ICO Integrationscoaching


ICO Integrationscoaching – Was ist, was soll Integrationscoaching?

Sie sind arbeitslos. Sie melden sich bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter. Die Berater der Agentur haben eine Stunde Zeit um Sie kennenzulernen und über eine berufliche Perspektive zu sprechen. Sie werden kurz informiert, welche beruflichen Chancen es gibt und wie Sie am besten einen neuen Job finden. Den Rest müssen Sie in der Regel alleine erledigen. Es sei denn, Sie lassen sich helfen und vermeiden Umwege zum neuen Job. Ich spreche von Job, nicht von Arbeit oder Berufung, weil es letztendlich immer zuerst um die Erfüllung von Grundbedürfnissen geht. Viele Kunden der Agentur für Arbeit glauben, dass sie zuerst genau den richtigen Job für sich finden müssen und lassen sich viel Zeit bei der Suche. Aber von alleine funktioniert das nicht. Niemand wartet auf Sie. Vergessen Sie das bitte niemals!
Da draussen warten jede Menge Arbeitgeber, die “händeringend” neue Mitarbeiter suchen. Vielleicht sind Sie genau der richtige Mitarbeiter? Oder Sie liegen total daneben und laufen immer wieder ins Leere. Wer kann Ihnen ein neutrales und achtsames Feedback liefern? Wer steht Ihnen zur Verfügung, wenn es um eine Beurteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen geht? Wer hilft Ihnen sich auf ein Bewerbungsgespräch vorzubereiten?

Gehen wir noch einen Schritt weiter. Wie erklären Sie einem Vermittler bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter, dass Sie einen beruflichen Wechsel planen? Das ist momentan ein NoGo-Thema. Wenn Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung als Salatpflücker vorweisen können und immer als Salatpflücker gearbeitet haben, dann wird Ihre berufliche Zukunft höchstwahrscheinlich in der Salatpflückerbranche liegen. Es handelt sich um einen gefragten Job. Es herrscht Fachkräftemangel und Sie finden auf Anhieb einen neuen Job als Salatpflücker. Warum sollten Sie Unterstützung für eine Umschulung, Umorientierung oder eine Weiterbildung bekommen? Es gibt keinen offensichtlichen Grund und der Vermittler bei der Agentur müsste schon sehr tief in die Trickkiste greifen um ausgerechnet eine Umschulung vom Salatpflücker zum IT Systemkaufmann zu unterstützen. Wenn Sie Sicherheitsfachkraft oder Altenpflegehelfer werden wollen, dann geht das sofort. Vorausgesetzt, Sie sind gesundheitlich fit und haben keine Einschränkungen. Wenn Sie als ausgebildeter Salatpflücker aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, dann ist eine Umschulung in greifbare Nähe gerückt. Aber was ist das Richtige für Sie? Wissen Sie es schon? Oder brauchen Sie Hilfe?

Wenn Sie Hilfe brauchen, Fragen haben oder sich neu orientieren wollen, dann ist ein Integrationscoaching genau das Richtige für Sie. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens.

 

 

 

Loslassen


Loslassen

Ein Mann stürzt im Gebirge in eine Schlucht. Er kann sich an einem dürren Ast festhalten. Er hängt über einem über hundert Meter tiefen Abgrund. In seiner Not ruft er Gott: “Gott, hilf mir!” Der Mann ist ein gläubiger Christ, er ist trotzdem überrascht, als er eine mächtige Stimme hört: “Vertraust du mir?” “Ja!”, ruft der Mann “ich vertraue dir! –  Rette mich!” Die Stimme sagt: “Gut! Dann musst du jetzt mutig sein!” – “Was soll ich machen? Ich werde es tun!” – “Lass los!”

Wird der Mann loslassen? Er fühlt sich an dem dürren Ast immer noch sicherer, als im freien Fall. Wie groß ist sein Vertrauen? Wie groß ist sein Glauben?

Wir stecken oft in ähnlichen Situationen. Die, ach so sichere, Firma geht gerade den Bach herunter und Jeder ist des Nächsten Feind. Alle hängen am Abgrund und versuchen sich irgendwie festzuhalten. Ich habe oft mit Betroffenen gesprochen, die so etwas erlebt hatten. Natürlich weiß ich längst, dass es klüger ist, diese unangenehme Situation zu verlassen und die scheinbare Sicherheit aufzugeben.

Krampfhaftes Festhalten bedeutet nur Angst und Erstarrung. Loslassen bedeutet Freiheit und das Eröffnen von neuen Möglichkeiten.

Ich habe früher ganz gut verdient. Ich war ganz zufrieden damit und ich war stolz darauf, noch nie arbeitslos gewesen zu sein. Ich lebte gut und gab alles schnell wieder aus. Hauskredit, Auto, Urlaub, Versicherungen. Viel blieb da nicht übrig. Das loszulassen bereitete mir selbst starke Kopfschmerzen. Also hielt ich mich fest, solange es ging, obwohl ich es besser wissen müsste. Letztendlich wurde ich gezwungen, loszulassen. Es hat mir nicht geschadet. 

Heute weiß ich, dass loslassen bedeutet, dem Glück eine Chance zu geben. Zum richtigen Zeitpunkt loslassen zu können und vom toten Pferd abzusteigen, ist eine Weisheit und eine Kunst, die sehr schwer zu beherrschen ist. Wir alle haben unsere Ängste. Wenn wir die benennen und bekämpfen können, dann werden wir sie auch überwinden.  

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Life Coach…..

Are You Experienced?


Ü50, 50+, BestAger, Erfahrungsträger

Jimi Hendrix dürfte den meisten dieser Altersklasse ein Begriff sein. Eigenartig. Bei diesem Thema fällt mir ausgerechnet Jimi Hendrix ein: ARE YOU EXPERIENCED? hieß sein DebütAlbum und es kam im Frühjahr 1967 heraus. Das war so etwa der Zeitpunkt an dem die heutige Generation 50+ alt genug war um Radio zu hören. Diejenigen, die diese Zeit bewusst erlebt haben, dürften heute ihre 70er längst überschritten haben. „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!“ sang einst Udo Jürgens und auch dieser Künstler passt ganz gut in die Altergruppe. Egal. Zumindest kennt man ihn. Was wollte ich eigentlich sagen? Ah ja! Jetzt habe ich es wieder! Es geht um die Altersgruppe der über 50 Jährigen. Wer sich gesund ernährt,  Sport in Maßen treibt und gut schläft,  kann in diesem Alter noch Höchstleistungen vollbringen. Besonders die intellektuelle Leistungsfähigkeit,  gepaart mit ‚Experience‘ verspricht beste Ergebnisse.

Da stört nur die unangenehme Tatsache, dass ein KFZ Werkstattmeister ohne aktuelle Ausbildung für eine spezielle Marke mit knapp 60 kaum eine Chance hat, eingestellt zu werden. Das gilt auch für IT Projektleiter, die keine Zertifikate oder fundierte Erfahrungen nachweisen können. Grau ist alle Theorie. Ich spreche wirklich sehr oft mit diesen erfahrenen und hochmotivierten Männern und Frauen. Oft sind es sogar Frauen mit einem Universitätsabschluss, die sich erfolglos auf Stellen als Sachbearbeiterin bewerben, weil sie irgendetwas tun wollen. Irgendetwas. Hauptsache Arbeit!

Ich weiß genau wovon ich rede. Ich habe zwei Jahre als Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit gearbeitet. Ü-50 stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Ü50 Kampagnen haben wenig oder nichts mit der Realität zu tun.

Ich selbst stecke mittendrin im Schlamassel. Als ich nach einer langjährigen Karriere als IT-Spezialist, Programmierer und zuletzt als IT Chef eines mittelständischen Unternehmens arbeitslos wurde – das Unternehmen wurde an einen amerikanischen Konzern verkauft und ich wurde Opfer der Sparmaßnahmen im Zusammenhang mit der Übernahme – war mir klar, dass ich nicht nahtlos einfach so weitermachen konnte. Ich machte mich selbständig und arbeitete als Unternehmensberater mit IT Hintergrund und bildete mich weiter. Als Coach in einem Unternehmerverbund wollte ich eine weitere Karriere starten, nachdem ich relativ problemlos die Wirren der Wende zu Beginn der 1990er Jahre überstanden hatte. Heute weiß ich, dass ich bereits damals einen grundlegenden Fehler gemacht hatte. Ich hatte auf das Prinzip Hoffnung gesetzt und an vorderster Front an meinem Zukunftsprojekt gearbeitet. Das war spannend und eine unglaublich intensive Erfahrung, aber letztendlich hätte ich mich 1990 arbeitslos melden und eine Karriere im öffentlichen Dienst beginnen sollen. Ein Psychologiestudium wäre aus heutiger Sicht eine echte Alternative gewesen. Aber damals war ich jung und brauchte das Geld. Also konzentrierte ich mich auf das, was mir möglich war und ich war ganz gut in dem was ich tat. Und genau das war mein Problem. Die Manager, die mich umgaben konnten mir nicht die nötige Unterstützung geben, die ich gebraucht hätte. Eine Lehre für meine heutigen Kunden: Wenn Du auf der Suche nach geeigneten Unterstützern bist, dann schau die ganz genau an, ob Du welche in Deiner näheren Umgebung finden kannst. Wenn kein geeigneter Mentor vorhanden ist, dann mach Dich auf den Weg und suche Dir Menschen, die Dich weiterbringen können. Heute kann ich das klarer sehen: Damals war weit und breit kein einziger Mentor in Sicht. Und ich war damals einfach zu blauäugig um das zu erkennen. Pech gehabt, könnte man meinen. Aber es ist nie zu spät. Wetten Dass? 😉

Ich studiere gerade nebenberuflich und mache meinen Master in Klinische Sozialarbeit an der ASH Berlin und der Hochschule Coburg. Was mir das bringt? Hey! Ich bin der lebende Beweis für “Lebenslanges Lernen”. Es gehört einfach zu meinem Leben, immer wieder Dinge zu tun, die mich wirklich interessieren. Und das Beste ist: Ich arbeite weiter als Coach und lerne jeden Tag neue Möglichkeiten kennen.

Stay hungry! Stay foolish!


Stay hungry, stay foolish! (Steve Jobs)

Steve Jobs, der Gründer von Apple, war schon von seiner unheilbaren Krankheit gezeichnet, als er diese Rede vor den Absolventen der Stanford Universität hielt. Nie zuvor sprach er so offen über sich und sein Leben.

Ich will hier nicht genauer auf die wunderbare Rede eines Mannes eingehen, der eine ausgesprochen ambivalente Persönlichkeit hatte. Er wurde bewundert und er wurde gefürchtet. Aber darum soll es hier nicht gehen. Lest einfach seine Rede, oder schaut sie auf YouTube an.

Steve Jobs erzählt 3 Geschichten. Die erste Geschichte handelt von seiner Kindheit und Jugend. Eigentlich beginnt seine Geschichte schon vor seiner Geburt. Die zweite handelt von Liebe, Erfolg und Verlust. Die dritte Geschichte handelt vom Tod und was danach übrig bleibt. Es sind drei bemerkenswerte Geschichten.

Während ich diese Geschichten las und während ich seine Rede auf YouTube sah, ging etwas in mir vor. Ich hörte die Rede und entwarf meine eigene SteveJobs-Rede. Mir wurde sofort klar, dass ich diese Rede im Coaching verwenden werde um meine Coachees in eine ganz besondere Stimmung zu versetzen und sie zu öffnen für Gedanken, die sie vielleicht verdrängt oder verloren hatten.

Wenn Ihr diese SteveJobs-Rede für euch selbst aufbereitet und eure eigene Rede formuliert, dann unternehmt ihr eine Reise, die nicht immer ganz leicht und angenehm sein wird. Ihr werdet aber erfahren, wo ihr herkommt, wer ihr seid, wer ihr sein könnt und wie er es werden könnt. Ihr werdet erfahren wie eure Sehnsucht aussieht und ihr werdet euch auf den Weg machen.

Entscheidend ist der Rat: “Stay hungry, stay foolish!”

Es gibt 1000 Übersetzungen für diesen einmaligen Rat. Sucht euch die Begrifflichkeiten aus einem Wörterbuch heraus und entscheidet euch für euer persönliches “Stay hungry, stay foolish!”.

hungry foolish
hungrig dumm
(neu)gierig albern
nicht satt und zufrieden töricht
offen tollkühn
blöd
verschwenderisch
naiv

Schaut euch die Rede an und gestaltet eure eigene “Stay hungry! Stay foolish!” Rede.
Das wird etwas mit euch machen! Ich würde mich freuen viele dieser Reden zu lesen.

Coach Interview – Juni 2015

Carl Rogers

Warum sind Sie Coach? Warum studieren Sie nicht einfach Psychologie, machen dann eine Ausbildung und arbeiten anschließend als Therapeut?

Einfache und schnelle Antwort: Dafür fehlt mit einfach die Zeit. Ich habe meine erste berufliche Karriere bereits hinter mir und baue auf langjährige Erfahrungen auf. Wenn ich ganz am Anfang wäre,  würde ich vielleicht genau das tun. Aber dann wäre ich heute vermutlich Professor in genau diesem Bereich. Ganz ernsthaft: hätte,  würde und sollte ist nicht mein Thema. Ich bin Pragmatiker und genau darum bin ich Coach. Ich wollte früher nie Psychologe oder Therapeut werden. Ein Medizinstudium war am Beginn meiner beruflichen Entwicklung kein Thema. Ich war in den 80ern von Computeren fasziniert. Also war mein Ziel mich damit zu befassen.
Ich bringe Erfahrungen aus IT und Wirtschaft mit, verfüge über Empathie,  Projektwissen und Managementwissen. Ich war bereits Coach, als ich vor Jahren mit einer Coachingausbildung begann. Das ist kein Witz oder Widerspruch. Coaching ist genau mein Ding! – um es mal ganz locker auszusprechen. Ich kann als Coach genau das tun, was ich immer schon getan habe, nur eben besser und gezielter. Für mich war Coaching eine Entdeckung! So werden mir Dinge möglich,  die ich früher nicht für möglich gehalten hätte.

Und das Beste daran: Ich kann mich, mit meinem Selbstverständnis als Coach, tatsächlich permanent weiterbilden und aktiv weiterentwickeln. Ich spüre jeden Tag, dass ich als Coach etwas bewegen kann. Ich vermute, dass ich einen völlig anderen Weg gegangen wäre, wenn ich Psychologie studiert hätte und Therapeut geworden wäre. Dann hätte ich einen völlig anderen Blick auf Technologie und Kybernetik.

Als Coach arbeiten Sie ja auch sehr nahe an der Grenze zu Psychotherapie. Darf man das? Wie gehen Sie damit um?

Das ist eine sehr interessante Frage. Es stimmt. Ein Coach wird sehr oft als psychologischer Berater bezeichnet. Er arbeitet ressourcenorientiert und sein Ziel ist, um es kurz zu sagen, die Persönlichkeitsentwicklung seines Klienten zu beschleunigen. Ein Coach checkt den Klienten auf psychische Probleme. Er muss also eine Ahnung von psychischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen haben. Es gibt eine Menge von Leuten,  die vorgeben als Coach zu agieren, die aber keine Ahnung haben, was sie da tun. Lassen Sie mich klar sagen, dass es nicht ausreicht, ein paar CoachingTools zu beherrschen. Nach meinem Verständnis muss ein Coach eher wie ein Therapeut denken und arbeiten. Die Nähe zu Seelsorgern habe ich in der Vergangenheit bereits öfter hergestellt. Niemand wird von einem Pfarrer verlangen, dass er auch noch Psychotherapeut wird. Ein erfahrener Manager kann als Coach arbeiten, wenn er sich in diese Richtung weitergebildet hat. Die Grenzen zur Therapie werden regelmäßig berührt und überschritten. Das war mir persönlich am Anfang auch nicht ganz klar. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt auch diese Grenzen zu akzeptieren.

Einem Coach ist es selbstverständlich untersagt, als Scharlatan aufzutreten und Heilung zu versprechen. Es ist aber nicht ausgeschlossen,  dass Coaching gewisse positive Nebenwirkungen hat. Denken Sie an einen Personal Trainer oder Fitness Coach.

Wie sind Sie zum Coaching gekommen? Was war Ihr Aha-Erlebnis?

Mein Aha-Erlebnis hatte ich in der Zeit, nachdem ich mich als IT Berater selbstständig gemacht hatte. Ich war sehr aktiv auf der Suche nach Geschäftspartnern und Auftraggebern. Der Beitritt als Coach in eine Unternehmerberater AG war ein absoluter Fehlgriff. Damals war es ein logischer Schritt für mich. Mir war klar, dass ich als einzelner Berater keine Chance hatte. Aber als Partner eines großen Beraterverbundes würde ich vermutlich sehr schnell zum Arbeiten kommen. Das war ein Irrtum. Ich habe mein Lehrgeld bald abgezahlt und kann nur davor warnen. Nähere Informationen gebe ich gerne auf Anfrage.
Mein eigentliches Schlüsselerlebnis war der Besuch eines Rednerclubs in Berlin. Dort treffen sich regelmäßig Führungskräfte aus der Industrie und Wirtschaft um ihre rhetorischen Fähigkeiten zu erweitern und Networking zu betreiben.
Dort trat ein charismatischer Mann auf, dessen Werdegang mich interessierte. Ich ging nach dem offiziellen Teil auf ihn zu und fragte ihn einfach, was ich tun müsse um das zu erreichen, was er erreicht hatte.

Er überreichte mir einen Gutschein für einen kostenlosen Schnupperkurs. Das war der Beginn meiner Coachingausbildung. Ich schnupperte ein ganzes Wochenende und blieb dann einfach im Kurs. Ich habe es nicht bereut.

Mir war von Anfang an klar, dass ich genau das machen wollte.

Wo sehen Sie die Grenzen von Coaching?

Ganz klar. Die Grenzen von Coaching sind immer dann deutlich, wenn es um eine versicherungspflichtige Anstellung in einem Unternehmen geht. Coaching ist keine staatlich anerkannte Profession. Hier ist es in Deutschland sicher besser, wenn man Medizin, Sozialarbeit oder Psychologie studiert hat. Als Quereinsteiger aus der Industrie wird es eher schwer, im bio-psycho-sozialen Bereich Fuß zu fassen. Quereinsteiger haben es hierzulande besonders schwer.
Als Coach in der Industrie funktioniert das schon eher. Aber auch hier kommt es darauf an, wo man herkommt. Eine branchenfremde Ausbildung verschließt oft die Möglichkeit als Coach zu arbeiten. Coaching wird in der Industrie immer als I-Tüpfelchen angesehen. Das ist im Gesundheitswesen genau das Gleiche. Ein Ingenieur mit jahrelanger Führungserfahrung wird wohl kaum ein Pflegeheim oder eine Klinik leiten. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich denke, dass die Grenzen von Coaching sehr eng gesteckt sind.

Selbstverständlich ist eine gute Ausbildung als Coach sehr wichtig. Es gibt sehr viele Menschen, die sich berufen fühlen und glauben sehr viel Empathie zu besitzen und mit Menschen arbeiten zu können. Erst kürzlich hörte ich einen Ausspruch, der mich beschäftigte. Eine junge Frau, mit der ich mich über Coaching und Therapie unterhielt, sagte wortwörtlich: “Ich habe die Gabe…..” Ich hörte mir aufmerksam an, wie sie ihre Gabe definierte und wie sie sie einsetzte. Ich empfahl ihr Irwin D.Yalom und Carl Rogers zu lesen.

Ich bin gespannt, ob sie diesem Rat folgt. (Ich weiß! Ich hasse Ratschläge!) Tipp! Rogers und Yalom sind sicher keine typischen Vertreter der neuen Bewegung, die man heute Coaching nennt. Ich denke aber, dass eine gewisse Verwandtschaft und Nähe zum Coaching erkennbar wird.
Die meisten Vertreter von Coaching kommen aus den Vereinigten Staaten und dort speziell aus dem psychosozialen Bereich. Das führt aber heute zuweit. Später mehr!

Coaching – steuerlich absetzbar


Kann man Coachingleistungen beim Finanzamt geltend machen?

JA! Coaching ist steuerlich förderbar. Coaching läßt sich von der Steuer absetzen.

So wird Coaching vom Staat begünstigt: Honorare, die Manager an einen Coach überweisen, sind als Fortbildungskosten steuerlich absetzbar.
Wenn der Coachee zum Beispiel 1000 Euro an den Coach überweist, kann er die Summe in seiner privaten Steuererklärung geltend machen. Spitzenverdiener erreichen so eine Steuerersparnis von ca. 450 Euro. So kostet das Coaching netto nur noch 550 Euro.
Das Finanzamt schaut allerdings genau hin, ob die Coachings tatsächlich der Karriere dienen oder eher dem privaten Vergnügen.

Ein Unternehmensberater hatte während seines Urlaubs eine Sozialpädagogin für EinzelCoachings aufgesucht. Das Finanzamt lehnte den Steuerabzug ab. Der Berater gind in den Widerspruch. Als Begründung erläuterte das Finanzgericht: Es fehle an einer „besonderen Ausrichtung der Tätigkeit der Pädagogin auf FührungskräfteCoaching“. Das und die Einbettung der Gespräche in den Urlaub spreche „für eine allgemeine psychologische Begleitung und gegen überwiegend beruflich veranlasste Coaching-Maßnahmen“ (AZ 5 K 30/07).
Es ist also notwendig, Ziele und Inhalte von Coachings genau aufzulisten, um derartigen Ärger mit dem Finanzamt zu vermeiden. Tipp: Der Coach sollte sich auf die psychologische Beratung von Führungskräfen einstellen. Im Idealfall verfügt der Coach über einen ausgeprägten Werkzeugkasten als Business Coach und vor allem einen Hintergrund als Unternehmensberater. So können Manager zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aus meiner Sicht ist es absolut sinnvoll und notwendig, Führungskräfte psychologisch zu begleiten. Manager brauchen einen Gesprächspartner, der in der Lage ist ihnen eine professionelle Hilfestellung bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu geben und auf Krisen angemessen zu reagieren.

Manager sollten einen auf Führungskräfte spezialisierten Coach engagieren. Ein Coach ist der ideale Ansprechpartner für diese Gruppe.

Manager sollten der Steuererklärung zusammen mit der Coachingrechnung eine Kurzbeschreibung der Inhalte des Coachings direkt beilegen, um  deutlich zu machen, dass sie nicht psychologisch betreut, sondern auf beruflichen Erfolg getrimmt wurden. Was ein Widerspruch an sich ist, aber das sollte hier keine Rolle spielen.

Wird der Coach vom Arbeitgeber bezahlt, gibt es steuerlich keine Probleme. In solchen Fällen liegt kein geldwerter Vorteil vor, den Manager wie ihr übriges Gehalt versteuern müssten. Ein gesponsertes Coaching gilt als Fortbildungsmaßnahme und nützt auch dem Arbeitgeber. Im Juristenjargon heißt das: Das „eigenbetriebliche Interesse“ überwiegt gegenüber dem Privatinteresse.

Coaching: Der erste Schritt


Zu wissen und nicht zu handeln heißt,  überhaupt nichts zu wissen. (Japanisches Sprichwort)

Irwing D.Yalom schreibt, dass Bewusstsein von Verantwortung an sich noch kein Synonym für Veränderung ist. Es ist der erste Schritt, der getan werden muss um den Prozess zu starten.

Es ist im Grunde ganz einfach. Die Reise muss angetreten werden, mehr nicht. Wenn Sie erst einmal im Bus sitzt, dann werden Sie auch irgendwo ankommen. Bus bedeutet auf englisch: Coach. Die Allegorie zum Coach als Begleiter hin zu einem Ziel ist nicht zu übersehen.

Ich habe festgestellt, dass die Literatur über Psychotherapie aus der humanistischen Schule und aus der Verhaltenstheorie auch für Coaching geeignet ist.

Mein Tipp: Tauschen Sie den Begriff Therapeut mit dem Wort Coach. Es ist verblüffend,  wie nahe sich diese Begriffe sind. Es ist natürlich wichtig, zu beachten, dass ein Coach nicht automatisch ein Therapeut ist.

Die Handlungsanweisung für Veränderungswillige ist also ganz einfach:

Ziel wählen – Ticket kaufen – einsteigen und losfahren. Die Reise in Ihre Zukunft kann beginnen!

Übersetzt in den Coachingkontext bedeutet das:
1. Ziel formulieren
2. Coach suchen
3. Coaching vereinbaren, Vertrag schließen
4. der erste Termin

Das Ticket kostet ein wenig Geld. Es gibt Paketangebote ab 299,- Euro für Privatkunden. Fragen Sie einfach den Coach Ihres Vertrauens. Sie bekommen viel mehr zurück,  als Sie erwarten.

Tipp: vereinbaren Sie, dass das Erstgespräch kostenlos ist und unterschreiben Sie erst vor Ort den Vertrag.

Der Vorteil eines Coachings gegenüber einer Therapie ist enorm hoch. Bei einer von der Krankenkasse finanzierten Therapie muss in jedem Fall eine psychische Störung diagnostiziert worden sein. Mit so einer Diagnose haben Sie keine Chance auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wenn ich bei einem Coaching die Vermutung habe, dass Sie sich in ärztliche Behandlung begeben sollten, unterbreche ich das Coaching und sage Ihnen, warum ich das tue.

Wie komme ich weiter?


Eine der grundlegenden Fragen, die wir uns regelmäßig stellen sollten, ist die Frage nach unseren Zielen und die Suche nach geeigneten Personen, die uns weiterbringen können. John Bowlby, der Vater der Bindungstheorie schrieb:

Selbstsicherheit ist die Fähigkeit, vertrauensvoll auf andere zu bauen, wenn es die Gelegenheit erfordert, und zu wissen, auf wen zu bauen angemessen und richtig ist. (John Bowlby)

Es wird sofort deutlich, worum es hier geht. Ohne eine stützende Bezugsperson sind wir verloren. Zumindest wird unser Entwicklungsprozess empfindlich gestört, wenn wir über keine geeigneten Mentoren verfügen. Am Beginn unseres Lebens ist es die Bindung zu Mutter und Vater. Sie geben uns die sichere Plattform von der aus wir ungestört die Welt und uns selbst erkunden können. Wer in seiner Kindheit keine sichere Bindung aufbauen konnte, hat ein schwerwiegendes Problem. In diesen Fällen ist er sehr wahrscheinlich, dass die Fähigkeit “vertrauensvoll auf andere zu bauen” und zu erkennen, auf wen wir bauen können, gestört ist. Das ist ein fundamentaler Punkt, der unbedingt thematisiert werden muss.

In meiner Praxis als Unternehmensberater bin ich sehr oft auf angehende Unternehmer oder angestellte Geschäftsführer gestoßen, die ihre Selbstsicherheit offensiv zur Schau tragen, innerlich aber genau an dieser Stelle große Probleme haben. Und genau hier setzt ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis von Coach und Coachee an. Ich verstehe mich in jeder Situation als Coach und teile das meinen Klienten auch mit. Es geht mir in erster Linie darum Ressourcen meiner Klienten zu entdecken. Wenn es um die Frage von wirklicher Selbstsicherheit geht, dann stellt sich die Frage nach einer sicheren Bindung in der Kindheit. Wenn es an diesem Punkt Unsicherheiten gibt, dann kann das zu einem schwerwiegenden Hindernis werden.

Eine Führungspersönlichkeit braucht einen sicheren Instinkt für Talente und einen Sinn für die Personen, denen man vertrauen kann.

Vor allem muss sie selbst über ein hohes Maß an Integrität und Vertrauen von Mitarbeitern und Geschäftspartnern verfügen.
Wenn es in der frühen Kindheit Probleme mit dem Bindungsverhalten gab, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigen Entwicklungsstörung sehr hoch. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass wir diese Last unser Leben lang mit uns herumtragen müssen. Vielen Menschen gelingt es, dieses Defizit im Lauf der Biografie auszugleichen. Wichtig ist nur, dass man erkennt, warum bestimmte Probleme aufgetaucht sind und ob wir sie inzwischen erfolgreich erledigt haben.
Eine überfürsorgliche Mutter ist eine fast so große Gefahr für ihre Kinder, wie eine gleichgültige Mutter, der ihre Kinder vollkommen egal sind.
Ich schreibe hier eigentlich über Coaching. Aber dieses Thema geht darüber hinaus.

An dieser Stelle verlassen wir den sicheren Coaching-Raum und begeben uns ganz langsam in Richtung Psychosoziale Diagnose.  

Ich bin kein Therapeut


Es ist auffällig. Viele meiner Klienten haben eine vage Vorstellung einer eigenen, noch nicht diagnostizierten psychischen Störung.
Ich bin Coach und gebe keine Ratschläge. Aber Denkanstöße sind erlaubt. Ich nenne das Tipps.

 

Tipp: “Jeder Mensch ist einzigartig!”
Es braucht schon eine Menge, für eine handfeste psychische Störung. Die meisten Menschen mit psychischen Problemen brauchen keinen Therapeuten, sondern einen aufmerksamen und achtsamen Gesprächspartner. Wenn sie in der Lage sind, ihre Situation gut zu reflektieren, dann ist das immer der Beginn einer Lösung. Gespräche mit Psychologen sind noch keine Psychotherapie. Die meisten Therapeuten und Psychiater tun überwiegend das, was ein Coach tut. Zuhören. Zuhören. Fragen stellen. Zuhören. Reden.
Und natürlich: Ein guter Coach ist als psychologischer Berater der beste Begleiter für das zielgerichtete Identifizieren von Ressourcen.

 Tipp:  “Ein Coach akzeptiert Sie als Klient oder schickt Sie zu einem Arzt.” Ein Coach darf nämlich nicht behandeln, heilen, Heilung versprechen oder therapieren. Das ist einer der wichtigsten Grundlagen für Coaching. Nebeneffekte sind aber sehr oft zu beobachten. Das darf auch nicht unterschätzt werden. Viele meiner Klienten kamen mit der heimlichen Vorstellung, ich könnte ihnen helfen. Das ist legitim. Ich helfe ihnen sich selbst zu helfen.

 Tipp: “Coaching ist positive Psychologie” Hilfe zur Selbsthilfe. Das gefällt mir! Ich darf als Coach ein Detektiv sein. Gemeinsam mit meinen Klienten finde ich Ressourcen und Ziele. Es sind nicht die Probleme der Vergangenheit, die ich aufdecken muss, sondern die Ziele und eine mögliche Zukunft meiner Klienten.

 Tipp: “Therapeuten können versagen. Ein Coach versagt nie, denn er arbeitet immer ergebnisoffen.” Diesen Tipp bitte mit einem deutlichen Augenzwinkern lesen! 😉 Natürlich arbeiten auch Therapeuten professionell ergebnisoffen. Auch sie werden von ihren Patienten akzeptiert oder abgelehnt. Die Parallelen sind vorhanden. Logisch.

Ein Coach kann so schlecht sein, wie es ihm seine Klienten erlauben. Sie stimmen dann ganz einfach mit den Füßen ab und kommen nicht wieder. Es ist mindestens genau so schwer einen guten Coach zu finden, wie den richtigen Therapeuten. Die Qualität eines Coaches ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen Zielvorstellungen. Es geht immer um den Prozess. Ein Coachingprozess hängt sowohl von der Qualität des Coach als auch vom Coachee ab. Wenn der Coachee sich nicht öffnet, oder den Coachingprozess unterwandert, funktioniert das nicht.

 Tipp: “Ein Coaching kann jederzeit beendet werden” Vom Coachee und vom Coach. Nur wenn beide der Meinung sind, dass sie miteinander arbeiten können, funktioniert ein Coaching. Wenn nicht, ist ganz schnell Schluß.

Es ist wie im richtigen Leben. Wenn Sie es bis hierher geschafft haben weiterzulesen, dann kann ich richtig glücklich sein. Wenn nicht, dann haben Sie vermutlich längst das Weite gesucht. Aber auch das gehört zu meinem Selbstverständnis. In diesem Sinne! Bis zum nächsten Mal! – Vielleicht hier auf dieser Site?

Resilenz


Resilenz wird zu einem immer wichtigeren Thema für Coachs, Personalmanager, Berater und Psychologen. Resilenz bedeutet ganz allgemein – Widerstandsvermögen gegen äußeren Druck und Stress. Der Grad der Resilenz eines Organismus oder eines Systems beschreibt die Fähigkeit in Druck- und Stressituationen nicht zu zerbrechen.

Der Begriff Resilenz wird sowohl in der Physik, als auch in der Ökologie und Psychologie verwendet. In komplexen Ökosystemen beschreibt die Resilenzfähigkeit die Fähigkeit auf Umweltbelastungen zu reagieren ohne grundlegenden Schaden zu nehmen. In der Physik wird mit Resilenz die Fähigkeit von Stoffen bezeichnet, die sich unter Druck verformen und die ursprüngliche Form wieder zurückerhalten, wenn die einwirkenden Kräfte reduziert werden. Ein Flummi wird auf den Boden geschleudert und verformt sich beim Aufprall um wieder als Kugel zum Werfer zurückzukehren. Der Berliner Fernsehturm schwankt unter starkem Wind und kehrt bei Entlastung wieder zur Ausgangspunkt zurück. Der deutsche Wald wurde in den 1980er Jahren von Umweltschützern als todkrank diagnostiziert. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten eine erstaunliche Resilenz gegenüber starken negativen Umwelteinflüssen bewiesen. Das war so nicht zu erwarten. Sauerer Regen und Schadstoffe haben den Wald schwer geschädigt.

Für das Verständnis der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen ist es wichtig zu verstehen, welche Muster unsere Reaktionen auf Stresssituationen prägen und wie intensives Stresserleben auf verschiedene Personengruppen wirkt. Die Muster mit denen wir unsere Welt erfassen prägen unsere Reaktion auf konkrete Stesssituationen. Der amerikanische Psychologe Albert Ellis und der Psychiater Aaron Beck haben als Erste diese Streßbewältigungsmuster untersucht und ausgewertet. Albert Ellis gehörte zu den Wegbereitern der kognitiven Verhaltenstherapie.

Die zweite Forschungsrichtung konzentriert sich auf unterschiedliche Personengruppen, die konkret intensivem Stress ausgesetzt waren. Eine wichtige Gruppe von untersuchten Personen sind die Überlebenden des Holocaust. Auch hier konnte nachgewiesen werden, dass die Menschen völlig unterschiedlich mit der erlebten Situation umgegangen sind.

Die amerikanische Entwicklungspsychologin Emmy Werner erforschte die Entwicklung aller im Jahr 1955 geborenen Kinder der Insel Kauai (Hawai). Es handelte sich um 698 Personen, die im Rahmen einer Langzeitstudie untersucht und beobachtet wurden. Die Forschungsarbeiten umfassten einen Zeitraum von 40 Jahren. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchungen war die Untersuchung von 201 Kindern aus sozial schwachen Familien.
Werner wies nach, dass zwei Drittel dieser Kinder später zu keinem geregelten Leben in der Lage waren. Ein Drittel der untersuchten Personen schaffte es jedoch die negativen Einfluß der Herkunftsfamilien abzustreifen. Im Erwachsenenalter war ihnen die schwierige Kindheit nicht mehr anzumerken.

Die resilienten Kinder waren mehr flexibel, ausgeglichen und wenig ängstlich.

 Mit der Zeit befassten sich immer mehr Forscher wie zum Beispiel die amerikanischen Psychologen Karen Reivich und Andrew Shatté mit dem Thema Resilienz. Sie wollten wissen, wie Menschen ihre Widerstandsfähigkeit stärken können. Seit einigen Jahren untersuchen vor allem amerikanische Psychologen das Phänomen auch in der Welt des Managements. Sie entwickelten zahlreiche Resilienz-Programme, die Arbeitnehmern helfen sollen, im Arbeitsalltag besser zurechtzukommen.

Coaching kann ein wichtiger Baustein bei der Stärkung von Widerstandkraft und Resilenz im Management sein.

Coaching – Push yourself! Starten, statt warten!


Coaching – Starten, statt warten!

Geben Sie sich einen Ruck! Starten Sie Ihr neues Leben! Coaching eröffnet Ihnen genau die Möglichkeiten, die in Ihnen stecken. Wir stecken oft in einem geschlossenen System fest. Immer wieder stellen wir uns die gleichen Fragen. Wir glauben die Antworten zu kennen und haben nicht den Mut oder die Kraft für einen Perspektivwechsel. Ein Coaching bei einem zertifizierten Life Coach kann neue Wege aufzeigen und neue Ziele entdecken helfen.

Erkennen Sie sich selbst.

  • Definieren Sie Ihre Vision – Wer sind Sie heute? Wer wollen Sie morgen sein?
  • Setzen Sie sich anspruchsvolle Ziele.
  • Erstellen Sie einen Aktionsplan.
  • Identifizieren Sie wichtige Meilensteine.
  • Erreichen Sie ungeahnte Resultate.
  • Laufen Sie los! Entdecken Sie neue Möglichkeiten.
  • Erweitern Sie Ihre Ressourcen.

Coaching bedeutet beschleunigte Persönlichkeitsentwicklung.

Sie haben ein Ziel. Sie werden es möglicherweise irgendwann erreichen. Sie können verschiedene Dinge ausprobieren und mal hier und mal da vorbeischauen. Das kostet Zeit. Egal was Sie vorhaben: Nutzen Sie Coaching um zu erkennen, ob Sie tatsächlich dieses spezielle Ziel erreichen wollen. Wenn die Antwort JA ist, dann nutzen Sie Coaching um den schnellsten Weg zum Ziel zu finden.

Es gibt Menschen, die das sehr gut selbst erledigen können. Alle anderen brauchen einen Coach.

Die erfolgreichsten Menschen sind die, die einen hohen Grad der Selbsterkenntnis erreicht haben. Diese Menschen kennen ihre Stärken und ihre Schwächen und Fehler. Sie sind in der Lage, sich optimal weiterzuentwickeln. Erfolg bedeutet, neben dem Aufbau eigener Möglichkeiten auch zu erkennen, wer beim Erreichen von Zielen helfen kann. Choleriker bremsen sich selbst aus. Es macht Sinn, den Choleriker in sich zu erkennen und zu zähmen. Niemand sollte unbeherrscht und zornig Türen zuwerfen und wertvolles Geschirr zerschlagen. (sh. auch Choleriker – Täter und Opfer )

Achtung! Sie sind verwundbar!


Vulnerable – Verwundbar

 

! Sie sind verwundbar!

 

Eine Warnung für PC-Besitzer. Achtung! Schützen Sie sich! Laden Sie den besten Virenscanner und bleiben Sie immer aktuell!

Achtung! Sie sind verwundbar! – Eine Warnung an jeden Menschen.

Jeder ist verwundbar. Vor allem Menschen, die glauben unverwundbar zu sein, sind gefährdet. Was ist Burnout und Depression? Es handelt sich um tückische Krankheiten, die Menschen angreifen und verletzen. Je sicherer man sich fühlt, um so gründlicher kann die Krankheit ihre Arbeit tun und größtmöglichen Schaden anrichten.

Prävention schützt besser, als jede REHA Maßnahme.

Auch hier setzt Coaching an. Coaching ist psychologische Beratung für Gesunde. Ein Coach ohne psychotherapeutische Ausbildung ist immer noch ein “Psychologischer Berater”. Ohne den “Kleinen Heilpraktiker” darf kein Coach heilen oder auch nur Heilung versprechen.

Das ist in der Präventionsphase auch gar nicht notwendig. Viele Coachingausbildungen setzen genau an dieser Stelle an. Ein Coach ist nach dem Verständnis der meisten praktizierenden Coaches ein professioneller Berater, der sich mit Möglichkeiten und Ressourcen seiner Klienten auseinandersetzt. Die Behandlung von Krankheiten ist eine ganz andere Sache. Hier bietet sich eine enge Zusammenarbeit zwischen Coaches und Ärzten und Therapeuten an. Es kommt auch auf die Ärzte und Therapeuten an, Coaching als ergänzende Profession zu erkennen und zu akzeptieren. In der Praxis stößt ein Coach ohne eine psychologische und therapeutische Ausbildung auf eine Mauer des Unverständnisses. Psychologen werden gerne auch als Coach anerkannt. Quereinsteiger aus der Wirtschaft oder aus angrenzenden Gebieten werden aber allzuoft abgelehnt.

Dabei brauchen wir viel mehr psychologische Berater. Coaching hat eine große Zukunft, auch in Deutschland.

(RZ)

 

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Es gibt eine Möglichkeit um die Grenze vom Coaching zum psychotherapeutischen Heilpraktiker zu überschreiten:

Psychotherapie (HP)

Vorbereitung auf die amtsärztliche Prüfung nach dem Heilpraktikergesetz

Der Lehrgang Psychotherapie bietet Ihnen die einmalige Möglichkeit, sich per Fernlehrgang auf die anspruchsvolle behördliche Prüfung vorzubereiten, deren Bestehen Voraussetzung ist, um als psychotherapeutische/r Heilpraktiker/in zu arbeiten. Lernen Sie hier alles über Befunderstellung, Diagnose und Therapie psychischer Störungen, um diesen angesehenen Beruf auszuüben.

Studienziel Befundstellung, Diagnose, Einteilung und Therapie psychischer Störungen anhand des Klassifikationssystems, der Weltgesundheitsorganisations (ICD10). Vorbereitung auf die behördliche Prüfung:
Studienmaterial 14 Studienhefte, 1 Lehrbuch zur ICD10
Studiendauer 15 Monate bei einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von 6-9 Stunden. Auf Wunsch verlängern wir Ihre Studiendauer kostenlos auf 24 Monate.
Teilnahme-

voraussetzungen

Mindestens 23 Jahre alt, mittlerer Bildungsabschluss, psychisch gesund. Für die behördliche Prüfung: Vollendung des 25. Lebensjahres, i.d.R. EU-Staatsbürgerschaft, einwandfreies Führungszeugnis, keine schweren körperlichen Erkrankungen, psychische Störungen oder Süchte.
Studienabschluss Nach Abschluss des Lehrgangs erhalten Sie ein Zeugnis der Hamburger Akademie als Nachweis der Vorbereitung auf die behördliche Prüfung.
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Zu alt für den Job?


Zu alt für den Job? Das ist momentan ein sehr beliebter CoachingAnlaß. Diese Frage beschäftigt alle. Wie gehen wir mir dem Älterwerden um? Wie gehen wir mit anderen um? Wo ist unser Platz? Sobald Manager, Techniker und andere Spezialisten in die Jahre kommen, baut sich eine immer größer werdende Mauer auf. Spätestens ab dem 45sten Lebensjahr beginnen viele, sich über ihre Zukunft Sorgen zu machen. Richtig gelesen: Sie machen sich Sorgen. Unabhängig davon, ob man das akzeptiert oder nicht: Es ist eine nicht zu verleugnende Tatsache, die uns alle beschäftigt. Es sei denn wir haben es geschafft und haben eine Karriere als Beamter realisieren können. Beamte sollten eigentlich glücklich sein, was die Sicherheit des Arbeitsplatzes betrifft. Die meisten Beamten wissen ganz genau, warum sie diese Laufbahn anstreben. Es ist vielleicht gar keine schlechte Entscheidung, einen Beruf mit Beschäftigungsgarantie zu wählen. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Für den Rest von uns  steigt die Angst vor dem Verlust des gut dotierten Arbeitsplatzes. Auf der anderen Seite beginnen Gedanken über eine mögliche Alternative. Diese Gedanken sind oft bereits am Beginn der beruflichen Karriere vorhanden. Auch hier gilt: Augen auf bei der Berufswahl! Junge Absolventen können sich nicht vorstellen, was sie in 20 oder 30 Jahren machen werden. Sie blenden das aus und konzentrieren sich auf den Einstieg in eine berufliche Karriere.

Auch wenn es kaum jemand zugeben mag: Diese Gedanken stecken in uns allen. Wir verdrängen es, aber es beschäftigt uns. Egal in welcher Phase wir uns gerade befinden. Im Coaching werden Fragen gestellt. Jeder kann sich diese Fragen stellen und auf diese Art und Weise durch seinen eigenen Gedankengarten wandern. Es ist sehr wichtig für Coachees – Klienten beim Coaching – zu erkennen wer man ist und wer man sein will. Ein 25jähriger Student hat eine etwas andere Vorstellung, als ein 60jähriger, der ganz genau weiß, was er bereits erreicht hat und was er noch schaffen will. Aber warum werden wir zu Sklaven eines engen Zeitfensters? Schaffen wir uns damit nicht selbst ein Gefängnis für unsere Gedanken? Wer sagt denn, dass ein 40jähriger nicht mehr studieren kann? Warum sollte man es nicht mehr schaffen, Englisch zu lernen? Überlegen wir mal, auf welche Möglichkeiten wir verzichten, wenn wir diese Sprache nicht beherrschen? Englisch ist wichtig für jeden, der sich für die Zukunft unserer Welt interessiert. Was hindert uns eigentlich daran, besser Englisch zu lernen? Das ist ein Thema für alle Berufsgruppen. Die meisten Klienten mit denen ich zu tun habe, begrenzen sich selbst. Niemand sonst ist verantwortlich dafür. Ich höre immer wieder von Menschen über 50, dass sie in der Schule nicht so gut in Englisch waren und es deshalb nie richtig gelernt haben. Jetzt sei es längst zu spät damit anzufangen:

“Was Hänschen nicht gelernt hat- lernt Hans nimmermehr.” (altes deutsches  Sprichwort)

Das ist Unfug! Streichen Sie diese Gedanken aus Ihrem Leben! Ich behaupte:

“Es ist niemals zu spät etwas Neues zu lernen!” und “Fangen wir heute noch an!”

Lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Idee, sondern Realität. Ein 60jähriger Vertriebsmanager wurde vor einem Jahr entlassen. Das Unternehmen musste Personal reduzieren und so entschloss man sich die älteren Mitarbeiter zu entlassen, weil die ja bald in Rente gehen könnten. Der Mann hatte gute Arbeit geleistet und nun war plötzlich Schluss. Er hatte nichts mehr zu tun. Die Karriere war vorbei. Jedenfalls glaubten das alle Beteiligten. Der Mann wurde auf mein Angebot für ein Coaching aufmerksam gemacht und er kam neugierig zu mir. Er war tatsächlich gespannt, was ich ihm raten würde. Er hatte keine Vorstellung, wie so ein Coaching tatsächlich ablaufen und was es ihm bringen würde.

Ich stellte ihm am Beginn nur einige Fragen, notierte mir die Fragen und machte mir Notizen.

“Wie haben Sie sich Ihre Zukunft vorgestellt, als Sie mit dem Studium begonnen haben?”

“Welche Ihrer Ziele haben Sie realisieren können?”

“Was würden Sie heute anders machen?

“Wer sind Sie heute?”

“Wer wollen Sie in 20 Jahren sein?”

“Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine zweite Karriere starten. Was würden Sie gerne tun?”

Jedes Coaching ist individuell. Der Coach ist nur ein Begleiter. Er stellt Fragen und bringt Prozesse in Gang. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich als Coach ein Gärtner bin, der den Lebensgarten meiner Klienten kennenlernt. Ich grabe hier und gieße dort ein wenig. Dann beschneide ich einen Obstbaum und pflanze eine Hecke und ein paar Sträucher. Der Garten entwickelt sich und ich stelle mir vor, wie es in einigen Jahren aussehen wird. Mein Klient wollte Ratschläge. Die bekommt er aber nicht von einem Profi. Es ist nicht die Aufgabe eines Coaches, Ratschläge zu geben.

Die Antworten liegen immer im Klienten. Coaching gräbt nur verschüttete Ressourcen aus und legt sie frei.

Glauben Sie immer noch, zu alt für eine neue Aufgabe zu sein?

Die Mobbingfalle


Die Mobbingfalle

Mobbing ist extrem gesundheitsschädlich, grausam und völlig unnötig. In einem geeigneten Coaching entwickeln Klienten oft selbst Fähigkeiten, sich aus der Mobbingfalle zu befreien. Die meisten echten Mobbing-Probleme sind oft durch die Klienten selbst lösbar. Ein Coach wird seinem Klienten eine Reihe von Fragen stellen:

  • Was genau ist das beobachtete Verhalten?
  • In welchem Zusammenhang steht das beobachtete Verhalten?
  • Welche Ziele verfolgen die Mitspieler?
  • Was denken Sie, was mit dem Verhalten der Mitspieler erreicht werden soll?
  • Wie sehen das Aussenstehende, andere?
  • Was ist bisher in der Kommunikation schiefgelaufen?
  • Wie sieht das Problem aus der Perspektive der Täter aus?
  • Wie ist das eigene Verhalten, wenn es zu derartigen Vorfällen kommt?

Echtes Mobbing ist sehr selten. Die Akteure eines solchen Verhaltens sind oft nicht greifbar. Führen Sie ein Mobbingtagebuch. Das hat mehrere Vorteile. Sie sind in der Lage die Vorfälle durch einen Filter laufen zu lassen und ihn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ein detailliertes Mobbingtagebuch ist die Grundlage für die Lösungsfindung. Interessanterweise wird Mobbing nicht nur von oben ausgeübt. Es gibt auch viele Vorgesetzte, die durch Untergebene gemobbt und getrieben werden. Hier bietet sich ein Coaching an um das Set zu klären und die eigenen Führungsfähigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln.

Wir sind das Problem


Wir sind das Problem
Wir stehen uns oft selbst im Weg

Er hat ein Problem
Er steht sich selbst im Weg

Ich habe ein Problem
Ich stehe mir selbst im Weg
Ich fühle, dass ich etwas tun muss
Ich schiebe etwas vor mir her
Ich kann mich nicht entscheiden
Ich weiß nicht, wohin das führen wird
Ich weiß nicht, ob es nicht besser ist alles so zu lassen wie es ist

Alles was wir tun hat einen Sinn und ein Ziel. Nicht tun ist tun.

Wie schwimmen auf dem Fluß des Lebens. Es ist egal ob wir rudern oder uns treiben lassen oder einen Motor benutzen: Wir bewegen uns in eine bestimmte Richtung.

Wir haben es in der Hand. Ziele erreichen, die wir erreichen wollen oder an Orten ankommen, die uns vielleicht nicht gefallen.

Was wollen wir unseren Kindern und Enkeln erzählen?

“Ich habe mich treiben lassen. Alles war ein Zufall. Ihr seid ein Produkt von Zufällen……”

Ich habe oft mit Menschen zu tun, die nach einer genialen Geschäftsidee suchen . Sie suchen nicht wirklich, sondern glauben, dass sie irgendwann darüber stolpern werden. Sie glauben irgendwie an sich, aber nicht so richtig. Sie wissen immer noch nicht, was sie eigentlich machen wollen, wofür sie sich erwärmen oder wofür sie brennen können. Sie haben schon einige Dinge ausprobiert, aber irgendwann haben sie es aufgegeben. Sie haben irgendwann einfach keinen Erfolg mehr damit gehabt. Wenn ich diese Menschen frage, wie sie denn auf die Idee gekommen sind genau das zu tun, was sie getan haben, dann kommt oft eine ganz interessante Antwort. “Ich bin zufällig darauf gestoßen….” Zufällig hat es dann doch nicht so funktioniert. Egal. Dann warten wir eben auf den nächsten Zufall. Wenn wir auf einem unbekannten Fluß unterwegs sind, dann sollten wir schon wissen, wo die nächste Stromschnelle oder ein Wasserfall uns erwartet. Wir sollten wissen wo der Fluß ins Meer mündet und wie der Verkehr auf dem Fluß ist. Vielleicht ist es ja besser am nächsten Hafen anzulegen und sich mal an Land umzusehen.

Reden befreit – Coaching in Führungsetagen


Ich weiß, dass man nicht einfach zum CEO eines DAX Unternehmens oder eines mittelständischen Konzerns gehen kann, um den Chefs ein Coaching anzubieten. Immer mehr Unternehmen haben Coachingangebote für das mittlere Management. Manchmal handelt es sich um präventive Angebote. Stichwort – Führungskräfteentwicklung. Oft spielt Coaching eine Rolle, wenn es Probleme gibt. Es gibt viele Probleme im mittleren Management. Und es gibt eine uralte Regel, die immer noch gültig ist.

DER FISCH FÄNGT IMMER AM KOPF AN ZU STINKEN.

Wie unangenehm! Ich weiß! Aber so ist es. Die meisten Probleme, mit denen ich im mittleren Management konfrontiert werde, hängen mit grundlegenden Fehlern in der obersten Führungsetage zusammen.

Wenn der Chef sein Unternehmen, seine Klinik, seinen Flughafen oder seine Kanzlei nicht im Griff hat, dann wirkt sich das gründlich auf die Mitarbeiter aus. Nachwuchskräfte  erkennen in der Regel sehr schnell, was los ist. Sie sprechen sehr oft darüber, dass sie mit dieser Unternehmenskultur nichts anfangen können. Im Coaching beginnt spätestens hier eine Austellungsarbeit. Ich stelle mir immer die Frage, ob mein Klient tatsächlich die Wahrheit erkannt hat oder ob er nur frustriert ist, weil er sich nicht richtig wahrgenommen fühlt. Nachwuchskräfte müssen oft auch lernen, Geduld zu haben und sich zu entwickeln. Auch das ist ein Coachinganlass. Es gibt aber auch richtig gute Leute, die am Ende unserer Gespräche wissen, dass sie das Pferd wechseln müssen um ihre Ziele zu erreichen. Ich zitiere in solchen Fällen gerne das alte Indianersprichwort.

Wenn Du ein totes Pferd reitest, steig ab!

Ich habe noch nie von einem Coachee verlangt, dass er seine Firma verlassen soll. Im Gegenteil! Das ergibt sich immer von ganz allein. Wenn ein Coachee erkennt, dass er in diesem Unternehmen mit dieser Führungsmannschaft, keine Chance auf eine sinnvolle Entwicklung hat, dann ist das ein wichtiges Thema. Die Entscheidungen reifen ganz langsam in den Gesprächspartnern und müssen letztendlich völlig unabhängig getroffen werden. Die Kündigung ist oft nicht einmal die beste Entscheidung. Oft nehmen die Klienten ihre Probleme einfach in das nächste Unternehmen mit.

Oft liegen die Probleme tatsächlich woanders.

Ich würde mich in diesen Fällen sehr gerne mit den Geschäftsführern oder Abteilungsleitern meiner Klienten unterhalten.

Aber die haben in der Regel keine Zeit für Coachings. (Ein Coaching? Was soll das bringen? Der Chef braucht so etwas doch nicht!)

Und da haben wir wieder unsere grundlegende Frage rund um das Coaching. Was bringt Coaching? Was soll ein Coach in der Chefetage?

Meine Antwort ist: Reden befreit! Immer! Es gibt so viele Dinge über die ein Chef nicht reden kann. Er hat keine Zeit dafür. Er hat Angst davor. Er hat bestimmte Dinge verdrängt. Er hat Leichen im Keller. Er versteht überhaupt nicht, wo das Problem steckt. Er hat Angst vor Veränderung. Er versteht nicht, warum zunehmend nichts mehr zu funktionieren scheint. Er glaubt, dass die Probleme nur in den unfähigen Mitarbeitern zu finden sind. (Früher war alles einfacher. Früher waren die jungen Leute irgendwie besser drauf.) Natürlich wird das Wort PROBLEM nicht ausgesprochen. Es sind immer HERAUSFORDERUNGEN, MARKTVERÄNDERUNGEN und CHANCEN. Aber das sind PROBLEME immer, wenn man mit ihnen umgehen kann. Oft hat man aber genau das verlernt. Es ist ein schmerzhafter Prozess das zu erkennen. Es ist ein langer Weg tatsächlich etwas zu verändern. ChangeManagement beginnt immer mit einem Coachingprozess. Mit oder ohne Coach.

Mit einem Coach geht es schneller. Ohne geht es manchmal überhaupt nicht.

Choleriker. Unbekannte Hirnstörung


Eine bisher unbekannte Hirnstörung plagt Choleriker.

Ich hatte es geahnt. Gesucht und gefunden. Der Sache werden wir nun näher auf den Grund gehen:

Choleriker leiden möglicherweise unter einer bisher übersehenen Hirnstörung, berichten Forscher im Magazin „Proceedings“ der amerikanischen Akademie der Wissenschaften. Forscher vom Kinderkrankenhaus Philadelphia haben Menschen mit unkontrollierten Wutausbrüchen auf Schäden im Vorderhirn getestet. Bei den psychologischen Tests mussten die Betroffenen etwa Entscheidungen in riskanten Situationen treffen und Gerüche wahrnehmen. Die von den Forschern getesteten Menschen mit unkontrollierten Wutausbrüchen erzielten schlechtere Ergebnisse als gesunde Menschen. Dies lasse auf eine Fehlfunktion im Vorderhirn schließen, schreiben die Wissenschaftler. [Link: Quelle: dk]

Coaching ist professioneller Perspektivwechsel


Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.
(Ralph Waldo Emerson)

Ein Coach ist ein Mensch, mit dem man denkt, der zum Denken anregt, Gedanken erweckt und inspiriert.
Ein Coach ist ein Mensch, mit dem man besser denken kann.

Ein Coaching ist wie der erfolgreiche Start einer Rakete. Es bringt uns auf eine Umlaufbahn und macht uns schwerelos. Wir bekommen einen völlig anderen Blick auf unsere Welt.

Coaching ist professioneller Perspektivwechsel auf einem hohen Niveau.

Pinguin-Prinzip


Um ein Ziel zur erreichen ist es wichtig sich auf den Weg zu machen. Auch wenn das Ziel noch nicht klar definiert ist.

Hier noch einmal ein Artikel vom Februar 2013:

Das Pinguin-Prinzip (19.Februar 2013)

Im Coaching geht es immer auch darum, seine Perspektive zu ändern und genau in sich hineinzuhören, was einem gut tut. Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung unwohl fühlen, dann sollten Sie sich einfach auf den Weg machen. Kennen Sie sie Geschichte vom kleinen Pinguin in der Wüste? Ein Pinguin stellte eines Tages fest, dass er sich nicht wohlfühlte. Er hatte sein ganzes Leben lang nur in der Wüste gelebt und kannte nichts anderes. Nur Sonne und Sanddünen. Ein Wasserloch und eine kleine Oase waren die einzigen Lichtblicke in seinem Leben. Instinktiv spürte er, dass er etwas tun musste. Der Pinguin hatte keine Ahnung, wo er herkam und er wusste auch nicht wo er hingehen sollte. er war nicht für diese Umgebung gemacht. Er watschelte unbeholfen in der Wüste umher und verbrannte sich ständig die Füße. Das war doch kein Leben! Eines Tages war es soweit. Er traf eine Entscheidung. Er musste einfach nur weg! Seine Freunde und Bekannten warnten ihn nachdrücklich vor den Gefahren der Wüste.

“Du armer Irrer! Mach das nicht! Du wirst umkommen! Du hast keine Chance! Wo willst du denn hin? Niemand hat es je geschafft!”

Der Pinguin hatte seinen Entschluss gefasst und machte sich auf den Weg. Es war heiß und trocken und sein Wasservorrat ging zur Neige. Er schleppte sich immer weiter und gab nicht auf. Fast wäre er in der Wüste verdurstet. Eines Tages überquerte er eine letzte Düne und fiel herunter. Er kullerte ins Meer und plötzlich spürte er, dass er hier richtig  war. Hey! Er war ein Pinguin! Er war anders als die Anderen in der Wüste! Das war genau das Richtige für ihn! Er schwamm und tauchte blitzschnell. So etwas hatte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt! Es war einzigartig und wunderbar. Niemand hatte ihn auf dieses Erlebnis vorbereitet! Und dann traf er andere Pinguine. Sie sahen genau so eigenartig aus wie er. Er war Zuhause!

Ohne es zu ahnen, hatte er genau sein Ziel erreicht und er war in seinem Element. Wichtig war nur die Entscheidung los zu gehen und den Ort zu verlassen, an dem er sich nicht wohlgefühlt hatte. Auch das ist Coaching.

Forever Coach


Am 03.10.2011 habe ich meinen ersten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Heute stehe ich kurz vor dem 400ten Artikel. Inzwischen schreibe ich regelmäßig über meine Erfahrungen, über anonymisierte Fallbeispiele und außerordentliche Herausforderungen. Damals hatte ich bereits eine vage Vorstellung über meine Arbeit als Coach. Schließlich hatte ich ja gerade eine Coaching-Ausbildung absolviert. Es war mir völlig klar, was ich in Zukunft machen wollte. Ich wollte als Coach arbeiten. Genau das mache ich jetzt. Ich hätte mir damals nicht vorstellen können, dass es tatsächlich funktioniert. Aber mein Instinkt und mein Gefühl haben mich noch nie enttäuscht. Ich habe mich damals richtig entschieden. Hier noch einmal einer meiner frühen Artikel, den ich auf MacCoach veröffentlicht habe. Warum MacCoach? Das steht auf meinem ersten Artikel, den jeder im Archiv finden kann. Viel Spaß bei der Suche.  

Einmal Coach, immer Coach (14.07.2012)

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, dass es gut ist Dinge zu wissen und Geheimnisse zu durchdringen. Dieser Mensch hat angefügt, dass es das Größte ist dieses Wissen weitergeben zu können. Das spricht für den Beruf eines Lehrers und für unterstützende Eltern. Ich mag diese Art von Vorbildern. Im Idealfall sind sie genau das, was einen Coach ausmacht. Sie zeigen die Zukunft so, wie sie sein könnte, wenn wir alles richtig machen. Ich persönlich habe in meinem Leben viel über die mögliche Zukunft nachgedacht und es ist eine große Überraschung für mich, dass sie im Grunde genau so geworden ist wie ich sie mir vorgestellt habe. Eigentlich ist es kein Wunder, dass mein Leben so ist, wie ich es mir selbst erträumt habe. Nicht, dass ich keine Probleme hätte, die noch gelöst werden müssen. Aber das ist nicht das Thema. Gibt es eigentlich Menschen, die anderen nichts mitzuteilen haben außer: „Hey! Seht mich an! Bin ich nicht toll?“ Ich weiß nicht. Damit kann ich nicht viel anfangen. Die Menschen die ich treffe sind alle auf ihre Art einzigartig. Aber ich möchte niemand anderes sein. Ich bin zufrieden mit mir. Eigentlich. Wann habe ich zum letzten Mal so richtig lachen können? Wann war ich zuletzt glücklich? Das sind Fragen die sich jeder von uns stellen sollte. Ich bin glücklich in den Armen meiner geliebten Frau. Ich lache tatsächlich wenn sie anruft, wir uns verabreden, beieinander sind. Das macht mich glücklich. Ein eindeutiges Zeichen von Liebe und Glück. Was will ich mehr? Aber warum schreibe ich eigentlich – Einmal Coach, immer Coach? Was hat das mit dem zu tun was ich hier von mir gebe? Ganz einfach. Alles was ich denke und tue hat mit positiver Psychologie zu tun. Es ist wie eine gesunde und natürliche Diät. Keine künstlichen Süßstoffe und Geschmacksverstärker. Wie singt doch Pippie Langstrumpf so schön? „Ich mach mir die Welt, wie….. sie mir gefällt!“ Haben Sie die Melodie?

Otto Scharmer hat den Begriff  „Von der Zukunft her führen“ geprägt. Boris Grundl coacht mit den „Drei Säulen der Führung“ – Wie führe ich mich selbst – Wie lasse ich mich führen? – Wie führe ich andere? Genau in dieser Reihenfolge ist es richtig. Einmal Coach – immer Coach bedeutet, dass ich mir nicht vorstellen kann mich wirklich über Menschen aufzuregen, die sich „falsch“ verhalten. Es ist anstrengend mit Leuten umzugehen, die keine gute Kinderstube hatten oder die ihre inneren Probleme nach außen kehren. Es ist gefährlich mit Menschen zu tun zu haben, die fest daran glauben, dass sie alles richtig machen. Der Begriff „Über Leichen gehen“ kommt ja nicht von ungefähr. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Vielleicht ist es manchmal sogar nötig, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Ein militärischer Führer muss immer Entscheidungen treffen, die Menschenleben kosten können.
Die Agenda 2010 von Bundeskanzler Schröder hatte ihn, in letzter Konsequenz, das Amt gekostet. Allerdings waren die unpopulären Entscheidungen wichtig für Deutschland und haben sich als das Erfolgsinstrument in der heutigen Krise herausgestellt. Der Mann ist ein Coach! Ganz eindeutig. Ich hätte nie gedacht, dass sich dieser Mann eines Tages als ein leuchtendes Vorbild herausstellen könnte. (Umstritten ist heute natürlich seine Freundschaft mit WP – Anmerkung 05.01.2015)
Es kommt immer auf die ganze Story an und nicht auf den populären Mainstream. Boris Grundl hat mal wieder recht mit seinem Kampf gegen die „Diktatur der Gutmenschen“. Gutmenschen sind mir in meinem Leben zur Genüge über den Weg gelaufen. Das waren sehr oft die willigen Diener des einen oder anderen repressiven Systems. Vorsicht! Ich meine nicht nur die untergegangene Deutsche Republik die weder republikanisch noch demokratisch war. Es gibt so viele repressive Systeme um uns herum. Platz genug für Gutmenschen. Wir müssen nur die Augen öffnen um so etwas zu erkennen. Es kommt immer darauf an, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wach zu bleiben. Von allein geht gar nichts. Es kommt immer darauf an seine eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und alles zu tun um sie in der Hand zu behalten. Denken Sie von der Zukunft her! Und zwar positiv!

Und so schließt sich der Kreis. Einmal Coach, immer Coach. Ich denke wie ein Coach, also bin ich einer! So einfach ist das – und so schwierig.

Burnout & Depression – Was hat das mit Coaching zu tun?


Burnout & Depression

Burnout wird heute oft mit chronischen Depressionen verwechselt. Das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Burnout ist nur ein populärer Sammelbegriff für Sympthome von Stress, Überforderung und Ermüdung. Ärzte und Therapeuten sind alarmiert. Die Experten streiten sich, ob man Burnout als Krankheit betrachten soll. Burnout ist ein Sammelbegriff, keine Krankheit. In der ICD-10 taucht Burnout als Begriff nicht auf.

Stattdessen nennt die ICD-10 unter dem Begriff „verwandte Gesundheitsprobleme“ im Kapitel XXI (Notation Z, „Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen“) die Subkategorie ICD-10 Z73.0 „Ausgebranntsein: Burn-out, Zustand der totalen Erschöpfung“.

Es wird schnell deutlich, dass – wie bei vielen Krankheiten – Vorbeugung die beste Medizin ist. Das größte Problem im Umfeld von Burnout sind nicht fehlende Ärzte, Psychologen und Therapeuten, die Burnout heilen können. Das größte Problem ist die fehlende Zeit. Die meisten unter Stress, Ermüdung und Burnout leidenden Menschen sind nicht oder nicht nur psychisch krank. Das Problem ist anders gelagert. Burnout ist ein Modewort. Jeder redet darüber, weil man meint, dass man für seine Arbeit brennen muss um erfolgreich zu sein. Burnout ist in diesem Zusammenhang nur eine logische Konsequenz.

Burnout ist ein Thema für sich. Andauernde Belastung, Streß, Ermüdung, mangelnde Erholung sind nur einige Ursachen für Burnout. Sehr oft sitzen die Betroffenen auch einfach nur im falschen Zug. Sie haben irgendwann einmal eine berufliche Entscheidung getroffen, die ihnen nicht gut tut. Denken wir darüber nach, dann stellen wir sehr schnell fest, dass es auch Alternativen gegeben hätte. Vielleicht hätten wir nicht Steuerberater werden sollen, sondern Lehrer oder Polizist. Möglicherweise wäre es sehr viel besser gewesen, wenn wir nicht Philosophie studiert hätten, sondern Maschinenbau. Warum eigentlich ist unser Englisch so schlecht? Warum haben wir nicht längst andere Entscheidungen getroffen? All das kann zu Verspannungen und einem schlechten Gefühl führen. Burnout ist der Sammelbegriff.

Wir fühlen uns einfach nicht mehr wohl in unserer Welt und das kann wirklich krank machen. Aber soweit ist es noch lange nicht, wenn wir uns aktiv mit dem Thema beschäftigen.

Vielleicht haben wir einfach nur den Kontakt zu uns selbst verloren. Vielleicht waren wir nicht ehrlich, was unsere Bedürfnisse betrifft. Haben wir mehr für Andere als uns selbst gelebt?

Vielleicht drehen wir uns im Kreis und finden nicht mehr heraus aus einer Spirale, die sich immer schneller dreht. Um dort herauszukommen muss immer mehr Zeit und Energie aufgewendet werden.

Eigene Wünsche und Bedürfnisse werden hintenangestellt und verleugnet. Wir leiden darunter, dass wir unseren eigenen Ansprüchen und Erwartungen nicht mehr genügen können. Das idealisierte Selbstbild bekommt Risse und bricht plötzlich zusammen. Soweit muss es nicht kommen, wenn es gelingt rechtzeitig Kontakt zu sich selbst aufzunehmen. Das ist nicht leicht, weil man einen möglicherweise unangenehmen Prozess vor sich hat. Wir neigen dazu und Dinge schönzureden und so in einen emotionalen Komfortzustand zu kommen.

Wir entwickeln typische Denkmodelle und schaffen es später kaum mehr uns von diesen eingebrannten Denkmustern zu befreien.

Es gibt Menschen, die immer das haben und erreichen wollen, was sie niemals erreichen können. Diese Menschen werden niemals innere Ruhe finden. Sie sind immer unzufrieden mit sich und der Situation. Sie sind immer auf der Suche. Realistische Ziele und das Definieren von erreichbaren Meilensteinen sind hier angebracht.

Das andere Extrem erleben Menschen, die glauben nur das erreichen zu wollen, was sie haben. Sie wünschen sich kein schöneres Auto, weil es angeblich viele Gründe gibt es nicht zu benötigen. Die süßen Trauben hängen einfach zu hoch. Auch das kann langfristig zu Frustration und letztendlich Depression und Burnout führen. Es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe Denkmuster zu identifizieren und darüber mit einem Unbeteiligten zu sprechen.

Genau hier setzt Coaching an. Der Coach, als psychologischer Berater, kann durchaus als prophylaktischer Gesprächspartner fungieren. Genau das ist eine wichtige Rolle. Coaching unterstützt den Wunsch nach Neuorientierung.
Coaching kann helfen, Streß, Burnout und Depressionen, vorzubeugen.

Choleriker Therapie?


Das Thema Choleriker begleitet mich seit vielen Jahren. Seit 2013 habe ich mehrere Artikel zu diesem Thema auf meinem Coaching-Blog veröffentlicht. Der Blog beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Coaching. Das am meisten gelesene Thema ist aber tatsächlich das Thema Choleriker. Ich komme einfach nicht an diesem Thema vorbei. Das Thema ist ein Dauerbrenner. Der Bedarf scheint tatsächlich sehr groß zu sein.

Die wichtigste Frage ist, wie man mit diesen Menschen klarkommen und mit ihnen leben kann. Wenn man mit einem Choleriker zusammenlebt, dann gerät man sehr schnell in eine Opferrolle. “Der Klügere gibt nach……” Ist es wirklich klug, Cholerikern nachzugeben? Im Gegenteil ist es wichtig, intelligent Grenzen zu setzen und so die cholerische Energie des gegenüber geschickt ins Leere laufen zu lassen.

Es gibt aber auch Fragen von Cholerikern, wie sie mit dem Problem umgehen sollen. Was macht eigentlich einen Choleriker aus? Bin ich als Choleriker krank? Ist das heilbar? Was kann ich tun?
Eines der größten Mißverständnisse ist, dass durchsetzungsstarke Manager und Macher cholerisch veranlagt sein müssen um ihre Stärken effektiv ausspielen zu können. Choleriker sind keine starken Menschen. Im Gegenteil.

Ein echter Choleriker pokert nicht. Er kann seine Emotionen nicht für sich behalten und ist nicht in der Lage, wirkungsvoll zu pokern. Natürlich kann ein extravertierter Mensch ein anstrengender und erfolgreicher Pokerpartner sein. Sein Pokerface ist einfach seine Unberechenbarkeit, seine permanente Gewaltbereitschaft, mit der er alle anderen Emotionen erfolgreich überdecken kann.  Das kann auch Methode sein. Es gibt auch Schauspieler, die den Choleriker nur spielen, um ihre Ziele durchzusetzen. Theatralische Auftritte vor Publikum sind ihre Methode. Aber auch hier gibt es Grenzen des guten Geschmacks. Eine gute Kinderstube macht in jedem Fall den entscheidenden Unterschied.

Extravertierte Menschen sind nicht automatisch unbeherrschte Choleriker. Laute und aufdringliche Menschen sind nicht zwingend erfolgreicher als ruhige Charaktere.

Woran erkennt man selbst, dass man ein Choleriker ist? Muss man dagegen angehen? Warum sollte man überhaupt etwas daran ändern?

Es liegt auf der Hand, dass cholerische Ausbrüche in den allermeisten Fällen sehr verstörend auf alle Beteiligten wirken. Mitarbeiter leiden unter cholerischen Chefs. Mobbing ist naheliegend. Das Ergebnis sind Burnout und Depressionen. Somit besteht eine direkte Verbindung zwischen einem Fehlverhalten extravertierter Persönlichkeiten und schweren Schäden in Unternehmen. Auch im privaten Bereich sind die Auswirkungen cholerischer Streubomben katastrophal.

Was kann man dagegen tun? Ein Gespräch mit einem Psychologen, einem Mediator oder einem Coach kann helfen. Der erste Schritt  ist immer ein anderer. Man muss darüber sprechen. Erst wenn Choleriker begreifen, dass ihr Verhalten nichts mit Eigenschaften wie clever oder erfolgreich zu tun hat, werden sie bereit sein, etwas zu ändern. Choleriker sind keine erfolgreichen Gewinnertypen. Choleriker sind einfach nur Menschen, die sich nicht im Griff haben. Wer das erkannt hat, kann auch etwas ändern.

Fragen Sie einfach den Coach Ihrer Wahl! Choleriker sind nicht automatisch krank. Es ist ein unangenehmes Fehlverhalten. Dagegen kann man etwas tun. Und das ist eine gute Nachricht.

Schneller Ziele erreichen: Coaching


Contacting- Contracting – Chunking – Clearing – Concepting – Changework – Controlling

Schneller Ziele erreichen durch Coaching

Ich spreche jeden Tag mit den unterschiedlichsten Menschen über ihre berufliche Vergangenheit und eine mögliche Zukunft. Ich verstehe mich nicht in erster Linie als Berater. Ich arbeite als Coach. Klassische Beratung ist nicht meine Kernkompetenz. Die Lage der Betreffenden ist oft aussichtslos. Es wird von Hemmnissen gesprochen, die ausgeräumt werden müssen um weiterzugehen. Wenn es tatsächlich passende Förderprogramme geben würde, dann müssten die Betreffenden viel intensiver begleitet werden. Es ist eine gute Idee, diesen Menschen einen Coach an die Seite zu stellen. Aber wer soll das bezahlen? Was bringt das? Wie rechnet sich das? Fragen, die ich durchaus beantworten kann. Die Gesellschaft ist immer gut beraten präventiv zu arbeiten. Aber das ist viel schwerer und komplexer, als man meinen mag. Das Gesundheitswesen ist ein typisches Beispiel. Es ist scheinbar viel einfacher einen kranken Menschen zu therapieren als vorsorglich tätig zu werden. Tatsächlich ist es viel schwerer einen kranken Menschen, insbesondere einen seelisch erkrankten Menschen, zu heilen. Coaching wäre eine echte Alternative. Ein Coach ist kein Heiler, sondern ein Begleiter auf Zeit. Wenn ein Klient Fragen hat, dann hilft der Coach ihm diese Fragen zu analysieren und selbständig zu beantworten. Es sind Fragen wie: „Kann ich es schaffen, aus dieser Situation herauszukommen?“ „Was muss ich tun, um meine Ziele zu erreichen?“ „Wer kann mir helfen?“ „Will ich dieses oder jenes Ziel tatsächlich erreichen?“ Ein Coach motiviert durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Klienten. Nach einem erfolgreichen Coaching ist zunächst kein einziges Problem gelöst. Aber der Weg zum Ziel wird deutlich. Oder es wird klar, dass man eigentlich ein ganz anderes Ziel verfolgt. Ich treffe oft Menschen, die erst nach langen Jahren auf dem Weg zu einem – für sie – falschen Ziel feststellen, das sie eigentlich ganz woanders hinwollten. Da gibt es angehende Ärzte, die mit einem EinserAbitur in der Hand ein Studium beginnen, das bei genauer Betrachtung einfach nicht zu ihnen passt. Vielleicht wären sie besser Jurist oder Forscher geworden. Auf jeden Fall wird immer wieder klar, dass die meisten Mitbürger den scheinbar leichtesten Weg gehen, der sich ihnen bietet. Die Eltern haben den Weg vorgezeichnet und es ist oft einfacher genau das zu machen, was die Eltern von einem erwarten. Als Coach stelle ich immer wieder die eine Frage: „Warum haben sie genau das studiert? Was war ihr Ziel?“ Die Antworten sind ernüchternd. Tatsächlich haben die wenigsten wirklich eine greifbare Vorstellung von dem, was sie wirklich erwartet. Wir sind so angelegt, dass wir uns oft völlig falsche Vorstellungen über einen angestrebten Beruf machen. Junge Leute wollen „irgendwas mit Computern“ machen. Die meisten haben keinerlei Vorstellung von dem, was sie erwartet. Es gibt aber auch Ausnahmen. 17Jährige, die ganz genau wissen, dass sie einmal ALDI Manager werden wollen. Der junge Mann wusste ziemlich genau, was ihn erwartete und was er tun musste um sein Ziel zu erreichen. Ich war damals ziemlich beeindruckt. So etwas erlebt man nicht alle Tage. Ich selbst war keineswegs immer so zielbewusst, wie ich es heute von meinen Klienten erwarte. Bei jedem Coaching muss zunächst klar sein, wohin die Reise gehen soll. Oft stellen meine Klienten im Laufe des Prozesses fest, dass sie eigentlich ganz woanders hinwollen. Coaching ist tatsächlich eine nachhaltige Methode um lange Umwege zu vermeiden und schneller Ziele zu erreichen. Eine unser wertvollsten Ressourcen ist die Zeit. Wir können über unendliche Möglichkeiten verfügen, die Zeit ist begrenzt. Ein Coachingprozess über mehrere Monate ist die beste Investition in unsere Zukunft.

Coaching – It’s social!


Coaching ist auch Sozialarbeit. Es geht hier um Interaktion mit dem sozialen Umfeld von Menschen. War es früher üblich, nur in marktwirtschaftlichen Kategorien zu denken, so wird das in Zukunft nicht mehr funktionieren. In naher Zukunft werden Automaten, Roboter und Computernetze alles das tun, was wir bisher mit menschlicher Arbeit leisten mussten. Am Ende steht eine Frage: Wozu?  Wo steht der Mensch? Ist er nur ein Rädchen in einem großen Räderwerk? Das Bild von Charly Chaplin in MODERNE ZEITEN drängt sich geradezu auf. Eigentlich läuft doch alles sehr gut. Die Produktivität von Maschinen, Robotern und Automaten stieg in den letzten 25 Jahren unglaublich stark an. Menschen werden von Arbeit befreit. Ein uralter Traum wird Wirklichkeit. Und wir sind überhaupt nicht darauf vorbereitet.

Es gibt viele Ansätze, wie die Zukunft aussehen wird. Eines ist klar: Wenn wir nicht im sozialen Chaos enden wollen, müssen wir neue Regeln aufstellen und konsequent verfolgen. Der Staat und die Gesellschaft haben viel zu tun. Wir brauchen mehr als nur Gelderwerb um als Gesellschaft zu funktionieren. Adam Smith wird nicht abgeschafft. Natürlich bleibt es immer das persönliche Interesse von Individuen zuerst etwas für sich selbst zu tun. Aber wir müssen begreifen lernen, dass teilen tatsächlich verdoppeln bedeutet und dass Investition in  den Nächsten immer eine Bereicherung bedeutet. Ohne jetzt nahtlos in die Seelsorge abzugleiten, kann jeder deutlich erkennen, dass teilen verdoppeln bedeutet. Es ist ganz einfach und klar erkennbar, wenn wir uns ein einfaches Beispiel vor Augen führen. es ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, die wir uns immer wieder vor Augen führen können. Eine liebevolle Beziehung von Mann und Frau kann nur funktionieren, wenn sie alles miteinander teilen und so alles vervielfältigen. Gemeinsam. Ein Hohelied auf die Liebe, wenn wir es so sehen wollen. Sie ist eine wunderschöne Frau, die ihn liebt. Sie schenkt sich ihm und er gibt ihr alles, was sie erwartet. Er sagt ihr, wie glücklich er ist und sie ist stolz auf ihn. Er ist stolz auf sie, weil sie sehr erfolgreich und selbstbewusst ihn ihrem Job ist. Und er ist glücklich, weil sie ihn liebt. Das macht ihn stolz und glücklich. Sie macht ihn zu einem stolzen und selbstbewussten Mann. Die Angst vor der Zukunft verfliegt, weil sie wissen, dass alles möglich ist, solange die Liebe da ist. Man gibt etwas von sich und erhält viel mehr zurück. Man gibt mehr von sich und erhält viel mehr als man jemals erwarten konnte. Man gibt alles und bekommt ein Universum an Liebe. Wenn man anfängt etwas zurückzuhalten, wenn man egoistisch wird, dann stimmt etwas nicht. Man beschränkt seine eigenen Möglichkeiten, wenn man das tun würde. Ein Mann der von einer wundervollen Frau geliebt wird wäre ein kompletter Narr, wenn er nicht alles geben würde. Aber Vorsicht! In dem Moment, wo die Frau den Mann nicht wirklich liebt, wird es gefährlich. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Klinische Sozialarbeit setzt da an, wo die klassische Psychotherapie ihre Grenzen erkennen muss. Klare und vergleichsweise einfach strukturierte Fälle werden von der Psychotherapie behandelt. Komplexe Fälle landen bei der Sozialarbeit. Ein bekanntes Spannungsfeld tut sich auf. Klassische Sozialarbeit wird traditionell stark unterschätzt. Möglicherweise kann Coaching helfen, die unterschiedlichen Ansätze aufzunehmen und zu verbinden.

 

 

Coach me – if you can!


„Na dann komm! Ich habe ein Problem. Coach mich!“ Mir fällt sofort der Untertitel dieses Blogs hier ein. COACH ME, IF YOU CAN!

Natürlich kann ich, aber was ist das Ziel dieses Coachings? Soll ich nur zeigen, was ich kann, oder ob ich ein guter Coach bin? Nein. Das wäre der falsche Ansatz. Die Frage ist tatsächlich, ob ich denke, dass ein Coaching angebracht ist. Ein Coaching kommt per Vertrag zustande. Ein Coach arbeitet nicht einfach so, ohne darauf zu achten, was dabei heraus kommen kann. Wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, dann geht es eben nicht. So einfach ist das. Wenn alles passt, kann Coaching durchaus ein sinnvolles Format sein. Einfach nur zu sagen: „Nun coach mich mal!“ funktioniert nicht.

Ein Coach ist in erster Linie ein Dienstleister. Prinzipiell kann jeder diese Dienstleistung auch irgendwie selbst erbringen. Man kann Bücher lesen oder ein Seminar über Führung,  Psychologie, Work-Live-Balance oder The Big 5 for Live oder über Neurolingustische Programmierung NLP besuchen. Prinzipiell kann jeder sich selbst coachen. Worauf es beim professionellen Coaching ankommt, ist die Zeit die man dafür benötigt um ans Ziel zu kommen. Ein Coach ist in erster Linie ein Mensch, der die notwendigen Werkzeuge beherrscht und dem man vertrauen kann. Ein Steuerberater ist dafür da in Sachen Steuern zu beraten und die Steuererklärung so schnell wie möglich und so vollständig wie nötig zu erstellen. Im Prinzip kann man das auch selbst erledigen. Aber warum soll man zu viel Zeit in so etwas investieren, wenn man das mit Geld schneller erledigen kann? Wenn man sein Haus neu einrichten will, dann kann man zum Baumarkt und zum Einrichtungsmarkt gehen und alles selber machen. Man kann aber auch einen professionellen Einrichtungsberater nutzen, der sich um alles kümmert. Wer der Meinung ist, es selbst besser erledigen zu können, der kann das gerne tun. Jemand der wirklich keine Zeit hat, fragt einen Berater.

Beim Coaching ist das ganz ähnlich. Selbermachen geht. Das nennt man Selbstcoaching. Das funktioniert mehr oder weniger gut und hängt vom individuellen Wissen des Einzelnen ab.

Ich habe eine interessante Beobachtung gemacht. Am Anfang glaubt fast jeder, dass er alles selbst erledigen kann. Nach einem erfolgreichen Coaching sieht das meistens ganz anders aus. Dann wird aus der unbewussten Inkompetenz – bewusste Inkompetenz und die Überzeugung, dass Selbermachen zu aufwändig und zu wenig zielgerichtet ist. Mit dem Coaching ist es wie mit einer guten Massage. Man kann alle möglichen Hilfmittel zur Hand nehmen um sich zu massieren, aber nichts ersetzt den professionell ausgebildeten Masseur oder Physiotherapeuten. Den Unterschied muss man einfach selbst feststellen.

Es gibt in den USA eine Reihe von Coachinglegenden, die ganze Hallen füllen. Ein persönliches Coaching bei diesen Leuchttürmen der Coachingszene kann leicht mehrere 1000 Dollar kosten. In Deutschland wächst die Coachingszene in letzter Zeit auch sehr schnell. Auch hier finden wir eine Reihe sehr erfolgreicher und bekannter Coaches.

Christopher Rauen, Sabine Asgodom, Boris Grundl, Daniel Schäfer – um nur einige Namen zu nennen.

Es gibt auch eine Reihe bekannter Persönlichkeiten, die sich eher der Mediation, Mentoring und Supervision zugehörig fühlen.  Wenn man diesen Leuten erzählen wurde, dass man das mit dem Coaching mal eben ausprobieren wolle, dann würden sie vermutlich freundlich lächeln und ein Wochenendseminar empfehlen. Thema: Coaching. Ziel: Erwerben eigener Coachingkompetenz, eine Art Coaching Pass. Darüber habe ich schon mal geschrieben und mir eine Menge Kritik geholt. Aber ich bleibe dabei: eine gewisse Grundkompetenz für ein Coaching braucht jeder. Es ist wie ein professionelles Mountainbiketraining für erfahrene Biker, die die Alpen überqueren wollen. Fahrradfahren müssen sie bereits können, sonst funktioniert das nicht. Wer in der Mathematik ANALYSIS betreiben will, muss die Grundrechenarten beherrschen und mit Brüchen umgehen können, sonst funktioniert das nicht. Genau so ist es mit dem Coaching. Ein Coachee ohne Grundkenntnisse kann mit einem ProfiCoach nicht viel anfangen. Er wird allenfalls beeindruckt sein, mehr passiert bei der ersten Begegnung möglicherweise nicht.

Das Motto dieses Bogs hier ist provokativ: “Coach me – if you can!”  – ist genau das, was viele Klienten von einem Coach erwarten. Aber darum geht es im Grunde gar nicht. Am Anfang muss geklärt werden, was Coaching ist und wie es funktioniert. Erst dann sollte man mit Coaching anfangen.

Coaching – je intelligenter der Klient……


Coaching ist zielorientiert und ergebnisoffen. Ambitionierte Ziele und intelligente Klienten sind eine besondere Herausforderung. Ganz besonders hochgebildete und erfolgreiche Klienten sind auf dem ersten Blick eigentlich keine Klienten. Sie sind oft selbst in der Lage Ziele gut zu formulieren, Meilensteine zu definieren und ihre hochgesteckten Pläne in die Tat umzusetzen. Wozu braucht man eigentlich einen Coach, wenn man derartige Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt hat? Auch hier kann die Analogie zum Spitzensport helfen. Spitzensportler brauchen einen Coach um ihre Leistungen zu verbessern, zu festigen und neue Ziele zu erreichen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber selbst Naturtalente sind vor Niederlagen und Leistungseinbrüchen nicht sicher. Wer dann erst beginnt sich den richtigen Coach zu suchen, verliert sehr viel Zeit und verpasst möglicherweise wichtige Chanchen. Coaching von Spitzenkräften ist immer Schwerstarbeit.
Das gilt sowohl für den Coachee, als auch dem Coach selbst. Es kommt darauf an, wie gut die beiden als Team zusammenarbeiten. Für jeden Coach mit einem wissenschaftlich- technischen Hintergrund ist klar:  Je mehr Masse bewegt werden muss, um so intelligenter muss die Kraft angesetzt werden, die diese Masse in die richtige Richtung bewegen soll. Ein skeptischer Klient ist nicht automatisch ein Nicht-Klient, auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht. Wenn es gelingt, die richtigen Ziele zu definieren und Vertrauen aufzubauen, dann ist das Team Coachee und Coach mehr als die Summe von zwei Teilen. Es ist offensichtlich und logisch: Ein Coach muss zu seinem Coachee passen. Es ist schwer einen passenden Coach zu finden. Auch das ist ein interessantes Thema. Welche Eigenschaften und Ausprägungen muss ein Coach haben, der zu Ihnen passt? Welche Zielgruppe spreche ich als Coach an? Wie spreche ich meine Zielgruppe an? Wer sind meine Klienten und wer nicht? Ein guter Coach weiß, wo seine Stärken liegen. Intelligente Klienten wissen das in der Regel auch. Sie sind in der Lage zu erkennen, wo ihre Schwachpunkte liegen und sie erkennen den passenden Coach, wenn sie ihm begegnen. Wie finden Sie nun den richtigen Coach? Es ist ganz einfach und unglaublich schwer. Die einzige Möglichkeit besteht darin, es praktisch auszuprobieren. Sie wollen Ihre Ziele schneller erreichen? Dann verlieren Sie keine Zeit!

Projektbegleitung durch einen Coach


Betreuung mittlerer und großer Projekte Projekte durch einen unabhängigen Coach kann Millionen einsparen. Viele Projekte leiden unter Missverständnissen und fehlerhafter Kommunikation. Ein begleitender Coach kann das gesamte Team optimal einstellen und wertvolle Hinweise geben, wenn es zu Problemen zwischen den Teammitgliedern kommt. Selbstverständlich unterliegt ein Coach der Schweigepflicht. Das ist sehr wichtig, weil sich die Teammitglieder ihrem Coach öffenen sollen und auch über eigene Probleme reden müssen. Wenn der Coach eine weit gefächerte Überforderung feststellt, dann kann er rechtzeitig mit den Verantwortlichen Gegenmaßnahmen einleiten. Ein Coach muss selbstverständlich immun gegen Versuche sein, ihn zu beeinflussen und einzuwickeln. Aber das ist für ihn eine der einfacheren Übungen. Schwieriger wird es, wenn seine Auftraggeber ihn für ihre Zwecke in Anspruch nehmen wollen. Es ist Konsens, die Unabhängigkeit und Schweigepflicht im Coachingvertrag zu verankern. Die Aufgabe des Coaches ist es, der Ansprechpartner für alle Teammitglieder zu sein. Ein begleitendes Coaching beinhaltet auch den Zugang des Coach zu den einzelnen Teammitgliedern und eine Beteiligung an den Projektmeetings und der Projektkommunikation. Ein wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit den Coach zu informieren, wenn aus Sicht von Teammitgliedern etwas schief läuft. Der Coach sammelt derartige Informationen und ist in der Lage die einlaufenden Informationen systemisch einzuordnen. Wenn sich zum Beispiel Informationen häufen, die ein Scheitern des Projektes vorhersagen, dann ist ein ProjektCoach das ideale Früherkennungssystem. Vereinzelte Schwarzseher machen noch keinen Projektabbruch oder einen relevanten Zeitverzug. Wenn sich aber die Hinweise auf ernste Probleme häufen, so kann ein Coach genau an dieser Stelle ansetzen und Lösungsansätze liefern. Wenn Sie wieder einmal ein größeres Softwareprojekt planen und den Erfolg des Projektes absichern wollen, dann denken Sie über einen Coach nach, der dieses Projekt begleitet, beobachtet und dokumentiert. Sie werden es nicht bereuen!

Coaching und Seelsorge


Stained glass at St John the Baptist's Anglica...

Stained glass at St John the Baptist’s Anglican Church http://www.stjohnsashfield.org.au, Ashfield, New South Wales. Illustrates Jesus‘ description of himself „I am the Good Shepherd“ (from the Gospel of John, chapter 10, verse 11). This version of the image shows the detail of his face. The memorial window is also captioned: „To the Glory of God and in Loving Memory of William Wright. Died 6th November, 1932. Aged 70 Yrs.“ (Photo credit: Wikipedia)

Preisfrage: Was haben Coaching und Seelsorge gemeinsam? – Beides sind Beratungsformate wie Mentoring, Mediation, Supervision und klassische psychologische Beratung. Seelsorge stützt sich hauptsächlich auf Aufmerksamkeit und Hinwendung zum gläubigen Menschen. In der Seelsorge spielt der Mensch die Hauptrolle. Christliche Seelsorger, sind sehr oft mit einem Missionsauftrag unterwegs. Das ist der Grundauftrag des Evangeliums. „Gehet hin in alle Völker und lehret sie….“ Eine fundierte Ausbildung wird nicht zwingend vorausgesetzt. Ein gutes Herz und Hinwendung zu den Menschen sind die Grundlagen von Seelsorge. Oft wird folgendes Argument benutzt: „Jesus und seine Jünger waren doch auch ohne jede Ausbildung!“ und „Wichtig ist, dass man ein offenes Ohr und ein gutes Herz besitzt!“ – „Ein starker Glaube ist wichtig!“ Das mag alles richtig sein. Demut hat jedoch nichts mit Unwissenheit zu tun. Jesus wurde immer wieder als Rabbi angesprochen. Das lässt darauf schließen, dass er nicht nur ein einfacher Zimmermann war, sondern ein Gelehrter und Lehrer. Immerhin hat er schon im zarten Alter von 12 Jahren die Gelehrten im Tempel mit scharfsinnigen Gedanken überrascht. Es ist also davon auszugehen, dass Jesus über eine exzellente Ausbildung verfügte. Er wird gewusst haben, welche Potentiale in den Männern die er aufforderte ihm zu folgen und ihn zu begleiten, steckten. Er bereitete sie darauf vor ihm auch dann zu folgen, auch wenn er nicht mehr bei ihnen wäre. Er machte sie zu Menschefischern, zu Führungskräften. Sie lernten so zu denken und zu handeln wie er und dazu gehörte es auch, die Seelsorger auszubilden und auf den Ernstfall, die Mission, vorzubereiten. Seelsorger brauchen eine fundierte Ausbildung. Eine Ausbildung als psychologischer Berater ist eine gute Grundlage. Denn genau das ist Seelsorge: ein psychologisches Beratungsformat. Mit einer guten Ausbildung kann vieles verhindert werden, was wir oft als „gut gemeint!“ benennen. Gut gemeint ist meistens einfach nur schlecht gemacht. Es gibt keine Entschuldigung für „gut gemeintes“ Versagen. Es geht um Menschen. Wer mit Menschen arbeitet muss wissen, was er tut. Fundierte Ausbildung von Seelsorgern ist wichtig, ganz besonders, wenn es sich um einflussreiche Organisationen handelt, in denen Laien Seelsorge betreiben. Ich selbst habe viele Jahre als Seelsorger gearbeitet und einen reichen Erfahrungsschatz sammeln dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Das hat mir persönlich den Weg hin zum Coaching geöffnet. Nach meiner Coaching-Ausbildung erkenne ich viele Probleme, die ich früher nur aus dem Bauch heraus spüren konnte. Es sind zu viele engagierte aber unzureichend ausgebildete Laien unterwegs, wenn es um Seelsorge geht. Ein Freund von mir stand vor dem selben Dilemma. Er hatte ein höheres Amt in einer Freikirche und er hatte eine professionelle Managementausbildung. Das half ihm weiter. Dann bot er der Telefonseelsorge seine Mitarbeit an und absolvierte dort einen Grundkurs. Auch das führte ihn weiter auf seinem Weg zur professionellen Seelsorge. Coaching und Seelsorge haben noch etwas gemeinsam. Ein Coach ist sehr bemüht seinem Klienten niemals Ratschläge zu geben. Ein Seelsorger sollte es genau so halten.

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Ratschläge sind nicht hilfreich.

Es wäre schön, wenn diese Nachricht an der richtigen Stelle ankommen würde. Es ist so einfach, seine Leute gut auszubilden. Man muss nur erkennen, wie wichtig das ist. Und es hätte noch einen wichtigen Effekt: Es wird viel mehr freiwillige Mitarbeiter geben, die gerne von einer guten Ausbildung profitieren und ihre Erfahrungen in der Praxis anwenden wollen.

Coaching und Seelsorge sind nicht zuletzt deshalb so eng verwandt, weil sofort klar wird, dass ein guter Seelsorger kein Psychologe oder Therapeut sein muss. Bei einem Coach ist es ganz ähnlich.

Bullshit! But I like IT!


Ein Blog ist ein wichtiges Marketinginstrument. Nichts ist uninteressanter als die statische Webseite von gestern. Ein Blog kann aber auch einen falschen Eindruck erwecken. Dieser Coaching-Blog soll provozieren. Wenn der Eindruck eines Jammer-Blogs entsteht, dann wird es Zeit etwas dagegen zu tun. Das hier ist alles andere als ein Jammer-Blog. Aber es ist eben nur ein Blog, ungeschliffen, roh, mit Fehlern und Widersprüchen.
Für wen ist MacCoach gedacht? Wer soll das lesen? Ganz klar. Der Focus von MacCoach ist eindeutig auf KMU gerichtet. Das ist aus meiner Sicht die interessanteste Zielgruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich wende mich ganz bewusst an deutschsprachige Unternehmer, weil ich davon ausgehe, dass Sprache im Coaching eine besondere Rolle spielt.
Kleine und mittelständische Unternehmer haben einen enormen Nachholbedarf, wenn es um die Entwicklung von Mitarbeitern geht. Ich greife mir diese Meinung nicht einfach aus der Luft. Gespräche mit Kollegen aus dem Beraterbereich und Mitarbeitern aus den mittleren und oberen Führungsebenen von KMU ergeben immer wieder, dass es Bedarf für Mitarbeiterentwicklung und Coaching gibt. Der Bedarf ist da, aber die Ressourcen nicht. Meine Erfahrungen sind die eines IT-Leiters eines mittelständischen Unternehmens. Ich habe Führungskräfte kennengelernt, die es eigentlich nur in den Dilbert Comics geben sollte. Leute, die plötzlich und ohne jede Vorbereitung in einer Führungsposition waren. Deren Chefs wiederum machten es sich auch ganz einfach: „Du hast das Zeug dazu! Mach mal!“ Unbewusste Inkompetenz auf allen möglichen Ebenen. Strombergs gibt es überall. Ich hoffe, dass Sie sich jetzt nicht angesprochen fühlen, aber ich glaube nicht dass Sie zu dieser Sorte Chef gehören, sonst hätten Sie es nicht bis hierher geschafft diesen Artikel hier zu lesen. 

Man kann niemand etwas beibringen, wenn der das nicht will oder nicht kann. Coaching ist anlass-bezogenes Lernen. Coaching ist auf die freiwillige Zusammenarbeit und die Erlaubnis des Klienten aufgebaut. Das gilt auch für diesen Blog. Wer nicht will, der hat schon. Fertig. Niemand muss sich diesen Blog hier antun, der es nicht will.  

Ich habe mir angewöhnt, den Text durch einen Bullshit-indikator laufen zu lassen. http://www.blablameter.de Der ultimative Bullshit Test!

Ihr Text: 2108 Zeichen, 316 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

Danke! BlaBlaMeter!
Und Vielen Dank an einen freundlichen, scharfzüngigen Kollegen, der mir gestern den Spiegel vorgehalten hat. Ich möchte ja einiges mit diesem Blog erreichen. Aber einen Jammerblog will ich nicht schreiben und auch nicht lesen. Im Gegenteil! Ich bitte um kritische Anmerkungen!

Hier noch ein wichtiger Link zum Thema Bullshit: http://de.wikipedia.org/wiki/On_Bullshit

Keine Erfolgsgarantie – Coaching


Sie sind auf der Suche nach einem Coach? Viel Spaß dabei! Es ist schwerer einen richtig guten Coach zu finden, als einen guten Psychologen. Psychologen haben Psychologie studiert und können mindestens eine Spezialausbildung nachweisen. Ein guter Coach hat eine gute Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung als Manager, Berater, Ingenieur – was auch immer. Ein Coach ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, aber wer will das nicht sein? Wenn sie einen guten Coach gefunden haben, dann halten Sie ihn fest!

Wie finden Sie also einen guten Coach? Aber brauchen Sie überhaupt einen Coach? Ich bitte Sie: Seien wir mal ganz offen. Coaching ist doch nur ein weiteres Buzzwort wie Unternehmensberater, Marketingexperte, IT Consultant. Heute ist doch einfach alles Coaching. Wer braucht denn so was?

In englischsprachigen Ländern ist Coach einfach ein Bus. Coach USA ist eine Busgesellschaft, ähnlich wie Greyhound. Ziel und Zeitpunkt der Reise wählen, Fahrkarte rechtzeitig im Internet kaufen und schon kann die Reise losgehen. Falls man nicht zwischendurch aussteigt, wird man das Ziel erreichen. Wichtig ist nur die Wahl von Zeitpunkt und Ziel.

Wie finden Sie also einen guten Coach?

Sie können sich umschauen und bei den großen Coaching-Verbänden suchen. Die beste Möglichkeit den richtigen Coach zu finden ist immer noch die gute alte Versuch und Irrtum Methode. Nehmen Sie einfach ein wenig Geld in die Hand und vereinbaren ein überschaubares Coaching. Das erste Gespräch ist kostenlos. Es dient dem Kennenlernen und der Orientierung. Ab der zweiten Sitzung kostet es Geld. Mit einer Sitzung ist es meist nicht getan. Aber wenn Sie wissen wollen, was Coaching überhaupt ist, kann es sinnvoll sein, ein oder zwei Sitzungen zu vereinbaren.
Ein guter Coach wird Ihnen niemals eine Erfolgsgarantie geben. Das wäre absolut unseriös und nicht realistisch. Ein Coach wird für das Coaching bezahlt, unabhängig, was Sie aus dem Coaching mitnehmen oder was Sie daraus machen. Wer Ihnen etwas anderes verspricht als ein Coaching-Gespräch ist ein Scharlatan oder ein Dummkopf. Der Erfolgsfaktor Nummer Eins sind immer noch Sie selbst. Es ist wie im Sport. Laufen, müssen Sie ganz alleine. Wenn Sie sich selbst motivieren und zum Ziel führen können ist das kein Problem. Wenn Sie allerdings jemand brauchen um Ihren inneren Schweinehund zu besiegen, die beim Laufen professionell zu begleiten und immer wieder zu motivieren, dann sollten Sie sich einen professionellen Begleiter leisten. In Berlin sieht man immer öfter ungleiche Paare durch die Parks laufen. Personal Trainer begleiten Menschen, die es sich leisten können beim Laufen oder Radfahren. Die Gründe sich einen Trainer zu leisten sind so vielfältig wie die sich einen Coach zu buchen. Der entscheidende Grund ist die Aktivierung von Ressourcen und professionelles Feedback. Das kann ein guter Freund, eine gute Freundin durchaus auch leisten. Aber hat der Freund das Zeug und die Zeit dazu? Das ist die Frage. Freunde neigen oft zu immer gleichen Ratschlägen. Irgendwann kennen wir das freundschaftliche Repertoire auswendig. Freunde sind und zwar sehr nahe, aber oft eben keine Kommunikationsprofis.

Ein Personal Trainer wird Ihnen auch nicht garantieren, dass Sie in den nächsten 4 Wochen eine Traumfigur bekommen werden. Fragen Sie ihn einfach. Er wird es ihnen nicht nicht garantieren. Er kann das nicht tun, weil Sie im Fall des Scheiterns Ihr Geld zurückverlangen würden. Leistung erbracht, Ziel nicht erreicht, Geld zurück. So funktioniert das nicht. Er kann Ihnen nur  dabei helfen dieses Ziel zu erreichen und zwar schneller und effektiver, als wenn Sie es selbst versuchen. Denken Sie immer an die Überwindung Ihres inneren Schweinehundes! Sie kennen Ihren inneren Schweinehund am besten. Oder?

Wenn Sie ein Problem lösen müssen, wenn es keine Alternative gibt und der Zeitpunkt und das Ziel feststeht, dann brauchen Sie einen Partner an Ihrer Seite, der in der Lage ist, mit Ihnen die Lösung des Problems wirklich anzugehen. Ohne Kompromisse und ohne Ausreden. Sie brauchen jemand, der Ihre inneren Bremsen löst und einfach losfährt. Sie brauchen einen Coach.