Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller – MacCoach


Ein persönlicher Brief an einen Managerdarsteller

Oft treffe ich auf Menschen, die tief frustriert über ihren Job sind. Sie erzählen mir, wie mies sich Chefs aufführen und wie unerträglich das für sie ist. Eine interessante Übung beim Coaching ist folgende. Ich bitte den Coachee einen Abschiedsbrief an ihren unerträglichen Chef zu schreiben. Den Brief an den verlassenen Chef. In der Regel sehen diese Briefe in ihrer ersten Version folgendermaßen aus:

„Du lässt mich fragen, ob ich wieder für dich arbeiten möchte. Ich sage NEIN! Darüber muss ich nicht eine Minute nachdenken.

Also echt! Hast du immer noch nicht verstanden, dass es für einen klar denkenden Menschen, der über Alternativen verfügt, unmöglich ist unter einem Versager wie Dir zu arbeiten?
Ja, ganz offensichtlich: Du hast es nicht drauf, so etwas einzuschätzen. Was deinen Umgang mit Mitarbeitern betrifft, so gebe ich dir ein klares UNGENÜGEND.
Du hast es ja nicht einmal nötig, deine Mitarbeiter in den einzelnen Niederlassungen regelmäßig zu besuchen, um dir ein eigenes Bild zu machen. Du hast einfach nicht begriffen, wie wichtig das ist, oder schlimmer noch: Es ist dir klar, dass du keine nachvollziehbaren Argumente zu bieten hast.
Es ist ja auch viel bequemer in HH zu bleiben und ab und zu mal einen Sturm im Wasserglas zu veranstalten. Vor 10:00 bist du nie im Büro und nach 14:00 Uhr belästigst du deine Leute mit „von unterwegs gesendeten“ eMails. Lass mich raten: „aus dem Fitnessstudio gesendet.“ Du bist so ein Schaumschläger. Ich wäre mal gespannt auf deinen Tagesablauf. Ich wette er ist noch armseliger, als ich es mir gerade vorstelle.

Es ist aus und vorbei und ich habe mich ganz konsequent von dir und deiner TITANIC getrennt. Das war eine kühle Entscheidung, die ich ganz bewusst getroffen habe. Die Konsequenzen habe ich in Kauf genommen und ja: Es hat mich Geld gekostet. Aber das war es mir wert. Denn es ist nichts im Vergleich mit der Freiheit, die ich mir damit erarbeitet habe.
Ich arbeite nicht für Sklavenhalter. Du gefällst dir in der Pose des Überfliegers und vergleichst dich doch tatsächlich mit einem Steve Jobs. Ich dachte ich höre nicht richtig. Das war die Krönung! Weißt du das? Du bist kein Steve Jobs. Du bist nur ein kleiner Vertriebschef, der nicht in der Lage ist, 7 Vertriebsmitarbeiter ordentlich zu führen. Mehr bist du nicht. Ganz abgesehen davon, dass du dich ständig in deren Job einmischst und nicht in der Lage bist, beispielhaft voranzugehen.

Ich erwarte nichts von dir, weil du wirklich nichts zu bieten hast.

Du armer Irrer! Natürlich bin ich ein guter Mann. Ich war wirklich hoch motiviert und sehr fleißig. Aber natürlich bist du nicht in der Lage, so etwas zu erkennen. Viele Mitarbeiter vor mir waren auch viel besser, als du je zugeben würdest. Du hast es nur nicht erkannt, weil du unfähig bist und weil du eine wahnsinnige Angst hast, zu versagen. Das ist der Punkt.

Dabei versagst du jeden Tag. Du bist der unfähigste Manager, der mir je über den Weg gelaufen ist. Bis ich dich kennenlernte, hatte ich schon einige unfähige Managerdarsteller erlebt. Die meisten während meiner Beratertätigkeit. Aber du bist wirklich der König in der Liga der ahnungslosen Manager.

Du bist nicht ansatzweise in der Lage, Mitarbeiter zu führen und zu entwickeln, oder ihre Potentiale zu erkennen.

Schlimmer noch: Du hast Angst vor guten Leuten, die eigene Ideen einbringen könnten und dich nicht gut aussehen lassen. Ein guter Manager umgibt sich mit einem extrem guten Team und führt sie zum gemeinsamen Erfolg. Du bist immer nur damit beschäftigt, dich und dein Handeln in ein goldenes Licht zu tauchen. Es ist lächerlich und peinlich, wenn du dich versuchst darzustellen.

Es ist die Aufgabe eines guten Chefs, ein schlagfähiges Team zu bilden und mit gutem Beispiel voranzugehen. Du hast schon mal davon gehört, aber nie auf dich bezogen, weil du immer der Meinung bist, dass du ein ganz Großer bist. Bist du aber nicht. Das sind Managementgrundlagen, und davon hast du keine Ahnung. Glaube mir: ich kann es einschätzen. Aber egal. Du hast eben eine andere Wahrnehmung.
Alles was du brauchst, sind Ja-Sager und Leute, die alles, was du sagst und tust, toll und richtig finden. Wer mit dir zusammenarbeiten will, muss sich schon ganz schön verbiegen. Für jeden Mist soll man sich bedanken und entschuldigen, wenn etwas in deinen Augen falsch gelaufen ist.
Auf Dauer wirst du nur von Mitarbeitern umgeben sein, die dir nach dem Munde reden, oder einfach den Mund halten und sich ihren Teil denken. Das ist das Letzte, was einen guten Manager und Leader ausmacht. Aber das bist du nicht, warst du nie und wirst du auch nicht mehr werden. Dafür fehlt dir jedes Potential und vor allem eine gute Kinderstube. Du kannst es einfach nicht. Dabei hattest du sicher große Pläne, als du diesen Job bekamst. Aber davon ist nicht mehr viel übrig.

Alles, was dich erwartet, ist ein schwarzes Loch. Denn nach diesem Job wirst du dich völlig neu ausrichten müssen. Der große Chef, den du gerade spielst und der du immer sein wolltest, bist du nicht und wirst du auch nie werden. No Way! Keine Chance. Aber das wirst du selbst merken. Ein wenig Demut wird dich irgendwann einmal auf den richtigen Weg führen. Merke dir das Zauberwort: Selbstkritik und Demut. Aber wem sage ich das?

Du hast dich nicht im Griff und du bist ständig dabei, dich und deine Handlungen in ein besseres Licht zu rücken. Du bist in deinen Augen, der geniale Führer, der als Einziger alles richtig macht. Die anderen sind die Versager, denen es nicht zusteht mit dir auf Augenhöhe zu kommunizieren. Das ist deine Meinung. Mit wem, frage ich dich, kannst du überhaupt zusammenarbeiten, wenn nicht auf Augenhöhe? Was bildest du dir eigentlich ein? Wer bist du denn?
Du hältst deine Mitarbeiter permanent von der Arbeit ab, indem du ständig Erklärungen und Stellungnahmen einforderst, für die unsinnigsten Vorgänge, die du selber nicht mehr überblickst. Du mischst dich ständig in die Urlaubsplanung ein und drohst mit Urlaubssperre, wenn der Umsatz nicht stimmt. Das erzeugt ein Unsicherheitsgefühl und das ist nicht gut für das Unternehmen. Warum tust du das? Ganz klar, weil es das einzige Druckmittel ist, dass du noch zur Verfügung hast. Es ist übrigens kriminell und gefährlich, was du da tust. Dein Chef macht dir Druck und du reagierst, um ihm zu zeigen, wie gut du bist und wie schlecht deine Mitarbeiter. Bessere bekommst du sowieso nicht. Nicht für dein lächerliches Grundgehalt, dass du auszugeben in der Lage bist. Nicht für die Art und Weise, wie du Management und Unternehmenskommunikation betreibst. Neue Mitarbeiter müssen sich ihren Kundenstamm selbst erarbeiten. Durch Kaltakquise. Das dauert halt ein wenig länger. Aber ich will dir nichts erzählen, was du nicht verstehen kannst. Du hast immer mit einem vorhandenen Kundenstamm gearbeitet und von Kaltakquise hast du offensichtlich auch keine Ahnung. Du hast keine Ahnung von Marketing und Unternehmensführung und ich erinnere mich mit einem kalten Schaudern, an deine Art und Weise, mit Mitarbeitern zu kommunizieren. Deine armseligen Anweisungen und Mitteilungen sprechen für sich. Urlaub der Mitarbeiter ist übrigens unantastbar. Damit zu spielen ist dumm und gefährlich.

Du hast so viele gute Leute weg gemobbt, dass es nicht zu fassen ist. Wer erlaubt dir eigentlich so zu agieren?

Du musst einen Chef haben, der sehr blind ist. Oder du belügst ihn ständig über Tatsachen, die eigentlich nicht zu übersehen sind. Lange wird er sich das nicht mehr ansehen. So blind kann er nicht sein. Er wird längst wissen, was er an dir hat und das wird er sich nicht mehr lange bieten lassen.
Du, mein lieber Freund, bist nicht in der Lage einen sehr guten und engagierten Mitarbeiter zu erkennen, selbst wenn man ihn dir direkt vor die Nase setzt. Du bist so ein Versager. Du tust mir leid, Mann!“

Das kann man natürlich nicht so stehen lassen. Ich lasse mir diese Briefe vor der nächsten Sitzung per eMail zusenden und habe eine tolle Grundlage für das weitere Coaching.

Dann bitte ich den Coachee, einen zweiten Brief zu schreiben. Ich möchte gerne, dass sich der belastete Mitarbeiter über die positiven Eigenschaften des ehemaligen Chefs auslässt. So etwas, wie dieser Brief hier kann unmöglich veröffentlicht werden. Das siehst du doch auch so. Oder?

Gesundheitslounge Berlin – Die 5 Ebenen des Heilens nach Dr. Klinghardt


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Die Therapie ist ein guter Anfang


Seelenheiler

“Die Therapie ist ein Anfang, ein guter Anfang. Aber leider heilt sie nicht die Seele.” /* Father Phil Intinola, The Sopranos, Episode 5 – Reise in die Vergangenheit/

Camela Soprano suchte ihr Seelenheil in der Kirche, während ihr Mann, der Mafia-Boss, sich bei einer Psychiaterin angemeldet hatte. Nachdem sie ihm erklärt hatte, wie sie die ärztliche Schweigepflicht auslegte (ich darf aber nicht von einem Kapitalverbrechen wie einem Mord etwas erfahren), öffnete sich Tony Soprano und erzählte ihr alles, was er auf dem Kerbholz hatte. Und das war eine Menge. Allerdings durfte keiner der ehrenwerten Gesellschaft erfahren, dass er in Behandlung war. Die hätten sofort gedacht, er hätte einen Knall. Was ihn für immer erledigt hätte. Die Serie ist eine der ersten hochwertigen TV-Serien, die um die Jahrtausendwende gedreht wurden. DIE SOPRANOS ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

WIKIPEDIA sagt: Die Sopranos ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die vom Leben einer italo-amerikanischen Mafiafamilie in New Jersey handelt. Die Serie, die in den Jahren 1999 bis 2007 auf HBO zu sehen war, wurde unter anderem mit 21 Emmys und fünf Golden Globes ausgezeichnet. Die Writers Guild of America wählte Die Sopranos auf Platz 1 der 101 Best Written TV Series.[1]Auf der Website Metacritic, die Kritiken von verschiedenen Redaktionen zusammenfasst, hält die letzte Staffel einen Metascore von 96 Prozent.[2]
/WIKIPEDIA 15.05.2017/

Interessant ist der enge Zusammenhang zwischen Beziehung, Seelsorge und Therapie. Ich füge Coaching hinzu, weil es in diese Linie gehört. Wobei ich hier nicht behaupten möchte, dass Coaching für Verbrecher und andere Übeltäter das geeignete Format ist. Ich stelle mir nur vor, wie der imaginäre Coach den Mafia-Boss folgende Frage stellt: “Wenn Sie 10 Jahre in die Zukunft sehen. Wo sehen Sie sich dann? Was wollen Sie dann erreicht haben? Was werden Ihre Kinder sagen, wer Sie dann sind?”

Die Antwort könnte mit einem gebrochen italienischen Akzent lauten: “Entweder ich sehe mich sechs Fuß unter der Erde; oder ich bin der anerkannte Pate der Familie. Man wird mir Respekt zollen und es wird allen gut gehen! Ich werde mir nicht mehr die Hände schmutzig machen und meine Kinder werden Ärzte, Anwälte und Politiker sein. Sie werden von ihrem Papa nur gutes zu sagen haben. Sie sind mir dann schließlich Respekt und Dank schuldig!”

Warum sind wir nur alle so angetan von diesen finsteren Typen? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil das Leben, auch unseres manchmal genau so ist. Wir sind bemüht gute Dinge zu tun und sauber zu bleiben und dann kommt diese oder jene Chance, die wir glauben ergreifen zu müssen. Und was sollen die Menschen zu Dir sagen, mein aufmerksamer Leser? Ich hoffe, Du lächelst jetzt und denkst Dir Deinen Teil. Und spätestens an dieser Stelle setzt ein Wiener Walzer ein und es erklingt das schöne Lied: Wir sind doch alle kleine Sünderlein……

Ist immer noch besser, als ein vertrockneter Korinthenkacker, der keinerlei Spaß versteht und sich am Ende seines Lebens immer noch fragt, was das denn alles sollte…..

/* Father Phil- katholischer Priester, Seelsorger von  Camela Soprano, Carmela Soprano, played by Edie Falco, is a fictional character on the HBO … her marriage vows during some sexually charged moments with her priest, Father Phil Intintola (in „College“), and painter-decorator Vic Musto./

 

Choleriker leiden an sich selbst


Choleriker leiden an sich

Da auf diesem BLOG sehr oft von Cholerikern und ihren Opfern die Rede ist, bleibt es nicht aus, dass sich hier selbsternannte, selbst erkannte Choleriker, melden und ihre Probleme vorstellen. Was soll ich sagen? Soll ich wirklich alle anderen Menschen zur Flucht vor diesen Menschen auffordern? Eher nicht. Sie brauchen Hilfe. Das scheint schon mal klar. Ein Anfang ist gemacht, wenn sie Hilfe suchen und sich nicht ständig hinter – durchaus verständlichen – Ausreden verstecken.

Menschen können sich ändern; Es ist eine harte Arbeit, aber es geht.

Hier der Bericht eines 25jährigen, der unter seinen Aggressionsproblemen als Choleriker leidet:  

Ich Bin ebenfalls Starker Choleriker
Hallo Ich 25 Jahre Jung,
habe seit früherster Kindheit schwere Aggressionsprobleme die Im Alter immer Stärker und Gewaltiger wurden,Meine Kindheit war eigentlich ganz schön wäre Da nicht Papa gewesen Der mich in jeder Freien Minute wenn keiner Da war geschlagen hat,Ich kann mich an diese Zeit erinnern Als wäre es erst Gestern gewesen,Wir sassen am Tisch es gab Linsen die gehörten Früher nicht zu meinen Lieblings Essen wiederwillg hab Ich es aber gegessen,das hat Papa mit bekommen an diesem Tag gings Los! Er klatschte mein Kopf in den Teller und Ich fing an zu weinen,das war wohl der größte Fehler wenn Ich das tat wurde er richtig Zornig und sehr Aggressiv und schlug dann immer fester,Ich kann mich noch daran Erinnern als Mama zur Kur war,Mein Vater und Ich waren geschlagene 3 Wochen allein die Erste Woche war alles echt Super kein stress Unternehmungen wurden gemacht Flugschau Rothenburgen das war toll,Die 2. Woche fiel anders Aus Ich war im Kindergarten und habe nach einem Schluck Tee gerüplzt,das haben die Kinder Mein Papa gesagt und er schlug mir vor allen Anwesenden Leuten Ob Kinder oder Erzieher in Meinen Magen er schlug mich öfter in den Magen was eventl der Auslöser Für eine Krankheit namens Achalasie gewesen sein könnte,wie dem auch Sei,Zuhause Spitzte die Lage sich Richtig zu ganz ehrlich dachte manchmal das war mein Letzter Atemzug,Er schlug nicht mehr Er prügelte mich mit allem was er in die Finger bekam Gürtel, Teppischausklopfer,Latschen etc. Als Wir in der 3. Woche zu Mama fuhren um Sie zu holen hatte ich mich verschluckt Früh bei essen und dabei gerülpzt,Ich dachte jetzt bin Ich Tot,nee es kam nichts dachte Ich,Beim Zähne Putzen sollte es wohl Richtig Krachen,ich habe mein Mund mit meinem Glas ausgespült,plötzlich ging die Türe auf und Ich dachte n ur OHOH,das wurde mir dann auch bestätigt,Ein Harter schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen so sagt man Heute,Ich allerdings verlor dabei ein Zahn zum Glück Milchzahn,Ich fing an zu weinen und er schlug auf mich ein,Mama durfte Ich natürlich nicht die Wahrheit sagen,Ihr musste Ich erzählen alles war toll und der zahn viel von selbst Raus mit einem gestellten lächeln! Wie dem Auch Das war der auslöser meine Aggressivität,und Leider konnte Ich sie noch nicht bewältigen damals war Ich kind Heute bin Ich erwachsen und ser Aggressiv nicht immer aber wenn Ich Explodiere schnell Landgewinnen,Nun zu meinem Problem Meine Freundin und Ich wohnen seit 2 jahren in einer gemeinsammen Wohnung, sind seit 3/5 Jahren ein eigentlich sehr Glückliches Paar wenn das diese Aggression nicht wäre,Ich raste bei jeder Kleinigkeit aus,Und das ist mir jetzt teuer zu stehen gekommen,Erstens Sie hatte solche Angst nach meiner letzten Attacke das Sie die Polizei gerufen hat Ich habe sie nie angefasst wird auch niemals passieren ich zerstöre meist wert gegenstände,Da Ich in dieser Aggressions phase nicht weis was ich tue nehm ich was mir in Die Hände kommt,kennt man von mein Papa,naja das war dann fasst das Aus unser Beziehung,Ich habe jetzt ein Ultimatum gestellt bekommen entweder Ich suche mir eine Neue Wohnung und Ärztliche Hilfe oder es ist für immer Aus,vorher war mir dieses Problem nie so bekannt wie Jetzt in diesem Augenblick Ich gefährde meine Zukunft mit der Frau meines Lebens,Sie ist sehr oft sehr stark gewesen aber jetzt hat Sie mich vor die wahl gestellt und das war denk Ich das beste um diese Erkenntnis endlich einzusehen das Ich Krank bin (Choleriker) gleich morgen suche Ich ein Arzt auf und werde Ihm das alles schildern und Ich hoffe man kann mir Helfen,vllt. kann es Ja schon einer von Euch.

Es ist eigentlich alles vorhanden. Ein gewalttätiger Vater, eine Mutter die wahrscheinlich immer weg sah und ein junger Mann, der nie etwas anderes als häusliche Gewalt erlebt hatte. Es bleibt die Frage, ob und wie dem Mann geholfen werden kann. So, wie es jetzt aussieht kann es auf keinem Fall bleiben. Ohne aktive Hilfe eines sehr guten Begleiters hat er keine Chance. Aber wer bezahlt so etwas? Die Gesellschaft sollte bereit dazu sein.

Du bist Choleriker?


Du bist Choleriker?

Das hast Du gerade gesagt. Genauer gesagt, hast Du es in eine Suchmaschine, höchstwahrscheinlich Google, eingegeben. Die Aussage lautet: “Ich bin Choleriker.”

Gut. Das ist eine Ansage. Warum sagst Du das? Wie kommst Du darauf? Was ist – wieder – passiert?  Willst Du das loswerden? Vielleicht kannst Du ja gar nicht dafür. Eine falsche Erziehung, ein Trauma in der frühen Kindheit, Medikamente, Eisenmangel könnten Gründe sein, die Du vorschieben könntest. Ausserdem hast Du das bisher erfolgreich trainiert, dass ein cholerischer Ausraster wie eine Bombe funktioniert. Peng! Und alle sind froh wenn es nicht ganz so schlimm war. Ist es so?
Was veranlasst Dich, nach den Ursachen zu suchen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Menschen Dich verlassen haben. Sie haben erkannt, dass man nicht gut mit einem Choleriker leben kann.

Tief in Deinem Inneren weißt Du, dass sie recht haben. Und nun willst Du Dich ändern. Du willst es, glaubst aber nicht, dass es funktioniert. Du denkst: “Ich bin halt wie ich bin. Das kann man nicht verändern.” Das ist der erste Schritt, den du tun musst. Du musst davon überzeugt sein, dass Du Dich doch ändern kannst. Wenn Du das geschafft hat, dann kommen alle weiteren Schritte. Dann geht es um das Überschreiben Deiner cholerischen Festplatte durch ein anderes Verhalten. Das ist nicht einfach, aber es geht. Kennst Du den Satz: Der Glaube versetzt Berge? – Steht in der Bibel. Echt! Und genau das ist damit gemeint. Unmögliche Dinge sind machbar. Auch den Choleriker in Dir bekommen wir klein und dann ist er nicht mehr da. Am Ende wirst Du Dich wundern, wie sich Choleriker aufführen. Es wird Dir eigenartig vorkommen und Du wirst wissen und davon erzählen können, wie man damit fertig wird.

Es gibt viele Ursachen für cholerisches Verhalten. Eine Ursache ist Unsicherheit und Angst unter einem harten Panzer. Traust Du Dich wirklich, das alles über Dich herauszufinden? Dann hast Du wirklich eine Chance, dass alles in den Griff zu bekommen und ein neuer Mensch zu werden.

“Choleriker? Bleib mir weg mit diesen Cholerikern! Das war ich auch einmal!”

Traumata – “Fight, Flight, Freeze”


Traumata – “Fight, Flight, Freeze”

Die meisten Menschen haben im Leben traumatische Erlebnisse zu bewältigen. Sie lernen, mit dem Trauma umzugehen. Daher hat nicht jede traumatische Erfahrung schwerwiegende psychische Folgen. Traumata sind ganz normal im Leben jedes Menschen.

Die richtige Bewältigungsstrategie ist der Schlüssel zur Bewältigung traumatischer Erfahrungen.

Ein Trauma ist eine schwere Verletzung der Seele. Es wird durch das Erleben von Kontrollverlust oder Lebensgefahr ausgelöst. Gesunde und gut eingestellte Menschen verfügen über ein Repertoire von Bewältigungsstrategien, die Verletzungen durch Traumata reparieren können.  

Traumatische Erlebnisse, die aus unterschiedlichen Gründen verdrängt werden müssen, also aus dem Bewusstsein verbannt werden, bevor die Bewältigung greifen konnte, führen unweigerlich zu Belastungsstörungen, die sehr tief sitzen und sehr schwer kontrolliert werden können.

Psychische und körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch und Verlusterfahrungen oder schwere Erkrankungen können traumatische Ereignisse sein, die einen Triggerpunkt setzen. Irgendwann im Laufe des Lebens werden ungelöste traumatische Erlebnisse wiederaufgerufen und in das Bewusstsein geschwemmt. Sie kommen an die Oberfläche. Je nachdem wie schnell das Auftauchen vor sich geht, ist die Reaktion auf ein nicht bewältigtes Trauma mittelschwer oder katastrophal.

Es hängt von der Persönlichkeit des Menschen ab, ob ein Trauma psychische Probleme verursacht, anhaltende Angst, Depressionen oder eine Posttraumatische Belastungsstörung etabliert.

In Gefahrensituationen reagiert ein Mensch mit einem Notprogramm, das tief in uns verankert ist: Fight-Flight-Freeze.

Kämpfen, fliehen oder erstarren. Das ist fast selbsterklärend. Wer sich an JurassicPark erinnert, weiß, dass Dinosaurier nur sich bewegende Objekte verfolgen. Ein erstarrtes Opfer kann der Dino nicht erkennen und aus diesem Grund ist “Freeze” eine durchaus vernünftige Strategie. Wie gesagt, es steckt tief in unseren Genen und jeder verfügt über das kleine aber wirksame Unterprogramm namens Fight-Flight-Freeze.

“Neben den Stressreaktionen Kampf oder Flucht kann es also auch zu einer Art Erstarrung kommen. Auf psychischer Ebene kann das zu einer veränderte Wahrnehmung führen. Die sogenannte „Dissoziation“  ist ein mentaler Schutzmechanismus, der bewirkt, dass die Betroffenen sich fühlen, als würden sie „neben sich stehen“. Diese Wahrnehmung macht es schwieriger, ein Trauma zu verarbeiten und es als Teil des eigenen Lebens anzunehmen.”

Dissiziation kann direkt in eine Posttraumatische Belastungsstörung führen. Sie entsteht, wenn das natürliche Bewältungssystem überlastet wird.

Symptome einer Postraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind zum Beispiel:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schreckhaftigkeit
  • Übererregbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Alpträume, wiederkehrende Bilder des Erlebten
  • Interessenverlust und Abgestumpftheit

Wenn diese Symptome kurz nach dem auslösenden traumatischen Erlebnis auftreten, werden sie als akute Belastungsreaktion identifiziert. Wenn diese Beschwerden länger als vier Wochen anhalten, kann man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung ausgehen.

Es handelt sich um ein Trauma, das unbedingt behandelt werden muss. Die Behandlung muss von einem Spezialisten durchgeführt werden. Das geht weit über Coaching hinaus. Der Coach ist in diesem Fall nur ein Begleiter, der den Coachee zum behandelnden Arzt begleitet.

Wichtig ist vor allem, dass der oder die Betroffene das Erlebnis und das Trauma als solches begreift und akzeptiert – Coaching.

Der Coach lässt sich und dem Klienten viel Zeit und drängt nicht auf eine schnelle Lösung. Der nächste Schritt ist die Aufnahme sozialer Aktivitäten. Es geht vor allem darum, wieder aus der depressiven Erstarrung herauszukommen. Medikamente, Drogen und Alkohol wirken kontraproduktiv und sind in diesem Stadium unbedingt zu vermeiden.

Professionelle Hilfe durch einen Arzt ist zwingend erforderlich.