Neustart


Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit und keine Kraft mehr für irgendwelche neumodischen Ideen bleibt. Der Laden scheint zu laufen und die Zahlen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ganz ehrlich (wir sind ja unter uns): Es macht irgendwie keinen Spaß mehr. Dieses Unternehmen ist reif für den Verkauf. Wenn es nur jemand für einen angemessenen Preis haben wollte.
Und spätestens hier wird es Zeit über einen Neuanfang nachzudenken. Erinnern Sie sich noch, als alles neu und interessant war? Damals, als sich jeden Tag erfreuliche Überraschungen, zufriedene Kunden und unglaubliche neue Möglichkeiten auftaten?

Heute haben wir es mit komplizierten Mitarbeitern zu tun, die allzu oft “keine Ahnung” haben und mit anspruchsvollen Kunden und diesen furchtbaren Nachahmern, die alles viel schneller und viel billiger liefern können. Der Traum des Anfangs ist einem lähmenden Alptraum gewichen. Es ist wie bei unserem beliebten Studienobjekt Donald T.: Er hat auch keine rechte Lust auf den Job mehr. Lieber geht er zum Golfen.
Das geht mir auch manchmal so. Warum sollte ich mich mit diesem Unternehmen herumschlagen und ständig an irgendwelche Grenzen stoßen, wenn ich doch etwas ganz anderes machen kann? Das Leben ist zu kurz um sich mit mittelmäßigen Plänen und Aufgaben zu beschäftigen!

Jeder Unternehmer, der den Namen wirklich verdient hat, wird spätestens hier hellwach werden. Yes! Neustart! Dieses schöne deutsche Wort gehört auch in den angloamerikanischen Sprachraum! Und es gehört zu jedem, der etwas auf sich hält.

Gehen wir davon aus, dass das Unternehmen läuft und wir es einfach laufen lassen können. Managen können ja die Manager. Zeit für neue Ideen!

Zeit für ein ausgiebiges Coaching! Finden Sie nicht auch! Brainstorming. Frische Luft. Lust auf was Neues! Aber was? Sie ahnen es bereits: Es steckt schon tief in Ihnen. Sie haben da so bestimmte Ideen. Aber das ist ja alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, ob…..? Genau das ist ja meine Rede. Es wird Zeit mehr und intensiver darüber nachzudenken. Ohne die alltäglichen Probleme und Aufgaben. Neustart ist ein schönes Wort! Und es ist gut, wenn man der Erste ist, der auf diese Idee gekommen ist und sie rechtzeitig realisiert.

Lust auf NEUSTART? Dann fragen Sie doch einfach den Coach Ihres Vertrauens. Kennwort: NEUSTART!

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Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!


Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!

Eingefahrene Strukturen sind die DNA von Unternehmen. Eingefahren bedeutet nicht grundsätzlich: schlecht und unflexibel. Es lohnt sich, einen zweiten und dritten Blick zu wagen. Jedes Unternehmen ist historisch gewachsen. In den 1980er Jahren galt IT besonders in deutschen Unternehmen als ein schwarzes Loch für Investitionen.  Im Mittelstand nutzte man vermutlich eine teure IBM AS/400 oder eine MicroVAX von DIGITAL. Der Siegeszug der Personalcomputer führte zuerst in die Finanzabteilungen (Multiplan und Excel) und mit ersten CAD-System in die Entwicklungsabteilungen.  

Today only a few proprietary minicomputer architectures survive. The IBM System/38 operating system, which introduced many advanced concepts, lives on with IBM’s AS/400. Realising the importance of the myriad lines of ‚legacy code‘ (programs) written, ‚AS‘ stands for ‚Application System‘. Great efforts were made by IBM to enable programs originally written for the System/34 and System/36 to be moved to the AS/400. The AS/400 was replaced by the iSeries, which was subsequently replaced by the System i. In 2008, the System i was replaced by the IBM Power Systems. By contrast, competing proprietary computing architectures from the early 1980s, such as DEC’s VAX, Wang VS and Hewlett Packard’s HP3000 have long been discontinued without a compatible upgrade path. OpenVMS runs HP Alpha and Intel IA64 (Itanium) CPU architectures. https://en.wikipedia.org/wiki/Minicomputer#Mid-1980s.2C_1990s:_The_minis_give_way_to_the_micros

In den 1990ern eroberten vernetzte PC-System die mittelständischen Unternehmen. Novell, VAX Pathworks und seit dem Erscheinen von Microsoft Windows NT waren die ersten beeindruckenden Ergebnisse einer immer leistungsfähiger werdenden IT Infrastruktur. SUN Microsystems warb mit dem Slogan: Das Netz ist der Computer!

Damals war das ein revolutionärer Gedanke. Ich erinnere mich noch ganz genau an die eigenartigen Vorstellungen von Vorständen, was den Einsatz von PC’s betraf. In ihrer Welt gab es nur die teuren IBM Computer und sie hatten verinnerlicht, dass man mit denen nicht so viel erreichen kann. IT war vor allem teuer und unflexibel. Währenddessen gab es in jedem Vorzimmer eine Sekretärin mit einer Schreibmaschine und in den Finanzabteilungen konnte man sehr viele SachbearbeiterInnen bestaunen, die Akten aus Papier (so was gibt es heute noch!) pflegten.
Personalcomputer waren eine Rarität und wurden nur für besondere Mitarbeiter als Auszeichnung verteilt. Die selbe Mentalität führte in den späten 1990er Jahren dazu, dass eMail-Accounts sehr sorgfältig verwaltet wurden, da ein Lotus-Notes Client 150 DM kostete. Und das wollte man sich nicht für jeden Mitarbeiter leisten.
Ich habe eine Menge derartiger skurriler Geschichten erlebt. Aber glauben Sie mir. Es ist immer dieselbe Geschichte, nur in anderer Verpackung. Versuchen Sie mal über DIE CLOUD! zu reden. Oder über hochsichere und hochflexible Data-Center, mit denen man via Internet VPN verbunden ist. Alle paar Jahre sollte man sich die technologische Entwicklung ansehen und schauen, wo Geld und Zeit zu sparen ist. Aber genau das ist das Problem.

Was passiert, wenn ein Entscheider vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Softwareprogramm hat entwickeln lassen? Richtig: Das Programm ist inzwischen eine Kröte mit vielen häßlichen Ausbeulungen und Anpassungen und es ist: UNVERZICHTBAR! Niemand kann genau sagen, was das Programm alles kann und es ist langsam und fehleranfällig. Aber es hat viel Geld gekostet und wird erst dann verschwinden, wenn dermaleinst der Entscheider das Unternehmen verlassen hat. Vermutlich, wenn er in den Ruhestand gegangen ist. Und dann steht das Problem immer noch: Man kann das System nicht einfach ablösen, weil niemand genau weiß, was alles damit gemacht werden kann. Das ist unflexibel und alt und überhaupt nicht agil. Es ist das Gegenteil davon.

Was ich machen würde? Ganz einfach! Ich würde mir das Geschäftsmodell des Unternehmens ansehen und mir erst einmal einen Überblick über die verwendeten Systeme verschaffen. Dann würde ich das Geschäftsmodell auf ein gängiges System adaptieren und die Exoten ganz genau analysieren. Um es ganz klar zu sagen: Wenn ich heute ein ausgefeiltes ERP System einsetze, dann geht es immer um Produkte, Dienstleistungen, Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, HR. Selbst Bildungsträger haben Produkte, die man relativ leicht in ein gängiges ERP implementieren kann. Glauben Sie es oder nicht. Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden und Sie haben Recht: “Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!”

Natürlich!

Motivation von Mitarbeitern im Mittelstand


Mitarbeitermotivation
Manager in mittelständischen Unternehmen haben vor allem eine Aufgabe zu erfüllen. Es geht nicht in erster Linie darum, herumzulaufen und die Mitarbeiter irgendwie zu motivieren. Neue Grünpflanzen für’s Büro oder eine neue Kaffeemaschine machen keinen Mitarbeiter glücklich, der möglicherweise Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat. Die wichtigste Aufgabe von Managern im Mittelstand ist – ganz einfach – einen guten Job zu machen. Das heißt, für gute Produkte zu sorgen, die Qualität für den Kunden zu verbessern, grobe Fehlentscheidungen zu vermeiden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Kompetenzen im HR-Bereich bei der Einstellung und Beurteilung von Fachkräften sind selbstverständlich Kernkompetenzen des Chefs. Viel mehr erwarten Mitarbeiter nicht von ihren Führungskräften. Was würde es nützen, wenn der Chef regelmäßig ein Mitarbeitercoaching veranstalten würde, während das Unternehmen direkt in die Insolvenz läuft? Das Vorbild des Chefs ist immer noch die beste Mitarbeitermotivation. Die Persönlichkeit und die professionellen Fähigkeiten von Führungskräften vielleicht der wichtigste Punkt. Zeitmanagement, Kommunikation, Auftreten und Zielorientierung gehören ganz klar zu den Kernkompetenzen. Genau das kann trainiert werden.

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht ge...

Der Papierhut: Mitarbeitermotivation leicht gemacht (Photo credit: Tanja FÖHR)

Der erste Schritt zu mehr Leadership – ich nutze den englischen Begriff lieber, weil mir Führer und Führung ein wenig zu martialisch klingt – ist die selbstkritische Beurteilung der jeweiligen Kompetenzen.
Nur so kommt man weiter, wenn man wirklich gut werden will. Wir kennen die Schritte zur Meisterschaft. Es ist ein Vierkampf, den jeder Mensch beim Lernen neuer Fähigkeiten auf sich nimmt.
Ich rede von 1) Unbewusster Inkompetenz, 2) Bewusster Inkompetenz, 3) Bewusste Kompetenz und 4) Unbewusste Kompetenz.
Viele Manager im Mittelstand scheitern bereits an Punkt 1). Die Wahrnehmung ihrer unsichtbaren Inkompetenz ist einer der wichtigsten Ansätze für ein Coaching. Damit beginnen die meisten Managementseminare. Dort entstehen die meisten Aha!-Effekte. Und dann erst beginnt die eigentliche Arbeit. Nennen wir es Coaching.

Tipp: Rechnungssoftware aus der CLOUD!


Ein Tipp für meine Kollegen Freiberufler. Wer seine Angebote, Lieferscheine und Rechnungen immer noch umständlich mit Word und Excel zusammenbastelt, kann das gerne weiter tun. Für alle anderen gibt es Programme für Windows und Apple.
Halt! Hier ist die bessere Alternative: LexOffice, die sichere Lösung aus der Cloud! Ich habe lange auf eine solche Lösung gewartet. Hier ist sie!
Mehr will dazu nicht sagen……Meine Empfehlung des Monats!

SO MUSS SOFTWARE! 🙂

Führungsstile im Mittelstand


Steve Jobs while presenting the iPad in San Fr...

Steve Jobs while presenting the iPad in San Francisco 27th January 2010 (Photo credit: Wikipedia)

Welche Führungsstile gibt es im Mittelstand? Eigentlich gibt es nur drei Führungsstile: 1.) Den autoritären Führungsstil, 2.) den laissez faire Führungsstil und 3.) den kooperativen Führungsstil. Alle weiteren Führungsstile sind im Grunde Spielarten des kooperativen Führungsstils. In vielen Unternehmen werden durch strenge Vorgaben im Qualitätsmanagement autoritäre Bausteine festgelegt. Das genaue Abarbeiten von SOPs (SOP: Standard Operating Procedure) spielt heute in vielen Unternehmen eine große Rolle. Die Einbindung in komplexe IT-System lässt auch nicht viel Spielraum für die Art und Weise der Abarbeitung von Standardaufgaben. Es gibt übrigens keinen vernünftigen Grund von einem cholerischen Führungsstil zu sprechen, den gibt es schlichtweg nicht. Autoritäre Chefs müssen nicht zwingend Choleriker sein und Choleriker sind nur scheinbar gute Chefs. Sie mögen charismatische Führungspersönlichkeiten sein, aber nur in den seltensten Fällen ist es eine gute Idee einen Choleriker auf den Chefposten zu setzen. Wir beobachten leider oft, dass Personalentscheidungen in diese Richtung gehen. Aber das liegt nur am Mangel an anderen geeigneten Kandidaten. Echte Führungspersönlichkeiten sind nicht mit Gold auszuwiegen und seltener als seltene Erden. Die gute Botschaft ist auch hier: Coaching hilft bei der Auswahl und Ausbildung von echten Führungskräften. Denken wir nur an den bekannten Menschenentwickler, oder Führungskräfteentwickler Boris Grundl. Nach Grundl gibt es drei Säulen der Führung: Wie führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen? Wie führe ich andere? Choleriker und Machtmenschen sind nicht das, was wir unter guten Führungspersönlichkeiten verstehen. Der autoritäre Führungsstil findet seine Anwendung bei der Bundeswehr. In einem Auslandseinsatz gelten Befehl und Gehorsam. Es geht um Leben oder Tod! Der Vorgesetzte entscheidet, was seine Leute wann zu tun haben. Das hat nichts mit Staatsbürger in Uniform und diesen ganzen Dingen zu tun. Im Endeffekt zählt Befehl und Gehorsam. Auch in mittelständischen Unternehmen kann der autoritäre Führungsstil Anwendung finden. Aber nur, wenn es um Leib und Leben geht! Wenn zum Beispiel das Gebäude brennt und Gefahr für das Leben besteht, dann gilt der Notfallplan und der Chef befiehlt die schnelle Evakuierung des Unternehmens. Es gibt sicher immer noch viele Chefs die glauben, man müsse autoritär führen und den Mitarbeitern ganz klare Anweisungen geben. Aber das funktioniert nicht. Vergessen Sie diesen Führungsstil ganz schnell wieder! Besuchen Sie ein Seminar! Lernen Sie wie man mit Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kunden und anderen Interessengruppen richtig kommuniziert. Der laissez faire Führungsstil ist eigentlich kein Führungsstil. Laissez faire – bedeutet: einfach mal locker laufen lassen. Dieser Führungsstil ist dann geeignet, wenn alles tatsächlich gut funktioniert und kein Eingreifen notwendig ist. Das kann ab und zu sinnvoll sein. Auf die Dauer ist es nicht sinnvoll laissez faire zu regieren. Das geht schief! Laissez faire ist besonders dann sehr zu empfehlen, wenn ein neuer Chef eingesetzt wird. So kann man die Mitarbeiter und Interessengruppen am besten kennen lernen. Nicht eingreifen und einfach nur beobachten, lautet die Devise. Aber irgendwann ist diese Phase vorbei und muss durch richtige Führung ersetzt werden. Der kooperative Führungsstil zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass Führungskraft und Mitarbeiter sowohl in der Entwicklung von Ideen, als auch in der Umsetzung von Projekten eng zusammenarbeiten und sich in ihren Kompetenzen ergänzen. Verantwortlichkeiten und Aufgaben werden nach Konsensfindung aufgeteilt. Das Delegieren von Verantwortung und die Motivation seiner Mitarbeiter sind wichtige Bestandteile dieses auf Mitbestimmung ausgerichteten Führungsstils. Eigeninitiative wird gefördert, Kreativität freigesetzt. Durch die Verteilung der Verantwortung auf mehrere Personen und deren Kenntnis wichtiger Vorgänge wird der Ausfall eines Verantwortungsträgers besser bewältigt. Die Aufgabe der Führungskraft ist es, dafür zu sorgen, dass alle „an einem Strang“ ziehen und möglichst schnell möglichst gute Ergebnisse erzielen. Der kooperative Führungsstil lebt durch offene Kommunikation, Zulassen von Kritik und eigenen Ideen und einer respektvollen Unternehmenskultur. Und dann gibt es noch den charismatischen Führungsstil. Aber der ist nur geeignet für wirklich große Persönlichkeiten wie Ghandy, den Dalai Lama oder Nelson Mandela. Vergessen wir einmal die großen Diktatoren und Verführer, Sektengurus und andere Scharlatane. Es wird klar, dass der charismatische Führungsstil nichts in mittelständischen Unternehmen zu suchen hat. Selbst in Unternehmen wie Apple und Microsoft ist dieser Führungsstil umstritten. Persönlichkeiten wie Steve Jobs hatten zwar Charisma und Anziehungskraft. Steve Jobs war aber eher ein genialer Marketingstratege als ein guter Manager. Am Ende überstrahlt sein Genie alles andere. Apple scheint ein vollkommen anderes Unternehmen zu sein, seit Steve Jobs gestorben ist. Barack Obama schien vor seiner Wahl auch so ein Führer zu sein. Der Alltag scheint ihn längst eingeholt zu haben.

English: own picture taken with own camera at ...

English: own picture taken with own camera at Gandhi Museum Delhi4 (Photo credit: Wikipedia)

#188 Ressourcen und Potentiale


Deutsch: Wilhelm Schimmel mit Mitarbeitern vor...

Deutsch: Wilhelm Schimmel mit Mitarbeitern vor seiner ersten eigenen Werkstatt in Leipzig-Reudnitz (Photo credit: Wikipedia)

Was kann ich? Wer bin ich? Was kann ich erreichen?

Diese Fragen begleiten uns unser Leben lang. Ein Berufseinsteiger, der direkt nach dem Studium in ein Unternehmen einsteigt hat vor allem ein Ziel. Er oder sie will sich im Beruf etablieren, Erfahrungen sammeln und sehr viel lernen. Berufseinsteiger treffen auf erfahrene Mitarbeiter, die einen anderen Blickwinkel haben. Erfahrung macht gelassener und oft scheint es so, als seien die älteren Mitarbeiter bestrebt die jungen Kollegen zu bremsen. Mitarbeiter, die kurz vor ihrer Pension stehen, agieren noch ganz anders. Sie bereiten sich auf ihren Abschied vor und sind eher bereit junge Mitarbeiter aktiv zu fördern. Diese Haltung steht nicht selten im Widerspruch zu den Interessen der Mitarbeiter im mittleren Alter. Sie haben schließlich lange an ihrer Karriere gearbeitet und wollen sich nicht gerne von noch jüngeren Kollegen überholen lassen. Sie wirken mehr oder weniger bewusst als Bremser und verfolgen ihre eigenen Ziele. Das alles sind ganz normale Vorgänge in Organisationen und Unternehmen.

Das Frustpotential für vergeblich agierende Mitarbeiter ist extrem hoch. Hier liegt eine große Gefahr für jede Organisation. Die internen Reibungskräfte sind oft so groß, dass zu viele Ressourcen gebunden werden ohne dass sichtbare Ergebnisse nach außen dringen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Managements ist es, diese Energien sinnvoll zu kanalisieren. Wenn das nicht gelingt, kann ein Unternehmen an sich selbst zugrunde gehen. Es gibt viele Beispiele, wie so etwas vor sich geht. Große Unternehmen neigen dazu, sich mit sich selbst zu beschäftigen und ihre externen Interessengruppen zu vernachlässigen. Spätestens an dieser Stelle besteht dringender Handlungsbedarf. Es gilt die Interessen der Mitarbeiter zu erkennen und in eine produktive Richtung zu leiten. Führungskräfte im mittleren Management müssen frühzeitig erkannt und gefördert werden. Mitarbeiter mit Ambitionen müssen die Möglichkeit erhalten sich weiterzubilden und ihre Potentiale zu erkennen. Internes Assessment, Profilcheck und Persönlichkeitsanalyse sollte in jedem Unternehmen ab einer Größe von 20 Mitarbeitern selbstverständlich sein. So erkennen Unternehmer rechtzeitig das Potential von Mitarbeitern. Selbst wenn ein Mitarbeiter größere Pläne hat, als das Unternehmen ihm bieten kann, ist Assessment eine sinnvolle Einrichtung. Wie wäre es auch solche Mitarbeiter nicht zu behindern, sondern auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten und zu fördern? Selbst wenn ein fähiger Mitarbeiter seine momentane Tätigkeit nur als Sprungbrett sieht, so kann er dennoch ein wertvoller Netzwerkpartner in der Zukunft sein. Wie sehen Sie das? Auch hier kann Coaching eine wertvolle Hilfe sein.

IT Coaching Projekte


FireMon Security Manager 6.0: Screenshot Angri...

FireMon Security Manager 6.0: Screenshot Angriffspfade (Photo credit: WeissenbachPR)

IT Coaching Projekte

KMU haben oft ein Problem mit der Organisation ihrer Geschäftsprozesse. Das ist eine weit verbreitete Beobachtung, die wir bei unseren Unternehmercoachings immer wieder machen. Aus diesem Wissen heraus haben wir eine Strategie entwickelt, die dem Management in kleinen Unternehmen hilft, Potentiale zu entdecken und für sich zu nutzen.
Bei der Nutzung von IT in diesen Unternehmen stecken sehr viele unerkannte Möglichkeiten. Wir machen kleine und mittlere Unternehmen in kurzer Zeit fit für den Wandel und setzen auf Kosteneinsparungen von weit über 40%.
IT Coaching hilft auch eine unabhängige Einschätzung der vorhandenen IT Sicherheit zu erhalten. Wir erkennen sehr schnell, wo die Sicherheitslücken sind und was zu tun ist um sie zu schließen.

Was bringt es nun für Vorteile, einen externen IT Coach einzusetzen? Wir wissen, dass Sie in Ihrem Unternehmen sehr gute Leute haben. Das steht außer Frage. Allerdings verfolgen interne Berater und Manager gemäß ihrer Rolle im Unternehmen ganz bestimmte Ziele. Es liegt auf der Hand, dass sich eine gewisse Betriebsblindheit ausbreitet. Externe Berater nehmen keine Rücksicht auf ungeschriebene Gesetze im Unternehmen und sprechen sie ganz unverkrampft an. Dabei bleibt es aber immer bei Wertschätzung und Akzeptanz. Wir stellen Fragen, die sich die Mitarbeiter vielleicht nicht mehr stellen, weil sie die Antwort schon oft gehört haben. Es gibt viele Gründe frische Ideen von außen zu holen.

Paket #1

  • 1 Tag Übersicht
  • 3 Tage Personalcoaching IT Abläufe
  • 1 Tag Bericht an GF, Kostenübersicht, Schwachstellenanalyse, Potentialanalyse, Empfehlungen, Erarbeitung einer abgestimmten Zieldefinition.
  • Weitere Details klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Fachkräftemangel 2013


Fachkräftemangel, selbst gemacht

Die IT-Wirtschaft in den USA hätte auch ohne weitere ausländische Fachkräfte genug qualifiziertes Personal am Arbeitsmarkt zur Verfügung – so kann man die Ergebnisse einer Studie zusammenfassen, die das Economic Policy Institute (EPI) veröffentlicht hat. Die Autoren widersprechen damit den Fürsprechern einer Einwanderungsreform, die Fachkräften mehr Visa für eine Anstellung ermöglichen soll. 

Web de Cologne 7 zum Thema "Fachkräfteman...

Der so genannte Fachkräftemangel ist auch in Deutschland ein Thema. Die Grundannahme von Unternehmen kann wie folgt beschrieben werden. „Es gibt bessere Fachkräfte am Arbeitsmarkt, leider können wir uns diese besseren Fachkräfte nicht leisten, weil der Mangel die Zahlung von hohen Gehältern erfordert.“ Daraus folgt, dass die im Unternehmen vorhandenen Fachkräfte nicht genügend gefördert werden und sie das, nicht ganz unbegründete, Gefühl haben, austauschbar zu sein. Das Dilemma wird deutlich, wenn man angestellte Fachkräfte über ihre Situation und ihre Zukunftsaussichten befragt. Viele dieser Spezialisten beklagen mangelnde Weiterbildung und dementsprechend geringe Aufstiegschancen. Ein Blick in die Bilanz von mittelständischen Unternehmen genügt um zu erkennen, wo genau die Probleme liegen. Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sind ein wichtiger Indikator. Dringend notwendige Kostensenkungen setzen sehr oft genau an dieser Stelle an. Unternehmen, die an dieser Stelle die Säge ansetzen, verzichten auf ihre Zukunft. Die Vorstellung, mit einer Neueinstellung von billigen und sehr gut ausgebildeten Fachkräften Wettbewerbsvorteile zu erzielen, ist verführerisch. Wir benutzen ganz bewusst das Wort „billig“, denn darauf läuft es in vielen Unternehmen tatsächlich hinaus. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man damit tatsächlich Einsparungen erzielen kann. Der gesunde Menschenverstand zeigt, dass es sich hierbei um einen völlig falschen Ansatz handelt. Das Problem betrifft auch vorhandene Potentiale auf dem Arbeitsmarkt. Erfahrene, gut ausgebildete Fachleute werden vielfach aussortiert und haben dann oft nur sehr mangelhafte Möglichkeiten wieder einzusteigen. Die Ursache ist klar. Wo sollen diese erfahrenen Fachkräfte die notwendigen aktuellen Technologien kennenlernen und ihre Fähigkeiten weiter ausbilden? Es gibt viele Möglichkeiten. Eine äußerst interessante Variante ist die Einbindung von auszubildenden Spezialisten in das Unternehmen. Wie wäre es mit einem Trainee-Programm für BestAger? Die Politik ist gefragt, derartige Aktivitäten zu unterstützen. Aber das ist ein anderes Thema über das wir gerne diskutieren.
Wir beraten Sie gerne! Wenn Sie den Fachkräftemangel aktiv bekämpfen wollen, dann fangen wir am besten sofort bei Ihren eigenen Mitarbeitern an. Zusätzlich begleiten wir Ihre Aktivitäten mit einer umfangreichen Pressearbeit und unterstützen Ihre Marketing- und HR-Abteilung. Optimieren Sie die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter und verlassen Sie sich nicht auf Zufälle! 

 

Das Ende der Cloud


Blauer Himmel: Das Ende der Cloud ist da!

Clouds Roll In (Pano)

Clouds Roll In (Pano) (Photo credit: realworldracingphotog)

Alle reden über Cloud-Computing, wir nicht mehr. Ein warmer Regen hat sich über das Land ergossen und alle Wolken aufgelöst. Es ist Frühling und die Sonne scheint aus einem wolkenlosen, blauen Himmel. Ich versuche das Wort das mit „C“ beginnt nicht mehr so oft in den Mund zu nehmen. Ich meine nicht „Computer“! Reden wir über Zusammenarbeit, weltweit verfügbare Netzwerke und nahtlose Geschäftsprozesse. Sprechen wir über Sicherheit unserer Daten und rapide sinkende Kosten in der IT. Kaum ein Unternehmer will etwas für IT bezahlen. Es ist völlig unsexy und kostet ein Vermögen. IT ist ein Faß ohne Boden.
Was haben wir nicht schon für moderne EDV-Systeme, PC, Notebooks und TK-Anlagen ausgegeben! Allerdings haben wir auch jede Menge Mitarbeiter mit EDV freigesetzt. Nun ist es soweit. Die IT-Revolution frisst ihre Kinder. Den IT-Manager wird es in Zukunft in KMUs nicht mehr geben. Die BWLer sind auf dem Vormarsch. Es geht tatsächlich immer mehr um reibungslose Geschäftsprozesse und die möglichst exakte Beschreibung dieser Prozesse in Form von Diagrammen und UML. Es wird in Zukunft immer mehr um Service Level Agreements gehen um den Schutz von Daten. Es geht um Versicherungen und um Haftungsbedingungen. Serviceanbieter in der IT sind Paketanbieter. Wir kaufen in Zukunft keine Autos mehr, sondern eine Mobilitätsgarantie, gekoppelt mit einem Rundumsorglos-Sicherheitspaket. Wir fahren mit dem Auto oder einem Shuttle zum Flughafen oder Bahnhof und werden am Ziel unserer Reise wieder von einem Verkehrssystem erwartet, das uns zu unserem Ziel bringt. Man kann es nennen wie man will. Das ist die Zukunft. Das hat überhaupt nichts mit Wolken zu tun, sondern mit Netzwerken und dem sicheren Zugriff von überallher. Access ist das neue Zauberwort. Es geht nicht um den Besitz von Hardware – Autos oder Rechenzentren. Es geht zunehmend um den Zugriff und die Auswertung von Informationen. Vergessen Sie Buzzwords wie Cloud. Es geht ganz einfach um signifikante Verbesserungen von IT-Dienstleistungen, Kostensenkung und Sicherheit. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als eine Automatisierung von Geschäftsprozessen.

Das Ende der Cloud als MarketingBuzzword ist nicht mehr und nicht weniger als eine weitere Revolution im Rechenzentrum. Egal wo das Rechenzentrum steht und wie groß es ist, es befindet sich immer direkt im Internet. Alles Andere macht keinen Sinn. Und wenn das DataCenter schon als Knoten im Internet funktioniert, dann ist es keine aufregende Entscheidung mehr es vollständig einem professionellen Anbieter zu überlassen, die notwendigen Prozesse zu sichern und zu automatisieren. Das spart sehr viel Geld und Zeit. Die internen IT Mitarbeiter können sich ab sofort auf die wichtigen Aktivitäten konzentrieren, der Optimierung von Geschäftsprozessen.

Honorar oder Gewinnbeteiligung


Image representing Apple as depicted in CrunchBase

Image via CrunchBase

Sie erinnern sich vielleicht an den Artikel über den Wert einer einzigen guten Idee. Haben Sie schon mal ein wenig darüber nachdenken können, was Ihr Unternehmen nach vorne bringt und was in ein paar Jahren wichtig werden könnte? Vielleicht haben Sie keine Zeit dafür. Ich weiß: Das Tagesgeschäft! Klar doch! Das kennen wir alle! Aber was ist nun mit einer einzigen guten Idee, maßgeschneidert für Sie? Stellen Sie sich vor, Sie könnten diese Idee kaufen! Stellen Sie sich vor, es gäbe so etwas wie einen Supermarkt für Ideen. Was wäre Ihnen diese Idee wert? Was würde der Apple Chef Tim Cook dafür geben, wenn er diese eine wunderbare Idee hätte, die Apple für die nächsten Jahre zum Marktführer machen würde? Was ist so eine Idee wert? 1 Million? 1 Milliarde? 5 Milliarden?

Aber wer zahlt schon für eine gute Idee? Ich kenne da einen geschickten Verkäufer, der eine solche Idee verkauft. Er nennt das Geschäftsmodell und er verrät erst worum es geht, wenn man ihm 25.000 Euro auf den Tisch legt.

„Soll das, was Sie derzeit
tun, sind,
oder haben, denn
wirklich schon alles
in Ihrem Leben
gewesen sein?“
Egal ob hauptberuflich oder als zweites Standbein zeigen wir Ihnen den Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg. Mit unserem Konzept können Sie jährlich bis zu über 300.000 Euro verdienen! Diese Ergebnisse sind durch Bilanzen von Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern nachweisbar. Vom Schreibtisch aus können Sie so mehr als 26.000 Euro im Monat verdienen! Durch unsere gründliche Einarbeitung sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Wir bieten Ihnen eine seriöse und langfristige Existenz, die auf keinen Strukturvertrieb aufbaut und nichts mit MLM, Diätprodukten, Kapitalanlagen oder Versicherungen zu tun hat. Wir führen mit Ihnen ausschließlich Einzelgespräche! Hoteltreffs, Massenveranstaltungen oder einen unpersönlichen Vorab-Versand von Unterlagen werden Sie bei uns nicht erleben.

 

Der Mann ist gut! Er verkauft tatsächlich „heiße Luft“ am laufenden Band und kommt tatsächlich damit durch! Als Verkäufer ist der Mann Weltklasse, als Geschäftspartner und Mensch wohl eher nicht. Beratung und insbesondere IT-Beratung ist da wesentlich ehrlicher und bodenständiger. Sie bekommen viel mehr für ihr Geld, als Sie zahlen. Möglicherweise ist das entscheidende Geschäftsmodell für Ihre Zukunft mit dabei. Wie dem auch sei. Der Preis für eine gute Idee ist in meinen Beraterpaketen bereits enthalten. Es gibt keine Garantie für den Erfolg. Sie zahlen nur ein Beraterhonorar, Peanuts für Sie. Wir können es aber auch anders machen. Ich berate Sie kostenlos und Sie beteiligen mich am Gewinnwachstum. Wenn Sie keines erwarten, dann habe ich Pech gehabt. Ich bin mir sicher, dass ich das schnell erkennen und mich höflich von Ihnen verabschieden werde. Im anderen Fall beteilige ich mich gerne an unserem gemeinsamen Erfolg! Was denken Sie? Wie wollen wir es machen? Festes Honorar oder Gewinnbeteiligung? Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen!

IT – Chancen und Risiken


Immer mehr Unternehmen werden durch Hackerangriffe auf ihre IT beeinträchtigt. Über viele Jahre gewachsenen Strukturen und die technologische Fragmentierung von IT-Systemen sind ein leichtes Ziel für Angriffe von außen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen glauben nicht an die Gefahren, die ihnen drohen. Sie meinen zu klein und zu uninteressant für derartige Angriffe zu sein. Aber selbst scheinbar uninteressante Unternehmen können durch Schadsoftware zum Opfer von Hackerangriffen werden. In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen sehr zurückhaltend in ihre IT investiert. Veraltete IT-Landschaften sind eine logische Folge dieser Politik. Es ergeben sich einerseits erhebliche Herausforderungen um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Andererseits öffnen sich völlig neue Chancen um die bestehenden, gewachsenen Strukturen nicht nur zu modernisieren, sondern grundlegend neu zu entwickeln. Das bedeutet auch eine ernsthafte Betrachtung in Richtung Risikomanagement und insbesondere dem IT-Risikomanagement. Der entscheidende Punkt für die zukünftige IT-Landschaft ist eine unabhängige Betreuung der Veränderungsprozesse. Unabhängige Berater arbeiten unabhängig von vorhandenen Strukturen und von externen Anbietern. Sie analysieren und beurteilen vorhandene Systeme und begleiten Unternehmen bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftsprozesse. Berater arbeiten ähnlich wie Gutachter auf dem Bau. Das Beraterpaket beinhaltet eine Expertise für vorhandene Substanz, Empfehlungen für das weitere Vorgehen und Vorschläge für Restaurierung, Abriss oder Neuaufbau. Ein sorgfältiger Rückbau kann die wichtigsten Geschäftsprozesse von Unternehmen besser garantieren, als ein weiteres unkontrolliertes Wachstum. Was das wieder mit Coaching zu tun hat? Fragen Sie einfach den IT Coach ihres Vertrauens! Ich mache genau so etwas! Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

Deutsch: Rückbau einer Hochhauskette in Ludwig...

Der Wert einer guten Idee


“Kein Manager, kein Unternehmen keine Institution scheint wirklich zu wissen, wie man im Zeitalter des Internets überlebt und wächst. Außer Google.” (Jeff Jarvis, Was würde Google tun?)

Jeff Jarvis

Jeff Jarvis (Photo credit: Wikipedia)

Das Buch ist ein Bestseller, weil es Antworten auf Fragen verspricht, die sich jeder stellt. Unternehmen suchen nach guten Ideen. Die besten Unternehmen verlassen sich nicht auf Zufälle, sondern haben immer auch Alternativpläne in der Schublade. Nur wer die richtigen Fragen stellt, wird die Antworten finden, die notwendig sind um auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu sein. Genau das ist mein Thema. Ich breche Denkmuster etablierter Unternehmer auf und entwickle die Alternativpläne für die Zukunft.
Was ist Ihnen eine gute Idee wert? Was würden Sie für eine einmalige Idee bezahlen, die Ihr Unternehmen zum Marktführer machen würde? Vielleicht haben Sie selbst eine Menge guter Ideen, aber vermutlich haben Sie genug mit dem operativen Tagesgeschäft zu tun, wie die meisten Ihrer Mitbewerber und Kunden. Alles läuft gut! Die Auftragsbücher sind voll und Sie schaffen es kaum noch, alle Projekte pünktlich und mit hoher Qualität abzuarbeiten. Spätestens in diesem Augenblick wissen Sie, wie wichtig es wäre bessere Software einzuführen und die Geschäftsprozesse zu optimieren. Vielleicht haben Sie ja auch schon Bauchschmerzen bei dem Gedanken irgendetwas verändern zu müssen. Sie wissen, dass Sie was tun müssten, ahnen aber auch das es sich um eine langwierige und kostspielige Angelegenheit handeln wird. Und dann ist da noch ein Problem. Wir wissen nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Apple hat zur Zeit so ein Luxusproblem. Das Unternehmen fährt maximale Gewinne ein und alles was fehlt ist das nächste Killerprodukt. Das iPhone und das iPad haben die IT Industrie mit einer unglaublichen Geschwindigkeit umgekrempelt. Der klassische PC-Markt ist so gut wie tot. Mit Cloud-Anwendungen kann man nun wirklich kein Geld verdienen, so scheint es.  Google arbeitet an einer Datenbrille und die Virtuelle Realität wird langsam Wirklichkeit. Währenddessen suchen SAP, IBM, MICROSOFT, ORACLE und Co. nach neuen Lösungen für Geschäftskunden. Was ist das nächste große Ding? THE NEXT BIG THING? Ein Königreich für eine zündende Idee!
In welcher Branche sind Sie eigentlich unterwegs? Was sind Ihre Produke, wer sind Ihre Kunden und welche Dienstleistungen bieten Sie an? Wie sprechen Sie Ihre Zielgruppe an? Wer sind Ihre Mitbewerber? Wo kommen Sie her und wo wollen Sie hin? Wenn Sie jetzt antworten, dass Sie es nicht genau wissen, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Wie wäre es mit einem Berater der genau das mit Ihnen gemeinsam besprechen und neue Ideen entwickeln kann?  Wie wäre es mit jemand, der unabhängig vom Anbieter Lösungen skizziert und eine Art Lastenheft für die Zukunft Ihres Unternehmens erstellt. Das ist der Plan B, den Sie in die Schublade legen und immer wieder herausholen können.
Vor ein paar Jahren habe ich einen Anlagenbauer beraten. Die Probleme waren für das Management zunächst nicht der Rede wert. Die Projektingenieure hatten auch so gar kein Interesse Wissen aus der Hand zu geben und Abläufe und Prozesse zu standardisieren. Sie waren als harte Kerle bekannt, die keine Angst vor scheinbar unlösbaren Problemen hatten. Die Kosten für die Beseitigung von Fehlplanungen waren unübersehbar, aber so ist das nun mal in diesem Geschäft, versicherte man mir einstimmig. Ich brauchte eine Weile um mich in dieses Geschäft hineinzudenken. Alles, was ich immer wieder hörte, war die gebetsmühlenartige Wiederholung das immerselben unzerstörbaren Glaubenssatzes: Wenn Du eine Ahnung von diesem Geschäft hättest, dann würdest du nicht versuchen, etwas zu verbessern. Es geht nicht!
Ich ließ mich davon nicht abschrecken und arbeitete eine Reihe von Vorschlägen aus, die nicht nur die scheinbar unlösbaren Probleme lösen konnten, sondern diesen Anlagenbauer zum Marktführer gemacht hätten, wenn sie umgesetzt worden wären. Es ist nicht meine Schuld, dass das Management im Zuge einer feindlichen Übernahme durch einen anderen Konzern, meine Vorschläge nicht umsetzen konnte. Dazu fehlte einfach die Zeit. Wahrscheinlich ist, dass meine Unterlagen und Ideen in irgendeinem digitalen Datenarchiv vergraben wurden und nie wieder auftauschen werden. Eine gute Idee existiert unabhängig davon ob sie erfolgreich umgesetzt wurde oder nicht. Immerhin weiß ich genau was ich zu tun habe, wenn ich ein Anlagenbauunternehmen berate. Und ich habe den Plan B immer im Kopf. Erfahrungen schaden nur dem der sich noch nicht machen konnte.
Ich habe vor allem eins gelernt: Es ist egal, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist. Ich finde immer eine gute Idee! Das ist nicht ganz einfach. Stimmt! Aber Sie kennen ja den Spruch:

“Wenn es einfach wäre, dann könnte es ja jeder machen!”

Unbequeme Wahrheiten


Ein Lied von zwei Menschen

Ein Lied von zwei Menschen (Photo credit: Emm Enn)

“Macht und Dummheit sind eine gefährliche, explosive Mischung.” Das ist kein Zitat, aber Sie dürfen es gerne verwenden, wenn Sie die Quelle angeben.
Es gibt Jobs die kaum jemand machen will, der bei klarem Verstand ist. Betriebsräte in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind solche Jobs, die eigentlich niemand wirklich haben will. Betriebsräte arbeiten hauptsächlich ehrenamtlich. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es macht durchaus einen Sinn, einen Betriebsrat einzusetzen. Allerdings wissen die wenigsten Menschen, worauf sie sich da einlassen, wenn sie sich wählen lassen. Wer sich zur Verfügung stellt, hat mit einem Schlag eine ganze Reihe von Problemen auf der Tagesordnung. Diese Männer und Frauen werden sofort anders wahrgenommen und sie kommen aus der Nummer nicht mehr so einfach raus. Sie sind entweder erbitterte Gegner der Geschäftsführung und werden an der Nase herumgeführt oder sie lassen sich auf eine enge Zusammenarbeit ein. Auf der anderen Seite stehen die Mitarbeiter, die ihre eigenen Interessen haben und durchsetzen wollen. Einfach strukturierte Menschen glauben an das, was ihnen vom Betriebsrat und der Gewerkschaft gesagt wird. Es ist sicher sinnvoll, hinter die Interessen der einzelnen Gruppen zu schauen. Der Betriebsrat ist entweder klug und integer oder er ist einfach nur korrupt und gefährlich. Mein Tipp: Traue keinem Gutmenschen! Ich persönlich habe noch nie einen Betriebsrat erlebt, der nicht am Ende auf der ganzen Linie gescheitert wäre. Das war immer dann der Fall, wenn man mit zu hohen Erwartungen an die Sache herangegangen war. Dumpfe Bosheit und primitive Machtlust gehören leider so zusammen wie eineiige Zwillinge. Die Allerschlimmsten haben das nicht einmal gemerkt und schwören immer hoch und heilig, dass sie niemals einen Vorteil angenommen haben. Das stimmt vermutlich sogar. Sie waren einfach nur naiv und würden niemals Geld und Vorteile anzunehmen. Das ist ja an sich eine lobenswerte Eigenschaft. Aber wenn man genau hinschaut, erkennt man wo die Bedürfnisse dieser Leute oft liegen. Ihnen reicht es oft, einfach nur vom Geschäftsführer gebauchpinselt zu werden, wahrgenommen zu werden und sich über ihre relative Unkündbarkeit zu freuen. Nicht selten haben sich Leute, die berechtigte Angst um ihren Job hatten, in den Betriebsrat wählen lassen. Aus purer Not griffen sie nach dem letzten Strohhalm und fanden sich plötzlich auf der Seite der Mächtigen wieder. Das schmeckte unerwartet süß. Ab und zu war man sehr wichtig und wurde in die Zentrale eingeladen um sich mit den anderen Betriebsräten zu treffen. Man durfte sich als etwas Besonderes fühlen. Vielleicht ist das ja auch alles vollkommen falsch, was ich hier schreibe, vielleicht ist es ja ganz anders. Aber ich bin nun mal in der komfortablen Situation, eine eigene Meinung haben zu können, ohne Rücksicht auf mir bekannte oder nicht bekannte Amtsinhaber nehmen zu müssen. Ich glaube ja gerne, dass nicht alle Betriebsräte so ticken, wie ich das beobachtet habe. In mir ist immer noch eine sehr naive Hoffnung auf das Gute im Menschen. Nein, ich bin kein hoffnungsloser Zyniker.  Jedenfalls lasse ich mich nicht allzu sehr herunterziehen. Ich glaube durchaus an das Gute im Menschen. Allerdings bin ich ein Realist. Wenn es um gute Ziele und Ideale geht, wenn es um Politik und Interessen geht, dann ist immer auch die Lust an der Macht im Spiel. Wer das verneint ist entweder extrem unwissend oder extrem gefährlich. Wobei wir wieder bei Macht und Dummheit wären. Wir sind gut beraten wenn wir verantwortungsvoll damit umgehen lernen. Ein erster Schritt ist es, offen darüber zu reden. Ein guter Coach ist sich durchaus bewusst, dass es nicht nur das Gute im Menschen gibt. Er glaubt aber auch nicht nur an das Schlechte. Auch der schlimmste Übeltäter hat seine Gründe und Ziele. Es ist interessant herauszufinden, was einen Menschen wirklich antreibt. Coaching ist nicht zuletzt deshalb so ein interessanter Beruf, weil ein Coach wirklich alles zur Sprache bringen kann, was Menschen bewegt und sie in ihrem Inneren antreibt. Vor einem guten Coach muss man sich nicht verstecken, man muss ihm nichts vormachen. Auch das ist ein Zeichen von Empathie. Der Coachee fühlt sich verstanden und gut aufgehoben. Er kann auch seinen Ängsten und negativen Gefühlen Ausdruck verleihen und über Dinge sprechen die er noch nie einem anderen Menschen sagen konnte. Ein guter Coach nimmt ihn genau da auf, wo er ist und behält es für sich. Keine Angst vor unbequemen Wahrheiten! Coaching kann helfen.

Vereinfachung bedeutet Verbesserung


Denken Sie nur an das „Kleine Schwarze“ oder einen eleganten klassisch geschnittenen Anzug. Dann wird sofort deutlich: Vereinfachen bedeutet Verbesserung. Weniger ist mehr.  Es ist das Einfache, das so schwer zu erreichen ist.

Wollen wir einen Roman vorgelesen bekommen, wenn wir eine einfache Frage stellen oder brauchen wir schnell eine klare Antwort? Ein halbe Seite übersichtlich dargestellter Zusammenhänge, eine klare Aussage. So und nicht anders wollen wir das.

Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt. So ist jedenfalls der Eindruck, der uns so sehr auf den Boden der Tatsachen zu drücken scheint, dass wir kaum noch eine Wahl zu haben glauben. Jede noch so kleine Gesetzesänderung hat Auswirkungen an Stellen, die kaum noch jemand übersehen kann. Ein Heer von Richtern, Sachverständigen, Rechtsanwälten und Beamten sorgt sich um das Funktionieren des Staates. Unzählige Mitarbeiter in Bundesagenturen und im öffentlichen Dienst entscheiden über die Gewährung von Leistungen. Alles wird immer komplexer und undurchsichtiger. Veränderungen scheinen unmöglich zu sein. Veränderungen stören den Status Quo und niemand scheint mehr so richtig zu wissen, in welche Richtung es gehen soll. Scheinbar gute und durchaus positiv gemeinte Regelungen verkehren sich in das Gegenteil und erdrücken jeden Fortschritt.

Mittelständische Unternehmen haben ganz ähnliche Probleme. Zuerst ist alles klar. Das Geschäftsmodell steht fest, die Zielgruppe kann eindeutig definiert werden und die Mitarbeiter sind motiviert und tatkräftig. Nach ein paar Jahren und einigen Veränderungen im Umfeld und im Unternehmen selbst, sieht das nicht mehr ganz so gut aus. Unternehmer kennen das Problem. Die Komplexität steigt und das Gefühl noch Herr der Situation zu sein, sinkt. Neue Bewertungssysteme, Controlling, Kennzahlen werden eingeführt und machen alles noch komplizierter. Der Staat verlangt immer mehr Statistiken, die möglichst nebenbei aus den vorhandenen Daten erzeugt werden müssen. Die Fixkosten beginnen die Gewinne zu mindern und  die allgegenwärtige Krise macht um niemand einen Umweg.

Die logischste Form der Vereinfachung ist oft sehr naheliegend der Verkauf des Unternehmens. Sollen sich doch Andere darum kümmern. Aber leider ist das nicht so einfach und dann ist da auch noch die Verantwortung für die Mitarbeiter. So einfach ist es nun doch nicht.

Ein Hersteller eines medizinischen Produktes hat mir das Dilemma kurz erklärt. Das Wasser stehe ihm bis zum Hals, er musste seine Belegschaft in den letzten Jahren von über 50 Mitarbeitern auf 12 senken und er habe überhaupt kein Geld für eine Neuausrichtung des Unternehmens. Er sei ein deutscher Hersteller von sehr guten Produkten und Importe aus Fernost würden den Markt überschwemmen und ihm die Grundlage für seine, viel besseren Produkte, entziehen. Er hatte Probleme an allen wichtigen Punkten. EDV war ein Thema, die Ausbildung der Mitarbeiter, Die Marketingstrategie, Neukundenakquise. Er war nur noch damit beschäftigt mit potentiellen Kunden zu reden, während seine Sektretärin “nicht in der Lage war die vielen EMails zu bearbeiten.” Die Internetseite war völlig auf das Produkt ausgerichtet. Von möglichen Zielgruppen war nichts zu erkennen. Während des Gespräches veränderte sich sein Zustand. Er begann sein Geschäft, seine Möglichkeiten und Kunden zu beschreiben. Der Unternehmer sprach vom wachsenden Wellnessbereich und unternehmerisch agierenden Physiotherapeuten, Unterstützung von Sportlern und so weiter. Er baute vor mir ein völlig anderes Bild als zu Beginn des Gespräches auf. Ich spürte schnell, dass wir ungewollt in eine Coachingbeziehung geraten waren. Er würde sich durchaus mal mit mir treffen und sich unterhalten wollen. Dabei wollte ich ihm eigentlich nur eine professionelle Webseite verkaufen und nicht einmal dafür wollte er Geld ausgeben. Wenn ich ihn das nächste Mal anrufe, wird er sich bestimmt wieder auf ein Gespräch einlassen. Er wird weder die Webseite umbauen, noch für die Beratung zahlen. Aber genau das sollte er tun um voranzukommen.

Vereinfachen von Prozessen und Netzen ist ein permanenter Veränderungsprozess. Niemand kann dies Prozesse ohne professionelle Begleitung definieren oder gar in den Griff bekommen. Die meisten Unternehmer glauben das selbst tun zu können. Aber es fehlt ihnen einfach die Zeit dazu. Also wird das Thema vertagt und die Probleme werden immer größer. Der Frühjahrsputz fällt aus: Viel zu aufwändig und zu teuer!

Metaprobleme


Ich bin seit einiger Zeit unterwegs auf der Suche nach richtig schlechten Webseiten. Glauben Sie mir, ich habe einen Blick dafür, was gut und was nicht so gut ist. Die meisten schlechten Webseiten sind selbstgemacht oder von einem Freund der Familie gestaltet, der selbstverständlich kostenlos tätig war. Eine Frage: Lassen Sie sich vom Sohn ihres Freundes oder der Freundin die Haare schneiden, selbst wenn der keinerlei Ahnung davon hat? So was macht man doch nicht! Im Internet ist es ganz normal, grauenhafte unprofessionelle Seiten online zu stellen und sie dann einfach zu vergessen. Bei privaten Seiten mag das ja noch hinkommen, aber bei geschäftlichen Internetauftritten hört der Spaß für Sie auf! Was denken Sie, wie man Ihr Geschäft findet und wo Ihre Zielgruppe Sie sucht? Gelbe Seiten? Branchenverzeichnisse? Ich suche mit Suchmaschinen wie Google. Ich gebe meine Suchbegriffe ein und finde die Dienstleistung oder das Unternehmen das ich bereits kenne. Ich gebe “Brennholz” oder “Kaminholz” ein wenn ich welches brauche oder “Porsche mieten”, wenn ich Porsche fahren will. “Malerarbeiten”, wenn ich einen Maler brauche und “Putzdienst” wenn ich jemand suche der mir die Wohnung oder das Büro putzt.

Haben Sie ein Heizungs- und Sanitärunternehmen? Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe? Wollen Sie neue Kunden erreichen, die ganz automatisch bei Ihnen landen, wenn Sie “Heizung” eingeben? Oder sind Sie auch ein Unternehmer, der zufrieden mit seinen Umsätzen ist, seinen Mitbewerbern jeden Auftrag gönnt und der nicht mehr wachsen will? Das kann ich mir nicht vorstellen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie es wäre den Umsatz erheblich zu steigern, einen Geschäftsführer einstellen zu können und sich aus dem operativen Geschäft zu verabschieden? Was würden Sie dann eigentlich gerne machen? Golf spielen? Mal richtig Urlaub machen? Einfach ans Meer fahren und mal die Seele baumeln lassen? Sie werden sich wundern. Genau das ist möglich! Eine richtig gute Internetseite kann der Beginn eines Neustarts sein. Es geht nicht nur um “mehr scheinen als sein”, oder so etwas. Hanseatisches Understatement ist eine der angenehmsten Eigenschaften Hamburger Unternehmer. Ich mag die zurückhaltende und selbstbewusste Art norddeutscher Unternehmer. Sie wissen, was zu tun ist und sie machen kein Aufheben darüber. Aber bei einer Internetseite und bei einer Firmenrepräsentanz ist Vorsicht und Fingerspitzengefühl geboten. Sie sind ein erfolgreicher Unternehmensberater? Zeigen Sie es! Beweisen Sie es! Das beginnt mit einer eindrucksvollen Darstellung. Eine stotternde Sekretärin oder ein total verdrecktes Treppenhaus in einem schmuddeligen Hinterhof voller Schrott ist kein gutes Aushängeschild für ein erfolgreiches Unternehmen. Das hat nicht das Geringste mit Bescheidenheit und Understatement zu tun. Ich suche meine Geschäftspartner immer zuerst im Internet auf, ehe ich zum Telefonhörer greife. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

“Eine neue Webseite? Nein Danke! Ich bin zufrieden mit meiner Internetseite! Es ist ja auch nicht so wichtig. Und die meisten Kunden kommen sowieso vorbei!” “Ich brauche das nicht! Es ist noch kein einziger Kunde über das Internet zu mir gekommen! Man kennt mich auch so!”

Ich fasse das mal zusammen: Eine Webseite im Internet bringt nichts und die eigene Webseite ist nicht so wichtig, man könnte sie auch abschalten. Ist das wirklich so?
Ich meine: Nein!
Als Coach höre ich die Zwischentöne und bemerke Metaprobleme. Hinter jeder schlechten Internetseite steckt auch immer mindestens ein Problem. Häufig ist es eine ganze Kette von verknüpften Problemen. Unternehmen mit einem schlechten Auftritt scheren sich nicht mehr um ihr Image. Sie haben sich bereits aufgegeben und das Geschäft läuft irgendwie weiter. Sie glauben nicht mehr an den eigenen Erfolg und haben den festen Glaubenssatz verinnerlicht, dass sie nicht mehr wachsen können. “Die Konkurrenz ist zu stark!” „Die Wirtschaftskrise!“ „Die Kunden kaufen alles im Internet….“
Moment mal! Wirklich? Dann kennen Sie ja Ihre Mitbewerber. Sie müssen nur im Internet nachsehen, wer das ist und wie das geht!
Hinter jeder schlechten Internetseite steckt auch immer ein Problem. Manchmal ist es die bessere Internetseite der Konkurrenz.

Bullshit! But I like IT!


Ein Blog ist ein wichtiges Marketinginstrument. Nichts ist uninteressanter als die statische Webseite von gestern. Ein Blog kann aber auch einen falschen Eindruck erwecken. Dieser Coaching-Blog soll provozieren. Wenn der Eindruck eines Jammer-Blogs entsteht, dann wird es Zeit etwas dagegen zu tun. Das hier ist alles andere als ein Jammer-Blog. Aber es ist eben nur ein Blog, ungeschliffen, roh, mit Fehlern und Widersprüchen.
Für wen ist MacCoach gedacht? Wer soll das lesen? Ganz klar. Der Focus von MacCoach ist eindeutig auf KMU gerichtet. Das ist aus meiner Sicht die interessanteste Zielgruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich wende mich ganz bewusst an deutschsprachige Unternehmer, weil ich davon ausgehe, dass Sprache im Coaching eine besondere Rolle spielt.
Kleine und mittelständische Unternehmer haben einen enormen Nachholbedarf, wenn es um die Entwicklung von Mitarbeitern geht. Ich greife mir diese Meinung nicht einfach aus der Luft. Gespräche mit Kollegen aus dem Beraterbereich und Mitarbeitern aus den mittleren und oberen Führungsebenen von KMU ergeben immer wieder, dass es Bedarf für Mitarbeiterentwicklung und Coaching gibt. Der Bedarf ist da, aber die Ressourcen nicht. Meine Erfahrungen sind die eines IT-Leiters eines mittelständischen Unternehmens. Ich habe Führungskräfte kennengelernt, die es eigentlich nur in den Dilbert Comics geben sollte. Leute, die plötzlich und ohne jede Vorbereitung in einer Führungsposition waren. Deren Chefs wiederum machten es sich auch ganz einfach: „Du hast das Zeug dazu! Mach mal!“ Unbewusste Inkompetenz auf allen möglichen Ebenen. Strombergs gibt es überall. Ich hoffe, dass Sie sich jetzt nicht angesprochen fühlen, aber ich glaube nicht dass Sie zu dieser Sorte Chef gehören, sonst hätten Sie es nicht bis hierher geschafft diesen Artikel hier zu lesen. 

Man kann niemand etwas beibringen, wenn der das nicht will oder nicht kann. Coaching ist anlass-bezogenes Lernen. Coaching ist auf die freiwillige Zusammenarbeit und die Erlaubnis des Klienten aufgebaut. Das gilt auch für diesen Blog. Wer nicht will, der hat schon. Fertig. Niemand muss sich diesen Blog hier antun, der es nicht will.  

Ich habe mir angewöhnt, den Text durch einen Bullshit-indikator laufen zu lassen. http://www.blablameter.de Der ultimative Bullshit Test!

Ihr Text: 2108 Zeichen, 316 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Danke! BlaBlaMeter!
Und Vielen Dank an einen freundlichen, scharfzüngigen Kollegen, der mir gestern den Spiegel vorgehalten hat. Ich möchte ja einiges mit diesem Blog erreichen. Aber einen Jammerblog will ich nicht schreiben und auch nicht lesen. Im Gegenteil! Ich bitte um kritische Anmerkungen!

Hier noch ein wichtiger Link zum Thema Bullshit: http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit

Brandenburger Provinz


“Berlin ist der definitive Hotspot in Deutschland!”, hört man immer wieder, wenn man sich mit Geschäftspartnern unterhält.  Der Spruch: “Berlin ist arm aber sexy!” ist zu einer Redewendung geworden. Berlin lebt von der Zukunft. Alle warten auf den großen Aufschwung. Im Augenblick explodieren nur die Immobilienpreise und Startup-Gründungen in der Stadt. So viel IT war nie in Berlin. Und dann kommt Brandenburg, das Land rund um Berlin. In den 1990ern in den Stolpe-Jahren sprach man oft von der kleinen DDR. Heute wissen wir auch warum das so ist. Große Pläne und Visionen und am Ende stand fast immer der Zusammenbruch. Cargolifter, Lausitzring, Chipfabrik in Frankfurt/Oder, Solarbranche sind Synonyme für Milliardengräber. Brandenburg ist die wüste und wilde Landschaft rings um Berlin. Fast alles was man dort anpackt, endet in der Pleite. Roland Berger hat es auf den Punkt gebracht. Erfolgreiche und intelligente, gut ausgebildete Leute haben den Osten verlassen und sind im Westen erfolgreich. Der Rest ist dageblieben. DDR: DerDummeRest. Das ist die Befindlichkeit in der sich viele Menschen in Brandenburg wiederfinden. “Bleibe im Lande und nähre Dich redlich!”  Man ist in der Region geblieben, um etwas aufzubauen. Sie haben angepackt, auf Gehalt verzichtet und gehofft, ihren Teil zum Aufschwung beizutragen. “Das wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen würden!” Die wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen in den regionalen Tageszeitungen lesen sich ähnlich wie früher. Eigenartig dünn und ohne jede Substanz. Irgend etwas ist schief gegangen in Brandenburg.

Und dann gibt es erfolgreiche, effektiv arbeitende Unternehmen, von denen kaum jemand spricht. Es gibt Unternehmer, die erkannt haben worauf es ankommt. Es funktioniert tatsächlich! Auch und gerade in Brandenburg. Die Brandenburger sind absolute Dickschädel. Sie lassen sich nicht durch negative Stimmungen aus dem Tritt bringen. Viele wissen, wie es richtig gemacht wird. In jeder Krise liegt auch immer eine enorme Chance. Das Potential des Landes rund um Berlin ist enorm. Auch wenn manchmal nicht so aussieht. Die Region ist ein Hotspot mit Berlin in der Mitte. Berlin ist die interessanteste Metropole in Europa. Brandenburg ist die Hauptstadtregion. Wer von hier weggeht, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. 

Sie fragen sich gerade, was das mit Coaching zu tun hat? Nur soviel, dass ich mit den interessanteren Leuten aus der Region im Gespräch bin. Es ist immer gut, ein wenig gegen den Strich zu bürsten. Und das ist auch gut so!

Unternehmensberatung in KMU


Kleine mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen im Normalfall keine Unternehmensberatung. Das Urteil kleiner und mittlerer Unternehmer steht fest: Unternehmensberater sind arrogant, teuer und bringen nichts.

Umdenken! KMU brauchen gute Beratung auf Zeit. Spezielle Projekte erfordern spezialisierte und erfahrene Mitarbeiter.

Coaching kann ein Einstieg in Beratung sein. Sie bestimmen das Thema und den Zeitrahmen. Sie glauben nicht an den Erfolg von KMU-Beratung? Sehr gut! Das könnte ein interessantes Thema für ein Coaching sein.

“Stellen Sie sich vor, das Beratung für Sie und Ihr Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihren Konkurrenten bringen würde: Wie würden Sie bemerken, dass Sie Erfolg haben? Was würden Ihre Mitbewerber dann über Ihr Unternehmen sagen? Wie würde Ihr familiäres Umfeld bemerken, dass Sie erfolgreicher arbeiten als heute?”

Es kann auch passieren, dass Sie während eines Kurzzeitcoachings eine Menge Anregungen erhalten, die Sie selbst in die Lage versetzen, Ihre Themen auf den Weg zu bringen.

“Wenn Sie im Laufe des Coachinggespräches nur eine zündende Idee für ein neues Geschäftsfeld entwickeln würden, was wäre Ihnen das wert?”

Ein Coaching ist keine Beratung, sondern ein intensives Gespräch mit einem Menschen, der nicht viel von Ihrem eigenen Kerngeschäft versteht, aber sehr viel von professioneller Gesprächsführung, dem Zerstören von begrenzenden Glaubenssätzen und dem Erreichen von Zielen.

Stellen Sie sich vor, dass Sie alles was Sie sie vorgenommen haben sehr viel schneller erreichen würden. Glauben Sie nicht, dass ein Coach Ihnen dabei behilflich sein kann?

Können Sie Chef?


Eine Frage: „Können Sie Chef?“ “Natürlich kann ich das!”, werden Sie auf diese Frage antworten. “Ich bin ein guter Chef! Ich bin beliebt bei meinen Mitarbeitern!” Oder Sie sehen das ein wenig anders: “Als Chef muss man die Interessen des Unternehmens durchsetzen und schwarze Zahlen schreiben.” Alles vollkommen richtig, aber ganz ehrlich: Können Sie das tatsächlich so gut? Sind Sie mit den Mechanismen von Führung und Kommunikation vertraut? Ich bin mir sicher, dass Sie instinktiv bereits vieles genau richtig machen. Sonst wären Sie vermutlich völlig fehl am Platze und das kann ich mir nicht vorstellen. Immerhin lesen Sie meine Kolumne und vielleicht ist ja die eine oder andere interessante Idee für Sie dabei. Ich bin immer neugierig auf neue Anregungen und Blickwinkel. Ich bin ja auch ein Coach. Ich coache Chefs, wie Sie. Dabei habe ich festgestellt, dass gute Vorgesetzte zu brillanten Chefs werden, wenn sie sich einmal auf den Weg gemacht haben. Der erste Schritt ist immer der schwerste, oder der leichteste, je nachdem. Wichtig ist zunächst die Erkenntnis, dass etwas zu tun ist. Entweder wir wollen einen Berg besteigen oder wir bleiben einfach im Tal und genießen die Sicht auf die Berge. Sie sind ja bereits Chef, was sollen Sie sich anstrengen und auf einen Berg klettern? Es ist doch ganz gemütlich hier unten….. Darf ich raten? Sie wollen da rauf! Das wäre doch gelacht, wenn Sie es nicht schaffen würden! Also dann! Hier bin ich: Ihr Bergführer und Coach. Ich zeige Ihnen wie Sie so schnell und so sicher wie es Ihnen möglich ist Ihr Ziel erreichen!

Übrigens: Ich bin kein Alleinunterhalter. Ich arbeite mit einem leistungsfähigen Netzwerk erfahrener Berater und Coaches zusammen. HR-Spezialisten gehören genau so dazu wie erfahrene Controller, Sales-Manager und Marketing-Spezialisten. Ohne ein leistungsfähiges Netzwerk geht es eben auch nicht.

ABC-Personalmanagement


Unternehmer, Manager und Führungskräfte in Unternehmen kennen das Thema. Gute und engagierte Mitarbeiter werden von den weniger guten gebremst. Es ist genau wie in der Grundschule. Streber werden nicht geliebt, sondern bekämpft. Besonders deutlich wird die Situation, wenn Unternehmen zu Sparmaßnahmen gezwungen sind. Das ist der Punkt an dem normale Kommunikation nicht mehr möglich zu sein scheint, weil überall Nebelbomben gezündet werden. Die Luft brennt förmlich. Sozialpläne werden aufgestellt und dann passiert das Unvermeidliche. Gute Mitarbeiter müssen gehen und die weniger guten dürfen bleiben. Das ist das schlimmste Szenario für Unternehmer, der Worst-Case. Das tut wirklich weh, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels. Die Ursache ist ganz leicht zu finden. Die Personalabteilung liefert einfach zu wenige gute Argumente für die guten Mitarbeiter und keine Argumente gegen die wirklich schlechten Mitarbeiter. Die Schwächen eines vernachlässigten Personalmanagements werde nie deutlicher als genau zum schlechtesten Zeitpunkt. Am Ende diktiert der Sozialplan und bestätigt was schon immer alle zu wissen glaubten: Engagement lohnt sich nicht. Ist das wirklich so? Muss das so sein?

Wir stehen oft vor derartigen Situationen und haben in die verzweifelten Gesichter von Unternehmern und verantwortlichen Managern geblickt. “Das hat doch alles keinen Sinn! Ich werde noch mal wahnsinnig!”, hört man in diesen Situationen. Externe Unternehmensberater sind auch nur ein Kostenfaktor. Wir sind die ersten, die eingespart werden, wenn es einmal so weit ist. Das ist unser Risiko.
Und da wir diese Situation kennen, geben wir Unternehmern ein Werkzeug in die Hand das es ihnen möglich macht die wichtigste und wertvollste Ressource im Unternehmen zu beurteilen und zu fördern. Mit dem ABC-Personalmanagement erreichen wir eine Reihe von unschlagbaren Vorteilen für das Unternehmen und für die Mitarbeiter. Das Zauberwort ist Transparenz. Stellen Sie sich vor, dass jeder in Ihrem Unternehmen weiß wo er wirklich steht und das darüber eindeutig kommuniziert wird. Jährliche Mitarbeitergespräche sind ein wichtiges Werkzeug. Was passiert eigentlich mit den Notizen und den Weiterbildungsplänen? Was investieren Sie in ihre Mitarbeiter? Wie bringen sich die Mitarbeiter selbst ein? Wissen Sie das? Können Sie es belegen und beurteilen?
Was wäre, wenn jeder wüsste wo er steht? Stellen Sie sich einfach eine ABC-Analyse für Mitarbeiter vor. A steht für perfekte Ausbildung, Qualifikation und Engagement. Mitarbeiter mit einem A sind der Kern des Unternehmens. Diese Mitarbeiter wissen es zu schätzen ein A zu besetzen und sie zeigen das auch. B bedeutet Handlungsbedarf. Defizite in Qualifikation und Minuspunkte in der Personalakte führen zu einem B. C steht für mangelndes Engagement, Unpünktlichkeit und mangelnde Qualität. C bedeutet ein deutliches Achtungszeichen. C Mitarbeiter erhalten eine besonders Betreuung. Das Unternehmen fördert diese Mitarbeiter ganz besonders intensiv. Weiterbildungsangebote die das Unternehmen anbietet sollen intensiv genutzt werden. Allen Mitarbeitern des Unternehmens werden Weiterbildungskurse und Spezialisierungen angeboten. Das ist setzt ein zeitaufwendiges Personalmanagement voraus. Abteilungsleiter mit 20 oder mehr Mitarbeitern schaffen es oft nicht diese Aufgaben wahrzunehmen. Externe Berater, Spezialisten für Personalmanagement, stehen zur Verfügung. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wo bei Ihnen das Dach brennt? Sicher: das kostet Geld! Aber es spart Zeit und Nerven und schützt Ihre besten Mitarbeiter vor Mittelmaß. Das ist gut für Ihr Unternehmen.

IT Coach?


Ich habe oft darüber nachgedacht, was meine Stärken und Schwächen sind. Schwächen erkennen, kann übrigens auch eine außerordentliche Stärke sein, aber dazu vielleicht später mehr.

Wer seine Schwächen kennt, konzentriert sich besser auf seine Stärken.

Fokussierung, ein anderes Thema. Ich will heute eigentlich ein wenig über das Thema IT Coach reden. Warum IT Coach? Was ist das Besondere, das Alleinstellungsmerkmal? Die Antwort liegt auf der Hand. Ich komme aus dieser Richtung. Ich war viele Jahre im IT-Management tätig und nun habe ich mal eben die Seiten gewechselt. Ich arbeite als Unternehmensberater mit und für Unternehmer und ich weiß genau „wo der Hase lang läuft“, wie man so schön sagt. Man sollte niemals versuchen, Dinge zu tun, von denen man keine Ahnung hat. Als ich zum ersten Mal mit Coaching zu tun hatte, dachte ich an Gurus, die den Leuten irgendwelchen Unfug verkaufen wollen. Mir standen Wochenendseminare für Selbsterkenntnis mit Klangschalen, Duftkerzen und glühenden Kohlen vor Augen. Esoterik mag ja ganz nett sein. Aber meine Sache war das nie. Ich will ganz genau wissen, wohin die Reise geht, was es kostet und was es bringt. Für mich wurde das Thema Coaching erst interessant, als ich es mit einem ganz anderen Thema in Verbindung brachte. es geht um die Entwicklung von Führungskräften. Als mit klar wurde, dass ich jahrelang instinktiv als Coach unterwegs war, indem ich genau die Kommunikationsprozesse angeschoben habe, um die es auch beim Coaching geht, begann ich ein professioneller Coach zu werden. Ich dachte, ich wäre bereits ein guter Coach und dann wurde ich eines Besseren belehrt. In meiner Hausarbeit bei der X-Group von Daniel Schäfer habe ich das bereits erläutert. Wer will, kann ja in diesem Kapitel weiter unten nachlesen. Fazit: Ein Coach braucht eine Ausbildung und Praxis. Es ist wichtig, dass ein Coaching auch ab und an von einem Supervisor begleitet wird. Thema Feedback.

Als mir klar war woher ich komme und wo meine Stärken liegen, wusste ich auch, was ich auf gar keinen Fall mehr machen werde. Ich werde keine Software mehr schreiben und ich werde mit Sicherheit kein Systemadministrator mehr sein. Das muss ich mir nicht mehr antun. Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Sie IT Spezialist sind. Ich bin es auch, aber auf einem anderen Level. Ich bin der Typ, der ein Team von Nerds führen kann. Wer sich ein wenig auskennt, weiß, dass es schwierig ist Leute zu führen, die alle einen eigenen Kopf haben. Ich betrachte es als Privileg so etwas zu tun. Ein Sack Flöhe hüten ist leichter! Aber wenn es einfach wäre…..Sie kennen den Spruch. Übrigens wußte ich auch wo meine Schwächen liegen. Das ist wichtig. ich wusste irgendwann, dass ich nicht der beste Systemadministrator oder Programmierer sein würde. Das können andere viel besser erledigen als ich. Indem ich meine Schwächen erkannt hatte, wurden meine Stärken deutlicher.

Und darum bin ein Coach, ein ausgebildeter Life Coach mit starkem IT Hintergrund und der Fähigkeit Führungskräfte zu entwickeln und auf dieser Ebene zu kommunizieren. Genau das ist es, was ein IT Coach macht. Und nun wissen Sie, was IT Coaching bedeutet.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben: Ich bin bereit! Zögern Sie nicht mich anzuschreiben. Ich bin auch dankbar für jede Form von Kritik. Achtsames Feeback wäre schön! Aber das ist wieder ein anderes Thema!

Hilfe! Mein Chef ist ein Choleriker – Ich werde gemobbt


Der Geschäftsführer ist ein Choleriker? Sind Sie sicher? Dann haben Sie genau zwei Möglichkeiten: Entweder Sie lernen damit umzugehen oder Sie verlassen die Firma und suchen sich einen neuen Chef. Das geht nicht so einfach? Wirklich nicht? Dann sitzen Sie in einer wirklich schlimmen Falle. Sie sind nicht allein. Viele Arbeitnehmer befinden sich heute in einer ganz ähnlichen Situation. Sie glauben in einer Falle zu sitzen und das macht sie krank. Der mögliche Verlust des Arbeitsplatzes führt zu Burnout und Depressionen. Für viele Angestellte ist der Gedanke an den Verlust des Arbeitsplatzes schlimmer als der Gedanke an den Tod.
Ändern Sie Ihre Perspektive! Warum soll es nicht möglich sein, einen neuen Job zu finden? Denken Sie immer daran: Sie ändern Ihren Chef nicht! Der bleibt so wie er ist. Ein Choleriker ändert sich niemals. Und denken Sie nicht, dass die Leute die diesen Choleriker eingesetzt haben nicht wissen, wer er ist und wie er tickt. Ein Choleriker kann durchaus hilfreich sein. Es liegt an Ihnen: Entweder Sie kommen mit dem unangenehmen Chef klar, oder Sie suchen das Weite.

Mobbing? Konfliktmanagement hilft!

Job-Coaching kann Ihnen dabei helfen mit Mobbing klarzukommen, wenn es sich überhaupt um Mobbing handelt. Die meisten mutmaßlichen Mobbing-Opfer leiden unter einer zunehmenden Isolation in ihrem direkten beruflichen Umfeld. Wie wäre es, wenn es jemand gäbe, der Sie versteht und der es nicht als unwürdiges Jammern begreift, wenn Sie frei über Ihre Konflikte reden können? Was ist Ihnen Ihr Job wert? Was möchten Sie erreichen und was wird ihnen – vermutlich – durch Mobbing verwehrt?
Das Zauberwort ist ein professionelles Konfliktmanagement. Viele Mitarbeiter – auch in öffentlichen Verwaltungen – neigen dazu einen Tunnelblick zu entwickeln. Sie sehen das, was sie sehen wollen und sie verlernen ihr Umfeld objektiv wahrzunehmen. Es ist sehr schwer, eine komplexe Situation frei von subjektiven Eindrücken wahrzunehmen. Wir können es lernen.

Mein Start in eine Karriere als Coach begann vor ungefähr 10 Jahren mit einem Konfliktmanagement-Seminar. Ich war damals so weit, so etwas zu buchen und tatsächlich Geld dafür zu bezahlen. Das Seminar begann am Freitagabend und endete am Samstagabend. Die 12 Stunden kosteten mich damals knapp 200,- EURO und dieses Geld war gut angelegt. Um die Wahrheit zu sagen: Es war ein Schnäppchen. Besonders, wenn ich bedenke, dass sich mir vollkommen andere Möglichkeiten eröffneten, von denen ich bis dahin nicht viel gewusst hatte. Ich war ein Ingenieur, der sich mit IT beschäftigte. Ich saß in diesen Rollen zwischen zwei Stühlen und ich hatte wenig Ahnung von Führungskompetenz. Das änderte sich innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Das Seminar war der Initialzünder für meine weitere Entwicklung. In einer kleinen Gruppe von 10 Teilnehmern fühlte ich mich gut aufgehoben und ich lernte sehr viel über das Management von Konflikten im professionellen und privaten Umfeld. Nach diesem Seminar war die Welt eine andere geworden. Ich nahm die Situationen in denen Konflikte eine Rolle spielten mit anderen Augen wahr.

Der Choleriker wurde für mich zu einem interessanten Objekt meiner Beobachtungen. Ich lernte, dass ich cholerische Ausbrüche nicht persönlich nehmen sollte und derartiges Verhalten viel mehr über den Choleriker selbst als über seine Opfer aussagt.

Coaching und NLP pur. Ich veränderte meine Perspektive. Ich lernte meine Perspektive spielerisch zu verändern. Ich lernte, dass ich meine Landkarte neu zeichnen konnte. Ich begriff, dass es keine statische Sicht auf die Dinge gibt, sondern alles in Bewegung ist. Ich begriff, dass Kommunikation viel komplexer ist, als Techniker und Praktiker wie ich, es normalerweise annehmen. Die Welt ist komplexer und bunter als wir ahnen. Und Mobbing und Burnout sind nur Worte, die in jedem einzelnen Fall vollkommen anders auftreten können. Selbst in Zeiten härtester Sanierung und Entlassungen von Mitarbeitern ist es wichtig zu wissen, dass man immer in der Lage sein sollte an seinem Platz den besten Job zu machen. Das ist die Grundlage dafür, dass man unter Umständen wieder schnell einen neuen Job findet. Viele Mitarbeiter, die lange für ein Unternehmen tätig sind, verlieren den Sinn für den Wert ihrer Arbeitskraft. Sie gewöhnen sich an ihr berufliches Umfeld und glauben, dass es für sie schwer wird, woanders Fuß zu fassen. Für sie ist ein Leben nach einem möglichen Jobverlust schwer vorstellbar.

Wenn Sie solche Gedanken in sich tragen, dann brauchen Sie einen guten Gesprächspartner. Sie brauchen einen Menschen, der Ihnen dabei hilft wieder klar zu sehen. Sie brauchen einen Coach.

Alles kann mit einem einzigen gut strukturierten Seminar beginnen. Sie haben es in der Hand. Handeln sie! Informieren Sie sich! Besuchen Sie ein Seminar zum Thema Führung, Coaching, Supervision oder Moderation. Es könnte ihr Leben verändern!

Mein Selbstverständnis als Coach


McStudy Hausaufgabe innerhalb der Life Coach Ausbildung 2010-2012

Mein Selbstverständnis als Coach: Warum will ich Coach werden?

Ein Coach ist ein Taxifahrer, der einen Passagier sicher an ein Ziel bringt,
das zu Beginn der Reise noch nicht bekannt sein muss. (Ralf Zöbisch, 2011)

Einleitung

Während meiner Ausbildung bei der X-Group von Daniel Schäfer in Berlin habe ich einige erstaunliche Entdeckungen gemacht. Zu Beginn der Life Coach Ausbildung glaubte ich ziemlich genau zu wissen, was Coaching ist und wie es funktioniert. Ich war mir sicher, dass ich das Zeug zu einem guten, ja hervorragenden Coach bereits mitbringen würde. Nun käme es für mich nur noch darauf an, die notwendigen Voraussetzungen für ein Zertifikat zu erlangen, um dann als vollwertiger Coach arbeiten zu können. Ich erkannte sehr schnell, dass ich mich geirrt hatte und schreibe es meiner unbewussten Inkompetenz zu. Ich habe sehr schnell gelernt, dass ich noch viel zu lernen habe. Ich bin ein neugieriger, wissbegieriger Mensch. Mich interessiert die Zukunft und zwar eine positive Zukunft. Diese Zukunft muss erarbeitet werden. Es ist kein Spaziergang. Als Coach habe ich die Fähigkeit, die Möglichkeit und die Berufung eine bestmögliche Zukunft zu erarbeiten und zu gestalten. Coach zu sein bedeutet für mich “Von der Zukunft her führen”, wie es einer meiner Vorbilder Otto Scharmer in seiner “Theorie U” beschreibt. Coaching ist für mich die Öffnung des Denkens, Fühlens und des Willens. Coaching ist eine Mischung von individueller Beratung, persönlichem Feedback und praktischem Training. Coaching ist ein Kommunikationsprozess zwischen einem, für Veränderung offenen, echten Klienten, dem Coachee und einem erfahrenen und engagierten Coach.
Ich fühle mich wohl in meiner Rolle als Coach. Dadurch wird es mir auch möglich, selbst Coachee bei einem erfahrenen Kollegen zu werden, um meine Kompetenzen und meinen Horizont zu erweitern. Ein Coach behandelt Fragestellungen mit seinem Klienten, die sowohl berufliche Herausforderungen und Veränderungen, als auch private Bereiche und die Persönlichkeit betreffen. Im Coaching werden Fragen gestellt, die den Coachee in die Lage versetzen, gemeinsam mit dem Coach, geeignete Problemlösungen und Umsetzungsstrategien zu entwickeln, das eigene Verhalten zu analysieren und weiterzuentwickeln. Es werden Rollen geklärt und Positionen bestimmt.  Komplizierte Entscheidungsprozesse werden möglich. Coaching hilft bei der Entwicklung von Visionen und Zielen.

Definitionen

Coaching ist inzwischen ein inflationär benutzter und teilweise irreführender Begriff. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Begriff Coach und Coaching klar zu definieren.

Nach Babak Kaweh ist Coaching – anlassbezogenes Lernen. Der Klient nennt einen Anlass, oder auch ein Problem, das er lösen will. Der Coach übernimmt den Prozess und hilft bei der Neupositionierung und Neuorientierung. Ratschläge wird ein guter Coach niemals geben.

Auf der Webseite des DBVC ist Coaching wie folgt definiert:

“Coaching ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- / Steuerungsfunktionen und von Experten in Unternehmen / Organisationen. Zielsetzung von Coaching ist die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen. Als ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform dient Coaching der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit. Als ein auf individuelle Bedürfnisse abgestimmter Beratungsprozess unterstützt ein Coaching die Verbesserung der beruflichen Situation und das Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen.“

Durch die Optimierung der menschlichen Potenziale soll die wertschöpfende und zukunftsgerichtete Entwicklung des Unternehmens / der Organisation gefördert werden.

Inhaltlich ist Coaching eine Kombination aus individueller Unterstützung zur Bewältigung verschiedener Anliegen und persönlicher Beratung. In einer solchen Beratung wird der Klient angeregt, eigene Lösungen zu entwickeln. Der Coach ermöglicht das Erkennen von Problemursachen und dient daher zur Identifikation und Lösung der zum Problem führenden Prozesse. Der Klient lernt so im Idealfall, seine Probleme eigenständig zu lösen, sein Verhalten / seine Einstellungen weiterzuentwickeln und effektive Ergebnisse zu erreichen.

Ein grundsätzliches Merkmal des professionellen Coachings ist die Förderung der Selbstreflexion und -wahrnehmung und die selbstgesteuerte Erweiterung bzw. Verbesserung der Möglichkeiten des Klienten bzgl. Wahrnehmung, Erleben und Verhalten.”

# Definition Coaching DVBC

Für mich ist ein Coach ein professioneller Gesprächspartner, ein einfühlsamer Beobachter und ein guter Zuhörer. Der Coach führt durch Fragen und holt seinen Klienten dort ab wo er ist. Ein Coach stülpt dem Klienten niemals eine Meinung über oder versucht ihn in eine bestimmte Richtung zu drängen. Ein Coach hilft bei der Formulierung von Zielen und der Entwicklung von Visionen. Ein guter Coach verliert aber niemals das Ökosystem seines Coachees aus den Augen. Als Coach kann ich in schwierigen Entscheidunsgssituationen bei der Positionsbestimmung und Klärung von Rollen die der Coachee einnimmt, helfen. Coaching ist für mich eine fortgeschrittene Form der Beratung mit mehr oder weniger starken Berührungspunkten zu anderen Formen der Beratung wie zum Beispiel Mediation, Supervision, philosophische Lebensberatung, Seelsorge und Mentoring. Im Gegensatz zur Psychotherapie werden im Coachingprozess keine Störungen mit Krankheitswert behandelt. Mein Verständnis als Coach ist eine positive Sicht auf die möglich werdende Zukunft des Coachees und nicht das Wiederholen von Problemen und deren Ursachen. Als Coach habe ich die Möglichkeit dem Klienten neue Perspektiven zu eröffnen und ihm neutraler Feedbackgeber zu sein. Viele Unternehmer vermissen zum Beispiel in ihrer Umgebung diese Art der Kommunikation. Offenes Feedback von Untergebenen ist in den meisten Fällen nicht zu erwarten. Um so wichtiger ist ein neutraler Partner, der in der Lage ist genau diesen Part zu übernehmen. Der Klient gewinnt im Coachingprozess Klarheit, neue Perspektiven und die Kompetenz zu handelt und Probleme zu erkennen und zu bewältigen.

Ein guter Coach erarbeitet gemeinsam mit seinen Klienten neue Perspektiven. Er zeigt Rollen auf, die der Coachee eingenommen hat und klärt mit ihm die möglichen Rollen, die er unbewusst eingenommen hat oder zunehmend bewusst einnehmen kann. Er erweitert gemeinsam mit seinem Klienten dessen Perspektiven und Möglichkeiten und führt ihn so aus einer begrenzten Sicht heraus. Ein Coach führt durch Fragen.

Ich habe Coaching als Führungsinstrument und wichtiges Kommunikationswerkzeug schätzen gelernt. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Gespräch automatisch ein Coaching ist. Ganz im Gegenteil. Bevor man einen Coachingprozess einleitet, müssen die Rahmenbedingungen geklärt werden, Erlaubnis für offenes Feeback eingeholt werden. Nichts ist schlimmer, als ungefragt einen Coachingprozess zu starten.

Ich möchte ein professioneller Coach werden, weil mich die Idee des Coaching fasziniert und ich festgestellt habe, dass ich alle meine in mir wohnenden Fähigkeiten und Ziele in diesem Tätigkeitsumfeld weiterentwickeln und perfektionieren kann. Es ist mir ein Bedürfnis Menschen bei ihrer Entwicklung zu helfen und deren Fortschritte zu beobachten. Ein Coach stößt Prozesse an, die Menschen helfen zu sich zu finden und neue Ziele zu erkennen und zu erreichen.

Vor einigen Wochen fand ich bei Barnes&Noble in Baltimore ein interessantes Buch:
LEARN FROM THE BEST – JESUS – Life Coach von Laurie Beth Jones.

In diesem Buch wird Jesus von Nazareth in seiner Rolle als Coach dargestellt. Der Einfluß einer einzigen Persönlichkeit auf die gesamte nachfolgende Geschichte ist beeindruckend. Die Prozesse, die sich aus dem Wirken von Jesus, als Coach ergeben haben, sind überzeugend und nachvollziehbar. Er tat genau das, was ein Coach tut. Er öffnete den Menschen eine mögliche Zukunft und stieß so Prozesse an, die die gesamte Geschichte bis zum heutigen Tag beeinflussen. Jesus als Coach, eine interessante Idee!

Als ich vor einigen Jahren nach meiner beruflichen Tätigkeit gefragt wurde, lautete die Antwort ungefähr so: “Ich bin IT-Leiter in einem mittelständischen Unternehmen”. Mir war klar, welches Bild sich bei meinem Gegenüber dabei aufbaute. IT-Profis sind in den Augen der Mitarbeiter oft elitäre “Fachidioten”, Mitarbeiter die mit modernster Technologie hantierten und nicht mit Menschen umgehen konnten. Diesem Klischee konnte und wollte ich irgendwann nicht mehr entsprechen. Wenn ich mich heute um einen Job als Manager und Berater bewerbe, wird immer zuerst nach dem Profil gefragt. Mit Profil ist in den allermeisten Fällen der Blick zurück gemeint. Ausbildung, Abschlüsse, berufliche Stationen und Weiterbildungen ergeben das Bild eines IT Managers. Aus dieser Rolle wollte ich heraustreten. Ich fühlte instinktiv, dass ich etwas anderes wollte als es mir mein erlernter und ausgeübter Beruf ermöglichte. Ich wollte Menschen und Organisationen bewegen Neues zu denken und Zukunft zu entwerfen.
Das war der Ausgangspunkt meiner persönlichen Entwicklung bis zum heutigen Tag und weit darüber hinaus. Ich erkannte damals, dass es für mich persönlich keine entscheidende Rolle spielt, mit IT-Spielzeugen zu hantieren, obwohl mir das immer noch sehr viel Spaß macht. Viel wichtiger war der menschliche Faktor. Ich lernte Projektgruppen zu führen und hatte Spaß daran Menschen zu begleiten und voranzubringen. Besonders herausfordernd war es Skeptiker zu überzeugen und alle Aspekte zu beleuchten. Wir können die perfektesten Technologien einsetzen und scheitern, wenn es um die Umsetzung vor Ort mit realen Menschen geht. Fast ohne es zu bemerken, wechselte ich in die Rolle eines Coaches. Ich hatte eine Mannschaft unterschiedlichster Charaktere zum Ziel zu führen. Das war mir damals nicht klar. Ich hatte keine Ahnung was ein Coach ist. Aber die Grundlagen für meine Entwicklung hin zum Coach sind dort zu finden. Bei der Entwicklung der komplexen IT übernahm ich immer mehr die Rolle einer Führungskraft, die alle Aspekte komplexer Unternehmen berücksichtigt und nicht nur die Technik betrachtet. Der Umgang mit unterschiedlichen Interessensgruppen erweiterte meinen Horizont. Es ist ein Unterschied ob man sich mit einem angestellten Geschäftsführer, einem Shareholder, Abteilungsleiter, Entwicklungsingenieur, IT-Anbieter, Programmierer, Controller, Fibu-Mitarbeiter oder Personalmanager auseinanderzusetzen hat. Ein Perspektivwechsel in die jeweilige Rolle erleichtet die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Interessengruppen und ist eine der zentralen Fähighkeiten eines Coaches. Ich hatte mich längst über die Rolle eines IT-Spezialisten hinaus entwickelt. Ich arbeitete an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Interessengruppen. Geschäftsführung und Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, Projektteams und Mitarbeiter, die möglichen Veränderungen eher skeptisch gegenüberstehen. Bei der täglichen Arbeit mit diesen Gruppen wurden Themen der Kommunikationspsychologie und Führungskräfteentwicklung zu meiner täglichen Arbeit. Eine wichtige Grundlage dafür ist der Ausgleich zwischen den Interessengruppen und eine ausgeprägte Zielorientierung. Veränderungsmanagement und Projektmanagement wurden zu meinen Kernkompetenzen. Diese Fähigkeiten müssen meiner Auffassung nach immer mit einem professionellen Umgang mit Menschen gepaart sein um nachhaltigen Erfolg zu generieren.

Konfliktmanagement, Supervision und Mediation

Ein Wochenendseminar zum Thema Konfliktmanagement war für mich der Auslöser mich mit Themen wie Supervision und Mediation, Training und Beratung näher zu befassen.

Den Begriff Coach kannte ich lange Zeit nur aus dem Sport. Ein Coach war für mein Verständnis immer der Trainer einer Mannschaft oder eines einzelnen Spitzensportlers.

Wie oft im Leben sind es Kontakte zu anderen Menschen, die dazu führen neue Perspektiven zu erkennen und sich neue Ziele zu setzen. In meinem Fall war es die Empfehlung eines Kollegen, der mich mit einem Coach zusammenführte. Es handelte sich um eine junge Frau, die Führungskräftetrainings organisierte und durchführte. Sie stellte sich dem Team als Business-Coach vor und erklärte, was das bedeutet und wie sie arbeitet. Coaching, das begriff ich instinktiv, war genau das, was ich in Zukunft machen wollte. Ich wollte ein Coach werden, denn ich erkannte, dass ich bereits viele Voraussetzungen für einen guten Coach mitbrachte. Berufserfahrung und Lebenserfahrung sind eine wichtige Grundlage.

Ich will Coach werden, weil ich es als meine Berufung erkannt habe, Menschen durch professionelle Gesprächen voranzubringen. Ich möchte nicht nur einem Trend folgend eine neue Berufsbezeichnung adaptieren. Ein Coach ist ein Mensch, der sich permanent weiterentwickelt und niemals aufhört zu lernen. Das gehört bereits lange zu meinem Leben, eine gute Voraussetzung um ein guter Coach zu werden.

Ich fing damit an Gespräche zu führen, im Internet zu recherchieren und Bücher zum Thema Coaching zu lesen. Ich stellte überrascht fest, dass die Grundlagen, Ziele und Techniken des professionellen Coaching sehr viel mit meiner bisherigen Tätigkeit an der Schnittstelle der unterschiedlichen Interessengruppen zu tun haben.
Bei einem Gastbesuch im Rhetorikclub Toastmasters in Berlin-Adlershof traf ich Sven Albinus, der sich selbst als Coach vorstellte. Ich sprach ihn in einer Pause an und fragte ihn, was ich zu tun hätte um dorthin zu kommen, wo er bereits war. Ich wollte Coach werden. Sven Albinus stellte den Kontakt zu Daniel Schäfers X-Group her und ich besuchte das erste Wochenendseminar “Life Coach”. Damit begann die professionelle Ausbildung bei der X-Group.

Im ICF Ethik Code fand ich ein Regelwerk und ein Leitbild, das meinen Zielen entspricht.

Auf der Webseite der Coachfederation ist Folgendes zu lesen: “Die International Coach Federation (ICF) ist die weltweit größte Ressource für professionelle Coaches und Klienten, die Coaching-Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Die ICF ist eine gemeinnützige Organisation für individuelle Mitglieder, die professionelle Managercoaches, Führungscoaches, Lebenscoaches und Coaches zahlreicher weiterer Fachrichtungen aus der ganzen Welt vereint.
Die 1995 gegründete International Coach Federation (ICF) ist heute mit über 16.000 Mitgliedern die führende internationale Organisation zur Förderung des Berufsfelds Coaching durch die Festlegung höchster Standards, Vergabe unabhängiger Zertifizierungen und den Aufbau eines Netzwerks zertifizierter Coaches. Unser Ziel ist es, den Berufsstand des Coaches durch Programme und Standards, die von unseren Mitgliedern unterstützt werden, zu stärken und zu fördern sowie der Öffentlichkeit eine verlässliche Quelle für Informationen und Forschungsergebnisse zum Thema Coaching zu bieten.

Was ist Coaching?
Die ICF definiert Coaching als eine partnerschaftliche Beziehung mit Klienten, die sie zum Nachdenken anregt und ihnen mit kreativen Verfahren hilft, ihre persönlichen und beruflichen Potenziale bestmöglich zu nutzen.”

(Quelle http://www.coachfederation.org/deutsch)

Es ist mein erklärtes Ziel den hohen Ansprüchen der Coachfederation gerecht zu werden und als erfahrener Coach aktiv daran beizutragen, diese Grundsätze und Anschauungen zu vertreten und zu verbreiten.

Coaching und andere Formen von Beratung

Coaching ist eine beratende Tätigkeit, wobei Beratung nicht im Bereitstellen von fertigen Lösungen oder dem Verteilen von Ratschlägen zu verstehen ist.

Folgende Beratungsformen haben eindeutige Schnittstellen zum Coaching:

Mediation, Training, Supervision, Philosophische Lebensberatung, Seelsorge, Mentoring und Freundschaft. Darüber hinaus überschneidet sich Coaching mit der Moderation, der Begleitung von Gruppen oder Teams.

Coaching erfordert die Freiwilligkeit des Klienten, einen definierten Anlass, die Lernbereitschaft und das aktive Engagement des Coachees, eine Zielorientierung, den Blick in Richtung Zukunft und eine zeitliche Begrenzung.

Coaching sollte niemals eine längerfristige Abhängigkeit zwischen Coach und Coachee hinauslaufen. Das wäre dann kein Coaching mehr, sondern eher eine beratende Begleitung. Sollten sich derartige Konstellationen und Wünsche des Klienten ergeben, so ist dieser auf die notwendige zeitliche Begrenzung des Coachings hinzuweisen.

Coach für Unternehmer und Manager

Seit 2009 bin ich als selbständiger Unternehmensberater speziell im IT-Umfeld tätig.
Ich sehe in meiner Tätigkeit einen engen Zusammenhang mit den Prinzipien des Coaching. Marketingstrategien und Verkaufgespräche beginnen mit dem ersten Eindruck. Ich betrete einen Raum und muss mich blitzschnell auf den Gesprächspartner einstellen. Der Geschäftspartner entscheidet sich in den ersten Sekunden ob er eine weitere Zusammenarbeit anstreben wird.
Es erfolgt eine Anpassung an den Gesprächspartner als Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Die Kenntnis dieser Prozesse und ihrer souveräne Beherrschung gehört ganz klar zu den Kompetenzen eine guten Coaches. Dabei sind meine Gesprächspartner nicht automatisch mein Klient oder Coachee. Aber auch bei ganz normalen Gesprächen mit Menschen kommt es zu kommunikationspsychologischen Prozessen, die wir vom Coaching kennen.
In Unternehmen können Werkzeuge des Coaching eingesetzt werden um Führungskräften geeignete Werkzeuge an die Hand zu geben. Der Umgang mit der wichtigsten Ressource in unserer modernen Dienstleistungsgesellschaft ist der Mensch. Dank der zunehmenden Automatisierung ist der Mensch nicht mehr nur ein hilfloses Glied in einem komplexen Produktionsprozess, sondern ein bewusster Gestalter seiner Umwelt geworden.
Die zentrale Aufgabe eines Managers ist es, Organisationsstrukturen und letztlich Mitarbeiter zu mobilisieren und Ergebnisse zu produzieren. In den letzten Jahren ist im Bereich Management ein Wechsel der Perspektive zu beobachten. Die erste Änderung ist der Wechsel vom reinen Wie auf das Was. Nicht was Manager tun rückt in den Blickpunkt, sondern wie sie etwas tun. Der zweite Perspektivwechsel erfolgte vom Wie hin zum Woher? Es geht hier um die Frage nach dem inneren Ort, aus dem heraus Manager und Systeme handeln. Die Konzentration aus dem inneren Ort der Beweggründe des einzelnen Managers wird immer wichtiger. Es genügt nicht mehr etwas zu tun, sondern herauszufinden, warum man etwas tut? Diese Form der Wahrnehmung verbessert Gesamtprozesse in Unternehmen entscheidend. Menschen zu diesem inneren Punkt zu bringen, kann eine interessante Aufgabe eines Coaches sein. Es geht um den inneren und wahrhaftigen Antrieb von Menschen, die mit Menschen arbeiten. Wenn der innerste Antrieb nur aus harten Fakten wie Karriere und persönlichem Erfolg besteht, dann wird die Organisation insgesamt nicht die optimalen Ergebnisse erzielen. Eine Führungsmannschaft die nur aus egozentrischen Managern besteht, wird sich in den allermeisten Fällen höchstwahrscheinlich mit sich selbst beschäftigen. Was das für Unternehmen, Mitarbeiter und für die Kunden bedeutet, liegt auf der Hand. Wäre es nicht von Vorteil herauszufinden, dass es über die reine Karriere hinaus noch andere Werte und Ziele gibt, die es zu kultivieren gilt? Nachhaltigkeit und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Unternehmen ist da eine mögliche Motivation. Allerdings muss es sich um eine tiefe Grundüberzeugung der führenden Persönlichkeiten handeln. Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein modernes Konzept.

Coaching als Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeit ist der einzig mögliche Weg in eine positive Zukunft. Nachhaltigkeit ist ein Synonym für eine positive Zukunft. Wir leben in einer Welt, die vorhandene Ressourcen ausbeutet und nicht über die Zukunft nachfolgender Generationen nachdenkt. Wenn wir darüber nachdenken, dann erkennen wir eine düstere, aussichtslose Endzeitwelt ohne Happy End. Wir sägen an dem Ast auf dem wir sitzen. Es handelt sich um ein Szenario, das als genaues Gegenteil einer nachhaltigen Handlungsweise betrachtet werden muss. Nachhaltigkeit bedeutet verantwortliches Wirtschaften mit vorhandenen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Wenn wir erkennen, welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, werden wir nachhaltig mit allen unseren Ressourcen umgehen. Ressourcen sind nicht nur Öl, Gas, Kohle, Stahl, Beton, Nahrung, Kleidung und ein Leben in materiellen Wohlstand. Die wichtigste Ressource, die wir haben ist der Mensch. Es sind die Menschen um uns herum und die Mitarbeiter und Kollegen in den Unternehmen, unsere Kunden und Zulieferer. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Gesellschaft. Wir müssen zurückfinden zu einem Weltbild, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Das erscheint besonders schwierig im Angesicht eines global agierenden, rücksichtslosen und seelenlosen Wirtschaftssystems, in der Wachstum und maximale Ausbeutung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen ein nicht beherrschbarer Prozess geworden ist. Wir sind in den vergangenen Jahren mehrfach Zeuge von katastrophalen Beinahe-Katastrophen in der Finanzwelt geworden. Gigantische Spekulationen gefährden heute nicht mehr nur Unternehmen und Nationen, sondern den ganzen Planeten. Wir müssen heute einen neuen Weg finden um wieder den gesunden Menschenverstand in den Mittelpunkt zu stellen. Dieser Weg ist gekennzeichnet durch einen offenen Dialog und eine wertschätzende Haltung dem Nächsten gegenüber. es geht nicht nur um Friede, Freude, Eierkuchen. Es geht letztendlich um den Bestand der menschlichen Zivilisation. Es geht um uns und unsere Kinder und Enkel.
Die Möglichkeiten, die wir haben sind beeindruckend. Wenn wir sie vernünftig – nachhaltig! – nutzen, dann können wir einen unglaublichen Sprung in der Entwicklung der Menschheit erleben. Wenn wir es nicht schaffen, dann wird unser Scheitern mindestens ebenso grandios und furchtbar zugleich sein. Wir haben es in der Hand!
Nachhaltigkeit ist für mich eine ganz konkrete und handhabbare Größe. Unternehmen arbeiten mit Rohstoffen und Arbeitsplänen, sie haben Maschinen, Computer und Büros. Die wichtigste Ressource ist der Mensch. Es ist bemerkenswert, dass genau diese wichtige Grundlage erfolgreichen Denken und Handelns sehr oft Zielen unterworfen wird, die den Interessen der Menschen entgegengesetzt sind. Eine nachhaltige Gesellschaft stellt den Menschen in den Mittelpunkt allen Handelns. Eine nachhaltige Gesellschaft ist eine Bürgergesellschaft in der die Gewinnmaximierung des Einzelnen durchaus akzeptiert wird, der Wohlstand des Gesamtsystems aber immer eine Rolle spielen muss. Eine Gesellschaft, die nur darüber nachdenkt, was dem Anderen nicht zusteht, wird nicht überleben können.
Ich habe einen großen und sehr allgemeinen Bogen geschlagen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass nicht jeder meinen Ideen folgen wird, ist doch unsere Wirklichkeit wesentlich komplexer als man das hier mit wenigen Strichen aufzeigen kann.
Wenn wir aber begreifen, dass wir bereits einen Weg in eine nachhaltige Zukunft gefunden haben und ihn auch gehen können, werden wir Erfolg haben.

Der Coach als Wegweiser in einer immer komplexer werdenden Welt

Wachsende Komplexität in der Wirtschaft, Globalisierung, Fachkräftemangel und Schlagzeilen über die Unsicherheit von Daten in Unternehmen sind Dinge mit denen sich jeder Unternehmer heute beschäftigen muss. Das geht an niemand spurlos vorüber. Wie sicher ist mein Unternehmen aufgestellt? Wie zufrieden und dementsprechend effektiv sind meine Mitarbeiter? Stimmen meine Ziele und Visionen noch mit den Möglichkeiten die sich ergeben überein? Wo stehe ich als Unternehmer und Mensch? Was kann ich tun um mir mehr persönliche Sicherheit in einer sich ständig zu ändernden Welt zu verschaffen? Was ist mit der Informationstechnologie? Das ist ja offensichtlich immer noch die Schlüsseltechnologie des neuen Jahrhunderts. Was ist möglich und wo sollte man sich zurückhalten? Wie steht es mit den Sicherheitsstandards? Was ist möglich und was ist sinnvoll?

Als Coach möchte ich ein Wegweiser in dieser komplexen Welt sein. Ich möchte Menschen helfen Klarheit und Übersicht zu schaffen und ihren Platz zu finden.

Wie steht es mit Freunden und Verwandten? Wie gut sind wir in unserer Familie integriert und was bedeutet uns die optimale Entwicklung unserer Kinder? Wo sind unsere Wurzeln und wo stehen wir selbst?

Ein Coach kann und wird ein Wegbereiter und Begleiter in einer immer komplexer werdenden Welt sein. Jeder Mensch braucht einen Halt, einen Menschen auf den er sich verlassen kann. In diesem Sinne wird Coaching zu einem wichtigen Faktor werden. Es gibt aber den entscheidenden Unterschied zu klassischen Beratungsformen der aus meiner Sicht darin zu sehen ist, dass der Coach keinesfalls die MeinungsHoheit an sich reißen darf. Ein professioneller Coach bewegt sich in einem ökologischen Umfeld und ist sich durchaus seiner moralischen Funktion bewusst. Er wird unter keinen Umständen den Klienten in eine Richtung drängen oder ihm die eigene Meinung aufzwingen. Sollte sich im Coachingprozess ergeben, dass der Coachee Dinge vertritt, die der Coach nicht teilen kann und darf, dann muss das Coaching abgebrochen werden

Persönlichkeit

Der vielleicht wichtigste Grund, ein Coach zu werden, ist die einmalige Möglichkeit der permanenten Selbstreflexion. Coaching bedeutet nicht zuletzt Persönlichkeitsentwicklung par Excellence. Das gilt für mich, meine Umwelt und insbesondere meine Coachees und Gesprächspartner. Ein Coach zu werden bedeutet Identität und Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen, die in der Lage sind andere Menschen voranzubringen. Persönlichkeit wird als Kunst sich selbst zu erkennen beschrieben. Das ist genau der Punkt auf den es ankommt. Das ist der Punkt auf den es für mich ankommt. Ich möchte eine sich selbst erkennende Persönlichkeit sein und weiterentwickeln und ich will anderen Menschen dabei helfen eine Persönlichkeit zu werden und zu sein. Genau in diesem Sinne: Selbsterkenntnis und gesunde Selbstreflexion.

(Auszüge aus einem Focus-Artikel)

Was macht den menschlichen Charakter aus? Welche Persönlichkeitstypen gibt es? Und wie kann ich an meinem Charakter arbeiten? „Erkenne dich selbst“ stand schon auf dem Fries des Tempels von Delphi.

Wie wir sind, hängt auch mit unseren genetischen Anlagen zusammen. Der Charakter eines Menschen wird jedoch in den ersten Lebensjahren durch Erziehung in der Familie geprägt. Und zwar nachhaltig. „Es ist eine Tatsache, die mir in meiner praktischen Arbeit immer wieder überwältigend entgegen tritt, dass der Mensch nahezu unfähig ist, einen anderen Standpunkt als seinen eigenen zu begreifen und gelten zu lassen“, stellte der Psychoanalytiker C. G. Jung, ein Zeitgenosse von Sigmund Freud, fest. Eine Langzeitstudie der Universität Otago aus dem Jahr 2000, die Kinder aus der Stadt Dunedin vom dritten bis zum 21. Lebensjahr begleitete, kam zum Ergebnis, dass der Mensch schon mit drei Jahren charakterlich festgelegt ist und seine Lebenskurve einer Art innerem Programm folgt.

Die moderne Neurowissenschaft geht davon aus, dass unsere neuronale Architektur bestimmt, was wir fühlen und wer wir sind. Das Gerüst, die neuronalen Bahnen, verzweigen sich seit dem Kleinkindesalter. Über die Nervenzellen werden wichtige Informationen zum Gehirn transportiert. Ein bestimmtes Denken, das durch Erziehung und Umwelt beeinflusst wird, bahnt sich oft dieselben neuronalen Wege durch das Gehirn – gern werden immer wieder die ausgetretenen Pfade genommen. Wir können uns aber dennoch verändern „Das Gehirn ist ein permanent lernendes System“, sagt Joachim Bauer, Professor für Psychoneuroimmunologie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin am Universitätsklinikum Freiburg. „Jede markante Erfahrung verändert die synaptischen Verschaltungen im Nervenzellen-Netzwerk“, sagt der Neurobiologe. Diese Verschaltungen beeinflussen dann, wie wir uns beim nächsten Mal verhalten. Neue Erfahrungen führen zum weiteren Ausbau der Netzwerke. „Dieser Prozess, den man ,neuronale Plastizität’ nennt, geht lebenslang weiter“, erklärt Bauer. Der Mensch kann also durch Erfahrung und Lernen an seiner neuronalen Architektur permanent bauen.

„Wir können unseren Charakter auch noch später formen“, ist der Psychotherapeut Mathias Jung überzeugt. Einerseits sei der Charakter zwar Schicksal – weil man sich sein Elternhaus nicht aussuchen könne. Andererseits sei es in einem Entwicklungsprozess die große Aufgabe des Menschen, sich zu erkennen und zu verändern. Zurückzuschauen und zu fragen: Wie bin ich das geworden, was ich bin? Aber auch sich von Altem zu verabschieden, um Neues zu beginnen: „Eine Schlange, die sich nicht häutet, stirbt“, sagte Friedrich Nietzsche.

Wie erkenne ich meinen Charakter? Meistens im Spiegel des anderen. Fragen Sie nur Ihren Partner. Sie bekommen eine präzise Schilderung, was er an Ihnen mag, aber auch, was ihm auf die Nerven geht. Und gerade in Beziehungen wird es oft nötig, sich über das eigene Selbst klar zu werden, um zu verstehen, worüber sich der andere aufregt. Vor allem unterschiedliche Charaktere haben hier größere Reibungsflächen. Aber auch im positiven Sinne – mehr Spannung.

Oft helfen uns die anderen dabei, unsere Schattenseiten zu erkennen, wenn sie uns den Spiegel vorhalten. Schatten sind nach Persönlichkeitszüge, die wir nicht an uns mögen und verleugnen. Deshalb sollten wir genau hinhören, wenn uns andere versuchen, etwas über unsere blinden Flecken zu erzählen. Die Bedeutung der Schatten für die eigene Persönlichkeit hat Verena Kast, Dozentin am C.G. Jung Institut in Zürich und Professorin an der Universität Zürich, tiefenpsychologisch untersucht. Ihre Ausgangsthese: Wer die eigenen Schatten erkennt und akzeptiert, kann in seinem Charakter reifen. „Schattenakzeptanz und Schattensensibilität bringen meistens auch einen Zuwachs an Selbsterkenntnis, Vitalität, Toleranz sich selber und den anderen gegenüber“, schreibt Kast. Beispiel: Wenn es mich ärgert, dass sich eine Person in den Mittelpunkt stellt – und ich mich selbst eher bescheiden gebe – dann liegt vielleicht der Grund der Ablehnung darin, dass das eigene Bedürfnis nach mehr Beachtung ein Schattendasein fristet. Hinter der Verachtung steckt also oft das Begehren.“

Können wir unsere Persönlichkeit aktiv verändern? Unsere Identität wird ständig neu gebildet, in allen unseren Beziehungen wird daran gebaut, in all unseren Bezügen zur Welt wird sie umgebaut – und bleibt im Kern doch auch konstant.Ein Umbau der Identität, eine Veränderung, findet vor allem statt, wenn zwei große Triebfedern im Spiel sind: „Leid und Liebe“. Wird ein Mensch bereits zum dritten Mal von Partnern ausgenutzt und verlassen, wird er sich fragen: Wieso gerade ich? Was sind meine eigenen Anteile daran? Durch unsere Krisen machen wir Reifungsprozesse durch. Wenn wir uns gegen die Entwicklung stemmen, verkalkt unser Charakter. Die Charakterformung in der ersten Lebensphase leisten Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrer. Die “zweite Erziehung” geht von uns selbst aus. Sie macht uns reif und souverän.

Als Coach kann ich selbst bewusst von dieser Entwicklung profitieren, indem ich mich selbst diesen Möglichkeiten der Charakterformung stelle,meine eigene Persönlichkeit erweitere und mir so neue Möglichkeiten schaffe. Ich kann und werde anderen Menschen dabei helfen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Es geht um eine Erweiterung von Möglichkeiten und das Heraustreten aus der Box.

Ein Coach ist kein Psychologe – Coaching vs. Psychotherapie

Wenn von Coaching die Rede ist, dann kommt es automatisch zu der Frage, wie sich ein Coach von einem Psychotherapeuten unterscheidet.

Die Unterscheidung ist eindeutig. Der Coach darf im Gegensatz zu Therapeuten nicht heilen oder Heilung versprechen. Coaching und psychologische Beratung weisen große Überschneidungen auf. Man kann diese Begriffe kaum voneinander trennen. Das gilt sowohl für den Denkansatz als auch für bestimmte Werkzeuge die bei beiden Schulen identisch sind. Coaching ist für mein Verständnis durchaus psychologische Beratung, allerdings ohne Erfüllung therapeutischer Anliegen.

Demografischer Wandel – Fachkräftemangel

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Das klassische Modell von der Altersrente mit 65 ist längst nicht mehr aufrecht zu erhalten. Auf der einen Seite fehlen den Unternehmen kompetente Fachkräfte. Auf der anderen Seite suchen Unternehmen permanent gut ausgebildete junge Mitarbeiter und vergessen die Menschen, die zu Verfügung stehen. Der demografische Wandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Bedeutung des demografischen Wandels auf unser Leben wird in den kommenden Jahren zunehmen. Wie gehen wir damit um? Wie kann es uns gelingen die älteren Arbeitnehmer fit für die Zukunft zu machen und gleichzeitig in der Gesellschaft einen grundlegenden Wandel bei der Wahrnehmung der vor uns liegenden Herausforderungen zu erzeugen?

Angesichts der aktuell aufgeflammten Diskussion um den Mangel an qualifizierten Fachkräften kann ich mir vorstellen auch in diesem Bereich als Coach tätig zu werden. Unternehmer möchten gerne neue Mitarbeiter einstellen. Stichwort: Fachkräftemangel.
Wie werden die neuen Mitarbeiter rekrutiert und welche Voraussetzungen erfüllen diese Mitarbeiter? Wie werden die fachlichen Voraussetzungen an die Forderungen des Unternehmens angepasst? Wird der neue Mitarbeiter gezielt an die Standards und Abläufe des Unternehmens herangeführt und schnell eingearbeitet? Die Erfahrung zeigt, dass neue Mitarbeiter oft sehr lange Einarbeitungszeiten benötigen um alle Feinheiten des operativen Geschäfts zu beherrschen.

Ein interessanter Nebeneffekt, der sich immer wieder einstellt, ist ein anderer Blickwinkel auf die Geschäftsprozesse. Bei der Begleitung neuer Mitarbeiter kommt es immer wieder zu erstaunlichen Beobachtungen. Etablierte und scheinbar notwendige Prozesse werden durch neue Mitarbeiter immer wieder in Frage gestellt. Man kann einfach eine Strichliste führen um genau die Prozesse im Unternehmen zu finden, die auffällig werden. Aber dazu später, an anderer Stelle.

Unternehmen klagen heute zunehmend über Fachkräftemangel. Nach dem Fall der Mauer und der politischen Wende in Ostdeutschland gab es einen Effekt, der sich auf die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften negativ ausgewirkt hat. Es gab einen Überschuss an motivierten und gut qualifizierten Facharbeitern. Der Maschinenbau hat davon überdurchschnittlich profitieren können. Die Ausbildung von Fachkräften in den Unternehmen wurde in den vergangenen 20 Jahren sehr oft vernachlässigt und ausgelagert. Dabei ging wertvolles Wissen verloren. Viele Unternehmer, die zunehmend über den Fachkräftemangel klagen, haben den Wunsch, fertig ausgebildete Fachleute einzustellen und sofort einsetzen zu können. Das ist ein Wunschtraum, der nicht mehr realistisch ist. Neue Mitarbeiter kommen als Rohdiamanten in ein Unternehmen. Sie müssen veredelt, also spezialisiert und weiter ausgebildet werden. Die Entwicklung guter Mitarbeiter hört im nie auf. Die ständige Begleitung von Mitarbeitern bei ihrer Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiges Instrument in modernen Unternehmen. Die Begleitung durch einen Coach ist eine Möglichkeit, den Prozess der Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern optimal zu gestalten. Diese Arbeit wird heute noch sehr unterschätzt. Es genügt nicht, Mitarbeiter einzustellen und dann zu hoffen, dass sie ihr Bestes geben. Mitarbeiter benötigen eine starke Führung. Das gilt sowohl für die Kollegen, die einfach nur ihre Arbeit machen wollen, als auch die diejenigen die selbst gute Ideen mitbringen und sich einbringen wollen. Dabei können die Werkzeuge und Fähigkeiten des Coachings hervorragend eingesetzt werden. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie das erkennen und die Potentiale ihrer Mitarbeiter optimal nutzen. Ein guter Mitarbeiter weiß was er an seinem Unternehmen hat und das Unternehmen weiß was es an seinen Mitarbeitern hat. Wenn Mitarbeiter optimale Bedingungen für ihre eigene Persönlichkeitsentwicklung vorfinden, entsteht eine Win-Win-Situation. Beide Parteien profitieren voneinander.

Das Zusammenspiel von Erfahrung älterer Arbeitnehmer und der Neugier und dem Tatendrang der jungen Mitarbeiter und Manager ist eine ganz besondere Herausforderung.
Ein russisches Sprichwort sagt, dass ein perfektes Pferdegespann aus einem jungen und einem alten Pferd zusammengesetzt werden sollte. Das ist eine weise Entscheidung. Tatendrang und Erfahrung werden dazu führen, die angespannte Kutsche sicher und zügig ans Ziel zu bringen. Kutsche, Kutscher, Coaching. Das ist Coaching pur!

Coach, Journalist und Schriftsteller

Als Coach kann ich meine Fähigkeiten und Interessen voll entfalten. Es geht beim Coaching darum, Dinge voranzubringen und Menschen und Organisationen zu bewegen. Es geht mir um Nachhaltigkeit und das Wissen um lebenslanges Lernen, und es geht mir um die innere Weisheit anderen Menschen helfen zu können. Ich habe etwas zu sagen und das möchte ich möglichst in die Tat umsetzen. Als Coach habe ich die Möglichkeit auch journalistisch und publizistisch arbeiten. Die Fähigkeiten als Coach ermöglichen mir einen intensiven Zugang zu anderen Menschen. Interviews und Gespräche, das Beobachten von Interaktionen zwischen Menschen und das Erkennen von Emotionen haben für mich bereits heute einen völlig anderen Stellenwert, als das vor meiner Ausbildung der Fall war. Ich kann heute wesentlich professioneller damit umgehen, wenn andere Menschen sich unbeherrscht oder gar verletzend verhalten. Sie zeigen damit lediglich ihren inneren Zustand und ein guter Rapport zu dieser Gruppe von Menschen wirkt sehr oft Wunder.

Coaching hat mir die Tür zu einem neuen Leben aufgetan. Ich gehe durch diese Tür und komme in einem neuen Leben an. Dafür bin ich froh und dankbar. Ich glaube, dass jeder Mensch eine grundlegende Wende in seinem Leben vollziehen kann und werde diese Botschaft verbreiten und anderen helfen diesen Weg zu erkennen und zu gehen.

Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung: Mein Verständnis von Coaching, warum will ich Coach werden?
  • Definitionen
  • Konfliktmanagement, Supervision und Mediation
  • Coaching und andere Formen von Beratung
  • Coaching ist eine beratende Tätigkeit, wobei Beratung nicht im Bereitstellen von fertigen Lösungen oder dem Verteilen von Ratschlägen zu verstehen ist.
  • Coach für Unternehmer und Manager
  • Coaching als Nachhaltigkeitsstrategie
  • Der Coach als Wegweiser in einer immer komplexer werdenden Welt
  • Persönlichkeit
  • Ein Coach ist kein Psychologe – Coaching vs. Psychotherapie
  • Demografischer Wandel – Fachkräftemangel
  • Coach, Journalist und Schriftsteller
  • Fokussierung, USP
  • Inhaltsverzeichnis

Great Depression


„Brauchen wir ein AntiStreßGesetz?“ „Der Druck im Job raubt vielen Deutschen den Schlaf.“ Diese und ähnliche Überschriften sind heute in den Zeitungen zu lesen. Burnout und echte Depressionen begleiten uns auf Schritt und Tritt. Ein Gespenst geht um, das Gespenst einer nicht greifbaren und unheimlichen Angst. Nein, es ist nicht das Gespenst des Kommunismus. Das kann niemand mehr schrecken, seit es kraftlos in sich zusammengesunken und einfach verschwunden ist. Die Angst, die heute nach uns greift, ist das Wissen, dass wir uns in einer Zeit des Umbruches befinden. Nichts bleibt wie es war und alles wird sich ändern. Alte Gewissheiten sind der Ungewissheit zum Opfer gefallen. Niemand kann uns sagen, wo wir morgen stehen werden. Die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin hat es auf den Punkt gebracht. „Nächstes Jahr wird nicht einfacher, sondern schwieriger“, sagte die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache. „Das sollte uns jedoch nicht mutlos werden lassen, sondern – im Gegenteil – Ansporn sein.“ Die Zeiten werden härter und niemand nimmt uns an die Hand und nimmt uns unsere Ängste. Der Staat kann es nicht leisten und der Markt auch nicht. Es ist völlig verrückt. Jeder stöhnt über die bleierne Ungewissheit. Unternehmer schauen unsicher in die Zukunft. Die vergangenen Monat waren für viele sehr schwierig. Aufträge lassen auf sich warten, Lieferanten verschärfen die Zahlungsbedingungen und Entscheidungsprozesse schleppen sich ewig hin. Dann muss auf einmal alles ganz schnell gehen. „Wollen Sie den Auftrag? Oder sollen wir uns einen anderen Partner suchen?“ Schnell, schnell! Alles muss schnell gehen. Die Mitarbeiter werden von einem Extrem in das andere gedrängt. Erst sah die Auftragslage nicht so rosig aus und plötzlich sind es die Termine, die alles in Frage stellen. Brauchen wir ein AntiStreßGesetz? Die Frage ist falsch. Was wir brauchen ist Planungssicherheit. Und zwar auf allen Ebenen. Wir wollen wissen, dass wir auf einem richtigen Weg sind. Wir wollen nicht ständig auf einer heißen Herdplatte tanzen. Alles was wir wollen ist ein optimistischer Blick in die Zukunft. Negative Zukunft haben wir genug. Klimawandel, Bankenkrise, Eurokrise, Angst vor Absturz und Angst vor dem eigenen Versagen rauben uns die Kräfte. Dabei leben wir in einer großartigen Zeit. Warum sagt uns das Niemand? Warum verunsichern uns alle und jeder? Was soll das?
Vielleicht ist es Zeit, dass wir lernen Chancen zu erkennen und zu ergreifen. Vielleicht sollten wir lernen unsere Perspektive zu wechseln. „Wenn du ein totes Pferd reitest, steige ab und suche dir ein neues!“, lautet eine alte Indianerweisheit. Wir reiten ein totes Pferd, wenn wir glauben, dass uns AntiStreßGesetze weiterhelfen können. Was wir brauchen ist eine verlässliche Politik und ein neuer Gesellschaftsvertrag. Wir alle brauchen Entspannung und Planungssicherheit. Wir Unternehmer, wir Politiker, wir Beamte und Angestellte, wir Rentner und Pensionäre, wir prekär Beschäftigte und wir Arbeitslose, wir Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund, wir Europäer, wir Bürger. Wir brauchen Optimismus und Ziele. Wir alle sind auf der Suche nach einer positiven Zukunft. Vielleicht ist es Zeit das und nicht weniger zu verlangen: Wir brauchen eine sichere Zukunft! Es wird nicht leichter? Nein, es wird nicht leichter! Aber wir sind stark und können es schaffen. Die Zukunft gehört uns! Und wir werden es sehen, wenn wir in zehn Jahren zurückblicken. Wir leben in einer Zeit in der uns niemand vorschreibt was wir denken und tun sollen. Wir sind frei und uns stehen alle Möglichkeiten offen! Lassen wir uns nicht von der Angst lähmen. Packen wir es an! Ein AntiStreßGesetz hilft uns nicht weiter, sondern nur ein Wechsel der Perspektive. BER ist überall. Zu kurze Planung, falsche Entscheidungen und völlig falsche Zielstellungen. Etwas mehr professionelle Gelassenheit bedeutet auch die Gelassenheit einen Auftrag abzulehnen und deutlich zu kommunizieren, warum das nicht funktionieren kann. Das kostet zwar den Auftrag, aber nicht die Reputation. Das ist es, was wir uns leisten müssen. Und wenn es den Job kostet.

KonfliktManagement für KMU


NEU in der Region Berlin und Brandenburg

 

KonfliktManagement

Management-Seminare für KMU

 

Marco Teschner und Ralf Zöbisch arbeiten seit einigen Jahren als BusinessCoach. Jetzt haben sie sich zusammengetan um etwas vollkommen Neues zu machen. Business-Seminare für das mittlere und obere Management in kleinen und mittleren Unternehmen die in der Region Berlin-Brandenburg tätig sind.

 

Konstruktive Lösungen für Konflikte zu finden, ist nicht immer einfach. Vor allem, wenn man Konflikte nicht erkennt und nicht in der Lage ist mit Konflikten professionell umzugehen.

 

Sie sind als Führungskraft und Entscheider gefragt, Konflikte zu beherrschen und zu lösen. Konfliktsituationen sind lösbar, wenn sie frühzeitig erkannt und gelöst werden. Lernen Sie in diesem Management-Seminar Konflikte erkennen, bewerten und lösen. Lassen Sie sich nicht in einen Teufelskreis treiben und bleiben Sie stets in einer professionellen, erwachsenen Position.

Lernen Sie die Feinheiten der Kommunikationspsychologie erkennen und trainieren Sie mit uns anhand praktischer Übungen Ihre Fähigkeiten.

 

Seminarziele

Sie werden nach diesem Seminar, viel souveräner mit Konflikten umgehen. Sie werden lernen Konflikte zu erkennen, zu lösen und wenn möglich zu vermeiden, Differenzen aktiv angehen und somit Konflikte auf konstruktive Art zu lösen. Lernen Sie Ihre Kommunikation in Konflikten zu optimieren und erfolgreiche Lösungsstrategien zu entwickeln.

 

Sie werden nach diesem Seminar selbstbewusster in Gespräche gehen, sie objektiv bewerten lernen und Ihre Zielvorstellungen auch in schwierigen Situationen mit schwierigen Gesprächspartnern durchsetzen.

 

Inhalt

Erwachsene Kommunikation – Grundlage professioneller Führung

Konfliktverständnis

– Konfliktmuster – Ursachen und Entstehungsbedingungen von Koflikten – Persönliche Haltungen gegenüber Konflikten reflektieren – Konfliktfelder – Reaktionen auf Konflikte – Gewinn und Verlust bei Konflikten

 

Konfliktdiagnose

– Wahrnehmung – Anlässe – Gegenstände – Konstellationen – Eskalationsmuster

 

Konfliktlösung

– Phasen und Ablauf des Konfliktmanagements – Spezifische Strukturen und Probleme einer Gruppe erkennen – Konstruktiver Umgang mit Konflikten – Ich bin OK-Du bist OK – Interventionstechniken zu Deeskalation von Konflikten

 

Vorkenntnisse

Keine besonderen Vorkenntnisse notwendig.

WARNUNG!

Dieses Seminar könnte Ihr Leben verändern!

Wettbewerbsvorteile für deutsche Unternehmen


Viele deutsche Unternehmen verzichten auf die Wettbewerbsvorteile, die durch die Nutzung von fortschrittlichen Informationsplattformen wie Google+ und Google Apps for Business heute schon bieten.

Gleichzeitig gibt es heute schon eine große Zahl von Unternehmen, die Vorteile dieser Angebote erkennen und einsetzen. Es gibt keine vergleichbare Alternative zu Google Apps. Microsoft – ebenfalls ein US Unternehmen versucht seit einiger Zeit eine ähnliche Plattform anzubieten. Wer aber einmal intensiver mit Google Apps gearbeitet hat und die Vorteile dieser Plattform erkannt hat, wird nicht mehr darauf verzichten wollen. Google Apps garantiert eine skalierbare Informationsplattform, die ohne eigene Server auskommt und sehr sicher ist.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen spielen Kosteneinsparungen von über 70% gegenüber herkömmlichen Serverbasierenden Lösungen wie Exchange Server und Small Business Server mit komplexen Aufsätzen wie Sharepoint durchaus eine wichtige Rolle. Die Zukunft liegt ganz klar in der sicheren Cloud.

Google Apps nach EU-Datenschutzrichtlinie

Google bietet Google Apps zukünftig mit Vertragszusätzen für Deutsche Unternehmen an und unterstreicht damit seine Bestrebungen, in Deutschland als der vertrauenswürdige Partner angesehen zu werden, der er weltweit schon ist.
Viele unserer Deutschen Kunden und mehr als vier Millionen Unternehmen weltweit nutzen bereits Google Apps und doch tun sich noch mehr Unternehmen offenbar aus datenschutzrechtlichen Gründen vergleichsweise schwer mit dem Umstieg auf Googles Cloud-Lösung. Bisher verwies Google in Sachen Datenschutz auf das Safe-Harbor-Framework, mit dem sich US-Unternehmen selbst verpflichten, europäische Datenschutzregeln einzuhalten.
Safe Harbour sehen europäische Datenschützer und so die Kollegen in den Unternehmen aber kritisch und so reagiert Google angemessen und bietet nun EU-Unternehmen erweiterte Vertragsbedingungen an, die die Einhaltung des EU-Datenschutzniveaus garantieren. Dabei nutzt Google Mustervertragsklauseln, die die Europäische Kommission im Jahr 2010 abgesegnet hat.
Diese neuen Vertragszusätze sollen Unternehmen in der EU einen zusätzlichen Schutz geben und ergänzen die Safe-Harbor-Vereinbarung und die kürzlich verkündete ISO-27001-Zertifizierung.

Ist Ihr Unternehmen fit für die Zukunft?


INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“

Welche sind die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens? Spüren Sie Ihr Potenzial für Verbesserungen auf! Ein erfolgreiches und gesundes Unternehmen entsteht nicht durch Zufall. Der INQA-Unternehmenscheck „Guter Mittelstand“ unterstützt Sie dabei, Ihre Potenziale zu nutzen, Herausforderungen aktiv anzugehen und Krisen zu meistern.

Offensive Mittelstand

Ich berate Unternehmen, die fit für die Zukunft werden wollen.

Ich bin zertifizierter Berater und Coach für die Offensive Mittelstand.

Coaching-Fortbildungen


Coaching-Fortbildungen mit echten Klienten

Coaching ist in. Die Nachfrage steigt und damit das Angebot – auch im Bereich der Coaching-Ausbildungen. Zwei Weiterbildner reagieren auf diese gesteigerte Nachfrage. So beobachtet Peter J. von der Wiener Trainerakademie, dass immer mehr erfahrene Coaches nach einer Qualifizierung suchen, die auf ihre Grundausbildung zum Coach aufsetzt. Deshalb bietet das Institut ab Januar 2005 eine viermodulige Ausbildung zum ‚Professional Coach‘. Die systemisch-konstruktivistisch geprägte Ausbildung der Trainerakademie will Coaches u.a. für das Change- und Top-Management fit machen. So lernen sie z.B. die Wirkung von szenischen Methoden wie Metaphoring und Psychodrama kennen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die systemische Organisationsaufstellung. Feedback zum eigenen methodischen Vorgehen erhalten die Coaches in Supervisionsrunden, die ein Live-Coaching beinhalten. Soll heißen: Der Coach berät seinen Klienten – sofern dieser einverstanden ist – vor dem Ausbilder und der Gruppe.

Start der Ausbildung: vom 17. bis 19. Januar 2005. Kosten: 8.010,- Euro. 

Haben Sie was bemerkt? Richtig! 2005 Das ist lange her und es ist ganz schön teuer………Es ist schon erstaunlich, was professionelle Coaches ausgeben um Coach zu sein……

Kein Coach für alle Fälle


Ich coache nicht jeden – oder: Warum ich kein Coach für Jedermann bin

 

Coaching ist heute ein Modewort geworden. Es gibt den Fitness-Coach, den Abnehm-Coach, den FettWeg-Coach, den Karriere-Coach und den Coach für alle Fälle. Die Inflation von Coaching hat zu einem unübersehbaren Wirrwar geführt. Es ist unglaublich. Dabei ist Coaching eine hochinteressante Angelegenheit. Leider ist es sehr schwer wirklich geeignete und gute Coaches zu finden. Wer schon einmal einen geeigneten Psychologen oder Psychotherpeuten gesucht hat, kennt das Problem. Es ist sehr schwer genau den passenden Spezialisten zu finden. Die erste Voraussetzung ist absolutes Vertrauen in die Integrität und das Können des Psychologen. Immerhin haben Psychologen meist ein umfangreiches Medizinstudium, ein Diplom und einen Doktortitel vorzuweisen. Ein Coach kommt in der Regel aus einer ganz anderen Ecke. Ein guter Coach verfügt über eine Menge an Lebenserfahrung und Berufserfahrung, möglichst ausserhalb von medizinischen Einrichtungen. Ein Psychologe als Coach ist in meinen Augen ein Grenzfall, aus einem einfachen Grund. Ein Psychologe oder Psychotherapeut ist darauf trainiert Krankheitsbilder zu identifizieren und zu behandeln. Genau das ist der Unterschied zum Coaching. Ein Coach arbeitet nur mit gesunden Klienten, also Menschen ohne krankhafte Auffälligkeiten. Sobald ein Coach eine klassifizierbare Störung gemäß einer Richtlinie der WHO, der ICD-10, feststellt, muss er das Coaching unterbrechen und einen Psychologen hinzuziehen. Ein Coach darf nicht therapieren oder heilen. Das ist ein ehernes Gesetz.

Was ist also Coaching und für wen ist Coaching geeignet? Ich will es mal mit einem pragmatischen Augenzwinkern sagen: Coaching ist für alle Menschen geeignet, die wissen wozu Coaching gut ist und die sich einen Coach leisten können. Die Bereitschaft einen Coachingvertrag abzuschließen und Geld dafür zu bezahlen ist ein erster Schritt. Kein verantwortungsvoller Coach beginnt einen Coachingprozess ohne Vertrag. Was kostet Coaching? Orientieren wir uns an durchschnittliche Stundensätze von Anwälten und Beratern, dann können wir mit Stundensätzen ab 40,- EURO rechnen. Gefragte Coaches berechnen zwischen 80,- und 180,- EURO für eine Sitzung. Es gibt auch Sammelverträge die den gesamten Prozess beeinhalten. Ein durchschnittlicher Coachingprozess erstreckt sich über mehrere Wochen und beeinhaltet ungefähr 12 Stunden. Ich berechne für einen solchen Prozess einen absoluten Sonderpreis von 900,- EURO und versichere mich so, dass das Coaching von meinen Mandanten ernstgenommen wird.

Ostmentalität passt nicht in westdeutsche Führungsetagen


Ost-Mentalität passt nicht in bundesdeutsche Führungsetagen

Hans-Joachim Maaz, ein Psychologe, hat wie kaum ein Anderer die Befindlichkeiten in der Bundesrepublik nach der Wende beobachtet. Seine Einschätzungen sind messerscharf und verdienen es, genau beachtet zu werden. Unter der Überschrift „Ostdeutsche Untertanen, westdeutsche Dominanz.“ ist ein interessanter Artikel im SPIEGEL-Online erschienen. Auf den ersten Blick handelt es sich um eine provokante These. Die Überschrift täuscht. Ein zweiter Blick und ein genaues Lesen des Artikels lohnt sich.

Maaz beschreibt ganz einfach die Tatsache, warum Ostdeutsche nachweisbar keinen Platz in westdeutschen Führungsetagen gefunden haben. Er beschreibt auch, warum die westdeutsche Mentalität, nämlich sich permanent gegen andere Mitarbeiter durchsetzen zu müssen, zu Burnout-Krisen führen muss. Am Beispiel Merkel und Gauck wird deutlich, warum sich diese Ostdeutschen ausgerechnet an diesen markanten Stellen durchsetzen konnten. Angela Merkel hat auf unorthodoxe Art und Weise ihren Mentor Helmut Kohl beiseite geräumt und ihre Chance ergriffen, als es Zeit war. Joachim Gauck wirkt durch seine pastorale Art beruhigend auf das unruhige Volk. In Zeiten der grundlegenden Krise ist genau das seine Aufgabe.

Wenn man die Realität in deutschen Führungsetagen betrachtet, dann kann man sich nur wünschen, dass mehr pragmatisch denkende und handelnde Manager mit ostdeutscher Sozialisation dort ihren Platz finden werden. Bestimmen kann man das nicht. Allerdings gibt es eine Menge Ostdeutscher, die ganz pragmatisch im Ausland erfolgreich sind. Denn diese Manager setzen sich angenehm von ihren selbstverliebten westdeutschen Gegenstücken ab.

Wie wäre es, wenn wir alle mehr Energie für die Lösung von Problemen einsetzen würden, anstatt uns aufzuplustern und mögliche Konkurrenten in den „Leichenkeller“ zu schaffen?

Meine Erfahrungen zeigen, dass gerade die interessante Mischung unglaubliche Möglichkeiten eröffnet. Die beste Variante: Ein Coach aus dem Osten und eine Führungskraft aus dem Westen. Das ist das perfekte Team! Und das Beste: Ein Coach ist garantiert nicht auf den Posten scharf. Ein Coach ist einfach nur ein Coach. Und das ist auch gut so. Bei jüngeren Führungskräften spielt die Herkunft längst keine Rolle mehr. Ich kenne inzwischen eine ganze Reihe von exzellent ausgebildeten Nachwuchsmanagern, die aus dem Osten kommen. Sie haben ein paar entscheidende Vorteile zu bieten. Sie sind neugierig und sie sind vor allem hungrig auf Erfolg. Und sie haben sehr oft gelernt, althergebrachte Dinge zu hinterfragen und anders zu machen.
Auslandsaufenthalte in aller Welt, Work&Travel, Au Pair, Praktikumsaufenthalte und vergleichbare Angebote machen es möglich, was vor dem Mauerfall undenkbar war. Die Unterschiede lösen sich auf. Alles wird möglich.

Ostmentalität ist vor allem Flexibilität, Neugier und eine schnelle Improvisationsgabe. Ostmentalität passt nicht nur in deutsche Führungsetagen.