Mark Aurel – Klar denken und handeln – MacCoach


Mark Aurel – Klar denken und handeln – MacCoach

Unterdrücke die bloße Einbildung; hemme die Leidenschaft; dämpfe die Begierde; erhalte die königliche Vernunft bei der Herrschaft über sich selbst!
[Marc Aurel – Selbstbetrachtungen]

Kennen Sie die Geschichte mit dem Nachbarn, der am Sonntagmorgen feststellt, dass er kein Frühstücksei im Kühlschrank hat? Abgesehen davon, dass man heute zur nächsten Tankstelle oder zu REWE am Hauptbahnhof fahren kann, war es früher einmal möglich, beim Nachbarn zu klingeln und sich dort etwas auszuleihen.
Also: Unser Mann möchte seiner Frau gerne ein Frühstücksei präsentieren. Er nimmt es sich vor beim Nachbarn zu klingeln und zu fragen.

Aber es ist Sonntagmorgen um 08:00. Der Nachbar schläft bestimmt noch. Das bedeutet warten. Gedanken schleichen sich an. Der Nachbar hat einen Mercedes vor dem Haus zu stehen und er trägt Anzüge. Der denkt bestimmt, dass er etwas Besseres ist. Die Frau des Nachbarn und die Kinder sind immer höflich und zuvorkommend, niemals vorlaut. Ein weiteres Indiz für die Arroganz des Nachbarn. Er grüßt immer freundlich, ist Chef in einer Bank. Letztens hat er ihn so komisch angesehen, als er mit einem Kasten Bier die Treppe hochkam. Klar: Dieser arrogante Mann trinkt natürlich kein Bier. Da muss es schon Champagner sein, der Herr! Und er wird mit Sicherheit Sachen denken wie: Ja, Ja: Bier trinken und die Eier für das Frühstück vergessen. Die Zeit vergeht und immer mehr Gedanken kommen. Der Nachbar erscheint in einem immer ungünstigeren Licht. Unser Mann beginnt ihn zu hassen. Es ist 09.00 Uhr. Er hört Geräusche hinter der Wand. Sie müssen wach sein. Jetzt könnte er klingeln und fragen. Aber nein. Vielleicht sind es nur die Kinder. Vor 10:00 oder 11:00 sollte man am Sonntag nicht beim Nachbarn klingeln. Was wäre, wenn der Nachbar höhnisch grinsen würde und “Nein!” sagen würde? Er hatte bestimmt Eier im Kühlschrank. Aber aus purer Schadenfreude würde er es ihm verweigern. So ein Kerl ist das! Arrogant, boshaft. Ein Zyniker. Ein Arschloch.

Es ist 11:00 Uhr und unser Mann schäumt vor Wut. Er stürmt aus der Wohnung, klingelt beim Nachbarn, wartet kurz und dann öffnet sich die Tür. Der Mann steht im Laufanzug vor ihm und schaut ihn freundlich an. “Grinsen Sie nicht so höhnisch! Ich weiß genau, dass Sie noch Eier im Kühlschrank haben. Aber der feine Herr wird mir bestimmt keine abgeben wollen. Ich weiß genau, was sie denken! Sie Arschloch! Von Ihnen würde ich die Eier nicht einmal geschenkt nehmen!”, und tritt ab……

Es war alles nur Einbildung. Der Mann konnte nicht wissen, was der Nachbar denkt oder wie er tickt. Aber so funktioniert Kommunikation, wenn Einbildung im Spiel ist. Alles passiert nur in unserem Kopf. Wir haben keinen Beweis für die Richtigkeit unserer Annahmen.  
Über Leidenschaft und Begierden möchte ich heute nichts sagen. Das versteht sich von selbst, dass ein Coach das alles im Griff hat. Oder?

Worum es hier geht ist die Herrschaft über sich selbst. Marc Aurel spricht von der königlichen Herrschaft über sich selbst. Man muss kein König sein, oder blaues Blut in sich haben um diese Herrschaft über sich selbst zu erringen. Klares Denken und Handeln. Herrschaft über sich selbst und Klarheit über unser Gefühle haben. Das ist das zentrale Thema. Und ja: Auch wenn wir etwas begehren, dann sollen wir uns nicht verschließen oder Angst davor haben. Es hilft immer, wenn man klar und distanziert darüber denkt.  Es hat überhaupt keinen Sinn, etwas vor sich selbst zu verstecken. Und manchmal muss man einfach nachgeben und tun, was man begehrt. Oscar Wilde hat das gut erkannt.

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Persönlichkeit ist alles – MacCoach


Mac

Coach

Machiavelli

Coach

Der Fürst. Niccolò di Bernardo dei Machiavelli

„Wer glaubt, Machiavelli sage, Politik könne man nur mit Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen machen, hat ihn gründlich missverstanden. Wo es ohne diese Dinge geht, darf man diese Mittel gar nicht anwenden, nicht aus moralischen Gründen, sondern weil es unpolitisch wäre, es zu tun. Wo aber, gewissermaßen von der Technik des Machtkampfes her, in einer bestimmten Lage Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen nicht entbehrt werden können, um den Gegner zu überwinden, wenn es wirklich um Sein oder Nichtsein geht, dann ist einer als Staatsmann nur dann richtig am Platze, wenn er es über sich bringt, sich dieser Mittel zu bedienen, sei es als nihilistischer Zyniker, sei es als einer, der dem Staat „das Königsopfer seiner Seele“ bringt. Das ist der Sinn des Wortes von Machiavelli, dass ein Staatsmann auch böse handeln können müsse.“
– Carlo Schmid

 

Wer einen Coach aufsucht um seine Führungsqualitäten zu verbessern, sein Urteilsvermögen zu schärfen und alte Glaubenssätze in Frage zu stellen, wird feststellen, dass es die beste Idee seit langem war. Und sie oder er wird sich fragen, warum er oder sie es nicht schon viel früher getan hat. /MacCoach

 

Wer unpopuläre Entscheidungen durchsetzen will, muss das aus einem Standpunkt hoher persönlicher Integrität tun. Dieser Mann, diese Frau, muss Persönlichkeit haben und eine Persönlichkeit sein. Persönlichkeitsentwicklung ist Coaching.  /MacCoach

Coaching – be prepared – prepare yourself – MacCoach


 

let me coach you,
prepare yourself,
be ready for what is coming /MacCoach/

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Coaching dazu da ist, jedes gewünschte Ziel zu erreichen. Coaching kann viel mehr und auch viel weniger als das. Je nachdem. Vielleicht ist es Zeit für einen Perspektivwechsel. Eins steht schon mal fest. Egal wie gut du bist, welche Ressourcen und Fähigkeiten Du hast. Du kannst nicht alles schaffen, was du dir vorgenommen hast. Aber genau das verlangst du von einem guten Coach, nehme ich an. Der Coach soll dir gefälligst dabei helfen, deine ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Ist der Coach schlecht, wenn er das nicht schafft? Moment: Du musst dein Ziel erreichen, der Coach begleitet dich nur auf deinem Weg.

“Und erstens kommt es anders; und zweitens als man denkt.” /Wilhelm Busch/

Und das stimmt. Mein Rat, wenn ich schon mal einen Ratschlag geben darf, was ja bekannterweise beim Coaching schwer verpönt ist, ist, dass Du das Leben fließen lassen solltest und neugierig darauf sein darfst, was auf dich zukommt. Manchmal muss man einfach zugreifen, wenn man die Gelegenheit dazu hat und ein anderes Mal solltest du nochmal nachdenken, bevor du aus dem Bauch heraus einen verhängnisvollen Fehler machst. Auch das ist mir schon passiert. Ich war der frohen Hoffnung, dass ich etwas richtig mache und dann ging das total in die Hose. Was soll’s? Passiert halt. Egal! Und aus einem gemachten Fehler kann auch wieder eine neue Chance wachsen. Woher sollst du wissen, was in dieser Situation das Richtige ist. Glaube mir: So clever ist niemand.

Ich habe im Laufe meiner beruflichen Laufbahn feststellen müssen, dass nicht jedes Ziel wirklich erstrebenswert ist und dass es jede Menge Dinge gibt, auf die wir überhaupt nicht vorbereitet sind. Und darum geht es. Coaching bedeutet, dass man sich auf mögliche Ziele und eine mögliche Zukunft vorbereitet. Wie die Zukunft ganz konkret aussehen wird, wissen wir noch nicht. Sie entsteht gerade und wir sind ein Teil von denen, die diese Zukunft in die Wirklichkeit bringen werden.

Also, lass dich coachen. Und coache dich selbst. Lass uns darüber reden, wie du dir die Zukunft vorstellst und welche Rolle du in Zukunft spielen möchtest. Natürlich willst du ein Macher sein, ein Selfmade-Millionär wäre nicht schlecht. Das klingt gut, und dass könnte etwas für dich sein. Eine selbstbewusste Frau, die unabhängig und stark ist. Geld darf eine Rolle spielen; viel Geld selbstverständlich auch. Also wie wird die Zukunft aussehen?
Wir wissen noch nicht einmal wie die Welt in ein paar Jahren aussehen wird.

Beim Coaching geht es darum, sich vorzubereiten auf Neues und Unvorhergesehenes. Und es wird immer darum gehen, wer du bist und wer du eigentlich sein willst. Es geht nicht darum, wieviel Geld du hast oder haben wirst. Das ist eine kurzfristige Betrachtungsweise. Sieh es doch mal so: Du besitzt nichts; alles wird dir nur geborgt; am Ende wirst du ohne einen einzigen Cent diese Welt verlassen und es wird dir auch nicht viel nützen ein weltbekannter, reicher Mann oder eine reiche Frau gewesen zu sein. Und wenn wir es auf die Spitze treiben, dann wird dir auch klar, dass es eine billige Wahrheit ist, dass wir in unserer Jugend nur nach Geld streben und im Alter trotzdem nicht viel für die möglicherweise verschwendete und ruinierte Gesundheit tun können. Alles was bleibt ist deine Persönlichkeit, dein Mut, deine Weitsicht, deine Gelassenheit und deine Güte. Liebe spielt eine große Rolle.

Und genau darum geht es immer, wenn wir von Coaching sprechen. Persönlichkeit. Die Entwicklungsstufen des SELBST von Keagan sprechen eine ganz eigene Sprache. Ein Coach ist ein Mensch, der eine sehr hohe Entwicklungsstufe (möglichst die höchste) erreicht hat. Nur so ein Coach ist in der Lage, Dich nach oben zu ziehen und gemeinsam mit dir die höchsten Berge zu besteigen – natürlich immer im übertragenen Sinne. Manchmal bist du vielleicht im falschen Gebirge unterwegs. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

 

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.

Die Gott-Matrix


Die GOTT-MATRIX

Wenn Gott eine Matrix betreiben würde, Projektname: Weltall-Erde-Mensch, dann würde alles einen Sinn ergeben. Jedenfalls auch für Menschen, die bislang an nichts glauben konnten, wollten oder was auch immer.
Philosophen wissen um die Macht der Gedanken, seitdem sie über den Ursprung von allem nachdenken; also immer schon. Und Religion lehrt, dass da noch viel mehr sein muss, als sich unser Schulwissen vorstellen kann.

Stellen wir doch einfach mal ein Gedankenexperiment an:

Wenn Gott eine MATRIX namens UNIVERSUM geschaffen hat, und die Menschen die Hauptrolle darin  spielen, dann wird unser kleiner Planet plötzlich wieder in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns gerückt. Und es wird klar, dass einfach alles möglich und denkbar wird. Ein interessantes Gedankenexperiment. Mehr ist es ja nicht. Es ist völlig egal, wie das Projekt Weltall-Erde-Mensch letztendlich betrieben wird. Im Mittelpunkt steht der freie Mensch, der sich zwischen Gut und Böse entscheiden muss; und nach der LIEBE und VERGEBUNG des Schöpfers strebt.

Spätestens seit Daniel F. Galouye den Roman Simulacron-3 veröffentlichte, der in einer genialen Fernsehserie von Rainer Werner Fassbinder als “Welt am Draht” umgesetzt wurde, ist es denkbar geworden Computer als Träger einer gigantischen Simulation eines allmächtigen Schöpfers zu betrachten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Simulacron-3

Der Roman wurde zweimal verfilmt, zuerst 1973 von Rainer Werner Fassbinder als zweiteiliger Fernsehfilm unter dem Titel Welt am Draht, der dem tiefen Pessimismus und Fatalismus der Romanvorlage Widerstand entgegensetzt.[1] 1999 produzierte Roland Emmerich unter der Regie von Josef Rusnak eine zweite Fassung unter dem Titel The 13th Floor – Bist du was du denkst?. Obwohl er keine Verfilmung im engeren Sinne ist, übernimmt auch der Film Matrix (1999) Elemente der Grundidee von Galouyes Roman. /WIKIPEDIA 19.10.2017/

In The 13th Floor spielt übrigens Armin Müller-Stahl eine herausragende Rolle.

Die MATRIX also. Mich haben mich diese Werke immer schon sehr angesprochen und Gott als Ingenieur kann ich mir auch vorstellen. Ich stelle nichts in Frage und ich löse auch kein einziges Mysterium auf. Im Gegenteil: Meine Ehrfurcht vor dem Schöpfergott wird nur noch größer.  

So beginnt jedes Projekt: Mit einer Idee, einer Skizze, einem Projektplan und schließlich einem Wort: Es werde! Projektstart, nennt man das heute.

Tipp: Lest bitte den folgenden Text aufmerksam und mit dem Bewusstsein, dass alles denkbar ist, wenn man davon ausgeht, dass Gott ein genialer Ingenieur und Projektmanager ist. Davon bin ich überzeugt. Aber lest den Text:

Die Schöpfung: Sechstagewerk

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. (Johannes 1.1-3) (Apostelgeschichte 17.24) (Hebräer 11.3) (Offenbarung 4.11) 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

  3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. (Psalm 33.9) (2. Korinther 4.6) 4 Und Gott sah, daß das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis 5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

  6 Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern. 7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also. (Psalm 19.2) 8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

  9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter, daß man das Trockene sehe. Und es geschah also. (Hiob 38.8-11) (2. Petrus 3.5) 10 Und Gott nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war. 11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei sich selbst auf Erden. Und es geschah also. 12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte, ein jegliches nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen und ihren eigenen Samen bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

  14 Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre (Psalm 74.16) 15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf Erden. Und es geschah also. 16 Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. (Psalm 136.7-9) 17Und Gott setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. Und Gott sah, daß es gut war. 19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag.

  20 Und Gott sprach: Es errege sich das Wasser mit webenden und lebendigen Tieren, und Gevögel fliege auf Erden unter der Feste des Himmels. 21 Und Gott schuf große Walfische und allerlei Getier, daß da lebt und webt, davon das Wasser sich erregte, ein jegliches nach seiner Art, und allerlei gefiedertes Gevögel, ein jegliches nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war. 22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt das Wasser im Meer; und das Gefieder mehre sich auf Erden. 23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag.

  24 Und Gott sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Tiere, ein jegliches nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art. Und es geschah also. 25 Und Gott machte die Tiere auf Erden, ein jegliches nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und allerlei Gewürm auf Erden nach seiner Art. Und Gott sah, daß es gut war.

 

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.


/DIE BIBEL – Luther – Ausgabe 2017/

Dieses Projekt Gottes, die Wirklichkeit in der wir leben, übersteigt alles, was wir uns vorstellen können. Es ist anzunehmen, dass es für GOTT einen Sinn ergibt, Wesen zu schaffen, die seine Liebe begreifen und ihm vertrauen sollen um sich selbst einen Sinn zu geben.
Und es wird deutlich und klar, was Gott machen könnte, wenn er eine gigantische Festplatte betreiben würde, mit der er alles und jedes aufzeichnen und auch wieder löschen kann. Sünde und Gnade: Vergebung. Das macht doch Sinn, oder?

Offenbarung 2,2: Ich weiß Deine Werke…..

 

 

Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!


Tim Cook – Apple CEO – Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch!

Im Gespräch mit der FAZ hat Tim Cook einige interessante Äußerungen über unser Land gemacht. Er spricht über Deutschland, Hochtechnologie, Steuern und das nächste große Ding.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/tim-cook-im-interview-hoffentlich-seid-ihr-deutschen-richtig-stolz-auf-euch-15245252.html

Das Interview ist äußerst interessant, ihr könnt es auf der FAZ Webseite nachlesen. Folgt dem Original-Link oben.

Deutschland – Einig HigTech-Land

Tim Cook: “Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst……
Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen wird mit sehr viel deutschem HighTech ausgestattet. Die Fenster sind Made In Germany.

Diese Fenster konnten auch nur aus Deutschland kommen, von nirgendwo anders.Viele der Möbel im Apple Park oder die Einrichtungsgegenstände in unseren Läden kommen aus Deutschland. Ich habe die Fabriken besucht, in denen diese Produkte hergestellt werden. Und es gibt noch viel mehr Dinge in Deutschland, die nur von dort kommen können. Hoffentlich sind Sie darauf richtig stolz.”

Ich habe schon öfter über die Möglichkeiten geschrieben, die wir in Europa und ganz besonders in Deutschland herausgearbeitet haben. Deutschland bezieht seine Kraft aus der wirtschaftlichen Kraft Westdeutschlands und den Erfahrungen von Millionen Ostdeutschen, die sogar den Sozialismus fast zu einem Erfolg gemacht hätten. Am Ende waren natürlich die Probleme offensichtlich und der Drang nach Freiheit und dem verlockenden Westen führte zur friedlichen Revolution. Darauf können wir wirklich stolz sein. Ein Lob für uns Ostdeutsche. Wir haben die Zukunft vorweggenommen und ab 1990 mit einem Schlag eine wirtschaftliche Transformation durchlebt, die in anderen Ländern niemals so gut funktioniert hätte wie in Deutschland. Wir sind inzwischen Pioniere der Veränderung. Das sind einzigartige Erfahrungen. Gemeinsam sind wir wirklich großartig. Da bin ich mir ganz sicher!

The Next Big Thing

Tim Cook: “Neue Kategorien kommen nicht jeden Tag. Und wir nehmen uns Zeit. Wir sind geduldig. Augmented Reality ist übrigens eine große Sache. Sie würden es vielleicht nicht so sehen, ich aber umso mehr. Sie sollten Software in ihrer Betrachtung des Neuen nicht unterschätzen. Augmented Reality ist so groß wie die Multitouch-Bedienung, die mit dem ersten iPhone eingeführt wurde. Und Multitouch hat alles verändert. Davor haben die Leute Knöpfe benutzt. Jetzt begannen sie plötzlich, die Software zu berühren. Und heute können sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Mit Augmented Reality wird es genauso sein.”

Das nächste große Ding, wie wir es oft bezeichnen, ist ganz sicher die Virtualisierung. Virtuelle Realität oder auch Augmented Reality – Erweiterte Realität. Apple war schon immer gut Dinge, die es bereits gab noch besser zu machen und auf den Punkt zu bringen.

Wenn wir heute mit Freunden touristisch in Berlin unterwegs sind, dann wird automatisch der Wunsch nach einem Besuch bei Checkpoint Charly auftauchen. Wir können das MAUER PANORAMA von Asisi besuchen oder die Bernauer Straße. Für mich ist ein Besuch an der Bösebrücke – am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße sehr wichtig. Die Brücke markiert heute nur noch die Grenze zwischen Wedding und Prenzlauer Berg. Hier ging am 09.November 1989 die Mauer zum ersten Mal auf. Ich war schon oft mit Menschen hier, die mir sehr viel bedeuten und denen ich meine Geschichte erzählen mag.  

Mithilfe von Smartphones, mit Augmented Reality werden wir in Zukunft derartige historische Orte besuchen und uns in eine wählbare Vergangenheitsperspektive begeben können. Schon heute zücken wir unsere Smartphones und googlen und mappen wir was das Zeug hält. Augmented Reality wird noch einmal alles verändern.

 

Nordlicht


Theodor_Däubler_um_1926_by_Genja_Jonas

Von Genja Jonas – Das Inselschiff, 7. Jahrgang / Heft 3, 1926, S. 169, Bild-PD-alt, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7931064

Nordlicht

Sahst du noch nie den Fall der Leoniden?
Wenn Sterne lautlos durch den Äther zittern
Und ringsum sich beim Sturze noch zersplittern,
Erkennst du doch den großen Wunsch nach Frieden?

Blick auf die Vögel! Ziehen sie nach Süden,
So scheinen sie, vereint, kein Arg zu wittern.
Doch kann ein einzger Sturz den Zug erschüttern,
Denn gleich fühlt sich der ganze Schwarm ermüden.

Dich konnt ich durch ein tiefes Wort erlangen,
Denn du ergabst dich plötzlich ungewußt,
Und Scham und Liebe quoll in deine Wangen;

Jetzt glüht dein Fühlen hold an meiner Brust.
Bald kann ich dich in voller Glut umfangen,
Denn Ruhe sucht urschließlich jede Lust.

Theodor Däubler, 17. August 1876 Triest – 13. Juni 1934 St. Blasien, Schwarzwald.
Aus: Nordlicht. Erster Teil. Das Mittelmeer (Genfer Ausgabe). Leipzig: Insel Verlag, 1921

 

Warum wir auch in Zukunft eine Unterschicht brauchen. Eine Polemik. — Bildungsdesign


Der Physiker Michio Kaku geht davon aus, dass vor allem repetitive Jobs in Zukunft nicht mehr von Menschen erledigt werden, sondern von Robots. Diese These erklärt er hier im Video. Ich hingegen vermute, dass vor allem die repetitiven Jobs bleiben werden. Die Leute werden einfach nicht mehr dafür bezahlt. Ich vermute das, weil sich Kultur […]

über Warum wir auch in Zukunft eine Unterschicht brauchen. Eine Polemik. — Bildungsdesign

Zitat – Jules Verne – Neue Erde, neuer Mensch


Nicht neuer Continente bedarf’s auf der Erde, sondern neuer Menschen!
/Jules Verne/  (1828 – 1905)

franz. Schriftsteller, einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur (z.B. „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „20.000 Meilen unter’m Meer“ (1869/1870), „Reise um die Erde in 80 Tagen“ (1873)

Quelle: Verne, Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer (Vingt mille lieues sous les mers), entst. 1868/1869, Verlag A. Hartleben, Wien, Pest, Leipzig 1874. 1. Teil, 19. Kapitel. Vanikoro, Kapitän Nemo

Womit wir wieder beim Coaching wären. Neue Menschen, Persönlichkeit entwickeln: All das ist Coaching.

Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt. /Mark Aurel/


Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.
/
Mark Aurel/

Auch darum geht es beim Coaching: Die Kraft der Seele zu stärken, Potentiale erkennen, mögliche Ziele erarbeiten und den Weg zum Ziel zu finden.

Glückliches Leben bedeutet, erfüllt zu arbeiten und die Menschen mit denen wir uns umgeben auszuwählen und die zu finden, die unserer Seele gut tun.

Wenn wir, wir Marc Aurel, von Seele sprechen, dann ist damit das innere Gleichgewicht gemeint. Es geht um uns als zentrale Person in unserem Leben und um die Menschen, denen wir es gestatten mit uns zu leben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Allein kann niemand auf die Dauer sein. Selbst wenn wir in einem wie auch immer gestalteten Gefängnis leben, haben wir doch immer andere Menschen mit denen wir zu tun haben.
Und selbst wenn wir, wie einst Edmund Dantes, der Graf von Monte Christo, viele Jahre in Einzelhaft verbringen müssten, so haben wir die Erinnerungen und die Hoffnung. Dantes lebte auf, als er einen Mitgefangenen fand. Abbe Faria lehrte den jungen Mann alles, was er wusste und der Leser kann erkennen, wie die Seele des Gefangenen immer stärker wurde. Auch wenn Rache zunächst die treibende Kraft des Edmund Dantes war, seine Seele wurde durch die Interaktion mit einem einzigen Menschen stark und hoffnungsvoll. Es gab ihm die Kraft zu überleben und neue Ziele zu finden und zu erreichen.
Ein Coaching kann diese Kraft erkennen lassen und entwickeln helfen. Seelsorge, Mentoring, Psychotherapie und Coaching sind sehr ähnliche Beratungsformate, die alle auf eine gute Beziehung zwischen Berater und Klient setzen. Das ist oft viel wichtiger, als irgendwelche Tools, die man in der Beratung einsetzt.

Coaching-Tools sind eine tolle Sache, aber ohne belastbare Beziehungsarbeit funktioniert kein einziges Werkzeug.

 

7 wichtige Lektionen – die Menschen oft viel zu spät im Leben lernen


Wer tun will, was er liebt, muss dreimal so hart daran arbeiten.

Hinter Wut steckt immer Furcht.

Unsere täglichen Gewohnheiten werden zu unserem zukünftigen Selbst.

Gefühle brauchen Übung.

Jeder hat seine eigenen Absichten.

Erfolg ist niemals so erfüllend, wie der Weg dorthin.

Harte Arbeit und Lachen schließen einander nicht aus.

 

Der einzige Weg


“Handle immer so,
als würde die Erlösung des Universums von deiner Handlung abhängen.
Und lache dabei über dich selbst,
dass du glaubst,
du könntest überhaupt etwas mit deinem Tun bewirken.“
/buddhistischer Spruch/

Das ist der einzige Weg dich selbst zu erlösen, von den Blockaden deines Lebens. /ich :-)/

 

Wie ich Industriephilosoph wurde


Wie ich Industriephilosoph wurde

Ich komme mir fast vor wie Alfons Zitterbacke. Ich versuche mit einer kindlichen Naivität etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht glauben kann.

Das ist so eine Geschichte, wie etwas wurde, von dem ich nicht einmal wusste, dass es so etwas gibt.

Am Anfang war ich ein Lernender, ein Auszubildender, ein Lehrling. Dann begann ich zu arbeiten und entdeckte, dass es immer eine sehr große Diskrepanz zwischen den theoretischen Möglichkeiten und den realen Bedingungen gibt. Immer. Es ist nicht immer sinnvoll die allerneueste Technologie zu nutzen, wenn man damit keinen Gewinn machen kann. Was nützt ein moderner Industriepark mit den allerneuesten Maschinen, wenn es niemand gibt, der sie bedienen kann? Oder wie sinnvoll sind High-Tech-Unternehmen, die keine Abnehmer für ihre Produkte finden?

Ich studierte Industrielle Elektronik, ein Studiengang den es in den 80er Jahren gab. Damals glaubten wir alle an Begriffe wie wissenschaftlich-technische Revolution. Und es passierte tatsächlich; allerdings ganz woanders, in Redmond, Texas und im Silicon Valley. Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT– und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York.
Eine Mauer und ein Ozean trennten mich damals meinen technologischen Sehnsuchtsorten. Aber ich hatte das Privileg mit den modernsten Computern zu arbeiten, die es damals gab. Auf meinem Schreibtisch stand ein IBM XT und ich hatte Zugriff auf einen DIGITAL VAX Clone. Ich hätte gerne einen COMMODORE AMIGA, ATARI oder Apple gehabt. Aber diese Schätzchen waren für mich unerreichbar. Für mich war es vollkommen klar, dass Computer unser Leben grundlegend verändern würden.
Dann kam die Wende von 1989 und der Mauerfall. Wunderbar! Jetzt gab es überhaupt keine Grenzen mehr. Die technologische Entwicklung nahm eine rasante Fahrt auf. Vernetzung von PC. Verteilte Datenbanken. Das Internet.

 
In Deutschland wurde vor einiger Zeit der Begriff “Industrie 4.0” geprägt. Genau gesagt war es 2011 auf der Hannover Messe. Hinter dem Begriff steckt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung, die die Computerisierung der Industrie unterstützen soll.

 

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie. (WIKIPEDIA 13.07.2017)


Aber was ist ein Industriephilosoph? Ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Arbeitswelt, über den arbeitenden Menschen und dessen Verhältnis zu seinem Arbeitsplatz, seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen zu finden. In der Industrie und insbesondere im Mittelstand gelten andere Regeln, als allgemein in der Gesellschaft anerkannt.

 

  • 1 Der Chef hat immer Recht.
  • 2 Für Ausnahmen jeglicher Art tritt immer §1 in Kraft

 

Führungskräfte in Deutschland sind eine Spezies für sich. Wenn es um das Selbstbild von Führungskompetenz geht, dann klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit oft sehr auseinander. Das ist ein Thema für jemand, der spöttisch als Industriephilosoph bezeichnet wird. Das ist ein guter Grund, eine Coachingausbildung zu absolvieren und besser zu verstehen, wie Industrieunternehmen ticken. Wenn dann noch Kompetenzen in Sachen Informationstechnologie und Arbeitsorganisation dazu kommen, dann wird das Bild abgerundet. Ich habe bisher 30 Jahre in Industrieunternehmen gearbeitet und ich habe die Transformation eines früheren Volkseigenen Betriebes in ein leistungsfähiges, marktwirschaftlich organisiertes Unternehmen hautnahe miterlebt und mitgestalten dürfen.
Es liegt auf der Hand, dass ich es mir immer erlaubt habe, grundlegende Fragen zu stellen und den Sinn vieler Aktivitäten zu hinterfragen. Vielleicht macht diese gesunde Naivität mich zu einem Philosophen in Sachen Industrie. Ich habe mir diesen “Titel” nicht ausgesucht. Er wurde mir sozusagen verliehen und ich muss einfach nur sagen: Das passt! Gute beobachtet! Ja!

So wurde ich nicht nur zum Coach, sondern ganz nebenbei zum Industriephilosophen.

 

Humboldt der Coach


Zum 250. Geburtstag Wilhelm von Humboldts

Friedrich Gentz schrieb über Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835):

„Wenn man mit ihm redet, so ist es immer, als wenn man mit sich selbst redete, nur unendlich leichter. Man kennt sich selbst allemal besser, wenn man ihn verlässt“. Friedrich Schiller erklärte: „Im Gespräch mit ihm entwickeln sich alle meine Ideen glücklicher und schneller.“

Die Assoziation Wilhelm von Humboldt und einem Coach drängt sich auf. So muss Coaching sein. Es ist, als wenn man mit sich selbst redet, nur unendlich leichter. Im Gespräch mit einem Coach entwickeln sich alle Ideen glücklicher und schneller.

WvHumboldtWilhelm von Humboldt (1767 – 1835) auf einem Bild von Gottlieb Schick von 1808

Hier ein Artikel im TAGESSPIEGEL zum 250.Geburtstag von Humboldt

 

 

Kybernetik – Konstruktivismus – Coaching


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.”
/Heinz von Foerster/

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen einander längst nicht mehr aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat kaum Chancen, eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln; weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, weg räumen imaginärer Steine, die uns blockieren.
Die Grenzen des Coachings liegen in den Grenzen des Coachs und des Coachees.
Coaches müssen selbst eine hohe Ebene der „Entwicklungsstufen des Selbst“ erreicht haben, um den Coachee dabei zu unterstützen, eine neue Ebene zu erkunden.

Titelbild: von Piet Mondrian

 

Coaching – Kybernetik – Konstruktivismus


Kybernetik – Konstruktivismus

“Der Mensch hat keine Natur, sondern eine Geschichte.
Der Mensch ist kein Ding, sondern ein Drama.
Sein Leben ist etwas, was gewählt werden muss,
was erfunden werden muss, während er es lebt,
und ein Mensch besteht in dieser Wahl und Erfindung.
Jeder Mensch ist sein eigener Romancier und kann sich entscheiden,
selbständig denkender Schriftsteller oder Plagiator zu sein,
doch der Entscheidung selbst entrinnen kann er nicht …
Er ist dazu verdammt, frei zu sein.” /Heinz von Foerster/

 

Heinz von Foerster (* 13. November 1911 als Heinz von Förster in Wien; † 2. Oktober 2002 in Pescadero, Kalifornien) war ein österreichischer Physiker, Professor für Biophysik und langjähriger Direktor des Biological Computer Laboratory in Illinois. Er gilt als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft und ist philosophisch dem radikalen Konstruktivismus zuzuordnen. Zu seinen bekanntesten Wortschöpfungen gehören Kybernetik zweiter Ordnung, Lethologie, Neugierologie, KybernEthik. Er prägte auch den Begriff Ethischer Imperativ. /WIKIPEDIA 15.05.2017/

Das Zitat spricht für sich. Die Biografie von Heinz von Foerster spricht für sich. Konstruktivismus ist ein Konzept, das im Coaching eine große Rolle spielt. Der Mensch konstruiert aus seinen Erfahrungen, seine Welt. Er erschafft seine Erfahrungen und gibt ihnen einen Rahmen und einen Sinn. Wir sind nicht Zuschauer bei einem Theaterstück namens Leben, sondern die Schauspieler auf der Bühne. Allein die naive Vorstellung, dass es irgendwo da draußen eine objektive und immer gültige Realität; eine einzige, gültige, objektive Wirklichkeit gibt, die richtig oder falsch sein kann, entspricht nicht der Wahrheit. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Unsere individuell wahrgenommene Realität baut sich eine ganz eigene Wahrheit zusammen.  

Konstruktivisten sehen sich selbst als Beteiligte an einem Drama, dessen Regeln, Abläufe und Vorschriften sie erfinden und in die Realität bringen.  

Das klingt sehr kompliziert und verwirrend. Aber es ist tatsächlich so.
Wir empfinden unsere Realität direkt durch die Geschichten, die wir immer wieder gehört und verinnerlicht haben. Wir sind zunächst gefangen in unserer eigenen Realität; und dann kommt jemand, der es hoffentlich gut mit uns meint und führt uns auf eine neue Ebene.
Ich habe das schon oft erlebt und ganz bewusst wahrgenommen. Meine Denken und Fühlen, meine Welt, ist nicht die Welt meiner Freund, Kollegen und Kunden. Das macht Coaching für einen Coach so interessant. Es geht immer zuerst darum, die Welt des Klienten zu erforschen, zu erfühlen und offenzulegen. Für den Coachee, den Gecoachten oder wie man immer es ausdrücken mag, ist die Begegnung mit einem Coach eine Neuentdeckung seiner eigenen Welt. Der “Mythos des Gegebenen” wird in Frage gestellt und begrenzende Glaubenssätze werden zertrümmert und neu zusammengesetzt zu einer anderen Form der Wahrnehmung.
Eine neue Welt tut sich auf. Besonders religiös erzogene Menschen fürchten sich vor dieser neuen Welt, weil sie Angst davor haben, ihre bekannte Welt zu verlassen. Sie fürchten sich vor dem Verlust ihres Glaubens. Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Wahrnehmung wird enorm erweitert und nicht eingeschränkt. Dadurch gewinnt das Konzept Gott eine völlig neue Ebene der eigenen Realität. Wissenschaft, Philosophie und Glauben schließen sich schon lange nicht mehr einander aus. Spiritualität und ein Gefühl für den Sinn der Existenz sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer in einer Denkschublade gefangen ist, hat keine Chance eine höhere Ebene des Selbst zu erreichen.
Konstruktivismus erfordert aktive Teilnahme, Handeln, weil nur Handeln uns selbst und damit die Welt verändert. Jedes Mal wenn wir handeln, verändern wir die Welt. Wir können es nur begreifen, wenn wir handeln, uns verändern, eine andere Perspektive einnehmen.

Coaching ist Handeln; Einsicht alleine genügt nicht. Ein Coach fordert den Klienten immer zum Handeln auf; damit sich ihre Welt und auch sie selbst sich verändern können. Zielstellung und kleine Schritte des Handelns. Das ist Coaching.

Die Vision unserer Grenzen ist die Grenze unserer Vision. Wir erkennen unsere eigenen Grenzen, nicht die Grenzen der Welt; virtuell und real.
Wenn wir in einem Gebirge unterwegs sind, dann wird es klar, dass hinter dem nächsten Gipfel immer noch viele weiteren Gipfel zu erreichen sind. Jeder Schritt schenkt uns neue Aussichten und Panoramen der Welt.

Coaching bedeutet, das Wegräumen von imaginären Steinen, die uns blockieren. Die Grenzen des Coachings liegen natürlich in den Grenzen des Coachs. Coaches müssen selbst eine hohe Ebene erreicht haben um den Coachee dabei zu unterstützen eine neue Ebene zu erkunden.

Die Therapie ist ein guter Anfang


Seelenheiler

“Die Therapie ist ein Anfang, ein guter Anfang. Aber leider heilt sie nicht die Seele.” /* Father Phil Intinola, The Sopranos, Episode 5 – Reise in die Vergangenheit/

Camela Soprano suchte ihr Seelenheil in der Kirche, während ihr Mann, der Mafia-Boss, sich bei einer Psychiaterin angemeldet hatte. Nachdem sie ihm erklärt hatte, wie sie die ärztliche Schweigepflicht auslegte (ich darf aber nicht von einem Kapitalverbrechen wie einem Mord etwas erfahren), öffnete sich Tony Soprano und erzählte ihr alles, was er auf dem Kerbholz hatte. Und das war eine Menge. Allerdings durfte keiner der ehrenwerten Gesellschaft erfahren, dass er in Behandlung war. Die hätten sofort gedacht, er hätte einen Knall. Was ihn für immer erledigt hätte. Die Serie ist eine der ersten hochwertigen TV-Serien, die um die Jahrtausendwende gedreht wurden. DIE SOPRANOS ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.

WIKIPEDIA sagt: Die Sopranos ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die vom Leben einer italo-amerikanischen Mafiafamilie in New Jersey handelt. Die Serie, die in den Jahren 1999 bis 2007 auf HBO zu sehen war, wurde unter anderem mit 21 Emmys und fünf Golden Globes ausgezeichnet. Die Writers Guild of America wählte Die Sopranos auf Platz 1 der 101 Best Written TV Series.[1]Auf der Website Metacritic, die Kritiken von verschiedenen Redaktionen zusammenfasst, hält die letzte Staffel einen Metascore von 96 Prozent.[2]
/WIKIPEDIA 15.05.2017/

Interessant ist der enge Zusammenhang zwischen Beziehung, Seelsorge und Therapie. Ich füge Coaching hinzu, weil es in diese Linie gehört. Wobei ich hier nicht behaupten möchte, dass Coaching für Verbrecher und andere Übeltäter das geeignete Format ist. Ich stelle mir nur vor, wie der imaginäre Coach den Mafia-Boss folgende Frage stellt: “Wenn Sie 10 Jahre in die Zukunft sehen. Wo sehen Sie sich dann? Was wollen Sie dann erreicht haben? Was werden Ihre Kinder sagen, wer Sie dann sind?”

Die Antwort könnte mit einem gebrochen italienischen Akzent lauten: “Entweder ich sehe mich sechs Fuß unter der Erde; oder ich bin der anerkannte Pate der Familie. Man wird mir Respekt zollen und es wird allen gut gehen! Ich werde mir nicht mehr die Hände schmutzig machen und meine Kinder werden Ärzte, Anwälte und Politiker sein. Sie werden von ihrem Papa nur gutes zu sagen haben. Sie sind mir dann schließlich Respekt und Dank schuldig!”

Warum sind wir nur alle so angetan von diesen finsteren Typen? Die Antwort liegt auf der Hand. Weil das Leben, auch unseres manchmal genau so ist. Wir sind bemüht gute Dinge zu tun und sauber zu bleiben und dann kommt diese oder jene Chance, die wir glauben ergreifen zu müssen. Und was sollen die Menschen zu Dir sagen, mein aufmerksamer Leser? Ich hoffe, Du lächelst jetzt und denkst Dir Deinen Teil. Und spätestens an dieser Stelle setzt ein Wiener Walzer ein und es erklingt das schöne Lied: Wir sind doch alle kleine Sünderlein……

Ist immer noch besser, als ein vertrockneter Korinthenkacker, der keinerlei Spaß versteht und sich am Ende seines Lebens immer noch fragt, was das denn alles sollte…..

/* Father Phil- katholischer Priester, Seelsorger von  Camela Soprano, Carmela Soprano, played by Edie Falco, is a fictional character on the HBO … her marriage vows during some sexually charged moments with her priest, Father Phil Intintola (in „College“), and painter-decorator Vic Musto./

 

Coaching – Bereitschaft


Coaching – Bereitschaft

„Wenn der Schüler bereit ist, wird der Lehrer erscheinen“
Chinesisches Sprichwort

Am Beginn eines Coachings steht die Auftragsklärung. Coach und Coachee lernen sich kennen. Vorstellungsrunde. Wenn der Coachee bereit ist, dann kann das Coaching beginnen. Dann, und nur dann ist ein produktives Coaching möglich.

hart arbeiten


hart arbeiten!? warum nicht?

Wenn man sich etwas vorgenommen hat, und zu 100 Prozent davon überzeugt ist, dass es sich um ein bedeutendes Ziel handelt, das man unbedingt erreichen will dann – und nur dann – ist man in der Lage wirklich hart zu arbeiten. Wenn nicht, dann wird man unweigerlich irgendwann ausgebrannt in ein tiefes Loch fallen. Ein Burnout bei Menschen, die für eine Sache wirklich brennen, ist mir noch nicht untergekommen. Burnout passiert immer Menschen, die von außen angezündet und gnadenlos verheizt werden.

Mark Twain hat einmal gesagt:

Das Gesetz der Arbeit scheint äußerst ungerecht – aber es ist da, und niemand kann es ändern: Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.
Mark Twain (1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Das stimmt genau. Und umgekehrt gilt, dass schlecht bezahlte Arbeit…..Aber das kann sich jeder selbst ableiten.

Worum es also geht im Leben ist, dass wir uns eine Tätigkeit suchen, die wir gerne machen. Leider ist es weder leicht herauszufinden, was uns wirklich Freude bereitet und dann muss sie auch noch gut bezahlt werden. Eine unlösbare Aufgabe, so scheint es.

Reisen wäre so eine Sache, die mir gerade einfällt. Das macht doch richtig viel Spaß. Aber es soll ja auch Leute geben, die auf ihrer Scholle kleben und für die Reisen wie eine Strafe wirkt. Diesen Menschen sei angeraten zwei Dinge zu tun. Erstens, darüber nachzudenken, warum dem so ist und zweitens, einfach Zuhause zu bleiben. Dann haben sie keinen Streß. Dann können sie das tun, was sie am liebsten machen und das ist? Was? Schreiben Sie es auf einen Flipchart-Post.

Es gibt Menschen, die gerne stricken. Warum auch immer. Sie tun es gerne. Ich schreibe gerne und ich lese gerne und ich arbeite sehr gerne als Coach. Das ist das, wofür ich brenne – ohne zu verbrennen. Wenn ich irgendeinen Mist schreiben und pünktlich abliefern müsste, würde ich Gefahr laufen zu verbrennen. Ich bin ein Typ, der es am liebsten sehen würde, wenn er eine Reihe von Assistenten hätte, die meine Ideen und Skizzen zu fertiger Literatur verarbeiten würden. Ach! Das wäre gut! Ich würde vermutlich einen Bestseller nach dem anderen in den Sand setzen. Oder ich würde begeistert von einem Erfolg zum anderen reiten. Ich, der Literatursurfer. Man wird ja noch mal träumen dürfen. Soviel zu hart arbeiten. Das Leben kann ganz schön hart sein. Oder? Aber so etwas gibt es tatsächlich: Bestsellerautoren mit einem Schwarm von Ghostwritern um sich herum. Schon Alexandre Dumas, der Autor der DREI MUSKETIERE soll diese Möglichkeit für sich genutzt haben. Es macht ja auch Sinn. Ein Architekt muss sich schließlich auch nicht um jedes Detail kümmern.

Ich lasse mir auch gerne von kompetenten und interessanten Menschen ihren Job erklären. Das nenne ich Coaching. Diese Tätigkeit erfüllt mich ausserordentlich. Ich mag es, wenn kompetente Menschen von ihrer Arbeit erzählen und dafür geradezu brennen.
Natürlich merke ich sofort, ob der Mensch wirklich etwas davon versteht, wovon er da redet. Manchmal ist es auch anders; aber darüber breiten wir lieber den Schleier der Nächstenliebe.  

Wir waren bei harter Arbeit. Es ist hart, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist sehr hart als Sportler ständig knapp den Sieg zu verpassen. Es ist hart am falschen Ort oder in der falschen Zeit zu sein. Aber so etwas passiert öfter als wir denken. 

Es sind nicht immer die sichtbaren Stars der Technologieszene, die hart gearbeitet und die Grundlagen für den Erfolg geschaffen haben. Die Protagonisten heißen nicht nur Bill Gates und Steve Jobs, Larry Ellison oder Elon Musk. Es sind die stillen Helden, die ebenfalls hart arbeiten und alles richtig gemacht haben. Der Erfinder der MP3 ist ein Deutscher, der das Verfahren für das Fraunhofer Institut entwickelt hatte. Grundlagenforscher; ein interessantes Kapitel für sich.

Auf der anderen Seite stehen Leute, die glauben Abkürzungen zum Ruhm nehmen zu können. Deutschland sucht den Superstar! Wer ist Deutschland? – stellt sich die Frage. DER SUPERSTAR dort interessiert mich überhaupt nicht. Wie wäre es mit einer Hitparade der erfolgreichen und unbekannten Forscher und Ingenieure? Das wäre doch mal eine interessante Serie auf NETFLIX. Die öffentlich-rechtlichen Sender könnten auch mal über so etwas nachdenken.    

Es gibt denkbar schlechte Umgebungen für harte Arbeit. Auch so etwas habe ich schon öfter erlebt oder zumindest davon gehört. Es sind ungeklärte Abläufe in Unternehmen die in einem undurchdringlichen Jungle von IT-Systemen mäandern und den Mitarbeitern überhaupt nichts nutzen. Ich bin ein ziemlich bester Freund von klaren Strukturen und einem permanenten Verbesserungsprozess in Unternehmen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Es geht mir darum, dass hart arbeitende Mitarbeiter nicht in doppelter Arbeit oder Ausnahmeprozessen, die immer anders sind als im System abbildbar, verbrannt werden.
Aber es gibt auch hart arbeitende Mitarbeiter, die sich in undurchsichtigen Systemen sehr wohl fühlen und glauben, dass sie eine tolle Arbeit machen, zu der es keine Alternative gibt. Solange sie davon überzeugt sind, wissen sie wenigstens, warum sie so hart arbeiten. Allerdings beobachte ich genau an diesen Klienten oft Abnutzungserscheinungen und Anzeichen von Burnout. Denn sie wissen oft nicht, warum sie das alles tun müssen.

Harte Arbeit ist gut für Menschen, die wissen was sie da tun und wo die Ziele sind. Wenn harte Arbeit aber fremdbestimmt und sinnentleert getan werden muss, dann ist das nicht gut. Solche harte Arbeit braucht niemand. Das macht nur krank.

Narren


Früher war es üblich, dass der König einen Narren am Hof beschäftigte;
Der Narr konnte tun und sagen was er wollte.
Manchmal blieb den Zuschauern das Lachen im Halse stecken.
Heute brauchen die Mächtigen keinen Narren mehr.
Sie machen den Job einfach selbst.*

(*Ähnlichkeiten mit heute regierenden Präsidenten sind rein zufällig)

Meinungen


Wenn Du die Wahrheit sehen willst,
habe keine Meinung. /Zen Sprichwort/aus: IRON FIST/

Die Welt besteht aus Meinungen. Wie kann man da keine Meinung haben? Das ist er erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt. Kann man sich überhaupt leisten, keine Meinung zu haben? Ist das erlaubt?

Keine Meinung haben, bedeutet in unserer westlichen Welt, feige zu sein. Man darf sich doch nicht heraushalten. Man muss einen klaren und festen Standpunkt haben. Man muss wissen, wo man steht und man muss klar stellen wofür man steht. Darum geht es in unserem Leben. Einen festen Standpunkt haben und wissen wo man hingeht. Im Coaching sind das wichtige Punkte auf unserer inneren Landkarte.

Aber zuerst wollen wir uns die Wahrheit ansehen. Wir wollen sie erkennen und sehen. Wie stellen wir es an? Genau so, wie es in diesem ZEN Sprichwort steht.

Wenn Du die Wahrheit sehen willst, habe keine Meinung. Trenne Dich und erlöse Dich von den einschränkenden Einflüssen von Meinungen. Fakten, Nachrichten, Propaganda, Fake News, Glaubenssätzen, Dogmen, Vorstellungen. Es ist nicht einfach, aber es hat eine reinigende Wirkung. Das hat etwas mit Fasten zu tun. Trenne Dich – eine Zeit lang – von allen Ballaststoffen und Meinungen, die um Dich herum alles ausfüllen. Dann wirst Du zu neuen Erkenntnissen kommen. 

 

Der blinde Punkt in dir


Der blinde Punkt in Dir

Als Blinder Fleck wird in der Augenheilkunde die Stelle des Gesichtsfelds bezeichnet, auf die sich jeweils die Austrittsstelle des Sehnervs im Außenraum projiziert.

Da sich hier, am Discus nervi optici mit der Papille des Sehnervenkopfs, keine Lichtrezeptoren der Netzhaut befinden, stellt diese Stelle einen „blinden Fleck“ für die entsprechende Gesichtsfeldregion dar und weist lokal so physiologisch einen absoluten Gesichtsfeldausfall auf.

Normalerweise wird der Blinde Fleck nicht als blinder Fleck zur Kenntnis genommen.

Auf der Grundlage von Empfindungen der umgebenden Netzhautregionen und aufgrund von solchen aus den korrespondierenden Regionen der Retina des anderen Auges, dessen Sehnervenaustritt sich im binokularen Gesichtsfeld nicht auf denselben Bereich abbildet, sowie anhand von Erinnerungsbildern, wird das Gesehene in der Wahrnehmung so zu einem Bild ergänzt, dass der Gesichtsfeldausfall subjektiv nicht erscheint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge)

Unser Gehirn ist genial. Es lässt uns vergessen, dass es diesen blinden Fleck gibt. Aber er ist vorhanden.

Ähnlich wie der blinde Fleck im Auge gibt es viele blinde Punkte in der Psychologie. Sie sind zweifellos vorhanden und wir bemerken sie nicht, weil sie für unser Bewusstsein ausgeblendet sind.

Immer, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen, stellen wir uns Fragen stellen, die letztendlich die Antworten liefern, die grundlegend für den Erfolg oder Mißerfolg sind. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge auszublenden oder nicht so zu sehen, wie sie wirklich sind. Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern eine unterbewusste Prozedur, die ganz automatisch abläuft. Es gibt immer Punkte, die wir nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Aber genau darum geht es beim Coaching. Der blinde Punkt ist in Wirklichkeit der innere Kern unseres Wesens und unserer Kraft. Es geht um Motivation und Ressourcen. Was wollen wir eigentlich erreichen? Wer wollen wir sein? Was treibt uns an? Spielen wir nur ein Spiel mit, das von anderen bestimmt wird? Oder erkennen wir den Sinn und das Ziel des Spiels und sind in der Lage die Regeln zu bestimmen? Wissen wir wirklich wohin uns unser Weg führen soll?

Das herauszufinden ist ein wichtiges Coaching-Thema.

“Es gibt Dinge, die übertragen sich von Generation zu Generation. Unsere Aufgabe ist es alte Muster zu durchbrechen.” / Irwin D. Yalom/

Meine Empfehlung: http://www.yalom-derfilm.de/

https://www.amazon.de/Yaloms-Anleitung-Gl%C3%BCcklichsein-Irvin-Yalom/dp/B00T80RXC6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489389374&sr=8-1&keywords=anleitung+zum+gl%C3%BCcklichsein

Die meisten Menschen bereuen etwas. Es gibt so viele Dinge, die sie getan oder nicht getan haben.

Wenn wir uns selbst nicht richtig verstehen, können viele Instinkte in uns die Führung übernehmen und unser Leben negativ beeinflussen. Sobald wir uns besser verstehen, werden wir die neurotischen Elemente in uns in den Griff bekommen.  

Wenn wir uns selbst nicht wirklich verstehen, können wir auch andere nicht wirklich verstehen oder schätzen.

Die Reise in unser innerstes Selbst kann anstrengend und enttäuschend sein. Aber wir erkennen am Ende, wo unsere wahren Stärken und Ressourcen liegen. Es macht überhaupt keinen Sinn jemand werden zu wollen, der man nie sein kann. Es ist sehr klug, vorher zu wissen wo die wahren Fähigkeiten und der innere Punkt der Identität liegen.

Wenn Du weißt was du erreichen kannst, und wirklich ein Ziel erreichen willst, das zu dir passt, dann wirst du es auch erreichen.

Coaching ist ein Katalysator


Coaching ist ein Katalysator

Jeder Mensch ist in der Lage, seine Situation einzuschätzen, sich ein Bild von sich und seiner Umgebung zu machen und Veränderungen in Gang zu setzen. Coaching beschleunigt diesen Prozess auf ungeahnte Art und Weise.

Ein Blick auf dein Leben zeigt, dass dir einige Dinge gelungen sind und andere nicht. Vielleicht hast du das erreicht, was dir in deiner Situation möglich war. Vielleicht hast du auch noch nie wirklich versucht deine wahren Grenzen zu erkennen und diese Grenzen zu überschreiten. Wo stehst du heute? Denke bitte darüber nach und notiere, was dir durch den Kopf geht.
Wir sind darauf trainiert, das was wir tun und wer wir sind, in einem ganz besonderen persönlichen Licht zu betrachten. Ein kleiner Perspektivwechsel gibt Aufschluß über das, was wirklich ist. Viele kleine Perspektivwechsel versetzen dich in die Lage wirklich das zu tun, anzustreben und zu erreichen, was du wirklich willst. Lassen wir die Dinge laufen, kommen wir mit Sicherheit auch irgendwo an. Aber war das unser Plan? Hatten wir wirklich vor eine Rolle anzunehmen, die möglicherweise überhaupt nicht zu uns passt?

Manchmal ist es hilfreich, berühmte Perönlichkeiten zu zitieren. Hier zwei Zitate, die es wert sind, vertieft zu werden:

“Der nicht mutig genug ist, Risiken auf sich zu nehmen, wird in seinem Leben nichts erreichen.” /Muhammad Ali/

“Ich weiß wo ich hingehe und ich kenne die Wahrheit und ich muss nicht das sein, was ihr wollt. Ich kann das sein was ich sein will.” /Muhammad Ali/

Die Frage ist, ob du bereits weißt, wo du hingehen willst, wer du sein willst. Dann kannst  auch du der einzigartige Mensch sein, der du sein willst. Dann bekommst du das, was du verdient hast. Aber erst, wenn du mutig genug bist, das Risiko ungeschminkter Selbstanalyse und Selbsterkenntnis einzugehen und deine Ziele zu definieren.

Ein Coaching kann dir dabei helfen. Schneller und effektiver als du es dir überhaupt vorstellen kannst.

Am Ende wirst du folgenden Satz sagen:

“Ohne Coaching hätte ich es nie geschafft! Ich bin froh und glücklich, dass ich den Coach gefunden habe, der zu mir passt.”

Merk dir diesen Satz! Denk darüber nach und vergiss es nie! Ohne Coaching kann man Ziele erreichen. Irgendwelche Ziele. Mit Coaching kann man schon bevor man den ersten Schritt macht wissen, ob es sich lohnt, den Mut und die Risiken, den Kampf und den Schmerz auf sich zu nehmen.

Coaching ist die effektivste Möglichkeit, zielgerichtet zu leben und zu arbeiten. Es geht sehr viel schneller, als wenn du alles mögliche ausprobierst um dann zufällig irgendwo anzukommen. Das Leben ist kürzer als du denkst.

 

Wer im Augenblick lebt, lebt in der Ewigkeit


Wer im Augenblick lebt, lebt in der Ewigkeit

Ich habe gerade einen interessanten Vortrag von Paul Watzlawick gehört. Internet sei Dank! Ich bin sehr glücklich, jederzeit Zugang zu allen Informationen zu haben, die mich interessieren. Und wie es so ist, stolperte ich über ein Zitat von Wittgenstein. In der Überschrift steht, was ich verstanden hatte und mir auf die Schnelle merken konnte. “Wittgenstein – Augenblick – lebt in der Ewigkeit”

Natürlich fand ich einen passenden Artikel im Netz: http://wab.uib.no/agora/tools/alws/collection-5-issue-1-article-17.annotate

 

Das Originalzitat lautet:

Derjenige, der nicht in der Zeit, sondern in der Gegenwart lebt, lebt in der Ewigkeit /Wittgenstein/

Es gibt Menschen – viele Menschen – die immer nur in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs sind. Wenige sind in der Lage den Augenblick zu geniessen, als das was er ist: Das Paradies und die Ewigkeit des Seins. Das Glück des Lebens! Das Glück der Liebe!

“Vergangenheit ist gut, wenn wir sie mit den erweiterten Ressourcen der Gegenwart neu erleben. Zukunft ist gut, wenn wir in der Erwartung einer sorgenfreien und glücklichen Zukunft sind. Alles andere ist Käse! Mehr ist dazu nicht zu sagen.” /Ralf Zöbisch 2017/

 

Bill Gates: The robot that takes your job should pay taxes


Robots are taking human jobs. But Bill Gates believes that governments should tax companies’ use of them, as a way to at least temporarily slow the spread of automation and to fund other types of employment. It’s a striking position from the world’s richest man and a self-described techno-optimist who co-founded Microsoft, one of the…

über The robot that takes your job should pay taxes, says Bill Gates — Quartz

Angst ist kein guter Berater


Mögen Deine Entscheidungen
Deine Hoffnungen widerspiegeln,
nicht Deine Ängste.
/Nelson Mandela/

Nelson Mandela sagte einmal, dass wir wir unsere Taten nicht an unseren Ängsten, sondern an unseren Hoffnungen orientieren sollen. Das leuchtet ein. Jemand, der ängstlich ist, versteckt sich und versucht unsichtbar zu bleiben und unauffällig zu leben. Dann, so glaubt der Ängstliche, wird ihm schon nichts passieren.  
Wir leben bereits in einer Zeit in der es wieder sehr gefährlich scheint, Dinge beim Namen zu nennen. Wer weiß, welcher politisch getriebene Datensammler uns auf eine schwarze Liste setzen und verfolgen wird? Es ist alles möglich. Datenbanken sammeln Daten und jeder, der auf Datenbanken zugreifen kann, ist in der Lage zum Beispiel, alle Namen auf “Christ” oder “Jude” oder “Links” oder “Rechts”, zu filtern. Es ist möglich und es ist machbar. Es ist real.
Bist du “intellektuell” oder “harmlos”, ein Einzelgänger oder ein geselliger Mensch? Sagst du wirklich, was du denkst? Wie alt bist du? Wo wohnst du? Wer sind deine Freunde auf Facebook oder Google+? Wie viele richtige Freunde hast du?

Die Gefahren der heutigen Welt werden deutlich, wenn man sich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Für die meisten Zeitgenossen ist das undurchsichtig und beängstigend. Zurecht. Tekkies erkennen auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, dass die Probleme beängstigend komplex geworden sind.

“Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.” /Nelson Mandela/

Es gibt viele Menschen, die sich instinktiv vor der Freiheit fürchten. Sie sind auf Angst konditioniert. Es ist vorhersehbar wie sie reagieren, wenn etwas ihre antrainierten Ängste auslöst. Psychologie pur.  

Die Konditionierung betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Haben wir einmal JA! gesagt und fühlen wir uns von nun an verpflichtet? Stimmt es, dass wir einmal NEIN! sagen und dann wieder ganz von vorn anfangen müssen oder ganz aus dem Rennen sind? Ist das so? Hast du Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit? Was würdest du eigentlich tun, wenn du eines Tages nicht mehr VERPFLICHTET wärst?

Glaube mir bitte! Ich weiß genau, was das bedeutet. Und ich habe mir dir Freiheit genommen, mich zurückgezogen und mir einen Perspektivwechsel gegönnt. Das ging, weil es noch nicht zu spät war. Es funktionierte, weil ich durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. Es war eine Chance, kein Unglück.
Ich frage mich, wie Menschen, die eine höhere Karrierestufe erreicht haben, auch nur einen kleinen Persepektivwechsel wagen könnten. Es ist gefährlich, weil der Fall zu tief sein könnte. Wer aus großer Höhe fällt, braucht ein Sprungtuch und sehr viel Mut. Er (meistens ist es in diesen Fällen ein Er) braucht verständnisvolle Begleitung, wenige Beratung. Ein guter Coach ist in solchen Fällen ein guter Begleiter. Angst ist genau das Gegenteil davon.

Ein Film von Rainer-Maria Fassbinder heißt: ANGST ESSEN SEELE AUF. Muss ich noch mehr dazu sagen? Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein, sich von Angst steuern zu lassen.

Eine Angst, die existenziell wirkt, ist die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Hast du Angst vor Bedeutungslosigkeit? Worin besteht deine Bedeutung? Wer oder was definiert deine Bedeutung? Ist das wirklich so? Bist du dir sicher?

Angst ist niemals ein guter Begleiter. Meinst du nicht auch? Wie wirst du deine Ängste los? Was wird dir möglich, wenn du dich in eine angstfreie Zone begibst? Hast du Angst, auch nur darüber nachzudenken? Hast du Angst, deine Ängste zu reflektieren? Warum ist das so? Was wird dir möglich, wenn du deine Angst besiegen kannst? Denk darüber nach und stell es dir vor. Ein Leben ohne Zwang und ohne Angst. Es ist möglich!