The BIG EASY! Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen


Das Erfolgsgeheimnis von Unternehmen auf der Überholspur

Es ist eigentlich ganz einfach, ein Unternehmen erfolgreicher zu machen als andere. Es ist wichtig es so einfach zu machen, wie es geht. Nur dann kann man auch in schlechten Tagen gut steuern und navigieren. Die meisten Firmengründer haben eine sehr gute Idee, die irgendwann einmal ihre durchschlagende Wirkung verloren hat. Manchmal gibt es auch nur ein oder zwei Geschäftspartner, die gerade so etwas benötigen und auf die stellt man sich dann mit ganzer Kraft ein. Wenn die Geschäftspartner andere Wege gehen müssen oder auch nur einen besseren Zulieferer finden, dann hat sich das Geschäftsmodell erledigt. Ein neues muss her und das ist – Sie ahnen es bereits – nicht ganz so einfach. Ein neues Standbein und dann noch ein neues und irgendwie passen die Geschäftsprozesse nicht mehr so ganz zu den neuen Produkten und auch die Mitarbeiter stöhnen auf, wenn wieder einmal etwas dazu kommt. Es wächst nicht alles zusammen, was auf dem ersten Blick zusammengehört.
Um ein Unternehmen ins Chaos zu stürzen genügt es, die Kernprozesse aus dem Blick zu verlieren und neue Prozesse und Produkte “anzustricken”.
Glauben Sie es, oder nicht. Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe so etwas schon oft erlebt und ich sehe in der Regel sehr schnell was los ist.
Ich bin ein Freund moderner Informationstechnologie, kurz IT. Aber wenn es zu komplex wird, dann ist es meistens schon zu spät.

Wie bringt man das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen und was muss man tun um die ganze Sache wieder wirklich einfach zu machen? Ganz einfach: Einfach machen! Das ist übrigens das Motto eines Geschäftspartners aus Kassel. Und es hat nichts an Aktualität eingebüßt. Gerd Scheltwort wirbt seit vielen Jahren mit diesem Motto.

Worum geht es? Es geht um die Kernprozesse, es geht um Produkte und es geht um Qualität. Das funktioniert nur, wenn man sich permanent von alten Zöpfen trennt und sehr viel Kraft und Zeit (und Geld) in die Veränderungsprozesse steckt. Unternehmer neigen dazu zu glauben, dass sie so ziemlich beste Macher sind und keine Beratung von Leuten brauchen, die nicht genau wissen wie das alles läuft.
Dabei genügen schon ein paar Gespräche um einem Unternehmensberater Klarheit über den Stand der Dinge zu geben. Erfahrung ist natürlich sehr wichtig.

Wenn ich in ein neues Unternehmen eintrete, dann wird sehr schnell klar, was da läuft. Ich schaue mir die beflissenen Leutchen an, die permanent unter Druck zu sein scheinen und alles unter dem Motto: Wir haben viel zu viel zu tun! Alles ist schwierig! Aber ICH schaffe das schon! (Wenn nur die ANDEREN auch so leistungsfähig und potent wie ICH wären…)

Ich schaue mir an, wie Angebote aussehen und wie sie entstehen. Und ich sehe mir die Produktpalette an, die langsam aber sicher zu einem Gemischtwarenkonzern anschwillt. Was ist das Kernprodukt und warum hält man sich an diesen uralten Programmen aus den 1990ern fest? Das sind ungeschriebene Gesetze, die man kennen muss. Irgendwann in der Startphase hat einmal ein genialer Freund ein Programm geschrieben……Damit kann man (natürlich!) alles machen. Es ist eine eierlegende Wollmilchsau und dementsprechend schwer ist es sie regelmäßig zu füttern und zu melken. Das kann nicht jeder und alle, die es können verdienen meinen ganzen Respekt. Ganz ehrlich: Das ist nicht mein Ding. Wie gesagt: Ich mag es einfach, einfach!  

Wie macht man heute ein komplexes Unternehmen wieder fit? Es ist so einfach: Kernprozesse und Produkte ansehen und auf aktuelle Technologie anpassen.

Warum funktioniert das bei großen Unternehmen und nicht bei einem Mittelständler? Weil er oder sie häufig keine Zeit und vor allem kein Geld dafür hat, genau das zu tun.
Es geht schließlich immer ums Überleben und für irgendwelchen SchnickSchnack hat man doch nun wirklich keine Zeit und keine Nerven. Und Geld darf es natürlich auch nicht kosten. Die meisten Unternehmer würden übrigens sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen, wenn sie wüssten, worum es geht.

Das Geheimnis erfolgreicher Unternehmen von heute ist übrigens die Elastizität ihrer Prozesse. Und das kann man heute hervorragend mit einschlägigen Cloud Lösungen abbilden. IT aus der Steckdose, sozusagen. Und immer daran denken: Es muss einfach nur einfach sein! 

 

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Rollenspiele


Rollenspiele

Nein, nicht das was Sie jetzt denken. Es geht immer noch um Coaching. Rollenspiele eignen sich nicht nur für das Aufrechterhalten von Beziehungen. Ich gehe davon aus, dass es uns bewusst sein muss, dass wir jederzeit eine Rolle spielen. Jeder von uns. Immer.
Ein Geistlicher hat einmal gesagt: “Nur in meiner Badewanne bin ich privat. Sonst nie.” Klar, er musste ganz alleine sein, um er selbst zu sein. Wir spielen immer eine Rolle. Es muss uns nur bewusst sein.
Bruce Willis spricht in RED Chinesisch und seine Begleiterin fragt ihn, ob er chinesisch spricht. Er nickt. Der Schauspieler spielt eine Rolle. Der Mensch lügt. Ich weiß nicht ob Bruce Willis tatsächlich Chinesisch sprechen kann. Eher nicht. Aber es ist egal. Der Schauspieler lügt, die Figur spricht die Wahrheit.

So, jetzt haben wir die Szene.

Der Schauspieler sind Sie. Sie spielen eine Rolle: Ärztlicher Direktor. Jeder erwartet von Ihnen absolute Kompetenz und Sie sind auf jeden Fall der amtierende Halbgott in Weiß. Sie dürfen in Ihrer Rolle keine Fehler machen. Das generiert jede Menge Stress.
Wir haben ein Coaching vereinbart. Sie dürfen ganz Sie selbst sein. Und sie dürfen Ihre Rolle mit mir üben. So viel Feedback hatten Sie noch nie. Es kommt ganz auf Sie an, wie intensiv das Erlebnis wird.
Worum geht es? Was wollen wir erreichen? Was bringt das alles?
Es geht um mentale Entspannung. Sie müssen keine Rolle spielen und können tatsächlich Sie selbst sein. Sie dürfen mir alles erzählen, was Sie wollen. Ich bin nur ein neutraler Gesprächspartner. Ich agiere neutral und urteilsfrei. Ich massiere Ihre Seele ein wenig. Ich bin kein Therapeut. Sie sind ja nicht krank, also sind Sie genau richtig bei mir. Sie sind ein Coachee, ein Klient, eine Klientin, kein Patient.

Wir beide wissen doch ganz genau, dass nicht alle Erwartungen an unsere professionelle Rolle realistisch und erfüllbar sind. Wir wissen das. Die Anderen wissen es auch. Aber es fühlt sich besser an, wenn man noch an Vorbilder glauben kann. Das ist Ihre Rolle.

Ich habe früher oft nicht zwischen meiner Rolle als Mitarbeiter, Chef, Leiter oder Berater und meinem wirklichen echten Selbst unterscheiden können. Ich war viel zu offen und zu ehrlich. Ja, ich war naiv. Das ist ja per se nichts Schlechtes. Aber es kann durchaus hinderlich sein, wenn man das Eine nicht vom Anderen unterscheiden kann oder nicht konsequent unterscheiden lernt.

Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Auftrag ausgeführt habe, dann ist es gut, wenn ich diese Frage mit einem ehrlichen JA! beantworten kann. Manchmal ist das aber nicht ganz einfach. Antworten wie: “Noch nicht.” – ”Gleich. Morgen.” – “ Wir haben da noch ein Problem zu klären.” – gelten als NEIN! Wir schlüpfen jetzt in die Rolle eines harten Geschäftspartners und antworten “Natürlich! Ich sende Ihnen gleich morgen den ausführlichen Bericht!” Als Mensch haben Sie vielleicht gelogen. Aber die Rolle verlangt das und der Geschäftspartner will auch nichts anderes hören.
Nur wenn der Auftrag nicht ausführbar ist oder das Projekt nicht im Rahmen bleibt, dann muss die Sache rechtzeitig eskaliert werden. Dann wäre ein Ja! unter gar keinen Umständen akzeptierbar. Aber das wäre auch viel zu spät. Timing ist ein wichtiger Aspekt.

Ich bin grade in Sachen Vertrieb unterwegs. Auch hier spiele ich eine Rolle. Ich trete als neutraler Gesprächspartner auf, der an der Qualität der Produkte und Dienstleistungen arbeitet und das direkte Gespräch mit Kunden pflegt. Ich verkaufe nicht. Das kommt später von ganz alleine. Das ist ein sensibler Job. Ich baue meine Kontakte und das Vertrauen in mich und das Unternehmen für das ich arbeite auf. Das ist mehr wert als kurzfristige Aufträge.
Auf der anderen Seite stehen meine Auftraggeber. Sie sind sensibel und werden schnell nervös. Ich kenne mich in dem Bereich in dem ich unterwegs bin aus. Hier kann und darf man nicht mit der Brechstange in der Hand kommen. Ich spiele eine Rolle. Mein Vorstand steht hinter mir und ich schenke meinen Kunden jede Menge Vertrauen und Zeit. Ich spiele eine Rolle. Genau wie Sie. Der Erfolg hängt ganz davon ab, wie gut wir unsere Rolle spielen.

SEIN oder NICHTSEIN!

klar doch: Shakespeare. Aber da steckt was drin.

 

Jetzt mal ganz laut und deutlich, meinetwegen in der Badewanne:

SEIN! – oder Nicht SEIN! Das ist hier die FRAGE!

Lassen Sie es einfach raus. OK?

Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen


Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen

Was passiert eigentlich beim Business Coaching? Wie genau passiert es und was kann damit erreicht werden?
Es lohnt sich, Coaching in Unternehmen zu etablieren. Und da ich nicht ständig und gleichzeitig überall sein kann, sollten Sie sich einen Coach in der Nähe suchen, der so ähnlich denkt und arbeitet, wie ich es hier beschreibe.

Es könnte eine Blaupause sein, um Ihr Unternehmen ganz nach vorne zu bringen. Sie glauben es nicht? Probieren geht über studieren. Es handelt sich nur um eine kleine Investition für Sie.

Im Coaching redet der Coachee idealerweise 80 Prozent der Zeit, während der Coach in den 20 verbleibenden 20 Prozent die Beziehung aufbaut und Fragen stellt. Ich gebe es zu; Ich bin ein neugieriger Mann, der sich sehr für Technik und die Möglichkeiten, die moderne Technologie zu bieten hat, interessiert; Nichts ist spannender als das. Selbst in traditionellen Gewerben funktioniert kaum etwas ohne ERP-Systeme, digitales Marketing, CRM, automatische Abrechnungsverfahren und CLOUD-Technologien.  
Wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, die ganz fest glauben, dass sie “das alles nicht brauchen”, wird es ebenfalls interessant. Dann sammle ich die Probleme und Möglichkeiten und präsentiere im Anschluss einen Lösungsansatz, den ich gerne begleite. Es gibt Lösungen, die sich viele Unternehmer nicht einmal vorstellen können.
Elon Musk ist ein Unternehmer, der höchst komplexe Lösungen gefunden hat, die in Zukunft überraschend effektiv realisiert werden. Batteriebetriebene Fahrzeuge – vor 10 Jahren war das noch völlig undenkbar. Man wusste ja, was Batterien leisten konnten, oder eben nicht leisten konnten. Eine Rakete, die unbeschädigt auf einer Plattform landen kann? Science Fiction, ganz real.. Tunnel, die einen Großteil des Verkehrs aufnehmen können? Alles das wird möglich, wenn man so denkt wie Elon Musk. Und so zu denken, ist erlernbar.  
Coaching ist anlassbezogenes Lernen. Der Anlass: Permanente Optimierung und Verbesserung von Strukturen und das Finden neuer Ideen und Möglichkeiten, die ein Unternehmen einzigartig machen. Man kann es auch Change Management nennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich stelle Fragen, die dazu dienen, Freiräume zu schaffen, die im Tagesgeschäft verloren gegangen sind. Sehr oft liegt die Lösung für ein scheinbar unlösbares Programm darin, einfach die kommende Technologie abzuwarten und nicht Zeit und Geld in vorhandene, ineffektive Technik zu versenken. Eine zielgerichtete Planung verkürzt komplexe Projekte. Wenn Sie zum Beispiel planen, Ihre IT auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig Ihre Flexibilität nicht auf’s Spiel setzen wollen, lohnt es sich die Abläufe zu visualisieren, kritisch zu betrachten und zu optimieren. Sie erhalten einen Überblick über Ihr Unternehmen, ohne dass bereits ein ganz spezielles System geplant ist. Eine Ist-Aufnahme der Prozesse, und nicht zu unterschätzen: der relevanten Dokumente ist die einzige Voraussetzung um die wachsende Komplexität in den Griff zu bekommen. Was nützt ein ausgeklügeltes System, wenn die Sonderfälle, die außerhalb des Systems gelöst werden müssen, überhand nehmen? Die Flut von Excel Tabellen in den meisten Unternehmen ist längst unüberschaubar und kaum mehr zu handhaben. Sie sind ein eindeutiges Indiz für die Ressourcen, die in den Mitarbeitern stecken; aber auch für die wachsende Unübersichtlichkeit und steigende Fehleranfälligkeit.

Sie werden staunen, was Ihre eigenen Mitarbeiter alles wissen und welche Ressourcen in Ihrem Unternehmen stecken. Sie wissen es oft nur noch nicht, weil sie keine Zeit haben mit den  Mitarbeitern zu reden und weil sie oft in eigenen Vorurteilen und begrenzenden Glaubenssätzen feststecken. Das Offenlegen unausgesprochener, nicht schriftlich fixierter Regeln, ist ein Möglichkeit, die durch Coaching herausgearbeitet werden kann.
Mitarbeiter, die in einer Unternehmensstruktur fest verankert sind, arbeiten immer in ihrem eigenen Interesse. Auch wenn sie vorgeben, die vorgegebenen Leitlinien zu verfolgen. Sie stabilisieren das System und halten an Gewohnheiten fest. “Das haben wir immer schon so gemacht!” Engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource in jedem Unternehmen.
Ein kritischer Blick eines externen Coach ist unbezahlbar; und auch gerade deswegen wert, ihr oder ihm ein Mandat zu geben.     

Unternehmen sucht Coach


Unternehmen suchen einen Coach

Worauf achten Unternehmen, wenn sie einen Coach suchen? Natürlich muss der Coach – geeignet sein. Klar. Nehmen wir einmal an, dass ein Coach für den Vertriebschef gesucht wird. Es liegt auf der Hand, dass der Coach eine Ahnung vom Vertriebsgeschäft haben sollte. Idealerweise genau in der Branche und es wäre schön, wenn er sehr viele einschlägige Erfahrungen mitbringen würde.
Wir deklinieren jetzt einfach mal alle Führungspositionen im Unternehmen durch und stellen dann ganz trocken fest, dass so ein Coach vermutlich gleich den Job des zu Coachenden übernehmen könnte. Und das sind – Sie werden es leicht erkennen – ganz schlechte Voraussetzungen für ein offenes, achtsames und wertfreies Coaching.

Erstens: So einen Coach werden Unternehmen nicht finden. Irgendetwas passt immer nicht zusammen. Und Zweitens: Es ist besser so. Denn Coaching funktioniert anders.

Ich möchte mir nicht vorstellen was passiert, wenn ein Vertriebschef auf einen ehemaligen Vertriebschef oder ein Personalchef auf einen ehemaligen Personalchef stößt. Mit Coaching hat das wenig zu tun. Es könnte in eine Art Training ausarten, aber darum geht es beim Coaching nicht.

Aber was ist Coaching dann genau? Was bringt es und wie funktioniert es?
Ich habe mich hier schon ziemlich ausführlich über diese Themen ausgelassen. Alle veröffentlichten Artikel sind vorhanden und werden es auch bleiben.

Um es auf den Punkt zu bringen: Coaching pumpt kein Wissen und keine Fähigkeiten in den Klienten hinein. Das ist Training und Schulung. Wo nichts ist, kann auch der beste Coach nichts hineinpressen. Coaching baut immer auf vorhandene Potentiale auf. 
Ein Coach aktiviert die vorhandenen Ressourcen in einem Coachee. Der Klient ist bereits sehr gut in seinem Feld. Das Coaching schafft Freiräume, die dazu dienen dass der Klient sich selbst verbessert. Ein Coaching ist eine Aktivierungsmaßnahme, ein starker Katalysator. Nach dem Coaching geht der Klient erfrischt und ganz bewusst seinen Weg weiter. Ziele sind klarer geworden und Hürden wurden umgangen oder abgerissen. Begrenzende Glaubenssätze und Ängste sind thematisiert und verkleinert oder zerstört worden. Das fachliche Wissen des Klienten wurde durch das Coaching aktiviert und geklärt. Der Coach kann ganz einfach ein erfahrener Manager, ein guter Psychologe oder ein Personaler sein. Die Hauptsache ist, dass er oder sie eine gute Coachingausbildung (1-2 Jahre am Wochenende, ca. 60-100 Präsenzstunden) vorweisen kann. Berufliche Praxis als Coach und Referenzen machen durchaus Sinn. Die meisten Coaches kommen per Empfehlung.
Ausserdem ist das Risiko an einen wirklich schlechten Coach zu kommen, relativ gering. Wenn sie oder er den Job nicht kann, dann ist spätestens bei der nächsten Sitzung Feierabend. Das ist ganz einfach.

Also, wenn Sie sich einen Coach für Mitarbeiter suchen, dann probieren Sie einfach aus, wer zum Mitarbeiter und zum Unternehmen passt. Wenn es wirklich nicht funktioniert, dann muss der Nächste ran. Sie werden gute Coaches kennenlernen, die Sie bedenkenlos weiter einsetzen können. Und Sie werden ein Gefühl dafür bekommen, was ein guter Coach mitbringt und wie man ihn findet.

Laden Sie einen geeignet erscheinenden Coach zur Auftragsklärung ein. Sie werden sofort erkennen, ob sie ihn einsetzen können. Der Coach wird Ihnen genau erklären, wie das Coaching abläuft und was es erreicht kann.

UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis


UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis

Ich stelle Ihnen heute einen Coach vor, der für mehrere Unternehmen arbeitet.

Frank Hammerschmidt* ist Mitarbeitercoach.  Er ist der Mann, der sich Zeit für Ihre Mitarbeiter nimmt. Dafür bezahlen Sie ihn. Er hat ein Ohr für die Menschen und er ist dazu verpflichtet, vertrauliche Gespräche vertraulich zu halten. Hammerschmidt steht den Mitarbeitern und den Führungskräften bis hin zu den Besitzern von Unternehmen zur Verfügung. Man kann mit ihm Termine vereinbaren. Einmal in der Woche ist der Coach vor Ort im Unternehmen ansprechbar. Er arbeitet für mehrere mittelständische Unternehmen. Damit sichern sich die Unternehmen für die Hammerschmidt arbeitet, einen überschaubarer Kostenrahmen.

Die Unternehmen, die Hammerschmidt gewinnen konnte, sind sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für einen unabhängigen Gesprächspartner.
Ein Berliner Dienstleister ist eines der Unternehmen für die Hammerschmidt tätig ist.
Die interne HR-Abteilung hat sich auf administrative und juristische Themen konzentriert. Der Aufgabenbereich ist komplex genug geworden. Für regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern gibt es kaum noch Zeit. Die Kosten, um einen einzigen Mitarbeiter für diese Aufgaben einzustellen, sind einfach zu hoch. Es ist schwer, einen kompetenten Coach zu finden und angemessen zu bezahlen. Das Teilzeitmodell von Hammerschmidt kam dem Unternehmen entgegen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Hammerschmidt sehr gezielt und professionell arbeiten kann und nicht nur auf die internen Probleme eines einzigen Unternehmens fokussiert ist. Das schützt ihn vor der berühmten Betriebsblindheit. Die Vielfalt der betreuten Unternehmen ermöglicht ihm Erfahrungen, die er in einem einzigen Unternehmen nie machen könnte. Hammerschmidt hat gelernt, dass die angesprochenen Themen in den unterschiedlichen Branchen oft sehr ähnlich sind.
Der Anfang ist immer am schwersten. Es kommt zuerst immer darauf an sich den Mitarbeitern vorzustellen und zu vermitteln, welche Ziele die Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter und die Personalabteilung, aber auch die Leiter einzelner Betriebsbereiche mit dem Einsatz des Coaches erreichen wollen. Es geht um Mitarbeiterzufriedenheit und Optimierung von Prozessen. Der Coach fragt nach, wenn Dinge nicht rund laufen und geht den angestauten Problemen auf den Grund. Hammerschmidt weiß, welche Fragen er stellen muss. Zuerst tasten sich die befragten Mitarbeiter vorsichtig voran. Wenn sie aber merken, dass sie es mit einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner zu tun haben, der auch ihre Interessen versteht und der Schweigepflicht unterliegt, tauen sie sehr schnell auf. Tatsächlich ist Hammerschmidt als Coach sehr darauf bedacht, sich nicht in arbeitsrechtliche Themen einzumischen. Er kennt das schon. Irgendwann kommt ein Entscheider auf ihn zu und fragt direkt, wer in der Abteilung das Problem sein; welchen Mitarbeiter man denn nun rauswerfen müsse. Auf diese Frage wird Hammerschmidt niemals eine Antwort geben, denn dann würde sein gesamtes Geschäftsmodell auseinanderbrechen. Das würde sich herumsprechen. Er hat diesen Punkt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert. Hammerschmidt ist nicht der Mann, der vor ein Arbeitsgericht gezerrt werden will.  

Der Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber liegt auf einer anderen Ebene. Hammerschmidt ist der Profi, der sozusagen das Ohr am Puls des Unternehmens hat. Er hört das Gras wachsen und er vernimmt ein Grummeln schon, wenn es ganz langsam beginnt. Er weiß genau, dass moderne Unternehmen einem schnellen Wandel unterworfen sind und welche Kosten durch Unzufriedenheit und innere Kündigung anfallen. An der Oberfläche sieht alles sehr ordentlich aus, aber im Inneren von Strukturen beginnt es bereits zu faulen.

Ein Beispiel: Hammerschmidt hatte vor einigen Jahren den Auftrag, die IT Abteilung in einem Unternehmen zu coachen. Die Personalleiterin schickte ihn einfach in die Abteilung um selbst und ohne Vorurteile herauszufinden, wo die versteckten Probleme liegen würden. Sie wusste natürlich schon eine Menge über die mangelnde Leistungsbereitschaft einzelner Mitarbeiter und den klagenden Leiter der Abteilung. Die Situation war bereits ziemlich verfahren, dass man sich einen Coach leisten wollte um das Thema ein für alle Mal zu erledigen.
Hammerschmidt erledigte die Aufgabe zur vollen Zufriedenheit. Zuerst sprach der mit dem Chef der IT und dessen Projekte. Dann ließ er sich die Abläufe und Aufgabenverteilung erklären. Dann erst sprach er mit jedem einzelnen Mitarbeiter. In mehreren Meetings schaffte er ein vertrauensvolles Klima und dann tauten die Mitarbeiter auf und sprachen auch über Dinge, die ihnen nicht gefielen und von denen sie glaubten, dass sie anders laufen müssten.  Es stellten sich mehrere Punkte heraus. Auf der einen Seite waren die Projekte des Chefs sehr ambitioniert und sehr speziell, wenn nicht überambitioniert. Hammerschmidt wies vorsichtig darauf hin, das Konzept nochmals auf den Prüfstand zu stellen. So hatte der IT Leiter es sich in den Kopf gesetzt, eine komplette virtuelle Serverumgebung zu brtreiben, was für sich genommen eine lobenswerte Initiative war. Die Probleme traten aber auf, als sich herausstellte, dass er damit gefährliche Flaschenhälse produziert hatte, die sich sehr negativ auf die Performance des gesamten Unternehmens auswirkte. Die Nutzer waren absolut unzufrieden mit der IT-Abteilung. Eine klassische Lösung, wie sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern favorisiert wurde, war für ihn zu einfach. Er löste die innere Verweigerung der erfahrenen Kollegen, indem er frische IT Systeminformatiker einstellte und ihnen die Administration übertrug. Die Abteilung war kurz vor dem Auseinanderbrechen. Die älteren Mitarbeiter hatten seit Jahren keine aktuellen Schulungen mehr machen können und infolgedessen keine gültigen Zertifikate vorzuweisen. Das machte ihnen große Angst und sie begannen sich mit Mitteln zu wehren, die nicht ignoriert werden konnten. Hammerschmidt hatte in einen Bienenhaufen gestochen. Es gelang ihm aber die Situation zu versachlichen. Er vertrat die Auffassung, dass gut ausgebildete Mitarbeiter jederzeit in der Lage sein müssen, sich auch in anderen Unternehmen zu bewerben. IT Fachleute sind sogenannter Goldstaub. Wenn sie allerdings keine aktuellen Zertifikate und Fähigkeiten vorweisen können, haben sie es schwer einen neuen Job zu finden. Es ist die Aufgabe von Unternehmen ihre Leistungsträger entsprechend auf dem Laufenden zu halten. In diesen Unternehmen gibt es keinen aufgestauten Frust, sondern nur professionelle Zusammenarbeit. Sobald man es einzelnen Personen gestattet, an der falschen Stelle zu sparen, gibt es automatisch Probleme, wie in diesem Unternehmen. Am Ende wurde auch das Projekt angepasst und gerade gezogen. Hammerschmidt hatte wieder einmal als Feuerwehrmann gewirkt und er hatte eine Menge neuer Aspekte gelernt. Das Unternehmen hatte eine Reihe von kaum lösbar gehaltenen Problemen durch den Einsatz eines Mitarbeitercoach gelöst. Hammerschmidt erzählt diese Geschichte gerne um potentiellen Interessenten klarzumachen, worum es geht und wie es gehen kann.

 

(* der Name ist frei erfunden und dient nur der Verständlichkeit)  

Kommunikation!


Kommunikation!

Ja! Ich habe es verstanden! Wenn jemand mich mit dem Wort “Kommunikation!” darauf aufmerksam macht, wie Kommunikation funktioniert, dann bin ich hellwach. Ich habe es oft erlebt, dass Worte nicht mit Körperhaltung und Klang der Stimme übereinstimmen. Nehmen wir eine komplexe Unternehmensstruktur. Das Unternehmen hat sich seit vielen Jahren an seine spezifischen Abläufe gewöhnt und jeder, der neu in diese Firma kommt, muss zuerst lernen, wie alles funktioniert. Oft wird der Neue direkt in Details eingeweiht, ohne zu verstehen, wie sich dieses spezielle Detail in den Gesamtprozess einordnet. Oft handelt es sich um ganz spezielle Dinge die nur entstanden sind, weil (noch) keine besseren Werkzeuge zur Verfügung stehen. Vieles ist aus der Not entstanden und hat sich selbständig gemacht. In den späten 1990er Jahren entstanden viele Insellösungen, die sich selbständig gemacht und ein Eigenleben entwickelt hatten. Die Verfügbarkeit von Excel führte oft dazu, dass sehr viele Insellösungen entstanden, die sich allzuoft nicht mehr sinnvoll in zentralen Systemen abbilden ließen. Selbst nach der Neueinführung von ERP-Systemen liefen die vertrauten Excel-Konstrukte weiter und blieben unangetastet, weil das neue System noch nicht vollständig beherrscht wurde. Abläufe wurden an das scheinbar perfekte, weil vorhandene System angepasst und die ERP-Berater hatten ihre liebe Not zu erkennen, was der verborgene Sinn hinter den “wichtigen und unverzichtbaren” Abläufen war. Das wichtigste Argument für die vermeintlich perfekten Abläufe und Strukturen steckte in den Protagonisten vor Ort. Der Glaubenssatz: “Ich bin gut und es kann kaum besser werden!” ist ein absolutes Totschlagargument. Dahinter steckt ein weiterer Glaubenssatz: “Wenn etwas verbessert werden könnte, dann hätte ich bisher schlecht gearbeitet und das wäre eine Bankrotterklärung und und und….” Die Kette lässt sich endlos weiterführen. Man kann lange reden und argumentieren, Eines ist klar: KOMMUNIKATION findet auf dieser Ebene nicht mehr statt. Man redet aneinander vorbei und in den allermeisten Fällen wird es auf einen offenen Konflikt hinauslaufen. Am Ende verhärten sich die Standpunkte und es wird gehauen und gestochen. Man wird versuchen, das Beratungsunternehmen zu diskreditieren: “Die haben keine Ahnung von unserem Geschäft!” und am Ende wird viel Geld für wenig oder nichts bezahlt und das ist dann der beste Beweis für das Scheitern von IT-Systemeinführungen.
Es hilft nichts. Nun ist Führung und Fleiß gefragt. Das beste Instrument, um ein Unternehmen zu optimieren, ist grundlegende Strukturen aufzunehmen und redundante Abläufe zu identifizieren und zu optimieren. Es ist durchaus sinnvoll sich an einem Standard-ERP System zu orientieren. Einkauf, Verkauf, Produktion, Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb.Je besser ein Unternehmen seine Abläufe standardisieren und vereinfachen kann, um so besser! Am Ende sind es immer die Menschen, die den Unterschied machen. Ich bin ein Hardliner. Ich glaube immer noch daran, dass gute Unternehmen einfach und effektiv aufgebaut sein müssen. Undurchsichtige Strukturen dienen nur den Protagonisten von: “Ich habe Ahnung! und DU NICHT!” Denn genau das steckt oft hinter überkomplexen Strukturen und nichts Anderes. Es geht immer darum Fehlerquellen zu identifizieren und auszuschalten. Es geht nie darum ein Unternehmen auf Teufel heraus zu optimieren um der Optimierung willen. Das wird oft verwechselt.

Ach ja: Und dann gibt es ja noch das Tagesgeschäft. Es ist überhaupt keine Zeit übrig um irgendetwas zu optimieren oder zu vereinfachen. Also wird weiter gewuselt. Es geht halt nicht anders…..

 

Augen auf bei der Berufswahl


Seit einigen Jahren begegnen mir immer wieder Menschen, die gar nicht so genau wissen, was sie beruflich machen wollen. Viele von ihnen haben sich sogar schon entschieden und eine Lehre absolviert. Abgesehen von RestaurantFachFrauen und -Männern, KöchInnen und ähnlichen servicelastigen Berufen habe ich es mit IT SystemInformatikern – hauptsächlich Männern und Studierenden zu tun. Sehr oft bewerben sich AbiturientInnen  auf einen Studienplatz und stellen dann im Laufe des Studium fest, dass sie möglicherweise die falsche Studienrichtung gewählt haben. Es gibt so viele Gründe Informatik zu studieren. Das Image von IT ist immer noch ungebrochen. Schliesslich handelt es sich um einen Schlüsselberuf mit Zukunft. Wer aber im zweiten oder dritten Semester feststellt, dass er immer schon schlecht in Mathematik war, der wird es nicht schaffen. Wer hat diese Leute eigentlich beraten? Warum haben sie sich eine Fachrichtung ausgesucht, der sie nicht gewachsen sind oder die überhaupt nicht zu ihnen passt? Wenn jemand Musik studiert, dann wird er bereits ein Instrument und Noten beherrschen. In einem Orchester spielen. Was treibt junge Leute dazu Informatik zu studieren, obwohl sie noch nie ein Programm in Java oder C++ geschrieben haben? Ich kann es mir vorstellen. Sie glauben genau das im Studium zu lernen. Es handelt sich um einen typischen Irrtum.
Sehr interessant ist es auch, wenn junge Ärzte nach dem Studium feststellen, dass sie für den Beruf überhaupt nicht geeignet sind. Das gibt es tatsächlich öfter als man glauben mag. Ich habe das früher auch nicht für möglich gehalten.

Augen auf bei der Berufswahl! Wir legen uns fest für einen großen Teil unseres Lebens. Ein Mechatroniker wird immer in einer mehr oder weniger schmutzigen Werkstatt arbeiten und relativ wenig Geld verdienen. Ärzte ohne Spezialisierung und eine langjährige Facharztausbildung gibt es auch mehr, als man denkt. Häufig haben Ärzte im Alter von U50 immer noch keine Facharztausbildung und jobben als Assistenzärzte und Notfallmediziner. Die Bezahlung ist zwar nicht so schlecht, aber bei einer gezielten Beratung wären sie längst viel weiter gewesen. Eine zielgerichtete Berufsplanung und die Angleichung an Fähigkeiten und Fertigkeiten hätte es auch getan. Aber dazu fehlt vielen Menschen einfach das geeignete Ziel. Manche Karrieren laufen scheinbar ziel- und planlos, mehr oder weniger erfolgreich. Ich hatte vor einiger Zeit eine Klientin, die einigermaßen erfolgreich und auch sehr fähig war. Am Beginn des Coachingprozesses standen Zweifel. Wir erarbeiteten Alternativen und Perpektivwechsel. Es war ein komplexer Prozess mit offenem Ausgang. Am Ende standen mehrere aussichtsreiche Projekte, die sie nun zielstrebig weiterverfolgt. Die Arbeit mit der Klientin hat mir großen Spaß gemacht. Und genau das ist meine Berufung als Coach. Ich hätte – genau wie meine Klientin – schon viele Jahre früher gezielt an meiner Karriere als Coach arbeiten können. Ich befand mich in einer Sackgasse und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen würde. Darüber hatte ich schon öfter in meinem Blog berichtet und reflektiert.


Womit wir wieder beim Coaching wären. Mein Tipp: Jeder, der sich im Berufsfindungsprozess befindet sollte einen guten Coach aufsuchen, der mit ihm gemeinsam Ziele, Herausforderungen, Anforderungsprofile und dergleichen erarbeitet. Das bedeutet nicht, dass der Coach bereits alles weiß und jede Menge gute Tipps geben wird. Aber er führt schnell und gezielt durch einen der wichtigsten Entscheidungsprozesse in Ihrem Leben. Wer sich bei der Arbeitsagentur gemeldet hat und nicht sicher ist, was er machen kann und in welche Richtung es gehen kann, ist mit einem U25 Integrationscoaching gut beraten. Die Agentur für Arbeit bezahlt dieses Coaching, wenn der jeweilige Vermittler es für sinnvoll erachtet. Wenn Sie so etwas machen wollen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf und wir finden den Beruf, der tatsächlich genau zu Ihnen passt. Wie das genau funktioniert, erkläre ich Ihnen gerne. Nur soviel. Zuerst erfolgt eine detaillierte ABC-Messungf und ein ABC-Coach wird mit Ihnen mögliche berufliche Ziele erarbeiten. Dann folgt das eigentliche Coaching über einen Zeitraum von 2 oder 3 Monaten. SIe investieren wertvolle Zeit für Ihr Leben.

 

Fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens!

 

Die treibende Kraft für Veränderungen – Dissoziationstheorie


Die treibende Kraft für Veränderungen – Dissoziationstheorie

Mit der Dissoziationstheorie werden Einstellungsänderungen und Verhaltensänderungen erklärbar. Lernprozesse werden durch kognitive Dissonanz angetrieben.

Ein Blick in WIKIPEDIA ergibt folgende Definition:
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind. (Weiterführende Informationen sind leicht zu finden und sollen nicht Bestandteil dieses BLOG-Artikels sein)

kognitivedissonanz
Beispiel:
Ein Projektmitarbeiter stört den Projektablauf. Er spricht negativ über den Zeitplan, die Meilensteine und über die Organisation. Er versucht korrekt zu arbeiten, befindet sich aber im permanenten inneren Widerspruch. Seine Einstellung zum Team, zum Projekt und den Zielen des Projekts und sein Verhalten stimmen ganz und gar nicht überein.

Spätestens hier wird ein Eingreifen des Projektleiters erforderlich. Er hat zwei Optionen: Entweder er trennt sich kurz und schmerzlos von diesem Mitarbeiter und entfernt ihn aus dem Team, oder er versucht den Mitarbeiter zurück ins Team zu holen. Das kann zunächst einmal im Aufzeigen der Dissonanz erfolgen. Der Teamleiter kann ein Vier-Augen-Gespräch suchen und dem Mitarbeiter auf die auftretende Störung aufmerksam machen. Wenn der Mitarbeiter Bereitschaft einer weiteren Mitarbeit signalsiert, dann ist es Zeit, dem Mitarbeiter Verantwortung für die Formulierung von Meilensteinen und Zielen zu übertragen. Je mehr es dem Mitarbeiter gelingt sich mit dem Projekt zu identifizieren und seine Einstellung zu verändern, um so erfolgreicher wird er in Zukunft bei der Projektarbeit sein. Bei einem Projekt geht es nie um das Große, Ganze, sondern um professionelles Abarbeiten von Teilaufgaben und deren Beurteilung. Wenn ein Mitarbeiter Probleme mit dem Ziel des Projekts hat und nicht mehr in der Lage ist, an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann muss dieser Mitarbeiter das Projektteam verlassen.

Konflikte in Teams können sehr gut durch externe Kommunikationsprofis bearbeitet werden. Teamcoachung und Einzelcoaching sind eine gute Möglichkeit und Störungen zu erkennen, zu thematisieren und zu lösen.

Der Zorn des Chefs


Der Zorn des Chefs – kein cholerischer Anfall

Nicht jeder Chef, der auf Grundlage von wiederholtem Fehlverhalten von Mitarbeitern ausflippt, ist ein Choleriker. Es ist leider so, dass viele Mitarbeiter ohne Druck nicht ordentlich arbeiten. Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.
Es ist unerträglich zu erkennen, dass die Fortschritte von Assistenzärzten sich über die Freiertage in Luft aufgelöst zu haben scheinen. Die Berichte, die über die Feiertage geschrieben wurden, sind eine einzige Katastrophe! Es ist zum Verzweifeln! Der Frust steigt und es genügt eine kleiner Auslöser um den Chef zur Explosion zu bringen. Das hat nichts mit einem cholerischen Anfall zu tun. Das hat sehr viel mit Streß und Frust zu tun.
Diese Chefs müssen nicht zwingend Chloleriker sein. Gestreßten Oberärzten und Chefärzten kann geholfen werden. Bei dieser Personengruppe liegt keine psychische Störung vor. Eine Psychotherapie und insbesondere eine tiefenpsychologische Behandlung wäre völlig fehl am Platze.
Eine niederschwellige therapeutische Beziehung – ein Coaching – kann helfen. Unkontrolliertes Ausflippen kündigt sich an und kann durchaus kompensiert werden.
Was spüren Sie bevor der “Anfall” kommt? – Keine Angst, es handelt sich nicht um einen Anfall im klassischen Sinne. Sie sind nicht krank! Aber nun konzentrieren Sie sich auf ihre Gefühle, körperliche Reaktionen, Schweißausbrüche, Zittern, Blutdruck, Klingeln in den Ohren, etc. Woran denken Sie, wenn sich diese ärgerlichen Vorfälle häufen? Haben Sie es nicht schon “gewusst”, bevor Sie das Büro betreten haben? Haben Sie es nicht sogar über die ganzen Feiertage geahnt? Hat es Sie nicht die ganze Zeit beschäftigt?

Das Überwinden von scheinbar unkontrollierten Wutausbrüchen gehört zu den Möglichkeiten klassischer Verhaltenstherapie. Wenden Sie sich an einen guten Coach, der Erfahrung und Fähigkeiten in dieser Richtung hat und über eine entsprechende Methodenkompetenz verfügt. Durchbrechen Sie das Spiel, das lange vor dem Ausbruch von Problemen begonnen hat. Streß scheint bei dieser Berufsgruppe dazu zu gehören. Überarbeitung ist an der Tagesordnung. Natürlich können Sie selbst erkennen, wo die Probleme angesiedelt sind. Aber glauben Sie mir: Sie fahren deutlich besser, wenn Sie einen geeigneten Gesprächspartner haben, der ein professionelles Gespräch mit ihnen führen kann und eine Schweigeverpflichtung anbieten kann. Alles was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden. Beim Coaching ist das ausdrücklich nicht der Fall.

Ich will!


In jedem Menschen steckt ein Psychologe.
In jedem Menschen steckt ein Coach.
Jeder Mensch ist ein Schwimmer.
Jeder Mensch kann lesen und schreiben.
Jeder Mensch kann Auto fahren.
Jeder Mensch kann sehr viel mehr erreichen, wenn er es gelernt hat.

Ein Coach wird man durch Ausbildung und Praxis. Eine Weiterbildung mit mindestens 60 Stunden Praxis ist so eine Ausbildung.

Dazu kommen sehr viel Erfahrung und achtsame Selbstreflektion. Ein Coach muss bereit sein, sich zu verändern und seine Persönlichkeit zu entwickeln. Das beginnt mit selbstkritischer Reflektion. Das ist nicht immer schmerzfrei.

Wer einmal begriffen hat, worum es beim Coaching geht, der kann immer weiter gehen. Ein Coach ist in der Lage Denkmodelle zu erweitern und Grenzen seines eigenen Denkens zu sprengen.

Aber am Anfang ist immer eine Entscheidung. Ich will mich weiterbilden! Ich will mich weiterentwickeln!

Am Anfang ist immer das Wort: Ich will!

Coach als Katalysator


Katalysator (von der Katalysegriechisch: κατάλυσις katálysis „Auflösung“ mit lateinischer Endung) bezeichnet in der Chemie einen Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeitdurch die Senkung der Aktivierungsenergie einer chemischen Reaktion erhöht, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Er beschleunigt die Hin- und Rückreaktiongleichermaßen und ändert somit die Kinetik chemischer Reaktionen, nicht deren Thermodynamik.

(WIKIPEDIA, 23.08.2014)


Eine wichtige Funktion von Coaching ist mit Katalysatorprozessen in der Chemie vergleichbar. Coaching beschleunigt Prozesse, die im normalen Leben eines Menschen sehr viel Zeit brauchen. Zeit ist der entscheidende Faktor in einer immer schneller werdenden Welt. Die richtigen Ziele frühzeitig zu erkennen und die geeigneten Schritte aufzuzeigen und zu erreichen, ist wichtiger den je. Die meisten Menschen neigen dazu, Entscheidungen vor sich herzuschieben und viel zu oft bestimmen unreale Vorstellungen und Wünsche unser Leben. Besonders bei der Berufswahl ist es wichtig zu wissen, welche Entwicklungsmöglichkeiten im Zielberuf stecken. Ein exotisches Studium ohne eine realistische Chance die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten jemals umsetzen zu können, kann eine Sackgasse sein. Gefragte Berufe werden oft auf Grund eines Überangebotes auf den Arbeitsmarkt nur mittelmäßig bezahlt und stellen sich ebenfalls als Sackgasse heraus. Ein wichtiges Thema ist natürlich, dass der Beruf zu einem passen muss. Eine ungeliebte Arbeit führt mittelfristig zu Frustration und am Ende auch in eine Sackgasse. Ein Coach kann dabei helfen, Klarheit über Ziele und den Weg zum Ziel zu schaffen. Er kann darüber hinaus ein Begleiter auf dem einmal eingeschlagenen Weg sein.

Aktionismus vs. Coaching


Aktionismus hat nichts mit Coaching zu tun. Warum ich darüber rede? – Nun – Es liegt auf der Hand, dass jede Dienstleistung ein Ziel und ein Ergebnis haben muss. Das steckt tief in unseren Köpfen. Alles Andere macht keinen Sinn. Niemand bestellt einen Fensterputzer, wenn er sich nicht sicher sein kann, dass er anschließend saubere Fenster hat. Niemand geht zu einem Friseur, der sein Handwerk nicht beherrscht. Coaching ist etwas anders als vieles, was wir zu kennen glauben. Coaching ist tatsächlich eine ergebnisoffene Veranstaltung. Natürlich gibt es eine ganz klare Parallele zum Sport. Ein Coach ist immer ein Leader, der einen Sportler und eine Mannschaft an die Spitze bringen soll. Aber manchmal passen Sportler und Coach tatsächlich nicht zusammen und dann muss man sich trennen. Der beste Trainer hat keine Chance, eine schlechte Fußballmannschaft zu einem Gewinnerteam zu machen. Es war ein langer Weg für den Trainer des deutschen Fußballteams bis zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Die Parallelen zum Coaching sind erstaunlich. Oft braucht man einen sehr langen Atem, Mut und Vertrauen um große Ziele zu erreichen. Ich erkenne deutliche Parallelen zum Businesscoaching. Ich arbeite oft mit Teams zusammen, die nicht richtig funktionieren. Alle scheint zu passen. Die Rahmenbedingungen stimmen. Aber das Team funktioniert nicht. Personalabteilungen werden mit Beschwerden überhäuft und die Performance der Abteilung wird immer schlechter. Niemand weiß woran das liegen könnte. Aber es handelt sich um Menschen, die man nicht einfach mal so austauschen möchte. Das ist die Situation, in der man sich einen Coach holt, der sich in die Situation hineindenken und Lösungsvorschläge machen kann. Und natürlich will man Ergebnisse sehen. So schnell wie möglich. Die Kosten für das Coaching dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Man wird unruhig, schon bevor der Prozess sich richtig entfalten kann. Ich stelle das immer wieder fest und arbeite an Verträgen bei denen Coaching nicht nur nach Stunden abgerechnet wird. Ich habe das bereits mehrfach erlebt: Bereits in der ersten Phase, in der ich die ersten Weichen stelle, kommen Prozesse in Gang, die als positiv wahrgenommen werden. Immer wieder glauben Auftraggeber, dass das Coaching bereits erfolgreich gelaufen ist, wenn erste Ergebnisse sichtbar werden. Ich halte mich in diesen Fällen zurück, dem zu widersprechen. Jede Intervention wird mit Sicherheit als Versuch gewertet,  das Coaching zu verlängern um ein höheres Honorar zu berechnen.

Meine Empfehlung sind Rahmenverträge mit monatlichen Raten. Ich denke auch immer daran, dass ich als Coach auch die zeitlichen Ressourcen der Teams im Auge behalte. Mehr als drei oder vier Stunden pro Woche erträgt kein Team von hart arbeitenden Managern oder Ingenieuren. Aber der Prozess läuft ab dem Zeitpunkt an dem ich  in das Coaching gehe. Nicht vergessen: Coaching ist ergebnisoffen. Ich habe oft erlebt, dass das Ergebnis eines Coachings völlig überraschend ausfällt. Das ist ein kein Wunder. Coaching ermöglicht es, völlig neue Perspektiven einzunehmen und scheinbar Bekanntes aus unkonventionellen Blickwinkeln zu sehen. Es kommen Prozesse in Gang, die vorher undenkbar waren. Ich habe den Anspruch immer das Beste aus einer  Situation und den beteiligten Personen herauszuholen. Voraussetzung ist, daß ich genügend Zeit für den Prozess bekomme. Am Ende sind immer alle Gewinne, sogar scheinbare Verlierer, die unter bestimmten Umständen das Team verlassen müssen. Das hat nichts mit Zynismus zu tun. Es ist heute leider so, dass Menschen mehr Kraft und Energie aufbringen um ihren Arbeitsplatz zu sichern, als tatsächlich gute Teamarbeit zu leisten. Wenn es einfacher wäre einen neuen Job zu finden, egal wie alt und ausgebrannt man gerade ist, könnte sich jeder besser auf Ziele einstellen und möglicherweise genau die Arbeit finden, die zu einem passt. Die Rahmenbedingungen sind andere. Ich denke, dass wir unglaubliche Potentiale und Möglichkeiten sinnlos verschwenden, weil wir es uns immer noch leisten Ressourcen zu verschwenden. Die Ursachen liegen auf der Hand. Jeder der versucht den menschlichen Faktor tatsächlich das Wirtschaftsleben einzubringen, gilt als Phantast und Träumer, als Weichei. Aber darum geht es nicht. Es ist in Wirklichkeit ein harter Job, der zu erledigen ist, wenn man mit Menschen arbeitet. Der Bedarf an Psychologen und Psychotherapeuten steigt überproportional. Es ist eigentlich ein Wunder, warum so viele Spezialisten in diesen Gebieten fehlen. Versuchen Sie mal einen Psychotherapeuten zu finden. Aber das liegt auch daran, dass wir längst daran gewöhnt sind, scheinbar kein Geld für Behandlungen auszugeben. Wir zahlen ja schließlich in unsere Krankenkasse ein. Zurück zum Coaching, genauer zum ergebnisoffenen Coaching.

Ein sehr guter Konstrukteur ist oft ein sehr schlechter Chef. Ein guter Leiter muss sich sehr oft von seinen fachlichen Fähigkeiten entfernen um erfolgreich zu werden. Er muss loslassen um tatsächlich frei zu sein für neue Aufgaben. Detailverliebte Abteilungsleiter, die sich am liebsten auf ihre Stärken konzentrieren und ihre Führungsfähigkeiten nicht weiterentwickeln, sind Gift für jedes Team. Das Peter-Prinzip läßt grüßen. Vielleicht hätte man den Posten lieber doch noch nicht annehmen dürfen und sich etwas mehr Zeit lassen sollen um mehr Kompetenzen zu sammeln. Wer zu früh kommt, hat auch ein Problem. Manchmal ist später besser. Niemand kann ein Dach decken, bevor der Keller stabil ist. Ausbauen geht immer, aber die Konstruktion muss stehen.

Es muss aber auch klar sein, dass der Chef eines Teams von Ingenieuren selbst Ingenieur sein sollte. Und zwar ein guter. Fachliche Schwächen sind mindestens genau so gefährlich, wie das Fehlen von Führungkompetenz. Personalabteilungen können ein Lied davon singen wie schwer es ist die passenden Leute zu finden. Von Teambildung einmal ganz abgesehen. Das wird oft erst dann versucht, wenn nichts mehr geht. Was das dann kostet, steht auf einem anderen Blatt. In vielen Fällen kostet es Millionen und viel zu oft kostet es das Unternehmen.  

Ergebnisoffenes, begleitendes Coaching könnte ein wirksames Werkzeug sein. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens! 

Ich kann Coach!


Wer glaubt mit Coaching sehr schnell viel Geld zu verdienen, oder auch nur seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, ist schlecht informiert worden. Selbst gut ausgebildete Psychotherapeuten die sich mit dem Thema beschäftigen und schon Bücher zum Thema veröffentlicht haben, sehen den Coachinghype sehr kritisch. Namhafte Spezialisten wie der Arzt und Dozent Dr. Björn Migge weisen darauf hin, dass nach einer Coachingausbildung keineswegs das große Geld auf die Absolventen wartet. Ich schliesse mich dieser Ansicht an und behaupte, dass eine Coachingausbildung das Verständnis für das Thema vertieft und eine gute Voraussetzung für Selbsterkenntnis, Selbstführung und Beratung ist. Ich vermeide in diesem Zusammenhang ganz bewusst den überstrapazierten Begriff Coaching, weil heute alles gecoacht wird, was “nicht bei Drei auf dem Baum ist”. Ernährungsberater werden über Nacht zum Ernährungscoach. Wenn sie das noch geschickt mit dem Vertrieb von Nahrungsmittelergänzungen paaren und ein paar überzeugte Jünger um sich scharen, können sie vermutlich sogar Geld damit machen. Aber das ist ein anderes Thema. Mit Coaching hat das überhaupt nichts zu tun. Ein Personal Trainer ist noch lange kein Coach und ein Lehrer auch nicht. Business Coaching und Gründer Coaching sind Grenzgebiete. Die Coaches balancieren auf einem schmalen Grat zwischen knallharter Beratung und Coachung. Coaching ist eine Prozessberatung, keine Expertenberatung. Das wird oft verdrängt und der Coachingprozess mündet sehr schnell in eine typische Expertenberatung. Ich arbeite sehr gerne als IT Coach, weil mein beruflicher Hintergrund in der EDV angesiedelt ist. Ich könnte aus einem Coaching direkt ein konkretes Projekt machen, wenn ich zu sehr in die Expertenrolle verfalle. Aber dann verlasse ich meine Rolle als Coach und werde automatisch zum Berater und Projektmanager. Das kann man machen. Ich vermeide es aber im Interesse meiner Klienten. Denen reicht es oft vollkommen, die nötigen Impulse von mir als Coach zu erhalten um dann ihre Ziele selbst zu erreichen. Meine Aufgabe ist die Öffnung zu möglichen Zielen hin und das Finden von Potentialen meiner Klienten. Das ist viel zielführender als Expertenberatung im IT-Bereich. Das bedeutet nicht, dass ich keine Expertenberatung machen könnte. Aber in der Regel verfügen meine Kunden über ein Spezialwissen, dass nur sie haben. Es kommt für mich nur noch darauf an, dieses Potential deutlich zu machen und zu aktivieren. Das ist meine Aufgabe als Coach und dafür werde ich gut bezahlt. Coaching ist ein Beratungsformat mit dem Anspruch keine Ratschläge zu geben. Das erscheint auf dem ersten Blick wie ein Widerspruch, ist es aber nicht. Bereits bei der Berufsberatung von Jugendlichen kommt es nicht darauf an, den ersten Ideen zu folgen, sondern ein Interessenprofil herauszuarbeiten, dass den Möglichkeiten, Zielen und Neigungen der jungen Menschen am besten entspricht. Es macht keinen Sinn irgendeine Ausbildung zu absolvieren um auf halber Strecke abzubrechen und etwas Neues zu beginnen. Berufliche Karrieren verlaufen sich sehr oft in diffusen Vorstellungen. Viele Menschen stellen nach vielen Jahren fest, dass sie besser einen anderen Beruf erlernt hätten. Es wird dann immer schwieriger einen anderen Weg einzuschlagen, auch wenn Berater und Coaches behaupten, dass das möglich wäre, wenn man es nur will. Wir leben von unseren Erfahrungen und es wäre ein großer Fehler, diese Erfahrungen einfach wegzuwerfen und etwas völlig Neues anzufangen. Das birgt die Gefahr in sich, dass man niemals etwas wirklich gut machen wird. Unbewusste Inkompetenz steckt in jedem von uns. Ansonsten würde es nicht TV-Formate wie “Ich kann Kanzler!” geben. Entgegen der landläufigen Meinung am Stammtisch kann keineswegs jeder Kanzlerin oder Kanzler. Viele haben es versucht Bundeskanzler zu werden, wenige haben es tatsächlich geschafft. Aber das ist ein anderes Thema.

Weitere Artikel – Coaching ist anders

die Virtuelle Realität holt uns alle ein


Welt am Draht

Welt am Draht (Photo credit: Wikipedia)

Es ist unglaublich. Ich bin wirklich verärgert. Gerade arbeite ich an einem Roman über die Möglichkeiten von Cybertechnologie und Virtueller Realität und da kommt dieser Edward Snowden und stielt mir die Show. Nun kann ich wieder ganz von vorne anfangen. Oder auch nicht. Vielleicht ist es ja gerade gut, wenn vieler Menschen ihre Aufmerksamkeit auf diese geheimnisvolle und undurchsichtige Technologie lenken. Und es ist ja nichts wirklich Neues, was ich beschreibe. Die MATRIX hat uns bereits 1999 die Augen geöffnet und WELT AM DRAHT von Rainer Werner Fassbinder habe ich schon als kleiner Junge im Fernsehen bestaunen können. (Welt am Draht ist ein zweiteiliger Fernsehfilm von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1973. Vorlage ist der 1964 erschieneneScience-Fiction-Roman Simulacron-3 von Daniel F. Galouye.) Und dann natürlich das Otherland-Epos von Tad Williams. Eigentlich ist ja schon alles über Virtuelle Realität gesagt. Interessant ist nur die Tatsache, dass wir bereits heute im Jahr 2013 soweit sind, dass wir diese Technologie aktiv nutzen können. Und was technisch geht, wird auch getan. War Cyberwar vor wenigen Jahren noch pure Science Fiction, ist dieser Krieg längst Wirklichkeit. Nur kaum einer hat es bemerkt. Die meisten Politiker sind damit beschäftigt sich einzureden, dass sie den ganzen Technikkram nicht brauchen um das zu tun, was sie zu beherrschen glauben. Junge Hinterbänkler betreiben Blogs und twittern aufgeregt sinnloses Zeug und verstehen nicht einmal im Ansatz, wie das alles wirklich funktioniert. Und nun sind alle sauer und ohnmächtig, weil sie wieder mal nichts gewusst haben von dem was da “hinter ihrem Rücken” so alles getrieben wird. Nur Angela Merkel hat in ihrer unfassbaren Weitsicht wieder einmal vollkommen recht. Das Internet ist eine noch junge Technologie, wir müssen es erst lernen, wie wir damit umzugehen haben. Wer darüber lacht, hat keine Ahnung! Glauben Sie mir! Wie verhält man sich in einer Welt, in der eine geheimnisvolle Macht Dinge tut, die wir uns nicht einmal vorstellen können? Ehemalige Bürger der DDR haben plötzlich wieder so ein Gefühl, das sie von früher kennen. Sie fühlen sich richtig Zuhause und es ist fast heimelig, wenn sie begreifen, dass da Dinge passieren, die sie nicht beeinflussen können. Der totale Überwachungsstaat kommt und es ist ein wahres Wunder, dass die Amerikaner bei diesen Dingen nicht voll auf den Markt setzen, wie sie es angeblich immer tun. Nein. Die Amerikaner sind ja nicht blöd. Sie pumpen sehr viele Milliarden in den öffentlichen Dienst und retten so die gesamte Menschheit vor dem Chaos! Gott sei Dank! Sie haben es endlich verstanden, dass der Staat was tun muss! Und nun tun sie es gründlich! Ich stelle mir vor, dass wir in Deutschland auch so eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ältere Informatiker auflegen würden. Arbeitslose Banker und überflüssige Steuerberater, Rechtsanwälte etc. können sich umschulen lassen. Und der marktgetriebene Kapitalismus ähnelt immer mehr der alten DDR, die alles für die Sicherheit ihrer Bürger tat. Jedenfalls haben die das damals immer behauptet. Willkommen in der Zukunft!
Was das mit Coaching zu tun hat? Perspektivwechsel…..mehr nicht!

Deutsch: Stern von Rainer Werner Fassbinder au...

Deutsch: Stern von Rainer Werner Fassbinder auf dem Boulevard der Stars in BerlinCategory: (Photo credit: Wikipedia)

SMARTe Ziele – Realistische Projektplanung


Guten Morgen! Eine neue Woche beginnt, die Sonne scheint und Sie sitzen im Büro und machen sich an die Arbeit. Ich möchte Ihnen einen kleinen, schnell verdaulichen Happen Coaching in Erinnerung rufen. Wie planen Sie Ihre Arbeit wie setzen Sie Ziele?

Denken Sie immer an das Akronym S.M.A.R.T.

Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminierbar

Alles, was Sie tun, kann durch den S.M.A.R.T.Filter laufen und dabei helfen, Projekte von Beginn an besser zu strukturieren.

Ist ein Projekt realistisch? Oder haben Sie echte Bedenken, was die Realisierbarkeit angesichts der zur Verfügung stehenden Ressourcen? Die Frage nach „Realistischen Ressourcen“ kann einfach in die Projektplanung mit einbezogen werden. Warum nehmen Sie diesen Punkt nicht einfach in das Projekt mit auf und formulieren die Bedenken? Niemand hat es festgeschrieben, dass ein Projekt von Anfang an nur rosig aussehen darf. Alle Beteiligten lächeln sich an und wollen dieses Projekt endlich starten. Jeder weiß, dass das Projekt länger dauern wird und dass die Kosten am Ende aus dem Ruder laufen können. Aber im Projektplan findet sich nicht der geringste Hinweis auf mögliche Probleme, die dieses spezielle Projekt von Anfang an begleiten. Jeder hat seine eigenen Interessen und niemand will derjenige sein, der über Probleme spricht. Dabei scheitern Projekte genau an diesen, ignorierten und schamhaft verschwiegenen Problemen. Wir sind daran gewöhnt, alles positiv zu sehen. Es gibt keine Probleme, nur sportliche Herausforderungen, die wir natürlich gemeinsam stemmen werden. Der Realismusfilter ist unterentwickelt. Ein Projekt ohne RISIKO-Betrachtung ist immer ein fehlerbehaftetes Projekt. Es ist weder realistisch, noch kann es am Ende erfolgreich sein. Risiko-Management gehört zu einem guten Projektmanagement.
Ein typisches Beispiel ist das Flughafenprojekt in Berlin Schönefeld. Das muss man sich mal vorstellen. Der Eröffnungstermin wurde bis zum letzten Augenblick beibehalten. Realistisch war das nicht. Es war einfach undenkbar, realistisch an dieses Projekt heranzugehen, denn dann hätte man es möglicherweise so nicht einmal starten dürfen. Wenn in den 1990er Jahren die Summen bekannt gewesen wären, um die es heute geht, dann hätte das Parlament das Projekt sofort gestoppt.

Und jetzt? Was ist heute mit Realismus beim BER – Projekt?Man hört von Problemen zwischen Mehdorn und Amann. Die Berliner Morgenpost berichtet sogar von einem Machtkampf zwischen Flughafenchef Mehdorn und Technikchef Amann. Nach Aussage der Morgenpost soll Amann sogar bald seinen Posten verlieren.
Das ist die Realität. Realist Amann wird durch den Berufsoptimisten Mehdorn an die Wand gedrückt.

Smart geht anders. Denken Sie immer an den Punkt – Realismus. Es ist kein Makel ein Projekt durch diesen Filter laufen zu lassen.
Das Projektmanagement der Olympischen Spiele in London ist ein positives Beispiel für gelungenes SMARTes Projektmanagement. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Advertising for the newspaper Berliner Morgenp...

Advertising for the newspaper Berliner Morgenpost. Français : Publicité pour le Berliner Morgenpost. (Photo credit: Wikipedia)

Wie ein Coaching abläuft – Chunking


ContactingContractingClearingChunking – Concepting – Changing – Controlling
Chunking – Zerlegen und (neu) zusammenfügen

Ziele – META – Probleme – Maßstäbe und Relationen – Skala – Glaubenssätze und Vorannahmen – Teilziele und Meilensteine – Erfüllungsbedingungen – Wunderfrage

Chunking fühlt sich in einem CoachingProzess für den Klienten so ähnlich an wie SmallTalk. Der Coach wechselt scheinbar das Thema und beleuchtet andere Aspekte, die zunächst einmal wenig mit dem Thema zu tun haben. Mit Hilfe von Chunking wechselt der Coach die Abstraktionsebene. Chunking-Up ist das Wechseln von einer niedrigen Abstraktionsebene in eine höhere. Chunking-Down bedeutet das Gegenteil. Der Coach führt das Gespräch auf eine niedere Abstraktionsebene.
Ein Beispiel ist die Klassifizierung von Gegenständen. Auf der höchsten Abstraktionsebene befindet sich der Begriff Transportmittel.
Nun gehen wie Schritt für Schritt auf niedrigere Ebenen der Abstraktion und gehen immer weiter in Details.

Transportmittel:

Schiff, Flugzeug, Raumschiff, Fahrzeug, Pipeline

Fahrzeug:

Bus – Bahn – LKW – PKW

PKW:

Limousine, Kombi, KompaktKlasse, Cabrio, Coupe, SUV, Van

Limousine:Antrieb

Elektroantrieb, Brennstoffzelle, Gas, Diesel, Benziner

Limousine:weitere Merkmale

Hersteller, Lackierung und Farbe, Ausstattungsmerkmale

Chunking bedeutet die Abstraktionsebenen zu wechseln und die Informationen in weitere Teile zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen. Chunking-Up bewegt sich auf die höchste Abstraktionsebene zu und Chunking-Down geht ins Detail. Beim Chunking stellt der Coach gewohnte Zusammenhänge in Frage und ermöglicht es dem Coachee Vorannahmen und Glaubenssätze neu aufzustellen. Der Coach nimmt dem Coachee nichts weg. Beim Coaching geht es immer um einer Erweiterung des Bewusstseins und um Lernen. Das Ziel ist immer eine Weiterentwicklung des Klienten.
Der Coach sucht nach Meta-Zielen und Meta-Problemen, also versteckten Problemen und Zielen, die der Klient zunächst für sich behalten hat. Ein guter Coach wird Meta-Probleme und Meta-Ziele zunächst feststellen und so lange für sich behalten, bis er sich ganz sicher ist. Selbst dann wird der Coach nicht zwingend die erkannten Probleme und versteckten Ziele auf die Tagesordnung bringen, sondern das Gespräch in eine Richtung lenken in der der Klient das ganz von alleine erkennt. Ein interessanter Nebeneffekt beim Coaching ist hier immer wieder zu beobachten. Der Coach glaubt die Meta-Probleme erkannt zu haben und führt den Prozess weiter und der Coachee hat ein völlig anderes Aha-Erlebnis. Auch das ist Coaching. Der Coach muss sehr aufpassen, dass er dem Klienten nicht seine Welt überstülpt und so in eine völlig falsche Richtung läuft. Auch wenn es manchmal ganz offensichtlich scheint, wie der Coachee tickt und was seine Beweggründe und Ziele sind, kann das der falsche Ansatz sein. Es bleibt auf jeden Fall eine spannende Angelegenheit.
Beim Coaching geht es immer um das Herausarbeiten des Meta-Zieles. Das ist das Ziel, das auch nach dem Erreichen des aktuellen Zieles aktuell wird. Das Meta-Ziel ermöglicht es dem Klienten nach diesem Coaching ein neues Coaching anzustreben. Dabei kann er sich Zeit lassen und versuchen das Ziel selbst zu erreichen, einen anderen Coach zu finden oder mit dem jetzigen Coach weiterzuarbeiten. Viele Klienten, die einmal ein Coaching erlebt haben, wissen wo sie ansetzen müssen und wie Coaching funktioniert. Auch das ist ein Ziel für Coaching. Der Klient lernt die Prozesse bewusst zu steuern und sich selbst zu coachen.
Der Coach findet die Meta-Ziele heraus, indem er Fragen stellt. „Wenn Sie dieses Ziel erreicht haben, was wird Ihnen dann möglich?“ „Was werden Sie tun, wenn Sie dieses Problem gelöst haben?“
Jeder Mensch lebt nach ethischen Grundlagen und hat seine Prägungen und Glaubenssätze. Glaubenssätze sind zunächst einmal nicht gut oder schlecht. Sie schränken aber die Handlungsfreiheit von Menschen ein. Glaubenssätze aus der Kindheit dienen zunächst dem Schutz des Kindes. Erwachsene halten oft immer noch an Glaubenssätzen der Kindheit fest. Sie geben ihnen Halt und Sicherheit. Allerdings sind Glaubenssätze oft auch die Ursache für falschen Scham und Hemmungen.
Der Satz: „Was Hänschen nicht gelernt hat, lernt Hans nimmer mehr!“, ist so ein Glaubenssatz. Er bedeutet eine erhebliche Einschränkung der Handlungsfreiheit des Erwachsenen. Wenn er nicht schon als Kind eine Sprache oder ein Instrument erlernt hat, wird es ihm als Erwachsenen unmöglich sein. Dieser Glaubenssatz muss zuerst in Frage gestellt, unterhöhlt und zerstört werden, um es dem Erwachsenen zu ermöglichen eine Sprache oder ein Instrument zu erlernen.
Auch beim Chunking kann jederzeit die Wunderfrage gestellt werden. Was wäre, wenn alle diese Probleme plötzlich und unerwartet durch eine Fee gelöst worden sind? Was ist, wenn das Ziel erreicht ist und alle negativen Vorannahmen sich in Rauch aufgelöst haben?
Chunking zerlegt Probleme und Ziele in kleine Teile und setzt sie neu zusammen. Auch das ist ein Perspektivwechsel. Coaching schafft neue Zusammenhänge und andere Ansichten auf scheinbar unlösbare Probleme.

Lean Startup


The original MS-DOS advertisement in 1981.

The original MS-DOS advertisement in 1981. (Photo credit: Wikipedia)

Lean Startup – Wie ich es inzwischen verstehe

Viele Unternehmer entwickeln zuerst ein möglichst perfektes Produkt. Sie stecken sehr viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Produkten, deren tatsächliche Marktchancen noch völlig ungeklärt sind. Am Anfang gibt es niemals verlässliche Zahlen. Man muss sich auf Prognosen und Schätzungen verlassen. Echte Zahlen beruhen auf Erfahrungswerten und die kommen erst viel später. Manchmal zu spät. Die meisten Produkte scheitern und verschwinden wieder vom Markt, noch ehe irgend jemand erkannt hat, welches Potential dieses Produkt eigentlich hatte. Schade eigentlich!
Es gibt unglaublich gute Geschäftsmodelle und Produkte, die es verdient hätten, sich durchzusetzen. Die großen und innovativen Softwareunternehmen in den USA haben erkannt, wie es geht. Microsoft hat uns seit fast 30 Jahren vorgemacht, wie man erfolgreich wird, ohne perfekte Produkte zu haben. Das Geheimnis liegt nicht in den perfekten Produkten, sondern im Marketing. Wozu braucht man Windows? Warum soll man das neueste Office kaufen? Kann man damit bessere Artikel schreiben? Für einen Schriftsteller oder Journalisten genügt ein ganz einfaches Textprogramm. Es gibt längst jede Menge kostenloser Alternativen die alle viel besser sind als die gute alte Remington Schreibmaschine von Ernest Hemingway. Kein Mensch nutzt ein Officeprogramm jemals völlig aus. Und trotzdem kaufen viele Unternehmen immer noch die Produkte aus Redmond. Microsoft Produkte sind heute quasi Industriestandard. Perfekt sind die Systeme noch lange nicht. Aber sie sind inzwischen ziemlich gut geworden.
Software ist ein Produkt wie Bananen, sagt man. Es reift beim Kunden. Dieses Prinzip kann man auf fast alle anderen Produkte übertragen. Der Kunde darf es nur nicht erfahren. Aber im Grunde steckt da ganz viel Marketingweisheit drin. Produkte werden ständig weiterentwickelt. Sie verändern sich. Selbst ausgereifte Produkte, die völlig alltagstauglich sind, werden weiterentwickelt. Manchmal hat man den Eindruck, dass sie „verschlimmbessert“ werden. Wie sagte doch einmal ein kluger Mann? „Das Bessere ist der Feind des Guten!“ Stimmt genau. Moderne Unternehmen können sich alles erlauben, ausser Stillstand. Also wird immer wieder neu entwickelt und nach der Versuch-und-Irrtum-Methode getestet, welches Produkt das Unternehmen weiterbringen wird. Softwareentwicklung ist eine ganz spezielle Angelegenheit. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Kernidee von Lean Startup ist ganz ähnlich. Man nehme ein einfaches Produkt, vermarkte es perfekt und sammele Erfahrungen damit. Wenn die Abläufe funktionieren, kann man das Produkt immer noch an den Markt anpassen und perfektionieren. Wer sein Ohr immer am Kunden hat und genau erkennt, was geht und was nicht geht, wird Erfolg haben. Aber zuerst muss eine Produktlinie perfekt funktionieren. Dann kann man sich an den Aufbau des Unternehmens machen und wachsen.
Als ich vor vielen Jahren mein erstes ERP-System einführen wollte, glaubte ich eine fast unlösbare Aufgabe vor mir zu haben. Ich traf mich mit vielen Managern, die so etwas schon einmal erfolgreich gemacht hatten und ich fand keinen Fixpunkt wo ich den Hebel ansetzen konnte. Meine Erfahrungen als Programmierer besagten, dass man Top-Down programmieren musste. Von der grundlegenden Funktion zum Detail. Das funktionierte sehr gut. Aber ein komplexes System, das ganze Unternehmen steuern kann? Wie sollte man so etwas einführen? Im Grunde war das ein fast unlösbares Problem. So etwas lernt man an keiner Universität. Man braucht Erfahrungen und möglicherweise einen Rahmen, eine Blaupause wie man so etwas macht.

Der beste Tipp den ich damals bekam, war der Hinweis von einem Manager eines Berliner Unternehmens. Herr Alemu hatte sich als Referenzkontakt zur Verfügung gestellt. Er hatte nicht viel Zeit, hielt sich nicht lange mit dem Gespräch auf und legte mir ein Taschenbuch auf den Tisch. „Die Fraktale Fabrik: Revolution in der Unternehmenskultur“ von Hans-Jürgen Warnecke.

Kern dieses Werkes war der Gedanke, das Unternehmen im Großen genau so funktionieren wie im Kleinen. Wenn der grundlegende Mechanismus stimmt und aktiv weiterentwickelt wird, dann funktioniert die Unternehmenskultur. Logisch: Wenn jeder Mitarbeiter begreift, dass er für die Qualität der Produkte mit verantwortlich ist, dann wird er an der Verbesserung der Abläufe aktiv mitarbeiten. Kleine Fraktrale, die genau so funktionieren, wie das Gesamtunternehmen und umgekehrt. So baut man ein erfolgreiches Unternehmen auf und genau so führt man komplexe Projekte ein. Bei der Softwareentwicklung liegt das auf der Hand. Bei Großprojekten wie dem BER und der Elbphilharmonie sieht das schon etwas anders aus. Allerdings gilt auch hier, dass zuerst kleine Einheiten perfekt funktionieren müssen um als vollständige Einheit zusammenzuspielen.
Bei der Gründung von Unternehmen gilt vor allem eins. Es müssen genügend Interessenten und Kunden vorhanden sein, die auf das Produkt aufmerksam werden und es kaufen. Das Produkt muss sich von den Konkurrenzprodukten absetzen und einen gewissen Qualitätsstandard haben. Es muss einen Grund geben es zu kaufen. Der Mehrwert muss erkennbar sein. Die Markteinführung eines Produktes beginnt lange vor der Produktentwicklung. Und falls der Markt für ein neues Produkt da ist, machen Sie es einfach wie Bill Gates. Der verkaufte der IBM ein Produkt, dass er gar nicht selbst entwickelt hatte. MS-DOS war ein reines Phantasieprodukt. Gates hatte nur die Idee, Lizenzen eines PC Betriebssystems zu verkaufen. Das eigentliche Produkt kaufte er einfach ein, als er es brauchte. Er nannte es MS-DOS und wurde einer der reichsten Männer der Welt. So einfach ist das mit dem Lean Startup. Es muss nur noch funktionieren.

Und dann fällt mir noch eine schöne Metapher ein. Fraktale – Die Schönheit des Chaos. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

#185 Kurzzeitcoaching – Die Königsdisziplin des Coaching


Der beste Einstieg in das Coaching ist Kurzzeitcoaching. Das ist die Königsdisziplin des Coaching. Kurzzeitcoaching verlangt sehr viel vom Coach und vom Klienten. Ich hatte ein sehr eindrückliches Erlebnis, als mich ein Bekannter anrief und um Rat fragte. Er kannte mich als Betreuer einer Jugendgruppe und er wusste, dass ich immer ein offenes Ohr für die Ängste und Probleme, aber auch die Pläne meiner jugendlichen Anvertrauten hatte. Max M. (Name geändert) hatte einen Termin mit einem möglichen neuen Arbeitgeber vereinbart und wollte nun wissen, wie er sich erfolgreich präsentieren könnte. Er wollte Anregungen, Ratschläge, Tipps von mir. Ich erklärte ihm wie Coaching funktioniert und dass ich das  auch für private Klienten anbiete. “Ich verstehe!”, meinte Max. “Das bedeutet, dass ich Geld dafür bezahlen muss. Richtig?” – “Was wäre es Dir wert, ein Coaching mit mir zu erleben? Ich nehme 60 EURO für eine Stunde und 30 EURO für ein Kurzzeitcoaching am Telefon.” “Und was kann ich davon erwarten? Wie muss ich mir das vorstellen? Was kommt dabei heraus?” “Das wird sich im Gesprächsverlauf zeigen. Aber ich muss Dich warnen: Ich gebe keine Ratschläge! Alles was Du tun wirst, ist bereits in Dir vorhanden.” “Also ehrlich! Du machst mich neugierig! Ich würde mich für ein Telefoncoaching entscheiden. Wann hast Du denn mal Zeit für mich? Wie läuft das ab?” “Ich schicke Dir einen Vertrag per eMail. Keine Angst! Das ist kein Zauberwerk. Da findest Du meine Kontonummer und wenn Du einverstanden bist, überweist du mir das Geld mit der Angabe der Auftragsnummer. Du füllst das Formular aus und sendest es mir einfach unterschrieben zurück. Und dann kann es auch schon losgehen!”
Ich lege Wert auf den Vertrag und die Überweisung des Geldes. Nur wenn der Klient tatsächlich Geld für ein Coaching ausgeben will, nimmt er das Coaching ernst. Viele Coachings verrinnen im Sande, weil es zu keinem echten Vertragsverhältnis kommt. Erst wenn der Klient den Vertrag aufmerksam gelesen hat und bereit ist dafür zu zahlen, kann das Coaching tatsächlich beginnen.

Unvermeidbar für den Erfolg


Donald Trump in February 2009

Donald Trump in February 2009 (Photo credit: Wikipedia)

 

Zitat Donald Trump:
Unvermeidbar für den Erfolg

1. Du wirst ein paar Freunde verlieren
2. Du wirst denken, dass du verrückt wirst
3. Du wirst Schmerzen fühlen
4. Du wirst versuchen es dir hunderte Male auszureden
5. Du wirst Geld verlieren
6. Du wirst weinen, bevor du es bekommst
7. Deine Familie und Freunde werden dich entmutigen
8. Du wirst tausende Male an dich selbst zweifeln
9. Du wirst seltsame Gewohnheiten entwickeln
10. Die Menschen werden dir Kummer ohne Grund bereiten
11. Es wird sich alles lohnen
12. Dann plötzlich wollen sie alle dein bester Freund sein

 

Wie ein Coaching abläuft / The 7 C Of Coaching


English: MCC Coaching books

English: MCC Coaching books (Photo credit: Wikipedia)

Der typische Ablauf eines Coachings kann mit folgenden sieben englischen Begriffen in eine Form gebracht werden.

ContactingContractingClearingChunking – Concepting – Change Work – Controlling

Der Schweizer Coach Babak Kaweh nennt das “Seven Steps of Coaching”. Ich nenne es „The 7 C of Coaching“. Diese sieben Begriffe bezeichnen Prozesse, die bei jedem Coaching auftreten. Sie müssen nicht zwingend linear nacheinander abgearbeitet werden. Professionelle Coaches müssen aber immer wissen, in welcher Phase des Coachings sie sich gerade befinden und was der nächste Schritt ist. Jede Sitzung beginnt mit der Kontaktaufnahme, einer kurzen Abstimmung über die Ziele und den Stand des Coachingprozesses. Dann werden Informationen ausgetauscht, vertieft, angrenzende Felder gestreift und geklärt, wie es weitergehen kann. Der Coach klärt auf, wie der Klient denkt und fühlt. Er sammelt Informationen über das Gefühlsleben und das Umfeld des Coachee und arbeitet sorgfältig einen Plan heraus, der den Klienten zum Ziel führen kann. Dieser Plan kann immer wieder in Frage gestellt werden. Und dann bewegt sich der Coach wieder in eine andere Coachingphase. Wenn sich zum Beispiel in einer Change-Work-Phase herausstellt, dass das Konzept (Concepting) nicht mehr der Wirklichkeit entspricht, weil sich neue Details und Aspekte ergeben haben, dann muss er wieder in das Clearing und Chunking wechseln. Veränderungsarbeit würde sonst in eine völlig falsche Richtung gehen.

In den folgenden Tagen werde ich auf die einzelnen Schritte und Prozesse näher eingehen.