Nach vorn schauen — liesmaldas


Je tiefer unsere Erinnerung geht, umso freier wird der Raum für das, dem all unsere Hoffnung gilt: Der Zukunft. (Christa Wolf aus: „Kindheitsmuster“)

über Nach vorn schauen — liesmaldas

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Ilona Jerger: „Und Marx stand still in Darwins Garten“ — transitnuremberg


Ilona Jerger ist eine spannende Geschichte gelungen, wie es hätte sein können, wenn sich Darwin und Marx damals in ihrer Londoner Umgebung getroffen hätten. Sie blickt belesen in beider Lebensläufe, schildert ihr morbides Altersleben und führt über die Gespräche mit dem fiktiven beiderseitigen Hausarzt zu Reflexionen über die „Lage der arbeitenden Klasse in England“, […]

über Ilona Jerger: „Und Marx stand still in Darwins Garten“ — transitnuremberg

News: Endlich – Frühstück bei Tiffany!


Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

Happy Unification! Coaching für Ostdeutsche


Coaching für Ostdeutsche

wäre wohl notwendig gewesen, nachdem die Mauer 1989 endlich gefallen war. Ich denke oft, dass es wirklich besser gewesen wäre das Trauma von zwei Diktaturen therapeutisch zu begleiten und zu bekämpfen. Die Ostdeutschen waren in der Mehrheit einfach nicht vorbereitet auf eine freiheitliche Grundordnung, in der der Staat nicht mehr die vordergründig fürsorgliche Rolle spielte, sondern den Bürgern die Wahl läßt.

In der DDR war fast alles verboten was nicht ausdrücklich erlaubt war. Und wenn es nicht verboten war, dann konnte der repressive Staat schnell neue Gesetze erfinden. Im Osten musste man sich fürchten nach Freiheit und Individualität zu streben. Das konnte schnell in eine persönliche Katastrophe münden. Allein der Wunsch nach Freiheit – insbesondere nach einem unbeschwerten Bummel über den KuDamm oder den Time Square – war in der DDR verboten. Es wird deutlich, dass viele DDR-Bürger sich einfach angepasst und daran gewöhnt hatten. Aus heutiger Sicht ist das schwer nachvollziehbar. Man redete sich ein, dass es gute Gründe gäbe und dass die Devisen nicht reichen würden um alle in den Westen reisen zu lassen und dergleichen schräger Deutungen mehr.
Es wird deutlich, dass Freiheit auch Angst bedeutete und die Möglichkeit abzustürzen.
Aber mal ehrlich: Erinnern wir uns wirklich daran wie es damals war? Das war doch absolut schräg, was man uns zumutete. Ein paar Spitzenkader leisteten sich ein Leben, wie es heute für fast jeden von uns selbstverständlich ist. Der Rest – DerDummeRest (DDR) – schuftete in völlig kaputten Fabriken und Krankenhäusern und in den Läden gab es oft nicht viel zu kaufen. Das war nicht normal. Und es war absolut gut, dass dieses System auseinanderbrach. Es war ein Glück für alle, dass die Bundesrepublik bereit war das marode Land aufzubauen und die Wiedervereinigung tatsächlich durchzuziehen. Das war nicht selbstverständlich, was oft vergessen wird.
Die persönliche Betroffenheit der DDR-Bevölkerung ist durchaus zu verstehen, wenn man die 40 Jahre DDR unter sowjetischer Besatzung nicht vergisst. Viele waren Opfer der Propaganda, die viele Jahre auf der Hoffnung beruhte, im besseren Deutschland zu leben und die Chance eines völligen Neuanfangs ergreifen zu können. Das war grundlegend falsch wie sich später herausstellte. Dieses Land hatte keine Chance. Auch wenn es schmerzhaft ist: Die DDR ist nur eine Fußnote der Geschichte. Für viele war es tatsächlich eine großartige Chance. Viele, die in der DDR aufgewachsen sind hatten die Chance der Gleichberechtigung genutzt und studiert und Leitungspositionen eingenommen, die sie sonst nie erreicht hätten.
Das der ganze Laden durch Missmanagement und der Abhängigkeit von der Sowjetunion – das war ein besetztes Land – seit Anfang der 1980er Jahre pleite war und nur durch einen Milliardenkredit von Franz Josef Strauß vor dem Zusammenbruch gerettet werden konnte, wird oft vergessen. Das sah man anders, damals in der DDR. Es wäre zu schmerzhaft gewesen sich einzugestehen, dass man zu den Verlierern gehörte. 

Womit wir bei der therapeutischen Ebene wären.
Ich denke, dass es absolut notwendig ist, mit den Menschen professionell zu reden und über Chancen und Möglichkeiten zu sprechen. Es ist wichtig die Lebensleistung der Menschen anzuerkennen.

Mein Onkel war damals beim Deutschen Fernsehfunk in der Entwicklung tätig. Er war verantwortlich für die Übertragung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau. Ich wusste das damals nicht, als ich im Palast der Republik den Olympiasieg von Waldemar Cierpinski in einer Live-Übertragung gesehen habe. Er war wenige Jahre später verzweifelt, weil er erkannte, dass alles was er erreicht hatte keinen Sinn ergab. Der Westen hatte uns technologisch längst abgehängt und die ostdeutsche Kameratechnik wurde Mitte der 1980er durch japanische Geräte komplett ersetzt. Ungefähr zu der Zeit, als man in Ostberlin plötzlich MAZDA bestellen konnte. Über den Trabi lachten ohnehin längst alle.
Er erlebte das, was viele erst nach dem Fall der Mauer erlebten schon früher und zog die Konsequenzen. Er wählte die Freiheit und haute in den Westen ab. Damals konnten wir das nicht so richtig verstehen. Es ging der Familie immer gut. Sie hatten alles, was man sich vorstellen konnte. Es ging ihnen besser, als vielen im Westen. Sie wussten das, denn wir konnten ja im Westfernsehen begutachten, dass es auch dort nicht allen gut ging.

Wir brauchen Gespräche über Lebensleistungen und Chancen. Egal ob im Osten oder im Westen. Womit wir wieder beim Coaching wären.
Her mit den interessanten Leuten, die Gesprächsbedarf haben! Es ist nur eine Frage zu klären: Wer bezahlt das? Und da sind sie wieder: unsere alten Probleme. Geld. Geld. Geld.

Happy Unity!

Alternativen – MacCoach


Alternativen sind oft anders, als man sich vorgestellt hat

Wer zu einem Coach geht, nimmt seinen Mut und Geld in seine Hände um schwerwiegende Probleme zu lösen. Wie eine Lösung aussieht, hat man auch schon im Kopf. Der Coach soll nun helfen, das Probleme oder die Probleme zu lösen. Man hat da so seine Vorstellungen. Aber man will nicht sofort darüber reden; Der Coach soll das gefälligst selbst herausfinden. Wozu ist er denn Coach? Er sollte wissen, wie der beste Weg aussieht und was zu tun ist.

Coaching ist anders.

 

Contacting – Contracting – Chunking – Clearing – Concepting – Changework – Controlling

Coaching ist ein permanenter Prozess, der alle diese Punkte immer wieder durchläuft, es ist ein Kreislauf. Wobei die Reihenfolge austauschbar ist. Der grundlegende Prozess sollte aber ungefähr so auflaufen.

Kunden wundern sich oft, wenn ein Coaching nicht so abläuft wie sie es sich vorgestellt haben. Aufgabe, Klärung, Lösung! Zack! Fertig!

Wenn es so einfach wäre, dann könnte es ja schließlich jeder schnell erledigen. Aber so einfach ist es nicht und allein die Tatsache, dass man Zeit, Mut und Geld in die Hand genommen hat, deutet darauf hin, dass man es nicht mal eben selbst erledigen kann. Ein Profi muss ran. Jetzt kommt es zuerst darauf an, ob man wirklich einen guten und passenden Coach gefunden hat und man bereit ist eine sehr enge Beziehung aufzubauen. Damit steht und fällt alles. Wenn man dem Coach nicht vertraut, dann sollte man sich auf der Stelle einen anderen suchen.

Und man sollte sich darüber im klaren sein, dass die Lösungen auch völlig anders aussehen können als man sich vorstellt. Wer an seinem Arbeitsplatz Probleme hat, nicht weiter kommt, keinen guten Draht zum Chef hat, oder was auch immer, der wird alles mögliche an Lösungen und Zielvorstellungen mitbringen aber nicht die Lösung, sich einen neuen Job zu suchen oder sich selbst zu verändern. Das ist ein Knackpunkt. Lieber Coachee: Bist du bereit dich wirklich grundlegend auf ein Coaching einzulassen? Du kannst nicht die ganze Welt ändern. Aber du kannst dich ändern. Und du solltest bereit dazu sein.
Ein Coaching kann genau das bewirken und dich wirklich weiterbringen. Die Veränderung liegt in dir. Das ist immer so. Das bedeutet aber nicht, dass du nicht auch über die Probleme reden sollst, die dich belasten. Es gibt tatsächlich eine Menge unfähiger Chefs, die nur ihren eigenen Machterhalt im Sinn haben. Da sind sie zickig und brutal. Es macht keinen Sinn, einen Krieg anzufangen, den man nicht gewinnen kann. Meist hat es einen guten Grund, warum dieser Mann oder diese Frau an diesem Posten eingesetzt wurden. Du kannst es nicht verändern und es ist völlig sinnlos aus deiner Position heraus zu kämpfen. Du hast keine Chance. Hast du schon mal darüber nachgedacht?

Das ist schmerzhaft, ich weiß es doch. Aber es ist eine Tatsache. Ein Coach ist nicht der Ninja, der deinen blöden Chef aus dem Weg zu räumen hilft. Aber man kann darüber sprechen, was wäre wenn. Interessant: Auch das ist Coaching. Möglichkeiten durchspielen und dann wieder auf neue Schwierigkeiten stoßen. Andere, alternative Lösungen finden.

 

Coaching ist eine spannende Reise mit einem Profi, der das Gelände bestens kennt.

Gelassenheit als Ressource – MacCoach


Emotion comes from motion. The more you move, the more you feel. And by the way: The less you move, the less you feel.

Wenn Du Dich nicht bewegst, dann bist Du tot. Also beweg deinen Hintern und mach was!

Aber nur Bewegung bringt auch nicht weiter. Es braucht eine gewisse Balance zwischen Bewegung und Entspannung, Arbeit und Ruhephasen. Recreation ist ein wichtiger Punkt in modernen Unternehmen, die nachhaltigen Erfolg generieren wollen. Ein ausgesprochen wichtiger Punkt im Leben ist Gelassenheit.

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.

Gelassenheit – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheit

Es geht um Balance. Gelassenheit und gleichzeitig Emotionen zulassen bedeutet Leben

Es ist ein Geben und Nehmen. Gelassenheit ausstrahlen, bedeutet Gelassenheit schenken. Psychische Strahlungsenergie schenkt angenehme Wärme, so wie die Sonne Wärme und Licht verbreitet. Unruhe und Panik sind das genaue Gegenteil davon. Bewegung und Emotionen sind keine natürlichen Gegner von Gelassenheit und Entspannung. Entspannung ist nur möglich, wenn Spannung vorhanden ist. Entspannung nach dem Sport gehört zu den Schwingungen des Lebens. Nur Entspannen führt zu einer Übermüdung und zu depressiven Gedanken und Gefühlen. In diesem Fall hilft wieder Bewegung. Schlechte Emotionen müssen dringend durch Motion – Bewegung – ausgeglichen werden. Jeder, der läuft kennt die heilende Kraft von Bewegung.

Neuere Forschungen in der Kardiologie haben ergeben, dass regelmäßiges Kardiotraining – 30 Minuten Laufen oder Crosstrainer täglich – den Herzmuskel stärken und die Wahrscheinlichkeit von Herztod auf einen sehr niedrigen Wert senken können. Bewegung ist absolut notwendig. Die Psyche weiß das und belohnt regelmäßiges Training mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Das führt wieder zu einer Stärkung des Immunsystems.

Gelassenheit ist eine Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Menschen. Ein getriebener Mensch, der ständig auf der Jagd nach Anerkennung und Liebe ist, kennt keine tiefe Gelassenheit.

Beginnen wir den Tag mit dem Bewusstsein, dass wir gelassen in die Zukunft blicken können. Egal wo wir stehen, egal was wir gerade tun und denken. Streben wir nach innerer Ruhe, Balance und Gelassenheit.

Wer oder was hindert Sie daran, gelassen zu sein? Fragen Sie einfach den oder die Coach Ihrer Wahl.

Das Gefühl im falschen Film zu sein


Kennst Du das Gefühl, im falschen Film zu sein? Du bist dir selbst fremd und alles was du denkst und tust, fühlt sich irgendwie verkehrt an. Woran liegt das? Wer ist verantwortlich dafür? Was kann man tun um das Rätsel aufzulösen?

Ich hatte dieses Gefühl viele Jahre tief in mir. Ich kam mir wie ein Fremder in meinem eigenen Leben vor. Ich war nur ein Beobachter. Ich blieb in der zweiten Reihe und ließ andere machen. Die anderen machten es natürlich nie so gut, wie ich es hätte machen können, wenn ich nur gewollt hätte. Aber ich wollte nicht und ich hatte auch kein Ziel. Ich wollte eigentlich nur beobachten und mir eine Meinung bilden. Ich wäre gerne in verschiedene Rollen geschlüpft. Schriftsteller wollte ich ohnehin immer werden. Das wäre eine Erklärung. Vielleicht wäre Schauspieler etwas gewesen. Aber ich denke nicht, dass irgendjemand mein Gesicht unbedingt im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand sehen will.
Ich wurde zu meinem eigenen Beobachter und fragte mich, ob mir der Kerl da gefallen würde, wenn ich ihm als Kollegen, Mitschüler, Passanten begegnet wäre. Oft gefällt er mir überhaupt nicht. Er ist viel zu ruhig und zurückhaltend, allzu oft zu bequem, fast faul. Er sollte konsequenter und klarer sein, zielstrebiger; sowieso.
Und während ich diesen Fremden, der eigentlich ich selbst war, betrachtete und mir Verbesserungen für ihn ausdachte, wurde mir klar, dass es genau diesen Perspektivwechsel braucht um den richtigen Weg zu finden, den man bis zum Ende gehen will. Ich stellte den “Fremden” in eine Reihe mit beliebigen Persönlichkeiten, Politikern, Gläubigen und Ungläubigen, Ärzten, Musikern, Dichtern, Ingenieuren, Forschern und Abenteurern, Extremsportlern und Philosophen. Ich stellte ihn da hin und beobachtete, wie er sich verhalten würde. Wie fühlte er? Wie fühlte es sich für ihn an? Welche Kraft entfaltete dieser Mensch in der jeweiligen Rolle? Was passte gut und was passte besser zu ihm?

 

Wie ist das mit dir? Erzähle mal. Hast du alles erreicht, was du wolltest? Hast du deine Ziele gut formuliert und bist dann planvoll in die richtige Richtung marschiert? Oder hattest du irgendwann mittendrin das Interesse verloren und etwas anderes angefangen?

Ich denke, dass es vielen Menschen so geht: Sie wissen nicht was sie wollen, wo sie hingehören und was sie eigentlich einmal erreichen möchten. Die Zeiten heute sind nicht gerade dazu geeignet, langfristige Ziele zu verfolgen. Wer weiß schon, was in zehn Jahren sein wird? Welche Jobs werden dann von Robotern ausgeübt werden? Wo bleibt der Mensch? Nie war es schwieriger sich auf eine mögliche Zukunft vorzubereiten, so scheint es. Aber in jedem Menschen steckt diese Sehnsucht und diese Gewissheit, wer man wirklich ist, wer man sein kann und das Wissen, wie man dorthin kommt.
Da gibt es diesen Schriftsteller, der viele Jahre an einem Stoff gearbeitet hatte und selbst kaum an den Erfolg dachte. An den kommerziellen Durchbruch glaubte er schon gar nicht. Aber er machte weiter, weil das was er machte ihm Freude und innere Befriedigung schenkte. Er wurde immer besser und lebte in seinen Figuren. Er veröffentlichte seinen ersten Roman und der lag wie Blei in den Regalen. Erfolg sah anders aus. Aber dann kam ihm der Zufall, der Zeitgeist, was auch immer zur Hilfe und ein Drehbuchschreiber fand in seinen Kriminalromanen  das Ambiente, die Figuren und das Zeitkolorit, das er lange gesucht hatte. Der Roman wurde verfilmt und war in aller Munde. Plötzlich hatte sich all die Mühe gelohnt, die für ihn gar keine Mühe gewesen war, sondern Gewissheit und Berufung.

Ich will dir keinen Ratschlag geben, mein Freund, meine Freundin. Nur das: Mache genau das, was du gerne machst und worin du wirklich gut sein kannst. Sei fleißig und beharrlich. Dann wirst du es schaffen genau der Mensch zu sein, der in dir steckt. Du wirst nie wieder denken, im falschen Film zu sitzen, die falsche Bahn oder eine falsche Abfahrt auf der Autobahn genommen zu haben.

Und noch etwas: Du bist am besten, wenn Dir das, was du machst Spaß macht. Das muss sich nicht unbedingt wie Arbeit anfühlen. Mark Twain hat mal so etwas erwähnt, wenn ich mich richtig erinnere.

Heidis Coaching Brief Nr. 571 – Stadt am Himmel


Heidis Coaching Brief Nr. 571 – Stadt am Himmel
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Liebe Freunde

Stellen Sie sich vor, 10 Millionen Menschen befinden sich jeden Tag auf Flughäfen, sie checken ein und checken aus, sie landen und starten, sie warten auf ihre Flieger. Eine Million Menschen davon befindet sich immer in der Luft, jeden Tag und jede Nacht. Eine fliegende Millionenstadt am Wolkenhimmel!
Und diese grosse Himmels-Stadt muss kontinuierlich versorgt werden. Hundertausende anderer Menschen sind für die Sicherheit dieser fliegenden Stadt verantwortlich. Angefangen vom Bau all dieser Flugzeuge bis hin zur Förderung des Erdöls und Transport des Kerosins zu den unzähligen Flughäfen. Dann auch die vielen Koffer und Taschen, Tausende von Tonnen werden laufend sortiert und befördert. Und erst die Lebensmittel, die dort oben über den Wolken gegessen werden. Jeden Tag wird aufs Neue Essen zubereitet und serviert für mehr als 10 Millionen Menschen.

Es gibt einen wunderbaren Film vom BBC «die Millionenstadt über den Wolken». In diesem Film hat mich vor allem die Sorgfalt beeindruckt, mit der all die Menschen ihren Beitrag leisten, damit das Fliegen klappt und ein angenehmes Erlebnis bleibt. Z.B. die Mitarbeiter am Schalter, die den Kunden bedienen oder die vielen Putzequipen im Hintergrund. Aber auch die Fachleute, die dafür sorgen, dass in den riesengrossen Kerosin Tanks der Treibstoff extrem sauber bleibt. Die Mechaniker, die mit übergrosser Sorgfalt bei jedem neuen Flugzeug Tausende von Nieten von Hand befestigen! Und die vielen Mitarbeiter, die an jedem Flughafen akribisch dafür sorgen, dass das Gepäck in den richtigen Flieger kommt – manchmal elektronisch überwacht, manchmal ganz traditionell. Unzählige sorgfältige Schritte und Verlässlichkeit braucht es, damit all die Menschen von einer Stadt zur anderen durch die Luft transportiert werden können.

Könnten wir diese extreme Sorgfalt nicht auch auf unseren Alltag übertragen?
Jedem Ding, jedem Menschen die Aufmerksamkeit geben, die gerade in diesem Moment wichtig ist. Das sorgfältig zubereitetes Essen, ein sorgfältig hergestelltes Kleid, eine sorgfältig vorbereitete Präsentation, ein sorgfältiges Gespräch unter zwei Menschen. Einfach sicherstellen, dass der andere oder man selber wirklich alles hat, was man braucht. Voller Sorgfalt!

Ich wünsche Ihnen eine herrliche Woche.

Ganz liebe Grüsse
Heidi Röthlisberger

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Heidi Röthlisberger
Life Coaching per Telefon
ICF Master Certified Coach

Feldstrasse 56
4123 Allschwil
Schweiz

+41 61 534 17 08
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«Es gibt nur eine Regel auf diesem wilden Spielplatz…
Viel Vergnügen, meine Lieben, viel Vergnügen.»
Hafiz, persischer Dichter

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Ich freue mich sehr, wenn Sie diesen Rundbrief weiterempfehlen.
Für Neu-Bestellungen oder Adressänderungen gehen Sie doch direkt auf meine Webseite:
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Die Kraft der WAHL, AUF DEUTSCH – THE POWER OF CHOICE IN GERMAN


Bjorn Martinoff - Executive Coach Blog

Choice.jpgDie Kraft der WAHL

“Du tust immer, was Du tun willst. Das ist wahr mit jeder Handlung. Sie können sagen, dass Sie etwas tun mussten, oder dass Sie dazu gezwungen wurden, aber tatsächlich, was auch immer Sie tun, tun Sie nach Wahl. Nur Du hast die Macht selber zu wählen.

 – CLEMENT STONE

Menschen glauben oft, dass die Ausübung der Wahl auf Bereiche beschränkt ist, in denen die Optionen oder Möglichkeiten greifbar oder konkret sind und wenn nun keine solche Option oder Möglichkeit verfügbar ist, dann haben sie keine Wahl.

Zum Beispiel denken die Leute, dass die einzige Möglichkeit für sie, eine Schuld zu bezahlen, darin besteht, einen Job zu übernehmen, den sie nicht mögen, sie werden später oft sagen, sie hätten den Job angenommen, weil sie “keine Wahl hatten”.

Aber die Wahl ist eine Fähigkeit, die auf vielen verschiedenen Ebenen funktioniert – und das Niveau der konkreten oder greifbaren…

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Jazzfest Berlin – Programm vom 5.11. — Verhoovens Jazz


 

 

Programm heute Sonntag 4.11.: 15:00 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Trondheim Voices & Kit Downes 17:30 Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer Lawrence D. „Butch“ Morris: The Art of Conduction Buchpräsentation mit Daniela Veronesi 19:00 Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne Tyshawn Sorey / Ingrid & Christine Jensen with Ben Monder: Infinitude / John Beasley’s MONK’estra 19:00 Tyshawn Sorey Tyshawn […]

über Jazzfest Berlin – Programm vom 5.11. — Verhoovens Jazz

Wir brauchen mehr Lehrer, Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler


Stephen Hawking hat es auf den Punkt gebracht. Wir brauchen ein neues “Raumfahrt-Zeitalter”, um mehr junge Menschen für die Wissenschaft zu gewinnen. Wir brauchen einen gesellschaftlichen Neubeginn. Wir brauchen mehr Lehrer, mehr Ärzte, mehr Ingenieure und Wissenschaftler.  Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag.

“Ich fürchte, dass die künstliche Intelligenz den Menschen insgesamt ersetzen könnte. Wenn Menschen Computerviren entwerfen, wird jemand eine künstliche Intelligenz entwerfen, die sich selbst verbessert und vermehrt. Das wird eine neue Lebensform sein, die den Menschen überragt.” /Stephen Hawking/

Ähnliche Befürchtungen hat auch der Tesla, SpaceX, Hyperloop etc. -Erfinder Elon Musk. Die Menschheit bewegt sich mit erschreckender Geschwindigkeit in Richtung Couch-Potatoe-Gesellschaft. Dabei gibt es so viel zu tun. Wir können es uns einfach nicht leisten Potenziale ungenutzt zu lassen. Wir brauchen jeden einzelnen bei der Lösung der wichtigen Fragen der Zukunft. Wir brauchen jeden.
Die Automatisierung von einfachen Arbeitsgängen, die Künstliche Intelligenz, der Einsatz von Robotern und immer ausgeklügelteren Computersystemen wird Arbeitskräfte ersetzen. Aber arbeitslos muss niemand werden, wenn wir es richtig anstellen. Intelligenter eben, als momentan. Wir müssen uns Gedanken machen wie zum Beispiel mehr Ärzte ausgebildet werden, die nach Studienabschluss in einen Wettbewerb um die Besten eintreten können. Wir brauchen sehr viele Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter mit Coachingfähigkeiten. Wir brauchen Mentoren, die ihre Schüler und Auszubildenden voranzubringen in der Lage sind.

Die Voraussetzungen in Europa sind hervorragend, wenn man sie bündelt und gezielt einsetzt.

Warum studieren junge Leute nicht und verharren stattdessen im ungeliebten Hartz IV System? Das ist ein Skandal, der dringend angesprochen und gelöst werden muss.
Warum kann man nicht mehr junge Leute fördern, ihnen Geld geben um ihr Studium schneller und besser zu absolvieren und gleichzeitig mehr Studienplätze in MINT Fächern und auf dem Gebiet der Humanmedizin einrichten?
Was ist das Problem? Geld? Wohl kaum!
Was ist uns die Zukunft wert? Und können wir es uns leisten wertvolle Ressourcen brachliegen zu lassen?

Denken wir mal darüber nach! Das wäre mal eine alternative Wahrheit über die es sich wirklich nachzudenken lohnt.

Weiterführende Gedanken hierzu sind herzlich willkommen……

 

Der Volkstribun


Der Volkstribun

Das Volk hat seinen Tribun gewählt. Der Siegerkranz gehört ihm. Man kann es nicht leugnen. Er ist ein primitiver Mann, grobschlächtig und dumm. Aber er schämt sich nicht zu kämpfen und zu siegen. Die Mittel sind ihm egal. Im Grunde ist ihm auch das Volk egal. Er verachtet es, weil sie Verlierer sind. Er braucht es, weil sie ihn wählen und ihm folgen. Er hat verstanden, dass die Welt sich nach einem Tribun sehnt, der diese einfache, primitive Sprache spricht und sie zutiefst versteht. In seiner Welt sind Maßlosigkeit, Gier, unangebrachter Stolz, Geld und primitive Inbesitznahme völlig normal. Vom Tellerwäscher zum Millionär bedeutet, dass man einfach nur Glück haben muss um erfolgreich zu sein. Bildung spielt in dieser Welt keine Rolle. Im Gegenteil. Bildung ist etwas für intellektuelle Spinner, für das verhasste Establishment.
Keine Lüge ist zu groß für ihn um bei entsprechender Wiederholung nicht als wahr gelten zu können. 

Intellektuelle gruseln sich vor ihm. Er aber sonnt sich in ihrer Verachtung. Das Volk will so sein wie er. Erfolgreich, mächtig, begleitet von schönen Frauen. Er ist grob und primitiv. Er ist ein Narzisst und ein Choleriker. Er ist oft lächerlich in seiner Ahnungslosigkeit. Aber das ist ihm egal. Er ist das Vorbild vieler chancenloser Bürger voller Stolz und voller verletzter Würde, ohne nennenswerte Bildung. Sie lesen keine Bücher, TV-Shows sind ihre treuen Begleiter. SIe haben einen TV-Star als ihren Helden erwählt und sie treiben ihn an noch unverschämter und lauter zu twittern. Das ist ihr Mann! Sie bewundern ihn und möchten so sein wie er. Wenn er keinen Erfolg hat, dann sind die anderen schuldig. Sie haben ihn gehindert Großes zu tun. Sie lügen und reden kompliziert um das Volk zu verwirren. Er nicht. Er spricht wie ein Mann aus dem armen Mittelwesten. Aber er ist reich. So reich wie sie gerne sein wollen. Er ist ihr Mann. Und er wird sie genau dorthin führen, wohin sie ohne Zweifel wollen. Er ist ihr Held. Niemand nimmt ihn ernst. Niemand wird ihn aufhalten.

Choleriker Coaching – YES! Absolutely!


Choleriker Coaching

„Würdest Du auch einen Choleriker coachen?“

Aber immer her damit! Gerne! Hauptsache der Choleriker ist überzeugter Selbstzahler und er kann mir ein Ziel formulieren. Etwa: “Ich bin Choleriker und ich möchte lernen, wie ich meine furchtbar peinlichen cholerischen Ausbrüche in den Griff bekomme. Ich möchte ein besserer Mensch werden. Choleriker sind so peinlich!”

 

Ich weiß, was Sie jetzt denken! Und Sie haben Recht: So etwas wird niemals passieren. Im Leben nicht! Aber es wäre mal eine interessante Erfahrung. Ich verspreche es hoch und heilig: Wenn mir so etwas mal passiert, dann werde ich sofort darüber berichten.

 

Bis zum nächsten Post: Eurer Choleriker Coach

Bildung wichtiger als Grundeinkommen – Ein Update


Parallel mit der schnellen Unterstützung von Geflüchteten sollen Langzeitarbeitslose in Deutschland besonders gefördert werden. Die Agentur für Arbeit arbeitet sehr eng mit dem BAMF zusammen, was kein Wunder ist. Es ist kein Zufall, warum der Chef der Agentur für Arbeit auf als Leiter des BAMF berufen wurde. Eine enge Zusammenarbeit des Bundesamtes für Migration und der Agentur für Arbeit ist sinnvoll und politisch gewollt. Langzeitarbeitslosigkeit im Schatten von Hartz IV ist ein großes Thema. Besonders in den ostdeutschen Flächenländern, als auch in strukturschwachen Regionen Westdeutschlands hat sich Langzeitarbeitslosigkeit breit gemacht. Der deutsche Sozialstaat zahlt Unsummen für die Menschen, die kaum eine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben. Ungelernte und Schulabrecher ohne Perspektive auf wirtschaftlichen Aufstieg sind ein akutes Problem. Die Arbeitslosigkeit ist zwar auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Allerdings sind es besonders Jobs in Niedriglohnsektoren, die Menschen in Arbeit halten. Viele müssen zusätzlich zum Jobcenter gehen um aufzustocken. Das heisst, sie brauchen Geld vom Steuerzahler um sich eine Wohnung leisten zu können.
Es gibt auch eine Schattenseite eines starken Sozialstaates. Die Menschen werden gezwungen von der Alimente des Staates zu leben. Das entmündigt und erniedrigt Menschen. Freiheit ist ein hohes Gut. Es ist aber nur ein Wort, wenn man am wirtschaftlichen Rand leben muss. Die Alimentierung einer großen Gruppe der Gesellschaft ist auf lange Sicht kontraproduktiv. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist ein sehr interessanter Ansatz, Menschen aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Allerdings ist das Konzept noch nicht zuende gedacht.

Sabine Bendiek, die Chefin von Microsoft Deutschland, hat kürzlich in einem Interview auf SPIEGEL ONLINE die Meinung vertreten, dass Bildung wichtiger ist, als ein Bürgergeld. Das ist richtig. Gut gebildete und ausgebildete Menschen werden immer in der Lage sein einen guten Job zu bekommen und auszufüllen. Es ist nicht ganz richtig, wenn der Eindruck besteht, dass gut ausgebildete und erfahrene Spezialisten keine Chancen haben nach einer Arbeitslosigkeit wieder in den Job einzusteigen.

Ein guter @Arzt ist ein guter @Arzt, ist ein guter @Arzt.

Dasselbe gilt für @IT-Spezialist, @Programmierer, @Maschinenbauingenieur, @Mechatroniker, @Kaufmann, @Steuerberater, @Assistent, @Sachbearbeiter……

Die Liste läßt sich endlos weiterführen

Wenn ein guter @Arzt Probleme hat einen neuen Job zu finden, dann hat das nichts mit dem Arbeitsmarkt zu tun. Ein klassisches CoachingThema.

Die Angst vor sozialem Absturz breitet sich vor allem im Mittelstand aus. Der Mindestlohn spielt keine Rolle für Menschen, die über Ausbildung, Wissen und Erfahrungen verfügen. Ein @Arzt wird niemals für den Mindestlohn arbeiten, egal was er tut. Ein @Machinenbauingenieur ist da auch keine Ausnahme, egal on er Mitte 30 oder Ende 50 ist. Aber fragen wir heute einen Mitte50Jährigen Ingenieur, dann werden wir interessante Gespräche führen. Ich habe oft mit genau diesen Menschen zu tun.
Die Agentur für Arbeit fördert Akademiker, die ihren Job verloren haben, ganz besonders gut. Sobald diese Gruppe nach spätestens einem halben Jahr keine neue Arbeit gefunden hat, setzt eine sehr intensive Förderung ein. Insbesondere ein individuelles Coaching ist das Mittel der Wahl um gezielt zu unterstützen. Niemand kann nur auf Grundlage des Lebenslaufes eine Prognose für die Chancen eines Wiedereinstieges abgeben. Es gehören viele weitere Faktoren dazu. Der Arbeitsmarkt, die Persönlichkeit des Klienten, die körperliche, geistige, seelische Verfassung, die Famile, Glaubenssätze und die Bereitschaft nochmal von vorne anzufangen, spielen eine große Rolle.

Manager, die lange in Führungspositionen tätig waren, wollen natürlich wieder genau dort einsteigen. Wenn das nicht nahtlos möglich ist, dann wird ein radikales Umdenken nötig. Neue Strategien und Ziele müssen durchgespielt und blitzschnell an die Wirklichkeit angepasst werden. Und genau da setzt Coaching an. Es ist gut, dass die Agentur für Arbeit das erkannt hat.

02.11.2017 Leider werden die individuellen Coachings die durch die Agentur bezahlt werden, momentan zurückgefahren zugunsten von sogenannten Einkaufsmaßnahmen. Das bedeutet: Zuweisung und geringere Qualität. Schade eigentlich.

Ich habe da so ein paar Ideen, was die zukünftigen Kompetenzen und Aufgaben der Agentur für Arbeit betrifft. Stichwort: Bildungsberatung und Begleitung, sowie das qualitative Führen digitaler Akten, die bei Bedarf „gezogen“ werden können um den jeweiligen Bildungsabschluß auf Knopfdruck nachzuweisen.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne


Der November ist da. Es ist hoher Herbst. Der Winter steht vor der Tür. Ich gehe und es ist ein wunderbarer Anfang. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Wer hat das geschrieben? Google sei Dank, finde es ich schnell heraus:

Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Wunderbare Worte, ein schönes und sicheres Gefühl. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. So soll es sein. Ich bin längst bereit für einen neuen Aufbruch und eine neue Reise. Beruflich, nicht privat. Denn da bin ich längst angekommen.

 

Hallo Herbst! 7 Tipps um euer Immunssystem natürlich zu stärken — InSideBerlin.


https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F271589863&visual=true&color=%23ff5500&auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false&show_teaser=true

Gesund essen und sich an der frischen Luft bewegen: Unsere Abwehr auf Vordermann zu bringen ist gar nicht so kompliziert! In den kalten Tagen braucht unser Körper für ein gesundes Immunsystem v.a. drei Dinge: Ausreichend Ruhe (Stressabbau), Bewegung und Licht. Tipp 1: An die Luft Auch wenn es euch erwischt hat, einmummeln und raus an […]

über Hallo Herbst! 7 Tipps um euer Immunssystem natürlich zu stärken — InSideBerlin.

Gentlemen sind alterslos — Sunny Moeller


Ein Pärchen kommt vom Markt, beide jenseits der siebzig. Er ist bepackt bis unters Kinn. Blumen, Obst und Gemüse, unterm Arm eine Zeitung. Sie: „Soll ich dir was abnehmen?“ Er: „Nein!“ Sie: „Komm schon, das ist doch viel zu schwer!“ Er: „Nein!“ Sie: „Alfred, ich helfe dir doch gerne!“ Er bleibt stehen. Stellt alle Einkäufe […]

über Gentlemen sind alterslos — Sunny Moeller

Wie du in 4 Schritten jedes Ziel erreichst! | by Daniele Biffi


der Weg zum Ziel! Motivation ist wirklich ALLES!

InSideBerlin.

Hallo,
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„Ein selbstgestecktes Ziel kann motivieren, aber auch demotivieren.“ Diesen Satz solltest Du Dir mindestens ein Mal am Tag sagen. Aus ihm lassen sich außerdem drei Fragen ableiten: Welches Ziel ist es, das mich motiviert? Was hilft mir, es zu erreichen und mich zu verbessern?
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Regel 1: Um ein Ziel zu erreichen, solltest Du wissen, was Du willst und wohin Du willst!
Oft stelle ich fest, dass Menschen eher wissen was sie nicht wollen, als das, was sie wollen. „Ich will nicht mehr in diesem Büro arbeiten. Ich will nicht mehr hier wohnen. Ich will keine Angst mehr vor Publikum haben.“ Das sind nur einige Beispiele dafür. Auch ein Satz wie „Ich will nicht mehr verlieren“ entmutigt eher als dass er voranbringt. Du solltest eines beachten: Unser Gehirn versteht nur positive Sätze und nicht die negativen. Unsere Neurozellen sind nicht in der Lage, das Wort richtig einzuordnen. 95 bis…

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Zeitumstellung – Zurück in die Normalzeit


Zeitumstellung – Zurück in die Normalzeit

Endlich! Am Sonntag wird die Uhrzeit wieder von MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit) auf MEZ (Mitteleuropäische Zeit) umgestellt. Um 03:00 Uhr wird die Zeit um eine Stunde zurückgestellt und wir finden uns wieder in der normalen Zeit. Sommerzeit ade!

Die Zeitumstellung ist ein Dinosaurier aus der Vergangenheit. Es sollte einmal Energie gespart werden, weil es länger hell ist. Die Geschichte der Sommerzeit ist ein Panoptikum, das weit in das vergangene Jahrhundert hineinreicht. Die Sommerzeit wurde 1916 mitten im Ersten Weltkrieg von Deutschland eingeführt um Energie zu sparen. 1919 wurde die Sommerzeit in Deutschland wieder abgeschafft um dann im Zweiten Weltkrieg 1940 wieder eingeführt zu werden. 1947 legte man noch eine Stunde drauf um das Tageslicht maximal auszunutzen. 1949 wurde die Normalzeit wieder eingeführt.

1973 führte die Ölkrise wieder zu einer Energiebetrachtung und Überlegungen die Sommerzeit wieder einzuführen. Nur Frankreich führte 1976 die Sommerzeit wieder ein. Andere Staaten in Europa zögerten noch. In Deutschland wollte man das geteilte Land nicht noch zusätzlich durch die unterschiedlichen Zeiten teilen. Die DDR verkündete 1979 ab 1980 die Sommerzeit wieder einzuführen. Die Bundesrepublik zog nach. Ab 1980 führten beide deutsche Staaten die Sommerzeit wieder ein. Viele Staaten Europas folgten dem Beispiel um Europa nicht zusätzlich zu teilen. Seitdem leben wir mit der Sommerzeit. Die DDR ist mal wieder Schuld am Dilemma.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerzeit

Die ewige Umstellung der Uhren, zweimal im Jahr ist eine unsinnige Übung, die den Biorythmus durcheinander bringt und wirklich keine positiven Effekte hat. Es ist einfach nur ein Ärgernis, diese Zeitumstellung.
Allein die wunderbaren Freilichtkonzerte im Sommer könnten viel schöner sein, wenn es zeitiger dunkel wäre und die Bühnenbeleuchtung zum Tragen kommen würde. Oder Freilicht-Kino. Das war vor 1980 alles viel einfacher. Berlin ist in der dunklen Jahreszeit viel schöner. Die Lichter der Großstadt. Wann werden wir endlich wieder zur Normalität zurückkehren? Am Sonntag um 03:00. Endlich ist es soweit!

Die EU-Kommission prüft die Abschaffung der Sommerzeit, kann man dieser Tage in den Zeitungen lesen. Bravo Europa! Weiter so!

Kein Mensch braucht diese permanente Zeitumstellung. Es bringt überhaupt nichts, wie sich zeigt. Aber es ist offensichtlich fast so schwer die Sommerzeit in Europa wieder abzuschaffen, wie die Engländer vom Rechtsverkehr und der Abkehr vom BREXIT zu überzeugen. Aber wenn wir keine anderen Probleme haben, dann ist es ja gut.

Warum es nichts bringt, an der Uhr zu drehen

Das Winterzeit/Sommerzeit-System ist sinnlos und nervig, aber es befördert einen alten Menschheitstraum.

 

https://www.timeanddate.de/

https://www.Uhrzeit.Org

 

Berlin Babylon – Die Beobachterin – Jeanne Mammen


Berlin-Babylon der 1920er Jahre hatte eine aufmerksame Beobachterin. Ich gebe es zu: Den Namen Jeanne Mammen habe ich vorher noch nie gehört. Erst ein Rundfunkbeitrag machte mich neugierig. Eine Retrospektive in der Berlinischen Galerie mit Werken von Jeanne Mammen hat am 06.10.2017 eröffnet.

06.10.2017–15.01.2018

JEANNE MAMMEN

DIE BEOBACHTERIN

RETROSPEKTIVE 1910-1975

Die Zeichnerin und Malerin Jeanne Mammen (1890-1976) ist eine der sperrigsten und schillerndsten Figuren der jüngeren Kunstgeschichte. Als Berliner Künstlerin durchlebte sie zwei Kriege, Zerstörung, Armut und den Wiederaufstieg aus Ruinen auf sehr eigene und produktive Weise. Als Einzelgängerin und scharfsinnige Beobachterin entwickelte Mammen sich zu einer kraftvollen Persönlichkeit mit klarer Botschaft: Distanz schafft Nähe. Sie scheute kein Milieu und keine Erfahrung. Sie porträtierte glamouröse Zeitgenossen, den neuen Typus der selbstbewussten Frau ebenso wie das frivole Nachtleben oder Figuren am Rande der Gesellschaft – es entstanden unverwechselbare Ikonen der „Goldenen Zwanziger“. Nach 1945 wurde ihr Werk komplett abstrakt. Jeanne Mammens Schaffen ist einer breiten Öffentlichkeit bisher wenig bekannt. Ihre Verschlossenheit, das Fehlen von Tagebüchern, ausführlicherer Korrespondenzen oder Lebenspartnern erschweren einen leichten Zugang. Die Berlinischen Galerie widmet Mammen deshalb eine umfangreiche Retrospektive mit 170 Arbeiten aus über 60 Schaffensjahren. Den Schwerpunkt bilden rund 50 Gemälde.

Quelle: https://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen-berlin/aktuell/jeanne-mammen

Eine Retrospektive, die sich über einen Zeitraum von 1910 bis 1975 erstreckt, gibt es nicht jeden Tag. Die Bilder der Jeanne Mammen hat jeder von uns in irgendeine Form schon mal gesehen. Ich bin mir ganz sicher. Das werde ich mir auf jeden Fall ansehen.

SelbstCoaching – SelbstReflektion – SelbstKritik

Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Selbstcoaching, Selbstkritik, Selbstreflektion

Zu den schwierigsten Dingen des Lebens gehört es Kritik anzunehmen und Kritik als Feedback zu begreifen, die wichtig ist um weitergehen zu können. Selbstreflektion und Selbstkritikfähigkeit gehört zu den Eigenschaften, die wir niemals unterdrücken sollten; auch wenn es leichter ist, mit einer gewissen Arroganz über Kritik hinweg zugehen. Manchmal ist es tatsächlich angebracht, Kritik scharf zurückzuweisen und ganz genau hinzusehen, woher diese Kritik kommt.
In den meisten Fällen, ist Kritik ein gutes Feedback. Wo Feedback fehlt, da wird es gefährlich.
Arroganz und ein gesunder Narzissmus ist wichtig für Menschen, die etwas erreichen wollen. Ich mag keine Menschen, die sich selbst nicht lieben oder annehmen können. Ich kann es mir nicht vorstellen mit jemand mein Leben zu verbringen, der sich selbst nicht leiden kann. Das sind Energiefresser, die man nun wirklich nicht brauchen kann. Aber es ist auch wichtig selbst kein Energiefresser zu werden. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht gut. Energiefresser sind oft zu faul um sich wirklich einzubringen. Sie erwarten Input und geben keinen Output.
Selbstreflektion: Fragen wir uns, was wir anderen zu geben bereit und in der Lage sind. Wenn da nichts oder nur wenig ist, dann wird es Zeit Kompetenzen und Ressourcen zu erschließen und nachhaltig zu entwickeln.

Ich habe einen großen Fehler, der mir immer mal wieder auf den Fuß fällt. Ich kann schlecht mit Kritik umgehen. Schlimmer noch: Man sieht es mir direkt an, was da passiert. Wenn ich kritisiert werde, dann engleisen meine Gesichtszüge und ich spüre körperlich, dass da etwas passiert, was mir nicht gefällt. Man sieht es mir an. Es geht mir nicht gut. Und dann versuche ich aus der Situation zu fliehen. Auch das ist ein gravierender Fehler. Ich muss wirklich lernen, mit Kritik umzugehen und diesen Fluchtreflex in den Griff zu bekommen.

Die gute Nachricht von mir, an mich ist: Ich habe es längst begriffen und ich habe an mir gearbeitet. Es gelingt mir immer besser, aber ich muss weiter an mir arbeiten. Es ist nicht einfach, aber es geht voran.

Ich bin wie alle Menschen, die gerne geliebt und gelobt werden wollen. Aber es gibt so viele Grundlagen die eine fundierte Kritik an meiner Person geradezu erfordern, dass ich mir darüber im klaren sein sollte: Kritik ist wichtig um mich zu entwickeln und vorangehen zu können. Ich habe in der Vergangenheit viele Fehler gemacht. Ich muss sie genau anschauen und aushalten können um weiter zu kommen.

Selbstcoaching ist die Fähigkeit sich selbst kritisch zu sehen, ohne die positiven Seiten aus dem Auge zu verlieren.

 

Eines weiß ich genau: Als Coach bin ich in der Lage meinen Gesprächspartnern achtsames Feedback zu geben. Ich kann es nicht von jedem erwarten. Aber ich kann durchaus unterscheiden, ob meine “Kritiküsse” überhaupt fähig, willens und in der Lage sind, achtsames Feedback, also Kritik zu vermitteln. Und genau das ist Coaching.  

 

Wilhelm Busch:

Kritik des Herzens

Die Selbstkritik hat viel für sich.

Gesetzt den Fall, ich tadle mich,

So hab‘ ich erstens den Gewinn,

Daß ich so hübsch bescheiden bin;

Zum zweiten denken sich die Leut,

Der Mann ist lauter Redlichkeit;

Auch schnapp‘ ich drittens diesen Bissen

Vorweg den andern Kritiküssen;

Und viertens hoff‘ ich außerdem

Auf Widerspruch, der mir genehm.

So kommt es denn zuletzt heraus,

Daß ich ein ganz famoses Haus.

 

Coaching: Wie bekannt ist es?


Die 2017 ICF Global Consumer Awareness Study, beauftragt von der International Coach Federation (ICF) und durchgeführt von PwCResearch, hat die Bekanntheit des Beratungsformats Coaching in den 30 Staaten mit den höchsten ICF-Mitgliederzahlen untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Das Wissen um die Methode Coaching nimmt weiter zu. Immerhin 66 Prozent der Studienteilnehmer sind sich des professionellen Business- […]

über Wie bekannt ist Coaching? — Der NLP Coach

Wähle weise: du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst


Interessanter BLOG! Ich bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht und wohin sie führt. Das könnte Stoff für Romane sein…..

Mach dir deine Welt, so dass sie dir gefällt!

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Die letzten Monate habe ich festgestellt wie wichtig es ist, dass man seine Zeit mit Menschen verbringt, die die gleichen Werte und Ziele teilen wie man selbst.

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