SMARTe Ziele – Realistische Projektplanung


Guten Morgen! Eine neue Woche beginnt, die Sonne scheint und Sie sitzen im Büro und machen sich an die Arbeit. Ich möchte Ihnen einen kleinen, schnell verdaulichen Happen Coaching in Erinnerung rufen. Wie planen Sie Ihre Arbeit wie setzen Sie Ziele?

Denken Sie immer an das Akronym S.M.A.R.T.

Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminierbar

Alles, was Sie tun, kann durch den S.M.A.R.T.Filter laufen und dabei helfen, Projekte von Beginn an besser zu strukturieren.

Ist ein Projekt realistisch? Oder haben Sie echte Bedenken, was die Realisierbarkeit angesichts der zur Verfügung stehenden Ressourcen? Die Frage nach „Realistischen Ressourcen“ kann einfach in die Projektplanung mit einbezogen werden. Warum nehmen Sie diesen Punkt nicht einfach in das Projekt mit auf und formulieren die Bedenken? Niemand hat es festgeschrieben, dass ein Projekt von Anfang an nur rosig aussehen darf. Alle Beteiligten lächeln sich an und wollen dieses Projekt endlich starten. Jeder weiß, dass das Projekt länger dauern wird und dass die Kosten am Ende aus dem Ruder laufen können. Aber im Projektplan findet sich nicht der geringste Hinweis auf mögliche Probleme, die dieses spezielle Projekt von Anfang an begleiten. Jeder hat seine eigenen Interessen und niemand will derjenige sein, der über Probleme spricht. Dabei scheitern Projekte genau an diesen, ignorierten und schamhaft verschwiegenen Problemen. Wir sind daran gewöhnt, alles positiv zu sehen. Es gibt keine Probleme, nur sportliche Herausforderungen, die wir natürlich gemeinsam stemmen werden. Der Realismusfilter ist unterentwickelt. Ein Projekt ohne RISIKO-Betrachtung ist immer ein fehlerbehaftetes Projekt. Es ist weder realistisch, noch kann es am Ende erfolgreich sein. Risiko-Management gehört zu einem guten Projektmanagement.
Ein typisches Beispiel ist das Flughafenprojekt in Berlin Schönefeld. Das muss man sich mal vorstellen. Der Eröffnungstermin wurde bis zum letzten Augenblick beibehalten. Realistisch war das nicht. Es war einfach undenkbar, realistisch an dieses Projekt heranzugehen, denn dann hätte man es möglicherweise so nicht einmal starten dürfen. Wenn in den 1990er Jahren die Summen bekannt gewesen wären, um die es heute geht, dann hätte das Parlament das Projekt sofort gestoppt.

Und jetzt? Was ist heute mit Realismus beim BER – Projekt?Man hört von Problemen zwischen Mehdorn und Amann. Die Berliner Morgenpost berichtet sogar von einem Machtkampf zwischen Flughafenchef Mehdorn und Technikchef Amann. Nach Aussage der Morgenpost soll Amann sogar bald seinen Posten verlieren.
Das ist die Realität. Realist Amann wird durch den Berufsoptimisten Mehdorn an die Wand gedrückt.

Smart geht anders. Denken Sie immer an den Punkt – Realismus. Es ist kein Makel ein Projekt durch diesen Filter laufen zu lassen.
Das Projektmanagement der Olympischen Spiele in London ist ein positives Beispiel für gelungenes SMARTes Projektmanagement. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Advertising for the newspaper Berliner Morgenp...

Advertising for the newspaper Berliner Morgenpost. Français : Publicité pour le Berliner Morgenpost. (Photo credit: Wikipedia)

BERater


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English: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee and Hartmut Mehdorn officially open the Munich-Nuremberg high-speed track at Munich’s main railway station, just before they depart on the ICE 3 train in the background. Deutsch: Erwin Huber, Günther Beckstein, Edmund Stoiber, Wolfgang Tiefensee und Hartmut Mehdorn eröffnen am Münchner Hauptbahnhof die Schnellfahrstrecke München—Nürnberg, bevor sie mit einem ICE-3-Sonderzug (im Hintergrund) die Strecke befahren. (Photo credit: Wikipedia)

Ein Coaching-BLOG. Ich weiß nicht was das jetzt nun direkt mit Coaching zu tun hat, aber irgendwie sind wir doch alle ein wenig Coach. Oder? Ich bin schon froh, wenn ich mal über 10 Besucher und 20 Impressionen komme. (Aktuell sind es schon 80-100 ;-)) Meistens sind es die Überschriften, die zum Lesen überreden. Ich habe einen ganz eigenen Stil entwickelt und versuche fast jeden Tag etwas zu veröffentlichen. Thema Coaching.

„Ich coache Hartmut Mehdorn!“ Das wäre ein Reißer! Aber vermutlich würde ich Probleme mit Hartmut bekommen. Der Mann ist sein eigener Coach. Im Grunde macht er ja alles wie geplant. Nach einem Jahr Stillstand holt der den Architekten Gerkan wieder ins Boot, statt sich mit ihm herumzustreiten und nun kann es endlich wieder weiter gehen. Ich habe das nie verstanden, warum man damals das komplette Team feuerte ohne einen Plan-B in der Tasche zu haben. Dieses Jahr Stillstand geht auf das Konto der Politik. Da können sich die Drei einen großen Kringel drum machen. The Tree Kings, sozusagen: Platzek, Wowereit und Ramsauer. Mann oh Mann! Natürlich coache ich weder Mehdorn, noch einen dieser Politiker. Die wären gut beraten, wenn sie sich einen Coach suchen würden. Aber Politiker sind vermutlich nicht coachbar. Dann müssten sie ja tatsächlich selbst nachdenken und ihr Tun und Denken reflektieren. Ein Coach kann nur aktiv zuhören und das aus den Leuten rausholen, was schon irgendwie da ist. Und spätestens jetzt kommt die Frage hoch: Ist da was? BEAM Me Up Scotty! (there is no intelligent life on earth….) Scherz beiseite!


Aber dieser Mehdorn! Hut ab! Der stellt das gar nicht so schlecht an. Hätte ich gar nicht gedacht! Ich nehme mal an, dass Tegel tatsächlich offen bleiben kann. Das ist nicht in Stein gemeisselt. Berlin kann sich durchaus zwei Airports leisten, auch wenn die Planfeststellungsverfahren oder wie das heisst auf den einen Superflughafen basieren. Von Superflughafen sind wir noch weit entfernt. Und wenn die Flugzahlen weiter so steigen, dann ist BER sowieso zu klein, wenn er an den Start geht. Und dann ist da ja noch der alte Flugplatz Sperenberg. “Wenn Sie am Berliner Hauptbahnhof in den Trans….Shuttlezug einsteigen und dort einchecken, dann mit 400 km/h zum Flugplatz fahren, dann sind sie in 16 Minuten am Drehkreuz BER-II!” Edmund Stoiber hat das damals gut erkannt! Ein Klassiker der Redekunst! So machen wir das! 🙂 Alternativ kann auch am BER in Schönefeld eingecheckt werden und dann geht es mit einer Rohrpostbahn auf Stelzen direkt zur Startbahn……irgendwo in der Brandenburger Pampa. Und ringsherum kreisen die Flaeming-Skater ihre Runden. Wahnsinn!

Von Mehdorn lernen heißt siegen lernen! Das kann ich schon mal ohne Angst vor einer Falschaussage so sagen. Darf ich eine Prognose wagen? Der BER geht im Herbst 2014 in Betrieb und das haben wir dann wirklich Mehdorn zu verdanken. Ich darf gar nicht dran denken, wenn der dann wirklich in den Ruhestand tritt und ein Buch veröffentlicht: HARTMUT MEHDORN: DIE WAHRHEIT! Das wird ein Bestseller! Ein Managementhandbuch von Format, ein Klassiker für alle unbeliebten Chefs! Unterschrift: „Unbeliebt aber erfolgreich!“

Was was mit Coaching zu tun hat? Na nichts! Ausser: Leute wie Mehdorn brauchen keinen Coach. Der Erfolgreiche ist sich selbst genug. Und egal was er tut oder wieviele Milliarden Steuergelder es dauert: Am Ende ist er immer der strahlende Sieger. Coaching braucht kein Mensch! Oder?

Bullshit-Index :0.11
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Brandenburger Provinz


“Berlin ist der definitive Hotspot in Deutschland!”, hört man immer wieder, wenn man sich mit Geschäftspartnern unterhält.  Der Spruch: “Berlin ist arm aber sexy!” ist zu einer Redewendung geworden. Berlin lebt von der Zukunft. Alle warten auf den großen Aufschwung. Im Augenblick explodieren nur die Immobilienpreise und Startup-Gründungen in der Stadt. So viel IT war nie in Berlin. Und dann kommt Brandenburg, das Land rund um Berlin. In den 1990ern in den Stolpe-Jahren sprach man oft von der kleinen DDR. Heute wissen wir auch warum das so ist. Große Pläne und Visionen und am Ende stand fast immer der Zusammenbruch. Cargolifter, Lausitzring, Chipfabrik in Frankfurt/Oder, Solarbranche sind Synonyme für Milliardengräber. Brandenburg ist die wüste und wilde Landschaft rings um Berlin. Fast alles was man dort anpackt, endet in der Pleite. Roland Berger hat es auf den Punkt gebracht. Erfolgreiche und intelligente, gut ausgebildete Leute haben den Osten verlassen und sind im Westen erfolgreich. Der Rest ist dageblieben. DDR: DerDummeRest. Das ist die Befindlichkeit in der sich viele Menschen in Brandenburg wiederfinden. “Bleibe im Lande und nähre Dich redlich!”  Man ist in der Region geblieben, um etwas aufzubauen. Sie haben angepackt, auf Gehalt verzichtet und gehofft, ihren Teil zum Aufschwung beizutragen. “Das wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen würden!” Die wirtschaftlichen Erfolgsmeldungen in den regionalen Tageszeitungen lesen sich ähnlich wie früher. Eigenartig dünn und ohne jede Substanz. Irgend etwas ist schief gegangen in Brandenburg.

Und dann gibt es erfolgreiche, effektiv arbeitende Unternehmen, von denen kaum jemand spricht. Es gibt Unternehmer, die erkannt haben worauf es ankommt. Es funktioniert tatsächlich! Auch und gerade in Brandenburg. Die Brandenburger sind absolute Dickschädel. Sie lassen sich nicht durch negative Stimmungen aus dem Tritt bringen. Viele wissen, wie es richtig gemacht wird. In jeder Krise liegt auch immer eine enorme Chance. Das Potential des Landes rund um Berlin ist enorm. Auch wenn manchmal nicht so aussieht. Die Region ist ein Hotspot mit Berlin in der Mitte. Berlin ist die interessanteste Metropole in Europa. Brandenburg ist die Hauptstadtregion. Wer von hier weggeht, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. 

Sie fragen sich gerade, was das mit Coaching zu tun hat? Nur soviel, dass ich mit den interessanteren Leuten aus der Region im Gespräch bin. Es ist immer gut, ein wenig gegen den Strich zu bürsten. Und das ist auch gut so!

Was wirklich ist


Was ist denn nun die Wahrheit? Wer hat den Mut ehrlich zu sein und zu sagen was wirklich ist? Im Geschäftsleben sagt niemand die Wahrheit. Jedes Unternehmen ist darauf aus, sich selbst gut aufzustellen und gut darzustellen. Es ist egal wie es dem Unternehmen oder den Mitarbeitern wirklich geht. Augen zu und durch. Egal wie schlecht oder gut es aussieht. Auf die Frage „Wie geht es Ihnen?“ oder „Wie geht es Dir?“ haben wir nur eine Antwort: „Sehr gut!“ Wann haben Sie zum letzten Mal jemand getroffen, der sagte, dass es ihm nicht gut geht und wie haben Sie darauf reagiert? Man umgibt sich nicht mit Verlierern und Versagern. Alles muss gut aussehen, egal wie es gerade läuft. Auf die Frage ob man seine Arbeit schafft und ob das aktuelle Projekt ein Erfolg werden wird, haben wir auch nur eine Antwort: „Wir schaffen das!“ Bob der Baumeister und Barack Obama lassen grüßen! „Can we do it?“ – „YES! WE CAN!“ Jeder, der begründete Zweifel anmeldet ist ein Miesepeter und ein Schwarzmaler. Dabei brauchen wir dringend mehr Wahrheit im Umgang mit Kollegen und Kunden. Ein Kunde, der uns fragt wann die Anlage endlich geliefert und abgenommen wird, will tatsächlich wissen, wann geliefert wird. Allzuoft erfährt er die Wahrheit erst, wenn es längst zu spät ist. Ein Teilprojekt reißt das ganze Unternehmen in den Abgrund. Das passiert öfter, als es in den Wirtschaftsnachrichten steht. Wer will schon negative Schlagzeilen machen? Wir schaffen alles! Außer Wahrheit. Am Ende tauschen wir den Vorstand aus und versuchen etwas Anderes. BER läßt grüßen. Großprojekte sind eben auch nur Projekte, die den selben Gesetzen unterliegen. Wahrheit ist dort nicht sehr hoch im Kurs. Da hätten es ja die Anwälte der gegnerischen Partei zu leicht, wenn es zum Verfahren kommt. Wahrheit geht nicht. Oder? Wahrheit geht doch!, meine ich. Wenn man es richtig macht, dann muss Vertrauen und Wahrheit wieder eine Rolle spielen. An dieser Stelle kann Beratung und ein guter Coach mehr schaffen als Dutzende von Rechtsanwälten, die Jahre später für viele Millionen Euro feststellen wer denn die Schuld trägt an einem Milliardengrab. Ein unabhängiger Berater, ein professioneller Coach, ein Mediator kann tatsächlich Wunder wirken. Wetten, dass….?