Die Mobbingfalle


Die Mobbingfalle

Mobbing ist extrem gesundheitsschädlich, grausam und völlig unnötig. In einem geeigneten Coaching entwickeln Klienten oft selbst Fähigkeiten, sich aus der Mobbingfalle zu befreien. Die meisten echten Mobbing-Probleme sind oft durch die Klienten selbst lösbar. Ein Coach wird seinem Klienten eine Reihe von Fragen stellen:

  • Was genau ist das beobachtete Verhalten?
  • In welchem Zusammenhang steht das beobachtete Verhalten?
  • Welche Ziele verfolgen die Mitspieler?
  • Was denken Sie, was mit dem Verhalten der Mitspieler erreicht werden soll?
  • Wie sehen das Aussenstehende, andere?
  • Was ist bisher in der Kommunikation schiefgelaufen?
  • Wie sieht das Problem aus der Perspektive der Täter aus?
  • Wie ist das eigene Verhalten, wenn es zu derartigen Vorfällen kommt?

Echtes Mobbing ist sehr selten. Die Akteure eines solchen Verhaltens sind oft nicht greifbar. Führen Sie ein Mobbingtagebuch. Das hat mehrere Vorteile. Sie sind in der Lage die Vorfälle durch einen Filter laufen zu lassen und ihn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Ein detailliertes Mobbingtagebuch ist die Grundlage für die Lösungsfindung. Interessanterweise wird Mobbing nicht nur von oben ausgeübt. Es gibt auch viele Vorgesetzte, die durch Untergebene gemobbt und getrieben werden. Hier bietet sich ein Coaching an um das Set zu klären und die eigenen Führungsfähigkeiten zu stärken und weiterzuentwickeln.

Von Seilschaften und Netzwerken


Seilschaften sind von gestern, Netzwerken gehört die Zukunft. Frauen haben den Ruf, gute Netzwerke zu pflegen. Männer verlassen sich oft lieber auf die gute alte Seilschaft. Netzwerke sind das bessere Modell für erfolgreiche Führungspersönlichkeiten. Wenn in einem Netzwerk einzelne Maschen reißen, dann kann man sie sehr schnell reparieren und andere Knoten benutzen. So funktioniert übrigens auch das Internet. Bei Seilschaften ist oft das ganze Team verloren, wenn das Seil reißt. Der entscheidende Unterschied zwischen einem Netzwerk und einer Seilschaft besteht darin, dass Seilschaften aus kleinen, überschaubaren Interessengruppen bestehen. Netzwerke sind viel weitreichender und effektiver. Eine Seilschaft ist so schwach wie das schwächste Glied. Ein Netzwerk wird immer stärker, je mehr Mitglieder, Knoten und Maschen es hat. Die Zukunft gehört ganz eindeutig dem Netzwerkmodell. Seilschaften haben keine Zukunft, auch wenn viele Unternehmer und Manager noch immer fest daran glauben.  

Theory U


Otto Scharmer, ein deutscher Professor am MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat vor einigen Jahren ein Buch veröffentlicht. Mit „Theory U –  von der Zukunft her führen“ stellt Scharmer eine zeitgemäße Führungsmethode vor. Die Erfordernisse von Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung im Management werden sehr deutlich beschrieben. Es geht um die Führungsinstrumente die wir in einer vernetzten und globalisierten Welt benötigen. Das einfache Ursache-Wirkung-Prinzip des 19.Jahrhunderts ist immer noch in vielen Köpfen. Führungsprozesse in einer globalen, vernetzten und hoch komplexen Welt sind etwas völlig anderes. Von der Zukunft her führen heißt Potentiale und Zukunftschancen zu erkennen und im Hinblick auf aktuelle Aufgaben zu erschließen. Das Buch ist eine wertvolle Hilfe für Berater und Führungskräfte um verbreitete, immer gleiche Fehler und Irrtümer zu vermeiden und die neuen Herausforderungen auf eine neue Art zu meistern.

Auch Nachfrage veranstalten wir Tagesseminare zur Theory U im Schloss Diedersdorf Haus der Beratung. * Wird nicht mehr angeboten 14.03.2018

Coaching für Skeptiker


Sie kennen das. Mit einem strahlenden Lächeln betreten Sie Ihr Büro und bestellen sich einen Kaffee. Sie sind der strahlende Leader in Ihrem Unternehmen. Ich verkneife mir das modische LeaderIn… Frauen sind oft die besseren Chefs. Aber das nur mal so am Rande. Sie sind der Chef im Ring. Wenn Sie sich die Zahlen ansehen und die Beschwerden Ihrer Kunden, dann kommen Ihnen Zweifel. Haben Sie wirklich die richtigen Leute? Haben Sie die richtige Strategie? Wo werden Sie in 5 Jahren stehen? Alles verändert sich. In welche Richtung sollen Sie eigentlich gehen? Aber weg mit den dunklen Gedanken! Wir sind auf Erfolg programmiert. Wer wenn nicht wir? Oder? Was kann also Coaching für Sie bringen? ehrlich gesagt, kann ich derartige Gedanken nachvollziehen. Das könnte ein guter Anlaß für ein Coaching werden! Skeptiker sind oft die besten Klienten. Voraussetzung ist lediglich die Bereitschaft für ein gutes Gespräch und natürlich Neugier.

„Stellen Sie sich vor, dass Coaching wider Erwarten doch etwas für Sie sein könnte: Was wäre denn der Bereich mit dem Sie am meisten unzufrieden sind?“

Hier könnte ich mir ein richtig gutes Coaching vorstellen. Machen wir uns nichts vor. Die meisten Unternehmer wissen, was sie tun. Sie brauchen niemand, der ihnen sagt wo es langgeht. Das ist doch völlig klar. Und doch sind genau diese erfolgreichen Manager meine persönliche Zielgruppe. Sie wissen doch ganz genau, wo es klemmt und woran Sie besser nicht denken wollen. Sie brauchen einen anspruchsvollen Gesprächspartner der alles was Sie ihm erzählen für sich behalten kann und das auch muss. Sie brauchen einen Coach! Skeptisch? Gut! Das gehört für mich einfach dazu.

Stellen Sie sich vor, dass Sie ausgetretene Pfade verlassen und neue Wege finden werden.

Darum geht es beim Coaching. Andere, neue Perspektiven. Ausbrechen aus Denkmustern. Zertrümmern von begrenzenden Glaubenssätzen.

Es ist schwieriger ein Vorurteil zu zertrümmern, als ein Atom! (Albert Einstein)

Coaching macht genau das. Und das kann nicht jeder! Viel Spaß beim Coaching!

 

 

Führungsrollen


„Ein Papst kann Theologe sein oder Seelsorger oder Feldherr“, sagte ein deutscher Kardinal in diesen Tagen und er fügt hinzu, was viele denken: „Um die Weltkirche zu führen, bedarf es einen Feldherrn.“

Die Katholische Kirche ist eben auch nur eine Art Super-Konzern. Um ein Unternehmen zu führen braucht man einen Feldherren, der seine Offiziere mit klarer und harter Hand zu führen weiß. Da fließt auch schon mal Blut, wenn unpopuläre Entscheidungen zu treffen sind.

Ich welcher Rolle sind Sie eigentlich unterwegs? Kennen Sie Ihre Ziele und Ihre persönliche Rolle? Wer wollen Sie gewesen sein, wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken? Philosoph, Seelsorger oder Feldherr? Die Frage stellt sich tatsächlich. Nur wer in der Lage ist, seine Rolle klar zu definieren und zu pflegen wird sie auch ausfüllen. Ein halbherziger Feldherr der von einem Schlachtfeld zum nächsten getrieben wird, obwohl er lieber ein Buch schreiben würde, kann nicht konsequent handeln. In Friedenszeiten ist es nicht hilfreich aktiv als Feldherr unterwegs zu sein. Jeder muss seine Rolle finden und seinen Standpunkt definieren können. Auch das ist Coaching. Ein Coach kann dabei helfen, die richtige Rolle zu finden und sie konsequent auszubauen. Das hat sehr viel mit Selbstreflektion und Lernen zu tun.

Gute Unternehmen brauchen Feldherren an der Spitze, oder geschickte Diplomaten, oder Beides. Es ist tragisch, wenn man sich ohne Vorbereitung in die Rolle eines Feldherren drängen lässt. So etwas hat selten ein gutes Ende gefunden. Die jüngere Geschichte ist voll von Beispielen. Was ist Ihre Stärke? Finden Sie es heraus! Am besten mit einem guten Coach!