Zukunft


Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

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Komplexität beherrschen – MacCoach


Komplexität neu denken!

Alles wird komplexer. Alles wird undurchsichtiger. Alles fließt. Panta Rhei! Das war schon immer so. Was ist zu tun? Im Grunde ist es ganz einfach. Die wichtigste Aufgabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist folgende: Komplexität benennen – Komplexität erkennen – Komplexität verringern. Wie soll das gehen? Das ist am Anfang die falsche Frage. Die richtige Frage ist folgende: Was wird uns möglich, wenn wie Komplexität tatsächlich beherrschen und optimieren würden. Was passiert dann? Zunächst gibt es keine Nischen mehr, in der sich Leute verstecken können, die es gewohnt sind, im trüben Wasser zu fischen und im Nebel zu agieren.
In der Elektronik gibt es eine einfache Methode, wie man komplexe Schaltungen optimiert:   

Das Karnaugh-Veitch-Diagramm, kurz KV-Diagramm, dient der übersichtlichen Darstellung und Vereinfachung Boolescher Funktionen – Umwandlung der disjunktiven Normalform in einen minimalen logischen Ausdruck.

Mittels eines KV-Diagramms lässt sich jede beliebige disjunktive Normalform (DNF) in einen minimalen logischen Ausdruck umwandeln.Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um eine Methode mit der komplexe Logik beschrieben wird um sie anschließend zu optimieren, in eine Normalform zu bringen. Am Ende entsteht eine absolut reduzierte Schaltungslogik aus der alle Redundanzen verschwunden sind. 
Was in der Welt der Logik funktioniert, sollte in der richtigen Welt auch kein Problem darstellen. Die größte Herausforderung besteht vor allem darin, eine Reduzierung und Optimierung komplexer Zusammenhänge zu wollen und darauf hinzuarbeiten. Das ist eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Mammutaufgabe, schon deshalb, weil wir noch nicht die geeigneten Methoden und Werkzeuge für Optimierungen gefunden haben. Das sollte aber in Zukunft kein Hinderungsgrund mehr sein. KI sollte uns dabei helfen, die Komplexität zunächst einmal zu “lernen” um sie dann zu optimieren. Mit BIG-DATA ist es heute schon möglich komplexe Muster zu erkennen und zuzuordnen. Und genau darum geht es. Wir bringen Licht in das Dunkel und wir machen trübe Tümpel klarer. Wir entwickeln ein Radar für unsere undurchsichtigen Probleme. Lasst uns damit anfangen und starten.
Wo beginnen wir? Mit dem Auflisten unserer komplexen Probleme. Und noch eine Idee – checken wir einfach, ob wie dieses Problem überhaupt in die Rechnung mit einbeziehen, oder einfach eliminieren wollen. Das ist der erste Schritt in eine durchschaubare Zukunft!

Entscheidungen treffen – Beruf!


Zitate auf MacCoach


„Hey Scully, glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? – Ich wäre schon mit einem Leben hier zufrieden!“

(aus X-Akten)

Verschwörung!


Verschwörung! Die irren Theorien jagen sich. Je mehr ich darüber informiert werde – ich informiere mich nicht über Dinge, die so hanebüchen sind, dass jeder Idiot sie durchschauen kann – aber man informiert mich permanent auf den einschlägigen Sozial-Media-Blasen-Plattformen – um so mehr wundere ich mich. Ich wundere mich über Leute, die es besser wissen könnten. Ich wundere mich über immer mehr ungeprüften Spam, der über uns kommt.
Bill Gates will also die halbe Menschheit umbringen und den Rest lückenlos kontrollieren. Wussten Sie das? Ein Wahnsinn! Der Mann tut endlich mal was richtig gutes mit seinen Milliarden und schon fragt sich jeder nur: WARUM MACHT DER DAS? Weil er es kann! Er will bestimmt niemand umbringen. Warum sollte er? Es gibt Menschen, die versuchen tatsächlich etwas zu bewegen. Und dann gibt es Politiker, die hilflos in den festgefahrenen Gesetzen, Föderalismus und eigenartig ausgelegter Demokratie wirr hin und her agieren, weil sie es nicht anders können.
Da steckt sicher auch keine Verschwörung dahinter. Ich bitte Sie: was für eine Verschwörung soll das denn bitteschön sein? Selbst die AfD ist zu blöd für Verschwörung. Sie geben den Adolf Nazi und wundern sich warum sie ein Fall für den Verfassungsschutz geworden sind. Spätestens hier kann man mal  einen HITLER mit einwerfen. Das kommt immer gut und sorgt für Aufmerksamkeit. Warum HITLER? Einfach nur so. Vielleicht sperrt die allmächtige Suchmaschine mich ja. Da bin ich aber gespannt.
Aber vielleicht agieren die auch nach dem Prinzip: Rechts blinken und Links abbiegen? Das wäre dann wohl wirklich eine clevere Verschwörung. HaHa! Ich lach mich tot!
Der Klimawandel ist beängstigend real. Da hilft auch kein Schrei nach Verschwörung. Wenn schon Verschwörung dann bitte grundsätzliche Überlegungen, was getan werden kann um zu verhindern, dass die gute alte Mutter Erde weiter über die Grenzen des Möglichen ausgebeutet wird. Ja, wir könnten tatsächlich alle Menschen ernähren und gut miteinander leben, egal wo auf diesem Planeten. Ja natürlich können wir nicht so weitermachen wie bisher. Wir müssen uns einschränken. Und zwar alle. Aber das muss nicht einmal weh tun. Ja, die Bevölkerungsexplosion muss gestoppt werden. Viel mehr Menschen kann diese Erde nicht vertragen. Besonders wenn alle so leben wollen wie wir in Europa und den USA. Das geht nicht. Aber das liegt doch klar auf der Hand. Oder? Ich hoffe, dass diese aktuelle Pandemie einmal abebbt und vorbei ist. Viren und gefährliche Bakterien haben wir immer noch genug. Es ist super gut, dass sie dieses Mal so schnell einen Impfstoff gefunden haben, der in Zukunft noch ganz anders eingesetzt werden kann. Gegen Krebs zum Beispiel. Wussten Sie das? Ich finde das äußerst interessant und bemerkenswert. Wir können uns heute tatsächlich gut informieren und auch hinterfragen, wenn wir etwas nicht verstehen. Bildung ist die Grundlage für kluge Fragen und kluge Lösungen. Niemand ist hilflos ausgeliefert. Jedem kann geholfen werden. Das finde ich richtig gut! Und wenn laut VERSCHWÖRUNG! gerufen wird, frage ich mich nur, was dahinter steckt. Angstmache und Verunsicherung. Das ist nicht in unserem Sinne. Nein. Das kann es nicht sein. Es geht immer um Mut machen und um lebenslanges Lernen. Das ist gut so! Verschwörungstheorien braucht kein Mensch.
Es reicht schon, dass unsere kaiserlichen Beamten 1917 den Berufsrevolutionär Uljanow, Kampfname: Lenin,  durch Deutschland via Finnland nach Russland geschickt hatten. Das war eine waschechte Verschwörung, die wirklich nach hinten losgegangen ist. Aber das ist ein anderes Thema.
Die Menschheit steht direkt in einer technologischen HyperRevolution, die zufällig mit der Notwendigkeit den Klimawandel und eine Pandemie zu bekämpfen zusammen fällt. Das ist keine Verschwörung. Es ist eine Chance! Denken wir kurz einmal darüber nach, worauf es heute ankommt, und wie wir es erreichen können. 

Wasserstofftechnologie, sichere Kernenergie, Kernfusion und Batterietechnik in Zusammenarbeit mit Windenergie und Solarenergie werden das Energieproblem nicht nur lösen, sondern uns Energie im Überfluss schenken. Das ist das Ende der klassischen Ölindustrie. Kohle wird in Zukunft in der Erde bleiben. Wir brauchen sie nicht. Selbst Kunststoffe können in Zukunft mit Hilfe von CO2 produziert werden. Die Welt wird immer besser. Wir bemerken es nur nicht, weil unser Blick durch wilde Ablenkungen getrübt wird. Bildung ist auch so eine Sache, die durchaus Sorgen machen kann. Aber das ist ja schon wieder ein anderes Thema.

Astrazeneca an die Hausärzte!


Gebt den Impfstoff frei für alle und liefert es an die Hausärzte. Die können dann effektiv arbeiten und durchimpfen. Punkt!

Neustart – eine Chance für Unternehmen


Neustart 2021

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sache zu betrachten. Es gibt viele Beispiele für den erfolgreichen Neustart von Unternehmen. Die Lage ist niemals hoffnungslos, wenn man die Sache kühl und objektiv betrachtet. Oft ergeben sich völlig neue Möglichkeiten. Die Ausgangslage ist oft völlig unübersichtlich. Ziele und Interessen der beteiligten Parteien erscheinen unklar oder sind überhaupt nicht bekannt. Begriffe wie Konsolidierung, Einsparungen, Konzentration auf das Kerngeschäft etc. stehen im Raum. Andersherum betrachtet stehen Begriffe wie Personalabbau und Kampf um den Standort im Mittelpunkt. Jede Partei hat ihren eigenen Standpunkt. Es gibt zusätzlich noch unterschiedliche Interessengruppen innerhalb jeder Partei. Eine Einigung scheint unmöglich. Eine geschickte Verhandlungsführung kann helfen. 

Unabhängiger Berater

Ein unabhängiger Mediator ist ein erster Schritt hin zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Es geht immer um einen fairen Interessenausgleich.

Oft kann ein kompletter Neustart genau das richtige Instrument sein um ein Unternehmen zu retten. Die Konzentration auf das Kerngeschäft ist der wichtigste Punkt, den es zu beachten gilt. Was ist diese Kernkompetenz? Gibt es einen festen Kundenstamm? Wie baut man sich neue Interessengruppen auf und was ist das Ziel des neuen Unternehmens? Zeit für neue Ziele und neue Ideen! Brainstorming! 

Kundenstamm + Geschäftsidee

In der Fernsehserie Mad Man stand das Unternehmen kurz vor dem Verkauf an eine Unternehmensgruppe. Die führenden Köpfe der Werbeagentur entschieden sich kurzerhand für 

einen Neustart. Sie ließen sich feuern und gründeten sich neu. Ihre Fähigkeiten und Ideen konnte man ihnen nicht nehmen und sie hatten Kunden mit denen sie viele Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Achtung! Es geht nicht um den Datendiebstahl von Kundenstämmen! Das verbietet sich von selbst. Aber Kunden kaufen immer von Menschen. Bei Mad Man ist der Neustart gelungen. Es liegt immer an geschickten Führungskräften und einer guten Geschäftsidee. Ein Neustart ist immer ein Risiko. Allerdings kann man sich die Leute aussuchen, mit denen man starten will. Und was den Standort angeht, schauen Sie sich um! Es gibt hervorragende Alternativen direkt vor Ort.

2021

Wenn man es nüchtern betrachtet, ist dieses Jahr eine ideale Möglichkeit, über einen Neustart nachzudenken. Corona ist ein Problem, das auch überraschende Möglichkeiten und Lösungen bietet. Wir haben die Gelegenheit, unsere Geschäftsgrundlagen komplett zu überdenken und einen neuen Businessplan zu entwickeln. Ein neuer Businessplan ist eine erste Möglichkeit, das Geschäft neu zu denken, zu entwerfen und zu entwickeln.

MacCoach 2021


Ich muss mich langsam daran gewöhnen, dass ich keinen Job mehr in der freien Wirtschaft finden werde, der mich wirklich interessiert. Ganz abgesehen davon, dass es sich für Unternehmen nicht mehr lohnt, mich in meinem Alter noch einzuarbeiten. Nein. Ich jammere und klage nicht. Es ist nur eine klare Feststellung und es ist die Gelegenheit endlich das zu tun, was ich schon immer getan hatte, ohne es als Profession zu begreifen.

Zu alt für einen Neuanfang?
Schon damals war ich, was ich heute bin. Ich war zu alt. Ich war nicht zu alt für einen Neuanfang. Aber damals, vor ungefähr 10 Jahren habe ich mich von meiner IT-Karriere verabschiedet, wenn man es denn überhaupt so nennen kann. Ich war einfach nur lange in einem mittelständischen Unternehmen tätig gewesen und hatte die Firma entscheidend mit geprägt, weil ich am liebsten mit Computern gearbeitet habe. Ich war neugierig und begeistert und hungrig auf neue Lösungen. Als ich das Unternehmen verlassen musste, war mir klar, dass ich nicht nochmal neu anfangen wollte.
Also machte ich was Anderes und wurde Coach und Berater. Ich glaube ich habe schon darüber geschrieben. Aber darum geht es nicht in dieser Geschichte. Es ist nur mein Hintergrund der eine Rolle spielt.


Erfahrungen
Es gibt Tätigkeiten, die man viel besser ausfüllen kann, wenn man bereits Lebenserfahrung mit sich bringt. Auf der anderen Seite ist eine Art jugendlicher Übermut und Elan und ja, auch ein gewisses Maß an Naivität nützlich für Dinge, die man besser nicht als junger Spund anfangen sollte. Manch einer denkt sich, dass er Politiker werden könne, wenn er ein gewisses Alter überschritten hat. Ich halte das für ausgemachten Unsinn. Politiker Ü50 mit dem Drang es endlich einmal bis an die Spitze zu schaffen, haben wir genug. Also Politiker werden fällt unter den Tisch. Es ist überbewertet.

Das Drama der Jugend
Ich arbeite aktuell mit Jungendlichen, die überhaupt keinen Plan von der Zukunft haben. Sie haben in der Regel keine Ahnung von irgendwas, waren schlecht in der Schule, was zum großen Teil am miesen Schulsystem liegen kann und ihre Eltern waren auch keine besondere Hilfe, weil sie ebenfalls um ihr Überleben kämpfen müssen. Schlimmer noch! Viele Erwachsene kämpfen um Anerkennung in einem alimentierenden Staat, der sein Volk am liebsten komplett bemuttern will und dem es ein Graus ist, wenn einer mal eine andere Idee oder Vorstellung von seinem Leben hat.
Ups! Ich betätige mich gerade als jemand, der Politik macht. Nein. Das will ich ja gerade nicht. „Aber zwei Herzen schlagen ach! in meiner Brust!“, wie der gute alte Goethe – oder war es doch Schiller oder gar Wilhelm Busch – sagte. Das kann man alles googeln – ich überlasse es dem geschätzten Leser, wenn er überhaupt die Muße hatte bis hierher zu lesen.

Medien
Heute wird Wissen und Literatur vor allem über Bild und Ton transportiert. Kurzweilige Unterhaltung, die dem Gehirn nicht weh tut. Lesen, schreiben und Musik machen haben da immer noch eine ganz andere Qualität. Für mich ist es schon eine gute Beschäftigung, wenn ich mir meine alten Schallplatten aus dem Regal hole und Musik auflege und tatsächlich eine ganze Seite höre, ohne hin und her zu springen. Ich schleppe meine alten Schallplatten seit vielen Jahren mit mir herum. Ich hatte sie lange nicht gehört und nun, nachdem ich mir den besten Schallplattenspieler zugelegt habe, den ich jemals hatte, erstrahlen meine alten Schätze in neuem Klang. Und das Schönste ist, dass man die alten Schätzchen heute für kleines Geld auf dem Flohmarkt kaufen kann. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Heute
Wir leben in einer herausfordernden Zeit und die Pandemie ist hoffentlich die einzige die ich in meinem Leben erleben muss. Ganz einfach!, denkt der ironische Sarkast in mir: Wenn Du die hier nicht überlebst, dann war es wirklich die einzige. Haha! Selten so gelacht.
Das erste Jahr habe ich ganz gelassen Zuhause im Garten verbracht. Das zweite Jahr geht gerade in den dritten Monat und ich erwarte voller Ungeduld die Impfung. Meine Partnerin ist Ärztin. Sie hat das bereits hinter sich, mit allen möglichen unangenehmen Nebenwirkungen. Ich lasse mich auf jeden Fall impfen. Impfgegner und Corona-Leugner sind nicht mein Thema. Ich habe auch keine Lust darüber nachzudenken oder etwas zu schreiben. Es gibt so viele Dinge über die man sich aufregen kann und ehe man es in Worte gefasst hat, ist schon wieder ein neues Thema brandaktuell.
Wir leben in so einer spannenden Zeit, dass es mir täglich den Atem verschlägt. Nein, ich meine nicht den irren Präsidenten, der immer noch glaubt, dass man ihm die Wahl gestohlen hat. Ich rede auch nicht über Rechts und Links und Ordnung.
Meine Themen sind oft die verblüffende Ähnlichkeit der Politik im Römischen Reich, im Mittelalter und von heute. Wie Pilatus schon so treffend sagte: „Was ist Wahrheit?“ Das ist so aktuell wie eh und je.

Die Guten, die Blöden und die Bösen
Die Guten entpuppen sich oft als grausame Besserwisser, die ihre Gegner lieber bekämpfen und vernichten, im Namen der guten Sache. Denn schließlich wissen es Einige ganz genau, wie man Andere glücklich zu machen hat.
Ich will nicht glücklich gemacht werden. Ich habe ja schon genug damit zu tun, zu entdecken, was mich überhaupt glücklich macht. Ich war es oft. Und dann war ich es offensichtlich doch nicht so, wie es hätte sein können.
Heute schreibe ich meine Gedanken auf und meine Erinnerungen an die Zukunft und wenn ich schreibe dann lebe ich. Ich glaube, das macht mich glücklich.
Ich liebe es interessante neue Leute kennenzulernen. Das gelingt mir am besten, wenn ich diese Leute nicht persönlich kennenlernen muss. Viele sind im persönlichen Gespräch eh eine Enttäuschung. Sie reden zu viel von sich und ihrer Welt. Stimmt: Ich rede auch zu viel über mich. Aber meistens schreibe ich es auf und Du kannst es einfach Überblättern, oder einfach später weiterlesen, wenn Du Lust dazu hast.
Eigentlich – und dieses Wort nutze ich extrem selten – rede ich gar nicht so viel über mich. Ich höre aktiv zu und manchmal erzähle ich über meine Irrwege und Sackgassen um meinem Gegenüber klar zu machen, dass es keinen gerade Weg zum Ziel gibt. Und die totale Verwirrung besagt, dass es nicht nur einen einzigen Weg gibt.
Es gibt viele Wege, die zu einem Ziel führen und es gibt viel Ziele die es zu erreichen gibt.

Und egal welchen Weg Du gehst und welches Ziel zu für dich findest: Wenn Du sagst, es ist das Richtige, dann hast du es richtig gemacht.

Wenn Du eines Tages feststellst, dass Du Dein Ziel noch nicht erreicht hast, dann suche Dir einfach ein neues Ziel.

Ach übrigens: Ich habe meine Berufung bereits vor über 10 Jahren gefunden. Ich bin Coach. Und ich schreibe auch darüber.

MacCoach

Zeitgeist


Eigentlich hätte ich hellhörig und hochsensitiv reagieren sollen, als es passierte. Ich reagierte kurz, war kurz aufmerksam und vergrub mich dann in meine eigene Welt, ohne durchzustarten und gegen den Stachel anzuschreiben. Es war die Kritik an einem Aufsatz, den ich als 12jähriger über Berlin schreib, die mich zum ersten Mal in diese eigenartige Situation katapultierte. Der Aufsatz war gut geschrieben. Meine Lehrerin war richtig begeistert und ich musste den Aufsatz vor der Klasse vortragen. Aber ein Wort durfte ich nicht benutzen. Das ginge überhaupt nicht. Dabei war es das beste Wort im ganzen Text. Es war das Wort auf das ich am meisten stolz war. Ich hatte damals über Berlin geschrieben. Die Geschichte begann mit einer Fahrt mit der Rolltreppe auf den Alexanderplatz und ich nannte den Fernsehturm so, wie ich es von meinem Onkel Winnie gehört hatte. Er nannte den Turm einfach nur: die Protzkeule! Ich fand das genial. Und das war es ja auch. Dieser Turm konnte von überall in ganz Berlin gesehen werden. Dieser Turm war genau das: Er stand als Stachel im Fleisch der geteilten Stadt, als sozialistische Protzkeule mitten in Berlin. Die Mauer ist längst abgerissen und ich bin viel in der Stadt unterwegs. Und immer wenn ich den Fernsehturm sehe, dann bin ich erstaunt, wie omnipräsent er ist. Ich sehe ihn in Kreuzberg ganz nahe und im Wedding auch. Damals wusste jeder, wo der Fernsehturm stand: In Ost-Berlin, hinter oder vor der Mauer. Je nach Perspektive. Der Fernsehturm war tatsächlich ein Erfolg und er ist es geblieben. Bis zum heutigen Tag. Berlin ohne den Fernsehturm ist so undenkbar wie New York ohne die Twin Towers. Mein Aufsatz ohne den wunderbaren Begriff der Protzkeule ist eine entseelte Geschichte. Damals durfte ich nicht schreiben was ich wollte. Ich hatte keine Lust darüber nachzudenken, was ich schreiben durfte und was nicht. Ich gönnte mir den Luxus und tat es nicht. Ich wurde kein Schriftsteller. Ich wurde Techniker. Ein paar Jahre später passierte mir etwas ganz Ähnliches mit einem anderen Begriff. Der Begriff war Zeitgeist und ich wurde von meinem Lehrer nicht nur kritisiert. Ich wurde regelrecht in der Luft zerrissen und der Typ rastete aus, als er diesen Begriff rot unterstrichen aus meinem und dem kollektiven Gedächtnis ausradieren wollte. Ich hatte ein Wort verwendet, dass es nicht geben durfte. Mir war es egal. Das war nicht meine Welt. DerMann machte mir keine Angst. Es amüsierte mich. Es verwirrte und verunsicherte mich aber auch. Aber es war interessant zu beobachten. Was war das nur für ein kleinkariertes Land! Zwei Jahre später fiel die Mauer und ich musste mir diese Frage nie mehr stellen. Danach konnte man ohnehin schreiben was man wollte und heute kann jeder Idiot schreiben und denken und veröffentlichen was er will. Es interessiert nur keinen mehr. Worte wie Protzkeule und Zeitgeist regen heute niemand mehr auf. Das ist gut so. Es ist aber auch irgendwie schade. Die Zeiten haben sich eben geändert.

Corona – mit der Luca-App raus aus dem Lockdown


Corona: Mit der Luca-App schneller aus dem Lockdown?

Nach vielen Wochen Corona-Lockdown ist der Wunsch nach Lockerungen groß. Auch Gastronomen und Künstler hoffen, bald wieder loslegen zu können. Helfen könnte dabei eine App namens Luca, hinter der unter anderem auch die Rapper der Fantastischen Vier stehen.

Die Idee hinter Luca: den Aufwand zur Kontaktnachverfolgung beispielsweise nach Restaurant-, Hotel- oder Konzertbesuchen für alle Seiten einfacher zu machen. Die App soll die bisherige Zettelwirtschaft ablösen – die nicht zuletzt wegen unleserlicher oder ausgedachter Kontaktadressen für die Gesundheitsämter meist wenig hilfreich war.

Künftig könnten Gastronomen, Einzelhändler oder Konzertveranstalter ihre Besucher mit einem sogenannten QR-Code in Empfang nehmen, den diese mit der App auf ihrem Handy scannen können. Nun sind die Besucher eingecheckt – und im Fall einer Infektion können ihre Daten direkt und verschlüsselt an die kooperierenden Gesundheitsämter übermittelt werden – nur die können die Daten auslesen.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Mit-der-Luca-App-schneller-aus-dem-Corona-Lockdown,lucaapp100.html

Erfolg ist Mut – MacCoach


Erfolg und Mut –
das passt zusammen,
das tut gut!
MUT bedeutet MACHEN-Und-TUN!
Tue was Anderes
und mache es nun!
Mut ist Erfolg.
Du musst nicht darauf warten.
Es ist ganz leicht: du musst nur neu starten.
Tritt einfach raus aus dem Kreis.
Das funktioniert. Hier ist der Beweis:
Dreh dich im Kreis und du veränderst dich nicht.
Hör nicht auf das, was im Kreis zu dir spricht.
Trete heraus, sag STOP! oder HALT!
Dann werden deine Ängste
l-an-g-w-e-i-l-i-g und a-l-t.
Gehe voran, jeden Tag ein Stück.
Das ist die Zukunft!
Das ist dein Glück!

Angst oder Liebe – MacCoach


Es gibt nur diese 2 Dinge, die uns grundsätzlich führen:

Angst oder Liebe

Neues kann Angst auslösen. Lerne das Neue lieben und die Angst wird verschwinden!

MacCoach

Blockaden – MacCoach


Wenn Du nicht Spitze bist, brauchst du gar nicht erst anzutreten!

begrenzender Glaubenssatz – Ralf Zöbisch 1979

Kennt ihr diesen Satz? Habt ihr ihn schon mal gehört? Nicht? Genau. So einen Satz sagt niemand offen.
Aber tief in dir drin. Da gibt es einen kleinen inneren Kerl, der dir so etwas einredet. Engelchen und Teufelchen. Einer meint es gut mit dir und die andere ist eine richtig böse und unangenehme Tante. Du schaffst es nicht, weil alle es versucht haben. Keiner aus deiner Familie hat es je geschafft. Warum ausgerechnet du? Ja wenn du einen LOTTOGEWINN hättest. Dann wäre alles viel einfacher. Ein LOTTOGEWINN! Dann wären alle Probleme wie weggeblasen und das LEBEN würde Freude machen.
Na vielleicht vertiefen wir das an anderer Stelle. Dann spielen wir nämlich das Spiel: LOTTOGEWINN!
Ich will euch eine Geschichte erzählen. Diese Geschichte habe ich selbst erlebt und ich erinnere mich gerade daran. Ich war in der Zehnten Klasse und ich war gut! Ich war so gut, dass ich mir vorgenommen hatte ein AUSGEZEICHNET! Zu schaffen. Ja. Ich war jung und ich brauchte die Anerkennung. Ich hatte mich in den letzten Jahren in Mathematik und Chemie und Physik an die Spitze gearbeitet und sogar die neue Deutschlehrerin hatte nach langer Anlaufphase begriffen, dass ich wirklich gut war. OK Grammatik ist heute noch nicht mein Ding. Wenn meine Partnerin, sie ist keine Deutsche, mir etwas von Grammatik erzählt, dann bin ich raus. Sie muss es mir in Erinnerung bringen. Satzaufbau Subjekt, Objekt, Nomen, Verben, Dativ, Akkusativ. Weiß der Himmel! Was es alles gibt. Ich schreibe, weil es meine Muttersprache ist und wenn ich ENGLISCH lese, schreibe und spreche dann ist es mir ganz egal on das zu 100 Prozent richtig ist. Hey! I come from Germany! That’s what I am!
Ich war also auf dem Weg ein richtig gutes Abschlusszeugnis hinzulegen. Aber ich war ein dünner junger Mann und ich war wirklich nicht gut im Sport. „Oh sagten die BEINE und X-ten davon!“ Kennt ihr das? Meine Eltern waren nicht besonders sportlich. Ich war ein Muttersöhnchen und ein Stubenhocker. Sport war wirklich nicht mein Ding. Ich stand ganz unten auf der Liste der Kandidaten für Völkerball und ich hatte einfach keinen Spaß am Mannschaftssport. Und natürlich war ich ein schlechter Sprinter. Hochspringen war überhaupt nicht mein Ding. Aber eine 4 auf dem Zeugnis konnte ich auch nicht akzeptieren. Was sollte ich tun? Den Lehrer bestechen? Das Zeugnis fälschen?
Stellt euch einen mittleren Hügel von ca.150 Metern Höhe vor. Ich stand ganz unten. Eine befestigte Straße führte zum höchsten Punkt und ich war ganz am Anfang. Was konnte ich tun? Nicht viel. Aber ich war an einem Punkt angelangt, an dem mein LEIDENSDRUCK so groß war, dass ich etwas tun musste. Und ich begann zu laufen. Ich traf mich mit meinem besten Freund und lief einmal um den Sportplatz. Ich war fix und fertig. Ich musste 10 oder 20 Mal schaffen, wenn ich den Langlauf mit einer ordentlichen Zeit hinter mich bringen wollte. Mein Freund hatte Erfahrung in Leichtathletik. Das war mein Glück. Er hatte sich etwas von seinen Trainern abgeschaut und nun konnte er es an mich weitergeben. Wir liefen jeden Tag auf dem Sportplatz. Durch die Stadt zu joggen kam mir damals albern vor. Heute kann man das problemlos tun. Damals hatte ich so etwas nur im Fernsehen gesehen. Und da gab es auch noch den Stadtidioten, der im Sommer und im Winter immer im Laufschritt durch die Stadt lief. Der Kerl hatte einen an der Waffel. Das wusste jeder. Angeblich hatte ein Arzt zu ihm gesagt, dass er anfangen müsse zu laufen, sonst würde er sterben. Das hatte er falsch verstanden, denke ich. Auf jeden Fall lief er nur noch und hörte gar nicht wieder auf damit. Der Mann hatte eben einen Knall. Er war ein Idiot.
Auf dem Sportplatz war es ok zu laufen. Also lief ich eine Runde und noch eine und mein Herz schlug wie doll und verrückt. Und dann bekam ich Seitenstiche. Ich hatte lange keine Seitenstiche mehr. Aber damals bekam ich welche und es tat mir weh. Mein Körper schlug Alarm! Das kann doch wohl nicht wahr sein! SPORT?! ICH?! Er sagte: NEIN!
Ich sagte: DOCH! Und lief weiter. Von Hochsprung und Weitsprung war noch keine Rede. Mein Kumpel war klug genug, um mich nicht zu überfordern. Das mit dem Laufen war schon anstrengend genug. Und dann schaffte ich es 10 Runden zu laufen, ohne anzuhalten. Und dann stoppten wir die Zeit. Jede Runde stoppte er die Zeit und trug sie in eine Tabelle ein. Was soll ich sagen. Ich wurde besser. Und ich fühlte mich besser. Das mit dem Langlauf entwickelte sich in eine gute Richtung. Das würde ich schaffen. Sprint ging gar nicht gut. Ich war kein Sprinter. Meine Sprintmuskeln waren unterentwickelt und ich konnte mir nicht vorstellen, jemals die 100 Meter unter 14 Sekunden zu schaffen. Hochsprung? Vergiss es! Aber ich musste springen. Und ich musste über eine Stange springen, die mir weh getan hätte, wenn ich sie gerissen hätte. Wir begannen bei 60 cm und dann ging es immer 5 cm höher. Bei 80 cm musste ich mir eine andere Sprungart ausdenken. Ich sprang hoch und rollte mich rückwärts über die Stange auf die Matte. Es war albern und ich war noch nie so gesprungen. Aber anders ging es nicht. Und so ging es sogar noch höher. Viel höher. Ich wusste plötzlich, dass ich es schaffen konnte. Und dann kam der Spaß. Zuerst heimlich und dann immer öfter und immer offensichtlicher. „Hey! Spaß! Schön dich zu sehen!“ Es war unglaublich!
Was soll ich sagen? Am Ende schaffte ich etwas, was ich nicht für möglich gehalten hatte. Ich schaffte es meine Sportnote auf eine glatte 1 hochzujagen. Das war eine Erfahrung, die mich später sehr oft angetrieben und vorwärts gebracht hatte. Ich konnte es schaffen! Das war großartig! Nachdem ich es so lange nicht einmal probiert hatte, konnte ich es tatsächlich schaffen! Ich, der ich ein Jahr zuvor noch lässige Sprüche über gute Sportler drauf hatte. Ich, der ich sarkastisch und abfällig sprach, wenn einer sich über seine guten sportlichen Leistungen freute. Ich hatte meinen inneren Schweinehund überwunden und ich hatte bei Null angefangen und habe tatsächlich die 10 gerissen! Das war ein Gefühl! Unglaublich! Und ich hatte meinen Glaubenssatz: Wenn du nicht Spitze bist, brauchst du gar nicht erst anzutreten! – ad absurdum – geführt. Er war entwertet und ich benutzte ihn nie wieder.
Und das könnt ihr auch!

Der Zar


„Er ist ein Zar! Und ein Zar sollte im Palast wohnen, oder? Wäre ja nicht das erste Mal. Er lebt sein ganzes Leben in Palästen. Ein Palast mehr, ein Palast weniger, was spielt das für eine Rolle?“

Andrej Makarewitsch

VibA Skript – MacCoach


VibA Skript, Ralf Zöbisch

Vermittlung in berufliche Ausbildung oder in Arbeit

Grundlagen, worum geht es?

Ich begrüße euch zum ersten richtigen Unterrichtstag. Werden in den nächsten zwei Wochen jeden Tag hier vor Ort zusammenarbeiten. Es ist mir klar, dass jeder von euch erst einmal ankommen und sich in der Gruppe orientieren muss. Wir werden gemeinsam Übungen durchführen und einzelne Aufgaben selbständig erledigen.
Wir werden die ersten Schritte in ein neues Leben miteinander gehen. Wohin es euch führen wird, entscheidet jeder für sich selbst.

Ihr könnt alles so lassen wie es ist. Dann werdet ihr nicht weiter kommen. Oder ihr macht mit und findet einen Weg in eine Zukunft in der ihr gerne leben werdet. Nicht mehr und nicht weniger. 

Mein Name ist Ralf Zöbisch. Ich bin euer JobCoach. Meine Erfahrungen……

Was sind eure Erfahrungen mit der Schule? Wie waren eure Leistungen in der Grundschule und wann sind eure Leistungen stark abgefallen? Sprechen wir über das Schulsystem und wie ihr dort auf die Zukunft als Arbeitnehmer, Unternehmer, Selbständiger oder Freiberufler vorbereitet habt?

Wie sieht euer Alltag aus? Wir werden gemeinsam erkunden, wie ihr euren Alltag gestalten könnt und warum es sinnvoll ist, genau zu wissen warum wie was tun. Oder eben nicht tun. 

Durchstarten zum Traumjob!

Ich möchte euch IMPULSE geben, um neue Ideen in euer Leben zu bringen, die ihr immer wieder hervorholen könnt um im Leben weiter zu kommen?

Ich möchte euch INSPIRIEREN! Was bedeutet das? Was kann das bewirken? Eine gute Idee kann euer ganzes Leben komplett verändern.

Wir werden uns über Kommunikation unterhalten. Was ist Kommunikation und warum ist das  wichtig? 

Wir werden Persönlichkeitstests machen – ja mehrere! Ihr werdet lernen wer ihr wirklich seid und vor allem wo eure Stärken liegen. Das kann man übrigens auch im Bewerbungsanschreiben benutzen.  

Wir werden lernen, was euch möglich wird, wenn ihr euer eigenes Leben in die Hand nehmt und eure Zukunft aktiv gestaltet.

Aktiv sein. Was bedeutet das für euch? 

Coaching, was ist das? Ein Coach. Wer ist das eigentlich?

Was bedeutet es – “nichts zu tun” oder “etwas zu tun”? 

Wie findet man überhaupt den Job, der zu einem passt? Wo findet man am besten freie Ausbildungsstellen?

Altes Ich. Neues Ich.

Sinnvoll, leicht und tiefgehend. Lebensphilosopie. Wie will ich leben? Wer will ich sein?

Funktionieren wir einfach nur wie ein Computerprogramm?

Kindheit, die prägt. 

Glaubenssätze die uns hindern.

Persönlichkeit entwickeln. Was passiert in meinem Leben. Wie reagiere ich auf Einflüsse?

Gefühle erlauben und finden, wer ich sein will.

Wir sind in der Vergangenheit konditioniert. Programmiert.

Wir funktionieren und wissen nicht warum.

Zukunft, die wir erleben wollen.

Blockaden. die wir nicht kennen. bline Flecke, die wir nicht sehen.

Das Unterbewusstsein – bei Entspannung kommen die Glaubenssätze zutage

Gefühle zulassen! Erkennen und erleben. Das hindert uns, weil es unangenehm ist.

Wut? Trauer? Liebe? Zuneigung? Schuldgefühle?

“Reiß dich mal zusammen!”

“Du musst nicht traurig sein!”

negative Gefühle dürfen nicht da sein? Wirklich?

Auch wenn etwas unterdrückt wird, ist es trotzdem noch da.

Emotionale Blockade. 

Wut-Ausflippen oder weg drücken. Wut spüren und neu kanalisieren. Wut ist eine Kraft, die man nutzen kann. Wut ist wunderbar!

Unterdrückte Gefühle führen zu Krankheiten!

Entspanntes relaxtes Gefühl.

Ich will niemals mehr Geld verdienen als meine Eltern. (kann eine unsichtbare Blockade sein)

Geld verdienen ist immer schwer und anstrengend.

Ein Unternehmen zu gründen ist Wahnsinn! Es kann schief gehen!

Ein Unternehmen zu gründen ist leicht und easy. 

Ich finde keine Ausbildung, weil meine Zensuren so schlecht sind. (Wirklich? Was kann man tun, um sich besser zu positionieren?)

Ich will nicht eine Ausbildung starten, die nicht zu mir passt. Aber was passt zu mir?

Beziehungen zu Eltern, Geschwistern, Freunden.

Die ersten 7 Jahre sind entscheidend. Wir saugen alles um uns auf. Wir erschaffen unsere eigene Welt.

Ich habe nur negative Beziehungen erlebt. Ich fühle mich vertraut, wenn ich eine negative Beziehung führe. 

Ich habe in meiner Kindheit Gewalt erlebt. Das kommt mir ehrlich und wirklich vor. Ich glaube nicht an Vertrauen und Liebe.

Vergebung. Befrieden der Vergangenheit. Das Alte hinter sich lassen.

Eine blöde Kindheit ist wirklich keine Entschuldigung! Was kann ich tun um mich zu verändern? Jeder kann es schaffen! Du kannst dein Leben gestalten! 

Wir haben heute eine unglaubliche Chance!

Setz dich auf den Chefsessel deines Lebens!

Was willst du denken und fühlen?

Was möchte ich eigentlich? Ich weiß es nicht. Ich weiß was ich nicht möchte. Aber was will ich?

Wohin will ich? Das wollen wir gemeinsam herausfinden!

Berufung finden! Glücklich und erfüllt! Keine negativen Gedanken.

Was sind deine Stärken? Was sind deine Werte?

Kreativ sein. Zeit lassen. Nachdenken. 

Was Neues kann Angst auslösen. Aber das ist nichts Schlimmes! 

Ziele erreichen. Raus aus der Komfortzone. Mut! SMART Spezifisch – Messbar – Attraktiv – Realistisch – Terminiert 

Nötige (kleine) Schritte gehen!

Ich ziehe das an, was ich überhaupt nicht will. Ich bin fokussiert auf etwas. Finde heraus, was das ist!

Aus der Komfortzone raus – durch die Angstzone – in die Veränderung hinein! in dein neues Leben!

Agentur für Arbeit

Überraschung: Die Agentur für Arbeit kann euch helfen. Link: www.Arbeitsagentur.de/Ausbildung

Wer hat einen Zugang zum Portal der Arbeitsagentur? Wir werden alle einen Zugang haben und ihr werdet lernen, damit zu arbeiten.

Vorstellungsrunde

Übung: 2er Gruppen – Ihr interviewed euch gegenseitig und stellt euren Interviewpartner vor.
Bitte arbeitet mit folgenden Fragen:

 Wer? Wann und wo geboren? Wo zur Schule gegangen? Wie schätzt du deine Leistungen ein? Was hat dich behindert? Was hätte besser laufen können? Was sind deine Hobbys? Wo und wie wohnst du? Was ist dein größter Berufstraum? Was würdest du machen, wenn du hart arbeiten würdest und dir alles gelingen würde? 

Urlaubsziele. Sport. Freizeit. 

Überblick der Schulabschlüsse

Allgemeine Abschlüsse

  • Mittlerer Schulabschluss (MSA)
    nach Klasse 10
    Anforderungen
    Mindestanforderungen in den Jahrgangsnoten, gemeinsame Prüfung für EBBR und MSA, die Ergebnisse entscheiden über den Abschluss
    Ziel
    Berufsausbildung oder Übergang in die gymnasiale Oberstufe
  • erweiterte Berufsbildungsreife (EBBR)
    nach Klasse 10
    Anforderungen
    Mindestanforderungen in den Jahrgangsnoten, gemeinsame Prüfung für EBBR und MSA, die Ergebnisse entscheiden über den Abschluss
    Ziel
    Berufsausbildung
  • Berufsbildungsreife (BBR)
    nach Klasse 9 oder 10
    Anforderungen
    Mindestanforderungen in den Jahrgangsnoten, keine Prüfung, aber Teilnahme an vergleichenden Arbeiten
    Ziel
    Berufsausbildung

Zukunft der Arbeit

Arbeit ist im Wandel – einfache Helfertätigkeiten verschwinden – qualifizierte Jobs sind auf dem Vormarsch. Was bedeutet das für Dich? 

Arbeit gestern – heute und morgen

Berufe von gestern, die es nicht mehr gibt

Berufe von heute, die es bald nicht mehr geben wird.

Berufe von morgen. Ein Blick in die Zukunft

Modell der Welt  

jeder hat eine eigene Vorstellung und Wahrnehmung von der Welt.

Stille Post – Bild “Der Hahn ist nicht tot!” Übung 1 Teilnehmer prägt sich das Bild ein und die anderen Teilnehmer zeichnen ein eigenes Bild nach den Anweisungen des Teilnehmers.

Eisbergmodell in der Kommunikation 

wir erkennen nur einen kleinen Teil des Gegenüber. Der größte Teil liegt “unter der Oberfläche”, also unsichtbar für den anderen.

Vier Seiten einer Nachricht

(nach Schulz von Thun) Beziehung, Sachinformation, Appell, Selbstoffenbarung

TALK Modell – T Tatsachendarstellung – A – Ausdruck – L – Lenkung – K – Kontakt

Analyse von Gesprächen

Mutter zu Kind: Weißt du eigentlich wie spät es ist?

T – Ich weiß nicht wie spät es ist und möchte es von dir erfahren, mein Sohn!

A – Ich habe mir Sorgen gemacht

L – Ich möchte nicht, dass das nocheinmal passiert

K – Du hast mich enttäuscht, weil du so spät nach Hause gekommen bist

Transaktionsanalyse – Ich bin OK – Du bist OK

Eltern Ich – Erwachsenen Ich – Kind Ich

Spiele der Erwachsenen

Impulse!

Heute ist der erste Tag Deiner Zukunft!

Wenn Du bisher keinen Erfolg hattest. Mach was anders!

Was hast du bisher getan, um Erfolg zu haben?

Was ist Glück? Was hat das mit Arbeit zu tun? Welche Arbeit kann mich glücklich machen?

Wie glücklich sind Menschen, die nicht arbeiten? 

Drei Säulen der Führung

Wir führe ich mich selbst? Wie lasse ich mich führen? Wie führe ich andere?

Selbst: Selbststeuerung. Organisiertheit. Bewusstsein. Zielstrebigkeit.

Lassen: Lasse ich mich führen? habe ich Vertrauen? Akzeptiere ich geführt zu werden?

Andere: Erst dann ist es möglich andere gut anzuführen. Was macht eine Führungspersönlichkeit aus? Wozu braucht man Führung? Was bringt das?

Hard Skills – Soft Skills

Hard Skills sind Qualifikationen und fachliche Kenntnisse die du durch die Schule, eine Ausbildung und dein Studium erworben hast. Wenn du Arbeitsproben als Beleg hast, kannst du natürlich auch Fähigkeiten in deiner Bewerbung angeben die du dir im Selbststudium erworben hast.

Soft Skills umfassen persönliche, soziale und methodische Kompetenzen. Damit beschreiben sie überfachliche Qualifikationen, die sich – im Gegensatz zu den fachlichen Fähigkeiten, den Hard Skills – schwieriger überprüfen lassen.

Soft-Skills-Liste: Auf diese Fähigkeiten achten Personaler und Recruiter

  • Teamfähigkeit.
  • Emotionale Intelligenz.
  • Empathie.
  • Interkulturelle Kompetenz.
  • Konstruktives Feedback.
  • Menschenkenntnis.
  • Integrationsvermögen.
  • Personalentwicklung und Mentoring.

Stärken in der Bewerbung – diese werden am häufigsten genannt

Auslandserfahrung.

Teamfähigkeit.

Motivation.

Belastbarkeit.

Verantwortungsbewusstsein.

schnelle Auffassungsgabe.

Pünktlichkeit.

Flexibilität.

Wir werden euch hier beobachten und euche Stärken bewerten. Pünktlichkeit und Motivation stehen im Fokus. Am Ende der Maßnahme werden wir eine Bewertung/Zeugnis abgeben, die ihr und das JobCenter/Berufsjugendagentur erhaltet. Diese Bewertung könnt ihr in eurer Bewerbung verwenden.

Arbeit und Karriere

Arbeit was ist das überhaupt?

Auf die Frage „Was ist Arbeit für dich?“ gibt es keine allgemeingültige Antwort. Für manche ist Arbeit bloß der lästige Job, der die Existenz sichert. Für andere ist Arbeit weit mehr: eine schöne Aufgabe, eine Berufung, Sinn stiftend.  

https://www.rbb-online.de/schulstunde-arbeit/informationen/fuer-lehrer/

https://www.rbb-online.de/schulstunde-arbeit/unterrichtsmaterial/arbeit-und-sinn/

Arbeit und Geld

Wie hat sich Arbeit im Laufe der Zeit verändert? Wie ist der Zusammenhang zwischen Arbeit und Geld? Und seit wann bezahlen die Menschen mit Geld?

Geschichte der Arbeit über die Jahrhunderte hinweg.
Als Einstieg die Frage nach dem eigenen Traumberuf, die mit einem Mal- und Schreibauftrag beantwortet werden.
Einen Beruf ihrer Wahl herausfinden, der sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat.

Dem Thema Geld: Taschengeld-Rollenspiel.
Taschengeld-Paragraphe (§ 110 BGB) besprechen. Er regelt, was Kinder in welchem Alter mit ihrem Geld machen dürfen und was nicht. Kinder unter sieben Jahren sind demnach nicht geschäftsfähig.

Diskussion: Ob es fair ist, dass eine Firmen-Chefin mehr Geld verdient als ein Krankenpfleger.

Arbeit und Sinn

Nicht immer arbeiten Menschen nur, um Geld zu verdienen. Sie arbeiten auch, um etwas Sinnvolles zu tun. Motivation. Porträt einer jungen Frau, die ein freiwilliges soziales Jahr absolviert, in dem sie als Einzelfallbetreuerin an einer Grundschule einen siebenjährigen Jungen begleitet.

In einem relativ jungen Berufszweig hat sich Julien Bam etabliert. Der Youtube-Star gehört zu den Menschen, die ihre Talente zum Beruf gemacht haben. Daran angeknüpft beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Themenbereich  mit ihren Talenten. Gemeinsam erfahren die Kinder mit der Tausch-Börse und einem Bewegungsspiel im Talente-Parcour, wie sie ihre Talente sinnvoll bündeln können, um davon als Gemeinschaft zu profitieren.

Gedanken machen, was eine Arbeit schön macht.
Verschiedene Lebensentwürfe kennen lernen, bei denen der Freizeitgedanke vor dem Geldverdienen steht.

Andere Berufe haben wiederum für das Zusammenleben eine große Bedeutung. Dazu gehört der Beruf eines Müllwerkers. 

Arbeit und Alltag

Arbeit und Alltag gehörten zusammen. Damit prägt Arbeit auch das Familienleben.
Wie erlebt ihr den  Alltag in der Familie? Was machen eure Eltern?

Arbeit und Alltag bedeutet aber auch: Veränderungen in der Arbeitswelt. Roboter-Forscher kennenlernen und dann eine Frage: wo Technik den Alltag erleichtert.
Wie sehen die  Jobs der Zukunft aus?  Wie funktioniert ein Hausaufgaben-Roboter? Lasst eure Fantasie frei!  

Arbeit in Sprichwörtern, Berufe denen ihr auf dem Weg zur Maßnahme begegnet.
Frage, was man tun würde, wenn man so viel Geld hätte, dass man nie mehr arbeiten muss.

Beispiele für Ausbildungen

lasst uns über unterschiedliche Ausbildungen diskutieren. Jeder hat andere Fähigkeiten und andere Interessen? Wo findet ihr euch wieder? Was würdet ihr gerne tun?

https://www.arbeitsagentur.de/ba-karriere/ausbildung-arbeitsmarktdienstleistungen

https://www.berlin.de/karriereportal/stellensuche/Ausbildung-zurzum-Verwaltungsfachangestellten-Landesverwal-de-j15019.html

https://www.bsr.de/ausbildung-23808.php

https://teslagrohmannautomation.de/de/ausbildung#education

https://www.aldi-nord.de/karriere/schueler/ausbildung-einzelhandel.html?cid=PPC_DE_google_rs

Industriekaufmann

Einzelhandelskaufmann

Kaufmann für Digitalisierungsmanagement

Verwaltungsfachangestellter 

Fachinformatiker

Industriemechaniker

Mechatroniker

Servicekaufmann im Luftverkehr

Fachkraft für Lagerlogistik

Sozialassistent

Bitte recherchiere für jeden Beruf: 

Wo gibt es Ausbildungsstellen/Ausbildungsbetriebe in Berlin? Anschrift, Ansprechpartner, eMail

Was macht ein (Kaufmann/FAchangestellter/Fachinformatiker/Industriemechaniker/Servicekaufmann…..)? Bitte beschreibe den Arbeitsalltag für diese Berufe!

Was gefällt mir am besten in diesem Beruf? Was gefällt mir weniger? Was gefällt mir nicht?

Was kann ich in diesem Beruf verdienen?

Wie sind die Aufstiegschance? Wann kann ich Chef werden, wenn ich das will?

Erstelle eine TOP Liste der genannten Berufe. Was passt am besten für Dich? Platz 1!

Karriere

Was ist Karriere?
Wo stehe ich?

Wo will ich hin? Was werde ich einmal sein? Wer werde ich dann sein?

Was ist der nächste Schritt?

Duale Ausbildung -> Voraussetzung für die Karriere. Der erste Schritt. Ohne Ausbildung passiert gar nichts.
Danach: Fachhochschulreife und die Voraussetzung für ein Studium.

Die Karriere oder berufliche Laufbahn (von französisch carrière) ist die persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben. In der betrieblichen Personalarbeit versteht man unter Karriere „jede betriebliche Stellenfolge einer Person im betrieblichen Stellengefüge“. Seit den 1990er Jahren wird in der Karriereforschung davon ausgegangen, dass Karrieren verstärkt (wenn nicht sogar überwiegend) jenseits organisationaler Grenzen stattfinden.

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff in der Regel einen beruflichen Aufstieg (einen Weg nach oben), d. h., der Begriff Karriere wird häufig verbunden mit Veränderung der Qualifikation und Dienststellung sowie einem wirtschaftlichen und / oder sozialem Aufstieg.

Eine Arbeit, die am besten zu mir passt

Was passt am besten zu dir? Wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir es noch nicht. Du hast Hobbys und Vorlieben. Du hast Vorstellungen von der Welt der Arbeit. Du hast Ideen? oder auch nicht. Also ist der erste Schritt, herauszufinden, was am besten zu dir passt.

Die sitzt den ganzen Tag auf dem Sofa und schaust Fernsehen und Netflix-Serien.

Du weisst nicht, was du machen sollst. 

Langeweile.

Welche Alternativen fallen dir spontan ein? Was macht dich munter? Was macht dich froh? Was willst du tun?

Plan B

Du hast einen Wunschberuf. Welcher Beruf ist das? Falls du diesen Beruf nicht machen kannst, was ist dein persönliche Plan B? Für Plan B können alle anderen Jobs stehen, die dir spontan einfallen.

Peter hat schon eine Ausbildung als Mechatroniker abgebrochen und versucht eine andere Ausbildung zu beginnen. Aber auch das hat ihm nicht gefallen. Dann will er Soldat werden. Danach sehen wir weiter. Vielleicht weiß er dann, was er gerne beruflich machen würde. Eine Ausbildung als Lokführer bei der Deutschen Bahn ist mit einem Mal sehr viel interessanter, als er sich vorstellen konnte. Eine weitere Möglichkeit ist der Verkauf von Mercedes PKWs beim Hersteller. Er brennt für die Marke und wünscht sich einen AMG zu besitzen.

Im Lauf der Maßnahme beleuchten wir einzelne Berufe, sehen uns Verdienstmöglichkeiten und Karrieremöglichkeiten an. Wir machen Persönlichkeitstests und schauen uns an, welcher Job zu uns passen könnte. 

Eine junge Frau möchte von Anfang an Sozialassistentin werden. Das ist der einzige Beruf, den sie bisher kennengelernt hat. Ihre Familie wird durch eine Sozialassistentin/Sozialpädagogin betreut. Nach dem Persönlichkeitstest findet sie heraus, dass sie gerne mit Holz arbeiten würde. Eine Tischlerausbildung wird immer interessanter für sie. 

Eine Karriere bei der Agentur für Arbeit gerät in den Fokus einer jungen Frau, die bereits eine Ausbildung als Zahnarzthelferin abbrechen musste. Sie hatte erkannt, dass sie nur wenige theoretische medizinische Kenntnisse sammeln konnte. Eine Karriere als Zahnarzthelferin sah sie nicht. Aber die Möglichkeit bei der Agentur für Arbeit ein duales Studium aufzunehmen, wurde für sie sehr interessant.

Macht was ihr wollt – MacCoach


Macht, macht, macht!
Macht was ihr wollt, aber macht was!

ein unbekannter Feldwebel

Thema der Woche: weitergehen und in Bewegung bleiben!

Auch wenn wir im Lockdown sind, Ausgangsbeschränkungen drohen und Homeoffice angeordnet wird. Wir müssen zumindest geistig in Bewegung bleiben und uns weiterentwickeln. Einverstanden? Also dann los! Was kannst Du in dieser Woche anders machen, als bisher? Was könnte ein lohnenswertes Ziel für dich sein?
Heute ist der erste Tag deiner Zukunft! Mensch beweg‘ Dich! Geh weiter! Lass dich nicht hängen! Schau in deine wundervolle Zukunft!
Komm! Bewege Dich! Geistig, körperlich, was auch immer. Machst du mit? OK! Dann lass uns loslaufen!

Emotionen – MacCoach


Das einzige, was uns etwas über unser Unterbewusstsein verrät, sind unsere Emotionen. Sie alleine schaffen es über die Brücke von der bewussten zur unterbewussten Welt. Es sind Angst und Wut, Liebe und Vertrauen, Sehnsucht und Hoffnung. Wir haben es gelernt, sie kleinzuhalten, zu unterdrücken und zu verschütten. Emotionen haben keinen Platz in unserer rationalen Welt. Die Abwesenheit und Unterdrückung von Emotionen macht uns krank.

MacCoach, Berlin, 2021

Coach 2021 – MacCoach


Jedes Coaching ist auch immer ein Spiegel für den Coach selbst. Wie objektiv ist er in der Lage einen Klienten zu betrachten und zu beobachten? Es sind auch immer Wünsche und Vorstellungen des Coaches, die eine Rolle spielen. Es ist wichtig, diese Rolle zu kennen und gelassen einzuordnen. Persönliche Befindlichkeiten dürfen nicht die Führung im Coachingprozess übernehmen. Coaching ist im Grunde ganz einfach und auch sehr anspruchsvoll. Zielformulierung, Ist-Zustand, der Weg zum Ziel. Punkt. Mehr ist da eigentlich. Aber wie immer bei einfachen Dingen liegt die Lösung in winzigen Details. Es muss das richtige Ziel für die richtige Person sein. Die Ressourcen müssen stimmen und das Motivationslevel muss hoch sein und hoch gehalten werden. Der Coach sollte den Prozess permanent im Griff haben. Das bedeutet vor allem Aufmerksamkeit und das hintenanstellen seiner eigenen Welt. Es ist die Welt des Klienten in der ein Coach unterwegs ist. Nur wenn es ihm gelingt, diese Welt zu erkennen und in ihr zu navigieren, ist ein Coaching erfolgreich und vor allem ergebnisoffen. Oft steht am Beginn der Reise überhaupt noch nicht fest, wo sie enden wird. Auch wenn ein Ziel formuliert ist, kann es dennoch nur ein vorläufiges Ziel sein. Coaching ist positive, nach vorne gewandte Psychologie. Das bedeutet aber nicht, dass ein Blick zurück grundsätzlich verboten ist. Im Gegenteil. Es kann hilfreich sein, die Vergangenheit aus Sicht der heutigen Erkenntnisse und Ressourcen zu betrachten um alte Muster zu überschreiben und neue Erfolgsmuster zu etablieren. Dazu verlassen wir eingespielte Wege und schauen uns begrenzende Glaubensmuster an.
Ein Beispiel: Ich arbeite mit einem jungen Menschen, bei dem ich schnell Potentiale erkenne. Ich könnte mir eine großartige Zukunft für ihn vorstellen, wenn er nur konsequent an sich arbeiten würde. Das bedeutet natürlich ein Ziel und der Weg zum Ziel bedeutet einfach lebenslang immer wieder lernen. Lernen begleitet uns durch unser ganzes Leben. Manch einer hat mit 20 noch nicht begriffen, was das für ihn bedeutet. Ohne langwierige und manchmal schmerzhafte Lernphasen geht es oft nicht. Am Anfang steht Immer unbewusste Inkompetenz. Wir haben so unsere Vorstellungen und blockieren uns, indem wir uns verweigern, Lernprozesse zu durchlaufen. Es ist unbewusst. Wir glauben oft ganz genau zu wissen, wie etwas funktioniert und verweigern uns der Erkenntnis, dass es noch viel zu lernen gibt. Oft erkennen wir, dass wir etwas schon ganz gut beherrschen und dann kommt noch eine zusätzliche Information dazu, die uns völlig neue Einblicke schenkt und die uns am Ende zu Experten machen wird.
Zurück zu meinem jungen Helden. Ich hatte Potential bei ihm gesehen und dann kam eine Phase, die meine Überzeugung zum Wanken brachte. Ich zog mich wieder auf eine neutrale Coachingposition und stellte Aufgaben und beobachtete, was passiert. Es musste ja einen Grund haben, warum er „bei mir gelandet war“. Der Prozess war vollkommen in Ordnung und ich beobachtete nun wirklich aus einer neutralen Perspektive. Was würde ich mir wünschen, genau der Coach zu sein, der möglichst vielen Menschen Hilfe und Erfolg schenken würde. So auf die Art: „Das war der Coach, der mein Leben verändert hat! Ich werde ihm ewig dankbar sein! Toller Typ!“ Spätestens an diesem Punkt wird klar, was das Problem viele Psychologen, Therapeuten und auch Coaches ist. Sie begreifen ihren Beruf, ihre Berufung als etwas Ich-Zentriertes. Und das ist falsch. Ein Coach muss den Prozess beherrschen und nichts anderes. Wenn seine Klienten kein Potential haben, dann funktioniert das Wunder nicht. So einfach ist das. Und so schwer.

Cloud Evangelist – MacCoach


Cloud Evangelist

Der Titel gefällt mir. Darum benutze ich ihn auch gerne. Es klingt irgendwie alt und ehrwürdig. Und es stimmt: „Die Cloud“ ist längst ein alter Hut. Uralt und immer noch neu für einige, die immer noch daran glauben, dass Technologie sich linear entwickelt. Aber das ist nicht der Fall. Wer heute noch von Vernetzung und Cloud predigt, ist eigentlich schon lange ein Fall für das Schubfach „Ewiggestrig“.
Spätestens 2010 war mit klar, dass die Zukunft der IT in der Cloud liegen wird. Damals ging es vor allem um Daten, die „in der Cloud“ gesichert wurden. Google G Suite stand in den Starlöchern. Google Mail, Google Docs und die G Suite für Business eroberten damals wichtige Kunden im öffentlichen Dienst der USA oder bei großen Konzernen. Selbst die Deutsche Bank arbeitet heute eng mit Google zusammen.
Ich warb um Kunden im Mittelstand. Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben, könnte man meinen. Cloud basierte ERP-Lösungen waren damals noch Mangelware.
Die Cloud setzt sich langsam aber sicher überall durch. Damals gab es noch viel zu große Lücken bei der Breitbandversorgung auf dem flachen Land. Spätestens 2021 wird 5G diese Versorgung revolutionieren. Das Überall-Internet wird real. Die Cloud wird in Verbindung mit KI und IoT ihren Siegeszug antreten. Sie sorgen sich um die Sicherheit ihrer eMail-Systeme? Dann sollten Sie ernsthaft über G Mail oder ähnliche Konzepte nachdenken. Aber das nur am Rande.
Cloud Lösungen sind in vielen Bereichen überfällig. Das beginnt bei Schulportalen, die es ermöglichen alle Varianten des Online- und Offline-Unterrichts in Präsenz und Zuhause auszuschöpfen. Es könnte ganz einfach sein. Schüler und Auszubildende melden sich über eine sichere Verbindung in das Portal ein, treten Klassen bei und werden optimal mit Wissen versorgt. Eine nationale Bildungsplattform ist in meinen Augen längst überfällig. Die föderalen Strukturen in Deutschland könnten davon profitieren. Eine derartige Plattform hätte Vorbildfunktion. Warum kann nicht jeder Schüler mit preiswerten Tablets und Notebooks auf eine Plattform zugreifen und am Unterricht teilnehmen? Das wäre sehr einfach umzusetzen. Warum macht das niemand? Warum kennen wir bis heute keinen Standard für preiswerte Endgeräte, die jedem Schüler zur Verfügung gestellt werden können? 

Das gilt auch für die Ausbildung und Umschulung. Google ist eine Blaupause für das, was möglich ist. Aber es ist nur eine Möglichkeit. Viel mehr ist denkbar und machbar.
Bundesweit vernetzte mittelständische Unternehmen und Bildungsträger arbeiten heute noch oft mit aufwändigen Windows-Netzwerken inklusive Exchange-Server und eigenen Serverfarmen. Eine Frage: Sind Sie sicher, dass Ihr Netzwerk sicher ist? Wenn ja noch eine Frage: Wie kommen Sie darauf? Wer hat Ihnen das erzählt? Ihre eigene IT-Abteilung vermutlich. Klar.
Daten sind das Öl von morgen, sagte man gestern. Heute ist morgen und wir sind unglaublich unwissend und anfällig für Cyberangriffe und dem lautlosen Abschöpfen unserer Datenschätze. An der Cloud liegt es nicht. Sie ist sicherer als viele selbstgebastelten Rechenzentren mittelständischer Strukturen. 

Es ist unschwer erkennbar. Ich brenne für die Cloud. Seit Jahren schon. Also rede und schreibe ich auch darüber. Ich möchte Lösungen sehen, die einfach zu bedienen und sicher zu betreiben sind. Lösungen, die immer auf dem neuesten Stand sind und die von überall aus funktionieren. 5G wird das noch einmal vorantreiben. Ich bin mir sicher.

Es gibt gute Ansätze: 

https://www.tagesspiegel.de/wissen/bundesweite-schul-cloud-unterwegs-ins-digitale-klassenzimmer/25172528.html

https://www.tagesspiegel.de/wissen/das-hpi-expandiert-informatik-auf-dem-waldcampus/21045062.html

https://hpi-schul-cloud.de/

Nussknacker! 2020 online


In diesem Jahr fallen alle Weihnachtskonzerte aus. Dies Aufführung (Uraufführung 2011) in Dresden ist besonders bemerkenswert. Meisterschüler der Palucca Hochschule tanzen zu einer speziellen Choreografie – Weltklasse!

Pjotr I. Tschaikowskys »Nussknacker« – uraufgeführt 1892 in St. Petersburg – gehört in der Semperoper zu Weihnachten wie der Dresdner Stollen oder der berühmte Striezelmarkt. Aaron S. Watkin und Jason Beechey greifen in ihrer Interpretation auf die Geschichte von E. T. A. Hoffmann zurück und gestalten ein dem klassischen Ballett verpflichtetes Märchen im Umfeld einer Dresdner Weihnacht: Zu Heiligabend bekommt Marie einen Nussknacker geschenkt, den sie sofort in ihr Herz schließt. Bald droht jedoch Gefahr von einer kriegerischen Mäuseschar. Da ist es, als würde der Nussknacker zum Leben erwachen: Er stellt sich dem Feindesheer entgegen. Mit ihrem neuen Schützling begibt sich das Mädchen auf eine Reise durch ein Land zuckersüßer Träume – und ins Erwachsenwerden.

Frohe Weihnachten! Tipp 2020 – A Christmas Coral Concert


„A Christmas Carol“ als ganz besonderes Weihnachtskonzert

Die NDR Radiophilharmonie hat ein ganz besonderes Weihnachtskonzert eingespielt: Zusammen mit hochkarätigen Schauspielern wurde der Charles-Dickens-Klassiker „A Christmas Carol“ vertont.

Angesichts vieler abgesagter Konzerte möchte die NDR Radiophilharmonie ihr Publikum mit einem speziellen Weihnachts-Video „beschenken“. „A Christmas Carol“ von Charles Dickens ist eine der beliebtesten Weihnachtserzählungen überhaupt. Der Komponist Henrik Albrecht hat daraus schon vor Jahren ein preisgekröntes musikalisches „Orchesterhörspiel“ gemacht. Das Projekt entstand als Kooperation zwischen NDR Radiophilharmonie und Mikado – dem Kinderradio des NDR. Jetzt wurde es zum Video weiterentwickelt – mit der NDR Radiophilharmonie sowie drei Schauspielern, die die Figuren aus dem Charles-Dickens-Stück verkörpern.

die Macht unserer Kindheit – MacCoach


Wir sehen die Welt nur einmal im Leben. Während unserer Kindheit. 
Der Rest ist Erinnerung.

(aus Three Days Of Christmas)

Werde der, der Du sein willst – MacCoach


Du kannst der sein, der du sein willst. Wie klingt das für dich? 

Suche den Typ, der dir am besten gefällt und dann kannst du beginnen, zu werden, wer du sein willst.
Sei sorgfältig bei deiner Auswahl. Am besten du beginnst, indem du deine Gedanken einfach frei lässt und über die Menschen, Schauspieler, Lehrer, Kollegen nachdenkst, die dich beeindruckt haben. Und denke auch über die nach, die du entweder unbewusst oder ganz bewusst vergessen hast. Wer hat dich am meisten beeindruckt? Wer willst du sein? 

Ich habe da so einige Menschen vor meinen inneren Augen und ich weiß, warum ich sie mag. Ich weiß aber auch, warum ich nicht so sein will, wie sie.
Es geht nicht um das Äußere. Es geht nicht um Geld. Überlege sorgfältig, wer du sein willst. Wie du sein willst. Was dich ausmachen soll und welche Worte aus deinem Mund kommen werden, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Ich bin ein Mann und ich werde auch einer bleiben. Klar. Ich bin schon einigermaßen erfahren, habe einige Jahre hinter mich gebracht. Mein Zwischenfazit ist, dass ich beruflich und professionell vielleicht hätte weiterkommen müssen, als es mir bis jetzt gelungen ist. Viel Zeit bleibt nicht mehr für einen kompletten Neustart. Aber das Zwischenfazit sieht einigermaßen cool aus. Es gibt da was, was ich an mir habe. Ich spüre, dass man mich neugierig betrachtet und wissen will, was passiert, wenn ich einen Raum betrete. Das ist doch schon mal was.
Ich bin meistens gelassen und cool. Auch wenn etwas völlig daneben geht, bleibe ich ein souveräner Beobachter der Situation. Ich lasse mich nicht aus der Ruhe bringen und ich kann erwachsen darüber reden. Ich verfalle weder in eine Eltern-Position, noch das berühmte Kind-Ich, das sich permanent rechtfertigen muss. Ich kann mich in eine Aufgabe hineinstürzten, wenn ich meine, dass es sich wirklich lohnt. Ich bleibe solange in der Beobachterposition, bis ich genau weiß, was die Aufgabe ist. Ich muss es begreifen, sonst funktioniert das nicht. Manchmal muss man tiefer graben, um hinter die oberflächliche Aufgabenstellung zu kommen und die richtigen Lösungen zu finden. 

Ich hasse niemand und ich beneide auch keinen Menschen. Ich bewundere Menschen, die begabter sind als ich und ich lerne gerne von ihnen. Ich streite mich nicht gerne. Ich denke, dass ich ein durchaus interessanter Gesprächspartner, Kollege, Freund, Mentor, Denker, Trouble-Shooter und vor allem Coach bin. Nicht sein kann, oder so. Nein. Ich bin es. Fakt!

Und du? Wer willst du einmal werden? Denke nach!

Darf es auch ein wenig mehr sein? Sei mutig und suche dir deine Vorbilder, die dich in Zukunft prägen sollen und die Dein Navigationssystem auf der Landkarte deines Lebens sein werden.

Nein. Es geht nicht um den längst vergessenen Superstar oder Reichtum. Es geht um Persönlichkeit und innere Haltung und den Mut, jemand zu sein. 

Bist du bereit? Dann suche dir jetzt den Mann oder die Frau oder die Persönlichkeit, die dich beeindruckt. Wir starten genau JETZT! 

Photo by Kilian M on Pexels.com

JobCoaching – eine Chance für junge Leute, die noch keinen Plan haben


Stell dir folgende Situation vor: Du hast die Schule beendet und dein Zeugnis sieht alles andere als atemberaubend gut aus. Du fragst dich, wie es weitergehen soll. Du suchst nach einer Ausbildung und du suchst nach Möglichkeiten, dich mit diesem Zeugnis zu bewerben. Es sieht nicht gut aus.

Viele Unternehmen suchen nach Bewerbern mit einer Hochschulreife. Zumindestens ein guter MSA sollte vorliegen. Was nun? Hast du überhaupt eine Chance auf einen Beruf, der zu dir passt? Spätestens jetzt musst du aktiv werden. Es gibt Möglichkeiten für einen Neustart. Vergessen wir einmal alles, was auf deinem Zeugnis steht. Wir wissen längst, dass unser Schulsystem verbesserungswürdig ist. Aber auch das nur am Rande. Es ist uninteressant für dich und deine aktuelle Situation. Es ist völlig belanglos für deine Zukunft.

Beschäftige dich zunächst einmal für das, was dich interessiert. Es geht um Hobbies und Interessen. Was machst du gerne? Was sind deine Stärken? Gibt es etwas, was du unbedingt einmal werden willst?
Denke bitte nach. Befreie dich von allem, was dich bremst. Wo liegen deine versteckten Talente und wo bist du stark?
Es ist durchaus möglich, dass du ein Talent dafür hast, Menschen anzuleiten, sie zu führen. Wenn du dir einen Beruf suchst, dann ist es wichtig die Fähigkeiten und Stärken zu finden, die dir heute noch nicht klar sind. Ein JobCoaching kann helfen. Besonders wenn es um den Start ins Berufsleben geht, sollten wir darauf achten, dass es kein Fehlstart wird.

Finde heraus, was du gerne machst und was dir leicht fällt. Das ist das Berufsfeld in dem du besser sein kannst, als deine Mitbewerber. Suche dir nicht einen Job, der gerade besonders angesagt ist, der aber möglicherweise nicht zu dir passt.

Hast Du schon mal überlegt, als professioneller Vermittler bei der Agentur für Arbeit Karriere zu machen? Duale Ausbildung und Duales Studium sind eine sehr gute Möglichkeit um wirklich voranzukommen.
Du willst Mechatroniker werden? Wunderbar! Es gibt wirklich einmalige Berufsfelder in der Industrie. Nur wenige haben einen guten Einblick in diese für den Laien unsichtbaren Berufe.

Du willst Arzt/Ärztin werden und du hast keine Chance auf Grund des NC von 1.0 ? Auch das ist möglich, wenn Du folgenden Weg gehst:

So kannst du ohne Abi zum Medizinstudium zugelassen werden

Wer Medizin ohne Abitur studieren möchte, dem stehen zwei Wege offen, um einen Studienplatz zu erhalten:

  1. Fachgebundene Studienberechtigung
  2. Berufliche Aufstiegsfortbildung

Grundvoraussetzung bleibt zumindest die Mittlere Reife als Abschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung im medizinischen Umfeld, die mindestens 2 Jahre gedauert hat mit einer Abschlussnote von mindestens 2,5. Daneben muss man über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung verfügen. Damit erhält man eine fachgebundene Studienberechtigung.

Medizin Studieren ohne Abitur ist also wie folgt möglich:

  • Abgeschlossene Mittlere Reife
  • Abgeschlossene 2-jährige Berufsausbildung mit Note besser als 2,5
  • 3 Jahre Berufserfahrung im medizinischen Umfeld
  1. Arzthelfer/in.
  2. Rettungsassistent/in.
  3. medizinische/r Fachangestellte/r.
  4. Notfallsanitäter/in.
  5. Pflegekraft (Gesundheits- und Krankenpflege)
  6. Physiotherapeut/in.
  7. Ergotherapeut/in.

Denke immer daran, dass eine erfolgreiche Berufsausbildung die Voraussetzung für ein weiterführendes Studium an einer Hochschule oder Fachhochschule sein kann.

Das ist eine gute Nachricht für Spätstarter, die in der Schule schlecht waren und nun erkannt haben, dass es Zeit für einen Neustart ist. Die erste Hürde ist das Finden des richtigen Berufes und dann kommt die Bewerbung. Viele Unternehmen suchen händeringend Nachwuchs. Unternehmer wissen, dass Auszubildende oft nicht einmal die Grundlagen für eine Ausbildung mitbringen. Sie kennen das Problem mit den Schulabgängern, die mit ständig wechselnden Lehrern zu tun hatten. Eine kontinuierliche Lernumgebung sieht anders aus. Also müssen Grundlagen geschaffen werden um eine gute Ausbildung zu garantieren. Unternehmer sind dazu bereit, dich zu unterstützen, wenn du Motivation und Einsatz zeigst. 


 

Joachim Zöbisch 19.04.1941 – 29.11.2020


Adolf Paul Joachim Zöbisch

19.04.1941 – 29.11.2020

Wenn er heute hier etwas sagen könnte, und ich bin davon überzeugt, dass er heute hier anwesend ist, dann würde er sich bei uns entschuldigen und sagen: 

Ach Mensch! Tut mir Leid, dass es so schnell ging! Aber seid nicht traurig. Wir sehen uns doch wieder! Ich bin jetzt bei meiner Brigitte und ihr werdet staunen, wie hübsch und jung sie aussieht! Ich werdet es sehen! Und macht euch keine Sorgen. Ich sehe, was ich geglaubt habe und es ist wunderbar so, wie es ist. Ich bin immer bei euch!

So war er.

Wir werden ihn vermissen. Unser Vater und Großvater war ein Vorbild für viele von uns. Er war der jüngste von vier Brüdern und er war der letzte, der in die Ewigkeit gezogen ist.
Nein, er ist nicht an Corona gestorben, nicht direkt. Unser Vater war einen Monat lang in seinem Zimmer im Seniorenheim “Haus am Dom” in Fürstenwalde „in Quarantäne“. Einen Tag bevor sein negativer Corona-Test vorlag, erlitt er einen Schlaganfall. Er wurde in die Klinik in Bad-Saarow eingeliefert und einen Tag und eine Nacht später, hörte sein Herz auf zu schlagen. 

Er ging so leise, freundlich und angenehm, wie er gelebt hatte. Er verließ diese Welt plötzlich und unerwartet, ohne langes Leiden. Er folgte der Liebe seines Lebens Brigitte, die vier Jahre vorher in die Ewigkeit gegangen war. Unser Vater hatte einen leichten Übergang. Er wurde getragen von einer Welle liebevoller Gebete seiner Gemeinde Fürstenwalde. 

Wir haben uns eine Woche vorher, am Totensonntag alte Fotos angeschaut und an meine Mutter, Brigitte Zöbisch gedacht. Wir haben ihr Grab besucht, eine Kerze aufgestellt und die Hand auf die Stelle gelegt, auf der der Name meines Vaters und seine Lebensdaten eingraviert werden würden. 

Nur eine Woche später stand dieses Datum fest. Wir hatten keine Ahnung, wie schnell es gehen würde.  

Joachim Zöbisch war Sohn, Bruder, Ehemann, Vater, Opa, Freund, Arbeitskollege und Seelsorger. Er wurde am 19.04.1941 in Varnsdorf, im Zittauer Gebirge geboren. Er lebte mit seiner Mutter und seinen Brüdern in Waltersdorf, ging dort zur Schule und fand 1957 einen Schlossermeister, der ihn als Lehrling aufnahm. Joachim zog Anfang der 1960er Jahre nach Fürstenwalde in der Nähe von Berlin. Dort fand er eine Anstellung als Spitzendreher beim VEB Gaselan, einem Nachfolgeunternehmen der Pintsch AG. Er fand seine Ehefrau Brigitte und heiratete sie im Frühjahr 1962. Die Berliner Mauer war gerade mal ein halbes Jahr alt. Niemand hätte damals geahnt, dass sie so lange stehen würde. Am Ende hätte niemand mehr geglaubt, dass sie jemals fallen würde. Die Wende brachte zunächst Unsicherheit und Arbeitslosigkeit.  

Der erste Sohn Ralf erblickte das Licht der Welt im Dezember desselben Jahres. Er war ein 7-Monats Kind und wurde im Luther-Stift in Frankfurt-Oder geboren. Großmutter Martha Zöbisch rief immer: „Mein Gott! Das so ein kleiner Mensch leben kann!“ Es folgte Arvid, am 04. Februar 1971 und Dörte am 04.12.1981. 1991 wurde seine erste Enkeltochter Berit geboren. Es folgte sein Enkelsohn Oliver.

Anfang der 1970er Jahre studierte Joachim Zöbisch an der Betriebsakademie des VEB Chemie- und Tankanlagenbau in Fürstenwalde. Er erwarb einen Abschluss als Ingenieurökonom und arbeitete bis 1995 als Technologe in der Arbeitsvorbereitung.

Joachim Zöbisch war neben seiner Arbeit als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche tätig. Er war Diakon und Priester und betreute lange Zeit den Kindergottesdienst in der Gemeinde Fürstenwalde. Er wird vielen von uns als aufmerksamer und bescheidener, liebevoller Mann in Erinnerung bleiben. Die Kinder seines Bruders Erhardt stellten ihm ein wundervolles Zeugnis aus: „Unser Onkel Joachim war die reine Liebe!“  

P.S. Wer sich an ihn erinnert ist herzlich aufgefordert, seine Geschichte zu erzählen, die wir hier gerne veröffentlichen werden.

Berghütte Kamin Weihnachtsbaum Schnee


Weihnachten 2020 – MacCoach


Corona Lockerungen an Weihnachten
…sind in meinen Augen der blanke Irrsinn. Ja. Wir haben ein Problem. Das Coronavirus ist hoch ansteckend und wir haben es absolut nicht im Griff. Nun stecken wir mitten in einem „kleinen“ Lockdown. Theater, Konzerthäuser, Bars und Restaurants sind geschlossen. Das, was Weihnachten ausmacht ist bereits unmöglich geworden. Es wird in diesem Jahr keine Weihnachtsmärkte geben und es ist die Jahreszeit in der wir normalerweise klassische Musik in unseren Philharmonien und Konzerthäusern hören. Das ist schon seit dem Frühjahr kaum mehr möglich. Eine Reise in den Süden oder in die Alpen ist ebenfalls sehr in Frage gestellt. Wir leben bereits mit dem Ausnahmezustand einer weltweiten Pandemie.
Aber was ist der Nutzen einer Lockerung zu Weihnachten, wenn anschließend wieder eine Erhörung der Infektionszahlen und ein harter Lockdown folgen sollte? Richtig: Der Sinn erschließt sich nicht. Weihnachten sollte anders funktionieren als jedes Jahr. Dieses Jahr kann es anders funktionieren, wenn wir alle mitmachen. Wir können Weihnachten feiern, indem wir uns auf die Kernfamilien beschränken und unsere Lieben online per Videochat und Telefon dazuschalten. Das muss doch dieses Jahr einmal möglich sein. Warum sollen Millionen sich auf einmal auf den Weg quer durch Deutschland machen um sich erstens in überfüllten Bahnen und auf vollen Autobahnraststätten gegenseitig anzustecken, nur um anschließend ihre Lieben mit dem Virus zu versorgen? Das wäre dann aber eine schöne Überraschung. Ausgerechnet an Weihnachten. Wir wissen, dass dieses Virus hoch ansteckend ist und dass es viele leichte Verläufe gibt. Wir wissen aber auch, dass dieses neue Virus auch gefährlich und tödlich werden kann. Es kommt auf Vorerkrankungen an. Es kann jeden treffen. Ich möchte mir dieses Virus nicht einfangen. Und ich möchte es auch nicht weiterverbreiten. Ich warte auf die Impfung und hoffe, dass sich die Situation dann wieder entspannt. Ich hasse dieses Maskentragen und ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Mund-Nase-Bedeckung mich und andere effektiv zu schützen in der Lage ist. Aber egal. Ich trage das Ding und bin dankbar, dass ich keine Pickel davon bekomme. Wenn es denn hilft.
Ich frage mich, warum nicht jemand der Bevölkerung klaren Wein einschenkt und erklärt, dass Weihnachten in diesem Jahr anders verlaufen sollte als sonst. Und, dass Weihnachten 2021 wieder ganz normal laufen kann, wenn alles gut läuft.

Dieses Jahr werde ich Weihnachten zu zweit verbringen und auch Silvester und Neujahr. Das funktioniert und ich kann so viele Dinge tun, für die ich sonst keine Zeit hatte. Und ich geniesse klammheimlich die Gelegenheit mich einmal nicht mit der ganzen Mischpoke treffen zu müssen und Geschenke auszutauschen nach dem Motto: Ich schenke Dir ein schönes Buch, dass Du nicht lesen wirst und Du schenkst mir dafür etwas komplett Nutzloses, dass ich auch nicht gebrauchen kann. Danke! Darauf kann ich verzichten! Nutzen wir die Chance es dieses Jahr einmal ganz anders zu machen.

Plan B für Amerika – Wiedervereinigung


Selbstauflösung ist eine gefährliche Angelegenheit, wenn es keinen Plan B gibt. In Deutschland gab es 1989 einen Plan B, der so überraschend und so überwältigend einfach war, dass es niemand mehr zu denken wagte. Es war der Plan Kohl, der 1990 zur Einführung der D-Mark in der DDR und zur Wiedervereinigung Deutschlands führte. Der damalige ewige Bundeskanzler Helmut Kohl zauberte den Plan B aus seinem Zylinder und die ganze Welt staunte. In ganz Deutschland glaubte kaum jemand, Anfang dieses denkwürdigen Jahres, an die Möglichkeit eines Beitritts der kleinen DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Dabei war es so einfach. Der reiche große Bruder wohnte gleich nebenan im Haus Europa, wie Michael Gorbatschow es damals nannte. Die ostdeutsche, sogenannte „Deutsche Demokratische Republik“ war so abhängig von der Sowjetunion, wie Kuba und es gab keine starke, in der Bevölkerung verankerte Opposition wie in vielen Osteuropäischen Staaten wie Polen oder Ungarn. Im Grunde war man zufrieden mit der Situation und hatte sich irgendwie eingerichtet. Ein Trabant oder ein Lada, vielleicht ein Mazda oder VW Golf, waren der Traum vieler Ostdeutscher in den 1980er Jahren. Ein Wochenendgrundstück mit einem kleinen Gartenhaus aus Pappe, Gewerkschaftsurlaub in einem heruntergekommenen Ferienobjekt. Es war unübersehbar, dass selbst an der Spitze der Gesellschaft kaum von Wohlstand und Reichtum die Rede sein konnte. Die oberste Machtelite lebte wie Zahnärzte auf der anderen Seite der Mauer, ohne Porsche und ohne die Möglichkeit in die ganze Welt zu reisen. Die großspurige Propaganda wurde ganz allmählich leiser und mutloser. Der große Sprung nach vorne hatte nicht stattgefunden. Man würde die westeuropäischen Nachbarn niemals wirtschaftlich überholen können. Es war vorbei. Und das war den wenigsten klar. Die Leute wussten nur, dass es so nicht weitergehen konnte.
Ich sitze hier und schreibe diese Gedanken auf, angesichts der aktuellen Wahl in den USA . Es ist der 07.11.2020 und die New York Times zeigt eine Grafik in der Joseph Biden jun. mit 253 Wahlmännerstimmen führt. Donald Trump hat gerade einmal 214 Stimmen und das Team Biden/Harris führt in weiteren wichtigen Bundesstaaten. Trump hat kurz nach der Wahl seinen überwältigenden Sieg ausgerufen. Selbst die republikanische Partei wundert sich über den Mann. Und die Welt und viele gebildete Amerikaner wundern sich, wie es dazu kommen konnte, dass fast 70 Millionen Wähler ihre Stimme einem Lügner und Betrüger geben konnten. Damals träumte Trump von einem Imperium in dem sein Clan die Macht übernehmen würde. Nach seiner zweiten Amtszeit würde sein ältester Sohn sich um das Amt bewerben und natürlich gewinnen und so würde es bis zum Ende des Jahrhunderts und darüber hinaus weitergehen. Der amerikanische Traum war das nicht. Das hier entwickelte sich zu einer dystopischen Horrorvorstellung. Trump dachte wie ein römischer Cäsar, ohne über den Intellekt eines wirklich großen Mannes zu verfügen. Trump ist eine tragischer Figur, die nie genug bekommen konnte und sich der Wirklichkeit komplett verschlossen hatte. Er würde für alle Zeit als Studienobjekt für Psychologen und Coaches dienen, die sich mit dem Phänomen des Narzissmus auseinandersetzen würden. Ein wichtiger Punkt würde die bemerkenswerte Faszination dieses Mannes sein, den er auf seine Anhänger ausübte. Er war ein Mann, der durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen war und der sich am Ende nicht davon trennen konnte. Eine tragische Figur, ohne Zweifel. Ein Mann, dem nicht geholfen werden konnte, weil er sich in eine eigene innere Welt geflüchtet hatte. Tragisch, dass ihm viele in diese erratische Welt gefolgt waren. Eine Massenhypnose würde ähnlich aussehen. Wann kommt der große Fingerschnips mit dem Hinweis: Aufwachen!?Die Amerikaner brauchen vielleicht, wie die Deutschen 1989 eine Wiedervereinigung. Das kann funktionieren, wenn eine Seite total abgewirtschaftet hat und die andere Seite die guten Ideen präsentiert. Die Zeichen sind günstig. Arbeitslosigkeit ist hoch und die Infrastruktur ist marode. Plan B könnte ein Wiederaufbauprogramm, ein neuer New Deal sein, wie es Amerika schon einmal entschlossen durchzog. Damals umschiffte man die gefährlichen Versuchungen der Diktatur. Damals war man bereit für den Kampf um die Demokratie, die zu einem unvergleichlichen Wachstumsschub für die USA sorgen würde. Damals rückte man zusammen und unternahm eine unglaubliche Kraftanstrengung. Damals hieß der Held Roosevelt. Das Problem ist nur, dass alle mitmachen müssen. Auch die, die nur noch rot sehen, wenn sie an die Demokratische Partei denken. Sie müssten erkennen, dass es nicht genügt einen Trump ins Rennen zu schicken und eine Wahl zu gewinnen. Es geht um viel mehr. Es geht um das, was die Deutschen heute in ihrer Nationalhymne beschwören: Einigkeit und Recht und Freiheit! Und das haben wir von den Amerikanern gelernt. Ist das nicht wunderbar?

Nussknacker 2020 bei MacCoach


Ein Ritual an Weihnachten. Der Nussknacker von Tschaikowsky on Berlin. Dieses Jahr werde ich eine alte Schallplatte auflegen und Zuhause bleiben.

Käpt’n! Das Schiff sinkt! – MacCoach


Früher hieß die TITANIC MS-Charlotte. Die MS-Charlotte war der Stolz der christlichen Seefahrt. Sie hatte Rettungsringe aus purem Gold!

Nachdem die TITANIC den Eisberg gerammt hatte riefen die Leute: „Käpt’n! Das Schiff sinkt!“ – Doch der las gerade das Buch: Du und die Sandbänke….

Wie ich darauf komme? „Präsident! Die Leute sterben!“ Doch der liest gerade „Du und die Wahlergebnisse – Fake News!“ und was noch daran zu drehen ist…..