in Deutschland. Es ist der kulturelle Unterschied. Die Deutschen sind es gewohnt kühl, präzise und kontrolliert zu arbeiten. Dafür werden sie bewundert und gefürchtet, aber nicht geliebt. Die menschliche Dimension fehlt sehr oft, obwohl es in Deutschland üblich ist über soziale Dinge zu reden und zu schreiben. Die Amerikaner gelten als oberflächlich und werden oft für eiskalte Moneymaker gehalten. Aber ausgerechnet bei ihnen spielt Coaching eine große Rolle. Das scheint alles nicht zusammen zu passen. Aber genau an dieser unscharfen Schnittstelle ist die Wahrheit zu finden. Vorurteile sind dazu da, sie zu erkennen, zu reflektieren und beiseite zu schieben. Das ist ein leiser Prozess. Coaching kann dabei helfen, die Perspektive des Anderen zu erkennen. Nicht im Sinne von – Ich erkläre die die Welt, sondern im Sinne von – Ich bin an deiner Seite, wenn du deine Welt neu entdeckst. Ich begleite dich! Kennen Sie das Geheimnis von guten Rednern und Moderatoren und Schauspielern? Es ist auch das Geheimnis wirklich guter Coaches. Richtig gute Künstler lieben ihr Publikum. Empathie ist das Zauberwort. Das Publikum spürt instinktiv, ob ein Redner es tatsächlich ernst nimmt und liebt! Ein Coach muss offen für seinen Mandanten sein und sich sehr auf ihn konzentrieren können. Eine Handbewegung, ein Zucken der Augenbraue, ein falscher Blick und schon kann der Zugang zum Coachee verloren gehen. Coaching ist harte und intensive Arbeit. Mehr als 2 oder 3 Coachings am Tag sind kaum realisierbar. Coaches sind ständig auf der Suche nach neuen Anregungen und sie lernen täglich etwas Neues um das Beste bieten zu können. Es ist ein anstrengender Job, kein Spaziergang.

Kommentar eines witzigen Zeitgenossen: Wann ist ein Coach, ein Coach? Wenn er nicht als Coach einen Coach-Coach braucht und auf die Couch muss. 😉

Ich lasse das einfach mal so stehen. Coaching ist ein Buzzword. Also: Wer braucht einen Coach? Vermutlich ist das nur was für die Leute, die zumindest eine Ahnung davon haben, was Coaching ist. Ein guter Grund um diesen Blog hier zu betreiben.

EURO-CLOUD


Immer wieder hören wir den Ruf nach der EURO-Cloud. Was steckt dahinter und was sind die Ziele? Ich kann diese Forderungen nachvollziehen. Und ich weiß auch, dass genau das nicht funktionieren wird. Der Ruf nach der Euro-Cloud hat einen interessanten Aspekt. Vor nicht allzulanger Zeit gab es den Ruf nach „in Deutschland gehosteten Systemen“. Inzwischen weiß jeder, dass wir uns im EU-Rechtsraum befinden. Jeder EU-Bürger, der seine Daten bei Apple, Facebook, Amazon, Microsoft, Oracle und Google speichert „verläßt den Datenschutzbereich der EU“. Das ist die Realität. Das ist die Ursache nach der Forderung nach einer EU-Cloud. Nennen wir sie der Einfachheit so. EU-Cloud versus US-Cloud, also. Genau das wird nicht funktionieren. Was spricht denn eigentlich gegen die US-Cloud? Es handelt sich um leistungsfähige Datacenter, in Deutschland sagen wir Rechenzentren, abgekürzt RZ ;-). Wer sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, dass es keinen Weg an automatisierten Rechenzentren vorbei gibt. Die Flexibilität und Kostenstruktur der Public-Cloud ist nicht zu schlagen. Die US-Unternehmen sind nicht umsonst die erfolgreichsten IT Unternehmen der Welt. Das hat etwas mit der Agilität und Mentalität amerikanischer Unternehmen zu tun. Unternehmergeist, Freiheit, Jugendlichkeit. Die Revolution im DataCenter hat einen Namen: CloudComputing. Das bedeutet unglaubliche Leistungssteigerungen und Flexibilität. Cloud bedeutet, dass ein Startup-Unternehmen mit derselben IT starten und dann extrem schnell wachsen kann. Die Möglichkeiten sind einfach unglaublich! Ein Traum für jeden Unternehmer! Kosten runter, Leistung rauf, Sicherheit ist eingebaut, sowohl die Ausfallsicherheit als auch der Datenschutz. Das einzige ernste Problem ist das legale „Ausleiten aller Datenströme“ aus der US-Cloud direkt in den Überwachungsapparat der US-Regierung. Als EU-Bürger wird man so schnell zum Menschen zweiter Klasse. Es handelt sich um ein politisches Problem. Wenn wir in nicht allzu ferner Zukunft in einer westlichen Freihandelszone arbeiten und begreifen, dass die Wirtschaftsräume eine Einheit darstellen, wird sich auch wieder der Blick über den Teich aufklären. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen EU und der USA ist eine Gleichbehandlung der Bürger. EU-Bürger werden US-Bürger sein und umgekehrt. Wir hatten bereits ein solches Selbstverständnis. 2001 hat leider vieles verändert. Auch diese Phase werden wir gemeinsam überwinden. Wer heute wissen will, was in der Cloud möglich wird, kann es tun. Ein einfacher Account bei Google zeigt bereits, was geht. Das ist die Zukunft! Wenn es eine vergleichbare Plattform in Europa geben würde, würde ich es sofort ausprobieren. GMX und Web.DE und 1&1 hätten das Zeug dazu. Google ist besser. Hey Leute! Das ist nicht negativ zu betrachten! Es ist ein Ansporn! Es ist wie immer: Der Bessere möge gewinnen! Wenn die EU-Cloud funktionieren sollte, werden wir davon hören. Was Datensicherheit angeht, so werden die entsprechenden Behörden auch weiterhin Datenströme sammeln und auswerten. Egal aus welcher Cloud die Daten sind. Ist das nicht furchtbar?

Und dann gibt es ja auch noch UBUNTU aus Südafrika. UBUNTU-Rechenzentren in der EU-CLOUD und UBUNTU PC/Notebook/Tablett/Smartphone wären eine echte Alternative für die EU und auch gleich noch für Afrika. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Was das mit Coaching zu tun hat? Reframing? Future Pace? So was alles…..