B2B Akquise mit W-Fragen – MacCoach


B2B Akquise – Immer wieder diese W-Fragen

W-Fragen, das habe ich gelernt öffnen einen Gesprächspartner am Telefon, ohne übermäßig aufdringlich zu wirken. Sie sind aber ein mächtiges Instrument um einen potentiellen Kunden ins Gespräch zu ziehen. Eine W-Frage kann sich kaum entziehen.

Hier einige Beispiele:

Wie wichtig ist es Ihnen, jetzt nur schnell das Gespräch zu beenden, ohne die Chance auf Informationen, die wichtig für Ihr Unternehmen sein können?

 

Was spricht eigentlich dagegen, sich eine Alternative nur anzusehen? Womöglich könnten Sie neue Aspekte und Chancen kennenlernen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem heute eingesetzten System? Auf einer Skala von 0 – 10, wobei 0 total unbrauchbar und 10 für perfekt steht?

 

Was müsste besser funktionieren? Es gibt immer Punkte, die es zu verbessern gilt, die man gerne zur Seite schiebt.   

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie ohne große Probleme eine schnelle und professionelle Alternative finden würden?

 

Warum, glauben Sie, rufe ich Sie an?

 

Wir leben alle davon neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und neue Aufträge zu generieren. Wie machen Sie das? Was tun Sie, um neue Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen?

 

Was denken Sie spontan, wenn Sie an Ihre Konstruktionsabteilung und die eingesetzten CAD-Systeme denken?

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in, sagen wir, 10 Jahren?

 

Was müsste auf jeden Fall besser funktionieren?

 

Es ist Ihnen also wichtig, Zeit und Geld zu sparen und keine aufwändigen Veränderungen zu riskieren.

Dann ist es Ihnen also wichtig, keine Experimente zu machen.

Wie interessant wäre es für Sie Möglichkeiten kennenzulernen, die genau diese Punkte unterstützen?

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Alles BIO?


Alles BIO – Oder: Warum BIO Erde BIO Erde ist.

Seit ich nur noch BIO Eier zum dreifachen Preis einkaufen soll, weil es BIO ist, mache ich mir so meine Gedanken. Oft habe ich den Verdacht, dass da eine Art König Midas Label draufklebt, dass alles zu GOLD macht, was es berührt. Der Unterschied zwischen BIO Eiern im Supermarkt und normalen Landeiern direkt von der Erzeuger-Oma im Oderbruch ist wahrscheinlich eher, dass die BIO Eier industriell hergestellt wurden und aus irgendeinem Grund mit dem BIO Label zertifiziert wurden. Der rein stoffliche, biologische Unterschied wird marginal sein. Ich nehme an, dass die Oma ihre Hühner nicht mit Antibiotika füttert; obwohl man ja bekanntermaßen den geheimnisvollen alten Frauen im Oderbruch alles zutrauen muss. (Skeptischer und hämischer Smiley!) Immerhin ist das tief im Osten und kurz vor Polen. Aber das ist Berlin ja auch.
Dieses BIO-Ding geht mir langsam wirklich auf die Nerven. Neuerdings gibt es BIO-Erde im Baumarkt und bei Pflanzenkölle. Und wissen Sie, was der Unterschied zwischen normaler, gesunder Pflanzenerde und BIO-Erde ist? Nein, es geht nicht darum, dass die Pflanzenerde irgendwie unbiologisch ist oder falschen Dünger enthält. Ganz im Gegenteil: BIO Erde muss ohne Torf hergestellt werden, weil Torf nur noch in begrenzten Umfang verfügbar ist und das angeblich umweltbelastend ist, Tort abzubauen. Die Torfbauern werden sich freuen über die frohe BIO-Botschaft. BIO-Erde ist, ganz im Gegenteil zu gesünder, problematisch. WEIL: Ersatzstoffe für Torf und Tonerden gefunden werden müssen. Das ist nicht besser für die Tomaten die man damit beglücken will, sondern eher schlechter. Aber BIO ist BIO ist BIO. “Da beißt die Maus kein Faden ab!” Und Benziner sind besser als Diesel; obwohl der CO2 Ausstoß viel höher ist als beim Skandaldiesel.
Ich werde mich jedenfalls mit Händen und Füßen gegen BIO Erde wehren. 40 l normal kostet 2 EURO. 40 l BIO Erde ohne den guten Torf und Ton 10 EURO. Und der Mutterboden in unserem Garten ist auch sehr gut. Der ist schon bezahlt und kostet nicht zusätzlich! Das sehe ich nicht ein. Tut mir Leid! 

Nochmal für alle: BIO Erde macht keine besseren, gesünderen oder gar biologisch wertvollere Tomaten. Das ist ein FAKT! und zwar kein alternativer Fakt.

Widersprüche und Gegenreden sind ausdrücklich erwünscht. Wird bestimmt lustig!

Mut zum Coaching? – MacCoach


Bist Du stark genug für Coaching?

Die Frage habe ich mir selber oft gestellt. Ich habe vor Jahren eine Coachingausbildung absolviert, weil ich davon überzeugt bin, dass ich mit Coaching den besten Beruf gefunden habe, den ich mir vorstellen kann. Ich, als Coach. Das passt. Aber machen wir einmal einen Perspektivwechsel in Richtung Coachee. Dann sieht die Sache schon etwas anders aus. Ein Coach muss in der Lage sein sich in die Situation seines Gegenüber zu versetzen. Und spätestens wenn ich mir vorstelle mich selbst coachen zu lassen, habe ich meine Zweifel und stelle mir die Frage ob das in meiner Situation überhaupt einen Sinn macht. Willkommen im Club! So wie mir geht es vielen anderen. Das ist übrigens genauso, wenn es um Chefs geht oder um Nachfolge. Mein Selbstverständnis macht mich zu einem Menschen, dem man gerne folgen mag, dessen Ideen brillant sind und der von vielen anderen Menschen gemocht wird. Aber was passiert, wenn das gerade nicht der Fall ist.
Ja, ich weiß. Ich habe meine Mechanismen und Verhaltensweisen, wenn ich Ablehnung erfahre. Das sind genau dieselben “Lösungen”, die jeder Mensch beherrscht. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Flucht, sich in sich selbst zurückziehen und natürlich Aggressivität. Womit wir wieder bei möglichen Ursachen für cholerisches Verhalten wären. Es ist auch denkbar, dass man beginnt, seine potentiellen Gegenspieler zu bekämpfen, indem man sie unfair kritisiert oder sich Taktiken zurecht legt um sie zu schlagen. Unter Umständen mit unlauteren Mitteln.

Mit Coaching hat das nur indirekt zu tun. Das ist nur das Vorspiel. Wir müssen lernen ehrlich zu uns selbst zu sein und wir brauchen einen Gesprächspartner, der sich in uns hineinversetzen und mit uns ein paar Schritte gehen kann. Ein Coach macht das genau so. Aber wo finden wir den richtigen Coach, der zu uns passt?
Es gibt ihn, diesen Menschen, der uns gut coachen kann. Wir müssen es nur zulassen. Wir müssen stark sein, für Coaching und wir müssen offen sein für einen guten Coach, der behutsam und manchmal auch offensiv mit uns umgeht. Er darf das, wenn wir ihm die Erlaubnis erteilen.
Ich zum Beispiel habe ein Ziel: Ich möchte ein ausgezeichneter Coach sein, der über seine Tätigkeit schreibt und anderen Coaches hilft, erfolgreich zu sein. Ich möchte tatsächlich meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich möchte mir meine Kunden wirklich aussuchen können.
Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug dazu habe. Aber ich muss noch besser werden. Das hat nicht nur mit Marketing zu tun. Die meisten Coaches und Berater sind permanent in der Akquise. Sie sonnen sich in ihrer Großartigkeit und beherrschen die Kunst des Selbstmarketing wie kaum ein anderer. Aber sind sie wirklich die guten Coaches, die es braucht? Ich habe meine berechtigten Zweifel. Auch das gehört dazu.

Die Frage ist immer, ob wir bereit und mutig genug sind um uns selbst einem ausführlichen Coaching zu stellen.

Soviel zu meiner Bauchnabelschau: Und nun geht es los: Ich suche Geschichten von Coaches, die bereit sind von ihren Erfolgen und Misserfolgen authentisch zu berichten. Habt nur Mut! Ich beiße nicht. Ich bin Jäger und Sammler. Ich möchte gerne Geschichten des Erfolgs, aber auch des Zweifels und der langen Wege hier lesen und möglicherweise hier auf MacCoach veröffentlichen. 

Choleriker – Was ist Dein Problem? – MacCoach



Choleriker – Was ist Dein Problem?

Nicht jeder unverbesserliche Narzisst und Choleriker ist automatisch krank. Krank werden immer die Anderen, die sich nicht aus dem Dunstkreis dieser Menschen entfernen oder die sich nicht genügend abgrenzen können. Die meisten Choleriker bemerken es nicht einmal, was sie anrichten. Erst wenn alles um sie herum auseinanderbricht, bemerken sie, dass irgendetwas nicht stimmt. Meist sind in den Augen des Cholerikers die Anderen schuldig. Wenn alles kaputt geht, dann ist es oft zu spät für eine Veränderung. Choleriker sind komplizierte Charaktere; Aber wer ist das nicht? Die gute Nachricht ist, dass ein gesunder cholerischer Charakter durchaus mit Coaching weiterkommen kann.

Lieber Choleriker, Du bist den ersten Schritt gegangen und beginnst Dich mit Deinem Problem auseinanderzusetzen. Vielleicht ist es ja auch gar nicht Dein Problem. Aber wie dem auch sei. Ein Coaching ist ein erster Schritt. Was kannst Du Dir darunter vorstellen? Und wie sollte es ablaufen?

Das Ziel des Coachings kann wie folgt formuliert werden: “Ich habe an mir bemerkt, dass ich zu cholerischen Ausbrüchen neige. Mache ich etwas falsch? Sollte ich mein Verhalten ändern? In welche Richtung sollte ich gehen? Kann und soll ich mein Verhalten, meine Persönlichkeit korrigieren? Was macht das aus mir? Wer bin ich dann? Will ich das überhaupt?”

Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Aber das ist definitiv der erste Schritt.

Es kann ja durchaus sein, dass Sie überhaupt kein Choleriker sind und dass alle Anderen völlig falsch liegen. Auch das ist ein Thema für ein Coaching. Kann es sein, dass Ihr Ehepartner, ihre Partnerin völlig überzogene Vorstellungen hat? Auch das ist möglich. Aber zuerst sollte man mit einem geeigneten Gesprächspartner darüber reden. Psychotherapie ist noch weit entfernt. Ein guter Coach wird Sie darauf hinweisen, wenn es Zeit ist, einen Therapeuten aufzusuchen.

Zuerst muss herausgearbeitet werden, ob Sie überhaupt ein Problem haben und was zu tun ist, um auftretende Missverständnisse zu beseitigen. Verhaltenstherapie könnte eine geeignete Lösungsvariante sein. Aber zuerst einmal ist Coaching die beste Einstiegsvariante in das komplexe Thema. Es geht zuerst einmal darum herauszufinden, wo das Problem liegt.

Suchen Sie sich einen Coach und vereinbaren Sie eine Reihe von Coachings im Rahmen einer kurzen Reihe von 4 – 10 Coachingsitzungen. Coaching ist etwas für Selbstzahler. Nehmen Sie ein wenig Geld in die Hand. Es lohnt sich. Das ist der Einstieg. Danach wissen Sie mehr.

Säkularisierung und Islam in Europa


Säkularisierung Europas und der Islam
Europa hat eine christlich-jüdische Geschichte. Wir erleben seit etwa 100 Jahren eine starke Phase der Säkularisierung. Der Nationalsozialismus hatte ab 1933 den christlichen Glauben durch seinen mörderischen Atheismus zu ersetzen versucht. Auf dem Gebiet der DDR wurde ein anderer Atheismus etabliert, der dazu geführt hat, dass in weiten Teilen der christliche Glaube nachhaltig zurückgedrängt wurde. Die friedliche Revolution von 1989, die im geschützten Raum der Kirchen stattfand, hat diese Säkularisierung nicht stoppen können.
Die Säkularisierung, abgeleitet von saeculum (lat. Zeit, Zeitalter; auch: Jahrhundert), bedeutet allgemein jede Form von Verweltlichung, im engeren Sinne aber die durch den Humanismus und die Aufklärung ausgelösten Prozesse, welche die Bindungen an die Religion gelockert oder gelöst und die Fragen der Lebensführung dem Bereich der menschlichen Vernunft zugeordnet haben. Soziologisch wird dieser Prozess als „sozialer Bedeutungsverlust von Religion“ interpretiert. Während eine Säkularisierung in der jüngeren Geschichte vor allem in westlichen Gesellschaften zu beobachten gewesen ist („Entchristlichung“), sind säkularisatorische Tendenzen auch in vielen anderen Gesellschaften feststellbar. /WIKIPEDIA 22.03.2018/
Um es auf den Punkt zu bringen: Säkularisierung bedeutet – Entchristlichung. Wir erleben das in der Regel so, dass christlicher Glaube immer mehr nur im privaten Raum gelebt wird und kaum nach außen dringt. Missionierung findet offensichtlich nur noch bei den Zeugen Jehovas statt.
Dabei ist die erste Aufgabe von Christen: Gehet hin in alle Länder und lehrt alle Völker das Evangelium /Markus 16,15/

Der Islam baut auf der jüdischen und christlichen Religion auf. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen den drei Religionen. Was in Europa aber offensichtlich nicht verstanden wird, ist die Tatsache, dass der Islam keine Reformation eines Martin Luther durchlaufen hat und es auch in vielen islamischen Gesellschaften keine Trennung von Staat und Religion gibt. Selbst Saddam Hussein und Assad, haben den nicht versucht den islamischen Glauben, gleich welcher Ausprägung, zurückzudrängen. Im Gegenteil. Sie haben sich des Glaubens bedient.
Wenn nun Gläubige aus dem Islam nach Deutschland kommen, dann gibt es bei ihnen ein grundlegendes Missverständnis. Der Islam hat noch nicht die Phase der Säkularisierung des Staates durchlaufen. Das ist der entscheidende Punkt. Der Islam hat sich noch nicht aus der Gesellschaft in die private Nische zurückgezogen. Er ist eine politische Kraft und er wartet darauf, genügend Masse zu haben um diese Kraft umzusetzen. Eine Islamische Republik wie im Iran ist ein deutliches Zeichen für die Ziele dieser Religion. Das können sich die Menschen aus der säkularisierten westlichen Welt einfach nicht vorstellen. Und genau hier beginnen die Probleme. Der Islam hat durchaus seinen Platz in Deutschland und Europa, wenn er privat gelebt wird. Schon der alte Preußenkönig hatte Gläubige und ihres Glaubens wegen Verfolgte eingeladen und bestimmt, dass in Preußen „jeder nach seiner Fasson selig werden kann“. Das würde bedeuten, dass ein Abrücken vom Glauben für islamisch geprägte Menschen keine Gefahr mehr bedeutet.
Es würde bedeuten, dass gemischtgläubige Menschen keine Probleme mehr haben. Und das ist momentan pure Illusion.
Der Islam als institutionelle Macht hat in Europa nichts zu suchen. Darüber sollte überhaupt kein Zweifel bestehen. Wenn gesagt wird, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, dann ist genau das gemeint. Die Ausübung des Glaubens, wenn sie auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Verfassung, also des Grundgesetzes, geschieht, ist völlig legitim. Aber das ist auch schon alles.

Um hier mitreden zu können, müsste man sich sehr intensiv mit dem Kern des christlichen Glaubens auskennen und auch die Unterschiede zum Judentum oder dem Islam kennen. Das allgemeine Rauschen wird von vielen missverstanden, weil sie keine Ahnung über das Themengebiet haben. Es wird fleißig nachgeplappert, was irgendwelche Demagogen von sich geben.
Dabei ist es in Europa einfach undenkbar, ohne diese christliche Tradition aufzuwachsen. Wir sollten der Unwissenheit etwas entgegensetzen um wirklich zu wissen, worum es hier geht.
Ich habe mich in Beratungen öfter mit Menschen auseinandergesetzt, die einen muslimischen Glauben besitzen. In der Regel finde ich sehr schnell einen Konsens, wenn ich auf unsere gemeinsamen Wurzeln hinweise und Verständnis für ihren starken Glauben zeige.
Wobei wir wieder beim Coaching sind. Es ist durchaus sinnvoll, wenn der Coach über ein umfangreiches Wissen verfügt. Und das finde ich gut. Aber es gilt auch, dass ich weiß, dass ich nichts weiß. Ein Grund mehr um viel zu lesen und zu lernen. Auch das gehört zum Coaching.

Es wird Zeit mal wieder Lessings NATHAN DER WEISE zu lesen.

7 Gründe für Unternehmen, auf Coaching zu verzichten


7 Gründe, warum Unternehmen auf Coaching verzichten

Es gibt viele gute Gründe für Coaching. Dieser BLOG ist voll davon. Es gibt aber auch gute Gründe, auf Coaching zu verzichten. Warum? Ist besser so. Ein Coaching könnte ein Unternehmen komplett durcheinanderbringen. Das ist nicht gut, wenn man Angst vor Veränderung hat. Und es ist ganz und gar nicht gut, wenn man fürchtet, dass herauskommt, dass Anspruch und Wirklichkeit in einem Unternehmen so krass auseinanderklaffen, dass es kaum eine Chance gibt, den Abgrund jemals zu schließen oder auch nur zu überbrücken.

Die meisten Unternehmen haben einen Anspruch, der weit über das nackte Überleben hinausreicht. Sie verkörpern eine MARKE, die möglichst glänzend und anziehend auf Kunden, Shareholder und Mitarbeiter wirken soll. Unter der Oberfläche sieht es oft ganz anders aus. Kritik wird nicht oder nur unter vorgehaltener Hand geübt. Ein Coach erkennt derartige Diskrepanzen sehr schnell. Es liegt auf der Hand, was Fakt ist. Und es macht zuerst überhaupt keinen Sinn, diese Dinge sofort und unreflektiert auf den Tisch zu knallen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn man als Coach wirklich etwas voranbringen möchte. Die Probleme kennt das Unternehmen längst. Coaching ist ein Format um einen optimistischen Spirit ins Unternehmen zu bringen. Es führt am Ende dazu, die Firma erfolgreicher und besser zu machen. Das geht nicht nur über bessere Roboter und Computer, schönere Gebäude und Hochglanzbroschüren, sondern hauptsächlich über zufriedene Mitarbeiter, die gerne für den Kunden arbeiten, weil sie wissen, was es für sie und das Unternehmen bewirken kann. Mitarbeiter, die ohnehin keinen Sinn in der Unternehmenspolitik sehen oder sogar offensichtliche Fehler sehen und sich damit arrangiert haben, bringen ein Unternehmen nicht voran.

Grund #1 – Coaching bringt nur noch Unruhe

Der erste Grund, warum ein Unternehmen keinen Coach einsetzt ist dieser: Es gibt große Probleme in der Unternehmenskultur, die jeder kennt. Ein Coach bringt nur noch mehr Unruhe in das Unternehmen.

Grund #2 – Keine Zeit für Coaching

Wir müssen Geld verdienen und wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Wenn überhaupt, dann ist Coaching was für unsere Führungskräfte. Aber die haben auch keine Zeit dafür. Sie sind so damit beschäftigt das Tagesgeschäft zu erledigen, dass wirklich keine Zeit für Coaching bleibt.

Grund #3 – Kein Budget für Coaching

Was soll das bringen? Coaching kostet doch nur Geld. Wir werden jetzt auf keinen Fall zusätzliche Gelder für Coaching, Supervision oder so etwas einplanen. In Zeiten knapper Kassen werden wir nicht noch mehr Geld ausgeben.  

Grund #4 – Das machen wir selbst

Wir haben eine eigene HR-Abteilung und jeder Leiter ist selbst Coach seiner Mitarbeiter.

Grund #5 – Das bringt nichts

Was soll das bringen? Es ist doch nur eine zusätzliche, sinnlose Belastung für unsere Mitarbeiter.

Grund #6 – Das ist egal

Es ist dem Unternehmen grundsätzlich wirklich egal, was die Mitarbeiter denken und fühlen. Wenn sie unzufrieden sind, dann sollen sie doch selbst zum Therapeuten gehen. Da draußen warten jede Menge Interessenten.

Grund #7 – Das haben wir noch nie gebraucht

Warum sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, Coaching für sich zu nutzen? Das kostet nur viel Geld und bringt Unruhe. “Das haben wir doch schon immer so gemacht. Warum sollten wir jetzt unsere bewährten Abläufe in Frage stellen?”

Es gibt mehr als SIEBEN GRÜNDE, auf Coaching zu verzichten. Es gibt viel mehr Gründe ein Coaching zu wagen.

Perspektivwechsel – Ü50


Perspektivwechsel Ü50

Sie haben eine tolle Karriere gemacht. Sie haben eine Menge erreicht. Viel besser wird es nicht. Es ist völlig egal. Befreien Sie sich von dem Druck, der auf Ihnen lastet und entdecken die neuen Möglichkeiten! Wenn Sie bis jetzt ihre Ziele noch nicht erreichen konnten, es gibt 1000 Gründe dafür, werden Sie vermutlich auch in Zukunft keine großen Sprünge mehr machen. Es sei denn, Sie sind ein erfolgreicher Unternehmer, der ein weiteres Startup erfolgreich an den Markt bringen will, und auch kann. Wenn Sie Angestellter sind, dann denken Sie langsam darüber nach, was Sie mit ihrer Abfindung und der vielen freien Zeit, die auf Sie wartet,  anfangen möchten. Keine Angst! Es gibt auch ein Leben nach dieser Firma. Sehen Sie es positiv und denken Sie nach! Sehen Sie sich als Star, der nun seine Erfahrungen besitzt, die ihm niemand mehr nehmen kann. Es sei denn, Sie setzen nochmal alles auf eine Karte, spielen, und verlieren. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponential. Sie werden höchstwahrscheinlich zu keinem fairen Rennen mehr zugelassen. Aber das muss keine Belastung sein.  Geben Sie den jüngeren, kommenden Stars eine Chance. Unterstützen Sie sie und entdecken Ihre Qualitäten als Mentor. Sie sind nun ein “elder statesman” oder eine “elder stateswoman”. Wenn Sie ehrlich sind, ist die Leidenschaft zu gewinnen ohnehin nicht mehr so stark bei Ihnen vorhanden wie vor 20 Jahren oder so. Ist es nicht so? Sie haben sich weiterentwickelt. Ihr Blick auf den Horizont ist weiter geworden. Es gibt so viele Dinge zu entdecken, von denen sie früher keine Ahnung hatten.  

Nehmen Sie sich Zeit und bereiten sich auf Ihr besseres Leben vor. Machen Sie elegant Platz für die vielen anderen Leute, die nur ein Ziel haben: Sie wollen so sein wie Sie! Sie wollen Ihren Platz einnehmen. Warum eigentlich nicht? Lassen Sie los und starten zu neuen Zielen, die zu Ihnen passen.sehen Sie es doch einfach so: Es erfordert ein großes  Maß an naiver Unwissenheit,  um Ihren Job haben zu wollen. Sie haben für so etwas viel zu viel Erfahrung. Und Sie sind alles andere als naiv. Die Branche ist im Umbruch. Jede Branche ist heute im Umbruch. Wenn Sie sich eingestanden haben, dass es Zeit ist zu gehen, wenn Sie wissen, dass Sie dieses Spiel keinen Sinne mehr für sie macht, sie es nicht mehr gewinnen können, dann haben Sie einen größeren Preis gefunden: sich selbst.  Sie haben es überhaupt nicht mehr nötig, nochmal in den Ring zu steigen und sich verprügeln zu lassen. Wozu denn auch? Irgendwann ist es gut. Jetzt!

Ü50 Das hat eine Menge mit der Pubertät des Alters zu tun. Wie wollen Sie den Rest Ihres Lebens verbringen? Was wollen Sie eigentlich in 10 oder 20 Jahren machen? Es ist egal, ob Sie eine Frau sind,  oder ein Mann. Sie haben noch etwa ein Drittel Ihres Lebens vor sich! Machen wir etwas daraus! Sind Sie bereit dazu? Dann wird es Zeit für ein weitergehendes  Coaching.

Ein zynischer Coach für Choleriker


Ein zynischer Coach?

Zugegeben, ein zynischer Coach ist nicht das, was man sich unter einem hilfreichen psychologischen Berater vorstellt. Aber glauben Sie mir: Ich kann auch richtig fies sein. Genau so wie Sie, mein verehrter cholerisch veranlagter Narzisst. Was das für einen Spaß macht, können Sie sich vorstellen. Zwei Seelenverwandte, die nach Herzenslust in den Keller des untergründigen Humors steigen und das Ganze einfach COACHING nennen. COACHING! Yes! MUTTER!

Ich bin genau der Resonanzboden, den Du brauchst! – Komm, wir Duzen uns! Wir sind doch Seelenverwandte! (Schmieriges Grinsen von meiner Seite ist inklusive, denn ich bin doch authentisch und kann mich in meine Mandanten hineinversetzen)

STOP! So will das natürlich auch keiner. Oder? Aber glaube mir: Ich kann und ich will und ich werde das genau so tun. Warum? Weil ein guter Coach einen Teil seines Weges mit dem Coachee gehen muss um seine Welt zu erkunden und ihn zu verstehen. Um Dich spiegeln zu können, wie Du auf Deine Umgebung wirkst. Aber erst, nachdem wir ein tragfähiges Vertrauensverhältnis aufgebaut haben und Du mich als Companion akzeptierst. Ich sage es Dir ganz deutlich. Ich bin nicht wie Du. Ich verbiege mich niemals. Selbst wenn es noch so verlockend erscheint, niemals im Berufsleben. Und ich verbiege mich auch nicht für Dich. Aber ich kann eine Rolle spielen, wenn es nötig ist und vielleicht ist es spannend für Dich, das Theater mitzuspielen. Nennen wir es Coaching. Du willst wissen, wie Du Deine cholerischen Ausbrüche in den Griff bekommst – ein Waldlauf oder Kickboxen, ein Sandsack oder ein Spind, den man anschreien kann , können Lösungsansätze sein – und ich gehe mit Dir direkt in Deine Welt und wir kommen schon miteinander klar. Ob das funktioniert? Was denkst Du denn, wie das geht? Und wie das geht! Na klar!
Und ich habe einen furchtbaren Spaß daran. Ich verstehe Dich, denn mein zweiter Vorname ist Ironie! Wollen wir es ausprobieren?
Es ist genau wie in einem guten Krimi, in dem das Publikum sich in den Schurken verliebt. Seien wir doch mal ehrlich: Die bösen Charaktere sind immer die interessanten. Der brave und makellose Mann da vorne in der Kirche wird doch erst richtig interessant, wenn man sich vorstellt, was der arme Kerln alles anstellen muss um alles andere zu unterdrücken, was nicht in seine Rolle passt. Oder der Präsident, der nur knapp einem Impeachment entgangen ist, weil er genau das getan hatte, was in diesen Kreisen durchaus üblich ist. Stell Dir vor; Du bist Chefarzt und vögelst nicht mit der hinreißenden Krankenschwester. Das kann nun wirklich niemand von Dir erwarten. Das ist eben so; und ich habe Verständnis dafür. Das allein macht noch lange keinen Schurken. Das ist eher ein Indiz für etwas Anderes. Und genau das ist der Weg um einen Klienten, einen Coachee, zu verstehen. Das nenne ich – einen Weg gemeinsam gehen.   

Und genau das ist der Grund, warum mich unter zynischen Narzissten leidende Ehefrauen und Mitarbeiter als Coach weiterempfehlen. Weil ich die Dinge genau an der Wurzel anpacke. Nicht weil ich ein Choleriker bin, sondern weil ich selbst schon unter Cholerikern gelitten habe und weil ich sie genau studiert habe und weil ich sie wirklich kenne. Manchmal möchte ich so gerne sein wie sie: Arrogant; Rücksichtslos; Laut; Erfolgreich; – Aber dann wäre ich nicht mehr ich. Aber manchmal ist es auch für mich interessant in die Welt eines Cholerikers einzusteigen. Wobei wir wieder beim Thema sind.

Ich bin Coach und das ist gut so. Und wenn es nicht gelingt, dann haben wir es versucht und brechen das Coaching einfach ab. 

 

Donald Trump – Was wird passieren?


Donald Trump – Was wird schon passieren?

Wir stehen ohne jeden Zweifel am Anfang einer neuen Epoche. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump hat eine Revolution ausgerufen. Er will die Macht an das Volk zurückgeben. Klingt gut, stimmt aber so nicht. Donald und eine Revolution. Das ist ungefähr so als würde Dagobert seinen Goldschatz unters Volk verteilen. Donald und das Volk. Es wird eine logische Aussage, wenn er es so erklärt: Das Volk bin ich. Jetzt können wir den Satz substituieren.  Die Macht wird ihm gegeben. Und das macht dann wirklich Sinn in seiner Welt.  Donald versteht nämlich sehr viel von seiner eigenen, eigenartigen Welt. Seine Sicht auf die Dinge ist – einzigartig. Er ist einzigartig. Und wenn Revolution,  dann wird er in einer Reihe mit Lenin und Fidel Castro stehen. Wobei augenfällig Unterschiede zu erkennen sind.

Aber was hat ihn an die Macht gebracht? Was wollen die Leute von ihm? Was erwartet uns und was müssen wir befürchten? Lassen wir die Angst mal weg und hoffen wir, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Die USA stehen an einem Scheideweg. Wer in den letzten Jahren mal drüben war, kennt das Problem. Oder die Probleme. Die Infrastruktur ist eine einzige Katastrophe. Das Bildungssystem ist für die Masse der Bevölkerung nicht mehr geeignet. Ganze Stadtviertel großer Städte sehen aus wie die Dritte Welt. Selbst in Washington gibt es Stadtviertel in die ich meine Tochter nicht schicken würde. Es gibt richtige bittere Armut und es gibt ordinären Reichtum. Es gibt sehr viel Angst im Mittelstand, alles zu verlieren. Obdachlosigkeit ist ein großes Thema in den USA. Die Automatisierung tut ihren Teil. Wenn in Fabriken in denen noch vor 20 Jahren tausende Arbeiter einen Job hatten Roboter und Automaten den Job machen und nur noch ein paar hundert hochqualifizierte Fachleute Arbeit finden, dann wird deutlich wo die Probleme liegen. Von all dem hat Donald Trump nicht viel Ahnung, wenn er das Thema überhaupt kennt. Er ist ein alter Mann, ein Kind der 70er Jahre.

Allein die mittellose und ungebildete Schicht derer, die eigentlich Mittelstand sein sollten, lichtet sich seit vielen Jahren gewaltig. Make Amerika Great Again – bedeutet die Rückkehr des Amerikanischen Traumes. Donald Trump ist ein ausgeschlafener Populist. Er hat dem Volk ein wenig auf das Maul geschaut und er muss sich nicht verstellen. Er redet genau so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Besser kann er es nicht.

Er wird wird versuchen die Probleme des Landes so zu lösen wie es seinem Weltbild entspricht. Protektionismus. Deals. America first! Die Army aufrüsten, aber zu besseren Kosten – Das funktioniert am besten durch Mengenrabatte und das hat noch immer funktioniert, wenn innenpolitisch etwas schief läuft. Er wird Arbeitsplätze schaffen in der Rüstungsindustrie. Er wird die WallStreet sanft streicheln und er wird den Briten viel versprechen. Donald wird alles tun um ein großartiger Führer seines Landes zu werden. Er hat Hochachtung vor großartigen Führern. Da kommt kein Zweifel auf. Was er unter guter Führung versteht, ist offensichtlich. Angreifen, beleidigen, provozieren, herausfordern, einfach machen. Er ist ein Macher, dem nichts schnell genug gehen wird. Er könnte eine Menge lernen in den kommenden 4-8 Jahren. Ja, leider ist es so. Selbst wenn er in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit nichts auf die Reihe bringt, wird er versuchen es so zu verkaufen, dass man ihn nicht gelassen hat. Die alten Eliten halt. Egal ob GOP oder Demokraten. Alles dasselbe für ihn. Aber Donald ist nicht Obama, der wirklich einen sehr guten Job gemacht hat obwohl er keine Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus hatte.

Es wäre gut, wenn die Demokraten wieder mehr wirklichen Einfluss gewinnen würden. Es wäre interessant zu beobachten, wie der größte Jobbeschaffer aller Zeiten damit umgehen würde.

Donald wird das tun, was er zu verstehen glaubt. Seine Berater – Familie und Schwiegersohn – werden ihn versuchen sanft zu leiten. Es wird nicht immer gelingen.

Ein Tweet geht immer noch, egal wie ernst die Situation ist. Hoffen wir nur, dass er nicht auf einen falschen Knopf drückt und “April!April! twittert, weil er den Ernst der Lage nicht verstanden hat.

Er hat keine Ahnung, wie er die gewachsenen Probleme des Landes lösen kann. Wenn die Amerikaner das erstmal herausgefunden haben, dann öffnen sich völlig andere Optionen. Aber das wissen die rechten Eliten längst. Ihr ärgster Feind heißt Bernie Sanders und die jungen Leute die ihn unterstützen. Was auch immer passieren wird, die Welt ist nicht sicherer oder unsicherer geworden. Sie hat begonnen sich zu bewegen und sie befindet sich längst in einer Krise. Es ist eine Krise der Möglichkeiten und der überkommenen Realitäten. Die Welt wird sich weiterdrehen. Es ist völlig egal, was man von Donald Trump hält. Er rüttelt und vieles wird anderes werden. Manchmal ist das sogar eine Chance für Veränderung. Yes We Can! Changing The World!

Am schlimmsten finde ich, dass es Nachahmer geben wird. Führungskräfte, die sich in ihrem Narzissmus und in ihrer ungeduldigen, cholerischen Natur bestätigt finden. Der große Vorturner zeigt wie es geht. Egal wie wir das finden. Das ist wirklich sehr traurig…..

Schwachsinn


SCHWACHSINN

Neulich erreichte mich ein Kommentar zu einem meiner BlogBeiträge. Meine erste Reaktion auf Feedback ist einfach: Danke für den Kommentar!
Dann habe ich mich tatsächlich mit diesem Kommentar beschäftigt. Der oder die KommentatorIn beschränkte sich darauf mir eine Watsche zu verabreichen, also mir eine zu knallen. Interessant, wie ich finde. Unerwachsene Kommunikation. Ich denke, dass man darüber nachdenken können sollte, wenn man etwas falsches geschrieben hat oder ein Zusammenhang nicht deutlich wurde.

Ich frage mich auch, wie der Beziehungszusammenhang zwischen einem anonymen Kommentator und einem offenen Blogger ist. Ich kenne den Kritiker nicht. Er oder sie kennt mich nicht. Was soll also der kindliche Drang etwas als Schwachsinn abzuqualifizieren? Wenn es Schachsinn ist, dann würde mich auch ganz genau interessieren, warum das so ist. Ich schreibe ja nicht einfach so, sondern weil ich permanent lerne und das Gelernte versuche in Worte zu kleiden um es mir vor Augen zu halten. Wenn andere das gerne lesen, dann ist es O.K. für mich. Wenn andere das kritisieren, auch. Wenn andere das hassen und es als Schwachsinn bezeichnen, dann würde ich gerne ganz genau wissen, wer dahinter steckt und was ich mit der Info anfangen soll. Ich bin für einen erwachsenen Dialog. Alles andere ist: Schwachsinn….

Affirmation


Affirmation

Ein wichtiger Bestandteil von Coachings ist das Zerstören von hemmenden Glaubenssätzen und das Entwickeln neuer, bejahender Überzeugungen. Das nennt man Affirmation. Das Erkennen negativer Glaubenssätze ist ein Thema für sich. Die Architektur neuer Glaubenssätze ist ein ganz anderes Thema. Es wäre kein Thema, wenn es einfach wäre. Aber darum sind wir ja nicht hier. Wir sind in der Lage, komplexe Dinge erfolgreich zu erledigen! Das ist eine Affirmation. Es besteht kein Zweifel, dass wir es schaffen können.

Affirmation (lateinisch „affirmatiō“ für „Versicherung, Beteuerung“) ist eine wertende Eigenschaft für prozedurale, kognitive oder logische Entitäten, die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.

 

In der modernen (Massen)Kommunikation dienen Schlüsselsätze dazu, Gruppe von Gleichgestellten durch ansteckende Begeisterung für das Produkt, die Dienstleistung oder eine Sache zu interessieren, zu motivieren und letztendlich zu aktivieren.

 

Wir alle kennen den Satz „Yes, we can!“ , den der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama verwendete. “Yes, we can!” ist ein Synonym für Obamas Optimismus geworden. Dieser Satz wird untrennbar mit diesem Präsidenten verbunden blieben. Der Satz: “Wir schaffen das!”, von Angela Merkel, hat eine völlig andere Wirkung. Das Merkelsche “Wir schaffen das!” wird verbreitet sehr skeptisch gesehen. Natürlich können wir eine Menge schaffen. Aber es gibt mehrere große ABER, die diesen Satz begleiten.

Natürlich schaffen wir es. Allerdings geht das nicht mit einem derartigen, simplen Satz. Wir können alles mögliche schaffen, wenn wir davon überzeugt sind und wenn es uns gelingt, viele Menschen zu überzeugen. Das ist Politik. Die Macht liegt bei denen, die Informationen haben und effektiv verbreiten können.

Es gibt Menschen, die denkbar schlechte Voraussetzungen für Bildung und Wohlstand mitbringen. Es ist kein Geheimnis, das es sich in den ersten Jahren des Lebens entscheidet, wer wir sind und was wir erreichen können. Das Bindungsverhalten von Kindern ist zweifellos ein Schlüssel zum Erfolg. Ein gut gebundenes Kind wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ein gutes, erfolgreiches, reiches Leben führen.

WIKIPEDIA 14.08.2016: Die Bindungstheorie ist eine psychologische Theorie, die auf der Annahme beruht, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge und von intensiven Gefühlen geprägte Beziehungen zu Mitmenschen aufzubauen. Sie wurde von dem britischen Kinderpsychiater John Bowlby, dem schottischen PsychoanalytikerJames Robertson und der US-amerikanisch-kanadischen Psychologin Mary Ainsworth entwickelt.

Ihr Gegenstand ist der Aufbau und die Veränderung enger Beziehungen im Laufe des Lebens. Die Bindungstheorie basiert auf einer emotionalen Sichtweise der frühenMutter-Kind-Beziehung. Sie verbindet ethologisches, entwicklungspsychologisches, psychoanalytisches und systemisches Denken.

Eines der ursprünglichen Anliegen Bowlbys war es, eine wissenschaftliche Basis für den psychoanalytischen Ansatz der Objektbeziehungstheorien herzustellen und psychoanalytische Annahmen empirisch überprüfbar zu machen. Dabei entfernte er sich im Laufe seiner Forschungsarbeit von der Psychoanalyse.

Die Bindungstheorie weist Verbindungen zur Individualpsychologie von Alfred Adler,[1] zur Systemtheorie und zur kognitiven Psychologie auf und hat einen großen Beitrag zur Familientherapie, kognitiven Therapie sowie zur Psychoanalyse, Entwicklungspsychologie und zu den Grundlagen der Pädagogik geleistet.

Pädagogen und Psychologen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Löschen negativer Bindungserfahrung und dem Aufbau neuer Bindungserlebnisse. Vertrauen und eine stabile Beziehung sind auch hier der Schlüssel zum Erfolg.

Affirmation ist eine Methode, die angewendet werden kann. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, ist ein Format, das ich gerne anwende. Es macht keinen Sinn Probleme und nicht vorhandene Ressourcen mit in die Zukunft zu nehmen. Eine glückliche Kindheit ist der Schlüssel zu einem reichen und erfüllten Leben. Alle, die keine gute Kindheit hatten, oder zumindest glauben, dass ihre Kindheit nicht so toll war, können ihre glückliche Kindheit nachholen. Sie sollten es sogar. Es geht nicht anders. Es ist nie zu spät eine glückliche Kindheit gehabt zu haben.

Ich kenne kaum jemand, der nicht erzählt, dass er eine schöne Kindheit hatte. Dabei geht es niemals um materielle Dinge. Es geht um eine oder mehrere Menschen zu denen wir eine vertrauensvolle Bindung aufbauen konnten. Das können die Großeltern oder die Nanny oder auch die beliebte Kindergärtnerin sein.

Wir müssen nur lernen, Dinge aus der Vergangenheit positiv zu interpretieren. Das gelingt vor allem, wenn wir unsere Erfahrungen als wertvolle Ressource erleben. Wenn jemand negative Erfahrungen und Erlebnisse hatte, dann kann das auch umintepretiert werden. “Was uns nicht umbringt, macht uns stärker!” Wie stark kann ein Mensch werden, der als Kind von seinen Eltern nicht verpäppelt und verwöhnt wurde. Wir stark sind wir geworden? Wie stark wären wir geworden, wenn wir nicht gelernt hätten mit Problemen und Rückschlägen fertig zu werden?

Es gibt Menschen, denen das Lernen leicht fällt. Es fällt ihnen so leicht, dass sie sie langweilen und ablenken lassen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem sie feststellen müssen, dass sie es nie gelernt haben wie lernen funktioniert. Sie verlieren ihren Optimismus und lassen sich fallen. Viele Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern, mit einer ausgezeichneten Kinderstube und völlig ohne Probleme sehnen sich nach Herausforderungen. Manch ein Millionär stellt erst als Erwachsener fest, dass ihm etwas fehlt im Leben. Ärmer Menschen können sich das nicht vorstellen. Sie glauben, wie die meisten Leute, dass man mit Geld tatsächlich alles erreichen kann. Das stimmt aber nicht. “Can’t buy me love!”, sangen die Beatles und das ist nicht das Einzige, was man nicht mit Geld kaufen kann. Eine stabile Psyche und Gesundheit kann man ebensowenig kaufen, wie die Zuwendung einer liebenden Mutter, eines starken und liebevollen Vaters, einer stabilen Familie. Nicht, dass jetzt jemand auf die Idee kommt, dass man den Satz “Can’t buy me love!” einfach umdrehen und daraus eine positive Affirmation machen kann.  Liebe kann man wirklich nicht kaufen, auch wenn viele Beziehungen kaputtgehen, wenn es wirtschaftlich ein wenig schwerer wird. Oft kann man tatsächlich den Eindruck bekommen, dass ein Mann, der nach vielen Jahren mit einem guten Job arbeitslos wird, postwendend von seiner Ehefrau verlassen wird. Sie lachen? Alles schon erlebt! Das kann wirklich jedem passieren. Allerdings liegt das nicht am Geld, sondern daran, dass die Beziehung schon lange gescheitert war, bevor das genannte Ereignis eingetreten ist.
Wenn Liebe am Geld scheitert, dann ist das nicht die schlechteste Entwicklung. Oder?

Stellen Sie sich einen älteren, reichen Herren vor, der sich eine junge und sehr attraktive Frau, sagen wir aus der Ukraine, anlacht. Das hat etwas mit Geld zu tun. Ich glaube fest an diesen Glaubenssatz. Schauen Sie sich nur die einschlägigen Kennenlernportale an. Die ersten Fragen die gestellt werden drehen sich irgendwie immer um Status und Geld.

Aber das kann natürlich auch nur meine Sicht auf die Dinge sein. Ich lasse mich gerne von positiven Gegendarstellungen überraschen.

“Liebe überwindet alle Grenzen!” ist eine Affirmation, die ich gerne gebetsmühlenartig wiederhole. Denn es stimmt. Liebe überwindet alles. Liebe ist geduldig. Liebe verzeiht alles. Liebe überwindet jeden Zweifel. Oh ja! Die Liebe!
Wir sollten täglich daran denken, was Liebe alles erreichen kann.

 

Toolbox Coaching


In vielen Coachingausbildungen spielen Werkzeuge eine große Rolle. Ein professioneller Coach beherrscht seine Toolbox, so die allgemeine Lesart. Das stimmt teilweise, engt aber auch die Sichtweise auf Coachingprozesse ein. Wenn es so einfach wäre,  dann könnte tatsächlich jeder coachen, der einfach nur eine handvoll Tools erlernt hat. Aber so einfach funktioniert Coaching nicht. Allein die Beherrschung von Tools macht noch keinen guten Coach aus. Das merken viele euphorische Lehrgangsteilnehmer von Wochenendseminaren spätestens nach dem ersten „Coaching“. Viele sind dann enttäuscht und werfen ihr Spielzeug in die Ecke.
Vereinfachungen und Modelle dienen immer nur dem Verständnis und sind ein Ansatzpunkt für den Coachingprozess. Coaching ist ein komplexer psychologischer Prozess, ein Netzwerk voller Möglichkeiten. Ein Tool alleine führt in der Praxis nicht automatisch zum Erfolg. Der Coach selbst bringt sich immer in den Coachingprozess mit ein. Er selbst wird zum Werkzeug. Lineare Strukturen der Veränderungsarbeit sind also nicht einfach zu erkennen. Ein Coachee muss sich zuerst auf den Coach und den Prozess einlassen und selbst auch Teil der Veränderungsarbeit werden. Praktisch kann man immer wieder beobachten,  dass Klienten den Coachingprozess unterbrechen, indem sie immer wieder eigene Vorstellungen und Erfahrungen kritisch einbringen. Wir sind es gewohnt, alles zu hinterfragen. Ich kenne das Phänomen, weil ich oft in lineare Denkmuster zurückfalle. Wir können aber davon ausgehen, dass es der Coach selbst ist,  der zu einem Tool für den Coachingprozess wird. Es gibt also keine separierbare Veränderungsphase an sich. Die berühmten 7 Steps of Coaching verlaufen niemals linear und in einer zwingenden Reihenfolge ab. Es gibt keine einzelne Verãnderungsphase. Der gesamte Coachingprozess ist ein Veränderungsprozess. Der rote Faden ist nicht mehr sichtbar und das ist oft der Punkt, an dem sich die Geister scheiden. Der Wunsch nach klaren Abläufen und Strukturen ist durchaus verständlich. Er führt aber direkt in eine Sackgasse. Die psychologische Ausbildung und die Erfahrungen und Persönlichkeit des Coaches sind von entscheidender Bedeutung. Hierbei geht es nicht nur um die jahrelange akademische Bildung im psychologischen Umfeld,  sondern um die Summe der Erfahrunge und die ethische und menschliche Reife des Coaches. Der pure Einsatz von Tools, von denen behauptet wird, dass sie wirken, stellt kein Allheilmittel für einen Coach dar. Parallelen zu den vielfältigen Managementansätzen sind kein Zufall. Der stumpfe Einsatz einer Managementmethode führt fast nie zum Erfolg. Die meisten Coachingtools und NLP-Werkzeuge sind, für sich alleine genommen, völlig wirkungslos, wenn sie nicht richtig verwendet werden. Profis benutzen für jede Arbeit ein spezielles Werkzeug. Wer nur mit einem Hammer umgehen kann, ist noch lange kein guter Zimmermann. Ein professioneller Coach bringt sich selbst in den Prozess ein. Er bringt nicht nur eine Werkzeugkiste mit, die er dann während des Coachings eindrucksvoll einsetzt. Toolbox Coaching ist etwas für Anfänger und Auszubildende. Nichts dagegen zu sagen: Aus jedem Anfänger könnte ein Profi werden.

Coaching: Veränderungen sind möglich!


Metharmorphosen

Ich glaube daran, dass sich Menschen ändern können. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass jeder von uns einen Veränderungsprozess durchläuft, der mit dem Erreichen der Volljährigkeit noch längst nicht abgeschlossen ist. Manche nennen es Herzensbildung. Ich nenne es Persönlichkeit. Die Persönlichkeit eines Menschen ist das Wichtigste, das er besitzen kann. Man kann ihm alles nehmen. Er oder sie kann alles verlieren. Wenn die Persönlichkeit dadurch keinen Schaden nimmt und sich weiterentwickelt, ist nichts verloren. Im Gegenteil. Schicksalsschläge, Misserfolge oder schmerzliche Verluste, können einen Menschen maßgeblich beeinflussen. Sie können uns stark machen oder zerstören. Jeder hat es in der Hand, das Beste daraus zu machen. neurologische-Ebenen

Immer wieder kommt die Frage nach den Veränderungsmöglichkeiten von ganz bestimmten Charaktertypen auf. Fragen wie: „Kann man einen Choleriker ändern?“ oder „Kann ein geborener Angsthase lernen seine Angst mutig zu überwinden?“, zeigen deutlich in welche Richtung das geht. Man kann übrigens keinen anderen Menschen ändern. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Jeder Mensch kann sich ändern. Viele Menschen machen es sich bequem. Sie denken, dass sie sich nicht verändern können oder gar müssen. „Ich bin eben so!“ „Ich bin so wie ich bin!“ Niemand verlangt das. Erst wenn in uns selbst der Wunsch entsteht, auf eine höhere Entwicklungsstufe des Selbst zu gelangen, dann wird Veränderung überhaupt erst möglich. Ein Blick auf die Pyramide der neurologischen Ebenen zeigt sehr eindrucksvoll, wo Verhalten angesiedelt ist, nämlich ziemlich weit unten. Werte wie Sinn, Zugehörigkeit und Identität stehen weit über der Ebene von Verhalten. Einfach ausgedrückt, kann durch Konzentration auf Identität, Zugehörigkeit und  Sinn, das Verhalten von Menschen grundlegend verändert werden. Genau das wird durch Coaching möglich. Es geht auch ohne. Aber mit einem Coach geht es sehr viel schneller und zielgerichteter. Wir werden täglich Zeugen von solchen Veränderungen. Wer nicht an die Veränderung von Verhalten, durch das Erreichen höherer neurologischer Ebenen glaubt, wird so bleiben wie er ist. Es gibt keinen Zwang für einen Menschen, eine höhere Persönlichkeitsstufe zu entwickeln. Aber es ist möglich. Und genau darum geht es.

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen ist nicht das, was sie erreichen oder tun, sondern warum sie es tun. Es geht um einen höheren Sinn des Lebens. Jede Tätigkeit ist immer geprägt von Anerkennung und Sinnhaftigkeit. Sinnlose Verwaltungstätigkeit kann krank machen, auch wenn sie viel Geld und eine sichere Pension garantiert.
Es gibt anerkennenswerte Tätigkeiten, die vollkommen kostenlos ausgeübt werden. Engagierte Mitmenschen füllen ein Ehrenamt aus, ohne jemals nach einem Lohn zu fragen. Ich persönlich kenne sehr viele solcher Menschen und das sind keine dummen Leute. Im Gegenteil. Sie wissen, was sie tun und warum sie es tun. Es macht Sinn für sie.
Andererseits gibt es auch eine Gruppe von Menschen, die noch nie in ihrem Leben auf etwas verzichten mussten und die doch sehr unsicher und unglücklich sind. Die Ursache liegt auch hier im Sinn und Zweck ihres Lebens. Manch ein Multimillionär sehnt sich heimlich nach „dem einfachen Leben“. Sie haben alles. Das Leben verläuft ohne größeres Risiko. Aber sie haben noch nie in ihrem Leben ein selbstgeschaffenes Erfolgserlebnis gehabt. Auch hier liegt der Schlüssel im Sinn. Ein Coach kann helfen, versteckte Blockaden zu finden und Ziele zu formulieren, die letztendlich zu einer Befreiung aus dem Goldenen Käfig führen werden. Es ist unglaublich, welche Veränderungen möglich sind, wenn man einmal seinen persönlichen Sinn gefunden hat. Veränderung findet immer im Ich statt. ChangeIT! kann auch ganz einfach mit Verändere ES! übersetzt werden. Coaching kann kann dabei helfen, mit Sicherheit!

Coaching ist keine Beratung


Coaching und Unternehmensberatung – eine Abgrenzung

Unternehmensberatung und Business Coaching, das scheint auf den ersten Blick ein und dasselbe zu sein. Aber das stimmt nicht. Business Coaching ist etwas völlig anderes als klassische Unternehmensberatung. Ein langjährig erfahrener Unternehmensberater hat in der Regel keine Ahnung, was Coaching ist und wie es funktioniert. Ich war schon in beiden Rollen unterwegs. Ich spreche das so krass an, weil ich eine klare Kante gegen die Verwässerung dieser Begriffe setzen möchte. Berater etikettieren sich gerne zum Coach um, weil das einfach schicker klingt. Der Unterschied zum Coaching ist vielen überhaupt nicht klar. Ein Unternehmensberater ist ein Berater und kein Coach. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Ein Coach sollte aber über einige Kenntnisse von Psychologie, NLP und Coaching verfügen. Der ideale Einstieg ist ein umfangreiches Coachingseminar mit praktischen Übungen (min. 60 Stunden) und einer Prüfung mit Zertifikat. Viele Unternehmensberater sind im sogenannten Gründercoaching unterwegs. Ich wiederhole mich gerne: Das hat mit Coaching oft sehr wenig zu tun. Das Etikett ist falsch. Ein Coach ist mehr ein psychologischer Berater, als ein Unternehmensberater.

Coaching ist Prozessberatung. Im IT Umfeld kann das auch sehr schnell falsch verstanden werden. Achtung: Es geht nicht um Geschäftsprozesse! Es geht um den Coachingprozess. Ein Coach steuert den Coachingprozess. Der Klient wird in eine Situation versetzt in der er seine eigenen Ressourcen freisetzen kann. Der Coach ist Meister des Coachingprozesses. Der Coach löst nicht die Probleme seines Klienten, sondern versetzt ihn in die Lage, das aus eigener Kraft zu tun. Coaching stärkt Klienten und setzt die in ihnen schlummernden Kräfte frei. Coaching kann Prozesse erheblich beschleunigen. Das was normalerweise Jahre dauert, kann durch geschicktes Coaching sehr viel schneller erreicht werden. Coaching ist definitiv keine Expertenberatung. Dort verfügt der Berater über mehr Fachwissen als der Kunde. Der Berater gibt konkrete fachliche Hinweise, Empfehlungen und Ratschläge. Ein Coach tut das nicht. Coaching ist eher als Hilfe zur Selbsthilfe zu sehen. Ein einmal angestoßener kurzer Coachingimpuls kann gewaltige Auswirkungen haben. Diese Auswirkungen sind noch Jahre nach dem eigentlichen Coaching zu spüren. Ein Coaching kann tatsächlich das ganze Leben verändern. Und zwar auf der ganzen Linie. Ein Coaching verändert die Zukunft und die Wahrnehmung der Gegenwart. Durch TimeLine kann sogar die Vergangenheit des Klienten verändert werden. Das, was wir als Realität wahrnehmen, ist unser Bild von der Welt. Aber das ist eben der Unterschied zwischen einem Coach, einem Psychologen und einem Berater. Das ist wieder ein anderes Kapitel.

Ironie als Coaching-Tool


Deutsch: Ironie-Marker Original

Deutsch: Ironie-Marker Original (Photo credit: Wikipedia)

 

Ein Coach nimmt seinen Gesprächspartner aufmerksam wahr und begibt sich in die Welt seiner Klienten, ohne ihnen etwas aufzudrücken. Das erwartet man ganz einfach von einem Profi. Es gibt aber auch Punkte in einem Coaching, an denen Ironie notwendig wird. Sarkasmus und Ironie sind gefährliche Werkzeuge. Man muss eine lange Ausbildung absolviert haben um ein Samuraischwert sicher zu beherrschen oder ein Skalpell sinnvoll anzuwenden. Ich kann beides. Aufmerksam zuhören und mich ganz ernsthaft mit den Problemen meiner Klienten auseinandersetzen und ironisch kontern. Manchmal muss man einen Jammerer stoppen und einen Breakpoint setzen. „Stopp! Bis hierher und nicht weiter!“ Aber nicht nur Jammerer kann man mit Ironie stoppen. Auch von sich und ihrer Lebensart zutiefst überzeugte Schaumschläger brauchen so etwas. Sie sind sehr oft umgeben von Schmeichlern, die ihnen nach dem Mund reden und sorgfältig darauf achten nichts falsches zu sagen. Wenn man dem erfolgreichen Macher widerspricht, dann könnte es mit der eigenen Karriere schnell vorbei sein. Der erfolgreiche Macher dreht sich im Kreis und ähnelt einem Piloten, dessen Instrumente ausgefallen sind. Das Flugzeug wird abstürzen. Aber bis es soweit ist, ist die Stimmung heiter. Alles scheint gut zu sein.

 

Für einen Coach ist Ironie ein sehr scharfes Werkzeug. Der Coach arbeitet manchmal als eiskalter Chirurg, der entschlossen aufschneidet, entfernt und wieder zumacht. Vorher hat er die Situation klar analysiert und weiß genau, was zu tun ist. Ein Patient hat zwar Schmerzen zu erleiden, aber er vertraut seinem Arzt und unterschreibt eine Patientenverfügung.
Beim Coaching ist das ganz ähnlich. Nur geht es nicht um Heilung oder Linderung. Das überlassen wir immer den Psychologen und Psychotherapeuten. Es geht aber oft darum, dem Klienten etwas zu entfernen, was ihn hindert. Vorurteile und blinde Punkte lauern überall. Ein Coach ist ein Profi, wenn es um das Finden und Aufdecken von blinden Punkten im Denken geht. Der blinde Punkt im Denken ist immer da zu finden, wo man ihn eigentlich nicht vermuten würde. Ausgerechnet das, was wir am besten zu kennen glauben, wo wir uns „blind“ orientieren und mit schlafwandlerischer Sicherheit zu bewegen scheinen, befinden sich die blinden Punkte unserer Aufmerksamkeit. Achten Sie mal aufmerksam auf folgende Gesprächsmuster in einem Meeting. „Ist mir bekannt! Ich weiß Bescheid! Alles klar! Logisch!“ Immer wenn wir so etwas hören, können wir sicher sein, dass sich genau an diesen Stellen blinde Punkte der Aufmerksamkeit befinden.
In der Softwareindustrie kann man so etwas regelmäßig beobachten. Jeder glaubt genau zu wissen, wie etwas funktionieren muss, bis zu dem Punkt an dem alles plötzlich ganz anders ist. Man muss die Alternativen kennen, um das Kerngeschäft zu beherrschen.

 

 

 

 

 

Wertegemeinschaft


Der US-Geheimdienst NSA späht nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der SPIEGEL offenbar gezielt die Europäische Union aus. Dies gehe aus geheimen Dokumenten hervor, die der Informant Edward Snowden mitgenommen habe und die der Spiegel teilweise einsehen konnte, wie das Magazin berichtete. 

Freunde

Die Bundeskanzlerin verhält sich professionell zurückhaltend, wenn sie auf das Thema angesprochen wird. Das ist verständlich, denn nichts ist gefährlicher als ein Nachbarschaftsstreit unter guten Freunden. Es ist doch ganz natürlich, dass unsere Freunde in den Vereinigten Staaten und um Vereinigten Königreich neugierig sind, was in Europa so los ist. Wir verstehen es ja manchmal selber nicht. Ausserdem sind die Jungs von der NSA und dem CI5 wahrscheinlich viel besser als die vom langweiligen BND. Wir Deutschen sind ja so naiv. Jedenfalls hat man den Eindruck. Vielleicht ist es auch nur hanseatisches Understatement. Mehr sein – als zeigen, ist die Devise. Vielleicht ist das so. Vielleicht leisten die ausländischen Dienste ja auch nur Schützenhilfe. Das europäische Datenschutzrecht ist möglicherweise so aufgebläht und nicht anwendbar, dass die Geheimdienste befreundeter Staaten stillschweigend unser Einverständnis für einen allumfassenden digitalen Schutzschirm haben. Wir haben es erduldet und nun bleiben wir auch ganz gelassen. Wissen wir doch, dass wir bei der Auswertung der Informationen mit einbezogen werden könnten. Das wollen sich unsere Beamten natürlich nicht verscherzen. Warum also sollten wir unseren Freunden auf die Füße treten? Spaß beiseite. Wenn der Nachbar oder der Freund anfängt in unsere Kochtöpfe zu schauen, wenn er mit einer Wanze oder einer Kamera dabei ist, wenn wir gerade intime Dinge erleben oder wenn sie jedes gesprochene und geschriebene Wort auswerten um es irgendwie zu bewerten und auszuwerten, dann hört der Spaß auf. Ich schließe mein Haus regelmäßig ab und ich erwarte, dass geklingelt wird, bevor jemand mein Haus betritt. Das ist das Mindeste, was ich an Achtung und Respekt erwarte. Und wenn ich Informationen mit meinen Nachbarn austauschen will um die Sicherheit in der Straße zu erhöhen, so ist es meine souveräne Entscheidung,  welche Daten ich zur Auswertung weitergebe.
Das Problem muss dringend geklärt werden. Die Entwicklung der IT und des Internet ist tatsächlich immer noch NEULAND, wie Kanzlerin Merkel es ausdrückte. Die meisten ahnen noch nicht einmal, was mit Hilfe des Internet möglich ist. Drohnen werden bereits heute weltweit über das Internet ferngesteuert. Die Dinger haben nicht immer nur Kameras an Bord. Das Internet wird zum Transportmedium für eine andere, einer erweiterte und einer virtuelle Realität. Der Unterschied von einem Ballerspiel auf einer Spielkonsole zur Wirklichkeit verschwimmt.
Eine virtuelle Welt entsteht. Wir sind mitten drin. Wir sind Zeuge einer Reihe von DIGITALEN REVOLUTIONEN die eine neue REALITÄT ermöglichen. Das INTERNET der DINGE ist der nächste Schritt. Jedes technische Gerät, jedes Fahrzeug, jeder Fernseher, jeder Kühlschrank, jeder WLAN-Router wird eine eigene IP-V-6 Adresse haben und von jedem Punkt der Erde aus erreichbar werden. Der Spion der aus dem Kühlschrank kommt, ist nicht mehr nur Science Fiction. Wir werden es erleben. Was heute mehr zählt als alles andere sind die ethischen Werte der guten alten Zeit. Wir brauchen mehr humanistische Ausbildung und den kulturellen Austausch um einander besser zu verstehen. Wir müssen wissen, wie unsere Nachbarn und Freunde ticken und wir sollten das unbedingt über einen angemessenen und achtsamen Umgang miteinander tun. Wenn wir dem Nachbarn nicht vertrauen, wird es gefährlich. Wir brauchen mehr als gegenseitige Überwachung. Wir brauchen Verständnis und Werte. Wir brauchen gegenseitige Achtung und Gemeinsamkeiten.

Zweifler sind gut!


Zweifler sind gut!.

Kritiker sind besser………oder Skeptiker, InFrageSteller, Kreative Zerstörer, Selbstkritik, kritische Haltung gegenüber scheinbar unumstößliche Gegebenheiten, Kritik der reinen Vernunft 😉 etc. Revolutionäre Ideen: Wenn Dich jemand auf die Rechte schlägt, halte ihm die Linke hin! – Das hat es vorher noch nie gegeben! Auge um Auge war Gesetz. Was würde Google tun? Verschenken, verteilen, kostenlos machen und somit die Marktmacht erringen. Und nun? Wie geht es weiter? Wie hat Microsoft soviel Geld verdienen können, wo vorher kein Markt war? Wie geht es weiter? Was können wir in Frage stellen? Genau darum geht es bei der neuen gesellschaftlichen Revolution. Neue Fragen stellen und Altes in Frage stellen. Vielleicht zweifeln…..

Alles was Sie jetzt sagen, kann und wird gegen Sie verwendet werden…..


„You have the right to remain silent. Anything you say can and will be used against you in a court of law.“ (US-Rechtsmittelbelehrung bei Festnahmen)

„Alles was Sie jetzt sagen kann und wird gegen Sie verwendet werden!“ Wir haben diesen Satz schon oft gehört. Dieser Satz gilt nicht nur für Strafverfolgungsbehörden. Er hat auch eine tiefe Bedeutung im alltäglichen Leben. Niemand kann einen Satz ungesagt machen. Was einmal unseren Mund in Form von Worten verlassen hat, bleibt bestehen. Wir können ihn nicht mehr ungeschehen machen. Ein Coach agiert völlig anders. Das ist der entscheidende Unterschied. Ein guter Coach ist ein aktiver Zuhörer, der niemals etwas gegen seinen Klienten verwendet, sondern ihm im Gegenteil dabei behilflich ist alles auszusprechen, was notwendig ist um Ziele zu formulieren und zu erreichen. In einem Coaching wird niemals auf der Aussage eines Klienten herumgeritten oder ihm gar, viel später, wieder aufgetischt. Natürlich vergisst ein Coach nicht. Aber er weiß, dass der wichtigste Punkt im Verhältnis zwischen ihm und seinem Mandanten unbedingtes Vertrauen ist. Das gilt im Übrigen für jede Form der psychologischen Beratung. Es gibt keine Wertung und schon gar keine Verurteilung. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und Offenheit des Klienten dem Coach gegenüber, wenn er sich auch wagt Dinge auszusprechen, die kein gutes Licht auf ihn werfen. Vertrauen ist auch hier der Anfang von allem.

In the United States, a person who is going to...

In the United States, a person who is going to be questioned by police when he or she is in police custody must be read his or her „Miranda rights“. The Miranda warning assumes people don’t understand what their rights are so it requires police officers to read a statement to people being arrested which informs them that they have certain rights, such as the right to remain silent and the right to have an attorney. (Photo credit: Wikipedia)

Jeder kennt die Situation, wenn Unternehmensberater auftauchen und ihre Fragebögen abarbeiten. Viele haben Assessment-Center besucht und Fragen beantwortet. Hinter jeder Frage verbirgt sich etwas. Man fühlt sich hilflos und durchleuchtet. Echtes Coaching ist anders. Es geht nicht darum jemand durch Fragen in eine bestimmte Schublade zu stecken, sondern ihn zu fördern und voranzubringen. Ich will es mal in einem einfachen Satz zusammenfassen:

„Nichts was Sie hier sagen, wird jemals gegen Sie verwendet werden!“
Wenn so ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann, ist es der Beginn einer ausgezeichneten Zusammenarbeit. Ich nenne das Coaching.

Verkaufen geht im Moment gar nicht – Oder?


Week of the Sun - Woche der Sonne

Week of the Sun – Woche der Sonne (Photo credit: gynti_46)

Wenn Sie in diesen Tagen als Verkäufer unterwegs sind, dann brauchen Sie starke Nerven. Egal, mit wem wir ins Gespräch kommen. Jeder schimpft und meckert über die Finanzkrise, die jetzt ihren Höhepunkt zu erreichen scheint. Jeder hält sein Geld fest und spart, “wie Schäubele”. Ich muss lachen! Das könnte doch glatt zu einem geflügelten Wort werden. SPAREN WIE MERKEL UND SCHÄUBELE. Das bedeutet vor allem, dass die braven deutschen Steuerzahler und Kleinunternehmer langsam auf dem Zahnfleisch gehen, die Hartz IV Empfänger nie wieder aus der Alimentierung durch den Staat herausfinden und die wackeren Steuerhinterzieher im südlichen Europa immer reicher werden. Das muss man sich mal vorstellen: Wenn die wohlhabenden Griechen tatsächlich erst ihr ganzes Vermögen ausgeben müssten um dann irgendwann einmal Hartz IV zu bekommen. Aber vermutlich würden die ihr Vermögen behalten und doch Geld vom Staat bekommen.
Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, bei der Wirtschaftskrise. Niemand scheint mehr Geld ausgeben zu wollen. Das trifft besonders den Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen, deren erklärte Aufgabe es ist, den Mittelstand voranzubringen. Der Mittelstand hat zur Zeit Anderes im Sinn als vorangebracht, beraten oder gecoacht zu werden. Im Moment geht es um Schadensbegrenzung und manch einer wird schon längst in Richtung Insolvenzverschleppung unterwegs sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wer konnte denn auch ahnen, dass im Moment niemand mehr hochwertige Möbel, Computer und Autos kaufen will? Urlaubsreisen müssen sein, um der Tristesse “bon jour!” zu sagen und ab und zu hilft auch ein wenig Kultur für die kleine Flucht aus der grauen deutschen Wirklichkeit.
Hoffentlich wird es nun richtig Frühling und hoffentlich scheint die Sonne in den nächsten Wochen. Vielleicht hellt das die trübe Stimmung auf.
Das Sparen muss endlich aufhören. Das macht die ganze Wirtschaft kaputt! Haben Sie andere Erfahrungen? Echt? Also ich bin ja nun wirklich nicht als Jammerer bekannt. Aber das würde mich mal interessieren! Schreiben Sie mir einen Kommentar und strafen Sie mich als Miesepeter ab! Das würde mich wirklich sehr aufbauen und auch meine Klienten, die ich dann gerne aus dem Jammertal herausführen werde! “Sieh her! Ein positives Beispiel! Es ist viel besser als Ihr alle immer denkt!”

Augen auf beim Berufswechsel


Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-...

Bundesarchiv Bild 183-87004-0001, LPG Colditz-Möseln, Besprechung mit MTS-Vertreter (Photo credit: Wikipedia)

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selb...

Was bringen Nahrungsergänzungsmittel? Ein Selbsttest mit vijusto (Photo credit: michael_reuter)

Vielleicht tragen Sie sich schon lange mit dem Gedanken, den Beruf zu wechseln. Sie sind nicht alleine. Laut einer Umfrage auf die ich hier nicht näher eingehen will, weil ich die Quelle nicht nennen mag, plant ungefähr ein Drittel aller Beschäftigten in Deutschland den Job zu wechseln. Viele planen den Umstieg in eine andere Branche oder einen kompletten Neuanfang. Wenn Sie gerne Unternehmensberater, Coach, Versicherungsverkäufer, Immobilienmakler, Gebrauchtwagenverkäufer oder Strukturverkäufer für Kochtöpfe, Sportgeräte oder Nahrungsergänzungsmittel werden wollen, sollten Sie sich noch einmal genau informieren, ob das wirklich so lukrativ ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Sie sind möglicherweise ein sehr guter Handwerker und Techniker oder ein hervorragender Verwaltungsangestellter. Ob Sie ein guter Verkäufer sind, können Sie leicht herausfinden. Suchen Sie sich ein Produkt, dass Sie verkaufen möchten und dann kann es auch schon losgehen. Wenn Sie Beratungsleistungen anbieten möchten, genügt ein Ingenieursdiplom um ein Honorar zu berechnen. Der einzige Hinderungsgrund ist wahrscheinlich Ihr momentaner Arbeitgeber, der es überhaupt nicht gerne sieht, wenn seine Angestellten einem Zweitjob nachgehen. Reden Sie mit ihm. Wenn das nicht geht, dann müssen Sie vermutlich sowieso um Ihren Job bangen. Auch dann ist es nicht die schlechteste Idee über einen Wechsel nachzudenken. Natürlich müssen Sie mit dem Finanzamt sprechen und Ihre Gewinne versteuern. Aber so schnell geht das alles nicht. Glauben Sie mir! Versuchen Sie sich einfach in der Nahrungsergänzungsmittel-Branche. Glaubt man den einschlägigen Prognosen, so wird jeder vernünftige Mensch in den kommenden Jahren mehrere hundert Euro pro Monat für Nahrungsmittelergänzungen ausgeben. Überlegen Sie sich mal, was das für ein gigantischer Markt ist! Am besten Sie schauen sich mal ganz unverbindlich im Netz um und lassen sich ein wenig von den Protagonisten dieser TopIndustrie beraten. Sie werden sich wundern, was sich da für Verdienstmöglichkeiten eröffnen. Sie müssen nichts tun, außer loslegen und ein paar Leute finden, die das genau so gut finden wie Sie. Und die suchen sich weitere Kunden, die dann wieder welche finden, die bereit sind die wertvollen Produkte zu kaufen und zu verkaufen….Ruckzuck, können Sie sich zurücklehnen und brauchen nichts mehr zu tun! Wunderbar! Das Ganze läuft dann unter der Überschrift: Passives Grundeinkommen. Klingt gut! Und ist es auch, wenn es denn einmal funktioniert.

Der absolute Hammer ist eine Plastikkarte die bald jeder auf der Welt haben wird, wenn man dem Anbieter Glauben schenkt. Stichwort: „CashBack! Kaufen Sie sich reich!“ Stellen Sie sich vor, dass Sie für jeden Einkauf den Sie tätigen automatisch Rabatte auf das Konto Ihrer Wahl überwiesen bekommen! Ist das nicht wundervoll? Und das Beste ist, dass Sie allen Ihren Freunden, Verwandten und Bekannten ebenfalls so eine Wunderkarte schenken können. Wenn die dann etwas kaufen, dann bekommen auch Sie wieder eine gewisse Summe auf Ihr Konto überwiesen. Es ist ein wundervolles Schneeballsystem ohne jede Nebenwirkung! Am Ende sind natürlich alle glücklich und zufrieden. Es ist ein wundervolles Märchen! Sie wollen wissen, wo der Haken ist? Es gibt keinen! Nun, vielleicht gibt es ein gewisses Risiko bei den unternehmerisch denkenden Menschen, die von der Gier gepackt werden. Wer nämlich so richtig mitverdienen will, der kann das ohne Weiteres tun. Er kann nämlich Unternehmer werden und investieren. Klingt doch gut – oder? Ich habe vor etwa zwei Jahren das unglaubliche Angebot erhalten “einzusteigen”. je früher, desto besser! Leider verließ mich meine Investitionsfreude sehr schnell, als mir klar wurde, dass ich vielleicht mein Geld verlieren könnte, wenn ich da mitmachen würde. Ein guter Freund riet mir davon ab da mitzumachen. “Danke Freund!” Ich beobachte sie Angelegenheit weiter und stelle fest, dass es diese Karte offenbar immer noch nicht gibt. oder ich habe etwas verpasst, denn als Interessent hätte ich bei jeder seriösen Firma gleich eine eigene Einkaufskarte, CashBack natürlich! bekommen und die Karten für meine vielen Freunde und Bekannten….Meine Begeisterung legt sich regelmäßig immer dann, wenn versprochen wird, dass es “wirklich jeder machen kann!” Ich bitte Sie! Wenn jeder es machen könnte, dann macht es doch keinen Spaß! Oder? Wenn es wirklich jeder könnte, dann würde es auch jeder machen.

Aber auch hier gilt der alte Börsenspruch, dass man anders handeln soll als die Masse. “Wenn alle kaufen, dann verkaufe!”, sagte einmal ein bekannter Börsenguru. Allerdings ist Börse ein guter Tipp für Leute, die eigentlich keine Ahnung von irgendetwas haben. Sie können nach Herzenslust aus dem Bauch heraus agieren und zocken, was das Zeug hält. Am Ende könnten sie richtig viel Geld machen. Börse funktioniert nicht nach logischen Gesetzen. Wirtschaft allerdings auch nicht immer. Wie dem auch sei! “Dem Mutigen gehört die Welt!” und “Sie dürfen nicht zu klug sein, um so etwas machen zu können!” Denn wer sich zu viele Gedanken darüber macht, was alles schief gehen kann, hat den Kopf nicht frei für wirklich mutige Entscheidungen und entsprechendes Einkommen. Es winken unglaublich unverschämte Gewinne. Nur Feiglinge greifen da nicht zu.

Überlegen Sie es sich! Die Welt liegt zu unseren Füßen! Das Geld liegt auf der Straße und wir alle müssen es nur aufheben! Ist das nicht wundervoll? Wie sagte doch dieser General zu Robert Redford: Major Julian Cook, der mit seinen Männern die Brücke von Arnheim erobern sollte?

“Sie müssen mutig sein, um es zu tun! Sie müssen tapfer sein, um es zu tun! Sie müssen hart sein, um es zu tun! Und sie müssen dumm genug sein, um es zu tun!”

Verallgemeinerungen


Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921

Albert Einstein during a lecture in Vienna in 1921 (Photo credit: Wikipedia)

“Früher war alles besser!”

ist ein typischer Satz, den wir alle schon mal auf den Lippen hatten. Wir alle? Natürlich nicht! Einerseits gibt es kein Wir – jeder Mensch ist anders. Andererseits war nicht alles besser. Es ist auch egal darüber zu philosophieren. Es ist nur eine populäre Aussage, die so nicht stimmt. Wir neigen zu Verallgemeinerungen um Zusammenhänge zu verstehen. Und wir neigen zu einem gewissen Hordentrieb. Wenn alle um uns herum glücklich verheiratet sind, dann sind wir es eben auch. Wenn sich die für langjährige Ehen bekannte Paare plötzlich trennen, dann beobachten wir oft einen Dominoeffekt. Scheinbar wie aus dem Nichts stellt sich heraus, dass “alle unglücklich sind” und kaum hat man so richtig darüber nachdenken können, trennen sich “alle”! Verdutzt schauen wir uns das an und wenn wir Pech haben, stehen wir ganz plötzlich vor den selben Problemen, wie all die “glücklichen” Pärchen. Verallgemeinerungen, wohin man auch schaut. Statistiken dienen oft dazu, bereits feststehende Aussagen zu fundamentieren. “Das reiche Deutschland!” “Die reichen Russen!” “Die armen Spanier, Italiener, Griechen……” Es zeigt sich, dass keine dieser Aussagen richtig ist. Es gibt reiche Deutsche, reiche Russen und arme Spanier und Italiener. Aber es gibt auch die andere Seite der Medaille. Wir sind ein Opfer von Verallgemeinerungen.  Oft sind es unsere eigenen Vorurteile, die uns das Leben schwer machen.

Im Coaching spielen derartige scheinbar festgefügte Verallgemeinerungen eine wichtige Rolle. Es sind so genannte Glaubenssätze, die es uns schwer machen können, Ziele zu erreichen. Viele Menschen neigen dazu sich Betonschuhe anzulegen. Glaubenssätze sind solche Betonschuhe. wenn man sie erst einmal zertrümmert hat, belasten und begrenzen sie uns nicht mehr. Plötzlich wird alles federleicht. Wir schweben auf Wolke 7 und nichts scheint uns mehr unmöglich. Ein gutes Coaching ist in der Lage so etwas zu leisten. Jeder Coach ist bestrebt, die begrenzenden Glaubenssätze seiner Klienten aufzuweichen und zu zertrümmern.

“Ich habe zwar eine gute Ausbildung, aber das ist lange her und wahrscheinlich hätte ich etwas Anderes studieren sollen…..” Der Coachee hatte einen festgefügten Glaubenssatz ausgesprochen. Das war der Kernpunkt, der jede Entwicklung einschränken konnte. Der Mann war auf dem falschen Gleis. Er lief in die falsche Richtung. Der Mann hatte kein Ziel, dass er wirklich erreichen wollte. Der Zug fuhr in die falsche Richtung. “Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wünschen Sie sich etwas völlig anderes zu machen. Ihre Ausbildung steht ihren Zielen im Weg. Kann man das so beschreiben?” Der Coachee nickte heftig mit dem Kopf und begann sich zu öffnen. Er war der Ansicht, dass seine fundierte technische Ausbildung im Gegensatz zu seinen künstlerischen und literarischen Ambitionen stand. Er glaubte ganz fest daran, dass er sich in einer Sackgasse befand aus der es kein Entrinnen gab. Diese Vorstellung hatte ihn vollkommen im Griff. Er verallgemeinerte und wiederholte gebetsmühlenartig seine festgefügten Glaubenssätze. Ein Coach stellt Fragen, die derartige Glaubenssätze in Frage stellen können. “Gibt es Ausnahmen?” “Kann es nicht durchaus sein, dass eine technische Ausbildung Vorteile für Ihre zukünftigen Ambitionen hat?” “Wissen Sie, dass Einstein ein sehr guter Musiker war?” Einstein kann für so gut wie alles herhalten. Der Mann war angeblich ein schlechter Schüler und er hatte nach seinem Umzug (Flucht) in die USA keine bemerkenswerten Erfolge mehr aufzuweisen. Einstein war ein Popstar seiner Zeit und er lebte ganz gut damit. Er hatte die Spitze seines Ruhmes zeitig erreicht und beschäftigte sich für den Rest seines Lebens mit noch höheren Zielen, die er selbst niemals erreichen konnte. Vermutlich wusste Einstein das. Vermutlich ist auch das eine unzulässige Verallgemeinerung. Grund genug sich mehr mit Einstein auseinanderzusetzen. Verallgemeinerungen begrenzen uns.

Es ist schwerer ein Vorurteil zu zertrümmen, als ein Atom! (Albert Einstein)

Die Bedeutungsfalle


Der Chef einer Unternehmensgruppe hatte über 20 Jahre Verantwortung für mehrere Tausend Mitarbeiter. Dann wurde die Gruppe an einen Hedgefond verkauft. Der “Alte” bekam einen goldenen Handschlag und musste das Unternehmen verlassen. Er stand von einem Tag zum anderen ohne Job da und musste sich neuorientieren. Er war jetzt 46 und seine Abfindung ermöglichte ihm für die nächsten Jahre ein sorgenfreies Leben.

Nach einem Jahr selbst gewähltem Sabbatical entschloss er sich, einen Neustart zu wagen. Ein Mann mit seinen Fähigkeiten und Erfahrungen musste einfach etwas tun. Er war ja nicht irgendjemand, sondern ein erfolgreicher Macher und eine erfahrene Führungskraft. Er war daran gewöhnt, ein bedeutender Mann zu sein. Ein schwieriger Lernprozess hatte begonnen. Aus seiner Sicht konnte es für ihn nur eine Zukunft als Chef eines großen Unternehmens geben. Diese Perspektive schränkte seine Aussichten erheblich ein. Er saß in der Bedeutungsfalle. Andere Möglichkeiten erkannte er noch nicht. Er arbeitete hart an seiner Zukunft als Chef eines großen Unternehmens. Was dann folgte, ist typisch nach einem derartigen Karriereknick. Er investierte einen großen Teil seiner Abfindung und wurde Seniorpartner in einem Beratungsunternehmen. Er musste sehr schnell feststellen, dass viele Partner eine ähnliche Karriere wie er hinter sich hatten. Das Beratungsunternehmen war ein Sammelbecken von Ex-Managern wie ihn. Sie alle hatten Erfahrungen in der Führung von Unternehmen und Abteilungen.

Er traf sich mit seinen Partnern und brachte sich in das Unternehmen mit ein. Allerdings musste er sich seine Kunden selbst suchen. Das Beratungsunternehmen brachte ihm keinen einzigen Auftrag, nur Meetings mit anderen Partnern und große Themen wie Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Fazit nach zwei weiteren Jahren:

Außer Spesen, nichts gewesen!

Langsam wurde es Zeit für eine neue Strategie und für neue Ziele. Er beschäftigte sich mit neuen Ideen und war ständig auf der Suche nach neuen Visionen und Möglichkeiten. Die Lage war ernst, aber nicht aussichtslos. Er stellte sich vor, wo er in fünf oder zehn Jahren sein wollte. Er wagte einen Blick in die Zukunft. Wer wollte er sein? Wer war er wirklich? Wurde er durch seine erfolgreiche Vergangenheit bestimmt oder durch neue Ziele und Visionen? Was war ihm möglich, wenn er sich auf die Zukunft und nicht auf die Vergangenheit konzentrierte?

Er fand Parallelen in den Karrieren von erfolgreichen Sportlern und Künstlern. Wie hatten Sie ihr Leben nach dem Erfolg eingerichtet? Wie hatten sie ihr zweites Leben organisiert? Es wurde immer klarer, dass Erfolg eine gute Basis für zwei mögliche Wege war. Entweder, man lebte in der Vergangenheit und blieb auf der Stelle stehen oder man fand neue Ziele und Herausforderungen. Er entschied sich für die Herausforderungen.

Dann kam der entscheidende Schritt. Er besuchte einen Impulsvortrag, den ein bekannter Coach hielt. Plötzlich wurde ihm klar, dass er sich wirklich auf den Weg machen musste. Er musste sich von seinem Standpunkt wegbewegen, seine Perspektive wechseln und neue Ziele finden. Der nächste Schritt war klar. Er durfte keine Zeit verlieren. Alles, was er bisher versucht hatte war gut und richtig. Er hatte keinen Fehler gemacht. Aber er war nicht einen Schritt vorangekommen. Er hatte eine total verrückte Idee. Er wollte schon immer wissen wie es sich anfühlen würde als ganz normaler Angestellter zu arbeiten. Das würde ihm ganz neue Eindrücke verschaffen. Er würde versuchen von ganz unten anzufangen und sich hochzuarbeiten. Und dann hatte er noch eine Idee. Er würde seine Eindrücke aufschreiben und ein Buch darüber veröffentlichen. Was konnte ihm schon passieren? Er wusste, dass er gut war und er wollte es sich beweisen. Das war das Abenteuer seines Lebens! Die kommenden Monate waren angefüllt mit völlig neuen Erfahrungen. Das Buch würde ein Bestseller werden. Er bewarb sich als Vertriebsmitarbeiter in einer Werbeagentur und bekam den Job. Für ihn begann ein spannender Lebensabschnitt. Sein Vorteil bestand darin, dass er jederzeit gehen konnte. Er hätte nie geglaubt, wie befriedigend es sein konnte, Dienstleistungen tatsächlich zu verkaufen. Das war ein handfester und echter Job. Seine Kollegen sahen das ein wenig anders. Es gelang ihm als Teamleiter und dann als Abteilungsleiter berufen zu werden. Sein Einfluss im Unternehmen wurde unübersehbar. Er war auf dem richtigen Weg. Er würde es aus eigener Kraft schaffen, nur durch seinen eigenen Willen, ohne jede Unterstützung. Diese Erfahrung hätte er nie gemacht, wenn er in der Bedeutungsfalle geblieben wäre. Er hätte ein Leben geführt das nur auf seine Vergangenheit fixiert wäre. Aber er hatte sich anders entschieden. Das war die beste Entscheidung seines Lebens gewesen. Er erinnerte sich an ein Zitat eines berühmten Mannes, dessen Name ihm nicht einfiel: „Du darfst niemals aufhören jemand zu werden, sonst wirst du niemals jemand sein….“ So, oder so ähnlich hatte er es gelesen. In diesem Augenblick verstand er, was gemeint war. Er hatte sich richtig entschieden. Er würde niemals aufgeben. Seine Kollegen profitierten von dem neuen Kollegen. Er motivierte sie und zeigte ihnen, wie sie gemeinsam Ziele erreichen konnten. Er war tatsächlich eine Führungskraft.

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Viele erfahrene Manager aus mittleren und hohen Führungspositionen haben etwas Ähnliches erlebt. Viele stehen direkt vor einer Veränderung und andere sind genau in derselben Situation. Es ist die Chance Ihres Lebens! Auch wenn Sie es im Augenblick möglicherweise anders sehen. Sie haben die Wahl. Entweder Sie träumen weiter von vergangenen Zeiten oder Sie orientieren sich vollkommen neu und nutzen die Möglichkeiten die sich ergeben. Sie allein haben es in der Hand! Gehen Sie einfach los und suchen sich Ihren Platz im Leben!

(Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen und lebenden oder toten Personen wären rein zufällig)

Jetzt nur nicht die Nerven verlieren


Wenn Unternehmen in eine Schieflage geraten, dann geht die Angst um. Mitarbeiter machen sich plötzlich Gedanken um ihre Zukunft. Sie sehen in eine schwarze Röhre und oft fehlen Zukunftsperspektiven. Plötzlich ist alles ganz anders. Besonders, wenn man sich viele Jahre in ein Unternehmen eingebracht hatte und glaubte durch Verzicht am Erfolg teilhaben zu können. Die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes spielt oft eine große Rolle. Unternehmen, die diese Angst heimlich institutionalisieren und pflegen gibt es leider viel zu oft. Ein gutes Unternehmen nach der Definition der Offensive Mittelstand funktioniert anders. Gute Unternehmen haben nicht nur ihre Kunden und kurzfristige Gewinne oder das blanke Überleben im Auge, sondern vor allem ihre Mitarbeiter. Unternehmen stehen und fallen mit ihren Mitarbeitern. Unternehmer, die meinen keine guten Mitarbeiter zu haben, sollten dringend über den Sinn ihres Unternehmens nachdenken. Kunden merken es, wenn Mitarbeiter nur halbherzig oder gar widerwillig arbeiten.
Gute Unternehmen kommunizieren die auftretenden Probleme und suchen gemeinsam nach Lösungen. Gute Unternehmen achten auf eine gute Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.
Wenn Unternehmen Mitarbeiter entlassen müssen, dann wird deutlich was viele bereits ahnten. Sie stehen alleine da und müssen sehen wo sie bleiben. Offene Diskussionen gibt es in derartigen Unternehmen nicht. Jeder handelt nach der Devise: „Rette sich, wer kann!“ und „Jeder stirbt für sich alleine!“ aber auch „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ Es gibt keinen Grund aufzugeben oder die Nerven zu verlieren. Gute Mitarbeiter sind immer gefragt. Jetzt kommt es darauf an, die Zukunft in die eigenen Hände zu nehmen und nicht die Nerven zu verlieren. Schnelle Hilfe von außen darf niemand erwarten. Die Agentur für Arbeit zahlt nur eine begrenzte Zeit. Danach folgt Hartz IV. Und es lauern sehr viele Fallensteller und Bauernfänger, die nur auf Ihre Abfindung scharf sind. Behalten Sie einen kühlen Kopf und prüfen Sie die Möglichkeiten. Jetzt nur nicht die Nerven verlieren!

Crashkurs Führung


Führungskräfte werden häufig völlig überraschend eingesetzt und finden sich plötzlich in einer ungewohnten Rolle wieder. Eben noch ein sehr kompetenter Mitarbeiter und Kollege und plötzlich der Teamleiter oder Chef. Jetzt heißt es die Ärmel hochrempeln und alles so machen, wie man es schon immer haben wollte. Doch vorher müssen noch ein paar grundlegende Hausaufgaben geklärt werden. Wer noch nie in der Rolle als Führungskraft zu tun hatte, könnte grundlegende Fehler machen, die sich nie wieder beseitigen lassen. Auch Führungskräfte die glauben genau zu wissen, was zu tun ist und wie Führung funktioniert, sollten über folgendes Angebot nachdenken. Leisten Sie sich einen Crashkurs Leadership Management! Es muss nicht unbedingt ein Kurs im Schloss Diedersdorf sein. Im Grunde ist es vollkommen egal, mit wem Sie zusammenarbeiten. Aber tun Sie es! Reden Sie mit einem Sparringspartner Ihres Vertrauens. Suchen Sie sich einen externen Profi, mit dem Sie über alles reden können. Sie werden schnell feststellen, wie wertvoll das sein kann. Sie können nur gewinnen! Suchen Sie sich den Coach, der zu Ihnen passt. Alles, was Sie Ihrem Coach erzählen unterliegt der Vertraulichkeit. Sie werden sehr schnell erkennen, was das für Vorteile hat. Sie werden garantiert mehr Sicherheit und Führungskompetenz gewinnen. Verlassen Sie die Einsamkeit in der oberen Führungsetage. Suchen Sie sich einen kompetenten Gesprächspartner. Mein Tipp: The International Coach Federation. Aber darauf komme ich später noch ausgiebig zurück.  

Wann ist ein Coach, kein Coach?


Grundsätzlich kann jeder die Rolle eines Coach übernehmen. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich über das Thema Coaching informieren. Coaching ist ein sehr interessantes Führungswerkzeug. Ein Minimum an Kenntnissen kann in einem Wochenendseminar erworben werden. Es gibt auch gute Literatur über Coaching. Ein guter Einstieg sind Bücher über Kurzzeitcoaching.
Das Wort wird heute so inflationär genutzt, so dass es vielen schwer fällt, herauszufiltern was Coaching wirklich ist. Coaching ist ein Buzzword geworden. Psychologen fühlen sich automatisch als Coach, weil sich in dieser Form der psychologischen Beratung viele Modelle und Formate der Psychologie wiederfinden. Der Unterschied von Coaching zur Psychologie wird deutlich, wenn wir uns die angrenzenden psychologischen Beratungsformate betrachten. Seelsorge, Mediation, Konfliktmanagement, Supervision und Coaching sind psychologische Beratungsformate. Niemand wird von einem Seelsorger ein Psychologiestudium voraussetzen. Bei einem professionellen Coach ist das ganz ähnlich. Immer mehr Psychologen beschäftigen sich mit NLP, während andere das als Teufelswerk meiden. Der beste Einstieg in das Thema Coaching ist aus meiner Sicht immer Führungskräfteentwicklung. Viele technische Ausbildungen konzentrieren sich völlig auf technische Skills. Mathematik, Informatik, Projektmanagement spielen eine große Rolle. Psychologie und Führung wird eher vernachlässigt. Das ist oft der Inhalt von prostgradualen Masterstudiengängen. Coachingfähgigkeiten werden so erst in einem Alter von 35-45 ausgebildet. Eins ist klar: Ein Coach kann relativ schnell von einem Möchtegern Coach unterschieden werden. Der Coach, weiß wovon die Rede ist und er arbeitet nicht im luftleeren Raum. Ein Coach weiß, dass auch er einen Coach braucht, mit dem er über seine Arbeit reflektieren kann. Ein Coach ist ein gut vernetzter Profi. Wer etwas anderes behauptet ist kein Coach.

Ballast, der am Boden hält


Jedes Unternehmen ist so gut, wie seine Mitarbeiter.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Es geht nicht darum den Bodenhalt zu verlieren und unkontrolliert abzuheben. Bodenhaftung ist grundsätzlich etwas Positives. Es ist gut mit Augenmaß an die Dinge heranzugehen und es ist sehr gut, skeptisch zu sein. Grundlose Euphorie hat noch niemand etwas genutzt. Viele Unternehmen entfremden ihre Mitarbeiter vom Arbeitsmarkt. Sie binden ihre Mitarbeiter an sich und hoffen auf deren Loyalität. Auch das ist auf den ersten Blick nicht schlecht. Loyale Mitarbeiter und loyale Arbeitgeber sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Aber wie sieht der Alltag aus? Viele Mitarbeiter werden nicht so weiterentwickelt und weitergebildet wie es sein sollte. Oft wird genau an dieser Stelle zuerst gespart. Gut ausgebildete Leute bewerben sich schließlich jeden Tag neu. Wenn man wollte, könnte man jederzeit ausgebildete frische Mitarbeiter einstellen. Das wird so natürlich nie ausgesprochen, es schwebt aber im Raum. Jeder meint genau das zu wissen. Unternehmer und Geschäftsführer träumen oft heimlich davon, einfach bessere Mitarbeiter einzustellen. Das funktioniert natürlich nicht, aber die Sehnsucht ist schon vorhanden. Der oft beklagte Fachkräftemangel zeigt genau in diese Richtung. Die fehlenden Fachkräfte sind genau die Leute, die man gerade sucht. Ob man sie auch tatsächlich einstellt, steht in den Sternen. Der Ruf nach besseren Fachkräften hat auch etwas damit zu tun, seine Mitarbeiter zu halten.

Das ist der Ballast, der Sie am Boden hält:

Es gibt möglicherweise einen Besseren für den Job. Meine Ausbildung passt nicht vollständig zu der Arbeit die ich jeden Tag mache. Ich bin ein Quereinsteiger, woanders hätte ich keine Chance. ich müsste woanders ganz von vorne anfangen. Ich habe lange keine Bewerbung mehr schreiben müssen. (Es gibt Mitarbeiter die haben sich einmal beworben und den Job bekommen) Ich bin schon so weit gekommen, das darf ich nicht auf’s Spiel setzen……Ich bin überqualifiziert. ich bin unterqualifiziert. Ich kenne doch nur das hier! Es gibt kein Unternehmen in der Region, das mich einstellen würde.

Ich habe schon mit vielen Menschen gesprochen und genau derartige begrenzende Glaubenssätze kennengelernt. Alles was uns daran hindert, neu zu starten und uns neu zu erfinden, neue Ziele zu finden ist Ballast. Ballast ist gut, er sollte nicht bedenkenlos abgeworfen werden, sonst steigt unser Luftschiff unkontrolliert auf und verschwindet in den Wolken. Wir können ohne Tiefgang und Schwerpunkt nicht kontrollieren was mit uns passiert. Aber wir dürfen uns nicht am Boden festnageln lassen. Wir müssen Bewegungsfreiheit haben und die Freiheit erkämpfen um uns weiterzuentwickeln. Wer das nicht mehr kann, bleibt zurück. Machen wir eine Inventur über den Ballast den wir mit uns herumtragen und gehen wir aufmerksam damit um.

Ich habe oft Mitarbeitergespräche geführt, die sich genau um dieses Thema drehten. Meine Meinung zu dem Thema ist ganz einfach und griffig.

Jedes Unternehmen braucht sehr gute und engagierte Mitarbeiter. Die besten Mitarbeiter sind die, die sich jederzeit woanders bewerben können und doch bleiben. Unternehmen sind gut beraten, genau diese Art der Mitarbeiter zu entwickeln und zu pflegen.

Allerdings ist es oft leichter Mitarbeiter zu binden, die ein schlechtes Gewissen haben und Angst vor Veränderung. So eine Haltung hilft weder den Menschen, noch den Unternehmen. Aber das ist sehr weit verbreitet. Wir wissen das doch. Oder etwa nicht? Denken Sie mal darüber nach!