Warum Mitarbeiter hart arbeiten – MacCoach


Warum Mitarbeiter hart arbeiten (und tote Pferde noch eine Weile weitergaloppieren)

Mitarbeiter sind faul und blöd, glauben viele Manager immer noch. Man muss Druck ausüben um Arbeit aus ihnen herauszupressen. Management bedeutet vor allem unberechenbar sein und permanent unter Strom zu stehen. Die Mitarbeiter fürchten sich vor dem nächsten cholerischen Ausbruch und arbeiten nur deshalb fleißig. Anders funktioniert das nicht. Der freundliche Manager ist ein Weichei. So einer hat keinen Biß. Kleine und größere Gemeinheiten fördern die Arbeitsbereitschaft. Ich könnte ewig so weitermachen. Sie werden sich entweder bestätigt sehen oder sich angewidert abwenden. Bleiben Sie ein unberechenbarer Kontrollfreak, aber bleiben Sie fair. Sie brauchen genauso wie ihre Mitarbeiter vor allem eines: einen kühlen Kopf und intrinsische Motivation. Ihre Mitarbeiter sind genau so gut wie Sie. Ob sie es glauben oder nicht. Glauben sie es. Vertiefen Sie diesen Gedanken.

Denken sie immer an die drei Säulen de Führung:

  • Erste Säule – Wie führe ich mich selbst
  • Zweite Säule – Wie lasse ich mich führen
  • Dritte Säule – Wie führe ich

In dieser Reihenfolge. Viele Führungskräfte haben das nicht auf dem Schirm. Sie sind sich sicher, dass sie es genau richtig machen. Das sind die Manager, die ich als beratungsresistent bezeichnen würde. Diese Leute werden niemals ein Coaching anstreben; es sei denn, der Coach vermittelt ihnen eine Form von Anerkennung und Status, den sie zu ihrem Vorteil verwenden können. „Wasch mich ein bisschen, aber mach mich nicht nass…“
Coaching ist niemals nur eine reine Wohlfühlveranstaltung. Coaching ist viel mehr als das. Coaching kann auch wehtun. Nach der Klärungsphase wird ein guter Coach versuchen, ihre liebgewonnenen Glaubenssätze zu benennen und zu zerstören. Das tut er natürlich nur, nachdem Sie Ihr Einverständnis gegeben haben.
Er wird sie durch den Wolf drehen. Eine Führungskraft muss das aushalten, sich dem Prozess stellen. Wer zurückweicht und sich nicht aus der Komfortzone bewegt, hat verloren. Er oder sie ist kein Gewinner, sondern ein Verlierer. Eine Weiterentwicklung ist in diesen Fällen ausgeschlossen. Das ist ein Grund ein Coaching zu vermeiden. Mutige und kraftvolle Leader suchen genau diese Herausforderung. Soweit, so gut. Ich werde das an dieser Stelle nicht vertiefen. Wenn Sie jetzt anderer Meinung sind, freue ich mich auf ein Streitgespräch. Ich werde ihnen auf die Füße treten und herausfinden, wo bei ihnen der Schuh drückt. Sind sie bereit dazu?

Warum also arbeiten Mitarbeiter hart? Weil sie gut geführt werden, oder eben schlecht. Das geht auch, ist aber nicht so nachhaltig und führt am Ende immer in eine Krise. Man kann Sklaven mit der Peitsche vor sich hertreiben; man kann Soldaten massenweise in den Tod schicken. Aber wir sind weder im alten Rom noch im Krieg. Außerdem sind die Ressourcen knapp. Es gibt nicht mehr so viele gut ausgebildete Sklaven auf dem Markt. Und Soldaten in den Tod schicken ist auch nicht mehr so einfach.

Es ist nur ein Geschäft, dem wir nachgehen. Es ist anspruchsvoll und anstrengend. Aber es ist hoffentlich kein tödlicher Stress.
Das hat viel mit Persönlichkeit zu tun. Offene Kommunikation ist wichtig. Das muss man lernen und trainieren. Man muss zuerst hart an sich selbst arbeiten.

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Es ist nichts Persönliches – MacCoach


„Es ist nichts Persönliches. Es ist nur das Geschäft.“ ist ein bekanntes Zitat aus dem PATEN. Da steckt viel Wahrheit drin.

Ein deutsches Sprichwort sagt:
„Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps.“

Also warum dann persönlich werden? Es passiert jeden Tag. Persönliches und subjektive Eindrücke verdunkeln unseren Horizont. Wir haben ein Bauchgefühl und liegen oft richtig damit. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir uns selten irren. Aber diese Art von Entscheidungen ist nicht immer sachlich und gut durchdacht. Die Möglichkeit sich zu irren und auf der Grundlage des Irrtums krasse Fehlentscheidungen zu treffen ist eine reale Möglichkeit geworden.

Stop! Refraiming. Perspektivwechsel.

Nehmen Sie sich Zeit um mehr Informationen zu sammeln. Geben Sie sich die Möglichkeit eine andere Sicht auf die Dinge zu finden und richtige Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihre Emotionen und Vorurteile aus dem Spiel heraus. Kommunizieren Sie sachlich und klar. Niemand wird es akzeptieren, wenn Sie sich von Emotionen treiben lassen und “um die Ecke” kommunizieren. Es ist offensichtlich, dass Sie emotional reagieren und genau das sollten Sie nicht tun. Niemals!
Es ist nur das Geschäft. Es ist nichts Persönliches. Sie sind ein kluger Leader, wenn Sie das immer im Auge behalten. Sie werden völlig andere Einsichten erlangen und wesentlich weitsichtigere Entscheidungen treffen. Es ist nur das Geschäft. Und es soll Spaß machen und keinen ungesunden Stress verursachen.
Ihre Mitarbeiter merken das und sie honorieren es immer. Sie müssen nicht weich sein; Sie kommunizieren und handeln zielgerichtet.  Das ist alles.
Das kann man trainieren. Ich nenne das Coaching.

B2B Akquise mit W-Fragen – MacCoach


B2B Akquise – Immer wieder diese W-Fragen

W-Fragen, das habe ich gelernt öffnen einen Gesprächspartner am Telefon, ohne übermäßig aufdringlich zu wirken. Sie sind aber ein mächtiges Instrument um einen potentiellen Kunden ins Gespräch zu ziehen. Eine W-Frage kann sich kaum entziehen.

Hier einige Beispiele:

Wie wichtig ist es Ihnen, jetzt nur schnell das Gespräch zu beenden, ohne die Chance auf Informationen, die wichtig für Ihr Unternehmen sein können?

 

Was spricht eigentlich dagegen, sich eine Alternative nur anzusehen? Womöglich könnten Sie neue Aspekte und Chancen kennenlernen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem heute eingesetzten System? Auf einer Skala von 0 – 10, wobei 0 total unbrauchbar und 10 für perfekt steht?

 

Was müsste besser funktionieren? Es gibt immer Punkte, die es zu verbessern gilt, die man gerne zur Seite schiebt.   

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie ohne große Probleme eine schnelle und professionelle Alternative finden würden?

 

Warum, glauben Sie, rufe ich Sie an?

 

Wir leben alle davon neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und neue Aufträge zu generieren. Wie machen Sie das? Was tun Sie, um neue Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen?

 

Was denken Sie spontan, wenn Sie an Ihre Konstruktionsabteilung und die eingesetzten CAD-Systeme denken?

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in, sagen wir, 10 Jahren?

 

Was müsste auf jeden Fall besser funktionieren?

 

Es ist Ihnen also wichtig, Zeit und Geld zu sparen und keine aufwändigen Veränderungen zu riskieren.

Dann ist es Ihnen also wichtig, keine Experimente zu machen.

Wie interessant wäre es für Sie Möglichkeiten kennenzulernen, die genau diese Punkte unterstützen?

The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

Verkaufen – reden und schweigen – MacCoach


Reden-Schweigen – Silber und Gold

“Wer immer als erster redet, hört nicht gut zu.”, schrieb eine Bloggerin und mir fiel sofort der Sinnspruch: “Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.” ein.

Allerdings: Nur Schweigen ist auch nicht gut.

Aber zuerst zuhören, aktiv zuhören, darüber nachdenken und dann erst reden, ist eine Goldene Regel.

Für einen Coach ist das eine grundlegende Fähigkeit. Aktiv zuhören, schweigen, nachfragen, fragen. Das muss ein Coach drauf haben, um es mal salopp zu sagen.

Im Vertrieb spielt das eine ganz grundlegende Rolle. Man verkauft nur das, was der Kunde haben will. Man redet ihm kein Produkt schön, dass er überhaupt nicht haben will. Also: Aktives Zuhören spielt auch im Vertrieb eine große Rolle. Zuhören und aufmerksam auf den Kunden eingehen. Das ist das A und das O des Vertriebs. Die große Präsentation des Produkts wird erst dann wirksam, wenn der Kunde alles gesagt hat und Sie ihm Zeit geschenkt haben. Wenn Sie zugehört haben, wird er Sie nicht einfach abwürgen und nach Hause schicken. Dann ist die Zeit einen Termin zu vereinbaren, das Produkt vorzustellen und persönlich Eindruck zu machen.
Der Kunde weiß genau wie die Rollenverteilung ist. Sie wollen etwas an ihn verkaufen. Sie sind der Verkäufer und er ist der Kunde. Schenken Sie ihm etwas Aufmerksamkeit. Nehmen Sie Kontakt auf. Stellen Sie eine Beziehung her. Und wenn Sie etwas sagen, dann muss es sitzen. Kommen Sie genau auf den Punkt.

Besonders bei technischen Produkten ist es wichtig zuerst zuzuhören. Wir sind zuerst die Problemlöser, nicht die Verkäufer. Es ist ja durchaus möglich, dass das Unternehmen bereits genau die Produkte besitzt, die wir ihm verkaufen wollen. Was machen wir dann?
Genau: Wir hören uns die Probleme an, die sie mit den vorhandenen Produkten und Lösungen haben und wir hören aktiv zu und machen uns Notizen. Nebenbei erfahren wir auch, wer noch alles involviert ist und ob gegebenenfalls irgendwann ein Produktwechsel ansteht. Wer ist der Entscheider? Wem fallen sie Probleme auf den Fuß? Wo kann man helfen?

Ich bin mir sicher, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem man meine Hilfe in Anspruch nimmt und nochmal nachfragt. Dann können wir auf den Punkt vor dem richtigen Publikum präsentieren und überraschen und überzeugen. Wir sind dann genau die, die das Unternehmen verstehen und helfen Lösungen zu finden.
Warum sollte unser Produkt nicht auch parallel zu den vorhandenen eingesetzt werden? Wenn wir Software verkaufen, dann könnte der parallele und kostengünstige Einsatz über einen gewissen Zeitraum durchaus eine angenehme Alternative sein.

Welches System ist schneller und flexibler? Machen Sie einen Wettbewerb daraus! Machen Sie die Leute neugierig. Machen Sie auf sich aufmerksam!

Natürlich haben wir das beste Produkt, dass es gibt. Und wenn wir aufmerksam zugehört haben, dann kennen wir auch die Schwachstellen der Mitbewerber. Warum sollte man nicht einfach die Stärken und Schwächen miteinander kombinieren und das Beste aus allen Welten herausholen? Sie sehen: Es wird spannend. Wir dürfen alles: Außer langweilig!

How to Lead with the Power of Humility — Leadership Freak


The seductions of arrogance wreck leaders, demoralize teams, and destroy organizations. “The only thing more dangerous than ignorance is arrogance.” (Attributed to Albert Einstein.) Everything good in leadership begins with humility. Subtleties of arrogance: Taking offense at slights. A thin skin points to pride. “You deserve better.” Judging others by unspoken expectations. The “humble-arrogant” are […]

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How Experts Become Idiots and Leaders Become Blockheads — Leadership Freak


The trouble with ignorance is it’s easy to spot in others. I can predict your future with one question, “What are you learning?” If you’re a blockhead, buckle up for more of the same. If you’re learning, the future will be different from the past. We flounder in the blindness of perceived knowledge. Idiots and […]

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Erwachsen werden ist wie sterben – MacCoach


Erwachsen werden ist wie sterben

„Sich treu bleiben? Das ist ein Kampf“ Niemand will erwachsen werden, sagt die Philosophin Susan Neiman. Erwachsene sind gestresst, haben Geldsorgen, sterben bald. Warum es sich trotzdem lohnt.

Was soll’s? Leben bedeutet sterben. Am Anfang wachsen wir wie verrückt und lernen mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit und dann beginnt der Prozess des langsamen und immer schnelleren Verfalls. Am Ende geht es wieder mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Und dann ist Schluss.

“Das Leben ist hart, ungerecht und tödlich.”,

sage ich immer mit einem Lächeln. Und es scheint fast, als ob ich keine Angst vor dem Tod hätte. Doch, ich habe Angst. Angst vor Krankheit, Angst vor Armut und Bedeutungslosigkeit. Angst vor dem Tod. Natürlich.

Also. Klatschen wir in die Hände und überlegen mal, was zu tun ist um mit der Angst umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Was bedeutet es, wenn man nicht der strahlende Held ist, sondern nur der zweite Mann hinter dem Helden? Was ist, wenn man nicht Steve Jobs ist, sondern Jonathan Ive? Was ist, wenn man kein Held ist, sondern einfach nur ein integrer Mann ist, der am Ende seines Lebens immer noch als ein angenehmer und aufrichtiger Begleiter durchgehen kann?

“Auf der anderen Seite gibt es zu viele kleine und ebenso erfolgreiche Arschlöcher, die ihr Leben lang gegen die eigene Bedeutungslosigkeit angerannt sind und über Leichen gegangen sind.”, sagte mal ein kluger Mann zu mir. “Und es hat ihnen nichts genützt. Im Gegenteil: Sie sind keine kleinen Arschlöcher geblieben, sondern Riesenarschlöcher geworden.”

Als ich das hörte, beschloß ich kein Arschloch zu werden. Weder ein kleines noch ein großes…..

Wir brauchen wenig Technologie um das wichtigste Werkzeug zu benutzen, das wir haben. Es ist das Gehirn und unser logisches Denken. Ich habe mich immer gefragt, warum unser Gehirn manchmal so verrückte Dinge mit uns anstellt. Es blockiert uns. Es macht uns ängstlich. Es verstellt uns den Blick für offensichtliche Dinge. Es spielt Katz und Maus mit uns. Dabei muss man nur einen offenen Geist behalten und sich immer darüber im klaren bleiben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.   

Ich bin Coach. Es gehört zu meinen Aufgaben mit Erwachsenen zu reden. Und ich habe bemerkt, dass es einen Wunsch gibt, der mit dem Lebensalter immer stärker wird. Es ist der Wunsch, rechtzeitig abgebogen zu sein und kein großes Arschloch zu werden. Oft ist es viel zu spät. Aber es gibt eine gute Botschaft. Unser Gehirn macht uns gerne etwas vor. Und es ist niemals zu spät, sein Leben zu ändern.

Das steht schon in der Bibel, dass es möglich ist:

Sogar aus einem finsteren Arschloch kann ein guter und attraktiver Mensch werden. Aus einem Saulus ein Paulus. Und: Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde.

Viel mehr muss man eigentlich nicht wissen um einen grundlegenden Wandel zu schaffen.

Wie das geht? Ganz einfach und doch so schwer. Es müssen Glaubenssätze zerstört werden. Hier ist so einer. “Der Mann ist viel zu gut für diese Welt. Er ist naiv und wahrscheinlich ist er dumm.Er hat keinen Biß!” Kennen wir doch alle, dieses Denken. Es wird uns immer wieder gezeigt, dass die Guten die Dummen sind.
Aber das stimmt nicht. Im Gegenteil. “Gut ist nicht dumm!”
Ich habe Bill Gates vor Augen. Der Mann war als junger, erfolgreicher Softwaremilliardär wahrhaftig kein Musterknabe in Sachen “Gut sein”. Er war eher das Gegenteil davon. Er betrieb ein skrupelloses Geschäft und er nutzte rücksichtslos seine Chancen. Er verkrachte sich mit Menschen, die er eigentlich bewunderte. Sein Kampf gegen Steve Jobs spricht Bände. Aber auch Jobs war alles andere als ein Heiliger. Es ist schade, dass wir ihn so früh verloren haben. Bill Gates ist heute das, was manche einen Gutmenschen nennen. Er ist der Gegenentwurf eines Donald Trump, der offenbar immer noch nach einer Bedeutung sucht. Hoffentlich wird ihm erst nach seiner Amtszeit klar, dass er einfach nur Donald Trump ist, kein Mann von Bedeutung. Im Gegenteil.
Gates nutzt seine Milliarden um Bildung und Gesundheit voranzubringen. Die Welt kann besser werden, ist seine Botschaft. Und die Welt wird immer besser. Auch wenn uns die täglichen Nachrichten etwas anderes berichten. So viel News war nie. Und es ist wie eine verrückte Schleife, wenn wir immer nur an die ständig zusammenbrechenden Twin Towers denken müssen. Wir haben es einfach zu oft gesehen und es wird ständig wiederholt.   

Es gibt Menschen, die sich als glücklich bezeichnen würden. Egal was passiert, sie sehen die Welt positiv und für sie scheint die Sonne immer. Was sie ja auch tut: Über den Wolken und auf der Tagseite der Erde. Das Leben ist ein Geschenk. Es ist kein Unglück wenn man nicht ein Napoleon oder Nero, oder Schlimmeres geworden ist.

 

The Art of Leadership – Say NO! –


Tony Blair said, “The art of leadership is saying no, not saying yes.” Warren Buffett’s success is attributed to saying no to a thousand deals in order to say yes to a few profitable opportunities. Buffett is credited with saying, “All I have to do is say yes four or five times in my life […]

über How to Say No Like a Leader — Leadership Freak

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach


Coaching ist – Hilfe zur Selbsthilfe – MacCoach

“Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.” /Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr./

Coaching ist interaktives Erlernen von Fähigkeiten, die bereits in dir stecken; oder die noch unterentwickelt in dir schlummern. Es geht um die Förderung der Selbstreflektion. Wenn du deine Umwelt und deine Fähigkeiten und Ressourcen wahrnehmen lernst, wirst du in der Lage sein, dich weiterzuentwickeln. Viele Menschen fühlen sich “großartig” und meinen, alles zu haben und zu wissen, was sie brauchen um weiter zu gehen. Aber das ist eine gefährliche Selbsttäuschung. Besonders Führungskräfte neigen dazu einen blinden Fleck zu entwickeln, der sie immun gegen eine gute Selbstreflektion macht.
Coaching kann diesen blinden Fleck sichtbar machen, da der Coach einen Blick von aussen auf dich richtet. Er umkreist dein Selbst und gibt dir achtsames Feedback. Das, und nur das bringt dich in die komfortable Lage, einen großen Schritt nach vorne zu machen und über deinen Horizont hinauszugehen. Es ist oft nur ein kleiner Schritt für den Augenblick, aber ein Quantensprung für deine Zukunft.

Bill Gates – Optimistische Voraussage über das Ende der Ära Trump – MacCoach


Lesen Sie hier, was Bill Gates über die Zukunft nach der Ära Trump zu sagen hat.

Bill Gates und Warren Buffet sind in erster Linie für eine Sache bekannt: Ihr Geld. Bill Gates ist der reichste Mann der Welt und Warren Buffett ist der drittreichste. Laut Forbes besitzen sie zusammen mehr als 153,9 Milliarden Euro.

Da dürfte es niemanden verwundern, dass beide der Zukunft mit Optimismus entgegensehen. Zynische Naturen wären vielleicht geneigt, das nicht zuletzt ihrem unermesslichen Reichtum zuzuschreiben — wer so viel Geld hat, muss sich schließlich um sich selbst zumindest keine Sorgen machen.

Aber eben in diesem Punkt unterscheiden sich die Beiden von dem Klischee, dass viele von den Superreichen haben. Sie sorgen sich nämlich nicht nur um sich selbst, sondern verfolgen auch die politischen und sozialen Entwicklungen ihres Landes sehr genau.

Bill Gates: „Ich sage eine Rückkehr der Wahrheit voraus“

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bill-gates-macht-eine-erstaunliche-vorhersage-zur-ära-trump/ar-AAviSXN?ocid=spartandhp

 

Coaching – Der Sprung ins kalte Wasser – MacCoach


Der Sprung ins kalte Wasser

Irgendwann kommt für jeden Coach der Augenblick an dem er wirklich einen großen Sprung machen muss. Alles ist vorbereitet. Die Coaching-Ausbildung war sehr gut und besonders. Viele Vorurteile und Vorstellungen sind beiseite geräumt. Der Blick weitet sich und es wird klar, dass man den besten Beruf der Welt für sich entdeckt hat. Und dann kommt eine lange Phase bei der man sich ausprobiert und bei der man auch wirtschaftlich auf der Strecke bleiben kann, wenn man nicht aufpasst. Selbst wenn man das im Auge hat, kann es schiefgehen. Ein Coach ist auf der einen Seite ein phantasievoller und einfühlsamer Träumer, der in der Lage ist sich auf seine Klienten einzulassen und in ihre Welt einzutauchen. Ein Coach muss aber auch gleichzeitig ein knallharter Geschäftsmann sein. Eiskalt und berechnend. Die Welt ist hart und wer den Sinn für die Realität verliert, wird keinen nachhaltigen Erfolg haben. Die Welt ist voll von gescheiterten Existenzen. 
Es gibt Coachings, die Geschäftsleute auf ironische, beinahe sarkastische Art auf das harte Geschäftsleben vorbereiten und sie immer wieder zurück in einen empathischen Flow holen. Es ist manchmal sinnvoll wie ein eiskaltes Arschloch zu wirken. Es ist ein großer Unterschied, wenn man tatsächlich zu einem skrupellosen Menschen wird. Das hat dann den König-Midas-Effekt. Alles was man anpackt wird zu Gold. Aber es gibt keine Wahl mehr: Alles wird zu kaltem Gold, selbst die Menschen mit denen wir uns umgeben. Irgendwann wird deutlich, dass man einsam und alleine dasteht. Man braucht auch warme Menschen um sich und Menschlichkeit und das Gefühl der selbstlosen Liebe. Aber es ist zu spät. Alles wird zu Gold und wir haben keine Chance mehr es zu steuern.

Ein Coach schaltet immer hin und her zwischen verschiedenen und sehr unterschiedlichen Welten. Das macht die Sache sehr interessant und vielfältig. Das ist aber auch gefährlich.

Ein chinesisches Sprichwort als Antwort auf die Frage des Schülers an den Meister nach mehr Erleuchtung und Weisheit lautet ganz einfach: “Reinige Deine Schale!”
Das ist der Kernpunkt. Nach jedem Ausflug in eine fremde Welt in der man sich durchaus sehr schmutzig gemacht haben kann, muss man ein Reinigungsritual durchlaufen um wieder man selbst zu werden. Gereinigt, gefestigt, klar. Für einen Coach ist es extrem wichtig.

Coaching ist nichts für Weicheier. Glaube mir!

Eines Tages wird eine Anfrage kommen, auf die du nicht gefasst bist. Du hast dich gut aufgestellt und deine Fähigkeiten und Kernkompetenzen stehen auf deiner Webseite. Du bist gut vernetzt und hast vereinzelt Aufträge angenommen, mit denen du tatsächlich Geld verdient hast. Aber viele Vermittler von Coachings und Unternehmen mit einem Coaching-Pool kaufen Coachings ein wie jede beliebige andere Dienstleistung. Qualität und Tiefe spielen eine untergeordnete Rolle. Es geht um Geld und es geht um das Senken von Kosten. In großen Unternehmen werden Coaching-Dienstleistungen durchaus eingekauft, aber die Coaches können in der Regel kaum davon leben. Wenn sie dazu noch nur sporadisch angefragt werden, wird es prekär.
Auf der anderen Seite kenne ich kaum einen Coach, der nicht erfolgreich ist. Jeder behauptet das von sich und spätestens, wenn eine Coachingstunde mit 10-20 EURO ernsthaft vom Coach akzeptiert wird, wird deutlich, was da los ist. 20 EURO pro Stunde sind nur dann akzeptabel, wenn Du tatsächlich mindestens 200 Stunden im Monat arbeiten kannst. Aber das ist nie der Fall. Und es ist kein gutes Zeichen für die Qualität des Coaches.

Es ist tatsächlich so, dass bestimmte Maßnahmen so schlecht bezahlt werden. Es ist auch so, dass es nicht die schlechtesten Coaches sind, die derartige Aufträge annehmen, einfach um zu überleben. Es gibt viel zu viele Coaches in Berlin. Der Unterschied zwischen einem guten und einem wenige guten Coach ist oft kaum zu erkennen.

Aber wenn der Anruf kommt und jemand dich tatsächlich für ein großes Projekt einkaufen will, dann musst du professionell reagieren und kühl bleiben. Dann hast du hoffentlich Vertragsunterlagen bereitliegen, die du vorlegst und eine Preisliste, die akzeptabel ist und zeigt, dass du kein Leichtgewicht bist. Dann musst du Coach im besten Sinne des Wortes sein. Du vereinbarst einen persönlichen Termin mit dem Entscheider und du coachst zuerst ihn. Kontaktaufnahme, beobachten, führen. Du musst wissen, dass du einen Entscheider zu einer Entscheidung führen kannst indem du auf Augenhöhe arbeitest. Er braucht einen Coach, der genau das zu leisten in der Lage ist, was er sich vorstellt. Finde es heraus und paraphrasiere es. Mache dir Notizen und bleibe ruhig. Du bist der Coach! Wenn der Auftrag nicht kommt, dann eben nicht. Du hast doch genug Kunden, die dich gerne buchen. Aber Achtung! Übertreibe es nicht. Sei nicht arrogant. Sei selbstbewusst, aber nicht arrogant. Nun gut: Ein wenig Arroganz kann durchscheinen. Aber nicht zu viel!

Du bist an einem wichtigen Etappenziel angekommen. Jetzt steht professionelle und harte Arbeit im Mittelpunkt. Alles andere zählt nicht!

Du musst jetzt springen. Ist dir das klar? Bist du bereit? Dann los!

Leadership Merkel – MacCoach


Leadership Merkel – MacCoach

Bildergebnis

Angela Merkel – Quelle: WIKIPEDIA

Der 14.März 2018 ist vorbei. Angela Merkel ist zum vierten Mal Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird nicht von allen geliebt. Kalter Wind schlägt ihr entgegen. Aus den eigenen Reihen und aus der Opposition werden Kritiker laut, die später einmal für sich reklamieren werden, dass sie das Ende ihrer Karriere eingeläutet hätten. Allen voran Christian Lindner, der lieber nicht als schlecht regieren will. Schaun wir mal ob das hier wirklich so schlecht wird.

Es ist zunächst einmal interessant, wie Merkel führt. Das interessiert mich als Coach. Also nochmal ganz deutlich: Es ist jetzt nicht wichtig, ob man für oder gegen sie ist oder dass man sie nicht mehr als Kanzlerin sehen will. Aber offensichtlich macht sie einiges absolut richtig.

  • Es ist kein schlechte Zeichen, wenn Du Kritiker hast.
  • Es sind nicht alle deine Freunde.
  • Je lauter und schriller sie schreien um so ruhiger kannst du deine Linie fahren.
  • Bleibe entspannt und konzentriert. Die nächste Krise kommt bestimmt.
  • Wer zu viele Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.
  • Wer lange durchhält und einen Job macht, kann nicht schlecht sein.
  • Umarme deine Kritiker.
  • Erkenne deine Feinde. Benenne sie. Respektiere sie.
  • Handle immer souverän und kompetent.

Das alles macht Angela Merkel. Und das macht sie zu einer bemerkenswerten Führungspersönlichkeit. Konflikte trägt sie leise, aber konsequent aus. Wer mit ihr kämpft, bekommt auf die Nase und in die Magengrube. Hart aber fair. Entweder man überlebt das und zieht sich verletzt zurück in die zweite Reihe oder man bleibt ganz auf der Strecke. Du kannst dich jetzt darüber aufregen. Aber mal ehrlich: Sie kann es einfach besser als alle anderen und es wäre doch wirklich ein deutliches Zeichen der Schwäche, wenn sie bei jeder Kritik zusammenbrechen und weinen würde. Sie ist eine erfahrene Kämpferin und längst kein Mädchen mehr. Merkel ist und bleibt eine beispielhafte Führungspersönlichkeit. So macht Frau das. So und nicht anders.

Der Merkelsche Führungsstil ist unaufgeregt aber zielführend. Wenn man ihre scheinbar abrupten ZIelwechsel ansieht, dann kommt hier eine sehr pragmatisch denkende, kühle Wissenschaftlerin durch. Fukushima war für sie die rote Linie für den Atomausstieg. Die Finanzkrise kam plötzlich und unerwartet, wenn man mal von den Vorhersagen von Paul Krugman und anderen klugen Leuten absieht. Und Trump konnte sie auch nicht vorhersehen. Der Mann hat einen ganz anderen Stil. Er agiert aus dem Bauch heraus. Etwas anderes kann er nicht. Und so einen Politikstil können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Das ist traurig für die Welt. Aber Merkel kann auch daran nichts ändern. Sie kann nur klug reagieren. Und das kann sie ganz gut, wie man sieht.

Angela Merkel ist also zum vierten Mal Bundeskanzlerin geworden. Adenauer und Kohl waren auch nicht nur beliebt. Auch sie mussten mit harten Kritikern umgehen, was ihre historische Größe nicht in Frage stellt.

 

The Five Purposes of Listening — Leadership Freak


The most neglected work of leadership is listening. The reason? It’s hard work. If leadership is about others, listening is about leadership. 4 reasons you hate to listen: A squirrel’s attention span. Busy leaders look like squirrels caught in traffic. Dripping faucets. Nagging issues drip in the back of your mind. But if you listened […]

über The Five Purposes of Listening — Leadership Freak

Coaching – Führung übernehmen – MacCoach


Coaching – Führung übernehmen

Wenn ein Klient einen Coach aufsucht, dann tut er das nicht um einen antriebslosen und ideenarmen Gesprächspartner mit Geld zu versorgen oder sich die Zeit zu vertreiben. Wichtig ist immer, was am Ende dabei herauskommt.

Ich behaupte mal, dass ein Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss, um effektiv zu arbeiten. Coaching bedeutet eindeutig, dass der Coach die Führung übernimmt.

“Wer fragt, führt.” lautet eine Managementregel, die jeder kennt. Ein Coach fragt und er führt. Wenn er das nicht schafft, dann wird das Coaching eine kurze Angelegenheit ohne Wiederholung sein.  

Warum der Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss? Habe ich die leise Frage richtig gehört? Du hast sie gestellt. Sei ehrlich. Ich will dir eine Antwort geben.

Je besser der Coach Führung über einen Prozess übernehmen kann, um so besser ist er als Coach. Das ist meine feste Überzeugung.
Ich selbst merke das jeden Tag. Und wenn ich meine lange berufliche Karriere, wenn man es so nennen mag, Revue passieren lasse, dann wird mir persönlich deutlich und klar, dass ich mich immer mehr verbessert habe. Aber den entscheidenden Sprung habe ich gemacht, nachdem ich meine Coaching-Ausbildung abgeschlossen hatte. Für mich ist längst klar, dass eine Coaching-Ausbildung ein sehr gutes und nachhaltiges Führungsseminar ist. Auch hier gilt: Je besser der Lehrer – MasterCoach – um so besser die Schüler – Coaches. Und wie immer, wenn ich über Führung spreche, möchte ich an die DREI SÄULEN DER FÜHRUNG erinnern.

 

Wie führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen? Wie führe ich andere?

 

Genau in der Reihenfolge bitte!

 

Und dann kannst Du zielgerichtet in den Tag starten. Schau, wie du dich selbst führst und im Griff hast. Und dann lasse dich führen und beobachte aufmerksam wie die anderen das machen. Gut oder schlecht. Egal. Sie machen etwas.

 

Und irgendwann wirst du in der Lage sein, andere gut zu führen. Dann wirst du ganz selbstverständlich Führung übernehmen und es wird sich ganz normal anfühlen.

Coaching für Politiker – MacCoach


Coaching für Politiker

“Was würdest Du als Coach den aktuellen Politikern raten? Wie sollen Sie handeln? Bleiben; und warten, bis sich alle gegen sie wenden und wegjagen? Oder gehen?”

Als Coach würde ich niemals Ratschläge geben. Ich würde mich vertraulich mit den Beteiligten unterhalten und ihnen Fragen stellen.

Angela: Wo möchtest du in fünf oder zehn Jahren stehen? Was möchtest du kurzfristig erreichen? Wann ist der Zeitpunkt zu gehen und als ehrbare, unbestechliche, kluge Kanzlerin in die Geschichte einzugehen?

Martin: Du wurdest mit 100% zum SPD-Vorsitzenden gewählt und hast die Partei als Kanzlerkandidat zur Wahl geführt, die zu einem Desaster für dich und deine Genossen geworden ist. Nun hast du erfolgreich in deinem Sinne verhandelt und hast der neuen GroKo ganz eindeutig sozialdemokratische Züge gegeben. Warum musst du diesen Erfolg in Frage stellen, indem du Aussenminister werden willst? Warum kann Sigmar Gabriel nicht bleiben? Er hat den Job doch gut gemacht. Erkläre das bitte deinem anderen Ich!
Martin: Was willst du erreichen? Was sind deine Ziele? Wie sollen dich die Bundesbürger und die Europäer in zehn oder zwanzig Jahren sehen? Was würde eigentlich passieren und was würdest du beruflich tun, wenn du einfach mal eine Pause machen würdest?

Angela: Du hast gesehen, wie dein Mentor Helmut Kohl zu lange an seinem Stuhl geklebt hat. Du weißt, dass er hätte früher gehen müssen um glücklich aus dem Amt geschieden zu sein. Was denkst du darüber? Wie würdest du das beschreiben? Wie vergleichst du deine Situation mit der von Helmut Kohl?

 Klar: die würden mich gleich wieder als Coach entpflichten. Aber man wird ja wohl noch Fragen stellen können……

Und wenn ich als Bürger doch mal Ratschläge geben darf, dann würde ich sagen: Geht bitte, solange es noch nicht zu spät ist und schädigt die Demokratie in Deutschland und Europa nicht noch mehr. Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass ihr so an den Posten klebt!

Frau Bundeskanzlerin: Das hätte ich nicht von Ihnen gedacht. Ich hätte Ihnen wirklich mehr Größe zugetraut.  Es muss doch noch CDU-Politiker geben, die Sie ersetzen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann haben Sie einen nachhaltig schlechten Job gemacht. Schade!

Gut beraten: Martin Schulz:

„Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass – sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg. Umso mehr ist es für mich von höchster Bedeutung, dass die Mitglieder der SPD beim Mitgliedervotum für diesen Vertrag stimmen, weil sie von dessen Inhalten genauso überzeugt sind, wie ich es bin. Durch die Diskussion um meine Person sehe ich ein erfolgreiches Votum allerdings gefährdet. Daher erkläre ich hiermit meinen Verzicht auf den Eintritt in die Bundesregierung und hoffe gleichzeitig inständig, dass damit die Personaldebatten innerhalb der SPD beendet sind. Wir alle machen Politik für die Menschen in diesem Land. Dazu gehört, dass meine persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurück stehen müssen.“ (dpa)

Chapeau! Martin

Solution Saturday: Would You Love to Work for You — Leadership Freak


In preparation for an upcoming keynote in Chicago, I called several business owners who plan to attend. I like to get a feel for the audience before I speak. After getting acquainted on the phone, I asked each one the same question. What are the biggest challenges and opportunities in your business? They had their […]

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The Top Three Communication Issues That Hold Leaders Back — Leadership Freak


The top three communication issues that hold leaders back: 63% – Not recognizing employee achievement. 57% – Not giving clear direction. 52% – Not having time to meet with employees. (Source: Interact/Harris Poll) 5 ways to recognize achievement: Don’t give a trophy for everything. Give recognition for achievements. You demotivate top performers when you recognize […]

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How to Build a Culture of Freedom and Responsibility — Leadership Freak


This post is based on my conversation with Patty McCord, former Chief Talent Officer at Netflix and author of Powerful. “People have power; don’t take it away.” Patty McCord Eliminate energy sucking policies and procedures. Set people free responsibly. Patty writes, “The Netflix culture wasn’t built by developing an elaborate new system for managing people; […]

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Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

Business Coaching vs.Coaching


Business Coach vs. Coaching

Es gibt viele Ansätze und Ideen, was Business Coaching ist und wie es funktionieren kann. Um es ganz klar zu sagen: Die meisten Ansätze haben nicht viel mit Coaching zu tun. Ein Business Coach ist, nach Auffassung von Anbietern und Kunden, häufig ein Spezialist auf einem ganz bestimmten Gebiet, der dem Unternehmen hilft bestimmte Abläufe  oder Veränderungen umzusetzen. Ja, man könnte es als Coaching im Sinne von anlaßbezogenen Lernen betrachten. Aber es ist etwas Anderes.

Business Coaching ist vor allem Beratung und Change-Management. Das hat sehr viel mit Business zu tun; Es ist kein ausgesprochenes Coaching.

Nach meiner Auffassung funktioniert Coaching anders. Der Coach ist ein Spezialist für Beziehungsaufnahme, Kommunikation und Kommunikationsprozesse. Es geht um unausgesprochene Dinge, die in Unternehmen meist unter der Oberfläche brodeln. Niemand, der seine Sinne beisammen hat, wird die Autorität der Chefs öffentlich und vor Publikum in Frage stellen. Aber genau darum geht es oft. Ungeschriebene Gesetze sind viel stärker als klare Abläufe, die offiziell bekannt und klar formuliert sind. Es verwirrt Menschen, wenn die Diskrepanz offensichtlich ist. Das kann krank machen.
Und genau an dieser Stelle braucht es eine Entlastung. Man muss darüber reden können. Das funktioniert nicht am Stammtisch oder Zuhause in der privaten Umgebung. Dazu braucht es jemand, der professionell damit umzugehen versteht. Und genau das kann ein Coach leisten. Er kennt die Beteiligten, er hat einen Auftrag und er unterliegt der Schweigepflicht. Alles, was in einem Coaching gesagt wird, bleibt beim Coach. Das der Coach sich ein objektives Bild macht, liegt auf der Hand. Eine Einschätzung der Gesamtsituation ist möglich und denkbar.

Unternehmen brauchen das. Ich bin mir ganz sicher. Das hat ein wenig was von Feelgood-Management. Und was ist dagegen zu sagen, wenn es den Mitarbeitern tatsächlich Entlastung, und das Unternehmen voran bringt?

 

Coaching für Mitarbeiter


Coaching für Mitarbeiter

Unternehmer müssen sich heute Herausforderungen stellen, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Ich rede ganz bewusst nicht von Problemen, denn es handelt sich nicht um unlösbare Aufgaben, sondern um Themen, die man in den Griff bekommen kann. Vorausgesetzt, man findet die richtigen Ansatzpunkte um den Hebel anzusetzen.

Ich arbeite seit einigen Jahren mit Coaches zusammen, die im Bereich Karrierecoaching und Integrationscoaching viel Erfahrung gewonnen haben. Wir haben insbesondere mit der Agentur für Arbeit und regionalen Jobcentern zusammengearbeitet. Unsere Coaches haben fast durchweg einen akademischen Hintergrund.

Bei Supervisionen tauschen wir uns über anonymisierte Fälle aus. So bleiben wir auf dem neuesten Stand und finden immer die richtigen Werkzeuge um für unsere Klienten sehr effektiv zu arbeiten.

Ich selbst habe schon in Unternehmen gecoacht. Ein Auftrag führte mich vor einiger Zeit in die IT-Abteilung einer Bundestagsfraktion.

Ich bin davon überzeugt, dass begleitendes Coaching in Unternehmen eine enorme Ressource darstellt.
Sie werden lachen, aber immer mehr ernst zu nehmende Unternehmen beschäftigen heute sogenannte Feelgood-Manager. Wir arbeiten mit einem ausgewählten Coach-Pool für Unternehmen, die unabhängige, freiberuflich tätige Coaches bevorzugen. Das hat eine Reihe von Vorteilen, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Sie wissen genau, welche Vorteile das sind.

Aber warum sollten Sie einen oder mehrere Coaches in Ihrem Unternehmen einsetzen? Was bringt das? Und: Funktioniert das tatsächlich?

Finden Sie es heraus! Ich bin gerne bereit Sie zu besuchen und über ganz konkrete Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu sprechen. Das beginnt bei der Mitarbeiterzufriedenheit und endet nicht zuletzt bei der Senkung von Ausfallzeiten.

 

Cholerikercoach


Ich bin ja gespannt auf meinen ersten offen bekennenden Choleriker, der sich auf ein Coaching einlässt. Choleriker mit Leidensdruck gibt es ja kaum. Sie lassen alles gleich raus und belasten sich nicht mit unangenehmen Gedanken und Gefühlen. Das ist eine positive Eigenschaft. Da können eher introvertierte Personen etwas lernen. Wie wäre es, wenn Sie, verehrter Choleriker, lernen würden, ihre unangenehmen Ausbrüche so zu managen, dass die negativen Auswirkungen auf Null minimiert werden? Das ist ein echter Coaching-Anlass. Frei nach dem Motto: “Ich bin Choleriker, hol mich da raus!”

Aber gerne doch!

Wege zum Coaching


Wege zum Coaching

Der deutsche Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss veröffentlichte 1991 Jahre ein Buch mit dem bezeichnenden Namen: “Coaching für Manager – Problembewältigung unter vier Augen”. 1986 veröffentlichte er einen Beitrag im “Manager Magazin”: “Partner in dünner Luft”. Looss erläuterte in einem Interview die Geschichte seiner “Erfindung”. Er war seit den frühen 1980er Jahren als Management-Trainer unterwegs…. Es kam häufiger vor, dass nach dem Abendessen Teilnehmer auf ihn zu kamen, die ihn noch einmal unter vier Augen sprechen wollten. Das zeigte ihm, so Looss, eine enorme Bedürftigkeit, mal mit jemand über ungewohnte Themen – oft an der Schamgrenze und um Ausdruck ringend – zu reden. Themen wie unaussprechliche Dinge wie steigender Stress, Leistungsverschärfung, Uni-Absolventen, die gegen alte Hasen aufgestellt wurden und die weit verbreitete Kommunikationslosigkeit im Unternehmen. Das waren Themen, für die Looss damals noch keinen Ort fand um sie weiterzubearbeiten. (Looss und Webers 2008, S.7)

Eberhard Hauser, ein weiterer deutsche Coaching-Pionier wurde direkt nach dem Studium beim nordamerikanischen Computerhersteller Digital Equipment in Augsburg HR-Spezialist. Dort versuchte er ein Format zu implementieren, “um Managern zu helfen, über sich selbst zu reflektieren – ähnlich wie Therapie, aber mit einem anderen Fokus” (Hauser und Webers, 2012, S.11)

Genau das ist die Idee, die mich seit Mitte der 1990er Jahre immer mehr beschäftigt hat. Ich war damals IT Spezialist in einem mittelständischen Unternehmen und ich war offen für neue Ideen. Meine Beobachtung war, dass Manager oft einfach zu überheblich waren um sich selbst zu reflektieren und wenn, dann versteckten sie es gerne unter einer undurchdringlichen, harten Schale. Das tat den Tätern, wie ich sie damals oft empfand, selbst nicht gut. Aber sie wollten keine Weicheier sein und viele der Manager die ich damals kennenlernen musste, waren geprägt durch die Kaderpolitik der kommunistischen Einheitspartei der ehemaligen DDR. Ich spürte, dass sie ein Klima von Geheimniskrämerei und inneren Zirkeln – Seilschaften – sowie eine eigenartige konspirative Atmosphäre förderten, die auf keinen Fall zielführend sein konnte. Sie hatten diese Führungsform so verinnerlicht, dass keine anderen Methoden für sie in Frage kamen. Schließlich hatten sie es weit damit gebracht und sogar die Wende überstanden, weil sie von ihren westdeutschen Managementkollegen als die einzig kompetenten Ansprechpartner wahrgenommen wurden. Sie waren geeignet für den Job, weil sie ihn machten ohne zu fragen und weil sie gelernt hatten, wie man Karriere machte. Zur Not gingen sie auch über Leichen. Von Coaching waren wir damals noch Lichtjahre entfernt. Ich selbst hatte noch einige lange Jahre als IT-Chef vor mir, die mir deutlich machten, dass Management nicht nur das kalte Abarbeiten von Projektaufgaben ist, sondern vor allem die Arbeit mit Menschen. Kommunikation und Zieldefinition. Projektmanagement im weitesten Sinne.

Der ehemalige britische Rennfahrer Sir John Whitmore lernte am Esalen-Institute in Kalifornien den Tennislehrere Tim Gallway und dessen “Inner Game” kennen. Withmore ware fasziniert. Als er nach England zurückkehrte gründete er eine Tennis- und eine Ski-Schule. “Und dann geschah es, dass Geschäftsleute in meine Schulen kamen, mich fragten, ob ich nicht auch in deren Unternehmen tätig werden könnte” (Whitmore und Webers 2009, S. 13)

Coaching als Variante der Positiven Psychologie war im Gespräch. Ich selbst hatte mein Erweckungserlebnis in Sachen Coaching nach einer Begegnung mit einem Coach bei den Toast Masters in Berlin. Ich fragte ihn nach dem Abend, was ich tun müsse um dahin zu kommen, wo er meiner Meinung nach schon wäre. Er lud mich ein, eine Coaching-Ausbildung zu absolvieren; was ich dann auch tat.   

 

7 Gründe für Unternehmen, auf Coaching zu verzichten


7 Gründe, warum Unternehmen auf Coaching verzichten

Es gibt viele gute Gründe für Coaching. Dieser BLOG ist voll davon. Es gibt aber auch gute Gründe, auf Coaching zu verzichten. Warum? Ist besser so. Ein Coaching könnte ein Unternehmen komplett durcheinanderbringen. Das ist nicht gut, wenn man Angst vor Veränderung hat. Und es ist ganz und gar nicht gut, wenn man fürchtet, dass herauskommt, dass Anspruch und Wirklichkeit in einem Unternehmen so krass auseinanderklaffen, dass es kaum eine Chance gibt, den Abgrund jemals zu schließen oder auch nur zu überbrücken.

Die meisten Unternehmen haben einen Anspruch, der weit über das nackte Überleben hinausreicht. Sie verkörpern eine MARKE, die möglichst glänzend und anziehend auf Kunden, Shareholder und Mitarbeiter wirken soll. Unter der Oberfläche sieht es oft ganz anders aus. Kritik wird nicht oder nur unter vorgehaltener Hand geübt. Ein Coach erkennt derartige Diskrepanzen sehr schnell. Es liegt auf der Hand, was Fakt ist. Und es macht zuerst überhaupt keinen Sinn, diese Dinge sofort und unreflektiert auf den Tisch zu knallen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn man als Coach wirklich etwas voranbringen möchte. Die Probleme kennt das Unternehmen längst. Coaching ist ein Format um einen optimistischen Spirit ins Unternehmen zu bringen. Es führt am Ende dazu, die Firma erfolgreicher und besser zu machen. Das geht nicht nur über bessere Roboter und Computer, schönere Gebäude und Hochglanzbroschüren, sondern hauptsächlich über zufriedene Mitarbeiter, die gerne für den Kunden arbeiten, weil sie wissen, was es für sie und das Unternehmen bewirken kann. Mitarbeiter, die ohnehin keinen Sinn in der Unternehmenspolitik sehen oder sogar offensichtliche Fehler sehen und sich damit arrangiert haben, bringen ein Unternehmen nicht voran.

Grund #1 – Coaching bringt nur noch Unruhe

Der erste Grund, warum ein Unternehmen keinen Coach einsetzt ist dieser: Es gibt große Probleme in der Unternehmenskultur, die jeder kennt. Ein Coach bringt nur noch mehr Unruhe in das Unternehmen.

Grund #2 – Keine Zeit für Coaching

Wir müssen Geld verdienen und wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Wenn überhaupt, dann ist Coaching was für unsere Führungskräfte. Aber die haben auch keine Zeit dafür. Sie sind so damit beschäftigt das Tagesgeschäft zu erledigen, dass wirklich keine Zeit für Coaching bleibt.

Grund #3 – Kein Budget für Coaching

Was soll das bringen? Coaching kostet doch nur Geld. Wir werden jetzt auf keinen Fall zusätzliche Gelder für Coaching, Supervision oder so etwas einplanen. In Zeiten knapper Kassen werden wir nicht noch mehr Geld ausgeben.  

Grund #4 – Das machen wir selbst

Wir haben eine eigene HR-Abteilung und jeder Leiter ist selbst Coach seiner Mitarbeiter.

Grund #5 – Das bringt nichts

Was soll das bringen? Es ist doch nur eine zusätzliche, sinnlose Belastung für unsere Mitarbeiter.

Grund #6 – Das ist egal

Es ist dem Unternehmen grundsätzlich wirklich egal, was die Mitarbeiter denken und fühlen. Wenn sie unzufrieden sind, dann sollen sie doch selbst zum Therapeuten gehen. Da draußen warten jede Menge Interessenten.

Grund #7 – Das haben wir noch nie gebraucht

Warum sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, Coaching für sich zu nutzen? Das kostet nur viel Geld und bringt Unruhe. “Das haben wir doch schon immer so gemacht. Warum sollten wir jetzt unsere bewährten Abläufe in Frage stellen?”

Es gibt mehr als SIEBEN GRÜNDE, auf Coaching zu verzichten. Es gibt viel mehr Gründe ein Coaching zu wagen.

Coaching: Selbstsicherheit und Kompetenz


Selbstsicherheit und Kompetenz

Kürzlich habe ich hier einen Buchtipp rebloggt. Das Buch werde ich mir kaufen. Der Titel hat mich inspiriert. Es ist so eine Sache die richtige Balance zwischen Selbstsicherheit und Kompetenz zu finden. Ich habe jeden Tag Kontakt zu Menschen, die einerseits selbstsicher auftreten und auf der anderen Seite ihre eigenen Kompetenzen ausbauen müssen. Ohne ein gehöriges Maß an Selbstkritik geht das nicht. Selbstsicherheit ist wichtig. Die Kunst sich nicht zu überschätzen, und gezielt und gelassen weiter zu gehen und zu lernen, ist ein wichtiges Thema beim Coaching. Ich kann keine Menschen coachen, die vor Selbstsicherheit nur so triefen und die nicht erkennen, was noch zu tun ist.
Die Sache hat noch einen Haken, oder eine Reihe von Haken. Wer selbstsicher auftritt, wirkt sehr schnell unnahbar und arrogant. Wer sich zurücknimmt und bereit ist, Hilfe und Kritik anzunehmen, begibt sich in Gefahr, als Weichei wahrgenommen zu werden. Besonders die schwächeren Kollegen neigen oft dazu diese Menschen mit ihrer eigenen, eingeschränkten Sicht zu betrachten und das auch weiter zu kommunizieren.
Es gibt Karrieren, die auf Arroganz und Seilschaften aufgebaut sind. “Leichen pflastern ihren Weg”, wie man so sagt. Da ist etwas dran. Es gibt Führungskräfte, die perfekt darin sind, andere für sich einzuspannen und dann die positiven Ergebnisse als ihren Erfolg zu verkaufen. Das ist, leider, das übliche Spiel. Und denen ist, das kannst Du mir glauben, jedes Mittel recht. Wenn jetzt ein kompetenter und selbstsicherer Mitarbeiter ins Spiel kommt, dann kann man etwas erleben. Es ist immer wieder das selbe Spiel. Der Neue kann es kaum gewinnen, wenn er es nicht kennt. Oft ist es besser, die Arena schnell wieder zu verlassen und den Spieler allein zu lassen. Er wird sein nächstes Opfer finden. Gut wenn Du es nicht bist, lieber Leser und Coachee. Gut, wenn Du dieses Spiel schnell erkennen kannst und damit umzugehen lernst.
Es ist leider so, dass in dieser Gesellschaft oft die oberflächlichen Schurken gewinnen. Sie stützen sich auf schwache Partner. Mit starken Mitarbeitern können sie nicht umgehen. Gut für das Unternehmen ist es nicht. Es ist aber auch sinnlos für den kompetenten und wissbegierigen neuen Kollegen, dagegen anzugehen. Dieses Spiel kannst du nur verlieren. Das Ergebnis steht von vornherein fest. Es ist wichtig zu erkennen, wer das Spiel, wann und wie spielt und dann ist es wichtig cool zu bleiben und es sich nicht zu Herzen zu nehmen. Verzweiflung, Depression und Burnout droht!
Es ist nicht leicht, aber es funktioniert, wenn man den richtigen Sparringpartner gefunden hat.

Mein Tipp: SucheDir einen guten Coach und rede mit ihr oder ihm. Das hilft echt weiter. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn man nicht mit einem Profi redet, kann es sehr schnell dazu führen, dass man sich selbst tatsächlich kleiner macht, als man ist. Du hast richtig gehört. Niemand macht dich klein. Viele versuchen es. Es gehört zur Standardstrategie. Aber du allein lässt dich darauf ein oder eben nicht. Darum: Coaching! Probiere es einfach aus!