Business Coaching vs.Coaching


Business Coach vs. Coaching

Es gibt viele Ansätze und Ideen, was Business Coaching ist und wie es funktionieren kann. Um es ganz klar zu sagen: Die meisten Ansätze haben nicht viel mit Coaching zu tun. Ein Business Coach ist, nach Auffassung von Anbietern und Kunden, häufig ein Spezialist auf einem ganz bestimmten Gebiet, der dem Unternehmen hilft bestimmte Abläufe  oder Veränderungen umzusetzen. Ja, man könnte es als Coaching im Sinne von anlaßbezogenen Lernen betrachten. Aber es ist etwas Anderes.

Business Coaching ist vor allem Beratung und Change-Management. Das hat sehr viel mit Business zu tun; Es ist kein ausgesprochenes Coaching.

Nach meiner Auffassung funktioniert Coaching anders. Der Coach ist ein Spezialist für Beziehungsaufnahme, Kommunikation und Kommunikationsprozesse. Es geht um unausgesprochene Dinge, die in Unternehmen meist unter der Oberfläche brodeln. Niemand, der seine Sinne beisammen hat, wird die Autorität der Chefs öffentlich und vor Publikum in Frage stellen. Aber genau darum geht es oft. Ungeschriebene Gesetze sind viel stärker als klare Abläufe, die offiziell bekannt und klar formuliert sind. Es verwirrt Menschen, wenn die Diskrepanz offensichtlich ist. Das kann krank machen.
Und genau an dieser Stelle braucht es eine Entlastung. Man muss darüber reden können. Das funktioniert nicht am Stammtisch oder Zuhause in der privaten Umgebung. Dazu braucht es jemand, der professionell damit umzugehen versteht. Und genau das kann ein Coach leisten. Er kennt die Beteiligten, er hat einen Auftrag und er unterliegt der Schweigepflicht. Alles, was in einem Coaching gesagt wird, bleibt beim Coach. Das der Coach sich ein objektives Bild macht, liegt auf der Hand. Eine Einschätzung der Gesamtsituation ist möglich und denkbar.

Unternehmen brauchen das. Ich bin mir ganz sicher. Das hat ein wenig was von Feelgood-Management. Und was ist dagegen zu sagen, wenn es den Mitarbeitern tatsächlich Entlastung, und das Unternehmen voran bringt?

 

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Coaching für Mitarbeiter


Coaching für Mitarbeiter

Unternehmer müssen sich heute Herausforderungen stellen, die es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Ich rede ganz bewusst nicht von Problemen, denn es handelt sich nicht um unlösbare Aufgaben, sondern um Themen, die man in den Griff bekommen kann. Vorausgesetzt, man findet die richtigen Ansatzpunkte um den Hebel anzusetzen.

Ich arbeite seit einigen Jahren mit Coaches zusammen, die im Bereich Karrierecoaching und Integrationscoaching viel Erfahrung gewonnen haben. Wir haben insbesondere mit der Agentur für Arbeit und regionalen Jobcentern zusammengearbeitet. Unsere Coaches haben fast durchweg einen akademischen Hintergrund.

Bei Supervisionen tauschen wir uns über anonymisierte Fälle aus. So bleiben wir auf dem neuesten Stand und finden immer die richtigen Werkzeuge um für unsere Klienten sehr effektiv zu arbeiten.

Ich selbst habe schon in Unternehmen gecoacht. Ein Auftrag führte mich vor einiger Zeit in die IT-Abteilung einer Bundestagsfraktion.

Ich bin davon überzeugt, dass begleitendes Coaching in Unternehmen eine enorme Ressource darstellt.
Sie werden lachen, aber immer mehr ernst zu nehmende Unternehmen beschäftigen heute sogenannte Feelgood-Manager. Wir arbeiten mit einem ausgewählten Coach-Pool für Unternehmen, die unabhängige, freiberuflich tätige Coaches bevorzugen. Das hat eine Reihe von Vorteilen, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Sie wissen genau, welche Vorteile das sind.

Aber warum sollten Sie einen oder mehrere Coaches in Ihrem Unternehmen einsetzen? Was bringt das? Und: Funktioniert das tatsächlich?

Finden Sie es heraus! Ich bin gerne bereit Sie zu besuchen und über ganz konkrete Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu sprechen. Das beginnt bei der Mitarbeiterzufriedenheit und endet nicht zuletzt bei der Senkung von Ausfallzeiten.

 

Coaching: Selbstsicherheit und Kompetenz


Selbstsicherheit und Kompetenz

Kürzlich habe ich hier einen Buchtipp rebloggt. Das Buch werde ich mir kaufen. Der Titel hat mich inspiriert. Es ist so eine Sache die richtige Balance zwischen Selbstsicherheit und Kompetenz zu finden. Ich habe jeden Tag Kontakt zu Menschen, die einerseits selbstsicher auftreten und auf der anderen Seite ihre eigenen Kompetenzen ausbauen müssen. Ohne ein gehöriges Maß an Selbstkritik geht das nicht. Selbstsicherheit ist wichtig. Die Kunst sich nicht zu überschätzen, und gezielt und gelassen weiter zu gehen und zu lernen, ist ein wichtiges Thema beim Coaching. Ich kann keine Menschen coachen, die vor Selbstsicherheit nur so triefen und die nicht erkennen, was noch zu tun ist.
Die Sache hat noch einen Haken, oder eine Reihe von Haken. Wer selbstsicher auftritt, wirkt sehr schnell unnahbar und arrogant. Wer sich zurücknimmt und bereit ist, Hilfe und Kritik anzunehmen, begibt sich in Gefahr, als Weichei wahrgenommen zu werden. Besonders die schwächeren Kollegen neigen oft dazu diese Menschen mit ihrer eigenen, eingeschränkten Sicht zu betrachten und das auch weiter zu kommunizieren.
Es gibt Karrieren, die auf Arroganz und Seilschaften aufgebaut sind. “Leichen pflastern ihren Weg”, wie man so sagt. Da ist etwas dran. Es gibt Führungskräfte, die perfekt darin sind, andere für sich einzuspannen und dann die positiven Ergebnisse als ihren Erfolg zu verkaufen. Das ist, leider, das übliche Spiel. Und denen ist, das kannst Du mir glauben, jedes Mittel recht. Wenn jetzt ein kompetenter und selbstsicherer Mitarbeiter ins Spiel kommt, dann kann man etwas erleben. Es ist immer wieder das selbe Spiel. Der Neue kann es kaum gewinnen, wenn er es nicht kennt. Oft ist es besser, die Arena schnell wieder zu verlassen und den Spieler allein zu lassen. Er wird sein nächstes Opfer finden. Gut wenn Du es nicht bist, lieber Leser und Coachee. Gut, wenn Du dieses Spiel schnell erkennen kannst und damit umzugehen lernst.
Es ist leider so, dass in dieser Gesellschaft oft die oberflächlichen Schurken gewinnen. Sie stützen sich auf schwache Partner. Mit starken Mitarbeitern können sie nicht umgehen. Gut für das Unternehmen ist es nicht. Es ist aber auch sinnlos für den kompetenten und wissbegierigen neuen Kollegen, dagegen anzugehen. Dieses Spiel kannst du nur verlieren. Das Ergebnis steht von vornherein fest. Es ist wichtig zu erkennen, wer das Spiel, wann und wie spielt und dann ist es wichtig cool zu bleiben und es sich nicht zu Herzen zu nehmen. Verzweiflung, Depression und Burnout droht!
Es ist nicht leicht, aber es funktioniert, wenn man den richtigen Sparringpartner gefunden hat.

Mein Tipp: SucheDir einen guten Coach und rede mit ihr oder ihm. Das hilft echt weiter. Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn man nicht mit einem Profi redet, kann es sehr schnell dazu führen, dass man sich selbst tatsächlich kleiner macht, als man ist. Du hast richtig gehört. Niemand macht dich klein. Viele versuchen es. Es gehört zur Standardstrategie. Aber du allein lässt dich darauf ein oder eben nicht. Darum: Coaching! Probiere es einfach aus!  

Sinn und Bedeutung vs. Burnout


Sinn und Bedeutung

“Kann der Mensch seinen Willen zum Sinn in der Lebenspraxis nicht zur Geltung bringen, entstehen bedrückende Sinn- und Wertlosigkeitsgefühle. Die existentielle Frustrierung des Sinnbedürfnisses kann psychische Erkrankungen auslösen oder verstärken. So spielt in der angewandten Logotherapie und Existenzanalyse das Herausheben der geistigen Dimension eine zentrale Rolle, etwa indem sie dem leidenden Menschen existenzielle Handlungs- und Erlebensfreiräume gegenüber somatischen oder psychischen Erkrankungen aufzuschließen versucht und ihm durch die Differenzierung von (psychophysischem) Symptom und (geistiger) Person einen entscheidenden Teil seiner Selbstbestimmungsfähigkeit und Würde zurückgibt.” /WIKIPEDIA 07.03.2017/

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Logotherapie_und_Existenzanalyse

 

Ich schreibe es mal in meinen eigenen Worten, um es besser zu verstehen:

Sinn und Wert haben eine hohe Stellung in unserem Leben. Unsere eigene Bedeutung spielt eine extrem große Rolle. Wenn wir unsere eigene Bedeutung und den Sinn unserer Existenz nicht mehr spüren, ist unser Tun sinnlos. Wir brauchen Bedeutung um allem einen Sinn zu geben. Wenn wir das nicht mehr erkennen, dann bekommen wir unsere Kraft nicht auf die Straße und laufen Gefahr, psychisch zu erkranken. Diesen Ansatz habe ich in einem Buch von Steven R. Covey gefunden: “Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für den persönlichen und beruflichen Erfolg” Es stimmt. Die Bedeutung unseres Tuns hat direkt mit psychischer Gesundheit oder Burnout zu tun. Wenn wir in einem Job gefangen sind, der uns innerlich nicht ausfüllt, dann werden wir ausbrennen und einbrechen.

Wer von uns hat das noch nicht am eigenen Leib verspürt? Und weil wir gerade an diesem Punkt sind: Wer hat sich an bestimmten Punkten seines Arbeitslebens nicht nach einem Leiter gesehnt, der in der Lage war zu erkennen, was in einem steckt und der einfach nur unterstützen wollte und es auch konnte?

Ich kann mich genau an Ereignisse in meinem früheren Berufsleben erinnern, wo mir genau diese Führungsstärke gefehlt hatte. Entweder ich hatte es mit Erbsenzählern oder Karrieristen zu tun. Nur ganz wenige waren wirklich in der Lage zu führen. Oft waren es nicht einmal gute Manager. Ich kann mich aber auch an Führungskräfte erinnern, die eindeutig gute Leadereigenschaften hatten. Diese Führungspersönlichkeiten waren aber sehr oft in anderen Unternehmen tätig. Natürlich hatten wir auch charismatische Selbstdarsteller und Solokünstler. Aber das ist wieder ein anderes Thema.  

Wenn ich es recht erinnere, war meine stärkste Motivation tatsächlich der Sinn des Ganzen. Ich war für die IT eines mittelständischen Unternehmens verantwortlich und musste mich ständig gegen die Kaufmänner, Contoller und andere Sparfüchse rechtfertigen. Dabei hatten die lange Zeit nicht erkannt, dass wir auf einem viel zu niedrigen Niveau arbeiteten und unsere Kraft in sinnlosen Sparmaßnahmen vergeudeten. Ich erinnere mich an die unseligen Diskussionen über den Preis von Windows und Office-Lizenzen. Das gipfelte in der Entscheidung des Vorstandes endlich ein unternehmensweites eMail-System einzuführen. Im Angesicht der “Koschten” wurde dann sehr viel Aufwand getrieben um die wichtigen Personen zu bestimmen, die durch eine Lotus-Notes Lizenz geadelt werden durften. Ich setzte eine Open Source Lösung für meinen Bereich durch, da wir damals als eigenständige Unternehmen noch Entscheidungen treffen konnten. Das bedeutete: „eMail für alle“, zu einem Bruchteil der Kosten. Aber auch das hatte mir nicht nur Freunde gebracht. Ich weiß es doch. Jahre später kostete mich mein Rebellentum den Job, aber ich hätte es nicht ertragen können, es nicht versucht zu haben.  

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Meine berufliche Vergangenheit hat mir einen Schatz an Erfahrungen geschenkt. Es ist ein wahrer Steinbruch, den ich immer noch ausbeuten kann. Das gibt der Sache sogar noch im Nachhinein Sinn und Bedeutung.

 

Coaching|Kontrollverlust


Coaching|Kontrollverlust

Es gibt viele Gründe einen Coach aufzusuchen. Ängste, die man unter keinen Umständen öffentlich machen möchte, sind ein sehr wichtiger Grund. Beruflich erfolgreiche Menschen haben verinnerlicht, dass Kontrollverlust starke Ängste und hohes Unbehagen auslösen können. Coaching ist Kontrollverlust pur. Genau das ist ein Grund, der viele daran hindert, sich auf Coaching einzulassen. Manchmal ist es aber sehr hilfreich, Kontrollverlust zu akzeptieren und sich aktiv darauf einzulassen. Dazu gehört vor allem Selbstbewusstsein und Mut.

Wenn Sie das intensive und unangenehme Gefühl von Kontrollverlust erleben und nichts dagegen tun, kann das in depressive Zustände führen und am Ende zu ernsthafter psychischer Erkrankung führen. Das ist ein guter Grund sich mit Kontrollverlust und dem Umgang damit zu beschäftigen. Es handelt sich um ein zentrales Coachingthema.

Eine Vielzahl psychologischer Studien belegt, dass es vielen Menschen besser geht, wenn sie das Gefühl haben ihr Leben unter Kontrolle zu haben.

Sie sind in der Regel erfolgreicher und optimistischer, zufriedener und erfreuen sich einer guten psychischen und physischen Gesundheit. Sie erholen sich schneller von schweren Erkrankungen als Menschen, die beim Genesungsprozess auf das Glück vertrauen. Es scheint sich auszuzahlen, auf die eigenen Einflussmöglichkeiten zu bauen und den Kontrollverlust als schlimmsten anzunehmenden Unfall zu betrachten.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Andere Studien untersuchen, wie Menschen mit Verlust und Tod umgehen, wenn sie diese Dinge als Schicksal akzeptieren, das sie nicht beeinflussen können. Wir können Schicksalsschläge offensichtlich besser verkraften, wenn wir erkennen, dass sie sich außerhalb unseres Entscheidungshorizontes abspielen.
In  vielen Dingen des Lebens haben oder hatten wir nie irgendeine Kontrolle. Das ist kein Drama.

Auch hier finden wir Parallelen in der frühkindlichen Entwicklung. Ein Baby oder ein Kleinkind überlebt nur mit einem unendlichen Erleben des Kontrollverlustes und dem Vertrauen auf die helfende Hand der Mutter. Ohne diese Zuneigung, Liebe und Pflege kann kein Kind überleben. Das Kleinkind hat keine Angst vor Kontrollverlust. Kontrollverlust kommt in der Welt des Kindes noch nicht vor. Wenn die Umstände gut sind, zahlt sich dieses Urvertrauen aus. Wenn nicht, dann hat der Mensch sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen.

Es ist eine starke Ressource, Kontrollverlust zu akzeptieren und Vertrauen aufzubauen und zu leben.

Gibt es nicht auch Anlässe die geradezu nach Kontrollverlust schreien? Natürlich gibt es derartige Anlässe. Das Vertrauen in einen Lehrer oder Mentor gehört ebenso dazu wie das Vertrauen in einen geliebten Menschen. Kontrollverlust beim Sex ist das höchste Ziel. Ohne diese Art Kontrollverlust bleibt Sex seelenlos, farblos, fad. Wir sollten lernen mit Kontrollverlust umzugehen, anstatt ihn zu bekämpfen.

Wir können machen was wir wollen. Das Leben können wir nicht erhalten. Das entzieht sich unserer Kontrolle. Ärzte können ein Lied davon singen. Sie sind Kontrollfreaks. Soviel ist klar. Aber wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzieht, haben sie gelernt zu akzeptieren, was ist. Mediziner und Psychologen sind wahre Meister des akzeptierten Kontrollverlustes. Aber nur da, wo sie tatsächlich keine Kontrolle mehr haben. Ein Mensch wird gesund, oder eben nicht. Oft gibt es sehr positive Prognosen und der Mensch stirbt. In anderen Fällen sehen die Überlebensaussichten extrem schlecht aus und der Mensch überlebt. Wenn sich ein Chirurg darüber zu viele Gedanken macht, wird er Probleme bekommen.

Coaching ist geplanter Kontrollverlust. Der Coach übernimmt den Prozess und der Coachee darf sich fallen lassen. Das ist ein zentrales Thema beim Coaching. Wer Angst vor dem Verlust von Kontrolle hat, sollte ernsthaft über die Ursachen nachdenken.

Hier ein interessanter Artikel über die Art KONTROLLVERLUST, die uns alle beschäftigt: https://www.journal21.ch/kontrollverlust

 

 

Coaching ist….


Coaching ist nicht den Leuten zu sagen, was sie zu tun haben oder was sie tun sollten.

Coaching ist ein Prozess, der Menschen in die Lage versetzt selbst herauszufinden, was sie wollen, was sie am besten können, was ihre tatsächlichen Ziele sind und wie man diese Ziele erreicht.

Coaching bedeutet nicht, Probleme aus der Vergangenheit in einer Endlosschleife unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten.

Coaching ist der Weg aus einem Labyrinth von begrenzenden Glaubenssätzen, schneller Perspektivwechsel und ein völlig veränderter Blick auf die Landkarte des Lebens.

Als ich mich das erste Mal mit Coaching beschäftigte,  hatte ich einen Plan. Ich wollte einen Neustart. Coaching war für mich die Möglichkeit, einen neuen Weg in eine neue Zukunft zu gehen.
Ich hatte instinktiv erkannt, was Coaching ist und ich ahnte, dass es sich um einen Beruf mit Zukunft handeln würde. Es kam mir interessant vor. Ich erkannte vieles, was ich bisher getan hatte wieder und lernte wie Kommunikation tatsächlich funktioniert. Das bedeutet auch, dass ich sehr wohl mit den verschiedensten Menschen interagieren kann, ohne dass sie überhaupt bemerken, wo meine Intentionen wirklich liegen. Es gibt Leute, die wirklich glauben, sie wären anderen haushoch überlegen. Sie sind blind, wenn sie jemand treffen, der das weiß und ihnen keine Angriffsfläche bietet.

Ich bin fest davon überzeugt, dass gute Psychologen, Pädagogen und Therapeuten sehr gute Coaches sein können. Ich komme aus einer völlig anderen Richtung. Ich war Ingenieur und IT-Manager. Coaching war für mich der Startpunkt und das Ziel. Ich erkannte sehr schnell, dass ich als Coach genau das machen kann, was ich gerne tat und wo ich mich am wohlsten fühlte. Es war wie eine Berufung, mein neuer Beruf, wenn man so will. Es ist eine völlig andere Form von Hilfe für andere Menschen. Was ich bis dahin kannte waren Beratungsformate wie Seelsorge, Supervision, Mentoring und natürlich hatte ich einige Unternehmensberater erlebt, die ihre speziellen Ziele verfolgten und schematisch abarbeiteten. Auch das ist ein interessanter Ansatz. Ich gehe mit einem Fragekatalog in ein Unternehmen und spreche mit Verantwortlichen. Am Ende gibt es eine ToDo-Liste, die abgearbeitet werden kann. Es werden Prioritäten gesetzt und es wird deutlich, wo der Schuh drückt. Es werden blinde Flecken sichtbar, die das Unternehmen daran hindern, besser zu werden. Coaching kann auch in diesem Bereich einen Quantensprung bedeuten. Aber dazu komme ich bestimmt später noch einmal zu sprechen.

Warum sollte jemand einen Coach aufsuchen und nicht einen Berater oder einen Therapeuten oder einen Seelsorger?

Verschiedene Formate beinhalten verschiedene Vorteile. Wer sich permanent mit Dingen aus der Vergangenheit beschäftigen möchte, geht zum Therapeuten. Das ist ansatzweise auch mit einem Coach machbar. Vieles, was uns hemmt hat seine Ursachen in der frühen Kindheit. Das können wir durchaus kurz berühren. Wir sollten es aber nicht als Coaching betrachten. Das macht besser ein guter Therapeut.

Es gibt auch einen großen Unterschied zwischen einem Mentor und einem Coach.

Wer in einem großen DAX Unternehmen vorankommen möchte, der braucht einen wohlgesonnenen und gut ausgebildeten Manager. Ein Coach kann hier nur als zusätzlicher Begleiter eingesetzt werden. Wer ein ausgezeichneter Coach werden will, der braucht einen sehr guten Coach als Mentor.

Ich denke, dass Coaching immer helfen kann Dinge herauszufinden, über die wir entweder noch nie nachgedacht haben oder über die wir vermieden haben nachzudenken.

Ein Pastor einer Freikirche hatte mir einmal erzählt, dass er zwei Dinge niemals tun würde. Erstens hatte er eine begründete Angst vor Psychologen und Therapeuten. Vor diesen Leuten fürchtete sich der brave Mann tatsächlich wie der Teufel vor dem Weihwasser, wenn der Vergleich gestattet ist. Er hatte Angst, dass Psychologen ihm seinen Glauben wegnehmen würden. Das hatte er so von seinem Vater gelernt. Die Fantastischen Vier hatten es auf den Punkte gebracht: Religion: Sohn, vom Sohn, vom Sohn vom Sohn. Der Pastor hatte gehört, dass ich Coach bin und schon hatten wir ein gutes Gesprächsthema.
Die zweite Gruppe vor der er Angst hatte, waren Anwälte. So etwas würde er nie brauchen, hoffte er, denn er würde ja verzeihen können. Der Mann war voller Ängste und voller Sorgen. Das ist heute noch so. Ich fürchte, dass es sehr vielen Gläubigen so ähnlich geht wie ihm. Sie haben Angst vor Veränderung und sie haben sehr oft Angst vorm Leben. Alles, was nicht in ihr Weltbild passt wird ausgeblendet und so entstehen sehr große dunkle Gebiete. Also genau das Gegenteil von dem was sie eigentlich anstreben sollten.

Ein guter Coach ist eine Art Künstler. Er beherrscht den Prozess des Öffnens und er führt seine Klienten in einen Flow-Zustand der dann zum gewünschten Resultat führen wird.

Kunst kommt auch beim Coaching von Können. Und dieses Können wiederum ist 90 Prozent Fleiß und nur zu einem geringen Teil Talent. Natürlich muss der Coach auch Lust auf den Job haben, sonst funktioniert das nicht.

Wenn Menschen einen Coach suchen, dann sind sie in der Regel schon bereit für einen Wandel. Ich kenne natürlich auch den Weg, Menschen blitzschnell in den Zustand zu bringen, einen Wandel erzielen zu wollen. Das funktioniert aber nur, wenn die Menschen es freiwillig tun wollen. Niemand darf versuchen, einem Menschen etwas überzustülpen. Coaching ist keine Gehirnwäsche.

Coaching schult blitzschnelle Perspektivwechsel. Wir haben heute jeden Tag die Gelegenheit scheinbar allgemein bekannte Dinge genauer unter die Lupe zu nehmen. Trump sei Dank! Egal was man von diesem ungehobelten Raubein halten mag. Er wird dafür sorgen, dass es wieder vorwärts geht. Manchmal muss man etwas zerstören um etwas Neues aufzubauen. Ein altes, marodes Haus abreißen und ein modernes Hochhaus bauen, ist vielleicht nicht die schlechteste Idee. Aber das hätten wir auch anders haben können. Ich will nicht abschweifen. Ich bin kein Freund von unhöflichen Cholerikern und verwöhnten Narzissten, die sich nicht im Griff haben. Auf jeden Fall wird nun plötzlich sehr deutlich, die stark die EU ist und dass es sich lohnt sie zu erhalten und auszubauen.  

 Das Beste am Coaching ist für mich, jeden Tag neue Leute kennenzulernen und sie auf ihrem Weg in ihr neues Leben zu begleiten. Ich bekomme so viele neue Ideen und Anregungen, dass ich es kaum fassen kann. So etwa hatte ich mir das vorgestellt mit dem Coaching. Es wird niemals langweilig. Jeder Tag bringt tatsächlich neue Einsichten und Ansichten. Spannend!

 

Coaching: Fahrplan fürs Leben


Fahrplan fürs Leben

Ich lese Lebensläufe von jungen Leuten um die 30 und stelle immer wieder fest, dass bei vielen von ihnen irgendetwas schief gelaufen ist. Oft haben einige von ihnen halbherzig einen Beruf erlernt und sogar einen Abschluß gemacht. Dann stellen sie überrascht fest, “der Job passt nicht zu mir”. Einige sind tapfer und versuchen durchzuhalten um dann nach einigen sinnlos vergeudeten Jahren festzustellen, dass sie im falschen Zug sitzen. Wenn sie jetzt arbeitslos werden, dann passiert Folgendes: Sie müssen sich schnell und massiv auf genau den ungeliebten Job bewerben, den sie gerade verloren haben. Die Motivation das zu tun ist sehr beschränkt und so kommt es, dass sie wieder wertvolle Zeit verlieren.

Erst nach frühestens einem Jahr kommen diese jungen Leute in den Genuß eines Coachings. Wenn sie Glück haben. Die wenigsten Vermittler erkennen, dass ein Perspektivwechsel, ein Motivationsschub, eine Umorientierung jetzt genau die richtige Antwort auf die Fragen der jungen Leute wäre. Vermutlich wäre es besser gewesen, sich vor der beruflichen Orientierung genauer mit der angestrebten Karriere zu beschäftigen. Augen auf bei der Berufswahl! Leider ist es immer noch so, dass die Eltern die Jugendlichen mit dem Spruch: “Kind! Lerne was Vernünftiges! Dann kannst Du immer noch was Anderes machen!” Das ist gefährlich und die Wirklichkeit zeigt, dass man genau das nicht tun sollte. Es ist unglaublich, aber aus Sicht der Agentur ist es besser für eine Umorientierung, wenn der Mensch keinen Abschluß hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Am Anfang eines Lebens sollte ein Coach zur Verfügung stehen. Es wäre gut, wenn ein Familienmitglied, Mutter, Vater, Onkel, Tante diese Rolle übernehmen könnte. Ein guter Lehrer, eine gute Lehrerin vielleicht. Früher gab es in jedem Dorf eine Kirche in der Männer als Pfarrer oder Pastor ihren Dienst taten. Diese Männer hatten in der Regel Theologie und angrenzende Fächer studiert. Sie waren als Seelsorger Vertrauensperson und Respektsperson in einem. Ich gehe nicht davon aus dass die Kirche flächendeckend Macht- oder sonstigen Missbrauch betrieben hätte. Ich denke, dass es sich bei diesen Männern, so wie bei engagierten Coaches um Menschen mit Verantwortungsbewusstsein und einer Mission handelt.

Wie wäre es also mit einem Coach als Steuermann und Lotse durch das Leben? Eine Idee, die mich immer wieder fasziniert. Wie anders wäre mein Leben verlaufen, wenn ich in der Vergangenheit keine Lehrer gehabt hätte, denen ich nachfolgen konnte? Wie viel besser wäre mein Leben verlaufen, wenn ich die Besten der Besten gehabt hätte. Leider ist es ja in der Realität immer so, dass unsere Lotsen meist viel zu unerfahren sind um uns wirklich professionell coachen zu können.

Eltern erziehen zum ersten Mal ein Kind. Junge LeherInnen sind neu und unerfahren. Viele Jahre Erfahrung machen den Anfänger zu einem Profi.

Coaches gehen oft einen anderen Weg. Erst kommt ganz viel Erfahrung und dann die Begeisterung und dann die Profession. Das ist nicht die schlechteste Variante.

Wenn es darum geht einen Fahrplan für das Leben aufzustellen, dann ist ein professionelles Coaching, eine Kompetenzanalyse und der Aufbau eines Fahrplanes eine der besten Investitionen, die man machen kann. Und das Beste ist: Die Agentur für Arbeit hilft sogar dabei. Fragen Sie einfach den Vermittler Ihres Vertrauens! Sie ersparen sich jede Menge falsche Wege und vermeiden Sackgassen. Finden Sie heraus, was zu Ihnen passt und was Sie wirklich gerne machen wollen!

Warum Sieze ich Dich eigentlich? Es geht doch um Dich!

Pass mal auf: Du kannst mit einem Coaching herausfinden, was wirklich zu dir passt und was du richtig gut kannst. Stell dir vor, du findest genau den Job der dir richtig viel Spass macht und in dem du richtig gut sein kannst! Stell dir vor, was du gerne machen möchtest und dann suche dir einen Coach, der dich dabei unterstützt. Es kann auch sein, dass herauskommt, dass du möglicherweise falsche Vorstellungen hast. Aber das findest du mit einem Profi sehr schnell heraus!

Merke dir nur:

Ein Coach ist immer auf deiner Seite! Du kannst nur profitieren! Nutze die Chance!

Erfahrung vs. UNGELERNT


Erfahrener IT Manager. UNGELERNT.

Eine bemerkenswerte Konstellation. Der Mann ist Anfang 50, war noch nie arbeitslos und gilt nach einem kurzen Ausflug in die Selbständigkeit als ungelernt. So sehen es die Arbeitgeber und so sieht es auch die Agentur für Arbeit. Aktuelle Zertifikate eines führenden IT Anbieters liegen nicht vor. Der Arbeitgeber hatte auf so etwas keinen Wert gelegt. Das hätte die Kosten in die Höhe getrieben und das wollte er nicht. So blieb unser Mann auf dem Trockenen sitzen und musste sich durch intensives Selbststudium auf dem Laufenden halten. Das kostete sehr viel Zeit und Kraft. Der Mann hatte über viele Jahre eine 60-Stunden-Woche. Wenn er Zuhause war, lernte er weiter. Lebenslanges Lernen in Reinkultur. Ohne Zertifikate, schwer nachweisbar. 
Das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich habe gerade ein Dejavu. Ein leitender Manager der Agentur für Arbeit, mit dem ich gerade ein ausführliches Gespräch hatte, schüttelt auch mit dem Kopf. So einfach ist das nicht zu beurteilen. Dieser Fall ist typisch. Der Mann ist weder ungelernt, noch unfähig, noch faul. Dieser Mann ist jemand, der zu den Leistungsträgern der Wirtschaft gerechnet werden sollte. Zugegeben: Der Mann weiß zuviel und er verzettelt sich in unterschiedlichen Gebieten. Er braucht einen klaren Fokus und er braucht eine sichtbare Perspektive. Der Mann ist 51 Jahre alt. Er ist fit und wirkt wesentlich jünger. Es wird schwer werden, einen Arbeitgeber zu finden.
Aber zuerst kommt die zielgerichtete Ausbildung. Es sind lange Gespräche, die geführt werden müssen. Immer wieder bricht er aus und hat völlig neue Ideen. Ich bin davon überzeugt, dass er sehr gut auf vielen Gebieten sein kann. Aber was ist das Richtige für ihn? Wo hat er die meisten Chancen? Ich coache diesen Mann und lerne viel über seine Welt. Ich habe ein Dejavu und muss es vermeiden meine Vorstellungen und meine Welt über seine zu stülpen. Ich bin nicht er und er wird niemals ich werden. Das ist eine wichtige Grundlage für ein Coaching. Ich lasse ihn reden und versuche nur das Gespräch wieder auf das Ziel zu führen, wenn er ausschweift. Wir entwickeln einen Plan. Er wird eine Weiterbildung durchlaufen. Am Ende stehen die wichtigen Herstellerzertifikate der IT-Branche. Ich begleite den Mann als Coach und ich bin mir sicher, dass er seinen Weg machen wird. Er beginnt mit Riesenschritten einen Prozess zu durchlaufen, der normalerweise Jahre dauert. Genau das ist Coaching. Schneller zum Ziel kommen. Das ist, wenn ich es einmal so sagen darf: Unbezahlbar.

Zum Beitragsbild: Robert de Niro Ü70 – Würden Sie diesen Mann einstellen, wenn er über die erforderlichen Qualifikationen verfügen würde? – Denken Sie mal darüber nach!

Ziele erkennen um sie zu erreichen


Nur wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen [Muhammed Ali]

Wer den Zweck seines Lebens kennt, weiß genau, wohin er geht. [Muhammed Ali]

Viele Menschen erreichen zu wenig, weil sie sich nur Ziele setzen, die sie sicher und mit wenig Anstrengung und Risiko erreichen können.

Diese Menschen haben keine Vorstellung von dem was wirklich in ihnen stecken könnte. Die meisten von ihnen haben einfach nur zu wenig Fantasie und Weitblick. Vielen fehlt einfach Inspiration und Ermutigung. Eine wichtige Funktion von guten Lehrern und Trainerin ist es Menschen zu inspirieren und zu ermutigen. Ein “sei zufrieden mit Dir” kann stabilisierend wirken. Es kann aber auch Möglichkeiten begrenzen und Menschen in ihrer Entwicklung bremsen. Für Menschen, die mehr erreichen können und wollen ist diese Aussage ein gefährliches Narkotikum. Wir bleiben in unserer Komfortzone und müssen uns nicht anstrengen. Das widerspricht unserem Drang, Neues zu entdecken und neue Ziele zu erreichen. Viele Jugendliche, die mit einem “sei doch zufrieden!” und “Du hast es doch gut!” begleitet werden, erleben einen wachsenden Druck im Erwachsenenalter. Es ist das Gefühl, nicht genug versucht zu haben und an seinen Möglichkeiten vorbeigelebt zu haben.  Das gilt auch für überdurchschnittlich begabte Menschen, die ihr Ziel nicht genau kennengelernt haben. Manch einer macht sich auf den Weg um eine Karriere als Arzt zu machen und stellt erst am Ende dieser Karriere fest, dass das wirkliche Ziel und der Zweck seines Lebens ganz woanders lag.
Ein von seinen Patienten beliebter Augenarzt, der aus unerklärlichen Gründen Suizid begeht, ist nur ein Beispiel für eine mögliche Fehlentscheidung am Beginn einer Karriere. Ganz zu schweigen von einem Piloten, der aus unerfindlichen Gründen sein Flugzeug in den Abgrund reißt und viele Menschen mit in den Tod reißt. Auch hier spielt die Möglichkeit eine Rolle, dass es zu Beginn der Berufswahl “Traumberuf” erhebliche Fehlvorstellungen über den Alltag eines Verkehrspiloten gegeben hatte. Auch die beruflichen Karrieremöglichkeiten nach einer möglichen Fluguntüchtigkeit spielen eine Rolle und werden mit Sicherheit näher untersucht werden. Es kann auch nicht das Ziel eines talentierten Piloten sein mit 55 in den Ruhestand zu wechseln. Eine Beschäftigungsgarantie in angrenzenden Berufsfeldern wäre wahrscheinlich die bessere Variante. Aber das ist ein Thema mit dem sich die betreffenden Airlines und die Gewerkschaften auseinandersetzen müssen.

Zurück zur Wichtigkeit einer richtigen Zielfindung. Manchmal ist es überhaupt nicht wichtig sich sofort auf den Weg zu machen, sobald man glaubt ein Ziel erkannt zu haben. Es ist wichtig ein Ziel vor Augen zu haben und es langfristig zu verfolgen. Oft ist das Erreichen eines Zieles nicht so befriedigend wie der Weg dorthin.


Ein guter Lehrer und Mentor kann ein entscheidender Katalysator bei der Zielfindung sein. Coaching ist die Methode der Wahl um Ziele zu definieren und Ressourcen zu aktivieren. Coaching setzt genau an dieser Stelle an. Nur wer seine Ziele tatsächlich kennt, kann sie auch erreichen. Ein Coach kann dabei helfen zu wissen, wie es sich anfühlt ein bestimmtes Ziel erreicht zu haben.

Coach als Katalysator


Katalysator (von der Katalysegriechisch: κατάλυσις katálysis „Auflösung“ mit lateinischer Endung) bezeichnet in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeitdurch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Er beschleunigt die Hin- und Rückreaktiongleichermaßen und ändert somit die Kinetik chemischer Reaktionen, nicht deren Thermodynamik.

(WIKIPEDIA, 23.08.2014)


Eine wichtige Funktion von Coaching ist mit Katalysatorprozessen in der Chemie vergleichbar. Coaching beschleunigt Prozesse, die im normalen Leben eines Menschen sehr viel Zeit brauchen. Zeit ist der entscheidende Faktor in einer immer schneller werdenden Welt. Die richtigen Ziele frühzeitig zu erkennen und die geeigneten Schritte aufzuzeigen und zu erreichen, ist wichtiger den je. Die meisten Menschen neigen dazu, Entscheidungen vor sich herzuschieben und viel zu oft bestimmen unreale Vorstellungen und Wünsche unser Leben. Besonders bei der Berufswahl ist es wichtig zu wissen, welche Entwicklungsmöglichkeiten im Zielberuf stecken. Ein exotisches Studium ohne eine realistische Chance die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten jemals umsetzen zu können, kann eine Sackgasse sein. Gefragte Berufe werden oft auf Grund eines Überangebotes auf den Arbeitsmarkt nur mittelmäßig bezahlt und stellen sich ebenfalls als Sackgasse heraus. Ein wichtiges Thema ist natürlich, dass der Beruf zu einem passen muss. Eine ungeliebte Arbeit führt mittelfristig zu Frustration und am Ende auch in eine Sackgasse. Ein Coach kann dabei helfen, Klarheit über Ziele und den Weg zum Ziel zu schaffen. Er kann darüber hinaus ein Begleiter auf dem einmal eingeschlagenen Weg sein.

Coaching – Kommunikation mit allen Sinnen


Ein Coach kommuniziert auf mehreren Ebenen. Es geht nicht nur um das gesprochene Wort. Nonverbale Kommunikation beginnt immer mit dem Anpassen an den Gesprächspartner. Im Coaching und im NLP nennt man das Pacing. Ein guter Coach sammelt Informationen im nonverbalen Bereich. Sehr oft geht es vor allem um das, was nicht gesagt wird. Ein Coach muss sich regelrecht in seine Gesprächspartner hineindenken und hineinfühlen. In einer Gruppenaufstellung kommt es oft vor, dass sich ausnahmslos jeder Mitarbeiter positiv über das Unternehmen und den Chef äußert. Man hat das so trainiert und verinnerlicht, dass es als unprofessionell gilt, Kritik in diese Richtung zu lenken. Man sucht Ursachen für massive PerformanceProbleme und ist blind für ganz offensichtliche Dinge, die ein guter Coach auf Anhieb erkennen kann. Genau das ist der Punkt an dem man einen externen Coach einsetzen sollte. Und genau das ist es, was ich am besten kann. Das Zauberwort ist Emphatie. Ich erwähne das, weil es nicht selbstverständlich ist. Ein Grund mehr, darüber zu schreiben. Die Fragen, die sich Organisationen stellen, sind oft nicht ganz einfach in Worte zu fassen. Auf jeden Fall habe ich oft erfahren, dass es scheinbar unlösbare Probleme gibt, die nur durch radikale Schnitte oder durch vollkommen unkonventionelle Maßnahmen gelöst werden  können. Radikale Lösungen garantieren ebensowenig den erfolgreichen Umbau einer scheinbar zerrütteten Organisation,  wie es ein Coaching leisten kann. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass ein Coaching auf jeden Fall die sanftere und nachhaltigere Methode ist. Gruppencoachings beginnen bei mir immer mit ausführlichen Einzelgesprächen. Dabei geht es nicht so sehr um die mathematisch perfekte Auflistung von Informationen, Problemen und die exakte Bestimmung von Spitzen und Tälern. Menschen sind keine Roboter und sie kommunizieren keineswegs nur auf einer kühlen,  professionellen Ebene. Jeder Einzelne hat ein völlig individuelles Bild von sich und der Gruppe. Ich lege höchsten Wert auf das Vertrauen jedes Einzelnen und behandle jedes Gespräch vertraulich. Ich beobachte, wie etwas gesagt wird und ich erkenne genau, wann sich mein Gesprächspartner wirklich öffnet. Wenn ich beobachte, dass man mir etwas anderes vermitteln will, dann erkenne ich das ziemlich schnell. Auch hier ist häufige Praxis extrem wichtig. Aber nur durch Praxis und das Einstudieren von NLP- und Coaching Tools wird niemand ein Coach. Das reicht einfach nicht. Ein Wochenendseminar genügt auf gar keinen Fall um als Coach tätig zu werden.  Wenn man die grundlegenden Werkzeuge beherrscht, dann ist regelmäßige Praxis das A und O. Nicht umsonst verlangt die ICF – International Coach Federation – für eine Zertifizierung umfangreiche Nachweise der Praxis als Coach. Aber das ist ein anderes Thema. Heute geht es um nonverbale Kommunikation und die Kommunikation mit allen Sinnen. Augenkontakt ist extremwichtig, einfach unverzichtbar. Es ist unglaublich, was man in einem Gespräch erkennen kann, wenn man einfach nur den Augenkontakt aufrecht erhält. Das ist kein NLP oder Coaching -Tool, sondern einfach nur eine Fähigkeit, die jeder Berater beherrschen muss. jeder Klient spürt sofort, mit wem er es zu tun hat und entscheidet blitzschnell, ob er sich auf den Gegenüber einlassen kann, oder nicht. Ein Coach ist man erst, wenn man diese Fähigkeit besitzt. Wer das nicht beherrscht, wird auch nicht mit den aufwendigsten Taschenspielertricks als Coach arbeiten können.

Entscheidungen – Wegweiser des Lebens


Das ganze Leben ist von Entscheidungen geprägt. Viele Menschen vermeiden es ganz bewusst, klare Entscheidungen zu treffen. Sie gehen den Weg des geringeren Widerstandes und erreichen ihre Ziele nur durch Zufall. Sehr oft werden Ziele von außen geprägt. Der Sohn einer einflussreichen Familie von Rechtsanwälten wird mit großer Wahrscheinlichkeit Rechtsanwalt werden. Ein Kind von Ärzten oder Musikern wird vermutlich auch Arzt oder Musiker werden. Der Einfluss der Familie und des sozialen Umfeldes spielt eine große Rolle für die weitere Entwicklung eines jeden Menschen. Menschen die sich gegen diese vorgezeichneten Karrieren auflehnen und etwas völlig anderes anstreben, gelten als Abenteurer. Das ganze Leben ist ein Abenteuer. Die einen lesen begierig von abenteuerlichen Biografien und verschlingen Kriminalromane oder aufregende Erlebnisse von Menschen in Extremsituationen. Sie suchen das Abenteuer in Form von Extremsport, Bunjee Jumping oder Reisen in exotische Länder. Alles, was nicht Alltag ist, wird zum Abenteuer. Allerdings haben sie fast immer eine Rückfahrkarte und einen EU-Reisepass im Gepäck. Es ist oft nur ein abgesichertes Abenteuer mit Netz und doppelten Boden. Der sichere Airbag ist immer dabei.
Gleichzeitig fürchten sich die meisten Menschen vor existenziellen Entscheidungen und vermeiden alles, was ihre scheinbare Sicherheit in Gefahr bringen könnte. Man bleibt in der Regel gerne bei dem, was man zu kennen glaubt und von dem man geprägt wurde.

Die Fantastischen Vier bringen es auf den Punkt:

…..Du wirst geboren – Religion – Sohn vom Sohn vom Sohn vom Sohn…….

Es ist schwer, sich von einer einmal vorgeschriebenen Rolle zu trennen und die Ziele zu erreichen, die wirklich zu einem passen. Gerade die Berufswahl ist oft geprägt von den Möglichkeiten, die sich gerade ergeben. Ein ausgezeichnetes Abitur öffnet den Weg zum Medizinstudium. Wer mit einem EinserAbitur die Schule verlässt, hat die freie Wahl.

Wie viele, potentiell gute Ärzte, in Deutschland keine Chance auf ein Studium haben, steht auf einem anderen Blatt. Angesichts des akuten Ärztemangels stellen sich Fragen an die Bildungspolitik. Aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich wäre es besser, angehende Studenten einem intelligenten Assessment zu unterziehen um herauszufinden, wo ihre wahren Stärken liegen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es jede Menge Jugendliche, die als “Spätstarter” gelten und nicht rechtzeitig erkennen konnten, wo ihre wahren Stärken und Potentiale liegen. Null-Bock-Mentalität, soziale und finanzielle Probleme und andere negative Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass auch in dieser Gruppe nur die Möglichkeiten genutzt werden können, die gerade vorhanden sind. Ein potentiell guter Arzt aus dieser Gruppe, hat kaum eine Chance diesen Beruf zu ergreifen. Sie suchen und finden Berufswege, die gerade mal zur Verfügung stehen und machen Karrieren, die allzuoft nicht zu ihnen passen. Das Resultat sind unzufriedene Menschen, die ihr wahres Potential nicht wirklich ausschöpfen können. Bewusste Zielorientierung und das Erkennen von Talenten und Möglichkeiten könnte neue Lösungen schaffen.
Auch hier kann Coaching helfen. Die wichtigste Frage, die sich jeder Mensch immer wieder stellen muss, bewegt sich auf einer hohen logischen Ebene. (Die logischen Ebenen – Robert Dilts)
Es geht oft nicht um die unteren Ebenen, wie aktuelle Möglichkeiten oder Fähigkeiten. Die Fragen, die sich jeder Mensch regelmäßig stellen muss sind auf der höchsten logischen Ebene angesiedelt. Es sind die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Es geht um das Weltbild, das unser Handeln bestimmt. Die wichtigsten Fragen, die sich Menschen regelmäßig stellen müssen, sind Fragen wie

“Wer bin ich?” “Wer will ich sein?” “Wohin gehöre ich?”

Kinder suchen sich Vorbilder. Sie wollen Feuerwehrmann, Polizist, Lokführer oder Soldat werden. Kinder orientieren sich instinktiv an Menschen die ihrer Vorstellung von Einfluss und Zugehörigkeit entsprechen. Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen ihre Vorbilder auswählen und das zu erklären versuchen. Aber darum geht es hier nicht. Im Coaching ist es wichtig, den Klienten zunächst gedanklich an das Ziel zu führen.  “Wie ist es, Arzt oder Pilot zu sein? Wie fühlt sich das an? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Was habe ich dann zu tun? Wie wird mein Leben sein, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Ist es wirklich das, was zu mir passt? ”
In der Realität ist es natürlich ganz anders. Ich begegne oft Menschen, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden. Hier erscheint es oft zu spät, noch einen grundlegenden Richtungswechsel zu wagen.  Aber es ist nie zu spät. Insbesondere Manager aus hohen Führungspositionen brauchen ein stimmiges Ausstiegszenario. Sie wissen oft, dass sie den Höhepunkt ihrer Karriere längst überschritten haben. Von nun an geht es nur noch abwärts. Die meisten Manager versuchen nur noch, die einmal erreichte Position, den Status Quo zu erhalten. Sie beobachten den Prozess tatenlos und wissen im Grunde ganz genau, was passieren wird. Das ist eine unangenehme Situation, die niemand sich wünscht.
Ein gezieltes Coaching ist garantiert die bessere Entscheidung. Es geht immer noch um die Frage: “Wer will ich sein?” Niemand will Teil des Problems sein. Es ist oft besser, sich eine neue und passende Herausforderung zu suchen.

 

Erfolg um jeden Preis?


In vielen, teilweise sehr kontrovers geführten Diskussionen stoße ich immer wieder auf die stahlharte Behauptung, dass man keine erfolgreichen Menschen coachen kann. Die würden so etwas nicht brauchen, sonst wären sie ja nicht so erfolgreich. Eine eigenartige Logik. Ich behaupte, dass erfolgreiche Manager schneller und zielgerichteter zum Erfolg kommen würden, wenn Sie Coaching als Katalysator begreifen würden. Jede wirklich erfolgreiche Karriere wird von einflussreichen und kompetenten Mentoren begleitet. Coaching und Mentoring sind sehr eng miteinander verwandt. Der einzige Unterschied ist der, dass ein Coach in der Regel nicht die Möglichkeiten eines Mentors besitzt, eine Karriere gezielt zu fördern. Wahrer Erfolg baut aber in der Regel nicht auf Protektion, sondern auf Leistung. Und damit wären wir wieder beim Coaching. Coaching ist per Definition psychologische Beratung ohne den Anspruch zu heilen. Dafür sind Psychotherapeuten und Heilpraktiker zuständig. Ein Coach hat andere Schwerpunkte. Erfolgreiche Manager geben sich tatsächlich eher die Kugel, als sich einem Psychologen anzuvertrauen.  Selbst Ärzte meiden den Gang zum Psychologen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn man zu einem Psychologen gehen muss. Das bedeutet schliesslich, dass man Probleme hat, die man nicht alleine lösen kann. Was also sollen sie mit einem Coach anfangen? Es gibt eine Reihe von Gründen. Erfolg macht einsam. Ein Gespräch unter Gleichgesinnten, auf Augenhöhe wird sehr unwahrscheinlich,  je höher man auf der Karriereleiter steigt. Ein Coach kann ein unabhängiger Sparringpartner sein, der in der Lage ist ein professionelles Gespräch auf einem entsprechend hohen Niveau zu führen. Ein Thema für ein Besuch bei einem Coach kann zum Beispiel die Frage sein, ob Coaching überhaupt ein geeignetes Format für den speziellen Fall ist. “Ich bin ein starker Charakter! Wozu brauche ich einen Coach?”, könnte ein Ansatzpunkt sein. Der zweifelnde Klient ist viel verbreiteter im Coaching als man meinen mag. Offener Zweifel ist mir persönlich viel lieber als versteckte Verweigerung. Ich selbst kenne die Situation sehr gut. Ich war immer der Auffassung, dass ich meine Probleme selbst lösen kann. Ich würde mich niemals ohne Not einem Guru anvertrauen, der mir das Blaue vom Himmel verspricht. Ein Coach tut genau das nicht. Coaching ist immer Ergebnisoffen. Ein Partnercoaching endet sehr oft nicht mit einem glücklichen Happy End, sondern mit einer klaren und geordneten Trennung. Ein Karrierecoaching kann auch mit einer kompletten Umorientierung enden. Aber das ist keine Katastrophe, sondern eher eine Abkürzung eines langen und aufwendigen Umwegs. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Toolbox Coaching


In vielen Coachingausbildungen spielen Werkzeuge eine große Rolle. Ein professioneller Coach beherrscht seine Toolbox, so die allgemeine Lesart. Das stimmt teilweise, engt aber auch die Sichtweise auf Coachingprozesse ein. Wenn es so einfach wäre,  dann könnte tatsächlich jeder coachen, der einfach nur eine handvoll Tools erlernt hat. Aber so einfach funktioniert Coaching nicht. Allein die Beherrschung von Tools macht noch keinen guten Coach aus. Das merken viele euphorische Lehrgangsteilnehmer von Wochenendseminaren spätestens nach dem ersten „Coaching“. Viele sind dann enttäuscht und werfen ihr Spielzeug in die Ecke.
Vereinfachungen und Modelle dienen immer nur dem Verständnis und sind ein Ansatzpunkt für den Coachingprozess. Coaching ist ein komplexer psychologischer Prozess, ein Netzwerk voller Möglichkeiten. Ein Tool alleine führt in der Praxis nicht automatisch zum Erfolg. Der Coach selbst bringt sich immer in den Coachingprozess mit ein. Er selbst wird zum Werkzeug. Lineare Strukturen der Veränderungsarbeit sind also nicht einfach zu erkennen. Ein Coachee muss sich zuerst auf den Coach und den Prozess einlassen und selbst auch Teil der Veränderungsarbeit werden. Praktisch kann man immer wieder beobachten,  dass Klienten den Coachingprozess unterbrechen, indem sie immer wieder eigene Vorstellungen und Erfahrungen kritisch einbringen. Wir sind es gewohnt, alles zu hinterfragen. Ich kenne das Phänomen, weil ich oft in lineare Denkmuster zurückfalle. Wir können aber davon ausgehen, dass es der Coach selbst ist,  der zu einem Tool für den Coachingprozess wird. Es gibt also keine separierbare Veränderungsphase an sich. Die berühmten 7 Steps of Coaching verlaufen niemals linear und in einer zwingenden Reihenfolge ab. Es gibt keine einzelne Verãnderungsphase. Der gesamte Coachingprozess ist ein Veränderungsprozess. Der rote Faden ist nicht mehr sichtbar und das ist oft der Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Der Wunsch nach klaren Abläufen und Strukturen ist durchaus verständlich. Er führt aber direkt in eine Sackgasse. Die psychologische Ausbildung und die Erfahrungen und Persönlichkeit des Coaches sind von entscheidender Bedeutung. Hierbei geht es nicht nur um die jahrelange akademische Bildung im psychologischen Umfeld,  sondern um die Summe der Erfahrunge und die ethische und menschliche Reife des Coaches. Der pure Einsatz von Tools, von denen behauptet wird, dass sie wirken, stellt kein Allheilmittel für einen Coach dar. Parallelen zu den vielfältigen Managementansätzen sind kein Zufall. Der stumpfe Einsatz einer Managementmethode führt fast nie zum Erfolg. Die meisten Coachingtools und NLP-Werkzeuge sind, für sich alleine genommen, völlig wirkungslos, wenn sie nicht richtig verwendet werden. Profis benutzen für jede Arbeit ein spezielles Werkzeug. Wer nur mit einem Hammer umgehen kann, ist noch lange kein guter Zimmermann. Ein professioneller Coach bringt sich selbst in den Prozess ein. Er bringt nicht nur eine Werkzeugkiste mit, die er dann während des Coachings eindrucksvoll einsetzt. Toolbox Coaching ist etwas für Anfänger und Auszubildende. Nichts dagegen zu sagen: Aus jedem Anfänger könnte ein Profi werden.

ein Coach coacht nicht ungefragt


Gespräche und Verträge

Immer wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, werden unwillkürlich Verträge miteinander geschlossen. Vereinbarungen werden lautlos getroffen, Urteile gefällt und Vertrauen wird aufgebaut. Es sind kurze Augenblicke in denen diese Abstimmung passiert.

Flying apparatus of Carl Friedrich Meerwein.

Flying apparatus of Carl Friedrich Meerwein. (Photo credit: Wikipedia)t. Dann werden diese Verträge wieder gebrochen und das Vertrauen ist schnell wieder dahin. Beim Coaching betritt man einen relativ sicheren Hafen, weil zumindest einer der Vertragspartner diese Zusammenhänge kennt und den Prozess beherrschen kann. Ein Coach weiß, wie das geht. Davon wollen wir einmal ausgehen. Die Rede ist von einem echten Coach, der tatsächlich weiß wie das alles funktioniert. Ganz abgesehen davon, dass auch der beste Coach der Welt immer wieder etwas dazulernen wird. Auch das ist übrigens ein guter Grund, um Coach zu werden.

Es ist ein sicherer Hafen, wenn man sich mit einem Coach unterhält. Coachees merken das und stellen sehr schnell fest, dass es eine völlig andere Qualität hat sich mit einem Kommunikationsprofi zu unterhalten. Es fühlt sich gut und sicher an. Man kann sich darauf verlassen, dass ein Coach in der Lage ist, ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Allerdings ist ein Coach auch nur ein Mensch und nicht immer Coach. „Du coachst mich schon wieder!“, höre ich oft, wenn ich mich mit Menschen unterhalte, die wissen was ich mache. Das stimmt nicht ganz. Ich coache niemand ungefragt. Dazu ist dann wieder eine andere Art Vertrag nötig. Ein Coachingvertrag beinhaltet immer die Bereitschaft des Klienten und eine Reihe von grundlegenden Voraussetzungen. Ein Coaching funktioniert ein wenig anders als ein normales Gespräch. Voraussetzung ist die Bereitschaft des Coachee in einen Coachingprozess einzutreten und die Bereitschaft des Coach ein Coaching durchzuführen. Das geht nicht so einfach, nebenbei. Also keine Angst vor der Begegnung mit einem Coach. Glauben Sie mir: Der coacht nicht den lieben langen Tag so einfach vor sich hin. Er sagt Bescheid, wenn das Coaching beginnt.
Ein ganz normales Gespräch mit einem Coach verläuft immer ein wenig anders als mit jemand, der keine Ahnung vom Coaching hat. Aber gestatten wir es doch auch den Meistern der Zunft einmal ganz entspannt ein Gespräch zu führen. Ich persönlich coache nicht mein persönliches Umfeld. Es kann aber durchaus hilfreich sein, wenn man weiß wie Konflikte entschärft werden und wie man achtsam und aufmerksam mit seinen Mitmenschen umgeht. Das ist kein Coaching. Es ist einfach nur erwachsene Kommunikation.

Vor einigen Tagen hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mich mit einem – gelinde gesagt – einfach gestrickten Menschen zu unterhalten. Ich habe überhaupt nichts gegen Leute, die nicht die akademischen Weihen von Hochschulen und Universitäten genossen haben. Ich habe etwas gegen dumpfen Fremdenhass. Spätestens wenn lautstark „allgemein bekannte Wahrheiten“, mit dem Brustton der Überzeugung repetiert werden, dann stelle ich Fragen wie: „Ich das wirklich immer so? Gibt es Ausnahmen?“ Ich traf einen entfernten Verwandten, den ich seit vielen Jahren nicht gesehen hatte und ich bin wirklich nicht neugierig auf eine weitere Begegnung. Es tut mir Leid! Das muss ich nicht haben. Aber es war eine Erfahrung für mich. Wir unterhielten uns ungefähr 10 Minuten und dann beendete ich die Kommunikation diskret und endgültig, ohne dass der Mensch es bemerkte. Ich bin kein Freund von Schubladen. Aber primitiver, dumpfer Fremdenhass hat keinen Platz in meiner Welt. Es gibt tatsächlich Menschen, mit denen auch ein Coach nicht reden mag. Man kann schon, aber es gibt Grenzen des guten Geschmacks.
Menschen, die zumindest wissen, was Coaching ist, haben einen entscheidenden Vorteil. Jeder Blog hat sein eigenes Publikum.

Coaching mit toten Hunden


Es gibt viele Menschen um uns herum, die wie tickende Zeitbomben sind. Chefs kann man nicht so einfach wechseln wie ein neues Hemd. Verwandte sind oft nervend, aber man muss sie ertragen, wenn man kein Einsiedler werden will. Manchmal sind wir selbst ein Teil des Problems, weil wir nicht in der Lage sind, souverän mit der Situation umzugehen. Die Welt ist grau und öde, wenn man sich mit diesen Leuten umgeben muss. Ist das nicht alles ganz furchtbar?
Es gibt eine ganz einfache Lösung für alle diese Probleme. Keine Angst! Ich mutiere jetzt nicht zum Grinsecoach, obwohl der uns jetzt sicher mit einem unglaublich charmanten Lächeln geduldig erklären würde, dass es bei jedem furchtbaren Mitmenschen auch immer eine gute Seite gibt. Da gibt es so eine Geschichte, die ein Geistlicher im Kindergottesdienst immer gerne erzählt hatte. Später haben wir die Geschichte in der Bibel gesucht und konnten sie nicht finden. Aber das ist ein anderes Thema. Die Geschichte geht so.

Eines Tages war Jesus mit seinen Jüngern unterwegs.
(Jesus war so eine Art LiveCoach und seine Jünger waren so eine Art Seminarteilnehmer. Sie hatten alles was sie hatten verkauft und den Armen gegeben und folgten nun Jesus nach um von ihm zu lernen und seine Botschaft zu verbreiten….)
Einer der Jünger sah am Straßenrand einen toten Hund liegen. Der Leichnam stank zum Himmel und er war wirklich hässlich wie die Nacht. So einen räudigen Köter hatte man selten gesehen. Die Jünger lästerten freudig darauf los und fanden immer neue Attribute um den armen toten Hund zum hässlichsten Subjekt im Universum zu erheben. Sie wollten schnell weitergehen, als Jesus – der bis dahin ganz ruhig geblieben war und sich selbstverständlich nicht an dem kindischen Gerede beteiligt hatte – sich positiv über den toten Köter äußerte. „Ja, ihr habt recht! Aber schaut euch doch mal dieses wunderbare Gebiss an!“ Der Hund hatte zu Lebzeiten ganz offensichtlich auf eine gute Zahnpflege geachtet. Das freigelegte Gebiss war tatsächlich makellos. Die Jünger hielten ihre Nasen zu und traten näher an das Skelett heran um zu betrachten, was ihr Meister da herausgefunden hatte. Es stimmte. Dieser räudige Hund hatte doch tatsächlich etwas Gutes an sich.

Es ist ganz klar, was uns dieses Gleichnis sagen soll. Egal wie negativ man einen Menschen oder eine Situation betrachten kann, es gibt immer eine positive Seite, die man hervorheben kann. „Ja, aber!“ Ist ein tolles Coaching-Format. Das Leben ist furchtbar kompliziert und am Ende tödlich. Ja, das stimmt! Aber es ist wundervoll! Ja, aber kann von jedem im Selbstcoaching angewendet werden. Und es ist unglaublich: Jesus war tatsächlich ein Life Coach!

Coaching ist anders


Wir erleben einen richtigen Coaching-Boom. Eine verwirrende Vielfalt angeblicher Coachs ist dabei den Begriff total zu verwässern. Für Coaching, eine hoffnungsvolle Sparte der positiven Psychologie ist das eine gefährliche Entwicklung. Ein Ernährungscoach ist in Wirklichkeit ein Ernährungsberater. Ein Personal Coach ist eher ein Personal Trainer. Sie meisten Unternehmercoachs sind Unternehmensberater. Gründercoaching ist ein typisches Beispiel für die irreführende unausgesprochene Behauptung, dass Coaching dort eine tragende Rolle spielen würde. Das ist nicht der Fall. Beim Gründercoaching, gekoppelt mit Fördergeldern des KfW handelt es sich eher um eine gezielte Unterstützung von Gründern bei der Ausarbeitung von Businessplänen, Marketingmaßnahmen, der Bereitsstellung von rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Coaching ist etwas anderes. Der Blick in die einschlägige Literatur hilft weiter. Ein wichtiger Anhaltspunkt, was Coaching ist, ist bei den führenden Coachingvereinigungen zu finden. Dabei ist der die International Coach Federation (ICF) mit ihrer Zentrale in Washington D.C., der größte und einflussreichste Verband der Welt. Eine Zertifizierung beim ICF ist für jeden Coach ein wichtiges Ziel. Eine Zertifizierung bei einem der großen deutschen Coachinggesellschaften ist möglich. Es gibt Bestrebungen, Standards für die Coachingausbildung zu definieren. Es steht außer Frage, dass ein Coach – weiblich oder männlich, Voraussetzungen haben muss, die sich im Laufe eines langen Berufslebens ausprägen. Eine lange Praxis als Psychologe oder Therapeut kann eine gute Voraussetzung für einen Coach sein. Andere Coachs kommen aus den Führungsebenen von Wirtschaft und Öffentlichem Dienst. Langjährige Berater, Consultants, Trainer und insbesonders NLP-Experten können wirkungsvolle Coachingfähigkeiten ausprägen. Ein Coach ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die in der Lage ist seine Klienten vertrauensvoll zu führen und ihnen gleichzeitig nichts aufzudrücken. Ein Coach ist in der Lage die Persönlichkeit seiner Klienten zu erkennen und scheinbar spielerisch weiterzuentwickeln. Das Ziel von Coaching ist sehr oft, begrenzende Denkansätze beim Klienten zu beseitigen und ihn für einen großen Sprung bei der Persönlichkeitsentwicklung vorzubereiten. Der Coach gibt Impulse und hilft den Prozess in Gang zu setzen. Oft genügen wenige Sitzungen um das zu erreichen. Ein Coaching ist ein Startprozess. Insofern ist der Begriff des Gründercoachings möglicherweise doch nicht ganz falsch. Ein Coach beherrscht die Grundlagen von NLP und psychologischer Beratung. Es gibt kaum einen guten Coach, der nicht bereits das vierzigste Lebensjahr überschritten hat. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein wirkungsvoller Coach sollte unbedingt eine sehr hohe Entwicklungsstufe erreicht haben. Kegans Modell – Die Entwicklungsstufen des Selbst – liefern hier einen wichtigen Anhaltspunkt.

Psychologen und Coaching


Was Coaching für Psychologen bedeutet

 

Immer mehr Psychologen entdecken das Thema Coaching für sich. Das ist kein Wunder, denn es waren sehr oft Psychologen und Verhaltensforscher, die NLP und Coaching vorangebracht haben. Coachingverbände sind bestrebt anerkannte Ausbildungen und Zertifikate auf den Weg zu bringen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich in Zukunft Fachschulen und Universitäten mehr um das Thema kümmern werden. Die IHK bietet seit längerer Zeit Weiterbildungen rund um Coaching an. Die besten Voraussetzungen für Psychologische Beratungsformate – Supervision, Mediation und Coaching – bietet eine fundierte Hochschulausbildung als Psychologe. Viele Psychologen sind ohnehin der Ansicht, dass Quereinsteiger in das Coaching, also nicht Nicht-Psychologen, keine ernst zu nehmenden Konkurrenten sind. Dieses Spannungsfeld ist vorhanden und wird sich nicht so einfach in Luft auflösen. Im Gegenteil. Viele ausgebildete Psychologen werden in das Coachingfach wechseln und bei Bedarf als Psychologe auftreten. Das ist eine komfortable Voraussetzung für eine Rundumversorgung von Mandanten. Coaching ist für Psychologen eine weitere Möglichkeit sich aus dem Negativimage des leicht verwirrten Nervendoktors zu befreien.
Quereinsteiger aus der Wirtschaft, die als Coach arbeiten, haben andere Schwerpunkte. Sie kennen die andere Seite sehr genau und versuchen, die psychologische Komponente nicht zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Coaching kommt als Begleitung von Managern, Training und Führungskräfteentwicklung daher. Auf diesem Gebiet haben reine Psychologen das Nachsehen. Ihnen fehlt einfach die jahrelange persönliche Erfahrung in Organisationen und Unternehmen. Psychologen und Coachs werden sich irgendwo in der Mitte treffen und möglicherweise zu einer guten Zusammenarbeit finden. Das bietet sich ganz von allein an, denn sobald ein Coach feststellt, dass sein Klient eine psychische Störung mitbringt, muss er das Coaching einstellen und eine psychologische Behandlung empfehlen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Profis aus der Psychologie wird dringend erforderlich und ratsam.
Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, dass Coaches keine Konkurrenten für Psychologen sind. Im Gegenteil! Ein guter Coach kennt gute Psychologen und empfiehlt sie seinen Klienten gerne weiter. Umgekehrt kann ein Psychologe seinen Patienten im Nachgang zu einer Behandlung ein Coaching anbieten. Auch hier besteht die Möglichkeit einer engen wechselseitigen Zusammenarbeit. Allerdings hat der ausgebildete Psychologe alle Möglichkeiten selbst als Coach aufzutreten. Die professionellen Voraussetzungen dazu hat er jedenfalls.

Selbstcoaching


Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im Stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausgreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches. (Johann Wolfgang von Goethe)

Johann Wolfgang von Goethe at age 69

Johann Wolfgang von Goethe at age 69 (Photo credit: Wikipedia)

Das Beste am Coaching ist die Fähigkeit zum Selbstcoaching. Ein Coaching oder eine CoachingAusbildung ermöglichen PersönlichkeitsEntwicklungen, die weit über die eigentlichen Sitzungen hinausgehen. Jeder professionelle Coach weiß, wovon die Rede ist. Ein einziges Wochenendseminar kann dein ganzes Leben verändern. Ich schreibe mal nicht allgemein Sie, sondern ganz bewusst Du. Das ist so ungefähr das Erste, was bei einem Coaching vereinbart wird, um Vertrautheit und Nähe zu unterstreichen. Beim Selbstcoaching ist es sicher nicht angebracht wenn Du Dich Siezt. Oder? Also, ich sag mal einfach Du zu Dir. Ist das in Ordnung für Dich? Ansonsten brauchst Du ja nicht weiterlesen. Schreibe mir einfach eine Mail mit der Bitte beim Sie zu bleiben. Aber ehrlich: Beim Selbstcoaching macht Sie wirklich keinen Sinn. Dieses gestelzte und unpersönliche Sie ist eine Barriere der deutschen Sprache.
Wenn Du Dein erstes Coaching hinter dich gebracht hast, dann wirst Du einiges über Psychologie und Psychologische Beratung wissen. Du wirst dich vielleicht ärgern, dass du nicht Psychologie studiert hast und die wirst das alles mit ganz anderen Augen sehen. Du wirst erkennen, dass es kaum ein faszinierenderes Wissensgebiet als das menschliche Gehirn gibt. Der Mensch besitzt 10hoch12 Gehirnzellen. Das Universum umfasst etwa 10hoch22 Sterne. Wenn du bedenkst, dass eine Zelle Verbindungen zu mehreren Zellen ausnehmen kann, dann wird dir sehr schnell klar werden, dass das menschliche Gehirn astronomische Dimensionen erreicht. Wir nutzen nur einen kleinen Teil davon. Wir können viel mehr, als wir ahnen.
Wir können uns zum Beispiel sehr viel mehr merken und auswendig lernen, als uns bewusst ist. Die meisten unserer Mitmenschen wissen das nicht. Sie können sich nicht einmal eine Telefonnummer merken, weil sie es noch nie ausprobiert haben. Hast du dich auch schon mal gefragt, warum man in der Schule alles mögliche lernt, aber nicht die Fähigkeit zu lernen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir jemals ein Lehrer beigebracht hätte, wie ich am besten lerne und mir Dinge merke. Das ging immer nur mit der Brechstange. Immer schwebte eine Drohung im Raum: “Du lernst jetzt dieses Gedicht oder er gibt schlechte Noten!” Kennst du das? Und nun gebe ich dir eine tolle Information, die dein Leben verändern wird. Coaching ist genau das, was man uns niemals beigebracht hat. Coaching ist anlassbezogenes Lernen und es ist Hilfe zur Selbsthilfe pur. Du lernst nicht nur eine neue Kommunikationstechnik. Du wirst in die Lage versetzt viel mehr über dich und andere zu erfahren und dich immer weiterzuentwickeln. Coaching mag ein überstrapaziertes Buzzwort geworden sein. Du wirst das bald anders sehen. Coaching ist der Urknall, der dich in ein völlig neues Universum katapultiert. Du wirst vieles anders sehen und erkennen, dass es keine Grenzen mehr für dich gibt.  Begrenzende Glaubenssätze werden dich nicht mehr an unsichtbaren Fäden gefangen halten. Im Gegenteil! Du wirst erkennen, dass Glauben und Hoffnung und Liebe sehr viel mehr sind als leere Kapseln. Das hört sich ganz schon nach christlichen Glauben an. Das weiß ich. Was ich dir sagen will ist nur, dass es selbst bei einem so traditionellen Werteuniversum keine Grenzen mehr gibt. Du wirst erkennen, wie sich dein Horizont erweitert und Grenzen verschwinden. Es ist wie der Fall der Berliner Mauer. Plötzlich ist alles ganz anders.

Wenn du dich also auf den Weg machen willst um ein professioneller Coach zu werden, dann bedenke, dass du beides sein wirst. Du bist dann  Coach und Coachee gleichzeitig. Du bist dein eigener Coach. Coaching wird dein Leben verändern! Deine Persönlichkeit wird sich entwickeln. Ein Coach ist immer zuerst sein eigener Coach. Selbstcoaching ist mehr als Reflektion. Es ist mehr als eine erlernte Technik. Selbstcoaching ist eine neue und gleichzeitig uralte Technologie von Menschen, die mehr vom Leben wollen, als die Masse.

Coach an Bord


Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden.

Mitarbeiter gewinnen: Bei uns kann man was werden. (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Was kann man eigentlich mit einem externen Coach anfangen? Wozu kann man ihn einsetzen und was kann er erreichen? Zugegeben, Coaching ist immer noch so eine Sache. Alle reden von Coaching und jeder versteht etwas anderes darunter. Warum sollte man sich einen Coach leisten, wenn man nicht einmal weiß, was der für einen tun kann? Was macht man mit einem Schweizer Taschenmesser? Ein Coach kann zum Beispiel erst einmal ein wenig Licht in das Dunkel bringen und klären, was Coaching bedeutet und was man damit anfangen kann. Ein guter Coach kann das.
Boris Grundl, der bekannte ManagerCoach stellte einmal die Frage, die jeden Manager interessieren sollte. „Coachen Sie Ihre Mitarbeiter richtig?“ Er grenzt den Coachingbegriff im Führungsalltag ganz klar von einer therapeutischen Zielstellung ab und versteht Coaching eher als Hilfe zur Umsetzung von Arbeitsaufgaben. Coaching im Managementumfeld ist eher eine Umsetzungsbegleitung. Um erfolgreich zu coachen, muss man zuerst den Menschen erreichen. Es gibt keinen mechanischen Ablauf. Wenn der Coach den Menschen nicht erreicht, hat er keine Chance, den Prozess erfolgreich zu steuern. Ein Manager als Coach zeigt dem Mitarbeiter nicht, was er wie zu machen hat, sondern er geht anders vor. Er stellt Fragen. „Was brauchen Sie, um dieses Ziel zu erreichen? Welche Unterstützung kann ich Ihnen geben? Woran könnte das Projekt scheitern? Ich bin für Sie da, wenn etwas nicht so läuft, wie Sie es sich wünschen.“ Ganz anders würde ein ungeduldiger Chef argumentieren. „Warum geht das nicht schneller? Was brauchen Sie denn noch alles? Ich würde es sowieso anders machen! Ich verstehe nicht, warum Sie das immer noch nicht im Griff haben! Ich möchte Ergebnisse sehen, alles Andere ist mir egal!“
Ein Coach ist an der Entwicklung seines Klienten interessiert. Er begleitet seinen Coachee auf dem Weg zum Ziel und ein wichtiges Ziel ist immer die Verbesserung der Fähigkeiten und der Performance seiner Klienten. Im Unternehmensumfeld ist dieser Aspekt besonders interessant. Mitarbeiter, die in ihrem Chef einen kritischen aber hilfreichen Coach erkennen, fühlen sich gut aufgehoben und tun gerne etwas mehr für ihr Unternehmen. So betreute Mitarbeiter haben Interesse am Erfolg ihres Unternehmens und arbeiten härter als andere, die sich nicht mitgenommen fühlen. Ein Coach in einem Unternehmen kann viele Aufgaben übernehmen. Er hilft dem Management beim Coaching der Mitarbeiter. Er coacht das Management. Er sorgt dafür, dass die Atmosphäre in einem Unternehmen sich nachhaltig positiv entwickelt. Achtsamer Umgang der Mitarbeiter untereinander, im Umgang mit dem Management und nicht zuletzt mit den Kunden führt zwangsläufig zu einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Wer darauf verzichten möchte, braucht keinen Coach. Für alle anderen empfehlen wir Coaching.

 

Mitarbeiter führen heisst loslassen

Mitarbeiter führen heisst loslassen (Photo credit: Tanja FÖHR)

 

Offene Worte über Coaching


Es gibt viele Ansichten über Coaching. Wer ist ein Coach und was tut er? Zuerst einmal eine wichtige Feststellung. Ein Coach ist ein ganz besonderer Mensch, der gut ist in allem was er tut. Ein Coach ist ein Coach. Ich bin mir sicher, dass Sie das sofort erkennen werden, wenn Sie einem begegnen. Wenn Sie den Eindruck haben es mit einem Schwätzer zu tun zu haben, dann haben Sie es mit Sicherheit nicht mit einem Coach zu tun, der mit Ihnen arbeiten kann.
Es ist eine kindliche Vorstellung, man müsse nur ein paar tausend Euro in die Hand nehmen, eine Coachingausbildung absolvieren und könne dann in diesem wunderbaren neuen Beruf sehr viel Geld verdienen. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt heute nur sehr wenige Menschen, die als Coach ihren Lebensunterhalt verdienen können. Die Weiterbildungsakademien sind natürlich ganz anderer Ansicht, denn sie verdienen gutes Geld mit der Ausbildung von Menschen, die gerne als Coach arbeiten wollen. Aber fragen Sie sich selbst, ob Sie auch nur 60 Euro pro Stunde für ein Coaching ausgeben würden oder ob Ihr Unternehmen bereit wäre 200,- Euro für einen professionellen Coach auszugeben. Das sind Hausnummern, die nur ein wenig Farbe in die Diskussion bringen sollen. 60 Euro pro Stunde wäre das absolute Miniumum für einen Coach. Aber fragen Sie sich, was Sie dafür erwarten würden? Was könnten Sie mit 60 Euro alles anfangen? Sie könnten sich einen Restaurantbesuch leisten oder ein Konzert besuchen. Für 60 Euro können Sie mehrfach ins Kino gehen oder was immer Sie sich gerade vorstellen. Stellen Sie sich die Situation vor, wenn Sie zu Ihrem Chef gehen und ihn bitten für Sie ein Coaching abzusegnen. „Das kostet nur 200,- EURO pro Stunde und ich brauche nur ungefähr 10-12 Stunden!“ Ich sehe den Chef rot anlaufen. Oder aber er wirft Sie auf der Stelle raus. „Coaching?! Was soll das bringen? Was kommt dabei heraus?“ Wenn Sie jetzt immer noch über den Wert einer Coachingausbildung nachdenken, versuchen Sie nur eine Handvoll potentieller Kunden zu finden, die Geld für ein professionelles Coachig ausgeben würden. Viel Glück dabei!
Ich habe jetzt viel über Geld geredet, aber denken Sie einfach mal darüber nach, was Sie Ihren Klienten versprechen würden, wenn Sie als professioneller Coach arbeiten würden.
STOP! Denkfehler! Sie dürfen Ihren Klienten überhaupt nichts versprechen. Im Gegenteil! Coaching heilt keine Krankheiten und verhindert keine Schmerzen. Coaching ist zunächst ein Selbstfindungsprozess für den Klienten. Zugegeben, mit einem professionellen Coach geht dieser Prozess sehr viel schneller, als wenn man es selbst manchen würde. Aber nur, wenn man bereit dazu ist den Coach voll und ganz zu akzeptieren. Der Coach muss zu einem passen. Ein Coach muss immer auf einem höheren Level sein, als seine Klienten. Niemand akzeptiert einen Berater oder Begleiter, der einem nicht das Wasser reichen kann. Jeder vernünftige Mensch sucht sich Menschen, die in der Lage sind ihn weiterzubringen. Ein Coach kann auch ein Mentor sein, wenn er die Potentiale seines Klienten hoch genug einschätzt. Aber das ist dann kein Coaching mehr.
Also, was soll und was bringt Coaching? Warum sollte man überhaupt mit einem Coach zusammenarbeiten? Das ist die entscheidende Frage, die sich auch jeder professionell arbeitende Coach stellen muss. „Was wollen meine Kunden, meine Klienten von mir? Was versprechen Sie sich von einer Zusammenarbeit mit mir? Glauben Sie überhaupt daran, dass Coaching Sie voranbringt?“
Um diese Fragen zu beantworten, muss der Coachee, der Klient, bereits eine Menge über psychologische Beratung und speziell über Coaching wissen.
Womit wir beim Coachingprozess wären. Der Anfang von allem ist Vertrauen. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Potentiale. Selbstvertrauen und Vertrauen in den Coach. Die Persönlichkeit des Coaches ist grundlegend für einen erfolgreichen Prozess.

Motivation


Mitarbeiter der Wiener Kunstfilm-Industrie. Ze...

Mitarbeiter der Wiener Kunstfilm-Industrie. Zeitpunkt der Aufnahme unbekannt. (zwangsläufig zwischen 1911 (Umbenennung in „Wiener Kunstfilm-Industrie“) und 1919 (Neugründung als „Vita-Film“) (Photo credit: Wikipedia)

„Menschen kann man nicht motivieren, aber man kann aufhören sie zu demotivieren.“ Reinhard K. Sprenger – Mythos Motivation

Was ist das für eine Welt in der junge Menschen den Eindruck haben, nicht gebraucht zu werden, weil sie über „keinerlei Erfahrungen“ verfügen und ältere Mitarbeiter sehr schnell zum „alten Eisen“ zu gehören? Der Einstieg in die Arbeitswelt erscheint vielen zu schwierig. Abstieg und Ausstieg drohen permanent. Oft wird bereits Mitarbeitern ab 40 erklärt, dass sie den hohen Anforderungen bald nicht mehr entsprechen würden. Das ist offensichtlicher Unfug. Aber genau das gehört zum Werkzeugkasten inkompetenter Führungskräfte, die durch versteckte Drohungen versuchen Mitarbeiter zu führen. Die betroffenen Mitarbeiter schlucken derartige Bemerkungen tapfer herunter und reden nicht darüber. Damit beginnt ein Teufelskreis. Mitarbeiter, die darüber sprechen wollen, prallen auf eine eisige Mauer von Schweigenden. „Was? Man hat Dir nahegelegt, das Unternehmen zu verlassen? Mir hat das noch keiner gesagt!“ oder „Das bildest Du Dir nur ein! Sei mal nicht so empfindlich!“ Dabei bemerken die potentiellen Opfer nicht einmal, dass sie eigentlich im selben Boot sitzen. Früher oder später stehen sie vor derselben Situation, reden aber lieber nicht miteinander. Oft genügt es, sich mit einem kompetenten Menschen über die Situation zu unterhalten. Psychologische Berater mit Erfahrungen aus der Industrie sind der ideale Ansprechpartner für alle Betroffenen. Betroffen sind im Grunde alle. Die ganz jungen Leute, die noch nie ein Unternehmen von innen kennengelernt haben und auch die älteren, die kaum Erfahrungen damit haben das Unternehmen zu wechseln. Mitarbeiter, die bereits für mehrere Unternehmen gearbeitet haben, wissen, dass es überall ähnlich ist. Der Eindruck in einem besonderen Unternehmen zu arbeiten, in dem es ganz natürlich ist einem übergroßen Druck ausgesetzt zu sein tritt ganz besonders bei Mitarbeitern auf, die glauben, dass es keine Alternative für sie gibt. Was passiert eigentlich mit Mitarbeitern großer Firmengruppen, Banken und Versicherungen, wenn in aller Regelmäßigkeit Mitarbeiter freigesetzt werden müssen? Was passiert mit denen, die bleiben dürfen? Wie gestaltet sich die Karriere derer, die gehen mussten? Die, die bleiben, schätzen sich glücklich und wissen genau, dass sie die nächsten sein könnten. Motivation sieht anders aus. Demotivation scheint der Regelfall zu zu ein.

Coaching kann dabei helfen negative Glaubenssätze zu zertrümmern. Wer sagt denn, dass es keinen Job mehr nach dem Rausschmiss gibt? Wer glaubt tatsächlich, dass junge Mitarbeiter über 20 Jahre Erfahrungen verfügen müssen. Was machen eigentlich erfolgreiche Unternehmen mit ihren Mitarbeitern? Es ist ganz einfach. Erfolgreiche Unternehmen wissen, dass sie die Erfahrungen der Älteren mit der Neugier der Jungen zusammenbringen müssen. Ein altes russisches Sprichwort besagt, dass die besten Gespanne aus einem alten und einem jungen Pferd bestehen. Die Erfahrung des Älteren bewahrt den Jungen vor Fehlern aus Unwissenheit und Überschwang. Hören wir auf unsere Mitarbeiter zu demotivieren. Das ist ein großer Schritt nach vorn. Coaching kann helfen.

Rhetorik für Führungskräfte


Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens sein mittleres Management zu einem Tagesseminar in ein 5-Sterne Hotel eingeladen hatte. Er wurde vom Hauptgeschäftsführer der Unternehmensgruppe begleitet, der ihm vor versammelter Mannschaft das Zepter übergab. Sein Vorgänger war in den Ruhestand verabschiedet worden. Es war kein Geheimnis, dass der Nachfolger ihn nicht besonders gut leiden konnte. Alle Mitarbeiter waren gespannt, wie es nach dem Machtwechsel weitergehen würde.
Der oberste Chef hielt eine ausgezeichnete und kompetente Rede in der er die Unabhängigkeit des Unternehmens innerhalb der Firmengruppe unterstrich und die versammelten Manager zu neuen Anstrengungen und Erfolgen aufrief. „Sie sind das Wichtigste in diesem Unternehmen! Vergessen Sie bitte niemals, dass Sie für unsere Kunden arbeiten!“ Die Rede war gut und der Mann war ein ruhiger und ausgeschlafener Manager der alten Schule. Er musste nicht drohen und schimpfen. Wenn er Fragen stellte, wurde es oft still im Raum. Dann kam der neue Geschäftsführer zu Wort. „Ich kann nicht so gut reden!“, begann er seine kurze Rede und lächelte seine Unfähigkeit mit einem Glas Sekt in der Hand tapfer weg. Nach drei weiteren Sätzen meinte er nur „In diesem Sinne: Prost!“ und das war es dann. Ich stand damals fassungslos daneben und meine Gedanken drehten sich nur um diesen Satz: „Ich kann nicht so gut reden!“ Ich dachte nur: „Was kannst Du überhaupt?“ Leider habe ich am Ende Recht behalten. Diese Veranstaltung markierte den Anfang vom Ende des Unternehmens.
Die Kunst der Rhetorik ist das wichtigste Werkzeug eines Managers. Es ist seine Aufgabe Mitarbeiter zu führen und sie in die Lage zu versetzen effektiv zu arbeiten. Mit der Peitsche mag das eine Weile gut gehen. Aber auf die Dauer genügt das nicht.
Ein ganz ähnlicher Fall ist bezeichnend für die Situation in ganz kleinen Unternehmen. Ein Unternehmenschef ärgerte sich regelmäßig über die mangelhaften Leistungen seiner Mitarbeiter. Für ihn war es völlig klar, was zu tun war und er war der Ansicht, dass seine Leute es genau so sehen müssten wie er. Er erteilte seine Anweisungen und wunderte sich, wenn es Probleme gab oder die Mitarbeiter keine gute Arbeit ablieferten. Kunden beschwerten sich über nicht abgestimmte Leistungen und Rechnungen mussten korrigiert werden. Der Unternehmer nahm sich seine Leute persönlich vor seinen Kunden vor und es war nicht angenehm für alle Beteiligten. Als Beobachter der Situation wurde mir nur eines klar. Der Mann war unfähig klare Anweisungen zu erteilen und seine Kommunikation war mangelhaft. Er merkte nicht einmal wie schief er lag und redete sich so in Rage, dass nicht nur seine Mitarbeiter sauer auf ihn waren. Er vermittelte seinen Kunden einen weiteren Beweis seiner Inkompetenz. Aber das merkte er erst später, nachdem er sie längst verloren hatte.
(wie immer gilt auch hier: Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig!)

Deutsch: Steinhöfel, Ortsteil Heinersdorf in B...

Deutsch: Steinhöfel, Ortsteil Heinersdorf in Brandenburg. Das Gut in Heinersdorf steht unter Denkmalschutz. Das Haus ist baufällig und nicht bewohnt. (Photo credit: Wikipedia)

#192 Become a leader in your field!


Bundesarchiv Bild 183-38776-0001, Hadmersleben...

Bundesarchiv Bild 183-38776-0001, Hadmersleben, Grünspargelzüchter (Photo credit: Wikipedia)

Become a though leader in your field!

oder

Werden Sie ein Spitzenreiter und Vorläufer auf Ihrem Gebiet!

Was ist Ihr Gebiet? Wo sind Sie am stärksten? Was wollen Sie wirklich? Es ist die Frage aller Fragen. Sein oder Nichtsein! Das ist tatsächlich DIE FRAGE! Wo können Sie der Beste sein? Kennen Sie das Gefühl? Sie haben sich für eine Ausbildung, ein Studium, eine Spezialisierung entschieden und stellen irgendwann fest, dass Sie ein Ziel verfolgen, das vielleicht nicht so ganz das richtige Ziel ist. Was macht man da? Aufhören und etwas Neues anfangen? Das wäre naheliegend. Aber es wäre vermutlich auch falsch. Wenn wir uns die vielen jungen Leute ansehen, die eine Lehrausbildung beginnen und nicht zu Ende bringen, dann wird das Dilemma deutlich. Es ist wichtig, sich für eine Sache zu entscheiden und sie dann mit Hingabe auszufüllen. Wer eine Ausbildung begonnen hat, kann durchaus wechseln, wenn sich herausstellt, dass man etwas ganz Anderes will. Aber einfach hinwerfen und sich in den Garten setzen um auf ein Wunder zu warten? Nein! Das ist ganz sicher falsch. Aber es wird auch deutlich, dass jeder Mensch ganz genau herausfinden muss wo seine Interessen, seine Talente und seine Möglichkeiten zu finden sind. Was treibt uns an? Wem eifern wir nach? Wie immer gilt der Satz: Learn from the best! Lernen wir von den Menschen, die uns als Vorbild dienen. Das ist der erste Schritt. Wer wollen wir sein? Welche Rolle wollen wir einnehmen? Was wollen wir erreichen? Leben wir für oder gegen unsere Überzeugungen? Sind wir glücklich mit dem, was wir tun? Wissen wir genug über das was wir gerne machen wollen? Was ist Ihr Feld? Otto Scharmer beschreibt in seiner „Theory U“ das Feld als Metapher für Aufmerksamkeit und Potential. In einem Feld steckt alles drin. Ein Bauer geht im Frühjahr über das Feld und prüft den Zustand des Bodens. Er bringt die Saat aus und er beobachtet das Wachstum. Er braucht viel Zeit und Aufmerksamkeit um sich in das Feld hinein zu denken. Wir selbst sind so ein Feld. Ein idealer Nährboden für eine ganz besondere Fähigkeit, die gefunden und ausgebildet werden muss. Nehmen wir an, Sie haben ein ganz besonderes Vorbild. Ein bekannter Musiker könnte so ein Vorbild sein. Er oder sie kann tanzen, singen und begnadet Klavier spielen. Können Sie das auch? Steckt das Talent in Ihnen? Oder haben Sie andere Qualitäten? Vielleicht sind Sie ein begnadeter Lehrer, der in der Lage sein wird, Jugendliche zu begeistern und bei ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten? Was ist das versteckte Talent in Ihnen? Wer wollen Sie sein? Wer werden Sie sein? Wie reagieren unsere Freunde und Bekannte, wenn wir von unseren Plänen sprechen? Trauen die uns das zu? Es ist interessant sich über seine Ideen zu unterhalten und gemeinsam immer mehr auszubauen! Diese Feldbetrachtung kann sich gerne schnell ausbreiten und groß werden. Machen Sie sich ein Mindmap Ihrer Ideen! Betrachten Sie Ihre Möglichkeiten! Lassen Sie sich nicht einschränken, sondern lassen Sie es zu: So werden Sie zu einem Menschen, der in der Lage ist neue Wege zu gehen. Andere werden Ihnen möglicherweise folgen. Wäre das etwas für Sie? Reden Sie einfach mit dem Coach Ihres Vertrauens. Der weiß wie man solche Gespräche führt. Und denken Sie immer daran: Sie können nur da am besten werden, wo Ihre Talente und Ihre Berufungen zu finden sind. Wenn Sie an dieser Stelle ansetzen und voller Energie dran bleiben, dann werden Sie Erfolg haben! Betrachten Sie Ihr Feld und Ihre Möglichkeiten ganz genau. Nehmen Sie sich die Zeit dafür. Fühlen Sie sich hinein. Sie werden es wissen, wenn es so weit ist.

#191 Management und Coaching


vice

vice (Photo credit: Wikipedia)

Psychologische Beratung, Mediation, Supervision und Coaching sind Werkzeuge für Führungskräfte im Management von Unternehmen und Organisationen. Diese Werkzeuge wollen beherrscht werden. Der erste Schritt zur Beherrschung von Werkzeugen ist eine aufgeräumte Werkbank und die Kenntnis der zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Was ist ein Hammer? Wie benutzt man einen Schraubstock? Welcher Bohrer ist für welchen Dübel geeignet? Wann greift man zum Lötkolben und wann zum Schweißgerät? Welches Material wird wie bearbeitet? Zugegeben, manche Führungskräfte haben in ihrem Leben noch nicht einmal ein Vogelhäuschen zusammengebaut. Sie reden über Dinge, von denen sie tatsächlich keinerlei Ahnung haben. Kein Wunder, wenn sie direkt vom gut behüteten Elternhaus und dem Abitur nach Amerika gehen konnten um dort die Sprache zu lernen und anschließend direkt von einer Universität in die Wirtschaft gewechselt sind. Solche Manager sind klar im Vorteil. Oft schmücken sie sich mit einem Doktortitel und natürlich sprechen sie perfekt Englisch. Aber sie verstehen möglicherweise nicht, wo die Geheimnisse der Technologien zu finden sind, über die sie zu bestimmen haben. Der Zugang zu den Fachspezialisten bleibt solchen Managern oft verwehrt. Sie verstehen oft nicht, worauf es tatsächlich ankommt. Die deutsche Industrie lebt von der typisch deutschen Mentalität. Deutsche Ingenieure und Facharbeiter sind sorgfältig ausgebildete Tüftler und Perfektionisten. Sie geben sich nicht mit Mittelmaß zufrieden, sondern wollen an der Spitze stehen. Ob das in den kommenden Jahren so bleiben wird, bleibt zu hoffen. Es ist schon interessant, wie sich die Wirtschaft in den vergangenen 40 Jahren entwickelt hat. Denken wir nur an die Übermacht japanischer Unternehmen in den 1970er bis 1990er Jahren. Trotz aller Prognosen hat sich die deutsche Wirtschaft auf einem hohen Niveau behaupten können. Das hat nicht zuletzt mit der Qualität der Facharbeiterausbildung, den Diplomingenieuren und dem bodenständigen Handeln mittelständisch geprägter Unternehmer etwas zu tun.

Zurück zum Thema Management und Coaching. Manager können als Coach in ihren Unternehmen unterwegs sein. Das ist nicht der schlechteste Ansatz. Aber wie wirkt man als Coach? Wie funktioniert das und was ist zu beachten? Man muss seine Werkzeuge kennen, benennen und beherrschen. Ein guter Manager beherrscht sein Handwerkszeug. Eine gute Coaching-Ausbildung ist die Grundlage für gutes Management. Denn Coaching ist das aktuelle Werkzeug für Führungskräfte. Und jeder gute Coach weiß, dass er selbst einen Coach braucht um sich weiterzuentwickeln.

 Ein Coach ohne einen Coach ist keiner!

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es ratsam, sich einen Coach zu suchen. Einen Begleiter, der professionell und sachlich Feedback gibt und auch in schwierigen Situationen zur Verfügung steht.

#184 Informatikunterricht an den Schulen


Der Informatikunterricht an den Schulen ist auf dem besten Weg, den Status von Handarbeitskursen zu erreichen. Die Bedeutung dieses Fachgebietes wird einerseits völlig unterschätzt und andererseits wird es immer schwieriger, die Schüler für Informatik zu begeistern. Das liegt zum Teil an den allgegenwärtigen Computern neuester Bauart, die den Jugendlichen heute selbstverständlich zur Verfügung stehen. Viele Lehrer haben ein Problem mit dem Fach. Das ist kein Wunder. Es ist genau so, als ob ein Mathematiklehrer den Schülern der 12. Klasse die Grundlagen der Mathematik nahe bringen möchte. Der Unterricht geht zu allem Überfluß völlig an den Bedürfnissen der Industrie vorbei. Was nützt es, wenn im Informatikunterricht an Excel-Tabellen und Webseiten herumgefrickelt wird? Was waren das noch für Zeiten, als es faszinierend war, wenn man sein erstes Basic-Programm geschrieben hatte und es sofort voller Begeisterung ausprobieren und variieren konnte. Der Informatikunterricht muss sich grundlegend ändern. Wie wäre es, wenn die Schüler dort lernen würden, wie Apps programmiert werden? So etwas geben die Lehrpläne aber ganz sicher nicht her. Lehrer, die so etwas beherrschen, stehen nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Ein Teufelskreis. Es ist ein grundlegendes Problem, dass viele Jugendliche zwar mit Computern und Internet aufgewachsen sind und doch meist keine Ahnung haben, wie die Technologie tatsächlich funktioniert. Es ist wichtig zu wissen, wie eine Programmierumgebung benutzt wird und eigene Anwendungen erstellt werden. Das Problem kann gelöst werden. Alles was gebraucht wird ist eine geeignete Programmierumgebung und Profis, die bereit sind für die Schulen zu arbeiten. Was heute wichtig ist sind Themen wie Cloud-Computing, Virtualisierung von IT-Umgebungen und ein grundlegendes Programmierverständnis. Das sollte doch zu schaffen sein.

Coaching als Karrierebooster


„Guten Tag, mein Name ist Zöbisch. Ich rufe Sie an, weil ich einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbaren möchte. Keine Angst, ich will Ihnen nichts verkaufen. Ich bin der Coach Ihres Mitarbeiters Herrn Michael-Konrad Müller (*Name geändert) und möchte mit Ihnen über die beruflichen Möglichkeiten meines Mandanten in Ihrem Unternehmen unterhalten!“
Pause – Der Mann am anderen Ende der Leistung ringt um Fassung. So etwas hat er noch nicht erlebt. Was hat sich der Müller da nun wieder einfallen lassen? Er räuspert sich kurz und dann antwortet er. „Ich weiß überhaupt nicht, ob ich mich mit Ihnen unterhalten sollte. Das kann doch der Herr Müller mit mir direkt abstimmen. Ich verstehe nicht, was Sie in meiner Firma zu suchen haben!“ Der Mann hat recht. Ich bin ein externer Coach, der durch den Mitarbeiter bezahlt wird und vertrete die Interessen meines Auftraggebers. „Das werde ich Ihnen sagen. Ihr Mitarbeiter hat an einem privaten Training für Führungskräfte teilgenommen und einen ausführlichen Test bei uns abgelegt. Ich würde Ihnen gerne die Testauswertung zur Verfügung stellen und Ihnen kurz erläutern, wo die Fähigkeiten Ihres Mitarbeiters liegen. Nur soviel: Wir halten Herrn Müller für eine talentierte Führungskraft. Solche Mitarbeiter sind am Markt sehr gefragt. Ich habe ihm das mitgeteilt und er ist ein loyaler Mitarbeiter Ihres Unternehmens.“
Hat Herr Müller zu hoch gepokert? Bekommt er nun Probleme mit seinem Arbeitnehmer? Oder ist das die Chance für einen personellen Aufstieg in der Hierarchie des Unternehmens? Der Mann hat das Potential eine Abteilung oder einen Geschäftsbereich zu leiten. Das Unternehmen hatte ihn bislang nicht auf der Liste für Führungskräfte. Er hat nichts falsch gemacht. Herr Müller hat sein privates Geld für ein Führungskräftetraining investiert und einen Birkmann-Test absoviert. Das Birkmann-Profil wird in vielen namhaften Konzernen als Assessment-Instrument eingesetzt. Im Mittelstand ist so etwas bisher nicht üblich. Viele Unternehmen sind froh überhaupt Mitarbeiter zu finden. Dieser Anruf beim Geschäftsführer des Unternehmens bringt Michael-Konrad Müller mit einem Schlag in den Fokus der Chefetage. Das hätte er alleine schaffen können. Allerdings hätte es viel länger gedauert, bis man auf ihn aufmerksam gerworden wäre. Das Unternehmen kann nichts dagegen haben, wenn Mitarbeiter sich aktiv weiterbilden und ihre Fähigkeiten erweitern. Der Mann hat alles richtig gemacht. Er weiß nun, wo er steht und was aus ihm werden kann.
Die Möglichkeit, dass der Coach beim Chef anruft und einen Termin vereinbart ist natürlich frei aus der Luft gegriffen. Der Mitarbeiter braucht das nicht. Er wird sich seiner Möglichkeiten bewusst werden und in der Lage sein es selbst zu tun. Der Coach als hilfreicher Mentor ist aber eine Brücke über die der Klient erst einmal gehen muss. Alles Weitere ist für ihn ein Kinderspiel.

Ein Coach ist kein Klugscheißer


Das Beste an einem guten Coach ist, dass er kein Klugscheißer sein muss um richtig gut zu sein. Er darf sein Wissen hinterm Berg halten und durch pure Kompetenz glänzen. Wenn ich schreibe er, dann könnte ich natürlich auch sie schreiben. Es gibt ganz sicher viel mehr kompetente Frauen, die sensibel und einfühlsam coachen. Aber dieses eigenartige CoachIn passt ja auch nicht, ober? Der, Die oder Das. Die englischsprechenden Länder haben es besser. The The! The Coach! Problem erkannt – Problem gebannt!

English: Head coach Jamie Dixon (clipboard) hu...

Also, wenn ich von dem Coach spreche, dann meine ich immer auch den weiblichen Coach „die Coach“. Der Coach ist immer eine Frau oder ein Mann oder meinetwegen auch jemand, der sich nicht eindeutig entscheiden kann. Es ist egal, solange sich alle an die Ethikgrundlagen des ICF halten. Zurück zum Thema. Ein Coach muss nicht durch Faktenwissen glänzen. Er muss aber sehr viel Einfühlungsvermögen und Prozesskompetenz mitbringen. Und er muss vor allem eines haben: eine ausgezeichnete Kinderstube und natürlichen Charme. Das kann man ganz schlecht trainieren. Ein aufgesetztes Lächeln entgleitet und trainierte Umgangsfloskeln werden schnell schmierig und klebrig. Augen auf bei der Wahl des Coach! Ein Telefonat und ein persönliches Treffen zum Erstgespräch geben sehr schnell Klarheit über die Persönlichkeit eines Coach. Dummschwätzer und naive Plaudertaschen werden sehr schnell entlarvt und damit ist das Coaching auch schon vorbei. Diese Ausstiegsklausel ist immer ein grundlegender Bestandteil des Vertrages. Die Coachingverbände sind sicher einig darüber, dass jedes Coaching von beiden Parteien jederzeit gekündigt werden kann, auch wenn der Vertrag mündlich abgesprochen wurde. Die Konditionen werden sicher wechseln. Das Wichtigste an einem Coach ist, dass er tatsächlich eine natürliche Kompetenz und Persönlichkeit mitbringt. Es ist wie im richtigen Leben. Eine Führungskraft wird niemand dazu bringen ihr zu folgen, nur weil ihr ein Posten oder ein Amt verliehen wurde. Niemand folgt freiwillig einem Menschen, der keinerlei Aura und Führungskraft aufweist. Für einen Coach gilt das im Besonderen. Niemand akzeptiert einen inkompetenten Dummkopf, der sich Coach nennt und ansonsten nicht den Eindruck macht einer zu sein. Da hilft auch kein Zertifikat oder Diplom. Einen Coach erkennt man einfach. Ob Coach gut ist oder nicht, stellte sich allerdings erst im Lauf des Coachingprozesses heraus. Die Chemie muss stimmen. Der Klient muss ja auch in den Coachingprozess mit einsteigen. Wenn der Coachee mauert oder nicht ganz ehrlich mitspielt, dann funktioniert das nicht. Es ist genau wie in der Psychotherapie oder bei anderen Beratungsformaten. Wenn die Bereitschaft des Klienten nicht vorhanden ist, ist die Beratung vorbei. Der Coach wird das ansprechen und das Coaching beenden. Das hat nichts mit der Kompetenz des Coach zu tun. Ganz im Gegenteil. Ein Coach kann jederzeit sagen: „Tut mir Leid! Das wird nichts mit uns! Ich schlage vor das Coaching hier und heute zu beenden.“ In vielen Fällen kann es sogar sein, dass der Coachee sich eines Besseren besinnt und den Coach akzeptiert. (Schau mal her! Der will ja wirklich mit mir arbeiten und nicht nur mein Geld!) Genau so ist es! Professionelles Coaching kann sich wirklich nicht erlauben, unprofessionell zu erscheinen. Es geht nicht nur um das Honorar. Es geht auch um die Weiterempfehlung und Akzeptanz. Das Beste am Coaching ist, dass der Coachee schnell merkt ob Coaching funktioniert. Da hilft keine bunte Werbung oder eine tolle Webseite, sondern nur Weiterempfehlung und das Bauchgefühl einen guten Coach gefunden zu haben. Probieren geht auch hier über studieren!

Coach – Schlüsselberuf der Zukunft


Einige Gedanken zum Coaching – Ein neuer Beruf entsteht – Berufung Coaching!
„Mit Coaching kann man doch kein Geld verdienen!“ „Coaching ist nur eine Modeerscheinung!“ „Coaching bringt nichts! Ich habe es selbst versucht!“

English: Head coach Jamie Dixon (clipboard) hu...

So, oder so ähnlich urteilen Menschen, wenn sie mit dem Begriff Coaching konfrontiert werden. Viele meinen, dass es mal wieder so eine Art Psychologie für Leute ist, die nicht einmal studiert haben und sich nun etwas zusammenbrauen, was keine wissenschaftliche Grundlage hat. Manche bringen Coaching in die Nähe von Esotherik und fernöstlicher Philosophie und Religion. Professionelles Coaching ist weit entfernt von derartigen Dingen und viel näher an der klassischen Psychologie als man meint. Coaching ist angewandte, praktische Psychologie. Coaching steht in einer Linie mit Beratungsformaten wie Supervision, Konfliktmanagement, Seelsorge usw. Ein Coach ist in der Regel ein erfahrender Manager, eine Führungskraft mit jahrelanger Erfahrung im Umgang mit Menschen, Teams und Organisationen. Interessanterweise geht die Entwicklung von Coaching eng mit der Entwicklung des Internet zusammen. Und je mehr die Technologie aus unserem Blickfeld verschwindet um so wichtiger werden zwischenmenschliche Technologien wie das Coaching. Technisch wird in Zukunft alles möglich sein. Viel wichtiger ist es für uns neue Möglichkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation, neue Ziele und neue Wege des Lernens zu finden. Das, was heute noch modern und neu ist wird morgen bereits hinderlich sein. Die Lehrpläne an Schulen und Universitäten sind bereits dann veraltet, wenn sie gerade fertiggestellt sind. Es wird in Zukunft darauf ankommen den Schülern und Studenten beizubringen, wie Lernen funktioniert und wie man das Beste aus sich und aus anderen herausholen kann. Genau das kann und soll Coaching leisten: Das Beste für alle Beteiligten schaffen!
„Ein professioneller Coach braucht keine Fachkenntnisse oder Kompetenz für das Kerngeschäft seiner Klienten.“ Diese Aussage ist grundlegend für das Verständnis, was Coaching ist, wie es funktioniert und was es zu leisten in der Lage ist. Ein Coach ist kein klassischer Berater. Coaching geht weit über einfache Beratungsformen hinaus. Coaching ist der nächste große Schritt. Was kann man also von einem Coach erwarten? Was bringt Coaching und warum wird Coaching in Zukunft immer wichtiger und geradezu unverzichtbar werden? Warum werden immer mehr Menschen die Zusammenarbeit mit einem Coach anstreben?
Ein kleiner Ausblick in die Zukunft
„Ich bewerbe mich für die Stelle als Geschäftsführer in Ihrem Unternehmen! Mein Coach ist ……………….. Sie finden seine Kontaktdaten auf meiner Website.“ Erfolgreiche Führungskräfte arbeiten in Zukunft immer mit einem guten Coach zusammen. Das ist schneller und professioneller als alles selbst zu machen. Hervorragende Coachs können eine große Anzahl von Coachings nachzuweisen.
Ich habe mich immer für eine handfeste, technische Ausbildung interessiert. Philosophie, Theologie und Psychologie kamen in meiner technisch orientierten Ausbildung nur am Rande vor. Das ist ein Grund, warum ich mich ungern einem Psychologen anvertrauen würde. Ein ausgebildeter Psychologe kommt für mich eher nicht als Coach in Frage, obwohl ich ganz genau weiß, dass Psychologen ihr Handwerkszeug von der Pike auf gelernt haben. Von einem Coach erwarte ich mehr. Ich erwarte Persönlichkeit, Lebenserfahrung und Berufserfahrung jenseits einer Karriere als Psychotherapeut. Ein Coach hat die Fähigkeit mein Innerstes zu inspirieren und das Beste aus mir herauszuholen, ohne mich zu verbiegen.