Schulz wird Bundeskanzler – GroKo 3.0 rettet Deutschland!


„Ich möchte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!“ Martin Schulz 2017

Ja dann macht das doch so: Schulz wird Kanzler. Merkel wird Außenministerin. Basta! Sache erledigt. Und: die GroKo 3.0 rettet Deutschland! So hat jeder gewonnen. Die CDU hat dann genau so wie die SPD vier Jahre Zeit um sich neu aufzustellen.
Mal nachrechnen, ob das auch ohne die CSU gehen würde…..

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THINK POSITIVE! was steckt dahinter?


Think positive! Was steckt dahinter?

Ist das nicht eine billige, plakative Idee? Think Positive! Denke positiv! Was soll das? Die Welt ist nicht gut. Sie ist brutal und lebensfeindlich. Mein Nachbar und mein Kollege meint es nicht gut mit uns. Selbst wenn es dir gut geht und du Erfolge hast. Wer freut sich mit dir? Du bist ganz alleine, selbst wenn du in einer wunderbaren Beziehung lebst und dein Leben – von außen betrachtet – wunderbar sein sollte.

Du fährst einen neuen Mercedes und wirst dir nach drei oder vier Jahren wieder einen neuen Wagen leisten können. Du wohnst in einem schönen Haus und es gehört dir (und der Bank) und eines Tages wirst du keine Zinsen und keine Miete mehr bezahlen müssen. Du verdienst genug Geld um dir ein angenehmes Leben leisten zu können. Und selbst wenn du krank werden solltest und du nicht mehr arbeiten kannst, bist du gut abgesichert. Dein Lebensstandard bleibt dir in jedem Fall erhalten. Während ich das schreibe, spüre ich regelrecht, wie sich dunkle Wolken in deinem Denken entwickeln und breit machen. Es geht dir gut und dann kommt ein: ABER! Aber was? Schmeiß das ABER! weg und vergess es einfach. Es gibt kein Aber! Kannst du damit leben? Oder brauchst du dieses blöde ABER! um dich besser, intelligenter, klüger als andere zu fühlen, die dieses ABER! nicht brauchen und sehr gut ohne es auskommen?

Menschen neigen dazu negativ zu denken. Es ist immer der Worst-Case der in unserem Gehirn lauert. Ich sitze in meiner gemütlichen, warmen Höhle und brate mir ein schönes Wildschwein und es geht mir gut! Und dann lauert ein großes ABER! und versucht mir den Tag zu verderben. Was, wenn im nächsten Augenblick ein Säbelzahntiger aus der tiefen Höhle kommt oder hinein will? Dann ist der schöne Augenblick vorbei und er ist in Wahrheit bereits Geschichte, wenn du nur daran denkst, dass es passieren könnte. Der dumme Urmensch wird gefressen und dann ist das schöne Leben vorbei. So einfach ist das. Wir sind nicht daran gewöhnt positiv zu denken. Positiv, ist gleich: naiv, ist gleich: dumm. Wer positiv denkt ist in Gefahr! Oder?

Wir können ein wundervolles, erfülltes Leben führen und im Grunde ohne Ängste leben und doch neigen wir dazu alles dunkel und grau zu sehen. Es ist viel leichter Angst und Depressionen zu entwickeln als das Gegenteil. Auf einer Party wundern wir uns oft über unbedarfte, lustige Gesellen, die einfach nur Spaß am Leben haben. Das ist doch verdächtig. Und es ist doch nicht so. Das Leben ist doch hart und nicht nur voller Spaß. Man muss doch aufpassen!

STOP! Wer nur negativ denkt, wird in einer negativen Abwärtsspirale landen aus der es kaum einen Ausweg gibt.

Positiv denken ist eine moderne Überlebensstrategie.

Der Tipp sich jeden Tag auf die Dinge zu konzentrieren, die positiv und schön waren, ist nicht neu. Er schenkt uns positive Energie und macht uns zufriedener. Wer sagt denn, dass Glück nicht machbar und erlebbar ist? Niemand kann das behaupten. Und doch fallen wir immer wieder in so einen Abwärtsstrudel.

Auftauchen! Lust holen! Lächeln! Positiv denken! Lust am Leben!
Verstanden?

Hier noch ein Beitrag, der zum Nachdenken anregen sollte:

 

Hilfe! ich bin ein Choleriker!


google suchanfrage: hilfe ich bin ein choleriker

Es kommt mir fast vor wie ein Witz. Aber genau so ist sie gestellt worden. Iich will diese Suchanfrage als einen Hilferuf betrachten. Nehmen wir an, dass diese Frage ernst gemeint ist.

Lieber Choleriker. Dir kann geholfen werden. Wenn Du magst, kannst du dich gerne mit einem Coach über dein ernsthaftes Problem unterhalten. Das ein Choleriker dringend seine unangenehmen Eigenschaften abtrainieren muss, liegt auf der Hand. Du willst es. Du kriegst es. Such dir einfach einen Coach deiner Wahl. Oder schau dich hier auf dem BLOG ein wenig um und suche dir dann einen Coach. Oder stell mir einfach Fragen zu deinem Problem. Schreib mir eine Mail.

Ich bin mir sicher: Es gibt ein Leben nach der cholerischen Phase.Du wirst es lieben!

Coaching für Assistenzärzte – MacCoach


Coach für Assistenzärzte

Ich habe jeden Tag Gespräche über den Coachingbedarf von Assistenzärzten. “Du bist doch Coach. Was hältst du davon, Assistenzärzte zu coachen? Ich bin davon überzeugt, dass die das brauchen!”, höre ich und ja, ich bin Coach, aber kein Arzt. Wie soll ich die jungen Ärzte davon überzeugen, einen Coachingprozess mit mir zu durchlaufen? Was macht mich zu einem geeigneten Coach für diese Berufsgruppe? Wer bezahlt das? Wie kann das funktionieren?

Wenn es um Kompetenz geht, dann ist mir schon klar, dass ich das machen kann. Ein Coach, da bin ich mir sicher, kann Führungskräfte, Akademiker und sogar Ärzte coachen, ohne selbst ein ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet sein zu müssen. Hinzu kommt, dass ich inzwischen über jede Menge Informationen über das Verhalten und den Gesprächsbedarf von Ärzten auf jeder Ebene verfüge. Ich kann Fragen stellen, die so blöd sind, dass es nicht zu fassen ist. Ich bin nur ein ahnungsloser Coach, kein Spezialist. Und genau das ist meine Stärke. Ich kann Fragen stellen und ich kann mir auch Antworten von Spezialisten holen, die wiederum Klienten im Coaching sind. Der Professor hat andere Coachingthemen als die junge Assistenzärztin, die gerade ihr Studium abgeschlossen hat. Der Professor verrät mir sehr viel über seinen Blick auf die jungen Leute und was er von ihnen erwartet.
Assistenzärzte in Deutschland haben es nicht leicht. Der Leistungsdruck in den Kliniken ist so hoch, dass kaum jemand sich die Zeit nehmen kann, sich als Mentor um sie zu kümmern. Ein Coach kann ein Mentor sein, wenn er gut vernetzt ist.
Ich sehe durchaus einen Sinn in Unternehmen und Organisationen auf allen Ebenen zu coachen um genau diesen Bedarf zu ermitteln und die Kommunikation untereinander so zu optimieren, dass jeder vorankommen kann. Ich sehe den Bedarf und auch Lösungen. Der entscheidende Punkt ist der, dass Organisationen und Unternehmen erkennen müssen, wo der Mehrwert liegt, wenn man Coaches einsetzt. Denn es ist völlig klar: Coaching kostet Zeit und Geld. Es muss den Entscheidern und Kostenträgern klar werden, was Coaching bringt. In Zeiten des Fachkräftemangels ist Coaching eine sinnvolle und sehr effektive Form von Investition in die Zukunft. Ich bin mir sicher, dass es funktioniert. Ich habe es oft erlebt.

Praxismanagement beginnt im Vorzimmer – MacCoach


Praxismanagement beginnt im Vorzimmer

Ich bin verwöhnt. Das gebe ich zu. Bisher hatte ich eine Hausärztin, die mich wie einen VIP behandelte. Wenn ich einen Termin brauchte und meinen Namen nannte, dann wurde ich bevorzugt behandelt. Das war jedenfalls mein Eindruck. Ich nehme an, dass es ein Alleinstellungsmerkmal meiner Hausärztin war, jeden Patienten wie einen VIP zu behandeln. Im doppelten Sinne.

Nun bin ich umgezogen und musste mir einen neuen Hausarzt suchen.

Am Montag hatte ich einen festen Termin telefonisch verabredet. Ich kam pünktlich fünf Minuten vorher und stand in einer Schlange, an der es kein Vorbeikommen gab. Ich musste warten. Der Termin verstrich und ich stand immer noch in der Schlange. Erschwerend kam hinzu, dass der Empfang für zwei Ärzte zuständig ist. Man hatte zu warten und wurde dann entsprechend dem zuständigen Arzt aufgerufen. 20 Minuten nach meinem Termin war ich endlich an der Reihe und durfte meine Karte überreichen – und bezahlen, wenn man so will. Dann saß ich im Wartebereich und es dauerte noch einmal eine halbe Stunde bis ich endlich aufgerufen wurde. Es war ein ganz normaler Termin, der einmal im Jahr durchgeführt wird. Ich muss Tabletten für die Schilddrüse einnehmen und war gerade bei meinem Radiologen, der die Werte an die Hausärztin übertragen hatte. Die Ergebnisse kannte ich bereits. Der eigentliche Termin dauerte keine 5 Minuten. In einem halben Jahr werde ich einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung und natürlich eine Blutuntersuchung haben. Das war alles.

Als ich die Praxis verließ, hatte ich dort fast eine Stunde nur mit Warten verbracht. Ich denke, dass es am Praxismanagement meiner noch jungen Hausärztin liegen könnte. Ich hätte da so einige Ideen, wie das besser funktionieren könnte. Der wichtigste Punkt ist wahrscheinlich der, dass ich mich hier nicht wie ein VIP fühlte. Ich bin keiner, aber ich habe gerne den Eindruck einer zu sein. Am besten in der Hausarztpraxis. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt und vor allem: wie es funktioniert.

Über das SCHREIBEN – von LIESMALDAS


Max Frisch: „Das Schreiben ist die Kommunikation mit dem Unaussprechlichen.“ Thomas Bernhard: „… Man macht die Tore zu, wie ich – und das ist oft tagelang – bleibt abgeschlossen, und die einzige Lust und das immer größere Vergnügen andererseits ist dann die Arbeit. Das sind die Sätze, Wörter, die man aufbaut. Im Grunde ist es […]

über Über das SCHREIBEN: — liesmaldas

BIG PROBLEM?


soviel zu großen Problemen……Perspektivwechsel

Bjorn Martinoff - Executive Coach Blog

John King big problem great God

Got a big problem?

A big part of solving problems in knowing how to go about it.

Another element is our perspective toward issues.

What could possibly go wrong when we have God as our ally?

An incredibly empowering way of looking at things.

When we feel more empowered the ideas just seem to flow.

When stuck always first find a way to bring yourself back into an empowered space, once there solving issues and problems a lot easier.

– Bjorn Christian Martinoff, Global Conference Speaker, Author, Thought Leader on Modern Leadership Principles, Award Winning Global CEO Coach, Breakthrough Results Empowerment Catalyst

http://www.bjornmartinoff.com

# JohnKing #BjornMartinoff #CEOCoach #God #selfempowerment #bigproblem #solved #solving

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Berlin im November


trödelmarkt

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Wir sind dann doch am Lustgarten gelandet……

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und haben dieses wunderbare Bild hier gefunden…….

https://galeristico.de/artothek/

https://galeristico.de/uwe-golk-aquatinta/

https://galeristico.de/shop/lady/

 

Eigentlich wollten wir heute noch tiefer in den Westen Berlins um einen Trödelmarkt zu besuchen und ein wenig spazieren zu gehen. Aber dann zog es mich am Lustgarten zum Kunstmarkt. Ein unsichtbarer Magnet zog mich magisch an. Warum? Das wurde mir erst klar, nachdem ich das Bild sah, dass ich unbedingt kaufen musste. Es gibt Zufälle im Leben, die man sich nicht ausdenken kann. Das Bild sieht ganz genau so aus, als wäre es nach der Frau an meiner Seite gezeichnet worden. Das ist wirklich unglaublich. Sie hatte es nicht einmal bemerkt, als ich sie darauf hinwies. Die Ähnlichkeit ist frappierend.

Aquatinta Lady

Das Bild Lady ist ein individueller Künstler-Handabzug auf Büttenpapier, gedruckt in einer limitierten Auflage.

Eine bei Künstlern sehr beliebte Reproduktionstechnik ist die Aquatinta. Sie wird auch als Tuscheätzung bezeichnet und bietet die Möglichkeit, zarte Übergänge von Halbtönen zu erzeugen, siehe Technik. Die Aquatintatechnik wird oft zusammen mit der traditionellen Radierung angewendet. In eine Metallplatte werden Konturen und Vorzeichnungen gekratzt und mittels der Aquatintatechnik mit Halbtönen coloriert. In der Druckwiedergabe entsteht ein lebendiges spiegelverkehrtes Abbild der Druckplatte. Die Aquatinta zählt nicht als reine Reproduktionstechnik, da je nach Farbauftrag und Anpressdruck der Druckpresse Variationen entstehen. Durch den gezielten Farbauftrag kann der Schaffende künstlerisch reizvolle Kontraste in seinen Drucken erzeugen. Es werden maximal 60 bis 100 Drucke von einer Platte erzeugt; ohne Qualitätsverlust.

Künstler: Uwe Golk

Ilona Jerger: „Und Marx stand still in Darwins Garten“ — transitnuremberg


Ilona Jerger ist eine spannende Geschichte gelungen, wie es hätte sein können, wenn sich Darwin und Marx damals in ihrer Londoner Umgebung getroffen hätten. Sie blickt belesen in beider Lebensläufe, schildert ihr morbides Altersleben und führt über die Gespräche mit dem fiktiven beiderseitigen Hausarzt zu Reflexionen über die „Lage der arbeitenden Klasse in England“, […]

über Ilona Jerger: „Und Marx stand still in Darwins Garten“ — transitnuremberg

News: Endlich – Frühstück bei Tiffany!


Coach als Chefberater und Motivator


Coach als Chefberater und Motivator

Manchmal komme ich mir vor wie ein vergessener Rockstar aus längst vergangenen Zeiten, der immer noch Tantiemen von ein paar Hits aus den 1970er Jahren bekommt, aber ansonsten nichts mehr auf die Beine bringt. Aber holen Sie den Rockstar mit dem OneHit Wonder auf die Bühne und lassen ihn das machen, was er natürlich immer noch sehr gut kann. Sie werden sich wundern, das da zum Vorschein kommt! Einmal Rockstar – Immer Rockstar. Und das gilt für beinahe jede Profession, die man sich vorstellen kann. Ärzte, Lehrer,  Trainer, Spitzensportler und Psychologen können ein Lied davon singen. Bestimmte Dinge verlernt man niemals. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?
Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht.

 

Wenn man mich fragt, was mich beruflich ausmacht, dann erkläre ich oft, dass ich lange als IT Manager, Programmierer, Projektmanager und IT Chef in mittelständischen Unternehmen gearbeitet habe. Ich bin Diplom-Ingenieur (FH) für Industrielle Elektronik, so der offizielle Titel. Das ist die technische Seite meines Jobs. Aber ich habe viel mehr getan als das. Es dauert eine Zeit, bis ich alles aufgezählt habe, was meine Arbeit beschreibt. Ich war im Change Management tätig, bevor ich den Begriff überhaupt kannte und ich war der Mann, der sich darum kümmerte, dass auch die Menschen an der Basis in der Produktion Veränderungen begriffen und aktiv mit-arbeiteten. Ich war der, der der Chefetage Wege zeigte, wie es gehen könnte und ich war immer auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten um das Unternehmen voranzubringen. Zugegeben, das war sehr viel für einen einzigen Menschen, aber ich war hochmotiviert und ich war und bin neugierig auf die Zukunft. Vielleicht hätte ich mich auf eine einzige Sache konzentrieren sollen. Aber das war glücklicherweise nicht möglich. Selbst wenn ich es gewollt hätte; man hätte mich nicht gelassen. Die Versuche, mich auf eine Sache professionell zu konzentrieren, verliefen immer wieder im Sande und scheiterten. Ich wollte mich auf meine Arbeit als Programmierer konzentrieren. Aber in einem mittelständischen Unternehmen brauchte man keine Programmierer. Vorstand und Controller waren nicht bereit einen reinen Programmierer zu beschäftigen. Es gab keine Bereitschaft eine Kostenstelle dafür einzurichten. Auch die Konzentration auf reine Administration im Bereich Netzwerkmanagement war in diesen Unternehmen einfach noch nicht möglich. IT Security war in den frühen 2000er Jahren noch ein Fremdwort und ein eMail-Postfach für jeden Mitarbeiter erschien vielen exotisch und unnötig. Was heute Standard ist, stand damals gerade in den Kinderschuhen.

Überflüssig zu bemerken, dass ich damals natürlich ziemlich genau wusste, wohin die Reise gehen würde. Ich interessierte mich für die Zukunft und ich kannte die technologischen Rahmenbedingungen. Es war ja bereits alles vorhanden, was wir heute benutzen. Vieles hatte seinen Anfang in den 1980er und 1990er Jahren. Allerdings konnte ich nicht ahnen, dass heute jedes Kind mit einem internetfähigen Smartphone herumlaufen würde und dass Serverfarmen keine Investitionsfallen für den Mittelstand mehr sein würden, sondern Clouddienste, die man wie Strom aus der Steckdose beziehen kann.

Ich machte meine Arbeit und nahm mir Zeit für die Zukunft. Viel in meiner Freizeit; Nach Feierabend las ich viel und machte große Teile der Projektarbeit, die im Tagesgeschäft auf der Strecke geblieben war.

Und dann entwickelte ich die Fähigkeit Projekte zu verkaufen und voranzubringen. Die Einführung von integrierten ERP-Systemen verlangt einen langen Atem. Manche Projekte müssen über Jahre vorbereitet, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Budget für Projekte muss genau passen und den Entscheidern verkauft werden. Projektteams müssen aufgebaut und bei Laune gehalten werden. Das Projekt muss im Unternehmen einen sicheren Stand haben.
So etwas funktioniert nur, wenn man die richtigen Leute überzeugt und hinter sich bringt. Es ist interessant wie Entscheidungsprozesse in mittelständischen Unternehmen funktionieren. Ich habe damals eine Menge über Kommunikation gelernt. Vieles habe ich später in einer Coachingausbildung vertieft und professionalisiert.

Es gibt Dinge und Fähigkeiten, die man entwickelt und nie wieder verlernt. Das ist wie Schwimmen und Fahrradfahren.
In meinen technischen Meetings hatte ich sehr oft die Gelegenheit mit leitenden Managern über Dinge zu reden, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun hatten. Die Leute begannen mir zu vertrauen (oder auch nicht) und öffneten sich mir auf ungeahnte Art und Weise (oder eben nicht). Manchmal konnte ich durch Gestik und Mimik meines Gegenübers erraten was in ihm oder ihr vorging. Und immer war ich ein Resonanzboden für versteckte Ängste oder auch Desinteresse an Veränderungen. Ich war als Berater und Motivator tätig und ich zeigte, wie bestimmte Arbeitsschritte einfacher funktionieren würden. Ich war kein Freund von Aussagen wie: Das geht nicht; Das haben wir noch nie/immer so gemacht. Ich war immer jemand, der gerne alles in Frage stellt und Räume für neue Möglichkeiten eröffnet.

Es ist gut, dass ich die Gelegenheit ergreife und einfach mal aufschreibe, was mein Beruf, meiner Berufung ist.

Es ist eine interessante Übung um mir klar zu machen, wohin meine Reise in der Zukunft gehen kann und was meine favorisierten Tätigkeiten sein könnten.
In den letzten 10 Jahren habe ich mich mit dem Vertrieb von Ideen beschäftigt. Zuerst Beratung und Coaching. Dann die Idee von sehr guten Beratungsprodukten für die nachhaltige Integration von Arbeitslosen. Auch Ideen können dankbare Produkte sein. Im Beratungsgeschäft verkauft man immer zuerst eine Idee.

Nachdem der Arbeitsmarkt sich in den vergangen Jahren sehr gut entwickelt hatte, brach der Markt für derartige Beratungsmodelle – Coaching für Arbeitslose – ein. Die Revolution frisst ihre Kinder. Heute kann ich mir vorstellen, dass Coaching direkt am Arbeitsplatz greifen muss. Die erste Frage ist: Was bringt es? Und dann kommt auch schon die nächste Frage: Wer bezahlt das? oder Wie soll es bezahlt werden?
Der Bedarf an Begleitung und Beratung ist vorhanden. Immer mehr Unternehmen stehen vor der scheinbar unlösbaren Aufgabe Mitarbeiter nachhaltig zu binden und langfristig zu entwickeln. Das erinnert mich ein wenig an meine ersten Firmen. Damals gab es einen unglaublichen Mangel an Personal und die Unternehmen waren interessiert junge Menschen zu finden, auszubilden und weiterzubilden. Facharbeiter wurden nach einer kurzen Einarbeitungsphase direkt zum Studium geschickt mit der Gewissheit nach abgeschlossenem Studium in dem Unternehmen einen sicheren Job auszunehmen. Ich will hier kein Loblied auf den Sozialismus oder die DDR singen. Das liegt mir nun wirklich fern. Aber der Fachkräftemangel damals war ebenso real wie die Möglichkeiten, die daraus entwickelt wurden. Und das war in der real existierenden Mangelwirtschaft durchaus sinnvoll und gut. Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die Abwesenheit von Angst vor Arbeitslosigkeit war ebenso real, wie die geringen Gehälter und die begrenzten Reisemöglichkeiten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens ohnehin in einem Umfeld erlebt in dem Umbruch, Abbau von Arbeitsplätzen und der Zusammenbruch ganzer Industriezweige Tagesgeschäft war. Heute sieht das anders aus. Die Situation hat sich stabilisiert und insbesondere in Berlin und Brandenburg kann es tatsächlich nur in eine Richtung gehen. Und zwar vorwärts.
Jetzt geht es wieder um Erneuerungsprozesse und die Nutzung von neuen Ideen um Logistikketten zu optimieren, die Mitarbeiter zu motivieren und neue Wege der Kundenakquise zu gehen.

Wie überzeugt man ältere Mitarbeiter von der Notwendigkeit neue Prozesse zu erlernen und andere technische Möglichkeiten zu nutzen? Warum sollte ein 60Jähriger mit vernetzten Tablets, ohne Stücklisten und Zeichnungen aus Papier mit einer Augmented Reality Briller arbeiten, wenn es doch nachweislich immer auch anders gegangen ist? Wie bringt man die Leute dazu Wissen zu bewahren und für Neues offen zu sein?

Ich bin Coach. Ich weiß, wie das geht. Also, wenn Sie Fragen haben……

 

Happy Unification! Coaching für Ostdeutsche


Coaching für Ostdeutsche

wäre wohl notwendig gewesen, nachdem die Mauer 1989 endlich gefallen war. Ich denke oft, dass es wirklich besser gewesen wäre das Trauma von zwei Diktaturen therapeutisch zu begleiten und zu bekämpfen. Die Ostdeutschen waren in der Mehrheit einfach nicht vorbereitet auf eine freiheitliche Grundordnung, in der der Staat nicht mehr die vordergründig fürsorgliche Rolle spielte, sondern den Bürgern die Wahl läßt.

In der DDR war fast alles verboten was nicht ausdrücklich erlaubt war. Und wenn es nicht verboten war, dann konnte der repressive Staat schnell neue Gesetze erfinden. Im Osten musste man sich fürchten nach Freiheit und Individualität zu streben. Das konnte schnell in eine persönliche Katastrophe münden. Allein der Wunsch nach Freiheit – insbesondere nach einem unbeschwerten Bummel über den KuDamm oder den Time Square – war in der DDR verboten. Es wird deutlich, dass viele DDR-Bürger sich einfach angepasst und daran gewöhnt hatten. Aus heutiger Sicht ist das schwer nachvollziehbar. Man redete sich ein, dass es gute Gründe gäbe und dass die Devisen nicht reichen würden um alle in den Westen reisen zu lassen und dergleichen schräger Deutungen mehr.
Es wird deutlich, dass Freiheit auch Angst bedeutete und die Möglichkeit abzustürzen.
Aber mal ehrlich: Erinnern wir uns wirklich daran wie es damals war? Das war doch absolut schräg, was man uns zumutete. Ein paar Spitzenkader leisteten sich ein Leben, wie es heute für fast jeden von uns selbstverständlich ist. Der Rest – DerDummeRest (DDR) – schuftete in völlig kaputten Fabriken und Krankenhäusern und in den Läden gab es oft nicht viel zu kaufen. Das war nicht normal. Und es war absolut gut, dass dieses System auseinanderbrach. Es war ein Glück für alle, dass die Bundesrepublik bereit war das marode Land aufzubauen und die Wiedervereinigung tatsächlich durchzuziehen. Das war nicht selbstverständlich, was oft vergessen wird.
Die persönliche Betroffenheit der DDR-Bevölkerung ist durchaus zu verstehen, wenn man die 40 Jahre DDR unter sowjetischer Besatzung nicht vergisst. Viele waren Opfer der Propaganda, die viele Jahre auf der Hoffnung beruhte, im besseren Deutschland zu leben und die Chance eines völligen Neuanfangs ergreifen zu können. Das war grundlegend falsch wie sich später herausstellte. Dieses Land hatte keine Chance. Auch wenn es schmerzhaft ist: Die DDR ist nur eine Fußnote der Geschichte. Für viele war es tatsächlich eine großartige Chance. Viele, die in der DDR aufgewachsen sind hatten die Chance der Gleichberechtigung genutzt und studiert und Leitungspositionen eingenommen, die sie sonst nie erreicht hätten.
Das der ganze Laden durch Missmanagement und der Abhängigkeit von der Sowjetunion – das war ein besetztes Land – seit Anfang der 1980er Jahre pleite war und nur durch einen Milliardenkredit von Franz Josef Strauß vor dem Zusammenbruch gerettet werden konnte, wird oft vergessen. Das sah man anders, damals in der DDR. Es wäre zu schmerzhaft gewesen sich einzugestehen, dass man zu den Verlierern gehörte. 

Womit wir bei der therapeutischen Ebene wären.
Ich denke, dass es absolut notwendig ist, mit den Menschen professionell zu reden und über Chancen und Möglichkeiten zu sprechen. Es ist wichtig die Lebensleistung der Menschen anzuerkennen.

Mein Onkel war damals beim Deutschen Fernsehfunk in der Entwicklung tätig. Er war verantwortlich für die Übertragung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau. Ich wusste das damals nicht, als ich im Palast der Republik den Olympiasieg von Waldemar Cierpinski in einer Live-Übertragung gesehen habe. Er war wenige Jahre später verzweifelt, weil er erkannte, dass alles was er erreicht hatte keinen Sinn ergab. Der Westen hatte uns technologisch längst abgehängt und die ostdeutsche Kameratechnik wurde Mitte der 1980er durch japanische Geräte komplett ersetzt. Ungefähr zu der Zeit, als man in Ostberlin plötzlich MAZDA bestellen konnte. Über den Trabi lachten ohnehin längst alle.
Er erlebte das, was viele erst nach dem Fall der Mauer erlebten schon früher und zog die Konsequenzen. Er wählte die Freiheit und haute in den Westen ab. Damals konnten wir das nicht so richtig verstehen. Es ging der Familie immer gut. Sie hatten alles, was man sich vorstellen konnte. Es ging ihnen besser, als vielen im Westen. Sie wussten das, denn wir konnten ja im Westfernsehen begutachten, dass es auch dort nicht allen gut ging.

Wir brauchen Gespräche über Lebensleistungen und Chancen. Egal ob im Osten oder im Westen. Womit wir wieder beim Coaching wären.
Her mit den interessanten Leuten, die Gesprächsbedarf haben! Es ist nur eine Frage zu klären: Wer bezahlt das? Und da sind sie wieder: unsere alten Probleme. Geld. Geld. Geld.

Happy Unity!

Alternativen – MacCoach


Alternativen sind oft anders, als man sich vorgestellt hat

Wer zu einem Coach geht, nimmt seinen Mut und Geld in seine Hände um schwerwiegende Probleme zu lösen. Wie eine Lösung aussieht, hat man auch schon im Kopf. Der Coach soll nun helfen, das Probleme oder die Probleme zu lösen. Man hat da so seine Vorstellungen. Aber man will nicht sofort darüber reden; Der Coach soll das gefälligst selbst herausfinden. Wozu ist er denn Coach? Er sollte wissen, wie der beste Weg aussieht und was zu tun ist.

Coaching ist anders.

 

Contacting – Contracting – Chunking – Clearing – Concepting – Changework – Controlling

Coaching ist ein permanenter Prozess, der alle diese Punkte immer wieder durchläuft, es ist ein Kreislauf. Wobei die Reihenfolge austauschbar ist. Der grundlegende Prozess sollte aber ungefähr so auflaufen.

Kunden wundern sich oft, wenn ein Coaching nicht so abläuft wie sie es sich vorgestellt haben. Aufgabe, Klärung, Lösung! Zack! Fertig!

Wenn es so einfach wäre, dann könnte es ja schließlich jeder schnell erledigen. Aber so einfach ist es nicht und allein die Tatsache, dass man Zeit, Mut und Geld in die Hand genommen hat, deutet darauf hin, dass man es nicht mal eben selbst erledigen kann. Ein Profi muss ran. Jetzt kommt es zuerst darauf an, ob man wirklich einen guten und passenden Coach gefunden hat und man bereit ist eine sehr enge Beziehung aufzubauen. Damit steht und fällt alles. Wenn man dem Coach nicht vertraut, dann sollte man sich auf der Stelle einen anderen suchen.

Und man sollte sich darüber im klaren sein, dass die Lösungen auch völlig anders aussehen können als man sich vorstellt. Wer an seinem Arbeitsplatz Probleme hat, nicht weiter kommt, keinen guten Draht zum Chef hat, oder was auch immer, der wird alles mögliche an Lösungen und Zielvorstellungen mitbringen aber nicht die Lösung, sich einen neuen Job zu suchen oder sich selbst zu verändern. Das ist ein Knackpunkt. Lieber Coachee: Bist du bereit dich wirklich grundlegend auf ein Coaching einzulassen? Du kannst nicht die ganze Welt ändern. Aber du kannst dich ändern. Und du solltest bereit dazu sein.
Ein Coaching kann genau das bewirken und dich wirklich weiterbringen. Die Veränderung liegt in dir. Das ist immer so. Das bedeutet aber nicht, dass du nicht auch über die Probleme reden sollst, die dich belasten. Es gibt tatsächlich eine Menge unfähiger Chefs, die nur ihren eigenen Machterhalt im Sinn haben. Da sind sie zickig und brutal. Es macht keinen Sinn, einen Krieg anzufangen, den man nicht gewinnen kann. Meist hat es einen guten Grund, warum dieser Mann oder diese Frau an diesem Posten eingesetzt wurden. Du kannst es nicht verändern und es ist völlig sinnlos aus deiner Position heraus zu kämpfen. Du hast keine Chance. Hast du schon mal darüber nachgedacht?

Das ist schmerzhaft, ich weiß es doch. Aber es ist eine Tatsache. Ein Coach ist nicht der Ninja, der deinen blöden Chef aus dem Weg zu räumen hilft. Aber man kann darüber sprechen, was wäre wenn. Interessant: Auch das ist Coaching. Möglichkeiten durchspielen und dann wieder auf neue Schwierigkeiten stoßen. Andere, alternative Lösungen finden.

 

Coaching ist eine spannende Reise mit einem Profi, der das Gelände bestens kennt.

Gelassenheit als Ressource – MacCoach


Emotion comes from motion. The more you move, the more you feel. And by the way: The less you move, the less you feel.

Wenn Du Dich nicht bewegst, dann bist Du tot. Also beweg deinen Hintern und mach was!

Aber nur Bewegung bringt auch nicht weiter. Es braucht eine gewisse Balance zwischen Bewegung und Entspannung, Arbeit und Ruhephasen. Recreation ist ein wichtiger Punkt in modernen Unternehmen, die nachhaltigen Erfolg generieren wollen. Ein ausgesprochen wichtiger Punkt im Leben ist Gelassenheit.

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress.

Gelassenheit – Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheit

Es geht um Balance. Gelassenheit und gleichzeitig Emotionen zulassen bedeutet Leben

Es ist ein Geben und Nehmen. Gelassenheit ausstrahlen, bedeutet Gelassenheit schenken. Psychische Strahlungsenergie schenkt angenehme Wärme, so wie die Sonne Wärme und Licht verbreitet. Unruhe und Panik sind das genaue Gegenteil davon. Bewegung und Emotionen sind keine natürlichen Gegner von Gelassenheit und Entspannung. Entspannung ist nur möglich, wenn Spannung vorhanden ist. Entspannung nach dem Sport gehört zu den Schwingungen des Lebens. Nur Entspannen führt zu einer Übermüdung und zu depressiven Gedanken und Gefühlen. In diesem Fall hilft wieder Bewegung. Schlechte Emotionen müssen dringend durch Motion – Bewegung – ausgeglichen werden. Jeder, der läuft kennt die heilende Kraft von Bewegung.

Neuere Forschungen in der Kardiologie haben ergeben, dass regelmäßiges Kardiotraining – 30 Minuten Laufen oder Crosstrainer täglich – den Herzmuskel stärken und die Wahrscheinlichkeit von Herztod auf einen sehr niedrigen Wert senken können. Bewegung ist absolut notwendig. Die Psyche weiß das und belohnt regelmäßiges Training mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Das führt wieder zu einer Stärkung des Immunsystems.

Gelassenheit ist eine Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Menschen. Ein getriebener Mensch, der ständig auf der Jagd nach Anerkennung und Liebe ist, kennt keine tiefe Gelassenheit.

Beginnen wir den Tag mit dem Bewusstsein, dass wir gelassen in die Zukunft blicken können. Egal wo wir stehen, egal was wir gerade tun und denken. Streben wir nach innerer Ruhe, Balance und Gelassenheit.

Wer oder was hindert Sie daran, gelassen zu sein? Fragen Sie einfach den oder die Coach Ihrer Wahl.

Das Gefühl im falschen Film zu sein


Kennst Du das Gefühl, im falschen Film zu sein? Du bist dir selbst fremd und alles was du denkst und tust, fühlt sich irgendwie verkehrt an. Woran liegt das? Wer ist verantwortlich dafür? Was kann man tun um das Rätsel aufzulösen?

Ich hatte dieses Gefühl viele Jahre tief in mir. Ich kam mir wie ein Fremder in meinem eigenen Leben vor. Ich war nur ein Beobachter. Ich blieb in der zweiten Reihe und ließ andere machen. Die anderen machten es natürlich nie so gut, wie ich es hätte machen können, wenn ich nur gewollt hätte. Aber ich wollte nicht und ich hatte auch kein Ziel. Ich wollte eigentlich nur beobachten und mir eine Meinung bilden. Ich wäre gerne in verschiedene Rollen geschlüpft. Schriftsteller wollte ich ohnehin immer werden. Das wäre eine Erklärung. Vielleicht wäre Schauspieler etwas gewesen. Aber ich denke nicht, dass irgendjemand mein Gesicht unbedingt im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand sehen will.
Ich wurde zu meinem eigenen Beobachter und fragte mich, ob mir der Kerl da gefallen würde, wenn ich ihm als Kollegen, Mitschüler, Passanten begegnet wäre. Oft gefällt er mir überhaupt nicht. Er ist viel zu ruhig und zurückhaltend, allzu oft zu bequem, fast faul. Er sollte konsequenter und klarer sein, zielstrebiger; sowieso.
Und während ich diesen Fremden, der eigentlich ich selbst war, betrachtete und mir Verbesserungen für ihn ausdachte, wurde mir klar, dass es genau diesen Perspektivwechsel braucht um den richtigen Weg zu finden, den man bis zum Ende gehen will. Ich stellte den “Fremden” in eine Reihe mit beliebigen Persönlichkeiten, Politikern, Gläubigen und Ungläubigen, Ärzten, Musikern, Dichtern, Ingenieuren, Forschern und Abenteurern, Extremsportlern und Philosophen. Ich stellte ihn da hin und beobachtete, wie er sich verhalten würde. Wie fühlte er? Wie fühlte es sich für ihn an? Welche Kraft entfaltete dieser Mensch in der jeweiligen Rolle? Was passte gut und was passte besser zu ihm?

 

Wie ist das mit dir? Erzähle mal. Hast du alles erreicht, was du wolltest? Hast du deine Ziele gut formuliert und bist dann planvoll in die richtige Richtung marschiert? Oder hattest du irgendwann mittendrin das Interesse verloren und etwas anderes angefangen?

Ich denke, dass es vielen Menschen so geht: Sie wissen nicht was sie wollen, wo sie hingehören und was sie eigentlich einmal erreichen möchten. Die Zeiten heute sind nicht gerade dazu geeignet, langfristige Ziele zu verfolgen. Wer weiß schon, was in zehn Jahren sein wird? Welche Jobs werden dann von Robotern ausgeübt werden? Wo bleibt der Mensch? Nie war es schwieriger sich auf eine mögliche Zukunft vorzubereiten, so scheint es. Aber in jedem Menschen steckt diese Sehnsucht und diese Gewissheit, wer man wirklich ist, wer man sein kann und das Wissen, wie man dorthin kommt.
Da gibt es diesen Schriftsteller, der viele Jahre an einem Stoff gearbeitet hatte und selbst kaum an den Erfolg dachte. An den kommerziellen Durchbruch glaubte er schon gar nicht. Aber er machte weiter, weil das was er machte ihm Freude und innere Befriedigung schenkte. Er wurde immer besser und lebte in seinen Figuren. Er veröffentlichte seinen ersten Roman und der lag wie Blei in den Regalen. Erfolg sah anders aus. Aber dann kam ihm der Zufall, der Zeitgeist, was auch immer zur Hilfe und ein Drehbuchschreiber fand in seinen Kriminalromanen  das Ambiente, die Figuren und das Zeitkolorit, das er lange gesucht hatte. Der Roman wurde verfilmt und war in aller Munde. Plötzlich hatte sich all die Mühe gelohnt, die für ihn gar keine Mühe gewesen war, sondern Gewissheit und Berufung.

Ich will dir keinen Ratschlag geben, mein Freund, meine Freundin. Nur das: Mache genau das, was du gerne machst und worin du wirklich gut sein kannst. Sei fleißig und beharrlich. Dann wirst du es schaffen genau der Mensch zu sein, der in dir steckt. Du wirst nie wieder denken, im falschen Film zu sitzen, die falsche Bahn oder eine falsche Abfahrt auf der Autobahn genommen zu haben.

Und noch etwas: Du bist am besten, wenn Dir das, was du machst Spaß macht. Das muss sich nicht unbedingt wie Arbeit anfühlen. Mark Twain hat mal so etwas erwähnt, wenn ich mich richtig erinnere.