Heidis Coaching Brief Nr. 571 – Stadt am Himmel


Heidis Coaching Brief Nr. 571 – Stadt am Himmel
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Liebe Freunde

Stellen Sie sich vor, 10 Millionen Menschen befinden sich jeden Tag auf Flughäfen, sie checken ein und checken aus, sie landen und starten, sie warten auf ihre Flieger. Eine Million Menschen davon befindet sich immer in der Luft, jeden Tag und jede Nacht. Eine fliegende Millionenstadt am Wolkenhimmel!
Und diese grosse Himmels-Stadt muss kontinuierlich versorgt werden. Hundertausende anderer Menschen sind für die Sicherheit dieser fliegenden Stadt verantwortlich. Angefangen vom Bau all dieser Flugzeuge bis hin zur Förderung des Erdöls und Transport des Kerosins zu den unzähligen Flughäfen. Dann auch die vielen Koffer und Taschen, Tausende von Tonnen werden laufend sortiert und befördert. Und erst die Lebensmittel, die dort oben über den Wolken gegessen werden. Jeden Tag wird aufs Neue Essen zubereitet und serviert für mehr als 10 Millionen Menschen.

Es gibt einen wunderbaren Film vom BBC «die Millionenstadt über den Wolken». In diesem Film hat mich vor allem die Sorgfalt beeindruckt, mit der all die Menschen ihren Beitrag leisten, damit das Fliegen klappt und ein angenehmes Erlebnis bleibt. Z.B. die Mitarbeiter am Schalter, die den Kunden bedienen oder die vielen Putzequipen im Hintergrund. Aber auch die Fachleute, die dafür sorgen, dass in den riesengrossen Kerosin Tanks der Treibstoff extrem sauber bleibt. Die Mechaniker, die mit übergrosser Sorgfalt bei jedem neuen Flugzeug Tausende von Nieten von Hand befestigen! Und die vielen Mitarbeiter, die an jedem Flughafen akribisch dafür sorgen, dass das Gepäck in den richtigen Flieger kommt – manchmal elektronisch überwacht, manchmal ganz traditionell. Unzählige sorgfältige Schritte und Verlässlichkeit braucht es, damit all die Menschen von einer Stadt zur anderen durch die Luft transportiert werden können.

Könnten wir diese extreme Sorgfalt nicht auch auf unseren Alltag übertragen?
Jedem Ding, jedem Menschen die Aufmerksamkeit geben, die gerade in diesem Moment wichtig ist. Das sorgfältig zubereitetes Essen, ein sorgfältig hergestelltes Kleid, eine sorgfältig vorbereitete Präsentation, ein sorgfältiges Gespräch unter zwei Menschen. Einfach sicherstellen, dass der andere oder man selber wirklich alles hat, was man braucht. Voller Sorgfalt!

Ich wünsche Ihnen eine herrliche Woche.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger

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Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon
ICF Master Certified Coach

Feldstrasse 56
4123 Allschwil
Schweiz

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«Es gibt nur eine Regel auf diesem wilden Spielplatz…
Viel Vergnügen, meine Lieben, viel Vergnügen.»
Hafiz, persischer Dichter

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Wir vertrauen auf „Google made in Germany“


Wir vertrauen auf „Google made in Germany“

Der Suchmaschinen-Konzern baut seine Präsenz in Deutschland aus. Die Zahl von 1000 Mitarbeitern ist erreicht. Das neue Entwicklungszentrum in München liefert Datenschutzprogramme für die ganze Welt. Google-Deutschland-Chef Philipp Justus erhält den diesjährigen Signs-Award für Innovation und nimmt im European-Interview Stellung.

 

Ich finde Google Translate großartig, weil ich viel mit anderen Sprachen zu tun habe und häufig den genauen Tonschlag verstehen möchte. Darüber hinaus können Sie seit kurzer Zeit über die Kamera in Echtzeit Schilder oder dergleichen übersetzen lassen. Das macht vieles einfacher.

Stimmt es, dass Sie dabei hochentwickelte künstliche Intelligenz einsetzen?

Ja, das ist richtig. Google Translate übersetzt mit intelligent verflochtenen neuronalen Netzwerken von jeder der inzwischen 103 unterstützten Sprachen in jede andere – sogar wenn es für ein Sprachpaar nicht mit Beispielsätzen lernen konnte. Übersetzungen in seltene Sprachen profitieren davon. Etwa 150 Milliarden Wörter werden bereits täglich damit übersetzt. Unserer „Google Neural Machine Translation (GNMT) lernt laufend von Millionen Beispielen und wird immer besser.

Derart komplexe Programmierleistungen kommen selten aus Deutschland. Warum spielt Deutschland in der Digitalindustrie eigentlich nur eine so untergeordnete Rolle, obwohl wir in anderen Industriesparten Weltmarktführerschaften behaupten?

Das würde ich so nicht ausdrücken. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe von digitalen Unternehmen, auf die wir sehr stolz sein können. Diese Unternehmen sind auch im internationalen Vergleich erfolgreich und in ihren Bereichen sogar oft führend. Dazu zähle ich beispielsweise Unternehmen wie, Zalando, trivago, Xing oder DeliveryHero. Und damit ist die Liste noch lange nicht vollständig.

Wie sieht es mit Unternehmen aus, die bereits vor dem Internet-Zeitalter existierten?

In der Tat gibt es einige traditionelle Unternehmen, die die Chancen der Digitalisierung noch nicht genügend ergreifen. Ich beobachte bei diesen Firmen eine gewisse abwartende Haltung; manchmal sogar die Einstellung, dass Digitalisierung ein Thema für rein digitale Unternehmen ist.

Das ist natürlich ein großer Irrtum…

Richtig, heute muss sich jedes Unternehmen vom Blumengeschäft an der Ecke über den mittelständischen Maschinenbauer bis zum Versandhändler als digitales Unternehmen verstehen. Sich der Digitalisierung zu verweigern ist nicht nur unklug, sondern inzwischen unmöglich.

Ist die Behäbigkeit mancher Unternehmen ein hausgemachtes Problem oder würden Sie auch die Politik in die Pflicht nehmen, bessere Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche digitale Transformation zu schaffen?

Um Deutschland digitaler zu machen, müssen wir alle etwas tun. Dazu brauchen wir sicher die richtigen Rahmenbedingungen. Wir brauchen Mut und Risikobereitschaft. Wir brauchen mehr Risiko- und Beteiligungskapital. Und wir brauchen Vorbilder.

Vorbilder? Klingt ein bisschen nach American Dream. Zieht das auch bei den Deutschen?

Auf jeden Fall – Vorbilder haben in der deutschen Industriegeschichte immer dazu geführt, dass weitere Firmen gefolgt sind und versucht haben, ähnliche Dinge zu erreichen – Nachahmer im positiven Sinne. Beispiele dafür finden wir in der Automobilindustrie, im Maschinenbau – und eben auch in der digitalen Industrie. Unsere Startups in Deutschland sind auch ein gutes Beispiel dafür.

Wie fühlt sich „Google Deutschland“ eigentlich an – als reines US-Unternehmen oder spürt man den Einfluss deutscher Mentalität oder Wertvorstellungen?

Google Deutschland fühlt sich wie Google an. Wir sind längst kein rein amerikanisches Unternehmen mehr. Es hat sich über die letzten Jahre eine ganz eigene internationale Kultur entwickelt. Auch in Deutschland, wo über 1000 Googler arbeiten, haben wir eine sehr diverse Mitarbeiterstruktur. Wir haben einen bunten Mix an Mitarbeitern – und der reflektiert sich auch in unserer Kultur.

Welche der Google Moonshots, also besonders gewagter und zukunftsträchtiger Projekte, werden denn in Deutschland (mit-)entwickelt?

In München haben wir ein Entwicklungszentrum mit inzwischen über 500 Mitarbeitern. Dort entwickeln wir sehr innovative Produkte, die in der ganzen Welt genutzt werden. Insbesondere im Bereich Datenschutz und Cyber Security sind wir mit Google Deutschland herausragend. Wichtige Datenschutz-Produkte wurden in den letzten Jahren maßgeblich in Deutschland entwickelt. Google made in Germany sozusagen.

Wie entwickeln Sie die Google-Standorte in Deutschland weiter, welche Rolle spielt München?

Wir wachsen weiter und fühlen uns an allen unseren deutschen Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München wohl. In Berlin eröffnen wir demnächst einen Google-Campus für Gründer und Start-ups. In Hamburg ist unsere Zentrale und unser Vertrieb. München war und ist unser Entwicklungszentrum in Deutschland.

Die Schaffung der Holding-Struktur Alphabet ist – so beschreiben es Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg in “How Google Works” – aus der Idee heraus entstanden, den großen Konzern wieder agiler und Startup-ähnlicher zu machen. Wie ist ihr Zwischenfazit zu diesem Vorhaben nach zwei Jahren Alphabet?

In der Tat haben wir durch die Schaffung von Alphabet wieder mehr autonome Einheiten, die unternehmerisch handeln können und sich deswegen schneller im Markt bewegen können. Das fordert wiederum die Innovationskraft. Insgesamt zeigen die letzten Jahre, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.

Das Gespräch führte Wolf Weimer

Philipp Justus führt Google Germany seit 2013. Er war davor in unterschiedlichen Führungspositionen der deutschen Digitalindustrie tätig, so zehn Jahre lang in Spitzenämtern für Ebay, wo er unter anderem das Europageschäft verantwortete und später das Global Markets Team des Bezahlsystems Paypal leitete. Bis Anfang 2013 war Justus drei Jahre lang Vorstandschef von Zanox, einem Gemeinschaftsunternehmen von Axel Springer und der Schweizer Publigroupe.

Unter Justus hat Google Deutschland eine sehr erfolgreiche Bilanz mit lebhaftem Wachstum verbucht. Die Marktdurchdringung, Umsätze und Gewinne sind sprunghaft gestiegen. Der fünffache Familienvater Justus lebt in Berlin und pflegt einen diskreten öffentlichen Auftritt mit seltenen Interviews. Umso konsequenter treibt er die Geschäfte und zielstrebige Innovationen in seinem Unternehmen voran. In der Digitalbranche genießt er hohen Respekt. Im Juni wurde er in München mit dem „Signs Award 2017“ für Innovation ausgezeichnet.

Hat Ihnen das Interview gefallen? Lesen Sie auch ein Gespräch mit Nicholas Carr: „Wir industrialisieren unseren Intellekt“

Gespräch von Wolf-Christian Weimer und Philipp Justus mit Philipp Justus 05.09.2017

 

http://www.theeuropean.de/philipp-justus/12720-interview-mit-philipp-justus

 

Die große Lösung — DAS G auf Seppolog


Es ist diese die siebte Folge der heiteren Serie seppoABC, die dem treuen Leser dieses Blogs einen selten intimen Einblick in die Persönlichkeit des Chefautoren ermöglicht. Wie das äußerst kreative Beitragsbild oben andeutet, geht es heute um den Buchstaben G und selbstverständlich verzichte ich auf den billigen Scherz, mit dem G-Punkt um die Ecke zu kommen, […]

über Die große Lösung —