Marc Aurel der Woche – MacCoach


Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.
Mark Aurel

 

Du weißt es bereits, aus welchen Quellen menschliche Meinungen und Interessen fließen. Und weil Du es weißt, kannst Du Dich entscheiden, was Du wirklich willst. Du kannst entscheiden, wer Du sein willst. Du entscheidest jeden Tag, wohin Dein Weg Dich führen soll. /JP Chandler/

Vertraue der Macht, die in Dir liegt. Vertraue Deiner positiven Energie. Vertraue der Hoffnung und der Liebe, die Dich beflügelt und nach vorne bringt. Lass Dich nicht von der dunklen Seite in den Abgrund ziehen. Glaube – Liebe – Hoffnung. Nicht Zweifel – Hass und Angst sollen Dein Navigationssystem sein. Es zeigt Dir, wo Du stehst und wofür Du stehst.
Hoffnung und Zuversicht treiben Dich nach vorne. Die Quellen der menschlichen Meinungen und Interessen sind aber allzu oft Angst und Neid, Zweifel und der Drang, den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen.
Nimm Dir die Zeit und die innere Ruhe um das Gute in Dir aufzurufen und zu befragen. Es ist kein Zeichen der Schwäche, wenn Du an die positive Kraft in Dir glaubst, sie Dir bewusst werden lässt und Dich von ihr antreiben lässt.

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Die Art des Denkens – MacCoach


Von der Art des Denkens hängt alles ab.
Vom Denken geht alles aus,
wird alles gelenkt und geschaffen.
Wer schlecht denkt, redet oder handelt,
dem folgt das Leid,
wie das Rad den Hufen des Zugtieres. /
Zen-Weisheit/

Denken, reden, handeln. Drei Säulen des Sein. Davon hängt alles ab. Mit dem Denken beginnt alles. Stell dir vor, du denkst schlecht über jemand, den du überhaupt nicht kennst. Du weisst nichts von dieser fremden Frau, diesem unbekannte Mann. Aber du denkst, aus welchen Gründen auch immer, schlecht über diesen Menschen. Vielleicht ist es ein unbewusstes Vorurteil, vielleicht kannst du ihn nur nicht riechen. Pheromone sind hier das Zauberwort. Sie steuern dein Unterbewusstsein stärker, als du es dir vorstellen kannst. Vielleicht spricht der Mensch deine eigene Muttersprache „as a second language“. Vielleicht sieht er anders aus, als die Menschen, die du zu kennen glaubst. Vielleicht hat dieser Mensch einen anderen Glauben als du. Du glaubst vielleicht an nichts; und dieser Mensch glaubt doch tatsächlich an einen Gott. An welchen ist erstmal egal. Vielleicht ist es ein Zeuge Jehovas, der die da über den Weg gelaufen ist, oder ein bekennender Sozialist oder gar Kommunist. Vielleicht ist der Mensch aus Ostdeutschland oder aus Bayern oder gar Sachsen. Vielleicht ist er sehr konservativ. Er ist anders und das macht etwas mit dir. Du kannst es nur beeinflussen, wenn du es dir bewusst machst. Erst dann kannst du entscheiden, wie du denkst und wie du redest und dann erst kommt das Handeln. Wenn du dir darüber im Klaren bist, dann hast du deine Persönlichkeit auf einem Fundament entwickelt, auf das du bauen kannst. Das ist deine Grundlage für alles, was dann kommt. Mit dem Denken fängt alles an; davon hängt alles ab. Eine gute Kinderstube war hier immer von Vorteil.

The World has become a much better place – GatesNotes


 

Für alle klar denkenden Aufgeklärten, für die Fakten mehr zählen, als wild gewordene Emotionen: Die Welt in der wir heute leben ist besser, als wir denken. Und sie wird morgen noch besser sein, als viele es sich vorstellen können. Die Welt beginnt in uns und wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie sehen, leben, gestalten und weiterentwickeln. (JP Chandler)

und hier die ganze Story: Gates Notes – Dr.Max Roser

 

Power Of Love – Dont’t forget these words!


Yes! Love is the way, we have to go for. My advise as a coach: think everyday about love, the people around you and think and believe in God! That’s all!

Kreative Pausen – MacCoach


Die besten Ideen kommen scheinbar zufällig. Eben war noch nichts zu ahnen. Plötzlich sind sie da. Sie kommen immer dann, wenn wir es am wenigsten erwarten. Einstein soll  die besten Ideen beim Spazierengehen oder beim Musizieren gehabt haben. Joggen und Radfahren geht bestimmt auch.

Ein eindeutiger Hinweis auf den Wert von Work-Life-Balance, wie mir scheint.

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeits- und Privatleben miteinander in Einklang stehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance). (WIKIPEDIA Work-Life-Balance)

Als kleiner Junge hatte ich meine besten Ideen, wenn ich mit meinen Eltern in der Kirche war. Ich hörte nicht richtig hin, was gesprochen wurde und ging mit meinen Gedanken spazieren. Das war natürlich nicht im Sinne des Erfinders, aber gut für mich als Erfinder. Ich war dazu gezwungen still und artig in der harten Bank zu sitzen und hatte nichts als meine Gedanken und meine Phantasie. Die immer selben Rituale gaben mir zusätzlich ein Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit. Es war ein Zustand, den ich heute nur noch selten erreiche und den ich gerne mit einem Fluss vergleiche. Wenn ich mich im „Flow“ befinde, dann geht vieles von ganz alleine. Das kann eine attraktive Tätigkeit sein, bei der ich mich wohl fühle oder ein Feuerwerk neuer Ideen, wenn ich scheinbar nichts zu tun habe. Wenn ich allein mit dem Auto unterwegs bin oder 12 Stunden tatenlos in einem Flugzeug die Zeit totschlage, einen halben Tag lang auf irgendeinem Flugplatz verbringe oder eine Woche in einem einsamen Ferienhaus auf Hiddensee oder in Dänemark wohne, kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem ich beginne neue Ideen zu produzieren. Das geht ganz automatisch und scheinbar von alleine. Automatikmodus. Es ist wie eine Diät für das Gehirn, eine Art Entschlackungskur. Am Anfang ist es beinahe schmerzhaft, Ruhe und scheinbare Tatenlosigkeit zuzulassen. Es ist wie das Absetzen einer Droge. Wenn der erste Schritt gelungen ist, kann ich mich in meine Gedankenwelt vertiefen und ernten, was ich bisher gelernt und entwickelt habe. Studenten berichten, dass es sinnvoll ist vor Prüfungen sehr intensiv zu lernen und einen Tag vor der Prüfung nichts mehr in diese Richtung zu unternehmen, sondern sich zurückzuziehen und einfach zu entspannen. Manche schwören darauf am Abend vor der Prüfung Alkohol zu trinken. Das kann ich natürlich nicht unterstützen, aber es zeigt in die richtige Richtung. Alles, was wir gelernt haben, werden wir abrufen können, wenn wir uns in der richtigen Stimmung befinden. Voraussetzung ist natürlich, dass wir Wissen gespeichert und effektiv gelernt haben. Das Buch unter dem Kopfkissen bringt nicht viel. Das Hineinfühlen in einen Wissensprozess ist die entscheidende Kunst, die wir lernen können. Otto Scharmer hat das in seiner „Theorie U“ sehr eindrucksvoll beschrieben. Ich komme immer wieder darauf zurück und merke, wie sehr mich die Denkweise dieses Mannes beeinflusst hat.
Google ist einer der beliebtesten Arbeitgeber, weil Google ganz genau weiß Arbeitszonen und Ruhezonen einzurichten. Kreativität wird nicht durch Druck und unrealistische Zielstellungen erzeugt. Ganz im Gegenteil. Es ist harte Arbeit in eine kreative und produktive Stimmung zu kommen. Eine Woche nichts zu tun ist ein harter Job für einen Wissenschaftler, Entwickler oder Manager. Aber genau diese Auszeit kann den entscheidenden Durchbruch bei der Lösung komplexer Probleme bringen. Die Geschichte der Wissenschaft und der modernen Technologie ist voll von derartigen Situationen.

Plötzlich war sie da: Die Idee, die alles veränderte! Sie kam „wie ein Dieb in der Nacht“….HEUREKA!

Auch hier kann ein guter Coach wertvolle Hilfestellung leisten, den produktiven Zustand zu erreichen. Begrenzende Glaubenssätze sind aus dem Weg zu räumen: „Ich muss immer fleissig sein!“  Ist das wirklich so?

Den entscheidenden Schritt muss jeder für sich selbst machen. Kreativität und Nichtstun sind eine harte Arbeit.  Versuche einfach mal wieder ein Buch in einem Rutsch durchzulesen. Früher war das kein Problem. Aber klappt das heute noch? Übung No.1: Lesen!

Die Farbe der Seele – MacCoach


„Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, die du dir am häufigsten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Gedanken nimmt die Seele ihre Farbe an.“ /Marc Aurel/

 

Es geht nicht nur um Gegenstände.

Stell Dir vor – Die Frau, die Du liebst; oder einmal geliebt hast.

Ein Haus in den Bergen oder am Meer.

Atme tief durch und rieche die reine Luft und schmecke den Geschmack des frischen Morgens.

Welche Farben bevorzugst Du?

Was ist dein liebstes Urlaubsziel?

Welchen Sport möchtest Du gerne betreiben?

Wer willst Du sein? Wer sind Deine Vorbilder? Was ist deine liebste Arbeit?
Stell Dir Deine Lieblingsmusik vor.

Welche Bilder liebst Du?

Gehst Du gerne in ein Museum?

Schmecke einen einzigartigen Wein, einen besonderen Whisky. Dein Lieblingsessen.

Wer ist dein bevorzugter Mentor?

Lass alles an Dir vorüberziehen und schau, wer du bist.

Du wirst der werden, der du sein willst.

Willst Du diese Frau, dieser Mann sein?

Wenn ja, dann lass das alles auf dich einwirken und alles wird auf dich einwirken und deine Seele färben.

Wenn dir nicht gefällt, was du siehst, hörst, schmeckst und riechst,

dann fliehe vor dem Unangenehmen und Hässlichen.

Es ist ganz einfach.

Du kannst es jeden Tag tun. Am Morgen, wenn du aufwachst und am Abend, wenn du schlafen gehst.
Räume dich und dein Leben auf.

Werde der, der du sein willst. /MacCoach/

Bill Gates – Optimistische Voraussage über das Ende der Ära Trump – MacCoach


Lesen Sie hier, was Bill Gates über die Zukunft nach der Ära Trump zu sagen hat.

Bill Gates und Warren Buffet sind in erster Linie für eine Sache bekannt: Ihr Geld. Bill Gates ist der reichste Mann der Welt und Warren Buffett ist der drittreichste. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Da dürfte es niemanden verwundern, dass beide der Zukunft mit Optimismus entgegensehen. Zynische Naturen wären vielleicht geneigt, das nicht zuletzt ihrem unermesslichen Reichtum zuzuschreiben — wer so viel Geld hat, muss sich schließlich um sich selbst zumindest keine Sorgen machen.

Aber eben in diesem Punkt unterscheiden sich die Beiden von dem Klischee, dass viele von den Superreichen haben. Sie sorgen sich nämlich nicht nur um sich selbst, sondern verfolgen auch die politischen und sozialen Entwicklungen ihres Landes sehr genau.

Bill Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bill-gates-macht-eine-erstaunliche-vorhersage-zur-ära-trump/ar-AAviSXN?ocid=spartandhp

 

Muße – MacCoach


Lasst uns unsterblich sein!

Wir Mitteleuropäer haben von Kindheit an gelernt, was es heißt ein schönes Leben zu leben. Wir haben gelernt, dass Müßiggang aller Laster Anfang ist und dass wir immer fleißig arbeiten müssen. Ohne Fleiß kein Preis!

Einen Tag ungestört in Muße zu verleben, heißt
einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.
/* chinesische Weisheit */

Einen Tag unsterblich sein,

einen Tag ungestört,

in Muße zu verleben.

Ohne Sorgen,

ohne Not.

Doch was bedeutet Muße?

Muße ist jene Zeit, in der man frei seinen Interessen nachgehen kann.

Keine Pläne, keine Termine, keine Unterbrechung.

Einfach tun, was man vor Langeweile so tut.

Lesen, Sonne genießen, spazieren, träumen, denken, schreiben.

Langeweile ist Luxus.

Ich weiß du siehst das anders.

Umdenken!

Die Abwesenheit von Arbeit und Streß bedeutet für uns allzu oft Angst und Unruhe.

Was ist das denn? Hast du denn nicht zu tun? Wozu bist du gut? Verschwende deine Zeit nicht!
Mach was, was dich weiter bringt!

Wohin? Was für eine Frage? Was bist du denn für einer? Hast du nichts zu tun? Oder was ist mit dir los?

Das macht die Menschen krank.

Ich kenne dieses Gefühl genau.

Es macht uns verdächtig, wenn wir Zeit verschwenden.

Allein das Wort Verschwendung. Undenkbar!

Die Suche nach der Mitte?

Esoterischer Unfug!

Wo führt das hin? Wo kommst du an?
Hast du eine Idee, was richtig und was falsch ist?

Sabbatical. Auszeit. Ruhe.

Pause.

Neustart.

Spiritualität. Zeremonie. Konzentration auf Rituale und Liturgie.

All das kann Muße bedeuten.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Zielfindung.

Wer bin ich und wo gehe ich hin?

Du wirst geboren, wirst erwachsen, lebst, arbeitest, alterst, lebst und stirbst.

War das alles? Was kommt da noch?

Was ist der Sinn? 

Muße kann auch bedeuten, dass man in seiner Arbeit ganz aufgeht, sich auf das Hier und Jetzt konzentriert, egal was man tut.

Ich nenne Muße „Flow“ und schon schließt sich der Kreis.

 

 

Hier ein aufschlußreicher Beitrag zum Thema:

 

 

Gesundheitslounge Berlin – Die 5 Ebenen des Heilens nach Dr. Klinghardt


Gesundheitslounge Berlin – Die 5 Ebenen des Heilens nach Dr. Klinghardt

Glaube an Dich! – Dann erreichst Du jedes Ziel! – MacCoach


Glaube an Dich!

Wenn Du nicht an Dich glaubst,
wer sollte es sonst tun?
Meinst Du,
Du kannst mit diesem
Mangel an Selbstgefühl
Erfolg haben?

Glaube an Dich!
Glaube wirklich an Dich!
Dann kannst Du jedes Ziel erreichen.
Sonst wird das nichts.

/Ralf Zöbisch/MacCoach/

 

Einmal durch den Google Translator geschickt und dann kommt das hier heraus:

Believe in yourself.
If you do not believe in yourself, who else should do it?
Do you think you can succeed with this lack of self-esteem?
Believe in you! Really believe in you!
Then you can reach every goal.
Otherwise it will not work.

/Ralf Zöbisch/MacCoach/

Das sieht doch ganz gut aus – oder? Aber ich bin natürlich offen für Verbesserungsvorschläge. Muttersprachler voran!

Once sent through the google translator and then this comes out. Looks pretty good. Or?
But I’m open to suggestions from native speakers. The forum is open!

Rodin in der Alten Nationalgalerie


 

Heute Mittag. Kurzer Spaziergang durch die Alte Nationalgalerie. Hier ein paar Impressionen.

Können Choleriker lieben? – MacCoach


Können Choleriker lieben? Diese Frage wurde mir schon oft gestellt. Die Antwort fällt ziemlich eindeutig aus. Choleriker sind in vielen Fällen pure Egoisten und Narzissten. Sie lieben vor allem sich selbst und haben wenig Empathie für andere. Wenn sie lieben, dann geht es ihnen hauptsächlich um sich selbst und weniger um den Partner, die Partnerin. Ja, es gibt auch weibliche Choleriker.
Wie so oft sind die Ursachen von Cholerikern und Narzissten in der Kindheit zu finden. Mangelndes Vertrauen in andere Menschen führt zu einem zurückziehen in sich selbst. Das Bindungsverhalten von Kindern ist nicht zu unterschätzen. Man traut keinem fremden Menschen, wenn man mehrfach enttäuscht wurde. Das schlecht gebundene Kind entwickelt mit der Zeit, einen ausgesprochenen Egoismus und Narzissmus, der sich immer wieder in cholerischen Ausbrüchen Bahn bricht. Wir können diese kindliche Deformation jeden Tag beobachten. Es scheint eine Seuche unserer Zeit zu sein.
Choleriker können lieben lernen, wenn ein verständnisvoller Partner an ihrer Seite steht, der auch klare Grenzen setzt. “Bis hierher und nicht weiter!”, ist die Devise und “Ich kann Dich manchmal kaum ertragen, aber ich liebe Dich und darum bleibe ich an Deiner Seite.”
Auch das hilft oft nicht weiter und dann wird immer deutlicher, dass dieser Choleriker, diese Cholerikerin besser alleine leben sollte, mit dem viel zu großen Ego.
In diesen Fällen verbrennt der Choleriker jeden, der in seine Nähe kommt. Leider ist das in den meisten Fällen genau der Fall. Die Gefahr verlassen zu werden, ist den meisten Cholerikern nicht klar. Sie kompensieren diese Möglichkeit durch Wutausbrüche und Gewalt. Auch ökonomische Gewalt kann eine Rolle spielen. “Wenn du mich verlässt, dann zerstöre ich lieber alles was wir aufgebaut haben!”

Richtige Choleriker können nicht richtig lieben. So viel steht fest.

Nintendo64 – Back In Time! October 2018


Nach dem Relaunch des großartigen Supernintendo Mini kommt nun auch noch das NINTENDO64 zurück. Begeisterung pur!

Coach Food – Haferflocken!


ich erinnere mich, dass meine Mutter mich jahrelang, jeden Morgen mit Haferflocken gequält hat. Ich mochte keine Haferflocken mehr essen. Aber sie erzählte mir, wie gesund das wäre und sie hatte recht damit.  Heute weiß ich, wie gut sie es mit mir gemeint hat. Manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden. Ich vermisse diese kluge Frau.

Coaching – KOSTENLOS!


Coaching KOSTENLOS!

Geht das? Kostenloses Coaching? Ich denke nicht. Ein kostenloses Erstgespräch ist natürlich selbstverständlich. Aber das dient nur dem Kennenlernen. Es ist gut, wenn der Klient bereits vorher eine Ahnung hat, was Coaching ist und wie es wirkt.

Es hat sich eine eigenartige Mentalität durchgesetzt. In Deutschland ist man krankenversichert. Also wird kein ExtraGeld in die Hand genommen um Leistungen zu bezahlen, die etwas mit psychologischer Beratung oder so etwas zu tun haben. Deutsche gehen zur Krankenkasse und lassen sich sogar das Fitnessstudio oder eine Physiotherapie bezahlen.

In anderen Ländern ist das anders. In New York ist es ganz normal, Geld für einen Therapeuten oder Coach auszugeben. Berlin ist nicht New York. Berlin ist arm, vielleicht aber auch sexy. Auf jeden Fall ein hartes Pflaster für Therapeuten und Coaches.
Spätestens wenn jemand wirklich richtig krank geworden ist, wird sehr viel Geld in die Hand genommen um für Gesundheit zu zahlen. Aber dann ist es meist schon zu spät.
Seelische Gesundheit ist bald eine absolute Mangelware. Fast jeder in unserer narzisstischen Gesellschaft trägt schwere Belastungen aus seiner Kindheit mit sich herum. Oft wird das erst thematisiert, wenn es längst pathologisch und damit unerträglich geworden ist. Das ist viel zu spät. Gesundheit hat sehr viel mehr mit Hygiene und Vorbeugung zu tun, als viele es für möglich halten.
Coaching ist, so wie ich es verstehe, genau das: eine vorbeugende, zielführende psychologische Beratung, die nahe an Seelsorge und Seelenpflege angesiedelt ist.

“Wer einen guten Coach hat, hat es gut.”

Wer keine Ahnung hat, was Coaching ist und was es erreichen kann, wird nicht auf die Idee kommen einen Coach aufzusuchen. Wer weiß, was man mit Coaching erreichen kann, nämlich viel mehr als ohne Coaching, wird irgendwann einmal bedauern, nicht schon früher einen guten Coach gekannt zu haben.

Ich habe schon oft über Coaching geschrieben und über das, was damit erreicht werden kann und wie das funktioniert. Das hat auch etwas mit Marktaufstellung zu tun. Es ist schon sehr wichtig, für Coaching zu werben. Was macht ein Coach in Deutschland? Wo siedelt er sich an? Wer ist bereit und in der Lage für Coaching zu zahlen? Der Witz ist, dass selbst gute Psychotherapeuten eine lange Warteliste haben und nicht wieder aufgesucht werden, wenn die Krankenkasse die Kosten nicht mehr übernimmt. Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem Land kaum jemand für Prävention bezahlen will. Auch die Kassen zahlen nur, wenn eine Krankheit vorhanden ist. Eine therapeutische Sitzung wird nur bezahlt, wenn der Arzt eine Krankheit ins Feld führt. Das ist wirklich krank. Es ist systemimmanent und es ist falsch. Die Krankenversicherung muss grundlegend neu gedacht werden. Aber dahin ist noch ein weiter Weg. Wir haben noch nicht einmal begonnen, darüber nachzudenken.  

Ich ahne, dass Coaching in diesem Land noch lange keine reale Chance hat. Kein Zweifel: Ich halte Coaching für unverzichtbar. Aber wer soll das bezahlen in einem Land in der es eine Selbstbedienungsmentalität gibt, die kaum zu beschreiben ist?

Coaching ist zielorientiert.

Das bedeutet, dass man Ziele schneller erreichen kann, wenn man von einem guten Coach begleitet wird. Das kann ein JobCoaching sein, das teilweise sogar von der ungeliebten Arbeitsagentur bezahlt wird. Es kann aber auch ein ganz privates Coaching sein. Eine Frage: Was würdest du dafür ausgeben, wenn du eine wichtige Entscheidung für die lebenslange Karriere oder den nächsten Karriereschritt planen willst? Und zwar so, dass es wirklich passt. Coaching ist genau das: Zieldefinition und Meilensteine setzen. Willst du tatsächlich in diese Richtung weiter gehen oder lohnt es sich nicht? Vieles steckt bereits in dir. Du ahnst bereits, dass du die Antworten kennst. Aber mit wem kannst du das alles besprechen? Wer hört dir zu? Und vor allem: Wer ist in der Lage auch wieder zu vergessen, wenn du Unfug erzählst oder einfach falsche Vorstellungen hast? Ein Coach macht genau das. Wenn man alles zusammen rechnet, dann ist es sehr viel preiswerter Erfahrungen mit einem Coach zu sammeln als über Jahre in die falsche Richtung zu marschieren um am Ende die Rechnung präsentiert zu bekommen. Was ist dir psychische Gesundheit – Vorbeugen ist besser als heilen – wert?

Kostenlos ist nichts. Das ist doch wohl klar.

Frage einfach einen Coach deiner Wahl. Es lohnt sich!

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne


Der November ist da. Es ist hoher Herbst. Der Winter steht vor der Tür. Ich gehe und es ist ein wunderbarer Anfang. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wer hat das geschrieben? Google sei Dank, finde es ich schnell heraus:

Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Wunderbare Worte, ein schönes und sicheres Gefühl. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. So soll es sein. Ich bin längst bereit für einen neuen Aufbruch und eine neue Reise. Beruflich, nicht privat. Denn da bin ich längst angekommen.

 

Gratulation! Gedanken zum Tag der Deutschen (Einheit?)


Es gibt Leute, denen kannst Du wirklich alles hinten und vorne reinstecken und die sind immer noch unzufrieden.“ /anonymous wise man/

Zugegeben, man kann es drehen und wenden wie man will. Es ist leider wahr. Es ist eine Tatsache. Man muss auf die Menschen hören, bevor man ihnen etwas schenkt. Freiheit zum Beispiel wird gerne um Zusammenhang mit Wohlstand genommen. Immer wieder gerne! Aber wenn Freiheit mit Ungewissheit und Ängsten daherkommt, dann nimmt man doch lieber den bescheidenen Wohlstand und ist dankbar, wenn irgendjemand den Laden schaukelt. Zur Not kann man ja immer noch meckern und einfach nur „dagegen“ sein. Dagegen – gegen was auch immer. Für etwas zu sein ist wesentlich anstrengender. Dann muss man einen Standpunkt haben und wissen worum es geht. Man sollte argumentieren können und für seine Sache einstehen. Dagegen sein – ist immer einfacher. Und wenn einem gar nichts mehr einfällt, warum man dagegen ist, dann wird man einsilbig und unwirsch und ballt zornig die Faust!
Die Menschen im Osten der Republik haben es entweder geschafft, oder eben nicht. Das geht den Brüdern und Schwestern im Westen ganz genau so.
Es ist ein lächerliches Drama, wenn Menschen, die sich nicht an die Hand und mitgenommen fühlen, nach einem Vierteljahrhundert keine andere Idee mehr haben, als einfach nur gegen etwas zu sein und ihren dumpfen Protest lautstark mit Hassparolen herausbrüllen. Wenn sich der Protest und das Dagegensein im Wahllokal manifestieren kann, dann ist das schon wieder sehr gut und sehr demokratisch. Das muss man auch mal akzeptieren.
Was sind das für Leute, die immer nur dagegen sind? Was treibt sie an? Was stellen sie sich vor? Wie stellen sie sich die Zukunft vor, die sie mitgestalten, ohne zu wissen wohin die Reise wirklich geht? Wem folgen sie da überhaupt?
Dumpfer Nationalismus und das Spielen mit dem Feuer führt nicht zum Ziel. Aber diese Leute haben kein Ziel. Das ist das Problem. Sie haben nur irgendwelche Vorstellungen, die sie bedient sehen wollen. Sie fühlen sich nicht mitgenommen. Sie fühlen sich irgendwie beleidigt. Sie sind dagegen. Gegen was auch immer.
Viele waren auch schon vor der Wende (1989/1990) immer nur gegen was. Gegen die Mauer waren sie nicht unbedingt. Das hätten die meisten von ihnen sich damals nicht getraut. Verdacht auf Republikflucht – Stasiuntersuchungshaft und dann ab nach Bautzen. Das war der Weg der in den Westen führte. Das wusste irgendwie jeder. Die meisten wollten das nicht durchdekliniert haben und schon gar nichts davon hören. Wenn man nicht direkt in Konfrontation kam, dann ging es einem doch ganz gut. Irgendwie hat sie die Mauer ja auch vor Konkurrenz geschützt. Aber irgendwie dagegen sein, konnte man schon. Das war nicht besonders teuer. Das kostete im Grunde nichts. Für etwas sein, war und ist unendlich teurer und schwer zu definieren.

Ich bin dafür, dass niemand in dieser Republik oder Europa diskriminiert wird. Kein Ostdeutscher und kein Ausländer, kein Flüchtling und kein Bayer oder Sachse oder wer auch immer.
Ich wünsche mir ein Land in dem man ohne Angst vor nächtlichen Übergriffen krimineller oder tumber Art auf die Straße gehen kann. Ich wünsche mir Menschen, denen man vertrauen kann und die Vertrauen verdienen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es viel mehr psychologische Beratung, also Coaching geben sollte. Es ist eigenartig, aber in Deutschland zahlt kaum jemand freiwillig für einen Arztbesuch und für psychologische Beratung schon gar nicht. Die Deutschen sind Materialisten. Was man nicht nach Hause schleppen oder aufbauen kann, ist nichts wert, so scheint es. Die berühmten geistigen Werte, Bildung und das Erlangen von Wissen und akademischen Graden, scheinen nicht mehr so wichtig zu sein. Da sind andere viel klüger als wir.
Aber was nützt alles materielle Haben, wenn man damit nichts anfangen kann, weil man es intellektuell nicht durchdringen kann?
Heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Es ist ein Glückstag der Geschichte. Und was machen wir aus all dem Glück? Wir fühlen uns nicht verstanden, wie kleine Kinder, denen man im Sandkasten ein Spielzeug weggenommen hat. Also Leute! Werdet endlich erwachsen und denkt darüber nach was ihr wirklich wollt und wie wir es erreichen können. Es gibt soviel zu tun! Packen wir es an und machen wir was daraus. Angst, Wut und dumpfer Hass, eingeschnappt sein, sind keine guten Berater.

Der glückliche Zufall – einfach leben!


Eben habe ich einen Blogbeitrag eines geschätzten Kollegen rebloggt. DER GLÜCKLICHE ZUFALL. Dazu fällt mir auch eine Menge ein. Natürlich!
Neugierig?

Meine Sicht auf DEN GLÜCKLICHEN ZUFALL: Ich bin fest davon überzeugt, dass es auf die innere Einstellung ankommt, ob man Glück oder Unglück auf sich zieht. Es gibt eine wichtige Regel, die es zu beweisen gilt: Das Glück beginnt in Dir und alles was passiert wird so beurteilt wie Du es willst.

Es gibt da die Geschichte von dem russischen, chinesischen, türkischen oder meinetwegen polnischen Bäuerlein, dass so arm war, dass es nur ein einziges Pferd besaß. Als dieses Pferd weglief, das waren alle anderen Bauern der Ansicht, dass dieses Bäuerlein das Pech auf sich ziehen würde und sie beklagten sein Unglück. Wir kennen die Geschichte: Das tapfere Bäuerlein sah im Verschwinden seines einzigen Pferdes kein Unglück und nach wenigen Tagen kehrte es zurück und  brachte wilde Pferde aus der Steppe zu unserem nun gar nicht mehr so unglücklichen Bauern zurück.
Wenn dieser Bauer an sein Unglück geglaubt hätte, dann hätte er sich vermutlich die Kugel geben oder von einem Felsen stürzen können. Aber genau das tut ein glücklicher Mensch nicht; Egal was passiert.

Inneres Glück zieht Glück an. Das ist überhaupt keine Zauberei.
Kennen wir nicht alle Menschen, die mit einem freundlichen Lächeln durch die Welt gehen und denen man einfach nicht böse sein kann? Sie ziehen das Glück magisch an. Man sucht ihre Nähe und spürt die positive Kraft ihres Wesens. Egal was passiert: Sie wissen, dass das Leben auch mal sauer sein kann. Ganz egal!: Sie machen aus Zitronen – Limonade. Verstehen Sie das Konzept? Natürlich!

Das Leben ist voller Zufälle und es ist gut, wenn wir alles im Leben so nehmen wie es kommt. Wer selbst negative Ereignisse und scheinbare Rückschritte positiv annimmt, wird ein entspanntes und glückliches Leben führen.

Warum sollte ich mich mit Menschen belasten, die es nicht gut mit mir meinen? Warum auch immer.
Natürlich muss ich mir einen selbstkritischen Blick bewahren um mich weiterentwickeln zu können. Aber ich darf es nicht als Belastung begreifen, sondern als Ressource. Es ist immer eine Chance, wenn etwas schief läuft. Ein Leben ohne Phasen der Selbstbesinnung und Neuorientierung wäre fad und langweilig. Niemand kann ein solches Leben wirklich wollen.
Leben verläuft in einer aufsteigenden Sinuskurve, wenn es gut läuft. Dann wird es als glücklich und gehaltvoll wahrgenommen. Wenn wir glauben, dass wir selbst auf dem absteigenden Teil dieser Kurve wieder Fahrt aufnehmen und die nächste, größere Spitze erreichen, dann ist alles in Ordnung. Menschen, die es als negativ wahrnehmen, wenn mal etwas nicht so gut läuft, neigen zu einer Generalisierung und laufen Gefahr, sich in einer Abwärtsspirale zu verlaufen.

Glückliche Zufälle passieren immer wieder. Wir müssen nur einen Blick dafür entwickeln. Selbst Plateau-Phasen und Rückschritte sind immer Chancen auf Neuausrichtung und Kurskorrektur. Manchmal gibt es beim Segeln eine Flaute, aber die nächste steife Brise kommt bestimmt. Daran muss man nicht mal nur glauben. Es passiert einfach!

hart arbeiten


hart arbeiten!? warum nicht?

Wenn man sich etwas vorgenommen hat, und zu 100 Prozent davon überzeugt ist, dass es sich um ein bedeutendes Ziel handelt, das man unbedingt erreichen will dann – und nur dann – ist man in der Lage wirklich hart zu arbeiten. Wenn nicht, dann wird man unweigerlich irgendwann ausgebrannt in ein tiefes Loch fallen. Ein Burnout bei Menschen, die für eine Sache wirklich brennen, ist mir noch nicht untergekommen. Burnout passiert immer Menschen, die von außen angezündet und gnadenlos verheizt werden.

Mark Twain hat einmal gesagt:

Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht – aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Mark Twain (1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Das stimmt genau. Und umgekehrt gilt, dass schlecht bezahlte Arbeit…..Aber das kann sich jeder selbst ableiten.

Worum es also geht im Leben ist, dass wir uns eine Tätigkeit suchen, die wir gerne machen. Leider ist es weder leicht herauszufinden, was uns wirklich Freude bereitet und dann muss sie auch noch gut bezahlt werden. Eine unlösbare Aufgabe, so scheint es.

Reisen wäre so eine Sache, die mir gerade einfällt. Das macht doch richtig viel Spaß. Aber es soll ja auch Leute geben, die auf ihrer Scholle kleben und für die Reisen wie eine Strafe wirkt. Diesen Menschen sei angeraten zwei Dinge zu tun. Erstens, darüber nachzudenken, warum dem so ist und zweitens, einfach Zuhause zu bleiben. Dann haben sie keinen Streß. Dann können sie das tun, was sie am liebsten machen und das ist? Was? Schreiben Sie es auf einen Flipchart-Post.

Es gibt Menschen, die gerne stricken. Warum auch immer. Sie tun es gerne. Ich schreibe gerne und ich lese gerne und ich arbeite sehr gerne als Coach. Das ist das, wofür ich brenne – ohne zu verbrennen. Wenn ich irgendeinen Mist schreiben und pünktlich abliefern müsste, würde ich Gefahr laufen zu verbrennen. Ich bin ein Typ, der es am liebsten sehen würde, wenn er eine Reihe von Assistenten hätte, die meine Ideen und Skizzen zu fertiger Literatur verarbeiten würden. Ach! Das wäre gut! Ich würde vermutlich einen Bestseller nach dem anderen in den Sand setzen. Oder ich würde begeistert von einem Erfolg zum anderen reiten. Ich, der Literatursurfer. Man wird ja noch mal träumen dürfen. Soviel zu hart arbeiten. Das Leben kann ganz schön hart sein. Oder? Aber so etwas gibt es tatsächlich: Bestsellerautoren mit einem Schwarm von Ghostwritern um sich herum. Schon Alexandre Dumas, der Autor der DREI MUSKETIERE soll diese Möglichkeit für sich genutzt haben. Es macht ja auch Sinn. Ein Architekt muss sich schließlich auch nicht um jedes Detail kümmern.

Ich lasse mir auch gerne von kompetenten und interessanten Menschen ihren Job erklären. Das nenne ich Coaching. Diese Tätigkeit erfüllt mich ausserordentlich. Ich mag es, wenn kompetente Menschen von ihrer Arbeit erzählen und dafür geradezu brennen.
Natürlich merke ich sofort, ob der Mensch wirklich etwas davon versteht, wovon er da redet. Manchmal ist es auch anders; aber darüber breiten wir lieber den Schleier der Nächstenliebe.  

Wir waren bei harter Arbeit. Es ist hart, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist sehr hart als Sportler ständig knapp den Sieg zu verpassen. Es ist hart am falschen Ort oder in der falschen Zeit zu sein. Aber so etwas passiert öfter als wir denken. 

Es sind nicht immer die sichtbaren Stars der Technologieszene, die hart gearbeitet und die Grundlagen für den Erfolg geschaffen haben. Die Protagonisten heißen nicht nur Bill Gates und Steve Jobs, Larry Ellison oder Elon Musk. Es sind die stillen Helden, die ebenfalls hart arbeiten und alles richtig gemacht haben. Der Erfinder der MP3 ist ein Deutscher, der das Verfahren für das Fraunhofer Institut entwickelt hatte. Grundlagenforscher; ein interessantes Kapitel für sich.

Auf der anderen Seite stehen Leute, die glauben Abkürzungen zum Ruhm nehmen zu können. Deutschland sucht den Superstar! Wer ist Deutschland? – stellt sich die Frage. DER SUPERSTAR dort interessiert mich überhaupt nicht. Wie wäre es mit einer Hitparade der erfolgreichen und unbekannten Forscher und Ingenieure? Das wäre doch mal eine interessante Serie auf NETFLIX. Die öffentlich-rechtlichen Sender könnten auch mal über so etwas nachdenken.    

Es gibt denkbar schlechte Umgebungen für harte Arbeit. Auch so etwas habe ich schon öfter erlebt oder zumindest davon gehört. Es sind ungeklärte Abläufe in Unternehmen die in einem undurchdringlichen Jungle von IT-Systemen mäandern und den Mitarbeitern überhaupt nichts nutzen. Ich bin ein ziemlich bester Freund von klaren Strukturen und einem permanenten Verbesserungsprozess in Unternehmen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Es geht mir darum, dass hart arbeitende Mitarbeiter nicht in doppelter Arbeit oder Ausnahmeprozessen, die immer anders sind als im System abbildbar, verbrannt werden.
Aber es gibt auch hart arbeitende Mitarbeiter, die sich in undurchsichtigen Systemen sehr wohl fühlen und glauben, dass sie eine tolle Arbeit machen, zu der es keine Alternative gibt. Solange sie davon überzeugt sind, wissen sie wenigstens, warum sie so hart arbeiten. Allerdings beobachte ich genau an diesen Klienten oft Abnutzungserscheinungen und Anzeichen von Burnout. Denn sie wissen oft nicht, warum sie das alles tun müssen.

Harte Arbeit ist gut für Menschen, die wissen was sie da tun und wo die Ziele sind. Wenn harte Arbeit aber fremdbestimmt und sinnentleert getan werden muss, dann ist das nicht gut. Solche harte Arbeit braucht niemand. Das macht nur krank.

Perspektivwechsel – Ü50


Perspektivwechsel Ü50

Sie haben eine tolle Karriere gemacht. Sie haben eine Menge erreicht. Viel besser wird es nicht. Es ist völlig egal. Befreien Sie sich von dem Druck, der auf Ihnen lastet und entdecken die neuen Möglichkeiten! Wenn Sie bis jetzt ihre Ziele noch nicht erreichen konnten, es gibt 1000 Gründe dafür, werden Sie vermutlich auch in Zukunft keine großen Sprünge mehr machen. Es sei denn, Sie sind ein erfolgreicher Unternehmer, der ein weiteres Startup erfolgreich an den Markt bringen will, und auch kann. Wenn Sie Angestellter sind, dann denken Sie langsam darüber nach, was Sie mit ihrer Abfindung und der vielen freien Zeit, die auf Sie wartet,  anfangen möchten. Keine Angst! Es gibt auch ein Leben nach dieser Firma. Sehen Sie es positiv und denken Sie nach! Sehen Sie sich als Star, der nun seine Erfahrungen besitzt, die ihm niemand mehr nehmen kann. Es sei denn, Sie setzen nochmal alles auf eine Karte, spielen, und verlieren. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponential. Sie werden höchstwahrscheinlich zu keinem fairen Rennen mehr zugelassen. Aber das muss keine Belastung sein.  Geben Sie den jüngeren, kommenden Stars eine Chance. Unterstützen Sie sie und entdecken Ihre Qualitäten als Mentor. Sie sind nun ein “elder statesman” oder eine “elder stateswoman”. Wenn Sie ehrlich sind, ist die Leidenschaft zu gewinnen ohnehin nicht mehr so stark bei Ihnen vorhanden wie vor 20 Jahren oder so. Ist es nicht so? Sie haben sich weiterentwickelt. Ihr Blick auf den Horizont ist weiter geworden. Es gibt so viele Dinge zu entdecken, von denen sie früher keine Ahnung hatten.  

Nehmen Sie sich Zeit und bereiten sich auf Ihr besseres Leben vor. Machen Sie elegant Platz für die vielen anderen Leute, die nur ein Ziel haben: Sie wollen so sein wie Sie! Sie wollen Ihren Platz einnehmen. Warum eigentlich nicht? Lassen Sie los und starten zu neuen Zielen, die zu Ihnen passen.sehen Sie es doch einfach so: Es erfordert ein großes  Maß an naiver Unwissenheit,  um Ihren Job haben zu wollen. Sie haben für so etwas viel zu viel Erfahrung. Und Sie sind alles andere als naiv. Die Branche ist im Umbruch. Jede Branche ist heute im Umbruch. Wenn Sie sich eingestanden haben, dass es Zeit ist zu gehen, wenn Sie wissen, dass Sie dieses Spiel keinen Sinne mehr für sie macht, sie es nicht mehr gewinnen können, dann haben Sie einen größeren Preis gefunden: sich selbst.  Sie haben es überhaupt nicht mehr nötig, nochmal in den Ring zu steigen und sich verprügeln zu lassen. Wozu denn auch? Irgendwann ist es gut. Jetzt!

Ü50 Das hat eine Menge mit der Pubertät des Alters zu tun. Wie wollen Sie den Rest Ihres Lebens verbringen? Was wollen Sie eigentlich in 10 oder 20 Jahren machen? Es ist egal, ob Sie eine Frau sind,  oder ein Mann. Sie haben noch etwa ein Drittel Ihres Lebens vor sich! Machen wir etwas daraus! Sind Sie bereit dazu? Dann wird es Zeit für ein weitergehendes  Coaching.

Versager


Versager

Am Ende sind wir alle irgendwie Versager. Es ist das Leben an dem wir verzweifeln können. Kein Problem.

“Das Leben ist hart und ungerecht. Am Ende sind wir tot.”

Was ist der Unterschied zwischen einem Gewinner und einem Verlierer? Manchmal gibt es keinen Unterschied. Es gibt Menschen, die alles erreicht haben was sie sich gewünscht hatten und am Ende fühlen sie sich trotzdem einsam und verloren. Sie haben sich auf dem Weg zu falschen Zielen aufgerieben und sie haben sich verloren. Was treibt den Chef einer Bank dazu sich umzubringen? Was ist das Leben für diesen Mann gewesen? Warum sind wohlhabend geborene Jugendliche nicht glücklich? Warum ruinieren sie ihr Leben durch sinnloses Genussleben und durch Drogen und Alkohol? Warum sind Menschen, die alle Möglichkeiten haben, nicht in der Lage ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen? Warum träumen reiche Kinder von der Armut? Wir sind entweder alle Versager oder wir lernen die Welt mit anderen Augen zu betrachten.

Eine alte Frau erzählt mir eine traurige Geschichte. Die Dame ist über 70 und sie ist immer noch eine attraktive Frau. Man sieht ihr an, dass sie Geld hat. Die ist Selbstzahler. Zum Coaching kam sie durch eine Empfehlung einer Ärztin. Ich sehe, dass Sie einen großen Gesprächsbedarf haben. Darf ich Ihnen einen guten Coach empfehlen? Der wird gerne mit Ihnen einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.

Ich wusste, dass eine lange, interessante und letztendlich traurige Lebensgeschichte auf mich wartete. Wie so oft. Sie wurde von ihrer langjährigen Lebensgefährtin verlassen und war ganz alleine. Ihr einziger Sohn hatte sich von einem Hochhaus gestürzt. Er war ein sehr begabter junger Mann gewesen, der ein Einser Abitur und ein sehr gutes Jurastudium hingelegt hatte. Er hatte einen guten Job und die Welt lag ihm zu Füßen. Er verdiente sehr gut und hatte keine Sorgen. Und dann plötzlich schrieb er einen Abschiedsbrief und überwies sein ganzes Geld an seine alte Mutter und sprang aus dem Fenster. Ich Lauf des Coachings wiederholte die Dame mehrmals, dass ihr Sohn einen Coach wie mich gebraucht hätte. Vielleicht hätte er dann offen reden und es sich nochmal überlegen können. Ehrlich gesagt, bin ich nicht besonders scharf auf Suizid Kandidaten. Auf der anderen Seite kann ich mir sehr gut vorstellen, dass derartige Gedanken auf den Tisch müssen und ausgesprochen ganz anders wirken, als wenn man sie ganz alleine für sich selbst gleich einem Teufelskreis immer wiederholt. Die Frau war schockiert und hatte den Tod des Sohnes vor mehr als zwei Jahren immer noch nicht verarbeitet. Was folgte war Trauerarbeit, bei der ich sie begleiten durfte. Was geht in einem jungen und erfolgreichen Mann vor, der sich entschließt seinem, Leben ein Ende zu bereiten? Ich rede nicht von den verblendeten Versagern, die keine andere Möglichkeit mehr sehen irgendwie auf sich aufmerksam zu machen und wenigstens einmal im Leben eine Art Bedeutung zu erlangen. Was ist es, dass die Menschen empfänglich für Suizid macht? Der Glaube an eine jenseitige Welt ist es nicht, denn wir wissen zu wenig darüber. Es kann alles möglich sein; aber es kann auch alles ganz anders sein, als wir es uns vorstellen. Das Leben auf diesem Planeten, mit diesen ganzen wundervollen Menschen ist doch einzigartig und wert jeden Augenblick gelebt zu werden. Was gibt es alles zu entdecken! Sich selbst zum Beispiel.

Wenn dieser junge Mann gewusst hätte wie sehr ihn seine Mutter liebt und vermissen würde, hätte er es sich anders überlegt? Wusste er es nicht? Sie war oft unterwegs in der Welt. Sie gab mir ein paar sehr interessante Reisetipps. Wir hatten viel zu besprechen. Das heißt: Sie hatte viel Redebedarf. Sie reflektierte ihr Leben und nutzte das Coaching um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Ich erfuhr sehr viel von ihr und über sie und ihren sozialen Kosmos. Sie erfuhr sehr viel mehr über sich und ihre Umgebung. Auch das kann Coaching leisten. Ich habe kein Problem damit, mir lange Lebensgeschichten anzuhören; und zwar aktiv anzuhören. Das Ergebnis ist eine vertiefende Selbsterkenntnis meiner Klienten. Ich habe mir mehrfach die Erlaubnis eingeholt mir Notizen zu machen um diese Erlebnisse in veränderter Form weiter zu verarbeiten. Es ist wunderbar diese vielen kleinen Geschichten voller Überraschungen und Wendungen zu hören. Und dann sehe ich auch immer wieder diese zwei Grundhaltungen. Auf der einen Seite sind da Menschen mit einer großen Selbsterkenntnis, die mit einem gewissen Humor und Witz durch das Leben gehen. Sie nehmen sich nicht allzu ernst und sie wissen, dass das Leben manchmal skurril und komisch sein kann. Und dann gibt es die Menschen, die sich wirklich zu ernst nehme, obwohl sie ständig von einem Fettnapf zum nächsten stolpern und sich so unglaublich albern verhalten, dass es zum Schreien komisch ist. Wenn wir die Augen öffnen und einfach mal aussprechen, was wir denken und wie wir denken, wird vieles klarer. Ein Coaching kann genau das sein. Eine Selbstreflektion der anderen Art mit einem neutralen Schiedsrichter oder Sparringpartner.

Das kann dann so aussehen:

“Ich bin ein Versager. Das ist völlig okay! Weil die meisten Menschen Versager sind; Auch die angeblichen Gewinner. Alles Arschlöcher. So wie ich. Das Leben ist sowieso Scheiße! Oder siehst Du das anders? Ich habe alles versucht um Geld zu machen und tolle Autos zu fahren und schöne Frauen zu begeistern. Heute habe ich eine gelangweilte zwanzig Jahre jüngere Frau, die es mit mir nicht mehr machen will. Sie ist wunderschön, genauso wie eine Frau sein muss und sie ist unglaublich abweisend. Mist! Ich bin ein Versager. Ich habe gearbeitet und geackert um mir das Leben leisten zu können, das ich mir heute leisten kann. Im Job kann ich nicht weiter kommen. Nur noch die Leiter herunter fallen. Es gibt nur noch eine Richtung: Abwärts!  Meine schöne Frau wird mich dann mit Sicherheit einfach verlassen und sich einen anderen Mann suchen. Das hat sie im Grunde schon längst getan; aber mein Geld und der Lebensstandard hat sie bisher immer noch daran gehindert, mir offen zu sagen, was sie von mir denkt.”

oder so:

“Ich bin doch kein Versager. Ich bin mit mir zufrieden. Ich bin vollkommen okay! Weil mich andere Menschen akzeptieren und lieben. Weil andere Menschen mich vermissen, wenn ich nicht da bin; Weil ich etwas zu sagen habe und weil ich immer ein freundliches Lächeln und ein aufmunterndes Kopfnicken übrig habe.
Das Leben ist aufregend und jeden Tag neu! Ich liebe es, an einem regnerischen Tag durch Berlin zu laufen und einfach die Zeit verrinnen zu lassen. Ich kann es mir leisten! Ich mag das! Ich spüre, dass ich am Leben bin. Ist das Leben nicht wunderbar?
Ich habe einiges versucht und nicht alles ist mir gelungen. Aber es geht mir gut. Ich habe auch aus Fehlschlägen gelernt. Ich rede mir mein Leben nicht nur schön; Es ist wunderbar! So wie es ist, ist es völlig in Ordnung. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich mal sehr viel Geld hatte und alles verloren habe. Na und?! Was für ein Glück, dass ich der Mensch bin, der ich bin! Trotz allem. Man muss nur die Augen öffnen um die Wunder zu erkennen, die um uns herum passieren.”

Oder ganz anders.

Versucht es doch einfach selbst einmal! Es ist erfrischend, wenn man in der Lage ist, sich selbst auf die Schippe zu nehmen oder sich mit den Augen eines Anderen zu sehen. Coaching ist die Kunst anders und besser zu leben, als man es bisher kannte.

Am Ende sind wir alle so wie Woody Allen oder besonders berühmte und wichtige Männer, die durch dumme Fehler ums Leben kommen, auf falschen Landebahnen landen wie Harrisson Ford oder einfach vom Pferd fallen oder von einer Klippe springen und dann querschnittsgelähmt aufwachen und uns fragen, warum wir das denn tun mussten. Aber so ist das Leben und am Ende werden wir uns über verpasste Gelegenheiten ärgern und nicht über das Erreichte freuen.  

Liebe machen


Liebe machen

Ich weiß genau was Sie jetzt denken; und Sie haben recht! /Thomas Magnum P.I./

Liebe machen, das klingt überhaupt nicht gut. Das hat so was Verruchtes, ja Unanständiges. Man macht doch keine Liebe! Man liebt zärtlich und romantisch. Aber Liebe machen? Das ist doch was für Tiere. Oder?

“Can’t buy me love!” sangen schon die Beatles und auch das stimmt vermutlich in den allermeisten Fällen; ausser wenn man sich in die Liebesdienerin verliebt und sie aus diesem schrecklichen Zustand befreien möchte. Auch das soll es schon gegeben haben – Jack Lemmon und Shirley McLaine haben es im “Appartement” vorzüglich vorgeführt.

Aber Liebe machen? Wer macht denn sowas? Ja, ich weiß. Viele machen es einfach und es ist ja auch ganz normal. Jeder Mensch braucht diesen Austausch von Körperflüssigkeiten und Hormonen. Aber Liebe ist das noch lange nicht. Ich vermute, dass viele Menschen keine Ahnung haben, was Liebe ist. Traurig! ;-(

Und so war das auch nicht gemeint. Ich werde versuchen es zu erklären. Die große Frage, was Liebe ist und wie sie sich anfühlt und auch die Tatsache, dass die romantische Liebe etwas sehr Flüchtiges sein kann und meistens auch ist, beschäftigt uns ein Leben lang. Aber ich hatte mein HEUREKA! als ich kürzlich mit einem liebevollen “Schön, dass Du da bist!” verwöhnt wurde. Und natürlich tun wir alles, was dazugehört, auch “machen wir Liebe”; und zwar auf die bekannte körperliche Art und Weise. Aber das gehört hier nicht her. Worum es wirklich geht, ist das, was man miteinander erlebt, wie man miteinander umgeht.

Ich habe schon so einige Erlebnisse gehabt, die mir eigentlich zeigen sollten, dass Liebe nicht ewig dauert. Es gibt natürlich auch die romantische Liebe, die niemals vergeht, weil man sich zeitig genug getrennt oder aus den Augen verloren hatte. Auch das ein anderes Thema.

Liebe machen geht anders, als es die Überschrift erwarten lässt. Liebe machen bedeutet, dass man jeden Tag kleine Rituale pflegen sollte. Das hat jetzt wirklich nichts mit BeziehungsArbeit oder so etwas zu tun. Es sind einfach nur kleine Handreichungen und Abläufe, die zu einem achtsamen Miteinander dazugehören.

Ich bereite zum Beispiel jeden Tag den Kaffee zu und mache ein Toastbrot für meine Partnerin. Wenn alles fertig ist, dann serviere ich ihr das mit einem freundlichen Lächeln und der Tag kann beginnen. Jeden Tag, das ist wichtig! Es wird zu einem Ritual. Sie fordert es ein, wenn ich einmal zu spät bin. Und sie erwähnt, dass es ihr fehlt, wenn ich einmal woanders übernachten muss.
Rituale geben Halt im Leben. Kinder wissen Rituale zu schätzen. Ich habe zum Beispiel meiner Tochter als sie noch klein war, jeden Abend etwas vorgelesen. Das war ein wichtiges Ritual.
Dann gibt es noch die vielen kleinen Dinge des Lebens, über die man offen miteinander reden kann und auch muss.


Der Zauber des Anfangs ist nach ein paar Jahren verflogen. Aber wenn man regelmäßig die “Liebe macht”, sie pflegt und hegt und immer wieder neu entdeckt, dann ist es einfach wunderbar. Dann kommen immer mehr kleine Aufmerksamkeiten und Rituale hinzu. Und irgendwann möchte man nicht mehr darauf verzichten, weil es einfach zum Leben dazugehört.

Also Leute! Los geht’s! Liebe machen! Und vergesst auch die wunderbare körperliche Liebe nicht. Ohne das, was jeder unter “Liebe machen!” versteht, geht es überhaupt nicht…..

Coaching|Kontrollverlust


Coaching|Kontrollverlust

Es gibt viele Gründe einen Coach aufzusuchen. Ängste, die man unter keinen Umständen öffentlich machen möchte, sind ein sehr wichtiger Grund. Beruflich erfolgreiche Menschen haben verinnerlicht, dass Kontrollverlust starke Ängste und hohes Unbehagen auslösen können. Coaching ist Kontrollverlust pur. Genau das ist ein Grund, der viele daran hindert, sich auf Coaching einzulassen. Manchmal ist es aber sehr hilfreich, Kontrollverlust zu akzeptieren und sich aktiv darauf einzulassen. Dazu gehört vor allem Selbstbewusstsein und Mut.

Wenn Sie das intensive und unangenehme Gefühl von Kontrollverlust erleben und nichts dagegen tun, kann das in depressive Zustände führen und am Ende zu ernsthafter psychischer Erkrankung führen. Das ist ein guter Grund sich mit Kontrollverlust und dem Umgang damit zu beschäftigen. Es handelt sich um ein zentrales Coachingthema.

Eine Vielzahl psychologischer Studien belegt, dass es vielen Menschen besser geht, wenn sie das Gefühl haben ihr Leben unter Kontrolle zu haben.

Sie sind in der Regel erfolgreicher und optimistischer, zufriedener und erfreuen sich einer guten psychischen und physischen Gesundheit. Sie erholen sich schneller von schweren Erkrankungen als Menschen, die beim Genesungsprozess auf das Glück vertrauen. Es scheint sich auszuzahlen, auf die eigenen Einflussmöglichkeiten zu bauen und den Kontrollverlust als schlimmsten anzunehmenden Unfall zu betrachten.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Andere Studien untersuchen, wie Menschen mit Verlust und Tod umgehen, wenn sie diese Dinge als Schicksal akzeptieren, das sie nicht beeinflussen können. Wir können Schicksalsschläge offensichtlich besser verkraften, wenn wir erkennen, dass sie sich außerhalb unseres Entscheidungshorizontes abspielen.
In  vielen Dingen des Lebens haben oder hatten wir nie irgendeine Kontrolle. Das ist kein Drama.

Auch hier finden wir Parallelen in der frühkindlichen Entwicklung. Ein Baby oder ein Kleinkind überlebt nur mit einem unendlichen Erleben des Kontrollverlustes und dem Vertrauen auf die helfende Hand der Mutter. Ohne diese Zuneigung, Liebe und Pflege kann kein Kind überleben. Das Kleinkind hat keine Angst vor Kontrollverlust. Kontrollverlust kommt in der Welt des Kindes noch nicht vor. Wenn die Umstände gut sind, zahlt sich dieses Urvertrauen aus. Wenn nicht, dann hat der Mensch sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen.

Es ist eine starke Ressource, Kontrollverlust zu akzeptieren und Vertrauen aufzubauen und zu leben.

Gibt es nicht auch Anlässe die geradezu nach Kontrollverlust schreien? Natürlich gibt es derartige Anlässe. Das Vertrauen in einen Lehrer oder Mentor gehört ebenso dazu wie das Vertrauen in einen geliebten Menschen. Kontrollverlust beim Sex ist das höchste Ziel. Ohne diese Art Kontrollverlust bleibt Sex seelenlos, farblos, fad. Wir sollten lernen mit Kontrollverlust umzugehen, anstatt ihn zu bekämpfen.

Wir können machen was wir wollen. Das Leben können wir nicht erhalten. Das entzieht sich unserer Kontrolle. Ärzte können ein Lied davon singen. Sie sind Kontrollfreaks. Soviel ist klar. Aber wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzieht, haben sie gelernt zu akzeptieren, was ist. Mediziner und Psychologen sind wahre Meister des akzeptierten Kontrollverlustes. Aber nur da, wo sie tatsächlich keine Kontrolle mehr haben. Ein Mensch wird gesund, oder eben nicht. Oft gibt es sehr positive Prognosen und der Mensch stirbt. In anderen Fällen sehen die Überlebensaussichten extrem schlecht aus und der Mensch überlebt. Wenn sich ein Chirurg darüber zu viele Gedanken macht, wird er Probleme bekommen.

Coaching ist geplanter Kontrollverlust. Der Coach übernimmt den Prozess und der Coachee darf sich fallen lassen. Das ist ein zentrales Thema beim Coaching. Wer Angst vor dem Verlust von Kontrolle hat, sollte ernsthaft über die Ursachen nachdenken.

Hier ein interessanter Artikel über die Art KONTROLLVERLUST, die uns alle beschäftigt: https://www.journal21.ch/kontrollverlust

 

 

Was macht ein Coach? /wenn er nicht coacht/


Was macht ein Coach, wenn er nicht coacht?

Hier eine kleine Liste*

denken, lesen, schreiben, reisen, beobachten, hinterfragen, lernen, lernen, lernen, positiv denken, fotografieren, studieren, zeichnen, im Internet surfen, recherchieren, sortieren, hinterfragen, reden, zuhören, fernsehen, Musik hören, Konzerte besuchen, Sport treiben, Rad fahren, laufen, Fitnesstudio, telefonieren, Zeitungen lesen, DIE ZEIT lesen (DigitalABO), Sauna besuchen, in der Therme entspannen und lesen und Musik hören, Freunde und Bekannte besuchen, an Geburtstage denken, telefonieren, feiern, sich zurückziehen, die Sonne genießen, ausgiebig spazieren gehen, ins Museum gehen – Tipp: Classic PLUS Jahreskarte, Urlaub planen, Urlaub machen, Berlin entdecken, in Brandenburg Wölfe suchen, mit dem Rad zur Ostsee fahren, Musik machen, singen, tanzen, lieben, Artikel für einen Blog schreiben……

* kann jederzeit erweitert werden – zweckdienliche Hinweise bitte an meine eMail Adresse oder als Kommentar auf diesen BLOG

Das alles und noch viel mehr gehört zum Profil eines Coach. Wenn mich jemand fragt, was ein Coach macht, dann kann ich nur antworten: Es ist Arbeit und pures Vergnügen! Es ist alles, was ich mir immer gewünscht habe.
Für Coaches gilt das, was auch für andere sogenannte brotlose Künste** gilt:

Es gibt wenige Stars und sehr viele Kleindarsteller.

** Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Journalisten, Fotografen, Philosophen, etc.

Coaching ist Arbeit. Eine einzige Stunde mit einem richtig guten Coach kann das Leben eines Menschen grundlegend verändern. Ich glaube ganz fest daran, dass Coaching eine konzentrierte Beziehungstat ist. Da passiert was. Oder es passiert nichts. Das kommt auch immer auf die Bereitschaft des Klienten an, sich zu öffnen und sich zu verändern.  Wenn ein Coach coacht, dann muss Energie fließen; und zwar von der positiven Sorte. Alles wird möglich im Augenblick des Coachings. Ängste und Belastungen verschwinden für diesen unendlich wichtigen Augenblick. Eine einzige Stunde kann alles Hemmende beseitigen und einen Blick auf ein anderes Leben öffnen. Nennen wir es Coaching; Therapie darf es nicht sein. Aber es macht etwas mit uns, wenn wir uns einem verantwortungsvollen Coach öffnen. Ängste und schlechte, uns hemmende Angewohnheiten können verschwinden, wenn wir es zulassen.
Es gibt viele Menschen, die eine Stellung in der Gesellschaft haben, die Kompetenz und Wissen impliziert. Viele dieser Menschen sind trotzdem – oder gerade deshalb – einsam und ängstlich. Sie lähmen sich mit ihrer eigenen und eingebildeten Bedeutung und sie haben Angst vor der Wahrheit. Die Wahrheit ist: Sie sind sterbliche und fehlerhafte Menschen. Wer diese Wahrheit erkennt und fühlt, ist bereit für einen guten Coach.
Spürst Du das? Es wird Zeit einen Coach zu suchen. Einen Menschen, der Deine Seele lesen kann ohne das, was er erkennt, gegen Dich zu verwenden. Jemand, der Dich reden lässt und der dich trotzdem achtet und achtsam behandelt. Stell Dir vor: Du kannst wirklich alles sagen und mit einem Menschen laut denken. Es ist egal ob Du ein Vorstandsvorsitzender oder ein Präsident oder ein Bischoff oder der Inhaber eines der größeren Unternehmen dieser Welt bist. Mit einem Coach musst du nicht klug reden. Du kannst einfach du sein ohne wenn und aber. Ein Coach ist die beste Wahl für dich.
Und ja: Du kannst es Dir leisten. Du solltest es Dir leisten. Es ist genau das, was du brauchst.

Es gibt nur ein Problem: Du musst den richtigen Coach finden, der zu Dir passt. Das muss nicht ich sein, aber ich kenne ein paar richtig gute, die ich gerne weiterempfehle.

Wer im Augenblick lebt, lebt in der Ewigkeit


Wer im Augenblick lebt, lebt in der Ewigkeit

Ich habe gerade einen interessanten Vortrag von Paul Watzlawick gehört. Internet sei Dank! Ich bin sehr glücklich, jederzeit Zugang zu allen Informationen zu haben, die mich interessieren. Und wie es so ist, stolperte ich über ein Zitat von Wittgenstein. In der Überschrift steht, was ich verstanden hatte und mir auf die Schnelle merken konnte. “Wittgenstein – Augenblick – lebt in der Ewigkeit”

Natürlich fand ich einen passenden Artikel im Netz: http://wab.uib.no/agora/tools/alws/collection-5-issue-1-article-17.annotate

 

Das Originalzitat lautet:

Derjenige, der nicht in der Zeit, sondern in der Gegenwart lebt, lebt in der Ewigkeit /Wittgenstein/

Es gibt Menschen – viele Menschen – die immer nur in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs sind. Wenige sind in der Lage den Augenblick zu geniessen, als das was er ist: Das Paradies und die Ewigkeit des Seins. Das Glück des Lebens! Das Glück der Liebe!

“Vergangenheit ist gut, wenn wir sie mit den erweiterten Ressourcen der Gegenwart neu erleben. Zukunft ist gut, wenn wir in der Erwartung einer sorgenfreien und glücklichen Zukunft sind. Alles andere ist Käse! Mehr ist dazu nicht zu sagen.” /Ralf Zöbisch 2017/

 

Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung


Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung: Das scheint nicht zusammen zu passen. Nehmen wir an, dass es einmal ein bedingungsloses Bürgergeld geben wird. Was passiert dann mit den vielen Menschen, die sich in Gefahr befinden, sozial in die Dunkelheit abzugleiten? Sie bekommen regelmäßig Geld überwiesen und niemand hat eine Ahnung, wie schlecht es ihnen wirklich geht. Soziales Abseits ist die große Gefahr des Jahrhunderts. Prekäre Situation schon von Kindheit an, parallele Gesellschaften unterschiedlicher Couleur, bedenkenloser TV-Konsum, das dumpfe Gefühl von “Denen da oben” und der Eindruck, keine Chance zu haben wird zu einem immer größeren Problem anwachsen. Die Frage, wie das demokratische Verständnis und das Wahlverhalten dieser oft vergessenen Gruppe aussieht, liegt förmlich auf der Hand. Wo bleiben soziale, ethische, humanitäre Grundstandards, wenn es eine wachsende Gruppe in der Bevölkerung gibt, die von derartigen Dingen überhaupt nichts mehr verstehen? Sie fühlen sich unwohl und haben ganz eigene Träume und sie haben Angst vor allem möglichen. Das ist die explosive Rezeptur für einen sozialen Aufstand, der nur eines im Sinn hat: Die Zerstörung des Establishments, das kaum jemand mehr verstehen und begreifen kann. Alles muss besser sein, als die triste Gegenwart. Jeder dahergelaufene Demagoge kann diesen Leuten alles versprechen, was sie gerade hören wollen. Demokratie spielt keine Rolle mehr, weil sie sich von Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit nichts positives versprechen. Der Erfahrungshorizont verengt sich bei mangelhafter Bildung zu einem schmalen Schlitz. Welche Werte werden in Zukunft überhaupt eine Rolle spielen? Die Werte der Aufklärung, Goethe und Schiller, Shakespeare, Menschlichkeit und das ausserordentliche Glück in einem vereinten Europa zu leben, spielen scheinbar überhaupt keine Rolle mehr.

Wer bestimmt eigentlich, was Recht und Gesetz ist? Wer kann wissen, was gut für die Zukunft ist? Die Bürgerbefragung in Großbritannien und der anschliessende BREXIT wirft Fragen auf. Das VOLK hat gesprochen. Die Eliten sind sprachlos und zunehmend hilflos.

Was passiert eigentlich, wenn es eines Tages nur noch gut versorgte Couch-Potatoes, Fast Food Junkies und Reality-TV Zombies gibt? Roboter und weniger intelligente Maschinen, das allgegenwärtige Netz erledigen die notwendigen Arbeiten und der Rest hat nur noch zu konsumieren. Ist das eine zukünftige Realität, die wir uns wünschen? Das Leben als TV-Unterhaltungsshow. Wer bestimmt dann, was richtig und falsch ist? Freiheit, die ich mir wünsche, ist das nicht.

Jeder Mensch, egal wie seine Lebensumstände sind, wünscht sich einen Sinn im Leben. ich bin mir sicher und das ist eine positive Grundlage für alle weiteren Diskussionen. Diese Debatten müssen geführt werden.

Grundversorgung für eine hoch entwickelte Bürgergesellschaft bedeutet auch, dass jeder eine Aufgabe übernimmt, die der Gesellschaft etwas zurückgibt. “Einer trage des Anderen Last!”, steht schon in der Bibel. Ein grundlegender Konsens kann bereits heute von jedermann unterschrieben werden.

“Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.” [Tob. 4,16; Luther 1984] Die Goldene Regel, die für alle Religionen gültig ist.
Umgekehrt gilt dasselbe.

Freiheit bedeutet aber auch, dass jeder Freie die ihm angebotene Hilfe ablehnen kann. Alles andere bedeutet Gewalt. Niemand kann und darf andere Menschen zu ihrem Glück zwingen.

Mauern bauen und die Menschen innerhalb der Mauern zu ihrem Glück zu zwingen, funktioniert nicht. Wir Berliner kennen das Thema und haben es 28 Jahre lang erlebt, wohin das führt und was das mit Menschen macht. Freiheit geht anders.

Es muss also Regeln geben, Gesetze an die wir uns alle halten und an denen wir uns orientieren können.

Es wird auch Pflichten geben, die selbstverständlich sind. Hilfe geben und Hilfe annehmen gehört zum Grundkonsens.

Der Satz: “Ich brauche keine Hilfe! Ich kann doch machen was ich will!” ist mir inzwischen sehr oft untergekommen. Ich höre jeden Tag derartige Geschichten. Es sind Menschen, die sehr gerne eine REHA-Klinik besuchen um sich über den straffen Tagesablauf zu beschweren und sich vor Dingen zu drücken, die ihnen unangenehm sind. Feste Termine scheinen die pure Folter für manch einen zu sein. Angebote, die auf Coaching und Betreuung zielen, werden sehr kritisch gesehen. Überreden allein genügt oft nicht. Freiwilligkeit ist die Grundlage von Coaching.

Wenn eine psychosoziale Betreuung notwendig wird, verhindert oft die mangelnde Einsicht des Betroffenen, dass ihm geholfen werden kann. Hilfsangebote müssen verzuckert werden und es schwebt immer die Gefahr im Raum, dass die Hilfe abgebrochen werden muss, wenn der oder die Betroffene “keine Lust mehr auf den Zirkus” haben. Sozialarbeiter können ein Lied davon singen. Die Freiheit des Einzelnen ist ein hohes Gut in der Gesellschaft; und das ist auch gut so. Es ist also immer wichtig einen angemessenen Zugang zu den Betroffenen zu haben und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Abhängigkeit von Hilfe muss unbedingt vermieden oder zumindest schnell wieder zurückgefahren werden.

Mit zunehmender Automatisierung wird es immer wichtiger für die Bürger einen angemessenen Lebensstandard zu garantieren. Auch hier ist der Staat gefragt. Das kann und darf nicht privaten Spendern überlassen werden. Wenn wir uns vorstellen, dass in 20 Jahren kaum noch ungelernte Arbeiter in den Fabriken benötigt werden und auch hochqualifizierte Aufgaben wie Bildung, Betreuung und Verkehr immer mehr durch Maschinen geleistet werden, dann muss es dringend zu einer anderen Bewertung von Erwerbsarbeit und deren Bedeutung für den Einzelnen kommen. Der Hinweis von Bill Gates, dass Roboter Steuern zahlen sollten, wird immer mehr in den Fokus rücken. Die zentrale Frage nach dem Warum des menschlichen Lebens, der sozialen Strukturen und der Ethik des Ganzen wird immer wieder neu gestellt werden müssen.

Natürlich haben wir als Menschen keine Lust auf Gleichmacherei – auf welchem Niveau auch immer. Allerdings ist heute schon klar, dass Nahrung, Energie und Wohlstand besser verteilt werden muss. Es steht auch fest, dass es vollkommen sinnlos ist jedem alles zu geben, unabhängig von seiner Fähigkeit damit umzugehen. Bereits Johann Wolfgang von Goethe sagt: “Was du ererbt von deinen Vätern: Erwirb es um es zu besitzen!” In diesem Sinne muss jeder Bürger in einer Gesellschaft das erwerben, was ihm zur Verfügung gestellt wird. Dazu gehört auch ein Bewusstsein zu entwickeln, was uns allen damit möglich wird. Auch hier wird deutlich, dass demokratische Prozesse auf einem hohen Niveau der Offenheit und Ahnungslosigkeit stattfinden müssen. Solange es eine kritische Masse von Menschen gibt, die weder die Bildung, noch die intellektuelle Fähigkeit haben mit Fortschritt angstfrei aber kritisch umzugehen, bleibt die Situation gefährlich. Auch eine Flucht in Virtuelle Welten wird in den kommenden Jahren für jedermann möglich werden. Die Frage ist tatsächlich, was wir wollen und welche Gesellschaft wir anstreben.

Die aktuelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten scheint genau den entgegengesetzten Weg einzuschlagen: Rückzug des aus europäischer Sicht unterentwickelten Staates inklusive Krankenversorgung und sozialer Betreuung. Abschied von sozialen Netzwerken – aus unserer Sicht die Grundlage der menschlichen Gesellschaft – und befeuern dumpfer Ängste und Vorurteile. Bleibt abzuwarten, ob die Visionäre aus den Fortschrittsbranchen auf diese Fragen neue Antworten finden werden.

Angst ist kein guter Berater


Mögen Deine Entscheidungen
Deine Hoffnungen widerspiegeln,
nicht Deine Ängste.
/Nelson Mandela/

Nelson Mandela sagte einmal, dass wir wir unsere Taten nicht an unseren Ängsten, sondern an unseren Hoffnungen orientieren sollen. Das leuchtet ein. Jemand, der ängstlich ist, versteckt sich und versucht unsichtbar zu bleiben und unauffällig zu leben. Dann, so glaubt der Ängstliche, wird ihm schon nichts passieren.  
Wir leben bereits in einer Zeit in der es wieder sehr gefährlich scheint, Dinge beim Namen zu nennen. Wer weiß, welcher politisch getriebene Datensammler uns auf eine schwarze Liste setzen und verfolgen wird? Es ist alles möglich. Datenbanken sammeln Daten und jeder, der auf Datenbanken zugreifen kann, ist in der Lage zum Beispiel, alle Namen auf “Christ” oder “Jude” oder “Links” oder “Rechts”, zu filtern. Es ist möglich und es ist machbar. Es ist real.
Bist du “intellektuell” oder “harmlos”, ein Einzelgänger oder ein geselliger Mensch? Sagst du wirklich, was du denkst? Wie alt bist du? Wo wohnst du? Wer sind deine Freunde auf Facebook oder Google+? Wie viele richtige Freunde hast du?

Die Gefahren der heutigen Welt werden deutlich, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Für die meisten Zeitgenossen ist das undurchsichtig und beängstigend. Zurecht. Tekkies erkennen auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, dass die Probleme beängstigend komplex geworden sind.

“Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.” /Nelson Mandela/

Es gibt viele Menschen, die sich instinktiv vor der Freiheit fürchten. Sie sind auf Angst konditioniert. Es ist vorhersehbar wie sie reagieren, wenn etwas ihre antrainierten Ängste auslöst. Psychologie pur.  

Die Konditionierung betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Haben wir einmal JA! gesagt und fühlen wir uns von nun an verpflichtet? Stimmt es, dass wir einmal NEIN! sagen und dann wieder ganz von vorn anfangen müssen oder ganz aus dem Rennen sind? Ist das so? Hast du Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit? Was würdest du eigentlich tun, wenn du eines Tages nicht mehr VERPFLICHTET wärst?

Glaube mir bitte! Ich weiß genau, was das bedeutet. Und ich habe mir dir Freiheit genommen, mich zurückgezogen und mir einen Perspektivwechsel gegönnt. Das ging, weil es noch nicht zu spät war. Es funktionierte, weil ich durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. Es war eine Chance, kein Unglück.
Ich frage mich, wie Menschen, die eine höhere Karrierestufe erreicht haben, auch nur einen kleinen Persepektivwechsel wagen könnten. Es ist gefährlich, weil der Fall zu tief sein könnte. Wer aus großer Höhe fällt, braucht ein Sprungtuch und sehr viel Mut. Er (meistens ist es in diesen Fällen ein Er) braucht verständnisvolle Begleitung, wenige Beratung. Ein guter Coach ist in solchen Fällen ein guter Begleiter. Angst ist genau das Gegenteil davon.

Ein Film von Rainer-Maria Fassbinder heißt: ANGST ESSEN SEELE AUF. Muss ich noch mehr dazu sagen? Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein, sich von Angst steuern zu lassen.

Eine Angst, die existenziell wirkt, ist die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Hast du Angst vor Bedeutungslosigkeit? Worin besteht deine Bedeutung? Wer oder was definiert deine Bedeutung? Ist das wirklich so? Bist du dir sicher?

Angst ist niemals ein guter Begleiter. Meinst du nicht auch? Wie wirst du deine Ängste los? Was wird dir möglich, wenn du dich in eine angstfreie Zone begibst? Hast du Angst, auch nur darüber nachzudenken? Hast du Angst, deine Ängste zu reflektieren? Warum ist das so? Was wird dir möglich, wenn du deine Angst besiegen kannst? Denk darüber nach und stell es dir vor. Ein Leben ohne Zwang und ohne Angst. Es ist möglich!

 

Die Farbe der Seele


Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.
Marc Aurel (121 – 180), römischer Kaiser und Philosoph,

hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius, als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Von Zeit zu Zeit ziehe ich mich zurück und lasse Marc Aurel auf mich wirken. Er war ein Mann, der auf Grund seiner Geburt sehr gesegnet war und es dennoch schaffte sein Selbst zu reflektieren und dadurch ein Mensch zu bleiben. Marc Aurel, ein Gottkaiser, der auch dem Größenwahn oder der Selbstüberschätzung zum Opfer hätte fallen können. “Bedenke, Mensch, dass Du sterblich bist!” Wie könnte man das jemals vergessen.

Marc Aurel war kein Christ, so viel steht wohl fest. Man könnte auf alternative Ideen kommen, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Aber er bezog seine Weisheit und seine Demut aus anderen Quellen. Der römische Kaiser war einer der bedeutendsten Herrscher Roms. Während seiner Herrschaft von 161 bis 180 hatte Caesar Marcus Aurelius Antoninus Augustus oft kriegerische Auseinandersetzungen an den Grenzen des Reichs zu bestehen. Als Anhänger der Stoa lehnte er das Christentum ab und ließ die blutige Christenverfolgung im Jahr 177 in Lyon und Vienne zu. Weltruhm erlangte Marc Aurel vor allem als philosophischer Schriftsteller. In seinen  „Selbstbetrachtungen“ verfasste Marc Aurel Aphorismen im Tagebuchstil, die ihn als bedeutenden Repräsentanten der stoischen Schule ausweisen. Es handelt sich um kluge Gedanken, die heute noch ihre Wahrheit in sich tragen und es uns erlauben auch in finsteren Zeiten optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Die Kraft, die in der Seele wohnt – ein Coachingthema. Darum geht es. Wer innerlich stark ist, der kann Ängsten und Sorgen etwas entgegensetzen. Seit dem 20. Januar 2017 ist die Welt eine andere geworden. Dunkle Wolken sind aufgezogen. Aber das alles spielt in Wirklichkeit keine Rolle für unseren persönlichen Seelenzustand. Wir erkennen die Gefahren und grausamen Konsequenzen, die das alles haben kann. Wir schließen unsere Augen nicht vor dem Irrsinn, der sich da abspielt. Wir können nichts übersehen. Aber wir sind Menschen und wir erkennen, dass in jeder Welle der menschlichen Geschichte auch wieder neue Chancen und Möglichkeiten entstehen. Arm sind diejenigen, die sich hohlen Versprechen und der Ablehnung von fremden Menschen hingeben.

Ein weiteres Zitat von Mark Aurel: Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Wir sind die Maler unserer Seele. Was wir denken werden wir sein. Nicht nur die Gedanken wer wir sind formen unser Wesen, sondern alle Gedanken. Gedanken der Hoffnung, Gedanken der Liebe, Gedanken des Glücks. So wir wir uns unser glückliches Leben vorstellen, wird es tatsächlich sein, denn wir selbst sind die Schmiede unseres Glücks. Es gibt Menschen, die fürchten sich so sehr vor dem Glück, dass sie es nicht erkennen, wenn es vor ihrer Tür steht. Manch einer glaubt, dass er sich für seine Kinder und seine Familie aufopfern muss um seine Pflicht zu tun. Von Glück meine Spur. Diese Menschen vertreiben das Glück und lassen es nicht zu. Wer glücklich ist, sollte daran denken, dass das Glück nur kurzfristig vorhanden ist? Was für ein Unsinn! Aber viele glauben daran. Sie vertiefen sich in ihrem Unglück und leiden an ihren schweren Aufgaben, weil sie das genau so gelernt haben. Aber nicht vergessen:  Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken!

Hast Du schon einmal die Liebe gefühlt? Oder hast Du etwas Anderes von Deinen Eltern gelernt? Glaubst Du an Dich? Oder glaubst Du, dass es das noch einige Dinge gibt, die du noch brauchst um Dein Leben zu leben und glücklich zu sein? Glaubst Du, dass Du noch so viel zu tun hast, bevor Du ein ausgefülltes Leben führen kannst? Denkst Du, dass noch so viel zu erledigen ist? Dann bedenke, dass Deine Seele sich mit genau diesen Sorgen füllt und die Farbe Deiner Gedanken annehmen wird. Bevor Du es erreichst wird das Glück geflüchtet sein. Du brauchst dringend neue und frische Farben! Ich brauche das genau so wie die Luft zum Atmen.

Manchmal gehört zu einer großen Liebe, dass man sie loslassen muss. Auch wenn es schmerzt, aber auch das gehört dazu und macht den Menschen größer und stärker als er vorher war.

Coaching – FLOW Konzept


Das FLOW KONZEPT – Intrinsische Motivation – GLÜCK

Mihalyi Czikeszentmihalkyi – gebürtiger Ungar – lebt und forscht in den USA.

Er fand heraus, dass Menschen am glücklichsten bei der Arbeit sind, wenn sie sich im FLOW-Zustand befinden.

Jeder kreativ tätige Mensch kennt das. Jedes Kind kennt den Zustand, wenn es all seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit fokussiert und alles um sich her zu vergessen scheint. Alles fällt von einem ab. Alles scheint möglich. Der Lernprozess steigert sich ins unermessliche. Das Zeitgefühl wird verdrängt. Alles konzentriert sich auf diesen Prozess im Hier und Jetzt.

Definition des Flow

  • Die Fähigkeit sich auf die Aktivität zu konzentrieren ist vorhanden.
  • Die Aktivität hat deutliche Ziele.
  • Man ist der Aufgabe gewachsen.
  • Es gibt unmittelbares Feedback.
  • Es gibt ein Gefühl der Kontrolle über den Prozess.
  • Das Zeitgefühl ist verschwunden.
  • Alle Sorgen sind wie weggeblasen.
  • Die Aktivität hat ihre eigenen Ziele in sich selbst – “autotelisch”.

auto – selbst, telos – Ziel = SELBSTZWECK = Das Ziel einer Handlung liegt in der Handlung selbst.

Eine Aufgabe, die regelmäßig in einem FLOW mündet ist absolut zufriedenstellend und erstrebenswert. Ein Mensch im FLOW erlebt GLÜCK in seiner Arbeit.

Schriftsteller, Forscher und Musiker kennen das Erlebnis. Sie leben für den Flow.

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Steve Jobs – Genie hat seinen Preis


Diagnose: Manifestierte Persönlichkeitsstörung

Steve Jobs, der charismatische CIO von Apple, wird uns fehlen. Seit dem sagenhaften Erfolg von iPod, iPhone und iPad gab es keine revolutionäre neue Idee mehr. The Next Big Thing, “das nächste große Ding!” lässt auf sich warten. Seit Steve Jobs seinem Krebsleiden erlegen ist, scheinen Apple die Ideen ausgegangen zu sein. Steve Jobs fehlt. Er war ein Genie. Und Genies sind meistens nicht nur Genies, sondern oft auch Menschen mit einer dunklen Seite. Beim Lesen der Autobiografie von Steve Jobs wird schnell deutlich, dass er über eine starke Persönlichkeit verfügte.

 

Um das Kind beim Namen zu nennen, hatte Jobs höchstwahrscheinlich eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS). Ich-Bezogenheit, Abwertung anderer, Grenzüberschreitungen und  manipulativer Umgang mit anderen Menschen sind deutliche Anzeichen dieser Störung. Je mehr dieser Anzeichen festgestellt werden können um so deutlicher wird der Verdacht. Die Biografie zeigt deutlich, dass Steve Jobs selbst diese Störung seiner Persönlichkeit kannte und damit umzugehen wusste. Das war eben ein Teil seines Genies. Das Problem für den Rest von uns ist allerdings, dass ausgerechnet Menschen mit manifestierten Störungen – Choleriker und Narzissten gehören dazu – zu ungewöhnlichen Leistungen fähig sind. Allerdings werden sie seelisch niemals satt oder befriedigt, weil sie kaum Rezeptoren oder Gefühle für Glück entwickeln konnten. Ein Coaching kann diesen Menschen helfen. Aber die Angst aus einem Genie einen ganz normalen Menschen zu formen blockiert Aktivitäten in Richtung Coaching oder gar psychologische Behandlung.   

 

Die Wahrheit ist schwer zu ertragen: Narzissten sehem in anderen Menschen oft nur Werkzeuge, die einen Zweck zu erfüllen haben. Diese Menschen fühlen sehr oft keine menschliche Nähe und sie leiden darunter, weil sie oft nicht verstehen, warum andere Menschen glücklich sind und sie selbst immer mehr und immer besser sein wollen, ohne sich jemals glücklich zu fühlen. Aber Narzissmus ist wellenförmig wie alle dokumentierten Störungen. Es gibt auch immer wieder romantische, weiche Phasen, die kaum erklärbar sind.

 

Die „weiche Seite“ des Steve Jobs war vielleicht nur ein Manipulationsinstrument. Sie kann auch auf eine begleitende bipolare Störung hinweisen. In diesem Fall vielleicht sogar ein depressiver Schub. Cholerische Seite dieses Genies ist oft beschrieben worden.

Auch ein Narzisst ist zu Mitleid fähig. Allerdings oft nur zu Selbstmitleid, da er wenig oder keine empathischen Fähigkeiten besitzt. Häufig werden Narzissten allerdings auch als empathisch empfunden. Bei genauerer Betrachtung wird aber erkennbar, dass er das wahrgenommene Einfühlungsvermögen nur nutzt, um zu manipulieren oder Informationen zu gewinnen. Ein Narzisst kann extrem charmant und einnehmend wirken, da er die Klaviatur der menschlichen Empfindungen virtuos beherrscht und sein ganzes Leben nichts anderes tut, als andere Menschen zu manipulieren.

Es hängt häufig von den weiteren kognitiven und sozialen Fähigkeiten und dem sozialen Umfeld ab, ob ein Narzisst als „antisozial“ oder „genial“ bezeichnet wird. Letztendlich steckt aber dahinter ein Mensch, der respektlos mit anderen Menschen umgeht.

 

Ich bin für eine sachlichere und gerechtere Betrachtung der Person Steve Jobs. Womit ich seine Erfolge und sein Lebenswerk als Unternehmer nicht in Frage stellen möchte.