Bildung neu denken – Raus aus dem Kastendenken – MacCoach


Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. (Arthur Schopenhauer, Philosoph)

Bildung neu denken

Ich habe gerade einen Podcast im Tagesspiegel gehört, der sich mit dem Thema Quereinsteiger als Lehrer beschäftigte. Die Kernthese:  Unvorstellbar, wie viele unausgebildete Quereinsteiger in Berlin als Lehrer arbeiten. Manche haben nicht einmal Abitur!

 

Fünf Minuten Berlin

Wenn Lehrer ohne Abitur Berliner Schüler unterrichten

Die Zahl der nicht voll ausgebildeten Lehrer in Berlin steigt. Noch sind Hunderte Stellen nicht besetzt. Ein Podcast über den Lehrermangel. LAURA HOFMANN SYLVIA VOGT

 

Die zentralen Punkte bei der Auswahl von Quereinsteigern für den Lehrerberuf sind nicht Eignung, Interesse und Fähigkeiten. Die zentralen Punkte sind Abitur und ein abgeschlossenes Hochschulstudium.  Das sind die Einstiegskriterien. Sonst nichts.
Eine jahrzehntelange Tätigkeit in der Wirtschaft ist in den Augen der Auswahlkommissionen nichts wert. Selbst wenn ein Selfmadeunternehmer nach 20 Jahren den Mut hat, Kindern Mathematik und Informationstechnologie nahebringen zu wollen, hat derjenige keine Chance, wenn er damals sein Studium abgebrochen hat. Vom klassischen Diplomingenieur (FH), der seine Ausbildung in der DDR abgeschlossen hatten, will ich hier garnicht reden. Viele hatten damals nicht die Möglichkeit, ein Abitur auf der EOS (Erweitere Oberschule Klasse 11 und 12, das Gymnasium der DDR) zu machen, weil sie nicht bei der NVA oder der Stasi arbeiten wollten.

Man konnte damals aber die allgemeine Hochschulreife erwerben und dann ein Studium an einer Ingenieurschule aufnehmen. Im Einigungsvertrag wurde die Gleichstellung der Studiengänge gesetzlich verankert. Wer sich heute mit einem gleichgestellten Abschluss bewirbt, hat keine Chance. Was für ein Unfug! Was für ein Betrug! Ich bin mir sicher, dass es jede Menge gut ausgebildeter Fachleute gibt, die durchaus in der Lage sind, in einer Grundschule Mathematik, Sachkunde, Geografie usw. zu unterrichten. Das Problem sind die Einstellungskriterien. Wenn ein vor Jahrzehnten abgeschlossenes Universitätsstudium das einzige Kriterium ist, dann ist das ein guter Grund um das gesamte System infrage zu stellen.

 

Warum ist es nicht möglich, die Befähigung von interessierten Personen professionell  zu testen und diese Leute gleichzeitig auszubilden? Weiterbildung als individuelle Chance. Das müsste doch zu machen sein. Aber so etwas gibt unser System nicht hin. In Deutschland geht es vor allem um die Sortierung nach Ungelernten, Menschen mit einer Ausbildung, Leute mit Abitur und ohne Abitur, Absolventen einer Hochschule, Fachhochschule, Universität. Wer den falschen Beruf erlernt hat, hat kaum eine Chance da jemals wieder herauszukommen. Oder er fällt nach vier Jahren in den Status eines Ungelernten. Es ist völlig egal, was dieser Mensch kann und wie fähig oder unfähig er oder sie ist. Es gibt schlichtweg keine Möglichkeit für Laien am offiziellen System vorbeizukommen.
Die besten Erfinder aus der Vergangenheit hatten keinerlei universitäre Ausbildung. Sie haben dennoch ihren Weg gemacht. Heute ist so etwas nicht mehr möglich. Man wird in eine Schublade gesteckt und dann kommt man da nicht mehr raus. Das ist eine Tatsache. Natürlich kann man jederzeit Weiterbildungungen durchführen und möglicherweise kann man auch ein Regelstudium ausnehmen und den ganz normalen Weg gehen: Heute zuerst Bachelor und dann Master. Das muss man sich aber leisten können. Was macht das für einen Sinn, wenn erwachsene Menschen Ü50 ein jahrelanges Studium absolvieren um einen anderen Weg einzuschlagen? Es liegt auf der Hand, dass das nur in den seltensten Fällen möglich ist.
Und was soll das alles? Was bringt das für die Gesellschaft? Die Antwort liegt auf der Hand: Es bringt nichts, für Niemand.   
Natürlich kann man auch sagen: Selber Schuld! Hättest du doch etwas vernünftiges studiert und dich mehr angestrengt!
Aber das kann nicht die Lösung sein. Die Lösung ist lebenslanges Lernen und die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen, Menschen permanent zu testen und weiterzubilden. Man könnte zum Beispiel ein System einrichten um Credit Points zu erwerben und abzurechnen.
Arbeitnehmer, Fachkräfte, Spezialisten, Manager und Unternehmer brauchen so ein System, um sich fachlich und menschlich weiterzubilden. Das vorhandene System ist eine Einbahnstraße und eine Sackgasse. Lebenslanges Lernen ist ein Buzzword. Es muss mit Leben gefüllt werden. Wer sich viele Jahre in einem Unternehmen hochgearbeitet hat und seinen Job verliert, weil die Firma pleite ging, muss ganz von vorne anfangen. Alle erworbenen Qualifikationen sind nach ein paar Jahren nichts mehr wert, ganz egal wie gut oder wie schlecht man den Job gemacht hat.
Es kann nicht sein, dass wir mit diesem Zustand zufrieden sein können. Es ist eine unglaubliche Verschwendung von Möglichkeiten und eine Verzerrung von Fähigkeiten.   

Klimawandel ist real – Wir müssen jetzt handeln – MacCoach


 

„Anyone who questions man-made climate change is not necessarily a right-winger. Whoever does that is simply stupid! (J.P.Chandler)

“Wer den menschengemachten Klimawandel in Frage stellt, ist nicht zwingend ein Rechter. Wer das tut, ist einfach nur blöd!” (J.P.Chandler)

Ich bin schon lange kein Linker mehr. Dazu bin ich zu alt. Romantische Ideen sind zunehmend der Realität gewichen. Das heisst aber nicht, dass ich meinen Optimismus verloren habe und nicht mehr offen bin, für gute Ideen. Die Friday for Future – Bewegung finde ich einfach herrlich: frisch, naiv und offen. Es ist kein Wunder, dass Naturwissenschaftler sich der Bewegung anschließen. Scientists for Future sind eine logische Konsequenz. Man muss schon ziemlich trump sein, wenn man angesichts der enormen CO2-Produktion von Industrie und Verkehr einen menschengemachten Klimawandel in Frage stellt.
Es liegt aber auch auf der Hand, dass wir nicht auf der Stelle aus dem Verstromen von Kohle aussteigen können. Das hätten wir besser vorbereiten können. Wie die Franzosen zum Beispiel. Kernenergie ist viel sicherer, als viele glauben und das Dilemma der Grünen ist, dass sie Kernenergie als Teufelszeug betrachten.
Das grundlegende Problem der Menschheit ist der Glaube an unbegrenztes Wachstum. Für einige Mitmenschen ist Gier unbegrenzt. Aber genau das ist das Thema. Was ist Wohlstand eigentlich? Was wünschen wir uns?
Viele Menschen auf der Welt wünschen sich ein Leben, wie es für uns selbstverständlich ist. Wir haben eine gut gehende Wirtschaft und Arbeitsplätze, Wohnungen, Einfamilienhäuser und moderne Automobile vor der Tür. Wir fliegen in alle Welt und wir haben eine demokratische Regierung, die wir bei der nächsten Wahl bestrafen und abwählen können. Es geht uns gut. Und doch haben wir Angst, das alles wieder zu verlieren. Viele von uns arbeiten von früh bis spät und sind doch arm und kommen niemals auf einen grünen Zweig.

Die Frage ist: Was ist Wohlstand und wie organisieren wir ein gutes Zusammenleben aller Bürger? Ist es gut, ein ganzes Volk zu Egoisten zu erziehen? Wie funktioniert eine optimale Gesellschaft? Wie schafft man es, dass jeder sich mitgenommen, gebraucht und geachtet fühlt?
Die Rede ist natürlich von sozialen Themen. Wie wollen wir leben? Wie wollen wir zusammenleben? Was sind lebenswerte Städte und wie funktioniert eine gesunde Gesellschaft?
Ich denke, dass der sparsame Umgang mit Energie, die Einsparung von Wärmeverlusten und die Senkung von klimaschädlichen Gasen wie Methan und CO2 eine sinnvolle Sache sind. Die Verdopplung der Strompreise seit 2000 ist jedenfalls die falsche Richtung. Das ist unsozial, liebe Regierung!

Stellen wir uns einmal vor, wir würden uns in einem Raumschiff auf dem Weg zu anderen Sternen befinden und es gibt dort ein Gleichgewicht von CO2 Ausstoß und Sauerstoffproduktion. Es gibt Gewächshäuser und sehr viele Pflanzen, die die Luft reinigen.
Stellen wir uns weiter vor, dass es nun einen Menschen geben würde, der ein stinkendes Lagerfeuer entzündet, weil er das toll findet. Niemand wäre auf die Idee gekommen so etwas zu verbieten, weil es sich von alleine verbietet, so etwas zu tun. Aber da sitzt er nun alleine am Lagerfeuer und freut sich über seine ganz persönliche romantische Stimmung. Er kümmert sich nicht um die Alarmsignale, die nach der Feuerwehr und dem Kapitän des Raumschiffes rufen. Inzwischen hat der Rauch das ganze Schiff erfasst. Es wird lange dauern, den Gestank zu beseitigen. Das Feuer wird gelöscht, der Lagerfeuer-Fan wird durch den Kapitän verhaftet und zu einer Strafe verurteilt. Logische Konsequenz. So etwas tut man nicht.

Die Erde ist ein sehr großes Raumschiff mit einer empfindlichen Biosphäre. Es gibt kein zweites derartiges Raumschiff, keine Arche für uns.
Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir es mit einem komplexen System zu tun haben, dass man sorgfältig schützen und bewahren muss. Wer Lagerfeuer entfacht und sich nicht um die anderen kümmert, der ist ein Krimineller. Das ist keine politische Idee, mit der wir es hier zu tun haben. Es ist eine Frage von Einsicht und von der Macht, diese logischen Konsequenzen umsetzen zu können.   


Klimapolitik als leere Blase ist nicht das, was uns interessieren sollte. Es geht um eine fossilfreie Energieversorgung mit Wasserstoff, um intelligente Verkehrssysteme und um Nachhaltigkeit. Es geht um den Wert von Bildung, lebenslangem Lernen und psychische und physische Gesundheit. Es geht nicht um irgendeine vage Idee, sondern um fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse.

Am Ende ist es belanglos, ob es sich bei der Erderwärmung um ein natürliches Phänomen handelt, was man hochwahrscheinlich ausschließen kann, oder ob der massenhafte CO2 Ausstoß der Industrie vorrangig dafür verantwortlich ist. Es kommt darauf an, schnell zu handeln. Jetzt. Sofort. Die Mittel und die Technologie haben wir bereits. Nun kommt es auf den Willen aller Beteiligten an. Klimaschutz ist kein modernes Märchen und er soll auch nicht als Feigenblatt für Politiker dienen, die sonst keine Ideen mehr haben. Klimaschutz ist ein Baustein für eine bessere Gesellschaft. Wenn wir es schaffen, Afrika mit dezentraler regenerierbarer Energie zu versorgen und in Südamerika dafür zu sorgen, dass der Regenwald erhalten bleibt, dann ist das der richtige Weg.

Terror durch tyrannische Chefs – MacCoach


Terror durch tyrannische Chefs

Jeder kennt sie und kaum jemand will offen darüber reden. Es ist offensichtlich, dass man gegen einen notorischen Lügner, Wortverdreher und selbstverliebten Narzissten nicht viel ausrichten kann. Es gibt diese Sorte Chefs, auch wenn man es heute nicht mehr für möglich hält. Sie sind wahre Meister ihres Faches und sie finden sich selbst einfach großartig!
Oft sind diese Chefs einmal mit großen Plänen gestartet. Sie waren offen und positiv und sind an ihre Grenzen gestoßen. Anspruch und Wirklichkeit passen einfach nicht zusammen. Tyrannische Chefs sind oft überforderte und bedauernswerte Zeitgenossen, die einfach nicht können, was sie können sollten, schlimmer noch: was sie zu können glauben.  
Wie kann sich ein solcher Chef seine Machtposition erhalten und sichern? Es liegt auf der Hand, dass diese Leute die einzige Möglichkeit darin sehen, sich als hervorragende Leader und Spezialisten ihres Faches darzustellen. Sie sind bereit und in der Lage alles dafür zu tun, dass keinerlei Zweifel an ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten aufkommen. Dazu sind ihnen alle Mittel recht. Bereits verhaltene Kritik wird brutal  unterdrückt. Das erzeugt Angst und ein Klima des Mißtrauens. Das macht krank.

Terror ist die Machterhaltung von Versagern. (MacCoach)

Was ich als »Terror durch den Vorgesetzten« bezeichne, ist das tyrannische Gebaren einiger schwieriger Chefs, die auf ihre Arbeitnehmer einen entsetzlichen Druck ausüben oder ihnen Gewalt antun, indem sie sie beschimpfen, beleidigen, ihnen jeglichen Respekt verweigern. Sie steigern sich in eine Haltung die besagt, dass es einem Mitarbeiter nicht zusteht, Kritik zu üben, selbst wenn sie achtsam und respektvoll vorgetragen wird. .
Ähnliches hat sich in einem mittelständischen Unternehmen zugetragen, wo der amtierende Geschäftsführer nicht nur die Belegschaft, sondern auch Lieferanten und Kunden gröblich beleidigte. Er vertraute niemand und hielt selbst treue Kunden und Mitarbeiter für miese Betrüger und Lügner. Jeder wusste davon, aber da die Firma in finanziellen Schwierigkeiten steckte, rechneten alle damit, daß er bald abtreten müsste. Doch nichts dergleichen geschah: Aus Gleichgültigkeit ließ man ihn auf seinem Posten. Die Arbeitnehmer konnten sich kein Gehör verschaffen. Aus Angst blieben viele stumm und ließen den Mann gewähren. Eine Reihe guter Mitarbeiter verließ über mehrere Jahre das Unternehmen. Die Situation wurde schließlich unhaltbar. Es war nicht mehr zu übersehen, dass es sich um ein gravierendes Führungsproblem handelte.
Während die Prozesse seelischer Gewalt im Verborgenen vor sich gehen, ist die Gewaltbereitschaft dieser unangenehmen Tyrannen für jedermann erkennbar, auch für die Personalvertretung, sofern es eine gibt. Alle Arbeitnehmer werden gleichermaßen schlecht behandelt, auch wenn einige schlau oder raffiniert genug sind, sich der Aggression zu entziehen. Ob diese Vorgesetzten sich ihres Verhaltens bewusst sind oder nicht, hat wenig Relevanz: Ihre Grobheit ist empörend und völlig inakzeptabel. Nur eine kollektive Maßnahme und gnadenlose Offenlegung kann sie beenden. Für den einzelnen Mitarbeiter kann es aber auch notwendig werden, das betreffende Unternehmen schnell und entschlossen zu verlassen, um keinen seelischen Schaden zu erleiden. Es kann aber auch sinnvoll sein, sich aktiv gegen die Sklaventreiberallüren eines tyrannischen Chefs zu wehren. Dennoch läßt sich manchmal kaum zwischen seelischer Gewalt und der Tyrannei eines Vorgesetzten unterscheiden, da auch Letzterer sich gelegentlich perverser Mittel bedient, beispielsweise wenn er Leute gegeneinander aufhetzt.

Tyrannische Chefs brauchen kein Verständnis ihrer unterdrückten Mitarbeiter. Viel zu oft spielen Sie mit einem angeblichen Druck von oben, um ihr inakzeptables Verhalten zu legitimieren. Entspricht es wirklich den Tatsachen, dass so Terror gegenüber den Mitarbeitern von dessen Vorgesetzten gedeckt und erwartet wird? Das ist unwahrscheinlich, aber durchaus möglich.  

 

denken und tun – MacCoach


Zwei Mönche waren auf Wanderschaft. Eines Tages gelangen sie an das Ufer eines Flusses, welches durch eine Regenperiode aufgeweicht war.

Dort stand eine junge Frau in schönen, teuren Kleidern. Offenbar wollte sie den Fluss überqueren. Da das Wasser sehr tief war, hätte sie ihn nicht durchwaten können, ohne dabei ihre Kleider zu beschädigen.

Ohne zu zögern ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf dem gegenüberliegenden Flussufer setzte er sie trockenen Fußes ab.

Nachdem der jüngere Mönch ebenfalls den Fluss überquert hatte, setzten die beiden ihre Wanderung fort.

Zwei Stunden später fing der jüngere an, den älteren Mönch zu kritisieren:

„Bist du dir im Klaren, dass du nicht korrekt gehandelt hast, denn wie du weißt, ist es uns untersagt, näheren Kontakt mit Frauen zu haben oder mit ihnen zu sprechen. Und du hast sie sogar berührt. Wieso hast du gegen diese Regel verstoßen?“

Der Mönch, der die Frau über den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen mit Bedacht an. Dann antwortete er ruhig:

„Ich habe die Frau vor zwei Stunden am Fluss abgesetzt. Wie erklärst du dir, dass du sie noch immer mit dir herum trägst?“

Jesus sagte: (Matthäus 5,27) Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.«
Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.

Kraft, die in Dir ist – MacCoach


Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.
Marc Aurel (121 – 180), römischer Kaiser und Philosoph,

hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius, als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

Von Zeit zu Zeit ziehe ich mich zurück und lasse Marc Aurel auf mich wirken. Er war ein Mann, der auf Grund seiner Geburt sehr gesegnet war und es dennoch schaffte sein Selbst zu reflektieren und dadurch ein Mensch zu bleiben. Marc Aurel, ein Gottkaiser, der auch dem Größenwahn oder der Selbstüberschätzung zum Opfer hätte fallen können. “Bedenke, Mensch, dass Du sterblich bist!” Wie könnte man das jemals vergessen.

Marc Aurel war kein Christ, so viel steht wohl fest. Man könnte auf alternative Ideen kommen, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Aber er bezog seine Weisheit und seine Demut aus anderen Quellen. Der römische Kaiser war einer der bedeutendsten Herrscher Roms. Während seiner Herrschaft von 161 bis 180 hatte Caesar Marcus Aurelius Antoninus Augustus oft kriegerische Auseinandersetzungen an den Grenzen des Reichs zu bestehen. Als Anhänger der Stoa lehnte er das Christentum ab und ließ die blutige Christenverfolgung im Jahr 177 in Lyon und Vienne zu. Weltruhm erlangte Marc Aurel vor allem als philosophischer Schriftsteller. In seinen  „Selbstbetrachtungen“ verfasste Marc Aurel Aphorismen im Tagebuchstil, die ihn als bedeutenden Repräsentanten der stoischen Schule ausweisen. Es handelt sich um kluge Gedanken, die heute noch ihre Wahrheit in sich tragen und es uns erlauben auch in finsteren Zeiten optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Die Kraft, die in der Seele wohnt – ein Coachingthema. Darum geht es. Wer innerlich stark ist, der kann Ängsten und Sorgen etwas entgegensetzen. Seit dem 20. Januar 2017 ist die Welt eine andere geworden. Dunkle Wolken sind aufgezogen. Aber das alles spielt in Wirklichkeit keine Rolle für unseren persönlichen Seelenzustand. Wir erkennen die Gefahren und grausamen Konsequenzen, die das alles haben kann. Wir schließen unsere Augen nicht vor dem Irrsinn, der sich da abspielt. Wir können nichts übersehen. Aber wir sind Menschen und wir erkennen, dass in jeder Welle der menschlichen Geschichte auch wieder neue Chancen und Möglichkeiten entstehen. Arm sind diejenigen, die sich hohlen Versprechen und der Ablehnung von fremden Menschen hingeben.

Ein weiteres Zitat von Mark Aurel: Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken. Wir sind die Maler unserer Seele. Was wir denken werden wir sein. Nicht nur die Gedanken wer wir sind formen unser Wesen, sondern alle Gedanken. Gedanken der Hoffnung, Gedanken der Liebe, Gedanken des Glücks. So wir wir uns unser glückliches Leben vorstellen, wird es tatsächlich sein, denn wir selbst sind die Schmiede unseres Glücks. Es gibt Menschen, die fürchten sich so sehr vor dem Glück, dass sie es nicht erkennen, wenn es vor ihrer Tür steht. Manch einer glaubt, dass er sich für seine Kinder und seine Familie aufopfern muss um seine Pflicht zu tun. Von Glück meine Spur. Diese Menschen vertreiben das Glück und lassen es nicht zu. Wer glücklich ist, sollte daran denken, dass das Glück nur kurzfristig vorhanden ist? Was für ein Unsinn! Aber viele glauben daran. Sie vertiefen sich in ihrem Unglück und leiden an ihren schweren Aufgaben, weil sie das genau so gelernt haben. Aber nicht vergessen:  Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken!

Hast Du schon einmal die Liebe gefühlt? Oder hast Du etwas Anderes von Deinen Eltern gelernt? Glaubst Du an Dich? Oder glaubst Du, dass es das noch einige Dinge gibt, die du noch brauchst um Dein Leben zu leben und glücklich zu sein? Glaubst Du, dass Du noch so viel zu tun hast, bevor Du ein ausgefülltes Leben führen kannst? Denkst Du, dass noch so viel zu erledigen ist? Dann bedenke, dass Deine Seele sich mit genau diesen Sorgen füllt und die Farbe Deiner Gedanken annehmen wird. Bevor Du es erreichst wird das Glück geflüchtet sein. Du brauchst dringend neue und frische Farben! Ich brauche das genau so wie die Luft zum Atmen.

Manchmal gehört zu einer großen Liebe, dass man sie loslassen muss. Auch wenn es schmerzt, aber auch das gehört dazu und macht den Menschen größer und stärker als er vorher war.

Erfolge und Misserfolge – MacCoach


Es ist falsch, wenn man sagt, der Erfolg verderbe den Menschen.
Die meisten Menschen werden durch den Misserfolg verdorben.
— Karl Popper

Schau Dir Deine Erfolge genau an und analysiere Deine Misserfolge.
Dann können Misserfolge dich voran bringen.
Denn Misserfolge können versteckte Erfolge sein, wenn du aus ihnen lernst. /J.P. Chandler

Aber es ist richtig, dass Erfolg den Menschen nicht verdirbt, sondern andauernder und sich wiederholender Misserfolg, wenn er nicht richtig verarbeitet wird. Coaching ist genau das Beratungsformat, mit dem jeder dagegen steuern kann. Es ist ein Geheimnis von Coaching Misserfolg umzudeuten und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Es kann zum Beispiel dazu führen einen anderen Weg zu gehen, als der, der zum Misserfolg führte. Coaching kann aber auch dazu führen, noch konsequenter zum erwünschten Ziel zu gehen und noch härter daran zu arbeiten das Ziel zu erreichen.

Mark Aurel der Woche – MacCoach


Lebe so, als müßtest du sofort Abschied vom Leben nehmen, als sei die Zeit, die dir geblieben ist, ein unerwartetes Geschenk. (Mark Aurel)

Lebe heute so, als sei es dein ganzes Leben, das du an diesem Tag erlebst. Da ist der Alltag. Aufwachen, aufstehen, Kaffee, kleines Frühstück, Radio oder Morgenmagazin im TV, der Griff zum Smartphone, Tablett oder Notebook. Du sagst Alexa: Guten Morgen!, küsst Deine(n) Liebsten, freust Dich auf den Weg zur Arbeit und auf eine interessante Tätigkeit im Büro oder der Werkstatt. Du arbeitest in einer Klinik, einer Praxis, einem mittelständischen Unternehmen oder einer Behörde. Du weißt genau, was zu tun ist und du darfst dich einbringen. Du kannst etwas bewegen und die Welt wird eine bessere sein, wenn du heute wieder nach Hause gehst. Du nickst deinen Kollegen freundlich zu. Du hast Verantwortung für sie; denn du weißt: Einer für Alle und Alle für Einen! Allein bist du gut; Zusammen seid ihr unschlagbar! Du siehst, wenn jemand verzweifelt ist und du nimmst ihn zur Seite und sorgst dafür, dass er die Dinge anders betrachtet. Positiv und zielorientiert. Er oder sie hat Fehler gemacht oder das Ziel nicht ganz erreicht. Woran liegt das? Das Geschäft ist unberechenbar. Die Kunden haben ein ganz eigenes Leben. Du kannst Sie nicht zur Kasse treiben, wie Schafe an die Schlachtbank. Du willst ja nur die Wolle. Es tut ja gar nicht weh! Das Karussell dreht sich immer schneller und du bist mittendrin in deinem Alltag der an dir vorbei rast. Und dann erinnerst du dich an den klugen Spruch eines Mannes, der einst ein großer Kaiser war und der schon längst zu Staub und Asche geworden ist. Vielleicht trägst du Atome von ihm in dir. Vielleicht hat er dich schon öfter inspiriert.
Lebe so, als müsstest Du heute Abschied nehmen von allem was du tust und was du bist. Abschied von deinem ganzen Leben. Wie willst du gelebt haben? Wer willst du gewesen sein?
Guten Morgen Du! Hier spricht ein Coach! Blicke optimistisch in den Tag und ergreife die Chance – heute noch anders leben, wenn dir dein Leben nicht so gefällt wie du es dir eingerichtet hast.
Lebe so, wie du gelebt haben willst, wenn es zu Ende ist. Aufrecht, freundlich, verlässlich und vor allem: Liebe das Leben, liebe Dich selbst und liebe jeden dieser einzigartigen Menschen, denen du begegnest und für die du verantwortlich bist. Lebe deine Träume und lass dich nicht unterkriegen!
Wie fühlt sich das an? Das hat was? Oder?

Marc Aurel der Woche – MacCoach


Wenn du wüsstest, aus welchem Quell die menschlichen Meinungen und Interessen fließen, du würdest aufhören, nach dem Beifall und Lob der Menschen zu streben.
Mark Aurel

 

Du weißt es bereits, aus welchen Quellen menschliche Meinungen und Interessen fließen. Und weil Du es weißt, kannst Du Dich entscheiden, was Du wirklich willst. Du kannst entscheiden, wer Du sein willst. Du entscheidest jeden Tag, wohin Dein Weg Dich führen soll. /JP Chandler/

Vertraue der Macht, die in Dir liegt. Vertraue Deiner positiven Energie. Vertraue der Hoffnung und der Liebe, die Dich beflügelt und nach vorne bringt. Lass Dich nicht von der dunklen Seite in den Abgrund ziehen. Glaube – Liebe – Hoffnung. Nicht Zweifel – Hass und Angst sollen Dein Navigationssystem sein. Es zeigt Dir, wo Du stehst und wofür Du stehst.
Hoffnung und Zuversicht treiben Dich nach vorne. Die Quellen der menschlichen Meinungen und Interessen sind aber allzu oft Angst und Neid, Zweifel und der Drang, den Weg des geringeren Widerstandes zu gehen.
Nimm Dir die Zeit und die innere Ruhe um das Gute in Dir aufzurufen und zu befragen. Es ist kein Zeichen der Schwäche, wenn Du an die positive Kraft in Dir glaubst, sie Dir bewusst werden lässt und Dich von ihr antreiben lässt.

Das Handeln der Anderen – MacCoach


Man muss erst so manches gelernt haben, ehe man über die Handlungsweise eines Anderen richtig urteilen kann. Mark Aurel

Wir erleben es jeden Tag auf’s Neue. Mitarbeiter leiden unter dem Chef. Sie verstehen nicht, warum er so unbeherrscht und ungeduldig reagiert. Sie können es nicht nachvollziehen, warum er so mit Mitarbeitern umgeht. Wenn sie in seiner Lage wären, würden sie anders denken.

Auch hier hilft ein Coaching-Modell: Refraiming. Man muss den Rahmen und die Perspektive eines anderen einnehmen und modifizieren um zu verstehen. Refraiming und Perspektivwechsel funktioniert nur, wenn man das Wissen und die Erfahrung besitzt, über das ein Leiter verfügt. Ungeduld ist oft ein Zeichen von Ohnmachtsgefühlen gegenüber Mitarbeitern, die “ihr Ding machen” und sich ansonsten nicht mehr führen lassen. Der Chef braucht Dich! Aber er hat das Gefühl Dich verloren zu haben. Und genau das ist es, was aus einem Menschen, der ursprünglich genau so wie Du einen sehr guten Job machen will, ein scheinbar unberechenbares Monster macht. Zumindest scheint es so. Die Chefin hat gelernt, dass Mitarbeiter sich geschickt hinter Routinearbeiten verstecken und eingeschnappt sind, wenn sie ungeduldig reagiert. Für die Mitarbeiter ist klar: Der Chef ist ungerecht, aufbrausend und gemein.

Sie können die Handlungsweise eines Kaisers nicht verstehen, weil sie nicht wissen und nicht gelernt haben, was er gelernt hat. Mark Aurel kannte diese Situation. Er wusste genau, dass er seinen Untergebenen nicht alles erklären musste, ja es nicht einmal durfte. Er musste Entscheidungen treffen, die nicht immer nur populär waren. Er durfte keine Angriffsfläche bilden. Sonst wäre er angreifbar und schwach geworden.
Versetze dich in die Rolle des Chefs. Du wirst bald feststellen, was dir fehlt. Erst dann bist du in der Position zu verstehen, ja zu wissen und zu spüren, wie es ist Verantwortung zu tragen.

Umgekehrt ist es für Menschen in Führungspositionen wichtig, die Position der Mitarbeiter, gleichrangiger Kollegen, Kunden und Lieferanten einzunehmen. Das ist der erste Schritt in Richtung Chef als Coach. Das Modell coachender Chef ist ein noch junges, zukunftsweisendes Gebiet. Coaching bedeutet auch hier immer Zielorientierung. Im Geschäftsleben ist Coaching nicht ergebnisoffen. Ziele werden auch nicht diskutiert. Das ist der Rahmen. Aber der Weg zum Ziel ist durch Coaching besser gangbar. Hindernisse werden schneller sichtbar und falsche Vorstellungen auf beiden Seiten werden transparent. Vorausgesetzt, die beteiligten Personen sind bereit für diesen Schritt. Eine gute Coachingausbildung ist dabei unverzichtbar.

 

Usus, fructus, abusus – Thema der Woche – MacCoach


Digitale Teilhabe – Das unentdeckte Land – Eine Rechtslücke – Ahnungslose Politiker

Ich fahre durch Berlin und Google fragt mich, wie es mir da und dort gefallen hat. Ich brauche eine neue digitale Identität. Aber was nützt es? Spätestens, wenn ich als reale Person Geld abhebe, eine Restaurantrechnung zahle, oder mein Chip für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel registriert wird, stimmen die Profile wieder überein. Ich tanke und bezahle mit der Karte. Wieder ein Datensatz. Oder ich hebe nur einmal im Monat Bargeld ab. Ich mache mich verdächtig. Die Behörden dürfen meine Daten nicht auswerten. Google, Facebook, die NSA und vermutlich auch der russische Geheimdienst schon. Sie machen es einfach. Weil sie es können. Der Mossad und der chinesische Geheimdienst sowieso.

Es sind nicht nur Klicks, es ist unser ganzes Leben. Historiker in hundert Jahren werden in der Lage sein, ein ganzes Leben minutengenau zu analysieren.

Unternehmen wie Google bieten ihren Kunden scheinbar kostenlos einen eMail-Zugang und die Möglichkeit Daten zu verwalten und abzulegen. Es gibt Google-Maps und Calendar, Drive und Docs. Wer ein Smartphone besitzt, braucht einen Google-Account um überhaupt damit arbeiten zu können. Oder man hat ein iPhone. Das ist dasselbe auf Apple-Art.

Es wird alles gesammelt, was denkbar ist. Bewegungsprofile offenbaren sogar den Gang zum Bankautomaten oder den Besuch des Fitness-Studios. Wie lange verweilt der Nutzer in einem Supermarkt? Aldi, REWE oder Edeka? Nach welchen Begriffen suchen wir? Wie lange halten wir uns in einer Klinik auf? Sind wir Arzt oder Patient? Google und Apple wissen das. Die NSA und die anderen Geheimdienste sowieso.

Daten verraten alles. Wenn es eine Grippeepidemie gibt, kann genau verfolgt werden wo sie begann und wie sie sich ausbreitet. Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance im Kampf gegen Krankheiten und anderen Verwerfungen. Big Data sieht sofort,wo der Nutzer wohnt und wo er arbeitet. Oder eben nicht arbeitet. Wir sind da einfach hineingezogen worden, ohne eine Ahnung wohin das führen wird. Und wir können uns kaum noch verweigern.

Es kommt einzig und allein darauf an, wie rechtlich damit umgegangen wird. Stichwort Vorratsdatenspeicherung. Der Staat, wie wir ihn kennen, darf das eigentlich nicht. Wenn Terror droht, werden Ausnahmen gemacht. Der mündige Bürger hebelt seine Rechte freiwillig aus um sich sicher zu fühlen. Sicherheit bringt das noch lange nicht.

Die Politik beschäftigt sich nur am Rande mit diesen essentiellen Fragen. Sie beschäftigt sich mit dem Tagesgeschäft und vor allem mit sich selbst. Die Ahnungslosigkeit nimmt fast kriminelle Züge an. Die Entschuldigung liegt auf der Hand. Es ist alles so kompliziert und schwer zu handhaben.

Das Feigenblatt wird immer größer.

Eine moderne Gesellschaft kann auf die Dauer nicht auf Grundlage von kostenlosen Angeboten funktionieren. Alles hat einen Preis. Die Daten der Bürger sind ein hohes Gut. Wir kennen den Wert nur noch nicht. Ein Beispiel: Ich publiziere im Internet und bekomme für jeden Klick einen Cent. Das würde inzwischen ausreichen um davon gut leben zu können. Jedes Foto das ich nutze wird automatisch dem Rechteinhaber gutgeschrieben. Jeder Datensatz,den ich erzeuge, bewirkt einen hundertstel Cent. Jedes publizistische Angebot wird direkt nach Nutzungsgrad honoriert. Wenn es einen Mechanismus geben wird um so etwas zu realisieren, dann funktioniert der digitale Markt. Die digitale Gesellschaft hat sich dann neu aufgestellt. Aber soweit ist es noch lange nicht. Es fehlt das Bewusstsein und der politische Wille. Es wird nicht einfach so vom Himmel fallen. Wir müssen das auf die politische Agenda setzen. Politiker müssen das Thema verstehen und umsetzen.  Es wird nicht ohne Verwerfungen und Rückschritte einfach passieren. Was passieren wird, ist höchstwahrscheinlich etwas ganz anderes. Weitermachen wie immer. Unscharfe Vorstellungen. Immer mehr Druck, der irgendwann revolutionäre Auswege finden wird.
Was würde passieren, wenn die Nutzung von Google in Europa verboten werden würde? Ich selbst nutze Google jeden Tag, nicht nur als Suchmaschine. Ich weiss ziemlich genau was das für mich bedeuten würde. Es gibt keine handhabbare Alternative in Deutschland. Noch nicht. Wenn von Digitalisierung geredet wird, dann muss auch darüber nachgedacht werden, wie ein Aufholprozess finanziert werden kann. Machen wir uns nichts vor. Das Silicon Valley ist technisch viel weiter, als die meisten von uns ahnen. Es wird nicht reichen es einfach nur zu adaptieren. Wir brauchen hier und jetzt neue Ideen und neue Ansätze. Wir brauchen eine Unterstützung für Unternehmen, die die Aufholjagd aufnehmen und das geht nur mit sehr viel Geld und klaren Regeln. Die Technologie ist da.

Die Regeln müssen aufgestellt, diskutiert und durchgesetzt werden. Unbürokratisch und visionär. Das Ziel ist eine Digitalisierung der Gesellschaft, die für und mit den Menschen arbeitet. Es geht um Rechte und es geht um die Zukunft der Menschheit. Usus, fructus, abusus im 21.Jahrhundert, also die Theorie der Verfügungsrechte spielt eine zentrale Rolle dabei. Das neu zu definieren und umzusetzen, verlangt nach einer machtvollen Politik, die von Europa ausgehen muss. Natürlich müssen die Amerikaner mit dabei sein, und die Russen, die Chinesen, die Afrikaner. Es ist eine globale Aufgabe. Die Diskussion ist eröffnet.

Big Data ist nicht nur Fluch, sondern auch Chance. Allein in der Medizin ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Es gibt komplexe Zusammenhänge, die auf dem ersten Blick überhaupt keinen Sinn ergeben. Wir denken in Kategorien des 19. Jahrhunderts. Um 1870 war der Beruf eines Ingenieurs klar definiert. Ein guter Ingenieur konnte alles wissen, was es auf dem Gebiet zu wissen gab. Ich selbst habe noch in der Schule gelernt, dass man alles erklären kann mit Ursache und Wirkung. Viele Menschen sind so sozialisiert. Sie glauben an die vollkommene Erklärung aller Dinge. Und damit liegen sie völlig falsch. Komplexe Systeme neigen immer zum Chaos. Lineares Denken ist falsch und gefährlich.

Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Welt ist reicher geworden mit dem Zugriff auf das gesamte Wissen der Menschheit. Auch die massenhaften Datenströme sind im Grunde eine Chance für die Zukunft. Es ist aber gefährlich alles wild wuchern zu lassen. Neue Regeln, neue Gesetze müssen her.

Einzig die 10 Gebote sind gültiger ethischer Standard. Aber schon bei der Frage, wie lange wir todkranke Menschen am Sterben hindern dürfen, scheiden sich die Geister. Darf der Mensch Menschen clonen? Dürfen wir tatsächlich jeden Embryo im Mutterleib auf Perfektion checken um ihn bei Nichtgefallen umgehend dem Schöpfer zurückzugeben? Wie viele Nanoroboter dürfen in unseren Körpern arbeiten?

Die Zukunft wird digital in einem Ausmaß, das sich kaum jemand auch nur vorstellen kann. Wir stecken mitten drin.

Der moderne Mensch braucht dringend eine völlig neue Bildung. Mathematik und Musik sind extrem wichtig. Mathematik, weil das die einzige exakte Wissenschaft ist. Musik, weil eine Welt ohne Musik kalt und leer wäre. Mozart, Bach, die Beatles, Jazz und Abba. Das sind Werte für die Ewigkeit. Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die ein Musikinstrument beherrschen, ihr Gehirn besser im Griff haben. Tanz, Musik, Sport, Bildung, Ethik, Philosophie werden bleiben. Egal wie digital unser Leben wird.

Wo fangen wir an? Mit Aufklärung und Verbreitung der Möglichkeiten, Chancen und der Gefahren. Wissen und Aufklärung ist wichtig. Bildung sowieso.  

 

Marc Aurel der Woche – MacCoach


Ein unerschütterliches Herz den Dingen gegenüber, die von außen kommen – ein rechtschaffenes in denen, die von dir abhängen.

Mark Aurel

Erfolg – MacCoach


Wer erfolgreich sein will, muss immer, den schweren und steinigen Weg zu nehmen. Es  gibt es nämlich keine Abkürzung zum Erfolg. Abkürzungen führen meistens in Sackgassen oder direkt in die Hölle. /J.P. Chandler/

Neue Perspektiven – MacCoach


Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen. /Mark Aurel/

Schenke Dir die Freiheit, gehe ein paar Schritte, betrachte die Umgebung aus der Du kommst und sehe die Welt mit anderen Augen. Lasse Dich von einem Coach führen und spüre die Veränderung.

Es ist nichts Persönliches – MacCoach


„Es ist nichts Persönliches. Es ist nur das Geschäft.“ ist ein bekanntes Zitat aus dem PATEN. Da steckt viel Wahrheit drin.

Ein deutsches Sprichwort sagt:
„Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps.“

Also warum dann persönlich werden? Es passiert jeden Tag. Persönliches und subjektive Eindrücke verdunkeln unseren Horizont. Wir haben ein Bauchgefühl und liegen oft richtig damit. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass wir uns selten irren. Aber diese Art von Entscheidungen ist nicht immer sachlich und gut durchdacht. Die Möglichkeit sich zu irren und auf der Grundlage des Irrtums krasse Fehlentscheidungen zu treffen ist eine reale Möglichkeit geworden.

Stop! Refraiming. Perspektivwechsel.

Nehmen Sie sich Zeit um mehr Informationen zu sammeln. Geben Sie sich die Möglichkeit eine andere Sicht auf die Dinge zu finden und richtige Entscheidungen zu treffen. Nehmen Sie auf jeden Fall Ihre Emotionen und Vorurteile aus dem Spiel heraus. Kommunizieren Sie sachlich und klar. Niemand wird es akzeptieren, wenn Sie sich von Emotionen treiben lassen und “um die Ecke” kommunizieren. Es ist offensichtlich, dass Sie emotional reagieren und genau das sollten Sie nicht tun. Niemals!
Es ist nur das Geschäft. Es ist nichts Persönliches. Sie sind ein kluger Leader, wenn Sie das immer im Auge behalten. Sie werden völlig andere Einsichten erlangen und wesentlich weitsichtigere Entscheidungen treffen. Es ist nur das Geschäft. Und es soll Spaß machen und keinen ungesunden Stress verursachen.
Ihre Mitarbeiter merken das und sie honorieren es immer. Sie müssen nicht weich sein; Sie kommunizieren und handeln zielgerichtet.  Das ist alles.
Das kann man trainieren. Ich nenne das Coaching.

Mark Aurel der Woche – MacCoach


Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, das im Leben vorkommt.
/Mark Aurel/

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Edmund Hillary — Susanne Haun


Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen, wir bezwingen uns selbst. Edmund Hillary ___________________________________________________________________ Edmund Hillary, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 12.7.2018

über Susanne Haun Zitat am Sonntag – Edmund Hillary — Susanne Haun

Zitat aus Japan auf MacCoach


Geduld ist die Kunst, langsamer wütend zu werden.

über Zitat aus Japan

Seele aus dem Gleichgewicht? – MacCoach


Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist.
/Mark Aurel/

Verzweiflung ist nicht unbedingt das, worüber ich gerne nachdenke, oder schreibe. Aber dieses Zitat hat es mir angetan. Verzweiflung erreicht die Seelen derer, die aus dem Gleichgewicht, die angreifbar sind. Wer stark ist, dem passiert das nicht. Selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen wird starken Menschen keine Verzweiflung lähmen. Der starke Mensch hat Automatismen, die ihm von depressiven Gedanken – Verzweiflung eben – schützen. Der starke Mensch ist „proof“, geschützt.
Also: Achte darauf, dass Du nicht aus dem Gleichgewicht kommst. Wenn sich der Horizont in die eine oder andere Richtung neigt, dann fliegst du eine Kurve. Es handelt sich um eine Kurskorrektur. Du hast es in der Hand, den Steuerknüppel des Flugzeugs wieder in die andere Richtung zu neigen und wieder geradeaus zu fliegen.
Was mit einem Menschen passiert, wenn seine Seele aus dem Gleichgewicht gerät ist Folgendes: Die geistige Flexibilität leidet unter Erstarrung und Ängsten. Das Gegensteuern fällt immer schwerer und das Flugzeug gerät in eine Abwärtsspirale und droht abzustürzen. Es wird fast unmöglich zu glauben, dass es nicht zwangsläufig immer weiter nach unten geht. Es ist fast unmöglich zu glauben, dass es wieder nach oben gehen wird. Wenn der Mensch nicht im Gleichgewicht ist, dann hat Verzweiflung die Möglichkeit sich festzusetzen und tief in uns einzudringen.
Das ist wie ein Haus mit einem undichten Dach, undichten Fenstern und Türen und einem porösen Mauerwerk. Das Wasser dringt ein und zerstört das Haus, zunächst ganz langsam und dann immer schneller. Die Schäden werden immer sichtbarer und das Haus wird marode. Der Prozess kann nur ausgehalten werden, wenn das Haus grundlegend renoviert wird. Je länger man wartet um so schwerer wird es. Wenn die Kraft dazu fehlt, dann wird es zwangsläufig zur Zerstörung kommen. Verzweiflung ist eine zerstörerische Kraft, die wir zwingend bekämpfen müssen.

Das Antonym, das Gegenteil von Verzweiflung ist Hoffnung und Zuversicht.

Du wirst stark und ausgeglichen sein, wenn Du zuversichtlich und voller Hoffnung bist.  

Eine ältere Dame war seit vielen Jahren ganz alleine. Ihr geliebter Ehemann war vor vielen Jahren gestorben. Sie hatte ihn so geliebt, dass sie sich keinen anderen Partner vorstellen konnte. So war das früher. Unsere Elterngeneration kannte das teilweise noch. Heute hat sich das geändert. Wir sind freier und leichtsinniger geworden. Ob das besser ist, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke nicht, dass es sich hier um eine positive Entwicklung handelt. Ich bin eben ein konservativer Mann. Glück und Gleichgewicht liegen in uralten Gewohnheiten und Gesetzen verborgen, die nur scheinbar hinderlich und störend sind, aber am Ende stabilisieren und stark machen.

Rituale sind wichtig um die Seele im Gleichgewicht zu halten. Wer bist Du? Wer willst Du sein? Was tut der Mensch, der Du sein willst?

Nimm Dir ein Vorbild und lebe genau so wie dieses Vorbild Viele Menschen denken an den Dalai Lama oder Papst Franziskus. Andere denken an Nelson Mandela. Wieder andere haben Muhammad Ali als Vorbild. Es gibt so viele starke Frauen in der Geschichte, ein hervorragendes Vorbild sind.
Wenn wir so leben und handeln, wie diese Menschen, dann stehen die Chancen gut, dass wir seelisch stark und im Gleichgewicht bleiben oder kommen können. Auch Mark Aurel ist so ein Vorbild. Ein mächtiger Mann, der sich selbst reflektierte und so stark blieb. Das ist oft nicht leicht, aber es ist notwendig.

Im Coaching, in jedem Gespräch kommt es darauf an selbst um Gleichgewicht zu sein und genau dieses Wissen zu vermitteln und die notwendigen Handlungen einzuleiten. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann andere führen und nachhaltig positive Ergebnisse erzielen.

The World has become a much better place – GatesNotes


 

Für alle klar denkenden Aufgeklärten, für die Fakten mehr zählen, als wild gewordene Emotionen: Die Welt in der wir heute leben ist besser, als wir denken. Und sie wird morgen noch besser sein, als viele es sich vorstellen können. Die Welt beginnt in uns und wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie sehen, leben, gestalten und weiterentwickeln. (JP Chandler)

und hier die ganze Story: Gates Notes – Dr.Max Roser

 

Die vier Spiegelgesetze – MacCoach


Die vier Spiegelgesetze

  1. Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt, in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich in mir selbst. Somit spiegelt der andere das was in dir ist und du kannst überlegen was das mit dir zu tun hat. Du kannst also den anderen als Spiegel betrachten, der dir zeigt was du machen kannst.
  2. Trifft es mich, wenn der andere an mir etwas kritisiert, bekämpft und verändern will, bin ich noch nicht frei davon. Wenn jemand etwas an dir kritisiert und dich das furchtbar stört, betrifft es dich tatsächlich. Du kannst dann sagen: „Aha, er hat mich gespiegelt. Da ist also tatsächlich Etwas in mir, was ich überwinden muss.“
  3. Wenn der andere an mir kritisiert, mir vorwirft, bekämpft, anders haben will und mich das nicht berührt, dann ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert. Wenn also jemand anders etwas an dir kritisiert und dich betrifft es nicht, ist nichts in dir was zu verändern wäre.
  4. Alles was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, das bin ich selbst, das habe ich selbst in mir und liebe es im anderen.

Zum nachschlagen und nachdenken. Die berühmten vier Spiegelgesetze der Psychologie. Oder einfacher ausgedrückt:

Alles, was ich denk‘ und tu‘, trau ich auch dem ander’n zu!

 

Die Größe eines Menschen – MacCoach


“Die Größe eines Menschen hängt nicht davon ab, wie viel Reichtum er besitzt, sondern von seiner Fähigkeit, andere Menschen in seinem Umfeld positiv zu beeinflussen.” – Bob Marley

Choleriker? Ich?


Choleriker!

Ich?!

Ich bin doch kein

Choleriker!

Du Arschloch!

/JP Chandler/

Hitzewelle – Mark Twain – MacCoach


Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun,
wozu es im Winter zu kalt war.

Mark Twain (1835 – 1910)

Also bleibt gelassen und entspannt und sucht euch einen kühlen Platz um das zu tun, was man sonst gerne im Winter tut. Ein gutes Buch lesen gehört mit Sicherheit dazu.

„Der kälteste Winter, den ich jemals erlebt habe, war der Sommer in San Francisco
/Mark Twain/

Wetter in San Francisco aktuell – bedeckt 14°C – heute nicht über 20° –

Let’s go – to San Francisco – The Flowerpotmen

Zitat von Marc Aurel — Wörterbox


Wie du am Ende deines Lebens wünscht, gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben.

über Zitat von Marc Aurel — Wörterbox

Aktiv Zuhören!


über Zitat von Dalai Lama — Wörterbox

Mark Aurel – Klar denken und handeln – MacCoach


Mark Aurel – Klar denken und handeln – MacCoach

Unterdrücke die bloße Einbildung; hemme die Leidenschaft; dämpfe die Begierde; erhalte die königliche Vernunft bei der Herrschaft über sich selbst!
[Marc Aurel – Selbstbetrachtungen]

Kennen Sie die Geschichte mit dem Nachbarn, der am Sonntagmorgen feststellt, dass er kein Frühstücksei im Kühlschrank hat? Abgesehen davon, dass man heute zur nächsten Tankstelle oder zu REWE am Hauptbahnhof fahren kann, war es früher einmal möglich, beim Nachbarn zu klingeln und sich dort etwas auszuleihen.
Also: Unser Mann möchte seiner Frau gerne ein Frühstücksei präsentieren. Er nimmt es sich vor beim Nachbarn zu klingeln und zu fragen.

Aber es ist Sonntagmorgen um 08:00. Der Nachbar schläft bestimmt noch. Das bedeutet warten. Gedanken schleichen sich an. Der Nachbar hat einen Mercedes vor dem Haus zu stehen und er trägt Anzüge. Der denkt bestimmt, dass er etwas Besseres ist. Die Frau des Nachbarn und die Kinder sind immer höflich und zuvorkommend, niemals vorlaut. Ein weiteres Indiz für die Arroganz des Nachbarn. Er grüßt immer freundlich, ist Chef in einer Bank. Letztens hat er ihn so komisch angesehen, als er mit einem Kasten Bier die Treppe hochkam. Klar: Dieser arrogante Mann trinkt natürlich kein Bier. Da muss es schon Champagner sein, der Herr! Und er wird mit Sicherheit Sachen denken wie: Ja, Ja: Bier trinken und die Eier für das Frühstück vergessen. Die Zeit vergeht und immer mehr Gedanken kommen. Der Nachbar erscheint in einem immer ungünstigeren Licht. Unser Mann beginnt ihn zu hassen. Es ist 09.00 Uhr. Er hört Geräusche hinter der Wand. Sie müssen wach sein. Jetzt könnte er klingeln und fragen. Aber nein. Vielleicht sind es nur die Kinder. Vor 10:00 oder 11:00 sollte man am Sonntag nicht beim Nachbarn klingeln. Was wäre, wenn der Nachbar höhnisch grinsen würde und “Nein!” sagen würde? Er hatte bestimmt Eier im Kühlschrank. Aber aus purer Schadenfreude würde er es ihm verweigern. So ein Kerl ist das! Arrogant, boshaft. Ein Zyniker. Ein Arschloch.

Es ist 11:00 Uhr und unser Mann schäumt vor Wut. Er stürmt aus der Wohnung, klingelt beim Nachbarn, wartet kurz und dann öffnet sich die Tür. Der Mann steht im Laufanzug vor ihm und schaut ihn freundlich an. “Grinsen Sie nicht so höhnisch! Ich weiß genau, dass Sie noch Eier im Kühlschrank haben. Aber der feine Herr wird mir bestimmt keine abgeben wollen. Ich weiß genau, was sie denken! Sie Arschloch! Von Ihnen würde ich die Eier nicht einmal geschenkt nehmen!”, und tritt ab……

Es war alles nur Einbildung. Der Mann konnte nicht wissen, was der Nachbar denkt oder wie er tickt. Aber so funktioniert Kommunikation, wenn Einbildung im Spiel ist. Alles passiert nur in unserem Kopf. Wir haben keinen Beweis für die Richtigkeit unserer Annahmen.  
Über Leidenschaft und Begierden möchte ich heute nichts sagen. Das versteht sich von selbst, dass ein Coach das alles im Griff hat. Oder?

Worum es hier geht ist die Herrschaft über sich selbst. Marc Aurel spricht von der königlichen Herrschaft über sich selbst. Man muss kein König sein, oder blaues Blut in sich haben um diese Herrschaft über sich selbst zu erringen. Klares Denken und Handeln. Herrschaft über sich selbst und Klarheit über unser Gefühle haben. Das ist das zentrale Thema. Und ja: Auch wenn wir etwas begehren, dann sollen wir uns nicht verschließen oder Angst davor haben. Es hilft immer, wenn man klar und distanziert darüber denkt.  Es hat überhaupt keinen Sinn, etwas vor sich selbst zu verstecken. Und manchmal muss man einfach nachgeben und tun, was man begehrt. Oscar Wilde hat das gut erkannt.

Zitat am Sonntag – Albert Schweitzer – Zeichnung von Susanne Haun — Susanne Haun


Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele. Albert Schweitzer

über Zitat am Sonntag – Albert Schweitzer – Zeichnung von Susanne Haun — Susanne Haun

Persönlichkeit ist alles – MacCoach


Mac

Coach

Machiavelli

Coach

Der Fürst. Niccolò di Bernardo dei Machiavelli

„Wer glaubt, Machiavelli sage, Politik könne man nur mit Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen machen, hat ihn gründlich missverstanden. Wo es ohne diese Dinge geht, darf man diese Mittel gar nicht anwenden, nicht aus moralischen Gründen, sondern weil es unpolitisch wäre, es zu tun. Wo aber, gewissermaßen von der Technik des Machtkampfes her, in einer bestimmten Lage Gift und Dolch, Lüge und Verbrechen nicht entbehrt werden können, um den Gegner zu überwinden, wenn es wirklich um Sein oder Nichtsein geht, dann ist einer als Staatsmann nur dann richtig am Platze, wenn er es über sich bringt, sich dieser Mittel zu bedienen, sei es als nihilistischer Zyniker, sei es als einer, der dem Staat „das Königsopfer seiner Seele“ bringt. Das ist der Sinn des Wortes von Machiavelli, dass ein Staatsmann auch böse handeln können müsse.“
– Carlo Schmid

 

Wer einen Coach aufsucht um seine Führungsqualitäten zu verbessern, sein Urteilsvermögen zu schärfen und alte Glaubenssätze in Frage zu stellen, wird feststellen, dass es die beste Idee seit langem war. Und sie oder er wird sich fragen, warum er oder sie es nicht schon viel früher getan hat. /MacCoach

 

Wer unpopuläre Entscheidungen durchsetzen will, muss das aus einem Standpunkt hoher persönlicher Integrität tun. Dieser Mann, diese Frau, muss Persönlichkeit haben und eine Persönlichkeit sein. Persönlichkeitsentwicklung ist Coaching.  /MacCoach

Coaching – be prepared – prepare yourself – MacCoach


 

let me coach you,
prepare yourself,
be ready for what is coming /MacCoach/

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Coaching dazu da ist, jedes gewünschte Ziel zu erreichen. Coaching kann viel mehr und auch viel weniger als das. Je nachdem. Vielleicht ist es Zeit für einen Perspektivwechsel. Eins steht schon mal fest. Egal wie gut du bist, welche Ressourcen und Fähigkeiten Du hast. Du kannst nicht alles schaffen, was du dir vorgenommen hast. Aber genau das verlangst du von einem guten Coach, nehme ich an. Der Coach soll dir gefälligst dabei helfen, deine ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Ist der Coach schlecht, wenn er das nicht schafft? Moment: Du musst dein Ziel erreichen, der Coach begleitet dich nur auf deinem Weg.

“Und erstens kommt es anders; und zweitens als man denkt.” /Wilhelm Busch/

Und das stimmt. Mein Rat, wenn ich schon mal einen Ratschlag geben darf, was ja bekannterweise beim Coaching schwer verpönt ist, ist, dass Du das Leben fließen lassen solltest und neugierig darauf sein darfst, was auf dich zukommt. Manchmal muss man einfach zugreifen, wenn man die Gelegenheit dazu hat und ein anderes Mal solltest du nochmal nachdenken, bevor du aus dem Bauch heraus einen verhängnisvollen Fehler machst. Auch das ist mir schon passiert. Ich war der frohen Hoffnung, dass ich etwas richtig mache und dann ging das total in die Hose. Was soll’s? Passiert halt. Egal! Und aus einem gemachten Fehler kann auch wieder eine neue Chance wachsen. Woher sollst du wissen, was in dieser Situation das Richtige ist. Glaube mir: So clever ist niemand.

Ich habe im Laufe meiner beruflichen Laufbahn feststellen müssen, dass nicht jedes Ziel wirklich erstrebenswert ist und dass es jede Menge Dinge gibt, auf die wir überhaupt nicht vorbereitet sind. Und darum geht es. Coaching bedeutet, dass man sich auf mögliche Ziele und eine mögliche Zukunft vorbereitet. Wie die Zukunft ganz konkret aussehen wird, wissen wir noch nicht. Sie entsteht gerade und wir sind ein Teil von denen, die diese Zukunft in die Wirklichkeit bringen werden.

Also, lass dich coachen. Und coache dich selbst. Lass uns darüber reden, wie du dir die Zukunft vorstellst und welche Rolle du in Zukunft spielen möchtest. Natürlich willst du ein Macher sein, ein Selfmade-Millionär wäre nicht schlecht. Das klingt gut, und dass könnte etwas für dich sein. Eine selbstbewusste Frau, die unabhängig und stark ist. Geld darf eine Rolle spielen; viel Geld selbstverständlich auch. Also wie wird die Zukunft aussehen?
Wir wissen noch nicht einmal wie die Welt in ein paar Jahren aussehen wird.

Beim Coaching geht es darum, sich vorzubereiten auf Neues und Unvorhergesehenes. Und es wird immer darum gehen, wer du bist und wer du eigentlich sein willst. Es geht nicht darum, wieviel Geld du hast oder haben wirst. Das ist eine kurzfristige Betrachtungsweise. Sieh es doch mal so: Du besitzt nichts; alles wird dir nur geborgt; am Ende wirst du ohne einen einzigen Cent diese Welt verlassen und es wird dir auch nicht viel nützen ein weltbekannter, reicher Mann oder eine reiche Frau gewesen zu sein. Und wenn wir es auf die Spitze treiben, dann wird dir auch klar, dass es eine billige Wahrheit ist, dass wir in unserer Jugend nur nach Geld streben und im Alter trotzdem nicht viel für die möglicherweise verschwendete und ruinierte Gesundheit tun können. Alles was bleibt ist deine Persönlichkeit, dein Mut, deine Weitsicht, deine Gelassenheit und deine Güte. Liebe spielt eine große Rolle.

Und genau darum geht es immer, wenn wir von Coaching sprechen. Persönlichkeit. Die Entwicklungsstufen des SELBST von Keagan sprechen eine ganz eigene Sprache. Ein Coach ist ein Mensch, der eine sehr hohe Entwicklungsstufe (möglichst die höchste) erreicht hat. Nur so ein Coach ist in der Lage, Dich nach oben zu ziehen und gemeinsam mit dir die höchsten Berge zu besteigen – natürlich immer im übertragenen Sinne. Manchmal bist du vielleicht im falschen Gebirge unterwegs. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

 

Werte sind mehr als nur Erfolg – MacCoach


“Try not to become a man of success but a man of value.” /Albert Einstein/

Grob übersetzt:

Versuche nicht, ein Mann des Erfolges zu werden, sondern ein Mann von Wert.

Erfolge lassen mit dem Alter nach. Es macht keinen Sinn, immer wieder neue Erfolge verbuchen zu wollen. Am Ende kommt es nicht darauf an was du bist, sondern wer du bist. Ein Mann voller Güte, Mut und Anstand. Jemand auf den man sich verlassen kann.

Ich nehme mir die Freiheit und setze anstelle von Mann, nicht Frau, sondern Mensch.

Versuche nicht ein Mensch des Erfolges zu werden, sondern ein wertvoller Mensch.

Das ist ein Coaching-Ziel. Mehr will ich heute gar nicht schreiben.