Coaching als Geschäftsmodell – MacCoach


Verkaufen hat auch mit Coaching zu tun. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass ein Coach seine Dienstleistung verkaufen muss, wenn er davon leben will. Es gibt ein Heer von unterbeschäftigten Coaches in Berlin. Coach werden ist so eine gute Idee! Ein Beruf mit Zukunft! – habe ich vor Jahren geschrieben. Ich stehe immer noch dazu. Aber zur Wahrheit gehört: Die meisten können noch lange nicht vom Coaching leben. Aber es werden fleißig immer wieder neue Coaches in Sachen NLP und Coaching ausgebildet, weil alle gerne glauben wollen, dass es sich um einen lukratives neues Berufsbild handelt, das nur noch durch die breite Masse entdeckt werde muss. Und wenn es sich eines Tages durchsetzt, dann will man als Erster mit dabei sein. Es bilden sich bunte NLP-Glaubensgemeinschaften und es weht ein sektenartiger Wind über den Coachingjüngern, die sich oft aneinander festhalten in der Hoffnung, dass sie das Wunder erleben werden. Das Wunder, dass überall händeringend Coaches gesucht werden und sie tatsächlich die Preise festlegen könnten. Dieses Wunder wird nicht geschehen. Für einige wird der Traum wahr werden, für alle anderen nicht. So ist das Leben.
Seit einiger Zeit verfolgt mich eine Online-Werbung von zwei jungen Frauen, die angehenden Coaches zeigen wollen, wie man sich ein erfolgreiches Coaching-Geschäft aufbaut. Wieder ein Geschäftsmodell das funktionieren kann. Aber jeder, der diesen Damen folgt wird irgendwann feststellen, dass der Wunsch nach dem Erfolg als Coach der Vater des Gedankens ist. So richtig klassisches Coaching und die regelmäßige Arbeit als Life Coach ist noch lange nicht da, wo ich es mir wünschen würde. Selbst die Mitgliedschaft in einem der zahlreichen Coachingverbände führt nicht zwingend zum Erfolg. Die meisten Coaches haben noch einen richtigen Brotjob als Dozent an einer Hochschule oder als Mitarbeiter in einem Callcenter oder Briefträger oder was auch immer. Viele Coaches arbeiten für einen Bildungsträger, der wiederum von der Agentur für Arbeit indirekt gesponsert wird. Ein harter Job. Was in Deutschland fehlt, liegt auf der Hand. Es fehlt das Bewusstsein, dass man für Coaching Geld bezahlen muss. Wenn man zum Therapeuten geht und ein echtes psychisches Problem bekämpfen muss, ist das Gesundheitssystem und damit die Krankenkassen zuständig. Auf die Idee, dass man Dienstleistungen wie Coaching bezahlen sollte, kommen die Wenigsten. Sie kaufen sich lieber Bücher über Selbstcoaching oder gehen zum Frisör. Da kann man auch schön über seine Probleme reden. Wer will schon 100 Euro für eine Dienstleistung wie Coaching ausgeben? Das ist in Deutschland nicht üblich. Das kann und will sich kaum jemand leisten. Armes Deutschland!
Unternehmen haben in den allermeisten Fällen keine Veranlassung Coaching bei sich zu etablieren, der Mittelstand schon gar nicht. Es wird noch eine ganze Weile brauchen um zu erkennen, dass Coaching tatsächlich Geld wert ist. Seelen-Wellness und die Quelle von sinnvoller Zukunft für jeden Einzelnen. Es wird noch eine Weile brauchen. Aber es wird kommen. Eines Tages. Ich glaube immer noch daran.

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Abgrenzung von Coaching und Psychotherapie – MacCoach


Abgrenzung von Coaching und Psychotherapie – MacCoach

Die Abgrenzung zwischen Psychotherapie und Coaching kann man in etwa so beschreiben: Ausgebildete Fachpersonen (Coach), die als nicht ausgebildete Psychotherapeuten Beratung und Coaching anwenden möchten, können bitte folgende Begriffe mental ersetzen: Statt ‚Psychotherapie‘ kann man ‚Beratung‘, ‚Training‘ oder ‚Coaching‘ denken, statt ‚Patient‘ empfiehlt sich ‚Klient‘ oder auf jeden Fall ‘Coachee’.

Ein Coach darf nicht heilen oder Heilung anbieten. Positive Nebenwirkungen von Coaching sind dieselben, die mit Psychotherapie erzielt werden können. Es geht beim Coaching um eine exzellente Beziehungsarbeit des Coaches. Das ist nach Rodgers oft die beste Voraussetzung für effektive Seelenhilfe.

Mut zur Wahrheit – MacCoach


Mut zur Wahrheit – MacCoach

Die meisten Menschen, dich ich kenne, ich schließe mich ausdrücklich mit ein, haben tief in ihrem Herzen und ihrer Seele Angst vor der ungeschminkten Wahrheit. Das ist ein Abwehrmechanismus; es ist keine Krankheit. Er kann Schutz bieten; er wirkt aber wie eine enge Eingrenzung. Wie soll ich diesen Mechanismus nennen, ohne ihm einen negativen Beigeschmack oder Beiklang zuzuschreiben? Komfortzone trifft es am besten. Es ist durchaus komfortabel sich einmal für eine Sache entschieden zu haben; und anschließend tapfer dabei zu bleiben, selbst wenn man längst spürt, dass da etwas falsch gelaufen ist. Wir neigen dazu uns Geschichten auszudenken, die unsere Situation in einem besseren, angenehmeren Licht darstellen. Angst? Ich doch nicht! Ich bin klug, stark und angstfrei! Sie etwa nicht? Wir neigen dazu uns die Welt schön zu malen, bis es nicht mehr geht. Oder wir neigen dazu die Welt schwarz zu malen um unsere eigene Unfähigkeit eines Perspektivwechsels zu verbergen. Wir verbergen es vor uns selbst – wohlgemerkt. Andere Menschen interessieren sich nicht so sehr für unsere, oft hanebüchenen Ausreden.

Der aufmerksame Leser fragt sich natürlich, worauf ich hinaus will. Klar: Es geht hier um Coaching und die Möglichkeit den Weg zu einem Coach zu finden.
Mut zur Wahrheit bedeutet zunächst einmal einen Perspektivwechsel, ein Refraiming. Wer will ich sein? Wer bin ich? Wer will ich sein? Wie betrachten mich die Menschen in meiner Umgebung? Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was sind meine Ziele? Kann ich meine Ziele erreichen, wenn ich in meiner Komfortzone bleibe und mich selbst belüge?
Es geht ans Eingemachte. Soll und Haben. Möglichkeiten und Grenzen.
Hast Du den Mut, mit einem anderen Menschen professionell über alles zu sprechen? Hast Du die Kraft Dich der Wahrheit zu stellen? Bist Du bereit über Deine Grenzen hinaus zu gehen?
Dann wird es Zeit, dass Du Dir einen Coach suchst, mit dem Du sprechen kannst. Über alles.
Bist Du soweit?
Dann musst Du nur noch den nächsten Schritt gehen. Es ist leichter, als Du glaubst und es ist schwerer als Du Dir vorstellen kannst.
Coaching ist kein Wellnessprogramm. Es ist hartes Aufräumen und konsequente Verfolgung eines Zieles. Im Mittelpunkt stehst Du.
Du hast mehr zu bieten, als Dich hinter angenehmen süßen Lügen zu verstecken.

Hast Du verstanden? Dann steh auf und geh!

 

Marc Aurel der Woche – MacCoach


Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.
Mark Aurel

 

Du weißt es bereits, aus welchen Quellen menschliche Meinungen und Interessen fließen. Und weil Du es weißt, kannst Du Dich entscheiden, was Du wirklich willst. Du kannst entscheiden, wer Du sein willst. Du entscheidest jeden Tag, wohin Dein Weg Dich führen soll. /JP Chandler/

Vertraue der Macht, die in Dir liegt. Vertraue Deiner positiven Energie. Vertraue der Hoffnung und der Liebe, die Dich beflügelt und nach vorne bringt. Lass Dich nicht von der dunklen Seite in den Abgrund ziehen. Glaube – Liebe – Hoffnung. Nicht Zweifel – Hass und Angst sollen Dein Navigationssystem sein. Es zeigt Dir, wo Du stehst und wofür Du stehst.
Hoffnung und Zuversicht treiben Dich nach vorne. Die Quellen der menschlichen Meinungen und Interessen sind aber allzu oft Angst und Neid, Zweifel und der Drang, den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen.
Nimm Dir die Zeit und die innere Ruhe um das Gute in Dir aufzurufen und zu befragen. Es ist kein Zeichen der Schwäche, wenn Du an die positive Kraft in Dir glaubst, sie Dir bewusst werden lässt und Dich von ihr antreiben lässt.

Kommunikation -Sender-Empfänger: normal verstimmt – MacCoach


Kommunikation – Sender-Empfänger normal verstimmt – MacCoach

Ein Sender sendet auf einer festgelegten Frequenz. Empfänger können Nachrichten vom Sender empfangen, wenn sie optimal auf die Sendefrequenz abgestimmt sind. Wenn der Empfänger leicht verstimmt ist, dann empfängt er nicht mehr die ganze Bandbreite der Nachricht. Der Sender kann unentwegt riesige Mengen korrekter Informationen ausstoßen. Ohne geeignete Empfänger verpuffen die wertvollen Informationen im Nirgendwo. Es kann zu unvollständigen Informationen kommen. Der Sender kann nichts dafür, wenn der Empfänger unvollständige Nachrichten aufnimmt und aus den Fragmenten völlig falsche Schlüsse zieht. Es sei denn, der Sender ist ein Chef. Dann hat er die Verantwortung für die Abstimmung  seiner Empfänger. Das nennt man Kommunikation.
Gut ausgebildete und erfahrene Coaches wissen genau worauf es ankommt. Gute Verkäufer trainieren exakt dieselben Fähigkeiten wie sie im Coaching notwendig sind. Ein guter Verkäufer hat die Fähigkeit sich auf seine Kunden einzustellen und genau auf der richtigen Frequenz zu senden und auch zu empfangen. Die Abstimmung ist wichtig und dass weiß er auch. Ein guter Verkäufer ist ein sehr guter Chef, wenn er seine Mitarbeiter genauso akzeptiert, wie er es mit Kunden tun würde. Sobald der Chef der Ansicht ist, dass seine Mitarbeiter einfach funktionieren müssen und dafür verantwortlich sein, seine Botschaften richtig zu verstehen, kann es schnell zu Verwerfungen kommen. Ein guter Chef muss also in der Lage sein sich, wie ein Verkäufer auf seine Kunden, auf seine Mitarbeiter einzustellen und sorgfältig abzustimmen.
Es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die immer alles falsch verstehen. Es ist aber noch nicht klar, wo die Ursachen dafür zu suchen sind. Kann der Mitarbeiter nicht? Oder will sie oder er nicht? Ein guter Leader findet das heraus. Allerdings muss dafür ein stabiler Kommunikationskanal her. Wenn es nicht schriftlich geht, dann funktioniert es möglicherweise über ein persönliches Gespräch. Haben Sie sich auch schon gewundert, wie unterschiedlich schriftliche und audiovisuelle Kommunikation funktioniert? Bei der schriftlichen Form geht vieles verloren, was möglicherweise wichtig ist. Wer will schon geschliffene schriftliche Meisterwerke seiner Kollegen lesen, die ja auch immer viel zu lang geraten sind? Wer kann das richtig interpretieren?
Früher schrieb man sich Briefe, wenn man räumlich voneinander getrennt war. Stellen wir uns ein Liebespaar vor, das sich Liebesbriefe schreibt. Das setzt eine völlig andere Beziehung voraus, als es in einer geschäftlichen Kommunikation notwendig ist. Wenn der Liebende der Geliebten einen Brief schreibt, dann ist es von grundlegender Bedeutung wie sich die beiden aufeinander eingestimmt haben. Der Kommunikationskanal muss perfekt abgestimmt sein, sonst funktioniert das nicht. Die Liebesbriefe von Goethe, Schiller, Chopin, Rilke sprechen eine ganz eigene Sprache. Sie sind sogar für uns heute verständlich und klar. Sie sind Musik in unseren Ohren. Wir können sie verstehen; aber vor allem wenn wir selbst dieses Gefühl des Verliebtsein in uns tragen. Ansonsten stimmt der Zugangskanal nicht. Dann sind diese Briefe nur verworrener Unfug partiell geistesgestörter Menschen.
Womit wir zur Selbstabstimmung von Mitarbeitern kommen. Auch sie sind in der Lage sich auf einen mehr oder weniger perfekt abgestimmten Chef einzustimmen und seine Signale einigermaßen richtig zu interpretieren. Wenn man falsch verstehen will, dann wird man falsch verstehen. Wenn man einen rasenden wütenden Chef nicht verstehen kann, dann hat man sich möglicherweise den falschen Job ausgesucht. Es ist deutlich und klar: Kommunikation ist immer eine mehrdimensionale Angelegenheit. Das kann man lernen und trainieren. Das kann man perfektionieren. Vielleicht kann man es sich selbst beibringen. Besser ist es, einen Coach einzusetzen um dieses komplexe Werkzeug zu erlernen und zu beherrschen.

Orientierung – MacCoach


Orientierung – MacCoach

Gestatten Sie mir eine Frage: Woran orientieren Sie sich? Wer ist Ihr Vorbild? Wer ist der Mensch, der Ihrem Ideal entspricht? Wer würden Sie gerne sein?
Ja, klar. Ich weiß, was Sie jetzt denken; und Sie haben natürlich Recht! Sie sind der Chef und wo Sie sind ist vorn. Ja, klar. Verstehe.
Das wäre dann das Ende dieses Coachings. Lassen Sie sich etwas Zeit und überlegen nochmal warum es vielleicht doch sinnvoll ist ein Coaching anzustreben.
Wahrscheinlich kennen Sie einen Menschen, der absolut perfekt ist und keine Fehler macht? Wer ist das? Wer macht keine Fehler? Wer hat immer Recht? – Richtig! Es gibt diesen Menschen nicht. Außer Ihnen vielleicht; aber lassen wir diese alberne Annahme einmal beiseite. Sie wissen, dass wir an dieser Stelle nicht weiter kommen. Wenn Sie sich nicht an einen bekannten Menschen orientieren können, dann suchen Sie sich einen beispielhaften Leader aus der Weltgeschichte oder aus der aktuellen Politik. Kleingeister wollen so werden wie ein Popsternchen; das ist nicht Ihre Tasse Tee. Sie haben Größeres vor, also orientieren Sie sich an den Größen. Meinetwegen am Größten: Muhammad Ali, zum Beispiel. Oder meinetwegen an Einstein, Bach, Beethoven, Luther, Mark Aurel, Hannibal, Cäsar…..Sie wissen schon. Oder an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow.  Oder Marie Curie, Mutter Theresa, Hannelore Elsner, Königin Elisabeth, Katharina die Große, Katharina von Bora, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Cleopatra, Margaret Thatcher, Theresa May, Prinzessin Diana, Silvia von Schweden……Fühlen Sie sich immer noch größer als alle diese Personen?
Dann mache ich Ihnen einen Vorschlag: Wir brechen das Coaching auf der Stelle ab und Sie suchen einen guten Arzt auf. Das war es dann. Bye, Bye – Auf Wiedersehen – Ciao – Tschüß und Arrivederci!


Für alle anderen mache ich gerne weiter.
Im NLP spricht man von Skulpturen oder Aufstellungen, wenn Beziehungen und Verhältnisse deutlich gemacht werden. Menschen orientieren sich immer an anderen Menschen. Wir haben die Wahl. Wir können an anderen Menschen wachsen oder am Boden festgehalten werden. Eine wichtige Frage, die wir uns jeden Tag stellen, sollte sein, wer der Mensch ist – an dem wir uns nach oben orientieren können. Wer ist mein Vorbild? Wie ist mein Vorbild? Was kann ich von diesem Menschen lernen. Was kann dieser Mensch für mich tun? Es geht beim Coaching nicht nur um Sprache.  Skulpturarbeit im NLP ist die körperliche Darstellung des Erlebens einer Situation oder eines Problems. Die Skulptur-Methode untertunnelt, an Sprache gebundene, Abwehrmechanismen und ermöglicht ein rasches Vordringen zu zentralen Konflikten und momentan nicht zur Verfügung stehenden Ressourcen.  Rational und intellektuell glauben wir unsere Welt erklären zu können. Aber genau das hindert uns oft daran die tatsächlichen Ursachen und Metaprobleme (Probleme hinter den Problemen) zu erkennen.   Der Coach bittet den Klienten, sich in eine Körperhaltung zu begeben, die deutlich ausdrückt, wie seine innere Befindlichkeit in der Situation aussieht. Dabei muss er ggf. dem Klienten die Darstellungsmöglichkeiten im Detail anbieten, indem er Blick, Mimik, Kopfhaltung, Armhaltung, Beinhaltung, Muskelspannung usw. abfragt.   Die Auswertung der Skulptur erfolgt über Fragestellungen

  • Wie fühlen Sie sich in der Skulptur?
  • Wie erleben Sie ihren Atem?
  • Welche Muskeln spüren Sie?
  • Entstehen Gedanken, Bilder, Ideen?

 Der Coach kann seine Wahrnehmung der Skulptur spiegeln und die damit verbundenen Assoziationen als Frage oder Hypothese anbieten.   In der Skulpturarbeit wird versucht einen Übergang von einer Problem-Skulptur zu einer Lösungs-Skulptur zu finden. Der Weg zur Lösungs-Skulptur geht über die spontanen Veränderungsimpulse, die regelmäßig beim „Eintauchen“ in die Skulptur erlebt werden. Es folgt ein Experimentieren mit mehreren Varianten veränderter Körperhaltung. Die Körperhaltung, in der sich der Klient am „stimmigsten“ fühlt wird verankert, d.h. der Klient richtet seine Aufmerksamkeit auf das mit dieser Körperhaltung verbundene energetische Potential. Anschließend wird besprochen, welche konkreten Handlungen eine Verwirklichung dieses energetischen Potentials darstellen. Zurück zu unseren Vorbildern und Antihelden. Ein gutes Beispiel ist hier wieder einmal DER INKOMPETENTE CHEF. Wir haben einen Chef, der aus unserer Sicht keinen guten Job macht. Das ist der Ausgangspunkt. Wollen wir uns an diesem Menschen orientieren? Ist das ein Vorbild? – Mal sehen: Der Mann ist ganz offensichtlich erfolgreich. Er genießt das Vertrauen der Leute, die ihn an den Posten gesetzt haben. Irgendetwas muss der Mann richtig gemacht haben. Das ist vielleicht ärgerlich, aber nicht veränderbar. Gehen wir einfach davon aus, dass unser INKOMPETENTER CHEF eine Konstante ist. Mitarbeiter, die glauben ihren INKOMPETENTEN CHEF demontieren zu müssen, wandeln auf dünnem Eis. Sie haben oft nicht ansatzweise begriffen, was eine gute Führungskraft ausmacht. Zur Erinnerung möchte ich die berühmten Grundelschen 3-Säulen- Guter-Führung (Boris Grund, Unternehmercoach) anführen: WIE LASSE ICH MICH FÜHREN? WIE FÜHRE ICH MICH? WIE FÜHRE ICH ANDERE? Betrachten Sie den INKOMPETENTEN CHEF durch diese Filter. Wie gesagt, irgendetwas hat der Mann vermutlich richtig gemacht. Wie lässt sich der Chef führen? Wer ist sein Vorgesetzter? Woran orientiert sich der Chef? Wie erledigt er die Aufgaben als Chef?
Wenden wir die DREI SÄULEN auf unseren “INKOMPETENTEN CHEF” an und dann auf uns selbst. Das wird mehr Klarheit bringen. Probieren Sie es aus! Sie werden staunen, was dann alles sichtbar wird. Aber zurück zu unseren Vorbildern. Auf die Frage nach Vorbildern antworten viele Menschen automatisch Albert Schweitzer oder Albert Einstein. Das ist leicht. Jeder kennt diese Namen und es besteht kaum die Gefahr beschreiben zu müssen wer diese Menschen waren oder warum sie unser Vorbild sind. Kaum jemand sagt zum Beispiel: Mein Vorbild ist Onkel Klaus. Oder: Ich will so werden wie meine Hochschullehrerin. Heute ist es modern alle seine Probleme auf den Gewinn einer Castingshow zu fokussieren und bei POPSTAR zu siegen und SUPERSTAR zu werden. Onkel Klaus ist ein sehr guter Handwerker. Er arbeitet in einem Heizungs- und Sanitärbetrieb und ist glücklich mit seiner Arbeit, seinem Gehalt und seinem Status in seinem Unternehmen. Onkel Klaus ist ein liebenswerte Ehemann und fürsorglicher Vater. Er ist glücklich und das spürt man einfach. Warum nicht so werden wie Onkel Klaus? Haben wir überhaupt das Zeug dazu, so zu werden wie Onkel Klaus? Vielleicht sollten wir uns auch einmal unseren INKOMPETENTEN CHEF genauer anschauen. Möglicherweise können wir ja etwas von ihm lernen. Wetten dass? Vielleicht hilft ja ein Blick auf den Chef vom Chef. Der wird sich schon was dabei gedacht haben den Chef einzustellen. Suchen Sie sich ein kompetentes Vorbild und formen Sie seine Skulptur. Wie verhält dieses Vorbild  sich? Was macht seinen Erfolg aus? Wie ist sein Einfluß auf andere Menschen? Was macht ihn attraktiv? Was ist das für ein Mensch? Wie bewegt er sich und wie fühlt er sich? Lassen Sie sich Zeit. Und lassen Sie zu, dass auch das liebgewonnene ARSCHLOCH-IMAGE des INKOMPETENTEN CHEFs zu bröckeln beginnt. Der Mann oder die Frau ist besser als Sie denken. Meinen Sie nicht auch?

 

Es ist nichts Persönliches – MacCoach


„Es ist nichts Persönliches. Es ist nur das Geschäft.“ ist ein bekanntes Zitat aus dem PATEN. Da steckt viel Wahrheit drin.

Ein deutsches Sprichwort sagt:
„Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps.“

Also warum dann persönlich werden? Es passiert jeden Tag. Persönliches und subjektive Eindrücke verdunkeln unseren Horizont. Wir haben ein Bauchgefühl und liegen oft richtig damit. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir uns selten irren. Aber diese Art von Entscheidungen ist nicht immer sachlich und gut durchdacht. Die Möglichkeit sich zu irren und auf der Grundlage des Irrtums krasse Fehlentscheidungen zu treffen ist eine reale Möglichkeit geworden.

Stop! Refraiming. Perspektivwechsel.

Nehmen Sie sich Zeit um mehr Informationen zu sammeln. Geben Sie sich die Möglichkeit eine andere Sicht auf die Dinge zu finden und richtige Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihre Emotionen und Vorurteile aus dem Spiel heraus. Kommunizieren Sie sachlich und klar. Niemand wird es akzeptieren, wenn Sie sich von Emotionen treiben lassen und “um die Ecke” kommunizieren. Es ist offensichtlich, dass Sie emotional reagieren und genau das sollten Sie nicht tun. Niemals!
Es ist nur das Geschäft. Es ist nichts Persönliches. Sie sind ein kluger Leader, wenn Sie das immer im Auge behalten. Sie werden völlig andere Einsichten erlangen und wesentlich weitsichtigere Entscheidungen treffen. Es ist nur das Geschäft. Und es soll Spaß machen und keinen ungesunden Stress verursachen.
Ihre Mitarbeiter merken das und sie honorieren es immer. Sie müssen nicht weich sein; Sie kommunizieren und handeln zielgerichtet.  Das ist alles.
Das kann man trainieren. Ich nenne das Coaching.

The T-Show – Learn From The Worst – MacCoach


Es ist beunruhigend, wie sich alles ballt und immer komplizierter wird. Alles ist in unserem Kopf steht auf Sturm. Konservativ. Modern. Progressiv. Gebildet. Ahnungslos. Von Zeit zu Zeit muss unser Kompass neu justiert werden. Wir schreiben das Jahr 2018. Donald Trump irrlichtert durch die politische Welt und mischt alles auf. Wenn er ein Praktikant oder Neuanfänger wäre, dann würde jeder Unternehmer ihn sofort feuern. Niemand hätte Steve Jobs eingestellt und wie wir wissen, wurde er auch sehr schnell wieder gefeuert, nachdem er einen Brausemanager an seine Seite gestellt hatte. Jobs war ein cholerischer, ungeduldiger und charismatischer Mann. Erfolgreich war er trotzdem; und einzigartig.

Donald T. ist die lebendige Atipode jeder guten Managementliteratur. Als Coach würde ich ihn unverrichteter Dinge nach Hause schicken. Unbelehrbar, arrogant, nicht coachbar.

Er ist Neuanfänger und er ist ohne jede politische Praxis. Donald ist ein Showman: Er ist ein wenig schmierig und auch ekelhaft. Aber er hat die Macht. Er weiß wie es geht. Offensichtlich. Wer wird ihn bremsen? Wer wird ihn aufhalten? Das amerikanische Volk. Irgendwann vielleicht.

Es ist bemerkenswert, zu beobachten wie Leute wie Trump die Macht an sich reißen. Die Geschichte ist voll von ihnen und das Grauen wird uns immer in Erinnerung bleiben. Von Tag zu Tag gibt es immer mehr Menschen die Sätze von sich geben wie: Der hat ja Recht! Er sagt nur, was er denkt. Er ist im Grunde ein ehrlicher Kerl! Er verstellt sich nicht. Er verspricht uns nichts, was er nicht halten kann. Aber er zeigt mit dem Finger auf das, was nicht funktioniert. Er tut nicht so, als würde er irgendwas besser machen. Aber immer mehr glauben, dass er tatsächlich Lösungen in der Tasche hat. Hat er aber nicht.

Es ist eine absolut einzigartige Show. Und wir alle dürfen LIVE dabei sein: The Donald T-Show! Aus T-Shirt wird T-Show. THE DONALD zeigt uns wie es geht. Was können wir von ihm lernen?

Hier mein Vorschlag:

How To Become A Galactic Leader

It’s Great! Phantastic! HighPerforming! Extraordinary Strongful! Die Welt hat sich verändert. Es gab so viele Politiker in der Geschichte, die vorgaben, dass Sie Gutes tun würden. Alle haben komplett versagt. Sie haben sich als Verlierer und Verbrecher erwiesen und sind es nicht einmal wert, erwähnt zu werden. Du weißt es besser. Niemand macht dir etwas vor. Wer Dir folgt, ist clever, hat Glück gehabt, dich zu treffen und zu begreifen.

Die Anderen sind alle Verlierer. Wenn Du den Raum betrittst, dann brennt die Luft. Alle wollen Deine Freunde sein und jeder fürchtet sich vor Deinem Blick. Du analysierst, verlässt dich auf dein Bauchgefühl und brauchst keine Berater. Du bist der geborene Leader. Niemand anders! Nur Du!

Du bist toll! Du bist ein großer Mann! Ein Satz ohne Ausrufungszeichen ist nicht Dein Ding! Great!

Die Welt wird besser sein, wenn Du ihr Deinen Stempel aufgedrückt hast.

Du wirst immer gewinnen.

Es gibt nur ein paar einfache Regeln für Dich:

Meide Gutmenschen und sei gnadenlos in deiner Ablehnung.

Es gibt andere große Leader, die sich unsympathisch geben. Sie tun nur so. Du weißt es besser. Das sind Deine besten Geschäftspartner. Du wirst Sie loben und sie werden Dir alles abkaufen, was Du ihnen anbietest.

Es ist Dir nichts peinlich. Du darfst jede Regel brechen. Lügen und Betrügen gehören einfach dazu. Das machen alle erfolgreichen Leader so. Du bist der Beste!

Nichts was Du sagst oder besser noch: twitterst, kann jemals gegen dich verwendet werden. Wer das versucht, verbreitet ohnehin nur FakeNews und ist ein Looser.

Niemand hat den Durchblick; Außer Du!

Beleidige starke Konkurrenten und schau was passiert. Wenn Sie es persönlich nehmen, dann wirst Du sie dominieren. Bleiben Sie unbeeindruckt, dann sind sie stark. Denk Dir was anderes aus. Klopfe Ihnen auf die Schulter und lobe sie. Beobachte ihre Reaktion!

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar. Was die Anderen denken kann Dir vollkommen egal sein.

Stelle alles in Frage und verbreite Angst und Schrecken. Sei unberechenbar, unsympathisch und peinlich. Du darfst das!

Triff die verrufensten Diktatoren; nenne sie Deine Smarten Jungs und sorge dafür, dass der Deal in Bewegung kommt.

Es kommt niemals darauf an, etwas übel zu nehmen. Es kommt immer auf den Deal an.

„…..und am Ende wollen alle Deine Freunde sein!“ /Donald Trump/

Ich nicht.

 

Coaching. Professionelles Gespräch – MacCoach


Coaching. Kommunikation mit einem professionellen Gesprächspartner

Keine Angst! Niemand muss auf die Couch! Die positive Nachricht bei einem Coaching ist die, dass der Coach bei seinem Klienten nicht zwanghaft nach einem Krankheitsbild suchen muss. Im Gegenteil. Der Coach sucht nach den Stärken eines Siegers und formt sie. Es ist genau wie mit einem Sportler, der Spitzenleistungen erzielen will. Ein Coach arbeitet mit dem gesunden Sportler. Wenn sich der Sportler verletzt hat, dann kommt der Sportarzt und Therapeut ins Spiel. Der Coach ist dann nur noch begleitend im Hintergrund tätig.

Ich bin Coach und glauben Sie mir. Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Vorurteile es gibt, was die Arbeit mit einem Coach betrifft. Ein kurzes Gespräch genügt mir oft um zu erkennen, dass mein Gegenüber eigentlich „nicht coachbar“ ist. Warum sollte ein erfolgreicher Geschäftsmann viel Geld dafür ausgeben um sich mit einem Menschen zu unterhalten, der im Grunde keine Ahnung von seinem Kerngeschäft hat. Ein Beispiel. Ich treffe den Chef einer Bank. Er fragt mich, was ich als Coach für ihn tun kann. Er hat im Grunde keine Zeit für ein Coaching. Er kann sich nicht vorstellen, warum er Zeit und Geld dafür investieren sollte. Schulterzucken.

„Sehen Sie es wie eine Lockerungsübung mit einem Personal Trainer, der mit Ihnen eine Runde durch den Park läuft. Wir nehmen uns die Zeit und sehen was passiert.“

„Also gut, ich probiere es mal aus. Vielleicht bringt es ja was. Mal sehen! Hauptsache es schadet nicht! Wo fangen wir an, wieviel Zeit werden wir benötigen?“

Aufwärmrunde. Ich lerne meinen Mandanten, meinen Coachee kennen und wir schließen einen Vertrag miteinander. Das ist der erste Schritt. Vertrauensbildende Maßnahmen. Coaching ist in erster Linie das Gespräch mit einer Person des Vertrauens. Der Coach wird alles von seinem Mandanten erfahren. Coaching ist wie ein gemeinsames Aufräumen und Neusortieren. Alles kommt auf den Tisch, auch unangenehme Dinge. Es geht auch darum, unangenehme Dinge anzusprechen um ihnen den Schrecken zu nehmen. Oft sind es genau diese versteckten Ängste, die es zu bekämpfen gilt. Aber dazu später.

„Grundlage für ein Coaching ist Vertrauen. Ich garantiere Ihnen, dass alles was wir besprechen unter uns bleibt. Ich unterliege als Coach der Schweigepflicht. Wenn Sie mir im Laufe des Coachings mitteilen, dass Sie Ihre Frau betrügen, dann werde ich das in keiner Weise werten oder in irgend einer Weise auswerten. Das bleibt unter uns und wird meine Sicht auf Sie nicht beeinflussen. Im Gegenteil werde ich vielleicht der einzige Mensch sein, mit dem Sie darüber sprechen können. Alleine diese Möglichkeit zeigt schon, was mit einem professionellen Coach möglich wird. Ich werde Ihnen keine Ratschläge geben. Aber wir sprechen darüber. Es wird Ihnen eine Hilfe sein, offen über alles zu reden und zu reflektieren. Ich werte nicht und gebe keine Ratschläge. Das ist Coaching pur.“

Ich habe keine Ahnung von der Arbeit eines Bankers. Aber genau das ist eine gute Grundlage für Coaching. Der Banker beherrscht seinen Job. Davon gehe ich aus. Wenn sich herausstellen sollte, dass er seinen Job nicht beherrscht, dann würd ich ihm einen persönlichen Trainer und eine Weiterbildung empfehlen. Mit Coaching hat das nichts zu tun. Es könnte höchstens passieren, dass der Banker im Laufe des Coachings seine wahre Berufung erkennt und herausfindet, was er in Zukunft lieber machen möchte. Vielleicht sucht er für sich ein Ausstiegszenario. Vielleicht ist er auch nur an einem toten Punkt angelangt und sucht eine neue Herausforderung für sich und seine Mannschaft. Egal was auch immer sich ergeben wird. Ein professioneller Coach ist der beste Gesprächspartner, den man sich nur vorstellen kann. Natürlich muss es ein möglichst guter Coach mit guten Referenzen sein.

Ich bin ein Coach, der seine Referenzen nicht offenlegt. Ich hoffe, dass Sie das zu schätzen wissen. Auch Sie werden niemals als Referenz erwähnt werden, wenn Sie es nicht wollen. Wie kann ich Sie davon überzeugen, mit mir zusammenzuarbeiten? Ich werde es Ihnen sagen. Buchen Sie mich und stellen Sie selbst fest ob Sie mit mir arbeiten möchten oder nicht. Ich bin mir sicher, dass Sie mit mir zusammenarbeiten wollen. Ich habe meine Erfahrungen, was das betrifft.

Warum Coaching? Welches Ziel verfolgt ein Coaching? Das erste Ziel ist noch gar nicht formuliert. Ich halte es aus, zunächst nur eine Art Smalltalk zu führen. Es ist ein erster Überflug über die Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Meinetwegen legen Sie mir zuerst Ihre Visitenkarte auf den Tisch und einen Lebenslauf auf Hochglanzpapier. Was ich wissen will und wissen muss ist viel mehr. Ich will wissen wer Sie wirklich sind. Es wird Ihnen gut tun sich so zu zeigen wie Sie wirklich sind. Ich erwarte das und ich kann damit umgehen. Ich bin vielleicht ihr einziger wirklicher Vertrauter, den Sie seit langem haben. Das ist meine Aufgabe! Ich bin Ihr Coach, wenn Sie es zulassen.

Was ist das Ziel von Coaching? Ich habe da eine Daumenregel. Nehmen Sie sich eine Zeitspanne von 10 Jahren. Nehmen Sie eine beliebige Zeitspanne in der Vergangenheit. Sie haben sich in diesen Jahren verändert. Sie haben ein Ziel verfolgt und es erreicht. Vielleicht haben Sie das. Vielleicht haben Sie Ihre Zielstellung auch angepasst und umformuliert. Was auch immer Sie in diesen Zehn Jahren getan haben. Sie haben eine Entwicklung durchlaufen.

Coaching macht folgendes: Da ist zuerst eine viel exaktere Zielformulierung und die Erkenntnis ob Sie tatsächlich dieses Ziel erreichen wollen. Vielleicht stecken ja ganz andere Wünsche und Zielvorstellungen in Ihnen? Wie können Sie herausfinden, ob Sie das für Sie richtige Ziel verfolgen und wie es sich anfühlt es zu erreichen? Sie können es selbst ausprobieren. In zehn Jahren werden Sie es -vielleicht- wissen.

Oder Sie arbeiten mit mir zusammen und schaffen das sehr viel schneller, als wenn Sie es alleine ausprobieren. Ein Coach hilft Ihnen mit Sicherheit Ihr Ziel zu formulieren und es schnell zu erreichen. Ein Coach begleitet Sie dabei, wenn Sie es zulassen. Allerdings wird der Coach Ihnen keine Arbeit abnehmen. Er begleitet nur. Das Ziel müssen Sie selbst erreichen.

Warum sollten Sie mich als Coach engagieren? Um schneller zum Ziel zu kommen und um Ihr persönliches Ziel zu formulieren. Ich möchte Ihnen ganz bewusst keine Grenzen setzen, was den Coachingprozess betrifft. Wir werden es im Laufe unserer Zusammenarbeit erkennen, was zu tun ist. Es ist immer der erste Schritt, den wir gemeinsam gehen müssen. Alles Andere kommt später.

Der Coach ist ein guter Verkäufer – MacCoach


Der Coach ist ein guter Verkäufer

Wenn man an Verkaufen denkt, dann denkt man sofort an einen Autoverkäufer. Ich habe mir wahrscheinlich noch nie ein Auto aufschwatzen lassen. Ich fahre gerne Auto, aber ich habe kein Problem damit, wenn ich nicht Audi, Mercedes oder BMW fahre. Natürlich liebe ich diese Marken. Aber wenn man ehrlich ist, dann ist ein Auto nur ein Fortbewegungsmittel. Fahrspaß sieht anders aus. Wenn ich mal richtig rasen will, auch das kommt vor, dann werfe ich meine Playstation an und fahre eine Runde CARS oder WipEOut. Ich liebe diese Spiele seit dem Supernintendo und die Rennklassiker MarioCarts und F-Zero.
Ich komme immer wieder vom Thema ab. Verkäufer. Ich habe tolle Verkäufer bei AUDI und Mercedes kennengelernt und absolut keinen Grund etwas gegen diese Form des Verkaufs zu haben. Vielleicht früher einmal. Aber inzwischen weiß ich, dass vieles sich nur in unserem Kopf abspielt. Ich habe längst kein Problem mehr mit Bankern, Autoverkäufern und Versicherungsvertretern. Wenn sie gut sind, dann arbeiten sie wie ein Coach. Und das ist mein persönliches Qualitätsmerkmal.

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Wie man einen guten Coach erkennt – Schau mir in die Augen Kleines – MacCoach


Wie man einen guten Coach erkennt – Schau mir in die Augen Kleines – MacCoach

Wenn du einen guten Gesprächspartner suchen, oder einen guten Coach, dann solltest du auf Details achten, die viel wichtiger sind als alles andere. Du erkennst einen Menschen an der Körpersprache, am Klang seiner Stimme und wenn du ihm in die Augen schaust. Und es ist eine unwiderlegbare Tatsache, dass die Chemie eine große Rolle spielt; nicht zuletzt erkennst du deinen Coach am Geruch. Das ist ein Grund für einen Coach nicht zu rauchen, denn das ist unangenehm und zeugt von einem undisziplinierten Menschen. Coaching mit allen Sinnen, sozusagen.
Wichtig ist die Fähigkeit aktiv zuzuhören und dazu gehört vor allem der berühmte Augenkontakt. “Schau mit in die Augen – Kleines!” aus Casablanca fällt mir da ganz spontan ein. Natürlich sollte der Coach keine Liebesbeziehung mit seinem/r KlientIn eingehen, aber das ist selbstverständlich und braucht keine besondere Erläuterung.
Der Coachee sollte sich einfach gut fühlen, wenn er einen Coach trifft.
Für den Coach gilt: nicht anstarren! Und immer um Erlaubnis fragen, wenn du eine Intervention startest. Manchmal ist auch Körperkontakt sinnvoll. Eine Hand auf der Schulter bedarf unbedingt der Erlaubnis des Klienten.  

Und wie für jeden Beitrag auf diesem Blog gilt: Ein bisschen Bullshit und ein ironisches Lächeln ist immer dabei…….

Schau mit in die Augen Kleines – mit  Humphrey Bogart und Ingrid Bergman kann man sich auf jeden Fall gut merken. Denn in jedem Coaching gilt – Schau ihr/ihm in die Augen.

Erfolg: TUN und nicht hängen lassen – MacCoach


Erfolg hat 3 Buchstaben T-U-N
/Johann Wolfgang von Goethe/

Also lasst euch nicht hängen! Lass dich nicht hängen! Mach was! Irgendwas!

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.

Coach4Kids – MacCoach


Coach4Kids

Hey Kids! Hier bin ich wieder! MacCoach, der Coach, der Erwachsene und Kinder coacht.

Um ganz ehrlich zu sein. Am liebsten coache ich junge Leute, die noch ganz am Anfang stehen. Ich habe längst gelernt, dass ihr noch nicht ganz genau wisst wohin euch eure berufliche Tätigkeit einmal führen wird.
Soll ich euch was sagen, wie das laufen wird? In den meisten Fällen orientieren wir uns an den eigenen Eltern oder an engen Verwandten. Wenn der Papa Arzt ist, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Sohn oder die Tochter auch Arzt oder Ärztin werden. Das ist vollkommen unabhängig von den Talenten und Neigungen, die tatsächlich in euch stecken. Aber mit dem sollt ihr euch denn unterhalten? Ein Lehrer wird mit Sicherheit den Lehrerberuf in den schönsten Farben malen und den höchsten Tönen loben. Wenn der Papa Ingenieur ist, dass wird es euch bestimmt stark beeinflussen und ihr werdet gerne selbst Ingenieur. Wenn die Mama Frisörin ist, dass könnt ihr euch vorstellen, wie es ist in einem Frisörsalon zu arbeiten. Das ist auch nicht die schlechteste Entscheidung. Aber mit wem sollt ihr euch unterhalten, wenn ihr ganz andere Pläne habt?
Was ist, wenn du eines Tages eine tolle Sängerin oder ein Supermodel wirst? Davon hat doch wirklich keiner eine Ahnung. Weder Lehrer, noch Eltern, noch irgendjemand den du kennst. Aber du kannst es schaffen! Meinst du nicht auch? Du hast das Zeug dazu! Oder vielleicht ist es doch komplizierter? Du weißt es nicht. Aber schön wäre es schon.
Meinst Du nicht auch? Du brauchst jemand, mit dem du dich frei und offen über das alles unterhalten kannst. Mit jemand, der nicht gleich alles in Frage stellt. Wer könnte so etwas tun? Meine Antwort: Es sollte ein erfahrener Erwachsener sein und es sollte ein Kommunikationsprofi sein. Ein Coach ist genau das. Ein Coach ist jemand, mit dem du deine Ziele besprechen und planen kannst, was als Nächstes passieren muß um deinen Weg weiter zu gehen. Das gilt für Kinder und das gilt auch für Erwachsene. Wenn die Eltern nerven und keine Ideen haben, dann solltest du einen Coach haben, der genau das nicht tut.
Soll ich dir was verraten? Selbst Erwachsene und Eltern wissen oft noch nicht genau, was ein Coach tut und was er leisten kann. Ich kann es ihnen erklären. Ich kann es dir erklären, deinen Lehrern, Erziehern, allen Interessierten.  

Stell dir einfach vor: Du kannst mit einem Erwachsenen über alles reden und der Zeit für dich hat und ganz viel Verständnis.
Das kann natürlich nur in einem geschützten Raum mit Einverständnis der Eltern geschehen. Vielleicht bei euch Zuhause. Die Eltern wollen natürlich auch wissen was du mit dem Coach besprochen hast, aber ich verspreche dir: Sie werden nicht alles erfahren. Der Coach gibt nur allgemeine Hinweise, was der Gesprächsinhalt war.  Es kann aber auch sein, dass der Coach feststellt, dass du dich in eine Sache verrannt hast, die völlig unrealistisch ist.

Beispiel: Du willst ein Profimusiker sein, bist aber überhaupt nicht musikalisch. Wie kommst du auf solche Ideen? Ganz einfach: Du weißt nicht, was du können musst und du hast keine Ahnung wen du fragen sollst. Du kennst den Weg zu deinem Traumjob noch nicht.
Es kann auch sein, dass es diesen Job überhaupt nicht gibt. Du lebst in einer unrealistischen Traumwelt von der Erwachsene ja sowieso keine Ahnung haben. Deine Freundin oder dein Freund in der Schule haben vielleicht den selben Traum. Ihr redet jeden Tag darüber und lebt zunehmend in einer sogenannten Blase. Es gibt kein anderes Thema mehr, das für euch interessant klingt. Ihr seid die Einzigen, die etwas davon verstehen. Logisch, dass Schule, Sport, Freunde und Verwandte in den Hintergrund treten.

Wisst ihr was? Ihr braucht jemand, mit dem ihr auch mal ein bisschen über den Tellerrand blicken könnt. Erwachsene nennen das “spinnen”. Aber auch das muss ab und zu mal sein.

Der Coach4Kids ist ein Projekt, in dem Kinder in einem geschützten Raum mit Kommunikationsprofis reden können um ihre Träume und Ziele wertfrei zu kommunizieren. Wisst ihr was kommunizieren bedeutet? Einfach darüber quatschen. Und das ohne jede Wertung oder einen Zeigefinger, der euch immer eure Grenzen zeigt. (Die vielleicht überhaupt nicht vorhanden sind)

 

Information für Eltern: Das Coach4Kids Projekt befindet sich gerade in der Planungsphase. Ziel ist es, Kindern und jungen Erwachsenen einen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, der Verständnis und Zeit hat um vorurteilsfrei mit ihnen über ihre berufliche Zukunft zu reden. Lehrer können das natürlich auch, aber die haben oft ganz andere Aufgaben und keine Zeit für so etwas. Erzieher können auch sehr einfühlsame Ansprechpartner sein. Ein Coach ist ein Kommunikationsprofi, der meistens mit Erwachsenen arbeitet. Er kann beides tun: Für die Eltern und für die Kinder tätig werden. Momentan wird der Coach direkt bezahlt. Es gibt nach unserer Kenntnis noch keine öffentlichen Programme für diese Art von Coaching.

 

MacCoach – was ist das denn? – MacCoach


MAC COACH

Als ich vor ein paar Jahren mit dem WordPress-BLOG begann, wählte ich den Namen MacCoach. Coach ist klar. Es geht hier um Coaching. Aber was bedeutet eigentlich das Mac?

Ich mag die Beatles. Paul Mc Cartney liegt auf der Hand. McDonalds fällt mir ein. Aber das ist ja eher kein Qualitätsmerkmal.

Die Zugriffzahlen zu MacCoach steigen und ich muss etwas aus der Marke machen, zu der sich das langsam zu entwickeln scheint.
MAC, MAC…..was bedeutet MAC?

Maximaler AufmerksamkeitsCoach. Vielleicht. Nein. Das ist blöd.
Choleriker ist ein Thema. Etwas mit Arschloch-Coach. Auf gar keinen Fall!

 

  1. Augenhöhe. Angenehm. Allgemein. Ahnungslos. Argumente. Ambiente. Agil. Aufmerksamkeit ….. Ich habe keine Idee

Akzeptanz! HEUREKA! Darum geht es beim Coaching! Ich akzeptiere meine Klienten und das sollte jeder Coach und Therapeut als Erstes tun. Maximale Akzeptanz Coaching. MAC!
In Englisch: Maximum Acceptance Coaching – or Multiple Acceptance Coaching

“multiple acceptance coach” bedeutet: Mehrfacher Akzeptanztrainer. Oder Vielseitig. Vielseitigkeit ist mein zweiter Vorname. Ich bin neugierig auf neue Herausforderungen und stehe gerne für aussergwöhnliche Dinge zur Verfügung. 

Akzeptanz. Akzeptiere Dich wie Du bist! Ich akzeptiere Dich! Das ist der Ausgangspunkt für jedes Coaching. Darum geht es. Und nun weiß ICH auch ENDLICH, warum ich -unterbewusst!- den Namen MacCoach gewählt habe. Es geht um Schnell und Gründlich, also grundlegend. Es geht darum nach einem kurzen Coaching MAXimale Veränderungen zu initiieren. MaxCoach geht vielleicht auch. Aber Mac ist OK. Immer wenn ich den Namen meiner Webseite nenne, dann denken die Leute: Ganz schön ambitioniert. Mac, wie der Apple Mac. MacCoach. Aha! Und die merken sich das in der Regel sofort.

Maximale Aufmerksamkeit – geht auch. Das ist ein wichtiger Punkt. Jeder Klient verdient die maximale Aufmerksamkeit.

Akzeptanz. Das ist der Startpunkt. Das ist herauszuarbeiten und dann mit einem stabilen Fundament zu festigen. Wer bist Du? Wohin willst Du? Auf welchem Grund stehst Du? Wie stabil ist Dein Fundament?

Und so kann ich mit MacCoach weitermachen. Multiple/Maximale Akzeptanz ist die gute Grundlage eines Coachings. Darauf baut sich alles andere auf.

 

Coaching – Führung übernehmen – MacCoach


Coaching – Führung übernehmen

Wenn ein Klient einen Coach aufsucht, dann tut er das nicht um einen antriebslosen und ideenarmen Gesprächspartner mit Geld zu versorgen oder sich die Zeit zu vertreiben. Wichtig ist immer, was am Ende dabei herauskommt.

Ich behaupte mal, dass ein Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss, um effektiv zu arbeiten. Coaching bedeutet eindeutig, dass der Coach die Führung übernimmt.

“Wer fragt, führt.” lautet eine Managementregel, die jeder kennt. Ein Coach fragt und er führt. Wenn er das nicht schafft, dann wird das Coaching eine kurze Angelegenheit ohne Wiederholung sein.  

Warum der Coach eine ideale Führungspersönlichkeit sein muss? Habe ich die leise Frage richtig gehört? Du hast sie gestellt. Sei ehrlich. Ich will dir eine Antwort geben.

Je besser der Coach Führung über einen Prozess übernehmen kann, um so besser ist er als Coach. Das ist meine feste Überzeugung.
Ich selbst merke das jeden Tag. Und wenn ich meine lange berufliche Karriere, wenn man es so nennen mag, Revue passieren lasse, dann wird mir persönlich deutlich und klar, dass ich mich immer mehr verbessert habe. Aber den entscheidenden Sprung habe ich gemacht, nachdem ich meine Coaching-Ausbildung abgeschlossen hatte. Für mich ist längst klar, dass eine Coaching-Ausbildung ein sehr gutes und nachhaltiges Führungsseminar ist. Auch hier gilt: Je besser der Lehrer – MasterCoach – um so besser die Schüler – Coaches. Und wie immer, wenn ich über Führung spreche, möchte ich an die DREI SÄULEN DER FÜHRUNG erinnern.

 

Wie führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen? Wie führe ich andere?

 

Genau in der Reihenfolge bitte!

 

Und dann kannst Du zielgerichtet in den Tag starten. Schau, wie du dich selbst führst und im Griff hast. Und dann lasse dich führen und beobachte aufmerksam wie die anderen das machen. Gut oder schlecht. Egal. Sie machen etwas.

 

Und irgendwann wirst du in der Lage sein, andere gut zu führen. Dann wirst du ganz selbstverständlich Führung übernehmen und es wird sich ganz normal anfühlen.

Coaktives Coaching


Coaktives Coaching

Coaching hat sich in den vergangenen Jahren vor allem in den USA rasant entwickelt. Es wird immer deutlicher, dass nicht nur die Ausbildung von Coaches entscheidend für den Erfolg ist, sondern vor allem die besondere Beziehung, die das Coaching hervorruft. Der Blickwinkel des Klienten ist der entscheidende Punkt. Das gilt übrigens bei jeder Arzt-Patienten-Beziehung und bei Lehrer-Schüler-Beziehungen. Die Sichtweise und Haltung des Klienten ist der zentrale Mittelpunkt einer Coaching-Beziehung. Der Coach muss sehr daran interessiert sein, den Blickwinkel des Klienten einzunehmen und ihn quasi als Schattenmanager eng zu begleiten. Gelingt das nicht, ist Coaching nicht wirksam. Die Coaching Pionierin Laura Whitworth nennt das Co-active Coaching. Sie hat ein Buch darüber geschrieben: Co-aktives Coaching.

Der Schwerpunkt im Coaching verlagert sich immer mehr von „ein guter Coach zu sein“ hin zu „eine wirkungsvolle Beziehung entwickeln, mit dem Blick auf den Klienten. Wie wirksam die Fragen des Coach sing, hängt nicht von der Frage ab, sondern davon, wie diese Frage auf den Klienten wirkt, was diese Frage mit ihm macht.

Die Frage muss genau so formuliert sein, dass der Klient sie in seinem Verständnis einordnen und zutiefst verstehen kann.
Coaching wird definiert als eine Beziehung von Möglichkeiten aus der Sicht des Klienten. „Stellen Sie sich eine Beziehung vor, in der sich die gesamte Aufmerksamkeit auf Sie richtet, darauf, was Sie in Ihrem Leben wollen und was Ihnen hilft, das zu erreichen. Stellen Sie sich eine Beziehung zu einem Menschen vor, der sich für Ihre Ziele noch stärker engagiert als Sie selbst. Stellen Sie sich eine Beziehung mit jemand vor, der Ihnen zu hundert Prozent die Wahrheit sagt. Diese Coachingbeziehung ist geprägt von Vertrauen, Vertraulichkeit und Sicherheit.“

Die Eckpfeiler für coaktives Coaching können wie folgt bezeichnet werden:

  1. Der Klient ist von Natur aus kreativ, ressourcenreich und heil.
  2. Coaktives Coaching geht auf das ganze Leben des Klienten ein. (Aufstellung, soziales Atom etc.)
  3. Das Programm kommt vom Klienten
  4. Die Coachingbeziehung ist eine bewusst gestaltete Interessengemeinschaft

Zum coaktiven Coaching gehören nach Whitworth fünf Kontexte:

Zuhören, Intuition, Neugier, Handeln/Lernen, Selbstorganisation.

Coaching für Skeptiker


Der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens hatte einen Herzinfarkt erlitten. Er war sehr betroffen, weil er davon ausgehen musste, dass er sein Leben auf der Überholspur nicht ohne Einschränkungen fortführen konnte. In der REHA wurde ihm empfohlen sich an einen Coach zu wenden um berufliche und persönliche Aspekte zu besprechen. Das kam ihm eigenartig vor. Wie sollte ihm ein Coach helfen? Er hatte noch nie in seinem Leben einen anderen Menschen um Rat gefragt oder sich Hilfe geholt. Das meiste konnte er selbst erledigen, oder er stellte jemand ein, der sich mit der Materie auskannte. Aber einen Coach kontaktieren. Wozu sollte das gut sein?

Er fühlte sich nicht psychisch krank oder angeschlagen. Natürlich hatte er Fragen zu seinem Zustand und er wollte genau so leben, wie er es vor dem Infarkt getan hatte. “Suchen Sie sich einfach einen guten Life Coach. Sie werden ihn erkennen, wenn Sie ihn gefunden haben.”, sagte der Chefarzt. “Natürlich könnte ich mich auch regelmäßig mit Ihnen unterhalten, aber glauben Sie mir: Das wird viel zu kostspielig. Sie haben den Infarkt überstanden und das Risiko einen weiteren Infarkt zu bekommen ist genauso groß wie es vor dem ersten Infarkt war.”  Der Chefarzt gab ihm eine Internetadresse und der Geschäftsführer bedankte sich. Er hatte nicht vor, einem Coach Geld hinterher zu werfen.  
Es verging ein halbes Jahr und der Patient spürte, dass er befangen war und unter einer permanenten Angst litt, beim nächsten Mal zu sterben. Er suchte den Chefarzt auf und der empfahl ihm nach einer ausgiebigen Untersuchung nochmals sich einen Coach zu suchen.
Der Mann rief mich an und fragte skeptisch, ob ich ihm tatsächlich helfen könne. Wir vereinbarten einen Termin in der Coaching-Praxis und trafen uns eine Woche später.  

Ich stellte mich kurz vor und erläuterte ihm die Rahmenbedingungen. Ich schlug ihm ein Coaching-Paket von 10 Sitzungen für einen Paketpreis vor. Der Mann war einverstanden, zumal er das Coaching als Geschäftskosten verbuchen konnte.

Harald Bohn, der Geschäftsführer, (der Name wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen verändert) war ein Skeptiker durch und durch. Er wollte natürlich genau wissen, was meine Profession sei und welchen beruflichen Werdegang ich vorweisen konnte. Ich entgegnete, dass die Empfehlung des Chefarztes allein Reputation genug für mich sei. Und ja, ich hatte bereits mehrere Klienten mit ähnlichen Themen gecoacht.

Die ersten Gespräche dienten lediglich dem näheren Kennenlernen. Ich stellte dem Mann viele Fragen über die er intensiv nachdachte. “Gute Frage!”, hörte ich öfter von ihm und es stellte sich ein Vertrauensverhältnis ein. Harald Bohn merkte schnell, dass es für mich überhaupt kein Thema gab, dass mich irgendwie irritierte. Er bemerkte, dass ich ihn nicht verurteilen oder einschätzen würde und ganz langsam öffnete er sich mir. Wir unterhielten uns über sein Unternehmen und die Verantwortung, die auf seinen Schultern lastete. Er hatte die Firma vor 12 Jahren gegründet, nachdem er in der Firma für die er bisher gearbeitet hatte nicht weitergekommen war. Inzwischen war seine alte Firma konkurs gegangen und viele der ehemaligen Kollegen arbeiteten nun für ihn. Er stellte sich als durchsetzungsstarken Macher dar, der wenig Empathie für seine Mitmenschen hatte. Kaum jemand in seiner Umgebung wäre auf  die Idee gekommen, dass Bohn ein sensibler Mann war, der sich “Dinge zu Herzen nahm”. Aber genau so war es. So kaltschnäuzig, wie er sich nach außen darstellte war er nicht. Im Gegenteil. Er hatte sogar eine große Angst, dass jemand von seinem Herzinfarkt etwas mitbekommen würde. Von mir würde niemand etwas erfahren. Das machte ich ihm von Anfang an klar. Schweigepflicht gehört zu einem Coach genau so wie zu einem Arzt oder Priester.

Bohn war immer noch neugierig, was als nächstes im Coaching passieren würde. Ich fragte ihn, wann das Coaching für ihn ein Erfolg sein würde und wie er das erkennen würde.

“Ich denke, dass ich einen großen Schritt weiter wäre, wenn ich meine Ängste in den Griff bekommen würde und mein Unternehmen sich gut entwickeln würde, auch wenn ich nicht mehr jeden Tag mit 120 Prozent Gas geben müsste.”
Ich fragte ihn, wie er das gemanaged hätte, als er akut krank war, in der Zeit vom Infarkt bis nach der REHA. Er hatte die Tagesgeschäfte seiner Stellvertreterin, einer sehr guten Finanzbuchhalterin übergeben und hatte verbreitet, dass er sich um neue Aufträge kümmern und deshalb kurzfristig abwesend sein müsse. Diese Legende hatte ihm sehr viel Kraft gekostet. Wie würde das Unternehmen ohne ihn laufen? Das belastete ihn doch.

Aber dann erkannte er, dass seine Firma so gut aufgestellt war, dass er ein Engagement im Tagesgeschäft tatsächlich erheblich reduzieren konnte um sich um neue Entwicklungen zu kümmern. Das war ihm vor dem Coaching überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Erst nachdem ich ihn darauf hingewiesen hatte, wurde ihm die reale Situation klar. Er hatte so lange so hart gearbeitet, dass es ihm nie in den Sinn gekommen war, dass er sich nun zurücknehmen könne.

Ich forderte ihn auf eine Liste zu erstellen, was er tun würde, wenn seine Firma “von alleine” laufen würde.
Er hatte eine Menge Ideen. Mehr Sport treiben, mehr Zeit für Kultur und Familie. Viel mehr Zeit für seine beiden Kinder.
Natürlich fragte ich ihn, was von ihm bleiben würde, wenn er eines Tages tatsächlich nicht mehr da wäre. Auch hier hatte er eine Menge Ideen. Er wollte etwas hinterlassen. Seiner Familie, seinen Kindern, seinen Mitarbeitern und seinen Geschäftspartnern. Aber er brauchte Zeit. Er fragte mich, ob ich ihm diese Zeit garantieren könne. Nein. Das konnte ich nicht. Natürlich nicht. Die 10 Sitzungen waren vorbei. Ich teilte ihm mit, dass wir nun am Ende der Coachingvereinbarung wären und es nun Zeit wäre, sich zu verabschieden.
Er schaute mich überrascht an. Ja, er wisse, dass die 10 Sitzungen vorbei wären. Aber wäre es ein Problem, wenn wir einfach weitermachen würden? Er hatte erkannt, dass es ihm ausserordentlich gut tat, sich mit jemand zu unterhalten, der kein Limit kannte und der ihn niemals verurteilen würde. Es täte ihm Leid, diese professionelle Beziehung einfach so aufzugeben. Allerdings hatten wir ein wichtiges Ziel des Coachings erreicht. Er konnte sich in seinem Unternehmen zurücknehmen und sich auf andere Dinge konzentrieren. Das Coaching hatte ihn tatsächlich entlastet.

Ich unterbreitete ihm das Angebot, jederzeit wieder mit einer neuen Zielvereinbarung einzusteigen. Er hatte eine andere Idee. Er würde Coaching in seiner Firma etablieren um seine Mitarbeiter zu entlasten. Er war der Meinung, dass es einige Schlüsselfiguren gab, die tatsächlich zu viel arbeiteten. Er hatte im Coaching erkannt, dass diese Mitarbeiter gefährdet waren.

“Würden Sie sagen, dass unser Coaching erfolgreich war?”, fragte ich ihn. Er bejahte ausdrücklich.
Am Anfang konnte er sich nicht ansatzweise vorstellen, was ein Coaching für ihn bringen würde. Natürlich hätte er sich diese Fragen auch selbst stellen können, aber mit mir als Coach wäre es sehr viel schneller gegangen, als er sich hatte vorstellen können. 

Live the life of your dreams — Life Coaching Berlin


Willst Du 2018 zu Deinem Jahr machen? Bist Du bereit, das Leben zu führen, von dem Du immer geträumt hast? Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu gehen. Gemeinsam begeben wir uns auf Deinen Weg zum Glück! Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es manchmal sein kann, Dinge zu verändern. Es finden […]

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Schluss mit Pauken und Noten! – Teil 1: Der gegenwärtige Zustand des Bildungssystems — Neue Debatte


Die Globalisierung erhöht auch in der Bildung den Konkurrenzdruck. Nicht nur Schulen, Universitäten und weitere Bildungseinrichtungen konkurrieren gegeneinander. Schüler, Lehrer, Pädagogen – alle stehen im Wettbewerb. Es herrscht der eindimensionale Vergleich: Wer ist besser, wer ist schlechter? Muss das sein? Gerhard Kugler wirft einen kritischen Blick auf das bestehende Bildungssystem und stellt in seiner Beitragsserie „Schluss mit Pauken und Noten!“ die Grundzüge eines alternativen Bildungssystems vor.

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Coaching – KOSTENLOS!


Coaching KOSTENLOS!

Geht das? Kostenloses Coaching? Ich denke nicht. Ein kostenloses Erstgespräch ist natürlich selbstverständlich. Aber das dient nur dem Kennenlernen. Es ist gut, wenn der Klient bereits vorher eine Ahnung hat, was Coaching ist und wie es wirkt.

Es hat sich eine eigenartige Mentalität durchgesetzt. In Deutschland ist man krankenversichert. Also wird kein ExtraGeld in die Hand genommen um Leistungen zu bezahlen, die etwas mit psychologischer Beratung oder so etwas zu tun haben. Deutsche gehen zur Krankenkasse und lassen sich sogar das Fitnessstudio oder eine Physiotherapie bezahlen.

In anderen Ländern ist das anders. In New York ist es ganz normal, Geld für einen Therapeuten oder Coach auszugeben. Berlin ist nicht New York. Berlin ist arm, vielleicht aber auch sexy. Auf jeden Fall ein hartes Pflaster für Therapeuten und Coaches.
Spätestens wenn jemand wirklich richtig krank geworden ist, wird sehr viel Geld in die Hand genommen um für Gesundheit zu zahlen. Aber dann ist es meist schon zu spät.
Seelische Gesundheit ist bald eine absolute Mangelware. Fast jeder in unserer narzisstischen Gesellschaft trägt schwere Belastungen aus seiner Kindheit mit sich herum. Oft wird das erst thematisiert, wenn es längst pathologisch und damit unerträglich geworden ist. Das ist viel zu spät. Gesundheit hat sehr viel mehr mit Hygiene und Vorbeugung zu tun, als viele es für möglich halten.
Coaching ist, so wie ich es verstehe, genau das: eine vorbeugende, zielführende psychologische Beratung, die nahe an Seelsorge und Seelenpflege angesiedelt ist.

“Wer einen guten Coach hat, hat es gut.”

Wer keine Ahnung hat, was Coaching ist und was es erreichen kann, wird nicht auf die Idee kommen einen Coach aufzusuchen. Wer weiß, was man mit Coaching erreichen kann, nämlich viel mehr als ohne Coaching, wird irgendwann einmal bedauern, nicht schon früher einen guten Coach gekannt zu haben.

Ich habe schon oft über Coaching geschrieben und über das, was damit erreicht werden kann und wie das funktioniert. Das hat auch etwas mit Marktaufstellung zu tun. Es ist schon sehr wichtig, für Coaching zu werben. Was macht ein Coach in Deutschland? Wo siedelt er sich an? Wer ist bereit und in der Lage für Coaching zu zahlen? Der Witz ist, dass selbst gute Psychotherapeuten eine lange Warteliste haben und nicht wieder aufgesucht werden, wenn die Krankenkasse die Kosten nicht mehr übernimmt. Es ist wirklich bemerkenswert, dass in diesem Land kaum jemand für Prävention bezahlen will. Auch die Kassen zahlen nur, wenn eine Krankheit vorhanden ist. Eine therapeutische Sitzung wird nur bezahlt, wenn der Arzt eine Krankheit ins Feld führt. Das ist wirklich krank. Es ist systemimmanent und es ist falsch. Die Krankenversicherung muss grundlegend neu gedacht werden. Aber dahin ist noch ein weiter Weg. Wir haben noch nicht einmal begonnen, darüber nachzudenken.  

Ich ahne, dass Coaching in diesem Land noch lange keine reale Chance hat. Kein Zweifel: Ich halte Coaching für unverzichtbar. Aber wer soll das bezahlen in einem Land in der es eine Selbstbedienungsmentalität gibt, die kaum zu beschreiben ist?

Coaching ist zielorientiert.

Das bedeutet, dass man Ziele schneller erreichen kann, wenn man von einem guten Coach begleitet wird. Das kann ein JobCoaching sein, das teilweise sogar von der ungeliebten Arbeitsagentur bezahlt wird. Es kann aber auch ein ganz privates Coaching sein. Eine Frage: Was würdest du dafür ausgeben, wenn du eine wichtige Entscheidung für die lebenslange Karriere oder den nächsten Karriereschritt planen willst? Und zwar so, dass es wirklich passt. Coaching ist genau das: Zieldefinition und Meilensteine setzen. Willst du tatsächlich in diese Richtung weiter gehen oder lohnt es sich nicht? Vieles steckt bereits in dir. Du ahnst bereits, dass du die Antworten kennst. Aber mit wem kannst du das alles besprechen? Wer hört dir zu? Und vor allem: Wer ist in der Lage auch wieder zu vergessen, wenn du Unfug erzählst oder einfach falsche Vorstellungen hast? Ein Coach macht genau das. Wenn man alles zusammen rechnet, dann ist es sehr viel preiswerter Erfahrungen mit einem Coach zu sammeln als über Jahre in die falsche Richtung zu marschieren um am Ende die Rechnung präsentiert zu bekommen. Was ist dir psychische Gesundheit – Vorbeugen ist besser als heilen – wert?

Kostenlos ist nichts. Das ist doch wohl klar.

Frage einfach einen Coach deiner Wahl. Es lohnt sich!

Nicht gleich zum Therapeuten!


Rennt nicht sofort zum Therapeuten!

Wie krank sind die Deutschen? Auf jeden Fall weniger krank, als Therapeuten es ihnen einreden wollen. Ein Gespräch mit dem Psychiater Christian Dogs über das Geschäft mit der eingebildeten Depression, die tristen Ehen von Managern und die lahme Generation Y.

Ein interessanter Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Ich lese ihn mit den Augen und Gedanken eines Coach, der kein Psychiater oder Therapeut ist. Mir fällt auf, dass sich viele der Ansichten des erfolgreichen Arztes mit meinen Erfahrungen decken. Ich bin kein Arzt und ich werde auch keiner mehr werden. Aber das hindert mich nicht, Wissen auszusaugen und meine Kompetenzen und Fähigkeiten ständig zu erweitern.

“Die Praxen sind voll von Menschen, die da nicht hingehören.”, lese ich. “40 Prozent von denen sind nicht krank.”, sagt der Profi in einem Interview.

Er rät dazu nicht permanent nach den Ursachen von “Störungen” zu forschen.

“Lasst die Vergangenheit ruhen, stochert nicht in der Kindheit herum, um herauszufinden, was damals schiefgegangen ist. In der Vergangenheit finden Sie Erklärungen für die Gegenwart, das heilt Sie aber nicht. Die Vergangenheit ist durch, die können Sie nicht ändern. Auch nicht Ihre Persönlichkeit, die ist mit 20 Jahren abgeschlossen.”

Was die Persönlichkeit betrifft, bin ich etwas anderer Meinung. Denn das betrifft direkt das Geschäftsmodell von Life Coaches. Coaching ist Persönlichkeitsentwicklung. Das hört doch nie auf. Ich habe nie Menschen akzeptiert, die sagten: “Ich bin eben so; ich kann mich doch in meinem Alter nicht mehr ändern.”  Doch, man kann. Auch das wird in naher Zukunft wissenschaftlich nachgewiesen werden. Da bin ich mir sicher.

Interessant auch die Ausführungen über die Ehen von erfolgreichen Managern. Ein ausgezeichnetes Interview mit einem Profi, der wirklich weiß, wovon er redet.

 

 

In die Ecke getrieben – Coaching hilft da raus


In die Ecke getrieben

Wir alle kennen die Situationen in denen wir uns in eine Ecke getrieben fühlen und dann reagieren wir mitunter völlig überraschend und ganz anders als es sinnvoll und gut ist. Urinstinkte werden aktiviert. Fight – Flight – Freeze.

Kämpfen – Fliehen – Erstarren. Das sind die drei Verhaltensformen die bleiben. Es ist eine gefährliche Situation. Alles was wir jetzt sagen kann und wird gegen uns verwendet werden. Es spricht nicht für uns wenn wir rot werden, dampfen und unsere Stimme erheben und anschließend aus dem Raum stürzen, nicht ohne die Tür zugeschlagen zu haben.

Wer es gut mit uns meint, erkennt die Zeichen und treibt uns nicht weiter in so eine Ecke. Wer uns übel mitspielen und uns vielleicht sogar loswerden möchte, spielt genau diese Karte. Es treibt uns in eine Ecke und lässt uns  scheinbar keinen anderen Ausweg als …… (kann jeder für sich eintragen).

Coaching kann helfen die Mechanismen zu erkennen, die uns in die Ecke treiben und zu lernen, wie wir die Situation in den Griff bekommen können, ehe es “knallt”. Denn der KNALL ist immer die schlechteste aller Möglichkeiten.

Denken wir positiv, dann erkennen wir, dass wir den TRIGGER benennen und beschreiben können, der uns in den Status Fight – Flight – Freeze bringt. Und das ist sehr gut. Wenn wir erkennen, dass wir etwas tun können, ehe es zu spät ist, dann können wir es auch erlernen und trainieren. Das macht was mit und und aus uns. Das bringt uns weiter.

Coaching ist schließlich vor allem Persönlichkeitsentwicklung. Zu einer starken Persönlichkeit gehört es, klug auszuweichen und Zeit zu gewinnen um intelligent zu reagieren. Wer spürt, dass die Spannung und der Druck steigen, muss in der Lage sein Strategien zu entwickeln, die einen sicheren Ausweg ermöglichen. Oft genügt es einen vertrauten Coach zu kontaktieren um mit ihm das Problem zu besprechen. So etwas kann man mit einem Rahmenvertrag realisieren. Rufbereitschaft eines Coach für einen monatlichen Betrag. Das schafft Sicherheit.

#think positiv – Coaching – Selbstcoaching


 

#think positiv

 

bedeutet nicht, sich die Welt schön zu malen und inaktiv zu werden. #think positiv bedeutet: Aktiv und zielführend weiter zu arbeiten, zu lernen und zu studieren und erreichbare ZIELE verfolgen.

Zieldefinition – Meilensteine definieren – Meilensteine in Einzelschritte zerlegen – Einen Schritt nach dem anderen machen.

Wichtig ist es sprachlich exakt zu formulieren, wohin die Reise gehen soll. Selbstcoaching ist Reflektion der Situation und auch das Einlegen von Pausen auf dem Weg. Nach einer Anzahl von Schritten darf eine Pause eingelegt werden um Kraft zu schöpfen. Recreation ist das Zauberwort. Das bedeutet nicht schlaffes Couching, sondern kraftbetontes Coaching.

Es hilft, wenn man starke Partner hat, auf die man sich verlassen kann. Religion hilft mehr als man oft in der Lage ist zu glauben; im wahrsten Sinne des Wortes. Wer Gott als starken Partner (allmächtigen Vater) an seiner Seite hat, kann sich darauf verlassen, dass alles was passiert zum Guten führen wird. Das ist eine unglaubliche Ressource und kein Kindermärchen. Wer es glauben kann, wird tatsächlich Kraft finden.

#think positiv bedeutet – positive Aspekte auch im Scheitern und Aufstehen zu erkennen. Rechtzeitig stürzen und aufrappeln bedeutet möglicherweise auch, dass wir nicht genau in DIESE SACKGASSE laufen, sondern uns MOCHMALS ÜBERLEGEN WOHIN wir gehen sollen und WIE DER WEG aussehen soll. Es ist nicht der EINFACHE WEG, der uns nachhaltig zum Ziel führt, sondern der RICHTIGE WEG.

Ich persönlich neige dazu, lieber den SPATZ in der HAND als die TAUBE auf dem DACH zu nehmen. Den Spatz habe ich bereits, die Taube ist nicht so leicht erreichbar. Übersetzt bedeutet das: Ich war zu schnell zufrieden mit dem ERREICHTEN und habe gedacht, dass es reicht was ich habe. Der Dipl-Ing. (FH) ist leider nichts wert, wenn man eine Universitätsausbildung braucht um weiterzukommen. Spatz in der Hand ist leider davongeflogen, die Taube ist auch längst weg. Was soll ich sagen? Es ist immer der scheinbar einfachere Weg, der uns nicht weiterbringt.

Der positive Aspekt und #think positiv ist für mich, dass dieser oder jener Abschluss nichts an meiner Persönlichkeit ändert. Ich bin ein positiver, hoch motivierter Mann, der erkennt, dass er hätte mehr machen müssen. Und genau das kann und werde ich meinen Coachees glaubhaft vermitteln.

Es gibt Ü50er, die in Deutschland immer noch als Assistenzarzt jobben. Sie haben sich zufrieden gegeben mit dem, was sie hatten und sie haben sich eingerichtet auf einem relativ hohen Niveau. Was ist zu tun, um den nächsten Schritt zu machen? Warum war es nicht möglich? Warum bleibt der nächste Schritt aus?

Eine Ärztin (48) arbeitet seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen. Sie ist gut. Aber es fehlt ihr noch eine zusätzliche Ausbildung um anschließend weiter gehen zu können und nicht auf der Stelle zu treten. Wenn sie den nächsten Schritt nicht geht, wird sie immer wieder von besser qualifizierten Kollegen verdrängt werden.
Kann sie es schaffen? Will sie es? Oder kann sie mit der vorhandenen Stufe leben? Sie ist fachlich gut, es fehlt ihr nur das Zertifikat. Ein Coaching kann hier viel erreichen. Ziel formulieren – so bleiben oder weitergehen – und dann Schritt für Schritt abarbeiten.

Coaching – meinetwegen Selbstcoaching – es lohnt sich!

Coaching für Assistenzärzte – MacCoach


Coach für Assistenzärzte

Ich habe jeden Tag Gespräche über den Coachingbedarf von Assistenzärzten. “Du bist doch Coach. Was hältst du davon, Assistenzärzte zu coachen? Ich bin davon überzeugt, dass die das brauchen!”, höre ich und ja, ich bin Coach, aber kein Arzt. Wie soll ich die jungen Ärzte davon überzeugen, einen Coachingprozess mit mir zu durchlaufen? Was macht mich zu einem geeigneten Coach für diese Berufsgruppe? Wer bezahlt das? Wie kann das funktionieren?

Wenn es um Kompetenz geht, dann ist mir schon klar, dass ich das machen kann. Ein Coach, da bin ich mir sicher, kann Führungskräfte, Akademiker und sogar Ärzte coachen, ohne selbst ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet sein zu müssen. Hinzu kommt, dass ich inzwischen über jede Menge Informationen über das Verhalten und den Gesprächsbedarf von Ärzten auf jeder Ebene verfüge. Ich kann Fragen stellen, die so blöd sind, dass es nicht zu fassen ist. Ich bin nur ein ahnungsloser Coach, kein Spezialist. Und genau das ist meine Stärke. Ich kann Fragen stellen und ich kann mir auch Antworten von Spezialisten holen, die wiederum Klienten im Coaching sind. Der Professor hat andere Coachingthemen als die junge Assistenzärztin, die gerade ihr Studium abgeschlossen hat. Der Professor verrät mir sehr viel über seinen Blick auf die jungen Leute und was er von ihnen erwartet.
Assistenzärzte in Deutschland haben es nicht leicht. Der Leistungsdruck in den Kliniken ist so hoch, dass kaum jemand sich die Zeit nehmen kann, sich als Mentor um sie zu kümmern. Ein Coach kann ein Mentor sein, wenn er gut vernetzt ist.
Ich sehe durchaus einen Sinn in Unternehmen und Organisationen auf allen Ebenen zu coachen um genau diesen Bedarf zu ermitteln und die Kommunikation untereinander so zu optimieren, dass jeder vorankommen kann. Ich sehe den Bedarf und auch Lösungen. Der entscheidende Punkt ist der, dass Organisationen und Unternehmen erkennen müssen, wo der Mehrwert liegt, wenn man Coaches einsetzt. Denn es ist völlig klar: Coaching kostet Zeit und Geld. Es muss den Entscheidern und Kostenträgern klar werden, was Coaching bringt. In Zeiten des Fachkräftemangels ist Coaching eine sinnvolle und sehr effektive Form von Investition in die Zukunft. Ich bin mir sicher, dass es funktioniert. Ich habe es oft erlebt.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne


Der November ist da. Es ist hoher Herbst. Der Winter steht vor der Tür. Ich gehe und es ist ein wunderbarer Anfang. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wer hat das geschrieben? Google sei Dank, finde es ich schnell heraus:

Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Wunderbare Worte, ein schönes und sicheres Gefühl. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. So soll es sein. Ich bin längst bereit für einen neuen Aufbruch und eine neue Reise. Beruflich, nicht privat. Denn da bin ich längst angekommen.

 

Business Coaching vs.Coaching


Business Coach vs. Coaching

Es gibt viele Ansätze und Ideen, was Business Coaching ist und wie es funktionieren kann. Um es ganz klar zu sagen: Die meisten Ansätze haben nicht viel mit Coaching zu tun. Ein Business Coach ist, nach Auffassung von Anbietern und Kunden, häufig ein Spezialist auf einem ganz bestimmten Gebiet, der dem Unternehmen hilft bestimmte Abläufe  oder Veränderungen umzusetzen. Ja, man könnte es als Coaching im Sinne von anlaßbezogenen Lernen betrachten. Aber es ist etwas Anderes.

Business Coaching ist vor allem Beratung und Change-Management. Das hat sehr viel mit Business zu tun; Es ist kein ausgesprochenes Coaching.

Nach meiner Auffassung funktioniert Coaching anders. Der Coach ist ein Spezialist für Beziehungsaufnahme, Kommunikation und Kommunikationsprozesse. Es geht um unausgesprochene Dinge, die in Unternehmen meist unter der Oberfläche brodeln. Niemand, der seine Sinne beisammen hat, wird die Autorität der Chefs öffentlich und vor Publikum in Frage stellen. Aber genau darum geht es oft. Ungeschriebene Gesetze sind viel stärker als klare Abläufe, die offiziell bekannt und klar formuliert sind. Es verwirrt Menschen, wenn die Diskrepanz offensichtlich ist. Das kann krank machen.
Und genau an dieser Stelle braucht es eine Entlastung. Man muss darüber reden können. Das funktioniert nicht am Stammtisch oder Zuhause in der privaten Umgebung. Dazu braucht es jemand, der professionell damit umzugehen versteht. Und genau das kann ein Coach leisten. Er kennt die Beteiligten, er hat einen Auftrag und er unterliegt der Schweigepflicht. Alles, was in einem Coaching gesagt wird, bleibt beim Coach. Das der Coach sich ein objektives Bild macht, liegt auf der Hand. Eine Einschätzung der Gesamtsituation ist möglich und denkbar.

Unternehmen brauchen das. Ich bin mir ganz sicher. Das hat ein wenig was von Feelgood-Management. Und was ist dagegen zu sagen, wenn es den Mitarbeitern tatsächlich Entlastung, und das Unternehmen voran bringt?

 

Teufelskreise-Angststörungen-Panikattacken


#Teufelskreise-Angststörungen-Panikattacken

Wenn dich negative Gedanken immer wieder in einer Abwärtsspirale nach unten reißen, dann denke einfach etwas völlig Anderes! Beschäftige dich nicht mit deinen Ängsten. Mach was anderes!

Ich weiß: Ganz so einfach ist das nicht. Das liegt auf der Hand. Also wie funktioniert es?

Wieder mal begrenzende Glaubenssätze, oder schlimmer noch, Ideen und Gedanken, die uns so intensiv und negativ beeinflussen, dass wir in einer Depression landen werden, wenn wir sie nicht unverzüglich beenden.

Es kann jeden treffen, egal wie erfolgreich, gebildet und wohlhabend sie oder er ist. Es sind Fragen, die uns quälen. Unangenehme Gedanken, die nicht dazu geeignet sind uns weiter zu bringen. Im Gegenteil: Sie beschäftigen uns, halten uns an unsichtbaren Fäden fest und verhindern, dass wir weiter gehen können.

Eine Frau, Eve, 40, hatte nach einer Brustkrebsuntersuchung die Entscheidung getroffen, eine Total-OP durchführen zu lassen. Sie ließ sich die Brüste radikal entfernen um eine beginnende Krebserkrankung im Keim zu ersticken. Nach einem Jahr war klar, dass sie Erfolg gehabt hatte. Aber sie hatte etwas verloren, das zu ihr gehörte. Die Entscheidung war durchaus richtig, wenn man Spezialisten Glauben schenken darf. Viele Frauen versuchen einen anderen Weg zu gehen und leiden dann unter den Wirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung. Eve beschäftigte sich nach dem Heilungsprozess damit, Fälle zu sammeln, in denen sich Frauen anders entschieden hatten. Ihre Gedanken drehten sich um das: Was-Wäre-Wenn? Sie hatte sich richtig entschieden, aber sie war psychisch angeschlagen. Eine solche Entscheidung ist nicht einfach. Eine Total-OP wird sogar von Spezialisten empfohlen. Eine ältere Krankenschwester, die viele Jahre in einer Frauenklinik gearbeitet hatte, entschied sich spontan für eine Total-OP, nachdem sie eine positive Diagnose erhalten hatte. Sie hatte sich lange darauf vorbereitet und wusste anhand vieler Krankheitsgeschichten genau, wie sie reagieren würde.

Wenn man in einer derartigen Situation steckt, dann ist es sehr angeraten, die positiven Aspekte sehr zu betonen und die negativen Aspekte auszublenden, oder besser zu überwinden.

Eine Sachbearbeiterin hatte sich wiederholt über ihren Chef geärgert. Sie arbeitete schon seit über zehn Jahren in dem Unternehmen und die Arbeit machte ihr Spaß. Irgendwann war das Faß übergelaufen. Sie hatte spontan gekündigt und sich für kurze Zeit frei gefühlt. Die Probleme kamen später. Sie stellte fest, dass ihre Tätigkeit und ihre vorhandenen oder nicht vorhandenen Zertifikate ncht zusammenpassten. Sie hatte sich sehr intensiv in das Qualitätsmanagement eingearbeitet und das Unternehmen hatte auf Grund ihrer Vorbereitungen eine ISO 9001 Zertifizierung erlangt. Als sie sich arbeitslos melden musste und eine neue Stelle suchte, stellte sie fest, dass sie als Autodidaktin schlechte Karten hatte. Sie absolvierte mehrere von der Arbeitsagentur bezahlte Kurse und bewarb sich erneut.
Als sich der Erfolg nicht einstellen wollte, begann eine Zeit in der sie Angst und Panikattacken plagten. Hätte sie nicht doch in dem Unternehmen bleiben sollen? Warum hatte sie nicht vorher gesehen, was auf sie zukommen würde? Sie fühlte sich gelähmt und das hatte negative Auswirkungen auf ihre Motivation. 

Es macht überhaupt keinen Sinn, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, wenn man eine Entscheidung getroffen hat. Jetzt geht es nur noch um die Zukunft und die positive Umdeutung der Vergangenheit. Die Entscheidung, die getroffen wurde ist immer richtig! Es gibt keine andere Möglichkeit. Und nun muss positiv nach vorn geschaut werden.

Wir wissen es und wir handeln doch oft anders. In diesem Fall hilft oft ein Gespräch mit einem professionellen Gesprächspartner. Es geht nicht um Heilung oder Linderung. Es geht einfach nur um ein Gespräch in dem negative Gedanken verdrängt werden. Genau das macht ein Coach. Probieren Sie es einfach aus!

Trends, die Coaching fördern


Gesellschaftliche Trends, die zur Verbreitung von Coaching beitragen

  • Soziale Isolation
  • Unabhängigkeit des Individuums
  • Ausbreitung des Internet
  • Beschleunigter gesellschaftlicher Wandel

Menschen suchen immer nach Halt und Unterstützung. Während die traditionellen Formen wie Familie, Freundschaft und die Bindung an die Kirche zusammenbrechen, bleibt der Wunsch nach Geborgenheit und Bindung erhalten. Der Mensch ist kein Individualist. Er kann nicht isoliert von anderen Menschen leben. Jeder Mensch braucht soziale Interaktion und Menschen, die in der Lage sind seine Bedürfnisse zu erkennen und aktiv zu kommunizieren. Familien sind längst nicht mehr der sichere Hafen für viele von uns. Die vertrauensvolle Institution Ehe ist auflösbar geworden und hat damit erheblich an Wert verloren.
Organisierte Religion in Form der traditionellen Kirchen hat erheblich an Boden verloren. Gewissheit und Sinn sind für viele Menschen nicht mehr erkennbar. Die Kehrseite der allgegenwärtigen Säkularisierung ist offen erkennbar. Es ist die Einsamkeit des Individuums, das an nichts mehr glaubt. Der Halt in der Gesellschaft ist verloren gegangen. Auf der anderen Seite suchen sich junge Menschen Rat bei Fanatikern und Gurus, die genau in diese Lücke springen. Verschwörungstheorie und infrage stellen von scheinbar unumstößlichen Wahrheiten tun ihr Übriges.
Vor hundert Jahren hatte jedes Dorf seinen Dorfgeistlichen, an den man sich wandte und dem man vertraute. Diese Männer waren oft sehr gut ausgebildet, hatten Theologie studiert und waren sogar in der Lage ungewöhnliche Talente zu erkennen und zu fördern.
Heute geht man zu einem Coach. Coaching ist eine sehr gute Möglichkeit, wie Menschen Sinn und Kontakt zu sich selbst finden können, sowohl als Klienten als auch dadurch, dass sie selbst Coach werden.