ICO Integrationscoaching


ICO Integrationscoaching – Was ist, was soll Integrationscoaching?

Sie sind arbeitslos. Sie melden sich bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter. Die Berater der Agentur haben eine Stunde Zeit um Sie kennenzulernen und über eine berufliche Perspektive zu sprechen. Sie werden kurz informiert, welche beruflichen Chancen es gibt und wie Sie am besten einen neuen Job finden. Den Rest müssen Sie in der Regel alleine erledigen. Es sei denn, Sie lassen sich helfen und vermeiden Umwege zum neuen Job. Ich spreche von Job, nicht von Arbeit oder Berufung, weil es letztendlich immer zuerst um die Erfüllung von Grundbedürfnissen geht. Viele Kunden der Agentur für Arbeit glauben, dass sie zuerst genau den richtigen Job für sich finden müssen und lassen sich viel Zeit bei der Suche. Aber von alleine funktioniert das nicht. Niemand wartet auf Sie. Vergessen Sie das bitte niemals!
Da draussen warten jede Menge Arbeitgeber, die “händeringend” neue Mitarbeiter suchen. Vielleicht sind Sie genau der richtige Mitarbeiter? Oder Sie liegen total daneben und laufen immer wieder ins Leere. Wer kann Ihnen ein neutrales und achtsames Feedback liefern? Wer steht Ihnen zur Verfügung, wenn es um eine Beurteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht? Wer hilft Ihnen sich auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten?

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Wie erklären Sie einem Vermittler bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter, dass Sie einen beruflichen Wechsel planen? Das ist momentan ein NoGo-Thema. Wenn Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Salatpflücker vorweisen können und immer als Salatpflücker gearbeitet haben, dann wird Ihre berufliche Zukunft höchstwahrscheinlich in der Salatpflückerbranche liegen. Es handelt sich um einen gefragten Job. Es herrscht Fachkräftemangel und Sie finden auf Anhieb einen neuen Job als Salatpflücker. Warum sollten Sie Unterstützung für eine Umschulung, Umorientierung oder eine Weiterbildung bekommen? Es gibt keinen offensichtlichen Grund und der Vermittler bei der Agentur müsste schon sehr tief in die Trickkiste greifen um ausgerechnet eine Umschulung vom Salatpflücker zum IT Systemkaufmann zu unterstützen. Wenn Sie Sicherheitsfachkraft oder Altenpflegehelfer werden wollen, dann geht das sofort. Vorausgesetzt, Sie sind gesundheitlich fit und haben keine Einschränkungen. Wenn Sie als ausgebildeter Salatpflücker aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, dann ist eine Umschulung in greifbare Nähe gerückt. Aber was ist das Richtige für Sie? Wissen Sie es schon? Oder brauchen Sie Hilfe?

Wenn Sie Hilfe brauchen, Fragen haben oder sich neu orientieren wollen, dann ist ein Integrationscoaching genau das Richtige für Sie. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens.

 

 

 

Angstfreie Zone


Angstfreie Zone

Angst gehört zum Leben. Es gibt keine völlig angstfreie Zone. Es ist eine Illusion zu glauben, dass menschliches Leben ohne Angst möglich ist. Angst ist ein Spiegelbild unserer Anbhängigkeit und das Wissen um unsere Sterblichkeit. Wir kommen nicht darum herum, Angst begleitet uns immer. Angst gehört dazu. Ob es uns nun gerade bewusst ist, oder nicht. Wir können Ängste betäuben, versuchen sie zu verdrängen, zu überspielen und zu ignorieren. Das Wissen und das Erleben von Angst gehört zu jeder gesunden Persönlichkeit.

Angst ist negativ besetzt. Ein Held hat keine Angst. Ein toter Held nützt nur in seiner Rolle als Märtyrer.

Ich kannte einmal einen sehr lauten, extrovertierten Mann, der sich vor nichts zu fürchten schien. Zugegeben: Der Mann hatte mich irgendwie beeindruckt. Der Mann schien tatsächlich keine Angst zu haben.  Andererseits war mir von Anfang an klar, dass ich ihn nicht zum Freund haben wollte.
Aber der Mann hatte Angst. Wovor auch immer. Ein scheinbarer Widerspruch. Wenn ich ihn damals konkret nach seinen Ängsten gefragt hätte, dann wäre das Gespräch sofort beendet gewesen. Angst kommt in den meisten Biografien nicht vor. Es ist ein absolutes Tabuthema. Darüber spricht man nicht und wenn man jemals Angst hatte, dann hat man sie, selbstverständlich! längst! überwunden. Denn dazu sind doch Ängste da: Um sie zu überwinden!

Lautstarke Menschen ähneln ängstlichen Leuten, die laut singen, wenn sie nachts im Wald unterwegs sind. Schreien hilft Angst zu überwinden. Manche Menschen benehmen sich wie Elefanten im Porzellanladen, weil sie im Grunde unsicher sind und nicht genau wissen, wie sie sich verhalten sollen. Da hilft ein lautes und nach Selbstvertrauen aussehendes Verhalten scheinbar weiter: Sehr her! Ich kann mich benehmen wie ich will!

Das Problem liegt aber auf der Hand: Wer keine Angst haben will, weil er Angst davor hat Angst zu haben, hat bereits verloren. Ganz ähnlich ist es mit dem Begriff Demut, den starke Leute nicht kennen wollen, weil sie annehmen, dass sie dann nicht mehr erfolgreich sein können. Sie haben Angst vor dem bloßen Begriff der Demut. Sie wollen es nicht akzeptieren, dass sie nicht alles aus eigener Kraft erledigen können.

Ein demütiger Mensch weiß, dass viele Dinge nicht in seiner Macht liegen. Demut macht stark und ist nichts für schwache Charaktere.

Ein glücklicher Mensch kann etwas mit seinem Glück anfangen, weil er Glück nicht als selbstverständlich betrachtet. Wer glaubt, dass er immer nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen wird, sollte wissen, dass es auch mal anders kommen kann um nicht sofort umzufallen, wenn der Wind aus einer anderen Richtung weht. Aber wenn es gut läuft, dann erkennt der Glückliche es und nimmt es mit vollem Herzen an.

Angst ist immer im Spiel. Wir sind Menschen und müssen mit unseren Ängsten umgehen lernen: an guten, wie an schlechten Tagen.

Coaching – Push yourself! Starten, statt warten!


Coaching – Starten, statt warten!

Geben Sie sich einen Ruck! Starten Sie Ihr neues Leben! Coaching eröffnet Ihnen genau die Möglichkeiten, die in Ihnen stecken. Wir stecken oft in einem geschlossenen System fest. Immer wieder stellen wir uns die gleichen Fragen. Wir glauben die Antworten zu kennen und haben nicht den Mut oder die Kraft für einen Perspektivwechsel. Ein Coaching bei einem zertifizierten Life Coach kann neue Wege aufzeigen und neue Ziele entdecken helfen.

Erkennen Sie sich selbst.

  • Definieren Sie Ihre Vision – Wer sind Sie heute? Wer wollen Sie morgen sein?
  • Setzen Sie sich anspruchsvolle Ziele.
  • Erstellen Sie einen Aktionsplan.
  • Identifizieren Sie wichtige Meilensteine.
  • Erreichen Sie ungeahnte Resultate.
  • Laufen Sie los! Entdecken Sie neue Möglichkeiten.
  • Erweitern Sie Ihre Ressourcen.

Coaching bedeutet beschleunigte Persönlichkeitsentwicklung.

Sie haben ein Ziel. Sie werden es möglicherweise irgendwann erreichen. Sie können verschiedene Dinge ausprobieren und mal hier und mal da vorbeischauen. Das kostet Zeit. Egal was Sie vorhaben: Nutzen Sie Coaching um zu erkennen, ob Sie tatsächlich dieses spezielle Ziel erreichen wollen. Wenn die Antwort JA ist, dann nutzen Sie Coaching um den schnellsten Weg zum Ziel zu finden.

Es gibt Menschen, die das sehr gut selbst erledigen können. Alle anderen brauchen einen Coach.

Die erfolgreichsten Menschen sind die, die einen hohen Grad der Selbsterkenntnis erreicht haben. Diese Menschen kennen ihre Stärken und ihre Schwächen und Fehler. Sie sind in der Lage, sich optimal weiterzuentwickeln. Erfolg bedeutet, neben dem Aufbau eigener Möglichkeiten auch zu erkennen, wer beim Erreichen von Zielen helfen kann. Choleriker bremsen sich selbst aus. Es macht Sinn, den Choleriker in sich zu erkennen und zu zähmen. Niemand sollte unbeherrscht und zornig Türen zuwerfen und wertvolles Geschirr zerschlagen. (sh. auch Choleriker – Täter und Opfer )

Technologischer Wandel – Sozialwissenschaften


¨Der technologische Wandel wird so schnell sein, dass das menschliche Leben unwiderrufbar verwandelt wird.¨ Ray Kurzweil, 67, Google Chefingenieur

Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es bereits heute nicht mehr. Es ist eine gefährliche Illusion zu glauben, dass der technologische Wandel irgendwann einfach aufhört und wir wieder ein Leben führen werden, wie die Nachkriegsgeneration im Wirtschaftswunderland. Ein einziger Arbeitgeber, bei dem man sein gesamtes Berufsleben, von der Lehre über das Studium bis zur Rente verbringt. Das war einmal. Der Wandel ist allgegenwärtig. Die Betonköpfe der alten SED hatten ihr Arbeiterparadies aus der Perspektive der 1920er und 1930er Jahre aufgebaut und dann bis zum bitteren Ende an ihrer Vision vom Glück der Massen festgehalten. Die entmündigten Bürger wurden mit dem Fall der Mauer in eine völlig andere Welt entlassen. Die wenigsten waren darauf auch nur ansatzweise vorbereitet. Freiheit muss ersehnt und erarbeitet werden. Jeder Asylbewerber bekommt heutzutage einen Sozialarbeiter zur Seite gestellt, der ihm hilft, sich in der neuen und unbekannten Umgebung zurechtzufinden. Mit der Wiedervereinigung standen mit einem Schlag 17 Millionen Bürger vor ungeahnten Herausforderungen. Viele zogen sich in ihre gut bekannten Nischen zurück und trauern heute noch der vielzitierten sozialen Sicherheit nach. Der Wandel in dem wir uns heute befinden wird ähnlich harte Umbrüche und Veränderungen mit sich bringen. Wir ahnen bereits, dass nichts so bleiben wird, wie es ist und schon gar nicht, wie wir es uns wünschen oder vorstellen. Allerdings sollten wir eine Ahnung haben, was wir uns wünschen. Denn wir haben die Wahl. Spätestens bei der nächsten Wahl können wir wählen, welches Konzept einer politischen Partei unseren Vorstellungen am nächsten kommt.

Sozialarbeit wird in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Wir sprechen heute selbstverständlich von sozialen Netzwerken (Facebook, Google+ und Co.) Auf der einen Seite nutzen wir die unglaublichen Möglichkeiten der digitalen Netzwerke. Auf der anderen Seite fürchten wir uns vor den Auswirkungen dieser technologischen Revolution. Es ist egal, was wir tun und denken. Wir können uns nicht vor den Veränderungen schützen.

Wir können uns nicht einmal auf unsere lieb gewonnenen Vorurteile verlassen. Die Menschheit muss sehr schnell lernen, sich dem Wandel zu stellen. In den 1960er und 1970er Jahren war die Formel: Technischer Fortschritt=Gesellschaftlicher Wohlstand richtig. Es gab ein recht einfaches Konzept von Ursache und Wirkung. Wer in dieser Zeit sozialisiert wurde, wird bereits heute große Probleme haben, gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen.

Gerade haben wir verinnerlicht, dass Wettbewerb sozusagen die Grundlage der Marktwirtschaft ist, werden wir mit der These konfrontiert, dass Wettbewerb möglicherweise bedeutet: Kein Profit, für niemanden. Peter Thiel, ein Amerikaner, der als Kind mit seinen Eltern in die USA ausgewandert ist, hat ein Buch für Unternehmensgründer geschrieben. ¨How to build the future¨. Die zentrale Aussage:Kreative Monopole ermöglichen neue Produkte, von denen alle profitieren.

Die einzige feste Größe der Menschheit finden wir in unserer Geschichte, in den Schriften der Dichter und Denker der Antike und in den Thesen der Geisteswissenschaften von der Aufklärung bis zum heutigen Zeitpunkt. Aus Sicht der Europäer spielt der christliche Ursprung eine große Rolle. Diese Grundlagen werden auch in Zukunft ein Fixpunkt in einer sich immer schneller ändernden Welt sein.

Technisch ist bereits heute alles denkbar. Es kommt darauf an, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen und was wichtig für uns ist. Die Familie wird immer eine große Rolle spielen, auch wenn es heute vielfach anders aussehen mag. Wir sind soziale Wesen und können alleine nicht existieren. Viele Menschen werden Hilfe benötigen um sich zurechtzufinden. Die Bedeutung von Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften wird zunehmen. Ethische und humanistische Werte sind der einzige Anker, der uns bleiben wird. Technologie ändert sich immer schneller. Sie wird aber zunehmend aus unserer Wahrnehmung verschwinden. Niemand, der ein Smartphone oder ein Navigationssystem nutzt, muss Computerwissenschaftler oder Weltraumingenieur sein.

Zu alt für den Job?


Zu alt für den Job? Das ist momentan ein sehr beliebter CoachingAnlaß. Diese Frage beschäftigt alle. Wie gehen wir mir dem Älterwerden um? Wie gehen wir mit anderen um? Wo ist unser Platz? Sobald Manager, Techniker und andere Spezialisten in die Jahre kommen, baut sich eine immer größer werdende Mauer auf. Spätestens ab dem 45sten Lebensjahr beginnen viele, sich über ihre Zukunft Sorgen zu machen. Richtig gelesen: Sie machen sich Sorgen. Unabhängig davon, ob man das akzeptiert oder nicht: Es ist eine nicht zu verleugnende Tatsache, die uns alle beschäftigt. Es sei denn wir haben es geschafft und haben eine Karriere als Beamter realisieren können. Beamte sollten eigentlich glücklich sein, was die Sicherheit des Arbeitsplatzes betrifft. Die meisten Beamten wissen ganz genau, warum sie diese Laufbahn anstreben. Es ist vielleicht gar keine schlechte Entscheidung, einen Beruf mit Beschäftigungsgarantie zu wählen. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Für den Rest von uns  steigt die Angst vor dem Verlust des gut dotierten Arbeitsplatzes. Auf der anderen Seite beginnen Gedanken über eine mögliche Alternative. Diese Gedanken sind oft bereits am Beginn der beruflichen Karriere vorhanden. Auch hier gilt: Augen auf bei der Berufswahl! Junge Absolventen können sich nicht vorstellen, was sie in 20 oder 30 Jahren machen werden. Sie blenden das aus und konzentrieren sich auf den Einstieg in eine berufliche Karriere.

Auch wenn es kaum jemand zugeben mag: Diese Gedanken stecken in uns allen. Wir verdrängen es, aber es beschäftigt uns. Egal in welcher Phase wir uns gerade befinden. Im Coaching werden Fragen gestellt. Jeder kann sich diese Fragen stellen und auf diese Art und Weise durch seinen eigenen Gedankengarten wandern. Es ist sehr wichtig für Coachees – Klienten beim Coaching – zu erkennen wer man ist und wer man sein will. Ein 25jähriger Student hat eine etwas andere Vorstellung, als ein 60jähriger, der ganz genau weiß, was er bereits erreicht hat und was er noch schaffen will. Aber warum werden wir zu Sklaven eines engen Zeitfensters? Schaffen wir uns damit nicht selbst ein Gefängnis für unsere Gedanken? Wer sagt denn, dass ein 40jähriger nicht mehr studieren kann? Warum sollte man es nicht mehr schaffen, Englisch zu lernen? Überlegen wir mal, auf welche Möglichkeiten wir verzichten, wenn wir diese Sprache nicht beherrschen? Englisch ist wichtig für jeden, der sich für die Zukunft unserer Welt interessiert. Was hindert uns eigentlich daran, besser Englisch zu lernen? Das ist ein Thema für alle Berufsgruppen. Die meisten Klienten mit denen ich zu tun habe, begrenzen sich selbst. Niemand sonst ist verantwortlich dafür. Ich höre immer wieder von Menschen über 50, dass sie in der Schule nicht so gut in Englisch waren und es deshalb nie richtig gelernt haben. Jetzt sei es längst zu spät damit anzufangen:

“Was Hänschen nicht gelernt hat- lernt Hans nimmermehr.” (altes deutsches  Sprichwort)

Das ist Unfug! Streichen Sie diese Gedanken aus Ihrem Leben! Ich behaupte:

“Es ist niemals zu spät etwas Neues zu lernen!” und “Fangen wir heute noch an!”

Lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Idee, sondern Realität. Ein 60jähriger Vertriebsmanager wurde vor einem Jahr entlassen. Das Unternehmen musste Personal reduzieren und so entschloss man sich die älteren Mitarbeiter zu entlassen, weil die ja bald in Rente gehen könnten. Der Mann hatte gute Arbeit geleistet und nun war plötzlich Schluss. Er hatte nichts mehr zu tun. Die Karriere war vorbei. Jedenfalls glaubten das alle Beteiligten. Der Mann wurde auf mein Angebot für ein Coaching aufmerksam gemacht und er kam neugierig zu mir. Er war tatsächlich gespannt, was ich ihm raten würde. Er hatte keine Vorstellung, wie so ein Coaching tatsächlich ablaufen und was es ihm bringen würde.

Ich stellte ihm am Beginn nur einige Fragen, notierte mir die Fragen und machte mir Notizen.

“Wie haben Sie sich Ihre Zukunft vorgestellt, als Sie mit dem Studium begonnen haben?”

“Welche Ihrer Ziele haben Sie realisieren können?”

“Was würden Sie heute anders machen?

“Wer sind Sie heute?”

“Wer wollen Sie in 20 Jahren sein?”

“Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine zweite Karriere starten. Was würden Sie gerne tun?”

Jedes Coaching ist individuell. Der Coach ist nur ein Begleiter. Er stellt Fragen und bringt Prozesse in Gang. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich als Coach ein Gärtner bin, der den Lebensgarten meiner Klienten kennenlernt. Ich grabe hier und gieße dort ein wenig. Dann beschneide ich einen Obstbaum und pflanze eine Hecke und ein paar Sträucher. Der Garten entwickelt sich und ich stelle mir vor, wie es in einigen Jahren aussehen wird. Mein Klient wollte Ratschläge. Die bekommt er aber nicht von einem Profi. Es ist nicht die Aufgabe eines Coaches, Ratschläge zu geben.

Die Antworten liegen immer im Klienten. Coaching gräbt nur verschüttete Ressourcen aus und legt sie frei.

Glauben Sie immer noch, zu alt für eine neue Aufgabe zu sein?

Pinguin-Prinzip


Um ein Ziel zur erreichen ist es wichtig sich auf den Weg zu machen. Auch wenn das Ziel noch nicht klar definiert ist.

Hier noch einmal ein Artikel vom Februar 2013:

Das Pinguin-Prinzip (19.Februar 2013)

Im Coaching geht es immer auch darum, seine Perspektive zu ändern und genau in sich hineinzuhören, was einem gut tut. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung unwohl fühlen, dann sollten Sie sich einfach auf den Weg machen. Kennen Sie sie Geschichte vom kleinen Pinguin in der Wüste? Ein Pinguin stellte eines Tages fest, dass er sich nicht wohlfühlte. Er hatte sein ganzes Leben lang nur in der Wüste gelebt und kannte nichts anderes. Nur Sonne und Sanddünen. Ein Wasserloch und eine kleine Oase waren die einzigen Lichtblicke in seinem Leben. Instinktiv spürte er, dass er etwas tun musste. Der Pinguin hatte keine Ahnung, wo er herkam und er wusste auch nicht wo er hingehen sollte. er war nicht für diese Umgebung gemacht. Er watschelte unbeholfen in der Wüste umher und verbrannte sich ständig die Füße. Das war doch kein Leben! Eines Tages war es soweit. Er traf eine Entscheidung. Er musste einfach nur weg! Seine Freunde und Bekannten warnten ihn nachdrücklich vor den Gefahren der Wüste.

“Du armer Irrer! Mach das nicht! Du wirst umkommen! Du hast keine Chance! Wo willst du denn hin? Niemand hat es je geschafft!”

Der Pinguin hatte seinen Entschluss gefasst und machte sich auf den Weg. Es war heiß und trocken und sein Wasservorrat ging zur Neige. Er schleppte sich immer weiter und gab nicht auf. Fast wäre er in der Wüste verdurstet. Eines Tages überquerte er eine letzte Düne und fiel herunter. Er kullerte ins Meer und plötzlich spürte er, dass er hier richtig  war. Hey! Er war ein Pinguin! Er war anders als die Anderen in der Wüste! Das war genau das Richtige für ihn! Er schwamm und tauchte blitzschnell. So etwas hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Es war einzigartig und wunderbar. Niemand hatte ihn auf dieses Erlebnis vorbereitet! Und dann traf er andere Pinguine. Sie sahen genau so eigenartig aus wie er. Er war Zuhause!

Ohne es zu ahnen, hatte er genau sein Ziel erreicht und er war in seinem Element. Wichtig war nur die Entscheidung los zu gehen und den Ort zu verlassen, an dem er sich nicht wohlgefühlt hatte. Auch das ist Coaching.

Drei Briefe


Der neue Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens traf seinen Vorgänger. Er fragte den scheidenden Chef nach Tipps und Ratschlägen. Der alte Chef griff in seine Aktentasche und gab ihm drei verschlossene Briefe. Der junge Mann solle jeden Brief erst dann öffnen, wenn ernste Probleme für ihn und das Unternehmen auftauchen würden.

Der junge Mann bedankte sich freundlich. Vermutlich würde er die Briefe irgendwann einmal öffnen.  Er legte die Briefe in den Tresor und vergaß sie sehr schnell.

Im Jahr darauf gab es einen starken Auftragseinbruch. Die Kritiker wurden lauter und der junge Mann begann sich um seine Zukunft zu sorgen. Dann erinnerte er sich an die drei Briefe. er überlegte nicht lange und öffnete den ersten Brief. Dort gab es konkrete Anweisungen für den eingetretenen Fall.

“Schieben Sie alles auf Ihren Vorgänger! Beginnen Sie umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen. Es ist vollkommen egal, was sie machen. Aber machen Sie etwas! Dann werden Sie Erfolg haben!”

Der Mann tat das. Die Veränderungsprozesse waren schmerzhaft, aber offenbar wirksam. Die Lage beruhigte sich. Alles war in Ordnung.

Ein paar Jahre später gab es erneut starke Probleme. Es war wieder soweit. Der Mann holte den zweiten Brief aus dem Tresor.

“Beauftragen Sie einen Unternehmensberater!”

Das war alles. Er suchte sich eine renommierte Unternehmensberatung, ließ sich ein ziemlich großes Budget genehmigen und beauftragte das Unternehmen. Nach umfangreichen Umstrukturierungen – das Unternehmen wurde auf den Stand vor den ersten Maßnahmen zurückentwickelt – lief alles wieder wie am Schnürchen. Der Mann konnte zufrieden sein.

Viele Jahre später, nachdem alles perfekt gelaufen war, gab es erneut sehr große Probleme. Es blieb nichts anderes übrig, der letzte Brief musste geöffnet werden.

“Es wird Zeit, drei Briefe zu schreiben!”

Schneller Ziele erreichen: Coaching


Contacting- Contracting – Chunking – Clearing – Concepting – Changework – Controlling

Schneller Ziele erreichen durch Coaching

Ich spreche jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen über ihre berufliche Vergangenheit und eine mögliche Zukunft. Ich verstehe mich nicht in erster Linie als Berater. Ich arbeite als Coach. Klassische Beratung ist nicht meine Kernkompetenz. Die Lage der Betreffenden ist oft aussichtslos. Es wird von Hemmnissen gesprochen, die ausgeräumt werden müssen um weiterzugehen. Wenn es tatsächlich passende Förderprogramme geben würde, dann müssten die Betreffenden viel intensiver begleitet werden. Es ist eine gute Idee, diesen Menschen einen Coach an die Seite zu stellen. Aber wer soll das bezahlen? Was bringt das? Wie rechnet sich das? Fragen, die ich durchaus beantworten kann. Die Gesellschaft ist immer gut beraten präventiv zu arbeiten. Aber das ist viel schwerer und komplexer, als man meinen mag. Das Gesundheitswesen ist ein typisches Beispiel. Es ist scheinbar viel einfacher einen kranken Menschen zu therapieren als vorsorglich tätig zu werden. Tatsächlich ist es viel schwerer einen kranken Menschen, insbesondere einen seelisch erkrankten Menschen, zu heilen. Coaching wäre eine echte Alternative. Ein Coach ist kein Heiler, sondern ein Begleiter auf Zeit. Wenn ein Klient Fragen hat, dann hilft der Coach ihm diese Fragen zu analysieren und selbständig zu beantworten. Es sind Fragen wie: „Kann ich es schaffen, aus dieser Situation herauszukommen?“ „Was muss ich tun, um meine Ziele zu erreichen?“ „Wer kann mir helfen?“ „Will ich dieses oder jenes Ziel tatsächlich erreichen?“ Ein Coach motiviert durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Klienten. Nach einem erfolgreichen Coaching ist zunächst kein einziges Problem gelöst. Aber der Weg zum Ziel wird deutlich. Oder es wird klar, dass man eigentlich ein ganz anderes Ziel verfolgt. Ich treffe oft Menschen, die erst nach langen Jahren auf dem Weg zu einem – für sie – falschen Ziel feststellen, das sie eigentlich ganz woanders hinwollten. Da gibt es angehende Ärzte, die mit einem EinserAbitur in der Hand ein Studium beginnen, das bei genauer Betrachtung einfach nicht zu ihnen passt. Vielleicht wären sie besser Jurist oder Forscher geworden. Auf jeden Fall wird immer wieder klar, dass die meisten Mitbürger den scheinbar leichtesten Weg gehen, der sich ihnen bietet. Die Eltern haben den Weg vorgezeichnet und es ist oft einfacher genau das zu machen, was die Eltern von einem erwarten. Als Coach stelle ich immer wieder die eine Frage: „Warum haben sie genau das studiert? Was war ihr Ziel?“ Die Antworten sind ernüchternd. Tatsächlich haben die wenigsten wirklich eine greifbare Vorstellung von dem, was sie wirklich erwartet. Wir sind so angelegt, dass wir uns oft völlig falsche Vorstellungen über einen angestrebten Beruf machen. Junge Leute wollen „irgendwas mit Computern“ machen. Die meisten haben keinerlei Vorstellung von dem, was sie erwartet. Es gibt aber auch Ausnahmen. 17Jährige, die ganz genau wissen, dass sie einmal ALDI Manager werden wollen. Der junge Mann wusste ziemlich genau, was ihn erwartete und was er tun musste um sein Ziel zu erreichen. Ich war damals ziemlich beeindruckt. So etwas erlebt man nicht alle Tage. Ich selbst war keineswegs immer so zielbewusst, wie ich es heute von meinen Klienten erwarte. Bei jedem Coaching muss zunächst klar sein, wohin die Reise gehen soll. Oft stellen meine Klienten im Laufe des Prozesses fest, dass sie eigentlich ganz woanders hinwollen. Coaching ist tatsächlich eine nachhaltige Methode um lange Umwege zu vermeiden und schneller Ziele zu erreichen. Eine unser wertvollsten Ressourcen ist die Zeit. Wir können über unendliche Möglichkeiten verfügen, die Zeit ist begrenzt. Ein Coachingprozess über mehrere Monate ist die beste Investition in unsere Zukunft.

Theory U


Otto Scharmer, ein deutscher Professor am MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat vor einigen Jahren ein Buch veröffentlicht. Mit „Theory U –  von der Zukunft her führen“ stellt Scharmer eine zeitgemäße Führungsmethode vor. Die Erfordernisse von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management werden sehr deutlich beschrieben. Es geht um die Führungsinstrumente die wir in einer vernetzten und globalisierten Welt benötigen. Das einfache Ursache-Wirkung-Prinzip des 19.Jahrhunderts ist immer noch in vielen Köpfen. Führungsprozesse in einer globalen, vernetzten und hoch komplexen Welt sind etwas völlig anderes. Von der Zukunft her führen heißt Potentiale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen. Das Buch ist eine wertvolle Hilfe für Berater und Führungskräfte um verbreitete, immer gleiche Fehler und Irrtümer zu vermeiden und die neuen Herausforderungen auf eine neue Art zu meistern.

Auch Nachfrage veranstalten wir Tagesseminare zur Theory U im Schloss Diedersdorf Haus der Beratung. * Wird nicht mehr angeboten 14.03.2018

Webinare sind überflüssige Zeitfresser


Dreht euch nicht um: Der Zeitfresser geht um! – Jeden Tag erhalte ich auf allen Kanälen das Angebot mir ein kostenloses Webinar anzusehen. Ich bin schon mehrfach darauf hereingefallen und habe mich über die Zeit geärgert, die ich einfach so verschenkt habe. Irgendwelche selbst ernannten Gurus erklären mir, wie man ein erfolgreiches Onlinegeschäft aufbauen kann. Man braucht natürlich weder ein Produkt noch den Hauch einer Ahnung. Jeder kann angeblich ein erfolgreiches Onlinegeschäft aufbauen. Wenn man die richtige Strategie wählt, dann geht das alles von ganz alleine. Ich kenne das bereits alles. Zuerst wird vorgerechnet, wie erfolgreich man werden wird, wenn man alles richtig macht. Einkommen in 6-stelliger Höhe sind ganz normal, „wenn man es richtig macht“. Das ist richtig! Wenn man es richtig macht, dann kann man noch viel mehr verdienen. Man kann aber auch alles richtig machen und doch keinen Erfolg haben. Kennen Sie das typische Webinar, das für sich selbst spricht? „Welche 10 Nahrungsmittel muss ich meiden um ein Traumgewicht zu haben?“ Ich habe mir eine halbe Stunde lang das sinnlose Gelaber angehört um dann zu entscheiden, einfach auszuschalten. Am Ende steht immer nur ein Angebot irgendein kostenpflichtiges Paket zu erwerben, in dem die ultimative Wahrheit steht. Und was ist diese Wahrheit? „Gehe hin und ernähre dich redlich!“ Die ultimative Wahrheit aller Webinaranbieter ist: „Kaufe das kostenpflichtige Angebot!“ und wenn Sie das getan haben „Gehe hin und mache alles richtig!“ Vielen Dank! Das wusste ich bereits vorher. Wie sagte ein weiser IT-Berater schon vor vielen Jahren? „Kaum macht man es richtig, schon geht es!“ Genau so ist es!