Abgrenzung von Coaching und Psychotherapie – MacCoach


Abgrenzung von Coaching und Psychotherapie – MacCoach

Die Abgrenzung zwischen Psychotherapie und Coaching kann man in etwa so beschreiben: Ausgebildete Fachpersonen (Coach), die als nicht ausgebildete Psychotherapeuten Beratung und Coaching anwenden möchten, können bitte folgende Begriffe mental ersetzen: Statt ‚Psychotherapie‘ kann man ‚Beratung‘, ‚Training‘ oder ‚Coaching‘ denken, statt ‚Patient‘ empfiehlt sich ‚Klient‘ oder auf jeden Fall ‘Coachee’.

Ein Coach darf nicht heilen oder Heilung anbieten. Positive Nebenwirkungen von Coaching sind dieselben, die mit Psychotherapie erzielt werden können. Es geht beim Coaching um eine exzellente Beziehungsarbeit des Coaches. Das ist nach Rodgers oft die beste Voraussetzung für effektive Seelenhilfe.

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Coaching – SWISH – Copy&Paste


NLP Swish Pattern

Ersetzen negativer Emotionen durch positive und nützliche Gedanken. SWISH ist die NLP-Variante von “Copy and Paste” bei Computern. Du suchst spezielle Muster in einem Dokument, die durch andere Einträge ersetzt werden sollen. Copy and Paste.

Ein bestimmter Teil von Denken und negativer Zuweisung wird durch einen anderen, positiv besetzten Eintrag ersetzt. Der identifizierte, als negativ erkannte Teil wird durch ein positives Muster ersetzt.

Wir funktioniert das?

Jeder Gedanken ist mit Emotionen verbunden. Einige Gefühle sind gut und andere sind schlecht für uns. Negative Emotionen bringen uns oft nicht weiter. Und genau darum sollten sie zumindest neutralisiert werden. Wir erkennen negative Gedanken als Gefahr und gehen souverän damit um. Allein das ist ein guter Grund die Swish Pattern – Methode anzuwenden.

Stell dir vor, du bist ein Teenager, der gerade in eine neue Stadt gezogen ist. Alles ist fremd und du musst morgen zum ersten Mal in die Schule gehen. Was fühlst du? Bist du ängstlich und aufgeregt, weil du niemanden dort kennst? Neue Lehrer, neue Schüler, alles neu. Das könnte eine schlaflose Nacht werden. Wenn du diese negativen Gedanken pflegst, dann wirst du tatsächlich Probleme bekommen. Du wirst dich fremd fühlen und alle werden dich als Fremden identifizieren. Gesichtsausdruck, Körperhaltung, der Klang deiner Stimme. Deine Nervosität wird offensichtlich sein. Es ist ein Teufelskreis. Hast du das Gefühl?  

Alles was du tun musst ist die Angst an einem ersten Tag in einer fremden Umgebung durch ein anderes Gefühl zu ersetzen. Es geht nur um das Gefühl. Es wird dir helfen, wenn du dieses erste Mal mit einem Gefühl von Neugier und den damit verbundenen neuen Erfahrungen verbindest. Copy an Paste!

Und so funktioniert die Methode:

Du erinnerst dich an ein gutes Gefühl aus der Vergangenheit an dem du aufgeregt warst, etwas Neues zu entdecken. Zum Beispiel die erste Begegnung mit einem interessanten Menschen auf einer Party, der dein Leben bereichtert hat. Erinnerst du dich? Erinnere dich an das Gefühl, das du hattest als du zum ersten Mal in einer neuen Stadt warst. Das erste Mal in Berlin und die vielen ersten Male, als du diese Stadt für dich erobert hattest. Ist es der Anblick des Fernsehturms, der dich bereit und neugierig für diese neue Stadt machte? Halte das Gefühl und das Bild, das dich glücklich machte, fest.

Erinnere dich daran, wenn du dich ängstlich oder unruhig fühlst. SWISH! Ersetze die negativen Bilder und versetze dich in deiner Erinnerung an die positiven Erlebnisse, Gefühle und Bilder.  

Ängstliche Gedanken werden durch positive Emotionen ersetzt. SWISH!

Schalte immer wieder hin und her und lösche auf diese Art und Weise deine negativen Emotionen.

Halte die positiven Gefühle fest und hole sie in die Gegenwart. Wenn du das pflegst und entwickelst, wird es dir leicht fallen sehr schnell zwischen negativen Gedanken und deinen positiven Erinnerungen hin und her zu schalten. Überschreibe alle deine negativen Gedanken mit positiven Emotionen. Immer wenn du negative Gedanken hast, schalte schnell um und kopiere die positiven Erinnerungen über die negativen Gedanken. Schalte hin und her, so schnell wie du kannst. Kopiere die positiven Bilder immer wieder über die negativen Emotionen und du wirst merken, dass es dir gut tut.

Es funktioniert genau wie das gründliche Formatieren einer Festplatte in einem Computer. Alte Zugriffstabellen werden überschrieben durch neue. Irgendwann gibt es keinen Zusammenhang mehr zu den gelöschten negativen Gefühlen.

 

Jähzorn – Wenn ein Choleriker explodiert


unbeherrscht – wütend – Kontrollverlust -KURZSCHLUß

Jähzorn ist Wut, die nicht mehr beherrschbar ist

Jähzorn hat seine Wurzeln tief in unserem Ich. Es ist ein Urgefühl, dass uns früher einmal nützlich war um unsere Art zu erhalten. Immer wenn unsere Vorfahren sich bedroht fühlten, brach es plötzlich hervor und half bei der Verteidigung. Der Jähzornige brüllte und wehrte sich, schützte seinen Clan und stürzte sich ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben auf den Feind. Häufig starb der “mutige” Verteidiger dabei. Im Normalzustand hätte er niemals sein Leben riskiert.

Fight – Flight – Freeze

Die Fight-Flight-Freeze Theorie stellt eine interessante Vertiefung dieses Themas dar. Aber dazu später mehr.

Psychologen und Therapeuten werden meist von den Opfern jähzorniger Menschen aufgesucht, denn Jähzornige leiden nicht an ihrem Verhalten. Für sie ist es ein Ventil für unterdrückte Gefühle. Nachdem sie Dampf abgelassen haben, geht es ihnen gut. Eine Thematisierung des Verhaltens lehnen sie meist ab, weil sich sofort wieder Druck aufbaut. Und das wollen sie unter allen Umständen vermeiden.

Ein Coach, Psychologe oder Therapeut weiß mit dem Phänomen umzugehen.

Ein Coach arbeitet selbstverständlich mit einem aus der NLP bekannten Dialogmodell, dem Kochplattenmodell.

Jeder Herd hat Kochplatten, deren Temperatur durch Bedienungselemente gesteuert wird. Genau so, wie ein Kochfeld können auch die Emotionen zwischen Gesprächspartnern erhitzt oder abgekühlt werden.
Wenn der Klient aufgeregt und emotional betroffen wirkt, dann kühlt der erfahrene Coach durch Fragen ab. Wenn ein Klient emotional fern wirkt, dann kann ein Erhitzen den Dialog wieder intensivieren.

Wenn ein Jähzorniger einen Ausbruch hat, dann ist es kontraproduktiv die Situation durch vertiefende Fragen entspannen zu wollen. Hier heißt es einfach: Den Topf auf eine kalte Zone schieben und abwarten. Die Situation ist außer Kontrolle und nicht mehr steuerbar. Wenn allerdings zu erkennen ist, dass der Inhalt des Kochtopfes zu brodeln beginnt, dann hilft ein rechtzeitiges Herunterregeln.

Erhitzen und Abkühlen erfolgt durch vertiefende oder verallgemeinernde Fragen. Das Kochplattenmodell gehört zur Werkzeugkiste (Toolbox) eines jeden Coach.

Probieren Sie es einfach anhand von alltäglichen Ereignissen aus. Fragen Sie sich bei einem Meeting, wie die Situation durch Fragen abgekühlt oder aufgeheizt werden kann. Das Kochplattenmodell eignet sich bestens für SelbstCoaching.

Jähzornige die die Situation erkennen und beherrschen wollen, können sich einfach eine kalte Dusche nehmen und dann ganz kontrolliert ihren Ausbruch fortsetzen.

vulkan

Übrigens sind es – entgegen der Überschrift – weniger die bekennenden Choleriker als vielmehr die beherrscht wirkenden ruhigen Charaktere, die zu unvorhersehbaren und sehr zerstörerischen Ausbrüchen neigen können, ohne dass wir es auch nur bemerken würden.

Ein Vulkan, der als erloschen gilt, ist viel gefährlicher als ein aktiver Vulkan, der unter Beobachtung steht.

ruhender vulkan

Modell der Zukunft


„NLP is a usermanual for your brain!“ Richard Bandler

“Jeder ist seines Glückes Schmied!” Deutsches Sprichwort

Jeder ist seines Glückes Schmied – oder sein Architekt. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch, bewusst oder unbewusst, in gewissen Grenzen, sein eigenes Leben selbst gestalten, projektieren und leben kann. Alles spielt sich zunächst in unserem Gehirn ab. Alles, was wir erreichen wollen, erreichen wir nicht durch Zufall, sondern weil wir es tatsächlich wollen. Wir sind die Architekten unserer Zukunft. Und natürlich spielt Fantasie eine große Rolle.

Ein einfaches Beispiel. Eine talentierte und sehr attraktive Frau verzichtet auf Karriere, heiratet einen viel älteren, wohlhabenden Mann und entscheidet sich für eine sichere Zukunft. Sie ist von dem Mann abhängig und das ist an und für sich auch keine schlechte Entscheidung. Aber es ist deutlich erkennbar, dass sie ihre Zukunft genau modelliert und geplant hat. Sie hat sich für das Leben einer sehr verheirateten Frau entschieden und ihr liegt das Wohlergehen ihrer Familie und ihrer Kinder sehr am Herzen. Ein Blick in die Zukunft zeigt sehr deutlich, wohin die Reise gehen wird. Die Kinder gehen aus dem Haus und am Ende bleiben eine ältere Frau und ein alter Mann zurück. Es geht ihnen gut und sie leben ein gutes Leben voller Wohlstand. Die Frau hat sich gut entschieden, wenn sie ihren Mann liebt und sich immer wohl bei ihm und mit ihm fühlt. Wenn das nicht der Fall ist, dann hat sie ein Problem das von vornherein in ihrem Bauplan zu erkennen war.

Jeder kann Fehler im Bauplan seines Lebens erkennen, wenn er gelernt hat den Bauplan zu lesen und zu gestalten. Ich bin von Hause aus Programmierer. Vielleicht hilft mir das zu erkennen, dass Fehler in einem Bauplan oder einem Computerprogramm sehr einfach korrigiert werden können. Ich lasse das Programm ablaufen und wenn es nicht richtig funktioniert, dann modifiziere ich es so lange, bis es perfekt läuft. Genau so können wir und das Modell unserer eigenen Zukunft vorstellen.
Es ist im Grunde ganz einfach. Wir müssen nur lernen die Zukunft zu modellieren, die wir haben wollen. Und zwar heute. Seien wir kreativ! Wir können mutig sein! Wir können sehr viel schaffen, wenn wir in der Lage sind unser Programm der Zukunft zu entwerfen und Schritt für Schritt zum Laufen zu bringen. Alles, was wir denken, kann Wirklichkeit werden.

Vielleicht ist es ein guter Ansatz, zuerst herauszufinden, wer wir sind, über welche Potentiale wir verfügen und was möglich wird, wenn wir uns von den Grenzen unserer Gegenwart befreien und in die Zukunft blicken.

Genau das ist ein Coaching-Anlass. Sie können es selbst versuchen oder Sie suchen sich einen Coach.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt für den ersten Schritt. die Gestaltung der Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Es gibt mehrere Formate. Eine gute Möglichkeit ist die Birkman Methode. Daniel Schäfer in Berlin bietet so etwas an. Wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an ihn. Die Birkman Methode® erstellt auf Basis eines soziologischen Profils eine mehrdimensionale Landkarte Ihrer Persönlichkeit und hilft Ihnen dabei, Ihre persönlichen sowie beruflichen Stärken und Potentiale ganzheitlich sichtbar zu machen. Sie ermöglicht Ihnen einen Eindruck über Ihren Verhaltensstil sowie über Ihre Motivationen und offenbart Ihr Konfliktpotential.

Nach dem Abschluss des Tests haben sie das Fundament Ihrer Zukunft gebaut und darauf kann man aufbauen.  Was wünschen Sie sich? Wie soll Ihre Zukunft einmal aussehen? Wo sehen Sie sich? Lassen Sie einfach mal los und träumen Sie von Ihrer Zukunft! Wie fühlt sich das an? Wenn es gut ist, dann lohnt es sich auch für diese Zukunft zu kämpfen und genau diese Zukunft zu gestalten.

Fangen Sie gleich an! Es ist niemals zu spät dafür. Werden Sie der Architekt Ihrer eigenen Zukunft. Heute noch!

Coaching – Kommunikation mit allen Sinnen


Ein Coach kommuniziert auf mehreren Ebenen. Es geht nicht nur um das gesprochene Wort. Nonverbale Kommunikation beginnt immer mit dem Anpassen an den Gesprächspartner. Im Coaching und im NLP nennt man das Pacing. Ein guter Coach sammelt Informationen im nonverbalen Bereich. Sehr oft geht es vor allem um das, was nicht gesagt wird. Ein Coach muss sich regelrecht in seine Gesprächspartner hineindenken und hineinfühlen. In einer Gruppenaufstellung kommt es oft vor, dass sich ausnahmslos jeder Mitarbeiter positiv über das Unternehmen und den Chef äußert. Man hat das so trainiert und verinnerlicht, dass es als unprofessionell gilt, Kritik in diese Richtung zu lenken. Man sucht Ursachen für massive PerformanceProbleme und ist blind für ganz offensichtliche Dinge, die ein guter Coach auf Anhieb erkennen kann. Genau das ist der Punkt an dem man einen externen Coach einsetzen sollte. Und genau das ist es, was ich am besten kann. Das Zauberwort ist Emphatie. Ich erwähne das, weil es nicht selbstverständlich ist. Ein Grund mehr, darüber zu schreiben. Die Fragen, die sich Organisationen stellen, sind oft nicht ganz einfach in Worte zu fassen. Auf jeden Fall habe ich oft erfahren, dass es scheinbar unlösbare Probleme gibt, die nur durch radikale Schnitte oder durch vollkommen unkonventionelle Maßnahmen gelöst werden  können. Radikale Lösungen garantieren ebensowenig den erfolgreichen Umbau einer scheinbar zerrütteten Organisation,  wie es ein Coaching leisten kann. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass ein Coaching auf jeden Fall die sanftere und nachhaltigere Methode ist. Gruppencoachings beginnen bei mir immer mit ausführlichen Einzelgesprächen. Dabei geht es nicht so sehr um die mathematisch perfekte Auflistung von Informationen, Problemen und die exakte Bestimmung von Spitzen und Tälern. Menschen sind keine Roboter und sie kommunizieren keineswegs nur auf einer kühlen,  professionellen Ebene. Jeder Einzelne hat ein völlig individuelles Bild von sich und der Gruppe. Ich lege höchsten Wert auf das Vertrauen jedes Einzelnen und behandle jedes Gespräch vertraulich. Ich beobachte, wie etwas gesagt wird und ich erkenne genau, wann sich mein Gesprächspartner wirklich öffnet. Wenn ich beobachte, dass man mir etwas anderes vermitteln will, dann erkenne ich das ziemlich schnell. Auch hier ist häufige Praxis extrem wichtig. Aber nur durch Praxis und das Einstudieren von NLP- und Coaching Tools wird niemand ein Coach. Das reicht einfach nicht. Ein Wochenendseminar genügt auf gar keinen Fall um als Coach tätig zu werden.  Wenn man die grundlegenden Werkzeuge beherrscht, dann ist regelmäßige Praxis das A und O. Nicht umsonst verlangt die ICF – International Coach Federation – für eine Zertifizierung umfangreiche Nachweise der Praxis als Coach. Aber das ist ein anderes Thema. Heute geht es um nonverbale Kommunikation und die Kommunikation mit allen Sinnen. Augenkontakt ist extremwichtig, einfach unverzichtbar. Es ist unglaublich, was man in einem Gespräch erkennen kann, wenn man einfach nur den Augenkontakt aufrecht erhält. Das ist kein NLP oder Coaching -Tool, sondern einfach nur eine Fähigkeit, die jeder Berater beherrschen muss. jeder Klient spürt sofort, mit wem er es zu tun hat und entscheidet blitzschnell, ob er sich auf den Gegenüber einlassen kann, oder nicht. Ein Coach ist man erst, wenn man diese Fähigkeit besitzt. Wer das nicht beherrscht, wird auch nicht mit den aufwendigsten Taschenspielertricks als Coach arbeiten können.

Erfolg um jeden Preis?


In vielen, teilweise sehr kontrovers geführten Diskussionen stoße ich immer wieder auf die stahlharte Behauptung, dass man keine erfolgreichen Menschen coachen kann. Die würden so etwas nicht brauchen, sonst wären sie ja nicht so erfolgreich. Eine eigenartige Logik. Ich behaupte, dass erfolgreiche Manager schneller und zielgerichteter zum Erfolg kommen würden, wenn Sie Coaching als Katalysator begreifen würden. Jede wirklich erfolgreiche Karriere wird von einflussreichen und kompetenten Mentoren begleitet. Coaching und Mentoring sind sehr eng miteinander verwandt. Der einzige Unterschied ist der, dass ein Coach in der Regel nicht die Möglichkeiten eines Mentors besitzt, eine Karriere gezielt zu fördern. Wahrer Erfolg baut aber in der Regel nicht auf Protektion, sondern auf Leistung. Und damit wären wir wieder beim Coaching. Coaching ist per Definition psychologische Beratung ohne den Anspruch zu heilen. Dafür sind Psychotherapeuten und Heilpraktiker zuständig. Ein Coach hat andere Schwerpunkte. Erfolgreiche Manager geben sich tatsächlich eher die Kugel, als sich einem Psychologen anzuvertrauen.  Selbst Ärzte meiden den Gang zum Psychologen. Es macht keinen guten Eindruck, wenn man zu einem Psychologen gehen muss. Das bedeutet schliesslich, dass man Probleme hat, die man nicht alleine lösen kann. Was also sollen sie mit einem Coach anfangen? Es gibt eine Reihe von Gründen. Erfolg macht einsam. Ein Gespräch unter Gleichgesinnten, auf Augenhöhe wird sehr unwahrscheinlich,  je höher man auf der Karriereleiter steigt. Ein Coach kann ein unabhängiger Sparringpartner sein, der in der Lage ist ein professionelles Gespräch auf einem entsprechend hohen Niveau zu führen. Ein Thema für ein Besuch bei einem Coach kann zum Beispiel die Frage sein, ob Coaching überhaupt ein geeignetes Format für den speziellen Fall ist. “Ich bin ein starker Charakter! Wozu brauche ich einen Coach?”, könnte ein Ansatzpunkt sein. Der zweifelnde Klient ist viel verbreiteter im Coaching als man meinen mag. Offener Zweifel ist mir persönlich viel lieber als versteckte Verweigerung. Ich selbst kenne die Situation sehr gut. Ich war immer der Auffassung, dass ich meine Probleme selbst lösen kann. Ich würde mich niemals ohne Not einem Guru anvertrauen, der mir das Blaue vom Himmel verspricht. Ein Coach tut genau das nicht. Coaching ist immer Ergebnisoffen. Ein Partnercoaching endet sehr oft nicht mit einem glücklichen Happy End, sondern mit einer klaren und geordneten Trennung. Ein Karrierecoaching kann auch mit einer kompletten Umorientierung enden. Aber das ist keine Katastrophe, sondern eher eine Abkürzung eines langen und aufwendigen Umwegs. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

Coaching – Der Klient ist der Spezialist


Ein interessanter und grundlegender Aspekt beim Coaching, ist die Frage inwieweit ein Coach ein Spezialist auf dem Gebiet seines Klienten sein sollte. Auf den ersten Blick erscheint es logisch, dass der Coach wissen sollte, worum es geht, wenn ein Coachee den Raum betritt. Ein Fussballcoach sollte etwas von Fussball verstehen, um ein Team coachen zu können. Oder? Es erscheint absurd einen Coach zu engagieren, der vom Inhalt der Gespräche nichts versteht. Dabei ist ein Coach, inbesondere ein Life Coach nicht unbedingt ein Insider auf jedem denkbaren Gebiet. Es kann durchaus hilfreich sein, sich auf einem bestimmten Gebiet besonders gut auszukennen. Ich selbst werbe mit meinem unbestreitbaren IT Background. Das ist an sich nicht schlecht, weil es auf einen ganz bestimmten Kundenkreis zielt und mir ein unbestreitbares Alleinstellungsmerkmal schenkt. Auf der anderen Seite ist das aber nicht das, was ich will und kann. Als Life Coach arbeite ich viel lieber mit Menschen, die ich völlig ohne Vorurteile neu kennenlernen kann um sie dann zu coachen. Ich bin der Spezialist des Prozesses, der Klient bleibt Spezialist in seinem Leben. Es ist immer eine ganz besondere Herausforderung neue Menschen kennenzulernen und ihnen eben nicht meine Sicht der Dinge aufzudrücken.  Im NLP spricht man davon, dass man einem Klienten niemals sein eigenes Weltbild, seine eigene Landkarte aufdrücken darf. Wenn ich mit einem erfolgreichen Immobilienmakler im Rahmen eines Coachings spreche, dann darf es für mich keine Rolle spielen, mit welchem Auto er vorgefahren kommt oder wie ich persönlich zu seinem Einkommen stehe. Ich muss überhaupt nichts vom Geschäft eines erfolgreichen IT Unternehmers verstehen um ihn erfolgreich zu coachen. Was muss ich wohl vom Business des Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens wissen um ein Coaching mit ihm durchzuführen?  Die Antwort ist eindeutig: Nichts! Ich gehe lieber vorurteilsfrei an ein Gespräch heran und lasse mir – ganz neugieriger und unwissender Coach – alles ganz genau erklären.  Ein guter Coach nutzt den Columbo Effekt. Er fragt einfach nach, wenn er etwas nicht verstanden hat und bringt den Coachingprozess so in eine Form. Es ist sehr aufschlussreich,  wenn ein Spezialist über sein Geschäft erzählt.  Man kann sofort erkennen, wo die versteckten Themen zu suchen sind. Oft steckt viel mehr darin, wie etwas erzählt wird und welche Themen geschickt vermieden werden. Ich persönlich bevorzuge Coachings mit Menschen, die etwas zu sagen haben. Ich lerne immer etwas Neues und erweitere meine Erfahrungen und meinen Horizont. Das ist ein besonderer Aspekt für die Arbeit als Coach. Wir sind privilegiert. Wir haben die ausgezeichnete Möglichkeit, aussergewöhnliche Menschen kennenzulernen und sie auf ihren Weg zum Erfolg zu begleiten.

Als Coach habe ich es in der Hand, respektvoll und engagiert mit Menschen umzugehen. Mein Nichtwissen – der Welt des Anderen – erlaubt es mir, die besten Fragen zu stellen um den Klienten herauszufordern, die besten Antworten zu finden.

Toolbox Coaching


In vielen Coachingausbildungen spielen Werkzeuge eine große Rolle. Ein professioneller Coach beherrscht seine Toolbox, so die allgemeine Lesart. Das stimmt teilweise, engt aber auch die Sichtweise auf Coachingprozesse ein. Wenn es so einfach wäre,  dann könnte tatsächlich jeder coachen, der einfach nur eine handvoll Tools erlernt hat. Aber so einfach funktioniert Coaching nicht. Allein die Beherrschung von Tools macht noch keinen guten Coach aus. Das merken viele euphorische Lehrgangsteilnehmer von Wochenendseminaren spätestens nach dem ersten „Coaching“. Viele sind dann enttäuscht und werfen ihr Spielzeug in die Ecke.
Vereinfachungen und Modelle dienen immer nur dem Verständnis und sind ein Ansatzpunkt für den Coachingprozess. Coaching ist ein komplexer psychologischer Prozess, ein Netzwerk voller Möglichkeiten. Ein Tool alleine führt in der Praxis nicht automatisch zum Erfolg. Der Coach selbst bringt sich immer in den Coachingprozess mit ein. Er selbst wird zum Werkzeug. Lineare Strukturen der Veränderungsarbeit sind also nicht einfach zu erkennen. Ein Coachee muss sich zuerst auf den Coach und den Prozess einlassen und selbst auch Teil der Veränderungsarbeit werden. Praktisch kann man immer wieder beobachten,  dass Klienten den Coachingprozess unterbrechen, indem sie immer wieder eigene Vorstellungen und Erfahrungen kritisch einbringen. Wir sind es gewohnt, alles zu hinterfragen. Ich kenne das Phänomen, weil ich oft in lineare Denkmuster zurückfalle. Wir können aber davon ausgehen, dass es der Coach selbst ist,  der zu einem Tool für den Coachingprozess wird. Es gibt also keine separierbare Veränderungsphase an sich. Die berühmten 7 Steps of Coaching verlaufen niemals linear und in einer zwingenden Reihenfolge ab. Es gibt keine einzelne Verãnderungsphase. Der gesamte Coachingprozess ist ein Veränderungsprozess. Der rote Faden ist nicht mehr sichtbar und das ist oft der Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Der Wunsch nach klaren Abläufen und Strukturen ist durchaus verständlich. Er führt aber direkt in eine Sackgasse. Die psychologische Ausbildung und die Erfahrungen und Persönlichkeit des Coaches sind von entscheidender Bedeutung. Hierbei geht es nicht nur um die jahrelange akademische Bildung im psychologischen Umfeld,  sondern um die Summe der Erfahrunge und die ethische und menschliche Reife des Coaches. Der pure Einsatz von Tools, von denen behauptet wird, dass sie wirken, stellt kein Allheilmittel für einen Coach dar. Parallelen zu den vielfältigen Managementansätzen sind kein Zufall. Der stumpfe Einsatz einer Managementmethode führt fast nie zum Erfolg. Die meisten Coachingtools und NLP-Werkzeuge sind, für sich alleine genommen, völlig wirkungslos, wenn sie nicht richtig verwendet werden. Profis benutzen für jede Arbeit ein spezielles Werkzeug. Wer nur mit einem Hammer umgehen kann, ist noch lange kein guter Zimmermann. Ein professioneller Coach bringt sich selbst in den Prozess ein. Er bringt nicht nur eine Werkzeugkiste mit, die er dann während des Coachings eindrucksvoll einsetzt. Toolbox Coaching ist etwas für Anfänger und Auszubildende. Nichts dagegen zu sagen: Aus jedem Anfänger könnte ein Profi werden.

NLP – Change History – Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit


Change History – Vergangenheit verändern

„Es ist nie zu spät,  eine glückliche Kindheit zu haben!“

Wen man sich bei einem Psychotherapeuten auf die Couch legt, dann kommt mit Sicherheit das Thema Kindheit zur Sprache. Irgendwas muss schief gelaufen sein, in unserer Vergangenheit. Vermutlich ist es das auch. NLP und Coaching kennen diese psychologischen Zusammenhänge und gehen radikal anders damit um. Wir haben nur dieses eine Leben. Auch wenn die Kindheit nicht super optimal verlaufen sein sollte, gibt es keinen Grund sich, für den Rest des Lebens, damit zu belasten.  Wenn sie schön war, dann haben wir jetzt die Möglichkeit sie noch schöner auszuschmücken. Wenn unsere Kindheit ein einziger Alptraum war, dann denken wir uns einfach, dass es nur ein schlechter Traum war. In Wirklichkeit war alles viel schöner und wichtiger. Wir müssen nur daran glauben. Um es ganz deutlich zu sagen. Es geht bei diesem NLP-Format nicht darum, lügen zu  lernen. Es geht darum, dass unsere Vergangenheit nicht unsere Gegenwart und Zukunft bestimmt. Es geht einzig und allein um das Ablegen von begrenzenden Vorstellungen und Glaubenssätzen. Es ist tatsächlich nie zu spät……Beginnen wir jetzt! Ein Beispiel. Eine junge Frau aus Mecklenburg-Vorpommern, die in einer kinderreichen Familie aufgewachsen ist, musste ihr ganzes Leben lang schwer arbeiten. Schon als Kind wurde wurde sie auf dem elterlichen Hof als vollwertige Arbeitskraft eingesetzt und von der Zuneigung ihrer Eltern spürte sie nicht viel. Sie teilte sich die Liebe ihrer Eltern mit 6 Geschwistern. Sie heiratete sehr früh und bekam bald eigene Kinder. Sie gab ihren Kindern das, was sie selbst vermisst hatte. In ihrer Vorstellung entstand das Bild einer harten, aber sehr glücklichen Kindheit. Instinktiv erkannte sie, dass es ihr eigentlich an nichts gefehlt hatte. Die unangenehmen Erinnerungen verschwanden, sie blickte nach vorn und sie erlebte mit ihren Kindern noch einmal eine eigene und glückliche Kindheit. Sie erzählte ihren Kindern Geschichten aus ihrer Kindheit und langsam verschwand alles, was sie bisher eigentlich eigentlich belastet hatte. Sie lernte, dass sie sich verändert hatte und mit ihrem heutigen Wissen und ihrer Kraft ganz anders auf die Erlebnisse reagieren würde. Der Mensch, der sie jetzt war, erlebte die eigene Vergangenheit völlig anders, als das Kind. Die unglückliche Kindheit belastete sie nicht mehr.
Es hätte aber auch ganz anders kommen können. Wenn sie sich auf ihre ach so unglückliche Kindheit und die verlorenen Möglichkeiten konzentrieren würde, dann hätte sie ein großes Problem, das sich auf ihre eigene Zukunft und die Beziehung mit ihren Kindern sehr negativ auswirken würde. Aber das ist überhaupt nicht notwendig. Es ist niemals zu spät, ein glückliches Kind gewesen zu sein…….

Coaching ist anders


Wir erleben einen richtigen Coaching-Boom. Eine verwirrende Vielfalt angeblicher Coachs ist dabei den Begriff total zu verwässern. Für Coaching, eine hoffnungsvolle Sparte der positiven Psychologie ist das eine gefährliche Entwicklung. Ein Ernährungscoach ist in Wirklichkeit ein Ernährungsberater. Ein Personal Coach ist eher ein Personal Trainer. Sie meisten Unternehmercoachs sind Unternehmensberater. Gründercoaching ist ein typisches Beispiel für die irreführende unausgesprochene Behauptung, dass Coaching dort eine tragende Rolle spielen würde. Das ist nicht der Fall. Beim Gründercoaching, gekoppelt mit Fördergeldern des KfW handelt es sich eher um eine gezielte Unterstützung von Gründern bei der Ausarbeitung von Businessplänen, Marketingmaßnahmen, der Bereitsstellung von rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Coaching ist etwas anderes. Der Blick in die einschlägige Literatur hilft weiter. Ein wichtiger Anhaltspunkt, was Coaching ist, ist bei den führenden Coachingvereinigungen zu finden. Dabei ist der die International Coach Federation (ICF) mit ihrer Zentrale in Washington D.C., der größte und einflussreichste Verband der Welt. Eine Zertifizierung beim ICF ist für jeden Coach ein wichtiges Ziel. Eine Zertifizierung bei einem der großen deutschen Coachinggesellschaften ist möglich. Es gibt Bestrebungen, Standards für die Coachingausbildung zu definieren. Es steht außer Frage, dass ein Coach – weiblich oder männlich, Voraussetzungen haben muss, die sich im Laufe eines langen Berufslebens ausprägen. Eine lange Praxis als Psychologe oder Therapeut kann eine gute Voraussetzung für einen Coach sein. Andere Coachs kommen aus den Führungsebenen von Wirtschaft und Öffentlichem Dienst. Langjährige Berater, Consultants, Trainer und insbesonders NLP-Experten können wirkungsvolle Coachingfähigkeiten ausprägen. Ein Coach ist eine beeindruckende Persönlichkeit, die in der Lage ist seine Klienten vertrauensvoll zu führen und ihnen gleichzeitig nichts aufzudrücken. Ein Coach ist in der Lage die Persönlichkeit seiner Klienten zu erkennen und scheinbar spielerisch weiterzuentwickeln. Das Ziel von Coaching ist sehr oft, begrenzende Denkansätze beim Klienten zu beseitigen und ihn für einen großen Sprung bei der Persönlichkeitsentwicklung vorzubereiten. Der Coach gibt Impulse und hilft den Prozess in Gang zu setzen. Oft genügen wenige Sitzungen um das zu erreichen. Ein Coaching ist ein Startprozess. Insofern ist der Begriff des Gründercoachings möglicherweise doch nicht ganz falsch. Ein Coach beherrscht die Grundlagen von NLP und psychologischer Beratung. Es gibt kaum einen guten Coach, der nicht bereits das vierzigste Lebensjahr überschritten hat. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein wirkungsvoller Coach sollte unbedingt eine sehr hohe Entwicklungsstufe erreicht haben. Kegans Modell – Die Entwicklungsstufen des Selbst – liefern hier einen wichtigen Anhaltspunkt.

Checkliste: Ziele setzen und erreichen


Wenn Sie nicht wissen, wo Sie hin wollen, werden Sie irgendwo anjommen. aber nicht da wo Sie wirklich hinwollen. http://1001erfolgsgeheimnisse.com/2013/03/01/checkliste-ziele-setzen-und-erreichen/#rebloghinzu… (optional)

1001 Erfolgs-Geheimnisse

Ziele setzenIn den letzten acht Teilen der Artikelserie habe ich den gesamten Prozess des Ziele Setzens erklärt.

Heute möchte ich euch wichtige Tipps an die Hand geben, um eure gesetzten Ziele aller Wahrscheinlichkeit nach zu erreichen.

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Selbstcoaching


Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im Stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausgreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches. (Johann Wolfgang von Goethe)

Johann Wolfgang von Goethe at age 69

Johann Wolfgang von Goethe at age 69 (Photo credit: Wikipedia)

Das Beste am Coaching ist die Fähigkeit zum Selbstcoaching. Ein Coaching oder eine CoachingAusbildung ermöglichen PersönlichkeitsEntwicklungen, die weit über die eigentlichen Sitzungen hinausgehen. Jeder professionelle Coach weiß, wovon die Rede ist. Ein einziges Wochenendseminar kann dein ganzes Leben verändern. Ich schreibe mal nicht allgemein Sie, sondern ganz bewusst Du. Das ist so ungefähr das Erste, was bei einem Coaching vereinbart wird, um Vertrautheit und Nähe zu unterstreichen. Beim Selbstcoaching ist es sicher nicht angebracht wenn Du Dich Siezt. Oder? Also, ich sag mal einfach Du zu Dir. Ist das in Ordnung für Dich? Ansonsten brauchst Du ja nicht weiterlesen. Schreibe mir einfach eine Mail mit der Bitte beim Sie zu bleiben. Aber ehrlich: Beim Selbstcoaching macht Sie wirklich keinen Sinn. Dieses gestelzte und unpersönliche Sie ist eine Barriere der deutschen Sprache.
Wenn Du Dein erstes Coaching hinter dich gebracht hast, dann wirst Du einiges über Psychologie und Psychologische Beratung wissen. Du wirst dich vielleicht ärgern, dass du nicht Psychologie studiert hast und die wirst das alles mit ganz anderen Augen sehen. Du wirst erkennen, dass es kaum ein faszinierenderes Wissensgebiet als das menschliche Gehirn gibt. Der Mensch besitzt 10hoch12 Gehirnzellen. Das Universum umfasst etwa 10hoch22 Sterne. Wenn du bedenkst, dass eine Zelle Verbindungen zu mehreren Zellen ausnehmen kann, dann wird dir sehr schnell klar werden, dass das menschliche Gehirn astronomische Dimensionen erreicht. Wir nutzen nur einen kleinen Teil davon. Wir können viel mehr, als wir ahnen.
Wir können uns zum Beispiel sehr viel mehr merken und auswendig lernen, als uns bewusst ist. Die meisten unserer Mitmenschen wissen das nicht. Sie können sich nicht einmal eine Telefonnummer merken, weil sie es noch nie ausprobiert haben. Hast du dich auch schon mal gefragt, warum man in der Schule alles mögliche lernt, aber nicht die Fähigkeit zu lernen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir jemals ein Lehrer beigebracht hätte, wie ich am besten lerne und mir Dinge merke. Das ging immer nur mit der Brechstange. Immer schwebte eine Drohung im Raum: “Du lernst jetzt dieses Gedicht oder er gibt schlechte Noten!” Kennst du das? Und nun gebe ich dir eine tolle Information, die dein Leben verändern wird. Coaching ist genau das, was man uns niemals beigebracht hat. Coaching ist anlassbezogenes Lernen und es ist Hilfe zur Selbsthilfe pur. Du lernst nicht nur eine neue Kommunikationstechnik. Du wirst in die Lage versetzt viel mehr über dich und andere zu erfahren und dich immer weiterzuentwickeln. Coaching mag ein überstrapaziertes Buzzwort geworden sein. Du wirst das bald anders sehen. Coaching ist der Urknall, der dich in ein völlig neues Universum katapultiert. Du wirst vieles anders sehen und erkennen, dass es keine Grenzen mehr für dich gibt.  Begrenzende Glaubenssätze werden dich nicht mehr an unsichtbaren Fäden gefangen halten. Im Gegenteil! Du wirst erkennen, dass Glauben und Hoffnung und Liebe sehr viel mehr sind als leere Kapseln. Das hört sich ganz schon nach christlichen Glauben an. Das weiß ich. Was ich dir sagen will ist nur, dass es selbst bei einem so traditionellen Werteuniversum keine Grenzen mehr gibt. Du wirst erkennen, wie sich dein Horizont erweitert und Grenzen verschwinden. Es ist wie der Fall der Berliner Mauer. Plötzlich ist alles ganz anders.

Wenn du dich also auf den Weg machen willst um ein professioneller Coach zu werden, dann bedenke, dass du beides sein wirst. Du bist dann  Coach und Coachee gleichzeitig. Du bist dein eigener Coach. Coaching wird dein Leben verändern! Deine Persönlichkeit wird sich entwickeln. Ein Coach ist immer zuerst sein eigener Coach. Selbstcoaching ist mehr als Reflektion. Es ist mehr als eine erlernte Technik. Selbstcoaching ist eine neue und gleichzeitig uralte Technologie von Menschen, die mehr vom Leben wollen, als die Masse.

Wie ein Coaching abläuft – Chunking


ContactingContractingClearingChunking – Concepting – Changing – Controlling
Chunking – Zerlegen und (neu) zusammenfügen

Ziele – META – Probleme – Maßstäbe und Relationen – Skala – Glaubenssätze und Vorannahmen – Teilziele und Meilensteine – Erfüllungsbedingungen – Wunderfrage

Chunking fühlt sich in einem CoachingProzess für den Klienten so ähnlich an wie SmallTalk. Der Coach wechselt scheinbar das Thema und beleuchtet andere Aspekte, die zunächst einmal wenig mit dem Thema zu tun haben. Mit Hilfe von Chunking wechselt der Coach die Abstraktionsebene. Chunking-Up ist das Wechseln von einer niedrigen Abstraktionsebene in eine höhere. Chunking-Down bedeutet das Gegenteil. Der Coach führt das Gespräch auf eine niedere Abstraktionsebene.
Ein Beispiel ist die Klassifizierung von Gegenständen. Auf der höchsten Abstraktionsebene befindet sich der Begriff Transportmittel.
Nun gehen wie Schritt für Schritt auf niedrigere Ebenen der Abstraktion und gehen immer weiter in Details.

Transportmittel:

Schiff, Flugzeug, Raumschiff, Fahrzeug, Pipeline

Fahrzeug:

Bus – Bahn – LKW – PKW

PKW:

Limousine, Kombi, KompaktKlasse, Cabrio, Coupe, SUV, Van

Limousine:Antrieb

Elektroantrieb, Brennstoffzelle, Gas, Diesel, Benziner

Limousine:weitere Merkmale

Hersteller, Lackierung und Farbe, Ausstattungsmerkmale

Chunking bedeutet die Abstraktionsebenen zu wechseln und die Informationen in weitere Teile zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen. Chunking-Up bewegt sich auf die höchste Abstraktionsebene zu und Chunking-Down geht ins Detail. Beim Chunking stellt der Coach gewohnte Zusammenhänge in Frage und ermöglicht es dem Coachee Vorannahmen und Glaubenssätze neu aufzustellen. Der Coach nimmt dem Coachee nichts weg. Beim Coaching geht es immer um einer Erweiterung des Bewusstseins und um Lernen. Das Ziel ist immer eine Weiterentwicklung des Klienten.
Der Coach sucht nach Meta-Zielen und Meta-Problemen, also versteckten Problemen und Zielen, die der Klient zunächst für sich behalten hat. Ein guter Coach wird Meta-Probleme und Meta-Ziele zunächst feststellen und so lange für sich behalten, bis er sich ganz sicher ist. Selbst dann wird der Coach nicht zwingend die erkannten Probleme und versteckten Ziele auf die Tagesordnung bringen, sondern das Gespräch in eine Richtung lenken in der der Klient das ganz von alleine erkennt. Ein interessanter Nebeneffekt beim Coaching ist hier immer wieder zu beobachten. Der Coach glaubt die Meta-Probleme erkannt zu haben und führt den Prozess weiter und der Coachee hat ein völlig anderes Aha-Erlebnis. Auch das ist Coaching. Der Coach muss sehr aufpassen, dass er dem Klienten nicht seine Welt überstülpt und so in eine völlig falsche Richtung läuft. Auch wenn es manchmal ganz offensichtlich scheint, wie der Coachee tickt und was seine Beweggründe und Ziele sind, kann das der falsche Ansatz sein. Es bleibt auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit.
Beim Coaching geht es immer um das Herausarbeiten des Meta-Zieles. Das ist das Ziel, das auch nach dem Erreichen des aktuellen Zieles aktuell wird. Das Meta-Ziel ermöglicht es dem Klienten nach diesem Coaching ein neues Coaching anzustreben. Dabei kann er sich Zeit lassen und versuchen das Ziel selbst zu erreichen, einen anderen Coach zu finden oder mit dem jetzigen Coach weiterzuarbeiten. Viele Klienten, die einmal ein Coaching erlebt haben, wissen wo sie ansetzen müssen und wie Coaching funktioniert. Auch das ist ein Ziel für Coaching. Der Klient lernt die Prozesse bewusst zu steuern und sich selbst zu coachen.
Der Coach findet die Meta-Ziele heraus, indem er Fragen stellt. „Wenn Sie dieses Ziel erreicht haben, was wird Ihnen dann möglich?“ „Was werden Sie tun, wenn Sie dieses Problem gelöst haben?“
Jeder Mensch lebt nach ethischen Grundlagen und hat seine Prägungen und Glaubenssätze. Glaubenssätze sind zunächst einmal nicht gut oder schlecht. Sie schränken aber die Handlungsfreiheit von Menschen ein. Glaubenssätze aus der Kindheit dienen zunächst dem Schutz des Kindes. Erwachsene halten oft immer noch an Glaubenssätzen der Kindheit fest. Sie geben ihnen Halt und Sicherheit. Allerdings sind Glaubenssätze oft auch die Ursache für falschen Scham und Hemmungen.
Der Satz: „Was Hänschen nicht gelernt hat, lernt Hans nimmer mehr!“, ist so ein Glaubenssatz. Er bedeutet eine erhebliche Einschränkung der Handlungsfreiheit des Erwachsenen. Wenn er nicht schon als Kind eine Sprache oder ein Instrument erlernt hat, wird es ihm als Erwachsenen unmöglich sein. Dieser Glaubenssatz muss zuerst in Frage gestellt, unterhöhlt und zerstört werden, um es dem Erwachsenen zu ermöglichen eine Sprache oder ein Instrument zu erlernen.
Auch beim Chunking kann jederzeit die Wunderfrage gestellt werden. Was wäre, wenn alle diese Probleme plötzlich und unerwartet durch eine Fee gelöst worden sind? Was ist, wenn das Ziel erreicht ist und alle negativen Vorannahmen sich in Rauch aufgelöst haben?
Chunking zerlegt Probleme und Ziele in kleine Teile und setzt sie neu zusammen. Auch das ist ein Perspektivwechsel. Coaching schafft neue Zusammenhänge und andere Ansichten auf scheinbar unlösbare Probleme.

#191 Management und Coaching


vice

vice (Photo credit: Wikipedia)

Psychologische Beratung, Mediation, Supervision und Coaching sind Werkzeuge für Führungskräfte im Management von Unternehmen und Organisationen. Diese Werkzeuge wollen beherrscht werden. Der erste Schritt zur Beherrschung von Werkzeugen ist eine aufgeräumte Werkbank und die Kenntnis der zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Was ist ein Hammer? Wie benutzt man einen Schraubstock? Welcher Bohrer ist für welchen Dübel geeignet? Wann greift man zum Lötkolben und wann zum Schweißgerät? Welches Material wird wie bearbeitet? Zugegeben, manche Führungskräfte haben in ihrem Leben noch nicht einmal ein Vogelhäuschen zusammengebaut. Sie reden über Dinge, von denen sie tatsächlich keinerlei Ahnung haben. Kein Wunder, wenn sie direkt vom gut behüteten Elternhaus und dem Abitur nach Amerika gehen konnten um dort die Sprache zu lernen und anschließend direkt von einer Universität in die Wirtschaft gewechselt sind. Solche Manager sind klar im Vorteil. Oft schmücken sie sich mit einem Doktortitel und natürlich sprechen sie perfekt Englisch. Aber sie verstehen möglicherweise nicht, wo die Geheimnisse der Technologien zu finden sind, über die sie zu bestimmen haben. Der Zugang zu den Fachspezialisten bleibt solchen Managern oft verwehrt. Sie verstehen oft nicht, worauf es tatsächlich ankommt. Die deutsche Industrie lebt von der typisch deutschen Mentalität. Deutsche Ingenieure und Facharbeiter sind sorgfältig ausgebildete Tüftler und Perfektionisten. Sie geben sich nicht mit Mittelmaß zufrieden, sondern wollen an der Spitze stehen. Ob das in den kommenden Jahren so bleiben wird, bleibt zu hoffen. Es ist schon interessant, wie sich die Wirtschaft in den vergangenen 40 Jahren entwickelt hat. Denken wir nur an die Übermacht japanischer Unternehmen in den 1970er bis 1990er Jahren. Trotz aller Prognosen hat sich die deutsche Wirtschaft auf einem hohen Niveau behaupten können. Das hat nicht zuletzt mit der Qualität der Facharbeiterausbildung, den Diplomingenieuren und dem bodenständigen Handeln mittelständisch geprägter Unternehmer etwas zu tun.

Zurück zum Thema Management und Coaching. Manager können als Coach in ihren Unternehmen unterwegs sein. Das ist nicht der schlechteste Ansatz. Aber wie wirkt man als Coach? Wie funktioniert das und was ist zu beachten? Man muss seine Werkzeuge kennen, benennen und beherrschen. Ein guter Manager beherrscht sein Handwerkszeug. Eine gute Coaching-Ausbildung ist die Grundlage für gutes Management. Denn Coaching ist das aktuelle Werkzeug für Führungskräfte. Und jeder gute Coach weiß, dass er selbst einen Coach braucht um sich weiterzuentwickeln.

 Ein Coach ohne einen Coach ist keiner!

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es ratsam, sich einen Coach zu suchen. Einen Begleiter, der professionell und sachlich Feedback gibt und auch in schwierigen Situationen zur Verfügung steht.

Ein Coach ist kein Klugscheißer


Das Beste an einem guten Coach ist, dass er kein Klugscheißer sein muss um richtig gut zu sein. Er darf sein Wissen hinterm Berg halten und durch pure Kompetenz glänzen. Wenn ich schreibe er, dann könnte ich natürlich auch sie schreiben. Es gibt ganz sicher viel mehr kompetente Frauen, die sensibel und einfühlsam coachen. Aber dieses eigenartige CoachIn passt ja auch nicht, ober? Der, Die oder Das. Die englischsprechenden Länder haben es besser. The The! The Coach! Problem erkannt – Problem gebannt!

English: Head coach Jamie Dixon (clipboard) hu...

Also, wenn ich von dem Coach spreche, dann meine ich immer auch den weiblichen Coach „die Coach“. Der Coach ist immer eine Frau oder ein Mann oder meinetwegen auch jemand, der sich nicht eindeutig entscheiden kann. Es ist egal, solange sich alle an die Ethikgrundlagen des ICF halten. Zurück zum Thema. Ein Coach muss nicht durch Faktenwissen glänzen. Er muss aber sehr viel Einfühlungsvermögen und Prozesskompetenz mitbringen. Und er muss vor allem eines haben: eine ausgezeichnete Kinderstube und natürlichen Charme. Das kann man ganz schlecht trainieren. Ein aufgesetztes Lächeln entgleitet und trainierte Umgangsfloskeln werden schnell schmierig und klebrig. Augen auf bei der Wahl des Coach! Ein Telefonat und ein persönliches Treffen zum Erstgespräch geben sehr schnell Klarheit über die Persönlichkeit eines Coach. Dummschwätzer und naive Plaudertaschen werden sehr schnell entlarvt und damit ist das Coaching auch schon vorbei. Diese Ausstiegsklausel ist immer ein grundlegender Bestandteil des Vertrages. Die Coachingverbände sind sicher einig darüber, dass jedes Coaching von beiden Parteien jederzeit gekündigt werden kann, auch wenn der Vertrag mündlich abgesprochen wurde. Die Konditionen werden sicher wechseln. Das Wichtigste an einem Coach ist, dass er tatsächlich eine natürliche Kompetenz und Persönlichkeit mitbringt. Es ist wie im richtigen Leben. Eine Führungskraft wird niemand dazu bringen ihr zu folgen, nur weil ihr ein Posten oder ein Amt verliehen wurde. Niemand folgt freiwillig einem Menschen, der keinerlei Aura und Führungskraft aufweist. Für einen Coach gilt das im Besonderen. Niemand akzeptiert einen inkompetenten Dummkopf, der sich Coach nennt und ansonsten nicht den Eindruck macht einer zu sein. Da hilft auch kein Zertifikat oder Diplom. Einen Coach erkennt man einfach. Ob Coach gut ist oder nicht, stellte sich allerdings erst im Lauf des Coachingprozesses heraus. Die Chemie muss stimmen. Der Klient muss ja auch in den Coachingprozess mit einsteigen. Wenn der Coachee mauert oder nicht ganz ehrlich mitspielt, dann funktioniert das nicht. Es ist genau wie in der Psychotherapie oder bei anderen Beratungsformaten. Wenn die Bereitschaft des Klienten nicht vorhanden ist, ist die Beratung vorbei. Der Coach wird das ansprechen und das Coaching beenden. Das hat nichts mit der Kompetenz des Coach zu tun. Ganz im Gegenteil. Ein Coach kann jederzeit sagen: „Tut mir Leid! Das wird nichts mit uns! Ich schlage vor das Coaching hier und heute zu beenden.“ In vielen Fällen kann es sogar sein, dass der Coachee sich eines Besseren besinnt und den Coach akzeptiert. (Schau mal her! Der will ja wirklich mit mir arbeiten und nicht nur mein Geld!) Genau so ist es! Professionelles Coaching kann sich wirklich nicht erlauben, unprofessionell zu erscheinen. Es geht nicht nur um das Honorar. Es geht auch um die Weiterempfehlung und Akzeptanz. Das Beste am Coaching ist, dass der Coachee schnell merkt ob Coaching funktioniert. Da hilft keine bunte Werbung oder eine tolle Webseite, sondern nur Weiterempfehlung und das Bauchgefühl einen guten Coach gefunden zu haben. Probieren geht auch hier über studieren!

Coach – Schlüsselberuf der Zukunft


Einige Gedanken zum Coaching – Ein neuer Beruf entsteht – Berufung Coaching!
„Mit Coaching kann man doch kein Geld verdienen!“ „Coaching ist nur eine Modeerscheinung!“ „Coaching bringt nichts! Ich habe es selbst versucht!“

English: Head coach Jamie Dixon (clipboard) hu...

So, oder so ähnlich urteilen Menschen, wenn sie mit dem Begriff Coaching konfrontiert werden. Viele meinen, dass es mal wieder so eine Art Psychologie für Leute ist, die nicht einmal studiert haben und sich nun etwas zusammenbrauen, was keine wissenschaftliche Grundlage hat. Manche bringen Coaching in die Nähe von Esotherik und fernöstlicher Philosophie und Religion. Professionelles Coaching ist weit entfernt von derartigen Dingen und viel näher an der klassischen Psychologie als man meint. Coaching ist angewandte, praktische Psychologie. Coaching steht in einer Linie mit Beratungsformaten wie Supervision, Konfliktmanagement, Seelsorge usw. Ein Coach ist in der Regel ein erfahrender Manager, eine Führungskraft mit jahrelanger Erfahrung im Umgang mit Menschen, Teams und Organisationen. Interessanterweise geht die Entwicklung von Coaching eng mit der Entwicklung des Internet zusammen. Und je mehr die Technologie aus unserem Blickfeld verschwindet um so wichtiger werden zwischenmenschliche Technologien wie das Coaching. Technisch wird in Zukunft alles möglich sein. Viel wichtiger ist es für uns neue Möglichkeiten der zwischenmenschlichen Kommunikation, neue Ziele und neue Wege des Lernens zu finden. Das, was heute noch modern und neu ist wird morgen bereits hinderlich sein. Die Lehrpläne an Schulen und Universitäten sind bereits dann veraltet, wenn sie gerade fertiggestellt sind. Es wird in Zukunft darauf ankommen den Schülern und Studenten beizubringen, wie Lernen funktioniert und wie man das Beste aus sich und aus anderen herausholen kann. Genau das kann und soll Coaching leisten: Das Beste für alle Beteiligten schaffen!
„Ein professioneller Coach braucht keine Fachkenntnisse oder Kompetenz für das Kerngeschäft seiner Klienten.“ Diese Aussage ist grundlegend für das Verständnis, was Coaching ist, wie es funktioniert und was es zu leisten in der Lage ist. Ein Coach ist kein klassischer Berater. Coaching geht weit über einfache Beratungsformen hinaus. Coaching ist der nächste große Schritt. Was kann man also von einem Coach erwarten? Was bringt Coaching und warum wird Coaching in Zukunft immer wichtiger und geradezu unverzichtbar werden? Warum werden immer mehr Menschen die Zusammenarbeit mit einem Coach anstreben?
Ein kleiner Ausblick in die Zukunft
„Ich bewerbe mich für die Stelle als Geschäftsführer in Ihrem Unternehmen! Mein Coach ist ……………….. Sie finden seine Kontaktdaten auf meiner Website.“ Erfolgreiche Führungskräfte arbeiten in Zukunft immer mit einem guten Coach zusammen. Das ist schneller und professioneller als alles selbst zu machen. Hervorragende Coachs können eine große Anzahl von Coachings nachzuweisen.
Ich habe mich immer für eine handfeste, technische Ausbildung interessiert. Philosophie, Theologie und Psychologie kamen in meiner technisch orientierten Ausbildung nur am Rande vor. Das ist ein Grund, warum ich mich ungern einem Psychologen anvertrauen würde. Ein ausgebildeter Psychologe kommt für mich eher nicht als Coach in Frage, obwohl ich ganz genau weiß, dass Psychologen ihr Handwerkszeug von der Pike auf gelernt haben. Von einem Coach erwarte ich mehr. Ich erwarte Persönlichkeit, Lebenserfahrung und Berufserfahrung jenseits einer Karriere als Psychotherapeut. Ein Coach hat die Fähigkeit mein Innerstes zu inspirieren und das Beste aus mir herauszuholen, ohne mich zu verbiegen.

Zeitreisen


Marty McFly

Marty McFly (Photo credit: Wikipedia)

 

Time-Line – Reiseberichte von Zeitreisenden – Time-Line als CoachingFormat

 

Methode NLP Tad James, Wyatt Woodsmall

 

Der Coachee wird Zeitreisender. Er reist unter mentaler Begleitung nahe an den Zeitpunkt des Ereignisses an dem die Ursache von bekannten Problemen vermutet wird. Der Coach ist der Reiseleiter. Er achtet darauf, dass er den Coachee jederzeit in das Hier und Jetzt zurückholen kann. Der Coach ist Sicherheitsgurt und Airbag zugleich. Er steuert die Zeitmaschine.

 

Zeitreisen nach dem Time-Line Format dienen der Beseitigung von erfolgshemmenden Blockaden, deren Ursachen in der Vergangenheit liegen können, der Eliminierung von Ängsten und anderen negativen Gefühlen.

 

Nach einem erfolgreichen Lernprozess lässt der Coachee die Gefühle, die damals entstanden sind, einfach los. Die negativen Ereignisse haben dann keinen Einfluss mehr auf die Gegenwart und Zukunft. Das Problem kann eine Erfolgsblockade, ein unbestimmbares, ungutes Gefühl oder ein fest eingeprägter negativer Glaubenssatz sein. Hemmende negative Gefühle wie Angst, Schuld, Trauer oder Wut werden durch ein erfolgreiches Coaching neutralisiert und haben von da an keinen Einfluss mehr auf den Coachee.

 

Time-Line funktioniert im Grunde wie eine richtige Zeitreise. Wir reisen in die Vergangenheit und beseitigen die Ursachen für unser heutiges negativ aufgeladene Verhalten. Wir machen in der Vergangenheit den Weg frei für die Zukunft. Marty McFly steigt einfach in den DeLorean und sorgt für eine sorgenfreie Zukunft in dem er in die Vergangenheit reist, die Ursachen von Fehlentwicklungen beseitigt und dann ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT reist.

 

Das Löschen von Schuldgefühlen und negativen Belastungen funktioniert übrigens auch in der Seelsorge ganz ähnlich. Sünden aus der Vergangenheit werden reflektiert und durch entsprechende Rituale gelöscht. In den christlichen Kirchen ist es das Opfer von Jesus Christus, das die Vergebung und Tilgung von Sünden erst möglich macht. Hier spielt der Glauben eine große Rolle. Objektiv ist es völlig bedeutungslos, welches Vergehen der Sünder auf sich geladen hat. Das ist Sache der weltlichen Justiz. Die Tilgung von Schuldgefühlen durch Vergebung ist das Fundament für eine positive und schuldgefühlfreie Entwicklung in der Zukunft.

 

Befreit von den Belastungen aus der Vergangenheit kann sich der Coachee auf den Weg zu seinen Zielen in der Zukunft machen.