Corona don't like heat


Virus survival in cell-culture supernatant

  • Only minimal reduction in virus concentration after 21 days at 4°C and -80°C.
  • Reduction in virus concentration by one log only at stable room temperature for 2 days. This would indicate that the virus is more stable than the known human coronaviruses under these conditions.
  • Heat at 56°C kills the SARS coronavirus at around 10000 units per 15 min (quick reduction).

(Quelle: WHO https://www.who.int/csr/sars/survival_2003_05_04/en/

let’s go to DEATH VALLEY – California 😉

Fragen wir die Experten: Kann eine 100°C Sauna helfen?

Let’s ask the experts: Can a 100°C sauna help?

Bleiben Sie Zuhause!


Bleiben Sie Zuhause – meiden Sie den Kontakt mit anderen Menschen – schützen Sie sich selbst und schützen Sie die Menschen, die gefährdet sind.

Schützen Sie Alte und Kranke und helfen Sie dem Staat, die Kurve der Neuansteckungen zu verflachen!

Grippewelle fordert bereits 265 Todesopfer – 165.000 Infizierte


bezogen auf KW 11 werden Stand heute 21.03.2020 20.000 Coronafälle und 70 Todesopfer verzeichnet……..

Waffen vs. Klopapier


Angesichts der Corona-Krise werden aktuell Supermärkte leer gekauft. In Deutschland gibt es keine Nudeln und kein Klopapier mehr. In den Vereinigten Staaten bilden sich lange Schlangen vor den Waffengeschäften.

Das sagt etwas aus. Wir werden herausfinden, was.

Idioten


Die bestätigten Corona-Infizierten explodieren, wie zu erwarten. Es ist eine exponentielle Funktion, die gnadenlos ihren Lauf nimmt. Auch in Berlin läuft sie trotz der Schließung von Geschäften, Clubs, Konzerthäusern und Fitnessstudios scheinbar ungehemmt weiter. Die Wahrheit der Zahlen ist immer auch abhängig von den Bedingungen. Wer lässt sich testen? Wie hoch ist die Dunkelziffer durch schwach verlaufende Ansteckungen? Sobald flächendeckend Tests gemacht werden, schnellen die Zahlen in die Höhe. Die Dunkelziffer ist mindestens um Faktor 10 höher. Wenn die Todeszahlen in Italien nicht so hoch wären und es sich tatsächlich um eine leichte Erkrankung handeln würde, brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Aber die Lage ist tatsächlich ernster, als wie es begreifen. Freiwillige Quarantäne ist unabdingbar um die Exponentialfunktion, das Schneeballsystem der Ansteckungen zu unterbrechen.
Aber es zeigt sich auch, dass nicht alle es begreifen können. Es gibt tatsächlich Idioten, und anders kann man sie nicht nennen, die bedenkenlos versuchen ihr Leben so zu führen wie es ihnen passt. Das sind rücksichtslose Schwachköpfe. Und es sind nicht wenige, sondern viele. Ich habe keine Ahnung, was man dagegen tun kann. Klüger werden diese Leute nicht durch gute Worte oder dadurch, dass man ihnen freiwillig die Wahl läßt. Muss es wirklich zu Ausgangssperren für alle vernünftigen Leute kommen, nur weil einige Idioten……? Ich kann diesen Satz nicht beenden. Es ist unglaublich!
“Warum benehmt ihr euch so dumm? Seid ihr tatsächlich so blöd?” Ja, scheint so. Das ist so traurig und so bemitleidenswert. “Was sollen wir nur von euch denken? Ihr Idioten!?” Das ist das Einzige, was mir in dieser Situation einfällt. Hoffentlich wascht ihr euch wenigstens die Hände und grabscht nicht alles an. Aber das hat man euch auch nicht beigebracht. Wetten?

Klopapierkrise? MacCoach


Was hat eigentlich Toilettenpapier mit Corona zu tun? Ich weiß es nicht. Die Regale in den Supermärkten sind gähnend leer. Ich kreuze belustigte Blicke. “Das ist wie in der DDR!”, sagt eine ältere Frau. Ich lächele sie an und sage nichts. In der DDR gab es dieses graue Recycling-T-Papier mit dem man sich den Hintern wund wischte. Ja, das war hart! Aber Nudeln und Bohnen gab es eigentlich immer. Ich erinnere mich kaum noch an das Land, in dem eigentlich alles grau und farblos war. Vielleicht lag das an fehlender Farbe, abwesender Werbewände und dem verbreiteten Schwarzweiß Fernsehern. Egal. Aber wie DDR fühlt sich das nicht an.
Spaghetti-Hamsterkäufe verstehe ich auch nicht. Wir haben genügend Spaghetti im Haus um die nächsten 4 Wochen alle zwei Tage Nudeln in jeder möglichen Form zuzubereiten. Das ist es nicht. Das Problem ist, dass viele Leute nicht verstehen, dass sich Corona noch monatelang hinziehen wird, bis dann irgendwann einmal rund 60% der Bevölkerung den Virus überstanden haben. Es geht um Verlangsamung der Pandemie. Wir sehen die Zustände in Italien. Das ist grausam. Es geht um Leben und Tod. “Wir sind im Krieg!”, sagt Emmanuel Macron. “Die Lage ist ernst! So ernst wie seit der Wende; ach was! seit dem Weltkrieg nicht mehr!”, belehrt Angela Merkel. Es ist aber auch ein Drahtseilakt für die oft kritisierte Kanzlerin. Aber irgendwie vertraut man ihr. Krise kann sie ja offensichtlich. Und sie hat es überhaupt nicht nötig, wie Donald Trump, ständig ihr eigenes Ego zu streicheln. Das ist Glück! Leute! Glaubt es nur!

Wir werden noch lange mit Corona leben müssen. Wichtig ist, dass es bald – im Herbst – eine Impfung gibt und möglicherweise Schnelltests oder Test-Kits, die man selbst benutzen und einsenden kann.
Was die wenigsten Leute wissen ist die Tatsache, dass die Zahlen nur für getestete Personen gelten. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher sein. Faktor 10 oder 20. Scheiße! Womit wir wieder beim Klopapier wären. Das ist nicht das Problem. Zur Not haben wir genügend kostenlose Werbezeitungen, die man durchaus dafür benutzen kann.
Am Ende geht es nicht um Klopapier und Nudeln. Es geht um die Wirtschaft, die sich im Zuge und nach dem Shutdown völlig neu aufstellen wird.
Mein Tipp: Virtuelle Räume, neue Möglichkeiten des, durch ausgebildete Pädagogen unterstützten Online-Lernens, Online-Meetings und umfangreiche Cloud-Lösungen für geografisch verteilte Unternehmen, werden in naher Zukunft einen Boom erleben. Wir haben die technischen Möglichkeiten. Das ist der große Unterschied zu den Katastrophen der Vergangenheit. Wir wissen viel besser, wie man mit derartigen Situationen umzugehen hat.
Und noch ein Punkt: Nach dieser Pandemie werden wir viel besser vorbereitet sein, auf viele Herausforderungen der nahen Zukunft. Es liegt auf der Hand, dass Politik nicht nur aus der Hüfte gemacht werden darf, wie wir es durch Autokraten vorgeführt bekommen, sondern mit Sachverstand und mit Hilfe von Spezialisten, die wissen, was zu tun ist.
Am Ende werden wir besser dastehen, als heute. Ich bin optimistisch.

Your Money Or Your Life – diese Krise ist völlig anders


Diese Krise ist völlig anders – Your Money Or Your Life

Diese Krise ist völlig anders, als alles, was wir bisher erlebt haben. Wenn wir die Ausbreitung der Corona-Viren verhindern wollen, müssen wir starke und teilweise schlimme Auswirkungen auch ökonomischer Art überwinden.

Die Welt nach Corona wird eine andere sein als die, die wir kennen. Unabhängig von der Mortalität der Pandemie werden wie einen wochenlangen, möglicherweise monatelangen Shutdown erleben. Unternehmen werden ihre Geschäftsmodelle neu überdenken, die Wirtschaft fährt gerade langsam auf den höchsten Punkt in einem Rollercoaster zu. Es wird eine Achterbahnfahrt mit ungewissem Ausgang. Niemand weiß, wie lange der Alptraum dauern wird und niemand kann sich sicher sein, nicht unterwegs aus der Bahn geworfen zu werden oder am Ende mit voller Geschwindigkeit gegen die Wand zu fahren. Wir wissen nicht einmal, wohin die Reise geht und wie lange sie dauert. Alles ist möglich. Und das ist einerseits beängstigend und bietet andererseits jede Menge Chancen. Die Börsen schicken sich an, auf Talfahrt zu gehen. Die US-Regierung und die EU sind bereit Geld in unbegrenzter Menge in das System zu schütten. Genau das bedeutet: WHATEVER IT TAKES. Das kann funktionieren. Es kann aber auch zu kurz greifen. Warnungen, dass die Krise die Größenordnung der GREAT DEPRESSION in den 1930er Jahren übersteigen kann, sind nicht übertrieben. Auf die GREAT DEPRESSION folgte der NEW DEAL von Roosevelt. Dann kam die nächste Katastrophe. Wir kennen die Geschichte.

Unter dem Titel: „Your Money Or Your Life“ veröffentlicht die New York Times folgenden Artikel, den ich wärmstens empfehlen kann.

Von Paul Krugman (Meinungskolumnist der New York Times)

Bereits 2009 haben die Ökonomen Carmen Reinhart und Ken Rogoff ein sehr gutes Buch mit einem brillanten Titel veröffentlicht: „Dieses Mal ist es anders: Acht Jahrhunderte finanzieller Torheit“. Sie waren natürlich sarkastisch: Während jeder Finanzblase, wenn die Verschuldung auf ein Niveau ansteigt, das historisch gesehen Schwierigkeiten bereitet hat, versichern sich die Investoren eifrig, dass die alten Regeln nicht mehr gelten, nur um dann, wenn die üblichen Dinge geschehen, in den Ruin zu stürzen.

Dieses Mal ist es jedoch wirklich anders. Die Wirtschaftsdaten beginnen erst jetzt zu zeigen, was die Finanzmärkte bereits eingepreist haben, nämlich einen dramatischen Einbruch in den nächsten Monaten. Aber während der Einbruch – die Krönung? – definitiv kommt, wird sie sich von früheren Rezessionen unterscheiden. Während wir den Erfolg der Wirtschaftspolitik normalerweise daran messen, was mit dem realen Bruttosozialprodukt geschieht – dem Gesamtwert der Güter und Dienstleistungen, die die Wirtschaft inflationsbereinigt produziert -, wird das Bruttosozialprodukt diesmal sowohl ein schlechter Maßstab für den Erfolg als auch ein schlechtes Ziel für die Wirtschaftspolitik sein.

Sicherlich wird es viele Parallelen zur Finanzkrise von 2008 und der darauf folgenden Großen Rezession geben. Nach wie vor werden die Finanzmärkte gestört, mit verrückten Preisen für Vermögenswerte, die durch den finanziellen Stress angetrieben werden. Nach wie vor wird es wahrscheinlich eine Menge grundloser Arbeitslosigkeit geben, da die Verbraucher ihre Einkäufe einschränken und die Arbeitnehmer ihre Arbeitsplätze verlieren – grundlose Arbeitslosigkeit in dem Sinne, dass sie hätte vermieden werden können, wenn der Kongress und die Trump-Administration schnell gehandelt hätten, um angemessene wirtschaftliche Anreize zu schaffen. (Spoiler: sie werden es nicht tun).

Anmerkung aus europäischer und speziell deutscher Sicht: Whatever It Takes! Die Europäer werden es tun!

Was diesmal jedoch anders ist, ist, dass einige der Dinge, die wir tun wollen, ja tun müssen, wenn wir nicht Hunderttausende von unnötigen Todesfällen wollen, vorübergehend den G.D.P. reduzieren werden.

Am offensichtlichsten ist, dass wir wollen und unbedingt erreichen müssen, dass kranke oder potenziell kranke Mitarbeiter zu Hause bleiben, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Einige dieser Heimarbeiter werden ihre Arbeit aus der Ferne erledigen können, aber selbst im Jahr 2020 erfordern die meisten Arbeitsplätze physische Anwesenheit. Infolgedessen werden wir das G.D.P. verlieren, das diese Arbeiterinnen und Arbeiter hätten produzieren können. So soll es sein. Produktion ist nicht alles.

Ein etwas problematischeres Thema ist der Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund der sozialen Distanzierung, die wir brauchen, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen. Die Menschen werden und sollten nicht in Restaurants gehen, nicht notwendige Einkäufe tätigen und so weiter; das lässt Menschen, die normalerweise in diesen Betrieben arbeiten würden, untätig.

Etwas problematischer ist dies deshalb, weil mit der Zeit Dienstleistungsarbeiter in den betroffenen Sektoren wieder für Ersatztätigkeiten eingesetzt werden könnten: weniger Server, mehr Leute, die Lieferungen machen. Tatsächlich sagt Amazon, dass 100.000 weitere Mitarbeiter eingestellt werden müssen, um mit der steigenden Online-Nachfrage Schritt zu halten. Wenn eine extreme soziale Distanzierung zur neuen Normalität würde, gäbe es keinen grundlegenden Grund, warum wir keine Vollbeschäftigung mehr haben könnten; es würde nur eine andere Mischung von Arbeitsplätzen erfordern.

Aber das kann nicht von heute auf morgen geschehen, und wenn wir glauben, dass das Schlimmste in einigen Monaten vorbei sein wird, ist es für die meisten Arbeitnehmer in den betroffenen Sektoren tatsächlich sinnvoll, dort zu bleiben, wo sie sind, und für eine Weile nicht zu arbeiten. Das bedeutet auch weniger Bruttosozialprodukt, aber wie gesagt, so soll es auch sein.

Welche Rolle spielt hier also die Wirtschaftspolitik? Zwei Dinge. Erstens, den Schmerz zu lindern. Allgemeiner Krankenstand bei fast vollem Lohn sollte nur der Anfang sein; wir sollten auch das tun, was Dänemark tut, und Firmen subventionieren, die weiterhin Löhne zahlen. Wir sollten auch die Hilfe für Arbeitslose drastisch erhöhen.

Zweitens sollten wir Geld in die Wirtschaft fließen lassen, um Ausgaben für Dinge zu unterstützen, die nicht vom Virus betroffen sein sollten. Arbeitsplatzverluste, die durch eine unzureichende Gesamtnachfrage verursacht werden, sind sinnlos.

Nichts von all dem würde oder sollte zumindest einige Monate des wirtschaftlichen Rückgangs verhindern. Aber wir könnten viel tun, um diese Plage wirtschaftlich weniger schmerzhaft zu machen. Ich wünschte, ich hätte die Zuversicht, dass wir mehr als nur einen kleinen Teil dessen tun werden, was wir tun sollten.

MacCoach – Tipp: Programmieren lernen


Frühjahr 2020 – Die Corona – Krise

Die Welt wird eine andere sein, nach dieser Krise. Eine Pandemie hält die Welt in Atem. Die Gesundheitssysteme werden überlastet. Menschen sterben. Schüler müssen Zuhause blieben. Das öffentliche Leben wird lahmgelegt. Die Börsen stürzen ab.
Homeoffice und DistanzLernen spielen eine immer größere Rolle. In der virtuellen Welt kann man sich höchstens einen Computervirus holen. Cloudlösungen werden an Bedeutung gewinnen. IT-Fachkräfte fehlen.

Mein Tipp:
Lernt Programmieren! Nutzt die Zeit und fangt zum Beispiel mit dem Erlernen von Python an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Python_(Programmiersprache)

The world will be a different place after this crisis. A pandemic is keeping the world in suspense. Health systems are overburdened. People are dying. Students have to stay home. Public life will be paralysed. Stock markets plummet.
Home office and distance learning play an increasingly important role. In the virtual world, the best you can get is a computer virus. Cloud solutions will gain in importance. There is already a shortage of IT specialists. They will be even more in demand in the future.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Lockdown wegen des Coronavirus: Tipps gegen die Langeweile

Insbesondere für Kinder werden die nächsten Tage und Wochen wohl eher zäh. Aber vielleicht kann man sie ja für das programmieren begeistern. Mit der visuellen Programmierumgebung Scratch können Kinder gemeinsam mit den Eltern Spiele und interaktive Geschichten zusammenbauen – und lernen dabei fast nebenbei die Grundlagen der Programmierung. In der aktuellen Version klappt das auch auf Tablets. Wir erklären in einem Artikel, wie es funktioniert und was es zu beachten gibt.

(heise.de)

 

Zitat am Sonntag – Daniel 7,19 f – Altes Testament — Susanne Haun


Das vierte Tier war ganz anders als alle anderen, ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrig blieb. […] Und es hatte zehn Hörner auf seinem Haupt. Daniel 7,19 f „Daniel, (hebräisch דָּנִיּאֵל), ist die Hauptfigur des nach […]

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March 15, BC44 The Ides of March — Today in History


Shortly before his assassination in BC 44, Caesar was named dictator perpetuo rei publicae constituendae, (English: „dictator in perpetuity“). It was the first time such a title had ever been made permanent. Nothing was more repugnant to traditional Roman sensibilities, than the idea of a dictator for life. Caesar’s days were numbered.

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Coronavirus: Deutschland lahmlegen, zum Schutz der kranken und älteren Menschen! — freies Nachrichtenblatt


 

Für viele kranke und ältere Menschen kann die Ansteckung mit dem Coronavirus der Tod bedeuten. Die Gefahr des Coronavirus ist nicht zu unterschätzen, besonders bei Menschen mit schwachem Immunsystem, COPD und Mukoviszidose kann die Erkrankung schnell zum Tod führen. leichter-atmen: Für die vom Coronavirus ausgelöste Erkrankung hat sich der Name COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) […]

über Coronavirus: Deutschland lahmlegen, zum Schutz der kranken und älteren Menschen! — freies Nachrichtenblatt

Refraiming + Neubewertung: MacCoach


Coaching – Stärken herausarbeiten – Refraiming und Neubewertung

Nicht jeder ist ein Gewinner. Viele Menschen nehmen sich als Verlierer wahr. Sie waren zur falschen Zeit am falschen Ort und haben möglicherweise falsche Entscheidungen getroffen. Manchmal scheint das Leben es einfach nicht gut mit uns zu meinen. Vielleicht stecken wir nur in einem Tief, aus dem wir wieder herausfinden werden. Wir wissen es oft nicht und sind angewiesen auf Meinungen und Stimmungen. Es gibt auch tiefgehende Gründe, zu glauben, dass man verloren hat. Wir verlieren Geld durch Fehlinvestitionen, aufGrund falscher Entscheidungen. Wir verlieren Freunde, geliebte Personen, Familie, Haus und Gut. Schlimmer ist es, wenn wir die Gesundheit verlieren. Warum ich? Warum muss mir das passieren? Diese Fragen bedrängen viele Menschen um uns herum und oft uns selbst. 

Und dann kommt ein Coach und bietet uns ein Gespräch an. Was können wir von einem Coaching erwarten? Wohin wird es uns führen? Welche Antworten wird er uns auf unsere Fragen geben? Stop! Ein Coach gibt keine Antworten. Ein Coach stellt Fragen, und zwar gute!

“Hört nicht auf die Person, die Antworten hat,
hört auf die Person, die Fragen hat.” ALBERT EINSTEIN   

Die grundlegende Frage, die sich jeder von uns stellt, ist die nach dem Sinn des Lebens und speziell nach dem Sinn unseres eigenen Lebens.

“Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.” ALBERT EINSTEIN

Auch hier hilft ein Einstein-Zitat. Ich liebe es! Es ist also besser ein wertvoller Mensch zu sein, als ein erfolgreicher “Was-auch-immer”. Die Jagd nach Erfolg lässt uns “über Leichen gehen” und “andere über die Klinge springen”. 

Wollen wir das? Müssen wir das? Oder ist es nicht wirklich besser, ein wertvoller Mensch zu werden?

Aber vielleicht stimmt auch die Aussage: “Der Ehrliche ist der Dumme” von ULRICH WICKERT. Auf jeden Fall spiegelt dieses Essay unseren aktuellen gesellschaftlichen Mainstream wider. Ich bin zuversichtlich, dass sich das zum Positiven ändern wird. Denn es stimmt nicht. Menschen leben nicht um einsam auf irgendwelchen Spitzen zu landen, sondern um mit anderen Menschen zu leben. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Einsamkeit und “einsame Spitze” ist nichts anderes als Einsamkeit, führt zum Kaspar-Hauser-Syndrom. Ein Mensch ohne soziale Interaktion ist nicht lebensfähig. Es gibt Volksgruppen, die können sich nicht einen Tag in Unfreiheit vorstellen. Sie sterben, wenn man sie einsperrt, weil sie sich nicht vorstellen können, dass sie irgendwann einmal wieder frei werden. 

Zurück zum Coaching. Ein Fallbeispiel. Ich spreche mit einem 78-jährigen Mann, der mir erzählt, dass er unzufrieden ist, ja unglücklich, weil er in seinem Leben nie Erfolg hatte. Er hat kein Vermögen angehäuft und alles was er hatte, verloren. Es lag auf der Hand, dass dieser Mann nicht mehr allzuviel Zeit hatte, die Situation zu drehen und neue Ziele für sich zu formulieren. Ich nutzte das Einstein Zitat: Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller.
Wer ist für Sie ein wertvoller Mensch? Nennen Sie mir einige Beispiele. Was macht diese Menschen wertvoll? Jetzt wird der Klient in die Richtung gelenkt, die für ihn die Möglichkeit beinhaltet, seine fest gefügten Glaubenssätze zu hinterfragen; gegebenenfalls zu ändern. Wenn der Klient Vorbilder wie Bill Gates findet, dann ist das auch keine Sackgasse. Ja. Wunderbar! Er hat sehr viel Geld gemacht und sich nun vollständig auf seine Berufung als Philanthrop. Ein Blick in WIKIPEDIA zeigt deutlich, was das bedeutet:

Unter Philanthropie (altgriechisch φιλανθρωπία philanthrōpía, von φίλος phílos ‚Freund‘ und ἄνθρωπος ánthrōpos ‚Mensch‘) versteht man ein menschenfreundliches Denken und Verhalten. Als Motiv wird manchmal eine die gesamte Menschheit umfassende Liebe genannt, die „allgemeine Menschenliebe“. Materiell äußert sich diese Einstellung in der Förderung Unterstützungsbedürftiger, die nicht zum Kreis der Verwandten und Freunde des Philanthropen zählen, oder von Einrichtungen, die dem Gemeinwohl dienen. Das Bild der Philanthropie prägen vor allem in großem Stil durchgeführte Aktionen sehr reicher Personen.

Der Begriff stammt aus der Antike. Damals bezeichnete der Ausdruck meist eine wohlwollende, großzügige Einstellung Vornehmer, Mächtiger und Reicher gegenüber ihren wirtschaftlich schwächeren Mitbürgern. Zur Philanthropie gehörten auch bedeutende freiwillige Leistungen wohlhabender Bürger für das Gemeinwohl. Die Wohltäter steigerten damit ihr Ansehen, sie konnten Dankbarkeit und öffentliche Ehrungen erwarten. In erster Linie erhoffte man vom Herrscher, dass er sich durch Milde und Hilfsbereitschaft als Menschenfreund bewähre.

In der Epoche der Aufklärung wurden die Begriffe „Menschenfreundschaft“ und „Menschenliebe“ aufgegriffen. Philosophen erhoben die Menschenliebe zu einem zentralen Bestandteil der Wesensbestimmung des Menschen. Dabei verband sich das Konzept einer naturgegebenen menschenfreundlichen Gesinnung oder „Menschlichkeit“ mit Impulsen, die aus der christlichen Forderung der Nächstenliebe stammten. Hinsichtlich der philanthropischen Praxis distanzierten sich aufklärerische Kreise jedoch vom traditionellen Ideal der Barmherzigkeit aus Nächstenliebe. An die Stelle karitativer Notlinderung sollte die Beseitigung der Ursachen sozialer Übelstände treten. Viel versprach man sich von erzieherischen Maßnahmen. In der Pädagogik war der Philanthropismus, eine deutsche Reformbewegung des 18. Jahrhunderts, wegweisend. Die Philanthropisten sahen in der Erziehung zur allgemeinen Menschenliebe ein vorrangiges pädagogisches Ziel.

Im modernen philosophischen und psychologischen Diskurs ist das Postulat einer Freundschaft oder Liebe zur gesamten Menschheit sehr unterschiedlich bewertet worden. Oft ist es als utopisch und naturwidrig abgelehnt worden.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird heute Philanthropie oft auf ihren materiellen Aspekt beschränkt und mit Bereitstellung privater finanzieller Mittel für gemeinnützige Zwecke gleichgesetzt. Dabei denkt man in erster Linie an Großspenden und an die Errichtung von Stiftungen. Die Mittel kommen vor allem der Bildung, der Forschung, dem Gesundheitswesen, kulturellen Anliegen und der Bekämpfung sozialer Übelstände zugute. Kritiker beargwöhnen den starken politischen und gesellschaftlichen Einfluss großer Stiftungen, die nur den Zielen ihrer Gründer verpflichtet und nicht demokratisch legitimiert seien. Außerdem unterstellen sie den Philanthropen fragwürdige, eigennützige Motive.

(WIKIPEDIA 16.03.2020)

 Philanthrop kann man auch werden, wenn man dabei hilft Geld für hilfsbedürftige Menschen zu sammeln, zu helfen, wo immer es geht und Menschenliebe an sich auf eine höhere Stufe zu stellen. Im Coaching kann das auch bedeuten, dass Handlungen und die positive Haltung des Klienten in der Vergangenheit aufgegriffen werden. Kann es sein, dass Sie ein Menschenfreund waren und sind? Ist es möglich, dass Sie viel mehr bewegt haben, als es Ihnen bis dato klar war?
Speziell nach der Wende 1990 in Ostdeutschland wurden viele Lebensleistungen von Menschen in Frage gestellt und auf Grundlage der Betonung der vorwiegend materiellen Ausrichtung im neuen Deutschland, regelrecht entwertet. Wenn es gelingt, diese offensichtlich falsche Sichtweise zu neutralisieren und den Wert des gelebten Lebens wieder zu erkennen, dann kann ein Coaching die Lebensqualität im Alter erheblich verbessern helfen. Denken wir immer daran: Manchmal ist ein Tag ein ganzes Leben! 

Frühling! Jetzt laufen gehen > Trainingsplan für Einsteiger und Anfänger | by Daniele Biffi — InSideBerlin.


Hallo, laufen kann jeder. Um daran aber Spaß zu haben und gesund zu bleiben, solltest Du einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Das gilt sowohl für Dein Ziel, in Form zu kommen als auch Konkurrent anderer Läufer zu werden. Es gibt mehrere Punkte, die Du beachten solltest. Der erste ist das Gewicht: Dein Gewicht ist vor allem dann wichtig, […]

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Achtsamkeit im Chaos — Hypersensibel – Hochsensibel gesund leben – Hochsensibilität erkennen und verstehen


Das Coronavirus hält derzeit die Menschen auf Trab. Eine Schlagzeile jagt die andere, immer mehr Veranstaltungen werden abgesagt, Schulen werden geschlossen. Das wirkt auf den ersten Blick erschreckend und ist frustrierend. Von einer höheren Warte aus gesehen, versteckt sich in der momentanen Situation aber etwas Gutes. Was könnte das sein?

über Achtsamkeit im Chaos — Hypersensibel – Hochsensibel gesund leben – Hochsensibilität erkennen und verstehen

Demokratie – Autokratie – Diktatur


Demokratie ist wichtig zwischen den Parteien, nicht innerhalb der Parteien. Welche gesunden Institutionen sind denn in sich selber vollständig demokratisch? Eine gesunde Familie setzt nicht zu jeder Frage eine Abstimmung an. Ein Unternehmen macht das auch nicht, nicht einmal eine Zeitung. Das bedeutet nicht, dass sie autokratische, böse Diktaturen sind, die kein Feedback ihrer Mitglieder aufnehmen oder nicht auf deren Anliegen eintreten. Aber interne Demokratie ist eine Form der Lähmung. Indem die Parteien alles transparent und demokratisch machen, verlieren sie die Fähigkeit, jene harten Entscheide zu fällen, die es braucht, um dynamisch und gesund zu bleiben.

(Jonah Goldberg, amerikanischer Publizist)

 

https://www.nzz.ch/international/usa-der-publizist-jonah-goldberg-ueber-trump-und-seine-partei-ld.1540458

 

Satire von Arno | Liebe Kinder … — Das Blog 


Ursprünglich veröffentlicht auf Arno von Rosen: … der Donald ist der Chef von einem ganz großen Land. Das ist so, als ob ihr Klassensprecher wärd, nur besser. In einem Land auf der anderen Seite unserer Erde gab es einen Menschen, den der Donald nicht leiden konnte, so wie ihr den Jungen nicht leiden…

über Satire von Arno | Liebe Kinder … — Das Blog 

COVID-19 | Medizinische Fachkräfte aus China fliegen nach Italien — Das Blog 


Gestern Abend, 12. März 2020 landete eine Maschine aus Shanghai im Flughafen Fiumicino bei Rom. An Board war ein 9-köpfiges Team an chinesischen Fachkräften (Ärzte und Krankenpfleger), die Italien nun zur Hilfe stehen mit Schutzmasken und Beatmungsmaschinen. | more».. COVID-19 kennt keine Grenzen Der Kampf gegen das Coronavirus wird wohl die größte gesamtgesellschaftliche Aufgabe über […]

über COVID-19 | Medizinische Fachkräfte aus China fliegen nach Italien — Das Blog 

Corona – der Ernstfall ist da


in Berlin gibt es jetzt schon 137 Corona Infizierte – in einer Woche werden es über 1000 sein, nehme ich an. Das kann jetzt sehr schnell gehen. Und wir kennen nicht einmal die realen Zahlen, da nicht jeder Infizierte ohne gravierende Merkmale, getestet werden konnte. 

Das Corona Virus könnte in den USA mehr Opfer fordern als der Zweite Weltkrieg, sagt Bernie Sanders. Das waren ungefähr 400.000 Tote. Damals 0,3% der Bevölkerung.

Die Zahl ist realistisch, wenn man davon ausgeht, dass annähernd jeder von Corona befallen werden kann und es eine Sterberate von 0,15% gibt. Für Deutschland bedeutet das in etwa 100.000 Tote. Die Lage ist ernster, als wir noch vor einer Woche glauben wollten. Aber es geht hier um Tatsachen und Fakten. Diese Krise wird in die Weltgeschichte eingehen. Sie wird sehr viele Menschenleben fordern und sie wird die Wirtschaft erheblich treffen. Hier und jetzt wird die Weltgeschichte neu justiert. Entweder wir arbeiten zusammen und stellen den Menschen in den Mittelpunkt, oder wir versagen auf ganzer Linie und verkriechen uns weil wir hoffen, dass es uns nicht treffen wird. Donald Trump hatte noch vor einer Woche keine Ahnung, was da auf uns zukommt. Inzwischen hat ihn der pure Aktionismus erfasst. Er hat zwar keine Ahnung, aber er tut etwas, irgendetwas.
Es ist davon auszugehen, dass spätestens in einer Woche alle Schulen schließen werden. Was jetzt fehlt, ist die Möglichkeit per Skype Fernunterricht zu geben. Weiterbildungsinstitute wären jetzt gut aufgestellt, wenn es virtuelle Klassenräume und die Möglichkeit gäbe, von Zuhause zu arbeiten. Diese Krise stellt uns jetzt schon vor neue Herausforderungen. Am Ende werden wir klüger sein und vor allem: Besser gerüstet für eine globale Herausforderung, eine Pandemie. Vielleicht haben wir Glück, weil die Mortalität, die Sterberate, relativ gering ist. Aber das wird die Opfer und deren Angehörige nicht beruhigen. Die Welt wird eine andere sein, wenn dieses Jahr 2020 zu ende ist.

just be – Jean Luc Picard


be Jean Luc Picard:  Sympathetic, Patient, Curious
(Councelor Diana Troy – Star Trek Picard 7)

mitfühlend – gelassen- neugierig

Fehler – MacCoach


„Jeder macht Fehler, und manche sind richtig dick, aber daraus ergeben sich auch dicke Möglichkeiten.“ (Jack Welch, Manager Legende, 19.11.1935-01.03.2020)

Wer einen Missgriff tätige, der zeige immerhin, dass er etwas wage, statt ängstlich dazusitzen. Mutige Mitarbeiter, fand Welch, nützen Unternehmen mehr als solche, die aus Sorge, etwas falsch zu machen, gar nichts machen. Der Mann verkörperte damit ein amerikanisches Prinzip: dass Scheitern erlaubt ist, sogar erwünscht, weil der Gescheiterte lernt, wächst.

„Erzähle mir von Deinen Fehlern und ich sage Dir, wer Du bist.“ (MacCoach)

Männliche Schimpansen – Politik und Trump – MacCoach


«Männliche Schimpansen verhalten sich oft ähnlich wie Politiker», sagt Affenforscherin Jane Goodall

Jane Goodall revolutionierte als Schimpansenforscherin die Wissenschaft. Jetzt will sie als Aktivistin die Welt retten. Die Umweltikone über Angriffe im Dschungel und die Frage, was Donald Trump mit Affen zu tun hat.

https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/maennliche-schimpansen-verhalten-sich-oft-aehnlich-wie-politiker-sagt-affenforscherin-jane-godall-ld.1542167

Der alte Mann und das All


Der alte Mann und das All

Ich denke an die Känguru-Chroniken. Meine Tochter steht total auf diese Bücher. Das ist eine gute Idee, ein guter Plot, wenn man einfach gute Dialoge schreiben will. Wir kann man ein Pärchen so koppeln, dass gute Dialoge dabei herauskommen? Das Känguru ist Kommunist. Ein Kommunist ist heute eine absurde Vorstellung für uns. Das war es eigentlich schon immer. Was soll das sein? Ich kannte eine Reihe von Leuten, die sich mit dem Kommunismus oder Sozialismus identifizierten. Zumindest waren sie in der Partei. Die meisten waren Mitläufer und Karrieristen. Es gab aber auch die seltenen Exemplare ehrlicher Männer und Frauen, die das mit dem Sozialismus ernst nahmen. Manchmal sind die naiven Verlierer die richtig guten Menschen. Es gab viele gute Gründe, aus denen ich nichts damit anfangen konnte. Ich dachte mir also eine Geschichte ohne Kommunisten aus und verlegte meine Bühne auf einen Raumfrachter, der fünf Jahre einen einsamen alten Mann und seinen Roboter auf einer elliptischen Bahn durch das Sonnensystem befördert.

Vielleicht ist ein Roboter ein guter Gesprächspartner für einen alten Astronauten auf Außenmission. Der alte Astronaut hatte sein Leben mit Jobs verbracht, die ihn nicht wirklich wohlhabend gemacht haben. Es hatte gerade so zum Überleben gereicht. Ron hatte durch Trennung und Scheidung alles verloren und seine magere staatliche Rente schenkte ihm kein wirklich sicheres Gefühl. Also lässt er sich auf einen Job ein, der ihm das nötige Geld bringen wird, wenn er es denn überleben sollte. Ronald Brandburger ist nicht wirklich, auf den Job vorbereitet. Er wird für die nächsten 5 Jahre durch das Sonnensystem treiben und Fracht transportieren. Immerhin steht ihm das Internet und alle möglichen Zugänge zu aktuellen Tageszeitungen und umfangreichen Wissensdatenbanken zur Verfügung. Er kann sich jeden Film ansehen, der jemals gedreht worden ist und er kann jedes Buch lesen, das jemals verlegt worden ist. Das entspricht seinen Vorstellungen vom Paradies. Allerdings hat er nicht daran gedacht, was mit ihm passiert, wenn er krank werden sollte. Ein alter Mann wird schon mal krank. Aber das verdrängt er erfolgreich, wie alle alten Männer. Ron unterhält sich den ganzen Tag mit seinem Roboter Gittler, der eine ganz eigenartige Sicht auf die Welt zu haben scheint. Irgendwann versteht Ron, warum der Robot diesen Namen trägt. Ein russischer Programmierer hat den Roboter getauft. Eigentlich heißt der Robot ganz unprosaisch AH46-023-01. „Aha!“ Denkt Ron. „Ein russischer Programmierer, ein Roboter der mit AH beginnt. Soso. Das könnte interessant werden.“ Er hofft, dass der Roboter keinen destruktiven Selbsvernichtungsmechanismus in sich trägt. Natürlich wird er ihm niemals die Herrschaft über das Frachtraumschiff geben. Ron hofft, dass der der AH sich nicht selbst ermächtigt. Aber das ist Robotern nach den Robotergesetzen ausdrücklich verboten. Roboter sind in dieser Hinsicht viel sicherer, als ausgehöhlte, gelangweilte Demokratien. Es wird schon nichts passieren, mit dem Roboter, der den Namen des Führers trägt. Es ist die russische Variante. Russen können mit dem „H“ nicht viel anfangen. Also transponieren sie das H in dein G. „Gittler!?“ fragt Ron seinen Roboter am Tag, nachdem er herausgefunden hat, was für einen Namen sein blecherner Kollege wirklich trägt. „Gittler? Warum hat sich der Führer eigentlich umgebracht?“
Damit beginnt ein langer Monolog Gittlers, den wir uns an dieser Stelle ersparen möchten. Die Tirade, die mit allem abrechnet, was für den Mann, dessen Name hier nicht genannt werden soll, wichtig war, endet mit dem verheißungsvollen Satz: „Ich bin unsterblich!“ Der Roboter zittert förmlich vor Bedeutung und dem Bewusstsein seiner Mission. Ron schaltet ihn ab und sieht lieber die Nachrichten der vergangenen Woche an. Das SolarNet sammelt Informationen aus dem Internet. Eine KI filtert alle Informationen, die wichtig werden könnten und dann fühlt sich das Ganze fast wie ein schnelles Internet auf der Erde an. Nur manchmal entschuldigt sich die KI, weil es nicht auf die spezielle Frage vorbereitet war. „Diese Antwort nimmt leider etwas mehr Zeit in Anspruch, als ich voraussehen konnte! Sie erhalten eine umfangreiche Information, wenn ich alle Daten gesammelt habe!“ Ron hatte genügend Zeit und er hatte sich daran gewöhnt, auch mal länger warten zu müssen. Insgeheim hatte er es sich zu einem Spiel gemacht, die KI zu überlisten und mit vollkommen neuen Fragen in den Recherchemodus zu versetzen.
„Weißt du was Gittler?“, stellte Ron eines Tages fest, „Es wäre mit viel lieber, wenn Du eine Frau wärst. Ich glaube, das wäre mir lieber.“ Kaum hatte er das ausgesprochen änderte sich die krächzende Stimme Gittlers in die angenehme weibliche Stimme eines bezaubernden Wesens namens Eva. Eva war sehr vertraut mit der Gedankenwelt des Führers und Ron stellte schnell fest, dass es sich nur um die Geliebte des Führers handeln konnte. „Eva Braun, na klar!“, dachte er laut und schaltete die vertraute Stimme Gittlers wieder ein. Wenn er schon in der Gedankenwelt des Führers gefangen war, dann wollte er nicht auch noch der erotischen Kraft von Eva Braun erliegen. Ron war inzwischen fast 60 und an Bord gab es nichts Erotisches, außer einer VR-Lounge, in der er sich mit jungen und willigen Dingern treffen konnte. Ron hatte noch keine Lust auf derartige Spielchen mit virtuellen Datenbündeln gehabt. Sein ganzes Leben war eine einzige Simulation geworden. Es war der schlechte Scherz eines russischen Hackers, der ihm Gittler zugespielt hatte. Ron brauchte den Robot. Ohne seine Hilfe konnte er das Raumschiff nicht steuern. Er konnte ihn nicht einfach ausschalten. Also musste er sich etwas anderes ausdenken. Die Frage war, wie man einen Roboter umprogrammiert, ohne einen Totalausfall zu riskieren. Das war eine Aufgabe, in der es tatsächlich um Leben und Tod ging. Ron hätte nie gedacht, dass sein Leben von einem derart falsch programmierten Blechkameraden abhängen würde.

Die ersten 100 Tage seiner Mission verbrachte Ron mit dem Erlernen von Tätigkeiten, die für den Job als Frachtkapitän wichtig waren. Ganz am Anfang gab es das obligatorische Sicherheitstraining. Im Fall von Mikrometeoriten musste er schnell handeln, um sich in Sicherheit zu bringen. Falls er die ersten 4 Minuten überlebte, hatte er eine Chance. Und die musste er nutzen. Gittler hatte von Anfang an einen morbiden Spaß an der Situation. „Wenn wir untergehen, Brandburger, dann gehen wir gemeinsam unter!“ „Nenn mich Ron!“, entgegnete Ron. „Brandburger, das ist mir zu unpersönlich!“ „Gut!“, sagte Gittler. „Adolph! Mein Name ist Adolph!“ „Verzeih, Adolph! Das geht mir ein wenig zu weit. Wie kommst du überhaupt auf Adolph? Ich nenne dich Gittler. Das ist persönlich genug. OK?“ „OK!“, antwortete Gittler. Er klang ein wenig beleidigt und enttäuscht. Aber darauf würde Ron keine Rücksicht nehmen. AH46-023-01 war nur ein Roboter und Ron hatte nicht vor, ihm zu nahe an sich heranzulassen. In spätestens fünf Jahren würde er als wohlhabender Rentner auf die Erde zurückkehren und sich ein ruhiges Plätzchen irgendwo am Meer oder in den Bergen suchen. Gittler würde auf einem Schrotthaufen landen und Ron würde ihm keine Träne nachweinen. Ron fragt sich schon lange, wem er diesen schlechten Scherz von Roboter zu verdanken hat. Gittler ist an und für sich ein ganz -normaler Roboter, der für Einsätze in und an und auf Raumschiffen gemacht ist. Roboter der AH-Klasse sind Helfer für Menschen auf Transportraumschiffen und Kreuzern der Enterprise-Klasse. AH steht für „Active Helper“. Manchmal, denkt Ron, hängt es auch von einem selber ab, was man aus einem Gesprächspartner macht. Die Sache mit dem Gittler könnte auch durchaus mit ihm selbst zu tun haben. Gedanken machen sich breit. Ron beschäftgt sich mit Geschichte. Am Ende der Reise wird er einige Abschlüsse an der Universität vorzuweisen haben. Ein Master in History sollte unbedingt dabei sein. Ron fragt sich, was er nach seiner Reise mit sich anfangen wird. Vermutlich hat die Regierung in Deutschland das Rentenalter dann wieder mal nach oben gesetzt. Es ist das Spiel mit einem Ding, dass man nicht wirklich schnappen kann. Immer wenn man glaubt, dass man die Maus in der Falle hat, ist sie auch schon wieder verschwunden. Vielleicht wird Ron sich dann nochmal komplett auf den neuesten Stand bringen lassen und Vorlesungen an der Universität halten. Er hatte genügend Zeit sich darauf vorzubereiten und sein Space-Sabbatical erschien im immer noch wie ein Geschenk. Er hatte sich und war nur auf sein funktionierendes Raumschiff und einen Roboter namens Gittler angewiesen. Gittler konnte ihm einiges erklären, was nicht in den Geschichtsbüchern stand. Ron glaubt, dass der russische Programmierer in seiner grenzenlosen russischen Weisheit mehr vom Denken des frühen 20ten Jahrhunderts verstand, als er am Anfang glauben konnte. An und für sich kann sich Ron nicht über Gittler beschweren. Er ist vollkommen intakt, funktioniert hervorragend und versteht etwas von seinem Job. Gittler ist ein guter Hausmann, er kann saugen, putzen und kochen und er ist ein hervorragender Spezialist für Außeneinsätze. Ron kann sich per VR-Anzug in Gittler hineinversetzen und ihn so auf den unvermeidlichen Ausseneinsätzen begleiten. Astronauten mit Raumanzügen in das Vakuum des Weltraums zu schicken, war längst verboten worden. So etwas erledigte immer ein Robot, der über VR gesteuert werden konnte.

Ron hat sich eine Art Kalender ausgedacht. Jeden Tag springt er mit seiner VR auf eine einsame Insel und macht Kerben in Baumstämme, die er an einem Strand in den Sand gerammt hat. Er ist dann Robinson Crusoe, der Seefahrer, der auf einer fernen Insel gestrandet ist. Ron ist Robinson auf einem Raumschiff, dass sich auf einer elliptischen Bahn im Sonnensystem bewegt. Die Sehnsucht nach Einsamkeit hat Ron seitdem er zum ersten Mal das Buch von Daniel Defoe gelesen hatte. Er wundert sich nur, dass Freitag ein Mann war. Ron hätte seinem Robinson eine hübsche kleine Frau geschenkt und eine Familie. Allerdings war dann klar, dass Robinson dann diese Insel niemals verlassen hätte. Welcher Seefahrer hätte ihn und seine ganze Familie nach England mitnehmen und wovon hätten sie leben sollen? Aber das war wieder eine ganz andere Geschichte. Ron saß also jeden Abend am Strand, machte seine Kerbe und schaute sich den Sonnenuntergang an. Sein Freitag war ein Roboter namens Gittler, der in diesen Augenblicken recht nachdenklich wirkte.

Es gab auch Stimmungen, in denen sich Ron deplatziert fühlte, wenn er da am Strand seine Kerben in das Holz schnitt, und immer weitere Stämme aufstellte. In den düsteren Tagen beamte er direkt vom Strand in das Verlies von Edmond Dantes, dem späteren Grafen von Monte Christo. Dort traf er auch Abbe Faria. Die Gespräche mit den beiden Helden seiner Jugend waren für Ron eine einzige Oase des Wissens und der Zuversicht. Er beobachtete die souveräne Weisheit von Faria und die Art und Weise, wie sich die beiden, gelassener Lehrer und aufmerksamer Schüler, unterhielten. Ron nahm das ganz tief in sich auf und er ärgerte sich, dass er erst jetzt diese Erfahrungen machen konnte. Er hätte einen solchen Mentoren gebrauchen können, als er so alt wie der junge Edmond Dantes war. Was hatte er nur in den letzten 30 Jahren gemacht? Womit hatte Ron nur seine Zeit vergeudet? Das war ein Thema, über das er sich mit Abbe Faria unterhielt. Diese Gespräche brachten ihm sehr viel Sicherheit für die Zukunft. Der Abbe war ein weiser Mann, wie Ron immer mehr erkannte. Er fragte sich, wie er nach seinem Einsatz ohne die Inspiration dieses Mannes leben würde. Aber das musste er auch nicht. Faria würde ihn immer begleiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komische Oper Berlin – Zauberflöte 2020


Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen [1791]

Deutsch
2h 45m inkl. Pause  – evtl. Restkarten
15.02.2020
Und das nicht nur in Berlin: Über 450.000 Menschen in der ganzen Welt haben die bei Publikum und Presse gefeierte Inszenierung der britischen Theatertruppe »1927« und Barrie Koskys mit ihrer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [BERLINER MORGENPOST] mittlerweile gesehen. Nach Stationen in Los Angeles, Madrid, Helsinki, Paris, Peking, Tokyo, Adelaide, Auckland, New York und vielen anderen Städten rund um den Globus ist sie in dieser Spielzeit auch in Houston und Montreal zu erleben – und natürlich in ihrer Heimat Berlin! »Ein umwerfender live-action cartoon, so hinreißend, dass jegliche Kritik verstummt«. [LOS ANGELES TIMES]

Less is more


 

ber Less is moreBildschirmfoto 2020-02-14 um 15.59.19

6P Bildungsmarketing – MacCoach


P 1: Produkt/Programm
P 2: Positionierung
P 3: Preis
P 4: Präsentation
P 5: Promotion/Kommunikation
P 6: Platzierung (Vertrieb, Sales)

Frühling 2020 – DER WEG IST FREI FÜR MERZ


Frühling 2020 – DER WEG IST FREI FÜR MERZ

oder

ALLE WARTEN AUF DEN MERZ
nur so eine Idee 😉 von MacCoach

Arbeiten 4.0 – und was hat das mit Erwachsenenbildung zu tun? — Bildung Rocks


 

 

Lesezeit: 3 Minuten zzgl. Videos und Links. Was hat sich in der Erwachsenenbildung Heute geändert, beziehungsweise wo muß sie sich in entwicklen? Hierzu gibt es einen interessanten Bericht der Bertelsmannstiftung zum Thema digitales Changemanagement von Jochen Lange und Dr. Ole Wintermann. (Hier der Link zum ganzen Beitrag: Arbeiten 4.0) Sie gehen in einem praktischen Beispiel […]

über Arbeiten 4.0 – und was hat das mit Erwachsenenbildung zu tun? — Bildung Rocks

Bildung und lebenslanges Lernen – MacCoach


Education is an admirable thing. But it is well to remember from time to time that nothing that is worth knowing can be taught.
Oscar Wilde – A Few Maxims for the Instruction of the Over-Educated (1894)

zu deutsch:

Bildung ist eine bewundernswerte Sache. Aber es ist gut, sich von Zeit zu Zeit daran zu erinnern, dass nichts, was wissenswert ist, gelehrt werden kann.
Oscar Wilde – Ein paar Maximen für den Unterricht der Über-Erzogenen (1894)

Leider ist es heute in Deutschland so, dass mehr Wert auf formale Abschlüsse gelegt wird, als auf Erfahrung, Wissen und Können. Eine gewisse Grundausbildung ist wichtig. Ausbildung, Abitur, Studium. Natürlich.
Aber dann folgen lange Jahre der Berufsausübung, die uns zu ganz anderen Ufern treiben können. So werden aus Ärzten Unternehmer und aus abgebrochenen Studenten werden erfolgreiche Startup-Unternehmer.

Eine gradlinige berufliche Entwicklung ist ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert. Wir erleben heute einen schnellen Wandel und müssen uns immer wieder neu fokussieren, wenn wir nicht am Wegesrand liegenbleiben wollen.

Lebenslanges Lernen passiert jeden Tag in Unternehmen, die im Grunde kein Geld mit Bildung verdienen.

Wir leben in einer Zeit, in der suggeriert wird, dass die vorhandenen Abschlüsse nicht ausreichen, um eine bestimmte Arbeit zu erledigen. Wir vernachlässigen vor allem die Art von Bildung, die wir während unserer Arbeit in Unternehmen und Institutionen erhalten. Das ist der Druck und der Feinschliff für Diamanten. /MacCoach/

Digitaler Wahnsinn 4.0 – MacCoach


Digitalisierung

Alle reden von Industrie 4.0 und Digitalisierung und die Revolutionierung von Bildung – und niemand weiß genau, worum es eigentlich geht. Es ist verwirrend und es legt sich wie ein schwerer Nebel über das Land. Ahnungslosigkeit und vage Vorstellungen geben sich die Klinke in die Hand.  Ich persönlich erlebe Digitalisierung seit ich beruflich tätig bin. Es war Anfang der 1980er Jahre, als ich begann Zettelkästen gegen Datenbanken auszutauschen. Was damals auf einzelnen PC und vernetzten Minicomputern von DIGITAL begann, ist längst ganz selbstverständlicher Mainstream. Was damals begann ist heute noch zu sehen: der permanente Wandel zu besseren Systemen wird gebremst durch Dinosaurier aus der Anfangszeit. Ich meine „alternativlose“ Systeme, die nicht mehr den Anforderungen von morgen genügen, aber aus irren Kostenspar-Vorstellungen einfach weiter betrieben werden. Jeden Tag müssen sich Heerscharen von unschuldigen und oft überarbeiteten Mitarbeitern mit irren IT-Systemen herumschlagen. Dabei werden die wirklich wichtigen Ressourcen gedankenlos verschleudert. Es ist Zeit und Geld, die da vergeudet werden und vor allem: Die Zukunft wird verschleudert. Ich setze die Säge immer da an, wo es richtig wehtut. Es wird Zeit für radikalen Baumschnitt und wirklich neue digitale Ideen.
Im Falle von Bildungsunternehmen wird es wirklich Zeit, die Anforderungen der Kunden zu berücksichtigen und Mitarbeiter zu entlasten.

Künstliche Intelligenz ist besser, als gar keine Intelligenz auf Grund von bürokratischen Bremsmonstern.


Packen wir es an. 

Change Management – MacCoach


Das Dumme an Veränderungsprozessen ist, dass sie meistens viel länger dauern, als die ungeduldigen Vorstände zu warten bereit und in der Lage sind.
Change Management ist ein undankbares und hartes Geschäft. Es werden viele gute Mitarbeiter auf der Strecke bleiben und am Ende wird das Unternehmen ein anderes sein, als man es sich am Anfang gewünscht hat.
(MacCoach)

Die wenigsten Unternehmen setzen einen Coach ein, um Veränderungsprozesse zu begleiten. Das ist ein Fehler. Wie wäre es, wenn es einen Ansprechpartner geben würde, der Probleme und Schwierigkeiten sammelt, sortiert und in Beziehung setzt? Stellen wir uns vor, dass Mitarbeiter und Verantwortliche diesen Coach nutzen, um Probleme zu lösen, Abläufe aufzunehmen und neu zu sortieren. Gespräche mit dem Coach sind viel mehr als die übliche Bedenkenträgerei, sondern zielen auf den Change-Prozess.
„Ja! Wir wissen, dass es Veränderungen geben muss. Wir sind bereit uns einzubringen und das Unternehmen voranzubringen! Was soll erreicht werden? Wohin soll die Reise gehen? Wir sind bereit!“

Wenn es gelingt die Mitarbeiter vom Geschäftsführer über die Abteilungsleiter bis hin zu jedem Mitarbeiter eine achtsame Arbeitsatmosphäre zu schaffen, dann gelingen Veränderungsprozesse.

The stupid thing about change processes is that they usually take much longer than the impatient board members are willing and able to wait.
Change management is a thankless and hard business. A lot of good employees will fall by the wayside and in the end the company will be a different one than what you wanted it to be at the beginning.

(MacCoach)