Wir schaffen das – MacCoach


Wir schaffen das! 

Jeder kennt diesen Satz. Und nie war er so wertvoll wie heute, möchte man sagen. Wir schaffen das! Oder: Du schaffst das! muss aber immer einhergehen mit einer konkreten Planung. In der Wirtschaft und im Coaching setzt man Meilensteine.Das nennt man Projektmanagement. Belastbare Meilensteine sind in einem Projekt die Grundlage um eine Phase abzuschließen und zur nächsten überzuleiten. Erst wenn ein Meilenstein nachweisbar erreicht wurde, kann das Projekt weitergehen. 
Das Problem von Wir-schaffen-das! war von Anfang an, dass kaum jemand wusste,was konkret damit gemeint war und welche Teiletappen und Ziele erreicht werden sollten. 
Wir schaffen das! klingt auf dem ersten Blick positiv und zuversichtlich. Was war damit gemeint? Und was sollte ganz konkret damit erreicht werden? Niemand hat am Beginn von Wir-Schaffen-DAS! Fragen gestellt. Viele haben es für sich interpretiert und den Gutmenschen in sich in Stellung gebracht. Wer zweifeltewar per Definition BÖSE oder gar RECHTS. Dabei wäre es so einfach gewesen eine offene, ehrliche gesellschaftliche Diskussion in Gang zu setzen. Der grundlegende Fehler an dieser Geschichte war von Anfang an die Angst vor öffentlicher Auseinandersetzung.Das hat Kräfte groß gemacht, die sich nun auf dieses Thema gesetzt und die Debatte auf sich fokussiert haben. 
Was sollte diese Wir-Schaffen-DAS! eigentlich beinhalten? Wir schaffen es, einpaar Tausend Flüchtlinge die auf der Balkan-Route unterwegs nach Deutschland waren aufzufangen und zu betreuen. Wir schaffen es viele von ihnen zu integrieren,weil der demografische Wandel uns in Zukunft schwer zu schaffen machen wird.Aber auch diese Diskussion war damals noch längst nicht in den Köpfen der Menschen angekommen. Sichere Renten und die Beitragsbelastungen der Arbeitnehmer gehören zu einem Modell, dass in Zukunft immer mehr zur Disposition stehen wird. Es wird nicht mehr in alle Ewigkeit funktionieren und es wird kippen.Wohl dem der dann noch genügend Mittel und Energie hat um sich selbst zu helfen.
Wir schaffen das?! Begann bereits Jahre vorher beim plötzlichen Atomausstieg.Die Regierung schwenkte von einem Tag auf den anderen von einer Verlängerung der vorhandenen Atomkraftwerke auf die sogenannte Energiewende um. Das klang damals so schön sauber und verführerisch positiv. Fakt ist, dass es die Franzosen besser haben mit ihren Atomkraftwerken und der Möglichkeit einer sanften Energiewende. Deutschland war von Anfang an dazu verdammt,Kohlekraftwerke hoch zufahren und es wurde deutlich, dass es Probleme beim Transport von Windstrom in die industriellen Ballungszentren der Republik geben könnte. Die abgeschalteten Atomkraftwerke können aber eine größere Gefahr darstellen, als laufende und perfekt kontrollierte Systeme. Das Problem der AKWs bleibt bestehen. Der Ausstieg hat nur die Unsicherheit der Ingenieure und Techniker vergrößert. Kein guter Plan.
Energiewende könnte auch dezentral gedacht werden. Aber davon war keine Rede.Wasserstofftechnologie wäre ein wichtiges Ziel. Das könnten wir tatsächlich schaffen. Kaum jemand redet darüber. 
Die nächste Wir-schaffen-Das! Geschichte startete 2008 mit dem Beinahezusammenbruch der Weltwirtschaft nach dem Platzen der Immobilienblase in den USA. Die Bankeinlagen waren sicher. Haha! Wir schaffen das! Und was haben wir geschafft? Das Deutschland viele Milliarden Steuergelder in den Sand gesetzt hat, während in den USA sehr viel effizienter gehandelt wurde. 
Wenn jemand in der Regierung sagt: Wir-schaffen-Das! sollte er in Zukunft offen darüber reden, worum es geht und was die konkreten Ziele sind. Er oder Sie sollte einen Plan vorstellen mit Meilensteinen und Ausstiegszenarien. Jedes Projekt gilt als gescheitert, wenn die Kosten explodieren oder bestimmte Ziele nicht im Zeitrahmen erfüllt werden können. 
Die Wir-Schaffen-DAS Projekte der Regierungen Merkel sind allesamt noch nicht abgeschlossen, die Kosten explodieren und es ist klar, dass kein einziges dieser Projekte so beendet werden kann, wie man es am Anfang hoffte. Wir werden das schon irgendwie hinbekommen. Aber niemand weiß genau wie das geschehen soll und wo wie am Ende landen werden. Das ist das Problem einer unkonkreten Politik.Aber es ist verständlich aus der Sicht von Politikern: Die nächsten Wahlen kommen bestimmt. Und wenn man zu konkret wird, dann könnte das schnell nach hinten losgehen. Es ist nach hinten losgegangen. Politikverdrossenheit und die Sehnsucht nach einem PROBLEMLÖSER ist groß geworden. Aber ER-Schafft-DAS-auch-nicht.

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Nano Degree


Vielleicht denken Sie über einen beruflichen Wechsel oder einen kompletten Neustart nach. Die Chancen stehen gut. Ich habe im Moment sehr viel mit Menschen zu tun, die sich neu orientieren müssen oder nach einer beruflichen Alternative suchen.

Was meinen Sie, was ein guter Programmierer mitbringen muss? Einfache und logische Antwort: Er muss programmieren können. Es ist verblüffend einfach. Schauen Sie sich die Jobanzeigen an. Wir haben heute bereits einen starken Mangel an gut ausgebildeten IT-Spezialisten. Gesucht werden weniger die erfahrenen, älteren Ingenieure. Gesucht werden einfach Spezialisten, die sich sehr gut mit PHP, Perl und Java auskennen. Wenn dann noch Hintergrundwissen in Form einer abgeschlossenen Ausbildung oder ein Studium nachgewiesen werden kann, dann ist das perfekt.

Hier ein Auszug (anonymisiert) eines Stellenangebots:

Zur Verstärkung unseres Java-Teams suchen wir Dich, wenn Du:

  • Eigenverant­wortlich oder im Team spannende Kunden­projekte umsetzen willst sowie helfen kannst, unsere Software­plattform technisch weiter­zu­entwickeln
  • Den gesamten Software­entwicklungs­prozesses – von der Analyse bis zum produktiven Einsatz – betreuen kannst
  • Verantwortung für bestimmte Aspekte der Software, wie Usability, Daten­bank­optimierung, Kampagnen­erstellung oder Bericht­erstellung übernehmen möchtest

Das solltest du mitbringen.

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium der Informatik oder vergleichbare Ausbildung
  • Erfahrung mit Java-Software­entwicklung im Team – vorteilhaft sind Kenntnisse mit Spring 3.0, Hibernate und MySQL
  • Systematisches und doku­mentiertes Problemlösen
  • Kommunikation und Flexibilität sowie gute Englisch­kenntnisse

Das bieten wir Dir.

  • Spannende Tätigkeit im Wachstums­markt Smart Data und kunden­zentriertes Marketing
  • Flache Hierarchien, keine Politik
  • Leistungsorientierte Kultur mit viel Freiraum für Eigen­initiative und Kreativität
  • Regelmäßige Weiter­bildungen, Bonus-Systeme, Flexibilität bei Arbeits­zeit und -mittel

Haben Sie das aufmerksam gelesen? Hier wird kein Diplomingenieur oder ein Master gesucht. Es genügt ein abgeschlossenes Studium – ich bin mir sicher, dass es auch ohne geht, wenn Sie es schaffen zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Natürlich müssen Sie programmieren können und über gute Englischkenntnisse verfügen. Erfahrungen bei der Arbeit in einem Team sind vorteilhaft. Wenn Sie glaubhaft nachweisen, dass Sie auch als Einsteiger gut in ein Team passen, dann sollten Sie gute Chancen haben.

Was also braucht man um diesen Job zu bekommen? Ganz einfach: Programmierkenntnisse und Erfahrungen bei der Softwareentwicklung, eine einschlägige Ausbildung und gute Englischkenntnisse.

Wenn Sie unter 30 sind und eine Ausbildung als Mechatroniker oder Elektriker haben, dann sollten Sie sich überlegen, wie Sie Softwareentwickler werden können. Sie brauchen gute Englischkenntnisse und Sie müssen mindestens eine Programmiersprache beherrschen. Java ist eine gute Wahl.

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Wenn Sie einen 6 monatigen Kurs machen, dann zahlen Sie ungefähr 200 Dollar pro Monat. Am Ende haben Sie ein Alleinstellungsmerkmal, das in Zukunft wichtiger werden wird als ein vor Jahren absolviertes Hochschulstudium.

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Was das alles mit Coaching zu tun hat?

Nichts. Null-ZERO-NADA-NIX-нечего-ноль!

Also vergessen wir das.

Coaching hat nichts mit Wischiwaschi-Wellnessangeboten, Seelemassage oder “kostenloser” Erfolgsberatung zu tun.

Es tut mir Leid:

Aus einem Verlierer kann nicht einmal der beste Coach der Welt einen Gewinner machen.

Ein Gewinner ist jemand, der in der Lage ist wieder aufzustehen. Ein Coaching kann eine sinnvolle Hilfestellung leisten. Gewinner suchen sich immer einen Coach.

Coaching kann aber durchaus dabei helfen, neue Ziele zu entdecken und Ressourcen auszugraben, von denen man selbst kaum eine Vorstellung hat. Insofern kann Coaching sehr sinnvoll sein.

Das einzige und schwerwiegendste Problem liegt allerdings auf der Hand:
Ein geborener Verlierer wird vermutlich nicht einmal auf die Idee kommen, einen Coach aufzusuchen und ihn auch noch dafür zu bezahlen, dass er einen möglicherweise schmerzhaften Veränderungsprozess in Gang setzt. Mal ganz ehrlich: Warum sollte man das Geld für einen neuen Flachbildschirm oder eine neue Spielekonsole ausgeben, um sich mit einem fremden Menschen zu unterhalten?

Mein Tipp:
Mach das! KAUFE DIR EINEN NEUEN FERNSEHER und VIELLEICHT gibt es dann ja auch einen YOUTUBE Kanal auf dem man ein KOSTENLOSES COACHING findet. DANN hat sich die Investition gelohnt und ich gratuliere DIR: ALLES RICHTIG GEMACHT!

Wie fühlt sich das an?

Zu alt für den Job?


Zu alt für den Job? Das ist momentan ein sehr beliebter CoachingAnlaß. Diese Frage beschäftigt alle. Wie gehen wir mir dem Älterwerden um? Wie gehen wir mit anderen um? Wo ist unser Platz? Sobald Manager, Techniker und andere Spezialisten in die Jahre kommen, baut sich eine immer größer werdende Mauer auf. Spätestens ab dem 45sten Lebensjahr beginnen viele, sich über ihre Zukunft Sorgen zu machen. Richtig gelesen: Sie machen sich Sorgen. Unabhängig davon, ob man das akzeptiert oder nicht: Es ist eine nicht zu verleugnende Tatsache, die uns alle beschäftigt. Es sei denn wir haben es geschafft und haben eine Karriere als Beamter realisieren können. Beamte sollten eigentlich glücklich sein, was die Sicherheit des Arbeitsplatzes betrifft. Die meisten Beamten wissen ganz genau, warum sie diese Laufbahn anstreben. Es ist vielleicht gar keine schlechte Entscheidung, einen Beruf mit Beschäftigungsgarantie zu wählen. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Für den Rest von uns  steigt die Angst vor dem Verlust des gut dotierten Arbeitsplatzes. Auf der anderen Seite beginnen Gedanken über eine mögliche Alternative. Diese Gedanken sind oft bereits am Beginn der beruflichen Karriere vorhanden. Auch hier gilt: Augen auf bei der Berufswahl! Junge Absolventen können sich nicht vorstellen, was sie in 20 oder 30 Jahren machen werden. Sie blenden das aus und konzentrieren sich auf den Einstieg in eine berufliche Karriere.

Auch wenn es kaum jemand zugeben mag: Diese Gedanken stecken in uns allen. Wir verdrängen es, aber es beschäftigt uns. Egal in welcher Phase wir uns gerade befinden. Im Coaching werden Fragen gestellt. Jeder kann sich diese Fragen stellen und auf diese Art und Weise durch seinen eigenen Gedankengarten wandern. Es ist sehr wichtig für Coachees – Klienten beim Coaching – zu erkennen wer man ist und wer man sein will. Ein 25jähriger Student hat eine etwas andere Vorstellung, als ein 60jähriger, der ganz genau weiß, was er bereits erreicht hat und was er noch schaffen will. Aber warum werden wir zu Sklaven eines engen Zeitfensters? Schaffen wir uns damit nicht selbst ein Gefängnis für unsere Gedanken? Wer sagt denn, dass ein 40jähriger nicht mehr studieren kann? Warum sollte man es nicht mehr schaffen, Englisch zu lernen? Überlegen wir mal, auf welche Möglichkeiten wir verzichten, wenn wir diese Sprache nicht beherrschen? Englisch ist wichtig für jeden, der sich für die Zukunft unserer Welt interessiert. Was hindert uns eigentlich daran, besser Englisch zu lernen? Das ist ein Thema für alle Berufsgruppen. Die meisten Klienten mit denen ich zu tun habe, begrenzen sich selbst. Niemand sonst ist verantwortlich dafür. Ich höre immer wieder von Menschen über 50, dass sie in der Schule nicht so gut in Englisch waren und es deshalb nie richtig gelernt haben. Jetzt sei es längst zu spät damit anzufangen:

“Was Hänschen nicht gelernt hat- lernt Hans nimmermehr.” (altes deutsches  Sprichwort)

Das ist Unfug! Streichen Sie diese Gedanken aus Ihrem Leben! Ich behaupte:

“Es ist niemals zu spät etwas Neues zu lernen!” und “Fangen wir heute noch an!”

Lebenslanges Lernen ist nicht nur eine Idee, sondern Realität. Ein 60jähriger Vertriebsmanager wurde vor einem Jahr entlassen. Das Unternehmen musste Personal reduzieren und so entschloss man sich die älteren Mitarbeiter zu entlassen, weil die ja bald in Rente gehen könnten. Der Mann hatte gute Arbeit geleistet und nun war plötzlich Schluss. Er hatte nichts mehr zu tun. Die Karriere war vorbei. Jedenfalls glaubten das alle Beteiligten. Der Mann wurde auf mein Angebot für ein Coaching aufmerksam gemacht und er kam neugierig zu mir. Er war tatsächlich gespannt, was ich ihm raten würde. Er hatte keine Vorstellung, wie so ein Coaching tatsächlich ablaufen und was es ihm bringen würde.

Ich stellte ihm am Beginn nur einige Fragen, notierte mir die Fragen und machte mir Notizen.

“Wie haben Sie sich Ihre Zukunft vorgestellt, als Sie mit dem Studium begonnen haben?”

“Welche Ihrer Ziele haben Sie realisieren können?”

“Was würden Sie heute anders machen?

“Wer sind Sie heute?”

“Wer wollen Sie in 20 Jahren sein?”

“Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine zweite Karriere starten. Was würden Sie gerne tun?”

Jedes Coaching ist individuell. Der Coach ist nur ein Begleiter. Er stellt Fragen und bringt Prozesse in Gang. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich als Coach ein Gärtner bin, der den Lebensgarten meiner Klienten kennenlernt. Ich grabe hier und gieße dort ein wenig. Dann beschneide ich einen Obstbaum und pflanze eine Hecke und ein paar Sträucher. Der Garten entwickelt sich und ich stelle mir vor, wie es in einigen Jahren aussehen wird. Mein Klient wollte Ratschläge. Die bekommt er aber nicht von einem Profi. Es ist nicht die Aufgabe eines Coaches, Ratschläge zu geben.

Die Antworten liegen immer im Klienten. Coaching gräbt nur verschüttete Ressourcen aus und legt sie frei.

Glauben Sie immer noch, zu alt für eine neue Aufgabe zu sein?

Forever Coach


Am 03.10.2011 habe ich meinen ersten Beitrag auf diesem Blog veröffentlicht. Heute stehe ich kurz vor dem 400ten Artikel. Inzwischen schreibe ich regelmäßig über meine Erfahrungen, über anonymisierte Fallbeispiele und außerordentliche Herausforderungen. Damals hatte ich bereits eine vage Vorstellung über meine Arbeit als Coach. Schließlich hatte ich ja gerade eine Coaching-Ausbildung absolviert. Es war mir völlig klar, was ich in Zukunft machen wollte. Ich wollte als Coach arbeiten. Genau das mache ich jetzt. Ich hätte mir damals nicht vorstellen können, dass es tatsächlich funktioniert. Aber mein Instinkt und mein Gefühl haben mich noch nie enttäuscht. Ich habe mich damals richtig entschieden. Hier noch einmal einer meiner frühen Artikel, den ich auf MacCoach veröffentlicht habe. Warum MacCoach? Das steht auf meinem ersten Artikel, den jeder im Archiv finden kann. Viel Spaß bei der Suche.  

Einmal Coach, immer Coach (14.07.2012)

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt, dass es gut ist Dinge zu wissen und Geheimnisse zu durchdringen. Dieser Mensch hat angefügt, dass es das Größte ist dieses Wissen weitergeben zu können. Das spricht für den Beruf eines Lehrers und für unterstützende Eltern. Ich mag diese Art von Vorbildern. Im Idealfall sind sie genau das, was einen Coach ausmacht. Sie zeigen die Zukunft so, wie sie sein könnte, wenn wir alles richtig machen. Ich persönlich habe in meinem Leben viel über die mögliche Zukunft nachgedacht und es ist eine große Überraschung für mich, dass sie im Grunde genau so geworden ist wie ich sie mir vorgestellt habe. Eigentlich ist es kein Wunder, dass mein Leben so ist, wie ich es mir selbst erträumt habe. Nicht, dass ich keine Probleme hätte, die noch gelöst werden müssen. Aber das ist nicht das Thema. Gibt es eigentlich Menschen, die anderen nichts mitzuteilen haben außer: „Hey! Seht mich an! Bin ich nicht toll?“ Ich weiß nicht. Damit kann ich nicht viel anfangen. Die Menschen die ich treffe sind alle auf ihre Art einzigartig. Aber ich möchte niemand anderes sein. Ich bin zufrieden mit mir. Eigentlich. Wann habe ich zum letzten Mal so richtig lachen können? Wann war ich zuletzt glücklich? Das sind Fragen die sich jeder von uns stellen sollte. Ich bin glücklich in den Armen meiner geliebten Frau. Ich lache tatsächlich wenn sie anruft, wir uns verabreden, beieinander sind. Das macht mich glücklich. Ein eindeutiges Zeichen von Liebe und Glück. Was will ich mehr? Aber warum schreibe ich eigentlich – Einmal Coach, immer Coach? Was hat das mit dem zu tun was ich hier von mir gebe? Ganz einfach. Alles was ich denke und tue hat mit positiver Psychologie zu tun. Es ist wie eine gesunde und natürliche Diät. Keine künstlichen Süßstoffe und Geschmacksverstärker. Wie singt doch Pippie Langstrumpf so schön? „Ich mach mir die Welt, wie….. sie mir gefällt!“ Haben Sie die Melodie?

Otto Scharmer hat den Begriff  „Von der Zukunft her führen“ geprägt. Boris Grundl coacht mit den „Drei Säulen der Führung“ – Wie führe ich mich selbst – Wie lasse ich mich führen? – Wie führe ich andere? Genau in dieser Reihenfolge ist es richtig. Einmal Coach – immer Coach bedeutet, dass ich mir nicht vorstellen kann mich wirklich über Menschen aufzuregen, die sich „falsch“ verhalten. Es ist anstrengend mit Leuten umzugehen, die keine gute Kinderstube hatten oder die ihre inneren Probleme nach außen kehren. Es ist gefährlich mit Menschen zu tun zu haben, die fest daran glauben, dass sie alles richtig machen. Der Begriff „Über Leichen gehen“ kommt ja nicht von ungefähr. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Vielleicht ist es manchmal sogar nötig, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Ein militärischer Führer muss immer Entscheidungen treffen, die Menschenleben kosten können.
Die Agenda 2010 von Bundeskanzler Schröder hatte ihn, in letzter Konsequenz, das Amt gekostet. Allerdings waren die unpopulären Entscheidungen wichtig für Deutschland und haben sich als das Erfolgsinstrument in der heutigen Krise herausgestellt. Der Mann ist ein Coach! Ganz eindeutig. Ich hätte nie gedacht, dass sich dieser Mann eines Tages als ein leuchtendes Vorbild herausstellen könnte. (Umstritten ist heute natürlich seine Freundschaft mit WP – Anmerkung 05.01.2015)
Es kommt immer auf die ganze Story an und nicht auf den populären Mainstream. Boris Grundl hat mal wieder recht mit seinem Kampf gegen die „Diktatur der Gutmenschen“. Gutmenschen sind mir in meinem Leben zur Genüge über den Weg gelaufen. Das waren sehr oft die willigen Diener des einen oder anderen repressiven Systems. Vorsicht! Ich meine nicht nur die untergegangene Deutsche Republik die weder republikanisch noch demokratisch war. Es gibt so viele repressive Systeme um uns herum. Platz genug für Gutmenschen. Wir müssen nur die Augen öffnen um so etwas zu erkennen. Es kommt immer darauf an, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und wach zu bleiben. Von allein geht gar nichts. Es kommt immer darauf an seine eigene Zukunft in die Hand zu nehmen und alles zu tun um sie in der Hand zu behalten. Denken Sie von der Zukunft her! Und zwar positiv!

Und so schließt sich der Kreis. Einmal Coach, immer Coach. Ich denke wie ein Coach, also bin ich einer! So einfach ist das – und so schwierig.

Modell der Zukunft


„NLP is a usermanual for your brain!“ Richard Bandler

“Jeder ist seines Glückes Schmied!” Deutsches Sprichwort

Jeder ist seines Glückes Schmied – oder sein Architekt. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch, bewusst oder unbewusst, in gewissen Grenzen, sein eigenes Leben selbst gestalten, projektieren und leben kann. Alles spielt sich zunächst in unserem Gehirn ab. Alles, was wir erreichen wollen, erreichen wir nicht durch Zufall, sondern weil wir es tatsächlich wollen. Wir sind die Architekten unserer Zukunft. Und natürlich spielt Fantasie eine große Rolle.

Ein einfaches Beispiel. Eine talentierte und sehr attraktive Frau verzichtet auf Karriere, heiratet einen viel älteren, wohlhabenden Mann und entscheidet sich für eine sichere Zukunft. Sie ist von dem Mann abhängig und das ist an und für sich auch keine schlechte Entscheidung. Aber es ist deutlich erkennbar, dass sie ihre Zukunft genau modelliert und geplant hat. Sie hat sich für das Leben einer sehr verheirateten Frau entschieden und ihr liegt das Wohlergehen ihrer Familie und ihrer Kinder sehr am Herzen. Ein Blick in die Zukunft zeigt sehr deutlich, wohin die Reise gehen wird. Die Kinder gehen aus dem Haus und am Ende bleiben eine ältere Frau und ein alter Mann zurück. Es geht ihnen gut und sie leben ein gutes Leben voller Wohlstand. Die Frau hat sich gut entschieden, wenn sie ihren Mann liebt und sich immer wohl bei ihm und mit ihm fühlt. Wenn das nicht der Fall ist, dann hat sie ein Problem das von vornherein in ihrem Bauplan zu erkennen war.

Jeder kann Fehler im Bauplan seines Lebens erkennen, wenn er gelernt hat den Bauplan zu lesen und zu gestalten. Ich bin von Hause aus Programmierer. Vielleicht hilft mir das zu erkennen, dass Fehler in einem Bauplan oder einem Computerprogramm sehr einfach korrigiert werden können. Ich lasse das Programm ablaufen und wenn es nicht richtig funktioniert, dann modifiziere ich es so lange, bis es perfekt läuft. Genau so können wir und das Modell unserer eigenen Zukunft vorstellen.
Es ist im Grunde ganz einfach. Wir müssen nur lernen die Zukunft zu modellieren, die wir haben wollen. Und zwar heute. Seien wir kreativ! Wir können mutig sein! Wir können sehr viel schaffen, wenn wir in der Lage sind unser Programm der Zukunft zu entwerfen und Schritt für Schritt zum Laufen zu bringen. Alles, was wir denken, kann Wirklichkeit werden.

Vielleicht ist es ein guter Ansatz, zuerst herauszufinden, wer wir sind, über welche Potentiale wir verfügen und was möglich wird, wenn wir uns von den Grenzen unserer Gegenwart befreien und in die Zukunft blicken.

Genau das ist ein Coaching-Anlass. Sie können es selbst versuchen oder Sie suchen sich einen Coach.

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt für den ersten Schritt. die Gestaltung der Landkarte Ihrer Persönlichkeit. Es gibt mehrere Formate. Eine gute Möglichkeit ist die Birkman Methode. Daniel Schäfer in Berlin bietet so etwas an. Wenden Sie sich einfach vertrauensvoll an ihn. Die Birkman Methode® erstellt auf Basis eines soziologischen Profils eine mehrdimensionale Landkarte Ihrer Persönlichkeit und hilft Ihnen dabei, Ihre persönlichen sowie beruflichen Stärken und Potentiale ganzheitlich sichtbar zu machen. Sie ermöglicht Ihnen einen Eindruck über Ihren Verhaltensstil sowie über Ihre Motivationen und offenbart Ihr Konfliktpotential.

Nach dem Abschluss des Tests haben sie das Fundament Ihrer Zukunft gebaut und darauf kann man aufbauen.  Was wünschen Sie sich? Wie soll Ihre Zukunft einmal aussehen? Wo sehen Sie sich? Lassen Sie einfach mal los und träumen Sie von Ihrer Zukunft! Wie fühlt sich das an? Wenn es gut ist, dann lohnt es sich auch für diese Zukunft zu kämpfen und genau diese Zukunft zu gestalten.

Fangen Sie gleich an! Es ist niemals zu spät dafür. Werden Sie der Architekt Ihrer eigenen Zukunft. Heute noch!

Facebook: ein mobiles Unternehmen


Klingt komisch, ist aber wahr. Ausgerechnet Facebook zeigt deutlich, wohin die Reise gehen wird. Das ist die Zukunft. Keine eigenen Festplatten mehr, keine Probleme mit Backups, ständige Verfügbarkeit, überall. Das ist MobileComputing, das ist die Cloud. Zugegeben. Facebook ist nicht unbedingt das was sich Profis unter Zukunft vorstellen. Aber man kann bereits erkennen, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Facebook ist eine gigantische Datenverarbeitungsmaschine, die immer noch nahtlos weiterwachsen wird. Die Technologie, die dahinter steckt, ist das Faszinierende an Facebook. Die Datenschutzrichtlinien und das, was andere über uns erfahren können, wenn wir nicht restriktiv auf unsere Daten und die Verbindungen zu anderen Menschen achten, machen Facebook zu einem schwer handhabbaren Werkzeug. Die meisten Nutzer gehen doch recht leichtsinnig und bedenkenlos mit ihren Daten um. Sie wissen es oft nicht besser. Nutzerrechte administrieren ist keine triviale Aufgabe. Schon gar nicht für Nutzer.  Aber das ist ein anderes Thema.
Google ist übrigens auch ein mobiles Unternehmen. SAP auch. Apple sowieso. Microsoft ist auf den weg dahin: „Windows Server 2013 – Inspiriert von der Cloud!“. WordPress :-), Twitter…… Alles wandert in die Cloud. Ist das ein Problem? Ja, aber. Es ist ein Problem, aber er ergeben sich eine Menge Chancen. Wir werden uns in nur fünf Jahren nichts anderes mehr vorstellen können. Für die meisten von uns werden Computer unsichtbar. Sie stehen in gigantischen Rechenzentren und verarbeiten noch gigantischer virtuelle Systeme. Virtualisierung ist wieder ein anderes Thema, aber MobileComputing, Cloud und Virtualisierung gehören eng zusammen.

Es gibt Unternehmer, die sich gegen MobileComputig, Cloud, SocialMedia und dergleichen stemmen. Angesichts der rasant sinkenden Kosten werden sie umdenken. Mit Sicherheit! Und das im doppelten Sinne.

Was ist der Unterschied zwischen einem eigenen Rechenzentrum und einem Rechenzentrum in der Cloud?

Wenn das Internet an einem Firmensitz mit eigenem Rechenzentrum ausfällt, kann niemand mehr arbeiten.

Ein Unternehmen, dass sein Rechenzentrum in der Cloud betreibt, kann weiterarbeiten. Der Ausfall des Internet am Firmensitz kann sehr schnell mit mobilen Geräten ausgeglichen werden. Die Mitarbeiter können auch von Zuhause aus weiterarbeiten.

Ja ich weiß: Natürlich kann man ein eigenes Rechenzentrum ausfallsicher machen und redundante Standleitungen bauen und und und…..Aber denken Sie nur an die Kosten!

Fazit: Facebook ist zwar ein mobiles Unternehmen. Das sollte jedoch keinen Unternehmer davon abbringen sich ernsthaft mit den Vorteilen dieses Konzeptes zu befassen. Es ist die Zukunft!