Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!


Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!

Im Gespräch mit der FAZ hat Tim Cook einige interessante Äußerungen über unser Land gemacht. Er spricht über Deutschland, Hochtechnologie, Steuern und das nächste große Ding.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/tim-cook-im-interview-hoffentlich-seid-ihr-deutschen-richtig-stolz-auf-euch-15245252.html

Das Interview ist äußerst interessant, ihr könnt es auf der FAZ Webseite nachlesen. Folgt dem Original-Link oben.

Deutschland – Einig HigTech-Land

Tim Cook: “Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst……
Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen wird mit sehr viel deutschem HighTech ausgestattet. Die Fenster sind Made In Germany.

Diese Fenster konnten auch nur aus Deutschland kommen, von nirgendwo anders.Viele der Möbel im Apple Park oder die Einrichtungsgegenstände in unseren Läden kommen aus Deutschland. Ich habe die Fabriken besucht, in denen diese Produkte hergestellt werden. Und es gibt noch viel mehr Dinge in Deutschland, die nur von dort kommen können. Hoffentlich sind Sie darauf richtig stolz.”

Ich habe schon öfter über die Möglichkeiten geschrieben, die wir in Europa und ganz besonders in Deutschland herausgearbeitet haben. Deutschland bezieht seine Kraft aus der wirtschaftlichen Kraft Westdeutschlands und den Erfahrungen von Millionen Ostdeutschen, die sogar den Sozialismus fast zu einem Erfolg gemacht hätten. Am Ende waren natürlich die Probleme offensichtlich und der Drang nach Freiheit und dem verlockenden Westen führte zur friedlichen Revolution. Darauf können wir wirklich stolz sein. Ein Lob für uns Ostdeutsche. Wir haben die Zukunft vorweggenommen und ab 1990 mit einem Schlag eine wirtschaftliche Transformation durchlebt, die in anderen Ländern niemals so gut funktioniert hätte wie in Deutschland. Wir sind inzwischen Pioniere der Veränderung. Das sind einzigartige Erfahrungen. Gemeinsam sind wir wirklich großartig. Da bin ich mir ganz sicher!

The Next Big Thing

Tim Cook: “Neue Kategorien kommen nicht jeden Tag. Und wir nehmen uns Zeit. Wir sind geduldig. Augmented Reality ist übrigens eine große Sache. Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen. Augmented Reality ist so groß wie die Multitouch-Bedienung, die mit dem ersten iPhone eingeführt wurde. Und Multitouch hat alles verändert. Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein.”

Das nächste große Ding, wie wir es oft bezeichnen, ist ganz sicher die Virtualisierung. Virtuelle Realität oder auch Augmented Reality – Erweiterte Realität. Apple war schon immer gut Dinge, die es bereits gab noch besser zu machen und auf den Punkt zu bringen.

Wenn wir heute mit Freunden touristisch in Berlin unterwegs sind, dann wird automatisch der Wunsch nach einem Besuch bei Checkpoint Charly auftauchen. Wir können das MAUER PANORAMA von Asisi besuchen oder die Bernauer Straße. Für mich ist ein Besuch an der Bösebrücke – am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sehr wichtig. Die Brücke markiert heute nur noch die Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Hier ging am 09.November 1989 die Mauer zum ersten Mal auf. Ich war schon oft mit Menschen hier, die mir sehr viel bedeuten und denen ich meine Geschichte erzählen mag.  

Mithilfe von Smartphones, mit Augmented Reality werden wir in Zukunft derartige historische Orte besuchen und uns in eine wählbare Vergangenheitsperspektive begeben können. Schon heute zücken wir unsere Smartphones und googlen und mappen wir was das Zeug hält. Augmented Reality wird noch einmal alles verändern.

 

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The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

Wir vertrauen auf „Google made in Germany“


Wir vertrauen auf „Google made in Germany“

Der Suchmaschinen-Konzern baut seine Präsenz in Deutschland aus. Die Zahl von 1000 Mitarbeitern ist erreicht. Das neue Entwicklungszentrum in München liefert Datenschutzprogramme für die ganze Welt. Google-Deutschland-Chef Philipp Justus erhält den diesjährigen Signs-Award für Innovation und nimmt im European-Interview Stellung.

 

Ich finde Google Translate großartig, weil ich viel mit anderen Sprachen zu tun habe und häufig den genauen Tonschlag verstehen möchte. Darüber hinaus können Sie seit kurzer Zeit über die Kamera in Echtzeit Schilder oder dergleichen übersetzen lassen. Das macht vieles einfacher.

Stimmt es, dass Sie dabei hochentwickelte künstliche Intelligenz einsetzen?

Ja, das ist richtig. Google Translate übersetzt mit intelligent verflochtenen neuronalen Netzwerken von jeder der inzwischen 103 unterstützten Sprachen in jede andere – sogar wenn es für ein Sprachpaar nicht mit Beispielsätzen lernen konnte. Übersetzungen in seltene Sprachen profitieren davon. Etwa 150 Milliarden Wörter werden bereits täglich damit übersetzt. Unserer „Google Neural Machine Translation (GNMT) lernt laufend von Millionen Beispielen und wird immer besser.

Derart komplexe Programmierleistungen kommen selten aus Deutschland. Warum spielt Deutschland in der Digitalindustrie eigentlich nur eine so untergeordnete Rolle, obwohl wir in anderen Industriesparten Weltmarktführerschaften behaupten?

Das würde ich so nicht ausdrücken. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe von digitalen Unternehmen, auf die wir sehr stolz sein können. Diese Unternehmen sind auch im internationalen Vergleich erfolgreich und in ihren Bereichen sogar oft führend. Dazu zähle ich beispielsweise Unternehmen wie, Zalando, trivago, Xing oder DeliveryHero. Und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.

Wie sieht es mit Unternehmen aus, die bereits vor dem Internet-Zeitalter existierten?

In der Tat gibt es einige traditionelle Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung noch nicht genügend ergreifen. Ich beobachte bei diesen Firmen eine gewisse abwartende Haltung; manchmal sogar die Einstellung, dass Digitalisierung ein Thema für rein digitale Unternehmen ist.

Das ist natürlich ein großer Irrtum…

Richtig, heute muss sich jedes Unternehmen vom Blumengeschäft an der Ecke über den mittelständischen Maschinenbauer bis zum Versandhändler als digitales Unternehmen verstehen. Sich der Digitalisierung zu verweigern ist nicht nur unklug, sondern inzwischen unmöglich.

Ist die Behäbigkeit mancher Unternehmen ein hausgemachtes Problem oder würden Sie auch die Politik in die Pflicht nehmen, bessere Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Transformation zu schaffen?

Um Deutschland digitaler zu machen, müssen wir alle etwas tun. Dazu brauchen wir sicher die richtigen Rahmenbedingungen. Wir brauchen Mut und Risikobereitschaft. Wir brauchen mehr Risiko- und Beteiligungskapital. Und wir brauchen Vorbilder.

Vorbilder? Klingt ein bisschen nach American Dream. Zieht das auch bei den Deutschen?

Auf jeden Fall – Vorbilder haben in der deutschen Industriegeschichte immer dazu geführt, dass weitere Firmen gefolgt sind und versucht haben, ähnliche Dinge zu erreichen – Nachahmer im positiven Sinne. Beispiele dafür finden wir in der Automobilindustrie, im Maschinenbau – und eben auch in der digitalen Industrie. Unsere Startups in Deutschland sind auch ein gutes Beispiel dafür.

Wie fühlt sich „Google Deutschland“ eigentlich an – als reines US-Unternehmen oder spürt man den Einfluss deutscher Mentalität oder Wertvorstellungen?

Google Deutschland fühlt sich wie Google an. Wir sind längst kein rein amerikanisches Unternehmen mehr. Es hat sich über die letzten Jahre eine ganz eigene internationale Kultur entwickelt. Auch in Deutschland, wo über 1000 Googler arbeiten, haben wir eine sehr diverse Mitarbeiterstruktur. Wir haben einen bunten Mix an Mitarbeitern – und der reflektiert sich auch in unserer Kultur.

Welche der Google Moonshots, also besonders gewagter und zukunftsträchtiger Projekte, werden denn in Deutschland (mit-)entwickelt?

In München haben wir ein Entwicklungszentrum mit inzwischen über 500 Mitarbeitern. Dort entwickeln wir sehr innovative Produkte, die in der ganzen Welt genutzt werden. Insbesondere im Bereich Datenschutz und Cyber Security sind wir mit Google Deutschland herausragend. Wichtige Datenschutz-Produkte wurden in den letzten Jahren maßgeblich in Deutschland entwickelt. Google made in Germany sozusagen.

Wie entwickeln Sie die Google-Standorte in Deutschland weiter, welche Rolle spielt München?

Wir wachsen weiter und fühlen uns an allen unseren deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München wohl. In Berlin eröffnen wir demnächst einen Google-Campus für Gründer und Start-ups. In Hamburg ist unsere Zentrale und unser Vertrieb. München war und ist unser Entwicklungszentrum in Deutschland.

Die Schaffung der Holding-Struktur Alphabet ist – so beschreiben es Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg in “How Google Works” – aus der Idee heraus entstanden, den großen Konzern wieder agiler und Startup-ähnlicher zu machen. Wie ist ihr Zwischenfazit zu diesem Vorhaben nach zwei Jahren Alphabet?

In der Tat haben wir durch die Schaffung von Alphabet wieder mehr autonome Einheiten, die unternehmerisch handeln können und sich deswegen schneller im Markt bewegen können. Das fordert wiederum die Innovationskraft. Insgesamt zeigen die letzten Jahre, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.

Das Gespräch führte Wolf Weimer

Philipp Justus führt Google Germany seit 2013. Er war davor in unterschiedlichen Führungspositionen der deutschen Digitalindustrie tätig, so zehn Jahre lang in Spitzenämtern für Ebay, wo er unter anderem das Europageschäft verantwortete und später das Global Markets Team des Bezahlsystems Paypal leitete. Bis Anfang 2013 war Justus drei Jahre lang Vorstandschef von Zanox, einem Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer und der Schweizer Publigroupe.

Unter Justus hat Google Deutschland eine sehr erfolgreiche Bilanz mit lebhaftem Wachstum verbucht. Die Marktdurchdringung, Umsätze und Gewinne sind sprunghaft gestiegen. Der fünffache Familienvater Justus lebt in Berlin und pflegt einen diskreten öffentlichen Auftritt mit seltenen Interviews. Umso konsequenter treibt er die Geschäfte und zielstrebige Innovationen in seinem Unternehmen voran. In der Digitalbranche genießt er hohen Respekt. Im Juni wurde er in München mit dem „Signs Award 2017“ für Innovation ausgezeichnet.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Nicholas Carr: „Wir industrialisieren unseren Intellekt“

Gespräch von Wolf-Christian Weimer und Philipp Justus mit Philipp Justus 05.09.2017

 

http://www.theeuropean.de/philipp-justus/12720-interview-mit-philipp-justus

 

Google realsiert den Babelfish aus Per Anhalter durch die Galaxis


Google ist die erste große Tech-Firma, die den Babelfisch aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ realisiert. Der Babelfisch ist ein Fisch, der in das Ohr gesteckt wird und sich im Innenohr festsetzt um anschließend simultan jede Sprache in die Muttersprache des Probanden zu übersetzen.

Die Suchfirma, die jetzt eine Reihe von eigenen Hardwareprodukten anbietet, kündigte die „Google Pixel Buds“ genannten Ohrhörer bei einem Event am 04. Oktober 2017 in San Francisco an. Die Ohrhörer verbinden sich drahtlos mit den neuesten Smartphones von Google, aber vor allem können sie auf Google Assistant, den virtuellen persönlichen Concierge des Unternehmens, zugreifen, der genau vor einem Jahr gestartet wurde. Google behauptet, dass die Ohrhörer mit dieser Software 40 gesprochene Sprachen fast in Echtzeit übersetzen können – oder zumindest schnell genug, um ein Gespräch zu führen.

Eine Demonstration auf der Bühne während der Google-Veranstaltung zeigte eine genaue und fast sofortige Übersetzung von Schwedisch nach Englisch, aber es ist unklar, wie gut es in der realen Welt funktionieren wird, wo Hintergrundgeräusche, Unterschiede im Akzent, verbale Stolperer und so weiter die Software verwirren könnten.

Google hat seit Jahren seine Übersetzungsdienste immer mehr verbessert und weiterentwickelt. Ende des vergangenen Jahres hat es eine neue Version seines simultanen Übersetzungsdienstes zur Verfügung gestellt, welches komplett durch künstliche Intelligenz realsiert wird.
Die Übersetzung selbst wird derzeit auf den AI-fokussierten Rechenzentren von Google verarbeitet, da es viel Rechenleistung braucht. Audio muss in Text umgewandelt werden, in eine andere Sprache übersetzt und dann wieder in Rede umgewandelt und dem Zuhörer vorgelesen werden.

Der letzte Teil dieses Prozesses wird traditionell durch das Zusammenstellen von vorab aufgezeichneten Wörtern oder Wortfragmenten gemacht. Allerdings schrieb DeepMind, das AI-Forschungslabor von Alphabet, am 04.10.2017 in einem Blogpost, dass die AI-Forschung, die es verwendet hat, um menschlich klingende Stimmen zu erzeugen – ein System namens WaveNet – jetzt im Google Assistant zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass die Stimme, die die Übersetzungen überspielt, in Echtzeit erzeugt und damit realistischer wird, so DeepMind. Es ist nicht klar, wie viel von dieser Verarbeitung wird in der Cloud realisiert wird und wie viel auf den Prozessor des Telefons, an dem die neuen Ohrhörer angeschlossen sind.

Die Ohrhörer „Google Pixel Buds“ kosten 159 Dollar und haben 5 Stunden Akkulaufzeit. Die Akkus können von einem Akku in ihrem Tragekoffer wieder aufgeladen werden. Quelle: Quartz 04.10.2017

Industriephilosoph#Neue Ideen für Unternehmen


Neue Ideen für Ihr Unternehmen

Industrie 4.0. Der Weg in die Zukunft. Neue Ideen sind gefragt. Aber woher sollen sie kommen, die neuen Ideen? Wo sind die Experten, die über genügend Wissen und Know-How verfügen, um ein ganz spezielles Unternehmen voranzubringen?

Ganz einfach: Sie selbst haben dieses Wissen; Ihre Mitarbeiter sind genau sie Spezialisten, die befragt werden müssen um weitergehen zu können.

Das Wissen ist da. Nur der Blick ist verstellt. Es geht nur darum die richtigen Fragen zu stellen und eine Reihe von Weichen zu stellen. Wenn das Ziel klar definiert ist, werden Projekte definiert und budgetiert.

Wer macht so etwas für Unternehmen? Sie werden lachen: Ein Coach oder besser noch eine gut eingespielte Gruppe von Coachs. Fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens. 

Ein Coach ist ein Gesprächspartner,
der aufmerksam zuhört und
die richtigen Fragen stellt.
Keine Ratschläge,
keine vorgefertigte Meinung.
Sie können sich nicht vorstellen, 
was durch Coaching möglich wird.
/Ralf Zöbisch 2017/

Warum wir auch in Zukunft eine Unterschicht brauchen. Eine Polemik. — Bildungsdesign


Der Physiker Michio Kaku geht davon aus, dass vor allem repetitive Jobs in Zukunft nicht mehr von Menschen erledigt werden, sondern von Robots. Diese These erklärt er hier im Video. Ich hingegen vermute, dass vor allem die repetitiven Jobs bleiben werden. Die Leute werden einfach nicht mehr dafür bezahlt. Ich vermute das, weil sich Kultur […]

über Warum wir auch in Zukunft eine Unterschicht brauchen. Eine Polemik. — Bildungsdesign

Zitat – Jules Verne – Neue Erde, neuer Mensch


Nicht neuer Continente bedarf’s auf der Erde, sondern neuer Menschen!
/Jules Verne/  (1828 – 1905)

franz. Schriftsteller, einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur (z.B. „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „20.000 Meilen unter’m Meer“ (1869/1870), „Reise um die Erde in 80 Tagen“ (1873)

Quelle: Verne, Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer (Vingt mille lieues sous les mers), entst. 1868/1869, Verlag A. Hartleben, Wien, Pest, Leipzig 1874. 1. Teil, 19. Kapitel. Vanikoro, Kapitän Nemo

Womit wir wieder beim Coaching wären. Neue Menschen, Persönlichkeit entwickeln: All das ist Coaching.

Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb


Six-Sigma – Revolution in Marketing und Vertrieb

AMAZON und eBay haben den Vertrieb revolutioniert. Kaum ein Anbieter kommt an eCommerce vorbei. Das Internet hat hierarchisch geprägte Vertriebskanäle durch Wertschöpfung und Kundenorientierung abgelöst. Es geht nicht nur um neue Produkte und neue Märkte, sondern um eine völlig neue Wirksamkeit und Produktivität der Absatzwirtschaft.

Hinter diesen Entwicklungen steht konsequente Prozessorientierung, die durch das Internet ermöglicht und erzwungen wurde. Es führt kein Weg daran vorbei. Durch den Vertriebskanal Internet hat sich die Prozessorientierung von Unternehmen stark verbessert. Das Auffinden von Produkten erfolgt heute ausschließlich über Suchmaschinen. Jedes Produkt ist nur einen Klick entfernt. Produkte, die nicht mit einer Suchmaschine gefunden werden, gibt es faktisch nicht. Wer heute eine Hochglanzbroschüre auf den Tisch bekommt, sucht automatisch nach der Internetadresse. Der Vertriebskanal Internet funktioniert nur durch absolute Prozessorientierung. Verhandlungen werden heute einfach durch Online-Auktionen abgelöst. Landingpages sind heute eine wichtige Möglichkeit der Kundengewinnung.

Erfolgreiche Unternehmen setzen bei der Entwicklung und Optimierung von Geschäftsprozessen konsequent auf Six-Sigma.

Diese Unternehmen nutzen relevante Prozessvorteile, die sich durch diese Methode ergeben.

 

Genau das ist ein guter Grund sich mit Six-Sigma zu beschäftigen.

 

Rollenspiele


Rollenspiele

Nein, nicht das was Sie jetzt denken. Es geht immer noch um Coaching. Rollenspiele eignen sich nicht nur für das Aufrechterhalten von Beziehungen. Ich gehe davon aus, dass es uns bewusst sein muss, dass wir jederzeit eine Rolle spielen. Jeder von uns. Immer.
Ein Geistlicher hat einmal gesagt: “Nur in meiner Badewanne bin ich privat. Sonst nie.” Klar, er musste ganz alleine sein, um er selbst zu sein. Wir spielen immer eine Rolle. Es muss uns nur bewusst sein.
Bruce Willis spricht in RED Chinesisch und seine Begleiterin fragt ihn, ob er chinesisch spricht. Er nickt. Der Schauspieler spielt eine Rolle. Der Mensch lügt. Ich weiß nicht ob Bruce Willis tatsächlich Chinesisch sprechen kann. Eher nicht. Aber es ist egal. Der Schauspieler lügt, die Figur spricht die Wahrheit.

So, jetzt haben wir die Szene.

Der Schauspieler sind Sie. Sie spielen eine Rolle: Ärztlicher Direktor. Jeder erwartet von Ihnen absolute Kompetenz und Sie sind auf jeden Fall der amtierende Halbgott in Weiß. Sie dürfen in Ihrer Rolle keine Fehler machen. Das generiert jede Menge Stress.
Wir haben ein Coaching vereinbart. Sie dürfen ganz Sie selbst sein. Und sie dürfen Ihre Rolle mit mir üben. So viel Feedback hatten Sie noch nie. Es kommt ganz auf Sie an, wie intensiv das Erlebnis wird.
Worum geht es? Was wollen wir erreichen? Was bringt das alles?
Es geht um mentale Entspannung. Sie müssen keine Rolle spielen und können tatsächlich Sie selbst sein. Sie dürfen mir alles erzählen, was Sie wollen. Ich bin nur ein neutraler Gesprächspartner. Ich agiere neutral und urteilsfrei. Ich massiere Ihre Seele ein wenig. Ich bin kein Therapeut. Sie sind ja nicht krank, also sind Sie genau richtig bei mir. Sie sind ein Coachee, ein Klient, eine Klientin, kein Patient.

Wir beide wissen doch ganz genau, dass nicht alle Erwartungen an unsere professionelle Rolle realistisch und erfüllbar sind. Wir wissen das. Die Anderen wissen es auch. Aber es fühlt sich besser an, wenn man noch an Vorbilder glauben kann. Das ist Ihre Rolle.

Ich habe früher oft nicht zwischen meiner Rolle als Mitarbeiter, Chef, Leiter oder Berater und meinem wirklichen echten Selbst unterscheiden können. Ich war viel zu offen und zu ehrlich. Ja, ich war naiv. Das ist ja per se nichts Schlechtes. Aber es kann durchaus hinderlich sein, wenn man das Eine nicht vom Anderen unterscheiden kann oder nicht konsequent unterscheiden lernt.

Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Auftrag ausgeführt habe, dann ist es gut, wenn ich diese Frage mit einem ehrlichen JA! beantworten kann. Manchmal ist das aber nicht ganz einfach. Antworten wie: “Noch nicht.” – ”Gleich. Morgen.” – “ Wir haben da noch ein Problem zu klären.” – gelten als NEIN! Wir schlüpfen jetzt in die Rolle eines harten Geschäftspartners und antworten “Natürlich! Ich sende Ihnen gleich morgen den ausführlichen Bericht!” Als Mensch haben Sie vielleicht gelogen. Aber die Rolle verlangt das und der Geschäftspartner will auch nichts anderes hören.
Nur wenn der Auftrag nicht ausführbar ist oder das Projekt nicht im Rahmen bleibt, dann muss die Sache rechtzeitig eskaliert werden. Dann wäre ein Ja! unter gar keinen Umständen akzeptierbar. Aber das wäre auch viel zu spät. Timing ist ein wichtiger Aspekt.

Ich bin grade in Sachen Vertrieb unterwegs. Auch hier spiele ich eine Rolle. Ich trete als neutraler Gesprächspartner auf, der an der Qualität der Produkte und Dienstleistungen arbeitet und das direkte Gespräch mit Kunden pflegt. Ich verkaufe nicht. Das kommt später von ganz alleine. Das ist ein sensibler Job. Ich baue meine Kontakte und das Vertrauen in mich und das Unternehmen für das ich arbeite auf. Das ist mehr wert als kurzfristige Aufträge.
Auf der anderen Seite stehen meine Auftraggeber. Sie sind sensibel und werden schnell nervös. Ich kenne mich in dem Bereich in dem ich unterwegs bin aus. Hier kann und darf man nicht mit der Brechstange in der Hand kommen. Ich spiele eine Rolle. Mein Vorstand steht hinter mir und ich schenke meinen Kunden jede Menge Vertrauen und Zeit. Ich spiele eine Rolle. Genau wie Sie. Der Erfolg hängt ganz davon ab, wie gut wir unsere Rolle spielen.

SEIN oder NICHTSEIN!

klar doch: Shakespeare. Aber da steckt was drin.

 

Jetzt mal ganz laut und deutlich, meinetwegen in der Badewanne:

SEIN! – oder Nicht SEIN! Das ist hier die FRAGE!

Lassen Sie es einfach raus. OK?

Four big US cities say Elon Musk doesn’t have approval to build the Hyperloop, despite his claim — Quartz


 

Elon Musk caused a stir by announcing the next great milestone in his bid to build a 500-mile underground transit link between major US cities on the east coast. Just received verbal govt approval for The Boring Company to build an underground NY-Phil-Balt-DC Hyperloop. NY-DC in 29 mins. — Elon Musk (@elonmusk) July 20, 2017…

über Four big US cities say Elon Musk doesn’t have approval to build the Hyperloop, despite his claim — Quartz

Wie ich Industriephilosoph wurde


Wie ich Industriephilosoph wurde

Ich komme mir fast vor wie Alfons Zitterbacke. Ich versuche mit einer kindlichen Naivität etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht glauben kann.

Das ist so eine Geschichte, wie etwas wurde, von dem ich nicht einmal wusste, dass es so etwas gibt.

Am Anfang war ich ein Lernender, ein Auszubildender, ein Lehrling. Dann begann ich zu arbeiten und entdeckte, dass es immer eine sehr große Diskrepanz zwischen den theoretischen Möglichkeiten und den realen Bedingungen gibt. Immer. Es ist nicht immer sinnvoll die allerneueste Technologie zu nutzen, wenn man damit keinen Gewinn machen kann. Was nützt ein moderner Industriepark mit den allerneuesten Maschinen, wenn es niemand gibt, der sie bedienen kann? Oder wie sinnvoll sind High-Tech-Unternehmen, die keine Abnehmer für ihre Produkte finden?

Ich studierte Industrielle Elektronik, ein Studiengang den es in den 80er Jahren gab. Damals glaubten wir alle an Begriffe wie wissenschaftlich-technische Revolution. Und es passierte tatsächlich; allerdings ganz woanders, in Redmond, Texas und im Silicon Valley. Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT– und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York.
Eine Mauer und ein Ozean trennten mich damals meinen technologischen Sehnsuchtsorten. Aber ich hatte das Privileg mit den modernsten Computern zu arbeiten, die es damals gab. Auf meinem Schreibtisch stand ein IBM XT und ich hatte Zugriff auf einen DIGITAL VAX Clone. Ich hätte gerne einen COMMODORE AMIGA, ATARI oder Apple gehabt. Aber diese Schätzchen waren für mich unerreichbar. Für mich war es vollkommen klar, dass Computer unser Leben grundlegend verändern würden.
Dann kam die Wende von 1989 und der Mauerfall. Wunderbar! Jetzt gab es überhaupt keine Grenzen mehr. Die technologische Entwicklung nahm eine rasante Fahrt auf. Vernetzung von PC. Verteilte Datenbanken. Das Internet.

 
In Deutschland wurde vor einiger Zeit der Begriff “Industrie 4.0” geprägt. Genau gesagt war es 2011 auf der Hannover Messe. Hinter dem Begriff steckt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung, die die Computerisierung der Industrie unterstützen soll.

 

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie. (WIKIPEDIA 13.07.2017)


Aber was ist ein Industriephilosoph? Ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Arbeitswelt, über den arbeitenden Menschen und dessen Verhältnis zu seinem Arbeitsplatz, seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen zu finden. In der Industrie und insbesondere im Mittelstand gelten andere Regeln, als allgemein in der Gesellschaft anerkannt.

 

  • 1 Der Chef hat immer Recht.
  • 2 Für Ausnahmen jeglicher Art tritt immer §1 in Kraft

 

Führungskräfte in Deutschland sind eine Spezies für sich. Wenn es um das Selbstbild von Führungskompetenz geht, dann klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit oft sehr auseinander. Das ist ein Thema für jemand, der spöttisch als Industriephilosoph bezeichnet wird. Das ist ein guter Grund, eine Coachingausbildung zu absolvieren und besser zu verstehen, wie Industrieunternehmen ticken. Wenn dann noch Kompetenzen in Sachen Informationstechnologie und Arbeitsorganisation dazu kommen, dann wird das Bild abgerundet. Ich habe bisher 30 Jahre in Industrieunternehmen gearbeitet und ich habe die Transformation eines früheren Volkseigenen Betriebes in ein leistungsfähiges, marktwirschaftlich organisiertes Unternehmen hautnahe miterlebt und mitgestalten dürfen.
Es liegt auf der Hand, dass ich es mir immer erlaubt habe, grundlegende Fragen zu stellen und den Sinn vieler Aktivitäten zu hinterfragen. Vielleicht macht diese gesunde Naivität mich zu einem Philosophen in Sachen Industrie. Ich habe mir diesen “Titel” nicht ausgesucht. Er wurde mir sozusagen verliehen und ich muss einfach nur sagen: Das passt! Gute beobachtet! Ja!

So wurde ich nicht nur zum Coach, sondern ganz nebenbei zum Industriephilosophen.

 

Roboter (sollten) werden in der Zukunft die Steuern bezahlen


Roboter (sollten) werden in der Zukunft die Steuern bezahlen

Bill Gates hat es genau so gesagt. Roboter und Maschinen werden in Zukunft die Steuern bezahlen und so für ein besseres Leben und eine bessere Infrastruktur der Menschen sorgen. Roboter sind die Arbeitsbienen  von Morgen.

Es liegt auf der Hand, was für eine Welt wir wollen. Es soll eine lebenswerte Welt sein in der die Existenz, Bildung und optimale Entwicklung aller Menschen garantiert und gewährleistet ist. Die Pioniere im Silicon Valley leben es uns vor: Sie befreien ihre Gedanken von einschränkenden Grenzen und Mauern. Leben, ohne dafür arbeiten zu müssen? Warum soll das nicht möglich sein? Arbeiten, obwohl man über eine mehr als ausreichende Existenzsicherung verfügt? Unbedingt! Wir haben die Möglichkeiten und wir haben den Willen, völlig neue Wege zu gehen. Voraussetzung sind eine gute Kindheit und eine hervorragende Bildung.
Psychologen, Sozialarbeiter und Coaches wissen, dass die Grundlagen eines guten und erfüllten Lebens in der Kindheit gelegt werden. Darum sind Kinder unsere Zukunft. Die Betreuung und der Schutz von Kindern ist extrem wichtig. Das bedeutet: Arbeit. Arbeit, die bezahlt werden muss.
Niemand darf alleine gelassen werden; Niemand darf bevormundet werden; Niemand darf gezwungen werden. Aber wie funktioniert eine optimale Bildung und Ausbildung, ohne einen gewissen Leistungsdruck? Pädagogen, Lehrer, Dozenten und Professoren werden gebraucht um diese Herausforderung anzunehmen. Es sind Visionäre gefragt; Werbefachleute in Sachen Bildung und Erziehung. Es werden Philosophen und Geisteswissenschaftler gebraucht, die sich immer neue Ziele und Aufgaben suchen und annehmen.

Stellen wir uns einfach eine Zukunft vor, in der die Probleme von heute gelöst sind und die uns neue Aufgaben stellen wird. Diese Zukunft kann gestaltet werden, wenn man sie entwirft, denkt, entwickelt und erträumt. Der Mensch ist kein hilfloser Spielball. Er ist ein Gestalter. Es gilt das uralte Wort: Es werde (alles)! Es ist möglich.

Roboter und Maschinen müssen für die Menschen arbeiten und nicht umgekehrt. Das ist eines der wichtigsten Gesetze der Menschheit.

 

Industrie 4.0 Wir werden (fast) alle arbeitslos


Interessanter Artikel auf heise.de:

Wir werden (fast) alle arbeitslos

„Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“ sagte bereits Oscar Wilde. Was uns heute noch utopisch erscheint, kann in Kürze bereits Realität sein. Ob wir es möchten oder nicht, der Fortschritt war niemals und ist auch heute nicht aufzuhalten. Die Erde „dreht“ sich immer schneller. Früher erlebte man in seinem Leben eine Welt – heute sind es 3, 4 vielleicht sogar 5 Welten. Uns allen sollte bewusst sein, dass die nächste große Industrialisierung – die digitale Industrialisierung – gerade stattfindet. Eine Industrialisierung, welche ebenso extreme Auswirkungen auf unser Leben haben wird wie die Industrialisierung vor knapp 250 Jahren. Google, PayPal, Amazon, Facebook, WhatsApp, Uber, Carsharing sind erst der Anfang – und selbstlernende Computer das nächste ganz große Ding.

Während wir uns insbesondere in Deutschland auf unserem Exportweltmeistertitel ausruhen und die Politik Steuergelder aus Rekordsteuereinnahmen verprasst (welche wir in Kürze bitter benötigen werden), während Arbeitnehmer sich der Work-Life-Balance, der 35-Stunden-Woche, der Rente mit 65 und der Elternzeit erfreuen, rollt ein gigantischer – für die meisten noch vollkommen unsichtbarer – Tsunami auf uns zu: die Welle der Digitalisierung, das Ersetzen menschlicher Arbeit durch Maschinen und Computerprogramme. Die Industrialisierung 4.0 wird die Welt komplett aus den Angeln heben und damit grundlegend verändern. Bis vor kurzem haben wir dem Computer alles beigebracht. Dies ist äußerst mühsam und zeitintensiv. Wesentlich schneller geht es, wenn Computer selber lernen. Selbstlernende Systeme sind längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität – und sie werden unsere Welt massiv verändern. Das IBM-Computersystem Watson – ein Computerprogramm aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz – versteht die menschliche Sprache, lernt durch Interaktion, analysiert die Daten und liefert Antworten für bessere Ergebnisse. Es hat sich beispielsweise selbst beigebracht, das in den USA populäre Quiz „Jeopardy!“ zu spielen und die besten Spieler der Welt geschlagen.

Programme wie Watson, AlphaGo von Google oder die beliebte Siri von Apple ziehen aus sehr großen Datenmengen ihre eigenen Schlüsse. Sie können zum Beispiel binnen Sekundenbruchteilen 100 Millionen MRI-Bilder „anschauen“ und so ihr Kreuzband mit einer riesigen Sample-Gruppe vergleichen. Die künstliche Intelligenz ist im echten Leben angekommen: Heute lösen Algorithmen Computerprobleme, suchen und finden Tumore, sind im Investmentbanking nicht mehr wegzudenken. Sie lernen kontinuierlich mit unvorstellbarer Geschwindigkeit dazu. Kein Mensch kann da mehr mithalten.

In unserer heutigen globalisierten Welt ist Humankapital (Arbeitskräfte) im Überfluss vorhanden. Es herrscht ein massives Überangebot insbesondere an ungelernten, niedrig- und mittelqualifizierten Arbeitskräften – eigentlich ein Traum für jeden Unternehmer. Glaubt man den blumigen Aussagen à la „meine Arbeiter sind mein Kapital“ einiger großer Konzernlenker, müsste sich ein einigermaßen qualifizierter Angestellter in der Produktion, im Handel und in der Verwaltung von Unternehmen und Behörden eigentlich – insbesondere in Deutschland – keinerlei Sorgen machen. /Quelle Telepolis Magazin auf heise.de/

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Industrie 4.0  Revolution der Zukunft — TopPerspective


​ Wenn in Zukunft Roboter unsere Jobs machen, wovon leben dann wir? Roboter stehen längst nicht mehr nur in Fabrikhallen, sondern finden ihren Weg zunehmende auch in den Dienstleistungssektor: Maschinen ersetzen Hotelangestellte. Selbstfahrende Autos machen Taxifahrer überflüssig. Computeralgorithmen erledigen die Aufgaben von Sachbearbeitern ohne menschliches Zutun. Eine viel beachtete Studie aus Oxford kommt zum Schluss, […]

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