Wie ich Industriephilosoph wurde


Wie ich Industriephilosoph wurde

Ich komme mir fast vor wie Alfons Zitterbacke. Ich versuche mit einer kindlichen Naivität etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht glauben kann.

Das ist so eine Geschichte, wie etwas wurde, von dem ich nicht einmal wusste, dass es so etwas gibt.

Am Anfang war ich ein Lernender, ein Auszubildender, ein Lehrling. Dann begann ich zu arbeiten und entdeckte, dass es immer eine sehr große Diskrepanz zwischen den theoretischen Möglichkeiten und den realen Bedingungen gibt. Immer. Es ist nicht immer sinnvoll die allerneueste Technologie zu nutzen, wenn man damit keinen Gewinn machen kann. Was nützt ein moderner Industriepark mit den allerneuesten Maschinen, wenn es niemand gibt, der sie bedienen kann? Oder wie sinnvoll sind High-Tech-Unternehmen, die keine Abnehmer für ihre Produkte finden?

Ich studierte Industrielle Elektronik, ein Studiengang den es in den 80er Jahren gab. Damals glaubten wir alle an Begriffe wie wissenschaftlich-technische Revolution. Und es passierte tatsächlich; allerdings ganz woanders, in Redmond, Texas und im Silicon Valley. Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT– und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York.
Eine Mauer und ein Ozean trennten mich damals meinen technologischen Sehnsuchtsorten. Aber ich hatte das Privileg mit den modernsten Computern zu arbeiten, die es damals gab. Auf meinem Schreibtisch stand ein IBM XT und ich hatte Zugriff auf einen DIGITAL VAX Clone. Ich hätte gerne einen COMMODORE AMIGA, ATARI oder Apple gehabt. Aber diese Schätzchen waren für mich unerreichbar. Für mich war es vollkommen klar, dass Computer unser Leben grundlegend verändern würden.
Dann kam die Wende von 1989 und der Mauerfall. Wunderbar! Jetzt gab es überhaupt keine Grenzen mehr. Die technologische Entwicklung nahm eine rasante Fahrt auf. Vernetzung von PC. Verteilte Datenbanken. Das Internet.

 
In Deutschland wurde vor einiger Zeit der Begriff “Industrie 4.0” geprägt. Genau gesagt war es 2011 auf der Hannover Messe. Hinter dem Begriff steckt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung, die die Computerisierung der Industrie unterstützen soll.

 

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie. (WIKIPEDIA 13.07.2017)


Aber was ist ein Industriephilosoph? Ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Arbeitswelt, über den arbeitenden Menschen und dessen Verhältnis zu seinem Arbeitsplatz, seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen zu finden. In der Industrie und insbesondere im Mittelstand gelten andere Regeln, als allgemein in der Gesellschaft anerkannt.

 

  • 1 Der Chef hat immer Recht.
  • 2 Für Ausnahmen jeglicher Art tritt immer §1 in Kraft

 

Führungskräfte in Deutschland sind eine Spezies für sich. Wenn es um das Selbstbild von Führungskompetenz geht, dann klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit oft sehr auseinander. Das ist ein Thema für jemand, der spöttisch als Industriephilosoph bezeichnet wird. Das ist ein guter Grund, eine Coachingausbildung zu absolvieren und besser zu verstehen, wie Industrieunternehmen ticken. Wenn dann noch Kompetenzen in Sachen Informationstechnologie und Arbeitsorganisation dazu kommen, dann wird das Bild abgerundet. Ich habe bisher 30 Jahre in Industrieunternehmen gearbeitet und ich habe die Transformation eines früheren Volkseigenen Betriebes in ein leistungsfähiges, marktwirschaftlich organisiertes Unternehmen hautnahe miterlebt und mitgestalten dürfen.
Es liegt auf der Hand, dass ich es mir immer erlaubt habe, grundlegende Fragen zu stellen und den Sinn vieler Aktivitäten zu hinterfragen. Vielleicht macht diese gesunde Naivität mich zu einem Philosophen in Sachen Industrie. Ich habe mir diesen “Titel” nicht ausgesucht. Er wurde mir sozusagen verliehen und ich muss einfach nur sagen: Das passt! Gute beobachtet! Ja!

So wurde ich nicht nur zum Coach, sondern ganz nebenbei zum Industriephilosophen.

 

Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen


Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen

Was passiert eigentlich beim Business Coaching? Wie genau passiert es und was kann damit erreicht werden?
Es lohnt sich, Coaching in Unternehmen zu etablieren. Und da ich nicht ständig und gleichzeitig überall sein kann, sollten Sie sich einen Coach in der Nähe suchen, der so ähnlich denkt und arbeitet, wie ich es hier beschreibe.

Es könnte eine Blaupause sein, um Ihr Unternehmen ganz nach vorne zu bringen. Sie glauben es nicht? Probieren geht über studieren. Es handelt sich nur um eine kleine Investition für Sie.

Im Coaching redet der Coachee idealerweise 80 Prozent der Zeit, während der Coach in den 20 verbleibenden 20 Prozent die Beziehung aufbaut und Fragen stellt. Ich gebe es zu; Ich bin ein neugieriger Mann, der sich sehr für Technik und die Möglichkeiten, die moderne Technologie zu bieten hat, interessiert; Nichts ist spannender als das. Selbst in traditionellen Gewerben funktioniert kaum etwas ohne ERP-Systeme, digitales Marketing, CRM, automatische Abrechnungsverfahren und CLOUD-Technologien.  
Wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, die ganz fest glauben, dass sie “das alles nicht brauchen”, wird es ebenfalls interessant. Dann sammle ich die Probleme und Möglichkeiten und präsentiere im Anschluss einen Lösungsansatz, den ich gerne begleite. Es gibt Lösungen, die sich viele Unternehmer nicht einmal vorstellen können.
Elon Musk ist ein Unternehmer, der höchst komplexe Lösungen gefunden hat, die in Zukunft überraschend effektiv realisiert werden. Batteriebetriebene Fahrzeuge – vor 10 Jahren war das noch völlig undenkbar. Man wusste ja, was Batterien leisten konnten, oder eben nicht leisten konnten. Eine Rakete, die unbeschädigt auf einer Plattform landen kann? Science Fiction, ganz real.. Tunnel, die einen Großteil des Verkehrs aufnehmen können? Alles das wird möglich, wenn man so denkt wie Elon Musk. Und so zu denken, ist erlernbar.  
Coaching ist anlassbezogenes Lernen. Der Anlass: Permanente Optimierung und Verbesserung von Strukturen und das Finden neuer Ideen und Möglichkeiten, die ein Unternehmen einzigartig machen. Man kann es auch Change Management nennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich stelle Fragen, die dazu dienen, Freiräume zu schaffen, die im Tagesgeschäft verloren gegangen sind. Sehr oft liegt die Lösung für ein scheinbar unlösbares Programm darin, einfach die kommende Technologie abzuwarten und nicht Zeit und Geld in vorhandene, ineffektive Technik zu versenken. Eine zielgerichtete Planung verkürzt komplexe Projekte. Wenn Sie zum Beispiel planen, Ihre IT auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig Ihre Flexibilität nicht auf’s Spiel setzen wollen, lohnt es sich die Abläufe zu visualisieren, kritisch zu betrachten und zu optimieren. Sie erhalten einen Überblick über Ihr Unternehmen, ohne dass bereits ein ganz spezielles System geplant ist. Eine Ist-Aufnahme der Prozesse, und nicht zu unterschätzen: der relevanten Dokumente ist die einzige Voraussetzung um die wachsende Komplexität in den Griff zu bekommen. Was nützt ein ausgeklügeltes System, wenn die Sonderfälle, die außerhalb des Systems gelöst werden müssen, überhand nehmen? Die Flut von Excel Tabellen in den meisten Unternehmen ist längst unüberschaubar und kaum mehr zu handhaben. Sie sind ein eindeutiges Indiz für die Ressourcen, die in den Mitarbeitern stecken; aber auch für die wachsende Unübersichtlichkeit und steigende Fehleranfälligkeit.

Sie werden staunen, was Ihre eigenen Mitarbeiter alles wissen und welche Ressourcen in Ihrem Unternehmen stecken. Sie wissen es oft nur noch nicht, weil sie keine Zeit haben mit den  Mitarbeitern zu reden und weil sie oft in eigenen Vorurteilen und begrenzenden Glaubenssätzen feststecken. Das Offenlegen unausgesprochener, nicht schriftlich fixierter Regeln, ist ein Möglichkeit, die durch Coaching herausgearbeitet werden kann.
Mitarbeiter, die in einer Unternehmensstruktur fest verankert sind, arbeiten immer in ihrem eigenen Interesse. Auch wenn sie vorgeben, die vorgegebenen Leitlinien zu verfolgen. Sie stabilisieren das System und halten an Gewohnheiten fest. “Das haben wir immer schon so gemacht!” Engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource in jedem Unternehmen.
Ein kritischer Blick eines externen Coach ist unbezahlbar; und auch gerade deswegen wert, ihr oder ihm ein Mandat zu geben.     

Wege zum Coaching


Wege zum Coaching

Der deutsche Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss veröffentlichte 1991 Jahre ein Buch mit dem bezeichnenden Namen: “Coaching für Manager – Problembewältigung unter vier Augen”. 1986 veröffentlichte er einen Beitrag im “Manager Magazin”: “Partner in dünner Luft”. Looss erläuterte in einem Interview die Geschichte seiner “Erfindung”. Er war seit den frühen 1980er Jahren als Management-Trainer unterwegs…. Es kam häufiger vor, dass nach dem Abendessen Teilnehmer auf ihn zu kamen, die ihn noch einmal unter vier Augen sprechen wollten. Das zeigte ihm, so Looss, eine enorme Bedürftigkeit, mal mit jemand über ungewohnte Themen – oft an der Schamgrenze und um Ausdruck ringend – zu reden. Themen wie unaussprechliche Dinge wie steigender Stress, Leistungsverschärfung, Uni-Absolventen, die gegen alte Hasen aufgestellt wurden und die weit verbreitete Kommunikationslosigkeit im Unternehmen. Das waren Themen, für die Looss damals noch keinen Ort fand um sie weiterzubearbeiten. (Looss und Webers 2008, S.7)

Eberhard Hauser, ein weiterer deutsche Coaching-Pionier wurde direkt nach dem Studium beim nordamerikanischen Computerhersteller Digital Equipment in Augsburg HR-Spezialist. Dort versuchte er ein Format zu implementieren, “um Managern zu helfen, über sich selbst zu reflektieren – ähnlich wie Therapie, aber mit einem anderen Fokus” (Hauser und Webers, 2012, S.11)

Genau das ist die Idee, die mich seit Mitte der 1990er Jahre immer mehr beschäftigt hat. Ich war damals IT Spezialist in einem mittelständischen Unternehmen und ich war offen für neue Ideen. Meine Beobachtung war, dass Manager oft einfach zu überheblich waren um sich selbst zu reflektieren und wenn, dann versteckten sie es gerne unter einer undurchdringlichen, harten Schale. Das tat den Tätern, wie ich sie damals oft empfand, selbst nicht gut. Aber sie wollten keine Weicheier sein und viele der Manager die ich damals kennenlernen musste, waren geprägt durch die Kaderpolitik der kommunistischen Einheitspartei der ehemaligen DDR. Ich spürte, dass sie ein Klima von Geheimniskrämerei und inneren Zirkeln – Seilschaften – sowie eine eigenartige konspirative Atmosphäre förderten, die auf keinen Fall zielführend sein konnte. Sie hatten diese Führungsform so verinnerlicht, dass keine anderen Methoden für sie in Frage kamen. Schließlich hatten sie es weit damit gebracht und sogar die Wende überstanden, weil sie von ihren westdeutschen Managementkollegen als die einzig kompetenten Ansprechpartner wahrgenommen wurden. Sie waren geeignet für den Job, weil sie ihn machten ohne zu fragen und weil sie gelernt hatten, wie man Karriere machte. Zur Not gingen sie auch über Leichen. Von Coaching waren wir damals noch Lichtjahre entfernt. Ich selbst hatte noch einige lange Jahre als IT-Chef vor mir, die mir deutlich machten, dass Management nicht nur das kalte Abarbeiten von Projektaufgaben ist, sondern vor allem die Arbeit mit Menschen. Kommunikation und Zieldefinition. Projektmanagement im weitesten Sinne.

Der ehemalige britische Rennfahrer Sir John Whitmore lernte am Esalen-Institute in Kalifornien den Tennislehrere Tim Gallway und dessen “Inner Game” kennen. Withmore ware fasziniert. Als er nach England zurückkehrte gründete er eine Tennis- und eine Ski-Schule. “Und dann geschah es, dass Geschäftsleute in meine Schulen kamen, mich fragten, ob ich nicht auch in deren Unternehmen tätig werden könnte” (Whitmore und Webers 2009, S. 13)

Coaching als Variante der Positiven Psychologie war im Gespräch. Ich selbst hatte mein Erweckungserlebnis in Sachen Coaching nach einer Begegnung mit einem Coach bei den Toast Masters in Berlin. Ich fragte ihn nach dem Abend, was ich tun müsse um dahin zu kommen, wo er meiner Meinung nach schon wäre. Er lud mich ein, eine Coaching-Ausbildung zu absolvieren; was ich dann auch tat.   

 

Google entwickelt eigene Chips für das Cloud-Geschäft


Google would like you to know about its teraflops. The search giant, fighting an uphill battle against Microsoft and Amazon for market share in the cloud business, announced a new generation of its custom AI chips today, the second version of its Tensor Processing Units. Google is betting that the cloud is its next big…

über Google is making its own chips because its cloud business is too important — Quartz

Der Kunde will das so – Aktuelle Cyberattacken – WannaCry


Der Kunde will das so

In grauen Vorzeiten, als es erstmals eine richtige Alternative zu MICROSOFT OFFICE, also Word, Excel und Powerpoint gab, fragte ich einen ERP-Anbieter, ob es nicht auch eine Schnittstelle für das OpenOffice geben würde. Es gab keine. Die Antwort war: “Der Kunde will das nicht, er hat sich für Microsoft entschieden.” Ich wunderte mich, denn ich war ja ein Kunde, der durchaus Vorteile darin erkennen konnte, wenn man nicht von einem Anbieter abhängig ist und seine gesamte Infrastruktur auf eine Monokultur aufbaut.
Der Kunde wollte das nicht. Ich habe es längst verstanden. Microsoft ist tatsächlich immer noch und noch viel mehr als damals das einzige und alternativlose Softwareunternehmen um das sich alles dreht. Die Cyberattacke RansomWare, die am Freitagabend, 12.05.2017, begann, legte große Rechnerstrukturen auf der ganzen Welt lahm. Alles Microsoft Systeme, die entweder noch mit alten XP Rechnern arbeiten oder einfach nicht den neuesten Sicherheitspatch heruntergeladen hatten. Selbst das Gesundheitssystem Großbritanniens, das Innenministerium Russlands, die Deutsche Bahn und Renault waren betroffen. WannaCry wurde wohl in Rußland zum ersten Mal festgestellt und bohrte sich von dort aus durch die ganze Welt. Die Sicherheitslücke wurde durch die NSA entdeckt. WannaCry wurde von irgendeinem Geheimdienst entwickelt. Egal von wem. Sie sind alle irgendwie gleich. Es ist passiert und es zeigt ganz deutlich, wie empfindlich die IT-Systeme unseres Planeten geworden sind. Das hängt an mehreren Faktoren. Die Monokultur die auf Microsoft aufbaut ist ein Punkt. Die Ahnungslosigkeit bei Entscheidern in Wirtschaft und Politik spielt ebenfalls eine große Rolle. Sicherheit hängt auch von den IT-Spezialisten ab, für die es sich lohnt den Job zu machen.
Ärzte werden nicht arbeitslos. IT-Spezialisten schon, wenn ihr Wissen nicht mehr aktuell ist oder sie sich eine Auszeit genommen haben um dem sicheren Burnout zu entgehen. Dabei ist der IT-Spezialist in einem Unternehmen oder einer Organisation derjenige, der ein kritisches Auge auf verwendete Systeme und Infrastrukturen werfen muss, um derartige Risiken beurteilen zu können.
Wenn es um Sicherheit in Ihrer Organisation oder Ihrem Unternehmen geht, dann sollten Sie auf jeden Fall ein externes Unternehmen mit der Beurteilung Ihrer eingesetzten IT-Systeme beauftragen. Und sie sollten immer darauf achten, dass einfache und überschaubare Systeme immer sicherer sind als unüberschaubare, komplexe Strukturen, die über Jahrzehnte gewachsen sind.
Einfach? Der Kunde will so etwas nicht! Wirklich?

Jeder bekommt das, was er verdient hat. Es ist immer so.

Übrigens lohnt sich nach wie vor ein Blick auf die Alternativen des alternativlosen Marktführers der Monokultur. LINUX, LibreOffice sind solche Alternativen. Und dann gibt es noch weltweite Netzwerke, die sich komplett über den Browser steuern lassen. Diskussionen über Betriebssysteme auf Desktops sind so was von 90er.

Wer mehr wissen will, der liest es auf HEISE.DE

oder TAGESSPIEGEL

UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis


UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis

Ich stelle Ihnen heute einen Coach vor, der für mehrere Unternehmen arbeitet.

Frank Hammerschmidt* ist Mitarbeitercoach.  Er ist der Mann, der sich Zeit für Ihre Mitarbeiter nimmt. Dafür bezahlen Sie ihn. Er hat ein Ohr für die Menschen und er ist dazu verpflichtet, vertrauliche Gespräche vertraulich zu halten. Hammerschmidt steht den Mitarbeitern und den Führungskräften bis hin zu den Besitzern von Unternehmen zur Verfügung. Man kann mit ihm Termine vereinbaren. Einmal in der Woche ist der Coach vor Ort im Unternehmen ansprechbar. Er arbeitet für mehrere mittelständische Unternehmen. Damit sichern sich die Unternehmen für die Hammerschmidt arbeitet, einen überschaubarer Kostenrahmen.

Die Unternehmen, die Hammerschmidt gewinnen konnte, sind sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für einen unabhängigen Gesprächspartner.
Ein Berliner Dienstleister ist eines der Unternehmen für die Hammerschmidt tätig ist.
Die interne HR-Abteilung hat sich auf administrative und juristische Themen konzentriert. Der Aufgabenbereich ist komplex genug geworden. Für regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern gibt es kaum noch Zeit. Die Kosten, um einen einzigen Mitarbeiter für diese Aufgaben einzustellen, sind einfach zu hoch. Es ist schwer, einen kompetenten Coach zu finden und angemessen zu bezahlen. Das Teilzeitmodell von Hammerschmidt kam dem Unternehmen entgegen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Hammerschmidt sehr gezielt und professionell arbeiten kann und nicht nur auf die internen Probleme eines einzigen Unternehmens fokussiert ist. Das schützt ihn vor der berühmten Betriebsblindheit. Die Vielfalt der betreuten Unternehmen ermöglicht ihm Erfahrungen, die er in einem einzigen Unternehmen nie machen könnte. Hammerschmidt hat gelernt, dass die angesprochenen Themen in den unterschiedlichen Branchen oft sehr ähnlich sind.
Der Anfang ist immer am schwersten. Es kommt zuerst immer darauf an sich den Mitarbeitern vorzustellen und zu vermitteln, welche Ziele die Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter und die Personalabteilung, aber auch die Leiter einzelner Betriebsbereiche mit dem Einsatz des Coaches erreichen wollen. Es geht um Mitarbeiterzufriedenheit und Optimierung von Prozessen. Der Coach fragt nach, wenn Dinge nicht rund laufen und geht den angestauten Problemen auf den Grund. Hammerschmidt weiß, welche Fragen er stellen muss. Zuerst tasten sich die befragten Mitarbeiter vorsichtig voran. Wenn sie aber merken, dass sie es mit einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner zu tun haben, der auch ihre Interessen versteht und der Schweigepflicht unterliegt, tauen sie sehr schnell auf. Tatsächlich ist Hammerschmidt als Coach sehr darauf bedacht, sich nicht in arbeitsrechtliche Themen einzumischen. Er kennt das schon. Irgendwann kommt ein Entscheider auf ihn zu und fragt direkt, wer in der Abteilung das Problem sein; welchen Mitarbeiter man denn nun rauswerfen müsse. Auf diese Frage wird Hammerschmidt niemals eine Antwort geben, denn dann würde sein gesamtes Geschäftsmodell auseinanderbrechen. Das würde sich herumsprechen. Er hat diesen Punkt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert. Hammerschmidt ist nicht der Mann, der vor ein Arbeitsgericht gezerrt werden will.  

Der Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber liegt auf einer anderen Ebene. Hammerschmidt ist der Profi, der sozusagen das Ohr am Puls des Unternehmens hat. Er hört das Gras wachsen und er vernimmt ein Grummeln schon, wenn es ganz langsam beginnt. Er weiß genau, dass moderne Unternehmen einem schnellen Wandel unterworfen sind und welche Kosten durch Unzufriedenheit und innere Kündigung anfallen. An der Oberfläche sieht alles sehr ordentlich aus, aber im Inneren von Strukturen beginnt es bereits zu faulen.

Ein Beispiel: Hammerschmidt hatte vor einigen Jahren den Auftrag, die IT Abteilung in einem Unternehmen zu coachen. Die Personalleiterin schickte ihn einfach in die Abteilung um selbst und ohne Vorurteile herauszufinden, wo die versteckten Probleme liegen würden. Sie wusste natürlich schon eine Menge über die mangelnde Leistungsbereitschaft einzelner Mitarbeiter und den klagenden Leiter der Abteilung. Die Situation war bereits ziemlich verfahren, dass man sich einen Coach leisten wollte um das Thema ein für alle Mal zu erledigen.
Hammerschmidt erledigte die Aufgabe zur vollen Zufriedenheit. Zuerst sprach der mit dem Chef der IT und dessen Projekte. Dann ließ er sich die Abläufe und Aufgabenverteilung erklären. Dann erst sprach er mit jedem einzelnen Mitarbeiter. In mehreren Meetings schaffte er ein vertrauensvolles Klima und dann tauten die Mitarbeiter auf und sprachen auch über Dinge, die ihnen nicht gefielen und von denen sie glaubten, dass sie anders laufen müssten.  Es stellten sich mehrere Punkte heraus. Auf der einen Seite waren die Projekte des Chefs sehr ambitioniert und sehr speziell, wenn nicht überambitioniert. Hammerschmidt wies vorsichtig darauf hin, das Konzept nochmals auf den Prüfstand zu stellen. So hatte der IT Leiter es sich in den Kopf gesetzt, eine komplette virtuelle Serverumgebung zu brtreiben, was für sich genommen eine lobenswerte Initiative war. Die Probleme traten aber auf, als sich herausstellte, dass er damit gefährliche Flaschenhälse produziert hatte, die sich sehr negativ auf die Performance des gesamten Unternehmens auswirkte. Die Nutzer waren absolut unzufrieden mit der IT-Abteilung. Eine klassische Lösung, wie sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern favorisiert wurde, war für ihn zu einfach. Er löste die innere Verweigerung der erfahrenen Kollegen, indem er frische IT Systeminformatiker einstellte und ihnen die Administration übertrug. Die Abteilung war kurz vor dem Auseinanderbrechen. Die älteren Mitarbeiter hatten seit Jahren keine aktuellen Schulungen mehr machen können und infolgedessen keine gültigen Zertifikate vorzuweisen. Das machte ihnen große Angst und sie begannen sich mit Mitteln zu wehren, die nicht ignoriert werden konnten. Hammerschmidt hatte in einen Bienenhaufen gestochen. Es gelang ihm aber die Situation zu versachlichen. Er vertrat die Auffassung, dass gut ausgebildete Mitarbeiter jederzeit in der Lage sein müssen, sich auch in anderen Unternehmen zu bewerben. IT Fachleute sind sogenannter Goldstaub. Wenn sie allerdings keine aktuellen Zertifikate und Fähigkeiten vorweisen können, haben sie es schwer einen neuen Job zu finden. Es ist die Aufgabe von Unternehmen ihre Leistungsträger entsprechend auf dem Laufenden zu halten. In diesen Unternehmen gibt es keinen aufgestauten Frust, sondern nur professionelle Zusammenarbeit. Sobald man es einzelnen Personen gestattet, an der falschen Stelle zu sparen, gibt es automatisch Probleme, wie in diesem Unternehmen. Am Ende wurde auch das Projekt angepasst und gerade gezogen. Hammerschmidt hatte wieder einmal als Feuerwehrmann gewirkt und er hatte eine Menge neuer Aspekte gelernt. Das Unternehmen hatte eine Reihe von kaum lösbar gehaltenen Problemen durch den Einsatz eines Mitarbeitercoach gelöst. Hammerschmidt erzählt diese Geschichte gerne um potentiellen Interessenten klarzumachen, worum es geht und wie es gehen kann.

 

(* der Name ist frei erfunden und dient nur der Verständlichkeit)  

Neustart


Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit und keine Kraft mehr für irgendwelche neumodischen Ideen bleibt. Der Laden scheint zu laufen und die Zahlen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ganz ehrlich (wir sind ja unter uns): Es macht irgendwie keinen Spaß mehr. Dieses Unternehmen ist reif für den Verkauf. Wenn es nur jemand für einen angemessenen Preis haben wollte.
Und spätestens hier wird es Zeit über einen Neuanfang nachzudenken. Erinnern Sie sich noch, als alles neu und interessant war? Damals, als sich jeden Tag erfreuliche Überraschungen, zufriedene Kunden und unglaubliche neue Möglichkeiten auftaten?

Heute haben wir es mit komplizierten Mitarbeitern zu tun, die allzu oft “keine Ahnung” haben und mit anspruchsvollen Kunden und diesen furchtbaren Nachahmern, die alles viel schneller und viel billiger liefern können. Der Traum des Anfangs ist einem lähmenden Alptraum gewichen. Es ist wie bei unserem beliebten Studienobjekt Donald T.: Er hat auch keine rechte Lust auf den Job mehr. Lieber geht er zum Golfen.
Das geht mir auch manchmal so. Warum sollte ich mich mit diesem Unternehmen herumschlagen und ständig an irgendwelche Grenzen stoßen, wenn ich doch etwas ganz anderes machen kann? Das Leben ist zu kurz um sich mit mittelmäßigen Plänen und Aufgaben zu beschäftigen!

Jeder Unternehmer, der den Namen wirklich verdient hat, wird spätestens hier hellwach werden. Yes! Neustart! Dieses schöne deutsche Wort gehört auch in den angloamerikanischen Sprachraum! Und es gehört zu jedem, der etwas auf sich hält.

Gehen wir davon aus, dass das Unternehmen läuft und wir es einfach laufen lassen können. Managen können ja die Manager. Zeit für neue Ideen!

Zeit für ein ausgiebiges Coaching! Finden Sie nicht auch! Brainstorming. Frische Luft. Lust auf was Neues! Aber was? Sie ahnen es bereits: Es steckt schon tief in Ihnen. Sie haben da so bestimmte Ideen. Aber das ist ja alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, ob…..? Genau das ist ja meine Rede. Es wird Zeit mehr und intensiver darüber nachzudenken. Ohne die alltäglichen Probleme und Aufgaben. Neustart ist ein schönes Wort! Und es ist gut, wenn man der Erste ist, der auf diese Idee gekommen ist und sie rechtzeitig realisiert.

Lust auf NEUSTART? Dann fragen Sie doch einfach den Coach Ihres Vertrauens. Kennwort: NEUSTART!

Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!


Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!

Eingefahrene Strukturen sind die DNA von Unternehmen. Eingefahren bedeutet nicht grundsätzlich: schlecht und unflexibel. Es lohnt sich, einen zweiten und dritten Blick zu wagen. Jedes Unternehmen ist historisch gewachsen. In den 1980er Jahren galt IT besonders in deutschen Unternehmen als ein schwarzes Loch für Investitionen.  Im Mittelstand nutzte man vermutlich eine teure IBM AS/400 oder eine MicroVAX von DIGITAL. Der Siegeszug der Personalcomputer führte zuerst in die Finanzabteilungen (Multiplan und Excel) und mit ersten CAD-System in die Entwicklungsabteilungen.  

Today only a few proprietary minicomputer architectures survive. The IBM System/38 operating system, which introduced many advanced concepts, lives on with IBM’s AS/400. Realising the importance of the myriad lines of ‚legacy code‘ (programs) written, ‚AS‘ stands for ‚Application System‘. Great efforts were made by IBM to enable programs originally written for the System/34 and System/36 to be moved to the AS/400. The AS/400 was replaced by the iSeries, which was subsequently replaced by the System i. In 2008, the System i was replaced by the IBM Power Systems. By contrast, competing proprietary computing architectures from the early 1980s, such as DEC’s VAX, Wang VS and Hewlett Packard’s HP3000 have long been discontinued without a compatible upgrade path. OpenVMS runs HP Alpha and Intel IA64 (Itanium) CPU architectures. https://en.wikipedia.org/wiki/Minicomputer#Mid-1980s.2C_1990s:_The_minis_give_way_to_the_micros

In den 1990ern eroberten vernetzte PC-System die mittelständischen Unternehmen. Novell, VAX Pathworks und seit dem Erscheinen von Microsoft Windows NT waren die ersten beeindruckenden Ergebnisse einer immer leistungsfähiger werdenden IT Infrastruktur. SUN Microsystems warb mit dem Slogan: Das Netz ist der Computer!

Damals war das ein revolutionärer Gedanke. Ich erinnere mich noch ganz genau an die eigenartigen Vorstellungen von Vorständen, was den Einsatz von PC’s betraf. In ihrer Welt gab es nur die teuren IBM Computer und sie hatten verinnerlicht, dass man mit denen nicht so viel erreichen kann. IT war vor allem teuer und unflexibel. Währenddessen gab es in jedem Vorzimmer eine Sekretärin mit einer Schreibmaschine und in den Finanzabteilungen konnte man sehr viele SachbearbeiterInnen bestaunen, die Akten aus Papier (so was gibt es heute noch!) pflegten.
Personalcomputer waren eine Rarität und wurden nur für besondere Mitarbeiter als Auszeichnung verteilt. Die selbe Mentalität führte in den späten 1990er Jahren dazu, dass eMail-Accounts sehr sorgfältig verwaltet wurden, da ein Lotus-Notes Client 150 DM kostete. Und das wollte man sich nicht für jeden Mitarbeiter leisten.
Ich habe eine Menge derartiger skurriler Geschichten erlebt. Aber glauben Sie mir. Es ist immer dieselbe Geschichte, nur in anderer Verpackung. Versuchen Sie mal über DIE CLOUD! zu reden. Oder über hochsichere und hochflexible Data-Center, mit denen man via Internet VPN verbunden ist. Alle paar Jahre sollte man sich die technologische Entwicklung ansehen und schauen, wo Geld und Zeit zu sparen ist. Aber genau das ist das Problem.

Was passiert, wenn ein Entscheider vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Softwareprogramm hat entwickeln lassen? Richtig: Das Programm ist inzwischen eine Kröte mit vielen häßlichen Ausbeulungen und Anpassungen und es ist: UNVERZICHTBAR! Niemand kann genau sagen, was das Programm alles kann und es ist langsam und fehleranfällig. Aber es hat viel Geld gekostet und wird erst dann verschwinden, wenn dermaleinst der Entscheider das Unternehmen verlassen hat. Vermutlich, wenn er in den Ruhestand gegangen ist. Und dann steht das Problem immer noch: Man kann das System nicht einfach ablösen, weil niemand genau weiß, was alles damit gemacht werden kann. Das ist unflexibel und alt und überhaupt nicht agil. Es ist das Gegenteil davon.

Was ich machen würde? Ganz einfach! Ich würde mir das Geschäftsmodell des Unternehmens ansehen und mir erst einmal einen Überblick über die verwendeten Systeme verschaffen. Dann würde ich das Geschäftsmodell auf ein gängiges System adaptieren und die Exoten ganz genau analysieren. Um es ganz klar zu sagen: Wenn ich heute ein ausgefeiltes ERP System einsetze, dann geht es immer um Produkte, Dienstleistungen, Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, HR. Selbst Bildungsträger haben Produkte, die man relativ leicht in ein gängiges ERP implementieren kann. Glauben Sie es oder nicht. Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden und Sie haben Recht: “Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!”

Natürlich!

Gründercoaching


Gründercoaching – so geht es besser

Es gibt Gründercoaching (Zuschüße für professionelle Beratung) und es gibt Coaching für Gründer, die nicht nur Beratung brauchen, sondern echtes, ergebnisoffenes  Coaching. Wenn Sie mich fragen, dann würde ich vor einer Gründung immer ein Coaching mit Kompetenzfeststellung, psychologischer Beratung und einem realistischen ÖkoCheck empfehlen. Nicht jeder Gründer ist für eine Selbständigkeit geeignet. Es gibt Vorteile und es gibt Nachteile. Wenn ich mich “als Unternehmer” betrachte, so klingt das zuerst einmal sehr positiv. Die negativen Aspekte werden ausgeblendet und man fühlt förmlich den Wind unter den Flügeln. Wir lesen Startup-Literatur und wir lernen, dass in Zukunft sehr viel mehr projektorientiert gearbeitet werden wird. In Zukunft wird es kaum noch Festanstellungen geben, so liest man. Projektorientierte Arbeit mit selbständigen Spezialisten im IT Bereich sind eine logische Entwicklung. Es klingt alles sehr modern. Die Entwicklung ist längst Realität. Journalisten, Reporter, Regisseure, IT Spezialisten, Projektmanager in unterschiedlichen Bereichen, Coaches, Berater sind heute selbstverständlich als Selbständige unterwegs und die Schattenseiten werden sichtbar. Viele Selbständige leben in prekären Verhältnissen. Manch eine(r) kann sich nicht einmal die Krankenversicherung leisten. Von einer Einzahlung in die Rente kann überhaupt keine Rede mehr sein. Das selbständige Leben ist hart und nur noch von vagen Hoffnungen geprägt.

Wie wäre es mit einem Gründercoaching, dass seinen Namen voll und ganz verdient? Ich habe da eine Idee. So etwas gibt es nämlich schon. Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Coach (einem weiblichen Coach), die mir genau so etwas erzählte. Sie hatte einen Syrer gecoacht, der sich als Ingenieur selbständig machen wollte. Sein Sprachlevel war in Ordnung. Er hatte die B2 Sprachprüfung bestanden und tendierte in Richtung C1. Als Ingenieur hatte er bereits gearbeitet und das, was er erzählte klang schlüssig und logisch. Nun wollte er sich selbständig machen, hatte aber keine Vorstellung, wie das gehen könnte. Die Coach hatte auf Grund ihrer eigenen Selbständigkeit professionelle Kenntnisse und konnte dieses Wissen mit einbringen. Die Gespräche bekamen beratenden Charakter, aber auch das ist ein normaler Prozess. Als die vom JobCenter bestätigte Stundenzahl erreicht war, beantragte der Teilnehmer weitere Stunden, die er auch bekam. Mein Eindruck ist klar. Wenn Gründercoaching, dann gekoppelt mit einem richtigen Integrationscoaching. Ich bin mir sicher, dass es sich hier um eine zielgerichtete Maßnahme handelt, die allen Beteiligten helfen kann.  

Unternehmen sind nicht demokratisch


Man kann es drehen und wenden. Eins ist FAKT: In Unternehmen gibt es keine Demokratie

In den meisten Unternehmen gilt die Entscheidung des Geschäftsführers, Inhabers oder des CEO. Das war eines der ersten Erkenntnisse, die ich in den frühen 1990ern lernen musste. Insofern war nach der Wende alles beim Alten geblieben. Nur die Vorzeichen hatten sich geändert. Das System der Marktwirtschaft war eindeutig leistungsfähiger als das der Planwirtschaft. Wobei mir von Anfang an klar war, dass Planwirtschaft nicht automatisch eine Katastrophe sein musste. Wir sehen heute in China, dass es keinen zwingenden Grund gibt, die Planwirtschaft als alleinigen Grund für den wirtschaftlichen Niedergang in der Sowjetunion und den osteuropäischen Staaten zu sehen. Das Problem der Planwirtschaft und der politischen Nomenklatura war ein völlig anderes. Bei einer besseren Auswahl der Verantwortlichen durch Qualifikation, Bildung und Assessments wäre es vermutlich anders gelaufen. Natürlich spielen auch Beziehungen eine große Rolle. Das ist immer so. So wie es in der Geschichte gute und schlechte Herrscher und Könige gab, gibt es in der Wirtschaft gute oder schlechte Leiter oder Führungskräfte. Ich bin davon überzeugt, dass Demokratie in der Gesellschaft ein Garant für einen möglichen Wechsel bei den nächsten Wahlen ist.

Ab und zu muss ich darüber schreiben. Ich war 27, als alles anders wurde und ich habe noch bewusst erlebt, wie es vor der Wende war. Allerdings hatte ich das Privileg schon damals mit modernster IT umgehen zu können. Außerdem hatte ich kluge und leistungsfähige Kollegen, die gesellschaftlich sehr kritisch und fachlich sehr gut aufgestellt waren. Für mich war es genau der richtige Zeitpunkt, als die Mauer fiel. Und ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukam. Ich wusste nicht einmal, was der Begriff Mehrwertsteuer bedeutet und warum man die Mehrwertsteuer abziehen kann. Es gab viel zu lernen und ich war einfach froh einen guten Job zu finden und nicht arbeitslos zu werden. Der kaufmännische Geschäftsführer des Unternehmens kam aus dem Westen und eine der ersten Lektionen die ich aufmerksam lernte, war die, dass es in Unternehmen keine Demokratie gibt. Es muss eine Führungsentscheidung geben und alle Versuche von untergeordneten Mitarbeitern dem Chef das Leben schwer zu machen oder ihn gar in Frage zu stellen, kam bei den übergeordneten Chefs im Konzern überhaupt nicht gut an.

Das ist alles kein Problem, wenn der Chef, die Chefin, tatsächlich immer und überall die richtigen Entscheidungen treffen können. Aber sie sind Menschen und machen Fehler. Sie sind mächtige Menschen, die mächtig große Fehler machen können. Das ist dann wirklich ein Problem. Wenn man gewohnt ist, aus dem Bauch heraus zu entscheiden, spielen Tatsachen nicht mehr die wichtigste Rolle. Also muss man irgendwie versuchen aus den vorliegenden Zahlen etwas zu machen.

ERP-Systeme geben einen relativ guten Überblick darüber, wo das Unternehmen gerade steht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie die Entwicklung war und ein vorsichtiger Forecast zeigt sogar den Auftragsbestand und den Cash-Flow, den Wert des Unternehmens. Die allerwichtigste Ressource, die Menschen in einem Unternehmen, ist allerdings immer noch ein sehr unbekanntes Wesen. Psychologen und HR-Manager können ein Lied davon singen.

Also muss man aus dem Bauch heraus entscheiden und am Ende ist es oft der Chef eines Unternehmens, der die letzte Unterschrift leistet. Wenn bei einer Personalentscheidung irgendwelche Zweifel vorhanden sind, dann zieht sich die Sache hin und kann am Ende sogar noch platzen.

Ich wünsche mir gute und verantwortungvolle Führungspersönlichkeiten, die eine gute Kinderstube und eine gute Ausbildung genossen haben. Ausserdem wünsche ich mir die Weisheit dieser Personen sich professionell coachen zu lassen. Die Begleitung durch einen erfahrenen Coach ist aus meiner Sicht immer das beste Zeichen von Autorität und Führungsverantwortung. Der Coach beeinflusst keine Entscheidungen, aber er macht den Auswahlprozess transparent und professionell. Ein Coach ist immer die richtige Wahl. Ich kenne Unternehmen, die haben die besten Coaches des Landes unter Vertrag. Ob sich die Führungspersönlichkeiten regelmäßig coachen lassen?

 

 

IndustriePhilosoph – Business Coach


Business Coach – IndustriePhilosoph 4.0

Was macht eigentlich ein Business Coach? Schnelle Antwort: Ein Business Coach agiert als Sparringpartner für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte. Er ist ein Begleiter bei Veränderungsprozessen und in Krisen. Ein Business Coach kann der ideale Querdenker sein, der in Unternehmen meistens nicht zu finden ist.

Haben Sie auch das Gefühl, dass alles zu viel wird? Überregulierung, Informationsflut und ein Druck in der Magengegend. Irgendetwas läuft mit Sicherheit wieder schief. Schwäche darf nicht gezeigt werden. Fehler werden unter den Teppich gekehrt. Es ist ein unangenehmes Gefühl. Schlaflosigkeit und Herzrasen nehmen langsam zu. Ungeduld und der Eindruck, dass zu viele zu viel von einem verlangen. Und was macht der Business Coach in dieser Situation? Er erwartet auch noch, dass der belastete Unternehmer oder Manager viel Zeit für ihn einplant und dafür auch noch eine stolze Summe bezahlt. Business Coaching wäre also tatsächlich eine überflüssige Angelegenheit, wenn sie nicht funktionieren würde. Die gute Nachricht ist: Business Coaching funktioniert. Jeder, der den richtigen Sparringpartner gefunden hat, wird das bestätigen.

Jeder Unternehmer stellt sich Fragen wie: Was kann ich noch tun, um effektiver und erfolgreicher zu werden? Wie kann ich meine Mitarbeiter motivieren? Wer sind meine besten und wichtigsten Mitarbeiter? Wie kann ich mein Geschäft so absichern, dass Fehler keine verheerenden Auswirkungen haben. Risikomanagement und Qualitätsmanagement spielen eine Rolle. Blinde Flecken in unserer eigenen Wahrnehmung spielen eine große Rolle. Das führt dazu, dass man sich oft im Kreis dreht, im eigenen Saft schmort.

Ich weiß genau, was Sie jetzt denken und Sie haben Recht: Und jetzt kommt ein Business Coach und hat alle Antworten zur Hand. HaHa!

Die gute Nachricht ist, dass Sie die Antworten längst kennen. Die Bausteine sind lange vorhanden. Sie müssen diese Bausteine nur richtig zusammenbauen. Genau dabei hilft Ihnen ein Business Coach. Das ist sein Job. Wenn Sie also schneller und effektiver das Beste aus sich herausholen wollen, dann probieren Sie es doch einfach. Suchen Sie sich einen Coach Ihrer Wahl und starten Sie einen Veränderungsprozess.

Vielleicht erhalten Sie genau die Bestätigung, die sie brauchen um ein Projekt schnell voranzubringen. Ein unabhängiger Coach und Berater ist dabei der beste Partner.

 

Coaching Tagebuch – Führungskräfte


Ein sehr effektives Coaching-Tool ist auch im Selbstcoaching sehr gut einsetzbar. Das Ergebnis kann sehr gut im Coaching besprochen werden.

 

Coaching Tagebuch

 

 

„Wie kann ich mein Anliegen besser erreichen, als bisher?“

 

Es geht um Selbstreflektion und die Identifikation von „Fehlern“ im Verhalten. Im aktuellen Fallbeispiel geht es um einen neu eingesetzten Abteilungsleiter, der lernen muss, loszulassen und sich mehr auf seine Aufgabe als Führungspersönlichkeit/Leiter einzulassen. Viele neu eingesetzte Führungskräfte kommen als Fachexperten in eine für sie ungewohnte Rolle und müssen lernen, sich von der Mitarbeiterperspektive zu lösen und die Führungsrolle anzunehmen. Das Format ist auch für erfahrene Führungskräfte geeignet, die sich verbessern wollen.

 

 

Datum, Zeit von – bis

 

Thema/beteiligte Personen

 

Wie schätze ich die Aktion ein?

Skalierung (1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – 7 – 8 – 9 -10)

1 steht für: Ich habe als Fachexperte gehandelt und hätte auch delegieren können. 10 steht für: ich habe meine Rolle als Leiter vorbildlich ausgefüllt.

 

Was lief besser/schlechter als sonst?

 

Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

 

 

Das Coaching-Tagebuch kann in Form einer Excel-Tabelle geführt werden. Es wird als Arbeitsmittel verwendet und kann am Wochenende anonymisiert und ohne Details an den Coach gesendet werden.

Coaching in der Chefetage


Johannes 1,1 „Am Anfang war das Wort…..“

Montag, 10:00 Uhr – Meeting in einem Unternehmen. Gehobener Mittelstand. Ich bin neu hier. Der CEO hat mich eingeladen, ihn zu begleiten. Ich bin der Schattenmann auf den alle neugierig schauen. Eigentlich sollte ich unsichtbar sein. In Wirklichkeit ist es eine Sensation, die gerade passiert. Die Leute ahnen nicht einmal wie groß diese Sensation ist.
Hier wird etwas Wirklichkeit, was ich mir vor Jahren ausgedacht habe. Eine Idee wird Wirklichkeit. Ich hatte diese Idee. Ich habe sie aufgeschrieben und nun materialisiert sich diese Idee ganz von allein vor meinen Augen und wird plötzlich zur Realität. Meine Idee war es, einen Unternehmer als Coach in seinen Alltag zu folgen. So wird es möglich, ihm offenes und achtsames Feedback zu geben. Auf die Frage “Wie war ich?” kann ich Antworten geben, die er so nie bekommen würde. Ganz nebenbei unterstütze ich ihn dabei seine Fähigkeiten als Führungskraft auszubauen. Es nützt ihm nicht viel, wenn er seine Assistenten oder Mitbewerber fragt. Natürlich ist er der Beste! Wer wollte ihm widersprechen? Kritik? Ausgeschlossen! Negative Formulierungen haben keinen Platz in der Vorstandsetage. Wer etwas kritisieren möchte, formuliert es positiv. Aber das ist ein anderes Thema. Feedback bekommt man neuerdings von einem Coach. Sie haben richtig verstanden: Ich mache so etwas und es funktioniert tatsächlich. Eine Idee wird Wirklichkeit. Ich habe es schon mehrmals erlebt. Ich schreibe meine Vorstellungen in meinen Blog und beschreibe detailliert, wie das ablaufen wird und irgendwann kommt ein Auftraggeber auf mich zu und verlangt genau das von mir. “Sie sind Coach? Sie begleiten Unternehmer bei der Arbeit und geben Feedback? Ich würde sie gerne buchen! Wann können wir uns treffen?”
Ich denke an diesen lächelnden Wunschpunsch-Coach. Ich müsste ihm eigentlich einen Brief schreiben und mich bei ihm bedanken. Aber warum soll ich das tun? Ich habe nicht mehr als ein paar Facebookschnipsel von ihm gelesen und ich habe ihm überhaupt nichts zu verdanken. Vielleicht sollte ich bei den Machern von “The Secret” anklopfen und eine weitere Geschichte erzählen. Vielleicht. Möglicherweise.
Wenn das so weitergeht, dann wächst es sich tatsächlich zu einem Traum aus. Ich hoffe, dass es kein Alptraum wird. Ein Alpentraum – gerne!  In der Schweiz lebt eine Frau, die ich vor einigen Jahren kennengelernt habe. Sie arbeitet als Psychotherapeutin in Zürich und ihre Kinder wohnen in Berlin. Berlin-Zürich ist eine kurze Flugreise voneinander entfernt. Wir haben es noch nie geschafft einander zu besuchen. Der Alltag war zu stressig und wir beide hatten in den letzten zwei Jahren wirklich andere Probleme. Jetzt sieht das schon ein wenig anders aus. Der Nebel lichtet sich und einer Reise nach Zürich steht längst nichts mehr im Wege.
Das hat auch mit meinen Träumen zu tun, die hier – einer nach dem anderen – wahr werden. Ich habe eine Idee, formuliere sie und lasse sie frei. Ich warte ein wenig und nach einer gewissen Zeitspanne kommt dieser Traum in einer Form von Wirklichkeit wieder zurück. Neun Monate könnten hinkommen, wenn ich es genau betrachte. Ich muss nur warten, was passiert. Plötzlich  klingelt das Telefon, wenn so ein Wunder passiert. Ich habe noch keine einzige eMail erhalten, wenn es um den Erstkontakt ging. eMails mit angekündigten Wundern landen wahrscheinlich automatisch im SPAM Ordner. Ich muss mal nachsehen.
Vor ein paar Jahren hatte ich die Idee, dass es Menschen geben muss, die niemand haben, der ihnen wirklich zuhört, sich für sie interessiert, sie wirklich versteht. Ich habe viele Jahre als Seelsorger gearbeitet, das hat mir den Blick für Nöte und Ängste von Menschen geschärft. Wenn man es einmal geschafft hat, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, dann ist alles möglich. Das ist sehr schwer. Das Vertrauen zu verlieren, geht viel schneller. Ich weiß genau wovon ich rede. Später habe ich das Coaching kennengelernt und konnte sehr viel aus meinen alten Erfahrungen mitnehmen. Coaching ist so etwas wie Seelsorge für Erfolgstypen, die jemand brauchen, der keine anderen Interessen verfolgt. Alle anderen Menschen um uns herum sind so eine Art Shareholder. Jeder spielt eine Rolle und jeder verfolgt seine eigenen Interessen. Der gute alte Adam Smith*(*googlen!)  läßt grüßen.
Wir kennen das Phänomen. In der Chefetage wird die Luft immer dünner. Wenn man im Vorstand eines DAX Unternehmens sitzt, dann hat man wenige Menschen mit denen man sich unterhalten kann. Ärger und Sorgen, Ängste und Träume bleiben gleich ganz in der Schublade. Man muss darauf achten, was man sagt und was man tut. Das macht einsam. Rundherum gibt es nur noch den “Chor der Schmeichler” (Danke! Digedag Kollektiv! Danke! Hannes Hegen!)
Es ist tatsächlich Wirklichkeit geworden, was ich mir vor Jahren ausgedacht hatte.
Vor einer Woche hatte ich einen Termin bei einem Banker. Ich bin von Berlin nach Frankfurt geflogen, habe mir ein Taxi gerufen und bin in die Zentrale dieser Bank gefahren. Ich sehe genau so aus wie die Herren im edlen Zwirn, wenn es sein muss. Ich falle also nicht aus dem Rahmen und werde mich unsichtbar unter ihnen bewegen können. Ich bin wie ein Fisch im Wasser. Stunden später sitze ich in einem Meeting.  Niemand nimmt mich wirklich war. Ich bin zu unbedeutend für diese Männer. Jeder hat mit sich selbst zu tun. Ich beobachte aufmerksam und mache mir Notizen. Ich komme mir vor wie Philipp Marlowe, der Privatdetektiv. Ich bin ein Detektiv. Ich bin auf der Suche nach Verbindungen und Netzwerken. Ich werde das im Anschluss mit dem Vorsitzenden besprechen. Er hat mich engagiert und ich bin seine neue Geheimwaffe. Das was ich ich mache, gab es vorher noch nicht. Ich bin kein Rechtsanwalt oder Finanzcontroller. Ich bin ein psychologischer Berater, sein Vertrauter und sein Seelsorger. Ich bin ein Coach. Der Chef braucht einen Partner wie mich, weil ich keinerlei Interessen an seinem Kerngeschäft habe. Ich bin der Mann, dem er sein Vertrauen geschenkt hat. Das gehört zu meinem Kerngeschäft. Manager erzählen mir unter vier Augen was sie interessiert und was sie bedrückt. Ich nehme ihnen die Last des Schweigens. Ich höre überzogene Ziele und unrealistische Vorstellungen genau so wie absurde Ängste und handfeste private Probleme. Ich weiß, worum es diesen Leuten geht. Mich muss man nicht manipulieren. Ich lasse mich auch durch charmante Schleimerei nicht aus dem Konzept bringen. Das kenne ich schon. Es bringt mich nicht weiter. Wenn mich jemand manipulieren will, dann merke ich das sehr schnell und mache das für einen gewissen Zeitraum sogar mit. Es öffnet mir das Verständnis dafür, wie Menschen ticken, mit denen ich zusammenarbeite. Ich bin allerdings auch gnadenlos offen und lasse keinen Zweifel aufkommen. Ich arbeite gerne mit erfolgsgewohnten Menschen zusammen, weil ich neugierig bin und weil ich gut davon leben kann. Es spricht sich langsam herum, das Coaching eine Möglichkeit ist, rechtzeitig Druck loszuwerden und eine bessere Work-Life-Balance aufzubauen. Es ist mir inzwischen völlig klar, dass kein Spitzenmanager 16 Stunden am Tag arbeiten muss. Das hält niemand aus. Die tragischen Suizide von Schweizer Spitzenmanagern der vergangenen  Monate sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein Coaching ist eine zeitlich begrenzte Angelegenheit. Es sollen keine Abhängigkeiten entstehen. Aber es möglich jederzeit wieder anzurufen und ein neues Coaching zu einem neuen Thema zu vereinbaren. Manchmal genügt auch ein kurzes Telefongespräch mit einem Coach des Vertrauens.
Was soll ich sagen? Es funktioniert tatsächlich viel besser, als ich es mir jemals ausdenken konnte. Ich liebe diesen Job!

nur eine Zugfahrt


Es gibt diese Tage, an denen man sich fragt, ob man noch im richtigen Zug sitzt. Das Ziel ist klar. Es steht auf dem Ticket. Wir wissen wohin die Reise geht. Eigentlich. Und dann sitzen wir in einem leeren Abteil, hören Musik, schauen aus dem Fenster und sehen die Landschaft an uns vorbeifliegen. Das Ziel ist klar. Das Ticket ist bezahlt. Wir haben viel Zeit, sehen ziellos aus dem Fenster und lassen unsere Gedanken einfach schweifen. Plötzlich springt uns eine neue Idee an. Die Gedanken sind frei. Sie fliegen zu neuen Horizonten. Wollen wir wirklich dieses Ziel weiter verfolgen? Oder wollen wir nicht viel lieber am nächsten Bahnhof aussteigen und die Richtung wechseln? Fahren wir ruhig noch ein wenig weiter und lassen wir unseren Wünschen, Hoffnungen und Gefühlen freien Lauf! Was fühlen wir, wenn wir unser Ziel erreicht haben? Was sehen wir und wer erwartet uns dort? Ist es das, was wir wollen? Oder haben wir äußeren Zwängen nachgegeben? Machen wir das, was wir immer schon wollten? Wer wollen wir einmal sein? Wer sind wir? Gibt es andere Ziele, die uns besser gefallen würden? Niemand kann unsere Gedanken aufhalten. Wenn sie einmal freigelassen sind, dann kommen sie immer wieder.
Was meinen Sie, wie Andere heute über Sie denken? Was glauben Freunde, Kollegen und Bekannte über Sie? Wie werden Sie als Mensch wahrgenommen? Werden Sie geliebt, bewundert, gehasst oder gefürchtet? Wie wollen Sie sein? Wer ist der Mensch, der da jetzt im Zug sitzt und nachdenkt? Wer will dieser Mensch eines Tages sein? Wo wollen Sie sein, wenn sie das Rentenalter erreicht haben? Wo wollen Sie in zehn Jahren sein?

Ich denke oft an eines meiner Schlüsselerlebnisse in meinem alten Berufsleben nach. Ich hatte einige dieser Aha-Erlebnisse, aber dieses hier hat mich zum Nachdenken gebracht. Ein etwa 15 Jahre älterer Kollege war gerade durch einen Vorgesetzten auf eine unglaublich unprofessionelle Art und Weise abgebürstet worden. Es war ein Lehrstück, das sich da abspielte. Der Chef war im Unrecht. Jeder im Raum wusste das. Aber der Chef hatte die Macht und die Unverfrohrenheit diesen Mann zu beleidigen und klein zu machen. Ich konnte erkennen, wie sehr es ihm Freude bereitete seine Macht auszuspielen. Er blickte sich triumphierend um und wollte die Reaktionen der anderen Mitarbeiter sehen. Er tänzelte wie der Diktator auf dem Berghof. Dieses lächerliche Tänzeln alter und mächtiger Männer. Sie haben das Bild? Die meisten wendeten sich ab, taten so als sei nichts geschehen. Andere schauten betreten drein. Es war ein erbärmliches Lehrstück. Der Chef hatte tatsächlich eine perverse Freude an der Szene. Das machte ihn für mich zu einem Versager. Der Kollege war eingeschüchtert und völlig am Ende. Später machte er eine Bemerkung, die mich berührte: „Komm Du erstmal in mein Alter! Dann machen sie auch mit dir, was sie wollen!“ Es stimmte. Ich hatte mein halbes Berufsleben noch vor mir. In den 30ern denkt man nicht darüber nach, welche Möglichkeiten man mit 45 hat. Der Kollege sah für sich keine andere Möglichkeit als bis zur Rente durchzuhalten. Er hatte ja schließlich bereits die Hälfte geschafft.
Ich konnte mir plötzlich nicht mehr vorstellen, dort für den Rest meines Lebens zu bleiben. Ich hatte keine Lust mich in einer Situation wie dieser als Opfer eines unberechenbaren Vorgesetzten zu sehen. Das würde ich nicht ertragen.

Das war der Wendepunkt. Ich begann aktiv das Führungsverhalten meiner Kollegen und Vorgesetzten zu beobachten und einzuordnen. Ich studierte die einschlägige Managementliteratur und stellte sehr schnell fest, dass es da einen krassen Gegensatz zwischen Theorie und Praxis gab. Theorie und Praxis. Überlegene Führungskultur und abgrundtief unfähige Manager. Das passte alles irgendwie nicht zusammen. Ich ahnte, dass in diesem Unternehmen nicht die besten Manager tätig waren. Es wurde deutlich, dass die meisten meiner Kollegen einen erheblichen Nachholbedarf in Sachen Leitung und Führung von Mitarbeitern hatten. Aber dafür war in dem mittelständischen Unternehmen kein Geld vorhanden. Man kaufte sich Kompetenz lieber durch Neueinstellungen von außen ein. Der cholerische Geschäftsführer, selbst ein Mann Mitte 50, stellte gerne junge Leute ein, denen er alles versprach was sie hören wollten. Es war offensichtlich, dass er seine eigenen begrenzten Fähigkeiten auf alle anderen projizierte. Ich nahm an einem privat finanzierten Konfliktmanagementseminar teil und begann mich freizumachen. Der Zug fuhr weiter und ich fuhr noch ein paar Jahre die gleiche Strecke. Aber ich hatte längst ein anderes Ziel für mich gefunden. Wenn ich heute an diese Erlebnisse von damals denke, dann frage ich mich nur, warum ich das so lange mitgemacht hatte. Ich habe viel zu viel Zeit dafür gebraucht um mein Ziel zu definieren und die Zwischenziele zu benennen. Ein Coaching hätte mir ganz sicher dabei geholfen, viel schneller anzukommen.

Coaching im Unternehmensumfeld


Coaching ist immer abhängig von der individuellen Situation. Es ist niemals gleich und ein Coach muss ein Meister der Kommunikation sein um Veränderungsprozesse anzustoßen. Denn darum geht es fast immer. Ein Mitarbeiter steckt in einem Teufelskreis fest und wird durch begrenzende Glaubenssätze daran gehindert aus seiner Rolle herauszufinden und einen neuen Standpunkt anzunehmen. Ganz besonders krass ist der Veränderungsprozess eines sehr guten und engagierten Ingenieurs, wenn er eine Führungsrolle übernimmt. In den meisten Fällen kann sich der neue Chef eines Teams von ehemaligen Kollegen sehr schwer von seinem Selbstverständnis als reiner Ingenieur lösen. Seine Mitarbeiter bewerten ihn nach ihren Maßstäben und erwarten einen aktiven Vorturner. Die eigentliche Aufgabe, das Leiten und Führen wird in den Hintergrund gedrängt. Man kann darüber reden und es ist vollkommen klar, dass sich etwas ändern muss, aber der Weg vom Kollegen zum Leiter ist oft schwerer als man glaubt. Ein Coach kann diesen Veränderungsprozess begleiten. Es ist eine umfangreiche Metamorphose, die sich da abspielt. Im Unternehmensumfeld nimmt der externe Coach eine besondere Rolle ein. Er ist die Vertrauensperson für den Mitarbeiter, der sich einem Coaching unterzieht. Die gecoachte Person darf gegenüber seinem Coach auch Dinge ansprechen, die im Gespräch mit seinen Vorgesetzten und Kollegen tabu sind. Der Coach garantiert seinem Klienten, dass vertrauliche Informationen nicht gegenüber Dritten erörtert werden. Das gilt ganz besonders gegenüber dem Auftraggeber des Coaches, der im Regelfall der Arbeitgeber des Klienten ist. Der Coach kann so eine Rolle annehmen, die sonst niemand im Unternehmen einnehmen kann. Der Klient entscheidet, welche Informationen aus dem Coaching dem Arbeitgeber offengelegt werden. Coaching braucht eine solche Vertrauensbasis und das muss allen Beteiligten klar sein. Ein Coach muss dieser Vertrauensstellung gerecht werden. Wenn zum Beispiel ein frustrierter Arbeitnehmer im Coaching seine Metaprobleme offenlegt, so hat er mit dem Coach einen aufmerksamen Gesprächspartner, mit dem er offen reden kann. Es kann durchaus eine Situation entstehen, in der der Klient eine Vision seiner weiteren Karriere entwickelt, die außerhalb seines momentanen Unternehmens liegt. Das ist eine Gratwanderung, die aber durchaus positive Momente hat. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie ihre Mitarbeiter bei ihrer Entwicklung unterstützen, ganz egal ob die Zukunft ihrer Arbeitnehmer im oder außerhalb des Unternehmens liegt. Selbst ehemalige Mitarbeiter können positiv auf ihr ehemaliges Unternehmen wirken. „Ich komme von der Firma XXXXX und es ist bekannt, dass dort ausgezeichnete Bedingungen herrschen!“ Mein Verständnis von einem guten Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist folgendes: Jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen findet die besten Entwicklungsmöglichkeiten vor und ist so gut ausgebildet, dass er jederzeit in ein anderes Unternehmen wechseln könnte. Kein Unternehmen sollte sich darauf verlassen, seine Mitarbeiter nur dadurch zu halten, weil sie außerhalb ihres Unternehmens keine Chance für sich sehen. Wenn gute Mitarbeiter im Unternehmen bleiben, dann spricht das für die Qualität der Personalentwicklung, der Führungskräfte und Firmenpolitik. Letztendlich profitieren alle Beteiligten von einem solchen Umfeld. Zugegeben, das ist der Idealfall. Aber genau diesen Idealfall sollte jeder anstreben. Der Einsatz eines externen Coach kann einen unglaublichen Mehrwert für alle Beteiligten bewirken. Alleine darum lohnt es sich über Coaching nachzudenken.

externe IT Berater für KMU


 

Ein Blick auf die IT von mittelständischen Unternehmen offenbart sehr oft eine eigenartige Doppelabhängigkeit dieser Unternehmen. Es ist fast immer eine Konstellation aus der Abhängigkeit zu einem einzigen Lieferanten und einer zu kurz gehaltenen IT Abteilung. Die IT Abteilung, wenn es denn überhaupt eine gibt, ist gut beraten, sich einen Vertragspartner für die Betreuung der IT zu suchen. Damit steigt natürlich auch die Abhängigkeit zu einem Lieferanten. Es ist ein Widerspruch in sich. Diversität bringt überhaupt nichts. Im Gegenteil kann man oft beobachten, dass Komponenten für Netzwerke und Server immer vom günstigsten Lieferanten eingekauft werden. Es entstehen Konstrukte, die mehr schlecht als recht funktionieren. Die Verantwortung für ein reibungsloses Funktionieren kann kein klar denkender Unternehmer wirklich übernehmen. Die Aufgabe des internen IT Managers ist es, dem betreuenden Unternehmen klarzumachen, dass es sich im Wettbewerb mit anderen Anbietern befindet. Offenheit in der Kommunikation ist die Grundlage für die Geschäftsbeziehung. Wie kann man aber Vergleichsangebote von anderen Unternehmen einholen ohne je dort etwas zu kaufen? Auf die Dauer macht das wohl auch niemand mit. Es sei denn, man kommuniziert offen und professionell mit allen Beteiligten. Das funktioniert aber nur, wenn jemand im Unternehmen in der Lage ist, die Ausgaben im IT Bereich zu bewerten und zu kommentieren. IT Controlling kann nur von von professionellen IT Managern gemacht werden. Finanzbuchhalter sind in den meisten Fällen nicht dazu in der Lage, auch wenn es sehr oft den Fibu-Leuten überlassen wird, diese Aufgaben zu übernehmen. Mittelständische Unternehmen neigen sehr oft dazu ihr IT Management Mitarbeitern aus dem Einkauf, dem Produktionsmanagement oder gar dem Vertrieb zu übergeben. Die betroffenen Mitarbeiter fühlen sich geschmeichelt und nehmen die Vertrauensstellung oft zu gerne an. Sie ahnen oft nicht einmal, worauf sie sich da einlassen. IT Management ist kein Fulltime-Job in einem kleinen Unternehmen, wenn man es rein zeitlich betrachtet. Die Ausbildung und permanente Weiterbildung sind es sehr wohl. Nebenbei kann man so etwas nicht betreiben. Das Dilemma kann gelöst werden, wenn man das IT Management einem externen Unternehmen übergibt. Die Abhängigkeit zu externen Unternehmen scheint zunächst einmal erheblich zu steigen. Aber es ist ein sinnvoller Weg um klar mit dem Problem umzugehen. Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit einem externen IT Manager ist ein sehr klares Rollenverständnis und eine offene Kommunikation. Wenn diese Grundlagen geklärt sind, dann ergibt sich ein äußerst sinnvolles und tragfähiges Modell. Der externe IT Manager ist die rechte Hand der Geschäftsführung und agiert genau so wie ein Vollzeitprofi in größeren Unternehmen. Er verantwortet Sicherheit und stellt das Budget auf. Er kümmert sich um die Optimierung von Geschäftsprozessen und arbeitet als Projektmanager in Veränderungsprojekten. Dieser Manager kennt die Ziele des Unternehmens und arbeitet zukunftsorientiert. Sein Interesse ist ganz klar auf die Erfüllung seiner Aufgabe gerichtet. Das er ein angemessenes Honorar erhält, ist klar. Ein guter externer IT Manager bringt viel mehr für das Unternehmen als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Die ersten Effekte bei der Neuberufung von externen IT Beauftragten sind immer ähnlich. Aus undurchsichtigen IT Strukturen werden übersichtliche Strukturen und klare Aufgaben für die Zukunft. Gefahrenpotentiale werden sichtbar und können ab sofort deutlich angesprochen werden. Veränderungspotentiale durch Virtualisierung und Cloud Computing sind kein Tabuthema mehr. Ein externer IT Manager baut die IT Landkarte von Unternehmen neu auf und allein das ist ein guter Grund für die Beauftragung eines derartigen Dienstleisters.

 

Sichere eMails, Kalender und Daten – gibt es überhaupt eine Lösung?


Transics TX-CONNECT

Transics TX-CONNECT (Photo credit: MBWA_PR)

Was nun? Die Bundesregierung warnt vor der Nutzung von Windows 8, weil sicher ist, dass das System über eine Backdoor, einem direkten Zugang für die NSA verfügt. Die Lösung ist allerdings auch nicht die dumpfe Weiternutzung von WindowsXP. Das nächste kostenpflichtige Update von Microsofts eMail-Server Exchange kommt auch und von Sicherheit ist weit und breit nichts zu sehen. Viele mittelständische Unternehmen haben ein Problem. Sollen sie so weitermachen wie bisher? Ein kleines, mittelständisches Unternehmen mit 20 aktiven Arbeitsplätzen kann sich nicht einmal einen Administrator leisten, der diese Sicherheitslücken schließen kann. Und guter Rat ist meistens sehr teuer. Ein Certified Specialist kostet mindestens 1000 Euro am Tag und das ist noch ein sehr schaumgebremster Preis.
Natürlich gibt es eine Lösung. Vor einem halben Jahr hätte ich Ihnen noch die Google Apps Lösung angeboten. Den ExchangeServer hätten wir abgeschaltet nachdem alle Postfächer, Kalender und Dateien migriert wären. Die Lösung funktioniert technisch ganz wunderbar. Sie hat allerdings den Haken, dass alle Daten auf Servern in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert werden. Inzwischen nutze ich Google nur noch um zu sehen, was die sich für tolle Sachen ausgedacht haben. Ich bin immer noch begeistert, aber sicher ist das alles nicht. Ich habe mich natürlich nach Lösungen umgeschaut, die mich überzeugen und die ich meinen Kunden mit ruhigem Gewissen anbieten kann.
Die Lösung soll eine moderne Cloud Lösung sein. Die Nutzer sollen über PC, Notebook, Tablets und Smartphones auf eMail, Kalender, Projektdaten, Dateien zugreifen können. Die sichere Anbindung von verschiedenen Unternehmen und Aussendienstmitarbeitern muss gewährleistet sein. Die Daten werden sicher und nachvollziehbar in Deutschland oder einem Land mit noch höherem Sicherheitsstandard gespeichert werden. Die Datenübertragung muss hochverschlüsselt und sicher erfolgen. Die verwendete Software muss OpenSource Software sein, weil wir Hintertüren für Regierungsstellen und Geheimdienste zu 100 Prozent ausschliessen wollen.
Ich habe lange gesucht und nun bin ich in der Lage die perfekte Lösung zu präsentieren. Die perfekte Lösung finden Sie unter www.vnc.de Die Referenzliste von VNC ist beeindruckend. Ich empfehle VNC und ich arbeite ab sofort als VNC Vertriebspartner für Berlin&Brandenburg und den Norddeutschen Raum. Unternehmen ab 20 Nutzer sind meine Zielgruppe.
Ihre Daten sind heute selten sicher. Selbst wenn Sie ein eigenes Rechenzentrum betreiben. Wenn Sie viel Geld sparen wollen, ihre Daten sicher speichern und auch in Zukunft immer ein von selbst wachsendes System benutzen wollen, dann sollten wir uns unterhalten. Ihre Daten werden nicht nur nach hohen EU-Standards sicher gespeichert, sondern in einem Hochsicherheitsrechenzentrum in der Schweiz. Die Schweiz verfügt über die besseren Datenschutzgesetze. Banken, die mit solventen Kunden in aller Welt sicher kommunizieren müssen, nutzen derartige Lösungen. Sie können das auch!

Coaching für Betriebsräte?


Aktuelle Google-Suchanfrage, die auf maccoach.wordpress.com führt:

 extrem-coaching für (kmu-)betriebsräte

Super Steilvorlage! Besser könnte ich es auch nicht formulieren. Extrem-Coaching für (KMU-)Betriebsräte! Yes! So etwas könnte eine echte Marktlücke sein. Das kann man anbieten. Betriebsräte, die auf speziellen Managegementseminaren Grundlagen der Führung erlernen, können ganz anders auftreten.
„Denken, wie ein Unternehmener!“ „Mit dem Management auf Augenhöhe!“ „Auf Du und Du mit dem Chef!“  Das ist ein sehr guter Ansatz. Meistens werden Mitarbeiter in den Betriebsrat gewählt, die über keine oder nur mangelhafte Kenntnisse über das Denken und Handeln in der Führungsetage verfügen. Das spielt den Geschäftsführungen in die Hand. Eine fundierte Ausbildung würde nicht nur bei der Arbeit als Betriebsrat hilfreich sein, sondern auch mögliche Aufstiegschancen in diesem oder einem anderen Unternehmen öffnen. Auch das muss kein Tabuthema sein. Ein gut ausgebildeter Betriebsrat könnte so Verantwortung übernehmen und tatsächlich auf Augenhöhe mit den Chefs agieren. So einen Betriebsrat kann man nicht einfach ignorieren oder zur Seite schieben. So ausgebildete Mitarbeiter könnten die Aufgaben für die Belegschaft viel besser erfüllen als es normalerweise möglich ist. Ein Coaching extra für Betriebsräte. Super Idee! Faszinierend! 🙂

Was tun, wenn der Laden läuft?


maxim gorkyi befor the hill (774☺08)

maxim gorkyi befor the hill (774☺08) (Photo credit: Juergen Kurlvink)

Zugegeben, die Frage ist ein wenig provokant. Unternehmer sind schließlich Unternehmer, weil sie etwas unternehmen. Frei nach der berühmten Hornbach-Werbung: „Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!“ Aber was macht ein Unternehmer, wenn alles geradezu perfekt läuft? So etwas gibt es öfter als man glaubt und viele Chefs fürchten sich vor nichts so sehr wie vor der Leere des Alltags. Schnell macht sich das Gefühl breit, das alles würde auch ohne sie ganz gut laufen. Unruhe macht sich schnell auf dem Chefsessel breit. Besonders, wenn man den Eindruck gewinnt, dass man die Mitarbeiter nur stören würde. Besonders brisant ist die Situation, wenn man nicht der Besitzer der Firma ist. Besonders angestellte Geschäftsführer werden sehr schnell unruhig, wenn es zu gut zu laufen scheint. Die Gefahr nähert sich immer auf leisen Füßen. Was ist eigentlich in diesen Zeiten ihr Job? Wo liegen Ihre Kernkompetenzen und was können Sie jetzt tun?
Diese Fragestellung erscheint zunächst einmal ein wenig absurd. Der zweite Blick bringt mehr Klarheit. Sie haben Ihr Ziel erreicht. Die Geschäftsprozesse sind gut definiert und alles läuft reibungslos. Sie wissen, dass Sie alles richtig gemacht haben und können sich nun entspannt zurücklehnen und Kraft tanken. Die nächste Krise kommt bestimmt. Es gibt keinen Grund sich vorher aufzureiben oder zu schwächen. Der Chef ist genau dazu da, zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es wäre ein verheerender Fehler, wenn Sie jetzt unruhig durch die Firma laufen und die Leute bei der Arbeit stören würden. Es gibt schon genügend Reibungsverluste und ein Chef sollte niemals ein Teil des Problems sein. Denken Sie auch immer daran, das Ihre Mitarbeiter auf sie schauen. Die wollen keinen kopflosen operativ hektischen Typ sehen, sondern einen Kapitän der weiß, wie man ein Schiff steuert.
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass die Luft oben in der Chefetage dünn werden kann. Wem vertraut man? Wer arbeitet gegen den Chef? Ein guter Sekretär oder eine erfahrene Sekretärin kann eine starke Hilfe sein. Aber auch hier darf ein stark auftretender Chef keine Schwäche zeigen.
Ein perfekter Ausgleich und eine starke Hilfe kann durch Coaching oder begleitende Beratung erreicht werden. Das Interesse eines guten Coach ist es immer, eine gute Arbeit zu machen und weiterempfohlen zu werden. Von einem angemessenen Honorar einmal abgesehen, sind das übersichtliche und faire Rahmenbedingungen. Denken Sie auch immer daran, der ROI eines Coachings zu berechnen. Vergessen Sie nicht, dass auch ihre eigenen Mitarbeiter, die sie zu Rate ziehen oder zu Meetings laden, Geld kosten. Lasse Sie sich einfach mal vom Controller vorrechnen, was ein Angestellte pro Stunde berechnen würde, wenn er für ein externes Unternehmen als Berater arbeiten würde. Aber Halt! Das können sie auch selbst machen. Recherchieren Sie zu dem Thema im Internet und erarbeiten Sie sich dieses Wissen selbst. Auch Chefs lernen ihr Leben lang weiter. Viele denken, dass sie es geschafft haben, wenn sie auf der oberen Führungsebene angekommen sind. Das ist ein tragischer Irrtum, wie sich oft herausstellt. Spätestens bei der nächsten Firmenübernahme durch einen HedgeFonds könnte sich das als fatale Fehleinschätzung herausstellen.
Mein Tipp: Bleiben Sie gelassen, aber hören Sie niemals auf an sich zu arbeiten!
Was ist also ihr Anliegen und was sind ihre nächsten Ziele? Was wollen Sie erreichen und wer wollen Sie – sagen wir einmal in 10 Jahren – sein? Ein guter Coach kann Ihnen dabei helfen Fragen zu stellen und die richtigen Antworten zu entwerfen. Das ist kein kostspieliger Leerlauf für Sie, sondern eine wichtige Aufgabe für Sie und Ihr Unternehmen. Auch das ist Ihr Job! Bleiben Sie fit für den Wettbewerb! Coaching kann helfen.

Rede vor IT-Spezialisten – Begrenzende Glaubenssätze


Rede – Storytelling – Begrenzende Glaubenssätze zerstören

Webmontag 47 - Ignite

Webmontag 47 – Ignite (Photo credit: wmfra)

Guten Abend, meine Damen und Herren! Ein ganzer Saal voller gut gekleideter Männer. Schade! Ich sehe kaum Frauen. Würden die Damen bitte kurz aufstehen, dass wir sie alle sehen können? Danke! Wunderbar! Nur schöne und vor allem kluge Frauen hier! Warum eigentlich gibt es nicht mehr von Ihnen in diesem erlesenen Publikum? Danke, meine Damen! Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, dass Sie mitgemacht haben!

Ich denke immer noch darüber nach, warum hier so viele Männer und so wenig Frauen anwesend sind. Das wäre doch viel angenehmer, wenn es eine bessere Mischung geben würde. Aber wir sind hier bei einer IT-Veranstaltung und es scheint so zu sein, dass Frauen sich eher für andere Dinge interessieren.

Merken Sie was? Ich reite eine altes Pferd namens Cliché. Vorurteile und anerzogene, begrenzende Glaubenssätze sind ein äußerst interessantes Thema. Eines der besten Beispiele für mich ist der Managementcoach und Menschenentwickler Boris Grundl. Ich hoffe, dass er nichts dagegen hat, wenn ich ihn als Vorbild nehme und erwähne. Nehmen Sie es als Werbung und Aufforderung seine Impulsvorträge zu besuchen und seine Bücher zu kaufen. Der Mann ist wirklich eine Offenbarung! Und natürlich ist er viel besser als ich! Ich verneige mich vor seiner Leistung und seiner Art die Dinge anzusprechen!

Boris Grundl hatte sich kurz bevor er sein Sportstudium abgeschlossen hatte, bei einem Sprung von einer Klippe eine Querschnittslähmung zugezogen. Niemand hätte gedacht, dass er jemals irgendeine Form von Karriere machen würde. Heute ist er der vielleicht bekannteste Redner und Coach für Führungskräfte. Seine Leadership-Akademie ist wegweisend in der Branche. Es ist beeindruckend! Vergessen Sie, das Offensichtliche! Setzen Sie sich Ihre Ziele höher, als sie erreichbar scheinen! – Dieser Satz ist übrigens von Konrad Adenauer. Naja….. 😉

Was sind Ihre begrenzenden Glaubenssätze? Sie sind IT-Spezialisten. Ich nehme an, dass Sie sich sehr wohl fühlen, wenn Sie programmieren, Netzwerke entwerfen, neue Systeme aufsetzen und alles sicher zum Laufen bringen können. Alles Dinge, die für den Rest der Welt „Böhmische Dörfer“ sind. Sie wissen sehr viel mehr, als wir Normalsterbliche uns vorstellen können. Respekt! Aber machen Sie sich auch mal Gedanken darüber, was Sie noch alles erreichen können? Ich kenne diesen Glaubenssatz sehr genau. „Einmal IT, immer IT!“ ist so ein begrenzender Satz. Ich habe es selbst erlebt. Nach 25 Jahren als IT-Manager habe ich versucht dem Fluch zu entfliehen und bin immer wieder an unsichtbare Wände gelaufen. Ich wollte aus diesem Hamsterrad raus und begann, mich immer mehr um die Gestaltung und Optimierung von Geschäftsprozessen mit Hilfe der mir zur Verfügung stehenden Technologie zu befassen. Ich erkannte, dass die beste IT nichts nützt, wenn das Management nicht damit umzugehen weiß.

Sie schmunzeln und nicken wissen! Sehr gut! Unter uns: Kennen Sie einen einzigen Spitzenmanager in Ihrem Unternehmen der nur 30 Prozent von dem versteht, was alles möglich ist und wie man das am besten umsetzt?

Also ich glaube das nicht. Denn wenn es so wäre, wenn diese allmächtigen Manager eine Ahnung davon hätten, was man tun kann und was sie bisher nicht getan haben, dann würde mein Beratungsunternehmen sich nicht mehr vor Aufträgen retten können und ich würde meine Headhunter aussenden um Sie einzustellen! Aber Spaß beiseite. Sie wissen es längst. Sie sind mehr als nur der IT-Fuzzy in ihrem Unternehmen. Sie sind die Führungskräfte von morgen! Ihre Fähigkeiten, das Spezialwissen zu ERP-Systemen, EDV-Netzen, ClientServern, Virtuellen Clustersystemen, Datensicherheit und die Funktionalität von komplexen Virtuellen Systemen im Zusammenhang mit Führungsstärke ist genau das, was gebraucht wird.

Sie sind heute bestimmt nicht hier um ein neues Gadget oder eine paar Tipps zum Programmieren von Apps zu erhalten. Sie sind heute hier um einen Blick in Ihre Zukunft zu werfen.

Sie wissen, was möglich werden wird und welche Gefahren damit verbunden sind. Sie kennen aber auch die Chancen. Wer sagt denn, dass sie immer nur in der zweiten Ebene vor sich hinwerkeln werden?

Wer von Ihnen ist Geschäftsführer in einem IT fremden mittelständischen Unternehmen?

OK. Das sind nicht so viele.
Wer von Ihnen ist direkt der Geschäftsführung unterstellt?

Auch nicht so viele.

Aber nun kommt es: Wer von Ihnen ist der Finanzabteilung direkt unterstellt?

Das habe ich mir gedacht! Der überwiegende Teil.

Ganz klar. Und jetzt lassen Sie mich raten, was Ihr Chef immer wieder gebetmühlenartig wiederholt: „Müller! Denken Sie an die Kosten!“

/allgemeine Heiterkeit/ Zustimmung/ heftiges Nicken/

Ich kenne das! Mein persönlicher Hit war der Spruch eines Controllers mit eindeutig schwäbischen Wurzeln: „Zöbisch! Denken Sie an die KOSCHTEN!“

Was der Mann nicht einmal ahnte: Ich dachte schon damals an nichts anderes. Das war mein Verständnis eines IT Managers. Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen genau so denken. Und genau so viele werden sich über die Ignoranz der Finanzleute, Ihnen gegenüber, ärgern.

Ich verrate Ihnen ein offenes Geheimnis. Die Finanzler stehen im direkter Konkurrenz zu Ihnen. Sie tun alles, um Sie dort festzunageln wo Sie nach deren Meinung hingehören: In die IT-Fuzzy-Ecke.

Raus da! Sie haben es in der Hand!

„Einmal IT, immer IT!“ ist ein tolles Beispiel für begrenzende Glaubenssätze. Er stimmt und er stimmt nicht. Es ist eine Frage des Blickwinkels. Gehen Sie mal davon aus, dass es ohne IT nicht mehr gehen wird. Und dann gehen Sie davon aus, dass immer mehr dieser IT-Prozesse automatisiert und ausgelagert werden können. Wo finden Sie sich dann wieder?

Die Antwort ist ganz einfach: Im Zentrum des Unternehmens. Sie sind immer noch eine kleine Gruppe von Leuten die etwas von ihrem Geschäft verstehen.

Wenn Sie nun noch Management- und Führungskompetenz dazulernen, dann ist das ganz sicher eine richtige Entscheidung! Willkommen in der Zukunft!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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und nun der BlaBlaMeter-Check

Ihr Text: 6155 Zeichen, 940 Wörter
Bullshit-Index :0.23
Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.

Motivation von Mitarbeitern im Mittelstand


Mitarbeitermotivation
Manager in mittelständischen Unternehmen haben vor allem eine Aufgabe zu erfüllen. Es geht nicht in erster Linie darum, herumzulaufen und die Mitarbeiter irgendwie zu motivieren. Neue Grünpflanzen für’s Büro oder eine neue Kaffeemaschine machen keinen Mitarbeiter glücklich, der möglicherweise Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat. Die wichtigste Aufgabe von Managern im Mittelstand ist – ganz einfach – einen guten Job zu machen. Das heißt, für gute Produkte zu sorgen, die Qualität für den Kunden zu verbessern, grobe Fehlentscheidungen zu vermeiden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Kompetenzen im HR-Bereich bei der Einstellung und Beurteilung von Fachkräften sind selbstverständlich Kernkompetenzen des Chefs. Viel mehr erwarten Mitarbeiter nicht von ihren Führungskräften. Was würde es nützen, wenn der Chef regelmäßig ein Mitarbeitercoaching veranstalten würde, während das Unternehmen direkt in die Insolvenz läuft? Das Vorbild des Chefs ist immer noch die beste Mitarbeitermotivation. Die Persönlichkeit und die professionellen Fähigkeiten von Führungskräften vielleicht der wichtigste Punkt. Zeitmanagement, Kommunikation, Auftreten und Zielorientierung gehören ganz klar zu den Kernkompetenzen. Genau das kann trainiert werden.

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht ge...

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht gemacht (Photo credit: Tanja FÖHR)

Der erste Schritt zu mehr Leadership – ich nutze den englischen Begriff lieber, weil mir Führer und Führung ein wenig zu martialisch klingt – ist die selbstkritische Beurteilung der jeweiligen Kompetenzen.
Nur so kommt man weiter, wenn man wirklich gut werden will. Wir kennen die Schritte zur Meisterschaft. Es ist ein Vierkampf, den jeder Mensch beim Lernen neuer Fähigkeiten auf sich nimmt.
Ich rede von 1) Unbewusster Inkompetenz, 2) Bewusster Inkompetenz, 3) Bewusste Kompetenz und 4) Unbewusste Kompetenz.
Viele Manager im Mittelstand scheitern bereits an Punkt 1). Die Wahrnehmung ihrer unsichtbaren Inkompetenz ist einer der wichtigsten Ansätze für ein Coaching. Damit beginnen die meisten Managementseminare. Dort entstehen die meisten Aha!-Effekte. Und dann erst beginnt die eigentliche Arbeit. Nennen wir es Coaching.

Sichere EMails – ganz einfach!


English: Hybrid Cloud Solution based on group ...

English: Hybrid Cloud Solution based on group size (cropped Egnyte banner) (Photo credit: Wikipedia)

EMails sind nicht sicher, jedenfalls nicht so, wie wir sie nutzen. Sichere EMails sind im Grunde ganz einfach zu realisieren. Leider sind verschlüsselte EMails für die meisten Nutzer zu kompliziert zu handhaben, besonders wenn die Mails zu verschiedenen Providern gesendet werden. Die einfachste Variante ist das deutsche WEB.DE. WEB.DE bietet eine sehr einfache Möglichkeit für das Versenden und Empfangen von verschlüsselten EMails an.
Nutzer A@web.de und Nutzer B@web.de wollen ab sofort verschlüsselte EMails miteinander austauschen. A@web.de schreibt B@web.de eine unverschlüsselte EMail und teilt B@web.de mit, dass er in Zukunft nur verschlüsselte EMails mit B@web.de austauschen will. Dazu hängt er eine sogenannte Digitale Unterschrift an seine Mail an. Das ist ganz einfach unter dem Punkt Optionen möglich. Unter dem gleichen Punkt kann ab sofort die Verschlüsselung gewählt werden. Alle Nachrichten zwischen A@web.de und B@web.de können von nun an mit einer Verschlüsselung versendet werden. Das ist die einfachste Möglichkeit verschlüsselte EMails auszutauschen. Andere Möglichkeiten sind wesentlich komplizierter und spätestens wenn der Empfänger keine verschlüsselten EMails empfangen und senden kann, werden die EMails wieder völlig ungeschützt über das Internet verteilt.
Im Grunde könnte heute schon jede EMail in Deutschland eine verschlüsselte EMail sein, wenn es geeignete Regeln geben würde.
Die Zukunft der EMail wird aber vermutlich anders aussehen. Eine mögliche Variante ist das Speichern von Nachrichten auf einem sicheren Cloud-System. Nutzer A hat ein Konto auf einem sicheren Cloud-System und meldet sich dort an. Er legt seine Dateien auf dem System ab und teilt Nutzer B mit, dass Daten für ihn auf diesem System bereitstehen. Nutzer B legt sich ebenfalls ein Konto auf dem sicheren Cloud-System an. Dazu kann er zum Beispiel seinen neuen elektronischen Personalausweis nutzen. Sobald er sich auf dem sicheren Cloud-System angemeldet hat, erhält er die Mitteilung, dass Nutzer A ihm Nachrichten hinterlegt hat. Er kann sich diese bereitstehenden Nachrichten unverzüglich ansehen, ohne dass ihm jemand über die Schulter schaut. Der Nachrichtenstrom  zum sicheren Cloud-Server ist hochverschlüsselt und damit schwerer durch Dritte auszuwerten. Allerdings können diese Daten immer noch von Unbefugten zwischengespeichert und später ausgewertet werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Sicherer Datenverkehr ist im Grunde ganz einfach realisierbar. Vereinfacht müssen wir uns nur eine Art Social Media System wie Facebook vorstellen. Wobei dieser Vergleich nun wirklich hinkt. Aber stellen wir uns einfach mal ein sicheres GeschäftsBuch vor in dem wir so ähnlich kommunizieren wie in Facebook. Alles ganz ähnlich aber auf hohem deutschen Datenschutzniveau. Mit einem deutschen Cloud-Angebot für Businesskunden wäre so etwas möglich. Zusätzlich könnten elektronische Angebote, Lieferscheine und Rechnungen problemlos versendet werden. Ausländische Kunden könnten sich in das deutsche System einwählen und von nun an sichere Geschäftsinformationen austauschen. Das ganze Projekt kann teilweise staatlich und privatwirtschaftlich finanziert und beaufsichtigt werden.  Der Vorteil für alle Beteiligten liegt auf der Hand. Nicht zuletzt würde der deutsche Datenschutz greifen, der uns bei allen anderen Kommunikationsformen fehlt. Es ist ganz einfach, wenn man es nur will. Alles was wir brauchen ist der Wille und etwas Kapital. Was hindert uns eigentlich daran?

P.S. DE-Mail ist ganz nahe dran. Eine Businessplattform mit Kommunikation, Dokumentenmanagement, Kalender, Projektmanagement, Angebot, Lieferscheine, Rechnungen, Bestellungen geht ein wenig weiter. Das Ganze sollte für Einsteiger bis 10 Nutzer kostenlos bereitgestellt werden.
Warum macht das eigentlich noch Niemand?

Aktuelle Informationen zum Thema (09.08.2013) http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mail-Made-in-Germany-SSL-Verschluesselung-fuer-fast-alle-1932962.html

Gute Seiten, schlechte Seiten


Deutsch: Scribble für eine Webseite

Deutsch: Scribble für eine Webseite (Photo credit: Wikipedia)

Internetseiten sagen sehr viel über ein Unternehmen aus. Eine Webseite ist wie die Empfangshalle einer Firma. Was wirkt auf Sie anziehend und was hindert Sie daran, eine Lobby zu betreten? Finden Sie das Angebot das zu Ihnen passt und die Beratung, die Sie erwarten? Finden Sie den Eingang, oder müssen Sie sich auf Zehenspitzen durch einen dunklen, stinkenden Hinterhof schleichen? “Wenn jetzt nur kein Gauner mich auflauert und mich beraubt!” Oder steht am Eingang ein arroganter Türsteher, der uns aufhält? “Du kommst hier nicht rein!” Sekretariate wirken heute oft wie schwer bewaffnete Abwehrstellungen. Manche Unternehmen sind tatsächlich der festen Überzeugung, dass sie keine Webseite brauchen. Sie planen ihren vorhandenen, selbstgebastelten Internetauftritt abzuschalten, “weil das ja sowieso nichts bringt!” Ich weiß, wovon ich rede. Ich spreche zur Zeit jeden Tag mit Firmen, die keinen Wert auf diese Form von Marketing legen. Sie ahnen nicht einmal, dass heute fast jeder neue Kundenkontakt sich zuerst die Webseiten eines Unternehmens anschaut und bereits dann eine Entscheidung trifft. Beim Erstkontakt kann man jede Menge Fehler machen. Kommunikationspsychologen wissen um die Macht des ersten Eindrucks. Körpersprache und Aussehen spielen eine große Rolle. Der Auftritt im Internet ist eine Visitenkarte für jedes ernst zu nehmende Unternehmen. Schlampig gemachte, selbst gebastelte Internetauftritte zeigen sehr deutlich, was man von einem Unternehmen erwarten kann. Vielleicht ist es ja tatsächlich besser, keine Seite, als eine schlechte Seite zu betreiben. Aber das wäre fast so, als ob man seinen Kunden sagen würde: “Bitte nicht stören! Ich habe keine Lust auf euch! Bleibt mir bloß vom Hals! CLOSED!” Es gibt keine zweite Chance für einen schlechten ersten Kontakt. Wer den Hauch einer Ahnung von Marketing hat, läßt seinen Internetauftritt von einem Unternehmen erstellen das genau drei Kompetenzen aufzuweisen hat. Diese drei Kompetenzen sind Marketing, Design und IT Know How. Wenn sie das alles selbst machen können, dann ist das völlig in Ordnung. Aber warum sieht dann Ihre Webseite so schlimm und abweisend aus? Ach ja! Eine Antwort auf diese Frage, höre ich auch immer wieder: “Das ist unser Stil! Etwas ganz Besonderes! Das ist so gewollt!” Ich bin sprachlos. Aber auch mein Schweigen spricht manchmal Bände…..

Die sechs Führungsstile


Die sechs Führungsstile  Im Management werden heute folgende Führungsstile genutzt. Viele Manager nutzen nur einen einzigen dieser Führungsstile. Der direktive Stil ist heute am weitesten verbreitet, während der coachende Stil noch in den Startlöchern steckt. Der Chef als Coach ist der Chef der Zukunft.

Direktiv: Der Vorgesetzte erwartet, dass der Mitarbeiter seine Anweisungen uneingeschränkt befolgt.
Visionär: Der Vorgesetzte entwickelt den Mitarbeiter langfristig und zeigt ihm Perspektiven auf.
Zusammenhalt fördernd: Der Vorgesetzte legt viel Wert auf ein harmonisches Miteinander.
Partizipativ: Der Vorgesetzte legt Wert auf das gemeinsame Entwickeln von Ideen.
Perfektionistisch: Der Vorgesetzte erwartet Aufgabenerfüllung auf höchstem Niveau.
Coachend: Der Vorgesetzte legt Wert auf die berufliche Entwicklung der Angestellten.

Im Grunde gibt es nur drei grundlegende Führungsstile.
1.) Den autoritären Führungsstil,
2.) den laissez faire Führungsstil und
3.) den kooperativen Führungsstil.
Die oben genannten Stile sind nur Spielarten davon. .

(Update 4.07.2013 Ralf Zöbisch) P.S. Schauen Sie immer mal wieder vorbei!

 

Coach an Bord


Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden.

Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden. (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Was kann man eigentlich mit einem externen Coach anfangen? Wozu kann man ihn einsetzen und was kann er erreichen? Zugegeben, Coaching ist immer noch so eine Sache. Alle reden von Coaching und jeder versteht etwas anderes darunter. Warum sollte man sich einen Coach leisten, wenn man nicht einmal weiß, was der für einen tun kann? Was macht man mit einem Schweizer Taschenmesser? Ein Coach kann zum Beispiel erst einmal ein wenig Licht in das Dunkel bringen und klären, was Coaching bedeutet und was man damit anfangen kann. Ein guter Coach kann das.
Boris Grundl, der bekannte ManagerCoach stellte einmal die Frage, die jeden Manager interessieren sollte. „Coachen Sie Ihre Mitarbeiter richtig?“ Er grenzt den Coachingbegriff im Führungsalltag ganz klar von einer therapeutischen Zielstellung ab und versteht Coaching eher als Hilfe zur Umsetzung von Arbeitsaufgaben. Coaching im Managementumfeld ist eher eine Umsetzungsbegleitung. Um erfolgreich zu coachen, muss man zuerst den Menschen erreichen. Es gibt keinen mechanischen Ablauf. Wenn der Coach den Menschen nicht erreicht, hat er keine Chance, den Prozess erfolgreich zu steuern. Ein Manager als Coach zeigt dem Mitarbeiter nicht, was er wie zu machen hat, sondern er geht anders vor. Er stellt Fragen. „Was brauchen Sie, um dieses Ziel zu erreichen? Welche Unterstützung kann ich Ihnen geben? Woran könnte das Projekt scheitern? Ich bin für Sie da, wenn etwas nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen.“ Ganz anders würde ein ungeduldiger Chef argumentieren. „Warum geht das nicht schneller? Was brauchen Sie denn noch alles? Ich würde es sowieso anders machen! Ich verstehe nicht, warum Sie das immer noch nicht im Griff haben! Ich möchte Ergebnisse sehen, alles Andere ist mir egal!“
Ein Coach ist an der Entwicklung seines Klienten interessiert. Er begleitet seinen Coachee auf dem Weg zum Ziel und ein wichtiges Ziel ist immer die Verbesserung der Fähigkeiten und der Performance seiner Klienten. Im Unternehmensumfeld ist dieser Aspekt besonders interessant. Mitarbeiter, die in ihrem Chef einen kritischen aber hilfreichen Coach erkennen, fühlen sich gut aufgehoben und tun gerne etwas mehr für ihr Unternehmen. So betreute Mitarbeiter haben Interesse am Erfolg ihres Unternehmens und arbeiten härter als andere, die sich nicht mitgenommen fühlen. Ein Coach in einem Unternehmen kann viele Aufgaben übernehmen. Er hilft dem Management beim Coaching der Mitarbeiter. Er coacht das Management. Er sorgt dafür, dass die Atmosphäre in einem Unternehmen sich nachhaltig positiv entwickelt. Achtsamer Umgang der Mitarbeiter untereinander, im Umgang mit dem Management und nicht zuletzt mit den Kunden führt zwangsläufig zu einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Wer darauf verzichten möchte, braucht keinen Coach. Für alle anderen empfehlen wir Coaching.

 

Mitarbeiter führen heisst loslassen

Mitarbeiter führen heisst loslassen (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Cloud Computing? Lieber nicht!


English: Cloud Computing Image

English: Cloud Computing Image (Photo credit: Wikipedia)

Cloud Computing? Lieber nicht! Oder vielleicht doch?
Jeder macht genau das, was er kann. Jedes Unternehmen bewegt sich in seinem ganz eigenen Universum. Der Blick über den Tellerrand ist oft nicht möglich. Der Teller ist manchmal so groß, dass ein derartiger Blick undenkbar geworden ist. Gerade in der IT ist es üblich, große Träume zu träumen und am Ende doch wieder das zu realisieren, was machbar ist. Jedes Projekt, das die Vorstellungskraft der Beteiligten sprengt, wird unkalkulierbar und neigt zum Scheitern. Jedes Unternehmen macht das, was es gelernt hat und was es bereits realisiert hat. Microsoft ist heute – 2013 – immer noch der Industriestandard. In den 1980er Jahren war IBM das Maß aller Dinge. Einige werden sich noch daran erinnern.
Wer heute über eine Collaboration-Lösung nachdenkt, denkt Microsoft Exchange Server. Man kann es drehen und wenden, wie man will. Jeder, der eine andere Idee hat, sitzt auf einem Pulverfass. Aber gibt es wirklich keine Alternativen? Ich stelle mir diese Frage seit über einem Jahrzehnt und beobachte doch immer wieder, dass am Ende Exchange Server eingesetzt wird. Inzwischen wird zusätzlich Sharepoint genutzt. Womit wir eine Lösung haben, die im Grunde auf Internettechnologie setzt. Eine App auf einem Smartphone, einem Tablet und neuerdings auf einem PC, ist ja nicht mehr als ein kleines Programm, das über das Internet auf Serverressourcen zugreift. Cloud Computing verspricht einen rasanten Kostenverfall und es ist völlig klar, warum die Kosten rapide verfallen werden. Das Stichwort ist die Automatisierung von Rechenzentren. Überall, wo nach dem Manufakturprinzip gearbeitet wird, kann man diesem Kostendruck nicht standhalten. Also blickt man nicht über den Tellerrand und macht genau das, was man sehr gut kann. Das hängt auch mit Marketing und Verkauf zusammen. Das Preismodell für IT ist einfach nicht durchsichtig genug. Im Grunde kann man es ganz einfach berechnen. Man nehme eine geeignete Serverhardware, die Betriebssystemsoftware und die nötigen Programme für den Betrieb. Für ein Unternehmen mit 50 PC-Arbeitsplätzen kommt man sehr schnell auf Investitionskosten von 30.000 EURO – nur für einen Collaboration Server, für eMail, Kalender und Dokumentenablage. Nach drei Jahren wird in der Regel die Hardware erneuert und die Softwarekosten durch Updates dürfen auch nicht vergessen werden. Rechnen wir also mit 10.000 EURO pro Jahr. Dazu kommen noch Aufwendungen für IT Personal oder ein externes Unternehmen. Ein guter IT-Spezialist kann mit mindestens 6.000 EURO pro Monat kalkuliert werden. Rechnen Sie mit 3000 EURO. Im Jahr kostet die Wartung und der Betrieb also 36.000 EURO. Macht 46.000 EURO. Bleiben wir auf dem Teppich und rechnen wir mit 50.000 EURO pro Jahr für unsere 50 Nutzer. Denken Sie nicht über die Kosten für Smartphones und den mobilen Betrieb dieser Systeme nach. Wir rechnen also mit 1000 EURO pro Nutzer und Jahr. Das ist eine Hausnummer. Die realen Kosten sind noch wesentlich höher. Sie können es auch billiger haben, wenn Sie keine Datensicherung oder Wartung betreiben und ihre eigenen Mitarbeiter dazu bringen, sich mit IT zu beschäftigen. Es gibt immer junge und hoffnungsvolle Talente in der Vertriebsabteilung, die schon immer von einer Karriere als IT Manager geträumt haben. Ein Tipp: Ich würde mich lieber nicht auf diese Leute verlassen. Am Ende gewinnen Sie einen schlecht ausgebildeten IT Mitarbeiter und verlieren einen guten Vertriebsmitarbeiter. Sie werden lachen, aber genau das beobachte ich seit Jahren in ganz realen Unternehmen.  Oft genug wird man auf diese Leute verwiesen, wenn es um Grundsatzentscheidungen für Unternehmen geht. Es ist keine Ausnahme, es ist eher die Regel. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn Sie diese einfache IT Lösung mit einer einfachen Cloud Lösung ablösen, können Sie eine Menge Geld sparen. Das funktioniert wunderbar und ist ganz leicht zu warten. Die neuesten Funktionen sind immer Up-To-Date und Viren sind auch kein Problem. Die Lösung verlangt allerdings ein wenig Mut, denn sie läuft auf US-Servern. Wir alle meinen ja inzwischen zu wissen, dass alles, was wir bei Google, Apple, Facebook und Co. Speichern direkt bei einem Nachrichtendienst landen. Also fällt diese unmöglich Lösung leider unter den Tisch. Erinnern wir uns an die Hausnummer mit den 1000,- EURO pro Nutzer für den Betrieb einer einfachen Collaboration-Lösung. Die Alternative ist die Nutzung von Google Apps für 40,- EURO pro Nutzer pro Jahr. Für unsere 50 Nutzer sind das immerhin 2000,- EURO pro Jahr. Aber das verbietet sich ja fast automatisch. Jeder weiß doch, dass man seine Daten nicht aus dem Haus geben darf. Cloud Lösungen sind zwar wesentlich billiger und auch besser und wahrscheinlich auch sicherer. Aber wer soll das glauben? IT Spezialisten warnen vor den Risiken und Nebenwirkungen der Cloud. Können Sie garantieren, dass Ihre Daten tatsächlich so viel sicherer sind, wenn sie auf einem eigenen Server gespeichert werden? Lesen Sie das Kleingedruckte! Da steht nichts dergleichen drin.

Das Ende der Cloud – Flucht aus dem Internet


Racks of telecommunications equipment in part ...

Racks of telecommunications equipment in part of a data center. (Photo credit: Wikipedia)

Das umstrittene US-Spähprogramm Prism? Ist harmlos im Vergleich dazu, in welchem Umfang ein britischer Geheimdienst unter dem Codenamen Tempora weltweit das Internet ausspioniert – und damit auch deutsche Nutzer. Doch selbst Datenschutzaktivisten halten das Vorgehen für legal. (SPIEGEL Online)

Um zu begreifen, wie die Spähprogramme der Geheimdienste funktionieren, muss man wissen, wie das Internet technisch funktioniert. Jede Datei, die über das Internet transportiert wird, wird vom Sender in kleine Datenpakete zerlegt, über das Internet verteilt und vom Empfänger wieder zusammengesetzt. Wenn der Empfänger die Nachricht komplett erhalten hat, werden die Datenpakete, die noch unterwegs sind, ungültig und lösen sich auf.Da die Datenpakete unterschiedliche Routen nehmen können, ist es möglich sie an unterschiedlichen Schnittpunkten abzufangen. Prinzipiell finden die Datenpakete immer den kürzesten und schnellsten Weg. Wer Zugriff auf die großen Internetknoten hat, kann den weltweiten Datenstrom abgreifen und auf eigenen Systemen speichern und auswerten. Allein die gigantische Menge der aufgefangenen Daten macht es unmöglich, sie alle zu speichern und auszuwerten. Aber die Auswertungssysteme werden immer leistungsfähiger. Gesetze, die vor wenigen Jahren erlassen wurden, greifen längst nicht mehr. Sobald ein Datenschutzgesetz die Parlamente verlassen hat, ist die Technologie schon wieder ein paar Schritte voraus. Es ist wie beim Hasen und dem Igel. Die Gesetze werden erlassen und sind bei Inkrafttreten bereits wieder unwirksam. Nur IT Spezialisten wissen, was da wirklich passiert. Die Komplexität der aktuellen Entwicklung auf diesem Gebiet und das explosive Wachstum der technologischen Möglichkeiten ist unglaublich. Wir erleben eine technologische Revolution mit ungeahnten Möglichkeiten und Auswirkungen. Die Diskussion über die Rechtmäßigkeit von Sicherheitsprogrammen der Regierungen oder gar die Verfolgung von privaten Unternehmen, die Forschung betreiben, ist eine unsachliche Diskussion. Diese Diskussion kann nur von wirklichen Spezialisten geführt werden. Nichtfachleute ähneln Blinden, die über Farben philosophieren. Sie haben keine Ahnung, worüber sie eigentlich sprechen. Eines ist klar. Wenn wir es nicht tun, dann werden es andere tun. Die Möglichkeiten sind vorhanden und sie werden genutzt. Wenn das alles in einem James Bond Film ein Thema wäre, dann gäbe es mit Sicherheit einen Dr.No, der irgendwo in einer Wüste sitzt, eine gigantische Serverfarm betreibt und Informationen aus dem Internet herausfiltert. Wissen ist Macht. Niemals war dieser Satz so wahr wie heute.

Bundeskanzlerin Merkel hatte im Zusammenhang mit einem klärenden Gespräch mit Obama erklärt, dass wir alle Neuland betreten. Sie hatte damit einen Twittersturm ausgelöst. Viele der Leute, die sich darüber lautstark amüsieren, dass Merkel das Internet als Neuland betrachtet, haben wenig oder keine Ahnung von den technologischen Möglichkeiten. Sie wissen schlichtweg nicht wie das Internet wirklich funktioniert. Ein kleiner Junge, der einen Lichtschalter betätigen kann, muss nicht wissen, dass es den Beruf eines Elektrikers gibt. Licht an und Licht aus. Fertig! Datenschutz und Datensicherheit verlangen nach einer neuen Form von Experten. Wir brauchen Leute die Ahnung von den technischen Hintergründen haben und zusätzlich wissen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen aussehen müssen. Naivität nach dem Muster: „Mich wird schon keiner ausspionieren, ich bin ja so unwichtig…“, macht die Angelegenheit nur noch verwirrender. Viele IT Traditionalisten rufen schon wieder das Ende der Cloud aus. „Siehe! Das Ende des Internet ist nahe herbeigekommen! Schaltet es aus!“ Das ist natürlich kompletter Unfug. Das Gegenteil ist der Fall. Dieser Skandal wird die Cloud sichtbar machen und zeigen, wie wir sie richtig nutzen. Es führt kein Weg daran vorbei. Mal ehrlich: Warum sollten wir uns ein eigenes Rechenzentrum anschaffen, es klimatisieren, mit Firewalls schützen und uns bis ins Detail um den Schutz unserer Daten kümmern, wenn das Ding genau so funktioniert, wie ein externes Rechenzentrum in der Cloud? Der Unterschied liegt nur in den Kosten. Mehr Sicherheit bekommen wir nur, wenn wir sehr viel mehr Geld ausgeben, als wir heute bereit sind. Die Formel ist ganz einfach zu begreifen

Die IT Kosten verhalten sich wie 1 PDC (Personal DataCenter) zu 20 CDC (Cloud Data Center). Der Faktor 20 wird sich in den kommenden Jahren noch signifikant steigern. Wer heute noch ein eigenes DataCenter plant, muss wirklich gute Gründe haben. Die meisten KMU brauchen so etwas nicht mehr. Sie haben die Wahl zwischen einem professionell administrierten IT DataCenter in der Cloud oder einem viel teureren eigenen DataCenter mit allem was dazu gehört: Eigenen Servern, Backupsystemen, Unterbrechungsfreier Stromversorgung, Klimatisierung, Serverspiegelung und Virtualisierung, sehr guten und sehr teuren IT Mitarbeitern und und und……Und ob die Daten in einem Rechenzentrum das wie alle anderen ebenfalls mit dem Internet verbunden ist, sicherer sind als in einem externen DataCenter, darf bezweifelt werden. An den Kosten können Sie das bereits ganz gut erkennen.

Motivation


Mitarbeiter der Wiener Kunstfilm-Industrie. Ze...

Mitarbeiter der Wiener Kunstfilm-Industrie. Zeitpunkt der Aufnahme unbekannt. (zwangsläufig zwischen 1911 (Umbenennung in „Wiener Kunstfilm-Industrie“) und 1919 (Neugründung als „Vita-Film“) (Photo credit: Wikipedia)

„Menschen kann man nicht motivieren, aber man kann aufhören sie zu demotivieren.“ Reinhard K. Sprenger – Mythos Motivation

Was ist das für eine Welt in der junge Menschen den Eindruck haben, nicht gebraucht zu werden, weil sie über „keinerlei Erfahrungen“ verfügen und ältere Mitarbeiter sehr schnell zum „alten Eisen“ zu gehören? Der Einstieg in die Arbeitswelt erscheint vielen zu schwierig. Abstieg und Ausstieg drohen permanent. Oft wird bereits Mitarbeitern ab 40 erklärt, dass sie den hohen Anforderungen bald nicht mehr entsprechen würden. Das ist offensichtlicher Unfug. Aber genau das gehört zum Werkzeugkasten inkompetenter Führungskräfte, die durch versteckte Drohungen versuchen Mitarbeiter zu führen. Die betroffenen Mitarbeiter schlucken derartige Bemerkungen tapfer herunter und reden nicht darüber. Damit beginnt ein Teufelskreis. Mitarbeiter, die darüber sprechen wollen, prallen auf eine eisige Mauer von Schweigenden. „Was? Man hat Dir nahegelegt, das Unternehmen zu verlassen? Mir hat das noch keiner gesagt!“ oder „Das bildest Du Dir nur ein! Sei mal nicht so empfindlich!“ Dabei bemerken die potentiellen Opfer nicht einmal, dass sie eigentlich im selben Boot sitzen. Früher oder später stehen sie vor derselben Situation, reden aber lieber nicht miteinander. Oft genügt es, sich mit einem kompetenten Menschen über die Situation zu unterhalten. Psychologische Berater mit Erfahrungen aus der Industrie sind der ideale Ansprechpartner für alle Betroffenen. Betroffen sind im Grunde alle. Die ganz jungen Leute, die noch nie ein Unternehmen von innen kennengelernt haben und auch die älteren, die kaum Erfahrungen damit haben das Unternehmen zu wechseln. Mitarbeiter, die bereits für mehrere Unternehmen gearbeitet haben, wissen, dass es überall ähnlich ist. Der Eindruck in einem besonderen Unternehmen zu arbeiten, in dem es ganz natürlich ist einem übergroßen Druck ausgesetzt zu sein tritt ganz besonders bei Mitarbeitern auf, die glauben, dass es keine Alternative für sie gibt. Was passiert eigentlich mit Mitarbeitern großer Firmengruppen, Banken und Versicherungen, wenn in aller Regelmäßigkeit Mitarbeiter freigesetzt werden müssen? Was passiert mit denen, die bleiben dürfen? Wie gestaltet sich die Karriere derer, die gehen mussten? Die, die bleiben, schätzen sich glücklich und wissen genau, dass sie die nächsten sein könnten. Motivation sieht anders aus. Demotivation scheint der Regelfall zu zu ein.

Coaching kann dabei helfen negative Glaubenssätze zu zertrümmern. Wer sagt denn, dass es keinen Job mehr nach dem Rausschmiss gibt? Wer glaubt tatsächlich, dass junge Mitarbeiter über 20 Jahre Erfahrungen verfügen müssen. Was machen eigentlich erfolgreiche Unternehmen mit ihren Mitarbeitern? Es ist ganz einfach. Erfolgreiche Unternehmen wissen, dass sie die Erfahrungen der Älteren mit der Neugier der Jungen zusammenbringen müssen. Ein altes russisches Sprichwort besagt, dass die besten Gespanne aus einem alten und einem jungen Pferd bestehen. Die Erfahrung des Älteren bewahrt den Jungen vor Fehlern aus Unwissenheit und Überschwang. Hören wir auf unsere Mitarbeiter zu demotivieren. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Coaching kann helfen.

Rhetorik für Führungskräfte


Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens sein mittleres Management zu einem Tagesseminar in ein 5-Sterne Hotel eingeladen hatte. Er wurde vom Hauptgeschäftsführer der Unternehmensgruppe begleitet, der ihm vor versammelter Mannschaft das Zepter übergab. Sein Vorgänger war in den Ruhestand verabschiedet worden. Es war kein Geheimnis, dass der Nachfolger ihn nicht besonders gut leiden konnte. Alle Mitarbeiter waren gespannt, wie es nach dem Machtwechsel weitergehen würde.
Der oberste Chef hielt eine ausgezeichnete und kompetente Rede in der er die Unabhängigkeit des Unternehmens innerhalb der Firmengruppe unterstrich und die versammelten Manager zu neuen Anstrengungen und Erfolgen aufrief. „Sie sind das Wichtigste in diesem Unternehmen! Vergessen Sie bitte niemals, dass Sie für unsere Kunden arbeiten!“ Die Rede war gut und der Mann war ein ruhiger und ausgeschlafener Manager der alten Schule. Er musste nicht drohen und schimpfen. Wenn er Fragen stellte, wurde es oft still im Raum. Dann kam der neue Geschäftsführer zu Wort. „Ich kann nicht so gut reden!“, begann er seine kurze Rede und lächelte seine Unfähigkeit mit einem Glas Sekt in der Hand tapfer weg. Nach drei weiteren Sätzen meinte er nur „In diesem Sinne: Prost!“ und das war es dann. Ich stand damals fassungslos daneben und meine Gedanken drehten sich nur um diesen Satz: „Ich kann nicht so gut reden!“ Ich dachte nur: „Was kannst Du überhaupt?“ Leider habe ich am Ende Recht behalten. Diese Veranstaltung markierte den Anfang vom Ende des Unternehmens.
Die Kunst der Rhetorik ist das wichtigste Werkzeug eines Managers. Es ist seine Aufgabe Mitarbeiter zu führen und sie in die Lage zu versetzen effektiv zu arbeiten. Mit der Peitsche mag das eine Weile gut gehen. Aber auf die Dauer genügt das nicht.
Ein ganz ähnlicher Fall ist bezeichnend für die Situation in ganz kleinen Unternehmen. Ein Unternehmenschef ärgerte sich regelmäßig über die mangelhaften Leistungen seiner Mitarbeiter. Für ihn war es völlig klar, was zu tun war und er war der Ansicht, dass seine Leute es genau so sehen müssten wie er. Er erteilte seine Anweisungen und wunderte sich, wenn es Probleme gab oder die Mitarbeiter keine gute Arbeit ablieferten. Kunden beschwerten sich über nicht abgestimmte Leistungen und Rechnungen mussten korrigiert werden. Der Unternehmer nahm sich seine Leute persönlich vor seinen Kunden vor und es war nicht angenehm für alle Beteiligten. Als Beobachter der Situation wurde mir nur eines klar. Der Mann war unfähig klare Anweisungen zu erteilen und seine Kommunikation war mangelhaft. Er merkte nicht einmal wie schief er lag und redete sich so in Rage, dass nicht nur seine Mitarbeiter sauer auf ihn waren. Er vermittelte seinen Kunden einen weiteren Beweis seiner Inkompetenz. Aber das merkte er erst später, nachdem er sie längst verloren hatte.
(wie immer gilt auch hier: Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig!)

Deutsch: Steinhöfel, Ortsteil Heinersdorf in B...

Deutsch: Steinhöfel, Ortsteil Heinersdorf in Brandenburg. Das Gut in Heinersdorf steht unter Denkmalschutz. Das Haus ist baufällig und nicht bewohnt. (Photo credit: Wikipedia)