Coachinganlass – Feedback – MacCoach


Die Frage, warum man ein Coaching in Anspruch nehmen sollte, kann mit einem Satz beantwortet werden. Es ist der blinde Punkt unserer Aufmerksamkeit, der uns Dinge verbirgt, die wir nicht sehen können, weil wir es nicht sehen wollen. Wir sind blind für unser möglicherweise falsches Verhalten gegenüber Kunden, Vorgesetzten und Mitarbeitern.
Es geht um einen Mangel an Feedback für unser eigenes Verhalten. Das ergibt ein unrealistisches Selbstbild und eine Reihe von Fehlern, die wir nur machen, weil wir nicht wissen, wo wir stehen. Coaching ist, wenn wir es so sehen, ein wunderbarer Kompass. Wo stehe ich? Wo stehen die Anderen? Wo will ich hin? Wie komme ich von da, wo ich jetzt bin, dorthin, wo ich hinwill?
Jeder selbstbewusste Manager wird Themen wie Führungsprobleme, Konflikte, Motivationsdefizit, mangelnde Leistungen, Burnout oder einen Karrierestillstand weit von sich weisen.  Wir neigen dazu, Probleme anderen zuzuschieben. „Ich nicht! Aber die Anderen!“, ist das Thema.
Ein Beispiel: Ich hatte einmal mit einem Gartenbauingenieur zu tun, der massive Probleme mit seinem Personal hatte. Ich war nur in einer Beobachtungsposition. Ich machte damals die ersten Schritte als Coach. Das bedeutet, dass ich mir Kommunikation und Konflikte dieses Mannes mit seinem Personal ganz genau anschauen und sorgfältig analysieren konnte. Einsätze des Mannes endeten regelmäßig mit einem Wutausbruch des Gärtners. Unter lauten Beschimpfungen beleidigte der Mann sein „unfähiges“ Personal und oft jagte er die armen Protagonisten sogar vom Hof, um am nächsten Tag verwundert nachzufragen, warum sie denn nicht zur Arbeit erschienen waren. Der Mann hatte mehrere Probleme. Eines davon war tatsächlich, dass er für den Lohn, den er zu bezahlen bereit war, keine ausgebildeten Gärtner bekommen konnte. Also stellte er Bekannte und Verwandte ein, die gerade ohne Arbeit waren. Das an sich wäre auch noch kein großes Problem gewesen, wenn er erkannt hätte, dass man den unausgebildeten Hilfskräften ganz genau erklären und zeigen musste, wie die Arbeit zu erledigen war und was man erwartete.
Genau das tat er aber nicht. Er war ein guter Landschaftsarchitekt und ein ausgezeichneter Gärtner. Er wusste ganz genau wie man bestimmte Sorten von Gehölzen auf einem Grundstück anordnen musste, um in einigen Jahren das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Also ließ er den Transporter mit den Pflanzen und Werkzeugen beladen, brachte seine Mitarbeiter zur entsprechenden Baustelle und verglich seinen Plan mit den Gegebenheiten vor Ort. Dann erklärte er genau einmal seine Pläne und dann eilte er zur nächsten Baustelle, oder einfach zurück in sein Büro, um neue Aufträge entgegenzunehmen.
Am Abend kam, was kommen musste. Die Mitarbeiter hatten aus verschiedenen Gründen, nicht alles ganz genau befolgen können. Werkzeuge fehlten, oder die Pflanzen hatten nicht den richtigen Abstand untereinander. Es gab eine Reihe von Gründen, unzufrieden mit der Arbeit zu sein. Er flippte aus, beschimpfte alle und meinte regelmäßig „wenn man nicht alles selber macht!“. Dann zwang er die armen Menschen alles noch einmal auszugraben und wieder neu einzugraben. Es wurde Abend und es wurde Nacht. Der Frust war riesengroß. Das hätte auch besser funktionieren können, wenn der Mann ganz genau erklärt hätte, worauf es ankam und von Anfang an gezeigt hätte, wie er so etwas machte. Es war deutlich und klar: Wenn der Gärtner sich besser selbst reflektiert und erkannt hätte, dass er diesen krassen Kommunikationsfehler machte, dann wäre der Laden viel besser gelaufen. Aber so blieb nur Unverständnis, Bitterkeit und Frust.

Ich kannte den Mann damals bereits gut genug um zu erkennen, dass er sich von mir ganz bestimmt keine Ratschläge einholen würde. Ich konnte schweigen. Und so kam es, dass er das ganze Spiel vermutlich bis zum Ende seines beruflichen Wirkens so fortführte. Ich glaube nicht, dass ihm das besonders gut gefallen hat.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Kennen Sie auch solche Firmen, in denen der großartige Chef alles selber am besten macht und den Eindruck hat, von Idioten umzingelt zu sein?

Das ist ein Coaching-Anlass! Vielleicht hat das, was Sie eben gelesen haben, Ihnen auch etwas weh getan. Aber das ist gut so. Es gibt einen Ausweg: Lassen Sie sich von einem Coach begleiten und lassen Sie ein Coaching zu. Ich sage ausdrücklich nicht, dass Sie sich coachen lassen sollen. Denn niemand lässt sich coachen. Coaching erfordert Ihre Bereitschaft und Ihre Aktivität. Der Coach redet maximal 20%. Den Rest erledigen Sie unter seiner Anleitung.

Neustart – MacCoach


Wer hat Angst vor Neustart?

Wir leben in einer Welt voller Illusionen. Im Privaten. In der Wirtschaft. In der Politik. Es ist ein grundlegender Irrtum, anzunehmen, dass alles so weitergehen wird, wie wir es kannten. Das ist keine Drohung. Es ist eine einfache Tatsache. Es geht niemals so weiter, wie wir es uns wünschen. Überraschung: Das Leben ist bunt und immer neu. Es wäre unglaublich langweilig, wenn wir eine langweilige Endlosschleife erleben müssten, in der es für alle Fragen eine Antwort gibt.

Ich bin ein Freund von Fragen, die in die Zukunft führen. Ich bin kein Skeptiker, sondern ein Optimist. Ich glaube an die Kraft von neuen Ideen und neuen Horizonten.
Alles muss auf den Prüfstand gestellt werden. Für alle aufgedeckten Probleme gibt es Lösungsansätze. Die Menschen wollen kein „Weiter so!“ – „Uns geht es gut!“ oder „….das Land in dem wir gut und gerne leben!“ Menschen fragen nach Perspektiven und nach Wegen, die in die Zukunft und nicht in eine Sackgasse führen.

Wenn Menschen sich aufmachen, ihre alte Heimat verlassen, um woanders neu zu beginnen, dann birgt das eine unglaubliche Kraft in sich. Es ist eine Kraft, die wir in unserer scheinbaren Wohlstandswelt oft vergessen haben.

Es ist tatsächlich eine Scheinwelt, die wir erleben. Von „Wohlstand für alle!“, kann längst keine Rede mehr sein. Es ist ein einziger Selbstbetrug, wenn man es positiv betrachtet. Es ist eine politische Sackgasse, in die wir durch eine falsche Politik getrieben wurden, wenn man es beim Namen nennt. Wohlstand bedeutet nicht, dass wir unser relativ hohes Einkommen ausgeben, um uns eine Wohnung zu mieten, ein Auto zu besitzen und in den Urlaub zu fliegen. Wohlstand bedeutet Eigentum und im idealen Fall passives Einkommen. Wohlstand bedeutet Teilhabe an Bildung und Abschlüsse, die so wertvoll sind, dass wir auch in Zukunft davon profitieren können. Wohlstand bedeutet eine ausgezeichnete Infrastruktur und natürlich eine Lebensqualität, gepaart mit Sicherheit.

Was wir brauchen ist die Perspektive auch für einen beruflichen Spurwechsel, wenn wir erkennen, dass unser eingeschlagener Weg in die falsche Richtung weist.
Professionelle Begleitung, Mentoring, Coaching für alle ist so eine mögliche Perspektive.
Ich habe in meinem Leben schon einmal eine ähnliche Situation erlebt. Ich war ein junger Mann, als ich in den 1980er Jahre realisierte, dass ich in einem grauen Betonblock zwischen Mauern lebte, ein unglaublich verrücktes Land, dass die Vorstellung hatte, aus einem Gefängnis eine international anerkannte Oase zu machen. Das war natürlich eine Illusion, völlig verrückt und absolut abgefahren. Es handelte sich um die Vorstellung von alten Männern, die in den 1930er Jahren sozialisiert wurden und dort steckengeblieben sind.
Es ist eigenartig: Aber ich habe heute wieder so ein Gefühl, dass wir gegen eine Wand fahren und uns vormachen, dass wir im besten Land der Welt leben. Es ist vielleicht kein Wunder, dass wir heute ein ganz ähnliches Massenphänomen wie damals erleben. Jeder spürt, dass etwas völlig schiefläuft und kaum jemand kann es wirklich beim Namen nennen. Das hängt auch damit zusammen, dass die Lösungen für diese Probleme nicht die angenehmsten Ergebnisse versprechen. Aber genau darauf warten die Menschen. Sie sind hungrig nach Aufgaben, die gelöst werden wollen. Es ist ihnen wichtig, Teil der Lösung zu werden und daran mitarbeiten zu dürfen, nicht Teil des Problems.

Es hat viel von Winston Churchill, der seine Landsleute aufrief zu kämpfen und sich gegen die Tyrannei zu stellen, die damals aus Deutschland drohte. Er sprach von „Blut, Schweiß und Tränen“, keine angenehme Geschichte. Es war mutig, das auszusprechen. Hätte sich England damals ergeben, hätte vielleicht eine Minderheit den Tod gefunden. Die meisten hätten sich angepasst und vermutlich oberflächlich betrachtet, ganz gut leben können. Aber wo würde die Welt heute stehen?
Vermutlich wäre Berlin, wie Hiroshima und Nagasaki ein Opfer der Atombombe der Amerikaner geworden. Churchill hat uns im Grunde vor uns selbst gerettet. Und heute stehen wir wieder vor völlig überraschenden und unvorstellbaren Veränderungen.

Wir kennen die Geschichte und wir nehmen an, dass es sich um einen linearen Ablauf handelt, der nicht anders ablaufen kann. Das hängt damit zusammen, dass wir es gewohnt sind, die Geschichte auf eine Zeitlinie zu projizieren und dann annehmen, dass es keine andere Möglichkeit, keine Alternative gibt.
Es gibt viele andere Möglichkeiten und vielleicht werden wir in der Zukunft lernen, nicht nur Klimamodelle und das aktuelle Wetter zu simulieren, sondern auch gesellschaftliche Modelle abzubilden, die uns Antworten auf Fragen geben können, die wir uns heute noch nicht einmal zu stellen wagen.

Es geht um die Fragen, dann erst um Antworten.

Sind wir in der Lage, ohne Vorurteile zuzuhören? Ertragen wir unangenehme Fragen, ohne in eine Angststarre zu fallen? Oder sind wir wie Kaninchen vor einer Schlage, paralysiert und unfähig uns in irgendeine Richtung zu bewegen?
Vielleicht sollten wir uns ganz genau anhören, was die Brexit-Befürworter zu sagen haben. Wir sind so sehr in der Idee verfangen, dass es sich um eine negative Anti-Europa-Bewegung handelt. Aber welches Europa ist denn gemeint? Es sind Fragen, noch längst keine Antworten. Wir brauchen diese Fragen. Vorurteilslos und neutral.
Niemand in der Schweiz würde auf die Idee kommen, der EU beizutreten. Und doch ist die Schweiz ein europäisches Land, in dem viele Dinge ganz anders gehandhabt werden als im Rest der EU.

Wem ist eigentlich noch nicht aufgefallen, dass in Griechenland offensichtlich sehr viele wohlhabende Menschen wohnen, die sich eigene Yachten, Häuser und Eigentum leisten können? Warum habe ich als Deutscher, das eigenartige Gefühl, dass es den Menschen dort besser geht, als man es auf Grund der aktuellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der sogenannten Schuldenkrise erwarten würde? Warum konzentrieren wir uns so sehr auch den Sozialstaat, als Lösung für alles? Was ist, wenn dem Sozialstaat das Geld ausgeht, weil die Wirtschaft in eine Schieflage gerät? Das hatten wir schon mal. Das war Sozialismus. Gute Idee, vielleicht. Aber wir brauchen heute bessere Ideen, als das Verteilen von Geldern. Schaffen wir eine Kultur, in der es wichtiger ist, Angeln zu verteilen, als tote Fische. Fangen wir an, bei der Bildung unserer Kinder und Jugendlichen und dem richtigen lebenslangen Lernen aller Leistungsträger. Nutzen wir die Potentiale der Menschen, die arbeiten können. Lassen wir es nicht zu, dass jemand in der Hartz IV Falle steckenbleibt. Das ist kein Wohlstand. Das ist blanke Armut. Und es ist eine absolute Gemeinheit für die Bürger, die dieses Sanktionssystem auch noch bezahlen müssen. So etwas sollten wir uns nicht leisten. Ich will, dass jeder aufgefangen wird, der Hilfe braucht. Ich will aber nicht institutionalisierte Armut mit meinen Steuern unterstützen. Lieber ein Bürgergeld mit dem jeder etwas sinnvolles anfangen kann.

Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert – MacCoach


Wie man ein gutes Produkt am Markt hält und sich die Zukunft sichert

Sie sind Unternehmer. Sie haben ein Produkt entwickelt, mit dem Sie bereits seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt sind. Die Vertriebskonzepte sind gut eingespielt und müssen nicht der aktuellen Situation angepasst werden, oder Sie müssen sich völlig neu positionieren.

Glauben Sie das wirklich? Oder stellen Sie auch kritische Fragen um die gefährlichen Bruchstellen in Ihrem Konzept und der Umsetzung zu lokalisieren?


Was ist der Markt auf dem Sie auftreten und wer sind Ihre Mitbewerber? Was haben Sie in 10 und in 20 Jahren vor? Was machen Sie persönlich in 5 Jahren?

 

Verkaufen Sie das Unternehmen an einen interessierten Unternehmer oder ist das Produkt und das Unternehmen so interessant, dass sich ein Hedgefond für Sie interessiert?

 

Wie interessant wäre es für Sie, den Wert des Unternehmens innerhalb kürzester Zeit um das 5 bis 10-fache zu steigern? Wie stark ist Ihr Produkt und Ihre Marke? Ist das eingesetzte Personal in der Lage, diese Fragen zu stellen und zu beantworten?  

 

Besitzen Sie belastbare Zahlen, oder beruhen Ihre Annahmen auf Vorstellungen, die auf Wunschvorstellungen von Leuten beruhen, denen Sie vertrauen?
Kennen Sie die Fakten? Sind Sie sicher? Haben Sie eine unabhängige Marktübersicht erstellen lassen?

Wenn Sie wissen, dass Sie ein Produkt am Markt haben, dass es in fünf oder zehn Jahren nicht mehr geben wird, weil es sich auf einer Abwärtskurve befindet, dann brauchen Sie nicht weiterlesen. Holen Sie soviel wie möglich heraus und investieren Sie weder Zeit noch Geld in das Unternehmen. Ein paar Jahre wird es schon noch gut gehen.

 

Marketing

Was ist die zentrale Aufgabe des Marketings in Ihrem Unternehmen? Wie macht man die Marke und das Produkt erfolgreich? Wer ist der Verantwortliche für das Marketing? Was sind seine Projekte? Was sind seine Zahlen? Wie groß ist die tatsächliche Marktdurchdringung? Wie bekannt ist die Marke und das Produkt? Kann es sein, dass das Produkt weitgehend unbekannt ist? Das wäre eine positive Information, weil es erhebliches Potenzial für eine Umsatzexplosion bietet. Wenn Sie der Ansicht sind, dass der “Umsatz ganz ordentlich ist”, Sie aber keine konkreten Zahlen kennen, dann wird es Zeit, das zu ändern.

 

Haben Sie eine Story, die Sie potentiellen Kunden erzählen können? Storytelling ist heute eine wichtige Grundlage für Marketing.

Erzählen Sie immer noch, dass Sie das beste Produkt haben und jeder sich glücklich schätzen kann, der sich für Ihr Produkt entscheidet? Denken Sie nochmal nach. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
Harley Davidson versucht nicht den Kunden zu erzählen, dass Sie das beste Motorrad der Welt kaufen können. Harley Davidson erzählt eine Geschichte von Freiheit und Abenteuer. Der Held von Harley Davidson ist der Biker, nicht das Motorrad. Easy Rider.

WIe würde Ihre Story aussehen, die Sie erzählen? Sind die Nutzer Ihrer Software die Helden, die mit Ihrem Produkt Erfolg haben und – wenn sie einmal verstanden haben, wie es funktioniert – sehr viel schneller und flexibler zu Ziel kommen? Nur wenn Sie so eine Geschichte erzählen können, wird ein Film vor dem geistigen Auge potentieller und tatsächlicher Nutzer ablaufen, der sie dazu bringt, Ihr Produkt zu nutzen.

 

Vertriebsorganisation – Zusammenspiel Marketing, Produktmanagement, Produktentwicklung, Verkauf

 

Jeder Vertriebsmitarbeiter muss das Produkt und die Visionen des Unternehmens kennen. Haben Sie eine Vision? Oder fischen Sie im Trüben?
Die Organisation sollte den Vertrieb direkt unterstützen und nicht stören. Mitarbeiter brauchen Entscheidungsfreiheit um selbständig Abschlüsse zu tätigen und Kundenbeziehungen neu aufzubauen.

 

Folgende Fragen müssen beantwortet werden:

 

Was ist die Zielgruppe des Unternehmens?
Wer soll das Produkt kaufen und einsetzen?
Was sind die Alleinstellungsmerkmale des Produktes?
Wer sind die direkten Mitbewerber? Wo sind die Mitbewerber besser? Wo sind sie schlechter aufgestellt?
An welchen Stellen kann/muss das Produkt verbessert oder dem Markt angepasst werden?  

Was wünschen sich mehr Interessenten und Kunden? (Regelmäßiges Matching bei Vertriebsgesprächen!)

Was ist die erzählbare Story zum Produkt? (Storytelling –  Der professionelle Anwender dieses Produktes ist der Held! “Du bist der Star, wenn Du dieses Produkt benutzt!”)

 

Eine neue Webseite könnte den Durchbruch bringen. Aber Hand auf’s Herz: Was hat sich seit dem letzten Relaunch der Website inhaltlich und marketingtechnisch verändert? Darf ich ehrlich sein? Alter Wein in neuen Schläuchen bringt gar nichts.

Wie ist der Vertrieb aufgebaut? Werden regelmäßige Vertriebsmeetings durchgeführt um alle Mitarbeiter auf den neuesten Stand zu bringen? Sind alle Prozesse so publiziert, dass neue Mitarbeiter sich daran halten können? (Oder werden Fehler vom Chef als Druckmittel genutzt? “Was? Das wissen Sie immer noch nicht? Hat man Ihnen das immer noch nicht erläutert? Wissen Sie immer noch nicht, wie das geht?”)

Wie aktuell ist das CRM-System? Ist es überall erreichbar? Gibt es eine Übersicht über die Vertriebsaktivitäten aller Mitarbeiter? Wie werden Mitarbeiter besser auf das Unternehmen eingestellt?

 

Wie werden Mitarbeiter bewertet? Was wird getan, um Mitarbeiter besser auf den Vertriebsprozess des Unternehmens einzustellen?

 

Was sind die Aufgaben des Vertriebschefs?
Ist er ausschließlich für die Verkaufszahlen verantwortlich, oder für das Gesamtpaket? Wie ist die Qualität des Neuakquise? Ist das überhaupt messbar? Wie wird die Einarbeitung neuer Mitarbeiter organisiert? Was macht der Vertriebschef dabei? Wie ist sein Tagesablauf? Was sind seine konkreten Aufgaben? Was sind seine Projekte? Worauf konzentriert sich der Vertriebschef? Ist er in der Lage, auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren?  

 

Es gibt eine Reihe von Fragen, die ich Unternehmern stelle, bevor ich einen Coachingauftrag annehme.  Es sind aber auch Fragen, die ich mir und meinen Gesprächspartnern stelle, wenn es um Unternehmen geht, in denen ich gerade zu tun habe. Viele Unternehmer haben sich diese Fragen noch nie gestellt. Das mussten Sie vermutlich auch noch nicht tun. Das Geschäft läuft und läuft und läuft, wie ein guter alter VW Käfer; und gute Leute sind schwer zu bekommen.
Das stimmt. Aber wie wäre es, wenn man tatsächlich das Unternehmen ein wenig besser machen könnte?
Ist es nicht Zeit, den VW Golf zu bringen und damit allen anderen davon zufahren?

Wie halten Sie es mit KI. Richtig: Künstliche Intelligenz. Stellen Sie sich ein Produkt vor, das einzigartig mit den Möglichkeiten von KI umgehen kann. Stellen Sie sich eine Software vor, die tatsächlich lernfähig ist und “weiß”, was Sie wollen. Ist Ihr Produkt wirklich so einfach, dass jeder es benutzen und professionelle Ergebnisse erzielen kann?

  

Fragen zu stellen gehört zu meinen Kernkompetenzen. Oft sind die Antworten auf diese Fragen verstörend und ernüchternd. Es gibt keinen Plan, keine Vision. Es gibt viele Unternehmen in denen Manager unterwegs sind, die nur eines im Sinn haben: Sich selbst und ihren eroberten Posten. Vielmehr ist es oft nicht, was man beobachten muss. Es geht nur um Machterhalt und dazu ist jedes Mittel recht. Wenn Sie ein Unternehmen mit einer derartigen Unternehmenskultur leiten, dann wünsche ich viel Glück. Langfristig ist das eine Sackgasse.

 

Ihre Manager sollten zumindest ansatzweise strategisch denken können. Wenn die sich permanent in das Tagesgeschäft einmischen, dann deutet das auf schwerwiegende Defizite hin.

 

Mitarbeiterführung

 

Eine Frage stellt sich jeder Unternehmer, der mit Herzblut dabei ist:  “Habe ich die besten Mitarbeiter, die ich bekommen kann?” Wie beantworten Sie diese Frage?

Wie ist in Ihrem Unternehmen die Führung von Mitarbeitern organisiert? Gibt es ungewöhnliche Ereignisse? Verlassen Mitarbeiter plötzlich und scheinbar ohne Not das Unternehmen? Haben Sie den Verdacht, dass sich die Fälle häufen? Was ist da eigentlich los? Wen fragen Sie, um Antworten zu erhalten?

Wie würden Sie reagieren, wenn sich herausstellen sollte, dass die Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen bedroht, unterdrückt und mundtot gemacht werden? Führung mit der Keule.
Was, wenn sich herausstellen würde, dass Mitarbeiter methodisch verunsichert werden und zum Beispiel die Gewährung von Urlaub immer wieder als Führungsinstrument missbraucht wird. Ja, das ist kriminell. Aber was wäre, wenn so etwas in Ihrem Unternehmen stattfinden würde? Ich bin mir sicher, dass Sie alles tun würden um so etwas auf der Stelle zu beenden.
Schauen Sie ganz genau hin und lassen sich nicht von einzelnen Mitarbeitern und ausgesprochenen Selbstdarstellern blenden.
Was sind eingeschüchterten Mitarbeiter wert? Sie wissen genau, dass Sie selbständig arbeitende Mitarbeiter brauchen, die auch in der Lage sind, kritische Fragen zu stellen.
Interessieren Sie sich für den Spirit in Ihrem Unternehmen? Sind Sie wirklich noch im Bilde, was da los ist?

 

Wie sie sehen, habe ich viel mehr Fragen in den Raum gestellt, als Antworten gegeben. Das ist Coaching und Beratung. Die Antworten sind bereits vorhanden. Sie müssen Sie nur aufheben und erkennen, was sie bedeuten.


Wenn Sie eine Idee und eine Vision haben, dann formulieren Sie diese Dinge sorgfältig. Ein Coaching kann der Beginn für neue Ziele und neue Horizonte sein. Ein Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die Sie sich vielleicht so noch nie gestellt hatten.

Wenn Sie ein Unternehmer sind, dann sollten Sie sich einen guten Gesprächspartner suchen, der die richtigen Fragen stellt. Angestellte Mitarbeiter sind oft nicht die erste Wahl, wenn es um neue Lösungswege. Diese Leute handeln hauptsächlich nach Adam Smith: im eigenen Interesse. Aber das wissen Sie vermutlich längst.


Ein unabhängiger Coach hat durchaus auch ein finanzielles Interesse, aber es handelt sich hier um professionelle Unterstützung und Kommunikation auf einem hohen Niveau.
Er hilft Ihnen die Fragen auf die Agenda zu bringen, die auf jeden Fall beantwortet werden müssen, um die Firma und die Produkte voranzubringen.  Coaching, wie ich es verstehe ist alles andere, als Besserwisserei und einfache Lösungen. Es ist ein Prozess, der professionell entwickelt werden muss. Es ist eine Chance für Sie und Ihr Unternehmen. Nicht jeder ist in der Lage diese Chance zu erkennen, geschweige denn produktiv zu nutzen.

 

 

Klimawandel ist real – Wir müssen jetzt handeln – MacCoach


 

„Anyone who questions man-made climate change is not necessarily a right-winger. Whoever does that is simply stupid! (J.P.Chandler)

“Wer den menschengemachten Klimawandel in Frage stellt, ist nicht zwingend ein Rechter. Wer das tut, ist einfach nur blöd!” (J.P.Chandler)

Ich bin schon lange kein Linker mehr. Dazu bin ich zu alt. Romantische Ideen sind zunehmend der Realität gewichen. Das heisst aber nicht, dass ich meinen Optimismus verloren habe und nicht mehr offen bin, für gute Ideen. Die Friday for Future – Bewegung finde ich einfach herrlich: frisch, naiv und offen. Es ist kein Wunder, dass Naturwissenschaftler sich der Bewegung anschließen. Scientists for Future sind eine logische Konsequenz. Man muss schon ziemlich trump sein, wenn man angesichts der enormen CO2-Produktion von Industrie und Verkehr einen menschengemachten Klimawandel in Frage stellt.
Es liegt aber auch auf der Hand, dass wir nicht auf der Stelle aus dem Verstromen von Kohle aussteigen können. Das hätten wir besser vorbereiten können. Wie die Franzosen zum Beispiel. Kernenergie ist viel sicherer, als viele glauben und das Dilemma der Grünen ist, dass sie Kernenergie als Teufelszeug betrachten.
Das grundlegende Problem der Menschheit ist der Glaube an unbegrenztes Wachstum. Für einige Mitmenschen ist Gier unbegrenzt. Aber genau das ist das Thema. Was ist Wohlstand eigentlich? Was wünschen wir uns?
Viele Menschen auf der Welt wünschen sich ein Leben, wie es für uns selbstverständlich ist. Wir haben eine gut gehende Wirtschaft und Arbeitsplätze, Wohnungen, Einfamilienhäuser und moderne Automobile vor der Tür. Wir fliegen in alle Welt und wir haben eine demokratische Regierung, die wir bei der nächsten Wahl bestrafen und abwählen können. Es geht uns gut. Und doch haben wir Angst, das alles wieder zu verlieren. Viele von uns arbeiten von früh bis spät und sind doch arm und kommen niemals auf einen grünen Zweig.

Die Frage ist: Was ist Wohlstand und wie organisieren wir ein gutes Zusammenleben aller Bürger? Ist es gut, ein ganzes Volk zu Egoisten zu erziehen? Wie funktioniert eine optimale Gesellschaft? Wie schafft man es, dass jeder sich mitgenommen, gebraucht und geachtet fühlt?
Die Rede ist natürlich von sozialen Themen. Wie wollen wir leben? Wie wollen wir zusammenleben? Was sind lebenswerte Städte und wie funktioniert eine gesunde Gesellschaft?
Ich denke, dass der sparsame Umgang mit Energie, die Einsparung von Wärmeverlusten und die Senkung von klimaschädlichen Gasen wie Methan und CO2 eine sinnvolle Sache sind. Die Verdopplung der Strompreise seit 2000 ist jedenfalls die falsche Richtung. Das ist unsozial, liebe Regierung!

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns in einem Raumschiff auf dem Weg zu anderen Sternen befinden und es gibt dort ein Gleichgewicht von CO2 Ausstoß und Sauerstoffproduktion. Es gibt Gewächshäuser und sehr viele Pflanzen, die die Luft reinigen.
Stellen wir uns weiter vor, dass es nun einen Menschen geben würde, der ein stinkendes Lagerfeuer entzündet, weil er das toll findet. Niemand wäre auf die Idee gekommen so etwas zu verbieten, weil es sich von alleine verbietet, so etwas zu tun. Aber da sitzt er nun alleine am Lagerfeuer und freut sich über seine ganz persönliche romantische Stimmung. Er kümmert sich nicht um die Alarmsignale, die nach der Feuerwehr und dem Kapitän des Raumschiffes rufen. Inzwischen hat der Rauch das ganze Schiff erfasst. Es wird lange dauern, den Gestank zu beseitigen. Das Feuer wird gelöscht, der Lagerfeuer-Fan wird durch den Kapitän verhaftet und zu einer Strafe verurteilt. Logische Konsequenz. So etwas tut man nicht.

Die Erde ist ein sehr großes Raumschiff mit einer empfindlichen Biosphäre. Es gibt kein zweites derartiges Raumschiff, keine Arche für uns.
Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir es mit einem komplexen System zu tun haben, dass man sorgfältig schützen und bewahren muss. Wer Lagerfeuer entfacht und sich nicht um die anderen kümmert, der ist ein Krimineller. Das ist keine politische Idee, mit der wir es hier zu tun haben. Es ist eine Frage von Einsicht und von der Macht, diese logischen Konsequenzen umsetzen zu können.   


Klimapolitik als leere Blase ist nicht das, was uns interessieren sollte. Es geht um eine fossilfreie Energieversorgung mit Wasserstoff, um intelligente Verkehrssysteme und um Nachhaltigkeit. Es geht um den Wert von Bildung, lebenslangem Lernen und psychische und physische Gesundheit. Es geht nicht um irgendeine vage Idee, sondern um fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse.

Am Ende ist es belanglos, ob es sich bei der Erderwärmung um ein natürliches Phänomen handelt, was man hochwahrscheinlich ausschließen kann, oder ob der massenhafte CO2 Ausstoß der Industrie vorrangig dafür verantwortlich ist. Es kommt darauf an, schnell zu handeln. Jetzt. Sofort. Die Mittel und die Technologie haben wir bereits. Nun kommt es auf den Willen aller Beteiligten an. Klimaschutz ist kein modernes Märchen und er soll auch nicht als Feigenblatt für Politiker dienen, die sonst keine Ideen mehr haben. Klimaschutz ist ein Baustein für eine bessere Gesellschaft. Wenn wir es schaffen, Afrika mit dezentraler regenerierbarer Energie zu versorgen und in Südamerika dafür zu sorgen, dass der Regenwald erhalten bleibt, dann ist das der richtige Weg.

Neue Perspektiven – MacCoach


Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen. /Mark Aurel/

Schenke Dir die Freiheit, gehe ein paar Schritte, betrachte die Umgebung aus der Du kommst und sehe die Welt mit anderen Augen. Lasse Dich von einem Coach führen und spüre die Veränderung.

B2B Akquise mit W-Fragen – MacCoach


B2B Akquise – Immer wieder diese W-Fragen

W-Fragen, das habe ich gelernt öffnen einen Gesprächspartner am Telefon, ohne übermäßig aufdringlich zu wirken. Sie sind aber ein mächtiges Instrument um einen potentiellen Kunden ins Gespräch zu ziehen. Eine W-Frage kann sich kaum entziehen.

Hier einige Beispiele:

Wie wichtig ist es Ihnen, jetzt nur schnell das Gespräch zu beenden, ohne die Chance auf Informationen, die wichtig für Ihr Unternehmen sein können?

 

Was spricht eigentlich dagegen, sich eine Alternative nur anzusehen? Womöglich könnten Sie neue Aspekte und Chancen kennenlernen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit dem heute eingesetzten System? Auf einer Skala von 0 – 10, wobei 0 total unbrauchbar und 10 für perfekt steht?

 

Was müsste besser funktionieren? Es gibt immer Punkte, die es zu verbessern gilt, die man gerne zur Seite schiebt.   

 

Wie wäre es für Sie, wenn Sie ohne große Probleme eine schnelle und professionelle Alternative finden würden?

 

Warum, glauben Sie, rufe ich Sie an?

 

Wir leben alle davon neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und neue Aufträge zu generieren. Wie machen Sie das? Was tun Sie, um neue Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen?

 

Was denken Sie spontan, wenn Sie an Ihre Konstruktionsabteilung und die eingesetzten CAD-Systeme denken?

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in, sagen wir, 10 Jahren?

 

Was müsste auf jeden Fall besser funktionieren?

 

Es ist Ihnen also wichtig, Zeit und Geld zu sparen und keine aufwändigen Veränderungen zu riskieren.

Dann ist es Ihnen also wichtig, keine Experimente zu machen.

Wie interessant wäre es für Sie Möglichkeiten kennenzulernen, die genau diese Punkte unterstützen?

Coaching. Professionelles Gespräch – MacCoach


Coaching. Kommunikation mit einem professionellen Gesprächspartner

Keine Angst! Niemand muss auf die Couch! Die positive Nachricht bei einem Coaching ist die, dass der Coach bei seinem Klienten nicht zwanghaft nach einem Krankheitsbild suchen muss. Im Gegenteil. Der Coach sucht nach den Stärken eines Siegers und formt sie. Es ist genau wie mit einem Sportler, der Spitzenleistungen erzielen will. Ein Coach arbeitet mit dem gesunden Sportler. Wenn sich der Sportler verletzt hat, dann kommt der Sportarzt und Therapeut ins Spiel. Der Coach ist dann nur noch begleitend im Hintergrund tätig.

Ich bin Coach und glauben Sie mir. Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Vorurteile es gibt, was die Arbeit mit einem Coach betrifft. Ein kurzes Gespräch genügt mir oft um zu erkennen, dass mein Gegenüber eigentlich „nicht coachbar“ ist. Warum sollte ein erfolgreicher Geschäftsmann viel Geld dafür ausgeben um sich mit einem Menschen zu unterhalten, der im Grunde keine Ahnung von seinem Kerngeschäft hat. Ein Beispiel. Ich treffe den Chef einer Bank. Er fragt mich, was ich als Coach für ihn tun kann. Er hat im Grunde keine Zeit für ein Coaching. Er kann sich nicht vorstellen, warum er Zeit und Geld dafür investieren sollte. Schulterzucken.

„Sehen Sie es wie eine Lockerungsübung mit einem Personal Trainer, der mit Ihnen eine Runde durch den Park läuft. Wir nehmen uns die Zeit und sehen was passiert.“

„Also gut, ich probiere es mal aus. Vielleicht bringt es ja was. Mal sehen! Hauptsache es schadet nicht! Wo fangen wir an, wieviel Zeit werden wir benötigen?“

Aufwärmrunde. Ich lerne meinen Mandanten, meinen Coachee kennen und wir schließen einen Vertrag miteinander. Das ist der erste Schritt. Vertrauensbildende Maßnahmen. Coaching ist in erster Linie das Gespräch mit einer Person des Vertrauens. Der Coach wird alles von seinem Mandanten erfahren. Coaching ist wie ein gemeinsames Aufräumen und Neusortieren. Alles kommt auf den Tisch, auch unangenehme Dinge. Es geht auch darum, unangenehme Dinge anzusprechen um ihnen den Schrecken zu nehmen. Oft sind es genau diese versteckten Ängste, die es zu bekämpfen gilt. Aber dazu später.

„Grundlage für ein Coaching ist Vertrauen. Ich garantiere Ihnen, dass alles was wir besprechen unter uns bleibt. Ich unterliege als Coach der Schweigepflicht. Wenn Sie mir im Laufe des Coachings mitteilen, dass Sie Ihre Frau betrügen, dann werde ich das in keiner Weise werten oder in irgend einer Weise auswerten. Das bleibt unter uns und wird meine Sicht auf Sie nicht beeinflussen. Im Gegenteil werde ich vielleicht der einzige Mensch sein, mit dem Sie darüber sprechen können. Alleine diese Möglichkeit zeigt schon, was mit einem professionellen Coach möglich wird. Ich werde Ihnen keine Ratschläge geben. Aber wir sprechen darüber. Es wird Ihnen eine Hilfe sein, offen über alles zu reden und zu reflektieren. Ich werte nicht und gebe keine Ratschläge. Das ist Coaching pur.“

Ich habe keine Ahnung von der Arbeit eines Bankers. Aber genau das ist eine gute Grundlage für Coaching. Der Banker beherrscht seinen Job. Davon gehe ich aus. Wenn sich herausstellen sollte, dass er seinen Job nicht beherrscht, dann würd ich ihm einen persönlichen Trainer und eine Weiterbildung empfehlen. Mit Coaching hat das nichts zu tun. Es könnte höchstens passieren, dass der Banker im Laufe des Coachings seine wahre Berufung erkennt und herausfindet, was er in Zukunft lieber machen möchte. Vielleicht sucht er für sich ein Ausstiegszenario. Vielleicht ist er auch nur an einem toten Punkt angelangt und sucht eine neue Herausforderung für sich und seine Mannschaft. Egal was auch immer sich ergeben wird. Ein professioneller Coach ist der beste Gesprächspartner, den man sich nur vorstellen kann. Natürlich muss es ein möglichst guter Coach mit guten Referenzen sein.

Ich bin ein Coach, der seine Referenzen nicht offenlegt. Ich hoffe, dass Sie das zu schätzen wissen. Auch Sie werden niemals als Referenz erwähnt werden, wenn Sie es nicht wollen. Wie kann ich Sie davon überzeugen, mit mir zusammenzuarbeiten? Ich werde es Ihnen sagen. Buchen Sie mich und stellen Sie selbst fest ob Sie mit mir arbeiten möchten oder nicht. Ich bin mir sicher, dass Sie mit mir zusammenarbeiten wollen. Ich habe meine Erfahrungen, was das betrifft.

Warum Coaching? Welches Ziel verfolgt ein Coaching? Das erste Ziel ist noch gar nicht formuliert. Ich halte es aus, zunächst nur eine Art Smalltalk zu führen. Es ist ein erster Überflug über die Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Meinetwegen legen Sie mir zuerst Ihre Visitenkarte auf den Tisch und einen Lebenslauf auf Hochglanzpapier. Was ich wissen will und wissen muss ist viel mehr. Ich will wissen wer Sie wirklich sind. Es wird Ihnen gut tun sich so zu zeigen wie Sie wirklich sind. Ich erwarte das und ich kann damit umgehen. Ich bin vielleicht ihr einziger wirklicher Vertrauter, den Sie seit langem haben. Das ist meine Aufgabe! Ich bin Ihr Coach, wenn Sie es zulassen.

Was ist das Ziel von Coaching? Ich habe da eine Daumenregel. Nehmen Sie sich eine Zeitspanne von 10 Jahren. Nehmen Sie eine beliebige Zeitspanne in der Vergangenheit. Sie haben sich in diesen Jahren verändert. Sie haben ein Ziel verfolgt und es erreicht. Vielleicht haben Sie das. Vielleicht haben Sie Ihre Zielstellung auch angepasst und umformuliert. Was auch immer Sie in diesen Zehn Jahren getan haben. Sie haben eine Entwicklung durchlaufen.

Coaching macht folgendes: Da ist zuerst eine viel exaktere Zielformulierung und die Erkenntnis ob Sie tatsächlich dieses Ziel erreichen wollen. Vielleicht stecken ja ganz andere Wünsche und Zielvorstellungen in Ihnen? Wie können Sie herausfinden, ob Sie das für Sie richtige Ziel verfolgen und wie es sich anfühlt es zu erreichen? Sie können es selbst ausprobieren. In zehn Jahren werden Sie es -vielleicht- wissen.

Oder Sie arbeiten mit mir zusammen und schaffen das sehr viel schneller, als wenn Sie es alleine ausprobieren. Ein Coach hilft Ihnen mit Sicherheit Ihr Ziel zu formulieren und es schnell zu erreichen. Ein Coach begleitet Sie dabei, wenn Sie es zulassen. Allerdings wird der Coach Ihnen keine Arbeit abnehmen. Er begleitet nur. Das Ziel müssen Sie selbst erreichen.

Warum sollten Sie mich als Coach engagieren? Um schneller zum Ziel zu kommen und um Ihr persönliches Ziel zu formulieren. Ich möchte Ihnen ganz bewusst keine Grenzen setzen, was den Coachingprozess betrifft. Wir werden es im Laufe unserer Zusammenarbeit erkennen, was zu tun ist. Es ist immer der erste Schritt, den wir gemeinsam gehen müssen. Alles Andere kommt später.

IT-Coaching – MacCoach


IT Coaching

Die Ausgangslage ist immer die: Eine IT-Abteilung funktioniert nicht so, wie die Geschäftsführung es sich vorstellt. Im Gegenteil häufen sich Beschwerden aus den Fachabteilungen und die Kosten steigen immer weiter. Der IT-Leiter macht alles, was möglich ist um sein Team arbeitsfähig zu halten, die Ausfallrisiken zu beschränken und offen zu bleiben für notwendige Veränderungen. Digitalisierung ist das Thema der Stunde und gute Fachleute sind selten und werden immer kostspieliger. Outsourcing ist eine Möglichkeit um die Risiken im Blick zu behalten. Auf der anderen Seite gibt es Entwicklungen, die es nahelegen, die internen Spezialisten zu halten und ihr intimes Fachwissen über interne Abläufe und Strukturen zu nutzen um das Unternehmen voranzubringen.

Die Geschäftsführung will Klarheit über den Stand der Dinge. Entscheidungen stehen an und die Budgetplanung für die kommenden Jahre muss auf einem sicheren Fundament stehen. Veränderungsprozesse können auf der Strecke bleiben, wenn es auf Grund von personellen Problemen zu Unklarheiten kommt.

 

Jetzt muss eine Lösung her. Eine mögliche Variante ist das Einschalten eines externen Coaches oder internes Coaching durch geeignete Führungskräfte.
Was macht ein Coach in dieser Situation? Sie oder er klärt die Ausgangssituation und macht Vorschläge in Richtung Auftragsklärung und mögliche Lösungen. In der ersten Phase steht immer das persönliche Gespräch mit allen Beteiligten auf der Agenda. Coaching beginnt immer mit der Annäherung des Coaches zu den Klienten. Es geht zuerst darum, eine Vertrauensbasis aufzubauen. Die Mitarbeiter müssen verstehen, dass der Coach absolut vertrauenswürdig ist. Ein wichtiger Bestandteil des Coachings ist die Vereinbarung, dass Aussagen im Coaching und beim Coach bleiben. Der Coach macht sich Notizen und fragt den Coachee um Erlaubnis diese oder jede Information in seinen Berichten zu verwenden. Es ist wichtig, dass der Coach nach Projekten fragt und nach Schwierigkeiten und Problemen. Viele IT-Fachleute bemängeln zu geringe Budgets oder veraltete Technologie. Das sind wichtige Hinweise für erfolgreiches Changemanagement. Aber es geht immer auch um die Beziehungen der einzelnen Spezialisten untereinander und gegenüber den Mitarbeitern und Managern in Schnittstellenabteilungen. Der Coach bekommt einen sehr guten Überblick über die Beziehungen und es wird am Ende der Klärungsphase deutlich, welche Baustellen es gibt. Der Coach notiert sich diese Punkte und präsentiert seine Erkenntnisse.
Wenn der Coach ein Externer ist, dann ist die Vertrauensbasis sehr schnell aufgebaut. Internes Coaching läuft etwas anders. Dazu braucht es einen langen Atem und eine sehr gute Unterstützung des internen Coach durch die Entscheidungsträger. Das gilt besonders, wenn es um personelle Entscheidungen geht. Am Ende ist es durchaus denkbar, dass Mitarbeiter identifiziert werden, die nicht in das Team passen. Diese Themen sind immer sensibel zu behandeln und manchmal müssen schmerzhafte Entscheidungen getroffen werden. Auch das kann eine Konsequenz aus einem Coaching sein. Eine wichtige Einschränkung muss klar sein: Personelle Konsequenzen werden aber nie nur auf Grundlage eines Coachings getroffen.

 

Im Ergebnis eines Coachings kann auch eine Neuordnung der Projekte, Aufgaben und Abläufe eine Rolle spielen.

 

Es ist grundsätzlich nicht verkehrt einen Coach als Chef, Abteilungsleiter oder Teamleiter einzusetzen. Coaching ist Leadership. Es muss aber eindeutig geklärt werden, dass ein Chef in seiner Rolle als Coach oft in Konflikt mit seiner eigentlichen Aufgabe kommen kann. Es ist gut, wenn die Mitarbeiter Vertrauen zu ihrem Chef haben, wie sie es zu einem externen Coach haben dürfen. Das ist aber ein komplexes Thema, das nicht in jedem Fall funktioniert. Hier muss der Coach genügend Rückrad haben und mitbringen um auch auftretende Kommunikationsprobleme der Geschäftsführung zu signalisieren. Ein guter Coach kann so etwas.  

Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach


Entscheidungen richtig treffen – Coaching als Navigationssystem – MacCoach

Du musst dich jeden Tag entscheiden, dein ganzes Leben lang. Dafür brauchst du einen Kompass, oder Wegweiser. Sagen wir du brauchst ein Navigationssystem. Mit einem Navigationssystem ist es ganz einfach von A nach B, also zum Ziel zu kommen.
Aber was ist das Ziel? Wohin willst du reisen? Wo willst du einmal ankommen? Und wo willst du überhaupt nicht hin?

“Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.”
Das Zitat stammt von George Bernard Shaw – irischer Schriftsteller * 26.07.1856, † 02.11.1950

Es ist also kein Wunder, wenn wir ausgestattet mit den schönsten Vorsätzen ausgerechnet da landen, wo wir niemals hin wollten. Es geht um unseren inneren Kompass. Und es geht darum, dass wir uns sehr oft etwas schön ausmalen und aus den unterschiedlichsten Gründen in eine Falle oder eine Sackgasse geraten. Es geht um Entscheidungen, die wir jeden Tag zu treffen haben. Ganz einfache Dinge spielen eine große Rolle in unserem Leben. Entscheide ich mich abzuwaschen oder den Geschirrspüler einzuräumen, Staub zu saugen, die Wäsche ordentlich in den Schrank zu sortieren, meine Hausaufgaben zu machen und mich ganz allgemein mehr um meine Familie zu kümmern? Oder entscheide ich mich, nichts zu tun und ganz langsam in einer einzigen Unordnung zu versinken? Helfe ich dem alten Mütterchen über die Straße? Bin ich freundlich zu jedermann und habe ich auch immer ein Lächeln parat, wenn ich Menschen begegne? Halte ich der Mutter mit dem Kinderwagen die Tür auf? Man kann es tun, man kann es aber auch lassen. Die Entscheidung triffst du allein.   

Viele Menschen vermeiden es ganz bewusst, klare Entscheidungen zu treffen. Sie gehen den Weg des geringeren Widerstandes und erreichen ihre Ziele nur durch Zufall. Sie mogeln sich sozusagen durch ihr Leben und manchmal haben sie sogar Glück dabei. Allerdings wissen sie oft nicht, wie sie an dieses oder jenes Ziel gekommen sind und allzuoft wollten sie überhaupt nicht dort hin wo sie gelandet sind. Das macht unzufrieden, ängstlich und mürrisch.
Verstehst du? Das gibt dir ein Gefühl von Ausgeliefertsein. Du bist unterwegs, wirst immer abhängiger von Menschen, die rein zufällig Entscheidungen für dich treffen. Ist das nicht unangenehm?
Allzuoft werden Ziele von außen geprägt. Der Sohn einer einflussreichen Familie von Rechtsanwälten wird mit großer Wahrscheinlichkeit Rechtsanwalt werden. Ein Kind von Ärzten oder Musikern wird vermutlich auch Arzt oder Musiker werden. Der Einfluss der Familie und des sozialen Umfeldes spielt eine große Rolle für die weitere Entwicklung eines jeden Menschen. Es ist purer Zufall, welchen Beruf unsere Eltern haben und ob wir überhaupt auf die Unterstützung einer schönen Familie zurückgreifen können, oder auch wollen.
Menschen die sich gegen diese vorgezeichneten Karrieren auflehnen und etwas völlig anderes anstreben, gelten als Abenteurer. Das ganze Leben ist ein Abenteuer. Die einen lesen begierig von abenteuerlichen Biografien und verschlingen Kriminalromane oder aufregende Erlebnisse von Menschen in Extremsituationen. Sie suchen das Abenteuer in Form von Extremsport, Bunjee Jumping oder Reisen in exotische Länder. Alles, was nicht Alltag ist, wird zum Abenteuer. Allerdings haben sie fast immer eine Rückfahrkarte und einen EU-Reisepass im Gepäck. Es ist oft nur ein abgesichertes Abenteuer mit Netz und doppelten Boden. Der sichere Airbag ist immer dabei.

Gleichzeitig fürchten sich die meisten Menschen vor existenziellen Entscheidungen und vermeiden alles, was ihre scheinbare Sicherheit in Gefahr bringen könnte. Man bleibt in der Regel gerne bei dem, was man zu kennen glaubt und von dem man geprägt wurde.

Die Fantastischen Vier bringen es auf den Punkt:

…..Du wirst geboren – Religion – Sohn vom Sohn vom Sohn vom Sohn…….

Es ist schwer, sich von einer einmal vorgeschriebenen Rolle zu trennen und die Ziele zu erreichen, die wirklich zu einem passen. Gerade die Berufswahl ist oft geprägt von den Möglichkeiten, die sich gerade ergeben. Ein ausgezeichnetes Abitur öffnet den Weg zum Medizinstudium. Wer mit einem EinserAbitur die Schule verlässt, hat die freie Wahl.

Wie viele, potentiell gute Ärzte, in Deutschland keine Chance auf ein Studium haben, steht auf einem anderen Blatt. Angesichts des akuten Ärztemangels stellen sich Fragen an die Bildungspolitik. Aber das ist ein anderes Thema. Vermutlich wäre es besser, angehende Studenten einem intelligenten Assessment zu unterziehen um herauszufinden, wo ihre wahren Stärken liegen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es jede Menge Jugendliche, die als “Spätstarter” gelten und nicht rechtzeitig erkennen konnten, wo ihre wahren Stärken und Potentiale liegen. Null-Bock-Mentalität, soziale und finanzielle Probleme und andere negative Rahmenbedingungen sorgen dafür, dass auch in dieser Gruppe nur die Möglichkeiten genutzt werden können, die gerade vorhanden sind. Ein potentiell guter Arzt aus dieser Gruppe, hat kaum eine Chance diesen Beruf zu ergreifen. Sie suchen und finden Berufswege, die gerade mal zur Verfügung stehen und machen Karrieren, die allzuoft nicht zu ihnen passen. Das Resultat sind unzufriedene Menschen, die ihr wahres Potential nicht wirklich ausschöpfen können. Bewusste Zielorientierung und das Erkennen von Talenten und Möglichkeiten könnte neue Lösungen schaffen.

Auch hier kann Coaching helfen. Die wichtigste Frage, die sich jeder Mensch immer wieder stellen muss, bewegt sich auf einer hohen logischen Ebene. (Die logischen Ebenen – Robert Dilts)

Es geht oft nicht um die unteren Ebenen, wie aktuelle Möglichkeiten oder Fähigkeiten. Die Fragen, die sich jeder Mensch regelmäßig stellen muss sind auf der höchsten logischen Ebene angesiedelt. Es sind die Fragen nach Identität und Zugehörigkeit. Es geht um das Weltbild, das unser Handeln bestimmt. Die wichtigsten Fragen, die sich Menschen regelmäßig stellen müssen, sind Fragen wie

“Wer bin ich?” “Wer will ich sein?” “Wohin gehöre ich?”

Kinder suchen sich Vorbilder. Sie wollen Feuerwehrmann, Polizist, Lokführer oder Soldat werden. Kinder orientieren sich instinktiv an Menschen die ihrer Vorstellung von Einfluss und Zugehörigkeit entsprechen. Es ist interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen ihre Vorbilder auswählen und das zu erklären versuchen. Aber darum geht es hier nicht. Im Coaching ist es wichtig, den Klienten zunächst gedanklich an das Ziel zu führen.  

“Wie ist es, Arzt oder Pilot zu sein? Wie fühlt sich das an? Welche Möglichkeiten ergeben sich? Was habe ich dann zu tun? Wie wird mein Leben sein, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Ist es wirklich das, was zu mir passt? ”

In der Realität ist es natürlich ganz anders. Ich begegne oft Menschen, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere befinden. Hier erscheint es oft zu spät, noch einen grundlegenden Richtungswechsel zu wagen.  Aber es ist nie zu spät. Insbesondere Manager aus hohen Führungspositionen brauchen ein stimmiges Ausstiegszenario. Sie wissen oft, dass sie den Höhepunkt ihrer Karriere längst überschritten haben. Von nun an geht es nur noch abwärts. Die meisten Manager versuchen nur noch, die einmal erreichte Position, den Status Quo zu erhalten. Sie beobachten den Prozess tatenlos und wissen im Grunde ganz genau, was passieren wird. Das ist eine unangenehme Situation, die niemand sich wünscht.

Ein gezieltes Coaching ist immer eine gute Wahl, und auf jeden Fall die bessere Entscheidung. Es geht immer noch um die Frage: “Wer will ich sein? Wo will ich eigentlich hin” Niemand will Teil des Problems sein. Es ist oft besser, sich eine neue und passende Herausforderung zu suchen.

 

Veränderungen – Change – MacCoach


Veränderungen beginnen ganz klein, wachsen langsam und werden dann – vielleicht – GROß. Alles beginnt mit einer kleinen Idee. Es ist wie ein Samenkorn, das in die Erde gelegt wird um zuerst zu keimen und dann immer größer zu werden. In dieser Idee steckt bereits das Endprodukt. Eine Blume, eine Hecke, ein Strauch oder ein großer Baum. Ideen brauchen Zeit um sich zu entfalten, zu wachsen.

Alles muss klein beginnen.Lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnen.Und endlich ist es groß.(Gerhard Schöne)

Change-Management beginnt mit einer Idee. Diese Idee muss formuliert werden. Darin besteht eigentlich das ganze Geheimnis. Wenn alle Beteiligten die Idee verstanden haben, geht es in die Phase 2. Jede Interessengruppe muss erkennen, dass es von Vorteil ist, diese Idee umzusetzen. Wenn es nicht gelingt, alle Mitarbeiter mitzunehmen, abzuholen wo sie sind und wie sie sind, wird ein Projekt scheitern oder es werden erhebliche Probleme auftreten. Probleme machen ein Projekt teurer, als geplant oder sie lassen ein Projekt scheitern.

Je klarer ein Projekt formuliert ist, um so schneller, effektiver und nachhaltiger kann es realisiert werden.

Woran denken Sie jetzt gerade? Was ist Ihr Projekt?
Sie haben recht! Ein Projekt kann einfach alles sein: Politische Veränderung, eine technische oder soziale Revolution, eine neue berufliche Perspektive, ein Kunstprojekt, die Trennung von alten Vorstellungen, ein Neuanfang.

Manchmal braucht man sehr viel Zeit um überhaupt zu erkennen, was der Kern einer Idee ist und wohin die Reise gehen kann. Manchmal lohnt es sich nicht, eine Idee sofort umzusetzen. Man steckt sie in eine Schublade und lässt sie dort reifen, bis sie so groß geworden ist, dass es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Begleitung von beruflichen Veränderungen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich um eines der wichtigsten Themen für jeden einzelnen handelt. Die Fragen, die sich eigentlich jeder stellt, liegen auf der Hand.

  • Hat mein Beruf Zukunft?
  • Was muss ich lernen um besser zu werden?
  • Wie gehe ich mit dem steigenden Druck um?
  • Bin ich der Richtige/die Richtige für diesen Job?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Habe ich die Chance auf einen Neuanfang?
  • Bin ich schon zu alt für einen Veränderungsprozess?
  • Was werde ich in 10 oder 20 Jahren tun?
  • Wie werde ich dann auf heute zurückblicken?


Es gibt noch mehr Fragen, die wir uns stellen sollten.  Wichtig ist, dass wir einfach beginnen Veränderungen zu denken, wachsen zu lassen und dann zu entscheiden, ob es sich für uns lohnt, die kleine Pflanze tatsächlich groß werden zu lassen. Veränderungsprozesse sind erfolgreich, wenn die Idee stimmt und wir uns mit dem Ergebnis anfreunden können. Das ist das ganze Geheimnis.

Was Coaching nicht ist – MacCoach


Was Coaching nicht ist

Es gibt viele Vorstellungen, was Coaching ist. In den meisten Fällen ist es das ausgerechnet nicht. Coaching ist keine Beratung, denn das ist Beratung. Coaching ist keine Seelsorge, keine Handlungsanweisung, keine Gebrauchsanleitung, kein Karrierebooster, keine Therapie, kein Training. Und Coaching ist natürlich all das – und noch viel mehr.
Verwirrend! Was also ist Coaching?
Coaching ist: (Aber das ist gar nicht das Thema!)
Kümmern wir uns zuerst einmal darum was Coaching alles nicht ist.

Ein Coach gibt keine Ratschläge oder Handlungsanweisungen. Ein Coach belässt den Klienten in seiner Welt und versucht die Welt des Klienten zu begreifen um Prozesse in Gang zu setzen, die den Klienten in die Lage versetzen, seine Ansichten zu verändern und sich weiter zu entwickeln.

Wer also einen Coach aufsucht, um zum Beispiel schnell einen neuen Lebenslauf für die Jobsuche zu erstellen oder eine Handlungsanweisung für beruflichen Erfolg zu erhalten, ist im Grunde falsch. Ich weiß, dass es jede Menge Coaches gibt, die genau so etwas anbieten. Aber das greift zu kurz. Coaching geht tiefer und ist viel mehr als das.

 

Der Coach eines Fußball- oder Basketballteams wird von vielen als Trainer gesehen. Im Sport ist das Synonym Coach = Trainer besonders tief verankert. Reines Ablauftraining ist es nicht was ein Coach wirklich macht. Es hat sehr viel mit psychologischer Beratung zu tun und es zeigt sich sehr deutlich, dass ein reiner Psychologe hier völlig fehl am Platze wäre. Der Coach eines Sportteams muss eine Ahnung von dem Sport und der Welt der Spieler, Trainer, Zuschauer haben. Eine fundierte Ahnung. Das ist vielleicht besser. Ein Coach muss sich auf jeden Fall in die Gedankenwelt und die Wirklichkeit der zu coachenden Gruppe hineinversetzen können. Und hier sind wir wieder beim Coaching von Managern und Unternehmern. Ein Geschäftsführer braucht in der Regel keine Beratung rund um sein Kerngeschäft. Wenn er etwas wissen möchte, was er noch nicht weiß, holt er sich Berater. Berater sind hier keine Coaches. Ein Coach ist sehr viel mehr als das.

Also: Coaching ist definitiv keine Expertenberatung. Im Gegenteil. Der Coach darf und muss Fragen stellen können, die implizieren, dass der Coach keine Ahnung von der Welt des Klienten hat. Er muss sie kennenlernen und deshalb genau diese Fragen stellen. Coaching ist nicht: alles bereits zu wissen und mit dem Kopf zu nicken, sich auf die Schulter zu klopfen und mit einem freundlichen Lächeln auseinander zu gehen. Coaching kann sein: “Herr Lehmann-Mohnstein: Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag lang? Wie ist der typische Tagesablauf bei Ihnen?” Solche Fragen sind ein Ausschlusskriterium für einen Berater. Ein Coach darf das. Ein Coaching ist genau das.

Der Coach ist in der Lage, in die Welt des Coachee hineinzutreten und ihn in die Lage zu versetzen, seine eigenen Ressourcen zu erkennen und zu aktivieren.

Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen


Business Coaching – Eine neue Chance für Unternehmen

Was passiert eigentlich beim Business Coaching? Wie genau passiert es und was kann damit erreicht werden?
Es lohnt sich, Coaching in Unternehmen zu etablieren. Und da ich nicht ständig und gleichzeitig überall sein kann, sollten Sie sich einen Coach in der Nähe suchen, der so ähnlich denkt und arbeitet, wie ich es hier beschreibe.

Es könnte eine Blaupause sein, um Ihr Unternehmen ganz nach vorne zu bringen. Sie glauben es nicht? Probieren geht über studieren. Es handelt sich nur um eine kleine Investition für Sie.

Im Coaching redet der Coachee idealerweise 80 Prozent der Zeit, während der Coach in den 20 verbleibenden 20 Prozent die Beziehung aufbaut und Fragen stellt. Ich gebe es zu; Ich bin ein neugieriger Mann, der sich sehr für Technik und die Möglichkeiten, die moderne Technologie zu bieten hat, interessiert; Nichts ist spannender als das. Selbst in traditionellen Gewerben funktioniert kaum etwas ohne ERP-Systeme, digitales Marketing, CRM, automatische Abrechnungsverfahren und CLOUD-Technologien.  
Wenn ich mit Unternehmen zu tun habe, die ganz fest glauben, dass sie “das alles nicht brauchen”, wird es ebenfalls interessant. Dann sammle ich die Probleme und Möglichkeiten und präsentiere im Anschluss einen Lösungsansatz, den ich gerne begleite. Es gibt Lösungen, die sich viele Unternehmer nicht einmal vorstellen können.
Elon Musk ist ein Unternehmer, der höchst komplexe Lösungen gefunden hat, die in Zukunft überraschend effektiv realisiert werden. Batteriebetriebene Fahrzeuge – vor 10 Jahren war das noch völlig undenkbar. Man wusste ja, was Batterien leisten konnten, oder eben nicht leisten konnten. Eine Rakete, die unbeschädigt auf einer Plattform landen kann? Science Fiction, ganz real.. Tunnel, die einen Großteil des Verkehrs aufnehmen können? Alles das wird möglich, wenn man so denkt wie Elon Musk. Und so zu denken, ist erlernbar.  
Coaching ist anlassbezogenes Lernen. Der Anlass: Permanente Optimierung und Verbesserung von Strukturen und das Finden neuer Ideen und Möglichkeiten, die ein Unternehmen einzigartig machen. Man kann es auch Change Management nennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich stelle Fragen, die dazu dienen, Freiräume zu schaffen, die im Tagesgeschäft verloren gegangen sind. Sehr oft liegt die Lösung für ein scheinbar unlösbares Programm darin, einfach die kommende Technologie abzuwarten und nicht Zeit und Geld in vorhandene, ineffektive Technik zu versenken. Eine zielgerichtete Planung verkürzt komplexe Projekte. Wenn Sie zum Beispiel planen, Ihre IT auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig Ihre Flexibilität nicht auf’s Spiel setzen wollen, lohnt es sich die Abläufe zu visualisieren, kritisch zu betrachten und zu optimieren. Sie erhalten einen Überblick über Ihr Unternehmen, ohne dass bereits ein ganz spezielles System geplant ist. Eine Ist-Aufnahme der Prozesse, und nicht zu unterschätzen: der relevanten Dokumente ist die einzige Voraussetzung um die wachsende Komplexität in den Griff zu bekommen. Was nützt ein ausgeklügeltes System, wenn die Sonderfälle, die außerhalb des Systems gelöst werden müssen, überhand nehmen? Die Flut von Excel Tabellen in den meisten Unternehmen ist längst unüberschaubar und kaum mehr zu handhaben. Sie sind ein eindeutiges Indiz für die Ressourcen, die in den Mitarbeitern stecken; aber auch für die wachsende Unübersichtlichkeit und steigende Fehleranfälligkeit.

Sie werden staunen, was Ihre eigenen Mitarbeiter alles wissen und welche Ressourcen in Ihrem Unternehmen stecken. Sie wissen es oft nur noch nicht, weil sie keine Zeit haben mit den  Mitarbeitern zu reden und weil sie oft in eigenen Vorurteilen und begrenzenden Glaubenssätzen feststecken. Das Offenlegen unausgesprochener, nicht schriftlich fixierter Regeln, ist ein Möglichkeit, die durch Coaching herausgearbeitet werden kann.
Mitarbeiter, die in einer Unternehmensstruktur fest verankert sind, arbeiten immer in ihrem eigenen Interesse. Auch wenn sie vorgeben, die vorgegebenen Leitlinien zu verfolgen. Sie stabilisieren das System und halten an Gewohnheiten fest. “Das haben wir immer schon so gemacht!” Engagierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource in jedem Unternehmen.
Ein kritischer Blick eines externen Coach ist unbezahlbar; und auch gerade deswegen wert, ihr oder ihm ein Mandat zu geben.     

7 Gründe für Unternehmen, auf Coaching zu verzichten


7 Gründe, warum Unternehmen auf Coaching verzichten

Es gibt viele gute Gründe für Coaching. Dieser BLOG ist voll davon. Es gibt aber auch gute Gründe, auf Coaching zu verzichten. Warum? Ist besser so. Ein Coaching könnte ein Unternehmen komplett durcheinanderbringen. Das ist nicht gut, wenn man Angst vor Veränderung hat. Und es ist ganz und gar nicht gut, wenn man fürchtet, dass herauskommt, dass Anspruch und Wirklichkeit in einem Unternehmen so krass auseinanderklaffen, dass es kaum eine Chance gibt, den Abgrund jemals zu schließen oder auch nur zu überbrücken.

Die meisten Unternehmen haben einen Anspruch, der weit über das nackte Überleben hinausreicht. Sie verkörpern eine MARKE, die möglichst glänzend und anziehend auf Kunden, Shareholder und Mitarbeiter wirken soll. Unter der Oberfläche sieht es oft ganz anders aus. Kritik wird nicht oder nur unter vorgehaltener Hand geübt. Ein Coach erkennt derartige Diskrepanzen sehr schnell. Es liegt auf der Hand, was Fakt ist. Und es macht zuerst überhaupt keinen Sinn, diese Dinge sofort und unreflektiert auf den Tisch zu knallen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn man als Coach wirklich etwas voranbringen möchte. Die Probleme kennt das Unternehmen längst. Coaching ist ein Format um einen optimistischen Spirit ins Unternehmen zu bringen. Es führt am Ende dazu, die Firma erfolgreicher und besser zu machen. Das geht nicht nur über bessere Roboter und Computer, schönere Gebäude und Hochglanzbroschüren, sondern hauptsächlich über zufriedene Mitarbeiter, die gerne für den Kunden arbeiten, weil sie wissen, was es für sie und das Unternehmen bewirken kann. Mitarbeiter, die ohnehin keinen Sinn in der Unternehmenspolitik sehen oder sogar offensichtliche Fehler sehen und sich damit arrangiert haben, bringen ein Unternehmen nicht voran.

Grund #1 – Coaching bringt nur noch Unruhe

Der erste Grund, warum ein Unternehmen keinen Coach einsetzt ist dieser: Es gibt große Probleme in der Unternehmenskultur, die jeder kennt. Ein Coach bringt nur noch mehr Unruhe in das Unternehmen.

Grund #2 – Keine Zeit für Coaching

Wir müssen Geld verdienen und wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Wenn überhaupt, dann ist Coaching was für unsere Führungskräfte. Aber die haben auch keine Zeit dafür. Sie sind so damit beschäftigt das Tagesgeschäft zu erledigen, dass wirklich keine Zeit für Coaching bleibt.

Grund #3 – Kein Budget für Coaching

Was soll das bringen? Coaching kostet doch nur Geld. Wir werden jetzt auf keinen Fall zusätzliche Gelder für Coaching, Supervision oder so etwas einplanen. In Zeiten knapper Kassen werden wir nicht noch mehr Geld ausgeben.  

Grund #4 – Das machen wir selbst

Wir haben eine eigene HR-Abteilung und jeder Leiter ist selbst Coach seiner Mitarbeiter.

Grund #5 – Das bringt nichts

Was soll das bringen? Es ist doch nur eine zusätzliche, sinnlose Belastung für unsere Mitarbeiter.

Grund #6 – Das ist egal

Es ist dem Unternehmen grundsätzlich wirklich egal, was die Mitarbeiter denken und fühlen. Wenn sie unzufrieden sind, dann sollen sie doch selbst zum Therapeuten gehen. Da draußen warten jede Menge Interessenten.

Grund #7 – Das haben wir noch nie gebraucht

Warum sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, Coaching für sich zu nutzen? Das kostet nur viel Geld und bringt Unruhe. “Das haben wir doch schon immer so gemacht. Warum sollten wir jetzt unsere bewährten Abläufe in Frage stellen?”

Es gibt mehr als SIEBEN GRÜNDE, auf Coaching zu verzichten. Es gibt viel mehr Gründe ein Coaching zu wagen.

Du bist Choleriker?


Du bist Choleriker?

Das hast Du gerade gesagt. Genauer gesagt, hast Du es in eine Suchmaschine, höchstwahrscheinlich Google, eingegeben. Die Aussage lautet: “Ich bin Choleriker.”

Gut. Das ist eine Ansage. Warum sagst Du das? Wie kommst Du darauf? Was ist – wieder – passiert?  Willst Du das loswerden? Vielleicht kannst Du ja gar nicht dafür. Eine falsche Erziehung, ein Trauma in der frühen Kindheit, Medikamente, Eisenmangel könnten Gründe sein, die Du vorschieben könntest. Ausserdem hast Du das bisher erfolgreich trainiert, dass ein cholerischer Ausraster wie eine Bombe funktioniert. Peng! Und alle sind froh wenn es nicht ganz so schlimm war. Ist es so?
Was veranlasst Dich, nach den Ursachen zu suchen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Menschen Dich verlassen haben. Sie haben erkannt, dass man nicht gut mit einem Choleriker leben kann.

Tief in Deinem Inneren weißt Du, dass sie recht haben. Und nun willst Du Dich ändern. Du willst es, glaubst aber nicht, dass es funktioniert. Du denkst: “Ich bin halt wie ich bin. Das kann man nicht verändern.” Das ist der erste Schritt, den du tun musst. Du musst davon überzeugt sein, dass Du Dich doch ändern kannst. Wenn Du das geschafft hat, dann kommen alle weiteren Schritte. Dann geht es um das Überschreiben Deiner cholerischen Festplatte durch ein anderes Verhalten. Das ist nicht einfach, aber es geht. Kennst Du den Satz: Der Glaube versetzt Berge? – Steht in der Bibel. Echt! Und genau das ist damit gemeint. Unmögliche Dinge sind machbar. Auch den Choleriker in Dir bekommen wir klein und dann ist er nicht mehr da. Am Ende wirst Du Dich wundern, wie sich Choleriker aufführen. Es wird Dir eigenartig vorkommen und Du wirst wissen und davon erzählen können, wie man damit fertig wird.

Es gibt viele Ursachen für cholerisches Verhalten. Eine Ursache ist Unsicherheit und Angst unter einem harten Panzer. Traust Du Dich wirklich, das alles über Dich herauszufinden? Dann hast Du wirklich eine Chance, dass alles in den Griff zu bekommen und ein neuer Mensch zu werden.

“Choleriker? Bleib mir weg mit diesen Cholerikern! Das war ich auch einmal!”

Perspektivwechsel – Ü50


Perspektivwechsel Ü50

Sie haben eine tolle Karriere gemacht. Sie haben eine Menge erreicht. Viel besser wird es nicht. Es ist völlig egal. Befreien Sie sich von dem Druck, der auf Ihnen lastet und entdecken die neuen Möglichkeiten! Wenn Sie bis jetzt ihre Ziele noch nicht erreichen konnten, es gibt 1000 Gründe dafür, werden Sie vermutlich auch in Zukunft keine großen Sprünge mehr machen. Es sei denn, Sie sind ein erfolgreicher Unternehmer, der ein weiteres Startup erfolgreich an den Markt bringen will, und auch kann. Wenn Sie Angestellter sind, dann denken Sie langsam darüber nach, was Sie mit ihrer Abfindung und der vielen freien Zeit, die auf Sie wartet,  anfangen möchten. Keine Angst! Es gibt auch ein Leben nach dieser Firma. Sehen Sie es positiv und denken Sie nach! Sehen Sie sich als Star, der nun seine Erfahrungen besitzt, die ihm niemand mehr nehmen kann. Es sei denn, Sie setzen nochmal alles auf eine Karte, spielen, und verlieren. Die Wahrscheinlichkeit steigt exponential. Sie werden höchstwahrscheinlich zu keinem fairen Rennen mehr zugelassen. Aber das muss keine Belastung sein.  Geben Sie den jüngeren, kommenden Stars eine Chance. Unterstützen Sie sie und entdecken Ihre Qualitäten als Mentor. Sie sind nun ein “elder statesman” oder eine “elder stateswoman”. Wenn Sie ehrlich sind, ist die Leidenschaft zu gewinnen ohnehin nicht mehr so stark bei Ihnen vorhanden wie vor 20 Jahren oder so. Ist es nicht so? Sie haben sich weiterentwickelt. Ihr Blick auf den Horizont ist weiter geworden. Es gibt so viele Dinge zu entdecken, von denen sie früher keine Ahnung hatten.  

Nehmen Sie sich Zeit und bereiten sich auf Ihr besseres Leben vor. Machen Sie elegant Platz für die vielen anderen Leute, die nur ein Ziel haben: Sie wollen so sein wie Sie! Sie wollen Ihren Platz einnehmen. Warum eigentlich nicht? Lassen Sie los und starten zu neuen Zielen, die zu Ihnen passen.sehen Sie es doch einfach so: Es erfordert ein großes  Maß an naiver Unwissenheit,  um Ihren Job haben zu wollen. Sie haben für so etwas viel zu viel Erfahrung. Und Sie sind alles andere als naiv. Die Branche ist im Umbruch. Jede Branche ist heute im Umbruch. Wenn Sie sich eingestanden haben, dass es Zeit ist zu gehen, wenn Sie wissen, dass Sie dieses Spiel keinen Sinne mehr für sie macht, sie es nicht mehr gewinnen können, dann haben Sie einen größeren Preis gefunden: sich selbst.  Sie haben es überhaupt nicht mehr nötig, nochmal in den Ring zu steigen und sich verprügeln zu lassen. Wozu denn auch? Irgendwann ist es gut. Jetzt!

Ü50 Das hat eine Menge mit der Pubertät des Alters zu tun. Wie wollen Sie den Rest Ihres Lebens verbringen? Was wollen Sie eigentlich in 10 oder 20 Jahren machen? Es ist egal, ob Sie eine Frau sind,  oder ein Mann. Sie haben noch etwa ein Drittel Ihres Lebens vor sich! Machen wir etwas daraus! Sind Sie bereit dazu? Dann wird es Zeit für ein weitergehendes  Coaching.

UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis


UnternehmerCoach, MitarbeiterCoach – Das Ohr an der Basis

Ich stelle Ihnen heute einen Coach vor, der für mehrere Unternehmen arbeitet.

Frank Hammerschmidt* ist Mitarbeitercoach.  Er ist der Mann, der sich Zeit für Ihre Mitarbeiter nimmt. Dafür bezahlen Sie ihn. Er hat ein Ohr für die Menschen und er ist dazu verpflichtet, vertrauliche Gespräche vertraulich zu halten. Hammerschmidt steht den Mitarbeitern und den Führungskräften bis hin zu den Besitzern von Unternehmen zur Verfügung. Man kann mit ihm Termine vereinbaren. Einmal in der Woche ist der Coach vor Ort im Unternehmen ansprechbar. Er arbeitet für mehrere mittelständische Unternehmen. Damit sichern sich die Unternehmen für die Hammerschmidt arbeitet, einen überschaubarer Kostenrahmen.

Die Unternehmen, die Hammerschmidt gewinnen konnte, sind sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für einen unabhängigen Gesprächspartner.
Ein Berliner Dienstleister ist eines der Unternehmen für die Hammerschmidt tätig ist.
Die interne HR-Abteilung hat sich auf administrative und juristische Themen konzentriert. Der Aufgabenbereich ist komplex genug geworden. Für regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitern gibt es kaum noch Zeit. Die Kosten, um einen einzigen Mitarbeiter für diese Aufgaben einzustellen, sind einfach zu hoch. Es ist schwer, einen kompetenten Coach zu finden und angemessen zu bezahlen. Das Teilzeitmodell von Hammerschmidt kam dem Unternehmen entgegen. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Hammerschmidt sehr gezielt und professionell arbeiten kann und nicht nur auf die internen Probleme eines einzigen Unternehmens fokussiert ist. Das schützt ihn vor der berühmten Betriebsblindheit. Die Vielfalt der betreuten Unternehmen ermöglicht ihm Erfahrungen, die er in einem einzigen Unternehmen nie machen könnte. Hammerschmidt hat gelernt, dass die angesprochenen Themen in den unterschiedlichen Branchen oft sehr ähnlich sind.
Der Anfang ist immer am schwersten. Es kommt zuerst immer darauf an sich den Mitarbeitern vorzustellen und zu vermitteln, welche Ziele die Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter und die Personalabteilung, aber auch die Leiter einzelner Betriebsbereiche mit dem Einsatz des Coaches erreichen wollen. Es geht um Mitarbeiterzufriedenheit und Optimierung von Prozessen. Der Coach fragt nach, wenn Dinge nicht rund laufen und geht den angestauten Problemen auf den Grund. Hammerschmidt weiß, welche Fragen er stellen muss. Zuerst tasten sich die befragten Mitarbeiter vorsichtig voran. Wenn sie aber merken, dass sie es mit einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner zu tun haben, der auch ihre Interessen versteht und der Schweigepflicht unterliegt, tauen sie sehr schnell auf. Tatsächlich ist Hammerschmidt als Coach sehr darauf bedacht, sich nicht in arbeitsrechtliche Themen einzumischen. Er kennt das schon. Irgendwann kommt ein Entscheider auf ihn zu und fragt direkt, wer in der Abteilung das Problem sein; welchen Mitarbeiter man denn nun rauswerfen müsse. Auf diese Frage wird Hammerschmidt niemals eine Antwort geben, denn dann würde sein gesamtes Geschäftsmodell auseinanderbrechen. Das würde sich herumsprechen. Er hat diesen Punkt in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert. Hammerschmidt ist nicht der Mann, der vor ein Arbeitsgericht gezerrt werden will.  

Der Mehrwert für Arbeitnehmer und Arbeitgeber liegt auf einer anderen Ebene. Hammerschmidt ist der Profi, der sozusagen das Ohr am Puls des Unternehmens hat. Er hört das Gras wachsen und er vernimmt ein Grummeln schon, wenn es ganz langsam beginnt. Er weiß genau, dass moderne Unternehmen einem schnellen Wandel unterworfen sind und welche Kosten durch Unzufriedenheit und innere Kündigung anfallen. An der Oberfläche sieht alles sehr ordentlich aus, aber im Inneren von Strukturen beginnt es bereits zu faulen.

Ein Beispiel: Hammerschmidt hatte vor einigen Jahren den Auftrag, die IT Abteilung in einem Unternehmen zu coachen. Die Personalleiterin schickte ihn einfach in die Abteilung um selbst und ohne Vorurteile herauszufinden, wo die versteckten Probleme liegen würden. Sie wusste natürlich schon eine Menge über die mangelnde Leistungsbereitschaft einzelner Mitarbeiter und den klagenden Leiter der Abteilung. Die Situation war bereits ziemlich verfahren, dass man sich einen Coach leisten wollte um das Thema ein für alle Mal zu erledigen.
Hammerschmidt erledigte die Aufgabe zur vollen Zufriedenheit. Zuerst sprach der mit dem Chef der IT und dessen Projekte. Dann ließ er sich die Abläufe und Aufgabenverteilung erklären. Dann erst sprach er mit jedem einzelnen Mitarbeiter. In mehreren Meetings schaffte er ein vertrauensvolles Klima und dann tauten die Mitarbeiter auf und sprachen auch über Dinge, die ihnen nicht gefielen und von denen sie glaubten, dass sie anders laufen müssten.  Es stellten sich mehrere Punkte heraus. Auf der einen Seite waren die Projekte des Chefs sehr ambitioniert und sehr speziell, wenn nicht überambitioniert. Hammerschmidt wies vorsichtig darauf hin, das Konzept nochmals auf den Prüfstand zu stellen. So hatte der IT Leiter es sich in den Kopf gesetzt, eine komplette virtuelle Serverumgebung zu brtreiben, was für sich genommen eine lobenswerte Initiative war. Die Probleme traten aber auf, als sich herausstellte, dass er damit gefährliche Flaschenhälse produziert hatte, die sich sehr negativ auf die Performance des gesamten Unternehmens auswirkte. Die Nutzer waren absolut unzufrieden mit der IT-Abteilung. Eine klassische Lösung, wie sie von einigen erfahrenen Mitarbeitern favorisiert wurde, war für ihn zu einfach. Er löste die innere Verweigerung der erfahrenen Kollegen, indem er frische IT Systeminformatiker einstellte und ihnen die Administration übertrug. Die Abteilung war kurz vor dem Auseinanderbrechen. Die älteren Mitarbeiter hatten seit Jahren keine aktuellen Schulungen mehr machen können und infolgedessen keine gültigen Zertifikate vorzuweisen. Das machte ihnen große Angst und sie begannen sich mit Mitteln zu wehren, die nicht ignoriert werden konnten. Hammerschmidt hatte in einen Bienenhaufen gestochen. Es gelang ihm aber die Situation zu versachlichen. Er vertrat die Auffassung, dass gut ausgebildete Mitarbeiter jederzeit in der Lage sein müssen, sich auch in anderen Unternehmen zu bewerben. IT Fachleute sind sogenannter Goldstaub. Wenn sie allerdings keine aktuellen Zertifikate und Fähigkeiten vorweisen können, haben sie es schwer einen neuen Job zu finden. Es ist die Aufgabe von Unternehmen ihre Leistungsträger entsprechend auf dem Laufenden zu halten. In diesen Unternehmen gibt es keinen aufgestauten Frust, sondern nur professionelle Zusammenarbeit. Sobald man es einzelnen Personen gestattet, an der falschen Stelle zu sparen, gibt es automatisch Probleme, wie in diesem Unternehmen. Am Ende wurde auch das Projekt angepasst und gerade gezogen. Hammerschmidt hatte wieder einmal als Feuerwehrmann gewirkt und er hatte eine Menge neuer Aspekte gelernt. Das Unternehmen hatte eine Reihe von kaum lösbar gehaltenen Problemen durch den Einsatz eines Mitarbeitercoach gelöst. Hammerschmidt erzählt diese Geschichte gerne um potentiellen Interessenten klarzumachen, worum es geht und wie es gehen kann.

 

(* der Name ist frei erfunden und dient nur der Verständlichkeit)  

Neustart


Neustart – alles auf Anfang!

Ich bin ein ziemlich bester Freund von Neuanfängen. Das sagt vielleicht etwas über mich; es ist aber nicht ganz klar, was. Das hat vielleicht mit meiner Begeisterung für Computer und Programmierung zu tun. Die Branche lebt geradezu vom permanenten Neubeginn. Neue Technologien, neue und schnellere Hardware, schnelle Netze, Neuer Markt, Dot-Com-Blase, Zusammenbruch – NEUSTART!

Die IT Branche ist ein Abbild der Zeit in der wir leben (werden).

Ein Neustart in Beziehungen funktioniert meistens überhaupt nicht, weil sich die Beteiligten ganz genau zu kennen glauben und weil der Zauber des Anfangs völlig fehlt. Nur wenn dieser Zauber wieder entsteht, kann man einen Neustart wagen. Aber wie schon gesagt: Es ist unwahrscheinlich, dass da noch etwas passiert.
In Unternehmen ist das ganz ähnlich. Die Gründerpersönlichkeiten sind entweder bereits im Ruhestand und haben ihren Nachfolgern teilweise unlösbare Aufgaben hinterlassen oder das Tagesgeschäft ist derartig aufreibend, dass keine Zeit und keine Kraft mehr für irgendwelche neumodischen Ideen bleibt. Der Laden scheint zu laufen und die Zahlen sind gar nicht mal so schlecht. Aber ganz ehrlich (wir sind ja unter uns): Es macht irgendwie keinen Spaß mehr. Dieses Unternehmen ist reif für den Verkauf. Wenn es nur jemand für einen angemessenen Preis haben wollte.
Und spätestens hier wird es Zeit über einen Neuanfang nachzudenken. Erinnern Sie sich noch, als alles neu und interessant war? Damals, als sich jeden Tag erfreuliche Überraschungen, zufriedene Kunden und unglaubliche neue Möglichkeiten auftaten?

Heute haben wir es mit komplizierten Mitarbeitern zu tun, die allzu oft “keine Ahnung” haben und mit anspruchsvollen Kunden und diesen furchtbaren Nachahmern, die alles viel schneller und viel billiger liefern können. Der Traum des Anfangs ist einem lähmenden Alptraum gewichen. Es ist wie bei unserem beliebten Studienobjekt Donald T.: Er hat auch keine rechte Lust auf den Job mehr. Lieber geht er zum Golfen.
Das geht mir auch manchmal so. Warum sollte ich mich mit diesem Unternehmen herumschlagen und ständig an irgendwelche Grenzen stoßen, wenn ich doch etwas ganz anderes machen kann? Das Leben ist zu kurz um sich mit mittelmäßigen Plänen und Aufgaben zu beschäftigen!

Jeder Unternehmer, der den Namen wirklich verdient hat, wird spätestens hier hellwach werden. Yes! Neustart! Dieses schöne deutsche Wort gehört auch in den angloamerikanischen Sprachraum! Und es gehört zu jedem, der etwas auf sich hält.

Gehen wir davon aus, dass das Unternehmen läuft und wir es einfach laufen lassen können. Managen können ja die Manager. Zeit für neue Ideen!

Zeit für ein ausgiebiges Coaching! Finden Sie nicht auch! Brainstorming. Frische Luft. Lust auf was Neues! Aber was? Sie ahnen es bereits: Es steckt schon tief in Ihnen. Sie haben da so bestimmte Ideen. Aber das ist ja alles noch nicht spruchreif. Wer weiß, ob…..? Genau das ist ja meine Rede. Es wird Zeit mehr und intensiver darüber nachzudenken. Ohne die alltäglichen Probleme und Aufgaben. Neustart ist ein schönes Wort! Und es ist gut, wenn man der Erste ist, der auf diese Idee gekommen ist und sie rechtzeitig realisiert.

Lust auf NEUSTART? Dann fragen Sie doch einfach den Coach Ihres Vertrauens. Kennwort: NEUSTART!

Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!


Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!

Eingefahrene Strukturen sind die DNA von Unternehmen. Eingefahren bedeutet nicht grundsätzlich: schlecht und unflexibel. Es lohnt sich, einen zweiten und dritten Blick zu wagen. Jedes Unternehmen ist historisch gewachsen. In den 1980er Jahren galt IT besonders in deutschen Unternehmen als ein schwarzes Loch für Investitionen.  Im Mittelstand nutzte man vermutlich eine teure IBM AS/400 oder eine MicroVAX von DIGITAL. Der Siegeszug der Personalcomputer führte zuerst in die Finanzabteilungen (Multiplan und Excel) und mit ersten CAD-System in die Entwicklungsabteilungen.  

Today only a few proprietary minicomputer architectures survive. The IBM System/38 operating system, which introduced many advanced concepts, lives on with IBM’s AS/400. Realising the importance of the myriad lines of ‚legacy code‘ (programs) written, ‚AS‘ stands for ‚Application System‘. Great efforts were made by IBM to enable programs originally written for the System/34 and System/36 to be moved to the AS/400. The AS/400 was replaced by the iSeries, which was subsequently replaced by the System i. In 2008, the System i was replaced by the IBM Power Systems. By contrast, competing proprietary computing architectures from the early 1980s, such as DEC’s VAX, Wang VS and Hewlett Packard’s HP3000 have long been discontinued without a compatible upgrade path. OpenVMS runs HP Alpha and Intel IA64 (Itanium) CPU architectures. https://en.wikipedia.org/wiki/Minicomputer#Mid-1980s.2C_1990s:_The_minis_give_way_to_the_micros

In den 1990ern eroberten vernetzte PC-System die mittelständischen Unternehmen. Novell, VAX Pathworks und seit dem Erscheinen von Microsoft Windows NT waren die ersten beeindruckenden Ergebnisse einer immer leistungsfähiger werdenden IT Infrastruktur. SUN Microsystems warb mit dem Slogan: Das Netz ist der Computer!

Damals war das ein revolutionärer Gedanke. Ich erinnere mich noch ganz genau an die eigenartigen Vorstellungen von Vorständen, was den Einsatz von PC’s betraf. In ihrer Welt gab es nur die teuren IBM Computer und sie hatten verinnerlicht, dass man mit denen nicht so viel erreichen kann. IT war vor allem teuer und unflexibel. Währenddessen gab es in jedem Vorzimmer eine Sekretärin mit einer Schreibmaschine und in den Finanzabteilungen konnte man sehr viele SachbearbeiterInnen bestaunen, die Akten aus Papier (so was gibt es heute noch!) pflegten.
Personalcomputer waren eine Rarität und wurden nur für besondere Mitarbeiter als Auszeichnung verteilt. Die selbe Mentalität führte in den späten 1990er Jahren dazu, dass eMail-Accounts sehr sorgfältig verwaltet wurden, da ein Lotus-Notes Client 150 DM kostete. Und das wollte man sich nicht für jeden Mitarbeiter leisten.
Ich habe eine Menge derartiger skurriler Geschichten erlebt. Aber glauben Sie mir. Es ist immer dieselbe Geschichte, nur in anderer Verpackung. Versuchen Sie mal über DIE CLOUD! zu reden. Oder über hochsichere und hochflexible Data-Center, mit denen man via Internet VPN verbunden ist. Alle paar Jahre sollte man sich die technologische Entwicklung ansehen und schauen, wo Geld und Zeit zu sparen ist. Aber genau das ist das Problem.

Was passiert, wenn ein Entscheider vor 20 Jahren ein ganz bestimmtes Softwareprogramm hat entwickeln lassen? Richtig: Das Programm ist inzwischen eine Kröte mit vielen häßlichen Ausbeulungen und Anpassungen und es ist: UNVERZICHTBAR! Niemand kann genau sagen, was das Programm alles kann und es ist langsam und fehleranfällig. Aber es hat viel Geld gekostet und wird erst dann verschwinden, wenn dermaleinst der Entscheider das Unternehmen verlassen hat. Vermutlich, wenn er in den Ruhestand gegangen ist. Und dann steht das Problem immer noch: Man kann das System nicht einfach ablösen, weil niemand genau weiß, was alles damit gemacht werden kann. Das ist unflexibel und alt und überhaupt nicht agil. Es ist das Gegenteil davon.

Was ich machen würde? Ganz einfach! Ich würde mir das Geschäftsmodell des Unternehmens ansehen und mir erst einmal einen Überblick über die verwendeten Systeme verschaffen. Dann würde ich das Geschäftsmodell auf ein gängiges System adaptieren und die Exoten ganz genau analysieren. Um es ganz klar zu sagen: Wenn ich heute ein ausgefeiltes ERP System einsetze, dann geht es immer um Produkte, Dienstleistungen, Verkauf, Einkauf, Materialwirtschaft, HR. Selbst Bildungsträger haben Produkte, die man relativ leicht in ein gängiges ERP implementieren kann. Glauben Sie es oder nicht. Ich weiß, was Sie jetzt sagen werden und Sie haben Recht: “Unser Unternehmen funktioniert ganz anders!”

Natürlich!

Kommunikation!


Kommunikation!

Ja! Ich habe es verstanden! Wenn jemand mich mit dem Wort “Kommunikation!” darauf aufmerksam macht, wie Kommunikation funktioniert, dann bin ich hellwach. Ich habe es oft erlebt, dass Worte nicht mit Körperhaltung und Klang der Stimme übereinstimmen. Nehmen wir eine komplexe Unternehmensstruktur. Das Unternehmen hat sich seit vielen Jahren an seine spezifischen Abläufe gewöhnt und jeder, der neu in diese Firma kommt, muss zuerst lernen, wie alles funktioniert. Oft wird der Neue direkt in Details eingeweiht, ohne zu verstehen, wie sich dieses spezielle Detail in den Gesamtprozess einordnet. Oft handelt es sich um ganz spezielle Dinge die nur entstanden sind, weil (noch) keine besseren Werkzeuge zur Verfügung stehen. Vieles ist aus der Not geboren. Man wusste, dass es nur eine Zwischenlösung war und dann wuchs die Ausnahme zu einem großen unkontrollierbaren Gebilde.
In den späten 1990er Jahren entstanden viele Insellösungen, die sich selbständig gemacht und ein Eigenleben entwickelt hatten. Die Verfügbarkeit von Excel führte oft dazu, dass sehr viele Insellösungen entstanden, die sich allzuoft nicht mehr sinnvoll in zentralen Systemen abbilden ließen. Selbst nach der Neueinführung von ERP-Systemen liefen die vertrauten Excel-Konstrukte weiter und blieben unangetastet, weil das neue System noch nicht vollständig beherrscht wurde. Abläufe wurden an das scheinbar perfekte, weil vorhandene System angepasst und die ERP-Berater hatten ihre liebe Not zu erkennen, was der verborgene Sinn hinter den “wichtigen und unverzichtbaren” Abläufen war. Das wichtigste Argument für die vermeintlich perfekten Abläufe und Strukturen steckte in den Protagonisten vor Ort. Der Glaubenssatz: “Ich bin gut und es kann kaum besser werden!” ist ein absolutes Totschlagargument. Dahinter steckt ein weiterer Glaubenssatz: “Wenn etwas verbessert werden könnte, dann hätte ich bisher schlecht gearbeitet und das wäre eine Bankrotterklärung und und und….” Die Kette lässt sich endlos weiterführen. Man kann lange reden und argumentieren, Eines ist klar: KOMMUNIKATION findet auf dieser Ebene nicht mehr statt. Man redet aneinander vorbei und in den allermeisten Fällen wird es auf einen offenen Konflikt hinauslaufen. Am Ende verhärten sich die Standpunkte und es wird gehauen und gestochen. Man wird versuchen, das Beratungsunternehmen zu diskreditieren: “Die haben keine Ahnung von unserem Geschäft!” und am Ende wird viel Geld für wenig oder nichts bezahlt und das ist dann der beste Beweis für das Scheitern von IT-Systemeinführungen.
Es hilft nichts. Nun ist Führung und Fleiß gefragt. Das beste Instrument, um ein Unternehmen zu optimieren, ist grundlegende Strukturen aufzunehmen und redundante Abläufe zu identifizieren und zu optimieren. Es ist durchaus sinnvoll sich an einem Standard-ERP System zu orientieren. Einkauf, Verkauf, Produktion, Rechnungswesen, Marketing und Vertrieb.Je besser ein Unternehmen seine Abläufe standardisieren und vereinfachen kann, um so besser! Am Ende sind es immer die Menschen, die den Unterschied machen. Ich bin ein Hardliner. Ich glaube immer noch daran, dass gute Unternehmen einfach und effektiv aufgebaut sein müssen. Undurchsichtige Strukturen dienen nur den Protagonisten von: “Ich habe Ahnung! und DU NICHT!” Denn genau das steckt oft hinter überkomplexen Strukturen und nichts Anderes. Es geht immer darum Fehlerquellen zu identifizieren und auszuschalten. Es geht nie darum ein Unternehmen auf Teufel heraus zu optimieren um der Optimierung willen. Das wird oft verwechselt.

Ach ja: Und dann gibt es ja noch das Tagesgeschäft. Es ist überhaupt keine Zeit übrig um irgendetwas zu optimieren oder zu vereinfachen. Also wird weiter gewuselt. Es geht halt nicht anders…..

IndustriePhilosoph – Arbeit und Einkommen neu denken


Roboter, Automatisierung, künstliche Intelligenz: Maschinen werden Millionen unserer Arbeitsplätze übernehmen. Das ist keine Annahme. Das ist eine unwiderlegbare Tatsache. Wir werden es erleben: Die nächste Welle der Automatisierung wird die Welt erschüttern. Und wir müssen schnell einen neuen Vertrag schließen. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass der Wert des Menschen immer weniger mit der Qualität des Jobs zu tun hat. Bildung und Qualifikation ist wichtig, aber nicht alles. Ohne Arbeit landen wir heute schnell auf dem Abstellgleis. Ein Jahr ohne Arbeit bedeutet Langzeitarbeitslosigkeit. Das steht sogar im Gesetz.

Der entscheidende Punkt ist, dass wir uns von der Vorstellung klassischer Arbeit verabschieden müssen. Eine wichtige Aufgabe für jeden von uns wird es sein, dass wir uns den entscheidenden und grundlegenden Fragen des Lebens, des Zusammenlebens mit unseren Mitmenschen und der Sinnhaftigkeit unserer Existenz stellen müssen.
Viele Berufe, die heute noch selbstverständlich jederzeit stark nachgefragt werden, könnten auf der Streichliste stehen. Sogar Organisationsspezialisten, Programmierer, Ärzte, Ingenieure, Piloten und weitere überlebenswichtige Wissensträger werden es in Zukunft schwer haben. Artificial Intelligence – Künstliche Intelligenz ist auf dem Sprung für die nächste technische Revolution.
Es wird persönliche Roboter geben, die den Haushalt erledigen, und uns beim Einkauf begleiten. Pflegeroboter werden älteren und körperlich eingeschränkten Menschen sehr gut unterstützen. Der Sinn des Daseins wird eine der größten Herausforderungen werden. Was wird aus der an Erwerbsarbeit gekoppelten Ethik? Was sind das für Menschen, die keine Arbeit mehr finden können? Wir können das bereits heute beobachten, was das mit Menschen macht. Und wir müssen bereits heute neue Ideen und Konzepte für die schnell nahende Zukunft entwickeln.
In der Realität treibt heute eine Krise die nächste und doch glauben noch viele Menschen gerne daran, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Technischer Fortschritt ist per se keine Katastrophe. Allerdings haben wir Menschen unsere Möglichkeiten nie ganz optimal einsetzen können. Das Wichtigste in der Zukunft wird Menschlichkeit und Zuwendung sein. Rücksichtslose Populisten, die etwas anderes versprechen sind keine Lösung. Marktliberalisierung ist genau so wenig sinnvoll wie Abschottung.

Es wird einen tiefgreifenden Wandel geben. Und wir müssen uns darauf vorbereiten. Die Zukunft kann uns sehr viel bieten, wenn wir die richtigen Fragen stellen. Nur dann werden wir auch die richtigen Antworten finden.  

Coaching – SWISH – Copy&Paste


NLP Swish Pattern

Ersetzen negativer Emotionen durch positive und nützliche Gedanken. SWISH ist die NLP-Variante von “Copy and Paste” bei Computern. Du suchst spezielle Muster in einem Dokument, die durch andere Einträge ersetzt werden sollen. Copy and Paste.

Ein bestimmter Teil von Denken und negativer Zuweisung wird durch einen anderen, positiv besetzten Eintrag ersetzt. Der identifizierte, als negativ erkannte Teil wird durch ein positives Muster ersetzt.

Wir funktioniert das?

Jeder Gedanken ist mit Emotionen verbunden. Einige Gefühle sind gut und andere sind schlecht für uns. Negative Emotionen bringen uns oft nicht weiter. Und genau darum sollten sie zumindest neutralisiert werden. Wir erkennen negative Gedanken als Gefahr und gehen souverän damit um. Allein das ist ein guter Grund die Swish Pattern – Methode anzuwenden.

Stell dir vor, du bist ein Teenager, der gerade in eine neue Stadt gezogen ist. Alles ist fremd und du musst morgen zum ersten Mal in die Schule gehen. Was fühlst du? Bist du ängstlich und aufgeregt, weil du niemanden dort kennst? Neue Lehrer, neue Schüler, alles neu. Das könnte eine schlaflose Nacht werden. Wenn du diese negativen Gedanken pflegst, dann wirst du tatsächlich Probleme bekommen. Du wirst dich fremd fühlen und alle werden dich als Fremden identifizieren. Gesichtsausdruck, Körperhaltung, der Klang deiner Stimme. Deine Nervosität wird offensichtlich sein. Es ist ein Teufelskreis. Hast du das Gefühl?  

Alles was du tun musst ist die Angst an einem ersten Tag in einer fremden Umgebung durch ein anderes Gefühl zu ersetzen. Es geht nur um das Gefühl. Es wird dir helfen, wenn du dieses erste Mal mit einem Gefühl von Neugier und den damit verbundenen neuen Erfahrungen verbindest. Copy an Paste!

Und so funktioniert die Methode:

Du erinnerst dich an ein gutes Gefühl aus der Vergangenheit an dem du aufgeregt warst, etwas Neues zu entdecken. Zum Beispiel die erste Begegnung mit einem interessanten Menschen auf einer Party, der dein Leben bereichtert hat. Erinnerst du dich? Erinnere dich an das Gefühl, das du hattest als du zum ersten Mal in einer neuen Stadt warst. Das erste Mal in Berlin und die vielen ersten Male, als du diese Stadt für dich erobert hattest. Ist es der Anblick des Fernsehturms, der dich bereit und neugierig für diese neue Stadt machte? Halte das Gefühl und das Bild, das dich glücklich machte, fest.

Erinnere dich daran, wenn du dich ängstlich oder unruhig fühlst. SWISH! Ersetze die negativen Bilder und versetze dich in deiner Erinnerung an die positiven Erlebnisse, Gefühle und Bilder.  

Ängstliche Gedanken werden durch positive Emotionen ersetzt. SWISH!

Schalte immer wieder hin und her und lösche auf diese Art und Weise deine negativen Emotionen.

Halte die positiven Gefühle fest und hole sie in die Gegenwart. Wenn du das pflegst und entwickelst, wird es dir leicht fallen sehr schnell zwischen negativen Gedanken und deinen positiven Erinnerungen hin und her zu schalten. Überschreibe alle deine negativen Gedanken mit positiven Emotionen. Immer wenn du negative Gedanken hast, schalte schnell um und kopiere die positiven Erinnerungen über die negativen Gedanken. Schalte hin und her, so schnell wie du kannst. Kopiere die positiven Bilder immer wieder über die negativen Emotionen und du wirst merken, dass es dir gut tut.

Es funktioniert genau wie das gründliche Formatieren einer Festplatte in einem Computer. Alte Zugriffstabellen werden überschrieben durch neue. Irgendwann gibt es keinen Zusammenhang mehr zu den gelöschten negativen Gefühlen.

 

Coaching – Neustart


Coaching für Langzeitarbeitslose – Eine Herausforderung

Es ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme. Sehen wir es realistisch. Die Lage ist hoffnungslos. Es gibt Menschen, die einfach nur Pech hatten. Insbesondere, wenn sie den brutalen Strukturwandel in den 1990ern überstanden und es nicht geschafft haben eine nachhaltige Festanstellung zu bekommen. Es gibt auch eine große Zahl an begabten Menschen, die große Pläne hatten und sich nach dem politischen Umbruch auf den Weg gemacht hatten. Oft übernahmen sie Verantwortung und arbeiteten sich hoch. Irgendwann ging das Unternehmen wirtschaftlich kaputt und alle Versuche wieder die Füße auf die Erde zu bekommen sind gescheitert. Was macht ein ehemaliger Geschäftsführer, dessen Ehefrau einen gut bezahlten Job im öffentlichen Dienst oder in einer begehrten Berufsgruppe gefunden hat? Umziehen geht nicht, weil die Frau an den Arbeitsplatz gebunden ist. Was macht er? Zunächst einmal Pläne. Hartz IV beantragen geht auch nicht, weil die Bedarfsgemeinschaft zu viel Geld verdient.
Es ist ein scheinbar unauflösliches Dilemma. Der arbeitslose Mann, oder die arbeitslose Frau mit einem mehr oder weniger gut verdienenden Ehemann hat eine Reihe von Problemen zu lösen gehabt um bis heute zu überleben. Große Sprünge sind nicht möglich. Also richtet man sich ein und versucht mit dem zu leben, was man hat. Vielleicht gibt es ja auch ein geerbtes Grundstück und es ist immer viel zu tun.

Man kann sich so einrichten. Eine Rückkehr in das aktive Berufsleben scheitert immer wieder. Es fehlt aktuelle Berufserfahrung und inzwischen arbeiten die Computer völlig anders und es fehlt ein konkretes Ziel. Es ist nicht schwer einen schlecht bezahlten Job in Brandenburg zu bekommen. Ein 450 EURO Job vielleicht.Aber das ist keine Option. Oder?

Und selbst wenn “Fachleute händeringend gesucht werden”, ist das keine gute Nachricht für einen Menschen, der bereits seit einigen Jahren vom Arbeitsmarkt abgekoppelt ist. So etwas nennt man, auch wenn es unangenehm ist, Langzeitarbeitslosigkeit.

Ich bin davon überzeugt, dass hier Schätze schlummern, die ausgegraben werden müssen. Aber vorher ist einiges zu tun.  

Ist das Alter ein Hindernis? Ja sicher. Aber meine Erfahrung ist, dass gut motivierte und ausgebildete Mitarbeiter immer eine Chance bekommen. Eine selbst beobachtete Erfolgsstory: Ein Mann, der eine IT-Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen hatte, kam mit 58 sofort in den Job. Inzwischen leitet er ein Team von jüngeren Mitarbeitern. Als ich den Mann zum ersten Mal traf, glaubte er keine Chance zu haben. Nach einem intensiven Einzelcoaching erarbeitete er sich gemeinsam mit dem für ihn passenden Coach einen Weg aus der scheinbaren Chancenlosigkeit.
Es hat sich bereits oft gezeigt, dass viele Ausreden eine Rolle spielen. Wenn die Motivation nicht vorhanden ist, oder wenn Menschen ein psychosoziales Problem haben, wenn die knappen Mittel eine Famile über einen längeren Zeitrau zermürben, dann ist es schwierig einen Weg zu finden.
Worauf kommt es an? Zuerst ist da die Erkenntnis, dass Menschen durch Arbeit den sozialen Kontakt zu anderen finden, den sie unbedingt brauchen. Der Mensch ist zuerst einmal ein soziales Wesen. Einsamkeit und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden, sind Gift für die psychische Gesundheit. Die Flucht in eine Traumwelt oder in die Vergangenheit ist eine typische Reaktion. Ein offenes Gespräch mit der Ehefrau, dem Ehemann ist nicht realistisch und oft überhaupt nicht zielführend. Natürlich hat der Partner Verständnis und hilft gerne. Aber es gibt Dinge, die kann man scheinbar nur mit sich alleine ausmachen.

Und hier setzt Coaching an. Ein Gespräch mit einem neutralen Gesprächspartner, der in der Lage ist professionell auf jede Situation zu reagieren, ist sehr viel wert.

Es gibt Dinge, die kann man nicht alleine schaffen. Für diese speziellen Probleme gibt es immer einen passenden Coach. Es ist gut, dass es die Möglichkeit gibt, auch als sogenannter Nichtleistungsempfänger, über die Agentur für Arbeit, einen Coach zu finden. Es zeigt deutlich, dass niemand aufgegeben wird.

Mein Tipp: Weitersagen und die Angebote nutzen! Es gibt immer einen Weg…..

Bahn erprobt führerlose Züge – Wo bleibt der Mensch?


Die Bahn erprobt führerlose Züge – Eine Schlagzeile in der Zeitung – Juni 2016 – Automatisierung auch bei der Bahn. Alles ist automatisierbar. Alles. Jeder ist ersetzbar. Wirklich jeder ist durch Computer und und Roboter ersetzbar oder wird es in naher Zukunft sein. Wir gehen mit offenen Augen auf diese Situation zu und sind blind dafür, weil die Arbeitslosigkeit gerade dramatisch sinkt. Und das ist auch gut so. Aber es kommt etwas auf uns zu:

Heute ist wirklich niemand mehr gut vorbereitet auf das, was kommt. Und es geht nicht nur um Taxis, wir reden über hochqualifizierte Berufe, die gefährdet sind – viele Ärzte und Anwälte könnten bald mit Artificial Intelligence ersetzt werden.” /Philipp Rösler/

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/philipp-roesler-world-economic-forum-interview/seite-3

Ich frage mich, wie es einem Lokführer bei der Bahn geht, der diese Überschrift liest. Wie fühlt ein Auszubildender, der bereits von Anfang an lernt, dass er einen aussterbenden Beruf erlernt?
Wie genau soll das in Zukunft funktionieren? Zuerst haben wir Industriearbeitsplätze vernichtet, die entweder durch Roboter oder durch Abwanderung der Industrie in andere Länder weggefallen sind. Nun sind wir dabei noch mehr traditionelle Jobs in Frage zu stellen. Taxifahrer, Lokführer, Busfahrer, Banker, Sachbearbeiter und viele andere Jobs werden ersetzt. Früher gab es talentierte Menschen, die mehrere Sprachen beherrschten und als Übersetzer und Dolmetscher tätig waren. Es gibt noch Übersetzungsbüros. Aber auch hier wird die Automatisierung einen verheerenden Kahlschlag anrichten. Ich habe in den vergangenen Jahren mehrfach mit Leuten aus diesem Fach zu tun gehabt, die nicht mehr genügend Aufträge haben um davon leben zu können. Überall wohin man schaut, lauert die Gefahr der Digitalisierung.
Welche Jobs werden in Zukunft noch gebraucht? Dienstleistungsjobs im Handwerk. Es wird noch lange dauern, bis Hotelzimmer von Robotern gereinigt und Fenster automatisch geputzt werden können. Im Prinzip kann man alles automatisieren. Selbst in der BurgerBraterei ist eine Automatisierung möglich. Aber wozu soll das gut sein? Wie soll eine Gesellschaft funktionieren, wenn der Mensch im Grunde gar nicht mehr gebraucht wird? Ich denke mir, dass wir den Robotern vieles überlassen können und uns anderen Beschäftigungen zuwenden können. Sport, Spiel, Literatur, Reisen, ein Ökobauernhof in Brandenburg vielleicht. Ein wahrhaft Goldenes Zeitalter kommt da auf uns zu. Aber wir müssen es richtig anpacken. Sonst geht es schief.
Vielleicht wird es ja auch ein Albtraum. Menschen ohne Arbeit haben in der Regel kein Geld. Und ohne Geld funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Vielleicht wird das Bedingungslose Grundeinkommen schneller eingeführt werden müssen, als wir uns vorstellen können. Aber auch das ist nur die zementierung von Armut. Damit kommt man nicht weit. Wieviel Geld braucht man zum Leben? Wo ist die untere Grenze? Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Wir werden die Automatisierung nicht aufhalten. Maschinenstürmerei bringt gar nichts.

Ich kämpfe mich gerade durch einen Dschungel von (scheinbar) undefinierten Abläufen. Undefiniert, weil sie weder strukturiert  aufgeschrieben und schon gar nicht optimiert sind. Ich muss mir selber jeden Schritt und jede einzelne Ablage notieren, um mit einen Überblick zu verschaffen und überhaupt durchzusehen. Es ist nichts aufgeschrieben. Vielleicht gibt es wieder eine eMail, die ich übersehen habe. Es gibt keinen Ablaufplan, den ich als Wegweiser benutzen kann. Als Unternehmensberater gruselt es mir und als ITler ist es mir unverständlich, wie so man so ein Chaos beherrschen kann. Ich muss damit klarkommen. Bestimmt sollte ich umdenken und mich an das Chaos gewöhnen und versuchen es zu beherrschen. Ja ich muss es versuchen. Ich muss es mir zu Eigen machen und damit leben. Verändern werde ich diese Abläufe nicht. Das ist hier nicht mein Job. Ich muss damit leben und das Beste daraus machen. Es ist wirklich irre: Ein Ordner aus Papier hier, eine Exceltabelle mit Forecastzahlen da, eine Unterschriftsmappe hier und ein gemeinsamer Ordner mit einer sehr tiefen und völlig widersprüchlichen Struktur dort. Solange so etwas ernsthaft betrieben wird, kann man sicher sein, dass Roboter und Computer keine Vereinfachung der Situation erreichen werden. Der Beginn einer Optimierung liegt immer in der Strukturierung vorhandener Vorgänge. Es ist ganz einfach, es muss einfach sein. Und bekanntlich ist das Einfache sehr schwer zu realisieren. Ich sehne mich nicht nach dem Einfachen, weil ich zu blöd bin (hoffe ich jedenfalls), sondern weil man sich dann auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren kann. Darum geht es immer bei Optimierungen. Es geht niemals um Rationalisierung um der Sache willen (das hoffe ich auch – aber vielleicht bin ich ja naiv….) 
Ein Problem über das niemand gerne spricht ist, dass es wenige Menschen gibt, die wirklich optimieren wollen. Entweder, sie sind Liebhaber der Komplexität und fühlen sich gut im Dschungel oder aber:  Im Hintergrund lauert eine Angst durchschaubarer zu werden und dadurch den eigenen Job zu gefährden. Und dann ist da noch etwas. Nein. Es gibt da mehrere Dinge, die uns daran hindern etwas zu verändern. Das Tagesgeschäft frisst uns auf und wir baden in einem Geflecht von Abläufen und Abhängigkeiten. Es ist das Chaos, in dem sich viele wohlfühlen. Sie sind schließlich die Einzigen, die das Chaos beherrschen. Ausserdem ist es eben einfach so. Heutzutage ist alles komplex und kompliziert. Wer damit nicht klarkommt…… Aber sie denken nicht darüber nach. Zumindest nicht gerne.

Ich kenne das seit vielen Jahren. Es werden Berichte und Papiere erzeugt, die kein Mensch mehr braucht. Unter dem Vorwand von Ordnung regiert das Chaos. Die Fehlerwahrscheinlichkeit wird so immer mehr erhöht. Das ist das eigentliche Problem.
Ich liebe einen aufgeräumten Schreibtisch. Aktennotizen: Fire And Forget! So muss das sein. Einfach und übersichtlich. Keine Notizzettel auf dem Bildschirm, keine alten Vorgänge, keine Ordner in denen ich Dinge sammele, die ich niemals wiederfinden werde. Wie viel Chaos kann eine Organisation verkraften? Wann wird eine Organisation kollabieren, wenn sie genau so weitermacht, wie bisher?

Das typische Gegenargument ist eine Killerphrase: Es gibt keine perfekte Organisation. Wir müssen mit dem leben, was wir haben. Das kenne ich schon seit Jahren. Ein Controller hat mir mal gesagt, dass wir keine Hightechfirma sind, die Pionierarbeit ausgerechnet in der IT machen sollte. Der Mann hatte völlig recht! Das war wirklich keine Hightechfirma. Heute ist das Unternehmen längst zerschlagen und vergessen. Und wir waren „der Mercedes“ auf unserem Gebiet. Aber das ist ein anderes Kapitel.

Wer macht sich Gedanken über Optimierung von Vorgängen? Wer hat Zeit dafür? Niemand, denn das Tagesgeschäft frisst uns auf. Es zerrt an unseren Nerven und es macht Menschen krank.

Solange derartige Abläufe Realität sind und wo sie Realität sind, wird es keine kurzfristige Ablösung menschlicher Arbeit durch Artificial Intelligence geben. Aber es lohnt sich alle Abläufe und Dokumentationen kritisch zu hinterfragen. Das wird die Arbeit der Zukunft sein. Verstehen, wie etwas abläuft und zielorientiert optimieren.

Ein Forecast, der auf Exceltabellen aufbaut, die nicht aus einem ERP-System stammen, sagt niemals die Wahrheit. Wer mit mehreren Datenbanken arbeiten und dieselben Informationen mehrfach eingeben muss, macht Fehler. Das Erfassen von derartigen Abläufen ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Das kann man aber nur Leuten überlassen, die den Auftrag dazu haben. Das kostet viel Geld und sehr viel Zeit. Nur wer wirklich bereit und in der Lage ist, diesen Schritt zu gehen, wird langfristig überleben. Vorausgesetzt, es besteht der Wunsch ein Unternehmen langfristig zu stabilisieren und zu wachsen. Wenn nicht, dann kann alles so bleiben wie es ist. Irgendwann kracht das windschiefe Gebäude in sich zusammen und man kann auf der grünen Wiese ganz von vorn anfangen. Das ist manchmal der bessere Weg.

Hier und jetzt werde ich in einem Sumpf von Abläufen und Dokumenten versinken. Jede Bewegung aus dem Sumpf lässt mich tiefer sinken. Es raubt mir den Atem.

Und plötzlich verstehe ich das Ganze: Ich darf nicht nervös zappeln und mir zu viele Gedanken machen, sonst gehe ich unter. Es hat alles einen Sinn. Si! Capisce!

http://www.ingenieur.de/Branchen/Verkehr-Logistik-Transport/Bahnchef-Grube-In-10-20-Jahren-fahren-Zuege-Lokfuehrer

 

 

 

Teufelskreis durchbrechen! – Aber wie?


Gedanken kreisen im Kopf meiner Klientin. Sie steckt in einem Teufelskreis fest. Sie hat sich per eMail bei mir gemeldet, ich habe ihr einen Coachingbogen zugesandt und einen Termin vereinbart. Neben den üblichen Daten muss vor jedem Coaching klar sein, was das Ziel des Coachings ist und was bereits getan wurde um dieses Ziel zu erreichen. Ich muss auch wissen, ob der Verdacht auf eine psychische Erkrankung vorhanden ist. Coaching ist effektive psychologische Beratung, keine Psychotherapie und auch keine Beratung im Sinne: “Ich habe ein Problem Coach! Bitte löse das mal für mich!”
Ich habe das oft erlebt, dass Klienten zum Coaching kommen und völlig falsche oder überzogene Erwartungen an mich haben. Das kennt jeder Coach. Wenn wir dann Fragen stellen, fühlt sich der Coachee sehr schnell in die Ecke getrieben. “Aber das tut mir jetzt nicht gut! Ich denke, sie sollen mir helfen! Ich fühle mich nicht gut, wenn Sie so etwas sagen und fragen….” Und genau darum geht es. Coaching ist nicht immer eine angenehme Erfahrung. Die Klienten müssen das wissen. Es werden durchaus Dinge angesprochen, die zunächst unangenehm sind. Auf der anderen Seite ist ein Coach kein gefühlsloser Chirurg, der gnadenlos schneidet und näht, nach dem Motto: Da musst der Patient jetzt aber durch. Empathie ist eine wichtige  Eigenschaft eines Coach. Aber zuviel Mitgefühl kann den Prozess verzögern oder zum Erliegen bringen. Der Coach ist nicht der Verantwortliche für die Lösung aller Probleme.  Der Coach führt den Coachee durch einen Prozess, der am Ende Erfolg haben kann. Nur wer bereit und in der Lage ist, auch unangenehme Dinge zu betrachten, kann in einem Coachingprozess Erfolg haben. Dabei muss nicht einmal alles gesagt werden. Es genügt, wenn die Gedanken gedacht werden. Der Coach stellt oft Fragen, die der Coachee nur reflektieren soll. Das genügt vollkommen. “Wenn Sie jetzt diesen Gedanken haben, dann denken Sie darüber nach wie es ihnen geht, wenn sie diese negativen Emotionen überwunden haben.” Eine einfühlsame Pause vertieft die Aussage. “Haben Sie das Gefühl?” “Wie fühlt sich das an?” “Was spüren Sie?” “Sehen Sie Licht am Ende der Dunkelheit?” “Welche Farbe hat das Licht?” “Können Sie den Geruch wahrnehmen?” Je nach dem Zugangskanal (VAKOG) kann auf die individuellen Gefühle und Eindrücke des Klienten eingegangen werden. Ist der Coachee bereit dazu, wird der Prozess erfolgreich sein. Im anderen Fall drehen wir uns endlos in einer Schleife und finden nicht mehr heraus.
Ich persönlich durchbreche den Kreis mit Sport. Ich mache etwas völlig anderes als das, was mich belastet. Ich fahre in solchen Zeiten sehr viel mit dem Rad und bin gezwungen mich auf andere Dinge zu konzentrieren. Sport belebt den Kreislauf und irgendwie habe ich immer den Eindruck, dass frische Luft und sehr viel frisches Wasser und Schweiß mein Gehirn regelrecht durchlüftet. Plötzlich habe ich neue Ideen und andere Perpektiven. Es hilft mir. Was hilft Ihnen? Keine Idee? Dann fragen Sie einen Psychologen, Therapeuten oder eben auch einen Coach Ihrer Wahl. Er wird Sie zur richtigen Antwort führen.

 

Ich will!


In jedem Menschen steckt ein Psychologe.
In jedem Menschen steckt ein Coach.
Jeder Mensch ist ein Schwimmer.
Jeder Mensch kann lesen und schreiben.
Jeder Mensch kann Auto fahren.
Jeder Mensch kann sehr viel mehr erreichen, wenn er es gelernt hat.

Ein Coach wird man durch Ausbildung und Praxis. Eine Weiterbildung mit mindestens 60 Stunden Praxis ist so eine Ausbildung.

Dazu kommen sehr viel Erfahrung und achtsame Selbstreflektion. Ein Coach muss bereit sein, sich zu verändern und seine Persönlichkeit zu entwickeln. Das beginnt mit selbstkritischer Reflektion. Das ist nicht immer schmerzfrei.

Wer einmal begriffen hat, worum es beim Coaching geht, der kann immer weiter gehen. Ein Coach ist in der Lage Denkmodelle zu erweitern und Grenzen seines eigenen Denkens zu sprengen.

Aber am Anfang ist immer eine Entscheidung. Ich will mich weiterbilden! Ich will mich weiterentwickeln!

Am Anfang ist immer das Wort: Ich will!

ChangeCoach


Veränderungen beginnen ganz klein, wachsen langsam und werden dann – vielleicht – GROß. Alles beginnt mit einer kleinen Idee. Es ist wie ein Samenkorn, das in die Erde gelegt wird um zuerst zu keimen und dann immer größer zu werden. In dieser Idee steckt bereits das Endprodukt. Eine Blume, eine Hecke, ein Strauch oder ein großer Baum. Ideen brauchen Zeit um sich zu entfalten, zu wachsen.

Alles muss klein beginnen.Lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnen.Und endlich ist es groß.(Gerhard Schöne)

Change-Management beginnt mit einer Idee. Diese Idee muss formuliert werden. Darin besteht eigentlich das ganze Geheimnis. Wenn alle Beteiligten die Idee verstanden haben, geht es in die Phase 2. Jede Interessengruppe muss erkennen, dass es von Vorteil ist, diese Idee umzusetzen. Wenn es nicht gelingt, alle Mitarbeiter mitzunehmen, abzuholen wo sie sind und wie sie sind, wird ein Projekt scheitern oder es werden erhebliche Probleme auftreten. Probleme machen ein Projekt teurer, als geplant oder sie lassen ein Projekt scheitern.

Je klarer ein Projekt formuliert ist, um so schneller, effektiver und nachhaltiger kann es realisiert werden.

Woran denken Sie jetzt gerade? Was ist Ihr Projekt?
Sie haben recht! Ein Projekt kann einfach alles sein: Politische Veränderung, eine technische oder soziale Revolution, eine neue berufliche Perspektive, ein Kunstprojekt, die Trennung von alten Vorstellungen, ein Neuanfang.

Manchmal braucht man sehr viel Zeit um überhaupt zu erkennen, was der Kern einer Idee ist und wohin die Reise gehen kann. Manchmal lohnt es sich nicht, eine Idee sofort umzusetzen. Man steckt sie in eine Schublade und lässt sie dort reifen, bis sie so groß geworden ist, dass es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Begleitung von beruflichen Veränderungen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich um eines der wichtigsten Themen für jeden einzelnen handelt. Die Fragen, die sich eigentlich jeder stellt, liegen auf der Hand.

  • Hat mein Beruf Zukunft?
  • Was muss ich lernen um besser zu werden?
  • Wie gehe ich mit dem steigenden Druck um?
  • Bin ich der Richtige/die Richtige für diesen Job?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Habe ich die Chance auf einen Neuanfang?
  • Was werde ich in 10 oder 20 Jahren tun?


Es gibt noch mehr Fragen, die wir uns stellen sollten.  Wichtig ist, dass wir einfach beginnen Veränderungen zu denken, wachsen zu lassen und dann zu entscheiden, ob es sich für uns lohnt, die kleine Pflanze tatsächlich groß werden zu lassen. Veränderungsprozesse sind erfolgreich, wenn die Idee stimmt und wir uns mit dem Ergebnis anfreunden können. Das ist das ganze Geheimnis.