Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller – MacCoach


Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller

Oft treffe ich auf Menschen, die tief frustriert über ihren Job sind. Sie erzählen mir, wie mies sich Chefs aufführen und wie unerträglich das für sie ist. Eine interessante Übung beim Coaching ist folgende. Ich bitte den Coachee einen Abschiedsbrief an ihren unerträglichen Chef zu schreiben. Den Brief an den verlassenen Chef. In der Regel sehen diese Briefe in ihrer ersten Version folgendermaßen aus:

„Du lässt mich fragen, ob ich wieder für dich arbeiten möchte. Ich sage NEIN! Darüber muss ich nicht eine Minute nachdenken.

Also echt! Hast du immer noch nicht verstanden, dass es für einen klar denkenden Menschen, der über Alternativen verfügt, unmöglich ist unter einem Versager wie Dir zu arbeiten?
Ja, ganz offensichtlich: Du hast es nicht drauf, so etwas einzuschätzen. Was deinen Umgang mit Mitarbeitern betrifft, so gebe ich dir ein klares UNGENÜGEND.
Du hast es ja nicht einmal nötig, deine Mitarbeiter in den einzelnen Niederlassungen regelmäßig zu besuchen, um dir ein eigenes Bild zu machen. Du hast einfach nicht begriffen, wie wichtig das ist, oder schlimmer noch: Es ist dir klar, dass du keine nachvollziehbaren Argumente zu bieten hast.
Es ist ja auch viel bequemer in HH zu bleiben und ab und zu mal einen Sturm im Wasserglas zu veranstalten. Vor 10:00 bist du nie im Büro und nach 14:00 Uhr belästigst du deine Leute mit „von unterwegs gesendeten“ eMails. Lass mich raten: „aus dem Fitnessstudio gesendet.“ Du bist so ein Schaumschläger. Ich wäre mal gespannt auf deinen Tagesablauf. Ich wette er ist noch armseliger, als ich es mir gerade vorstelle.

Es ist aus und vorbei und ich habe mich ganz konsequent von dir und deiner TITANIC getrennt. Das war eine kühle Entscheidung, die ich ganz bewusst getroffen habe. Die Konsequenzen habe ich in Kauf genommen und ja: Es hat mich Geld gekostet. Aber das war es mir wert. Denn es ist nichts im Vergleich mit der Freiheit, die ich mir damit erarbeitet habe.
Ich arbeite nicht für Sklavenhalter. Du gefällst dir in der Pose des Überfliegers und vergleichst dich doch tatsächlich mit einem Steve Jobs. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das war die Krönung! Weißt du das? Du bist kein Steve Jobs. Du bist nur ein kleiner Vertriebschef, der nicht in der Lage ist, 7 Vertriebsmitarbeiter ordentlich zu führen. Mehr bist du nicht. Ganz abgesehen davon, dass du dich ständig in deren Job einmischst und nicht in der Lage bist, beispielhaft voranzugehen.

Ich erwarte nichts von dir, weil du wirklich nichts zu bieten hast.

Du armer Irrer! Natürlich bin ich ein guter Mann. Ich war wirklich hoch motiviert und sehr fleißig. Aber natürlich bist du nicht in der Lage, so etwas zu erkennen. Viele Mitarbeiter vor mir waren auch viel besser, als du je zugeben würdest. Du hast es nur nicht erkannt, weil du unfähig bist und weil du eine wahnsinnige Angst hast, zu versagen. Das ist der Punkt.

Dabei versagst du jeden Tag. Du bist der unfähigste Manager, der mir je über den Weg gelaufen ist. Bis ich dich kennenlernte, hatte ich schon einige unfähige Managerdarsteller erlebt. Die meisten während meiner Beratertätigkeit. Aber du bist wirklich der König in der Liga der ahnungslosen Manager.

Du bist nicht ansatzweise in der Lage, Mitarbeiter zu führen und zu entwickeln, oder ihre Potentiale zu erkennen.

Schlimmer noch: Du hast Angst vor guten Leuten, die eigene Ideen einbringen könnten und dich nicht gut aussehen lassen. Ein guter Manager umgibt sich mit einem extrem guten Team und führt sie zum gemeinsamen Erfolg. Du bist immer nur damit beschäftigt, dich und dein Handeln in ein goldenes Licht zu tauchen. Es ist lächerlich und peinlich, wenn du dich versuchst darzustellen.

Es ist die Aufgabe eines guten Chefs, ein schlagfähiges Team zu bilden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Du hast schon mal davon gehört, aber nie auf dich bezogen, weil du immer der Meinung bist, dass du ein ganz Großer bist. Bist du aber nicht. Das sind Managementgrundlagen, und davon hast du keine Ahnung. Glaube mir: ich kann es einschätzen. Aber egal. Du hast eben eine andere Wahrnehmung.
Alles was du brauchst, sind Ja-Sager und Leute, die alles, was du sagst und tust, toll und richtig finden. Wer mit dir zusammenarbeiten will, muss sich schon ganz schön verbiegen. Für jeden Mist soll man sich bedanken und entschuldigen, wenn etwas in deinen Augen falsch gelaufen ist.
Auf Dauer wirst du nur von Mitarbeitern umgeben sein, die dir nach dem Munde reden, oder einfach den Mund halten und sich ihren Teil denken. Das ist das Letzte, was einen guten Manager und Leader ausmacht. Aber das bist du nicht, warst du nie und wirst du auch nicht mehr werden. Dafür fehlt dir jedes Potential und vor allem eine gute Kinderstube. Du kannst es einfach nicht. Dabei hattest du sicher große Pläne, als du diesen Job bekamst. Aber davon ist nicht mehr viel übrig.

Alles, was dich erwartet, ist ein schwarzes Loch. Denn nach diesem Job wirst du dich völlig neu ausrichten müssen. Der große Chef, den du gerade spielst und der du immer sein wolltest, bist du nicht und wirst du auch nie werden. No Way! Keine Chance. Aber das wirst du selbst merken. Ein wenig Demut wird dich irgendwann einmal auf den richtigen Weg führen. Merke dir das Zauberwort: Selbstkritik und Demut. Aber wem sage ich das?

Du hast dich nicht im Griff und du bist ständig dabei, dich und deine Handlungen in ein besseres Licht zu rücken. Du bist in deinen Augen, der geniale Führer, der als Einziger alles richtig macht. Die anderen sind die Versager, denen es nicht zusteht mit dir auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das ist deine Meinung. Mit wem, frage ich dich, kannst du überhaupt zusammenarbeiten, wenn nicht auf Augenhöhe? Was bildest du dir eigentlich ein? Wer bist du denn?
Du hältst deine Mitarbeiter permanent von der Arbeit ab, indem du ständig Erklärungen und Stellungnahmen einforderst, für die unsinnigsten Vorgänge, die du selber nicht mehr überblickst. Du mischst dich ständig in die Urlaubsplanung ein und drohst mit Urlaubssperre, wenn der Umsatz nicht stimmt. Das erzeugt ein Unsicherheitsgefühl und das ist nicht gut für das Unternehmen. Warum tust du das? Ganz klar, weil es das einzige Druckmittel ist, dass du noch zur Verfügung hast. Es ist übrigens kriminell und gefährlich, was du da tust. Dein Chef macht dir Druck und du reagierst, um ihm zu zeigen, wie gut du bist und wie schlecht deine Mitarbeiter. Bessere bekommst du sowieso nicht. Nicht für dein lächerliches Grundgehalt, dass du auszugeben in der Lage bist. Nicht für die Art und Weise, wie du Management und Unternehmenskommunikation betreibst. Neue Mitarbeiter müssen sich ihren Kundenstamm selbst erarbeiten. Durch Kaltakquise. Das dauert halt ein wenig länger. Aber ich will dir nichts erzählen, was du nicht verstehen kannst. Du hast immer mit einem vorhandenen Kundenstamm gearbeitet und von Kaltakquise hast du offensichtlich auch keine Ahnung. Du hast keine Ahnung von Marketing und Unternehmensführung und ich erinnere mich mit einem kalten Schaudern, an deine Art und Weise, mit Mitarbeitern zu kommunizieren. Deine armseligen Anweisungen und Mitteilungen sprechen für sich. Urlaub der Mitarbeiter ist übrigens unantastbar. Damit zu spielen ist dumm und gefährlich.

Du hast so viele gute Leute weg gemobbt, dass es nicht zu fassen ist. Wer erlaubt dir eigentlich so zu agieren?

Du musst einen Chef haben, der sehr blind ist. Oder du belügst ihn ständig über Tatsachen, die eigentlich nicht zu übersehen sind. Lange wird er sich das nicht mehr ansehen. So blind kann er nicht sein. Er wird längst wissen, was er an dir hat und das wird er sich nicht mehr lange bieten lassen.
Du, mein lieber Freund, bist nicht in der Lage einen sehr guten und engagierten Mitarbeiter zu erkennen, selbst wenn man ihn dir direkt vor die Nase setzt. Du bist so ein Versager. Du tust mir leid, Mann!“

Das kann man natürlich nicht so stehen lassen. Ich lasse mir diese Briefe vor der nächsten Sitzung per eMail zusenden und habe eine tolle Grundlage für das weitere Coaching.

Dann bitte ich den Coachee, einen zweiten Brief zu schreiben. Ich möchte gerne, dass sich der belastete Mitarbeiter über die positiven Eigenschaften des ehemaligen Chefs auslässt. So etwas, wie dieser Brief hier kann unmöglich veröffentlicht werden. Das siehst du doch auch so. Oder?

Trump’s Weltwirtschaftskriege


Trump zündelt an der Weltwirtschaft herum

Der großartige Donald Trump führt sich einerseits auf wie ein unreifer 12Jähriger und dreht andererseits am ganz großen Rad. Er scheint verstanden zu haben, wie die Börse funktioniert. Er treibt die Wirtschaft in den Wahnsinn um sie zum passenden Zeitpunkt wieder zu retten. Der Brandstifter als Feuerwehrmann, oder umgekehrt. Die Logik dahinter ist simpel. Trump hat keine Moral. Sein Weltbild ist zynisch und die Menschen, die er anführen soll sind ihm egal. Er ist nicht einmal böse. Er ist nur ein einfach gestrickter Mann mit dem Instinkt zur Macht. Er lügt nicht einmal, weil er alles genauso macht wie er sagt. Er faßt Frauen an die Pussy und er nimmt sich, was er haben will, ganz egal ob er es sich leisten kann, oder nicht. Warum gibt es eigentlich keine Gesetze gegen so einen Gesetzlosen? Trump ist ein Outlaw. Er steht über dem Gesetz. Er verhält sich, wie man es von einem machtbetrunkenen römischen Kaiser erwartet. Ich denke da so an die Kaiser-Nero-Klasse. Es ist ein Glück, dass Donald Trump nicht auch noch ein Dichter und Künstler ist. Das wäre dann überhaupt nicht mehr auszuhalten.
Der Handelskrieg mit China ist in vollem Gange und anschließend will er sich Europa vornehmen. Die Europäer sind zunächst ganz froh darüber, dass das Gerangel mit China anhält. Niemand möchte sich ausmalen, was dann kommt, wenn er die Zölle auf Autos festlegt oder auf eine mögliche Digitalsteuer der Europäer reagiert. Daten sind das Öl des 21.Jahrhunderts. Bisher ist dieses Öl umsonst zu haben, wenn man das Monopol auf Suchmaschinen, Social Media und Clouddienste hat. Die europäische Cloud ist in weiter Ferne, weil niemand es sich leisten kann auf die Dienste von AMAZON, Microsoft und Google zu verzichten. Google ist gerade mal 22 Jahre alt. Es hat die Welt stärker verändert, als man es sich vorstellen konnte. AMAZON ist der Hidden-Champion für Laien. Profis setzen auf die AWS (Amazon Web Services) des Giganten. Selbst die Bundeswehr nutzt die Cloud-Angebote von AMAZON AWS. VW baut gerade seine komplette Logistikkette auf AMAZON-Basis auf. Der Vorteil ist einleuchtend: Zugriff auf das Internet der Dinge von überall auf dem Planeten zu jeder Zeit und vor allem – ausfallsicher. To big to fail.
Es gibt keinen anderen Anbieter, der so etwas leisten kann. Wenn die Chinesen derartige Cloudsysteme zur Verfügung stellen würden, würde es Embargos geben. Warum bieten die Europäer so etwas nicht an? Weil sie es (noch) nicht können. Es wird wirklich langsam Zeit, das wir aufwachen. Zeit für eine EURO-CLOUD. Nennen wir sie einfach: Macron!

Die dunkle Seite der Macht – MacCoach


Die dunkle Triade toxischer Chefs

Cholerischer Narzissmus / Psychopathie / Machiavellismus

Ein schlechter Chef kann Teams auseinandertreiben und Unternehmen ruinieren. Viele Manager glauben fest an die dunkle Seite der Macht. Sie setzen auf Druck und sie sind der Meinung, dass Mitarbeiter von Hause aus faul sind, dass man ihnen nicht vertrauen darf, sondern alles kontrollieren und hinterfragen muss. Natürlich sind Mitarbeiter anderer Meinung, weil sie ja den Druck des Chefs vermeiden wollen. Egal wo die Ursachen für ein derartiges Verhalten liegt, es ist ohne jeden Zweifel falsch. 

Bei meiner letzten Fallstudie bin ich auf eine Reihe von Merkmalen und Eigenschaften gestoßen, die ich hier analysieren werde.  

Die meisten Chefs bevorzugen einen demokratischen Führungsstil, was nicht bedeutet, dass sie das Geschäft einfach laufen lassen und keine Entscheidungen treffen. Im Gegenteil. Ein guter Chef gibt die Richtung vor und zeigt den Weg auf, der gegangen werden muss. Die Realität zeigt aber, dass Chefs auch ein toxisches Verhalten an den Tag legen und Mitarbeiter manipulieren, bedrängen und anschreien. Solche Chefs schmücken sich gerne mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter. Eine Studie des Gallup-Instituts in den USA zeigt, dass jeder Zweite schon mal wegen eines schlechten Chefs gekündigt hat. Diese Führungskräfte tun alles, um diesen Mitarbeitern nachzuweisen, dass sie fehlerhaft gearbeitet haben und eine Trennung unvermeidbar war.
Destruktive Führungskultur ist weiter verbreitet, als man annehmen sollte. Die Frage ist, was schlechte Führung charakterisiert. Es sind eine Reihe von Eigenschaften, die immer wieder offensichtlich werden. Mitarbeiter werden angelogen, manipuliert, durch fehlende Informationen im Dunkeln gelassen. Der Kontakt des Chefs zu seinen Untergebenen ist gekennzeichnet durch mangelnde Wertschätzung, Abwertung und übermäßige Kontrolle. Solche Chefs schießen sich auf Fehler von Mitarbeitern ein, verallgemeinern und sind nicht willens und in der Lage, die Gesamtsituation objektiv einzuschätzen. Häufig wird gedroht und zu negativen Sanktionen gegriffen. Es wird offensichtlich, dass der Chef unfair und ungerecht agiert, beleidigt und erniedrigt. Manche toxische Chefs spielen ihre Überlegenheit bei jeder Situation aus, die sich ihnen bietet.
Auch wenn es für toxische Führung keine Entschuldigung gibt, werden solche allgemeinen Beschreibungen einem konkreten Einzelfall natürlich nicht gerecht. Sicher gibt es Ursachen und Gründe für eine toxische Führung in der Person der Führungskraft, wie zum Beispiel Persönlichkeitsmerkmale oder Motive, die bei so einem Verhalten eine Rolle spielen. Aber auch der Kontext und die Rahmenbedingungen spielen eine Rolle. Die können zum Beispiel durch Überforderung gekennzeichnet sein, vielleicht auch eine destruktive Unternehmenskultur, die in der Firma vorgelebt wird. Beide Faktoren können auch zusammenspielen. Das bedeutet, dass eine Person dann in einem kritischen Kontext eher ihre dunkle Seite zeigt.

Eine oft gestellte Frage ist die, wie Mitarbeiter mit solchen Führungskräften umgehen, wie sich sich verhalten sollen. Das kommt ganz darauf an. Psychische Labilität kann zum Beispiel im Rahmen einer eher narzisstischen Persönlichkeit auftreten. Bei diesem Typus gibt es ein hohes Kränkungspotenzial. Solche Vorgesetzte vertragen keine Kritik. Bei einem Narzissten sollte man versuchen, möglichst wenig zu provozieren oder Kränkungspotenzial zu bieten. Das Dilemma ist dann aber, dass dann ein hohes Risiko gegeben ist, dass man Dinge beschönigt oder schmeichelt. Dann wird nur noch nach dem Mund geredet und echte Fehler werden nicht mehr angesprochen. Man kann als Mitarbeiter versuchen, deutlich Wertschätzung zu vermitteln, damit die sachliche Kritik nicht als persönliche verstanden wird. Leider passen sich viele Mitarbeiter an ihre schlechten Chefs an und beugen sich ihnen derart, dass sich die Chefs auch noch bestätigt fühlen und sich auf Mitarbeiter konzentrieren, die mehr Rückrad beweisen.
Auffällig sind die emotional unbeherrschten und leicht aufbrausenden Menschen, die gerne als Choleriker bezeichnet werden. 

Bei der toxischen Führung gibt es zudem die sogenannte dunkle Triade, bei der häufig drei Persönlichkeitsmerkmale in Erscheinung treten. Das eine ist der Narzissmus von Führungskräften. Leicht narzisstische Persönlichkeiten scheinen einen Hang zu Führungsaufgaben zu haben. Narzisstische Personen sind sehr auf Bestätigung und Anerkennung von außen angewiesen. Diese Menschen legen sich – um die eigene Unsicherheit zu kompensieren – ein Gewand der Grandiosität, der besonderen Bedeutung an. Das befeuert eine Dynamik, in der sie selber immer im Mittelpunkt stehen müssen, aber immer getrieben aus der Sorge, dass es nicht reicht und dass sie bedeutungslos werden könnten. Das ist ein ständiger Anreiz, um den narzisstischen Hunger zu stillen, und führt zu einem deutlichen Konkurrenzverhalten. Gleichzeitig umgeben sie sich mit Ja-Sagern, da sie Kritik kaum ertragen können. 

Es handelt sich hierbei nicht um eine klinische Diagnose oder Persönlichkeitsstörung, sondern um Verhaltensweisen, die noch nicht als krankhaft gelten. Sie erinnern an ein Krankheitsbild und deshalb verwendet man diese Begriffe.

Der zweite Aspekt ist die Psychopathie. Das Verhalten des Psychopathen ist durch mangelndes Schuldbewusstsein und Gefühlskälte gekennzeichnet. Diesen Vorgesetzten fehlt es an Empathie, also einer Vorstellung davon, welche Konsequenzen das eigene Agieren auf der anderen Seite auslösen könnte. Gleichzeitig gibt es einen starken Wunsch nach Macht und danach, andere zu kontrollieren. Es gilt das Motto „Bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“. Gleichzeitig werden die Konsequenzen dieser Gewalt kaum reflektiert, es gibt einfach sehr wenig Mitgefühl. Diese Menschen würden eher mit den Schultern zucken, wenn man sie damit konfrontiert und wären überzeugt, dass ihre Opfer selbst schuld sind.

Das dritte Merkmal wird als wird als Machiavellismus bezeichnet. Dabei lässt sich eine ganz klare Machtorientierung erkennen. Hier heiligt der Zweck der Machterhaltung auch unethische Verhaltensweisen. Es werden falsche Versprechungen gemacht, Gerüchte in die Welt gesetzt, Personen instrumentalisiert und gegeneinander ausgespielt und in den Hinterzimmern die Fäden der Macht gesponnen.

Bei toxischer Führung macht die Dosis das Gift. Natürlich brauchen Führungskräfte, um erfolgreich zu sein, eine gewisse Macht- oder Leistungsmotivation. Natürlich muss eine Führungskraft durchsetzungsfähig sein und Entscheidungen treffen, aber wenn das vor dem Hintergrund egoistischer Motive und Interessen überzogen wird, dann schlägt es in der Wirkung auf die Mitarbeiter und das Unternehmen ins Negative um.

Guten Führungskräften wird eine hohe emotionale Stabilität nachgesagt. Sie können sich gut anpassen, wirken bei neuen Herausforderungen nicht so überfordert wie andere. Sind gute Chefs resilienter?

Emotionale Stabilität gehört zu den Merkmalen, die mit erfolgreicher Führung einhergehen. Emotionale Stabilität bedeutet, dass bei einer Führungskraft nicht Unsicherheiten und Ängste im Untergrund brodeln oder der Zugang zu eigenen und fremden Emotionen abgeschnitten ist. Diese Menschen sind relativ selbstbewusst, können ihre Emotionen regulieren und sind mit sich im Reinen. Das heißt, dass man auch damit umgehen kann, dass es auch mal negative Gefühle geben kann, und sich diesen stellt. Diese Menschen verlieren auch in schwierigen Situationen nicht die Nerven, wo andere vielleicht nervös werden. Deswegen werden sie auch als widerstandsfähiger, eben als resilienter bezeichnet.

 

Führungskraft als Coach – ein MacCoach Tipp!


ich habe eben einen sehr guten Beitrag auf YouTube gefunden, den ich gerne weiterempfehle:

Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert – MacCoach


Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert

Sie sind Unternehmer. Sie haben ein Produkt entwickelt, mit dem Sie bereits seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt sind. Die Vertriebskonzepte sind gut eingespielt und müssen nicht der aktuellen Situation angepasst werden, oder Sie müssen sich völlig neu positionieren.

Glauben Sie das wirklich? Oder stellen Sie auch kritische Fragen um die gefährlichen Bruchstellen in Ihrem Konzept und der Umsetzung zu lokalisieren?


Was ist der Markt auf dem Sie auftreten und wer sind Ihre Mitbewerber? Was haben Sie in 10 und in 20 Jahren vor? Was machen Sie persönlich in 5 Jahren?

 

Verkaufen Sie das Unternehmen an einen interessierten Unternehmer oder ist das Produkt und das Unternehmen so interessant, dass sich ein Hedgefond für Sie interessiert?

 

Wie interessant wäre es für Sie, den Wert des Unternehmens innerhalb kürzester Zeit um das 5 bis 10-fache zu steigern? Wie stark ist Ihr Produkt und Ihre Marke? Ist das eingesetzte Personal in der Lage, diese Fragen zu stellen und zu beantworten?  

 

Besitzen Sie belastbare Zahlen, oder beruhen Ihre Annahmen auf Vorstellungen, die auf Wunschvorstellungen von Leuten beruhen, denen Sie vertrauen?
Kennen Sie die Fakten? Sind Sie sicher? Haben Sie eine unabhängige Marktübersicht erstellen lassen?

Wenn Sie wissen, dass Sie ein Produkt am Markt haben, dass es in fünf oder zehn Jahren nicht mehr geben wird, weil es sich auf einer Abwärtskurve befindet, dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Holen Sie soviel wie möglich heraus und investieren Sie weder Zeit noch Geld in das Unternehmen. Ein paar Jahre wird es schon noch gut gehen.

 

Marketing

Was ist die zentrale Aufgabe des Marketings in Ihrem Unternehmen? Wie macht man die Marke und das Produkt erfolgreich? Wer ist der Verantwortliche für das Marketing? Was sind seine Projekte? Was sind seine Zahlen? Wie groß ist die tatsächliche Marktdurchdringung? Wie bekannt ist die Marke und das Produkt? Kann es sein, dass das Produkt weitgehend unbekannt ist? Das wäre eine positive Information, weil es erhebliches Potenzial für eine Umsatzexplosion bietet. Wenn Sie der Ansicht sind, dass der “Umsatz ganz ordentlich ist”, Sie aber keine konkreten Zahlen kennen, dann wird es Zeit, das zu ändern.

 

Haben Sie eine Story, die Sie potentiellen Kunden erzählen können? Storytelling ist heute eine wichtige Grundlage für Marketing.

Erzählen Sie immer noch, dass Sie das beste Produkt haben und jeder sich glücklich schätzen kann, der sich für Ihr Produkt entscheidet? Denken Sie nochmal nach. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
Harley Davidson versucht nicht den Kunden zu erzählen, dass Sie das beste Motorrad der Welt kaufen können. Harley Davidson erzählt eine Geschichte von Freiheit und Abenteuer. Der Held von Harley Davidson ist der Biker, nicht das Motorrad. Easy Rider.

WIe würde Ihre Story aussehen, die Sie erzählen? Sind die Nutzer Ihrer Software die Helden, die mit Ihrem Produkt Erfolg haben und – wenn sie einmal verstanden haben, wie es funktioniert – sehr viel schneller und flexibler zu Ziel kommen? Nur wenn Sie so eine Geschichte erzählen können, wird ein Film vor dem geistigen Auge potentieller und tatsächlicher Nutzer ablaufen, der sie dazu bringt, Ihr Produkt zu nutzen.

 

Vertriebsorganisation – Zusammenspiel Marketing, Produktmanagement, Produktentwicklung, Verkauf

 

Jeder Vertriebsmitarbeiter muss das Produkt und die Visionen des Unternehmens kennen. Haben Sie eine Vision? Oder fischen Sie im Trüben?
Die Organisation sollte den Vertrieb direkt unterstützen und nicht stören. Mitarbeiter brauchen Entscheidungsfreiheit um selbständig Abschlüsse zu tätigen und Kundenbeziehungen neu aufzubauen.

 

Folgende Fragen müssen beantwortet werden:

 

Was ist die Zielgruppe des Unternehmens?
Wer soll das Produkt kaufen und einsetzen?
Was sind die Alleinstellungsmerkmale des Produktes?
Wer sind die direkten Mitbewerber? Wo sind die Mitbewerber besser? Wo sind sie schlechter aufgestellt?
An welchen Stellen kann/muss das Produkt verbessert oder dem Markt angepasst werden?  

Was wünschen sich mehr Interessenten und Kunden? (Regelmäßiges Matching bei Vertriebsgesprächen!)

Was ist die erzählbare Story zum Produkt? (Storytelling –  Der professionelle Anwender dieses Produktes ist der Held! “Du bist der Star, wenn Du dieses Produkt benutzt!”)

 

Eine neue Webseite könnte den Durchbruch bringen. Aber Hand auf’s Herz: Was hat sich seit dem letzten Relaunch der Website inhaltlich und marketingtechnisch verändert? Darf ich ehrlich sein? Alter Wein in neuen Schläuchen bringt gar nichts.

Wie ist der Vertrieb aufgebaut? Werden regelmäßige Vertriebsmeetings durchgeführt um alle Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen? Sind alle Prozesse so publiziert, dass neue Mitarbeiter sich daran halten können? (Oder werden Fehler vom Chef als Druckmittel genutzt? “Was? Das wissen Sie immer noch nicht? Hat man Ihnen das immer noch nicht erläutert? Wissen Sie immer noch nicht, wie das geht?”)

Wie aktuell ist das CRM-System? Ist es überall erreichbar? Gibt es eine Übersicht über die Vertriebsaktivitäten aller Mitarbeiter? Wie werden Mitarbeiter besser auf das Unternehmen eingestellt?

 

Wie werden Mitarbeiter bewertet? Was wird getan, um Mitarbeiter besser auf den Vertriebsprozess des Unternehmens einzustellen?

 

Was sind die Aufgaben des Vertriebschefs?
Ist er ausschließlich für die Verkaufszahlen verantwortlich, oder für das Gesamtpaket? Wie ist die Qualität des Neuakquise? Ist das überhaupt messbar? Wie wird die Einarbeitung neuer Mitarbeiter organisiert? Was macht der Vertriebschef dabei? Wie ist sein Tagesablauf? Was sind seine konkreten Aufgaben? Was sind seine Projekte? Worauf konzentriert sich der Vertriebschef? Ist er in der Lage, auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren?  

 

Es gibt eine Reihe von Fragen, die ich Unternehmern stelle, bevor ich einen Coachingauftrag annehme.  Es sind aber auch Fragen, die ich mir und meinen Gesprächspartnern stelle, wenn es um Unternehmen geht, in denen ich gerade zu tun habe. Viele Unternehmer haben sich diese Fragen noch nie gestellt. Das mussten Sie vermutlich auch noch nicht tun. Das Geschäft läuft und läuft und läuft, wie ein guter alter VW Käfer; und gute Leute sind schwer zu bekommen.
Das stimmt. Aber wie wäre es, wenn man tatsächlich das Unternehmen ein wenig besser machen könnte?
Ist es nicht Zeit, den VW Golf zu bringen und damit allen anderen davon zufahren?

Wie halten Sie es mit KI. Richtig: Künstliche Intelligenz. Stellen Sie sich ein Produkt vor, das einzigartig mit den Möglichkeiten von KI umgehen kann. Stellen Sie sich eine Software vor, die tatsächlich lernfähig ist und “weiß”, was Sie wollen. Ist Ihr Produkt wirklich so einfach, dass jeder es benutzen und professionelle Ergebnisse erzielen kann?

  

Fragen zu stellen gehört zu meinen Kernkompetenzen. Oft sind die Antworten auf diese Fragen verstörend und ernüchternd. Es gibt keinen Plan, keine Vision. Es gibt viele Unternehmen in denen Manager unterwegs sind, die nur eines im Sinn haben: Sich selbst und ihren eroberten Posten. Vielmehr ist es oft nicht, was man beobachten muss. Es geht nur um Machterhalt und dazu ist jedes Mittel recht. Wenn Sie ein Unternehmen mit einer derartigen Unternehmenskultur leiten, dann wünsche ich viel Glück. Langfristig ist das eine Sackgasse.

 

Ihre Manager sollten zumindest ansatzweise strategisch denken können. Wenn die sich permanent in das Tagesgeschäft einmischen, dann deutet das auf schwerwiegende Defizite hin.

 

Mitarbeiterführung

 

Eine Frage stellt sich jeder Unternehmer, der mit Herzblut dabei ist:  “Habe ich die besten Mitarbeiter, die ich bekommen kann?” Wie beantworten Sie diese Frage?

Wie ist in Ihrem Unternehmen die Führung von Mitarbeitern organisiert? Gibt es ungewöhnliche Ereignisse? Verlassen Mitarbeiter plötzlich und scheinbar ohne Not das Unternehmen? Haben Sie den Verdacht, dass sich die Fälle häufen? Was ist da eigentlich los? Wen fragen Sie, um Antworten zu erhalten?

Wie würden Sie reagieren, wenn sich herausstellen sollte, dass die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen bedroht, unterdrückt und mundtot gemacht werden? Führung mit der Keule.
Was, wenn sich herausstellen würde, dass Mitarbeiter methodisch verunsichert werden und zum Beispiel die Gewährung von Urlaub immer wieder als Führungsinstrument missbraucht wird. Ja, das ist kriminell. Aber was wäre, wenn so etwas in Ihrem Unternehmen stattfinden würde? Ich bin mir sicher, dass Sie alles tun würden um so etwas auf der Stelle zu beenden.
Schauen Sie ganz genau hin und lassen sich nicht von einzelnen Mitarbeitern und ausgesprochenen Selbstdarstellern blenden.
Was sind eingeschüchterten Mitarbeiter wert? Sie wissen genau, dass Sie selbständig arbeitende Mitarbeiter brauchen, die auch in der Lage sind, kritische Fragen zu stellen.
Interessieren Sie sich für den Spirit in Ihrem Unternehmen? Sind Sie wirklich noch im Bilde, was da los ist?

 

Wie sie sehen, habe ich viel mehr Fragen in den Raum gestellt, als Antworten gegeben. Das ist Coaching und Beratung. Die Antworten sind bereits vorhanden. Sie müssen Sie nur aufheben und erkennen, was sie bedeuten.


Wenn Sie eine Idee und eine Vision haben, dann formulieren Sie diese Dinge sorgfältig. Ein Coaching kann der Beginn für neue Ziele und neue Horizonte sein. Ein Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die Sie sich vielleicht so noch nie gestellt hatten.

Wenn Sie ein Unternehmer sind, dann sollten Sie sich einen guten Gesprächspartner suchen, der die richtigen Fragen stellt. Angestellte Mitarbeiter sind oft nicht die erste Wahl, wenn es um neue Lösungswege. Diese Leute handeln hauptsächlich nach Adam Smith: im eigenen Interesse. Aber das wissen Sie vermutlich längst.


Ein unabhängiger Coach hat durchaus auch ein finanzielles Interesse, aber es handelt sich hier um professionelle Unterstützung und Kommunikation auf einem hohen Niveau.
Er hilft Ihnen die Fragen auf die Agenda zu bringen, die auf jeden Fall beantwortet werden müssen, um die Firma und die Produkte voranzubringen.  Coaching, wie ich es verstehe ist alles andere, als Besserwisserei und einfache Lösungen. Es ist ein Prozess, der professionell entwickelt werden muss. Es ist eine Chance für Sie und Ihr Unternehmen. Nicht jeder ist in der Lage diese Chance zu erkennen, geschweige denn produktiv zu nutzen.

 

 

Terror durch tyrannische Chefs – MacCoach


Terror durch tyrannische Chefs

Jeder kennt sie und kaum jemand will offen darüber reden. Es ist offensichtlich, dass man gegen einen notorischen Lügner, Wortverdreher und selbstverliebten Narzissten nicht viel ausrichten kann. Es gibt diese Sorte Chefs, auch wenn man es heute nicht mehr für möglich hält. Sie sind wahre Meister ihres Faches und sie finden sich selbst einfach großartig!
Oft sind diese Chefs einmal mit großen Plänen gestartet. Sie waren offen und positiv und sind an ihre Grenzen gestoßen. Anspruch und Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen. Tyrannische Chefs sind oft überforderte und bedauernswerte Zeitgenossen, die einfach nicht können, was sie können sollten, schlimmer noch: was sie zu können glauben.  
Wie kann sich ein solcher Chef seine Machtposition erhalten und sichern? Es liegt auf der Hand, dass diese Leute die einzige Möglichkeit darin sehen, sich als hervorragende Leader und Spezialisten ihres Faches darzustellen. Sie sind bereit und in der Lage alles dafür zu tun, dass keinerlei Zweifel an ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten aufkommen. Dazu sind ihnen alle Mittel recht. Bereits verhaltene Kritik wird brutal  unterdrückt. Das erzeugt Angst und ein Klima des Mißtrauens. Das macht krank.

Terror ist die Machterhaltung von Versagern. (MacCoach)

Was ich als »Terror durch den Vorgesetzten« bezeichne, ist das tyrannische Gebaren einiger schwieriger Chefs, die auf ihre Arbeitnehmer einen entsetzlichen Druck ausüben oder ihnen Gewalt antun, indem sie sie beschimpfen, beleidigen, ihnen jeglichen Respekt verweigern. Sie steigern sich in eine Haltung die besagt, dass es einem Mitarbeiter nicht zusteht, Kritik zu üben, selbst wenn sie achtsam und respektvoll vorgetragen wird. .
Ähnliches hat sich in einem mittelständischen Unternehmen zugetragen, wo der amtierende Geschäftsführer nicht nur die Belegschaft, sondern auch Lieferanten und Kunden gröblich beleidigte. Er vertraute niemand und hielt selbst treue Kunden und Mitarbeiter für miese Betrüger und Lügner. Jeder wusste davon, aber da die Firma in finanziellen Schwierigkeiten steckte, rechneten alle damit, daß er bald abtreten müsste. Doch nichts dergleichen geschah: Aus Gleichgültigkeit ließ man ihn auf seinem Posten. Die Arbeitnehmer konnten sich kein Gehör verschaffen. Aus Angst blieben viele stumm und ließen den Mann gewähren. Eine Reihe guter Mitarbeiter verließ über mehrere Jahre das Unternehmen. Die Situation wurde schließlich unhaltbar. Es war nicht mehr zu übersehen, dass es sich um ein gravierendes Führungsproblem handelte.
Während die Prozesse seelischer Gewalt im Verborgenen vor sich gehen, ist die Gewaltbereitschaft dieser unangenehmen Tyrannen für jedermann erkennbar, auch für die Personalvertretung, sofern es eine gibt. Alle Arbeitnehmer werden gleichermaßen schlecht behandelt, auch wenn einige schlau oder raffiniert genug sind, sich der Aggression zu entziehen. Ob diese Vorgesetzten sich ihres Verhaltens bewusst sind oder nicht, hat wenig Relevanz: Ihre Grobheit ist empörend und völlig inakzeptabel. Nur eine kollektive Maßnahme und gnadenlose Offenlegung kann sie beenden. Für den einzelnen Mitarbeiter kann es aber auch notwendig werden, das betreffende Unternehmen schnell und entschlossen zu verlassen, um keinen seelischen Schaden zu erleiden. Es kann aber auch sinnvoll sein, sich aktiv gegen die Sklaventreiberallüren eines tyrannischen Chefs zu wehren. Dennoch läßt sich manchmal kaum zwischen seelischer Gewalt und der Tyrannei eines Vorgesetzten unterscheiden, da auch Letzterer sich gelegentlich perverser Mittel bedient, beispielsweise wenn er Leute gegeneinander aufhetzt.

Tyrannische Chefs brauchen kein Verständnis ihrer unterdrückten Mitarbeiter. Viel zu oft spielen Sie mit einem angeblichen Druck von oben, um ihr inakzeptables Verhalten zu legitimieren. Entspricht es wirklich den Tatsachen, dass so Terror gegenüber den Mitarbeitern von dessen Vorgesetzten gedeckt und erwartet wird? Das ist unwahrscheinlich, aber durchaus möglich.  

 

Managerdarsteller – MacCoach


Manager als Schauspieler

Es gibt Manager, die für eine Sache brennen. Und es gibt Manager, die Manager darstellen, die für eine Sache brennen. Narzissten und Choleriker brennen meistens tatsächlich und ehrlich für eine Sache und sie verhalten sich genau so, wie es von ihnen erwartet wird. Sie sind ungeduldig und laut, ungerecht und unberechenbar. Sie können richtig ausflippen, wenn es nicht so läuft wie sie es sich vorstellen.
Sie können es einfach nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich ernsthaft ihre Arbeit machen und denen Fehler passieren. Choleriker flippen aus und toben herum.
Aber sie kriegen sich auch wieder ein und vergessen ihre Wut. Sie erden sich und sind dann in der Lage kühl und gelassen die Situation zu analysieren und Dinge zu lösen. Steve Jobs war so ein Manager, der für seine Sache gebrannt hat.

Es gibt aber auch Manager, die längst nicht mehr für eine Sache brennen. Sie sind verbrannt. Und sie wissen das auch. Das sind die Schauspieler.
Die Schauspieler unter den Managern adaptieren das Verhalten ihrer cholerischen Vorbilder und sorgen dafür, dass man ihnen nicht auf die Schliche kommt. Diese Menschen haben sehr viel Angst.
Sie haben Angst abzustürzen und sie tun wirklich alles um andere verantwortlich zu machen.
Solche Manager wollen alles wissen und alles entscheiden. Sie regen sich über jeden Fehler und jede Kleinigkeit auf und sie bauen Drohkulissen auf. Diese Leute haben Angst vor Entscheidungen. Sie wollen alles entscheiden und sie entscheiden nichts. Sie fordern ihre Mitarbeiter auf, Dinge auszuarbeiten obwohl genau diese Mitarbeiter überhaupt keine Zeit haben eine zusätzliche Aufgabe anzunehmen, geschweige denn zu erfüllen. Wenn sie den Fehler machen eine neue Aufgabe anzunehmen, obwohl sie es nicht einmal schaffen, das Tagesgeschäft zu erledigen, dann kann der Managerdarsteller sicher sein, dass keine Gefahr droht. Das Problem wird nicht gelöst und er ist nicht Schuld daran. Die anderen sind Schuld. So einfach kann das Leben sein. Das ist alles was er will.  
Es ist eine Abwärtsspirale. Es geht nicht mehr voran.
Ich wende mich hier nicht an die zahlreichen Opfer dieser Managerdarsteller, sondern direkt an die Zielgruppe.

Du weisst genau, wen ich meine, wenn du bis hierher aufmerksam gelesen hast. Es kann aber auch sein, dass du gar nicht so weit gekommen bist. Du bist wütend und du hast jedes Recht dazu. Du bist angegriffen und du fühlst dich auf den Fuss getreten. Ich habe es doch tatsächlich mal wieder geschafft, einen Nerv zu treffen. Es ist kein Fettnapf. Ich weiß genau wo ich hintreten muss um einen Schalter umzulegen. Oft verzichte ich ganz bewusst darauf um mehr Informationen zu sammeln. Ich beobachte und bleibe umso ruhiger. Es ist interessant das Muster zu erkennen und zu beobachten, wie dein Spiel abläuft. Dein Spiel ist langweilig eintönig geworden. Du hast schon lange keine neuen, originellen Einfälle mehr. Es hat sich verbraucht. Es macht keinen Spaß so etwas zu sehen. Das Spiel ist beinahe zu Ende. Und du weisst das auch, wenn du ganz ehrlich bist. Du hast genug damit zu tun, allen anderen vorzuspielen, wie anstrengend dein Job ist und was du alles zu tun hast. Du bist immer auf dem Sprung und du machst – nichts. Du weißt das und ich werde dich nicht verraten. Es bleibt unter uns, wie alles was hier gesagt wird.
Merkst Du, dass Du keines Deiner Probleme jemals lösen wirst? Du steckst fest und kommst nicht weiter. Weder hier in diesem Unternehmen, noch in einem anderen. Die Wahrheit ist, dass du dich längst derartig eingeschränkt hast, dass deine Werkzeugkiste auf einen einzigen alten Hammer geschrumpft ist. Du kannst nicht mehr bohren und schrauben und sägen. Du kannst nicht mehr zeichnen und planen. Du kannst nur den dummen alten Hammer schwingen und draufhauen. Etwas anderes kannst du nicht mehr. Du hast es verlernt. Es ist wirklich traurig.  
Du hast es selbst verbockt. Und du hast vor allem eine unglaubliche Angst vor allem, was du nicht kontrollieren kannst. Es sind dich richtig guten Mitarbeiter, die du nicht kontrollieren kannst. Die brauchen Freiheit um richtig gut zu funktionieren. Einen Kontrollfreak brauchen die nicht.  Du hast Angst vor den Dingen die du nicht beeinflussen kannst. Es sind deine Vorgesetzten und Chefs, die dich nur benutzen und jederzeit fallen lassen können.
Der Erfolg bleibt aus und immer mehr Mitarbeiter lassen sich nicht mehr einschüchtern von deinem alten Hammer. Sie wissen längst, dass du nicht zuschlagen kannst, weil du es nicht darfst und sie gehen einfach weg. Du hast kein Recht für das, was du tust und alle wissen das. Du kannst toben und schreien und alte Geschichten erzählen. Aber es nützt nichts. Die Situation ist dir längst entglitten.
Die Situation ist verfahren, so scheint es. Aber es gibt immer einen Weg.
Du hast jetzt die Wahl eine Entscheidung zu treffen. Du weisst genau was für eine Entscheidung das ist.
Ich kann und werde dir nicht dabei helfen. Es gibt zuviele solcher verlorenen Typen wie dich. Du hast selbst dafür gesorgt, dass es so weit gekommen ist. Es ist ein langer Weg von da wo du jetzt bist, auf eine Ebene, die ich als normal betrachten würde. Du musst den Weg nach oben finden. Du glaubst nur, dass du oben bist. Du bist in Wahrheit ganz unten, egal wieviel Geld man dir gibt oder du dir nimmst.
Du bist noch nicht soweit, zu einem Coach zu gehen und ein anständiges Ziel in Angriff zu nehmen. Du steckst in einer pathologischen Situation fest. Es ist genau wie bei einem Abhängigen, einem Alkoholiker oder einem Drogenjunkie. Du brauchst den Kick. Du kannst nicht ohne ihn leben. Erst wenn du ganz unten angekommen bist, dann gibt es eine Chance umzukehren. Es ist noch lange nicht soweit.
Ich bin nicht interessiert, mir dieses Elend noch länger anzusehen. Ich werde dieses Coaching einfach ablehnen. ENDE  

Es gibt viel  zu viele Manager, die wenig oder keine Qualifikation für den Job haben. Die meisten dieser Leute glauben nur an Druck und Kontrolle. Sie glauben sich im Besitz von absoluter Wahrheit. Auf lange Sicht werden sie nicht erfolgreich sein.
Moderne Unternehmen funktionieren völlig anders. Aber das hat sich immer noch nicht herumgesprochen.

Erfolge und Misserfolge – MacCoach


Es ist falsch, wenn man sagt, der Erfolg verderbe den Menschen.
Die meisten Menschen werden durch den Misserfolg verdorben.
— Karl Popper

Schau Dir Deine Erfolge genau an und analysiere Deine Misserfolge.
Dann können Misserfolge dich voran bringen.
Denn Misserfolge können versteckte Erfolge sein, wenn du aus ihnen lernst. /J.P. Chandler

Aber es ist richtig, dass Erfolg den Menschen nicht verdirbt, sondern andauernder und sich wiederholender Misserfolg, wenn er nicht richtig verarbeitet wird. Coaching ist genau das Beratungsformat, mit dem jeder dagegen steuern kann. Es ist ein Geheimnis von Coaching Misserfolg umzudeuten und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Es kann zum Beispiel dazu führen einen anderen Weg zu gehen, als der, der zum Misserfolg führte. Coaching kann aber auch dazu führen, noch konsequenter zum erwünschten Ziel zu gehen und noch härter daran zu arbeiten das Ziel zu erreichen.

Arschloch Coach – MacCoach


Arschloch-Coach

Wussten Sie schon, dass Sie ein Arschloch sind? Das kann jedem mal passieren. Das ist nicht schlimm. Willkommen im Club! Ich selbst habe gerade über fünf Ecken erfahren, dass ich ein Arschloch bin; Und zwar ein Blender und Selbstdarsteller. Puh! Ich musste mich schütteln. Ich: ein Blender und Selbstdarsteller! Wow! Das ist ein harter Tobak für mich. Und auch wieder nicht: Denn sehen wir es einmal so: Wer mich so sieht und so bezeichnet, der hat eindeutig ein Problem mit mir. Ich blende also offenbar erfolgreich. Was auch immer das heissen mag. Es bedeutet: ich stelle mich erfolgreich selbst dar. Im Grunde steckt ein unglaubliches Kompliment hinter diesem böse gemeinten Angriff! Und es steckt natürlich eine gestörte Beziehung dahinter. Jemand, mit dem ich einmal sehr eng zusammengearbeitet habe, ist enttäuscht von mir und dass muss natürlich zum Ausdruck gebracht werden. Warum bin ich ein Blender? Weil es Menschen gibt, die etwas von mir halten. Ich bin ihnen nicht egal und sie reden gut von mir. Das ist doch gut so. Und weil es Menschen gibt, die das nicht verstehen können. Und dann gibt es Menschen, die das partout nicht verstehen wollen. Nach dem Motto: Was hat der, was ich nicht habe?
Die junge Frau, die mich in ihrer Enttäuschung einen Blender nennt, tut das, weil ich mich nicht mehr in ihr kleines Weltbild einpassen lasse. Eine andere Frau wird mich als einen interessanten Mann beschreiben, der sehr viel Potential hat. Ich bin irgendwann einmal aus meinem kleinen Leben in ein anderes Leben katapultiert worden. Ich hatte damals viel zu viel Angst, etwas anderes zu versuchen. Ich war damals alles andere als jemand, den man einen Blender und Selbstdarsteller nennen würde. Vielleicht hat man mich damals einen bescheidenen Verlierer genannt. Sympathisch, aber dumm genug um keinen Neid zu erwecken. Unwichtig und vielleicht ein wenig zu bemitleiden.
Also ehrlich: Das würde mich heute stören. Dann lieber ein Mensch, den man als Arschloch bezeichnet und von dem man dann beeindruckt ist, wenn man ihn tatsächlich kennenlernt.
Für mich ist ein Blender jemand, der mehr zu sein scheint, als er ist. Also jemand, der ständig auf den Putz haut und sich permanent in den Mittelpunkt stellen muss

Das ist die negative Definition. Aber er kann auch ein heller Scheinwerfer sein. Jemand, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellt, wie es schon in der Bibel heißt. Hey Leute: Ich bin nicht Trump! Ist das klar?
Ich bin ein Coach, also jemand der auch mit Leuten sprechen kann, die von anderen als Arschlöcher wahrgenommen werden. Ich mag das. Die meisten von uns haben schwache Seiten, die durch Coaching verbessert werden können. Vielmehr, die sie durch Coaching selbst verbessern können.
Es stimmt tatsächlich: Es gibt nicht-kommunikative und gefühls-verarmte Menschen, die viel Geld, Macht und Einfluss haben. Wenn sie gelassen und ruhig sind und dazu noch ein vornehmes Understatement pflegen, gelten sie als sympathisch. Wenn sie laut und schrill Menschen beleidigen und herum toben wie wilde Stiere, dann kann ich sie auch nicht leiden. Das sind Menschen, die einfach keine Klasse und keinen Stil haben. Gelassenheit und Zurückhaltung gehören für mich zu einem erstklassigen Manager dazu. Es ist mir auch völlig egal, wenn einige der Ansicht sind, dass sie für ihre Sache brennen und laut werden müssen um die Leute wachzurütteln; Oder was auch immer sie da erzählen. Elefanten im Porzellanladen haben im Geschäft nichts zu suchen; auch wenn Don.T. gerade eine ganz andere Botschaft verbreitet.  

Einige Manager werden von ihren Vorgesetzten zum Coaching geschickt. Dahinter steckt immer der Wunsch diese Manager zu besseren Managern zu machen. Das ist meinen Coachees oft überhaupt nicht bewusst. Einige fühlen sich geehrt, weil sie endlich einen Coach bekommen. Andere sind verwirrt, weil sie offensichtlich nicht gut genug für den Job sind. Ein erfahrener und medizinisch guter Assistenzarzt wurde von seiner Oberärztin zum Coaching geschickt. Der Mann war fachlich so gut, dass er ohne Probleme hätte arbeite können, wenn er nicht so ein arroganter und unangenehmer Mann gewesen wäre. Ihm fehlten grundsätzliche Fähigkeiten der Menschenführung, weil er völlig falsch gepolt war.
Wir kennen das: Sie sind gut und ihre Umwelt kann ihnen nicht mal ansatzweise das Wasser reichen. Eltern von hochbegabten Kindern können ein Lied davon singen. Diese begabten Menschen sind unruhig, unzufrieden, haben wenig Empathie. Sie können ihre Fähigkeiten nicht auf die Straße bringen und sie sind nicht bereit die Straßenverkehrsregeln einzuhalten. Sie sind Raser, Linksfahrer und sie fahren gerne bei Rot. Und sie denken sich nichts dabei. Leute, die Regeln befolgen sind ihnen suspekt.

Diese Menschen haben immer ein Problem mit anderen Menschen. Sie sind nicht einmal in der Lage, sich selbst effektiv zu führen. Aber sie glauben selbstverständlich an ihre ausserordentlichen Fähigkeiten. Das Konfliktpotential gleicht einer schweren Bombe. So etwas kann kein Unternehmen lange durchhalten.

Verstehen wir uns nicht falsch. Ich optiere hier nicht für einen weichen Führungsstil. Im Gegenteil. Ich spreche hier ganz bewusst die selbstbewussten Macher an, die tatsächlich effektiv führen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie regelmäßig begleitet und unterstützt werden sollten. Wer glaubt, alles im Griff zu haben und alles alleine zu schaffen, wird irgendwann stolpern und stürzen. Gutes Management braucht Coaching. Kein Spitzenteam auf der Welt kann es sich leisten ohne einen Coach zu agieren. Und es hängt nicht von eingebildeten Fähigkeiten ab, sondern von nachweisbaren realen Eigenschaften.

Es genügt keinesfalls, einfach nur zu glauben, gut zu sein. Management heisst es jeden Tag zu beweisen. Feedback ist die Grundlage. Von abhängigen Mitarbeitern dürfen Sie niemals ehrliches Feedback erwarten. Das ist ein typischer Fehler, den unerfahrene Manager oft machen. Das Schlimme an der Sache ist, dass sich dieser Fehler verfestigt und zu einer grundlegenden Überzeugung wird, die sich nicht mehr verändern lässt. Ich nenne das, das gefährliche Speichelleckersyndrom. Und der Hammer ist: wir alle kennen das und verachten es zutiefst.

Aber viele sind nicht in der Lage sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Ein Test: Wie gehen Sie mit einem ironischen Mitarbeiter um? Wie fühlen Sie sich, wenn ein Untergebener es wagt Ihnen zu widersprechen? Ganz ehrlich! Sie können den Kerl nicht leiden. Stimmt’s? Glauben Sie mir: es wird Zeit für eine psychologische Beratung, ein Führungskräftetraining, ein Coaching.

Womit wir wieder beim Thema sind.

Coaching als Geschäftsmodell – MacCoach


Verkaufen hat auch mit Coaching zu tun. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein Coach seine Dienstleistung verkaufen muss, wenn er davon leben will. Es gibt ein Heer von unterbeschäftigten Coaches in Berlin. Coach werden ist so eine gute Idee! Ein Beruf mit Zukunft! – habe ich vor Jahren geschrieben. Ich stehe immer noch dazu. Aber zur Wahrheit gehört: Die meisten können noch lange nicht vom Coaching leben. Aber es werden fleißig immer wieder neue Coaches in Sachen NLP und Coaching ausgebildet, weil alle gerne glauben wollen, dass es sich um einen lukratives neues Berufsbild handelt, das nur noch durch die breite Masse entdeckt werde muss. Und wenn es sich eines Tages durchsetzt, dann will man als Erster mit dabei sein. Es bilden sich bunte NLP-Glaubensgemeinschaften und es weht ein sektenartiger Wind über den Coachingjüngern, die sich oft aneinander festhalten in der Hoffnung, dass sie das Wunder erleben werden. Das Wunder, dass überall händeringend Coaches gesucht werden und sie tatsächlich die Preise festlegen könnten. Dieses Wunder wird nicht geschehen. Für einige wird der Traum wahr werden, für alle anderen nicht. So ist das Leben.
Seit einiger Zeit verfolgt mich eine Online-Werbung von zwei jungen Frauen, die angehenden Coaches zeigen wollen, wie man sich ein erfolgreiches Coaching-Geschäft aufbaut. Wieder ein Geschäftsmodell das funktionieren kann. Aber jeder, der diesen Damen folgt wird irgendwann feststellen, dass der Wunsch nach dem Erfolg als Coach der Vater des Gedankens ist. So richtig klassisches Coaching und die regelmäßige Arbeit als Life Coach ist noch lange nicht da, wo ich es mir wünschen würde. Selbst die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Coachingverbände führt nicht zwingend zum Erfolg. Die meisten Coaches haben noch einen richtigen Brotjob als Dozent an einer Hochschule oder als Mitarbeiter in einem Callcenter oder Briefträger oder was auch immer. Viele Coaches arbeiten für einen Bildungsträger, der wiederum von der Agentur für Arbeit indirekt gesponsert wird. Ein harter Job. Was in Deutschland fehlt, liegt auf der Hand. Es fehlt das Bewusstsein, dass man für Coaching Geld bezahlen muss. Wenn man zum Therapeuten geht und ein echtes psychisches Problem bekämpfen muss, ist das Gesundheitssystem und damit die Krankenkassen zuständig. Auf die Idee, dass man Dienstleistungen wie Coaching bezahlen sollte, kommen die Wenigsten. Sie kaufen sich lieber Bücher über Selbstcoaching oder gehen zum Frisör. Da kann man auch schön über seine Probleme reden. Wer will schon 100 Euro für eine Dienstleistung wie Coaching ausgeben? Das ist in Deutschland nicht üblich. Das kann und will sich kaum jemand leisten. Armes Deutschland!
Unternehmen haben in den allermeisten Fällen keine Veranlassung Coaching bei sich zu etablieren, der Mittelstand schon gar nicht. Es wird noch eine ganze Weile brauchen um zu erkennen, dass Coaching tatsächlich Geld wert ist. Seelen-Wellness und die Quelle von sinnvoller Zukunft für jeden Einzelnen. Es wird noch eine Weile brauchen. Aber es wird kommen. Eines Tages. Ich glaube immer noch daran.

Mut zur Wahrheit – MacCoach


Mut zur Wahrheit – MacCoach

Die meisten Menschen, dich ich kenne, ich schließe mich ausdrücklich mit ein, haben tief in ihrem Herzen und ihrer Seele Angst vor der ungeschminkten Wahrheit. Das ist ein Abwehrmechanismus; es ist keine Krankheit. Er kann Schutz bieten; er wirkt aber wie eine enge Eingrenzung. Wie soll ich diesen Mechanismus nennen, ohne ihm einen negativen Beigeschmack oder Beiklang zuzuschreiben? Komfortzone trifft es am besten. Es ist durchaus komfortabel sich einmal für eine Sache entschieden zu haben; und anschließend tapfer dabei zu bleiben, selbst wenn man längst spürt, dass da etwas falsch gelaufen ist. Wir neigen dazu uns Geschichten auszudenken, die unsere Situation in einem besseren, angenehmeren Licht darstellen. Angst? Ich doch nicht! Ich bin klug, stark und angstfrei! Sie etwa nicht? Wir neigen dazu uns die Welt schön zu malen, bis es nicht mehr geht. Oder wir neigen dazu die Welt schwarz zu malen um unsere eigene Unfähigkeit eines Perspektivwechsels zu verbergen. Wir verbergen es vor uns selbst – wohlgemerkt. Andere Menschen interessieren sich nicht so sehr für unsere, oft hanebüchenen Ausreden.

Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich, worauf ich hinaus will. Klar: Es geht hier um Coaching und die Möglichkeit den Weg zu einem Coach zu finden.
Mut zur Wahrheit bedeutet zunächst einmal einen Perspektivwechsel, ein Refraiming. Wer will ich sein? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie betrachten mich die Menschen in meiner Umgebung? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was sind meine Ziele? Kann ich meine Ziele erreichen, wenn ich in meiner Komfortzone bleibe und mich selbst belüge?
Es geht ans Eingemachte. Soll und Haben. Möglichkeiten und Grenzen.
Hast Du den Mut, mit einem anderen Menschen professionell über alles zu sprechen? Hast Du die Kraft Dich der Wahrheit zu stellen? Bist Du bereit über Deine Grenzen hinaus zu gehen?
Dann wird es Zeit, dass Du Dir einen Coach suchst, mit dem Du sprechen kannst. Über alles.
Bist Du soweit?
Dann musst Du nur noch den nächsten Schritt gehen. Es ist leichter, als Du glaubst und es ist schwerer als Du Dir vorstellen kannst.
Coaching ist kein Wellnessprogramm. Es ist hartes Aufräumen und konsequente Verfolgung eines Zieles. Im Mittelpunkt stehst Du.
Du hast mehr zu bieten, als Dich hinter angenehmen süßen Lügen zu verstecken.

Hast Du verstanden? Dann steh auf und geh!

 

Das Handeln der Anderen – MacCoach


Man muss erst so manches gelernt haben, ehe man über die Handlungsweise eines Anderen richtig urteilen kann. Mark Aurel

Wir erleben es jeden Tag auf’s Neue. Mitarbeiter leiden unter dem Chef. Sie verstehen nicht, warum er so unbeherrscht und ungeduldig reagiert. Sie können es nicht nachvollziehen, warum er so mit Mitarbeitern umgeht. Wenn sie in seiner Lage wären, würden sie anders denken.

Auch hier hilft ein Coaching-Modell: Refraiming. Man muss den Rahmen und die Perspektive eines anderen einnehmen und modifizieren um zu verstehen. Refraiming und Perspektivwechsel funktioniert nur, wenn man das Wissen und die Erfahrung besitzt, über das ein Leiter verfügt. Ungeduld ist oft ein Zeichen von Ohnmachtsgefühlen gegenüber Mitarbeitern, die “ihr Ding machen” und sich ansonsten nicht mehr führen lassen. Der Chef braucht Dich! Aber er hat das Gefühl Dich verloren zu haben. Und genau das ist es, was aus einem Menschen, der ursprünglich genau so wie Du einen sehr guten Job machen will, ein scheinbar unberechenbares Monster macht. Zumindest scheint es so. Die Chefin hat gelernt, dass Mitarbeiter sich geschickt hinter Routinearbeiten verstecken und eingeschnappt sind, wenn sie ungeduldig reagiert. Für die Mitarbeiter ist klar: Der Chef ist ungerecht, aufbrausend und gemein.

Sie können die Handlungsweise eines Kaisers nicht verstehen, weil sie nicht wissen und nicht gelernt haben, was er gelernt hat. Mark Aurel kannte diese Situation. Er wusste genau, dass er seinen Untergebenen nicht alles erklären musste, ja es nicht einmal durfte. Er musste Entscheidungen treffen, die nicht immer nur populär waren. Er durfte keine Angriffsfläche bilden. Sonst wäre er angreifbar und schwach geworden.
Versetze dich in die Rolle des Chefs. Du wirst bald feststellen, was dir fehlt. Erst dann bist du in der Position zu verstehen, ja zu wissen und zu spüren, wie es ist Verantwortung zu tragen.

Umgekehrt ist es für Menschen in Führungspositionen wichtig, die Position der Mitarbeiter, gleichrangiger Kollegen, Kunden und Lieferanten einzunehmen. Das ist der erste Schritt in Richtung Chef als Coach. Das Modell coachender Chef ist ein noch junges, zukunftsweisendes Gebiet. Coaching bedeutet auch hier immer Zielorientierung. Im Geschäftsleben ist Coaching nicht ergebnisoffen. Ziele werden auch nicht diskutiert. Das ist der Rahmen. Aber der Weg zum Ziel ist durch Coaching besser gangbar. Hindernisse werden schneller sichtbar und falsche Vorstellungen auf beiden Seiten werden transparent. Vorausgesetzt, die beteiligten Personen sind bereit für diesen Schritt. Eine gute Coachingausbildung ist dabei unverzichtbar.

 

Project Management Software bis BER – MacCoach


Es wird immer deutlicher, dass mit der verfügbaren Software die Aufgaben der Zukunft nicht gestaltet werden können. Es kann ein ERP-System sein, dass noch nicht eingeführt wurde und das durch eine Vielzahl von kleinen Insellösungen und redundanten Datenbeständen ersetzt wird. Sehr beliebt sind unendlich komplexe Excel-Tabellen, die gerne mal komplett zusammenbrechen, wenn man sie am dringendsten benötigt. Die Logik und Intelligenz eines Unternehmens in einer Handvoll Excel-Tabellen. Klingt gefährlich und ist es auch. Excel-Tabellen sind dann ok, wenn sie ihre Daten aus einem zentralen System beziehen. Alles andere ist verantwortungslos. Schauen Sie sich in Ihrem Unternehmen um und sammeln Sie mal die Excel Tabellen, die Ihre Mitarbeiter tagtäglich produzieren. Sie können das herausfinden, indem Sie einen Wettbewerb ins Leben rufen: Wer hat die intelligenteste Lösung in einer Excel Tabelle? Sie werden sich wundern, was für ein Berg von Daten und Logik da versammelt sind. Und wenn Sie morgen ein neues ERP-System einführen, dann bleiben die wundervollen Kunstwerke trotzdem am Leben und untertunneln den Erfolg des Unternehmens. Es ist soweit: ein neues System muss her. Sie schauen sich um und schnappen sich einen Mitarbeiter, der nicht NEIN! Sagen kann und der so etwas schon in den Griff bekommen wird. Es ist naheliegend die IT-Abteilung damit zu beauftragen. Die haben doch mit Computern und Software zu tun und wissen sicher am besten, was das Unternehmen benötigt.
„Müller! Suchen Sie mal ein neues System für uns aus. Das alte scheint nicht mehr zu funktionieren und die neuen sind doch sicher besser geworden. Machen Sie mir einen Vorschlag!“ Herr Müller ist IT-Leiter und er hat eigentlich überhaupt keine Zeit für so ein Mammutprojekt. Er braucht ein Projekt und eine Projektgruppe die sich aus Verantwortlichen des Unternehmens zusammensetzt und der Chef ist der oberste Kopf im Projekt. Er ist der Eigentümer des Projekts. Der Projekteigentümer ist über die gesamte Lebensdauer des Projektes hinweg für den Business Case verantwortlich. Erste Frage: Was ist der Business Case? – „Nun werden Sie mal nicht albern, Müller! Machen Sie einfach! Keine solche Fragen mehr! Verstanden?“
Wie geht man mit Führungskräften um, die keine Ahnung von der Wichtigkeit ihrer Entscheidungen haben? Soviel steht fest: Dieses Projekt wird scheitern. Früher oder später fährt es gegen die Wand. Ein Projekt ist immer so gut, wie der Project-Owner. Wenn nicht von Anfang an klar ist, dass man das Projekt braucht und die damit verbundenen Kosten und Ressourcenaufwand, Personal und Technik, dann ist es fahrlässig überhaupt anzufangen. Es ist wichtig den richtigen Projektleiter zu beauftragen und ihm zu überlassen, ob der Business Case erfüllt ist oder nicht. Und es ist wichtige festzulegen, wann ein Projekt gescheitert ist. Natürlich will niemand ein Projekt scheitern sehen. Wir sind ja alle unglaublich positiv denkende Menschen und ein „Nein“ wird nicht akzeptiert. Aber das ist einäugig und gefährlich. Ein Projekt ist gescheitert, wenn die Kosten explodieren und ein bestimmtes Level überschreiten. Ein Projekt ist gescheitert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das Projekt BER ist schon lange als gescheitert zu betrachten. Es ist mir völlig unverständlich, warum immer noch keine Alternative geschaffen würde. Dieser Flughafen wird niemals fertig werden. Es werden Behelfshallen entstehen und weitere Ersatzterminals in Betrieb gehen. Aber BER in der heutigen Form gehört beendet. Ich bleibe dabei: Es gibt eine Alternative. Sperenberg ist die beste Option, die Berlin hat. Das könnte ein Luftkreuz werden, wie es das wachsende Berlin benötigt. Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte.

Orientierung – MacCoach


Orientierung – MacCoach

Gestatten Sie mir eine Frage: Woran orientieren Sie sich? Wer ist Ihr Vorbild? Wer ist der Mensch, der Ihrem Ideal entspricht? Wer würden Sie gerne sein?
Ja, klar. Ich weiß, was Sie jetzt denken; und Sie haben natürlich Recht! Sie sind der Chef und wo Sie sind ist vorn. Ja, klar. Verstehe.
Das wäre dann das Ende dieses Coachings. Lassen Sie sich etwas Zeit und überlegen nochmal warum es vielleicht doch sinnvoll ist ein Coaching anzustreben.
Wahrscheinlich kennen Sie einen Menschen, der absolut perfekt ist und keine Fehler macht? Wer ist das? Wer macht keine Fehler? Wer hat immer Recht? – Richtig! Es gibt diesen Menschen nicht. Außer Ihnen vielleicht; aber lassen wir diese alberne Annahme einmal beiseite. Sie wissen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter kommen. Wenn Sie sich nicht an einen bekannten Menschen orientieren können, dann suchen Sie sich einen beispielhaften Leader aus der Weltgeschichte oder aus der aktuellen Politik. Kleingeister wollen so werden wie ein Popsternchen; das ist nicht Ihre Tasse Tee. Sie haben Größeres vor, also orientieren Sie sich an den Größen. Meinetwegen am Größten: Muhammad Ali, zum Beispiel. Oder meinetwegen an Einstein, Bach, Beethoven, Luther, Mark Aurel, Hannibal, Cäsar…..Sie wissen schon. Oder an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow.  Oder Marie Curie, Mutter Theresa, Hannelore Elsner, Königin Elisabeth, Katharina die Große, Katharina von Bora, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Cleopatra, Margaret Thatcher, Theresa May, Prinzessin Diana, Silvia von Schweden……Fühlen Sie sich immer noch größer als alle diese Personen?
Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Wir brechen das Coaching auf der Stelle ab und Sie suchen einen guten Arzt auf. Das war es dann. Bye, Bye – Auf Wiedersehen – Ciao – Tschüß und Arrivederci!


Für alle anderen mache ich gerne weiter.
Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich immer an anderen Menschen. Wir haben die Wahl. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.  Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulptur-Methode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

 Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef?
Wenden wir die DREI SÄULEN auf unseren “INKOMPETENTEN CHEF” an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder: Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Der wird sich schon was dabei gedacht haben den Chef einzustellen. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält dieses Vorbild  sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass auch das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt. Der Mann oder die Frau ist besser als Sie denken. Meinen Sie nicht auch?

 

Dein SELBST im Griff – MacCoach


Wenn Du Dich nicht selbst besiegst,
wirst Du von Deinem Selbst besiegt. /Napoleon Hill/

Warum Mitarbeiter hart arbeiten – MacCoach


Warum Mitarbeiter hart arbeiten (und tote Pferde noch eine Weile weitergaloppieren)

Mitarbeiter sind faul und blöd, glauben viele Manager immer noch. Man muss Druck ausüben um Arbeit aus ihnen herauszupressen. Management bedeutet vor allem unberechenbar sein und permanent unter Strom zu stehen. Die Mitarbeiter fürchten sich vor dem nächsten cholerischen Ausbruch und arbeiten nur deshalb fleißig. Anders funktioniert das nicht. Der freundliche Manager ist ein Weichei. So einer hat keinen Biß. Kleine und größere Gemeinheiten fördern die Arbeitsbereitschaft. Ich könnte ewig so weitermachen. Sie werden sich entweder bestätigt sehen oder sich angewidert abwenden. Bleiben Sie ein unberechenbarer Kontrollfreak, aber bleiben Sie fair. Sie brauchen genauso wie ihre Mitarbeiter vor allem eines: einen kühlen Kopf und intrinsische Motivation. Ihre Mitarbeiter sind genau so gut wie Sie. Ob sie es glauben oder nicht. Glauben sie es. Vertiefen Sie diesen Gedanken.

Denken sie immer an die drei Säulen de Führung:

  • Erste Säule – Wie führe ich mich selbst
  • Zweite Säule – Wie lasse ich mich führen
  • Dritte Säule – Wie führe ich

In dieser Reihenfolge. Viele Führungskräfte haben das nicht auf dem Schirm. Sie sind sich sicher, dass sie es genau richtig machen. Das sind die Manager, die ich als beratungsresistent bezeichnen würde. Diese Leute werden niemals ein Coaching anstreben; es sei denn, der Coach vermittelt ihnen eine Form von Anerkennung und Status, den sie zu ihrem Vorteil verwenden können. „Wasch mich ein bisschen, aber mach mich nicht nass…“
Coaching ist niemals nur eine reine Wohlfühlveranstaltung. Coaching ist viel mehr als das. Coaching kann auch wehtun. Nach der Klärungsphase wird ein guter Coach versuchen, ihre liebgewonnenen Glaubenssätze zu benennen und zu zerstören. Das tut er natürlich nur, nachdem Sie Ihr Einverständnis gegeben haben.
Er wird sie durch den Wolf drehen. Eine Führungskraft muss das aushalten, sich dem Prozess stellen. Wer zurückweicht und sich nicht aus der Komfortzone bewegt, hat verloren. Er oder sie ist kein Gewinner, sondern ein Verlierer. Eine Weiterentwicklung ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Das ist ein Grund ein Coaching zu vermeiden. Mutige und kraftvolle Leader suchen genau diese Herausforderung. Soweit, so gut. Ich werde das an dieser Stelle nicht vertiefen. Wenn Sie jetzt anderer Meinung sind, freue ich mich auf ein Streitgespräch. Ich werde ihnen auf die Füße treten und herausfinden, wo bei ihnen der Schuh drückt. Sind sie bereit dazu?

Warum also arbeiten Mitarbeiter hart? Weil sie gut geführt werden, oder eben schlecht. Das geht auch, ist aber nicht so nachhaltig und führt am Ende immer in eine Krise. Man kann Sklaven mit der Peitsche vor sich hertreiben; man kann Soldaten massenweise in den Tod schicken. Aber wir sind weder im alten Rom noch im Krieg. Außerdem sind die Ressourcen knapp. Es gibt nicht mehr so viele gut ausgebildete Sklaven auf dem Markt. Und Soldaten in den Tod schicken ist auch nicht mehr so einfach.

Es ist nur ein Geschäft, dem wir nachgehen. Es ist anspruchsvoll und anstrengend. Aber es ist hoffentlich kein tödlicher Stress.
Das hat viel mit Persönlichkeit zu tun. Offene Kommunikation ist wichtig. Das muss man lernen und trainieren. Man muss zuerst hart an sich selbst arbeiten.

Es ist nichts Persönliches – MacCoach


„Es ist nichts Persönliches. Es ist nur das Geschäft.“ ist ein bekanntes Zitat aus dem PATEN. Da steckt viel Wahrheit drin.

Ein deutsches Sprichwort sagt:
„Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps.“

Also warum dann persönlich werden? Es passiert jeden Tag. Persönliches und subjektive Eindrücke verdunkeln unseren Horizont. Wir haben ein Bauchgefühl und liegen oft richtig damit. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir uns selten irren. Aber diese Art von Entscheidungen ist nicht immer sachlich und gut durchdacht. Die Möglichkeit sich zu irren und auf der Grundlage des Irrtums krasse Fehlentscheidungen zu treffen ist eine reale Möglichkeit geworden.

Stop! Refraiming. Perspektivwechsel.

Nehmen Sie sich Zeit um mehr Informationen zu sammeln. Geben Sie sich die Möglichkeit eine andere Sicht auf die Dinge zu finden und richtige Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihre Emotionen und Vorurteile aus dem Spiel heraus. Kommunizieren Sie sachlich und klar. Niemand wird es akzeptieren, wenn Sie sich von Emotionen treiben lassen und “um die Ecke” kommunizieren. Es ist offensichtlich, dass Sie emotional reagieren und genau das sollten Sie nicht tun. Niemals!
Es ist nur das Geschäft. Es ist nichts Persönliches. Sie sind ein kluger Leader, wenn Sie das immer im Auge behalten. Sie werden völlig andere Einsichten erlangen und wesentlich weitsichtigere Entscheidungen treffen. Es ist nur das Geschäft. Und es soll Spaß machen und keinen ungesunden Stress verursachen.
Ihre Mitarbeiter merken das und sie honorieren es immer. Sie müssen nicht weich sein; Sie kommunizieren und handeln zielgerichtet.  Das ist alles.
Das kann man trainieren. Ich nenne das Coaching.

B2B Akquise mit W-Fragen – MacCoach


B2B Akquise – Immer wieder diese W-Fragen

W-Fragen, das habe ich gelernt öffnen einen Gesprächspartner am Telefon, ohne übermäßig aufdringlich zu wirken. Sie sind aber ein mächtiges Instrument um einen potentiellen Kunden ins Gespräch zu ziehen. Eine W-Frage kann sich kaum entziehen.

Hier einige Beispiele:

Wie wichtig ist es Ihnen, jetzt nur schnell das Gespräch zu beenden, ohne die Chance auf Informationen, die wichtig für Ihr Unternehmen sein können?

 

Was spricht eigentlich dagegen, sich eine Alternative nur anzusehen? Womöglich könnten Sie neue Aspekte und Chancen kennenlernen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem heute eingesetzten System? Auf einer Skala von 0 – 10, wobei 0 total unbrauchbar und 10 für perfekt steht?

 

Was müsste besser funktionieren? Es gibt immer Punkte, die es zu verbessern gilt, die man gerne zur Seite schiebt.   

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie ohne große Probleme eine schnelle und professionelle Alternative finden würden?

 

Warum, glauben Sie, rufe ich Sie an?

 

Wir leben alle davon neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und neue Aufträge zu generieren. Wie machen Sie das? Was tun Sie, um neue Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen?

 

Was denken Sie spontan, wenn Sie an Ihre Konstruktionsabteilung und die eingesetzten CAD-Systeme denken?

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in, sagen wir, 10 Jahren?

 

Was müsste auf jeden Fall besser funktionieren?

 

Es ist Ihnen also wichtig, Zeit und Geld zu sparen und keine aufwändigen Veränderungen zu riskieren.

Dann ist es Ihnen also wichtig, keine Experimente zu machen.

Wie interessant wäre es für Sie Möglichkeiten kennenzulernen, die genau diese Punkte unterstützen?

The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

Verkaufen – reden und schweigen – MacCoach


Reden-Schweigen – Silber und Gold

“Wer immer als erster redet, hört nicht gut zu.”, schrieb eine Bloggerin und mir fiel sofort der Sinnspruch: “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.” ein.

Allerdings: Nur Schweigen ist auch nicht gut.

Aber zuerst zuhören, aktiv zuhören, darüber nachdenken und dann erst reden, ist eine Goldene Regel.

Für einen Coach ist das eine grundlegende Fähigkeit. Aktiv zuhören, schweigen, nachfragen, fragen. Das muss ein Coach drauf haben, um es mal salopp zu sagen.

Im Vertrieb spielt das eine ganz grundlegende Rolle. Man verkauft nur das, was der Kunde haben will. Man redet ihm kein Produkt schön, dass er überhaupt nicht haben will. Also: Aktives Zuhören spielt auch im Vertrieb eine große Rolle. Zuhören und aufmerksam auf den Kunden eingehen. Das ist das A und das O des Vertriebs. Die große Präsentation des Produkts wird erst dann wirksam, wenn der Kunde alles gesagt hat und Sie ihm Zeit geschenkt haben. Wenn Sie zugehört haben, wird er Sie nicht einfach abwürgen und nach Hause schicken. Dann ist die Zeit einen Termin zu vereinbaren, das Produkt vorzustellen und persönlich Eindruck zu machen.
Der Kunde weiß genau wie die Rollenverteilung ist. Sie wollen etwas an ihn verkaufen. Sie sind der Verkäufer und er ist der Kunde. Schenken Sie ihm etwas Aufmerksamkeit. Nehmen Sie Kontakt auf. Stellen Sie eine Beziehung her. Und wenn Sie etwas sagen, dann muss es sitzen. Kommen Sie genau auf den Punkt.

Besonders bei technischen Produkten ist es wichtig zuerst zuzuhören. Wir sind zuerst die Problemlöser, nicht die Verkäufer. Es ist ja durchaus möglich, dass das Unternehmen bereits genau die Produkte besitzt, die wir ihm verkaufen wollen. Was machen wir dann?
Genau: Wir hören uns die Probleme an, die sie mit den vorhandenen Produkten und Lösungen haben und wir hören aktiv zu und machen uns Notizen. Nebenbei erfahren wir auch, wer noch alles involviert ist und ob gegebenenfalls irgendwann ein Produktwechsel ansteht. Wer ist der Entscheider? Wem fallen sie Probleme auf den Fuß? Wo kann man helfen?

Ich bin mir sicher, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem man meine Hilfe in Anspruch nimmt und nochmal nachfragt. Dann können wir auf den Punkt vor dem richtigen Publikum präsentieren und überraschen und überzeugen. Wir sind dann genau die, die das Unternehmen verstehen und helfen Lösungen zu finden.
Warum sollte unser Produkt nicht auch parallel zu den vorhandenen eingesetzt werden? Wenn wir Software verkaufen, dann könnte der parallele und kostengünstige Einsatz über einen gewissen Zeitraum durchaus eine angenehme Alternative sein.

Welches System ist schneller und flexibler? Machen Sie einen Wettbewerb daraus! Machen Sie die Leute neugierig. Machen Sie auf sich aufmerksam!

Natürlich haben wir das beste Produkt, dass es gibt. Und wenn wir aufmerksam zugehört haben, dann kennen wir auch die Schwachstellen der Mitbewerber. Warum sollte man nicht einfach die Stärken und Schwächen miteinander kombinieren und das Beste aus allen Welten herausholen? Sie sehen: Es wird spannend. Wir dürfen alles: Außer langweilig!

On Books — Leadership Freak


I love books, the old fashioned kind made from trees. I love how they feel and smell. Old books smell like wisdom. I love how books look on my shelves. If you saw my books you might think I was smart. I like that. But the truth is you can be dumb and own lots […]

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How to Lead with the Power of Humility — Leadership Freak


The seductions of arrogance wreck leaders, demoralize teams, and destroy organizations. “The only thing more dangerous than ignorance is arrogance.” (Attributed to Albert Einstein.) Everything good in leadership begins with humility. Subtleties of arrogance: Taking offense at slights. A thin skin points to pride. “You deserve better.” Judging others by unspoken expectations. The “humble-arrogant” are […]

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How Experts Become Idiots and Leaders Become Blockheads — Leadership Freak


The trouble with ignorance is it’s easy to spot in others. I can predict your future with one question, “What are you learning?” If you’re a blockhead, buckle up for more of the same. If you’re learning, the future will be different from the past. We flounder in the blindness of perceived knowledge. Idiots and […]

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Erwachsen werden ist wie sterben – MacCoach


Erwachsen werden ist wie sterben

„Sich treu bleiben? Das ist ein Kampf“ Niemand will erwachsen werden, sagt die Philosophin Susan Neiman. Erwachsene sind gestresst, haben Geldsorgen, sterben bald. Warum es sich trotzdem lohnt.

Was soll’s? Leben bedeutet sterben. Am Anfang wachsen wir wie verrückt und lernen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und dann beginnt der Prozess des langsamen und immer schnelleren Verfalls. Am Ende geht es wieder mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und dann ist Schluss.

“Das Leben ist hart, ungerecht und tödlich.”,

sage ich immer mit einem Lächeln. Und es scheint fast, als ob ich keine Angst vor dem Tod hätte. Doch, ich habe Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor Armut und Bedeutungslosigkeit. Angst vor dem Tod. Natürlich.

Also. Klatschen wir in die Hände und überlegen mal, was zu tun ist um mit der Angst umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Was bedeutet es, wenn man nicht der strahlende Held ist, sondern nur der zweite Mann hinter dem Helden? Was ist, wenn man nicht Steve Jobs ist, sondern Jonathan Ive? Was ist, wenn man kein Held ist, sondern einfach nur ein integrer Mann ist, der am Ende seines Lebens immer noch als ein angenehmer und aufrichtiger Begleiter durchgehen kann?

“Auf der anderen Seite gibt es zu viele kleine und ebenso erfolgreiche Arschlöcher, die ihr Leben lang gegen die eigene Bedeutungslosigkeit angerannt sind und über Leichen gegangen sind.”, sagte mal ein kluger Mann zu mir. “Und es hat ihnen nichts genützt. Im Gegenteil: Sie sind keine kleinen Arschlöcher geblieben, sondern Riesenarschlöcher geworden.”

Als ich das hörte, beschloß ich kein Arschloch zu werden. Weder ein kleines noch ein großes…..

Wir brauchen wenig Technologie um das wichtigste Werkzeug zu benutzen, das wir haben. Es ist das Gehirn und unser logisches Denken. Ich habe mich immer gefragt, warum unser Gehirn manchmal so verrückte Dinge mit uns anstellt. Es blockiert uns. Es macht uns ängstlich. Es verstellt uns den Blick für offensichtliche Dinge. Es spielt Katz und Maus mit uns. Dabei muss man nur einen offenen Geist behalten und sich immer darüber im klaren bleiben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.   

Ich bin Coach. Es gehört zu meinen Aufgaben mit Erwachsenen zu reden. Und ich habe bemerkt, dass es einen Wunsch gibt, der mit dem Lebensalter immer stärker wird. Es ist der Wunsch, rechtzeitig abgebogen zu sein und kein großes Arschloch zu werden. Oft ist es viel zu spät. Aber es gibt eine gute Botschaft. Unser Gehirn macht uns gerne etwas vor. Und es ist niemals zu spät, sein Leben zu ändern.

Das steht schon in der Bibel, dass es möglich ist:

Sogar aus einem finsteren Arschloch kann ein guter und attraktiver Mensch werden. Aus einem Saulus ein Paulus. Und: Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde.

Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen um einen grundlegenden Wandel zu schaffen.

Wie das geht? Ganz einfach und doch so schwer. Es müssen Glaubenssätze zerstört werden. Hier ist so einer. “Der Mann ist viel zu gut für diese Welt. Er ist naiv und wahrscheinlich ist er dumm.Er hat keinen Biß!” Kennen wir doch alle, dieses Denken. Es wird uns immer wieder gezeigt, dass die Guten die Dummen sind.
Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. “Gut ist nicht dumm!”
Ich habe Bill Gates vor Augen. Der Mann war als junger, erfolgreicher Softwaremilliardär wahrhaftig kein Musterknabe in Sachen “Gut sein”. Er war eher das Gegenteil davon. Er betrieb ein skrupelloses Geschäft und er nutzte rücksichtslos seine Chancen. Er verkrachte sich mit Menschen, die er eigentlich bewunderte. Sein Kampf gegen Steve Jobs spricht Bände. Aber auch Jobs war alles andere als ein Heiliger. Es ist schade, dass wir ihn so früh verloren haben. Bill Gates ist heute das, was manche einen Gutmenschen nennen. Er ist der Gegenentwurf eines Donald Trump, der offenbar immer noch nach einer Bedeutung sucht. Hoffentlich wird ihm erst nach seiner Amtszeit klar, dass er einfach nur Donald Trump ist, kein Mann von Bedeutung. Im Gegenteil.
Gates nutzt seine Milliarden um Bildung und Gesundheit voranzubringen. Die Welt kann besser werden, ist seine Botschaft. Und die Welt wird immer besser. Auch wenn uns die täglichen Nachrichten etwas anderes berichten. So viel News war nie. Und es ist wie eine verrückte Schleife, wenn wir immer nur an die ständig zusammenbrechenden Twin Towers denken müssen. Wir haben es einfach zu oft gesehen und es wird ständig wiederholt.   

Es gibt Menschen, die sich als glücklich bezeichnen würden. Egal was passiert, sie sehen die Welt positiv und für sie scheint die Sonne immer. Was sie ja auch tut: Über den Wolken und auf der Tagseite der Erde. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist kein Unglück wenn man nicht ein Napoleon oder Nero, oder Schlimmeres geworden ist.

 

The Art of Leadership – Say NO! –


Tony Blair said, “The art of leadership is saying no, not saying yes.” Warren Buffett’s success is attributed to saying no to a thousand deals in order to say yes to a few profitable opportunities. Buffett is credited with saying, “All I have to do is say yes four or five times in my life […]

über How to Say No Like a Leader — Leadership Freak

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach


Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach

“Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.” /Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr./

Coaching ist interaktives Erlernen von Fähigkeiten, die bereits in dir stecken; oder die noch unterentwickelt in dir schlummern. Es geht um die Förderung der Selbstreflektion. Wenn du deine Umwelt und deine Fähigkeiten und Ressourcen wahrnehmen lernst, wirst du in der Lage sein, dich weiterzuentwickeln. Viele Menschen fühlen sich “großartig” und meinen, alles zu haben und zu wissen, was sie brauchen um weiter zu gehen. Aber das ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Besonders Führungskräfte neigen dazu einen blinden Fleck zu entwickeln, der sie immun gegen eine gute Selbstreflektion macht.
Coaching kann diesen blinden Fleck sichtbar machen, da der Coach einen Blick von aussen auf dich richtet. Er umkreist dein Selbst und gibt dir achtsames Feedback. Das, und nur das bringt dich in die komfortable Lage, einen großen Schritt nach vorne zu machen und über deinen Horizont hinauszugehen. Es ist oft nur ein kleiner Schritt für den Augenblick, aber ein Quantensprung für deine Zukunft.

Bill Gates – Optimistische Voraussage über das Ende der Ära Trump – MacCoach


Lesen Sie hier, was Bill Gates über die Zukunft nach der Ära Trump zu sagen hat.

Bill Gates und Warren Buffet sind in erster Linie für eine Sache bekannt: Ihr Geld. Bill Gates ist der reichste Mann der Welt und Warren Buffett ist der drittreichste. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Da dürfte es niemanden verwundern, dass beide der Zukunft mit Optimismus entgegensehen. Zynische Naturen wären vielleicht geneigt, das nicht zuletzt ihrem unermesslichen Reichtum zuzuschreiben — wer so viel Geld hat, muss sich schließlich um sich selbst zumindest keine Sorgen machen.

Aber eben in diesem Punkt unterscheiden sich die Beiden von dem Klischee, dass viele von den Superreichen haben. Sie sorgen sich nämlich nicht nur um sich selbst, sondern verfolgen auch die politischen und sozialen Entwicklungen ihres Landes sehr genau.

Bill Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bill-gates-macht-eine-erstaunliche-vorhersage-zur-ära-trump/ar-AAviSXN?ocid=spartandhp

 

Coaching – Der Sprung ins kalte Wasser – MacCoach


Der Sprung ins kalte Wasser

Irgendwann kommt für jeden Coach der Augenblick an dem er wirklich einen großen Sprung machen muss. Alles ist vorbereitet. Die Coaching-Ausbildung war sehr gut und besonders. Viele Vorurteile und Vorstellungen sind beiseite geräumt. Der Blick weitet sich und es wird klar, dass man den besten Beruf der Welt für sich entdeckt hat. Und dann kommt eine lange Phase bei der man sich ausprobiert und bei der man auch wirtschaftlich auf der Strecke bleiben kann, wenn man nicht aufpasst. Selbst wenn man das im Auge hat, kann es schiefgehen. Ein Coach ist auf der einen Seite ein phantasievoller und einfühlsamer Träumer, der in der Lage ist sich auf seine Klienten einzulassen und in ihre Welt einzutauchen. Ein Coach muss aber auch gleichzeitig ein knallharter Geschäftsmann sein. Eiskalt und berechnend. Die Welt ist hart und wer den Sinn für die Realität verliert, wird keinen nachhaltigen Erfolg haben. Die Welt ist voll von gescheiterten Existenzen. 
Es gibt Coachings, die Geschäftsleute auf ironische, beinahe sarkastische Art auf das harte Geschäftsleben vorbereiten und sie immer wieder zurück in einen empathischen Flow holen. Es ist manchmal sinnvoll wie ein eiskaltes Arschloch zu wirken. Es ist ein großer Unterschied, wenn man tatsächlich zu einem skrupellosen Menschen wird. Das hat dann den König-Midas-Effekt. Alles was man anpackt wird zu Gold. Aber es gibt keine Wahl mehr: Alles wird zu kaltem Gold, selbst die Menschen mit denen wir uns umgeben. Irgendwann wird deutlich, dass man einsam und alleine dasteht. Man braucht auch warme Menschen um sich und Menschlichkeit und das Gefühl der selbstlosen Liebe. Aber es ist zu spät. Alles wird zu Gold und wir haben keine Chance mehr es zu steuern.

Ein Coach schaltet immer hin und her zwischen verschiedenen und sehr unterschiedlichen Welten. Das macht die Sache sehr interessant und vielfältig. Das ist aber auch gefährlich.

Ein chinesisches Sprichwort als Antwort auf die Frage des Schülers an den Meister nach mehr Erleuchtung und Weisheit lautet ganz einfach: “Reinige Deine Schale!”
Das ist der Kernpunkt. Nach jedem Ausflug in eine fremde Welt in der man sich durchaus sehr schmutzig gemacht haben kann, muss man ein Reinigungsritual durchlaufen um wieder man selbst zu werden. Gereinigt, gefestigt, klar. Für einen Coach ist es extrem wichtig.

Coaching ist nichts für Weicheier. Glaube mir!

Eines Tages wird eine Anfrage kommen, auf die du nicht gefasst bist. Du hast dich gut aufgestellt und deine Fähigkeiten und Kernkompetenzen stehen auf deiner Webseite. Du bist gut vernetzt und hast vereinzelt Aufträge angenommen, mit denen du tatsächlich Geld verdient hast. Aber viele Vermittler von Coachings und Unternehmen mit einem Coaching-Pool kaufen Coachings ein wie jede beliebige andere Dienstleistung. Qualität und Tiefe spielen eine untergeordnete Rolle. Es geht um Geld und es geht um das Senken von Kosten. In großen Unternehmen werden Coaching-Dienstleistungen durchaus eingekauft, aber die Coaches können in der Regel kaum davon leben. Wenn sie dazu noch nur sporadisch angefragt werden, wird es prekär.
Auf der anderen Seite kenne ich kaum einen Coach, der nicht erfolgreich ist. Jeder behauptet das von sich und spätestens, wenn eine Coachingstunde mit 10-20 EURO ernsthaft vom Coach akzeptiert wird, wird deutlich, was da los ist. 20 EURO pro Stunde sind nur dann akzeptabel, wenn Du tatsächlich mindestens 200 Stunden im Monat arbeiten kannst. Aber das ist nie der Fall. Und es ist kein gutes Zeichen für die Qualität des Coaches.

Es ist tatsächlich so, dass bestimmte Maßnahmen so schlecht bezahlt werden. Es ist auch so, dass es nicht die schlechtesten Coaches sind, die derartige Aufträge annehmen, einfach um zu überleben. Es gibt viel zu viele Coaches in Berlin. Der Unterschied zwischen einem guten und einem wenige guten Coach ist oft kaum zu erkennen.

Aber wenn der Anruf kommt und jemand dich tatsächlich für ein großes Projekt einkaufen will, dann musst du professionell reagieren und kühl bleiben. Dann hast du hoffentlich Vertragsunterlagen bereitliegen, die du vorlegst und eine Preisliste, die akzeptabel ist und zeigt, dass du kein Leichtgewicht bist. Dann musst du Coach im besten Sinne des Wortes sein. Du vereinbarst einen persönlichen Termin mit dem Entscheider und du coachst zuerst ihn. Kontaktaufnahme, beobachten, führen. Du musst wissen, dass du einen Entscheider zu einer Entscheidung führen kannst indem du auf Augenhöhe arbeitest. Er braucht einen Coach, der genau das zu leisten in der Lage ist, was er sich vorstellt. Finde es heraus und paraphrasiere es. Mache dir Notizen und bleibe ruhig. Du bist der Coach! Wenn der Auftrag nicht kommt, dann eben nicht. Du hast doch genug Kunden, die dich gerne buchen. Aber Achtung! Übertreibe es nicht. Sei nicht arrogant. Sei selbstbewusst, aber nicht arrogant. Nun gut: Ein wenig Arroganz kann durchscheinen. Aber nicht zu viel!

Du bist an einem wichtigen Etappenziel angekommen. Jetzt steht professionelle und harte Arbeit im Mittelpunkt. Alles andere zählt nicht!

Du musst jetzt springen. Ist dir das klar? Bist du bereit? Dann los!

Leadership Merkel – MacCoach


Leadership Merkel – MacCoach

Bildergebnis

Angela Merkel – Quelle: WIKIPEDIA

Der 14.März 2018 ist vorbei. Angela Merkel ist zum vierten Mal Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird nicht von allen geliebt. Kalter Wind schlägt ihr entgegen. Aus den eigenen Reihen und aus der Opposition werden Kritiker laut, die später einmal für sich reklamieren werden, dass sie das Ende ihrer Karriere eingeläutet hätten. Allen voran Christian Lindner, der lieber nicht als schlecht regieren will. Schaun wir mal ob das hier wirklich so schlecht wird.

Es ist zunächst einmal interessant, wie Merkel führt. Das interessiert mich als Coach. Also nochmal ganz deutlich: Es ist jetzt nicht wichtig, ob man für oder gegen sie ist oder dass man sie nicht mehr als Kanzlerin sehen will. Aber offensichtlich macht sie einiges absolut richtig.

  • Es ist kein schlechte Zeichen, wenn Du Kritiker hast.
  • Es sind nicht alle deine Freunde.
  • Je lauter und schriller sie schreien um so ruhiger kannst du deine Linie fahren.
  • Bleibe entspannt und konzentriert. Die nächste Krise kommt bestimmt.
  • Wer zu viele Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.
  • Wer lange durchhält und einen Job macht, kann nicht schlecht sein.
  • Umarme deine Kritiker.
  • Erkenne deine Feinde. Benenne sie. Respektiere sie.
  • Handle immer souverän und kompetent.

Das alles macht Angela Merkel. Und das macht sie zu einer bemerkenswerten Führungspersönlichkeit. Konflikte trägt sie leise, aber konsequent aus. Wer mit ihr kämpft, bekommt auf die Nase und in die Magengrube. Hart aber fair. Entweder man überlebt das und zieht sich verletzt zurück in die zweite Reihe oder man bleibt ganz auf der Strecke. Du kannst dich jetzt darüber aufregen. Aber mal ehrlich: Sie kann es einfach besser als alle anderen und es wäre doch wirklich ein deutliches Zeichen der Schwäche, wenn sie bei jeder Kritik zusammenbrechen und weinen würde. Sie ist eine erfahrene Kämpferin und längst kein Mädchen mehr. Merkel ist und bleibt eine beispielhafte Führungspersönlichkeit. So macht Frau das. So und nicht anders.

Der Merkelsche Führungsstil ist unaufgeregt aber zielführend. Wenn man ihre scheinbar abrupten ZIelwechsel ansieht, dann kommt hier eine sehr pragmatisch denkende, kühle Wissenschaftlerin durch. Fukushima war für sie die rote Linie für den Atomausstieg. Die Finanzkrise kam plötzlich und unerwartet, wenn man mal von den Vorhersagen von Paul Krugman und anderen klugen Leuten absieht. Und Trump konnte sie auch nicht vorhersehen. Der Mann hat einen ganz anderen Stil. Er agiert aus dem Bauch heraus. Etwas anderes kann er nicht. Und so einen Politikstil können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Das ist traurig für die Welt. Aber Merkel kann auch daran nichts ändern. Sie kann nur klug reagieren. Und das kann sie ganz gut, wie man sieht.

Angela Merkel ist also zum vierten Mal Bundeskanzlerin geworden. Adenauer und Kohl waren auch nicht nur beliebt. Auch sie mussten mit harten Kritikern umgehen, was ihre historische Größe nicht in Frage stellt.