Technologischer Wandel – Sozialwissenschaften


¨Der technologische Wandel wird so schnell sein, dass das menschliche Leben unwiderrufbar verwandelt wird.¨ Ray Kurzweil, 67, Google Chefingenieur

Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es bereits heute nicht mehr. Es ist eine gefährliche Illusion zu glauben, dass der technologische Wandel irgendwann einfach aufhört und wir wieder ein Leben führen werden, wie die Nachkriegsgeneration im Wirtschaftswunderland. Ein einziger Arbeitgeber, bei dem man sein gesamtes Berufsleben, von der Lehre über das Studium bis zur Rente verbringt. Das war einmal. Der Wandel ist allgegenwärtig. Die Betonköpfe der alten SED hatten ihr Arbeiterparadies aus der Perspektive der 1920er und 1930er Jahre aufgebaut und dann bis zum bitteren Ende an ihrer Vision vom Glück der Massen festgehalten. Die entmündigten Bürger wurden mit dem Fall der Mauer in eine völlig andere Welt entlassen. Die wenigsten waren darauf auch nur ansatzweise vorbereitet. Freiheit muss ersehnt und erarbeitet werden. Jeder Asylbewerber bekommt heutzutage einen Sozialarbeiter zur Seite gestellt, der ihm hilft, sich in der neuen und unbekannten Umgebung zurechtzufinden. Mit der Wiedervereinigung standen mit einem Schlag 17 Millionen Bürger vor ungeahnten Herausforderungen. Viele zogen sich in ihre gut bekannten Nischen zurück und trauern heute noch der vielzitierten sozialen Sicherheit nach. Der Wandel in dem wir uns heute befinden wird ähnlich harte Umbrüche und Veränderungen mit sich bringen. Wir ahnen bereits, dass nichts so bleiben wird, wie es ist und schon gar nicht, wie wir es uns wünschen oder vorstellen. Allerdings sollten wir eine Ahnung haben, was wir uns wünschen. Denn wir haben die Wahl. Spätestens bei der nächsten Wahl können wir wählen, welches Konzept einer politischen Partei unseren Vorstellungen am nächsten kommt.

Sozialarbeit wird in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Wir sprechen heute selbstverständlich von sozialen Netzwerken (Facebook, Google+ und Co.) Auf der einen Seite nutzen wir die unglaublichen Möglichkeiten der digitalen Netzwerke. Auf der anderen Seite fürchten wir uns vor den Auswirkungen dieser technologischen Revolution. Es ist egal, was wir tun und denken. Wir können uns nicht vor den Veränderungen schützen.

Wir können uns nicht einmal auf unsere lieb gewonnenen Vorurteile verlassen. Die Menschheit muss sehr schnell lernen, sich dem Wandel zu stellen. In den 1960er und 1970er Jahren war die Formel: Technischer Fortschritt=Gesellschaftlicher Wohlstand richtig. Es gab ein recht einfaches Konzept von Ursache und Wirkung. Wer in dieser Zeit sozialisiert wurde, wird bereits heute große Probleme haben, gesellschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen.

Gerade haben wir verinnerlicht, dass Wettbewerb sozusagen die Grundlage der Marktwirtschaft ist, werden wir mit der These konfrontiert, dass Wettbewerb möglicherweise bedeutet: Kein Profit, für niemanden. Peter Thiel, ein Amerikaner, der als Kind mit seinen Eltern in die USA ausgewandert ist, hat ein Buch für Unternehmensgründer geschrieben. ¨How to build the future¨. Die zentrale Aussage:Kreative Monopole ermöglichen neue Produkte, von denen alle profitieren.

Die einzige feste Größe der Menschheit finden wir in unserer Geschichte, in den Schriften der Dichter und Denker der Antike und in den Thesen der Geisteswissenschaften von der Aufklärung bis zum heutigen Zeitpunkt. Aus Sicht der Europäer spielt der christliche Ursprung eine große Rolle. Diese Grundlagen werden auch in Zukunft ein Fixpunkt in einer sich immer schneller ändernden Welt sein.

Technisch ist bereits heute alles denkbar. Es kommt darauf an, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen und was wichtig für uns ist. Die Familie wird immer eine große Rolle spielen, auch wenn es heute vielfach anders aussehen mag. Wir sind soziale Wesen und können alleine nicht existieren. Viele Menschen werden Hilfe benötigen um sich zurechtzufinden. Die Bedeutung von Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften wird zunehmen. Ethische und humanistische Werte sind der einzige Anker, der uns bleiben wird. Technologie ändert sich immer schneller. Sie wird aber zunehmend aus unserer Wahrnehmung verschwinden. Niemand, der ein Smartphone oder ein Navigationssystem nutzt, muss Computerwissenschaftler oder Weltraumingenieur sein.

ChangeCoach


Veränderungen beginnen ganz klein, wachsen langsam und werden dann – vielleicht – GROß. Alles beginnt mit einer kleinen Idee. Es ist wie ein Samenkorn, das in die Erde gelegt wird um zuerst zu keimen und dann immer größer zu werden. In dieser Idee steckt bereits das Endprodukt. Eine Blume, eine Hecke, ein Strauch oder ein großer Baum. Ideen brauchen Zeit um sich zu entfalten, zu wachsen.

Alles muss klein beginnen.Lass etwas Zeit verrinnen.Es muss nur Kraft gewinnen.Und endlich ist es groß.(Gerhard Schöne)

Change-Management beginnt mit einer Idee. Diese Idee muss formuliert werden. Darin besteht eigentlich das ganze Geheimnis. Wenn alle Beteiligten die Idee verstanden haben, geht es in die Phase 2. Jede Interessengruppe muss erkennen, dass es von Vorteil ist, diese Idee umzusetzen. Wenn es nicht gelingt, alle Mitarbeiter mitzunehmen, abzuholen wo sie sind und wie sie sind, wird ein Projekt scheitern oder es werden erhebliche Probleme auftreten. Probleme machen ein Projekt teurer, als geplant oder sie lassen ein Projekt scheitern.

Je klarer ein Projekt formuliert ist, um so schneller, effektiver und nachhaltiger kann es realisiert werden.

Woran denken Sie jetzt gerade? Was ist Ihr Projekt?
Sie haben recht! Ein Projekt kann einfach alles sein: Politische Veränderung, eine technische oder soziale Revolution, eine neue berufliche Perspektive, ein Kunstprojekt, die Trennung von alten Vorstellungen, ein Neuanfang.

Manchmal braucht man sehr viel Zeit um überhaupt zu erkennen, was der Kern einer Idee ist und wohin die Reise gehen kann. Manchmal lohnt es sich nicht, eine Idee sofort umzusetzen. Man steckt sie in eine Schublade und lässt sie dort reifen, bis sie so groß geworden ist, dass es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich beschäftige mich zur Zeit mit der Begleitung von beruflichen Veränderungen. Ich bin davon überzeugt, dass es sich um eines der wichtigsten Themen für jeden einzelnen handelt. Die Fragen, die sich eigentlich jeder stellt, liegen auf der Hand.

  • Hat mein Beruf Zukunft?
  • Was muss ich lernen um besser zu werden?
  • Wie gehe ich mit dem steigenden Druck um?
  • Bin ich der Richtige/die Richtige für diesen Job?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Habe ich die Chance auf einen Neuanfang?
  • Was werde ich in 10 oder 20 Jahren tun?


Es gibt noch mehr Fragen, die wir uns stellen sollten.  Wichtig ist, dass wir einfach beginnen Veränderungen zu denken, wachsen zu lassen und dann zu entscheiden, ob es sich für uns lohnt, die kleine Pflanze tatsächlich groß werden zu lassen. Veränderungsprozesse sind erfolgreich, wenn die Idee stimmt und wir uns mit dem Ergebnis anfreunden können. Das ist das ganze Geheimnis.

Pinguin-Prinzip


Um ein Ziel zur erreichen ist es wichtig sich auf den Weg zu machen. Auch wenn das Ziel noch nicht klar definiert ist.

Hier noch einmal ein Artikel vom Februar 2013:

Das Pinguin-Prinzip (19.Februar 2013)

Im Coaching geht es immer auch darum, seine Perspektive zu ändern und genau in sich hineinzuhören, was einem gut tut. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung unwohl fühlen, dann sollten Sie sich einfach auf den Weg machen. Kennen Sie sie Geschichte vom kleinen Pinguin in der Wüste? Ein Pinguin stellte eines Tages fest, dass er sich nicht wohlfühlte. Er hatte sein ganzes Leben lang nur in der Wüste gelebt und kannte nichts anderes. Nur Sonne und Sanddünen. Ein Wasserloch und eine kleine Oase waren die einzigen Lichtblicke in seinem Leben. Instinktiv spürte er, dass er etwas tun musste. Der Pinguin hatte keine Ahnung, wo er herkam und er wusste auch nicht wo er hingehen sollte. er war nicht für diese Umgebung gemacht. Er watschelte unbeholfen in der Wüste umher und verbrannte sich ständig die Füße. Das war doch kein Leben! Eines Tages war es soweit. Er traf eine Entscheidung. Er musste einfach nur weg! Seine Freunde und Bekannten warnten ihn nachdrücklich vor den Gefahren der Wüste.

“Du armer Irrer! Mach das nicht! Du wirst umkommen! Du hast keine Chance! Wo willst du denn hin? Niemand hat es je geschafft!”

Der Pinguin hatte seinen Entschluss gefasst und machte sich auf den Weg. Es war heiß und trocken und sein Wasservorrat ging zur Neige. Er schleppte sich immer weiter und gab nicht auf. Fast wäre er in der Wüste verdurstet. Eines Tages überquerte er eine letzte Düne und fiel herunter. Er kullerte ins Meer und plötzlich spürte er, dass er hier richtig  war. Hey! Er war ein Pinguin! Er war anders als die Anderen in der Wüste! Das war genau das Richtige für ihn! Er schwamm und tauchte blitzschnell. So etwas hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Es war einzigartig und wunderbar. Niemand hatte ihn auf dieses Erlebnis vorbereitet! Und dann traf er andere Pinguine. Sie sahen genau so eigenartig aus wie er. Er war Zuhause!

Ohne es zu ahnen, hatte er genau sein Ziel erreicht und er war in seinem Element. Wichtig war nur die Entscheidung los zu gehen und den Ort zu verlassen, an dem er sich nicht wohlgefühlt hatte. Auch das ist Coaching.

Weihnachten – Zeit der Wünsche


Weihnachten – Zeit der Wünsche

Weihnachten ist zu einem Ereignis geworden, bei dem uns die Zeit um die Ohren fliegt. Wir haben keine Zeit und sind auf der Jagd nach Geschenken für unsere Lieben, für Kollegen, Freunde und gute Bekannte. Und das Schlimmste: Auch wir werden beschenkt und müssen oft darauf achten, dass unsere Gesichtszüge nicht entgleisen, wenn wir unsere wunderbaren Geschenke auspacken. Vielleicht hätten wir es dieses Mal etwas anders machen sollen. Wir verschwenden unsere wichtigste Ressource, unsere Lebenszeit. Vielleicht macht ihr es im nächsten Jahr anders, nachdem ihr das hier gelesen habt. Schau’n wir mal!

Die wichtigste Frage, mit der wir uns – nicht nur an Weihnachten – beschäftigen sollten ist die Frage nach unseren Wünschen. Ich wurde dieses Jahr mit der Frage konfrontiert, was ich mir wünschen würde. Ich befand mich plötzlich,wie auf Knopfdruck, im Coaching Modus. Was Wünschen mit Coaching zu tun hat? Die Antwort ist ganz einfach: Alles! Ein großer Mann, ich glaube es war der von mir überaus geschätzte Mark Twain, hat einmal gesagt, dass wir uns vor unseren Wünschen in Acht nehmen sollten, sie könnten wahr werden. Oder war es Oscar Wilde, der das gesagt hat? Ich sollte vermutlich besser recherchieren, bevor ich schreibe. Aber darum geht es hier eigentlich nicht. Es geht um die Magie und die Macht unserer Wünsche. Was würden wir uns wünschen, wenn wir tatsächlich gefragt werden würden? Der biblische König Salomo wurde von Gott gefragt, was er sich für seine Regentschaft wünschen würde. Er wünschte sich vor allem Weisheit, um sein Volk gerecht führen zu können. Salomo war der Geschichte nach tatsächlich einer der weisesten und klügsten Männer. Er wünschte sich Weisheit und bekam noch viel mehr dazu. Reichtum, schöne Frauen, Macht und Ruhm. Am Ende hatte auch er Probleme mit diesen Geschenken gut umzugehen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Wünsche sind der Treibstoff für ein gutes Coaching. Ich frage meine Klienten oft, was sie sich wünschen würden, wenn sie frei wählen könnten. Ich nehme ihnen die Fesseln ihrer Selbstbeschränkung ab und lasse sie träumen. Sobald der Zauber dieser Frage wirkt, bemerke ich starke Veränderungen. Die Augen glänzen, die Haltung entspannt sich, der Atem wird freier und ich kann förmlich sehen, wie die Seele beginnt zu fliegen. Genau das ist der Anfang von einem erfolgreichen Coachingprozess. Meist beginnt das Wünschen viel früher. Oft bekomme ich zur Antwort, dass man sich finanzielle Freiheit wünscht und alles andere dann kein Problem mehr sei. Man wünscht sich ein teures Auto und vergisst, dass man es unterhalten und reparieren muss. Man wünscht sich Reichtum, ohne eine Ahnung zu haben, dass man es lernen muss mit Geld umzugehen. Manch einer wünscht sich Geschäftsführer eines großen Unternehmens zu werden. Vorsicht! Wünsche können wahr werden. Richtig wünschen ist eine Kunst.

Die Wunschfrage ist ein gutes Werkzeug um hinter die Kulissen von Klienten zu schauen. Ein angehender Manager wünscht sich vielleicht erfolgreich und clever zu sein. Aber ist das tatsächlich sein größter Wunsch? Was kommt danach? Was steckt eigentlich hinter diesen Wünschen? Ich frage dann immer nochmal nach. Und dann nochmal und nochmal. Am Ende ergibt sich oft ein ganz anderes Bild.

Das Wunschwerkzeug ist eines des mächtigsten Werkzeuge für einen Coach. Denn darum geht es eigentlich immer: Was wollen wir wirklich erreichen? Wohin wollen wir wirklich? Stellen wir uns jeden Tag diese Frage und vergleichen wir unsere Ziele mit unserem Kurs. Nicht nur zu Weihnachten! Denken wir immer daran: Wünsche können wahr werden!

Change IT! IT Coaching…..


ChangeIT!
Was ist ein IT Coach und was macht der eigentlich? – Ich schiebe Ihre Veränderungsprojekte an und führe sie zu einem erfolgreichen Abschluss.

Veränderungen sind die Grundlage für jede Form der Entwicklung von Menschen und Unternehmen. Alles andere bedeutet Stillstand.

Veränderungen sind gut, aber nicht um jeden Preis. Ich schaue mir sehr genau an, wie Ihre IT aufgestellt ist und was man tun kann. Bei Veränderungsprozessen insbesondere in der IT kann eine Menge richtig schiefgehen. Bei der Einführung neuer ERP-Systeme werden oft gravierende Fehler gemacht. Veränderungen führen nicht immer zu Kostensenkungen. Im Gegenteil! Es gibt zahlreiche Beispiele für Unternehmen, die einen Wechsel des Systems nicht überlebt haben. Veränderungen sind also sorgfältig zu planen. Wenn das Ziel klar formuliert ist, können alle weiteren Maßnahmen geplant werden. Projektmanagement, gepaart mit einem vernünftigen Risikomanagement. Ohne geht es nicht.
Es ist durchaus möglich, dass die vorhandenen Systeme eine gute Geschäftsgrundlage darstellen. Aus Erfahrung weiß ich, dass es manchmal besser ist vorhandene Systeme genau zu analysieren, bevor man sie einfach abschaltet. Oft werden sogenannte Altsysteme noch über Jahre weiterbetrieben. Das kostet Ressourcen und sehr viel Geld. Aber es gibt gute Gründe, Systeme auch parallel zu betreiben. GdPDU kann so ein Grund sein. Aber auch für derartige Einsatzfälle gibt es Lösungen. Stichwort: Virtualisierung von vorhandenen Serverstrukturen und „Frozen Systems“. Ich habe da eine Menge Ideen. Und ich kann diese Ideen auch umsetzen. Mit potenten Partnern ist das kein Problem.