jeder lebt in einer eigenen Welt – MacCoach


Es heißt, das sich jeder Mensch seine eigene Welt baut, in seiner eigenen Welt lebt. Es ist tatsächlich so. Was für den einen ein Paradies ist, kann für den nächsten die Hölle sein.
Daher ist es ganz unmöglich zu behaupten, dass jemand so oder so einer ist.
Es ist richtig zu sagen: In meiner Welt bist du ein Lügner und Blender. In deiner Welt mag das ganz anders aussehen. In meiner Welt gibt es nur Menschen, die das beste Leben und die beste Zukunft für sich selbst und die ihren suchen. 

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!

Bibel – Matthäus 7

Erkenne dich selbst – Zitat auf MacCoach


Erkenne dich selbst, hat ein weiser alter Grieche einmal gesagt. Erkenne dich selbst. Was soll das besagen, ihr Jungen und Mädchen?
Es bedeutet: seid was ihr seid. Versucht nicht, so zu sein wie Sally oder Johnny oder Fred von nebenan, seid ihr selbst.
Gott will nicht, dass ein Baum ein Wasserfall ist oder eine Blume ein Stein. Gott gibt jeden von uns besondere Gaben….Gott will, dass einige von uns Wissenschaftler werden, andere Künstler, und wieder andere Feuerwehrleute oder Ärzte oder Trapezartisten. Und er gibt jedem von uns die Fähigkeiten, die dazu notwendig sind – vorausgesetzt, wir trachten danach, diese Fähigkeiten zum Tragen zu bringen. Wir müssen daran arbeiten, Jungen und Mädchen.
Und darum: Erkenne dich selbst. Lerne deine Gaben zu erkennen, und trachte danach, sie zu entwickeln.

Das ist der Weg zum Glücklichsein.

John Updike, Hasenherz

mit Google Cloud zur besseren IT


Die Deutsche Bank beklagt ihr eigenes, als marode bezeichnetes IT-System. Die Lösung soll eine enge Zusammenarbeit mit Google Cloud bringen.

https://heise.de/-4837308

Systemische Aufstellung mit Figuren, gewinne neue Erkenntnisse über dein Inneres System. — Coaching Silvia Pernegger


Systemische Aufstellung mit Figuren, gewinne neue Erkenntnisse über dein Inneres System. — Coaching Silvia Pernegger

Corona CLUB – Die Lösung!


Wie werden eine andere Clubkultur haben. Soviel ist klar. Und hier ist die Lösung: Jeder Besucher eines Konzerts trägt ab sofort eine Art Raumanzug mit integriertem Klimagerät und einem Luftfilter. Stellen wir uns nur einmal vor, wenn 10.000 Astronauten bei einem Rockkonzert hüpfen. Gut, dann muss vielleicht die Darth Vader Variante her. Oder wir bleiben gemütlich Zuhause und schicken unseren Avatar los……

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Probleme, Herausforderungen und der ganze Rest – MacCoach


Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

ALBERT EINSTEIN

Das ist der Schlüssel für die Lösung von fast allem. Das Problem lösen, indem man anders denkt. Wie das geht erklärt dir der Coach dem du vertrauen magst. Es ist so logisch und so einfach. Probleme werden gelöst, indem du einfach andere Maßstäbe anlegst, deinen Kontrahenten verstehen lernst, dich in die Rolle des Anderen versetzt und deine gewohnten Denkmuster für einen Augenblick zur Seite legst und etwas völlig anderes denkst. 

And Now for Something Completely Different (Monthy Python)

Versuch das mal in einem Meeting, wenn es richtig eng wird und du keine vernünftigen Antworten auf die bohrenden Fragen deines Chefs mehr hast. “Und nun zu etwas völlig Anderem!” HaHaHa! Das wird lustig. 

Aber es ist so einfach zu merken und so einfach zu machen, wenn man denn in der Lage ist, “etwas völlig anderes” komplett anders zu denken.  Wie gesagt. Versuch es einfach mit einem Coach, der dir eine Menge “dummer” Fragen stellt. Der Coach ist kein Spezialist auf deinem Fachgebiet. Er ist kein Arzt und auch kein Banker, Versicherungsdirektor oder Vorstandsvorsitzender. Der Coach ist einfach ein Profi für den Veränderungsprozess deines Denkens. Oder sollte ich lieber Sie sagen? Ich mach das mal wie bei IKEA. Da sind alle einfach nur du und spätestens beim zusammenschrauben eines PAX weisst du, wo deine Grenzen liegen. Vor allem wenn du nicht das richtige Werkzeug hast.

Ein Coach hat in der Regel einen gut sortierten Werkzeugkasten zur Hand, eine Toolbox.

Oder du versuchst es einfach mal selbst und sagst dir: und nun zu etwas völlig anderem. 

Aber Probleme gibt es ja eigentlich nicht in der Geschäftswelt. Ich erinnere mich. Es sind immer außergewöhnliche Herausforderungen, gemacht für Helden wie dich!  Denn: Wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder machen. Nein! So einfach machen wir es uns aber heute nicht. Ab heute machen wir etwas völlig anderes und kommen schneller zum Ziel.

Oh Yeah!


Green Day – Oh Yeah!

Ich muss es einfach mal sagen: Das ist mein Song des Sommers! Klingt wie GlamRock aus den 70ern! Irre gut!

Erfolg erfordert Mut – MacCoach


Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft uns einen Feind. Man muss mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will. Oscar Wilde

Mittelmäßigkeit ist das größte Problem aller Menschen, die beliebt sein wollen. Sie gehen Kompromisse ein und sind ständig auf der Flucht vor sich selbst. Am Ende bleibt nicht viel übrig von den Möglichkeiten, die sie nicht ergriffen haben, aus Angst sich unbeliebt zu machen.
In dir ist mehr verborgen, als du es bisher zugelassen hast. Finde heraus, was du wirklich erreichen kannst. Denke nicht ständig die Vergangenheit, ausser du willst das Muster erkennen, das dein Handeln bislang bestimmt hat.  Sieh dir deine Muster an und finde heraus, was dich gehemmt hat.
Oft ist es der berühmte Spatz in der Hand, den du der Taube auf dem Dach vorziehst, weil du glaubst, dass die Taube für dich nicht erreichbar ist. Der Spatz wird dich aber bei der ersten Gelegenheit verlassen. Er wird fliehen und dann hast du gar nichts in der Hand.
Träume groß und plane, die Träume wahr werden zu lassen. Erstelle die Liste von den Dingen, die du einmal erreichen willst und plane den Menschen, der du sein willst. 

Was sind deine Stärken? Was sind deine Träume? Was sind deine Möglichkeiten? Ist es denkbar, dass du an deinen Möglichkeiten scheiterst? Warum eigentlich? Wie kommst du darauf? Kann es sein, dass du deinen Horizont erweitern musst um zu erkennen, was du erreichen kannst? Ist es möglich, dass du dich bisher nur auf Dinge konzentriert hast, die scheinbar leicht zu erreichen waren?    

Du denkst, dass du ein Realist bist. Aber was ist real? Der Unglaube an sich selbst ist erschreckend real. Der Glaube an sich selbst ist aber viel realer als du dir im Augenblick vorstellen kannst.
Warum willst du beliebt sein? Was wird dir dadurch möglich? Was stellst du dir vor? Glaubst du wirklich, dass man sich an den beliebten Verlierer gerne erinnert? Oder ist es nicht so, dass die Erfolgreichen, Unbeliebten es weiter bringen? Sei freundlich und kein narzisstischer Idiot, aber trau dich auch mal unbeliebt zu sein. Sei mutig und trenne dich von Menschen, die dir das Gefühl geben, beliebt zu sein. Sie meinen es nicht wirklich gut mit dir. Diese Leute begrenzen dich, weil es ihnen besser ins Konzept passt. Es geht nicht um dich. Es geht nur um sie. 

Wie heisst es doch in einem alten Sprichwort: Viel Feind, viel Ehr!

Das bedeutet aber nicht, dass du dir von jetzt an nur noch Feinde machen sollst. Das wäre der falsche Weg. Trau dich auch einmal, etwas zu tun, das dich beliebt macht. Aber nicht nur. Denn das würde tatsächlich Mittelmäßigkeit bedeuten.

Smile behind your MASK! :-) MacCoach


Wir werden noch lange Masken tragen. 2020 ist das Jahr der Maske. Wer hätte das vor nur einem Jahr überhaupt für möglich gehalten? Masken verhindern das Austauschen von Emotionen. Jetzt, da wir es nicht mehr haben, fällt es umso mehr auf.  Das Lächeln an der Supermarktkasse. Die Schönheit von strahlenden Gesichtern. Nun haben wir Masken auf und ein Lächeln kann man nur noch erahnen. Ich habe mich beobachtet und festgestellt, dass ich unter der Maske nicht mehr lächele. Man sieht es ja nicht. Das macht etwas mit mir. Das ist nicht gut. Ich muss aufpassen, mein Lachen nicht zu verlieren. Es ist so wichtig.
Motivationstrainer schwören darauf, vor dem Spiegel zu treten und kraftvoll optimistisch zu lächeln. Lächele und du fühlst dich großartig! Das Bewerberfoto mit Maske? Undenkbar. Wir werden auch in Zukunft unser ganzes Gesicht zeigen. Aber nicht immer und nicht so oft wie es vorher war. 

Wir sollten Masken tragen, die unsere untere Gesichtshälfte mit einem Lächeln zeigen. Das wäre doch mal eine Idee. Es wird nicht lange dauern, dann werden wir derartige Masken im Publikum sehen. Heute ist der 24.06.2020. Und ich habe kein Copyright auf diese Idee. Was soll’s? Es würde mich freuen wieder Menschen mit einem Lächeln zu sehen. Menschen, die optimistisch in die Zukunft schauen. Menschen, die anderen Kraft und Zuversicht schenken. Menschen, die an sich glauben und es auch anderen beibringen wollen. 

Lächeln und lachen wir! Auch unter der Maske! Nach Corona könnte die Welt eine Welt mit mehr Lächeln und mehr Aufmerksamkeit sein. 

Fangen wir einfach heute an! Einverstanden?

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ER – Jetzt!


Emergency Room

In der NYT fand ich einen Artikel, der auf die Serie Emergency Room hinweist. Eine Serie aus den 1990ern, in denen sämtliche berühmte Schauspieler, die heute aktiv sind auftauchen. Mit George Clooney angefangen.

Der Tipp: Schauen Sie ER, wenn Sie etwas wollen, in das Sie sich wirklich hineinstürzen können

Mehrere Leute haben sich in den letzten Wochen gefragt, ob jetzt der schlechteste Zeitpunkt sei, „ER“ zu schauen, und die Antwort ist nein! Jetzt ist die beste Zeit, um „ER“ zu sehen. Es ist eine der größten Serien, es gibt mehr als 300 Folgen, die Charaktere versuchen wirklich, eine gute medizinische Versorgung zu bieten, es gibt mehrere Modelle erfolgreicher Führung, einige Menschen verlieben sich, und viele Menschen lernen etwas dazu. Es ist ziemlich sicher, dass ungefähr ein Drittel aller lebenden Schauspieler irgendwann in der Serie auftauchen.

„ER“, die in einer belebten Notaufnahme eines öffentlichen Krankenhauses in Chicago spielt, wurde 1994 uraufgeführt. Aber abgesehen von der Abwesenheit von Mobiltelefonen und Google fühlt sie sich aktuell an – modern sogar, dank ihres schnellen Tempos und ihrer Abneigung gegen ordentliche Endungen. Viele Arztpraxissendungen folgen einem Vorgehensmodell für den Fall der Woche, aber „ER“ nicht; man kann die Geschichte eines Patienten nur während einer Szene verfolgen, oder man verfolgt sie fast eine ganze Staffel lang.

Erfolg – MacCoach


Erfolgreich – Erfolgreicher – am Erfolgreichsten – Ausgebrannt

Das professionelle Leben ist oft wie eine Mondrakete – starten – ausbrennen – abwerfen von Raketenstufen – erreichen der Schwerelosigkeit – immer weiter und höher – um den Mond herum – wahlweise ein kleiner Schritt für einen Menschen – und dann wieder zurück zur Erde – mit einer kleinen Kapsel durch die Atmosphäre und dann glücklich, in einer winzigen Kapsel im Meer gelandet und glücklich geborgen. 

Und dann kommt für einen Astronauten nur noch der ganz normale Alltag. Jeder will einen Astronauten wie Neil Armstrong zum Freund haben. Er selbst zog sich oft zurück und blieb bescheiden. Der Sprung für die Menschheit war vor allem die glückliche Rückkehr nach einem wahnwitzigen Unternehmen. Man muss sich das mal vorstellen: Mit der Technik der 1960er Jahre Menschen zum Mond zu fliegen, sie dort landen zu lassen und dann auch noch gesund zurückzubringen. Unglaublich! Da war selbst Jules Verne realistischer. Der schoß ein Projektil zum Mond, mit Menschen drin und überließ die Rückreise der Tapferkeit und dem Ideenreichtum der Insassen. Die Amerikaner verließen sich auf deutsche Ingenieure wie Wernher von Braun, die zuvor Hitler geholfen hatten, Wunderwaffen zu bauen. Aber das ist ein anderes Kapitel. Immerhin waren es amerikanische Helden, die für die Menschheit die ersten Schritte auf dem Mond machten.

Wir sprechen über Karriere und über Erfolg und das, was am Ende vom Erfolg bleibt. Wenn wir Glück haben, dann sterben wir irgendwann einmal glücklich und in Frieden. Vielen ist das nicht vergönnt. Am schlimmsten sind die dran, die immer neue Pläne realisieren müssen, um das nächste große Ding zu machen. Es gibt so viele nächste große Dinger, dass wir sie nicht alle durchziehen können.
Manch ein großer Mann ist auf dem Höhepunkt einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall erlegen, hatte Krebs, oder begann aus unerfindlichen Gründen Suizid. Es gibt unglaublich viele Beispiele. Hatten die Leute keine Zeit zum Arzt zu gehen und sich helfen zu lassen? Da steckt viel Wahrheit drin. Auf der Überholspur mal eben zum Arzt oder Coach. Das funktioniert nicht.    

Und dann gibt es die vielen Zeitgenossen, die still und erfolgreich eine Karriere als Beamter, Richter oder Rechtsanwalt, Politiker in der zweiten Reihe oder CEO eines mittleren und weitgehend unbekannten deutschen Konzerns hinter sich haben. Für viele ist es schon Top-of -the-Pops, irgendwo Geschäftsführer gewesen zu sein, oder kaufmännischer Leiter. Es gibt viele Manager, die nach den Sternen greifen und scheitern. Aber das soll hier nicht thematisiert werden. Die meisten von uns tun gut daran, ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen und nicht der Versuchung zu erliegen, ständig etwas Besseres anzustreben. Denn das ist wie die berühmte Jagd nach dem Mammon. Man kriegt es nie zu fassen. 

Es ist klug – nicht auszubrennen. 
Nehmen sie sich Zeit und dann nehmen sie sich noch mehr Zeit und entspannen und kommen runter. Und dann machen sie mal etwas ganz professionelles: Suchen Sie sich einen guten Coach und sprechen Sie mit ihm über ihre Träume und Pläne, über ihr Leben. Was hat gut funktioniert und was nicht so? Was hat das alles mit ihnen gemacht und wo wollen sie noch hin? Ist es ein Fluch immer mehr erreichen zu müssen? Oder ist es eine selbstgebastelte Lüge?
Aber soweit sind wir noch lange nicht.
Nehmen sie sich die Zeit und sprechen Sie mit einem Menschen, der dazu in der Lage ist, sie zu ertragen. Suchen sie sich jemand, der weiß wie es ihnen geht und der rechtzeitig die Notbremse gezogen hatte. Suchen sie sich einen guten Coach.

Hemingway und der Coach – MacCoach


Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen. Ein intelligenter Mann ist manchmal dazu gezwungen betrunken zu sein, um Zeit mit Idioten zu verbringen. Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.

Ernest Hemingway

Ein Coach kann schweigen und hoffentlich ganz ohne Alkohol, Zeit mit Menschen verbringen. Ob es sich um Idioten handelt, spielt hierbei keine Rolle. Ein Coach ist kein Richter. Er behandelt jeden Gesprächspartner aufmerksam und achtsam. Im Coaching gibt es keine negativen Aussagen über eine Person. Es wird nicht über den Coachee geurteilt und auch nicht über die Menschen, über die gesprochen werden muss. Coaching geht immer in eine positive Richtung. Positive Psychologie ist eine wichtige Grundlage. Ein Zitat von Hemingway ist alles andere als das. Es ist entwaffnend zynisch, rau und ziemlich gemein, was man da zu lesen bekommt. Aber was wäre Hemingway, wenn er nicht als Raubein daherkommen würde, der beschreibt, wie ein harter Mann während einer Safari die Frau des weichen, reichen Großstädters verführt? Nein, Hemingway war vermutlich auch sehr gut darin, Menschen zuzuhören. Unter seiner harten Schale ruhte ein sensibler Mann.

Wenn Menschen reden, höre ihnen zu.
Die meisten Menschen hören niemals zu.

Ernest Hemingway

Es ist ja auch anstrengend, aufmerksam zuzuhören. Es gibt Menschen, die zwingen einem Gesprächspartner ihre Gedanken in endlosen Monologen auf, ohne Rücksicht und ohne Erbarmen. Das kann eine furchtbare Folter sein. 

Ein Coach kann zuhören. Das hat er gelernt, wenn er eine gute Ausbildung hatte. 

Es gibt keinen Freund, der so loyal ist, wie ein Buch.

Ernest Hemingway

Es gibt keine bessere Schreibmaschine, als ein gutes MacBook. Lassen wir einfach mal LINUX und CromeOS und Windows außen vor. Vielleicht gibt es bald ein gutes System mit dem man alle Gedanken direkt in die Maschine hineindenken und dann zu einem druckfertigen Erzeugnis zusammenstellen lassen kann. Ich wünsche mir eine KI, die meine gesammelten Spaghettifragmente zusammenfassen, sortieren und berichtigen kann. Vielleicht gibt es ja auch bald eine intelligente Software, in die ich einfach ein paar Ideen hineinschütte und – TATATATAAAA!!!!! – hinten raus kommt ein 800 Seiten Werk, das Elemente von Jule Verne, Mark Twain und Lev Tolstoi miteinander vereint. Aber ob das dann ein guten Buch wird, weiß ich nicht. Wenn es so eine Software gibt, dann werden jeden Tag tolle Bestseller auf den Markt kommen, die niemand mehr lesen kann. Eine furchtbare Vorstellung. Spätestens dann werden wie die Klassiker lieben, welche in Originalversion, also ohne jeden Gender-Schliff unserer ach so modernen Art zu schreiben, auskommen. Und natürlich wird jeder wissen, dass es ein Rassist war, der das damals geschrieben hat und wir werden verstehen gelernt haben, dass es sich damals um eine allgemein anerkannte Form des Denkens gehandelt hatte, über die wir heute nur den Kopf schüttel können.

Ein Hamburger Start-up hat einen Algorithmus für die Verkaufschancen von Romanen entwickelt. Der soll Verlagen dabei helfen, die zahllosen Manuskripte zu sichten.

Es ist bereits soweit. Die Zukunft kann kommen. 1984 kommt schneller, als wir denken. Es bleibt zu hoffen, dass es auch in 100 Jahren noch richtige Antiquariate mit Büchern auf Papier geben wird, denen das Wahrheitsministerium nichts anhaben kann. Die Gedanken sind frei, solange man sie nicht einem Sozialen Medium wie Facebook anvertraut und mit einem lässigen Fingerschnips in die halbe Welt rotzt. Ist das nicht furchtbar, dass man sich heute schon vorsehen muss, was man überhaupt im Internet veröffentlicht? Es vergisst nie, was man geschrieben hat. Eigentlich sollte man es wie der Coach halten. Keine Meinungen veröffentlichen, niemals als Richter auftreten und immer sehr sorgfältig mit der Wahrheit umgehen. 

Wie heisst es schon in der Bibel? “Richtet, nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werden!” 

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.

(Mt 7,1) Aus dem Evangelium nach Matthäus – Mt 7,1-5.

Ich habe es doch schon oft gesagt: Dieser Jesus war wirklich ein guter Coach!

MacCoach

Wer bist du? – MacCoach


Gedankenexperiment

Erinnere dich an 1000 Menschen, die du kanntest und beschreibe ihren beruflichen Weg. Wer von denen hat eine erfolgreiche Karriere hingelegt? Wer von ihnen ist gescheitert? Wo würdest du dich einordnen? 

Die Zahl 1000 ist, ich gebe es zu, sehr hoch gegriffen. Erinnere dich an 1000. Es werden mit Sicherheit weniger sein, aber versuche es, eine Liste mit 1000 Namen, 1000 Gesichtern, 1000 Geschichten zu machen. Unter den 1000 können auch Autoren und Künstler sein, denen du im Laufe deines Lebens irgendwie begegnet bist. 1000 ist eine Herausforderung, ich weiß es doch! Aber versuche es. Am Ende werden es vielleicht nur 100 sein oder 10, die sich herauskristallisieren.

Ich bin auf diese Sache gestoßen, weil ich immer wieder Geschichten über Leute lese, die einmal unglaublich erfolgreich waren und nun, am Ende des Lebens noch einmal durchstarten wollen. Voraussetzung: Erfolg.
Wie wäre es mit einem umgekehrten Ansatz? Du warst dein ganzes Leben lang mittelmäßig erfolgreich. Du hast dich angestrengt, alles gegeben. Andere waren besser als du, sind an die vorbeigezogen und zu allem Überfluss hast du auch noch völlig falsche Entscheidungen getroffen, die dir am Ende im Wege standen. 

Du hattest alles andere, als Erfolg. OK?
Und jetzt nehmen wir 1000 Menschen, 100 reichen vielleicht und betrachten ihren Erfolgsweg. Lesen wir Biografien und betrachten wir die Menschen, die wir kennen. Einige von diesen Menschen leben heute nicht mehr, aber sie haben dich beeinflusst. Sie haben dich beeindruckt und sie haben dich begeistert. 

Und nun stehst du an diesem Punkt deines Lebens und stellst fest, das es anders hätte laufen sollen. Was hat dich gehindert? Wer hat dich klein gemacht? Was ist deine Rolle in diesem deinen Leben? 

Was wolltest du erreichen? Wie hast du es angestellt? Welche Pläne hast du gemacht und was hast du tatsächlich realisiert?

Warst du irgendwann einmal an einem Punkt angekommen, an dem du dich gefragt hast, wie um Himmelswillen du der geworden bist, der du bist? Hattest du Phasen der Sehnsucht, die dich ganz woanders hingeführt hätten, wenn du es nur zugelassen hättest? Welche Bücher hast du gelesen? Was hast du gelernt und was hast du studiert? Was hast du gearbeitet? War es immer genau das, was du wolltest? Oder gab es gute Gründe, ja Zwänge etwas ganz anderes zu tun?

Was waren deine Träume, als du klein warst? Wo sind diese Träume geblieben und was träumst du heute?

Hast du die Liste zusammengestellt? Hast du eine Liste von Menschen, die dich beeindruckt haben? Sind da nicht auch ganz normale Menschen, die glücklich waren und glücklich sind, mit dem, was sie erreicht und geschaffen haben? 

Wer waren deine Vorbilder? Wer hat dich neidisch gemacht? War es eine schöne Frau oder ein unglaublich smarter, gutaussehender Mann, an den du denken musst? Warum sind diese Menschen glücklicher als du? Wer bist du geworden? Was kannst du noch erreichen? Was würde passieren müssen, dass du heute noch beginnst dieser Mensch zu werden, der du immer schon sein wolltest? 

Ich habe in diesen Tagen wieder einmal einen dieser Persönlichkeitstests gemacht. Ich habe viele Fragen ehrlich beantwortet und war gespannt, was da herauskommen würde. Es war eine Überraschung. Diese Tests sind inzwischen unglaublich gut geworden. Ich lese das Ergebnis und staune, wie dieser Test den Menschen spiegelt, der ich geworden bin. Natürlich habe ich einen Coach, mit der ich ab und zu Kontakt pflege, die mich spiegelt und von der ich lerne. Es ist eine Frau, die ich vor 2 oder 3 Jobs beruflich kennengelernt habe. Sie ist Coach mit Leib und Seele. Ich bin seit etwa 10 Jahren als Berater und Coach unterwegs. Eine gute Coachingausbildung hat mich inspiriert und mir den Raum gegeben, neue Wege zu gehen, nachdem ich genau wusste, dass ich das, was ich vorher gemacht hatte, nicht mehr tun wollte.
Ich wollte etwas ganz anderes. Ich hatte keine Lust mehr auf unfähige Manager, die nur an ihre eigene Karriere dachten, oder wie sie ihren Status Quo aufrecht erhalten konnten. Diese Leute hatten keine Pläne mehr und keine Träume. Sie waren nur daran interessiert, sich selbst, auf Kosten anderer, größer zu machen als sie waren. Das fand ich armselig. Ich wusste, dass ich nicht ihren Spuren folgen durfte, wenn ich mich nicht verlieren wollte. Ich sah doch, was das mit den Kollegen neben mir anrichtete. Sie wurden beleidigt, klein gemacht, bei Bedarf hart gemobbt und sie wurden nicht mehr als Menschen wahrgenommen, sondern als Bauernopfer, die über die Klinge springen mussten, wenn der Boss sich präsentieren wollte.
Auf meiner Liste finden sich einige dieser tapferen “Opfer”, die menschlich geblieben sind und mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe.  

Einige von ihnen begegnen mir heute noch bei LinkedIn oder Xing, wenige auf Facebook. Ich werde mich wohl bald endgültig von Facebook verabschieden. Es ist mir peinlich, was einige meiner “Freunde” so posten und weiterleiten. Unreflektiert unbewiesene Tatsachen weiterleiten ist sehr unreif. Ich kommentiere so etwas längst nicht mehr. Aber auch hier finden sich Menschen, an die ich gerne denke. 
Ich bin stolz auf sie und an die guten Entscheidungen die sie gemacht haben. Menschen, die sich inspirieren ließen und dann konsequent ihren Weg gegangen sind. 

Viele Menschen aus meiner Vergangenheit habe ich aus den Augen verloren. Aber sie begegnen mir wieder, wenn ich diese Liste aufbaue und die Erlebnisse, die ich mit ihnen hatte, erinnere.
Ich denke an den guten Freund, der Architekt wurde und der vor Jahren einem Gehirntumor zum Opfer gefallen ist. Er ist immer noch eine Stütze für mich. Ein herzensguter, gelassener Mann, der alles für seine Familie getan hatte. Ich denke an die Freunde, mit denen ich ihn besucht hatte, als er schon schwer gezeichnet war. Was ist aus ihnen geworden?
Nicht jeder war erfolgreich und nicht alles, was sie gemacht haben, hat am Ende funktioniert. Aber ich habe sie auf meiner Liste und ich freue mich, sie wieder zu sehen. Eines Tages vielleicht. Wer weiß?

Während du diese Liste aufstellst und während alles deine Bekannten, Kollegen, Geliebten und Gehassten an die vorbei gehen, hast du Gedanken und Gefühle. Wie geht es dir dabei? Was bleibt übrig?
Ich erinnere mich an so viele Menschen. Manche sind noch aktiv. Nicht alle konnte ich gut leiden. Aber auch sie haben mich irgendwie beeinflußt. 

Hast du eine einzige Person auf deiner Liste, die dich so beeinflusst hat, dass du genau so werden wolltest wie sie oder er? Nein?
Dann beschreibe bitte, was du noch erreichen kannst und wer du sein willst, wenn einer deiner Bekannten seine 1000 Personen Liste aufstellt?
Kannst du es beschreiben? Wer willst du sein?

Sei ein Fels – MacCoach


Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, während sich rings um ihn die angeschwollenen Gewässer legen. (Mark Aurel)

Ein Felsen regt sich nicht auf. Er steht fest und unverrückbar. Nur stetige Tropfen aus Wasser können ihm etwas anhaben. Aber das dauert Ewigkeiten und spielt für die Zeitabschnitte in denen wir leben, keine Rolle. Ich erinnere mich an ein Lied, dass ich früher oft gehört habe. Die tosenden Wellen wurden durch steigende Lautstärke des Chorgesangs dargestellt und der Höhepunkt war erreicht, wenn unterstrichen werden sollte: Fest steht der Fels, der Fels im Meer!

Strophe 1

Es steht wohl ein Felsen im Zeitenmeer

inmitten der tobenden Wellen,

doch ob sie wild brausen rings um ihn her,

am Felsen sie müssen zerschellen.

Und rauschet und tobet die grimmige Flut,

es bricht an dem Felsen der Wogen Wut.

Und schäumen die Wasser auch wild um ihn her,

fest steht der Fels, der Fels im Meer!

Strophe 2

Und wird dir so weh auf dem Pilgergang,

und will dir der Mut wohl entfallen,

ist’s Herz dir bedrückt und die Seele bang,

weil tief du durch Trübsal musst wallen,

auf, hebe den Blick nur und hab guten Mut!

Und donnert und braust auch um dich die Flut,

lass rauschen die Wasser nur wild um dich her,

es steht ein Fels, ein Fels im Meer!

Strophe 3

Und ob dich auch schrecken will Tod und Grab,

so soll dir darob doch nicht bangen,

denn senkt man den wegmüden Leib hinab,

so ist ja all Sorgen vergangen!

Und schließest du hier deine Augen einst zu,

dann führt dich dein Heiland zur ew’gen Ruh,

und rauschen die Fluten des Tod’s um dich her;

Er ist ein Fels, ein Fels im Meer!

(Herkunft unbekannt)

Die Stürme und wilden Fluten um uns herum, muss ich nicht erklären. Es sind die Meinungen und Ideen, die laut und schrill sind und im Grunde keine fundierte Grundlage haben. Wann immer es modern wird, sich über etwas aufzuregen, finden sich Menschen, die willig mitmarschieren und sich vor fremde Karren spannen lassen. Einfach mal einen Schritt zurückzutreten und sich ein eigenes Bild zu machen, geht nicht. Selbst der besagte Felsen kann ja nicht einfach so zurücktreten. Er wird aber auch nicht mutlos, wenn ein irrer Sturm über ihn hinweg weht und die Wassermassen versuchen ihn zu stürzen. Keine Chance. Einem soliden Felsen kann so etwas nichts anhaben. 

Also: Bleib cool und warte immer ab, bis der Sturm vorbei ist und mache dir dann dein Bild. Bleibe standhaft und lasse dich nicht zu unüberlegten Reaktionen hinreißen. Sei einfach du und denke immer an dieses Bild: Der Felsen, der unverrückbar im wilden Meer steht.

Corona – Chance für Europa


Corona – eine Chance für Wirtschaft, Staat und Zivilgesellschaft

Coronomics: Nach dem Corona-Schock: Neustart aus der Krise Kindle Ausgabe

von Daniel Stelter  (Autor)  Format: Kindle Ausgabe

Der Beginn einer neuen Wirtschafts- und Finanzordnung

März 2020. Angela Merkel spricht von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg. Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens haben innerhalb kürzester Zeit zu Veränderungen geführt, die hierzulande noch völlig unmöglich erschienen als sie in China bereits Realität waren. Dann kam der Corona-Schock – der größte ökonomische Crash der Weltgeschichte.
Daniel Stelter legt mit Coronomics das Fundament für die Zukunft der Wirtschaft. Seine Logik: Was zumacht, muss auch wieder aufmachen. Aber resistenter als zuvor! Stelter legt dar, wie wir uns jetzt für die Zukunft nach Corona aufstellen müssen. Das wirtschaftliche Umfeld wird ein anderes sein: Aktive Notenbanken, aktive Staaten, Abkehr von der Globalisierung. Die Rückkehr der Inflation droht. Dies verlangt andere Prioritäten: Investition statt Konsum. Echte Reformen von Staat und Gesellschaft. So kann eine alttestamentarisch anmutende Katastrophe der Schlüssel zu einer prosperierenden Zukunft für uns alle werden. (Amazon 2020)

Ich kann der Argumentation von Daniel Stelter folgen und positive Aspekte abgewinnen. Fakt ist, dass die Weltwirtschaft bereits vor Corona an einem Punkt angelangt war, der Anlass zur Sorge bot. Es lag in der Luft, dass sich etwas ändern musste. Der Corona-Shutdown in vielen Ländern führte direkt dazu, den Patienten Wirtschaft ins Koma zu legen und innezuhalten. Ohne diesen Stillstand hätten weder Politik noch Wirtschaft eine Chance gehabt, das zu tun. Die Politik der Bundesregierung war darauf ausgerichtet, einen Schock wie 1929 zu vermeiden. Die wirtschaftspolitischen Anstrengungen innerhalb der EU könnten dazu führen, Europa einen Platz im weltweiten Machtgefüge zurückzuerobern. Vom Versagen der aktuellen amerikanischen Regierung soll hier nicht die Rede sein, das ist offensichtlich.
Die Digitalisierung und Automatisierung von Produktion und Entwicklung wird zudem dazu führen, dass Produkte vermehrt wieder vor Ort hergestellt und verteilt werden können. Es gibt keinen wesentlichen Wettbewerbsvorteil mehr für Hochtechnologien in China. Europa und insbesondere Deutschland kann sehr schnell auf vollautomatische Produktion vor Ort umstellen. Der Fachkräftemangel ist ein Thema, das sehr schnell auf die Tagesordnung gehört. Auch sogenannte ältere Arbeitnehmer können in diesen Prozess mit eingebunden werden.
Die sogenannte Corona-Krise ist eine Chance, die nicht verspielt werden darf. Ich habe den Eindruck, dass die Regierung das auch weiß. Insbesondere die Hinwendung zur Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Hinweis, dass es in die richtige Richtung geht. Hier muss direkt investiert werden, zum Wohle aller. Wasserstoff ist die Zukunft, auch wenn Volkswagen voll auf batteriebetriebene Fahrzeuge setzt. Es ist kein technologischer Widerspruch: Batterien plus Brennstoffzellen sind die Antriebssysteme von elektrischen Verkehrssystemen. Wasserstoff kann zur Erweiterung von Batterien genutzt werden. Wir werden in naher Zukunft die Entwicklung derartiger Hybride sehen.
Die Wirtschaft hat die Chance, neue Lieferketten, die auf lange Transportwege verzichten können, zu entwickeln. Die Erfahrungen der Globalisierung letzten 20 Jahre sind hier ein wertvoller Wissensspeicher.  

Posttraumata nach Corona überwinden


Wie Sie Ihr PTSD-Risiko in einer Post-Covid-19-Welt reduzieren 

(PTSD engl. posttraumatic stress disorder, deu. Posttraumatische Belastungsstörung)

Es ist normal, in diesen Zeiten ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit zu empfinden. Aber es gibt erprobte und proaktive Wege, wie man das durchstehen kann.

„Wann wird dies enden? Und wenn es jemals endet, wird es mir gut gehen?!“

Das sind die Fragen, die die Patienten in einer Therapiepraxis stellen. Es ist normal, sich angesichts der aktuellen Zustände, ängstlich zu fühlen. Das Risiko, neben dem Verlust der Dinge, die uns normalerweise verankern, eine lebensbedrohliche Krankheit zu entwickeln, ist ein brutaler Eins-Zwei-Schlag, der jeden nervös machen würde.

Wie man mit Stress umgeht, macht einen Unterschied darin, wie man ihn letztlich bewältigt. Sie können positive Gewohnheiten schaffen und Reaktionsmuster reduzieren, die eine posttraumatische Belastungsstörung ankündigen, bei der ein beängstigendes Ereignis zu Symptomen wie beunruhigenden Rückblenden und schwerer Angst führt. Leider können wir Traurigkeit und Angst nicht einfach von uns weisen. Solche Emotionen zu durchleben, ohne Ihre Schmerzen und Ihr Leiden zu verschlimmern, erfordert Geschicklichkeit.

Die hoffnungsvolle Wahrheit ist, dass es bewährte Schritte gibt, die Sie üben können, um Ihre emotionale Gesundheit während der Coronavirus-Pandemie zu verbessern.

Schätzen Sie Ihre angeborene Belastbarkeit

Hier ist ein tröstlicher Gedanke in diesen dunklen Tagen. Für die meisten von uns „ist die häufigste Reaktion auf ein Trauma eine erhöhte Belastbarkeit“, sagte Dr. Denise Sloan, Professorin für Psychiatrie an der Universität Boston und stellvertretende Direktorin des National Center for PTSD. Tatsächlich erholt sich die überwältigende Mehrheit der Menschen, die ein lebensbedrohliches Ereignis ertragen müssen, von selbst und erfüllt niemals die Kriterien für PTBS.

Auf die Frage von Patienten, ob die Dinge für sie besser werden, lautet die Antwort, dass das Vertrauen, dass sie sich erholen werden, ihre Chancen erhöht, dies zu tun. Das Schlimmste zu erwarten, sagt tatsächlich ein erhöhtes PTSD-Risiko voraus, und Klienten merken oft, dass sie mit Herausforderungen besser zurechtkommen, als sie es sich vorstellen. Deshalb ist es wichtig Patienten zu motivieren und sie zu ermutigen, ihre Perspektive zu erweitern und zu überlegen, wie sie in stressigen Zeiten in der Vergangenheit zurechtgekommen sind, und diese Erinnerung an ihre Stärke wieder aufzugreifen, wenn sie sich zittrig fühlen.

Für diejenigen, die tiefer in die Krise geraten sind: Die Forschung zeigt, dass selbst die intensivsten Gefühle der Hoffnungslosigkeit irgendwann vergehen, besonders dann, wenn man Strategien entwickelt, um sich besser zu fühlen.

Wohlbefinden gezielt verbessern

„Wenn Sie von dieser Pandemie besessen sind, müssen Sie Wege finden, sich abzulenken“, empfiehlt Dr. Edna Foa, Professorin für Psychiatrie an der University of Pennsylvania und eine der weltweit führenden Expertinnen für Angst und Trauma. „Wir befinden uns mitten im Trauma, nicht im Post-Stress“, sagte sie und betonte, dass wir während einer Krise Pausen einlegen müssen, um uns zu beruhigen. Eine Studie fand sogar heraus, dass das Spielen von Tetris in der Notaufnahme nach einem Autounfall die Entwicklung traumatischer Erinnerungen zu reduzieren schien.

Während es normal ist, von schlechten Nachrichten überfallen zu werden, sollte man positive Aktivitäten zur Routine hinzufügen, um den Schmerz auszugleichen. Tun Sie etwas, was Sie normalerweise tun würden, wenn Sie sich optimistisch fühlen (ohne es ins Negative umzukehren, wie z.B. sich auf eine neue Sendung zu stürzen und den Schlaf zu verlieren). Auch wenn sich das einfach nur wie eine weitere lästige Pflicht anfühlen mag, sollten Sie sich in etwas vertiefen, das Sie einmal genossen haben, und Dankbarkeit üben, um das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit in einer Krise zu verbessern.

Natürlich kann dieser Ratschlag abweisend klingen, wenn ein geliebter Mensch krank ist oder Sie sich in einer finanziellen Krise befinden. Aber wie A.J. Jacobs, der Autor von „Tausend Dank“, geschrieben hat, können Sie Ihre Voreingenommenheit in Bezug auf Negativität überwinden, indem Sie sich verlangsamen, um zu bemerken, zu schätzen und Dank zu üben. Das könnte bedeuten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, um über all die Menschen nachzudenken, die das Abendessen auf Ihrem Tisch bereitgestellt haben, vom Bauern bis zum Lieferanten. Dankbarkeit bietet Ihnen nicht nur eine Pause von Ihren Sorgen, sie hilft auch anderen. (Und denken Sie daran, großzügig Trinkgeld zu geben, und wenn Sie können, spenden Sie für diejenigen, die sich abmühen).

Verbinden und teilen – Connect and share

Eine weitere Schlüsselressource ist jetzt und immer die wahrgenommene soziale Unterstützung – das Gefühl, dass wir das alle gemeinsam durchstehen können. Wir sind alle Teil einer globalen Gemeinschaft, die zur gleichen Zeit dasselbe durchmacht, was an sich schon ein seltener Fall ist. Um ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben, sehen Sie sich Clips von Menschen aus aller Welt an, die die Mitarbeiter des Gesundheitswesens anfeuern. Erzählen Sie anderen von dem, was Sie erleben, und bitten Sie andere, im Gegenzug daran teilzuhaben. Sich verbunden zu fühlen schützt vor PTBS.

„Die Menschen müssen miteinander reden, besonders wenn man schreckliche Dinge sieht“, sagte Dr. Foa.

Wenn Sie sich, wie so viele, einsam fühlen, kann es helfen, über Ihr Unterstützungssystem im weiteren Sinne nachzudenken, von dem Freund, der Ihnen eine SMS an Ihre Nachbarn geschickt hat. Die Teilnahme an einer Wellness-Aktivität in der Gruppe, wie z.B. virtuelle Achtsamkeitsgespräche oder Fitnesskurse, kann ebenfalls Ihr Gefühl der Verbundenheit und Ihre Stimmung verbessern.

Und wenn Sie professionelle Hilfe brauchen, gibt es Experten, die Sie konsultieren können, besonders wenn Sie glauben, dass Sie mit einer psychischen Störung zu kämpfen haben. Eine Therapie kann einen Unterschied machen, ohne zu lange zu dauern. Oft genügen wenige Sitzungen um auf andere Gedanken zu kommen.

Achten Sie auf Ihre Gedanken

Gedanken haben einen starken Einfluss auf Ihre Gefühle, so sehr, dass Ihre Überzeugungen Ihr PTSD-Risiko vorhersagen. Achten Sie auf Selbstvorwürfe, z.B. wenn Sie sich kritisieren, dass Sie nicht mehr auf Ihrem Sparkonto haben, um sich auf Entlassungen vorzubereiten, oder wenn medizinische Fachkräfte sich Vorwürfe machen, weil sie nicht in der Lage sind, für alle optimal zu sorgen. Wenn Sie sich selbst verprügeln, werden Sie sich nur noch gequält fühlen.

Beobachten Sie auch Urteile, die Ihren Stress überladen, wie z.B. „Ich halte es nicht aus“, und wechseln Sie in eine ermutigendere Denkweise.

Eine Möglichkeit, von negativen Gedanken wegzukommen, besteht darin, sich zu fragen: „Ist das hilfreich? Selbstmitgefühl ist ein sinnvoller Weg, um mit Schmerz umzugehen, und wenn Sie schon dabei sind, lassen Sie das Urteilen über andere los. Studien zeigen, dass dies die Einsamkeit deutlich verringern kann.

Ausbrechen aus dem Teufelskreis

Fühlen Sie sich gezwungen, Einzelheiten einer erschütternden Erfahrung immer und immer wieder zu überprüfen? Wiederkäuen ist eine mentale Gewohnheit, bei der Sie immer wieder über „Warum?“ und „Was wäre, wenn?“ in einer Weise nachdenken, die Sie nicht so sehr zur Problemlösung anregt, als dass Sie sich dabei festgefahren fühlen.

Wenn Sie mit diesen Gedankenschleifen zu kämpfen haben, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um an Ihrem Ausstiegsplan zu arbeiten.

Eine bahnbrechende Studie, die einige Wochen vor dem Loma-Prieta-Erdbeben 1989 in Kalifornien begann, fand heraus, dass das Wiederkäuen Depressionen und Stresssymptome nach dem Trauma voraussagte, sogar noch mehr, als von der Katastrophe persönlich betroffen zu sein. Und Überdenken ist nicht nur ein Risikofaktor für Depressionen und PTBS, es beeinträchtigt auch die Fähigkeit, von einer Behandlung zu profitieren.

Um Gedanken über die Pandemie, die sich in Ihrem Kopf wiederholen, zu verarbeiten, besteht eine Möglichkeit darin, Ihre Bedenken zu Papier zu bringen. Ausdrucksstarkes Schreiben ist eine Möglichkeit, nachzudenken, ohne nachzudenken.

Eine andere Technik, vor allem, wenn Ihre Gedanken nicht nützlich sind, besteht darin, sich auf geistig aufsaugende Aktivitäten einzulassen, wie z.B. Ihre Lieblingswiedergabeliste zu hören, während Sie Nickerchen machen, an einem Kreuzworträtsel zu arbeiten oder sich zu erden, indem Sie immer wieder drei Sehenswürdigkeiten, drei Geräusche und drei Empfindungen in Ihrer Umgebung wahrnehmen. Wenn das Wiederkäuen beginnt, fangen Sie es ein und tauschen Sie es gegen Dankbarkeit ein.

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Eine andere Art, darüber nachzudenken: Wenn eine Freundin auf eine Art und Weise weitermachen würde, die sie offensichtlich leiden lässt, würden Sie sie in eine andere Richtung lenken, richtig?

Konfrontation ist besser als vermeiden

Es ist normal für uns, negative Emotionen vermeiden zu wollen, aber man will sie auch nicht unterdrücken oder verdrängen. Nehmen Sie stattdessen Ihre Emotionen wahr, geben Sie an, wie Sie sich fühlen, und reagieren Sie mit Freundlichkeit.

Wenn Sie Achtsamkeit üben und Ihre Erfahrungen perspektivisch betrachten, können Sie eine gesunde Beziehung zu Ihren Gedanken aufbauen. Versuchen Sie, wenig hilfreiche Urteile zu beobachten, bevor Sie sie mitfühlend loslassen, so wie ein Spam-Filter Junk-Nachrichten sortiert.

Letztlich ist es der Schlüssel zum Gleichgewicht, schwierige Gefühle zu akzeptieren, ohne sie zu multiplizieren, und gleichzeitig Ihr emotionales Immunsystem zu stärken. Wenn Sie später, wenn dies zu Ende geht und Sie zu dem werden, was Dr. Foa als „Super-Ausstatter“ bezeichnete – jemand, der versucht, Gedanken und Situationen zu entkommen, die nicht mehr schädlich sind – denken Sie daran, dass es wichtig ist, sich Ihren Ängsten zu stellen.

Dr. Natalia Garcia, eine Psychologin in Seattle und Traumaforscherin, die ein einzigartiges Einfühlungsvermögen in die Notlage von Traumata hat, hat ihr eigenes Fachwissen eingesetzt, um mit dem plötzlichen Tod ihres 2-jährigen Sohnes fertig zu werden. Anfangs hatte sie Mühe, Videos von ihm anzusehen, aber nachdem sie sich eine Gnadenfrist gegeben hatte, in der sie sich darauf konzentrierte, jeden Tag durchzustehen, konnte sie zu diesen Clips zurückkehren. Heute ist sie überrascht, wie sehr sie diese Clips schätzt. „Das Einzige, was schlimmer wäre, als ihn zu verlieren, wäre auch die Erinnerung an ihn zu verlieren“, sagte Dr. Garcia.

Sie fügte hinzu: „Ich kann nicht sagen, dass ich aus der Asche der Verzweiflung zu einem majestätischen Phönix aufgestiegen bin, aber ich glaube, dass ich mit geübter Vorsätzlichkeit ein Wachstum erlebt habe, um nicht zuzulassen, dass die Tragödie das Ende meiner ganzen Geschichte ist.

Wie Dr. Garcia können auch Sie Ihr Gefühl der Kontrolle verstärken, indem Sie darüber nachdenken, was Ihnen am wichtigsten ist. Wenn Sie ein starkes Gefühl der Zielstrebigkeit auf der Grundlage dessen, was Ihnen wichtig ist, kultivieren und dieses nutzen, um Ihre nächsten Schritte zu planen, können Sie ein Gefühl der Möglichkeit bekommen und sowohl Ihre körperliche Kraft als auch Ihre emotionale Erholung steigern. Und brauchen wir nicht alle gerade jetzt ein Gefühl der Möglichkeit?

Quelle: Jennifer Taitz – klinische Assistenzprofessorin für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien, Los Angeles, und Autorin von „How to be Single and Happy“: Wissenschaftlich fundierte Strategien zur Erhaltung der Zurechnungsfähigkeit bei der Suche nach einem Seelenpartner“ und „Schluss mit dem emotionalen Essen“.

Eine Version dieses Artikels erscheint im Druck am 18. Mai 2020, Abschnitt B, Seite 7 der New Yorker Ausgabe mit der Überschrift: Verringern Sie Ihr PTSD-Risiko nach dem Lockdown. 

Brandenburg am Kanal 2020


Schnappschuss, bearbeitet, MacCoach

Schattencoach – Matt Alexander


Ich schreibe seit ein paar Jahren an einem Stück mit dem Titel: Der Schattencoach.

Die Geschichte ist natürlich frei erfunden und es gibt keinerlei Bezug auf Orte oder Personen, in der Wirklichkeit. So eine absurde Story kann man sich doch nicht einfach ausdenken. Ich schon.

Worum geht es? Es geht um einen Mann, der seinen eigenen Weg geht. Er hat erkannt, dass er viel Lebenszeit vertrödelt hatte, weil er das Konzept verinnerlicht hatte, einem Unternehmen loyal und treu verbunden zu sein. Er ist zu der Auffassung gelangt, dass er besser als freiberuflicher Manager arbeiten sollte. Der Mann heisst Matthias Alexander und er hat sich, nachdem er endlich seinen langjährigen Job losgeworden war, selbständig gemacht. Das war etwas überstürzt und unüberlegt, aber konsequent und folgerichtig. Matt Alexander, wie ihn viele seiner Kollegen und Begleiter kennen, hat sehr schnell sehr viel über Selbständigkeit und über die Möglichkeiten von mittelständischen Unternehmen gelernt, freiberufliche Berater und Manager zu beschäftigen. “Der Mittelstand klagt über Fachkräftemangel und ist dennoch nicht bereit, externe Kompetenzen einzukaufen. Lieber beschränken sie sich auf ihre verfügbaren Ressourcen, die ohnehin schon bezahlt werden müssen.”

Matt Alexander ist seinen Weg gegangen und er hatte Erfolg. Rückblickend war es die beste Entscheidung seines Lebens, sich selbständig zu machen und aktiv Kunden zu akquirieren. Er öffnete Türen und Möglichkeiten an die er vorher nie gedacht hatte. Nach vielen Rückschlägen und negativen Erlebnissen hat er seinen Horizont erweitert. Er legt sehr viel Wert auf Freiheit und Unabhängigkeit. Das ist kein existenzielles Problem für ihn, da er in den vergangenen Jahren besonders lukrative Aufträge übernehmen konnte. Finanzielle Unabhängigkeit beginnt da, wo man sich nicht mehr um die Zahlung der monatlichen Rechnungen kümmern muss. Wenn dann noch Urlaub, Luxusauto und Extraausgaben abgedeckt sind, ist alles in bester Ordnung. Matt Alexander sorgt sich um sinkende Zinsen. Aber er hat einen guten Freund, Steuer-  und Finanzberater, der ihn in diesen Dingen berät.  

Die Geschichte beschreibt einen Einsatz als Schattencoach in einer kleinen Softwarefirma.

Es ist ein Rückblick auf den ersten Einsatz als Schattencoach. Matt Alexander hatte bereits als Unternehmensberater und Coach in einigen Unternehmen gearbeitet. Das Problem war immer, dass eine ungestellte Frage im Raum stand. Was soll das alles? Was macht der Coach? Wohin führt es? 

Alexander hatte in seinem Leben viel Zeit darüber nachzudenken. Und natürlich ist er inzwischen der Profi in Sachen Schattencoach. Warum macht er diesen Job? Weil er wie ein Schauspieler in unterschiedliche Rollen schlüpfen kann. Er kann James Bond sein, wenn er will und er kann den Vertreter in “Tod eines Handlungsreisenden” oder einen totalen Verlierer darstellen, wenn er in der Stimmung ist. Und immer wieder wird er dieselben Strukturen vorfinden, die ihn am Anfang so sehr verwirrt hatten.

Der Einsatz als Schattencoach bei SuperCAD war ganz besonders interessant. Besonders, weil Alexander von Beginn an vom Besitzer des kleinen Unternehmens engagiert wurde. Er bewarb sich auf die Stelle eines Niederlassungsleiters und war bereit als Vertriebsmitarbeiter zu starten um den Job “von der Pike auf” kennenzulernen. 

Alexander hatte Spaß daran, Vertrieb zu machen. Er nahm die Aufgabe ernst und steigerte sich in seine Rolle als Vertriebler hinein. Für Alexander ist es eine Herausforderung. Er hatte noch nicht die Gelegenheit mit Profis zusammenzuarbeiten und seine eigene Vertriebskompetenz auf die Probe zu stellen. Dieser Job soll die Creme auf der Torte werden. Hier will Alexander zeigen was er kann und er ist bereit dazu zu lernen. Er ging davon aus, dass es sich um einen Glückstreffer handeln würde. 

Besonders, weil er es mit einem Vertriebschef zu tun bekam, der ihn in jeder Hinsicht überraschte. Kammler war ein Abziehbild eines Unsympathen. Der Mann war ekelhaft und vollkommen inkompetent und hatte es tatsächlich geschafft sich bei Voss einzuschleimen. Für Alexander stand die Frage im Raum, was Voss an diesem Typen gefiel und warum er ihn machen ließ. 

Alexander hatte den Auftrag angenommen, als Schattencoach für Voss zu arbeiten und er ließ sich ganz offiziell von Kammler einstellen. 

Kammler zeigt immer mehr und ganz offen seinen wahren Charakter. Er mobbte seinen Produktmanager, glänzte bei Präsentationen mit Abwesenheit und ließ keine Gelegenheit aus um jedem nahezubringen, was für ein toller Chef er doch sein. Erfahren, Kompetent, fleißig, jederzeit bereit sich einzumischen.  

Alexander lernt das Unternehmen kennen und stellt fest, dass es an allen Ecken klemmt. Kammler hat so seine Vorstellungen, weiß aber nicht wie er sich wirklich verhalten soll. Er hat Angst vor seinen Mitarbeitern und versucht alles im Griff zu halten. 

Kammler meidet das direkte Gespräch mit Alexander. Er kommuniziert mit ihm, indem er alles über Volkermann erledigen läßt. Volkermann hat jeden Tag ausgedehnte Telefonate mit Kammler. Kammler schreit und beleidigt ihn permanent und macht ihn verantwortlich für das “Versagen” seiner Mitarbeiter. Volkermann ist ein dankbares Opfer für Kammler. Alexander beobachtet und macht sich sein eigenes Bild. Es wird immer deutlicher, dass Kammler ein getriebener Mann ist. Alexander hat kein Verständnis für Kammler. Er sieht nur, dass der Mann einen ausgeprägten Punkt der Unfähigkeit erreicht hat. Kammler verliert gute Mitarbeiter und steht ganz alleine da mit seiner Vorstellung seiner eigenen Größe und Unfehlbarkeit. Der Begriff „Größenwahn“ trifft es wohl am besten. 

Zwischendurch telefoniert Alexander mit Voss und trifft sich mit ihm. Es kommt zu Gesprächen, die deutlich machen, dass Voss ganz genau weiß, was Kammler für ein Arschloch ist. Voss weiß aber auch, dass es ein Wunder ist, dass er sein Produkt noch verkaufen und den Kunden suggerieren kann, dass sie etwas ganz Besonderes eingekauft haben. 

SuperCAD ist alles andere, als das Produkt, dass Voss gerne haben würde. Die Weiterentwicklung stockt und es scheint unmöglich zu sein, der Software ein neues Leben einzuhauchen. Kammler verkauft nur noch mit Druck und etwas anderes kann er nicht. Der Kunde steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt seines Interesses. Kammler hasst seine Kunden, seine Vertriebspartner und seine Mitarbeiter.

Kammler merkt lange nicht, dass er sich in einer Sackgasse befindet. Er verdient gut. Seine Frau muss nicht arbeiten. Er hat ein Haus in Hamburg gekauft. Voss setzt ihn ständig unter Druck. Wenn er diesen Job verliert, ist alles vorbei. Das spürt er. Es gibt keine Alternative mehr für ihn. Aber daran denkt er lieber nicht. Er weiß, dass er nur bei SuperCAD arbeiten kann. Vorher hatte er bei großen CAD-Herstellern gearbeitet, bei denen er Präsentationen vorbereiten musste. Er hatte keine Chance in das Management aufzusteigen oder gar Marketing und Vertrieb zu verantworten. SuperCAD erschien ihm als Herausforderung. Er machte sich sichtbar für Voss und profitierte eine Zeitlang davon. Voss zeigte ihm, wie er sich zu kleiden und wie er bei Kunden aufzutreten habe. Kammler hat die Tür zu einer neuen, ihm vorher unbekannten Welt geöffnet. Nun fühlt er sich wie einer der ganz großen Macher. „Ein Steve Jobs würde sich auch nicht mit Mittelmaß zufrieden geben!“, brüllt er einmal in das Telefon. Steve Jobs, denkt Alexander. Alles klar.

Alexander ist Coach. Er erkennt die Misere von Kammler und er wundert sich jeden Tag, wie Kammler agiert. Es ist kontraproduktiv und weitgehend komplett idiotisch, die sich Kammler aufführt. Immer wieder kommt es zu Gesprächen mit Voss, der daraufhin Kammler unter Druck setzt. “Wann bringen Sie mir endlich potente Mitarbeiter, die für die Zukunft von SuperCAD stehen?” Kammler ist nicht in der Lage dazu. Er hat keinerlei Fähigkeiten, Mitarbeiter effektiv zu führen. Er glaubt, dass er den harten Hund spielen muss und er betont es oft. Es ist peinlich, diesen Mann zu beobachten. 

Kammler ist ein Versager, der Angst vor Selbstreflexion hat. Alexander kennt das bereits aus anderen Unternehmen, mit denen er zusammengearbeitet hat.

Die Geschichte erreicht einen weiteren Höhepunkt, als Kammler beginnt Alexander unter Druck zu setzen. Er beginnt Abmahnungen zu schreiben. Es kommt, wie es kommen muss. Matt Alexander kündigt den Job bei Voss und verläßt die Firma, ohne Kammler über seinen wirklichen Auftrag als Schattencoach zu informieren.
Alexander schreibt einen Abschlußbericht für Voss, der erkennt, dass sein Unternehmen in absehbarer Zeit nicht mehr tragfähig sein wird. Alexander und sein Geschäftspartner, der Steuerberater schätzen den Wert des Unternehmens auf 1,5 Millionen Euro. Und sie weisen deutlich darauf hin, dass es einen maximalen Horizont von 5 Jahren geben wird. Angesichts der neuen technologischen Möglichkeiten – CAD via Cloud-Stream – weltweite Teams und unglaubliche komplexe fertige Modelle, die in anderen Systemen frei verfügbar sind, hat ein kleiner Anbieter aus Deutschland keine Chance mehr. 

Voss und Kammler treffen sich. Voss hat den Verkauf der Firma vorbereitet und bietet sie Kammler für 2 Millionen Euro an. Kammler muss schließlich wissen, was das Unternehmen wert ist.
Kammler bekommt kalte Füße. Es zeigt sich, dass seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mangelhaft sind und er nicht weiß, wo SuperCAD eigentlich steht und wie er das Unternehmen aus dieser Situation herausführen kann. Kammler hat in den vergangenen Jahren die Substanz des Unternehmens auf’s Spiel gesetzt und eine Reihe richtig guter Leute verloren.

Kammler verzichtet auf die Geschäftsführung und eine anschließende Übernahme von SuperCAD und wird dann doch von Voss rausgeworfen. Voss muss das Unternehmen noch einmal flott machen. Und das schafft er auch, dank der Hinweise von Alexander. Er kooperiert mit einem Startup aus Berlin mit besten Kontakten in das Silicon Valley. SuperCAD entwickelt sich wieder zu einer ernsthaften Konkurrenz zu etablierten CAD Systemen. Jahre später ist das Unternehmen 100 Millionen wert.
Die Investition in den Schattencoach hat sich für Voss mehr als ausgezahlt. 

Resilienz und Gelassenheit – MacCoach


Gelassenheit und Resilienz

Ruhig bleiben. Blutdruck senken. Nicht aus der Fassung bringen lassen. Ausgeglichen sein. Atmen. Einatmen. Ausatmen. Cool down!

Das Leben ist ein Elektrokardiogramm, kurz EKG. Erfahrene Kardiologen können aus einem Belastungs-EKG sämtliche Unregelmäßigkeiten erkennen und direkt Erkrankungen des Herzens diagnostizieren. Im Idealfall zeigt das EKG einen Rhythmus, den man als gesunden Sinusrhythmus bezeichnen kann.
Gelassenheit kann man darstellen und messen. Eine gesunde Sinuskurve mit Höhen und Tiefen im Leben ist ganz normal. Problematisch wird es, wenn es starke Schwankungen zwischen den höchsten Höhen des Glücks und tiefen Tälern der Trauer und der Depression gibt. Richtig problematisch ist es, wenn die Täler immer tiefer und immer länger werden, oder die Höhen einem Herzkammerflimmern gleichen. Herzstillstand oder Infarkt drohen. Es ist klar, dass das kein gutes Ende nehmen wird.
Ich weiß nicht genau woher ich das habe, aber ich habe mir eine gesunde Sicht auf das Leben antrainiert. Es ist nicht meine Idee, sondern das Ergebnis eines Prozesses, den ich irgendwann einmal angestoßen habe um mich vor Verzweiflung und Scheitern zu schützen. Es war mir irgendwann einmal klar geworden, dass ich etwas riskieren muss um weitergehen zu können. Bislang hatte ich mich immer vor dem Sprung gewagt, weil ich Angst vor Veränderungen hatte, oder weil ich einfach gut in meiner Komfortzone leben konnte, oder es mir zumindest einreden wollte. Komfortzone verlassen kam für mich nicht in Frage, weil ich schon als Kind gelernt hatte, dass man den Ausschlag des Sinus nicht überspannen sollte. Auf übergroßes Glück folgt immer ein Tal. Das hatte ich mit der Muttermilch aufgesogen und das hatte mein Leben bis dahin bestimmt.
Auch das kann man durchaus als Gelassenheit interpretieren, ich würde eher sagen, dass es die Angst vor einem freien Leben ist. Es ist das Leben in einer Blase. Ich schaukle hin und  her und passe sorgfältig auf meine Blase nicht zu überstrapazieren, um sie nicht zu beschädigen. Wir alle haben Angst unsere Blase zu verlassen, weil wir sie zuerst zerstören müssen um weiter zu gehen.
Logisch!; denke ich mir: Du musstest ja auch die Fruchtblase verlassen um auf die Welt zu kommen. Welch ein Risiko! Überleg mal: Da wo du herkommst war es sicher und warm und du hattest Essen und Geräusche kamen nur gedämpft und der Rhythmus des Herzschlags deiner Mutter beruhigte dich so wunderbar. Warum sollte ein vernünftig denkender kleiner Mensch diese sichere Komfortzone verlassen? Du musst verrückt sein um das zu tun!
Aber es passiert und es macht überhaupt keinen Sinn, sich dagegen zu wehren. Plötzlich liegst du da und kannst nur noch schreien! Lass es raus und schrei! Und dann entdecke deine Welt und staune.
So, oder so ähnlich geht es einem Menschen, der Vater und Mutter verlässt um sich ein eigenes Leben aufzubauen. Du wirst erwachsen und beginnst deine Blase zu zerstören. Wenn du das nicht machst, wird es irgendwann zu eng werden und du kannst dich nicht entfalten.  Konflikte. Ängste. Neuer Mut. Verzweiflung. Und irgendwann erkennst du das Muster und entwickelst eine Idee von Gelassenheit. Das hier ist doch immer wieder dasselbe Muster. Du musst etwas verlassen um weiterzukommen und am Ende wirst du einen weiteren Entwicklungsschub gemacht haben. Es geht immer weiter und alles was dich hindert ist die Angst vor dem Scheitern, dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Absturz und natürlich die Angst vor Verlust und Tod.
Jetzt wird’s aber verdammt psychologisch. Stimmt genau! Aber zurück zum Thema. 

Es geht um Widerstandskraft, Resilienz und Gelassenheit.
Darf ich zusammenfassen? Resilienz und Gelassenheit ist kein dumpfes Verharren in einer zunehmend als unangenehm empfundenen Situation, sondern das bewusste zerschneiden einer Blase und der anschließenden Entdeckung einer neuen Welt. Die alte Blase war nicht schlecht, aber die neue ist größer und bietet mehr Möglichkeiten. Und du musst keine Angst haben diese neue Welt zu betreten, denn sie ist eine Erweiterung deiner bekannten Welt. Keine Angst! Du wirst es überleben! Und am Ende wirst du sehen, dass es keinen Grund gibt, stehen zu bleiben. Glaube es, oder glaube es nicht. Alles was du in deinem Leben jemals bereuen wirst ist, eine zu eng gewordene Blase nicht zerschnitten und verlassen zu haben. 

Was hat mich vor Verzweiflung und Mutlosigkeit geschützt? Ich denke es war Neugier und eine optimistische Sicht auf die Welt. Ich war nicht verzweifelt, als Donald Trump die Weltbühne betrat. Es war mir klar, dass er eine Entwicklung anstoßen würde, die uns klar vor Augen führen würde wie wichtig Vernunft und Fortschritt ist. Der Clown hat der Welt mit grellen Farben vorgeführt, was wir auf gar keinen Fall mehr wollen. Und wir werden auch diese Blase aus Mutlosigkeit und Defätismus verlassen und weitergehen. Gelassen und mit einem großen Optimismus. So etwas nennt man Gelassenheit. Wir werden unseren Weg gehen und wir werden es überleben.

EU Cloud – MacCoach


Digitalisierung 

Die aktuelle Pandemie verändert unsere Art zu arbeiten, zu leben und zu lernen. Die erzwungene Digitalisierung von Prozessen ist eine der positiven Nebenwirkungen, die wir nutzen müssen. Es gibt keine Alternative und das ist keine schlechte Nachricht. Digitalisierung von Akten in Behörden und Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil. Es ist völlig egal von woher wir auf Dokumentenmanagementsysteme und ERP-Systeme zugreifen. Es kommt “nur” darauf an, dass die End-to-End Verbindung sicher, also perfekt verschlüsselt ist. Die Plattform dafür ist eindeutig das Internet und Cloud-Systeme. Ich habe schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass es nur diesen Weg gibt, um IT bezahlbar und vor allem skalierbar zu machen. Insbesondere im Mittelstand muss IT als Kostenfaktor genau betrachtet werden. Security-Lösungen machen IT nochmal wesentlich kostenintensiver, als vorher. Es ist sinnvoll diese und andere Komponenten professionell auszulagern und so zu optimieren.

Die digitale Transformation verändert die Ansprüche an IT-Abteilungen. Sind diese bislang primär für den klassischen IT-Betrieb zuständig, sind sie in Zukunft der interne Dienstleister für die Anforderungen der Fachabteilungen.

Von den IT-Mitarbeitern werden völlig neue Denkweisen und Impulse erwartet. Sie nehmen in Zukunft immer mehr die Rolle von Strategen und Ideengebern ein. Allerdings stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, dass die eigene IT-Abteilung zu stark in das Tagesgeschäft involviert ist. Dadurch kann sie dem Bedarf an Innovation oftmals nicht gerecht werden. Das bedeutet, dass IT innerhalb von Unternehmen und Institutionen immer mehr beratend tätig werden muss.
Es gibt eine Reihe von IT-Anbietern, die Möglichkeiten anbieten, klassischen IT-Betrieb sicher auszulagern. So bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig, können schnell auf wechselnde Anforderungen des Marktes reagieren und reduzieren die Time-to-Market-Zeiten.
Es ist wichtig, IT-Abteilungen umzubauen und von zeitaufwändigen, administrativen Aufgaben zu befreien, ohne die Kontrolle zu verlieren. 

Die Zukunft liegt, ohne jeden Zweifel in europäischen Cloud-Lösungen, die bis zu einer bestimmten Betriebsgröße weitgehend kostenneutral durch die EU angeboten werden sollten. Das würde europäischen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, den wir heute so dringend benötigen.

EU – CLOUD

In der FAZ ist ein Artikel zu finden, der sich mit dem Thema beschäftigt. Unter der Überschrift: GAIA-X – Kann Europa Cloud? Steht folgendes: 

An diesem Donnerstag wollen Deutschland und Frankreich den nächsten Schritt hin zur europäischen Cloud-Infrastruktur Gaia-X tun. Doch jenseits aller Hoffnungen scheint klar: Ein europäisches Google ist nicht zu erwarten. (https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/europaeische-cloud-infrastruktur-gaia-x-kann-europa-cloud-16798917.html)

Es wird deutlich, wie weit die amerikanischen Unternehmen Google und Amazon bereits sind und wie weit europäische Unternehmen abgeschlagen sind. Es ist fraglich, ob und wann dieser Abstand verringert oder aufgeholt werden kann. Die Geschichten vom Hasen und dem Igel und die Story vom “Überholen ohne aufzuholen” fallen mir ein. Selbst die chinesische ALIBABA-Plattform ist weiter als Europa. Aber davon hängt die Zukunft ab. Warum sind wir in Europa eigentlich nicht in der Lage so etwas auf die Beine zu stellen?
Es ist die Angst vor der Technologie und es ist ein eigenartiges Verständnis von Sozialpolitik. In Europa und allem voran in Deutschland soll jedes Risiko vermieden und alles versichert werden. Hartz IV entmündigt die freien Bürger und verdammt sie zur sozialen Hängematte. Es macht die zu Almosenempfängern einer fürsorglichen Superstaates. Da bleibt nicht mehr viel Raum für Innovation und Unternehmertum. Wenn im Kindergarten unterbezahlte Erzieherinnen den kleinen Menschen ihren Stempel aufdrücken, dann wird doch deutlich, was einmal aus ihnen werden wird. Ist diese Form der Erziehung das Ziel unserer Träume? Oder sind es freue und selbständig handelnde Menschen, die so etwas wie industriellen Pioniergeist mit der Muttermilch aufsaugen?
GAIA-X ist wieder einmal ein typischer Fall von: “gut gedacht und nichts gebracht.” 

Aber ich bin ein Optimist. Wir werden unsere Chancen nutzen, wenn es soweit ist.

Ganz schön was los auf MacCoach


Ich sehe auf meinem BLOG MacCoach aktuell sehr viel Traffic. Interessant. Wer liest mich und was macht das mit ihm – oder ihr? Was hatte ich denn vor Jahren geschrieben? Ich denke, das ist heute noch alles gültig. Warum will ich Coach sein? Warum wollte ich ein Coach sein, nachdem ich die Möglichkeit zum ersten Mal erkannt hatte? Das steht schon in meiner Abhandlung: Mein Selbstverständnis als Coach. Bei meinem Coach ES (den Namen veröffentliche ich gerne, nach Absprache) war es ein Burnout, der sie an ihre Grenzen führte und dazu diente, dass sie Coach wurde. Und sie ist ein guter Coach. Vermutlich sollte sie Vorträge über Coaching halten oder publizieren. Davon bin ich noch meilenweit entfernt, aber ich kann etwas tun, nämlich mich ein wenig schneller in die richtige Richtung bewegen. Viel Geld kann man damit nicht verdienen. Aber das kommt noch. Und dann kommt noch ein Aspekt dazu. Ich bin ein guter Verkäufer und Marketing-Experte in eigener Sache. Das kann ich richtig gut. Hoffe ich zumindest. Ich muss es nur noch in die richtige Richtung lenken. ES hat Recht: Mit meinem Lebenslauf und meinen Erfahrungen kann ich etwas anfangen. Aber ganz gewiss nicht IT oder Management. Ich kann Menschen beraten ein Coaching anzufangen und was das bringt. Mein BLOG macht das und zwar genau das. Der aufmerksame Lesende – Haha! Was für ein Witz! – Ich wollte der aufmerksame Leser schreiben und das ist völlig in Ordnung, wenn ich das so mache. Der Studierende, die Studierende, die Studierenden, die Studierthabenden, der Studieren Wollende? Was ist nur aus unserer Sprache geworden? Mark Twain hatte ja schon ausführlich über die Untiefen der deutschen Sprache geschrieben. (Mark Twain – Die schreckliche deutsche Sprache) Was würde er heute schreiben? Ich wage es mir nicht vorzustellen. Mark Twain ist, genau wie ich ein ENTP-A Typ, ein Debattierer. (Tipp: Du kannst das googlen) Vielleicht liegt der Schlüssel, warum ich diesen Schriftsteller so sehr bevorzuge auch in der Art seines Denkens. Er ist ironisch und teilweise sarkastisch, optimistisch und pessimistisch in einem und er ist brilliant (wovon ich sicher Lichtjahre entfernt bin). 
Wo waren wir und was mache ich hier eigentlich? Ich schreibe und sortiere meine Gedanken. Ich weiß inzwischen, dass die Entscheidung vor etwa 10 Jahren hauptsächlich in Richtung Coaching zu gehen, völlig richtig war. Aber ich habe ein bisschen getrödelt und mich hier und da mit anderen Dingen beschäftigt. Um Geld zu verdienen. Das ist eine gute Entschuldigung. Oder eben nicht. Aber so bin ich halt. Ich probiere etwas aus und es gefällt mir und dann kommt eine andere Gelegenheit, die ich auch mal probieren möchte. Das hat mich zu einem Menschen gemacht, der ich in meinem tiefsten inneren immer schon war: Ein neugieriger, optimistisch in die Zukunft blickender Mann, der immer etwas Positives in einer Situation sehen kann.
Ich bleibe dran…..

Reboot nach dem Shutdown – MacCoach


Reboot – bezeichnet den Neustart eines Computersystems nach dem Herunterfahren – Shutdown. Jeder, der in den 1990ern mit Windows Erfahrungen sammeln musste, kennt das Verfahren und die Gründe dafür. Man rebootet kein System, das ordentlich und sauber läuft. Es gab tatsächlich Betriebssysteme, die sehr viel stabiler arbeiteten als Windows. Nur zwei Beispiele: VMS von DIGITAL und Solaris von Sun Microsystems. UNIX und später LINUX, sowieso. Windows war eine Zumutung für ITler und immer wenn sich ein Programm “aufgehängt” hatte, war ein Neustart fällig.
Corona hat unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Betriebssystem zum Erliegen gebracht. Zu viele Programme waren nicht geeignet um das Problem in den Griff zu bekommen. Ein Reboot, ein Neustart ist fällig geworden, und zwar nicht weil wir es einfach mal so machen wollten, sondern weil wir durch die Pandemie dadurch gezwungen wurden. Niemand weiß, ob alle Programme nach dem Shutdown und dem Reboot wieder hochfahren. Es wird sich zeigen, was funktioniert und was nicht.
Ich bin sehr für Neustart von Programmen, die in einer Endlosschleife gelandet sind und nicht mehr ordentlich beendet werden können. Im Grunde bleibt ja auch nichts anderes übrig. Auch hier hilft nur das Unterbrechen des Programms – man bringt es gezielt zum Absturz – und ein Neustart, nachdem das Programm modifiziert wurde.   

Es fällt nicht schwer eine Analogie zur jetzigen Situation herzustellen. Nach einem Shutdown wird ein Neustart fällig. Einige Programme funktionieren nicht mehr, sie haben sich als fehlerhaft erwiesen und werden modifiziert oder einfach auf den Müll geworfen. Nach dem nächsten Neustart sind wir klüger und nach dem übernächsten erst recht…….

Die Zukunft (ist Coaching)- MacCoach


Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet. Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.

Albert Einstein

Ich arbeite, wieder mal, an meiner Zukunft. Mache ich das nicht ständig und permanent? Stimmt! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich je etwas anderes getan hätte. Unbewusst, unterbewusst, sowieso. Klar und zielgerichtet – seltener. Immer wenn ich in einer festen Anstellung war, träumte ich von mehr Freiheit, mehr Geld, mehr Einfluß und mehr Zukunft. Ich habe nie aufgehört, Alternativen zu prüfen und Zukunft zu erfinden. Was kann, was will ich erreichen? Wer will ich sein, wenn ich das alles getan habe und nicht gescheitert bin? Wer bin ich, wenn einmal etwas nicht so funktioniert wie es geplant war? Nun, das Problem habe ich längst gelöst. Ich bin ein wissensdurstiger und neugieriger Mann, der die Dinge positiv nimmt, auch wenn sie manchmal auf dem ersten Blick anders aussehen. Wenn ich einmal Pech habe; und ich hatte schon ziemlich viel Pech im Leben, dann mache ich etwas daraus. Es gibt kaum etwas, das nicht auch eine positive Seite hat. Man kann nur vorankommen, wenn man aus Fehlern lernt und immer wieder aufsteht. Wichtig ist es, seinen Mut und sein Selbstvertrauen nicht zu verlieren. Wenn etwas nicht funktioniert, dann probiere einfach etwas anderes aus. Es geht immer weiter und nur Stillstand ist das Ende. Ab und zu muss ich auch einmal eine Pause machen, entspannen und entspannt reflektieren, mich ausruhen. Aber dann geht es weiter, immer wieder weiter.
Ich habe viel erlebt und viel erreicht. Das merke ich besonders, wenn ich mich mit Geschäftspartnern und Kollegen unterhalte, die ihr ganzes Leben lang einen einzigen Arbeitgeber hatten. Auch sie kennen die Sehnsucht nach neuen Ufern, haben aber nie den schützenden Hafen verlassen. Was sll ich ihnen sagen? Das draussen ist es rauh und stürmisch und niemand wartet auf dich. Es interessiert niemand, wenn du untergehst. Du musst sehen wie du klarkommst. Allerdings wirst du auch sonnige Tage und neue Ufer sehen. Willst du das?
Was will ich und was macht das mit mir? Wie fühlt sich das an, wenn ich es erreicht habe?
Viele Menschen glauben, dass sich alle ihre Probleme in Luft auflösen, wenn sie nur genügend Geld haben. Dann, so lautet der Glaubenssatz, hat man alles erreicht und ist sicher vor unangenehmen Überraschungen. Der reiche Mann kann sich alles leisten: Mein Haus, mein Auto, mein zweites Haus und alles andere ergibt sich von ganz alleine. Überrascht es dich, wenn ich das infrage stelle? Sicher nicht. Die armen Reichen haben auch ihre Probleme. Das wissen wir doch längst aus DALLAS und DENVER-CLAN und was es noch so an Input für Träumer gibt, die selbst keine Träume haben. Geld allein macht nicht glücklich. Vielleicht, aber ohne Geld funktioniert das Glück auch nicht so richtig. Das schränkt die Optionen gewaltig ein. Auf der anderen Seite kann man sehr viel Geld verdienen und alles schnell wieder aus dem Fenster werfen, wenn man keine anderen Ideen hat. Eine gesunde Haltung zu Finanzen gehört unbedingt zu einem erfüllten Leben dazu. Nur immer träumen und sich unrealistische Ziele setzen, ist auch nicht gesund. Also bleiben wir realistisch und trotzdem wach für neue Ideen, neue Ufer und neue Ziele.

Unser Leben darf nicht an der Zukunft hängen, es muss innerlich gesammelt sein; denn der hängt von der Zukunft ab, der mit der Gegenwart nichts anzufangen weiß.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.)


Unsicherheit macht krank – MacCoach


Eine Verschwörungstheorie muss drei Kriterien erfüllen:

  • Sie muss eine gemeinschaftliche Aktion bezeichnen, die auf ein bestimmtes Ziel gerichtet ist.
  • Sie muss von denjenigen, die sie verbreiten oder glauben, als illegitim oder illegal wahrgenommen werden.
  • Sie muss im Gegensatz zu einer offiziellen Version der Wahrheit stehen.

Quelle: Sebastian Bartoschek, Psychologe und Verschwörungstheorie-Forscher

Wer sind eigentlich die Leute, die Verschwörungstheorien auf den Leim gehen? Warum sind sie so anfällig? Was macht das mit ihnen? Wie kann man sich gegen derartige Einflüsse schützen?

Ein richtiger Verschwörungstheoretiker weiß natürlich ganz genau, dass man sich niemals von solchen Fragestellungen leiten lassen darf. Das ist, ganz sicher, ein Teil der Verschwörung. Fakten sind Fake News und außerdem: Wer sind wir eigentlich, dass wir Fakten überprüfen und auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen könnten? „Was ist Wahrheit?“, fragte schon Pontius Pilatus angesichts des Gottessohnes Jesus Christus, der der Gotteslästerung angeklagt war. Der König aller Könige wurde zum Tod am Kreuz verurteilt, weil man ihm eine Verschwörung anhängen wollte. Oder war es etwas anderes?
Die Welt ist komplex. Nicht jede Aktion verursacht eine voraussehbare Reaktion. Wir wissen es nicht genau und müssen uns auf jemand verlassen, der die Verantwortung trägt und eine gewisse Kompetenz hat. Dabei ist es völlig egal, ob wir persönlich einverstanden sind oder nicht. Ich möchte jetzt nicht auf konkrete Theorien eingehen. Worum es hier geht, ist eine tiefe Unsicherheit, die in uns allen steckt. Verschwörungstheorien können psychisch krank machen. Der Anhänger einer derartigen Theorie glaubt sich im Besitz einer höheren Wahrheit, die nicht diskutiert werden kann.

Der Einstieg beginnt hier:

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

Hamlet, 1. Akt, 5. Szene, Hamlet, William Shakespeare

Unsere Schulweisheit hängt ab von dem, was wir in der Schule gelernt haben, in den täglichen Nachrichten sehen und hören, auf Twitter oder Facebook um die Ohren gehauen kriegen. Schulweisheit impliziert, natürlich, Dummheit und Begrenztheit derjenigen, die „keine Ahnung“ haben. Niemand, der etwas auf sich hält, will ein dummes Schaf sein, das keine Entscheidungsmöglichkeit hat. Wir haben gelernt, dass Autoritäten fehlbar sind. Das gilt für die Regierung und für Wissenschaftler. Wir möchten unser Leben im Griff haben und doch müssen wir uns unseren Ängsten und unserer Unwissenheit stellen.

Religion ist, so hat es unser säkularisiertes Zeitalter gelernt, unerklärlich und geheimnisvoll. Gott wird in Frage gestellt und der säkularisierte, gottlose Mensch, lebt in einer tiefen Unsicherheit. Das alles wird eingehüllt in eine Aura von Wissen und dann wird Stück für Stück alles hinterfragt. Unsicherheit und Ohnmacht sind die Folgen.
Ich kann alles und jeden hinterfragen und auseinandernehmen. Ich bin in der Lage – des Teufels Advokat zu spielen und alles und jedes gegenteilig zu debattieren. Das steckt in meiner Persönlichkeitsstruktur. Es gibt gute Methoden, um seine Persönlichkeitsstruktur zu evaluieren. Ein Beispiel finden Sie hier: https://www.16personalities.com/de

Wer oder was gibt uns Sicherheit und Vertrauen? Verschwörungstheoretiker sind wie Revolutionäre. Sie stellen alles in Frage und zerstören Gewissheiten, um etwas Neues zu erschaffen. Das Problem ist, dass auch sie nicht beschreiben können, wie denn dieses Neue aussehen soll.

Es ist wie die Geschichte mit dem kleinen Jungen, der eine Uhr verbessern, will, keine Ahnung wie das funktioniert und sie erst einmal komplett auseinander nimmt. Das Ergebnis ist, dass am Ende ein Haufen Einzelteile auf dem Tisch verteilt liegt und es ein großes Glück ist, wenn dieser kleine Junge die demontierte Uhr überhaupt wieder zum Funktionieren bringt.

Konservative glauben, dass alles wie früher sein soll. Das Gegenteil von konservativ ist: dissipativ, innovativ, liberal und progressiv. Wer von uns will nicht innovativ, liberal und progressiv sein?

Dissipativ bezeichnet: dynamische Systeme, in denen die Energie einer makroskopisch gerichteten Bewegung in thermische Energie übergeht, siehe Dissipation. stabile, geordnete Strukturen in Systemen fern vom thermodynamischen Gleichgewicht, siehe dissipative Struktur.

Wie wäre es mit konservativ, liberal und progressiv? Wäre das nicht genau das, was wir sein wollen? Offen für die Herausforderungen der Zukunft und offen für Veränderungen, die die Welt ein wenig besser machen. Alles was wir sind und denken steckt tief in unserer Persönlichkeit, unseren Erfahrungen und einer gewissen Grundsicherheit. Es geht um unsere Erziehung und unsere Prägung. Sicher ist nur, dass vieles in unserem Leben und in unserer Gesellschaft unsicher ist. Wir wissen nicht, wohin die Reise geht und wir haben persönlich kaum einen nennenswerten Einfluss auf die Welt, in der wir leben. Aber wir haben direkten Zugang zu unserem ICH und unserer Haltung, wie wir die Welt sehen wollen. Da müssen wir ansetzen und genau dort steckt das große Mysterium. Akzeptieren wir die Unsicherheit und den Tod? Stellen wir uns unseren Ängsten? Verstehen wir Statistiken (die wir nicht selbst aufgestellt oder gefälscht haben)?

Es ist kompliziert. Und genau da setzen Verschwörungstheorien an. Religion schenkt genau das Gegenteil.

 „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

(Urheberschaft und Verbreitungsgeschichte des Gelassenheitsgebets sind umstritten. Vermutlich hat Reinhold Niebuhr das Gebet vor dem oder während des Zweiten Weltkrieges verfasst. In Briefen datiert Reinhold Niebuhrs Ehefrau es auf das Jahr 1941 oder 1942, Reinhold Niebuhr selbst auf die Vorkriegszeit. Die Ungewissheit über die genaue Zeit der Verfassung des Gebetes ist möglicherweise durch den Verzicht Niebuhrs auf das Urheberrecht des Gebetes begründet. Vermutlich hat Niebuhr einen der zahlreichen älteren Vorläufertexte mit ähnlichem Aufbau und Inhalt gekannt. Das Gebet wird häufig auch dem württembergischen Prälaten und Theosophen Friedrich Christoph Oetinger zugeschrieben, was jedoch auf einer Namensverwechslung beruht: Der Theologe und Pädagoge Theodor Wilhelm hat eine deutsche Übersetzung von Niebuhrs Gebet in einem Buch veröffentlicht, das unter dem Pseudonym Friedrich Oetinger erschien, so dass die falsche Zuordnung zum Theosophen Oetinger aus dem 18. Jahrhundert entstehen konnte. Andere Zuschreibungen nennen Dietrich Bonhoeffer, den Bischof Franz Hengsbach sowie die Heiligen Ignatius von Loyola und Franz von Assisi, wofür sich jedoch keine verbürgten Quellen finden. (Wikipedia 27.05.2020))

Mut durch Angst – MacCoach


Nichts gibt einem ängstlichen Mann mehr Mut als die Angst eines anderen. (Umberto Eco)

Dieses Zitat im Zusammenhang mit Verschwörungstheoretikern und Revolutionären mit irren Vorstellungen von Weltbeglückung spricht für sich. Ängstliche und unfähige Führungskräfte und Politiker schüren Angst und fühlen sich “großartig!”. Nichts gibt ihnen mehr Macht, als eine ängstliche Atmosphäre. Wer Mut aus der Angst der anderen schöpft, sollte einen Cut machen und nachdenken. 

Ist es das, was Du willst? Was macht das mit Dir und was macht das mit den Menschen, denen du Angst machst?

Revolutionäre schüren Angst, um die Massen um sich zu scharen. Wenn Angst allgegenwärtig ist, dann spüren sie uneingeschränkte Macht. Brutale Straßenbanden leben von der Angst der Menschen, die vor der zur Schau gestellten Macht zurückweichen.
Manager, die in Unternehmen Macht ausüben, ohne auf ihre Mitarbeiter einzugehen, sind eine eigene Spezies. Angst ist ihr Führungsinstrument. Es liegt auf der Hand, und das sagt uns auch der gesunde Menschenverstand, dass es falsch ist, aber es funktioniert. Leider. In solchen Fällen hilft nur die Flucht vor dem Angstmacher. Es ist nicht falsch, wenn man angesichts einer solchen Machtausübung einfach seine Tasche packt und geht. Mit Klugheit, Empathie, Freundlichkeit und Weisheit kommt man hier nicht weiter. Es ist wichtig zu erkennen, woher die Angst kommt und dass es keinen Sinn macht, zu bleiben. Das macht etwas mit uns, wenn wir Angst empfinden. Wenn wir die Quelle unserer Angst identifizieren, haben wir eine Chance uns unseren Ängsten zu stellen. Gut, wenn wir dann einen Coach an unserer Seite haben, der ganz objektiv und urteilsfrei mit uns arbeiten kann. Er wirft einen Ball und wir fangen ihn auf und spüren, ob wir den Ball im Spiel halten oder weglegen wollen. Angst hat in unserem Leben keinen Platz, wenn wir es richtig angehen. Man kann vor allem Angst haben und wenn wir der Angst zu viel Raum geben, bleibt kein Platz mehr für das Leben. Wer oder was macht Dir Angst? Was fühlt sich einfach schlecht an, nicht richtig? Es ist sinnvoll sich seinen Ängsten zu stellen und sie zu überwinden. Du bist ein Held, wenn du dir deiner Angst bewusst bist und sie überwinden kannst. Wenn du Angst vor dem Chef hast, dann können die Ursachen auch in dir liegen. Wenn die Angst von außen kommt, dann hast du die Chance dir darüber klar zu werden und eine Lösung zu finden.
Und noch etwas: Menschen, die Ängste schüren, geheimnisvolle Verschwörungen thematisieren und sich dadurch wichtig und großartig fühlen, sind zu klein um dich zu beherrschen. 

Ich persönlich akzeptiere keinen Menschen, der mich mit Angst beherrschen will. Keine Chance! Ich lache darüber und bin mir bewusst, dass ich es mit einem kleinen Menschen zu tun habe.

(MacCoach)

Bereit für Veränderung – MacCoach


Change

„Wenn Menschen so weit sind, verändern sie sich. Vorher tun sie das nicht und manchmal sterben sie sogar, bevor sie so weit sind. Man kann sie nicht dazu bringen sich zu verändern, wenn sie das nicht wollen, so wie man sie auch nicht daran hindern kann, wenn sie es wollen“.

(Andy Warhol)

Kennen Sie den (oft zitierten) Satz: “Ich bin eben so. Da kann man nichts ändern!” ? Das ist ein typischer Satz von einem Menschen, der sich partout nicht ändern will. Akzeptieren Sie es. Er oder sie ist noch nicht so weit. Vielleicht ist es Angst oder Einsicht oder einfach nur mangelnde persönliche Reife. Oft ist es Bequemlichkeit und Angst vor dem Unbekannten.
Ein offenes Gespräch mit der Partnerin, oder dem Partner kann schmerzhaft sein, weil man möglicherweise Dinge über sich erfährt, die einem nicht gefallen können. Vielleicht ist es ein starkes Indiz für eigene Unzulänglichkeiten, die man verdrängt hatte und die nun zum Vorschein kommen. Wenn es so ist, dann nehmen Sie es an. Wenn nicht, dann sind Sie möglicherweise gereifter und stärker, als Sie es glauben konnten. 

Ein Beispiel: Wenn jemand Sie als arroganten Aufschneider bezeichnet, kann es durchaus passieren, dass er Recht damit hat. Wie reagieren Sie? Werden Sie nervös und fangen an sie zu rechtfertigen, den Anderen zu attackieren und zu beleidigen? Nach dem Muster aus der Kindheit: Du bist ja selber blöd! Du blöder…..XYZ!
Das ist kein Zeichen von Reife und Gelassenheit. Keine Spur von Weisheit zu erkennen. Sie sind noch nicht soweit für eine wirkliche Veränderung. 

Veränderung beginnt dann, wenn man akzeptiert, dass man Fehler macht und sie kühl und ohne Emotionen analysiert und wenn nötig beseitigt.
Wenn jemand Sie beleidigt, dann kann das durchaus in dessen Person verankert sein. Das ist nicht schlimm für Sie, eher schlimm für ihn.

Denken Sie mal darüber nach. 

Veränderungen lernt man, wenn man bestimmte Zyklen durchlaufen hat. Glauben Sie mir: Mit einem Coach geht es sehr viel schneller als in normalen Zeiträumen. Aber Sie müssen zumindest bereit für eine Veränderung sein.

ach ja! Das Leben! – MacCoach


Weißt du, was richtig blöd ist?
Wenn man glaubt etwas oder jemand besseres zu verdienen und sich nicht entscheiden kann.

Aber so schlimm ist das auch nicht, denn: Der Weg ist das Ziel!
Blöd nur, dass Du auf diesem Weg Deine Schönheit, Grazie und Anmut verlieren wirst.

Gut, wenn Du die schönen Dinge des Lebens behalten kannst: Kunst, Kultur, Musik und Literatur. Vor allem Liebe!

Du weißt schon: Anna Karenina und natürlich Bach und die Göttliche Komödie. Die Klassiker eben. Nicht zu vergessen Mozart und Mark Twain.
Den Kleinen Prinzen und seinen Fuchs. Die Rose.

Ach ja…..Das Leben!

Ist es nicht wundervoll?

Freiheit und Gleichheit – MacCoach


Gleichheit, Freiheit und der ganze Rest

„Die Akzeptanz von Ungleichheit macht frei.“ (MacCoach)

Die Triebfeder moderner Gesellschaften ist das Streben nach mehr. 

Gier ist das Krebsgeschwür in jeder Gesellschaft. Es gibt immer wieder Diskussionen über die ungleiche Verteilung von Vermögen. Insbesondere die reichsten Männer und Frauen der Welt, also Leute wie Melinda und Bill Gates geraten in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Wir haben verinnerlicht, dass Demokratie die beste Staatsform ist. Auf der anderen Seite haben wir Erfahrungen mit diktatorischen Gesellschaften gemacht und können aktuell beobachten, wie China mit einer an den Kommunismus angelehnten Gesellschaft einen erfolgreichen Aufstieg geschafft hat. Der Preis ist offensichtlich. Es geht dort um die Überwachung des Individuums und die völlig Macht des Staates über jeden, der sich dieser Macht nicht entziehen kann. In China ist es denkbar, ein großes Vermögen aufzubauen und am Ende durch den Staat enteignet, entmachtet, zum Tode verurteilt zu werden. Allein diese Möglichkeit ist gruselig und inakzeptabel. Aber das Land der Freien, die USA steht angesichts der Corona-Pandemie, recht schlecht da. Außerdem ist die Freiheit des Individuums angesichts der Ungleichheit der Gesellschaft eine einzige Augenwischerei. Auf der einen Seite steht die überwältigende Masse der dem Mittelstand zugeordneten Menschen und natürlich die wirklich Armen in der Gesellschaft, die auf einen sozialen Aufstieg hoffen und alles in Kauf nehmen um ein ordentliches Leben zu führen. Es handelt sich hier um über 90 Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite steht der obszöne Reichtum von wenigen Milliardären. Selbst ein Multimillionär ist dem Mittelstand zuzuordnen. Er hat zwar Geld und kann sich ein angenehmes Leben leisten, aber er hat nicht die unendliche Macht von Multimilliardären wie zum Beispiel Bill Gates, Elon Musk oder Jeff Bezos. Diese Milliardäre greifen wortwörtlich “zu den Sternen” und nutzen ihre Macht um die schwerfälligen demokratischen Systeme zu umgehen. Die Besiedelung des Mars wird unendlich viel Geld kosten. Die Umgestaltung unserer Zivilisation in Richtung Gerechtigkeit, Ökologie und der Möglichkeit eines jeden Menschen, ein ordentliches und erfülltes Leben zu haben, wäre tausendmal preiswerter zu haben. Warum greifen wir nach den Sternen? Vielleicht, weil wir nur dort ein weiterhin ungebremstes Wachstum erwarten können. Wenn wir den Mond und den Mars und den Asteroidengürtel ausbeuten und dort leben und arbeiten können, dann werden wir weiter wachsen. Das ist möglicherweise eine gute Nachricht. Wenn wir also zu den Sternen greifen, dann eröffnen sich mit Sicherheit neue Möglichkeiten um die gute alte Mutter Erde tatsächlich zu schützen und einen ökologischen Umbau zu schaffen. Aber das kommt erst nach einem weiteren Kollaps der Finanzsysteme durch die Verschuldung der Staaten nach Corona. Insofern sind wir heute Zeuge eines epochalen Umbruchs. Uns bleibt gar nichts anderes übrig, als genau diesen Weg zu gehen.
Auf der anderen Seite stehen Diskussionen um Gleichheit und Verteilung von Eigentum und Wohlstand. Und hier liegt ein Kernproblem. Es ist ungerecht, wenn man Einkommen über 100.000 Euro im Jahr stärker besteuert, als Einkommen um die 30.000 EURO. Darum geht es nicht. Und das ist auch keine Ungleichheit. Es ist normal, dass ein guter Rechtsanwalt oder Arzt oder Berater bis zu 1.000.000 Euro verdienen kann. Das gilt nicht für alle, aber es ist möglich. Steuern sollten gerecht verteilt werden, indem man beispielsweise für jeden verdienten Euro maximal 50% Steuern bezahlt. Das bedeutet, dass auch jeder Hartz IV Empfänger Geld dazuverdienen und es behalten kann, solange er diese 50% Steuern bezahlt. Wenn er einen sozialversicherungspflichtigen Job bekommt, dann gilt das Gleiche. Natürlich muss man genau hinschauen, ob ein gut verdienender Mensch Hartz IV Leistungen beansprucht. Natürlich muss es hier eine Grenze geben. Nur wer nicht aus eigener Kraft existieren kann, braucht staatliche Unterstützung. Und hier ist Ungleichheit ein wichtiger, aber sehr positiver Aspekt. Es ist anzunehmen, dass jeder Mensch mehr will, als er hat. Eine bessere Wohnung, eine bessere Ausbildung für sich und seine Kinder, ein besseres Leben. Heute werden viele ein schönes und luxuriöses Auto mit auf dem Plan haben. Aber auch das wird sich ändern. Die freie Wahl von Verkehrssystemen, sicheres Reisen und Kommunikation wird eine immer größere Rolle spielen. HomeOffice ist möglich geworden. Viele stundenlange Anreisen mit der Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug können ohne Weiteres entfallen. Das ist längst kein Luxus mehr, wenn jeder über ein tolles Auto verfügen, aber damit nur im Stau stehen kann. Da wünscht man sich ein wenig mehr Ungleichheit. Oder? Keine Angst: Das ist nicht so schlecht, wie wir es uns angewöhnt haben, zu denken. Sind wir uns darüber einig, dass es keinen Unterschied zwischen einem Hartz IV Empfänger und einem Einkommensmillionär geben muss, wenn wir die Grenzen ein wenig verschieben? Wenn alle Steuern in gleicher Höhe zahlen müssen, dann ist das völlig in Ordnung. Dann macht Hartz IV tatsächlich nur noch Sinn für Menschen, die wirklich nicht anders können, als die Almosen des Staates und damit der Steuerzahler entgegenzunehmen. Ich bin mir sicher, dass diese Leute, sobald es ihnen möglich wird, dieses alimentierende System verlassen werden um sich ihre Freiheit zurückzuholen. Kein Mensch will auf Dauer auf niedrigem Niveau existieren und sehen, wie andere sich ein besseres Leben und ihre eigene Freiheit leisten können.
Wichtig ist es zu akzeptieren, dass wir alle gleich sind, solange wir keine Milliardenvermögen verwalten müssen. Das ist eine ganz andere Geschichte, die in einer Demokratie speziell betrachtet werden muss. Eine Anmerkung für Linke und Sozialisten und Grüne: Enteignung ist mit Sicherheit auch ein falsche Ansatz.

Bildung 2020 – eine Chance! – MacCoach


Ich lese einen Artikel über Social Distancing in der NYT. Denke über die Schule nach und erinnere mich an die unmöglichen Zustände in der Grundschule. Eine Klasse voll von Kindern, die unterschiedlicher nicht ein können. Ich war vor einigen Jahren für eine paar Monate Mathematiklehrer an einer Grundschule und erinnere mich. Jedes Kind ist ein Individuum und braucht persönliche Hinwendung. Lernen besteht aus Vorbild und erkennen und üben und wiederholen. Wie kann die Klippschule da überhaupt weiterhelfen? Da bleibt extrem viel auf der Strecke. Individuelles Lernen ist besser. Prüfung könnte so eine Art “Trial and Error” sein, um die erlernten Fähigkeiten und Defizite besser zu erkennen und gezielter zu erarbeiten. Kinder können mit AR, VR und KI sehr genau geführt und begleitet werden. Social Distancing vorausgesetzt sind einige Szenarien vorstellbar. Schule kann und muss in Zukunft ohnehin völlig anders funktionieren.
Wir können das Lernen auf eine neue Plattform heben und die aktuelle Notlage so nutzen, dass sie auch in Zukunft besseren Schutz und besseres Lernen ermöglicht. Die persönliche Hinwendung eines Tutors oder coachenden Lehrers per VideoChat ist besser, als ein persönliches Gespräch in einer lärmenden Klasse, die weitgehend nur störend im Lernprozess wirkt. Sehen wir es endlich ein. Eine Klasse mit 20 Individuen ist nicht das optimale Lernumfeld. Wenn die Kinder anschließend gemeinsam Sport machen und Spiele spielen können, vorausgesetzt es gäbe irgendwann diese Abstandsregeln nicht mehr, dann ist das eine motorische und soziale Ergänzung. Aber man kann diese sozialen Begegnungen durchaus in der virtuellen Welt machen. Es gibt tatsächlich eine Menge denkbarer Szenarien. Wie wäre es, wenn die Bundesregierung ein Programm aufmachen würde, das derartige digitale und soziale Projekte fördert? Was wäre, wenn wir unter wissenschaftlicher Unterstützung Startups und Projekte fördern würden, die genau das tun? Bündeln wir Pädagogen, Künstler, Musiker und Wissenschaftler und fördern wir unsere Kinder mit dem besten Bildungssystem der Welt! Breiten wir das auf die gesamte EU aus und werden so zu einem Leuchtturm für die ganze Welt! Das geht sofort! Wir haben die Künstler, die sich einbringen können und wir haben die Pädagogen und Sozialarbeiter. Wir haben Soziologen und Wissenschaftler und wir haben die Lehrer. Und wir haben – noch – Geld um sofort etwas Sinnvolles anzufangen. Bezahlen wir diese Leute und stecken nicht wieder Milliarden in Banken und Konzerne, die ohnehin Arbeit abbauen oder automatisieren werden. Gute Idee? Ich bin dabei! Du auch?

Corona – wie geht es weiter? Was ist der Plan? – MacCoach


Corona – wie geht es weiter? Was ist der Plan?

Es gibt keinen Plan. Es macht wenig Sinn Industrie wieder hochzufahren, wenn die globale Lieferkette gerissen ist. Die Glieder müssen wieder verknüpft und in Gang gesetzt werden. Die Krise der Automobilindustrie in Deutschland wird sich verschärfen. Schon vorher war nicht klar, wie es weiter geht. Natürlich brauchen wir Autos. Aber vielleicht können es auch kleinere, schnittige eMobile sein? Ich stelle mir so etwas wie einen Kabinenroller für zwei Personen und etwas Platz zum Einkaufen vor. Könnte so aussehen wie ein X-Wing aus Starwars. Klein, leicht, schnell, schnittig, sparsam, trendy. Hast Du das Bild? Ein X-Wing auf Rädern. Beim Einparken kann das Teil sich vielleicht zusammenfalten und Parkraum sparen. 3-Rad wäre denkbar. Auf jeden Fall ideal für den Stadtverkehr. Aber so etwas gibt es noch nicht. Und wer soll damit Geld verdienen. Ich denke an die ersten kleinen Autos im Wirtschaftswunder: BMW-Isetta und dieser Kabinenroller von – mal googlen – Junkers! OK! Das macht Sinn. Und wer nach Kabinenroller sucht findet eine Reihe interessanter Konzepte für eMobile. Super! Vielleicht auch ein tolles eBike für den Stadtverkehr? Schaun’ wir mal!

Corona wird unser Leben weiter bestimmen. Es wird ein Thema für Fake-News und Kräfte werden, die Unsicherheit und Angst sähen wollen. Sicherheit gibt es sowieso nicht. Auf der anderen Seite fliegen uns Ideen um die Ohren, die sehr weit links angesiedelt sind. Klingt modern und toll, ist aber nicht umzusetzen. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ich bitte Dich! Glaubst Du wirklich daran? Also ich kenne kaum jemand, der bereit ist, etwas von seinem Wohlstand abzugeben. Bedingungsloses Grundeinkommen? Ja bitte! Aber dann soll auch gleich Hartz IV abgeschafft werden und das Jobcenter brauchen wir dann auch nicht mehr. Ich kann das so sagen, denn ich werde ohnehin kein Geld vom Jobcenter bekommen. Und ganz ehrlich: Ich will es auch nicht. Ich möchte meine Kenntnisse und Fähigkeiten einsetzen und mein eigenes Geld verdienen. Das ist auch die Idee vom Grundeinkommen. Und: wer einen Job hat oder als Freiberufler Umsatz und Gewinn realisieren kann, zahlt weniger Steuern, wenn er auf Grundeinkommen verzichtet. Wäre das ein Konzept? Ich finde schon. Aber bleiben wir bei der Wirtschaft. Das ist interessanter. Es sieht so aus, als ob Corona uns eine sehr schwere Wirtschaftskrise bescheren wird. 1929 ist das Stichwort. In Deutschland hat das Hitler an die Macht gebracht und in den USA kam dann der New Deal und schließlich fuhr die Wirtschaft wegen des Weltkrieges hoch. Das brachte den Amerikanern einen unglaublichen Boom, der bis in die 1970er Jahre anhielt. Und heute wird durch Corona sichtbar, dass viele Gruppen abgehängt sind und das System komplett versagt. Corona und Trump machen es sichtbar und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Vielleicht hat Deutschland Glück gehabt. Wahrscheinlich wird die Welt nach Corona eine andere sein. Wir werden nicht mehr so viele Autos verkaufen und wir werden den Gürtel enger schnallen müssen. Aber ist das so schlimm? Wir leben immer noch auf hohem Niveau. Etwas weniger ginge schon, wenn alle mitmachen (können). Aber es ist klar, dass nicht nur verteilt werden kann, sondern eine neue Wirtschaft entstehen muss. Regionale Produkte, die nicht mehr aus aller Welt herangeschafft werden müssen, sind eine Möglichkeit. Digitalisierung ermöglicht viel mehr, als es uns vor Corona klar war. Home-Office bedeutet eine Menge. Und man kann auch in der virtuellen Kaffeeküche mit Kollegen sprechen, ohne dass der Chef zuhört. Alles nur eine Frage der Kontrollmöglichkeiten. Das ist ein anderes Thema. 

Die Welt wird eine andere sein. Wichtig ist, dass wir wissen, was wir wollen. Vielleicht haben wir gerade heute noch etwas Zeit um zu träumen und darüber zu sprechen. Diejenigen, die Fake-News verbreiten und sich vor der Zukunft fürchten, sollten einfach mal über eine positive Zukunft nachdenken.