7 wichtige Lektionen – die Menschen oft viel zu spät im Leben lernen


Wer tun will, was er liebt, muss dreimal so hart daran arbeiten.

Hinter Wut steckt immer Furcht.

Unsere täglichen Gewohnheiten werden zu unserem zukünftigen Selbst.

Gefühle brauchen Übung.

Jeder hat seine eigenen Absichten.

Erfolg ist niemals so erfüllend, wie der Weg dorthin.

Harte Arbeit und Lachen schließen einander nicht aus.

 

Neustart aus der Aussichtslosigkeit


Männlich, abgebrochene Berufsausbildung.

Spielsucht,
ungesunde Lebensweise,
Tage ohne Schlaf und
starkes Übergewicht,
mühevoll überwunden.
Neustart mit 26.

So, oder so ähnlich, sehen Lebensläufe aus, die auf dem ersten Blick kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erkennen lassen. Welcher Arbeitgeber ist bereit, sich auf das Abenteuer einzulassen, und dem jungen Mann eine Chance zu geben? Die Prognose erscheint düster, die Lage aussichtslos. Und wer weiß schon, welche Hindernisse noch im Spiel sind?  

Aber es gibt Wege aus dem Dilemma. Die beste Möglichkeit ist es, schnell und gezielt zu arbeiten. Unterstützung, ja Mentoring ist notwendig. Vertrauen aufbauen; Ziele setzen; Ressourcen erkennen und ausbauen; Motivation. Coaching eben.
Was ist zu tun?

Zuerst einmal braucht es ein realistisches Ziel und eine Feststellung der vorhandenen Ressourcen. Wie stark ist die Motivation und das Durchhaltevermögen des jungen Mannes? Welche begrenzenden Glaubenssätze stehen ihm im Weg? Was passiert, wenn er wieder scheitert?
Was heißt eigentlich: Wieder? Der junge Mann hat seine Spielsucht und sein enormes Übergewicht erfolgreich bekämpft. Das ist ein deutliches Zeichen von Willen und Kraft. Nun gilt es die nächsten Hürden zu überwinden. Eine erneute Berufsausbildung ist möglich und wird voraussichtlich sogar durch das zuständige Jobcenter überstützt. Voraussetzung ist, dass der Mann es tatsächlich will und den Durchhaltewillen hat um die kommenden 3 Jahre mit aller Kraft zu lernen und zu arbeiten. Eine Begleitung durch einen kompetenten und einfühlsamen Coach ist aus meiner Sicht sinnvoll und notwendig. Es ist die Kostenfrage, die zuerst geklärt werden muss. Auch ein Coach muss von seiner Arbeit leben können. Wenn wir davon ausgehen, wie die Zukunft des jungen Mannes ohne eine derartige Unterstützung aussehen würde, treten derartige Fragen in den Hintergrund.

Ein anderer Fall, eine ähnliche Situation. Eine knapp dreißigjährige Frau hatte nach einem abgebrochenen Studium eine Weiterbildung absolviert. Der zuständige Landrat lehnte die Bewerbung der jungen Frau auf eine Stelle, die genau auf die Weiterbildung passen würde, ab. Er sei der Ansicht, dass die Qualifikation, die sie durch die Weiterbildung erarbeitet hatte, nicht für die Stelle passen würde. Es wäre ja nur eine minderwertige Weiterbildung, die er nicht anerkennen würde. Moment mal: Die junge Frau hat eine geförderte Weiterbildung absolviert, deren Ziele genau auf diese Stelle abgestimmt waren. Das kann doch nicht wahr sein! Die Frau ist verzweifelt und sie ist wütend. Mit Recht! Sie hat ihre Kraft und ihre Zeit investiert um am Ende zu realisieren, dass sie keinen Schritt weitergekommen ist. Wie geht es weiter? Ihre Motivation und ihre Kraft ist an einem kritischen Punkt angekommen. Wem soll sie noch glauben? Was wird die Zukunft bringen? Die Zeit rennt ihr davon. Von einem Jobcoaching hält sie überhaupt nichts. Was soll das bringen? Sie hat ihre Bewerbungsunterlagen im Griff und auch sonst ist sie doch durchaus in der Lage, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Alles was sie stört ist die Abhängigkeit vom Jobcenter. Sie hat den Eindruck, dass man ihr dort nicht helfen kann. Die eigene Ohnmacht lähmt sie. Wenn jetzt jemand kommt und ihr erklärt, dass sie Hilfe braucht, würde sie unvermittelt ausflippen. Wer bildet sich denn ein ihr helfen zu können?`Was sollte psychologische Beratung helfen?`Sie ist doch nicht verrückt! Sie ist immer noch eine intelligente Frau, die sich selber helfen sollte. Die Angebote für JobCoaching sind doch nur Geldverschwendung für den Steuerzahler und nichts für sie.

Es wird eine Zeit lang dauern, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass Coaching helfen kann, wo und wie es wirkt. Es kommt auf die Qualifikation der Coaches an. Davon hängt sehr viel ab. Wenn der Coach es schafft, den Coachee zu knacken, also zu öffnen und in den Bereitschaftsmodus zu bringen, dann ist der Erfolg unvermeidbar.

Die oben beschriebenen Fälle sind lösbar. Der erste Schritt ist der schwerste: Vertrauen aufbauen und eigene Blockaden lockern. Das ist immer der erste Schritt.
Es sind nicht immer nur die Blockaden der Menschen, die sich in derart prekären Situationen (im mehrfachen Sinne) befinden. Viel zu oft sind es ganz reale Hindernisse, die von der Gesellschaft ausgebaut werden. Hier kann ein begleitender Coach als Begleiter und Anwalt des Neustarts aktiv werden.

Der Erfolg durch Coaching ist dann kaum noch aufzuhalten. Ich bin mir ganz sicher!

 

Vorteilsübersetzung JobCoaching


Vorteilsübersetzung JobCoaching

Vorteilsübersetzung ist ein Wort, dessen Ursprung vermutlich in der Agentur für Arbeit zu finden ist. Es wird im Führungskompass, dem Handbuch für Führungskräfte der Agentur, beschrieben.

Ein Blick in das Dokument ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen; zeigt es doch, wie professionell die oft kritisierte Behörde arbeitet. Eine Karriere bei der Agentur für Arbeit ist für junge Menschen durchaus empfehlenswert. Die meisten machen einen großen Bogen um die Agentur, wenn es um die Berufswahl geht. Warum auch immer.

https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mduy/~edisp/l6019022dstbai419862.pdf

Vorteilsübersetzung dient der zielgruppenorientierten Einwandbehandlung, wenn ich das richtig verstehe. Wenn man es einmal gehört hat, dann vergisst man es so schnell nicht wieder.

Oft stellen sich Arbeitssuchende die Frage, was JobCoaching für sie bringt. Die Frage ist berechtigt. Eine mögliche Antwort -Vorteilsübersetzung- ist die, dass sich mit einem JobCoaching Prozesse und Entscheidungen in Richtung Umorientierung und Neuorientierung sehr viel intensiver und schneller ablaufen, als wenn man sich nicht von einem Coach begleiten lässt. Eine hohe Qualität des gewählten Coach ist ebenso eine wichtige Voraussetzung, wie das Vertrauen, dass man in ihn setzt. Ein Erstgespräch mit dem Coach kann erste Anhaltspunkte liefern. Stimmt die Chemie? Weiß der Coach, was er da macht? Welche Erfahrungen hat er bereits im Umgang mit den Vermittlern der Agentur?  

In den meisten Fällen ist JobCoaching tatsächlich empfehlenswert. Coaching beschleunigt den Zielfindungsprozess und führt zu einem detaillierten Fahrplan: Zurück in den Job!
Und zwar nicht in irgendeinen Job, etwa bei einer Zeitarbeitsfirma, sondern in den Beruf, der tatsächlich zum Bewerber passt. Der Coach stellt Ihnen genau die Fragen, die zum Kern Ihres Selbst führen. Was können Sie wirklich gut? Wovon sollten Sie lieber die Finger lassen? Was beinhaltet das Jobprofil wirklich? Ist das etwas für Sie? Ein JobCoach hilft Ihnen dabei eine Strategie zu erarbeiten, die zum Job führt. Wenn Sie zum Beispiel eine ganz spezielle Weiterbildung brauchen um eine nachhaltige Beschäftigung zu finden, dann wird sich der Mitarbeiter der Agentur gerne auf die Empfehlung des Coaches stützen. Es ist eine Steilvorlage, die dann einfach umgesetzt werden kann. Im Idealfall arbeiten JobCoach und Vermittler eng zusammen. Wenn Sie also einen Coach gefunden haben, dann fragen Sie Ihren Vermittler nach seiner Telefondurchwahl und seiner eMail Adresse. Das hilft beim Coaching wirklich weiter. Vorteilsübersetzung für den Mitarbeiter der Agentur: Sie können rechtzeitig Einfluss auf das Ziel und den Entscheidungsprozess nehmen.

 

 

 

7 Gründe für Unternehmen, auf Coaching zu verzichten


7 Gründe, warum Unternehmen auf Coaching verzichten

Es gibt viele gute Gründe für Coaching. Dieser BLOG ist voll davon. Es gibt aber auch gute Gründe, auf Coaching zu verzichten. Warum? Ist besser so. Ein Coaching könnte ein Unternehmen komplett durcheinanderbringen. Das ist nicht gut, wenn man Angst vor Veränderung hat. Und es ist ganz und gar nicht gut, wenn man fürchtet, dass herauskommt, dass Anspruch und Wirklichkeit in einem Unternehmen so krass auseinanderklaffen, dass es kaum eine Chance gibt, den Abgrund jemals zu schließen oder auch nur zu überbrücken.

Die meisten Unternehmen haben einen Anspruch, der weit über das nackte Überleben hinausreicht. Sie verkörpern eine MARKE, die möglichst glänzend und anziehend auf Kunden, Shareholder und Mitarbeiter wirken soll. Unter der Oberfläche sieht es oft ganz anders aus. Kritik wird nicht oder nur unter vorgehaltener Hand geübt. Ein Coach erkennt derartige Diskrepanzen sehr schnell. Es liegt auf der Hand, was Fakt ist. Und es macht zuerst überhaupt keinen Sinn, diese Dinge sofort und unreflektiert auf den Tisch zu knallen. Fingerspitzengefühl ist gefragt, wenn man als Coach wirklich etwas voranbringen möchte. Die Probleme kennt das Unternehmen längst. Coaching ist ein Format um einen optimistischen Spirit ins Unternehmen zu bringen. Es führt am Ende dazu, die Firma erfolgreicher und besser zu machen. Das geht nicht nur über bessere Roboter und Computer, schönere Gebäude und Hochglanzbroschüren, sondern hauptsächlich über zufriedene Mitarbeiter, die gerne für den Kunden arbeiten, weil sie wissen, was es für sie und das Unternehmen bewirken kann. Mitarbeiter, die ohnehin keinen Sinn in der Unternehmenspolitik sehen oder sogar offensichtliche Fehler sehen und sich damit arrangiert haben, bringen ein Unternehmen nicht voran.

Grund #1 – Coaching bringt nur noch Unruhe

Der erste Grund, warum ein Unternehmen keinen Coach einsetzt ist dieser: Es gibt große Probleme in der Unternehmenskultur, die jeder kennt. Ein Coach bringt nur noch mehr Unruhe in das Unternehmen.

Grund #2 – Keine Zeit für Coaching

Wir müssen Geld verdienen und wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Wenn überhaupt, dann ist Coaching was für unsere Führungskräfte. Aber die haben auch keine Zeit dafür. Sie sind so damit beschäftigt das Tagesgeschäft zu erledigen, dass wirklich keine Zeit für Coaching bleibt.

Grund #3 – Kein Budget für Coaching

Was soll das bringen? Coaching kostet doch nur Geld. Wir werden jetzt auf keinen Fall zusätzliche Gelder für Coaching, Supervision oder so etwas einplanen. In Zeiten knapper Kassen werden wir nicht noch mehr Geld ausgeben.  

Grund #4 – Das machen wir selbst

Wir haben eine eigene HR-Abteilung und jeder Leiter ist selbst Coach seiner Mitarbeiter.

Grund #5 – Das bringt nichts

Was soll das bringen? Es ist doch nur eine zusätzliche, sinnlose Belastung für unsere Mitarbeiter.

Grund #6 – Das ist egal

Es ist dem Unternehmen grundsätzlich wirklich egal, was die Mitarbeiter denken und fühlen. Wenn sie unzufrieden sind, dann sollen sie doch selbst zum Therapeuten gehen. Da draußen warten jede Menge Interessenten.

Grund #7 – Das haben wir noch nie gebraucht

Warum sollten Unternehmen jetzt damit beginnen, Coaching für sich zu nutzen? Das kostet nur viel Geld und bringt Unruhe. “Das haben wir doch schon immer so gemacht. Warum sollten wir jetzt unsere bewährten Abläufe in Frage stellen?”

Es gibt mehr als SIEBEN GRÜNDE, auf Coaching zu verzichten. Es gibt viel mehr Gründe ein Coaching zu wagen.

Coaching – Kybernetik – Konstruktivismus


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.” /Heinz von Foerster/

 

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen sich schon lange nicht mehr einander aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat keine Chance eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln, weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, das Wegräumen von imaginären Steinen, die uns blockieren. Die Grenzen des Coachings liegen natürlich in den Grenzen des Coachs. Coaches müssen selbst eine hohe Ebene erreicht haben um den Coachee dabei zu unterstützen eine neue Ebene zu erkunden.

Die Therapie ist ein guter Anfang


Seelenheiler

“Die Therapie ist ein Anfang, ein guter Anfang. Aber leider heilt sie nicht die Seele.” /* Father Phil Intinola, The Sopranos, Episode 5 – Reise in die Vergangenheit/

Camela Soprano suchte ihr Seelenheil in der Kirche, während ihr Mann, der Mafia-Boss, sich bei einer Psychiaterin angemeldet hatte. Nachdem sie ihm erklärt hatte, wie sie die ärztliche Schweigepflicht auslegte (ich darf aber nicht von einem Kapitalverbrechen wie einem Mord etwas erfahren), öffnete sich Tony Soprano und erzählte ihr alles, was er auf dem Kerbholz hatte. Und das war eine Menge. Allerdings durfte keiner der ehrenwerten Gesellschaft erfahren, dass er in Behandlung war. Die hätten sofort gedacht, er hätte einen Knall. Was ihn für immer erledigt hätte. Die Serie ist eine der ersten hochwertigen TV-Serien, die um die Jahrtausendwende gedreht wurden. DIE SOPRANOS ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

WIKIPEDIA sagt: Die Sopranos ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die vom Leben einer italo-amerikanischen Mafiafamilie in New Jersey handelt. Die Serie, die in den Jahren 1999 bis 2007 auf HBO zu sehen war, wurde unter anderem mit 21 Emmys und fünf Golden Globes ausgezeichnet. Die Writers Guild of America wählte Die Sopranos auf Platz 1 der 101 Best Written TV Series.[1]Auf der Website Metacritic, die Kritiken von verschiedenen Redaktionen zusammenfasst, hält die letzte Staffel einen Metascore von 96 Prozent.[2]
/WIKIPEDIA 15.05.2017/

Interessant ist der enge Zusammenhang zwischen Beziehung, Seelsorge und Therapie. Ich füge Coaching hinzu, weil es in diese Linie gehört. Wobei ich hier nicht behaupten möchte, dass Coaching für Verbrecher und andere Übeltäter das geeignete Format ist. Ich stelle mir nur vor, wie der imaginäre Coach den Mafia-Boss folgende Frage stellt: “Wenn Sie 10 Jahre in die Zukunft sehen. Wo sehen Sie sich dann? Was wollen Sie dann erreicht haben? Was werden Ihre Kinder sagen, wer Sie dann sind?”

Die Antwort könnte mit einem gebrochen italienischen Akzent lauten: “Entweder ich sehe mich sechs Fuß unter der Erde; oder ich bin der anerkannte Pate der Familie. Man wird mir Respekt zollen und es wird allen gut gehen! Ich werde mir nicht mehr die Hände schmutzig machen und meine Kinder werden Ärzte, Anwälte und Politiker sein. Sie werden von ihrem Papa nur gutes zu sagen haben. Sie sind mir dann schließlich Respekt und Dank schuldig!”

Warum sind wir nur alle so angetan von diesen finsteren Typen? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil das Leben, auch unseres manchmal genau so ist. Wir sind bemüht gute Dinge zu tun und sauber zu bleiben und dann kommt diese oder jene Chance, die wir glauben ergreifen zu müssen. Und was sollen die Menschen zu Dir sagen, mein aufmerksamer Leser? Ich hoffe, Du lächelst jetzt und denkst Dir Deinen Teil. Und spätestens an dieser Stelle setzt ein Wiener Walzer ein und es erklingt das schöne Lied: Wir sind doch alle kleine Sünderlein……

Ist immer noch besser, als ein vertrockneter Korinthenkacker, der keinerlei Spaß versteht und sich am Ende seines Lebens immer noch fragt, was das denn alles sollte…..

/* Father Phil- katholischer Priester, Seelsorger von  Camela Soprano, Carmela Soprano, played by Edie Falco, is a fictional character on the HBO … her marriage vows during some sexually charged moments with her priest, Father Phil Intintola (in „College“), and painter-decorator Vic Musto./

 

Coachbar? Zielgruppen für Coaching


Coachbar?

Eine interessante Frage, die sich jeder Coach immer wieder stellt, ist die Frage nach der Zielgruppe, die er ansprechen möchte. Für wen soll das Coaching einen Mehrwert bringen? Wer will sich überhaupt coachen lassen? Hat Coaching eine Perspektive? Ist der Beruf Coach mehr, als reines Wunschdenken? Ist es realistisch und sinnvoll als Zielgruppe zum Beispiel Anwälte, Ärzte, Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen zu definieren, wenn der Coach bisher hauptsächlich als Pädagoge oder Psychologe unterwegs war? Was bringt einen Chefarzt dazu, sich einem Coach anzuvertrauen, der selbst keinen medizinischen Hintergrund nachweisen kann? Warum sollte sich ein Steuerberater von einem Coach mit Schwerpunkt IT ins Vernehmen setzen? Macht das Sinn? Oder heißt es auch hier: Schuster bleib bei deinen Leisten?

Ich denke, dass ein guter Coach vor allem ein guter Gesprächspartner sein muss, der den Coachingprozess versteht und der in der Lage ist, Klienten aus unterschiedlichen Zielgruppen zu coachen.

Es geht hier nicht darum Netzwerke zu erweitern oder mit einem Spezialisten über ganz spezielle Problemstellungen zu reden. Es geht auch nicht um Projektmanagement oder Unternehmensentwicklung. Coaching ist eine 360° Sicht auf den ganzen Menschen, also eine ganzheitliche Angelegenheit.

Coaching und Therapie haben sehr viel mehr gemeinsam, als man zu wissen glaubt. Wenn ein Manager genügend Leidensdruck aufgebaut hat, wird der Gang zum Therapeuten für ihn ein logischer Schritt sein. Er hat Schmerzen und er geht zum Spezialisten. Wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, auch wenn der Zahnarzt keinerlei Ahnung von der Tätigkeit eines Politikers, Forschers, Soldaten oder Managers hat. Logisch; Der Zahnarzt wird dafür sorgen, dass die Ursachen für die Schmerzen beseitigt werden. Er packt die Angelegenheit sozusagen an der Wurzel. Wer zum Therapeuten geht will keinen neuen Businessplan oder ein Konzept zur besseren Personalführung oder eine Expertise zu einem gescheiterten Projekt.

Coaching ist – niederschwellige – Therapie. Nicht jeder psychische Druck oder Schmerz hat seine Ursache in einer krankhafte Veränderung der Persönlichkeit oder einer psychische Krankheit. Coaching ist sehr nahe an der Therapie und der oder die Coach ist erwiesenermaßen gut in der Gesprächsführung. Ein Coach stellt Fragen, führt Perspektivwechsel, ist offen für neue Lebensansichten und Probleme. Ein Coach ist jemand, mit dem man reden kann, wenn man keinen anderen Gesprächspartner findet. Die Ursachen dafür, dass kein anderer Gesprächspartner in Frage kommt sind so vielfältig wie die möglichen Klienten eines Coachings.

Der Coach ist ein Resonanzboden, ein Sparringpartner, ein Drehbuchautor, ein Regisseur. Ich wiederhole mich.

Ich behaupte, dass ein Coach im Grunde nichts vom professionellen Leben eines Klienten wissen muss. Der Klient ist der Chef in seinem Leben. Er weiß am besten, wie der Hase läuft oder wie man Menschen dazu bringt, ihm zu folgen. Es ist durchaus möglich, dass der Manager etwas über Führung dazulernen möchte. Auch hier wäre ein neutraler Coach mit anderem Lebens- und Erfahrungshorizont ein sehr guter Ansprechpartner.
Ein Coach muss, wie ein Therapeut sehr viel über die menschliche Seele, Entwicklungsstufen und Ängste wissen. Coaching, Seelsorge, Therapie haben sehr viel miteinander zu tun. Daher plädiere ich für Coaching als Profession mit therapeutischen Ansätzen und Wissen. Das macht den Beruf eines Coach zu einem der spannendsten Feldern, die es gibt. Ich bin mir sicher, dass Coaching eine große Zukunft haben wird.

Der blinde Punkt in dir


Der blinde Punkt in Dir

Als Blinder Fleck wird in der Augenheilkunde die Stelle des Gesichtsfelds bezeichnet, auf die sich jeweils die Austrittsstelle des Sehnervs im Außenraum projiziert.

Da sich hier, am Discus nervi optici mit der Papille des Sehnervenkopfs, keine Lichtrezeptoren der Netzhaut befinden, stellt diese Stelle einen „blinden Fleck“ für die entsprechende Gesichtsfeldregion dar und weist lokal so physiologisch einen absoluten Gesichtsfeldausfall auf.

Normalerweise wird der Blinde Fleck nicht als blinder Fleck zur Kenntnis genommen.

Auf der Grundlage von Empfindungen der umgebenden Netzhautregionen und aufgrund von solchen aus den korrespondierenden Regionen der Retina des anderen Auges, dessen Sehnervenaustritt sich im binokularen Gesichtsfeld nicht auf denselben Bereich abbildet, sowie anhand von Erinnerungsbildern, wird das Gesehene in der Wahrnehmung so zu einem Bild ergänzt, dass der Gesichtsfeldausfall subjektiv nicht erscheint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge)

Unser Gehirn ist genial. Es lässt uns vergessen, dass es diesen blinden Fleck gibt. Aber er ist vorhanden.

Ähnlich wie der blinde Fleck im Auge gibt es viele blinde Punkte in der Psychologie. Sie sind zweifellos vorhanden und wir bemerken sie nicht, weil sie für unser Bewusstsein ausgeblendet sind.

Immer, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen, stellen wir uns Fragen stellen, die letztendlich die Antworten liefern, die grundlegend für den Erfolg oder Mißerfolg sind. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge auszublenden oder nicht so zu sehen, wie sie wirklich sind. Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern eine unterbewusste Prozedur, die ganz automatisch abläuft. Es gibt immer Punkte, die wir nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Aber genau darum geht es beim Coaching. Der blinde Punkt ist in Wirklichkeit der innere Kern unseres Wesens und unserer Kraft. Es geht um Motivation und Ressourcen. Was wollen wir eigentlich erreichen? Wer wollen wir sein? Was treibt uns an? Spielen wir nur ein Spiel mit, das von anderen bestimmt wird? Oder erkennen wir den Sinn und das Ziel des Spiels und sind in der Lage die Regeln zu bestimmen? Wissen wir wirklich wohin uns unser Weg führen soll?

Das herauszufinden ist ein wichtiges Coaching-Thema.

“Es gibt Dinge, die übertragen sich von Generation zu Generation. Unsere Aufgabe ist es alte Muster zu durchbrechen.” / Irwin D. Yalom/

Meine Empfehlung: http://www.yalom-derfilm.de/

https://www.amazon.de/Yaloms-Anleitung-Gl%C3%BCcklichsein-Irvin-Yalom/dp/B00T80RXC6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489389374&sr=8-1&keywords=anleitung+zum+gl%C3%BCcklichsein

Die meisten Menschen bereuen etwas. Es gibt so viele Dinge, die sie getan oder nicht getan haben.

Wenn wir uns selbst nicht richtig verstehen, können viele Instinkte in uns die Führung übernehmen und unser Leben negativ beeinflussen. Sobald wir uns besser verstehen, werden wir die neurotischen Elemente in uns in den Griff bekommen.  

Wenn wir uns selbst nicht wirklich verstehen, können wir auch andere nicht wirklich verstehen oder schätzen.

Die Reise in unser innerstes Selbst kann anstrengend und enttäuschend sein. Aber wir erkennen am Ende, wo unsere wahren Stärken und Ressourcen liegen. Es macht überhaupt keinen Sinn jemand werden zu wollen, der man nie sein kann. Es ist sehr klug, vorher zu wissen wo die wahren Fähigkeiten und der innere Punkt der Identität liegen.

Wenn Du weißt was du erreichen kannst, und wirklich ein Ziel erreichen willst, das zu dir passt, dann wirst du es auch erreichen.

Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen


Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen*

Das Ding wird eingemottet.”, konnte man heute in der WELT lesen. Gemeint ist der Hauptstadtflughafen BER. Es scheint so, als ob der Flughafen 2018 nicht fertig wird und ein neuer Termin ist nicht in Sicht.

Ein Alternativvorschlag: Berlin stoppt tatsächlich alle Baumaßnahmen und macht dem Elend ein vorzeitiges Ende und Brandenburg öffnet die Möglichkeit um den alten MilitärFlughafen Sperenberg auszubauen und dort von einer privaten Investorengruppe einen neuen Flughafen bauen zu lassen. Wie lange braucht man um so etwas durchzuziehen? Das sollte sehr schnell gehen, wenn alle mitmachen. Möglicherweise muss die Regierung ein Basta! und ein Machtwort sprechen um so etwas auf den Weg zu bringen. Wie wäre es, wenn der BER wirklich kurzfristig gestoppt und die beteiligten Unternehmen auf Schadenersatz verklagt werden? Das dauert lange, aber bis zum Abschluss der Untersuchungen kann eine Investorengruppe aus dem Silicon Valley längst einen neuen Flughafen mit Ausbaupotential und alle notwendigen Infrastrukturbauten fertig geplant und gebaut haben. Wir wäre es mit einem modernen Drehkreuz mit angeschlossenen Zentralen für Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Oracle? Als Sahnestück könnten dort auch noch Unternehmen wie Huawei und Hyundai neue Europazentralen aufbauen und der Transrapid würde auch noch zum Einsatz kommen um die 50 Millionen Passagiere, mit denen man wohl rechnen kann schnell ans Ziel zu bringen. Einchecken am Hauptbahnhof und direkt zum Gate. Das wäre einmal eine Maßnahme die dem Standort Deutschland angemessen ist. Alles andere ist doch nur kleinkarierter Schwachsinn. Vielleicht ist es auch ausgemachter Unfug, was ich hier vorschlage. Aber ist das tatsächlich so? Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie die Hauptstadtregion in 10 oder 20 Jahren aussehen soll. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie sich diese Schlagzeile liest und was sie in uns auslöst: Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen! Da ist genügend Platz um so etwas zügig umzusetzen. Die Milliarden, die bisher in eine Bauruine geflossen sind, wären von Anfang an besser dort aufgehoben gewesen. Vielleicht sollten man den Supermann Martin Schulz ins Boot holen. Das wäre doch ein gutes Wahlkampfthema für ihn. Berlin hat es nicht verdient mit einer Kopfgeburt wie dem BER weiter bestraft zu werden. SPERENBERG – hört sich gut an!

* ACHTUNG! Das ist keine Nachricht, sondern nur ein alternativer Fakt 😉
P.S. Ich habe den Text mal durch den Bullshitalanysator geschickt:
Erstaunlich:
Ihr Text: 2413 Zeichen, 359 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

 

Coaching ist ein Katalysator


Coaching ist ein Katalysator

Jeder Mensch ist in der Lage, seine Situation einzuschätzen, sich ein Bild von sich und seiner Umgebung zu machen und Veränderungen in Gang zu setzen. Coaching beschleunigt diesen Prozess auf ungeahnte Art und Weise.

Ein Blick auf dein Leben zeigt, dass dir einige Dinge gelungen sind und andere nicht. Vielleicht hast du das erreicht, was dir in deiner Situation möglich war. Vielleicht hast du auch noch nie wirklich versucht deine wahren Grenzen zu erkennen und diese Grenzen zu überschreiten. Wo stehst du heute? Denke bitte darüber nach und notiere, was dir durch den Kopf geht.
Wir sind darauf trainiert, das was wir tun und wer wir sind, in einem ganz besonderen persönlichen Licht zu betrachten. Ein kleiner Perspektivwechsel gibt Aufschluß über das, was wirklich ist. Viele kleine Perspektivwechsel versetzen dich in die Lage wirklich das zu tun, anzustreben und zu erreichen, was du wirklich willst. Lassen wir die Dinge laufen, kommen wir mit Sicherheit auch irgendwo an. Aber war das unser Plan? Hatten wir wirklich vor eine Rolle anzunehmen, die möglicherweise überhaupt nicht zu uns passt?

Manchmal ist es hilfreich, berühmte Perönlichkeiten zu zitieren. Hier zwei Zitate, die es wert sind, vertieft zu werden:

“Der nicht mutig genug ist, Risiken auf sich zu nehmen, wird in seinem Leben nichts erreichen.” /Muhammad Ali/

“Ich weiß wo ich hingehe und ich kenne die Wahrheit und ich muss nicht das sein, was ihr wollt. Ich kann das sein was ich sein will.” /Muhammad Ali/

Die Frage ist, ob du bereits weißt, wo du hingehen willst, wer du sein willst. Dann kannst  auch du der einzigartige Mensch sein, der du sein willst. Dann bekommst du das, was du verdient hast. Aber erst, wenn du mutig genug bist, das Risiko ungeschminkter Selbstanalyse und Selbsterkenntnis einzugehen und deine Ziele zu definieren.

Ein Coaching kann dir dabei helfen. Schneller und effektiver als du es dir überhaupt vorstellen kannst.

Am Ende wirst du folgenden Satz sagen:

“Ohne Coaching hätte ich es nie geschafft! Ich bin froh und glücklich, dass ich den Coach gefunden habe, der zu mir passt.”

Merk dir diesen Satz! Denk darüber nach und vergiss es nie! Ohne Coaching kann man Ziele erreichen. Irgendwelche Ziele. Mit Coaching kann man schon bevor man den ersten Schritt macht wissen, ob es sich lohnt, den Mut und die Risiken, den Kampf und den Schmerz auf sich zu nehmen.

Coaching ist die effektivste Möglichkeit, zielgerichtet zu leben und zu arbeiten. Es geht sehr viel schneller, als wenn du alles mögliche ausprobierst um dann zufällig irgendwo anzukommen. Das Leben ist kürzer als du denkst.

 

Neustart mit Ü58


Neustart mit 58?

Ein Berufskraftfahrer kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Rolf K. ist 58 und hat über 25 Jahre “auf dem Bock” gesessen. Als er seine 50 überschritten hatte traten körperliche Probleme immer stärker in den Vordergrund. Es folgte eine lange Krankheitsphase mit 54. Krankenhaus, REHA, Arbeitslosigkeit,  Hartz IV. Das war alles wie ein unsichtbarer Fahrplan abgelaufen. Er war arbeitsfähig entlassen worden. Eine anstrengende Arbeit auf einem LKW mit zusätzlichen schweren Tätigkeiten war aber nicht mehr empfohlen worden. Das Problem lag auf der  Hand. Rolf konnte nur LKW fahren. Etwas Anderes hatte er nie gelernt. Mit Computern konnte er nicht umgehen.

Das Mantra seiner Zukunft lautete: ich kann nicht mehr LKW fahren, ich bin zu alt, ich bin zu krank, ich habe keine Chance, niemand will mich, ich kann nichts Neues mehr lernen, ich kann nur fahren. Ich habe keine Chance auf eine versicherungspflichtigen Job.

Alle drei Monate musste er sich beim Jobcenter melden.  Die Gespräche mit dem Vermittler waren ähnlich. Sie wiederholten sich regelmäßig.  Fazit: “Es hat alles keinen  Sinn mehr. Hartz IV bis zur Rente und dann schau’n wir mal…..”

Dann wurde er in ein Coaching geschickt. Das Jobcenter wollte wissen,  wie der weitere Weg aussehen würde. Rolf K. hatte keine Lust auf psychologische Beratung. Eigentlich war ihm doch klar, warum er sich in dieser Situation befand. Hilfe erwartete er nicht.  Außerdem war er zu stolz um sich helfen zu lassen.

Rolf hatte lange Haare mit grauen Strähnen und einen Schnurrbart. Ganz offen: Er sah etwas ungepflegt aus. Wir sind darauf geschult, jeden Teilnehmer vorurteilsfrei und wertschätzend anzunehmen. Dazu gehört auch achtsames Feedback. Er wirkte genau so auf mich, wie er sich fühlte. Er machte genau den Eindruck, den er selbst beschrieb. Er hatte sich aufgegeben. Sein Äußeres war ihm egal.

Auf dem ersten Blick hatte er recht. Keine Chance, keine Zukunft, Ende und fertig, Schluß.

Er hatte die Wahl an unserem Workshop teilzunehmen oder Zuhause zu bleiben und die Zeit mit sich zu verbringen. Gruppenarbeit, Einzelcoaching, Kompentenzanalyse oder einfach nichts. Es gibt viele Möglichkeiten sein Leben zu verbringen. Nichtstun macht nur im Bundle mit etwas tun, einen Sinn. Nur nichts tun an sich, ist keine gute Idee.

Nun ergab sich für ihn die Möglichkeit, ja die Chance, an einem Workshop teilzunehmen, ohne auch nur einen einzigen Euro in die Hand zu nehmen. Manch ein Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen würde sich freuen wie ein Schneekönig. Rolf hatte nur das Gefühl es lieber nicht zu tun. Was würde es für ihn bringen?

Ich bemerkte, dass es in ihm arbeitete. Ich sprach ihn an. “Wie wäre es, wenn wir nur eine einzige neue Idee miteinander entwickeln würden? Sie allein entscheiden,  wie es danach weiter geht!”

Rolf fasste sich ein Herz und sagte seine Teilnahme zu. Er war neugierig geworden. Ich hatte sein Interesse geweckt.

Es stellte sich heraus, dass er immer noch gerne Auto fuhr, sich aber lange keines mehr leisten konnte. Gesundheitlich war er besser drauf, als er gedacht hatte. Eine REHA würde ihm helfen können, sein Leben neu zu gestalten. Er würde seine Ernährung umstellen und etwas Sport treiben, weniger Rauchen und weniger Alkohol trinken. Rolf hatte noch mehr als 20 Jahre vor sich. Diese Zeit würde er nutzen. Es wurde ihm klar, was ihm noch möglich war.

Ich stellte ihm das Jobnetzwerk vor und wir suchten nach Berufen, die ehemalige Berufskraftfahrer mit gesundheitlichen Einschränkungen gefunden hatten. Unsere Erfahrungsdatenbank wächst monatlich. Big Data kann Dinge, die wir langsam erkennen und uns nicht vorstellen konnten.

Wir fanden tatsächlich eine Stelle als Fahrer eines Shuttlebusses in einer Klinik. Rolf bewarb sich für den Job und war am Ende sehr glücklich damit. Die REHA-Klinik, für die er arbeitete, organisierte ein begleitendes Gesundheitsprogramm für ihn. Er durfte in den Pausen und nach der Arbeit an den Programmen teilnehmen. Der Arbeitgeber legte einen großen Wert auf die Zufriedenheit seiner Kunden und Mitarbeiter. Rolf hatte einen Job gefunden, den er bis über die Altersgrenze hinaus ausüben würde. Der Arbeitgeber war natürlich damit einverstanden, dass Rolf an Maßnahmen zur Verbesserung und Stabilisierung seines Gesundheitszustandes wahrnahm. Auch der Kostenträger war schnell gefunden. Die Deutsche Rentenversicherung bezahlt neuerdings derartige Programme. Es geht um Teilhabe am Arbeitsleben über das gesetzliche Rentenalter hinaus.

Auch sein Äußeres hat sich verändert. Ich hatte ihn gespiegelt und gefragt, wie er auf andere Menschen wirken wolle und ob er einverstanden wäre, wenn ich ihn ein wenig beraten würde. Auch ein weiblicher Coach wurde einbezogen. Stilberatung. Er wollte aussehen wie ein Musketier, eine Kreuzung aus Anwalt Lentzen und Kardinal Richelieur, aber gepflegt. Vor dem Coaching hatte er nie über diesen Wunsch gesprochen. Auch darauf bin ich stolz. Er fühlt sich sehr wohl in seiner Haut und er trägt genau die Sachen, die zu ihm passen und seinen Typ unterstreichen. Er ist ein auffälliger Mann. Das ist genau das, was zu ihm passt.

Rolf K. hat etwas geschafft, was viele schaffen können. Einen persönlichen und beruflichen Neustart mit Ü58. Das macht doch Mut! Oder?

Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung


Freiheit, Bürgergeld und soziale Betreuung: Das scheint nicht zusammen zu passen. Nehmen wir an, dass es einmal ein bedingungsloses Bürgergeld geben wird. Was passiert dann mit den vielen Menschen, die sich in Gefahr befinden, sozial in die Dunkelheit abzugleiten? Sie bekommen regelmäßig Geld überwiesen und niemand hat eine Ahnung, wie schlecht es ihnen wirklich geht. Soziales Abseits ist die große Gefahr des Jahrhunderts. Prekäre Situation schon von Kindheit an, parallele Gesellschaften unterschiedlicher Couleur, bedenkenloser TV-Konsum, das dumpfe Gefühl von “Denen da oben” und der Eindruck, keine Chance zu haben wird zu einem immer größeren Problem anwachsen. Die Frage, wie das demokratische Verständnis und das Wahlverhalten dieser oft vergessenen Gruppe aussieht, liegt förmlich auf der Hand. Wo bleiben soziale, ethische, humanitäre Grundstandards, wenn es eine wachsende Gruppe in der Bevölkerung gibt, die von derartigen Dingen überhaupt nichts mehr verstehen? Sie fühlen sich unwohl und haben ganz eigene Träume und sie haben Angst vor allem möglichen. Das ist die explosive Rezeptur für einen sozialen Aufstand, der nur eines im Sinn hat: Die Zerstörung des Establishments, das kaum jemand mehr verstehen und begreifen kann. Alles muss besser sein, als die triste Gegenwart. Jeder dahergelaufene Demagoge kann diesen Leuten alles versprechen, was sie gerade hören wollen. Demokratie spielt keine Rolle mehr, weil sie sich von Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit nichts positives versprechen. Der Erfahrungshorizont verengt sich bei mangelhafter Bildung zu einem schmalen Schlitz. Welche Werte werden in Zukunft überhaupt eine Rolle spielen? Die Werte der Aufklärung, Goethe und Schiller, Shakespeare, Menschlichkeit und das ausserordentliche Glück in einem vereinten Europa zu leben, spielen scheinbar überhaupt keine Rolle mehr.

Wer bestimmt eigentlich, was Recht und Gesetz ist? Wer kann wissen, was gut für die Zukunft ist? Die Bürgerbefragung in Großbritannien und der anschliessende BREXIT wirft Fragen auf. Das VOLK hat gesprochen. Die Eliten sind sprachlos und zunehmend hilflos.

Was passiert eigentlich, wenn es eines Tages nur noch gut versorgte Couch-Potatoes, Fast Food Junkies und Reality-TV Zombies gibt? Roboter und weniger intelligente Maschinen, das allgegenwärtige Netz erledigen die notwendigen Arbeiten und der Rest hat nur noch zu konsumieren. Ist das eine zukünftige Realität, die wir uns wünschen? Das Leben als TV-Unterhaltungsshow. Wer bestimmt dann, was richtig und falsch ist? Freiheit, die ich mir wünsche, ist das nicht.

Jeder Mensch, egal wie seine Lebensumstände sind, wünscht sich einen Sinn im Leben. ich bin mir sicher und das ist eine positive Grundlage für alle weiteren Diskussionen. Diese Debatten müssen geführt werden.

Grundversorgung für eine hoch entwickelte Bürgergesellschaft bedeutet auch, dass jeder eine Aufgabe übernimmt, die der Gesellschaft etwas zurückgibt. “Einer trage des Anderen Last!”, steht schon in der Bibel. Ein grundlegender Konsens kann bereits heute von jedermann unterschrieben werden.

“Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.” [Tob. 4,16; Luther 1984] Die Goldene Regel, die für alle Religionen gültig ist.
Umgekehrt gilt dasselbe.

Freiheit bedeutet aber auch, dass jeder Freie die ihm angebotene Hilfe ablehnen kann. Alles andere bedeutet Gewalt. Niemand kann und darf andere Menschen zu ihrem Glück zwingen.

Mauern bauen und die Menschen innerhalb der Mauern zu ihrem Glück zu zwingen, funktioniert nicht. Wir Berliner kennen das Thema und haben es 28 Jahre lang erlebt, wohin das führt und was das mit Menschen macht. Freiheit geht anders.

Es muss also Regeln geben, Gesetze an die wir uns alle halten und an denen wir uns orientieren können.

Es wird auch Pflichten geben, die selbstverständlich sind. Hilfe geben und Hilfe annehmen gehört zum Grundkonsens.

Der Satz: “Ich brauche keine Hilfe! Ich kann doch machen was ich will!” ist mir inzwischen sehr oft untergekommen. Ich höre jeden Tag derartige Geschichten. Es sind Menschen, die sehr gerne eine REHA-Klinik besuchen um sich über den straffen Tagesablauf zu beschweren und sich vor Dingen zu drücken, die ihnen unangenehm sind. Feste Termine scheinen die pure Folter für manch einen zu sein. Angebote, die auf Coaching und Betreuung zielen, werden sehr kritisch gesehen. Überreden allein genügt oft nicht. Freiwilligkeit ist die Grundlage von Coaching.

Wenn eine psychosoziale Betreuung notwendig wird, verhindert oft die mangelnde Einsicht des Betroffenen, dass ihm geholfen werden kann. Hilfsangebote müssen verzuckert werden und es schwebt immer die Gefahr im Raum, dass die Hilfe abgebrochen werden muss, wenn der oder die Betroffene “keine Lust mehr auf den Zirkus” haben. Sozialarbeiter können ein Lied davon singen. Die Freiheit des Einzelnen ist ein hohes Gut in der Gesellschaft; und das ist auch gut so. Es ist also immer wichtig einen angemessenen Zugang zu den Betroffenen zu haben und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Abhängigkeit von Hilfe muss unbedingt vermieden oder zumindest schnell wieder zurückgefahren werden.

Mit zunehmender Automatisierung wird es immer wichtiger für die Bürger einen angemessenen Lebensstandard zu garantieren. Auch hier ist der Staat gefragt. Das kann und darf nicht privaten Spendern überlassen werden. Wenn wir uns vorstellen, dass in 20 Jahren kaum noch ungelernte Arbeiter in den Fabriken benötigt werden und auch hochqualifizierte Aufgaben wie Bildung, Betreuung und Verkehr immer mehr durch Maschinen geleistet werden, dann muss es dringend zu einer anderen Bewertung von Erwerbsarbeit und deren Bedeutung für den Einzelnen kommen. Der Hinweis von Bill Gates, dass Roboter Steuern zahlen sollten, wird immer mehr in den Fokus rücken. Die zentrale Frage nach dem Warum des menschlichen Lebens, der sozialen Strukturen und der Ethik des Ganzen wird immer wieder neu gestellt werden müssen.

Natürlich haben wir als Menschen keine Lust auf Gleichmacherei – auf welchem Niveau auch immer. Allerdings ist heute schon klar, dass Nahrung, Energie und Wohlstand besser verteilt werden muss. Es steht auch fest, dass es vollkommen sinnlos ist jedem alles zu geben, unabhängig von seiner Fähigkeit damit umzugehen. Bereits Johann Wolfgang von Goethe sagt: “Was du ererbt von deinen Vätern: Erwirb es um es zu besitzen!” In diesem Sinne muss jeder Bürger in einer Gesellschaft das erwerben, was ihm zur Verfügung gestellt wird. Dazu gehört auch ein Bewusstsein zu entwickeln, was uns allen damit möglich wird. Auch hier wird deutlich, dass demokratische Prozesse auf einem hohen Niveau der Offenheit und Ahnungslosigkeit stattfinden müssen. Solange es eine kritische Masse von Menschen gibt, die weder die Bildung, noch die intellektuelle Fähigkeit haben mit Fortschritt angstfrei aber kritisch umzugehen, bleibt die Situation gefährlich. Auch eine Flucht in Virtuelle Welten wird in den kommenden Jahren für jedermann möglich werden. Die Frage ist tatsächlich, was wir wollen und welche Gesellschaft wir anstreben.

Die aktuelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten scheint genau den entgegengesetzten Weg einzuschlagen: Rückzug des aus europäischer Sicht unterentwickelten Staates inklusive Krankenversorgung und sozialer Betreuung. Abschied von sozialen Netzwerken – aus unserer Sicht die Grundlage der menschlichen Gesellschaft – und befeuern dumpfer Ängste und Vorurteile. Bleibt abzuwarten, ob die Visionäre aus den Fortschrittsbranchen auf diese Fragen neue Antworten finden werden.

Angst ist kein guter Berater


Mögen Deine Entscheidungen
Deine Hoffnungen widerspiegeln,
nicht Deine Ängste.
/Nelson Mandela/

Nelson Mandela sagte einmal, dass wir wir unsere Taten nicht an unseren Ängsten, sondern an unseren Hoffnungen orientieren sollen. Das leuchtet ein. Jemand, der ängstlich ist, versteckt sich und versucht unsichtbar zu bleiben und unauffällig zu leben. Dann, so glaubt der Ängstliche, wird ihm schon nichts passieren.  
Wir leben bereits in einer Zeit in der es wieder sehr gefährlich scheint, Dinge beim Namen zu nennen. Wer weiß, welcher politisch getriebene Datensammler uns auf eine schwarze Liste setzen und verfolgen wird? Es ist alles möglich. Datenbanken sammeln Daten und jeder, der auf Datenbanken zugreifen kann, ist in der Lage zum Beispiel, alle Namen auf “Christ” oder “Jude” oder “Links” oder “Rechts”, zu filtern. Es ist möglich und es ist machbar. Es ist real.
Bist du “intellektuell” oder “harmlos”, ein Einzelgänger oder ein geselliger Mensch? Sagst du wirklich, was du denkst? Wie alt bist du? Wo wohnst du? Wer sind deine Freunde auf Facebook oder Google+? Wie viele richtige Freunde hast du?

Die Gefahren der heutigen Welt werden deutlich, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Für die meisten Zeitgenossen ist das undurchsichtig und beängstigend. Zurecht. Tekkies erkennen auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, dass die Probleme beängstigend komplex geworden sind.

“Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.” /Nelson Mandela/

Es gibt viele Menschen, die sich instinktiv vor der Freiheit fürchten. Sie sind auf Angst konditioniert. Es ist vorhersehbar wie sie reagieren, wenn etwas ihre antrainierten Ängste auslöst. Psychologie pur.  

Die Konditionierung betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Haben wir einmal JA! gesagt und fühlen wir uns von nun an verpflichtet? Stimmt es, dass wir einmal NEIN! sagen und dann wieder ganz von vorn anfangen müssen oder ganz aus dem Rennen sind? Ist das so? Hast du Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit? Was würdest du eigentlich tun, wenn du eines Tages nicht mehr VERPFLICHTET wärst?

Glaube mir bitte! Ich weiß genau, was das bedeutet. Und ich habe mir dir Freiheit genommen, mich zurückgezogen und mir einen Perspektivwechsel gegönnt. Das ging, weil es noch nicht zu spät war. Es funktionierte, weil ich durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. Es war eine Chance, kein Unglück.
Ich frage mich, wie Menschen, die eine höhere Karrierestufe erreicht haben, auch nur einen kleinen Persepektivwechsel wagen könnten. Es ist gefährlich, weil der Fall zu tief sein könnte. Wer aus großer Höhe fällt, braucht ein Sprungtuch und sehr viel Mut. Er (meistens ist es in diesen Fällen ein Er) braucht verständnisvolle Begleitung, wenige Beratung. Ein guter Coach ist in solchen Fällen ein guter Begleiter. Angst ist genau das Gegenteil davon.

Ein Film von Rainer-Maria Fassbinder heißt: ANGST ESSEN SEELE AUF. Muss ich noch mehr dazu sagen? Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein, sich von Angst steuern zu lassen.

Eine Angst, die existenziell wirkt, ist die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Hast du Angst vor Bedeutungslosigkeit? Worin besteht deine Bedeutung? Wer oder was definiert deine Bedeutung? Ist das wirklich so? Bist du dir sicher?

Angst ist niemals ein guter Begleiter. Meinst du nicht auch? Wie wirst du deine Ängste los? Was wird dir möglich, wenn du dich in eine angstfreie Zone begibst? Hast du Angst, auch nur darüber nachzudenken? Hast du Angst, deine Ängste zu reflektieren? Warum ist das so? Was wird dir möglich, wenn du deine Angst besiegen kannst? Denk darüber nach und stell es dir vor. Ein Leben ohne Zwang und ohne Angst. Es ist möglich!

 

Coaching: Das Unmögliche erreichen


„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“ /Alice im Wunderland/

Eine sehr gute Coaching-Definition. Nur wenn man das scheinbar Unmögliche in den Fokus des Möglichen bringt, kann es erreicht werden. Ich paraphrasiere ein wenig und auch das ist eine gute Coachingübung.

Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Methode zu lernen, Zusammenhänge zu verstehen und Dinge zu begreifen. Paraphrase ist eine sehr gute Möglichkeit herauszufinden, was am besten zu mir passt. Das ist das Problem von herkömmlichen Schulen. Der Lehrer bietet in der Regel genau eine oder zwei Methoden, einen bestimmten Lehrstoff zu vermitteln. Wer nicht in das Raster der Methode passt, wer eine andere Wahrnehmung oder einen anderen Zugang zu Wissen besitzt, hat keine Chance. Also Paraphrase und Perspektivwechsel bis es passt. Pacing-Phase. Coach und Coachee tasten sich näher. Wenn der Coach spürt, dass er einen möglichst guten Zugang zum Coachee bekommt, kann der nächste Schritt gemacht werden. Der Coachee spürt sehr genau, wann dieser Punkt erreicht ist.

Der nächste Schritt  ist es ein Ziel zu finden, dass für den Coachee als unerreichbar, aber attraktiv gilt.

Fragen:
“Wer bist Du, wenn Du in 20 Jahren auf Dein Leben zurückblickst?”

“Was würdest Du tun, wenn alle Widerstände und Mauern durch ein Wunder komplett verschwinden würden?”

“Nehmen wir an, dass alles, was Du machst, erfolgreich sein wird. Es gibt keine Rückschläge und kein Pech. Du packst etwas an und hast Erfolg damit!”

“Welche Ziele würdest Du Dir stellen? – Alles gelingt, Du musst es nur machen!”

“Als Kind hattest Du Träume. Was waren Deine Vorstellungen von Dir in der Zukunft? Wer wolltest Du als Kind sein? Was wolltest Du einmal machen und einmal sein?”

Jeder Mensch hat Träume. Wer jung ist kennt noch keine Grenzen. Er oder sie akzeptiert keine Grenzen. Wir leben in einem Zeitalter in dem wir gelernt haben, dass Grenzen und Mauern nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Kreativität und Neugier verleiht uns Mut und Entschlossenheit Dinge zu denken und zu tun, die vor ein paar Jahren nur ein Traum waren.

Ich bin ein absoluter Science-Fiction Fan. Als kleiner Junge habe ich Jules Verne gelesen und Kurt Laßwitz, H.G.Wells und Isaak Asimov, Clarke, Philipp K.Dick, Arkadi und Boris Strugatzky und viele mehr. Alles was ich finden konnte verschlang ich hungrig. Alles schien möglich mit den technischen Möglichkeiten der Zukunft. Alles ist möglich mit den technischen Voraussetzungen, die uns bereits heute zur Verfügung stehen. Die Zukunft im Sinne meiner kindlichen Science Fiction Welt hat längst begonnen. Sie ist bereits Realität.

Wie schafft man es, unmöglich erscheinende Ziele zu definieren und in die Realität umzuwandeln?

Es ist ganz einfach: Wir schreiben uns eine Liste auf, mit Dingen die unmöglich sind und warum sie unmöglich sind. Dann drehen wir das Unmögliche um und machen daraus  eine To-Do-Liste.

Turn A Impossible List – into – A To-Do-List

Zuerst scheibst Du eine Liste, warum etwas unmöglich ist. Dann verwandelst Du diese Impossible-List in eine To-Do-List. Stück für Stück. Ein Schritt nach dem anderen.

Es kann durchaus Dinge geben, die vorerst unmöglich bleiben werden. Aber dann passiert etwas und Unmögliches wird möglich und Du wirst es merken und dich an die Liste erinnern und dann kannst Du den nächsten Schritt gehen.

Gründercoaching


Gründercoaching – so geht es besser

Es gibt Gründercoaching (Zuschüße für professionelle Beratung) und es gibt Coaching für Gründer, die nicht nur Beratung brauchen, sondern echtes, ergebnisoffenes  Coaching. Wenn Sie mich fragen, dann würde ich vor einer Gründung immer ein Coaching mit Kompetenzfeststellung, psychologischer Beratung und einem realistischen ÖkoCheck empfehlen. Nicht jeder Gründer ist für eine Selbständigkeit geeignet. Es gibt Vorteile und es gibt Nachteile. Wenn ich mich “als Unternehmer” betrachte, so klingt das zuerst einmal sehr positiv. Die negativen Aspekte werden ausgeblendet und man fühlt förmlich den Wind unter den Flügeln. Wir lesen Startup-Literatur und wir lernen, dass in Zukunft sehr viel mehr projektorientiert gearbeitet werden wird. In Zukunft wird es kaum noch Festanstellungen geben, so liest man. Projektorientierte Arbeit mit selbständigen Spezialisten im IT Bereich sind eine logische Entwicklung. Es klingt alles sehr modern. Die Entwicklung ist längst Realität. Journalisten, Reporter, Regisseure, IT Spezialisten, Projektmanager in unterschiedlichen Bereichen, Coaches, Berater sind heute selbstverständlich als Selbständige unterwegs und die Schattenseiten werden sichtbar. Viele Selbständige leben in prekären Verhältnissen. Manch eine(r) kann sich nicht einmal die Krankenversicherung leisten. Von einer Einzahlung in die Rente kann überhaupt keine Rede mehr sein. Das selbständige Leben ist hart und nur noch von vagen Hoffnungen geprägt.

Wie wäre es mit einem Gründercoaching, dass seinen Namen voll und ganz verdient? Ich habe da eine Idee. So etwas gibt es nämlich schon. Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einer Coach (einem weiblichen Coach), die mir genau so etwas erzählte. Sie hatte einen Syrer gecoacht, der sich als Ingenieur selbständig machen wollte. Sein Sprachlevel war in Ordnung. Er hatte die B2 Sprachprüfung bestanden und tendierte in Richtung C1. Als Ingenieur hatte er bereits gearbeitet und das, was er erzählte klang schlüssig und logisch. Nun wollte er sich selbständig machen, hatte aber keine Vorstellung, wie das gehen könnte. Die Coach hatte auf Grund ihrer eigenen Selbständigkeit professionelle Kenntnisse und konnte dieses Wissen mit einbringen. Die Gespräche bekamen beratenden Charakter, aber auch das ist ein normaler Prozess. Als die vom JobCenter bestätigte Stundenzahl erreicht war, beantragte der Teilnehmer weitere Stunden, die er auch bekam. Mein Eindruck ist klar. Wenn Gründercoaching, dann gekoppelt mit einem richtigen Integrationscoaching. Ich bin mir sicher, dass es sich hier um eine zielgerichtete Maßnahme handelt, die allen Beteiligten helfen kann.  

Mach was! (aus Dir)


Mach was! (aus Dir)

“macht!, macht! macht! – macht irgendwas! aber macht was!” brüllte der Feldwebel die Rekruten an. Ich musste mir diesen Satz in den unterschiedlichsten Variationen seiner Stimme unendlich oft anhören. Aber es hat uns nicht geschadet.

Was machen! ist besser als Nichts machen!

Ein 48jähriger selbstbewusster Mann kam in eine REHA-Klinik. Das unvermeidliche Gespräch mit dem Arzt gipfelte in der Aussage des Mannes: “Ja, Ja! Das kenne ich schon. Und nun wollen Sie mich zwingen zu arbeiten!” Der Arzt wunderte sich. Der Mann hatte tatsächlich noch nie in seinem Leben eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Er erzählte dem Arzt von seiner Freiheit und dass er sich eingerichtet hatte und sehr gut damit leben konnte. Seine Wohnung wurde bezahlt. Er hatte keine hohen Ansprüche und er lebte halt ein erwerbsarbeitsfremdes Leben. Dieser Mann war sich nicht einmal sicher, ob er besser leben würde, wenn er einer Arbeit nachgehen würde. Außerdem wäre ja wohl alles längst zu spät. Was solle er denn machen? Mit dem Lebenslauf würde er niemals auch nur den Hauch einer Chance auf einen vernünftigen Job haben. Der Arzt scannte den Mann und der kam ihm überhaupt nicht unintelligent vor. Mit einem vernünftigen Ziel würde dieser Mann noch einmal durchstarten können. Soviel schien klar zu sein. Der Arzt empfahl dem Mann ein Coaching und er fragte mich, was ich mit “so einem Kandidaten” anstellen würde.

Ich würde mich auf jeden Fall mit dem Mann unterhalten, im Rahmen eines Coachings versuchen festzustellen, was seine Interessen und Stärken sind und welche Möglichkeiten sich für die Zukunft öffnen können, so dass er “sein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen kann”. Die Hitliste von Ausreden kennen wir bereits:

  • es gibt keine geeigneten Unternehmen in der Region, die mich einstellen würden
  • die interessierten Unternehmen zahlen nicht gut
  • ich habe nicht die gesuchte Ausbildung
  • mir fehlen aktuelle Fähigkeiten und Kenntnisse
  • ich bin durch verschiedene Krankheiten behindert

Dann würde ich mich mit ihm über seinen Tagesablauf unterhalten. Wie verbringt der Mann sein Leben wirklich? Was ist ihm wichtig? Welche Fähigkeiten braucht er dazu? Menschen, die tatsächlich nichts machen, gibt es kaum. Und wenn, dann stelle ich oft eine Behinderung fest, die Hilfe verlangt. In vielen Fällen sind die Menschen zu stolz, um Hilfe zu bitten. Der regelmäßige Gang zum Jobcenter gehört für sie bereits zu den unvermeidlichen Pflichten, die notwendig sind um Leistungen zu erhalten. Mit dieser Energie könnten viele auch etwas völlig anderes tun.

Es ist meine Aufgabe als Coach herauszufinden, wo die versteckte Energie und die Interessen meines Coachee liegen. Wenn wir das gemeinsam erarbeitet haben, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt in Richtung Zukunft und Selbstbestimmung. In vielen Fällen ist ein Ehrenamt ein erster Schritt. Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen soziale Wesen sind, die nicht alleine vor sich her leben sollten. Alle unsere Kraft, unsere Energie, unsere Zuversicht und unser Mut kommt aus unseren sozialen Kontakten, aus Anerkennung und dem Erreichen von Zielen. Wer wollen wir sein, wenn wir eines Tages als alter Mensch auf unser Leben zurückblicken?

“Ich bin der Mann, der es geschafft hat niemals zu arbeiten und frei zu sein…..”? Das könnte etwas wenig sein für ein erfülltes Leben.

Coaching Kernkompetenz: Thema wechseln


Es gibt Coaches, die alles Mögliche machen, aber kein klassisches Coaching. Begleiter und Lebensberater würde ich das mal nennen. Coaching, so wie ich es verstehe ist zielgerichtet schnell und präzise. Jedesmal wenn der Coachee beginnt sich in seiner traurigen Vergangenheit zu verlieren und in einen endlosen Teufelskreis zu gleiten, ist es die Pflicht eines Coaches den Abwärtsprozess unverzüglich zu beenden und das Thema zu wechseln. Das ist eine KERNKOMPETENZ von Coaches! Jede Coach kennt das so genannte Kochplattenmodell. Wenn ein Thema hochkocht, dann muss man diese Platte sofort abkühlen und eine andere Zone aufwärmen.

Diesen Break muss jeder Coach perfekt beherrschen.

“Auf dem Mond ist das auch so: Jedesmal wenn man ins Freie will, bleibt einem doch glatt die Luft weg!”

Lächeln. Weiter!

Wir arbeiten gerade an der Professionalisierung von IAS – Integrationsassessment für Menschen, die sehr schnell eine neue Perspektive brauchen. Langzeitarbeitslose. Menschen, die aus der REHA kommen und möglicherweise ihren alten Job nicht mehr ausüben können. Jugendliche, die in ihrem erlernten Beruf nicht zurechtkommen und sich als Versager fühlen. Jeder hat eine Chance, wenn es gelingt herauzufinden, was sie oder er am besten kann und dann kommt es darauf an eine neue Perspektive so zu beleuchten, dass die Vorteile einer Umorientierung die Potentiale der betreffenden Person freisetzen.

IAS bedeutet eine blitzschnelle Kompetenzfeststellung durch ABC-Messung und ABC-Coaching, ein ärztliches Gespräch und ein Überblick über persönliche und berufliche Kompetenzen. Es gibt so viele Menschen, die sich abgehängt fühlen und die dringend persönliche Zuwendung, achtsame Gespräche und neutrales Feedback brauchen um aus ihrem Teufelskreis herauszufinden. Ein Coach, der wie oben beschrieben, nicht in der Lage ist genau diesen Kreis zu durchbrechen, hat seinen JOb nicht richtig gelernt. Das erinnert mich an schlechte Therapeuten, die ihre Patienten über Jahre begleiten und fleißg Geld verdienen, sie aber niemals loslassen können. Coaching – und das ist der entscheidende Unterschied – funktioniert anders.

Abkühlen von liebgewonnenen Argumenten und Problemen – Erwärmen für neue Aspekte, die der Coachee bisher so noch nicht kannte.

Was bedeutet eine Woche IAS bei GFN? Was ist der entscheidende Unterschied gegenüber dem Wettbewerb? Das kann ich Ihnen sagen: Der Unterschied ist tatsächlich der, dass wir uns nicht mit Endlosschleifen beschäftigen, sondern blitzschnell das Thema wechseln und die Vorteile von Möglichkeiten und Ressourcen in den Mittelpunkt stellen. Das funktioniert nur, wenn das Team ABC-Coach, MasterCoach, GruppenCoach und Arzt perfekt zusammenarbeiten. Das funktioniert bereits sehr gut. Aber es wird besser werden. Darauf können Sie sich verlassen!

 

Donald Trump – Was wird passieren?


Donald Trump – Was wird schon passieren?

Wir stehen ohne jeden Zweifel am Anfang einer neuen Epoche. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump hat eine Revolution ausgerufen. Er will die Macht an das Volk zurückgeben. Klingt gut, stimmt aber so nicht. Donald und eine Revolution. Das ist ungefähr so als würde Dagobert seinen Goldschatz unters Volk verteilen. Donald und das Volk. Es wird eine logische Aussage, wenn er es so erklärt: Das Volk bin ich. Jetzt können wir den Satz substituieren.  Die Macht wird ihm gegeben. Und das macht dann wirklich Sinn in seiner Welt.  Donald versteht nämlich sehr viel von seiner eigenen, eigenartigen Welt. Seine Sicht auf die Dinge ist – einzigartig. Er ist einzigartig. Und wenn Revolution,  dann wird er in einer Reihe mit Lenin und Fidel Castro stehen. Wobei augenfällig Unterschiede zu erkennen sind.

Aber was hat ihn an die Macht gebracht? Was wollen die Leute von ihm? Was erwartet uns und was müssen wir befürchten? Lassen wir die Angst mal weg und hoffen wir, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Die USA stehen an einem Scheideweg. Wer in den letzten Jahren mal drüben war, kennt das Problem. Oder die Probleme. Die Infrastruktur ist eine einzige Katastrophe. Das Bildungssystem ist für die Masse der Bevölkerung nicht mehr geeignet. Ganze Stadtviertel großer Städte sehen aus wie die Dritte Welt. Selbst in Washington gibt es Stadtviertel in die ich meine Tochter nicht schicken würde. Es gibt richtige bittere Armut und es gibt ordinären Reichtum. Es gibt sehr viel Angst im Mittelstand, alles zu verlieren. Obdachlosigkeit ist ein großes Thema in den USA. Die Automatisierung tut ihren Teil. Wenn in Fabriken in denen noch vor 20 Jahren tausende Arbeiter einen Job hatten Roboter und Automaten den Job machen und nur noch ein paar hundert hochqualifizierte Fachleute Arbeit finden, dann wird deutlich wo die Probleme liegen. Von all dem hat Donald Trump nicht viel Ahnung, wenn er das Thema überhaupt kennt. Er ist ein alter Mann, ein Kind der 70er Jahre.

Allein die mittellose und ungebildete Schicht derer, die eigentlich Mittelstand sein sollten, lichtet sich seit vielen Jahren gewaltig. Make Amerika Great Again – bedeutet die Rückkehr des Amerikanischen Traumes. Donald Trump ist ein ausgeschlafener Populist. Er hat dem Volk ein wenig auf das Maul geschaut und er muss sich nicht verstellen. Er redet genau so wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Besser kann er es nicht.

Er wird wird versuchen die Probleme des Landes so zu lösen wie es seinem Weltbild entspricht. Protektionismus. Deals. America first! Die Army aufrüsten, aber zu besseren Kosten – Das funktioniert am besten durch Mengenrabatte und das hat noch immer funktioniert, wenn innenpolitisch etwas schief läuft. Er wird Arbeitsplätze schaffen in der Rüstungsindustrie. Er wird die WallStreet sanft streicheln und er wird den Briten viel versprechen. Donald wird alles tun um ein großartiger Führer seines Landes zu werden. Er hat Hochachtung vor großartigen Führern. Da kommt kein Zweifel auf. Was er unter guter Führung versteht, ist offensichtlich. Angreifen, beleidigen, provozieren, herausfordern, einfach machen. Er ist ein Macher, dem nichts schnell genug gehen wird. Er könnte eine Menge lernen in den kommenden 4-8 Jahren. Ja, leider ist es so. Selbst wenn er in den ersten vier Jahren seiner Amtszeit nichts auf die Reihe bringt, wird er versuchen es so zu verkaufen, dass man ihn nicht gelassen hat. Die alten Eliten halt. Egal ob GOP oder Demokraten. Alles dasselbe für ihn. Aber Donald ist nicht Obama, der wirklich einen sehr guten Job gemacht hat obwohl er keine Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus hatte.

Es wäre gut, wenn die Demokraten wieder mehr wirklichen Einfluss gewinnen würden. Es wäre interessant zu beobachten, wie der größte Jobbeschaffer aller Zeiten damit umgehen würde.

Donald wird das tun, was er zu verstehen glaubt. Seine Berater – Familie und Schwiegersohn – werden ihn versuchen sanft zu leiten. Es wird nicht immer gelingen.

Ein Tweet geht immer noch, egal wie ernst die Situation ist. Hoffen wir nur, dass er nicht auf einen falschen Knopf drückt und “April!April! twittert, weil er den Ernst der Lage nicht verstanden hat.

Er hat keine Ahnung, wie er die gewachsenen Probleme des Landes lösen kann. Wenn die Amerikaner das erstmal herausgefunden haben, dann öffnen sich völlig andere Optionen. Aber das wissen die rechten Eliten längst. Ihr ärgster Feind heißt Bernie Sanders und die jungen Leute die ihn unterstützen. Was auch immer passieren wird, die Welt ist nicht sicherer oder unsicherer geworden. Sie hat begonnen sich zu bewegen und sie befindet sich längst in einer Krise. Es ist eine Krise der Möglichkeiten und der überkommenen Realitäten. Die Welt wird sich weiterdrehen. Es ist völlig egal, was man von Donald Trump hält. Er rüttelt und vieles wird anderes werden. Manchmal ist das sogar eine Chance für Veränderung. Yes We Can! Changing The World!

Am schlimmsten finde ich, dass es Nachahmer geben wird. Führungskräfte, die sich in ihrem Narzissmus und in ihrer ungeduldigen, cholerischen Natur bestätigt finden. Der große Vorturner zeigt wie es geht. Egal wie wir das finden. Das ist wirklich sehr traurig…..

Perspektivwechsel und Ängste


Perspektivwechsel und Ängste

Ich verstehe Menschen, die Angst vor sozialem Abstieg haben. Ein ehemaliger Bankdirektor (57) ist seit vier Jahren arbeitslos. Ein böses Wort, aber ich will es nicht umschreiben. Fakt ist, dass er eine gute Abfindung und eine Übergangszeit bekommen hatte. Der Bankdirektor ist seit 5 Jahren Zuhause und seine Ehefrau fährt jeden Tag zur Arbeit. Es liegt auf der Hand, dass der Ex-Bankdirektor nie wieder als Bankdirektor arbeiten wird.
Ich habe den Mann in einer Coaching-Beratung kennengelernt. Natürlich hatte ich sofort ein paar Ideen. Aber ich blieb ruhig und schwieg. Das Coaching Thema ist Angst vor Veränderung, Angst allgemein. Der Mann kann nur gewinnen, wenn er irgendetwas macht. Er kann jederzeit wieder aussteigen aber er sollte etwas tun. Sein Erfahrungshorizont als Führungskraft ist vorhanden und er versteht wirklich etwas von Bankgeschäften. Einen Job als Bankdirektor bekommt er im Leben nicht mehr. Das ist so ein Vorurteil von mir. Schuldig! Ich gebe es zu.
Der Banker wird ein Coaching bei uns absolvieren und ich habe eine Idee, wer sein Coach sein wird. „Machen wir ein Probecoaching?“, fragte der Mann, „ich würde gerne wissen wie das bei Ihnen abläuft und ob der Coach zu mir passt.“ Die Frage nach Probecoachings kenne ich sehr genau. Ein Kurzzeitcoaching kann bereits eine Menge bewegen. Wenn ich meine Coachs zu Probecoachings einladen müsste, dann wäre das für uns ein erheblicher Kostenfaktor. Die Leute haben keine Ahnung. Sie denken nicht darüber nach, was sie da verlangen. Aber bitte: Wenn sie das Probecoaching pauschal bezahlen, dann machen wir das natürlich gerne. Ich verstehe das ganze Hickhack sowieso nicht. Wir arbeiten mit den besten Coaches, die wir bekommen können. Zudem ist das Coaching für diesen Klienten völlig kostenlos. Er bekommt sehr viel angeboten zum Nulltarif. So günstig kann Coaching sein! Das ist den Leuten nicht klar. Im Gegenteil: Sie stellen Forderungen. Sie wissen genau, dass unser Geschäftsmodell auch auf dieser individuellen Förderung beruht. Ein Dilemma: Ich muss den Leuten Coaching erklären, sie werben und auch noch dafür sorgen, dass sie tatsächlich aktiv mitarbeiten. Das ist nicht immer ganz einfach. Manchmal müssen wir das Coaching abbrechen. Es gibt Klienten, die sind definitiv nicht coachbar. 

Dieser Mann ist nicht beratungsresistent. Er weiß im Grunde sehr genau, wohin die Reise gehen wird. Der Coach wird ihn begleiten und ihm Türen öffnen, durch die er auch gehen möchte.

Was sind seine Fähigkeiten und Stärken? Was sind seine Wünsche? Was sind seine Ziele? Wer will er sein?

Ich bin mir sicher, dass er all das herausfinden wird. Sein Status als ehemaliger Bankdirektor wird ihm für immer erhalten bleiben. Aber alles was er von heute an tun wird, wird zu seinem Leben dazu gehören. Ich bin mir sicher, dass seine Ehefrau ebenfalls sehr glücklich sein wird, wenn dieser Mann wieder eine Aufgabe übernimmt, die ihn ausfüllt und erfüllt. Wie wäre es mit einer neuen Berufung? Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen wird.
In fünf Jahren wird er sich fragen, warum er in Rente gehen sollte und in zehn Jahren wird er immer noch seiner neuen Berufung nachgehen. Er weiß es nur noch nicht. Aber er wird sich ein besseres Leben aufbauen. Ich bin mir ganz sicher. Aber zuerst wird er sich seinen Ängsten stellen. Das ist der erste Schritt.

 

Coaching: Wünschen lernen


Auch ich lasse mich gerne coachen. Es ist ein Abenteuer, dass ich immer wieder gerne suche. Ich habe so tolle KollegInnen, dass ich jedes Angebot gegenseitiger Coaching Sessions gerne annehme und natürlich auch anbiete.
Hast Du es schon einmal ausprobiert? Hast Du schon ein Coaching erlebt? Mein Tipp: Versuches es unbedingt! Es ist tatsächlich eine abenteuerliche Reise auf dem Weg zu Dir!

Neulich beim Coaching. Ich habe die Aufgabe eine neue Coach zu testen und dann eine Empfehlung abzugeben. Ja, Du hast richtig gelesen: Eine neue Coach. Darf man das so schreiben? Ich mach das einfach mal. Ich finde es besser als eine neue Coachin oder was auch immer man schreiben sollte. Ich meine eine neue Kollegin, die für uns als Coach arbeiten wird.

„Was wünschst du dir?“, fragte sie mich. Ich überlegte nicht lange. Ich stellte mir vor, Sie sei eine gute Fee und ich dürfte mir tatsächlich etwas wünschen. Ein Wunsch, der in Erfüllung gehen würde. „Ein Wunsch?“, fragte ich Sie. „Ja, ein Wunsch, der in einen Satz gekleidet ist! Du kannst diesen Wunsch formulieren. Du bist gut darin!“
Ich überlegte doch etwas länger. Es ist schwieriger als gedacht, wenn man einen Wunsch formulieren darf, der wirklich wahr werden wird. Was sollte ich mir wünschen? Frieden, Gesundheit, Wohlstand und Menschen um mich herum, die zu mir passen.
Startrek fällt mir ein: Peace&Prosperity! War das mein Wunschsatz? Ich hatte mir schon oft etwas gewünscht, was dann Wirklichkeit wurde. Gott! Was habe ich mir gewünscht, diese eine Frau für mich zu erobern. Dieser Wunsch war wohl doch nicht der richtige. Er war vielleicht sogar falsch. Ich hatte zu kurz gedacht und vergessen, dass ich selbst der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Paradox: Ich hatte einen unbewussten Glaubenssatz verfolgt, der besagt, dass man nicht egoistisch sein darf. Und ich war egoistisch in meinem Wunsch diese eine Frau für mich zu erobern, ja zu besitzen. Was für ein naiver Unsinn! Aber ich war nicht egoistisch genug. Wenn ich meine wahren Wünsche ins Zentrum meiner Überlegungen gesetzt hätte, dann hätte ich anders gewünscht. Ich hätte mir gewünscht, die Ressourcen und Fähigkeiten zu besitzen, diese Frau glücklich zu machen, so dass sie durch mein Wesen und mein ich angezogen würde und wir gemeinsam ein schönes Leben aufbauen würden. Mein Glück, wäre auch ihres gewesen. Aber so wünschen wir in der Regel nicht.
„Gott schütze mich vor meinen Wünschen!“, sagte einmal ein kluger Mann. Ich kann das nur wiederholen. Unser Glück liegt für niemanden von uns auf der Hand. Es versteckt sich und wenn wir es finden, bemerken wir es oft nicht einmal.
Das Leben ist ein einziges Drama. Großes Kino! Eine Oper! Wir müssen nur beobachten und zuhören. Dann werden wir begreifen. Vielleicht.

Ich sitze gerne in meinem Arbeitszimmer und schreibe. Es sind die Stunden, in denen ich ganz alleine bin und auch die Stunden, in denen meine Partnerin sich auf ihre Arbeit konzentrieren muss. Ich bin dann in der Situation, sie nicht zu stören und trotzdem da zu sein. Das ist mein Glück, wenn man so will. Das ist tatsächlich ein glücklicher Augenblick. Ich kann diese Augenblicke nicht planen oder mir einfach nehmen. Sie kommen und wenn ich bemerke, dass sie da sind, dann ergreife ich sie und dann schreibe ich.

Wenn du überall gesucht hast und kannst es nicht finden – dann bist du bereits im Besitz dessen, was du gesucht hast.“ LAOTSE

Diese Coaching Session hat mich inspiriert. Nur wenige Fragen haben genügt und ich bin angesprungen wie ein Moped mit Starter. Und ich habe geredet und geredet und geredet….. Na so was!

Coaching setzt tiefer an als Training und Beratung


Coaching, wie ich das verstehe, setzt tiefer an als auf dem ersten Blick zu erkennen ist. Jobcoaching ist ein Angebot für Menschen, die multiple Probleme zu lösen haben. Der Gang zur Arbeitsagentur oder dem Jobcenter verursacht bei den meisten Betroffenen ein ungutes Gefühl. Viele haben den Eindruck, dass der Vermittler nur einen Aspekt ihres Lebens betrachtet. Dieser Aspekt ist das Bewerberverhalten und eine möglichst schnelle Aufnahme eines versicherungspflichtigen Jobs. Jobcoaching erscheint zunächst als Intensivierungsmaßnahme des Jobcenters. Integrationsferne Personen sollen besser an den Arbeitsmarkt herangeführt werden.
Viele Ursachen für den Verlust der Arbeit und Problemen beim Finden geeigneter Jobs liegen tiefer. Hier setzt echtes Coaching an. Der Mensch im 360 Grad – Panorama. Wie ist sein soziales Umfeld und seine psychische Konstitution? Es liegt auf der Hand, dass es nicht zielführend ist, einen Akademiker in ein für ihn fremdes Berufsfeld zu orientieren. Der erfahrene “Aussendienstmitarbeiter mit Herz und Seele”, der nach langer Tätigkeit seine Arbeit verliert, ist in den meisten Fällen nicht darauf vorbereitet, sich neu zu orientieren. Oft haben wir es mit Menschen zu tun, die genau zu wissen glauben, dass der Beruf den sie jahrelang ausgeübt haben, keine richtige Perspektive mehr bietet. Sie wollen weg davon. Nach einem Coaching kann es durchaus sein, dass dieser Beruf genau der richtige ist und sie wieder Kraft und Ressourcen benötigen um diesn Beruf wieder aufzunehmen. Oberflächliches Jobcoaching hilft diesen Menschen nicht weiter. Sie wissen oft selbst, was zu tun ist. Sie wissen nur nicht, warum sie das tun sollten. Und genau darum geht es. Motivation und Zielsicherheit sind wesentliche Aspekte, die beim Coaching eine Rolle spielen müssen. Ich möchte Klartext reden: Ein Jobcoaching mit Stundensätzen von maximal 40 EURO ist aus meiner Sicht eine vollkommen sinnlose Aktion. Das ist Mindestlohn für Spezialisten. Gute Coachs kosten mehr. Das ist kein Geheimnis. Stundensätze ab 90 EURO sind da realistischer, wenn der Coach als Freiberufler unterwegs ist.

 

In unübersichtlichen Zeiten sehnt sich der Mensch nach Halt. So mancher sucht sie in Ideologien oder in Filterblasen, wo alle einer Meinung sind – oder er orientiert sich an besonderen Menschen. /BRANDEINS ONLINE 2016/

Ein Coach ist immer ein besonderer Mensch. Das ist wie ein guter Lehrer, ein Motivator und Vorbild. Ein Coach lehrt nicht nur wie man etwas macht, er ist nicht nur Trainer. Ein Coach öffnet Horizonte, ändert Sichtweisen und zeigt neue Aspekte. Ein Coach verursacht Sehnsucht nach Veränderung.  

Ich schreibe diese Sätze als vertiefendes Mantra. Auch eine Möglichkeit Glaubenssätze zu vertiefen. Und ich treffe jeden Tag Menschen, die genau so denken und handeln. Das sind die Coachs, die bereit und in der Lage sind Dinge und Ansichten zu ändern, die Menschen daran hindern ihren Weg zu gehen und das zu tun, was zu ihnen passt.
 

Finde deine Begabung


Was ist deine Begabung? – Finde es heraus!

“Du kennst deine Begabungen. Jeder Mensch kennt seine Begabungen.” Nein, das stimmt nicht. Es gibt viele Menschen, die ihre Begabungen nicht kennen und ausgerechnet immer das machen wollen, was sie nicht so gut können. Viele lassen sich durch Zufälle treiben. Eine Freundin oder ein Freund macht eine bestimmte Ausbildung. Also bewerben wir uns auch. Kommt dir das auch bekannt vor?

Wenn wir nicht wissen wo wir hin wollen, werden wir irgendein Ziel erreichen. Aber wir werden nicht wissen wo wir am Ende sein werden.

Vielleicht haben wir uns von unserem wirklichen Ziel so weit entfernt, dass es noch schwieriger wird es eines Tages zu erreichen. Oft bauen wir uns künstliche Mauern auf, weil wir nicht wissen, was wir am besten können. Oft sind wir auch einfach nicht in unserem Element. Die Geschichte mit dem Pinguin habe ich schon oft erzählt. Du kannst sie auf diesem Blog finden, wenn du suchst.
Um deine Begabung zu finden, kannst du gerne ein paar Schritte zurück gehen. Als Kind hatte ich nur einen einzigen Traum. Ich wollte Schriftsteller werden. Ich sah mich einsam in einer Fischerhütte am Strand der Ostsee Abenteuerromane schreiben und ich sah mich durch die Welt reisen um Eindrücke für meine Geschichten zu sammeln. Dieser Traum wurde damals durch Mauern unterdrückt, die ich nicht so leicht überwinden konnte. Eine Mauer hinderte mich am reisen und die andere Mauer hinderte Menschen daran, frei zu schreiben und zu träumen. Mir war schon klar, dass ich nicht schreiben konnte, was ich wollte. Also entschloss ich mich für das Naheliegende und erlernte einen tollen technischen Beruf. Ich studierte. Ich arbeitete als Programmierer und insofern schrieb ich tatsächlich sehr viel. Programme und Dokumentationen. Später las ich sehr intensiv Managementliteratur. Der Grund war einfach. Ich wollte wissen, was bei manchen Chefs schief lief. Ich lernte mit Cholerikern und unbewussten Ängsten der Chefs umzugehen und ich begann wieder zu schreiben. Es war ein langer Weg bis hierher. Und ich gehe diesen Weg immer noch. Wenn ich damals Bekannte gehabt hätte, wie Journalisten, Schriftsteller oder Psychologen, dann hätte ich vermutlich einen anderen Weg genommen. Wenn ich damals einen Coach gehabt hätte, dann hätte ich nach den Menschen gesucht, die mich genau in diese Richtung weitergebracht hätten.

Verstehst du das Konzept? Ich denke tatsächlich, dass wir unsere Begabungen finden sollten um sie zu fördern. Es gibt Begabungen, für die es scheinbar keine Berufsbezeichnung gibt.
Bist du tatsächlich Koch oder Restaurantfachkraft? Willst du das für den Rest deines Lebens machen? Oder hat nur ein “lieber” Verwandter zu dir gesagt: “Kind! Ich gebe Dir einen Rat: Lern was Vernünftiges! Eine Ausbildung ist so wichtig im Leben!” Also suchen sich die Jugendlichen eine Ausbildung und kämpfen sich durch ungeliebte Stoffe um dann am Ende festzustellen, dass sie sich soeben in eine einzige berufliche Richtung katapultiert haben. Nicht selten was das genau die falsche Entscheidung.

Währenddessen bleiben unsere wahren Talente verschüttet und sind zunehmend nur als wage Ahnung in uns geblieben. Wir haben sie nie wirklich entdeckt. Wir haben sie nicht gefördert. Sie konnten nicht wachsen und sich entfalten. Selbst wenn wir eine ausserordentliche musikalische Begabung hatten. Wenn sie nicht gefördert worden ist und wir kein Instrument erlernt haben, dann wird diese Begabung für immer verschüttet bleiben. Wir werden vielleicht schöne Musik von schlechter Musik unterscheiden können. Aber vermutlich werden wir keinen Zugang zur Schönheit klassischer Musik finden. Es ist ein Drama: Wir werden vermutlich niemals die Musik von Bach richtig erleben können. Das ist wirklich traurig. Und alles nur, weil wir unsere Begabung nicht gesucht und nicht entdeckt haben.

Wir lernen oft das, was die Menschen unserer Umgebung tun. Wenn das Kind eines Rechtsanwalts eine künstlerische Ader hat und ein sehr guter Maler werden könnte, kann es durchaus passieren, dass sich eine jahrelange Quälerei auf der Universität durch Rechtswissenschaften folgt und eine aussichtsreiche Karriere als Rechtsanwalt oder Richter in weite Ferne rückt. Ein Künstler wird demontiert und am Ende bleibt ein unglücklicher Jurist zurück, der eigentlich keine Lust auf den Job hat.

Von der Begabung bleibt in diesen Fällen oft nichts zurück. Denn das Kind mit der Begabung hatte keinerlei positive Reaktionen erhalten und damit wurde die Begabung nicht erkannt und nicht entwickelt. Es bleibt nicht viel von einem verschütteten Talent, außer einer unbestimmten Sehnsucht nach etwas Anderem.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Deine Talente sind nicht verschwunden. Sie befinden sich immer noch in dir. Sie sind im Schlafmodus. Du musst die nur frei lassen, damit sie sich entfalten können. Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf Spuren deiner Talente. Sie sind erkennbar. Du musst nur suchen.

Als Erstes musst du dir mehr Freiraum schaffen um deine Gedanken und Gefühle zu befreien. Du darfst auch einmal Nein! sagen und du musst nicht jede “Verpflichtung”, die die freundliche Menschen aufdrücken, erfüllen. Einmal JA! gesagt? Glaube mir: Das bedeutet NICHTS! Du darfst ab heute NEIN! sagen, wenn du es nicht willst. Du brauchst jetzt Freiräume um deine schlummernden Talente zu finden.

Schau dir alles an, was dir Freude macht. Was fasziniert dich? Lass dir Zeit und Raum und entdecke es. Du magst Autos und Flugzeuge? Du geniesst die freie Zeit an einem Wochenende im Grünen und atmest tief ein? Du fühlst dich glücklich, wenn du mit dem Auto unterwegs bist? Andere Menschen sehen vielleicht nicht das, was du siehst. Ganz bestimmt sehen sie die Welt mit anderen Augen als du. Sie hören anders und sie riechen und spüren anders als du. Öffne dich für das, was dir gut tut. Finde heraus, was du wirklich gut kannst und was du gerne machst.


Mach dir eine großes Geschenk: Begib dich auf eine Abenteuerreise und entdecke, was dir wirklich Freude bereitet. Tu den ersten Schritt dieser Reise. Jetzt!  

Life Coach – was macht eigentlich ein Life Coach?


Ich bin-neben meiner Tätigkeit als Berater- ein Life-Coach. Und zwar aus Leidenschaft. Das bedeutet, dass ich mich über jedes Thema mit meinen Klienten unterhalten kann. Sie allein entscheiden, was wir erreichen wollen und was außen vor bleibt. Ein gutes Coaching lebt von der guten Beziehung von Coach und Coachee. Ich habe das schon oft erlebt, dass sich Menschen darum drücken wollen, in den Spiegel zu sehen. Sie fürchten sich vor der Wahrheit. Wie fürchten sich oft vor sich selbst. Das macht Stress und führt nicht selten zu Unzufriedenheit und psychosomatischen Beschwerden. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Antriebslosigkeit und Essstörungen sind nur einige mögliche Folgen.
Jeder Mensch hat unterdrückte Gedanken, über die er sich nicht gerne mit anderen unterhält. Er lebt ein anderes Leben als das, das er gerne leben würde. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Viele Menschen haben niemand, mit dem sie sich über alles unterhalten können. Jeder Mensch hat seine dunklen Seiten, über die er lieber nicht redet. Ängste bleiben unausgesprochen und wachsen in uns. Der Druck steigt und irgendwann wird der Kessel überlastet.
Was kann ein Coach und insbesondere ein Life-Coach tun? Ein Life-Coach arbeitet als  professioneller Gesprächspartner. Ein Life-Coach ist eine Art Vertrauter, der alles wissen darf. Er wird es nicht gegen Sie verwenden. Das ist eine der wichtigsten Punkte im Vertrag. In jedem Coachingvertrag steht eine Schweigeverpflichtung. Ich wiederhole es nochmal: Alles was Sie in einem Coaching sagen, wird garantiert nicht gegen Sie verwendet.
Coaching ist nicht ganz einfach, aber es hat letztendlich immer eine entspannende Wirkung. Probleme werden, unter anderen Gesichtspunkten betrachtet, oft sehr klein. Es kommt immer auf die Perspektive an. Wann haben Sie zum letzten Mal wirklich offen und ehrlich über alles sprechen können, was Sie bewegt? Coaching macht genau das. Auch dunkle Seite Ihrer Seele sind kein Tabu, sondern ein selbstverständlicher Teil jeder Persönlichkeit. Eine Frau, die unzufrieden mit ihrer langjährigen Ehe ist, kann im Coaching offen über ihre Wünsche und Sehnsüchte sprechen. Das befreit und sorgt für absolute Entspannung. Nebenwirkungen sind nicht ganz zufällig, aber folgerichtig. Verspannungen und Schlafstörungen verschwinden oft ganz von selbst. Als Coach darf ich keine Krankheiten behandeln. Aber ich begleite Sie gerne als Partner von Ärzten, Psychologen und Therapeuten. Ein Coach ist eine erfahrene Person mit viel Talent, einer sehr guten Coachingausbildung und viel Erfahrung durch die Coachings, die er oder sie bereits durchgeführt haben.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie sich mit jemand über Dinge unterhalten wollen, die sonst niemand wissen darf, dann vereinbaren Sie einen Termin mit einem guten Life-Coach.

Ein Beispiel: Die Ehefrau eines Politikers oder leitenden Managers eines großen Unternehmens leidet unter der wachsenden Abwesenheit des Ehemannes. Sie hat aber niemand mit dem sie sich darüber unterhalten kann. Freunde und Bekannte können und wollen sich nicht wirklich ein offenes und freundschaftliches Gespräch führen. Viele können das auch nicht. Die meisten Menschen sind nicht in der Lage professionelle Gespräche zu führen. Jeder ist der Meinung, dass es ihr doch gut gehe und sie sich mit der Situation arrangieren sollte.

Auf der anderen Seite steht der vielbeschäftigte Manager. Perspektivwechsel pur. Für ein Coaching haben diese Männer kaum Zeit. Sie kompensieren ihre versteckten Ängste und ihren Frust auf vollkommen andere Weise. Ich will jetzt nicht darauf eingehen, aber ich kenne die Spielarten. Herzchirurgen zum Beispiel sind die Platzhirsche in den Uni-Kliniken. Viele von ihnen entspannen sich indem sie Frauen “jagen und erlegen”. Das nimmt die Spannung. Es gibt möglicherweise Ausnahmen, aber die haben andere Probleme. Ich bin nie in der Situation eine moralische Keule zu schwingen. Ich verstehe die Themen und kann mit ihnen verünftig umgehen. Wenn mein Klient soweit ist, dass er auch über diese Dinge offen reden kann, dann sind wir schon ziemlich weit. Es kann aber auch komplett aussen vor gelassen werden.

Manager in den höheren Führungsetagen sind dankbare CoachingSubjekte. Das ist das, was Coaching wirklich interessant macht.

– In solchen Fällen steht ein gute Coach als Sparringpartner zur Verfügung. Alles was wir besprechen, bleibt im Coaching. Ich habe als Coach eine Schweigeverpflichtung und werde auf keinen Fall eine Wertung vornehmen. Sie bekommen die Aufmerksamkeit, die Sie verdienen. Das garantiere ich Ihnen.

Die Qualität eines guten Coach gleicht der eines guten Therapeuten. Die Beziehungsebene spielt eine große Rolle.   

Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten.

Die treibende Kraft für Veränderungen – Dissoziationstheorie


Die treibende Kraft für Veränderungen – Dissoziationstheorie

Mit der Dissoziationstheorie werden Einstellungsänderungen und Verhaltensänderungen erklärbar. Lernprozesse werden durch kognitive Dissonanz angetrieben.

Ein Blick in WIKIPEDIA ergibt folgende Definition:
Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten –, die nicht miteinander vereinbar sind. (Weiterführende Informationen sind leicht zu finden und sollen nicht Bestandteil dieses BLOG-Artikels sein)

kognitivedissonanz
Beispiel:
Ein Projektmitarbeiter stört den Projektablauf. Er spricht negativ über den Zeitplan, die Meilensteine und über die Organisation. Er versucht korrekt zu arbeiten, befindet sich aber im permanenten inneren Widerspruch. Seine Einstellung zum Team, zum Projekt und den Zielen des Projekts und sein Verhalten stimmen ganz und gar nicht überein.

Spätestens hier wird ein Eingreifen des Projektleiters erforderlich. Er hat zwei Optionen: Entweder er trennt sich kurz und schmerzlos von diesem Mitarbeiter und entfernt ihn aus dem Team, oder er versucht den Mitarbeiter zurück ins Team zu holen. Das kann zunächst einmal im Aufzeigen der Dissonanz erfolgen. Der Teamleiter kann ein Vier-Augen-Gespräch suchen und dem Mitarbeiter auf die auftretende Störung aufmerksam machen. Wenn der Mitarbeiter Bereitschaft einer weiteren Mitarbeit signalsiert, dann ist es Zeit, dem Mitarbeiter Verantwortung für die Formulierung von Meilensteinen und Zielen zu übertragen. Je mehr es dem Mitarbeiter gelingt sich mit dem Projekt zu identifizieren und seine Einstellung zu verändern, um so erfolgreicher wird er in Zukunft bei der Projektarbeit sein. Bei einem Projekt geht es nie um das Große, Ganze, sondern um professionelles Abarbeiten von Teilaufgaben und deren Beurteilung. Wenn ein Mitarbeiter Probleme mit dem Ziel des Projekts hat und nicht mehr in der Lage ist, an diesem Projekt mitzuarbeiten, dann muss dieser Mitarbeiter das Projektteam verlassen.

Konflikte in Teams können sehr gut durch externe Kommunikationsprofis bearbeitet werden. Teamcoachung und Einzelcoaching sind eine gute Möglichkeit und Störungen zu erkennen, zu thematisieren und zu lösen.

Große Augaben -K(l)eine Lösungen


Die Flüchtlingskrise ebbt nicht ab. Lösungen sind noch nicht erkennbar. Was passiert eigentlich mit Flüchtlingen, deren Asylantrag anerkannt ist? Sie müssen die Erstaufnahmeeinrichtungen verlassen und sie sollen in die Gesellschaft integriert werden, eine Wohnung, Ausbildung und Arbeit finden.
Und was hat die Regierung bisher getan um genau das zu erreichen? Haben wir einen Masterplan für neue Wohnviertel mit kurzen Wegen, Integrationsbegleitern, Schulen, Kitas und Universitäten? Haben wir eingeplant, dass es Flüchtlinge gibt, die ihr unterbrochenes Studium abschliessen könnten? Ist irgendetwas Greifbares zu erkennen? Es sollen mehr Sozialwohnungen gebaut werden, liest man in den Tageszeitungen. Statt 30.000, 40.000. Berlin zum Beispiel wächst momentan jährlich um 40.000 Einwohner, Tendenz steigend. Es müssten bereits jetzt Wohnungen und Starterpakete für die bereits angekommenen Flüchtlinge und alle weiteren nach Berlin strömenden Menschen, Studenten, Arbeiter, Beamte in Arbeit sein.
Was ist mit den Randgruppen die bereits lange eine Parallelwelt begründet haben? Was mit den Hartz IV Abhängigen in der dritten Generation? Was mit den über 50 Jährigen? Was mit armen Rentnern? Was passiert mit illegal hier lebenden und zwangsläufig kriminellen Ausländern, die keine Chance auf Anerkennung oder Rückkehr in ihre Heimatländer haben? Wer kümmert sich um diese Menschen? Wir müssen uns aber um jede einzelne Gruppe kümmern. Sonst haben wir ein riesiges Problem, das bereits heute fast zu groß ist um es jemals zu lösen.

“Deutschland ist ein reiches Land”, sagt die Bundeskanzlerin. Das stimmt. Aber eben nicht für jeden. Es gibt zu viele Randgruppen, die seit Jahren vernachlässigt und ignoriert wurden. Die Vergessenen schauen nun erstaunt angesichts der Integrationsbereitschaft der Landes. Sie verstehen die Welt nicht mehr. Sie wurden vergessen und sind längst im Schatten der Gesellschaft gelandet. Flüchtlinge sollen aber aktiv unterstützt werden. Auch das erscheint aus heutiger Sicht wie eine Lüge. Die Frage nach dem Warum? Stellt sich erst später. Die Frage ist: Wie wollen wir das alles schaffen, wenn wir keinen Plan und keine einzige Idee haben das alles zu lösen? Wo sind die großzügigen Wohnprojekte auf der grünen Wiese für Einheimische Randgruppen und Flüchtlinge? Wo sind die vielen Sozialarbeiter? Warum werden nicht in großem Umfang Akademiker Ü50 umgeschult und auf die neuen Herausforderungen vorbereitet? Es ist tatsächlich nichts zu erkennen. Um “es zu schaffen” sollten wir aber alle die Ideen der Regierung oder der Parteien kennen. Die einen sind sich sicher alles “zu schaffen”. Die Opposition läuft populistischen Rattenfängern nach und kritische Stimmen werden automatisch an den rechten Rand gedrängt. Hier wächst eine gefährliche Mischung, die irgendwann einmal explodieren kann.

Das Schlimme an der Situation ist das seit Jahren anhaltende gebetsmühlenartige Wiederholen der einschlägigen wirtschaftsliberalen Formeln, ein aberwitziger Sparkurs und das Fehlen von Visionen. Es gibt in Deutschland und der EU keinen Masterplan für das Lösen von sozialen Problemen. Alles läuft Klein-Klein. Die Mitarbeiter in Projekten und Vereinen müssen sich von einer Maßnahme zur nächsten über Wasser halten.
Momentan werden “händerringend” Menschen gesucht, die als Entscheider für das Amt für Migration arbeiten. Allerdings werden keine Mitarbeiter eingestellt, die bereits für die Bundesrepublik gearbeitet haben und dann auch nur befristet für zwei Jahre. Anstatt sich gute Mitarbeiter heranzubilden und denen eine tragfähige Perspektive zu geben, macht man weiter auf Klein-Klein. Wie kann eine Perspektive für die Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Nahen Osten aussehen? Ganz einfach: Sicherheit, Wohnung, Bildung und Arbeit an hochspezialisierten Arbeitsstellen. Bildung und Wohlstand ist die beste Integration. Wer dann nach vielen Jahren wieder die alte Heimat besucht, kann immer noch entscheiden ob es sich lohnt seine Erfahrungen dort einzubringen. Und zwar im europäischen Kontext.

Es tut mir Leid: Armes Deutschland: Du kannst es doch besser!

Ich will!


In jedem Menschen steckt ein Psychologe.
In jedem Menschen steckt ein Coach.
Jeder Mensch ist ein Schwimmer.
Jeder Mensch kann lesen und schreiben.
Jeder Mensch kann Auto fahren.
Jeder Mensch kann sehr viel mehr erreichen, wenn er es gelernt hat.

Ein Coach wird man durch Ausbildung und Praxis. Eine Weiterbildung mit mindestens 60 Stunden Praxis ist so eine Ausbildung.

Dazu kommen sehr viel Erfahrung und achtsame Selbstreflektion. Ein Coach muss bereit sein, sich zu verändern und seine Persönlichkeit zu entwickeln. Das beginnt mit selbstkritischer Reflektion. Das ist nicht immer schmerzfrei.

Wer einmal begriffen hat, worum es beim Coaching geht, der kann immer weiter gehen. Ein Coach ist in der Lage Denkmodelle zu erweitern und Grenzen seines eigenen Denkens zu sprengen.

Aber am Anfang ist immer eine Entscheidung. Ich will mich weiterbilden! Ich will mich weiterentwickeln!

Am Anfang ist immer das Wort: Ich will!

Karriereplanung rechtzeitig


Du sprühst vor Energie. Es sind viele Ideen und Konzepte in deinem Kopf. Du kannst dir deine Zukunft vorstellen. Alles ist möglich! Aber ist eine gutes Abi wirklich notwendig? Oder wird die Arbeitswelt von morgen anders aussehen, als heute? Brauchst du ein Studium? Was sollst, was kannst du studieren? Was passt wirklich zu dir? Hier ist sehr viel Vorarbeit gefragt. Die Planung und das Projekt ist die Grundlage für deinen späteren Erfolg – oder für dein Scheitern. Hast Du eine Idee, wie du deine individuelle Zukunft planen kannst? Oder weißt du vielleicht viel besser als alle Anderen was du zu tun hast? Was würdest du sagen, wenn wir mit dir ein persönliches Einzelcoaching durchführen an dessen Ende vielleicht genau die Karriere steht, die zu dir passt? Was, wenn wir gemeinsam ein Konzept entwickeln würden, das nicht für irgendjemand, sondern für dich persönlich passt? Was wäre, wenn du heute schon ganz genau wüsstest, was du wirklich gut können wirst und was die Schritte hin zu deinem ganz persönlichen Ziel sind?

Wir haben da ein interessantes Angebot für dich!

Individuelles Einzelcoaching für die rechtzeitige Karriereplanung. Individuelle ABC-Analyse. Übersicht über die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Finde heute den Karrierepfad für die Jobs von morgen!

Wir machen so etwas! Interessiert? OK! Dann kontaktiere mich ganz einfach. Ich verrate dir dann, wie das gehen kann.

Wohlstand für alle! – Jahreswechsel 2015/2016


Reiche Menschen wollen nicht, dass andere Menschen viel ärmer sind, stand eben in einer bekannten Wochenzeitschrift. Das stimmt! Armut ist widerlich und unangenehm, ganz besonders für Menschen denen es richtig gut geht.

Armut fühlt sich nicht gut an, auch für wohlhabende Menschen nicht. Das ist eine gute Ausgangssituation für einen weiteren Schritt in der gesellschaftlichen Entwicklung. Bill Gates und Co. haben begriffen, dass es für ihre Kinder überhaupt nicht gut ist, so unglaublich reich zu sein. Es ist gut, sorgenlos aufzuwachsen und sicher. Es ist gut, wenn genügend Ressourcen vorhanden sind um sich frei entwickeln zu können. Probleme gibt es in der Regel oft nur bei Menschen, die völlig unvorbereitet über zuviel Geld verfügen. So etwas nennt man neureich und das sieht dann sehr oft wie folgt aus: Dicker Mann mit Goldkettchen, viel jüngerer Frau im SLK. Understatement sieht anders aus. Wirklicher Reichtum kommt tatsächlich von innen. Bildung, Charakter, Humanität und eine hohe Entwicklungsstufe des Selbst weisen auf echten Wohlstand hin.
Wenn wir ab jetzt allen Menschen die selben Chancen einräumen und dafür sorgen, dass jeder sich optimal entwickeln kann, dann ist das ein gewaltiger Schritt für die Menschheit.
Versuchen wir einmal ein kleines Gedankenspiel. Wie sollte die Welt aussehen, die allen Menschen Wohlstand, Bildung und Freiheit bieten kann? Würde in einer solchen Welt jeder einen PS-starken Sportwagen fahren, jederzeit mit einem Überschall-Jet überallhin fliegen können? Würde jeder Mensch jederzeit zu den entlegendsten Stellen der Welt unterwegs sein können? Natürlich nicht. Wenn alle Menschen gleich sind, dann müssen Ressourcen -auch wenn sie im Überfluss vorhanden sind- intelligent verteilt werden. So eine Form von Reichtum für Jeden ist einfach unmöglich. Aber nicht nur das, so ein Reichtum ist unanständig und obszön. Niemand braucht das. Aber was ist denkbar und möglich? Wo wollen wir hin? Wobei wir mal wieder bei StarTrek wären: Peace And Prosperity!
Welche Autorität, welches Vorbild wählen wir, wenn Geld keine Rolle mehr spielt? Wer ist der Captain? Wer ist der Erste Offizier? Wer der Wissenschaftsoffizier, Doktor und Counselor? Genau darum geht es in einer modernen Gesellschaft: Das herauszufinden, was zu uns passt und uns weiterbringt.
Es kann nicht jeder der Pilot sein. Es muss auch Passagiere geben, die den Mann oder die Frau im Cockpit einfach machen lassen. Vorausgesetzt er oder sie ist tatsächlich geeignet für den Job und fliegt den Jet nicht gegen eine Wand. Nicht jeder kann KanzlerIn sein. Nicht jeder kann Helmut Schmidt sein. Und so viele geeignete KonkurrenInnen hat sogar eine Angela Merkel nicht. Wir sollten Mut haben und Zuversicht auf unsere Fähigkeiten.
Baut man auf die Fähigkeiten anderer Menschen setzt das Wissen und Vertrauen voraus.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Wenn wir in einen neuen Zeitraum wechseln, der Jahreswechsel ist für uns immer ein besonderer Zeitpunkt um kurz innezuhalten und über uns nachzudenken, dann können wir auch darüber nachdenken, was wir erreicht haben und was wir noch erreichen wollen. Eine interessante Sache, wenn man sich mit Psychologie und Coaching beschäftigt. Auch für Redenschreiber, Prediger und Politiker ist das eine wunderbare Gelegenheit um die Zukunft neu zu denken.

In Italien trägt man in der Silvesternacht rote Unterwäsche und die erste Mahlzeit ist ein Linsengericht.
Das bringt Glück und die Linsen symbolisieren Wohlstand und Geld.

Wie würden wir leben, wenn wir uns darum keine Sorgen mehr machen müssten? Die Überlegung, was man tun würde, wenn  sich plötzlich ein Lottogewinn einstellt, hat jeder schon angestellt.

Stell Dir vor, Du bist reich. Geld spielt keine Roller mehr. Was würdest Du tun? Wer würdest Du dann sein?

Kranke und sterbende Menschen haben andere Prioritäten. Notleidende Menschen auch. Sie wünschen sich nur die Sicherheit und den Wohlstand, den in Deutschland fast alle Menschen haben. Es ist Freiheit und ein Dach über dem Kopf und das Recht auf Bildung und eine gute Arbeit.

Ich wünsche Dir einen guten Übergang und ein gesundes, glückliches Jahr 2016! Viel Liebe und wenig Sorgen! Alles, was Du Dir wünschst soll in Erfüllung gehen. Ich bin mir sicher, dass Du genau weißt, was Dich glücklich macht!

—-> die Linsensuppe steht auf dem Herd und die roten Unterhosen werden noch mehr Glück bringen! Und wenn man dann noch alle  Sorgen auf einen Zettel schreibt und mit einer Rakete in die Luft schießt, dann sind die auch noch weg….. In diesem Sinne!

Ein Glückliches Neues Jahr 2016

ENTWICKLUNGSSTUFEN DES SELBST findest Du hier:
https://maccoach.wordpress.com/2013/08/01/coaching-entwicklungsstufen-des-selbst/

 

 

 

ICO Integrationscoaching


ICO Integrationscoaching – Was ist, was soll Integrationscoaching?

Sie sind arbeitslos. Sie melden sich bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter. Die Berater der Agentur haben eine Stunde Zeit um Sie kennenzulernen und über eine berufliche Perspektive zu sprechen. Sie werden kurz informiert, welche beruflichen Chancen es gibt und wie Sie am besten einen neuen Job finden. Den Rest müssen Sie in der Regel alleine erledigen. Es sei denn, Sie lassen sich helfen und vermeiden Umwege zum neuen Job. Ich spreche von Job, nicht von Arbeit oder Berufung, weil es letztendlich immer zuerst um die Erfüllung von Grundbedürfnissen geht. Viele Kunden der Agentur für Arbeit glauben, dass sie zuerst genau den richtigen Job für sich finden müssen und lassen sich viel Zeit bei der Suche. Aber von alleine funktioniert das nicht. Niemand wartet auf Sie. Vergessen Sie das bitte niemals!
Da draussen warten jede Menge Arbeitgeber, die “händeringend” neue Mitarbeiter suchen. Vielleicht sind Sie genau der richtige Mitarbeiter? Oder Sie liegen total daneben und laufen immer wieder ins Leere. Wer kann Ihnen ein neutrales und achtsames Feedback liefern? Wer steht Ihnen zur Verfügung, wenn es um eine Beurteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht? Wer hilft Ihnen sich auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten?

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Wie erklären Sie einem Vermittler bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter, dass Sie einen beruflichen Wechsel planen? Das ist momentan ein NoGo-Thema. Wenn Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Salatpflücker vorweisen können und immer als Salatpflücker gearbeitet haben, dann wird Ihre berufliche Zukunft höchstwahrscheinlich in der Salatpflückerbranche liegen. Es handelt sich um einen gefragten Job. Es herrscht Fachkräftemangel und Sie finden auf Anhieb einen neuen Job als Salatpflücker. Warum sollten Sie Unterstützung für eine Umschulung, Umorientierung oder eine Weiterbildung bekommen? Es gibt keinen offensichtlichen Grund und der Vermittler bei der Agentur müsste schon sehr tief in die Trickkiste greifen um ausgerechnet eine Umschulung vom Salatpflücker zum IT Systemkaufmann zu unterstützen. Wenn Sie Sicherheitsfachkraft oder Altenpflegehelfer werden wollen, dann geht das sofort. Vorausgesetzt, Sie sind gesundheitlich fit und haben keine Einschränkungen. Wenn Sie als ausgebildeter Salatpflücker aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, dann ist eine Umschulung in greifbare Nähe gerückt. Aber was ist das Richtige für Sie? Wissen Sie es schon? Oder brauchen Sie Hilfe?

Wenn Sie Hilfe brauchen, Fragen haben oder sich neu orientieren wollen, dann ist ein Integrationscoaching genau das Richtige für Sie. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens.

 

 

 

Ziele erreichen, Differenz ausgleichen, Reise planen


Jedes Coaching hat das Ziel eine Differenz auszugleichen. Es geht darum, ein Ziel zu erreichen. Wenn der Coachee das Ziel ausgedrückt hat – dabei hilft der Coach – dann geht es darum eine Art Projekt zu entwickeln um dieses Ziel zu erreichen. Der erfahrene Coach weiß genau, wie man so etwas macht.

Es geht also um das Selbstbild des Klienten und die Wirklichkeit. Insofern ist Coaching sehr nahe an der Psychotherapie, wie jeder Therapeut schnell erkennen wird. In der Therapie geht es ebenfalls darum diesen Unterschied auszugleichen.

Ich bin der Coach. Du bist der Coachee und ich stelle Dir nur zwei Fragen, die Du bitte beantwortest:

(1) Wer willst Du sein?

Bitte schreibe einen kleinen Aufsatz. Beschreibe Dich, wie Du dich siehst. Wo siehst Du Dich? Verrate mir, wer du wirklich bist, was deine Berufung ist, was du am besten kannst. Ich will nicht wissen, welche Ausbildung du hast und aus welchen Verhältnissen du kommst. Ich will erfahren,  wer du wirklich bist und wo du dich siehst.

(2) Wo stehst du heute? Was hast du bereits erreicht? Woran bist du gescheitert? Was kannst du besser machen? Wer kann dich dabei unterstützen?  Wer oder was hindert dich?

Los gehts! Du fängst ganz oben an. Schreibe bitte auf, was Dein Ziel ist. Auch wenn Du heute glaubst,  dass du es nicht erreichen kannst.

Dann schreibe bitte alles auf, was Dir zu Punkt (2)  einfällt.

Fertig?

O.K! Wir haben eine Reise geplant.

Wir wollen gemeinsam von (2) nach (1) reisen. Vielleicht erreichen wir das gesteckte Ziel. Vielleicht kommen wir auch ganz woanders an. Der Weg ist oft das Ziel. Vielleicht erkennst du, dass es ganz andere Ziele gibt, die es zu erreichen lohnt. Vielleicht kommen wir viel schneller an, als Du Dir vorstellen kannst.

Es geht darum, das Niveau deines Ziels (1) zu erreichen. Wir haben es geschafft, wenn (2) und (1) das selbe Niveau haben. Dann wirst du glücklich und zufrieden sein. Dann wirst du wissen: Ich bin am Ziel!