Ehrenamt exklusiv — leidenschaftlichwidersynnig


Manchmal stockt das Leben. Beruflich geht es nicht weiter. Alle Anträge sind gestellt und es heißt ( wieder einmal ) abwarten. Oder man weiß noch nicht so genau, wohin man sich eigentlich orientieren soll. Wer trotzdem etwas sinnvolles tun möchte, kommt da schnell auf den Gedanken der ehrenamtlichen Tätigkeit. Junge Leute machen ein FSJ […]

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Eine italienische Schönheit: die Vespa von Piaggio — Susanne und Peter unterwegs


„Die Vespa ist in Italien das, was der T-Ford in den zwanziger Jahren für die USA war: Sie motorisiert die Massen“, schreibt ein gewisser Georges Mikes in seinem Werk Italien für Anfänger. So war es: Im Unterschied zum Cinquecento, der eine Weile brauchte, um sich durchzusetzen, hat den Italienern der Motorroller auf Anhieb gefallen. Er […]

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KTM DUKE 125 —


KTM DUKE 125 Die KTM 125 DUKE ist kein Spielzeug. Sie ist ein waschechtes Motorrad – eines der besten ihrer Klasse – und besser ausgestattet als so manches großvolumige Bike. Als sie 2013 auf den Markt kam, war sie die erste 125er mit serienmäßigem ABS und schießt mit einem LED-Scheinwerfer, einem TFT-Display und optionaler integrierter […]

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Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt. /Mark Aurel/


Die Fähigkeit, glücklich zu leben, kommt aus einer Kraft, die der Seele innewohnt.
/
Mark Aurel/

Auch darum geht es beim Coaching: Die Kraft der Seele zu stärken, Potentiale erkennen, mögliche Ziele erarbeiten und den Weg zum Ziel zu finden.

Glückliches Leben bedeutet, erfüllt zu arbeiten und die Menschen mit denen wir uns umgeben auszuwählen und die zu finden, die unserer Seele gut tun.

Wenn wir, wir Marc Aurel, von Seele sprechen, dann ist damit das innere Gleichgewicht gemeint. Es geht um uns als zentrale Person in unserem Leben und um die Menschen, denen wir es gestatten mit uns zu leben.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Allein kann niemand auf die Dauer sein. Selbst wenn wir in einem wie auch immer gestalteten Gefängnis leben, haben wir doch immer andere Menschen mit denen wir zu tun haben.
Und selbst wenn wir, wie einst Edmund Dantes, der Graf von Monte Christo, viele Jahre in Einzelhaft verbringen müssten, so haben wir die Erinnerungen und die Hoffnung. Dantes lebte auf, als er einen Mitgefangenen fand. Abbe Faria lehrte den jungen Mann alles, was er wusste und der Leser kann erkennen, wie die Seele des Gefangenen immer stärker wurde. Auch wenn Rache zunächst die treibende Kraft des Edmund Dantes war, seine Seele wurde durch die Interaktion mit einem einzigen Menschen stark und hoffnungsvoll. Es gab ihm die Kraft zu überleben und neue Ziele zu finden und zu erreichen.
Ein Coaching kann diese Kraft erkennen lassen und entwickeln helfen. Seelsorge, Mentoring, Psychotherapie und Coaching sind sehr ähnliche Beratungsformate, die alle auf eine gute Beziehung zwischen Berater und Klient setzen. Das ist oft viel wichtiger, als irgendwelche Tools, die man in der Beratung einsetzt.

Coaching-Tools sind eine tolle Sache, aber ohne belastbare Beziehungsarbeit funktioniert kein einziges Werkzeug.

 

7 wichtige Lektionen – die Menschen oft viel zu spät im Leben lernen


Wer tun will, was er liebt, muss dreimal so hart daran arbeiten.

Hinter Wut steckt immer Furcht.

Unsere täglichen Gewohnheiten werden zu unserem zukünftigen Selbst.

Gefühle brauchen Übung.

Jeder hat seine eigenen Absichten.

Erfolg ist niemals so erfüllend, wie der Weg dorthin.

Harte Arbeit und Lachen schließen einander nicht aus.

 

Rollenspiele


Rollenspiele

Nein, nicht das was Sie jetzt denken. Es geht immer noch um Coaching. Rollenspiele eignen sich nicht nur für das Aufrechterhalten von Beziehungen. Ich gehe davon aus, dass es uns bewusst sein muss, dass wir jederzeit eine Rolle spielen. Jeder von uns. Immer.
Ein Geistlicher hat einmal gesagt: “Nur in meiner Badewanne bin ich privat. Sonst nie.” Klar, er musste ganz alleine sein, um er selbst zu sein. Wir spielen immer eine Rolle. Es muss uns nur bewusst sein.
Bruce Willis spricht in RED Chinesisch und seine Begleiterin fragt ihn, ob er chinesisch spricht. Er nickt. Der Schauspieler spielt eine Rolle. Der Mensch lügt. Ich weiß nicht ob Bruce Willis tatsächlich Chinesisch sprechen kann. Eher nicht. Aber es ist egal. Der Schauspieler lügt, die Figur spricht die Wahrheit.

So, jetzt haben wir die Szene.

Der Schauspieler sind Sie. Sie spielen eine Rolle: Ärztlicher Direktor. Jeder erwartet von Ihnen absolute Kompetenz und Sie sind auf jeden Fall der amtierende Halbgott in Weiß. Sie dürfen in Ihrer Rolle keine Fehler machen. Das generiert jede Menge Stress.
Wir haben ein Coaching vereinbart. Sie dürfen ganz Sie selbst sein. Und sie dürfen Ihre Rolle mit mir üben. So viel Feedback hatten Sie noch nie. Es kommt ganz auf Sie an, wie intensiv das Erlebnis wird.
Worum geht es? Was wollen wir erreichen? Was bringt das alles?
Es geht um mentale Entspannung. Sie müssen keine Rolle spielen und können tatsächlich Sie selbst sein. Sie dürfen mir alles erzählen, was Sie wollen. Ich bin nur ein neutraler Gesprächspartner. Ich agiere neutral und urteilsfrei. Ich massiere Ihre Seele ein wenig. Ich bin kein Therapeut. Sie sind ja nicht krank, also sind Sie genau richtig bei mir. Sie sind ein Coachee, ein Klient, eine Klientin, kein Patient.

Wir beide wissen doch ganz genau, dass nicht alle Erwartungen an unsere professionelle Rolle realistisch und erfüllbar sind. Wir wissen das. Die Anderen wissen es auch. Aber es fühlt sich besser an, wenn man noch an Vorbilder glauben kann. Das ist Ihre Rolle.

Ich habe früher oft nicht zwischen meiner Rolle als Mitarbeiter, Chef, Leiter oder Berater und meinem wirklichen echten Selbst unterscheiden können. Ich war viel zu offen und zu ehrlich. Ja, ich war naiv. Das ist ja per se nichts Schlechtes. Aber es kann durchaus hinderlich sein, wenn man das Eine nicht vom Anderen unterscheiden kann oder nicht konsequent unterscheiden lernt.

Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Auftrag ausgeführt habe, dann ist es gut, wenn ich diese Frage mit einem ehrlichen JA! beantworten kann. Manchmal ist das aber nicht ganz einfach. Antworten wie: “Noch nicht.” – ”Gleich. Morgen.” – “ Wir haben da noch ein Problem zu klären.” – gelten als NEIN! Wir schlüpfen jetzt in die Rolle eines harten Geschäftspartners und antworten “Natürlich! Ich sende Ihnen gleich morgen den ausführlichen Bericht!” Als Mensch haben Sie vielleicht gelogen. Aber die Rolle verlangt das und der Geschäftspartner will auch nichts anderes hören.
Nur wenn der Auftrag nicht ausführbar ist oder das Projekt nicht im Rahmen bleibt, dann muss die Sache rechtzeitig eskaliert werden. Dann wäre ein Ja! unter gar keinen Umständen akzeptierbar. Aber das wäre auch viel zu spät. Timing ist ein wichtiger Aspekt.

Ich bin grade in Sachen Vertrieb unterwegs. Auch hier spiele ich eine Rolle. Ich trete als neutraler Gesprächspartner auf, der an der Qualität der Produkte und Dienstleistungen arbeitet und das direkte Gespräch mit Kunden pflegt. Ich verkaufe nicht. Das kommt später von ganz alleine. Das ist ein sensibler Job. Ich baue meine Kontakte und das Vertrauen in mich und das Unternehmen für das ich arbeite auf. Das ist mehr wert als kurzfristige Aufträge.
Auf der anderen Seite stehen meine Auftraggeber. Sie sind sensibel und werden schnell nervös. Ich kenne mich in dem Bereich in dem ich unterwegs bin aus. Hier kann und darf man nicht mit der Brechstange in der Hand kommen. Ich spiele eine Rolle. Mein Vorstand steht hinter mir und ich schenke meinen Kunden jede Menge Vertrauen und Zeit. Ich spiele eine Rolle. Genau wie Sie. Der Erfolg hängt ganz davon ab, wie gut wir unsere Rolle spielen.

SEIN oder NICHTSEIN!

klar doch: Shakespeare. Aber da steckt was drin.

 

Jetzt mal ganz laut und deutlich, meinetwegen in der Badewanne:

SEIN! – oder Nicht SEIN! Das ist hier die FRAGE!

Lassen Sie es einfach raus. OK?

So tickt Berlin! Street Food auf der Thai-Wiese! | 04.- 05.08 — InSideBerlin.


 

Hallo aus Berlin, mitten in Berlin, in einem auf den ersten Blick erscheinenden normalen Park, erstreckt sich regelmäßig eine neue, kunterbunte und exotische Welt. Der Preußenpark im Berliner Stadtteil Wilmersdorf, direkt am Fehrbelliner Platz, findet fast täglich und besonders am Wochenende ein buntes Treiben statt. Zu dieser Zeit verwandelt sich der Preußenpark in den Thaipark […]

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Ferienzeit


Ferienzeit

Es ist jedes Jahr dasselbe Drama. Sommerferien. Die Zeit vor den Ferien. Die Ferien selbst. Die Zeit danach. Das zieht sich über bleierne Monate hin. Es entsteht der Eindruck, dass in der Zeit vom Mai bis September alles stillsteht. Im Mai und Juni müssen die Schreibtische leer gemacht werden. Jeder bereitet sich auf den langersehnten Urlaub vor. So scheint es. Und dann kommt die schöne Ferienzeit mit Vertretern und Abwesenheiten der Entscheidungsträger. Ab September können dann wieder belastbare Termine gemacht werden. Deutschland steht still, so scheint es. Ganz Deutschland? Nein, natürlich nicht. Das wäre ja eine Katastrophe! Es gibt sie, die fleißigen Mitarbeiter, die es dennoch versuchen, ihre Arbeit zu machen. Es ist schwierig, aber nicht aussichtslos.

Ab September wird alles wieder besser. Und dann beginnt auch schon der Run zum Jahresende. Bis dahin müssen neue Rekorde gebrochen werden. Was wäre das schön, wenn es diese unselige Ferienzeit nicht geben würde……

Die unerwartete Revolution in Unternehmen — Andre Eger


Der Industriekonzern Thyssen-Krupp, das Technologieunternehmen Siemens und die Deutsche Telekom baten Peter Bostelmann, tätig bei SAP, um Unterstützung. Doch was tut Bostelmann konkret, was für diese Konzerne und andere Unternehmen so interessant ist? Mindfulnesspraxis Peter Bostelmann war ein effizienter Zahlenmensch und ist heute „Director of SAP Global Mindfulness Practice“, sprich Achtsamkeitsdirektor. Er ist hauptberuflich dafür […]

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weniger Wut durch Wedeln — heifischblog


Wieder einmal habe ich heute etwas Neues in Sachen Stressreduktion gelernt: „Wingwave“. Hier meine extrem vereinfachte Zusammenfassung. Offenbar ist diese Methode ein Tool von vielen für den Coaching-Werkzeugkasten. Nehmen wir einmal an, jemand hat extreme Prüfungsangst oder ist bei Bewerbungsgesprächen regelmäßig wie gelähmt. Oder aber jemand wird in bestimmten Situationen regelmäßig so wütend, dass er/sie es nur durch […]

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Four big US cities say Elon Musk doesn’t have approval to build the Hyperloop, despite his claim — Quartz


 

Elon Musk caused a stir by announcing the next great milestone in his bid to build a 500-mile underground transit link between major US cities on the east coast. Just received verbal govt approval for The Boring Company to build an underground NY-Phil-Balt-DC Hyperloop. NY-DC in 29 mins. — Elon Musk (@elonmusk) July 20, 2017…

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Prahlt ein Narzisst mit seinen Opfern?


“Prahlt Narzisst mit Opfern?” ist eine Frage, die einen oder mehrere Leser auf meinen BLOG führte. Gute Frage, zu der mir Einiges einfällt.

Der erste Gedanke war: Logisch tut er das! Das ist sein Treibstoff. Natürlich lebt er seinen Narzissmus voll aus, nach dem Motto: “Du wirst schon sehen, wie ich dich fertig mache. genau so wie….” – und dann folgt eine endlose Reihe seiner Opfer, die er wie ein Triumphator vor seinen potentiellen Opfern ausbreitet.

Es gehört zum Selbstverständnis eines Narzissten, das ER Recht hat und die ANDEREN blöd, faul, dumm, unfähig, schwach und so weiter, sind. Natürlich prahlt ein Narzisst mit seinen Opfern. Ohne sie und ihre potentiellen Opfer hat er kein Publikum. Das ist fad und langweilig für ihn. Ein Narzisst kann ohne Zuschauer nicht gut leben. Er braucht das. Es ist ein eindeutiges Kennzeichen eines ausgeprägten Narzissten, seine Opfer öffentlich vorzuführen.

Eine Grundregel für professionelle Kommunikation ist die, Kritik nur sachlich begründet und in einer angemessenen und wertschätzenden Form zu formulieren. So etwas lernt man in jedem Kommunikationsseminar. Coaches beherrschen das in der Regel sehr gut.

Wer das nicht kann, ist definitiv kein Profi. So ein Mensch gehört auf die Schulbank und nicht auf den Chefsessel. Diese Leute haben sich selbst disqualifiziert.
Die Praxis zeigt aber, dass es in der Regel keine Rote Karte gibt, wenn sich eine Führungskraft nicht an diese einfache Regel hält. Das lässt einen tiefen Einblick in die Unternehmensstruktur und die ungeschriebenen Verhaltensregeln zu.

Wie geht ein Coach damit um? Er oder sie vermerken sich das und bereiten ein angemessenes Feedback vor. Das ist Pflicht für jeden professionellen Coach. Wenn ein derartiges Feedback nicht möglich ist, dann ist das Coaching definitiv vorbei, egal wie schmerzhaft es sich zunächst für den Coach auswirkt.  

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 165 – Ralph Waldo Emerson


mit wachsender Begeisterung gesehen: SEHENSWERT!

Susanne Haun

„Die Welt macht dem Platz,

der weiß, wohin er geht.“

Ralph Waldo Emerson

Die Engel haben die Seelen gemacht - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne HaunDie Welt macht dem Platz, der weiß wohin er geht – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ralph Waldo Emerson war ein US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der Transzendentalisten in Neuengland.

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, Kalenderblatt 20. Oktober 2016

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Der einzige Weg


“Handle immer so,
als würde die Erlösung des Universums von deiner Handlung abhängen.
Und lache dabei über dich selbst,
dass du glaubst,
du könntest überhaupt etwas mit deinem Tun bewirken.“
/buddhistischer Spruch/

Das ist der einzige Weg dich selbst zu erlösen, von den Blockaden deines Lebens. /ich :-)/

 

Glaubenssätze zerstören


Glaubenssätze zerstören

Es gibt Gedanken, die tief in dir stecken und die du eigentlich nicht rauslassen willst. Du hast es gelernt und trainiert, sie zu verbergen und sie in den dunklen Falten deines Herzens zu zu verstecken. Sie sind vergraben, aber sie sind am Leben.
Du beginnst darüber nachzudenken und langsam packt dich das Grauen und die Angst. Eine unbestimmte Angst. Es ist dir immer verboten worden, darüber nachzudenken. Muss ich das auch noch machen, nachdem ich irgendwann einmal Ja! gesagt (oder gekauft) habe? Das darf man doch nicht! So etwas tut ein(e) gute(r) XXXXX doch nicht!
Darf ich so etwas überhaupt denken? Bin ich tatsächlich so eine(r)?
Gut! Gut! Ich höre auf mit der Genderei. Es stört beim Lesen und es schreibt sich blöd. Manche glauben ja längst, es wäre irgendwie wissenschaftlich so was Unleserliches zu schreiben.
Da lob ich mir meinen Tucholsky! Der schrieb oft – sogar in Mundart. Unvergesslich ist die Geschichte mit dem leicht besoffenen, älteren Herrn. Ein selbständiger Gemüsehändler, der betrunken aus dem Fenster fällt, nachdem er “bezüglich der Wahlen” in Berlin unterwegs war.

Du findest das, wenn du es suchst. “Ein älterer leicht besoffener Herr”
Oder du folgst diesen Links:
https://www.youtube.com/watch?v=XoKmdFdnfOo
http://www.textlog.de/tucholsky-besoffener-herr.html
Also ick’ finde det richtich jut!

Ich schweife mal wieder ab. Aber auch das muss erlaubt sein. Sonst könnte es zu trocken und langweilig werden. Und wer will das schon?

Die Gedanken, die wir so erfolgreich vergraben haben, sind durch begrenzende Glaubenssätze versiegelt und verschlossen worden. Das wurde uns anerzogen und antrainiert und manchmal wurde uns vielleicht sogar Gewalt angetan um diese Gedanken ja niemals auch nur zu denken.
Du hast keine Lust zum Klavierunterricht zu gehen, oder zu üben? Du darfst selbstverständlich darüber nachdenken und auch darüber sprechen. Aber: Denke auch immer daran, was du vermissen wirst, wenn du später nicht Klavier spielen kannst. Du darfst keine Lust dazu haben, aber es bringt eine Menge Vorteile mit sich.
“Man müsste Klavier spielen können – wer Klavier spielt hat Glück bei den Frau’n”, sagt schon ein alter Schlager und es stimmt vermutlich sogar. Richard Gere spielte in Pretty Woman auch Klavier, bevor er seine HerzDame Julia Roberts dann direkt auf dem Klavier….Aber das ist ein anderes Thema. Darf man das, im öffentlichen Raum? Wenn man Milliardär ist, dann ist die Antwort vermutlich ja. Ansonsten eher nicht. Oder?
Du musst immer artig sein! Ist auch so ein begrenzender Satz. Nein! Musst du nicht! Du MUSST gar nichts! Ausser regelmäßig essen, schlafen, aufs Klo gehen und noch so einiges, was ich hier nun wirklich nicht ausführen muss.

Du musst immer treu sein! Wieder so ein Satz. Musst du nicht. Und bist du nicht. Schon wenn du darüber nachdenken musst, dann bist du es nicht. Das steht schon in der Bibel, wie so vieles, was man in diesem klugen Buch lesen kann. “Wenn du nur darüber nachdenkst die Ehe zu brechen, dann hast du es längst getan.” Sagt Jesus. Und so ist es auch. Niemand ist wirklich treu. Wenn es einmal raus ist, dann sind die dunklen Gedanken gleich ganz anders zu ertragen. Wenn man das weiß, dann beginnt man anders darüber zu denken und dann ist es keine existentielle Katastrophe mehr, wenn es einmal passiert. Dann muss man sich nicht automatisch trennen, sondern anders miteinander kommunizieren. Sie ist dann auch keine “angelutschte Stulle”, die man verstoßen muss, weil irgendein MoralApostel das so gesagt hat. Das hätte er niemals sagen dürfen. Das ist die Wahrheit. Und er hätte viele andere Sachen niemals tun und sagen dürfen.
Und du darfst das alles frei denken und sagen, ohne alles zu verlieren, das gut und wichtig ist.  

Grabe mal ein wenig nach. Dann wirst du viele vergrabene Dinge finden, die dich in deinem Leben begrenzen und hemmen.

Du darfst über alles nachdenken, denn du bist ein freier Mensch. Du musst über alles nachdenken, denn nur so findest du den richtigen Weg und die lohnenden Ziele.

Da hat er Recht, der Herr von Goethe — Mitzi Irsaj


Was machen Sie gerade? Ich sitze auf meinem Balkon und habe eine Flasche Crémant vor mir stehen. Ungeöffnet. An einem bewölkten Dienstagabend macht man sich nicht einfach alleine eine Flasche Crémant auf. Nicht wenn einen, wie mich, ein Nachbar mit süffisanten Grinsen vom anderen Balkon aus beobachtet und am nächsten Tag im Waschkeller darauf ansprechen […]

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Das hat er Recht, der Herr von Goethe. Und die Mitzi auch! Die werd‘ ich wohl nicht los! 🙂 Wirklich lesenswert!

Wie ich Industriephilosoph wurde


Wie ich Industriephilosoph wurde

Ich komme mir fast vor wie Alfons Zitterbacke. Ich versuche mit einer kindlichen Naivität etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht glauben kann.

Das ist so eine Geschichte, wie etwas wurde, von dem ich nicht einmal wusste, dass es so etwas gibt.

Am Anfang war ich ein Lernender, ein Auszubildender, ein Lehrling. Dann begann ich zu arbeiten und entdeckte, dass es immer eine sehr große Diskrepanz zwischen den theoretischen Möglichkeiten und den realen Bedingungen gibt. Immer. Es ist nicht immer sinnvoll die allerneueste Technologie zu nutzen, wenn man damit keinen Gewinn machen kann. Was nützt ein moderner Industriepark mit den allerneuesten Maschinen, wenn es niemand gibt, der sie bedienen kann? Oder wie sinnvoll sind High-Tech-Unternehmen, die keine Abnehmer für ihre Produkte finden?

Ich studierte Industrielle Elektronik, ein Studiengang den es in den 80er Jahren gab. Damals glaubten wir alle an Begriffe wie wissenschaftlich-technische Revolution. Und es passierte tatsächlich; allerdings ganz woanders, in Redmond, Texas und im Silicon Valley. Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein US-amerikanisches IT– und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York.
Eine Mauer und ein Ozean trennten mich damals meinen technologischen Sehnsuchtsorten. Aber ich hatte das Privileg mit den modernsten Computern zu arbeiten, die es damals gab. Auf meinem Schreibtisch stand ein IBM XT und ich hatte Zugriff auf einen DIGITAL VAX Clone. Ich hätte gerne einen COMMODORE AMIGA, ATARI oder Apple gehabt. Aber diese Schätzchen waren für mich unerreichbar. Für mich war es vollkommen klar, dass Computer unser Leben grundlegend verändern würden.
Dann kam die Wende von 1989 und der Mauerfall. Wunderbar! Jetzt gab es überhaupt keine Grenzen mehr. Die technologische Entwicklung nahm eine rasante Fahrt auf. Vernetzung von PC. Verteilte Datenbanken. Das Internet.

 
In Deutschland wurde vor einiger Zeit der Begriff “Industrie 4.0” geprägt. Genau gesagt war es 2011 auf der Hannover Messe. Hinter dem Begriff steckt eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung, die die Computerisierung der Industrie unterstützen soll.

 

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder sinngemäß Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Welt, über den Menschen und dessen Verhältnis zu seiner Umwelt zu finden. Ferner wird damit jemand mit praktischer Lebensklugheit bezeichnet, ebenso Vertreter der wissenschaftlichen (bzw. akademischen) Philosophie. (WIKIPEDIA 13.07.2017)


Aber was ist ein Industriephilosoph? Ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf grundlegende (Sinn-)Fragen über die Arbeitswelt, über den arbeitenden Menschen und dessen Verhältnis zu seinem Arbeitsplatz, seinem Arbeitgeber und seinen Kollegen zu finden. In der Industrie und insbesondere im Mittelstand gelten andere Regeln, als allgemein in der Gesellschaft anerkannt.

 

  • 1 Der Chef hat immer Recht.
  • 2 Für Ausnahmen jeglicher Art tritt immer §1 in Kraft

 

Führungskräfte in Deutschland sind eine Spezies für sich. Wenn es um das Selbstbild von Führungskompetenz geht, dann klaffen Wunschdenken und Wirklichkeit oft sehr auseinander. Das ist ein Thema für jemand, der spöttisch als Industriephilosoph bezeichnet wird. Das ist ein guter Grund, eine Coachingausbildung zu absolvieren und besser zu verstehen, wie Industrieunternehmen ticken. Wenn dann noch Kompetenzen in Sachen Informationstechnologie und Arbeitsorganisation dazu kommen, dann wird das Bild abgerundet. Ich habe bisher 30 Jahre in Industrieunternehmen gearbeitet und ich habe die Transformation eines früheren Volkseigenen Betriebes in ein leistungsfähiges, marktwirschaftlich organisiertes Unternehmen hautnahe miterlebt und mitgestalten dürfen.
Es liegt auf der Hand, dass ich es mir immer erlaubt habe, grundlegende Fragen zu stellen und den Sinn vieler Aktivitäten zu hinterfragen. Vielleicht macht diese gesunde Naivität mich zu einem Philosophen in Sachen Industrie. Ich habe mir diesen “Titel” nicht ausgesucht. Er wurde mir sozusagen verliehen und ich muss einfach nur sagen: Das passt! Gute beobachtet! Ja!

So wurde ich nicht nur zum Coach, sondern ganz nebenbei zum Industriephilosophen.

 

Sabine Asgodom: In meiner Badewanne bin ich Kapitän — Buchnotizen


Sabine Asgodom verrät in ihrem neuem Buch “In meiner Badewanne bin ich Kapitän” ihre besten Selbstcoaching-Tipps. Diese basieren auf ihrer Kolumne in der Frauenzeitschrift DONNA. Stress im Job? Konflikte in der Familie? Selbständigmachen – aber wie und womit? Neue Partnerschaft oder alte wiederbeleben? Mit all diesen Fragen wurde Sabine Asgodom in ihrer Donna-Kolumne konfrontiert und…

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In Kultur baden


“Um ein Volk zu verstehen, muss man in seiner Kultur baden.” Daniel Suarez – Kill Decision

Der Schriftsteller Daniel Suarez, laut Frank Schirrmacher, der “Jules Verne des digitalen Zeitalters”, ist momentan einer meiner Favoriten.

An diesem Zitat bin ich hängen geblieben. Eine wundervolle Metapher: In Kultur baden. Automatisch frage ich mich, in welcher Kultur wir Deutschen eigentlich baden. In welcher Kultur sollten Fremde baden, wenn sie die Deutschen verstehen wollen? Klassik alleine ist es nicht. Die Antwort lautet nicht Goethe, Schiller, Bach, Wagner und Beethoven. Auch Luther ist nicht die alleinseeligmachende Antwort. Wagner und Luther waren antisemitisch, antijüdisch, eingestellt. Auch das gehört zum Repertoire der deutschen Kultur. Derartiges findet sich in allen europäischen Landstrichen. In Osteuropa ist das immer noch völlig normal. Nichts soll verharmlost werden.
Die Republik ist so bunt wie ein Patchworkteppich. Vieles an der deutschen Kultur scheint beschädigt, für immer vergiftet. Anderes scheint verschüttet. Was ist eigentlich deutsche Kultur jenseits von Bach, Beethoven, Mozart, Goethe und Schiller? Es lassen sich viele Künstler benennen, die ursächlich für deutsche Kultur stehen können. Natürlich Thomas Mann und Heinrich Böll, Günter Grass, Bertold Brecht und Herrmann Hesse. Nicht zu vergessen Heinrich Heine, Gerhard Hauptmann, Erich Kästner und auch Karl May. Es gibt Anna Seghers, Christa Wolf, Bettina von Arnim und viele mehr. Aktuelle Namen wie Hera Lind und Juli Zeh fallen mir ein. Und dann kommen KRAFTWERK und RAMMSTEIN, Scorpions und Udo Lindenberg. Aktuelle Bands bedienen sich der US-amerikanischen Musikkultur. Bands wie KRAFTWERK und RAMMSTEIN gelten weltweit als die Repräsentanten der deutschen Musik. KRAFTWERK gelten als die BEATLES des TECHNO. Aktuelle deutsche Kultur erscheint als Konglomerat von Stilen aus aller Welt. BAUHAUS gilt heute als Synonym für klare, unverschnörkelte Kunst. Die deutschen Impressionisten vom Anfang des 20ten Jahrhunderts repräsentieren ebenso typisch deutsche Kunst, wie aktuell Gerhard Richter und Neo Rauch.
Wer auf Volksfesten unterwegs ist, schwört möglicherweise auf Helene Fischer, Andrea Berg und Nena. Die Helden der Hitparaden der 70er Jahre sind sehr wahrscheinlich Botschafter deutscher Kultur. Der Sport gehört selbstverständlich zu unserer Kultur. Fußball, Leichtathletik, Boxen.

Die Diskussion um deutsche Kultur schwankt von der Aussage linker Kreise, es gäbe überhaupt keine deutsche Kultur bis zur erbitterten Gegenaussage. http://www.theeuropean.de/juergen-fritz/12261-gibt-es-eine-deutsche-kultur

Welches Kulturbad sollte man nehmen, um die Deutschen wirklich zu verstehen? Möglicherweise muss man in vermoderten Tümpeln baden. Moorbad kann ja durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen hervorrufen; Ein Bad in dunkelbrauner Brühe eher nicht. Besser Kulturbad, als Stahlbad.

Kultur hat immer auch mit WELTANSCHAUUNG zu tun, mit der Toleranz ANDEREN gegenüber.     

Typisch deutsch ist ein Klischee.
Und genau das ist es, was das Bad in unserer Kultur so einzigartig macht. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, Horizonte, Ansichten und Orientierungen. Die Bunte Republik Deutschland, wie Udo Lindenberg es einmal nannte, umfasst wirklich alles, was es heute gibt. Und dann ist da noch die unglaubliche Sprache. Sehr speziell, sehr einzigartig und sehr schwer zu lernen. Allein der Name der Gurke ist einem Osteuropäer kaum zu vermitteln. Warum eine Gurke im Deutschen ein weibliches Geschlacht hat – DIE GURKE – versteht kein Mensch. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Was Frisöre können, können nur Frisöre


aus aktuellem Anlaß……

MacCoach

„Was Frisöre können, können nur Frisöre!“

Ist es euch auch schon aufgefallen? Immer mehr Frisöre haben Abitur. Das merkt man und das sieht man auch. Anspruchsvolle Kunden suchen sich heute einen Frisör mit Abitur. Die Rechnung ist einfach. Man macht einen Termin aus, kommt ein paar Minuten zeitiger und gönnt sich einen Blick in eine der ausliegenden Zeitschriften. Ich nehme mir einen STERN und blättere interessiert. Vielleicht stehen demnächst iPads oder Android Tabs zur Verfügung. Ich bestelle mir einen Kaffee und warte geduldig, bis ich an der Reihe bin. Ich bin ein treuer Kunde, der gerne immer wieder in den selben Salon geht. Ich mag es, wenn man mich mit meinem Namen anspricht und ich knüpfe gerne an Gespräche an, die ich bereits geführt habe. Meine Frisörmeisterin ist eine intelligente und charmante Frau. Keine Spur von dem MantaManta-Image dieser blonden Frisöse namens Uschi. Ich schaue mich um und werde ruhiger…

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Coaching – Kommunikation mit allen Sinnen


ein Griff in das Archiv: 2014

MacCoach

Ein Coach kommuniziert auf mehreren Ebenen. Es geht nicht nur um das gesprochene Wort. Nonverbale Kommunikation beginnt immer mit dem Anpassen an den Gesprächspartner. Im Coaching und im NLP nennt man das Pacing. Ein guter Coach sammelt Informationen im nonverbalen Bereich. Sehr oft geht es vor allem um das, was nicht gesagt wird. Ein Coach muss sich regelrecht in seine Gesprächspartner hineindenken und hineinfühlen. In einer Gruppenaufstellung kommt es oft vor, dass sich ausnahmslos jeder Mitarbeiter positiv über das Unternehmen und den Chef äußert. Man hat das so trainiert und verinnerlicht, dass es als unprofessionell gilt, Kritik in diese Richtung zu lenken. Man sucht Ursachen für massive PerformanceProbleme und ist blind für ganz offensichtliche Dinge, die ein guter Coach auf Anhieb erkennen kann. Genau das ist der Punkt an dem man einen externen Coach einsetzen sollte. Und genau das ist es, was ich am besten kann. Das Zauberwort ist Emphatie…

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