Coaching: Das Unmögliche erreichen


„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“ /Alice im Wunderland/

Eine sehr gute Coaching-Definition. Nur wenn man das scheinbar Unmögliche in den Fokus des Möglichen bringt, kann es erreicht werden. Ich paraphrasiere ein wenig und auch das ist eine gute Coachingübung.

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Methode zu lernen, Zusammenhänge zu verstehen und Dinge zu begreifen. Paraphrase ist eine sehr gute Möglichkeit herauszufinden, was am besten zu mir passt. Das ist das Problem von herkömmlichen Schulen. Der Lehrer bietet in der Regel genau eine oder zwei Methoden, einen bestimmten Lehrstoff zu vermitteln. Wer nicht in das Raster der Methode passt, wer eine andere Wahrnehmung oder einen anderen Zugang zu Wissen besitzt, hat keine Chance. Also Paraphrase und Perspektivwechsel bis es passt. Pacing-Phase. Coach und Coachee tasten sich näher. Wenn der Coach spürt, dass er einen möglichst guten Zugang zum Coachee bekommt, kann der nächste Schritt gemacht werden. Der Coachee spürt sehr genau, wann dieser Punkt erreicht ist.

Der nächste Schritt  ist es ein Ziel zu finden, dass für den Coachee als unerreichbar, aber attraktiv gilt.

Fragen:
“Wer bist Du, wenn Du in 20 Jahren auf Dein Leben zurückblickst?”

“Was würdest Du tun, wenn alle Widerstände und Mauern durch ein Wunder komplett verschwinden würden?”

“Nehmen wir an, dass alles, was Du machst, erfolgreich sein wird. Es gibt keine Rückschläge und kein Pech. Du packst etwas an und hast Erfolg damit!”

“Welche Ziele würdest Du Dir stellen? – Alles gelingt, Du musst es nur machen!”

“Als Kind hattest Du Träume. Was waren Deine Vorstellungen von Dir in der Zukunft? Wer wolltest Du als Kind sein? Was wolltest Du einmal machen und einmal sein?”

Jeder Mensch hat Träume. Wer jung ist kennt noch keine Grenzen. Er oder sie akzeptiert keine Grenzen. Wir leben in einem Zeitalter in dem wir gelernt haben, dass Grenzen und Mauern nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Kreativität und Neugier verleiht uns Mut und Entschlossenheit Dinge zu denken und zu tun, die vor ein paar Jahren nur ein Traum waren.

Ich bin ein absoluter Science-Fiction Fan. Als kleiner Junge habe ich Jules Verne gelesen und Kurt Laßwitz, H.G.Wells und Isaak Asimov, Clarke, Philipp K.Dick, Arkadi und Boris Strugatzky und viele mehr. Alles was ich finden konnte verschlang ich hungrig. Alles schien möglich mit den technischen Möglichkeiten der Zukunft. Alles ist möglich mit den technischen Voraussetzungen, die uns bereits heute zur Verfügung stehen. Die Zukunft im Sinne meiner kindlichen Science Fiction Welt hat längst begonnen. Sie ist bereits Realität.

Wie schafft man es, unmöglich erscheinende Ziele zu definieren und in die Realität umzuwandeln?

Es ist ganz einfach: Wir schreiben uns eine Liste auf, mit Dingen die unmöglich sind und warum sie unmöglich sind. Dann drehen wir das Unmögliche um und machen daraus  eine To-Do-Liste.

Turn A Impossible List – into – A To-Do-List

Zuerst scheibst Du eine Liste, warum etwas unmöglich ist. Dann verwandelst Du diese Impossible-List in eine To-Do-List. Stück für Stück. Ein Schritt nach dem anderen.

Es kann durchaus Dinge geben, die vorerst unmöglich bleiben werden. Aber dann passiert etwas und Unmögliches wird möglich und Du wirst es merken und dich an die Liste erinnern und dann kannst Du den nächsten Schritt gehen.

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Augen auf bei der Berufswahl


Seit einigen Jahren begegnen mir immer wieder Menschen, die gar nicht so genau wissen, was sie beruflich machen wollen. Viele von ihnen haben sich sogar schon entschieden und eine Lehre absolviert. Abgesehen von RestaurantFachFrauen und -Männern, KöchInnen und ähnlichen servicelastigen Berufen habe ich es mit IT SystemInformatikern – hauptsächlich Männern und Studierenden zu tun. Sehr oft bewerben sich AbiturientInnen  auf einen Studienplatz und stellen dann im Laufe des Studium fest, dass sie möglicherweise die falsche Studienrichtung gewählt haben. Es gibt so viele Gründe Informatik zu studieren. Das Image von IT ist immer noch ungebrochen. Schliesslich handelt es sich um einen Schlüsselberuf mit Zukunft. Wer aber im zweiten oder dritten Semester feststellt, dass er immer schon schlecht in Mathematik war, der wird es nicht schaffen. Wer hat diese Leute eigentlich beraten? Warum haben sie sich eine Fachrichtung ausgesucht, der sie nicht gewachsen sind oder die überhaupt nicht zu ihnen passt? Wenn jemand Musik studiert, dann wird er bereits ein Instrument und Noten beherrschen. In einem Orchester spielen. Was treibt junge Leute dazu Informatik zu studieren, obwohl sie noch nie ein Programm in Java oder C++ geschrieben haben? Ich kann es mir vorstellen. Sie glauben genau das im Studium zu lernen. Es handelt sich um einen typischen Irrtum.
Sehr interessant ist es auch, wenn junge Ärzte nach dem Studium feststellen, dass sie für den Beruf überhaupt nicht geeignet sind. Das gibt es tatsächlich öfter als man glauben mag. Ich habe das früher auch nicht für möglich gehalten.

Augen auf bei der Berufswahl! Wir legen uns fest für einen großen Teil unseres Lebens. Ein Mechatroniker wird immer in einer mehr oder weniger schmutzigen Werkstatt arbeiten und relativ wenig Geld verdienen. Ärzte ohne Spezialisierung und eine langjährige Facharztausbildung gibt es auch mehr, als man denkt. Häufig haben Ärzte im Alter von U50 immer noch keine Facharztausbildung und jobben als Assistenzärzte und Notfallmediziner. Die Bezahlung ist zwar nicht so schlecht, aber bei einer gezielten Beratung wären sie längst viel weiter gewesen. Eine zielgerichtete Berufsplanung und die Angleichung an Fähigkeiten und Fertigkeiten hätte es auch getan. Aber dazu fehlt vielen Menschen einfach das geeignete Ziel. Manche Karrieren laufen scheinbar ziel- und planlos, mehr oder weniger erfolgreich. Ich hatte vor einiger Zeit eine Klientin, die einigermaßen erfolgreich und auch sehr fähig war. Am Beginn des Coachingprozesses standen Zweifel. Wir erarbeiteten Alternativen und Perpektivwechsel. Es war ein komplexer Prozess mit offenem Ausgang. Am Ende standen mehrere aussichtsreiche Projekte, die sie nun zielstrebig weiterverfolgt. Die Arbeit mit der Klientin hat mir großen Spaß gemacht. Und genau das ist meine Berufung als Coach. Ich hätte – genau wie meine Klientin – schon viele Jahre früher gezielt an meiner Karriere als Coach arbeiten können. Ich befand mich in einer Sackgasse und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen würde. Darüber hatte ich schon öfter in meinem Blog berichtet und reflektiert.


Womit wir wieder beim Coaching wären. Mein Tipp: Jeder, der sich im Berufsfindungsprozess befindet sollte einen guten Coach aufsuchen, der mit ihm gemeinsam Ziele, Herausforderungen, Anforderungsprofile und dergleichen erarbeitet. Das bedeutet nicht, dass der Coach bereits alles weiß und jede Menge gute Tipps geben wird. Aber er führt schnell und gezielt durch einen der wichtigsten Entscheidungsprozesse in Ihrem Leben. Wer sich bei der Arbeitsagentur gemeldet hat und nicht sicher ist, was er machen kann und in welche Richtung es gehen kann, ist mit einem U25 Integrationscoaching gut beraten. Die Agentur für Arbeit bezahlt dieses Coaching, wenn der jeweilige Vermittler es für sinnvoll erachtet. Wenn Sie so etwas machen wollen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf und wir finden den Beruf, der tatsächlich genau zu Ihnen passt. Wie das genau funktioniert, erkläre ich Ihnen gerne. Nur soviel. Zuerst erfolgt eine detaillierte ABC-Messungf und ein ABC-Coach wird mit Ihnen mögliche berufliche Ziele erarbeiten. Dann folgt das eigentliche Coaching über einen Zeitraum von 2 oder 3 Monaten. SIe investieren wertvolle Zeit für Ihr Leben.

 

Fragen Sie den Coach Ihres Vertrauens!

 

Coaching ist keine Beratung


Coaching und Unternehmensberatung – eine Abgrenzung

Unternehmensberatung und Business Coaching, das scheint auf den ersten Blick ein und dasselbe zu sein. Aber das stimmt nicht. Business Coaching ist etwas völlig anderes als klassische Unternehmensberatung. Ein langjährig erfahrener Unternehmensberater hat in der Regel keine Ahnung, was Coaching ist und wie es funktioniert. Ich war schon in beiden Rollen unterwegs. Ich spreche das so krass an, weil ich eine klare Kante gegen die Verwässerung dieser Begriffe setzen möchte. Berater etikettieren sich gerne zum Coach um, weil das einfach schicker klingt. Der Unterschied zum Coaching ist vielen überhaupt nicht klar. Ein Unternehmensberater ist ein Berater und kein Coach. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus. Ein Coach sollte aber über einige Kenntnisse von Psychologie, NLP und Coaching verfügen. Der ideale Einstieg ist ein umfangreiches Coachingseminar mit praktischen Übungen (min. 60 Stunden) und einer Prüfung mit Zertifikat. Viele Unternehmensberater sind im sogenannten Gründercoaching unterwegs. Ich wiederhole mich gerne: Das hat mit Coaching oft sehr wenig zu tun. Das Etikett ist falsch. Ein Coach ist mehr ein psychologischer Berater, als ein Unternehmensberater.

Coaching ist Prozessberatung. Im IT Umfeld kann das auch sehr schnell falsch verstanden werden. Achtung: Es geht nicht um Geschäftsprozesse! Es geht um den Coachingprozess. Ein Coach steuert den Coachingprozess. Der Klient wird in eine Situation versetzt in der er seine eigenen Ressourcen freisetzen kann. Der Coach ist Meister des Coachingprozesses. Der Coach löst nicht die Probleme seines Klienten, sondern versetzt ihn in die Lage, das aus eigener Kraft zu tun. Coaching stärkt Klienten und setzt die in ihnen schlummernden Kräfte frei. Coaching kann Prozesse erheblich beschleunigen. Das was normalerweise Jahre dauert, kann durch geschicktes Coaching sehr viel schneller erreicht werden. Coaching ist definitiv keine Expertenberatung. Dort verfügt der Berater über mehr Fachwissen als der Kunde. Der Berater gibt konkrete fachliche Hinweise, Empfehlungen und Ratschläge. Ein Coach tut das nicht. Coaching ist eher als Hilfe zur Selbsthilfe zu sehen. Ein einmal angestoßener kurzer Coachingimpuls kann gewaltige Auswirkungen haben. Diese Auswirkungen sind noch Jahre nach dem eigentlichen Coaching zu spüren. Ein Coaching kann tatsächlich das ganze Leben verändern. Und zwar auf der ganzen Linie. Ein Coaching verändert die Zukunft und die Wahrnehmung der Gegenwart. Durch TimeLine kann sogar die Vergangenheit des Klienten verändert werden. Das, was wir als Realität wahrnehmen, ist unser Bild von der Welt. Aber das ist eben der Unterschied zwischen einem Coach, einem Psychologen und einem Berater. Das ist wieder ein anderes Kapitel.

NLP&Coaching – es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit


Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Wir haben die besten Eltern auf der Welt. Nichts was wir im Leben getan haben war schlecht oder gar umsonst! Viele in der DDR geborene und aufgewachsene kennen das Gefühl. Schon lange vor dem Fall der Mauer schien es so, als hätte man nur die schlechtere Seite der Medaille erwischt. Die Geschichte der DDR besteht aus einer Mischung von Aufbruchstimmung, Ohnmachtserfahrungen und Lethargie.

 

Angela Merkel, the Chancellor of Germany

Angela Merkel, the Chancellor of Germany (Photo credit: Wikipedia)

 

Bei einigen ehemaligen DDR Bürgern schlägt Minderwertigkeitsgefühl in unerklärliche Arroganz um. Die meisten hatten sich eingerichtet und ihre eigene Art gefunden, um mit ihrer eigenen Entwicklung umzugehen. Viele vergessen dabei, dass sie die einzigartige Chance erlebt haben, zwei Gesellschaftssyssteme und die in ihnen vorhandenen Widersprüche, am eigenen Leib, zu erleben. Die Tage der Wende und des Mauerfalls waren einmalig im Leben vieler Menschen. Plötzlich änderten sich Lebensansichten und Ziele von Millionen Menschen. Das Leben ist immer Entwicklung und Veränderung. Es ist ein Glück das zu erkennen und für sich anzunehmen. Nichts ist schlimmer als Stillstand. Auch das wurde in den letzten Jahren der DDR schmerzhaft erlebt. Es fällt aus heutiger Sicht schwer, moralische und ethische Werte die selbstverständlich damals vorhanden waren zu bewerten und in einen vernünftigen Kontext zu bringen. Der Bruch, der mit der Wende kam war absolut und er kam für viele zu schnell. Es gab kaum Zeit für eine Aufarbeitung und Reflexion der eigenen Erfahrungen. Die Revolution fraß oft die eigenen Kinder. Karrieren wie die von Angela Merkel waren eher selten. Minderwertigkeitsgefühle wurden oft gepflegt gleichzeitig unterdrückt um immer wieder an die Oberfläche zu gelangen. Menschen, die nach der Wende tatsächlich „hiergeblieben“ waren erlebten Momente der Euphorie und der Enttäuschung. Viele hoffnungsvoll gestartete Unternehmungen scheiterten Jahre später und plötzlich war das Gefühl, nur zweitklassig zu sein, wieder da. Die Wahrheit, dass Scheitern zum Erfolg gehört, wurde oft wieder verdrängt. Der Osten hat noch lange nicht aufgeholt und die „Blühenden Landschaften“ sehen anders aus, als viele sich das damals erhofften. Alles ist anders, aber vieles ist viel besser, als man es erwarten konnte.

 

Es fällt heute leicht, DDR-Biografien negativ zu bewerten und nicht Wert zu schätzen. Ganz besonders gilt das für Mitarbeiter staatlicher Organe, SED-Mitglieder und Helfershelfern der Stasi. Es ist sehr leicht sich moralisch aufzuschwingen. Es ist ganz ähnlich, wie die Geschichte von Sektenmitgliedern, die den Ausstieg gewagt haben und die nun in einer Art Niemandsland herumirren. Es handelt sich nicht um die Behandlung einer Krankheit, sondern einer im Coaching üblichen Umbewertung. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Wir alle brauchen unsere Anker und Fixpunkte um unser Leben glücklich und zukunftsbezogen zu gestalten. Die Vergangenheit darf dabei niemals im Wege stehen.

 

Die Virtuelle Revolution


Mai 2013 – Wir stecken mittendrin. Kaum jemand ist sich dessen bewusst, dass die Digitale Revolution beinahe nahtlos in die Virtuelle Revolution übergegangen ist. In den großen Rechenzentren ist längst Standard, was in Zukunft alle Bereiche unseres Lebens, unserer Realität durchringen wird. Virtuelle Computer im Computer, ganze Virtuelle Rechenzentren im Rechenzentrum, die in Bruchteilen von Sekunden einfach eingefroren, abgespeichert und an anderer Stelle wieder neu gestartet werden können. Die Automatisierung von IT ist kein öffentliches Thema. Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit vollzieht sich eine unglaubliche Entwicklung. Weitere Aspekte der Virtuellen Revolution sind zum Beispiel Entwicklungen wie Cloud Computing, Virtuelle Realität, Virtuelle Fabriken, der Einsatz von Drohnen, Spionage, Aufklärung von Kriminalität und die Erforschung fremder Planeten oder der Tiefsee. Der Mensch agiert in einer für ihn ungefährlichen virtuellen Umgebung, während Roboter die Arbeit vor Ort erledigen. Die Grenzen zwischen der realen Welt und der virtuellen Welt, der Virtuellen Realität, nennen wir sie einfach VR, verschwimmen. Die VR hat längst über die Ausbreitung von Computerspielen und Spielekonsolen die breite Masse erreicht. Bereits heute ist es möglich virtuelle Welten wie Second Live zu betreten und sich in einem Paralleluniversum mit anderen Menschen weltweit zu treffen. Sprache und Körper spielen in diesen Paralleluniversen bereits heute keine Rolle mehr. Eine wichtige Entwicklung ist die Befreiung der Nutzer und Teilnehmer von komplexen Personalcomputern, die bisher eine hohe Rechenlast tragen mussten. Tabletcomputer, Smartphones und Datenbrillen wie Google Glass sind mit der virtuellen Welt, der sogenannten Cloud, verbunden. Wir verbinden uns quasi direkt mit dem weltweiten Netz und verfügen augenblicklich über alle Ressourcen, die wir benötigen. Wie das im Einzelnen funktioniert, brauchen wir nicht zu wissen. Es ist eine komplexe Blackbox, die sich auf Grund ihrer Komplexität und Geschwindigkeit unserem Verständnis entzieht. Dachte man bis in die 1980er Jahre noch, dass man die Welt bis ins Detail verstehen und erklären könnte, so wird heute immer deutlicher, dass genau das eine Philosophie der Vergangenheit ist. Willkommen im 21. Jahrhundert. Alles wird sich verändern. Wir stecken mittendrin. Sogar Zeitreisen werden möglich sein. Historiker werden in der Lage sein so viele Details über historische Vorgänge zu sammeln, dass wir die Vergangenheit virtuelle nachbauen und in sie eintauchen können. Willkommen in der MATRIX! Alles ist möglich geworden. Alles wird sich verändern, wieder einmal……Was das mit Coaching zu tun hat? Denken Sie nur an das Timeline-Format im NLP. Alles was gedacht werden kann, kann auch erreicht werden. Wir brauchen nur gute Ideen. Ideen sammeln, Puzzles zusammensetzen, Zukunft entwerfen um dann direkt in diese mögliche Welt einzutauchen, wird möglich. Wir werden lernen müssen die Virtuelle Realität und die Reale Welt auseinander zu halten. Die Grenzen werden verschwimmen. Es ist eine Herausforderung für jeden von uns.

Time-Line


Es gibt da eine kanadische Fernsehserie, die ich mir lange nicht angesehen habe, weil mich Mädchenserien einfach nicht interessieren. Achtung: Vorurteil! Ich bin ein Mann und ich sehe mir natürlich keine Mädchenserien an. Und natürlich interessiere ich mich auch nicht wirklich für Psychologie und Therapeuten, Sitzkreise etc.
Scheuklappen überall.
Vor Fremden ehrlich sein, wenn es mir nicht einmal gelingt mir selbst gegenüber rücksichtslos ehrlich zu sein? Das ist ein echtes Problem!
Also: Augen zu und durch!
Ich bin dann schließlich doch über meinen Schatten gesprungen. UND DAS KÖNNEN SIE AUCH! 🙂

Mein Tipp: BEING ERICA

Sie werden Erica Strange kennen lernen und Dr. Tom Wexlar. Dr. Tom ist der Psychotherapeut von Erica. Er schickt sie durch die Zeit zurück an Weggabelungen an denen sie Entscheidungen treffen musste, die Auswirkung auf ihr Leben haben werden. “Was hast du damals erlebt? Wie ging es dir dabei? Was waren deine Ziele und was wolltest du erreichen?”

Dr. Tom schickt Erica auf Zeitreisen. Die Botschaft: Du kannst jederzeit in die Zeit reisen und Dein Leben neu gestalten! Was wäre, wenn das möglich wäre? Wie würden wir mit einer solchen Möglichkeit umgehen?

Es ist möglich. Das Format heißt Time-Line und es funktioniert tatsächlich. Time-Line ermöglicht es uns Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und sehr flexibel entscheiden zu lernen. Wir sind oft in einem Denken gefangen, das uns scheinbar keine Wahl läßt. Aber das stimmt nicht. Wir haben immer die Wahl. Weitermachen wie bisher oder einen Perspektivwechsel wagen. Aus der Gruppe aussteigen oder das tun, was Andere von uns erwarten. Etwas Neues wagen oder in unseren Gewohnheiten stecken bleiben?

Time-Line-Prozesse können Zustand, Persönlichkeit, Werte und Glaubenssätze verändern helfen. Die Zeit, scheint in unserem Gehirn fest verankert zu sein. Alles, was wir in der Vergangenheit getan und gedacht haben, scheint einen unabänderlichen Einfluss auf unsere Gegenwart und Zukunft zu haben. Das Time-Line-Format hilft uns dabei, dieses scheinbar unumstößliche Gesetz zu durchbrechen und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft neu zu gestalten.

Was halten Sie von folgender Ereigniskette?

Er/Sie war immer schon dick – Er/Sie wurde immer dicker – Er/Sie ist dick und faul – Er/Sie wird auch in Zukunft dick und unsportlich sein?

Wer hat Ihnen das eingeredet? Es ist möglich, dass sie es sich selbst eingeredet haben. Das ist bequem, stimmt’s? Stellen sie sich vor die Kette an einer Stelle zu durchbrechen! Nehmen Sie den ersten Satz und formulieren ihn einfach um!

Er/Sie war nicht immer dick – – – – –

Und jetzt formulieren Sie alles andere um! Wie lautet der letzte Glaubenssatz?

Aha!

Na so was!

Geht doch!

Ich weiß! Es ist nicht ganz einfach zu verstehen, wie das alles funktioniert. Aber es funktioniert!

Meine heutigen Tipps (keine Ratschläge): Being Erica und das NLP-Format Time-Line