Ein unmoralisches Angebot


Ein unmoralisches Angebot

Der Film mit Robert Redford und Demi Moore – Woody Harrelson, der den Ehemann von Demi Moore gespielt hatte, habe ich vergessen, ich musste tatsächlich Google befragen –  war eine furchtbare Schmonzette. Er hat die Goldene Himbeere mehr als verdient.
Aber es ist ein wunderbares Coaching-Format. Welche 35 jährige Frau würde tatsächlich einen gerade 25 älteren Millionär vom Format Robert Redford aus moralischen Gründen abweisen? Zugegeben, es ist eine rhetorische Frage; Aber sie funktioniert sehr gut. Es ist eine sehr moderne Feenfrage. “Stellen Sie sich vor, dass Sie eine gutaussehende Partnerin finden, die sehr viel Geld hat, aber etwas älter ist als Sie?”, kann man auch einen 40jährigen Mann fragen. Eine attraktive 60jährige ist heute immer kein Hinderungsgrund sich neu zu verlieben, selbst wenn der Mann etliche Jahre jünger ist. Voraussetzung ist natürlich, dass  der Mann für die Frau attraktiv und kein niveauloser Langweiler ist. Er sollte schon eine gute Kinderstube genossen haben. Ich rede mich hier um Kopf und Kragen; Ich weiß; Es geht nur um das Coaching-Format: “Ein unmoralisches Angebot.”

Stellen Sie sich vor, dass Ihnen heute jemand “ein unmoralisches Angebot” machen würde. Wie würden Sie sich entscheiden?
Wir sind hier im Einzelcoaching und niemand wird ihre Antwort je erfahren. Aber stellen Sie sich selbst die Frage. Wie würden Sie auf ein derartiges Angebot reagieren?

Denken Sie kurz darüber nach und erfassen Sie, welche Gefühle das in Ihnen auswirkt. Denken Sie moralisch und warum Sie so denken, wie Sie gerade denken? Wer oder was steht ihnen im Wege? Wie würden Ihre Freunde und Verwandten auf Ihre Entscheidung reagieren? Deklinieren Sie es für die wichtigsten Personen in Ihrem Leben durch. Wie denkt Onkel Fritz und Tante Berta über Sie, wenn Sie „so etwas“ tun würden? Wie würde Ihr(e) PartnerIn darüber denken? Was würde Ihnen möglich werden, wenn Sie die Chance auf ein derartiges Angebot bekommen würden? Wie würden Sie ihr Leben gestalten? Wie würde es aussehen? Bedenken Sie, dass Sie möglicherweise ganz von vorn anfangen und alle Ihre Sorgen über Bord werfen könnten. 

Denken Sie bitte ernsthaft darüber nach. Auch wenn es Ihnen jetzt sehr unmoralisch vorkommt. Sie können auch über Ihre moralischen Glaubenssätze laut nachdenken, wenn Sie mögen. Aber bitte beschäftigen Sie sich ganz offen mit der Frage.

“Das unmoralische Angebot” ist ein sehr gutes Coaching-Format. Es funktioniert immer; – unter der Voraussetzung, dass der oder die Coach eine gute Beziehung zum Coachee aufgebaut hat und  nicht selbst ein derartiges Angebot unterbreitet. Denn das ist dann kein Coaching mehr, sondern etwas anderes. Und darum geht es hier nicht.   

Mitarbeitercoaching



Mitarbeitercoaching – Was ist, was soll, wie funktioniert es?

Was kann man sich konkret darunter vorstellen? Was bringt es? Wie funktioniert es praktisch? Das sind Fragen, die uns bei der Entwicklung eines greifbaren Modells begleitet haben.

Am Anfang stand die Überzeugung, dass Mitarbeitermotivation, Feel-Good-Management und eine optimale Arbeitsatmosphäre sich positiv auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und letztendlich auch auf die Qualität und Quantität der Arbeit auswirken müssen. Es gibt keinen Zweifel; Kundenzufriedenheit beginnt immer mit Mitarbeiterzufriedenheit.

Aber was sind die wesentlichen Bausteine für die zielgerichtete Arbeit in mittelständischen Unternehmen? Es genügt ganz sicher nicht, wenn man einfach ein paar Coaches engagiert und sie dann im Unternehmen Mitarbeiter coachen lässt. Was soll das bringen? Was sind die Vorteile für die Mitarbeiter? Bleiben die gewonnenen Informationen wirklich beim Coach, oder werden sie brühwarm mit Namen und Adressen an den Auftraggeber weitergeleitet?
Was bringt das Coaching dem Mitarbeiter? Was bringt es für das Team? Was bringt es dem Unternehmen?

Coaching beginnt aus unserer Sicht immer mit einer Feststellungsrunde. Man kennt die Birkmann-Methode zu Persönlichkeitsfeststellung oder die ABC-Methode im Jobcoaching. Das Coaching-Dashboard der Jobnet.AG ist eine konsequente Weiterentwicklung der ABC-Methode. Es werden Fragen durch den Klienten beantwortet, die dann zu einem grundlegenden Portfolio für das individuelle Coaching genutzt werden können. Eher introvertierte Denker werden anders auf Veränderungsprozesse reagieren als extrovertierte, explosive Macher. Entscheidend ist ein intelligenter Abgleich und die zielführende Zusammensetzung der Menschen, die miteinander arbeiten.

Zugegeben: Das ist leicht gesagt und schwer zu realisieren.

Ein zentrales Thema bei Mitarbeitercoaching ist das der Bedeutung. Robert Kegan schreibt in seinen ENTWICKLUNGSSTUFEN DES SELBST: “Keine Bedeutung haben heißt,wie wir es definieren, völlig einsam sein. Auch wenn wir wohlgenährt, warm und körperlich gesund sind, können wir dennoch körperlich zugrunde gehen, wenn wir nichts ‘bedeuten’. Ich habe das Thema ‘Bedeutung’ oft im Zusammenhang mit ‘innerer Kündigung’, ‘Dienst nach Vorschrift’ und Burnout-Episoden beobachten müssen. Es ist aus meiner Sicht sehr wichtig, jedem Mitarbeiter möglichst die Bedeutung zuzuschreiben, die für ihn wichtig ist um sich optimal zu entwickeln und in ein Team hineinzupassen. Eine gute und fleißige Verkäuferin sollte niemals auf ihre Kerntätigkeit reduziert werden und sich austauschbar fühlen. Es geht auch darum, dass sie es ist, die den Kunden ein Gefühl von Sicherheit gibt. Sie repräsentiert das Unternehmen in der ersten Reihe. Das ist ein Grund, warum Verkäufer besonders geschult werden müssen. Das ist allerdings kein Kernthema für Coaching. Coaching macht etwas anderes. Ein guter Coach ‘bringt die Dinge auf den Punkt’. Er fragt nach allen Aspekten, die das Leben eines Klienten ausmachen und er fragt natürlich auch nach der Bedeutung. Wenn hier keine befriedigende Antwort gefunden werden kann, wird das ein wichtiges Coachingthema. Ich selbst habe mir diese Frage im Laufe meines Berufslebens immer gestellt und ich habe, nachdem ich sie beantworten konnte, immer eine neue Richtung eingeschlagen. Hätte ich meine eigene Bedeutung auf das reduziert, was andere in mir gesehen haben oder was andere von mir erwarteten, wäre ich vollkommen andere Wege gegangen. Es hätte die enorme Gefahr der gefühlten Bedeutungslosigkeit gedroht; mit allen begleitenden Wirkungen bis hin zu Depression und schweren Magengeschwüren. Ich selbst habe gelernt, wie man nicht nur ausweicht, sondern aktiv an der Lösung der eigenen Bedeutung arbeiten kann. Als Coach spüre ich regelrecht, dass ich an einer großen Aufgabe mitarbeiten darf. Es geht um nichts anderes als Coaching groß zu machen und so de Coach zu einem aktiven Gestalter zu machen. Das ist Bedeutung genug für mich und immer wenn ich an einer Stelle tätig war, wo das möglich war, konnte ich richtig gute Ergebnisse erzielen.

Also: Die Frage nach der Bedeutung ist essenziell im Coaching. Aber nicht nur das.
Coaching ist achtsames Feedback, die Möglichkeit das Handeln von Klienten unter anderen Gesichtspunkten sichtbar zu machen und Veränderungen zu bewirken, die nicht nur für das Unternehmen wichtig sind, sondern auch für jeden Einzelnen. Das Gesamtpaket ermöglicht positive Veränderungsschritte. Auch das Akzeptieren von Anweisungen einer Führungspersönlichkeit in einer Hierarchie gehört dazu. Wenn wir uns alle nur als absolute Individualisten verstehen, dann ist die Zusammenarbeit innerhalb von Teams und Institutionen kaum möglich. Das andere Extrem, die innere Kündigung, ist eine logische Folge.

Wie funktioniert also ein sinnvolles Mitarbeitercoaching?

Sie suchen sich einen Coach, mit dem Sie über das Thema reden können. Der Coach unterbreitet Ihnen ein Angebot. Und dann kann es auch schon losgehen. Der oder die Coaches können zum Beispiel mit Mitarbeitergesprächen in der Führungsriege beginnen. Die Schweigepflichtserklärung der Coaches ist eine wichtige Grundlage.

Am Ende kann es Empfehlungen geben, wie Teams besser zusammengesetzt werden könnten oder welcher Mitarbeiter Potentiale entwickelt, die eine zielgerichtete Förderung nach sich ziehen können. Alles läuft unter dem Aspekt: Erweiterung der Kompetenzen von Mitarbeitern und Teams.

Was spricht eigentlich dagegen, mit einem Coach über das Thema Mitarbeitercoaching zu reden?  

Narren


Früher war es üblich, dass der König einen Narren am Hof beschäftigte;
Der Narr konnte tun und sagen was er wollte.
Manchmal blieb den Zuschauern das Lachen im Halse stecken.
Heute brauchen die Mächtigen keinen Narren mehr.
Sie machen den Job einfach selbst.*

(*Ähnlichkeiten mit heute regierenden Präsidenten sind rein zufällig)

Coachbar? Zielgruppen für Coaching


Coachbar?

Eine interessante Frage, die sich jeder Coach immer wieder stellt, ist die Frage nach der Zielgruppe, die er ansprechen möchte. Für wen soll das Coaching einen Mehrwert bringen? Wer will sich überhaupt coachen lassen? Hat Coaching eine Perspektive? Ist der Beruf Coach mehr, als reines Wunschdenken? Ist es realistisch und sinnvoll als Zielgruppe zum Beispiel Anwälte, Ärzte, Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen zu definieren, wenn der Coach bisher hauptsächlich als Pädagoge oder Psychologe unterwegs war? Was bringt einen Chefarzt dazu, sich einem Coach anzuvertrauen, der selbst keinen medizinischen Hintergrund nachweisen kann? Warum sollte sich ein Steuerberater von einem Coach mit Schwerpunkt IT ins Vernehmen setzen? Macht das Sinn? Oder heißt es auch hier: Schuster bleib bei deinen Leisten?

Ich denke, dass ein guter Coach vor allem ein guter Gesprächspartner sein muss, der den Coachingprozess versteht und der in der Lage ist, Klienten aus unterschiedlichen Zielgruppen zu coachen.

Es geht hier nicht darum Netzwerke zu erweitern oder mit einem Spezialisten über ganz spezielle Problemstellungen zu reden. Es geht auch nicht um Projektmanagement oder Unternehmensentwicklung. Coaching ist eine 360° Sicht auf den ganzen Menschen, also eine ganzheitliche Angelegenheit.

Coaching und Therapie haben sehr viel mehr gemeinsam, als man zu wissen glaubt. Wenn ein Manager genügend Leidensdruck aufgebaut hat, wird der Gang zum Therapeuten für ihn ein logischer Schritt sein. Er hat Schmerzen und er geht zum Spezialisten. Wer Zahnschmerzen hat, geht zum Zahnarzt, auch wenn der Zahnarzt keinerlei Ahnung von der Tätigkeit eines Politikers, Forschers, Soldaten oder Managers hat. Logisch; Der Zahnarzt wird dafür sorgen, dass die Ursachen für die Schmerzen beseitigt werden. Er packt die Angelegenheit sozusagen an der Wurzel. Wer zum Therapeuten geht will keinen neuen Businessplan oder ein Konzept zur besseren Personalführung oder eine Expertise zu einem gescheiterten Projekt.

Coaching ist – niederschwellige – Therapie. Nicht jeder psychische Druck oder Schmerz hat seine Ursache in einer krankhafte Veränderung der Persönlichkeit oder einer psychische Krankheit. Coaching ist sehr nahe an der Therapie und der oder die Coach ist erwiesenermaßen gut in der Gesprächsführung. Ein Coach stellt Fragen, führt Perspektivwechsel, ist offen für neue Lebensansichten und Probleme. Ein Coach ist jemand, mit dem man reden kann, wenn man keinen anderen Gesprächspartner findet. Die Ursachen dafür, dass kein anderer Gesprächspartner in Frage kommt sind so vielfältig wie die möglichen Klienten eines Coachings.

Der Coach ist ein Resonanzboden, ein Sparringpartner, ein Drehbuchautor, ein Regisseur. Ich wiederhole mich.

Ich behaupte, dass ein Coach im Grunde nichts vom professionellen Leben eines Klienten wissen muss. Der Klient ist der Chef in seinem Leben. Er weiß am besten, wie der Hase läuft oder wie man Menschen dazu bringt, ihm zu folgen. Es ist durchaus möglich, dass der Manager etwas über Führung dazulernen möchte. Auch hier wäre ein neutraler Coach mit anderem Lebens- und Erfahrungshorizont ein sehr guter Ansprechpartner.
Ein Coach muss, wie ein Therapeut sehr viel über die menschliche Seele, Entwicklungsstufen und Ängste wissen. Coaching, Seelsorge, Therapie haben sehr viel miteinander zu tun. Daher plädiere ich für Coaching als Profession mit therapeutischen Ansätzen und Wissen. Das macht den Beruf eines Coach zu einem der spannendsten Feldern, die es gibt. Ich bin mir sicher, dass Coaching eine große Zukunft haben wird.

7 (Ab)gründe für Coaching


Er wollte sich nicht coachen lassen; Er fürchtete sich vor der dunklen Leere, die dem Coach nicht entgehen würde.

Sie brauchte keinen Coach; Ihr genügten gelegentliche Bekanntschaften, denen sie ihr Innerstes offenbarte.

Er hatte oft darüber nachgedacht, sich einem Coach zu offenbaren. Ohne Ergebnis.

Er war lange Barkeeper gewesen; Nun war er eben Coach.

Ihre erste Frage an den Coach: “Wie ist das mit der Schweigverpflichtung bei Ihnen?”

Ihre zweite Frage an den Coach: “Coaching ist doch so etwas wie Seelenstriptease, nicht wahr?”

Er wollte nur reden; keine Fragen beantworten, keine Ziele realisieren. Der Coach hörte lange aufmerksam zu.

Die 7 Rollen des Coach


Die 7 Rollen des Coach

Ein Coach muss in der Lage sein, den Coachingprozess zu führen. Er ist ein Multitalent, der blitzschnell unterschiedliche Rollen annehmen kann. Abhängig von der Situation und vom Prozessschritt ist er väterlicher Freund, Resonanzkörper, Gegenspieler, Spiegel, Assistent, Kumpel, positiver Verstärker, “des Teufels Advokat”, Ratgeber, Katalysator, Projektmanager, Visionär, Stichwortgeber, Seelsorger, Begleiter, Bergführer oder Lehrer und Trainer. Wir sehen also, dass eine Einschränkung auf nur 7 Rollen nicht zielführend zu sein scheint.  

Babak Kaweh hat in seinem COACHING HANDBUCH* die 7 Rollen des Coachs wie folgt zusammengefasst:

7 Rollen eines Coach

  • Regieassistent
  • Ratgeber
  • Mitspieler
  • Resonanzkörper
  • Transformator
  • Reflektor
  • Provokateur

Die Rolle des Regieassistenten ist aus meiner Sicht die herausragende Rolle. Nach dem Erstkontakt wird sozusagen geklärt, ob der FILM ein gutes Drehbuch hat und wie er am besten umzusetzen ist. Zielklärung und Meilensteine in Form von Kapiteln werden abgestimmt. Die Bühnenbilder werden gemalt und die weiteren Figuren benannt und beschrieben. Dann folgt ein genau auf den Coachee abgestimmter Ablauf und es wird immer wieder ganz genau geklärt, ob er sich in seiner (neuen) Rolle wirklich wohlfühlt, oder ob weitere Anpassungen ausprobiert werden müssen. Coaching hat eine Menge mit der Arbeit eines Regisseurs zu tun. Aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass es für den klassischen Regisseur im Deutschen Fernsehen immer schwieriger wird, Aufträge zu bekommen. Warum auch immer. Das will ich hier nicht mutmaßen. Aber Regisseure können mit Sicherheit auch die Rollen eines Coach übernehmen, wenn sie gut sind.

Die Rolle als Ratgeber gehört meiner Meinung nach noch weiter nach hinten. Ein Coach agiert eher als aktiver Zuhörer, hier als Resonanzkörper, Reflektor, Transformator.

(*Das COACHING HANDBUCH von BABAK KAWEH ist ein sehr gutes und kompaktes Nachschlagewerk für Coaches)

CompanyMood – Effektive Messung der Mitarbeiterzufriedenheit


das ist Qualitätsmanagement der Extraklasse!

Feelgood Management

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Der Schlüssel zum Erfolg: Zufriedene Mitarbeiter

Warum sind Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple so erfolgreich am Markt?

Der Schlüssel ihres Erfolges liegt im Engagement ihrer Mitarbeiter. Studien, wie die von StepStone, haben herausgefunden, dass zufriedene Mitarbeiter motivierter und engagierter ihrer Arbeit nachgehen. Damit sind geringere Fehlzeiten, eine geringere Fluktuation und ein effektiveres Recruiting verbunden, was Kosten spart und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz sichert. Wie man die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit entsprechenden Maßnahmen steigern kann, habe ich bereits berichtet. Im letzten Blogartikel habe ich die Online Reise Plattform TravelBird vorgestellt, die bereits viele dieser Maßnahmen erfolgreich umsetzt.

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Woran erkennst Du einen guten Coach?


Ok, eventuell begebe ich mich mit diesem Titel auf dünnes Eis. Denn was heißt das eigentlich? Um eines gleich vorwegzunehmen, ich glaube, DEN guten Coach gibt es ebenso wenig wie DIE gute Führungskraft, DEN guten Arzt, DIE gute Mutter etc. Dennoch bin ich überzeugt, dass es günstige und weniger günstige Coach-Klienten-Konstellationen und gelungene und weniger […]

über Woran erkennst du einen guten Coach? — Umbruch – Aufbruch

Transaktionsanalyse – Feedback


Die Transaktionsanalyse ist eine psychologische Theorie mit der auch Feedbackregeln und die (Wieder-) Herstellung einer symmetrischen Gesprächssituation erklärt werden kann. Jeder erwachsene Mensch kann auf den drei Ebenen: Eltern Ebene Erwachsenen Ebene Kind Ebene agieren und reagieren. Jeder trägt das Potenzial der drei Ebenen in sich und wechselt sie über den Tag verteilt. Eltern Ebene: […]

über Wie du wertschätzend und respektvoll Feedback geben kannst Teil IV — Ralf Hauser – Coaching Blog

Führungskraft als Coach?


Das tayloristische Management-Verständnis hat ausgedient. Punkt! Dies sollte nun wirklich keine Neuigkeit mehr darstellen, da es nun oft genug proklamiert und erklärt wurde – z. B. hier, hier und hier. Für ungläubige Planungs- und Kontroll-Gläubige: Selbst Management-Guru Gary Hamel forderte schon vor Jahren im Harvard Business Manager die Weiterentwicklung des klassischen Management-Ansatzes zu einem “Management […]

über Die Führungskraft als Coach – Revolution im Führungsverständnis oder Missverständnis? — HR Strategie Blog

Clinton’s Restaurant in Hoppegarten


interessant! das liegt ja quasi bei mir um die Ecke! Danke für den tollen Tipp! Ich werde den Burger probieren……

Joesrestandfood

Das Clinton Restaurant ist integraler Bestandteil der Europazentrale der Clinton Unternehmensgruppe. Diese vertreibt Kleidung der Modemarken Soccx und Camp David. In dem Verkaufsshop in Hoppegarten, dort wo die Zentrale für Europa beheimatet ist, gehört auch ein Bistro und ein Restaurant dazu. Als ich dort vorbei fuhr, wurde ich neugierig und musste das Restaurant testen.

Samstags und Sonntags gibt es hier auch einen Brunch sowohl im Bistro als auch im Restaurant. Am Mittwoch wird die Karte italienisch mit Pasta und Pizza.

Zu Beginn kam ein Gruß aus der Küche in Form von Brot mit einer speziellen Butter und einer frischen Creme. Ich hatte als ersten Gang das frische Rindertatar für 12,50€ bestellt, einer der Klassiker hier im Clinton Restaurant.

Ich war angenehm überrascht von der guten Qualität des Fleisches. Das Tatar war gut präsentiert und hatte die richtigen Zutaten auf dem Teller, um sich nach Belieben, sein Tatar zu veredeln. Dieser erste Gang hier…

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Authentisch Italienisch in XBerg SO36


Das Restaurant Trentasei liegt im ehemaligen Postzustellbezirk “SO36“ in Berlin Kreuzberg, ein Begriff bei den Westberlinern durch den legendären gleichnamigen Punk und New Wave Club. Die 36 ist der Namensgeber für das Restaurant in der Skalitzer Straße 34, 10999 Berlin. Der gebürtige Kreuzberger und Geschäftsführer des Trentasei hat sich in dem Restaurant einen Traum von […]

über Authentische italienische Küche im Restaurant Trentasei in Berlin / Kreuzberg — iSpodBerlin

Barcelona to LAX für 99€


An airfare war is raging over the Atlantic, and the owner of British Airways has just fired a new weapon. International Consolidated Airlines Group, BA’s parent company, said Friday (March 17) that it’s launching a low-cost carrier called Level that will offer no-frills service from Spain to two airports in California and two in Latin…

über A new budget airline from British Airways’ parent will fly from Barcelona to LAX for €99 — Quartz

Meinungen


Wenn Du die Wahrheit sehen willst,
habe keine Meinung. /Zen Sprichwort/aus: IRON FIST/

Die Welt besteht aus Meinungen. Wie kann man da keine Meinung haben? Das ist er erste Gedanke, der einem durch den Kopf schießt. Kann man sich überhaupt leisten, keine Meinung zu haben? Ist das erlaubt?

Keine Meinung haben, bedeutet in unserer westlichen Welt, feige zu sein. Man darf sich doch nicht heraushalten. Man muss einen klaren und festen Standpunkt haben. Man muss wissen, wo man steht und man muss klar stellen wofür man steht. Darum geht es in unserem Leben. Einen festen Standpunkt haben und wissen wo man hingeht. Im Coaching sind das wichtige Punkte auf unserer inneren Landkarte.

Aber zuerst wollen wir uns die Wahrheit ansehen. Wir wollen sie erkennen und sehen. Wie stellen wir es an? Genau so, wie es in diesem ZEN Sprichwort steht.

Wenn Du die Wahrheit sehen willst, habe keine Meinung. Trenne Dich und erlöse Dich von den einschränkenden Einflüssen von Meinungen. Fakten, Nachrichten, Propaganda, Fake News, Glaubenssätzen, Dogmen, Vorstellungen. Es ist nicht einfach, aber es hat eine reinigende Wirkung. Das hat etwas mit Fasten zu tun. Trenne Dich – eine Zeit lang – von allen Ballaststoffen und Meinungen, die um Dich herum alles ausfüllen. Dann wirst Du zu neuen Erkenntnissen kommen. 

 

Der blinde Punkt in dir


Der blinde Punkt in Dir

Als Blinder Fleck wird in der Augenheilkunde die Stelle des Gesichtsfelds bezeichnet, auf die sich jeweils die Austrittsstelle des Sehnervs im Außenraum projiziert.

Da sich hier, am Discus nervi optici mit der Papille des Sehnervenkopfs, keine Lichtrezeptoren der Netzhaut befinden, stellt diese Stelle einen „blinden Fleck“ für die entsprechende Gesichtsfeldregion dar und weist lokal so physiologisch einen absoluten Gesichtsfeldausfall auf.

Normalerweise wird der Blinde Fleck nicht als blinder Fleck zur Kenntnis genommen.

Auf der Grundlage von Empfindungen der umgebenden Netzhautregionen und aufgrund von solchen aus den korrespondierenden Regionen der Retina des anderen Auges, dessen Sehnervenaustritt sich im binokularen Gesichtsfeld nicht auf denselben Bereich abbildet, sowie anhand von Erinnerungsbildern, wird das Gesehene in der Wahrnehmung so zu einem Bild ergänzt, dass der Gesichtsfeldausfall subjektiv nicht erscheint.

https://de.wikipedia.org/wiki/Blinder_Fleck_(Auge)

Unser Gehirn ist genial. Es lässt uns vergessen, dass es diesen blinden Fleck gibt. Aber er ist vorhanden.

Ähnlich wie der blinde Fleck im Auge gibt es viele blinde Punkte in der Psychologie. Sie sind zweifellos vorhanden und wir bemerken sie nicht, weil sie für unser Bewusstsein ausgeblendet sind.

Immer, wenn wir eine wichtige Entscheidung treffen, stellen wir uns Fragen stellen, die letztendlich die Antworten liefern, die grundlegend für den Erfolg oder Mißerfolg sind. Wir neigen dazu, unangenehme Dinge auszublenden oder nicht so zu sehen, wie sie wirklich sind. Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern eine unterbewusste Prozedur, die ganz automatisch abläuft. Es gibt immer Punkte, die wir nicht sehen können oder nicht sehen wollen. Aber genau darum geht es beim Coaching. Der blinde Punkt ist in Wirklichkeit der innere Kern unseres Wesens und unserer Kraft. Es geht um Motivation und Ressourcen. Was wollen wir eigentlich erreichen? Wer wollen wir sein? Was treibt uns an? Spielen wir nur ein Spiel mit, das von anderen bestimmt wird? Oder erkennen wir den Sinn und das Ziel des Spiels und sind in der Lage die Regeln zu bestimmen? Wissen wir wirklich wohin uns unser Weg führen soll?

Das herauszufinden ist ein wichtiges Coaching-Thema.

“Es gibt Dinge, die übertragen sich von Generation zu Generation. Unsere Aufgabe ist es alte Muster zu durchbrechen.” / Irwin D. Yalom/

Meine Empfehlung: http://www.yalom-derfilm.de/

https://www.amazon.de/Yaloms-Anleitung-Gl%C3%BCcklichsein-Irvin-Yalom/dp/B00T80RXC6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1489389374&sr=8-1&keywords=anleitung+zum+gl%C3%BCcklichsein

Die meisten Menschen bereuen etwas. Es gibt so viele Dinge, die sie getan oder nicht getan haben.

Wenn wir uns selbst nicht richtig verstehen, können viele Instinkte in uns die Führung übernehmen und unser Leben negativ beeinflussen. Sobald wir uns besser verstehen, werden wir die neurotischen Elemente in uns in den Griff bekommen.  

Wenn wir uns selbst nicht wirklich verstehen, können wir auch andere nicht wirklich verstehen oder schätzen.

Die Reise in unser innerstes Selbst kann anstrengend und enttäuschend sein. Aber wir erkennen am Ende, wo unsere wahren Stärken und Ressourcen liegen. Es macht überhaupt keinen Sinn jemand werden zu wollen, der man nie sein kann. Es ist sehr klug, vorher zu wissen wo die wahren Fähigkeiten und der innere Punkt der Identität liegen.

Wenn Du weißt was du erreichen kannst, und wirklich ein Ziel erreichen willst, das zu dir passt, dann wirst du es auch erreichen.

Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen


Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen*

Das Ding wird eingemottet.”, konnte man heute in der WELT lesen. Gemeint ist der Hauptstadtflughafen BER. Es scheint so, als ob der Flughafen 2018 nicht fertig wird und ein neuer Termin ist nicht in Sicht.

Ein Alternativvorschlag: Berlin stoppt tatsächlich alle Baumaßnahmen und macht dem Elend ein vorzeitiges Ende und Brandenburg öffnet die Möglichkeit um den alten MilitärFlughafen Sperenberg auszubauen und dort von einer privaten Investorengruppe einen neuen Flughafen bauen zu lassen. Wie lange braucht man um so etwas durchzuziehen? Das sollte sehr schnell gehen, wenn alle mitmachen. Möglicherweise muss die Regierung ein Basta! und ein Machtwort sprechen um so etwas auf den Weg zu bringen. Wie wäre es, wenn der BER wirklich kurzfristig gestoppt und die beteiligten Unternehmen auf Schadenersatz verklagt werden? Das dauert lange, aber bis zum Abschluss der Untersuchungen kann eine Investorengruppe aus dem Silicon Valley längst einen neuen Flughafen mit Ausbaupotential und alle notwendigen Infrastrukturbauten fertig geplant und gebaut haben. Wir wäre es mit einem modernen Drehkreuz mit angeschlossenen Zentralen für Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Oracle? Als Sahnestück könnten dort auch noch Unternehmen wie Huawei und Hyundai neue Europazentralen aufbauen und der Transrapid würde auch noch zum Einsatz kommen um die 50 Millionen Passagiere, mit denen man wohl rechnen kann schnell ans Ziel zu bringen. Einchecken am Hauptbahnhof und direkt zum Gate. Das wäre einmal eine Maßnahme die dem Standort Deutschland angemessen ist. Alles andere ist doch nur kleinkarierter Schwachsinn. Vielleicht ist es auch ausgemachter Unfug, was ich hier vorschlage. Aber ist das tatsächlich so? Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie die Hauptstadtregion in 10 oder 20 Jahren aussehen soll. Es lohnt sich darüber nachzudenken, wie sich diese Schlagzeile liest und was sie in uns auslöst: Sperenberg wird Berlins neuer Flughafen! Da ist genügend Platz um so etwas zügig umzusetzen. Die Milliarden, die bisher in eine Bauruine geflossen sind, wären von Anfang an besser dort aufgehoben gewesen. Vielleicht sollten man den Supermann Martin Schulz ins Boot holen. Das wäre doch ein gutes Wahlkampfthema für ihn. Berlin hat es nicht verdient mit einer Kopfgeburt wie dem BER weiter bestraft zu werden. SPERENBERG – hört sich gut an!

* ACHTUNG! Das ist keine Nachricht, sondern nur ein alternativer Fakt 😉
P.S. Ich habe den Text mal durch den Bullshitalanysator geschickt:
Erstaunlich:
Ihr Text: 2413 Zeichen, 359 Wörter
Bullshit-Index :0.15
Ihr Text zeigt nur geringe Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch.

 

Internetmarketing, ein Feldversuch ;-)


Viele meiner Kollegen haben eine Webseite erstellt und sind ziemlich fit in Sachen Internetmarketing. Respekt! Ohne Internetauftritt geht heute nichts mehr. Google ist und bleibt die größte Suchmaschine und wir suchen genau hier nach allem, was wir wissen wollen. Wir suchen nach Dienstleistungen, Martin Schulz, Marc Terenzi, Marco Polo, Roger Federer, Züricher Geschneltzeltes oder geschnetzeltes nach Züricher Art und die Australien Open. Wenn jemand Choleriker und Coach eingibt(versuch mal „Choleriker Coach“), dann landet sie oder er auf dieser Webseite. Ich liebe das Internet! Allerdings findet man natürlich auch Informationen zu Donald Trump und Marine Le Pen, die wir in Deutschland eher unter Marie Le Pen suchen. Wir finden die Beatles und die Rolling Stones, das Rolling Stone Magazine. Wir finden alles über die AfD, aber ob es sich um eine wirkliche Alternative für Deutschland handelt, darf bezweifelt werden. Ich mag weder alternative Fakten, noch Fake News. Es kommt immer auf die Protagonisten von politischen Bewegungen  an. Einen Björn Höcke oder auch liebevoll Bernd genannt, ist sicher kein Ruhmesblatt für die Kunst der Rhetorik; jedenfalls nicht für mich. Frauke Petri überzeugt mich auch nicht. Muss sie auch nicht. Ist besser so.

Aber es sind Reizwörter, die wirklich oft gegoogelt werden. Wobei wir wieder bei Internetmarketing wären. Ich bin mal gespannt, wie die oben genannten Reizwörter auf die Zugriffszahlen dieser Seite wirken. Es handelt sich um die meist gesuchten Wörter auf Google. Gut: Dschungelcamp und Karda Loth fehlte noch. Ich schau mal und berichte später darüber.  

Bis bald! 

Höhenangst


Höhenangst

Ein 58jähriger Mann mit Herzrhythmusstörungen ging auf Empfehlung des Hausarztes zu einem Coach. Denken Sie jetzt nicht darüber nach, wie realistisch das klingt. Es gibt tatsächlich Ärzte, die Coaching empfehlen, weil sie wissen, dass der richtige Coach ein hilfreicher Gesprächspartner für Patienten sein kann.
Die Herzrhythmusstörungen hatten schon Jahre vorher begonnen. Herbert von der Lohne* hatte damals einen neuen Punkt auf der Karriereleiter erreicht. Er war Diplom-Kaufmann und er kannte seine Stärken und Schwächen. Von der Lohne hatte für eine Reihe von  Unternehmen gearbeitet und sich regelmäßig neu beworben, als es Zeit für ihn war, den nächsten Karriereschritt zu machen. Die Unternehmen für die er gearbeitet hatte boten ihm kaum Aufstiegsmöglichkeiten, die in seinem Sinne waren. Er war ein absoluter Profi bei Bewerbungen und er war aus dem Bewerbungsmodus nie herausgekommen. Der Mann wusste, wann es Zeit war zu gehen. Und er hatte nie genug Zeit und Geduld gehabt um sich auf seine Arbeit tatsächlich zu konzentrieren. Das machte ihn unruhig. Er hatte niemand, mit dem er darüber sprechen konnte. Er war ein guter Fachmann; ohne jeden Zweifel. Er wusste, wie man Mitarbeiter führt und er konnte sehr gut mit Vorgesetzten umgehen. Herbert von der Lohne war sportlich, attraktiv und er wusste genau, was zu tun war um Menschen für sich einzunehmen. Er war erfolgreich in dem was er tat. Niemand wusste, was wirklich in ihm vorging; nicht einmal er selbst. Mit etwa 54 begannen seine Herzprobleme. Er konnte es ziemlich genau sagen, wann es begann. Er hatte es geschafft und war zum kaufmännischen Geschäftsführer einer Unternehmensgruppe ernannt worden. Als er sein neues Büro bezogen hatte und er sich einen Überblick über die Aufgaben, seine neuen Mitarbeiter und die fachlichen Herausforderungen verschafft hatte, kamen ihm erste Zweifel an seinen Fähigkeiten. Er hatte alles erreicht, was er hatte erreichen wollen und nun würde er nur nach nach unten fallen, wenn etwas schief ging. Bisher war er nur im Vorwärtsmodus gewesen und wenn es unüberwindliche Probleme gab, bewarb er sich auf einen besseren Job. Das hatte perfekt funktioniert; bis zu diesem Punkt. Er wusste instinktiv genau, wo seine Schwächen waren. Er hatte es immer geschafft, Untiefen zu umfahren. Nun musste er tatsächlich Leistung und Durchhaltevermögen zeigen.
Er erzählte von schlecht sortierten Aktenbergen, die er oft in seinen alten Unternehmen hinterlassen hatte. Er war oft von einem Monat zum anderen gegangen und die Unternehmen waren nicht selten froh, ihn so lautlos verschwinden zu sehen. Was hätte man ihm auch vorwerfen sollen? Er würde sich nicht damit belasten. Dinge wie Akten sortieren waren nicht sein Ding und durch seinen häufigen Unternehmenswechsel konnte er sich immer als ruhiger und kompetenter Problemlöser darstellen. Er wusste ganz genau, wie das gelaufen war. Nun würde es zu einer neuen Herausforderung werden, der er sich stellen müsste. Er hatte ein Alter erreicht, in dem er langsam auf den Ruhestand hinarbeiten musste. Das alles war für ihn kein schwerwiegendes Problem. Darüber würde er hinwegkommen, meinte er. Aber es gibt Gedanken und Stimmungen, die man nicht beeinflussen kann. Es wurde klar, dass dieser Mann mit niemand darüber reden konnte und wollte; nicht einmal mit seinem Seelsorger. Herbert von der Lohne war traditionell evangelisch getauft und sozialisiert. Der regelmäßige Kirchenbesuch gehörte selbstverständlich zu seinem Leben. Aber auf die Idee mit seinem Freund, dem Pastor der Gemeinde, der er angehörte, über seine innersten Zweifel und Nöte zu sprechen, kam er nie. Nun hatte er einen längeren Klinikaufenthalt hinter sich, mit anschließender REHA. Er stand vor dem Aus. Was würde passieren, wenn er wieder seine Arbeit aufnehmen würde? Seine Stellvertreterin war eine kompetente Frau. Sie wusste genau, wo er professionell stand. Sie musste alles, was er in den letzten Jahren wieder liegengelassen hatte für ihn in Ordnung bringen. Herbert von der Lohne wusste genau, das sie die bessere Kandidatin für den Job war. Diese Frau konnte ohne Weiteres seinen Job übernehmen, wenn es zu einer Entscheidung kommen sollte. Und sie war ihm mindestens ebenbürtig, was kühl kalkulierte Entschlüsse betraf.

Die Situation lag auf der Hand. Der Mann war 58, hatte einen längeren beruflichen Ausfall zu verkraften und er fühlte sich nicht gesund. Aus kardiologischer Sicht gab es keine schwerwiegenden Bedenken. Die Störungen waren vermutlich eher psychosomatisch.

Nun saß er einem Coach gegenüber. Der Coach war Anfang 50 und er war auf Fälle wie diesen vorbereitet. Der Kaufmann war nicht krank. Soviel war klar geworden. Auch eine psychische Erkrankung war ausgeschlossen worden. Aber er hatte den ersten Schritt getan und sich erstmals einem fremden Menschen geöffnet. Das erwies sich als kluge Entscheidung. Sie bewirkte einen gewissen Druckabbau, der sofort zu spüren war. Der Kaufmann konnte erstmals mit einem kompetenten Mann reden, der einen ähnlichen Hintergrund wie er hatte. Der Coach hatte lange als Ingenieur im Projektmanagement eines großen Unternehmens gearbeitet und war mehrere Jahre Abteilungsleiter gewesen. Kaufmännische Tätigkeiten und Abteilungen waren ihm gut bekannt. Sie hatten große Schnittmengen über die sie sprechen konnten. Der Coach hatte sich nebenberuflich als Coach ausbilden lassen und er hatte seinen Traumberuf gefunden. Die erste Reaktion des Kaufmannes war die Idee, selbst als Coach zu arbeiten. Auch daran war der Coach gewöhnt. Er wusste, wie komplex die Ausbildung war und schwer es war ein richtig guter Coach zu werden.

Es wurde sehr schnell klar, dass der Kaufmann offen mit seiner Situation umgehen musste um die nächsten Schritte zu tun. Der erste Schritt war ein offenes Gespräch mit seiner Stellvertreterin und seinem Chef. Er würde herausfinden, wie seine Chancen waren weiterzumachen. Alles musste auf den Tisch. Er würde mit offenen Karten spielen und sich auch auf den Worst-Case vorbereiten. Wenn er jetzt gefeuert werden würde, dann würde er nicht in eine Katastrophe schlittern. Es würde eine ordentliche Abfindung geben und er würde sich arbeitslos melden. Eine selbständige Tätigkeit als Interimsmanager war eine denkbare Alternative zu einer Festanstellung. Von der Lohne wusste, dass er seinen Job gut machen konnte. Er war im Grunde der geborene Berater und Interimsmanager. In Sachen Erfahrung konnte ihm kaum jemand etwas vormachen. Er hatte immer erfolgreich neue Herausforderungen auf sich zukommen lassen. Und er war nicht so schlecht in seinem Job, wie es ihm manchmal vorkam.

Der Mann wurde durch das Coaching nicht geheilt; Er war nie krank gewesen. Er hatte Selbstzweifel, die er unterdrückt hatte und die sich ihren Weg gesucht und gefunden hatten. Das Coaching war für ihn eine sehr gute Möglichkeit mit einem Profi über seine Probleme zu sprechen. Das hatte ihn stark entlastet und er wusste, dass diese Gespräche niemals publik werden würden. Der Coach holte sich die Erlaubnis ein, anonym über den Fall zu schreiben und ihn ihn Vorträgen zu benutzen. Auf der Referenzliste des Coach stand Herbert von der Lohne nicht; aus verständlichen Gründen.

* Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt

 

im Plattenladen


im Plattenladen /http://record-shops.org/shops/berlin/friedrichshain/music-heaven/

 

Es gibt sie wieder, die herrlichen Läden in denen man nach Herzenslust in alten LP’s herumwühlen kann. Das ist für mich wie eine Reise in eine unbekannte Welt. Ab und zu stoße ich auf eine bemerkenswerte Platte, die ich schon besitze und dann wieder auf einen kleinen Schatz, den ich schon immer mal hören wollte. Gestern war ich abends in Friedrichshain unterwegs. Ich musste etwas Zeit vertrödeln und lief die Simon-Dach-Straße herunter in Richtung Ostkreuz, glaube ich. Überall junge und hippe Lokale. Sehr junge Menschen kreuzten meinen Weg, oder saßen in den kleinen Kneipen und Restaurants. Ich kam mir vor, wie ein Reisender in einer fremden Stadt. Das wäre wohl eher etwas für meine Tochter. Ich spüre den Unterschied, die Kluft, die mein Leben von dem allen hier trennt. Ich bin verständnisvoll und aufmerksam. Aber das hier ist was anderes.  Dann kam ich an dem Plattenladen vorbei. Ich schaute kurz durch die Fensterscheiben. Es war kurz vor 19:00 Uhr. Ein junger Mann mit spanischem Akzent sprach mich an und lud mich ein, den Laden zu betreten. Ich war natürlich sofort bereit und schaute mich um. Wie gesagt; Eine Reise in einer andere Welt. Ganz unbekannt war mir diese Welt nicht. Es war die Welt der Musik auf Vinyl. Schallplatten hatten mein halbes Leben begleitet. Ich hatte sie besessen und ich hatte Freunde, die tolle Platten von Udo Lindenberg, David Bowie und Led Zeppelin besaßen. Ich kopierte die Platten auf Band und legte in der Schule in der DISCO auf. Schwupp! War ich wieder in meiner Jugend und erinnerte mich an alles. Ich erinnerte mich an Lu und den Club am Tierpark, an die Rockkneipe in Schöneiche und nächtliches Nacktbaden am Müggelsee, Tage und Nächte in Lichtenberg. Ich erinnerte mich an die S-Bahn-Fahrten in Richtung Pankow. Man konnte die Mauer in all ihrer Häßlichkeit sehen. Wir lebten im Osten und hörten natürlich Westradio. All die Schätze, die ich damals nicht kaufen konnte, kann ich nun hier finden. Auch einige AMIGA Schätze und sogar ungarische LPs mit OMEGA, PIRAMIS, LOCOMOTIV GT entecke ich. Ich blättere mich durch die Musikstile und fühle mich einfach wunderbar. Für einen Augenblick, der die Ewigkeit bedeuten kann, spüre ich, dass ich richtig bin. Ich fühle mich frei und bin sehr zufrieden mit allem; ich lebe im Hier und Jetzt. Ich kaufe eine Compilation mit MOTOWN-Music auf der auch Papa was a Rolling Stone von den Temtations drauf ist. Da kann ich nichts falsch machen! Am späteren Abend dreht sich die schwarze Scheibe auf dem besten Schallplattenspieler den ich jemals besessen habe und das Knistern der Zwischenrillen verbreitet Lagerfeuerromantik. Es geht mir richtig gut und nun weiß ich wieder, wie ich mich ganz gezielt in diesen Zustand versetzen kann.

Womit wir wieder beim Coaching sind:

Was machen Sie, wenn es Ihnen sehr gut gehen soll?

Coaching ist ein Katalysator


Coaching ist ein Katalysator

Jeder Mensch ist in der Lage, seine Situation einzuschätzen, sich ein Bild von sich und seiner Umgebung zu machen und Veränderungen in Gang zu setzen. Coaching beschleunigt diesen Prozess auf ungeahnte Art und Weise.

Ein Blick auf dein Leben zeigt, dass dir einige Dinge gelungen sind und andere nicht. Vielleicht hast du das erreicht, was dir in deiner Situation möglich war. Vielleicht hast du auch noch nie wirklich versucht deine wahren Grenzen zu erkennen und diese Grenzen zu überschreiten. Wo stehst du heute? Denke bitte darüber nach und notiere, was dir durch den Kopf geht.
Wir sind darauf trainiert, das was wir tun und wer wir sind, in einem ganz besonderen persönlichen Licht zu betrachten. Ein kleiner Perspektivwechsel gibt Aufschluß über das, was wirklich ist. Viele kleine Perspektivwechsel versetzen dich in die Lage wirklich das zu tun, anzustreben und zu erreichen, was du wirklich willst. Lassen wir die Dinge laufen, kommen wir mit Sicherheit auch irgendwo an. Aber war das unser Plan? Hatten wir wirklich vor eine Rolle anzunehmen, die möglicherweise überhaupt nicht zu uns passt?

Manchmal ist es hilfreich, berühmte Perönlichkeiten zu zitieren. Hier zwei Zitate, die es wert sind, vertieft zu werden:

“Der nicht mutig genug ist, Risiken auf sich zu nehmen, wird in seinem Leben nichts erreichen.” /Muhammad Ali/

“Ich weiß wo ich hingehe und ich kenne die Wahrheit und ich muss nicht das sein, was ihr wollt. Ich kann das sein was ich sein will.” /Muhammad Ali/

Die Frage ist, ob du bereits weißt, wo du hingehen willst, wer du sein willst. Dann kannst  auch du der einzigartige Mensch sein, der du sein willst. Dann bekommst du das, was du verdient hast. Aber erst, wenn du mutig genug bist, das Risiko ungeschminkter Selbstanalyse und Selbsterkenntnis einzugehen und deine Ziele zu definieren.

Ein Coaching kann dir dabei helfen. Schneller und effektiver als du es dir überhaupt vorstellen kannst.

Am Ende wirst du folgenden Satz sagen:

“Ohne Coaching hätte ich es nie geschafft! Ich bin froh und glücklich, dass ich den Coach gefunden habe, der zu mir passt.”

Merk dir diesen Satz! Denk darüber nach und vergiss es nie! Ohne Coaching kann man Ziele erreichen. Irgendwelche Ziele. Mit Coaching kann man schon bevor man den ersten Schritt macht wissen, ob es sich lohnt, den Mut und die Risiken, den Kampf und den Schmerz auf sich zu nehmen.

Coaching ist die effektivste Möglichkeit, zielgerichtet zu leben und zu arbeiten. Es geht sehr viel schneller, als wenn du alles mögliche ausprobierst um dann zufällig irgendwo anzukommen. Das Leben ist kürzer als du denkst.

 

Mein XXXX ist Choleriker – Was kann ich tun?


Mein XXXX ist Choleriker – ich brauche Hilfe!

Choleriker sind eine schlimme Plage. Die Situation eskaliert. Was ist zu tun? Wer versteht dich, wenn du es mit einem richtigen Choleriker zu tun hast und unter ihm leidest? Wer gibt dir die richtigen Tipps? Es ist eine unangenehme Wahrheit, dass das Leiden unter einem Choleriker krank machen kann. Psychosomatische Störungen sind an der Tagesordnung.
Ein Coaching hilft dir, die Situation zu entwirren und einen Exit-Plan zu entwickeln. Exit bedeutet nicht in jedem Fall die Flucht aus der Beziehung. Exit bedeutet unter Umständen ein achtsames “STOP!” ohne den Choleriker noch mehr zu reizen. Exit bedeutet: Eine Unterbrechung dieses “Spiels der Erwachsenen”.
In den meisten Fällen versuchen wir, den Choleriker nicht zu reizen. Wir akzeptieren sein Verhalten und fühlen uns hilflos ihm Grenzen zu setzen. Wir sind durch jahrelange Wiederholungen darauf konditioniert, das Spiel mitzuspielen und wissen nicht, wie wir es unterbrechen und in andere Bahnen lenken können.

Im privaten Umfeld, wenn es sich um den cholerischen Ehemann handelt, hilft möglicherweise ein “Schatz! Ich liebe Dich! Und darum muss ich Dir jetzt sagen, wie es mir geht. Ich will bei Dir bleiben. Du musst mir aber helfen!”.

Es ist aber auch durchaus möglich, dass wirtschaftliche Zwänge dich daran hindern, dieses Thema überhaupt anzusprechen. Also leidest du still vor dich hin, weil du keinen Ausweg aus der Situation erkennen kannst.

Wie es auch sei: Du brauchst einen Menschen, mit dem du offen über deine Zweifel und Ängste reden kannst. Es sollte jemand sein, der in der Lage ist, wertfrei und achtsam zu kommunizieren. Du brauchst jemand, der in der Lage ist dich aufzufangen und mit dir über alles zu reden, was dich beschäftigt.
Ein Coaching ist die beste Möglichkeit genau das zu tun. Ob nun eine weibliche Coach oder ein männlicher Coach der Gesprächspartner deiner Wahl ist, musst du entscheiden. Du solltest dich auf jeden Fall einem Coach anvertrauen. Die Wahl des richtigen Coach kann nach einem ersten Termin erfolgen, wenn die Chemie stimmt.

/Wenn hier vom Choleriker in seiner männlichen Form die Rede ist, dann trifft das auf die meisten Fälle zu, die mir bekannt sind.  Von cholerischen Frauen hört man sehr selten und wenn, dann häufig im beruflichen Umfeld./

Liebe machen


Liebe machen

Ich weiß genau was Sie jetzt denken; und Sie haben recht! /Thomas Magnum P.I./

Liebe machen, das klingt überhaupt nicht gut. Das hat so was Verruchtes, ja Unanständiges. Man macht doch keine Liebe! Man liebt zärtlich und romantisch. Aber Liebe machen? Das ist doch was für Tiere. Oder?

“Can’t buy me love!” sangen schon die Beatles und auch das stimmt vermutlich in den allermeisten Fällen; ausser wenn man sich in die Liebesdienerin verliebt und sie aus diesem schrecklichen Zustand befreien möchte. Auch das soll es schon gegeben haben – Jack Lemmon und Shirley McLaine haben es im “Appartement” vorzüglich vorgeführt.

Aber Liebe machen? Wer macht denn sowas? Ja, ich weiß. Viele machen es einfach und es ist ja auch ganz normal. Jeder Mensch braucht diesen Austausch von Körperflüssigkeiten und Hormonen. Aber Liebe ist das noch lange nicht. Ich vermute, dass viele Menschen keine Ahnung haben, was Liebe ist. Traurig! ;-(

Und so war das auch nicht gemeint. Ich werde versuchen es zu erklären. Die große Frage, was Liebe ist und wie sie sich anfühlt und auch die Tatsache, dass die romantische Liebe etwas sehr Flüchtiges sein kann und meistens auch ist, beschäftigt uns ein Leben lang. Aber ich hatte mein HEUREKA! als ich kürzlich mit einem liebevollen “Schön, dass Du da bist!” verwöhnt wurde. Und natürlich tun wir alles, was dazugehört, auch “machen wir Liebe”; und zwar auf die bekannte körperliche Art und Weise. Aber das gehört hier nicht her. Worum es wirklich geht, ist das, was man miteinander erlebt, wie man miteinander umgeht.

Ich habe schon so einige Erlebnisse gehabt, die mir eigentlich zeigen sollten, dass Liebe nicht ewig dauert. Es gibt natürlich auch die romantische Liebe, die niemals vergeht, weil man sich zeitig genug getrennt oder aus den Augen verloren hatte. Auch das ein anderes Thema.

Liebe machen geht anders, als es die Überschrift erwarten lässt. Liebe machen bedeutet, dass man jeden Tag kleine Rituale pflegen sollte. Das hat jetzt wirklich nichts mit BeziehungsArbeit oder so etwas zu tun. Es sind einfach nur kleine Handreichungen und Abläufe, die zu einem achtsamen Miteinander dazugehören.

Ich bereite zum Beispiel jeden Tag den Kaffee zu und mache ein Toastbrot für meine Partnerin. Wenn alles fertig ist, dann serviere ich ihr das mit einem freundlichen Lächeln und der Tag kann beginnen. Jeden Tag, das ist wichtig! Es wird zu einem Ritual. Sie fordert es ein, wenn ich einmal zu spät bin. Und sie erwähnt, dass es ihr fehlt, wenn ich einmal woanders übernachten muss.
Rituale geben Halt im Leben. Kinder wissen Rituale zu schätzen. Ich habe zum Beispiel meiner Tochter als sie noch klein war, jeden Abend etwas vorgelesen. Das war ein wichtiges Ritual.
Dann gibt es noch die vielen kleinen Dinge des Lebens, über die man offen miteinander reden kann und auch muss.


Der Zauber des Anfangs ist nach ein paar Jahren verflogen. Aber wenn man regelmäßig die “Liebe macht”, sie pflegt und hegt und immer wieder neu entdeckt, dann ist es einfach wunderbar. Dann kommen immer mehr kleine Aufmerksamkeiten und Rituale hinzu. Und irgendwann möchte man nicht mehr darauf verzichten, weil es einfach zum Leben dazugehört.

Also Leute! Los geht’s! Liebe machen! Und vergesst auch die wunderbare körperliche Liebe nicht. Ohne das, was jeder unter “Liebe machen!” versteht, geht es überhaupt nicht…..

Sinn und Bedeutung vs. Burnout


Sinn und Bedeutung

“Kann der Mensch seinen Willen zum Sinn in der Lebenspraxis nicht zur Geltung bringen, entstehen bedrückende Sinn- und Wertlosigkeitsgefühle. Die existentielle Frustrierung des Sinnbedürfnisses kann psychische Erkrankungen auslösen oder verstärken. So spielt in der angewandten Logotherapie und Existenzanalyse das Herausheben der geistigen Dimension eine zentrale Rolle, etwa indem sie dem leidenden Menschen existenzielle Handlungs- und Erlebensfreiräume gegenüber somatischen oder psychischen Erkrankungen aufzuschließen versucht und ihm durch die Differenzierung von (psychophysischem) Symptom und (geistiger) Person einen entscheidenden Teil seiner Selbstbestimmungsfähigkeit und Würde zurückgibt.” /WIKIPEDIA 07.03.2017/

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Logotherapie_und_Existenzanalyse

 

Ich schreibe es mal in meinen eigenen Worten, um es besser zu verstehen:

Sinn und Wert haben eine hohe Stellung in unserem Leben. Unsere eigene Bedeutung spielt eine extrem große Rolle. Wenn wir unsere eigene Bedeutung und den Sinn unserer Existenz nicht mehr spüren, ist unser Tun sinnlos. Wir brauchen Bedeutung um allem einen Sinn zu geben. Wenn wir das nicht mehr erkennen, dann bekommen wir unsere Kraft nicht auf die Straße und laufen Gefahr, psychisch zu erkranken. Diesen Ansatz habe ich in einem Buch von Steven R. Covey gefunden: “Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für den persönlichen und beruflichen Erfolg” Es stimmt. Die Bedeutung unseres Tuns hat direkt mit psychischer Gesundheit oder Burnout zu tun. Wenn wir in einem Job gefangen sind, der uns innerlich nicht ausfüllt, dann werden wir ausbrennen und einbrechen.

Wer von uns hat das noch nicht am eigenen Leib verspürt? Und weil wir gerade an diesem Punkt sind: Wer hat sich an bestimmten Punkten seines Arbeitslebens nicht nach einem Leiter gesehnt, der in der Lage war zu erkennen, was in einem steckt und der einfach nur unterstützen wollte und es auch konnte?

Ich kann mich genau an Ereignisse in meinem früheren Berufsleben erinnern, wo mir genau diese Führungsstärke gefehlt hatte. Entweder ich hatte es mit Erbsenzählern oder Karrieristen zu tun. Nur ganz wenige waren wirklich in der Lage zu führen. Oft waren es nicht einmal gute Manager. Ich kann mich aber auch an Führungskräfte erinnern, die eindeutig gute Leadereigenschaften hatten. Diese Führungspersönlichkeiten waren aber sehr oft in anderen Unternehmen tätig. Natürlich hatten wir auch charismatische Selbstdarsteller und Solokünstler. Aber das ist wieder ein anderes Thema.  

Wenn ich es recht erinnere, war meine stärkste Motivation tatsächlich der Sinn des Ganzen. Ich war für die IT eines mittelständischen Unternehmens verantwortlich und musste mich ständig gegen die Kaufmänner, Contoller und andere Sparfüchse rechtfertigen. Dabei hatten die lange Zeit nicht erkannt, dass wir auf einem viel zu niedrigen Niveau arbeiteten und unsere Kraft in sinnlosen Sparmaßnahmen vergeudeten. Ich erinnere mich an die unseligen Diskussionen über den Preis von Windows und Office-Lizenzen. Das gipfelte in der Entscheidung des Vorstandes endlich ein unternehmensweites eMail-System einzuführen. Im Angesicht der “Koschten” wurde dann sehr viel Aufwand getrieben um die wichtigen Personen zu bestimmen, die durch eine Lotus-Notes Lizenz geadelt werden durften. Ich setzte eine Open Source Lösung für meinen Bereich durch, da wir damals als eigenständige Unternehmen noch Entscheidungen treffen konnten. Das bedeutete: „eMail für alle“, zu einem Bruchteil der Kosten. Aber auch das hatte mir nicht nur Freunde gebracht. Ich weiß es doch. Jahre später kostete mich mein Rebellentum den Job, aber ich hätte es nicht ertragen können, es nicht versucht zu haben.  

Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Meine berufliche Vergangenheit hat mir einen Schatz an Erfahrungen geschenkt. Es ist ein wahrer Steinbruch, den ich immer noch ausbeuten kann. Das gibt der Sache sogar noch im Nachhinein Sinn und Bedeutung.

 

Coaching|Kontrollverlust


Coaching|Kontrollverlust

Es gibt viele Gründe einen Coach aufzusuchen. Ängste, die man unter keinen Umständen öffentlich machen möchte, sind ein sehr wichtiger Grund. Beruflich erfolgreiche Menschen haben verinnerlicht, dass Kontrollverlust starke Ängste und hohes Unbehagen auslösen können. Coaching ist Kontrollverlust pur. Genau das ist ein Grund, der viele daran hindert, sich auf Coaching einzulassen. Manchmal ist es aber sehr hilfreich, Kontrollverlust zu akzeptieren und sich aktiv darauf einzulassen. Dazu gehört vor allem Selbstbewusstsein und Mut.

Wenn Sie das intensive und unangenehme Gefühl von Kontrollverlust erleben und nichts dagegen tun, kann das in depressive Zustände führen und am Ende zu ernsthafter psychischer Erkrankung führen. Das ist ein guter Grund sich mit Kontrollverlust und dem Umgang damit zu beschäftigen. Es handelt sich um ein zentrales Coachingthema.

Eine Vielzahl psychologischer Studien belegt, dass es vielen Menschen besser geht, wenn sie das Gefühl haben ihr Leben unter Kontrolle zu haben.

Sie sind in der Regel erfolgreicher und optimistischer, zufriedener und erfreuen sich einer guten psychischen und physischen Gesundheit. Sie erholen sich schneller von schweren Erkrankungen als Menschen, die beim Genesungsprozess auf das Glück vertrauen. Es scheint sich auszuzahlen, auf die eigenen Einflussmöglichkeiten zu bauen und den Kontrollverlust als schlimmsten anzunehmenden Unfall zu betrachten.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Andere Studien untersuchen, wie Menschen mit Verlust und Tod umgehen, wenn sie diese Dinge als Schicksal akzeptieren, das sie nicht beeinflussen können. Wir können Schicksalsschläge offensichtlich besser verkraften, wenn wir erkennen, dass sie sich außerhalb unseres Entscheidungshorizontes abspielen.
In  vielen Dingen des Lebens haben oder hatten wir nie irgendeine Kontrolle. Das ist kein Drama.

Auch hier finden wir Parallelen in der frühkindlichen Entwicklung. Ein Baby oder ein Kleinkind überlebt nur mit einem unendlichen Erleben des Kontrollverlustes und dem Vertrauen auf die helfende Hand der Mutter. Ohne diese Zuneigung, Liebe und Pflege kann kein Kind überleben. Das Kleinkind hat keine Angst vor Kontrollverlust. Kontrollverlust kommt in der Welt des Kindes noch nicht vor. Wenn die Umstände gut sind, zahlt sich dieses Urvertrauen aus. Wenn nicht, dann hat der Mensch sein ganzes Leben lang damit zu kämpfen.

Es ist eine starke Ressource, Kontrollverlust zu akzeptieren und Vertrauen aufzubauen und zu leben.

Gibt es nicht auch Anlässe die geradezu nach Kontrollverlust schreien? Natürlich gibt es derartige Anlässe. Das Vertrauen in einen Lehrer oder Mentor gehört ebenso dazu wie das Vertrauen in einen geliebten Menschen. Kontrollverlust beim Sex ist das höchste Ziel. Ohne diese Art Kontrollverlust bleibt Sex seelenlos, farblos, fad. Wir sollten lernen mit Kontrollverlust umzugehen, anstatt ihn zu bekämpfen.

Wir können machen was wir wollen. Das Leben können wir nicht erhalten. Das entzieht sich unserer Kontrolle. Ärzte können ein Lied davon singen. Sie sind Kontrollfreaks. Soviel ist klar. Aber wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzieht, haben sie gelernt zu akzeptieren, was ist. Mediziner und Psychologen sind wahre Meister des akzeptierten Kontrollverlustes. Aber nur da, wo sie tatsächlich keine Kontrolle mehr haben. Ein Mensch wird gesund, oder eben nicht. Oft gibt es sehr positive Prognosen und der Mensch stirbt. In anderen Fällen sehen die Überlebensaussichten extrem schlecht aus und der Mensch überlebt. Wenn sich ein Chirurg darüber zu viele Gedanken macht, wird er Probleme bekommen.

Coaching ist geplanter Kontrollverlust. Der Coach übernimmt den Prozess und der Coachee darf sich fallen lassen. Das ist ein zentrales Thema beim Coaching. Wer Angst vor dem Verlust von Kontrolle hat, sollte ernsthaft über die Ursachen nachdenken.

Hier ein interessanter Artikel über die Art KONTROLLVERLUST, die uns alle beschäftigt: https://www.journal21.ch/kontrollverlust

 

 

Coaching – Ängste überwinden


Coaching – Ängste

Vor ein paar Tagen hatte ich ein gutes Gespräch mit einem sehr guten Freund. Ich hatte ihn lange nicht gesehen und wir haben uns extra für ein längeres Gespräch und einem ausgiebigen Spaziergang verabredet. Er hatte meine volle Aufmerksamkeit. Ich hatte seine volle Aufmerksamkeit. Es war ein gutes Gespräch. Irgendwann kamen wir an einem Punkt an, den er lieber nicht vertiefen wollte. Ich hatte Informationen über eine uns bekannte Gruppe von Menschen in Form von Dokumenten gelesen. Er blockte ab, als ich es ihm erzählte. “Du, ich möchte davon nichts hören. Das könnte mich durcheinanderbringen und mein Weltbild zerstören.” Er hatte tatsächlich Angst, dass er erkennen könnte, dass alles wofür er bisher gelebt hatte, sich als Fata Morgana herausstellen könnte. Ich dachte darüber nach und schwieg. Es war nicht der richtige Zeitpunkt ihm das Schwimmen beizubringen indem ich den Balken aus dem Wasser nahm. Er brauchte etwas, woran er sich festhalten konnte.
Nichts liegt mir ferner. Es ist auch nicht meine Art, sensationslüstern Weltbilder und andere Kartenhäuser zu zerstören. Im Gegenteil. Es gibt Dinge, die man als Coach unbedingt berücksichtigen sollte. Der Glauben eines Menschen und die dazugehörigen Institutionen gehören dazu. Im Gegenteil, ist es für mich viel interessanter, mehr über die Denkstrukturen meiner Gesprächspartner zu erfahren.
Als 1990 Ostdeutschland plötzlich ohne Mauern mitten in Europa stand, hatten sich Weltbilder in Luft aufgelöst und die Menschen hatten neben Euphorie und Freude vor allem Angst. Es war sehr viel Angst im Spiel und es war verständlich. Man muss es sich nur vor Augen halten, was damals wirtschaftlich passierte. Ostdeutschland durchlief einen wirtschaftlichen Transformationsprozess wie er in Friedenszeiten noch nie in der Geschichte passiert war. Es war ein beinahe kompletter wirtschaftlicher Zusammenbruch innerhalb kürzester Zeit. Die Menschen hatten zurecht Angst vor der Zukunft. Aber nicht nur das. Ihre ganze Biografie wurde indirekt in Frage gestellt. Wirtschaftlich ging es den Menschen im vereinigten Deutschland besser als je zuvor. Viele Menschen, die gerade 50 Jahre alt geworden waren wurden mit Abfindungen und großzügigen Ruhestandsregelungen nach Hause geschickt. Es gab aber auch viele, die sich völlig neu orientieren mussten. Alles in allem war die Wende notwendig und es hätte andere Möglichkeiten gegeben, als durch die Treuhandanstalt realisiert wurde. Wir wissen nicht, ob diese Wege weniger steinig gewesen wären. In vielen Gesprächen mit Menschen, die damals gerade ihre berufliche Karriere begonnen hatten und sich völlig neu umorientieren mussten, habe ich den Eindruck gewonnen, dass viele die Herausforderungen angenommen und bewältigt haben. Andere konnten ohne ihre eigene Schuld nicht an ihre ursprünglichen Pläne und Vorstellungen anknüpfen. Wieder andere stürzten vom Akademiker in die Bedeutungslosigkeit. Es kam zu einem kompletten Austausch von Eliten, wie es ihn noch nie zuvor irgendwo auf der Welt gegeben hatte. Alle diese Menschen mussten sich blitzschnell auf die neuen Bedingungen umstellen. Es war eine gewaltige Anpassungsleistung, auf die man stolz sein darf.

Viele mussten alles, was sie zu wissen glaubten, über Bord werfen und neu bewerten. Natürlich war “nicht alles schlecht”. War doch diese kleine deutsche Republik unter dem Eindruck des totalitären HitlerRegimes, eines totalen Krieges und dem totalen Zusammenbruch 1945 entstanden. Vielen ehrlichen Menschen erschien das kleiner Deutschland als bessere Alternative. Diesen Irrtum mussten viele teuer bezahlen. Aber hinterher ist man immer klüger.

Heute wissen wir, dass wir in einem Deutschland und einem Europa leben, dass es so noch nie gab. Es ist das beste, was es jemals gab. Aber es muss noch besser werden und offen für Veränderungen.
Ich denke, dass Menschen unter allen äußerlichen Umständen grundlegende Werte und Verhalten an den Tag legen müssen um weiterzukommen. Persönlichkeit ist unter allen Umständen tatsächlich alles, was wir haben. Es ist vollkommen egal, ob man Geld und Besitz verliert. Wenn man eine starke Persönlichkeit entwickeln kann, dann hat man viel mehr als durch Geld erworben werden kann. Angst überwinden und persönlichen Mut und Selbstsicherheit gewinnen gehört zu den wichtigsten Talenten von Menschen, die sich aus der Masse von Ängstlichen hervorheben werden.

Coaching hilft Angst überwinden. Aber wir müssen uns der Angst stellen und sie als das definieren, was sie ist. Eine Vorstellung, eine schlechte Phantasie; eigentlich ein Nichts. Menschen haben Angst vor Dingen, die so unwahrscheinlich sind, dass es sich nicht lohnt einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden. Was wären wir, wenn wir permanent an Tod, Unfälle, Katastrophen und Terror denken würden? Zugegeben: Wir denken viel zu oft an derartige Dinge. Genau das sollten wir uns abgewöhnen. Angst ist niemals ein guter Berater.
Wir haben das Bedürfnis nach Identität und Zugehörigkeit. Wenn Zugehörigkeit plötzlich zu einem Problem wird, dann ist es die erste Aufgabe für uns, sehr schnell festzulegen, wer wir sind und wohin wir gehören werden.

Ein Coach nimmt einem Coachee niemals etwas weg ohne eine bessere Alternative vorzulegen. Zuerst die Alternative, dann der Wechsel. Das Alte wird einfach verschwinden. Der Schmerz des Verlustes wird ertragbar oder nicht einmal wahrnehmbar.

Der gute Freund mit dem ich zu tun hatte, war voll von Angst, seinen Glauben zu verlieren. Er hatte sein ganzes Leben in und mit dieser einen Organisation zu tun gehabt. Er hatte fest daran geglaubt, dass es die beste Möglichkeit war, seinen Glauben zu leben und mit anderen zu teilen. Wenn es ihm gelingt zu erkennen, dass es noch höhere Stufen der Identität und Zugehörigkeit gibt, wird er es schaffen sämtliche Zweifel zu überwinden. Er wird dann entscheiden können, ob er das behalten möchte was er hat oder ob es besser ist eine andere Ebene zu betreten. Ein höheres Level, sozusagen. Es ist auch nicht so dass das, was er hat schlecht ist oder negativ. Ganz im Gegenteil. Es hat ihm Halt und Sicherheit gegeben. Das sollte niemals achtlos weggeworfen werden.

Wenn du bis hierher gekommen bist, alles aufmerksam gelesen hast; dann wirst du eine Reise unternommen haben. Es ist eine Reise in deine eigene Vergangenheit, eine Reise in dein Innerstes. Du wirst deine eigenen Ängste und Hoffnungen, deine Identität und Persönlichkeit erkannt haben. Du wirst besser mit Verlustängsten umgehen können und wirst begreifen, dass nichts verlieren wirst, wenn du dich nicht verlierst.

Was macht ein Coach? /wenn er nicht coacht/


Was macht ein Coach, wenn er nicht coacht?

Hier eine kleine Liste*

denken, lesen, schreiben, reisen, beobachten, hinterfragen, lernen, lernen, lernen, positiv denken, fotografieren, studieren, zeichnen, im Internet surfen, recherchieren, sortieren, hinterfragen, reden, zuhören, fernsehen, Musik hören, Konzerte besuchen, Sport treiben, Rad fahren, laufen, Fitnesstudio, telefonieren, Zeitungen lesen, DIE ZEIT lesen (DigitalABO), Sauna besuchen, in der Therme entspannen und lesen und Musik hören, Freunde und Bekannte besuchen, an Geburtstage denken, telefonieren, feiern, sich zurückziehen, die Sonne genießen, ausgiebig spazieren gehen, ins Museum gehen – Tipp: Classic PLUS Jahreskarte, Urlaub planen, Urlaub machen, Berlin entdecken, in Brandenburg Wölfe suchen, mit dem Rad zur Ostsee fahren, Musik machen, singen, tanzen, lieben, Artikel für einen Blog schreiben……

* kann jederzeit erweitert werden – zweckdienliche Hinweise bitte an meine eMail Adresse oder als Kommentar auf diesen BLOG

Das alles und noch viel mehr gehört zum Profil eines Coach. Wenn mich jemand fragt, was ein Coach macht, dann kann ich nur antworten: Es ist Arbeit und pures Vergnügen! Es ist alles, was ich mir immer gewünscht habe.
Für Coaches gilt das, was auch für andere sogenannte brotlose Künste** gilt:

Es gibt wenige Stars und sehr viele Kleindarsteller.

** Schauspieler, Schriftsteller, Musiker, Journalisten, Fotografen, Philosophen, etc.

Coaching ist Arbeit. Eine einzige Stunde mit einem richtig guten Coach kann das Leben eines Menschen grundlegend verändern. Ich glaube ganz fest daran, dass Coaching eine konzentrierte Beziehungstat ist. Da passiert was. Oder es passiert nichts. Das kommt auch immer auf die Bereitschaft des Klienten an, sich zu öffnen und sich zu verändern.  Wenn ein Coach coacht, dann muss Energie fließen; und zwar von der positiven Sorte. Alles wird möglich im Augenblick des Coachings. Ängste und Belastungen verschwinden für diesen unendlich wichtigen Augenblick. Eine einzige Stunde kann alles Hemmende beseitigen und einen Blick auf ein anderes Leben öffnen. Nennen wir es Coaching; Therapie darf es nicht sein. Aber es macht etwas mit uns, wenn wir uns einem verantwortungsvollen Coach öffnen. Ängste und schlechte, uns hemmende Angewohnheiten können verschwinden, wenn wir es zulassen.
Es gibt viele Menschen, die eine Stellung in der Gesellschaft haben, die Kompetenz und Wissen impliziert. Viele dieser Menschen sind trotzdem – oder gerade deshalb – einsam und ängstlich. Sie lähmen sich mit ihrer eigenen und eingebildeten Bedeutung und sie haben Angst vor der Wahrheit. Die Wahrheit ist: Sie sind sterbliche und fehlerhafte Menschen. Wer diese Wahrheit erkennt und fühlt, ist bereit für einen guten Coach.
Spürst Du das? Es wird Zeit einen Coach zu suchen. Einen Menschen, der Deine Seele lesen kann ohne das, was er erkennt, gegen Dich zu verwenden. Jemand, der Dich reden lässt und der dich trotzdem achtet und achtsam behandelt. Stell Dir vor: Du kannst wirklich alles sagen und mit einem Menschen laut denken. Es ist egal ob Du ein Vorstandsvorsitzender oder ein Präsident oder ein Bischoff oder der Inhaber eines der größeren Unternehmen dieser Welt bist. Mit einem Coach musst du nicht klug reden. Du kannst einfach du sein ohne wenn und aber. Ein Coach ist die beste Wahl für dich.
Und ja: Du kannst es Dir leisten. Du solltest es Dir leisten. Es ist genau das, was du brauchst.

Es gibt nur ein Problem: Du musst den richtigen Coach finden, der zu Dir passt. Das muss nicht ich sein, aber ich kenne ein paar richtig gute, die ich gerne weiterempfehle.

Gute Frage: Woran erkennt man einen Choleriker?


Gute Frage: Woran erkennt man einen Choleriker?

Immer wieder verlaufen sich Leute auf meinen BLOG, die Fragen wie diese stellen. Woran erkennt man eigentlich einen Choleriker? Eine Antwort könnte lauten: Wirst Du schon merken, wenn Du einem begegnest. Aber im Ernst. Worum geht es? Cholerische Menschen nerven und wenn man einem begegnet, dann ist es doch offensichtlich, dass womit man es zu tun hat. Irgendwann in meiner beruflichen Entwicklung hatte ich diese Spezies auf dem Schirm und ich ärgerte mich über sie.

Choleriker sind: laut,
unbeherrscht,
rücksichtslos,
ungerecht,
unberechenbar,
unerzogen,
kindisch,
unterentwickelt,
niveaulos,
unangenehm,
platt,
raumgreifend,
selbstverliebt,
einseitig intelligent,
armselig……

Habe ich etwas vergessen? Sicher. Eine Menge. Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, dass es sich bei Cholerikern meist um Zeitgenossen handelt, die an irgendeinem Punkt der Entwicklung steckengeblieben sind. Sie haben das Verhalten von 12jährigen, wobei manch ein 12jähriger weiter entwickelt ist als diese Typen.
Ich mag sie nicht. Da bin ich ganz offen. Choleriker sind aggressiv, sie greifen sofort an, wenn sie die Führung ergreifen wollen. Es ist ihr einziger Reflex, den sie beherrschen. Sie werden persönlich, und das oft ohne den geringsten Grund. Dabei sind sie nicht dumm. Im Gegenteil. Was für eine Verschwendung von Ressourcen, wenn sie in einem Choleriker stecken.

Vor einiger Zeit habe ich einen Mann aus meiner alten Firma wiedergesehen. Ich würde ihn als Choleriker bezeichnen, ohne das weiter zu vertiefen. Was war das erste, was er mir an den Kopf warf? Ich glaube ich hatte es hier schon einmal erwähnt. Ich wiederhole es, weil es mich tatsächlich aufregt. Es regt ich auf, weil ich mich irgendwie “aus Prinzip” angegriffen fühle und eigentlich darüber stehen sollte. Irgendwas macht das mit mir. Ich werde darüber hinwegkommen. Der gute Mann bezeichnete mich ohne jeden Anlauf verächtlich als “Industriephilosoph”. Und wenn ich so richtig darüber nachdenke, dann hat er durchaus recht. Es ist das Beziehungsohr, das mich genau spüren lässt, wie es gemeint ist. Abfällig. Aber so sind sie halt, diese Choleriker. Wie ein Elefant im Porzellanladen. Aber worüber rege ich mich eigentlich auf? So sind sie eben, sie können nicht anders. 😉