Project Management Software bis BER – MacCoach


Es wird immer deutlicher, dass mit der verfügbaren Software die Aufgaben der Zukunft nicht gestaltet werden können. Es kann ein ERP-System sein, dass noch nicht eingeführt wurde und das durch eine Vielzahl von kleinen Insellösungen und redundanten Datenbeständen ersetzt wird. Sehr beliebt sind unendlich komplexe Excel-Tabellen, die gerne mal komplett zusammenbrechen, wenn man sie am dringendsten benötigt. Die Logik und Intelligenz eines Unternehmens in einer Handvoll Excel-Tabellen. Klingt gefährlich und ist es auch. Excel-Tabellen sind dann ok, wenn sie ihre Daten aus einem zentralen System beziehen. Alles andere ist verantwortungslos. Schauen Sie sich in Ihrem Unternehmen um und sammeln Sie mal die Excel Tabellen, die Ihre Mitarbeiter tagtäglich produzieren. Sie können das herausfinden, indem Sie einen Wettbewerb ins Leben rufen: Wer hat die intelligenteste Lösung in einer Excel Tabelle? Sie werden sich wundern, was für ein Berg von Daten und Logik da versammelt sind. Und wenn Sie morgen ein neues ERP-System einführen, dann bleiben die wundervollen Kunstwerke trotzdem am Leben und untertunneln den Erfolg des Unternehmens. Es ist soweit: ein neues System muss her. Sie schauen sich um und schnappen sich einen Mitarbeiter, der nicht NEIN! Sagen kann und der so etwas schon in den Griff bekommen wird. Es ist naheliegend die IT-Abteilung damit zu beauftragen. Die haben doch mit Computern und Software zu tun und wissen sicher am besten, was das Unternehmen benötigt.
„Müller! Suchen Sie mal ein neues System für uns aus. Das alte scheint nicht mehr zu funktionieren und die neuen sind doch sicher besser geworden. Machen Sie mir einen Vorschlag!“ Herr Müller ist IT-Leiter und er hat eigentlich überhaupt keine Zeit für so ein Mammutprojekt. Er braucht ein Projekt und eine Projektgruppe die sich aus Verantwortlichen des Unternehmens zusammensetzt und der Chef ist der oberste Kopf im Projekt. Er ist der Eigentümer des Projekts. Der Projekteigentümer ist über die gesamte Lebensdauer des Projektes hinweg für den Business Case verantwortlich. Erste Frage: Was ist der Business Case? – „Nun werden Sie mal nicht albern, Müller! Machen Sie einfach! Keine solche Fragen mehr! Verstanden?“
Wie geht man mit Führungskräften um, die keine Ahnung von der Wichtigkeit ihrer Entscheidungen haben? Soviel steht fest: Dieses Projekt wird scheitern. Früher oder später fährt es gegen die Wand. Ein Projekt ist immer so gut, wie der Project-Owner. Wenn nicht von Anfang an klar ist, dass man das Projekt braucht und die damit verbundenen Kosten und Ressourcenaufwand, Personal und Technik, dann ist es fahrlässig überhaupt anzufangen. Es ist wichtig den richtigen Projektleiter zu beauftragen und ihm zu überlassen, ob der Business Case erfüllt ist oder nicht. Und es ist wichtige festzulegen, wann ein Projekt gescheitert ist. Natürlich will niemand ein Projekt scheitern sehen. Wir sind ja alle unglaublich positiv denkende Menschen und ein „Nein“ wird nicht akzeptiert. Aber das ist einäugig und gefährlich. Ein Projekt ist gescheitert, wenn die Kosten explodieren und ein bestimmtes Level überschreiten. Ein Projekt ist gescheitert, wenn der Zeitplan nicht eingehalten werden kann. Das Projekt BER ist schon lange als gescheitert zu betrachten. Es ist mir völlig unverständlich, warum immer noch keine Alternative geschaffen würde. Dieser Flughafen wird niemals fertig werden. Es werden Behelfshallen entstehen und weitere Ersatzterminals in Betrieb gehen. Aber BER in der heutigen Form gehört beendet. Ich bleibe dabei: Es gibt eine Alternative. Sperenberg ist die beste Option, die Berlin hat. Das könnte ein Luftkreuz werden, wie es das wachsende Berlin benötigt. Aber das ist ja schon wieder eine ganz andere Geschichte.

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Code Your Life – MacCoach


Hallo Kids!

ich hatte einigen von euch ja versprochen zu zeigen, wie einfach Programmieren ist und dass jeder von euch das lernen kann. Ihr wisst ja, dass wir in einer Welt leben, in der ohne Computer und Roboter fast überhaupt nichts mehr funktioniert. Und das ist erst der Anfang. In wenigen Jahren werden wir nicht mehr wissen, wie ein Leben ohne selbstfahrende Autos und Flugtaxis und Home-Robots und vielen anderen neuartigen Dingen, die wir heute noch gar nicht kennen, funktionieren wird. Das hier war ein Schachtelsatz. Zugegeben: Das kann man auch leichter schreiben.
Also. Worum geht es? Es geht darum, dass wir eine grundlegende Fähigkeit erlernen müssen, auf die diese ganze neue Technologie aufbaut. Es geht um das Programmieren. LOGO! Und so heißt auch eine Programmiersprache, die ich vor vielen Jahren auf einem Commodore AMIGA kennengelernt habe. Es geht um das Programmieren einer Schildkröte, die über eine Leinwand gesteuert wird. Übrigens könnte ihr so auch Roboter steuern, die Zuhause über den Fußboden flitzen…….

Programmieren mit Logo

Die Programmiersprache Logo hat eine lange Tradition. Sie wurde bereits Ende der Sechziger Jahre von Seymour Papert am MIT entwickelt, um Programmieren in Bildungskontexten effektiv einzusetzen. Insbesondere die Turtle-Grafiken eignen sich wunderbar für ein schrittweises Erkunden von Programmierprinzipien. Hier „übersetzt“ eine virtuelle Schildkröte die eingegebenen Codezeilen in Bewegung und zeichnet dabei ihren Weg nach.

Die Programmiersprache Logo ist Grundlage vieler Coding-Angebote für Kinder und Jugendliche. Auch weil man nicht nur grafisch am Bildschirm arbeiten kann sondern auch Zeichenroboter, wie zum Beispiel den Mirobot programmieren kann.

Ich bin der Meinung, dass bereits kleine Kinder eine Programmiersprache lernen sollten um sich in der Welt in der sie heute leben und morgen leben werden, zurechtzufinden. Eigenartigerweise finde ich keinen Informatikunterricht im Lehrplan der Grundschulen. IT ist also etwas für Spezialisten? Ich denke nicht. InformationsTechnologie ist etwas, das jeder zumindest verstehen sollte. In Zukunft werden wir immer mehr mit dieser Technologie zu tun haben. Es wird nichts geben, was nicht mit Computern zu tun hat. Und die Zukunft hat längst begonnen.

Also schaut euch mal auf dieser Website um:
Code Your Live

 

Read Player One – Spielberg meets Virtual Reality – genau mein Thema! – MacCoach


 

Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!


Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!

Im Gespräch mit der FAZ hat Tim Cook einige interessante Äußerungen über unser Land gemacht. Er spricht über Deutschland, Hochtechnologie, Steuern und das nächste große Ding.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/tim-cook-im-interview-hoffentlich-seid-ihr-deutschen-richtig-stolz-auf-euch-15245252.html

Das Interview ist äußerst interessant, ihr könnt es auf der FAZ Webseite nachlesen. Folgt dem Original-Link oben.

Deutschland – Einig HigTech-Land

Tim Cook: “Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst……
Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen wird mit sehr viel deutschem HighTech ausgestattet. Die Fenster sind Made In Germany.

Diese Fenster konnten auch nur aus Deutschland kommen, von nirgendwo anders.Viele der Möbel im Apple Park oder die Einrichtungsgegenstände in unseren Läden kommen aus Deutschland. Ich habe die Fabriken besucht, in denen diese Produkte hergestellt werden. Und es gibt noch viel mehr Dinge in Deutschland, die nur von dort kommen können. Hoffentlich sind Sie darauf richtig stolz.”

Ich habe schon öfter über die Möglichkeiten geschrieben, die wir in Europa und ganz besonders in Deutschland herausgearbeitet haben. Deutschland bezieht seine Kraft aus der wirtschaftlichen Kraft Westdeutschlands und den Erfahrungen von Millionen Ostdeutschen, die sogar den Sozialismus fast zu einem Erfolg gemacht hätten. Am Ende waren natürlich die Probleme offensichtlich und der Drang nach Freiheit und dem verlockenden Westen führte zur friedlichen Revolution. Darauf können wir wirklich stolz sein. Ein Lob für uns Ostdeutsche. Wir haben die Zukunft vorweggenommen und ab 1990 mit einem Schlag eine wirtschaftliche Transformation durchlebt, die in anderen Ländern niemals so gut funktioniert hätte wie in Deutschland. Wir sind inzwischen Pioniere der Veränderung. Das sind einzigartige Erfahrungen. Gemeinsam sind wir wirklich großartig. Da bin ich mir ganz sicher!

The Next Big Thing

Tim Cook: “Neue Kategorien kommen nicht jeden Tag. Und wir nehmen uns Zeit. Wir sind geduldig. Augmented Reality ist übrigens eine große Sache. Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen. Augmented Reality ist so groß wie die Multitouch-Bedienung, die mit dem ersten iPhone eingeführt wurde. Und Multitouch hat alles verändert. Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein.”

Das nächste große Ding, wie wir es oft bezeichnen, ist ganz sicher die Virtualisierung. Virtuelle Realität oder auch Augmented Reality – Erweiterte Realität. Apple war schon immer gut Dinge, die es bereits gab noch besser zu machen und auf den Punkt zu bringen.

Wenn wir heute mit Freunden touristisch in Berlin unterwegs sind, dann wird automatisch der Wunsch nach einem Besuch bei Checkpoint Charly auftauchen. Wir können das MAUER PANORAMA von Asisi besuchen oder die Bernauer Straße. Für mich ist ein Besuch an der Bösebrücke – am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sehr wichtig. Die Brücke markiert heute nur noch die Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Hier ging am 09.November 1989 die Mauer zum ersten Mal auf. Ich war schon oft mit Menschen hier, die mir sehr viel bedeuten und denen ich meine Geschichte erzählen mag.  

Mithilfe von Smartphones, mit Augmented Reality werden wir in Zukunft derartige historische Orte besuchen und uns in eine wählbare Vergangenheitsperspektive begeben können. Schon heute zücken wir unsere Smartphones und googlen und mappen wir was das Zeug hält. Augmented Reality wird noch einmal alles verändern.

 

Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!


Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!

Eingefahrene Strukturen sind die DNA von Unternehmen. Eingefahren bedeutet nicht grundsätzlich: schlecht und unflexibel. Es lohnt sich, einen zweiten und dritten Blick zu wagen. Jedes Unternehmen ist historisch gewachsen. In den 1980er Jahren galt IT besonders in deutschen Unternehmen als ein schwarzes Loch für Investitionen.  Im Mittelstand nutzte man vermutlich eine teure IBM AS/400 oder eine MicroVAX von DIGITAL. Der Siegeszug der Personalcomputer führte zuerst in die Finanzabteilungen (Multiplan und Excel) und mit ersten CAD-System in die Entwicklungsabteilungen.  

Today only a few proprietary minicomputer architectures survive. The IBM System/38 operating system, which introduced many advanced concepts, lives on with IBM’s AS/400. Realising the importance of the myriad lines of ‚legacy code‘ (programs) written, ‚AS‘ stands for ‚Application System‘. Great efforts were made by IBM to enable programs originally written for the System/34 and System/36 to be moved to the AS/400. The AS/400 was replaced by the iSeries, which was subsequently replaced by the System i. In 2008, the System i was replaced by the IBM Power Systems. By contrast, competing proprietary computing architectures from the early 1980s, such as DEC’s VAX, Wang VS and Hewlett Packard’s HP3000 have long been discontinued without a compatible upgrade path. OpenVMS runs HP Alpha and Intel IA64 (Itanium) CPU architectures. https://en.wikipedia.org/wiki/Minicomputer#Mid-1980s.2C_1990s:_The_minis_give_way_to_the_micros

In den 1990ern eroberten vernetzte PC-System die mittelständischen Unternehmen. Novell, VAX Pathworks und seit dem Erscheinen von Microsoft Windows NT waren die ersten beeindruckenden Ergebnisse einer immer leistungsfähiger werdenden IT Infrastruktur. SUN Microsystems warb mit dem Slogan: Das Netz ist der Computer!

Damals war das ein revolutionärer Gedanke. Ich erinnere mich noch ganz genau an die eigenartigen Vorstellungen von Vorständen, was den Einsatz von PC’s betraf. In ihrer Welt gab es nur die teuren IBM Computer und sie hatten verinnerlicht, dass man mit denen nicht so viel erreichen kann. IT war vor allem teuer und unflexibel. Währenddessen gab es in jedem Vorzimmer eine Sekretärin mit einer Schreibmaschine und in den Finanzabteilungen konnte man sehr viele SachbearbeiterInnen bestaunen, die Akten aus Papier (so was gibt es heute noch!) pflegten.
Personalcomputer waren eine Rarität und wurden nur für besondere Mitarbeiter als Auszeichnung verteilt. Die selbe Mentalität führte in den späten 1990er Jahren dazu, dass eMail-Accounts sehr sorgfältig verwaltet wurden, da ein Lotus-Notes Client 150 DM kostete. Und das wollte man sich nicht für jeden Mitarbeiter leisten.
Ich habe eine Menge derartiger skurriler Geschichten erlebt. Aber glauben Sie mir. Es ist immer dieselbe Geschichte, nur in anderer Verpackung. Versuchen Sie mal über DIE CLOUD! zu reden. Oder über hochsichere und hochflexible Data-Center, mit denen man via Internet VPN verbunden ist. Alle paar Jahre sollte man sich die technologische Entwicklung ansehen und schauen, wo Geld und Zeit zu sparen ist. Aber genau das ist das Problem.

Was passiert, wenn ein Entscheider vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Softwareprogramm hat entwickeln lassen? Richtig: Das Programm ist inzwischen eine Kröte mit vielen häßlichen Ausbeulungen und Anpassungen und es ist: UNVERZICHTBAR! Niemand kann genau sagen, was das Programm alles kann und es ist langsam und fehleranfällig. Aber es hat viel Geld gekostet und wird erst dann verschwinden, wenn dermaleinst der Entscheider das Unternehmen verlassen hat. Vermutlich, wenn er in den Ruhestand gegangen ist. Und dann steht das Problem immer noch: Man kann das System nicht einfach ablösen, weil niemand genau weiß, was alles damit gemacht werden kann. Das ist unflexibel und alt und überhaupt nicht agil. Es ist das Gegenteil davon.

Was ich machen würde? Ganz einfach! Ich würde mir das Geschäftsmodell des Unternehmens ansehen und mir erst einmal einen Überblick über die verwendeten Systeme verschaffen. Dann würde ich das Geschäftsmodell auf ein gängiges System adaptieren und die Exoten ganz genau analysieren. Um es ganz klar zu sagen: Wenn ich heute ein ausgefeiltes ERP System einsetze, dann geht es immer um Produkte, Dienstleistungen, Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, HR. Selbst Bildungsträger haben Produkte, die man relativ leicht in ein gängiges ERP implementieren kann. Glauben Sie es oder nicht. Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden und Sie haben Recht: “Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!”

Natürlich!

Kommunikation!


Kommunikation!

Ja! Ich habe es verstanden! Wenn jemand mich mit dem Wort “Kommunikation!” darauf aufmerksam macht, wie Kommunikation funktioniert, dann bin ich hellwach. Ich habe es oft erlebt, dass Worte nicht mit Körperhaltung und Klang der Stimme übereinstimmen. Nehmen wir eine komplexe Unternehmensstruktur. Das Unternehmen hat sich seit vielen Jahren an seine spezifischen Abläufe gewöhnt und jeder, der neu in diese Firma kommt, muss zuerst lernen, wie alles funktioniert. Oft wird der Neue direkt in Details eingeweiht, ohne zu verstehen, wie sich dieses spezielle Detail in den Gesamtprozess einordnet. Oft handelt es sich um ganz spezielle Dinge die nur entstanden sind, weil (noch) keine besseren Werkzeuge zur Verfügung stehen. Vieles ist aus der Not entstanden und hat sich selbständig gemacht. In den späten 1990er Jahren entstanden viele Insellösungen, die sich selbständig gemacht und ein Eigenleben entwickelt hatten. Die Verfügbarkeit von Excel führte oft dazu, dass sehr viele Insellösungen entstanden, die sich allzuoft nicht mehr sinnvoll in zentralen Systemen abbilden ließen. Selbst nach der Neueinführung von ERP-Systemen liefen die vertrauten Excel-Konstrukte weiter und blieben unangetastet, weil das neue System noch nicht vollständig beherrscht wurde. Abläufe wurden an das scheinbar perfekte, weil vorhandene System angepasst und die ERP-Berater hatten ihre liebe Not zu erkennen, was der verborgene Sinn hinter den “wichtigen und unverzichtbaren” Abläufen war. Das wichtigste Argument für die vermeintlich perfekten Abläufe und Strukturen steckte in den Protagonisten vor Ort. Der Glaubenssatz: “Ich bin gut und es kann kaum besser werden!” ist ein absolutes Totschlagargument. Dahinter steckt ein weiterer Glaubenssatz: “Wenn etwas verbessert werden könnte, dann hätte ich bisher schlecht gearbeitet und das wäre eine Bankrotterklärung und und und….” Die Kette lässt sich endlos weiterführen. Man kann lange reden und argumentieren, Eines ist klar: KOMMUNIKATION findet auf dieser Ebene nicht mehr statt. Man redet aneinander vorbei und in den allermeisten Fällen wird es auf einen offenen Konflikt hinauslaufen. Am Ende verhärten sich die Standpunkte und es wird gehauen und gestochen. Man wird versuchen, das Beratungsunternehmen zu diskreditieren: “Die haben keine Ahnung von unserem Geschäft!” und am Ende wird viel Geld für wenig oder nichts bezahlt und das ist dann der beste Beweis für das Scheitern von IT-Systemeinführungen.
Es hilft nichts. Nun ist Führung und Fleiß gefragt. Das beste Instrument, um ein Unternehmen zu optimieren, ist grundlegende Strukturen aufzunehmen und redundante Abläufe zu identifizieren und zu optimieren. Es ist durchaus sinnvoll sich an einem Standard-ERP System zu orientieren. Einkauf, Verkauf, Produktion, Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb.Je besser ein Unternehmen seine Abläufe standardisieren und vereinfachen kann, um so besser! Am Ende sind es immer die Menschen, die den Unterschied machen. Ich bin ein Hardliner. Ich glaube immer noch daran, dass gute Unternehmen einfach und effektiv aufgebaut sein müssen. Undurchsichtige Strukturen dienen nur den Protagonisten von: “Ich habe Ahnung! und DU NICHT!” Denn genau das steckt oft hinter überkomplexen Strukturen und nichts Anderes. Es geht immer darum Fehlerquellen zu identifizieren und auszuschalten. Es geht nie darum ein Unternehmen auf Teufel heraus zu optimieren um der Optimierung willen. Das wird oft verwechselt.

Ach ja: Und dann gibt es ja noch das Tagesgeschäft. Es ist überhaupt keine Zeit übrig um irgendetwas zu optimieren oder zu vereinfachen. Also wird weiter gewuselt. Es geht halt nicht anders…..

 

Ist ZIMBRA das bessere Google Mail?


Ist ZIMBRA ist das bessere Google Mail? Google Apps sind eine großartige Möglichkeit für Unternehmen und Organisationen jeder Größe um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten. Viele Unternehmen in Europa und insbesondere in Deutschland setzen heute immer noch auf Inhouse Serverlösungen auf Grundlage der Microsoft-Server-Systeme. In den USA steigen immer mehr große Organisationen auf Google Apps um. Es wäre eine tolle Alternative für europäische Unternehmen mit Büros in aller Welt, wenn da nicht dieser NSA und PRISM Skandal wäre. Die Cloud Anbieter in den USA befürchten Milliardenverluste gegenüber den Prognosen vor PRISM. ZIMBRA bietet die Vorteile aus drei Welten. Open Source, die Dynamik eines Unternehmens wie TELLIGENT und die Möglichkeit die Daten in Europa zu speichen. Grund genug, sich mit ZIMBRA zu befassen.

Image representing Telligent Systems as depict...

Image via CrunchBase

2007 hatte Yahoo das OpenSource Unternehmen ZIMBRA gekauft. Yahoo baute danach seine eigene Cloud-Lösung für eMail und Kalender auf ZIMBRA auf. 2010 kaufte VMWare das Unternehmen ZIMBRA und 2013 wurde das Geschäft an Telligent Systems weiterverkauft. ZIMBRA entwickelte sich zu einem ernsten Konkurrenten für Google Mail. Für Anwender in Europa ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Betreiber von ZIMBRA-Cloud Lösungen haben die frei Wahl. ZIMBRA kann auf eigenen Servern betrieben werden oder in Rechenzentren in Deutschland, oder teilweise in eigenen Rechenzentren und teilweise in der Cloud. ZIMBRA Installationen funktionieren in kleinen Arbeitsgruppen von 2-50 Nutzern genau so gut, wie in großen Organisationen mit 100.000 Nutzern. Das ist ein weiterer Grund, sich näher mit ZIMBRA zu beschäftigen. Die Gene von VMWare sind auch nicht von schlechten Eltern. Virtualisierung und Multi-Tenant sind hier die Stichworte.
Die Frage, ob ZIMBRA das bessere Google Mail ist, kann nicht so einfach beantwortet werden. Es hängt ganz stark davon ab, was man damit machen will und worauf man Wert legt. Wenn es um Datensicherheit nach hohen europäischen Normen geht, dann ist ZIMBRA unbedingt die erste Wahl. Ein wichtiger Aspekt ist die Zukunft der Lösung und unter welchem Dach die Weiterentwicklung erfolgt. Telligent wirbt mit dem Slogan: ZIMBRA&TELLIGENT – THE FUTURE OF COLLABORATION – built for the post-PC era. Das muss man nicht übersetzen. Da steckt alles drin. Ich denke, dass ZIMBRA das bessere Google Mail ist. Wer sich heute mit eMail, Kalendern, Projektmanagement und Dokumentenmanagement beschäftigen muss, sollte sich unbedingt mit ZIMBRA befassen. Es ist das bessere Google Mail und es ist eine absolute Alternative zu Microsoft Exchange Server. Wir haben die Wahl!

A screenshot of the Zimbra webmail interface

A screenshot of the Zimbra webmail interface (Photo credit: Wikipedia)

Microsoft war gestern……


Wer wissen will, wie er sich aus der Abhängigkeit befreien, seine Daten sicherer machen und gleichzeitig viel Geld speichern kann, sollte hier weiterlesen: http://www.vnc.de/index.php?id=310&L=0

Alter Wein in neuen Schläuchen


English: Diagram showing overview of cloud com...

English: Diagram showing overview of cloud computing including Google, Salesforce, Amazon, Microsoft, Yahoo, Zoho, Longjump and WorkXpress (Photo credit: Wikipedia)

Der CCC hat es ausgesprochen, was längst alle wissen. Deutsche Rechenzentren arbeiten mit Technologien, die bereits in den 1990er Jahren zur Verfügung standen. Hier soll Uralttechnologie als etwas ganz neues verkauft werden. Die großen IT-Konzerne sind alle Amerikaner und sie sind technologisch viel weiter, als man denken mag. Anwender, die bereits mit Google Apps gearbeitet haben, wissen wovon die Rede ist. Die Plattform ist genial, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht. Das Entscheidende ist die Technologie, die dahintersteht. Multi-Tenant ist das Stichwort. Es ist bei Google Apps vollkommen egal, ob ein Unternehmen 5 oder 50.000 Clients hat. Das macht ihnen so schnell niemand nach.  Selbst Unternehmen wie Microsoft haben Schwierigkeiten, Google als Plattformanbieter zu folgen. Wer einmal intensiv mit Google Mail, Docs und Calendar gearbeitet hat, wird erkennen, wie Unternehmen und Privatkunden in Zukunft arbeiten werden. Das Problem der Datensicherheit und des Datenschutzes ist eine Seite der Medaille. Dieses Problem kann aber derzeit durch die deutschen Unternehmen nur ansatzweise gelöst werden. Die Politik könnte weiterhelfen. Aber auch das ist nur ein unzureichender Ansatz. Unternehmen sind nicht mehr auf Nationalstaaten beschränkt. In dem Moment, wo es ein Tochterunternehmen in den USA, Kanada oder Großbritannien gibt, gibt es auch direkte Internetverbindungen. Und noch etwas: Das Internet ist so angelegt, dass sich die Nachrichten in Form von Datenpaketen immer den schnellsten Weg suchen. Theoretisch nehmen alle Informationen gerne den Umweg über die USA um schnell beim Empfänger anzukommen. Das zu regulieren dürfte die Fähigkeiten der deutschen Politik bei weitem überschreiten. Selbst Europa kann sich nicht abschotten. Warum auch? Das geplante Freihandelsabkommen zwischen Nordamerika und Europa ist der richtige Schritt. Alle gegenteiligen Meinungen werden sich im Sande verlaufen. Wir leben in einer globalisierten Welt. Wir werden in Zukunft die Debatten der US-Senats und der Europäischen Union sehr aufmerksam verfolgen müssen. Was die Bundesregierung tun kann liegt auch immer im Interesse Europas und der transatlantischen Partner. Die gute Zusammenarbeit des BND mit der NSA und anderen Geheimdiensten sollte uns eher beruhigen. Wir sollten daran interessiert sein auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Wenn man das mal von den deutschen Internetprovidern sagen könnte.  Wer heute die Vorteile digitaler Spitzentechnologie geniessen will, schaut sich ganz genau an, was Google&Co. zu bieten hat. Moderne Maschinenstürmerei oder Totalverweigerung bringt überhaupt nichts.

Beamen ist möglich


Oculus, ein neues Startup-Unternehmen entwickelt preisgünstige VR-Brillen. John Carmack hat den Posten des Chief Technology Officer bei dem Entwickler von 3D-Brillen übernommen.
„VR wird in den nächsten Jahren voll einschlagen. Jeder der heute schon damit arbeitet, ist ein Pionier.“ (John Carmack)
VR Brillen und Helme sind die Datenschnittstelle der Zukunft. Am Anfang war der vernetzte PC, dann kamen Smartphone und Tablet. In Zukunft werden wir quasi in die virtuelle Realität eintauchen und uns direkt in der virtuellen Datenwelt bewegen. Wir werden von einer digitalen Welt in die andere springen und das ist wenn man es genau betrachtet, wie beamen. Es begann in den 1990er Jahren mit der 3D-Virtualisierung der Frauenkirche in Dresden. Ein IBM-Projekt ermöglichte es, die Kirche lange vor dem Wiederaufbau optisch zu erleben.
3D-Spiele und Ego-Shooter wie Doom sind bereits sehr ausgereift. Simulationstechnologie beim Militär ist Stand der Technik. Architekten und Konstrukteure arbeiten längst selbstverständlich mit 3D-Modellen. Die Brillen ermöglichen es dem Menschen direkt in diese künstlichen, nur aus Daten bestehenden Welten einzudringen und sich dort so zu bewegen, wie wir es gewohnt sind. Virtuelle Achterbahnfahrten durch imposante Landschaften in aller Welt sind problemlos möglich. Und von einer Simulation zur nächsten zu springen, ist nur einen Knopfdruck oder eine Geste notwendig. Wenn die eine virtuellen Welt also in San Francisco angesiedelt ist und die nächste in New York oder Berlin, dann wird beamen möglich. „Beam me up! Scotty!“   

English: John Carmack at the Game Developers C...

English: John Carmack at the Game Developers Conference, 2010 Deutsch: John Carmack auf der Game Developers Conference, 2010 Français : John Carmack à la Game Developers Conference, 2010 (Photo credit: Wikipedia)

Tipp: Rechnungssoftware aus der CLOUD!


Ein Tipp für meine Kollegen Freiberufler. Wer seine Angebote, Lieferscheine und Rechnungen immer noch umständlich mit Word und Excel zusammenbastelt, kann das gerne weiter tun. Für alle anderen gibt es Programme für Windows und Apple.
Halt! Hier ist die bessere Alternative: LexOffice, die sichere Lösung aus der Cloud! Ich habe lange auf eine solche Lösung gewartet. Hier ist sie!
Mehr will dazu nicht sagen……Meine Empfehlung des Monats!

SO MUSS SOFTWARE! 🙂

Wertegemeinschaft


Der US-Geheimdienst NSA späht nach Informationen des Nachrichtenmagazins Der SPIEGEL offenbar gezielt die Europäische Union aus. Dies gehe aus geheimen Dokumenten hervor, die der Informant Edward Snowden mitgenommen habe und die der Spiegel teilweise einsehen konnte, wie das Magazin berichtete. 

Freunde

Die Bundeskanzlerin verhält sich professionell zurückhaltend, wenn sie auf das Thema angesprochen wird. Das ist verständlich, denn nichts ist gefährlicher als ein Nachbarschaftsstreit unter guten Freunden. Es ist doch ganz natürlich, dass unsere Freunde in den Vereinigten Staaten und um Vereinigten Königreich neugierig sind, was in Europa so los ist. Wir verstehen es ja manchmal selber nicht. Ausserdem sind die Jungs von der NSA und dem CI5 wahrscheinlich viel besser als die vom langweiligen BND. Wir Deutschen sind ja so naiv. Jedenfalls hat man den Eindruck. Vielleicht ist es auch nur hanseatisches Understatement. Mehr sein – als zeigen, ist die Devise. Vielleicht ist das so. Vielleicht leisten die ausländischen Dienste ja auch nur Schützenhilfe. Das europäische Datenschutzrecht ist möglicherweise so aufgebläht und nicht anwendbar, dass die Geheimdienste befreundeter Staaten stillschweigend unser Einverständnis für einen allumfassenden digitalen Schutzschirm haben. Wir haben es erduldet und nun bleiben wir auch ganz gelassen. Wissen wir doch, dass wir bei der Auswertung der Informationen mit einbezogen werden könnten. Das wollen sich unsere Beamten natürlich nicht verscherzen. Warum also sollten wir unseren Freunden auf die Füße treten? Spaß beiseite. Wenn der Nachbar oder der Freund anfängt in unsere Kochtöpfe zu schauen, wenn er mit einer Wanze oder einer Kamera dabei ist, wenn wir gerade intime Dinge erleben oder wenn sie jedes gesprochene und geschriebene Wort auswerten um es irgendwie zu bewerten und auszuwerten, dann hört der Spaß auf. Ich schließe mein Haus regelmäßig ab und ich erwarte, dass geklingelt wird, bevor jemand mein Haus betritt. Das ist das Mindeste, was ich an Achtung und Respekt erwarte. Und wenn ich Informationen mit meinen Nachbarn austauschen will um die Sicherheit in der Straße zu erhöhen, so ist es meine souveräne Entscheidung,  welche Daten ich zur Auswertung weitergebe.
Das Problem muss dringend geklärt werden. Die Entwicklung der IT und des Internet ist tatsächlich immer noch NEULAND, wie Kanzlerin Merkel es ausdrückte. Die meisten ahnen noch nicht einmal, was mit Hilfe des Internet möglich ist. Drohnen werden bereits heute weltweit über das Internet ferngesteuert. Die Dinger haben nicht immer nur Kameras an Bord. Das Internet wird zum Transportmedium für eine andere, einer erweiterte und einer virtuelle Realität. Der Unterschied von einem Ballerspiel auf einer Spielkonsole zur Wirklichkeit verschwimmt.
Eine virtuelle Welt entsteht. Wir sind mitten drin. Wir sind Zeuge einer Reihe von DIGITALEN REVOLUTIONEN die eine neue REALITÄT ermöglichen. Das INTERNET der DINGE ist der nächste Schritt. Jedes technische Gerät, jedes Fahrzeug, jeder Fernseher, jeder Kühlschrank, jeder WLAN-Router wird eine eigene IP-V-6 Adresse haben und von jedem Punkt der Erde aus erreichbar werden. Der Spion der aus dem Kühlschrank kommt, ist nicht mehr nur Science Fiction. Wir werden es erleben. Was heute mehr zählt als alles andere sind die ethischen Werte der guten alten Zeit. Wir brauchen mehr humanistische Ausbildung und den kulturellen Austausch um einander besser zu verstehen. Wir müssen wissen, wie unsere Nachbarn und Freunde ticken und wir sollten das unbedingt über einen angemessenen und achtsamen Umgang miteinander tun. Wenn wir dem Nachbarn nicht vertrauen, wird es gefährlich. Wir brauchen mehr als gegenseitige Überwachung. Wir brauchen Verständnis und Werte. Wir brauchen gegenseitige Achtung und Gemeinsamkeiten.

Sichere EMails – ganz einfach!


English: Hybrid Cloud Solution based on group ...

English: Hybrid Cloud Solution based on group size (cropped Egnyte banner) (Photo credit: Wikipedia)

EMails sind nicht sicher, jedenfalls nicht so, wie wir sie nutzen. Sichere EMails sind im Grunde ganz einfach zu realisieren. Leider sind verschlüsselte EMails für die meisten Nutzer zu kompliziert zu handhaben, besonders wenn die Mails zu verschiedenen Providern gesendet werden. Die einfachste Variante ist das deutsche WEB.DE. WEB.DE bietet eine sehr einfache Möglichkeit für das Versenden und Empfangen von verschlüsselten EMails an.
Nutzer A@web.de und Nutzer B@web.de wollen ab sofort verschlüsselte EMails miteinander austauschen. A@web.de schreibt B@web.de eine unverschlüsselte EMail und teilt B@web.de mit, dass er in Zukunft nur verschlüsselte EMails mit B@web.de austauschen will. Dazu hängt er eine sogenannte Digitale Unterschrift an seine Mail an. Das ist ganz einfach unter dem Punkt Optionen möglich. Unter dem gleichen Punkt kann ab sofort die Verschlüsselung gewählt werden. Alle Nachrichten zwischen A@web.de und B@web.de können von nun an mit einer Verschlüsselung versendet werden. Das ist die einfachste Möglichkeit verschlüsselte EMails auszutauschen. Andere Möglichkeiten sind wesentlich komplizierter und spätestens wenn der Empfänger keine verschlüsselten EMails empfangen und senden kann, werden die EMails wieder völlig ungeschützt über das Internet verteilt.
Im Grunde könnte heute schon jede EMail in Deutschland eine verschlüsselte EMail sein, wenn es geeignete Regeln geben würde.
Die Zukunft der EMail wird aber vermutlich anders aussehen. Eine mögliche Variante ist das Speichern von Nachrichten auf einem sicheren Cloud-System. Nutzer A hat ein Konto auf einem sicheren Cloud-System und meldet sich dort an. Er legt seine Dateien auf dem System ab und teilt Nutzer B mit, dass Daten für ihn auf diesem System bereitstehen. Nutzer B legt sich ebenfalls ein Konto auf dem sicheren Cloud-System an. Dazu kann er zum Beispiel seinen neuen elektronischen Personalausweis nutzen. Sobald er sich auf dem sicheren Cloud-System angemeldet hat, erhält er die Mitteilung, dass Nutzer A ihm Nachrichten hinterlegt hat. Er kann sich diese bereitstehenden Nachrichten unverzüglich ansehen, ohne dass ihm jemand über die Schulter schaut. Der Nachrichtenstrom  zum sicheren Cloud-Server ist hochverschlüsselt und damit schwerer durch Dritte auszuwerten. Allerdings können diese Daten immer noch von Unbefugten zwischengespeichert und später ausgewertet werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Sicherer Datenverkehr ist im Grunde ganz einfach realisierbar. Vereinfacht müssen wir uns nur eine Art Social Media System wie Facebook vorstellen. Wobei dieser Vergleich nun wirklich hinkt. Aber stellen wir uns einfach mal ein sicheres GeschäftsBuch vor in dem wir so ähnlich kommunizieren wie in Facebook. Alles ganz ähnlich aber auf hohem deutschen Datenschutzniveau. Mit einem deutschen Cloud-Angebot für Businesskunden wäre so etwas möglich. Zusätzlich könnten elektronische Angebote, Lieferscheine und Rechnungen problemlos versendet werden. Ausländische Kunden könnten sich in das deutsche System einwählen und von nun an sichere Geschäftsinformationen austauschen. Das ganze Projekt kann teilweise staatlich und privatwirtschaftlich finanziert und beaufsichtigt werden.  Der Vorteil für alle Beteiligten liegt auf der Hand. Nicht zuletzt würde der deutsche Datenschutz greifen, der uns bei allen anderen Kommunikationsformen fehlt. Es ist ganz einfach, wenn man es nur will. Alles was wir brauchen ist der Wille und etwas Kapital. Was hindert uns eigentlich daran?

P.S. DE-Mail ist ganz nahe dran. Eine Businessplattform mit Kommunikation, Dokumentenmanagement, Kalender, Projektmanagement, Angebot, Lieferscheine, Rechnungen, Bestellungen geht ein wenig weiter. Das Ganze sollte für Einsteiger bis 10 Nutzer kostenlos bereitgestellt werden.
Warum macht das eigentlich noch Niemand?

Aktuelle Informationen zum Thema (09.08.2013) http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Mail-Made-in-Germany-SSL-Verschluesselung-fuer-fast-alle-1932962.html

Gute Seiten, schlechte Seiten


Deutsch: Scribble für eine Webseite

Deutsch: Scribble für eine Webseite (Photo credit: Wikipedia)

Internetseiten sagen sehr viel über ein Unternehmen aus. Eine Webseite ist wie die Empfangshalle einer Firma. Was wirkt auf Sie anziehend und was hindert Sie daran, eine Lobby zu betreten? Finden Sie das Angebot das zu Ihnen passt und die Beratung, die Sie erwarten? Finden Sie den Eingang, oder müssen Sie sich auf Zehenspitzen durch einen dunklen, stinkenden Hinterhof schleichen? “Wenn jetzt nur kein Gauner mich auflauert und mich beraubt!” Oder steht am Eingang ein arroganter Türsteher, der uns aufhält? “Du kommst hier nicht rein!” Sekretariate wirken heute oft wie schwer bewaffnete Abwehrstellungen. Manche Unternehmen sind tatsächlich der festen Überzeugung, dass sie keine Webseite brauchen. Sie planen ihren vorhandenen, selbstgebastelten Internetauftritt abzuschalten, “weil das ja sowieso nichts bringt!” Ich weiß, wovon ich rede. Ich spreche zur Zeit jeden Tag mit Firmen, die keinen Wert auf diese Form von Marketing legen. Sie ahnen nicht einmal, dass heute fast jeder neue Kundenkontakt sich zuerst die Webseiten eines Unternehmens anschaut und bereits dann eine Entscheidung trifft. Beim Erstkontakt kann man jede Menge Fehler machen. Kommunikationspsychologen wissen um die Macht des ersten Eindrucks. Körpersprache und Aussehen spielen eine große Rolle. Der Auftritt im Internet ist eine Visitenkarte für jedes ernst zu nehmende Unternehmen. Schlampig gemachte, selbst gebastelte Internetauftritte zeigen sehr deutlich, was man von einem Unternehmen erwarten kann. Vielleicht ist es ja tatsächlich besser, keine Seite, als eine schlechte Seite zu betreiben. Aber das wäre fast so, als ob man seinen Kunden sagen würde: “Bitte nicht stören! Ich habe keine Lust auf euch! Bleibt mir bloß vom Hals! CLOSED!” Es gibt keine zweite Chance für einen schlechten ersten Kontakt. Wer den Hauch einer Ahnung von Marketing hat, läßt seinen Internetauftritt von einem Unternehmen erstellen das genau drei Kompetenzen aufzuweisen hat. Diese drei Kompetenzen sind Marketing, Design und IT Know How. Wenn sie das alles selbst machen können, dann ist das völlig in Ordnung. Aber warum sieht dann Ihre Webseite so schlimm und abweisend aus? Ach ja! Eine Antwort auf diese Frage, höre ich auch immer wieder: “Das ist unser Stil! Etwas ganz Besonderes! Das ist so gewollt!” Ich bin sprachlos. Aber auch mein Schweigen spricht manchmal Bände…..

Webseitenmarketing


Flag of UNICEF

Flag of UNICEF (Photo credit: Wikipedia)

NEUER BULLSHIT-Test
Was halten Sie von diesem Text? Schreiben Sie einfach einen Kommentar! Für wertvolle Hinweise bin ich jederzeit offen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben bereits miteinander telefoniert. Ich wende mich nochmals persönlich an Sie, weil mir Ihre Webseiten aufgefallen sind. Wir sind ein Unternehmen, das sich auf die Optimierung von geschäftlichen Webseiten spezialisiert hat. Wir optimieren Ihre Internetseiten so, dass Ihre Kunden garantiert auf Sie aufmerksam werden. Wir sorgen mit einer intelligenten Gestaltung dafür, dass Ihre Kunden sich angesprochen fühlen und Ihre Produkte und Dienstleistungen denen Ihrer Mitbewerber vorziehen werden. Wenn Sie im Augenblick nicht erkennen, dass ein perfekter Internetauftritt wichtig für Sie ist, denken Sie bitte daran, das es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt. Der erste Eindruck ist entscheidend. Wir kennen heute keine Branche mehr bei der nicht zuerst die Webseite eines Unternehmens aufgesucht wird, bevor es zu einem persönlichen Kontakt kommt. Wir bieten Ihnen nicht nur eine einfache Neugestaltung Ihrer Webseiten an. Die ODERMEDIA GmbH arbeitet vollkommen anders als vergleichbare Unternehmen. Unsere Marketingspezialisten erarbeiten zuerst ein spezielles Konzept für Ihr Unternehmen. Dann gestalten unsere Designer ein individuelles Design. Sie werden überrascht sein, denn das entstehende Design wird wahrscheinlich ganz anders aussehen, als Sie es sich vorstellen. Aber genau das ist das Geheimnis guter Webseiten. Wenn Sie mit dem Designvorschlag einverstanden sind, setzen unsere Programmierer das Konzept unverzüglich um und stellen Ihnen ein professionelles Redaktionssystem zur Verfügung. Sie arbeiten dann mit der selben Software wie Volkswagen und UNICEF. Änderungen und Erweiterungen Ihrer Webseite können Ihre Mitarbeiter in Zukunft sehr leicht selbst vornehmen. Das ist so einfach wie eine eMail zu schreiben. Natürlich stehen wir Ihnen jederzeit auch persönlich zur Verfügung. Die Kosten für eine speziell angepasste Webseite und der komplette Prozess bis zum Relaunch werden Sie positiv überraschen. Rechnen Sie mit Kosten zwischen 900,- und 1900,- EURO. Das bedeutet sehr viel Leistung für sehr wenig Geld. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot!

Ihr Text: 2173 Zeichen, 304 Wörter

Bullshit-Index :0.29

Ihr Text zeigt erste Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch, liegt aber noch auf akzeptablem Niveau.

 

Ein sehr konkretes Angebot


Lotus competences

Lotus competences (Photo credit: Wikipedia)

Kennen Sie das Problem? Sie wollen ein konkretes Angebot und bekommen nur allgemeine Informationen und Stundensätze. Oder Sie werden ganz offenkundig falsch informiert. Dabei wollen Sie doch nur Kosten vergleichen und sich so auf eine geeignete Strategie einigen. In der IT ist das ein großes Problem. Niemand kann Äpfel mit Birnen vergleichen und oft verursachen falsche Entscheidungen Nachfolgekosten in ungeahnter Höhe. Die aktuelle IT-Revolution hat einen Namen. Cloud Computing bedeutet das Verschwinden von physischen Serverlandschaften in virtuelle Serverfarmen. Virtuell, weil in Zukunft alle Server auf virtuellen Maschinen laufen werden. Aber darüber brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Für Ihr Geschäft spielt es keine Rolle, wo Ihre Daten sich befinden, wenn sie nur sicher vor Industriespionage und dem unerlaubten Zugriff von Behörden sind. Im Internet ist es egal, wo Daten gespeichert sind. Immer, wenn Daten transportiert werden, können sie auch von Fremden gespeichert werden. Wenn diese Datenpakete stark verschlüsselt sind, so können sie trotzdem auf fremden Servern gespeichert und bei Bedarf entschlüsselt werden. Jedem IT-Spezialisten ist längst klar, was der neueste Whistleblower Edward Snowden, (allein die Nennung dieses Namens wird mich verdächtig machen ;-/ liebe Grüße an die Kollegen von der NSA!) aufgedeckt hat. „Sie ahnen nicht, was alles möglich ist!“ Wir wissen längst, was alles möglich ist.

Wir waren aber bei einem anderen Thema. Worauf kommt es an, wenn man IT-Projekte miteinander vergleichen möchte? In den 1980er Jahren lautete ein geflügeltes Wort, dass man nichts falsch machen konnte, wenn man „Blue“ kaufte. Blue stand für IBM und es war sehr teuer IBM Technik zu erwerben und zu betreiben. Eine Alternative war die Firma DIGITAL mit seinen MicroVAX-Minicomputern und dem ausgezeichneten Betriebssystem VMS. Dann kamen die PC-Netze mit MS-DOS, Novell, Windows, Apple etc. Die 1990er waren geprägt durch das uneingelöste Versprechen, das man mit vernetzen Computern einfach alles realisieren könne. Im Grunde stimmt es auch. Tatsächlich ist eine Menge erreicht worden. Wer genau hinschaut wird erkennen, dass Computernetzwerke in den 1990er Jahren eine Revolution in den Verwaltungen von Organisationen und Unternehmen ausgelöst haben. Kosten und Nutzen standen in keinem Verhältnis. Der Nutzen war viel höher als die erheblichen Kosten der IT. Erinnern Sie sich noch daran, wie eine Verwaltung am Ende der 1980er Jahre aussah? Aktenablage und unendliche Papierberge bestimmten das Bild. Wir haben zwar heute immer noch kein papierloses Büro und es heiß, dass immer mehr Papier bedruckt wird, weil es so einfach ist. Fakt ist aber, dass heute alles elektronische abgewickelt werden kann. Aber das ist ein anderes Thema.
Trotz aller unübersehbaren Fortschritte sprechen heute alle davon, wie man diese ausufernden IT Kosten endlich in den Griff bekommen könne. Das war schon immer so. Aber ohne IT geht es eben nicht. Allerdings mangelt es an wirklich konkreten Angeboten. So kann es schnell passieren, dass ein scheinbar günstiges Angebot sich als wesentlich teurer als das Angebot der aktuellen Marktführer darstellt. Viele Unternehmen glauben am besten zu sparen, wenn sie ihre IT Budgets so niedrig halten, dass es nicht weiter auffällt. Das geht ganz einfach, indem IT Kosten auf andere Kostenstellen verlagert werden. Da wird ein Vertriebsmitarbeiter gerne mal zum internen IT-Spezialisten. Am Ende zahlt der Vertrieb die Zeche. Eine IT-Abteilung kann sich schließlich niemand leisten. Es kommt ganz auf die Unternehmenspolitik an. Wenn Kosten gespart werden müssen, werden unbeliebte Posten aufgeweicht und verschoben. Das ist zwar nicht im Sinne des Controlling, aber es ist durchaus üblich. Beraterkosten werden übrigens oft nicht einmal eingeplant. Schließlich zahlt das Unternehmen jeden Monat viel Geld an Lohn-und Gehaltskosten. BABs und Bilanzen werden auf diese Art und Weise sehr schwer lesbar und schwer vergleichbar. Da hilft eigentlich nur externe Beratung um Licht in das Dunkel zu bringen. Man kann es natürlich auch selbst machen, aber wer hat schon die Zeit dazu?
Oft werden IT Kosten ins Feld geführt um nachzuweisen, dass man ja alles beim Alten bleiben kann um nicht „noch mehr Geld“ auszugeben. Interne IT Abteilungen neigen zudem dazu viele Arbeiten selbst zu übernehmen. Die Politik die dahinter steht, liegt auf der Hand. Es handelt sich durchaus um joberhaltende Maßnahmen. Andererseits schwingt das Pendel zwischen Outsourcing und Insourcing ständig hin und her. Es ist immer wieder das selbe Spiel. Alles kommt auf die Perspektive an. Viele Geschäftsführer wollen eigentlich nur, dass alles funktioniert. Probleme im IT Bereich sind nicht ihre Sache. „Wir haben gute Leute! Klären Sie das doch mit denen!“ Dabei ist der Geschäftsführer direkt verantwortlich für IT-und Datensicherheit. Er kann zwar seine EDV-Abteilung rauswerfen, wenn etwas schief geht. Allerdings haftet er persönlich. Das ist den Managern oft nicht bewusst. Ein gewisser Mut gehört eben einfach zu einer solchen Tätigkeit dazu. Ein Grund mehr, sich mit einem externen Berater zu unterhalten.
Nur so werden gravierende Probleme schneller bekannt und Gegenmaßnahmen können eingeleitet werden.
Das Beraterhonorar ist ein indirekter Nachweis der Sicherheitsaktivitäten des Unternehmers. Eine gute Beratung ist unverzichtbar, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht.

Und das ist das konkreteste Angebot, das ich Ihnen machen kann. Meine Stunden- und Tagessätze teile ich Ihnen gerne mit.

#184 Informatikunterricht an den Schulen


Der Informatikunterricht an den Schulen ist auf dem besten Weg, den Status von Handarbeitskursen zu erreichen. Die Bedeutung dieses Fachgebietes wird einerseits völlig unterschätzt und andererseits wird es immer schwieriger, die Schüler für Informatik zu begeistern. Das liegt zum Teil an den allgegenwärtigen Computern neuester Bauart, die den Jugendlichen heute selbstverständlich zur Verfügung stehen. Viele Lehrer haben ein Problem mit dem Fach. Das ist kein Wunder. Es ist genau so, als ob ein Mathematiklehrer den Schülern der 12. Klasse die Grundlagen der Mathematik nahe bringen möchte. Der Unterricht geht zu allem Überfluß völlig an den Bedürfnissen der Industrie vorbei. Was nützt es, wenn im Informatikunterricht an Excel-Tabellen und Webseiten herumgefrickelt wird? Was waren das noch für Zeiten, als es faszinierend war, wenn man sein erstes Basic-Programm geschrieben hatte und es sofort voller Begeisterung ausprobieren und variieren konnte. Der Informatikunterricht muss sich grundlegend ändern. Wie wäre es, wenn die Schüler dort lernen würden, wie Apps programmiert werden? So etwas geben die Lehrpläne aber ganz sicher nicht her. Lehrer, die so etwas beherrschen, stehen nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Ein Teufelskreis. Es ist ein grundlegendes Problem, dass viele Jugendliche zwar mit Computern und Internet aufgewachsen sind und doch meist keine Ahnung haben, wie die Technologie tatsächlich funktioniert. Es ist wichtig zu wissen, wie eine Programmierumgebung benutzt wird und eigene Anwendungen erstellt werden. Das Problem kann gelöst werden. Alles was gebraucht wird ist eine geeignete Programmierumgebung und Profis, die bereit sind für die Schulen zu arbeiten. Was heute wichtig ist sind Themen wie Cloud-Computing, Virtualisierung von IT-Umgebungen und ein grundlegendes Programmierverständnis. Das sollte doch zu schaffen sein.

IT – Chancen und Risiken


Immer mehr Unternehmen werden durch Hackerangriffe auf ihre IT beeinträchtigt. Über viele Jahre gewachsenen Strukturen und die technologische Fragmentierung von IT-Systemen sind ein leichtes Ziel für Angriffe von außen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen glauben nicht an die Gefahren, die ihnen drohen. Sie meinen zu klein und zu uninteressant für derartige Angriffe zu sein. Aber selbst scheinbar uninteressante Unternehmen können durch Schadsoftware zum Opfer von Hackerangriffen werden. In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen sehr zurückhaltend in ihre IT investiert. Veraltete IT-Landschaften sind eine logische Folge dieser Politik. Es ergeben sich einerseits erhebliche Herausforderungen um mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten. Andererseits öffnen sich völlig neue Chancen um die bestehenden, gewachsenen Strukturen nicht nur zu modernisieren, sondern grundlegend neu zu entwickeln. Das bedeutet auch eine ernsthafte Betrachtung in Richtung Risikomanagement und insbesondere dem IT-Risikomanagement. Der entscheidende Punkt für die zukünftige IT-Landschaft ist eine unabhängige Betreuung der Veränderungsprozesse. Unabhängige Berater arbeiten unabhängig von vorhandenen Strukturen und von externen Anbietern. Sie analysieren und beurteilen vorhandene Systeme und begleiten Unternehmen bei der Neuausrichtung ihrer Geschäftsprozesse. Berater arbeiten ähnlich wie Gutachter auf dem Bau. Das Beraterpaket beinhaltet eine Expertise für vorhandene Substanz, Empfehlungen für das weitere Vorgehen und Vorschläge für Restaurierung, Abriss oder Neuaufbau. Ein sorgfältiger Rückbau kann die wichtigsten Geschäftsprozesse von Unternehmen besser garantieren, als ein weiteres unkontrolliertes Wachstum. Was das wieder mit Coaching zu tun hat? Fragen Sie einfach den IT Coach ihres Vertrauens! Ich mache genau so etwas! Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

Deutsch: Rückbau einer Hochhauskette in Ludwig...

Adobe Cloud


Adobe_Creative_Cloud_logoAdobe setzt auf die CLOUD

Adobe will weg vom klassischen Softwarevertrieb. Mark Garrett, der Finanzchef von Adobe sieht 2013 als “Jahr des Übergangs”in die Cloud. Damit werden erhebliche Investitionen in eine grundsätzliche Umstrukturierung erklärt. Der Umsatzeinbruch im ersten Quartal 2013 deutet auf einen Umbruch hin. Adobe möchte weg vom klassischen Softwareverkauf hin zu einem Modell in dem Dienstleistungen direkt aus dem Netz bezogen werden können. Statt einmal für ein Softwarepaket zu bezahlen, sollen Kunden für den Zugriff auf Services bezahlen. Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand. Immer die neueste und leistungsfähigste Softwareversion, keine Updates und Probleme mit der Konfiguration, gesicherter Zugriff von überall. Es ist ein Umbruch im Gang. Softwareunternehmen haben das begriffen. Wer in Zukunft noch eine Rolle spielen möchte, setzt auf die Technologie der Zukunft. An der Cloud führt kein Weg vorbei. In wenigen Jahren wird niemand mehr Software kaufen, das ist sicher. Selbst das Office-System von Microsoft setzt auf die Cloud. Google ist schon ein paar Schritte weiter. Adobe weiß genau, dass das Unternehmen nur mit und nicht gegen die Cloud wachsen kann.

Webinare sind überflüssige Zeitfresser


Dreht euch nicht um: Der Zeitfresser geht um! – Jeden Tag erhalte ich auf allen Kanälen das Angebot mir ein kostenloses Webinar anzusehen. Ich bin schon mehrfach darauf hereingefallen und habe mich über die Zeit geärgert, die ich einfach so verschenkt habe. Irgendwelche selbst ernannten Gurus erklären mir, wie man ein erfolgreiches Onlinegeschäft aufbauen kann. Man braucht natürlich weder ein Produkt noch den Hauch einer Ahnung. Jeder kann angeblich ein erfolgreiches Onlinegeschäft aufbauen. Wenn man die richtige Strategie wählt, dann geht das alles von ganz alleine. Ich kenne das bereits alles. Zuerst wird vorgerechnet, wie erfolgreich man werden wird, wenn man alles richtig macht. Einkommen in 6-stelliger Höhe sind ganz normal, „wenn man es richtig macht“. Das ist richtig! Wenn man es richtig macht, dann kann man noch viel mehr verdienen. Man kann aber auch alles richtig machen und doch keinen Erfolg haben. Kennen Sie das typische Webinar, das für sich selbst spricht? „Welche 10 Nahrungsmittel muss ich meiden um ein Traumgewicht zu haben?“ Ich habe mir eine halbe Stunde lang das sinnlose Gelaber angehört um dann zu entscheiden, einfach auszuschalten. Am Ende steht immer nur ein Angebot irgendein kostenpflichtiges Paket zu erwerben, in dem die ultimative Wahrheit steht. Und was ist diese Wahrheit? „Gehe hin und ernähre dich redlich!“ Die ultimative Wahrheit aller Webinaranbieter ist: „Kaufe das kostenpflichtige Angebot!“ und wenn Sie das getan haben „Gehe hin und mache alles richtig!“ Vielen Dank! Das wusste ich bereits vorher. Wie sagte ein weiser IT-Berater schon vor vielen Jahren? „Kaum macht man es richtig, schon geht es!“ Genau so ist es!